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Inhaltsverzeichnis

16. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Kohl, Kanzler der Einheit[Quelltext bearbeiten]

Die Titulierung konnte sich heute zigmal hören, wobei ich mich schon immer frage wieso man immer behauptet, die Einheit sei Kohls Verdienst. Die war doch bei der damaligen Weltlage nach dem Fall der Mauer und der zerfallenden Sowjetunion eigentlich unausweichlich (vllt. nicht schon 1990, sondern 1992 oder 1993) Jetzt bin ich aber zu jung, um diese Zeit aktiv miterlebt zu haben, noch habe ich mich näher damit beschäftigt. Was war damals Kohls Verdienst?--Antemister (Diskussion) 23:23, 16. Jun. 2017 (CEST)

Meiner Erinnerung nach gab es starke Zweifel in der CDU gegen eine solch schnelle Vereinigung. Die SPD-Führung ging sogar noch weiter, und lehnte diese unter Lafontaine ab, Vogel lavierte herum, obwohl er als Exbürgermeister Westberlins eigentlich hätte voranschreiten müssen. Erst nach der Wahl im März 90 schwenkte man dann auf die Lini, welche Kohl schon viel früher energisch vorantrieb. Darum ist trotz aller Kritik an seinem sonstigen Wirken dieser Titel wohl nicht nur auf die Amtszeit bezogen, sondern auf die Amtsführung. Die Weltlage war keinesfalls so eindeutig. Kohl schaffte es aber, mit allen vier Führern der Alliierten ein solch gutes Verhältnis zu führen, daß er bei Skepsis und Widerstände überwand. Es hätten auch viele eine Lösung für die DDR wie für andere Ostblockstaaten akzeptiert, also der Formel seit 1974, eine Nation, zwei Staaten. Im Übrigen war auch Kohl trotz seiner Herkunft vom Rhein immer einer der Poltiker, welcher sich wirklich für Berlin einsetzten, nicht nur an Feiertagen.Oliver S.Y. (Diskussion) 23:33, 16. Jun. 2017 (CEST)
(BK)Ich wuerde ihn als Beschleuniger der Einheit ansehen. Gleichzeitig als Unterdruecker der demokratischen Kreativitaet der Buergerrechtsbewegungen und Idealisten, die die Wende in der DDR als Aufbruch zu etwas Neuem ansahen, waehrend er das Ganze nur als Schritt auf dem Weg zur Wiederherstellung der staatlichen Einheit Deutschlands ansah und das Thema letztlich auf nationalen Patriotismus und wirtschaftlichen Umbau reduziert hat. Man merkt, ich war nicht der groesste Kohl-Fan. Sein wirkliches echtes Verdienst in meinen Augen ist hingegen, dass er gleichzeitig ueberzeigter Europaer war - von ihm und einigen anderen EU-Staatenlenkern damals koennten sich manche der heutigen in dieser Hinsicht einiges abschneiden. -- 109.13.155.179 23:36, 16. Jun. 2017 (CEST)
(2BK) Das ist sicher eine Frage, die die Auskunft sprengt. Letztlich geht es ja gar um Geschichtsphilosophie, ob "große Männer" oder der Lauf der Dinge. Konkret war es damals so: Man konnte auf die Option einer gutnachbarlichen Zwei-Staaten-Lösung setzen (Lafontaine et al.) oder die Einheit forcieren. Zwei Staaten mit dem vagen Fernziel einer Vereinigung kamen damals Vielen (auch mir) recht einsichtig vor: Man hatte sich auseinandergelebt, aber die Vorstellung eines befreundeten anderen deutschen Staats jenseits des überwundenen Eisernen Vorhangs war doch nett. Kohl erkannte (oder pokerte auf) die Chance einer Wiedervereinigung (für viele aus meiner Generation fast ein Anachronismus!) und schickte die Milliarden lieber an Russland als an die DDR, die er damit hätte retten können. Wie's so ist: Die Geschichte gibt ihm Recht. Grüße Dumbox (Diskussion) 23:41, 16. Jun. 2017 (CEST)
(BK)Kohl war der Mann, der gerade Kanzler war, als die Einheit stattfand. Was man ihm zugute halten kann ist sein schnelles Handeln und gute Verhandlungen. Manche Gruppierungen in der DDR wollten nämlich am sozialistischen Staat weiterbauen, in Unkenntnis der finanziellen Situation des Staates. SPD und Grüne waren vorher gegen eine Wiedervereinigung und konnten sich nicht so schnell um 180° drehen. Frankreich und Großbritannien war ein wiedervereinigtes "Groß"-Deutschland eher suspekt (Margret Thatcher:"Ich habe die Deutschen so lieb, dass ich mir zwei deutsche Staaten wünsche.") Als Gorbatschow 1991 entmachtet wurde (und aus anderen Gründen), schloss sich das Fenster für eine schnelle Wiedervereinigung. --Optimum (Diskussion) 23:46, 16. Jun. 2017 (CEST)-
(BK) Kurz gesagt: Keiner. Vor allem M. Thatcher hat gegen den Anchluß der DDR an die BRD opponiert, doch die DDR-Bürger waren von Kohl´s Versprechen von "blühenden Landschaften" derart fasziniert, daß sie bei der letzten Volkskammerwahl für dessen Steigbügelhalter Lothar de Maizière stimmten. Dieses Ergebnis war im gleichen Maße überraschend wie enttäuschend, denn damals gab es in der DDR interressante und durchaus fruchtbare Diskussionen um einen möglichen "Dritten Weg". Seither nahm der Turbokapitalismus seinen Lauf und den hält bekanntlich weder Ochs noch Esel auf. --Sakra (Diskussion) 23:49, 16. Jun. 2017 (CEST)
(BK) Nuja, Kohl ist schon deshalb „Kanzler der Einheit“, weil sie unter seiner Kanzlerschaft vollzogen wurde. Ob und wie sehr er sie wirklich (von Anfang an) wollte, ist da beinahe zweitrangig (ganz davon abgesehen, dass ich darüber auch nicht viel sagen kann). Und die Weltlage war in jeden Fall günstig. Würde die DDR heute noch als Satellit Russlands existieren, wäre eine Wiedervereinigung ganz sicher nicht so leicht zu bekommen, wie sie es damals war, trotz des Endes des Kommunismus’ (schon die präsowjetische Zeit hat ja gezeigt, dass es für die Formierung von Machtblöcken mit schwer verträglichen geopolitischen Interessen keine ideologischen Gegensätze braucht). Kohl und Genscher mussten seinerzeit vor allem die Westallierten, weniger die USA, aber insbesondere Frankreich überzeugen. Die Sowjetunion war damals vollauf mit ihrem eigenen Zerfall beschäftigt... --Gretarsson (Diskussion) 23:51, 16. Jun. 2017 (CEST)
Eine DDR, mit offener Grenze zur BRD, der vollen Wucht der wirtschaftlichen Verwerfungen der Systemtransformation in Osteuropa ausgesetzt, von westdeutschen Investoren aufgekauft, die wäre doch binnen weniger Jahre durch Abwanderung ausgeblutet (was zu verhindern ja Zweck der Mauer war). So meine Vorstellung. Dachte man in der Politik wirklich, das wäre verhinderbar gewesen?Antemister (Diskussion) 23:59, 16. Jun. 2017 (CEST)
(Nach BK) Kohl? Ein Mann, der unsere Souveränität sofort wieder aufgegeben hat, um sich einer Brüsseler Diktatur zu unterwerfen? Ein Mann, der nicht mal versucht hat, Deutschland zu einem freien, gerechten, innen wie außen geeinten, souveränen und weltweit bedeutsamen und mächtigen Land zu machen, das deutsche Volk zu einen, sondern sich total anderen unterworfen hat, der Wirtschaft vollkommen freien Lauf gelassen hat, die Industrie der DDR verschachert und zerstört hat, und der nicht von einem gerechten, sozialen Aufbau des Landes gehalten hat. Und sich dann auch noch "christlich" nennt. Die CDU sollte sich eigentlich Konservativ-Wirtschaftsliberale Partei nennen. Es gab bedeutsamere Staatsmänner: Bismarck, Ebert, Brandt, Schmidt ... (und auch unsere Kaiser wie z. B. Otto den Großen, Friedrich Barbarossa, Wilhelm I. und Wilhelm II.) --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:08, 17. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaub, hier hat niemand was davon gesagt, dass Kohl in seiner Laufbahn alles richtig gemacht hätte (ist eh nicht möglich) oder dass er die wichtigste Person der deutschen Geschichte sei... --Gretarsson (Diskussion) 00:38, 17. Jun. 2017 (CEST)
Die Nachrufe heben drei Aspekte hervor: Eine Akzeptanz von Seiten Frankreichs wurde durch die persönliche Beziehung Kohl - Mitterand erleichtert und wirkte als Gegengewicht auf die erheblichen Vorbehalte Thatchers. Eine Akzeptanz durch die UdSSR wurde durch die persönliche Beziehung Kohl - Gorbatschow erleichtert. Kern war wohl, dass Gorbatschow Mitte Juli 1990 (und in seiner Partei weitgehend isoliert) aus der Anerkennung einer künftigen vollen Souveränität Deutschlands auch das Recht der Bündniswahl ableitete und damit den von Kohl hart vertretenen Weg Deutschlands in die NATO öffnete. (Das hat Gorbi so ziemlich alles gekostet, was er in Russland verlieren konnte.) Die durchgehend harte Linie Kohls für eine Wiedervereinigung Deutschlands in diesem historisch günstigen Moment einerseits mit der Perspektive Europa und NATO gegenüber dem Westen und andererseits dem Erfolg, die UdSSR sicherheitspolitisch über den Tisch gezogen zu haben (gegenüber dem Osten, was ja bis heute zu einem ungelösten zentralen Spannungsmoment in Europa führt) und damit die Voraussetzungen für eine Lösung bei den Zwei-plus-Vier-Gesprächen und die Basis für den Einigungsvertrag zu schaffen, sowie die (im Grunde völlig unverständlich) hohe Akzeptanz durch die eroberte DDR-Bevölkerung bei der Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 begründen die etwas euphorisierte Bezeichnung "Kanzler der Einheit". Er konnte einfach gegen erhebliche Widerstände seine Politik durchsetzen – ebenso wie Adenauer seit 1949 mit der Durchsetzung der Westbindung, die eine deutsche Teilung unumgänglich machte und Brandt seit 1969 mit der Entspannungspolitik und den Ostverträgen, die eine Option auf den historischen Prozess von 1989/1990 eröffnet haben. Dass Kohl wie kein anderer zuvor durch sein Verhalten in der Spendenaffäre das Amt des Bundeskanzlers und den Rechtsstaatsgedanken beschädigt hat steht auf einem anderen Blatt der Geschichte. Aber jetzt ist Birne aus und da gehört sich de mortuis nil nisi bene dicendum est. --2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 04:32, 17. Jun. 2017 (CEST) Ergänzung: "gegen erhebliche Widerstände" --62.226.233.197 13:34, 17. Jun. 2017 (CEST)
Wobei ich nie verstanden habe, wieso Gorbatschow nichts gefordert hat. Er hätte sagen können: Vereinigung nur bei einem bündisfreien neutralen Deutschland, und ich vermute das hätte funktioniert. --2.246.122.56 13:36, 17. Jun. 2017 (CEST)
Ja, wahrscheinlich versteht das niemand und mit Schwäche allein ist es in meinen Augen sicher nicht zu erklären. Auf der Pressekonferenz in Schelesnowodsk am 16. Juli 1990 sagt er: „Wir haben Realpolitik gemacht“. Wie es scheint ist die Entscheidung aber nicht in Arkhyz gefallen sondern schon in der Zeit zuvor, spätestens Ende Mai 1990 während seines Besuchs in Washington. Dieses „Die Einheit abgerungen in der Datscha und beim Spaziergang in Strickjacke zum Zelentschuk “ als „Das Wunder vom Kaukasus“ ist bei genauerem Hinsehen ein alberner Mythos, eine Irritations-Show, und auch der Ort wird heute noch von Russland mythologisiert. Insgesamt ein Punkt der Historie, der wohl für immer dunkel bleiben wird. Und dabei ist es eine der ganz zentralen Entscheidungen, die bis heute die sicherheitspolitische Struktur Europas stark belastet. --2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 15:42, 17. Jun. 2017 (CEST)
Was?! Also der Beitrag von 4:32 Uhr war wirklich gut, aber warum du zustimmst, dass ein neutrales Deutschland eine realistische Forderung Gorbatschows hätte gewesen sein können, ist mir rätselhaft. Die Deutsche Einheit zum Preis der Neutralität hatte bereits Stalin angeboten. Adenauer (und die Westalliierten) schlug(en) aus. Warum hätte(n) Kohl (und die Westalliierten), nach 40 Jahren NATO-Integration, dem plötzlich zustimmen sollen? Äußerst unrealistisch. --Gretarsson (Diskussion) 03:26, 18. Jun. 2017 (CEST)
Mein "Ja" ist da vielleicht nicht präzise genug. Es bezog sich mehr daruf "wieso Gorbatschow nichts gefordert hat" und das war ja die einzige (und letzte) Situation, in der die UdSSR (für den Preis der schon weitgehend und Tag für Tag noch mehr vom Westen eroberten DDR) ihre sicherheitspolitischen Vorstellungen in einer zukünftigen europäischen Raumordnung hätte durchsetzen und festklopfen können. Und genau da liegt ja, wie wir heute sehen, das Versagen. Die Absprachen und Verhandlungsergebnisse blieben so diffus, dass die NATO kaltlächelnd die Interessen des heutigen Russlands ignorieren kann und alle Beteiligten auf unterschiedlichen Interpretationen beharren können. Die Logik Gorbatschows, dass souveräne Staaten über ihre Bündnisse selbst entscheiden müssen in allen Ehren. Aber er hätte voraussehen können, dass die Warschauer-Pakt-Staaten ebenfalls als souveräne Staaten dies auch für sich beanspruchen werden und sich teils zur NATO hinwenden werden, dass es eine NATO-Osterweiterung geben wird, obwohl die zu diesem Zeitpunkt im Sinne der heutigen Strukturen noch kein konkreter Verhandlungsgegenstand (im Sinne von diesbezüglichen Vertragsverhandlungen) war. Es wurden da keine klaren Regeln vereinbart, keine eindeutigen Verträge geschlossen und dieses Versagen führt heute zu so einem Mist wie dem Georgienkrieg oder der Krim-Annektion. Und das war ein Interesse der UdSSR, bzw. hätte es sein müssen, und nicht des Westens. Dass der Westen da gerne nebulös blieb liegt auf der Hand. In diesem Kontext hätte Gorbi also vielleicht auch pokern müssen, erstmal auf einer Neutralität Deutschlands bestehen mit der Option, bei einem die UdSSR befriedigenden Sicherheitskonzept den NATO-Beitritt zuzulassen. Das hat er in Washington aber versemmelt, denn hinter seine Haltung dort konnte er ja nicht mehr zurück. An einigen Punkten liefen ja dann tatsächlich auch ähnliche Lösungen, z.B. bei den Übergangsregelungen. Und Gorbi hätte klar sein müssen, dass er mit diesem Verhandlungsergebnis gegen seine eigene Seilschaft nicht mehr lange Einfluss haben wird. Dass die Verwaltungen seine Politik vielfältig boykottierten und seine Politik vor dem Scheitern, mindestens aber auf der Kippe stand, dürfte ihm zu diesem Zeitpunkt bereits klar gewesen sein. Er hatte also im Grunde über sich selbst hinauszudenken. Und da hat er den kommenden möglichen und erwartbaren Schrecken (obwohl ihm der imperiale Charakter der NATO geläufig gewesen sein dürfte) nicht ins Auge geblickt. --2003:46:A0C:4400:E22A:82FF:FEA0:3113 04:43, 19. Jun. 2017 (CEST)


Die deutsche Wiedervereinigung war nicht unausweichlich. Die Geschichte hätte auch eine beväölkerungsmäßig "ausgeblutete" DDR und eine BRD erzeugen können, mit jeweils eigener Geschichte. Es gab in der alte BRD AFAIK genug Stimmen, die eben keine Wiedervereinigung wollten, u. a. einen Herrn Grass.

Sakra +1 - auf den Punkt, bis auf "seither". Beginn war das sogenannte "Wettrüsten", ab ca. 1980er auf allen Ebenen, mit Geld, welches ohne entsprechende Wirtschaftskraft gedruckt wurde, aber den "Osten" - mit anderem Geldverständnis - wirtschaftlich in die Knie zwang, da kein Handel mehr möglich war.--Wikiseidank (Diskussion) 08:26, 17. Jun. 2017 (CEST)
Sorry, sachlich ist die Darstellung der zeitlichen Abfolge und Wirkung von Sakra so nicht ganz richtig. Die Volkskammerwahl 1990 fand am 8. März 1990 statt. Die zum geflügelten Wort gewordenen „blühenden Landschaften“ stammen aus einer Fernseh-Ansprache am 1. Juli 1990 aus Anlass des Inkrafttretens der Wirtschafts- und Währungsunion mit der DDR. Das vollständige Zitat lautet: „Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln. (....) Es wird niemandem schlechter gehen als zuvor, dafür vielen besser.“ Diese Formulierung wirkte also erst vier Monate nach der Volkskammerwahl. Die vollmundigen Seifenblasen-Versprechungen an die eroberte DDR-Bevölkerung fanden zunächst mit anderen Formulierungen statt. --62.226.233.197 13:18, 17. Jun. 2017 (CEST) (hier auch als 2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 unterwegs)
Ronald Reagan hatte gegen die Sowjetunion atomar in den Overkill gerüstet. Michail Gorbatschew hätte keinen guten Schachzug getan, dieses Spiel seiner betonköpfigen Vorgänger weiterzutreiben. Ein paar Lorbeeren blieben dabei für Deutschland übrig. --Hans Haase (有问题吗) 08:38, 17. Jun. 2017 (CEST)
Einige hätten gerne geschichtsvergessen, dass die DDR-Bürger durch Kohl in die Wiedervereinigung gelockt worden wären. Es war ganz anders. "Kommt die D-Mark, bleiben wir hier, kommt sie nicht, gehn wir zu ihr" – wer heute sagt, dass das damals nicht ernstzunehmen gewesen wäre, muss das erste Halbjahr 1990 bis zur Währungsunion komplett durchgeschlafen haben. Eine ausgeblutete DDR hätte neben der BRD weiterbestehen können? Eine Ansicht, die nur dazu dient, der Frage auszuweichen, ob nicht die Grenzen wieder hätten geschlossen und dort wieder hätte geschossen werden müssen. Kohls Optimismus haben CDU & Co. die Volkskammerwahlen gewinnen lassen statt der SPD, aber die Ost-SPD war genauso auf Kurs Wiedervereinigung wie die Ost-CDU & Co., und zwar anders als Lafontaine, der damit zur Niederlage der Ost-SPD beigetragen hat. --Aalfons (Diskussion) 11:42, 17. Jun. 2017 (CEST)
In den 90ern erzählten sich die Leute im Rhein-Neckar-Kreis, dass Kohl eine Affäre hat. Aber war das schon Maike oder war das Beatrice Herbold?. --2.246.122.56 12:44, 17. Jun. 2017 (CEST)
"Ein Mann, der unsere Souveränität sofort wieder aufgegeben hat, um sich einer Brüsseler Diktatur zu unterwerfen?" bei einem derartig dämlichen Statement von Universal-Interessierter wird mir übel! Wie kann man sich nur auf eine derartig naive Weise outen, von der politischen Struktur der EU absolut keie Ahnung zu haben. Weder die EU bzw. Brüssel alleine machen die Gesetze, sie werden lediglich dort verabschiedet, nachdem alle Mitgliedstaaten der EU an ihrer Formung und Ausarbeitung in den verschiedenen Instanzen der EU entscheident mitgearbeitet haben.
Helmut Kohl war neben Mitterand, Adenauer, de Galle und andere ein entscheidender Förderer des grundlegenden Gedankens des Konstruktes EU, nämlich nach den bitteren und blutigen Lehren der Geschichte den Weg zur Überwindung der Nationalstaaten in Europa einzuschlagen und voranzutreiben. Ein bedeutender Verdienst! Und in Punkto Einheit hat er zusammen mit seinem verhandlungsgeschickten Aussenminister Hans Dietrich Genscher die Gunst der Stunde erkannt und den Weg zur deutschen Einheit tatkräftig beschritten. Ein weiterer bleibender Verdienst. Aber wie jedem üblich gab es es eben auch bei Kohl noch andere Seiten; siehe Parteispendenaffäre und das unrealistische Versprechen, innerhalb von wenigen Jahren aus der DDR eine blühende Landschft zu machen. Letzters wollten aber die Bewohner der sowjetischen Zohne damals gerne hören und glauben, obwohl ihenen eigentlich aus der täglichen Erfahrung hätte bekannt sein müssen, in welchem erbärmlichen Zustand ihre DDR war. Allein schon ein einziger total verwilderter großer Garten braucht bei begrenzten Arbeiteinsatzmöglichkeiten und finanziellen Mitteln oft schon Jahre, bis er wieder überall prächtig blüht! Und dann ein ganzes Land .... Aber sei es drum, die Leute brauchen solche Sprüche, und wenn sie dazu beigetragen haben, die Einheit Deutschland unblutig herbeizuverhandel, um so besser. -- Muck (Diskussion) 16:14, 17. Jun. 2017 (CEST)
Naja, ehrlich gesagt würde ich auch die Kommissare gerne direkt und persönlich wählen und abwählen können. Die Kontrolle durch die Abgeordneten ist mir bei so viel Macht zu wenig. --2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 16:27, 17. Jun. 2017 (CEST)
Mal ganz doof gefragt: Welche Regierung wird direkt durch das Volk gewählt? --Rôtkæppchen₆₈ 16:56, 17. Jun. 2017 (CEST)
Präsidentielles Regierungssystem, z.B. Trump. Trifft es zwar nicht genau, weil der Präsident sich sein Kabinett zusammenstellt, aber von der Konzeption her sehe ich Nähe. --2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 17:38, 17. Jun. 2017 (CEST)
Bei dem letzten Ergebnis und überhaupt (siehe Artikel Präsidentielles Regierungssystem - was für eine umwerfende Alternative!! -- Muck (Diskussion) 17:49, 17. Jun. 2017 (CEST)
(BK)Der US-Präsident wird von den Wahlleuten gewählt, nicht direkt vom Volk. Seine Regierung stellt er eigenverantwortlich zusammen, muss aber jeden einzelnen Minister vom Senat bestätigen lassen. --Rôtkæppchen₆₈ 17:55, 17. Jun. 2017 (CEST)
Ja, richtig, aber du meine Güte, was soll diese Fliegenbeinzählerei? Dann nimm halt Macron... Ich habe das Gefühl, dass es dir nicht um die Sache geht, zumindest nicht sehr konstruktiv. Meine Relativierungen ("Nähe") magst du nicht verstehen oder? --2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 18:16, 17. Jun. 2017 (CEST)
Macron ist Staatspräsident, kein Ministerpräsident und auch nicht Mitglied irgendeiner Regierung. --Rôtkæppchen₆₈ 18:19, 17. Jun. 2017 (CEST)
Mir geht es darum, zu zeigen, dass Deine Forderung nach einer Direktwahl der Mitglieder der Kommission genannten Regierung vollständig realitätsfern und ohne Beispiel ist. Du bestätigst das selbst, weil es Dir nicht gelingt ein Beispiel zu nennen und wirfst mir dann Fliegenbeinzählerei vor. Es ist schön, dass Du selbst merkst, wie unrealistisch und präzedenzlos Deine Forderung ist. --Rôtkæppchen₆₈ 18:25, 17. Jun. 2017 (CEST)
Und was folgt daraus? Was zeigst du denn? Ich schreibe einen Wunsch in der Möglichkeitsform. Du schreibst über Umwege: Das wird nicht möglich sein, sowas gibt es auch garnicht, vollständig realitätsfern, du kannst ja keine Beispiele nennen. Ein Klassiker. Ein Bauer um 1600: Ich wäre lieber frei und unabhängig. Das wird nicht möglich sein, sowas gibt es auch garnicht, vollständig realitätsfern, du kannst ja auch keine Beispiele nennen. (Von einer Bauernrepublik hat der Träumende noch nicht gehört.) Ein Arbeiter in der Kneipe um 1860: Ich wäre auch mit einer tarifvertraglich geregelten 38 Stunden-Woche und Krankenversicherung zufrieden. Die Kumpels lachen: Das wird nicht möglich sein, sowas gibt es auch garnicht, vollständig realitätsfern und du kannst ja garkeine Beispiele nennen. Ist das nicht eine etwas langweilige Herangehensweise? --2003:46:A25:3C00:E22A:82FF:FEA0:3113 12:07, 18. Jun. 2017 (CEST)
Aber ein direkt gewählter Präsident, der die Regierung einsetzt und kontrolliert, oder eine direkt gewählte Regierung bedeutet m.E. weniger Demokratie und nicht mehr Demokratie als wenn die Regierung vom gewählten Parlament abhängig ist.
Und: Die EU-Kommission hat ohne den Ministerrat bzw. den Europäischen Rat wenig Machtbefugnisse. Das Demokratiedefizit der EU liegt nicht darin, dass die Kommission nicht direkt gewählt ist, sondern darin, dass das wichtigste gesetzgebende Organ nicht das Parlament, sondern der Europäische Rat ist, der sich aus den Exekutiven der Mitgliedsländer zusammensetzt. --Digamma (Diskussion) 13:55, 18. Jun. 2017 (CEST)
@Digamma: Das wird aber ein Befürworter des Präsidialsystems anders sehen: Ein parlamentarisches System ist deswegen nicht demokratisch, weil es 1) die Gewaltenteilung aufhebt (strenggenommen ist im parl. System die Regierung letztlich ein Parlamentsausschuss), der sich 2) als fast beliebige Koalition zweifelhafter Legitimität zusammensetzen kann (außer das Parteiensystem ist wie in D und mehreren anderen europäischen Ländern letztlich "eingefroren" ist), die npoch dazu Instabilität verspricht. Im präs. System dagegen hasst du Regierung und Parlament getrennt, einen mit absoluter Mehrheit legitimierten Präsidenten, der von einem von ihm unabhängigen Parlament unter Kontrolle gehalten werden kann. Die Idee, die Regierung direkt zu wählen, die wurde mal in Israel kurzzeitig von 1992 bis 2003 umgesetzt; es bewährte sich aber nicht und wurde wieder abgeschafft.
Diese oben angesprochende "Souveränitätsübergabe" an die EU, die dieser mitunter vorgeworfen wird, die fand ja bene nicht stand. Es gibt natürlich wiederum Leute gibt, die das fordern, aber das sind kaum Politiker selbst. Die würden sich damit ja selbst entmachten. Diese komplexe, für außenstehende kuam zu durchschauende System EU hat doch gerade den Sinn, eine politische Union zu bilden, ohne die Souveränität, d. h. die Macht der nationalen Eliten zu untergraben. Die Organe der EU sind nicht gewählt bzw. wenn doch nicht demokratisch gewählt, ihre Politik wird deshalb nicht von den eigenen Institutionen, sondern von den Regierungen der Mitgliedstaaten bestimmt, und sie hat keine eigene Verwaltung und natürlich auch keine eigenen Steuereinnahmen.--Antemister (Diskussion) 14:34, 18. Jun. 2017 (CEST)
Was ist das denn für ein Blödsinn? Gewaltenteilung heißt, daß Legislative (Parlament), Exekutive (u. a. Polizei) und Judikative (Gerichte) sich nicht gegenseitig auf verfassungswidrige Weise beeinflussen dürfen. Daß es im Parlament eine Regierung und eine Opposition gibt, hat überhaupt nichts mit irgendeiner: "Aufhebung der Gewaltenteilung" zu tun, weil sowohl Regierung, als auch parlamentarische Opposition Teil der Legislative sind, denn z. B. werden ja Gesetze teils auch mit den Stimmen der Opposition verabschiedet. Und wenn ein Teil der Legislative auf den anderen einwirkt, ist das keine: "Aufhebung der Gewaltenteilung", weil beide Teile der Legislative alias Parlament sind. --79.242.203.134 17:54, 20. Jun. 2017 (CEST)
Die Organe der EU sind nicht gewählt bzw. wenn doch nicht demokratisch gewählt... Na, dann lege ich doch Wert auf die Feststellung, dass das Europäische Parlament sehr wohl ein Organ der EU ist, das nicht nur gewählt sondern eindeutig demokratisch gewählt wird. Das wäre ja noch schöner, wenn da rein garnichts wäre. --2003:46:A16:4A00:E22A:82FF:FEA0:3113 01:23, 21. Jun. 2017 (CEST)
@79.242.203.134: Die drei Gewalten müssen sich natürlich beeinflussen können, und wie das läuft regelt in der Tat die Verfassung. Gewaltenteilung heißt aber vor allem auch das die drei Gewalten unterschiedliche Institutionen und Personen sind, und da sollte man sich schon fragen ob ein Minister gleich Abgeordneter sein darf. Wenn du jetzt schreibst das auch die Opposition Teil der Legislative ist, dann setzt das aber voraus dass es eine klare Opposition gibt. Das ist in Deutschland oder im UK so, im Skandinavien oder den USA schon wieder nicht so klar. Und überhaupt: Warum darf die Legislative die eigentlich die Exekutive abberufen, wenn die doch getrennt sein sollten. Anyway, das sind alles solche Feinheiten der politischen Theorie, denn: Eine Verfassung kann kein demokratisches System dekretieren, wenn die beteiligten Personen es nicht wollen. @2003:46: Das EU-Parlament ist eben nnicht demokratisch gewählt, denn eine demokratische Wahl setzt voraus dass diese (zumindest einigermaßen) gleich ist. Und das ist das EU-Parlament nicht: Auf 400.000 Malteser kommen 6 Abgeordnete, auf 80 Mio. Deutsche nur 96 - Malta ist hier um mehr als das zehnfache überrepräsentiert. Die vier größten Länder haben mehr als die Hälfte der Bevölkerung, die 20 kleinsten nicht mal ein Viertel, die kleinsten 10 nicht mal 5 % der Bevölkerung. Eine Demokratisierung der EU, die manch einer fordert, die würde die Souveränität nicht Deutschlands, sondern die der kleineren Länder zerschlagen, sie einem dt.-frz. Protektorat unterwerfen. Das werden die nicht wollen.--Antemister (Diskussion) 22:45, 21. Jun. 2017 (CEST)
Ich frage mich, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, das parlamentarische System von UK und Deutschland auf eine Seite zu stellen und die USA zusammen mit Schweden auf die andere. USA und UK haben dasselbe Zwei-Parteien-System mit FPTP, während in Deutschland und Schweden das Verhältniswahlrecht gilt. In beiden Systemen gibt es eine klare Opposition, und in beiden sind sie ebenfalls Teil der Legislative. Und was die Legislative gegenüber den Behörden wie z. B. der Polizei darf, ist in der Verfassung geregelt, die eben nicht nur: "eine Feinheit" darstellt, an die man sich nach Gutdünken halten kann oder nicht. --79.242.203.134 11:10, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ein klaren Gegensatz Opposition-Regierung besteht in den genannten Bsp. in D und im UK, nicht aber in den USA und SE, entweder weil wie in den USA Regierung und Parlemantsmehrheit unterschiedlichen Lagern angehören können (haufig, z. Zt. aber nicht), und selbst in dem Fall dass es nicht so ist, die Regierung nicht den unbedingten Verlass auf ihre Mehrheit haben. In den nordischen Ländern, aber auch in Kanada oder Australien regieren häufig Minderheitsregierungen, die auf wechselnde Mehrheiten angewiesen sind, und es sogar möglich ist, das ein Gesetz gegen den Willen der Regierungsfraktion beschlossen werden kann (2014 gab es so einen kuriosen Fall in Schweden (dort ist seit 2014 eine rot-grüne Minderheitsregierung im Amt), da hatte die bürgerliche Opposition, die zusammen mit den Islamgegnern die Mehrheit im Parlament hat, einen eigenen Haushalt beschlossen und damit eine Regierungskrise ausgelöst). Was die Legislative darf ist Gesetze zu ändern, einschließlich derer die den Gesetzgebungsprozess betreffen und der Verfassung, wo in letzterem Fall meist eine 2/3-Mehrheit erforderlich ist.--Antemister (Diskussion) 13:29, 25. Jun. 2017 (CEST)
Wie schön für dich. Nur leider wirst du keinen seriösen Politwissenschaftler auf der Welt finden, der Regierungssysteme so hanebüchen einteilt. Es wird in Verhältniswahlrecht und in FPTP eingeteilt. Die Tatsache, daß momentan auch viele Republikaner gegen Trump sind oder daß Senat und Kongreß völlig unterschiedlich besetzt sein können, hat überhaupt nichts damit zu tun, welches Regierungssystem die USA haben. Und die unsicheren Mehrheitsverhältnisse hast du darüberhinaus genauso mit dem Gegensatz zwischen Bundestag und Bundesrat in Deutschland, die häufig völlig gegenteilig besetzt sein können und sich so gegenseitig blockieren. Mit dem letzten, wirr hingeworfenen Satz (wo du aufgrund deiner hier stolz präsentierten laienhaften Ahnungslosigkeit auch nochmal eben die zentrale Funktion des Gesetzemachens vergißt) bestätigst du eigentlich nur nochmal, was ich über Legislative als aus Regierung und Opposition zusammengesetzt gesagt habe, und nicht deine abwegige Vorstellung von angeblich: "fehlender Gewaltenteilung" in der parlamentarischen Demokratie. --79.242.203.134 12:57, 26. Jun. 2017 (CEST)

Eigentlich haben die ersten beiden Antworten schon alles beantwortet. Wichtig scheint mir, dass er es geschafft hat, die Vorbehalte in den europäischen Nachbarländern auszuräumen, wenigstens gering zu halten - was nicht selbstverständlich war. In solch einer Weltlage wären andere Politiker entweder großkotzig aufgetreten oder hätten sich passiv verhalten. Zu betonen ist auch, dass er in diesem Zusammenhang das Verhältnis zu Polen normalisiert hat. Kam zwar erst nach der Vereinigung, hängt aber damit eng zusammen, wenn man bedenkt, dass gerade die Frage der Ostgebiete noch Anfang der 1970er Jahre der große Streitpunkt waren, insbesondere die Union war weitgehend gegen die Ostverträge von 1970 eingestellt und lag auf dem Kurs der Vertriebenverbände. Die gab es auch noch 1990. Dass gerade ein CDU-Kanzler die Grenzfrage im Osten klar gemacht hat, ist ein wichtiges Detail der Geschichte. --2003:D0:2BC9:6801:E11D:4B36:DC59:98D 19:15, 17. Jun. 2017 (CEST)

Meiner Erinnerung nach wurden die Ostverträge unter einem SPD-Kanzler geschlossen. Auch der Kniefall von Warschau erfolgte nicht durch Helmut Kohl. Du verbreitest hier merkwürdige Dinge. --Aalfons (Diskussion) 21:45, 17. Jun. 2017 (CEST)
Aber Kohl hat, und darum geht es wohl der IP, gegen die noch 1990 vorhandenen unterschwelligen Ressentiments in der Union gegen die Ostverträge, im Zwei-plus-Vier-Vertrag völkerrechtlich die Grenze zu Polen als endgültig anerkannt. --Concord (Diskussion) 22:44, 17. Jun. 2017 (CEST)
Das habe ich schon verstanden. Aber gemessen an den die Konservativen zutiefst erschütternden Debatten von 1970 bis 72 (POV: ich erinnere mich da gut dran) und der Leistung von Brandt und den anderen Entspannungspolitikern war die Ostgrenzendiskussion von 90/91 kaum mehr als ein Klacks, quasi ein Beifang der 2+4-Verhandlungen, die hier in der Tat das Entscheidende waren. Zum Zweiten, weniger wichtig, hat ja doch eine Handvoll CDU/CSU-MdBs gegen den Polenvertrag von 1991 gestimmt. Ich sehe da kein "wichtiges Detail der Geschichte", auch nicht der CDU-Parteigeschichte. Die war da als Partei schon viel weiter als die Steinbach-Fraktion, letztendlich wohl wegen der Ostverträge der SPD. --Aalfons (Diskussion) 22:59, 17. Jun. 2017 (CEST)
Es stimmt nicht, dass "Russland" nichts davon hatte. Deutschland zahlte für die Verlegung der sowjetischen Truppen aus der DDR. Es war nämlich so, dass die DDR komplett für die Versorgung aufkam, für Gebäude etc. Nach meiner Erinnerung finanzierte man den Neuaufbau ganzer Kasernen etc. Etwas das die UdSSR zu der Zeit nicht mehr leisten konnte. Eine Truppenreduzierung und Truppenverlagerung war unausweichlich. Deutschland war damals bereit auf einen Schlag über 90 Mrd DM abzudrücken und weitere finanzielle Garantien für die Zukunft zu geben. Möglicherweise war dieses Geld das entscheidende Schmiermittel, so dass der Zerfall der Sowjetunion 1991 ohne intensive militärische Auseinandersetzungen stattfand. Was passieren kann, wenn große Teile des Militärs nicht mehr bezahlt werden können und das gesamte Equipment nicht mehr unterhalten wird, kann man sich ja leicht ausdenken. Der Militärputsch kam ja dann auch, konnte aber von Jelzin abgeblockt werden und das Militär war schon bei weitem nicht mehr so stark wie in den Zeiten zuvor.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 14:20, 18. Jun. 2017 (CEST)
Hier steht etwas von 20 Milliarden, teilweise als Kredite. Und dass die Sowjetunion ohne diese Gelder zahlungsunfähig gewesen wäre. Schon der Abzug der Sowjetarmee ähnelte aus Sowjetischer Sicht einer Niederlage, eine Wiederangliederung der deutschen Ostgebiete an Deutschland war deshalb völlig indiskutabel. Kohl hatte nur die gewählte Option und musste also nur die Mitglieder seiner eigenen Partei überzeugen. --Optimum (Diskussion) 14:56, 18. Jun. 2017 (CEST)
Man darf aber auch nicht vergessen, dass es eigentlich keine (Wieder-)Vereinigung gab, da es auch keine Trennung gab. Nach dem Krieg hatten die Besatzungsmächte Deutschland in Sektoren aufgteilt und für den Ostsektor war halt die UDSSR zuständig. Es war ja nicht so dass sie diesen Teil geschenkt bekommen hatte. Bis 1990/91 war das ein ungeklärter Schwebezustand, eigentlich gab es keine DDR und keine BRD. 45 Jahre nach Kriegsende hat sich endlich aufgerafft und Nägel mit Köpfen gemacht. --2.246.73.142 15:15, 18. Jun. 2017 (CEST)
@2.246.73.142 Aha. Eine interessante und sehr individuelle und originelle Sichtweise. Ich lese aber in: Kay Heilbronner: Der Staat und der Einzelne als Völkerrechtssubjekte In: Wolfgang Graf Vitzthum (Hg.): Völkerrecht, 4. Aufl., Walter de Gruyter, Berlin 2007, S. 224, ISBN 9783899494266: "Nach der Kapitulation durch das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht am 8.5.1945 und der Auflösung der letzten deutschen Regierung beschlossen die vier Siegermächte am 5.6.1945 in der Berliner Erklärung die Übernahme der Regierungsgewalt in Deutschland einschließlich aller Befugnisse der deutschen Regierung, des Oberkommandos der Wehrmacht und der Regierungen, Verwaltungen und Behörden der Länder, Städte und Gemeinden. Deutschland wurde in den Grenzen v 31.12.1937 in vier Besatzungszonen aufgeteilt, während Groß-Berlin einer Alliierten Kommandatur der vier Siegermächte unterstellt wurde und die früheren deutschen Ostgebiete unter russische bzw. polnische Verwaltung kamen. Als Völkerrechtssubjekt wurde Deutschland zu diesem Zeitpunkt durch den Kontrollrat vertreten, während die höchste Regierungsgewalt in der jeweiligen Besatzungszone von den Oberbefehlshabern der Streitkräfte ausgeübt wurde. Im Potsdamer Abkommen v 2.8.1945 wurde beschlossen, einen Rat der Außenminister einzurichten, um eine Friedensregelung vorzubereiten. Nachdem bis Juli 1947 alle Länder der Besatzungszone der Westmächte Regierungen aufwiesen und auf der Londoner Konferenz v 1947 keine Einigung der Siegermächte über die Zukunft Deutschlands erzielt werden konnte, beschlossen die Westmächte die Errichtung eines westdeutschen Teilstaates." (Was immer dieses anerkannte Lehrbuch mit "Teilstaat" meinen mag. Wenn etwas ein Teil ist muss es ja nicht von den anderen Teilen getrennt sein. Oder doch? War da nicht was? Mauer? Todesstreifen?)
Nun wird es aber spannend: Wie kam es denn dann am 21. Dezember 1972 zum Grundlagenvertrag, in dem ich im Artikel 4 lese: "Die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik gehen davon aus, daß keiner der beiden Staaten den anderen international vertreten oder in seinem Namen handeln kann." Und wie war dann wohl am 18. September 1973 der Beitritt der BRD und der DDR als gleichberechtigte Mitglieder in die Vereinten Nationen möglich, wenn es angeblich "keine Trennung gab"? Rätsel über Rätsel. Wie tröstlich, dass es die Wikipedia-Auskunft gibt, in der fachlich qualifizierte Benutzer gut durchdachte, ernstzunehmende Beiträge posten. --91.40.206.219 18:23, 18. Jun. 2017 (CEST) (hier auch als 2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 und 62.226.233.197 unterwegs)
Es hatte sich halt ein Zustand eingespielt, den niemand mehr hinterfragt hat. Die BRD hat die DDR nicht als eigenständigen Staat anerkannt. Das war halt viel polititsche Wischiwaschi. Ich bin 1983 bei der Bundeswehr aus allen Wolken gefallen, als man mir erklärt hat, dass in der BRD offiziell russische Militärfahrzeuge rumfahren und alles beobachten und aufzeichnen. --2.246.73.142 21:18, 18. Jun. 2017 (CEST)
Die BRD hat wohl den Staat DDR anerkannt, nicht aber die von der DDR postulierte Nation DDR. --Rôtkæppchen₆₈ 23:01, 18. Jun. 2017 (CEST)
Jaja, das übliche bei IP 2.246.73.142, viel Meinung, aber wenig Ahnung. Der Beitritt von BRD und DDR zur UNO basierte auf „politischem Wischiwaschi“... das grenzt schon an Realsatire. Das mit den „russischen Militärfahrzeugen“ in Westdeutschland basierte auf dem Potsdamer Abkommen, das bis 1990 galt. NVA-Soldaten dürften hingegen in der BRD nie gesichtet worden sein. Die Trennung von DDR und BRD war seit 1961 so real und zementiert, wie eine Trennung nur real und zementiert sein kann. Das einzige, worüber man sich hinischtlich der Bezeichnung „Wiedervereinigung“ mokieren könnte, ist der Wortbestandteil „Vereinigung“, da es eher ein einseitiger Beitritt der DDR zur BRD war. --Gretarsson (Diskussion) 00:00, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ja, dass war von der DDR definitiv eher ein Beitritt zur BRD, denn eine (Wieder-)Vereinigung (denn daraus hätte ja was neues Entstehen müssen). Bei einer Firma würde man jetzt von einer freundlichen Übernahme sprechen, aber eben nicht von einer Fusion. Da wurde ja so gut wie alles von der BRD übernommen, manches sofort anderes mit Übergangsregeln. Es mag zwar die eine oder andere "liberalere" Gesetzestext der DDR dazu geführt haben, dass dies jetzt auch in "Westen" gilt (Abtreibung, Mutterschaftsschutz usw.). Das waren aber definitiv die Ausnahmen, und diese Anpassungen wurden in der Regel auch schon zu Zeiten der Trennung in der BRD diskutiert. War dann halt der praktische Zeitpunkt, dass man das Gesetz den lockeren DDR Regeln angepasst hat. Vieles davon wären aber vermutlich auch ohne "Wiedervereinigung" zustande gekommen. Es gibt ja auch heute noch DDR Regeln, die nur im "Osten" gelten, aber der Grüne Pfeil bei den roten Ampel schafft es vielleicht auch noch großflächig in den "Westen". --Bobo11 (Diskussion) 09:26, 19. Jun. 2017 (CEST)
Weil es bei Bobo so tönt, als sei zB Abtreibung in der BRD erst seit der Wiedervereinigung legal: Es kam in der BRD im April 1974 zur Verabschiedung einer mit der (seinerzeit neuen!) Rechtslage in der DDR vergleichbaren Fristenlösung anstelle der ursprünglich geplanten begrenzten Indikationsregelung, die im Februar 1976 aufgrund BVerfGE 39,1 vom 25. Feb. 1975 durch ein Modell mit vier verschiedenen Indikationen (dann auch mit sozialer Indikation) ersetzt worden ist. Die 1992 verabschiedete und 1995 in Kraft getretene Fristenregelung mit Beratungspflicht und Indikationen stellt einen Kompromiss aus der Fristenlösung der DDR und dem Indikationsmodell in der Bundesrepublik dar. Steht alles im entsprechenden Artikelabschnitt. Mutterschutz gab es in der BRD auch vor der Wiedervereinigung. Ob es tatsächlich eine der Wiedervereinigung geschuldete Änderung gab ist mir nicht bekannt und wird weder im Artikel zum Mutterschutzgesetz noch im Artikel zum Mutterschutz erwähnt. -- Ian Dury Hit me  13:22, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ian bitte lessen. Ich hab nirgens geschrieben, dass es in der BRD keine Lösung für die Abtreibung und Mutterschaftschutz gab. Sondern, dass man eben auch libelare Grundsätze (wo es sie den gab) von DDR Gesetzen, auch zu Anpassungen in den Gesetze der damaligen BRD geführt haben. Und das war vor allem im Bereich Familienrecht, wo die DDR in gewissen Punkten weiter sprich moderen war als die BRD (In der DDR war man vom alten Rollenmodell: "Vater arbeitet, Mutter ist Zuhause und erzieht die Kinder" schon abgekommen). Oder eben eine Kompromisslössung in der Mitte gefunden hat, damit eben die ehemalige DDR-Lössung im gewissen Sinn weiterbestehen konnte. Die Fristen bei der Abtreibung sind eben genau so ein Punkt, der in der Form auf die unterschiedlichen Rechtsystem zurück zu führen ist. Es war schon kein feindliche Übernahme, wo die BRD der DDR alles augezwungen hat. Aber was als Grundlage diente war recht klar, es waren die Gesetze/Verordungen der BRD, die ggf. angepasst wurden.--Bobo11 (Diskussion) 22:23, 19. Jun. 2017 (CEST)
Bobo, bitte lesen - und auch begreifen. Ich schrieb, dass es so "tönt". Dabei habe ich mich bewusst deines Sprachgebrauchs bedient, dies in der Hoffnung, dass du es dann verstehst. Deine Beispiele sind eben nicht die besten, teils sogar unzutreffend. Was deine weiteren Ausführungen bzgl. moderner(er) Familienpolitik betrifft lies bitte wenigstens diesen Abschnitt, besser den gesamten Artikel. -- Ian Dury Hit me  14:07, 20. Jun. 2017 (CEST)

22. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Keine Obduktion von Otto Warmbier[Quelltext bearbeiten]

Die Eltern von Otto Warmbier lehnen eine Obduktion ab. Könnte die US-Regierung eine Obduktion wegen der diplomatischen Wichtigkeit der genauen Todesursache auch gegen den Willen der Eltern erzwingen? --MrBurns (Diskussion) 09:57, 22. Jun. 2017 (CEST)

Aus diplomatischen Gründen sicher nicht, aber wenn ein Verbrechen vorliegt. Da hat man trotz aller Vermutungen und Verschwörungstheorien wenig Beweismittel zur Hand.--2003:75:AF18:AB00:74DB:7197:6F07:E2F5 10:50, 22. Jun. 2017 (CEST)
Die Voraussetzungen unter denen, oder auch von wem, eine Autopsie angeordnet werden kann, sind in den einzelnen US-Bundesstaaten unterschiedlich geregelt. Der Einspruch der Angehörigen steht einer behördlicherseits angeordneten Autopsie im allgemeinen nicht im Wege. Wesentlich komplizierter wird es, wenn die Leiche bereits beerdigt wurde. Die Voraussetzungen für eine Exhumierung zum Zwecke einer anschließenden Autopsie sind wesentlich enger gefasst. Obgleich kein echter Hinderungsgrund, wird bei den gerichtlichen Anhörungen dann meist auch ein etwaiger Einspruch der Hinterbliebenen berücksichtigt. --DJ 13:12, 22. Jun. 2017 (CEST)
Die US-Regierung könnte bestimmt. Sie sagte ja, dass sie darauf aber, dem Wunsch der Angehörigen entsprechend, verzichten wird. Gekonnt hätte sie demnach. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 17:00, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ich denke, dass die US-Regierung nicht wirklich ein Interesse an einer Autopsie hat. Ohne Autopsie können sie immer behaupten, er wäre durch die schlechte Behandlung durch die Nordkoreaner gestorben, bei einer Autopsie könnte sich das bestätigen, aber es könnte eventuell auch widerlegt werden. Außerdem ist es PR-mäßig sicher besser, den Wunsch der Eltern zu respektieren. --MrBurns (Diskussion) 23:05, 22. Jun. 2017 (CEST)
In Deutschland werden Leichen durch die Staatsanwaltschaft beschlagnahmt, wenn der Verdacht eines nicht natürlichen Todes besteht, daraufhin wird eine Obduktion angeordnet. Angehörige haben darauf keinen Einfluß. In den USA ist das scheinbar etwas anders geregelt. --M@rcela Miniauge2.gif 23:25, 22. Jun. 2017 (CEST)
Und ich denke, dass die US-Regierung schon ein "wenig" besser im Bilde sein dürfte als unsereins und sich die Möglichkeit einer dahingehenden Überraschung (einzig und erst) inf. einer Autopsie eher überschaubar ausmacht. So betrachtet ist der Verzicht wenn überhaupt ein mögliches Indiz dafür, dass sie sich auf Grundlage aller ihnen zur Verfügung stehenden Informationen, und das werden nicht wenige sein, auch so schon ausreichend sicher sind, dass ein Verbrechen hier eher nicht vorliegt, bzw. ein entspr. Verdacht ungerechtfertigt ist. Falls ich mich nicht irre, im Wesentlichen so ja auch Einschätzung der Ärzte, die Warmbier ja nun untersuchten und denen man (als Laie?) u.U. auch nicht eben jedwige Kenntnis ihres Handwerks absprechen müsste. Für mich ist obige Unterstellung der Regierung bereits Verschwörungsgewäsch, jdf. grenzwertig. -ZT (Diskussion) 14:11, 23. Jun. 2017 (CEST)
@Marcela: Das in den USA die Obduktion verweigern können bei Verdacht einer Straftat, das glaube ich mal nicht. Weil nämlich die meisten Morde von nahen Angehörigen begangen werden. Hier ist aber der Fall der das man die Täter in Nordkorea ohnehin nicht zur Rechenschaft ziehen könnte.--Antemister (Diskussion) 13:39, 25. Jun. 2017 (CEST)
Glaub ich nicht. Wenn sich nachweisen ließe, dass Warmbier aufgrund von Misshandlung/Folter ins Koma fiel, ließe sich das doch exzellent politisch ausschlachten, ganz gleich, ob man nun den/die individuell Verantwortlichen vor Gericht stellen könnte, oder nicht (letzten Endes würde ohnehin das System in Nordkorea und Kim Jong Un verantwortlich gemacht). Es ist eher zu Vermuten, dass die Aussicht auf Erbringung eines solchen Nachweises zu gering ist. Schließlich ist Warmbier ja schon kurz vor seinem Ableben eingehend von Ärzten untersucht worden, und man glaubt wohl nicht, noch irgendwas neues zu finden... --Gretarsson (Diskussion) 12:33, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ist der Verzicht einer Obduktion (die auch von Unabhängigen vorgenommen werden könnte) die (juristische/staatsanwaltschaftliche) Anerkennung einer natürlichen Todesursache?--Wikiseidank (Diskussion) 10:11, 26. Jun. 2017 (CEST)

Elektrischer Durchgang Verchromungsschicht[Quelltext bearbeiten]

Seltsam. Da wollte ich einfach mal mit dem (Digital-)Multimeter Potentialverbindungen eruieren. Zuerst messe ich dann eben mal schnell an der Sanitäramatur (Wasserhahn) den Widerstand. Aber so sehr ich auch die Prüfspitzen an die Chromschicht drücken, ich erhalte immer nur ein Schwanken. Nur für kurze Momente kann ich etwa einen Widerstand von etwa 20 Ohm ablesen(bei ca. 1cm Abstand). Alles in allem ist aber das was mir der Multimeter so anzeigt ein Widerstand im Megaohm-, bestenfalls im Kilo-Ohm Bereich. Mit einem anderen Digitalmultimeter dasselbe. (Prüfung mit 230V-(Glimmlampem)-Spannungsprüfer gegen Netzspannung zeigt dabei wie üblich kräftiges Leuchten der Glimmlampen). Kann das jemand erklären? --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 10:10, 22. Jun. 2017 (CEST)

Schau mal genauer hin, ob sie Dir verchromtes Plastik geliefert haben. Diese «Mode» kommt grade auf. Das nächste sind die Teflonbänder in den Verschraubungen, sowie Klarlack oder ähnlich Beschichtung auf dem Chrom. --Hans Haase (有问题吗) 11:50, 22. Jun. 2017 (CEST)
Die Armaturen sind mind. >10 Jahre alt. Teflonbänder: nochmal lesen was ich geschrieben hab. Belege für Beschichtungen?
War jetzt wohl keine sinnvolle Antwort, der nächste bitte. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 12:41, 22. Jun. 2017 (CEST)
Was für ein Multimeter benutzt Du? Hat das einen einstellbaren Messbereich oder automatische Bereichswahl? Ich habe momentan keine Zeit, werde aber mit meinem beiden Multimetern mal dem Küchenwasserhahn zuleibe rücken. --Rôtkæppchen₆₈ 14:03, 22. Jun. 2017 (CEST)
Einmal ein VC82 und ein VC820, jeweils automatische Bereichswahl. Wo sich mein Analog-Multimeter rumtreibt weiss ich leider gerade nicht... --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 14:57, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ich hab ein älteres Metex M-4630 und ein DT-830B jeweils ohne automatische Bereichswahl. Da kommt in jedem Messbereich ein anderes Messergebnis raus. Ich muss das mal systematisch messen und aufschreiben… --Rôtkæppchen₆₈ 15:49, 22. Jun. 2017 (CEST)
Für das DT-830B hab ich keine passenden Messstrippen. Mit dem Metex hab ich je nach Messbereich zwischen 0 und 1800 Ohm gemessen. Bei jeder Messung war das Ergebnis aber am unteren Ende des Messbereichs. Ich tippe auf irgendeine Oxidschicht, die erst bei einer gewissen Spannung durchbricht, möglicherweise die Nickelschicht, die bei guten Armaturen unter dem Chrom ist. Das Chrom hat laut Artikel Verchromung normalerweise eine rissige Oberfläche. Deswegen fließt der Strom wahrscheinlich durch die Nickelschicht. Hundertprozentig sicher bin ich mir nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 16:12, 22. Jun. 2017 (CEST)
Chrom bildet selbst eine sehr harte und sehr schlecht leitfähige Oxidschicht an der Oberfläche aus. -- Janka (Diskussion) 00:42, 23. Jun. 2017 (CEST)
Belege dazu? --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 11:54, 23. Jun. 2017 (CEST)
Passivierung, [1]. -- Janka (Diskussion) 14:37, 23. Jun. 2017 (CEST)
Es sieht nicht aus als ob du wirklich zur Erhellung beitragen kannst. Die beiden Links machen nicht schlauer, da steht nix von elektrischer Isolation. Nehme ich ausserdem Alufolie komme ich mit den Multimetern sofort und auch ohne jeden Prüfspitzendruck auf einen Widerstand von Null Ohm. Einfach Oxidschicht/Passivierung als Stichwörter hinwerfen ist keine wirkliche Erklärung. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 18:01, 23. Jun. 2017 (CEST)
Man müsste sich also mal die Durchbruchsfeldstärken der in Frage kommenden Oxide anschauen. Leider weiß ich nicht, welches der Chromoxide hier zutrifft. --Rôtkæppchen₆₈ 18:07, 23. Jun. 2017 (CEST) Die Oxidschicht auf Aluminium erreicht bis zu 0,05 µm. Bei einer Durchschlagsfestigkeit von 17 kV/mm wären das bis zu 0,85 Volt. --Rôtkæppchen₆₈ 18:13, 23. Jun. 2017 (CEST)
Dann nimm statt einer Alufolie mal ein eloxiertes Alublech. Da merkst du den Effekt der Passivierung. Nun denkst du bitte daran, dass Chrom eine derart harte Oxidschicht ganz von selbst ausbildet, während man sie bei Aluminium künstlich erzeugen muss, weil es sich bei der Natur-Oxidschicht von Aluminium um ein eher weiches Aluminiumhydroxid/-oxid-Gemisch handelt. -- Janka (Diskussion) 03:57, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ich wäre immer noch daran interessiert irgendwelche Quellen zu lesen, wo sich meine sehr auffällige ~experimentelle Beobachtung irgendwie wiederfindet (statt dem Gegenteil ">Leitfähigkeit).
Was mich naturgemäss wenig überzeugt ist wenn mir nur irgendjemand im nachhinein expliziert dass das alles doch ganz logisch ist. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 16:20, 24. Jun. 2017 (CEST)

Gehaltsvorstellung in Bewerbung[Quelltext bearbeiten]

Hallo, wie formuliert man am besten einen Satz in einer Bewerbung, mit dem man seine Gehaltsvorstellung nennt, wenn man eine genaue und realistische Vorstellung hat. Also zB "Gehaltsstufe E11 nach Tarifvertrag XX". Danke--2001:16B8:227:8400:2D75:4AAA:9A3:CD19 19:30, 22. Jun. 2017 (CEST)

Ich würde erst eine Spanne angeben und Verhandlungsbereitschaft signalisieren, auch wenn ich eine genaue Vorstellung habe. Wie in jeder guten Verhandlung darf man sich nicht zu früh in die Karten schauen lassen, aber man muss wissen, wo man landen möchte. Ich würde das Thema Gehalt auch immer möglichst spät ansprechen, wenn du den Arbeitgeber schon durch deine anderen Qualitäten überzeugt hast. Wenn Du eine ganz starke Verhandlungsposition hast, würde ich gar nichts angeben und den Arbeitgeber den ersten Vorschlag machen lassen. Die Gehaltsverhandlungen kommen ja erst ganz zum Schluss. Die Gehaltsangabe im Bewerbungsschreiben verwendet der Arbeitgeber erstmal, um die auszusortieren, die nicht ins Gehaltsschema des Unternehmens passen. --Hjaekel (Diskussion) 19:45, 22. Jun. 2017 (CEST)
Eine mögliche Formulierung wäare "Viel weniger als ... möchte ich anfangs nicht verdienen." Gruß79.224.212.159 20:22, 22. Jun. 2017 (CEST)
Oder sowas: "Meine Gehaltsvorstellungen bewegen sich im Rahmen der aktuellen Vorgaben des Tarifvertrags XX. Alles weitere würde ich gerne mit Ihnen persönlich besprechen." Da hast Du dann noch etwas Spielraum zum Pokern, je nach dem wie sehr die an Dir interessiert sind. --84.62.226.220 20:57, 22. Jun. 2017 (CEST)

Wenn man eine klare und realistische Vorstellung hat, nennt man genau die. Larifarigeschwurbel wie um 20:57 Uhr vorgeschlagen führt bei einer zeitgenössisch und effizient geführten Firma ins Aus. --87.147.191.49 21:36, 22. Jun. 2017 (CEST)

Kannst Du ein paar Beispiele nennen, auf welche Unternehmen das so zutrifft? --84.62.226.220 22:22, 22. Jun. 2017 (CEST)
Nenne dein Wunschgehalt und achte dabei darauf, kein Monats-, sondern ein Jahresgehalt anzugeben. Wenn das zu niedrig sein sollte, landet deine Bewerbung schnell in der Rundablage: Was nichts kostet, taugt auch nichts. Liegt es zu hoch, zeigst du damit jedenfalls, dass du zumindest selbst an deinen Wert glaubst - das ist schonmal einen Pluspunkt. Wenn das Unternehmen dich will, handeln sie dich schon runter - zerbrich dir nicht deren Kopf. --Snevern 08:58, 23. Jun. 2017 (CEST)
Jetzt mal anders gefragt, wird eig. bei normalen Arbeitnehmern, die keine erfahrenen und gefragten Spezialisten sind, wirklich regelmäßig um das Gehalt verhandelt? Da gibt es entweder Tarifverträge, oder dort wo sie nicht gelten legt der Arbeitgeber ein Gehalt fest und du kannst annehmen oder nicht.--Antemister (Diskussion) 09:54, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das mag im Niedriglohnsektor so sein, da sind die Arbeitnehmer beliebig austauschbar, aber nicht wenn es um hochqualifizierte Kräfte geht. --84.62.226.220 12:02, 23. Jun. 2017 (CEST)
Es hängt nicht allein von der Höhe des Gehalts ab, sondern vom Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Aber richtig ist in jedem Falle: Wenn der Arbeitgeber mehr oder weniger mühelos jemand anderes findet oder einen bereits eingestellten Mitarbeiter ohne großen Aufwand austauschen kann, dann kann er auch weitgehend frei festlegen, was der Mitarbeiter verdient. Verhandlungen finden dann nicht statt.
Hier geht es aber um eine Bewerbung, in der man seine Gehaltsvorstellungen angeben will bzw. soll. Und zumindest dann, wenn man (z.B. in der Stellenausschreibung) aufgefordert wird, die erwartete Gehaltshöhe anzugeben, würde ich da nicht kneifen oder den Ball mit irgendwelchen Floskeln zurückspielen: Der Arbeitgeber will was hören und hat keine Lust auf Eiertanz. Und für diesen Fall gilt mein Rat: Lieber ein bisschen zu hoch greifen als zu tief. Runterverhandeln kann man immer noch, hochverhandeln geht praktisch überhaupt nicht. --Snevern 13:17, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ich schrieb doch "normale Arbeitnehmer", nicht um Hochqualifizierte im oder nahe am AT-Bereich.--Antemister (Diskussion) 13:53, 25. Jun. 2017 (CEST)
Du gehst also davon aus, daß ein "normaler Arbeitnehmer" gering qualifiziert ist? Ich hingegen gehe davon aus, daß im Bildungsland Deutschland ein "normaler Arbeitnehmer" zumindest eine berufsspezifische hohe Qualifikastion besitzt. Niedriglohnempfänger und Un-/Angelernte sehe ich nicht als "normale Arbeitnehmer", sondern als Abgehängte. --94.219.14.5 19:22, 25. Jun. 2017 (CEST)

Parkplatz-Party[Quelltext bearbeiten]

Rasen am Ring

Ich weiß, es gibt hier diesen Hinweis zu Rechtsthemen, aber wie sähe das denn aus, wenn man einen Parkplatz mittlerer Größe nimmt (Mittel- bis Großstadt), in den Parkscheinautomaten so viel Geld reinschmeißen würde, dass man alle Parkplätze für einen bestimmten Zeitraum (2-3 Stunden) damit bezahlt hätte (müsste man vorher natürlich gucken, dass da keine Autos draufstehen) und dann dort Sachen veranstaltet (z.B. Waffeln verkaufen, Flyer verteilen (es soll halt gezeigt werden, für was der Parkraum sinnvoller genutzt werden kann, als zum Abstellen von Autos, in gewissem Maße auch eine Aufforderung fürs Umsteigen vom Auto zu umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln bzw. Kritik am großen Flächenverbrauchs der Autos allgemein))? Wäre das rechtlich ok oder zumindest in einer Grauzone oder würde man wahrscheinlich Besuch vom Ordnungsamt oder/und der Polizei bekommen? (Also das wäre jetzt schon zu vernünftigen Zeiten und (sofern Musik) auch in einer vernünftigen Lautstärke stattfinden, weil es soll ja keine Ruhestörung stattfinden)

--81.173.229.34 22:37, 22. Jun. 2017 (CEST)

Letzteres. Sondernutzung muss vorher genehmigt werden. --Rôtkæppchen₆₈ 22:52, 22. Jun. 2017 (CEST)
Massenhafte Parkscheine berechtigen noch lange nicht die Umnutzung als Veranstaltungsgelände, da geht es rechtlich richtig rund (Sondernutzungserlaubnis, Veranstaltungrecht, Lärmschutz, Gewerberecht, Gewerbesteuer, Jugendschutz, Urheberrechtsabgaben (z.B. GEMA), Hygieneanforderungen für den Verkauf von Lebensmitteln, Zutatenliste für Lebensmittel, Preisangabenverordnung, Arbeitsrecht, Haftungsfragen, Müll usw. usf.) > vergiss es für "mal eben so", es stehen Repressalien wie Ordnungswidrigkeiten und Schadenersatzforderungen im Raum. --2A01:C23:C414:6700:A48A:5AB3:1121:9789 00:07, 23. Jun. 2017 (CEST)
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Es funktioniert ohnehin so nicht. Ein einzelner Parkschein berechtigt dich, ein einzelnes Fahrzeug auf einen freien Parkplatz zu stellen. Zwei Parkscheine berechtigen dich, zwei Fahrzeuge auf zwei freie Parkplätze zu stellen, aber nicht, einen Parkplatz zu belegen und den zweiten ungenutzt zu blockieren. Wenn du also den Parkplatz für alle anderen "sperren" willst, musst du so viele Fahrzeuge herbeischaffen und drauf stellen, wie es freie Parkplätze gibt, und für sie alle jeweils einen Parkschein lösen. Das gewünschte Ziel lässt sich damit allerdings nicht erreichen, denn der Parkplatz ist dann eben einfach vollständig belegt. --Snevern 08:46, 23. Jun. 2017 (CEST)
Nicht unbedingt vollständig. Ein Smart braucht nur halb soviel Platz wie ein SUV, ein Twizy oder gar ein Mofa nur noch einen Bruchteil der Stellplatzfläche. Aber auch ein Eis- oder Imbisswagen könnte auf einem regulären Parkplatz abgestellt werden und ggf. seinen Hauptzweck dort erfüllen. Halbwegs geschickt geplant sollte es technisch durchaus möglich sein, ein Streetfoodfestival auf den Stellplätzen eines Parkplatzes zu veranstalten und dabei alle Stellplätze korrekt mit jeweils einem Fahrzeug zu belegen. --YMS (Diskussion) 18:26, 23. Jun. 2017 (CEST)

"Rasen am Ring" war wohl als Demonstration angemeldet... Eine Aktion für umweltfreundliche Verkehrsmittel kann man vielleicht besser mit der Stadt oder einem anderen nichtkommerziellen Parkplatzbetreiber abgestimmt organisieren, die nehmen einem unter Umständen sogar Teile der Bürokratie ab. --Ailura (Diskussion) 09:12, 23. Jun. 2017 (CEST)

Das was hier vorgeschlagen ist wäre aber (abgesehen vllt. von der Bewirtung) eine politische Demonstration "gegen Autoverkehr in der Innenstadt", für die andere Regeln gelten. So war es doch bei Loveparade, die die Veranstalter in den Anfangsjahren als politische Demonstration deklariert hatten, um diese Restriktionen zu umgehen.--Antemister (Diskussion) 09:50, 23. Jun. 2017 (CEST)
In der Frage stand unter anderem "es soll halt gezeigt werden, für was der Parkraum sinnvoller genutzt werden kann, als zum Abstellen von Autos, in gewissem Maße auch eine Aufforderung fürs Umsteigen vom Auto zu umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln bzw. Kritik am großen Flächenverbrauchs der Autos allgemein". Das hat Rasen am Ring inkl. Bewirtung als Demonstration auf einer Hauptverkehrsachse gemacht. Aber keine Ahnung ob man so etwas in Deutschland als Demonstration machen kann. Daher würde ich für ein solches Vorhaben eher den Schulterschluss mit der Stadt suchen, weniger Verkehr und weniger mit Autos zugestellter Raum ist normalerweise schon ein Ziel. --Ailura (Diskussion) 12:57, 23. Jun. 2017 (CEST)
Fragesteller: den Park(ing) Day kennst du? Das muss als Veranstaltung bei der Stadt angemeldet werden, dann klappt das. Haben wir zum Beispiel in Augsburg schon gemacht. --Neitram  11:41, 26. Jun. 2017 (CEST)

23. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

„Mobiler Anzeigenmarkt“[Quelltext bearbeiten]

Aus einem Artikel der SZ von 2012: „Neuen Analysen des Marketingunternehmens EMarketer zufolge hat Facebook dieses Jahr nur einen Anteil von 2,8 Prozent am mobilen Anzeigemarkt in den USA. Insgesamt sind hier 2,6 Milliarden Dollar zu holen.“ Doch was genau ist mit „mobilen Anzeigemarkt“ gemeint? Für die Gesamtheit aller potenziell erzielbarer Werbeeinnahmen im Bereich mobiler Endgeräte erscheint mir diese Summe nämlich auch für das Jahr 2012 doch recht gering.--Curc (Diskussion) 04:08, 23. Jun. 2017 (CEST)

damit ist ein Teilmarkt gemeint, d.h die Aufrufe von FB über mobile devices und die dort präsentierte Werbung (genauer gesagt die Profite daraus) (nytimes.com/2016/07/28/technology/facebook-earnings-mobile-ad-revenue.html) --2A01:C22:7616:C900:A112:4559:57D2:2B 12:56, 23. Jun. 2017 (CEST)
Also doch der maximal mögliche Reingewinn auf dem gesamten damaligen Markt, was Werbeanzeigen auf mobilen Endgeräten betrifft? Wäre das dann aber nicht doch etwas wenig?--Curc (Diskussion) 13:45, 23. Jun. 2017 (CEST)
Noch einmal nachgefragt: Facebook ist mittlerweile ein steinreiches Unternehmen, und das wohl zum Großteil durch Werbung. Sollen nun im Jahr 2012 auf dem gesamten amerikanischen Werbemarkt für mobile Geräte lediglich knappe 3 Mrd. zu holen gewesen sein („Insgesamt sind hier 2,6 Milliarden Dollar zu holen“)? Wie konnte das Unternehmensvermögen dann aber bis heute auf 65 Mrd. anwachsen? Aus unserem Facebook-Artikel wird man diesbezüglich jedenfalls nicht so richtig schlau, denn dort wird nur generell gesagt, dass sich der Laden durch Werbung finanziert. Wenn ich richtig informiert bin, ist das aber auch schon wieder nur die halbe Wahrheit, da der „offizielle“ Verkauf von Nutzerdaten wohl ebenfalls zum Kerngeschäft gehören soll. Das wird aber im Artikel gar nicht angesprochen, oder habe ich da etwas übersehen? Wie auch immer: Auch was den verlinkten SZ-Artikel anbelangt, bin ich mir leider immer noch unschlüssig, worauf genau sich diese 2,6 Milliarden Dollar nun wirklich beziehen sollen.--Curc (Diskussion) 11:05, 25. Jun. 2017 (CEST)
Die Zahl 2,61 Mrd USD bezieht sich auf den „U.S. mobile-ad market“ 2012.[2] Facebook gibt es seit 2004. Außerdem macht Facebook nicht nur auf mobilen, sondern auf allen Endgeräten Werbung. Den Verkauf von Nutzerdaten erwähnst Du bereits. --Rôtkæppchen₆₈ 11:40, 25. Jun. 2017 (CEST)
@Rotkaeppchen68: Danke für deine Reaktion. Worauf genau soll die Info „Facebook gibt es seit 2004“ anspielen? „Außerdem macht Facebook nicht nur auf mobilen, sondern auf allen Endgeräten Werbung“ — Kann ich das so verstehen, dass die Haupteinnahmequelle nach wie vor mit Abstand in der Werbung auf Desktop-PCs besteht? Falls nicht, bitte mich aufklären. Gruß--Curc (Diskussion) 20:00, 26. Jun. 2017 (CEST)
Bezogen auf 2012 bestimmt, da ja damals Meldungen die Runde machten, dass Facebook sich schwer tut, Werbung auf Mobilgeräten zu plazieren.[3] --Rôtkæppchen₆₈ 21:52, 26. Jun. 2017 (CEST)

Aufbahrung Kohls[Quelltext bearbeiten]

Mal eine ganz dumme Frage: Wie haben die es geschafft, trotz der Hitze Kohls Leichnam nun über ganze sechs Tage offen aufgebahrt zu lassen?--Curc (Diskussion) 07:21, 23. Jun. 2017 (CEST)

siehe hier --iogos Disk 07:31, 23. Jun. 2017 (CEST)
"Oder wird Helmut Kohl in einer mobilen Kühlbox aufgebahrt?" Ist das schon Enthüllungsjournalismus? GEEZER … nil nisi bene 07:37, 23. Jun. 2017 (CEST)
Da steht: „Ausnahmegenehmigung vom Gesundheitsamt“. Die Fliegen müssen alle genehmigt sein, sonst ginge es nicht, aber so steht's unter dem Motto: „Joah, is' halt Natur.“--Bluemel1 (Diskussion) 09:12, 23. Jun. 2017 (CEST)
Außerdem gibt es Bahren mit Kühlung. --Rôtkæppchen₆₈ 09:52, 23. Jun. 2017 (CEST)
Die Fliegen sind wohl ein geringeres Problem als das Leichenwasser. Deshalb braucht der Kadaver auf jeden Fall Kühlung. -- Janka (Diskussion) 10:40, 23. Jun. 2017 (CEST)
Schon meine Oma hat immer gesagt: Wenn Birnen allzulange in der Wärme rumliegen, kommen die Fliegen. --2A02:1206:4585:3FD0:922:59B6:889F:C6AF 14:39, 23. Jun. 2017 (CEST)
Wenn sie ihn wie Lenin mit Formaldehyd vollpumpen, brauchen sie praktisch garkeine Kühlung. Und bei Kohl fällt's, anders als beim Uljanow, nicht auf, wenn sie versehentlich etwas viel reinpumpen. --79.242.203.134 23:19, 23. Jun. 2017 (CEST)
Komisch, im oben freundlicherweise von Iogos verlinkten Merkur-Artikel steht etwas von Wärem aus Kühlbox ableiten. Aber was soll das heißen? Aus meinem Kühlschrank wird doch auch keine Wärme abgeleitet, oder? Außerdem ist eine Kühlbox normalerweise doch eigentlich nur eine umgekehrte Thermoskanne, d. h. sie kühlt nicht selbst mit einem Kühlmittel, sondern isoliert nur bereits Gekühltes von der Umgebungswärme. Insofern glaube ich, der Verfasser dieses Artikels hätte noch ein wenig Physiknachhilfe gebrauchen können, oder?--Curc (Diskussion) 22:31, 26. Jun. 2017 (CEST)
Oder. Der Kühlschrank pumpt die Wärme von innen nach außen. Deswegen ist die Rückseite des Kühlschranks warm. Es gibt durchaus Kühlboxen mit Kühlaggregat, z.B. Peltierelement und Lüfter. --Rôtkæppchen₆₈ 10:06, 27. Jun. 2017 (CEST)

Korrekte Aussprache von Namen[Quelltext bearbeiten]

Man kann den Namen Kubicki auf zwei Arten aussprechen. Nämlich einmal polnisch, denn der Name ist ja polnisch, was ungefährt KubiZKi wäre. Oder Deutsch, was ungefähr KubiKKi wäre. Wolfgang Kubicki empfindet sich als Deutsch und verwendet daher die deutsche Aussprache seines Namens.

Ist aber irgendwo verbindlich festgelegt, wie der Name korrekt ausgesprochen wird? Im Personalausweis steht es ja nicht in phonetischer Schrift.

Anderes Beispiel: Der Fußballspieler David Odonkor ist nach der Aussprache kein David, sondern ein Dävid. Aber woher soll man das nun so genau wissen? --Nicknamezulang (Diskussion) 10:15, 23. Jun. 2017 (CEST)

Es gibt bei Personennamen keine Verbindlichkeit. Der Träger des Namens kann entscheiden, wie er sich selbst nennt, so wie jeder andere entscheiden darf, wie er ihn nennt. Wenn die Aussprache zu weit von der Schreibung abweicht, wird im amtlichen Gebrauch die Sprechung mit „genannt“ angefügt, zum Beispiel Josef Monatzeder, genannt Hep Monatzeder. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:20, 23. Jun. 2017 (CEST)
Es gibt inzwischen so was wie Aussprachedatenbanken, aber bei Personennamen, vor allem solchen mit ausländischer Herkunft ist es letztlich Sache der Namensträger, das zu entscheiden.--Antemister (Diskussion) 10:39, 23. Jun. 2017 (CEST)
Der verstorbene Schriftsteller Roger Willemsen führte sein Leben lang einen Kampf, weil er Roger heißen wollte und nicht Rotscher. Beim Nachnamen hatte er weniger Probleme.--2003:75:AF1B:EB00:C442:A8B1:92FE:7743 10:51, 23. Jun. 2017 (CEST)
Die Bundeskanzlerin möchte auch Angéla genannt werden, durchgesetzt hat sich trotzdem Ángela, was ihr aber immer noch lieber ist als Ándschela. --BlackEyedLion (Diskussion)
Ein bekanntes Beispiel ist auch Raymond Luxury-Yacht, der Throat-Warbler Mangrove ausgesprochen wird --84.135.66.207 11:09, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ein Bekannter von mir meinte mal, wenn man wissen will, wie sein Name ganz korrekt ausgesprochen würde, dann solle man seine Mutter fragen, er selbst sei nicht in der Lage, seinen eigenen Namen korrekt auszusprechen. --132.230.195.232 11:15, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaube, das Problem ist ohnehin noch einmal komplexer, wenn man allein an die Vornamen denkt. Wie ist beispielsweise die „richtige“ Aussprache von Jaqueline oder Jennifer? Im deutschsprachigen Raum werden sie fast immer mit [ʃ-] („Sch-“) bzw. [tʃ-] („Tsch-“) gesprochen, französisch bzw. englisch richtig wäre aber stimmhaft [ʒ-] bzw. [dʒ-]. Ich glaube aber, dass es schlicht eine Frage der Konvention ist, und die ist von Sprache zu Sprache verschieden. Im Russischen etwa, wo Eigennamen ja notwendigerweise transkribiert werden müssen, geht schon deshalb häufig viel verloren. In den USA gibt es Nachnamen aus den unterschiedlichsten Sprachen Europas, aber niemand käme dort auf die Idee, polnische oder auch deutsche Namen gemäß polnischer oder deutscher Phonetik auszusprechen. Im Deutschen denke ich, dass die Aussprache vom Grad der „Assimilation“ abhängt. Und da dieser Grad nicht präzise zu bestimmen ist, kann es auch keine präzisen Regeln für die Aussprache geben. Hinzu kommt noch, dass auch die Kenntnis der jeweiligen Sprache von Belang ist. Ich denke, man ist viel eher geneigt, französische Namen französisch auszusprechen als etwa polnische polnisch, zumal wenn es um Laute geht, die im Deutschen nicht vorkommen. --Galtzaile (Diskussion) 13:53, 23. Jun. 2017 (CEST)
Quetsch: Wenn man wirklich Jaqueline heißt, haben die Eltern sowieso schon das Recht auf eine richtige Aussprache verwirkt. Eine französische Aussprache gibts nur bei Jacqueline. --Hachinger62 (Diskussion) 18:28, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ja, dazu kommt dann bei den slawischen Sprachen noch, dass oft ein Akzent drauf wäre, der in der amtlichen Erfassung hier aber nicht mehr vorkäme. Wäre Sabine Lisicki, wenn sie sich nicht deutsch aussprechen liesse, eine Lisitzki oder eine Lisitschki (oder gar eine Lischitzki oder noch etwas anderes)? -- 83.167.59.159 15:00, 23. Jun. 2017 (CEST)
Genau, das sind dann noch einmal Faktoren, die überhaupt nicht sprachlicher Natur sind. Auch deshalb glaube ich, dass einfach keine exakte Norm definiert werden kann. --Galtzaile (Diskussion) 16:17, 23. Jun. 2017 (CEST)

Natürlich gibt es da keine Norm und Jede(r) hat das Recht, sich so ausgesprochen haben wollen zu dürfen wie er/sie möchte. Das Problem sehe ich aber nicht auf dieser grundsätzlichen Ebene, sondern auf der praktischen. Ich sehe den Namen einer Person, die ich nicht kenne und von der ich die gewünscht-habende Namensaussprache nicht kenne. Was mache ich? Manchmal - z.B. in direkter Begegnung im kleinen Kreis, bes. unter vier Augen - kann ich einfach fragen. Wenn das aber nicht geht, wenn ich z.B. im größeren Kreis den Namen aussprechen muss (z.B. Vorlesen einer Namensliste, namentliche Ansprache der Personen in formeller Umgebung etc.), was mache ich da? Ich tendiere dann dazu, den Namen möglichst „original“ auszusprechen (McAllister, Lafontaine, Lisicki etc.) Ich war durchaus schon in solchen Situationen. Ist das korrekt? (Damit wären wir wieder bei der Ausgangsfrage.) --2003:D0:2BC9:6801:8812:D894:5193:CAC9 17:19, 23. Jun. 2017 (CEST)

Etwas offtopic: Ich beobachte oft, dass sich die Kollegen bemühen, Namen, die aus dem Englischen, Französischen, Italienischen oder Spanischen stammen, korrekt nach der Ursprungssprache auszusprechen, aber slawische oder türkische Namen "deutsch" aussprechen. Ein Beispiel, das ich oft höre: Bei "Özdemir" wird das "z" wie im Deutschen /ts/ ausgesprochen statt als /z/ (stimmhaftes s). --Digamma (Diskussion) 18:58, 23. Jun. 2017 (CEST)
@IP: Das ist dann natürlich schwer zu beantworten, da das von Person zu Person variieren kann, was wiederum einerseits von den Wünschen der jeweiligen Person und andererseits von der Geschichte abhängt. Ich persönlich würde meinen, dass eine möglichst „originalgetreue“ Aussprache grundsätzlich von Respekt zeugt und deshalb vielleicht vorzuziehen wäre. Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass eine deutsch-angepasste Aussprache häufiger ist, sodass hier die Trefferquote vielleicht höher wäre …
@Digamma: Genau, darauf habe ich oben auch schon hingewiesen. --Galtzaile (Diskussion) 19:44, 23. Jun. 2017 (CEST)
Mal ganz konkret. Ich habe schon mal jemanden mit „Jason“ angeredet, weil ich das so geschrieben sah (und ich natürlich mit diesem Namen etwas verbinde!). Diese Person korrigierte mich sofort und deutlich verärgert, er hieße „dscheisön“. Also Faux-Pas auf meiner Seite!? Genau darum geht's! --2003:D0:2BC9:6801:8812:D894:5193:CAC9 20:22, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ganz ehrlich: Wenn man Jason heißt, bleibt einem nichts übrig, als nachsichtig mit seinen Mitmenschen zu sein. Faux-pas ja, aber nicht vermeidbar.--Bluemel1 (Diskussion) 20:49, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das liegt wohl daran, dass viele „Biodeutsche“ zwar die Aussprache im Englischen, Französischen und Spanischen und Italienischen ganz gut beherrschen, nicht aber im Polnischen, Kroatischen oder Türkischen (trotz vieler Millionen Migranten aus diesen Ländern). Ursache ist wahrscheinlich, dass Polnisch, Kroatisch und Türkisch nicht auf Schullehrplänen stehen. Auch dürften ehemalige DDR-Bürger bei der Aussprache polnischer oder kroatischer Wörter im Schnitt besser abschneiden als ehemalige Bürger der Alt-BRD, aber dafür schlechter bei den West- und südeuropäischen Sprachen („Ich hätte gerne einmal Gnotschi mit Gorgontzolasoße und zum Nachtisch zwei Kugeln Schtratziatella-Eis“). Die Kenntnisse zur Aussprache des Türkischen dürften aber mit zunehmender Präsenz türkischstämmiger Menschen im deutschen Fernsehen (u.a. Pinar Atalay) in breiten Bevölkerungsschichten zunehmen. Immerhin weiß man jetzt, wie Erogan und Yücel korrekt ausgesprochen werden... --Gretarsson (Diskussion) 20:35, 23. Jun. 2017 (CEST)
"Yücel" habe ich schon von deutschen Politikern falsch ausgesprochen gehört, "Özdemir" auch schon von Nachrichtensprechern. --Digamma (Diskussion) 20:43, 23. Jun. 2017 (CEST)
„Ich hätte gerne einmal Gnotschi mit Gorgontzolasoße und zum Nachtisch zwei Kugeln Schtratziatella-Eis“. Ja, lustig, wie doof doch diese Ossis sind. Noch lustiger ist es nur, wenn von Original-Westdeutschen mit reichhaltigen Urlaubs-Sprachkenntnissen versucht wird, die Mitarbeiter des im Zweifel ja eh libanesischen oder albanischen Lokals in korrektem Espressi-Italienisch anzusprechen. Mehrfach erlebt.

Meine Frage ist aber eigentlich: Warum wird die Ministerin v.d. Leyen in Nachrichten eigentlich immer als „'Vonderleyen“ ausgesprochen? „'Vonguttenberg“ sagte doch seinerzeit auch keiner. --Elektronenhirn (Diskussion) 14:41, 26. Jun. 2017 (CEST)

Google Books – Digitalisierung von Hand?[Quelltext bearbeiten]

Laut den offiziellen Angaben müssen Werke, die bei Google Books erscheinen sollen, als Digitalisate bei der Firma eingereicht werden. Aber in unserem Artikel steht, dass die Digitalisierung erst durch Google erfolge – vgl. hierzu etwa das Bild in diesem Abschnitt. Wenn dem aber so ist, wie hat man sich das vorzustellen? Bekommt Google tonnenweise Bücher etwa von Universitäten etc. zugeschickt, die dann von Hand in der Firmenzentrale gescannt und dann wieder an die Eigentümer zurückgeschickt werden müssen? Das geht für mich leider auch aus dem Artikel nicht richtig klar hervor.

Und dann gleich noch eine Frage: Laut dem verlinkten Leitfaden müssen mindestens 20 % eines Werks einsehbar sein. Warum gibt es aber dann so viele Werke, bei denen man lediglich die bibliografischen Angaben und maximal ein oder zwei Snippet-Ansichten erhält?--Curc (Diskussion) 12:35, 23. Jun. 2017 (CEST)

Das Partner-Programm, auf das Du Dich beziehst und bei dem Digitalisate eingereicht werden, unterscheidet sich vom Bibliotheks-Programm, bei dem Bücher gescannt werden. Bei den Büchern aus dem Bibliotheks-Programm bekommst Du nur Snippets, wenn das Buch urheberrechtlich geschützt ist, ansonsten den Gesamtinhalt. Gescannt wird in den Bibliotheken, siehe z. B. hier als Kooperationsprojekt. --Rudolph Buch (Diskussion) 14:29, 23. Jun. 2017 (CEST)
@Rudolph Buch: Danke sehr. Das heißt, ganz platt gefragt, die Hand auf dem besagten Bild stammt nicht von einem Google-, sondern von einem Bibliotheksmitarbeiter? Und letztlich werden dann doch bei beiden Programmen Digitalisate von Bibliotheken bei Google eingereicht, oder? Worin genau besteht dann der Unterschied und wozu genau dient die Snippet-Ansicht eigentlich? Denn es wird ja stets das ganze Buch digitalisiert, was ja einen nicht unerheblichen Aufwand darstellt, nur damit man am Ende ein paar Schnipsel angezeigt bekommt... Wie ist das denn bei Werken ohne Vorschau, z. B. diesem: Da wird doch nicht alles digitalisiert, oder? Und von wem genau stammen die Titeldaten?--Curc (Diskussion) 21:20, 26. Jun. 2017 (CEST)
Meines Wissens kann man in den kompletten gescannten Büchern mit Google suchen (dank OCR) und findet Treffer. Auch wenn dann pro Treffer ggf. nur ein Snippet, oder nicht einmal das, angezeigt wird. Aber wenn man Literaturrecherchen macht, ist man über jedes kleine Fundstück froh. Es ist besser als nichts und man kann evtl. dann überlegen, ob man sich das Werk z.B. auf dem Gebrauchtbuchmarkt besorgt. Ein Buch wie das aus deinem Link liegt Google noch nicht digitalisiert vor, d.h. es gibt nur die Titelinformationen. In solchen Büchern man dann auch nicht mit Google suchen. Von welcher Datenquelle genau Google die einzelnen Titelinformationen hat, werden sie vermutlich nicht kenntlich machen. --Neitram  14:50, 27. Jun. 2017 (CEST)

Catch-22 (...)[Quelltext bearbeiten]

Catch-22 (Logik) beschreibt die im Roman konstruierte Situation, die es realiter nie gab. Watzlawick schreibt: "Zugegeben, das Beispiel ist fiktiv, und es gibt den Catch-22 in der amerikanischen Luftwaffe nicht. Es handelt sich um eine Art Karikatur militärischer Logik...".

Im Artikel selber kommt ein Logiker zu Wort: "Aber Catch-22 ist schlimmer - eine Flut von Worten, die nichts bedeuten. Es ist ohne Inhalt, es vermittelt überhaupt keine Information."

Damit erscheint mir der Zusatz "(Logik)" nicht gerechtfertigt. Ich bitte um Analyse und argumentierte Vorschläge. "(Paradoxon)"? "(Literarische Figur)"? "(Mem)"? "(geflügeltes Wort)"? "(Redewendung)"? "(Dilemma)"? Auskunft, übernehmen Sie! GEEZER … nil nisi bene 13:15, 23. Jun. 2017 (CEST)

Ja,der Klammerzusatz Logik ist Unsinn. Im oberen Zitat steht ja schon, es handelt sich um eine Karikatur militärischer Logik. Es ist schon ziemlich lange her, dass ich den Roman zuletzt gelesen habe, kann mich aber noch gut erinnern, dass der Catch-22 teilweise (oder sogar immer) ins absurde geht, bspw. wenn Milo Minderbinder die eigenen Leute bombardieren lässt, und das dann „logisch“ mit dem Catch-22 begründet. M.E. ist Catch-22 mithin eine Metapher für die oft ins Absurde abdriftende Kriegsrealität als solche, von daher wäre Catch-22 (Metapher) eine mögliche Lemmawahl. Was ich mich allerdings viel eingehender frage ist, warum der Begriff nicht im Artikel zum Roman diskutiert wird... --Gretarsson (Diskussion) 14:18, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das wiederum finde ich einigermassen gerechtfertigt: Es hat sich verselbständigt. Andererseits wierderum, umkreist der Artikel doch noch sehr den Roman... GEEZER … nil nisi bene 14:26, 23. Jun. 2017 (CEST)
Lemma ist vom engl. Originalartikel übernommen und ebenfalls konform zu den anderer Sprachen/Wikis. --LezFraniak (Diskussion) 17:49, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das Nicht-Argument schlechthin. Wer garantiert dir denn, dass 1) die Lemmawahl in der en.WP optimal ist und 2) die Lemmata in den anderen Sprachversionen sich nicht auch am (suboptimalen) englischen Lemma orientieren? Andererseits – zugegeben, ich hatte vor meinem obigen, etwas am Thema vorbeigehenden Beitrag weder den fraglichen Artikel noch den englischen Artikel eingehender gelesen und mich auf meine bruchstückhafte Erinnerung an das Buch verlassen – ist Paradoxon, und um ein solches geht es ja bei den aussichtslosen Bemühungen Yossarians aus dem Militärdienst auszuscheiden, natürlich ein Begriff aus der Logik, aber der Catch-22 ist ja eher eine Variante des Paradoxons als ein allgemeiner feststehender Begriff der Logik. Auch Dilemma trifft es gut, denn ein solches beinhaltet immer ein paradoxes Moment, und Yossarians Situation kann man wohl getrost als Dilemma bezeichnen. Catch-22 (Paradoxon) oder Catch-22 (Dilemma) wären daher treffendere Lemmata. --Gretarsson (Diskussion) 19:30, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das läuft parallel zu meiner Argumentation, wenn man sich die Kat. "Logik" und die Kat. "Paradoxon" ansieht.
Es ist ein literarisch konstruiertes Dilemma (für das es im praktischen Leben eine einfache Lösung gabe, wären die Randbedingungen für das Dilemma real (was sie nicht sind/waren). Ich suche mal ob es in der Literatur weitere solche Konstrukte gibt. GEEZER … nil nisi bene 20:41, 23. Jun. 2017 (CEST)

Wie oben geschrieben, ist Catch-22 (...) eigenständig wp-lemmafähig, weil es ein (geflügeltes Wort) geworden ist. Wäre es nur ein (Paradoxon)/(Dilemma) im Roman, müsste es dort eingebaut werden. Der Artikel sollte also neben der logischen Betrachtung auch den Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch darstellen (was er mMn noch nicht tut) und dementsprechend "Catch-22 (geflügeltes Wort)" heißen.--Sk8terlord (Diskussion) 13:33, 24. Jun. 2017 (CEST)

Zustimmung. In der Verselbständigung findet man häufig "klassischer Catch-22" - wobei ich aber nicht sicher bin, dass die Leute wissen, was sie mit "klassischer" meinen (so wie mit "Quantensprung"). GEEZER … nil nisi bene 13:45, 24. Jun. 2017 (CEST)
Abgesehen davon besteht der größte Teil des Artikels aus einer logischen Beschreibung des Problems, einschließlich Formalisierung. Wo ist also das Problem? --Jossi (Diskussion) 17:10, 24. Jun. 2017 (CEST)
Da bin ich seit gestern Abend dran: Hat sich jemand den Formalismus dazu ausgedacht (TF) oder hat das ein Logiker genau so im Zusammenhang mit Catch-22 publiziert..? Ich suche noch. Es ist ein literarisches Konstrukt, um eine "soziale Situation zu karikieren". Es ist kein logistisches Problem aus einem Logiklehrbuch. GEEZER … nil nisi bene 08:42, 25. Jun. 2017 (CEST)

Virenverseuchte Daten[Quelltext bearbeiten]

Folgendes Problem: Kollegen von mir (Ethnologen) waren auf irgendeiner Südseeinsel forschen, haben sich dort einen USB-Stick geben lassen und jetzt sind all ihre Daten (Bilder, Tonaufnahmen, Notizen etc.) virenverseucht. Das Virus hängt offenbar an jeder Datei auf ihrer Festplatte dran. Die Dateien lassen sich wohl teilweise noch öffnen, aber kein gängiges hiesiger Virenprogramm scheint dieses Virus zu kennen oder beheben zu können. Sie waren wohl schon beim IT-Support der LMU, die für sowas einen Spezialisten hat, der meinte aber nur, so etwas habe er noch nie gesehen, und ist unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Gibt es da trotzdem vielleicht eine Möglichkeit, die Daten und die Festplatte zu retten? --2001:4CA0:0:F24F:6567:22D:2A22:D3DB 13:30, 23. Jun. 2017 (CEST)

Üblicherweise bringen die Invasoren die Viren "auf irgendeine Südseeinsel". Auf welcher Südseeinsel waren sie denn? Computerviren sind ein globales, kein lokales Problem. Wie riechen die Dateien? Nach Fisch? ... also fishy ...? GEEZER … nil nisi bene 13:43, 23. Jun. 2017 (CEST)
+1. Im Ernst: deine Kollegen waren bei Fachleuten, die sich das Problem direkt ansehen konnten und die konnten nicht weiterhelfen. Glaubst du ernsthaft, dass dann Leute aus einem x-beliebigen Internet-Forum (dabei gibts doch Viren-Spezial-Foren) dein Problem per Gedankenuebertragung (wir koennen uns das ja nicht mal ansehen) loesen koennen? Das irgendwie noch absurder als das Eingangsproblem...--Nurmalschnell (Diskussion) 14:55, 23. Jun. 2017 (CEST)
-1. Er hat Jehova gesagt! Man darf nie die Fähigkeiten der Auskunft anzweifeln, sonst muss man nämlich nach Gambia.--Bluemel1 (Diskussion) 17:06, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ich kenne den IT-Support der LMU, hatte mehrmals selbst mit ihm zu tun. Das sind durch die Bank normale ITler, nix Spezialisten. Ich würde ein niedergelassenes Ingenieurbüro für Bürokommunikation und Computerberatung engagieren, sich die Sache mal anzusehen. Die Freiberufler haben in diesen Dingen meist am meisten drauf.--91.39.70.183 15:17, 23. Jun. 2017 (CEST)
Warum hat noch keiner eine Antivirenfirma vorgeschlagen? Avira, Norton, Kaspersky und wie sie alle heißen. Wenn sich einer mit Viren auskennt, dann die. --2003:72:6D7B:EF00:4860:FF3F:DD59:A725 08:53, 24. Jun. 2017 (CEST)
Oder Kroll Ontrack. --Rôtkæppchen₆₈ 11:15, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ich hatte auch an Datenrettungsfirmen wie Kroll Ontrack gedacht, aber die würde ich eher bei Hardwaredefekten und nicht bei Virenschäden fragen. Aber wer weiß, ein Anruf sollte das klären können. --2003:72:6D7B:EF00:FC02:E1BB:250A:C424 11:39, 24. Jun. 2017 (CEST)
Es mag ein Problem der immer wieder benutzten Algorithmen sein, dass der Fehler und die Anfälligkeit auf andere Systeme übernommen werden. Sonst ist der Umgang mit solchen Daten klar: Man benutzt ein System, auf denen der Virus bzw. Malware nicht funktioniert. Damit ist das System „immun“ dagegen. Nun benötigt man auf der Plattform des anderen Systems eine Software, die die Malware von den Dateien abstreift. --Hans Haase (有问题吗) 12:36, 24. Jun. 2017 (CEST)
Volle Zustimmung zu Hans Haase. Lass mich raten: Deine Kollegen arbeiten mit Windows? Dann würde ich als erstes versuchen, die Dateien auf einem Mac- oder Linux-System zu öffnen (natürlich einem abgesicherten, vorzugsweise einer virtuellen Maschine). --Jossi (Diskussion) 17:13, 24. Jun. 2017 (CEST)

Lieber Fragesteller: Deine Frage steckt voll Unklarheiten. Spezielle Fragen kann ich mir aber sparen, da du ja Dritte gefragt hast. Was haben die denn gefragt und was hast Du darauf geantwortet beim Versuch hier unterschiedliche Datentypen, die sich unterschiedlich händeln lassen, beantwortet. Und wo sind die Daten? Auf einem Stck oder auf einer Festplatte. Hollido :-) --79.241.102.235 20:44, 24. Jun. 2017 (CEST)

Hallo zusammen, vielen Dank für die vielen hilfreichen Rückmeldungen. Die Daten sind sowohl auf einem Stick als auch auf einem mittlerweile ebenfalls infizierten Laptop. Ich weiß nicht genau, welches System sie verwenden (da muss ich fragen), aber es dürfte wohl Windows sein. Ich habe mir weniger spezifische Problembehebungsanleitungen erhofft, sondern eher, Ratschläge, an wen man sich in einer solchen Situation wenden kann. Ich werde ihnen die hier gegebenen Tipps mal weiterleiten und möchte mich dafür bedanken, zumal die Frage ja auch nicht besonders spezifisch war (was schlicht daran lag, dass ich die Daten selbst bisher nicht gesehen habe).--2001:A62:2FF:4401:6567:22D:2A22:D3DB 21:52, 26. Jun. 2017 (CEST)

Astronomische Forschung im arabischen Raum und Afrika?[Quelltext bearbeiten]

Gibt es Observatorien oder überhaupt astronomische Forschung, Lehre in diesem Raum? Südafrika ausgenommen. --83.68.131.176 14:04, 23. Jun. 2017 (CEST)

Hier nach Land. GEEZER … nil nisi bene 14:20, 23. Jun. 2017 (CEST)
Warum haben bekannte Sterne arabische Namen? Beteigeuze, Deneb, Rigel... Da glaubte man im Abendland noch, dass die Erde eine Scheibe sei. --Michi Baer (Diskussion) 14:36, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ja schon klar, siehe auch en:Astronomy in the medieval Islamic world aber gibt es moderne Forschung, Teleskope o.ä.? Laut dem Link von Geezer gibts da kaum was.... --83.68.131.176 15:40, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das ist auch plausibel, denn solche Forschungseinrichtungen und erst recht Observatorien kosten sehr viel Geld. Daran mangelt es in vielen Staaten dort. Insgesamt ist wissenschaftliche Forschung aus Afrika und Arabien dünn gesäht. Rainer Z ... 15:52, 23. Jun. 2017 (CEST)
So teuer sind die Dinger gar nicht, wenn man nicht gerade in die ELT-Klasse geht. Wissenschaft kann man aber auch mit kleineren Teleskopen machen. Dennoch gibt es im arabischen Raum derzeit wohl nur ein optisches Teleskop mit einer Öffnung von mehr als einem Meter, wie dieser Artikel zeigt. Im Iran (nicht arabisch, ich weiss) gibt es das en:Iranian National Observatory, das wohl noch ausgebaut werden soll. Die NYU Abu Dhabi hat immerhin ein Center for Space Science. Afrika ist generell kaum präsent, bis auf eben Südafrika und Namibia, das zu den besten Standorten der Welt gehört. @Michi Baer:: Bitte Flache Erde lesen. --Wrongfilter ... 17:04, 23. Jun. 2017 (CEST)
Man muss es dann ja auch noch wollen. Und da fallen leider viele afrikanische und arabische Regierungen auch aus. Rainer Z ... 20:36, 23. Jun. 2017 (CEST)
Naja, gerade in Arabien ist an vielen Plätzen Geld schon überreichlich da. Daran kann es dort nicht scheitern. --82.212.58.111 13:11, 24. Jun. 2017 (CEST)
Diese Staaten sind allerdings nicht sehr forschungsfreundlich, weil einer reaktionären Islamrichtung anhängend. Nur in technischen Dingen sind sie aufgeschlossen.Rainer Z ... 15:34, 24. Jun. 2017 (CEST)
Natürlich sind die nicht forschungsunfreundlich. Falls allerdings die Astronomin auf die Idee kommen sollte, selber mit dem Auto zum Institut zu fahren, dann ist je nach Land halt die Rübe ab. Aber zu forschen ist kein Problem. --Michi Baer (Diskussion) 15:40, 24. Jun. 2017 (CEST)
Michi, das mag für Naturwissenschaftler sogar so sein. Allerdings herrscht in restriktiven Ländern keine Atmosphäre, in der eine Forschungslandschaft erblüht. Die Folgen kann man gerade live in der Türkei bewundern. Rainer Z ... 15:10, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ein Sohn des jetzigen Königs von Saudi-Arabien ist sogar ehemaliger Astronaut. --slg (Diskussion) 01:32, 25. Jun. 2017 (CEST)
War eine lästige Sache, das Shuttle ein paarmal pro Tag gen Mekka auszurichten. --Michi Baer (Diskussion) 16:05, 25. Jun. 2017 (CEST)
Astronautik hat nur wenig mit Astronomie zu tun. --Rôtkæppchen₆₈ 01:15, 26. Jun. 2017 (CEST)
Sicher. Nur zeigt mir das immerhin, dass ein gewisses Interesse am Weltraum auch in diesen Ländern selbst an höchster Stelle vorhanden zu sein scheint. Bei Rainer und Michi las sich das zwischen den Zeilen teilweise so, als würden die da noch an eine flache Erde glauben und dergleichen. --slg (Diskussion) 15:19, 26. Jun. 2017 (CEST)
Vor rund 2000 Jahren war da mal was... "Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen." Beobachtende Astronomie, ganz klar. --Michi Baer (Diskussion) 00:01, 24. Jun. 2017 (CEST)
National Research Institute of Astronomy and Geophysics. --Niki.L (Diskussion) 07:43, 24. Jun. 2017 (CEST)

Brandursachen ergründen[Quelltext bearbeiten]

Der Brand im Grenfell Tower soll wohl auf einen defekten Kühlschrank zurückgehen. Wenn so Großbrände analysiert werden, wie findet man nach einem zum Teil über Stunden wütenden Feuer (dass ja auch bei weniger gut brennbaren Stoffen große strukturelle Schäden verursacht) eigentlich noch die Brandursache heraus? Holstenbär (Diskussion) 14:33, 23. Jun. 2017 (CEST)

Der Artikel Brandursachenermittlung hilft vielleicht weiter? Falls nicht der Artikel selbst, so zumindest wohl die angegebene Literatur... --Blutgretchen (Diskussion) 14:39, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das Feuer wütete in dem bewussten Fall ja nicht für Stunden am Entstehungsort, sondern fraß sich dann weiter. Diese Orte können allein schon durch die Beobachtungen der Feuerwehr, die ja bereits 6 Minuten nach Brandmeldung vor Ort gewesen sein soll, sicher ausgeschlossen werden. Dann kann man noch Zeugen befragen. Prinzipiell unsicher, wenn aber mehrere Zeugen dasselbe berichten oder einer ankommt und sagt: Ja, mein Kühlschrank stand auf einmal in Flammen, als ich das gemerkt habe bin ich nur raus und habe die Feuerwehr gerufen. dann kann man dem ziemlich sicher glauben.
Kurz gesagt: Lies den Bericht der Ermittler, da steht es drin. -- Janka (Diskussion) 15:35, 23. Jun. 2017 (CEST)
Man sieht es einem Gerät/Gegenstand schon an, ob es/er von außen mit Feuer beaufschlagt wurde oder ob es/er selbst gebrannt hat. Die Ermittler/Sachverständigen haben einen Blick dafür und sind darin auch geschult.--2003:75:AF1B:EB00:C442:A8B1:92FE:7743 17:49, 23. Jun. die 2017 (CEST)
Bei einem Kurzschluss (und das ist in der Regel die Ursache bei einem Kühlschrank), entstehen lokal viel höhere Temperaturen, als bei einem Wohnungsbrand erreicht werden. Bei einem Wohnungsbrand sind die einzelnen Kupferdrähte der Kabel nicht geschmolzen, bei einem Kurzschluss schon. Dazu komm noch andere Spuren wie Russablagerunen usw. , woran man erkennt wo es zuerst gebrannt hat und wo mit welcher Temperatur. Man erkennt also ob ein Kühlschrank von aussen oder von innen erwärmt wurde, auch wenn das Teil für den Laien nur noch nach einem verkohlten Kühlschrank aussieht.--Bobo11 (Diskussion) 08:39, 24. Jun. 2017 (CEST)
Kühlschränke überhitzen in den überwiegenden Fällen am Aggregat, weil das Kühlmittel sich verflüchtigt hat und ein Dauerlauf eintritt, das den Motor und/oder Kompressor überhitzen lässt. Das ist auch für den Laien sehr gut erkennbar, wenn er den Blick dazu hat.--2003:75:AF27:5800:A05A:3607:27E3:7837 11:47, 24. Jun. 2017 (CEST)
Es ist schon so. Das Bobo schreibt viel Gutes und viel Neues. Doch was gut ist ist nicht neu, und was neu ist ist nicht gut. --185.159.156.4 12:24, 24. Jun. 2017 (CEST)
Kühlschränke haben kein Kühlmittel, sondern nur Kältemittel. Das ist kann aber bei neueren Kühlschränken brennbar sein. Zudem steckt im Isolierschaum von Kühlschränken gut brennbares Material. Die früher als Treibmittel für den Isolierschaum und Kältemittel verwendeten Fluorchlorkohlenwasserstoffe sind mittlerweile wegen ihrer nachhaltigen Umweltschädlichkeit verboten. --Rôtkæppchen₆₈ 16:24, 24. Jun. 2017 (CEST)
Och Rotkäppchen, sei mal nicht päpstlicher als die Großmutter, aber wo du recht hast, hast du recht. Natürlich heißt das offiziell Kältemittel.--2003:75:AF27:5800:A05A:3607:27E3:7837 17:09, 24. Jun. 2017 (CEST)
Es gibt durchaus Kälteanlagen, die mit R-134a als Kälte- und R-718 als Kühlmittel funktionieren. Wenn man da die beiden Mittel vertauscht, funktioniert es nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 17:25, 24. Jun. 2017 (CEST)
@IP Auch bei einem überhitzten Motor gibt es in der Regel ein Kurzschluss, und sei es jetzt in Form eines Windunsschlusses (Oder warum sonst spricht die Sicherung an?). Und eben wenn du feststellen kannst, dass der Kühlschrank vor seiner Umgebung in Brand geraten ist (und das ist auch noch bei sehr starken Brandschäden möglich), dann hast du den Punkt wo du das "Warum" suchen kannst. Problematisch für den Brandermittler wird es meisten erst dann, wenn ein Gebäude einstürzt, oder die Inneneinrichtung sonst wie durcheinander gebracht wird. Aber nicht wenn die Küche nur ausgebrannt aber nicht zerstört ist. Denn wenn herausgefunden werden kannst; es brannte zu erst im Stock X, da in Wohnung Y, da in Küche (Und das ist möglich). Dann findet man auch den Übeltäter sprich Brandursache in der Küche. Gerade wenn es ein Gerätes Ereignis war, der zum Brand führte.--Bobo11 (Diskussion) 08:26, 25. Jun. 2017 (CEST)
Wie schrieb denn die obige IP 185.159.156.4 aus Bern so richtig! Wenn es einen Brand gibt, bleibt die Ursache die Überhitzung des Aggregates, der Kurzschluss ist auch nur eine Folge davon.--2003:75:AF2A:3300:483C:703E:5151:F490 08:38, 25. Jun. 2017 (CEST)
Der Brand, kann durchaus erst wegen Kurzschluss entstehen. Der Punkt ist hier mehr oder weniger, dass es eben relativ gut herausgefunden werden kann, ob der Kühlschrank brannte weil er von aussen erhitzt wurde, oder ob er die Brandstelle war. Das genau warum ist auch in London noch nicht draussen. Und eben durch das auffinden von Spuren eines Kurzschluss an der richtigen Stelle, hat man die Brandursache schon stark eingegrenzt. Die Eingangsfrage kann mit Ja beantwortet werden--Bobo11 (Diskussion) 09:33, 25. Jun. 2017 (CEST)
Kann, kann, kann... Die Nachrichtenlage besagt, dass ein Kühlschrank, der auch nicht den heute üblichen Bauvorschriften entsprach das Feuer ausgelöst hat. Von einem Kurzschluss war nicht die Rede. Die Frage war, woran man in den Brandchaos sehen kann, dass der Kühlschrank selbst gebrannt hat und nicht erst verbrannt wurde. Das wurde von mir beantwortet. Deine These über die Brandursache durch Kurzschluss ist ja auch möglich, eine Möglichkeit unter vielen "kanns". Also gib a Ruh.--2003:75:AF2A:3300:1156:1F6:1B2D:3DC2 10:03, 25. Jun. 2017 (CEST)
Bobo, bei deiner ersten Antwort hast du wiederholt, was vorher schon jemand schrieb. Dazu behauptest du, dass ein Kurzschluss "in der Regel die Ursache bei einem Kühlschrank" ist. Einen Beleg dafür hast du nicht, jetzt sagst du, der Kurzschluss kann eine Ursache sein. Die Eingangsfrage kann auch nicht mit Ja beantwortet werden, weil das "Wie" gefragt worden ist. -- Ian Dury Hit me  15:53, 25. Jun. 2017 (CEST)
+1 CUA-Kumpel, das kannst du auch laut sagen.--2003:75:AF13:3D00:A113:1B5:5F87:2F03 08:35, 26. Jun. 2017 (CEST)
Auch Erdschlüsse sind manchmal Auslöser, wenn der FI nicht funkt oder die Erde unterbrochen wurde. --K@rl 08:40, 26. Jun. 2017 (CEST)

Brettspiel produzieren lassen[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich hab ein Brettspiel als print and play Version gekauft. Der Autor bietet das auf seiner Homepage an und nimmt für den Versand der pdf-Dateien ein paar Taler. Er selbst hat kein Interesse daran, das Material aufwendig produzieren zu lassen und professionell zu verkaufen. Ich habe allerdings keine Lust das Material billig auf meinem Computer ausdrucken zu lassen und würde die lieber tatsächlich in Brettspiel-Qualität fertigen lassen. Ich finde online allerdings keine Möglichkeit und der Copyshop in der Nähe kann sowas auch nicht anbieten. Weiß jemand eine Lösung, wo man sowas nachfragen könnte? Preis ist vorerst mal zweitrangig. Grüße--2001:16B8:269:F600:1930:7698:BAC:2C15 23:58, 23. Jun. 2017 (CEST)

Der örtliche Schauwerbegestalter kann da sicher was machen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:06, 24. Jun. 2017 (CEST)
Hast Du schonmal bei [4] geschaut?Oliver S.Y. (Diskussion) 00:14, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ich würde einen Tischler darauf ansprechen, je nach Aufwand und Komplexität des Spielplanes und eventueller Figuren könnte im unteren dreistelligen Bereich etwas machbar sein. --87.147.187.20 03:39, 24. Jun. 2017 (CEST)
Wenn es in Serie gehen soll, würde ich mich an einer Druckerei, die Kartons bedruckt und laminiert wenden. Die Steine müssen wohl wo anders herkommen. Im einfachsten Fall, der mit bekannt ist, wurden Kartonfiguren auf Plastikaufstellfüßen (╨) mitgeliefert. Die wurden dann beim Spielaufbau auf die Figuren gesteckt. Wenn das nicht reicht, denke an den Zukauf vorhandener, die für das Spiel verwendbar wären. Für einen Prototyp denke mal ein 3D-Druck. Die heute in offenen Werkstätten o.ä. Einrichtungen benutzen Kunststoffe von 3D-Druckern reichen für diese Anwendung völlig aus. Nur die Farbvielfalt kann ggf. höheren Aufwand machen, da das Filament (=der Kunststoff-Rohdraht, der von 3D-Druckern ähnlich Heißkleber verschmolzen wird) gewechselt werden muss. Einen Farbdruck auf Karton aufzukleben und zu laminieren sollte nur von der benötigten Größe ein Problem sein. (Ich denke da an etwas wie Sagaland). Sonst würde es wohl 2-Komponenten-Gießharz werden. Silikonformen mit Trennmittel und Gießharz gibt es im Set. Dank gewisser Global-Player ist das auch aus einfach zu Importieren und übers Internet klickbar. --Hans Haase (有问题吗) 09:19, 24. Jun. 2017 (CEST)
Buchbinder sind da recht universell in Werkstattausrüstung und Material. Sicher geht auch fester Karton mit Folienüberzug oder Leinen. Ebenso bei den Spielfiguren.--2003:75:AF27:5800:A05A:3607:27E3:7837 12:15, 24. Jun. 2017 (CEST)
Für diese Auflage kommt wohl ein Spieleverlag nicht in Frage? --Hans Haase (有问题吗) 12:30, 24. Jun. 2017 (CEST)
Nein, ich will ein einzelnes Exemplar eines print'n play Titels basteln lassen, aber so, dass es möglichst gut aussieht.--2001:16B8:2A5:7300:F9ED:823F:9F97:408F 12:55, 24. Jun. 2017 (CEST)
3D-Drucker? 58.9.70.210 13:34, 24. Jun. 2017 (CEST)
Kannsr du verraten, um welches Spiel es geht? Das würde die Sache erleichtern. Rainer Z ... 15:29, 24. Jun. 2017 (CEST)
Natürlich, hatte ich gar nicht erwähnt: Es handelt sich um eine Strategie-Simulation namens Age of Bismarck: The Unifications of Italy and Germany 1859-1871 ([5]), das kann man sich hier ([6]) bestellen. Der Autor ist aber nicht an einer professionellen Brettspiel-Umsetzung interessiert (nach Auskunft von Udo Grebe, ein führender Anbieter für KonSims aller Art) Drucken mit dem 3D Drucker kann man dort überhaupt nichts. Grüße--2001:16B8:2D9:CF00:F1BD:DBC9:B40E:8536 12:17, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ein gutes Geschäft für Bilderrahmen (leichter zu finden als Buchbinder ?) hat meist eine größere Presse um Kunstdrucke auf ein geeignetes Substrat zu applizieren. Wie schon oben erwähnt, wird das - je nach Größe des Brettspiels, das ja nur von deinem Auftrag im Copy-Shop abhängt - ein paar Hundert Euro kosten. Welche Art von Figuren / Steinen hier zugekauft werden müssen, lässt sich mangels Spezifikationen nicht beurteilen. Hier kann ein 3D Drucker nützlich sein, vorausgesetzt du kannst 3D Modelle der Figuren erstellen (lassen).

Ein guter Druckshop (nicht ein billiger Copy Shop) kann das aber alles auch, gelegentlich inklusive 3D Drucker. Mit entsprechenderm KnowHow und etwas Werkzeug (Schraubzwingen, IKEA Überbleibsel,Dremel, etc) ist manches davon natürlich auch eine DIY Option. --Cookatoo.ergo.ZooM (Diskussion) 18:21, 24. Jun. 2017 (CEST)

Für das findest Du auch Lieferanten in der Nähe, Suchwort Formenbau. --Hans Haase (有问题吗) 09:10, 25. Jun. 2017 (CEST)
Also nochmal zusammengefasst: Eine komplexer Figur machst Du auf dem 3D-Drucker, wenn sie nicht von Hand modelliert werden kann. Danach replizierst Du sie in der davon von Dir angefertigten Silikonform und den Farben und Mengen, in denen Du sie brauchst. Das Brett und den Karton druckst Du auf dem Farblaserdrucker, klebst mit einem geeigneten Leim, der das Papier nicht quellen lässt auf Karton. Da das eingeleimte Papier prinzipiell quillt, lasse es quellen, bevor Du es auf den Karton mit dem Rakel aufbringst. Danach rate ich Dir zu einer dünnen, matten Laminierfolie. Um die Ränder zu verstecken, kann das Papier umgefaltet werden, ein Randstreifen aufgeleimt werden oder die Schnittkante des Kartons zusammen mit dem Papier auf der Schneidemaschine ausgerichtet geschnitten werden und die Schnittkante passend eingefärbt werden, bevor laminiert wird. Beim Karton kann nur umgefaltet werden. Sollte das Laminieren scheitern, benutze einen matten Klarlackspray, der aber mit dem Laserdruck oder Farbkopierer ein Problem haben wird. Denn dabei wird mit Silikonöl als Trennmittel beim fixieren (dem Aufbügeln des Toners auf dem Papier) benutzt wird. Tinte kann hingegen vom Kleber und Klarlack gelöst und verwischt werden. Zudem ist muss man dabei auf UV-Festigkeit achten. Es gibt aber weitere Druckverfahren. Hier hilft Dir eine Druckerei oder ein größerer und umfangreicher ausgestatteter Copyshop. Die Maschine in der Druckerei kann attraktiv werden, wenn sie nicht schneiden muss und dadurch an den Einrichtungskosten gespart wird. --Hans Haase (有问题吗) 09:43, 25. Jun. 2017 (CEST)
Danke Haase, die Leser der Auskunft sind ja so strickdumm, dass sie eine Zusammenfassung brauchen. Ich vermisse noch den Vorschlag, dass der Frager zu einem Kunstmaler geht, sich das Spiel in Öl auf Leinwand im Rahmen abmalen lässt und Firnis aufträgt. Dann hat er die ganze Maleste mit dem vermaledeiten Klarlack nicht.--2003:75:AF2A:3300:1156:1F6:1B2D:3DC2 12:00, 25. Jun. 2017 (CEST)
Jaja, die Lefer der Aufkumft find ja fo ftrickdumm, daff fie eime Fufammemfaffung grauchm. Nein, man ergänzt und erspart ihnen Interaktionskosten. Wie eben und grifffest soll das Spielbrett denn sein? Es ist das was der oben bereits genannte Schauwerbegestalter machen würde. Das Siegel und Versiegeln sind zweierlei. Es ist die Frage wie dick die Laminierfolie ist. --Hans Haase (有问题吗) 09:00, 26. Jun. 2017 (CEST)
Die Zusammenfassung war ebenso wenig nötig, wie die letzte Entgegnung und die Einsparung von Interaktionskosten, ein Wort, das nicht definiert ist und damit auch nicht gebraucht wird.--2003:75:AF13:3D00:6059:F950:755F:24F5 10:34, 26. Jun. 2017 (CEST)
Interaktionskosten kennt diese Presse nicht, die der Bevölkerung die Ausnutzbarkeit einredet, ihr eine Sprachschatz vermittelt, sie einlullt und von ganz oben betrügen lässt und Obrigkeitshörig macht und sie gegen ihre Mitmenschen ausspielt. So etwas prägt die Wahrnehmung, dass ein Gesetz – auch wenn es gegen die Verfassung verstößt – unanfechtbar sei und Ganoven stehts nur lumpig gekleidet wären. Um einen tatsächlichen Aufwand zu definieren, der bei der Benutzung oder Ausführung einer Tätigkeit besteht, die nicht als Arbeitszeit abgerechnet wird, (und ggf, keinen Gegenwert bringt) ist das der Begriff dafür. Dass ein Erich Honecker den nicht kannte, sollte klar sein, der war unfähig eine Zukunft zu gestalten und hat genau daran Pleite gemacht. Aber das Versetzen von Sandhäufen war dort an der Tagesordnung. Dass fiktionalisierende Berichterstattung das Wort Fiktionalisierung aus der Wikipedia verbannt haben möchte, hatten wir auch schon.
Bei einem Druck mit Toner die Laminiertemperatur auf mindestens 180°C unter Verwendung dafür ausgelegter Folie zu legen, bewirkt ein Schmelzen des Toners und sein Verbinden mit der Folie. Das kann helfen, wenn sich der die Laminierfolie auf deckend bedruckten Flächen abheben sollte. --Hans Haase (有问题吗) 12:26, 27. Jun. 2017 (CEST)
Das Spielbrett ist offenbar eine Landkarte. Die kann man sich in guten Copy- bzw. Digitaldruckshops auf allerlei Materialien drucken und versiegeln lassen. Die Spielsteine sind flache Dinger mit irgendwelchen Flaggen drauf. Da kommt es nur auf die Unterscheidbarkeit an. Rainer Z ... 15:16, 25. Jun. 2017 (CEST)

24. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Wappen gesucht[Quelltext bearbeiten]

Kann jemand etwas zu den abgebildeten Wappen sagen? Welche Informationen werden noch benötigt? Noch sind wir im Museum. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 14:00, 24. Jun. 2017 (CEST)

Das 2. könnte das Wappen der Grafen, Freiherrn oder Herrn von "Gabriano" sein (s. hier, Tafel 24). Allerdings finde ich zu "Gabriano" nichts.
Zum 1.: Heute haben Bischofswappen 6 Quasten. 91.54.39.197 15:10, 24. Jun. 2017 (CEST)
Zum 1.: Vermutlich ein Graf/Marquese (Alte Grafenkrone) mit kirchlichem Titel (Domherr, Dekan, Monsignore); kein Bischof oder Abt, weil Bischofs- bzw. Abtsstab fehlt. Eine kursorische Duchsicht auf Commons von Wappen aus Florenz war nicht erfolgreich.
Beim 2. tippe ich auf en:House of Sacchetti. --Concord (Diskussion) 22:09, 24. Jun. 2017 (CEST) @Dorado, LeoDavid: Vielleicht wisst ihr ja noch weiter. --Concord (Diskussion) 22:17, 24. Jun. 2017 (CEST)

admin kontakt[Quelltext bearbeiten]

Hallo, können Sie mir eine Zugangsadresse zu Wikipedia-admins nennen, da ich meinen anonymen admin leider nicht kontaktieren kann. Danke + mit freundlichen Grüßen Dirk Bentlin --Bentlin-Dirk (Diskussion) 17:50, 24. Jun. 2017 (CEST)

Wikipedia:E-Mail-Kontakt --DWI (Diskussion) 17:55, 24. Jun. 2017 (CEST)
@Bentlin-Dirk: Autsch, das ist garnicht so einfach. Ich glaube, du suchst WP:OS/K, die kennen sich aus. -- Iwesb (Diskussion) 18:55, 24. Jun. 2017 (CEST)
So kann man auch versuchen negative NAchrichten über einen zu Zensieren :D -- Conan (Eine private Nachricht an mich? Bitte hier lang.) 19:04, 24. Jun. 2017 (CEST)
@Iwesb, Bentlin-Dirk: Benutzer:Bentlin-Dirk sucht Diskussion:Dirk Bentlin. Dort kann er die von ihm gewünschte Änderung diskutieren, ohne Vandalismus oder Editwar zu begehen. Dort kann ihm auch die Aussichtslosigkeit seines Vorhabens erläutert werden. --Rôtkæppchen₆₈ 20:30, 24. Jun. 2017 (CEST)
@Bentlin-Dirk:: Oben auf jeder Seite gibt einen Reiter mit der Bezeichnung "Versionsgeschichte". Wenn du den anklickst, bekommst du eine Liste mit sämtlichen Bearbeitungen des Artikels. Dabei steht auch jeweils, welcher Benutzer die Bearbeitung getätigt hat (in diesem Fall: Wer deine Bearbeitung rückgängig gemacht hat). Und hinter dem Namen des Benutzers befindet sich unter dem Hinweis "Diskussion" ein Link auf dessen Diskussionsseite. Dort kannst du ihm eine - allerdings öffentlich einsehbare - Nachricht hinterlassen. Alternativ kannst du die Diskussionsseite des Artikels (oben der Reiter "Diskussion") benutzen um dort über Bearbeitungen zu diskutieren. --Digamma (Diskussion) 13:55, 25. Jun. 2017 (CEST)

Einbruch einer Zwischendecke[Quelltext bearbeiten]

Was würde einem passieren, wenn man sich im ersten Stock aufhält und zusammen mit der Zwischendecke ins Erdgeschoß einbricht? Welche Verletzungen wären zu erwarten und wie wahrscheinlich ist es, dass man dabei stirbt? --85.127.192.58 19:24, 24. Jun. 2017 (CEST)

OR: Aua! Schrammen an Beinen, Rücken und Armen, verstauchtes Fussgelenk, jede Menge Hämatome. Kein Arzt, keine Folgen. 2,60 m hoch, in der Mitte von ca. 3,5 * 3 m. Ziemlich abrupt.
Es sind schon Menschen von der Teppichkante gestürzt und gestorben. 91.41.173.113 19:48, 24. Jun. 2017 (CEST)
So wie die Frage gestellt ist, ist sie nicht beantwortbar. Gruß vom Bauing. --M@rcela Miniauge2.gif 20:23, 24. Jun. 2017 (CEST)--
+1. Zu erwarten ist das Schlimmste, Versehrtheit und Tod. Für eine Antwort sind aber zu viele unbekannte Faktoren da.--Bluemel1 (Diskussion) 20:37, 24. Jun. 2017 (CEST)
Die Spanne ist weit. Bestenfalls bekommt man nur ein paar Kratzer und blaue Flecken, schlimmstenfals ist man tot. Wenn man vorher gesund war und sonst alles normal ist, dann wäre das Risiko zu sterben allerdings eher gering. Am wahrscheinlichsten reicht es für eine Einlieferung in die Chirurgie nebst einiger Zeit auf Station dort. --188.107.142.7 22:33, 24. Jun. 2017 (CEST)
Je nach Aufbau der Decke kann man schon tot ein, bevor man überhaupt unten ankommt oder auch völlig weich und unversehrt fallen. Das kann auch beides bei der gleichen Decke eintreten. Und im schlimmsten Fall explodiert irgendwas und vom Haus bleibt nix übrig. --M@rcela Miniauge2.gif 22:39, 24. Jun. 2017 (CEST)
Als ich mal durch eine angefaulte Holzdecke durchgebrochen bin und samt der Decke in diesem Stück ein Stockwerk tiefer gelandet bin, ist mir glücklicherweise nichts passiert. Ein Kollege dagegen mit ähnlichem Pech sitzt seitdem im Rollstuhl... Eine Frage ist halt auch, ob die Decke senkrecht nach unten bricht oder nach einer Seite. Im zweiten Fall verlrtzt man sich zunächst auch an der Seitenmauer. --Hachinger62 (Diskussion) 19:56, 25. Jun. 2017 (CEST)
Nicht zu vergessen, dass das Zimmer womöglich nicht leer ist und z.B. Schränke ebenfalls abstürzen bzw. zur Seite kippen und einen begraben können. Oder man landet auf einem Möbelstück, das im Erdgeschoss steht. --StYxXx 08:00, 27. Jun. 2017 (CEST)

Blutsverwandtschaft[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Kann mir jemand erklären, warum der Vater einer Frau und dessen Bruder als Blutsverwandte der Frau gelten? Geht dabei um die Ehefähigkeit. Beim Bruder der Mutter wäre es ja einleuchtend, da die Blutsverwandtschaft durch die Großmutter besteht. Wird das wirklich in allen Kulturen so gesehen? Der Artikel geht da m.E. zu wenig auf "Blut" ein, sondern mehr auf Verwandtschaft durch Ehen Dritter. Oliver S.Y. (Diskussion) 19:44, 24. Jun. 2017 (CEST)

Könntest du mir erklären, warum der Bruder meines Vaters genetisch weiter entfernt von mir sein sollte als der Bruder meiner Mutter? Alauda (Diskussion) 20:21, 24. Jun. 2017 (CEST)
Weil sowohl Deine Mutter als auch Ihr Bruder per Nabelschnur mit dem Blut Deiner Großmutter verbunden waren. Wenn ich es richtig verstehe, wird die "Blut"sverwandtschaft ja auch Kulturen zugerechnet, welche weder die Kenntnisse der Genetik haben, noch ist der Austausch von Samen bei der Zeugung mit Blut verbunden, was eine Zuschreibung erklären würde.Oliver S.Y. (Diskussion) 20:47, 24. Jun. 2017 (CEST)
Weil sowohl Deine Mutter als auch Ihr Bruder per Nabelschnur mit dem Blut Deiner Großmutter verbunden waren. Der Fötus hat einen eigenen Blutkreislauf. Dieser tauscht zwar in der Plazenta Stoffe mit dem Blutkreislauf der Mutter aus, aber das Blut der Mutter selbst gelangt nicht in den Körper des Fötus, siehe Plazenta#Plazentaschranke. --Digamma (Diskussion) 20:18, 25. Jun. 2017 (CEST)
Jo, dit stimmt, das wussten die Altvorderen, die den Begriff Blutsverwandtschaft geprägt haben, aber noch nicht (siehe auch die nachfolgenden missgelaunten Beiträge von O.S.Y.)... --Gretarsson (Diskussion) 22:13, 25. Jun. 2017 (CEST)
In dem Samen bzw. im unbefruchteten Ei sind aber auch zweimal die Beschaffenheit des Bluts kodiert. Von daher muss man sich mit Genetik nicht auskennen. Der Begriff Blutsverwandtschaft ist archaisch, steht aber synonym für den Grad der genetischen Verwandtschaft. Abgesehen davon sind alle Kinder etwa zu 50 % mit ihrer Mutter genetisch identisch, logisch, ungefähr 50 % mit dem Vater und dann kommen noch Mutationen ins Spiel. Jetzt zur Frage, ob der genetische Bruder des Vaters weiter vom Sohn entfernt ist als der genetische Bruder der Mutter: Dies kann ohne Gentest nicht bestimmt werden. Es ist also müßig, darüber zu debattieren. Fest steht, dass laut Vererbungsregel, nämlich Zusammenführen der mütterlichen und väterlichen Geschlechtszellen, nicht beide gleich stark mit dir verwandt sein können. Einer ist es mehr und der andere weniger. Ohne Gentest: keine Chance auf eine Antwort.--Bluemel1 (Diskussion) 20:57, 24. Jun. 2017 (CEST)
Siehe Oheim und Muhme, so einfach ist die Sache nicht mit dem Synonym, da wurden die Verwandten schon sehr genau danach unterschieden, welche Frau sie geboren hat, nicht welcher Mann vermeintlich beteiligt war.Oliver S.Y. (Diskussion) 21:02, 24. Jun. 2017 (CEST)
Also, die Ausgangsfrage war, warum Vater und Bruder einer Frau als deren Blutsverwandte gelten. Ich denke, das versteht sich von selbst. Man nannte die genetische Verwandtschaft, weil man von Genen nichts wusste, „Blutsverwandte“. Ihr Vater ist zu etwa 50 % identisch mit ihr und ihr Bruder mindestens zu 25 %. Die hatten also den richtigen Riecher. (Im Artikel Blutsverwandtschaft steht: Blutsverwandtschaft bezeichnet die biologische oder genetische Verwandtschaft von Personen. Ich interpretiere das als synonym.) --Bluemel1 (Diskussion) 21:04, 24. Jun. 2017 (CEST)
Genauso isses. Gerade bei der Ehefähigkeit spielt doch der genetische Verwandtschaftsgrad eine wichtige Rolle zur Vermeidung von Inzuchtdefekten beim Nachwuchs. --Gretarsson (Diskussion) 22:07, 24. Jun. 2017 (CEST)
Nochmal, das hat nichts mit Dünnhäutigkeit zu tun Grettarson. Keine Ahnung wie oft das nun schon passiert ist, ich stelle eine Frage, und irgendjemand, wie hier Bluemel ohne erkennbare Ahnung meint, hier seine Meinung ablassen zu müssen. Und auch Dein Beitrag hat überhaupt nichts mit der Frage zu tun, wieso bei der Blutsverwandtschaft auf das Blut wert gelegt wird. Ansonsten wird die Ehefähigkeit in verschiedenen Kulturen stark abweichend behandelt, auch in Deutschland ist die Heirat zwischen Enkeln der selben Großmutter mütterlicherseits ja erlaubt. Also labert ruhig weiter, viel Spaß, ich habe den genausowenig wie eine Antwort. Was ist der Unterschied zwischen Hans und Bluemel, Hans nervt offenbar mehr Leute, aber am Thema vorbei antworten Beide.Oliver S.Y. (Diskussion) 22:14, 24. Jun. 2017 (CEST)
OK, du willst also wissen, warum, obwohl der Vater offensichtlich kein Blut, sondern nur seinen Samen zum Nachwuchs beisteuert, er trotzdem seit Alters her als Blutsverwandter gilt bzw. sein Nachwuchs trotzdem auch sein Fleisch und Blut ist und nicht nur das der Mutter. Nun, auch wenn die Vererbungsregeln und die DNA noch nicht bekannt waren, war doch klar, dass Vater und Mutter Eigenschaften an ihre Kinder weitergeben (Haar, und Augenfarbe, Gesichtszüge). Manchmal kam ein Kind eher nach dem Vater, manchmal mehr nach der Mutter (und manchmal mehr nach dem Nachbarn, und dann gab’s Stunk). Es war also klar, dass die Kinder ungefähr gleichermaßen auf ihre beiden Elternteile zurückgehen. Außerdem wäre es in den patriarchalischen Gesellschaften Europas ohnehin undenkbar gewesen, dass ein Kind mehr vom Blute seiner Mutter sein könnte als von dem seines Vaters, Nabelschnur hin oder her. --Gretarsson (Diskussion) 22:51, 24. Jun. 2017 (CEST); nachträgl. geänd./korr. --Gretarsson (Diskussion) 22:54, 24. Jun. 2017 (CEST)
Tschuldigung, Herr Oliver. Ich wusste ja nicht, dass es dir nur darum geht, was aus dem männlichen Geschlechtsteil vorne rauskommt. Wenn es um die Frage Samen/Blut geht, dann hab ich keine Ahnung, warum der Vater kein Samenverwandter ist.--Bluemel1 (Diskussion) 23:00, 24. Jun. 2017 (CEST)
Friedrich Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 23. Auflage, Berlin 1999, S. 121 s. v. Blut: Blut steht sinnbildlich für enge Verwandtschaft. J. Chr. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart, 2. Auflage, Bd. 1, Leipzig 1793, Sp. 1091 s. v. Blut: 3) Der zur Fortpflanzung seines Geschlechtes nötige flüssige Körper, weil man ehedem glaubte, dass er aus dem Blute abgeschieden werde. [...] Noch mehr aber nach einer noch weitern Figur 4) nahe Verwandtschaft, und die aus derselben entspringende natürliche Verbindlichkeit. (Vgl. auch lat. sanguis = Blut, consanguineus = blutsverwandt; altgriechisch τό αἶμα=das Blut, οἱ πρὸς αἵματος (wörtlich „die vom Blute“, „die nach dem Blute“) = die Blutsverwandten.) --Jossi (Diskussion) 00:07, 25. Jun. 2017 (CEST)
eine mutter ist genetisch immer näher an den kindern als der vater. denn sie ist mit p=1 die Mutter. ausserdem kann die mutter den kindern eher organe oder blut spenden als der vater. 2.246.119.215 01:26, 25. Jun. 2017 (CEST)
Auch wenn das einmal mehr an der Frage vorbeigeht: So ein Unsinn! Vater und Mutter sind genetisch zu jeweils etwa 50 % mit ihrem Kind verwandt. Und entscheidend für Blut- und Organspenden sind i.e.L. Blutgruppe und Rhesusfaktor, sodass der Vater durchaus besser als Spender geeignet sein kann als die Mutter, je nachdem wessen Blutgruppe das Kind geerbt hat bzw. welches Elternteil eine am ehesten mit dem Kind kompatible Blutgruppe hat, falls dieses eine ganz andere hat als die Eltern (auch das ist möglich). Weder sind also Eltern zwingend die am besten geeigneten Spender für ihr Kind noch vorzugsweise die Mutter. --Gretarsson (Diskussion) 13:21, 25. Jun. 2017 (CEST)
Es gibt Millionen von Vätern die sind 0% verwandt mit ihren Kindern. 58.9.70.210 14:46, 25. Jun. 2017 (CEST)
Klassisches Eigentor. Jeder Vater ist mit seinem Kind verwandt, nur nicht zwangsläufig blutsverwandt, du Schlaumeier :-P --Gretarsson (Diskussion) 16:39, 25. Jun. 2017 (CEST)
Und dann war da noch Mitochondriale DNA. --Ailura (Diskussion) 12:24, 25. Jun. 2017 (CEST)
...die allerdings nur für die Funktion der Mitochondrien essentiell ist und in der weder phänotypische Merkmale kodiert sind noch die Blutgruppe oder dergleichen. Sie ist also weniger von medizinischer/eugenischer als vielmehr von wissenschaftlicher Bedeutung, insbesondere für die molekulare Genealogie. --Gretarsson (Diskussion) 13:21, 25. Jun. 2017 (CEST)
Danke Jossi, sowas hab ich gesucht. Oliver S.Y. (Diskussion) 12:36, 25. Jun. 2017 (CEST)

Gefährliche Situation im Straßenverkehr: Hupen?[Quelltext bearbeiten]

Ich wäre heute Nachmittag um ein Haar Zeuge eines Unfalls geworden. Ein Schweizer wechselte (sehr langsam) von der dritten auf die zweite Spur, um mir Platz zu machen. Gleichzeitig wechselte ein Fahrzeug (ebenfalls sehr langsam) von der ersten auf die zweite Spur, um ein weiter vorne fahrendes Fahrzeug zu überholen. Ich sah also etwa 3 Sekunden lang wie sich beide Autos einander annäherten. Ich habe vor allem deshalb nicht gehupt, weil ich eine Sekunde überlegen musste, wo genau meine Hupe eigentlich ist. Ich frage mich jetzt, ob das nicht vielleicht ganz gut so war. Die beiden haben die Situation in letzter Sekunde noch erkannt. Denkt ihr Hupen hätte geholfen die Aufmerksamkeit zu erhöhen oder hätte ich damit vielleicht gerade einen Unfall verursacht, wenn einer vor Schreck das Lenkrad verreist? --2003:C7:E3E2:7A01:206E:97C3:C548:8451 19:46, 24. Jun. 2017 (CEST)

Das Hupen dient ausschließlich dem Zweck, andere auf eine Gefahr aufmerksam zu machen. Wenn das Deiner Meinung nach eine Gefahr war, dann wäre Hupen angebracht gewesen. --Heletz (Diskussion) 19:48, 24. Jun. 2017 (CEST)
Interessante Frage. Ich hätte nicht gehupt, solange ich nicht aus geringer Entfernung hätte abschätzen können, ob beiden Beteiligten mehr als, sagen wir, eine halbe Sekunde Zeit und drei, vier Meter Platz zum Ausweichen bliebe. Es wäre dann für beide Beteiligten auch nicht zu identifizieren gewesen, wer nun eigentlich gehupt hätte; das hätte sozusagen deren eigene Signale sein können. 91.41.173.113 19:53, 24. Jun. 2017 (CEST)
Hupen ist nur erlaubt, wenn die unmittelbare Gefahr vom eigenen Fahrzeug ausgeht. Im obigen Fall hätte es sogar die beiden Verkehrsteilnehmer ablenken können. Falsches Hupen kostet aber nur 10 Euro ohne Punkte, außer ein Radfahrer erschrickt und stürzt, der Huper zahlte 200,-- Euro.--2003:75:AF27:5800:A05A:3607:27E3:7837 20:25, 24. Jun. 2017 (CEST)
Die Frage "Denkt Ihr ..." ist ziemlich weit weg von einer Wissensfrage, aber wenn wir schon mal dabei sind: ;-) Im Prinzip wie 2003:75.. hiervor. Nein, ich hätte nicht gehupt und ich halte nichts vom Hupen eines unbeteiligten Dritten. Man stelle sich vor, alle anderen Verkehrsteilnehmer, die so etwas sehen, würden immer gleich hupen. Die Chance wäre dann sehr hoch, dass die beiden spurwechselnden Fahrer derart überrascht und/oder abgelenkt gewesen wären, dass sie dann vielleich den Unfall tatsächlich gebaut hätten. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 20:38, 24. Jun. 2017 (CEST)

Wozu hat ein KFZ den eine Hupe? Um Freunde zu grüßen? :-) wer sich oder Andere gefährdet sieht - oder außerorts die eigene Überholabsicht anzukündigen. Diese sind laut § 16 der StVO (Link im genannten Artikel Hupe) zulässige Möglichkeit. Die beim Überholen wird seit Jahrzehnten nicht im eigentlichen Sinn - sonder als Provokation verstanden. Zu unrecht übrigens. --79.241.102.235 20:29, 24. Jun. 2017 (CEST)

Wer einen Unfall mitverursacht, hat auch einen Teil des Schadens mitzutragen. Ob er die Unfallgegner nun durch Winken oder durch Hupen abgelenkt hat, ist dabei irrelevant. --2003:72:6D7B:EF00:FC02:E1BB:250A:C424 21:06, 24. Jun. 2017 (CEST)

Die Rechtslage wäre mir erst mal reichlich egal, wenn ich mir sicher wäre einen Unfall zu verhindern. Ich kann mir auch Situationen vorstellen, wo ich auf jeden Fall hupen würde, z.B. wenn ein LKW rückwärts ausparkt und auf ein Hindernis zusteuert, dass der Fahrer nicht sehen kann. Die Hürde für eine Mitschuld durch Hupen stelle ich mir eher hoch vor, ohne es natürlich zu wissen. Insgesamt höre ich aber heraus, dass man nicht hupen sollte, wenn es falsch verstanden werden könnte. --2003:C7:E3E2:7A01:206E:97C3:C548:8451 21:19, 24. Jun. 2017 (CEST)

„Hupen ist nur erlaubt, wenn die unmittelbare Gefahr vom eigenen Fahrzeug ausgeht.“ Das ist für Deutschland falsch. Der Sinn des Hupens ist im Übrigen nicht, andere auf eine bestimmte Gefahr hinzuweisen (auf welche denn?), sondern die allgemeine Aufmerksamkeit zu erhöhen. Insofern kann es nicht missverstanden werden, weil es überhaupt nicht verstanden werden muss. Hupen als Anzeigen eines Überholwunsches ist im Übrigen in Deutschland unzulässig: Hupen darf, wer überholt (§ 16 (1) StVO); wer überholen will, es aber nicht kann, darf nicht hupen. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:32, 24. Jun. 2017 (CEST)
geil, man kann also lt. StVO mit Dauerhupe und Lichthupe an einem Langsamfahrer außerorts vorbeiziehen, und alles ist völlig legal, solange man erst nach dem Ansetzen zum Überholen zu hupen anfängt. Interessant. - andy_king50 (Diskussion) 23:36, 24. Jun. 2017 (CEST)
Nein, § 5 (5) StVO. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:44, 24. Jun. 2017 (CEST)
nö, ich will ja den Langsamfahrer auf die Gefahr, die er durch sein Langsamfahren verursacht, aufmerksam machen. andy_king50 (Diskussion) 23:57, 24. Jun. 2017 (CEST)
Das geht nur bei akuter Gefahr, sonst erfüllt es u. U. den Tatbestand der Nötigung.--Bluemel1 (Diskussion) 09:37, 25. Jun. 2017 (CEST)
Nachdem von langsam Fahrenden, auch wenn sie links fahren, nach objektiver Bewertung im Allgemeinen keine Gefahr ausgeht, ist das Hupen aus diesem Grund im Allgemeinen auch nicht zulässig. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:00, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaube eher du bist Zeuge eines Beinaheunfalls geworden. 58.9.70.210 02:59, 25. Jun. 2017 (CEST)

Warum schwanken an Tankstellen die Preise immer während sie das in anderen Bereichen nicht tun?[Quelltext bearbeiten]

Seit Jahrzehnten und begünstigt durch die zunehmende Digitalisierung schwanken die Benzinpreise an den Tankstellen gefühlt im Minutentakt. Aber warum ist das so? Das Benzin, das zu einem bestimmten Zeitpunkt dort verkauft wird, ist ja nicht "frischer" als der Fisch oder das Deo im Supermarkt und dort gibt es solche Schwankungen - mehrmals täglich - nicht.

Warum gibt es bei Tankstellen statt echtem Wettbewerb dieses Chaos? --2003:72:6D7B:EF00:FC02:E1BB:250A:C424 20:50, 24. Jun. 2017 (CEST)

Weil es geht. Außerdem: Wenn man vergisst, Fisch zu kaufen, schafft man es dennoch bis nach Hause. Gegenfrage: Warum ist das kein "echter Wettbewerb"? -- Pemu (Diskussion) 20:56, 24. Jun. 2017 (CEST)
Mit digitalen Preisschildern würde das auch in allen anderen Bereichen gehen. Und für ein Monopol braucht es keine Preisschwankungen. --2003:72:6D7B:EF00:FC02:E1BB:250A:C424 21:04, 24. Jun. 2017 (CEST)
Es gibt auch schon Versuche die Preise im Supermarkt dynamischer zu gestalten. Mit digitalen Preisschildern alleine ist es aber nicht getan. Schließlich kann zwischen aus dem Regal nehmen und an der Kasse bezahlen durchaus mal eine Stunde vergehen. Welcher Preis wäre dann an der Kasse zu bezahlen? Am Ende bleibt wirklich hauptsächlich "weil es geht" übrig. --2003:C7:E3E2:7A01:206E:97C3:C548:8451 21:13, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ah, ein neuer Aspekt, wenn ich an das in Holland nicht unübliche Selberscannen-vorm-Ablegen-im-Einkaufswagen denke. -- Pemu (Diskussion) 21:18, 24. Jun. 2017 (CEST)
Wenn Du durch einen Supermarkt um 21:22 bummelst, wenn also Aldi schon länger zu hat, und in diesem Supermarkt gibt es diese neumodischen Preisschilder, denkst Du etwa nicht, weil es geht? -- Pemu (Diskussion) 21:15, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ich denke die digitalen Preisschilder im Supermarkt gibts eher, weil die vor dem morgentlichen Aufsperren automatisch aktualisiert werden können, also weniger Arbeit machen. Sonst wären sie eher unpraktisch, weil sie oft zu Diskussionen führen würden, weil der Käufer z.B. die Milch um €0,99 im Regal gesehen hat und der Preis bevor er zur Kasse kam auf €1,09 gestiegen ist. --MrBurns (Diskussion) 22:12, 24. Jun. 2017 (CEST)
Und typischerweise gibt es die da ja eben nicht - auch wenn das wohl wie bei Tankstellen schon seit Jahren ginge. Genau so komm ich ja auf die Frage: Warum gibt es diese Schwankungen bei Tankstellen, nicht aber in anderen Branchen? --2003:72:6D7B:EF00:FC02:E1BB:250A:C424 22:15, 24. Jun. 2017 (CEST)
Bei der Tankstelle fahrt man sofort zur Zapfsäule und tankt dann sofort, wobei dann eben der gerade beim Tanken gültige Preis verrechnet wird, auch wenn man bis vorm Zahlen noch eine halbe Stunde im Shop verbringt. Daher tritt das Problem das sich beim Supermarkt ergiobt, wenn amn während den Öffnungszeiten den Preis ändert, bei den Spritpreisen an Tankstellen wohl nicht auf. --MrBurns (Diskussion) 15:20, 25. Jun. 2017 (CEST)
Weil Preise nicht die "Frischheit" (oder allgemeiner: "Qualität") eines Produktes repräsentieren, sondern in erster Linie ihre "Knappheit". Darum gilt z.B. in der Immobilienbranche, dass die wichtigsten drei Attribute für eine gute Wohnung "Lage", "Lage" und "Lage" sind (auch wenn die Qualität der Wohnung selbst genauso gut oder schlecht ist wie die, die vielleicht nicht im heissbegehrten Szeneviertel direkt neben der U-Bahnstation am Park liegt) und deshalb verdienen manche Fussballspieler Millionen, weil sie etwas können was sonst keiner kann. Beim Benzin kommt der starke Wettbewerb hinzu. Niemand ist bereit, für eine Milch extra ins Auto zu steigen um sie 2 Cent billiger zu bekommen als beim Supermarkt direkt vor der Haustür. Beim Benzin sitzt man aber ja gerade schon im Auto. Man könnte also sagen: Bei Tankstellen gibt es echten Wettbewerb wie im Lehrbuch, bei Milch, Fisch usw. ist dieser Wettbewerb durch die Bequemlichkeit der Akteure eingeschränkt. Es ist also gerade ungekehrt was den Wettbewerb betrifft. Echten Wettbewerb gibt es übrigens auch im Internet, weil hier die Bequemlichkeit der Akteure durch die extrem niedrigen Transaktionskosten und die relativ hohe Vergleichbarkeit keine grosse Rolle spielt. Dadurch kosten manche Produkte bei Online-Märkten zu bestimmten Uhrzeiten und an bestimmten Wochentagen oft nur die Hälfte. 188.120.85.22 21:16, 24. Jun. 2017 (CEST)
Was ich mit "Frischheit" meine ist letztlich die Nähe zum Erzeuger: Benzin wird nicht so schnell vom Erzeuger zum Endverbraucher durchverkauft, dass mit der Begründung, dass sich in der Kette vor drei Minuten ein Preis geändert hätte, nachher der Preis des Endprodukts sich ändern würde. Das wäre bei frischen Sachen, die innerhalb von wenigen Tagen vom Erzeuger bis zum Endverbraucher gelangt sein müssen, ja schon eher denkbar. Dass sich bei solchen Produkten, bei denen die Zeit zwischen "Erzeugung" und Endverkauf sehr kurz ist, Preisschwankungen sehr direkt auswirken können, erscheint mir logisch. Bei einer Sache, die praktisch unendlich haltbar ist, dagegen nicht. --2003:72:6D56:D100:2D79:E22E:30FA:AD5 10:35, 25. Jun. 2017 (CEST)
Es ist heute eben nicht mehr so dass kurzfristige Preisschwankungen es nur noch an der Tankstelle gibt. In anderen Bereichen des Handels war es bisher letztlich nicht praktikabel, die Preise einer großen Zahl an Artikeln dauernd zu ändern (an der Tankstelle ist es einfach, bei drei Sorten Benzin + Diesel). Im Onlinehandel findet man kurzfristige Preisänderungen inzwischen häufiger - klar, denn da "geht es" einfach.--Antemister (Diskussion) 23:22, 24. Jun. 2017 (CEST)
Richtig und da kann der Kunde auch leicht informiert werden, ich hab mal bei Amazon was in den Warenkorb gelegt, dann noch eine halbe Stunde weitergeschaut, ob ich noch was kaufen will. Wie ich dann "zur Kasse gehen" wollte, bekam ich gleich eine Warnung angezeigt, dass sicher der Preis eines Artikels im Warenkorb geändert (in dem Fall erhöht) hat. --MrBurns (Diskussion) 15:23, 25. Jun. 2017 (CEST)
Die Tankstellen haben es gelernt rechtzeitig die Preise von einander abzuschauen. Inzwischen dürfen sie nicht mehr so schnell ändern und müssen ihre Preise im Voraus anmelden. Halbleiter und Metalle haben ebenso Tagespreise. (← Wahnsinn, immernoch ein Rotlink!) --Hans Haase (有问题吗) 09:19, 25. Jun. 2017 (CEST)
Die tageszeitlichen Schwankungen sind (zumindest offiziell) auf die jeweilige Nachfrage zurückzuführen. Morgens und nachmittags, wenn jedermann zur Arbeit oder von selbiger nach Hause fährt, sowie bekanntlich zum Ferienanfang, ist halt mehr auf den Straßen unterwegs als abends oder nachts. Warum die Preise zwischen 18 und 20 Uhr allerdings niedriger sind als bspw. um 23 Uhr entzieht sich meiner Kenntnis. -- Platte ∪∩∨∃∪ 09:31, 25. Jun. 2017 (CEST)
Siehe auch Motorenbenzin#Preise ,Ölpreis, en:Gasoline and diesel usage and pricing & da.--Asteroidenbergbauer (Diskussion) 10:01, 25. Jun. 2017 (CEST)
Beim Taxivermittler Uber schwanken die Preise je nach Auslastung. Bei Engpässen wie z.B. der Silvesternacht steigen die auf das Mehrfache des Normalpreises. --Optimum (Diskussion) 10:18, 25. Jun. 2017 (CEST)
Es gibt ja jeden Tag mehrere Preisrunden den Tankstellen: Die eine gegen 12, die andere gegen 17 Uhr. Die sprunghafte Erhöhung am Nachmittag würde ich auch darauf zurückführen, dass dort die Pendler tanken wollen. Die Runde um 12 gibt es schon länger - ich könnte mir vorstellen, dass die einfach daher kommt, dass am Mittag nicht viel an den Tankstellen los ist und man deshalb Zeit hatte, die Preise umzustellen. --2003:72:6D56:D100:2D79:E22E:30FA:AD5 10:39, 25. Jun. 2017 (CEST)
In der heutigen Zeit könnte man die Preise ja auch vollautomatisch mit Computeralgorithmen verändern. In Österreich gibts seit einigen Jahren ein Gesetz, dass Tankstellen die Preise nur um 12:00 erhöhen dürfen und sonst dürfen die Preise nur nach unten verändert werden. Daher sind in Österreich die Benzinpreise auch am frühen Nachmittag tendenziell am höchsten und am späten Vormittag tendenziell am niedrigsten. Obs in Deutschland eine ähnliche Regelung gibt (eventuell mit mehreren Zeiten, z.B. 12:00 und 17:00) weiß ich nicht. --MrBurns (Diskussion) 15:27, 25. Jun. 2017 (CEST)

Die Antwort ist sicher: Weil sie es können immer den höchsten Preis rauszuholen. Die Pendler werden abgeschöpft, die haben tagsüber keine Zeit (und in welcher Innenstadt gibt es noch Tankstellen?). Und Nachts gehts zumindest im Raum Hamburg ganz kräftig hoch - ich habe schon fast 30 Cent Unterschied gesehen. Dynamische Preise werden sicher auch in Supermärkten kommen. Es gibt bereits Sonderangebote für Kundenkarteninhaber, die die bisherigen Kaufgewohnheiten berücksichtigen. Ich bekomme da allerdings nur in Ausnahmefällen meinen Lieblingswein billiger, sondern vielleicht den eines Mitbewerbers oder vielleicht Cider. --Eingangskontrolle (Diskussion) 19:29, 25. Jun. 2017 (CEST)

"in welcher Innenstadt gibt es noch Tankstellen?" - Z.B. In Wien gibts noch in jedem Bezirk Tankstellen, z.B. im 1. Bezirk in der Börsegasse. Und oft haben gerade die innerstädtischen Tankstellen relativ günstige Preise. Mittlerweile gibt es auch Apps, mit denen man die Tankstellenpreise in der Gegend vergleichen kann, das dauert eine Minute. Also jeder Pendler kann die billigste Tankstelle suchen, die halbwegs am Weg liegt, ohne viel Zeitverlust. Wers nicht tut hat entweder mehr Geld, als er braucht oder hat kein Smartphone oder kennt sich damit nicht aus oder handelt einfach dumm. Auch wenn man die Ersparnis in Relation zum Zeitverlust setzt und das mit einem Stundenlohn vergleicht, zahlt es sich meistens aus, nachzuschauen. --MrBurns (Diskussion) 20:25, 25. Jun. 2017 (CEST)
Also "Tankstelle in der Börsegasse" und "relativ günstiger Preis" ist ein Oxymoron, nur so angemerkt. Prinzipiell wäre es aus Konsumentenschutzgründen schon angebracht, wenn es eine EU-Regelung geben würde, welche ständige kurzfristige Preisänderungen verbieten würde. Denn die Waffen zwischen Verkäufer und Käufer sind in diesen Fällen schon sehr ungleich verteilt. Wobei Tankstellenpreise ja noch das harmlosere sind, wenn man sich die Praktiken auf Online-Portalen ansieht.--Schaffnerlos (Diskussion) 22:59, 25. Jun. 2017 (CEST)
die Tankstelle in der Börsegasse war nur ein Beispiel dafür, dass es in jedem Bezirk Tankstellen gibt. Die Preise von dort hab ich nicht recherchiert. Generell gibt es aber in den innerstädtischen Bezirken (1-9, eventuell ausgenommen 1) oft sehr günstige Tankstellen, die vier billigsten Tankstellen für Diesel sind derzeit 2 im 5. Bezirk und 2 im 12. Bezirk (jeweile €0,989/l), die beiden billigsten für Super 95 im 12. Bezirk (jeweils €1,079/l), wobei da die beiden gerade erwähnten Tankstellen im 5. Bezirk auch beide nur um einen Cent pro Liter teurer sind. Quelle: [7] --MrBurns (Diskussion) 02:02, 26. Jun. 2017 (CEST)

Wassermolekül quantenmechanisch beschreiben[Quelltext bearbeiten]

Gibt es eine Darstellung der Wellenfunktion des Wassermoleküls? Kann man dafür eine Schrödingergleichung angeben / lösen (numerisch)? --93.212.199.243 22:33, 24. Jun. 2017 (CEST)

Mit allen zehn Elektronen? Aus Quantenmechanik#Atomphysik und Chemie: „Eine exakte analytische Lösung ist jedoch nur für den Spezialfall der wasserstoff-ähnlichen Systeme – also Systeme mit einem Atomkern und einem Elektron – möglich. Bei komplexeren Systemen – also in praktisch allen realen Anwendungen in der Chemie oder der Biologie – kann die Vielteilchen-Schrödingergleichung daher nur unter Verwendung von numerischen Methoden gelöst werden. Diese Berechnungen sind bereits für einfache Systeme sehr aufwändig. Beispielsweise dauerte die ab-initio-Berechnung der Struktur und des Infrarot-Spektrums von Propan mit einem marktgängigen PC im Jahr 2010 einige Minuten, die entsprechende Berechnung für ein Steroid bereits mehrere Tage.“ --BlackEyedLion (Diskussion) 23:24, 24. Jun. 2017 (CEST)
„...der Wellenfunktion des Wassermoleküls“. Gibt es das überhaupt, also eine Wellenfunktion eines Moleküls fragt sich zweifelnd --2003:D0:2BC9:6801:17B:F25A:A478:EBDE 09:51, 25. Jun. 2017 (CEST)
Interessante Frage. Per Jensen hat dazu etwas geschrieben ("Wellenfunktion des Wassermoleküls" auf S. 94), das leider meinen Horizont übersteigt, aber vielleicht könnt Ihr damit etwas anfangen. --94.219.14.5 12:46, 25. Jun. 2017 (CEST)
Je nach Approximation (die Kerne als geladene lokalisierte Punktteilchen verschiedener Masse) beschreibt die Wellenfunktion des Wassermoleküls den Zustand eines Wassermoleküls als Systems von 10 Elektronen im Ortsraum. Das sähe aus wie für die Elektronen. Es gibt von diesen Wellenfunktionen abzählbar viele und jede hat eine zugehörige Energie . Wellenfunktion und Energie sind dabei Eigenfunktion und Eigenwert der Schrödingergleichung des Wasser-Hamiltonians. Vermutlich bist du am Grundzustand interessiert, also der Wellenfunktion mit der kleinsten Energie. Die kann man aber (wohl) nur numerisch finden. --Foreade (Diskussion) 11:51, 27. Jun. 2017 (CEST)

25. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Dies irae (Übersetzung)[Quelltext bearbeiten]

Von wem stammt nochmal die im Artikel verwendete Übersetzung? --Reiner Stoppok (Diskussion) 00:08, 25. Jun. 2017 (CEST)

lt Beleg im Artikel Rüdiger Bartelmus. andy_king50 (Diskussion) 00:10, 25. Jun. 2017 (CEST)
Nein, nach dem ist der Text bloß zitiert. --Reiner Stoppok (Diskussion) 00:13, 25. Jun. 2017 (CEST) PS: Wie bekommt man das hier geöffnet?
dann dies: [8] andy_king50 nix genaues weiss man nicht "traditionell". (Diskussion) 00:21, 25. Jun. 2017 (CEST)
Deshalb frage ich ja hier. --Reiner Stoppok (Diskussion) 00:28, 25. Jun. 2017 (CEST) PS: Ist 'man' bei dieser schlauer?
Ja. Die stammmt hiernach von Pater Urbanus Bomm. --Concord (Diskussion) 03:58, 25. Jun. 2017 (CEST)
@Concord: Die Übersetzung dort lautet "Tag des Zornes, Tag der Zähren", ist also eine komplett andere Übersetzung als die gesuchte "Tag der Rache, Tag der Sünden". Außerdem ist diese Übersetzung in der 4. Auflage des Schott-Messbuchs von 1894 bereits komplett abgedruckt, so dass das Deutsche Liturgische Institut mit der Angabe "Übersetzung U. Bomm 1947" komplett falsch liegt (1894 war Urbanus Bomm noch gar nicht geboren). --FordPrefect42 (Diskussion) 14:22, 25. Jun. 2017 (CEST)
(Quetsch, @FordPrefect42:) Ich bezog mich nicht auf die Ausgangsfrage, sondern auf die unmittelbar über meiner Antwort, und da ging es um die Variante Tag des Zornes, Tag der Zähren. --Concord (Diskussion) 18:53, 25. Jun. 2017 (CEST)
Die Wikipedia folgt dem Text aus dem (originalen) Schott. Ob der gute Anselm alle Texte selbst übersetzt hat, weiß ich nicht recht. Grüße Dumbox (Diskussion) 07:30, 25. Jun. 2017 (CEST)

Die Frage ist hier schon beantwortet: s:Wikisource:Auskunft/Archiv/2008/Oktober#Quelldaten zur Übersetzung vom dies irae. Die Übersetzung stammt von Karl Simrock. --FordPrefect42 (Diskussion) 09:07, 25. Jun. 2017 (CEST)

Hm, ich muss relativieren. Karl Simrocks Übersetzung wurde in Lauda Sion (1850) [9] veröffentlicht. Die Übersetzung stimmt aber nur in den ersten drei Strophen mit der im Artikel Dies irae zitierten Übersetzung ungefähr überein, danach geht es verschieden weiter. Also weiterhin unklar, ob "unsere" Übersetzung auf Simrock beruht und von jemand anderem überarbeitet wurde, oder ob Simrock eine ältere Vorlage hatte, von der er den Anfang übernahm. --FordPrefect42 (Diskussion) 09:31, 25. Jun. 2017 (CEST)

Die Frage ist also weiterhin offen. --Reiner Stoppok (Diskussion) 13:12, 25. Jun. 2017 (CEST)

Im Detail auf jeden Fall. Wobei ich noch anmerken möchte, dass die Google-Buchsuche für das Textincipit "Tag der Rache, Tag der Sünden" keinen Treffer vor 1850 auswirft. Daher neige ich schon der Ansicht zu, dass diese Formulierung tatsächlich von Simrock stammt, und alle Abweichungen im Text spätere Überarbeitungen von dritter Hand sind. Aber das wäre noch zu belegen. --FordPrefect42 (Diskussion) 14:03, 25. Jun. 2017 (CEST)
Die Antwort im Auskunft-Archiv 2008 (s. oben) und die darauf basierende(?) heutige Änderung im Artikel Dies Irae sind beide nicht richtig, da es dort ja nur um die acht von Goethe zitierten Zeilen des Hymnus geht, deren Übersetzung nach Karl Simrock gegeben wird. Das hat mit der Übersetzung des Textes im Wikipedia-Artikel doch gar nichts zu tun! Wenn Benutzer:Bautsch seine Einfügung der Übersetzung 2006 belegt hätte oder wenn Benutzer:Dumbox den „Schott“ mit Zitat in den Artikel einbauen würde, wäre doch allen geholfen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 14:44, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ja, alles rächt sich irgendwann. Ich habe meine Änderung im Artikel von heute fürs erste nochmal rückgängig gemacht, das ist in dieser Form doch nicht haltbar. Ich versuche noch weiter zu eruieren, wann und von wem die Simrock-Fassung überarbeitet wurde. Falls das nicht klappt, könnten wir die Übersetzung im Artikel auch auf Simrocks Fassung von 1850 ändern. Die jetzige Beleglage ist jedenfalls weiterhin unbefriedigend, auch wenn wir heute ein Stück weiter gekommen sind. --FordPrefect42 (Diskussion) 15:04, 25. Jun. 2017 (CEST)
Den Schott baue ich gerne ein. Ich habe freilich nur den Nachfolger, Das vollständige Römische Meßbuch von 1926, (5)1935 zur Hand. Wenn jemand mal das Original von 1884 greifen könnte, wäre das natürlich noch eleganter. Grüße Dumbox (Diskussion) 15:58, 25. Jun. 2017 (CEST)

Starke Wechselwirkung - interaction forte[Quelltext bearbeiten]

Im deutschen Artikel 'Starke Wechselwirkung' steht, dass die Anziehungskraft auch bei steigender Entfernung konstant bleibe. Im französischen Artikel dagegen steht:

Lorsque la distance augmente, l'intensité de l'interaction forte augmente (contrairement aux autres forces).

Welche Aussage ist anzunehmen?

--178.39.239.55 11:56, 25. Jun. 2017 (CEST)

en:Strong interaction#Behaviour of the strong force erklärt es detailliert und bequellt. Demnach müsste die deutsche Version richtiger sein als die französische. --Rôtkæppchen₆₈ 12:32, 25. Jun. 2017 (CEST)

Schweres Bilderrätsel → Fußball[Quelltext bearbeiten]

Pokal

Auf dem Bild ist ein Pokal zu erkennen. Es ist das gambischer Nationalstadion, scheinbar wird der Pokal kurz "ausgestellt". Vielleicht kann man heraus finden, um welchen Pokal es sich handelt?

--Atamari (Diskussion) 13:17, 25. Jun. 2017 (CEST)

Mit den Bändseln an den Henkeln scheint es sich um eine Szene vor einem Finalspiel zu handeln und die Farben der Bändsel entsprechen den Mannschaftsfarben der Finalisten. African Cup of Nations und CAF-Championsleague scheiden aber aus, da sieht der Pokal jeweils deutlich anders aus... --Gretarsson (Diskussion) 13:35, 25. Jun. 2017 (CEST)
Es ist ein Turnier von Behördenmannschaften, genauer gesagt von Sicherheitskräften. --King Rk (Diskussion) 13:45, 25. Jun. 2017 (CEST) +Nachtrag --King Rk (Diskussion) 13:51, 25. Jun. 2017 (CEST)
Klasse @King Rk:. Das passt gut, GCAA ist Gambia Civil Aviation Authority, die Luftfahrtbehörde. Klasse, das scheinbar noch so schwere Bilderrätsel gelöst werden kann. --Atamari (Diskussion) 16:28, 25. Jun. 2017 (CEST)

Lumia 640XL - Kamera spinnt[Quelltext bearbeiten]

Seit geraumer Zeit spinnt die "Kamera" im Telefon. Im Netz finden sich zahlreiche derartige Berichte dieser Fehlermeldung aber ich habe nirgends eine Lösung gefunden. Nach wenigen Bildern meldet das Telefon "wird gespeichert..." und nichts geht mehr, erst ein Neustart hilft. Ganz nebenbei sind die Bilder winzig. Hat jemand eine Idee? --79.201.219.145 13:56, 25. Jun. 2017 (CEST)

Hier wird eine Lösung vorgeschlagen. --Rôtkæppchen₆₈ 20:07, 25. Jun. 2017 (CEST)
Windows 10? (Wenn ja, ich war immer MS "Fan", aber dieses verf**te W10 auf dem - gleichen Gerät wie meins - Phone der Dame ist .....)--Wikiseidank (Diskussion) 21:31, 25. Jun. 2017 (CEST)

Moderne Kunst auf der Pferdeweide?[Quelltext bearbeiten]

Unbekanntes Objekt
Bekanntes Objekt

Was will uns der Künstler damit sagen?

Oder ernsthaft gefragt: Was ist das? Warum hängt man eine Kugel an ein Gestell und setzt einen Folienkegel darüber?

Gefunden auf einer Pferdeweide direkt am Ortsausgang von Grabau, bei Bad Oldesloe.

--A. Foken (Diskussion) 14:21, 25. Jun. 2017 (CEST)

würde vermuten, da wollte jemand, dass nach seiner Kunst in einer Auskunft gefragt wird --87.183.202.11 14:27, 25. Jun. 2017 (CEST)
Das ist eine Fliegenfalle. Gruß --Mikered (Diskussion) 14:35, 25. Jun. 2017 (CEST)
+1 Pferdebremsenfalle. GEEZER … nil nisi bene 15:13, 25. Jun. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Leyo 12:36, 26. Jun. 2017 (CEST)

Pianisten, die zugleich oder im gleichen Konzert dirigieren?[Quelltext bearbeiten]

Mitsuko Uchida dirgiert hier, wenn sie nicht gerade am Klavier sitzt. Ist das nicht sehr selten? --2A01:C22:7A19:B600:3839:F6F0:DABE:BACA 15:08, 25. Jun. 2017 (CEST)

na ja, der Solist muss erst mal überhaupt dirigieren können (dazu muss man das Stück weit über den eigene Solo-Part hinaus beherrschen) und es auch wollen, dann funktioniert es wohl auch nur bei einer eingespielten Beziehung zwischen Solist und Orchester, oder auch bei hochkarätigen Orchestern, die zur korrekten Interpretation nur geringe Andeutungen des Solisten benötigen, denn der muss zwischendurch ja auch selber spielen, also schon eher selten. andy_king50 (Diskussion) 15:12, 25. Jun. 2017 (CEST)
Spart Kosten. --Reiner Stoppok (Diskussion) 15:13, 25. Jun. 2017 (CEST)
Na ja, vor allem spart es Kontroversen zwischen Dirigent und Solist. --TheRunnerUp 18:42, 25. Jun. 2017 (CEST)
Kommt öfter mal vor, auch bei anderen Instrumentalkonzerten (Violine, Oboe), allerdings nur bei Stücken mit kleiner Orchesterbesetzung; d.h. vorwiegend bei Konzerten aus der vor-romantischen Zeit. --TheRunnerUp 18:42, 25. Jun. 2017 (CEST)
Bei David Barenboim als Dirigent kommt es öfters vor, dass er selbst am Flügel spielt.--2003:75:AF2A:3300:1156:1F6:1B2D:3DC2 20:57, 25. Jun. 2017 (CEST)
Bei Daniel Barenboim auch. --Reiner Stoppok (Diskussion) 21:12, 25. Jun. 2017 (CEST)
Wie komm ich nur auf David, der heißt ja Daniel.--2003:75:AF13:3D00:A113:1B5:5F87:2F03 08:23, 26. Jun. 2017 (CEST)

Willkommen auf arabisch schreiben[Quelltext bearbeiten]

Ich möchte in ein Dokument folgende Zeichen einsetzen: [10]. Welche Schriftart muss ich dafür installiert haben und was genau muss ich dafür an Zeichen auf einer deutschen Tastatur eingeben? --2003:76:E04:E64E:C0CE:17C1:51E0:EBCA 16:37, 25. Jun. 2017 (CEST)

Bei einer deutschen Tastatur musst Du auf jeden Fall zuerst eine Unicode-Eingabemethode aktivieren, z.B. wie hier unter Method 1. Dann musst Du auf rechts-nach-links-Text umschalten und dann kannst Du die Zeichen eins nach dem anderen über den Unicode-Wert eingeben. Das wäre mir aber alles viel zu kompliziert. Google Dir die Phrase und setze sie per Copypaste in Deinen Text. Google herzlich willkommen auf farsi liefert bei mir z.B. das hier als allerersten Treffer und da finde ich die von Dir gesuchten Buchstaben mitsamt Umschrift und Aussprache zum Rauskopieren: خوش آمدید! --Rôtkæppchen₆₈ 17:30, 25. Jun. 2017 (CEST)
da muss man nur noch aufpassen, dass man arabisch nicht mit persisch verwechselt. 58.9.70.210`
Laut URL ist der gesuchte Text auf Farsi, auch wenn der Fragesteller etwas von arabisch schreibt. Farsi wird eben mit einem modifizierten arabischen Alphabet geschrieben. --Rôtkæppchen₆₈ 17:58, 25. Jun. 2017 (CEST)
Danke, in Word klappt das mit dem Kopieren. Ich brauche es aber für eine Corel-Draw-Datei. Wenn ich es dort einfüge, zeigt es mir nur Fragezeichen an :( --2003:76:E04:E64E:C0CE:17C1:51E0:EBCA 18:24, 25. Jun. 2017 (CEST)
Corel Draw hat anscheinend Unicode-Probleme. So soll es aber gehen. --Rôtkæppchen₆₈ 18:47, 25. Jun. 2017 (CEST)

Der Tod des Oberstleutnant Spöttel[Quelltext bearbeiten]

Hallo, im Jahr 2015 kam Oberstleutnant Spöttel 56-jährig als Kommandeur der Ausbildungsunterstützung der Bundeswehr im Irak in seinem Hotel in Erbil ums Leben. Gab es da noch irgendwo eine genauere Angabe (2015: „Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt von einer natürlichen Todesursache aus“) zu den Todesumständen? Ich konnte nichts finden... --Eibbloff (Diskussion) 16:46, 25. Jun. 2017 (CEST)

Einen Monat nach seinem Tod gab es noch einen sehr kurzen Bericht, dass es eine natürliche Ursache war: [11]. Weiteres geht die Öffentlichkeit dann auch nichts an. --Lidius (Diskussion) 16:57, 25. Jun. 2017 (CEST)

Daten für Kiwix-App[Quelltext bearbeiten]

Auf meinem vorherigen Samsung-Tablet mit Android 4.4.4 hat die Sache problemlos funktioniert. Inzwischen habe ich ein neues mit Android 7. Jetzt habe ich die Wikipedia-Datei mehrfach heruntergeladen, was jeweils tagelang dauert, doch zum Schluss ist sie einfach wieder futsch. Ich habe die Datei aus Kiwix auf die externe Speicherkarte geladen. Wo kann das Problem liegen? Rainer Z ... 17:20, 25. Jun. 2017 (CEST)

Wenn deine Speicherkarte mit FAT32 formatiert ist, können Dateien nicht größer als 4 GB sein. --FriedhelmW (Diskussion) 19:50, 25. Jun. 2017 (CEST)
Hier hat die Kiwix-Datei der de-Wp 26 G, ohne Bilder noch 5,2 G. Das heißt, dass die Karte im Tablet irgendwie anders formatiert sein muss, also ext3 oder exFAT o.ä. oder Du lädst die Kiwix-Datei auf den internen Speicher des Tablets. Ich würde die Datei auf jeden Fall vorher am PC runterladen. Dann kannst Du das Tablet per USB an den PC anschließen und versuchen, die Datei rüberzukopieren. --Rôtkæppchen₆₈ 20:14, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ich hab jetzt mal probehalber die de-Wp ohne Bilder auf den internen Speicher meines Android-7.1.2-Gerätes geladen und da funzt es. Mein Nexus 5X hat leider keinen Kartenleser. Ich muss mal meinen USB-Kartenleser und das Adapterkabel dazu suchen… --Rôtkæppchen₆₈ 20:34, 25. Jun. 2017 (CEST)
Wenn man die Sache übers Tablet auf eine Karte downloadet, soll sie von Kiwix automatisch in Päckchen unterteilt werden. Das hat ja auf dem alten Tablet auch funktioniert. Die Speicherkarte ist die gleiche, sie ist ebenfalls von Samsung und reichlich groß genug. Rainer Z ... 21:13, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ich hab das jetzt mit einem normalen 32-GiB-USB-Stick und einem USB-OTG-Adapter ausprobiert. Egal, mit welchem Dateisystem der Stick formatiert ist, Kiwix findet die Zim-Datei nicht. Der ES-Explorer erkennt Sticks in FAT32 und NTFS. exFAT funktioniert nicht. Wie das mit SDXC-Karten mit mehr als 32 GiB und Android 7 funktioniert, kann ich Dir nicht sagen, da SDXC gemäß Norm mit exFAT formatiert sein soll, aber zumindest mein Android-7.1.2-Gerät kein exFAT erkennt. Vielleicht hilft es, eine große SDXC-Karte auf einem Windows- oder Linuxrechner auf NTFS umzuformatieren. Bei mir ist die einzige Möglichkeit, die Zim-Datei in den internen Speicher des Android-7.1.2-Gerätes zu laden. --Rôtkæppchen₆₈ 00:16, 26. Jun. 2017 (CEST)
OKay. Wenn es bei dir direkt auch nicht geht, könnte das ja ein Bug in einem der letzten Updates sein. Oder eine Unverträglichkeit mit Android 7. Der interne Speicher des Tablets ist nicht groß genug für die volle Wikipedia-Dröhnung. Da werde ich wohl mal Kiwix kontaktieren. Rainer Z ... 15:04, 26. Jun. 2017 (CEST)

Fallbeschleunigung am 45. Breitengrad[Quelltext bearbeiten]

Ein Physiklehrbuch für die Grundstufe (Tipler, Physik für Wissenschaftler und Ingenieure, 7. deutsche Auflage, 2015, S. 1385) gibt an, die Fallbeschleunigung bei 45° sei 9.80665 m/s2. Auf derselben Seite wird die Erdmasse mit 5.97 1024 kg angegeben. Kann das sein? Ich komme auf einen Abstand zum Erdmittelpunkt (WGS 84) von 6367.417567 km, die Gravitationskonstante beträgt 6.67408 10-11, das gibt eine Beschleunigung von 9.82741 m/s2. --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 18:34, 25. Jun. 2017 (CEST)

Siehe Schwerefeld#Normfallbeschleunigung. --Rôtkæppchen₆₈ 18:41, 25. Jun. 2017 (CEST)
Das dort ist mir schon klar, beantwortet aber die Frage nicht. --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 18:42, 25. Jun. 2017 (CEST)
Veraltete Daten und Extrapolation – das erklärt IMHO alles. --Rôtkæppchen₆₈ 18:49, 25. Jun. 2017 (CEST)
Richtig, nur weil die Auflage von 2015 ist bedeutet das nicht, dass nicht eventuell veraltete Daten von älteren Auflagen übernommen wurden. --MrBurns (Diskussion) 18:58, 25. Jun. 2017 (CEST)
Wie hast Du gerechnet? ich komme auf 9,82741 für gGravitation, dann musst Du noch die Zentrifugalkraft (vektoriell) abziehen: Fallbeschleunigung. --TheRunnerUp 19:15, 25. Jun. 2017 (CEST)
Und der Vektor geht nicht senkrecht nach unten, sondern zum Erdmittelpunkt - dieser Effekt dürfte aber vernachlässigbar sein. Die Zentrifugalkraft ist am Äquator etwa 0.03 m/s2 und erklärt den Unterschied auch nicht. --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 19:22, 25. Jun. 2017 (CEST)
Der zusammengesetzte Vektor geht senkrecht nach unten. Das ist die Definition von "senkrecht nach unten". --Digamma (Diskussion) 20:25, 25. Jun. 2017 (CEST)
Was ich sagen wollte: Der Vektor zum Massenmittelpunkt der Erde ist nicht senkrecht zur Ellipsentangente/Ellipsoidtangentenebene. --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 20:31, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ja, das ist der Unterschied zwischen Geozentrischer Breite (Winkel vom Ellipsoidmittelpunkt zum Punkt an der Oberfläche) und Ellipsoidischer Breite (Winkel, den die Normale auf die Ellipsoidtangente mit der Äquatorebene einschließt. Aber das ist hier vernachlässigbar. --TheRunnerUp 20:49, 25. Jun. 2017 (CEST)
Wenn das die einzige Definition ist, ist der Wikipedia-Artikel Senkrecht, aber falsch, weil dort stehte, dass auch "rechtwinklig zur Erdoberfläche" gemeint sein kann. Ich denke es gibt mehrere Definitionen von senkrecht. --MrBurns (Diskussion) 20:37, 25. Jun. 2017 (CEST)
Die Definition, dass Senkrecht "rechtwinklig zur Erdoberfläche" ist, gilt aber nur deshalb, weil die (eingeebnete) Erdoberfläche immer senkrecht zur Senkrechten ist. --TheRunnerUp 20:49, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ich habe das inzwischen korrigiert. Senkrecht ist aber kein Artikel, sondern eine Begriffsklärungsseite. Die "Definition" dort ist keine Definition sondern dient nur dazu, die zwei unterschiedlichen Bedeutungen zu unterscheiden. "Rechtwinklig" zur Erdoberfläche ist ja offensichtlich falsch, wenn die Erdoberfläche schief ist. --Digamma (Diskussion) 20:55, 25. Jun. 2017 (CEST)
Es stellt sich aber die Frage, wann die Erdoberfläche schief ist: ist sie schief, wenn sie von der Kugeloberfläche abweicht oder wenn sie von der Oberfläche des Rotationsellipsoiden abweicht. --MrBurns (Diskussion) 22:55, 26. Jun. 2017 (CEST) PS: nah meiner Erfahrung ist jedenfalls im Alltag (also z.B. wenn man eine senkrechte Wand errichten will oder die Steigung einer Straße berechnet) die Senkrechte meist als die Richtung der Fallbeschleunigung inkl. Zentrifugalkraft definiert. Diese Richtung sollte theoretisch normal zur Oberfläche des Rotationsellipsoid sein. --MrBurns (Diskussion) 22:58, 26. Jun. 2017 (CEST)

Obwohl TheRunnerUp auf dasselbe Ergebnis kommt wie ich, glaube ich ich habe mich verrechnet. Der Abstand ist wohl eher 6367.489388 km und die Beschleunigung dann 9.82719 m/s2. Das Problem mit dem Lehrbuch bleibt. --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 19:37, 25. Jun. 2017 (CEST)

Den Abstand zum Erdmittelpunkt habe ich nicht kontrolliert, sondern von Dir übernommen. Wenn ich komplett durchrechne (Gravitation-Zentrifugalbeschleunigung), komme ich auf 9,81035. Möglicherweise ist im Lehrbuch noch ein älteres Ellipsoid verwendet. Wenn ich mit der WELMEC-Formel rechne, komme ich auf 9.8062, und die beruht auf dem Geodätischen Referenzsystem von 1967. --TheRunnerUp 19:49, 25. Jun. 2017 (CEST)
Auf der zitierten Seite ist noch angegeben g = 9.7804 am Äquator und 9.8322 an den Polen... da kann man zurückrechnen, was für eine Ellipse sie verwendet haben. --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 19:55, 25. Jun. 2017 (CEST)
Zusammenfassung:
Berechnung mit WGS84        : Ä: 9.7607; 45°: 9.8104; P: 9.8604 (R für 45° vom Fragesteller übernommen)
Berechnung mit WELMEC-Formel: Ä: 9.7803; 45°: 9.8062; P: 9.8322
Werte aus dem Lehrbuch      : Ä: 9.7804; 45°: 9.8067; P: 9.8322
--TheRunnerUp 20:11, 25. Jun. 2017 (CEST)
Mit WGS 84 komme ich für den Pol auf 9.86042 --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 20:16, 25. Jun. 2017 (CEST)
Hat der Tipler denn die Werte für g ausgerechnet, oder sind das Messwerte? Die Erdmasse ist oben auf 3 geltende Stellen genau angegeben, da kann man nicht erwarten, dass daraus berechnete Größen auf mehr als 3 Stellen exakt sind. Außerdem muss man berücksichtigen, dass die Erde kein exaktes Rotationsellipsoid ist. Das Newtonsche Schalentheorem ist nicht exakt anwendbar.
Im Übrigen bestimmt man in der Praxis nicht g aus der Gravitationskonstante G, der Erdmasse M und der Entfernung R zum Erdmittelpunkt, sondern die Erdmasse M aus g, G und R. --Digamma (Diskussion) 20:44, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ergänzung: Der Artikel Erdmasse gibt die Erdmasse mit 5,9722· 1024 kg an. --Digamma (Diskussion) 20:52, 25. Jun. 2017 (CEST)
Derselbe Artikel gibt satellitenvermessen G M viel genauer an. --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 20:54, 25. Jun. 2017 (CEST)

Private Krankenversicherung und Beihilfe[Quelltext bearbeiten]

Ich muss mich aus um die Krankenversicherungsangelegenheiten einer Beamtenwitwe kümmern. Bislang hat die Frau die Rechnungen bezahlt und ich habe die Belege an die PKV und die Beihilfestelle geschickt, die dann irgendwann erstattet haben. Jetzt trat eine aktute Erkrankungen ein, die so hohe Rechnungen erzeugt, das das System Vorleistung&Erstattung nicht mehr machbar ist. Gibt es eine Möglichkeit, dass PKV und Beihilfe die Rechnungen ganz oder anteilig selbst anweisen? Wie läuft das in der Praxis? Benutzerkennung: 43067 19:09, 25. Jun. 2017 (CEST)

Unter bestimmten Voraussetzungen, wenn etwa der Arzt auf Vorkasse besteht, kannst du bei der Beihilfe einen Vorschuss beantragen. Ansonsten ist das übliche Prozedere bei Knappheit, dass man die Rechnung zeitnah einreicht und mit der Bezahlung wartet, bis Beihilfe und Versicherung bezahlt haben - ein bis zwei Mahnungen sind meist noch kostenlos, also nicht die Nerven verlieren! Grüße Dumbox (Diskussion) 19:26, 25. Jun. 2017 (CEST)
Mahnungen auszusitzen ist keine gute Idee, denn die kommen inzwischen sehr schnell und kosten meist sofort Gebühren. Gerne wird auch zeitnah ein anwaltliches Inkassobüro beauftragt, dann wird es richtig teuer. --94.219.14.5 19:50, 25. Jun. 2017 (CEST)
In solchen Fällen ist es sinnvoll, die Kasse darum zu bitten, Medikamente direkt mit der Apotheke abzurechnen. Zumindest bei sehr teuren Medikamenten sollte das klappen. Falls nicht, solltest Du eine Apotheke suchen, die bereit ist, eine Lösung für dieses Problem anzubieten. Wegen der sonstigen Behandlungskosten kann man bei der jeweiligen Kundenhotline anrufen und darum bitten, den Zahlungstermin der jeweiligen Rechnung nach hinten zu verschieben, wozu die so gut wie immer bereit sind. Auf diese Art solltest Du das Problem leicht aus der Welt schaffen können. --94.219.14.5 19:50, 25. Jun. 2017 (CEST)
Vorab: Es gibt zig Beihilferegelungen, um welches Land geht es denn? Einen Anspruch auf Direktabrechnung gibt es i.d.R. nur (dann aber sehr unkompliziert) bei stationärer Behandlung, auch da aber nur auf Antrag. Ansonsten: Mit den Verantwortlichen bei der Beihilfe reden. Der Spielraum, den die haben ist größer als man denkt. Der von der Versicherung getragene Anteil wird ja ohnehin nur 20-30% sein. --Studmult (Diskussion) 19:57, 25. Jun. 2017 (CEST)
(BK):Es geht nicht um Kasse, sondern um Beihilfe und PKV. Bei Krankenhaus kann man die PKV bisweilen zur Direktabrechnung bewegen, die Beihilfe (der Löwenanteil) aber nicht. Deswegen der Hinweis auf den Vorschuss. Und ne, Kinder, Inkassofirmen kommen bei der ersten und zweiten Mahnung nicht ins Spiel. Ärzte mögen Privatpatienten und verprellen sie nicht ohne Not. Grüße Dumbox (Diskussion) 20:00, 25. Jun. 2017 (CEST)
<quetsch> Doch, es geht um Kasse, nämlich um die private Krankenkasse. PKV ist nämlich die Abkürzung für Private Krankenkasse versicherung, auch Private Krankenkasse genannt. nachträglich korrigiert --178.4.180.237 16:52, 26. Jun. 2017 (CEST) Das mit dem Vorschuß ist unnötig, weil Ärzte in der Regel keinen Vorschuß verlangen, außer bei bekannten Zechprellern, wovon wir mal nicht ausgehen wollen. Daß man nicht nur mit der Kasse, sondern auch mit der Beihilfe reden sollte, sollte dem halbwegs intelligenten Leser klar sein, da muß man nicht unbedingt separat drauf hinweisen, meine ich wohl. Und doch, Jingele, Inkassofirmen kommen schneller ins Spiel als noch vor einigen Jahren. Und noch ein doch, manche Ärzte verprellen Privatpatienten ohne Not, wenn es um Geld geht. Abschließend: Warum um alles in der Welt sollte man Mahnungen ausitzen, Mahngebühren sammeln und Daumendrücken, daß kein Inkassoverfahren eingeleite wird, wenn man doch ganz einfach zum Telefonhörer greifen kann, um sich eine Fristverlängerung geben zu lassen??? Echt Mann, Du bist doch sonst nicht so starrköpfig. --94.219.14.5 21:40, 25. Jun. 2017 (CEST)
Jingele als Anrede, im Ernst? Und PKV mit V wie in Kasse? Zur Sache aber: Doch, die eine oder andere genehmigungspflichtige Behandlung, z. B. OP, musste ich, durchaus kein bekannter Zechpreller, auch schon vorlegen. Und ich schrieb vom üblichen Prozedere: Rechnung einreichen, Überweisung abwarten, zahlen - dauert so zwei Wochen, in der Urlaubszeit auch mal vier, so weit reicht das Zahlungsziel allemal. Und dann kommt schlimmstenfalls eine Mahnung, kein Inkassodrohbrief. Herrjeh, ist ja nicht so, dass ich noch nie Beihilfe beantragt hätte. Grüße Dumbox (Diskussion) 13:55, 26. Jun. 2017 (CEST)
Hab's korrigiert, bleibe aber bei meinen Ansichten. Daß Du gegen eine risikoärmere Variante Dein Veto eingelegt hast, hat mich geärgert. Es ist eben nicht mehr so, daß man grundsätzlich bequem einen Monat aussitzen kann, da kann neuerdings auch schon das Inkassoverfahren eingeleitet worden sein in der Zeit. Das mit dem Jingele bleibt als Gegengewicht zu Kinder. Daß die bei Dir einen Vorschuß verlangen und bei mir nicht, überlasse ich Dir mal zum drüber nachdenken;) --178.4.180.237 16:52, 26. Jun. 2017 (CEST)
Von mir aus bin ich dann dein Jingele, wenn du's brauchst. In meinem Alter ja fast ein Kompliment. "Kinder" ist, wo ich herkomme, nur ein Ausruf (des Seufzens), keine Anrede. Ich habe kein Veto eingelegt. Und deine Insinuation über meine Zahlungsmoral ist völlig abwegig. Scheinst ein wenig auf Krakeel gebürstet, lassen wir's lieber dabei. Beste Grüße Dumbox (Diskussion) 17:12, 26. Jun. 2017 (CEST)
Nimm einfach mal hin, daß ein Beitrag, der nur aus Negierungen besteht, diesen Eindruck erweckt. Wenn Du dann noch erkennen würdest, daß Jingele als Anrede in Deinem Fall scherzhaft zu verstehen sein dürfte, wären wir schon deutlich weiter. Dann bliebe nur noch ein letztes Mal die negativ gefärbte Erwartung zu überwinden, um zu erkennen, daß ich Deine Zahlungsmoral nicht infrage gestellt habe. Mein Hinweis auf Zechpreller kam bevor Du angemerkt hast, daß Du selber Vorauszahlungen leisten mußt. Meinen anschließenden Hinweis könnte man zwar in der Art interpretieren, wie Du das tust, gemeint war aber nur allgemeine Vertrauenswürdigkeit und auch das - glaub es oder laß es - nur im Scherz. Ich hätte nicht erwartet, daß Du diese kleinen Spitzen so persönlich nimmst und pampig wirst, anstatt wie sonst gelassen und eloquent zu reagieren, wenn jemand eine Provokation von Dir pariert. Für's nächste mal mein Rat, auf zustimmungsfähige Teile im Beitrag des anderen zu achten und das zu kommunizieren, anstatt nur grobschlächtig zu kontern. --178.6.175.87 12:28, 27. Jun. 2017 (CEST)
Von einem Freund weiß ich, dass bei ihm (Beamter) bei eienr OP das Krankenhaus direkt mit der PKV abrechnete. Also so ist die erste Hälfte der Kosten zunächst schon mal weg. Was sich allerdings (Hälfte) als Fehler rausstellte, weil teils Monate später jeder Arzt noch zusätzlich eine Privatrechnung stellte.... Wurden aber alle von Beihilfe und PKV bezahlt. Ansonsten: kurze Mitteilung an Krankenhaus, dass Rechnung erst nach Erstattung der Kosten bezahlt werden kann. --Hachinger62 (Diskussion) 20:11, 25. Jun. 2017 (CEST)
(BK) Da die Beihilfe bei der Witwe wohl den Löwenanteil übernimmt, würde ich mich zuerst dort nach einem Vorschuss erkundigen. Das ist m.W. möglich, ich habe aber selbst keine Erfahrung damit. (Schau dich mal auf deren Internetseite um, da gibt es sehr viele Hilfedokumente.) Ansonsten: Rechnungen sofort bei der Beihilfe einreichen, in NRW dauert die Bearbeitung schätzungsweise zwei Wochen, und der Arzt/die Klinik gewährt vermutlich eine Zahlungsfrist von vier Wochen. Aus Studienzeiten weiß ich von mehreren privatversicherten Kommilitonen, dass sie mit der letzteren Vorgehensweise nie Probleme hatten. -- MonsieurRoi (Diskussion) 20:13, 25. Jun. 2017 (CEST)
Da geht noch mehr. Wenn man bei der Abrechnungsstelle anruft, bekommt man 2 - 4 Wochen Verlängerung. Wenn man nach Ablauf der Frist nochmal anruft, bekommt man für gewöhnlich nochmal eine Verlängerung. So kann man 2 Wochen Zahlungsfrist locker auf 2-3 Monate strecken und bis dahin ist die Erstattung aller Wahrscheinlichkeit nach spätestens angekommen und konnte überwiesen werden. --94.219.14.5 21:40, 25. Jun. 2017 (CEST)

Danke erstmal für die Info. Eine Nachfrage aber ich aber noch: Es gibt ja zwei Belege, ein Original und ein Duplikat. Gibt es eine Vorgabe, an welche Stelle (PKV/Beihilfe) das eine und wohin das andere geschickt werden soll? Benutzerkennung: 43067 09:14, 26. Jun. 2017 (CEST)

Steht auf den Antragsformularen. Original an die pvk, Kopie an die Beihilfe. Jedenfalls in Ba-Wue gesichert. PG 09:20, 26. Jun. 2017 (CEST)
Die private Krankenversicherung (HUK) hat sich bei mir immer (!) mit der Rechnungsdurchschrift zufrieden gegeben (das scannen die doch eh nur ein), die Beihilfe will dagegen das Original haben. In meinem Bundesland ist es so, dass Rechnungen mit einem Rechnungsbetrag über 1.280 Euro von der Beihilfe sofort bearbeitet werden, d.h., das Geld hat man innerhalb weniger Tage. --Elektronenhirn (Diskussion) 14:29, 26. Jun. 2017 (CEST)
Jo, drum schauen, was auf dem Formular steht. In Hessen ist es z. B. umgekehrt, die Beihilfestelle will ausdrücklich keine Originale. Grüße Dumbox (Diskussion) 14:37, 26. Jun. 2017 (CEST)
Beihilfe NRW will auch keine Original, wird eh gescannt. -- MonsieurRoi (Diskussion) 15:15, 26. Jun. 2017 (CEST)
Bei Licht betrachtet hat die IP, mit der ich oben leider aneinander geraten bin, völlig Recht: Es ist natürlich allemal sicherer, im Vorfeld ein Zahlungsziel zu vereinbaren als Ärger zu riskieren. Grüße Dumbox (Diskussion) 15:09, 27. Jun. 2017 (CEST)

Gefrorener Wasser Fall in Italien[Quelltext bearbeiten]

facebook.com/UniversosInteressantes/photos/a.1663096777323754.1073741828.1663095140657251/1736718176628280/?type=3

Wo ist das?

Danke! --2A01:C22:7A19:B600:3839:F6F0:DABE:BACA 21:52, 25. Jun. 2017 (CEST)

In Italien. Warum fragst du nicht den, der es bei FB eingestellt hat? --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 22:15, 25. Jun. 2017 (CEST)
Der weiß das bestimmt nicht, da ein identisches Bild auf diversen Twitter-, Reddit-, Facebook- und wasweißich-Accounts rumgeistert. --Rôtkæppchen₆₈ 22:31, 25. Jun. 2017 (CEST)
Rhetorische Anschlussfrage: Warum ist ein Mensch, der intelligent genug ist, um die Wikipedia-Auskunft zu finden, unfähig, das Wort Wasserfall richtig zu schreiben? --Gretarsson (Diskussion) 22:33, 25. Jun. 2017 (CEST)
weil es ein Troll ist, der dich nur reinlegen will. 58.9.70.210 02:49, 26. Jun. 2017 (CEST)
Das blöde Smartphone es nicht im Wisch-Speicher hat und das einzeln tippseln zu lange dauert. Ist zumindest der Grund warum, ich häufiger mit der Zusammenschreibung etwas lachs bin. Allerdings kennt mein Wisch-Speicher tatsächlich Wasserfall. --87.156.34.217 22:45, 25. Jun. 2017 (CEST)
Es handelt sich pfieleicht auch um ein vorangestelltes Genitivattribut: „Der Fall der Gefrorenen Wasser“. --Kreuzschnabel 23:41, 26. Jun. 2017 (CEST)
Es scheint sich um den/die 'Fontanone di Goriuda' nördlich von Udine zu handeln. 165.120.163.147 22:56, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ja. --82.212.58.111 23:28, 25. Jun. 2017 (CEST)
46° 23′ 38″ N, 13° 26′ 7″ E --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 06:56, 26. Jun. 2017 (CEST)

de aud. poet.[Quelltext bearbeiten]

Beispielsweise im Artikel Psychostasie findet sich im Einzelnachweis Nr. 5 folgende Angabe:

Plutarch de aud. poet. 2

Kann mir mal jemand erklären, was die Abkürzung de aud. poet. allein und dann in dem Gesmtzusammenhang "Plutarch de aud. poet. 2" bedeutet. Weder in Wikipedia noch bei einer Schnellsuche im Web kann ich eine Erklärung dafür finden, owohl die Abkürzung "de aud. poet." ja laut Suchergebnisse öfter bei Quellenangabe vorkommt. Danke im Voraus, Gruß -- Muck (Diskussion) 23:06, 25. Jun. 2017 (CEST)

De audiendis poetis, ein Werk von Plutarch. Sinngemäß: Darüber, wie man Dichtkunst lernt. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:20, 25. Jun. 2017 (CEST)

Yo! Das steht für eine inzwischen mehrbändige Ausgabe des Werks De audiendis poetis von Plutarch. Der Titel wird in meinen Fachschmökern mit "Die Anhörung der Dichter" übersetzt. ;o) LG;--Dr.Lantis (Diskussion) 23:25, 25. Jun. 2017 (CEST)

Danke für die Aufklärung! -- Muck (Diskussion) 23:35, 25. Jun. 2017 (CEST)
Genauer gesagt, handelt es sich um den (traditionell) zweiten Text in den Moralia von Plutarch, Quomodo adolescens poetas audire debeat bzw. (im griechischen Original) Πῶς δεῖ τόν νέον ποιημάτων ἀκούειν (Wie ein junger Mann die Dichter hören soll). Die „2" bezieht sich nicht auf Bände (der ganze Text hat nur ein paar Dutzend Seiten), sondern auf das zweite (von insgesamt 14) Kapiteln. --Jossi (Diskussion) 10:51, 26. Jun. 2017 (CEST)

26. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Abhörtechnik?[Quelltext bearbeiten]

auch heute noch
Feind hört mit

Hallo, nur aus Neugier: Gibt es eigentlich eine Methode, wie sich jemand vor Abhörtechnik schützen kann?

Zum Abhören von Telefonaten oder von herkömmlichen Gesprächen? Im ersten Fall Zerhacker (Funktechnik) und Tox (Protokoll). Für den zweiten Fall wendet James Bond an, die Dusche aufzudrehen. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:57, 26. Jun. 2017 (CEST)
1984 hat ein Waldspaziergang geholfen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:11, 26. Jun. 2017 (CEST)
Und im Leben der Anderen dreht man die HiFi-Anlage auf. --Kreuzschnabel 23:44, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaube dass meine noise-cancelling-Ohrhörer die Dusche gut ausblenden 58.9.70.210 02:53, 26. Jun. 2017 (CEST)

Die Methode der Wahl ist warten. In 100 Jahren wirst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr abgehört. --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 07:20, 26. Jun. 2017 (CEST)

Seitdem Speicher so billig und klein ist, findet man die Wanze nicht gleich mit den Panoramaempfänger, da sie nicht in Echtzeit übertragen muss. Der Waldspaziergang ist heute auch obsolet. Lass mindestens das Handy zuhause. Das Kanzlerinnenhandy wurde gehackt, indem nicht die Verschlüsselung gebrochen, sondern umgangen wurde. Man fischt direkt auf Tastatur/Maus/Touchscreen und Mikrofon ab. --Hans Haase (有问题吗) 08:14, 26. Jun. 2017 (CEST)
Siehe auch Abhörschutz, en:Technical surveillance counter-measures, en:Security tent.--Asteroidenbergbauer (Diskussion) 08:18, 26. Jun. 2017 (CEST)

Ich würde mal behaupten, wenn die "richtigen" Leute wie Geheimdienste das ernsthaft machen wollen, hast Du so gut wie keine Chance. Die haben geeignete technische Spielereien und uneingeschränkte Zugriffsmöglichkeiten an den Kommunikationsknotenpunkten. Das Ganze ist daher nicht technisch sondern politisch anzugehen. Aber derzeit sehe ich dabei auch wenig Möglichkeiten, denn es ist ja offenkundig nichtnur hierzulande politisch so gewollt. Es muss wohl erst mal wieder richtig knallen (ein paar Jahrzehnte übelste Diktatur basierend auf totaler Überwachung und Kontrolle mit etlichen Staatsopfern) bis da wieder ernsthafte Grenzen gezogen werden. Benutzerkennung: 43067 09:20, 26. Jun. 2017 (CEST)

Ich erinnere von einem US-Manöver gelesen zu haben bei dem Marines (?) eine Landung an der "iranischen" Küste geübt haben (Durchgeführt in Amerika). Die "USA" hatte jede Menge High-Tech-Spielzeuge u.a. Abhörtechnik. Die "Iraner" haben einfach fingierte Befehle gefunkt und die echten per Boten überbracht. Ergebnis: Die USA sind in ein ziemliches Fiasko geraten. Es gab dann vom Oberkommandeo den Befehl, dass keine Boten mehr eingesetz werden dürfen, woraufhin der "iranische" General den Dienst quittiert hat. --DWI (Diskussion) 09:35, 26. Jun. 2017 (CEST)
Der Fragesteller fragt - zu Recht - nach der Methode. Und die wichtigste Methode ist das, was er mit der Formulierung der Frage macht > Achtsamkeit/Bewusstheit über die Möglichkeiten. Dazu wurde hier und hier schon viel geholfen. Mit Wissen um (Snowden et al) und Verständnis für die Möglichkeiten ist es an der Zeit sich als "Kind der 80er" eine gepflegte Paranoia zuzulegen...--Wikiseidank (Diskussion) 09:57, 26. Jun. 2017 (CEST)
Das hat nichts mit den 80ern zu tun. Schurkenstaaten haben früher schon abgehört [12], [13]. --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 10:06, 26. Jun. 2017 (CEST)
Benutzer:Der-Wir-Ing, du meinst Paul Van Riper und die Millenium Challenge 2002. ;) --Keimzelle talk 11:05, 26. Jun. 2017 (CEST)
Danke. Wir haben sogar einen Artikel Millennium Challenge 2002 --DWI (Diskussion) 11:54, 26. Jun. 2017 (CEST)
Geheimdienstzentralen haben sog. Kupferkessel als Besprechungszimmer, das sind mit Kupfertapeten ausgeschlagene fensterlose Räume, weil selbst das unmittelbare gesprochene Wort über die Schwingungen an der Wand und Fenster abgehört werden kann. Jedes elektrische und elektronische Gerät plappert mit vielen elektromagnetischen Schwingungen. Da ist man bemüht durch besondere Maßnahmen/Schirmungen (Tempest) diese Redefreudigkeit in den sicherheitsrelevanten Bereichen (Militär, Regierung, Behörden) zu bremsen, natürlich macht das der Consumerbereich nicht. Beim Datenaustausch mit Verschlüsselung weiß man und man geht dieses Risiko ein, dass das abgehört und entschlüsselt werden kann. Der angestrebte Effekt ist die Verhinderung von Echtzeit, der Gegner braucht Aufwand und erfährt möglichst viel verlorene Zeit, bis er an die Info kommt. Die ist bei Aufklärung von typischen Kommunikationsmustern sogar nebensächlich, es reicht wenn man weiß wer mit wem gerade kungelt. Osama bin Laden kannte das alles ziemlich genau und griff ziemlich erfolgreich auf die uralte Technik der Meldegänger zurück. Ansonsten ist diese Technologie eine Schraube ohne Ende, erfindet einer eine Schutzmaßnahme, ist die andere Seite bemüht die bald zu knacken. Will sagen, dass sich niemand vor dieser Abhörtechnik/ Technologie schützen kann.--2003:75:AF13:3D00:6059:F950:755F:24F5 11:51, 26. Jun. 2017 (CEST)
Frage an Radio Eriwan: Kann man Magnetfelder mit Kupfer abschirmen? Im Prinzip ja, nur funktioniert es nicht. --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 13:59, 26. Jun. 2017 (CEST)
Bei Gleichfeldern funktioniert es nicht, aber bei Wechselfeldern gibt es Wirbelströme, die dem Feld Energie entziehen. --Rôtkæppchen₆₈ 16:59, 26. Jun. 2017 (CEST)
Wenn man die Frage „Gibt es eigentlich eine Methode, wie sich jemand vor Abhörtechnik schützen kann?“ auf eine Gerätekommunikation wie mit Telefon oder ähnlich bezieht, heute grundsätzlich mal Nein. Denn das abhören (=empfangen und aufzeichnen) an sich, lässt sich bei solcher elektrischer/elektromagnetischer usw. Fernkommunikation nie restlos verhindern. Aber man kann es ihnen erschweren, dass sie es ist zeitnah raus kriegen, in dem eine Verschlüsselungstechnik angewendet wird. Aber leider gilt auch hier, alles was verschlüsselt übermittelt wird, kann mit entsprechendem Aufwand in der Regel auch entschlüsselt werden. (Allerdings wenn selbst die NSA dafür Jahre braucht, nun ja ... ). Denn auch das was in Abhörschutz#Idealzustand abhörsicher beschrieben ist, fällt alles in sich zusammen, wenn es dein Gesprächspartner ist, der das Leck darstellt. Hier gilt definitiv „schweigen ist Gold“, denn aktuell können noch keine Gedanken ausgelesen werden.--Bobo11 (Diskussion) 15:24, 26. Jun. 2017 (CEST)
Das ist mit Verlaub gesagt Blödsinn. Die Informationstheorie hat vor bald 100 Jahren klar gezeigt, wann eine Veschlüsselung absolut sicher ist. --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 15:30, 26. Jun. 2017 (CEST)
Hust "Informationstheorie" konnte zeigen, dass nur One-Time-Pad absolut sicher ist. B. spricht von "in der Regel", und liegt damit absolut richtig, denn wer benutzt das "in der Regel"? --Nurmalschnell (Diskussion) 15:47, 26. Jun. 2017 (CEST)
(BK) JA JA, die Deutschen glaubten auch die Verschlüsselung der Enigma sei absolut sicher. Was erwiesenermassen nicht stimmt, @IP die Engländer haben die Enigma geknackt! Automatische Verschlüsselung ist ein gutes Mittel, aber eben auch nicht ganz sicher. Es ist auch bei der besten mehrfach verwendeten Verschlüsselung nur eine Frage der Rechenpower ob sie geknakt wird. Was heute vielleicht auf Supercomputer um die 20 Jahre dauern würde, kann in paar Jahrzehnten in Tagen zu erledigen sein. Und eben auch eine Frage wie gut die beiden Schlüssel zum verschlüsseln und entschlüsseln geschützt sind. Da liegt übrigens heute das Hauptproblem, dass man gerne mal zu leicht an die Schlüssel kommt.--Bobo11 (Diskussion) 15:56, 26. Jun. 2017 (CEST)PS: Übrigens nützt auch die beste Verschlüsselung nichts wenn der Absender/Empfanger verwanzt ist und da das entschlüsselte Dokument ausgelesen werden kann. Oder da eben ein Obergefreiter hockt, der sich das ganze auf eine Speichermedium zieht und an die Öffentlichkeit trägt. Da nützte der US-Army ihr ganzes Verschlüsselungsaperaturen nichts, wenn der "Spion" auf die unverschlüsselte Quelle zugreifen konnte.
Das hat nichts mit "mehrfach verwendet" zu tun. Und das mit der Enigma waren die Polen. Wünsche noch einen frohen Tag. -2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 16:00, 26. Jun. 2017 (CEST)
Nun ja, IP hat scheinbar Link von Benutzer:Nurmalschnell nicht gelesen. Denn die einzige sichere Verschlüsselung basiert darauf, das sie die nur einmal verwendet wird, und der Schlüssel länger als der zu verschlüsselnde Text/Dokument ist. Alles andere ist eine Frage der Rechenpower.--Bobo11 (Diskussion) 16:10, 26. Jun. 2017 (CEST)
Das Enigma hier zu zitieren ist sachfern, da es aus einer anderen mathematischen Welt ohne Computer stammt. Und die blöden Deutschen haben damals nicht geglaubt, dass das "absolut" sicher ist, sie kannten als Erfinder des Systems auch den Aufwand zum Encodieren. Sie haben nur nicht erwartet, dass das so schnell gelang.--2003:75:AF13:3D00:6059:F950:755F:24F5 16:24, 26. Jun. 2017 (CEST)
Bobo11 hat geschrieben, dass man empfangen und aufzeichnen (der verschlüsselten Daten) nicht sicher verhindern kann. Dem stimme ich zu. Man kann im Übrigen auch eine Entschlüsselung, auch mit einem Einmalschlüssel, nicht sicher verhindern, weil möglicherweise der Empfänger, dem man vertraut und dem man den Schlüssel mitteilt, in Wirklichkeit nicht vertrauenswürdig ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:31, 26. Jun. 2017 (CEST)
Da schon davor geschrieben wurde "dass man empfangen und aufzeichnen (der verschlüsselten Daten) nicht sicher verhindern kann" widerspreche ich die Wiederholung durch das Bobo11 nicht.--2003:75:AF13:3D00:6059:F950:755F:24F5 16:46, 26. Jun. 2017 (CEST)
Nun ja, Bobo11 hat aber auch geschrieben, dass eine IP Nurmalschnells Link nicht gelesen habe und der Schlüssel länger als der zu verschlüsselnde Text sein müsse, dabei steht im Artikel, der Schlüssel müsse mindestens so lang wie die Nachricht sein... Ich bin der IP jedenfalls dankbar für den korrigierenden Hinweis, denn ohne ihn wüsste ich gar nicht, wer Marian Rejewski war. -- Ian Dury Hit me  19:05, 26. Jun. 2017 (CEST)
Hm, die Frage ist so allgemein gehalten, dass man sie spontan mit einem ebenso allgemeinen "Ja, das gibts" beantworten möchte. Die Situationen, in denen abgehört werden kann, sind natürlich vielfältig, und ebenso vielfältig sind also auch die Methoden des Abhörens und die Techniken, um sich dagegen zu schützen. Ein Fußballtrainer hält beim Gespräch mit einem Assistenten vielleicht nur die Hand vor den Mund als Schutz vor einem Lippenleser. In einer anderen Situation greift man vielleicht zu einem Stapel Papier, einem Bleistift, einem Feuerzeug, einem Krug Wasser und einem Blecheimer, in dem man das Papier verbrennen und die Asche zerstampfen kann, um sie danach in Wasser aufzulösen. Aber auch das könnte zwar effektiv, aber dennoch sinnlos sein, wenn der Ort optisch nicht ausreichend geschützt ist und ein Satellit erkennt, was man da sich gegenseitig auf das Papier schreibt. (Vor 15 Jahren haben sie zugegeben, dass sie ein Nummernschild oder eine große Schlagzeile erkennen können, also dürften sie heute auch normale Schrift erkennen können.)
Weil sich die Techniken des Abhörens und die Techniken des Abhörschutzes ständig weiterentwickeln gibt es (für beides) Methoden, aber keine sichere Methode. Es wird meist offen bleiben, ob der Schutz gewirkt hat. Ein guter Einstieg, um ein Problembewusstsein zu entwickeln, ist ein schon recht alter, aber verständlicher Text: Backslash, Hack-tic, Jansen & Janssen, AutorInnenkollektiv Keine Panik (Hg.): Der kleine Abhörratgeber. Computernetze, Telefone, Kameras, Richtmikrofone. Mit einem Nachwort von Otto Diederichs, Edition ID-Archiv, Berlin 1996, 143 S., ISBN 3-89408-056-6.
Vor Snowdon gab es 1983 übrigens schon Bernd Rainer Schmidt, einen damals 31jährigen Entwicklungsingenieur im Bundeskriminalamt. Er hatte (was uns heute wahrscheinlich nicht mehr erregt) seit 1980 bis zu seinem Ausstieg die technische Gesamtplanung für Installation und Betrieb von fünf konspirativ getarnten Videokameras in dem Ortsteil Schlierbach am Stadtrand von Heidelberg (vgl. Auf dem Weg zum Überwachungsstaat, Der Spiegel 2/83, 10. Januar 1983, S. 46-67, hier als PDF-Version.) Ich lese: „Das Geheimunternehmen läuft im Bundeskriminalamt intern unter dem Kode-Namen "Aktion Paddy". Es markiert den Einstieg in ein neues Zeitalter der Überwachung. (...) Mit dem Griff nach der Videotechnik ist Herolds Kriminalphilosophie von der transparent und damit beherrschbar zu machenden Gesellschaft inzwischen wiederauferstanden. Das neue System stößt an keine technischen Grenzen mehr.“ (vgl. hierzu auch das Interview, das Sebastian Cobler im Spätsommer 1980 mit Horst Herold für die TransAtlantik geführt hat: Herold gegen alle. Gespräche mit dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes", zur Problematik der unredigierten Fassung siehe auch: Die „gesellschaftssanitäre Aufgabe der Polizei“ – Horst Herold im Interview (1980))
Die „Aktion Paddy“ führte zu einem kleinen Skandal – aber heute dürften viele Schäfchen (s.a. hier) schon garnicht mehr verstehen, warum eigentlich. Soviel zur Verschiebung der Dimensionen des Bewusstseins über Freiheits- und Bürgerrechte.
Ein Klassiker zum Thema ist – noch früher als die „Aktion Paddy“ – wohl Francis Ford Coppolas Der Dialog (USA 1974) mit einem bereits leicht gereiften 44jährigen Gene Hackman. --62.226.233.165 16:48, 26. Jun. 2017 (CEST)
Uii, ein Laagomorpha aus Berlin.--2003:75:AF13:3D00:6059:F950:755F:24F5 19:33, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ja, das ist ein Kernproblem der Demagogie, dass sie auf der Form abheben muss und nicht auf den Inhalt eingehen darf. --62.226.233.165 00:24, 27. Jun. 2017 (CEST)

Ist ein ehemaliger Bürgermeister ein Bürgermeister in Ruhe oder ein Bürgermister außer Dienst?[Quelltext bearbeiten]

Ist ein ehemaliger Bürgermeister ein Bürgermeister in Ruhe (i. R.) oder ein Bürgermister außer Dienst (a. D.)? Wie soll man diese Personen ansprechen bzw. anschreiben? --GT1976 (Diskussion) 07:52, 26. Jun. 2017 (CEST)

Siehe Außer Dienst. --Rôtkæppchen₆₈ 09:04, 26. Jun. 2017 (CEST)
Oder Altbürgermeister. --Kobako (Diskussion) 08:17, 26. Jun. 2017 (CEST)
Hallo! Danke für die Infos. Sorry ich habe vergessen, dass es um österreichische Bürgermeister geht. In der sprachlichen Praxis kommt alles vor. Ich nenne sie auch meistens Altbürgermeister, obwohl es diese Bezeichnung in unserer Gemeinde offiziell nicht als Ehrentitel gibt. --GT1976 (Diskussion) 09:24, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ich habe mal live miterlebt, wie auf einer Veranstaltung eine Bundesministerin außer Dienst als eine in Ruhe vorgestellt wurde und heftig gegen den Fauxpas protestiert hat, da sie ja noch nicht in Pension war. Scheint ein guter Richtwert zu sein. --KnightMove (Diskussion) 09:40, 26. Jun. 2017 (CEST)

Für Deutschland gilt dieses, für Österreich sollte es Analoges geben. --Stefan »Στέφανος«⸘…‽ 10:02, 26. Jun. 2017 (CEST)

Zusammenfassend kann mal also sagen, dass "in Ruhe" nicht bedeutet, dass das Amt ruht, sondern, dass die Person im Ruhestand ist. Man sollte daher bei Beamten grundsätzlich "außer Dienst" verwenden, außer, wenn die Person im Ruhestand ist, womit es dann egal wäre. --GT1976 (Diskussion) 10:28, 26. Jun. 2017 (CEST)
Sind Bürgermeister denn nicht Beamte auf Zeit? Dann wäre der Zusatz „außer Dienst“ doch gar nicht zulässig. --Rôtkæppchen₆₈ 10:31, 26. Jun. 2017 (CEST)
@Rotkaeppchen68: Die Frage betrifft Österreich. Und nein, das gehört nicht mehr zu Deutschland. --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 10:37, 26. Jun. 2017 (CEST)
Der gern benutzte Zusatz "i.R." steht nicht für "in Ruhe" sondern für "im Ruhestand". Bei Berufstitel kommt niemals der Zusatz "i.R.". Quelle
Der Bürgermeister ist ein Berufstitel, korrekt wäre daher "a. D." --Schaffnerlos (Diskussion) 11:02, 26. Jun. 2017 (CEST)
Nachtrag: Bei der persönlichen Anrede einfach den Familiennamen verwenden, also nicht "Herr Bürgermeister a. D." sondern zum Beispiel "Herr Mag. Freibier", außer es gibt noch andere ggf. kontextbezogene höherrangige Anreden. --Schaffnerlos (Diskussion) 11:13, 26. Jun. 2017 (CEST)
Das gefällt mir so an Österreich, das Beispiel für "einfach der Familienname" ist dann, ohne dass man das sonders erwähnen müsste, "Herr Mag. Freibier", wunderbar. Wir brauchen, ganz ernst gemeint, glaube ich dringend einen Artikel Anrede in Österreich, das ist schon eine wesentliche kulturelle Eigenschaft. --Studmult (Diskussion) 13:17, 26. Jun. 2017 (CEST)

Audi-A4-Kenner gesucht![Quelltext bearbeiten]

Hallo,

ein Audi A4 B6 (Baujahr 2002) hat folgende Historie:

  • Fensterheber, Zentralverriegelung, Elektrische Aussenspiegel gingen nicht mehr
  • Verdacht war: Komfortsteuergerät defekt
  • Tatsächlich dann nicht Komfortsteuergerät, sondern Kabelbaum getauscht

Seitdem

  • Motorkontrollleuchte erscheint immer wieder (teils schon beim Anlassen, teils mitten in der Fahrt) - geht aber genauso spontan wieder gelegentlich aus
  • Batterie wurde getauscht, da schwach, half aber auch nichts
  • gespeicherte Diagnosemeldung im Fehlerspeicher laut Werkstatt "Gemisch zu mager"
  • Laut Werkstatt könnten eine oder mehrere Lambda-Sonden defekt sein, es wäre ihnen aber keine Möglichkeit bekannt, herauszufinden, welche es ist/sind.
  • Kostenpunkt für den Tausch aller 4 Sonden "auf Verdacht": 1500 EUR.

Fragen:

  1. Laufen die Lambdasonden-Anschlüsse über den Kabelbaum, so dass hier vielleicht ein Wackelkontakt/verschmutzter Stecker die Ursache sein könnte?
  2. Falls nein, liegen die Lambdasonden-Anschlüsse in der Nähe des Kabelbaum-Verlaufs und könnten eventuell beim Kabelbaum-Tausch beschädigt worden sein?
  3. Gibt es Möglichkeiten, den Fehler auf einzelne Lambdasonden einzuschränken, damit kein Komplett-Tausch fällig wird?
  4. Hat jemand eine bessere Idee, wie man dem Fehler auf die Spur kommen könnte?
Ich hatte bei einem Calibra auch dass die Motorkontrollleuchte ab und zu anging. Diagnose bei Opel: Lambdasonde defekt, ebenso bei Bosch und ATU. Ein befreundeter Meister hatte innerhalb von Minuten den Fehler entdeckt, es war ein korrodierter Stecker an einem Wärmefühler. Neuer Stecker dran, Lampe war und blieb aus. Vielleicht hilft dieser Hinweis. -- Frila (Diskussion) 12:39, 26. Jun. 2017 (CEST)

--78.43.91.217 12:22, 26. Jun. 2017 (CEST)

Ich würde den Fehlerspeicher nicht mehr beachten. Ohne Witz.58.9.70.210 12:37, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ich hatte bei meiner Reisschüssel auch eine Zeitlang eine empfindliche Störmeldung's-Lampe betreffend der Abgasregelung. Mein Mechaniker meinte damals, ich solle abwarten bis es Dauerstörung sei. Nach kurzer Zeit wusste ich, da mag irgendwas keine starker Regen bzw. keine Durchfahrt durch tiefe Pfützen. Denn sobald Motor/Auto abtrocknen konnte, war die Störung weg. Nach ca. 2-3 Jahren war aber die eine Lambdasonde ganz hinüber (Lampe löschte nicht mehr ab). Beim Ausbau war sie dann auch ganz stark korrodiert. Mein Mechaniker meinte jedenfalls, es war gleich klar welche der Sonden die Dauerstörung auslöste, ergo wurde auch nur eine gewechselt. Abwarten würde ich hier sagen, und vielleicht bisschen darauf achten wann die Stöungslammpe kommt.--Bobo11 (Diskussion) 12:54, 26. Jun. 2017 (CEST)
Was hat "bei meiner Reisschüssel" mit einem "Audi-A4-Kenner" zu tun? --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 12:57, 26. Jun. 2017 (CEST)
Was hat dein Kommentar mit "Audi-A4-Kenner" zu tun? Solange es keine Dauerstörung ist, und nur eine gelbe Motorwarnlampe, dann kann man den Fehler bei allen "guten" Autos aussitzen. --Bobo11 (Diskussion) 13:01, 26. Jun. 2017 (CEST)
Jede Warnmeldung ist eine Fehlermeldung, die auf einen technischen Defekt hinweist. Es ist unverantwortlich sowas auszusitzen, allenthalben kann man solche Meldungen für eine Weile unter kompetenter technischer Beobachtung tolerieren, bis sie abgeklärt sind. Es zeugt nicht gerade von Verantwortungsbewusstsein, wenn man z.B. bei der Bahn oder Luftfahrt übliche Sicherheitsvorgaben sich selbst privat und der sonstigen Allgemeinheit gegenüber verweigert.--2003:75:AF13:3D00:6059:F950:755F:24F5 14:02, 26. Jun. 2017 (CEST)
+1. Bei meinem Sharan ging genau diese Lampe immer wieder an. Nach langen, aufwändigen Diagnosen und löschen des Fehlerspeichers riet mir der Freundliche, die Lampe künftig nicht zu beachten. Sie ging danach auch nicht wieder an. Vor einem halben Jahr beim inzwischen angeschafften Touran das gleiche Problem. Die Fahrt zur Werkstatt war gleichwohl richtig: Steuerkette musste getauscht werden, danach noch der Turbolader. -- Ian Dury Hit me  14:12, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ihr könnt doch nicht einfach die Motorkontrollleuchte ignorieren: [14]! -- HilberTraum (d, m) 18:31, 26. Jun. 2017 (CEST)
Das Problem an dieser Generation von Fahrzeugen ist, dass es nicht als Fehler erkannt wird, wenn ein Signal gegen Minimal oder Maximal läuft. Das würde Wackelkontakt und Kurzschlüsse erkennbar machen. Zumindest der Vorgänger Audi 80 hatte in allen vier Generationen Interne Modellbezeichnung: B1…B4 den die Zentralelektrik – Den Sicherungskasten erhöht oder gesondert abgedichtet im Wasserkasten unter der Windschutzscheibe eingebaut. Dort enden auch alle Teilkabelbäume. Da bei Deinem A4 ein Kabelbaum getauscht wurde, kann es möglich sein, dass ein anderer dabei gelöst wurde und das die Ursache der diversen Fehlermeldungen ist. Zumindest beim Golf 3 und T4 sind die Stecker mit einem gemeinsam Riegel je Reihe gesichert. Der Einbauort sollte schon deutlich machen, dass da der Montagefehler außerhalb der Produktion recht hoch sein dürfte, zumal man wirklich in den Fußraum und hinter das Dashboard tauchen muss, um da dran zukommen. Von den Lambdasonden, die ja nur Sauerstoffsensoren sind, finde ich zwischen 15,- und 120,– € pro Stück, dabei ist mir aber nicht bekannt, welche Motorisierung Dein A4 hat. Das ist aber Voraussetzung um die richtigen Sonden zu finden. --Hans Haase (有问题吗) 00:11, 27. Jun. 2017 (CEST)
Sollte das magere Gemisch ein neuer davon unabhängiger Fehler sein, prüfe zuerst alle kleinen Schläuche zu Zuluft/Ansaugweg. Sind die Schläuche texilummantelt, beschaffe Dir geeignete Meterware im KFZ-Teilehandel und erneure bei diesem Baujahr auf Verdacht, denn das ist die billigste und die wahrscheinlichste Ursache, die sonst nur Folgefehler und Folgekosten verursacht.[15][16] --Hans Haase (有问题吗) 00:27, 27. Jun. 2017 (CEST)

Steuerquote#Steuerquote im internationalen Vergleich[Quelltext bearbeiten]

Gibt es da echt keine neueren Zahlen um die Tabelle zu aktualisieren? --Leyo 12:32, 26. Jun. 2017 (CEST)

Da drin? http://www.keepeek.com/Digital-Asset-Management/oecd/taxation/revenue-statistics-2016_rev_stats-2016-en-fr#.WVD0nv4Um9I#page158. --195.200.70.47 13:53, 26. Jun. 2017 (CEST)
Und dort S.100. --195.200.70.47 14:02, 26. Jun. 2017 (CEST) D.h. oben 102 eingeben!
Unter doi:10.1787/888933416282 gibt's die Daten sogar im Excel-Format. Allerdings stimmen diese nicht ganz mit den Daten unter Steuerquote#Steuerquote im internationalen Vergleich überein. --Leyo 16:03, 26. Jun. 2017 (CEST)
Sobald das geklärt ist, muss ich noch rausfinden, wie man diese effizient in der Wikitable ergänzen kann. --Leyo 15:25, 27. Jun. 2017 (CEST)

Eltern verzichten auf Pflichtteil[Quelltext bearbeiten]

Ich habe gestern ein Testament geschrieben. Da ich kinderlos bin und daher meine Eltern (Anfang 70) pflichtteilsberechtigt sind, habe ich in den Text eine Bitte an sie aufgenommen, auf den Pflichtteil zu verzichten, Haupterbin ist meine Schwester. Nur aus Neugier, ich bin derzeit nicht mehr vom Tode bedroht als jeder andere: ich gehe davon aus, dass meine Eltern meiner Bitte nachkommen werden. Was müssten sie dafür tun? Das einfach beim Nachlassgericht zur Niederschrift erklären? --Elektronenhirn (Diskussion) 14:21, 26. Jun. 2017 (CEST)

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Sie müssen drei Jahre lang (bzw. die nächsten drei Kalenderjahre) nichts tun - danach ist der Anspruch verjährt:Pflichtteil (Deutschland)#Verjährung. --TheRunnerUp 14:35, 26. Jun. 2017 (CEST)
Das sehe ich nicht so: Erbausschlagung. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:40, 26. Jun. 2017 (CEST)
Erbin ist (aufgrund des Testaments) die Schwester, nur diese könnte das Erbe ausschlagen. Der Pflichtteil ist eine Forderung eines Nicht-Erbberechtigten an die Erben. --TheRunnerUp 14:42, 26. Jun. 2017 (CEST)
Schwirig wird das allerdings, wenn die Eltern zu diesem Zeitpunkt Sozialhilfe oder Pflegegeld oder ähnliches erhalten, denn dann wir sich möglicherweise das Amt den Pflichtteil holen. --TheRunnerUp 14:46, 26. Jun. 2017 (CEST)
Das ist zzt. nicht der Fall- wenn er einträte, würde ich das Testament ändern. Mir geht es nur darum, ob ein solcher Verzicht einfach erklärt werden kann oder womöglich, wie hier ein Antworter schrieb, ein Verzicht nur durch Zeitablauf eintritt. --Elektronenhirn (Diskussion) 15:02, 26. Jun. 2017 (CEST)
Bevor sich Hinz und Kunz hier kundtun: In welchem Land wohnst du? --2A02:1206:4585:4730:6807:30FC:DFCD:BE34 14:46, 26. Jun. 2017 (CEST)
Entschuldige, das hatte ich vergessen: in Deutschland. Elektronenhirn (Diskussion) 14:51, 26. Jun. 2017 (CEST)
Davon bin ich ausgegangen, denn in Ö sind die Eltern nicht Pflichtteilsberechtigit. --TheRunnerUp 14:57, 26. Jun. 2017 (CEST)
PS: Ich hatte auch vergessen zu erwähnen, dass ich rkr. geschieden bin. --Elektronenhirn (Diskussion) 14:58, 26. Jun. 2017 (CEST)
„Erbin ist (aufgrund des Testaments) [nur] die Schwester“. Das kommt darauf an, was im Testament steht. Möglicherweise ist sie nicht Erbin, sondern Nachlassnehmerin, oder sie bildet mit den Eltern eine Erbengemeinschaft. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:01, 26. Jun. 2017 (CEST)
Da steht drin, dass sie alleinige Erbin ist und ich meine Eltern bitte, auf ihren Pflichtteil zu verzichten. Elektronenhirn (Diskussion) 15:03, 26. Jun. 2017 (CEST)
In dem Fall sind die Eltern meines Erachtens keine Erben und müssen ihren Pflichtteil aktiv bei der Schwester einfordern. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:36, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ah, jetzt auf einmal so? --TheRunnerUp 16:20, 26. Jun. 2017 (CEST)
In der ursprünglichen Beschreibung war die Schwester Haupterbin (eine Bezeichnung, die es im BGB nicht gibt) und über das Erbe der Eltern wurde nichts geschrieben (auch, wenn sie den Pflichtteil ausschlagen sollen, können sie durchaus etwas erben). Jetzt ist die Schwester alleinige Erbin, die Situation ist also klarer bestimmt. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:25, 26. Jun. 2017 (CEST)

Grds. sind die Eltern im konkreten Fall die alleinigen Erben (§ 1925 BGB). Die Schwester wird erst dann zur Miterbin, wenn mind. eines der Elternteile nicht mehr lebt. Schließt man gesetzliche Erben von der Erbfolge aus (wie hier durch Testament), steht dem "übergangenen Erben" der Pflichtteil zu. Lösung könnte hier ein Pflichtteilsverzichtsvertrag nach §§ 2346 ff. BGB sein. Der muß beim Notar gemacht werden, also sollte der die Beteiligten auch entsprechend über Vor- und Nachteile aufklären. --Jaroslaw Jablonski (Diskussion) 15:13, 26. Jun. 2017 (CEST) PS: Ob es andere Möglichkeiten gibt, sollte man einen auf Erbrecht spezialisierten Anwalt fragen.

Erst einmal vielen Dank für alle Antworten, dass es Pflichtteilsverzichtverträge etc. gibt, wusste ich, hielt ich aber nicht für erforderlich. Leider habe ich anscheinend aber nicht klar genug gemacht, worum es mir eigentlich ging: wenn alles so läuft, wie von mir gewünscht, denn das Verhältnis zu meinen Eltern und zu meiner Schwester und von ersteren untereinander könnte nicht besser sein: was müssen meine Eltern tun, um meinem Wunsch zu entsprechen und auf den Pflichtteil zu verzichten? Danke, Elektronenhirn (Diskussion) 15:57, 26. Jun. 2017 (CEST)

Beim Notar einen Pflichtteilsverzichtsvertrag unterschreiben. --Jaroslaw Jablonski (Diskussion) 15:59, 26. Jun. 2017 (CEST)
OK, so kommen wir nicht weiter. Andersrum. Was geschähe, wenn ich heute stürbe und meine Eltern wollten morgen meinem im Testament niedergelegten Wunsch entsprechen? Elektronenhirn (Diskussion) 16:01, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ist weiter oben schon verlinkt: Erbausschlagung. --Optimum (Diskussion) 16:19, 26. Jun. 2017 (CEST)
Willst Du Deine Frage jetzt so lange wiederholen, bis Du eine Dir genehme Antwort bekommst? --TheRunnerUp 16:25, 26. Jun. 2017 (CEST)
Statt Erbausschlagung wie schon erwähnt: [[Pflichtteil (Deutschland)#Verjährung, also nichts unternehmen. Wenn die Eltern nichts tun, werden sie den Pflichtteil nicht erhalten. Der Pflichtteil muss beim Erben (bei der Person, die Erbe ist) eingefordert werden. --BlackEyedLion (Diskussion)
Und was passiert in den 3-4 Jahren mit dem Erbe? Es könnte sich ja in dieser Zeit u.U. verflüchtigen. --Optimum (Diskussion) 16:31, 26. Jun. 2017 (CEST)
Danke, BlackEyedLion. M.E. die einzige Antwort, mit der man was anfangen kann. Zusätzlich ist auch, wie ich gerade erfuhr, einfach ein formfreier Erlassvertrag nach § 397 BGB zwischen Alleinerbin und Pflichtteilsberechtigten möglich. --Elektronenhirn (Diskussion) 16:34, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ich habe die Lösung nicht in die Diskussion eingebracht, sondern nur zitiert. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:43, 26. Jun. 2017 (CEST)

(BK) Ich verstehe das Problem nicht. Geht es darum, den Eltern eine Handlungsempfehlung für den Erbfall mitzugeben? Dann wurden die Stichworte Ausschlagung und Aussitzen schon genannt. Geht es um Rechtssicherheit für alle Beteiligten, hilft nur der vertragliche Verzicht. --Jaroslaw Jablonski (Diskussion) 16:40, 26. Jun. 2017 (CEST)

Zum Thema Ausschlagung noch ein letztes Wort: die Erbausschlagung bedeutet nicht automatisch auch einen Pflichtteilsverzicht. --Jaroslaw Jablonski (Diskussion) 16:54, 26. Jun. 2017 (CEST)

Die Ausschlagung ist hier nicht das richtige Mittel: Die Eltern werden vom Erblasser aktiv enterbt (durch das Testament zugunsten der Schwester) und haben daher keinen Erbanspruch mehr, auf den sie verzichten oder den sie ausschlagen könnten. Sie können aber schon jetzt durch notariell beurkundeten Pflichtteilsverzicht auf die (spätere) Geltendmachung des Pflichtteils verzichten; damit hat die Erbin eine gewisse Sicherheit (keine vollständige, denn der Erblasser kann sein Testament ja wieder ändern). Ein formloser Erlassvertrag nach § 397 BGB reicht m.E. nicht aus. --Snevern 18:31, 26. Jun. 2017 (CEST)
Was spricht dagegen, dass die Eltern ihren Pflichtteil einfordern und dann ihrer Tochter schenken? --BlackEyedLion (Diskussion) 21:36, 26. Jun. 2017 (CEST)
Das macht bei höheren Beträgen einen Unterschied bzgl. der Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer, wobei allerdings unter Umständen deine Variante sogar günstiger sein kann. Die Schwester zahlt einmal Erbschaftssteuer. Bei Vererbung an die Eltern und Schenkung an deren Tochter wird zweimal Erbschafts-/Schenkungssteuer fällig, aber wegen des näheren Verwandtschaftsverhältnisses jeweils zu einem geringeren Prozentsatz. Als Faustregel würde ich sagen, dass deine Variante (nach dem Prinzip der Kettenschenkung) dann günstiger als die vom Frage geplante ist, wenn der Sohn im Vergleich zu den Eltern ein hohes Vermögen hat. --82.212.58.111 23:25, 26. Jun. 2017 (CEST)

Der Fall bedarf vielleicht einer Beratung durch Notar und Steuerberater. Je nach dem zu erwartenden Erbe von deinen Eltern an deine Schwester, kann die Konstellation mit einem Vermächtniss (genau der Freibetrag) an die Eltern mit intern vereinbarter Weiterverschenkung Steuern sparen. Und auch Nichten und Neffen haben ihren Steuerfreibetrag, den du zu einem Vermächtnis nutzen kannst. Das Vermächstnis wäre im Allgemeinen bar durch die Erben abzulösen. Durch entsprechende Verfügung, kannst verhindern, das deine Schwester wirtschaftlich sinnlose Zerschlagungen vornehmen muss, um an entsprechendes Bargeld zu kommen. Aber wie geschrieben, ist das ein Fall für einen Notar - der kostet übrigens in der gleichen Klasse wie ein Erbschein. --Eingangskontrolle (Diskussion) 11:54, 27. Jun. 2017 (CEST)

Wir hatten in unserer Familie einen ähnlichen Fall. Dabei ging es darum, dass die Mutter das einzige unversorgte ihrer acht Kinder zum Alleinerben einsetzte und die anderen Geschwister bat, auf den Pflichtteil zu verzichten. Alle haben sich daran gehalten, d. h. keiner hat seinen Pflichtteil beansprucht, und damit war die Sache erledigt. Keine Erbausschlagung, keine Verzichtsverträge, kein Notar, kein Rechtsanwalt, kein Steuerberater, gar nichts. So, wie der Fragesteller die Beziehungen innerhalb seiner Familie dargestellt hat, sehe ich keinen Grund, warum das dort nicht ebenso gehen sollte. Folglich war die Frage mit der ersten Antwort erledigt. Nach Steuersparmodellen wurde nicht gefragt. --Jossi (Diskussion) 12:46, 27. Jun. 2017 (CEST)

Abhängig von der Höhe des Erbes ist es steuerlich sehr viel günstiger den Großteil des Vermögens den Eltern zu vermachen, die es dann an die Tochter (=Schwester) weitervererben. Wie Eingangskontrolle schon sagt. Beratung durch Fachmann, also Steuerberater, dringend angeraten.--80.129.145.80 14:38, 27. Jun. 2017 (CEST)

Wen stellt dieses Denkmal dar?[Quelltext bearbeiten]

Moin, ich habe mal wieder ein Bild, von dem ich nicht genau weiß, ob die Information dazu richtig ist: http://www.gwexter.org/bilder/SD-18-046-K07-04.tif Genannt wird es im Zusammenhang mit einer Rheinfahrt zu Drachenfels, Loreley, Deutschlandeck (sollte da evtl. das Deutsche Eck gemeint sein?)? Das Foto stammt aus dem Jahr 1950, aber irgendwie scheint da was mit den Angaben nicht zu poassen. Weiß jemand was Näheres? Zu Dank verpflichtet ist --Gwexter (Diskussion) 17:38, 26. Jun. 2017 (CEST)

Das ist das Niederwalddenkmal in Rüdesheim. -- Frila (Diskussion) 17:44, 26. Jun. 2017 (CEST)
Sehe ich auch so, für das Niederwalddenkmal passt alles zusammen, auch der Zusammenhang einer Rheinfahrt. Auch wenn auf dem Foto aus dem 1950 recht wenig Details klar erkennbar sind. --Bobo11 (Diskussion) 17:54, 26. Jun. 2017 (CEST)
Treffer & Tausend Dank (außerdem mag meine Angetraute wahrscheinlich nicht, dass ich mich für andere Damen interessiere, auch wenn sie aus Stein sind. Naja, mit solchen Monumenten hab ich es nicht so, das höchste ist das lokale von Widukind (Sachsen). LG --Gwexter (Diskussion) 18:12, 26. Jun. 2017 (CEST)

JFK[Quelltext bearbeiten]

Am 27. April 1961 sprach JFK im Waldorf-Astoria Hotel, New York City. Er sagte: "For we are opposed around the world by a monolithic and ruthless conspiracy that relies primarily on covert means for expanding its sphere of influence--on infiltration instead of invasion, on subversion instead of elections, on intimidation instead of free choice, on guerrillas by night instead of armies by day. It is a system which has conscripted vast human and material resources into the building of a tightly knit, highly efficient machine that combines military, diplomatic, intelligence, economic, scientific and political operations." [17], [18] Was und wen meinte er damit? Den Kommunismus? -- 178.12.188.84 18:50, 26. Jun. 2017 (CEST)

Wenn du mit »Kommunismus« die Sowjetunion und China meinst, dann würde ich sagen, ja. Rainer Z ... 18:57, 26. Jun. 2017 (CEST)
Wenn ich mir die Rede weiter durchlese, kommt unten Without debate, without criticism, no Administration and no country can succeed-and no republic can survive. That is why the Athenian law-maker Solon decreed it a crime for any citizen to shrink from controversy. And that is why our press was protected by the First Amendment--the only business in America specifically protected by the Constitution--not primarily to amuse and entertain, not to emphasize the trivial and the sentimental, not to simply "give the public what it wants"--but to inform, to arouse, to reflect, to state our dangers and our opportunities, to indicate our crises and our choices, to lead, mold, educate and sometimes even anger public opinion. Die Presse soll also die ernsthaften Bedrohungen der amerikanischen Freiheit thematisieren anstatt nur zu unterhalten. Ernsthafte Bedrohungen der amerikanischen Freiheit verorte ich im Jahr 1961 zum Teil in Lateinamerika, in der UdSSR und in China. Da er den Kommunismus nicht beim Namen nennt, würde ich den Kommunismus nicht als einzige von Kennedy erkannte Bedrohung nennen, sondern alles, was die Freiheit bedroht. Davon ist der Kommunismus jedoch ein großer Teil.--Bluemel1 (Diskussion) 18:59, 26. Jun. 2017 (CEST)
Im RationalWiki (amerikanisches Psiram) findet sich folgendes: 'Secret Societies' speech Alauda (Diskussion) 19:45, 26. Jun. 2017 (CEST)
Interessant. In der Quelle RationalWiki steht, dass absolut jeder Akteur die angesprochene konspirative Gefahr darstellen kann. Je nachdem, was der Rezipient herauslesen will. Unterm Strich ist diese Rede von Kennedy eine Art Aufruf zur Wachsamkeit an die Presse.--Bluemel1 (Diskussion) 20:18, 26. Jun. 2017 (CEST)
Auch die Wikipedia soll ja manchmal nicht schlecht sein. Schau doch mal unter Antikommunismus#Vereinigte Staaten, da findest du, mit einer wissenschaftichen Quelle belegt, wen Kennedy meinte. MfG --Φ (Diskussion) 22:03, 26. Jun. 2017 (CEST)

Mal eine Frage zur Unterbringung per PsychKG in der Psychiatrie[Quelltext bearbeiten]

Angenommen, jemand ist per gerichtlichem Beschluss in der Psychiatrie, nach dem landeseigenen PsychKG. Sechs Wochen maximal. Er ist also auf der "Geschlossenen", kriegt Medikamente hingestellt auf die er wenig Lust hat, Mahlzeiten, etwas Therapie wie Malen. Das Krankenhaus könnte ihn per Gesetz jederzeit entlassen, wenn die Gründe für die Unterbringung nicht mehr erfüllt sind. Die Freundin hat eine Patientenvollmacht, will das auch veranlassen, aber das Krankenhaus ignoriert das.

Man will ihn für ein Bleiben in der Offenen Psychiatrie bewegen.

Er hat ein paar Stunden Ausgang, ohne Personal, muss sich nur ab und zu zurückmelden. Er ist demzufolge wohl kaum noch eine Gefahr für die Öffentlichkeit oder für sich selbst.

Jetzt mal ein Gedankenspiel: Er ruft seine Freundin an, sie treffen sich und sie fahren wieder in das andere Bundesland zurück, wo er gemeldet ist. Dort möchte er sich ärztlich auch weiter behandeln lassen.

Wäre das strafbar? Wenn ja, nach welchem Gesetz? -- Dhott (Diskussion) 18:56, 26. Jun. 2017 (CEST)

Für wen strafbar? Meine Vorlesung zum PsychKG ist lange her. Die Flucht aus dem Gefängnis ist für den Ausbrecher in D jedenfalls nicht strafbar, wieso sollte es dann hier der Fall sein? Es fehlt die Frage, ob das überhaupt sinnvoll ist, weshalb ich dazu auch nichts schreibe. -- Ian Dury Hit me  19:28, 26. Jun. 2017 (CEST)
Es könnte evtl. Gefangenenbefreiung darstellen, dann macht sich die Freundin (nicht der Patient selbst) strafbar. -- 79.251.133.235 22:10, 26. Jun. 2017 (CEST)
Für den Helfer bzw. die Helferin könnte es juristische Probleme ergeben. Aber nicht für den Patienten. Der Freiheitswille (sprich Flucht alleine) wird ja auch bei Häftlingen von Gerichten als nicht Strafbar angesehen. Das dürfte auf den Patienten übertragbar sein. Wie der Gefangene wird sich der Patient durch seine Flucht aber sicher Privilegien verspielen. Da in Deutschland das Betreuungsgericht für das Unterbringungsverfahren zuständig ist, sollte das auch die Ansprechstelle sein, wenn sich Krankenhaus sperrt. --Bobo11 (Diskussion) 22:32, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ist eine nach einem PsychKG verwahrte Person denn eine Gefangene bzw. ein Gefangener? Es geht ja nicht um die Forensik. -- Dhott (Diskussion) 23:36, 26. Jun. 2017 (CEST)
Nach § 120 Abs. 4 StGB sind die Regelungen zur Gefangenenbefreiung auch auf Zwangseingewiesene anzuwenden, unabhängig von der Rechtsgrundlage (also sowohl Maßregelvollzugspatienten nach § 63 StGB/§ 126a StPO als auch nach § 1906 BGB oder auch nach PsychKG Zwangseingewiesene). -- 79.251.133.235 23:52, 26. Jun. 2017 (CEST)
Das mit der § 120 Abs. 4 StGB ist der eine Punkt. Der andere durchaus die Gefährdung der Gesundheit des Patienten selber. Da er eben bei einer Flucht nicht mit medizinisch notwendigen Medikamenten usw. versorgt werden kann. Gerade in der Psychiatrie werden oft Medikamente verabreicht, die im normalen Handel nicht mal gegen Rezept erhältlich sind, sondern wirklich nur in entsprechen Einrichtungen mit geschulten Personal überhaupt vorhanden sind. Das vorenthalten einer notwendigen medizinischen Behandlung könnte dem Fluchthelfer durchaus auch zu Last gelegt werden. Und wenn man den Patienten "nur" in eine andere Einrichtung verbringen möchte, ist es doch besser sich zuerst des legalen Weges zu bedienen. Wer ihn in das Krankenhaus X einliefern hat lassen, sollte es auch in Krankenhaus Y können. Richtig sperren gegen eine Verlegung tun sich solche Behörden in der Regel nicht, solange da der Patient gleich gut behandelt werden kann. Und das ist für den aussenstehenden Laien nicht unbedingt immer ersichtlich. Nicht jede psychiatrische Klinik ist für alle Gebrechen eingerichtet, bzw. kann nicht alle Fälle optimal behandeln. Auch da gibt es Einrichtung die eher auf Akutfälle spezialisiert sind, und andere eher auf die Langzeitbetreuung von Patienten (im letzen Fall ist sind die Medikamente eben schon eingestellt). --Bobo11 (Diskussion) 13:01, 27. Jun. 2017 (CEST)
Warum geht er während seines unbegleiteten Ausgangs nicht einfach zu einem Arzt, der im attestiert, daß die Gründe für die Unterbringung nicht mehr erfüllt sind? Das könnte er dann beim Betreuungsgericht einreichen und einen Eilantrag auf Entlassung stellen. --178.6.175.87 12:52, 27. Jun. 2017 (CEST)
„... nicht einfach zu einem Arzt,...“ oder die Einweisung in ein andere Einrichtung verfügt. Das ist auch eine Variante. Das man sich eben bewusst von einem Arzt in eine ganz bestimmte Einrichtung einweisen lässt. Der "freiwillige Eintritt" ist übrigens die normale Form der Einweisung in die Psychiatrie, nicht die Zwangseinweisung.--Bobo11 (Diskussion) 13:05, 27. Jun. 2017 (CEST)

Ungewöhnliche Dachantennen[Quelltext bearbeiten]

Hallo, wie nennt man diese ungewöhnlichen Dachantennen (die beiden langen und die x-förmige) und für was genau sind die gut, bzw. was wird mit denen gesendet und/oder empfangen? Das Foto ist leider nicht besonders gut, so sieht man z.B. nur ganz schwach, dass die ganz lange (2. v. l.) mit den anderen wie mit Seilen verbunden ist. Vielen Dank im voraus für alle Antworten! --Balham Bongos (Diskussion) 19:25, 26. Jun. 2017 (CEST)

Ich habe keine Lust mich irgendwo anzumelden um die Bilder anzusehen. Verstehe es als Hinweis. Grüße --80.187.97.82 19:32, 26. Jun. 2017 (CEST)
Jetzt funktioniert es auch ohne Anmeldung! --Balham Bongos (Diskussion) 20:03, 26. Jun. 2017 (CEST)

Guckstu mal unter Quadantenne, Das sind meist Sende-/Empfangsantennen für Funkamateure. --89.252.237.134 20:24, 26. Jun. 2017 (CEST)

Das ist ein Funkamateur. Du kannst dich erkundigen wem sie gehört und fragen ob er einmal Zeit hat, dir zu erklären was er mit der Antenne tut, und er wird einmal Zeit haben. --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 21:24, 26. Jun. 2017 (CEST)
Das ist keine Quadantenne, sondern ein Kreuzdipol. --Rôtkæppchen₆₈ 22:08, 26. Jun. 2017 (CEST)

Lärm einer haustechnischen Anlage: Lüftung - Was ist erlaubt?[Quelltext bearbeiten]

Hallo,

in unserer Wohnung mit einer kontrollierten Lüftung haben wir folgende Situation, über die wir uns seit über einem halben Jahr mit dem Bauträger und der für die Lüftung verantwortlichen Firma auseinandersetzen:

In der Wohnküche läuft durchgehend ein Lüfter. Dieser Lüfter scheint zu laut zu sein (je nach Messung und Messgerät 37-41 dB) (35 dB kann für den Wohnbereich als Maximalwert nach DIN 4109 angesehen werden). Im daneben liegenden Bad läuft ebenfalls permanent ein Lüfter. Das Geräusch des Lüfters im Bad wird in die Wohnküche übertragen. Läuft der Badlüfter auf intensiv führt das zu einer Schallbelastung von über 42dB. (Meine Messungen waren mit einem Voltcraft 100; ob wir einen Gutachter messen lassen, klären wir gerade. Aber jede Person, die sich im Raum im ruhigen Zustand aufhält, kommentiert die Lautstärke der Lüftung. Andere Eigentümer (in zweistelliger Anzahl) in derselben Wohnanlage haben ähnliche Probleme.)

Die Lüftungsfirma vertritt folgende Standpunkte, die wir nach ergebnislosem Hin und Her ggf. durch Gutachten und rechtliche Schritte angreifen müssten:

  1. Ihre eigene Messung (37-41 dB), mit anwesenden Personen, sei nicht ungewöhnlich. Der Raum sei eine Küche und für Küchen seien 40 dB erlaubt.
    • Meiner Kenntnis gelten für Wohnküchen die Grenzwerte für Wohnräume = nach DIN 4109 max. 35 dB.
  1. Der Schall dürfe vom Bad in die Wohnküche übertragen werden, auch dann, wenn ein Grenzwert überschritten würde, weil dies ja nicht permanent sei, sondern nur dann, wenn die (manuell und automatisch [Luftfeuchtigkeit] geschaltete Intensivschaltung angehe) .
    • Finde ich unplausibel. Nach demselben Argument wären auch Grenzwertüberschreitungen des Schalls von Fahrstühlen, Wasserspülungen etc. in geschützte Räume erlaubt, weil diese auch nicht permanent sind. Außerdem gilt 35 dB nur bei „gleichbleibenden Dauerton“. Ist es kein gleichbleibender Dauerton sind nach DIN 4109 nur 30dB erlaubt.
  1. Der (unseres Erachtens) zu laute Lüfter in der Wohnküche sei kein Mangel, denn - er sei für den Feuchteschutz nicht nötig. Wir könnten den Lüfter also ausschalten (können wir tatsächlich selbst nicht) oder (auf unsere Kosten) einen leistungsschwächeren und damit leiseren einbauen lassen.
    • Das "auf unsere Kosten" erscheint mir unplausibel, wenn die Firma ein Gerät eingebaut hat, das die Grenzwerte (wenn es die Grenzwerte) verletzt – das nach dem Feuchteschutz unnötig ist. Oder?
    • Wenn die Lüftung in der Wohnküche für den Feuchteschutz unnötig ist, dann ist auch der Lüftungskanal zwischen Wohnküche und Bad unnötig, über den zusätzlicher Schall in die Wohnküche übertragen wird. Ein nicht nötiges Bauteil, das zudem Grenzwerte verletzt, ist doch ein Mangel?
  1. Es wird vorgerechnet, dass für den Feuchteschutz nur rund 40 m3/h nötig seien, die Leistung der Nennlüftung liege bei über 100m3/h. Daher könne man den Ventilator in der Wohnküche ausschalten oder reduzieren. Hat man nur Anspruch auf den Feuchteschutz? Hat man nicht Anspruch auf Nennlüftung bei <35dB?

Der wichtige Aspekt anerkannte Regeln der Technik:

Laut den Unterlagen ist Schallschutz nach DIN 4109 garantiert. Nun hat der Bundesgerichtshof 2007 festgestellt, dass DIN-Normen keine Rechtsnormen, sondern nur Empfehlungscharakter haben. Zusätzliche gelte die „anerkannten Regeln der Technik“. Die Regeln der Technik würden fortschreiten, d.h. wenn regelmäßig technisch bessere Werte erreicht werden (z.B. als die letzte DIN-Fassung vorschreibt), dann gelten diese besseren Werte (auch wenn die DIN-Fassung noch nicht aktualisiert worden ist).

  1. Kann man entsprechend davon ausgehen, dass nach den Regeln der Technik Folgendes gilt:
    1. Selbst ein Wert von 35 dB (34 dB, 33 dB?, …) in einem Wohnraum entspricht nicht den Regeln der Technik. Welcher Wert wäre das ungefähr?
    2. Schallübertragungen über das Lüftungssystem (m.W. sind keine Telefonieschalldämpfer verbaut) entsprechen nicht den Regeln der Technik. (Die Wohnung 2016 ist nach sog. Gehobenem Standard gebaut.)
    3. Schallübertragungen über das Lüftungssystem, die die Werte von 35 dB (…) überschreiten, entsprechen nicht den Regeln der Technik.

Antworten auf Fragen oder Hinweise auf zuverlässige Quellen oder kenntnisreiche Foren würden mich sehr freuen.--2A02:2028:708:E101:3D07:B1D8:F584:827A 19:34, 26. Jun. 2017 (CEST)

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Wendet euch an den örtlichen Mieterschutzverein, z. B. in Frankfurt und Umgebung an Mieter helfen Mietern e. V. Gruß 79.224.223.170 22:01, 26. Jun. 2017 (CEST)
Die preisgünstigste Lösung ist eine Nachrüstung von Telefoniedämpfern auf eigene Kosten. Telefoniedämpfer gibt es schon für einstellige Eurobeträge. Selbstmontiert sind diese Dinger auch in wenigen Minuten. Da der Lüfter volumenstrommäßig überdimensioniert ist, ist die Dimensionierung des Telefoniedämpfer unkritisch. --Rôtkæppchen₆₈ 22:05, 26. Jun. 2017 (CEST)
Da fehlen definitiv zu viele Informationen, um hier zielführende Tipps zu geben. Was ist z.B. für ein Lüftungskonzept geplant ist und was vertraglich vereinbart? Sitzt der Lüfter direkt in der Küchenwand (z.B. in einem Schacht) und der Badlüfter auf der anderen Seite der Wand im gleichen Schacht? Dann wird´s mit dem Schalldämpfereinbau schwierig. Wozu wurde ein Lüfter eingebaut, den man gar nicht braucht und wie wird ohne diesen Lüfter die anfallende Feuchtigkeit in der Küche abgebaut? Wenn Du den Lüfter stilllegst und nach zwei Jahren hinter der Küchenzeile Schwarzschimmel entdeckst, fällt das dann trotzdem unter Gewährleistung? Haus- und Grundeigentümerverband ist da wohl kein schlechter Tipp. Nur soviel, bevor Dein Gegner darauf kommt :)
Messungen mit einem Gerät aus dem Elektroshop sind natürlich nicht gerichtsverwertbar. Sachverständige benutzen Geräte mit Eichzertifikat oder mit PTB-Zulassung. Bestimmt gibt es auch Richtlinen dafür, wie und an welchem Punkt gemessen werden muss.
Den Begriff "Wohnküche" hab ich noch in keiner DIN-Norm gelesen. Küchen sind ja prinzipiell anders gestaltet als Wohnräume, z.B. mit gekachelten Wänden und Böden, die den Schall stärker reflektieren - und es fallen Arbeitsgeräusche an: Dunstabzugshaube, Elektrokleingeräte, Kühl- und Gefrierschrank usw. Nur weil man da Tisch und Stühle aufstellen kann, wird es dadurch nicht zu einem Wohnraum gemäß DIN 4109. Kannst Du den Begriff irgendwie belegen, z.B. mit einem Bauplan, in dem der entsprechende Raum "Wohnküche" genannt wird?
DIN 4109 behandelt hauptsächlich den Baukörper, also die Schallübertragung von Böden, Wänden und Decken. Nur in Zusammenhang mit "sonstigen haustechnischen Anlagen" werden kurz die 30-35 dB(A) für Wohnräume erwähnt. In Beiblatt 2 steht unter "Anlagen zur Lüftung und Klimatisierung" direkt: Für die Planung und Ausführung von Maßnahmen zur Geräuschminderung wird auf VDI 2081 hingewiesen. Die Lüftungsfirma könnte also "Schallschutz nach DIN 4109 garantieren" und sich dann auf die VDI-Richtlinien VDI2081PT1 beziehen, die auch zum Stand der Technik gehören, und die geben für Wasch- und WC-Räume 45-55dB(A) und für Küchen 50-60dB(A) an.
Was kostet denn so ein Schallgutachten? Ev. sind zwei neue leisere Lüfter ja billiger :)
Viel Erfolg auf jeden Fall. --Optimum (Diskussion) 01:14, 27. Jun. 2017 (CEST)

Ordnungsamt der Stadt Köln reagiert nicht auf E-Mails[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich habe mich vor etwa zwei Wochen - höflich und sachlich - per E-Mail beim Ordnungsamt der Stadt Köln (ordnungsamt@stadt-koeln.de) über ein Fehlverhalten zweier Mitarbeiter bei einer Großveranstaltung beschwert und, obwohl ich zehn Tage nach der ersten E-Mail - wieder höflich und sachlich - nochmal nachgefragt habe, bislang keinerlei Antwort oder Rückmeldung bekommen, was mich ärgert. Unter den Teppich kehren möchte ich die ganze Sache nicht, dafür wurde ich an diesem Tag zu sehr - und vor allem zu Unrecht, wie ich nachher herausgefunden habe - in meinem freien Handeln eingeschränkt. Ich finde, dass ich als Bürger das Recht habe, von einer städtischen Einrichtung eine Antwort bzw. Stellungnahme zu erhalten. Vor allem, wenn es um ein Fehlverhalten der Angestellten geht. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Polizei einzureichen, um sich gegen die Behandlung einzelner Polizeibeamter zu wehren, ist etwas "normales". Gibt es diese Art der Beschwerde auch für Ordnungsamtmitarbeiter? Wenn ja, wie und wo reiche ich diese ein? Leider kenne ich die Namen der betroffenen Mitarbeiter nicht, welche vom Amt aber bestimmt herausfindbar sein müssten. Ich habe diese am Tag des Geschehens nicht erfragt, weil ich angenommen habe, ich sei tatsächlich im Unrecht gewesen. Was soll ich nun am besten machen, mich bei denen nochmal schriftlich oder telefonisch melden? Vielen Dank im voraus für alle Antworten. --Balham Bongos (Diskussion) 20:42, 26. Jun. 2017 (CEST)

Da fallen mir etwa drei Möglichkeiten ein:
* Du mailst an einen Beamten des Oberordnungsamts, dass die Beamten des Ordnungsamtes deine Mail nicht ordnungsgemäss ordnungsamtlich beantwortet haben, und ersuchst um Intervention.
* Du rufst beim Ordnungsamt an. Die meisten dort sind in der Lage, Telefongespräche zu führen.
--2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 21:47, 26. Jun. 2017 (CEST)
Grundsätzlich besteht die Arbeit von Ordungshütern in der Gefahrenabwehr, was auch zur Einschränkung des freien Handelns führt. Die werden ihre Gründe und Methoden haben. Grundsätzlich in den Großstädten gut geschult, kann es gefühlt zu unangemessenen Vorgehen kommen, was jedoch nur mit entsprechenden Beweisen zielführend ist.--Wikiseidank (Diskussion) 21:57, 26. Jun. 2017 (CEST)
Weil Du nach Zuständigkeiten und Fristen fragst: Die Zuständigkeit für Beschwerden ist auf Basis von § 24 der Gemeindeordnung NRW durch § 14 der Kölner Hauptsatzung dem Ausschuss für Anregungen und Beschwerden übertragen. Anregungen und Beschwerden sollen innerhalb von drei Monaten nach ihrem Eingang behandelt werden. Vorsitzender des Ausschusses ist dieser freundliche Ratsherr, der sich über Deinen Brief sicher sehr freuen wird. --Rudolph Buch (Diskussion) 22:06, 26. Jun. 2017 (CEST)
Im freien Handeln eingeschränkt zu werden, ist ein Eingriff in Grundrechte, wohl der Freizügigkeit oder der freien Entfaltung der Persönlichkeit. Bedauerlicherweise hat eine Verfassungsbeschwerde keinen Erfolg, wenn der Eingriff bereits beendet ist (keine gegenwärtige Betroffenheit). Staatshaftung, bei der es um Schadenersatz oder Ausgleich geht, ist möglich; ein Grundrechtseingriff wird dann in einen monetären Schaden umgerechnet.[19] --BlackEyedLion (Diskussion) 22:19, 26. Jun. 2017 (CEST)

Alles Humbug, was Ihr hier schreibt. Ihr lebt im betulichen 20. Jahrhundert. Das funktioniert vielleicht im Dorf, aber nicht in der Großstadt. Das, was Du oben beschreibst, ist heutzutage so üblich. Ich habe in einer ähnlichen Angelegnheit fast 20 emails verschickt. Über wen willst Du Dich denn beschweren? Die Polizei oder irgendwelche städtische Sicherheitsdienste? Wenn Dir kein konkreter Schaden enstanden ist, hast Du Pech. Dann kannst Du lange warten. Die Polizei ist total überarbeitet und unterbesetzt und die Sicherheitsdienste bestehen z.T. aus einem Personal, das so und so treibt, was es will (was in Köln natürlich nicht der Fall der Fall sein muss). Ohne Anzeige wird die Polizei nicht groß reagieren. Mit allzu professioneller Arbeit darf man da nicht rechnen. Schreibe doch einen Brief an Deinen Stadtverordneten oder den Bürgermeister. Der freut sich. --Semisemiramis (Diskussion) 08:02, 27. Jun. 2017 (CEST)

Atommüll[Quelltext bearbeiten]

Hallo warum schießt man Atommüll nicht einfach in die Sonne oder in ein schwarzes Loch oder so? --79.249.95.38 21:39, 26. Jun. 2017 (CEST)

Weil wir zuviel Atommüll und zuwenig Treibstoff haben. --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 21:42, 26. Jun. 2017 (CEST)
Und weil das mit einer tatsächlichen oder in der Bevölkerung wahrgenommenen Gefahr verbunden ist. Und weil sich Teile der Bevölkerung empören werden, auch noch das Weltall zu vermüllen. --BlackEyedLion (Diskussion) 21:45, 26. Jun. 2017 (CEST)
Zum Mars können wir das Zeug nicht schicken, denn Mars bringt verbrauchte Energie sofort zurück. --Φ (Diskussion) 21:55, 26. Jun. 2017 (CEST)
Richtige URLs. Viele fühlen sich dazu berufen, doch nicht alle sind auserwählt. --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 22:07, 26. Jun. 2017 (CEST)
(BK mit Kalauer) Die Reichweite und Genauigkeit von Sonden ist sehr begrenzt. Siehe Philae. Außerdem kannst du ja mal nachschauen, was ein Raketenstart kostet udn an Enerrgie verbraucht. Da wirst du schnell feststellen, dass dabei mehr Energie verbraucht wird, als mal ursprünglich in dem Müll gesteckt hat.-- Alt 21:56, 26. Jun. 2017 (CEST)
Was passiert, wenn die Rakete mit der Atommülllast in Erdnähe explodiert? Gruß 79.224.223.170 21:58, 26. Jun. 2017 (CEST)
Laut Artikel Atomkraft sind bis Ende 2010 300.000 Tonnen hochradioaktiver Abfall angefallen. Die stärkste jemals gebaute Rakete ist die Saturn 5 mit 115 Tonnen Nutzlast. Man bräuchte also mindestens 2.600 Stück davon. Erfahrungsgemäß explodieren aber ca. 1-2% davon auf oder kurz über der Startrampe, die dann radioaktiv verseucht wäre. Man braucht also auch noch 52 Startgelände. --Optimum (Diskussion) 22:07, 26. Jun. 2017 (CEST)
(BK) Das ist die richtige Frage, „was wäre wenn ...“ (und das des öfteren mal Raketen beim Start explodieren ist gut recherchierbar). Ich jedenfalls möchte nicht in der Haut stecken, von dem der bei so einem Unfall denn Start angeordnet hat. Übrigens muss die Sonde die Fluchtgeschwindigkeit (zweite kosmische Geschwindigkeit) überschreiten, um aus der Erdumlaufbahn zu kommen (Ansonsten kommt der Atommüll garantiert wieder runter, die Frage ist nur wann). Was die meisten Raketen nicht schaffen müssen, da diese nur Satelliten in die Erdumlaufbahn befördern, und somit "nur" die erste kosmische Geschwindigkeit überschreiten können müssen.--Bobo11 (Diskussion) 22:09, 26. Jun. 2017 (CEST) PS: Selbst die Saturn 5 musst nicht die Fluchtgeschwindigkeit erreichen, da bei den Apollo-Missionen reichte den Lagrange-Punkt 1 zu erreichen. Wo die Antwort nicht mehr „fällt irgend wann auf Erde“ heisst, sondern tatsächlich in „fällt auf Erde oder Mond“ ändert.
Und wo im Sonnensystem willst du dann mit zweiter kosmischer Geschwindigkeit ein schwarzes Loch finden? --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 22:19, 26. Jun. 2017 (CEST)
Das bezieht sich auf in die Sonne schießen. Um ein schwarzes Loch zu erreichen, müsste man jedenfalls mindestens 42,1 km/s erreichen (siehe en:Escape_velocity#List_of_escape_velocities). Davon sind alle bisher getesteten Raketen noch weit entfernt. Man könnte natürlich Sonden mit eigenhem Antrieb verwenden, um den Atommüll aus dem Sonnensystem zu bringen (vgl. Voyager-Sonden), aber da wäre die Nutzlast zu gering, um praktikabel zu sein. Außerdem dürften 300.000 t Atommüll nicht viel Einfluß auf die Sonne haben. Das Problem sind wirklich die Kosten und die Explosionsgefahr beim Raketenstart. --MrBurns (Diskussion) 22:39, 26. Jun. 2017 (CEST)
(BK)Nirgends aber die zweite kosmische Geschwindigkeit ist die Mindestendpflicht, dass wir den Müll auch loswerden (Wenn nicht kommt der irgendwann wieder zurück, ich sag nur Futurama Staffel 1 Episode 8) . Und die Frage war „.. oder Sonne“ und für die reicht die Fluchtgeschwindigkeit. Das Schwarze Loch wäre noch Energie aufwendiger als „Atommüll in der Sonne versenken“. Aber schon das „Atommüll in der Sonne versenken“ ist aus Energiegründen Unsinn, weil schlichtweg nicht bezahlbar. --Bobo11 (Diskussion) 22:41, 26. Jun. 2017 (CEST)
Wobei man eigentlich nicht ganz die Fluchtgeschwindigkeit erreichen muss, weil die würde ja nur gelten, wenn die Erde der einzige Himmelskörper im Universum wäre. Wenn man die Rakete zum L1-Punkt schickt sollte etwas weniger nötig sein, weil in diese Richtung wirkt ja die Schwerkraft der Sonne der Schwerkraft der Erde entgegegen. Man braucht also nur die Geschwindigkeit L1 + x, wobei x sehr klein sein kann, weil sobald man beim L1 vorbei ist, wird der Körper hauptsächlich von der sonne angezogen und fällt daher dort hin. Bei Futurama müssen die, die den Müll ins Weltall geschossen haben übrigens ziemliche Deppen gewesen sein, weil wenn der erst nach 900 Jahren zurückkommt, muss er eine stark exzentrische, elliptische Bahn gehabt haben mit einer Geschwindigkeit nur knapp unter der Fluchtgeschwindigkeit. Mit einer kleinen Bahnkorrektur hätten sie also die Rückkehr zur Erde verhindern können. --MrBurns (Diskussion) 22:48, 26. Jun. 2017 (CEST)


Wo sollte der Sinn liegen? Während der Annährung an die Sonne wird das Raumfahrzeug unweigerlich in kleinste Brösel zerrieben, die dann vom Sonnenwind wieder in Richtung Erde gepustet werden. -- Janka (Diskussion) 23:32, 26. Jun. 2017 (CEST)

Der Sonnenwind besteht überwiegend aus leichten Partikeln. Die schweren und mittelschweren Atommüllteilchen fallen hingegen gravitativ in die Sonne. Die Sonne rotiert und die Erde bewegt sich um die Sonne. Falls die Sonne also Atommüll zurückschickt, verteilt sich dieser in der Rotationsebene der Sonne, die von der Ekliptik verschieden ist. Außerdem ist damit zu rechnen, dass der zurückkehrende Atommüll durch den Neutronenfluss in der Sonne total transmutiert ist. --Rôtkæppchen₆₈ 00:11, 27. Jun. 2017 (CEST)
Siehe bitte auch nasa/stanford paper, S.30 space options. Aber wie wär es mit einem Langzeit-Zwischenlager auf der Mondoberfläche? Müll mit einem Weltraumlift in ein GEO, umladen in ein Transportmittel zum Erdmond, in adaptierte en:Lunar lava tubes, bis wir was besseres/vernünftigeres haben.....--Asteroidenbergbauer (Diskussion) 08:10, 27. Jun. 2017 (CEST)
...und Mondlicht kann dann ploetzlich auch Hautkrebs verursachen? ;) --Nurmalschnell (Diskussion) 12:23, 27. Jun. 2017 (CEST)

Schwur, schwören; Geschwür, schwären[Quelltext bearbeiten]

und nicht etwa Schwor oder Schwör, schwüren öder Geschwär. Irgendwie finden weder ich noch meine irakische DaF-Hoffnung eine passende Ablautreihe dazu. Ist das einfach aberrant? --77.180.109.153 22:05, 26. Jun. 2017 (CEST)

Was ist denn eine "irakische DaF-Hoffnung"? 94.217.105.124 22:56, 26. Jun. 2017 (CEST)
Vermutlich DaF. --Wrongfilter ... 23:12, 26. Jun. 2017 (CEST)
Ja, aber warum "Hoffnung"? 94.217.105.124 23:22, 26. Jun. 2017 (CEST)
Verstehsset nich? Oder willze nich? --Aalfons (Diskussion) 08:35, 27. Jun. 2017 (CEST)
Ich versteh es tatsächlich nicht. "DaF-Hoffnung" deutet darauf hin, dass er oder sie seine/ihre Partner(in) in einem DaF-Kurs kennengelernt hat. Aber der Kontext passt überhaupt nicht. 129.13.72.197 09:23, 27. Jun. 2017 (CEST)
Lass mal überlegen, ist lange her: schwören ist ursprünglich *swarjan, mit Präsens-j, und folgt der a-ô-Ablautreihe (VI). Mittelhochdeutsch dann im Präsens swern wegen Umlautung, nachträglich dann noch Rundung zu schwören. Der Schwur womöglich einfach eine Variante zum Präteritalstamm (mhd. beides swuor). Schwären, mhd. swern folgt der e-a-Reihe; Geschwür vielleicht aus der Schwundstufe (Spross-u plus Umlautung). Alles ohne Gewühr... ;) Dumbox (Diskussion) 23:22, 26. Jun. 2017 (CEST)
Herr Adelung sagt:
Schwören
, [1757-1758] verb. irreg. ich schwöre, du schwörst ec. Imperf. ich schwor, (im gemeinen Leben schwur;) ... Die letzte Ableitung würde die wahrscheinlichste seyn, wenn es nicht erweislicher wäre, daß schwören in seiner heutigen Bedeutung von einem alten Zeitworte abstammet, welches stark, laut reden überhaupt bedeutet hat, und als eine unmittelbare Onomatopöie dieses laut Redens zu dem Geschlechte der Wörter schwirren, susurrare, und Schwarm gehöret, welche Ableitung schon Twaithes in seinen Zusätzen zu dem Junius; und nach ihm Ihre eingesehen hat. ... Von dieser allgemeinen Bedeutung des Redens und stark Redens wurde schwören und das gelindere wären von verschiedenen Arten der Rede gebraucht welche bey der alten Einfalt der Sitten mit einer Heftigkeit und Lebhaftigkeit des Tones verbunden waren. Z. B. 1) für antworten. Im Schwedischen ist daher svara noch jetzt antworten, Angels. andswaran, und ohne Zischlaut andwaran, Engl. to answer. Noch im Willeram kommt waran für antworten vor. (Siehe antworten und Wort.) 2) In engerer Bedeutung, sich vor Gericht verantworten; Schwed. svara, wo daher auch Svarande der Beklagte ist, im Deutschen ehedem der Antworter. 3) Heftig bitten, in welchem wir noch beschwören gebrauchen. - irreg. eben. --Optimum (Diskussion) 01:35, 27. Jun. 2017 (CEST)

Ein Partner/eine Partnerin wäre möglich, aber ich habe es eher im Sinne von Supertalent verstanden, also quasi das DaF-Supertalent... so wie beim Fußball beispielsweise. --ObersterGenosse (Diskussion) 14:43, 27. Jun. 2017 (CEST)

youtube[Quelltext bearbeiten]

Wieso gibt es auf youtube so viele Filme, die in einem stream zweimal hinter einander gezeigt werden? Also im selben Stream zweimal der selbe Beitrag hinter einander. Oder auch mal abgehackt nochmal ein Stück vom selben. 178.5.186.46 22:09, 26. Jun. 2017 (CEST)

Vielleicht ist Dein Videobetrachter kaputt? Gib mal ein Beispiel. --Optimum (Diskussion) 01:38, 27. Jun. 2017 (CEST)
Was wird gemacht, um die automatische Wiedererkennung bei Urheberrechtsverstößen zu umgehen. Andere Tricks, sind Verwaschen wie ein Cam-Rip – sogenannte „Screener“, Spiegeln des Bildes um die vertikale Achse, Hinzufügen oder Wegschneiden von Rahmen und Verändern der Tonqualität. --Hans Haase (有问题吗) 11:10, 27. Jun. 2017 (CEST)
Das Problem ist aber, dass über Haushaltsabgabe (Rundfunkbeitrag) bezahlte Dokumentationen und Reportagen nicht in der Mediathek als On Demand (also jederzeit frei abrufbar) zur Verfügung gestellt werden, da hier die Presse und sonstige nicht Öffentlichrechtlichen darin für sich einen Nachteil sehen, ihre freiwillig zu kaufenden Publikationen gegenüber den mit der Haushaltsabgabe „zwangsweise“ gekauften Inhalte im Wettbewerb stehen, diese nach einer gewissen Zeit wieder entfernen zu lassen. Das erschwert auch in der Wikipedia das Gegenlesen von Beträgen. Immerhin verkommt die Wikipedia zum Sammelbecken politisch bezahlter und damit frei verfügbarer Halbwahrheiten. Es hat sich zudem das Unwort „Quellenmissbrauch“ eingeschlichen, wenn Wikipedia klare Aussagen aus kostenpflichtigen Quellen frei verfügbar macht, wozu sie ursprünglich angetreten war und wirbt. Die Öffentlichrechtlichen können durch Wiederholung der Sendung die Online-Vorhaltezeit ebenfalls verlängern. Für den Medienkonsument und Verbraucher ist es für heutige Verhältnisse nach wie vor eine Ohrfeige und Zugangserschwerung von Inhalten, die er per Gesetz bezahlen musste. --Hans Haase (有问题吗) 12:46, 27. Jun. 2017 (CEST)

Der zweite, weitaus längere Absatz, war wieder ein zu streichender Haase. --Eingangskontrolle (Diskussion) 13:39, 27. Jun. 2017 (CEST)

Warum war Helmut Schmidt nie Parteivorsitzender?[Quelltext bearbeiten]

Hallo, wie die Überschrift schon sagt: Warum war Helmut Schmidt eigentlich nie Parteivorsitzender der SPD? Auch nicht in den acht Jahren als Bundeskanzler. Ich habe mal gehört, dass 1974 damit gerechnet wurde, er würde unabhängig vom Ausgang der Wahl 1976 nur bis zum Ende der Wahlperiode im Amt bleiben bzw. zur Wahl nicht antreten. Wollte man damit eigentlich eine Rückkehr von Willy Brandt ins Kanzleramt offenlassen? --77.178.17.184 22:31, 26. Jun. 2017 (CEST)

Nun, der offensichtliche erste Grund war wohl: Weil Willy Brandt weiterhin Parteivorsitzender blieb. Auch wenn sie sich oft mit einer Art Hassliebe begegneten, war den Akteuren der SPD wohl klar, dass die Arbeitsteilung des Dreigestirns - Schmidt als Kanzler, Brandt als Parteivorsitzender, Wehner als Fraktionsvorsitzender - ein wesentlicher Faktor darin war, der SPD die Macht zu sichern. Dazu kommt noch die Persoenlichkeit Schmidts, der sich wohl vorrangig als Macher sah, der als Kanzler ueber den Dingen stand, und sich nicht gleichzeitig mit der taktischen Rolle des Parteivorsitzenden im politischen Gezaenk belasten wollte. -- 109.13.155.179 23:02, 26. Jun. 2017 (CEST)
Willy Brandt plante zumindest 1982 keine Rückkehr ins Kanzleramt. Warum blieb er Parteivorsitzender? Trotz Guillaume-Affäre war sein Image innerhalb der SPD voll intakt und er stand einfach moralisch an der Spitze der Sozialdemokratie. Als lieber Papa. 1987 trat er zurück, da war Helmut Schmidt schon Richtung Medien beschäftigt und Medien plus Parteivorsitz vertragen sich nicht. Quelle: 1982: Willy Brandt hat von der herzlichen Bitte gesprochen, Schmidt möge sich als Spitzenkandidat für die nächste Bundestagswahl zur Verfügung stellen.--Bluemel1 (Diskussion) 09:08, 27. Jun. 2017 (CEST)
Zumal Schmidt gegen Ende seiner Kanzlerschaft mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte und einen Herzschrittmacher bekam - vom Kanzleramt ging er direkt in den politischen Ruhestand beobachtete die Dinge als Aussenstehender. Noch ein Grund für Schmidt, während seiner Kanzlerschaft nicht den Parteivorsitz anzustreben war, dass er sich dann quasi auf eine Ebene mit dem CDU-Vorsitzenden Kohl hätte begeben müssen, dem er sich intellektuell durchaus um zwei Stufen überlegen fühlen konnte. Dazu noch der Polemiker Strauss von der CSU - in dieses "Kindergezänk" als Kanzler mit einzusteigen, hätte seinem Image deutliche Kratzer verpassen können. -- 83.167.59.159 09:50, 27. Jun. 2017 (CEST)
Schmidt hat es in einem späten TV-Interview (ich glaube, bei Sandra Maischberger) rückblickend als seinen größten Fehler bezeichnet, nicht den SPD-Vorsitz für sich eingefordert zu haben. Es hätte ihm in der Endphase seiner Kanzlerschaft eine andere Basis verliehen, umstrittene Positionen wie den NATO-Doppelbeschluss bei seiner Partei durchzusetzen. Die BZ schreibt, dass er den Vorsitz "aus Rücksicht auf Brandt" diesem überlassen habe [20]. --FordPrefect42 (Diskussion) 10:14, 27. Jun. 2017 (CEST)

Elektrisches Feld nach Durchgang durch ein Medium[Quelltext bearbeiten]

Angenommen man hat ein transparentes Medium und ein einfallendes elektromagnetisches Feld, das man kennt (z. B. in der ebenen-Welle-Basis). Außerdem kennt man den Energie-Impuls-Tensor des Mediums. Kann man daraus das elektromagnetische Feld nach der Transmission berechnen? 94.217.105.124 22:33, 26. Jun. 2017 (CEST)

N-Gramm[Quelltext bearbeiten]

Da die Disk. nicht sehr belebt scheint: Könnte mir da jemand weiterhelfen?--Curc (Diskussion) 23:49, 26. Jun. 2017 (CEST)

Solche Anfragen gehören auf WP:3M. --178.6.175.87 13:01, 27. Jun. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Hier falsch. --178.6.175.87 13:01, 27. Jun. 2017 (CEST)

27. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Wildheuen[Quelltext bearbeiten]

Schade, im Artikel wird gar nicht erklärt, warum man sich diese Strapazen überhaupt antut. Sind denn am Ende der Weidezeit alle Wiesen der Schweiz so kahl gefressen, dass nur noch die Hänge bleiben?--Curc (Diskussion) 00:47, 27. Jun. 2017 (CEST)

Ich habe den Eindruck, dass du den Artikel nicht gelesen hast. Die Gründe sind dort doch alle aufgeführt.--Hinnerk11 (Diskussion) 01:02, 27. Jun. 2017 (CEST)
Ups, da war ich wohl tatsächlich etwas zu schnell beim „Scannen“. Das mit dem Lawinenschutz ist mir allerdings nicht ganz verständlich: Ist ein gemähter Hang nicht genauso oder sogar noch glatter als ein ungemähter, dessen Halme die im Artikel besagte Gleitzone bilden? Und inwiefern dient das der im Artikel besagten Artenvielfalt?--Curc (Diskussion) 01:26, 27. Jun. 2017 (CEST)
Wenn die kurzen Halme (und Blätter, wie wir oben gelernt haben) alle nach oben stehen, bilden sie eine rauhe Oberfläche mit erhöhter Gleitreibzahl. Wenn die ungemähten Halme und Blätter nach Ende des Wachstums aber aufgrund der Schwerkraft zu Boden sinken, bildet sich eine glatte Oberfläche mit verminderter Gleitreibzahl, die den Abgang von Lawinen begünstigt. Zum zweiten Teil der Frage siehe Extensivgrünland. --Rôtkæppchen₆₈ 02:04, 27. Jun. 2017 (CEST)

US-Militärübungen mit simulierter anderer Nation[Quelltext bearbeiten]

Oben wurde von einem US-Übungsmanöver gesprochen, welches eine Landung an der simulierten "iranischen" Küste (in den USA) sein sollte. Dies fand ich sehr interessant. Auch den Artikel Feinddarstellung habe ich schon früher mal gelesen...

  • Wie oft finden solche simulierten Angriffe auf andere/von "anderen Nationen" statt? Wie oft wird darüber öffentlich berichtet?
  • Gibt es so etwas auch bei der Bundeswehr?
  • WIe läuft eine solche Übung/Simulation ab, vor allem auf Seiten des simulierten "Iran"? Was die USA-USA tun müssen, kann ich mir ungefähr vorstellen, aber was muss der "Iran" tun? --ObersterGenosse (Diskussion) 02:25, 27. Jun. 2017 (CEST)
Guten Morgen
1) wie oft solche Manöver/Simulationen stattfinden weiss ich nicht. In militärischen Fachzeitschriften gibt es immer mal wieder Berichte/Analysen über ähnlich gelagerte Truppenmanöver/Stabsrahmenübungen (wie z.B. der frei erhältlichen ASMZ). Berichte in Tageszeitungen/Medien sind eher selten.
2) vermutlich schon. Wenn auch nicht (mehr) in dem grossen Massstab wie bei der Millennium Challenge 2002.
3) Was meinst Du mit "muss der 'Iran' tun"? Die hatten bei MC02 wohl den defensiven Part und dürften ungefähr mit den Mitteln und Kapazitäten ausgestattet worden sein, wie es sich das Pentagon damals ungefähr vorgestellt hat. Gen. Van Riper hat als Kommandeur-"Rot" damals ziemlich kreativ agiert und deckte offenbar einige taktische Schwachpunkte in der damals geltenden Doktrin auf (welche genau, wird i.d.R. nicht öffentlich kommuniziert). --M1712 (Diskussion) 08:02, 27. Jun. 2017 (CEST)
Wir haben jedenfalls eine Kategorie:Militärmanöver. --DWI (Diskussion) 08:16, 27. Jun. 2017 (CEST)
Länger her, während des Studiums in Deutschland: Der Schweizer Kommilitone verabschiedete sich für den Rest der Woche, weil er ins Manöver müsse. Auf die Frage, gegen wen er üben müsse, kam die Antwort "Gegen Euch".--2003:75:AF1F:4D00:25FF:CADC:94A5:45C7 08:32, 27. Jun. 2017 (CEST)
Gnihihi. Es lebe die deutsche Kulturnation.--Bluemel1 (Diskussion) 09:04, 27. Jun. 2017 (CEST)
Wenn das "Militärgeographische Amt" der Bundeswehr, nicht etwa der NVA, im Dezember 1983 ein Kartenblatt "Zürich" herausgibt, Massstab 1:250'000, mit der halben Schweiz drauf und Nato-tauglich mehrsprachig beschriftet, dann muss man sich über solche Antworten nicht wundern. Zumal Deutschland damals wie heute keinen Friedensvertrag mit der Schweiz hat, und der Grenzverlauf weiterhin ungeklärt ist. Dazu gehört die offene Frage Rottweil (derzeit unter deutscher Verwaltung). --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 09:28, 27. Jun. 2017 (CEST)
Liebe IP 2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601, haben Sie eine Quelle für das Kartenblatt? Ich will es mir mal anschauen.--Bluemel1 (Diskussion) 10:13, 27. Jun. 2017 (CEST)
Ein Auszug mit dem Impressum steht z.B. hier. --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 10:29, 27. Jun. 2017 (CEST)
Hoppla Friedensvertrag: Gab es denn eine Kriegserklärung?--2003:75:AF1F:4D00:25FF:CADC:94A5:45C7 09:41, 27. Jun. 2017 (CEST)
Es gab Angriffshandlungen aus der Luft (z.B. 4. Juni 1940) und am Boden (z.B. 18. Oktober 1944). --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 09:48, 27. Jun. 2017 (CEST)
Das waren aber eher Missverständnisse. Und das mit Rottweil ist historisch nicht nachvollziehbar. --2003:75:AF1F:4D00:C583:253D:8DD8:BA21 11:21, 27. Jun. 2017 (CEST)
Das waren keine Missverständnisse. --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 11:22, 27. Jun. 2017 (CEST)
Bei jeder Militärübung egal auf welcher Stufe wird dargestellt, wo der Gegner ist und was er macht. Ausser es handelt sich um ein schulmässiges Schiessen nach dem Motto "dort Scheibe, Feuer frei". Wenn das Militär Militär sein darf und nicht Polizei spielen muss, dann handelt es sich beim Gegner um Streitkräfte eines fremden Staates. Auch der derzeitige Ostpreussen-Tourismus der Bundeswehr geht davon aus, dass Land RU nach Unterwerfung von Land BY (anders ginge es nicht) die Suwalki-Lücke zwischen PL und LIT abriegeln könnte, um die Nato zu ärgern und den Landverkehr zu kontrollieren, weil man gerade nichts anderes zu tun hat als besagter Nato wieder zu einer Existenzberechtigung zu verhelfen. --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 09:28, 27. Jun. 2017 (CEST)
Im Kalten Krieg wurde oft geübt, siehe die Liste in Militärmanöver (wurde schon genannt). Dabei verbrachten auch Mitglieder der Bundesregierung ganze Wochen in der Dienststelle Marienthal. Wie in der anderen Diskussion schon beschrieben wurde, wird inzwischen oft nicht gegen ein reales Land, sondern allgemein gegen „Rot“ oder andere fiktive Länder geübt. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:09, 27. Jun. 2017 (CEST)
Zu 1. eigentlich sehr oft, allerdings im kleinen Massstab. Und JA, es wird nicht an die grosse Glocke gehängt, weil das Üben von solcher Szenarien ist eigentlich das tägliches Handwerk des Militärs in Friedenszeiten. Das wie oft genau das kommt, ist natürlich auch bisschen Teil der Militärdoktrin an, also ob der Angriffskrieg eine Option ist. Aber selbst auf Verteidigung spezialisierte Armeen üben den Angriff, da sie ja eigens Territorium zurück erobern können müssen. Ist dann halt eher Rot gegen Blau, und nicht gegen einen bestimmten Staat.
Zu 2. Ich wüsste keinen Grund, warum das das Bundes Heer nicht tun sollte. Unser Artikel Militärmanöver führt einiges auf das in Deutschland stattfand, die meisten sind genau solche Szenarien. In der Nato hast du natürlich den Vorteil, dass die "Heimarmee" viel einfacher denn Gegner spielen kann. Die NATO vom dem Übungsprogramm her also eigentlich einen anderen Staat angreift, der sich verteidigt, oder umgekehrt "Feind" greift an NATO verteidigt.
Zu 3. Da gibt es eben auch noch die Übungsleitung und die bestimmt wie der "Feind" ausgerüstet ist. Nur die und die von ihnen eingesetzten Schiedsrichter wissen was abläuft udn was wo vorhanden ist. Kurzum bei solchen Übungen muss der eigene Armeeteil selber aufklären usw. Der Gegner wird entsprechend der Armee des simulietren Landes, mit Fahrzeugen und kämpfende Truppen ausgerüstet. Der "Iran" erhält also ziemlich sicher eine andere Mischung der Truppen als es eine US-Armee haben würde. Beispielsweise mehr normale Infanterie und weniger mechanisierte Truppen, nur "kleine" Wasserfahrzeuge wie Fregatten, Schnellboote usw. aber keine Flugzeugträger. Und eben dem "Feind" sind unter Umständen mehr Sachen erlaubt, als in der eigen Armee (Stichwort Selbstmordkommandos). Meist gibt es aber so was wie ein Drehbuch, also Vorgaben von der Übungsleitung wie sich der "Feind" zu verhalten hat. Wenn du eben wie im erwähnten Beispiel einen guten "Feind"-Kommandant hast, beisst du dir an ihm die Zähne aus. Weil er eben nicht hoch technisch und erst recht nicht nach US-Lehrbuch agiert, sondern "anderes". In dem er beispielsweise eben -weil er weis, dass alle Funksprüche abgehört werden können-, Meldeläufer einsetzt. --Bobo11 (Diskussion) 09:16, 27. Jun. 2017 (CEST)
Für jedes Manöver wird ein ausführliches Drehbuch geschrieben in dem "Blau" zu gewinnen hat. Rot ist in der Regel ein realistisches Szenario, Unterschied ist, ob Angriff oder Verteidigung geübt wird. Als sich ein deutsches U-Boot dann doch erdreistete, neben einem gut gesicherten amerikanischen Flugzeugträger unerkannt aufzutauchen um Hallo zu sagen, flippte die amerikanische Marineführung dann auch aus. a.) stand das nicht im Drehbuch, b.) durfte das nicht sein und erst c.) will man Lehren daraus ziehen.--2003:75:AF1F:4D00:25FF:CADC:94A5:45C7 09:21, 27. Jun. 2017 (CEST)
Das war 2001 das U 24 (Bundeswehr) und die USS Enterprise (CVN-65). --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 10:07, 27. Jun. 2017 (CEST)
Da auch, aber auch jetzt neuer mit den neuen U-Booten. Ich komm momentan nicht drauf.--2003:75:AF1F:4D00:C583:253D:8DD8:BA21 11:03, 27. Jun. 2017 (CEST)
Da war auch mal etwas mit den Franzosen und Kanadiern. [21] --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 11:14, 27. Jun. 2017 (CEST)
Militärische Planspiele können sehr abstrakt sein, da könnten viele wahrscheinliche und unwahrscheinliche Szenarien durchgespielt werden, ohne viel öffentliche Berichterstattung. [22], [23],[24]. preparation is everything ;) --Asteroidenbergbauer (Diskussion) 10:35, 27. Jun. 2017 (CEST)
Bei einer Schweizer Übung zur Eroberung des Bodensee-Nordufers wäre ich gern mal dabei gewesen. Es kann doch jeder üben, was er mag, so lange er nicht wirklich angreift.--Bluemel1 (Diskussion) 12:09, 27. Jun. 2017 (CEST)
Dergleichen wird nicht geübt. Die Schweizer Armee kämpft nur in der Schweiz. Inklusive Rottweil (derzeit unter deutscher Verwaltung). --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 12:25, 27. Jun. 2017 (CEST)
Doch, wird täglich verkappt geübt, man lässt die Soldaten in zivil mit dem Volk vermischt nach Deutschland zum Einkaufen und man lässt die Flieger nach Zürich über BW fliegen. Und schwupp eines Tages bleiben die Soldaten und die verkappten Militärflieger landen in Rottweil. Da muss man erst drauf kommen.--2003:75:AF1F:4D00:C583:253D:8DD8:BA21 13:36, 27. Jun. 2017 (CEST)

über...[Quelltext bearbeiten]

Die Gruppe der Personen im Alter über zwanzig Jahre sind

(a) die über Zwanzigjährigen oder
(b) die Überzwanzigjährigen ?
GEEZER … nil nisi bene 08:05, 27. Jun. 2017 (CEST)
Google die über Zwanzigjährigen, bei mir erster Treffer, liefert [25]: Die über Zwanzigjährigen. Google die Überzwanzigjährigen liefert denselben ersten Treffer. --Rôtkæppchen₆₈ 08:19, 27. Jun. 2017 (CEST)
Das habe ich gesucht! Aber auch im Duden nicht gefunden. Gruss vom über zwanzigjährigen GEEZER … nil nisi bene 08:40, 27. Jun. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. GEEZER … nil nisi bene 08:40, 27. Jun. 2017 (CEST)

Bundeskanzler Walter Scheel[Quelltext bearbeiten]

Vizekanzler Walter Scheel führte die Geschäfte des Bundeskanzlers für neun Tage zwischen Brandt und Schmidt. In der Kompaktheit von Wikidata macht das aus ihm einen Bundeskanzler und treibt so die Statistik hoch. Ist das korrekt? --Seewolf (Diskussion) 10:16, 27. Jun. 2017 (CEST)

Er wird aufgeführt auf Bundeskanzler_(Deutschland)#Deutsche_Bundeskanzler_seit_1949. Man beachte auch die Diskussion dazu aufDiskussion:Bundeskanzler_(Deutschland)/Archiv/1#Unbekannter_Bundeskanzler. Zusammenfassend: Nicht ganz klar, aber wahrscheinlich war er Kanzler. --DWI (Diskussion) 10:22, 27. Jun. 2017 (CEST)
Hier wird es einigermaßen verständlich erläutert. Ja, Scheel war geschäftsführender Bundeskanzler. --j.budissin+/- 10:31, 27. Jun. 2017 (CEST)
Gibt es bei Wikidata kein Item "geschäftsführend" o.ä.? Damit könnte man das Problem etwas präziser umschiffen. --slg (Diskussion) 15:21, 27. Jun. 2017 (CEST)
Nachtrag: Habs selbst gefunden und nun erst mal das Item kommissarisch als Qualifikator zur "Kanzlerschaft" Walter Scheels eingefügt. Wem irgendwas Besseres einfallen sollte, der möge es gern ändern. --slg (Diskussion) 15:35, 27. Jun. 2017 (CEST)

Türkischstämmige Menschen in Deutschland[Quelltext bearbeiten]

Hallo zusammen,
ich finde Zahlen dafür, wieviele Menschen mit türkischer Staatsbürgerschaft in Deutschland wohnen und dafür, wieviele Menschen mit Elternteil mit türkischer Staatsbürgerschaft und/oder Herkunft in Deutschland wohnen. Gibt es irgendwo eine Quelle dafür, wieviele Menschen in Deutschland wohnen, deren Großeltern die türkische Staatsbürgerschaft hatten?
Vielen Dank und viele Grüße, Grueslayer 11:39, 27. Jun. 2017 (CEST)

Normalerweise hat ein Mensch deren vier. Und dann müsste man noch unterscheiden, ob solche gefragt sind bei denen nur die Großeltern aber nicht die Eltern türkisch waren, oder die Eltern auch türkisch waren... --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 11:46, 27. Jun. 2017 (CEST)
Ich würde statt des Gummikriteriums "hat türkische Wurzeln zumindest in der dritten Generation" das harte Kriterium "mindestens ein Großelternteil hatte die türkische Staatsbürgerschaft" hernehmen wollen. Da es aber letztendlich um die "Wurzeln" geht, wäre die Staatsbürgerschaft der Eltern erst mal unerheblich. Mir geht es nur um eine Zahl, nicht darum, als was sich jemand fühlt, das lässt sich statistisch ja nur schwer erfassen. Hilft das? Viele Grüße, Grueslayer 11:56, 27. Jun. 2017 (CEST)
Wird in Deutschland in Volkszählungen oder Personenstandsregistern die Staatsangehörigkeit der Großeltern erfasst? Wenn nein, kann es auch keine Statistik dazu geben. --2A02:1206:4585:4730:21BA:737:BF0D:601 12:02, 27. Jun. 2017 (CEST)
Im Mikrozensus wird nur die eigene und die Staatsangehörigkeit der Eltern erhoben.[26] Theoretisch könnte daraus und aus der Kinderzahl des Befragten der Migrationshintergrund über drei Generationen hinweg berechnet werden, das wäre aber definitionswidrig, weil Migrationshintergrund im Mikrozensus bedeutet, dass die Person "selbst oder mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt". Hier heißt es dazu, "Allerdings ist im Rahmen der wissenschaftlichen Diskussion die Frage umstritten, wie weit ein Migrationshintergrund vererbt werden kann und ob es gerechtfertigt ist, auch Kindern, deren Großeltern aus dem Ausland zugezogen sind, einen Migrationshintergrund zuzuschreiben." Die amtliche Statistik tut es eben nicht, deshalb auch keine Zahlen dazu. --Rudolph Buch (Diskussion) 12:53, 27. Jun. 2017 (CEST)
Wenn es staatlich erhobene Zahlen dazu gäbe, wären die vermutlich in einem der einschlägigen Artikel platziert worden und auch gut googlebar. Meine Hoffnung liegt eher auf Studien mit nichtstaatlichem Hintergrund, beispielsweise mit Hochschul- oder journalistischem Hintergrund. Ich möchte wetten, da gibt es was, ist ja kein reines Nischenthema. Ich habe aber bisher mit Google nichts gefunden. Viele Grüße, Grueslayer 13:28, 27. Jun. 2017 (CEST)

Bundesliga im Eurosport Player[Quelltext bearbeiten]

Hallo zusammen, ich bin Bestandskunde des Eurosport Player. Das Abo ist monatlich kündbar und kostet € 6,99 im Monat. Hat man denn bei dem neuen, jetzt angebotenen Bundesliga-Abo für € 29,99 im Jahr neben der Bundesliga selbst auch Zugriff auf alle bisherigen Inhalte des Players? Das würde sich ja dann absolut rechnen, wenn man das alte Abo kündigen und ein neues abschließen würde. Leider habe ich dazu aber keine weiteren Infos finden können. Weiß vielleicht irgendjemand hier bescheid? LG Stefan 15:41, 27. Jun. 2017 (CEST)