Wiesenaue

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Wiesenaue führt kein Wappen
Wiesenaue
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wiesenaue hervorgehoben
Koordinaten: 52° 43′ N, 12° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Havelland
Amt: Friesack
Höhe: 29 m ü. NHN
Fläche: 46,94 km2
Einwohner: 738 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km2
Postleitzahl: 14662
Vorwahlen: 033237, 033235
Kfz-Kennzeichen: HVL, NAU, RN
Gemeindeschlüssel: 12 0 63 142
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Marktstraße 22
14662 Friesack
Webpräsenz: Amtsseite über Wiesenaue
Bürgermeister: Frank Donner (Wählergruppe Brädikow)
Lage der Gemeinde Wiesenaue im Landkreis Havelland
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Über dieses Bild

Wiesenaue ist eine Gemeinde im Norden des brandenburgischen Landkreises Havelland. Sie gehört zum Amt Friesack mit Sitz in Friesack.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiesenaue liegt zentral zwischen den Städten Rathenow, Nauen, Kyritz und Neuruppin, nahe Friesack in den Niederungen südlich des Alten Rhin. Westlich der Gemeinde befindet sich der bis zu 77 Meter NHN hohe Höhenrücken Ländchen Friesack und südlich der Große Havelländische Hauptkanal. Das Gemeindegebiet hat Anteil am Wald Zootzen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiesenaue besteht aus folgenden Ortsteilen:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Wiesenaue wurde am 26. Oktober 2003 im Zuge der kommunalen Neuordnung des Bundeslandes aus den drei bis dahin selbstständigen Gemeinden Brädikow, Vietznitz und Warsow gebildet.[2] Ursprünglich wurde der neuen Gemeinde vom Brandenburgischen Innenministerium der Name Jahnberge gegeben. Am 7. Juni 2004 beschloss die Gemeindevertretung die Umbenennung in Wiesenaue. Die Änderung trat am 1. Oktober 2004 in Kraft.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Wiesenaue Brädikow Vietznitz Warsow
1875 - 499 365 183
1910 - 513 335 177
1939 - 536 402 194
1946 - 897 483 454
1950 - 927 526 490
1971 - 449 369 321
1990 - 377 303 218
1995 - 345 286 197
2000 - 344 248 226
2002 - 331 242 244
2003 801
2005 797
2010 777
2011 759
2012 765
2013 750
2014 757
2015 738

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[4][5], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Wiesenaue besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[6]

  • Wählergruppe Brädikow 4 Sitze
  • Wählergruppe Jahnberge 2 Sitze
  • Wählergemeinschaft Vietznitz 2 Sitze
  • Einzelbewerber Heiko Gräning 1 Sitz
  • FDP 1 Sitz

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frank Donner (Wählergruppe Brädikow) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 54,6 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[7] gewählt.[8]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Wiesenaue stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Umgebungskarte

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraße 5 führt westlich am Gemeindegebiet vorbei. Die Landesstraßen L 17 und L 174 verbinden die Ortsteile miteinander. Die Bundesautobahn 24 verläuft nordöstlich der Gemeinde und ist über die Anschlussstelle Fehrbellin (ca. 12 km) zu erreichen.

Wiesenaue liegt nahe der Bahnstrecke Berlin–Hamburg. Nächste Bahnstation ist Paulinenaue.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wiesenaue – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Havelland. S. 14-17
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  6. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  7. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  8. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014