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Inhaltsverzeichnis

10. August 2017[Quelltext bearbeiten]

Frage zu Regenschirm bei Gewitter[Quelltext bearbeiten]

Teile des Regenschirms
Der Regenschirm mit Blitzableiter hat sich nicht wirklich durchgesetzt. -- M (D) 18:39 10. Aug.

Generell ist ein Regenschirm mit einer Metallstange bei Gewitter ja gefährlich. Ich hab aber einen Regenschirm, der zwar eine Metallstange und Metallstreben hat, jedoch einen Gummigriff. Reicht dieser Gummigriff aus, um ihn bei Gewitter ungefährlich zu machen? Die Stange selbst ist auch mit Plastik ummantelt, nach oben gibts aber trotzdem keinen Schutz, weil die Stange aus Metall ist und eben Metallstreben rauskommen. --MrBurns (Diskussion) 16:39, 10. Aug. 2017 (CEST)

Einschub: Ratschlägen von Unbekannten sollte man nicht ungeprüft vertrauen. Beiträge ohne Hinweis auf überprüfbare Belege aus vertrauenswürdigen Quellen (Fachartikel, seriöse Medien) sind manchmal nur unqualifizierte Meinungsäußerungen, die schädliche Folgen haben können. Verhaltensempfehlungen für lebensgefährlichen Situationen sollten mit besonderer Vorsicht geschrieben und gelesen werden. --84.135.67.210 00:36, 11. Aug. 2017 (CEST)

Einschub.: Was nützt dieser Warnhinweis, wenn die vorgeblich "vertrauenswürdigen Quellen" auch Unsinn verzapfen? Die Gefahr durch den "Regenschirm in der Hand" ist nämlich exakt genauso groß wie die durch einen gleich langen hölzernen Stock oder einen Stab aus Glas: Elektrostatisch ist es völlig uninteressant, ob es sich um Leiter oder Isolatoren handelt, die Influenzladungen entstehen durch winzige Ströme, die auch über die Oberfläche fließen können. Und wenn die dadurch verursachten Felder tatsächlich zu einem Blitzeinschlag geführt haben, dann ist dem Blitzstrom auch herzlich egal, ob da Metall oder sonstwas ist: Der fließt durch seinen Blitzkanal, bevorzugt als Gleitfunken entlang der Grenzfläche zwischen zwei Medien mit unterschiedlich hohen Permittivitäten. (Letzteres ist die Ursache für die erstaunlich hohen Überlebenschancen von mehr als 50 % von vom Blitzschlag getroffenen: Meistens fließt der Blitzstrom eben nicht durch das Körperinnere, sondern nur außen auf der Oberfläche. Nasse Kleidung hat dabei wegen der hohen Permittivität von Wasser eine gute Schutzwirkung und verhütet zugleich Verbrennungen.) --78.53.146.112 09:59, 11. Aug. 2017 (CEST)
Hast Du selber nichts dazu gefunden im Web? Na ich denke mal, wenn Du bei Gewitter ganz alleine auf einer Bergspitze stehst und erfolgreich einen Bitz anlockst, könnte es schon eng werden, wenn nur eine dünne Schicht Gummi zwischen Dir und der Ladung sitzt. --178.4.158.47 16:50, 10. Aug. 2017 (CEST)
Es kommt darauf an, wie dick und wie feucht die Gummischicht ist und wie groß eine eventuelle Kriechstrecke über den Griff zwischen Stock und Hand ist. Außerdem musst Du bedenken, dass der Blitz in die Spitze einschlagen und dann von einer Paragonstange auf den Kopf des Regenschirmträgers überspringen kann. --Rôtkæppchen₆₈ 17:07, 10. Aug. 2017 (CEST)
der Gummigriff hält überhaupt nichts ab. Da spring schon bei 1kV der Funke. --85.212.170.166 17:45, 10. Aug. 2017 (CEST)
M.E. ist der Gummigriff dem Blitz völlig egal. Der Blitz durchschlägt die ganze Strecke durch die Luft von der Wolke zur Schirmspitze, da sind ein paar Zentimeter Gummi kein nennenswertes Hindernis. --Digamma (Diskussion) 18:10, 10. Aug. 2017 (CEST)
Dieses ganze Zeug - was leider auch vom VDE-Arbeitskreis Blitzforschung und Blitzschutz verbreitet wird - zu "gefährlichen" Metallteilen bei Gewitter (Fahrrad ablegen und sich in zehn Meter Abstand hinhocken, anstatt mit dem Fahrrad zu einer Unterstellmöglichkeit zu fahren, etc.) ist völliger Stuß. Metall zieht Blitze genauso wenig an, wie man unter Bäumen besonders blitzschlaggefährdet wäre - daß man (ganz selten, weil es nicht viele gibt) Blitztote unter Bäumen findet, liegt schlicht an der Exposition: Diejenigen, die sich abseits der Bäume auf dem Acker hinhocken, werden mit genauso hoher (relativ niedriger) Wahrscheinlichkeit vom Blitz getötet, werden dort aber nasser und haben sich deswegen eben doch lieber nicht auf freiem Feld hingehockt, sondern lieber unter einen Baum gestellt. Blitze schlagen auch nicht immer genau im nächstgelegenen (wozu?) oder höchsten Punkt ein (hohe Türme kriegen auch häufig seitliche Blitztreffer ziemlich weit unten und vielfach bei Gewitter gar keine Einschläge, sondern niedrigere Objekte in der Umgebung - ein Blitz kann genauso gut in einen Swimmingpool einschlagen wie in das EFH daneben). Wer wissen will, was Blitze wirklich machen, sollte sich mal die Blitzkugelmethode ansehen (und sich dabei darüber im Klaren sein, daß das mit dem "nächstgelegenen Punkt" in der "letzten Ruckstufe" ein weiches, stochastisches Kriterium ist und mitnichten präzise in Stein gemeißelt), und vor allem muß man einfach mal die Extrem-Zeitlupenaufnahmen echter Blitze anschauen. Es ist mir rätselhaft, wieso ausgerechnet der VDE so einen haarsträubenden Unsinn wie seine Verhaltensempfehlungen bei Gewitter verbreitet. Der einzig richtige Rat bei Gewitter ist: Geh rein ins Haus oder stell dich unter ein Dach oder eine Brücke usw.! Benutze ein vorhandenes Fahrzeug, um damit schnellstens eine sichere Deckung zu erreichen, halte nicht im Freien an und glaub nicht an das Märchen vom Faradayschen Käfig! --78.50.149.144 21:35, 10. Aug. 2017 (CEST)
  • Zusatzfrage: Wieso ‚Märchen vom Faradayschen Käfig‘? --Melekeok (Diskussion) 22:53, 10. Aug. 2017 (CEST)
Weil "Faradayscher Käfig" ein Begriff aus der Elektrostatik ist, Blitze aber starke Ströme (in der Größenordnung 100 kA) sind - das eine hat mit dem anderen quasi nichts zu tun. Es gibt zwei grundlegende Mißverständnisse bei Blitzströmen: Das eine ist, daß man es sozusagen mit stationären Strömen zu tun hat. Das ist falsch: Blitze sind hochfrequente Ströme - deren Ausbreitung richtet sich nicht nach dem Ohmschen Gesetz, sondern man muß Wellenwiderstände, Skineffekt und andere typische HF-Phänomene betrachten. Das andere ist die Idee "Metall leitet Strom". Ja, tut es, aber nur in Grenzen: Blitzströme fließen nicht durch dünnes Blech, schlicht deswegen, weil da, wo der Blitzstrom fließt, kein Blech mehr ist: Das verdampft sofort. Blitzströme fließen weder durch metallische Leiter noch durch Isolatoren, sondern stets durch selbstgeschaffene Hochstromlichtbogenplasmen. Nehmen wir mal an, ein Blitz träfe mehr oder weniger mittig ein annähernd kugelförmiges Blechgehäuse (Autokarosserie). Statisch ist das ein Faradayscher Käfig. Aber was macht der Blitz? Knickt der nun an der Einschlagstelle rechtwinklig ab und fließt durchs Blech? Kann er gar nicht: Blitzströme sind von einem starken Magnetfeld umgeben, das sie auf einen dünnen Kanal komprimiert (Theta-Pinch). Das gleiche Feld weitet Krümmungen des Strompfads auf, weil auf der Innenseite der Krümmung das Feld stärker als außen ist. Der angenommene Knick würde also zu einem großen Bogen ins Gehäuseinnere hinein aufgeweitet. Was also tatsächlich passiert, wenn ein Blitz das Auto trifft, ist, daß es anschließend zwei Löcher hat: Eines oben, wo er getroffen hat, und eines unten, wo er wieder ausgetreten ist - dazwischen ging er unbeeindruckt durch den Innenraum. Daß dieser kurz vor dem Einschlag elektrostatisch feldfrei war, stört den Blitz dabei überhaupt nicht. Um einen Blitz zu "überreden", doch bitte durch Metall zu fließen, muß man ihm ausreichend hohe Querschnitte anbieten, so zentimeterdick. Das nennt man bei Fahrzeugen aber nicht "Auto", sondern "Panzer". Soweit zum FK-Märchen. --78.53.146.112 09:34, 11. Aug. 2017 (CEST)
Das "hochfrequent" leuchtet mir nicht ein. Ich dachte, da entlädt sich eine elektrostatische Spannung zwischen Wolke und Erde. --Digamma (Diskussion) 10:28, 11. Aug. 2017 (CEST)
Die Stromanstiegsgeschwindigkeit im Moment, wenn der Entladestrom beginnt zu fließen, ist so groß, dass eine Betrachtung eines statischen Falls nicht in Frage kommt. Wenn man Analogradio hört, stört der allmähliche Aufbau der Spannung durch die Reibung der Regentropfen überhaupt nicht den Empfang. Der Blitz jedoch ist im Radio zu hören, da der schnell steigende und fallende (also hochfrequente) Strom eine Empfangsstörung verursacht. Wenn ich was von Mikro- oder Millisekunden lese, ich mir die typische Testkurvenform vorstelle für Tests der Überspannungsfestigkeit von Geräten, so stelle ich mir den Kilohertzbereich und vielleicht noch den einstelligen Megahertzbereich als den interessanten Frequenzbereich vor. Auch hier: Ich habe nicht wirklich Ahnung davon. -- Pemu (Diskussion) 10:57, 11. Aug. 2017 (CEST) PS: Natürlich muss man die Oberwellen auch betrachten: ergänzt und leichtsinnig formulierten Quatsch durchgestrichen. -- Pemu (Diskussion) 11:04, 11. Aug. 2017 (CEST)
Soweit ich mir das bislang vorgestellt habe, fließt der Blitzstrom in der Luft durch durch Vorentladungen (bei denen nur geringe Ströme fließen) geschaffene Plasmakanäle. Wenn der Blitz also in ein Auto einschlägt, hat er bis zur Karosserie einen niederohmigen Pfad (aufgrund der Vorentladungen). Ab Karosserie ist nur das Blech leitfähig, da gibt es erstmal kein Plasma. Sollte dieses verdampfen, so passiert dies erst, wenn der Hauptstrom fließt. Aufgrund der Kürze der Zeit ist es aber immer noch an Ort und Stelle. Die vom Metalldampf gebildeten leitfähigen Plasmen sollten also die Karosserieform nachbilden. Aus dem Bauch heraus würde ich denken, wieso sollte im Innern des Autos, wo (wg. Faradayschem Käfig) vor der Hauptentladung in der Luft nicht die Spur eines leitfähigen Kanals besteht, ein Plasmakanal entstehen? Fraglich für mich ist allerdings, inwieweit ein stehender, sich verzweigender (die Form des verdampften Faradayschen Käfigs nachbildender) Lichtbogen aufgrund der Lorentzkraft die Plasmakanäle mechanisch zusammenzieht. Vermutlich ist die Vorstellung falsch, dass sich der Strom am Ex-Karosserieblech verzweigt, da, soweit ich mich erinnere, ein Lichtbogenplasma einen negativen differenziellen Widerstand hat und es daher eh nur einen Plasmakanal irgendwo auf dem Blech gibt, aber nicht das ganze Blech zu einer Plasmafläche wird.
Aber keine Ahnung, das sind nur Ideen, die mir zum Thema einfallen. -- Pemu (Diskussion) 10:52, 11. Aug. 2017 (CEST)
Der Bereich zwischen Wolke und Boden ist für das Verhalten der Karosserie uninteressant. Die Vorentladungen tun dem Blech bis auf leichte Brandspuren nichts, finden aber auch keinen niederohmigen Strompfad vor: Die sind nämlich auch hochfrequent, können wegen des Skineffekts den Blechquerschnitt gar nicht nutzen, "sehen" auch nicht den (niedrigen) ohmschen Widerstand des metallischen Leiters, sondern den Wellenwiderstand der Konfiguration. Die springen auch gerne von Ecken und Kanten ab: Das Auto sprüht Funken. Bis dahin ist im Innenraum noch gar nichts passiert, der spielt weiterhin FK und ist strom- und feldfrei. Dann kommt die Hauptentladung. Ab Dach interessiert die sich nicht mehr dafür, wo die Vorentladungen rumgemacht haben: Die bildet solange einen kompakten Blitzkanal, bis der soweit innerhalb eines Festkörpers - meist Wasser oder Erdboden - verläuft, daß soviel Strom zur Seite abgezweigt ist, bis er zu schwach geworden ist, um noch von seinem eigenen Magnetfeld komprimiert werden oder einen Ionisationskanal aufrechterhalten zu können. Und dieser Blitzkanal wird eben im wesentlichen vom Magnetfeld geformt, und das kennt eigentlich nur eine Richtung: geradeaus! Deshalb ist es auch Blödsinn, Blitzableiter um Dachkanten herumzubiegen: Am Knick springt der Blitzstrom wieder vom Ableitdraht ab. Entsprechend fließt er nicht außen an oder auf der Karosserie, auch dann nicht, wenn die Vorentladungen das getan haben. Der Blitzkanal setzt sich vielmehr mehr oder weniger geradlinig - nicht unbedingt senkrecht, kann auch schräg bis waagerecht sein - bis in den Boden fort. Wenn er dabei nicht durch einen Fahrzeuginnenraum gehen soll, dann muß das Fahrzeug entweder aus Panzerplatten bestehen oder im Schutzraum einer wirksamen Blitzschutzanlage stehen. --78.53.146.112 12:11, 11. Aug. 2017 (CEST)
Ich verstehe immer noch nicht, wo der Leiter herkommen soll, durch den der Strom im Autoinneren fließt. Das Magnetfeld formt den Blitzkanal: ok. Aber dazu muss ja Material (des Leiters, also des Karosserieblechs, das durch den bereits hinreichend lange fließenden Hauptstrom verdampft wurde) bewegt werden, wohlgemerkt, nachdem der Hauptblitz zu fließen begonnen hat. Jetzt komme ich wieder mit einem Bauchargument: Wenn diese Bewegung so schnell ist, warum sieht man sie dann nicht am Himmel? Man müsste doch sehen können, dass ein Blitz (aufgrund der Trägheit des Auges) eine Fläche ist, die einen zackigen Rand (Weg der Vorentladungen, Hauptblitz zu Beginn der Entladung) und eine gerade (oder weniger zackige) Kante (Hauptblitz zum Ende der Entladung, wenn der Plasmaschlauch vom Magnetfeld geradegebogen wurde) hat. -- Pemu (Diskussion) 14:01, 11. Aug. 2017 (CEST)
Bitte sieh Dir unbedingt die Hochgeschwindigkeitsvideos von Blitzentladungen (gibt's z. B. bei YouTube) an. Leiter: Den macht sich der Blitz selbst. Zunächst einmal gibt es eine Ladungsverteilung im Luftraum, die zu einer Feldstärkeverteilung führt. Lokal wird dabei hier und da das Isolationsvermögen der Luft überschritten, es kommt zu Teilentladungen, die auch Licht abgeben und in Kanälen verlaufen. Jenseits der Enden dieser "Funken" setzt sich der Strom als Verschiebungsstrom fort - Ströme verlaufen unter Berücksichtigung der Verschiebungsströme in Dielektrika immer in geschlossenen Kreisen, die nach Maxwell ebenfalls mit Magnetfeldern einhergehen. Die Rückwirkung des Magnetfelds auf das Strömungsfeld führt zu einer Kontraktion des Stromkanals, d. h. es bildet sich ein Theta-Pinch aus. Der hat nun zwei Eigenschaften: Erstens ist er zum Kummer der Fusionsforscher instabil. D. h. wenn man einen exakt geraden Entladungskanal hätte, dann würden sich winzige Ausbauchungen verstärken, weil der Strom vom stärkeren Magnetfeld auf der Kurveninnenseite nach außen weggedrückt wird. Das ist einer der Gründe, warum Blitzkanäle nicht so ganz gerade sind. Zweitens kann ein hoher Strom keinem scharfen Knick folgen, letztlich aus dem gleichen Grund: Das Magnetfeld weitet den Knick auf und verlagert den Strom in "Pfeilrichtung", wenn man den Knick als Pfeilspitze auffaßt. Und das passiert sogar dann, wenn man die geknickte Strombahn durch einen metallischen Leiter vorgibt - Ableitdrähte in Blitzschutzanlagen benötigten große Biegeradien, "um die Ecke" geht nicht. Die Hauptblitzentladung am und im Auto braucht keinen expliziten Leiter, genauso wenig wie zwischen Wolke und Autodach, sie macht sich einfach selbst einen. Zunächst ist die Metalloberfläche elektrostatisch natürlich eine Äquipotentialfläche. Bei schwachen stationären Strömen (unter 1 kA/mm^2) würde sie das bis auf ein bißchen Ohmschen Spannungsabfall im großen und ganzen auch bleiben. Bei den hohen Stromänderungsgeschwindigkeiten der Hauptentladung kommt der Ladungsausgleich aber nicht mehr nach, es werden Spannungen induziert, im Ergebnis wird der Stromverlauf nicht mehr vom statischen Feldverlauf bestimmt wie bei stationären Strömen, sondern ist vom Magnetfeld dominiert: Der Stromkanal zieht sich zu einem Pinch zusammen, und der begradigt dann Knicke bzw. weitet Bögen auf. Der erforderliche "Leiter" entsteht dabei ganz von alleine, weil der Pinch so heiß wird, daß die (gasförmige) Materie darin stark ionisiert ist. Der Spannungsbedarf ist übrigens niedrig, vielleicht 100 V/cm. Hochstromlichtbögen haben übrigens keinen negativen differentiellen Widerstand wie "normale" mit einem Spannungsbedarf von ca. 50 V/cm. (Genug Physikvorlesung?) --78.53.146.112 17:53, 11. Aug. 2017 (CEST)
Das klingt für mich plausibel, aber wie ist das bei Blitzschlägen in fliegende Flugzeuge? Das passiert ja recht häufig, und es gibt Bilder, wo ein Blitz auf der einen Flügelspitze einschlägt und bei der anderen wieder rauskommt. Das Flugzeug besteht von außen gesehen praktisch komplett aus Aluminium. Von einem Blitzdurchschlag durch eine Flugzeugkabine habe ich noch nie etwas gehört (der würde auch große Löcher reinbrennen und zur Dekompression führen), also scheint hier die Herumleitung des Blitzstromes zu funktionieren. Liegt das an der Materialstärke oder greift da ein anderer Effekt als der des Faradayschen Käfigs? --Kreuzschnabel 10:12, 12. Aug. 2017 (CEST)
Bezüglich der Flugzeuge stimm ich dir zu, deren Aluminumhülle ist sicher nicht dicker als die Stahlhülle von üblichen Autos, eher noch dünner (ein Auto muss ja nicht fliegen können und ist daher üblicherweise nicht in Leichtbauweise gebaut). Da dürfte die etwas bessere Leitfähigkeit von Aluminium im Vergleich zu Stahl auch keine Rolle spielen. Außerdem hat Aluminium mit 660°C einen deutlichen niedrigeren Schmelzpunkt als Stahl (ca. 1400-1700°C je nach Stahlsorte), daher wenn die Stahlkarosserie eines Autos schmelzen würde, müsste das die Alumiumkarosserie eines Flugzeugs wohl erst recht (jedenfalls an der Eintrittsstelle, wo sich der Strom noch nicht ausgebreitet haben kann und somit die Stromdichte ähnlich groß ist, weiter weg kann man natürlich argumentieren, dass das Flugzeug größer ist und der Strom sich somit auf eine größere Fläche verteilt). Verkehrsflugzeuge wurden schon tausende mal durch Blitze getroffen und nur einmal ist deshalb eines abgestürzt und das war auch nicht, weil der Blitz mitten durchs Flugzeug durchgegangen ist, sondern weil er irgendwelche Fly-by-Wire-Leitungen beschädigt hat. --MrBurns (Diskussion) 11:21, 12. Aug. 2017 (CEST)
Flugzeuge: Passieren tut es, aber "häufig"? Aus gutem Grund werden Gewitter umflogen (wegen der Turbulenzen, nicht wegen der Blitze). Ich behaupte auch nicht, daß ein Blitz immer in den Innenraum eindringen muß, es geht eigentlich nur darum, daß das Argument "Faradayscher Käfig" in dem Zusammenhang unangebracht ist. Blitz ist auch nicht gleich Blitz - es gibt unterschiedlich starke. Gerade in der Höhe (also da, wo Flugzeuge fliegen) würde ich eher schwächere vermuten. Die Ladungen, die letztlich durch den Blitzkanal abfließen, liegen zunächst im Volumen in einem grundsätzlich nichtleitenden Medium verteilt vor. Um zu einem Blitz zu werden, müssen die sich erst einmal zusammenfinden, d. h. am oberen Ende ist der Erdblitz deltaartig aufgefächert, Teil-Blitze aus verschiedenen Bereichen der geladenen "Wolke" vereinigen sich zum Hauptblitz, der dann am Boden punktförmig einschlägt (weil der Boden im Gegensatz zur Wolke ein guter Leiter ist und sich die Influenzladungen dort am Punkt der höchsten Feldstärke vereinigen). Eine ganze Menge der genauen Vorgänge bei Blitzen ist auch einfach Zufall bzw. nicht exakt vorausberechenbar. Und die (Luft-)Fahrzeughersteller machen sich natürlich auch Gedanken, wie sich ihre Produkte bei Blitzschlägen eigentlich verhalten, und entsprechende Versuche dazu. So ganz ohnmächtig ist man da auch nicht: Lichtbogenlöschung ist eine riesige Wissenschaft (ökonomisch relevant für Bauteile in elektrischen Anlagen, insbesondere Schalter - beim Schalten von Hochspannungsströmen treten immer kräftige Lichtbögen auf, die nicht nur die Kontakte abnutzen: Der Schalter ist erst dann aus, wenn der Schaltlichtbogen gelöscht ist). Die passende "Chemie" unter dem Blech (geeignetes Plastik) kann dem Blitzstrom das Leben durchaus kräftig vergällen: Wenn der erst energieaufwendig stabile Verbindungen knacken muß, um den Kanal ausreichend zu ionisieren, sinkt die effektive Leitfähigkeit - der fließt dann doch vielleicht lieber anderswo lang. Auch darf man den Luftzug nicht unterschätzen: Das Magnetfeld ist nicht die einzige Einflußgröße für den Verlauf des Blitzkanals, der wird auch simpel vom Wind versetzt (wenn auch in der kurzen Zeit nicht weit; da ein Blitz aber selten allein kommt, sondern gewöhnlich "flackert", also aus bis zu ca. einem Dutzend Folgeentladungen innerhalb einer Sekunde besteht, kann man die Versetzung durch Wind optisch und durch die Fußpunktspuren am Boden gut verfolgen). Wenn also da, wo der Blitz durchs Blech durchbrennt, eine Plastikbeschichtung oberflächlich verdampft/explodiert, dann wird der ionisierte Kanal aus dem Loch sozusagen wieder herausgeblasen. Nur: Sowas hat alles nichts mit "Faradayscher Käfig" zu tun. --78.53.146.112 14:14, 12. Aug. 2017 (CEST)
Zur Häufigkeit von Blitzeinschlägen im Flugverkehr: hier steht was von durchshcnittlich 1-2 Blitzeinschlägen pro Maschine und Jahr. Die zahl dürfte wohl korrekt sein (jedenfalls von der Größenordnung her), ich hab sie auch schon woanders gelesen. Hier steht was davon, dass es seit 20 Jahren keine Luftfahrtkatastrophe durch Blitzeinschläge gab (Stand 2010). Laut Verkehrsflugzeug gab es 2012 ca. 20.000 Verkehrsflugzeuge, Laut [1] gabs 1996 schon ca. 12.500, laut [2] 2002 ca. 15.600. Wenn man mit einem Jahresschnitt von 15.000 zwischen 1990 und 2010 rechnet kommt man auf ca. 15.000-30.000 Einschläge pro Jahr. Wenn man davon ausgeht, dass diese Zahl sich seit 1992 nicht groß geändert hat, wären das also ca. 300.000-600.000 Blitzeinschläge ohne eine "Luftfahrtkatastrophe" (wobei ich mir nicht sicher bin, ob das "kleine Toten", "keine Schwerverletzen" oder überhaupt "keine Verletzen" bedeutet). Demnach ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Blitzeinschlag in ein Flugzeug jemand stirbt, wahrscheinlich niedriger als 1:300.000. --MrBurns (Diskussion) 13:34, 15. Aug. 2017 (CEST)
Blitzschlag ins Auto. Wenn man wirklich völlig isoliert im Auto sitzt und keine Metallteile berührt, kann das gut gehen. Aber bei Spannungen von mehreren tausend Volt gibt es irrsinnige viele Kriechströme, da kann man sich kaum fernhalten. --85.212.170.166 22:56, 10. Aug. 2017 (CEST)
O.k., danke. Da haben sie uns im Physikunterricht weiland wahrhaftig Märchen erzählt... --Melekeok (Diskussion) 23:01, 10. Aug. 2017 (CEST)
Zum youtube-Video: ich vermute er Rauch kommt von den Hinterreifen. Den Insassen ist ja laut Videobeschreibung nichts passiert. Aber natürlich wären sie bei weiteren Blitzen dann nicht mehr geschützt gewesen, da sie das Auto wohl wegen dem Rauch verlasse mussten. aber ich denke dennoch, dass man im Auto sicherer ist als auf offener Straße, vor Allem wenn man stehen bleibt anstatt weiterzufahren, die Fenster geschlossen hält und die Lüftung auf Innenluft umstellt (damit so wenig Rauch wie möglich reinkommt). --MrBurns (Diskussion) 00:09, 11. Aug. 2017 (CEST) Text verändert. Ich hab das Video nochmal angeschaut, es könnte doch so sein, dass der Rauch nur von den Hinterreifen kommt. --MrBurns (Diskussion) 00:16, 11. Aug. 2017 (CEST)

11. August 2017[Quelltext bearbeiten]

Substantivierung von "proprietär"[Quelltext bearbeiten]

Wie ist die richtige Substantivierung von "proprietär"? Ich vermute "Proprietarität" in einem Satz wie "für NTFS gibt es trotz Proprietarität Linux-Treiber". Aber ist das korrekt? Mit Google konnte ich dazu nichts finden. --MrBurns (Diskussion) 17:56, 11. Aug. 2017 (CEST)

Ich analogisiere einfach mal so vor mich hin: egalitär -> Egalität, demnach proprietär -> Proprietät. Komisch klingt's aber schon. --Zinnmann d 18:06, 11. Aug. 2017 (CEST)
http://www.duden.de/rechtschreibung/Proprietaet --MannMaus (Diskussion) 18:11, 11. Aug. 2017 (CEST)
Die Bedeutung im Duden ("Eigentum[srecht]") ist aber nicht das was ich meine, sondern allgemein die Substantivierung von proprietär, also die Bedeutung der Substantivieerung wäre allgemein "Die Eigenschaft, proprietär zu sein", also eine Möglichkeit wäre "die Eigenschaft, sich im Eigentum zu befinden", aber es kann sich natürlich auch auf proprietäre Software oder Hardware beziehen, dann wäre die Bedeutung der Substantivierung eher "Herstellergebundenheit". --MrBurns (Diskussion) 18:20, 11. Aug. 2017 (CEST)
Schreib doch „Unfreiheit“ oder „Patentschutz“. Oder formuliere es um: Für NTFS und exFAT gibt es dank zweier Abkommen zwischen Microsoft und Tuxera auch Linux-Treiber. --Rôtkæppchen₆₈ 19:05, 11. Aug. 2017 (CEST)
(Nach BK) So verstehe ich den Begriff Proprietarität in Proprietäre_Software. Hier hat Benutzer:Shaddim ihn einmal eingefügt. Der dürfte hiermit verständigt sein und das noch einmal bestätigen können. --MannMaus (Diskussion) 19:09, 11. Aug. 2017 (CEST)
Hiermit erlaube ich die Verwendung von "Proprietarität" in der Wikipedia und allen abgeleiteten Werken. Dekret 2230, Shaddim, Anno 2017 Shaddim (Diskussion) 21:10, 11. Aug. 2017 (CEST)
Fein.--Bluemel1 (Diskussion) 22:39, 11. Aug. 2017 (CEST)
Rotkäppchen, bei "Unfreiheit" würde ich meistens an politische Unterdrückung denken. .. --ObersterGenosse (Diskussion) 03:22, 12. Aug. 2017 (CEST)
Jawohl, Oberster Genosse, zu Befehl! --MannMaus (Diskussion) 12:00, 12. Aug. 2017 (CEST)
Dieses Schimpfwort der Freibierfraktion sollte überhaupt nicht verwendet werden. --M@rcela Miniauge2.gif 03:10, 14. Aug. 2017 (CEST)
Welches Schimpfwort meinst du denn, liebe/r @Ralf Roletschek:? "proprietär"? "Unfreiheit"? "zu Befehl!"? ""Oberster Genosse"? Und was ist eine Freibierfraktion? --ObersterGenosse (Diskussion) 00:36, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ich vermute das bezieht sich auf "Free beer" vs "free speech". --MrBurns (Diskussion) 04:25, 15. Aug. 2017 (CEST)

12. August 2017[Quelltext bearbeiten]

Reinigung von Kunststoff[Quelltext bearbeiten]

Ich habe gepinselt und dazu einen Kunststoff-Rahmen mit Kreppband abgeklebt. Es hat sich etwas hingezogen, ist schön geworden, aber jetzt habe ich das Kreppband abziehen wollen und der Kleber ist auf dem Rahmen zurückgeblieben. Weiß jemand einen Rat? Ich habe es schon mit Spülzeug mit Wasser versucht, aber das ist eine Sisyphusarbeit und ich bekomme nur kleine Fitzel mit dem Fingernagel abgeschabt. Hat jemand eine Idee, wie es schneller geht - aber den Kunststoffrahmen des Fensters nicht angreift? --2003:D3:A3EB:A626:2D6D:1054:5D1A:D9A2 17:32, 12. Aug. 2017 (CEST)

Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff. Bei Fenster sollte der Kunststoff allerdings Alkoholhaltige Reinigungsmittel aushalten, da Fensterreiniger in der Regel solchen beinhaltete. Die Frage ist einfach ob sich damit der Kleber lösen lässt. Aber trotzdem, versuch es mal mit Fensterreiniger. --Bobo11 (Diskussion) 17:37, 12. Aug. 2017 (CEST)
Kleiner Tipp, Klebriger Kleber der nicht aushärtet lässt sich oft mit Olivenöl und einem rauen Lappen entfernen. Klingt nicht sonderlich logisch, tut aber. --2003:C2:CBE3:C8AD:4475:7858:736C:3672 17:48, 12. Aug. 2017 (CEST)
+1 zum Öl. Manchmal hilft auch WD40 oder ein Fön. Flüchtige Lösemittel wie Benzin, Alkohol oder Aceton verteilen den Klebstoff nur. --Rôtkæppchen₆₈ 18:04, 12. Aug. 2017 (CEST)
Aceton verteilt zusätzlich auch noch den Fensterrahmen :) Vielleicht hilft ein Kunststoffreiniger wie z.B. Sidol? --Optimum (Diskussion) 18:10, 12. Aug. 2017 (CEST)

MO hilft möglicherweise. Erst aber mal an einer versteckten Stelle den Fensterrahmen auf Verträglichkeit testen!!.--Caramellus (Diskussion) 20:50, 12. Aug. 2017 (CEST)

MO? --Rôtkæppchen₆₈ 21:19, 12. Aug. 2017 (CES
No. Mo!!!--Caramellus (Diskussion) 23:34, 12. Aug. 2017 (CEST)
Molybdändisulfid wird MoS2 abgekürzt, ist ein anorganischer Feststoff und hat auf Klebstoff und Fensterrahmen genau Null Einfluss. Was da wirkt, ist allenfalls der ölige Teil des Sprays, entsprechend den obigen Empfehlungen (Oliven)öl oder WD40. --Rôtkæppchen₆₈ 00:08, 13. Aug. 2017 (CEST)

Klebstoffreste auf Kunststoffen (auch meine weißen Fensterahmen) mache ich immer mit Petroleum sauber, den nachbleibenden Fettfilm entferne ich dann mit Spiritus, da gab es noch nie probleme, indem das da was angelöst wurde. --Finte (Diskussion) 23:31, 12. Aug. 2017 (CEST)

Ich benutze zum Entfernen von Klebstoffresten oft Dichtungsentferner aus der Autowerkstatt. Der wirkt gut und hinterlässt aber einen leicht abzuwischenden Schleim aus Dichtungsentferner und aufgequollenem Klebstoff. Allerdings quellen manche Kunststoffe auf und/oder verfärben sich. Deshalb ist bei Kunststoffen und anderen organischen Materialien eine Vorprobe an einer unauffälligen Stelle angezeigt. --Rôtkæppchen₆₈ 00:50, 13. Aug. 2017 (CEST)

Mein Universalmittel in solchen Fällen ist Orangenschalenöl, und zwar das reine, nicht irgend ein Kommerz-Produkt mit 5% Gehalt, gibt es u.a. bei dictum.com, Vorteil es riecht auch noch gut. Ansonsten würde ich erst mal Terpentin nehmen. Das wirkt in aller Regel wenig agressiv auf Kunststoffe und löst nach einigem Einwirken Kleberreste gut. andy_king50 (Diskussion) 21:18, 13. Aug. 2017 (CEST)

Was ich nicht auf die Schnelle rausfinden konnte: Enthält das verlinkte Produkt überhaupt Molybdändisulfid - also MoS2 im engeren Sinne - oder wurde die Summenformel hier nur als Werbename/Gag benutzt? --ObersterGenosse (Diskussion) 00:44, 15. Aug. 2017 (CEST)
Auf der Website steht etwas von „Feststoffanteil“ und im Produktdatenblatt von „grau-grünliche Suspension“. Wenn das nicht MoS2 ist, liegt eine Verbrauchertäuschung vor. --Rôtkæppchen₆₈ 00:49, 15. Aug. 2017 (CEST)

Alkoholmenge für kleine Frau - meine Rechnung ist glaube ich falsch :)[Quelltext bearbeiten]

Ich veröffentliche gerade was zum Thema Alkohol im Straßenverkehr usw. Ich strauchle gerade an der Alkoholberechnung. Irgendwo habe ich einen Fehler drin. Eine 55 Kg Frau mit einem Reduktionsfaktor von 60 (weil Frau) trinkt sich in vier Stunden 1,7 Promille an. Als Frau baut Sie in dieser Zeit 0,4 Promille ab. D.h. Sie muss 2,1 Promille aufnehmen. Meine Rechnung schaut wie folgt aus. "Körpergewicht * Promille / 100 * Reduktionsfaktor = Alkoholmenge" also 55 * 2,1 / 100 * 60 = 70 (Gramm alkohol). Das sind aber gerade mal fünf Bier :) Da kann was nicht stimmen weil ein Bier schaugt so aus: 15 (Gramm Alkohol / 55 (kilo) * 0,6 (Reduktionsfaktor) = 0,16 Promille. Also sind fünf Bier Zeitunabhängig 0,8 Promille und nicht 2,1. Wo liegt denn da mein Fehler? :) --2003:C2:CBE3:C8AD:4475:7858:736C:3672 17:35, 12. Aug. 2017 (CEST)

Keine Ahnung, welche der Formeln richtig ist, aber wenn Du die untere Formel zur oberen umformst, kommt da nicht /100*60 (= 0,6) raus, sondern 1/0,6 (= 1,67). --Optimum (Diskussion) 18:05, 12. Aug. 2017 (CEST)
Wenn Du die obere Formel nach dem Promillewert umstellst, kommt eine andere Formel raus als unten. Schau Dir Deine Umformung nochmal genau an. --Rôtkæppchen₆₈ 18:14, 12. Aug. 2017 (CEST)

Zitat aus Blutalkoholkonzentration: "Der schwedische Chemiker Erik M. P. Widmark hat folgende Formel[1] zur Bestimmung der theoretischen maximalen BAK entwickelt:

mit

  • der Massenanteil des Alkohols im Körper in ‰
  • die aufgenommene Masse des Alkohols in Gramm (g)
  • die Masse der Person in Kilogramm (kg)
  • der Reduktions- oder Verteilungsfaktor im Körper:
    • Männer: 0,68–0,7
    • Frauen/Jugendliche: 0,55–0,60
    • Säuglinge/Kleinkinder: 0,75–0,80"

--DWI (Diskussion) 18:17, 12. Aug. 2017 (CEST)

  1. E. M. P. Widmark: Die theoretischen Grundlagen und die praktische Verwendbarkeit der gerichtlich-medizinischen Alkoholbestimmung. Urban und Schwarzenberg, Berlin Wien (1932)
Ja das die Rechnung stimmt weiß ich ja. Wie geschrieben Alkoholmenge / Kilo * Reduktionsfaktor = Promille. Aber Körpergewicht * Reduktionsfaktor * Promille ist anscheinend nicht die Alkoholmenge. Wie komme ich denn dann auf die Alkoholmenge? - Ja, whatever. Ich hab ne Klammer vergessen ... Passt schon. Hat sich gerade geklärt :). --2003:C2:CBE3:C8AD:4475:7858:736C:3672 18:31, 12. Aug. 2017 (CEST)
Wo kommen eigentlich die 15 her? Ist das nicht die Alkoholmenge für eine einzelne Flasche Bier? Wenn du fünf trinkst kommst du auf auf das fünffache (0,16 * 5 = 0,8) Sieht bis auf Rundungsfehler schon besser aus. --DWI (Diskussion) 18:38, 12. Aug. 2017 (CEST)
Bei der Alkohlrechnerei nimmt mans nicht so genau ;) 500ml Bier sind 15g reiner Alkohol. Also so Pi mal Daumen. Geht dabei nur um Einschätzungen wie kann ich nach drei Bier in zwei Stunden noch fahren oder z.B. Man wurde mit 1,8 Promille erwischt und muss bei der MPU halbwegs plausibel angeben was und wie viel man getrunken hat. Ob das jetzt 10 Bier und zwei Schnaps oder drei Schnaps waren interessiert nicht so wirklich. Wenn aber ein 100 Kilo Mann behauptet es wären nur sechs Bier gewesen besteht er vermutlich nicht. Deswegen die Rechnerei. --2003:C2:CBE3:C8AD:4475:7858:736C:3672 18:57, 12. Aug. 2017 (CEST)
"Bei der Alkohlrechnerei nimmt mans nicht so genau ;) 500ml Bier sind 15g reiner Alkohol." - Aber nur bei Leichtbier, normalerweise versteht man unter Bier Vollbier, 500ml Vollbier (5% vol.) haben 25 ml Alkohol, was ca. 20g entspricht. --MrBurns (Diskussion) 13:35, 13. Aug. 2017 (CEST)
Kommt aufs Bier an. Ich habe als Beispiel ein Leichtes Bier genommen weil ich deutlich unterschiedliche Beispiel gebraucht habe. Keine Sorge ich habe einen Infosatz dabei, dass sich die Beispiel Getränke erheblich im Alkoholgehalt unterscheiden können. --2003:C2:CBE3:C8A8:D199:1317:ADF5:BB6 15:46, 14. Aug. 2017 (CEST)
In der zweiten Formel musst du durch 0,6 teilen, nicht mit 0,6 multiplizieren. Oder? --Chricho ¹ ² ³ 19:05, 12. Aug. 2017 (CEST)
Ausgehend von komme ich auf --DWI (Diskussion) 19:16, 12. Aug. 2017 (CEST)

google Street view[Quelltext bearbeiten]

Um virtuell mit dem Auto von Moskau nach Wladiwostok zu fahren, suche ich in google maps eine Möglichkeit, ausschließlich die Straßen anzeigen zu lassen, für die es einen Streetview gibt. Momentan komme ich nicht mal über den Ural, weil der Streetview der Straßen im Vorland aufhört. Zum Beispiel hört die r25 mitten in der Pampa an einer Tankstelle auf, weil der Wagen dort getankt hat und zurück gefahren ist , obwohl auch auf der asiatischen Seite Streetview-Straßen zu finden sind.

Gibt es eine Funktion, um die Straßeb mit verfügbarem Street view anzuzeigen? 5.28.69.67 20:46, 12. Aug. 2017 (CEST)

Ab einer bestimmten Zoomstufe werden Straßen und Gebiete mit Google Street View blau hervorgehoben, solange man das gelbe Männchen anklickt. --Rôtkæppchen₆₈ 21:17, 12. Aug. 2017 (CEST)
Danke. Weisst Du auch, ob man einstellen kann, dass das Bild automatisch weiter geht, ohne dass man immer mit der Maus auf den Horizont klicken muss? 5.28.69.67 21:55, 12. Aug. 2017 (CEST)
http://www.brianfolts.com/driver/ . --Rôtkæppchen₆₈ 22:48, 12. Aug. 2017 (CEST)
Das funktioniert hier nicht. Das Bildfenster bleibt weiß. Funktioniert das bei Dir? 86.56.59.221 10:25, 13. Aug. 2017 (CEST)
Ich hab das „nur“ von Büsnau nach Degerloch getestet und da geht es. --Rôtkæppchen₆₈ 11:52, 13. Aug. 2017 (CEST)
Geht's auch von Berlin nach Leipzig? 86.56.59.221 14:11, 13. Aug. 2017 (CEST)
Es geht bei mir ausschließlich von Büsnau nach Degerloch. Wie hast Du das gemacht? Gehen bei Dir auch andere Strecken? 178.5.186.46 18:44, 14. Aug. 2017 (CEST)

Eigener Sender in lokales DVB-S einspeisen[Quelltext bearbeiten]

Hallo,

habe gerade hier gesehen, dass VSS einen Videostream auf eine fremde Frequenz lokal im DVB-S Netz eingespeist hat, und damit einen Fernsehsender simulierte. Ich hab ein bisschen "gesuchmaschint" und bin auf eine so genannte "Kopfstation" gestoßen, die aber nur für das Kabelnetz also DVB-C zuständig ist (wenn ich das richtig verstanden habe). Wie heißt diese Technik? Könnte ich gut zum Homestreamen meiner legal vor Kinostart erworbenen Filme auf den Fernseher gebrauchen.

--Keks um 21:21, 12. Aug. 2017 (CEST)

Für 1150 Talerchen eine wahrhaft günstige Streaminglösung. --Rôtkæppchen₆₈ 21:48, 12. Aug. 2017 (CEST)
"Röchel!!!" Das lass ich lieber mal --Keks um 22:20, 12. Aug. 2017 (CEST)
Errinnert mich an das Ehepaar, die vor 40 Jahren versehentlich seine Pornofilme vom VHS-Recorder in die Haus-Antennen-Anlage gestreamt haben. --85.212.251.216 20:57, 13. Aug. 2017 (CEST)
Das war noch lange Zeit problemlos möglich, da viele Kabelanbieter die Kanäle 35–37 für ggf. verstimmte Videorecorder mit Standardmodulatorkanal 36 reserviert haben. Man musste nur Antennenausgang und -eingang am videorecorder vertauschen. --Rôtkæppchen₆₈ 02:58, 14. Aug. 2017 (CEST)

Wer kennt Tosha Suiho?[Quelltext bearbeiten]

Seit längerem habe ich die CD "Die 4 Jahreszeiten in Kyoto" auf Shakuhachi von Tôsha Suihô, war damals bei 2001 zu haben. Im Netz finde ich keine Info über den Künstler, nur die Aufnahmen von ihm. Wir haben nichts, die englische WP auch nicht, und in der japanischen bin ich auch nicht über irgendwas gestolpert (bzw was in Hiragana so ähnlich wirkte). Weiß jemand, wie dieser (mutmaßliche) Herr sich auf jap. schreibt und ob weiter Infos über ihn vorhanden sind? -- Zerolevel (Diskussion) 22:00, 12. Aug. 2017 (CEST)

Man findet: 藤舎推峰 Tôsha Suihô und geb. 1941 GEEZER … nil nisi bene 22:40, 12. Aug. 2017 (CEST)
(BK) Das könnte der hier sein: ja:藤舎推峰 im Abschnitt 初代? Leider ganz ohne Quellen und Links. -- HilberTraum (d, m) 22:44, 12. Aug. 2017 (CEST)
Interessant - da gibt's einen der "ersten Generation" (1941) und einen der "zweiten Generation" - ob das die in japanischen Künstlerkreisen übliche Namensweitergabe bedeutet? Vater/Sohn sind sie anscheinend nicht, wenn ich mich nicht irre. Fass-zi-nierend! Führt leider nicht viel weiter. Muss evtl. mal meine Shodo-Lehrerin fragen ... -- Zerolevel (Diskussion) 23:53, 12. Aug. 2017 (CEST)
Laut jawp ist der zweite der Neffe (甥) des ersten. -- HilberTraum (d, m) 10:25, 13. Aug. 2017 (CEST)
Ah - dômo arigatô gozaimashta! Gugel Translate macht aus dem jap. Text nur Rhabarber ("In 1989 he attacked the second generation Fujisan ..."). Wie gesagt, ich frage mal meine Shodô-Lehrerin, die wird damit hoffentlich etwas anfangen können ... Danke an alle, hier geht's mutmaßlich nicht weiter; Anfrage ist zumindest vorerst erledigt. -- Zerolevel (Diskussion) 19:52, 13. Aug. 2017 (CEST)

13. August 2017[Quelltext bearbeiten]

Ausbildersprüche beim Militär/in der Bundeswehr[Quelltext bearbeiten]

Dass die Kommentarabteilung von tagesschau.de von Ungebildeten, Trollen und co. KG durchsetzt ist, ist leicht zu erkennen. Aber trotzdem stellen sich einige Fragen bezgl. Ausbildersprüchen für den ABC-Schutz.

"Offiziell" (von den US-Behörden) gilt ja die Verhaltensregel "Schauen Sie nicht in den Feuerball!" - verständlich und logisch. Aber von einigen Kommentatoren auf tagesschau.de wurde nun behauptet, dass Ausbilder zu ihrer Bundeswehr-Zeit beispielsweise gesagt hätten: "Natürlich schauen Sie in den Feuerball! Dies sehen Sie zum ersten, letzten und einzigen Mal in ihrem Leben!" oder andere, sinnverwandte Sprüche.

1. Hat er recht? Haben manche Ausbilder in der Bundeswehr (oder anderen Armeen) solche Sprüche losgelassen? Vielleicht in der Erkenntnis, dass bei einem Atomkrieg (zumindest bei einem globalen) evtl. Sterben besser ist als Überleben?

2. Wo finde ich weitere Ausbildersprüche - gibt es hier Listen oder Websites oder Foren von oder mit Ex-"Dienenden"? --ObersterGenosse (Diskussion) 00:05, 13. Aug. 2017 (CEST)

Das Licht einer Atomexplosion ist so hell, dass jemand, der es sieht, erblindet. Natürlich haben sich da verschiedene Ausbilder- und Merksprüche entwickelt. Beim Militär muss jeder Rekrut Ablauf und Folgen von Atomexplosionen, sowie Gegenmaßnahmen, die es durchaus gibt, auswendig lernen. Mein Wehrdienst liegt 23 Jahre zurück und wir hatten das Thema schon in der Schule. Daher erinnere ich mich nur, dass die Umschreibung "das, was man nur einmal sieht" dafür benutzt wurde. Und es wurde die Darstellung einer Atomexplosion aus dem Film Terminator als realistisch empfohlen. Wir haben die Szene zu Ausbildungszwecken gesehen (und nach Dienstschluss den ganzen Film).--Namensknappheit (Diskussion) 01:49, 13. Aug. 2017 (CEST) Glatt das wichtigste vergessen: Ob jemand in den Feuerball schaut, ist vom Zufall abhängig, wenn es keine Vorwarnung gibt. Die Verhaltensmaßregel der USA (und der Bundeswehr) damit in der Regel wohl sinnlos. Kein Soldat ist so dumm, dass nicht zu bemerken. Also nutzen die Ausbilder den dem Militär eigenen Humor, um die Vorschrift zu erklären. --Namensknappheit (Diskussion) 01:58, 13. Aug. 2017 (CEST)

+1, so schlimm ist es in der Bundeswehr nun auch wieder nicht, als da nicht für Ausbilder Freiheiten in der Wortwahl bestehen, den Stoff zu vermitteln. Das unterscheidet sich nicht vom Lehrer in der Schule oder Prof auf der Uni, welche auch weitgehend individuell ihren Unterricht/Vorlesungen auf die Schüler/Studenten gerichtet gestalten können. Auch bei der BW (und Feuerwehr dergl.) gilt in erster Linie, ob es "hängen bleibt". Das sollte man als Außenstehender auch lässig mit Humor nehmen und sich nicht vom derzeitigen Bashing der Bundeswehr mitziehen lassen. Sammlungen von Ausbildersprüchen bei der BW gibt es in den Buchhandlungen als Hardcopy, Hier was digital. Es fehlt der über die Ballistik der Kugel, die über Wasser gerät und damit Sache der Marine wird. --2003:75:AF77:6300:CD59:43AA:8D40:20C1 07:20, 13. Aug. 2017 (CEST)

"Natürlich schauen Sie in den Feuerball! Dies sehen Sie zum ersten, letzten und einzigen Mal in ihrem Leben!" Jeder Soldat erkennt, dass es nicht ernst gemeint ist, es ist auch nicht verletzend. Für mich kein schlimmer Spruch, eher aufheiternd im Soldatenalltag. Es geht natürlich um Sterben oder Überleben, aber mehr in einem kommentatorischen Sinn: „Was machen wir hier eigentlich? Als Soldaten sind wir so was wie Kanonenfutter. Aber Dienst ist Dienst.“ Dies mündet in Fatalismus, die Absurdität der Vernichtung wird mit Humor gekontert.--Bluemel1 (Diskussion) 10:10, 13. Aug. 2017 (CEST)

Es soll sogar BW-Ausbilder geben, die über das Stilmittel der Ironie verfügen. --Jossi (Diskussion) 15:27, 13. Aug. 2017 (CEST)
Sprüche gibt es immer. Ich kenne nur noch: Bei der Stubeninspektion fährt der Kontrollierende mit zwei Fingern über die Oberkante der Spinde, bläst dann auf die Finger und brüllt: "Sehen Sie mich noch?" – Das ist aber 58 Jahre her... --62.226.226.126 18:30, 13. Aug. 2017 (CEST)
Und die apokryph überlieferte Antwort: "Nein, aber ich erkenne Sie am Mundgeruch." Grüße 18:34, 13. Aug. 2017 (CEST)
Nachtrag: Bei einer Atomexplosion kommt es darauf an, wie weit man davon entfernt ist. Es gibt also eine große Anzahl von denkbaren Szenarien und manche allgemeine Aussagen gelten oder gelten nicht oder sind ohnehin überflüssig. Ansonsten siehe Duck and Cover (hier anzusehen (ca. 9 Minuten)). --62.226.226.126 18:43, 13. Aug. 2017 (CEST)
Vielen Dank, das ist alles interessant! Ich fand den Spruch auch nicht verletzend oder so etwas, sondern im Gegenteil! Auch ih halte ein Leben nach einem (zumindest globalen) Atomkrieg nicht mehr für derart lebenswert, dass man sich das "antun" muss - also fand ich den Spruch ganz gut! --ObersterGenosse (Diskussion) 12:39, 14. Aug. 2017 (CEST)

Leinöl mit Weizenkeimöl haltbar machen[Quelltext bearbeiten]

Ich habe mir eine Flasche Leinöl à 250ml von Rapunzel erworben (http://www.rapunzel.de/leinoel-warenkunde.html), dazu eine Flasche Weizenkeimöl zur Haltbarmachung. Wieviel Weizenkeimöl muss ich in das Leinöl machen und reicht ein anschliessendes Schütteln der Flasche?--85.4.233.185 08:49, 13. Aug. 2017 (CEST)

Nach meiner Erfahrung sollte man auf einen Teil Weizenkeimöl höchstens vier Teile Leinöl geben, um die Haltbarkeit des Leinöls effektiv zu verlängern. Du kannst auch anteilig mehr Weizenkeimöl verwenden (bspw. 1:3), das erhöht die Haltbarkeit. Schütteln würde ich das nicht, um keine Sauerstoffbläschen in das Öl einzubringen, was die Oxidation fördern würde. Es reicht völlig aus, die Flasche in paar mal vorsichtig umzuschwenken. --94.219.3.147 13:21, 13. Aug. 2017 (CEST)

Und warum fragen Sie nicht bei Rapunzel nach ??? --93.104.77.87 14:29, 13. Aug. 2017 (CEST)

Weil man auch nicht beim Holzfäller nachfragt, wie man einen Kleiderschrank tischlert. --94.219.3.147 16:46, 13. Aug. 2017 (CEST)
Eine noch blödere Antwort fällt Ihnen wohl nicht ein ? --93.104.77.87 00:04, 14. Aug. 2017 (CEST)
Welchen potenziellen Wirkmechanismus stellst Du dir vor, wie Weizenkeimöl die Oxidation von Leinöl wirksam verhindern könnte, ohne dabei selbst zu oxidieren (unter der unbewiesenen Annahme, Weizenkeimöl oxidiere deutlich besser als Lein) ? Besser als Gepansche wäre wohl Sauerstoffabschluss durch Kauf kleiner Flaschen, Umfüllen in möglicht voll gefüllte kleine Flaschen z.B. Mini-Schnapsflaschen oder Auffüllen der Flaschenleerräume z.B. mit Glasperlen und generell Kühllagerung zur Verlangsamung der Oxidation. andy_king50 (Diskussion) 21:13, 13. Aug. 2017 (CEST)
Als Lausitzer stelle ich mir eher die Frage, wieso man 250ml überhaupt haltbar machen muss. Das reicht doch ohnehin nur für drei, vier Tage. --j.budissin+/- 21:39, 13. Aug. 2017 (CEST)
na ja, als Sachse kenn ich die Gebräche dortzulanden zwar, kann mich aber mit dem Leinöl allenfalls als Halböl zur Holzbeschichtung anfreunden ;-) Für die Pellkartoffeln dann doch lieber Butter ;-) andy_king50 (Diskussion) 21:42, 13. Aug. 2017 (CEST)
Leinöl#Nahrungsmittel: Unter den natürlichen Quellen der essentiellen α-Linolensäure gehört Leinöl zu den wenigen, in denen der Anteil der Omega-3-Fettsäuren den der Omega-6-Fettsäuren übersteigt. Omega-3-Fettsäuren: Die Omega-3-Fettsäuren sind eine Untergruppe innerhalb der Omega-n-Fettsäuren, die zu den ungesättigten Verbindungen zählen. Sie sind essenzielle Stoffe für die menschliche Ernährung, sind also lebensnotwendig und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Weiteres dazu im Artikel. --94.219.3.147 23:00, 13. Aug. 2017 (CEST)
Zum Wirkmechanismus: Weizenkeimöl hat einen Anteil von 200–300 mg Vitamin E pro 100 g und ist damit das Öl mit dem höchsten Gesamt-Gehalt an diesem Vitamin. Tocopherol#Aufgabe/Funktion im Körper: Eine seiner wichtigsten Funktionen ist die eines lipidlöslichen Antioxidans, das in der Lage ist, mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Membranlipiden, Lipoproteinen und Depotfett vor einer Zerstörung durch Oxidation (Lipidperoxidation) zu schützen. Freie Radikale würden die Doppelbindungen der Fettsäuren der Zell- und Organellmembranen angreifen. Tocopherol wirkt als Radikalfänger, indem es selbst zu einem reaktionsträgen, da mesomeriestabilisierten Radikal wird. Das Tocopherol-Radikal wird dann unter Bildung eines Ascorbatradikals reduziert. Das Ascorbatradikal wird mit Hilfe von Glutathion (GSH) regeneriert. Dabei werden zwei Monomere (GSH) zu einem Dimer (GSSG) oxidiert. Das hättest Du mit ein bißchen Wikipediarecherche alles auch selber herausfinden können. --94.219.3.147 23:00, 13. Aug. 2017 (CEST)
Igitt. Egal wie toll sich das liest, Leinöl ist eklig und taugt nur was als Halböl. --M@rcela Miniauge2.gif 23:22, 13. Aug. 2017 (CEST)
+1. Widerliche, nach Fisch stinkende Flüssigkeit. Vielseitig anwendbar, aber nicht als Nahrungsmittel. 89.12.68.14 23:37, 13. Aug. 2017 (CEST)

Und eben nicht schütteln! denn das eine Öl soll für das andere Öl einen Luftabschluß bilden.Und das geht nur wenn das leichtere Öl auf dem schweren Öl als Film liegt (der dann oxidiert) --Finte (Diskussion) 00:10, 14. Aug. 2017 (CEST)

Dann doch lieber saubere Glaskugeln oder Schutzgas, zur Not Feuerzeuggas (Butan) von der Tanke, um die Luft in der Flasche zu verdrängen. Und kühl, trocken und dunkel lagern versteht sich von selbst. --Rôtkæppchen₆₈ 00:35, 14. Aug. 2017 (CEST)
Wenn ich das Öl anmische, mache ich für die zweite Flasche auch zusätzlich etwas Weizenkeimöl obendrauf, um zusätzlich einen Luftabschluß zu bilden. Aber die Flasche, aus der man täglich etwas Leinöl entnimmmt, hält sich auch mit dem eingemischten Weizenkeimöl einige Wochen ohne ranzig zu werden. Frisches bzw. geschütztes Leinöl ist kein bißchen eklig oder fischig. Das passiert nur, wenn das an der Luft oxidieren läßt, Ihr Unwissenden. --94.219.3.242 11:23, 14. Aug. 2017 (CEST)
Dann aber bestimmt nicht im oben erwähnten Verhältnis 1:5. Sonst hat man dann Weizenkeimöl auf dem Löffel, statt Leinöl. Toll schmeckt es tatsächlich nicht gerade (Vati meine scherzhaft, ob ich nicht lieber Lebertran löffeln wolle). Als Salatsauce taugt es mit Essig/Senf/Salz und Pfeffer gerade so.--Muroshi (Diskussion) 12:57, 14. Aug. 2017 (CEST)
Lies doch noch einmal nach, welches Mischungsverhältnis ich oben empfohlen habe. --94.219.3.242 16:07, 14. Aug. 2017 (CEST)
1:4 bis 1:3, was sogar noch mehr wäre.--Muroshi (Diskussion) 18:20, 14. Aug. 2017 (CEST)
Natürlich hat man auch etwas Weizenkeimöl auf dem Löffel, wenn man das zu Leinöl mischt, aber ganz sicher nicht "statt Leinöl". --84.62.230.16 00:31, 16. Aug. 2017 (CEST)

E-Mail vom FBI[Quelltext bearbeiten]

Ich bitte um eine Auskunft über eien FBI USA Stelle.

Hallo; Ich hätte gerne eine verbindliche Auskunft,über eine "Federal Bureau of Investigation" < fbi.gov.ic.wf@fastservice.com> ( v.12.08.17 )Anfrage v.Mr.William Mike,FBI USA PHon Nr.; +134-508-6265. MEINE FRAGE; Ist diese Anschrift,Person,als legitiem u.vertrauenswürdig anzusehen? Und stimmen diese Angaben. - Wäre Ihnen sehr dankbar. --79.232.82.163 10:44, 13. Aug. 2017 (CEST)

Nein, das ist mit Sicherheit ein Betrüger. Löschen Sie das Mail und blockieren sie den Absender. --King Rk (Diskussion) 11:02, 13. Aug. 2017 (CEST)
Definitiv ein Fake-Mail bzw. Pishing-mail oder wie man das auch immer nennen will. Die wollen als mindestens an deine e-mail Adresse, also herausfinden ob deine »hans.mustermanm@mail.de« aktiv ist. Oder ebne schlimmeres. Die Endung .wf ist schon mal ein deutlicher Hinweis darauf das da was nicht stimmt, denn ein echtes FBI-Mail sollte eine .gov Endung haben. --Bobo11 (Diskussion) 11:18, 13. Aug. 2017 (CEST)
Der E-Mail-Anbieter, also der, bei dem das Email-Postfach betreiben wird (der den Daten-Briefkasten aufgestellt hat), ist "fastservice.com", der laut Whois-Abfrage bei "web.com" gehostet wird. Allein am Aufbau der E-Mail-Adresse ist das schon zu erkennen, dass diese nicht bei einer .gov-Domäne liegt und daher von einem privatwirtschaftlichen Unternehmen betrieben wird. Diese Mail und ihr Absender sind damit zwischen Spaßvögel, Betreiber von Viraler Werbung, und Betrüger einzuordnen. --Hans Haase (有问题吗) 11:41, 13. Aug. 2017 (CEST)
Die angegebene Telefonnummer ist auch irreführen gestaltet, denn laut Nordamerikanischer Telefonvorwahlliste ist richtig formatiert bei gleicher Ziffernfolge: +1-345… die Vorwahl der Cayman Islands. Diese sind bekanntlich seit Georg III ein Steuerparadies, in dem man USD in GBPs problemlos waschen könnte. Mit dem EU-Austritt wird sich die Amtshilfe bei grenzübergreifender Strafverfolgung nicht verbessern. Aber sie mag anders motiviert sein. Gehe nicht von Deinem Vorteil aus. --Hans Haase (有问题吗) 11:51, 13. Aug. 2017 (CEST)
Verbindliche Antworten kann hier niemand erteilen, auch wenn die bisherigen Antworten korrekt sind. Wenn Du wirklich eine verbindliche Antwort möchtest, wende Dich direkt ans FBI. --2003:76:E40:DCFC:897:C73D:35D0:9A23 14:04, 13. Aug. 2017 (CEST)
Das stimmt nicht. Die Angaben sind so offensichtlich Fake, dass es dazu kein FBI braucht, um das verbindlich zu erkennen. --Rôtkæppchen₆₈ 15:56, 13. Aug. 2017 (CEST)
Angebliche FBI-Mails gibt es schon lange. Der Hoax-Info-Service der TU Berlin meldet z.B. schon am 28.7.2008 hier eine Malware, die das FBI-Logo benutzt. (Siehe auch hier, insbesondere zu FBI Moneypak, FBI Green Dot Moneypak Virus, FBI Online Agent, FBI Cybercrime Division-Virus, FBI PayPal-Virus, FBI Department of Defense-Virus, White Screen FBI-Virus usw. usw., andere Meldungen zu FBI-Malware, insbesondere zu der Anti-Tor-Malware, die das FBI selbst verbreitet, vernachlässige ich mal). Der Vorschlag, sich für eine "verbindliche Auskunft" an das FBI selbst zu wenden, ist aus meiner Sicht an Naivität schwer zu überbieten. --62.226.226.126 18:55, 13. Aug. 2017 (CEST)
Der Vorschlag, sich für eine 'verbindliche Auskunft' an das FBI selbst zu wenden, ist aus meiner Sicht an Naivität schwer zu überbieten.“ – Wieso das? Es mag in diesem Fall übertrieben und unnötig sein, weil hier die Sachlage wirklich unzweifelhaft eindeutig ist, aber naiv ist es wohl kaum. Bei jedem Kontakt mit vorgeblichen Polizeibeamten sollte man sich deren Identität sowieso immer von der Dienststelle bestätigen lassen. Wenn „Polizisten“ vor der Tür stehen, bittet man um einen Moment Geduld, ruft bei der örtlichen Polizei an – deren Nummer einem hoffentlich bekannt ist – und fragt, ob die die betreffenden „Kollegen“ kennen. Das mache ich schon seit Jahren immer so, davon fühlt sich zwar manchmal jemand genervt, aber jeder echte Polizist wird einsehen, dass das sinnvoll ist – und keinesfalls naiv.--78.52.55.252 22:32, 13. Aug. 2017 (CEST)
Jetzt mal ehrlich: Wenn eine ausländische Polizeidienststelle ein legales Anliegen an einen Ausländer hat, wird sie das immer im Wege der Amtshilfe erledigen, da sich die Ermittlungsbefugnisse jeder Polizeidienststelle nur auf den jeweiligen Staat oder Bundesland, Kanton whatsoever erstrecken. Zudem wird ein Erstkontakt einer Polizeidienststelle nie per Email, sondern immer per Schneckenpost oder Telefon laufen. Anders ist das, wenn der Erstkontakt vom Bürger ausgeht und dieser sich per Email, Demail, Fax etc meldet. --Rôtkæppchen₆₈ 01:01, 14. Aug. 2017 (CEST)
So isses. Es macht Sinn, wenn etwas nicht stimmt, dies der Polizei zu melden, nur würden ihre Ressourcen gebunden wenn sie bei Meldung jeder SPAM-Mail reagieren müsste. Das wäre der klassische Angriff per Denial of Service (DoS). Mit der grenzübergreifenden Amtshilfe tut man sich bei kleinen Schäden bestimmt, bei größeren ohne Garantie schwer. Endlich wird erkannt, wie Facebook und Google jeden Nutzer kennen, obwohl der gar kein Nutzerkonto eröffnet haben und deren Bewegungs- und Surfverhalten kennt,[3] möchte man in Deutschland den Datenschutz ausbauen und bekommt es gleichzeitig nicht fertig, ein Auto übers internet anzumelden, was in den USA schon vor rund 20 Jahren möglich war. Das FBI hätte ggf. Interesse, seine Missbraucher kennenzulernen. Das hat übrigens gute Chancen, da der Provider des Spammers ebenfalls in den USA sitzt. In Deutschland wird das nur eine Akte ohne Ergebnis. Die Berliner Polizei bezahlt bekanntlich ihr Personal bundesweit am schlechtesten. Da muss dann der Presseprecher den Anlass Vorfälle beim G20-Gipfel nutzen und zwischen den Zeilen der Öffentlichkeit signalisieren, komm zur Berliner Polizei und es geht im Dienst «zur Sache». --Hans Haase (有问题吗) 01:27, 14. Aug. 2017 (CEST)
Haase, du bist wieder kurz vor fällig. --Eingangskontrolle (Diskussion) 17:11, 15. Aug. 2017 (CEST)
Um nochmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Wenn Du bei so einer Mail Zweifel hast, hilft es meistens schon, wenn Du aussagekräftige Teile davon einfach mal bei der Suchmaschine Deiner Wahl eingibst.
Google "fbi.gov.ic.wf@fastservice.com", und Dein erstens Ergebnis ist eine (wohl echte) FBI-Seite: "E-Mail Scammers Continue to Send Fake FBI Messages". Deutlicher geht's wohl nicht.
Effektive Methode auch bei Liebesschwüren, die per E-Mail in Dein Postfach eintrudeln. Einfach mal ein paar Passagen bei Google eingeben - und staunen. --87.150.3.40 01:13, 15. Aug. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Eingangskontrolle (Diskussion) 17:12, 15. Aug. 2017 (CEST)

Ein Spiel mit Begriffen, Deismus, Theismus, Neuismus?[Quelltext bearbeiten]

Ich bin grade ziemlich verwirrt. Wenn ich den Artikel Deismus korrekt verstehe, so bezeichnet dieses Wort historisch vor allen Dingen den Glauben an den "Uhrmachergott", der die Welt zwar erschaffen, nachher aber nicht mehr in sie eingegriffen hat. Das widerspricht natürlich den Gedanken der offenbarung, der für alle Weltreligionen so wichtig ist. Der Theismus ist dagegen einfach nur ein (religionswissenschaftlich, -philosophscher) Oberbegriff für alle Formen dieser Offenbarungsreligionen. Meine Frage lautet, was wäre, wenn ein Philosoph (denn nur von diesen Menschen erwarte ich ernsthafte Beschäftigung mit diesen Themen) z. B. aufgrund von Gödels Gottesbeweis zum Ergebnis kommt, dass eine Art "Gott" existiert, ihn aber weder als Schöpfer der Welt betrachtet (ist naturwissenschaftlich erklärbar), noch eine Offenbarung annimmt. Den Offenbarungen misstraut er nämlich als Wunderglaube, auch wenn er es prinzipiell nicht für ausgeschlossen hält, dass sich dieser Nicht-Schöpfer irgendwann mal zeigt. Unter welchen Begriff fiele eine Weltanschauungsgemeinschaft, die darauf aufbaut? (Soetwas gibt es ja auch bei Nicht-Religiösen, etwa Marxisten usw.) Freidenker fällt aus, da kein Atheismus, Freireligiös scheint mir auch historisch irreführend. Eventuell "Freigeistig"? --92.219.159.150 11:32, 13. Aug. 2017 (CEST)

Wenn ein Philosoph aufgrund von Gödels Gottesbeweis zum Ergebnis kommt, dass eine Art "Gott" existiert, dann würde ich ihm den verlinkten Artikel zur Lektüre empfehlen. --DWI (Diskussion) 11:45, 13. Aug. 2017 (CEST)
Ich denke, deine Annahme funktioniert so nicht. Der ontologische Gottesbeweis nimmt ja an, dass Gott als größtes, wirklichstes Wesen allem anderen vorausgeht (zeitlich, kausal oder wie auch immer), also insbesondere dem Universum. Damit muss das Universum irgendwie aus Gott hervorgehen, selbst dann, wenn es keinen zeitlichen Anfang hat oder dieser Anfang vollständig naturwissenschaftlich erklärbar ist. --Katimpe (Diskussion) 16:24, 13. Aug. 2017 (CEST)
Wenn man an die Definition Gottes bei Kurt Gödel als Instanz aller positiven Eigenschaften glaubt, dann hat er ja gewissermaßen den Gottesbeweis schon erbracht. Wenn man nicht an diese Definition glaubt, dann muss man sich mit anderen Erklärungen zufrieden geben;) Nur zur Info: Auch hat Kurt Gödel bewiesen, dass man der Mathematik nicht trauen kann (Beweise der gödelschen Unvollständigkeitssätze), da sie in sich widersprüchlich ist. Sein Gottesbeweis beinhaltet als eine gewisse Tautologie. Gruß. --JonskiC (Diskussion) 16:36, 13. Aug. 2017 (CEST)
Gödel hat bewiesen dass die Mathematik entweder unvollständig ist (Es gibt wahre Aussagen, die sich nicht beweisen lassen mittels der Axiome) oder widersprüchlich ist. Für manche Telgebiete ist jedenfalls bewiesen dass sie Widerspruchsfrei sind. --DWI (Diskussion) 16:52, 13. Aug. 2017 (CEST)
Prinzipiell ähnelt das der Göttervorstellung Epikurs; ob es dafür je einen eigenen Begriff gab, weiß ich nicht. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:54, 13. Aug. 2017 (CEST)
Marxisten und Nicht-religiös? Marx war kein "Marxist", alle die sich als Marxisten bezeichen, hängen letzlich auch einer "Religion" an, auch wenn sie nicht an einen "Gott" glauben, sondern unkritisch an ihre eigene Interpretation der Schriften von Hr. Marx, der das - inclusive dem Tod von einigen Mio. Menschen - so sicher nicht gewollt hätte. Inklusiv allen für Religionen üblichen Missbrauchs zu rein weltlichen Zwecken. andy_king50 (Diskussion) 21:05, 13. Aug. 2017 (CEST)

Relegiöse und religiös-philosophische Bekenntnisse und Schulen, die ohne Schöpfergott auskommen, existierten und existieren in großer Vielfalt, z.B. alle Strömungen des Pantheismus (z.B. auch die Gnosis). Auch die Auffassung, es gäbe einen Schöpfer, der aber nicht Gott ist (Demiurg) wäre nicht neu. Alle Formen nicht-personaler Gottesvorstellungen wären unter Deinen Prämissen auszuschließen - ein nicht-personaler "Gott" wäre dann einfach eine Naturkraft, die dem Bereich der Physik zugehören würde. Ein personaler, nicht allmächtiger, nicht schöpfender Gott ist eigentlich überhaupt kein Problem: die Definition würde auf die allermeisten polytheistischen Gottheiten zutreffen. Sofern es nur einen einzigen solchen Gott geben soll (also eine Spielart des Monotheismus), wäre die entscheidende Frage, warum jemand eine Gruppe oder ein Bekenntnis begründen sollte, wenn er intellektuell und rational Gott erschlossen hat, ohne an ihn zu glauben, d.h. den Gottes"beweis" nicht als Rechtfertigung für einen (aus anderen Quellen gespeisten) Glauben verwendet. Er wäre tatsächlich in der Situation Epikurs, dessen Götter nichts tun, sich insbesondere nicht um die Welt kümmern und sich nicht in die Belange der Menschen eingreifen.--Meloe (Diskussion) 08:52, 14. Aug. 2017 (CEST)

Eigentlich war das mit Gödel nur ein Beispiel für ein quasi-realistisches Szenario. Aber spielen wir das mal durch: Nehmen wir an, wir denken, der Beweis stimmt (und so schlecht ist er nicht), dann haben wir einen Gott bewiesen. Die Idee wäre über jeden Zweifel erhaben. Aber wenn jetzt z. B. ein Missionar sagt, dass dieser Gott mit ihn geredet hat und ihn einen Text diktiert hat, dann hätte man immernoch alles Recht daran zu zweifeln. Stimmt, wir landen bei Epikur. Eine Gottgleichgültige Welt. Danke dennoch (nicht signierter Beitrag von 92.219.159.150 (Diskussion) 18:48, 14. Aug. 2017 (CEST))

Kreis Villingen-Donaueschingen[Quelltext bearbeiten]

Laut dieser Historie gab es 1870 einen Kreis Villingen-Donaueschingen. Im Artikel Pflegeheim Haus Wartenberg ist das jetzt erst einmal rot. Hat der Autoren der Historie recht oder eher nicht? -- Heimkinderverband (Diskussion) 12:13, 13. Aug. 2017 (CEST)

Nur ein Hinweis, aber für 1900 ist hier der Kreis Villingen aufgeführt, dem auch der Amtsbezirk Donaueschingen angehörte. --Wrongfilter ... 12:23, 13. Aug. 2017 (CEST)
(BK)In unserem Artikel Landeskommissärbezirk Konstanz steht, dass das Bezirksamt Donaueschingen ab 1863 zum Kreis Villingen gehört hat. --Rôtkæppchen₆₈ 12:24, 13. Aug. 2017 (CEST)
Den Artikel habe ich inzwischen auch gefunden. Verwirrenderweise steht dort: "Die bisherigen vier Kreise wurden aufgelöst", nämlich 1863. Welchen Status hatten die Kreise also hinterher, insbesondere auch in dem von mir verlinkten Gemeindeverzeichnis von 1900? --Wrongfilter ... 12:30, 13. Aug. 2017 (CEST)
Laut Verwaltungsgliederung Badens#Zeitraum 1864–1939 gab es keinen „Kreis Villingen-Donaueschingen“. Der Fake-Rotlink kann weg. --Pp.paul.4 (Diskussion) 13:19, 13. Aug. 2017 (CEST)
Und wird ersetzt durch? --Eingangskontrolle (Diskussion) 17:13, 15. Aug. 2017 (CEST)
„Kreis Villingen- Donaueschingen“(sic!) --Rôtkæppchen₆₈ 23:47, 15. Aug. 2017 (CEST)

Graphik-Download[Quelltext bearbeiten]

Gibt es eine Möglichkeit, Graphiken wie diese in voller Auflösung und im Stück herunterzuladen? Auf dem Monitor wird immer nur ein kleiner Ausschnitt gezeigt.--Ratzer (Diskussion) 14:22, 11. Aug. 2017 (CEST) --Ratzer (Diskussion) 16:07, 13. Aug. 2017 (CEST)

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--109.44.3.84 18:49, 13. Aug. 2017 (CEST)
Michael Wening ist am 18. April 1718 gestorben. Also sind seine Werke gemeinfrei. Wenn man hier rechts oben auf Über das Objekt klickt kommt man darauf das das Bild unter CC0 und CC BY-ND 4.0 steht. CC0 ist mit uns kompatibel und erlaubt auch das durch ND verbotene bearbeiten. -- Mauerquadrant (Diskussion) 19:08, 13. Aug. 2017 (CEST)
Die genannten CC-Lizenzen umfassen nur das Leistungsschutzrecht der Bayerischen Staatsbibliothek. Das Urheberrecht ist erloschen, da es sich offensichtlich um einen alten Stich handelt. --Rôtkæppchen₆₈ 19:27, 13. Aug. 2017 (CEST)
Hier wird wohl das Bildformat beschrieben und es gibt eine API dazu: http://iiif.io/ Unter https://www.bavarikon.de/iiif/LVG-HTD-000000WENINGL043/info.json findet man die Metadaten zu dem Bild und die Grund-Url. Allerdings prüft der Server die Herkunft der Anfrage anhand der Request-Header, so dass man hier nicht um ein (Python-)Programm drumherumkommt. --85.212.251.216 22:45, 13. Aug. 2017 (CEST)
Laut dem Firefox-Seiteninspektor sind es Dateien, deren Namen auf .jpg enden.
Eine erster Versuch, eine derartige Kachel per wget herunterzuladen, scheiterte mit
OpenSSL: error:140770FC:SSL routines:SSL23_GET_SERVER_HELLO:unknown protocol
Es ist nicht möglich, eine SSL-Verbindung herzustellen.
Ist das der Effekt von "prüft der Server die Herkunft der Anfrage anhand der Request-Header"?
Aber prinzipiell sieht es nach einem Fall für meinen Stitch-Script-Synthesizer aus.
-- Pemu (Diskussion) 09:23, 14. Aug. 2017 (CEST)

Es ist zwar ein alter stich, (Urheberrechte schon lange erloschen) aber der homepage betreiber möchte sich halt doch Rechte anmaßen, und stellt inhalte grundsätzlich nicht zum downlod oder als ganzes bild zur verfügung (ist leider üblich bei museen 5& sammlungen) --Finte (Diskussion) 00:33, 14. Aug. 2017 (CEST)

Dem Museum oder Archiv stehen zweifellos Leistungsschutzrechte zu. Diese sind keinesfalls angemaßt, wie der Fall Reiss-Engelhorn-Museen vs Wikipedia bewies. --Rôtkæppchen₆₈ 00:40, 14. Aug. 2017 (CEST)
Leistungsschutzrechte gelten gemäß Gesetz explizit und auschließlich für Presseverleger, nicht für Archive oder Museen. Das Reiss-Engelhorn Urteil ist hier auch nicht vergleichbar, da hier vom Gericht angenommen wurde, dass die umstrittenen gescannten Katalogbilder eben nicht rein technische Reproduktionen waren (nicht die Scans, sondern die Katalogfotos), sondern einen Lichtbildschutz unterliegen. Bei einem simplen fotomechanischen Scan einer Papiervorlage wie hier ist das was ganz anderes, da hier kaum künstlerische, handwerkliche oder gestaltlerische Fähigkeiten des Reproduzenten eingebracht werden können, wie man es einen Lichtbildner zu haben unterstellt. Benutzerkennung: 43067 07:50, 14. Aug. 2017 (CEST)
Also, wie gesagt, wenn mir jemand helfen kann, dass wget das schluckt, kann ich vermutlich helfen.
An was könnte es hapern? Mir fällt ein:
  • Cookie (mit Session-ID) muss aus dem Browser exportiert werden und von wget gesendet werden. Aber bei der Fehlermeldung kommt wget wahrscheinlich noch gar nicht in die Verlegenheit, das zu tun, oder?
  • User Agent String könnte abgefragt werden. Auf was soll ich den stellen? Wie geht das bei wget? (Letzteres kann ich wohl auch noch schnell selbst rausfinden, aber falls es jemand aus dem Kopf weiß…)
  • Sonst noch was?
Alternativ: Gibt es einen Browser, der eine Url per Kommandozeile entgegen nimmt, sie anfordert und lädt und das, auch per Kommandozeile, in einer Datei speichert?
-- Pemu (Diskussion) 23:48, 14. Aug. 2017 (CEST)
wget oder HTTrack Website Copier. --Rôtkæppchen₆₈ 00:21, 15. Aug. 2017 (CEST)
Danke, HTTrack kenne ich zwar nicht, ist aber laut Beschreibung ein GUI-Programm. wget erwähnte ich ja bereits, damit habe ich ein Problem. Vielleicht ist auch einfach meine Version zu alt? 1.11.4?
Wie dem auch sei, mit curl funktioniert es.
-- Pemu (Diskussion) 12:10, 15. Aug. 2017 (CEST)
Schloss Tunzenberg, Stich von Michael Wening 1723 (SW).jpg

So oder so, hier ist es. Dank Kollege MG.--Ratzer (Diskussion) 21:22, 15. Aug. 2017 (CEST)

Nach BK: Und wo steht, wie​ MagentaGreen es gemacht hat?
Ich hatte mich nämlich auch noch mal rangesetzt. Der Server ist etwas pingelig, vermutlich muss der Cookie mit der Session-ID und der Referer stimmen. Jedenfalls ist mir aufgefallen, dass bei Firefox der Website-Inspektor (aufgerufen mit Strg-Shift-C) unter Netzwerkanalyse und Grafiken im Kontextmenü der einzelnen Grafiken nicht nur Adresse kopieren anbietet, sondern auch als cURL-Adresse kopieren. In der Zwischenablage steht dann ein kompletter cURL-Aufruf mit allen Parametern, damit cURL den richtigen Cookie und den richtigen Referer sendet. Man muss nur noch " --output Dateiname.jpg" dahintersetzen, damit cURL die Grafik in einer Datei speichert.
Und das Beste: Dank der Metadaten aus dem Link von 85.212.251.216 habe ich auch noch die Url durch Schlaues Raten ein bisschen angepasst.
Der Aufruf:

curl 'https://www.bavarikon.de/iiif/LVG-HTD-000000WENINGL043/0,0,4285,3123/4285,/0/native.jpg' -H 'Host: www.bavarikon.de' -H 'User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; Ubuntu; Linux x86_64; rv:54.0) Gecko/20100101 Firefox/54.0' -H 'Accept: */*' -H 'Accept-Language: en-US,en;q=0.5' --compressed -H 'Referer: https://www.bavarikon.de/object/bav:LVG-HTD-000000WENINGL043' -H 'Cookie: JSESSIONID=xxx<bitte ersetzen durch die Session-ID, die Firefox in die Zwischenablage geschrieben hat>xxx' -H 'DNT: 1' -H 'Connection: keep-alive' --output bild.jpg

in einer Kommandozeile speichert das Bild ab. Nix Stitching – der Server lefert das Bild am Stück! (Man muss natürlich ggf. cURL vorher installieren; unter Windows müssen evtl. die ' durch " ersetzt werden.)
Und damit komme ich zu meinen Bauchschmerzen: Das von Ratzer hier vorgestellte Bild hat ein davon abweichende Auflösung. Warum? Daher noch nicht erledigt.
-- Pemu (Diskussion) 21:53, 15. Aug. 2017 (CEST)

Lautsprecher meines Notebooks knistern und knarschen[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Es ist wohl ein Arbeitsunfall, denn bei der Arbeit am Artikel Dalida (Film) habe ich aus Recherchegründen ein paar ihrer Chansons gehört und bemerkte irgendwann dieses Knistern. Zuerst glaubte ich, dass die Aufnahmen bei YouTube auf einem alten Plattenspieler abgespielt und aufgenommen wurden, doch blöderweise knistern auch andere Titel, sprich, die Lautsprecher sind seit vorhin "durch". Oder gibt es noch Rettung? Hätte ich "Am Tag, als der Regen kam" nur pianissimo hören sollen? So ärgerlich! Weiß jemand Abhilfe? Es grüßt --BlaueWunder 17:31, 13. Aug. 2017 (CEST)

Hast Du vielleicht zu intensiv an den Audioeigenschaften rumgeändert? Manche Audiotreiber wie z.B. Realtek bieten derartige Klangeffekte an. Welches Betriebssystem und welche Audio-Hard- und Software nutzt Du? --Rôtkæppchen₆₈ 17:37, 13. Aug. 2017 (CEST)
Ähem, ich verstehe deine Frage nicht. Soweit ich weiß, benutze ich alles so, wie die Werkseinstellung es vorgegeben hat. Außer an der Lautstärke habe ich an noch nichts rumgedreht. Keine technischen Spielereien oder Verbesserungsversuche, nur nutzen und hören. --BlaueWunder 17:46, 13. Aug. 2017 (CEST)
Hast du es schon mal mit einem Neustart des Notebook versucht? Kann schon sein, dass du dir beim Abspielen irgend eine "falsche" Audio-Einstellung eingefangen hast. Der Berühmte IT-Spruch „ein Problem ist es erst dann, wenn es nach den Neustart noch da ist“.--Bobo11 (Diskussion) 19:15, 13. Aug. 2017 (CEST)
Ich kenne mich mit Notebook-Lautsprechern nicht aus, nur mit normalen Hifi-Lautsprechern. Da kann es passieren, dass die Membrane oder Klebung reisst und dann nicht mehr zentriert im Magneten ist. Aber es können auch Metallteile im Magnetspalt sein. Es könnte aber auch der Verstärker kaputt sein, habe ich bei einem Notebook aber noch nie erlebt. Wie klingt es denn mit Kopfhörern? --85.212.251.216 20:39, 13. Aug. 2017 (CEST)
Sandkörner hüpfen auf der Membrane. Vorsichtig ausblasen oder saugen. Keinesfalls den Sauger vollständig drüber halten, sonst ist die Membrane hinüber. Sonst gibt es viele Lautstärkeschieber im Mischpult des Audio-Codec-Chips. Ist einer zu hoch, wird die Klangfreude zum Gain-Control des E-Gitarren-Verstärkers, der bekanntlich den Verzerrer durch Übersteuern einer Verstärkerstufe bedient. Üblicherweise sind Lautsprecherschrauben bei Monitoren und Notebooks verklebt, um der Vibration standzuhalten, wenn sie nur in Kunststoff geschraubt sind, wäre vorprogrammiert, dass sie sich lösen. Ist eine Schraube nicht richtig verklebt worden, ist das die Ursache. Feuchtigkeit wäre eine weitere Möglichkeit. Dann ist der Lautsprecher aber reif zum Austauschen. Der Klasse-D-Verstärker im Notebook kann bei Bauteildefekten ebenfalls solche Effekte verursachen. --Hans Haase (有问题吗) 22:32, 13. Aug. 2017 (CEST)
@alle:Der Tipp mit dem Neustert war einfach, aber genial erfolgreich! Meine Dank an euch und besonders dich, Bobo11! --BlaueWunder 09:19, 14. Aug. 2017 (CEST)
Dann nutze ich die Gelegenheit gleich, um weiterzufragen ;-) Mein PC macht auch Zicken; der Monitor zeigt ein kleines Kabel mit 3 oder 4 Grundfarben und der Aufforderung "Check Cable" das habe ich gemacht, sogar ein Kabel ausgetauscht, mehrfach neugestartet (dabei kam es auch zu Bootproblemen (vermutlich?), wobei es komische dumpfe Tuuuut- oder Brummgeräusche gab), aber der Monitor bleibt schwarz. Ein Anruf bei meinem Spezalisten ergab "Telefondiagnose schwer, könnte Grafikkarte sein oder ..., bitte vorbeikommen...". Bin noch ein paar Tage ohne Auto, Transport daher schwer, also versuche ich es noch einmal bei euch. Welche Tests kann ich machen, um der Ursache näherzukommen? Kann ich beispielsweise das Notebook als Monitor anschließen? Freue mich auf Vorschläge. Es grüßt --BlaueWunder 09:33, 14. Aug. 2017 (CEST)
Man kann einen Monitor an die meisten Notebooks anschließen, aber anders herum geht das nicht oder wäre die absolute Ausnahme. Das von Dir beschriebene Problem dürfte auf Speicher, Hauptplatine oder PC-Netzteil zurückgehen. Der Monitor zeigt dieses Bild, wenn er kein gültiges Signal vom PC bekommt, aber erkennt, dass der PC eingeschaltet ist. Brummgeräusche passen aber nicht zum Speicher. Diese kannst Du aber durch Hören orten. --Hans Haase (有问题吗) 09:51, 14. Aug. 2017 (CEST)
(BK)UFF wenn Kabel wechsel nichts gebracht hat, wird es mit der Ferndiagnose schwierig. Und es ist auch davon abhängig ob gesteckte Grafikkarte oder On-Bord. Denn die Meldung sagt eigentlich aus, dass der Bildschirm kein (Video-)Signal kriegt. Also müsstest du mal mit einem anderen Bildschirm den Computeranschluss über prüfen (Dann wäre der Stecker des Bildschirm kaputt). Umgekehrt den Bildschirm an einen anderen Computer (z.B. Notebook). Alternative Kontrolle ist dann möglich, wenn beide Geräte einen anderen (schlechteren) Grafikanschluss haben. Also, dass Du statt HDMI Anschluss den VGA Anschluss benutzt. So kannst du die beiden Fehlerquellen der Stecker (Der des Bildschirm und der des Computer) umgehen. Funktioniert nur HDMI nicht mehr, aber VGA funktioniert noch, dann ist die Grafikkarte in der Regel nicht kaputt. Und der Fehler liegt irgend wo bei den Steckverbindungen.--Bobo11 (Diskussion) 09:54, 14. Aug. 2017 (CEST)
Die meisten Grafikadapter sind heute onBoard, teils schon in der CPU eingebaut. Dann sind die Bedienfehler die Kabel und Stecker außen. Wird eine Grafikkarte benutzt, achte darauf, dass sie richtig gesteckt ist. Billige Computergehäuse geben nach und ermöglichen es, die Karte aus dem Steckplatz zu ziehen. PCIe sollte eine Verriegelung dafür haben, die vor den Rausziehen der Karte erst geöffnet werden muss. --Hans Haase (有问题吗) 10:07, 14. Aug. 2017 (CEST)
Schönen Dank. Dann werde ich mal ganz systematisch die verschiedenen Möglichkeiten mit den Monitoren und Stecker umstecken ausprobieren. Das würde ins Bild passen, weil der PC schon mal fehlerfrei gelaufen ist als ich ihn zur Reparatur gebracht habe und die wohl lediglich anders gesteckt haben. Habe letztens Tastatur wieder angeschlossen und vielleicht falsche Buchsen genomen -ist so dunkel da hinten... --BlaueWunder 11:20, 14. Aug. 2017 (CEST)
Bittesehr. Zum Netzteil und dem altern von Kondensatoren, die die häufigste Ausfallursache sind, haben wir einiges im Artikel und der Archiv der Auskunft. Der Abwärtswandler für den Speicher sitzt auf dem Board. Man kann nur vermuten, dass er fehlerhaft wäre, wenn der Computer mit weiniger Speichermodulen startet, aber der Fehler keinem bestimmten von ihnen zugeordnet werden kann. Nur meckert Windows sofort, wenn der Speicher verändert wurde. Das Netzteil kann nur in Teilen durch abstecken zusätzlicher Laufwerke usw. getestet werden, da die CPU heute auf einer separaten Stromschiene versorgt wird. Reingeschraubte Kurzschlüsse durch vergessene Bolzen under dem Board sind auch typische Fehler wenn der Computer nicht identisch am Band zu Hunderten produziert wurde. Bei falschen Steckern gingen früher Maus und Tastatur nicht. Beschädigen erfordert heute Gewalt oder stärkere elektrostatische Entladung. Bei Computern, mit denen man noch nie oder heute nicht mehr online geht, war das noch anders. --Hans Haase (有问题吗) 11:47, 14. Aug. 2017 (CEST)
Na, da bin ich ja bei den richtigen gelandet! Fragt sich nur, was "früher" heißt. Aber das ist zu philosophisch für meine profane Frage. War noch nicht Ausprobieren; werd aber Erfolgsnachricht geben... :-) --BlaueWunder 22:36, 14. Aug. 2017 (CEST)
BlaueWunder, eine Idee wäre der Memtest86, um das Windows nicht quengeln zu lassen. Markiere aber die Speichermodule, dass die Windows wieder so sieht wie sie vorher waren. --Hans Haase (有问题吗) 09:32, 15. Aug. 2017 (CEST)

14. August 2017[Quelltext bearbeiten]

T25/E[Quelltext bearbeiten]

Was bedeutet die Angabe „T25/E“ auf einem Transformator? --91.47.11.177 10:35, 14. Aug. 2017 (CEST)

Ich rate mal (ehe die richtige Antwort kommt): 25 Hz GEEZER … nil nisi bene 10:43, 14. Aug. 2017 (CEST)
Falsch geraten =P. Das E ist die Isolationsklasse, das T sollte für Trenntransformator stehen und das 25 wird die Leistung in VA. Also ein Trenntransformator mit 25 VA Leitung und der Isolationsklasse E. Es ist eine typische Spielzeugtrafo Kennzeichung.--Bobo11 (Diskussion) 10:54, 14. Aug. 2017 (CEST)
Bildzeichen nach IEC 60417
Leider sowas von falsch, bzgl. der VA-Angaben sowieso. Trenntransformatoren sind durch das Bildzeichen nach IEC 60417 gekennzeichnet. Zum Rest siehe die Antwort von Schaffnerlos. --77.186.216.95 14:20, 14. Aug. 2017 (CEST)
Das kann auch nicht sein. Auf meinem Trafo steht folgendes:
  • (Herstellerlogo) AC ADAPTOR
  • MODEL NO: HGJ54-18CA
  • PRI : 220V~50Hz
  • SEC : 24V~8VA
  • (GS-Zeichen) (Trockene-Räume-Zeichen) (Zeichen für Thermoauslöser) 130 °C (Zeichen für Sicherheitstrafo) (Schutzisoliert-Zeichen)
  • T25/E
  • (KEMA-Zeichen) (DEMKO-Zeichen) (SEMKO-Zeichen)
Alles ist klar, außer die Angabe T25/E. 91.47.11.177 11:08, 14. Aug. 2017 (CEST)
Das ist die Temperaturklasse. T 25 E bedeutet, dass bei einer maximalen Umgebungstemperatur von 25°C die absolute Temperatur von 120°C (Buchstabe E) nicht überschritten wird. --Schaffnerlos (Diskussion) 12:26, 14. Aug. 2017 (CEST)
Auf meinen Märklin Trafos der Bahnanlage steht das auch, aber da wird das im Beiheft als Selbstschaltung T25/E beschrieben. Der Trafo schaltet bei Kurzschluss ab und schaltet die Primär- und Sekundärwicklungen entsprechend der Leistungsanforderung. Was das T25/E allerdings im Klartext bedeutet, habe ich nicht herausbekommen. --79.232.204.183 12:41, 14. Aug. 2017 (CEST)
Siehe auch Isolierstoffklasse. Bei einer Umgebungstemperatur von 25°C darf eine maximale Temperatur von 120°C nicht dauerhaft überschritten werden, weil das Isoliermaterial sonst geschädigt wird. --Optimum (Diskussion) 14:19, 14. Aug. 2017 (CEST)
Obwohl ich vor einiger Zeit das Studium eines Dipl.Ing. Elektrotechnik bezahlt habe, nutzt mir das jetzt hier wenig. Selbiger rätselt auch, meint aber, dass der Schutzschalter bei einer Temperatur von 120°C für E ausschaltet und bei 25°C wieder einschaltet, wobei T für temperaturgesteuert steht.--79.232.204.183 17:05, 14. Aug. 2017 (CEST)
Das halte ich für wenig glaubwürdig. Ich vermute eher, dass dieser Selbstschalter einfach nur gewährleistet, dass die Werte für die angegebene Temperaturklasse bzw. Isolierstoffklasse nicht überschritten werden, also der Überstrom entsprechend begrenzt wird. --Schaffnerlos (Diskussion) 18:14, 14. Aug. 2017 (CEST)
Vermute ich auch. Wahrscheinlich ist der Trafo für den Betrieb bei Zimmertemperatur (25°C) gedacht und erhitzt sich im "normalen" Betrieb nicht bis auf 120°C (E). Sollte das doch mal passieren, löst der Temperaturschalter aus. Anscheinend verkraftet das Isoliermaterial kurzzeitige Temperatur-Überschreitungen (wie in Isolierstoffklasse beschrieben). --Optimum (Diskussion) 19:04, 14. Aug. 2017 (CEST)
Ich interpretiere das so, dass der Trafo bei 25 °C Außentemperatur und Nennlast (8 VA) die Maximaltemperatur der Isolierklasse E (120 °C) nicht überschreitet. Erhitzt sich der Trafo wegen Überlast auf 130 °C so löst die eingebaute Thermosicherung aus. Bei den Märklin- und Fischertechniktrafos ist das eine reversible Bimetallsicherung. Ob das auch bei anderen Trafos so ist, weiß ich nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 19:55, 14. Aug. 2017 (CEST)
Das deckt sich mit dem, was mein o.a. Filius sagte, der meinte nur, die Bimetallsicherung würde auch erst bei einer Abkühlung auf die Temperatur von 25°C wieder selbsttätig einschalten, was mitunter lange dauern kann.--2003:75:AF11:BD00:64A7:9B5A:8C0B:753D 11:38, 15. Aug. 2017 (CEST)
Meine fischertechnik- und Märklin-Zeiten sind schon ein Weilchen vorbei, aber ich erinnere mich, dass das mitunter tatsächlich ein Weilchen dauerte, bis der Trafo wieder ging. Es gibt aber genug Trafos mit Schmelzsicherung. Einmal zu heiß geworden ist der Trafo dann Schrott, weil die Thermosicherung irgendwo im Innern der Wicklung vergossen ist. --Rôtkæppchen₆₈ 12:05, 15. Aug. 2017 (CEST)
Lt. meinem Sohnemann bezeichnet das T25/E dass ein solcher Selbstschalter verbaut ist, die o.a. geschrotteten Trafos hatten dann diese Markierung nicht.--2003:75:AF11:BD00:64A7:9B5A:8C0B:753D 13:55, 15. Aug. 2017 (CEST)

Anteil der Kurden an den Türken in geografischen Einheiten außerhalb der Türkei[Quelltext bearbeiten]

Mahlzeit,

wie hoch ist der Anteil der Kurden an den Türken in geografischen Einheiten außerhalb der Türkei? MfG80.187.103.78 12:16, 14. Aug. 2017 (CEST)

An welche geografischen Einheiten denkst du dabei konkret? Für Deutschland beispielsweise dürfte das relativ schwierig herauszufinden sein, da hier nur nach Staatsbürgerschaft unterschieden wird. --j.budissin+/- 18:43, 14. Aug. 2017 (CEST)
Deutschland meinte ich auch. Städte und ihre Viertel80.187.103.78 10:09, 15. Aug. 2017 (CEST).

Internationale Gewerkschaft der Nahrungsmittelarbeiter[Quelltext bearbeiten]

Findet jemand die Rechtsform heraus? Weder im Artikel noch unter http://www.iuf.org steht etwas dazu. --Leyo 12:28, 14. Aug. 2017 (CEST)

Föderation (Organisationen). Das ist ja keine Schweizer Organisation, sondern ein Zusammenschluss, vgl. en:Global union federation. Meint -- Iwesb (Diskussion) 14:31, 14. Aug. 2017 (CEST)
Danke! Nun frage ich mich allerdings, welche Infobox aus Kategorie:Vorlage:Infobox Organisation die korrekte wäre. --Leyo 15:51, 14. Aug. 2017 (CEST)
Gibt es noch nicht. Waere sowas wie Vorlage:Infobox Zwischenstaatliche Organisation fuer Nichtstaatliche Organisationen. Bei den anderen Eintraegen in Kategorie:Internationaler Gewerkschaftsdachverband habe ich auch keinen gefunden, der eine Infobox hat. MfG -- Iwesb (Diskussion) 02:11, 15. Aug. 2017 (CEST)
Industrial Workers of the World wird infoboxbezogen als "Gewerkschaft" behandelt. --2003:46:A37:8D00:E22A:82FF:FEA0:3113 17:01, 16. Aug. 2017 (CEST)

Wann deutsche Anführungszeichen und wann Chevrons?[Quelltext bearbeiten]

In Anführungszeichen#Deutschland und Österreich steht: „Im Duden Band 9 (Richtiges und gutes Deutsch) werden die deutschen Anführungszeichen der Hand- und Maschinenschrift zugeordnet, die Chevrons dagegen dem deutschen Schriftsatz (Buchdruck).“ Was heißt das in der Praxis heute im Computerzeitalter, wo ist da die Grenze zwischen Maschinenschrift und Schriftsatz? Was ist mit wissenschaftlichen Publikationen? Mit Geschäftsbriefen? Mit Broschüren, Prospekten, usw.? Gilt es generell als seriöser oder typographisch eleganter, Chevrons zu verwenden? Spricht etwas dagegen, Chevrons anstelle der deutschen Anführungszeichen überall zu verwenden, oder gibt es Bereiche, in denen die deutschen Anführungszeichen besser sind – wenn ja, welche Bereiche sind das? --Neitram  14:30, 14. Aug. 2017 (CEST)

Ich kenne die Chevrons aus Romanen und es würde mir etwas seltsam erscheinen, wenn sie jemand in Geschäftsbriefen o.ä. verwenden würde. Will der Schreiber vielleicht extravagant sein? Soll der Text wie ein Roman oder eine Erzählung wirken? Das ist vielleicht auch ein Grund, warum hier (außer in schweizbezogenen Artikel) die deutschen Anführungszeichen verwendet werden (WP:Anführungszeichen). 91.54.45.246 15:18, 14. Aug. 2017 (CEST)
Danke. Ich habe jetzt mal einige Sachbücher in meinem Bücherregal geprüft und dort finde ich tatsächlich zu einem guten Teil deutsche Anführungszeichen anstatt Chevrons. Interessant, das hätte ich nicht gedacht. Auch die meisten(?) deutschen Zeitungen scheinen deutsche Anführungszeichen zu verwenden. Ein Gegenbeispiel, das ich fand, ist hingegen Die Zeit, die Chevrons verwendet (Beispiel). Hier steht über die deutschen Anführungszeichen: „Diese Art der Anführungszeichen wird jedoch im Buch- und Zeitungsschriftsatz vermieden, da sie den Apostrophen, Kommas und Zoll-Zeichen zu sehr gleichen und somit für ein unruhiges Schriftbild und eine Verwechslungsgefahr sorgen würden. Des Weiteren wirken sich die Gänsefüßchen negativ auf den sogenannten Grauwert des Textbildes aus. Aus einem Abstand von ca. 50 cm sollte die Seite eines Buches mit ihren weißen Flächen und der Druckerschwärze einen gleichmäßigen Grauwert ergeben. Da die relativ kleinen Glyphen jedoch einen weißen Freiraum ober- und unterhalb mitbringen, wirkt der Satzspiegel fleckig und es entsteht schnell ein ungleichmäßiger Gesamteindruck.“ Das sind doch einige deutliche Nachteile aus typographischer Sicht, und mir ist nicht ganz klar, welche Vorteile der deutschen Anführungszeichen diese Nachteile aufwiegen. Außer, dass sie „handschriftnäher“ aussehen, falls das ein Vorteil ist. Da normale Computertastaturen weder Tasten für die einen noch für die anderen Anführungszeichen haben, und deshalb die Umsetzung von "Hallo" nach „Hallo“ oder »Hallo« sowieso eine Software erledigen muss, ist der technische Aufwand heutzutage für beide zulässigen typographischen Anführungszeichen genau der gleiche. Bisher fand ich nirgends (abgesehen von deiner Antwort, 91.54.45.246) eine Aussage, dass Chevrons mit Romanen und erzählender Literatur assoziiert seien. Hat jemand hier weiteren Input? --Neitram  22:45, 14. Aug. 2017 (CEST)
Vielleicht hat hier einer den Roman mit den romanischen Sprachen verwechselt. Laut unseren Artikeln Romanische Sprachen und Anführungszeichen verwenden die vier großen romanischen Sprachen Guillemets als Anführungszeichen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:45, 15. Aug. 2017 (CEST)
In Romanen auf Deutsch werden überwiegend Chevrons verwendet, das stimmt schon. --Komischn (Diskussion) 18:04, 15. Aug. 2017 (CEST)
Die Verwendung der einen oder anderen Form ist reine Geschmackssache, es gibt keine Regeln für die Bevorzugung einer Form.
Der Duden (27. Auflage) schreibt schlicht: Im deutschen Schriftsatz werden im Allgemeinen die Anführungszeichen „…“ und »…« verwendet. (S. 27)
Der oben zitierte Blog-Eintrag gibt die unter typographisch versierten Menschen verbreitete Einschätzung wieder. Forssman und de Jong schreiben in Detailtypografie (so etwas wie die typographische Bibel in solchen Fragen) auf S. 179:
Anführungen können im deutschen Satz »so«, «so» oder „so“ aussehen. Die beiden ersteren Varianten, französische Anführungszeichen (Guillemets, Möwchen) sehen besser aus und sind besser zu erkennen. Keine der Formen ist orthographisch richtiger als die andere.
In den nachfolgenden Detailerläuterungen heißt es dann: Alle drei Methoden sind gleichermaßen korrekt. In der Schweiz sind die «Guillemets mit den Spitzen nach außen» gebräuchlicher, in Deutschland die »Guillemets mit den Spitzen nach innen«. […] Alle drei Arten des Anführungszeichensatzes sind gleich richtig, aber nicht gleich gut. Die „deutschen Anführungen“ sind nicht so gut lesbar und sehen nicht so gut aus wie die »Möwchen«,
– denn sie gleichen den Apostrophen und Kommas,
– sie stören die Zeilenbildung durch ihr aus der Zeilenmitte gerücktes Satzbild.
Die französischen Anführungen hingegen ähneln anderen Interpunktionszeichen nicht und unterstützen die Zeilenbildung.

Die Antwort auf die Eingangsfrage lautet also: Du kannst guten Gewissens überall Guillemets verwenden, wo du möchtest. --Jossi (Diskussion) 22:44, 15. Aug. 2017 (CEST)
Danke für dieses Zitat aus der Fachliteratur! Es deckt sich mit meinem eigenen Empfinden. Allerdings finde ich es immer noch verwunderlich, dass nach meinem Eindruck (Google-Bildersuche nach "Zeitungsartikel") die meisten deutschsprachigen Zeitungen die deutschen Anführungszeichen verwenden und nicht die Chevrons. Typographisch spricht mehr für die Chevrons, also müssen die Chevrons irgendwie vielleicht doch Konnotationen haben, die in die Richtung schöne Literatur und eventuell gar Fiktion gehen, die man in Sachbüchern, Zeitungen und Zeitschriften eher vermeiden will? --Neitram  09:03, 16. Aug. 2017 (CEST)

Mykologie[Quelltext bearbeiten]

Warum färben sich die Röhren des Maronen-Röhrlings bei Druck blau?--Tuchiel (Diskussion) 14:51, 14. Aug. 2017 (CEST)

Variegatic acid (Ausgangsverbindung)
Xerocomic acid (Ausgangsverbindung)
Xerocomic acid enthält eine potentielle Chinon-Struktur. Mit Sauerstoff + einem Enzym (Oxidase) - Oxidation - bekommt man ein bläulich-grünes Quinon-Methid, das - so sauschlau sind die Pilze! - antibakterielle Eigenschaften hat (Hier rechts ist das Reaktionsschema - Je nach Substitution der Aromaten sind es verschiedene Ausgangsverbindungen derselben Familie). Würde mich nicht wundern, wenn das früher von Wurzelweiblein verwendet wurde. GEEZER … nil nisi bene 17:12, 14. Aug. 2017 (CEST)
P.S. Hier in der Tabelle 4 werden weitere Farbeffekte/Änderungen bei Pilzen erklärt. GEEZER … nil nisi bene 17:17, 14. Aug. 2017 (CEST)
Danke sehr. Nur was genau hat das Drücken nun mit Sauerstoff zu tun? Die Röhren kommen schließlich auch so bereits durch die Umgebungsluft mit Sauerstoff in Verbindung. Sorry, wenn die Frage doof sein sollte! Gruß--Tuchiel (Diskussion) 18:55, 14. Aug. 2017 (CEST)
Es gibt keine doofen Fragen. ;-)
Die Zellen sind sehr fragil. Einmal draufgedrückt und man zerquetscht die Zellwände von Tausenden von Zellen. Die Kompartimentierung bricht zusammen, Enzyme werde freigesetzt und mit dem Sauerstoff läuft eine Reaktion ab, die den Pilz an dieser "Wunde" schützt. GEEZER … nil nisi bene 19:35, 14. Aug. 2017 (CEST)
Vielen Dank – jetzt verstehe ich's!--Tuchiel (Diskussion) 20:29, 14. Aug. 2017 (CEST)
Falls die Erkenntnisse gut genug abgesichert sind, sollten sie in passender Art und Weise im Artikel ergänzt werden. Diese Info ist bestimmt auch für weitere Lesende von Interesse. --Leyo 22:42, 14. Aug. 2017 (CEST)
Wie heisst Xerocomic acid im Deutschen? Dann den Artikel assimilieren und verlinken. GEEZER … nil nisi bene 08:14, 15. Aug. 2017 (CEST)
Im Artikel Pulvinsäure heißen sie Xerocomsäure und Variegatsäure. --Rôtkæppchen₆₈ 08:20, 15. Aug. 2017 (CEST)
Hehehehehe! Da steht ja schon alles! GEEZER … nil nisi bene 08:46, 15. Aug. 2017 (CEST)

stärker als[Quelltext bearbeiten]

immer wenn in "den Medien" von irntwelchen neuen ganz dolle gefährlichen neuen Drogen die Rede ist, heißt es, Droge XY sei "50 mal stärker als Heroin" oder "10.000 mal stärker als Morphium" etc. Was isn da die Bemessungsgrundlage? Gibts da gat eine Stärkeneinheit für? --77.180.177.131 15:26, 14. Aug. 2017 (CEST)

Wenn du von Stoff A 1 Gramm brauchst um eine bestimmte Wirkung zu erhalten. Stoff B die selbe Wirkung mit einem Milligramm erreicht dann ist Stoff B 1000 mal stärker als Stoff A. -- Mauerquadrant (Diskussion) 16:56, 14. Aug. 2017 (CEST)
Gehaltsangabe, auch Gehaltsbestimmung (bei den Chemikern genannt „Analytik“, gemeint ist analytische Chemie). --Hans Haase (有问题吗) 22:02, 14. Aug. 2017 (CEST)
Es dürfte die analgetische Potenz gemeint sein. Siehe auch die Spalte "relative Potenz" in der Tabelle im Artikel Opioide. --Wrongfilter ... 22:10, 14. Aug. 2017 (CEST)

LD50 --Mankir (Diskussion) 12:06, 16. Aug. 2017 (CEST)

Problem mit der richtigen Schreibweise der Hauptstadt de jure von Sri Lanka[Quelltext bearbeiten]

Ich grüße euch! Im Artikel Sri Lanka wird ja „Sri Jayawardenepura“ als Hauptstadt de jure angegeben, wohingegen beim Hauptstadtartikel das Lemma „Sri Jayewardenepura“ lautet. Im Informationsblatt des Auswärtigen Amtes wird „Sri Jayewardenepura - Kotte“ als Hauptstadt de jure angegeben. Deshalb meine Frage: Sind alle drei Varianten akzeptabel? Wenn ja, sollte man das irgendwo anführen. Für die Beantwortung bedanke ich mich schon mal im Voraus!

--ChemPro (Diskussion) 17:25, 14. Aug. 2017 (CEST)

Das steht alles im Artikel Sri Jayewardenepura. --Rôtkæppchen₆₈ 00:38, 15. Aug. 2017 (CEST)

Wahlunterlagen[Quelltext bearbeiten]

In 41 Tagen ist Bundestagswahl. Wann gibt's die Wahlunterlagen?

--109.47.1.19 20:08, 14. Aug. 2017 (CEST)

Bald. --FriedhelmW (Diskussion) 20:27, 14. Aug. 2017 (CEST)
In Hessen darf ab heute beantragt werden. Yeah. Demokratie is coming to the Hessenland. Am 2. September sind die Wahlunterlagen hier, dann ziehe ich meine Gummihandschuhe an, öffne vorsichtig alle Briefe und male mit dem Mund ein Kreuz bei der MLPD... Merde. Verraten. :( Wie man Briefwahlunterlagen beantragt, steht auf der Website der Stadt, in der du mit Erstwohnsitz gemeldet bist. Also nicht ichwilljetztwählen.rache.afd.homie.de/Unterlagen, sondern, zum Beispiel, berlin.de.--Bluemel1 (Diskussion) 20:45, 14. Aug. 2017 (CEST)
Wie man einen Wahlschein mit oder ohne Briefwahlunterlagen beantragt, steht vor allem hochoffiziell in der Wahlbenachrichtigung. Wenn man aber Zweifel hat, ob man im Wählerverzeichnis steht und automatisch eine Wahlbenachrichtigung bekommt, sollte man zum zuständigen Bürgeramt im (Bezirks)rathaus gehen und sein Anliegen dort vorbringen. Manchmal kann man dort auch gleich vorzeitig seine Stimme abgeben. --Rôtkæppchen₆₈ 21:12, 14. Aug. 2017 (CEST)

Prämie für Mitarbeitervermittlung[Quelltext bearbeiten]

Hi, ich habe mal eine rechtliche Frage zum Thema Mitarbeitervermittlung: Durch einen überraschenden Weggang in meiner Abteilung (Auftragsabwicklung eines mittelständischen Unternehmens) ist eine Stelle vakant. Für deren Einarbeitung wäre ich in großen Teilen zuständig. Wie viele andere Firmen bietet mein Arbeitgeber Mitarbeitern eine vierstellige Prämie an, wenn sie eine/n Bewerber/in erfolgreich vorschlagen und diese/r die Probezeit besteht. Leider kenne ich selbst niemand geeignetes, daher meine Frage: Wäre es illegal oder belangbar wenn ich eine eigene Announce (bspw. Kleinanzeigen, Wochenblatt etc.) schalte, die Stelle umreise, mir Lebensläufe von Interessenten zuschicken liese und nach einem Gespräch die Person vorschlage, die ich am geeignetsten halte und mit der ich gerne zusammenarbeiten würde. Der Deal mit dem Bewerber wäre dass man sich "offiziell" kennt und er/sie bekommt bspw. 10% der Prämie ab. Mit der Frage beziehe ich mich auch nicht nur auf den Arbeitgeber, sondern auch das "Recht" mir Lebensläufe zuschicken zu lassen. Da geht es ja um persönliche Daten, die als Privatperson erhalte. Auch wenn ich natürlich nicht beabsichtige, die Daten missbräuchlich zu verwenden. --77.178.72.60 20:54, 14. Aug. 2017 (CEST)

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Klingt so abstruß, dass ich gar nicht daran denken würde: Besser lassen. --2003:D3:A3EB:A602:24B4:D455:C61:DB83 22:20, 14. Aug. 2017 (CEST)
Lug und Betrug. 93.237.194.126 22:38, 14. Aug. 2017 (CEST)
Hm, es wäre ja sicherlich nicht illegal, sondern im Interesse des Unternehmens, wenn man intensiv im Bekanntenkreis herumfragt, ob jemand einen geeigneten Bewerber kennt. Wieso sollte dann eine Kleinanzeige illegal sein? Unabhängig von der rechtlichen Frage müsstest Du aber aufpassen, dass Du nicht eine zweifache Täuschung begehst. Der Bewerber könnte sich getäuscht fühlen, weil er gar nicht mit einem realen Unternehmen verhandelt, sondern mit einem "Zwischenhändler", der letzendlich gar keine Vertragskompetenz hat. Und Dein Unternehmen könnte sich getäuscht fühlen, weil Du die Prämie für etwas abstauben wolltest, was es vielleicht billiger hätte haben können. Und schließlich weiß ein Bewerber, den Du abgelehnt hat, ja nun um welches Unternehmen es geht und er könnte mal in der Personalabteilung vorbeischauen und sich direkt bewerben. Oder er könnte, falls er die Probezeit nicht besteht und Dir dafür die Schuld gibt, Deine Machenschaften zum Abschied aufdecken. Klingt für mich auch nach "Besser lassen". Letztendlich musst Du die Prämie ja auch versteuern und die Steuer für seine 10% zahlst Du aus Deinem Anteil. --Optimum (Diskussion) 00:25, 15. Aug. 2017 (CEST)
Sich vor einem neuen Mitarbeiter, den man noch kaum kennt, erpressbar machen? Klingt für mich nicht nach einer schlauen Idee. Selbst wenn man die moralische Frage mal ganz beiseite lässt. --87.150.3.40 00:58, 15. Aug. 2017 (CEST)
Bezüglich der Daten zumindest ist alles okay. Ich kann ja ins Internet - rein theoretisch - schreiben "Schickt mir eure Lebensläufe/Namen/Adressen/... zu." Oder ist das inzwischen sogar unzulässig? --ObersterGenosse (Diskussion) 01:05, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ich halte das gemäß § 28 BDSG für zulässig. Allerdings halte ich den organisatorischen Aufwand für beträchtlich und wenn der Kandidat die Probezeit nicht besteht, sind sämtliche Auslagen in den Sand gesetzt. --Rôtkæppchen₆₈ 01:15, 15. Aug. 2017 (CEST)
Den besten zu finden ist das Ziel des Arbeitgebers. Früher hatte man oft Angst, dass sich Bekanntschaften unter der Belegschaft zum Nachteil des Unternehmens auswirkten. Man vermutete Seilschaften vergleichbar einer Gewerkschaft. Darum wurden Stellen in Zeitungen groß ausgeschrieben. Das Gesuch eines Managers füllte nicht selten einen wesentlichen Teil einer Seite. Im IT-Zeitalter hat sich das geändert. Für die Zeitungen bricht diese Einnahmequelle zunehmend weg. Da heute weniger Geschraubt und Produziert wird, haben sich die Berufsbilder auch verändert. Hier ist effiziente Kommunikation gefragt. Ein neuer Mitarbeiter braucht zu diesen Strukturen einen guten Zugang. Da kann ein Bekannter oder Freund hilfreich sein. Das Unternehmen möchte nicht eine Probezeit umsonst investieren. Man hat erkannt, dass schlechtes Betriebsklima auf die Leistung der Mitarbeiter schlägt. Es musste erst im Geldbeutel wehtun, bis es erkannt wurde. Andererseits wird die Personalsaquise gezielt outgesourct. Das hat aber zur Folge, dass der Headhunter nicht so tief im Unternehmen steckt und möglicherweise andere Filterkriterien bei der Auswahl heranzieht. Zwar hat er nicht das letzte Wort, nur bei Fachkräftemangel geht es nicht darum den geeignetsten zu finden, sondern jemand, der es kann. Wäre der Arbeitsmarkt bedingt des Angebot/Nachfrage-Verhältnisses zu einem tatsächlichen Arbeitnehmermarkt geworden, fallen die Ansprüche und Arbeitnehmer können sich entscheiden wo sie anfangen. Dann suchen diese sich den Arbeitgeber aus. Tatsächlich ist aber die Suche nach Stellen früher in weiten Teilen unkomplizierter gewesen als heute. So wollte eine Zeit lang das Nürnberger Sklavenkombinat primär wissen wer nach Arbeit sucht und nicht die offenen Stellen nur veröffentlichen. Man bediente sich kurzerhand der Binsenweisheit von Lenin und kontrollierte mehr las man vertraute, denn Vertrauen erbrachte man selbst nicht und Leistung meinte man nicht bezahlen zu müssen. Es mag das Phänomen existieren, dass im Zeitalter des Internets die Suche nach Arbeit online nicht so einfach gestaltet wurde wie das ein gewisser ABC-Konzern vorstellte und der Satz von Robert Bosch über Lohn und Qualität erst wieder hervorgeholt werden muss. Das wirft einen alten Schwäbischen Spruch auf: „Wie dr Herr, so s Gescherr.“ – (~ Wie der Herr ist, so ist sein Werkzeug) Tatsächlich sind 40 % besorgt um ihren Arbeitsplatz, da 10 % Arbeitslosigkeit verwaltet wird. Sie profitieren nicht von Aufschwung. Damit wäre der Arbeitsmarkt nach wie vor ein reiner Arbeitgebermarkt. Oder eine Intransparenz wird gewünscht, um die Löhne unter Kontrolle zu halten.
Sogesehen wäre es nicht verwerflich, wenn Du jemand findest, mit dem Du Dich verstehst. Nur musst Du wissen, was Du nach Steuern von der Provision bleibt. Würde aber Dein Chef diese Leistung bei seinem Kumpel kaufen, der Dich darauf hin dankbar als beratenden Minijobber beschäftigt bis die Provision erfüllt ist, bleiben dem Staat nur 2% zzgl den Steuern aus dem was Dein Chef seinem Kumpel zahlt. --Hans Haase (有问题吗) 09:28, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ach Haase, in letzter Zeit warst du ganz passabel, ich hatte schon Hoffnung. Nun wieder dieser Rückfall ins Stroh dreschen und verbreiten von Weltschmerz.--2003:75:AF11:BD00:64A7:9B5A:8C0B:753D 14:04, 15. Aug. 2017 (CEST)
Für den Inhalt/Umfang gings nicht kürzer. Ich denke ich habe die Hintergründe einigermaßen beleuchtet, dass der Fragesteller seine Entscheidung treffen kann. --Hans Haase (有问题吗) 14:41, 15. Aug. 2017 (CEST)
Nachtrag: Gehe mal davon aus Dein Chef möchte jemand, dem Du vertraust, damit er ihm vertrauen kann. So gesehen ist das auch sein Vertrauen zu Dir. --Hans Haase (有问题吗) 19:59, 15. Aug. 2017 (CEST)

Frage zum Spiel Rostock - Berlin, warum passive Polizei?[Quelltext bearbeiten]

Wer gerade gesehen hat was in Rostock abgeht, ist ja schlimm! Warum stürmt die Polizei nicht den Block und verhaftet die Böller und Raketen Werfer warum wird das spiel nicht abgebrochen ? Ich meine solche Assosziale braucht doch keiner ? Warum gibt es keine Videoüberwachung ?--89.13.22.223 22:41, 14. Aug. 2017 (CEST)

Zum ersten Fragezeichen: Sie ist nicht zuständig. Zuständig ist der Ordnungsdienst des Veranstalters. Zum zweiten Fragezeichen: Trotz Fragezeichen keine Frage. Zum dritten Fragezeichen: Frage das den Hausherrn oder Veranstalter. --Rôtkæppchen₆₈ 00:18, 15. Aug. 2017 (CEST)

Ist denn überhaupt bewiesen, dass es "keine Videoüberwachung" gab? Möchtest du überall Videoüberwachung haben, brauchst du doch nur am 24. September Thomas de Maizière wieder in Regierungsverantwortung zu wählen - also Kreuz bei der CDU/CSU machen. Die - oder wahlweise die AfD - kann auch dafür sorgen, dass diverse Gruppen von (angeblich) "Assozialen" "verschwinden", wenn du das möchtest. Das hat also nichts konkret mit Rostock-Berlin zu tun, sondern ist eine politische Frage, in der du am 24. September einiges bewirken kannst! --ObersterGenosse (Diskussion) 01:08, 15. Aug. 2017 (CEST)

Für die Videoüberwachung in Stadien sind weder Bundestag noch Bundesregierung, sondern Eigentümer und Nutzer verantwortlich. --Rôtkæppchen₆₈ 01:33, 15. Aug. 2017 (CEST)
Sie kann bei bestimmten Veranstaltungen auch behördlich von der Polizei durchgeführt werden (Stichwort: Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung) - zumindest in Niedersachsen, und es würde mich schwer wundern, wenn nicht auch woanders.[4][5] So genau weiß ich das zwar alles nicht und werde das jetzt auch nicht alles durchlesen, aber ich habe auch noch keinen Ordnungsdienst einen Block stürmen sehen, sondern es waren dann immer Polizisten. Ansonsten zu den Fragen: Was genau in Rostock passiert ist und was genau warum genau nicht getan wurde, wird man sicherlich heute und ggf. die nächsten Tage in den Zeitungen lesen können. :-) VG --Apraphul Disk WP:SNZ 06:53, 15. Aug. 2017 (CEST)

Hansa Rostock war bis 2008 in der Bundesliga und bis 2012 in der 2. Bundesliga, also haben sie sicher eine hochauflösende Videoüberwachungsanlage, weil ich weiß, dass das jedenfalls in der Bundesliga schon länger vorgeschrieben ist. Auf die Videoaufnahmen hat auch die Polizei Zugriff, ob direkt oder nachträglich über den Verein ist nicht so relevant, da Videoüberwachung üblicherweise hauptsächlich zur nachträglichen Identifizierung von Straftätern verwendet wird. Während den Ausschreitungen hat das nicht die höchste Priorität, da kaum Fluchtgefahr besteht und die Wiederherstellung der Ordnung die oberste Priorität hat. --MrBurns (Diskussion) 07:02, 15. Aug. 2017 (CEST)

Natürlich ist in den Stadien Videoüberwachung vorhanden, aus diesem Grund vermummen sich die Leute ja wenn sie was zünden. Somit sind sie nicht identifizierbar. Warum hätte die Polizei daher den Block stürmen sollen? Und warum hätte das Spiel abgebrochen werden sollen? Spiele werden bei einem größeren Einsatz von Pyrotechnik meist unterbrochen, hat sich die Situation dann beruhigt wird dann natürlich weitergespielt. Warum auch nicht?--Steigi1900 (Diskussion) 11:14, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ist das dein Ernst, du hast ja ein krudes Rechtsverständnis, hier wurden Straftaten bspw. gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz begangen und du hast nur im Sinn, das Spiel muss weiter gehen? Hier muss die staatliche Pflicht Straftaten konsequent zu verfolgen höher liegen als die Interessen der Fußballvereine. Was wäre denn wenn durch die Raketenbeschuss es Verletzte gegeben hätte? Ich kann deine Argumente nicht nachvollziehen, das ist auch jeden Fall kein Rechtsstaat!--14:13, 15. Aug. 2017 (CEST) (unvollständig signierter Beitrag von Marksburg Autor (Diskussion | Beiträge))
Da kommen doch auch andere Aspekte dazu: ein Sektorsturm würde eventuell gar nicht zur Ergreifung der Straftäter führen, es wären hunderte unbeteiligte Fans betroffen wegen ein paar Pyrozündern und das Vorgehen wäre nicht deeskalierend sondern die Polizei würde eine weiter Eskalation provozieren. Auch könnte eine Massenpanik ausbrechen. Das alles führt dazu, dass die Verhältnismäßigkeit eines solchen Eingriffs generell fraglich ist, vor Allem falls sich die Situation auch anders beruhigen lässt (z.B. durch eine Spielunterbrechung). Die Polizei hat in diesem Fall eben entschieden, dass ein Sektorsturm nicht verhältnismäßig ist. --MrBurns (Diskussion) 14:23, 15. Aug. 2017 (CEST)
Das waren aber teilweise versuchter Mord, was ich da im Fernsehen gesehen habe, und man kann auch die Fans im Block auffordern mit erhobenen Händen auf das Spielfeld zu gehen anschließend werden alle im Block befindlichen Personen kontrolliert bspw. auch auf Rückstände von Pyrotechnik, und die Videoaufnahmen werden ausgewertet sich einfach nur ergeben, erzeugt nur das die radikalen mutmaßlich politisch rechten Fans beim nächsten Mal noch radikaler werden!--14:29, 15. Aug. 2017 (CEST) (unvollständig signierter Beitrag von Marksburg Autor (Diskussion | Beiträge))
"Versuchter Mord" halte ich für unwahrscheinlich, dass man mit Böllern, Feuerwerksraketen und Bengalen zwar jemanden verletzen, aber kaum umbringen kann (was nicht bedeutet, dass das ganz ausgeschlossen ist, aber es ist sicher sehr unwahrscheinlich), dürfte wohl fast allen bekannt sein. Die Videoaufnahmen werden sicher ausgewertet werden und falls darauf irgendwelche mutmaßliche Straftäter erkennbar sind, ist davon auszugehen, dass gegen diese ein Verfahren eingeleitet wird. Nur dauert so eine Videoauswertung inkl. Identifizierung nicht Stunden, sondern Tage oder Wochen. --MrBurns (Diskussion) 14:33, 15. Aug. 2017 (CEST) PS: Ich hab mir Video angeschaut. Die Vorfälle sind natürlich krass, aber ich sehe hier keine Möglichkeit der Polizei zu agieren ohne die Situation noch weiter anzuheizen. Außer vielleicht mit Mitteln, die aus anderen Gründen nicht verhältnismäßig sind wie z.B. Warnschüsse. Ich glaube nämlich nicht, dass sonst irgendwer Anweisungen wie "kommen Sie mit erhobenen Händen auf das Spielfeld" gefolgt wäre. --MrBurns (Diskussion) 14:44, 15. Aug. 2017 (CEST)
Dem stimme ich zu, wenn Pyro geworfen wird funktioniert es meistens am besten, einfach das Spiel zu unterbrechen bis sich die Situation beruhigt hat. Ein Eingreifen der Polizei ist daher meist sinnlos, da es die Situation eher eskalieren lässt und daher dem wichtigstem Ziel, also der Wiederherstellung der Ordnung, widerspricht. Diese ist auch wichtiger als die Verfolgung von kleineren Straftaten. Abgesehen davon erwischt man bei einem Sektorsturm kaum die Schuldigen, weil da ein ziemliches Chaos entsteht, indem die wieder untertauchen können und das Festnehmen und Durchsuchen von mehrheitlich Unbeteiligten unverhältnismäßig wäre. Die maskierten Pyrozünder erwischt man manchmal übrigens doch per Videoüberwachung, weil sie manchmal zu blöd sind um darauf zu achten, auch beim Maskieren/Demaskieren nicht gefilmt zu werden. --MrBurns (Diskussion) 12:55, 15. Aug. 2017 (CEST)
Die Verhältnismäßigkeit muss gewahrt sein und es ist völlig praxisfremd eine vierstellige Anzahl von Leuten mit erhobenen Händen auf das Spielfeld zu bitten und dann einzeln zu durchsuchen. Was soll das bringen? Zudem ist es ohne jegliche Bedeutung ob jemand irgendwelche Spuren von Pyrotechnik an der Kleidung hat, das sagt nichts darüber aus ob die Person eine Straftat begangen hat oder nicht. Und Fans einfach mal pauschal in die politisch rechte Ecke zu verorten ist doch etwas daneben. Im Stadion finden sich in der Regel Leute aller politischer Strömungen sowie eine große Zahl unpolitischer Menschen.--Steigi1900 (Diskussion) 17:47, 15. Aug. 2017 (CEST)
Richtig, wenn neben jemandem (oder auch 2-3m entfernt) jemand eine Bengale zündet, hab ich auch Pyrospuren am Körper, ebenso wenn er von den gegnerischen Fans mit Pyro getroffen wird (die Pyro ist ja in beide Richtungen geflogen). Um festzustellen, wer die Pyro gezündet hat, müsste man wohl bei jedem eine genaue Auswertung und ein Gutachten erstellen, bei insgesamt sicher min. 2.000 Personen in beiden Fanblocks (zu Urteilen an dem Video, es könnten auch noch viel mehr sein) halte ich das für unmöglich und selbst wenn es möglich wäre, wäre es extrem teuer. Man könnte höchstens Leute festnehmen, die noch Pyro dabeihaben, aber tausende Personen kontrollieren dauert ewig und wenn einer nicht sofort aus dem Block kommt fällts nicht auf (weil es können ja nicht alle gleich runterkommen), also gibts auch die Möglichkeit, das vorher zu entsorgen. Abgesehen davon reicht der reine Besitz von Pyro nur für eine Verwaltungsstrafe, dafür ist der Aufwand sicher nicht angemessen. --MrBurns (Diskussion) 00:19, 16. Aug. 2017 (CEST)

15. August 2017[Quelltext bearbeiten]

In Wie vielen Städten und Gemeinden in Deutschland ( und Österreich) war Hitler Ehrenbürger?[Quelltext bearbeiten]

--2003:C4:C3DB:EA63:8855:5EB8:F10E:7A5C 02:02, 15. Aug. 2017 (CEST)

Dazu gibt es einen Wikipedia-Artikel: Adolf Hitler als Ehrenbürger. Die Süddeutsche Zeitung schreibt 2008 von "rund 4000 Städten" (Sarina Märschel: Lästige Vergangenheitsbewältigung. In: SZ 16. Oktober 2008), wobei möglicherweise die österreichischen Gemeinden oder andere europäische Städte, etwa in Frankreich oder die noch immer bestehende Ehrenbürgerschaft im tschechischen Landskroun (S. Michael Westerholz: Deutsche Misere mit den Ehrenbürgern In: hagalil.com, 12. Juli 2011) nicht einbezogen sind. Die Eingabe deiner Frage bei Google ergibt zahlreiche weitere Suchtreffer: gucksstu.... --2003:46:A37:8D00:E22A:82FF:FEA0:3113 02:10, 15. Aug. 2017 (CEST)
4000 Städte kommt mir extrem viel vor. Warens nicht eher 4000 Gemeinden? --MrBurns (Diskussion) 04:13, 15. Aug. 2017 (CEST)
Sarina Märschel ist bei der Süddeutschen Zeitung zweifellos gut erreichbar und freut sich ganz sicher über deine Kritik an einer ihrer Formulierungen aus dem Jahr 2008. Weil aber die Städte in Anführungszeichen stehen und kursiv ausgezeichnet sind handelt es sich hier und heute aller Wahrscheinlichkeit nach um ein Zitat aus dem in Klammern darauffolgenden Link. (Merke: Zitate darf man nicht verändern. Nie.) Im meinem Nachfolgesatz ist dann wie auch in der Fragestellung von "Gemeinden" und "Städten" die Rede. Was also hast du nun erreicht mit deinem Beitrag? (Ausser möglicherweise dem eigenen Gefühl, mal wieder etwas ausgesprochen Schlaues geschrieben zu haben?). Hat uns dein Hinweis auf eine Formulierungsschwäche einer SZ-Journalistin weitergebracht? Und wohin? Und warum? Aus der Liste der Orte im Artikel Adolf Hitler als Ehrenbürger ist bei grobem Überfliegen ablesbar, dass zumindest knapp 150 Städte diese Ehrung umsetzten. Bei aktuell etwa 2000 Städten in Deutschland müssen damals wohl auch sehr viele Gemeinden die Ehrenbürgerschaft beschlossen haben. Aber ist das nicht völlig irrelevant? Und was für eine Erkenntnis wäre mit einer genaueren Gewichtung zwischen Städten und Gemeinden verbunden? Würden wir damit eine völlig neue Sicht auf diese unselige Zeit erhalten, wie etwa durch die bekannten historisierenden Fernsehsendungen wie "Hitlers Hunde", "Hitlers Autos", "Hitlers Köchinnen", "Hitlers Zahnbürsten", "Hitlers Unterhosen"? --2003:46:A37:8D00:E22A:82FF:FEA0:3113 05:11, 15. Aug. 2017 (CEST)
Im ganzen deutschen Reich kanns schon 4000 Städte gegeben haben, ich kenne keine Zahlen dafür, aber nachdem es doch um einiges größer war als die heutige BRD (vor Allem während dem zweiten Weltkrieg), wird auch die Zahl der Städte deutlich höher gewesen sein. Für irrelevant halte ich die Frage nach Städten oder Gemeinden nicht (außer man hält auch die Ursprungsfrage für irrelevant), bei 4.000 Städten wären das wohl fast alle Städte im DR gewesen, bei 4.000 Gemeinden aber nur ein Bruchteil der Gemeinden (laut Gemeinde (Deutschland) gab es in der Nachkriegszeit allein in der BRD >24.000 Gemeinden, heute sind es wegen Gemeindezusammenlegungen nur mehr ca. 11.000, davon ca. 8.400 in der alt-BRD). --MrBurns (Diskussion) 05:34, 15. Aug. 2017 (CEST)
Da Sabine Märschel im Titel ihres Beitrages von „4000 Städten“ schreibt, im Text jedoch „4000 Städte und Gemeinden“ nennt, wäre es unredlich, den Titel allein zu zitieren, noch dazu ohne das allfällige sic. Ob der Beitrag zitierfähig ist, wäre noch gesondert zu prüfen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 07:55, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ich mag ja immer gerne den tiefen Blick in die von keinem Zweifel getrübte Selbstüberschätzung und Hybris und die sich darin spiegelnde Seelenlage der Wikipedia-Autoren, das bringt einen so schön gnadenlos auf den kargen Boden der bundesdeutschen Realität zurück, aber langsam wirds doch etwas peinlich, oder? --2003:46:A37:8D00:E22A:82FF:FEA0:3113 12:46, 15. Aug. 2017 (CEST)

Gibt es wirklich Homeschooling?[Quelltext bearbeiten]

Gibt es nachweisbar wirklich Kinder die ZuHause unterrichtet werden?.

--2003:C4:C3DB:EA63:C0E3:3391:9735:A718 03:00, 15. Aug. 2017 (CEST)

Na klar -- Iwesb (Diskussion) 03:24, 15. Aug. 2017 (CEST)
Dazu gibt es einen Wikipedia-Artikel: Schulpflicht (Deutschland). Die Welt schreibt 2015: "Ausnahmegenehmigungen gibt es etwa für Kinder, die dauerhaft krank sind und nicht am Unterricht teilnehmen können. Oder für Eltern, die aus beruflichen Gründen unterwegs sind und ihre Kinder nicht an einem Ort in die Schule schicken können. Dazu zählt etwa der Nachwuchs von Schaustellern und Zirkusleuten." (Tanja Tricarico: Warum Eltern ihre Kinder nicht in die Schule schicken. In: Die Welt, 24. Oktober 2015). Das Bildungsmagazin News4teachers, das auf die rechtlich und faktisch andere Situation in der Schweiz eingeht, schreibt über die bundesdeutsche Lage: "Obwohl ein derartiger Heimunterricht in der Bundesrepublik nicht erlaubt ist, gibt es auch deutsche Freilerner-Familien. Der Bildungswissenschaftler Tim Böder von der Universität Duisburg-Essen schätzt, dass es mehrere Hundert sind. Sie würden im Verborgenen leben oder auswandern. Für das Bundesverfassungsgericht tragen Schulverweigerer zur «Entstehung von religiös oder weltanschaulich motivierten Parallelgesellschaften» bei. Einigen Schulverweigerern wurde das Sorgerecht für ihre Kinder entzogen. Wissenschaftliche Langzeitstudien zur Entwicklung solcher Kinder gibt es jedoch kaum." (Homeschooling: Lernen ohne Schule, ohne Noten, ohne Lehrer – in Deutschland verboten. Warum eigentlich? In: News4teachers.de, 11. Oktober 2016) Die Eingabe deiner Frage bei Google ergibt zahlreiche weitere Suchtreffer: gucksstu.... --2003:46:A37:8D00:E22A:82FF:FEA0:3113 03:27, 15. Aug. 2017 (CEST)
Es gab auch den romeike asylum case. Dabei hatte sich eine Familie direkt in die USA per Asylantrag abgesetzt, weil ihnen hier für Heimunterricht Gefängnis angedroht wurde, schluderte aber wohl in USA bei der Dokumentation des Heimunterrichts, denn ein Nachweis vergleichbar des Klassenbuches muss da auch geführt werden. Andererseits erlaubt die Bundesrepublik auch genau die Zustände, mit denen die die Schulpflicht begründet. So betreibt Universelles Leben eine Schule im Marktheidenfeld, von der Journalisten quasi die Entfernung zum Geschichtsrevisionimus beim Leser/Zuschauer erfragten, nachdem sie die dort ‚vermittelten Ansichten‘ gezeigt hatten. Nachdem Scientology in Hamburg keine Schule eröffnen durfte, schickten sie die Kinder ihrer Anhänger nach Dänemark zum „wortklären“. Der Unterschied ist dabei tatsächlich nur, dass die Kinder morgens aus dem Haus gehen. Es zeigt auch, dass die Vertretung staatlichen Interesses samt Strafverfolgung käufliche Lücken besitzt. Unterdessen herrscht an den staatlichen Schulen das latente Diktat der Modeindustrie. --Hans Haase (有问题吗) 08:52, 15. Aug. 2017 (CEST)
In den USA ist Homeschooling aus den verschiedensten Gründen sehr weit verbreitet (Statistik). Wir haben dafür auch einen Artikel Hausunterricht. --Stilfehler (Diskussion) 13:33, 15. Aug. 2017 (CEST)
In der Schweiz gibt es ebenfalls Homeschooling. Nicht so verbreitet wie in der USA aber durchaus üblich. --2003:C2:CBE3:C88A:31EB:2018:2400:AF39 14:44, 15. Aug. 2017 (CEST)

Einbringung von Radioaktivität ins Meer[Quelltext bearbeiten]

Welche völkerrechtlichen Regeln hinsichtlich der Einleitung oder Deposition radioaktiver Abfälle im Meer gibt es? (Mehr oder weniger reale oder fiktive Beispiele: Dürfte Deutschland Castor-Behälter in der Tiefsee versenken? Darf Japan die 770.000 Kubikmeter tritiumhaltiges Wasser aus den Fukushima-Reaktoren ins Meer ablassen?) --80.171.163.61 09:12, 15. Aug. 2017 (CEST)

en:London Convention on the Prevention of Marine Pollution by Dumping of Wastes and Other Matter. --Rôtkæppchen₆₈ 09:17, 15. Aug. 2017 (CEST)
Meeresschutz#Schadstoffe, Abschnitt Radioaktivität. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 09:17, 15. Aug. 2017 (CEST)
Dieser Link ist unnütz. --80.171.163.61 09:43, 15. Aug. 2017 (CEST)
Danke. Im Detail ist es offenbar reichlich kompliziert. (Beispiel: Castor auf Schiff verladen und im Meer versenken ist offenbar verboten, ebenso Fässer mit Tritiumwasser. Hingegen ist das Ablassen des Wassers von Land aus durch das Übereinkommen nicht geregelt und damit wohl zulässig, obwohl die Entsorgung über Tiefseedumping unschädlicher wäre. Waren wohl Juristen am Werk...) --80.171.163.61 09:43, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ich vermute eher: nationale Interessen am Werk - mal kurz was per Rohrleitung ins Meer verklappen ist bequem, schnell und billig und sollte deshalb nicht geregelt werden. Z.B. die Besitzverhältnisse am Mars sind da doch viel dringlicher ... -- Zerolevel (Diskussion) 10:39, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ohne das Ablassen radioaktiver Abwässer ins Meer müssten viele, auch militärische Nuklearanlagen dichtmachen, unter anderem Sellafield, La Hague und einige russische und amerikanische Atomwaffenanlagen. --Rôtkæppchen₆₈ 11:04, 15. Aug. 2017 (CEST)

Zusatzfrage:

Japanische Fischer protestieren gegen die beabsichtigte Einleitung, weil sie eine Rufschädigung (oder auch eine tatsächliche radioaktive Belastung) ihrer Produkte befürchten. Die japanische Regierung argumentiert, daß lediglich knapp 4 PBq Tritium eingeleitet werden sollen, die Ozeane aber ohnehin ca. 2500 PBq Tritium überwiegend natürlicher Herkunft enthalten (vorwiegend oberflächennah in den oberen 50 m) und die geringe zusätzliche Einleitung demgegenüber vernachlässigbar ist. Der Haken an dieser Argumentation ist, daß der Tritiumgehalt der oberen Ozeanschicht bei 0,1 Bq/l liegt, der des zu entsorgenden Wassers aber annähernd 5 MBq/l, und es technisch vollkommen ausgeschlossen ist, die Einleitung entsprechend stark zu verdünnen. Daher wird es zunächst zu einem massiven Konzentrationsanstieg in den küstennahen Gewässern kommen und sich erst während der folgenden Dekaden abbauen. Sehr viel günstiger wäre es, die Einleitung großflächig zu verteilen. Das wäre technisch möglich (Vorsicht, das ist jetzt TF!), indem man bei heißem trockenem Wetter und ablandigem Wind das Wasser verdunsten und mit den Abgasen über Kraftwerksschornsteine abziehen läßt; dann regnet das Tritiumwasser erst in großen Entfernungen und unschädlichen Konzentrationen vorwiegend über dem Meer ab, die angestrebte Verdünnung und Verteilung wird erreicht. Und jetzt die Frage: Gibt es Regelungen, die die Abgabe von Tritium an die Luft in dieser Weise verbieten?

Und noch eine andere Frage: Der Sinn der London Convention ist natürlich Umweltschutz, also die Verhinderung der Verteilung schädlicher Substanzen in der Umwelt. Das Motiv für die Verklappung bzw. Einleitung des Tritiumwassers ist, daß die Reinigung, also die Extraktion des Tritium, wirtschaftlich zu aufwendig ist. Eine sinnvolle Alternative wäre eine Langfrist-Zwischenlagerung: Da die Halbwertszeit von Tritium etwas über 12 Jahren beträgt, wäre nach 120 Jahren nur noch ca. ein Promille der Ausgangsmenge vorhanden. Wäre es zulässig, diese Zwischenlagerung in Containern am Meeresgrund vorzunehmen? Die Container wären beispielsweise so ausgelegt, daß sie voraussichtlich ca. 200 Jahre dicht bleiben und in dieser Zeit keine Freisetzung in die Umwelt erfolgt. Danach werden sie aber nicht geborgen, weil sie keine schädlichen Substanzen mehr enthalten. Erlaubtes Vorgehen? --80.171.163.61 11:06, 15. Aug. 2017 (CEST)

Die UN hat das Seerechtsübereinkommen ausgehandelt. 186 Staaten, darunter Japan haben unterschrieben. Danach gehört die hohe See niemanden, aber auch niemand darf die über die erlaubten Zwecke (Verkehr, Fischfang, Forschung) hinaus nutzen. Anders ist es in der 200 Meilen Wirtschaftszone, welche viele Küstenländer je nach geologischer Lage haben. Die Wirtschaftszone ist ein wirtschaftliches Hoheitsgebiet. Japan hat diese 200 Meilen Zonen, die BRD nicht. Japan könnte also theoretisch schon innerhalb der Wirtschaftszone verklappen, da aber die Vermischung bis in die hohe See nicht ausgeschlossen ist, gibt es sicherlich Einsprüche anderer Staaten beim Internationalen Seegerichtshof und/oder auch den Widerspruch im eigenen Lande und weltweit. Mit der geschilderten Containerlösung könnte Japan möglicherweise in ihrer 200 Meilenzone weniger Einsprüche erzeugen, aber die Erde lebt. Irgendwann nach einem kleinen Seebeben liegen die Container irgendwo am Strand. --2003:75:AF11:BD00:64A7:9B5A:8C0B:753D 13:21, 15. Aug. 2017 (CEST)
Statt eines Seebebens brauchte es da wohl schon einen Vulkanausbruch. Ich persönlich würde mich trotz "Strahlenangst" mit der Containerlösung eigentlich ganz wohl fühlen, wobei man noch einen Werkstoff benötigt, der 200 Jahre Seewasser übersteht. Andere Alternative wäre kontrolliert lecken lassen: Wenn man eine Million Kubikmeter über 50 Jahre verteilt kontinuierlich austreten läßt, dann sind das ca. 55 m^3/Tag oder knapp 2,5 m^3/h - kommt mir in größerer Tiefe vertretbar vor, zumal es sehr lange dauert, bis Tiefenwasser wieder an die Oberfläche gelangt - bis dahin ist das Tritium abgeklungen. Muß ich doch mal in die Karte schauen, ob in der 200-Meilen-Zone geeignete Tiefsee vorhanden ist. Die Japaner haben übrigens eine Expertenkommission, die angeblich noch nicht entschieden hat. Unschön: Die EU verhandelt gerade ein Freihandelsabkommen mit Japan, das natürlich auch nicht-tarifäre Handelsschranken abbauen soll. Heißt übersetzt: Lebensmittel, die in Japan geltende Grenzwerte einhalten, dürfen in Europa nicht vom Handel ausgeschlossen werden. Magst 'n Sushi? --80.171.163.61 17:22, 15. Aug. 2017 (CEST)
Sushi gibt das Stichwort, keiner weiß, wie die Tierwelt und die Nahrungskette bei der dosierten Verklappung reagiert. Da wäre mir die Containerlösung auch lieber. Ich sehe da keine technische Lösung, für die Lebensdauer und Eventualitäten durch Naturkatastrophen oder Unfälle.--2003:75:AF11:BD00:64A7:9B5A:8C0B:753D 18:56, 15. Aug. 2017 (CEST)
Sushi ist gesäuerter kalter Reis, Ihr Auskunftsexperten... --93.137.190.57 20:46, 15. Aug. 2017 (CEST)
...ergänzt um weitere Zutaten wie rohen oder geräucherten Fisch, rohe Meeresfrüchte, Nori.... Ein Klumpen nasser, kalter Reis wird normalerweise nicht als "Sushi" bezeichnet.--Optimum (Diskussion) 22:12, 15. Aug. 2017 (CEST)
Roh oder nicht - Kochen wirkt nur in der Türkei gegen Radioaktivität, wie dort nach "Tschernobyl" verkündet wurde. Aber man fragt sich schon, warum es wegen der Verklappungspläne international kaum Geschrei gibt. Glaubt die europäische Fischwirtschaft etwa, sie könnten höhere Umsätze machen, wenn der Markt japanischen Fisch nicht mehr annimmt? So doof sind die Verbraucher nicht mehr: Kann ich der Konservendose denn ansehen, wo der Inhalt zu Lebzeiten gefangen wurde? Da zeige ich der Branche doch lieber insgesamt die kalte Schulter und esse glückliche Eier von deutschen Schweinen, da weiß man, was man hat. (Fipronil? Watt'n datt? Das gibt's doch gar nicht, danach wurde hier nämlich überhaupt nicht gefragt.) --78.53.149.48 00:21, 16. Aug. 2017 (CEST)

Evangelische im Saarland/Mariä Himmelfahrt[Quelltext bearbeiten]

Zweigeteilte Frage. 1. Ist Mariä Himmelfahrt im gesamten Saarland ein Feiertag oder wie in Bayern nur in Gemeinden mit mehr Katholiken als Protestanten? 2. Gibt es Gemeinden im Saarland, wo die Protestanten in der Mehrheit sind? Ich könnte mir vorstellen, dass es im westlichen Teil (Kreis Homburg) solche gibt, konnte aber nichts dazu finden. --87.178.8.54 12:22, 15. Aug. 2017 (CEST)

Zu 1. Ersteres ist der Fall. Zu 2. Kreis Homburg liegt im östlichen Salatland. Bei religiösen Mehrheitsverhältnissen muss ich leider passen. Lieben Gruss vom --Caramellus (Diskussion) 15:03, 15. Aug. 2017 (CEST)
Zu 1. Danke. Zu 2: Natürlich im östlichen, sorry, meinte das Richtige und schrieb das Falsche.--87.178.5.108 15:22, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ein Blick in die Zensusergebnisse von 2011 verrät: Die einzige Gemeinde im Saarland, in der der Anteil der Protestanten höher ist als jener der Katholiken, ist Kirkel. --j.budissin+/- 15:24, 15. Aug. 2017 (CEST)
@j.budissin: Vielen Dank! Auf den Zensus von 2011 war ich nicht gestoßen. Aber wo findet sich da die Auflistung der Religionszugehörigkeit nach Gemeinden?--87.178.5.108 15:32, 15. Aug. 2017 (CEST)
Hier. Und dann bei "Datenebene" unten links auf "Gemeinden" einstellen. --j.budissin+/- 15:53, 15. Aug. 2017 (CEST)
j.budissin: Nochmals danke! Ohne deine Anleitung hätte ich das nie gefunden...!--87.178.5.108 16:03, 15. Aug. 2017 (CEST)

Arbeit mit viel Sex[Quelltext bearbeiten]

Artificial insemination of a dairy cow.jpg

In welchem Job außer der Prostitution und der Pornobranche hat man am meisten Sex? --91.65.212.168 12:31, 15. Aug. 2017 (CEST)

Früher in der Seefahrt, da arbeitete man mit Sextanten! -- Unfugsbeseitiger (Diskussion) 12:34, 15. Aug. 2017 (CEST)
Heute eher Barkeeper. Im Normalbetrieb haste am Tag mehrmals Sex on the Beach. -- Iwesb (Diskussion) 12:51, 15. Aug. 2017 (CEST)
Als Geheimagent. --DWI (Diskussion) 12:52, 15. Aug. 2017 (CEST)
Als gelangweilter User, der solche Fragen stellt, vermutlich nicht. SCNR. @DWI danke für erl.--87.178.8.54 12:58, 15. Aug. 2017 (CEST)
..aber vielleicht als Kondomtester bei Stiftung Warentest.--2003:75:AF11:BD00:64A7:9B5A:8C0B:753D 14:14, 15. Aug. 2017 (CEST)
Reiseleiter. --2A02:1206:45B4:3BC0:1192:61D1:78AA:9EFC 14:21, 15. Aug. 2017 (CEST)
Als Besamungstechniker. Benutzerkennung: 43067 14:24, 15. Aug. 2017 (CEST)
Vergesst die Mathematiker nicht! --89.0.162.167 14:29, 15. Aug. 2017 (CEST)
Mathematiker...Geheimagent...wer kann da schon so genau unterscheiden? --Optimum (Diskussion) 15:27, 15. Aug. 2017 (CEST)
...da wäre noch der Gynäkologe, wenn einem das Sitzen vor dem Venushügel und schauen schon reicht.--2003:75:AF11:BD00:64A7:9B5A:8C0B:753D 15:55, 15. Aug. 2017 (CEST)
Chefredakteur des Focus ( „Ficken, Ficken, Ficken, und nicht mehr an den Leser denken“). --77.179.86.164 16:05, 15. Aug. 2017 (CEST)
"… und dabei an den Präser denken" heißt es eigentlich. -- Pemu (Diskussion) 19:56, 15. Aug. 2017 (CEST)

Als Tauch- und/oder Skilehrer würde ich mal sagen. --93.137.190.57 20:12, 15. Aug. 2017 (CEST)

Groupies wollen Stars. --Hans Haase (有问题吗) 20:17, 15. Aug. 2017 (CEST)
Kurschatten, Animateur, Rockstar. --Rôtkæppchen₆₈ 23:35, 15. Aug. 2017 (CEST)

Falls der Fragesteller damit irgendwelche Hoffnungen verbinden sollte: Der Beruf allein macht dich sexuell nicht attraktiver. --Jossi (Diskussion) 12:57, 16. Aug. 2017 (CEST)

Na ja, wenn er viel Kohle verdient, macht ihn das schon attraktiver, ggf. auch nur für eine geplante Scheidung. --79.232.201.221 16:49, 16. Aug. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. DWI (Diskussion) 12:52, 15. Aug. 2017 (CEST)

Befürwortung der Unabhängigkeit des kurdischen Teils der Türkei bei Wählern deutscher Parteien[Quelltext bearbeiten]

Mahlzeit,

wie hoch ist die Befürwortung der Unabhängigkeit des kurdischen Teils der Türkei bei der jeweiligen Wählerschaft deutscher Parteien? MfG 80.187.103.78 13:39, 15. Aug. 2017 (CEST) 

Ich glaube auch hier kaum, dass es dazu Zahlen gibt. --j.budissin+/- 13:56, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ich glaube dagegen, dass dies 80-90 Prozent der Wähler der jeweiligen Parteien völlig egal ist oder sie dazu keine explizite Meinung haben. Von daher kann man das auch nicht wirklich beantworten, selbst wenn man Zahlen hätte von den Interessierten. --Hachinger62 (Diskussion) 15:53, 15. Aug. 2017 (CEST)
Wenn Du das wirklich wissen willst, gibst Du eine repräsentative Umfrage bei einem Demoskopieinstitut in Auftrag. Dann bekommst Du eine nicht repräsentative Umfrage unter 1000 Festnetzanschlussinhabern. --Rôtkæppchen₆₈ 23:32, 15. Aug. 2017 (CEST)
Das es den allermeisten völlig egal ist, ist schon richtig, was die Qualität der Ergebnisse solcher Umfragen extrem niedrig macht - winzige Veränderungen der Frage haben große Auswirkungen auf das Ergebnis. Was nicht heißen muss dass es die nicht geben kann. Willst du es wirklich wissen, könntest du bei den allgemein bekannten Unternehmen nachfragen.--Antemister (Diskussion) 10:31, 16. Aug. 2017 (CEST)

Produzieren Pflanzen Materie ?[Quelltext bearbeiten]

Produzieren Pflanzen bei der Photosynthese Materie aus Energie? --2003:C2:CBE3:C88A:31EB:2018:2400:AF39 14:46, 15. Aug. 2017 (CEST)

Nein. Sie produzieren Materie aus anderer Materie (CO2). --2A02:1206:45B4:3BC0:1192:61D1:78AA:9EFC 14:50, 15. Aug. 2017 (CEST)
Den Artikel lesen. --Caramellus (Diskussion) 15:19, 15. Aug. 2017 (CEST)
Mooment. Pflanzen produzieren aus CO2 und H2O komplexere Stoffe, wie z.B. Zucker. Die können unter Freisetzung von Energie verbrannt werden, Reaktionsprodukte sind dann wieder CO2 und H2O. Wegen muss da vorher also mehr Masse = Materie gewesen sein :) --Optimum (Diskussion) 15:24, 15. Aug. 2017 (CEST)
So einen ähnlichen Gedanken hatte ich auch. Bei der Photosynthese bleiben jedenfalls Art und Anzahl der Atome konstant. Wenn man aber ganz genau misst, dann haben die Produkte eine größere Masse als die Edukte (was ich persönlich aber nicht als Produktion von Materie bezeichnen würde.) --DWI (Diskussion) 15:29, 15. Aug. 2017 (CEST)
So viel (oder so wenig) wie jede andere chemische Reaktion, die Energie benoetigt (--> endotherm) ist. --Nurmalschnell (Diskussion) 15:42, 15. Aug. 2017 (CEST)
Allgemein bezeichnet man sowas als Energiespeicherung. Die Lichtenergie wird durch die Umwandlung von CO2 und Wasser in Zucker, Stärke (in diesen beiden Formen kann sie auch vom menschlichen Organismus verwertet werden) oder in Zellulose gespeichert. Da nur wenig Energie im Verhältnis zur Masse der Edukte bzw. Produkte gespeichert/freigesetzt wird, kann man das nicht als „Produktion von Materie aus Energie“ bezeichnen. --Gretarsson (Diskussion) 15:53, 15. Aug. 2017 (CEST)
O.K., die Reaktionen finden nur in der Elektronenhülle der beteiligten Stoffe statt, es sind keine Kernreaktionen. Aber wo in der Natur entsteht denn überhaupt jemals Materie aus Energie? Bei Kernfusion und -spaltung bleibt die Anzahl der Protonen und Neutronen jedenfalls konstant oder nimmt ab. --Optimum (Diskussion) 19:19, 15. Aug. 2017 (CEST)
Materie (Physik)#Entstehung von Materie. Bei welchen Kernreaktionen gehen denn Nukleonen verloren? Der Massendefekt spielt meines Wissens nicht nur bei Kernreatkionen eine Rolle sondern auch bei chemischen Reationen, allerdings auf einen wesentlich geringerem Niveau.--DWI (Diskussion) 19:35, 15. Aug. 2017 (CEST)
Paarbildung (Physik) -- Sch (Diskussion) 12:39, 16. Aug. 2017 (CEST)
Gut dann Folgefrage. Es wird also Materie in energiereichere Materie umgewandelt? --2003:C2:CBE3:C8C9:4DB1:67C8:144A:98EE 14:24, 16. Aug. 2017 (CEST)
Ja. Photosynthese hast du anscheinend noch nicht gelesen. Dort steht als allererster Satz: "...ist der Prozess zur Erzeugung von energiereichen Biomolekülen aus energieärmeren Stoffen mithilfe von Lichtenergie." Da es sich bei Biomolekülen wie bei allen Molekülen um Materie hadelt, wird somit energiereiche Materie erzeugt. --DWI (Diskussion) 14:42, 16. Aug. 2017 (CEST)

kurze Umfrage zu Untoten[Quelltext bearbeiten]

Im New Yorker las ich unlängst Folgendes: To my mother, the best evidence of this was a story she often told about her grandmother. In the spring of 1918, Luise was asleep one night in the upstairs bedroom of her farmhouse when she woke to the sound of footsteps outside. The village was deserted at that hour, her daughter and husband asleep. But she knew that shuffling gait and heavy footfall. It could only be Josef, her eldest son, home at last from the war in France. She lurched up in bed to greet him, then stopped and listened again, more intently this time. No. It wasn’t him after all. It was just his spirit come back to pay them a last visit. She lay down and shook her husband by the shoulder. “Jetzt isch de Josef gstorbe,” she told him, in her soft Black Forest dialect. “Now Josef has died.” A week later, they received word that he’d fallen at Flanders—on the same day that his ghost had passed by. Ich fand das höchst faszinierend, weil man sich ebensolches über meinen Großonkel Kurt erzählt, der ebenfalls im Krieg „geblieben“ ist - der hat, wie mir meine Großmutter versicherte, ebenfalls bei Muttern an der Tür geklopft, als/nachdem er in Stalingrad dahinschied, und das wohlgemerkt keine 20 km entfernt von Villingen, wo vorgenannter Josef nämliches anno 1918 getan haben soll. Frage in die Runde: kennt man dieses Mytholegem (Kriegstote kehren heim & klopfen an ihrer eigenen Haustür) auch jenseits des Südschwarzwalds? --77.179.86.164 16:57, 15. Aug. 2017 (CEST)

Mehr oder weniger: Ja. Google => ghosts of dead soldiers family farewell <=
Ich würde das so erklären, das die Verwandten sowieso immer an den Soldaten(sohn) denken. Kommt dann die Nachricht, "erinnern" sie sich an eine starke Präsenz genau an diesem Tag. Aus Pietät wird ihnen das niemand ausreden - und bei jedem Erzählen wird die Geschichte glatter. Ausserdem "erlaubt" diese Illusion ein anständiges Verabschieden und Gefühl der Nähe. Es gibt andere Geschichten, die sich auf diese Weise perpetuieren. GEEZER … nil nisi bene 17:49, 15. Aug. 2017 (CEST)
Da ich Leistungskurse Physik hatte und auch einige Semester Physik studiert habe, fällt es mir leicht, an solche Phänomene zu glauben. Verglichen mit der Quantenphysik ist das doch Kindergarten. --85.212.239.157 19:20, 15. Aug. 2017 (CEST)
Anders als Geezers psychologischer Ansatz liefert dein Glaube aber keine Erklärung für das Phänomen. Bei mir in der Gegend kennt man solche Geschichten auch von verschollenen Seeleuten, die (gerne in regnerischen Sturmnächten) in die Fenster ihrer Angehörigen schauen. Geoz (Diskussion) 19:44, 15. Aug. 2017 (CEST)
dass Untote herumspuken, ist ja nicht ungewöhnlich, ich meine aber einen ganz speziellen Fall: dass nämlich Soldaten, in genau dem Moment, da sie an der Front sterben, einmal (und dann nicht wieder) zuhause bei Muttern an der Türe klopfen und Mutti intuitiv merkt und verkündet, dass der Sohn tot sei. Ob Leute das nu glauben wollen oder nicht, ist mir dabei eher von sekundärem Interesse, mir gehts um den "Märchentyp" (AaTh#??). --77.179.86.164 19:55, 15. Aug. 2017 (CEST)
Naja, im Fall der verschollenen Seeleute denken die Angehörigen: "Sicher ist das genau die Nacht gewesen, in der Hein ertrunken ist." Der Unterschied zu den Soldatengeschichten ist nur, dass da (meistens) der genaue Zeitpunkt später bekannt wird, und dann denken die Angehörigen: "Das war doch genau die Nacht, in der ich so schlecht geschlafen habe und dieses Klopfen gehört habe. Meint ihr nicht?" Übrigens seltsam, dass alle diese Soldaten nachts gefallen zu sein scheinen. Geoz (Diskussion) 20:19, 15. Aug. 2017 (CEST)
P.S.: Da nach Märchentypen gefragt wurde: Vor Urzeiten habe ich mal was von Wladimir Jakowlewitsch Propp gelesen. Unser Personenartikel zu Propp und der zu Zaubermärchen ist leider nicht sehr gehaltvoll, aber wenn ich mich recht erinnere, kommt da das Element "Toter klopft zum Zeitpunkt seines eigenen Todes an die eigene Haustür" nicht vor. Geoz (Diskussion) 22:13, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ich hab solche Geschichten in meiner Heimat - im nördlichen Niederösterreich - gelegentlich erzählt bekommen. --Niki.L (Diskussion) 23:43, 15. Aug. 2017 (CEST)
Diese Überlieferungen dürften häufig sein, da sie vielfach eigenen Wahrnehmungen entsprechen. Diese Art Abschied tritt nämlich nicht nur bei gewaltsamen, sondern auch bei natürlichen Todesfällen auf. Der Haken daran ist: An dieses Erlebnis erinnert man sich regelmäßig immer nach dem Erhalt der echten, nicht übernatürlichen Todesnachricht. Und das bedeutet letztlich, daß es sich um falsche Erinnerungen handelt. Das Gegenteil nachzuweisen würde erfordern, daß solche Wahrnehmungen vor dem Erhalt der Todesnachricht zweifelsfrei dokumentiert vorliegen und dann der Anteil der "Treffer" signifikant höher als der der Fehlalarme ist. Jeder Einheitsführer kennt das Problem, daß ein Untergebener vor einem Gefechtseinsatz Todesahnungen äußerst. Er darf ihn dann unter keinen Umständen vom Einsatz freistellen, denn dann kann er ihn nie wieder einsetzen. Aber nach dem - überlebten - Einsatz wird er ihn auf jeden Fall auf seine "Spökenkiekerei" ansprechen und ihm damit dauerhaft solche Flausen abgewöhnen - die Erfahrung zeigt, daß Soldaten mit Todesahnung keine höheren Verlustraten als die Optimistischen haben. Das läßt sich statistisch durch Auswertung von Feldpostbriefen belegen. --78.53.149.48 01:00, 16. Aug. 2017 (CEST)
--Rôtkæppchen₆₈ 01:35, 16. Aug. 2017 (CEST)
Bei Feldpostbriefen von Gefallenen wäre ich skeptisch. Aber das Geisterphänomen ist doch Recht einfach. Da wird für die Heimkehr des Soldaten gebetet, sich Sorgen gemacht. Oft vor dem Schlafen. Also wird häufig von ihm geträumt. Wer in der Nacht plötzlich aufwacht, fühlt ja oft ein Nachhallen der Träume. Mitunter ist auch einfach morgens die Erinnerung an den Traum für einen kurzen Moment sehr real. Wenn dann Wochen später die Todesnachricht kommt, mag der- oder diejenige nicht mehr genau wissen, wann der Traum war und davon ausgehen, dass er zum 'richtigen' Zeitpunkt stattfand. Der Mensch sucht ja bekanntlich gleichsam immer nach Zusammenhängen. So wurde es zumindest früher erklärt. Es hat den Vorteil, dass jeder schon ähnliches erlebt hat. Ein Vokabeltest z.B., bei dem genau die 'schwierigen' Vokabeln abgefragt wurden, wie im Traum. --Namensknappheit (Diskussion) 05:08, 16. Aug. 2017 (CEST)
Ich tu das auch weiter noch als Zufall ab, auch, als ich vor unlängst den merklich unüblich starken Drang verspürte, einen befreundeten Kollegen anrufen zu müssen, der im Krankenhaus lag. Mein Anruf kam dort an, als der Stationsarzt ihn gerade für tot erklärte.--2003:75:AF10:D400:9C03:4FB9:1163:A2C9 07:59, 16. Aug. 2017 (CEST)
Es geht nicht um Zufall. Zufall ist, wenn zwei Ereignisse in zeitlichem Zusammenhang stattfinden, ohne daß zwischen beiden ein Kausalzusammenhang besteht. Zufälle gibt es natürlich. Ob das Zusammentreffen zufällig ist, läßt sich auch ohne tieferes Wissen um mögliche innere Zusammenhänge statistisch klären, indem getestet wird, ob die Ereignisse überzufällig häufig in zeitlichem Zusammenhang auftreten (vorausgesetzt, daß solche Ereignisse dafür überhaupt häufig genug auftreten). Der Erklärungsansatz ist aber, daß es überhaupt keine zwei Ereignisse gegeben hat, sondern nur eines: Das Erhalten der Todesnachricht. Dieses Ereignis hat dann eine falsche Erinnerung an eine vorhergehende übernatürliche Wahrnehmung, nämlich das angebliche "Anklopfen" des Verstorbenen, produziert, das in Wahrheit nicht stattgefunden hat: Hätte man die Frau, die diese Schritte gehört haben und ihrem Mann "Der Josef ist tot" gesagt haben will, vor dem Erhalt der Nachricht nach diesem Vorfall gefragt, dann hätte sie davon nichts gewußt, keine Erinnerung an eine solche Wahrnehmung gehabt, eben, weil es nicht stattgefunden hatte - hat sie sich nur im nachhinein eingebildet. Zufall bzw. Selektive Wahrnehmung ist etwas vollkommen anderes: Das läge beispielsweise vor, wen sie alle vier Wochen oder so Todesahnungen/-kunde gehabt und das jeweils immer wieder vergessen hätte, wenn es keine Bestätigung gab oder ein neues Lebenszeichen eintraf, sich aber selektiv an die letzte derartige Wahrnehmung - und nur! die - erinnerte, wenn tatsächlich die Todesnachricht eintraf. Man kann, wie (hoffentlich) jeder Richter bei Zeugenvernehmungen weiß, sich auf seine Erinnerungen eben nur bedingt verlassen. Aus eigener Erfahrung: Ich wurde mal Zeuge einer Verkehrsunfallflucht (nur Sachschaden) und hatte mir das Kennzeichen gemerkt. Der Fahrer wurde ermittelt, es kam zum Prozeß, ich war als Zeuge geladen und sagte aus. Bei der Verhandlung stellte sich auch heraus, daß der Vorgang auch tatsächlich stattgefunden hatte - der Angeklagte war auch mehr oder weniger geständig bzw. trug Ausreden vor und wurde verurteilt - aber sich der Unfall doch einigermaßen anders abgespielt hatte als in meiner Erinnerung, und eigentlich halte ich mich für selbstkritisch und skeptisch und bin sicher nicht der typische "Knallzeuge" (dreht sich um, weil er gehört hat, wie hinter ihm zwei Autos zusammengerasselt sind, und schildert dann im Prozeß in allen Einzelheiten, wie er den Unfall und das vorherige Verhalten der Beteiligten ganz genau "gesehen" hat - solche Zeugen stört oft nicht einmal, daß sie zugleich auf die Frage nach ihrem genauen Standort zum Unfallzeitpunkt angeben, daß sie nach dem Knall erst um die Mauer, hinter der sie standen und die ihre Sicht verdeckte, herumlaufen mußten - die sehen da keinen Widerspruch. Subjektiv lügen die auch nicht; die sind von dem, was sie aussagen, felsenfest überzeugt). Man macht sich - unbewußt - seine Erinnerungen eben zurecht, damit man ein stimmiges Weltbild hat. An sich sind "unmögliche" bzw. "übernatürliche" Wahrnehmungen nämlich ziemlich häufig (Beispiel, mir auch passiert: Man sieht bei ungünstigen Sichtverhältnissen in gewisser Entfernung eine unbekannte Person, plötzlich ist sie verschwunden. Das kann in der Realität gar nicht sein: Entweder war da wirklich jemand, dann muß der/die Betreffende da auch noch irgendwo sein, oder die Wahrnehmung war falsch, man hat irrig sonstwas für einen Menschen gehalten, aber "erst da, dann weg" ist unmöglich), aber diese vielen Wahrnehmungslücken und logischen Widersprüche zieht sich das Bewußtsein eben kontinuierlich zu einem plausiblen Gesamtbild glatt. (Zaubertricks leben von der unvollkommenen Wahrnehmung der Zuschauer.) --78.53.149.48 14:44, 16. Aug. 2017 (CEST)
Was ich beschrieb, ist ja auch Zufall. Ich habe nur erklärt, warum in solcher Situation solche Zufälle häufig genug vorkommen, um als 'rätselhafte Erscheinung' wahrgenommen zu werden. (Und auf den Drang zur Erklärung Zusammenhänge zu bilden hingewiesen.) --Namensknappheit (Diskussion) 11:14, 16. Aug. 2017 (CEST)
Ich wollte dir nicht auf die Zehen treten, kein Widerspruch.--79.232.201.221 12:22, 16. Aug. 2017 (CEST)
Die Geschichten mit Soldaten die sich zum Todeszeitpunkt "abgemeldet" haben oder ähnliches gibt es zu mindestens tausenden in Deutschland. Ich kenne alleine vier oder fünf direkt aus dem Bekanntenkreis oder Verwandschaft. Die werden auch nicht als Gruselgeschichten oder zum Schmunzeln erzählt sondern mit vollem Ernst und Überzeugung der Beteiligten das dies so passiert ist. --2003:C2:CBE3:C8C9:4DB1:67C8:144A:98EE 14:21, 16. Aug. 2017 (CEST)
Ganz recht. Und genau das ist erklärungsbedürftig. ("Die Seele des Toten hat seinen Liebsten einen letzten Gruß geschickt" o. ä. ist natürlich auch eine Erklärung, aber naturwissenschaftlich betrachtet nicht so richtig überzeugend.) Eine psychologische Erklärung ist u. a. deswegen wichtig und interessant, weil solche "Wahrnehmungen" religionsbegründend sind: Wer könnte denn an der Existenz eines allmächtigen Gottes zweifeln, wenn er sein gegenwärtiges Wirken selbst am eigenen Leibe erfahren hat? In einer von Göttern, Engeln und unsterblichen Seelen bevölkerten Welt ist ein solches Erlebnis schließlich vollkommen normal, in einer religiösen Gesellschaft auch sozial akzeptiert. (Probleme treten auf, wenn Menschen aus anderen Kulturen durch ihre "normalen" religiös bedingten Verhaltensweisen Irritationen auslösen und deswegen in die Psychiatrie eingeliefert werden - zum Beispiel Jesiden passiert das nicht so selten.) --78.53.149.48 15:10, 16. Aug. 2017 (CEST)

Pileolus - wie hält er auf dem Kopf ?[Quelltext bearbeiten]

Wie wird der Pileolus am Kopf befestigt? Der Artikel gibt darüber keine Auskunft. Wenn man das Foto von Papst Paul VI. im Artikel betrachtet kann man eigentlich kein Vertrauen in ein möglicherweise halterloses Tragen haben. --93.104.73.193 19:26, 15. Aug. 2017 (CEST)

Funktionieren die nicht wie Saugnäpfe? SCNR Geoz (Diskussion) 19:48, 15. Aug. 2017 (CEST)
Hmm, vielleicht wie ein Pümpel in manchen Comics ? --93.104.73.193 19:57, 15. Aug. 2017 (CEST)
Er hält nicht: [6]. Grüße Dumbox (Diskussion) 19:52, 15. Aug. 2017 (CEST)

Er wird manchmal auch mit einer Haarnadel am Haar befestigt, sofern solches in ausreichender Menge vorhanden ist. Gesehen bei einem Bischof. --Sr. F (Diskussion) 21:31, 15. Aug. 2017 (CEST)

Da fällt mir die Geschichte ein wo das Käppchen am toten Bischof auch immer weg rutschte. Nach entnervenden Versuchen sagte der Bestatter: "Nun ist Schluss mit der Pietät, nun wird genagelt!" --2003:75:AF11:BD00:B4D5:7B41:60D:3AF6 22:38, 15. Aug. 2017 (CEST)
Auch bei der Kippa gibt es ähnliche Probleme.
Mal von der Anwendung her: Die meisten Pileolus-Träger bewegen sich ja langsam und würdevoll im Innern von Gebäuden (= a priori Pileolus-geeignet). Bilder von rennenden oder hüpfenden Päpsten/Kardinälen sind relativ selten. GEEZER … nil nisi bene 08:02, 16. Aug. 2017 (CEST)
Der Pileolus wurde aber gerade wegen der Zugluft eingeführt – weil es den Herren mit natürlicher oder künstlicher Tonsur da oben immer etwas kühl war. --Rôtkæppchen₆₈ 09:01, 16. Aug. 2017 (CEST)
Das sollte in den Artikel.
Der Satz:
  • Da in der katholischen Kirche der Papst als Stellvertreter Christi gilt, ist es auch Brauch, bei seiner Begrüßung den Pileolus abzunehmen.
Ist nicht eindeutig. seiner = wer? Jesus oder der Papst? Wer nimmt wem den P. ab? Findet man ein Bild davon? GEEZER … nil nisi bene 09:07, 16. Aug. 2017 (CEST)
„Seiner“ bezieht sich auf „Stellvertreter Christi“, bei dessen Begrüßung nimmt man, so man einen hat, den eigenen Pileolus ab. Ein Bild womöglich hier [7] Zur Eingangsfrage, die bleiben einfach so auf dem Kopf liegen. Eine Zeitlang habe ich Bilder mit im Wind davonfliegenden Pileoli der jeweiligen Päpste gesammelt.--Turris Davidica (Diskussion) 11:46, 16. Aug. 2017 (CEST)
Jetzt wird es spannend: Wird das als gottgegeben hingenommen und ein Ersatz-P. montiert oder hechtet Pabst/Bischof/Schweizergardist da hinterher? Benutzerkennung: 43067 16:28, 16. Aug. 2017 (CEST)

sterbliche Überreste[Quelltext bearbeiten]

Warum heisst es in der Zeitung immer "sterbliche Überreste", wenn es um Leichen oder Leichenteile geht? Ich kann mit diesem Begriff überhaupt nichts anfangen. Wieso sind die sterblich? Heisst sterblich nicht: fähig zu sterben? --85.212.239.157 19:26, 15. Aug. 2017 (CEST)

vielleicht hilft Thomas Laqueur: The Work of the Dead: A Cultural History of Mortal Remains, Princeton UP 2015, ISBN 978 0 691 15778 8, in der aktuellen LRB von Marina Warner rezensiert. --77.179.86.164 19:30, 15. Aug. 2017 (CEST)
(nach BK) Es geht um den organischen Körper, den Teil seiner Existenz, der tatsächlich mal gelebt hat und sterblich war, im Gegensatz zu seinem Geld auffem Konto, seinem Auto, seinen Büchern, seinen Klamotten oder den sonstigen nicht-sterblichen oder sogar unsterblichen Überresten seiner Existenz, wobei letztgenannte zu hinterlassen den meisten nicht vergönnt ist (alledings dürfte früher die Seele zu den unsterblichen Überresten gezählt worden sein, und die soll ja ein jeder haben). --Gretarsson (Diskussion) 19:36, 15. Aug. 2017 (CEST)
P.S. Wenn ich’s recht bedenke, könnte „sterbliche Überreste“ tasächlich vor allem als Pendant zur unsterblichen Seele gedacht sein... --Gretarsson (Diskussion) 19:39, 15. Aug. 2017 (CEST)
+1.--Bluemel1 (Diskussion) 21:50, 15. Aug. 2017 (CEST)

(MultiBK)::Nein. Sterblich bedeutet nicht "fähig zu sterben", sondern "dazu bestimmt, zu sterben" und in diesem Zsh. bedeutet es, was der Verwesung/Vergänglichkeit, dem natürlichen Zerfallsprozess unterworfen ist, also die Leichen von ehemaligen Lebewesen, so wie irgendwann dein Körper und meiner. Vermutlich wird die Formulierung aus religiöser Tradition in Abhebung von den "unsterblichen" Überresten gebraucht, die, je nach Glauben, von den verwesenden toten Körpern unabhängig sind, vulgo Seele.--87.178.5.108 19:41, 15. Aug. 2017 (CEST)

Ah! das hat z.T. oben schon Gretarsson gesagt, als ich noch mit BK kämpfte.--87.178.5.108 19:43, 15. Aug. 2017 (CEST)

Wie würdest Du spätestens den Anblick eines Flugzeugabsturzes beschreiben, wenn die gefundenen Körper der Leute die darin waren nicht mehr am Stück sind? --Hans Haase (有问题吗) 19:57, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ähh, pardon? Wo ist der Kontext? Vielleicht bin ich zu blöd, um ihn zu verstehen.--87.178.5.108 19:59, 15. Aug. 2017 (CEST)
Kurz um: Es ist dabei die Rede von dem was physikalisch vom Körper des verstorbenen übrig geblieben ist. Unabhängig, ob er über Nacht im Bett verendet ist oder bei der Arbeit in den laufenden Fleischwolf oder Schredder gestürzt ist. --Hans Haase (有问题吗) 20:03, 15. Aug. 2017 (CEST)
(BK)Genau. Der Flugzeugabsturz und die evtl. verteilten Leichenteile ändern nichts daran, dass hier sterbliche Überreste vorhanden sind. Vielleicht kann der Fragesteller nochmal schreiben, ob seine Frage beantwortet ist und ob er eine Erweiterung auf Opfer eines Flugzeugabsturzes im Kontext notwendig findet und ob die Frage hier auf erledigt gestellt werden kann.--87.178.5.108 20:12, 15. Aug. 2017 (CEST)
Unausgesprochen schwingt dabei immer der tröstliche Umstand mit, dass der Verstorbene auch eine unsterbliche Komponente hatte, die durch seinen Tod nicht beeinträchtigt wird. Außerdem klingt das besser, als wenn man schreiben würde: "Seine schimmlige Leiche wurde in seine Heimatstadt überführt."--Optimum (Diskussion) 20:16, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ob das nun das Optimum des zu Sagenden war, lasse ich dahingestellt, Optimum. Leichen schimmeln übrigens nicht. Den Fragesteller habe ich auf seiner Disk gefragt, mal sehen ob er antwortet oder ob das nur eine Beschäftigungstherapie für Auskunftler war.--87.178.5.108 20:19, 15. Aug. 2017 (CEST)

Unter einer Leiche versteht man ja üblicherweise den zumindest weitestgehend vollständigen Körper eines verstorbenen Menschen relativ kurz nach seinem Tod. Ist der vollständige Körper durch fortgeschrittene Verwesung oder durch die Umstände des Todes nicht mehr vorhanden, kann man eigentlich nicht mehr von einer Leiche sprechen, da wird das dann eben mit "sterbliche Überreste" umschrieben.--Steigi1900 (Diskussion) 20:25, 15. Aug. 2017 (CEST)

2011 war ein gutes Jahr: Auch hier und hier lesen. Natürlich impliziert sterbliche, dass da 'was unsterblich ist.
Das hier war dann die Quintessenz. GEEZER … nil nisi bene 20:38, 15. Aug. 2017 (CEST)
Der Fragesteller 85 etc. schreibt hier nicht mehr und reagiert auch nicht auf Ansprache auf seiner Disk. Ich denke, hier wollte jemand die Automatismen der Auskunft austesten - erfolgreich! Applaus. Wir sollten das jetzt beenden, um den Troll nicht noch mehr zu füttern. Ich bin jedenfalls raus. Schönen Abend!--87.178.5.108 20:44, 15. Aug. 2017 (CEST)
Sicherlich kann man daraus nun herleiten dass es da auch was Unsterbliches geben müsste. Meiner Ansicht nach ist es trotzdem lediglich eine Formulierung, die sich irgendwann etabliert hat um das zu definieren was man aufgrund der äußeren Umstände nicht mehr als Leiche bezeichnen kann. Aber wer an irgendwas Unsterbliches glaubt soll das von mir aus gerne tun. Bin nun ebenfalls raus.--Steigi1900 (Diskussion) 20:51, 15. Aug. 2017 (CEST)

Die Hülle ist sterblich, die Seele ist unsterblich.--Bluemel1 (Diskussion) 21:50, 15. Aug. 2017 (CEST)

Ich würde sagen ich bin sterblich, aber dass ein Arm, ein Leichenteil, sterblich sein soll? Das ist doch irgendwie absurd. Ein Arm oder ein Knochen ist höchstens verrottbar, aber auch dieses Adjektiv ist überflüssig. "Die Leichenteile wurden in die Hauptstadt gebracht" sagt doch alles klar aus. Wer von Überresten sprechen will, kann ja auch sagen "Seine Überreste wurden in die Hauptstadt gebracht". Oder "was von ihm übrig ist..." --85.212.239.157 22:08, 15. Aug. 2017 (CEST)

Die unsterblichen Überreste wurde eben nicht in die Hauptstadt gebracht. Du hast rein gar nichts begriffen :) --2A02:1206:45B4:3BC0:1192:61D1:78AA:9EFC 22:40, 15. Aug. 2017 (CEST)
Der Duden macht klar, dass hinter "sterblich" eine bestimmte Denke (poetisch, religiös) steht. In einem Laborbericht würde es nicht vorkommen. Da verwendet man keine Floskeln sondern sagt konkret, worum es sich handelt. Eine Zeitung sollte es nur verwenden, wenn es um eine wirklich religiöse Person geht oder wenn man romantisieren will. Dasselbe gilt für eine Enzyklopädie. GEEZER … nil nisi bene 07:50, 16. Aug. 2017 (CEST)
Mit "vergängliche Überreste" könnte ich mich schon eher anfreunden. --85.212.235.136 10:57, 16. Aug. 2017 (CEST)
Wie schon oben mehrfach angedeutet ist "sterbliche Überreste" eine feststehende Redewendung, bei der das Aufdröseln nicht unbedingt weiterführt. Das Konzept der Pietät mag manchem fremd sein, es ist aber eine Form von Höflichkeit und Respekt gegenüber dem Toten und den Angehörigen. Dabei wird z.B. vermieden, extra darauf hinzuweisen, dass die Leiche des Verstorbenen nun in Verwesung übergeht. Das kann durchaus auch in einer Enzyklopädie sinnvoll sein, wenn über die Beisetzung eines Herrschers berichtet wird o.ä. --Optimum (Diskussion) 09:26, 16. Aug. 2017 (CEST)
Komm' jez ! "Überreste" ist pietätvoll? "Mein Beileid, Frau Koslowski? Wann werden denn die Überreste ihres Mannes offiziell beseitigt?" GEEZER … nil nisi bene 13:20, 16. Aug. 2017 (CEST)
->Schluchtz<- Keiner liest, was ich schreibe... Zusammenhängende Redewendung? (Weglassen oder Austauschen einzelner Wörter verändert den Sinn.) Und Trost für Frau Koslowski, weil unsterblicher Anteil ihres Mannes noch da ist? Dass der Pathologe in der Gerichtsmedizin nicht getröstet werden muss, ist ja auch klar. --Optimum (Diskussion) 14:00, 16. Aug. 2017 (CEST)
Wieso haben Floskeln in unsinnigem Deutsch etwas mit Respekt vor eine Leiche zu tun? --85.212.235.136 10:57, 16. Aug. 2017 (CEST)

Wobei schon noch interessant wäre, etwas zur Etymologie des hier speziell verwendeten „sterblich“ zu erfahren. Vielleicht mag einer der Spezialisten? --= (Diskussion) 10:19, 16. Aug. 2017 (CEST)

Wenn ich diese Grafik richtig interpretiere, ist das ein dummer Ausdruck aus der Neuzeit, der wahrscheinlich erst durch Zeitungen entstanden ist. --85.212.235.136 11:06, 16. Aug. 2017 (CEST)

Warum zieht sich hier keiner ueber Überreste auf? Was ist an einem Ueberrest so viel besser als an einem Rest...? --Nurmalschnell (Diskussion) 11:17, 16. Aug. 2017 (CEST)
Weiß man nicht. Allerdings stolperte ich gerade in einem ganz anderen Zusammenhang über Kotschei den Unsterblichen; dessen "Besonderheit" beruht darauf, dass "er durch die Tatsache, dass er seine Seele außerhalb seines Körpers aufbewahrt, sehr schwer zu töten ist." Anders herum betrachtet: gerade weil er nur seine sterblichen Anteile durch die Gegend marodiert, ist er "unsterblich". Hm! --77.179.4.238 12:48, 16. Aug. 2017 (CEST)
Troll oder nicht: Die Frage ist schon deswegen gut, weil die Mehrheit der Antworten (trotz bereits gegebener richtiger Erklärung) massives Unwissen erkennen läßt. Die "sterblichen Überreste" sind im zugehörigen Weltbild der tote Leichnam, ganz gleich in welchem Zustand, ob "am Stück" oder gehäckselt. Er steht zum zugehörigen Menschen im gleichen Verhältnis wie die Bananenschale zum Fruchtkörper - der unwesentliche Rest. In diesem Weltbild ist der Mensch unsterblich und besteht im wesentlichen aus seiner unsterblichen Seele; der materielle Körper ist ein vergängliches (=sterbliches) Mäntelchen, das sie bloß vorübergehend verpaßt kriegt, um mit der materiellen Welt interagieren und Sünden begehen, z. B. sich vermehren, zu können. Der respektvolle Umgang mit Leichen ist insofern eigentlich ein bißchen widersinnig und wohl nur der Vorstellung geschuldet, daß der Mensch das Privileg genießt, am Jüngsten Tag seinem Schöpfer nicht als körperlosen Seele, sondern "im Fleische" gegenübertreten zu dürfen, denn ihm ist die Auferstehung von den Toten und das Ewige Leben verheißen; daran zu glauben bekennt er vor der gesamten Gemeinde. Und ohne diesen Glauben an die Heiligkeit des Leibes, der der Tempel der Seele ist, hätte schließlich der ganze Hokuspokus (="Hoc est corpus meus") des Abendmahls doch auch gar keinen Sinn: Kommunion bedeutet die wahrhafte physische Aufnahme von Blut und Fleisch des Herrn, der ungläubige Thomas mußte sich durch die Berührung des auferstandenen Leichnam des Gekreuzigten von dessen wirklicher und wahrhaftiger Anwesenheit überzeugen, Bild und Ton alleine reichten ihm nicht (woher kannte der eigentlich die Lügenpresse in Funk und Fernsehen?). (Ja, natürlich ist die Kommunion Kannibalismus - das ist schließlich keine Ernährungsform, sondern eine magische Handlung, die die Kräfte des Verzehrten den Essern zukommen lassen soll - genau das wollen die Christen: Teil haben an der physischen Gegenwart des Herrn.) --78.53.149.48 16:00, 16. Aug. 2017 (CEST)
Amid these wrecks of earthly glory and cherished hope: where unfailing still, "the dayspring from on high visits" reviving nature, is laid to rest the little that could die of Devereux Plantagenet Cockburn...
wobei - fun fact - im NT überhaupt gar nie die Rede davon ist, dass der ungläubige Thomas tatsächlich im Corpus Christi herumgepult hat. Wobei man aber offenbar schon sehr gut Griechisch können muss, um das wirklich beurtielen zu können, meint Herr Kermode. --77.179.4.238 16:08, 16. Aug. 2017 (CEST)
Was ich jetzt noch nicht ganz verstehe: du sagst, der Körper wäre nur das unwichtige Mäntelchen. Später schreibst du, dass es ein Privileg sei, vor dem Herrn einen Körper zu haben. Das ist doch irgendwie ein Widerspruch? Und ausgerechnet auch noch vor Gott braucht man dann wieder eine Hülle? --85.212.235.136 16:51, 16. Aug. 2017 (CEST)

Blut in einer Leiche[Quelltext bearbeiten]

Seit Tagen werden Teile einer Toten in Hamburg gefunden. Bisher elf mal. Das Zerstückeln muss doch eine riesige Sauerei verursacht haben (sorry für die Formulierung). Frage deshalb: Irgendwann müsste das Blut doch fest werden, oder bleibt es für immer flüssig? Wir haben den Artikel Hämostase, aber den versteht sowieso nur ein Mediziner. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 23:53, 15. Aug. 2017 (CEST)

Man kann auf diverse Arten die Gerinnung verhindern, aber wenn es um Sauereien beim Zerteilen von Leichen geht, könnte man das Blut auch ganz einfach mit Wasser verdünnen bzw. wegwaschen und so die Gerinnung durch starke Verdünnung des Blutes verunmöglichen. Der Täter hat offenbar die Leichenteile konsequent in/an Gewässern abgelegt, aber ob der dabei konkret daran gedacht hat, so die Blutgerinnung verhindern zu wollen, läßt sich schwer sagen. Kurzversion zur Hämostase: Das ist, wenn feste Blutbestandteile - vor allem Blutplättchen - mit aktivierten Klebefäden zusammengebappt werden. (Die Einleitung zum Artikel Hämostase ist wahrlich beschämend ...) --84.62.230.16 00:56, 16. Aug. 2017 (CEST)
Kommt auf den Zeitpunkt des Zerstückelns an.Liegt die Leiche länger, ist das Blut gestockt. Ansonsten eine große Badewanne und kaltes Wasser. --Heletz (Diskussion) 07:37, 16. Aug. 2017 (CEST)
Hätte ich so ein Vorhaben, würde ich es in der Badewanne machen - mit Wasser und 2 Flaschen Detergentien drin. Hinterher .... aber wir wollen den Leuten hier ja keine Ideen geben. GEEZER … nil nisi bene 07:53, 16. Aug. 2017 (CEST)

@Nightflyer, was genau ist die eigentliche Frage? Ist sie tatsächlich: "Wie und wo zerteile ich eine Leiche möglichst ohne 'Sauerei'?" (Muss man hier eher nicht besprechen.) Oder ist die Frage viel eher: "Wie lange ist das Blut in einer Leiche flüssig?" VG --Apraphul Disk WP:SNZ 07:52, 16. Aug. 2017 (CEST)

Anleitungen wie man es macht (oder eben nicht) erhält man jede Nacht frei Haus, wenn Privatsender und auch ZDFinfo massenhaft effekthaschende Dokus "Anwälte der Toten", "Killer Couples", "Chronologie des Grauens", "Medical Detectives", uswusf.) über echte begangene Verbrechen und deren Aufklärung senden. Dazu braucht es die Auskunft nicht. Benutzerkennung: 43067 08:05, 16. Aug. 2017 (CEST)

Fü die Details: Jäger fragen. Die zerlegen auch große Säugetiere mit allen einhergehenden Problemen und können sicher detailliert Auskunft geben. -- southpark 09:13, 16. Aug. 2017 (CEST)

Die machen das in der Regel aber in einer Wildkammer, die ausspülbar ist. Und wenn man es geschickt macht, ist die Angelegenheit sogar relativ unblutig. Geschickt heißt: Möglichst beim Aufbrechen keine Organe verletzen, damit unter anderem das Fleisch nicht mit Keimen aus dem Verdauungssysten kontaminiert wird. Aber das Zerwirken eines Tieres zwecks Fleichgewinnung und das Zerstückeln einer Leiche sind zwei grundverschiedene Aufgabenstellungen und Herangehensweisen. Benutzerkennung: 43067 09:22, 16. Aug. 2017 (CEST)
Nicht unbedingt. --188.107.142.5 11:19, 16. Aug. 2017 (CEST)
Von italienischen Filmen der späten 70er habe ich gelernt, dass die da nicht zimperlich sind... --Magnus (Diskussion) 11:27, 16. Aug. 2017 (CEST)
Der Jäger bricht das Wild fast immer gleich im Wald auf. Das vorhandene Blut fließt dabei extrem schnell ab. Beim Zerkleinern des Wilds tritt kaum noch Blut aus. Das literweise Blut durch die Gegend spritzt gibt es nur im Film. Interessante Doku dazu ist übrigens "The Iceman Tapes" auf Youtube. Der war ein Profikiller der anscheinend hundert oder mehr Leute umgebracht hat und die Leichen hat verschwinden lassen. --2003:C2:CBE3:C8C9:4DB1:67C8:144A:98EE 14:16, 16. Aug. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Nightflyer (Diskussion) 12:50, 16. Aug. 2017 (CEST)

Singt der da "Wikipedia"?[Quelltext bearbeiten]

[https://www.youtube.com/watch?v=nIka2mtWwgg etwa bei 2:20}. Ich finde auf Lyrics-Seiten zwar prinzipiell den Text, aber auf den einschlägigen Seiten scheint mir die ganze Strophe zu fehlen. -- southpark 09:23, 16. Aug. 2017 (CEST)

Singt da überhaupt jemand...? GEEZER … nil nisi bene 09:44, 16. Aug. 2017 (CEST)
Das hast du nun davon, dass die Beatles mit Helter Skelter den Hard Rock (Proto-Metal) erfunden haben :-P Geoz (Diskussion) 12:56, 16. Aug. 2017 (CEST)</small
Ist doch zum wach werden gar nicht schlecht ;-) Bei [8] steht an dieser Stelle „Dagon media“. -- HilberTraum (d, m) 09:51, 16. Aug. 2017 (CEST)

16. August 2017[Quelltext bearbeiten]

Vömels wundern sich: Kulturseite Seite c4 15, August 2017[Quelltext bearbeiten]

Wir wundern uns, dass auf Ihrer Kulturseite, betr. Ausstellungen unsere Ausstellung , die am 8. September eröffnet wird ,unsere Galerie nicht erwähnt wird. Am 10. ). feiern wir den 8o Geburtstag von Dorothee Bouchard, die schon mit grossem Erfolg in der Galerie Schmela ausgestellt hat Die Ausstellung wird anlässlich der CD open von 18-22 Uhr geöffnet sein und am Samstag den9.9. von 12-20 Uhr. Gerne schicken wir einen Katalog zu, wenn Sie uns eine Adresse angeben wollen. Wir sind seit über 50 Jahren mit Manfred Droste befreundet und werden uns an ihn wenden, wenn wir keine hilfreiche Antwort erhalten. Mit freundlichen Grüsse Dorothee Vömel

Edwin und Dorothee Vömel--80.132.134.70 10:29, 16. Aug. 2017 (CEST)

Auf welchen Artikel bezieht sich das überhaupt? -- Quotengrote (D|B) 10:34, 16. Aug. 2017 (CEST)
Mal wieder mit einem langjährigen Freund zu quatschen, ist eine sehr gute Idee! --84.136.34.11 10:53, 16. Aug. 2017 (CEST)
Da die Wikipedia die Seitenzahlen am 15. Januar 2001 abgeschafft hat, tippe ich auf eine Zeitung. --= (Diskussion) 11:54, 16. Aug. 2017 (CEST)
Das ist natürlich ein Irrläufer. Aber die Galerie Vömel hat eine interessante Gründungsgeschichte. Von ihrer Website: "Im Herbst 1922 trat der gelernte Buchhändler Alex Vömel in die Düsseldorfer Galerie Flechtheim ein,zunächst als Geschäftsführer,später als Teilhaber und seit 1933 als Inhaber der Galerie,die er dann unter dem Namen Alex Vömel weiter führte." Ohne jede weitere Erklärung. --Aalfons (Diskussion) 11:56, 16. Aug. 2017 (CEST)
Man darf Alfred Flechtheim und Alex Vömel auch verlinken. ;-) --= (Diskussion) 11:58, 16. Aug. 2017 (CEST)
WP:SM. Und auch die Forschungsliteratur zu Vömels Arisierungsprojekt. --Aalfons (Diskussion 12:01, 16. Aug. 2017 (CEST)
Besagter Manfred Droste ist Mitherausgeber der Rheinischen Post, an diese Zeitung geht wohl die Schelte.--79.232.201.221 12:07, 16. Aug. 2017 (CEST)
Manfred Drostes Droste-Verlag ist auch 1933 gegründet worden, aber offenbar als Expansion des bisherigen Geschäftes. Unser Artikel ist in den Details echt interessant. Der Buchverlag hat sich dann um die Aufarbeitung der Nazi-Zeit verdient gemacht. Droste ist Mitherausgeber der Rheinischen Post, weil die Familie mal ihr Druckhaus in den Zeitungsverlag eingebracht hat, steht im Artikel über die Rheinische Pest, wie sie umgangssprachlich bei uns hieß. --Aalfons (Diskussion) 12:29, 16. Aug. 2017 (CEST)
Übrigens: Dorothee Bouchard, sicherlich relevant. --Aalfons (Diskussion) 12:32, 16. Aug. 2017 (CEST)
Leute, die sich bei einer Zeitung melden und gleich damit drohen, sich beim persönlich bekannten Herausgeber zu beschweren, wenn man ihrem Wunsch nicht nachkommt – diese Art Leute schätze ich ganz besonders. --Jossi (Diskussion) 13:06, 16. Aug. 2017 (CEST)
Könnten wir mal festhalten, dass wir einen digitalen nicht zertifizierten Text haben, den eine IP 80.132.134.70 hier einstellt und über dessen Authentizität wir nicht das Geringste wissen. Natürlich kann man Spekulieren und man kann auch öffentlich Spekulieren, aber das sollte man dann auch dazu schreiben, wenn man nichts weiss und nur mehr oder weniger begründete Vermutungen anstellt. Das Kontaktformular (falls es das gibt) der Rheinischen Post, wenn das denn der eigentliche Adressat gewesen sein sollte, mit dem Eingabefeld der Wikipedia-Auskunft zu verwechseln bedarf schon einer gewissen Blindheit, oder? Für mich ist hier nichts sicher. --2003:46:A37:8D00:E22A:82FF:FEA0:3113 16:44, 16. Aug. 2017 (CEST) Nachtrag: Nachgesehen, es gibt 4 Formulare für Mails an Print- und Online-Redaktion, Chefredakteur und Leserbriefe: guckstu. --2003:46:A37:8D00:E22A:82FF:FEA0:3113 16:53, 16. Aug. 2017 (CEST)

Hecke[Quelltext bearbeiten]

angenommen die Hecke von Nachbar A steht 30cm von der Grenze entfernt und wächst 10cm über die Grenze hinaus, Nachbar B möchte an der Grenze einen Zaun bauen, ist Nachbar A verpflichtet die Hecke bis zur Grenze zurückzuschneiden? --87.156.223.218 12:37, 16. Aug. 2017 (CEST)

Wieso angenommen? Gibt's die Hecke oder nicht? Und bist du Nachbar A oder B? Erzähl ruhig die ganze Geschichte! --Aalfons (Diskussion) 12:43, 16. Aug. 2017 (CEST)
Das Nachbarschaftsrecht unterscheidet sich in den einzelnen Bundesländern, aber es ist logisch, dass die Grenze eine Grenze ist die auch von Hecken zu beachten ist. In BW müsste die Hecke sogar einen Grenzabstand wahren im Betrag den sie höher als 150 cm ist.--79.232.201.221 12:48, 16. Aug. 2017 (CEST)
nach [9] ist meines Wissens ein Rückschnitt nur zulässig wenn eine Beeinträchtigung vorliegt --87.156.223.218 12:54, 16. Aug. 2017 (CEST)
Wenn die Hecke den Nachbarn daran hindert, einen Zaun an seiner Grundstücksgrenze zu errichten, ist die Beeinträchtigung doch gegeben. --Jossi (Diskussion) 13:22, 16. Aug. 2017 (CEST)
Alles was auf dein Grundstück ragt, darfst du ernten bzw. zurechtstutzen. Du darfst das aber nicht so machen, dass die Pflanze dadurch so geschädigt wird, dass sie abstirbt. --Schaffnerlos (Diskussion) 13:59, 16. Aug. 2017 (CEST) — EDIT: Das bezieht sich auf österreichisches Recht, sorry für das Missverständnis. --Schaffnerlos (Diskussion) 14:12, 16. Aug. 2017 (CEST)
"Falls Ihr Nachbar sich aber durch bestimmte Äste gestört fühlt, darf er sie nicht eigenmächtig abschneiden oder kürzen. Er muss Ihnen zuvor eine Frist nennen und erst wenn diese verstreicht, darf er eigenmächtig Kürzungen vornehmen. Falls keine Fristnennung erfolgt und dennoch Äste gekürzt oder beschnitten werden, so ist sein Handeln Sachbeschädigung." Hier ist ein kleiner Überblick der Grenzabstands-Regelungen in verschiedenen deutschen Bundesländern, falls der Fragesteller sich nicht mehr melden sollte. --Neitram  14:02, 16. Aug. 2017 (CEST)
Ergänzend, der Grenzabstand ist (zumindest in NRW) übrigens nicht der Abstand von den Stämmen der Hecke zur Grenze, sondern der Abstand von der Seite der Hecke zur Grenze. [10] --Neitram  14:10, 16. Aug. 2017 (CEST)
Nochmals ergänzend, hier steht mehr zum Überwuchs von Hecken über die Grenze. --Neitram  14:20, 16. Aug. 2017 (CEST)
Und wenn die Hecke an der Grenze zwischen zwei Bundesländern steht? Welche Grenzabstandsregelungen werden dann angewandt? --= (Diskussion) 14:25, 16. Aug. 2017 (CEST)
Die unterschiedliche Ermittlung des Grenzabstands bei Hecken in den einzelnen Bundesländern ist schon bemerkenswert:
  • im Saarland (Nachbarrechtsgesetz § 50): Der Abstand wird von der Mitte des Baumstammes, des Strauches, der Hecke oder des Rebstockes bis zur Grenzlinie gemessen, und zwar an der Stelle, an der die Pflanze aus dem Boden austritt,
  • in Nordrhein-Westfalen (Nachbarrechtsgesetz § 46): Der Abstand wird von der Mitte des Baumstammes, des Strauches oder des Rebstockes waagerecht und rechtwinklig zur Grenze gemessen, und zwar an der Stelle, an der der Baum, der Strauch oder der Rebstock aus dem Boden austritt. Bei Hecken ist von der Seitenfläche aus zu messen.
Wobei das jetzt den redundanten Teil der Frage (die 30 cm Grenzabstand) betrifft. Der für die Antwort wichtige Teil (die 10 cm Überhang) werden in § 910 BGB behandelt.
--Pp.paul.4 (Diskussion) 14:39, 16. Aug. 2017 (CEST)
Das Saarland und NRW haben allerdings keine gemeinsame Grenze. --Aalfons (Diskussion) 15:33, 16. Aug. 2017 (CEST)
Gibt's keine Ständige Vertretung in Saarbrücken? Ich dachte, die gäbe es in allen Landeshauptstädten, und dann damit natürlich auch eine NRW-Grenze in allen Ländern zwinker . Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 16:37, 16. Aug. 2017 (CEST)

tagesschau Moderatorin[Quelltext bearbeiten]

wer ist die tagesschau Moderatorin aus diesem Interview hier

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/airberlin-konkurrenten-101.html

--217.230.49.150 15:54, 16. Aug. 2017 (CEST)

Martje Freese. (vgl. hier) --2003:46:A37:8D00:E22A:82FF:FEA0:3113 16:32, 16. Aug. 2017 (CEST)

Nachgeordneter Geschäftsbereich[Quelltext bearbeiten]

Wie ist ein Nachgeordneter Geschäftsbereich definiert?--Sanandros (Diskussion) 17:01, 16. Aug. 2017 (CEST)

Hast du die Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien dazu schon befragt? --2003:46:A37:8D00:E22A:82FF:FEA0:3113 17:10, 16. Aug. 2017 (CEST)