Wikipedia:Café/Archiv 2020 Q3

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WEIß oder WEISS ist in der Rassismus-Debatte schwer unter Beschuß (Beschuss) geraten

da werden Artikelbezeichnungen mit Bezug auf "Weiß" wie "Weißmacher" demnächst umbenannt. Ich bin mal gespannt, wann der Markenartikel NIVEA umbenannt werden wird. Was meint ihr?--Hopman44 (Diskussion) 10:22, 1. Jul. 2020 (CEST)

Das kannst du mir nicht weismachen! --AMGA (d) 10:33, 1. Jul. 2020 (CEST)
Was soll an Nivea denn rassistisch sein? --Seifebosch (Diskussion) 10:49, 1. Jul. 2020 (CEST)
Wie immer bleibt er einen Weblink schuldig (irgendwas mit Focus?). Da ich aber derzeit schon an einem völlig überflüssigen Rassismus-Scharmützel beteiligt bin, will ich gar nicht weiter nachhaken… --Gretarsson (Diskussion) 11:07, 1. Jul. 2020 (CEST)
Okay, Nivea. Diesmal nicht focus, sondern WP (Nivea, die Schneeweiße!). Kann Nivea doch verlinken.--Hopman44 (Diskussion) 11:47, 1. Jul. 2020 (CEST)
Weniger Nivea (fun fact), sondern eher deine pauschale Einstiegsbehauptung, dass „Artikelbezeichnungen mit Bezug auf "Weiß" wie "Weißmacher" demnächst umbenannt“ werden. --Gretarsson (Diskussion) 12:46, 1. Jul. 2020 (CEST)
Auf alle Fälle will L'Oreal die Bezeichnungen "Aufheller", "Bleichen" und "Weißmacher" in seinen Artikeln demnächst entfernen. Schwarze Schuhcreme wird es wohl bald auch nicht mehr geben...--Hopman44 (Diskussion) 13:12, 1. Jul. 2020 (CEST)
Und was zum F***k ist jetzt so schwer daran, eine/die Quelle für diese Information mal hier zu verlinken?!
Zum Thema: Tja, so ist das. Im „Global South“, hätten die „People of Color“ gerne etwas weniger Farbe, hierzulande rennen die Deppen ins Solarium. Homo sapiens at its best. Jeder weitere Kommentar unnötig… --Gretarsson (Diskussion) 14:29, 1. Jul. 2020 (CEST)
...Du könntest auch (ganz) langsam mal bemerken, der Hopman44 ist nicht ohne Humor. Na...?--Caramellus (Diskussion) 14:36, 1. Jul. 2020 (CEST)
Hab ich längst bemerkt, „humorig“ im schlimmsten Sinne des Wortes, und das ist die AGF-Variante… --Gretarsson (Diskussion) 16:00, 1. Jul. 2020 (CEST)
Ich weiß es nicht. Alexpl (Diskussion) 17:18, 1. Jul. 2020 (CEST)
Das weiß der Wind.--Bluemel1 🔯 17:24, 1. Jul. 2020 (CEST)

Mit der Fülle des Wortes werden die Worte des Wortes gelesen

Tja, wo habe ich das wohl her? Wenn es einer kennt, bitte noch nicht gleich verraten. --MannMaus (Diskussion) 23:19, 2. Jul. 2020 (CEST)

Klingt nach Heidegger. --Expressis verbis (Diskussion) 23:50, 2. Jul. 2020 (CEST)
Ich tippe auf:
  • Der total stonede Typ, der gerade neben dir auf dem Sofa sitzt oder
  • deutscher Abschnitt der Bedienungsanleitung für ein Gerät eines fernöstlichen Unterhaltungselektronikherstellers.
--Gretarsson (Diskussion) 23:57, 2. Jul. 2020 (CEST)
Dada oder Bibel.--Benutzer:Melekeok avenidas y flores y mujeres y un admirador 00:29, 3. Jul. 2020 (CEST)
Vor kurzem ist Ida Haendel gestorben. Sie war bestimmt eine begnadete Geigerin. Aber der Spruch, den der RBB da gestern von ihr gebracht hat, war einfach nur ein Schmarrn! Und die Anhänger versuchen dann krampfhaft, in diesen Schmarrn einen unheimlich gscheiden philosophischen Sinn hineinzugeheimnissen. Obwohl es einfach nur ein Schmarrn ist. Manchmal reden auch Prominente oder Könner ihres Fachs einfach nur einen Schmarrn daher. --Heletz (Diskussion) 07:09, 3. Jul. 2020 (CEST)
Nun, Gretarsson war mit der Bedienungsanleitung am dichtesten dran. (Darum diese Einrückung.) Und zwar fing alles damit an, dass ich irgendwie eine Meldung hatte, dass mir jemand etwas auf meiner Diskussionsseite der mazedonischen Wikipedia mitgeteilt hatte. Derjenige hatte dort aber nur etwas am Text des Begrüßungsbots geändert. Ich hab mir das von Google-Chrome übersetzen lassen. Ich klicke mal kurz seine Benutzerseite an und lese dort seine Seite auf Deutsch, und da steht da tatsächlich dieser Satz in einem Babelbaustein, und zwar soll das eigentlich heißen, dass er gut Altkirchenslawisch spricht, also bei uns in die Kategorie:User cu-2 gehören würde. --MannMaus (Diskussion) 13:12, 3. Jul. 2020 (CEST)
Aber Heidegger klang auch plausibel ;-) Das Nichts nichtet] und ähnliche Kaliber sind auch gut. --Elrond (Diskussion) 16:17, 3. Jul. 2020 (CEST)

Wikipedia-Datenmenge

Wie viele Terabytes verschlingt die gesamte, deutschsprachige Wikipedia denn nun, Stand 2020? --175.176.90.223 17:29, 3. Jul. 2020 (CEST)

Wikipedia:Statistik/Bücherregal spricht von derzeit ca. 11,5 Milliarden Zeichen in rund 2,4 Millionen Artikeln. Da nicht jedes Zeichen nur ein Byte hat, würde grob überschlagen von der der doppelten Menge also ca. 23 GB, vielleicht auch etwas mehr, ausgehen. Das entspräche geringfügig mehr als der Kapazität der Festplatte meines ersten PCs vor 20 Jahren… --Gretarsson (Diskussion) 18:14, 3. Jul. 2020 (CEST)

"Die deutschsprachige Wikipedia macht etwa 3 Gigabyte Text aus, die dazugehörigen Bilder 13 Gigabyte." --185.12.128.181 11:13, 4. Jul. 2020 (CEST)

@IP 185.12...: Dieser Passus stand mit den gleichen Zahlen schon in der ersten Version dieser Seite vom 7. Mai 2011. Ist also nicht mehr ganz aktuell...--Mabschaaf 11:27, 4. Jul. 2020 (CEST)

Ist das eigentlich richtig gerechnet?

Wie zu beobachten, überfahren an stark frequentierten Ampelkreuzungen während der rd. zweistündigen rush-hour die Ampeln 90% der Autofahrer verbotswidrig noch bei Dunkel-Gelb und sogar bei Hell-Rot! Würden sie es nicht tun, ergäbe es mMn erhebliche Rückstaus, die sich dann nur sehr, sehr langsam auflösen würden. Zum Beispiel: In zwei Stunden 60 Grünphasen, im Durchschnitt mind. je ein Gelb-/Rotsünder (noch rüberhuschen), ergäbe bei einer Pkw-Autolänge von rd. 5 m einen theoretischen Rückstau von 300 m. Allerhand! Ohne LKW. Wir können von Glück reden, dass mittlerweile so gefahren wird und die Politik und die Polizei, die sowas sowieso nicht mehr kontrolliert, sind froh, dass dadurch beim heutigen Verkehr der absolute Rück-STAU-GAU nicht eintritt. (Zur Erklärung: Fährt man an die Kreuzung ran, und die Ampel springt auf Gelb, darf man - von Ausnahmen mal abgesehen - nicht mehr auf die Kreuzung fahren. Wurde so früher mal in der Fahrschule gelernt und wenn man in der Fahrprüfung das mißachtet hätte, ich glaube...)--Hopman44 (Diskussion) 17:20, 3. Jul. 2020 (CEST)

An dieser Kreuzung muss es aber sehr kurze Grünphasen geben, wenn 90% der Autofahrer bei Gelb fahren? --TheRunnerUp 18:11, 3. Jul. 2020 (CEST)
Deine Rechnung übersieht einen wichtigen Punkt: Es gibt keine einzelne Kreuzung, es sind immer mehrere die miteinander verbunden sind. Oft sind Kreuzungen dann während der Rushhour kurzzeitig so voll, dass ein Einfahren und Überqueren der Kreuzung garnicht mehr möglich ist oder man eben in der Kreuzung stehen bleiben muss. Die Kreuzung leert sich für den kreuzenden Verkehr dann erst langsam während derren Grünphase, was dann für Rückstau in derren Richtung sorgt (so dass der nachfolgende Verkehr eine andere Kreuzung verstopft). Würden in diesem Fall sich alle an die Regeln halten (in eine bereits volle Kreuzung fährt man nichtmehr ein um diese den kreuzenden Verkehr frei zu halten), gäbe es deutlich flüssigeren Verkehr und weniger Staus. Aber leider sind viele dafür zu egoistisch. Mit deinen 60*5m=300m sehe ich ansonsten keinen Rechenfehler, nur die Annahme ist vermutlich viel zu einfach. FUNFACT: Wenn wir alle vollautomatische Autos hätten, dann könnte man sich Ampeln sogar ganz sparen, was ein deutlicher Zeitgewinn wäre. -Naronnas (Diskussion) 18:28, 3. Jul. 2020 (CEST)
...und vollautomatische Fahrräder, Fußgänger usw. - das wäre ja wie Zauberei ;-) --AMGA (d) 19:44, 3. Jul. 2020 (CEST)
Das scheint eine Frage zu sein, die dich sehr beschäftigt, weil du sie alle paar Monate wieder stellst, z.B.
Wikipedia:Café/Archiv_2017_Q3#Wer_bei_ROT_über_die_Ampel_fährt,_verliert_mit_Recht_seinen_Führerschein
Wikipedia:Café/Archiv_2018_Q4#Ein_Glück...
--Expressis verbis (Diskussion) 18:56, 3. Jul. 2020 (CEST)

Danke, Expressis verbis, habe mir gedacht, dass Dir das einfällt. Nur nicht alle paar Monate, sondern alle paar Jahre. 2017, 2018 und nun 2020. Und vollautomatische Autos?? Dann keine Ampeln mehr? Das kann doch wirklich überhaupt nicht funktionieren, wirklich Zauberei! Und die Zeit der Grünphasen sind an dieser stark frequentierten Kreuzung nicht üppig, aber eben aufgrund des sehr hohen Verkehrsaufkommens sind viele Autofahrer einfach genervt, weil sie vorher schon an anderen Kreuzungen und Ampeln oft "ausgebremst" wurden. Sie wollen nur nach Hause! --Hopman44 (Diskussion) 20:05, 3. Jul. 2020 (CEST)

Der Denkfehler ist: Wenn die Autofahrer noch bei gelb oder gar rot fahren, dann passieren entweder Unfälle mit dem Krezungsverkehr, der schon grün hat, oder die Räumungszeiten, d.h. die Zeiten, in denen keiner fahren darf, müssen verlängert werden. --Digamma (Diskussion) 10:08, 4. Jul. 2020 (CEST)

Die, die diese Verkehrsregeln mißachten, müßten mMn alle "geldbüßen" !--Hopman44 (Diskussion) 15:21, 4. Jul. 2020 (CEST)

Theoretisch rechnet man damit, dass ab einem gewissen Restabstand des Fahrzeuges zur Haltelinie der Ampel in Kombination mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit nicht mehr gefahrlos (d.h. ohne starke Bremsung) an dieser gehalten werden kann, wenn die Ampel auf Gelb umschaltet. Deshalb werden bei Zwischenzeitberechnungen drei Sekunden Überfahrzeit eingerechnet, was sich dementsprechend dann auch auf die Gesamtleistungsfähigkeit der Kreuzung auswirkt. -- hgzh 16:12, 4. Jul. 2020 (CEST)

Okay. Vor diesen Ampeln starten jedoch fast alle Autos aus dem Stand und ruckeln dann mit 5-10 km/h (nicht mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit) hintereinander an die Ampel heran. Wenn es Gelb wird könnte man gefahrlos, d.h. ohne starke Bremsung, noch anhalten. Tun die meisten aber nicht.--Hopman44 (Diskussion) 16:28, 4. Jul. 2020 (CEST)

verrückte rechte Esoteriker

https://huettendorferansichten.wordpress.com/

https://die-heimkehr.info/die-heimkehr/heimkehr-2/

Ich irgendwas über Heilpraktiker und Akkupunktur gelesen und bin dann zum Schluss irgend wie auf einen Link gekommen von einem Blog (Akkupunktur hat nichts mit dem Heilpraktiker Kram zu tun)

Echt verrückt wie viele es von diesen rechten, nationalistischen Spinnern gibt. Was läuft schief bei diesen Menschen ? "Eine der gängigsten Formen dieser Blütenblätter ist die weitgehend runde, manchmal auch etwas in die Länge gezogen. Dadurch erscheinen die einander gegenüberstehenden Blütenblätter zusammen wie eine 8 Acht. Zusammen haben wir hier also zwei Achten, man kann sie zusammenzählen 8 + 8 = 16, man kann eine 8 mit der vorhandenen Anzahl malnehmen 2 x 8 = 16, man kann beide Zahlen mit einander malnehmen 8 x 8 = 64, und man kann sie einfach neben einander hinstellen 88 ."

Wie durch einfach nur :D eigentlich zum drüber lachen aber auch traurig.... Irgendwo da hat auch einer die "Temperatur von Gaskammern" ausgerechnet und einen richtig langen und ausführlichen Text geschrieben, mit vielen Rechnungen (garnicht so dummm aber durch) und der kam auf irgendwas über 6000°C

Erklärung von dem, die Nazis waren technisch damals schon viel weiter als wir heute und bla bla bla... richtig verrückt. Eigentlich zum drüber lachen aber wenn man sich mal versucht vorzustellen was die Menschen die da drin waren für letze Momente und Gefühle hatten.... dann fehlen einem die Worte --87.134.30.198 20:58, 3. Jul. 2020 (CEST)

Beruhige Dich mal. Akkupunktur darfst Du in der Medizin anwenden...beispielsweise in der Geburtshilfe. Blütenblätter ordnen sich nach dem Goldenen Schnitt. Und Zahlenspiele...mit denen kannst Du darstellen was Du magst...frei nach DEINEM Geschmack. Mit den Gaskammern bist Du also auf dem Holzweg.--Caramellus (Diskussion) 22:15, 3. Jul. 2020 (CEST)...Deine links lese ich nicht.
Auch ohne deine Links angeklickt zu haben, stellt sich mir die Frage, ob du die selbst gelesen, bzw. verstanden hast. Wenn du schreibst, dass da irgendwer die "Temperatur der Gaskammern" berechnet hat, kommt bei mir der Verdacht auf, dass hier jemand die Gaskammern mit den Krematorien verwechselt (und das muss nicht der Verfasser der "Berechnungen" im Internet gewesen sein). Wenn man bei deinen 6000°C eine Null wegstreicht, befindet man sich im unteren (heute nicht mehr erlaubten) Bereich von Leichenverbrennungen. Lässt man sie stehen, wäre man schon weit jenseits der Schmelztemperatur von allen denkbaren Baumaterialien. Die heißesten Gesteinsschmelzen an der Erdoberfläche haben nur Temperaturen von ca. 1250°. --Geoz (Diskussion) 22:45, 3. Jul. 2020 (CEST)


https://huettendorferansichten.wordpress.com/2019/02/24/die-gaskammertemperatur/

bitteschön... --87.134.30.198 03:00, 4. Jul. 2020 (CEST)

Deine Überschrift oben sagt alles. Was für ein totaler Bullsh...! W.Wolny - (X) 15:45, 4. Jul. 2020 (CEST)

Damit sich nicht jeder den Senf selbst durchlesen muss: Da zieht sich jemand (u.a.) an der doppelten Bedeutung von "vergasen" hoch und will damit beweisen, dass es den Holocaust gar nicht gegeben hat, weil die Nazis keine Temperaturen von 9000°C und höher erzeugen konnten. --2003:E4:2F24:1BED:DD1D:8442:47D3:52E3 19:49, 4. Jul. 2020 (CEST)

Stimmt nicht ganz. Er leugnet den Holocaust nicht, sondern nur, dass er von Deutschen durchgeführt wurde. Die Art und Weise, wie er das tut, auch vom Duktus her, lässt entweder auf einen Typen mit ziemlich krankem Humor schließen, oder einen komplett durchgeknallten Freak… --Gretarsson (Diskussion) 01:23, 5. Jul. 2020 (CEST)

Kann Biden Trump ersetzen?

Wie soll er es können? Biden nimmt Desinfektionsmittel zum Desinfizieren. Das sind doch langweilige Aussichten.--Bluemel1 🔯 17:23, 1. Jul. 2020 (CEST)

Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass es als Äquidistanz missverstanden werden kann, wenn man sagt: „Trump oder Biden – Ich gönne Biden den Erfolg“? --Gretarsson (Diskussion) 18:54, 1. Jul. 2020 (CEST)
Ein Paradoxon. Wenn man Biden den Erfolg wünscht, wünscht man beiden den Erfolg.--Bluemel1 🔯 21:41, 1. Jul. 2020 (CEST)
Danke für die Erklärung des Witzes. Wir hätten ihn ansonsten bestimmt im Leben nicht verstanden --Kreuzschnabel 21:43, 1. Jul. 2020 (CEST)
Keine Ursache.--Bluemel1 🔯 22:55, 1. Jul. 2020 (CEST)
Ach na klar, weil "Biden" genauso ausgesprochen wird wie das deutsche Wort "beiden". Das ist ja lustig. --Expressis verbis (Diskussion) 23:50, 1. Jul. 2020 (CEST)
Jetzt habt ihr's erfasst, ihr kleinen Dummerchen.--Bluemel1 🔯 06:59, 2. Jul. 2020 (CEST)
Kann nicht jemand noch einmal eine analytische Hilfestellung für den Leser des obigen Witzes posten? Ich bin nicht sicher, ob die bisher geschriebenen Erklärungen für alle Leser hinreichend zum Verständnis sind. Wo ist eigentlich unser Witzerklärerformular? -- 79.91.113.116 09:25, 2. Jul. 2020 (CEST)
Und das beste ist, das klappt auch umgekehrt, wenn man eigentlich ein Pro-Trump-Statement abgeben will: „Trump oder Biden? Ich finde, man kann Biden nicht trauen!“ Verrückt, oder? Da lassen sich bestimmt noch viele totaaal witzische Wortspiele kreieren, eines witzischer als das andere!!!1elf --Gretarsson (Diskussion) 12:08, 2. Jul. 2020 (CEST)
<…zum Beispiel: Sitzen Joe Biden und sein Sohn, der mit den kreativen Geschäften in der Ukraine, auf der Terrasse vor der Villa Biden und frühstücken. Guckt der Nachbar über’n Gartenzaun und ruft: „Na, ihr zwei Biden!“ -- *roflroflrofl* --Gretarsson (Diskussion) 12:23, 2. Jul. 2020 (CEST)
Versteh ich nicht.--Bluemel1 🔯 16:23, 2. Jul. 2020 (CEST)
Der Witz hier ist, dass "Biden" sich fast genau so anhört wie "beiden". Dass bedeutet, dass man genau so gut "Na, ihr zwei beiden" verstehen kann wie "Na, ihr zwei Biden"! Hahahaha! Wo kann ich mein Witzeerklärerdiplom beantragen? --79.91.113.116 18:06, 2. Jul. 2020 (CEST)
Ich stell dir persönlich eins aus, wenn du
  1. die Vorlage:Witzerklärung programmierst, d.h. einen Baustein, der den Hinweis
    Dieser Witz bedarf einer Erklärung. Andernfalls muss er womöglich leider gelöscht werden. Wenn du den Witz erklären kannst, füge eine im Wortlaut möglichst neutral formulierte, mit unparteiischen Quellen belegte und orthographisch vertretbare Erklärung hinzu und entferne dann diesen Hinweis. Oder beteilige dich an der betreffenden Diskussion.
    enthält, und du es
  2. schaffst, die Löschung dieser Vorlage abzuwenden. Den LA stelle selbstverständlich ichselbst, sofern mir keiner zuvorkommt.
Deal? ein SmileysymbolVorlage:Smiley/Wartung/grins  --Gretarsson (Diskussion) 23:26, 2. Jul. 2020 (CEST)
Nee, lieber mache ich erstmal selbst einen Witz: "Du Alois, Deine Nichte in Plattling hat nächste Woche Geburtstag. Was für Blumen magst Du ihr schicken?" - "Vergiss mei' Nicht'!!!". Hahahahihihihohoho. Capisce? -- 79.91.113.116 09:45, 3. Jul. 2020 (CEST)
IMO ein ganz klarer Fall für die Vorlage:Witzerklärung… --Gretarsson (Diskussion) 14:10, 3. Jul. 2020 (CEST)
Außerdem brauchen wir noch die Vorlage:Infobox Witz. Unter WWNI steht nichts über Witze, also ist WP auch ein Witzbuch. Das muss dann aber ordnungsgemäß kategorisiert werden (Blondinenwitz, Häschenwitz usw.). Und die Witzart darf auch nicht fehlen (Wortspiel, Verwechslung, usw.). Sonst kann man die Pointe gar nicht ausdiskutieren. --Expressis verbis (Diskussion) 15:59, 3. Jul. 2020 (CEST)
Dieser Nutzer kann Witze erklären.
--Bluemel1 🔯 17:31, 4. Jul. 2020 (CEST)
Dein Babel ist zwar nett (und verdient zumindest ein Bienchen), gildet aber leider nicht im Sinne meines obigen Vorschlags einer veritablen WP-Baustein-Vorlage… --Gretarsson (Diskussion) 02:22, 6. Jul. 2020 (CEST)
Bislang ist Trump auch nicht besonders gut darin, Obama zu ersetzen. --Kreuzschnabel 19:36, 1. Jul. 2020 (CEST)
Trump Obama ersetzen? Eher entsetzen!--Klaus-Peter (aufunddavon) 12:20, 2. Jul. 2020 (CEST)
Ersetzen? Wenn irgendetwas abgesehen vom eigenen finanziellen Vorteil Trump antreibt, dann ist es das Streben, alles, was von Obama kam, zu annihilieren oder ins Gegenteil zu verkehren. Abgesehen von der Demütigung, die es in seinem Weltbild bedeutete, von einem Schwarzen als Präsidenten regiert zu werden, dürfte diese Obama-Rede ein Schlüsselerlebnis des verletzten Narzissten-Stolzes gewesen sein, die einen guten Teil seines wütenden Eifers in dieser Hinsicht erklären könnte. -- 79.91.113.116 09:32, 2. Jul. 2020 (CEST)
Eigentlich ist es die gleiche Situation wie bei der letzten Wahl: Man muss zwischen zwei Übeln das geringere nehmen. Biden ist auch kein Stern am Himmel. Im Moment gewinnt er bei Befragungen Punkte, aber nur weil Trump die liederlich verschleudert. Bei so viel Bockmist würde ein normal denkender Mensch den orangen Lügenbuddel auf den Mond oder besser gleich zum Mars schießen.--Klaus-Peter (auf und davon) 21:51, 1. Jul. 2020 (CEST)
Ja kann er, und zwar aus zwei guten Gründen: 1. ist Biden noch vier Jahre älter und macht bestimmt keine zweite Amtszeit. 2. Jeder der weniger beratungsresistent als Trump ist, kann nur als Fortschritt gesehen werden. 80.187.105.135 22:16, 2. Jul. 2020 (CEST)
Ich habe Zweifel, dass Biden ins Weiße Haus kommt. Auch wenn er die Wahl gewinnt, wird Trump da nicht ausziehen. --Wikiolo (D) 22:23, 2. Jul. 2020 (CEST)
We must fight hand to hand ... --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 01:24, 3. Jul. 2020 (CEST)
Ist es sexistisch, wenn Biden dann "Ausziehen!" ruft? --95.222.54.188 12:53, 3. Jul. 2020 (CEST)

Langsam stellt sich nicht die Frage, ob Biden es kann oder ob er es gemäß Wählerwillen muss. Das ehemals stabile Fundament des Gröpaz bröckelt.

  • Trotz eher verhaltenem und bescheidenen Wahlkampf steigt Biden ständig in den Umfragewerten.
  • Der Widerstand auf der Straße wächst gewaltig und hat Gewicht, auch wenn Twittertrump sie als Terroristen etikettiert.
  • Im Haussender FOX rumort es und da wird Zustimmung und Jubel verhaltener. Gelegentlich kommen sogar zweifelnde Stimmen zu Wort. Derweil gewinnen die Fake-Medien zunehmend an Beachtung.
  • In einigen Sozialen Medien ist Trump bzw. seine Helfer- und Fangruppen gesperrt oder stark reglementiert. Bei Twitch, Snapchat, Reddit hat er bereits verloren. Trump-Beiträge von Twitter wurden mehrmals gesperrt oder mit Hinweisen versehen. Gerade hat Twitter ein Trump-Foto gesperrt, nachdem die "New York Times" einem Datenbankeintrag zufolge eine Urheberrechtsbeschwerde nach Trumps illegale Verwendung eines Fotus eingelegt hatte. Zuckerberg hat potente Werbekunden verloren und zieht die Zügel an. Der Ring zieht sich immer mehr zusammen.
  • Auch bei den REPs mehren sich stimmen, die den Gröpaz kritisieren, offen ablehnen und teilweise sogar die Wahl von Biden empfehlen, damit sich die USA wieder erholen können.
  • Es gibt sogar schon wieder neue Gerüchte über seinen Rücktritt. DAs könnte sinnvoll werden, denn derzeit müsste dann Mike Pence die Amtsgeschäfte bis zur Wahl übernehmen und der könnte als erste Amtshandlung Trump begnadigen, soweit seine zahlreichen Strafraten unter Bundesrecht fallen[1]. Nach einer verlorener Wahl würde er zum Jagdobjekt der Justiz werden, dann da ist vieles noch nicht verjährt. Das Biden ihn begnadigt halte ich eher für unwahrscheinlich.

--Klaus-Peter (aufunddavon) 10:52, 3. Jul. 2020 (CEST)

Welche Straftaten von Trump sollten das sein? Wenn Pence Trump begnadigen könnte, dann doch wohl nur wegen Straftaten, für die er rechtskräftig verurteilt ist. Nicht blanko für irgendwas, für was er vielleicht in ferner Zukunft verurteilt werden könnte. --95.222.54.188 12:45, 3. Jul. 2020 (CEST)
Die Aufzählung der Straftaten würde den Artikel sprengen. US-Recht und hiesiges Recht, sind 2 unvergleichliche Welten. Der US-Präsident kann auch eine Strafverfolgung aussetzen. Näheres in der einschlägigen Literatur, da Auskunft zu Rechtsfragen hier untersagt sind.--Klaus-Peter (aufunddavon) 13:21, 3. Jul. 2020 (CEST)
Sie ist zwar nicht untersagt. Aber inhaltlich hat mich Seifeboschs Antwort untendrunter auf die richtige Spur gebracht, so dass ich mich jetzt ausreichend informiert fühle. --95.222.54.188 19:30, 3. Jul. 2020 (CEST)
Natürlich auch "blanko" für irgendwas - sogar blanko für alles. So wie bei Nixon, der deswegen nicht verurteilt werden konnte. --Seifebosch (Diskussion) 16:21, 3. Jul. 2020 (CEST)

List of ambassadors of Austria and Switzerland to Kazakhstan

Moved to Wikipedia:Auskunft#List of ambassadors of Austria and Switzerland to Kazakhstan. --84.59.232.138 01:42, 7. Jul. 2020 (CEST)

150 Millionen, Epstein und Osteuropa

Die US-Bankenaufsicht hat der Deutschen Bank gerade 150 Millionen Dollar abgeknöpft. Man habe nicht mit der gebotenen Sorgfalt den Zahlungsverkehr von Jeffrey Epstein überwacht, dem pädosexuellen Banker. Der US-Steuerzahler kann sich freuen. Doch was bei der Lektüre der Verfügung auffällt: Unter Ziffer 28 wird erwähnt, dass Zahlungen an Frauen mit osteuropäischen Familiennamen stattgefunden haben. Ist das Argument nicht diskriminierend? Muss eine Bank bei osteuropäisch anmutenden Familiennamen gleich an Prostitution und Schlimmeres denken? Und das in einem Land, wo die in Prag geborene Frau Korbelová Außenministerin werden konnte... --Herbstnebel (Diskussion) 22:04, 7. Jul. 2020 (CEST)

Bayer wird wegen Glyphosat ja auch platt gemacht, ohne Beweise. Ob das bei amerikanischen Firmen ähnlich verlaufen würde? Ich bin mir da unsicher. —NichtA11w1ss3ndDiskussion 23:02, 7. Jul. 2020 (CEST)
Und Brasilien wird auch nur von einer leichten Grippe heimgesucht; den Beweis dafür tritt gerade der Präsident des Landes persönlich an. --Benutzer:Melekeok avenidas y flores y mujeres y un admirador 00:11, 8. Jul. 2020 (CEST)
Ja, die Frauen mit osteuropäischen Familiennamen sind sicher nur eines von sehr vielen Indizien. Gerade gegen so eine Riesenfirma wie die deustche Bank wird ohne eindeutige Beweislage keine Strafe verhängt. Ich denke dem Fragesteller geht es eher darum, dass man dieses Indiz ganz ignorieren hätte sollen, weil er keine Beweiskraft hat und wenn man anders darüber denkt ist es rassistisch. Kann sein, aber ich kann das nicht beurteilen, dafür müsste man den Fall im Detail kennen. Wenn z.B. Epstein oft mit Frauen mit osteuropäischen Familiennamen Geschäfte gemacht hat, kann man das schon ohne rassistische Denkweise als Indiz sehen. --MrBurns (Diskussion) 23:56, 7. Jul. 2020 (CEST)
Zur Belohnung will AKK 30 atomwaffenfähige US-Kampfflugzeuge F/A-18 kaufen. Auf die Idee, stattdessen Eurofighter oder Rafale zu kaufen oder die Amis aufzufordern, die Atomwaffen endlich aus Deutschland zu entfernen, wodurch sich dann auch der Kauf von Trägermitteln erübrigen würde, kommt niemand. --Fraknö (Diskussion) 10:15, 8. Jul. 2020 (CEST)
Deutsche Bank wtf?
???Wer soll belohnt werden? Was hat AKK mit der DB zu tun? Oder mit Bayer? Oder mit Brasilien? Oder Brasilien mit der DB oder Bolsonaro mit Eppstein? Einfach ein paar bekannte Namen zusammenrühren, Osteuropa ist sowieso verdächtig, Begründungen völlig überflüssig („Man weiß ja …“ reicht völlig aus), alles zusammenrühren, und schon ist eine neuer wertvoller WP-Beitrag fertig. Wie wäre es mal mit Artikelarbeit? --2003:D0:2F1E:308D:BC96:EA37:8855:1CC1 10:22, 8. Jul. 2020 (CEST)
Zur Belohnung des US-Fiskus für den raubritterlichen Raubzug auf die Deutsche Bank. Ich habe so 60 Artikel, wie schauts bei dir aus, liebe IP? --Fraknö (Diskussion) 10:37, 8. Jul. 2020 (CEST)
Jede Person und jede Firma muss sich an die Gesetze des Landes halten, in dem sie sich aufhält oder tätig wird, auch wenn die dortigen Gesetze von unseren abweichen. Wem das nicht passt, der sollte nicht dahingehen. --2003:D0:2F1E:308D:BC96:EA37:8855:1CC1 10:48, 8. Jul. 2020 (CEST)
Insbesondere hat man sofort alarmiert zu sein, wenn Zahlungen an Frauen mit osteuropäischem Namen erfolgen. Eigentlich trivial. Ein Blick ins Weiße Haus hätte der Bank klar machen müssen, dass die sich gelegentlich mit dubiosen Typen abgeben. --Herbstnebel (Diskussion) 10:55, 8. Jul. 2020 (CEST)

Unter Ziffer 28 wird erwähnt, dass Zahlungen an Frauen mit osteuropäischen Familiennamen stattgefunden haben. Das ist zunächst mal nur eine Feststellung, oder ist das schon als Vorwurf formuliert? Genauso könnte man unterstellen, dass allein die Nennung des Namens des Straftäters schon eine antisemitische Äußerung wäre. --2003:D0:2F1E:308D:BC96:EA37:8855:1CC1 12:11, 8. Jul. 2020 (CEST)

Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Epstein wurde aufgrund seiner Taten strafverfolgt. Aber wie Herbstnebel sagt, wenn tatsächlich unter dieser Ziffer 28 irgendwo steht, dass man der Deutschen Bank vorwirft, bei Zahlungen an Frauen mit osteuropäischen Namen nichts unternommen zu haben, dann würde das auf einen Generalverdacht gegen eine ganze Volkgsgruppe schließen. --Christian140 (Diskussion) 13:18, 8. Jul. 2020 (CEST)
Bis 2013 war Epstein Kunde bei einer US-Bank, die seine Zahlungen an Begünstigte mit osteuropäischen Namen ausführte. Die wurde nicht bestraft. Seit 2013 war er bei der Deutschen Bank. Das kostet sie nun 150 Millionen. --Herbstnebel (Diskussion) 14:20, 8. Jul. 2020 (CEST)
Ist eigentlich sicher, dass gerade die Ziffer 28 der Grund für die Strafe und die Höhe der Strafe war? Ziffer 28 klingt so, als ob es auch noch mindestens 27 andere Ziffern gibt. Könnte es vielleicht nicht wenigstens entfernt möglich sein, dass einer der 27 anderen Vorwürfe mit dazu beigetragen hat, vielleicht sogar alle 28 Ziffern zusammen oder sogar gewichtet, wobei man dann wissen müsste, wie stark Ziffer 28 gegenüber den anderen über-, gleich- oder untergewichet wäre? Erst dann, und nur dann, wenn man das weiß, kann man sinnvoll behaupten, dass die DB nach Ansicht des Gerichts zu wenig diskriminiert hat. Nebenbei: Kennt einer die Ziffer 28 im Wortlaut? --2003:D0:2F1E:308D:BC96:EA37:8855:1CC1 14:32, 8. Jul. 2020 (CEST)
Nach Ansicht des Gerichts? Die Bankenaufsicht ist kein Gericht. --Herbstnebel (Diskussion) 14:39, 8. Jul. 2020 (CEST)
OK, dann Bankenaufsicht. Immerhin sind die aktiv. Vergleiche mal die Sache BaFin - Wirecard. Auch in D müssen Banken genau hinschauen und bei Verdacht aktiv werden. Verdachtsmomente können durch alles mögliche ausgelöst werden. Das heißt ja nicht, dass der Geschäftsvorgang nicht zustande kommt, aber hinschauen und prüfen ist wichtig. --2003:D0:2F1E:308D:BC96:EA37:8855:1CC1 15:05, 8. Jul. 2020 (CEST)

Im Grund finde ich, Mr Burns weiter oben hat es gut zusammengefasst. --Christian140 (Diskussion) 16:21, 8. Jul. 2020 (CEST)

Ich finde das auch. Die USA ist – Trump hin oder her – immer noch ein Rechtsstaat mit einem funktionierenden Rechtssystem (worin ich mich von meinem Nachschreiber unterscheide). Nur die 150 Millionen werden nicht der DB abgeknöpft, für die ist das nur ein durchlaufender Finanzposten, die kommen, na von wem wohl, dir kommen von den Kunden der Bank, und wahrscheinlich nicht nur den amerikanischen, die Strafe wird wohl weltweit verteilt. Der Schaden für die Bank liegt nur im Image-Schaden. --2003:D0:2F1E:308D:BC96:EA37:8855:1CC1 17:36, 8. Jul. 2020 (CEST)
Rechtsstaat, na klar. Darum wurde die US-Bank von Epstein nicht bestraft aber die Deutsche Bank. Und die DB wird nicht magischerweise 150 Mio. mehr Umsatz machen nur weil sie die in New York abdrücken muss. Also bleibt es an den Eigentümern hängen. --Fraknö (Diskussion) 18:23, 8. Jul. 2020 (CEST)
Wenn diese US-Bank (welche eigentlich) wegen der Osteuropäerinnen nicht belangt wurde, dann liegt es nahe, dass auch die DB wegen etwas anderm (Ziffer 1 bis 27) die Strafe zahlen muss. Könnte immerhin so sein, ich habe keinen Beleg dafür. Außerdem auf die Zeit achten, auch in den USA gibt es Termine für die Behördenmaßnahmen (Verjährung etc.) Deine These läuft auf eine Rechtsbeugung hinaus: gleiche Tat, aber bewusst wird nur ein Täter wird bestraft. Kann sein, aber durch das bisherige Gefasel hier wird das nicht belegt. Ich sehe die Parallele zu VW, da wurde auch aus deutschnationaler Sicht auf die US-Justiz geschimpft, um von dem bewussten VW-Betrug abzulenken („Alle sind gegen uns …“). --2003:D0:2F1E:308D:BC96:EA37:8855:1CC1 18:47, 8. Jul. 2020 (CEST)

Schon die ganze Epstein-Affäre zeigt die moralische Verkommenheit des Justiz-Systems der USA auf. Die durch faktische Erpressung erlangten Strafzahlungen wiederum sind ein Beleg für den parasitären Charakter des US-Imperialismus. Klar ist, dass dieses System seinem Ende entgegengeht. --Flotillenapotheker (Diskussion) 15:08, 8. Jul. 2020 (CEST) Beispiele für Zahlungen welche die USA erpressten: Es handelt sich um Banken und Unternehmen aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland, zudem werden laufend europäische Firmen sanktioniert, welche die völkerrechtswidrigen Sanktionen gegen Kuba nicht befolgen. --Flotillenapotheker (Diskussion) 18:18, 8. Jul. 2020 (CEST)

Weiter oben wurde ich von Herbstnebel zu Recht korrigiwert, dass die US-Bankenaufsicht keine Justizinstanz ist. Also spielt hier eine eventuelle „moralische Verkommenheit“ des Justiz-Systems auch keine Rolle. --2003:D0:2F1E:308D:BC96:EA37:8855:1CC1 18:50, 8. Jul. 2020 (CEST)
Wer glaubt, die USA habe ein Rechtssystem, dass irgend etwas mit Gerechtigkeit zu tun hat, kann sich diesen Abschnitt mal durchlesen. Unabhängig von Trump ist die USA längst kein Rechtsstaat mehr, falls sie denn überhaupt jemals einer gewesen ist. Niemand sollte dieses Staatswesen in irgend einer Form unterstützen. --Flotillenapotheker (Diskussion) 11:08, 9. Jul. 2020 (CEST)
Die flotillenapothekerschen Überlegungen haben was. Deutschland wird abgestraft weil man über Nordstream Gas vom Nachbarn kaufen will anstatt US-Frackinggas über die Weltmeere herschippern zu lassen ("Sicherheitsbedenken"), Syrien wird abgestraft weil es selber festlegt wie die Pipelines verlegt werden ("Menschenrechte"), China wird abgestraft weil Huawei bei 5G der US-Industrie das Wasser abgräbt ("Spionagegefahr", Snowden lacht sich tot), Schweizer Unternehmer erhalten einen Drohbrief von dahergelaufenen US-Parlamentariern [2]. Aber einen Kinderschänder ernsthaft in den Knast zu schicken obwohl er reich ist, schaffen sie nicht. --Fraknö (Diskussion) 11:40, 9. Jul. 2020 (CEST)

Alkoholvergiftung - ich verstehs nicht

Laut den Ö. Medien soll sich in Tirol die medizinisch notwendige Bergung eines Mannes mit Alkoholvergiftung sehr schwierig gestaltet haben weil er wich aggressiv verhalten hat. Soviel ich weiß ist die medizinische Behandlung einer Alkoholvergiftung aber erst ab dem 3. Stadium nötig (umgangssprachlich spricht man such erst ab dem 3. Stadium von einer Alkoholverhiftung, das 1. Stafium wäre demnach einSchwips, das 2. ein Rausche aber noch keine Vergiftung) aber PatienInnen im 3. Stadium sind nicht mehr in der Lage sich aggresiv zu verhalten. Berichten die Ö. Medien da bullshit, wie ich vermute? --MrBurns (Diskussion) 23:41, 5. Jul. 2020 (CEST)

(nach BK) Definiere „aggressives Verhalten“. Wenn der Typ prinzipiell semi-komatös war, aber dann plötzlich beim Versuch, ihn in auf die Trage und/oder in den Notarztwagen zu bekommen, wie von Sinnen um sich geschlagen hat, ist das durchaus mit der Diagnose einer Alkoholvergiftung 3. Grades vereinbar, vor allem dann, wenn er noch irgendwelche Upper intus hatte… --Gretarsson (Diskussion) 23:52, 5. Jul. 2020 (CEST)
OK, hätte gedacht "Bewusstlosigkeit" beinhaltet dass man nicht mehr auf seine Umgebung reagieren kann, aber vielleicht ist das nur ein laienhaftes falsches Verständnis. --MrBurns (Diskussion) 00:30, 6. Jul. 2020 (CEST)
Anscheinend war die Person irgendwo zwischen dem 2. und 3. Stadium der Alkoholvergiftung i.S.d. WP-Artikels, der sich augenscheinlich an der ICD-10 orientiert. Und wie gesagt, in Wechselwirkung mit anderen Rauschmitteln kann sich die Symptomatik anders gestalten. Um die sachliche Korrektheit der Zeitungsmeldung beurteilen zu können, fehlen hier schlicht genauere Informationen, z.B. zum genauen Blutalkoholwert, besagtem möglichem Konsum weiterer Rauschmittel/Medikamente, einer allgemeinen Anamnese des Betroffenen… --Gretarsson (Diskussion) 01:09, 6. Jul. 2020 (CEST)
In meiner Jugend hatte ich Karnevals regelmäßig der Vergnügen, mich als Sanitäter den Damen und Herren zu widmen, die dem Hydroxyethan zu sehr zugetan waren. Ich kann Dir bestätigen, dass selbst volltrunkene, völlig koordinationsfreie Menschen in der Lage sind sich so zu verhalten, dass eine Gefahr für die Helfer besteht. Schlagen, Treten eher weniger aber beißen sind da gerne verwendete 'Abwehrmechanismen'. Diese Personen wurden im Zuge unserer Tätigkeit ins Krankenhaus gefahren und dort nicht selten per Magenspülung ihres Mageninhaltes entledigt. Aggressiv würde ich deren Verhalten regelmäßig durchaus so nennen. --Elrond (Diskussion) 10:38, 6. Jul. 2020 (CEST)
Ich bezweifle, daß die Journalisten den Mann exakt diagnostiziert haben. Hinzu kommt, daß man die Behandlungsbedürftigkeit nur unzureichend einschätzen kann, wenn der Mann feststeckt, weshalb man ihn erstmal befreien muß, bevor man ihn vollständig untersuchen kann. --84.58.126.89 16:08, 9. Jul. 2020 (CEST)

"Menschen von Farbe" oder "PoC"?

Lässt sich der Respekt vor weniger weißen Menschen mit dem Respekt vor der deutschen Sprache mittels der Formulierung "Menschen/Personen/Leute von Farbe" (Übersetzung des englischen Begriffs "People of Color") vereinen? --NichtA11w1ss3ndDiskussion 23:31, 6. Jul. 2020 (CEST)

Das Thema scheint dich ja rumzutreiben [3][4]... -Naronnas (Diskussion) 09:52, 7. Jul. 2020 (CEST)
hier wird geplaudert, wie ist deine Meinung dazu? —NichtA11w1ss3ndDiskussion 10:10, 7. Jul. 2020 (CEST)
Da alle irgendeine Farbe haben (auch ich bin nicht transparent) ist das unsinnig. Zudem, weiß und schwarz sind keine Farbe. Bestenfalls könnte man nach Herkunft, ggf. Staatsangehörigkeit unterscheiden. Damit ist ein Bure Südafrikaner genau so wie die Mehrzahl der Bevölkerung dort. Wer da farblich differenziert ist schon voll auf der Rassismuslinie. Ich meine, wenn man beginnt, die Menschen nach äußerlichen Merkmalen zu kategorisierten, sogar zu beurteilen, ist man schon auf dem Holzweg. Da nützen Wortspielereien NICHTS! --Klaus-Peter (aufunddavon) 10:16, 7. Jul. 2020 (CEST)
Dann dürfte man „PoC“ oder „Schwarze“ ja auch nicht sagen. Diese Worte werden aber aktuell gerade von selbsternannten Antirassisten benutzt. Irgendwelche Worte benötigt man also, um aktuelle Entwicklungen zu beschreiben. —NichtA11w1ss3ndDiskussion 10:24, 7. Jul. 2020 (CEST)
Daher ‚liebe‘ ich auch diese sogenannten Antirassisten, die das Pferd von hinten aufzäumen, mit Worten spielen, statt sich ehrlich antirassistisch zu verhalten. Dazu gehört deutlich mehr, als Veränderung kritischer Begriffe. --Klaus-Peter (aufunddavon) 10:29, 7. Jul. 2020 (CEST)
Jetzt schüttest du aber echt das Kind mit dem Bade aus. Es geht bei solchen Bezeichnungen nicht darum, Menschen zu beurteilen oder auch nur zu kategorisieren, sondern sie zu bezeichnen, ein Charakteristikum zu benennen. Wenn ein Mensch eine auffallend dunkle Hautfarbe hat, dann ist es keine Diskriminierung, wenn ich z.B. sage: „Geh mal dort zu dem Mann mit auffallend dunkler Hautfarbe und frag ihn, wie spät es ist“, und es wird auch dann keine Diskriminierung, wenn ich das zu „Geh mal zu dem Schwarzen“ verkürze. In der Kommunikation sind solche Bezeichner von Charakteristika nun mal unumgänglich. Wenn ich sage: „Dort, wo der rote Wagen rausfährt, das ist die Bahnhofstraße“, dann bevorzuge oder benachteilige ich damit auch keine roten Wagen, oder? Wenn man eine tatsächliche oder empfundene „Gruppe von Menschen, deren gemeinsames Merkmal eine auffallend dunkle Hautfarbe ist“ etwas kürzer bezeichnen will, was ist dann an „PoC“ rassistisch oder diskriminierend? Es ist eine Bezeichnung, die ist erstmal neutral und dient der Verständigung. --Kreuzschnabel 15:47, 7. Jul. 2020 (CEST)
Also ich kategorisiere meine Frau (auch) nach äußerlichen Merkmalen. Sie ist erkennbar weiblich. Und ich beurteile sie sogar danach: Sie kann nicht so gut einparken wie ich. --Meisterkocher (Diskussion) 12:06, 7. Jul. 2020 (CEST)
Nach meiner wahrscheinlich nicht repräsentativen Wahrnehmung kategorisieren sich bestimmte Personen selbst als "of colour". Ich war ehrlich erstaunt, als ich vor einigen Wochen/Monaten las, dass sich die Nachkommen vieler in den 60er/70er Jahren zugewanderten Südeuropäer und Kleinasiaten so sehen. Ich erkenne da nämlich in den meisten Fällen keinen Unterschied zu bereits seit vielen Generationen ansässigen Dunkelhaarigen und muss erst den Namen hören, um überhaupt einen Anhaltspunkt auf die Herkunft der Vorfahren zu bekommen. --2A02:908:2D12:8BC0:C945:1929:A0C6:6845 13:03, 7. Jul. 2020 (CEST)

Judge : Why do you people call yourselves black? You look more brown than black. Steve Biko : Why do you call yourselves white? You look more pink than white.--Strange (Diskussion) 16:07, 7. Jul. 2020 (CEST)

PoCs sind aber nicht nur Schwarze.😃 --NichtA11w1ss3ndDiskussion 16:13, 7. Jul. 2020 (CEST)
was du nicht sagst, Pinky. Blöderweise diskutiere ich das mit dir ganz sicher nicht. Deine Intention ist mir zu durchsichtig. --Strange (Diskussion) 17:01, 7. Jul. 2020 (CEST)

"Respekt vor der deutschen Sprache" ist Bullshit (wenn dieser "Respekt" bedeuten soll, dass die Sprache so bleiben soll, wie sie zufällig zu einem Zeitpunkt X der eigenen Erfahrung mit ihr war). --AMGA (d) 09:01, 8. Jul. 2020 (CEST)

Der Respekt vor der Sprache geht dann verloren, wenn die Umgangssprache reglementiert wird. Die letzte große verordnete Regulierung nahmen die Nazis vor, indem die Umgangssprache germanisiert wurde. Da war es auch nicht angesagt, das falsche Wort zu wählen. Relikte davon haben sich bis zur Stunde im Behördendeutsch gehalten. Übrigens, damals war „Jude“ ein Schimpfwort, heute fast schon ein Privileg. Nach 1945 war es noch lange üblich, den 'strammen' Tonfall und den braunen Wortschatz zu nutzen.
Jetzt drängen andere, meist politisch motivierte Interessengruppen dem Volk ihre Sprache auf, in dem Irrglauben, dass sich mit dem Wörtertausch auch die Gesinnung ändert. Das Gegenteil ist der Fall. Der latente Widerstand spült diese Überrumpelten in die strammrechte Ecke mit laut demonstriertem Nationalbewusstsein. --Klaus-Peter (aufunddavon) 16:45, 8. Jul. 2020 (CEST)
Black lives matter.--Bluemel1 🔯 19:33, 8. Jul. 2020 (CEST)
"...andere ... Interessengruppen ... dem Volk" - finde den Fehler. (Vom Godwin-Punkt mal ganz abgesehen. PoCs so eine ähnliche "Interessengruppe" wie zuletzt "die Nazis" - *eyeroll* ...) --AMGA (d) 09:51, 9. Jul. 2020 (CEST)
Ich dachte "Schwarze" sagt an nciht, von wegen Rasismus und so? Oder gilt das nur für Weisse? Darf auch keiner mehr Brillenträger zu mir sagen? Immerhin bin ich durch meine Fehlsichtigkeit auch behindert und würde dadurch indirekt als Behinderter charakterisiert werden. Oder aber man lässt die Kirche im Dorf und versucht einfach normal zu handeln (alle gleich halt, Männlein oder Weiblein, schwarz weiß, gelb... nur orange verdient es gedisst zu werden). 88.76.34.167 10:16, 9. Jul. 2020 (CEST)
Deine Gender-Binärität diskriminiert nicht gender-binäre Menschen und ist somit als böse zu kategorisieren. Du bist transfeindlich. Realwackel (Diskussion) 11:37, 9. Jul. 2020 (CEST)
Und ein Cyborg --Enbua8 (Diskussion) 15:36, 9. Jul. 2020 (CEST)

Haftung eines Richters

in letzter Zeit haben Richter mehrfach Maßnahmen von Politikern bzgl. Covid 'kassiert', als unverhältnismäßig bezeichnet und für unwirksam erklärt. Wie sieht es aus, wenn sich das anschließend als falsche Einschätzung herausstellt, es zu (massiven) Infektionsgeschehen kommt, mehrere Menschen geschädigt werden oder gar sterben. Kann man den Richter straf- oder zivilrechtlich zur Rechenschaft ziehen, weil ohne dieses 'Kassieren' und Aufrechterhaltung der Maßnahmen es eben nicht zu diesen Schädigungen/Sterbefällen gekommen wäre? --Elrond (Diskussion) 19:50, 8. Jul. 2020 (CEST)

Die Aufgabe der Richter ist Anwendung und Auslegung bestehenden Rechts. Nur wenn sie Recht falsch angewendet oder ausgelegt haben, werden sie mithin „kritisiert“, indem die nächsthöhere Instanz das Urteil aufhebt. Eine andere Form der „Kritik“ gibt es nicht – wenn sich zum Beispiel jemand als Opfer nicht ausreichend gewürdigt sieht, bleibt ihm nur der Gang zu einem höheren Gericht (es sei denn, es gäbe neue Beweise zu einem Fall, dann änderte sich die Entscheidungsgrundlage der Richter).--Bluemel1 🔯 20:48, 8. Jul. 2020 (CEST)
Strafrechtlich wäre dies nur bei Rechtsbeugung möglich. Zivilrechtlich gar nicht, sonst könnte der Staat unliebsame Richter auf diese Weise in den Bankerott treiben. Im übrigen gibt es den Richter meist gar nicht. Das schreibt höchstens die Presse so. Es sind zumeist Kammerentscheidungen oder Senatsentscheidungen eines Kollegialgerichts, also sind an der Rechtsfindung mindestens 3 Richter beteiligt, wovon 2 für das zu verkündende Urteil gestimmt haben. --Heletz (Diskussion) 07:26, 9. Jul. 2020 (CEST)
Hoppla, das mit den 3 Richtern ist eher ein Scherz. Es kommt auf das Gericht an und auf die Instanz. z.B. beim Amtsgericht, Sozial-, Arbeits-, Nachlassgericht etc. urteilen meist Solisten. Für die oben geschilderte Probleme werden es aber 3 Richter. --Klaus-Peter (aufunddavon) 07:43, 9. Jul. 2020 (CEST)
Weil es bei oben geschilderten Problemen aber eben 3 Richter sind, nannte ich ja auch die Kollegialgerichte!^^ --Heletz (Diskussion) 08:22, 9. Jul. 2020 (CEST)

Aufgabe der Gerichte ist es, Recht zu sprechen. Dabei sind sie an die geltenden Vorschriften gebunden. Wenn diese "schlecht" sind, fällt das Urteil möglicherweise anders aus als es die Beteiligten gerne hätten. Im konkreten Fall ist die Frage, ob die beteiligten Politiker/Behörden ggf. haftbar sind, denn das Problem ist entstanden, weil die erlassenen Vorschriften unangemessen bzw. zu unspezifisch waren. Dementsprechend sind die beteiligten Richter zu dem Schluss gekommen, dass die Vorschriften so nicht länger gelten.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 09:33, 9. Jul. 2020 (CEST)

Nein, Aufgabe des Richters ist es nicht Recht zu sprechen, sondern ein Urteil zu verkünden. Das ist ein kleiner, aber feiner, Unterschied. Realwackel (Diskussion)
Nach Art. 92 Grundgesetz wird die Rechtsprechung durch die Gerichte ausgeübt. Den (vermeintlichen?) Unterschied müsstest Du mir bitte erklären.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 12:47, 9. Jul. 2020 (CEST)
Realwackel’sches (halbtrolliges) Geschwätz. Da würde ich gar nicht weiter nachhaken… --Gretarsson (Diskussion) 18:37, 9. Jul. 2020 (CEST)
Den Richter selber bekommst Du so oder so nicht in die Haftung, s. Rechtsbeugung#Zivilrecht: Gemäß § 839 Abs. 2 Satz 1 BGB i. V. m. Art. 34 GG setzt ein Schadensersatzanspruch gegen den Dienstherrn des Richters wegen einer Amtspflichtverletzung bei einem Urteil voraus, dass die Amtspflichtverletzung in einer Straftat besteht. Das GG schützt Richter sehr weitreichend vor den Folgen schlampiger Arbeit. Darum bekommst Du die genauso wenig in die Haftung wie Politiker, die Scheiße bauen. --84.58.126.89 16:29, 9. Jul. 2020 (CEST)

Die "Stereoanlage des Todes"

In der Auskunft wurde vor vier Wochen die Wahrscheinlichkeit von Sterbefällen thematisiert. Ich habe bei der Gelegenheit angemerkt, dass schon oft Musiker gestorben sind, kurz nachdem ich eine Platte von denen gehört habe. Mir wurde empfohlen, Spiel mir das Lied vom Tod zu hören. Was soll ich sagen: Habe ich letzte Woche gemacht. Heute ist Ennio Morricone gestorben. Ich hatte es vor vier Wochen schon geahnt. Irgendwie gruselig, oder nicht?

Übrigens: Welche Platte soll ich als nächstes hören? ;-) --Vertigo Man-iac (Diskussion) 09:34, 6. Jul. 2020 (CEST)

Beschränke dich besser auf bereits gestorbene Musiker(innen) ... --Simon-Martin (Diskussion) 09:42, 6. Jul. 2020 (CEST)
Für mich als Statistiker: Wie viele Platten hörst Du denn so üblicherwise übers Jahr hinweg? 5 oder 5000? -- 79.91.113.116 10:23, 6. Jul. 2020 (CEST)
Ich zähle nicht mit; irgendwo zwischen 1.000 und 2.000 würde ich schätzen. In meiner Sammlung sind über 3.500 Platten... Überwiegend Interpreten der 70er und 80er Jahre, die also mittlerweile grob zwischen 60 und 80 Jahre alt sind. Die Wahrscheinlichkeit eines "Treffers" ist also ziemlich hoch. Dass es Ennio Morricone jetzt "mit Vorankündigung" erwischt hat, ist dann schon bemerkenswert. Angesichts seines hohen Alters aber nicht großartig unwahrscheinlich.--Vertigo Man-iac (Diskussion)

Übrigens: Welche Platte soll ich als nächstes hören? ;-) Hm, Helmut Schmidt hat mal eine Aufnahme des Trippelkonzerts für drei Klaviere vom Mozart veröffentlicht, aber der ist ja schon tot. Bei den aktuellen Politikern ist da momentan nichts zu holen. Kulturlose Bande! --Elrond (Diskussion) 10:46, 6. Jul. 2020 (CEST)

Naja, ob das so neu ist ... Bundestagswahlkampf 1987. Ein Schweizer Journalist machte fürs deutsche ÖR-Fernsehen eine Reportage über die beiden Spitzenkandidaten. Frage an jeden Kandidaten: Welches Musikstück, das Sie kennen, drückt Ihr Lebensgefühl am besten aus? Johannes Rau: Tschaikowsky Klavierkonzert No. 1. Dann war Helmut Kohl dran: Isch hör mir gerne alte Platten mit Liedern von Hans Albers an. (Falls es jüngere Mitleser gibt, die mit La Paloma oje, Junge fall nie wieder zum Fenster hinaus ups, das hat nur uns Freddy gesungen. Aber es gibt auch so genug Anschauungsmaterial. usw. nicht vertraut sind, sucht einfach bei Youtube nach Hans Albers singt). -- 79.91.113.116 11:56, 6. Jul. 2020 (CEST)
Na IP, biste ganz sicher, dass Hans Albert jemals ne Platte besungen hat? Isch daed ja auf Hans Albers tippen. Wuerde auch besser zu Kohl passen. <grins> -- Iwesb (Diskussion) 12:45, 6. Jul. 2020 (CEST)
Autsch, peinlich. Ich habe es direkt im Text korrigiert. Zum Glück hatte ich den Namen noch ein zweites Mal geschrieben, und zwar richtig, so dass man mir das mit dem Vertipper glauben kann. -- 79.91.113.116 12:50, 6. Jul. 2020 (CEST) PS: Und den Hans Albert könnte man vielleicht noch engagieren? Viel schlechter als Hans Albers wird das auch nicht werden ...
Es könnte ja auch Herb Alpert gemeint gewesen sein, der kommt vom Alter auch hin. Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 12:52, 6. Jul. 2020 (CEST)
Herb Alpert liegt gelegentlich auf meinem Plattenteller. Insofern lebt er gefährlich... --Vertigo Man-iac (Diskussion) 14:03, 6. Jul. 2020 (CEST)
Stimmt, dann wird er wohl am Drehwurm sterben. --95.222.54.188 15:44, 6. Jul. 2020 (CEST)
Wenn es ein Vinylrotator ist, ist es ja noch beschaulich, eine Polycarbonatschleuder ist da schon sadistischer. Der Mann ist immerhin schon 85 --Elrond (Diskussion) 17:19, 6. Jul. 2020 (CEST)
Er rotiert bei 33 1/3 Upm - aber noch nicht im Grabe. Noch nicht.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 17:22, 6. Jul. 2020 (CEST)
Naja, Raus Antwort war auch nicht besonders schlau, denn er wurde ja nicht nach seiner Lieblingsmusik gefragt, sondern (um ein paar Ecken) nach seinem Lebensgefühl. Das allerdings ist eine ziemlich blöde Frage, denn "Lebensgefühl" ist ein schillernder Begriff, der für viele vieles bedeuten kann. Eine klügere Antwort auf diese blöde Frage wäre vielleicht etwas gewesen, wie "Alles was lebt, verändert sich. Somit auch mein Lebensgefühl. Wenn ich Hunger oder Durst habe, sieht die Welt ganz anders aus, als wenn ich satt und beschwipst bin. Dementsprechend höre ich auch unterschiedliche Musik." Mir selbst wäre so eine schlaue Antwort aber zugebenermaßen auch nicht eingefallen, höchstens als Treppenwitz. --Geoz (Diskussion) 18:18, 6. Jul. 2020 (CEST)
Hör doch ne Platte vom Wendler... --194.94.69.67 18:08, 6. Jul. 2020 (CEST)
So was besitze ich nicht. Da würde ich eher vom Balkon springen.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 19:03, 6. Jul. 2020 (CEST)
Könntest sie ja laufen lassen, wenn du mal kurz rausgehst, zum Einkaufen oder so. Schaden kann’s nicht. Allerdings ist fraglich, ob es Wendler-„Werke“ überhaupt auf Vinyl gibt. Seine Zielgruppe dürfte ja eher die „Generation CD-Player“ sein… --Gretarsson (Diskussion) 19:30, 6. Jul. 2020 (CEST)
Anlässlich Ringo's 80. sind heute die Beatles in der Heavy Rotation. Wundert Euch also nicht, falls... --Vertigo Man-iac (Diskussion) 09:39, 7. Jul. 2020 (CEST)
Mein Idol hat nicht mehr lange bis zum nächsten runden Geburtstag. Ich hoffe inständig, dass du ihn nicht ausstehen kannst. --Autumn Windfalls (Diskussion) 10:39, 8. Jul. 2020 (CEST)
Bob Dylan? --AMGA (d) 11:07, 8. Jul. 2020 (CEST)
Ich sag’ nichts! --Autumn Windfalls (Diskussion) 12:15, 8. Jul. 2020 (CEST)
Die neue Dylan ist prima, läuft bisher aber über Handy (Spotify) und nicht über die Anlage. Da stehen aber noch alte Scheiben im Regal.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 16:29, 8. Jul. 2020 (CEST)
Erstmals Nr. 1 der deutschen Albumcharts, unfassbar. (Obwohl das heute ja nicht mehr so viel bedeutet, aber trotzdem. In den USA das *siebente* Jahrzehnt mit regulären Alben in den Top 20: 1960er bis 2020er; Top 10 in 6 davon, außer 1980er; wenn die Stones jetzt mal ein Album rausbringen, machen sie das sicher nach, Single hatten sie 2020 ja schon). --AMGA (d) 10:08, 9. Jul. 2020 (CEST)

Seit der Reklame für ein Online-Kasino würde ich gerne H.P. Baxxter auf die Liste setzen. Realwackel (Diskussion) 11:42, 9. Jul. 2020 (CEST) P.S.: Und hat Marcell D'Avis eventuell eine Platte aufgenommen? Oder der Smava-Mann?!? Die bitte auch.

Vertigo Man-iac, schau dir doch bitte mal dieses Musikvideo an. Gern auch oft. Und wenn du dich sattgesehen hast, kannst du ja seinem Kumpel zuhören. --2003:E5:B709:DC8B:589:61BF:8F97:34E3 00:10, 10. Jul. 2020 (CEST)

dnb.de und d-nb.de

Wieso kriege ich Inhaltsverzeichnisse aus dem DNB-Katalog von der Domain D-NB.de. Ist das die Deutsch-Nationale Bibliothek? Und wieso arbeitet die Deutsche Nationalbibliothek mit denen zusammen? Aber warum listen die dann auch Werke mit jüdischem Kontext? ISt das nicht entartete Kunst für die? Siehe [5] und [6] 88.76.34.167 09:58, 9. Jul. 2020 (CEST) Ich wolte schon immer mal eine VT basteln. Endlich mal eine Gelegenheit...!

Völlig normal, dass eine Website unter verschiedenen (mal ähnlichen, mal auch ganz anders lautenden anderen) Domains aufrufbar ist… --Gretarsson (Diskussion) 16:50, 9. Jul. 2020 (CEST)
Eine ernsthafte Antwort: Die naheliegende Domain dnb.de gehörte nicht immer der Deutschen Nationalbibliothek. Bis 2006 hiess sie "Die Deutsche Bibliothek" und war unter ddb.de erreichbar, wo man jetzt die "Deutsche Digitale Bibliothek" findet. Zum Zeitpunkt der Umbenennung war dnb.de nicht frei, ich glaube, sie gehörte der norwegischen Bank DNB ASA. d-nb.de war also eine "Notlösung"; und jetzt, da die DNB die dnb.de hat, ist es natürlich sinnvoll, die alte Domain funktionsfähig zu halten, um tote Links zu vermeiden. Gestumblindi 22:26, 9. Jul. 2020 (CEST)
Okay, Danke für die ernsthafte Antwort auf die trollige Frage. ^^ Das ist ja mal ein netter Abriß der Historie. Trtozdem versteh ich nicht, warum die heute noch die Inhaltsverzeichnisse und -angaben auf den d-nb.de verlinken. In Zeiten von Loadbalancern & Co. ist die Domain eigentlich völlig wumpe, da wird sowieso alles "kreuz und quer" durch die Domains geschoben. Unten drunter dürfte in beiden Fällen das gleiche CMS bzw. die gleiche Datenbank laufen.
Nur schade, dass keiner auf meine VT eisteigt... außer: [7], was sogar miteinander zu tun hatte; ich hatte die DNB nach Hosenfld durchsucht und dann den Link zur "deutschnationalen Bibliothek" gesehen. Also doch eine VT, wenn auch nicht meine. Leider gibt dieser Laptop gerade endgültig den Geist auf, also weiter als Account auf dem eigentlichn Arbeitsrechner. 88.76.34.167 09:29, 10. Jul. 2020 (CEST)

Wikipedia macht Woidke zu Merkels Regierungssprecher...

...steht hier zu lesen. Weiß jemand, in welchem Artikel das passiert sein soll? Weder bei Dietmar Woidke noch bei Deutschland finde ich was in der Versionsgeschichte. Ist das mal wieder die oft zu findende Ahnungslosigkeit von Journalisten, wie Wikipedia tatsächlich funktioniert oder habe ich nur falsch gesucht? --2003:F6:AF24:D322:6419:3116:1739:253A 10:46, 10. Jul. 2020 (CEST)

Ahnungslosigkeit von Journalisten und der Staatskanzlei Brandenburg: Der Fehler liegt bei Google und hat mit Wikipedia nichts zu tun. Googelt man nach „Deutschland“, erscheint rechts neben den Suchergebnissen eine Infobox mit der Angabe „Regierungssprecher: Dietmar Woidke“. Unter der Infobox gibt es einen Link „Feedback geben“, den man nutzen sollte. Mal sehen, wie lange der Fehler bestehen bleibt, wenn ihn möglichst viele Personen melden. --Komischn (Diskussion) 11:09, 10. Jul. 2020 (CEST)
...oder wenn man einfach nach Regierungssprecher googelt. Künstliche Unintelligenz haha. Vielleicht ermittelt Google das ja einfach durch Errechnen, welcher Name auf wundersame Weise am häufigsten in der Nähe der Begriffe "Regierungssprecher" und "Deutschland" genannt wird. Was völliger Unsinn wäre. Aber man weiß es nicht. --AMGA (d) 11:48, 10. Jul. 2020 (CEST)
Auch hier der Aufruf, Google den Fehler mittels „Feedback geben“ zu melden. --Komischn (Diskussion) 12:45, 10. Jul. 2020 (CEST)
Vielleicht hat Google da etwas aufgedeckt und der Seibert ist ein Betrüger. --94.219.25.241 14:20, 10. Jul. 2020 (CEST)
Google hat anscheinend auf die Feedbacks reagiert. Wenn man jetzt Amgas Link anklickt, wird rechts eine Infobox mit dem Konterfei von Seibert angezeigt... --Gretarsson (Diskussion) 15:15, 10. Jul. 2020 (CEST)

Sooooooooommmmmmmmmeeeeeeeeerrrrrrrrrlllllllooooooochchchchchchch! --Elrond (Diskussion) 16:15, 10. Jul. 2020 (CEST)

Huhu, ich habe hier einen Artikel, der allerdings noch nicht so ganz fertig ist. Leider erschlagen mich schon immer die ganzen Weblinks und Einzelnachweise. Wer mag mir helfen? Ganz liebe Grüße und ein angenehmes Wochenende. --Liebe Grüße, Johannes Follert (Diskussion) 16:16, 10. Jul. 2020 (CEST)

erledigtErledigt Gruss --Nightflyer (Diskussion) 22:07, 10. Jul. 2020 (CEST)

Dresden-Neustadt …

… schaltet dieses neumodische Internet ab, das eh kein Mensch braucht: [8]. Alle Anfragen von dort also bitte am Samstagabend posten und einen Tag Geduld üben. Danke für Ihr Verständnis. --Kreuzschnabel 12:43, 9. Jul. 2020 (CEST)

Die Partei hatte den Änderungsantrag gestellt und wir alle wissen: Die Partei hat immer recht! --84.58.126.89 16:37, 9. Jul. 2020 (CEST)
Laut einem Beitrag im heise-Forum ging es dabei wohl um den FDP-Politiker, der den Eintrag einreichte aber nicht anwesend war. Da das wohl häufiger vorkam haben sich die anderen einen Spaß erlaubt, sozusagen als symbolischer Stinkefinger. Der Beschluss bedeutet wohl nur, dass sich die Stadt damit auseinandersetzen, aber nicht, dass sie Folge leisten muss. Also recht bedeutungslos. Außer eben die PR, die es erzeugt. Witzig ist es ja schon und vielleicht ist der FDPler künftig nun doch häufiger anwesend. ;P --StYxXx 19:19, 9. Jul. 2020 (CEST)
Naja, wenn ich mir mal den eingangs verlinkten Artikel bei mz-web.de anschaue, der da in feinster Bild-Manier titelt „Irrer Beschluss – Dresdner Lokalpolitiker wollen das Internet abschalten“ frag ich mich, ob das nicht nach hinten losgehen könnte… --Gretarsson (Diskussion) 19:34, 9. Jul. 2020 (CEST)
... und erst der Ansehensschaden - man könnte fast meinen, Die Partei nimmt ihren politischen Auftrag nicht ganz ernst. "Feinste Bild-Manier" können die hier übrigens auch ganz gut. Man könnte fast denken, da imitiert einer von der MZ den Imitator;) --84.58.126.89 01:15, 10. Jul. 2020 (CEST)
Ich möchte stark bezweifeln, dass der Artikel/die Schlagzeile der MZ die Titanic parodieren will, falls du darauf hinaus willst… --Gretarsson (Diskussion) 12:00, 10. Jul. 2020 (CEST)
Diese Internetsache ist für uns alle noch Neuland, wie Frau Merkel richtig bemerkt hat. Das brauchen nur Aktienhändler und solche Leute, und die arbeiten am Wochenende sowieso nicht. --Expressis verbis (Diskussion) 19:59, 9. Jul. 2020 (CEST)
Neulich hat mal jemand gemeint, daß in den Diskussionen da oben tendenziell darauf abgestellt wird, daß man lieber nicht zu viel in die Infrastruktur reinsteckt für dieses neumodische Zeuch, denn es ist ja durchaus möglich, daß das bald wieder weg geht und dann hätte man völlig umsonst investiert. Sowas wie Autos bspw. gab es hingegen schon immer und wird es auch immer geben und außerdem kann man die anfassen und Straßen und Parkplätze usw. auch, da ist das schöne Geld viel besser angelegt und außerdem kann man dafür auch noch Maut von Ausländern einkassieren, sobald der EuGH einsieht, daß man uns das ohne eine Bestätigung durch unseren eigenen Untersuchungsausschuß gar nicht verbieten kann. (Der Andi ist ja so ein Fuchs …) --84.58.126.89 01:15, 10. Jul. 2020 (CEST)
Kann man die Infrastruktur für's Internet in Dresden nicht anfassen? --Furescht (Diskussion) 13:06, 10. Jul. 2020 (CEST)
Hast Du schon mal das Internet angefaßt? --94.219.25.241 14:17, 10. Jul. 2020 (CEST)
Ja, sogar neulich erst Patchkabel an einem Layer-3-Switch. --Furescht (Diskussion) 12:00, 11. Jul. 2020 (CEST)

Hab ich heute in Basel gesehen- und aufgrund der geradezu euphorischen Rezeption ein Highlight erwartet. Der Film ist aber allenfalls Durchschnitt. Mit dem Roman von Döblin hat die Story nur am Rande zu tun, auch die Stadt Berlin kommt da nicht wirklich vor, die gezeigten Orte (Puffs, Baustellen, Asylheim, Wohnungen) findet man so in jeder X-beliebigen deutschen Stadt. Die Dealer-Szene in der Hasenheide ist nicht wirklich dicht oder stimmig dargestellt. Auch bei den Schauspielern passt manches nicht zusammen, Joachim Krol kaufe ich den Berliner Gangsterboss jedenfalls nicht ab und Reinhold (Albrecht Schuch) ist halb ein Hartzler aus einer Kneipe in Moabit und zur anderen Hälfte einer, der auf "ich bin irre dämonisch" macht und laufend aus der Bibel zitiert. Der gute Francis (Welket Bungue) hat aus meiner Sicht deutlich autistische Züge, warum die Berliner Nutten ausgerechnet auf ihn so gnadenlos abfahren, wird nicht klar. Aber wie Burhan Qurbani ja sagt: "Everything is a remix" im Jahr 2020, man bedient sich überall. Nur wenn man sich überall bedient, wirkt es zum Schluss zwar ambitioniert aber auch irgendwie beliebig. Bleibt als Fazit: Wenn man heute einen Film eine postkoloniale Geschichte nennen kann, darf man auf wohlwollende Rezeption hoffen, weil das ganze ja gerade-heute-unhemlich-wichtig ist. --Flotillenapotheker (Diskussion) 22:53, 11. Jul. 2020 (CEST)

Das ist eine sehr interessante Frage. Ich komme da gerne später nochmal drauf zurück. --79.231.149.182 00:56, 12. Jul. 2020 (CEST)
Das ist eine grundsätzliche Frage, die mir schon oft auf Diskussionsseiten "beantwortet" wurde. Die Rezipienten sind "anerkannte Expert*innen", "ich" nicht. Bestehen aus meiner Sicht zwei Lösungen: 1. Wir erklären, was eine Rezeption/Kritik ist und welchen Wert sie hat (Einbindung der Akteure in den "Kulturbetrieb" usw. - wie bei Studien) oder 2. wir packen in Artikel unter die "Expertenrezeption" auch andere (aber welche, nach welchen Kriterien)?--Wikiseidank (Diskussion) 08:55, 12. Jul. 2020 (CEST)

Darf man eigentlich sowas noch sagen wie...

..."ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie"? Ich meine ja das klingt rassistisch, aber es geht ja bei diesem Satz gar nicht um den Inhalt sondern darum dass er vorwärts und rückwärts gesprochen gleich ist. --2A02:8388:6903:8580:78B1:8F62:F3BD:5E4C 23:20, 3. Jul. 2020 (CEST)

I'll never conform 'til the day that I die. Agus fagaimid suid mar ata se. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 23:28, 3. Jul. 2020 (CEST)
Ich "liebe" diese Sorte von rhetorischen Fragen, die sich selbst zerlegen. Du darfst das nicht nur sagen, du hast es sogar ungestraft geschrieben, und du darfst und kannst es so oft sagen und schreiben wie du willst. Oder klopfen SIE schon an deine Haustür, um dich abzuholen? Ich bin übrigens auch kein Freund davon, historische Texte an den heutigen Sprachgebrauch anzupassen. Medienwirksames Beispiel von vor einigen Jahren: die Umwidmung von Pippi Langstrumpfs Vater zum "Südseekönig". Aber das war eine Entscheidung des Verlags. Das letzte Mal, als ich gekuckt habe, waren das noch Privatleute, die mit den Texten, über deren Rechte sie verfügen, machen können, was immer sie wollen. Oder wollt ihr ihnen das etwa verbieten? @Universalinteressierter: Ich "liebe" diese Nonkorformisten, die rebellische Floskeln um sich werfen, ohne wirkliche Konsequenzen fürchten zu müssen. --Geoz (Diskussion) 00:33, 4. Jul. 2020 (CEST)
Ja, Geoz, und dennoch: In den Kopf des Fragestellers können wir nicht schauen. Es mag so sein, daß da eine gewisse Häme aus dem Anliegen blinzelt. Aber anlaßlos kommt der Spott nicht daher, bedenkt man, daß ein Gedicht, in dem die Bewunderung von Frauen als frauenfeindlich öffentlich überpinselt wird, eine Mohrenstraße nicht mehr Mohrenstraße heißen darf und es unstatthaft ist, jemanden zu fragen, wo er herkommt. Da wird niemand abgeholt. Sondern heftig gewedelt mit der Empörungskeule einer Moral, die sich progressiv gibt und eine Norm repressiver Wohlanständigkeit zur ureigenen Attitüde macht, die zu bekämpfen sie scheinheilig vorgibt. Das ist das Elend der politischen Korrektheit: nach ihren eigenen Maßstäben politically fatally incorrect zu sein. Wer derlei Schaden anrichtet, braucht für den Spott nicht zu sorgen. --Benutzer:Melekeok avenidas y flores y mujeres y un admirador 01:23, 4. Jul. 2020 (CEST)
Jaja, Melekeok. "Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!" ist die Empörungskeule der "Wutbürger", die sich als Helden der Meinungsfreiheit geben und ihre Opferrolle zur ureigenen Attitüde machen, obwohl ihnen, ich kann das gar nicht oft genug wiederholen, niemand, wirklich niemand den Mund verbietet. In diesem unserem Lande können sie alles sagen, was sie wollen, von harmlos altmodischen, bis hin zu ernsthaft reaktionären Sachen. Sie wollen nur nicht die Konsequenzen erleiden, danach als altmodisch oder gar reaktionär zu gelten, weil: das fühlt sich doch irgendwie schlecht an. Diese Mimosen! --Geoz (Diskussion) 10:14, 4. Jul. 2020 (CEST)
Verstehe, wir sind uns offenbar einig, dass es Konsequenzen gibt. Nur weil diese nichts mit dem Strafrecht zu tun, haben sind sie doch real. Das als Mimosenhaft abzutun ist mir etwas zu platt. Soziale Sanktionen für Abweichung von der sozialen Norm sind für sich betrachtet erst einmal nicht ungewöhnlich, das gab es schon immer. Nur die Ansicht, was altmodisch, reaktionär oder... ist, ist in Bewegung und nicht jeder kann oder will dort mitgehen. Möglicherweise gibt es hier zusätzlich den Trend, dass wer führend "progressiv" sein will, extremer sein muss. --An-d (Diskussion) 10:42, 4. Jul. 2020 (CEST)
Überhaupt keine Frage, Geoz, daß in diesem unseren Lande Redefreiheit herrscht, und das ist verdammt gut so. Mir scheint nur, daß das Etikett „progressiv“ für eine Haltung beansprucht wird, die ihrem repressiven Wesen nach (Normierung dessen, was „man“ sagen darf) selbst zutiefst reaktionär ist. Traditionell ist diese sprachpolizeiliche Aufsicht Domäne der Rechten (ich bin alt genug, um mich daran zu erinnern, daß es in Westdeutschland lange verpönt war, „DDR“ zu sagen anstatt das erwartete „Ostzone“). Umso schlimmer, daß unter dem Banner der „Fortschrittlichkeit“ nun zu just jenen Mitteln gegriffen wird. Bedenklich naiv zu ist zudem der Glaube, durch Andersbenennungen die Verhältnisse verändern zu können. Rassismus (auch Frauenverachtung) verschwinden aus den Köpfen und Herzen durch ein Ausweichen auf andere Ausdrücke so wenig, wie man Schweißfüße allein durch den Wechsel der Socken los wird. Sprachpflege? Ja, unbedingt! Sprachpolizei: Nein. Und schon gar nicht im Namen einer rechtschaffenen Sache. --Benutzer:Melekeok avenidas y flores y mujeres y un admirador 13:01, 4. Jul. 2020 (CEST)
Ich denke man sollte rassistische Äußerungen anprangern, egal ob der Sprecher das z.B. n-Wort benutzt oder statt dessen "schwarzer" oder "maximalpegmentierter" sagt. Aber n-Wort alleine ist schon rassistisch, daher reicht seine Verwendung schon aus um angeprangert zu werden. Aber generell würde ich zustimmen, dass der Inhalt wichtiger ist als die Sprache.
Und zu "Sprachpolizei war früher rechts": ich denke man kann sowas wie "Sprachpolizei" nicht eindeutig "rechts" oder "links" zuordnen, es hängt davon ab in welcher Intention und mit welcher Ideologie man als "Sprachpolizist" agiert. --MrBurns (Diskussion) 12:41, 5. Jul. 2020 (CEST)
Zum ändern von historischen Texten: ich denke bei Kinderbüchern sollte man das schon machen (allerdings nicht aufgrund staatlicher Verordnung da ich generell gegen staatliche Zensur bin mit ganz wenigen Ausnahmen wie z.B. dass ich das Verbotsgesetz gut finde). Kinder kennen die historischen Hintergründe nicht, sie nehmne nur die rassistische Sprache wahr. Dadurch alleine werden sie keine Rassisten (auch wenn das manche idealistischen Antirassisten denken, also der Typ der noch an die in der Sprachwissenschaft schon längst als widerlegt geltende Sapir-Whorf-Hypothese glauben), aber es kann dazu beitragen bzw. ist Teil einer noch immer existierenden rassistischen Alltagskultur. --MrBurns (Diskussion) 12:20, 5. Jul. 2020 (CEST)
oben über den "Südseekönig" gestolpert frage ich mich ob Bücherverbrennung mit den "richtigen" Vorzeichen nun politisch korrekt ist? „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ sprach Heine seinerzeit ... was würde er heute dazu[9] sagen? Wer bestimmt eigentlich die Direktiven zur Eingangsfrage: "Darf man eigentlich sowas noch sagen wie..."? LG --80.187.100.192 14:06, 4. Jul. 2020 (CEST)
Bald darf man in Berlin nicht mehr zum rassistischen „U-Bahnhof Mohrenstraße“ fahren, dann geht's zur prorussischen Station Glinkastraße, gerade da ist die Nordkoreanische Botschaft und ein Teil der Russischen Botschaft. Wehe, wenn die wegen rassistischer Umtriebe in Verruf kommen, dann muss die Haltestelle wieder den Namen wechseln. Immerhin sind Nordkorea und Russland nicht vorbehaltlos Rassenneutral und bei Glinka? Na ja, lieber nicht zu genau seine Werkean alysieren.
Hä, was wird nun eigentlich aus Möhringen und Möhringen (siehe rassistische Stadtwppen und anstößige Ortsnamen)?--Klaus-Peter (aufunddavon) 14:46, 4. Jul. 2020 (CEST)
(nach BK) Was Heine dazu sagen würde, weiß ich nicht. Ich sage dazu, dass das ein schönes Beispiel dafür ist, was für geschichtsvergessen-faschistoider Murks dabei rauskommen kann, wenn man nur fest genug davon überzeugt ist, das RichtigeTM zu tun. „Weit über’s Ziel hinausgeschossen“ nennt man das wohl. Es scheint wohl ein Hang zum Extrem in der menschlichen Natur zu liegen, andernfalls ist es IMHO nicht erklärbar, dass immer wieder prinzipiell gute Ideen ad absurdum geführt werden. Insbesondere Skandinavien scheint mittlerweile zumindest teilweise so „progressiv“ zu sein, dass es schon wieder reaktionär ist (u.a. mit Prostitutionsgesetzen, die Freier zu Vergewaltigern erklären und Sexarbeit mithin implizit als selbstverletzendes Verhalten deklarieren; Kinderschutzgesetze und ein quasi-allmächtiges Jugendamt, das Kinder wegen Bagatellen in Obhut nimmt). Vielsagend finde ich auch die Argumentation der Initiativen zur Umbenennung der Mohrenstraße in Berlin-Mitte, die ihre Forderung damit begründen, dass der Name „auf Brandenburg-Preußens totgeschwiegenen Handel mit versklavten Afrikaner_innen um 1700 und auf die Verschleppung minderjähriger Schwarzer zum Dienst am Berliner Hof“ zurückgehe [10], offenbar nicht bemerkend, dass mit einer Umbenennung der Name völlig aus der öffentlichen Wahrnehmung getilgt werden wird (OK, man könnte in der dann umbenannten Mohrenstraße eine Gedenktafel anbringen, die aber naturgemäß nur lokal wahrgenommen werden kann, wenn sie überhaut wahrgenommen wird). Noch toter kann man den aus heutiger Sicht verbrecherischen Umgang der alten Preußen mit Schwarzen kaum schweigen. Widersprüche und blinder Aktionismus wohin man schaut, und das nervt… --Gretarsson (Diskussion) 15:06, 4. Jul. 2020 (CEST)
Mit wäre es deutlich lieber, wenn gerade die BVG bei Kontrollen Melaninpigmentierte gleich behandeln würde und man die Meinung ablegt, dass man auf ‚Solche‘ nicht ein besonderes Auge werfen müsse. Halunken gibt es in allen Schattierungen. Auch die derzeitigen Aktionen in den USA sind nicht primär gegen Denkmäler, Symbole und falsche Begriffe gerichtet, sonder gegen die überwiegend miserable Behandlung der ‚ehemaligen Sklaven‘. Angriffe auf Sachen und Symbole sollen nur Aufmerksamkeit erregen, aber selbst die Möhre Gröpaz merkt nicht, um was es geht und verteidigt verstaubte Symbole mehr als Menschenrechte. Und , Pardon, wir ziehen brav mit, machen Umbenennungsmätzchen und Wortzensur und im Verhältnis zu den ‚Anderen‘ ändert sich überhaupt nichts. Übelste Heuchelei!
Wollen wir mal das Denkmal vom Alten Fritz unter den Linden schänden? An Ruhmbegierde war er geiler als Trump, bei Herrschsucht kann Putin kaum mithalten, Erdogan drückt auf Biegen und Brechen in Syrien ein und wir verurteilen es. Keiner kommt auf die Idee die absolut unnötigen Schlesischen Kriege zu verurteilen, Angriffskriege die er aus völlig niederen Motiven der Habsucht und um des eitlen Ruhmes willen anzettelte. Dafür bekam er den Zusatz „der Große“. Bei ≈400.000 Menschenopfern, wäre es heutzutage ein Fall für das Kriegsverbrechertribunal. Fazit, wir plustern uns auf wegen amerikanischer Denkmäler, vor unserer Haustür verschließen wir die Augen und machen Namensspielereien als Ablenkungsmanöver. --Klaus-Peter (aufunddavon) 18:07, 4. Jul. 2020 (CEST)
Zumindest die Bismarck-Denkmäler sind mittlerweile au8ch umstritten soviel ich mitbekommen habe.
Zur Black Lives Matter Bewegung in den USA: ich denke den meisten geht es wirklich um eine grundsätzliche Änderung des Systems, die Führung versucht aber teilweise die Bewegung in (für das Kapital) sichere Bahnen zu lenken, teilweise auch durch solche Sprachdiskussionen. Daher sehe ich das kritisch. Die Denkmalumstürze sehe ich hingegen als ein starkes Zeichen. --MrBurns (Diskussion) 12:47, 5. Jul. 2020 (CEST)

Es ist ja bekannt, dass Barack Obama ein großer Fan seines BlackBerrys war. Uff. --Herbstnebel (Diskussion) 21:26, 4. Jul. 2020 (CEST)

„Twitter und andere Tech-Firmen verbannen rassistische Begriffe“ schreibt der Spiegel jüngst. Begriffe wie Master/Slave, Blackllist aka Schwarze Liste sind auf der Streichliste.(Quelle). Die Wall Street hatte 1711 den ersten Sklavenmarkt in New York ... sollte die Börse sich distanzieren? Noch besser wäre es, per Umzug ein riesiges Immobiliengeschäft anzubahnen und sich von der maroden Substanz im covid-gebeutelten New-York zu trennen. Jedem der irgendein obskures Unrecht aufzeigt wird mit Aufmerksamkeit gedankt ... niemand fragt nach dem Cui bono? Begriffe austauschen kostet wenig, Erinnerung auslöschen zum Niedrigstpreis, Verlage drucken neue Auflagen und alle schwimmen mit, na klar mit Überzeugung „das RichtigeTM“ zu tun. --80.187.100.20 07:52, 5. Jul. 2020 (CEST)

„„Redskins“ bleibt ein entmenschlichendes Wort, das Menschen durch ihre Hautfarbe kennzeichnet, und eine rassistische Beleidigung mit hasserfüllten Konnotationen“, zitierte „Adweek“. Warum es dabei um Investoreninteressen und dreistellige Millionenbeträge geht, erklärt die FAZ in diesem [11] Artikel. Für die Cleveland Indians erklärt die Süddeutsche ein ähnliches [12] Szenario. --2A01:598:A000:54C0:60E2:98AD:419C:F924 10:23, 5. Jul. 2020 (CEST)

Bei euch, so verstehe ich es, herrscht also die kollektive Wahrnehmung vor, dass durch die Tilgung dieser rassistischen Begriffe aus der Öffentlickeit eine Zensur betrieben wird, da ja somit auch das Andenken an die Opfer getilgt wird. Verstehe ich das richtig? Teilweise kann ich ja nachvollziehen, dass man etwas gegen das "unter den Teppich kehren" hat, andererseits muss man aber auch mal einen Schritt nach vorne gehen und das Alte hinter sich lassen. Eine Straße im heutigen Deutschland noch Mohrenstraße zu nennen ist schon zeitlich etwas hängengeblieben und wenn man, wie ich, das erste mal etwas davon hört, dann wundert man sich eventuell, falls man den mitschwingenden Rassismus darin überhaupt wahrnimmt (muss ehrlich gestehen, dass ich mir dabei erstmal überhaupt gar nichts gedacht habe...ne Straße halt), aber man versucht definitiv nicht zu ergründen, warum die Straße denn nun so heißt. Der Effekt des über "vergangene Ungerechtigkeiten aufklären" hält sich also in Grenzen. Vielmehr finde ich es wichtig für alle ein positives Lebensumfeld zu schaffen. Und der Name "Mohrenstraße" oder auch Statuen von Herrschern, die einem bestimmten Teil der Bevölkerung, egal ob damals Feind oder heute Freund, früher grausames Leid zugefügt hatten, haben in der heutigen Gesellschaft einfach nichts mehr zu suchen. Man erinnere sich daran wieviele Adolf-Hitler-Straßen es früher im deutschsprachigen Raum gab. Die wurden alle umbenannt und keiner protestiert heute lautstark dagegen, dass dies angeblich "geschichtsverfälschend" oder ähnliches sei. Nein, diese Entscheidung war völlig korrekt und die jetzigen Änderungen sind nicht etwa irgendeiner politischen Korrektheit zuliebe erfolgt. Ich würde eher meinen, dass sie nicht nur absolut tadellos korrekt, sondern auch längst überfällig sind. Keiner will in so einer Welt voller Rassismus leben und andauernden Gedankenanstößen ob für oder wieder dem Rassismus ausgesetzt sein, das macht seelisch krank. Allgemeine öffentliche Objekte bzw. Orte sollten nicht nach Menschenschändern bzw. mit deren Ideologien assoziiert werden. Falls die Leute aufgeklärt werden wollen, können sie auch in ein spezielles Museum gehen, Geschichtsbücher lesen oder Fernsehen schauen. Und ja, die Leute nicht andauernd mit Rassismus zu konfrontieren birgt die Gefahr, dass sie dann irgendwann rassistisch werden, da sie nicht wissen, was ihre Ahnen deswegen anderen angetan haben und selbst durchmachen mussten, aber trotzdem, das Thema ist zu wiederlich um es jedem immer und immer wieder zu jederzeit aufbürden zu dürfen. Mit dem Thema Kinderschänderei tun wir dies auch nicht. Ich hab da zudem mal eine These: Es ist ja so, dass einem immer und immer wieder vermittelt wird, dass Adolf Hitler, die Nazis, Rassismus etc. schlecht sind, durchs Fernsehen z. B. oder auch durch etliche andere Medien. Das ist auch alles völlig korrekt und ich hege da keinen Zweifel dran, zumal ich auch schon Bekanntschaft mit so einem haßerfüllten, betrunkenen Nazi-Mob machen durfte. Aber, soweit ich es bei mir selbst feststellen kann, ist es so, dass je mehr man sich mit solchen Sachen beschäftigt, man selbst intuitiv diese rassistischen Gefühle annimt. Der Geist (denken) weis es besser, der kann alles logisch ordnen, aber die intuitive Seele (fühlen) springt auf die Aussagen anderer an. Hieße also z. B., dass wenn mir jemand zwanzig mal am Tag sagen würde, dass er Bäume hasst, mein Geist (der hat bei mir die Kontrolle über das Handeln...an dem geht nichts vorbei...außer ich bin volltrunken^^) mir sagen würde, dass dies Unsinn ist. Meine Seele dagegen (ich nenne es mal so) ist weitaus anfälliger für das Gelaber anderer. Würde mir also jemand zwanzig mal am Tag sagen, dass er Bäume hasst und mein denkender Geist wäre nicht da, dann würde meine Seele ob der ganzen Negativitiät vielleicht wirklich fühlen, dass ich Bäume hasse (Meine Seele hasst diesen Hasszustand. Es fühlt sich schlecht an. Gesagt wurde ihr, dass es an den Bäumen liegt) und beim nächsten mal, wenn ich dann an einem Baum vorbeigehe, schau ich ihn dann halt z. B. schief an. Einzig mein logisch denkender Geist, der nicht die ganzen negativen Assoziationen empfinden kann, sondern schlicht danach urteilt, ob mir der Baum etwas angetan hat oder antun könnte oder in irgendeiner Hinsicht eine Gefahr ist, ist einwandfrei Vorurteilsfrei und deshalb krümme ich Bäumen halt kein Blatt. Klingt vielleicht lustig oder befremdlich, aber dennoch muss ich feststellen, dass man vom Gefühl her (Seele) halt leicht für negative (auch pompöse) Sachen anfällig ist. Wenn ich mir z. B. auf den ganzen Reportage-Sendern andauernd den Zweiten Weltkrieg anschaue (läuft nebenbei/zu faul zum wegzappen) und mir immer und immer wieder Leute anschaue, die in völliger Extase den Hitlergruß zeigen, weil sie irgendwas gerade richtig gut finden, dann, so muss ich gestehen, denk ich mir später, gut es ist Nachts, halbvier, wenn der Backofen als Zeichen, dass die Pizza fertig ist "pingt"..."Heil H..."...schockierend, aber so ist das, wenn man zu tief in den Abgrund schaut. Bei mir seh ich da kein Problem, mein Geist hat das alles ganz gut kapiert und deshalb bin ich weit etfernt davon dem anheim zu fallen, aber was ist mit sagen wir mal Jugendlichen oder "Dümmeren"? (darf man das schreiben?) Kann mir gut vorstellen, dass da der ein oder andere es eben nicht besser weiß, sondern seinen Gefühlen da völlig verfällt und ja, trotz der ganzen Grausamkeiten, anfängt Sympathie für die Nazis (Intuitiv/Seele) zu empfinden bzw. (seine Seele) sich vom Hass anstecken lässt. Insofern wäre es doch relativ sinnfrei bzw. kontraproduktiv immer und immer wieder Nazi-Reportagen im Fernsehen zu zeigen, oder? Und die laufen wirklich oft. Genau deshalb sollte man das mit der "Mohrenstraße" als offizielle Bezeichnung vielleicht doch auch lieber lassen, denk ich mir. Ich weiß der Text ist lang. Weil ich aber das Gefühl hab, dass ich mich doch noch nicht genau genug ausgedrückt habe, möchte ich mal noch ein letztes kleines Beispiel bringen. Es gab da bei irgendeinem Pegida/Legida/"-ida" oder ähnlichem Aufmarsch mal eine Moderatorin, die sich da ziemlich mutig mit den Demonstrierenden auseinanderzusetzen versucht hat. Völlig journalistisch...Fragen stellen halt...vielleicht etwas unbequem...die ist auch ziemlich taff...gezeigt wurde unter anderem eine Szene, wo sie mit einem kahlköpfigen Hünen "kommuniziert" hat bzw. er sie übelst angeschrien hat, dass sie (irakischstämmig) hier in Deutschland doch gar nichts zu suchen hätte. Sie hat denn Kopf weggedreht und mit einer taffen Geste zu erkennen gegeben, dass er nur Unsinn reden würde. Alles schön und gut, hat sie super gemacht...ich wär da nicht so cool geblieben, trotzdem, leider mag ich sie deshalb jetzt aber nicht mehr so (weil er sie so angeschrien hat). Meine Seele ist also voll auf den Haß dieses Nazis angesprungen und braucht noch lange, um diese negativen Empfindungen gegenüber der Reporterin zu überwinden (kling unsinnig, ist aber so...die Seele ist schwach gegenüber der Vernunft und das obwohl ich es besser weiß)...ähnlich macht es Trump ja mit seinen verschiedenen Kontrahenten...Joe Biden z. B. nennt er ja "Sleepy Joe". Über solche Sachen kann man wohlfeil thronen und meinen, dass das billigste Verunglimpfung ist, die absolut durchschaubar sei, was auch stimmt, aber dennoch ist meine Seele (mein Fühlen), trotz diesem Wissen, nicht dafür gewappnet der vom "Gegner" beabsichtigten Hervorrufung von negativen Empfindungen gegenüber der Zielperson stand zu halten. Einzig der Geist kann erkennen, wann die Seele sich verirrt. Dachte ihr solltet das mal wissen, falls es noch unbekannt ist ;-). Gruß. (nicht signierter Beitrag von 95.91.47.56 (Diskussion) 11:46, 5. Jul. 2020 (CEST))

Aber einen schwarzen Kaffee darf ich noch bestellen, Herr Ober? Hätten die Anwohner der Mohrenstrasse mit ein bisschen weißer Farbe aus dem o ein ö gemacht, würden sich alle Diskussionen erübrigen und außerdem hätte dies Steuergelder gespart.--Enbua8 (Diskussion) 14:28, 5. Jul. 2020 (CEST)

Für mich sind Möhren pures Nazigemüse. Würde ich nie essen.--Bluemel1 🔯 14:52, 5. Jul. 2020 (CEST)
Ah, deshalb gibt es unter denen kaum Brillenträger!--Enbua8 (Diskussion) 15:00, 5. Jul. 2020 (CEST)
Lebensmittel sind für darauf unbedingt Angewiesene bedenkenlos konsumierbar, auch wenn die ein oder andere Kaffee- oder Möhrenmutti da vieleicht bittere Tränen vergießen könnte. Aber das ist völlig normal, auch wenn`s schlimm ist. Hauptsache ihr macht es nicht noch sinnlos schlimmer ;-).--Eddgel (Diskussion) 15:05, 5. Jul. 2020 (CEST)
Möhrenstraße ist im Prinzip eine geniale und ökonomische Idee, aber es wird die Fans des möhrenfarbenen Gröpaz auf den Plan rufen. Mit dem gibt es auch so schon Stress genug.--Klaus-Peter (aufunddavon) 15:43, 5. Jul. 2020 (CEST)
Ja, shit happens.--Eddgel (Diskussion) 16:52, 5. Jul. 2020 (CEST)
Black lives matter.--Bluemel1 🔯 20:23, 5. Jul. 2020 (CEST)
Mir ist immer noch nicht klar, wem ein "Umbenennungszwang" dienen könnte. Was soll nur aus der wiener Kaffeehauskultur werden? Was wird z.B. aus „kleiner Brauner“, „großer Schwarzer“, „großer Schwarzer“ oder anderen Spezialitäten von der Liste_von_Kaffeespezialitäten#Österreich? Gibt es ein Recht auf kulturellen Artenschutz oder muss einem Großteil der deutschsprechenden Weltbevölkerung ein Bereich des Gehirns gebleicht (aka „albinisiert“ vergl. Iron Sky (Film)) werden? --2A01:598:A000:54C0:FC86:453E:580D:C1D4 17:17, 5. Jul. 2020 (CEST)
Nun denn, dann schauen wir uns diese Problematik mal an, wenn es dir denn so wichtig ist. Mal schauen, aha, kannst also gelb vor Neid werden, wenn andere die Ampel bei rot ummähen oder dich schwarz ärgern, falls du bei grün dazu gezwungen bist zu stehen. Vielleicht hilft ein kühles Blondes den dunklen Zorn zu bezwingen, doch beim Fahren kommt dies schlecht und wir haben keine Lust dich später noch zum roten Kreuz zu bringen. Wie wär`s mit farblich einwandfrei genießbaren Schwarzen Afghanen als sensibleren Touch für dein Gemüt? Nein, das macht dein blau sein sicher nicht wett und noch dazu bist du dann ziemlich müd`. Auf der Party hörst du dann laute Musik, doch später wirst du dein blaues Wunder erleben und nur noch dazu im Stande sein weißem Rauschen zu lauschen, was dich wünschen lassen würde mit Vollkaracho in ein Schwarzes Loch zu sausen. Nene, das machen wir nicht. Lieber passen wir auf dich auf und leisten uns einen harten Danebentreter, auch wenn man schon ahnen kann was du uns danach zuschieben wirst – den schwarzen Peter. (Das gesteifte Zebra versteck)--Eddgel (Diskussion) 19:14, 5. Jul. 2020 (CEST)
Uiiiuuuuiiiiuuuiiiiuuuu! „Schwarzer Peter“ geht gar nicht!!! Darin ist, wie in „Blacklist“, das Wort „schwarz“ negativ konnotiert. Das könnte ein zart besaiteter Angehöriger einer sehr dunkelhäutigen Ethnie als diskriminierend empfinden! Nennen wir die Karte lieber einfach „Peter“. Oder… warum eigentlich nicht „Bernd“? „Man hat mir den Bernd zugeschoben“. Hat irgendwie was… --Gretarsson (Diskussion) 22:31, 5. Jul. 2020 (CEST)

Wieso Schwarzer Peter oder Bernd? Ganz einfach: Die A....karte!--Hopman44 (Diskussion) 07:59, 6. Jul. 2020 (CEST)

Wieso A....karte? Ganz einfach: Arschkarte. Scnr. (So "mutig" - hihi - zu sein, hat mich meine aktuelle Lektüre inspiriert: was ein Nobelpreisträger darf, darf ich auch ;-) In seinem aktuellen Werk Harte Zeiten bspw. ist ständig von sowas wie *Fotze lecken* - angeblich sexuelle Vorliebe von ihm hier - die Rede, und natürlich kommt auch ein - mal zurück zum Thema - "Neger" vor - historische Wahrheit halt, das war sein Spitzname; u.a. die englische und spanische WP wissen etwas mehr.) --AMGA (d) 11:49, 6. Jul. 2020 (CEST)

Aus dem U-Bahnhof „Mohrenstraße“ soll jetzt doch nicht der U-Bahnhof „Glinkastraße“ werden. Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hat die Umbenennung gestoppt. Ist die Posse damit zu Ende? Wie es scheint, fängt sie gerade erst an. Nun fordert der Profi-Basketballer Moses Pölking via change.org die Umbenennung der Straße „Onkel Toms Hütte“, der Siedlung und der U-Bahn Haltestelle.

Pölking, geborener Berliner und Sohn eines Deutschen und einer Kamerunerin, schrieb in einem Post auf Instagram: „Die Onkel-Tom-Straße in Berlin und die dazugehörende U-Bahn-Station sind schmerzhafter Bestandteil meines täglichen Lebens. Jedes Mal, wenn ich diese Straße entlang fahre, muss ich daran denken, wie entmenschlichend und verletzend der Begriff ist.“ Er adressiert seine Forderung an die BVG und den Regierenden Bürgermeister Michael Müller Also mal Klartext: In Berlin und sicherlich sehr vielen anderen Orten, gibt es tendenziöse Straßennamen. Sie beleidigen tapfere Demokraten (Kaiserdamm, Kurfürstendamm. Bismarckstr. usw.), tragen Namen von Personen mit schmutzigen Punkten in ihrer Biografie (Ernst-Reuter-Platz, er war mal 1918 sowjetischer Volkskommissar und strammer Kommunist, Glinka hatte eine auffällige antisemitische Vergangenheit) und in der Eichenstraße stehen nur Linden. Ich denke, dass man locker den Stadtplan gründlich umschreiben kann oder ganz neutral alle Straßen nummerieren. Ich wohne in D-15563 Str#452/5a --Klaus-Peter (aufunddavon) 08:40, 12. Jul. 2020 (CEST)

Du machst das völlig verkehrt. Heute darfst du nicht Opfern vorschreiben, worunter sie leiden. Du bekommst entweder was vom Kuchen, wenn er dir gehört, oder du bekommst was vom Kuchen, wenn du ein Opfer bist. Als ich Uncle Tom's Cabin las, war mir Onkel Tom sehr sympathisch, das war wohl ein blinder Fleck bezüglich Rassismus, den ich hatte. Ich bin nicht p.c. Vgl. das Lied von No Exit. Dann bin ich halt weiß und habe Uncle Tom's Cabin mit Freude gelesen, was soll's.--Bluemel1 🔯 09:48, 12. Jul. 2020 (CEST)

Ich verstehe nicht, warum Onkel Toms Hütte (das ich bislang noch nicht gelesen habe) besonders rassistisch sein soll, ich dachte, das wäre ein Buch gegen die Sklaverei in den USA. (Ist es auch rassistisch, zu sagen singen "Come out ye Black and Tans, come out and fight me like a man"? :) ) --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 12:05, 12. Jul. 2020 (CEST)

Uncle Tom hat sich seinem Schicksal ergeben und blieb ein netter Mensch, sogar ggü. seiner ‚Herrschaft‘. Das mögen professionelle Antirassisten nicht. Er hätte revoltieren müssen. Und wäre er dabei vom weißen Sheriff ermordet worden, hänge jetzt ein Kranz am Bahnhof.
Posse aus Essen: Das Interkulturelle Solidaritäts-Zentrum aus Altendorf wirft der Eisdiele "Mörchens Eis" an der Rüttenscheider Straße Rassismus vor. Die Mutter des jetzigen Besitzers und Gründerin der Eisdiele hieß mit Mädchennamen Rita Mohr - und wurde deswegen "Möhrchen" genannt. Wie konnte sie es nur wagen? Klar, da offenbart sich böser Rassismus! Die Verkaufsschlager, die Eisbecher "Mohren-Kuller" und "Mohren-Birne", werden nun zur Verwunderung der Kunden umbenannt (Melaninpigmentierten-Kuller? Schoko-Birne? Aber Kakao wird ja von gleichfarbigen Sklaven gepflückt). Ja, Rassisten werden den Laden boykottieren und damit ist die Insolvenz vorprogrammiert.--Klaus-Peter (aufunddavon) 16:19, 12. Jul. 2020 (CEST)
Posse aus Hamburg: „Schwarzer“ an der Giraffen-Skulptur vor dem Hagenbeck-Zoo ist „rassistisch“. Man assoziiert einfach wild herum und bringt die Skulptur mit den „Völkerschauen“ in Verbindung, die es dort bis vor 80 Jahren tatsächlich gab, allerdings nicht nur mit Afrikanern. 1) Wieviele, auch schwarze, Hamburger wissen heute noch von diesen Völkerschauen? 2) Ist diese Figur überhaupt ein Afrikaner? Der Künstler (tolles Foto übrigens in dem Videobericht, mit den fettigen ungekämmten Haaren und der Kippe in der Schnauze -- voll der Künster *lol*) sagt nein, und die Figur hat auch keine „negroiden“ Gesichtszüge. Bilde sich jeder selbst sein Urteil… --Gretarsson (Diskussion) 18:08, 12. Jul. 2020 (CEST)

Upskirt Paragraf

Zwei/drei Fragen/Ungenauigkeiten zum Entwurf "Wer absichtlich eine Bildaufnahme des Intimbereichs einer anderen Person unbefugt herstellt, indem er unter deren Bekleidung fotografiert oder filmt, oder eine derartige Aufnahme überträgt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.": Was ist / wie weit geht der Intimbereich? Wie fotografiert man unter die Bekleidung (nicht praktisch, sondern technisch - Röntgen?)? Wie kann man einem Foto ansehen, ob es unbefugt erstellt wurde (Beispiel)? Welche Auswirkung hat das auf die Sportfotografie?--Wikiseidank (Diskussion) 07:43, 4. Jul. 2020 (CEST)

1. Hast Du mit dem Link schon selbst beantwortet; Du musst nur noch den richtigen eintrag in der BKL-Seite finden. (Aber da man Gedanken - noch - nicht fotografieren kann, dürfte das nicht so schwer sein.) 2. Indem man sich den entsprechenden Blickwinkel sucht. 3. Es ist normalerweise ein Antragsdelikt, das heißt, ein Foto wurde dann unbefugt erstellt, wenn der/die Betroffene einen Strafantrag stellt. (Widerspricht sich allerdings mit der Feststellung im verlinkten pdf, dass Betroffene das meist gar nicht mitbekommen.) 4. Keine, denn da sind die Fotografen dazu befugt, Fotos anzufertigen. --TheRunnerUp 09:42, 4. Jul. 2020 (CEST)
Wird es unbefugt erstellt, hat es meistens einen geringen Wiedererkennungswert, um einen Strafantrag zu begründen. Muss man dann Vergleichsfotos dem Antrag beilegen? Ich denke es zielt eher auf die, die auf frischer Tat geschnappt werden. --Klaus-Peter (aufunddavon) 10:47, 4. Jul. 2020 (CEST)

Der Entwurf ist schon deswegen voll behämmert, weil er Spycams in Duschen, Umkleideräumen, Solarien, Toiletten usw. nicht berücksichtigt, weil man dort nicht unter die Kleidung filmt. --Seifebosch (Diskussion) 17:24, 4. Jul. 2020 (CEST)

Service. --Gretarsson (Diskussion) 17:44, 4. Jul. 2020 (CEST)
Guter Service. Hat der neue Paragraf einen Mehrwert ggü. dem Service-Paragrafen?--Wikiseidank (Diskussion) 18:34, 4. Jul. 2020 (CEST)
Naja, ihren Intimbereich hat Frau halt immer dabei, auch wenn sie sich gerade nicht in einem „besonders geschützten Bereich“ befindet. Anscheinend war das bisher eine rechtliche Grauzone, die man jetzt eindeutig als strafbar markiert. --Gretarsson (Diskussion) 21:48, 4. Jul. 2020 (CEST)

Wiedererkennungswert? Auf Passfotos kann man doch schon anhand des Abstandes der Nasenflügel die Identität erkennen. Heutzutage gibt es keine Probleme mehr.--Hopman44 (Diskussion) 20:13, 4. Jul. 2020 (CEST)

Wusste gar nicht, dass Nasenflügel auf dem Foto sind, wenn man einer Frau unter den Rock fotografiert… --Gretarsson (Diskussion) 21:48, 4. Jul. 2020 (CEST)
Das ist doch eine provokante Behauptung;o) damit sich "Auskenner" outen.--Wikiseidank (Diskussion) 08:51, 5. Jul. 2020 (CEST)
Daran allein nicht, man braucht mindestens 2-3 Abstände, bei 1 Abstand gibt es wenn man die Messungenauigkeit berücksichtigt sehr viele die den gleichen Wert haben. Real ist es sogar so, dass Gesichtserkennung nur zu ca. 70-80% korrekt ist (auch weil der genaue Abstand unter realen Bedingungen nicht feststellbar ist, anders schaut es aus wenn Position und Kameraeinstellung genau bekannt sind). Beim Intimbereich ist der Wert wohl noch viel geringer weil die Algorithmen nicht darauf optimiert sind. Außerdem sind die Abstandsmethoden dort kaum Anwendbar weil die meisten Abstände nicht konstant sind. --MrBurns (Diskussion) 00:40, 6. Jul. 2020 (CEST)

Kann man den Intimbereich überhaupt fotografieren, wenn die fotografierte Person eine nicht transparente Unterhose an hat? --MrBurns (Diskussion) 00:33, 6. Jul. 2020 (CEST)

Alles, was die Person nicht öffentlich zeigen möchte, ist Intimbereich, egal ob mit oder ohne Unterhose. --Gretarsson (Diskussion) 01:14, 6. Jul. 2020 (CEST)
Für Oralerotiker ist dann der Intimbereich etliche Etagen höher. Derzeit hinter Coronamasken versteckt, aber durch Unterhose? So laufe ich nie herum! --Klaus-Peter (aufunddavon) 10:12, 6. Jul. 2020 (CEST)
Der „Oralbereich“ wird nicht automatisch zum Intimbereich, nur weil er für einige Fetischisten besonders erotisierend ist. Ähnliches gilt für (nackte) Füße (man glaubt gar nicht, wieviele Leute auf Füße abfahren)… --Gretarsson (Diskussion) 16:18, 6. Jul. 2020 (CEST)
Hab jedenfalls von dem was ich davon mitbekommen hab den Einduck, dass fast alle Männer die bei BDSM die bottom-Rolle einnehmen auf Füße stehen. Also vielleicht hängt das irgendwie mit erotischer Unterwürfigkeit zusammen. --MrBurns (Diskussion) 22:29, 7. Jul. 2020 (CEST)

Auch SportlerInnen gehen IMHO nicht davon aus, dass Akkreditierungen vermeidbare Bilder von Intimbereichen umfassen, wie das vor Gericht aussieht muss man wohl abwarten. --Ailura (Diskussion) 10:21, 6. Jul. 2020 (CEST) P.S. Super, wenn man das googelt bekommt man massenhaft Anschauungsmaterial und keine Rechtsmeinungen.

Hoffentlich wurde mit dem Ansehen im Internet nicht bereits eine "Aufnahme übertragen"‽--Wikiseidank (Diskussion) 11:36, 6. Jul. 2020 (CEST)
Das muss gar nicht bis zum Gericht gehen, vgl. letzte WM (nicht genau dasselbe, aber in die Richtung). @Wikiseidank: was genau ist dein Problem mit dem Paragraphen? Man könnte meinen... eigentlich klar, was man meinen könnte, nicht? --AMGA (d) 13:05, 6. Jul. 2020 (CEST)
Mein "Problem" mit der geplanten neuen Norm ist, ob es einen Mehrwert zu bestehenden Normen (201a StGB) gibt und falls ja, dann sollte die neue Bestimmung eindeutig/rechtssicher sein.--Wikiseidank (Diskussion) 13:43, 6. Jul. 2020 (CEST)
Wer als aktiver bei einer Sportveranstalötung teilnimmt muss ja einen Vertrag unterschreiben. Da steht sicher drin, dass er Foto- und Videoaufnahmen während der Veranstaltung zustimmt, da nur unbefugte Aufnahmen unter der Bekleidung verboten sind dürften solche Aufnahmen wohl auch künftig nicht strafbar sein. --MrBurns (Diskussion) 22:34, 7. Jul. 2020 (CEST)

Seit nun etwa 25 Jahren geht der Trend klar zu immer neuen Verschärfungen des Sexualstrafrechts, da ist auch kein Ende abzusehen. Wer gestern Herrn Julian Reichelt im Presseclub gesehen und gehört hat, der kann sich denken, wie es hier weiter gehen wird. --Flotillenapotheker (Diskussion) 16:44, 6. Jul. 2020 (CEST)

Jedes Recht sollte "hart" sein, eindeutig. Schwierig wird es, wenn Sachverhalte, die zur "Kultur" gehörten, neu bewertet werden sollen/müssen. Das sollte man (möglichst) eindeutig formulieren. Gegen (Zitat) "unbefugte" Körperscanner, die (Zitat) "unter die Bekleidung fotografieren" wird auch keiner was haben?--Wikiseidank (Diskussion) 10:55, 7. Jul. 2020 (CEST)
Ist ja nicht unbefugt, man kann üblicherweise diese Scanner sogar verweigern und sich statt dessen abtasten lassen. Was jetzt nicht heißen soll das ich diese Scanner gut finde, aber rechtlich ists halt nicht mit dem was dieser Paragraph regelt vergleichbar. --MrBurns (Diskussion) 22:45, 7. Jul. 2020 (CEST)
Schrieb ich ja, gegen unbefugte hat keiner was ("Negation der Negation";o), dient ja schließlich der Sicherheit.....(wie jetzt genau kann ich nicht erklären). Ist ja dass Missdeutige, dass ich der neuen Norm vorwerfe; wenn neu, dann eindeutig.--Wikiseidank (Diskussion) 13:15, 12. Jul. 2020 (CEST)

Ausflugsziele in Baden-Württemberg gesucht

Ihr werden es schon mitbekommen haben: In den Sommerferien (Freitag, 31. Juli 2020 bis Sonntag, 13. September 2020) fahren ÖPNV-Jahreskarteninhaber in ganz Baden-Württemberg Baden-Württemberg gratis mit dem ÖPNV.[13] Jetzt braucht es nur noch lohnenswerte Ausflugziele. Bitte nennt eure Lieblingsausflugziele in Baden-Württemberg, zu denen es sich lohnt, einen Tagesausflug mit dem ÖPNV zu machen. --Rôtkæppchen₆₈ 16:55, 10. Jul. 2020 (CEST)

Ich empfehle Gundelsheim mit Schloss Horneck. Aber ich denke, eine weitere Eingrenzung tut not. Macht es dir nichts aus, mehrere Stunden mit Maske in der Bahn zu sitzen? Dann kann man auch von Mosbach nach Konstanz bzw. umgekehrt fahren. Ansonsten hat ja so gut wie jeder Baden-Württemberger in seinem näheren Umkreis Wälder, pittoreske Altstädte und ungezählte Burgen und Schlösser. Dazu müsste man halt deinen Wohnort bzw. deine Prioritäten kennen. --94.217.35.43 17:56, 10. Jul. 2020 (CEST)
Er wohnt etwa 90 km nordöstlich der Schweizer Grenze.--Bluemel1 🔯 19:36, 10. Jul. 2020 (CEST)
Fast. Es sind 67 bzw 106 km, je nachdem, wo man die Grenze zieht. --Rôtkæppchen₆₈ 21:50, 10. Jul. 2020 (CEST)
Kommt natürlich stark darauf an, was du machen willst. Spazieren gehen? Museen besuchen? Das Zweiradmuseum in Neckarsulm und das Alamannenmuseum Ellwangen sind zum Beispiel nett (und man kann in Ellwangen im Roten Ochsen sehr gut essen). Wie abendfüllend sowas ist, hängt natürlich auch von der Motivation/Konstitution ab. Weiters: Schwäbisch Hall, Altstadt und Kunstmuseen … Grüße  hugarheimur 20:09, 10. Jul. 2020 (CEST)
Unesco-Welterbestätten, die zumindest teilweise in Baden-Württemberg liegen:
--Rôtkæppchen₆₈ 21:45, 10. Jul. 2020 (CEST)
Wenn von Interesse: Es gab mal eine Wikipedianische KulTour im Landesmuseum Württemberg (Stuttgart). => Wikipedia:Stuttgart/Archiv/Juni 2015 - Führung im Landesmuseum Württemberg. War toll. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 00:02, 11. Jul. 2020 (CEST)
Klick
Und immer wieder schön: Stuttgart-Uhlbach und -Rotenberg. Mit der Buslinie 61 oder 62 ab S-Bahn-Halt Obertürkheim.--Bluemel1 🔯 14:44, 11. Jul. 2020 (CEST)
In Baden-Württemberg liegen auch einige Städte der Deutschen Fachwerkstraße, von denen einige mit dem Schienenpersonennahverkehr erreichbar sind: Bietigheim-Bissingen, Marbach, Backnang, Vaihingen/Enz, Waiblingen, Schorndorf, Esslingen/Neckar, Kirchheim/Teck, Calw, Sindelfingen, Herrenberg, Biberach/Riß, Walldürrn, Wertheim, … --Rôtkæppchen₆₈ 14:53, 11. Jul. 2020 (CEST)
Gilt auch Basel? Immerhin könnte man am Badischen Bahnhof aussteigen. --95.222.54.188 18:18, 11. Jul. 2020 (CEST)
Basel liegt nicht in Baden-Württemberg. Aber schön ist immer auch Rottweil (derzeit unter deutscher Verwaltung). --178.198.72.251 20:11, 11. Jul. 2020 (CEST)
Schenkelklopfer! Wie schade, dass Bielefeld nicht in BaWü liegt. --AMGA (d) 20:21, 11. Jul. 2020 (CEST)
Ich vermute mal ja, da Basel Bad Bf in der Tarifzone 8 des baden-württembergischen Regio-Verkehrsverbundes Lörrach liegt.[14] --Rôtkæppchen₆₈ 01:56, 12. Jul. 2020 (CEST)
Als es noch das BaWü-Ticket gab, lag auch Basel-Stadt im Einzugsgebiet. Kennst du das Deutsche Bauernkriegsmuseum Böblingen? Da fährt auch ein Bus hin.--Bluemel1 🔯 09:22, 12. Jul. 2020 (CEST)
Wieso "gab"? Gibt es das nicht mehr? --Digamma (Diskussion) 11:23, 12. Jul. 2020 (CEST)
Ich wohne schon länger nicht mehr in BaWü, habe es jetzt recherchiert: Ein „Baden-Württemberg-Ticket“ berechtigt zur Fahrt in der Schweiz (u. a. Bahnhof Basel SBB).--Bluemel1 🔯 13:17, 12. Jul. 2020 (CEST)
(BK)Das Bauernkriegsmuseum gibt es noch, also schnell noch hin, bevor es dichtmacht.[15] Das Bade-Württemberg-Ticket hat den Status LC (least concern).[16] --Rôtkæppchen₆₈ (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von Rotkaeppchen68 (Diskussion | Beiträge) 13:23, 12. Jul. 2020 (CEST))

Explosionen in der Atomanlage Natanz

Interessant: Iran has admitted an incident at one of its main nuclear sites last week caused major damage. Die wahrscheinlichen Verursacher reden nicht gross drüber. Der Iran selbst bleibt wolkig in seinen Stellungnahmen. --Flotillenapotheker (Diskussion) 15:05, 11. Jul. 2020 (CEST)

Kalter Krieg, Middle-East-Version. *Gähn!* --Gretarsson (Diskussion) 15:07, 11. Jul. 2020 (CEST)
So kalt ist dieser Krieg offenbar nicht. In den letzten Wochten hat es im Iran ein paar Mal heftig gescheppert, zwei Tote inclusive. --Flotillenapotheker (Diskussion) 19:15, 12. Jul. 2020 (CEST)
Verdeckte Sabotageaktionen sind doch Bestandteil von kalten Kriegen, Kollateralpersonenschäden sind da natürlich nicht ausgeschlossen oder werden gar als „Bonus“ gesehen. Allerdings erschöpft sich das alles in Spekulationen, nichts genaues weiß man nicht… --Gretarsson (Diskussion) 21:41, 12. Jul. 2020 (CEST)

Media Sunday

Welcher ist euer heutiger Lieblingsbericht auf focus.de?--Bluemel1 🔯 09:19, 12. Jul. 2020 (CEST)

Wie kommst du auf die Idee, dass wir focus.de lesen würden? --Digamma (Diskussion) 11:32, 12. Jul. 2020 (CEST)
Auf focus.de komme ich nur, wenn jemand das im Blog verlinkt, sehe dort aber nichts vor dem Verlassen der Seite (Cookie-Bettelei, Bezahl-Bettelei, Adblock-Bettelei).--Wikiseidank (Diskussion) 13:03, 12. Jul. 2020 (CEST)
Spiegel.de kann man ohne Adblock-Deaktivierung gar nicht mehr lesen, und Cookie-Bettelei gibt es nunmehr auf fast jeder website.--5DKino (Diskussion) 13:27, 12. Jul. 2020 (CEST)
„Wie ich zum Veganer wurde – An alle Fleischfresser: Versteht endlich, dass ihr Embryos und Babys esst!“ fand ich am besten. Recht hat der Mann.--Bluemel1 🔯 20:21, 12. Jul. 2020 (CEST)
Ja, pfff, jeder bamiert sich halt so gut er kann. Dass ein unbefruchtetes Hühnerei kein Embryo ist, eine Erbse hingegen sehr wohl, könnte man leicht bei Wikipedia nachlesen, wenn man denn daran interessiert wäre, seine Weltsicht mit Fakten zu untermauern. Aber gut, er war früher in Sachen Fleischkonsum schon ignorant (die peinlichsten Veganer/Vegetarier sind doch immernoch die, die nach nem Schlachthofbesuch „bekehrt“ werden -- ja, was haben die denn bis dahin gedacht? Dass Schnitzel auf Bäumen wachsen? Dass die Tiere dort totgestreichelt werden?), jetzt ist er halt ein ignoranter Veganer. Oft sind es ja die Spätbekehrten (nicht nur beim Veganismus, auch unter Nichtrauchern und Antialkoholikern z.B.), die die eifrigsten Missionierer abgeben… --Gretarsson (Diskussion) 21:54, 12. Jul. 2020 (CEST)

Hui, wo gibts`n die?

Olaf hat Husten.

Früher war alles besser!--5DKino (Diskussion) 23:01, 12. Jul. 2020 (CEST)

Wikipedia sagt: Bei Aldi. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 23:11, 12. Jul. 2020 (CEST)
"Nehmt den Husten nicht zu schwer, jetzt kommt der Hustinetten-Bär". Ja, das war leicht, aber darauf wollte ich nicht hinaus. Die Werbung früher war wesentlich lustiger als heute, und woher kommt: Hui, wo gibts`n die? Ich kann mich leider nur an den Spruch erinnern.--5DKino (Diskussion) 23:48, 12. Jul. 2020 (CEST)

Umsatzsteuer gesenkt – alles billiger?

Beim Einkaufen fällt mir auf, dass es nun viele auffällige Schildchen gibt, die mir erklären, dass es billiger geworden ist. Ja, nur viele, nicht alle Preise wurden der Umsatzsteuersenkung angepasst. Bei den anderen Preisänderungen wird oft der Eindruck erweckt, dass Verursacher der Händler ist, der mich großzügig mit Sonderpreisen verwöhnt. Der Verkauf der übrigen Artikel, die zum Vormonatspreis abgegeben werden, spült nun einen üppigen Mehrgewinn in die Kasse der Unternehmer. Beim Endverbraucher kommt es nicht an. Typisch Deutschland? Die Reichen noch reicher machen?

Hier ein aktuelles Schnäppchenangebot einer großen Handelskette:

--Klaus-Peter (aufunddavon) 09:43, 12. Jul. 2020 (CEST)

Die Nichtweitergabe der Mehrwertsteuersenkung kommt dem Handel und der Gastronomie zu gute, die massiv unter den Corona-Einschränkungen gelitten haben. Dort wo die Preise gesenkt wurden, sind es wohl oft tatsächlich Sonderangebote, die deutlich über den veränderten Mehrwertsteuersatz hinausgehen. --Digamma (Diskussion) 11:35, 12. Jul. 2020 (CEST)
Dass die von Dir abgebildete Einzelhandelskette mittlerweile einer gemeinnützigen Stiftung und nicht mehr dem Gründer gehört, ist Dir hoffentlich klar. --Rôtkæppchen₆₈ 13:07, 12. Jul. 2020 (CEST)
Lidl ist nicht gemeinnützig, die Dieter-Schwarz-Stiftung wird nur von Lidl und Kaufland finanziert.--5DKino (Diskussion) 15:23, 12. Jul. 2020 (CEST)
Dann müssten Aldi, Edeka, Lidl und Co. allerdings ihre Preise drastisch senken, da sie die große Kohle gemacht haben, während andere ihre Läden schließen mussten.--5DKino (Diskussion) 13:07, 12. Jul. 2020 (CEST)
Bei Aldi kann ich das nachvollziehen, weil die ein großes Non-Food-Sortiment haben. Aber Edeka? Die haben höchstens dadurch verdient, dass die Leute jetzt zu Hause selbst gekocht haben statt Essen zu gehen. --Digamma (Diskussion) 14:21, 12. Jul. 2020 (CEST)
Da auch die kleinen Lebensmittelgeschäfte schließen mussten, waren die Edekas gerammelt voll, und was tat Edeka? Sie erhöhten die Preise (Wir lieben Lebensmittel). Außerdem, wo lebst du? Hier in HH gibt es riesige Edeka-Märkte die auch Non-Food-Artikel verkaufen.--5DKino (Diskussion) 14:39, 12. Jul. 2020 (CEST)
Da haben die Leute wohl die Coronaverordnungen vergessen zu lesen. Lebensmittelgeschäfte waren neben Apotheken und Drogerien von der Schließung ausgenommen. Schreibwarenläden waren zu, Drogeriemärkte mit Schreibwarenabteilung nicht. Da musste man Schreibwaren eben in der Drogerie kaufen. --Rôtkæppchen₆₈ 15:21, 12. Jul. 2020 (CEST)
Kann sein, dass es in den Bundesländern unterschiedliche Coronaverordnungen gab, jedenfalls war mein Lieblings-Feinkostladen geschlossen und auch meine Lieblings-Weinhandlung, Käseladen etc.--5DKino (Diskussion) 15:39, 12. Jul. 2020 (CEST)
@Rotkaeppchen68:‚... die abgebildete Einzelhandelskette mittlerweile einer gemeinnützigen Stiftung und nicht mehr dem Gründer gehört, ist Dir hoffentlich klar ...‘
  • Abgebildet habe ich ein Plakat für das Produkt eines Klopapierherstellers. Möglicherweise haben die den üppigen Gewinn aus Hamsterkäufen alkoholisiert und so den ‚billigen‘ Überblick verloren.
  • Floralis gehört der gleichen Lidl Stiftung & Co. KG. Die Dieter-Schwarz-Stiftung gGmbH ist als persönlich haftender Komplementär das bodenlose Loch, in dem Steuern versenkt werden. Betriebswirtschaftler werden gleich über die & Co. KG stolpern und sich genau das Richtige und Beabsichtigte dabei denken. Gemeinnützig ist nur ein nettes, steuersparendes Aushängeschild! So nett kann man die Steuerzahler blenden, die den Zirkus bereichern. Dieter Schwarz, der Erfinder des „Schwarzmarktes“ (den Namen Lidl hat er für 1000 DM gekauft), war nicht dumm und keinesfalls ein Wohltäter (außer für sich selbst). Die so gestifteten Steuergelder hätte der Staat gemeinnütziger einsetzen können.--Klaus-Peter (aufunddavon) 15:43, 12. Jul. 2020 (CEST)

Im Nahkauf meines Vertrauens macht man es anders. Neben den Maskenhinweisen und an allen Ecken und Enden des Ladens bis hin zur Kasse hängen große Zettel, auf denen steht, das der Steuervorteil direkt an der Kasse verrechnet wird. Das kann man auch auf dem Bon klar erkennen. Der Besitzer meint, dass es einfacher, billiger und rechtlich sauberer ist.--Klaus-Peter (aufunddavon) 15:52, 12. Jul. 2020 (CEST)

Gute Idee! Ist außerdem auch noch umweltfreundlicher. Nahkampf gibt es bei uns um die Ecke auch, da gehe ich morgen gleich mal hin.--5DKino (Diskussion) 15:57, 12. Jul. 2020 (CEST)
Gehört aber auch zur pöhsen Rewe. Penny – gehört ebenfalls zu Rewe– macht es genauso. Lidl, Kaufland und Netto machen es kundenfreundlicher: Sie haben sich die Mühe gemacht, alle Preisschilder auzutauschen. Das Vorgehen von Edeka finde ich dann doch etwas frech: Sie senken die Preise und weisen den Kunden darauf hin, dass sie sich Zeit mit dem Austausch der Preisschilder lassen. --Rôtkæppchen₆₈ 20:55, 12. Jul. 2020 (CEST)

Was stört euch: auf dem Bild ist ein Null-Rabatt abgebildet, immerhin besser als ein Minus-Rabatt, wo der Preis dann auf 3,99 gesetzt würde. Über die von Politik und Ökonomie lancierten Begriffe wie Null-Wachstum und Minus-Wachstum regt sich auch keiner mehr auf, sowas gilt heute als Fachsprache. --Dioskorides (Diskussion) 16:10, 12. Jul. 2020 (CEST)

Wird in der Überschrift nicht "Umsatzsteuer" mit "Mehrwertsteuer" verwechselt?--Hopman44 (Diskussion) 19:17, 12. Jul. 2020 (CEST)

Keinesfalls, denn was ist die MwSt? Grob gesehen ein Teil der Umsatzsteuer.
Mein Gott, wer gehört zu wem? Herr Schramm (unser Nahkauf) ist selbständig und gehört nur sich. Er nutzt lediglich den Großeinkauf der Genossenschaft und Marketing. Was er macht, entscheidet er selbst und muss es auch selbst verantworten. Es gibt aber viele Händler und Ketten, die sich mit den Preisschildchen viel Zeit lassen oder wie Starbucks, ohnehin ein Steuervermeidungskünstler, ändert nichts und behält nun auch noch mehr ein. --Klaus-Peter (aufunddavon) 21:57, 12. Jul. 2020 (CEST)
Es gibt halt solche und solche Lebensmitteleinzelhändler. Die Damen und Herren Schwarz und Albrecht haben mal als kleine Lebensmitteleinzelhändler mit inhabergeführten Geschäften angefangen, ebenso der Herr H. aus dem Nachbarort. Der Unterschied ist, dass Schwarz und Albrecht zu den Marktführern in Deutschland gehören, während Herr H. heute zwei Läden hat, die beide unter dem Branding der Rewe laufen, einer als Rewe, der andere als Nahkauf. Ab und zu sitzt Herr H. noch selbst an der Kasse. Der Edeka im Nachbarort ist ebenfalls ein Familienbetrieb. Wenn es an der Kasse länger dauert, bedient der Chef oder seine Frau. Bei Netto, Lidl oder Penny hätten diese Leute keine Chance als Kassenpersonal. --Rôtkæppchen₆₈ 01:06, 13. Jul. 2020 (CEST)
Unser Nahkauf ist schon deutlich familiärer, flexibler und mit den ja-Hausmarken auf Großketten-Pteisniveau. Insgesamt ist das Angebot deutlich breiter und wenn mir etwas Exotisches fehlt, fragt man es an und oft steht es bald im Regal. So wollte ich neulich Buchweizen und eine Woche später war es da. Ich mache lieber einen Nachbarn reich, als eine ominöse Stiftung.--Klaus-Peter (aufunddavon) 05:58, 13. Jul. 2020 (CEST)
Buchweizen? "Richtiger" oder "falscher"? (Beispielbilder. Ich meine nicht die Firmen/Marken.) --AMGA (d) 20:06, 13. Jul. 2020 (CEST)
Richtig sind beide, nur der dunkle BW ist geröstet und schmeckt etwas herzhafter.--Klaus-Peter (aufunddavon) 06:47, 14. Jul. 2020 (CEST)
Falsch. Nur der erste ist *richtig* ;-) (Und warum habe ich da Anführungszeichen gesetzt?) --AMGA (d) 08:26, 14. Jul. 2020 (CEST)

Wehrpflicht wieder einführen?

Was würde in Deutschland passieren? Randale ohne Ende? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 00:21, 5. Jul. 2020 (CEST)

Genau, wie es bis Guttenberg ja auch üblich war. Außerdem würde der Euro komplett entwertet, die AfD mit 128% die Macht übernehmen und als erstes die Hauptsätze der Thermodynamik abschaffen. --Kreuzschnabel 07:45, 5. Jul. 2020 (CEST)
Dann wären wieder 20% Rechtsradikale in der Bw, weil der Bodensatz nunmal 20% beträgt. --Heletz (Diskussion) 07:46, 5. Jul. 2020 (CEST)
Du hast recht, der Rechtsradikalenpegel in der Bundeswehr würde erheblich sinken. --Kreuzschnabel 08:13, 5. Jul. 2020 (CEST)
Nein, er würde steigen, weil viele Antifaschisten verweigern würden, die Rechtsradikalen aber mit Freude wieder Zeitsoldaten machen. Weder MAD noch BfV haben die nötigen Kapazitäten, um da zu filtern. Ein dummer Vorschlag also. Vermutlich möchte Frau Högl sich ohnehin nur bei der Truppe beliebt machen nach der Absägung ihres beliebten Vorgängers. --Heletz (Diskussion) 06:58, 6. Jul. 2020 (CEST)
Der Pflegenotstand wäre gelöst. -- 109.91.35.14 08:21, 5. Jul. 2020 (CEST)
Und der Übergewichtsnotstand würde sich entschärfen. Wehrpflicht für beide Geschlechter, selbstredend.--Bluemel1 🔯 10:17, 5. Jul. 2020 (CEST)
Und stürmen wohl die Linken die Bw, um das Übergewicht der rechten dort auszugleichen! Wird die Bw dann zur neuen NVA?--Antemister (Diskussion) 10:27, 5. Jul. 2020 (CEST)
Ach, die NVA bestand aus Linken? Wieder etwas gelernt. --Digamma (Diskussion) 13:27, 5. Jul. 2020 (CEST)

Immerhin kann die Bw momentan noch aussuchen, wen sie nimmt (dass das so schlecht klappt, ist traurig). Aber mit Wehrpflicht muss sie jeden nehmen. --2003:D0:2F05:32C0:CDA2:B1C8:BCD8:6EE5 19:28, 5. Jul. 2020 (CEST)

Nö, muss sie nicht, will sie auch nicht, wollte sie auch nie. Es gibt/gab/gäbe da eine Art Casting, Deutschland sucht den Super-Rekruten, auch bekannt als Musterung… --Gretarsson (Diskussion) 21:29, 5. Jul. 2020 (CEST)
Da geht es aber nur um die körperliche Eignung. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 23:45, 5. Jul. 2020 (CEST)
Nein, nicht nur. Wenn der Musterungsarzt den Eindruck hatte, dass der Kandidat psychisch labil/krank ist, konnte er ihn ausmustern oder zumindest eine Nachuntersuchung durch einen Spezialisten anordnen. Auch offene Bekenntnisse, ideologisch nicht auf dem Boden der Verfassung der BRD zu stehen, konnten (mussten eigentlich) zur Ausmusterung führen… --Gretarsson (Diskussion) 00:06, 6. Jul. 2020 (CEST)
Entschuldige, aber das halte ich fuer eine urban legend. Wenn "steht nicht auf dem Boden der Verfassung" ein Ausmusterungsgrund gewesen waere, dann haetten das etliche gemacht. "Druecken" vor dem Wehrdienst konntest du dich entweder per Verweigerung (incl. nicht ganz einfachem "Gespraech" dazu) oder durch "Abhauen" nach Westberlin. Ich kenne persoenlich mehrere Faelle, die "einen auf leicht irre" gemacht haben, durften alle zu den Grenadieren :-) Meint -- Iwesb (Diskussion) 07:19, 6. Jul. 2020 (CEST)
Wahrscheinlich gingen die Musterungsärzte/-beamten von einer gewissen Simulantenquote aus, und hatte auch Erfahrung darin, wer nur „einen auf Irre macht“ und wer tatsächlich Anzeichen für eine psychische Störung zeigte. Aber OK, Ziel der Wehrpflicht ja letztlich, einem möglichst großen Anteil der (männlichen) Bevölkerung eine militärische Grundausbildung zukommen zu lassen, da ist man dann sicher nicht allzu pingelig bei der Auswahl und nimmt auch falsch-negative Diagnosen in Kauf. Die „Grenis“ waren ohnehin zum Verheizen gedacht, da landeten vermutlich alle, die mittlere und schlechte Noten bei der Musterung bekommen hatten… --Gretarsson (Diskussion) 15:53, 6. Jul. 2020 (CEST)

Der Pflegenotstand wäre gelöst‘ Das ist sogar ein positiver Nebeneffekt. Es gab ja für pazifistische Wehrpflichtige den Ersatzdienst, der i.d.R in sozialen Berufen abgeleistet wurde. Als Fragment gab es später das FSJ. Da steckt Potential drin! In einigen Ländern ist der befristete ‚Dienst für den Staat‘ obligatorisch, auch für Frauen und Diverse. Oft wird dann der Dienst an der Waffe gewählt, weil es für einige Betroffene bequemer und interessanter ist. Letztendlich könnte man so durch die Hintertür die BuWe aufpolstern. --Klaus-Peter (aufunddavon) 10:08, 6. Jul. 2020 (CEST)

Wenn die Anzahl der funktionierenden Waffen (im weitesten Sinne) schon gegenwärtig nicht ausreicht, was sollen dann mehr Soldaten? Erst müssten doch die wirklichen, technischen Probleme gelöst werden. Und mit „normalen“ Wehrpflichtigen die rechtsextremen Berufssoldaten zu verdünnen ist eine Schnapsidee, da kann man auch mit Wodka den Orangensaft verdünnen. --2003:D0:2F05:3250:794C:C5E8:D08D:3EE1 15:30, 6. Jul. 2020 (CEST)

Die Waffen funktionieren. --Heletz (Diskussion) 15:40, 6. Jul. 2020 (CEST)
Ja, ich bin sehr für die Wiedereinführung der Wehrpflicht!
Als ich jung war, bin ich, wie viele von uns, glühende Kritikerin der Wehrpflicht gewesen und habe mich über jeden gefreut, der verweigerte (war seeehr schwer) oder zu uns nach Berlin kam. Kriegsdienstverweigerung war das Gebot der Stunde. Dann aber lief mir ein Bundeswehrpfarrer über den Weg, der diese von mir so verteufelte Wehrpflicht zu meiner großen Überraschung verteidigte. Was bis dahin niemandem gelungen war, schaffte er: ich ließ mich eines Besseren belehren, befürwortete fortan die Wehrpflicht und hielt die Aktion von dem Plagiatsminister für grottenfalsch. Warum? Mit der Wehrpflicht kommen, so das, wie ich finde, überzeugende Argument meines von mir sehr geschätzen Pfarrers, viele kritische junge Leute in die BW. Mit einem Berufsheer bleiben sie unter sich. Als die Wehrpflicht abgeschafft wurde, hatte ich also entsprechende Befürchtungen, die sich inzwischen ja auf schreckliche Weise bestätigt haben. Das ist natürlich nicht nur der Grund für die mehr als beschämenden Vorgänge dort, hat aber gewiss und vermutlich auch nicht nur unmaßgeblich dazu beigetragen. --Andrea (Diskussion) 16:42, 6. Jul. 2020 (CEST)
Uff, hundertausende junger Männer sollen ein Jahr ihres Lebens vertrödeln, nur weil die Berufssoldaten ihre Kajüte nicht sauber halten können? Einige meiner Klassenkameraden mussten nach der dreimonatigen Grundausbildung die restliche Zeit eine Radaranlage irgendwo in den Mittelgebirgen bewachen und haben sich die Zeit hauptsächlich mit Biertrinken und Pornofilmen vertrieben. Wenn das vorher mal kritische junge Leute waren, hinterher waren sie´s nicht mehr. --Expressis verbis (Diskussion) 23:13, 6. Jul. 2020 (CEST)
@Andrea: Uh, und die "kritischen jungen Leute" gingen als vor 2010 reihenweise zum Bund? Sorry, die haben damals Zivildienst (da konnte man was sinnvolles tun und meist auch was lernen) gemacht, zur Bw gingen die anderen. Solange es nicht eine wirklich allgemeine Wehrpflicht für (fast) alle bzw. zumindest alle Männer gibt ist bleibt es dasselbe. Und der Einfluss den der kleine Wehrdienstleistende auf die Strukturen hat ist nu wirklich sehr marginal.--Antemister (Diskussion) 23:26, 6. Jul. 2020 (CEST)
Der ist nicht marginal, sondern gleich Null. Als ich als kritischer Mensch zum Bund musste, weil ich keinen Bock auf Zivildienst hatte(alten Menschen den Arsch abwischen etc.), da waren es noch 15 Monate. Ständig habe ich Befehle verweigert, wofür ich dann regelmäßig für mehrere Tage Arrest bekam, manchmal zusätzlich auch Geldbußen.
Die meiste Zeit verbrachte ich somit im Knast, aber irgendwann nach 11 Monaten hat mich ein netter Stabsarzt für die restlichen 4 Monate krank geschrieben, ich durfte nach Hause, konnte mir die Haare wieder lang wachsen lassen und bekam bis zur offiziellen Ausmusterung Wehrsold. --Enbua8 (Diskussion) 17:52, 8. Jul. 2020 (CEST)
Expressis verbis:Auf was für einer Schule warst du denn? Aus meiner Klasse traf ich Drei wieder, als Weitverkehrsspezialisten in Heide. Natürlich hatten wir auch Paulis, die innerhalb eines mit Natodraht umzäunten zehn mal zehn grossen Quadrates rundliefen und den Sendeturm bewachten. Und der Turm war innerhalb der bewachten Kaserne... Auch für diese Kollegen gab es also eine Aufgabe. Jeder auf seinen Platz, und einen Platz für Jeden. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 23:32, 6. Jul. 2020 (CEST)
Ja die gab´s natürlich auch, die Technik-Freaks oder die es toll fanden, mit Waffen zu schießen. Aber die Meisten haben ihre Zeit doch nur runtergerissen (-> Maßband), weil man als Zivi gar nicht in die Studentenverbindung kam, weil BW in der Bewerbung höher angesehen war als Zivildienst oder weil der Wehrdienst ein paar Monate kürzer war. --Expressis verbis (Diskussion) 00:00, 7. Jul. 2020 (CEST)

Sehr ambivalent die Sache. Pro: Beziehung zur normalen Bevölkerung erhöht sich; Bundeswehr gewinnt uU mehr talentierte Leute; verschiedene Schichten treffen nach der Schule noch mal zusammen, also eine gewisse Integrationswirkung; durch den Mindestlohn wäre das 2 Prozent Ziel auch ein Klacks, und der Donald nervt nimmer ... Contra: Zwangsarbeit, durch die die Jugendliche ein Jahr "verlieren". --NichtA11w1ss3ndDiskussion 23:44, 6. Jul. 2020 (CEST)

Zum Contra: Wie viele Jahre "verlieren" die Jugendlichen denn in einem regulären Studium (während ihre Altersgenossen als Boulettenbrater, Autohändler oder Börsenmakler schon richtiges Geld verdienen können)? Sollte man deshalb die Studienjahre abschaffen, so wie die Wehrpflicht/Zivildienst? --Geoz (Diskussion) 01:07, 8. Jul. 2020 (CEST)
Du siehst mich staunen. Ich wusste noch gar nicht, dass es bei uns eine gesetzliche Studierpflicht gibt. Denn ohne eine solche ergibt dein Argument keinen, aber auch wirklich gar keinen Sinn. --Kreuzschnabel 06:58, 8. Jul. 2020 (CEST)
Einer der Nachteile des Studentenlebens ist ja, dass man manchmal zu nachtschlafender Zeit aus dem Bett gezerrt wird und dann mit dem sechsbändigen Brockhaus im Rucksack zehnmal um die Uni laufen muss. --Expressis verbis (Diskussion) 20:07, 8. Jul. 2020 (CEST)
Ich mußte dreizehn Jahre lang jede Nacht aufstehen, um 8 bis 10 Stunden in kleinen geschlossen Räumen stillzusitzen, während Vollidioten versucht haben, mir eine Gehirnwäsche zu verpassen. Das kann man gut und gerne als Folter bezeichnen. Laufen und schießen usw. konnte ich nur in der wenigen verbliebenen Freizeit:( --84.58.126.89 16:01, 9. Jul. 2020 (CEST)
@Kreuzschnabel: Ich habe "verloren" auf die eingeschränkten Verdienstmöglichkeiten bezogen, du auf die eingeschränkte Freiheit. Der eine Bezug scheint mir so sinnlos oder -voll, wie der andere. Welchen Bezug A11w1ss3nd selbst herstellen wollte, weiß nur er/sie. --Geoz (Diskussion) 15:08, 10. Jul. 2020 (CEST)
Es liegt eher an Deinem Vergleich, der arg hinkt, weil Studium und Wehrpflicht sich nicht gegenseitig ersetzen können. BTW: Börsenmakler verdienen kein richtiges Geld und wurden überdies schon vor Jahren durch Algorithmen ersetzt, weil die frequenter Zocken können. --94.219.25.241 01:59, 11. Jul. 2020 (CEST)
O.K. Mit "hinkend" kann ich leben (so wie mit dem Vergleich von Wehrpflicht mit (meist unbezahlter!) Zwangsarbeit. Im Gegensatz zu Studenten erhalten Soldaten zumindest einen Sold.). "Sinnlos" fand ich ein bisschen stark. Peace ;-) --Geoz (Diskussion) 09:07, 11. Jul. 2020 (CEST)
Den Wehrpflichtigen wird die Dienstzeit auch nicht gerade vergoldet (2015: 11,41 €/Tag!!!! Soldat – 19,85 €/Tag General), da war Bafög schon interessanter. Kost und Logis der Wehrpflichtigen war selten besser als Studentenbude/-fraß. Dafür konnte das Studikerleben lockerer sein. Interessanter wird es bei Berufssoldaten, die bei Eignung sogar flott studieren können. Ein Nachbar war paar Jahre beim Luft-Bund, studierte dort und hat jetzt einen üppig dotierten Job bei MTU Maintenance --Klaus-Peter (aufunddavon) 10:11, 11. Jul. 2020 (CEST)
Wo hast Du denn diese Zahlen her? Lt. https://oeffentlicher-dienst-news.de/soldatenbesoldung-2017-verdienst-offiziere-unteroffiziere-soldaten-bundeswehr-beamtenbesoldung-tabelle-2018-zulagen/ verdient ein General über 14.000 Ocken/Monat. Gruß 217.244.101.160 19:59, 14. Jul. 2020 (CEST)
Deine Zahlen beziehen sich auf die Besoldung von Berufssoldaten, die von Klaus-Peter auf den Wehrsold für Wehrpflichtige. Für Offiziere spielte das nur eine Rolle bei Wehrübungen von Reservisten. --Digamma (Diskussion) 20:52, 14. Jul. 2020 (CEST)
Ist alles relativ. Essen, Unterkunft und Wäscherei sind frei, Kleidung wird gestellt. Kantine wird subventioniert. Das Essen in Appen z. B. war spitzenmässig. Kein Wunder, die Sprachenschule der Luftwaffe hatte keine eigene Kantine, und die mit den vielen Pickeln aßen dort auch. Und die Zimmer waren möbliert mit den Resten der Unterkünfte der Sportler der olympischen Spiele aus Schilksee. Also kein Grund zum Klagen. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 10:57, 11. Jul. 2020 (CEST)
Das Relative gab es bei Muttern auch und die Wehrpflichtigen kamen ja manchmal direkt aus dem Nest. OK, in Kunde des Sozialamtes bekommt weniger bar, muss aber davon alles zahlen. Ein Knacki bekommt für die Arbeit 10,32–17,20 /Tag + Kost, Logis, Uniform usw. Das ist bei den stark eingeschränkten Möglichkeiten das Geldausgebens. Interessant fand ich, dass damals ein wehrpflichtiger Freund seinen LKW-Führerschein machte. Der wurde später umgeschrieben, dazu machte er den Busschein und hatte einen Beruf, früher Reiseverkehr,jetzt BVG--Klaus-Peter (aufunddavon) 11:54, 11. Jul. 2020 (CEST)

Vermisst noch jemand die Mini-Frikadellen von Aldi-Nord?

Die tollen Snacks von Sölde gibt es bei uns nicht mehr. Da ist jetzt irgendein ungeniesbarer Schrott im Regal. Gut, Edeka ist direkt daneben, ähnlich, aber nicht wirklich... Auch die Dose mit Erbsensuppe hat sich verschlechtert. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 00:13, 13. Jul. 2020 (CEST)

Also, ich halte mich für gewöhnlich im Bereich von Aldi-Süd auf und kenne sie nicht. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:23, 13. Jul. 2020 (CEST)
Solange 400 Gramm Hähnchen-Geschnetzeltes für 2.22 Euro zu haben sind- where is the problem my dear friend?! --Flotillenapotheker (Diskussion) 00:35, 13. Jul. 2020 (CEST)
Aldi lasse ich gelegentlich besuchen, aber meine Frau brachte lange nicht die Gemüse-Mini-Frikadellen mit. Fällt mit gerade auf. Fleisch aus dem Geflügel-KZ nehme ich nicht mal geschenkt.--Klaus-Peter (aufunddavon) 05:44, 13. Jul. 2020 (CEST)
Aldi lasse ich gelegentlich besuchen, aber meine Frau... - im Ernst jetzt?! --AMGA (d) 08:48, 13. Jul. 2020 (CEST)
Die freundliche Frau von Aldi meinte, panierte Hähnchenschnitzel hätten sie auch schon länger nicht mehr. Da sei wohl irgendwas mit Tönnies. --Heletz (Diskussion) 07:02, 13. Jul. 2020 (CEST)
Die Konkurrenz aus dem Hause Schwarz hat die noch. Ohne die Aldi-Hackbällchen zu kennen würde ich vermuten dass die ähnlich schmecken (jedenfalls schmecken die nicht schlechter als selbstgemacht). -- 109.91.34.222 07:06, 13. Jul. 2020 (CEST)
Tibetknollen – Im Innern unerforscht. *scnr* --Rôtkæppchen₆₈ 07:28, 13. Jul. 2020 (CEST)
Beste Frikadellen, gibt's nach wie vor. (Bei Aldi eher nicht, allerdings.) Welche mit totem Tier haben die auch, sind aber nicht besser. --AMGA (d) 08:55, 13. Jul. 2020 (CEST)
Niemals Fleisch beim ALDI kaufen. 1. Tierwohl. 2. Manchmal sind kleine Plastikteile drin. War eine sehr eklige Erfahrung.--Bluemel1 🔯 09:03, 13. Jul. 2020 (CEST)
Erbsensuppe selber kochen ist super einfach. Am besten gleich auf Vorrat, denn die schmeckt am besten aus einem großen Topf und lässt sich gut einfrieren. --Geoz (Diskussion) 13:05, 13. Jul. 2020 (CEST)
Ja, aber mit viel Speck und Wiener Würstchen mit mildem Senf.--European Networks Disk. 14:05, 13. Jul. 2020 (CEST)
Wiener aber nicht mitkochen ;-) --Geoz (Diskussion) 16:28, 13. Jul. 2020 (CEST)
Ich dachte die wären systemrelevant... Alexpl (Diskussion) 16:30, 13. Jul. 2020 (CEST)
Erbsensuppe aus der Dose ist ganz doll bäh! Und Fertigfrikadellen auch! ... obwohl die kleinen Mühlenfrikas zur Not essbar sind ;-) --Strange (Diskussion) 17:34, 13. Jul. 2020 (CEST)
1 Kg Kasseler Nacken
500 g ungeschälte Trockenerbsen
250 g geschälte Trockenerbsen
1 Kg Porree
750 g Kartoffeln
Ein paar Möhren
10-Liter Topf, Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Mettenden oder Fleischwurst oder Einlage nach persönlichem Gusto (nicht signierter Beitrag von Doc Strangepork (Diskussion | Beiträge) 17:42, 13. Jul. 2020 (CEST))
Tu ma' lieber die Möhrchen lalala.--Bluemel1 🔯 18:38, 13. Jul. 2020 (CEST)
Räuchertofu! --AMGA (d) 19:59, 13. Jul. 2020 (CEST)
Von mir aus. Geht auch mit ohne Fleisch. Erbsen einweichen und alles in Gemüsebrühe kochen. Mir persönlich würde aber was fehlen ohne Würstchen ;-) --Strange (Diskussion) 20:22, 13. Jul. 2020 (CEST)
Knollensellerie. Kein Eintopf (und viele andere Sachen) schmecken ohne Sellerie. --Geoz (Diskussion) 21:10, 13. Jul. 2020 (CEST)
Brechwurz! Die meisten Sachen schmecken ohne Brechwurz! --Strange (Diskussion) 21:20, 13. Jul. 2020 (CEST)

Gibt es auch vegane Erbensuppe mit künstlichem Räucherwurstgeschmack? Sollte aber nur aus natürlichen Zutaten bestehen, also vorallem aus einem zertifizierten "Bio-Betrieb" und - freilich - ohne gequälte Tiere und Mitarbeiter... --Zollwurf (Diskussion) 21:20, 13. Jul. 2020 (CEST)

Alle bisher genannten Zutaten sind natürlich, was auch sonst. Übernatürlich, oder was? Von den vier bisher genannten Fleischeinlagen (Wiener, Kassler, Mettenden, Fleischwurst) sind höchstens die Mettenden geräuchert. Rauchgeschmack ist was Feines, in Erbsensuppe aber nur optional. Ob der von Amga erwähnte Räuchertofu wirklich geräuchert wurde, weiß ich aber nicht. --Geoz (Diskussion) 21:40, 13. Jul. 2020 (CEST)
"Vegan" und "Bio" und "nicht-gequält" sind für Dich "übernatürliche Eigenschaften"? Interessant... :-) --Zollwurf (Diskussion) 21:44, 13. Jul. 2020 (CEST)
Rauchgeschmack ... lecker. Meine Oma hat für die Suppe immer geräucherten fetten Speck klein gewürfelt und ganz knusprig geschmurgelt und zum schluss zur Suppe gegeben. Leider hat sie das auch bei allen Gemüsen gemacht. Ergo schmeckte alles gleich ... geräuchert.--Strange (Diskussion) 23:05, 13. Jul. 2020 (CEST)
Ich könnte mich immer eimern wegen der überzeugten Vegetarier oder gar Veganer, die irgendwelche Produkte kaufen, die wie Wurst oder Fleisch aussehen bzw. so schmecken sollen. Wer Ar... meint, soll auch ...schloch essen und mit Möhren, Salat etc. vorlieb nehmen. Jedem so wie er es mag. Ich akzeptiere und respektiere sie, solange sie mich in Ruhe mein 450g-Rumpsteak, mediumrare mit Meersalz und indischem, frischen Pfeffer ohne weitere Beilagen genießen lassen.--Raphael65 (Diskussion) 00:44, 14. Jul. 2020 (CEST)
Tsss. Wer Arschloch meint, soll auch Arschloch schreiben. Was soll die Heuchelei, es nicht zu tun? Es gibt nicht *die* Vegetarier oder Veganer; alle haben unterschiedliche Beweggründe. Warum wollen "sie" (einige, viele?) Fleischgeschmack? Weil es... *schmeckt*? Aber es andererseits schwerwiegendere Gründe gibt, trotzdem kein Fleisch zu essen. Keine Ahnung, warum man das nicht verstehen kann. "Jedem so wie er es mag"? Klar, wenn du magst, kannst du Tierquälerei unterstützen (kann man so sehen: darunter fällt auch das Töten "artgerecht" gehaltener Tiere). So ist die Lage, sicher (dass du "in Ruhe" dein 450g-Rumpsteak "genießen" kannst). --AMGA (d) 08:18, 14. Jul. 2020 (CEST)

Weil ihr mit eurem Konsumverhalten die Welt zugrunde richtet, werden eure Kinder und Enkel einen grausamen Tod sterben. Esst nur weiter eure Steaks, fetten Steck usw. Fahrt nur weiter mit euren Autos und Zweitwagen durch die Gegend, die Rechnung wird euch sehr bald präsentiert werden, und die habt ihr euch auch verdient. Leider müssen auch all die mit verrecken, die etwas für die Menschen und Umwelt tun, aber das ist euch egal, wie man hier eindeutig lesen kann.--Enbua8 (Diskussion) 03:05, 14. Jul. 2020 (CEST)

Frei nach Heinrich Heine: „Die Grenadiere“, Vers 5: „Was schert mich Weib, was schert mich Kind? ...
Laß sie doch betteln gehen, wenn sie hungrig sind.“ --Klaus-Peter (aufunddavon) 06:34, 14. Jul. 2020 (CEST)
Die Leute können doch Kuchen essen. Liberalität zeigt sich auch in Compliance, as we English speaking people say.--Bluemel1 🔯 11:26, 14. Jul. 2020 (CEST)
Oui, Marie, mais le libéralisme est plutôt une plaisanterie ici, n'est ce pas?--Enbua8 (Diskussion) 00:24, 15. Jul. 2020 (CEST)
Dites-donc, le libéralisme est une plaisir avec Mon Café seulement. L'Aldi mon amour. Hätte es 1789 in Frankreich schon ALDI gegeben, dann wäre die ganze Revolution ausgefallen.^^ Praktisch, da das Zeitalter der Aufklärung heute zu Ende geht.--Bluemel1 🔯 09:03, 15. Jul. 2020 (CEST)
Zwei Wikipedicker versuchen französisch zu schreiben, jeder macht einen Fehler... "Je parle espagnol à Dieu, italien aux femmes, français aux hommes et allemand à mon cheval." --Meisterkocher (Diskussion) 09:37, 15. Jul. 2020 (CEST)
Macht aber Spaß, bin mit "ausreichend" in Frz. von der Schule abgegangen. Welchen Fehler abe ich gemacht? Komma vergessen bei mon amour?--Bluemel1 🔯 09:47, 15. Jul. 2020 (CEST)
Plaisir ist männlich. Beim anderen Kollegen fehlt ein Bindestrich. --Meisterkocher (Diskussion) 10:02, 15. Jul. 2020 (CEST)
Argh.--Bluemel1 🔯 10:07, 15. Jul. 2020 (CEST)
Der Baron von Thundertentronck bei Voltaire war übrigens ein rassistischer Witz, der sich nicht gegen Afrikaner richtete. Weil die hatten ja ordentlich französisch gelernt. --Meisterkocher (Diskussion) 10:18, 15. Jul. 2020 (CEST)
Ich rate: Der Baron kam aus Österreich?--Bluemel1 🔯 10:20, 15. Jul. 2020 (CEST)
Du sollst Candide lesen. Aber nicht in deutscher Übersetzung. Ein Franzose würde doch nie rassistische Witze über Österreicher machen. --Meisterkocher (Diskussion) 10:23, 15. Jul. 2020 (CEST)
En hausse, je ne sais pas comme racisme est épelé en France.--Bluemel1 🔯 10:26, 15. Jul. 2020 (CEST)
Il y avait en Westphalie, dans le château de M. le baron de Thunder-ten-tronckh... --Meisterkocher (Diskussion) 10:37, 15. Jul. 2020 (CEST)

Zensur im Café

Immer wieder beobachte ich das, fallen euch auch manchmal solche Aktivitäten auf, in erster Linie bei ganz frischen Threads, die noch kaum einer bemerkt hat. Gestern wurde z. B. ein Beitrag einer IP entfernt, die sich negativ/gehässig über die türkische Regierung, die erneute Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee und die internationalen Reaktionen darauf geäußert hatte. Kennt ihr auch sowas? was haltet ihr davon, dass Diskussionen im Keim erstickt werden? --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 11:47, 12. Jul. 2020 (CEST)

Kommt immer auf die Diskussionsteilnehmer an. Finde ich manchmal gut, manchmal nicht. Bei dem von dir verlinkten gelöschten Thema kann ich mir vorstellen, dass es nicht glöscht worden wäre, wenn die IP sachlich formuliert hätte, worum es ihr geht.-Bluemel1 🔯 13:14, 12. Jul. 2020 (CEST)
Schließlich ist das hier ein Café und kein Stammtisch. --Digamma (Diskussion) 14:23, 12. Jul. 2020 (CEST)
Nach 10 Café-Cognac ist mein Hirn auch vernebelt. Da schmeißt mich der Wirt raus. --Klaus-Peter (aufunddavon) 15:58, 12. Jul. 2020 (CEST)
Das war ja wohl inhaltlich unterirdisch. Wilde Spekulationen u.a. über „Linke“ inklusive. Nicht alles, was sich selbst als Islamismus-Kritik versteht, ist frei von dumpfer Xenophobie. Dumpfe Xenophobie zu entfernen, ist keine „Zensur“. Traurig, dass man das immer wieder erklären muss… --Gretarsson (Diskussion) 18:23, 12. Jul. 2020 (CEST)
Selbst wenn man stramm anderer und extrem unpopulärer Meinung ist, kann man es eleganter formulieren. --Klaus-Peter (aufunddavon) 05:46, 13. Jul. 2020 (CEST)
Ich möchte in einer Welt leben, in der in der Hagia Sofia endlich wieder gebetet wird.--Bluemel1 🔯 09:02, 13. Jul. 2020 (CEST)
Bei dem Beispiel: Find ich gut! --Strange (Diskussion) 19:32, 13. Jul. 2020 (CEST)
Es gibt eben kleine feine Unterschiede zwischen Hassreden und Diskussionen. Erstere dürfen gern gelöscht werden, letztere nicht. --Plenz (Diskussion) 18:36, 15. Jul. 2020 (CEST)

Seufz! Inhalte des Öffentlich-Rechtlichen könnten bald hier verlinkt werden

Da wird es dann so hochgeistig-anspruchsvolle Texte wie "Zahlen und Dimensionen, die unsere Vorstellungskraft sprengen. Zehn hoch zwölf Bakterien pro Gramm ist eine Eins mit zwölf Nullen. Zehn mal so viele Viren wären eine Eins mit hundertzwanzig Nullen." geben. Zu hören am 6:59 bei https://tracking.neuland.br.de/file/1800347/c/website/das-mikrobiom-wir-sind-viele.mp3 bzw. hier eingebettet. https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/das-mikrobiom-wir-sind-viele/1800347

Ich kann nicht anders, aber solche Texte sind mehr als verzichtbar. Ich hoffe doch stark, dass die Wikipedia ein Minimum an Qualitätskontrolle hat und solchen Blödsinn recht schnell entfernt. </rant> --Wurgl (Diskussion) 15:16, 12. Jul. 2020 (CEST)

Der dort genannte Schuhrnalist ist promoviert zum Thema "Die Taiwan-Politik der Volksrepublik China seit 1980"... Zahlen zu multiplizieren gehörte wohl nicht zum Curriculum. --Meisterkocher (Diskussion) 18:20, 12. Jul. 2020 (CEST)
Inhalte des Öffentlich-Rechtlichen werden hier schon lange verlinkt und ich hoffe, dass es so bleibt. Einzelne Stilblüten heraus zu picken und diese auf das gesamte Angebot anzuwenden ist mehr als verzichtbar. Ich hoffe, das selbst das Cafe ein Minimum an Qualitätskontrolle hat und solchen Blödsinn aka Wurgl recht schnell entfernt. --Strange (Diskussion) 20:19, 13. Jul. 2020 (CEST)
Die höchste Form der Ignoranz hier ist es, auf einen Beitrag nicht zu antworten, Ärgert solche Schreiber am meisten. Hat bislang recht gut geklappt. --Elrond (Diskussion) 16:33, 15. Jul. 2020 (CEST)
Deswegen ist deine Voodoo-Puppe bei mir auch von Stricknadeln übersät. Kommt alles zurück.--Bluemel1 🔯 18:37, 15. Jul. 2020 (CEST)

Das große Berliner Club-Sterben geht weiter

Jo. Wipe Them Out. All of Them (Darth Sidious). Mal was Gutes an der Seuche. 1800 Meter entfernt von einem der angesagten "Clubs" mit Open-Air-Bereich gibts endlich kein Uffti-Uffti-Uffti-Uffti-Uffti-Uffti-Uffti-Uffti-Uffti mehr von Freitag Mittag bis Montag früh. Durchgehend! Danke China! --Strange (Diskussion) 14:43, 13. Jul. 2020 (CEST)

Nicht nur in Berlin. Ich denke in zehn Jahren wird von den Jüngeren keiner mehr wissen, was ein "Club" ist. Was ich persönlich (als alter Hase der Frankfurter Technoszene) sehr schade finde, aber solange immer noch viele meinen, dass Club automatisch auch Drogen heißt, ist das wohl die zwangsläufige Konsequenz. Und zwar auch ganz ohne Corona. -- 109.91.34.222 20:33, 13. Jul. 2020 (CEST)
hat nix mit Drogen zu tun, eher mit Lärmbelästigung. Von mir aus kann sich jeder Erwachsenen einwerfen oder rauchen was er/sie will. Und wenn ich persönlich nicht bei der Technoszene mithören muss, können die auch gerne machen was sie wollen und so laut sie wollen. --Strange (Diskussion) 20:38, 13. Jul. 2020 (CEST)
Ein Berliner "Club" ist nur ein Club, wenn er kein festes Personal hat, weil ein Club nur auf Zeit angelegt ist. Alles andere ist eine Tanzlustbarkeit. Wie hieß noch mal die kleine Hütte im "Garten" des Tacheles?--Wikiseidank (Diskussion) 20:55, 13. Jul. 2020 (CEST)
Naja, so ganz brandneu ist der Artikel ja nicht mehr. Jetzt durch Corona ist doch noch eine ganz andere Entwicklung dazu gekommen, die das alles verschärft. Andererseits: wurde jemals *nicht* über ein vermeintliches "Clubsterben" berichtet? Die einen schließen, neue öffnen. Der Bedarf ist ja offensichtlich immer da. (Freundin von uns war quasi Dauergast im *Kitty*, also KitKatClub, hahaha... die findet die Entwicklung jetzt, also schon vor Corona, nicht so gut, aber das Leben geht weiter und so.) --AMGA (d) 08:06, 14. Jul. 2020 (CEST)
Geht ins Museum, da findet man die Reste. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 10:16, 14. Jul. 2020 (CEST)
Ein gesunder Betrieb kann m.E. Corona mit den Staatshilfen überleben. Alle die jetzt zusperren waren schon vorher angeschlagen. --MrBurns (Diskussion) 11:14, 14. Jul. 2020 (CEST)
Würd sagen die Lärmbelöstigung ist kein cenerelles Problem. Manche Klubs in wien sind so gut schallisoliert dass man direkt neben dem Gebäude schon nix mehr hört.
dass man einen Open-Air-Club noch in relativ großwr Entfernung hört glaub ich aber schon, normalerweise dürfen die daher wohl nur weit entfernt von jeglichem Wohngebiet gebaut werden und dass mans in 1800 Netfernung noch hört halte ich für eine Übertreibung. Dafür müsste er wohl lauter sein als ein schwerer Güterzug auf einer alten Bahnstrecke. --MrBurns (Diskussion) 11:12, 14. Jul. 2020 (CEST)
Bevor sich noch jemand aus "Bielefeld" zum Thema "Berliner-Club-Sterben" äußert(;o), sollte man erst mal definieren, was ein Berliner-Club ist. Dieser Artikel kommt dem nur in Teilen nahe. Wäre in etwas so, als wenn man sagt "jeden Tag sterben Eintagsfliegen".--Wikiseidank (Diskussion) 12:57, 14. Jul. 2020 (CEST)
Ich kann wenig damit anfangen, da ich Club nur als alternative Bezeichnung für Verein kenne. Ich war im Segelclub und da gab es bestenfalls eine feuchtfröhliche Weihnachts-„Party“. Ansonsten stand in meinem Schulbuch mal etwas von „Inns, Pubs and Clubs“ was aber deutlich anders dargestellt wird. Club ist da so was für gesetzte Akademiker, Rasse- und Gebrauchsadelige, denen der Butler Malt-Whiskey und Havanna-Zigarren serviert. Das gab es mal im Edinburgh-House zu Besatzungszeiten.
Was die sogenannte Clubszene betrifft, ist es wohl eine Art Modeerscheinung. Da der Bedarf an gemeinsamen Vergnügen nicht abnimmt, werden sich bald Alternativen etablieren. Wer hätte vor einem Jahr schon an Corona-Partys gedacht oder vor 5 Jahren an patriotische Feste am Kyffhäuser mit anschließendem 88-Kameradschafts-Kampfsaufen? Die Welt ist stets im Wandel! --Klaus-Peter (aufunddavon) 06:11, 15. Jul. 2020 (CEST)
Service: Club, Bedeutung 2. "Heute bezeichnen sich viele Diskotheken nach englischsprachigem Vorbild als Klub bzw. Club" - das ist tiefgestapelt. Meine Töchter (alle 20+) lachen sich beim Begriff "Disco(thek)" tot, haben die noch nie benutzt, und die waren/sind - hier in der Provinz! - sicher nicht die erste "Club-Generation"! Also eine etwas länger anhaltende "Modeerscheinung". --AMGA (d) 09:41, 15. Jul. 2020 (CEST)
Die Welt existierte auch schon vor WP. Früher war ein Zylinder modern, heutzutage eher 6 Zylinder. Zu meiner Jugend war „geil“ total abartig und schlimm, jetzt ist es eher eine Auszeichnung. Früher stand der Sarotti-Mohr für leckere Schokolade, jetzt ist der Männlein weiß getüncht, „Mohr“ ist no-go und die Schoko ist auch nicht mehr so gut. Alles stets im Wandel!--Klaus-Peter (aufunddavon) 10:02, 15. Jul. 2020 (CEST)
Auch früher schon, eben. 1917 gab es noch gar keinen Sarotti-Mohren, und 1867 noch gar keine Sarotti-Schokolade. Was Club "früher" ausschließlich(?) bedeutete, ist nicht mehr so wichtig, und das ist ganz normal. Wenn man eine neue Bedutung *einmal* gehört hat, sollte man sie ja dann kennen, nicht? --AMGA (d) 19:28, 15. Jul. 2020 (CEST)
Ich bin schon 30+ und benutze den Begriff Disko schon, aber nur für minderwertige Schuppen (z.B. Bauerndisko, Schlagerdisko) oder für einen Club in dem Discomusik gespielt wurde, was wohl generell vor meiner Zeit war. --MrBurns (Diskussion) 19:31, 15. Jul. 2020 (CEST)
War ein Club früher nicht ein Schuppen, wo live Musik gemacht wurde? Eine Disko(thek) ist, wie der Name sagt, ein Schuppen, wo Platten aufgelegt werden. --Digamma (Diskussion) 20:27, 15. Jul. 2020 (CEST)
Nee, hier eine Diskothek, die sich schon immer Club nannte. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 20:49, 15. Jul. 2020 (CEST)

Lokale Einreiseverbote...

Im Grunde ist die zuletzt von der Bundeskanzlerin erwähnte Idee, Menschen aufgrund der aktuellen Covid-19-Krise, in bestimmte Gebiete für einige Zeit nicht einreisen zu lassen, ein (theoretischer) Masterplan: Wer nicht aus einem virulenten Ort X einreist, kann das Virus nicht einschleppen und somit keinen lokalen Hotspot verursachen. Doch wohin sollten diese Personen dann - zumindest für 14 Tage - überhaupt gehen? Wären (Anmerkung: Das ist Satire!) "Rückkehrzentren" ala Ellis Island in 2020 noch ein gangbarer Weg? Ich glaube nicht! --Zollwurf (Diskussion) 16:15, 15. Jul. 2020 (CEST)

Hä? --Gretarsson (Diskussion) 21:16, 15. Jul. 2020 (CEST)

Erstaunlich ist doch

dass mittlerweile die meisten Garagen als Abstellräume zugemüllt sind und keine Autos mehr drin stehen. Ist das eigentlich erlaubt? Und wenn demnächst mal alle Neubauten, wie bisher schon, ohne Keller gebaut werden, werden alle Autos draußen stehen, überwiegend sogar verbotswidrig parken und da die Ordnungskräfte mittlerweile nur noch die Innenstädte kontrollieren können, wird das wilde Parken überhandnehmen, da dies ja nicht mehr sanktioniert (oder: geldbüßen) werden wird.--Hopman44 (Diskussion) 08:05, 6. Jul. 2020 (CEST)

Insbesondere an arbeitsfreien Mittwochen wird das ganz schlimm werden. --Meisterkocher (Diskussion) 08:44, 6. Jul. 2020 (CEST)
Was mich ja freut, dass sich der WW (White Wednesday) bei den Cafe-Besuchern verfestigt hat! Danke.--Hopman44 (Diskussion) 13:10, 6. Jul. 2020 (CEST)
Ganz schlimm wird es am 27. November: Black Friday! --Meisterkocher (Diskussion) 22:10, 6. Jul. 2020 (CEST)
„Erstaunlich“ finde ich, dass 2017 nur „fast ein Viertel aller Garagen“ zugemüllt gewesen sein sollen, drei Jahre später sind es schon „die meisten“. Das nenn ich mal krasse Vermüllungstendenzen in Deutschlands Garagen. Wie groß ist denn die repräsentative Stichprobe, auf der du derlei Hochrechnungen basierst? n=3, n=4? Und „demnächst mal alle […], wie bisher schon,“ kommentier ich mal gar nicht weiter, vermutlich würde es eh wieder als Ausdruck von „Humor“ (um-)deklariert/gedeutet… --Gretarsson (Diskussion) 15:39, 6. Jul. 2020 (CEST)
Da braucht man keine repräsentative Stichprobe, man muß nur mit offenen Augen durch den Kiez gehen. Über kurz oder lang werden bei allen Ein- bis Zweifamilienhäusern, aber auch MFH ohne Keller, die Garagen zugemüllt sein/werden, wetten dass?--Hopman44 (Diskussion) 15:53, 6. Jul. 2020 (CEST)
Ach, dein Kiez ist repräsentativ für ganz Deutschland? „Erstaunlich“! --Gretarsson (Diskussion) 16:02, 6. Jul. 2020 (CEST)
Die vielen Busse, die überall mit laufendem Motor rumstehen, machen so viel Qualm, dass man die Wildparker gar nicht mehr sehen kann. --Expressis verbis (Diskussion) 20:13, 6. Jul. 2020 (CEST)
dass mittlerweile die meisten Garagen als Abstellräume zugemüllt sind und keine Autos mehr drin stehen. Ist das eigentlich erlaubt? - nö. Kam auch kürzlich in den Nachrichten, dass einige Städte und Gemeinden das vermehrt kontrollieren. In einer Garage dürfen nur Kfz (also auch Motorräder, Roller o. ä.) und alles was mit dem Kfz zu tun hat (Reifen, Motoröl, etc.) stehen. Der Sondermüll nicht. Eine Garagenbenutzungspflicht gibt es freilich nicht, aber die Garage darf eben auch nicht als Müllhaide missbraucht werden. -- 109.91.34.188 23:29, 6. Jul. 2020 (CEST)
Kein Wunder, dass es in D mit der IT-Technologie und den Start-ups nicht klappt, wenn man dafür nicht die Garage benutzen darf. Aber meines Wissens darf man in der Garage zumindest auch Fahrräder abstellen, nicht nur Kraftfahrzeuge. --Digamma (Diskussion) 14:48, 7. Jul. 2020 (CEST)
Nein, Fahrräder sind ebenfalls verboten. Die darf man nur in den Fahrradkeller abstellen, aber nicht in der eigenen Garage. -- 109.91.34.199 18:11, 7. Jul. 2020 (CEST)

Erstaunlich ist, dass sich viele Cafehausbesucher an den WW und sogar an die unnütz laufenden Omnibusmotoren erinnern. Humor ist, wenn man trotzdem lacht...sagte schon Goethe (oder war es Schiller?9--Hopman44 (Diskussion) 13:59, 7. Jul. 2020 (CEST)

Was ist überhaupt eine Garage? Offene Garagen sind Garagen, die unmittelbar ins Freie führende unverschließbare Öffnungen in einer Größe von insgesamt mindestens einem Drittel der Gesamtfläche der Umfassungswände haben, bei denen mindestens zwei sich gegenüberliegende Umfassungswände mit den ins Freie führenden Öffnungen nicht mehr als 70 Meter voneinander entfernt sind und bei denen eine ständige Querlüftung vorhanden ist. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 15:27, 7. Jul. 2020 (CEST)
„Erstaunlich“, dass du es erstaunlich findest, dass sich Menschen an Dinge erinnern können, die gerade einmal ein paar Wochen oder Monate her sind… --Gretarsson (Diskussion) 12:05, 8. Jul. 2020 (CEST)

Danke, Nightflyer. Meintest Du die Autohäuser in Süddeutschland oder der Schweiz, die dort auch Garage heißen? Wichtig ist, dass die nicht zu eng gebaut sind (70 m voneinander entfernt) und eine ständige Querlüftung vorhanden ist. Das assoziiert bei mir, dass die Lüftung in den Schlachthäusern von Tönnies überhaupt mangelhaft war und Corona begünstigt hat. Ich meinte aber keine offene Garagen, sondern geschlossene! Ich kenne geschlossene Garagen,die bis unter die Decke alles Mögliche beinhalten, nur kein Auto.--Hopman44 (Diskussion) 20:34, 7. Jul. 2020 (CEST)

Du hast bestimmt auf den blauen Link geklickt (Übernächster Satz): Geschlossene Garagen sind Garagen, die die Voraussetzungen der Absätze 1 und 2 nicht erfüllen. Ich kenn auch eine Story über eine Garage, hat mir vor 30 Jahren ein Arbeitskollege erzählt: Neubau mit angebauter Garage. Vom Wohnhaus zur Garage wurde im Rohbau eine Tür gebaut, danach mit Ytong zugestellt und überputzt. Die Bauabnahme konnte es nicht sehen und hat alles abgenickt. Danach hinter das Garagentor eine Leichtbauwand, fertig war ein großer Partyraum. Licht kam durch Glasbausteine herein. Wieviel Steuern spart man so pro Jahr? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 21:07, 7. Jul. 2020 (CEST)
Im Haus meiner Eltern kann man die (weder als Party- noch als Abstellraum für nutzlosen Plunder genutzte) Garage via Hauswirtschaftsraum vom Haus aus betreten, ohne dass man dafür nach draußen müsste, ganz legal… --Gretarsson (Diskussion) 12:05, 8. Jul. 2020 (CEST)

Sorry, hab mich mit Goethe oder Schiller vertan. Goethe soll allerdings gesagt haben: "Weißt du, worin der Spaß des Lebens liegt? Sei lustig! - Geht es nicht, so sei vergnügt."--Hopman44 (Diskussion) 11:30, 8. Jul. 2020 (CEST)

Gretarsson, eigentlich am Thema vorbei. Garagen sind oft durch Seitentüren, auch vom Haupthaus aus, betretbar. --Hopman44 (Diskussion) 16:32, 8. Jul. 2020 (CEST)

Das war eine Antwort auf den Beitrag von Nightflyer, wie unschwer an der Einrückung zu erkennen ist (aber das Prinzip hast du ja offensichtlich bis heute nicht verstanden)… --Gretarsson (Diskussion) 16:51, 8. Jul. 2020 (CEST)
Prinzip erkannt. Nightflyer hat richtig bestätigt, dass - wie mein Eingangsstatement aussagt - Garagen zweckentfremdet sind oder wurden. Du hast nur geschrieben, dass man Garagen auch durch Seitentüren betreten kann. Aber auch solche Garagen sind oft - ohne Platz fürs Auto - bis oben hin zugemüllt. mfG--Hopman44 (Diskussion) 17:40, 8. Jul. 2020 (CEST)
Auch Nightflyer hat was über „Seitentüren“ (genauer: Türen zwischen Haus und angebauter Garage) geschrieben, aber egal, wenn er darauf antworten will, wird er es tun.
Und ja, es gibt sicherlich etliche „zugemüllte“ Garagen in Deutschland (aber sicher nicht soviele, wie du behauptest). Und es gibt Leute, die sich um den „Müll“ in den Garagen anderer Leute scheren, obwohl die das im Grunde einen Scheiß angeht. Und und dann gibt es auch noch sowas wie echte Probleme in Deutschland… --Gretarsson (Diskussion) 20:00, 8. Jul. 2020 (CEST)
Meines Wissen nach gab/gibt es ein Verbot, von Wohnräumen direkt in eine Garage zu gelangen. Ist mir egal, ich hab nen Stellplatz. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 23:21, 8. Jul. 2020 (CEST)
OK, das muss ja kein Widerspruch sein, wenn man Wohnraum etwas exklusiver definiert, sodass Zugänge von z.B. Hauswirtschaftsräumen, die wie eine Schleuse angelegt sind (und die Tür zur Garage ist, glaub ich, eine Brandschutztür, zumindest ist sie aus Metall) trotzdem baurechtlich legal wären. Und zumindest teilweise scheint das Baurecht auf Landesebene geregelt zu sein, was dann zu regionalen Unterschieden führen kann… --Gretarsson (Diskussion) 00:19, 9. Jul. 2020 (CEST)

Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist die Größe der Garagen bzw. die der eigentlich dort zu parkenden Autos. Viele dieser Garagen wurden in Zeiten gebaut, als ein durchschnittliches Auto ein Käfer oder Kadett war. Einer meiner Nachbarn hat so eine Garage und sich vor einiger Zeit so einen SUV gekauft. Der passt zwar gerade rein wie ne Wurstpelle, aber er kann dann tatsächlich nicht mehr aussteigen, selbst wenn er rechts fast an der Wand entlangschrubbt. Seitdem hat er eine Laternengarage und der Wagen seiner Frau, der zuvor unter der Laterne stand steht jetzt in der Garage. Dort also ein Nullsummenspiel, aber in nicht wenigen anderen Fällen nicht, denn da kann die Garage aus solchen Gründen nicht mehr zum ursprünglich gedachten Zweck genutzt werden. --Elrond (Diskussion) 17:56, 8. Jul. 2020 (CEST)

Da gebe ich Dir recht, aber in den meisten Fällen passt das Auto mit Spiegeleinziehen oft, wenn auch knapp noch hinein. Die Achillesferse ist und bleibt die Tatsache, dass ohne Keller meist die Garagen zum Unterbringen aller möglichen Gegenstände mißbraucht werden. Viele Garagen sind auch kleine Werkstätten.--Hopman44 (Diskussion) 19:36, 8. Jul. 2020 (CEST)
Dass ein SUV-Absteller in der Nachbarschaft das Garagentor nicht zubekommt, erfüllt mich mit klammheimlicher Freude. Abgesehen davon sind Garagen bei uns entweder zugemüllt, oder darin stehen Motorräder oder Kinder- oder Hunde-transporttaugliche Fahrradkonstruktionen der oberen Preisklasse. Oder andere Fahrräder, deren Bezeichnung ich nicht mal kenne. Das waren noch Zeiten, als man mit einem Rad für die Stadt und einem fürs Land optimal ausgestattet war. Aber der SUV fürs Erklimmen der innenstädtischen Höhenzüge reicht heutzutage auch nicht aus. Derzeit füllt sich der Straßenraum mit Wohnklos auf Rädern, als Coronafolge. --2003:E7:BF03:3FA4:F980:E45F:7D10:2621 22:24, 8. Jul. 2020 (CEST)

Wenn man mal ehrlich ist: man hat im Leben kläglich versagt, wenn das Auto in eine deutsche Normgarage passt. Da passt doch höchstens ein Trabbi rein. Realwackel (Diskussion) 11:45, 9. Jul. 2020 (CEST)

Schon sehr lustig, wie hier die dekadente Mittelschicht über ihre Probleme diskutiert ;=) --Enbua8 (Diskussion) 15:35, 9. Jul. 2020 (CEST)

In diesem Thread gibt es nur einen, der das hier von ihm (nicht zum ersten Mal) angerissene Thema ernsthaft für ein Problem hält… --Gretarsson (Diskussion) 00:11, 10. Jul. 2020 (CEST)
Ich weiß garnicht, wer gemeint ist? Wartet mal ab, wenn alle Verkehrsflächen/Radwege/Fußwege u.a. von den Autos "erobert" sind/sein werden, kommt das große zwangsweise Freimachen der zweckentfremdeten Garagen...--Hopman44 (Diskussion) 12:57, 10. Jul. 2020 (CEST)
Dass Leute ihr Fahrzeug nicht jeden Tag in die Garage fahren, kann auch andere Ursachen haben, als dass dort kein Platz ist. Man kann auch mutmaßen, dass Garagen nur deshalb überhaupt vermüllen können, weil Erst- (Papa), Zweit- (Mama) und Drittwagen (Sprössling) nie in der Garage stehen, weil sie permanent benutzt werden, für den Weg zur Arbeit/Schule/Uni, zum Einkaufen, für Ausflüge am Wochenende etc. Das wird sich auch nicht ändern, wenn die Garagen „zwangsentmüllt“ werden müssen, es bedürfte dann auch eines Regulariums, dass pro Anlieger nur noch ein oder zwei Fahrzeuge am Straßenrand abgestellt werden dürfen, am besten einhergehend mit einer besseren Anbindung der Eigenheim-Suburbs an den ÖPNV sowie mit einer generellen Änderung im Konsumverhalten. Solange Autos Statussymbole sind, solange wird jeder -- zumindest aber die Vertreter der tumben Masse -- eines haben wollen. Das ganze ist also auch (und als solcher nur ein) Ausdruck der Verkehrspolitik und Konsumideologie in Deutschland -- beides maßgeblich mitbestimmt von der deutschen Automobil-Industrie. Hopman’sche Jammerbeiträge im WP-Café werden da wenig dran ändern… --Gretarsson (Diskussion) 15:55, 10. Jul. 2020 (CEST)
Wieder am Thema vorbei. Ich rede nicht von Garagen, in denen das Erstauto steht, und andere nicht mehr hineinpassen oder mal aus verschiedenen Gründen nicht benutzt werden, sondern von zugemüllten, zweckentfremdeten Garagen, in die kein! Auto mehr reinpasst. Da gibt es deutlich mehr, als wir glauben.--Hopman44 (Diskussion) 15:25, 13. Jul. 2020 (CEST)
Zitiere bitte die Passage aus meinem Beitrag vom 10. Juli 15:55 Uhr, in der ich etwas von Garagen geschrieben habe, „in denen das Erstauto steht, und andere nicht mehr hineinpassen“. Behaupte bitte nicht, meine Beiträge gingen „am Thema vorbei“, nur weil du nicht in der Lage bist, sie inhaltlich zu erfassen (oder zu verstehen wem und worauf ich antworte). Wenn dich das hier überfordert, mach besser ein Kreuzworträtsel… --Gretarsson (Diskussion) 16:04, 13. Jul. 2020 (CEST)
Also nochmal. Ich meinte zugemüllte Garagen in meinem Statement. Wenn Autos (auch das Erstauto) da reinpassen oder darin stehen, sind die nicht zugemüllt. Und mein Vater sagte immer: "Kartenspiel und Rätselraten, sind kleiner Geister Schweinebraten." --Hopman44 (Diskussion) 20:22, 13. Jul. 2020 (CEST)
Du musst mir nicht erklären, was du meinst, es ist mir von ersten Beitrag dieses Threads an klar gewesen. Und wenn ich eine mögliche Ursache dafür nenne, wie es überhaupt dazu kommen kann, dass (abgesehen vom fehlenden Keller) Garagen überhaupt als Lagerräume missbraucht werden, dann geht das nicht am Thema vorbei. Im Gegensatz zu dir bin ich halt der Meinung, dass zumindest ein Teil der vermüllten Garagen nicht die Ursache dafür sind, dass keiner sein Auto in die Garage fährt, sondern eher eine Folge dessen. Die Kausalkette bei denen ist nicht:
  • Kein Keller vorhanden → Garage wird als Lagerraum missbraucht → Auto(s) passt/passen nicht mehr in die Garage
sondern:
  • Garage ist die meiste Zeit ungenutzt → anfallender Plunder wird mangels Keller in Garage abgestellt → Auto(s) passt/passen nicht mehr in die Garage (aber egal, weil es/sie auch vorher faktisch immer draußen stand(en)).
Plausibel? --Gretarsson (Diskussion) 23:42, 13. Jul. 2020 (CEST)

Habe verstanden. Dann müssen wir ja davon ausgehen, dass, wie jetzt schon aus Kostengründen keine Keller mehr gebaut werden, als nächstes aus Kostengründen auch die (ungenutzten) Garagen wegfallen. Dann könnte mMn der Parkdruck auf die Verkehrsflächen noch größer werden. Aber wohl alles Quatsch, demnächst fährt ja alle Welt mit dem e-bike oder e-scooter. Schlechte Zeiten für die Auto-Industrie.--Hopman44 (Diskussion) 08:01, 14. Jul. 2020 (CEST)

Wie soll denn der Parkdruck noch viel größer werden, wenn ohnehin jetzt schon keiner seine Garage als Autoabstellplatz benutzt, die Autos also sowieso immer an der Straße stehen, unabhängig davon, ob eine Garage vorhanden ist oder nicht? Wo sollen die zusätzlichen Autos herkommen bzw. wer soll sie denn fahren? Und an E-Bikes und E-Scootern hast du irgendwie einen Narren gefressen, oder? Natürlich werden die die Autos nicht ersetzen, u.a. weil sie das rein konzeptionell gar nicht können, weil es Ein-Personen-Verkehrsmittel mit ausgesprochen geringer Kapazität für zusätzliche Nutzlast und mit äußerst beschränkter Reichweite sind. Sie werden es jedenfalls dann nicht (können), wenn, wie gesagt, keine grundsätzlichen Änderungen in der Verkehrspolitik (d.h. staatlicherseits) und im Konsumverhalten (d.h. bürgerseitig) erfolgen. Danach sieht es aber nicht wirklich aus. Ganz im Gegenteil, liegen die großen spritfressenden SUVs voll im Trend. Die Frage ist lediglich, inwieweit in der nahen Zukunft der klassische Verbrennungsmotor von alternativen Antrieben abgelöst werden kann… --Gretarsson (Diskussion) 15:27, 14. Jul. 2020 (CEST)
Ich hab ja nicht gesagt, dass "ohnehin jetzt schon keiner seine Garage als Autoabstellplatz benutzt", wie du ausführst, sondern dass etwa die Hälfte derzeit immer noch in freien Garagen abgestellt werden. Wenn es stimmt, wie du in deiner 2. Kausalkette ausführst, :"Garage ist die meiste Zeit ungenutzt", dann muß man davon ausgehen, dass (neue) Garagen bei Häusern ohne Keller von Anfang an, d.h. sofort! als Abstellraum benutzt werden. Und es gibt wohl auch eine Menge Garagen, die unabhängig von Keller oder nicht, zweckentfremdet zugemüllt sind. Wenn man mal, so wie ich, häufig durch den Kiez fährt, kann man so etwas mit offenen Augen (bei offenen Garagentoren) feststellen. Und warum sollte man zukünftig, wenn man aus Kostengründen auf den Bau von Kellern, die immer für den ganzen Plunder da waren, nicht auch einfach aus Kostengründen auf die Garage verzichten. Die kleinen Abstellräume werden schon noch alles aufnehmen, zur Not kommt eben vieles unters Bett und auf den Schrank. Und eine Anmerkung zur Verkehrspolitik (staatlicherseits): Irgendwo steht, dass man wohl in Japan nur ein Auto kaufen darf, wenn man eine Garage oder zumindest einen Stellplatz nachweisen kann. Vielleicht kommt so eine Verordnung in Old Germany auch einmal. Und wenn, wie die Grünen fordern, demnächst innerstädtisch überall nur mit 30 km/h gefahren werden darf, dann kaufe ich mir doch lieber ein e-bike, da sprinte ich auch locker mit 30 Sachen über den Radweg und um die Kurve.--Hopman44 (Diskussion) 16:49, 14. Jul. 2020 (CEST)
Alles ziemlich spekulativ und wie gesagt, IMHO kein wirklich drängendes Problem bzw. nur ein Symptom des eigentlich drängenden Problems, einer allgemein zu hohen Anzahl an Autos auf Deutschlands Straßen… --Gretarsson (Diskussion) 17:25, 14. Jul. 2020 (CEST)
Grundsätzlich gebe ich dir recht, es gibt viel zu viele Autos auf Deutschlands Strassen. Jedoch, ob die Lösung des Problems durch 1 zu 1 Umtausch von Verbrennern zu alternativen Antrieben (wie von dir angemerkt) den Verkehr und die damit verbundenen Parkprobleme (vermüllte Garagen) minimieren würde, glaube ich eher nicht. Und auch die Herstellung und Entsorgung von E-Autos soll ja auch nicht so! umweltfreundlich sein. mfG--Hopman44 (Diskussion) 20:12, 15. Jul. 2020 (CEST)

Lese gerade in der WamS zum Thema zu kleine Garagen. Vergleich "normale" Autos ggü. SUVs: 2007 war die durchschnittliche Länge eines SUVs 30 Zentimeter mehr, 2020 nur noch! 15 Zentimeter ggü. Normalos. Und die Breite betrug beim SUV in 2007 noch 10 Zentimeter mehr, mittlerweile nur noch vier Zentimeter. Die SUVs sind also in dem Zeitraum um 12 Zentimeter Kürzer wurden, dagegen legten die übrigen Neuwagen um 15 Zentimeter zu.--Hopman44 (Diskussion) 13:33, 19. Jul. 2020 (CEST)

Die Rechnung verstehe ich nicht. --Digamma (Diskussion) 13:49, 19. Jul. 2020 (CEST)
Weil Elrond ausführte, dass wegen der Breite und Länge die SUVs kaum noch in die Garage passen würden. Das kann ja immer noch sein, jedoch sind sie ggü. 2007 zu 2020 durchschnittlich deutlich kompakter gworden, während die normalen Autos um 15 Zentimeter länger und um vier Zentimeter breiter im Durchschnitt geworden sind. Jetzt etwas deutlicher? mfG--Hopman44 (Diskussion) 15:19, 19. Jul. 2020 (CEST)
Wenn die normalen Autos 15 cm länger geworden sind und die SUV früher 30 cm länger waren als normale Autos und jetzt nur noch 15 cm länger sind, dann hat sich die Länge der SUVs nicht geändert. Oder verstehe ich das falsch? --Digamma (Diskussion) 20:35, 19. Jul. 2020 (CEST)
Sorry und Danke Digamma. Gut aufgepasst. Die SUVs sind nur noch im Durchschnitt drei Zentimeter länger. Habe mich da verlesen. 2007: SUVs 4,58 m, 2020 noch 4,47 m, die übrigen Neuwagen 2007: 4,28 m, 2020: 4,44 m. mfG--Hopman44 (Diskussion) 13:22, 20. Jul. 2020 (CEST)

Unterschiedliche Bezeichnung "nicht Einkommenssteuerpflichtig" und/oder "nicht zur Einkommensteuer veranlagt"

z.B.1) altes Rentnerehepaar braucht keine Einkommenssteuer zu zahlen, wenn das zu versteuernde Einkommen unter 18.816 € pro Jahr liegt. Ihre gemeinsamen Renten liegen bei rd. 26.000 € pro Jahr. Sie geben eine Einkommenssteuererklärung ab, jedoch ergibt das Ergebnis am Ende (nach Abzug aller möglichen Freibeträge wie KV u.ä.) ein zu versteuerndes Einkommen von 17.200,--, ergo 0 € Einkommensteuer zu zahlen. Beispiel 2) Das Rentnerehepaar hat nur Renten von insges. 16.800 € pro Jahr, eine Einkommensteuererklärung erübrigt sich wohl von Anfang an, da sie ja auch keine Einkommenssteuer zahlen würden. Wie nennt man das nun? zu 1) "nicht zur Einkommenssteuer veranlagt", obwohl eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden muß oder sagt man 'flapsig' "nicht Einkommenssteuerpflichtig" während man bei 2) wohl richtig liegt, wenn man sagt "nicht Einkommenssteuerpflichtig". (Zusatz: Im Prinzip ist jeder Bürger, vom Säugling bis zum Greis: "einkommenssteuerpflichtig dem Staat gegenüber")--Hopman44 (Diskussion) 14:39, 14. Jul. 2020 (CEST)

Es hilft, den Unterschied zwischen Steuerobjekt und -subjekt zu kennen. Das Subjekt kann durchaus "mit Null veranlagt" werden wenn das Objekt klein genug ist. Und wichtig: Man soll Steuern nie am arbeitfreien Mittwoch zahlen. Und auch nicht am Black Friday, aus Pietät. Zu den Subjekten gehören nicht nur die Bürger, sondern alle Einwohner, also auch Ausländer. --Meisterkocher (Diskussion) 08:53, 15. Jul. 2020 (CEST)
Danke. Also in beiden Fällen sagt man: "mit Null Euro Einkommenssteuer veranlagt". Aber der Black Friday war ja eigentlich ein Black Thursday, ist nur in der Nacht auf Europa übergeschwappt. Und am WW tue ich nur chillen!--Hopman44 (Diskussion) 11:49, 15. Jul. 2020 (CEST)
Darf man "Black Friday" überhaupt noch sagen oder schreiben? Ich glaube, neuerdings muss "Black" durch "PoC" und "Friday" durch "jener Schulfreitag, den wir verehren" ersetzt werden. --95.222.54.188 23:47, 15. Jul. 2020 (CEST)
Das ist simpel: Ich als liberaler Kosmopolit darf es sagen oder schreiben, du nicht.--Bluemel1 🔯 17:07, 16. Jul. 2020 (CEST)

Geschlechtsverteilung farblich bei den Ministerposten hervorheben

Mein Vorschlag wie man die Männer / Frauen Verteilung bei den Ministerposten z.B. in Deutschland verdeutlichen kann. Damit würde das Ungleichgewicht in dem Bereich nicht nur Verwalten sondern auch verdeutlicht.. Bis her sind die Rückmeldungen unter den anderer männlichen User nicht sehr positiv.. Und ne wirkliche Diskussion konnte ich nicht anstoße .. Außerhalb von Wikipedia finden das viele ne gute Idee .. Habe ein Bespielhaft ein paar Liste mal in die Diskussion eingestellt weil mir gewisse User das nach 4 Stunden ohne das zu verstehen gleich wieder Gelöscht habe ohne die Frage in der Diskussion einzugehen.. Wer die folgend List mal nach Parteien sortiert wird sehr Anschaulich Merken warum das Sinn macht nur kommt die CDU da nicht wirklich gut bei wech.. Die Technik wäre mit ner Classe besser.. Aber das ist außerhalb meiner Möglichkeiten..

Dort sind auch noch mehr Listen als nur die eine.. aber es langt für den Eindruck.. Wie gesagt ich bin noch neu hier und schaue mal was so geht.. --Bhoernchenhh (Diskussion) 23:30, 14. Jul. 2020 (CEST)

Bei derart vielen Rechtschreibfehlern würde das sehr schnell als „keine Verbesserung“ oder Vandalismus wieder revertiert werden. Außerdem ist Deine Signalfarbe falsch. Frauen werden bekanntermaßen im westlichen Kulturraum rosa gekennzeichnet, in Ostasien blau, aber nicht orange. --2003:F7:DF00:200:C4CA:AD87:D194:1FE2 23:54, 14. Jul. 2020 (CEST)
Bin ich eigentlich der einzige, für den das trolloid riecht? Mehrfach kontroverse Thematik (Genderdingens und Klickibunti), ein Account mit aktuell 117 Edits seit 2010, davon allerdings 114 in den letzten 7 Tagen, insgesamt aber nur 20 Edits im ANR. Und ist „neu hier“, hat aber schon nach kaum 120 Edits das WP:Café gefunden. Ich hab seinerzeit ca. 20.000 Edits gebraucht…
Als nächstes wird dann vorgeschlagen, Minister mit „Mihigru“ und/oder bekennende LGBTler farblich hervorzuheben (welche Farben bekommen dann LGBT-Frauen mit „Mihigru“?). Es ist prinzipiell nicht Aufgabe der WP, die miserable Minister(präsident)innenquote in unionsgeführten Landesregierungen für jeden, den es nicht interessiert, farblich hervorzuheben. Wahlkampf ist Aufgabe der anderen Parteien und der ihr gewogenen Medien. --Gretarsson (Diskussion) 01:03, 15. Jul. 2020 (CEST)
Nee, du bist nicht der Einzige. Bevor ich unteren Text geschrieben habe, dachte ich das auch, war mir aber nicht sicher.--Enbua8 (Diskussion) 02:33, 15. Jul. 2020 (CEST)

Hallo Bhoernchenhh, habe auf deiner Diskussionsseite gelesen, dass du unter einer Rechtschreibschwäche leidest. Wenn du Texte verfasst, kannst du sie zum Beispiel hier: https://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online vor der Veröffentlichung kostenlos prüfen lassen. Gruß --Enbua8 (Diskussion) 00:15, 15. Jul. 2020 (CEST)

Die Idee ist bedingt dekorativ aber da wir im Zeitalter der Geschlechtergleichstellung leben, eher kontraproduktiv. Sofern es relevant wird, sollten die Diversen und die ohne Geschlechtseintrag dann auch eine Farbe (und eigene Toiletten) bekommen (§ 22 Absatz 3 PStG, § 45b PStG ). Wenn überhaupt, dann eine Tabellenspalte für das Geschlecht via Gender-Symbol einrichten, nach der man dann auch sortieren kann. Da stehen dann alle Varianten zur Auswahl.--Klaus-Peter (aufunddavon) 05:45, 15. Jul. 2020 (CEST)
Wie willst Du nach Geschlecht sortieren wollen? Das ist eine Quelle von Instantärger, weil divers und inter dann vor männlich und weiblich kommen und rechtlich nahezu identische Trans- und Cis-Geschlechter an verschiedenen Stellen der Tabelle. --Rôtkæppchen₆₈ 06:51, 15. Jul. 2020 (CEST)
Ich kann doch in der Tabelle den Sortierschlüssel vorgeben, sonst passiert Eigenartiges. Aber was soll die Reihenfolge, das impliziert doch schon wieder eine Wertigkeit
 
Männlein
Weibchen
Lesbe
Gay
Transe
Neutrois
Hetero
(bedrohte Minderheit)
--Klaus-Peter (aufunddavon) 08:19, 15. Jul. 2020 (CEST)
Heteros sind nicht bedroht und keine Minderheit. Falls das Ironie sein sollte (hoffe ich; fürchte aber, dass nicht): nicht lustig. --AMGA (d) 08:54, 15. Jul. 2020 (CEST)
Oft haben wir es im westdeutschen Erlebnisraum mit „Witzen“ zu tun, die nur das Pfeifen im Walde sind.--Bluemel1 🔯 08:58, 15. Jul. 2020 (CEST)
Na na, wir wollen das Panikmachen doch lieber der Merkel-gesteuerten Marionettenpresse überlassen. --Plenz (Diskussion) 18:30, 15. Jul. 2020 (CEST)
Lesbe ist kein Geschlecht, gay auch nicht, Transe ist ein Schimpfwort. Du musst noch viel lernen… --Rôtkæppchen₆₈ 09:06, 15. Jul. 2020 (CEST)
So macht das keinen Sinn, da ich als "männlich" dann nicht auch gleichzeitig "hetero" sein könnte. Förmlicher ausgedrückt: Du vermischt hier Geschlecht (männlich, weiblich) mit Sexualität (schwul, lesbisch, hetero). -Naronnas (Diskussion) 09:30, 15. Jul. 2020 (CEST)

Zunächst müßten, um eine vernünftige Quote ausrechnen zu können, alle Einwohnerzahlen getrennt genannt werden: männlich, weiblich, gender. Meinetwegen auch umgekehrt. Die mit "gender" sind mMn deutlich unterrepräsentiert.--Hopman44 (Diskussion) 08:17, 15. Jul. 2020 (CEST)

Das Spiel ist ohnehin albern, denn das Geschlecht ist keine Aussage zu den Fähigkeiten. Nach Art 63. (1) GG haben wir einen Bundeskanzler ♂ (Art 63. (1)) und was ist? Frau Merkel outet sich als ♀, nicht wegen Quote, sondern weil es dem Wählerwillen entsprach. Unser Verkehrsminister ist weiblich (die Pflaume)--Klaus-Peter (aufunddavon) 08:27, 15. Jul. 2020 (CEST)
Das Wort Bundeskanzler ist nur grammatikalisch ♂, die entsprechende Person muss kein biologischer ♂ sein, um mit Bundeskanzler bezeichnet zu werden. Das hatten wir 2019 lang und breit in Wikipedia-Debatten durchgemurkstgekaut.--Bluemel1 🔯 09:00, 15. Jul. 2020 (CEST)
Meines Wissens wird de:WP bei GG-Änderungen immer noch nicht befragt. Auch Minister und Präsident sind nur Amtsbezeichnungen. Übrigens, die sexuelle Orientierung ist durchaus ein häufiges Thema der Medien. Allerdings wird hetero fast nie bemerkt, obwohl die auch noch Rechte haben.--Klaus-Peter (aufunddavon) 10:25, 15. Jul. 2020 (CEST)
"Noch", auweia. --AMGA (d) 11:05, 15. Jul. 2020 (CEST)
«Küss mich, ich bin ein Hetero-Weibchen.»
Da fällt mir ja vor Schreck der Strapon aus dem Mund.--Bluemel1 🔯 14:14, 15. Jul. 2020 (CEST)
Äß esst forchtbaa. Was genau meinst du mit „wird hetero fast nie bemerkt“? Woran erkennst du das? Daran, dass zwar gelegentlich „Pädophiler missbraucht Kind“ in der Zeitung steht, aber nie „Heterosexueller missbraucht Frau“? Tja, so ist das – über den Raser wird groß und breit berichtet, alle artigen Autofahrer bleiben medial unbeachtet. Es dürfte doch wohl breiter Konsens sein, dass circa 95 Prozent aller Menschen mehr oder weniger heterosexuell sind. Das ist von einer bedrohten Minderheit noch ein kleines Stück weg, meinst du nicht? --Kreuzschnabel 15:49, 15. Jul. 2020 (CEST)
Die Logik ist doch ganz einfach: Diejenigen Menschenrechte die queeren Menschen von den höchsten Gerichten weltweit zugestanden werden, fehlen dafür denjenigen Menschen, die sie bisher innehatten, also heterosexuellen cis-Menschen. Die Gesamtmenge an Menschenrechten ist schließlich konstant und in keinster Weise vermehrbar. Deswegen fürchten sich so viele Menschen in Osteuropa, aber auch hierzulande, dass die Mehrheit schleichend entrechtet wird, wenn sie ihre sauer erkämpften Menschenrechte durch irgendwelche höchstrichterlichen Urteile und diese Urteile umsetzende Gesetze an nichtheterosexuelle oder Nichtcismenschen abgeben müssen. Deswegen gehen viele Regierungen und Parteien konsequent gegen Menschenrechte für queere Menschen vor. Ihre Klientel sind ja überwiegend homo- und transphobe heterosexuelle Cis-Menschen und wer das nicht ist, hat halt Pech. Queerness in allen ihren Erscheinungsformen ist ja schließlich eine freiwillige Entscheidung derjenigen Menschen, die so sind und wenn diese Menschen Menschenrechte im geschlechtlichen Bereich haben wollen, sollen sie sich gefälligst dafür entscheiden, homo- und transphob sowie hetero und cis zu sein. Dann werden diesen Menschen alle Menschenrechte zugestanden, sonst nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 18:13, 15. Jul. 2020 (CEST)
„Eine freiwillige Entscheidung“ … ein paar mutige Exorzisten haben jedoch die Hoffnung noch nicht aufgegeben.--Bluemel1 🔯 18:22, 15. Jul. 2020 (CEST)
Standest du irgendwann vor der Wahl, ob du heterosexuell sein möchtest oder nicht, und hast dich dann freiwillig entschieden? --Plenz (Diskussion) 18:30, 15. Jul. 2020 (CEST)
Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich verstehe R.s Beitrag, auf den du dich beziehst, als Satire.--Bluemel1 🔯 18:35, 15. Jul. 2020 (CEST)
Ich auch ;) --Rôtkæppchen₆₈ 21:56, 15. Jul. 2020 (CEST)
Alte Usenet-Weisheit: Du kannst Ironie noch so sehr übertreiben – es wird immer einen geben, der sie ernst nimmt --Kreuzschnabel 08:26, 16. Jul. 2020 (CEST)

Ihr könnt mich gern als Troll bezeichnen das ändern nichts an der Tatasche das ich mit ein wenig Farbe im System das Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen in den Listen deutlich machen kann. Klar ähnliches könnten man für viele Gruppen machen. Aber bei Frauen / Männern müsste die Verteilung nun mal 50/50 sein und das Geschlecht ist bei den meisten von außen Deutlich zu erkennen. Da muss auch der Normale kaum was von Statistik verstehen. Da meine Rechtschreibung nicht die beste ist erklärt das vielleicht auch das ich bei euch im Wiki bis her nichts anders mache oder ??? Aber das braucht auch keiner wenn er CSS verändert (aber geht es hier um mich ?). Ich würde am liebsten eine Classe nehmen aber die habt ihr nicht. Macht mir die und dann entscheidet über die Farbe (für jedes Land Individuell) , aber euer Problem ist ja nicht die Wahl der Farbe. Ich will euch nicht sagen wie ihr das Wiki zu führen habt nur das so was klar aufzeigt wo wir in Deutschland (Weltweit) ein Problem liegt. Im Moment seit ihr die Verwalter von Listen. Ihr könnt mehr sein wenn ihr denn wollt. Und es gibt einen Mehrwert in den Listen .. z.B. das die CDU keinen Finanzminister stellen kann.. Diskussion:Liste der amtierenden deutschen Landesfinanzminister Die Grünen können das.. Und zwar auch in Hamburg.. Dort ist die SPD mit dem Parteilosen die das Ungleichgewicht erzeugt. (sind alle Parteilosen vielleicht auch Männer, gibt es da ne Liste ?). Das ist alles mit einem Blick sichtbar zu erkennen. Diskussion:Senat der Freien und Hansestadt Hamburg.. Ähnliches lässt sich in in diversen Ministerien darstellen meist auch Altparteien Dominierend. Diskussion:Bundesminister für besondere Aufgaben (1/23) Aber klar das muss Mann wollen. Ich mach mal ein wenig weiter.. und ihr könnte euch ja überlegen ob ihr mich Sperrt oder euch weiter sperrt. Schön das jetzt darüber Diskutiert wird das wollte ich erreichen. Ich mach noch ein paar Listen (in der Diskussion) die die Unterschiede klar machen.. Und dann schau wohin das geht.. Abschließen fällt mir keiner auf der das für ne Gute Idee hält .. dreht euch mal zu dem um was ihr als besser Hälfte bezeichnet und Fragt mal nach ES Meinung Und die Antwort würde mich hier Interessierten.. und je nach Geschlecht dann bitte aber farblich hervorheben.  ;) Gruss vom vermeintlichen Troll an all die Dinosaurier hier ;) --Bhoernchenhh (Diskussion) 12:13, 16. Jul. 2020 (CEST)--

Sei mir nicht böse, aber für mich hat das was von "Lösung sucht Problem". --Vertigo Man-iac (Diskussion) 12:16, 16. Jul. 2020 (CEST)

Flüchtiger im Schwarzwald

Wie kann ein 31-jähriger Mann Polizisten entwaffnen, flüchten und dann Tage lang noch nicht einmal gefunden werden? Irgendwie ist diese ganze Geschichte seltsam.[17] Was hat der vor? Es kann doch nicht so schwer sein den zu fassen. (nicht signierter Beitrag von 46.114.109.130 (Diskussion) 17:38, 15. Jul. 2020 (CEST))

Ein sehr bewegender Beitrag.--Bluemel1 🔯 18:01, 15. Jul. 2020 (CEST)
Wenn jemand unerwartet eine offensichtlich scharfe Waffe zückt, die einzusetzen man ihm zutraut, dann sind alle Menschen, incl. Polizisten gehalten, das zu tun, was der Mensch von ihnen verlangt. Alles andere wäre in höchstem Maße fahrlässig. Und wenn jemand gewohnt ist im Wald unterzukommen und sich offensichtlich gut in der Gegend auskennt, dann haben Suchende ein ziemliches Problem ihn zu finden. Keine Ahnung ob der Herr beruflich mit so was zu tun hatte / hat (Soldat/Einzelkämpfer) oder Überlebenslehrer etc. aber versiert schein der Herr schon zu sein. --Elrond (Diskussion) 18:46, 15. Jul. 2020 (CEST)
In meiner Kindheit gab es hier in der Gegend ein Strafgefangenenlager, wo die Gefangenen im Torfabbau arbeiten mussten. Da ist jeden Sommer mindestens einer weggelaufen und wir haben uns immer gewundert, dass die regelmäßig schon am selben Tag wieder eingefangen wurden (einmal war ich persönlich an so einer "Menschenjagd" beteiligt). Bei uns im Moor hätte man sich, mit einem Minimum an Kenntnissen und Vorbereitung, locker-flockig wochenlang verstecken können. --Geoz (Diskussion) 19:34, 15. Jul. 2020 (CEST)
Schöne Geschichte. Und in meiner Kindheit, da gab es Wäschekörbe, in denen konnte man locker monatelang flockig versinken und singen.--Bluemel1 🔯 20:54, 15. Jul. 2020 (CEST)
Wenn Geoz hier schreibt, man könne sich mit einem Minimum an Kenntnissen und Vorbereitung, [...] wochenlang verstecken, dann geht es gerade um dieses. Der Wald-und Wiesenkriminelle hat dieses wie der Normalbürger eben nicht. Deswegen ist ein Kleinkrimineller schnell aufgespürt, der hat irgendwo seine Wohnung und in die kommt er wieder zurück. Aber der Kerl hier, der hat diese Kenntnisse. Den findet man nicht einfach mal so in einem großen Gebiet.--Antemister (Diskussion) 23:57, 15. Jul. 2020 (CEST)
Genau darauf wollte ich hinaus. Der Typ ist vorbereitet. Was hat er vor? Mein Verdacht: Er spielt den ersten der Rambofilme nach. --Geoz (Diskussion) 00:06, 16. Jul. 2020 (CEST)
Wenn er denn noch da ist... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 00:08, 16. Jul. 2020 (CEST)
Man darf nicht vergessen dass es nicht mal die Japaner geschafft haben nach der Kapitulation ihre ganzen Truppen nach Hause zu holen. Da haben noch 20 Jahre später japanische Soldaten im Wald ausgeharrt um auf den amerikanischen Feind zu warten weil niemand ihnen gesagt hat dass der Krieg vorbei ist. -- 109.91.35.81 00:11, 16. Jul. 2020 (CEST)
Irgendwo da steht "versteckt sich ... mutmaßlich in einem Waldstück" bei Oppenau. Hallo Geographie? Was für ein Waldstück? Von da kann man sich bei guter Routenwahl dutzende Kilometer in beliebige Richtungen entfernen, ohne je den Wald zu verlassen (OK, mal Straßen oder *kurze* offene Abschnitte überqueren). --AMGA (d) 09:39, 16. Jul. 2020 (CEST)

Dieter Zurwehme ist vor gut 20 Jahren auf seiner Flucht vor der Polizei monatelang quer durch Deutschland gezogen. Unvergessen ist der Satz den er bei seiner Festnahme in Greifswald äusserte: "Ich bin der den Sie suchen" --Flotillenapotheker (Diskussion) 12:55, 16. Jul. 2020 (CEST)

Der gute Dieter lief dabei wahrscheinlich auch nicht rum wie Robin Hood nach dem Aufstieg zur GSG 9. Vor 20 Jahren waren noch ganz andere Dinge möglich, sicher mehr ungestörte Stellen, mehr Platz, auch musste man lange nicht an jeder Ecke Kameras fürchten; heute gibt's die sogar im Wald. Und niemand hätte sich verraten, weil er den Weg googelt, doch ne völlig andere Zeit. Dann ist auch der Schwarzwald lange nicht British Columbia. Ich fänd's auch eher erstaunlich aber er wird da mutmaßlich lange nicht mehr stecken, das scheint inzwischen auch die Polizei zu ahnen, die zunächst ja auch fraglos richtig reagierte, der Fokus verlagert sich nun. An Knallköpfen sind sie da unten nicht arm und der ist ja Tags zuvor noch von wem abgelichtet worden, bereits in voller Montur. Bis jetzt ist auch nicht viel passiert, also wird er sich hoffentlich nichts antun, sonst könnte es natürlich dauern bis er gefunden wird. -ZT (Diskussion) 01:20, 17. Jul. 2020 (CEST)
Sie haben ihn erwischt. Passanten sahen ihn im Gebüsch sitzen.--Bluemel1 🔯 20:41, 17. Jul. 2020 (CEST)
Da war doch schon mal was mit Oppenau. Vielleicht sollte man dort in Zukunft das gehäufte Vorkommen ungewöhnlicher Menschen für die Tourismuswerbung nutzen. Oppi statt Ötzi. Und wo es zwei gab, wird sicher bald noch ein dritter ans Tageslicht kommen. --95.222.54.188 15:47, 18. Jul. 2020 (CEST)

Was war vorher?

Vor einem halben Jahr, da verdichten sich die Meldungen das Covid-19 was größeres werden könnte. Und nun? Geht aus eig. auch anderen so das die Welt zuvor zumehmend in Vergessenheit gerät? Die Vorstellung, einfach so, ohne großes Zinnober zu einer Veranstaltung gehen zu können, ist die nicht eine ferne Erinnerung.--Antemister (Diskussion) 23:51, 15. Jul. 2020 (CEST)

Ja, echt enttäuschend! Das haben wir mal wieder den Politikern zu verdanken. Nichts können die richtig machen! Dabei hatten wir die Chance, all unsere Umweltprobleme zu lösen, wären ein paar Milliarden Menschen durch das Virus draufgegangen. Mal sehen, vielleicht machen sie es bei der nächsten Pandemie ja besser.--Enbua8 (Diskussion) 00:11, 16. Jul. 2020 (CEST)
Die "paar Milliarden Menschen" die durch das Virus sterben kommen noch. Nicht in Deutschland, aber in Dritte-Welt-Ländern wie Indien, Brasilien und den USA die es sich einfach finanziell und wirtschaftlich nicht leisten können einen Lockdown konsequent durchzuziehen wie es in Deutschland der Fall ist. Da können wir in der WP in den Länder-Infoboxen demnächst ein paar Bevölkerungszahlen nach unten korrigieren... -- 109.91.35.81 00:17, 16. Jul. 2020 (CEST)
Optimist! --Enbua8 (Diskussion) 00:24, 16. Jul. 2020 (CEST)
Das ist typischer Alarmismus. Dieses Virus ist kein Killer. Es hat noch nicht mal einen Prozent der Weltbevölkerung "geschafft". Das wären circa 70 Millionen Menschen. Es hat noch nicht mal null Komma einen Prozent geschafft. Ein Schluffi-Virus, liebe Chinesen.--Bluemel1 🔯 08:06, 16. Jul. 2020 (CEST) PS: Falls ich an Göröna sterben sollte, dann ignoriert diesen Beitrag.
(Nach BK) Also ehrlich gesagt, mir kommt die Zeit vor den Schließungen wie gestern – na gut, vor zwei, drei Wochen – vor, das letzte halbe Jahr als verflossene Zeit, die persönlich (vergleichsweise) ereignislos war, es ist nicht viel anders als vorher, außer dass ich mir etwas mehr Sorgen mache bzw. Stress empfinde, angesichts der nicht Corona-bedingten (und auch sonst nicht gesundheitlichen) Herausforderungen, denen ich mich in den nächsten Jahren stellen muss. Und ich habe mich viel mit Dingen beschäftigt, die viel länger zurückliegen (oder viel älter sind) und mit denen ich eigentlich nicht wirklich etwas zu tun habe. (Dazu vielleicht etwas zur Erklärung, ist Musik: [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 02:03, 16. Jul. 2020 (CEST)
Also mir hat gerade ein Blick auf de Datensoende-App vom RKI gezeigt, dass ich bereits 98 Tage dabei bin. Das ist ja schon einiges her. Der Mensch ist sicher nicht zur dominierenden Spezies geworden, weil er so unanpassungsfähig wäre. Die "gute" Nachricht ist, das die Immunität (also die Anzahl der Antikörper) wohl stetig abnimmt, man sich also nach einem Zeitraum X wieder anstecken kann. Da auch die Spätfolgen Potential haben, die Lebenserwartung zu senken (Lunge, Herz und Hirn werden geschädigt) ist sicher genug nach unten zu korrigieren, nicht nur in Dritte-Welt-Staaten bzw. Staaten mit dysfunktionalem Gesundheitssystemen wie Erithrea, Syrien ode den USA. Flossenträger 07:53, 16. Jul. 2020 (CEST) P.S.: Zzum Glück ist das hier jetzt kein misanthroper Thread geworden.
Ich bin kein Misanthrop, Humor ist... ( "Ich liebe euch doch alle..." ) --Enbua8 (Diskussion) 21:43, 16. Jul. 2020 (CEST)
Hat da jemand nach ein bisschen Misanthropie gerufen? Dem Manne kann geholfen werden: Die komplett neuartigen Einkaufs-Erfahrungen, die ich Mitte März machen durfte, lassen mir graue Haare wachsen bei dem Gedanken, mit den ganzen asozialen Idioten um mich herum irgendwann vielleicht mal eine noch ernstere Pandemie, also eine mit einem richtig aggressiven Erreger, der Alt und Jung gleichermaßen dahinrafft, erleben zu müssen. Da kann man sich ja fast nur Wünschen, dass es einen mit als erstes erwischt, das sparte dann viel Stress und Ärger… --Gretarsson (Diskussion) 02:35, 17. Jul. 2020 (CEST)
So sind Wikipedianer. Einerseits Fakten, Fakten, Fakten, andererseits als erste sterben wollen. :-) Abhilfe schaffen die niemals ganz abgearbeiteten Spezialinteressengebiete in Wikipedia: Denke ich an „Müllverbrennungsanlagen in Norddeutschland außer Südliches Niedersachsen und Mecklenburg“ an der Supermarkt-Kasse, dann fühle ich mich leicht und frei.--Bluemel1 🔯 07:49, 17. Jul. 2020 (CEST)
Ihr kuckt alle viel zu viele Hollywood-Blockbuster über Epidemien und Zombie-Apokalypsen. Mein persönliches Szenario für den kommenden "Weltuntergang" beinhaltet keine Menschenkrankheit, sondern eine die eine Grundnahrungsmittelpflanze befällt, so wie die Kartoffelfäule (Ja, ich weiß, das ist ein Pilz und kein Virus). Wenn in der Umgebung von Wuhan nicht Menschen eine mehr oder weniger schwere Grippe bekommen hätten, sondern der Reis vertrocknet wäre, dann wäre sofort der gesamte chinesische Reisexport eingefroren worden, 1) weil die chinesische Regierung bei einer erwarteten Reisknappheit die Versorgung der eigenen Bevölkerung sicherstellen will, und 2) sich kein anderes Land diese Reiskrankheit einfangen will. In einer globalisierten Welt büxt der Virus aber trotzdem aus, und allen anderen großen Reisproduzenten passiert dasselbe. Da die Lebensmittelmärkte genau so global sind, wie die meisten anderen Märkte, gehen nicht nur die Preise für Reis durch die Decke, sondern auch die für alle anderen Grundnahrungsmittel, die als Ersatz dienen können. Dabei müssen die Nahrungsmittel nicht mal wirklich knapp werden. Es reicht, wenn die Spekulanten darauf spekulieren, dass sie knapp werden könnten, damit sie als eine selbsterfüllende Prophezeiung wirklich knapp werden. --Geoz (Diskussion) 09:37, 17. Jul. 2020 (CEST)
Das gute an so einem Szenario: Es würde kein Klopapier gehamstert… --Gretarsson (Diskussion) 12:27, 17. Jul. 2020 (CEST)
Und es gäbe auch keinen Grund zur Maskenpflicht etc.--Enbua8 (Diskussion) 12:49, 17. Jul. 2020 (CEST)
Und wenn die Preise so stark steigen, dass sich die Leute keine Nahrungsmittel mehr leisten können, ist es nicht mehr weit bis zur Revolution, siehe französische Revolution oder diverse Pharaonen. Kartoffelfäule wäre als Biowaffe also viel geeigneter als COVID19. Oder - ganz fies - irgendwas, das der Gerste den Garaus macht. --Expressis verbis (Diskussion) 17:45, 18. Jul. 2020 (CEST)
Sicher, dass es zu einer Revolution führen wird? Die große Kartoffelfäule mit Hungersnot, die mir einfällt, hat zwar viele Tote gefordert und wenn man es so sehen will, einem ganzen Land quasi "das Rückgrat gebrochen", direkt durch Tote und indirekt über Auswanderung bis heute, 170 Jahre später, die Bevölkerungsstruktur beeinflusst (u. a. nie wieder so viele Einwohner wie vorher), trotzdem kam es damals zu keinem größeren Aufstand, die Menschen waren dazu gar nicht mehr in der Lage und kämpften ums Überleben. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 18:18, 18. Jul. 2020 (CEST)
Irland, ja. Und dass die Einwohnerzahl jetzt wieder bei ca. 2/3 des Maximums ist, ist hauptsächlich "Verdienst" von Dublin und umliegenden Gebieten. In der "Provinz" (also fast überall) sieht das ganz anders aus. Bspw. County Roscommon hat jetzt 64 Tausend Einwohner, hatte 1841 254.000! Schwer vorstellbar, dass das je wieder so viele werden. Hat ja auch Vorteile, wenn nicht. --AMGA (d) 19:42, 19. Jul. 2020 (CEST)

Footprint Wikipedia

Gibt es Abschätzungen über den ökologischen Fußabdruck der Wikipedia? Wieviel Tonnen CO2 wird jährlich freigesetzt, und welche Bemühungen zur Kompensation werden allenfalls unternommen? --Meisterkocher (Diskussion) 11:04, 17. Jul. 2020 (CEST)

Hier heißt es, eine Website mit 10.000 Aufrufen pro Monat produziere ca. eine halbe Tonne CO2 im Jahr. Laut Wikimedia Statistics haben alle Wikipedias zusammen rund 22 Mrd Seitenaufrufe pro Monat. Würde sagen, da kommt ein bisschen was zusammen. Hat mich übrigens ca. 10 min gebraucht, das so rauszufinden. Was Kompensationsbemühungen angeht, fragst du am besten direkt bei der WMF nach, vielleicht haben die ja auch genauere/konkretere Zahlen zu ihrem Fußabdruck… --Gretarsson (Diskussion) 12:22, 17. Jul. 2020 (CEST)
Also 1,1 Millionen Tonnen pro Jahr, verglichen mit 753 Mio. Tonnen (2018) für Deutschland.[58] Bei 80 Bäumen pro Tonne jährlich aufzunehmendes CO2 macht das einen ganz schönen Wald, den man anpflanzen müsste. --Meisterkocher (Diskussion) 12:38, 17. Jul. 2020 (CEST)
Mit der Argumentation kannst du auch überlegen, wieviel CO2-Produktion kompensiert werden muss um den Betrieb der Schulen in Deutschland zu rechtfertigen. Bildung ist wichtig um Alternativen für den aktuellen Energiemix zu entwickeln. Wikipedia sehe ich dabei durchaus als Bildungseinrichtung. --77.10.173.109 13:38, 17. Jul. 2020 (CEST)
Ich finde, man sollte beim Bäumepflanzen auch den Autorenschwund in Betracht ziehen.--Bluemel1 🔯 13:39, 17. Jul. 2020 (CEST)
Ich halte die Betrachtung mangels sinnvoller Bewertung für müßig. Primär dient WP der Informationsbeschaffung und Bildung. Wie viele Enzyklopädien und Bücher müsste man drucken um die Informationen zu verbreiten. Das kostet viele Wälder und Chemie, jede Menge Energie und steht oft nur im Schrank „für alle Fälle“ und veraltet täglich. Ja selbst bei Kaufverzicht kostet auch ein Besuch der Bibliotheken Energie und Zeit.Im Vergleich zu den Alternativen wird der WP-Fingerabdruck recht moderat ausfallen.--Klaus-Peter (aufunddavon) 13:23, 17. Jul. 2020 (CEST)
ich dachte immer, Alternativen würden auf toten Bäumen gedruckt, nicht auf fossilen Energieträgern. --Meisterkocher (Diskussion) 13:58, 17. Jul. 2020 (CEST)
Aber die für die Herstellung benötigte Energie kann aus der Nutzung fossiler Energieträger stammen, muss aber auch nicht. Im Prinzip produzieren wir ja nicht einmal CO2, es wird nur freigesetzt, wenn wir die falschen Energieträger nutzen. --An-d (Diskussion) 14:05, 17. Jul. 2020 (CEST)
Enzyklopädien und Bücher zu drucken und die Informationen zu verbreiten, würde aber Arbeitsplätze schaffen, hingegen Wiki-Autoren leer ausgehen.--Enbua8 (Diskussion) 14:33, 17. Jul. 2020 (CEST)

Hier findet sich eine genauere Aufstellung. --Seewolf (Diskussion) 14:13, 17. Jul. 2020 (CEST)

Das ist hilfreich und offenbar ist da viel Luft nach oben. --An-d (Diskussion) 14:17, 17. Jul. 2020 (CEST)
Also 1,2 Kilotonnen anstatt 1,1 Megatonnen, serverseitig. Macht 96 Tsd. anstatt 88 Mio. Standardbäume. --Meisterkocher (Diskussion) 14:26, 17. Jul. 2020 (CEST)
Puh, um den Faktor 1000 daneben! Anscheinend sind die Zahlen von en.reset.org zum CO2-Fußabdruck einer durchschnittlichen Website völlig unbrauchbar… --Gretarsson (Diskussion) 15:02, 17. Jul. 2020 (CEST)
Ich würde Wikipedia jetzt nicht als durchschnittlich bezeichnen. Hier greifen allein wegen der Größe vermutlich erhebliche Skaleneffekte. --An-d (Diskussion) 15:36, 17. Jul. 2020 (CEST)
Ist die Wikipedia nicht auch wesentlich "sparsamer" als andere Webseiten? Wenn ich mir anschaue was sonst so alles an Werbe-Bildern, kleinen Videos, Skripte im Hintergrund... geladen wird, wo wir hier eigentlich hauptsächlich Text übertragen. Oder liege ich da falsch? -Naronnas (Diskussion) 16:03, 17. Jul. 2020 (CEST)
Facebook berichtet von 252 Kilotonnen für 2019 (fettgedruckt) plus +359 +463 +90 Kilotonnen (dünn gedruckt als "Scope 3")[59], also einige Größenordnungen höher als Wikipedia. --Meisterkocher (Diskussion) 20:39, 17. Jul. 2020 (CEST)
Auf der anderen Seite bitte gegenrechnen, wie viel CO2-Emission die WP dadurch vermeidet, dass Leute nicht mehr in Bibliotheken fahren müssen, um Nachschlagewerke zu wälzen; dass deutlich weniger Lexika inkl. ihrer Updates produziert, transportiert und verkauft werden müssen; dass Erkundungsfahrten vieler Arten entbehrlich werden, weil die benötigten Fakten in der Wikipedia nachlesbar sind. Das sind nur die Aspekte, die mir so auf die Schnelle einfallen. --Kreuzschnabel 18:31, 17. Jul. 2020 (CEST)
Beachten muss man dabei aber auch den Rebound-Effekt (Ökonomie) bzw speziell Backfire: Durch den einfacheren Zugriff, kann sich auch die Verwendungshäufigkeit erhöhen. Nicht in jedem Fall, in dem ich etwas auf Wikipedia nachschaue, würde ich auch extra zur Bibliothek fahren, ich würde einfach damit leben, etwas nicht zu wissen. Und mir wäre dann wohl ein aktuelle Lexikon nicht ganz so wichtig. -Naronnas (Diskussion) 20:21, 17. Jul. 2020 (CEST)
Gut gebrüllt... allerdings, Unwissenheit ist ein Segen! --Enbua8 (Diskussion) 20:38, 17. Jul. 2020 (CEST)
Ja, das finde ich vor allem immer dann sehr lustig, wenn der Footprint eines Ferienfliegers nach Sri Lanka mit demjenigen einer entsprechenden Anzahl PKWs auf derselben Strecke verglichen wird, um den Flieger als umweltschonend zu verkaufen. Ich bin nicht restlos davon überzeugt, dass die Leute alle einzeln mit dem Auto da hinführen, wenn der Flieger nicht flöge. --Kreuzschnabel 19:35, 18. Jul. 2020 (CEST)
Vielleicht war unsere Stadtbücherei zu klein damals, aber Regale mit Büchern über Fernsehserien, B-Promis oder Pornostars hab ich da nie gesehen. --Expressis verbis (Diskussion) 17:26, 18. Jul. 2020 (CEST)
Und heutzutage werden Fernsehserien und B-Promis im Spiegel als "Kultur" geführt. --Ailura (Diskussion) 08:33, 20. Jul. 2020 (CEST)

In WP wird wohl alles alphabetisch 'gleichmäßig' aufgerufen. Erweitert wird dadurch insgesamt auch das Wissen aller, während früher wohl auch bei den Bildungsbürgern häufig nur meist der erste Band (A-Be) des 24-bändigen Brockhaus in die Hand genommen wurde, was man deutlich an den abgegriffenen Spuren erkennen konnte. Die anderen 23 Bände fristeten ein Schattendasein. Wikipedia sei Dank.--Hopman44 (Diskussion) 08:53, 19. Jul. 2020 (CEST)

Nur Hopman’sche Sprüche sind noch abgegriffener… *SCNR* --Gretarsson (Diskussion) 02:28, 20. Jul. 2020 (CEST)
Freue mich immer, dass Gretarsson immer auf Hopman's Erzählungen antwortet! Danke. --Hopman44 (Diskussion) 08:29, 20. Jul. 2020 (CEST)
Jetzt ist auch der Flughafen Berlin-Brandenburg endlich fertig. Ein Grund zur Freude für den Steuerzahler oder ein Rückschritt in Sachen Umwelt?--Bluemel1 🔯 08:58, 20. Jul. 2020 (CEST)
Fertig? Vor vielen Jahren war ich schon mal zur Eröffnung eingeladen. Das wurde dann wegen kleiner Probleme am Bau um ein ‚paar Wochen‘ verschoben. So ein paar Wochen sind etwa 450 in Berlin. Auch an den Oktobertermin 2020 glaube ich noch nicht. Ich bin bisher nicht wieder eingeladen, was mich auch nicht bekümmert. --Klaus-Peter (aufunddavon) 15:54, 21. Jul. 2020 (CEST)
Falls du damals tatsächlich „eingeladen“ gewesen sein solltest, dann sicher noch nicht verbindlich. Sämtliche bürokratischen Hürden, die (natürlich aus gewichtigen Gründen) einer Eröffnung bislang im Wege standen, sind genommen. Der BER hat seine Betriebserlaubnis, das war damals mit Sicherheit noch nicht der Fall. Der BER wird deshalb am 31. Oktober eröffnet werden… --Gretarsson (Diskussion) 22:28, 21. Jul. 2020 (CEST)

Depardieu behauptet in dem Film Thalasso (in dem er sich selbst spielt), er habe im Jahr 1971 in einem Porno mitgespielt. Von diesem Film habe Aristoteles Onassis dann "die Negative" erworben und so die Publikation verhindert. Zudem (so Depardieu in dem Film) habe er mit Muhammad Ali einmal einen Dreier absolviert- Wahrheit oder Fiktion? Ich kann in jedem Fall nur dazu raten, sich diesen originellen Film bald anzusehen. --Flotillenapotheker (Diskussion) 21:04, 18. Jul. 2020 (CEST)

Fiktion.--Bluemel1 🔯 22:56, 19. Jul. 2020 (CEST)
(Quetsch) Oder vielmehr Ficktion *Brüll!* --Gretarsson (Diskussion) 01:00, 20. Jul. 2020 (CEST)
Was die Onassis-Episode betrifft- sehr wahrscheinlich. Bei Stavros Niarchos wäre so eine Story zumindest denkbar. --Flotillenapotheker (Diskussion) 00:15, 20. Jul. 2020 (CEST)
Der Wahlrusse Депардьё war schon immer anders als Andere. Da gehört Porno eher zu den Highlights. --Klaus-Peter (aufunddavon) 10:53, 21. Jul. 2020 (CEST)
Wenigstens ist er noch ein echter Charaktertyp- und seinen Obelix wird ihm so schnell keiner nachmachen. --Flotillenapotheker (Diskussion) 13:19, 21. Jul. 2020 (CEST)

The Lincoln Project

Hätte nicht gedacht, dass es bei den Republikanern noch Menschen mit Verstand und Ehre gibt, bin jetzt aber eines besseren belehrt worden. Es gibt The Lincoln Project oder auch hier. Klingt gut und wird von hoffentlich vielen Republikanern gehört; Lincoln war ja schließlich auch einer. Nette Geschichte dabei, einer der führenden Köpfe ist George Conway (Eintrag in der englischsprachigen Wiki), der Ehemann von Kellyanne Conway. Wie dort das Eheleben momentan wohl aussieht ;-) --Elrond (Diskussion) 21:31, 19. Jul. 2020 (CEST)

Naja, die heutige Aufstellung der beiden politischen Parteien in den USA ist ja eigentlich auch "verkehrte Welt". Wenn man sich einen klassischen Western, wie z.B. Der Mann der Liberty Valance erschoss, anschaut, darf man getrost davon ausgehen, dass der idealistische Anwalt aus dem Osten, der (versoffene aber) unbestechliche Zeitungsredakteur und ein guter Teil der neu zugezogenen Stadtbewohner Republikaner waren, während der Schurke Valance (oder zumindest seine Hintermänner) eher dem demokratischen Lager zuzurechnen sein dürfte. Die Demokraten waren ja ursprünglich die Partei der Viehbarone und im Süden der Sklavenhalter. John Waynes Figur (der im richtigen Leben keinen Hehl aus seiner konservativen Grundhaltung gemacht hat) war zwar ein Rancher und ein Protagonist des "alten" ausbeuterischen Westens, aber kein Großgrundbesitzer. Außerdem hat er seinen schwarzen Vorarbeiter Pompey (offensichtlich ein befreiter Sklave) wie einen gleichberechtigten Menschen behandelt (und sogar mal nonchalant eine geladene Waffe zugeworfen). Das macht ihn zu einer ambivalenten Figur, die wahrscheinlich als konservativer Demokrat gestartet, aber als progressiver Republikaner geendet ist. --Geoz (Diskussion) 22:30, 19. Jul. 2020 (CEST)
Ja, die Demokraten waren auch die traditionelle Partei des Ku-Klux Klans, die bis gut in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein noch Repräsentanten wie Strom Thurmond und George Wallace hatte. Die Umkehrung der Verhältnisse, die mit einem quasi-Austausch der Wähler vor allem im Süden einherging, lässt sich zeitlich sehr konkret am Erlass des Civil Rights Act durch Lyndon B. Johnson 1964 festmachen (das geschah natürlich nicht in einem Vakuum, John F. Kennedy hatte sich auch schon in die entsprechende Richtung bewegt). Nachwirkungen gibt es heute noch in etlichen Südstaaten, in denen viele konservative Weiße aus traditionellen Gründen noch Mitglied der Demokraten sind, aber regelmäßig für die Republikaner stimmen. -- 79.91.113.116 09:37, 20. Jul. 2020 (CEST)
Mein Vater war ein großer Western-Fan, er hat mir mal erzählt, dass John Wayne in all seinen Filmen irgend jemanden in den Arsch getreten hat.--Enbua8 (Diskussion) 01:14, 20. Jul. 2020 (CEST)
Ich folge George Conway schon seit langem auf Twitter, immer wieder eine schöne Quelle für die Stilblüten (und Rechtsverstöße) der Trump-Präsidentschaft in den USA. Einige der Lincoln-Mitarbeiter waren durchaus der harten Rechten zuzuordnen (Conway war einer der Rechtsvertreter der Anklage gegen Bill Clinton in seinem Impeachment-Verfahren), sind aber klare Anhänger der Herrschaft von Recht und Gesetz statt der Anwendung doppelter Standards je nach politischer Ausrichtung, und sind der Auffassung, dass die gegenwärtige Republikanische Partei erst einmal von den Wàhlern in Grund und Boden gestampft und alle, die zu Trumps Verfehlungen schweigen oder sie gar unterstützen, aus ihren Ämtern gejagt gehören, bevor man überhaupt an etwas wie einen Neuaufbau denken kann. -- 79.91.113.116 09:27, 20. Jul. 2020 (CEST)
Der Ansatz mit dem Lincoln Project ist sicherlich ehrenwert, aber ich fürchte, es wird hier überbewertet. In USA sind es eher verpönte Verräter am Präsidenten ohne durchgreifende Wirkung. Immerhin, als Rufer in der Wüste bemerkenswert.
  • Die möhrenfarbige Trumpete wird sicher wieder ein paar gehässige Sprüche, garniert mit faustdicken Lügen, ablassen. Seine zahlreichen Fans leiden mit ihm. Echt, die Amis ticken anders, als wir es uns gerne vorstellen.
  • Nicht nur in USA, Lügen verbreiten sich schneller, als Realitäten. Zudem werden sie willig von allen Medien unter's Volk gebracht. Da nützt es kaum, mit der Wahrheit hinterherzuziehen. Der showerfahrene Gröpaz-Münchhausen wurde immer noch nicht in die Hölle geschickt. Er ist immer noch für böse Überraschungen, einschließlich Wiederwahl, gut genug.
  • Was den Demokraten fehlt, ist eine Lichtgestalt, die das Charisma hat, alle mitzureißen. Da ist Biden eher eines der beiden Übel, die zur Auswahl stehen. Seine Rolle beschränkt sich auf die des Trumpgegners. Noch hat Trumpel Heimvorteil und in 3 Monaten kann viel passieren. Ich fürchte, er wird sich mit vagen aber vollmundigen Versprechen und noch dickeren Lügen wieder in die erste Reihe schieben.--Klaus-Peter (aufunddavon) 11:17, 21. Jul. 2020 (CEST)
Ich glaube nicht, dass es hier überbewertet wird. Eher haben die Medien hier in Europe es eine ganze Zeitlang ignoriert. Niemand erwartet, dass das Lincoln-Project auf einmal alle Republikaner zu Trump-Gegnern macht. Eine Mitwirkung an einer leichten Erosion reicht schon aus, damit Trump bei der nächsten Wahl kaum eine Chance hat. Die Werbespots des Projekts sprechen eine klare Sprache, laufen vor allem auf Twitter und Fox News und sorgen dafür, dass manch einer mit Fakten oder Gegenpositionen konfrontiert wird, der diese bisher kaum wahrgenommen hat. Zudem produzieren sie gelegentlich Spots, die an einen einzigen Zuschauer gerichtet sind: Donald Trump selbst. Diese laufen innerhalb seiner Lieblingsprogramme (Hannity und Co.) nur im Raum Washington D.C. und sind von einer genauen Kenntnis seiner narzisstischen Persönlichkeitsstruktur geprägt - Ziel ist oft, quasi-selbstzerstörerische Reaktionen auszulösen. Ein Spot, der subtil die Selbstbereicherung seines Wahlkampfmanagers Brad Parscale anprangerte ("... 'cause he's a star!"), war wohl ein entscheidender Auslöser für dessen Degradierung. Vorherige Spots sorgten für wilde Twitterstürme. Ein neuerer Spot ist darauf gerichtet, sein generelles Misstrauen (um nicht zu sagen seine Paranoia) gegenüber seinem engeren Umkreis zu verstärken (insbesondere angesichts der vielfältigen anonymen Leaker von Interna). Eine Massenbewegung ist The Lincoln Project nicht, aber doch ein signifikanter Faktor darin, die Basis langsam bröckeln zu lassen. RVAT (Republican Voters Against Trump) ist ein anderes Projekt, das dabei mithilft. Eine charismatische Lichtgestalt? Ein sehr zweischneidiges Schwert. Biden nimmt quasi die Rolle einer generischen Alternative zu Trump ein ein, in einer Wahl, die auf eine reine Abstimmung über Donald Trump hinausläuft. Er bietet wenig Angriffsfläche, muss nicht viel machen und daher auch nicht viel falsch. Charismatiker sind dagegen leicht in ein "wir gegen die"-Schema einzuordnen und machen es der anderen Seite leichter, sie zu dämonisieren und das eigene Lager zusammenzuhalten. -- 79.91.113.116 12:39, 21. Jul. 2020 (CEST)
Früher war ich öfter in den USA, fast immer hinter den Kulissen, also nicht als Touri. Da merkt man schnell den Unterschied von unserem Wunschdenken zur Realität. Skypeln tu ich oft mit meinen Verwandten/Bekannten dort und deren Blickwinkel ist zwar nicht repräsentativ, aber symptomatisch. Leider geht es derzeit nicht, aber vor Ort wäre es schon interessanter und echter. Auch The Lincoln Project ist von einer Massenbewegung weit entfernt. Deren gesamtes Budget ist mit 2-3 Mio. kleiner, als Trumpel für eine seiner Wahlkampfauftritte verbrät. Klar zeigt es Wirkung, aber weit davon entfernt, das Ruder herumzureißen. Auch militante Antifa oder blau-brauner Flügel bewegen Massen, werden aber die hiesige Politik nicht verändern. Nie darf man vergessen, dass die Amis zur Wahl gehen, nicht wir und nicht unser Optimismus auf Machtwechsel entscheidet. Da ticken die Uhren deutlich anders und gehen nicht nur paar Stunden zu spät. --Klaus-Peter (aufunddavon) 19:08, 21. Jul. 2020 (CEST)

Wahlversprechen

Vor jeder Wahl machen Politiker Versprechen, die sie zumindest teilweise nicht einhalten. Sollte das nicht bestraft werden? Meiner Meinung nach ist das Erschleichung von Wählerstimmen, also Betrug.--Enbua8 (Diskussion) 01:08, 20. Jul. 2020 (CEST)

Die Welt will betrogen sein. Außerdem: Jeder Politiker dürfte/ sollte in der Lage sein, seine Versprechen so mit Randbedingungen zu formulieren, dass ihm später kein Betrug nachgewiesen werden kann. --Dioskorides (Diskussion) 01:29, 20. Jul. 2020 (CEST)
Die FDP hat in Hamburg mal versprochen, Marihuana zu legalisieren und auch aus diesem Grund die 5%-Hürde geschafft. Als sie dann mitregierte, wollte sie davon nichts mehr wissen.--Enbua8 (Diskussion) 01:47, 20. Jul. 2020 (CEST)
Wahlprogramme sind keine verbindlichen Verträge, die mit dem Wähler abgeschlossen werden. Die Nichteinhaltung von Wahlversprechen ist somit de jure auch kein Betrugsvergehen. Dem Wähler steht es offen, nicht eingehaltene Wahlversprechen bei der nächsten Wahl entsprechend zu quittieren. That’s it. --Gretarsson (Diskussion) 02:07, 20. Jul. 2020 (CEST)
Ich meine es auch nur hypothetisch: Ich wähle eine Partei, weil sie mir etwas verspricht, das sie nach der Wahl nicht einhält. Die gewählten Politiker bekommen aber vier Jahre lang ein fettes Gehalt, das sie sich durch nicht eingehaltene Versprechen erschlichen haben.
Gäbe es entsprechende Gesetze, dann könnten sie dazu beitragen die Welt, in der immer mehr gelogen wird, etwas ehrlicher zu machen.--Enbua8 (Diskussion) 10:24, 20. Jul. 2020 (CEST)
Und wer sollte diese Gesetze erarbeiten und verabschieden?! Soweit klar?! --Elrond (Diskussion) 10:29, 20. Jul. 2020 (CEST)
Sehr klar sogar. Deshalb und aus anderen Gründen gehöre ich zu den Nichtwählern. --Enbua8 (Diskussion) 10:37, 20. Jul. 2020 (CEST)
Dann geh mal bitte wählen. Ohne Demokratie leben ist sch..., weil es keine „guten Diktaturen“ gibt, auch wenn das manchmal behauptet wird. Am Ende brechen sie (bisher alle) wirtschaftlich ein, von der Menschenverachtung gegenüber den „Ausgesonderten“, die es immer gibt in Diktaturen, ganz zu schweigen, auch Saudi-Arabien und China sind keine guten Diktaturen, selbst wenn sie im Geld schwimmen. − Man kann auch einmal die ödp oder BüSo wählen, sogar die SPD, und sich damit zur Demokratie bekennen. Schau dir einfach an, was aus den fünf "neuen" Bundesländern während 40 Jahren Diktatur geworden ist, und entscheide dann, wie du Demokratie findest, und bitte handle entsprechend.*Weizenbierschlotz*--Bluemel1 🔯 10:58, 20. Jul. 2020 (CEST)
Es gibt einen einfachen Grund, warum man das von Politikern nicht verlangen kann: Teilweise können diese ein Wahlversprechen aufgrund der Umstände garnicht einlösen. Im deutschsprachigen Raum regiert relativ selten eine Partei alleine, man hat also immer einen Koalitionspartner mit dem man Kompromisse eingehen muss (Versprechen Partei A: Ponys und Zuckerwatte für alle, Partei B: Keine Ponys und Gelberüben --> Koaliton A+B: Nur Zuckerwatte und Gelberüben). Selbst bei einer Partei, die alleine an der Macht wäre, kann es passieren, dass sich nach der Wahl neue Umstände ergeben die das Einlösen eines Wahlversprechens nicht möglich macht (Partei A vor Wahl: Ponys für alle --> Nach Wahl: Ponys sterben durch Virus aus --> Partei A kann keine Ponys für alle liefern). -Naronnas (Diskussion) 10:57, 20. Jul. 2020 (CEST)
Es gibt ja inzwischen Parteien, die gar nicht mehr wissen, was sie versprechen sollen, so inhaltsleer sind sie.--Bluemel1 🔯 11:00, 20. Jul. 2020 (CEST)
Ja, keine Regel ohne Ausnahme. Das wäre ja noch zu ertragen. Und Bluemel1: Ich bin für Demokratie, aber für eine direkte. Alles wird von allen entschieden, durch Volksabstimmungen.--Enbua8 (Diskussion) 11:08, 20. Jul. 2020 (CEST)
Da kommt doch nur Murks raus.--Bluemel1 🔯 11:11, 20. Jul. 2020 (CEST)
Politiker dürfen nur noch ehrenamtlich Politik betreiben, ohne Machtbefugnisse. Sie bekommen eine Aufwandsentschädigung, mehr nicht. Mal sehen, wer dann noch Politiker werden will.--Enbua8 (Diskussion) 11:14, 20. Jul. 2020 (CEST)
Es gibt auch im aktuellen Parteienspektrum mindestens eine (wählbare) Partei, die sich für mehr direkte Demokratie zu engagieren verspricht.--Bluemel1 🔯 11:22, 20. Jul. 2020 (CEST)
Während der Wendezeit riefen die Demonstranten: "Wir sind das Volk!" Auf Initiative Kohls wurde aus Angst, da könnte etwas entstehen, nämlich eine direkte Demokratie, aus den Transparenten: "Wir sind ein Volk!"--Enbua8 (Diskussion) 11:37, 20. Jul. 2020 (CEST)
Angst hatten wohl eher die Demonstranten, die «Wir sind ein Volk» auf ihre Transparente malten, nämlich Angst vor einer demokratisch regierten DDR ohne die wirtschaftlichen Segnungen der Bundesrepublik, und Kohl sah ja auch so gut genährt aus, da bekamen viele Lust, am gleichen Tisch zu essen wie der dicke Mann. Von Angst vor direkter Demokratie ist mir nichts bekannt, die Durchführung der letzten und freien Wahl zur Volkskammer stand auch im Zeichen indirekter Demokratie.--Bluemel1 🔯 11:46, 20. Jul. 2020 (CEST)
Da gab es mal eine Sendung in der ARD oder im ZDF, Kohl persönlich hat angeordnet, die Spruchbänder drucken und verteilen zu lassen. Ist aber schon ne Weile her, kann mich aber noch gut erinnern, warum sie verteilt wurden.--Enbua8 (Diskussion) 11:53, 20. Jul. 2020 (CEST)
Genau, da gab es in der untergehenden DDR nämlich auch einen gnadenlosen Wettkampf zwischen den zig, mit Rohmaterial bestens ausgestatteten Druckereien, die sich um diese Auftrräge rissen. Oder so einige hundert Plakate in die DDR zu bringen, wenn sie denn im Westen gedruckt worden sind, war ja auch so völlig trivial, die Grenzer hatten ja schon Tage/Wochen vor Schabowski gewusst, wie die Sache ausgeht. --Elrond (Diskussion) 21:56, 20. Jul. 2020 (CEST)
Der Name der Doku wäre jetzt hilfreich.--Bluemel1 🔯 23:00, 20. Jul. 2020 (CEST)
Bluemel1 Den Namen der Doku weiß ich nicht mehr, die lief, glaube ich, in den 1990ern. Habe aber das hier [[60]] gefunden. --Enbua8 (Diskussion) 13:01, 21. Jul. 2020 (CEST)
Kohl hat auch Scharbowski diesen Zettel zugespielt. Und um das alles zu vertuschen, war er beim Mauerfall in Polen und hat so getan, als wenn er von Tuten und Blasen keine Ahnung hätte. --Expressis verbis (Diskussion) 01:10, 21. Jul. 2020 (CEST)
Expressis verbis Das war eine großangelegte Doku über die Wendezeit, ich glaube, sie lief in den 1990ern, vielleicht aber auch in den frühen 2000ern, ist halt schon lange her. Jedenfalls hatte die CDU Angst, die Bürger könnten mehr Mitbestimmung fordern, so wie es ja auch schon Willy Brandt in seiner berühmten Rede gefordert hat (Wir wollen mehr Demokratie wagen...), auch deshalb (nicht nur), wurde aus: Wir sind das Volk!, Wir sind ein Volk!--Enbua8 (Diskussion) 13:35, 21. Jul. 2020 (CEST)
Ist schon ’ne steile These. Dass der Spruch „Wir sind das Volk!“ damals von der CDU aufgegriffen und in der Form „Wir sind ein Volk!“ (sic!) im Volkskammer-Wahlkampf 1990 verwendet wurde, ist richtig. Dass das zum Zweck einer Abwendung basisdemokratischer Bestrebungen in der DDR geschah, dafür hätte es solche Bestrebungen erstmal tatsächlich und konkret geben müssen. Meines Wissens ging es bei dem Spruch „Wir sind das Volk!“ um nichts anderes als um eine Demokratisierung der DDR, die Umwandlung eines Staates, der vorgab, eine parlamentarische Demokratie zu sein in eine tatsächliche parlamentarische Demokratie. Dass in diesem Kontext seinerzeit von verschiedensten Leuten verschiedenste Modelle diskutiert wurden, unter denen sicher auch Modelle waren, die sich an der Schweiz orientierten, mag ja sein. Dass da in dieser Richtung irgendwas konkretes im Gange war, das müsste mit historischen Quellen belegt werden. Die Verwendung des zu „Wir sind ein Volk!“ umgedichteten Spruchs war in erster Linie ein Signal an die Wählerschaft in der DDR, dass mit der CDU die Einheit kommt, die wirtschaftliche und staatliche Einheit, und zwar so schnell wie möglich. Deshalb haben die damals auch die Wahl gewonnen. Die DDR-Bürger wollten keine Basisdemokratie, sondern die D-Mark.
Auch die Interpretation von Brandts bekanntem Leitmotiv seiner Regierungserklärung von 1969 in Richtung Basisdemokratie auf Bundesebene ist doch sehr gewagt. Was Brand viel eher gemeint haben könnte ist, die seinerzeit in der Gesellschaft auf „Mikroebene“ (d.h. in den Schulen/Universitäten, Betrieben, Familien) noch stark verankerten patriarchalisch-autoritären Strukturen durch mehr oder weniger echte demokratische Strukturen zu ersetzen, womit er Forderungen der ’68er-Bewegung aufgenommen hätte. Zumeist wird sein Zitat aber in den Kontext der von ihm betriebenen Ost-West-Annäherung gestellt [61], die nicht selbstverständlich war, weil die Staatsräson der Alt-BRD bis dahin stramm antikommunistisch war, was aber einer demokratischen Kultur von Meinungsvielfalt zuwiderläuft. „Mehr Demorkatie wagen“ hieße dann im Klartext: „Weniger Denkverbote, mehr Dialog.“ --Gretarsson (Diskussion) 19:34, 21. Jul. 2020 (CEST)
Wir haben da mal was vorbereitet: Wir sind ein Volk. Dagegen war Wir sind das Volk eher als Botschaft an die DDR-Oberen in der Volkskammer gerichtet.