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Inhaltsverzeichnis

15. Juli 2018[Quelltext bearbeiten]

Notfall-App[Quelltext bearbeiten]

Unter Koordination des Bundeswirtschaftsministeriums wurde eine Notfall-App entwickelt, die sich im Prototypstadium befindet und in einigen Ländern getestet wird (ist allerdings für das Publikum noch nicht zugänglich). Auf Anfrage wurden mir eine Reihe interessanter Features genannt (Standard-Abfragemaske, Chatkommunikation, Übertragung von GPS-Koordinaten, Möglichkeit der Übertragung von Bildern und Videos vom Ereignisort zur Leitstelle). Macht einen guten Eindruck. Leider wurde auf die Technik nicht näher eingegangen (ich habe noch einmal nachgefragt). Weiß jemand Näheres? Der Funktionsumfang setzt wohl eine mobile Internetverbindung voraus. Ist die denn mit der 112-Netznotruffunktionalität kompatibel, d. h. kann das Smartphone gleichzeitig einen priorisierten 112-Kanal zugewiesen bekommen und im Internet Daten übertragen, oder wie wird das gemacht? Außer den dürftigen Mitteilungen des Ministeriums habe ich im Netz keine Details gefunden. (Nebenfrage: Kann man mit dem Handy eigentlich anstatt 112 auch 911 wählen?) --85.180.231.177 01:24, 15. Jul. 2018 (CEST)

(Ja, wird beiderseits des Atlantiks jeweils auf die andere Nummer weitergeleitet.) --Rôtkæppchen₆₈ 01:27, 15. Jul. 2018 (CEST)
Es gibt beidseits des Atlantiks beide Nummern nicht. Vielmehr ist das jeweils eine Anweisung an das Endgerät, einen Notruf aufzubauen. Fragt sich nur, ob die Geräte diesbezüglich jeweils auch den transatlantischen Dialekt verstehen. --213.39.132.109 06:29, 15. Jul. 2018 (CEST)
Diese Aussage ist vollständig falsch. --Rôtkæppchen₆₈ 09:39, 15. Jul. 2018 (CEST)
Selbst mein altes Nokia-Handy wusste das 911 ein Notruf ist und quittierte das Fehlen des Netzes im Wald mit "kein Notruf möglich". --Eingangskontrolle (Diskussion) 10:32, 15. Jul. 2018 (CEST)
Da die Frage nicht beantwortet wurde, kann der Abschnitt archiviert werden. --85.178.40.215 10:00, 17. Jul. 2018 (CEST)

Ich habe auf die Nachfrage eine Antwort vom BMWI bekommen. Demnach beruht die Funktionalität der Notruf-App "auf Datenkommunikation, nicht auf dem Telefondienst. Der Mehrwert wäre auf Basis einer Telefonverbindung nicht darstellbar". Das heißt nach meinem Verständnis, daß eine Notrufpriorisierung nicht stattfindet - welche Konsequenzen das für eine schlechte Netzanbindung oder eine Massierung von Endgeräten bei Versammlungen oder Sportereignissen o. ä. bedeutet, dürfte klar sein. Und vermutlich erfolgt die Lokalisierung rein auf Basis des GPS-Signals, das für das Endgerät auch nicht zwangsläufig verfügbar ist. Fazit: Keine "Wunderwaffe", sondern doch offenbar sehr mit Wasser gekocht. --77.188.48.84 18:53, 19. Jul. 2018 (CEST)

Gemälde gesucht[Quelltext bearbeiten]

Langsam frage ich mich, ob ich mir dieses Gemälde nur vorgestellt habe. Es geht um ein Gemälde im Stil der Romantik, wo eine Treppe im Wasser verschwindet. Ich weiß nicht, ob es das Meer ist oder eher ein See, eher nicht ein Fluß. Ich glaube, es ist auch eine Person (wahrscheinlich ein Mann) abgebildet, die die Treppe hinunter geht. Ich habe schon mit allen möglichen Suchbegriffen gesucht, aber nichts gefunden. Ich glaube, es ist ein sehr bekanntes Gemälde, möglicherweise von einem Schweizer Maler. --= (Diskussion) 01:58, 15. Jul. 2018 (CEST)

http://static.artdiscover.com/img/artwork/19098_l.jpeg --184.22.229.226 06:57, 15. Jul. 2018 (CEST)
War der Maler vielleicht Arnold Böcklin? Dann würde (halbwegs) Die Toteninsel als Bild infrage kommen. Rainer Z ... 11:38, 15. Jul. 2018 (CEST)
Ulpiano Checas Leda und der Schwan?
Ja, der Maler könnte, vom Stil her, Arnold Böcklin sein. Aber das Bild konnte ich bisher nicht identifizieren. Vielleicht war es auch ein Buchcover. Danke schon mal für die Mithilfe. --= (Diskussion) 20:36, 15. Jul. 2018 (CEST)
Vielleicht wirst du unter c:Category:Stairs_in_art fündig. -- sk (Diskussion) 13:20, 16. Jul. 2018 (CEST)
Vielen Dank, diese Kategorie ist wirklich super, wusste nicht, dass wir hier so etwas haben. Habe es aber noch nicht darin gefunden. --= (Diskussion) 13:08, 19. Jul. 2018 (CEST)
vielleicht Segantini - Frühmesse?

16. Juli 2018[Quelltext bearbeiten]

Verkehrszeichen beschädigt - zahlt die Haftpflicht?[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Ich habe heute morgen mit meinem Fahrzeug ein Verkehrsschild touchiert. Mein relativ robuster Wagen blieb unbeschädigt, aber der Schilderpfosten ist komplett abgeknickt. Der den Unfall aufnehmende Polizist meinte, ich würde demnächst eine Rechnung von der Straßenmeisterei für die Instandsetzung des Schildes erhalten. Meine Frage: Übernimmt diesen Schaden eine Haftpflichtversicherung? Falls ja, wer ist zuständig: Allgemeine Privathaftpflicht oder KFZ-Haftpflicht? Ich bedanke mich im voraus für alle sachkundigen Auskünfte. --79.252.79.103 12:43, 16. Jul. 2018 (CEST)

Den Schaden an dem Schild übernimmt deine KFZ-Haftpflicht, denn es handelt sich um einen Verkehrsunfall mit schuldhafter Beteiligung Deines KFZ. Ob eine Selbstzahlung angesichts drohender Rückstufung im Tarif nicht vielleicht die bessere Alternative ist, wird Dir Deine Versicherung auf Anfrage berechnen. Die (möglichen) Schäden an Deinen Auto bezahl nur eine Vollkasko, so vorhanden. Benutzerkennung: 43067 12:49, 16. Jul. 2018 (CEST)
(BK, wg. letztem Satz doch noch angehängt:) :Die Kfz-Haftpflichtversicherung deckt (u. a.) alle Sachschäden, die du im Straßenverkehr anrichtest, auch Schilder, Ampeln, Poller... Es muss kein anderes Auto sein. Solange du also nicht grob fahrlässig (z. B. betrunken) warst, ist alles gut. Melde den Unfall deiner Versicherung am besten noch heute. Grüße Dumbox (Diskussion) 12:52, 16. Jul. 2018 (CEST)
Das muss man AFAIK noch etwas relativieren: Sie deckt alle Schäden am Eigentum anderer, die dein in Bewegung befindliches Fahrzeug infolge dieser Inbewegungbefindlichkeit anrichtet. Den hier diskutierten Schaden also durchaus. Lässt aber z.B. ein stehendes Auto Öl unten raustropfen, das den Boden kontaminiert, zahlt die Haftpflicht (soweit ich weiß) nicht. --Kreuzschnabel 13:33, 16. Jul. 2018 (CEST)
Das muss man noch weiter relativieren: das gilt in Deutschland bei Unfällen ohne Vorsatz im öffentlichen Straßenverkehr mit einem zugelassenen Kfz. Bisschen mehr Sorgfalt walten lassen beim Beraten von Leuten! --184.22.229.226 14:13, 16. Jul. 2018 (CEST)
Und wenn wir schon dabei sind: der Einschub "mit schuldhafter Beteiligung" ist auch nicht ganz korrekt, denn die von der Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckte Haftpflicht ist eine verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung; sie setzt also kein schuldhaftes Handeln voraus.
Auch ein nicht in Bewegung befindliches Fahrzeug kann sich übrigens im Sinne des StVG "in Betrieb befinden" und damit eine Haftung auslösen - das Fahrzeug muss sich also nicht zwangsläufig im Moment der Schadensverursachung tatsächlich bewegt haben. --Snevern 14:28, 16. Jul. 2018 (CEST)
Die Frage der IP ist schon berechtigt. Im hier beschriebenen Fall ("...mit meinem Fahrzeug...") übernimmt die KFZ-Haftpflicht des Unfallverursachers. Anders verhielte es sich, wenn er/sie den Schaden mit dem Fahrzeug einer anderen Person verursacht hätte. Dann wäre die Privathaftpflicht zuständig. Anderenfalls müßte ja der unbeteiligte Fahrzeughalter ggf. einen ungünstigeren Tarif hinnehmen. --DJ 15:22, 16. Jul. 2018 (CEST)
Diese Antwort ist nicht korrekt. Der Schaden des Unfallgegners wird von der Kfz-Haftpflicht übernommen, auch wenn nicht der Halter selbst das Fahrzeug geführt hat. Anders ausgedrückt: Den Schaden am Mast zahlt in jedem Falle die Kfz-Haftpflicht, unabhängig davon, ob es das eigene Auto des Fahrers oder ein fremdes Fahrzeug war. Der Fahrer könnte sich aber dem Halter gegenüber schadensersatzpflichtig gemacht haben. Der Schaden des Halters besteht in der ungünstigeren Haftpflichtprämie. Diesen Schaden übernimmt dann unter Umständen (abhängig vom vereinbarten Umfang der Versicherung) die Privathaftpflicht des Fahrers. --Snevern 16:05, 16. Jul. 2018 (CEST)

Ergänzungsfrage: Schaden durch abgestelltes Fahrzeug[Quelltext bearbeiten]

Wie versichert man sich denn gegen den Fall, daß ein abgestelltes Fahrzeug in Brand gerät und dadurch z. B. Schäden an Gebäuden, möglicherweise auch Personenschäden, verursacht werden? Oder haftet der Halter dafür nicht? --77.188.127.113 22:12, 16. Jul. 2018 (CEST)

Wie soll es denn in Brand geraten? Defekt oder Brandsatz? Das ist durchaus unterschiedlich. --195.200.70.48 09:22, 17. Jul. 2018 (CEST)
Das stellt dann hinterher der Sachverständige fest. Aber gehen wir mal von keiner Fremdeinwirkung aus. --85.178.40.215 09:57, 17. Jul. 2018 (CEST)
Das entscheidende Kriterium ist, ob der Schaden "beim Betrieb" des Fahrzeugs entstanden ist. Das könnte man zum Beispiel annehmen, wenn ein überhitztes Fahrzeug (heiß gelaufene Bremsen, Kupplung oder sonstige Teile) abgestellt wird und sich infolge dieser betriebsbedingten Überhitzung entzündet. In den meisten Fällen dürfte bei einem abgestellten Fahrzeug allerdings nicht von einem Schaden "beim Betrieb" des Fahrzeugs ausgegangen werden; in dem Fall zahlt die Haftpflicht nicht, sondern man muss nach ganz allgemeinen BGB-Haftungsregeln einen Verantwortlichen finden.
Nachträglich eingefügter Einschub, in der Hoffnung, IP 85.178.40.215 zufrieden zu stellen: Nur zur Klarstellung, weil es offenbar nicht für jedermann deutlich wird: Zahlt die Haftpflichtversicherung nicht, haftet der Halter nach BGB-Regeln. Er muss also mindestens fahrlässig für den Schaden verantwortlich sein (leichte Fahrlässigkeit reicht bereits). Dagegen kann er sich mit einer entsprechenden Privathaftpflichtversicherung schützen. (Ende des Einschubs) --Snevern 10:09, 17. Jul. 2018 (CEST)
Das war nicht die Frage, Dolly. --85.178.40.215 10:15, 17. Jul. 2018 (CEST)
Na, dannn beantworte du sie doch einfach, Schlauberger. --Snevern 12:12, 17. Jul. 2018 (CEST)
Doch, genau das war sie. Gefragt war 2. ob der Halter für einen durch ein abgestelltes Fahrzeug verursachten Schaden haftet und 1. für den Fall, dass ja, wie er sich dagegen versichert. --Kreuzschnabel 15:59, 17. Jul. 2018 (CEST)
Genau. Und beides wurde nicht beantwortet. --85.178.40.215 16:10, 17. Jul. 2018 (CEST)
Also, das beunruhigt mich jetzt. Anruf bei der Versicherung ergab trotz länglicher Rückfrage des MA keine klare Auskunft, also habe ich jetzt schriftlich angefragt. Probleme: a) Die normale "BGB-Haftpflicht" ist verschuldensabhängig, d. h. der Geschädigte muß ein Verschulden beweisen, während die gesetzliche Kfz-Haftpflicht für Betriebsgefahr verschuldensunabhängig einsteht. b) Schäden durch Kfz sind in der Privathaftpflichtversicherung üblicherweise ausgeschlossen. --85.178.40.215 16:10, 17. Jul. 2018 (CEST)
Ja, Schäden durch Kfz sind in der Tat üblicherweise ausgeschlossen.
Wenn durch ein Fahrzeug, das gerade nicht "in Betrieb" ist (also in der Regel ein abgestelltes Fahrzeug), ein Schaden verursacht wird, dann kommt dafür die Haftpflichtversicherung des Halters im Regelfalle nicht auf. Auch der Halter selbst haftet dafür nicht verschuldensunabhängig aus der Gefährdungshaftung für sein Fahrzeug (das ist nämlich exakt dieselbe, die von der Kfz-Haftpflicht abgedeckt ist), denn auch der Halter haftet nur für aus dem Betrieb des Fahrzeugs entstehende Schäden.
Wenn irgendwer für den Brand verantwortlich ist, der Brand also durch Vorsatz oder Fahrlässigkeit verursacht wurde, dann haftet derjenige für den daraus entstehenden Schaden. Das muss der Geschädigte allerdings beweisen, und zwar sowohl die haftungsbegründende als auch die haftungsausfüllende Kausalität: Die Pflichtverletzung des Schädigers ebenso wie die Tatsache, dass der bei ihm eingetretene Schaden hierdurch verursacht wurde. Das ist naturgemäß schwierig, denn verantwortlich könnte der Halter sein (schlampige Wartung), der Fahrer (unsachgemäßer Gebrauch), ein Dritter (Werkstattpfusch, Sabotage etc.). Hat man den Verantwortlichen identifiziert, kann man versuchen, von ihm seinen Schaden ersetzt zu bekommen. Hat er dafür eine eintrittspflichtige Versicherung, wird die entweder zahlen oder versuchen, die Forderung abzuwenden (das gehört beides zu ihren vertragsgemäßen Aufgaben). Anders als bei der Kfz-Haftpflicht, an die man sich als Geschädigter unmittelbar wenden kann, muss man allerdings bei der Privathaftpflicht den Versicherungsnehmer in Anspruch nehmen; einen Direktanspruch hat man da also nicht. --Snevern 16:50, 17. Jul. 2018 (CEST)
Problem auf den Punkt erkannt. Fehlt noch eine praktikable Lösung. Solche Schadensfälle sollten extrem selten sein (sonst hätte der Gesetzgeber sicher die Einbeziehung in die Halterhaftpflicht vorgeschrieben). Also sollte dieses Risiko für ein paar Cents zusätzlich versicherbar sein. Ist es? --85.178.40.215 17:32, 17. Jul. 2018 (CEST)
Konkret solche Fälle (Schaden durch ruhendes Fahrzeug) dürften in der Tat sehr selten sein. Und gerade deswegen ist es für Versicherer natürlich schwer zu kalkulieren. Vielleicht findet man ja trotzdem einen Versicherer, der das mit anbietet - ich weiß es nicht. --Snevern 19:55, 17. Jul. 2018 (CEST)
Ich weiß es auch nicht, deshalb habe ich meine Versicherung angeschrieben. Selten - wie selten? Brandstiftung mit Folgeschäden ist bei Autos häufig - dafür haftet der "Angezündete" nicht, aber es wäre eine sinnvolle Regelung, wenn Dritte für die "Betriebsgefahr", bevorzugtes Anschlagsobjekt zu sein, entschädigt würden. Wobei Brandstiftung nicht immer nachweisbar ist: Vor ein paar Monaten ist hier in der Straße morgens um Drei ein PKW in einem Carport abgefackelt und hat zwei Wohnhäuser dabei stark in Mitleidenschaft gezogen, die dann "vorübergehend" (was bei der Handwerkerverfügbarkeit heutzutage monatelang heißt) unbewohnbar geworden sind. Die Ursache wird sich wohl kaum klären lassen, der PKW bestand nur noch aus ausgeglühten Metallteilen. Mal abschätzen: 50 Mio. PKW, 100 Vorfälle/a mit je 100.000 Schaden durchschnittlich macht 10 Mio. Gesamtschaden oder 20 Cent pro PKW - also, 1-2 Euro Jahresmehrbeitrag würde ich für diesen Versicherungsschutz gerne zahlen. --85.178.40.215 21:41, 17. Jul. 2018 (CEST)
Leider habe ich überhaupt keine Anhaltspunkte, wie oft es solche Fälle gibt - also Fälle, in denen durch ein nicht in Betrieb befindliches Fahrzeug ein Schaden verursacht wird, auf dem der Geschädigte sitzen bleibt, weil er den Verantwortlichen nicht ermitteln oder die Kausalität nicht beweisen kann. Kann mehr sein als 100 pro Jahr, kann auch weniger sein. Und ich bin auch kein Versicherungskaufmann, der anhand solcher Zahlen eine Kalkulation vornehmen könnte.
Schuldrecht ist Risikoverteilungsrecht. Der Halter eines Fahrzeuges haftet für aus dessen Betrieb entstehende Schäden auch ohne Verschulden, weil der Gesetzgeber der Auffassung war, die Gefährlichkeit des Betriebs eines Fahrzeuges rechtfertige diese Abweichung von allgemeinen Haftungsgrundsätzen. Eine ähnliche Überlegung gibt es auch bei der Tierhalterhaftung. Die Tatsache, dass ein Fahrzeug ein bevorzugtes Anschlagsobjekt ist (wenn das denn so stimmt), rechtfertigt das meines Erachtens aber nicht, denn bei einem Anschlag gibt es ja auch immer einen Täter, also einen Verantwortlichen. Hier kommen ganz "normale" Risiken zum Tragen, nämlich zum einen, dass man den Verantwortlichen nicht erwischt, zum anderen, dass er womöglich nicht zahlen kann. Und dieses Risiko trägt in unserer Rechtsordnung (von Ausnahmen abgesehen) eben grundsätzlich der Geschädigte. Da ist es wahrscheinlicher, dass eine Versicherung so einen Schaden abdeckt, als dass der Gesetzgeber die Gefährdungshaftung entsprechend ausweitet. --Snevern 23:50, 17. Jul. 2018 (CEST)
Letzteres ist kein überzeugendes Argument: Bei einem Verkehrsunfall hat man auch einen Halter - das Pflichtversicherungsgesetz will aber die Geschädigten gerade davor schützen, daß dieser nicht zahlungsfähig ist. Daß Kfz bevorzugte Ziele für Vandalismus, Diebstahl und Brandstiftung sind, halte ich für evident - die Anzahl der abgefackelten Fahrzeuge dürfte gefühlt auch eher 1000 als 100 pro Jahr betragen, Sekundärschäden sind aber nicht unbedingt die Regel, und wenn, dann beschränken sie sich oft auf in der Nähe befindliche Fahrzeuge. Die von abgestellten Fahrzeugen selbst ohne Fremdeinwirkung ausgehenden Risiken, also vorwiegend Selbstentzündung, dürften allerdings deutlich seltener sein. Ein interessanter Fall wäre, daß ein Fahrzeug an Strom (Standheizung, Batterieladegerät) angeschlossen ist und von der elektrischen Anlage ein Brand ausgeht. Diese Konstellation könnte man nämlich auch unter "Betrieb des Fahrzeugs" fassen, so ähnlich wie einen Tankstopp. Wie könnte der Gesetzgeber mit den diversen Konstellationen umgehen? Prinzipiell gäbe es drei Möglichkeiten: 1. alles so lassen, wie es ist. 2. eine Pflichthaftpflichtversicherung für alles Mögliche vorschreiben, die solche speziellen Risiken auch abdeckt. 3. eine verbindliche Unfall- und Kaskoversicherung für alle nennenswerten Risiken vorschreiben. Das muß aber hier nicht diskutiert werden. --92.226.150.215 08:44, 18. Jul. 2018 (CEST)
Der Gesetzgeber muss hier überhaupt nicht aktiv werden. Für Fälle von Vandalismus, Diebstahl und Brandstiftung gibt es eine klare gesetzliche Haftungsregelung, denn es gibt immer einen Schuldigen. Sie unterscheiden sich von der Gefährdungshaftung dadurch, dass es beim Betrieb von Fahrzeugen auch ohne Verschulden zu Schäden kommen kann, und dann würde keiner haften. Der Gesetzgeber ist nicht generell dafür verantwortlich, allen Geschädigten das Konkursrisiko des Schädigers durch eine Pflichtversicherung für alle Fälle abzunehmen. Das ist Sache der privaten Versicherungswirtschaft. --Snevern 11:02, 18. Jul. 2018 (CEST)
Das ist doch gar nicht wahr. Der Rechtsgrund für die Haftung hat überhaupt nichts mit der Versicherungspflicht zu tun - eine Gefährdungshaftung könnte auch ohne eine Versicherungspflicht vorgeschrieben werden. Die Versicherungspflicht besteht doch gerade wegen des Risikos, daß vom Kfz hohe Schäden verursacht werden können und der Schadensersatzschuldner nicht in der Lage ist, diese zu bezahlen. Daß für viele Fälle eine Verschuldenshaftung vom Grunde her ausreichend ist, hat wenig damit zu tun, ob die daraus resultierenden Ansprüche realisierbar sind. Mit gutem Grund gehören zu vielen Privathaftpflichtversicherungen inzwischen Forderungsausfallversicherungen, die dem Geschädigten unter die Arme greifen, wenn beim "Täter" nichts zu holen ist, was inzwischen den Normalfall darstellt. Und eigentlich ist das eine reichlich widersinnige Konstruktion, daß nicht der Gefährder, sondern der Gefährdete die Kosten für die Schadensfallvorsorge tragen muß. Ob der Gesetzgeber etwas tun muß, ist diskutabel - sinnvoll wäre es auf jeden Fall, die Betreiber von Gefahrenquellen zu einem umfassenden Haftpflichtversicherungsschutz zu verpflichten, ich könnte mich auch dafür erwärmen, alle Einwohner zum Abschluß einer Privathaftpflichtversicherung - die natürlich vorsätzliche Taten nicht abdeckt, was für die Geschädigten ein Problem ist - zu verpflichten. -- Meine Versicherung hat übrigens mitgeteilt, daß der geschilderte Brandfall nicht versichert und nicht versicherbar ist und verwies auf die Gebäudeversicherung des Eigentümers sowie darauf, daß die Schäden am Fahrzeug natürlich von der Kfz-Kaskoversicherung reguliert würden (was das Risiko mal wieder dem Falschen in die Schuhe schiebt). --92.226.150.215 16:38, 18. Jul. 2018 (CEST)
Wenn du dir deinen und meinen Beitrag später in Ruhe noch einmal durchliest, wirst du den eingangs behaupteten Widerspruch gar nicht mehr finden. Einen Autobesitzer als "Betreiber einer Gefahrenquelle" zu betrachten, weil sein Fahrzeug Ziel eines Anschlags werden könnte, ist allerdings eine ziemlich verquere Sichtweise. --Snevern 16:58, 18. Jul. 2018 (CEST)

Ferne Galaxien und ihr Abstand zu uns[Quelltext bearbeiten]

Das Licht einer Galaxie, die zehn Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt ist, war zehn Milliarden Jahre bis zur Erde unterwegs. Wir sehen also einen Blick in die Vergangenheit, als das Universum noch wesentlich kleiner als heute war, denn der Raum zwischen den Galaxien dehnt sich aus. Was bedeutet dann aber, die Galaxie sei "zehn Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt"? Ist der Abstand der Galaxie von uns heute zehn Milliarden Lichtjahre und war sie vor zehn Milliarden Jahren viel näher bei uns (wenn ja, wie nahe)? Oder war sie vor zehn Milliarden Jahren zehn Milliarden Lichtjahre entfernt und ist heute viel entfernter (wenn ja, wie fern)? Oder ist das Wort "heute" in diesen beiden Fragen komplett sinnlos? --Neitram  14:19, 16. Jul. 2018 (CEST)

die 10 Milliarden LJ ist die Summe aus dem damaligen Abstand und der Entfernung, die wir seitdem zurückgelegt haben. --184.22.229.226 14:31, 16. Jul. 2018 (CEST)
Entfernungsangaben im kosmologischen Maßstab sind nicht eindeutig, siehe Entfernungsmaß. Eine Angabe in Lichtjahren ist meist als Lichtlaufzeit oder Laufzeitentfernung zu verstehen, also , wobei c die Lichtgeschwindigkeit, t0 der jetzige Zeitpunkt und tem der Zeitpunkt der Lichtemission sind. Das ist die (nicht nur) für Laien interessanteste Angabe, weil sie die Einordnung des beobachteten Ereignisses in die Geschichte des Universums erlaubt. Die anderen Entfernungsmaße, auch die Entfernung zu einem bestimmten Zeitpunkt oder die mitbewegte Entfernung, sind für spezielle Fragen interessant, helfen dem Laien aber meist nicht weiter. Das Wort "heute" ist zwar durch die Robertson-Walker-Metrik wohldefiniert ("heute" ist überall im Universum die gleiche Zeit seit dem Urknall vergangen, deshalb ist der Entwicklungszustand überall der gleiche - das ist die Homogenität aus dem Kosmologischen Prinzip), andererseits aber auch irrelevant, da wir anderswo nichts im heutigen Zustand beobachten können. --Wrongfilter ... 14:51, 16. Jul. 2018 (CEST)
Die hier verlinkten Artikel ist wunderbare Beispiele für Texte, bei den Laien schon nach den wenigen Sätzen aussteigen.--Schaffnerlos (Diskussion) 15:36, 16. Jul. 2018 (CEST)
Danke, Wrongfilter. Vermutlich müsste man es an dieser und dieser animierten Grafik ablesen können, aber ich steige da noch nicht durch, auch nicht nach dem Versuch der Lektüre von en:Comoving and proper distances. Wenn die Laufzeitentfernung der Galaxie zu uns zehn Milliarden Lichtjahre ist, wie groß ist dann die mitbewegte Entfernung (comoving distance) und wie groß ist dann die physikalische Entfernung (proper distance)? --Neitram  15:50, 16. Jul. 2018 (CEST)
Ob man das aus den verlinkten Graphiken ablesen kann, durchschaue ich auch nicht so schnell... Die verschiedenen Entfernungen hängen alle von der Rotverschiebung des beobachteten Objekts ab, sowie von den kosmologischen Parametern. Dazu muss man ein paar Integrale lösen, das geht im allgemeinen nur numerisch. Ich habe das mal in python gerechnet (mit en:astropy) und den aktuellen Werten der kosmologischen Parameter (Planck 2015): Eine Rückblickzeit von 10 Mrd. Jahren entspricht einer Rotverschiebung von z=1.72. Das gibt eine mitbewegte Entfernung von 4.87 Gpc oder 15.9 Mrd. Lichtjahren. Das ist auch die proper distance zum heutigen Zeitpunkt; bei der Emission muss man das durch 1+z=2.72 dividieren, das sind also 1.79 Gpc = 5.84 Mrd. Lichtjahre. Es gibt auch online Rechner für so was, in diesem Fall z.B. dieser. --Wrongfilter ... 16:17, 16. Jul. 2018 (CEST)
Danke! Dann sehen fasse ich kurz mein bisheriges Verständnis zusammen: 1) Wir sehen die Galaxie mit einer bestimmten Rotverschiebung, aus der wir eine Lichtlaufzeit von zehn Milliarden Jahren folgern können. 2) Wir sehen demnach die Galaxie in einem Zustand, wie sie vor zehn Milliarden Jahren aussah. 3) Wir bezeichnen dies als eine Entfernung der Galaxie von zehn Milliarden Lichtjahren. 4) Tatsächlich war diese Galaxie vor zehn Milliarden Jahren aber nur etwa 6 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt. 5) Heute ist diese Galaxie etwa 16 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt. Soweit korrekt? --Neitram  13:12, 17. Jul. 2018 (CEST)
(1) und (2) korrekt. (3) wäre nach meinem Dafürhalten eine sinnvolle Konvention, da die verwendete Einheit "Lichtjahr" geradezu danach ruft. Ansonsten verwenden Astronomen ja lieber die Einheit Parsec für Entfernungen. Nach meinem Eindruck wird in der populären Presse immer die Lichtlaufzeit angegeben, es gibt aber keine "offiziellen" Empfehlungen, das so zu machen. (4) und (5) korrekt, wenn man unter Entfernung die "Eigenentfernung" versteht, die sich ergibt, wenn man die Zeit anhält und einen Maßstab zwischen uns und die Galaxie legt. --Wrongfilter ... 13:33, 17. Jul. 2018 (CEST)
Danke, das hat mir viel zum Verständnis geholfen! Darf ich noch eine Zusatzfrage stellen, die sich daraus ergibt? Sehen wir die Galaxie unter einem Bildwinkel, der zum Emissions-Zeitpunkt passt (Entfernung 6 Mrd. LJ), oder zu einem Bildwinkel, der zu 10 Mrd. LJ passt, oder noch anders? --Neitram  17:12, 17. Jul. 2018 (CEST)
Im homogenen Universum ist der Bildwinkel der, den die Verbindungslinie wir-Galaxie zur Galaxie zum Emissionszeitpunkt bildete. Inhomogenitäten in der Masseverteilung zwischen uns und der Galaxie rütteln ein bisschen am Lichtpfad (schwacher Gravitationslinseneffekt) und lokale Anisotropien prägen uns und der Galaxie Eigenbewegungen auf, die zu einer Verdrehung der Verbindungslinie führen. Vor allem aber wird sich die Galaxie drehen und verändern, so dass der heutige Winkel keine Bedeutung hat. --Wrongfilter ... 19:56, 17. Jul. 2018 (CEST)
Danke, das heißt also, die scheinbare Größe entspricht der Entfernung von 6 Mrd. LJ -- also die Galaxie sieht deutlich größer aus, als sie bei einer Entfernung von 10 Mrd. LJ aussehen würde? --Neitram  08:17, 18. Jul. 2018 (CEST)
Ach, das meinstest du mit "Bildwinkel"? Nein, die scheinbare Größe ist mit dem wahren Durchmesser über die Winkeldurchmesserentfernung (en:Angular diameter distance) verknüpft. --Wrongfilter ... 08:24, 18. Jul. 2018 (CEST)
Der Rechner, den du verlinkt hattest [1] ergibt jedoch bei mir (sofern ich die richtigen Zahlen eingestellt habe) etwa eine Angular size distance von etwa 5,9 Mrd. LJ? --Neitram  09:39, 19. Jul. 2018 (CEST)
Stimmt, gut beobachtet. In räumlich flachen Universen (und damit in unserem) sind Eigenentfernung und angular size distance tatsächlich gleich. Wenn du links auf "open" drückst, dann unterscheiden sie sich. --Wrongfilter ... 09:53, 19. Jul. 2018 (CEST)
Dann ist meine Schlussfolgerung "die Galaxie sieht deutlich größer aus, als sie bei einer Entfernung von 10 Mrd. LJ aussehen würde" also korrekt? --Neitram  14:25, 19. Jul. 2018 (CEST)

Todesstrafe in den USA[Quelltext bearbeiten]

Ist es eigentlich Absicht, dass zum Tode Bestrafte immer erst lange (20 Jahre und mehr) in Haft sitzen, bevor sie hingerichtet werden? Will man es quasi vermeiden, dass es ihnen durch eine sofortige Hinrichtung zu angenehm gemacht wird? --184.22.229.226 18:26, 16. Jul. 2018 (CEST)

Nein, man will vermeiden, dass man einen hinrichtet, der vielleicht doch unschuldig ist. Das ist nämlich meistens nicht wieder rückgängig zu machen. --Snevern 18:48, 16. Jul. 2018 (CEST)
+1, es gibt ja auch Beispiele, bei denen die Verurteilten deutlich eher hingerichtet wurden, etwa Timothy McVeigh. -- Platte ∪∩∨∃∪ 18:59, 16. Jul. 2018 (CEST)
vielleicht liegt das an unterschiedlichen Gesetzen der einzelnen US-Bundesstaaten? --Jo.Fruechtnicht (Diskussion) 19:20, 16. Jul. 2018 (CEST)
Eventuell teilweise, es hängt aber auch davon ab (siehe z.B. en:Capital_punishment_in_the_United_States#State_collateral_review), ob der Verurteilte alle Berufungswege wahrnimmt (bei Michael Bruce Ross hats 18 Jahre gedauert obwohl er auf weitere Rechtsmittel verzichtet hat, sonst hätte es noch länger gedauert) und eventuell auch davon, wie eindeutig die Beweise sind.
eine Übersicht über die durchschnittliche "Wartezeit" pro Staat hab ich auf die Schnelle nicht gefunden, aber es gibt einige Artikel wie en:List of offenders executed in the United States in 2017, wenn man da mehrere durchgeht und Daten sammelt kann man eine Statistik nach Staat erstellen, allerdings sind da natürlich nur die berücksichtigt, die auch hingerichtet werden und nicht vorher an einem natürlichen Tod sterben. --MrBurns (Diskussion) 21:15, 16. Jul. 2018 (CEST)
PS: und es gibt in der englischsprachigen Wikipedia auch einen Artikel zu jedem Bundesstaat. Leider findet man da oft keien Daten zur durchschnittlichen Verweildauer, aber durchaus andere intressante Fakten. Besonders extrem ist z.B. bei en:Capital punishment in California: 747 in der Todeszelle (Stand August 2017), aber seit 1976 nur 13 Hinrichtungen. Dennoch sind 2 Versuche, die Todesstrafe in Kalifornien per Referendum abzuschaffen, gescheitert (2012 und 2016). Die Amerikaner sind bei politischen Fragen halt teilweise etwas komisch (die Europäier wohl auch, nur fällt das uns weniger stark auf, weil wirs gewohnt sind). --MrBurns (Diskussion) 22:31, 16. Jul. 2018 (CEST)
Die USA sind nur demokratischer als Europa. Denn würde die Frage zur Todesstrafe in einer Volksabstimmung geregelt, dann hätten wir sie auch. Es gibt keinen Grund, sich wegen moralischer Überlegenheit auf die Schultern zu klopfen. Yotwen (Diskussion) 09:50, 17. Jul. 2018 (CEST)
Einspruch und Einspruch. "Europa" ist zunächst mal überhaupt kein politisches, sondern ein geographisches Gebilde. Solltest du die EU meinen, dann ist die sogar ganz sicher undemokratischer als die USA, aber für die einzelnen europäischen Staaten, namentlich Deutschland, bezweifele ich die Richtigkeit dieser pauschalen Aussage stark.
Und was die Zustimmung zur Todesstrafe angeht: Hast du wirklich aktuelle und verlässliche Zahlen darüber, dass zum Beispiel in Deutschland eine Mehrheit die Wiedereinführung der Todesstrafe befürwortet?
Eine generelle moralische Überlegenheit gibt es sicher nicht - aber im Hinblick auf die Todesstrafe sehe ich die sehr wohl. Und damit auch einen Grund, sich selbst auf die Schulter zu klopfen. --Snevern 12:10, 17. Jul. 2018 (CEST)
Würde ich auch so sehen. Nach diversen Umfragen sind die Mehrheit der Deutschen gegen die Wiedereinführung der Todesstrafe. Eine generelle moralische Überlegenheit Europas oder Westeuropas gegenüber den USA sehe ich nicht, auch nicht wenn man nur die politische Moral betrachtet. Ich war da lange Zeit anderer Auffassung, da der Imperialismus in der US-Politik noch immer sehr stark ist und im privaten Bereich vor Allem bei wirtschaftlichen und sozialen Fragen oft eine Wild-West-Mentalität vorherrscht (daher jeder schaut nur auf sich + eventuell Verwandte und Freunde), aber ich glaub mittlerweile dass die Einstellung in Europa nicht viel anders ist, nur dass außer den USA derzeit kein Staat einen ausreichenden militärisch-industriellen Komplex hat um tatsächlich so imperialistisch wie die USA zu agieren (China wird aber irgendwann aufschließen, schauen wir mal was die Chinesen dann machen werden).
Aber bei der Todesstrafe braucht man gar keine subjektiven moralischen Argumente. Man kann es ganz objektiv gesamtgesellschaftlich analysieren: die Todesstrafe ist im Vergleich zur lebenslangen Freiheitsstrafe ohne Möglichkeit auf Bewährung (was ja in den USA meist die Alternative zur Todesstrafe für schweere Mordfälle ist) teurer und schreckt auch nicht mehr ab. Die einzige moralische Grundlage der Befürworter der Todesstrafe in den USA ist daher in der Regel eine primitive Rachemoral nach dem Motto Auge für Auge, Zahn für Zahn. Da ist unsere Strafmoral in die Richtung Schutz der Gesellschaft vor eventuell gefährlichen Personen und wenn möglich Resozialisierung jedenfalls überlegen und zwar nicht nur subjektiv-moralisch sondern eben auch ökonomisch und gesamtgesellschaftlich betrachtet. --MrBurns (Diskussion) 22:52, 17. Jul. 2018 (CEST)
Die Chinesen haben doch schon längst aufgeschlossen, und dank Trump tun sie es im Moment sogar in verstärktem Maße. Für einen Handelskrieg mit China ist es längst zu spät; das wird Trump vielleicht noch merken (vielleicht auch nicht). Dennoch braucht man keine Angst davor zu haben, China könnte in die Fußstapfen der USA treten und seinerseits versuchen, die Welt nach ihrem Vorbild umzuformen - so wie die USA einst in die Fußstapfen Englands getreten sind. Wer das glaubt, denkt westlich-imperialistisch und hat keine Ahnung davon, wie China funktioniert und wie Chinesen sich, ihr Land und die Welt sehen. Der Westen hat lange Zeit geglaubt, dass der wachsende Wohlstand und der Einzug des Kapitalismus in die Gesellschaft früher oder später zwangsläufig zu einem Umsturz in China führen werde und zu einer Demokratisierung, womöglich nach westlichem Vorbild. Das ist völlig absurd. Es ist bislang nicht passiert und es wird auch künftig nicht passieren. Der steigende Einfluss Chinas auf die Welt ist meines Erachtens nicht aufzuhalten, aber andererseits eben auch nicht zu fürchten. --Snevern 10:55, 18. Jul. 2018 (CEST)

In Deutschland hat die Resozialisierung von Straftätern einen anderen Stellenwert als in den USA. Dort bedeutet "lebenslänglich" oft, dass eine Entlassung ausgeschlossen ist, sofern keine formelle Begnadigung erfolgt. (Auch jugendliche Straftäter werden gelegentlich zu lebenslanger Haft verurteilt und verbringen dann Jahrzehnte hinter Gittern.) Eine Haftdauer von 20 Jahren vor der Hinrichtung ist in diesem Zusammenhang nicht übermäßig lang.

Insgesamt muss natürlich auch gesehen werden, dass Todesurteile in den USA nur teilweise tatsächlich vollstreckt werden. Das Muster, welche Täter auch wirklich hingerichtet werden, erschließt sich mir nicht. Ich habe aber den Eindruck, dass dies bevorzugt in den Fällen erfolgt, in denen die Tat hohe Medienwirksamkeit hatte oder der Täter besonders grausam vorgegangen ist. Letzteres kann man in Deutschland ggf. mit der "besonderen Schwere der Schuld" vergleichen, die besondere Anforderungen an die etwaige Freilassung des Täters stellt.

Mit anderen Worten: Ein Täter, der zum Tode verurteilt wurde, kann nach den Gesetzen des jeweiligen Bundesstaats hingerichtet werden. Ob und wann das geschieht, weiß der Täter nicht. Diese Ungewissheit soll eine zusätzliche Strafe sein. (Ob ein Insasse eine Verkürzung der Strafe durch vorzeitigen Tod als Chance sieht, vermag ich nicht zu beurteilen.) --Vertigo Man-iac (Diskussion) 12:45, 17. Jul. 2018 (CEST)

Noch eine interessante Darstellung. Hast du dafür, dass diese Unsicherheit bewusst als zusätzliche Strafe eingesetzt wird, eine Quelle? Meines Wissens verzögert vor allem die juristische Aufarbeitung durch Revisionsverfahren die Hinrichtung, dazu kommen technische oder juristische Probleme um die Hinrichtungsart, wie etwa in Kalifornien, wo man sich über die Giftspritze streitet. Es mag ja durchaus sein, dass manch ein Hardliner es billigend in Kauf nimmt, wenn ein Todeskandidat zusätzlich leidet, aber dass ein Bundesstaat der USA explizit die Ungewissheit über das ob und wann der Hinrichtung als zusätzliche Bestrafung einsetzt, wage ich doch stark zu bezweifeln. --Snevern 13:00, 17. Jul. 2018 (CEST)
Wenn es keine Absicht ist, dann wird es zumindest billigend in Kauf genommen: Death Row Phenomenon --Vertigo Man-iac (Diskussion) 14:01, 17. Jul. 2018 (CEST)
Nach diesem Artikel lag die Zustimmung zur Wiedereinführung der Todesstrafe 2014 bei ca. 25 %. 2014 waren noch keine Anschläge in Deutschland und deutlich weniger in Paris bekannt und Dutroux war schon verdaut. Es ist wohl nur eine Frage, welche Ideen man den Leuten vorher in den Kopf ruft. Yotwen (Diskussion) 13:55, 17. Jul. 2018 (CEST)
Also so eine Regelung wird ja nicht nach Wetterlage eingeführt und wieder abgeschafft. Es ist schon klar, dass kurz nach bestimmten Verbrechen die Umfrageergebnisse hoch gehen, aber generell gibt es in Deutschland schon seit Jahrzehnten keine Mehrheit mehr für die Wiedereinführung der Todesstrafe. Natürlich ließe sich das durch "Wahlkämpfe" im Vorfeld einer solchen Abstimmung und durch entsprechende Beeinflussung durch die Presse manipulieren. Aber die Aussage, wir hätten die Todesstrafe hier (in Deutschland), wenn es darüber "wie in den USA" Volksabstimmungen gäbe, lässt sich schlicht nicht aufrecht erhalten.
Das Death Row Phenomenon gibt es zweifellos, und es ist extrem belastend und rechtsstaatlich fragwürdig. Aber eine willkürliche eingesetzte Ungewißheit, die ja schon beinahe an die berüchtigte Foltermethode der Scheinhinrichtung grenzen würde, gibt es meines Wissens in keinem Bundesstaat. --Snevern 14:47, 17. Jul. 2018 (CEST)
Ich formulieres es dann mal anders: Die Ungewissheit ist für die Verurteilten wie eine zusätzliche Bestrafung.
Durch Umwandlung der Todesstrafe in lebenslange Haft könnte der psychische Druck von den Insassen genommen werden, zumal ja ohnehin nur ein Teil der Todesstrafen tatsächlich vollstreckt wird. Da dies aber nur in sehr geringem Umfang passiert, sehe ich hier zumindest eine Billigung, wenn nicht sogar (unausgesprochene) Absicht.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 15:15, 17. Jul. 2018 (CEST)
Es gibt in den USA keine Volksabstimmungen zu solchen Themen. Aber jeder US-Bürger kennt "seine" beiden Senatoren. Und das Wahlrecht stellt sicher, dass Sentoren eine gehörige Portion Populismus fressen müssen, um ihren Sitz zu erhalten. Das hat dann insbesondere in den Swing-States die Wirkung, dass sich dort ein demokratischer Bewerber mit extremeren Positionen präsentiert, als ein republikanischer in "liberaleren" Staaten. Hinzu kommt, dass Richter und Staatsanwälte gewählt werden, wobei ihre Verurteilungsquote und ihr Härte-Index im Wahlkampf thematisiert werden.
Ein analoges Wahlverfahren führt in der Wikipedia zu Weichspülurteilen in Löschentscheidungen. In den USA führt es zu zunehmend harten Urteilen, die längst jeden Sinn vermissen lassen. Statt die Ghettos auszutrocknen und den Rassismus zu bekämpfen bezahlt man lieber Unsummen für Gefängnisse. Yotwen (Diskussion) 14:56, 17. Jul. 2018 (CEST)
+1 zu Man-iac, +1 zu Yotwen. --Snevern 15:52, 17. Jul. 2018 (CEST)
Ich nehme mal an, daß die Entscheidung, ein unanfechtbares Todesurteil zu vollstrecken, eine politische ist. Damit sind die Verurteilten politische Munition für die Amtsinhaber, um bei Bedarf $wasauchimmer demonstrieren zu können. Sie wären also "schön blöd", wenn sie ihre "Vorräte" sinn- und nutzlos "verballern" würden und abschließend mit "leeren Händen" dastünden. (Das Gleiche gilt für Begnadigungen: Wenn jemand erstmal statt der Spritze das "Lebenslänglich" erhalten hat, ist er "verbraucht" und kann hinterher nicht wieder auf die Liege geschnallt werden.) Daß die Bevölkerung aus ethisch-moralischen Gründen gegen die Todesstrafe wäre, ist nicht zwingend: Gerade wenn man sich modernen islamistischen Terrorismus ansieht, kann man auch der Ansicht sein, daß normale "humane" Hinrichtungen für diesen Abschaum eine viel zu milde Strafe sind. Man kann aber aus utilitaristischen Erwägungen trotzdem gegen "harte" Strafen sein: Rache schön und gut, aber eine Strafe hat noch nie Tatfolgen rückgängig gemacht. Bleibt als rationaler Strafzweck also nur die Generalprävention, und die funktioniert insbesondere bei Religioten und anderen Irren offensichtlich nicht. Und dann gibt es auch noch das (problematische) Argument, daß eine hohe Strafandrohung Täter zu Verdeckungsmorden motivieren könnte: Wenn man anderweitig an den Galgen käme, könnte man auch unerwünschte Zeugen zum Schweigen bringen oder versuchen, sich den Weg freizuschießen. [Ja, und die übrigen tausendundvier Argumente lasse ich dann mal weg.] Die moralisch hochstehenderen Europäer kann ich jedenfalls nicht erkennen, auch ist die Todesstrafe nicht unbedingt moralisch minderwertig. (Übrigens haben sich die Japaner auch ziemlich Zeit gelassen, bis sie diesen U-Bahn-Giftgas-Attentäter aufgehängt hatten. Man kann das nicht auf die USA - bzw. manche Staaten - beschränken.) --85.178.40.215 17:12, 17. Jul. 2018 (CEST)
Nein, die Hinrichtung und ihr Zeitpunkt ist keine politische, sondern eine juristische Frage. Politisch wird es erst dann, wenn der Verurteilte ein Gnadengesuch stellt (was vermutlich die meisten tun) - die Entscheidung darüber kann der Amtsinhaber dann hinausziehen oder beschleunigen, je nachdem, wie es ihm gerade politisch in den Kram passt.
Staaten mit Todesstrafe (oder Zeiten, in denen sie galt) sind keineswegs generell friedlicher als die anderen - eher umgekehrt. So gesehen funktioniert die Abschreckung tatsächlich nicht. Entscheidend für eine wirksame Abschreckung sind nicht das absolute Strafmaß, sondern eine hohe Aufklärungsquote und eine zeitnahe Verurteilung und Bestrafung. --Snevern 19:13, 17. Jul. 2018 (CEST)
In DLand kann man wegen fahrlässiger Tötung mit "bis zu fünf Jahren" verurteilt werden. Seltsamerweise kann man wegen Schwarzfahrens aber auch ein paar Monate einrücken, um Zahlungen zu erzwingen, die man im Knast nicht erwirtschaften kann.
Völlig irre Ungleichgewichte zwischen Tat/Tatwirkung und Strafe sind nicht auf Länder mit Todesstrafe beschränkt. Yotwen (Diskussion) 11:23, 18. Jul. 2018 (CEST)
Das ist zwar (theoretisch) richtig, aber nicht der Normalfall. Das mögliche Strafmaß wird in der Praxis selten ausgeschöpft. Bei einem notorischen Schwarfahrer - und nur in diesem Fällen dürfte es zur Haftstrafe kommen - ist von Vorsatz auszugehen. Bei fahrlässiger Tötung ist der Vorsatz wohl auszuschließen (ansonsten liegt zumindest Totschlag vor). Da müssen schon außergewöhnliche Umstände vorliegen, wenn es zu einer längeren Haftstrafe kommt.
Ansonsten muss man auch sehen, dass die Frage nach dem "angemessenen" Strafmaß im Zeitablauf einem Wandel unterliegt. Manche Delikte, die früher schwer bestraft wurden, sind heute gar nicht mehr strafbar, andere waren früher gesellschaftlich akzeptiert und werden heute (schwer) bestraft. Wenn sich politische Mehrheiten finden, können auch die Gesetze angepasst werden.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 12:52, 18. Jul. 2018 (CEST)
Man kann das auch anders ausdrücken: Weil wir es mit Gerechtigkeit nicht geschafft haben, haben wir Gerichte geschaffen. Yotwen (Diskussion) 13:59, 18. Jul. 2018 (CEST)
Dummerweise ist Gerechtigkeit hochgradig subjektiv. Die Richter sollen aber objektiv und anhand der (vorab bekannten) Gesetze und Vorschriften urteilen. Das funktioniert mal besser, mal schlechter. Aber eigentlich funktioniert es ganz gut.--Vertigo Man-iac (Diskussion)
Die Subjektivität betrifft aber genauso den Gesetzgeber - einmal stellt er den Glauben an Hexerei unter Strafe, dann die Hexerei. Ähnlich bei "Sexualstraftaten" wie Ehebruch, homosexuellen Beziehungen (zeitgenössisch "Unzucht" genannt), Kuppelei durch Überlassung einer Unterkunft an ein unverheiratetes Paar und Klosterflucht, auch in Fällen von Gotteslästerung und Majestätsbeleidigung - man ist erstaunt, wofür man alles einen Kopf kürzer gemacht werden konnte. Und selbstverständlich kann "fahrlässige Tötung" auch ein Vorsatzdelikt sein: Ein und derselbe Sachverhalt - Rasen mit einem Kfz - wird einmal als fahrlässige Tötung, anderswo als Mord (dolus eventualis) verfolgt. Es wäre unter Umständen gut vertretbar, jedes Mal, wenn ein LKW-Fahrer mal wieder einen Radfahrer auf dem Radweg totgefahren hat, auf Mord zu erkennen: Der Kraftfahrer weiß schließlich um die Existenz des Toten Winkels und nimmt den Tod eines Radfahrers trotzdem in Kauf, und das aus Habgier: Er lehnt die Tätigkeit nicht ab, um ein Einkommen sicherzustellen. Das ist einwandfrei Mord aus niedrigen Motiven. Und nach welchen objektiven Maßstäben soll nun der Gesetzgeber handeln? --92.226.150.215 17:16, 18. Jul. 2018 (CEST)
Das schrieb ich ja schon darüber: Die Frage der Strafbarkeit ist im Zeitablauf unterschiedlich. Die Einschätzung zum Mord aus niederen Motiven dürftest Du hingegen ziemlich exklusiv haben. ;-) --Vertigo Man-iac (Diskussion) 19:05, 18. Jul. 2018 (CEST)
Mit letzterem dürftest Du Dich im Irrtum befinden - das wird zunehmend genau so gesehen. Und dem Irrglauben, daß es nur ein Kavaliersdelikt ist, jemandem im Straßenverkehr totzurasen, unterliegen noch viel zu viele - tatsächlich ist es nur ein schmaler Grat zwischen bodenlosem Leichtsinn und billigender Inkaufnahme der möglichen Folgen und damit der Mordanklage. Eigentlich ging es aber darum, das "subjektive Gerechtigkeitsgefühl" gegenüber der "objektiven Gesetzlichkeit" zu relativieren - letztere ist auch nicht besser. Und was die fehlende Abschreckungswirkung in Staaten mit Todesstrafe angeht: Das ist empirisch gar nicht überprüfbar. Man kann nämlich nicht widerlegen, daß es mit der anderen Alternative nicht viel schlimmer/besser wäre. --92.226.150.215 21:32, 18. Jul. 2018 (CEST)
Kein Mensch sieht das so wie du. Wenn sich zwei Verkehrsrowdies ein Rennen liefern und dabei den Tod Unbeteiligter in Kauf nehmen, dann kann man über Vorsatz nachdenken, und damit über eine Mordanklage bzw. -verurteilung. Dass das zunehmend genau so gesehen wird, bleibt abzuwarten. Aber wirklich kein vernünftig denkender Mensch würde auch nur an sowas denken, wenn ein Berufskraftfahrer seinen Beruf ausübt, obwohl er weiß, dass im Straßenverkehr Menschen wegen eines toten Winkels sterben. Einem Beruf nachzugehen, hat mit dem Mordmerkmal Habgier null komma garnichts zu tun, und "einwandfrei Mord aus niedrigen Motiven" sieht darin keiner, der davon ein kleines bisschen Ahnung hat.
Die fehlende Abschreckungswirkung der Todesstrafe lässt sich selbstverständlich problemlos feststellen, denn es gibt ja zahlreiche Beispiele vergleichbarer Gesellschaften mit und ohne Todesstrafe (gleichzeitig oder zeitlich aufeinander folgend). Man kann das natürlich genauso leugnen wie den Klimawandel: Wer nicht sehen will, wird auch nicht sehen. An den Tatsachen ändert das aber in beiden Fällen nichts. --Snevern 23:37, 18. Jul. 2018 (CEST)

DVB-T2 in HD für umme? Ich kanns nicht glauben! TV-Techniker und -Fachleute, bitte melden![Quelltext bearbeiten]

Eben gerade diese Anzeige bei Focus-online gesehen. Gibts das wirklich, was die behaupten? Ist sowas seriös? Oder welche Abzocke steckt dahinter? Bitte bitte um ehrliche fachliche Antworten. Danke! (und wenn das funktioniert und seriös ist, werd ichs kaufen.) Nochmals Danke.

--92.217.95.23 20:43, 16. Jul. 2018 (CEST)

Man darf solchen Anzeigen prinzipiell nicht vertrauen, auch nicht wenn sie auf seriösen Webseiten geschaltet werden. Die verlinkte Seite macht keinen sehr seriösen Eindruck (Name, der Text ist offenbar eine maschinelle Übersetzung). Wobei es gibt DVB-T2 in HD kostenlos. Nur eben nicht in Deutschland. Die Maschinenübersetzung und die Preisangaben in $ lassen aber darauf schließen, dass der Text ursprünglich gar nicht für den deutschen markt gedacht wurde, später hat mans übersetzt um seine Produkte (Antenne, etc.) auch im deutschsprahcigen Raum verkaufen zu können. --MrBurns (Diskussion) 20:51, 16. Jul. 2018 (CEST)
Ein Fachmensch sieht, dass das abgebildete Produkt nicht für den europäischen Markt hergestellt wurde, In Deutschland und Europa sind Belling-Lee-Steckverbinder für terrestrisches Fernsehen üblich, in Nordamerika F-Steckverbinder. Es gibt zwar auch in Deutschland DVB-T2-Antennen mit F-Steckverbinder. Da ist dann aber ein Adapterkabel dabei. Dieser Anbieter wirbt auch mit anderen Bildern, wo z.B. ATSC-Set-Top-Box für den nordamerikanischen Markt zu sehen ist. --Rôtkæppchen₆₈ 20:59, 16. Jul. 2018 (CEST)
Die verkaufen nur eine Antenne, mehr nicht. Der DVB-T2-HD-Receiver kommt dazu. Und da ist ÖRR gemäß Rundfunkstaatsvertrag unverschlüsselt und Privatfernsehen bis auf wenige unbedeutende Ausnahmen entgeltpflichtig und verschlüsselt. --Rôtkæppchen₆₈ 20:54, 16. Jul. 2018 (CEST)

Würde das Ding auch funktionieren, wenn ich einen Uraltfernseher oder einen Neuen ohne DVBT2-Decoder hätte? 92.217.95.23 20:56, 16. Jul. 2018 (CEST)

Ja, aber mit Geisterbild, sofern es bei Dir in der Gegend noch einen Sender gibt, den Dein Fernseher ohne Set-Top-Box empfangen kann. --Rôtkæppchen₆₈ 21:00, 16. Jul. 2018 (CEST)
Also ist das gelogen? "...Schließen Sie einfach TV Fix an jedem Fernseher oder Monitor an den Sie besitzen. Alle Kabel sind im Lieferumfang enthalten. Drücken Sie den Netzschalter und fertig. Nein ernsthaft, es dauert buchstäblich 10 Sekunden und Sie können alles ansehen, was Sie wollen...." 92.217.95.23 21:02, 16. Jul. 2018 (CEST)
Wenn mir ein Verkäufer sagt: „Sie werden es nicht glauben, aber es stimmt tatsächlich“, dann gehe ich stark davon aus, dass er lügt, dass sich die Balken biegen. --Kreuzschnabel 22:07, 16. Jul. 2018 (CEST)
Der Verkäufer geht wahrscheinlich von US-amerikanischen Verhältnissen aus. In USA ist es gesetzlich festgelegt, dass jeder verkaufte Fernseher ATSC-tauglich sein muss. ATSC ist das US-Gegenstück zu DVB-T und teilweise DVB-C. Es genügt also tatsächlich, eine für Digitalfernsehen entfeinerte Zimmerantenne an die Glotze anzuschließen, um digitales Antennenfernsehen zu glotzen. --Rôtkæppchen₆₈ 17:26, 17. Jul. 2018 (CEST)
Das stimmt zwar, aber die Regel gibts nicht seit Jahrzehnten, daher es gibt noch genug Leute, die noch nicht-ATSC-fähige Fernseher herumstehen haben. --MrBurns (Diskussion) 23:02, 17. Jul. 2018 (CEST)
In USA sind ATSC-Tuner seit 1. März 2007 für alle Fernseher Vorschrift. Für ältere Fernseher gibt es für 40 Talerchen eine passende Settopbox. --Rôtkæppchen₆₈ 23:19, 17. Jul. 2018 (CEST)
Also stimmt "nicht nach Jahrzehnten": von "Jahrzehnten" kann man m.E. erst ab 20 Jahren sprechen. --MrBurns (Diskussion) 23:41, 17. Jul. 2018 (CEST)
How about "...nach eineinhalb Jahrzehnten"?--Nurmalschnell (Diskussion) 12:10, 19. Jul. 2018 (CEST)
So gesehen kannst du auch "nach 0,1 Jahrzehnten" sagen, aber ich bezog mich aiuf den Fall, dss man "nach Jahrzehnten" ohne eine genauere Angabe sagt. In dem Fall hier wärens übrigens 1,1 Jahrzehnte. --MrBurns (Diskussion) 16:23, 19. Jul. 2018 (CEST)

17. Juli 2018[Quelltext bearbeiten]

Schwerkraft[Quelltext bearbeiten]

Es wird ja postuliert, dass Massen sich anziehen. Hat man diese Anziehung schon einmal ausserhalb der Erdanziehung nachweisen können? Gibt es innerhalb der Erdanziehung nicht auch eine Schein-Anziehung? Denn die Schwerkraftvektoren zweier Massen sind ja nicht parallel, sondern zeigen beide zum Erdmittelpunkt. Und dadurch müsste doch eigentlich der Eindruck entstehen, die Massen wollen aufeinander zu, oder nicht? Oder anders formuliert: Die Schwerkraftvektoren zweier Massen kann ich in zwei parallele Vektoren zerlegen und zwei, die aufeinanderzu zeigen. Wie nennt sich diese Scheinkraft? --184.22.229.226 02:56, 17. Jul. 2018 (CEST)

Das mit der Anziehung ist nur ein vereinfachtes Bild, das davon ausgeht, dass die Schwerkraft eine Kraft ist. Bis vor knapp über hundert Jahren hat man das auch geglaubt. Mittlerweile hat man aber die Allgemeine Relativitätstheorie, die besagt, dass in Wirklichkeit die Raumzeit gekrümmt ist und alle Objekte sich einfach (wenn keine Kräfte auf sie wirken) sich auf Geodäten (den kürzesten Verbindungen zwischen zwei Punkten, das sind eben bei gekrümmten Räumen keine Geraden, das sieht man schon bei recht einfachen Beispielen wie der Kugeloberfläche).
Zu der Sache mit den Vektoren: die Schwerkraft der Erde ist schwach genug, dass man dieses Kraftbild verwenden kann ohne irgendwelche messbaren Abweichungen davon feststellen kann. Die Massen ziehen sich dann auch gegenseitig an, eine Scheinkraft entsteht natürlich auch wenn man die Massen z.B. auf eine komplett flache Oberfläche legt. Diese wird aber üblicherweise bei Einführungsvorlesungen in die Physik ignoriert. Ich vermute, dass sie einfach viel kleiner ist als die direkte Anziehung zwischen den Massen bei üblichen Experimenten wie der Gravitationswaage nach Cavendish. --MrBurns (Diskussion) 03:36, 17. Jul. 2018 (CEST)
Oh Mann. Fangen wir vllt. besser damit an, dass Gravitation als eine der fundamentalen Wechselwirkungen der Physik angesehen wird. Alle Massen ziehen sich danach an (die ART versucht zu erklaeren, "wie" und "warum"). Nachgemessen wurde das bereits etliche Male, siehe BrBurns Link auf Gravitationswaage. Dort misst man genau die Kraft zwischen den Kugeln (und das ist eine echte Kraft, keine Scheinkraft). Wenn die beteiligten Massen "gross genug" sind, dann kann man das auch mit blossem Auge sehen, z.B. bei Gezeiten. -- Iwesb (Diskussion) 04:05, 17. Jul. 2018 (CEST)
Ich meine, dass es nach der ART eben keine Anziehung ist, weil jede Kugel eben nur den kürzesten Weg zwischen zwei Raumzeitpunkten nimmt, was sie auch ohne Gravitation machen würde, nur dass die kürzeste Verbindung dann eine Gerade wäre. Daher die Kugeln nähern sich zwar an, sind aber noch immer auf einer Geodäte und daher kräftefrei, also wäre die Anziehung nur ein Scheineffekt, der dadurch auftritt, dass man eine Kraft bräuchte, um z.B. die wenn man die erste Kugel am Anfang im Koordinatenursprung annimmt, dies auf die Raumzeitgerade (c*t,0,0,0) zu zwingen. Aber es stimmt, dass das eigentlich eher wenig mit dem zu tun hat, auf das die IP wohl hinaus will. --MrBurns (Diskussion) 15:56, 17. Jul. 2018 (CEST)
Nicht den kürzesten Weg, sondern den längsten. --Digamma (Diskussion) 20:01, 17. Jul. 2018 (CEST)
theoretisch kann eine Geodäte auch der längste Weg sein. In der ART ist es aber üblicherweise der kürzeste. Im Minkowski-Raum, also wenn keine Gravitation vorherrscht, gibts es sogar keinen längsten Weg. Der Minkowski-Raum ist zwar ein Grenzfall, der in dder Realität nie vorkommt bzw. maximal in einem Punkt, aber die ART funktioniert nur mit dieser Grenzwertbildung richtig, weil sie sich sonst nicht mit der beobachteten Physik in Übereinkunft bringen lässt. Ebenfalls Teil der ART ist das "principle of General covariance" (die deutsche Bezeichnung dafür weiß ich leider nicht), das besagt, dass man die Raumzeit für jeden punkt lokal in den Minkowskiraum transformieren kann, nur eben nicht global. Das "principle of General covariance" ist eine Folge des starken Äquivalenzprinzips, das besagt, dass man Beschleunigung lokal nicht von Gravitation unterscheiden kann. --MrBurns (Diskussion) 23:16, 17. Jul. 2018 (CEST)
Es wäre einfach widersinnig, anzunehmen, die beiden Probemassen in deinem Gedankenexperiment würden zwar beide von der Erde, aber nicht voneinander angezogen. Dazu müsste jede der Probemassen ja „wissen“, welche der anderen beteiligten Massen die Erde ist (und sie anziehen darf) und welche die zweite Probemasse (die es nicht darf). Wesentlich logischer ist es, anzunehmen, dass der Grad der Anziehung zwischen zwei Massen nicht von ihrem Namen abhängt, sondern nur von den Beträgen ihrer Massen und ihrem Abstand zueinander. Es ist naturgemäß nicht möglich, hieb- und stichfest zu beweisen, dass das immer und überall stimmt, aber es gibt bislang auch keinen vernünftigen Grund, daran zu zweifeln, da sich die Richtigkeit dieser Annahme überall auch fern von der Erde bestätigt, beispielsweise in der Berechnung der Umlaufbahnen neu entdeckter Kometen. --Kreuzschnabel 06:40, 17. Jul. 2018 (CEST)

Ok nochmal: ich habe 2 kleine Kugeln 1km über dem Erdboden, sie haben einen Abstand von 70m. Dann lass ich sie fallen und am Erdboden haben sie nur noch einen Abstand von 6069.99m. Sie sind also aufeinander zugeflogen. Warum? --184.22.229.226 08:18, 17. Jul. 2018 (CEST)

Wikipedia ist nicht dafür da, Deine Sachkundehausaufgaben zu lösen. Schau doch im Zweifel in das Lehrbuch oder Deine Mitschriften? 80.71.142.166 08:24, 17. Jul. 2018 (CEST)
Nehmen wir zunächst an, dass die Kugeln so klein sind, dass ihre gegenseitige Anziehung tatsächlich vernachlässigbar ist. Dann ist ihre gegenseitige Annäherung eine Folge der Gezeitenkraft, die dadurch zustande kommt, dass das Schwerkraftfeld der Erde nicht homogen ist, sondern (auch nur näherungsweise) kugelsymmetrisch. Allerdings passt das mit den Zahlen nicht – wahrscheinlich hast du sie dir nur ausgedacht? Bei einem Erdradius von 6371 km, einer anfänglichen Höhe von 1 km und einem anfänglichen Abstand von 70 m müsste der Abstand am Boden 70 · 6371/6372 m = 69.99 m betragen. Die Rechnung beruht auf rein geometrischen Überlegungen; dass eine "echte" Kraft vorliegt sieht man ein, wenn man sich eine Feder zwischen den beiden Kugeln vorstellt, diese wird natürlich ein wenig zusammengedrückt. --Wrongfilter ... 08:43, 17. Jul. 2018 (CEST)
natürlich entfalten auch Scheinkräfte eine reale Wirkung. --184.22.229.226 09:21, 17. Jul. 2018 (CEST)
Ich habe mir schon was gedacht, als ich "echt" in Tütelchen gesetzt habe. Allerdings finde ich den Begriff der "Scheinkraft" eher unnötig und verwirrend. Es ist eher eine philosophische Frage, was "echt" und was "Schein" ist. --Wrongfilter ... 09:34, 17. Jul. 2018 (CEST)
Wrongfilter hat mit den angegebenen Werten richtig gerechnet. Und die gesuchte Scheinkraft ist nur dann erforderlich, wenn man statt der konvergenten Lotlinien parallele Lotlinien annimmt. Das sollte man bei km-Abständen und Genauigkeiten im cm-Bereich nicht mehr machen. 91.54.36.50 09:42, 17. Jul. 2018 (CEST)
Oder einfacher ausgedrückt: Das hat nicht mit der Anziehungskraft der Kugeln untereinander zu tun sondern damit, dass alle auf den Erdmittelpunkt zufallen. Und die direkten Wege dahin halt zusammenlaufen: Wenn sie bis in den Erdmittelpunkt fallen könnten, würden sie sich - egal wie weit sie auseinander starten - spätestens da berühren.. --Windharp (Diskussion) 09:26, 17. Jul. 2018 (CEST)
ja natürlich, so beschrieb ich das ja auch. Es sieht so als als würden sich die Kugeln anziehen, tun sie aber nicht.--184.22.229.226 09:41, 17. Jul. 2018 (CEST)
Doch, tun sie. Nur ist die wechselseitige Anziehung der beiden Kugeln im Verhältnis zur Anziehung durch die Erde so extrem klein, dass die rein geometrisch zu erklärende Differenz der Entfernung beim Auftreffen auf die Erdoberfläche deutlich überwiegt. --Snevern 09:58, 17. Jul. 2018 (CEST)
Ich stimme User:Snevern zu: Doch, tun sie. Der geometrische Abstand nach 1 km Fall (dadurch, dass die Falllinien nicht exakt parallel sind) mag 69,99 m betragen, tatsächlich messen wirst du einen ganz ganz ganz leicht geringeren Wert, weil die frei fallenden Kugeln auch einander anziehen. Das macht (abhängig von der Masse der Kugeln) vielleicht einen Mikrometer aus, ist aber nicht Null. Auch zwei auf einer Tischfläche liegende Kugeln ziehen einander an, aber die Anziehungskraft reicht (bei handlichen Kugeln) nicht dazu aus, die Reibung zu überwinden und sie in Bewegung aufeinander zu zu versetzen – zwei 1 kg schwere Kugeln in 1 m Abstand ziehen einander mit 67 Pikonewton an. --Kreuzschnabel 12:36, 17. Jul. 2018 (CEST)
Ich hatte mal die Idee, mit einer schweren Masse im Labor ein inhomogenes Gravitationsfeld zu erzeugen (alles mit der Dichte von Blei oder höher ist leider teuer, bezahlbar ist nur Eisen) und dann zu demonstrieren, daß Schwimmkörper in einer Wanne je nach Höhe des Schwerpunkts ober- oder unterhalb des Flüssigkeitsspiegels ins starke Feld hineingezogen oder aus ihm herausgedrängt würden, aber die Einrichtung, die solche Schauversuche veranstaltet, beschied mich, der Effekt wäre zu klein, als daß das realisiert werden könnte. --85.178.40.215 02:31, 18. Jul. 2018 (CEST)
Um es mal etwas anders zu formulieren: Der Fragesteller steht am Meeresufer, und es fällt ihm aus 2 km Höhe ein Stein auf den Kopf. Beweist das nun die Anziehungskraft zwischen Stein und Hohlraum, oder ist das nur eine Scheinkraft, weil der Stein "eigentlich" von der Erde unter ihm angezogen wurde? --85.178.40.215 10:12, 17. Jul. 2018 (CEST)

Wenn man Dein Experiment mit nur einer Kugel durchführt, kann man den Schwerkraftvektor ganz genauso in zwei Vektoren zerlegen. Die zweite Kugel spielt für das Experiment keine Rolle, also kann es sich nicht um die Anziehung "zwischen" den beiden Kugeln handeln. --Optimum (Diskussion) 11:09, 17. Jul. 2018 (CEST)

Man kann ja statt der zwei kleinen Kugeln auf der Erde auch zwei Planeten nehmen die von der Sonne angezogen werden. Die Anziehung zwischen den Planeten spielt nur eine sehr geringe Rolle verglichen mit der Anziehung durch die Sonne, aber die ist trotzdem vorhanden. Ich meine der Effekt wurde auch durch genaue Messung der Bahnkurven von Planeten bestätigt, die beeinflussen sich gegenseiteig, vor allem wenn sie relativ nahe zueinander sind. Zu dem Thema haben wir auch einen Artikel: Dreikörperproblem. --Der-Wir-Ing („DWI“) 12:23, 17. Jul. 2018 (CEST)

Ist denn diese Pseudoanziehungskraft auch vorhanden, wenn die Kugeln auf einem Tisch liegen? --184.22.229.226 13:06, 17. Jul. 2018 (CEST)

Das kommt darauf an, was du jetzt mit "Pseudoanziehungskraft" meinst. Der Effekt, dass die Kugeln beim Auftreffen näher beiander liegen als beim Loslassen, ist ein geometrischer Effekt: Sie sind dem Kugelmittelpunkt näher, daher ist der Abstand zwischen ihnen geringer (denn sie bewegen sich nicht auf parallelen Bahnen, sondern auf Linien, die beide zum Erdmittelpunkt zeigen, also im All weit auseinander, im Erdmittelpunkt sich berührend). Hier könnte mal also von einer "Pseudokraft" sprechen, die in Wahrheit keine ist.
Die Anziehungskraft zwischen den beiden Kugeln dagegen wirkt, wie Kreuzschnabel oben schon schrieb, auch dann, wenn sie nebeneinander auf einem Tisch liegen. Nur ist sie viel zu klein, um die beiden tatsächlich in Bewegung (aufeinander zu) zu setzen. --Snevern 13:11, 17. Jul. 2018 (CEST)
Die Gezeitenkraft (um nochmal ganz deutlich die Eingangsfrage zu beantworten) wirkt auch, wenn die Kugeln auf dem Tisch liegen. Die IP hat eigentlich schon eingangs ganz richtig beschrieben, wie diese Kräfte zustande kommen, nämlich als Differenzen von Gravitationskräften; sie spiegeln damit die Geometrie des Gravitationsfeldes wieder (in der allgemeinen Relativitätstheorie sind Gezeitenkräfte eine direkte Manifestation der Raumzeitkrümmung). Diese "Pseudo"-Anziehungskraft kann sich auch als Abstoßung äußern, wenn nämlich die fallenden Kugeln anfänglich nicht einen horizontalen sondern einen vertikalen Abstand haben; dieser vergrößert sich dann während des Falls. Gezeitenkräfte können übrigens unter Umständen Planeten, Sterne und Galaxien zerreißen. --Wrongfilter ... 13:50, 17. Jul. 2018 (CEST)
also kann ich zwischen den beiden Kugeln auf dem Tisch meine Pseudoanziehungskraft messen (die nichts mit der Massenanziehung zu tun hat)? Quasi wie zwei Kugeln, die in einem Trichter aufeinander drücken.--184.22.229.226 13:56, 17. Jul. 2018 (CEST)
Zum letzten Mal: ja. --Wrongfilter ... 13:58, 17. Jul. 2018 (CEST)
(BK)Das war ein ungeduldiges und daher sehr prinzipielles "ja". Das Verhältnis von Gezeitenkraft zu gegenseitiger Anziehungskraft ist etwa , wobei d der Abstand der beiden Kugeln, m die Masse einer Kugel und RE und ME Radius und Masse der Erde sind. Für Kugeln von 1 kg im Abstand von 1 m finde ich, dass die Gezeitenkraft etwa 20000 mal so groß ist wie die gegenseitige Anziehung. Wahrscheinlich schwer zu messen.--Wrongfilter ... 14:35, 17. Jul. 2018 (CEST)
Ein paar Tage später komme ich plötzlich drauf, wie grotesk falsch dieses "ja" war, und mache mir ernste Sorgen um meinen Geisteszustand... Die Kugeln wissen nicht voneinander und kennen nur das lokale Feld an ihrem jeweiligen Ort. Außer der gegenseitigen Gravitationsanziehung kann da gar keine Kraft wirken. --Wrongfilter ... 06:43, 19. Jul. 2018 (CEST)
Mal kurz nebenbei: Diese "Pseudoanziehungskraft" ist einfach das Resultat der Vektorzerlegung der jeweiligen Gravitationskraft in eine Komponente parallel zum Tisch und eine senkrecht dazu. Das ist einfacher sich vorzustellen, wenn man den Tisch breit macht und die Kugeln Tausende Kilometer voneinander entfernt legt. Das hat mit Gezeitenkräften zumindest nach hiesiger Definition nichts zu tun. --Count² (Diskussion) 14:19, 17. Jul. 2018 (CEST)
Vielleicht hätte ich den Artikel mal anschauen sollen... Doch, es ist das gleiche. Gezeitenkräfte entstehen durch den Gradienten des Gravitationsfeldes, bzw. bei endlichen Abständen durch die Differenz der Kraftvektoren. Der Artikel beschreibt gleich eine konkrete Situation. --Wrongfilter ... 14:42, 17. Jul. 2018 (CEST)
Rein definitionsgemäß treten Gezeitenkräfte bei Teilmassen eines ausgedehnten Körpers im Gravitationsfeld eines anderen Körpers auf. Das ist hier nicht der Fall. --Count² (Diskussion) 14:59, 17. Jul. 2018 (CEST)
Der "ausgedehnte Körper" besteht hier aus zwei nicht miteinander verbundenen Kugeln. Es gibt, wie häufig in der Physik, Definitionen von unterschiedlichem Abstraktionsgrad. --Wrongfilter ... 15:04, 17. Jul. 2018 (CEST)
Bei nicht verbundenen Kugeln beobachtet man zunächst eine relative Beschleunigung. Kraft und Gegenkraft treten erst bei Verbindung auf. --Wrongfilter ... 06:43, 19. Jul. 2018 (CEST)
Mal ganz ohne Formeln: zwei Kugeln, die symmetrisch auf einem sehr großen Tisch angeordnet sind, würden natürlich aufeinander zurollen, weil sich die Mitte des Tisches näher am Erdmittelpunkt befindet. Da wirken aber weder Schein- noch Pseudokräfte, sondern nur der Anteil der Gravitationskraft. Ich vermute aber, dass hier eher nach Trollkräften gefragt wurde. --Optimum (Diskussion) 19:31, 17. Jul. 2018 (CEST)
ob etwas eine Scheinkraft ist hângt immer von der Betrachtungsweise ab. Wenn eine Kugel sich zur anderen hingezogen fühlt, dann trügt eben der Schein--184.22.229.226 09:35, 18. Jul. 2018 (CEST)


Wenn man sich in einer grossen zylindrischen Raumstation befindet, die rotiert, dann gibt es ja auch eine scheinbare Schwerkraft zur Zylinderinnenwand. In dem Falle drückt es die Kugeln aber auseinander. --184.22.229.226 14:31, 17. Jul. 2018 (CEST)

Die ganz reale Anziehungskraft zwischen Körpern auf der Erdoberfläche kann man aus der Messung von Lotabweichungen ableiten, ein Beispiel eines etwas größeren Körpers ist das Schiehallion-Experiment. Und man muß nicht zwanghaft versuchen, ein vereinfachtes Modell von Kräften aufzustellen, um Abweichungen davon als Pseudokraft bezeichnen zu können. 91.54.36.50 14:44, 17. Jul. 2018 (CEST)

Urheberrecht bezüglich Bücher[Quelltext bearbeiten]

Guten Tag

Ich wollte einige Bücher als Hörbücher veröffentlichen, aber ich habe gesehen, dass seltsamerweise teilweise Bücher aus dem 19. Jahrhundert noch urheberrechtlich geschützt sind, allerdings nicht die Originalversion sondern die Übersetzung oder Neubearbeitung derselben. Ich wollte fragen, wo ich Bücher (Fantasy, Science-Fiction, Fachbücher etc.) in Deutsch, egal ob Übersetzung oder Neubearbeitung finden kann, welche nicht mehr geschützt sind, und welche ich ohne das Urheberrecht zu verletzen für mein Projekt verwenden kann.

Mit freundlichen Grüssen --2A02:120B:C3CC:FC50:C0C7:EA2D:426C:8A52 14:14, 17. Jul. 2018 (CEST)

Bei Projekt Gutenberg-DE gibt es z.B. Texte von Jules Verne. --Magnus (Diskussion) 14:30, 17. Jul. 2018 (CEST)
Beim Project Gutenberg ebenfalls. --Komischn (Diskussion) 14:51, 17. Jul. 2018 (CEST)
Project Gutenberg ist aktuell für deutsche IPs nicht zugänglich. Gibt es bei Projekt Gutenberg-DE eigentlich auch irgendwie ePub?--92.226.215.58 17:04, 17. Jul. 2018 (CEST)
Nein, gibt es nicht, kannst du dir aber hiermit selber machen. --Jossi (Diskussion) 13:12, 18. Jul. 2018 (CEST)

Danke für die Links, sie waren sehr hilfreich!--2A02:120B:C3CC:FC50:C0C7:EA2D:426C:8A52 15:32, 17. Jul. 2018 (CEST)

Hilfe beim Verstehen einer Bescheinigung aus der Riesterrente?[Quelltext bearbeiten]

Als notorische Finanzlegastheniker stehen meine Frau und ich ratlos vor einem Schreiben unserer Versicherung: Ich hatte mich einst zu einem Riestervertrag hinreißen lassen, den ich aber vor einiger Zeit wieder gekündigt habe. Nun bekommen wir eine "Bescheinigung nach § 94 Abs. 1 Satz 4 / § 95 Abs. 1 EStG". In der Bescheinigung sind Beträge aufgeführt unter dem Punkt: "Folgende Beträge wurden einbehalten und an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) abgeführt: Altersvorsorgezulagen / Steuerermäßigungen." Sonst ist außer meinen Daten nichts ausgefüllt.

Frage: Muß ich jetzt irgendwie aktiv werden? Muß ich etwas bezahlen oder den angegebenen Betrag irgendwo eintragen? --2001:16B8:40FD:0:ECB2:24E9:4538:8966 14:25, 17. Jul. 2018 (CEST)

Ohne konkret zu diesem speziellen Fall ohne Einsicht in das Schreiben etwas sagen zu können: Riesterverträge werden mit staatlichen Zulagen gefördert. Kündigt man diese Verträge, muss man diese Zulagen und bisherige Einkommenssteuerersparnisse aufgrund von steuerlich geltend gemachten Vorsorgeaufwendungen für den Vertrag wieder zurückzahlen bzw. dies macht der Versicherer direkt von sich aus und zahlt dem Vertragsnehmer nur den angesparten Rest nach allen Abzügen aus. Wenn man das Geld nicht ganz dringend braucht, wäre es geschickter gewesen den Vertrag bis zur Fälligkeit einfach ruhen zu lassen. So war das vermutlich ein dickes Minusgeschäft. Benutzerkennung: 43067 15:04, 17. Jul. 2018 (CEST)
§94 Abs. 1 Satz 4 "Der Anbieter hat die einbehaltenen und abgeführten Beträge [...] dem Zulageberechtigten zu bescheinigen." Die sagen euch also vereinfacht gesagt: Es gibt da so ein Gesetz dass uns zwingt euch so einen Brief zu schreiben, hier ist er. --Der-Wir-Ing („DWI“) 15:19, 17. Jul. 2018 (CEST)
Etwas ausführlicher: § 94 Einkommensteuergesetz behandelt das "Verfahren bei schädlicher Verwendung", also eine Verwendung, die nicht dem Zweck der Förderung (d.h. Aufbau einer Altersvorsorge) entspricht. Der Anbieter des Riestervertrags muß die schädliche Verwendung anzeigen, dann wird berechnet, welcher Betrag zurückgezahlt werden muß (also bereits ausgezahlte und dem Vetrag gutgeschriebene Förderungen). Dieser Betrag wird vom Anbieter nicht an seinen Kunden ausgezahlt, sondern an die Förderungsstelle zurückgeführt. Das wird dem Kunden nach § 94 Abs. 1 Satz 4 bescheinigt. Es ist also der Betrag, den der Kunde als Förderung bekommen hätte, wenn er den Vertrag nicht gekündigt hätte. 91.54.36.50 15:28, 17. Jul. 2018 (CEST)
Vielen Dank für die Antworten! Also hefte ich das einfach ab und mache weiter nichts. morty: Ja, vermutlich war es ein Minusgeschäft, aber die kurzfristige Liquidität kam und zupaß, und da ich inzwischen Beamter bin und der angesparte Rentenanspruch sehr niedrig, hätte das gegenüber meiner künftigen Pension keinen spürbaren Unterschied gemacht. --2001:16B8:40FD:0:ECB2:24E9:4538:8966 15:58, 17. Jul. 2018 (CEST)
Du könntest Dich auch bei einer Verbraucherzentrale beraten assen, wie mit sowas umzugehen ist. --Rabbid bwah! 14:35, 18. Jul. 2018 (CEST)

Vergleich zulasten Dritter?[Quelltext bearbeiten]

Vor einigen Monaten wurde ich in einem Rechtsstreit verklagt, eine bestimmte (wahrheitsgemäße) Aussage über ein Buch, das die Kläger herausgegeben hatten, in einem von mir selbst verfaßten Buch nicht mehr zu verwenden. Da die Kläger sehr aggressiv auftraten und drohten, notfalls bis zum BVerfG zu ziehen (Gelächter im Zuschauerraum und auf der Richterbank, aber dennoch keine schöne Aussicht für mich), ließ ich mich auf einen Vergleich ein, in dem ich mich verpflichtete, innerhalb eines Monats die bereits an Bibliotheken versandten Exemplare insofern unkenntlich zu machen und das für die Kläger mit der Korrespondenz, die ich dazu mit den Bibliotheken führte, zu dokumentieren. Ich versandte also Einkleber an die Bibliotheken mit der Bitte, die entsprechende Stelle im Buch damit zu überkleben. Als ich nach drei Monaten (die Bibliotheken sind teilweise in Übersee) keine negativen Antworten erhielt, war ich zufrieden und übersandte die Kopien meiner Schreiben gemäß dem Vergleich an die Kläger.

Nun war einer der Kläger in einer der Bibliotheken und fand, daß man dort den Einkleber nicht wie gebeten über die inkriminierte Stelle im Buch geklebt hat, sondern mit einem Datumsvermerk versehen auf den Rand. Der Kläger schrieb mir nun und fordert eine Konventionalstrafe von 20.000,— Euro, weil ich den Vergleich nicht erfüllt hätte.

Ich habe aus meiner Sicht alles getan, um meiner Verpflichtung nachzukommen -- über das Eigentum der Bibliotheken kann ich ja nicht nach Belieben verfügen, und ich kann sie auch nicht zwingen, meiner Bitte zu entsprechen. Zwar habe ich in den Exemplaren meiner Heimatbibliothek tatsächlich kurzerhand den Einkleber selbst angebracht, aber eigentlich war das ja schon Sachbeschädigung. Ist die Forderung des Klägers also berechtigt? Immerhin konnte er (bzw. sein Anwalt) beim Schluß des Vergleichs selbst wissen, daß die Bücher nicht mir gehören und ich deswegen nicht mehr tun konnte, als mich zu bemühen. --2001:16B8:40FD:0:ECB2:24E9:4538:8966 17:13, 17. Jul. 2018 (CEST)

Rechtshinweis Bitte beachte, dass hier keine verbindliche Rechtsberatung erteilt werden kann! Bitte wende dich dafür an einen Rechtsanwalt oder an eine andere geeignete Stelle. Rechtlich interessierte Wikipedianer, oft Laien ohne juristischen Hintergrund, diskutieren mit dir jedoch gern auch über die rechtlichen Aspekte deiner Frage. Siehe dazu auch Wikipedia:Hinweis Rechtsthemen.
Die Beschreibung des Sachverhalts liest sich nicht wie ein Vergleich zu Lasten Dritter, sondern als ob (möglicherweise) die Erfüllung Deiner Verpflichtung von der Mitwirkung Dritter abhängt. Geh zu einem Anwalt und laß Dich beraten. 91.54.36.50 17:36, 17. Jul. 2018 (CEST)
+1, und zwar schleunigst. Auch wenn das Kind schon im Brunnen ist. Zumindest Schadensminimierung sollte man hier versuchen.
Wenn der Vergleich so geschlossen wurde, wie von dir skizziert, dann war das sträflich leichtsinnig und musste geradezu zu dem jetzt realisierten Schaden führen. Wenn du im Verfahren keinen Anwalt hattest, dann war das, rückblickend gesehen, unklug: Der Anwalt hätte den Vergleich vielleicht wasserdichter formuliert, und wenn nicht, bestünde zumindest die theoretische Chance auf eine Anwaltshaftung (da würde ich mir keine übertrieben großen Hoffnungen machen). Also geh zu deinem Anwalt oder suche dir einen (neuen) - hier kann dir keiner wirklich helfen. --Snevern 19:05, 17. Jul. 2018 (CEST)
Ich hatte einen Anwalt, und es waren immerhin auch noch drei Richter anwesend. Ich meine allerdings, daß das Protokoll nicht ganz mit dem Tonband übereinstimmt: zum Beispiel kann ich mich genau erinnern, daß da die Formulierung war: "Der Verfügungsbeklagte bemüht sich ... die ... Exemplare ... unkenntlich zu machen", jetzt steht da: "Der Verfügungsbeklagte verpflichtet sich ...". Und an anderer Stelle: "Die Parteien vereinbaren, über den hiesigen Prozeß Stillschweigen zu bewahren", wo aber diktiert und vorgespielt worden war: "... über den hiesigen Vergleich ...". Aber was kann man da machen? --2001:16B8:40FD:0:ECB2:24E9:4538:8966 20:41, 17. Jul. 2018 (CEST)
Wenn der diktierte, vorgespielte und von den Parteien genehmigte Text des Vergleichs nicht mit dem übereinstimmt, was später im Protokoll steht, dann kann man eine Korrektur verlangen (§ 164 ZPO). Das geht auch jetzt noch. Natürlich ist es schwer, die Unrichtigkeit zu beweisen, wenn man nur die Erinnerung der Partei hat, noch dazu nach so langer Zeit. Ich habe in solchen Fällen immer eigene Notizen zum Vergleich gemacht, und die meisten Anwälte tun das wohl ebenfalls. Die Handakte des Anwalts wäre schon stichhaltiger, wenn man die Fehlerhaftigkeit des Verhandlungsprotokolls (das immerhin einen vollstreckbaren Vergleich enthält) behauptet.
Also noch einmal: Geh zu deinem Anwalt und rede mit ihm. Wenn du ihm nicht (mehr) vertraust, kannst du natürlich auch zu einem anderen gehen - aber auch das ist nicht risikolos. Mein Lehrmeister sagte gerne "Kräham non hacket", und er hatte damit recht: Nur wenige Anwälte gehen gerne gegen einen Kollegen wegen einer angeblichen Pflichtverletzung vor. Du alleine wirst aber mit dem Fall nicht zurecht kommen, und auch hier wirst du keine ausreichende Hilfe finden.
Viel Glück. --Snevern 23:39, 17. Jul. 2018 (CEST)
Aber Beistand: „… wenige Anwälte gehen gerne gegen einen Kollegen wegen einer angeblichen Pflichtverletzung vor.“ Ja, aber das ist – wie im richtigen Leben – die „breite Masse“, und auf die kommt es auf dieser Eskalationsstufe nicht an. Also nicht unterkriegen lassen! Ich habe in einem ähnlichen Fall die Bürgersprechstunde der hiesigen Anwaltskammer genutzt. Dort erhielt ich zunächst nur allgemeine Hinweise, aber in den folgenden Tagen ergaben sich Kontakte zu RAs mit Selbstachtung und Berufsehre. Aktuell läuft das noch, Prognose ist sehr positiv. --84.190.196.134 10:19, 18. Jul. 2018 (CEST)
Nur kurzer Einwand. In den Prozessen, wo ich teilnahm, erfolgte kein Tonbandmitschnitt. Es gab eine Verhandlung, wo der Richter auch einen Vergleichsvorschlag machte. Nachdem die Beteiligten und ihre Anwälte dem zustimmten, gab der Richter dann einen Vergleichstext zu Protokoll, erst dieser wurde auch tonbandmäßig aufgezeichnet, und wich wie hier in Details vom Text ab. Aber jeder der Anwesenden hatte die Möglichkeit, diesem zu folgen. Manchmal verwechselt man in der Erinnerung den Zeitpunkt bestimmter Formulierungen, und ob diese im abschließenden Text aufgenommen wurden, oder vorher schon geändert. Gerade wenn Richter spontan in einer Verhandlung einen Vorschlag machen, können Begriffe wie hier verrutschen.Oliver S.Y. (Diskussion) 10:36, 18. Jul. 2018 (CEST)
Ich habe auch nie einen Prozess erlebt, der vollständig mitgeschnitten wurde. Wenn es keinen Protokollführer gibt, ist die Regel, dass der Richter das Protokoll während der Verhandlung in ein Diktiergerät diktiert. Das hören die Parteien und können bei signifikanten Abweichungen um eine Korrektur bitten. Der Wortlaut eines Vergleichs wird regelmäßig noch einmal im Zusammenhang vorgespielt, dann werden die Parteien gebeten, den Text so zu genehmigen; die Tatsache der Genehmigung wird anschließend ebenfalls auf Band diktiert. Eine Abweichung des gedruckten Protokolltextes von dieser Aufnahme sollte nicht vorkommen; selbst ein sinnentstellender Fehler darf nicht einfach von der Schreibkraft eigenmächtig korrigiert werden.
@IP 84.190.196.134: Natürlich kommt es nicht auf die "breite Masse" an, aber man muss eben Glück haben, einen Anwalt zu finden, der sich für seinen Mandanten gegen einen Kollegen einsetzt. Das muss ja keiner tun - der Mandant darf sich den Anwalt aussuchen, und der Anwalt darf entscheiden, ob er das Mandat annehmen will. Bei dir scheint das geglückt zu sein, und das kommt durchaus öfter vor, ist also kein Einzelfall. Aber es ist ja schon schwer, ohne Haftungsfall einen Anwaltswechsel zu vollziehen. Erfahrene Anwälte mögen keine "Anwaltshopper": Wer einmal den Anwalt wechselt, tut das mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch ein zweites Mal, und das liegt meist nicht am Anwalt. Echte Anwaltshaftungsfälle sind tatsächlich ziemlich selten, und sich wegen einer vagen Möglichkeit mit einem Kollegen, mit dem man vielleicht auch künftig zusammen arbeiten wird, anzulegen, nur weil ein Mandant behauptet, sein Anwalt sei schuld, ist kein verlockendes Mandat. --Snevern 10:51, 18. Jul. 2018 (CEST)

Die im Eigentum von Bibliotheken stehenden Exemplare seines Buches zu zensieren, war dem Fragesteller von Anfang an unmöglich; er konnte lediglich bei den Bibliotheken darum bitten. Das musste auch den vor dem Landgericht (drei Richter!) anwaltlich vertretenen Klägern klar sein. Auch diese mussten erkennen, dass der Fragesteller sich lediglich zu Bemühungen bei den Bibliotheken verpflichten, für deren Erfolg aber nicht garantieren wollte. Solche Bemühungen hat der Fragesteller erbracht. Angesichts dessen kann eine vereinbarte Vertragsstrafe nicht als verfallen angesehen werden. Nachdem der Fragesteller inzwischen weiß, dass seine Bemühungen zumindest in zwei Fällen nicht erfolgreich waren, täte er allerdings gut daran, den Bibliotheken zu verdeutlichen, was ihm durch eine Missachtung seiner Bitte nunmehr droht. Schon jetzt über Anwaltshaftung nachzudenken, erscheint demgegenüber weniger sinnvoll. --Vsop (Diskussion) 17:22, 18. Jul. 2018 (CEST)

Löschung des Artikels über meine eigene Person[Quelltext bearbeiten]

Kann ich die Löschung des Artikels über meine eigene Person beantragen? Da stehen Dinge die nicht korrekt sind und ich bin KEINE Person des öffentlichen Lebens. Helen Monika Dähler

--87.191.16.199 17:19, 17. Jul. 2018 (CEST)

Kannst du, siehe Wikipedia:Löschantrag. --Komischn (Diskussion) 17:22, 17. Jul. 2018 (CEST)
Du kannst es gerne beantragen. Erfolgversprechend ist dieser Weg nicht. Bitte schaue Dir Wikipedia:Artikel über lebende Personen und die dort offerierten Kontaktmöglichkeiten an. --Maasikaru (Diskussion) 17:37, 17. Jul. 2018 (CEST)
Ob ein Löschantrag Erfolg haben wird, kannst Du anhand der in Wikipedia:Relevanzkriterien#Darstellende_Künstler,_Moderatoren,_Filmstab genannten Kriterien abschätzen. Erfüllst Du einen oder mehrere der dort genannten Punkte, ist eine Löschung praktisch ausgeschlossen.
Du kannst jedoch erwarten, dass „die Dinge“ korrekt dargestellt werden. Dazu müsstest Du allerdings erst mal sagen, was nicht stimmt und idealerweise Quellen angeben, mit denen man Deine Aussagen verifizieren bzw. die im Artikel genannten falsifizieren kann.--Mabschaaf 17:43, 17. Jul. 2018 (CEST)
Vorsichtshalber sollte man gleich dazu sagen, dass die Aussage der betreffenden Person selbst nicht ohne weiteres als wikipedia-taugliche Quelle gilt. Diese Erfahrung mussten leider schon viele machen, die Fehler auf den sie selbst betreffenden Seiten beheben wollten. Die grundsätzlich bestehende Belegpflicht gilt für alle Autoren - einschließlich der beschriebenen Person selbst. --Snevern 19:01, 17. Jul. 2018 (CEST)
Sowie für die Autoren, die die bemängelten Aussagen in den Artikel gestellt haben. --Kreuzschnabel 23:50, 17. Jul. 2018 (CEST)
Das ist natürlich ebenfalls korrekt. --Snevern 09:49, 18. Jul. 2018 (CEST)
Die Schrift auf Deiner Homepage ist etwas verblaßt. Solltest Du vielleicht gelegentlich mal nachmalen lassen. --85.178.40.215 17:51, 17. Jul. 2018 (CEST)

Hinweis:

  • Artikel wurde von Benutzer:Lenidaehler als SPA (Beitragsliste) am 29. März 2014 um 12:12 in dieser Version (Difflink) angelegt.
  • Dies von ihr selbst inklusive genauem Geburtsdatum und Gesamtnamen ("eigentlich" bzw. in den PD "wirklicher Name"; beides in der Form sowieso falsch, weil ja Helen Monika Dähler nicht der eigentliche/wirkliche Name ist, sondern schlichtweg der vollständige Name von Helen Dähler). Beides - Datum und "eigentlicher" Name - wurde im Zuge dieser Diskussion sowie dem daraufhin gesetzten LA (mit LAE beendet) entfernt.
  • Durchaus auch interessant, dass Lenidaehler tags darauf, am 30. März um 19:05, die von ihr selbst in der Erstversion hineinzitierten Pressestimmen (zwischenzeitlich mit Zitatvorlage wf) wieder entfernt hat, warum auch immer sie es sich anders überlegt hat, siehe Difflink. Letzte Version, in der Lenidaehler unter Weblinks den Link zu ihrer (damaligen) Agentur hinzugefügt hat (Difflink) war am 2. April um 17:48 (was fünf Tage später, aus mE unerfindlichen Gründen, unter Hinweis auf WP:WEB revertiert wurde).
  • Es darf durchaus zurecht angenommen werden, dass SPA Benutzer:Lenidaehler ident mit der Person Helen Dähler ist und sie sich selbst den Artikel angelegt hat und sie nun - mehr als vier Jahre später - draufgekommen ist, dass sie eigentlich doch nicht in der deWP mit einem Artikel verewigt sein möchte.
  • Interessant noch, dass am 6. April 2016 um 06:37 ein SPA Benutzer:Laxxtrzh mit seinem einzigen Edit die Schauspielerei aus dem Artikel tilgen wollte, was 11 Tage später zurecht revertiert wurde (Difflink für beides).
  • Nebstbei hat sich Lenidaehler eines anderen besonnen und ihre am 29. März 2014 07:38 von ihr angelegte Benutzerseite auf ihren Wunsch hin am 1. Juni 2014 löschen lassen.

Streisand lässt grüßen ... --Elisabeth 14:15, 18. Jul. 2018 (CEST)

Recht auf Löschung?[Quelltext bearbeiten]

Die vorstehende Frage ist abstrakt und allgemein interessant. Die Relevanzkriterien sind wohl eher als Minimum zu verstehen: Wer sie nicht erfüllt, muß draußen bleiben. Aber hat denn Wikipedia das Recht, jemanden, der keine Person der Zeitgeschichte ist, gegen seinen Willen zu porträtieren? --85.178.40.215 18:00, 17. Jul. 2018 (CEST)

Ist das nicht gerade Sinn der Relevanzkriterien? Zu definieren wann jemand Person der Zeitgeschichte ist und damit einen Eintrag bekommen kann oder es nicht ist und draußen bleiben muss. --217.254.189.49 18:05, 17. Jul. 2018 (CEST)
Genau. Der Umkehrschluß gilt aber nicht. --85.178.40.215 23:52, 17. Jul. 2018 (CEST)

Wer die Relevanzkriterien erfüllt, wird nicht wieder entfernt. Aber wer sie nicht erfüllt, muss nicht unbedingt draussen bleiben. --Eingangskontrolle (Diskussion) 20:40, 17. Jul. 2018 (CEST)

soso, die Relevanzkriterien (wer hat die eigentlich in Bezug auf Personen (rechtlich abgesichert) festgelegt?) bestimmen also wer "Person der Zeitgeschichte" ist. Ich denke da sollten wir uns nach der wohl hoffentlich irgentwo ausserhalb von WP rechtlich abgesicherten Definition von "Person der Zeitgeschichte" richten, sonst treten wir da vielleicht eine Lawine los (gerade nach dem 25.5.2018). --Jmv (Diskussion) 20:51, 17. Jul. 2018 (CEST)

Was war denn am 25. 5.? Aber es ist trotzdem die Frage, welche Relevanz die Einstufung eigentlich hat: Wer z. B. ein politisches Wahlamt hat oder anstrebt, muß es wohl hinnehmen, daß über ihn öffentlich debattiert wird, aber warum sollte das für einen Professor Otto Normalverbraucher gelten, was unterscheidet den vom Lehrer Lämpel an der Städtischen Realschule? --85.178.40.215 23:52, 17. Jul. 2018 (CEST)
Datenschutz-Grundverordnung --Rôtkæppchen₆₈ 23:57, 17. Jul. 2018 (CEST)
Und was hat sich durch die in D geändert? --85.178.40.215 02:03, 18. Jul. 2018 (CEST)
Das hat zwar wenig mit der ursprünglichen Frage hier zu tun, aber jeder Hochschulprofessor hat schon mal was publiziert (zumindest die Doktorarbeit und die Habilitationsschrift oder eine andere weitere Arbeit, i.d.R. aber hat ein Professor zum Zeitpunkt seiner Einberufung schon dutzende Publikationen publiziert), ich denke das unterschiedet ihn von den allermeisten Realschullehrern. Die geben maximal Unterrichtsmaterialien an ihre Schüler weiter, welche aber i.d.R. wegen dem Urheberrecht von den Schülern nur privat weitergegeben werden dürfen und somit keinesfalls als veröffentlichte Werke zu sehen sind. --MrBurns (Diskussion) 00:34, 18. Jul. 2018 (CEST)
Ich habe auch einen Haufen Zeugs publiziert, auch Gereviewtes. Und das soll inwiefern relevant sein? Mit welchem Recht nehmen sich Medien heraus, über Personen zu berichten, die das nicht wollen, wieso maßt Wikipedia sich das an? --85.178.40.215 02:03, 18. Jul. 2018 (CEST)
Enzyklopädische Relevanz ist nicht von der Zustimmung der betreffenden Person abhängig. Da sich ein Wikipedia-Artikel aus öffentlich zugänglichen Quellen speist, sind auch keine Persönlichkeitsrechte verletzt, von einer einzigen seltsamen Ausnahme abgesehen. --Rôtkæppchen₆₈ 02:10, 18. Jul. 2018 (CEST)
Das Telefonbuch ist eine öffentlich zugängliche Quelle. Gibt das jemandem das Recht, meine Telefonnummer zusammen mit weiteren Informationen über mich zu veröffentlichen? Ich glaube, kaum. --85.178.40.215 02:42, 18. Jul. 2018 (CEST)
Soviel ich weiß darf jeder Telefonbucheinträge kopieren. Es gibt auch einige Websites, die das machen. Es liegt auch kein Urhebrrrechtsschutz vor, da das reine Zusammentragen von Daten keine Schöpfung darstellt. Auch die Kombination der Teleofnbuchdaten mit anderen öffentlichen Informationen über eine Person dürfte legal sein, das machen auch einige Websites. Wer seine Telefonnummer schützen will, kann eine Geheimnummer beantragen. --MrBurns (Diskussion) 02:53, 18. Jul. 2018 (CEST)
Google darf das offenbar. Wenn ich da meinen Realnamen eingebe, kommt an der Seite eine Infobox mit Adresse, Telefonnummer, Karte der Adresse, Ansicht meines Hauses von StreetView, eine Auflistung meiner Werke, etc. Passt mir auch nicht, aber ich sehe da keine Möglichkeit. Benutzerkennung: 43067 07:24, 18. Jul. 2018 (CEST)
Mir wurde von fachkundiger Stelle mitgeteilt, das Weiterverarbeiten von Daten, die andernorts veröffentlicht worden sind, unterliegt den strengen Vorschriften der DSGVO: Wikipedia:Auskunft/Archiv/2018/Woche 21#Datenschutz-Grundverordnung: Verarbeiten öffentlich zugänglicher Daten. Ich halte das auch für sinnvoll: Der Urheber der Daten könnte die Daten am ursprünglichen Ort depubliziert oder geändert haben, dann wären die Daten am Ort der Weiterverarbeitung unzulässig weiter vorhanden. Was bestimmt unkritisch ist, ist, die Daten jedesmal neu aus den ursprünglichen Veröffentlichungen zusammenzustellen.
„Da sich ein Wikipedia-Artikel aus öffentlich zugänglichen Quellen speist“ Das ist in vielen Fällen unzutreffend. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:00, 18. Jul. 2018 (CEST)
Öffentlich zugänglich ≠ Internet --M@rcela Miniauge2.gif 09:17, 18. Jul. 2018 (CEST)
In meiner früheren Frage ging es um Daten, die im Internet öffentlich zugänglich sind. Viele der personenbezogenen Daten, die in der Wikipedia weitergenutzt werden, stammen ebenfalls aus Quellen, die ausschließlich im Internet öffentlich zugänglich sind. Es sind in der Wikipedia aber auch personenbezogene Daten in großer Anzahl vorhanden, die ansonstens nirgends veröffentlicht worden sind. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:45, 18. Jul. 2018 (CEST)

Frage im Bereich Zahnmedizin[Quelltext bearbeiten]

Ich habe an einzelnen Zähnen eine Taschentiefe von 5 oder 6 (einmal auch 7) mm, die auch nach Parodontitits-Behandlung sich nicht verringert. Meine Zahnärztin schlägt eine OP vor, in der Teile des Zahnfleischs abgetragen werden sollen, wodurch die Taschentiefe wieder geringer würde. Es gibt an zwei betroffenen Zähnen einen Lockerungsgrad 1. Ich bin eher skeptisch, ob ich mich dieser OP unterziehen soll. Was meinen Experten? --87.178.7.106 19:40, 17. Jul. 2018 (CEST)

Gesundheitshinweis Kommentare und Antworten auf Wikipedia dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diesen Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Mindestens eine Expertin ist sehr für die OP. Das ist die einzige Expertin, die Du bis jetzt gefragt hast. Wenn Du die Meinung weiterer ExpertInnen einholen möchtest, solltest Du nicht in irgendeinem anonymen Internetthread fragen, sondern eine/n zweite/n Zahnärztin/arzt aufsuchen. Wenn Du dazu nicht bereit bist, dann musst Du Dich eben mit der einen Expertenmeinung, die Du schon hast, begnügen.--92.226.215.58 19:46, 17. Jul. 2018 (CEST)
Einfach auch mal bei Partynia nachfragen. --Caramellus (Diskussion) 21:36, 17. Jul. 2018 (CEST)
Ich kann nur sagen, daß genau diese Behandlungsweise bei mir zu einem lang anhaltenden Erfolg führte. Natürlich ist es nicht alternativlos, aber einerseits Ermessen des Arztes, anderseits auch eine Frage der Kostenübernahme. Selbst bei Privaten Versicherungen und Zahnzusatzversicherungen ist die Kostenminderungspflicht des Patienten ein Faktor. Ziehen, Desinfzieren und Zunähen natürlich auch immer eine Option. Oliver S.Y. (Diskussion) 10:44, 18. Jul. 2018 (CEST)
Die Kosten wären in diesem Fall nicht das Problem. Da ich beschwerdefrei bin (kein Zahnfleischbluten o.Ä.), kam mir der Vorschlag vor wie "ut aliquid fiat" (damit was gemacht wird). Die Ärztin will das an drei oder vier Zähnen im 2. Quadranten durchführen, die zweimal 5 und einmal 6 mm Taschentiefe haben. Bei dem einen mit 7 mm wäre ich noch einverstanden. Danke für die Antwort.--87.178.1.136 12:33, 18. Jul. 2018 (CEST)
Unbedingt einen zweiten Zahnarzt fragen (bzw. beim zweiten Zahnarzt einfach einen Termin für eine Kontrolluntersuchung vereinbaren und zunächst einmal gar nichts davon sagen). Bei mir (ebenfalls völlig beschwerdefrei) wurde auch Paradontitis mit Zahnfleischtaschen diagnostiziert und eine entsprechende Behandlung angeregt. Der zweite Zahnarzt (und ein dritter, bei dem ich inzwischen wegen Umzugs in Behandlung bin) meinte, mein Zahnfleisch sei Ia. --Jossi (Diskussion) 13:28, 18. Jul. 2018 (CEST)
Ein guter Tipp, danke dafür!--87.178.1.136 13:35, 18. Jul. 2018 (CEST)
Warum genau soll Zahnfleisch entfernt werden? Immerhin würde man dadurch man das Dentin, also den Knochen am Zahnansatz freilegen, was zu fiesen Folgeproblemen führen kann. Ich würde mich da sehr gründlich beraten lassen, am besten von einem Zahnarzt, der sich auf Paradontitisbehandlung spezialisiert hat. --Rabbid bwah! 14:46, 18. Jul. 2018 (CEST)
Ich hatte es so verstanden, dass einige Millimeter Zahnfleisch entfernt, also nicht nur aufgeschnitten, weggeklappt und wieder fixiert würden. Ich werde auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen.--87.178.1.136 15:06, 18. Jul. 2018 (CEST)
@Rabbid, mein Zahnarzt erklärte es mir so, daß unser Zahnfleisch zum vitalsten Gewebe gehört, das der Mensch hat. Wenn man also die oberste erkrankte Schicht komplett wegnimmt, füllt das sich regenerierende Fleisch die Lücken zwischen den Zähnen wieder auf. Kann ich zwar nicht sehe, da Backenzahn, aber die Stelle ist eben beschwerdefrei, während andere betroffene Stellen, die konventionell behandelt werden, weiter vor sich hinkümmern, ohne auszuheilen.Oliver S.Y. (Diskussion) 15:37, 18. Jul. 2018 (CEST)
Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungsberichte der hier schreibenden User.--87.178.1.136 16:34, 18. Jul. 2018 (CEST)
Wenn jemand anders noch was Sachdienliches beitragen möchte: Sehr gerne und Dank im voraus.--87.178.9.26 16:18, 19. Jul. 2018 (CEST)

Sorry für die späte Antwort. Ich empfehle einen Parodontologen aufzusuchen. Generell Zahnfleisch "wegzuschneiden" ist eher eine veraltete Methode. Zunächst sind die Ursachen abzuklären: Sind die Zahnfleischtaschen entzündlich oder nicht? Liegt das Zahnfleisch stramm am Zahn an - trotz Zahnfleischtaschen? Wurde ein Debridement (früher: Scaling) durchgeführt, sind also die Wurzeloberflächen glatt und frei von Konkrementen? Stimmt die Okklusion (Zusammenbiss)? Wie ist die Zahnform? Fehlen Kontaktpunkte zu den Nachbarzähnen? Ist eine Knochenregeneration möglich (GTR=Guided Tissue Regeneration)? Also: Einfach Wegschnipseln ist nicht das Wahre. Grüße --Partynia RM 13:13, 20. Jul. 2018 (CEST)

@Benutzer:Partynia: Oh, das sind eine Menge hilfreicher Tipps und Fragen. Die Taschen wurden gereinigt. Was ist mit Débridement/Scaling gemeint? Die Reinigung mit diesen oben gekrümmten Geräten, das sind doch Scaler? Das wurde gemacht. Allerdings haben sich die Taschentiefen nicht verringert und relativ viele bluteten bei der "Tiefenmessung", aber kein Pus. Okklusion stimmt. Bei allen betroffenen Zähnen ist Kontakt zum Nachbarzahn vorhanden. Das mit der Knochenregeneration werde ich fragen. Vielen, vielen Dank erst mal für diese ausführliche Antwort!--87.178.13.38 18:37, 20. Jul. 2018 (CEST)

Ffmpeg-Fehlermeldung[Quelltext bearbeiten]

Hallo. Ich habe heute versucht, eine Videodatei (filename.webm) mittels ffmpeg in ein anderes Format (filename.mp4) zu konvertieren. Dabei bekam ich die Fehlermeldung, dass die Höhe des Input-Videos nicht durch zwei teilbar ist (2640x1485). Der Codec der Eingabedatei ist VP9 (Profile 0). Die Konvertierung in die meisten andere Formate funktioniert jedoch, allerdings erhalte ich dabei eine schlechtere Qualität, weil ich die vielen Parameter nicht alle durchschaue und ffmpeg deshalb von WinFF aus aufrufe und die dortigen Presets verwende. Wer kann mir verraten, wie ich dieses Video in eine hochwertige MP4-Datei - 1920x1080 oder wenigsten 1280x720 - konvertiere? ÅñŧóñŜûŝî (Ð) 23:36, 17. Jul. 2018 (CEST)

Für derartige Zwecke nutze ich gerne Avidemux. --Rôtkæppchen₆₈ 00:04, 18. Jul. 2018 (CEST)
Gemäß Artikel kann diese Software keine WebM-Container konvertieren (?) Ist die Höhe von 1485px denn ein zulässiger Wert oder muss ein Webm-Video mit VP9 eine gerade Höhe haben? ÅñŧóñŜûŝî (Ð) 00:46, 18. Jul. 2018 (CEST)
WebM mit VP8 funktioniert mit Avidemux. Ich habe leider kein VP9-Video zum Ausprobieren. --Rôtkæppchen₆₈ 01:01, 18. Jul. 2018 (CEST)
@Rotkaeppchen68: Ist denn eine Höhe von 1485 Pixel zulässig? ÅñŧóñŜûŝî (Ð) 23:00, 19. Jul. 2018 (CEST)
Als Videoformat ist 2640×1485 komplett unüblich, aber für Standbilder scheint dieses Format zu existieren. Wenn Breite oder Höhe eines Bildes nicht einem Vielfachen der Größe eines Makroblockes entsprechen, werden einfach Schwarzpixel angefügt. „Unzulässige“ Größen sollte es also nicht geben. --Rôtkæppchen₆₈ 20:22, 20. Jul. 2018 (CEST)
⇐ @Rotkaeppchen68: Wenn du berechnest, dann erhältst du genau 1485. Rechnerich stimmt es. Ich habe inzwischen dieses Avidemux installiert. Damit konnte ich das Video nicht direkt in MPEG-4 konvertieren, wobei ich mir nicht sicher bin, alles richtig eingestellt zu haben. Mir ist es aber gelungen, das Webm-Video in eine Datei mit der Endung mkv zu konvertieren und dabei schlicht eine Zeile abzuschneiden. Mir ist allerdings aufgefallen, dass sich die Dateigröße dabei vervielfacht. Anschließend kann man es in MPEG-4 konvertieren. Wäre aber gut, wenn ich mit Avidemux nur eine Konvertierung benötigen würde. Es liegt wohl am Zielformat. Wo kann ich das mit dem Makroblock nachlesen? ÅñŧóñŜûŝî (Ð) 15:12, 21. Jul. 2018 (CEST)

18. Juli 2018[Quelltext bearbeiten]

Bundesfighter[Quelltext bearbeiten]

… ist der Titel eines kontroversen Videospiels, aber warum haben wir dazu noch keinen Artikel? --92.218.168.76 09:34, 18. Jul. 2018 (CEST)
Hinweis: Für Fragen speziell zur Wikipedia gibt es ein eigenes Diskussionsforum: Fragen zur Wikipedia.

Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --178.4.181.231 23:56, 20. Jul. 2018 (CEST)

Name für "Doppelmoral-Fehlschluss" gesucht[Quelltext bearbeiten]

Ich nehme an folgendes ist ein Fehlschuss:

  • 1) A tut X und X ist schlecht
  • 2) B tut Y und Y ist schlecht
  • 3) B kritisiert A für X
  • Also ist 3) nicht gerechtfertigt

Falls das wirklich ein Fehlschuss ist, gibt es einen (deutschen oder englischen) Namen dafür? Oder einen ähnlichen Fehlschuss der den genannten Fall einschließt?

Allgemein scheint das Ziel des Fehlschlusses zu sein eine berechtigte Kritik durch den Hinweis abzuwehren, dass der Kritisierende selbst ebenfalls (für etwas anderes) kritikwürdig ist.

Zum Beispiel wenn man ein bestimmtes Land nicht kritisieren solle weil das eigene Land auch keine weiße Weste hat.

--Cubefox (Diskussion) 12:41, 18. Jul. 2018 (CEST)

Whataboutism, en:And you are lynching Negroes
Es gibt noch sowas ähnliches: ein Richter, der selbst kriminell ist, kann keine guten Urteile fällen. --184.22.229.213 15:19, 18. Jul. 2018 (CEST)
Danke! --Cubefox (Diskussion) 15:40, 18. Jul. 2018 (CEST)
@Cubefox: Das was du in Worten beschreibst (selbst keine weiße Weste) ist Tu quoque, passt aber nicht ganz auf deine Punkte eingangs. --Zulu55 (Diskussion) 16:01, 18. Jul. 2018 (CEST)
Das ist kein Fehlschluß, sondern eine faule Ausrede. Mit Logik hat das nämlich nichts zu tun. Es ist auch falsch, daß jemand keine Werturteile fällen kann, weil sein Verhalten nicht untadelig ist - er kann ggf. schon, nur trifft er auf Mißtrauen und wird für befangen gehalten. --92.226.150.215 16:52, 18. Jul. 2018 (CEST)
Genau, deswegen wird Whataboutism ja auch allgemein als falsche Polemik und Nebelkerzentaktik abgelehnt. Wäre es ein echter Fehlschluss, könnte man mit den Betreffenden darüber argumentieren. Die wollen aber gar nicht über Moral reden, die wollen genau das Gegenteil.--195.180.8.78 17:23, 18. Jul. 2018 (CEST)
Ich halte es durchaus für ein gutes moralisches Argument von jemandem zu verlangen, bei anderen keine moralischen Grundsätze einzufordern, die er selbst nicht einhält. Das Problem bei Whataboutism ist aber oft, dass eigentlich nicht vergleichbare Verhaltensweisen gelichgesetzt werden, aber das ist nicht immer der Fall. --MrBurns (Diskussion) 09:45, 19. Jul. 2018 (CEST)
@MrBurns: "Ich halte es durchaus für ein gutes moralisches Argument von jemandem zu verlangen, bei anderen keine moralischen Grundsätze einzufordern, die er selbst nicht einhält." - die Idee ist ja nicht ganz neu, siehe Jesus und die Ehebrecherin

Ich kann etwas, was ich bei anderen nie sehe: ich habe Prinzipien, die ich nicht einhalte. Und habe kein Problem damit. Z.b. finde ich Alkoholgenuss nicht gut, trinke aber trotzdem welchen. Ich finde Verzehr von Fleich nicht gut, esse aber welches, wenn es keine Alternativen gibt. Ich muss mich nicht 100% an meine Ideale halten. --184.22.229.213 18:40, 19. Jul. 2018 (CEST)

Ich habe kein Problem damit wenn jemand Ideale hat die er nicht zu 100% Einhält solanger er die hundertprozentige Einhaltung dieser Ideale nicht von anderen Fordert. Aber wenn man an Andere Maßstäbe anlegt, die man selber nicht einhält, ist das einfach nur heuchlerisch. --MrBurns (Diskussion) 22:25, 20. Jul. 2018 (CEST)
Deine Einstellung ist extrem unlogisch. Das sind Postulate, die du von deinen Eltern übernommen hast und nie hinterfragt hast. Warum sollte ein Einbrecher vom Bürgermeister nicht fordern dürfen, dass dieser nicht kriminell handelt? Aus welchem Grund muss man selbst die Eigenschaften haben, die man von anderen einfordert? Soll der Tennis-Lerner zu seinem Trainer sagen: "spiel du erst mal so gut wie ich, dann kannst du härtere Aufschläge von mir fordern" --184.22.229.213 05:40, 21. Jul. 2018 (CEST)
Es geht mir nicht prinzipiell um irgendwelche Eigenschaften von anderen, ich fordere z.B. auch von Profi-Fußballern Dinge, die ich selbst nicht kann oder von Lehrern dass sie gute Pädagogen sein sollen obwohl ich selber wahrscheinlich kein guter Pädagoge wäre. Mir geht es nur um die Anwendung von moralischen Grundsätzen. Wenn man moralische Grundsätze nur bei anderen Fordert aber nicht selber einhält, wird man damit andere nicht zu besserem moralischen Handeln bewegen können, außerdem ist das wenns wirklich um moralische Ziele geht unlogisch da man auf niemanden mehr Einfluss hat als auf sich selbst. Außerdem: denk mal darüber nach, was passieren würde, wenn alle nach deinem Grundsatz handeln würde. Dann würde nämlich niemand mlralisch handeln und alle würden nur auf Andere losgehen. Leute die moralische Grundsätze nur bei anderen einfordern haben i.d.R. dabei gar keine moralischen Ziele sondern wollen sich einfach eine Vorteil verschaffen indem sie andere diskreditieren und hoffen dass keiner merkt dass sie selbst auch nicht besser sind. Natürlich beziehe ich mich nur auf Situationen wo die moralischen Grundsätze für den der sie kritisiert auch anwendbar sind, wenn jemand z.B. von Priesern den Zöllibat fordert aber er selbst kein Priester ist ist es nicht inkonsequent, wenn er selbst nicht zölibatär lebt, weil die Forderung "Priester sollen zölibatär leben" natürlich nur auf Priester anwendbar ist. Wenn aber ein nicht zölibatär lebender Priester von anderen Priestern eine zölibatäre Lebensweise fordert ist das genau eine dieser inkonsequenten Moralanwendungennauf die ich mich die ganze Zeit beziehe. --MrBurns (Diskussion) 08:25, 21. Jul. 2018 (CEST)
und mein Einbrecher-Beispiel?--184.22.229.213 10:15, 21. Jul. 2018 (CEST)
Die Antwort steht ja schon ganz oben, aber um nochmal auf den Fehlschluss zurückzukommen. Es handelt sich wie bei praktisch allen ad-personam-Argumenten natürlich um ein krasses non sequitur, bei dem zwei Beweisgänge kontaminiert werden. Implizit soll ja bewiesen werden, dass ein bestimmtes Handeln gerechtfertigt ist. Das ist prinzipiell unabhängig von der Person des Anklägers. Der "Glashaus"-Beweisgang: "Wenn A Böses tut, darf er nicht über B urteilen - A tut Böses - Also darf er nicht über B urteilen" ist wahr; seine Gültigkeit hängt von der Richtigkeit der oberen Prämisse ab. In ihrer absoluten Formulierung ist sie sicher nicht gültig - darum scheint die Diskussion gerade zu gehen - aber sie lässt sich immerhin so weit qualifizieren, dass sie für bestimmte Fälle gilt. Tatsächlich aber, nochmal, soll ja bewiesen werden, dass ein bestimmtes Handeln gerechtfertigt ist. Diese Folgerung ergibt sich aber aus dem Beweisgang: "Wenn A Böses tut, darf B machen, was er will - A tut Böses - Also darf B machen, was er will; und hier ist die Oberprämisse aber offensichtlich ungültig. Grüße Dumbox (Diskussion) 11:06, 21. Jul. 2018 (CEST)
Es geht bei dieserr Art der Argumente eben nicht immer darum, ein gewisses Handeln zu rechtfertigen. Derartige Argumente können und werden auch verwendet, um Personen aufzufordern, mit der Anwendung von moralischen Grundsätzen bei sich selbst anzufangen. --MrBurns (Diskussion) 15:45, 21. Jul. 2018 (CEST)
Wenn dem so wäre, hinderte ja nichts, die korrekte Folgerung zu formulieren: Ja, wir foltern Dissidenten oder lassen sie verschwinden, und das ist Unrecht. Eben dies wird aber nicht getan. Grüße Dumbox (Diskussion) 15:57, 21. Jul. 2018 (CEST)

Entwicklungshilfe nur auf ein Land konzentriert[Quelltext bearbeiten]

Hallo, vor kurzem hörte ich jemanden davon reden, wie die Enwicklungshilfe eigentlich nicht wirklich hilft und dazu einen Vorschlag wie man es besser machen könnte: und zwar solle sich ein Industriestaat ein Entwicklungsland suchen und ganz gezielt diesem helfen bei der Entwicklung. Also so eine Art Patenschaft, auf Augenhöhe, nicht wie früher gern als Kolonialmacht. Der das vorschlug war glaube ich Richard David Precht. Nun meine Frage: gibt es dazu weitere Leute die das vorschlagen und gibt es dazu Lektüre um sich verschiedene Ansichten zu diesem Thema zu Gemüte zu ziehen? --Eibbloff (Diskussion) 14:12, 18. Jul. 2018 (CEST)

Es war Neudeck bei Precht. Einstieg mit der GoogleSuche
strategies "development assistance" "focus on one country"
Perimetheus (Diskussion) 16:29, 18. Jul. 2018 (CEST)
In dem Zusammenhang ist m. E. Salvador von Joan Didion eine interessante Lektüre. Catfisheye (Diskussion) 16:38, 19. Jul. 2018 (CEST)
China verfolgt eine derartige Politik derzeit sehr intensiv in einigen afrikanischen Ländern, bauen dort die Infrastruktur auf und so ...:/ --178.4.181.231 00:00, 21. Jul. 2018 (CEST)

Wie weit muss ich von der Erde wegfliegen, damit sie x Grad Sehwinkel ausmacht? Und wann sehe ich wieviel % der Oberfläche?[Quelltext bearbeiten]

Blue Marble, aufgenommen von Apollo 17 am 7. Dezember 1972

Motivation: Die Apollo-Astronauten berichten ja, wie es ist, beide Pole gleichzeitig zu sehen. Dass dürfte wohl von der ISS in 400 km Höhe nicht möglich sein. Annahme: Die Erde ist eine perfekte Kugel ohne Atmosphäre. Bin da leider mathematisch überfordert. Wahrscheinlich brauche ich arctan in irgendeiner Form. Ich fliege vertikal von der Erde weg und will dann eine Tangente an den Horizont anlegen. Bei welcher Entfernung sehe ich wieviel Prozent der Oberfläche? Müsste ja gegen 50% gehen, aber nie ganz erreichen. Oder 2-Dimensional von der Seite betrachtet gesprochen: Bei welcher Entfernung sehe ich welchen Teil des Halbkreises? --Zulu55 (Diskussion) 14:22, 18. Jul. 2018 (CEST)

Siehe Horizont#Horizont in der Nautik, Kimmlinie. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:41, 18. Jul. 2018 (CEST)
OK, Und von dort der Link auf Sichtweite#Geodätische_Sichtweite. Jetzt muss ich es nur noch verstehen. Danke! --Zulu55 (Diskussion) 15:24, 18. Jul. 2018 (CEST)

Der Sinus des halben Sehwinkels ist (d+r)/r wobei d die Distanz zur Erdoberfläche und r der Erdradius 6371 km ist. --Hb309 (Diskussion) 17:41, 18. Jul. 2018 (CEST)

Du meinst umgekehrt? Und da noch u. U. 2 verschiedene Radien. Wenn ich beide Pole sehen will, schaue ich ja senkrecht auf den Äquator, der vom Erdmittelpunkt weiter weg ist als die Pole. Also (näherungsweise) r_pol./(d + r_äq).
Und der Kosinus dieses halben Winkels sagt mir, welchen Anteil ich vom eindimensionalen Querschnitt sehe, und sein Quadrat, wieviel von der Querschnittsfläche. Wenn ich da keinen Fehler eingebaut habe ... --Elop 18:15, 18. Jul. 2018 (CEST)
Tangentialkegel --184.22.229.213 18:07, 18. Jul. 2018 (CEST)
Unter der oben genannten Prämisse einer perfekten Kugelform ohne Atmosphäre sowie der Vorstellung des Pols als eines Punktes auf der Oberfläche ist dieser Abstand überhaupt nicht erreichbar: Man kann niemals beide Pole gleichzeitig sehen. --Snevern 18:39, 18. Jul. 2018 (CEST)
Da fehlt nur ein wenig gravitative Raumkrümmung. --Rôtkæppchen₆₈ 22:36, 18. Jul. 2018 (CEST)
Sichtbare Metrik eines Neutronensterns
Ein Neutronenstern hat schon mehr als nötig davon. --Kreuzschnabel 23:04, 18. Jul. 2018 (CEST)
Ich halte es für möglich, dass der Fragesteller „Pole“ im umgangssprachlichen Sinn benutzt hat und eigentlich die beiden Polargebiete meint... --Gretarsson (Diskussion) 22:58, 18. Jul. 2018 (CEST)
Ich meinte die Pole in der Tat als genau gegenüberliegende Punkte, rechtwinklig zu meinem Startpunkt am Äquator. Daher - genau! - beide Punkte kann man nie sehen. Ich schrieb ja, bezogen auf die sichtbare Oberfläche "Müsste ja [mit zunehmender Entfernung] gegen 50% gehen, aber nie ganz erreichen." --Zulu55 (Diskussion) 10:36, 19. Jul. 2018 (CEST)
„Deren Tangentialebenen an der Erdkugel schneiden sich nicht in endlicher Entfernung“ stimmt. „Kann man nie sehen“ stimmt nicht, da das Licht sich nicht entlang dieser Ebenen ausbreitet bzw. dort, wo es das doch tut, der Raum (und mit ihm diese Ebenen) nicht unbedingt gerade ist. --Kreuzschnabel 16:39, 19. Jul. 2018 (CEST)
Im Sinne der legendären BILD-Schlagzeile Nordpol weg, als er mal kurz eisfrei war? --Kreuzschnabel 23:04, 18. Jul. 2018 (CEST)
Um beide Polarkreise aus dem Weltraum sehen zu können, muss man nur 9650 Kilometer über dem Äquator sein. Aus der ISS oder vom Hubble-Weltraumteleskop klappt das nicht, da deren Umlaufbahnen viel tiefer liegen. Auch die Hubble-Reparaturmission des Space Shuttle STS-82 hat es nur 620 Kilometer in den Raum geschafft. --Rôtkæppchen₆₈ 23:34, 18. Jul. 2018 (CEST)
Aus einem Abstand, der der Mondbahn entspricht, sieht man gerade noch den 89 nördlichen und südlichen Breitenkreis gleichzeitig (bei "idealer" Geometrie: Kugel und ohne Erdathmosphäre). Wenn man für die letzten 100 km (in der Erdathmosphäre) einen Refraktionskoeffizient von 0,13 annimmt, könnte es sich ausgehen, dass man beide Pole sieht. --TheRunnerUp 09:05, 19. Jul. 2018 (CEST)

Handapparat auf Englisch?[Quelltext bearbeiten]

Ich möchte wissen, wie man auf Englisch einen Handapparat nennen würde, also z. B. eine Sammlung von Handbüchern, die man sich auf den Schreibtisch setzt. --2003:D3:A708:8975:1C52:9767:9D39:8434 14:45, 18. Jul. 2018 (CEST)

Siehe im Wörterbuch der Bibliotheks- und Informationswissenschaft: http://rbi.nb.rs/de/multilang. reference collection. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:53, 18. Jul. 2018 (CEST)
Oh, danke! --2003:D3:A708:8921:A526:B547:C7CE:4128 22:08, 18. Jul. 2018 (CEST)

ActiveOxygen[Quelltext bearbeiten]

Der Waschmaschinenhersteller Bosch wirbt bei einigen seiner Modelle [2] damit, dass mit "ActiveOxygen" bis zu 99,9% aller Keme abgetötet werden sollen, und das bei bereits 20 Grad. Der Hersteller schreibt weiterhin dazu: "Der integrierte ActiveOxygen-Generator kommt zur Vorbehandlung der Wäsche bei Programmbeginn und vor dem letzten Spülgang zum Einsatz." und "ActiveOxygen entfernt mithilfe von aktivem Sauerstoff bis zu 99,99 Prozent der vorhandenen Bakterien und Keime." Es sei keine weitere "Chemie" notwendig. Kann mir jemand erklären, um was es sich bei diesem "Sauerstoff" handelt, wie er generiert wird und ob die genannte Wirkung glaubhaft ist? --188.110.136.210 18:16, 18. Jul. 2018 (CEST)

Ich tippe auf einen Ozongenerator. Ja, damit kann man bei entsprechenden Mengen desinfizieren, nebenher bleicht es dann aber auch, und einatmen sollte man das Zeug bekanntlich auch besser nicht. --Simon-Martin (Diskussion) 18:57, 18. Jul. 2018 (CEST)
ach so... War mal wieder klar, dass das Marketing hier einfach nur dummdreist herumlügt. --188.110.136.210 19:25, 18. Jul. 2018 (CEST)
Wieso "lügt"? --92.226.150.215 21:11, 18. Jul. 2018 (CEST)
Worin genau besteht das dummdreiste Herumgelüge? Ich kann nämlich keines erkennen. --2003:DF:1F0E:2400:DC3:3D9F:659F:47E8 21:17, 18. Jul. 2018 (CEST)
Es ist halt eine private blumige Fantasiebezeichnung für Ozon, um den richtigen Namen zu vermeiden, und so was tun Marketingleute gerne, dafür werden sie bezahlt. --Neitram  09:57, 19. Jul. 2018 (CEST)
„Aktivsauerstoff“ ist in der Werbesprache doch seit langem Synonym für Substanzen, die atomaren Sauerstoff abgeben, also z.B. Ozon, Wasserstoffperoxid, Natriumperborat, Natriumpercarbonat. --Rôtkæppchen₆₈ 12:11, 19. Jul. 2018 (CEST)
Stimmt, bloß über die Bedeutung solcher Marketing-Kunstbegriffe rätselt der potentielle Käufer (wie 188.110.136.210) zunächst einmal, sofern er wissen will, was gemeint ist -- denn die Übersetzung wird nicht mitgeliefert. Hätten sie Ozon-Generator geschrieben, hätte er damit googeln und schnell brauchbare Infos finden können. --Neitram  14:21, 19. Jul. 2018 (CEST)
"Ihhh, Ozon-Generator! Dann gibts demnaechst Ozon-Alarm auch in meinem Badezimmer, oder wie?!" "Aktivsauerstoff" spielt da doch klanglich gleich in einer ganz anderen Liga... --Nurmalschnell (Diskussion) 15:47, 19. Jul. 2018 (CEST)
+1. Solche Begriffe werden emotional verstanden, nicht analytisch, sie müssen positive Konnotationen triggern. „Aktiv“ ist positiv besetzt, „Sauerstoff“ natürlich auch. Da kann sich auch Erika Musterfrau ohne jedes chemische Hintergrundwissen vorstellen, wie der lebenspendende Sauerstoff die Ärmel hochkrempelt und die Textilien mit porentiefer Vitalität erfüllt. In dieselbe Schublade gehören „atmungsaktive“ Funktionsklamotten. Die sind schlicht und einfach wasserdampfdurchlässig, das ist alles, mit aktiver Atmung hat das nichts zu tun. Aber wenn man im Hinterkopf hat, dass sie aktiv atmen, dann fühlt man doch richtig, wie sie einen den Berg hochtragen. Das ist alles Erzeugung positiver Gefühle beim Kunden: Nicht direkt falsch, schlimmstenfalls irreführend, aber auf jeden Fall umsatzsteigernd. --Kreuzschnabel 16:33, 19. Jul. 2018 (CEST)
Das ist so ähnlich wie das Ding mit der Traubensüße seinerzeit. Solch gezielte Irreführung dürfte gerne häufiger verboten werden. --178.4.181.231 00:03, 21. Jul. 2018 (CEST)

Inschrift[Quelltext bearbeiten]

Inschrift?

Eine Pfarrkirche im Süden Kölns hat ein winziges Nebengebäude mit einem Steinkreuz drauf. Ob das Gebäude alt ist, mag ich nicht zu sagen, das Steinkreuz scheint es vielleicht schon zu sein. Kann das jemand von euch entziffern? Ich sehe

1630
…
…
…
item
…

Nicht grade viel … Danke für eure Tipps. --elya (Diskussion) 22:38, 18. Jul. 2018 (CEST)

kann vielleicht http://www.alemannia-judaica.de/impressum_htm.htm weiterhelfen? Die sind sehr nett und helfen, wenn sie können. --M@rcela Miniauge2.gif 22:51, 18. Jul. 2018 (CEST)
Also die Jahreszahl ist schonmal 1636, der folgende Text eher Deutsch als Latein. Geoz (Diskussion) 22:58, 18. Jul. 2018 (CEST)
@Elya: Das item deute ich als Stein und das drüber als in seinem und drunter Haus. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 23:42, 18. Jul. 2018 (CEST)
Spontan, ohne große Analyse und Überprüfung, las ich da:
1636
kein ſtein
in keinem
Hauß
iſt ein
[???]
Spontan, wie gesagt, muss nichts davon stimmen. Aber vielleicht hilft’s als Anregung. --Kreuzschnabel 06:49, 19. Jul. 2018 (CEST)
+1 Den Anfang des letzten Wortes kann man nicht erkennen, aber reine Spekulation, es endet IMO auf -oster Kloster. Just $0.02 von -- Iwesb (Diskussion) 07:02, 19. Jul. 2018 (CEST)
Danke euch allen, damit suche ich mal weiter. Ich lasse die Anfrage für die Tagschicht noch etwas stehen … --elya (Diskussion) 08:00, 19. Jul. 2018 (CEST)
Ich wrürde die letzten beiden Zeilen als Stein Gottes lesen.--TheRunnerUp 09:09, 19. Jul. 2018 (CEST)
die letzten beiden Worte könnten "Stein koffer" sein.--184.22.229.213 09:23, 19. Jul. 2018 (CEST)
Da halte ich die Version von TheRunnerUp fuer wahrscheinlicher. Spekulatius: Jeder Stein in deinem(??) Haus Stein Gottes -- Iwesb (Diskussion) 09:34, 19. Jul. 2018 (CEST)
Ich lese nach der Jahreszahl „Jeder Stein in seinem Hauß ist in Gott“. --Turris Davidica (Diskussion) 11:15, 19. Jul. 2018 (CEST)

könnte es sein, dass die Beschriftung auf den Seiten rechts oder links weitergeht?--84.136.42.67 11:38, 19. Jul. 2018 (CEST)

Jeder Stein in diesem Haus ist ein Stein Gottes. --84.63.244.155 12:25, 19. Jul. 2018 (CEST)
Hiltrud Kier: Stadtspuren, Denkmäler in Köln, Band 12, 1990, S. 138: "In der Nordwest-Ecke der Anlage, integriert in den Mauerverlauf, ein wohl im Zuge der letzten Erweiterung (1885) errichtetes backsteinsichtiges «Totenhäuschen», das mit seinen beiden Rundbogenfenstern ein Element der Kirchenarchitektur aufnimmt; als Giebelbekrönung ein Grabkreuz von 1630 (s. u.) [...]" (laut Buch-Schnipsel). --Pp.paul.4 (Diskussion) 13:37, 19. Jul. 2018 (CEST)
Na dann ... ist es das Grabkreuz des Verblichenen H. Blimm aus Köln:
1636
Grabstein
h.Blimm
Grab
stein
Gottes

--TheRunnerUp 15:45, 19. Jul. 2018 (CEST)

Grabstein Gottes macht für mich keinen Sinn, ist mir auch nicht geläufig. Ich möchte behaupten, dass das ein Doppelgrabstein mit zwei Namen ist, der untere ähnlich wie Gottes.--2003:E8:33C6:F400:11E6:4A5:D0D2:DC4E 16:38, 19. Jul. 2018 (CEST)
(BK)Halte ich für falsch. Die beiden letzten Zeilen sind OK, aber wenn die beiden ersten Buchstaben in der zweitletzten Zeile ſt sind, dann sind die Nuchstaben in der zweiten Zeile dazu vertauscht, also eher tſ. Das "b" von (angeblich) Grab sieht ebenfalls komisch aus, von der Form her wäre es eher ein großes B, 13 oder ein ß. Das auf einem Grabstein das Wort "Grabstein" steht wäre ebenfalls eher ungewöhnlich. Ich sehe:
1636
E_lB tœrg (oder tſerg ? Vermutlich irgendein Name.)
_h Blimm
ſon B (oder 13? Sonntag der 13.?)
ſtein
_otteſ
-- Jonathan 16:46, 19. Jul. 2018 (CEST)


Wow! Und peinlich, ich hab die Stadtspuren nämlich zuhause und schaue gleich nach, wenn ich vom Lokal K nach Hause komme. --elya (Diskussion) 21:24, 19. Jul. 2018 (CEST)

Hm, leider nicht so ergiebig wie gedacht. Das "s.u." beschreibt auf S. 141 zwar dann neben anderen historischen Grabsteinen noch mal das Kreuz, leider ohne Inschrift: „Ein nur 25 cm hohes Kreuz aus Basaltlava ist in den Giebel des Totenhäuschens eingelassen …“ – da die anderen Kreuze des Friedhofs danach ebenfalls recht lückenhaft transkribiert wurden, nehme ich fast an, dass das auch für die Experten damals nicht lesbar war – oder dass man das kleine Kreuz zu Beginn vielleicht übersehen hatte. Ich kann aber auch bei Frau Kier mal anfragen, ob sie noch eine Idee hat. Danke jedenfalls schon mal an alle für die Inspirationen. Da will man bloß ein Bild ordentlich beschriften … --elya (Diskussion) 22:37, 19. Jul. 2018 (CEST)
Zumindest wissen wir jetzt, dass es sich um ein Totenhäuschen handelt, an dessen Giebel das Kreuz ist. Ich hab mal die Bildbeschreibung ergänzt. --Rôtkæppchen₆₈ 22:51, 19. Jul. 2018 (CEST)
Wäre es zuviel verlangt, die Inschrift nochmal bei einem Sonnenstand mit Schattenwurf von rechts statt von links zu fotografieren? Das würde nicht nur für die letzte Zeile, sondern auch für die anderen Zeilen womöglich mehr Klarheit bringen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 11:19, 20. Jul. 2018 (CEST)
Ist ein Stück weg, aber wir wollen eh demnächst noch die Innenaufnahmen machen. Das wird aber auch wieder eher nachmittags/abends sein – ich kann aber auch mit Blitz oder eben doch Klappleiter und Papier mal was versuchen. --elya (Diskussion) 18:05, 20. Jul. 2018 (CEST)

Vielleicht wurden da aus einem rechteckigen Stein die Ecken ausgeschnitten, um ein Kreuz zu erzeugen? --Optimum (Diskussion) 13:10, 20. Jul. 2018 (CEST)

Standort Rheinland und Jahr 1636 würden zu einem Pestkreuz passen, siehe auch das schöne Bild in wikt:de:Pestkreuz. Am Objekt selbst ließe sich mit der Klappleiter zudem feststellen, ob die Inschrift des Kreuzbalkens außen gerahmt ist, was im Bild links angedeutet zu sein scheint, und ob das Objekt noch weitere bebilderte oder sogar beschriftete Seiten hat. --Pp.paul.4 (Diskussion) 22:09, 20. Jul. 2018 (CEST)

19. Juli 2018[Quelltext bearbeiten]

Zum Strandbad schwimmen erlaubt?[Quelltext bearbeiten]

Am See gibt es ein öffentliches Strandbad, das Eintrittsgeld verlangt. Daneben gibt es an diesem See einige private Grundstücke und Badeplätze. Ist es erlaubt, von so einem privaten Badeplatz zum Strandbad zu schwimmen und dieses von der Seeseite, wo es nicht abgesperrt ist, zu betreten? Oder muss man es von der Landseite betreten, um den Eintritt zahlen zu können?

--212.95.5.150 09:20, 19. Jul. 2018 (CEST)

Erschleichen von Leistungen könnte relevant sein. Allerdings gehört dazu auch, dass man irgendwie heimlich hineinschleicht oder über einen Zaun steigt. Im Außenbereich gibt es in den meisten Bundesländern im Landesnaturschutzgesetz auch ein Recht auf freien Zugang zur Natur. Dieses Recht ist stärker als das Hausrecht eines Privatbesitzers. Das Hausrecht alleine impliziert kein Verbot, denn es ist nicht prinzipiell untersagt, ein fremdes Grundstück zu betreten. --184.22.229.213 09:42, 19. Jul. 2018 (CEST)
Es ist natürlich nicht erlaubt, man muss von der Landseite kommen und Eintritt zahlen. Grundsätzlich wäre es Hausfriedensbruch, da das Strandbad Hausrecht hat und bestimmen kann, wer und unter welchen Bedingungen ihren Strandabschnitt betreten darf. --Count² (Diskussion) 09:28, 19. Jul. 2018 (CEST)
(BK) Gilt das auch beim Betreten vom Wasser aus? Weil auf der wasserseite existiert ja i.d.R. keine Einfriedung. Oder zählen irgendwelche Bojen (falls vorhanden) schon als Einfriedung? Wäre ja merkwürding, weil Bojen können verschiedene Bedeutungen haben, für den Laien ist es eventuell nicht erkennbar, ob damit z.B. der Bereich eines Strandbades abgegrenzt wird oder nur ein Bereich, in den keine Bote rein dürfen. --MrBurns (Diskussion) 09:32, 19. Jul. 2018 (CEST)
@184... kannst du bitte deine Nachbearbeitungen irgendwie kennzeichnen? Bei deinem Kommentar steht 9:25, deine bisher letzte Bearbeitung ist aber um 9:37. Nachdem die Kommentare von Count Count und mir in der Zwischenzeit entstanden sind, verzerrt das den Kontext... --MrBurns (Diskussion) 09:41, 19. Jul. 2018 (CEST)
Die Einfriedung scheint mir der See selbst zu sein. Es ist jedenfalls völlig unüblich, Grundstücke zu einem Gewässer hin einzufrieden, weil üblicherweise das Gewässer ausreichenden Schutz bietet. Ich sollten im Übrigen auch zivilrechtliche Aspekte betrachtet werden. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:44, 19. Jul. 2018 (CEST)
In dieser Frage geht es aber um die Situation, dass eben nicht der ganze See zum Strandbad gehört. --MrBurns (Diskussion) 09:47, 19. Jul. 2018 (CEST)
Eine Einfriedung auf Wasserseite ist ja unüblich. Es würde hier zu entscheiden sein, ob bei dem Strandbad die Einfriedung auf Landseite ausreicht, um als befriedetes Besitztum zu gelten. Selbst wenn es nicht als Hausfriedensbruch gewertet würde, wäre eine Betreten immer noch zivilrechtlich problematisch, da nach § 903 BGB gilt: "Der Eigentümer einer Sache kann, soweit nicht das Gesetz oder Rechte Dritter entgegenstehen, mit der Sache nach Belieben verfahren und andere von jeder Einwirkung ausschließen." Insbesondere schließt ein Strandbad natürlich nicht-bezahlende Dritte vom Benutzen ohne Bezahlen aus. --Count² (Diskussion) 10:00, 19. Jul. 2018 (CEST)
Solange er kein Schild aufstellt, schließt er gar nichts aus. Und wenn der Eigentümer die Gemeinde ist, wird es noch problematischer. --184.22.229.213 10:03, 19. Jul. 2018 (CEST)
Bojenketten sind überhaupt nicht unüblich. --Furescht (Diskussion) 10:05, 19. Jul. 2018 (CEST)

Grundsätzlich, sagt Christa Marx, Leiterin der Abteilung Bau und Umwelt am Landratsamt Dillingen, ist die Sache klar: „Seeufer darf in Bayern jeder betreten, das garantiert die Verfassung des Freistaats.“ Dort stehe geschrieben, dass der freie Zugang zu Naturschönheiten und Gewässern jedem gestattet ist. Das gelte auch, wenn sich das Grundstück in Privatbesitz befindet. Nicht nur der freie Zugang zum Wasser ist gestattet, auch sein Handtuch darf der Badefreund am Ufer ausbreiten. Die Familie aus der eingangs geschilderten Szene müsste sich also keineswegs vertreiben lassen. Doch laut Marx gibt es einige Ausnahmen vom Recht auf freien Seezugang. Ein Beispiel: „Wenn ein Grundstücksbesitzer etwa am Ufer einen Wildschutzzaun anlegt, um die Bäume vor Verbiss zu schützen, dann darf er das.“ Überhaupt: Zäune seien zu beachten. Auch wenn nicht immer sicher sei, dass sie rechtmäßig errichtet worden sind – einfach drübersteigen ist verboten.[3] --Furescht (Diskussion) 10:10, 19. Jul. 2018 (CEST)

Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Du implizierst damit, dass es kein Hausfriedensbruch wäre, wenn jemand von Freibad zu dem privaten Badeplatz schwimmen würde, der ja wohl auch keinen Zaun zum See hat, und dann dieses Grundstück nach eigenem Gutdünken nutzen würde. Die Situation ist ja die gleiche: Betreten eines nicht besonders abgegrenzten Seegrundstücks vom See aus. Wären denn die Seegrundstückbesitzer damit einverstanden, wenn jemand vom See aus ihr Grundstück betritt, und dann dort, sagen wir mal, den Grillplatz benutzt? Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 10:16, 19. Jul. 2018 (CEST)

Das mit der Nutzung durchaus ein wichtiger Punkt. Betretet ich das Grundstück nur, oder nutze ich etwas, dass auf dem Grundstück vorhanden ist und wie hier den Badegästen zur Verfügung gestellt wird. Aus dem Wasser an den Strand/Land um sich da kurz erholen und um dann weiter schwimmen ist was anderes, als wenn man ins Strandbad schwimmt um dort die Liegewiese/Toilette usw. zu nutzen. Wenn du etwas vom Standbad nutzen willst, solltest du Eintritt bezahlen. Denn generell kann dir die Nutzung ohne bezahlen des Nutzungsentgeltes, als erschleichen einer Leistung ausgelegt werden. Im übrigen wirst du mit ziemlicher Sicherheit auch gegen die Hausvorschriften verstossen. Meist findet sich da eine Passage im Stil von „Die Seebäder dürfen nur durch den Eingang auf der Landseite betreten werden.“ [4].--Bobo11 (Diskussion) 10:35, 19. Jul. 2018 (CEST)
(BK) Was man ja aber nicht lesen konnte, wenn man über den See auf das Grundstück gelangt. Abgesehen davon könnte mit dieser Argumentation (ich will nichts nutzen, nur betreten) jeder freien Eintritt verlangen. --84.63.244.155 11:25, 19. Jul. 2018 (CEST)
Nein, die Nutzung ist nicht wirklich ein entscheidender Punkt. Zivilrechtlich ist schon das schlichte Betreten eine Nutzung, von der der Eigentümer Dritte ausschließen darf bzw. sie von einer Bedingung (Entgeltzahlung) abhängig machen darf. Tut er das, wie im vorliegenden Falle, ist das schlichte Betreten des Grundstücks schon (zivilrechtlich) verboten, und zwar sogar ganz ohne eine Einfriedung.
Strafbar ist das deswegen aber noch nicht unbedingt. Strafbar wird es erst, wenn Hausfriedensbruch oder Leistungserschleichung vorliegt; in beiden Fällen ist das Vorliegen bzw. Überwinden einer Einfriedung Voraussetzung. Ein an einem Gewässer liegendes Grundstück, das an allen Landseiten eingezäunt ist, ist m.E. durchaus eingefriedet im Sinne dieser Vorschriften. Das könnte man natürlich auch anders sehen, aber ich würde mich nicht drauf verlassen.
Dann gibt es noch die öffentlichrechtliche Seite, wonach Einfriedungen im Außenbereich häufig unzulässig sind oder wonach die Allgemeinheit ein generelles Betretungsrecht zu bestimmten Orten besitzt. Das ist aber nur entscheidend für die Frage, ob das Schwimmbad da sein darf und ob es einen Zaun bauen darf. Für die zivil- oder strafrechtliche Beurteilung des unerlaubten Betretens ist das erstmal egal: Ist da ein Schild oder ein Zaun, und das wird missachtet, dann hat man das zivil- und/oder strafrechtliche Verbot verletzt, selbst wenn das Schild oder der Zaun dort eigentlich gar nicht stehen dürfte. --Snevern 11:19, 19. Jul. 2018 (CEST)
Benutzer Snevern ist zu danken, dass er Bobo11s Expertenmeinung noch wissensbasiert ergänzt hat. A. Binder, Rechtsanwalt. --178.197.239.121 20:30, 19. Jul. 2018 (CEST)

Russisches Video verstehen (Fahrrad)[Quelltext bearbeiten]

Youtube - versteht eine/r, was er dort zeigt. Mir scheint bei diesem Nabendynamo gibt es zwei Modi, insbesondere einen mit wenig Widerstand und alles was ich sehe ist, dass er das Kabel getrennt hat... Ich habe das an meinem Vorderrad auch zufällig entdeckt, aber der Schalter an der Lampe verändert das Verhalten nicht... --84.191.124.63 12:11, 19. Jul. 2018 (CEST)

Mir kommt das so vor, dass der Protagonist zwar vorgibt, der Dynamo würde bremsen, in Wirklichkeit aber demonstriert er das Trägheitsmoment der Bereifung seines Fahrrades. --Rôtkæppchen₆₈ 12:39, 19. Jul. 2018 (CEST)
dazu denke ich, er hat die Bremswirkung des aktiven (aktuell stromliefernden) Dynamos gegenüber dem weit leichteren und leichteren Freilauf bei inaktivem (abgeschalteten, Kabel rausgezogen) Naben-Dynamo vorgeführt. --Jo.Fruechtnicht (Diskussion) 12:59, 19. Jul. 2018 (CEST)
typisch dabei ist bei ersterem das ganz kurze einmalige vor-zurückschwingen am Ende der Drehung mit aktivem Nabendynamo --Jo.Fruechtnicht (Diskussion) 13:35, 19. Jul. 2018 (CEST)
Das Einrasten der Läufer- in die Ständerpole wird ganz am Anfang gezeigt. Das ist bei permanenterregten Maschinen normal. --Rôtkæppchen₆₈ 13:39, 19. Jul. 2018 (CEST)

Also, ich müsste in den Freilauf durch Abschalten der Verbraucher oder Abtrennen des Kabels kommen? Das ist bei meinem Dynamo aber nicht möglich (habe den gleichen). Daher fände ich schön, wenn eine/r der/die Russisch versteht mal reinschaut. Mit eurem Vokabular könnte ich nochmal eine Suche versuchen. Ohne die passenden Stichworte (selbst mit 'Handbuch' ) belästigen einen die Suchmaschinen nur mit Kaufvorschlägen und Preisvergleichen... --89.204.139.11 17:13, 19. Jul. 2018 (CEST)

Die Freilauf-Funktion kannst Du auch reinbekommen, indem du die Lampe abschaltest, dann fliesst kein Strom, der im Betrieb in den Dynamospulen eine bremsende Gegenkraft erzeugt. Probier es einfach aus, indem du mal mit abgeschalteter, mal mit eingeschalteter Lichtanlage das Rad mit Schwung andrehst und die Laufdauer/Geschwindigkeit beobachtest. Kabel ab ist ne simplere Lösung bei ausgebautem Rad. --Jo.Fruechtnicht (Diskussion) 17:40, 19. Jul. 2018 (CEST)
Das stimmt nicht ganz, denn das Einrasten des Rotors an den Winkelpositionen mit geringstem magnetischen Widerstand findet auch ohne Last statt. Allerdings ist das Rastmoment in der Regel so gering, dass es nicht auffällt. Dann muss eben die Bereifung des Laufrades demontiert werden, wie in obigem Film. --Rôtkæppchen₆₈ 23:16, 19. Jul. 2018 (CEST)
Stimme dem grundsätzlich zu hinsichtlich des prinzipiell geringfügigen Unterschiedes der "Versuchsanordnung" --Jo.Fruechtnicht (Diskussion) 09:49, 20. Jul. 2018 (CEST)

Komische Grafik, die alles überlagert in Windows[Quelltext bearbeiten]

Heute ist mir aufgefallen, dass ich unter Windows 7 links unten über dem Startmenü ein Grafik habe, die alls überlagert, sie taucht in jedem Programm als eine Art Overlay auf. Selbst auf dem "Herunterfahren" Bildschirm von Windows 7 taucht diese auf. Ein Screenshot davon anfertigen, ist nicht möglich. Deswegen habe ich den Bildschirm abfotografiert. Kennt das jemand und weiß was da los ist und woher das kommt? Bilder: [5] [6] --88.67.100.58 14:06, 19. Jul. 2018 (CEST)

Hardwarefehler, der Monitor löst sich auf. --Magnus (Diskussion) 14:07, 19. Jul. 2018 (CEST)
Du hast recht. Blöd. --88.67.100.58 14:16, 19. Jul. 2018 (CEST)
Da ist Feuchtigkeit reingelaufen. Hatte ich bei einem Laptop auch mal als ich bei aufrecht stehendem Bildschirm die Sprayflasche benutzte... Musst du ab jetzt mit leben, das ist kein Hardwarefehler. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 14:17, 19. Jul. 2018 (CEST)
Kommt drauf an. Bei einem ehemaligen TV-Gerät hatte ich so ein Phänomen, da haben sich anscheinend die verklebten Flächen des Displays voneinander gelöst, war anscheinend ein Lufteinschluss, der mit der Zeit immer größer wurde. --Magnus (Diskussion) 14:20, 19. Jul. 2018 (CEST)
Ich erinnere mich daran, dass mir der Monitor gestern umgefallen ist. Hatte ich nicht mehr im Kopf. --88.67.100.58 14:22, 19. Jul. 2018 (CEST)
Eine weitere Möglichkeit für ein dauerhaft überlagertes Schirmbild wäre ein defekter Controller im Bildschirm. Das sieht aber anders aus. Ich hatte sowas mal bei einem damals teuren 24"-Bildschirm. --Rôtkæppchen₆₈ 15:29, 19. Jul. 2018 (CEST)
Der Fleck scheint kleiner zu werden. Ich erinnere mich jetzt auch noch daran, dass ich den Monitor geputzt habe :) --185.80.169.69 18:01, 20. Jul. 2018 (CEST)

Sprachen gesucht[Quelltext bearbeiten]

Liebe polyglotte Community, im Deutschen, Französischen, Spanischen und Italienischen werden gemischtgeschlechtliche und rein männliche Personenmehrheiten grammatisch gleichermaßen mit dem Maskulinum bezeichnet: Peter und Hans sind meine Freunde. Charlotte und Hans sind meine Freunde. Sind jemandem Sprachen bekannt, in denen zwischen diesen beiden Fällen eine Differenzierung vorgenommen wird? (Ich hoffe, es versteht sich von selbst, dass das eine harte linguistische Frage und kein Aufmacher für eine Gender-Diskussion ist.) --Stilfehler (Diskussion) 15:33, 19. Jul. 2018 (CEST)

Ich möchte es ganz ehrlich nicht als Gender-Diskussion auffassen und werde hier auch keine Debatte beginnen. Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass Grammatik ja immer nur eine Analyse und strukturierte Wiedergabe des praktischen Sprachgebrauchs ist, vielleicht mit einem gewissen zeitlichen Versatz, aber eben doch das. Vor diesem Hintergrund muss man sagen, dass eigentlich bereits jetzt (es mag noch nicht bis in alle Grammatiklehrbücher durchgedrungen sein) im Deutschen nach solchen Kombinationen mindestens gleichberechtigt zum Maskulinum auch andere Formen (z.B. „Peter und Hans sind meine FreundInnen.“) stehen können, diesen Sprachgebraucht gibt es faktisch. (Ich persönlich kenne zum Beispiel mehrere Personen, die auch im ganz privaten Rahmen so sprechen [!], und es wäre Unfug, ihnen das auf Grundlage irgendeiner Grammatik verbieten zu wollen.)--92.231.176.166 15:44, 19. Jul. 2018 (CEST)
Sicher ist das von dir angegebene Beispiel nicht gleichberechtigt, sondern eher skurril. MfG Harry8 15:48, 19. Jul. 2018 (CEST)
Bitte keine Genderdebatten hier! Meine Frage zielt nicht auf deutsche Sprachgepflogenheiten, sondern auf andere Sprachen, und auch dort nicht auf sprachpolitische Maßnahmen, sondern den ursprünglichen Grammatikbestand. --Stilfehler (Diskussion) 15:48, 19. Jul. 2018 (CEST)
die auch im ganz privaten Rahmen so sprechen [!] – da du das sprechen so betonst: wie machen die das genau? Interessiert mich ernsthaft. „Freund’innen“ mit Glottisschlag, oder „Freundinnen mit großem Ih“ oder „Freund groß Innen“ oder aufgelöst „Freunde und Freundinnen“? (Letzteres wäre grammatikalisch fragwürzig, aber das triggert dann genau die unerwünschte Genderdebatte.) --Kreuzschnabel 16:21, 19. Jul. 2018 (CEST)
Ich bin zwar nicht 92.231.176.166, aber ich kenne auch einen Menschen, der zumindest gelegentlich so spricht. Dabei hat er die Schreibung mit Binnen-I wie ein Binnen-i ausgesprochen. Sprich, einfach die feminine Pluralform benutzt. (Oder eine Markierung benutzt, die so schwach war, dass ich sie nicht wahrgenommen habe.) Aufgefallen ist mir diese Eigenheit erst, als einmal aus dem Kontext ganz klar war, dass es sich um eine gemischtgeschlechtliche Gruppe handeln sollte. Keine Ahnung, wie oft ich mir vorher reine Frauengruppen vorgestellt habe, obwohl er eigentlich gemischtgeschlechtliche Gruppen meinte. -- Pemu (Diskussion) 21:15, 19. Jul. 2018 (CEST)
Zur Frage: Alle mir ansatzweise bekannten Sprachen, sofern sie überhaupt eine spezielle Bezeichnung für weibliche Freunde haben (die englische hat keine), greifen bei gemischten Gruppen auf das generische Maskulinum zurück. --Kreuzschnabel 16:25, 19. Jul. 2018 (CEST)
Wobei dies im deutschen nur für Menschengruppen gilt. 'die Katzen' z.B. ist ein generisches Femininum, das rein weibliche oder gemischte Gruppen bezeichnet. Für eine rein männliche Gruppe kann man (muss aber nicht) auch 'die Kater' sagen. Ähnlich (für Menschen) 'Geschwister'/'Gebrüder'. Auch z.B. 'Krankenschwester' das zumindest traditionell kein männliches Äquivalent hat und auch für männliche Pfleger benutzt werden kann.165.120.218.173 17:00, 19. Jul. 2018 (CEST)
@Benutzer:Stilfehler: Ich kann für Latein, Alt- und Neugriechisch dieselbe Verwendung bestätigen. Die Frage stellt sich nur in Sprachen, die zwischen Maskulin und Feminin unterscheiden (m.W. u.a. alle indogermanischen) und flektieren (daher ist es im Englischen auch nur ein Problem bei he und she, "friend" ist m und f, also Peter and Jane are my friends), andere wie z.B. Malaiisch haben nur eine Form für er und sie ("dia") und zudem keine Flexion, somit wird nicht unterschieden: "peter dan Jane/Jim dan John/Mary dan Jane kawan (=Freund, Freundin, Freunde, Freundinnen, Freunde und Freundinnen) saya.--87.178.9.26 17:31, 19. Jul. 2018 (CEST)
Ja, es kommen nur Sprachen in Frage, die die Genera Maskulinum und Femininum auch bei Substantiven kennen. Meine eigenen Fremdsprachenkenntnisse enden da leider schnell. Aber meine Hoffnung war es, dass jemand vielleicht aus den Sprachen, die einem nicht sofort einfallen (wie Aramäisch, Färöisch, Sanskrit oder Tamil) ein Beispiel angeben kann. --Stilfehler (Diskussion) 17:49, 19. Jul. 2018 (CEST)
Da wäre der leider seit längerem fast inaktive Benutzer:Seidl gefragt - vielleicht liest er hier ja mit?--87.178.9.26 17:47, 19. Jul. 2018 (CEST)
Ja, das tu ich. Mir sind aber auch keine Sprachen bekannt, wo das anders laufen würde. Schon im Latein galt in diesem Falle die Regel: das Maskulinum hat den Vorrang, z.B. in iam pridem pater mihi et mater mortui sunt "Mein Vater und meine Mutter sind schon lange tot." Dies hat sich dann auf die romanischen Sprachen übertragen. --Seidl (Diskussion) 17:48, 20. Jul. 2018 (CEST)
Vielen Dank für die Antworten, auch unten!--87.178.14.205 09:45, 21. Jul. 2018 (CEST)
"Las turistas" im Spanischen sind weiblich --184.22.229.213 18:22, 19. Jul. 2018 (CEST)
♂♂ los turistas wie ♂♀ los turistas [7], also trotz des ungewöhnlichen -a ein Standardfall. --Stilfehler (Diskussion) 18:44, 19. Jul. 2018 (CEST)
das "istas" ist nicht ungewöhnlich, sondern es zeigt, dass - wie bei pianistas - das Hauptaugenmerk auf Frauen lag. So wie es bei uns "die Hebamme" heisst.--184.22.229.213 06:26, 20. Jul. 2018 (CEST)
Das ist Quatsch. "-ista" ist eine Nachsilbe, die auf "-a" endet, aber dennoch sowohl männliche als auch weibliche Personen bezeichnet. Die mit dieser Endung endenden Wörter haben je nachdem, ob Männer oder Frauen gemeint sind, männliches bzw. weibliches Geschlecht. Demgemäß ist "turistas", wenn männliche Touristen eingeschlossen sind, maskulin, also heißt es dann "los turistas". --Digamma (Diskussion) 09:06, 20. Jul. 2018 (CEST)
Die romanischen Sprachen folgen dem Lateinischen und dort gilt: mask geht vor fem, aber ich meine mich an Ausnahmen erinnern zu können: Amici et amicae laeti sunt, aber Laetae sunt amicae et amici, abhängig von der Wortstellung. Ich weiß jetzt nicht, ob man auch auf Frz. sagen könnte statt Les hommes et les femmes sont ravis zur Betonung von 'ravi' Ravies sont les femmes et les hommes (hab ich so nie gelesen oder gehört). Interessant wäre, wenn jemand was über semitische und Turksprachen und ostasiatische Sprachen beitragen könnte.--87.178.9.26 19:15, 19. Jul. 2018 (CEST)
Das mit dem Latein stimmt so nicht. Bei zwei Personen gilt, wie oben beschrieben: Mask. schlägt Fem. Nur wenn (auch) Sachen involviert sind, gilt die Regel, dass sich das Prädikatsnomen meist (!) nach dem nächststehenden Wort richtet, also: populi provinciaeque liberatae sunt = "Völker und Provinzen wurden befreit." Seltener kann, wenn zwei (Sach-)Subjekte verschiedenes Genus haben, kann das Prädikatsnomen im Neutrum Plural stehen: Murus et porta de caelo icta sunt = "Stadtmauer und Stadttor wurden vom Blitz getroffen". – Im Französischen hat immer das Maskulinum den Vorrang, also les hommes et les femmes sont ravis. --Seidl (Diskussion) 17:59, 20. Jul. 2018 (CEST)
@Benutzer:Seidl: Ich wusste, dass es irgendeine Ausnahme gibt, aber habe mich falsch erinnert. Auch hier danke für die hilfreiche Korrektur.--87.178.14.205 09:49, 21. Jul. 2018 (CEST) PS: Wobei ich es interessant finde, dass es überhaupt ein Beispiel gibt, wo die Wortstellung entscheidet. Wenn es um Personen geht, ist der Vorrang des Maskulinums aber offenbar immer gegeben. Das mit dem Neutrum Plural (icta) nach m und f war mir unbekannt.
Die großen ostasiatischen Sprachen wie z.B. Hochchinesisch haben alle kein Genus, aber abklopfen würde ich (wenn ich könnte und dafür nicht eure Hilfe bräuchte) z.B. die slawischen, baltischen, keltischen, indoiranischen, semitischen und dravidischen Sprachen. --Stilfehler (Diskussion) 19:34, 19. Jul. 2018 (CEST)
Ivrit hat zwei Geschlechter und unterscheidet sie sprachlich sehr weitgehend (auch Zahlwörter etc.), nutzt für gemischte Gruppen aber konsequent das Maskulinum. --Kreuzschnabel 19:53, 19. Jul. 2018 (CEST)
Im keltischen Bereich kann ich dir sagen, dass die Walisische Sprache im Plural nicht zwischen den Geschlechtern unterscheidet (im Singular wohl), daher stellt sich das Problem hier nicht. --Kreuzschnabel 20:00, 19. Jul. 2018 (CEST)
Für die mir bekannten west- und südslawischen Sprachen kann ich sagen, dass es da keinen Unterschied gäbe und man idR das generische Maskulinum verwenden würde – so etwas wie ein Binnen-I gibt es sowieso nicht. Dürfte bei den drei ostslawischen genauso sein. --j.budissin(A) 20:55, 19. Jul. 2018 (CEST)
Wenn in einer Sprache mehr als drei Genera vorhanden sind (also neben männlich, weiblich, sächlich noch ein Genus für gemischgeschlechtliche Gruppen) spricht man üblicherweise statt von Genera von Nominalklassen. Man sollte also Sprachen mit vielen Nominalklassen überprüfen, neben den im Artikel genannten Bantu-Sprachen und sino-tibetischen Sprachen zum Beispiel auch die kaukasischen Sprachen. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:08, 19. Jul. 2018 (CEST)
Wie es in anderen Bantusprachen ist, weiß ich nicht, aber ich kann etwas zu Swahili sagen. Dort gibt es zwar mehrere Nominalklassen, aber nur eine einzige (bzw. zwei, wenn man den Plural dazuzählt) für Personen. Es wird grammatikalisch nicht zwischen männlichen und weiblichen Personen unterschieden. Antwort auf die Frage: Es ist im Plural nicht ersichtlich, ob es sich um Männer, um Frauen, oder um eine gemischte Gruppe handelt. Zusatzinformation: Auch im Singular erkennt man nicht, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. "Anasema" kann sowohl "er spricht" als auch "sie spricht" bedeuten. --158.116.225.31 12:44, 20. Jul. 2018 (CEST)
Danke zwischendurch für alle bisherigen Rückmeldungen! Ich hatte vermutet, dass das Gesuchte nicht existiert, aber vielleicht kommt ja noch eine Überraschung. --Stilfehler (Diskussion) 19:51, 20. Jul. 2018 (CEST)
Ich habe, weil hier mein Interesse geweckt worden war, noch Muttersprachler von Russisch, Arabisch, Urdu, Pashtun und Koreanisch gefragt. Koreanisch hat keine Genera (ostasiatische Sprache), Arabisch kennt ebenfalls den Vorrang des Maskulinums, und bei Urdu und Pashtun sind die Pluralwörter geschlechtsneutral (Freunde/Freundinnen/Freunde und Freundinnen ist immer dasselbe Wort).--87.178.14.205 09:55, 21. Jul. 2018 (CEST) PS @Benutzer:Stilfehler: Was mir, leider nur halbrichtig, in Erinnerung war und was Seidl dankenswerterweise richtigstellte, nämlich dass in Latein - allerdings nur bei Sachen - manchmal die Wortstellung entscheidet, finde ich in diesem Kontext schon interessant. Diese Unterscheidung ist in den Nachfolgesprachen aber verloren gegangen.
Wenn ich mich nicht irre, entscheidet beim Französischen die Wortstellung darüber, ob beim passé composé das Geschlecht des Partizips an das des direkten Objekts angeglichen wird. --Digamma (Diskussion) 10:22, 21. Jul. 2018 (CEST)
Das ist richtig, aber dabei geht es weniger um den Vorrang eines Genus vor dem anderen.--87.178.8.105 10:56, 21. Jul. 2018 (CEST)

Reiner Verwaltungsstaat?[Quelltext bearbeiten]

Gibt es irgendwo auf der Welt, auf den es gegenwärtig einen reinen Verwaltungsstaat, ohne große Außenpolitik oder ständig neue Gesetzgebung gibt?--94.222.214.45 17:18, 19. Jul. 2018 (CEST)

Der Staat der Vatikanstadt. --Rôtkæppchen₆₈ 17:23, 19. Jul. 2018 (CEST)
Der Dudenstaat. --Aalfons (Diskussion) 18:45, 19. Jul. 2018 (CEST)
Den mit „auf den“ beginnenden Relativsatz bekommt mein Grammatikmodul nicht geparst. Es vermisst sowohl Bezugswort wie Prädikat. --Kreuzschnabel 20:02, 19. Jul. 2018 (CEST)
Syntax error? --Snevern 23:13, 19. Jul. 2018 (CEST)
Lass Dir ein zeitgemäßes Probabilistikmodul einbauen, wenn Du wegen des Grammatikmoduls sowieso in die Werkstatt musst. --Rôtkæppchen₆₈ 23:54, 19. Jul. 2018 (CEST)

Tja, wenn man beim Ende des Satzes den Anfang nicht mehr im Kopf hat, weil man zwischendurch was im RL machen muss. Es ist klar, was gefragt wird: Gibt es irgendwo einen reinen Verwaltungsstaat, ohne Außenpolitik oder neue Gesetzgebung?--94.222.214.45 23:11, 19. Jul. 2018 (CEST)

Ein reiner Verwaltungsstaat ist eigentlich unlogisch/unnatürlich. Ein auf religiösen Dogmen beruhender Staat könnte das temporär versuchen, müsste aber des Menschen(!) Natur unterdrücken.--Wikiseidank (Diskussion) 09:43, 20. Jul. 2018 (CEST)
Das verstehe ich nicht. Warum ist ein reiner Verwaltungsstaat unlogisch bzw. unnatürlich? Warum würde er die Natur des Menschen unterdrücken? --Digamma (Diskussion) 17:08, 20. Jul. 2018 (CEST)

Selbst Kleinststaaten wie San Marino oder Liechtenstein, die kaum Außenpolitik betreiben und wirtschaftlich an den großen Nachbarn gekoppelt sind, kommen nicht ohne Parlamente und neue Gesetze aus. Die bloße Verwaltung des Status quo kann nur funktionieren, wenn sich die Umwelt nicht ändert. Ob man diese im Jahr 2018 noch ausblenden kann? Das wäre eher eine Frage für's Café.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 17:43, 20. Jul. 2018 (CEST)

Weil nichts so beständig ist, wie die Veränderung. Auch die menschliche Neugier, Angst und das temporäre opponieren (bspw. Pubertät, Altersweisheit). Deswegen werden sich Regeln (Gesetze) immer ändern. Nicht linear verbessern, sonder eher kreis- bzw. außerspiralförmig ("hatten wa schon mal"). Ein kontinuierlicher Verwaltungsstaat braucht die ängstlichsten Menschen (Hölle, Hölle, Hölle). Selbst bei Erreichung des Gegenzustandes - Übermensch, von jeder Angst/Religion befreit - würde die Regeln anpassen (wenn auch nur minimal).--Wikiseidank (Diskussion) 08:02, 21. Jul. 2018 (CEST)

Google maps Urheberrecht[Quelltext bearbeiten]

Liebe Leute, ein Freund von mir hat auf seine Website (die eigentlich nur eine Visitenkarte ist) ein Bild aus google maps zum Finden seiner Adresse kopiert. Also: die ist nicht mit googel verlinkt und nicht interaktiv (weil ihm das von wegen DSGV zu kompliziert war), sondern es ist nur so eine Art Snipping-Foto von diesem Kartenausschnitt. Darf man das? Oder ist das eine URV? --Mirkur (Diskussion) 17:25, 19. Jul. 2018 (CEST)

Warst Du hier schon? --Rôtkæppchen₆₈ 17:51, 19. Jul. 2018 (CEST)
Ohne Quellenangabe ist das nicht erlaubt. Gruß --FriedhelmW (Diskussion) 17:51, 19. Jul. 2018 (CEST)
Eigentlich sieht GM nur das Einbinden per Google-API vor (schließlich verdient Big G sein Geld mit dem Sammeln von Daten, dazu gehören auch Kartenabfragen), aber laut [8] sollte es auf einer privaten Seite im Rahmen des Fair Use kein Problem mit einer statischen Kopie geben. Quellenangabe ist auf jeden Fall erforderlich. Aber warum nicht OpenStreetMap nehmen? Da gibt es keinerlei Einschränkungen, und niemand will Daten sammeln (Quellenangabe auch da erforderlich). --Kreuzschnabel 20:10, 19. Jul. 2018 (CEST)
Weil GMaps besser ist? Im Link von Rotkaeppchen steht alles, es ist (unter Bedingungen) erlaubt. --M@rcela Miniauge2.gif 20:29, 19. Jul. 2018 (CEST)
Dann teil doch deinem besser seienden GMaps mal in aller Freundlichkeit mit, dass hier schon seit zwei Jahren ein Kreisel ist und hier seit mindestens ebensolanger Zeit Straßen mit Wohnhäusern. Den Rest deiner Antwort habe ich auch bereits geschrieben, etwas ausführlicher, inkl. Link, aber danke für die Bestätigung :) --Kreuzschnabel 20:55, 19. Jul. 2018 (CEST)
Sowohl bei Google Maps, als auch bei Openstreetmap kann man Fehler und notwendige Änderungen melden. Bei Google Maps ist das oft nur eine Sache von ein paar Minuten und die Änderung ist für alle sichtbar. Selber an Openstreetmap rumdoktorn geht auch, ist aber nur etwas für Fachleute. Ich setze lieber Hinweise mit Verbesserungsvorschlägen. --Rôtkæppchen₆₈ 21:08, 19. Jul. 2018 (CEST)
Natürlich gibt es Aspekte, in denen GMaps OSM überlegen ist, schon deshalb, weil GMaps ein Kartendienst ist und OSM zunächst nur eine Rohdatenbank. Deshalb kann GMaps z.B. Routinglösungen in der API bieten und OSM nicht; OSM setzt da auf Sekundäranbieter (die allerdings keinen schlechten Job machen). In anderen Aspekten allerdings, wie Aktualität oder Detaillierungsgrad, kann GMaps (das seine Geodaten größtenteils einkauft) dem Crowdsourcing-Projekt OSM unmöglich das Wasser reichen, ebensowenig wie der Brockhaus der Wikipedia diesbezüglich das Wasser reichen kann. Daher ist eine Pauschalaussage wie „GMaps ist besser“ unsinnig, solange man keine Prioritätenliste mitliefert. Nach OSM wandere ich, nach GMaps würde mir das nicht im Traum einfallen. Wer aber regelmäßig mehrere Geschäftspartner an einem Tag abklappern muss, findet in GMaps wahrscheinlich den leistungsfähigeren Kartendienst. – Mir ging es bei Ersterwähnung um die Eingangsfrage. Einen statischen Screenshot auf die eigene Website zu setzen ist bei OSM rechtlich vollkommen unproblematisch, da dessen Daten unter freier Lizenz stehen. Bei GMaps ist das eher geduldet, die möchten einklich nur API-Aufrufe sehen. --Kreuzschnabel 23:26, 19. Jul. 2018 (CEST)
Man darf sogar Bücher bis 5000er Auflage aus gmaps drucken. Und die Satelitenbilder von OSM sind... wo? --M@rcela Miniauge2.gif 18:57, 20. Jul. 2018 (CEST)

Herzlichen Dank an alle für die hilfreichen Antworten und die Diskussion. --Mirkur (Diskussion) 13:18, 20. Jul. 2018 (CEST)

Wolkenkratzer anlehnen[Quelltext bearbeiten]

Aus einigen Katastropfehfilmen kenn man es ja, dass sich zerstörte Wolkenkratzer an einem noch intakten anlehnen, ohne vollends umzustürzen. Geht das wirklich? Hält die Statik eine solchen Gebäude das aus, oder gibt es da nciht eher einen Domino-Effekt? Gibt es vlt. sogar einen realen Fall? --2A01:598:A00A:6DA7:FD9D:5E96:72FD:DCF7 17:33, 19. Jul. 2018 (CEST)

Alexandria - aber man kann die Statik auch so berechnen, dass ein einzelner Wolkenkratzer richtig schräg steht. Perimetheus (Diskussion) 17:46, 19. Jul. 2018 (CEST)
Die größten Belastungen für hohe Gebäude entstehen durch Wind. Diese Windkräfte sind höher als so ein angelehntes Gebäude. --M@rcela Miniauge2.gif 17:48, 19. Jul. 2018 (CEST)
interessant, aber so pauschal gilt das wohl nicht in jedem Einzelfall --Jo.Fruechtnicht (Diskussion) 17:58, 19. Jul. 2018 (CEST)
habe diese Situation mal nachgestellt mit zwei gleich großen Büchern als "Hochhäuser", Höhe je 27 cm, Breite je 21 cm, Dicke je 3 cm, hochkant paralleler Abstand 7 cm; dann das eine parallel vorsichtig an die Oberkante des anderen Buches angelehnt. Ergebnis: beide umgekippt. Erst wenn beide auf der Grundfläche sehr dicht beieinander stehen, passiert das nicht. Sicherlich würde auch eine tiefe Bodengründung das verhindern, fragt sich nur, wie tief das sein muss - oder? --Jo.Fruechtnicht (Diskussion) 18:41, 19. Jul. 2018 (CEST)
Das ist IMHO kein geeignetes Experiment. Erstens hat das Buch nur auf einer Seite einen festen Rücken. Dadurch sind die Verwindungen und Scherkräfte sehr groß, d.h. die Bücher haben keinen stabilen Stand und sind anfälliger für seitlich einwirkende Kräfte. Zweitens sind die Bücher nicht im Boden verankert, d.h. sie kippen wesentlich leichter.
Es dürfte in der Praxis auf den Abstand der beiden Gebäude ankommen. Je geringer der Abstand, desto mehr Kräfte wirken Richtung Boden und nicht auf das Nachbargebäude. Das kann das Nachbargebäude ggf auffangen. Das gilt erst recht, wenn das kippene Gebäude (deutlich) kleiner ist und die Kräfte nicht zu weit oben wirken. Wenn der Abstand zu groß ist, würde ich eher erwarten, dass das kippende Gebäude unter seiner eigenen Last zerbricht und nicht "am Stück" am Nachbargebäude ankommt. Auch hier sind kleinere Gebäude mutmaßlich wieder im Vorteil. (Man kann das schön sehen, wenn Schornsteine gesprengt werden.)
Es stellt sich auch die Frage, WARUM ein Gebäude kippt. Wenn aus der statischen Struktur Teile entfernt werden (Bombe o.ä.), kann das auch Auswirkungen darauf haben, ob das Gebäude beim Kippen intakt bleibt oder zerbricht. Insgesamt halte ich es für wenig wahrscheinlich, dass sich ein Wolkenkratzer an einen anderen anlehnt. Der zweite wird mMn nicht kippen, sondern der erste wird zerbrechen oder den andere durch die unkontrolliert auf eine Seite einwirkenden Kräfte ebenfalls zerstören. (Meine Spekulation)--Vertigo Man-iac (Diskussion) 19:01, 19. Jul. 2018 (CEST)
Du hast mit allem Recht. Es kommt darauf an. Die Ursprungsfrage kann aber mit ja beantwortet werden, es ist möglich - wenn bestimmte Faktoren zusammenkommen. --M@rcela Miniauge2.gif 20:05, 19. Jul. 2018 (CEST)
Und einer der Faktoren ist, wie das Gebäude ausgerichtet ist, an das Angelehnt wird. Ob es über die kurze oder lange Gebäudeseite kippen müsste, um in die selbe Richtung umzukippen. Das ist auch in deinem Buch Versuch nachvollziehbar. Lehnst du das gekippte Buch mittig an der Rücken des zweiten Buches (Das muss natürlich so breit und schwer sein, dass es von alleine steht), dann kippt das "T" nicht zwingend um. Sondern du krigst, spätestens wenn du Anlehnbuch zusätzlich noch leicht aufklappst, durchaus eine recht stabile Formation hin. Dabei ist natürlich von Vorteil, wenn das gekippte Buch/Gebäude leichter ist als das, an das es sich anlehnen soll.--Bobo11 (Diskussion) 23:10, 19. Jul. 2018 (CEST)

Ihr vergesst, dass Bücher biegesteif sind, Häuser aber nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 00:14, 20. Jul. 2018 (CEST)

hm - muss das nicht umgekehrt geschrieben sein? Größtenteils scheinen mir papierene Bücher generell leichter biegbar als steinerne Häuser?! --Jo.Fruechtnicht (Diskussion) 10:03, 20. Jul. 2018 (CEST)
Im Unterschied zu Buchdeckeln sind Häuser allerdings in der Regel nicht aus einem Stück gefertigt. Und steinern, na ja. In den meisten Fällen reden wir wohl über Stahlträgerkonstruktionen. --j.budissin(A) 10:08, 20. Jul. 2018 (CEST)
Da möchte ich widersprechen: Hochhäuser Wolkenkratzer sind Stahlkonstruktionen, bei denen alle wichtigen Bauteile miteinander fest verbunden sind (verschweißt, vernietet). Die Konstruktion ist im Zweifel stabiler als ein Buch. Fassadenteile und Zwischenböden sind demgegenüber weniger fest, für die Statik aber quasi ohne Bedeutung.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 10:31, 20. Jul. 2018 (CEST)
Klar sind Bücher kein gutes Ersatzbeispiel, auch weil die in der Regel nicht mit dem Boden verbunden sind. Grundsätzlich wird aber der Knackpunk der sein, die strukturelle Integrität beider Gebäude zu erhalten. Was bei einem Buch hingegen was leichtes ist.
Unmöglich ist es aber grundsätzlich nicht, dass sich ein gekipptes Gebäude an einem anderen anlehnen kann, ohne das beide umstürzen oder sonst wie in einem Haufen Schutt enden. Und ein Beispiel aus dem realen Leben konnte ja auch geliefert werden.--Bobo11 (Diskussion) 10:12, 20. Jul. 2018 (CEST)
Ein paar Beispiele zur Steifigkeit von Gebäuden. --Optimum (Diskussion) 10:42, 20. Jul. 2018 (CEST)
Das Steifste an Hochhäusern sind die Fahrstuhlschächte aus Stahlbeton, auch wenn die statisch nicht berücksichtigt werden. Das ist ja gerade ihre Aufgabe. --M@rcela Miniauge2.gif 19:02, 20. Jul. 2018 (CEST)
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.--2A01:598:A00A:6DA7:3D1F:7100:DC5A:7B9C 18:46, 20. Jul. 2018 (CEST)

Lied in Dokumentarfilm[Quelltext bearbeiten]

Hier [9] auf 41:50 fängt ein Lied an, das im Hintergrund spielt und über das drüber gesprochen wird.

Wie heißt dieses Lied und von wem wird es gesungen? 188.106.203.122 18:12, 19. Jul. 2018 (CEST)

fragen --184.22.229.213 18:29, 19. Jul. 2018 (CEST)
Dort ist die Information nicht zu finden. Auch nicht auf IMDB. 188.106.203.122 18:31, 19. Jul. 2018 (CEST)
Justine Vandergrift: Waiting for Nothing [10]. --Stilfehler (Diskussion) 18:54, 19. Jul. 2018 (CEST)

Danke. Wie hast Du es raus bekommen?

Einfach auf den Refrain gewartet und die Textbruchstücke dann gegoogelt. Gruß, --Stilfehler (Diskussion) 22:09, 19. Jul. 2018 (CEST)

Wie heißt nochmal der Ritter in einer bestimmten Legende?[Quelltext bearbeiten]

Legende: Da gibt es einen Felsen oder großen Stein. Da steckt ein Schwert drin. Viele Ritter kommen und versuchen, das Schwert aus dem Felsen herauszuziehen. Keinem gelingt es. Kommt ein guter Ritter mit reinem Herzen angetrabt, vermutlich zu Pferde. Also, der liebe Ritter steigt vom Pferde. Er schafft es, das Schwert aus dem Stein herauszuziehen, und zwar nur er. Was ist das für eine Legende und wer ist der Ritter? Die Geschichte hab ich mal auf dem Mars gehört....

--Der Marsianer (Diskussion) 18:52, 19. Jul. 2018 (CEST)

Artus. --Simon-Martin (Diskussion) 18:55, 19. Jul. 2018 (CEST)
König Artus, ich guck mal nach. Danke. --Der Marsianer (Diskussion) 18:59, 19. Jul. 2018 (CEST)
Das ist der Heilige Galgano, der in der Eremitage von Montesiepi begraben liegt. Das Schwert im Stein kann besichtigt werden. https://de.wikipedia.org/wiki/Abbazia_San_Galgano#Montesiepi --Heletz (Diskussion) 07:54, 20. Jul. 2018 (CEST)
Wie geht das, wenn das Schwert angeblich von ihm herausgezogen wurde? --TheRunnerUp 07:58, 20. Jul. 2018 (CEST)
Das war die umgekehrte Story: reingerammt und steckengeblieben. Zu en:Galgano Guidotti haben wir übrigens noch keinen deutschen Artikel. Grüße Dumbox (Diskussion) 08:18, 20. Jul. 2018 (CEST)
Der Ritter mit dem reinen Herzen und dem Schwert im Stein ist Sir Galahad, dem bestimmt ist, den Heiligen Gral zu finden. -- 217.70.160.66 09:33, 20. Jul. 2018 (CEST)
Wobei Artus Excalibur auch aus einem Stein gezogen hat – oder es von einem Sachsen hatte, das kommt auf die Übersetzung an. --j.budissin(A) 10:39, 20. Jul. 2018 (CEST)
Ja, das mit dem Schwert im Stein ist eine Doppelung im Artus-Sagenkreis, wobei beides mal etwas bewiesen wird: bei Artus, dass er wirklich der wahre König ist, bei Galahad, dass er der vollkommene Ritter ist. Da oben nach einem Ritter mit reinem Herzen gefragt war, ist des Rätsels Lösung allerdings Galahad, denn Artus gehört zu den Rittern, die diese Probe vergeblich versuchten und später im Verlauf der Geschichte wie alle gescheiterten Ritter von Galahad mit diesem Schwert verwundet wird. -- 217.70.160.66 11:41, 20. Jul. 2018 (CEST)
Gut, dann schau ich mir die alle an. Danke für Eure Hilfe. Hier ein Lied, der Heiler: https://www.youtube.com/watch?v=IRY5a3sIsSI&index=2&list=PL455BguINA2HyZd4qe5jdi_lP41vWnkP- Ausserdem hatte ich zum Zeitpunkt der Fragestellung an einen weißen Ritter gedacht. Es ist also Sir Galahad, den ich suche. Merlin macht auch noch mit. Artus, König von Britannien. Tempelritter Galahad. Die Flagge Englands weist den Weg! --Der Marsianer (Diskussion) 22:10, 20. Jul. 2018 (CEST)

Nochmal Frage Mobilfunkkodierung[Quelltext bearbeiten]

Ich habe leider nichts so richtig Erleuchtendes gefunden. Bei Mobilfunktelefonie ist es nicht so, daß das Sprachsignal einfach auf einen Träger aufmoduliert wird, sondern das wird erst einmal signalprozessormäßig durch den Wolf gedreht und daraus Spektralschätzer gemacht, die dann noch ein bißchen komprimiert, also von "überflüssigen" Signalanteilen befreit und letztlich in Form von Datenpaketen übertragen werden - am anderen Ende macht daraus dann entweder ein Mobilfunkendgerät oder ein Codewandler für das Festnetz wieder halbwegs verständliche Analogsignale. Frage: Könnte ein Endgerät, anstatt Sprache bzw. Töne oder Geräusche zu übertragen, eigentlich beliebige Datenpakete schicken und es dann dem Empfänger überlassen, was der damit anfangen kann? Und welche Bandbreite stünde dabei zur Verfügung? (Vielleicht noch die Frage am Rande, ob das überhaupt zulässig wäre.) --77.188.48.84 22:52, 19. Jul. 2018 (CEST)

Prinzipiell geht das natürlich, das Analogmodem am POTS ging ja auch und war strenggenommen ein ähnlicher Missbrauch eines Sprachübertragungsdienstes. Das Datenpaket müsste halt im GSM-Netz die auf Sprache spezialisierte Datenreduktion überleben, aber darin sehe ich nur eine Frage der technischen Verpackung. Es muss halt wie Sprache aussehen. Dann fragt sich nur noch, ob die schlaue Datenverarbeitung beim Provider erkennt, dass das keine normale Sprache ist, und die Weiterleitung unterbindet, weil dafür der Datendienst zuständig wäre. --Kreuzschnabel 23:15, 19. Jul. 2018 (CEST)
Das wird tatsächlich ja auch gemacht, nämlich bei den Mehrfrequenzkommandos zum Beispiel zur Steuerung von Anrufbeantwortern, indem der Teilnehmer bei bereits bestehender Verbindung Zifferntasten drückt. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:20, 19. Jul. 2018 (CEST)
Moment. Also "Mißbrauch" ist es natürlich nur, wenn es ungesetzlich oder vertraglich ausgeschlossen ist - trifft das denn zu? Aber was heißt denn "überleben"? Macht denn "das Netz" noch irgendwas mit den vom Endgerät übertragenen Datenpaketen, oder reicht es die nicht vielmehr 1:1 an den Empfänger weiter? Die ganze Kodierung und Reduktion findet doch im Endgerät, also im Handy/Smartphone statt. Vom Netz kommt doch höchstens eine Bandbreitenvorgabe bzw. die Anweisung, jetzt bitte ein sparsameres Kodierungsverfahren zu verwenden. Wenn da noch ein Wachhund auf der Leitung sitzt, der nachsieht, ob das auch "erlaubte" Sprache ist, die da übern Äther geht, käme mir das doch sehr aufwendig vor. Aber andersherum gefragt: Warum gibt es nicht längst freie Apps, die diesen potentiellen Datenübertragungskanal nutzen? Hat der denn gegenüber "mobilem Internet" nur Nachteile? --77.188.48.84 00:01, 20. Jul. 2018 (CEST)
Ja. Du nutzt einfach eine entsprechende Dienstekennung. Bei GSM geht das bis 9600 Bit pro Sekunde, bei Analogtelefon 33600 bit/s bis 56000 bit/s, bei ISDN 64000 bis 128000 bit/s. --Rôtkæppchen₆₈ 23:27, 19. Jul. 2018 (CEST) Unser Artikel ISDN-Dienstkennung ist sehr ISDN-lastig. Im ubiquitären SS7 gibt es die Dienstekennung ebenfalls. --Rôtkæppchen₆₈ 23:30, 19. Jul. 2018 (CEST)
9,6 kBd ist ja nun nicht das meiste; das sind um die 1000 Zeichen/s - mit geeigneter Kodierung auch etwas mehr - oder 1-2 Sekunden pro Seite - besser als nichts, aber nicht so richtig prall. Bilder dauern damit jedenfalls "ewig", in der Gegend von an eine Stunde für ein unkomprimiertes Foto. Aber wieso "Dienstkennung"? Das ist doch schlicht Sache des Empfängers, ob er mit dem Datenstrom etwas anfangen kann. Die Frage war doch nur, ob ein Gerät einfach einen "beliebigen" Datenstrom übertragen kann oder netzseitig darin herumgerührt wird. Die andere Frage ist, ob man das softwaremäßig hinkriegt oder dafür spezielle Endgerätehardware erforderlich wäre. (Ein Vorteil wäre der extreme Kostenvorteil gegenüber SMS - man kann viele KByte Sermon für wenige Cents rüberschieben, auch Office-Documents oder so was. Und natürlich nach Lust und Laune verschlüsseln.) --77.188.48.84 00:24, 20. Jul. 2018 (CEST)
Zu Zeiten von Octopus und ISDN wurde dem angewählten Teilnehmer angezeigt, um welche Art Verbindung es sich handelt, damit dieser das richtige Endgerät aktivieren konnte. Es war technisch möglich, verschiedene Dienste (Telefon, Fax G2/G3, Fax G4, Daten, Bildtelefon, etc) unter derselben Rufnummer anzunehmen. Nur die Dienstekennung entschied, welches der bis zu acht verschiedenen Endgeräte am selben Anschluss sich angesprochen fühlte. Ohne Dienstekennung wäre jede Verbindung als Sprachanruf behandelt worden, womit Fax, Daten und Bildtelefon unmöglich gewesen wären. Das Konzept der Dienstekennung ermöglicht es, „dumme“ Endgeräte zu bauen, die nur auf diejenigen Dienstekennungen reagieren, die sie auch verstehen. Im Mobilbereich gehört zu einem Anschluss nur ein einziges Endgerät. Deswegen muss das Endgerät alle gewünschten Dienste auch kennen und verarbeiten. Das sendende Endgerät muss ebenfalls wissen, welcher Art die zu übermittelnden Daten sind. Wenn das nicht funktionierte, konnte es vorkommen, dass von Analoganschlüssen abgeschickte Faxe nicht ankamen, da sie auf einem Anrufbeantworter aufliefen oder von ISDN-Anschlüssen abgeschickte Faxe nicht ankamen, weil der Empfänger mit der G4-Codierung nichts anzufangen wusste. --Rôtkæppchen₆₈ 01:03, 20. Jul. 2018 (CEST)
Richtig: Das angewählte (Mobil-)Endgerät muß alle erwarteten Dienste selbstständig (er)kennen und zweckmäßig verarbeiten. Was heutzutage ja nun wirklich kein Problem sein sollte. Die Frage ist immer noch, ob "das Netz" dabei mitmacht oder "dazwischenfunkt". --77.188.48.84 03:11, 20. Jul. 2018 (CEST)
Du musst die Daten in jedem Falle als Daten deklarieren. Täuschst Du Sprachübertragung vor, komprimiert das Netz Dir Deine Daten irreversibel kaputt. Bei Sprache ist verlustbehaftete Kompression üblich, bei Daten tödlich. --Rôtkæppchen₆₈ 12:33, 20. Jul. 2018 (CEST)
Wir gehen mal vom GSM-Standard aus. Jemand telefoniert, also akustisch. Was genau sendet das Endgerät an die BTS, was macht das Netz dann damit? Ich glaube kaum, daß man Spektralschätzer irgendwie komprimieren kann, ohne daß das für den Signalinhalt "tödlich" wäre. --77.15.99.173 00:09, 21. Jul. 2018 (CEST)
Das Endgerät würfelt mit der BTS einen Sprachcodec aus, z.B. GSM 6.60 mit 12,2 kbit/s, man will ja gut klingen. Das sendende Endgerät hat aber den Hintergedanken, über die Sprachverbindung keine Sprache, wie angekündigt, sondern Daten zu übertragen. BTS und Netz wissen das nicht. Das Netz murmelt etwas von: Heute quasseln aber arg viele Leute gleichzeitig, ich muss die Bandbreite pro Sprachkanal drosseln. Es transcodiert die GSM-6.60-Daten mit dem Umweg über G.711.1 nach GSM 6.20 und braucht jetzt nur noch 5,6 kbit/s pro Sprachkanal. Es informiert die sendende BTS und das sendende Endgerät nicht darüber, dass die zu übertragende Sprache beim angerufenenen Teilnehmer nur etwas blecherner klingt. Die BTS des Empfängers wandelt den GSM-6.20-Datenstrom wieder in GSM 6.60 um, bevor der Datensrom zum angerufenen Endgerät übertragen wird. Das angerufene Endgerät weiß irgendwoher, dass die ankommenden Daten keine Sprache, sondern ein gaaanz wichtiges Dokument sein soll und speichert den Datenstrom bitgetreu als Datei ab. Der Empfänger des Dokuments versucht, selbiges zu öffnen. Beim Ergründen der Tatsache, dass unbrachbare Daten abgespeichert wurden, macht er profunde Bekanntschaft mit dem GIGO-Prinzip: Garbage in, garbage out. --Rôtkæppchen₆₈ 01:00, 21. Jul. 2018 (CEST)
Na endlich. Also die Daten werden im Netz "nachbearbeitet". Das macht das Verfahren nicht grundsätzlich unbrauchbar, beschränkt aber die verfügbare Bandbreite drastisch. OK, das wollte ich wissen. --85.176.235.153 06:37, 21. Jul. 2018 (CEST)
bei LTE ist das nicht so. LTE ist ein reines Ip-Netz --184.22.229.213 06:31, 20. Jul. 2018 (CEST)
Was ist "das"? --77.15.99.173 09:33, 20. Jul. 2018 (CEST)
LTE ist rein datenbasiert und Sprache wird wie bei VoIP übertragen. --184.22.229.213 09:52, 20. Jul. 2018 (CEST)
OK. Was macht das Netz mit Sprachdatenpaketen, die von einem GSM-Gerät stammen und an das LTE-Gerät gerichtet sind? Umkodieren? -- Was macht es mit Sprache in die entgegengesetzte Richtung? -- Was passiert technisch, wenn der LTE-Gerätnutzer den Notruf 112 wählt? --77.15.99.173 11:21, 20. Jul. 2018 (CEST)
VoLTE --Rôtkæppchen₆₈ 12:00, 20. Jul. 2018 (CEST)
Sehr interessant. Mich gruselt's immer noch. --77.15.99.173 13:33, 20. Jul. 2018 (CEST)
Und da sind wir wieder bei der Ausgangsfrage: mit einer App wie LinPhone kann man auch ganz normales VoIP über LTE machen. --184.22.229.213 14:21, 20. Jul. 2018 (CEST)

Nachbearbeitung der exif-Daten von Fotos (jpg)[Quelltext bearbeiten]

Hallo, bei einer großen Anzahl von Fotos (über 1.000) möchte ich nachträglich Informationen zum Autor hinterlegen (und das mit möglichst wenig Aufwand, d. h. mit Stapelverarbeitung)- ohne dass auf dem Laufwerk das ursprüngliche Speicherdatum des Bildes verändert wird. Bei der Suche nach passender Freeware (weil hoffentlich einmalige Aktion) bin ich auf diese Empfehlungen gestoßen. Xnview kenne ich noch von früher. Ist die MP Version empfehlenswert? Oder hat jemand von Euch noch einen Tipp, wie es vielleicht noch eleganter geht? Danke schon jetzt für Eure Anregungen. --134.3.211.231 23:32, 19. Jul. 2018 (CEST) (PS. Mit Bildbearbeitung bin ich sehr zurückhaltend und nutze, wenn überhaupt Photoscape, Irfanview oder XnView / GIMP und Lightroom sind für meine Zwecke und bescheidenen Anwenderkenntnisse zu umfangreich).

ExifTool --Kreuzschnabel 23:43, 19. Jul. 2018 (CEST)
Zusatzinfo: Wenn die Exifdaten auf Commons oder irgendwie anders im Wikiversum verändert werden sollen, musst du die Dateien neu hochladen. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 23:54, 19. Jul. 2018 (CEST)
Wenn es immer der gleiche Autor ist, geht es auch mit GeoSetter, dort kannst Du alle Bilder auswählen und den Autor einmal eintragen und für alle übernehmen. --TheRunnerUp 07:56, 20. Jul. 2018 (CEST)
Dann rate mal was geosetter dafür nimmt.
exiftool findest du hier exiftool, es ist einfach und geht schnell --Jörgens.Mi Diskussion 11:50, 20. Jul. 2018 (CEST)
Da brauche ich nicht zu raten - ich weiß natürlich, dass der exiftools verwendet. Aber Du ersparst Dir das schreiben der Scriptdatei. --TheRunnerUp 13:01, 20. Jul. 2018 (CEST)

20. Juli 2018[Quelltext bearbeiten]

Foto bei Polizei nicht losgeworden[Quelltext bearbeiten]

Neulich war ich wegen einer ziemlich belanglosen Ordnungswidrigkeit bei der Polizei (was den Beamten vernünftigerweise dazu veranlaßte, den "Täter" anzurufen und ihm zu sagen, daß er das mal lieber lassen sollte - was der auch machte, denn der wußte bloß nicht, daß es verboten war - damit war die Angelegenheit auch zur allgemeinen Zufriedenheit erledigt). Von dem "corpus delicti" hatte ich ein Foto gemacht und dem Beamten gezeigt - er bat mich, es ihm zu überlassen. Klar, meinte ich, mach ich mit Bluetooth auf Ihr Smartphone rüber. -- Nee, ginge nicht... -- Naja, ob er denn einen USB-Stick da hätte... -- Nein, auch nicht... -- Na schön, letztlich wurde das Foto nicht gebraucht (und ich habe es inzwischen auch gelöscht - technisch und ästhetisch war es ohnehin nicht sonderlich gelungen), aber ist das denn normal, daß eine Polizeistation nicht in der Lage ist, digitale Daten entgegenzunehmen? (Der Beamte meinte allen Ernstes, ich sollte das Bild als E-Mail-Anhang schicken - dafür hätte ich aber erst einmal nach Hause an den Computer gemußt, denn WLAN hatten die auch nicht.) --77.188.48.84 00:57, 20. Jul. 2018 (CEST)

Ich habe die besten Erfahrungen damit gemacht, für die Polizei bestimmte Medien und Daten auf CD oder DVD zu übergeben. Der Rest ist deren Problem. --Rôtkæppchen₆₈ 01:05, 20. Jul. 2018 (CEST)
USB-Sticks u. ä. haben die Polizeitstationen vor Ort oft tatsächlich nicht - und das hängt nicht nur mit dem erst kürzlich wieder durch die Sommerlochmedien geisternden Sparzwängen zusammen. Hintergrund ist schlicht ein gewisses Grundbedürfnis nach Datensicherheit: bei Mailanhängen erfolgt eine automatisierte Virusprüfung (wenn das jeweilige RZ auf Zack ist), bei USB-Sticks gibt es einfach ein höheres "Gefährungdungspotential". Teilweise habe Dienstrechner vor Ort aus Sicherheitsgründen noch nicht einmal mehr CD-ROM-Laufwerke. --46.223.63.119 01:19, 20. Jul. 2018 (CEST)
USB-Sticks stellen eine Sicherheitslücke dar. Keine Behörde sollte USB-Sticks akzeptieren, wenn sie in irgendeiner Form sicherheitslrelevante Daten verwalten muss. In sensiblen Bereichen haben auch viele Unternehmen die Gerätschaften so modifiziert, dass USB-Sticks deaktiviert sind.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 01:46, 20. Jul. 2018 (CEST)
Es gibt wirklich fiese USB-Sticks, z.B. solche, die das LAN den angeschlossenen Rechners infiltrieren, um unbefugt Daten abzugreifen. Andere USB-Sticks mimen den elektrischen Weidezaun und unterziehen den Rechner, an den sie angeschlossen sind, einer Elektroschocktherapie, die kaum zu überleben ist. Insofern ist es wichtig und richtig, keine USB-Sticks aus unbekannter oder wenig vertrauenswürdiger Quelle anzunehmen. --Rôtkæppchen₆₈ 02:17, 20. Jul. 2018 (CEST)
Herrjeh! Die sollten nicht einen (fremden) USB-Stick "akzeptieren", sondern mir ihren geben, damit ich auf den das Bild drauf machen konnte (ich selbst hätte einen in der Tasche gehabt). Der Bilderdruckautomat im Drogeriemarkt akzeptiert anstandslos die verschiedensten Einspeisemethoden, aber die deutsche Polizei ist im 21. Jh. nicht in der Lage, eine Datei entgegenzunehmen? Anders gefragt: Wie könnte man die Kuh vom Eis kriegen? --77.188.48.84 03:01, 20. Jul. 2018 (CEST)
Und du steckst den Polizei-USB-Stick dann in deinen privaten, komplett verseuchten Rechner und die Polizei hat wieder da gleiche Problem. Die Rechner beim DM sind denke ich, nicht ans Netzwerk angebunden, sondern komplett offline. Sollte jemand da Schadsoftware draufspielen, wird der Rechner kurz formatiert und mit einem Image neu aufgespielt. Serenity27 (Diskussion) 08:06, 20. Jul. 2018 (CEST)
Welchen Rechner? Hast Du mehr als die letzten drei Zeilen gelesen? Aber abgesehen davon: Wie kriegt man die Kuh denn nun vom Eis? Display abfotographieren lassen kann ja auch nicht so die Lösung sein. --77.15.99.173 09:30, 20. Jul. 2018 (CEST)
Sack Zement, dann schick ihnen das Bild doch per Mail. Oder noch besser: Ausdrucken. Benutzerkennung: 43067 10:10, 20. Jul. 2018 (CEST)
„Welchen Rechner?“ Den Rechner, den Du bei dem Termin dabei hattest und auf dem sich das Bild befunden hat. „als E-Mail-Anhang schicken - dafür hätte ich aber erst einmal nach Hause an den Computer gemußt, denn WLAN hatten die auch nicht“ Wieso bracht man WLAN, wenn man eine E-Mail von einem Handy aus schicken will?
Eine E-Mail zu schicken scheint mir vergleichbar damit zu sein, ein gedrucktes Foto mit der Post zu schicken, was üblich ist. Das Foto auf einem USB-Stick zu übergeben, scheint mir vergleichbar damit zu sein, ein gedrucktes Foto selbst den Aktenordner einzufügen; man besitzt in beiden Fällen die Möglichkeit, auch unerwünschte Inhalte zu übertragen sowie schon vorhandene Inhalte zu lesen. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:13, 20. Jul. 2018 (CEST)
BlackEyedLion wenn du ein Handyabo ohne (mit kleinem) Datenpaket hast ist es schon sinnvoll es über ein WLAN usw. zu machen. Ich hab bei meinem sogenannten Notfallhandy auch nur ein Sprech-Abo sprich ein reines Telefonabonoment (nix mit X MB Daten oder gratis SMS), ob wohl es ein Smartphone ist (gibt ja fast nichts mehr anderes).--Bobo11 (Diskussion) 10:43, 20. Jul. 2018 (CEST)
Von einem Smartphone aus gebe es ja auch noch die Möglichkeit einer MMS oder eben das versenden als e-mail. Also ich hab bei einem Smartphone noch nie einen USB-Stick zum Transfer einzelner Bilder gebraucht. Sondern benutze dazu eigentlich immer die e-mail-Funktion. --Bobo11 (Diskussion) 10:36, 20. Jul. 2018 (CEST)

So, um das mal aufzuklären: Ich habe eine Etage höher nachgefragt - das Verhalten des Beamten war nicht vorschriftsmäßig. Grundsätzlich sind auf den Polizeistationen Dutzende von USB-Sticks vorhanden - er hätte mir einen geben können und sollen. Die USB-Ports auf den Rechnern sind allerdings gesperrt - macht aber nichts, in solchen Fällen ruft der Beamte beim RZ an, dann wird ein Port für Fernzugriff freigegeben, der Admin sieht sich die Daten an und macht einen Virenscan o. ä., und schon ist das Bild im System. Die sind also gar nicht hinter dem Mond. --77.15.99.173 11:01, 20. Jul. 2018 (CEST)

„und schon ist das Bild im System“ Das scheint mir die Methode mit der E-Mail wesentlich schneller zu sein. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:12, 20. Jul. 2018 (CEST)
Klar. Ich fahre eine halbe Stunde nach Hause und schicke von dort eine E-Mail. Ist schneller. --77.15.99.173 11:25, 20. Jul. 2018 (CEST)
Nach Hause fahren musst Du irgendwann wahrscheinlich sowieso. Insofern stellt diese Zeit keinen zusätzlichen Aufwand dar. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:29, 20. Jul. 2018 (CEST)
Zumindest demonstriert dieses Problemchen, dass wir wichtigere Aufgaben für den deutschen Innenminster hätten, als sich um illegale Grenzübertritte zu kümmern. Der Brief wurde aber vermutlich noch nicht in Bayern ausgeliefert. Yotwen (Diskussion) 12:13, 20. Jul. 2018 (CEST)
Der deutsche Innenminister ist dafür gar nicht zuständig, weil Polizei nämlich Ländersache ist. --77.15.99.173 13:13, 20. Jul. 2018 (CEST)

Autonome Webcam + Dienst + Browserzugriff?[Quelltext bearbeiten]

Hallo, gibt es halbwegs preiswert eine Möglichkeit, eine echte Webcam (Live-Stream im Browser(!) bei Anforderung, Aufzeichnung bei Bewegung, Nachtsicht, HD) zu kriegen bzw. einzurichten? Scheint irgendwie nicht gängig zu sein. Hintergrund ist, dass ich gern bei längerer Abwesenheit anderen Personen Zugriff auf meine Haus-Cam geben würde, aber die nicht noch irgendwelche Apps installieren müssen oder, wie bei meiner derzeitigen Xiaomi-Cam, noch einen Xiaomi/WeChat-Account einrichten müssen.

Entscheidend sind:

  • die Cam soll nicht an einem Computer hängen (auch kein Raspberry o.ä.), sondern autonom arbeiten (Stromversorgung vorhanden),
  • Live und gespeicherte Bilder/Vids sollen über Browser abrufbar sein (nicht lediglich über eine App), ganz rudimentärer Zugriffsschutz/Benutzerverwaltung wäre nett.
  • da die Internetanbindung der Cam über Mobilfunk erfolgt (per WLAN an LTE-Router) und daher keine unmittelbare Erreichbarkeit von außen gegeben ist, müsste sich die Cam noch selbst mit einem Dienst (des Herstellers oder sonstwem) verbinden, über den dann die Kommunikation/Streaming läuft. Also kein simples DDNS. Zusätzliches VPN-Gebastel würde ich gern vermeiden.

Im Prinzip keinerlei Wunderdinge, aber die Hersteller scheinen die User zur Nutzung ihrer Apps zwingen zu wollen und ein Webinterface mit Anmeldung zu scheuen wie der Teufel das Weihwasser. --ZxmtNichts schützt einen Artikel so zuverlässig vor einer Löschung, wie ein Löschantrag von mir. 08:41, 20. Jul. 2018 (CEST)

Network Camera von Axis M3044-WV, aber ob sie DDNS anbieten weiss ich nicht. Das bieten dir die AVM-Router (myfritz) -184.22.229.213 08:47, 20. Jul. 2018 (CEST)
so wie ich das verstehe, enthält die Cam einen eigenen Webserver (so wie die billigen Maginon/Aldi-Webcams auch; erreichbar dann über einen Dyndns-Dienst mit Portfreigabe im lokalen Router). Das ist zwar nett und wäre bei einem normalen DSL-Anschluss auch völlig ok, aber die Cam ist wegen meines Internet-Zugangs (über Mobilfunk, nicht Kabel) leider nicht von Außen erreichbar; auch nicht über eine Fritzbox (myfritz funktioniert bei mir wegen LTE-Zugang auch nicht). Der zu kontaktierende Webserver müsste also ein Dienst des Cam-Herstellers sein (oder ein kompatibler anderer Anbieter, falls es da irgendwelche Standards geben sollte); die Cam müsste sich aktiv per ausgehender Verbindung mit dem Dienst verbinden. --ZxmtNichts schützt einen Artikel so zuverlässig vor einer Löschung, wie ein Löschantrag von mir. 09:05, 20. Jul. 2018 (CEST)
was ist denn deiner Meinung nach der Unterschied zw. LTE und DSL? Es kann höchstens sein, dass der Mobilfunkprovider per CGN oder Firewallregel eingehende Verbindungen verbietet. Dann kannst du mal einen anderen APN probieren oder einen Anbieter suchen, der dir ipv6 bietet. Hast du http://www.axiscam.net gesehen? Dir schwebt eine Cam vor, die permanent ihr Bild zu einem Servicedienstleister pusht und der das dann per Webserver zugänglich macht? Das glaube ich kaum das es so etwas gibt. --184.22.229.213 09:32, 20. Jul. 2018 (CEST)
Die von mir genutzten Foscam Geräte haben eine Weboberfläche zur Ansicht des Livestreams, als auch Push-Funktionen (z.b. per FTP) zum Upload von Streams oder Einzelbildern. Benutzerkennung: 43067 10:07, 20. Jul. 2018 (CEST)
Die eigene Weboberfläche der Kamera nutzt hier herzlich wenig, da der verwendete Internetanschluss keinen Zugriff ermöglicht. @Benutzer:Zxmt, hast Du schon herausgefunden, wie teuer eine eigene dynamische IP-Adresse für den LTE-Anschluss wäre? Dann könntest Du die Kamera per Portfreigabe und myfritz bequem ins Netz stellen. --Rôtkæppchen₆₈ 13:19, 20. Jul. 2018 (CEST)
@Benutzer:morty und IPs: mein LTE-Anbieter vergibt keine IP-Adressen, die von Außen erreichbar wären (eingehende Verbindungen). Letztlich ist es damit egal, ob das bei Firewall geblockt wird oder die IP mit anderen Benutzer geteilt wird oder was auch immer der technische Hintergrund genau ist. Eingehende Verbindungen gehen halt nicht. Natürlich soll die Cam nicht 24h tatsächlich Bilder streamen, sondern nur bei Bedarf/Anforderung. Xiaomi macht genau das: die Cam verbindet sich automatisch mit einem Xiaomi-Server mit einem "ich bin sendebereit" und gestreamt wird dann über den Xiaomi-Server, wenn der Benutzer sich mit seinem Endgerät ebenfalls am Xiaomi-Server anmeldet und entsprechende Daten abruft. Der Vorteil von so einer Lösung liegt auf der Hand, denn damit funktioniert die Cam ohne dass der Nutzer sich um seine lokale Netzwerk-Config irgendwie kümmern müsste, auch über Mobilfunk oder diese krüppeligen DS-Lite-Anschlüsse von UnityMedia. Nur bietet Xioami eben keinen Zugriff über ein Webinterface, sondern nur über die eigene App und die Autorisierung erfolgt nur über ein Xiaomi-Konto. Das ist für gelegentliche Gast-Zugriffe keine Option, zumal das App-Interface teilweise nur in chinesischer Sprache gehalten ist.
@Benutzer:Rotkaeppchen68: mein derzeitiger Anbieter (Salt/CH) vergibt wohl grundsätzlich gar keine statischen IPs; evtl. würde die Swisscom sowas machen aber dann wohl wieder im Business-Segment mit 2 Jahres-Vertrag, öffentlich verfügbarer IPv6-Adresse (nicht v4), sixxs.net-Tunnel etc. Das wäre für meine Zwecke dann einfach außer Verhältnis. Wenn es gar nichts einfaches gibt, wäre ein VPN-Anbieter mit individueller statischer IP wohl die einfachste und günstigste Variante; sowas lässt sich in der Regel ja auch monatsweise buchen. --ZxmtNichts schützt einen Artikel so zuverlässig vor einer Löschung, wie ein Löschantrag von mir. 10:38, 21. Jul. 2018 (CEST)
Gibt es wirklich keine IP-Cam, die direkt (aktiv) auf z.B. Youtube streamen kann? Zugriffsbeschränkungen könnte ich dann ja auf youtube konfigurieren. --ZxmtNichts schützt einen Artikel so zuverlässig vor einer Löschung, wie ein Löschantrag von mir. 10:46, 21. Jul. 2018 (CEST) Auf Axis-Cams lässt sich sowas wohl mit https://camstreamer.com/camstreamer-about realisieren, aber dafür bräuchte ich nicht nur eine Axis-Cam, sondern auch noch für 300 Dollar die Camstreamer-Software... das fällt dann doch irgendwie aus. --ZxmtNichts schützt einen Artikel so zuverlässig vor einer Löschung, wie ein Löschantrag von mir. 10:57, 21. Jul. 2018 (CEST)
(BK) CamStreamer hatte ich auch gerade gefunden. Ansonsten ist es natürlich auch möglich, das mit einem Raspberry Pi, einer USB-Webcam und entsprechender Software-Konfiguration zu erledigen. --Count² (Diskussion) 11:01, 21. Jul. 2018 (CEST)
https://www.cameraftp.com --184.22.229.213 11:40, 21. Jul. 2018 (CEST)

Bildprobleme[Quelltext bearbeiten]

Hallo zusammen. Ich bin gerade über HEise auf ein Phänomen gestoßen, dass ich mir nicht erklären kann. Dieses [Bild] hat rechts unten flimmernde grüne Elemente (Punkte oder Striche). Dieses Flimmern ist kein Fehler der Grafikkarte (auf zwei gänzlich verschiedenen PCs untersucht). Das Bild lässt sich in ein Grafikprogramm laden (ich habe schnell Irfanview genommen). Dort habe ich das Bild auf 1000% vergrößert und habe trotzdem dort die flimmernden grünen Elemente). Durch die Vergrößerung tauchen immer mehr dieser Flimmerelemente auf. Fährt man, in einer vergrößerten Ansicht, mit der Maus in den Bereich der Elemente, ändert sich das Flimmerbild. Jetzt ist es aber eine jpg, wo nicht, wie in png oder gif, mehrere Bilder vereint sein können. Was ist das Flimmern? --84.177.207.238 09:41, 20. Jul. 2018 (CEST)

Bei mir flimmert es weder mit irfanview noch mit Gimp. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 10:00, 20. Jul. 2018 (CEST)
Bei mir flimmert auch nichts. --Optimum (Diskussion) 10:32, 20. Jul. 2018 (CEST)
Ich sehe in dem Bild kein Flimmern. Ich kenne bei einem Computer das Phänomen, dass bei einem bestimmten RGB-Wert (nämlich für einen Grünton) an verschiedenen Stellen jeweils für sehr kurze Zeit weiße Pixel erscheinen. Ich habe schon einmal einen Wikipedia-Artikel dazu gesehen, in dem das nach meiner Erinnerung mit Rundungsfehlern erklärt wurde. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:41, 20. Jul. 2018 (CEST)
Auch kein Flimmern bei mir. Unter Windows auf Laptop und externem Monitor angeschaut und nochmal in einer VM unter Linux. Nix flimmern. - Kannst du bitte schreiben wo genau? Meinst du in dem Bild mit dem Schmetterling oder an der Bildecke. Meinst du vielleicht die typischen Kompressionsartefakt bei JPEG? -- sk (Diskussion) 12:20, 20. Jul. 2018 (CEST)
Du hast offensichtlich einen schlechten Monitor, der keine volle 8 bit Farbtiefe pro Kanal unterstützt, sondern das Bild per Frame Rate Control/Temporalem Dithering rendert, d.h. anstatt den exakten Grauton darzustellen, wechselt ein Pixel dann z. B. 60 mal in der Sekunde zwischen einem helleren und dunkleren Grau hin- und her und die Helligkeit möglichst genau zu simulieren. Bei bestimmten ungünstigen Graustufen und schlechten Algorithmen kann das erfahrungsgemäß zu einem sichtbaren flackern führen. -- Jonathan 14:45, 20. Jul. 2018 (CEST)
Hier flimmert ĩn dem Bild auch nix (Lenovo Thinkpad mit Intel-Grafik, per DVI ein HP-24"-Monitor dran). Jonathans Erklärung wird die richtige sein, da mogelt deine Hardware, und in diesem Fall sieht man’s. --Kreuzschnabel 15:56, 20. Jul. 2018 (CEST)

seit wann gibt es Polirte Platte Münzen in Russland[Quelltext bearbeiten]

1913 gab es schon Silberrubel in PP --M@rcela Miniauge2.gif 11:36, 20. Jul. 2018 (CEST)

Militärgeschichte >> Kämpften einige Machthaber eigentlich auch persönlich?[Quelltext bearbeiten]

Schlacht von Seckenheim

Keckhans von Gemmingen besiegt Graf Ulrich V. von Württemberg in der Schlacht bei Seckenheim

Ich denke schon, aber er war sehr sehr selten; damit wurde ein schließlich ganzes Haus (Dynastie) aufs Spiel gesetzt und somit die Macht... --77.190.186.68 17:05, 20. Jul. 2018 (CEST)

Die waren zwar in ihrem kleinen Herrschaftsbereich Machthaber, aber im Wesentlichen waren die im Dienst eines höher gestellten Herrn. Das waren eher Feldherren oder Soldaten als Machthaber. --Digamma (Diskussion) 17:13, 20. Jul. 2018 (CEST)
Von Friedrich Barbarossa ist bekannt, dass er persönlich an Kriegen teilnahm. Das ist aber sicher die Ausnahme und nicht die Regel. --Snevern 17:35, 20. Jul. 2018 (CEST)
Gustav Adolf und Wallenstein waren Feldherren und Machthaber zugleich. Georgi Schukow unterstand zwar noch Stalin, hatte jedoch 1945 de facto die Macht über die Rote Armee und weite Kreise in der Moskauer Politik. Alexander der Große kämpfte auch persönlich... Wobei es natürlich eine Definitionsfrage ist, was "persönlich kämpfen" bedeutet. Gustav Adolf und wallenstein haben auf dem Pferd mit Schwert gekämpft. Schukow wagte sich in Küstrin auf 100 Meter an die Deutschen ran und hat auch selbst geschossen, sollte dann vom Generalsstab gerüffelt werden, das hat sich aber niemand getraut, nicht mal Stalin. Wie nah Alexander am Geschehen war, ist wohl kaum noch sicher zu ermitteln. Da aber zahlreiche Machthaber "im Gefecht" gestorben sind, ist die Frage wohl zu bejahen. --M@rcela Miniauge2.gif 17:53, 20. Jul. 2018 (CEST)
Grundsätzlich kämpften historisch gesehen viele "Machthaber" persönlich mit. Möglicherweise geht es hier um die Frage ob der Machthaber der einen Seite, persönlich gegen den Machthaber der anderen Seite kämpfte, so wie das in Filmen häufig vorkommt. Da ist mir kein Beispiel bekannt, aber auf dem Teppich von Bayeux sieht man wie der englische König in der Schlacht stirbt. Alexander der Große soll bei einer Belagerung einer der ersten gewesen sein, die per Leiter über die Mauer kletterten. damit wurde ein schließlich ganzes Haus (Dynastie) aufs Spiel gesetzt und somit die Macht... Nö, irgendjemand rückt dann eben nach. Manchmal der Sohn, teils auch der ältere Bruder oder ein Onkel etc. In der Schlacht von Pressburg ist der bayerische Herzog gestorben. Nachfolger wurde sein Sohn Arnulf, der dann gemeinsam mit Otto dem Großen die Ungarn besiegte. In der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern ist der Anführer der Westgoten, Theoderich I. in der Schlacht gestorben. Sein Sohn, der bei der Schlacht anwesend war, wurde Nachfolger. --Der-Wir-Ing („DWI“) 18:16, 20. Jul. 2018 (CEST)
Irgendwie ist mir so, als wenn in Skandinavien mal zwei Könige direkt gegeneinander gekämpft haben, der Unterlegene hat sich dann zum Christentum bekannt. Finde ich aber gerade nicht. Es waren wohl öfter Prinzen als Könige, die direkt in die Schlacht zogen. --M@rcela Miniauge2.gif 18:24, 20. Jul. 2018 (CEST)
Ich behaupte mal, in Antike und Mittelalter war es eher die Regel als die Ausnahme, dass Herrscher persönlich in ihren Schlachten kämpften. Es gab römische Kaiser, die in der Schlacht fielen oder gefangengenommen worden sind. Germanische Heerkönige konnten überhaupt nur durch siegreiche Schlachten eine Gefolgschaft um sich scharen. Der bereits genannte Gustav Adolf ist ein gutes, spätes Beispiel für einen König, der an der Spitze seiner Truppen in den Kampf geritten ist. Beim kriegerischen Karl XII. und dem Alten Fritz (der in der desaströsen Schlacht von Leuthen nur von seiner Tabaksdose gerettet wurde, die die feindliche Kugel stoppte) war die Teilnahme in der Schlacht wohl eher nur eine Verzweiflungstat in äußerster Bedrängnis. Erst danach wurde es Standard, dass der Machthaber die Schlacht nur aus sicherer Entfernung (vom "Feldherrenhügel" oder aus einem Bunker) verfolgte. Geoz (Diskussion) 18:26, 20. Jul. 2018 (CEST)
Es gibt auf en eine Kategorie für "Militärleute" die im Kampf gefallen sind, mit Unterkategorien für Monarchen und römische Kaiser: en:Category:Military personnel killed in action. --Der-Wir-Ing („DWI“) 18:36, 20. Jul. 2018 (CEST)
Ich fürchte, man muss das sachlich sehen und militärisch-soziale Bedingungen einbeziehen. Ein Julius Caesar, der auf eine gut geölte Militärmaschinerie bauen konnte, griff nicht selbst in den Kampf ein (das hätte wohl eh nur gestört), sondern dirigierte. Ein Heerkönig, wie Geoz richtig sagt, musste vorn kämpfen, denn darauf beruhte seine Autorität. Grüße Dumbox (Diskussion) 18:44, 20. Jul. 2018 (CEST)
In der Schlacht um Alesia griff Caesar wohl selbst in den Kampf ein und stärkte auf diese Weise die Moral seiner Soldaten. Ansonsten dürften alles die Legionslegaten erledigt haben. --Heletz (Diskussion) 07:53, 21. Jul. 2018 (CEST)
Übrigens ist das oben und noch an 20 anderen Stellen gezeigte Bild der Schlacht bei Seckenheim keineswegs authentisch, sondern dem im frühen 19. Jahrhundert aus kommerziellen Gründen gefälschten Turnierbuch der Familie von Gemmingen entnommen, also mit heutigen Worten ein „Fake“, aber kein billiges! --Pp.paul.4 (Diskussion) 12:27, 21. Jul. 2018 (CEST)

Patientenverfügung gültig im Ausland?[Quelltext bearbeiten]

Hallo,

ein paar komplizierte Fragen. Vielleicht könnt ihr mir mit Stichworten weiterhelfen.

Gilt eine Patientenverfügung auch im Ausland?

Falls ja, ist es nach deutschem Recht möglich etwas für ein ungeborenes Kind zu verfügen?

Kann das Kind die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen, wenn die Mutter bei der Geburt verstirbt oder bekommt es automatisch die des lebenden Elternteils?

Vielen Dank. --Fragekonto (Diskussion) 18:10, 20. Jul. 2018 (CEST)

Eine deutsche Patientenverfügung gilt regelmäßig nur in Deutschland und daher nicht ohne weiteres im Ausland. Im Ausland gelten andere Regeln; daher empfiehlt es sich, zusätzlich eine den dortigen Gesetzen angepasste Verfügung zu erstellen, sofern das überhaupt möglich ist.
Die deutsche Staatsbürgerschaft erhält das Kind, wenn eines der Elternteile zum Zeitpunkt der Geburt Deutscher ist. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie es wäre, wenn der einzige deutsche Elternteil (sei es der Vater oder die Mutter) kurz vor der Geburt des Kindes stirbt: Streng genommen verliert ein Mensch auch seine Staatsangehörigkeit im Augenblick des Todes. Ich weiß nicht, ob es einen solchen Fall schon mal gab.
Eltern können für ihre Kinder grundsätzlich eine Patientenverfügung erstellen. Das müsste auch im voraus schon möglich sein, also auch für ein noch gar nicht geborenes Kind - aber auch so ein Fall ist mir bislang nicht bekannt. --Snevern 23:14, 20. Jul. 2018 (CEST)
Zur ersten Frage: Das kommt auf das jeweilige ausländische Recht an. In Spanien muss eine Patientenverfügung beispielsweise vor Zeugen abgegeben werden, um gültig zu sein, in Deutschland nicht. Zur dritten Frage: Die Staatsbürgerschaft des Kindes richtet sich nach dem Recht des Geburtsstaates, des Heimatstaates des Vaters und des Heimatstaates der Mutter. In Deutschland sind beispielsweise Nationalität und Aufenthaltsstatus der Eltern entscheidend, ob das Kind Deutscher wird, nicht aber, ob die Mutter die Geburt überlebt. --Rôtkæppchen₆₈ 01:18, 21. Jul. 2018 (CEST)
Das weiß ich eben nicht, Rotkaeppchen: Wenn die deutsche Mutter kurz vor der Geburt stirbt (theoretisch möglich), der Vater aber kein Deutscher ist: Kann das Kind dann dennoch seine deutsche Staatsangehörigkeit von ihr ableiten? Zum Zeitpunkt seiner Geburt hat es dann nämlich keinen deutschen Elternteil (die Ausnahmeregelungen mit Aufenthaltsstatus mal außen vor gelassen). Wahrscheinlicher: Deutscher Vater, ausländische Mutter. Während der Schwangerschaft stirbt der Vater. Zum Zeitpunkt der Geburt gibt es keinen (lebenden) deutschen Elternteil. Staatsangehörigkeit des Kindes nach deutschem Recht? --Snevern 08:14, 21. Jul. 2018 (CEST)
Die Staatsangehörigkeit der Eltern erlischt nicht mit dem Tod und die ist für die Staatsangehörigkeit des Kindes entscheidend (Staatsangehörigkeitsgesetz § 4), egal ob sie zum Zeitpunkt der Geburt leben oder nicht. --Count² (Diskussion) 08:32, 21. Jul. 2018 (CEST)
Worauf stützt sich deine Annahme, dass die Staatsangehörigkeit des Elternteils im Sinne von § 4 StAG nach dem Tode weiter besteht? In § 4 steht nur etwas über den Erwerb der Staatsangehörigkeit, nichts über ihr Erlöschen und nichts über die Staatsangehörigkeit von Toten. --Snevern 10:20, 21. Jul. 2018 (CEST)
Nachtrag: Im Staatsangehörigkeitsgesetz ist nicht nur der Erwerb, sondern auch der Verlust der Staatsangehörigkeit geregelt. Der Tod steht da aber nicht als Grund für den Verlust. Daraus lässt sich schließen, dass auch ein Toter seine Staatsangehörigkeit behält und sie somit zum Beispiel an sein Kind weitergeben kann. Rotkaeppchen und Count hätten somit recht: Das Kind erwirbt die deutsche Staatsangehörigkeit auch dann, wenn der Vater Ausländer ist und die deutsche Mutter vor der Geburt stirbt. (Das ist nur meine persönliche Rechtsauffassung; ich besitze weder einen Kommentar zum StAG noch kenne ich einschlägige Gerichtsentscheidungen dazu.) --Snevern 10:53, 21. Jul. 2018 (CEST)

Das Kind erwirbt die deutsche Staatsangehörigkeit auch dann, wenn der vermittelnde Elternteil bei der Geburt bereits tot ist. Ist im Falle von Vätern, die während der Schwangerschaft der Kindesmutter versterben auch nicht so extrem abwegig oder selten. An der Abstammung (ius sanguinis!) ändert sich ja schließlich nichts. Ein deutscher Elternteil genügt insofern (fast) immer. --ZxmtNichts schützt einen Artikel so zuverlässig vor einer Löschung, wie ein Löschantrag von mir. 12:46, 21. Jul. 2018 (CEST)

Ja, danke, Zxmt. Zu diesem Ergebnis war ich ja auch gelangt, danke für die Bestätigung. Nur wenn der vermittelnde Elternteil während der Schwangerschaft die deutsche Staatsangehörigkeit aufgibt oder verliert, kann er sie (trotz ius sanguinis) nicht weitergeben. --Snevern 13:46, 21. Jul. 2018 (CEST)

Können 4 Wohnungen bei nur 2 Wohneinheiten vorliegen?[Quelltext bearbeiten]

Wie sind die Versicherungsbedingungen hier auf S.23 links unten zu verstehen? Wenn nach dd) in einem MFH bereits "maximal 3 Wohnungen" unabhängig vom Mietwert versichert sind, dann kommt durch ee) "maximal 2 Wohneinheiten bis zu einem Gesamtjahresmietwert von 30.000 EUR (...) in einem Mehrfamilienhaus" doch gar nichts mehr dazu. Denn jede Wohnung sollte ja mindestens einer Wohneinheit entsprechen. Oder bezieht sich das MFH in ee) ausschließlich auf die Einliegerwohnung? Dann wäre es aber komisch formuliert. Oder soll es heißen, dass in einem MFH 3 Wohnungen plus 2 Wohneinheiten versichert sind? --82.212.49.217 21:14, 20. Jul. 2018 (CEST)

Ganz unten auf der Seite ist eine Telefonnummer. Da anrufen. --Rôtkæppchen₆₈ 22:24, 20. Jul. 2018 (CEST)
Wenn ich freitagabends um kurz nach 9 zur Abwägung, wo ich eine Versicherung abschließe, diese Information benötige, dann ist die nächsten 2 1/2 Tage niemand telefonisch erreichbar. Und eine mündliche Auskunft gäbe mir ohnehin keine Sicherheit, weil a) wahrscheinlich nur ein Call-Center-Mitarbeiter am Apparat ist, der was verkaufen will, und b) ich die gegebene Auskunft im Streitfall sowieso nicht rechtsverbindlich belegen kann. Da bin ich hier wesentlich besser bedient, weil hier Neutrale ihr Verständnis der Formulierung schreiben. Es kann ja sein, dass die Versicherung selbst der Auffassung ist, ein Risiko sei bei ihr nicht versichert, aber tatsächlich aufgrund Unklarheiten ihrer selbstformulierten Versicherungsbedingungen dieses Risiko trotzdem als versichert gilt. Es geht dabei nach § 133 und § 157 BGB auch um den sog. "objektiven Empfängerhorizont" , wie er sich für einen objektiven, nicht unbedingt rechtskundigen Dritten bei der Lektüre des Vertragstextes darstellt. --82.212.49.217 11:36, 21. Jul. 2018 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Hier falsch. --Rôtkæppchen₆₈ 22:24, 20. Jul. 2018 (CEST)
Das ist kumulativ zu verstehen. Du kannst 3 (Ferien-)Wohnungen, ein Ferienhaus und zwei Wohneinheiten im Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung oder im Mehrfamilienhaus vermieten - die gesetzliche Haftpflicht ist bei allen mitversichert. Ansonsten müsste spätestens bei ff) ein "oder" stehen.
Rechtsverbindlich können dir das aber nur zwei sagen: Zum einen die Versicherung (siehe Rotkaeppchen), zum anderen ein Richter, der einen Rechtsstreit darüber entscheidet (aber so weit muss man es ja nicht kommen lassen). --Snevern 22:44, 20. Jul. 2018 (CEST)
Am Besten schreibts du der Versicherung die genauen Verhältnisse, also welche Wohnungen du versichtert haben willst und läßt dir bestätigen, das der Versicherungsschutz für diese gilt. --Eingangskontrolle (Diskussion) 01:19, 21. Jul. 2018 (CEST)
Ja. Aber siehe auch oben die letzten zwei Sätze meiner Antwort an Rotkaeppchen68. --82.212.49.217 11:36, 21. Jul. 2018 (CEST)
Danke Snevern, deine Auskunft hat mir weitergeholfen. --82.212.49.217 11:36, 21. Jul. 2018 (CEST)

21. Juli 2018[Quelltext bearbeiten]

März 2010: Auf dem Heimweg von Jugendlichen am Bahnhof verprügelt mit Folgen von Epilepsie. Film von ARD oder ZDF gesucht.[Quelltext bearbeiten]

Hallo.

Ich habe Jahre zuvor einen Fernsehbeitrag gesehen.

In (wahrscheinlich) März 2010 war ein junger Mann auf dem Heimweg mit der Bahn unterwegs.

Dann kamen drei Unbekannte und verprügelten ihn, und traten ihn als er am Boden lag.
Dadurch bekam das Angriffsopfer Epilepsie und Angststörungen.


Es gab dazu einen Film von wahrscheinlich ARD oder ZDF, den finde ich aber nicht, und auch die Originalartikel aus Nachrichten von 2010 nicht.

Weiß jemand welchen Fernsehbeitrag ich meine?


--84.147.37.178 03:09, 21. Jul. 2018 (CEST)

Ortssuche[Quelltext bearbeiten]

Wer kann helfen, den Ort zu finden, den man in etwa "Schikisli Kitai" ausspricht? --79.200.38.160 15:09, 21. Jul. 2018 (CEST)

Tschechoslowakei? Irgendetwas mit Qitai? – Kannst du grob ein Land oder eine Region nennen, in der dieser Ort sich befinden soll? --Stilfehler (Diskussion) 15:42, 21. Jul. 2018 (CEST)