Wietmarschen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wietmarschen
Wietmarschen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wietmarschen hervorgehoben
Koordinaten: 52° 31′ N, 7° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Grafschaft Bentheim
Höhe: 21 m ü. NHN
Fläche: 119,84 km²
Einwohner: 11.765 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49835
Vorwahlen: 05908, 05925, 05946, 0591
Kfz-Kennzeichen: NOH
Gemeindeschlüssel: 03 4 56 025
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 62
49835 Wietmarschen
Webpräsenz: www.wietmarschen.de
Bürgermeister: Manfred Wellen (CDU)
Lage der Gemeinde Wietmarschen im Landkreis Grafschaft Bentheim
Landkreis Grafschaft Bentheim Niedersachsen Königreich der Niederlande Landkreis Emsland Nordrhein-Westfalen Bad Bentheim Ohne Samern Schüttorf Schüttorf Quendorf Isterberg Engden Nordhorn Wietmarschen Georgsdorf Osterwald Lage (Dinkel) Halle (bei Neuenhaus) Uelsen Getelo Wielen Itterbeck Wielen Ringe Emlichheim Laar (Grafschaft Bentheim) Wilsum Gölenkamp Esche (Grafschaft Bentheim) Neuenhaus HoogstedeKarte
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Wietmarschen ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Grafschaft Bentheim in Niedersachsen. Besonders bekannt ist der Wallfahrtsort Wietmarschen durch die Marienstatue in der Wallfahrtskirche St. Johannes Ap. und den historischen Stiftsbereich, die Jahr für Jahr viele Besucher anziehen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wietmarschen liegt im Städtedreieck zwischen Nordhorn, Lingen und Meppen. Höchste Erhebung der Gemeinde ist der Rupingberg in Lohne mit 50 m ü. NN mit einem in Planung befindlichen Aussichtsturm. Dieser Aussichtsturm wird so ähnlich wie der auf dem Isterberg bei Bad Bentheim aussehen.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Wietmarschen grenzt im Norden beginnend im Uhrzeigersinn an folgende Orte im Landkreis Emsland: Adorf, Twist (beide Gem. Twist), Dalum (Gem. Geeste), Wachendorf, Schepsdorf (beide Stadt Lingen), Elbergen (Gem. Emsbüren). Im Landkreis Grafschaft Bentheim grenzt die Gemeinde Wietmarschen an folgende Orte: Engden (Samtgem. Schüttorf), Hesepe, Klausheide, Hohenkörben (Ksp. Nordhorn) (alle Stadt Nordhorn), Hohenkörben (Ksp. Veldhausen), Alte Piccardie (beide Gem. Osterwald, Samtgem. Neuenhaus) und Georgsdorf (Samtgem. Neuenhaus).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in diese sechs Ortsteile:

Der jüngste Ortsteil ist Füchtenfeld, wo sich ab 1945 in den während der NS-Zeit eingerichteten Baracken des im Moor gelegenen „Emslandlagers“ Flüchtlinge aus dem deutschen Osten ansiedelten. Der größte Ortsteil ist Lohne, wo auch die Gemeindeverwaltung im 2008 neu errichteten Rathaus ansässig ist. Im Ortsteil Wietmarschen ist eine Rathausnebenstelle vorhanden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wietmarschen wurde 1152 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gemeinde entwickelte sich aus dem Benediktiner-Kloster Sunte Marienrode, das der aus dem niederländischen Betuwe stammende Ritter Hugo von Büren in diesem Jahr gegründet hatte.

Stiftskirche Wietmarschen

Gegen den erbitterten Widerstand Wietmarschens wurde die Gemeinde Wietmarschen am 1. März 1974 aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim ausgekreist und dem Landkreis Lingen zugewiesen. Am 1. August 1977 kam sie wieder zur Grafschaft Bentheim zurück.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Schwartenpohl und Wachendorf sowie der Hauptteil der aufgelösten Gemeinde Schepsdorf-Lohne (ohne den Ortsteil Schepsdorf) mit damals mehr als 3000 Einwohnern eingegliedert.[3]

Ausgliederungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1978 wurden die Ortsteile Herzford, Rheitlage und Wachendorf mit damals etwa 200 Einwohnern in die Stadt Lingen umgegliedert.[3]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das römisch-katholisch geprägte Wietmarschen weicht in religiöser Hinsicht stark vom restlichen, evangelisch-reformiert geprägten Landkreis Grafschaft Bentheim ab. Durch den Zuzug von Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg kamen auch viele Lutheraner in den Landkreis und so auch nach Wietmarschen. Im Februar 2006 verteilte sich die Religionszugehörigkeit wie folgt:

  • 69,8 % römisch-katholisch
  • 12,7 % evangelisch-lutherisch
  • 4,7 % evangelisch-reformiert
  • 12,8 % andere Konfessionen und Konfessionslose[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat der Gemeinde Wietmarschen besteht aus 28 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 11.001 und 12.000 Einwohnern.[4] Die 28 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011 und endet am 31. Oktober 2016.

Stimmberechtigt im Rat der Gemeinde ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Manfred Wellen (CDU).

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2011 ergab das folgende Ergebnis

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Wietmarschen ist Manfred Wellen (CDU). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde er mit 65,2 % der Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,2 %.[5] Wellen trat sein Amt am 1. November 2014 an und löste Alfons Eling (CDU) ab, der nicht mehr kandidiert hatte.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde zeigt auf einem roten Feld in der Mitte der oberen Hälfte eine stilisierte Lilie und vom unteren Wappenrand nach links bzw. rechts oben verlaufend je einen goldenen Rohrkolben mit je einem goldenen Blatt. Die Rohrkolben stehen für die Lage der Gemeinde am Rande des Moores, durch dass der Charakter der Landschaft geprägt wird. Die stilisierte Lilie steht als Mariensymbol und erinnert gleichzeitig an die bedeutende Rolle, die Kloster und Stift in der Geschichte der Gemeinde gespielt haben. Die goldenen Figuren auf rotem Grund stehen für die Zugehörigkeit der Gemeinde zum Landkreis Grafschaft Bentheim.[6]

Partnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mortagne-au-Perche wurde am 2. Juli 1989 eine Partnergemeinde von Wietmarschen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimathaus Lohne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Heimathaus wurde im Jahr 1994 fertiggestellt. Im Erdgeschoss befindet sich ein Versammlungs- und Veranstaltungsraum, im Obergeschoss werden vom Heimatverein historische Geräte und Gegenstände rund um Haus und Hof ausgestellt und archiviert. Die „Upkamer“ wird u. a. von der Gemeinde für standesamtliche Trauungen genutzt. Zum Heimathaus gehört auch eine im Jahr 2000 fertiggestellte Fachwerkscheune, die dem Heimatverein Lohne ebenfalls als Ausstellungsraum für eine Vielzahl von historischen Gerätschaften aus dem landwirtschaftlichen Bereich dient, sowie ein 2001 fertiggestelltes Backhaus.

Heimathaus Wietmarschen, das sogenannte Packhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimathaus („Packhaus“)

Das Packhaus wurde zwischen 1740 und 1750 erbaut und diente lange den eintreffenden Fuhrunternehmen als Zwischenlager für Waren, die von der Küste oder aus dem Osnabrücker Raum in die Grafschaft oder weiter in die Niederlande befördert werden mussten. Später wurde es von der Kornbrennerei Lagemann, der auch der daneben befindliche Mühlenturm gehörte, als Mälzerei benutzt. Mit dem Ende der Brennerei Ende der 1930er Jahre gab es auch für das Packhaus keinen Verwendungszweck mehr und es war somit dem Verfall preisgegeben. 1992 ging das Packhaus in den Besitz der Gemeinde über und wurde von 1995 bis 1997 renoviert. Das Packhaus dient heute dem Heimatverein Wietmarschen e. V. als Dauerausstellung von Brauchtum, altem Handwerk, wichtigen Dokumenten und archäologischen Funden. Weiterhin wird das Packhaus von der Gemeinde Wietmarschen für standesamtliche Trauungen und Rats- und Ausschusssitzungen genutzt. Darüber hinaus finden dort Volkshochschulkurse statt. Den Wietmarscher Vereinen steht das Packhaus für Veranstaltungen ebenfalls offen.[7]

Bauwerke und sonstige Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wallfahrtskirche Wietmarschen

Die Wallfahrtskirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stiftskirche wurde im Jahr 1152 fertiggestellt, allerdings bestand sie damals noch aus Holz. Die erste steinerne Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im romanischen Stil erbaut. Die Kirche steht auf dem Gelände des früheren Stiftsbezirkes und mittelalterlichen Klosters Wietmarschen.

Der restaurierte historische Stiftsbereich um die Wallfahrtskirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Sunte Marienrode

Im Stiftsbereich befanden sich in früherer Zeit das Äbtissinnen- und Stiftsdamenhaus, der Kornspeicher, das Verwalter- und Gesindehaus sowie zwei Waldkapellen. Von den Gebäuden sind heute noch vier vorhanden: Im „Verwaltergebäude“ befinden sich ein Versammlungsraum, ein kleines Museum mit kirchlichen und sakralen Werten (Stiftsmuseum) sowie eine Bücherei. Vor dem Verwalterhaus ist eine kleine Mauer aus Raseneisenerz errichtet worden, das in Wietmarschen und Umgebung abgebaut und im 19. Jahrhundert in der Wietmarscher Alexishütte zu Eisen verarbeitet wurde. Raseneisenerz selbst wurde noch rund zwei Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg abgebaut. Das „Stiftsdamenhaus“ wurde zu vier Altenwohnungen umgestaltet. Im „Äbtissinnenhaus“ ist heute ein Jugendheim der kath. Kirchengemeinde Wietmarschen eingerichtet. Aus dem „Gesindehaus“ entstand ein Café (Stiftscafé). Weiterhin wurden beim Café ein altes Backhaus, das gelegentlich vom Heimatverein in seiner Funktion gezeigt wird, und ein Bienenhaus errichtet, das auf die bis nach dem Zweiten Weltkrieg weit verbreitete Imkerei auf den großen Heideflächen der Gemeinde verweisen soll.

Glaubensweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

9. Station Glaubensweg

Steine des Anstoßes sollen die Skulpturen am Glaubensweg von Lohne nach Wietmarschen sein. Sie beziehen sich inhaltlich auf die Seligpreisungen des Matthäus-Evangeliums in Verbindung mit aktuellen und regionalen Themen. Sie wurden um die Jahrtausendwende vom Osnabrücker Künstler und Bildhauer Dominikus Witte erschaffen. Die aus Bentheimer Sandstein gestalteten und teilweise mit ergänzenden Bronzeelementen versehenen Monumente fügen sich harmonisch in das Landschaftsbild ein. Der Glaubensweg beginnt am Heimathaus in Lohne. Ein dort aufgestellter Findling ist ein Sinnbild für den Berg der Seligpreisungen. Von dort führt der Weg über den Alten Diek zur Wallfahrtskirche nach Wietmarschen. Insgesamt sind neun Steine vorhanden.[8]

Sankt-Antonius-Kirche Lohne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Antonius in Lohne
Hauptartikel: St. Antonius (Lohne)

Die Sankt-Antonius-Kirche Lohne wurde 1969 erbaut (Weihe im September 1972), da die bestehende Kirche zu klein wurde. 1976 wurde ein 36,25 Meter hoher Glockenturm hinzugefügt.

Mühlenturm Wietmarschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mühlenturm in Wietmarschen

Der Mühlenturm wurde vor etwa 200 Jahren von den Gebr. Lagemann als Mühle und Kornspeicher für ihre Brennerei erbaut, brannte jedoch 1889 aus und wurde nicht wieder repariert. Stattdessen bekam das Gebäude ein Dach und wurde fortan als Vorratslager genutzt. 1986 wurde er renoviert, 1992 ging er dann in den Besitz der Gemeinde über. In den Jahren 2002/2003 wurde er dann von Grund auf renoviert. Zurzeit befinden sich im Turm ein Café und Restaurant sowie eine Aussichtsplattform. Ein weiterer Mühlenturm, der nicht öffentlich zugänglich ist, befindet sich an der Lingener Straße kurz vor Lohnerbruch. Die Mühle wurde lange Zeit als Sägerei genutzt.

Urbrecker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urbrecker Wietmarschen

Der „Urbrecker“ auf dem Marktplatz in Wietmarschen erinnert als Symbolgestalt an die Raseneisenerzförderung im Raum Wietmarschen. Die Gestaltung erfolgte durch den Künstler Dirk de Keyzer, Gent (Belgien). Anlässlich der Einweihung des neuen Marktplatzes in Wietmarschen am 28. August 1999 wurde die von der Sparkassenstiftung Grafschaft Bentheim gestiftete Statue aufgestellt.

Glockenturm Südlohne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der im Jahr 2004 errichtete Glockenturm soll an die 1835 abgebrannte Kapelle erinnern. Im Glockenturm befindet sich die original Glocke der alten Kapelle.

Schafstall Moormann[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen des Programms „Moor ohne Grenzen“ wurde der im 18. Jahrhundert errichtete Stall im Jahr 2004 restauriert. 60 Bentheimer Landschafe ließ die Bauernfamilie vor 1950 unter dem Schäfer Heinrich Schnieders auf den nahe gelegenen Moor- und Heideflächen grasen. Dann begann die Moorkultivierung und die Bauern schafften ihre Schafe ab; die Ställe verfielen.

Rhododendronwald Füchtenfeld

Rhododendronwald Füchtenfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Baumschule Germer in Füchtenfeld gehört ein über sechzig Jahre alter, kostenlos zugänglicher Rhododendronwald, der 1986 unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Emslandlager XIII, Wietmarschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegsfriedhof Füchtenfeld
Hauptartikel: Emslandlager Wietmarschen

Das Emslandlager Wietmarschen wurde im Mai 1938 gegründet. Von dieser Zeit an wurde es bis September 1939 als Strafgefangenenlager benutzt. Ab September 1939 wurde es als Kriegsgefangenenlager eingesetzt. Dies blieb es auch bis zur Befreiung im April 1945. Aus dem Emslandlager XIII entstand die Siedlung Füchtenfeld.

Ein Teil des früheren Lagers ist ein Kriegsfriedhof mit 150 Gräbern.

Sportstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 5 Turnhallen
  • 19 Sportplätze (davon 3 Kleinspielfelder)
  • 10 Beachvolleyball-Felder
  • 2 Tennisanlagen (insgesamt 7 Felder)
  • 1 Großes Reitsportzentrum
  • 2 Modellflugplätze
  • 1 Mini-Automobilsportstrecke
  • 1 Segelflugplatz
  • 1 Bouleanlage

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alljährlich

  • Schützenfest
  • Urbrecker-Markt (alle 2 Jahre)
  • Kirmes
  • Wallfahrt
  • Frühlingsfest (alle 2 Jahre)
  • Mofarennen
  • Modellflugtag
  • Weihnachtsmarkt

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schulzentrum Lohne (Haupt- und Realschule)
  • Sünte-Marien-Schule Wietmarschen (Grundschule)
  • Grundschule Lohne

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Autobahnanschlüsse:
  • Bundesstraßen:
  • regelmäßige Verbindungen durch Regionalbusse sowie durch Anrufsammeltaxis (insb. in den späten Abendstunden und am Wochenende) der Verkehrsgemeinschaft Grafschaft Bentheim nach Lingen (Ems), Nordhorn, Georgsdorf und Meppen. In Lingen (Ems) bestehen Anschlüsse an den Schienenpersonennah- und -fernverkehr. Zudem verkehrt von Frühjahr bis Herbst zu bestimmten Zeiten zwischen Nordhorn, Wietmarschen, Lohne und Lingen (Ems) im Pendelbetrieb ein Bus mit Fahrradanhänger (sogenannter Fietsenbus).[9] Schließlich verkehrt an Wochenenden ein Nachtbus, bezeichnet als Nachteule[10], zwischen Nordhorn und Lingen über Wietmarschen und Lohne.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Persönlichkeiten, die vor Ort gelebt und gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christa Brinkers: Sünte Marienrode - Wietmarschen 1152-1952. Ein Erinnerungsbuch zum 800jährigen Bestehen des Wallfahrtsortes Wietmarschen, nach geschichtlichen und volkskundlichen Berichten, Sagen, Erzählungen, Bildern und Liedern. Nordhorn 1974, DNB 800679121. (Das Bentheimer Land Bd. 86)
  • Clemens Honnigfort: Wietmarschen. Kloster, Stift und Dorf. Hrsg. vom Heimatverein Wietmarschen, Bad Bentheim 1994.
  • Heinrich Specht: Kloster und Stift Wietmarschen. Eine Siedlung am Südrande des Bourtanger Hochmoores. Nordhorn 1951, DNB 454773587. (Das Bentheimer Land Bd. 39)
  • Herbert Wagner: Die Gestapo war nicht allein… - Politische Sozialkontrolle und Staatsterror im deutsch-niederländischen Grenzgebiet 1929–1945. LIT-Verlag, Münster 2004, ISBN 3-8258-7448-6 (online).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. a b Gemeinde Wietmarschen Zahlenspiegel 2015. Abgerufen am 20. Juli 2016.
  3. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 251 und 255.
  4. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 2. Dezember 2014
  5. Einzelergebnisse der Direktwahlen am 25. Mai 2014 in Niedersachsen, abgerufen am 8. November 2014
  6. mps public solutions gmbh: Gemeindeportrait - Wietmarschen stellt sich vor... In: www.wietmarschen.de. Abgerufen am 20. Juli 2016.
  7. mps public solutions gmbh: Gemeindeportrait - Gemeinderundgang. In: www.wietmarschen.de. Abgerufen am 24. Juli 2016.
  8. mps public solutions gmbh: Gemeindeportrait - Glaubensweg. In: www.wietmarschen.de. Abgerufen am 20. Juli 2016.
  9. www.fietsenbus.de Informationen zum Fietsenbusangebot
  10. http://www.vge-emsland-sued.de/nachteule.php Informationen zur Nachteule auf der Homepage der Verkehrsgemeinschaft Emsland-Süd

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wietmarschen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien