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Inhaltsverzeichnis

15. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Hans Christoph von Königsmarck / Rodkirchen[Quelltext bearbeiten]

Hans Christoph von Königsmarck [schlug] 1636 [..] die Kaiserlichen bei Rodkirchen und war dann längere Zeit schwedischer Befehlshaber in Westfalen. So sagt es der Artikel. Aber ein Ort namens "Rodkirchen" existiert nicht. In Der Dreißigjährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Berichten wird der Name als "Rodenkirchen" angegeben und per Fußnote im Landkreis Köln verortet, bezieht sich also auf Rodenkirchen (Köln). Jetzt gibt die Webseite allerdings Auszüge aus Leben und Thaten des Generals von Königsmarck von 1718 als Quelle an und dort heißt es im Wortlaut Im Jahre 1636 wurde er mit mit 500 Reutern auscommandiret, traf zu Rollkirchen auf dem Westerwalde eine starcke Partey an, vom Graffen von Nassau Dillenburg, welcher sich gegen ihm feindselich erzeigte.

Hier also "Rollkirchen". Einen Ort in dieser Schreibweise gibt es ebenfalls nicht. Rodenkirchen (Köln) liegt laut unseren Artikeln nicht im Westerwald. Stellt sich mir die Frage: welcher Ort war damit gemeint? Wurde Rodenkirchen (Köln) im 17./18. Jahrhundert noch zum Westerwald gerechnet? Oder bedeutete "auf dem Westerwalde" in früheren Zeiten "kaum 40 Kilometer entfernt vom Westerwald"? Oder ist noch ein anderer Ort gemeint? (Gefunden habe ich im Westerwald spontan nichts, was Ähnlichkeit mit "Ro*kirchen" hat.) --::Slomox:: >< 10:07, 15. Jun. 2017 (CEST)

Rodenkirchen ist beim besten Willen nicht dem Westerwald zuzuordnen. Laut dem Artikel Westerwald beschränkte sich der Begriff bin Mitte des 19. Jahrhundert auf einem engen Bereich um Rennerod herum, erst danach auf das ganze Mitelgebirge. Weder in den Ortsregistern der Rheinprovinz noch denen der Provinz Hessen-Nassau findet sich ein Ort Rollkirchen, Rolkirchen, Rottkirchen oder Rodkirchen im Bereich Westerwald. Benutzerkennung: 43067 13:00, 15. Jun. 2017 (CEST)
(BK) Interessante Frage. Dass Rodenkirchen zum Westerwald gerechnet werden könnte, halte ich für ausgeschlossen – falsche Rheinseite, zu große Nähe zu Köln und zu große Entfernung zum Westerwald. Die damals verbreitete Ausdrucksweise „auf dem Westerwald“ stellt darauf ab, dass es sich um ein Mittelgebirge handelt, also eine erhebliche Erhöhung gegenüber der Rheinebene. Bei der Frage nach dem Ort hilft das aber auch nicht weiter. Da der Graf von Nassau-Dillenburg erwähnt wird, bin ich mal die Karte der Grafschaft von 1645 durchgegangen. Die einzigen Orte dort, die eine entfernte Namensähnlichkeit haben, sind Rodenbach und „Rood“ (heute Girkenroth). Generell würde ich eine Zusammensetzung mit „Rod“, „Roth“ oder „Rot“ zur Bezeichnung von Rodungssiedlungen für wahrscheinlicher halten als eine mit „Roll“. Das ist aber immer noch verzweifelt unbestimmt. --Jossi (Diskussion) 13:08, 15. Jun. 2017 (CEST)
Der Ortsname läst auf ein Kirchdorf, eine Kapelle oder ein Kloster schließen. Um diese Zeit gab es in der Gegend sicher nicht allzuviele davon. Benutzerkennung: 43067 15:09, 15. Jun. 2017 (CEST)
Ich bin erstaunt, es gibt eine Liste der historischen Kirchengebäude im Westerwald! Leider hilft sie zu "Ro*kirchen" nicht weiter... --::Slomox:: >< 16:06, 15. Jun. 2017 (CEST)
Ich sammel mal Material, das einzuordnen hilft, wo und wann dieses Gefecht "zu Rollkirchen" stattgefunden haben kann:
Die später im Text erwähnte Entsetzung der Festung Hanau fand am 13. Juni 1636 statt. "Rollkirchen" muss also zwischen Januar und Juni 1636 stattgefunden haben.
Die Ortsangabe Hanau spricht auch dafür, dass Königsmarck sich in der Region des Westerwaldes aufgehalten hat und eher nicht in einer anderen Region, die ebenfalls "Westerwald" genannt wird (Westerwald (Begriffsklärung)).
Artikel zum vorher im Text erwähnten "Sparreuter": Claus Dietrich von Sperreuth.
Artikel zum im Text erwähnten "Graffen von Nassau Dillenburg": Ludwig Heinrich (Nassau-Dillenburg).
Weiß jemand, was für eine Linie die "Graffen Solms zu Kirchheim" angehören könnten? In Solms (Adelsgeschlecht) kommt Kirchheim nicht vor.
Zum erschossenen Grafen von Wittgenstein konnte ich bisher keine Informationen finden. Ein erschossener Graf müsste sich doch ergooglen lassen. Aber der einzige Wittgensteiner mit Todestag im Jahr 1636, den ich finden konnte, ist Ludwig von Sayn-Wittgenstein-Sayn, der erst 7 Jahre alt war. Der wird es wohl nicht sein. --::Slomox:: >< 17:03, 15. Jun. 2017 (CEST)
Nicht alles läßt sich ergoogeln, manchmal hilft nur Archivarbeit weiter. Vielleicht enthält dieser Brief vom Juni 1636, in dem es auch um den Tod des Obristwachtmeisters Graf von Wittgenstein geht, nähere Angaben. 91.54.39.197 17:40, 15. Jun. 2017 (CEST)
In Die Drangsale des Nassauischen Volkes und der angrenzenden Nachbarländer in den Zeiten des 30jährigen Krieges wird die Episode ebenfalls geschildert und der Ort "Rothkirch" genannt. Demnach ist der Graf Solms Wilhelm II. zu Solms-Greifenstein (1609–1676). Die im Text genannten "Gronsfeld und Götz" sind vermutlich Jost Maximilian von Bronckhorst-Gronsfeld und Johann von Götzen. --::Slomox:: >< 08:15, 16. Jun. 2017 (CEST)
Herrn Samuel von Pufendorf Sechs und Zwantzig Bücher der Schwedisch- und Deutschen Kriegs-Geschichte von 1688 berichtet: Und weil ein Geschrey entstund, Gronsfeld und Götze hätten Hermanstein verlassen, und wären nebst Gleen im Anmarsche, so wurden 500 Reuter unter den Obersten Königsmarck zu recognisciren ausgeschickt, welche bey Rotkirchen im West-Walde eine stattliche grosse Esquadron des Graffen von Dillenburg, welche feindlich agirte, übermannten, und den Graffen von Solms gefangen nahmen.
"Hermanstein" müsste die Burg Hermannstein sein, die knapp östlich des Westerwaldes liegt. --::Slomox:: >< 09:03, 16. Jun. 2017 (CEST)
Zur Lagebeschreibung "auf dem Westerwald": Hier werden noch die Gebiete Nassau-Siegen, Nassau-Dillenburg bis Wittgenstein (s. S. 14 bis 19) dazugezählt. Der dort auf S. 341 genannte Ort Rothenkirchen liegt aber bei Fulda. 91.54.39.197 09:43, 16. Jun. 2017 (CEST)

Arbeitshypothese: Es ist das Kloster Rothenkirchen in der Oberpfalz gemeint. Das Gebiet gehörte zu dieser Zeit zum Haus Nassau und ein Kirchheim (und brachte den Graffen von Solms zu Kirchheim gefänglich ein) ist da auch zu finden. Benutzerkennung: 43067 11:08, 16. Jun. 2017 (CEST)

Das verlinkte ist aber nicht in der Oberpfalz, sondern im Pfälzer Bergland. --195.200.70.50 13:33, 19. Jun. 2017 (CEST)
Vielen Dank für alle Reaktionen. Die Arbeitshypothese klingt erstmal interessant, aber im Moment fehlen mir alle Ideen, wo man ansetzen könnte, um solch eine Hypothese zu verifizieren.
Wahrscheinlich wäre wirklich die von der IP vorgeschlagene Archivarbeit notwendig, anhand von Originalmaterialien zu den Feldzügen des Dreißigjährigen Krieges. Das ist mir aber im Moment etwas zu aufwändig, nur um einen Rotlink zu bläuen. --::Slomox:: >< 14:22, 21. Jun. 2017 (CEST)
Nachdem nun mehrere versucht haben, mit leicht zugänglichen Internetdaten weiterzukommen, ist auf diese Weise vermutlich nicht mehr viel zu erreichen. Auf 30jaehrigerkrieg.de wird zu Ortsnamen oft die Quelle HHSD angegeben. Stehen dort mehr Infos? Viel würde ich nicht erwarten. Dort wird Kirchheim mit Kirchhain bei Marburg gleichgesetzt. 91.54.39.197 08:36, 22. Jun. 2017 (CEST)

16. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Kohl, Kanzler der Einheit[Quelltext bearbeiten]

Die Titulierung konnte sich heute zigmal hören, wobei ich mich schon immer frage wieso man immer behauptet, die Einheit sei Kohls Verdienst. Die war doch bei der damaligen Weltlage nach dem Fall der Mauer und der zerfallenden Sowjetunion eigentlich unausweichlich (vllt. nicht schon 1990, sondern 1992 oder 1993) Jetzt bin ich aber zu jung, um diese Zeit aktiv miterlebt zu haben, noch habe ich mich näher damit beschäftigt. Was war damals Kohls Verdienst?--Antemister (Diskussion) 23:23, 16. Jun. 2017 (CEST)

Meiner Erinnerung nach gab es starke Zweifel in der CDU gegen eine solch schnelle Vereinigung. Die SPD-Führung ging sogar noch weiter, und lehnte diese unter Lafontaine ab, Vogel lavierte herum, obwohl er als Exbürgermeister Westberlins eigentlich hätte voranschreiten müssen. Erst nach der Wahl im März 90 schwenkte man dann auf die Lini, welche Kohl schon viel früher energisch vorantrieb. Darum ist trotz aller Kritik an seinem sonstigen Wirken dieser Titel wohl nicht nur auf die Amtszeit bezogen, sondern auf die Amtsführung. Die Weltlage war keinesfalls so eindeutig. Kohl schaffte es aber, mit allen vier Führern der Alliierten ein solch gutes Verhältnis zu führen, daß er bei Skepsis und Widerstände überwand. Es hätten auch viele eine Lösung für die DDR wie für andere Ostblockstaaten akzeptiert, also der Formel seit 1974, eine Nation, zwei Staaten. Im Übrigen war auch Kohl trotz seiner Herkunft vom Rhein immer einer der Poltiker, welcher sich wirklich für Berlin einsetzten, nicht nur an Feiertagen.Oliver S.Y. (Diskussion) 23:33, 16. Jun. 2017 (CEST)
(BK)Ich wuerde ihn als Beschleuniger der Einheit ansehen. Gleichzeitig als Unterdruecker der demokratischen Kreativitaet der Buergerrechtsbewegungen und Idealisten, die die Wende in der DDR als Aufbruch zu etwas Neuem ansahen, waehrend er das Ganze nur als Schritt auf dem Weg zur Wiederherstellung der staatlichen Einheit Deutschlands ansah und das Thema letztlich auf nationalen Patriotismus und wirtschaftlichen Umbau reduziert hat. Man merkt, ich war nicht der groesste Kohl-Fan. Sein wirkliches echtes Verdienst in meinen Augen ist hingegen, dass er gleichzeitig ueberzeigter Europaer war - von ihm und einigen anderen EU-Staatenlenkern damals koennten sich manche der heutigen in dieser Hinsicht einiges abschneiden. -- 109.13.155.179 23:36, 16. Jun. 2017 (CEST)
(2BK) Das ist sicher eine Frage, die die Auskunft sprengt. Letztlich geht es ja gar um Geschichtsphilosophie, ob "große Männer" oder der Lauf der Dinge. Konkret war es damals so: Man konnte auf die Option einer gutnachbarlichen Zwei-Staaten-Lösung setzen (Lafontaine et al.) oder die Einheit forcieren. Zwei Staaten mit dem vagen Fernziel einer Vereinigung kamen damals Vielen (auch mir) recht einsichtig vor: Man hatte sich auseinandergelebt, aber die Vorstellung eines befreundeten anderen deutschen Staats jenseits des überwundenen Eisernen Vorhangs war doch nett. Kohl erkannte (oder pokerte auf) die Chance einer Wiedervereinigung (für viele aus meiner Generation fast ein Anachronismus!) und schickte die Milliarden lieber an Russland als an die DDR, die er damit hätte retten können. Wie's so ist: Die Geschichte gibt ihm Recht. Grüße Dumbox (Diskussion) 23:41, 16. Jun. 2017 (CEST)
(BK)Kohl war der Mann, der gerade Kanzler war, als die Einheit stattfand. Was man ihm zugute halten kann ist sein schnelles Handeln und gute Verhandlungen. Manche Gruppierungen in der DDR wollten nämlich am sozialistischen Staat weiterbauen, in Unkenntnis der finanziellen Situation des Staates. SPD und Grüne waren vorher gegen eine Wiedervereinigung und konnten sich nicht so schnell um 180° drehen. Frankreich und Großbritannien war ein wiedervereinigtes "Groß"-Deutschland eher suspekt (Margret Thatcher:"Ich habe die Deutschen so lieb, dass ich mir zwei deutsche Staaten wünsche.") Als Gorbatschow 1991 entmachtet wurde (und aus anderen Gründen), schloss sich das Fenster für eine schnelle Wiedervereinigung. --Optimum (Diskussion) 23:46, 16. Jun. 2017 (CEST)-
(BK) Kurz gesagt: Keiner. Vor allem M. Thatcher hat gegen den Anchluß der DDR an die BRD opponiert, doch die DDR-Bürger waren von Kohl´s Versprechen von "blühenden Landschaften" derart fasziniert, daß sie bei der letzten Volkskammerwahl für dessen Steigbügelhalter Lothar de Maizière stimmten. Dieses Ergebnis war im gleichen Maße überraschend wie enttäuschend, denn damals gab es in der DDR interressante und durchaus fruchtbare Diskussionen um einen möglichen "Dritten Weg". Seither nahm der Turbokapitalismus seinen Lauf und den hält bekanntlich weder Ochs noch Esel auf. --Sakra (Diskussion) 23:49, 16. Jun. 2017 (CEST)
(BK) Nuja, Kohl ist schon deshalb „Kanzler der Einheit“, weil sie unter seiner Kanzlerschaft vollzogen wurde. Ob und wie sehr er sie wirklich (von Anfang an) wollte, ist da beinahe zweitrangig (ganz davon abgesehen, dass ich darüber auch nicht viel sagen kann). Und die Weltlage war in jeden Fall günstig. Würde die DDR heute noch als Satellit Russlands existieren, wäre eine Wiedervereinigung ganz sicher nicht so leicht zu bekommen, wie sie es damals war, trotz des Endes des Kommunismus’ (schon die präsowjetische Zeit hat ja gezeigt, dass es für die Formierung von Machtblöcken mit schwer verträglichen geopolitischen Interessen keine ideologischen Gegensätze braucht). Kohl und Genscher mussten seinerzeit vor allem die Westallierten, weniger die USA, aber insbesondere Frankreich überzeugen. Die Sowjetunion war damals vollauf mit ihrem eigenen Zerfall beschäftigt... --Gretarsson (Diskussion) 23:51, 16. Jun. 2017 (CEST)
Eine DDR, mit offener Grenze zur BRD, der vollen Wucht der wirtschaftlichen Verwerfungen der Systemtransformation in Osteuropa ausgesetzt, von westdeutschen Investoren aufgekauft, die wäre doch binnen weniger Jahre durch Abwanderung ausgeblutet (was zu verhindern ja Zweck der Mauer war). So meine Vorstellung. Dachte man in der Politik wirklich, das wäre verhinderbar gewesen?Antemister (Diskussion) 23:59, 16. Jun. 2017 (CEST)
(Nach BK) Kohl? Ein Mann, der unsere Souveränität sofort wieder aufgegeben hat, um sich einer Brüsseler Diktatur zu unterwerfen? Ein Mann, der nicht mal versucht hat, Deutschland zu einem freien, gerechten, innen wie außen geeinten, souveränen und weltweit bedeutsamen und mächtigen Land zu machen, das deutsche Volk zu einen, sondern sich total anderen unterworfen hat, der Wirtschaft vollkommen freien Lauf gelassen hat, die Industrie der DDR verschachert und zerstört hat, und der nicht von einem gerechten, sozialen Aufbau des Landes gehalten hat. Und sich dann auch noch "christlich" nennt. Die CDU sollte sich eigentlich Konservativ-Wirtschaftsliberale Partei nennen. Es gab bedeutsamere Staatsmänner: Bismarck, Ebert, Brandt, Schmidt ... (und auch unsere Kaiser wie z. B. Otto den Großen, Friedrich Barbarossa, Wilhelm I. und Wilhelm II.) --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:08, 17. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaub, hier hat niemand was davon gesagt, dass Kohl in seiner Laufbahn alles richtig gemacht hätte (ist eh nicht möglich) oder dass er die wichtigste Person der deutschen Geschichte sei... --Gretarsson (Diskussion) 00:38, 17. Jun. 2017 (CEST)
Die Nachrufe heben drei Aspekte hervor: Eine Akzeptanz von Seiten Frankreichs wurde durch die persönliche Beziehung Kohl - Mitterand erleichtert und wirkte als Gegengewicht auf die erheblichen Vorbehalte Thatchers. Eine Akzeptanz durch die UdSSR wurde durch die persönliche Beziehung Kohl - Gorbatschow erleichtert. Kern war wohl, dass Gorbatschow Mitte Juli 1990 (und in seiner Partei weitgehend isoliert) aus der Anerkennung einer künftigen vollen Souveränität Deutschlands auch das Recht der Bündniswahl ableitete und damit den von Kohl hart vertretenen Weg Deutschlands in die NATO öffnete. (Das hat Gorbi so ziemlich alles gekostet, was er in Russland verlieren konnte.) Die durchgehend harte Linie Kohls für eine Wiedervereinigung Deutschlands in diesem historisch günstigen Moment einerseits mit der Perspektive Europa und NATO gegenüber dem Westen und andererseits dem Erfolg, die UdSSR sicherheitspolitisch über den Tisch gezogen zu haben (gegenüber dem Osten, was ja bis heute zu einem ungelösten zentralen Spannungsmoment in Europa führt) und damit die Voraussetzungen für eine Lösung bei den Zwei-plus-Vier-Gesprächen und die Basis für den Einigungsvertrag zu schaffen, sowie die (im Grunde völlig unverständlich) hohe Akzeptanz durch die eroberte DDR-Bevölkerung bei der Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 begründen die etwas euphorisierte Bezeichnung "Kanzler der Einheit". Er konnte einfach gegen erhebliche Widerstände seine Politik durchsetzen – ebenso wie Adenauer seit 1949 mit der Durchsetzung der Westbindung, die eine deutsche Teilung unumgänglich machte und Brandt seit 1969 mit der Entspannungspolitik und den Ostverträgen, die eine Option auf den historischen Prozess von 1989/1990 eröffnet haben. Dass Kohl wie kein anderer zuvor durch sein Verhalten in der Spendenaffäre das Amt des Bundeskanzlers und den Rechtsstaatsgedanken beschädigt hat steht auf einem anderen Blatt der Geschichte. Aber jetzt ist Birne aus und da gehört sich de mortuis nil nisi bene dicendum est. --2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 04:32, 17. Jun. 2017 (CEST) Ergänzung: "gegen erhebliche Widerstände" --62.226.233.197 13:34, 17. Jun. 2017 (CEST)
Wobei ich nie verstanden habe, wieso Gorbatschow nichts gefordert hat. Er hätte sagen können: Vereinigung nur bei einem bündisfreien neutralen Deutschland, und ich vermute das hätte funktioniert. --2.246.122.56 13:36, 17. Jun. 2017 (CEST)
Ja, wahrscheinlich versteht das niemand und mit Schwäche allein ist es in meinen Augen sicher nicht zu erklären. Auf der Pressekonferenz in Schelesnowodsk am 16. Juli 1990 sagt er: „Wir haben Realpolitik gemacht“. Wie es scheint ist die Entscheidung aber nicht in Arkhyz gefallen sondern schon in der Zeit zuvor, spätestens Ende Mai 1990 während seines Besuchs in Washington. Dieses „Die Einheit abgerungen in der Datscha und beim Spaziergang in Strickjacke zum Zelentschuk “ als „Das Wunder vom Kaukasus“ ist bei genauerem Hinsehen ein alberner Mythos, eine Irritations-Show, und auch der Ort wird heute noch von Russland mythologisiert. Insgesamt ein Punkt der Historie, der wohl für immer dunkel bleiben wird. Und dabei ist es eine der ganz zentralen Entscheidungen, die bis heute die sicherheitspolitische Struktur Europas stark belastet. --2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 15:42, 17. Jun. 2017 (CEST)
Was?! Also der Beitrag von 4:32 Uhr war wirklich gut, aber warum du zustimmst, dass ein neutrales Deutschland eine realistische Forderung Gorbatschows hätte gewesen sein können, ist mir rätselhaft. Die Deutsche Einheit zum Preis der Neutralität hatte bereits Stalin angeboten. Adenauer (und die Westalliierten) schlug(en) aus. Warum hätte(n) Kohl (und die Westalliierten), nach 40 Jahren NATO-Integration, dem plötzlich zustimmen sollen? Äußerst unrealistisch. --Gretarsson (Diskussion) 03:26, 18. Jun. 2017 (CEST)
Mein "Ja" ist da vielleicht nicht präzise genug. Es bezog sich mehr daruf "wieso Gorbatschow nichts gefordert hat" und das war ja die einzige (und letzte) Situation, in der die UdSSR (für den Preis der schon weitgehend und Tag für Tag noch mehr vom Westen eroberten DDR) ihre sicherheitspolitischen Vorstellungen in einer zukünftigen europäischen Raumordnung hätte durchsetzen und festklopfen können. Und genau da liegt ja, wie wir heute sehen, das Versagen. Die Absprachen und Verhandlungsergebnisse blieben so diffus, dass die NATO kaltlächelnd die Interessen des heutigen Russlands ignorieren kann und alle Beteiligten auf unterschiedlichen Interpretationen beharren können. Die Logik Gorbatschows, dass souveräne Staaten über ihre Bündnisse selbst entscheiden müssen in allen Ehren. Aber er hätte voraussehen können, dass die Warschauer-Pakt-Staaten ebenfalls als souveräne Staaten dies auch für sich beanspruchen werden und sich teils zur NATO hinwenden werden, dass es eine NATO-Osterweiterung geben wird, obwohl die zu diesem Zeitpunkt im Sinne der heutigen Strukturen noch kein konkreter Verhandlungsgegenstand (im Sinne von diesbezüglichen Vertragsverhandlungen) war. Es wurden da keine klaren Regeln vereinbart, keine eindeutigen Verträge geschlossen und dieses Versagen führt heute zu so einem Mist wie dem Georgienkrieg oder der Krim-Annektion. Und das war ein Interesse der UdSSR, bzw. hätte es sein müssen, und nicht des Westens. Dass der Westen da gerne nebulös blieb liegt auf der Hand. In diesem Kontext hätte Gorbi also vielleicht auch pokern müssen, erstmal auf einer Neutralität Deutschlands bestehen mit der Option, bei einem die UdSSR befriedigenden Sicherheitskonzept den NATO-Beitritt zuzulassen. Das hat er in Washington aber versemmelt, denn hinter seine Haltung dort konnte er ja nicht mehr zurück. An einigen Punkten liefen ja dann tatsächlich auch ähnliche Lösungen, z.B. bei den Übergangsregelungen. Und Gorbi hätte klar sein müssen, dass er mit diesem Verhandlungsergebnis gegen seine eigene Seilschaft nicht mehr lange Einfluss haben wird. Dass die Verwaltungen seine Politik vielfältig boykottierten und seine Politik vor dem Scheitern, mindestens aber auf der Kippe stand, dürfte ihm zu diesem Zeitpunkt bereits klar gewesen sein. Er hatte also im Grunde über sich selbst hinauszudenken. Und da hat er den kommenden möglichen und erwartbaren Schrecken (obwohl ihm der imperiale Charakter der NATO geläufig gewesen sein dürfte) nicht ins Auge geblickt. --2003:46:A0C:4400:E22A:82FF:FEA0:3113 04:43, 19. Jun. 2017 (CEST)


Die deutsche Wiedervereinigung war nicht unausweichlich. Die Geschichte hätte auch eine beväölkerungsmäßig "ausgeblutete" DDR und eine BRD erzeugen können, mit jeweils eigener Geschichte. Es gab in der alte BRD AFAIK genug Stimmen, die eben keine Wiedervereinigung wollten, u. a. einen Herrn Grass.

Sakra +1 - auf den Punkt, bis auf "seither". Beginn war das sogenannte "Wettrüsten", ab ca. 1980er auf allen Ebenen, mit Geld, welches ohne entsprechende Wirtschaftskraft gedruckt wurde, aber den "Osten" - mit anderem Geldverständnis - wirtschaftlich in die Knie zwang, da kein Handel mehr möglich war.--Wikiseidank (Diskussion) 08:26, 17. Jun. 2017 (CEST)
Sorry, sachlich ist die Darstellung der zeitlichen Abfolge und Wirkung von Sakra so nicht ganz richtig. Die Volkskammerwahl 1990 fand am 8. März 1990 statt. Die zum geflügelten Wort gewordenen „blühenden Landschaften“ stammen aus einer Fernseh-Ansprache am 1. Juli 1990 aus Anlass des Inkrafttretens der Wirtschafts- und Währungsunion mit der DDR. Das vollständige Zitat lautet: „Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln. (....) Es wird niemandem schlechter gehen als zuvor, dafür vielen besser.“ Diese Formulierung wirkte also erst vier Monate nach der Volkskammerwahl. Die vollmundigen Seifenblasen-Versprechungen an die eroberte DDR-Bevölkerung fanden zunächst mit anderen Formulierungen statt. --62.226.233.197 13:18, 17. Jun. 2017 (CEST) (hier auch als 2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 unterwegs)
Ronald Reagan hatte gegen die Sowjetunion atomar in den Overkill gerüstet. Michail Gorbatschew hätte keinen guten Schachzug getan, dieses Spiel seiner betonköpfigen Vorgänger weiterzutreiben. Ein paar Lorbeeren blieben dabei für Deutschland übrig. --Hans Haase (有问题吗) 08:38, 17. Jun. 2017 (CEST)
Einige hätten gerne geschichtsvergessen, dass die DDR-Bürger durch Kohl in die Wiedervereinigung gelockt worden wären. Es war ganz anders. "Kommt die D-Mark, bleiben wir hier, kommt sie nicht, gehn wir zu ihr" – wer heute sagt, dass das damals nicht ernstzunehmen gewesen wäre, muss das erste Halbjahr 1990 bis zur Währungsunion komplett durchgeschlafen haben. Eine ausgeblutete DDR hätte neben der BRD weiterbestehen können? Eine Ansicht, die nur dazu dient, der Frage auszuweichen, ob nicht die Grenzen wieder hätten geschlossen und dort wieder hätte geschossen werden müssen. Kohls Optimismus haben CDU & Co. die Volkskammerwahlen gewinnen lassen statt der SPD, aber die Ost-SPD war genauso auf Kurs Wiedervereinigung wie die Ost-CDU & Co., und zwar anders als Lafontaine, der damit zur Niederlage der Ost-SPD beigetragen hat. --Aalfons (Diskussion) 11:42, 17. Jun. 2017 (CEST)
In den 90ern erzählten sich die Leute im Rhein-Neckar-Kreis, dass Kohl eine Affäre hat. Aber war das schon Maike oder war das Beatrice Herbold?. --2.246.122.56 12:44, 17. Jun. 2017 (CEST)
"Ein Mann, der unsere Souveränität sofort wieder aufgegeben hat, um sich einer Brüsseler Diktatur zu unterwerfen?" bei einem derartig dämlichen Statement von Universal-Interessierter wird mir übel! Wie kann man sich nur auf eine derartig naive Weise outen, von der politischen Struktur der EU absolut keie Ahnung zu haben. Weder die EU bzw. Brüssel alleine machen die Gesetze, sie werden lediglich dort verabschiedet, nachdem alle Mitgliedstaaten der EU an ihrer Formung und Ausarbeitung in den verschiedenen Instanzen der EU entscheident mitgearbeitet haben.
Helmut Kohl war neben Mitterand, Adenauer, de Galle und andere ein entscheidender Förderer des grundlegenden Gedankens des Konstruktes EU, nämlich nach den bitteren und blutigen Lehren der Geschichte den Weg zur Überwindung der Nationalstaaten in Europa einzuschlagen und voranzutreiben. Ein bedeutender Verdienst! Und in Punkto Einheit hat er zusammen mit seinem verhandlungsgeschickten Aussenminister Hans Dietrich Genscher die Gunst der Stunde erkannt und den Weg zur deutschen Einheit tatkräftig beschritten. Ein weiterer bleibender Verdienst. Aber wie jedem üblich gab es es eben auch bei Kohl noch andere Seiten; siehe Parteispendenaffäre und das unrealistische Versprechen, innerhalb von wenigen Jahren aus der DDR eine blühende Landschft zu machen. Letzters wollten aber die Bewohner der sowjetischen Zohne damals gerne hören und glauben, obwohl ihenen eigentlich aus der täglichen Erfahrung hätte bekannt sein müssen, in welchem erbärmlichen Zustand ihre DDR war. Allein schon ein einziger total verwilderter großer Garten braucht bei begrenzten Arbeiteinsatzmöglichkeiten und finanziellen Mitteln oft schon Jahre, bis er wieder überall prächtig blüht! Und dann ein ganzes Land .... Aber sei es drum, die Leute brauchen solche Sprüche, und wenn sie dazu beigetragen haben, die Einheit Deutschland unblutig herbeizuverhandel, um so besser. -- Muck (Diskussion) 16:14, 17. Jun. 2017 (CEST)
Naja, ehrlich gesagt würde ich auch die Kommissare gerne direkt und persönlich wählen und abwählen können. Die Kontrolle durch die Abgeordneten ist mir bei so viel Macht zu wenig. --2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 16:27, 17. Jun. 2017 (CEST)
Mal ganz doof gefragt: Welche Regierung wird direkt durch das Volk gewählt? --Rôtkæppchen₆₈ 16:56, 17. Jun. 2017 (CEST)
Präsidentielles Regierungssystem, z.B. Trump. Trifft es zwar nicht genau, weil der Präsident sich sein Kabinett zusammenstellt, aber von der Konzeption her sehe ich Nähe. --2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 17:38, 17. Jun. 2017 (CEST)
Bei dem letzten Ergebnis und überhaupt (siehe Artikel Präsidentielles Regierungssystem - was für eine umwerfende Alternative!! -- Muck (Diskussion) 17:49, 17. Jun. 2017 (CEST)
(BK)Der US-Präsident wird von den Wahlleuten gewählt, nicht direkt vom Volk. Seine Regierung stellt er eigenverantwortlich zusammen, muss aber jeden einzelnen Minister vom Senat bestätigen lassen. --Rôtkæppchen₆₈ 17:55, 17. Jun. 2017 (CEST)
Ja, richtig, aber du meine Güte, was soll diese Fliegenbeinzählerei? Dann nimm halt Macron... Ich habe das Gefühl, dass es dir nicht um die Sache geht, zumindest nicht sehr konstruktiv. Meine Relativierungen ("Nähe") magst du nicht verstehen oder? --2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 18:16, 17. Jun. 2017 (CEST)
Macron ist Staatspräsident, kein Ministerpräsident und auch nicht Mitglied irgendeiner Regierung. --Rôtkæppchen₆₈ 18:19, 17. Jun. 2017 (CEST)
Mir geht es darum, zu zeigen, dass Deine Forderung nach einer Direktwahl der Mitglieder der Kommission genannten Regierung vollständig realitätsfern und ohne Beispiel ist. Du bestätigst das selbst, weil es Dir nicht gelingt ein Beispiel zu nennen und wirfst mir dann Fliegenbeinzählerei vor. Es ist schön, dass Du selbst merkst, wie unrealistisch und präzedenzlos Deine Forderung ist. --Rôtkæppchen₆₈ 18:25, 17. Jun. 2017 (CEST)
Und was folgt daraus? Was zeigst du denn? Ich schreibe einen Wunsch in der Möglichkeitsform. Du schreibst über Umwege: Das wird nicht möglich sein, sowas gibt es auch garnicht, vollständig realitätsfern, du kannst ja keine Beispiele nennen. Ein Klassiker. Ein Bauer um 1600: Ich wäre lieber frei und unabhängig. Das wird nicht möglich sein, sowas gibt es auch garnicht, vollständig realitätsfern, du kannst ja auch keine Beispiele nennen. (Von einer Bauernrepublik hat der Träumende noch nicht gehört.) Ein Arbeiter in der Kneipe um 1860: Ich wäre auch mit einer tarifvertraglich geregelten 38 Stunden-Woche und Krankenversicherung zufrieden. Die Kumpels lachen: Das wird nicht möglich sein, sowas gibt es auch garnicht, vollständig realitätsfern und du kannst ja garkeine Beispiele nennen. Ist das nicht eine etwas langweilige Herangehensweise? --2003:46:A25:3C00:E22A:82FF:FEA0:3113 12:07, 18. Jun. 2017 (CEST)
Aber ein direkt gewählter Präsident, der die Regierung einsetzt und kontrolliert, oder eine direkt gewählte Regierung bedeutet m.E. weniger Demokratie und nicht mehr Demokratie als wenn die Regierung vom gewählten Parlament abhängig ist.
Und: Die EU-Kommission hat ohne den Ministerrat bzw. den Europäischen Rat wenig Machtbefugnisse. Das Demokratiedefizit der EU liegt nicht darin, dass die Kommission nicht direkt gewählt ist, sondern darin, dass das wichtigste gesetzgebende Organ nicht das Parlament, sondern der Europäische Rat ist, der sich aus den Exekutiven der Mitgliedsländer zusammensetzt. --Digamma (Diskussion) 13:55, 18. Jun. 2017 (CEST)
@Digamma: Das wird aber ein Befürworter des Präsidialsystems anders sehen: Ein parlamentarisches System ist deswegen nicht demokratisch, weil es 1) die Gewaltenteilung aufhebt (strenggenommen ist im parl. System die Regierung letztlich ein Parlamentsausschuss), der sich 2) als fast beliebige Koalition zweifelhafter Legitimität zusammensetzen kann (außer das Parteiensystem ist wie in D und mehreren anderen europäischen Ländern letztlich "eingefroren" ist), die npoch dazu Instabilität verspricht. Im präs. System dagegen hasst du Regierung und Parlament getrennt, einen mit absoluter Mehrheit legitimierten Präsidenten, der von einem von ihm unabhängigen Parlament unter Kontrolle gehalten werden kann. Die Idee, die Regierung direkt zu wählen, die wurde mal in Israel kurzzeitig von 1992 bis 2003 umgesetzt; es bewährte sich aber nicht und wurde wieder abgeschafft.
Diese oben angesprochende "Souveränitätsübergabe" an die EU, die dieser mitunter vorgeworfen wird, die fand ja bene nicht stand. Es gibt natürlich wiederum Leute gibt, die das fordern, aber das sind kaum Politiker selbst. Die würden sich damit ja selbst entmachten. Diese komplexe, für außenstehende kuam zu durchschauende System EU hat doch gerade den Sinn, eine politische Union zu bilden, ohne die Souveränität, d. h. die Macht der nationalen Eliten zu untergraben. Die Organe der EU sind nicht gewählt bzw. wenn doch nicht demokratisch gewählt, ihre Politik wird deshalb nicht von den eigenen Institutionen, sondern von den Regierungen der Mitgliedstaaten bestimmt, und sie hat keine eigene Verwaltung und natürlich auch keine eigenen Steuereinnahmen.--Antemister (Diskussion) 14:34, 18. Jun. 2017 (CEST)
Was ist das denn für ein Blödsinn? Gewaltenteilung heißt, daß Legislative (Parlament), Exekutive (u. a. Polizei) und Judikative (Gerichte) sich nicht gegenseitig auf verfassungswidrige Weise beeinflussen dürfen. Daß es im Parlament eine Regierung und eine Opposition gibt, hat überhaupt nichts mit irgendeiner: "Aufhebung der Gewaltenteilung" zu tun, weil sowohl Regierung, als auch parlamentarische Opposition Teil der Legislative sind, denn z. B. werden ja Gesetze teils auch mit den Stimmen der Opposition verabschiedet. Und wenn ein Teil der Legislative auf den anderen einwirkt, ist das keine: "Aufhebung der Gewaltenteilung", weil beide Teile der Legislative alias Parlament sind. --79.242.203.134 17:54, 20. Jun. 2017 (CEST)
Die Organe der EU sind nicht gewählt bzw. wenn doch nicht demokratisch gewählt... Na, dann lege ich doch Wert auf die Feststellung, dass das Europäische Parlament sehr wohl ein Organ der EU ist, das nicht nur gewählt sondern eindeutig demokratisch gewählt wird. Das wäre ja noch schöner, wenn da rein garnichts wäre. --2003:46:A16:4A00:E22A:82FF:FEA0:3113 01:23, 21. Jun. 2017 (CEST)
@79.242.203.134: Die drei Gewalten müssen sich natürlich beeinflussen können, und wie das läuft regelt in der Tat die Verfassung. Gewaltenteilung heißt aber vor allem auch das die drei Gewalten unterschiedliche Institutionen und Personen sind, und da sollte man sich schon fragen ob ein Minister gleich Abgeordneter sein darf. Wenn du jetzt schreibst das auch die Opposition Teil der Legislative ist, dann setzt das aber voraus dass es eine klare Opposition gibt. Das ist in Deutschland oder im UK so, im Skandinavien oder den USA schon wieder nicht so klar. Und überhaupt: Warum darf die Legislative die eigentlich die Exekutive abberufen, wenn die doch getrennt sein sollten. Anyway, das sind alles solche Feinheiten der politischen Theorie, denn: Eine Verfassung kann kein demokratisches System dekretieren, wenn die beteiligten Personen es nicht wollen. @2003:46: Das EU-Parlament ist eben nnicht demokratisch gewählt, denn eine demokratische Wahl setzt voraus dass diese (zumindest einigermaßen) gleich ist. Und das ist das EU-Parlament nicht: Auf 400.000 Malteser kommen 6 Abgeordnete, auf 80 Mio. Deutsche nur 96 - Malta ist hier um mehr als das zehnfache überrepräsentiert. Die vier größten Länder haben mehr als die Hälfte der Bevölkerung, die 20 kleinsten nicht mal ein Viertel, die kleinsten 10 nicht mal 5 % der Bevölkerung. Eine Demokratisierung der EU, die manch einer fordert, die würde die Souveränität nicht Deutschlands, sondern die der kleineren Länder zerschlagen, sie einem dt.-frz. Protektorat unterwerfen. Das werden die nicht wollen.--Antemister (Diskussion) 22:45, 21. Jun. 2017 (CEST)
Ich frage mich, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, das parlamentarische System von UK und Deutschland auf eine Seite zu stellen und die USA zusammen mit Schweden auf die andere. USA und UK haben dasselbe Zwei-Parteien-System mit FPTP, während in Deutschland und Schweden das Verhältniswahlrecht gilt. In beiden Systemen gibt es eine klare Opposition, und in beiden sind sie ebenfalls Teil der Legislative. Und was die Legislative gegenüber den Behörden wie z. B. der Polizei darf, ist in der Verfassung geregelt, die eben nicht nur: "eine Feinheit" darstellt, an die man sich nach Gutdünken halten kann oder nicht. --79.242.203.134 11:10, 24. Jun. 2017 (CEST)

Eigentlich haben die ersten beiden Antworten schon alles beantwortet. Wichtig scheint mir, dass er es geschafft hat, die Vorbehalte in den europäischen Nachbarländern auszuräumen, wenigstens gering zu halten - was nicht selbstverständlich war. In solch einer Weltlage wären andere Politiker entweder großkotzig aufgetreten oder hätten sich passiv verhalten. Zu betonen ist auch, dass er in diesem Zusammenhang das Verhältnis zu Polen normalisiert hat. Kam zwar erst nach der Vereinigung, hängt aber damit eng zusammen, wenn man bedenkt, dass gerade die Frage der Ostgebiete noch Anfang der 1970er Jahre der große Streitpunkt waren, insbesondere die Union war weitgehend gegen die Ostverträge von 1970 eingestellt und lag auf dem Kurs der Vertriebenverbände. Die gab es auch noch 1990. Dass gerade ein CDU-Kanzler die Grenzfrage im Osten klar gemacht hat, ist ein wichtiges Detail der Geschichte. --2003:D0:2BC9:6801:E11D:4B36:DC59:98D 19:15, 17. Jun. 2017 (CEST)

Meiner Erinnerung nach wurden die Ostverträge unter einem SPD-Kanzler geschlossen. Auch der Kniefall von Warschau erfolgte nicht durch Helmut Kohl. Du verbreitest hier merkwürdige Dinge. --Aalfons (Diskussion) 21:45, 17. Jun. 2017 (CEST)
Aber Kohl hat, und darum geht es wohl der IP, gegen die noch 1990 vorhandenen unterschwelligen Ressentiments in der Union gegen die Ostverträge, im Zwei-plus-Vier-Vertrag völkerrechtlich die Grenze zu Polen als endgültig anerkannt. --Concord (Diskussion) 22:44, 17. Jun. 2017 (CEST)
Das habe ich schon verstanden. Aber gemessen an den die Konservativen zutiefst erschütternden Debatten von 1970 bis 72 (POV: ich erinnere mich da gut dran) und der Leistung von Brandt und den anderen Entspannungspolitikern war die Ostgrenzendiskussion von 90/91 kaum mehr als ein Klacks, quasi ein Beifang der 2+4-Verhandlungen, die hier in der Tat das Entscheidende waren. Zum Zweiten, weniger wichtig, hat ja doch eine Handvoll CDU/CSU-MdBs gegen den Polenvertrag von 1991 gestimmt. Ich sehe da kein "wichtiges Detail der Geschichte", auch nicht der CDU-Parteigeschichte. Die war da als Partei schon viel weiter als die Steinbach-Fraktion, letztendlich wohl wegen der Ostverträge der SPD. --Aalfons (Diskussion) 22:59, 17. Jun. 2017 (CEST)
Es stimmt nicht, dass "Russland" nichts davon hatte. Deutschland zahlte für die Verlegung der sowjetischen Truppen aus der DDR. Es war nämlich so, dass die DDR komplett für die Versorgung aufkam, für Gebäude etc. Nach meiner Erinnerung finanzierte man den Neuaufbau ganzer Kasernen etc. Etwas das die UdSSR zu der Zeit nicht mehr leisten konnte. Eine Truppenreduzierung und Truppenverlagerung war unausweichlich. Deutschland war damals bereit auf einen Schlag über 90 Mrd DM abzudrücken und weitere finanzielle Garantien für die Zukunft zu geben. Möglicherweise war dieses Geld das entscheidende Schmiermittel, so dass der Zerfall der Sowjetunion 1991 ohne intensive militärische Auseinandersetzungen stattfand. Was passieren kann, wenn große Teile des Militärs nicht mehr bezahlt werden können und das gesamte Equipment nicht mehr unterhalten wird, kann man sich ja leicht ausdenken. Der Militärputsch kam ja dann auch, konnte aber von Jelzin abgeblockt werden und das Militär war schon bei weitem nicht mehr so stark wie in den Zeiten zuvor.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 14:20, 18. Jun. 2017 (CEST)
Hier steht etwas von 20 Milliarden, teilweise als Kredite. Und dass die Sowjetunion ohne diese Gelder zahlungsunfähig gewesen wäre. Schon der Abzug der Sowjetarmee ähnelte aus Sowjetischer Sicht einer Niederlage, eine Wiederangliederung der deutschen Ostgebiete an Deutschland war deshalb völlig indiskutabel. Kohl hatte nur die gewählte Option und musste also nur die Mitglieder seiner eigenen Partei überzeugen. --Optimum (Diskussion) 14:56, 18. Jun. 2017 (CEST)
Man darf aber auch nicht vergessen, dass es eigentlich keine (Wieder-)Vereinigung gab, da es auch keine Trennung gab. Nach dem Krieg hatten die Besatzungsmächte Deutschland in Sektoren aufgteilt und für den Ostsektor war halt die UDSSR zuständig. Es war ja nicht so dass sie diesen Teil geschenkt bekommen hatte. Bis 1990/91 war das ein ungeklärter Schwebezustand, eigentlich gab es keine DDR und keine BRD. 45 Jahre nach Kriegsende hat sich endlich aufgerafft und Nägel mit Köpfen gemacht. --2.246.73.142 15:15, 18. Jun. 2017 (CEST)
@2.246.73.142 Aha. Eine interessante und sehr individuelle und originelle Sichtweise. Ich lese aber in: Kay Heilbronner: Der Staat und der Einzelne als Völkerrechtssubjekte In: Wolfgang Graf Vitzthum (Hg.): Völkerrecht, 4. Aufl., Walter de Gruyter, Berlin 2007, S. 224, ISBN 9783899494266: "Nach der Kapitulation durch das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht am 8.5.1945 und der Auflösung der letzten deutschen Regierung beschlossen die vier Siegermächte am 5.6.1945 in der Berliner Erklärung die Übernahme der Regierungsgewalt in Deutschland einschließlich aller Befugnisse der deutschen Regierung, des Oberkommandos der Wehrmacht und der Regierungen, Verwaltungen und Behörden der Länder, Städte und Gemeinden. Deutschland wurde in den Grenzen v 31.12.1937 in vier Besatzungszonen aufgeteilt, während Groß-Berlin einer Alliierten Kommandatur der vier Siegermächte unterstellt wurde und die früheren deutschen Ostgebiete unter russische bzw. polnische Verwaltung kamen. Als Völkerrechtssubjekt wurde Deutschland zu diesem Zeitpunkt durch den Kontrollrat vertreten, während die höchste Regierungsgewalt in der jeweiligen Besatzungszone von den Oberbefehlshabern der Streitkräfte ausgeübt wurde. Im Potsdamer Abkommen v 2.8.1945 wurde beschlossen, einen Rat der Außenminister einzurichten, um eine Friedensregelung vorzubereiten. Nachdem bis Juli 1947 alle Länder der Besatzungszone der Westmächte Regierungen aufwiesen und auf der Londoner Konferenz v 1947 keine Einigung der Siegermächte über die Zukunft Deutschlands erzielt werden konnte, beschlossen die Westmächte die Errichtung eines westdeutschen Teilstaates." (Was immer dieses anerkannte Lehrbuch mit "Teilstaat" meinen mag. Wenn etwas ein Teil ist muss es ja nicht von den anderen Teilen getrennt sein. Oder doch? War da nicht was? Mauer? Todesstreifen?)
Nun wird es aber spannend: Wie kam es denn dann am 21. Dezember 1972 zum Grundlagenvertrag, in dem ich im Artikel 4 lese: "Die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik gehen davon aus, daß keiner der beiden Staaten den anderen international vertreten oder in seinem Namen handeln kann." Und wie war dann wohl am 18. September 1973 der Beitritt der BRD und der DDR als gleichberechtigte Mitglieder in die Vereinten Nationen möglich, wenn es angeblich "keine Trennung gab"? Rätsel über Rätsel. Wie tröstlich, dass es die Wikipedia-Auskunft gibt, in der fachlich qualifizierte Benutzer gut durchdachte, ernstzunehmende Beiträge posten. --91.40.206.219 18:23, 18. Jun. 2017 (CEST) (hier auch als 2003:46:A66:6800:E22A:82FF:FEA0:3113 und 62.226.233.197 unterwegs)
Es hatte sich halt ein Zustand eingespielt, den niemand mehr hinterfragt hat. Die BRD hat die DDR nicht als eigenständigen Staat anerkannt. Das war halt viel polititsche Wischiwaschi. Ich bin 1983 bei der Bundeswehr aus allen Wolken gefallen, als man mir erklärt hat, dass in der BRD offiziell russische Militärfahrzeuge rumfahren und alles beobachten und aufzeichnen. --2.246.73.142 21:18, 18. Jun. 2017 (CEST)
Die BRD hat wohl den Staat DDR anerkannt, nicht aber die von der DDR postulierte Nation DDR. --Rôtkæppchen₆₈ 23:01, 18. Jun. 2017 (CEST)
Jaja, das übliche bei IP 2.246.73.142, viel Meinung, aber wenig Ahnung. Der Beitritt von BRD und DDR zur UNO basierte auf „politischem Wischiwaschi“... das grenzt schon an Realsatire. Das mit den „russischen Militärfahrzeugen“ in Westdeutschland basierte auf dem Potsdamer Abkommen, das bis 1990 galt. NVA-Soldaten dürften hingegen in der BRD nie gesichtet worden sein. Die Trennung von DDR und BRD war seit 1961 so real und zementiert, wie eine Trennung nur real und zementiert sein kann. Das einzige, worüber man sich hinischtlich der Bezeichnung „Wiedervereinigung“ mokieren könnte, ist der Wortbestandteil „Vereinigung“, da es eher ein einseitiger Beitritt der DDR zur BRD war. --Gretarsson (Diskussion) 00:00, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ja, dass war von der DDR definitiv eher ein Beitritt zur BRD, denn eine (Wieder-)Vereinigung (denn daraus hätte ja was neues Entstehen müssen). Bei einer Firma würde man jetzt von einer freundlichen Übernahme sprechen, aber eben nicht von einer Fusion. Da wurde ja so gut wie alles von der BRD übernommen, manches sofort anderes mit Übergangsregeln. Es mag zwar die eine oder andere "liberalere" Gesetzestext der DDR dazu geführt haben, dass dies jetzt auch in "Westen" gilt (Abtreibung, Mutterschaftsschutz usw.). Das waren aber definitiv die Ausnahmen, und diese Anpassungen wurden in der Regel auch schon zu Zeiten der Trennung in der BRD diskutiert. War dann halt der praktische Zeitpunkt, dass man das Gesetz den lockeren DDR Regeln angepasst hat. Vieles davon wären aber vermutlich auch ohne "Wiedervereinigung" zustande gekommen. Es gibt ja auch heute noch DDR Regeln, die nur im "Osten" gelten, aber der Grüne Pfeil bei den roten Ampel schafft es vielleicht auch noch großflächig in den "Westen". --Bobo11 (Diskussion) 09:26, 19. Jun. 2017 (CEST)
Weil es bei Bobo so tönt, als sei zB Abtreibung in der BRD erst seit der Wiedervereinigung legal: Es kam in der BRD im April 1974 zur Verabschiedung einer mit der (seinerzeit neuen!) Rechtslage in der DDR vergleichbaren Fristenlösung anstelle der ursprünglich geplanten begrenzten Indikationsregelung, die im Februar 1976 aufgrund BVerfGE 39,1 vom 25. Feb. 1975 durch ein Modell mit vier verschiedenen Indikationen (dann auch mit sozialer Indikation) ersetzt worden ist. Die 1992 verabschiedete und 1995 in Kraft getretene Fristenregelung mit Beratungspflicht und Indikationen stellt einen Kompromiss aus der Fristenlösung der DDR und dem Indikationsmodell in der Bundesrepublik dar. Steht alles im entsprechenden Artikelabschnitt. Mutterschutz gab es in der BRD auch vor der Wiedervereinigung. Ob es tatsächlich eine der Wiedervereinigung geschuldete Änderung gab ist mir nicht bekannt und wird weder im Artikel zum Mutterschutzgesetz noch im Artikel zum Mutterschutz erwähnt. -- Ian Dury Hit me  13:22, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ian bitte lessen. Ich hab nirgens geschrieben, dass es in der BRD keine Lösung für die Abtreibung und Mutterschaftschutz gab. Sondern, dass man eben auch libelare Grundsätze (wo es sie den gab) von DDR Gesetzen, auch zu Anpassungen in den Gesetze der damaligen BRD geführt haben. Und das war vor allem im Bereich Familienrecht, wo die DDR in gewissen Punkten weiter sprich moderen war als die BRD (In der DDR war man vom alten Rollenmodell: "Vater arbeitet, Mutter ist Zuhause und erzieht die Kinder" schon abgekommen). Oder eben eine Kompromisslössung in der Mitte gefunden hat, damit eben die ehemalige DDR-Lössung im gewissen Sinn weiterbestehen konnte. Die Fristen bei der Abtreibung sind eben genau so ein Punkt, der in der Form auf die unterschiedlichen Rechtsystem zurück zu führen ist. Es war schon kein feindliche Übernahme, wo die BRD der DDR alles augezwungen hat. Aber was als Grundlage diente war recht klar, es waren die Gesetze/Verordungen der BRD, die ggf. angepasst wurden.--Bobo11 (Diskussion) 22:23, 19. Jun. 2017 (CEST)
Bobo, bitte lesen - und auch begreifen. Ich schrieb, dass es so "tönt". Dabei habe ich mich bewusst deines Sprachgebrauchs bedient, dies in der Hoffnung, dass du es dann verstehst. Deine Beispiele sind eben nicht die besten, teils sogar unzutreffend. Was deine weiteren Ausführungen bzgl. moderner(er) Familienpolitik betrifft lies bitte wenigstens diesen Abschnitt, besser den gesamten Artikel. -- Ian Dury Hit me  14:07, 20. Jun. 2017 (CEST)

18. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Käse, Milchprodukte und Anfälligkeit auf Schnupfen[Quelltext bearbeiten]

Kürzlich verzapfte mal einer in der Runde, Käse, Milchprodukte wie Yoghurt würden das Immunsystem schwächen und eine verstopfte Nase fördern. Ist was dran? --85.4.233.185 12:05, 18. Jun. 2017 (CEST)

Soll das heissen, dass das Immunsystem der Menschen in Asien gegenüber uns Europäern signifikant stärker ist und sie auch auffällig seltener mit einer verstopften Nase herumlaufen? --2003:46:A25:3C00:E22A:82FF:FEA0:3113 12:18, 18. Jun. 2017 (CEST)
Es geht wohl darum, dass Kuhmilchprodukte für viele Menschen problematisch sind. Früher hat man das gerne als Lactoseintoleranz bezeichnet, aber das ist nicht richtig. 2.246.73.142 15:05, 18. Jun. 2017 (CEST)
Lactose ist in jeder Art Säugetiermilch enthalten. Lactoseintoleranz hat mit Kuhmilchallergie nichts zu tun. --Rôtkæppchen₆₈ 15:23, 18. Jun. 2017 (CEST)
gut gereifter Käse enthält sehr viel Histamin; Personen mit Störungen im Histaminabbau entwickeln allergieähnliche Symptome. Vielleicht geht die Anfrage in diese Richtung. up (Diskussion) 15:40, 18. Jun. 2017 (CEST)
Und wie finde ich heraus, ob ich allenfalls Störungen beim Histaminabbau habe? Ich traue dem Urheber des Ausspruchs jetzt keine med. Kentnisse zu. Aber meine Schleimheute sind tatsächlich stark verstopft, so stark, dass ich durch den Mund atmen muss. Ich habe das immer für eine Blütenstauballergie oder ähnliches gehalten.--85.4.233.185 13:48, 19. Jun. 2017 (CEST)
Mal so ganz allgemein: Wenn behauptet wird, Lebensmittel mit einer sehr langen Tradition – wie Weizen oder Milch – seinen furchtbar ungesund, dann kann man unbesehen davon ausgehen, dass das Unsinn ist. Rainer Z ... 15:53, 18. Jun. 2017 (CEST)
Weder Weizen noch Milch haben relativ gesehen eine besonders lange Tradition. --46.127.87.225 16:08, 18. Jun. 2017 (CEST)
Was bedeutet denn „relativ gesehen“? --Gretarsson (Diskussion) 16:13, 18. Jun. 2017 (CEST)
Vermutlich auf die Menschheitsgeschichte bezogen. Ackerbau und Viehzucht sind neumodisches Zeugs, gerade mal 10- bis 20.000 Jahre alt oder so. --Neitram  17:35, 18. Jun. 2017 (CEST)
Ganz anders natürlich die Paläo-Diät, die hat ne sehr lange Tradition und ist auch kein bisschen Lifestyle... ;-) --Gretarsson (Diskussion) 18:24, 18. Jun. 2017 (CEST)
Weizen: der heutige Weizen ist auf sehr hohe Gluten-Gehalt gezüchtet, weil das für die Teigherstellung besser ist. Das hat nichts mehr mit dem Getreide von 1930 zu tun. Natürlich hat Caesar sein Heer mit Getreide ernährt, aber nicht mit dem Weizen von heute. Milch: was haben die heutigen Turbo-Milch-Kühe, automatische Melkanlagen, Ultrahocherhitzung, Homogenisierung, Fettabschöpfung und die daraus resultieren billigen Massenmilchprodukte mit der Milchwirtschaft von 1940 zu tun? Rein garnix. Für 1kg Käse braucht man 15l Milch, welcher Schweizer Bergbauer konnte denn da grössere Mengen Käse essen wenn eine Milchkuh am Tag grad mal 3l Milch gegeben hat. --2.246.73.142 21:10, 18. Jun. 2017 (CEST)
Ziemlich blöd gewähltes Beispiel, weil es in der Schweiz schon seit mindestens dem frühen 19. Jahrhundert eine enorme Überproduktion an Milch gibt, die die Schweizer selbst gar nicht verbrauchen konnten (selbst wenn sie gewollt hätten). Milchschokolade und Käse sind vor allem Antworten auf die Frage, wie man die Unmengen von Milch so weiterverarbeiten kann, dass sie lange genug haltbar gemacht werden können, um zu exportierbaren Gütern zu werden. Vgl. als Ansatz z.B. hier.--85.179.81.232 22:28, 18. Jun. 2017 (CEST)
Na und? Was ist an Gluten so schlimm? Wer den ganzen Tag immer nur Weißbrot isst und davon krank wird, wird es nicht wegen des Glutens, sondern wegen seiner einseitigen Ernährung (siehe auch unten den Beitrag von O.S.Y). Im Übrigen wird mehr oder weniger reines Gluten unter dem Namen Seitan von (Süd-)Ostasiaten und zunehmend auch von westlichen Vegetariern als alternative zu Fleisch gegessen. Schädliche Nebenwirkungen bei ansonsten normaler Ernährung: unbekannt. --Gretarsson (Diskussion) 23:04, 18. Jun. 2017 (CEST)

Ja, und mal wieder eine IP-Anfrage, welche Milchhasserparolen mit Fragezweichen versieht, und dann nie wieder gesehen wart. Leute, warum wird sowas überhaupt ernstgenommen? Es gilt hier wie immer, zuviel ist ungesund. Und wenn jemand mehr als 250ml Milch oder 500 Gramm Brot am Tag zu sich nimmt, ist es eher der allgemeine Lebenswandel, der ihm schadet, und nicht die beiden Lebensmittel ansich. Übrigens gehts auch häufig darum, wie das Immunsystem ohne Milch als Lebensmittel klarkommt. Das ist aber ein Luxusproblem. Wenn es keine Alternativprodukte gibt, ist das für den Körper bei mehr als dem Immunsystem schädlich, dass nennt man Mangelernährung. Ansonsten gilt das mit dem Immunsystem meiner Kenntnis nach nicht pauschal für Milch/produkte, sondern nur für wenig erhitzte.Oliver S.Y. (Diskussion) 22:36, 18. Jun. 2017 (CEST)

Ich gehe mal davon aus es geht um dieses hier [1]. Scheint ein verbreiteter Mythos zu sein, aber wohl nichts dran. An Oliver: müssen die Vorurteile gegen IPs sein? Meine Güte "Michhasserparole"! Und dann auch noch mit Fragezeichen! Die Auskunft wird davon untergehen. Mindestens. 165.120.163.147 23:29, 18. Jun. 2017 (CEST)
Ja müssen sie. Es gibt hier immer wieder Leute, welche gar nicht fragen wollen, sondern per Überschrift und BEO-Einträgen Zweifel sehen. Und ja, diese Leute lehnen Milch nicht nur für sich ab, sondern versuchen, kampagnenartig Zweifel zu sehen. Dein Link zeigt es doch, das es gar nicht um Anfälligkeit auf Schnupfen geht, sondern vielschichtiger ist. So kann man sehr gut die Frage erläutern, in welchem Umfang Milch überhaupt als Getränk zu sich genommen werden soll, und ob es zur Krankenkost allgemein oder bei Spezialdiäten geeignet ist. Genauso kann man überprüfen, wie Milch/prdukte auf die Verdauung, den Kochenbau, die Neurologie und die Atmung wirkt. Aber pauschal ein Lebensmittel und nicht Chemikalien mit dem Immunsystem in Verbindung zu bringen ist weder wissenschaftlich noch volksmedizinisch erwartenbar zu beantworten. Wenn eine IP auf Antworten reagieren würde, wäre das vieleicht was anderes, aber das Schema wiederholt sich immer wieder. Und nein, die Auskunft wird nicht untergehen, aber wir haben einen Status, wo schon Überschriften für redaktionell geprüfte Tatsachen auf der BEO gehalten werden. Nach Hoeckers Motto, ich habe da mal was drüber gelesen. Und sei es solche Zeile.Oliver S.Y. (Diskussion) 00:05, 19. Jun. 2017 (CEST)
Veganismus ist zzt. Ernährungsmode, in Verbindung mit eingebildeter Lactoseintoleranz und Zöliakie. Da wundert es nicht, dass da manche Leute Dinge behaupten, die ausschließlich ideologischer Verblendung entspringen und nicht tatsächlichen Stoffwechselerkrankungen oder genetischen Veranlagungen. In den USA wurde bereits die en:Non-celiac gluten sensitivity erfunden, damit Leute, die nachgewiesenermaßen keine Zöliakie haben, per Noceboeffekt dennoch eingebildete Verdauungsbeschwerden haben können, wenn ihnen mitgeteilt wird, dass das verzehrte Lebensmittel Gluten enthält. Das Geschäftsmodell von Herstellern glutenfreier Getriedeprodukte beruht darauf. In geringerem Maße trifft das auch auf die Erzeuger lactosefreier Lebensmittel zu. Der Anteil tatsächlich lactoseintoleranter Menschen ist jedoch deutlich höher als die Inzidenz von Zöliakie. Zöliakie (ICD K90.0) ist eine Krankheit, Lactoseintoleranz eine unpathologische genetische Varietät. --Rôtkæppchen₆₈ 00:19, 19. Jun. 2017 (CEST)
Für diese Aussagen hätte ich gerne valide Belege. --198.240.212.1 18:17, 20. Jun. 2017 (CEST)
Wieviel Prozent der Weltbevölkerung haben denn die Varietät "Lactoseintoleranz"? --2.246.73.142 00:26, 19. Jun. 2017 (CEST)
Das steht im Artikel Lactoseintoleranz. --Rôtkæppchen₆₈ 00:36, 19. Jun. 2017 (CEST)
Demnach ist Milchunverträglichkeit weltweit der Normalfall. --2.246.93.205 09:32, 19. Jun. 2017 (CEST)
Nein. Lactoseunverträglichkeit ist der Normalfall. Lactosefreie Milch und Milchprodukte wie Hartkäse sind weltweit verträglich. Verdauungsbeschwerden werden auch durch andere lactosehaltioge Lebensmittel wie Molke und Molkeprodukte ausgelöst. In Mittel- und Nordeuropa, Nordamerika und Australien ist echte Lactoseintoleranz in der Minderheit. --Rôtkæppchen₆₈ 10:00, 19. Jun. 2017 (CEST)
Es sind Probleme erforscht, die die beim Haltbarmachen von Milch, aus der die weiteren Milchprodukte gemacht sind, zerkleinerte Fettpartikel anders aufgenommen werden. (Beitrag aus SWR2 – „Wissen“ zum Thema Milch) --Hans Haase (有问题吗) 10:14, 19. Jun. 2017 (CEST)
Eine gute Freundin hatte Probleme mit Kuhmilch und -produkten. Ihr wurde dann ein Lactoseintoleranz bescheinigt. Ziegemilch hat sie aber vertragen, obwohl da genauso Lactose drin ist. Ich hatte damals ein bisschen dazu recherchiert und kam zu dem Ergebnis, dass beim Thema Kuhmilchunverträglichkeit so einiges noch nicht erforscht ist. --2.246.93.205 11:17, 19. Jun. 2017 (CEST)

Komisch, diese ganzen Befindlichkeiten existieren im hungernden Afrika nicht, nur in Überflußgesellschaften. --M@rcela Miniauge2.gif 11:36, 19. Jun. 2017 (CEST)

Gerade bei Laktose ist Afrika aber kein besonders gutes Beispiel. --Ailura (Diskussion) 11:43, 19. Jun. 2017 (CEST)
Der Homo Spaniens verträgt sehr viel mehr als uns verwöhnten Genußmenschen verständlich ist. In den Nachkriegszeiten gab es in Europa weder irgendwelche Unverträglichkeiten noch V-Befindlichkeiten, Paläo-Ideen oder Sonstwas. Wenn man zu tun hat, überhaupt satt zu werden und nicht zu verhungern, dann verarbeitet der Mensch so gut wie alles organisch Verwertbare. Egal, ob Afrika oder sonstwo --M@rcela Miniauge2.gif 11:55, 19. Jun. 2017 (CEST)
Tja früher war halt alles besser. Da gabs Heroin und LSD noch freiverkäuflich, Heroin hat man gegen Erkältung genommen, ohne dass man deswegen gleich halbtot im Stadtpark rumgelegen ist. Und Waldmeisterpudding war auch nocht nicht verboten. --2.246.93.205 12:14, 19. Jun. 2017 (CEST)
Wir driften hier zwar langsam aber sicher ab, aber Heroin ist tatsächlich das effektivste Hustenmittel, das der Menschheit bekannt ist (wirkt sogar noch bei Tuberkulösen im Endstadium). Zwar wurde in seinen Hustenmittelzeiten fälschlich behauptet, Heroin mache, anders als andere Opiate, nicht süchtig, aber vom heute stattdessen am meisten verwendeten und frei verkäuflichen Codein wurde dasselbe behauptet, was ebenso wenig stimmt. Wie in unserem Artikel zu lesen ist: Der Hauptgrund für die Illegalisierung von Heroin ist jedoch in der damaligen Stigmatisierung chinesischer Einwanderer zu finden, die häufig Opium rauchten und später auch Heroin konsumierten. Dadurch wurden diese Substanzen vermutlich mit den ohnehin unliebsamen Chinesen assoziiert, weswegen zuerst einzelne Bundesstaaten der USA verschiedene Gesetze zwecks Verbot einführten. Später, auf der ersten Opiumkonferenz 1912, wurde zum ersten Mal ein staatenübergreifendes Verbot diskutiert, welches ausschließlich politisch und nicht medizinisch motiviert war. Natürlich gibt es eine Fleisch- und Milch-Lobby und die sind nicht klein. Andererseits gibt es natürlich auch eine Codein"laktose- und glutenfrei"-Lobby und eine Soja-Lobby, denen der Konsum von Heroin Fleisch und Milch natürlich ein Dorn im Auge ist. Geoz (Diskussion) 15:49, 19. Jun. 2017 (CEST)

Ich denke, die Verträglichkeit hat viel mit Zusatzstoffen und Verarbeitungsgrad der Lebensmittel zu tun. Vergleicht mal ein biodyn Brot mit einem in Plastik verpackten Brot aus dem Suppermarkt. Bei ersterem hat man das Gefühl wirklich ein Lebensmittel im eigentlichen Sinn im Mund zu haben, bei letzterem Pappmachée.--Belladonna Elixierschmiede 12:02, 19. Jun. 2017 (CEST)

Da denkst Du falsch. Zöliakie ist eine Allergie auf einen Inhaltsstoff so gut wie aller Brotgetreidesorten und hat mit Backmitteln nichts zu tun. Es kommt auf das Ausgangsgetreide an und nicht, ob das Brot handwerklich oder industriell, mit oder ohne Backmittel hergestellt wurde oder ob es in Plastik, Cellophan, Seidenpapier oder gar nicht verpackt ist. --Rôtkæppchen₆₈ 21:13, 19. Jun. 2017 (CEST)
Zöliakie ist nicht einfach da, sondern wird provoziert durch Glutenkonsum. Und in modernem Getreide ist absichtlich viel Gluten drin, viel mehr als früher. Das kann durchaus den heutigen hohen Bevölkerungsanteil mit Glutenunverträglichkeit bewirkt haben. --2.246.93.205 23:06, 19. Jun. 2017 (CEST)
Für diese Aussage hätte ich gerne einen validen Beleg. --Rôtkæppchen₆₈ 23:14, 19. Jun. 2017 (CEST)

Wenn Mitteleuropa von einer Hungerkatastrophe bedroht wäre, was wir glücklicherweise nicht zu befürchten haben, dann würden diese ganzen "Unverträglichkeiten" von heute auf auf morgen verschwinden. Dieses ganze Theater mit Vegetarisch, vegan, Gluten, usw. ist doch nur eine Luxuserscheinung. Lactose ist was anderes. Aber im Ernstfall würden auch die lactosesensiblen Homo sapiens fürs Überleben Milch verarbeiten. Im Notfall. Vegetarisch, vegan oder paleo ist aber nur nicht artgerechte Haltung des Menschen. Man überlebt, aber nicht artgerecht. --M@rcela Miniauge2.gif 23:19, 19. Jun. 2017 (CEST)

Die Menschheit hat schon vor Jahrhunderten gelernt, Milch für Erwachsene genießbar zu machen und Hartkäse erfunden. --Rôtkæppchen₆₈ 23:24, 19. Jun. 2017 (CEST)

Luxus ist wohl eher ein Steak vier mal die Woche, wenn man sich einmal die Teller im weniger wohlhabenden Afrika ansieht, wo es tagein tagaus Hirsesuppe gibt. Artgerecht ist eigentlich ein menschlicher Begriff zur Tierhaltung (entscheidend wäre da ob Vegis länger leben). Das ist aber alles Off-Topic und ich bin auch gar kein Vegetarier/Veganer/Paleo oder was es sonst noch gibt. Allerdings wurde meine Frage oben nicht wirklich beantwortet: "Wie finde ich heraus, ob ich allenfalls Störungen beim Histaminabbau habe? Ich traue dem Urheber des Ausspruchs jetzt keine med. Kenntnisse zu. Aber meine Schleimhaut sind tatsächlich stark verstopft, so stark, dass ich durch den Mund atmen muss. Ich habe das immer für eine Blütenstauballergie oder ähnliches gehalten." --85.4.233.185 13:11, 22. Jun. 2017 (CEST)

Energierückgewinnung aus dem Trinkwassernetz[Quelltext bearbeiten]

Wäre eine Energierückgewinnung aus dem Trinkwassernetz ohne zusätzlichen Wasserverbrauch theoretisch machbar? So in der Art Druckminderung von 3 bar auf 1 bar und die Differenz als Ausbeute. --87.165.66.202 21:50, 18. Jun. 2017 (CEST)

Sie wird vereinzelt schon betrieben. Da werden kleine Turbinen in der Art einer umgekehrten Kreiselpumpe in die Wasserleitung geschaltet. Da war vor einigen Jahren mal ein Artikel in einer hiesigen Tageszeitung. Muss mal suchen… --Rôtkæppchen₆₈ 22:01, 18. Jun. 2017 (CEST) Hier ist eine Beschreibung des Systems. --Rôtkæppchen₆₈ 22:04, 18. Jun. 2017 (CEST)
(BK)Ja, aber praktische Beispiele kenne ich jetzt nur aus Brauchwasser Systemen. So ist z.b. im Gotthard-Basistunnel in der Multifuktionsstelle ein Kraftwerk istaliert das mit dem Wasser betrieben wird, dass da von Sedrun her in der Kanalisation zugeführte werden muss, damit die nie trocken fällt.letzes kapitel--Bobo11 (Diskussion) 22:02, 18. Jun. 2017 (CEST)
Übrigens war das früher (um 1900) in einigen Wassernetzen sogar üblich (z.b. in Affoltern am Albis), mit dem Trinkwasser auch kleine Turbinen anzutreiben um über Keilriemen usw. damit Maschinen anzutreiben. Das war nicht gerade Leistungsfähig und verschwand in der Regel sobald ein leistungsfägige Stromversorgung zur Verfügung stand. Und musste schon damasl vom Wasserwerk genemigt sein. Ganz was neues ist es also nicht. Das Problem ist eher, dass du dafür einen gleichmässigen Wasserbezug brauchst, damit so etwas gut funktioniert (soll heissen auch energieeffizent ist). --Bobo11 (Diskussion) 22:15, 18. Jun. 2017 (CEST)
Falls du Wasser entnimmst, so ist dies sicherlich keine Problem. Macht ja jeder Gartensprenger. Aber falls du nur den Druck im Leitungsnetz permanent benutzen/vermindern willst, so gibt es da sicherlich irgendwo im Vertrag was Kleingedrucktes. --XPosition (Diskussion) 22:27, 18. Jun. 2017 (CEST)
Wie soll es möglich sein, den Druck im Trinkwassernetz energetisch zu nutzen, ohne Wasser zu entnehmen? --87.165.66.202 22:50, 18. Jun. 2017 (CEST)
Die Frage hab ich mir auch gerade gestellt. :) --XPosition (Diskussion) 22:53, 18. Jun. 2017 (CEST)
Aus und ergibt sich . Ohne Wasserentnahme geht es also nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 23:12, 18. Jun. 2017 (CEST)
Nun ja, ich eher würde jetzt eher sagen es ist der Preis für Trinkwasser, der die reine Energieerzeugung aus dem Trinkwasser unretabel macht (siehe Wasser- und Abwasserpreise in Deutschland). Das Wasserwerk könnte unter Umständen sogar freude an einem neuen Grossverbrauchern haben =), denn tendeziell sind die meisten Trinkwassernetze in DACH überdimensioniert. Wenn man vor Ort den Druck (sei es jetzt weil das Wasser aus dem Hochwasserbehälter kommt) so oder so vernichten muss, sieht es anderes aus, dann kann sich eine "andere" technische Lössung durchaus rechenen. Das eben keine reine energievernichdende Lössung angewendet wird, sondern eine mit der man eben auch noch bisschen Energie ins Stromnetz einspeisen kann.--Bobo11 (Diskussion) 22:41, 18. Jun. 2017 (CEST)
Bobo11, da du recht aktiv in der Auskunft tätig bist, möchte ich dich an deinen laufenden CU-Antrag erinnern, wo du aufgefordert bist Substanz hinzuzufügen.--2003:75:AF49:6C00:2505:8AC5:EE5:72B0 23:04, 18. Jun. 2017 (CEST)
Zu spät. Die CU-Abfrage fand mangels Mitwirkung des Antragstellers nicht statt.[2] --Rôtkæppchen₆₈ 00:42, 19. Jun. 2017 (CEST)
Sollen wir jetzt darüber dankbar sein?--79.207.230.202 10:44, 19. Jun. 2017 (CEST)
Die Lösung wäre, wenn man mit dem gewonnenen Strom das überflüssig abgezapfte Trinkwaser wieder zurück in den Hochbehälter pumpt. Ein Perpetuum Mobile steht somit kurz vor der Patentierung.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 23:06, 18. Jun. 2017 (CEST)
Da Du aber keine wirbelfreie Leitungsführung hinbekommst, ist ein Perpetudingsbums utopisch. --Rôtkæppchen₆₈ 23:16, 18. Jun. 2017 (CEST)
Ich bekam von meinen Enkeln eine "coole" Handbrause für die Dusche. Da ist eine kleine Turbine drin, ein Dynamo und es leuchten abwechselnd grüne, rote, blaue und weiße LED. Ist zwar ein Schmarren, aber die Bereitschaft der Kleinen zu duschen ist erhöht.--2003:75:AF49:6C00:2505:8AC5:EE5:72B0 23:22, 18. Jun. 2017 (CEST)
Siehe auch https://what-if.xkcd.com/91/. --132.230.195.6 10:21, 19. Jun. 2017 (CEST)
Wasserleitungskraftwerk Gaming --Schaffnerlos (Diskussion) 11:09, 19. Jun. 2017 (CEST)
Wasser und Energie – Faktenblatt Was man so alles tun kann. Yotwen (Diskussion) 13:13, 19. Jun. 2017 (CEST)
Noch ein Beispiel: Zentrale Wasserversorgung Hochschwab Süd mit drei Trinkwasserkraftwerken entlang der Strecke vom Hochschwab nach Graz. --TheRunnerUp 14:04, 19. Jun. 2017 (CEST)

Was hier übersehen wurde: man muss das Wasser nicht unbedingt entnehmen und dann ungenutzt in den Abfluss fließen lassen. Man könnte z.B. auch im Wasserhahn ein Wasserrad oder eine Turbine installieren, die einfach den Druck reduziert. Dann wäre , wobei die Druckdifferenz ist. Sowas kann durchaus sinnvoll sein, weil vor Allem in unteren Stockwerken der Wasserdruck oft ohnehin viel größer ist als benötigt und manche Leute sich sogar zum Wassersparen ein Gerät, das den Volumenstrom auf andere Art reduziert (zu beachten ist dabei, dass das Wasser wenn es aus dem Wasserhahn kommt keinen Hydrostatischen Druck mehr hat, daher das was man üblicherweise als Wasserdruck bezeichnet ist 0 und das Wasser ist im freien Fall, in den Druckabhängigen Formeln im Artikel Volumenstrom geht dann nur mehr der Normaldruck ein). --MrBurns (Diskussion) 12:16, 20. Jun. 2017 (CEST) PS: wenn man den Wasserverbrauch nicht erhöhen will, kann man so ein System natürlich nur nutzen, wenn man das Wasser für was andres braucht. Ob sich das dann je amortisiert ist eine interessante Frage, ändert aber nichts an der Möglichkeit. --MrBurns (Diskussion) 12:21, 20. Jun. 2017 (CEST) PPS: Fehler korrigiert. --MrBurns (Diskussion) 23:31, 20. Jun. 2017 (CEST)

Deine Turbine im Wasserhahn arbeitet aber nur, wenn der Wasserhahn aufgedreht wird. Ohne Wasserentnahme geht es wirklich nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 16:18, 20. Jun. 2017 (CEST)
Dazu kommt, dass hier einige den Energiegehalt eines Wasserstahls -so wie er aus dem Wasserhahn kommt- überschätzen. Da holt nicht viel elektrische Energie raus, zum LED's im Duschkopf betreiben reicht ja, aber nicht für viel mehr. Man könnte es es auch ausrechen (bin aber zu faul dazu). Wenn ich es recht im Errinerung habe (hab Buch gerade nicht zur Hand), hingen die ein PS-Wassermotoren in Affolteren am Albis an Leitungen die um die 100 Minutenliter abgaben. Das ist doch eine ordentliche Wassermenge, und deutlich mehr als aus eien normalen Wasserhan kommen.--Bobo11 (Diskussion) 18:42, 20. Jun. 2017 (CEST)
Richtig, aber es benötigt keine zusätzliche Wasserentnahme. @Bobo11: Wie viel Minutenliter kommen aus einem durchschnittlichen Wasserhahn bei durchschnittlichem Druck, wenn er voll aufgedreht ist? --MrBurns (Diskussion) 18:45, 20. Jun. 2017 (CEST)
Geschätz 10-12 Minutenliter kommt darauf an ob du eien Sparsieb eingebaut hast oder nicht. 100 Minutenliter sind ja mindestens eine halbe eine Badewanne (so um 160-200 liter) voll, pro minute versteht sich. Also ich hab noch keinen normalen Wasserhahn in der Küche (Wohnung versteht sich, nicht Kantine) erlebt, wo man den Liter Messbecher in einer halben Sekunde voll gekrigt hat (das wären exakt 120 Minutenliter). Sondern her so, dass man doch einge Sekunden warten muss, bis da ein Liter raus gekommen ist. Bei Faktor 10, wären das um die 70-100W die du da zapfen könneste (falls meine Erinnerung oben stimmt). 100 Watt ist nicht viel.--Bobo11 (Diskussion) 19:12, 20. Jun. 2017 (CEST) PS: Das wäre bei meinen Hometrainer Stufe 2. Es wäre also gerade so effektiv den Fernseher mit dem Hometrainer zu beteiben, wenn dem 100 Watt reichen.:-)  Denn betreitst du auf der 100Watt Stuffe länger, als du Wasser zum Händewaschen usw. brauchst.
Bei grossen Höhenunterschieden muss der Druck in Fernleitungen kontrolliert werden. In solchen Situationen kann etwas von der Energie zurückgewonnen werden. Mal abgesehen von Wartungsaufwänden, zusätzlichen Risiken usw. wäre das eine Möglichkeit, effizienter mit Energie umzugehen. Wenn das mehr als 1% des Energiebedarfs ausmachen würde, dann wäre ich überrascht. Wenn die Risikobewertung grünes Licht gibt, dann ok, ansonsten... Yotwen (Diskussion) 08:42, 22. Jun. 2017 (CEST)
Bei den oben verlinkten Turbinen der Ammertal-Schönbuch-Gruppe steht Preis und Stomerzeugung dabei. Die Turbinen haben 82000 Euro gekostet und liefern 206000 kWh pro Jahr. Selbst bei Industriestrompreisen von wenigen Cent pro Kilowattstunde ist die Anlage nach ein paar Jahren amortisiert. --Rôtkæppchen₆₈ 10:14, 22. Jun. 2017 (CEST)
Wie das so schön im Infoblatt der Schweizer Wasserwerke zu lesen war: Es minimiert den Energiekosten des Wasserwerks. Netto wird in der Wasserversorgung deutlich mehr Energie verbraucht, als mit allen Rückgewinnungsmöglichkeiten erzeugt werden kann. Und die Risikobewertung (HACCP) muss auch zufriedenstellend gelöst sein. Yotwen (Diskussion) 11:47, 22. Jun. 2017 (CEST) Wer hat eigentlich behauptet, dass nur Betriebswirte eindimensional denken?
Ich wäre mir nicht sicher, ob das für alle Wassernetze gilt. In Wien wird das Wasser aus den Hochquellenleitungen fast im gesamten Stadtgebiet ohne eine einzige Pumpe befördert, da der Gravitationsdruck außer in sehr hohen Gegenden wie teilen von Döbling oder in sehr hohen Gebäuden wie dem DC Tower 1 ausreicht (wobei bei den sehr hohen Gebäuden der Gebäudebetreiber selbst für die Pumpen zu sorgen hat). Und in Wien kommt im Jahresschnitt ca. 99% des Wassers aus den Hochquellenleitungen. Daher sollte der Energieverbrauch vom Wiener Wassernetz im Vergleich zu Wassernetzen, bei denen das Wasser aus dem örtlichen Grundwasser kommt, sehr gering sein. --MrBurns (Diskussion) 12:19, 22. Jun. 2017 (CEST)
Nenn noch einmal ein Wiener den Rest Österreichs provinziell! Yotwen (Diskussion) 13:35, 22. Jun. 2017 (CEST)
Wien war nur ein Beispiel, bei dem ich eben die Situation genau kenne. Es gibt auch andere Gemeinden, die die Gravitation statt Pumpen nutzen. --MrBurns (Diskussion) 23:08, 22. Jun. 2017 (CEST)
Viele Gemeinden nutzen aber auch Fernwasser wie die Bodenseewasserversorgung oder Landeswasser. Da liegen nicht alle Wasserwerke auf derselben geodätischen Höhe. In Fernwassernetzen ist es also unumgänglich, den Wasserdruck anzupassen, zum einen durch Pumpen, zum andern durch Drosselung. Bei einer normalen Drosselung per Engstelle wird die Entspannungsarbeit aber in Wärme umgesetzt. Das wird als Energieverschwendung betrachtet und genau deswegen baut man Leitungsturbinen ein, die nicht nur das Fernwasser auf den richtigen niedrigen Druck bringen, sondern auch den Druck von der Stromrechnung nehmen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:21, 22. Jun. 2017 (CEST)

19. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Was passiert genau, wenn Nasenschleimhäute "anschwellen"?[Quelltext bearbeiten]

Es kann nicht nur Schleim sein. Sommerallergiebedingt schwellen bei mir seit Jahren nach dem Reiz die Nasenschleimhäute an. Das äußert sich in schwergängiger Atmung durch die Nase, bis zur Unmöglichkeit. Allerdings ist nicht immer Schleim vorhanden, den man lösen könnte. Körperliche Aktivität (Durchblutung), manchmal auch Haltungswechsel beseitigt die Atemschwierigkeiten, ohne das Schleim abfließt/austritt. Es muss also noch eine "andere Form" des "Anschwellens" der Nasenschleimhäute geben, als Schleimbildung?--Wikiseidank (Diskussion) 21:39, 19. Jun. 2017 (CEST)

Hilft die Erklärung von Dr. Gumpert? GEEZER … nil nisi bene 21:45, 19. Jun. 2017 (CEST)
Danke, aber leider nein. Die Ursachen werden hinreichend beschrieben, aber was ist das bzw. passiert beim "Anschwellen": Schleimablagerung, Schleimeinlagerung, Wasser, Erschlaffung? Nur Schleimablagerung kann es nicht sein, da ich erschwerte Nasenatmung kenne, die ohne Schleimabluss oder Nasentropfen weggehen kann (durch körperliche Betätigung/Durchblutung).Ist keine Gesundheitsfrage, sondern eine "biologisch/anatomische"--Wikiseidank (Diskussion) 09:10, 20. Jun. 2017 (CEST)
Dann bleibt nur noch Google-Suche => Mucous membrane of nose swelling "mechanism" <=. Das liefert z.B. hier die Conclusion. GEEZER … nil nisi bene 09:16, 20. Jun. 2017 (CEST)
Vielen Dank! Wenn ich das richtig übersetzt habe, gibt es nicht das einheitliche Diagnosebild "geschwollene Nasenschleimhaut". Zum einen sind es durch Schleim verstopfte! Nasenräume, zum anderen eine (aufgrund Reiz-Leiter-System erzeugte) Muskulaturverdickung durch Durchblutung (ähnlich einer Erektion). Auch wenn die beiden sich ggf. bedingen bzw. (ab)wechseln könnten, worauf in dem Link jedoch nicht eingegangen wird. Demzufolge ist eine Gegensteuerung wie bisher nicht zielführend, da zum einen Schleimlöser wirken müssen und zum anderen "durchblutungsändernde" Maßnahmen. Interessant. Ich werde experimentieren, abhängig ob Schleim oder "nur" Schwellung.--Wikiseidank (Diskussion) 13:50, 20. Jun. 2017 (CEST)
"Nasenerektion" ... das kriege ich jetzt wieder tagelang nicht aus dem Kopf... GEEZER … nil nisi bene 14:30, 20. Jun. 2017 (CEST)
Ich denke, das ist ein bißchen zu kompliziert, darum mal einfacher:
Anschwellen bedeutet, daß vermehrt Wasser ins Gewebe gelangt, wodurch das Gewebe dicker wird. Zumeist befindet sich dieses Wasser dann zwischen den Zellen. Stell Dir vor, daß Wasser sich im Körper frei bewegen kann. Wenn nun bspw. der mechanische Druck im Gefäß steigt, wird Wasser ausgepreßt, wenn der osmotische Druck steigt, wird Wasser "angezogen", wenn die Gefäßwand löchrig wird, sickert Wasser durch usw. Schleimbildung hat damit nichts zu tun, das ist kein Anschwellen, sondern führt nur zu Anhaften von Schleim an einer Oberfläche, was an Engstellen zu einer Verstopfung führen kann. --88.68.29.34 13:42, 20. Jun. 2017 (CEST)
Auch interessant. Also zunächst erst Wasseransammlung in der Schleimhaut, die dann durch "Schleimhautbestandteilen" zu Schleim wird (durch "Osmose")?--Wikiseidank (Diskussion) 13:50, 20. Jun. 2017 (CEST)
Nein, das ist unabhängig voneinander. Nasenschleimhaut produziert mittels intraepithelialer exokriner Drüsen Sekret in wechselnder Menge. Dieses Sekret kann mow schleimig sein. Anschwellen kann die Nasenschleimhaut davon unabhängig. --88.68.29.34 14:21, 20. Jun. 2017 (CEST)

Es gibt in der Nase sowohl rechts wie auch links der Nasenscheidewand gelegen einen rhythmisch anschwellenden und pulsierenden Venenplexus, den Locus Kiesselbachi. Das bedeutet physiologisch, dass in einem ungefähren Zeitabstand von 10 min bis 20 min jeweils ein Nasenloch besser belüftet ist als das andere und umgekehrt. Vielleicht hilft dieser Hinweis schon einwenig weiter.--Caramellus (Diskussion) 15:32, 20. Jun. 2017 (CEST)

Siehe dazu Nasenzyklus. --Buchling (Diskussion) 15:55, 20. Jun. 2017 (CEST)
Hm...heftige Intervallunterschiede im Artikel Nasenzyklus. Hauptsache der Rhythmus, wie lange er auch immer dauern mag, ist vorhanden.--Caramellus (Diskussion) 16:25, 20. Jun. 2017 (CEST)
Der TO hat sich auf ein allergiebedingtes Anschwellen der Schleinhaut bezogen, das hat nix mit dem Nasenzyklus zu tun, welcher dabei allerdings außer Funktion gerät. --88.68.29.34 17:17, 20. Jun. 2017 (CEST)
Klasse...., obiger Breitag. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag...--Caramellus (Diskussion) 18:49, 20. Jun. 2017 (CEST)
Nasenzyklus kannte ich bisher nur aus Erfahrung, nicht als beschriebener Vorgang. Den Zyklus kann ich jedoch auch im allergiebedingten Anschwellen wahrnehmen.--Wikiseidank (Diskussion) 21:25, 20. Jun. 2017 (CEST)
Solange die Nase nicht komplett zugeschwollen ist, läuft das ja auch noch weiter. --84.62.226.220 14:27, 22. Jun. 2017 (CEST)

20. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Moslems und Recht[Quelltext bearbeiten]

Ich habe gerade gelesen, dass Moslems sich in den meisten Bundesländern ohne Sarg bestatten lassen können. Da frage ich mich wie man rechtlich bindend feststellt, ob jemand Moslem ist? Das steht ja wohl kaum im Pass? --2.246.93.205 02:00, 20. Jun. 2017 (CEST)

Für Baden-Württemberg steht das in § 39 Abs. 1 Sätze 3 und 4 Bestattungsgesetz: „In den Fällen, in denen die Religionszugehörigkeit eine Bestattung ohne Sarg vorsieht, können die Verstorbenen in Tüchern erdbestattet werden, sofern keine gesundheitlichen Gefahren zu befürchten sind. Für den Transport Verstorbener bis zur Grabstätte sind geschlossene Särge zu verwenden.“[3] In anderen Bundesländern ist das wahrscheinlich ähnlich ungeregelt und es zählt der mutmaßliche Wille des Verstorbenen. --Rôtkæppchen₆₈ 06:44, 20. Jun. 2017 (CEST)
+1 Ich lese hier mehrfach auf Anfrage. In aller Regel wird diese Prozedur von den Angehoerigen bestimmt, und diese kennen idR den Wunsch des Verstorbenen. Aus pers. Erfahrung (und damit natuerlich nicht-repraesentativ) sind Friedhofsaemter recht kooperativ. Es klingt jetzt hoffentlich nicht zu zynisch, aber es handelt sich dabei ja um eine ueblicherweise einmalige Sache mit einem ausgesprochen niedrigen Reklamationspotential. Meint -- Iwesb (Diskussion) 07:34, 20. Jun. 2017 (CEST)
Das Gesetz macht so, als wäre "Religionszugehörigkeit" etwas eindeutiges und definiertes. Im Endeffekt bedeutet es aber doch: Mitglieder der katholischen und evangelischen Kirche müssen im Sarg beerdigt werden, von den anderen weiß man nichts und deshalb können die es sich raussuchen. Das wäre ja wiederum eindeutig diskriminierend. --2.246.72.206 07:41, 20. Jun. 2017 (CEST)
Konfessionslose müssen auch im Sarg beerdigt werden, jedenfalls hab ich das Gegenteil noch nicht gehört. Die Ausnahme für den Islam gilt nur wegen der dortigen besonderen Bestattungsregeln, und die Religionsfreiheit ist in Deutschland nicht ohne Grund ein hohes Gut. -- 79.251.133.235 09:08, 20. Jun. 2017 (CEST)
(BK)Ob das ohne Sarg geht, ist auch eine Frage der jeweiligen Friedhofsordung. Der Hauptknackpunkt bei der Muslimische Bestattung auf einem normalen Friedhof ist aber nicht nur der oft geforderte Sarg, sondern auch die -in der Regel nicht eingehaltene- ewige Totenruhe. Wenn ein Friedhof ein muslimisches Grabfeld hat, ist in diesem die sarglose Bestattung möglich. Prinzipiell wird nach dem Willen der Angehörigen bestattet, wenn keine Willensäusserung des Verstorbenen vorhanden ist (Das betrifft übrigens auch die Frage Erd- oder Feuerbestattung). Das heisst, in Deutschland bestimmt in der Regel derjenige, der die Bestattungspflicht inne hat, in welcher Form die Bestattung vor sich geht. Und die Wissen in der Regel, dass der Verstorbene ein Moslem ist und eine muslimische Bestattung wünscht.--Bobo11 (Diskussion) 07:42, 20. Jun. 2017 (CEST)
Ich verstehe die Frage v.a. so, ob etwa die Angehörigen eines Konfessionslosen einfach behaupten könnten, der Verstorbene sei Muslim gewesen, wenn sie (oder er selbst zu Lebzeiten) eine Beisetzung ohne Sarg wünschen; und ob es seitens der Friedhofsverwaltungen etc. irgendeine Möglichkeit oder gar eine Verpflichtung gibt, das genauer nachzuprüfen. --slg (Diskussion) 12:05, 20. Jun. 2017 (CEST)
Glaubhaftmachung (die es auch im Verwaltungsrecht gibt). --BlackEyedLion (Diskussion) 12:39, 20. Jun. 2017 (CEST)
Ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund, warum man es Angehörigen verwehren sollte, ohne Sarg zu bestatten, wenn diese Bestattungsart in bestimmten Fällen sowieso erlaubt ist. Nachdem sie unter Umständen erlaubt ist, scheint es keine Ausschlussgründe dagegen zu geben. Warum sollte man also (praktisch gesehen) mit trauernden Angehörigen einen Konflikt riskieren, wenn diese von sich aus mit einem derartigen Wunsch kommen? --92.224.59.73 13:53, 20. Jun. 2017 (CEST)

Ich erzähle Euch jetzt mal was, das ich mir schon vom Chefjuristen einer großen deutschen Stadt bestätigen ließ: Die eigene Bestattung ist quasi nicht organisierbar!. Ich kenne den Fall, dass eine Frau in einem Friedwald beerdigt werden möchte. Ihre Eltern wünschen aber eine traditionelle (konservative) Sargbestattung. Was kann sie tun. Sie kann ins Testament schreiben, dass die Eltern enterbt werden, wenn sie nicht so bestattet wird wie sie möchte. Sie kann schon vorher ein Institut beauftragen. Ja und? Was bringt das? Ich bin Standesbeamter und kann berichten, dass in einem solchen Fall, die Eltern irgendein Bestattungsinstitut beauftragen, das dann zum Standesamt geht und die Formalitäten erledigt. Nirgendwo besteht aber eine Notiz auf einen bestimmten Bestattungswunsch. Die oben erwähnte Regelung für Muslime muss als stark als rechtliche undurchsetzbar hinterfragt werden. Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 12:48, 20. Jun. 2017 (CEST)

Wie kann man den glaubhaft machen, dass man Muslim ist, wenn man Deutscher mit deutschen Eltern ist und sein Muslimismus nur im stillen Kämmerlein lebt? Da gibt es ja nicht ein Register, wo das drin steht. Ausserdem könnte man gleichzeitig auch noch Christ und Buddhist sein, das ist ja nicht verboten. --2.246.72.206 13:49, 20. Jun. 2017 (CEST)
Unter Umständen gar nicht. Es kommt auf den Einzelfall an. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:04, 20. Jun. 2017 (CEST)
Hol Dir ne Bescheinigung von Deinem Imam. Solche Bescheinigungen kennt der Imam, denn die braucht jeder Hadschi. Diese Bescheinigung fügst Du Deinem letztwilligen Bestattungsverfügung bei und bewahrst sie so auf, dass die Angehörigen oder Sozialamtsmitarbeiter sie leicht finden, idealerweise zusammen mit handschriftlichem Testament und Patientenverfügung. --Rôtkæppchen₆₈ 16:10, 20. Jun. 2017 (CEST)
Wenn ich aber auch ein Ewigkeitsgrab haben möchte, kann das doch nicht ernsthaft von der Religionszugehörigkeit abhängig gemacht werden. Wie soll denn eine solche konfessionielle Diskriminierung im Angesicht des GG begründet werden? Entweder alle oder keiner. Benutzerkennung: 43067 16:19, 20. Jun. 2017 (CEST)
Du legst das in der letztwilligen Bestattungsverfügung fest und gründest eine Stiftung, deren Aufgabe es ist, die Frist für das Kaufgrab immer wieder zu verlängern und ggf. das Grab pflegt. In der Nachbargemeinde, wo meine Großeltern beerdigt sind, hat so ein Kaufgrab eine Laufzeit von 40 Jahren, kann aber immer wieder verlängert werden. --Rôtkæppchen₆₈ 16:28, 20. Jun. 2017 (CEST)
Bis der Friedhof aufgelöst und du bestenfalls umgebettet wirst. --87.156.56.182 17:24, 20. Jun. 2017 (CEST)
"Moslem" ist in Deutschland rechtlich nicht definiert, es gibt, obwohl ja hin- und wieder vorgeschlagen, kein staatliches Moslemregister. Wenn ein Moslem stribt, dann muss er selbst vorher per Testament oder eben seine Angehörigen der Friedhofsverwaltung glaubhaft machen, und dann hängt es wiederum davon ab wie islamfreundlich die sind. Das ist aber gar nicht mal so islamspezifisch. Wenn in einer streng katholischen Gegend eine Urnenbeisetzung auf dem Friedhof nicht vorgesehen ist, dann wird die dort auch nicht zugelassen werden. Das war mir bei mir auf dem Dorf bis vor wenigen Jahren so, bis ein Urnenfeld eingerichtet wurde, in dem inzwischen auch schon zwei Leute, arm und ohne nahe Angehörige, bestattet sind.--Antemister (Diskussion) 10:08, 22. Jun. 2017 (CEST)

Ich suche einen Begriff aus der Psychologie[Quelltext bearbeiten]

Und zwar, gibt es eventuell einen Begriff (Fachterminus), der beschreibt, dass man sich niemals geistig so ganz von einer Gruppierung, der man einmal angehört hat lösen kann. Ich will es durch ein Beispiel untermauern: Ich bin katholisch getauft und mit 23 dann aus der Kirche ausgetreten. Motiv: Ich bin eh Atheist. Aber, bis heute halte ich katholisch sein für etwas an sich Edles und verteidige die Kirche auch gegen Angriffe von Außen. Lese ich, dass der Erfinder des Globus katholisch war, dann freue ich mich, lese ich, dass die oder jene Schlacht von den Evangelischen gewonnen wurde, ärgere ich mich. Ich weiß, das ist blöd und nicht sehr ausgewogen, aber es steckt in mir drin und schlimm finde ich es auch nicht. Aber wie nennt man das Phänomen? Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 12:54, 20. Jun. 2017 (CEST)

Prägung? --Joyborg 13:00, 20. Jun. 2017 (CEST)
Sozialisation? --Optimum (Diskussion) 13:07, 20. Jun. 2017 (CEST)
Indoktrination. Deswegen macht man es ja auch mit Kindern, weil die noch weich sind. Siehe auch Ergebnisse mit => Psychologie der Indoktrination oder "religiöse indoktrination". GEEZER … nil nisi bene 13:08, 20. Jun. 2017 (CEST)
Korrektur: Indoktrination ist der Vorgang, dadurch erreicht wird die Prägung, die es dann als bare Münze erscheinen lässt... GEEZER … nil nisi bene 13:19, 20. Jun. 2017 (CEST)
Mach dir keine Sorgen, es gleicht sich aus. Ich bin bei den Evangelen ausgetreten und habe noch Sympathien für Margot Käsmann & Co, da ist nichts psychologisches dran. Ein Seelenklempner würde höchstens schreiben "hegt Sympathien für" oder "fühlt sich verbunden mit".--79.207.227.212 13:29, 20. Jun. 2017 (CEST)
Autsch, PsychologiePathopsychologie. --88.68.29.34 13:49, 20. Jun. 2017 (CEST)
Geht es um einen Begriff für das Zugehörigkeitsgefühl an sich, oder speziell dafür, dass man sich irgendwie diesen Gruppen nahe fühlt obwohl man nicht mehr dazugehört? --DWI (Diskussion) 13:46, 20. Jun. 2017 (CEST)
Der TO ist ein Sympathisant der Kirche, obwohl er nicht an die Existenz deren unsichtbaren Anführers glaubt. Prägung im engeren Sinne kann das nicht sein, daß fuktioniert nur sehr eng begrenzt, bei frischgeschlüpften Kücken, die ihre Mama suchen, u.ä. Sozialisation oder auch Enkulturation kann man den Prozeß nennen, durch den die beschriebene, emotional gefärbte Bindung an die Kirche entstanden ist. Als Fachbegriff für diese fortdauernde Bindung biete ich mal Ligaturen (Soziologie) an. --88.68.29.34 14:10, 20. Jun. 2017 (CEST)
Unter dem Stockholm-Syndrom versteht man ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer ein positives emotionales Verhältnis zu Tätern aufbauen. Dies kann dazu führen, dass das Opfer mit den Tätern sympathisiert und mit ihnen kooperiert. --2.246.72.206 14:15, 20. Jun. 2017 (CEST)
das ist eher Soziologie: Habitus_(Soziologie)#Habituskonzept_nach_Bourdieu --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 15:00, 20. Jun. 2017 (CEST)

Wenn wir den Begriff finden wollen, müssen wir von dem mich persönlich betreffenden Kirchenthema vielleicht weg. Zum Beispiel könnte ein Japaner deutscher Staatsbürger geworden sein. Er liebt Deutschland aufrichtig, aber wenn in der Tagesschau Japan erwähnt wird, wird er hellhörig. Wird Kamerun erwähnt, wird seine Aufmerksamkeit nicht erhöht. Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 15:07, 20. Jun. 2017 (CEST)

Belastung? Yotwen (Diskussion) 15:10, 20. Jun. 2017 (CEST)
Priming (Psychologie) --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 15:45, 20. Jun. 2017 (CEST)
Klassische Konditionierung - du verbindest unwiderruflich "Katholizismus" mit "gut" - dieser Zusammenhang ist in deinem Gehirn fest verankert, wie eingebrannt. Wenn dich das stört, kannst du systematisch "gegenkonditioniert", also gehirngewaschen, werden. --BlaueWunder 16:06, 20. Jun. 2017 (CEST)
Peergroup--Caramellus (Diskussion) 16:29, 20. Jun. 2017 (CEST)
Self-Reference-Effekt 2.246.72.206 16:35, 20. Jun. 2017 (CEST)
Self Reference Effekt paßt auch. Der Rest paßt rein von der Sprachebene her schon nicht, denn der TO fragt nicht, wie das zustandekommt, sondern wie man den Ist-Zustand bzw. den von ihm beobachteten Effekt nennt. Die Art der weiterbestehenden Verbindung dürfte mit Ligatur gut erfaßt sein, der Self Reference Effekt beschreibt die psychologische Deutung dieser Art von Verbundenheit. --88.68.29.34 17:28, 20. Jun. 2017 (CEST)
(BK) Eine bleibende Verbundenheit? --Neitram  17:29, 20. Jun. 2017 (CEST)
Eigentlich hat er die Verbindung durch den Kirchenaustritt gelöst, uneigentlich fühlt sich Kirche für ihn immernoch irgendwie gut an ... --88.68.29.34 17:37, 20. Jun. 2017 (CEST)
Loyalität? Ich würde da lieber nach einem soziologischen (oder meinetwegen auch philosophischen) aber nicht ausgerechnet nach einem psychologischen Fachbegriff suchen, sonst landet man furchtbar leicht in Küchenpsychologie und falscher Pathologisierung. --Stilfehler (Diskussion) 17:48, 20. Jun. 2017 (CEST)

Ich würde ganz einfach auf Identifikation (Psychologie) tippen. Der TO identifiziert sich nachwievor mit Katholiken und hegt dadurch gewisse Sympathien, wenn er hört, daß jemand dem römischen Ritus folgt, obwohl er selbst kein Katholik mehr ist. --79.242.203.134 18:42, 20. Jun. 2017 (CEST)

Wie kommst Du denn jetzt plötzlich auf Katholiken??? Von wegen Identifikation sehe ich da auch nichts, aber das nur am Rande. --88.68.29.34 19:34, 20. Jun. 2017 (CEST) Ups, verlesen. --84.62.226.220 14:23, 22. Jun. 2017 (CEST)
Mir scheint, mein IP-Kollege 88.68.29... ist im falschen Thread gelandet. --79.242.203.134 12:54, 22. Jun. 2017 (CEST)

Schon zum jetzigen Zeitpunkt muss ich mich schon für die vielen Antworten bedanken. Ich bin brav den einzelnen Links gefolgt und habe die Artikel gelesen und so manches erfahren. Leider hatten die meisten Artikel wieder viele siehe-auch-Punkte, denen ich aber nicht allen folgen konnte. Vielleicht taucht noch ein studierter Soziologe hier auf, der den Nagel auf den Kopf trifft. Bei der weiteren Diskussion mit einer Kollegin, fiel mir auf, dass ja schon der Religionsunterricht in der Schule prägend war. Zum einen ging es am Schuljahresende in getrennte Kirchen und auch mit den eigenen "Glaubensbrüdern" hatte man mehr Unterrichtsstunden zusammen, als mit den Anderen. Hinzu kommt noch, dass meine Heimatstadt wohl etwa (früher) zu einem Drittel katholisch und zu zwei Dritteln uniert war. Man gehörte also ein klein wenig zu den Exoten und schon das hat einem ganz bescheiden gesagt zu etwas besonderen gemacht. Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 13:36, 21. Jun. 2017 (CEST)

Versuche mal besser nicht "brav" nur den links zu folgen...sei kritisch...und mach Dein eigenes Ding. Dann wirst Du weder Nägel, noch Hämmer brauchen...lieber Nachbar. Ausserdem hast Du ja schon (mindestens) zwei Brücken :-))--Caramellus (Diskussion) 16:42, 21. Jun. 2017 (CEST)

Identität, biografische, kulturelle? --BlaueWunder 18:00, 21. Jun. 2017 (CEST)

Erweiterter Mord?[Quelltext bearbeiten]

Es gibt ja den Begriff des erweiterten Suizids: jemand bringt sich um und tötet vorher noch andere, z.B. Familienangehörige. Was aber ist, wenn jemand einen anderen erschiesst (Mord,Totschlag), und sich dann auch erschiesst, weil für ihn klar ist, dass er mit dieser Schuld auch nicht weiterleben kann. Gibt es den Begriff "erweiterter Mord"? Die Abgrenzeung ist, dass der Täter vor der Tat keinen Grund für ein Suizid hatte und die Tötung des anderen die primäre Tat ist. --2.246.72.206 14:13, 20. Jun. 2017 (CEST)

Ich kenne dazu den Ausdruck, der Täter hat sich selbst (hin-)gerichtet. Selbsttötung ist zudem AFAIK kein Mord. --88.68.29.34 17:32, 20. Jun. 2017 (CEST)
Das ist letztlich auch ein erweiterter Suizid, denn nach erfolgtem Suizid kennst du das Motiv des Mörders nicht mehr, d. h. du weißt nie genau ob der Mörder seinen Suizid schon vorher geplant hat oder erst nach dem ersten Mord darauf kam.--Antemister (Diskussion) 18:46, 20. Jun. 2017 (CEST)
Lies nochmal die Konditionen. Es geht um ein konstruiertes Beispiel, bei dem genau das ausgeschlossen wurde. --88.68.29.34 19:35, 20. Jun. 2017 (CEST)

In dem Artikel über erweitertes Suizid ist auch der Amokläufer aus dem Supermarkt erwähnt. Aber ich denke nicht dass das ein erweiterter Suizid war, denn sein primäres Anliegen war die Ermordung von Leuten. --2.246.72.206 19:44, 20. Jun. 2017 (CEST)

Dann war es kein Amoklauf, denn nach einem Amoklauf bleibt der Täter am Leben und kann sich an nichts erinnern. --Heletz (Diskussion) 06:26, 21. Jun. 2017 (CEST)
Was ist das denn für eine komische Definition von Amoklauf mit Amnesie? Da verwechselt du offenbar ganz eindeutig was mit Impuls- bzw. Affekthandlung. Der Amoklauf wird lange geplant. --79.242.203.134 12:57, 22. Jun. 2017 (CEST)

Ich denke, das Problem liegt darin, dass du einen zusammenfassenden Begriff für Dinge möchtest, die zeitlich getrennt voneinander beschlossen, geplant und durchgeführt werden. Der erweiterte Suizid wird als eine Tat gedacht und begangen; in deinem Beispiel ist die eine Tat abgeschlossen, bevor die andere überhaupt erst erwogen wird. --Katimpe (Diskussion) 02:58, 21. Jun. 2017 (CEST)

21. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Gibt es ein Bass-Cello?[Quelltext bearbeiten]

Kürzlich sah ich bei einem Konzert eine Gruppe von Instrumenten, die zwar wie Celli aussahen, aber deutlich größer waren. Gegenüber den ebenfalls anwesenden Kontrabässen waren sie anderseits deutlich kleiner. Sie wurden wie Celli im Sitzen gespielt und waren mit einem Stachel auf dem Boden aufgesetzt, der allerdings verglichen mit dem eines Cellos kürzer war, um zu einer bespielbaren Gesamtgröße zu kommen. Was war das?-- Binse (Diskussion) 01:06, 21. Jun. 2017 (CEST)

Möglicherweise das Violoncello. PG 01:09, 21. Jun. 2017 (CEST)
Cello ist ein Kurzwort für Violoncello, was italienisch ist und „kleine Violone“ heißt. Die Violone ist mit dem Kontrabass verwandt. --Rôtkæppchen₆₈ 01:27, 21. Jun. 2017 (CEST)
TO sagte doch groesser als ein Cello. Klingt eher nach Viola da gamba, die liegt groessenmaessig dazwischen, siehe Viola da gamba#Typen der Gambenfamilie. MfG -- Iwesb (Diskussion) 01:45, 21. Jun. 2017 (CEST)
Eventuell eine Violone? --Heletz (Diskussion) 06:30, 21. Jun. 2017 (CEST)
Hmm. Abgesehen vom Violoncello, das ich ja selbst gemeint habe, wenn ich kurz Cello schrieb, klingt das alles erwägenswert. Komisch nur: Das Konzert bestand aus einem Werk von Brahms und einem von Tschaikowski. Wer wird da solche historischen Instrumente einsetzen? Die Sache bleibt mir rätselhaft. Danke für Euer Mitmachen!-- Binse (Diskussion) 22:04, 21. Jun. 2017 (CEST)
Vielleicht waren ja auch Gamben anwesend, die Du für Celli und die anwesenden Celli für etwas anderes gehalten hast. --Rôtkæppchen₆₈ 00:04, 22. Jun. 2017 (CEST)
Wohl kaum. Was sollen Gamben bei Brahms oder Tschaikowski? Ich glaube auch zu wissen, wie ein Cello aussieht.-- Binse (Diskussion) 12:36, 22. Jun. 2017 (CEST)

Ist Triest noch in Istrien ?[Quelltext bearbeiten]

Ich habe das mit der Aufteilung Istriens nach dem 2 WK nicht ganz verstanden.Istrien gehörte nach dem 1 WK zu Italien , und wurde nach dem 2 WK zwischen Italien , Slowenien ,und Jugoslawien 3 geteilt .Die Gegend um Triest wurde glaube ich von den Alliierten besetzt. Das mit Zone A und Zone B habe ich noch nicht ganz begriffen . Das hätte ich gern erklärt , und ob Triest noch zu Istrien zählt. Bitte weisst mich nicht auf den Artikel Triest hin , denn das hab ich nicht ganz verstanden . Danke --89.15.237.105 08:59, 21. Jun. 2017 (CEST)

Istrien#Freies Territorium Triest, wobei das Freie Territorium Triest aus den zwei Bundesländern Zone A und Zone B bestand. Hauptstadt des Freien Territoriums Triest und des Bundeslands Zone A war Triest. Triest gehörte also zum Freien Territorium Triest, das Teil der Landschaft Istrien war. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:14, 21. Jun. 2017 (CEST)
Und nach selbigen Artikel Istrien gibt es heute keinen italienischen Teil auf/von Istrien, so dass Triest nicht zu Istrien gehört. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 09:22, 21. Jun. 2017 (CEST)
Ich habe meine Antwort korrigiert. Dass kein Teil Istriens zu Italien gehört, ist aber auch falsch: Muggia. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:36, 21. Jun. 2017 (CEST)
Also meinetwegen hättest du Deine Antwort nicht ändern brauchen, denn darauf bezog ich mich gar nicht. :-) Deine Antwort behandelte die Vergangenheit, meine die Gegenwart. Beide Teile waren Teil der Frage(n). Nichtsdestotrotz hast Du, bezogen auf meine Antwort, aber Recht. Muggia (und wohl auch San Dorligo della Valle) hatte ich im Artikel Istrien übersehen. Hatte mich unten im Artikel auf die Aufzählungen "Kroatischer Teil" und "Slowenischer teil" versteift. Also streiche ich meine Antwort oben auch. Soll doch Triest hingehören, wo es will ... ;-) VG --Apraphul Disk WP:SNZ 10:00, 21. Jun. 2017 (CEST)

Wer definiert eigentlich die Grenzen von Istrien bzw. auch sonst von Halbinseln? Neben der historischen Entwicklung gibt's doch sicher auch geographische Definitionen. An der Adria wären die Buchten von Muggia, Koper, aber auch die aktuelle Grenze Kroatien-Istrien mögliche Ansatzpunkte. Werden die dann mit dem Lineal mit dem Punkt bei Matulji verbunden? Bei Halbinsel steht dazu auch nichts, ist eh ein schwacher Artikel. (nicht signierter Beitrag von 195.200.70.51 (Diskussion) 21. Juni 2017, 12:03 Uhr)

Gute Frage. Und eine weitere Frage wäre: Für was ist die Zugehörigkeit (oder Nichtzugehörigkeit) einer Stadt zu einer Halbinsel überhaupt wichtig? VG --Apraphul Disk WP:SNZ 14:44, 21. Jun. 2017 (CEST)
Für Tourismus, Kartographen, Statistiker uvm. Zum Beispiel für die Frage, wieviele Menschen auf Istrien leben. Ein ähnliches Beispiel ist die Frage nach der Ostgrenze Europas. Je nachdem, wo man diese Grenze zieht, steigt oder sinkt die Bevölkerungsdichte.--Optimum (Diskussion) 22:33, 21. Jun. 2017 (CEST)
Die können sich ja dann auch auf die Gespanschaft Istrien berufen (Obalno-kraška hingegen liegt nicht nur auf die Halbinsel), denn die ist eindeutig definiert. Beim Thema Balkanhalbinsel wird besonders deutlich, dass es mitunter verschiedene Definitionen gibt. --46.127.87.225 23:29, 21. Jun. 2017 (CEST)
Istrien ist auch nicht nur eine Halbinsel, sondern vor allem eine historische Region, die durchaus über die Halbinsel hinausgeht. Daher heißt es in der Regel auch nicht "auf Istrien", sondern in. --j.budissin+/- 10:18, 22. Jun. 2017 (CEST)

Nupedia: 25 oder nur 24 Artikel?[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel Nupedia steht:

Als das Projekt im September 2003 eingestellt wurde, waren lediglich 25 Artikel fertiggestellt.[1]
  1. Chen Shun-Ling: Self-governing online communities in Web 2.0: privacy, anonymity and accountability in Wikipedia (PDF; 950 kB) Albany Law Journal. 5. Mai 2010. Abgerufen am 1. März 2013.

Früher stand da noch „24 Artikel“. Im Artikel Larry Sanger immer noch:

Als das Projekt im September 2003 eingestellt wurde, waren lediglich 24 Artikel fertiggestellt, 74 weitere waren in Arbeit.

Ich habe die Wayback Machine bemüht. Zumindest zu einem Zeitpunkt am 10. August 2003 gab es nur 24 Artikel:

  1. Atonality (brief version, longer version)
  2. Hydatius (brief version)
  3. The Donegal Fiddle Tradition (brief version)
  4. Irish Traditional Music (brief version)
  5. Classical Era (Music) (longer version, brief version)
  6. Charles S. Peirce (brief version)
  7. Herodotus of Halicarnassus (brief version)
  8. The SNOBOL 4 Programming Language (brief version)
  9. Vergil (brief version)
  10. Procopius of Caesarea (brief version)
  11. Pylos (brief version)
  12. Case-Based Reasoning (brief version)
  13. The Theory of Computation (brief version)
  14. New Zealand (brief version)
  15. Karl Raimund Popper (brief version)
  16. Functional Programming (brief version)
  17. Genotype and Phenotype (brief version)
  18. Plasmids (medium-length)
  19. Polymerase Chain Reaction (brief version, longer version)
  20. Foot-and-Mouth Disease (brief version)
  21. Imperative Programming (brief version)
  22. The Quasispecies model (brief version)
  23. Bacteria (brief version)
  24. source code (brief version)

In en:Wikipedia:Nupedia and Wikipedia ist im Abschnitt Articles copied to Wikipedia außerdem „BASIC programming language“ gelistet, doch ein solcher Artikel fand sich zu einem Zeitpunkt am 10. August 2003 nicht einmal unter Articles in Progress für Artikel, die bereits von einem lead reviewer approved wurden. Da es nach dem lead review noch vier Redaktionsstufen zu überwinden gilt, stelle ich mir die Frage, ob ein fertiger Artikel über BASIC denn tatsächlich noch in der Nupedia erschien. In der ältesten Version des Wikipedia-Artikels BASIC steht:

Originally written for Nupedia.
Article by Peter Fedorow [Mailadresse entferne ich mal]

In en:Talk:BASIC#Peter Fedorow schrieb IMSoP: „OTOH, that version only claims it was written for Nupedia, not on it - maybe it was never actually submitted, and it was the author who put it here, rather than someone using the GFDL?“ Der Artikel wurde allerdings nicht von Fedorow selbst, sondern von Michel Clasquin (User:Clasqm) eingestellt. Andererseits war das schon im September 2001. Es kommt infrage, dass der Artikel mal in der Nupedia war und später gelöscht wurde (warum auch immer), doch weder hier noch hier finde ich ihn. Weiß jd. mehr? Gab es, als Nupedia eingestellt wurde, einen 25. fertigen Artikel? -- IvanP (Diskussion) 10:10, 21. Jun. 2017 (CEST)

OT, @IvanP: Interessantes Thema. Lässt sich über Wayback auch feststellen, an welchem Tag der erste Artikel auf Nupedia >>online<< gestellt wurde? Quasi: wann wurde der Artikelnamensraum „entjungfert“. Dieses Datum würde ich in den Nupedia-Artikel gern hineinschreiben, wegen der Neuartigkeit des Projekts.--Bluemel1 (Diskussion) 10:45, 21. Jun. 2017 (CEST)

In der angegebenen Quelle heißt es sogar (Hervorhebung von mir): „But Nupedia only produced twenty-five articles by the end of the first year and it didn’t scale.“ Möglicherweise hat sich die Autorin fälschlicherweise an den Articles in Progress orientiert, da waren es zu einem Zeitpunkt am 8. Februar 2001 genau 25 Stück (ein Artikel davon in einer kurzen und längeren Version). @Bluemel1 Hier steht ja zum Artikel Atonality: „Posted 2000-07-25“ Ich verstehe das so, dass der Artikel an diesem Datum online gestellt wurde. -- IvanP (Diskussion) 15:42, 22. Jun. 2017 (CEST)

Mit der Quellenangabe kann ich es einbauen. „Posted“ heißt in diesem Zusammenhang in etwa: „hinterlassen, bekannt gemacht“, also gehe ich von „posted“ = „veröffentlicht“ aus.--Bluemel1 (Diskussion) 10:59, 21. Jun. 2017 (CEST)
Hier ist eine etwas ältere Liste, ebenfalls mit atonality als ältesten Artikel vom 25. Juli 2000. --Rôtkæppchen₆₈ 11:02, 21. Jun. 2017 (CEST)

Nahwärmenetz, Mieterstrom und Primärenergiefaktor auf englisch[Quelltext bearbeiten]

Ein Bekannter hat mich gebeten, etwas für ihn auf englisch zu übersetzen. Ich bin aber nicht vom Fach und konnte für die Begriffe Nahwärmenetz, Mieterstrom und Primärenergiefaktor keine eindeutige Übersetzung finden. Bevor ich also Unsinn schreibe: Könnte jemand, der sich mit der Materie auskennt, mir sagen, wie man das auf englisch bezeichnen würde? Vielen Dank! --2001:16B8:42CE:9800:F531:25D3:CDDB:1D55 14:03, 21. Jun. 2017 (CEST)

Nahwärme ist ein Euphemismus für Fernwärme und die heißt auf Englisch en:District heating. Das Nahwärmenetz ist also ein district heating system oder district heating network. --Rôtkæppchen₆₈ 15:09, 21. Jun. 2017 (CEST)
Sollten wir dann nicht vielleicht Nahwärme und Fernwärme zusammenlegen? Auch schoen ist Kalte Nahwärme... --Nurmalschnell (Diskussion) 18:40, 21. Jun. 2017 (CEST)
Vielen Dank! --141.55.44.36 10:47, 22. Jun. 2017 (CEST)
Hiernach [4] scheint 'primary energy factor' eine gängige Übersetzung für 'Primärenergiefaktor' zu sein. Bei 'Mieterstrom' hilft es aber nicht. Wer liest denn nachher die Übersetzung? Ich Zweifelsfall ist es besser (auf Englisch) zu erklären ('Power usage by tenant'?) was man meint als zu versuchen genau das passende Wort zu finden. Umschreibungen sind im englischen sowieso gängiger als Wortschöpfungen. Selbst wenn es ein treffendes englisches Wort gibt ist auch immer noch die Frage ob es in GB, USA, Australien etc gleich verstanden wird. 165.120.163.147 23:41, 21. Jun. 2017 (CEST)
Ja, genau das ist das Problem. Ich habe es aktuell als tenant-generated electricity übersetzt, aber da ich mich selbst nicht wirklich auskenne, bin ich nicht sicher, ob das treffend ist. Gelesen wird es wahrscheinlich ausschließlich von Fachleuten und blöderweise steht der Mieterstrom auch im Titel, deshalb kann ich da keine lang erklärenden Umschreibungen benutzen. --141.55.44.36 10:47, 22. Jun. 2017 (CEST)
Dann erfinde doch die Abkuerzung "TGE" als tenant-generated electricity und mach ne kurze Beschreibung wenns das erste mal im Text auftaucht. --Nurmalschnell (Diskussion) 11:32, 22. Jun. 2017 (CEST)
Nein, "Mieterstrom" wird nicht von Mietern erzeugt (was tenant-generated electricity nahelegen würde), sondern von Mietern verbraucht. Erzeuger ist der Vermieter bzw. der Hauseigentümer. Besonderheit beim Mieterstrom ist, dass er von diversen Abgaben befreit wird, die normalen Netzstrom belasten. Einen guten Übersetzungsvorschlag habe ich aber leider nicht, die Verwinklungen der deutschen EEG-Förderung lassen sich kaum in andere Sprachen übertragen... --Rudolph Buch (Diskussion) 15:37, 22. Jun. 2017 (CEST)

Zu schwaches Ladegerät - trotzdem nützlich, oder gar schädlich?[Quelltext bearbeiten]

Angenommen, ich habe das Ladegerät zu meinem Notebook vergessen (im konkreten Fall Lenovo). Es steht aber kleineres von einem neueren und sparsameren Lenovo-Notebook zur Verfügung, das einen kompatiblen Stecker hat, aber (bei sonst gleichen Kennzahlen wie Volt und Frequenz) nur die halben Ampere liefert. Ist es dann trotzdem nützlich, dieses kleinere Ladegerät anzuschließen? Wird es zumindest die Leerung des Akkus verzögern? Oder wird es gar nichts bewirken? Oder kann es möglicherweise sogar schaden? --KnightMove (Diskussion) 14:07, 21. Jun. 2017 (CEST)

Nicht verwenden. Das Laptop zieht zuviel Strom, im besten Fall schaltet das Netzteil ab, im schlechtesten Fall explodiert es. Wahrscheinlich wird es erst ziemlich heiß, bis es versagt. --212.71.197.50 14:43, 21. Jun. 2017 (CEST)
Kein Problem, das Netzteil liefert so viel Strom wie es kann, wenn dein Laptop mehr Strom verbraucht wird der Akku irgendwann leer sein, wenn der Stromverbrauch des Laptop niedrig ist wird es denn Akku wieder aufladen können. Explodieren tut da nix, das Netzteil ist zuedem ja gegen Überhitzung gesichert und schaltet ab wenn es zu heiss werden sollte. Groetjes --Neozoon (Diskussion) 14:55, 21. Jun. 2017 (CEST)
Doch Problem. Das Ladegerät schaltet dauerhaft ab. Meist brennt eine fest eingelötete Sicherung durch. Die ist nur vom Fachmann zu tauschen und das kostet mehr als ein neues Universalnetzgerät. --Rôtkæppchen₆₈ 15:05, 21. Jun. 2017 (CEST)

(Quetsch) Nein, stimmt nicht. Das Netzteil kann einen gewissen Strom liefern. Das wird es tun. Wenn das dem Gerät gern mehr Strom hätte ist das Pech aber kein Problem für das Ladegerät. Groetjes --Neozoon (Diskussion) 15:21, 21. Jun. 2017 (CEST)

Lëtzebuergesch für Fortgeschrittene
<quetsch>Falsch, siehe oben. --Rôtkæppchen₆₈ 16:35, 21. Jun. 2017 (CEST) Erg.: @Neozoon: Die von Dir erwartete Funktionalität würde eine zusätzliche Stromregelung voraussetzen. Da Schaltnetzteile aber überüberüberwiegend im Konstantspannungsbereich eingesetzt werden, tritt der Überlastfall selten ein. Die Schaltnetzteilhersteller setzen deshalb eine profane Sicherung statt der von Dir erwarteten Leistungs- oder Stromregelung ein. Die Sicherung wird auch so günstig wie möglich ausgeführt. Sie ist also im Regelfalle nur mit Lötkolben auswechselbar und Ersatzsicherungen passender Stärke und geeignetem Einbaumaß sind meistens schwer erhältlich. Es ist daher für Hersteller und Endkunde wirtschaftlicher, der Schmeiß-weg-und-kauf-neu-Philosophie zu folgen. Die Umwelt und Agbogbloshie singen leider ein anderes Lied. --Rôtkæppchen₆₈ 00:52, 22. Jun. 2017 (CEST)
Erst dann, wenn der Akku leer ist (und der Rechner mehr Strom benötigt, als jetzt zur Verfügung steht), oder eventuell auch davor? --KnightMove (Diskussion) 15:14, 21. Jun. 2017 (CEST)
Das kommt darauf an, wie leer der Akku ist und ob der Rechner gerade etwas anstrengendes tut. Evtl lässt sich über die Energieverwaltung auch bei Netzbetrieb ein Energiesparmodus einstellen, sodass das schwächere Ladegerät ausreicht, der Rechner aber langsamer ist.Dann sollte die Batterie aber ausgebaut werden und nur bei abgeschaltetem Rechner geladen werden. Das hilft, die Leistungsaufnahme zu begrenzen, ist aber keine Garantie, dass das schwache Ladegerät das dauerhaft mitmacht. --Rôtkæppchen₆₈ 15:23, 21. Jun. 2017 (CEST)
Was den Energieverbrauch angeht hat die Bildschirmhelligkeit eine große Auswirkung. Einfach mal die prognsotizierten Akkulaufzeiten bei maximaler/minimaler Helligkeit vergleichen. --DWI (Diskussion) 16:52, 21. Jun. 2017 (CEST)
Zu den "Falschs" möchte ich sagen: Praktisch jedes Notebooknetzteil ist darauf ausgelegt, als Spannungsquelle einen spezifizierten Strom zur Verfügung zu stellen. Es ist also kein Ladegerät – das ist im Laptop eingebaut. Darüber hinaus will der Hersteller sich nicht mit Schadenersatzforderungen oder – mit Glück – übermäßigen Garantie-/Kulanzfällen auseinandersetzen, daher ist nicht unwahrscheinlich, dass es bei Überlastung nicht explodiert, sondern einen einigermaßen sicheren Betriebszustand erreicht. Der Zustand "fest eingebaute Sicherung durchgebrannt" ist ein solcher. Eher aber wird es sich abschalten und rhythmisch testen, ob die Überlast noch da ist. Wahrscheinlich aber wird es noch so gerade gehen, aber so, dass es sich übermäßig abnutzt und schneller abnippelt. Ganz sicher aber wird ein Laptop-Netzteil nicht, wie behauptet, in einen Stromquellen-Modus wechseln. Wenn das so wäre, führte das mit der angeschlossenen Last names Laptop, wahrscheinlich prall gefüllt mit weiteren Point-of-Load-Reglern mit konstanter Leistungsaufnahme auch bei sinkender Spannung sehr schnell zum Arbeitspunkt "0 V am Ausgang". -- Pemu (Diskussion) 00:21, 22. Jun. 2017 (CEST)
Es hängt schlicht und einfach von der Grenzlastfähigkeit des Netzgerätes ab und lässt sich daher nicht pauschal beantworten. Wenn das Netzteil seinen Ausgangsstrom automatisch begrenzt, wird es nicht beschädigt, aber wenn der Rechner mehr Leistung benötigt als das Netzteil liefern kann und in dem Fall auch liefern tut (verzeiht den Anglismus, er dient der Betonung), wird er seinen Akku leersaugen und anschließend ausgehen. Vermutlich. Hat das Netzteil keine Strombegrenzung, wird es infolge der Überlastung sehr warm werden und je nachdem, wie gut es gekühlt ist, das entweder überleben oder nicht. Der Fall „nicht“ kann von Rauchzeichen bis zum Offene-Flamme-Exitus reichen und je nach Beschädigungsvorgang auch das Laptop in Mitleidenschaft ziehen (etwa wenn da in irgendeinem Stadium Überspannung am Ausgang anliegt). Das alles allgemein spekuliert für theoretische Netzteile, da ich nicht weiß, wie die heute gebaut werden. Also mal anschließend und aufpassen, ob es so warm wird, dass man es nicht mehr anfassen möchte – dann ausstöpseln. --Kreuzschnabel 19:06, 21. Jun. 2017 (CEST)
Netzteile an der Grenze zu betrieben geht auf deren Lebensdauer. Explodieren tut da allenfalls ein Elko im Netzteil, dem es zu warm wird und das Elektrolyt darin siedet. An der Grenzlast nimmt die Welligkeit der Spannung zu. Einige Netzteile sollen sich in der Nennleistung nur darin unterscheiden, wie die Elkos darin dimensioniert sind (Am Bsp: 400/450 W). Ein Computernetzteil hält die Spannung so lange es kann und schaltet dann ab. Ein Ladegerät lässt die Spannung einbrechen, wenn maximale Ausgangsstrom erreicht ist. Damit der Prozessor dahinter fehlerfrei arbeitet, ist der Unterschied dabei der Akku, aus dem der benötigte Strom kommt. Der sogenannte Brownout kann durch kurzzeitiges anhalten des Taktes bei nicht-Echtzeitsystemen ebenfalls verhindert werden, da der gestoppte Prozessor fast keinen Strom benötigt. Tatsächlich werden ältere Computer spürbar langsamer. Das beste Netzteil und der neuste Akku nützen nichts, wenn hinter den Abwärtswandlern die Spannung nicht stimmt. Nehmen wir mal ein billiges USB-Ladegerät: Wird am primären Elko gespart, so spuckt es 100-Hertz-Impulse am Ausgang. Je nachdem wie groß die Elkos sind, ergibt sich ein Tastverhältnis bei Laden. Baut man dort die größten Elkos ein, die der Gleichrichter mitmacht, so läd das Ladegeräte den Akku unterbrechungsfrei. Dasselbe Spiel auf Schaltfrequenz ergibt sich am Ausgang. Werden die auf den Übertrager (=Transformator für höhere Frequenzen) nicht vom Elko geschluckt, bricht das Ladegeräte/Netzteil den Impuls ab, da Überspannung am Ausgang entsteht. Beim Vergleich mit einem Wasserrad kann man die Größe des sekundären Elkos als Große der Schaufel interpretieren. Da Elkos nicht ganz billig sind, sollte klar sein, wo gespart wurde, abgesehen von der Lebensdauer, die bei höherer Last drastisch verkürzt. --Hans Haase (有问题吗) 20:08, 21. Jun. 2017 (CEST)
Lenovo Power Adapter AC 65W 20V

Die Frage ging um ein Lenovo Netzteil. Ich habe eins. Lenovo ist von hoher-Qualität (ehemalige IBM Laptop Linie) da wird nix heiß oder geht kaputt. Anbei das Bild von meinem kleinen mobilen Lader, mit dem ich auch den großen schweren Laptop betreiben kann , einige der Prüfsiegel wie TüV RT oder Geprüfte Sicherheit GS würde es sicher nicht bekommen wenn es zu einem "Offene-Flamme-Exitus" kommen würde. Zum Rest von Haases Text über mir halte ich aus Höflichkeit meinen Mund. Groetjes --Neozoon (Diskussion) 00:33, 22. Jun. 2017 (CEST)

"da wird nix heiß": Naja, mein Lenovo-Netzteil hier ist gefühlt eine kleine Heizung, somit im beliebten Stromverbrutzelungswettbewerb gut dabei .... als Qualität kann ich das nicht empfinden, ich hoffe sehr dass das beim nächsten Laptop besser wird. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 11:13, 22. Jun. 2017 (CEST)
Vielen Dank für das Foto. Aus den Angaben des Typenschildes lässt sich keine Konstantstromfunktionalität bei Überlast herleiten. Es ist ein vollkommen handelsübliches Schaltnetzteil mit Konstantspannungsfunktionalität. --Rôtkæppchen₆₈ 01:01, 22. Jun. 2017 (CEST)
Fragen wir mal andersrum: Was ist der Ladestrom des Akkus? Wenn das Netzteil an den im ausgeschalteten Laptop angeschlossen wird, kann das klappen, auch wenn das Netzteil bei Überlast abschalten würde. --Hans Haase (有问题吗) 08:19, 22. Jun. 2017 (CEST)
@Neozoon: Lenovo stellt – wie jeder Computerhersteller – seine Netzteile nicht selbst her, sondern lässt sie von den darauf spezialisierten Herstellern fertigen und spendet nur noch das Logo fürs Etikett. Im Prinzip spezifiziert der Computerhersteller nur noch Ausgangsspannung, Maximalstrom, Kabellängen und Stecker; den Rest macht der Zulieferer. So gesehen ist der Name auf dem Netzteil Schall und Rauch. Besonders drollig finde ich Versuche mancher Konfektionäre, den Gerätebenutzer von der Verwendung anderer als der Originalnetzteile abzuhalten. einer dieser Konfektionäre musste sogar mal eine zu billig eingekaufte Netzteilcharge zurückrufen. Ersatzweise wurde ein ganz normales Schaltnetzteil „von der Stange“ geliefert. Im Übrigen halte ich Schaltnetzteile sowieso für Verbrauchsmaterial, das im Vergleich zum damit betriebenen Elektrogerät immer kürzer hält. Meistens fällt das Schaltnetzteil aber dennoch nach Ende von Gewährleistung und Garantie aus, sodass es Aufgabe des Kunden ist, ein passendes Ersatzteil zu beschaffen. Und dann kann es durchaus vorkommen, dass im Innern eines nicht ganz billigen Zyxel-Switches ein Voltcraft-Netzteil seinen Dienst tut. --Rôtkæppchen₆₈ 23:58, 22. Jun. 2017 (CEST)
Lenovo Power Adapter AC 135W 20V, temporär zur Benatwortung einer Frage auf WP:Auskunft

Mag ja alles sein, die Frage konnte ich aber trotzdem benatworten, weil ich aus der Praxis die Situation habe zwei Verschiedene Lenovo Laptops zu haben mit verschiedenen Netzteilen die den gleichen Adapter Anschluss haben. Und deshalb komme ich zu dem Schluss: Mit dem Netzteil der geringeren Stromstärke (65W) des Lenovo T430s kann man auch ein Lenovo T530 (mit i7 Processor) betreiben dem ein 135W Netzteil beiliegt. Ich habe sogar einen Benchmarktest auf dem Workhorse Laptop laufen lassen wenn das kleine Netzteil angeschlossen ist. Fazit. es wird angezeigt das der Laptop im Lademodus ist, jedoch entleert sich der Akku schneller als er aufgeladen wird und der Effekt ist das der Rechner sich ausschaltet wenn der Akkuzustand die Abschaltschwelle erreicht. Dadurch das der Rechner dann aus ist, wird der Akku wieder aufgeladen. Das kleine Netzteil wird dabei sehr warm aber nicht heiß. Womit für mich die Ausgangsfrage eindeutig beantwortet ist, das kleine Netzteil verwendet werden kann aber unter Umständen nicht genügend Leistung hat um den Rechner dauerhaft zu betreiben (duh!). Groetjes --Neozoon (Diskussion) 10:00, 23. Jun. 2017 (CEST)

Was passiert mit den braunen Grashalmen?[Quelltext bearbeiten]

Bei der jetzigen Trockenheit sind braungelbe Flecken im Rasen. Wenn der Rasen - hoffentlich bald - nach einigen Güssen wieder satt grün ist, was ist dann aus den braunen Grashalmen geworden? Sind die wieder ergrünt oder durch frisches Grün ersetzt worden? --84.181.115.139 20:09, 21. Jun. 2017 (CEST)

Letzteres. -- Geaster (Diskussion) 20:21, 21. Jun. 2017 (CEST)
Die werden sicher nicht mehr grün. Aus Spaß an der Freude kannst du jeden Tag ein Foto von derselben Stelle aus machen und dann die Einzelbilder in einem .gif zusammenfügen. So kannst du im Zeitraffer beobachten, wo die alten Halme hinkommen. Jedenfalls nicht in den Gartenhimmel.--Bluemel1 (Diskussion) 20:55, 21. Jun. 2017 (CEST)
Meine laienhaften Zweifel daran: Angenommen nach 2 Wochen ist der Rasen wieder grün: 1. Wächst frisches Gras denn so schnell nach? 2. Müßte das braune nicht noch durchschimmern? --84.181.115.139 21:01, 21. Jun. 2017 (CEST)
Du hattest offensichtlich noch nie ordentlichen Rasen. 1) Ja, 2) Nein. --87.148.70.185 21:05, 21. Jun. 2017 (CEST)
Witzige Antwort, aber erklärt exakt nichts. --84.181.115.139 21:22, 21. Jun. 2017 (CEST)
Ja-Nein-Fragen verlangen nicht nach Erklärung. Das Zeug wächst so schnell und überwuchte das tote. --87.148.70.185 21:32, 21. Jun. 2017 (CEST)
Nimm einen Edding 3000 oder vergleichbaren Permanent Marker und markiere ein paar Halme an der Spitze. Stecke einen Stab daneben in die Erde um sie wiederzufinden. Gieße dann täglich einen ½m² darum und in wenigen Tagen kennst Du die Antwort. --Hans Haase (有问题吗) 21:56, 21. Jun. 2017 (CEST)
Hans, gans ehrlich, vergaggeiern kann ich mich selber. Kennst Du die Antwort auf Dein Experiment, so sprich, ansonsten bleibe Philosoph. --84.181.115.139 22:09, 21. Jun. 2017 (CEST)
Hä? Genau auf diese Weise kannst du aber rausfinden, wo die Dinger hinkommen, und das war doch die Frage?!?!?! *doityourselfbücherdurchstöber*--Bluemel1 (Diskussion) 08:38, 22. Jun. 2017 (CEST)

Was Du als Rasen siehst, sind im wesentlichen keine Halme, sondern Grasblätter. Die Halme verstrohen, d.h. sie werden normalerweise gelb, nicht braun. Weder Blätter noch Halme ergrünen wieder. Aber: Die Graspflanze überlebt den Verlust und treibt neue Blätter nach. Das frische Grün sind also neue Blätter derselben Pflanze.--Meloe (Diskussion)

Danke sehr! --80.142.219.199 21:14, 22. Jun. 2017 (CEST)
Mit braunem Gras passiert das gleiche wie mit allem abgestorbenen Pflanzenmaterial. Erst dorrt und welkt es, dann verrottet es langsam und wird zu Humus. Und wie schon geschrieben wurde, falls in dieser Zeit aufgrund von Regen neues Gras nachwächst, dann überwächst dieses das alte tote Gras. --Neitram  09:10, 22. Jun. 2017 (CEST)
Regenwürmer wirken auch noch mit. Sie ziehen braunes Gras und andere abgestorbene Pflanzenteile nach unten in die Erde und verspeisen sie dort. --Rôtkæppchen₆₈ 21:34, 22. Jun. 2017 (CEST)

ich habe eine münze aus der tier- taler-Serie die im dunkeln leuchten sollte, meine tut es nicht .wie kommt das.[Quelltext bearbeiten]

Ersetze diesen Abschnitt durch eine konkrete Frage, auf die du weder in den Artikeln hier noch mithilfe einer Suchmaschine eine Antwort finden kannst. --84.183.85.186 21:17, 21. Jun. 2017 (CEST)

Hast du sie vorher an einem dunklen Ort gelagert gehabt? Solche nachleuchdende Stoffe müssen heute in der Regel zuerst mit Licht "aufladen" werden. Radon ist als Radioaktiver Stoff für solche Spässchen schon lange verboten. Und eine rein chmische Reaktion scheidet ja auch aus (Wie in den Knickleuchtstäben), weil die würde nur einmal funktionieren. --Bobo11 (Diskussion) 21:38, 21. Jun. 2017 (CEST)
Du meinst sicher Radium. Radon ist ein Gas. --FriedhelmW (Diskussion) 22:31, 21. Jun. 2017 (CEST)
Klar meinte ich Radium, das was früher mal bei den Uhren verwendet wurde. Wenn was Licht abgibt, verbraucht das Energie, die muss irgendwie​ zugeführt werden. Radioaktivität und Chemie fällt weg, von den anderen aufladbaren Energieformen, ist eben die Variante durch Licht den Stoff eine Energieebene zu heben (die er dann durch nachleuchten verbrauchen kann), die am einfachsten umzusetzende.--Bobo11 (Diskussion) 09:45, 22. Jun. 2017 (CEST)
Es wurde und wird aber tatsächlich auch ein Gas für radioaktive Leuchtstoffe verwendet: Tritium#Verwendung. --Rôtkæppchen₆₈ 23:58, 21. Jun. 2017 (CEST)

Meiner Ansicht nach kannst du dich wenden an:

Kontakt

   Münze Österreich AG
   Am Heumarkt 1
   1030 Wien Österreich

   info@muenzeoesterreich.at
   Fax: +43/1/715 40 70

Gruß 79.224.192.250 21:32, 21. Jun. 2017 (CEST)

Lässt sich Radioaktivität durch Lcht beeinflussen? Das wäre etwas Neues. Stichwort dürfte eher Phosphoreszenz sein. --2003:D0:2BC9:6801:2C76:4241:FFA8:8E58 07:39, 22. Jun. 2017 (CEST)
Umgekehrt, siehe Szintillator. --Rôtkæppchen₆₈ 09:04, 22. Jun. 2017 (CEST)
Zinksulfid ist heute das universelle lumineszierende Material, das sich durch Bestrahlen mit Licht oder Ultraviolettstrahlung zum Leuchten anregen lässt. Die Leuchtkraft (Nachleuchtzeit) von Zinksulfid-Pigmenten erschöpft sich allerdings schnell, es wird aber selbst leuchtend, wenn radioaktives Material beigemengt wird. Das ist heutzutage Tritium. Bei (Armband-)Uhren ist es erlaubt, weil das Glas und Uhrengehäuse die Radioaktivität genügend abschirmt. Ich vermute, dass bei den Münzen nur reines Zinksulfid ohne das Tritium zum Einsatz kommt, die Nachleuchtzeit also begrenzt ist. Also möglichst die Münze unter eine UV-Lichtquelle legen, dann leuchtet die Fledermaus auch wieder. Die o.a. Adresse habe ich angeschrieben, man wird mir möglicherweise keine Auskunft über das verwendete Leucht-Material geben, aber ob radioaktive Stoffe drin sind, werde ich wohl erfahren.--2003:75:AF18:AB00:9150:85E:E3EA:FC8D 08:50, 22. Jun. 2017 (CEST)
Und damit der Fragesteller schneller dahin findet: Phosphoreszenz; die Münze Österreich AG schreibt bei der Serie von "Nachleuchten". Also: wie Bobo11 schon schrieb, das Ding erst mal unter ein helles Licht zum "Aufladen" halten. --Neitram  09:04, 22. Jun. 2017 (CEST)

22. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Keine Obduktion von Otto Warmbier[Quelltext bearbeiten]

Die Eltern von Otto Warmbier lehnen eine Obduktion ab. Könnte die US-Regierung eine Obduktion wegen der diplomatischen Wichtigkeit der genauen Todesursache auch gegen den Willen der Eltern erzwingen? --MrBurns (Diskussion) 09:57, 22. Jun. 2017 (CEST)

Aus diplomatischen Gründen sicher nicht, aber wenn ein Verbrechen vorliegt. Da hat man trotz aller Vermutungen und Verschwörungstheorien wenig Beweismittel zur Hand.--2003:75:AF18:AB00:74DB:7197:6F07:E2F5 10:50, 22. Jun. 2017 (CEST)
Die Voraussetzungen unter denen, oder auch von wem, eine Autopsie angeordnet werden kann, sind in den einzelnen US-Bundesstaaten unterschiedlich geregelt. Der Einspruch der Angehörigen steht einer behördlicherseits angeordneten Autopsie im allgemeinen nicht im Wege. Wesentlich komplizierter wird es, wenn die Leiche bereits beerdigt wurde. Die Voraussetzungen für eine Exhumierung zum Zwecke einer anschließenden Autopsie sind wesentlich enger gefasst. Obgleich kein echter Hinderungsgrund, wird bei den gerichtlichen Anhörungen dann meist auch ein etwaiger Einspruch der Hinterbliebenen berücksichtigt. --DJ 13:12, 22. Jun. 2017 (CEST)
Die US-Regierung könnte bestimmt. Sie sagte ja, dass sie darauf aber, dem Wunsch der Angehörigen entsprechend, verzichten wird. Gekonnt hätte sie demnach. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 17:00, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ich denke, dass die US-Regierung nicht wirklich ein Interesse an einer Autopsie hat. Ohne Autopsie können sie immer behaupten, er wäre durch die schlechte Behandlung durch die Nordkoreaner gestorben, bei einer Autopsie könnte sich das bestätigen, aber es könnte eventuell auch widerlegt werden. Außerdem ist es PR-mäßig sicher besser, den Wunsch der Eltern zu respektieren. --MrBurns (Diskussion) 23:05, 22. Jun. 2017 (CEST)
In Deutschland werden Leichen durch die Staatsanwaltschaft beschlagnahmt, wenn der Verdacht eines nicht natürlichen Todes besteht, daraufhin wird eine Obduktion angeordnet. Angehörige haben darauf keinen Einfluß. In den USA ist das scheinbar etwas anders geregelt. --M@rcela Miniauge2.gif 23:25, 22. Jun. 2017 (CEST)
Und ich denke, dass die US-Regierung schon ein "wenig" besser im Bilde sein dürfte als unsereins und sich die Möglichkeit einer dahingehenden Überraschung (einzig und erst) inf. einer Autopsie eher überschaubar ausmacht. So betrachtet ist der Verzicht wenn überhaupt ein mögliches Indiz dafür, dass sie sich auf Grundlage aller ihnen zur Verfügung stehenden Informationen, und das werden nicht wenige sein, auch so schon ausreichend sicher sind, dass ein Verbrechen hier eher nicht vorliegt, bzw. ein entspr. Verdacht ungerechtfertigt ist. Falls ich mich nicht irre, im Wesentlichen so ja auch Einschätzung der Ärzte, die Warmbier ja nun untersuchten und denen man (als Laie?) u.U. auch nicht eben jedwige Kenntnis ihres Handwerks absprechen müsste. Für mich ist obige Unterstellung der Regierung bereits Verschwörungsgewäsch, jdf. grenzwertig. -ZT (Diskussion) 14:11, 23. Jun. 2017 (CEST)

Elektrischer Durchgang Verchromungsschicht[Quelltext bearbeiten]

Seltsam. Da wollte ich einfach mal mit dem (Digital-)Multimeter Potentialverbindungen eruieren. Zuerst messe ich dann eben mal schnell an der Sanitäramatur (Wasserhahn) den Widerstand. Aber so sehr ich auch die Prüfspitzen an die Chromschicht drücken, ich erhalte immer nur ein Schwanken. Nur für kurze Momente kann ich etwa einen Widerstand von etwa 20 Ohm ablesen(bei ca. 1cm Abstand). Alles in allem ist aber das was mir der Multimeter so anzeigt ein Widerstand im Megaohm-, bestenfalls im Kilo-Ohm Bereich. Mit einem anderen Digitalmultimeter dasselbe. (Prüfung mit 230V-(Glimmlampem)-Spannungsprüfer gegen Netzspannung zeigt dabei wie üblich kräftiges Leuchten der Glimmlampen). Kann das jemand erklären? --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 10:10, 22. Jun. 2017 (CEST)

Schau mal genauer hin, ob sie Dir verchromtes Plastik geliefert haben. Diese «Mode» kommt grade auf. Das nächste sind die Teflonbänder in den Verschraubungen, sowie Klarlack oder ähnlich Beschichtung auf dem Chrom. --Hans Haase (有问题吗) 11:50, 22. Jun. 2017 (CEST)
Die Armaturen sind mind. >10 Jahre alt. Teflonbänder: nochmal lesen was ich geschrieben hab. Belege für Beschichtungen?
War jetzt wohl keine sinnvolle Antwort, der nächste bitte. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 12:41, 22. Jun. 2017 (CEST)
Was für ein Multimeter benutzt Du? Hat das einen einstellbaren Messbereich oder automatische Bereichswahl? Ich habe momentan keine Zeit, werde aber mit meinem beiden Multimetern mal dem Küchenwasserhahn zuleibe rücken. --Rôtkæppchen₆₈ 14:03, 22. Jun. 2017 (CEST)
Einmal ein VC82 und ein VC820, jeweils automatische Bereichswahl. Wo sich mein Analog-Multimeter rumtreibt weiss ich leider gerade nicht... --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 14:57, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ich hab ein älteres Metex M-4630 und ein DT-830B jeweils ohne automatische Bereichswahl. Da kommt in jedem Messbereich ein anderes Messergebnis raus. Ich muss das mal systematisch messen und aufschreiben… --Rôtkæppchen₆₈ 15:49, 22. Jun. 2017 (CEST)
Für das DT-830B hab ich keine passenden Messstrippen. Mit dem Metex hab ich je nach Messbereich zwischen 0 und 1800 Ohm gemessen. Bei jeder Messung war das Ergebnis aber am unteren Ende des Messbereichs. Ich tippe auf irgendeine Oxidschicht, die erst bei einer gewissen Spannung durchbricht, möglicherweise die Nickelschicht, die bei guten Armaturen unter dem Chrom ist. Das Chrom hat laut Artikel Verchromung normalerweise eine rissige Oberfläche. Deswegen fließt der Strom wahrscheinlich durch die Nickelschicht. Hundertprozentig sicher bin ich mir nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 16:12, 22. Jun. 2017 (CEST)
Chrom bildet selbst eine sehr harte und sehr schlecht leitfähige Oxidschicht an der Oberfläche aus. -- Janka (Diskussion) 00:42, 23. Jun. 2017 (CEST)
Belege dazu? --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 11:54, 23. Jun. 2017 (CEST)
Passivierung, [5]. -- Janka (Diskussion) 14:37, 23. Jun. 2017 (CEST)
Es sieht nicht aus als ob du wirklich zur Erhellung beitragen kannst. Die beiden Links machen nicht schlauer, da steht nix von elektrischer Isolation. Nehme ich ausserdem Alufolie komme ich mit den Multimetern sofort und auch ohne jeden Prüfspitzendruck auf einen Widerstand von Null Ohm. Einfach Oxidschicht/Passivierung als Stichwörter hinwerfen ist keine wirkliche Erklärung. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 18:01, 23. Jun. 2017 (CEST)
Man müsste sich also mal die Durchbruchsfeldstärken der in Frage kommenden Oxide anschauen. Leider weiß ich nicht, welches der Chromoxide hier zutrifft. --Rôtkæppchen₆₈ 18:07, 23. Jun. 2017 (CEST) Die Oxidschicht auf Aluminium erreicht bis zu 0,05 µm. Bei einer Durchschlagsfestigkeit von 17 kV/mm wären das bis zu 0,85 Volt. --Rôtkæppchen₆₈ 18:13, 23. Jun. 2017 (CEST)
Dann nimm statt einer Alufolie mal ein eloxiertes Alublech. Da merkst du den Effekt der Passivierung. Nun denkst du bitte daran, dass Chrom eine derart harte Oxidschicht ganz von selbst ausbildet, während man sie bei Aluminium künstlich erzeugen muss, weil es sich bei der Natur-Oxidschicht von Aluminium um ein eher weiches Aluminiumhydroxid/-oxid-Gemisch handelt. -- Janka (Diskussion) 03:57, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ich wäre immer noch daran interessiert irgendwelche Quellen zu lesen, wo sich meine sehr auffällige ~experimentelle Beobachtung irgendwie wiederfindet (statt dem Gegenteil ">Leitfähigkeit).
Was mich naturgemäss wenig überzeugt ist wenn mir nur irgendjemand im nachhinein expliziert dass das alles doch ganz logisch ist. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 16:20, 24. Jun. 2017 (CEST)

Statistik: Daten-Spitzen mit einer Kugel glätten[Quelltext bearbeiten]

Wie heisst die Methode, mit der man 3D-Daten durch "Darüberrollen mit einer Kugel" glättet? Beispiel: Ein Schiff misst Wassertiefen. Die Messpunkte werden zu einem Geländemodell verarbeitet. Damit das Ergebnis für die Schifffahrt "auf der sicheren Seite" bleibt, wird eine virtuelle Kugel über die Messpunkte gerollt und damit tiefere Messpunge angleichend angehoben. Gibt es dazu einen Artikel? Gruss, --Markus (Diskussion) 10:27, 22. Jun. 2017 (CEST)

@Markus Bärlocher: Meiner Erinnerung nach beschäftigt sich Randall Munroe sich in seinem Buch What if in einem Kapitel eingehender mit dieser Frage. Ich hab das leider gerade nicht hier, könnte aber heute Abend nochmal nachschauen. // Martin K. (Diskussion) 10:41, 22. Jun. 2017 (CEST)
"Rolling ball algorithm", [6], einen Artikel habe ich aber weder bei uns noch in :en gefunden. --Nurmalschnell (Diskussion) 11:41, 22. Jun. 2017 (CEST)
Und das what-if-Kapitel ist wahrscheinlich das hier: [7] :) --Nurmalschnell (Diskussion) 11:48, 22. Jun. 2017 (CEST)

Software gesucht pdf/jpg bearbeitung[Quelltext bearbeiten]

Für Bildungszwecke muss ich in der Bib mit dem Buchscanner einiges einscannen. Leider werden hierzu die Finger um die Buchseiten festzuhalten, mitgescannt. Gibt es eine Möglichkeit, diese irgendwie automatisch zu erkennen (quasi als Stapelverarbeitung), ohne dass ich die einzeln digital ausradieren muss? Besten Dank--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 10:44, 22. Jun. 2017 (CEST)

Photoshop kann das, Camera RAW - Makel entfernen. --M@rcela Miniauge2.gif 10:58, 22. Jun. 2017 (CEST)
Der Bibliothek mitteilen, dass sie vernünftige Buchscanner anschaffen soll. Die beherschen die automatische Fingerentfernung (virtuell, nicht physikalisch) schon von Hause aus. Benutzerkennung: 43067 11:21, 22. Jun. 2017 (CEST)
Stichwort: „Randausblendung“ oder „Randentfernung“. Das können einige Geräte selbst. --Hans Haase (有问题吗) 11:55, 22. Jun. 2017 (CEST)
Wenn die Bilder als jpg vorliegen, kann das auch IrfanView über die Wasserzeichenfunktion. --Rôtkæppchen₆₈ 12:19, 22. Jun. 2017 (CEST)
Meinst du "Wasserzeichen einfügen"? Das müsste ich dann trotzdem bei jedem einzelnen Bild machen...--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 14:22, 22. Jun. 2017 (CEST)
Das geht auch über die Stapelverarbeitungsfunktion von IrfanView. --Rôtkæppchen₆₈ 16:14, 22. Jun. 2017 (CEST)
Mit ScanPapyrus, hab ich nun eine Software gefunden, die so ziemlich perfekt den Rand abschneidet. Damit kann ich leben. Trotzdem danke an alle--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 14:35, 22. Jun. 2017 (CEST)
ScanTailor (Freie Software) erkennt automatisch und im Batch den Inhaltsbereich – Finger am Rand bleiben draußen. Ich kenne nichts Besseres zur Nachbearbeitung von Rohscans (vor dem OCR). --Jossi (Diskussion) 18:52, 22. Jun. 2017 (CEST)
danke--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 08:17, 23. Jun. 2017 (CEST)

Rhinestone Cowboy[Quelltext bearbeiten]

Was ist ein Rhinestone Cowboy?

--217.91.200.78 13:26, 22. Jun. 2017 (CEST)

Hilft dir das: en:Rhinestone Cowboy#Background and writing in Verbindung mit en:Rhinestone (dt.: Strass)? -- Iwesb (Diskussion) 13:36, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ein "Cowboy" ist ein Stereotyp - der verschwitzte, reale Viehtreiber - der aber auch seine Varianten hat als Asphalt Cowboy oder (Google-Bildersuche) "Rhinestone Cowboy" ("Glitzer-Cowboy" !?!) - ein naher Verwandter des Electric Horseman. Weniger flashy sind die Space Cowboys (herausnehmbare Zähne ...). GEEZER … nil nisi bene 14:30, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ein Countrystar im Glitzer-Cowboykostüm, designed by en:Nudie Cohn vel sim. Grüße Dumbox (Diskussion) 14:42, 22. Jun. 2017 (CEST)

Logo-Schriftzug mit gemischten Farben & Fonts[Quelltext bearbeiten]

Das alte Logo von macOS verwendet für die beiden Bestandteile "Mac" und "OS" verschiedene Farben, aber soweit ich sehen kann & en:Typography of Apple Inc. richtig interpretiere, denselben Font (und auch in derselben Größe). YouTube variiert die Farbe von Schrift und Hintergrund. Das alte ebay-Logo variiert die Farbe und Größe mit jedem Buchstaben, und es ist schwer zu sehen, ob die alle derselbe Font sind - aber wahrscheinlich ja. Welche Logos gibt es, die Farbe und Font variieren? Mich interessieren vor allem Kombinationen von "Firma + Produkt" (wie es bei MacOS der Fall ist), und mit einzeiligem Text (bei mehreren Zeilen kommen verschiedene Fonts wohl öfter vor). --KnightMove (Diskussion) 17:13, 22. Jun. 2017 (CEST)

Gruß --FriedhelmW (Diskussion) 18:08, 22. Jun. 2017 (CEST)

Das ist ein seit langem beliebtes Stilmittel bei Typo-Logos. Entsprechend gibt es dafür Beispiele wie Sand am Meer. Rainer Z ... 19:10, 22. Jun. 2017 (CEST)

@KnightMove: Irgendwie verstehe ich den Sinn dieser Frage nicht ganz. Von Logotypes mit mehreren Farben und/oder Schriftschnitten gibt es (wie Rainer Z schon schrieb) Unmengen. Das ist wirklich nichts besonderes sondern ein absoluter Designstandard. Ich habe selbst schon etliche solche Logos gestaltet – auch für dieses Projekt (s.o.). Was genau hast Du mit diesen Beispielen denn vor?

P.S.: MacOS ist übrigens keine KOmbination aus Firma und Produkt, sondern nur ein Produkt. Die Firma heißt Apple // Martin K. (Diskussion) 19:30, 22. Jun. 2017 (CEST)

Die Motivation war, bei Gedanken zu einem zu gestaltenden Logo Vorbilder hierfür zu vergleichen - und bei der Google-Suche nach Logos mit mehreren Fonts habe ich überraschend wenig gefunden. Aber danke für die Infos. --KnightMove (Diskussion) 07:15, 24. Jun. 2017 (CEST)

Gehaltsvorstellung in Bewerbung[Quelltext bearbeiten]

Hallo, wie formuliert man am besten einen Satz in einer Bewerbung, mit dem man seine Gehaltsvorstellung nennt, wenn man eine genaue und realistische Vorstellung hat. Also zB "Gehaltsstufe E11 nach Tarifvertrag XX". Danke--2001:16B8:227:8400:2D75:4AAA:9A3:CD19 19:30, 22. Jun. 2017 (CEST)

Ich würde erst eine Spanne angeben und Verhandlungsbereitschaft signalisieren, auch wenn ich eine genaue Vorstellung habe. Wie in jeder guten Verhandlung darf man sich nicht zu früh in die Karten schauen lassen, aber man muss wissen, wo man landen möchte. Ich würde das Thema Gehalt auch immer möglichst spät ansprechen, wenn du den Arbeitgeber schon durch deine anderen Qualitäten überzeugt hast. Wenn Du eine ganz starke Verhandlungsposition hast, würde ich gar nichts angeben und den Arbeitgeber den ersten Vorschlag machen lassen. Die Gehaltsverhandlungen kommen ja erst ganz zum Schluss. Die Gehaltsangabe im Bewerbungsschreiben verwendet der Arbeitgeber erstmal, um die auszusortieren, die nicht ins Gehaltsschema des Unternehmens passen. --Hjaekel (Diskussion) 19:45, 22. Jun. 2017 (CEST)
Eine mögliche Formulierung wäare "Viel weniger als ... möchte ich anfangs nicht verdienen." Gruß79.224.212.159 20:22, 22. Jun. 2017 (CEST)
Oder sowas: "Meine Gehaltsvorstellungen bewegen sich im Rahmen der aktuellen Vorgaben des Tarifvertrags XX. Alles weitere würde ich gerne mit Ihnen persönlich besprechen." Da hast Du dann noch etwas Spielraum zum Pokern, je nach dem wie sehr die an Dir interessiert sind. --84.62.226.220 20:57, 22. Jun. 2017 (CEST)

Wenn man eine klare und realistische Vorstellung hat, nennt man genau die. Larifarigeschwurbel wie um 20:57 Uhr vorgeschlagen führt bei einer zeitgenössisch und effizient geführten Firma ins Aus. --87.147.191.49 21:36, 22. Jun. 2017 (CEST)

Kannst Du ein paar Beispiele nennen, auf welche Unternehmen das so zutrifft? --84.62.226.220 22:22, 22. Jun. 2017 (CEST)
Nenne dein Wunschgehalt und achte dabei darauf, kein Monats-, sondern ein Jahresgehalt anzugeben. Wenn das zu niedrig sein sollte, landet deine Bewerbung schnell in der Rundablage: Was nichts kostet, taugt auch nichts. Liegt es zu hoch, zeigst du damit jedenfalls, dass du zumindest selbst an deinen Wert glaubst - das ist schonmal einen Pluspunkt. Wenn das Unternehmen dich will, handeln sie dich schon runter - zerbrich dir nicht deren Kopf. --Snevern 08:58, 23. Jun. 2017 (CEST)
Jetzt mal anders gefragt, wird eig. bei normalen Arbeitnehmern, die keine erfahrenen und gefragten Spezialisten sind, wirklich regelmäßig um das Gehalt verhandelt? Da gibt es entweder Tarifverträge, oder dort wo sie nicht gelten legt der Arbeitgeber ein Gehalt fest und du kannst annehmen oder nicht.--Antemister (Diskussion) 09:54, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das mag im Niedriglohnsektor so sein, da sind die Arbeitnehmer beliebig austauschbar, aber nicht wenn es um hochqualifizierte Kräfte geht. --84.62.226.220 12:02, 23. Jun. 2017 (CEST)
Es hängt nicht allein von der Höhe des Gehalts ab, sondern vom Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Aber richtig ist in jedem Falle: Wenn der Arbeitgeber mehr oder weniger mühelos jemand anderes findet oder einen bereits eingestellten Mitarbeiter ohne großen Aufwand austauschen kann, dann kann er auch weitgehend frei festlegen, was der Mitarbeiter verdient. Verhandlungen finden dann nicht statt.
Hier geht es aber um eine Bewerbung, in der man seine Gehaltsvorstellungen angeben will bzw. soll. Und zumindest dann, wenn man (z.B. in der Stellenausschreibung) aufgefordert wird, die erwartete Gehaltshöhe anzugeben, würde ich da nicht kneifen oder den Ball mit irgendwelchen Floskeln zurückspielen: Der Arbeitgeber will was hören und hat keine Lust auf Eiertanz. Und für diesen Fall gilt mein Rat: Lieber ein bisschen zu hoch greifen als zu tief. Runterverhandeln kann man immer noch, hochverhandeln geht praktisch überhaupt nicht. --Snevern 13:17, 23. Jun. 2017 (CEST)

Parkplatz-Party[Quelltext bearbeiten]

Rasen am Ring

Ich weiß, es gibt hier diesen Hinweis zu Rechtsthemen, aber wie sähe das denn aus, wenn man einen Parkplatz mittlerer Größe nimmt (Mittel- bis Großstadt), in den Parkscheinautomaten so viel Geld reinschmeißen würde, dass man alle Parkplätze für einen bestimmten Zeitraum (2-3 Stunden) damit bezahlt hätte (müsste man vorher natürlich gucken, dass da keine Autos draufstehen) und dann dort Sachen veranstaltet (z.B. Waffeln verkaufen, Flyer verteilen (es soll halt gezeigt werden, für was der Parkraum sinnvoller genutzt werden kann, als zum Abstellen von Autos, in gewissem Maße auch eine Aufforderung fürs Umsteigen vom Auto zu umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln bzw. Kritik am großen Flächenverbrauchs der Autos allgemein))? Wäre das rechtlich ok oder zumindest in einer Grauzone oder würde man wahrscheinlich Besuch vom Ordnungsamt oder/und der Polizei bekommen? (Also das wäre jetzt schon zu vernünftigen Zeiten und (sofern Musik) auch in einer vernünftigen Lautstärke stattfinden, weil es soll ja keine Ruhestörung stattfinden)

--81.173.229.34 22:37, 22. Jun. 2017 (CEST)

Letzteres. Sondernutzung muss vorher genehmigt werden. --Rôtkæppchen₆₈ 22:52, 22. Jun. 2017 (CEST)
Massenhafte Parkscheine berechtigen noch lange nicht die Umnutzung als Veranstaltungsgelände, da geht es rechtlich richtig rund (Sondernutzungserlaubnis, Veranstaltungrecht, Lärmschutz, Gewerberecht, Gewerbesteuer, Jugendschutz, Urheberrechtsabgaben (z.B. GEMA), Hygieneanforderungen für den Verkauf von Lebensmitteln, Zutatenliste für Lebensmittel, Preisangabenverordnung, Arbeitsrecht, Haftungsfragen, Müll usw. usf.) > vergiss es für "mal eben so", es stehen Repressalien wie Ordnungswidrigkeiten und Schadenersatzforderungen im Raum. --2A01:C23:C414:6700:A48A:5AB3:1121:9789 00:07, 23. Jun. 2017 (CEST)
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Es funktioniert ohnehin so nicht. Ein einzelner Parkschein berechtigt dich, ein einzelnes Fahrzeug auf einen freien Parkplatz zu stellen. Zwei Parkscheine berechtigen dich, zwei Fahrzeuge auf zwei freie Parkplätze zu stellen, aber nicht, einen Parkplatz zu belegen und den zweiten ungenutzt zu blockieren. Wenn du also den Parkplatz für alle anderen "sperren" willst, musst du so viele Fahrzeuge herbeischaffen und drauf stellen, wie es freie Parkplätze gibt, und für sie alle jeweils einen Parkschein lösen. Das gewünschte Ziel lässt sich damit allerdings nicht erreichen, denn der Parkplatz ist dann eben einfach vollständig belegt. --Snevern 08:46, 23. Jun. 2017 (CEST)
Nicht unbedingt vollständig. Ein Smart braucht nur halb soviel Platz wie ein SUV, ein Twizy oder gar ein Mofa nur noch einen Bruchteil der Stellplatzfläche. Aber auch ein Eis- oder Imbisswagen könnte auf einem regulären Parkplatz abgestellt werden und ggf. seinen Hauptzweck dort erfüllen. Halbwegs geschickt geplant sollte es technisch durchaus möglich sein, ein Streetfoodfestival auf den Stellplätzen eines Parkplatzes zu veranstalten und dabei alle Stellplätze korrekt mit jeweils einem Fahrzeug zu belegen. --YMS (Diskussion) 18:26, 23. Jun. 2017 (CEST)

"Rasen am Ring" war wohl als Demonstration angemeldet... Eine Aktion für umweltfreundliche Verkehrsmittel kann man vielleicht besser mit der Stadt oder einem anderen nichtkommerziellen Parkplatzbetreiber abgestimmt organisieren, die nehmen einem unter Umständen sogar Teile der Bürokratie ab. --Ailura (Diskussion) 09:12, 23. Jun. 2017 (CEST)

Das was hier vorgeschlagen ist wäre aber (abgesehen vllt. von der Bewirtung) eine politische Demonstration "gegen Autoverkehr in der Innenstadt", für die andere Regeln gelten. So war es doch bei Loveparade, die die Veranstalter in den Anfangsjahren als politische Demonstration deklariert hatten, um diese Restriktionen zu umgehen.--Antemister (Diskussion) 09:50, 23. Jun. 2017 (CEST)
In der Frage stand unter anderem "es soll halt gezeigt werden, für was der Parkraum sinnvoller genutzt werden kann, als zum Abstellen von Autos, in gewissem Maße auch eine Aufforderung fürs Umsteigen vom Auto zu umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln bzw. Kritik am großen Flächenverbrauchs der Autos allgemein". Das hat Rasen am Ring inkl. Bewirtung als Demonstration auf einer Hauptverkehrsachse gemacht. Aber keine Ahnung ob man so etwas in Deutschland als Demonstration machen kann. Daher würde ich für ein solches Vorhaben eher den Schulterschluss mit der Stadt suchen, weniger Verkehr und weniger mit Autos zugestellter Raum ist normalerweise schon ein Ziel. --Ailura (Diskussion) 12:57, 23. Jun. 2017 (CEST)

23. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Google AdWords[Quelltext bearbeiten]

„Google AdWords (Wortspiel auf Englisch „adverts“, Anzeigen, Werbungen, und „words“, Wörter/Worte) ist ein Werbesystem des US-amerikanischen Unternehmens Google Inc. Werbetreibende können hiermit Anzeigen schalten, die sich vor allem an den Suchergebnissen bei Nutzung der unternehmenseigenen Dienste orientieren.“ — Was ist denn hier genau mit dem Plural „unternehmenseigenen Dienste“ gemeint? Man sucht doch schließlich als einzigem Dienst mit dem Suchmaschine Google, oder nicht?--Curc (Diskussion) 00:41, 23. Jun. 2017 (CEST)

Siehe Liste von Google-Produkten. --Rôtkæppchen₆₈ 01:03, 23. Jun. 2017 (CEST)
@Rotkaeppchen68: Das heißt, solche an Suchbegriffe angepassten Anzeigen findet man bspw. auch bei Youtube oder Google+?--Curc (Diskussion) 02:51, 23. Jun. 2017 (CEST)
Auch. Außerdem werden ja vom Benutzer nicht nur in die Google-Suchmaschine möglicherweise werberelevante Begriffe eingegeben, sondern auch bei anderen Google-Angeboten wie Maps, Earth, Play, Translate etc. --Rôtkæppchen₆₈ 08:19, 23. Jun. 2017 (CEST)
Hm, aber wird denn bei den von dir genannten Angeboten tatsächlich auch Werbung geschaltet?--Curc (Diskussion) 12:08, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das ist unerheblich. Website- oder App-Betreiber kaufen ihre Werbebanner bei Google. Google wählt die Banner für den jeweiligen App- oder Websitebenutzer dann anhand seiner Suchmaschinen-, Landkarten-, Appstore- oder Übersetzungseingaben. --Rôtkæppchen₆₈ 16:48, 23. Jun. 2017 (CEST)

Petitionsausschuss[Quelltext bearbeiten]

In den Verfahrensgrundsätzen des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestags heißt es unter 8.2.2 – Aufruf der Begründung für die Beschlussempfehlung:

„Die Begründung für die Beschlussempfehlung wird in der Ausschusssitzung nur ausnahmsweise aufgerufen, insbesondere wenn im Einzelfall die Ablehnung eines Antrages zur abschließenden Erledigung in die Begründung aufgenommen werden soll.“

Kann mir nun jemand erklären, was damit gemeint ist? Ich finde die Formulierung nämlich insofern widersprüchlich, als mit Annahme der Beschlussempfehlung ist doch stets das Verfahren abschließend erledigt, wenn ich es richtig verstehe. Wie kann dann die Begründung der Beschlussempfehlung eine Ablehnung eines Antrages zur abschließenden Erledigung enthalten? Oder gibt es nicht immer eine abschließende Erledigung, und es ist damit nur eine ganz bestimmte Form der Verfahrensbeendigung gemeint? Entschuldigt, aber bei dem Beamtendeutsch blicke ich leider nicht wirklich durch.--Curc (Diskussion) 01:00, 23. Jun. 2017 (CEST)

Du scheinst zu verstehen: ein Antrag auf abschließende Erledigung, der abgelehnt wird – es wird beantragt, den Vorgang abschließend zu erledigen, dieser Antrag wird abgelehnt. Ich verstehe: Es wird ein Antrag abgelehnt, diese Ablehnung führt zur abschließenden Erledigung. Also: Die Begründung wird aufgerufen, wenn ein Antrag abgelehnt wird, wenn damit der Vorgang abschließend erledigt wird, und wenn ein Ausschussmitglied wünscht, dass die Ablehnung in der Begründung genannt wird. Wenn der Antrag angenommen wird, wenn die Ablehnung eines Antrags noch nicht zur abschließenden Erledigung führt (sondern vielleicht zu einer Verweisung an einen anderen Ausschuss) oder wenn die Ablehnung nicht in der Begründung genannt werden soll, wird die Begründung nicht aufgerufen. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:21, 23. Jun. 2017 (CEST)

„Mobiler Anzeigenmarkt“[Quelltext bearbeiten]

Aus einem Artikel der SZ von 2012: „Neuen Analysen des Marketingunternehmens EMarketer zufolge hat Facebook dieses Jahr nur einen Anteil von 2,8 Prozent am mobilen Anzeigemarkt in den USA. Insgesamt sind hier 2,6 Milliarden Dollar zu holen.“ Doch was genau ist mit „mobilen Anzeigemarkt“ gemeint? Für die Gesamtheit aller potenziell erzielbarer Werbeeinnahmen im Bereich mobiler Endgeräte erscheint mir diese Summe nämlich auch für das Jahr 2012 doch recht gering.--Curc (Diskussion) 04:08, 23. Jun. 2017 (CEST)

damit ist ein Teilmarkt gemeint, d.h die Aufrufe von FB über mobile devices und die dort präsentierte Werbung (genauer gesagt die Profite daraus) (nytimes.com/2016/07/28/technology/facebook-earnings-mobile-ad-revenue.html) --2A01:C22:7616:C900:A112:4559:57D2:2B 12:56, 23. Jun. 2017 (CEST)
Also doch der maximal mögliche Reingewinn auf dem gesamten damaligen Markt, was Werbeanzeigen auf mobilen Endgeräten betrifft? Wäre das dann aber nicht doch etwas wenig?--Curc (Diskussion) 13:45, 23. Jun. 2017 (CEST)

Aufbahrung Kohls[Quelltext bearbeiten]

Mal eine ganz dumme Frage: Wie haben die es geschafft, trotz der Hitze Kohls Leichnam nun über ganze sechs Tage offen aufgebahrt zu lassen?--Curc (Diskussion) 07:21, 23. Jun. 2017 (CEST)

siehe hier --iogos Disk 07:31, 23. Jun. 2017 (CEST)
"Oder wird Helmut Kohl in einer mobilen Kühlbox aufgebahrt?" Ist das schon Enthüllungsjournalismus? GEEZER … nil nisi bene 07:37, 23. Jun. 2017 (CEST)
Da steht: „Ausnahmegenehmigung vom Gesundheitsamt“. Die Fliegen müssen alle genehmigt sein, sonst ginge es nicht, aber so steht's unter dem Motto: „Joah, is' halt Natur.“--Bluemel1 (Diskussion) 09:12, 23. Jun. 2017 (CEST)
Außerdem gibt es Bahren mit Kühlung. --Rôtkæppchen₆₈ 09:52, 23. Jun. 2017 (CEST)
Die Fliegen sind wohl ein geringeres Problem als das Leichenwasser. Deshalb braucht der Kadaver auf jeden Fall Kühlung. -- Janka (Diskussion) 10:40, 23. Jun. 2017 (CEST)
Schon meine Oma hat immer gesagt: Wenn Birnen allzulange in der Wärme rumliegen, kommen die Fliegen. --2A02:1206:4585:3FD0:922:59B6:889F:C6AF 14:39, 23. Jun. 2017 (CEST)
Wenn sie ihn wie Lenin mit Formaldehyd vollpumpen, brauchen sie praktisch garkeine Kühlung. Und bei Kohl fällt's, anders als beim Uljanow, nicht auf, wenn sie versehentlich etwas viel reinpumpen. --79.242.203.134 23:19, 23. Jun. 2017 (CEST)

gehärtetes System unter Windows Embedded[Quelltext bearbeiten]

Hallo zusammen,

ist ein gehärtetes System unter Windows Embedded überhaupt möglich ? (nicht signierter Beitrag von 193.159.169.62 (Diskussion) 23. Jun. 2017, 08:32:40‎)

Da die genaue Vorgehensweise des Härtens eines Betriebssystems nicht klar definiert ist, spricht nichts dagegen, auch Windows Embedded-Installationen zu härten. Einen Leitfaden von Microsoft gibt es beispielsweise hier, auch mal bitte googlen. --Joschi71 (Diskussion) 13:04, 23. Jun. 2017 (CEST)

Was passiert überhaupt mit einer Petition (Land, Bund) …[Quelltext bearbeiten]

…, außer dass der Einreichende ab einer bestimmten Anzahl an Unterschriften darauf bestehen kann, dass ihm ein Antwortbrief geschrieben wird? Manche Medien berichten so verschwommen, dass man denken könnte: Sobald genug Leute unterschreiben, darf der Landrat seine Reformen nicht mehr machen. Gibt es überhaupt eine Petitionsform, die den Politiker zu einem gewünschten Handeln zwingt oder ist das alles nur Kokolores?--Bluemel1 (Diskussion) 09:40, 23. Jun. 2017 (CEST)

Volksbegehren, Volksentscheid, Bürgerbegehren, Bürgerentscheid. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:42, 23. Jun. 2017 (CEST)
Aus Petition: Die politische Umsetzung eines Petitionsinhaltes ist in den meisten Ländern gesetzlich mit der Unverbindlichkeit vorbehalten. Die Behandlung des Inhaltes hängt von einer kleinen Anzahl von Ausschussmitgliedern ab gegenüber oft Tausenden von Befürwortern. Die weitere Behandlung als ein Thema im Parlament ist ebenfalls nicht bindend. Kommt also darauf an ob die Politiker das als sinnvoll erachten bzw. notwendig um wiedergewählt zu werden. --DWI (Diskussion) 09:49, 23. Jun. 2017 (CEST)
Eine Petition ist kein Bürgerbegehren, sie muss vom Petitionsausschuss lediglich zur Kenntnis genommen werden. Das das reicht ja schon mal, Petitionen kommen dann zum Einsatz um die Politik überhaupt auf ein Thema aufmerksam zu machen.--Antemister (Diskussion) 09:57, 23. Jun. 2017 (CEST)
Siehe Kategorie:Petition, darunter Petitionsdienstleister wie Change.org und MoveOn.org, bei denen natürlich auch Daten anfallen. --Hans Haase (有问题吗) 12:20, 23. Jun. 2017 (CEST)
Siehe vor allem den Jahresbericht des Petitionsausschusses - da ist sehr detailliert erklärt, was in welcher Anzahl mit den Petitionen passiert ist. --Rudolph Buch (Diskussion) 12:45, 23. Jun. 2017 (CEST)
Den Bericht lese ich. Klingt nach vielen Reißwolfeinsätzen. So was lese ich gern. Allein die genervten Gesichter auf Seite 129. Genial.--Bluemel1 (Diskussion) 12:47, 23. Jun. 2017 (CEST)

Trennung von gebeugten Wörtern[Quelltext bearbeiten]

Duden und Wiktionary zeigen zwar zu jedem Wort immer die zulässigen Silbentrennungen und zu den meisten Wörtern auch Beugungsformen an, aber beide haben keine tabellarische Übersicht der möglichen Silbentrennung für gebeugte Wörter. Allerdings kommt es oft vor, dass gebeugte Formen mit angehängten Endungen anders getrennt werden können, als das Wort in seiner Grundform. Ich muss zugegeben, dass ich dadurch öfter als selten ins Schwimmen gerate … Gibt es irgendeine Ressource, in der man die Silbentrennung für alle möglichen Erscheinungsformen eines Wortes erhält? --91.221.59.25 09:41, 23. Jun. 2017 (CEST)

So ein Problem hatte ich noch nie. Du darfst fast immer nach Silben trennen und wenn du bei den schwierigen Wörtern gezielt bei Bedarf nachschlägst, hast du auch bei denen bald Routine. Ich habe gerade das Wiki-Universum nach so einer Liste durchstöbert, in der Zwischenzeit hätte ich schon 20 Wörter im Duden nachschlagen können. Hier ein Beispiel für die Zuverlässigkeit von Silbentrennung: spu-cken, spuck-te, ge-spuckt. Die meisten Fälle funktionieren über die Sprechsilben.--Bluemel1 (Diskussion) 09:47, 23. Jun. 2017 (CEST)

Und genau bei den Sprechsilben habe ich oft Unsicherheiten, deswegen schlage ich ja überhaupt nach! Wenn ich mir selbst sicher wäre, bräuchte ich keine Datenbank, weder für gebeugte, noch für ungebeugte Wortformen! Und wie gesagt, gerade durch Beugungen kommt es oft dazu, dass mich dann die Trennungshinweise – die eben nur für die ungebeugte Grundform vorliegen – nur noch zusätzlich verwirren, eben weil die Grundform anders getrennt wird, als mein Gefühl die Silben in den gebeugten Formen trennen würde. Mir ist schon klar, dass die meisten Sprecher das wohl im Gefühl haben, aber gerade auch für Nicht-Muttersprachler ist es nicht so trivial, wie Du es erscheinen lässt …
Zitat: „[…] wenn du bei den schwierigen Wörtern gezielt bei Bedarf nachschlägst […]“ – Wo schlägst Du denn gebeugte Wörter nach?!? Ich denke, Du hast auch keine Liste gefunden.--91.221.59.21 (=91.221.59.25) 11:08, 23. Jun. 2017 (CEST)

Hier unter der Zwischenüberschrift „Worttrennung“. Alternativ: „worttrennung spuckte“ in Google eingeben, aber kritisch sein gegenüber den angebotenen Seiten. Nachschlagen ist einfacher als so eine Liste zu finden, wie sie dir vorschwebt, aber irgendwo auf der Welt muss es die auch schon geben. Vielleicht hat eine Bildunseinrichtung, die Deutsch-als-Fremdsprache-Lehrer ausbildet, so eine Liste.--Bluemel1 (Diskussion) 11:20, 23. Jun. 2017 (CEST)

Danke. Wiktionary kenne ich natürlich (deswegen war es ja in meiner Frage erwähnt) und ich nutze es regelmäßig. Die Angaben sind aber nicht für jedes Wort vorhanden und selbst da, wo mehr als nur eine Form gelistet wird, teilweise (gefühlt: oft) unvollständig. Deswegen habe ich ja gezielt nach einer Alternative zu Duden und Wiktionary gefragt, die die Anforderung der (möglichst einschränkungslosen) Vollständigkeit erfüllt und sich zudem auch aus der Nutzungserfahrung der/des Empfehlenden als verlässlich erwiesen hat.--91.221.59.21 (=91.221.59.25) 11:31, 23. Jun. 2017 (CEST)

Ich habe da so ein bisschen meine Zweifel. Wie sollte es irgendwo eine Liste aller Wörter mit allen möglichen Beugungen und allen deren Trennungsmöglichkeiten geben? Und (selbst) wenn es so eine Liste geben sollte, würde sie sicherlich bei/nach mehreren fallbezogenen Suchen (wie Bluemel1 sie sinnvollerweise vorschlägt) in den Suchergebnissen auffallen. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 11:39, 23. Jun. 2017 (CEST)
In Facebook gibt es Gruppen, Deutsch als Fremdsprache, in denen Nicht-Muttersprachler fragen und Deutsche antworten. Darunter sind auch kompetente und engagierte Leute, vermutlich pensionierte Lehrer. Ich war mal in so einer Gruppe und das Engagement ist wirklich erstaunlich. Daher kann ich nur empfehlen, in eine solche Gruppe einzusteigen. Dort kannst du Hilfe finden und auch Nicht-Muttersprachlern weiterhelfen. Die Gruppen heißen „Deutsch lernen“ oder ähnlich.--Bluemel1 (Diskussion) 11:40, 23. Jun. 2017 (CEST)
Also konkret: In diesen Gruppen schwirren auch Listen rum und die Mitglieder sind oft Fremdsprachenbeibringer aus der Praxis. Wer weiß, was die alles für Listen hüten.--Bluemel1 (Diskussion) 12:17, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ausgerechnet "spucken" (s.o.) ist ein schlechtes Beispiel, weil das auf besonderen Wunsch des KuMi eben nicht mehr wie gesprochen als spuk-ken getrennt wurd, sondern so wie spu-ken, was sinnentstellend ist. --84.62.226.220 12:18, 23. Jun. 2017 (CEST)
Also ich als Muttlersprachler habe noch nie spuk-ken gesagt (wenn es nicht um Gespenster geht (selbst dann nicht), sondern ums Rotzen), und finde es auch richtig schwierig, das zu tun. Wo spricht man denn "spucken" wirklich mit zwei k-Lauten aus?-- Pemu (Diskussion) 14:47, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ich bin Muttersprachler aus Ostthüringen, leichte Beeinflussung durch Berlinerisch mütterlicherseits, und das (geistfreie) Spucken wird bei mir sehr deutlich als „spuk-ken“ ausgesprochen, anders kenne ich es gar nicht (und ich mache mir gerade einen Knoten ins Hirn, um mir auch nur vorzustellen, wie es anders ausgesprochen werden soll). So gesehen +1 für den Fragesteller, denn wenn ich nach „Sprechsilben“ gehen würde, wie Bluemel1 vorschlägt, würde ich (selbst als Muttersprachler!) immer falsch trennen.--78.53.72.250 17:05, 23. Jun. 2017 (CEST)
Der Vorredner hat recht und 84.6s et. auch. "spucken" wurde nach der alten Rechtschreibung spuk-ken getrennt, weil ck nur nach kurzen Vokalen steht und somit gleichsam das kk vertritt, das wir nur in Fremdwörtern haben. Ähnlich wie tz nach kurzen Vokalen statt zz. Wenn man 'sitzen' trennt, ist es immer noch sit-zen, und wenn man es silbenweise spricht, ist ein t im Auslaut genauso angedeutet wie das erste k bei spuk-ken. Die Trennung spu-cken ist eine der nicht veränderten Fehlleistungen der Rechtschreibreform.--87.178.0.67 17:11, 23. Jun. 2017 (CEST)
Kleine Ergänzung: Spricht man "spu-" ohne Verschlußlaut, wird das "u" ausgehaucht, also "spuhhh", wie bei "spuken". Das kurze, abgehackte "spucken" funktioniert daher nur mit einem "k" als Verschlußlaut der ersten Silbe, weshalb die Trennung "spuk-ken" der natürlichen Sprache entspricht. --84.62.226.220 17:51, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ich kann das so weit bestätigen: Am Ende des „u“s in Spucken wird am Gaumen ein Verschluss gebildet, der das „k“ vorbereitet. Wenn man ganz genau hinhört, ist ein leichtes <<k>> hörbar. Aber die zweite Silbe beginnt erst mit der Auflösung des Gaumenverschlusses. Diese Auflösung erzeugt das „k“, laut. Daher gehört das „k“ zur zweiten Silbe, auch wenn der Verschluss schon am Ende der ersten gebildet wird.--Bluemel1 (Diskussion) 18:45, 23. Jun. 2017 (CEST)
"Spuk-ken" bedeutet nicht, dass zwei k gesprochen werden, sondern dass die Silbengrenze nicht vor dem k, sondern "im" k liegt. Am Ende der ersten Silbe ist die Zunge also schon in der Position mit der das k beginnt.
Zur ursprünglichen Frage: Für die Silbentrennung im Deutschen sind tatsächlich nicht irgendwelche Wortlisten maßgeblich, sondern die Regeln. Deshalb ist es wichtiger, die Regeln zu verinnerlichen, als die Trennung nachzuschlagen. Die Regeln für die Trennung nach Sprechsilben sind (bis auf die Ausnahme "ck") auch ganz einfach. Nachschlagen lohnt sich, wenn ein Wort nicht nach Sprech-, sondern nach Sprachsilben getrennt wird. In diesem Fall ändert sich die Trennstelle aber auch nicht durch die Beugung. --Digamma (Diskussion) 18:47, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ja klar, das ist ein "k" als Laut. Dieses eine "k" beendet die erste Silbe und startet die zweite Silbe. Deswegen hört man das "k", wenn man die erste Silbe getrennt spricht, an deren Ende zunächst nur im Ansatz und erst dann deutlicher, wenn man die zweite Silbe getrennt anlautet. --84.62.226.220 20:07, 23. Jun. 2017 (CEST)
Alles seit zwei Stunden Gesagte ist richtig. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Sachverstand sich auf WP:Auskunft versammelt. Nur eine kleine Ergänzung: Auch bei z.B. 'können' werden nicht zwei n gesprochen, sondern die Konsonantenverdoppelung ist das Zeichen für die Kürze des Vokals. Das zweite n erscheint erst, wenn man die Silben getrennt spricht. Das ist bei ck genauso, und Bluemels Erklärung ist nichts hinzuzufügen. Es gibt, wie oben gesagt, kein kk außer bei Fremdwörtern, daher ist ck der Ersatz als Signal für die Vokalkürze. In allen Fällen werden die Doppelvokale getrennt (Kön-nen), auch der jeweilige Ersatz ('sit-zen'), nur bei ck ist es nicht mehr so, was, wie ich oben sagte, eigentlich der Regel widerspricht, aber bei der Reform der Reform leider nicht reformiert wurde.--87.178.0.67 20:57, 23. Jun. 2017 (CEST)
Wenn ich so eine Liste haben wollte, wie der Fragesteller, würde ich einfach aus Wiktionary alles rauskopieren und in eine Liste einfügen. Aber da ich keine will, mach ich es auch nicht. Hallo Ostthüringer :) Ich bin auch aus der Gegend und ich könnte das u in Spucken beim besten Willen nicht artikulieren ohne ein leichtes k am Ende, aber ich sehe das nicht als k, sondern als eine Variation des u, denn ein echtes k ensteht ja erst durch Öffnen des Verschlusses, nicht während des Haltens. Letztlich ist es aber auch egal. Hauptsache richtig trennen.--Bluemel1 (Diskussion) 20:26, 23. Jun. 2017 (CEST)
Aha, da liegt das Problem. Die Sprachwissenschaftler gliedern sowas auf und hören da nach dem "u" einen separaten Verschlußlaut, der nicht "u" klingt und deswegen einzeln betrachtet wird. U ist zunächstmal ein Buchstabe, dem Laute zugeordnet werden. Im Deutschen sind dies zwei Vokale: Gerundeter geschlossener Hinterzungenvokal und Gerundeter zentralisierter fast geschlossener Hinterzungenvokal. Weitere Variation des "u", die sich anhand ihrer Verschlußlaute unterscheiden würden, gibt es nicht. --84.62.226.220 21:40, 23. Jun. 2017 (CEST)
Laut 87.178.0.67 ist die Konsonantenverdopplung lediglich das Zeichen, wie lang der vorangehende Vokal ausgesprochen wird. Es handelt sich nicht darum, dass es zwei K-Laute in diesem Wort gibt. Und die zweite Silbe beginnt definitiv mit einem K. Auf meinen Hinweis, dass ein Verschluss nicht dasselbe ist wie ein Öffnen des Verschlusses und die damit verbundene Artikulation des Lauts, bist du leider nicht eingegangen.--Bluemel1 (Diskussion) 21:55, 23. Jun. 2017 (CEST)
Es wäre einfacher, wenn Du die verlinkten Artikel lesen würdest. Ich vermute, Du vermischst Laut und Buchstabe. Bei "spucken" gibt es zwei Buchstaben (ck), die einen Laut bilden. Dieser Laut, ein stimmloser velarer Plosiv, wird bei der Silbentrennung von "spucken" gespalten. Ein Teil "hängt" am Ende der ersten Silbe, der ander Teil "führt" bei der zweiten Silbe. Spricht man "spucken" ohne Silbentrennung, hört man den Laut ungespalten. --84.62.226.220 22:06, 23. Jun. 2017 (CEST)

Korrekte Aussprache von Namen[Quelltext bearbeiten]

Man kann den Namen Kubicki auf zwei Arten aussprechen. Nämlich einmal polnisch, denn der Name ist ja polnisch, was ungefährt KubiZKi wäre. Oder Deutsch, was ungefähr KubiKKi wäre. Wolfgang Kubicki empfindet sich als Deutsch und verwendet daher die deutsche Aussprache seines Namens.

Ist aber irgendwo verbindlich festgelegt, wie der Name korrekt ausgesprochen wird? Im Personalausweis steht es ja nicht in phonetischer Schrift.

Anderes Beispiel: Der Fußballspieler David Odonkor ist nach der Aussprache kein David, sondern ein Dävid. Aber woher soll man das nun so genau wissen? --Nicknamezulang (Diskussion) 10:15, 23. Jun. 2017 (CEST)

Es gibt bei Personennamen keine Verbindlichkeit. Der Träger des Namens kann entscheiden, wie er sich selbst nennt, so wie jeder andere entscheiden darf, wie er ihn nennt. Wenn die Aussprache zu weit von der Schreibung abweicht, wird im amtlichen Gebrauch die Sprechung mit „genannt“ angefügt, zum Beispiel Josef Monatzeder, genannt Hep Monatzeder. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:20, 23. Jun. 2017 (CEST)
Es gibt inzwischen so was wie Aussprachedatenbanken, aber bei Personennamen, vor allem solchen mit ausländischer Herkunft ist es letztlich Sache der Namensträger, das zu entscheiden.--Antemister (Diskussion) 10:39, 23. Jun. 2017 (CEST)
Der verstorbene Schriftsteller Roger Willemsen führte sein Leben lang einen Kampf, weil er Roger heißen wollte und nicht Rotscher. Beim Nachnamen hatte er weniger Probleme.--2003:75:AF1B:EB00:C442:A8B1:92FE:7743 10:51, 23. Jun. 2017 (CEST)
Die Bundeskanzlerin möchte auch Angéla genannt werden, durchgesetzt hat sich trotzdem Ángela, was ihr aber immer noch lieber ist als Ándschela. --BlackEyedLion (Diskussion)
Ein bekanntes Beispiel ist auch Raymond Luxury-Yacht, der Throat-Warbler Mangrove ausgesprochen wird --84.135.66.207 11:09, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ein Bekannter von mir meinte mal, wenn man wissen will, wie sein Name ganz korrekt ausgesprochen würde, dann solle man seine Mutter fragen, er selbst sei nicht in der Lage, seinen eigenen Namen korrekt auszusprechen. --132.230.195.232 11:15, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaube, das Problem ist ohnehin noch einmal komplexer, wenn man allein an die Vornamen denkt. Wie ist beispielsweise die „richtige“ Aussprache von Jaqueline oder Jennifer? Im deutschsprachigen Raum werden sie fast immer mit [ʃ-] („Sch-“) bzw. [tʃ-] („Tsch-“) gesprochen, französisch bzw. englisch richtig wäre aber stimmhaft [ʒ-] bzw. [dʒ-]. Ich glaube aber, dass es schlicht eine Frage der Konvention ist, und die ist von Sprache zu Sprache verschieden. Im Russischen etwa, wo Eigennamen ja notwendigerweise transkribiert werden müssen, geht schon deshalb häufig viel verloren. In den USA gibt es Nachnamen aus den unterschiedlichsten Sprachen Europas, aber niemand käme dort auf die Idee, polnische oder auch deutsche Namen gemäß polnischer oder deutscher Phonetik auszusprechen. Im Deutschen denke ich, dass die Aussprache vom Grad der „Assimilation“ abhängt. Und da dieser Grad nicht präzise zu bestimmen ist, kann es auch keine präzisen Regeln für die Aussprache geben. Hinzu kommt noch, dass auch die Kenntnis der jeweiligen Sprache von Belang ist. Ich denke, man ist viel eher geneigt, französische Namen französisch auszusprechen als etwa polnische polnisch, zumal wenn es um Laute geht, die im Deutschen nicht vorkommen. --Galtzaile (Diskussion) 13:53, 23. Jun. 2017 (CEST)
Quetsch: Wenn man wirklich Jaqueline heißt, haben die Eltern sowieso schon das Recht auf eine richtige Aussprache verwirkt. Eine französische Aussprache gibts nur bei Jacqueline. --Hachinger62 (Diskussion) 18:28, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ja, dazu kommt dann bei den slawischen Sprachen noch, dass oft ein Akzent drauf wäre, der in der amtlichen Erfassung hier aber nicht mehr vorkäme. Wäre Sabine Lisicki, wenn sie sich nicht deutsch aussprechen liesse, eine Lisitzki oder eine Lisitschki (oder gar eine Lischitzki oder noch etwas anderes)? -- 83.167.59.159 15:00, 23. Jun. 2017 (CEST)
Genau, das sind dann noch einmal Faktoren, die überhaupt nicht sprachlicher Natur sind. Auch deshalb glaube ich, dass einfach keine exakte Norm definiert werden kann. --Galtzaile (Diskussion) 16:17, 23. Jun. 2017 (CEST)

Natürlich gibt es da keine Norm und Jede(r) hat das Recht, sich so ausgesprochen haben wollen zu dürfen wie er/sie möchte. Das Problem sehe ich aber nicht auf dieser grundsätzlichen Ebene, sondern auf der praktischen. Ich sehe den Namen einer Person, die ich nicht kenne und von der ich die gewünscht-habende Namensaussprache nicht kenne. Was mache ich? Manchmal - z.B. in direkter Begegnung im kleinen Kreis, bes. unter vier Augen - kann ich einfach fragen. Wenn das aber nicht geht, wenn ich z.B. im größeren Kreis den Namen aussprechen muss (z.B. Vorlesen einer Namensliste, namentliche Ansprache der Personen in formeller Umgebung etc.), was mache ich da? Ich tendiere dann dazu, den Namen möglichst „original“ auszusprechen (McAllister, Lafontaine, Lisicki etc.) Ich war durchaus schon in solchen Situationen. Ist das korrekt? (Damit wären wir wieder bei der Ausgangsfrage.) --2003:D0:2BC9:6801:8812:D894:5193:CAC9 17:19, 23. Jun. 2017 (CEST)

Etwas offtopic: Ich beobachte oft, dass sich die Kollegen bemühen, Namen, die aus dem Englischen, Französischen, Italienischen oder Spanischen stammen, korrekt nach der Ursprungssprache auszusprechen, aber slawische oder türkische Namen "deutsch" aussprechen. Ein Beispiel, das ich oft höre: Bei "Özdemir" wird das "z" wie im Deutschen /ts/ ausgesprochen statt als /z/ (stimmhaftes s). --Digamma (Diskussion) 18:58, 23. Jun. 2017 (CEST)
@IP: Das ist dann natürlich schwer zu beantworten, da das von Person zu Person variieren kann, was wiederum einerseits von den Wünschen der jeweiligen Person und andererseits von der Geschichte abhängt. Ich persönlich würde meinen, dass eine möglichst „originalgetreue“ Aussprache grundsätzlich von Respekt zeugt und deshalb vielleicht vorzuziehen wäre. Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass eine deutsch-angepasste Aussprache häufiger ist, sodass hier die Trefferquote vielleicht höher wäre …
@Digamma: Genau, darauf habe ich oben auch schon hingewiesen. --Galtzaile (Diskussion) 19:44, 23. Jun. 2017 (CEST)
Mal ganz konkret. Ich habe schon mal jemanden mit „Jason“ angeredet, weil ich das so geschrieben sah (und ich natürlich mit diesem Namen etwas verbinde!). Diese Person korrigierte mich sofort und deutlich verärgert, er hieße „dscheisön“. Also Faux-Pas auf meiner Seite!? Genau darum geht's! --2003:D0:2BC9:6801:8812:D894:5193:CAC9 20:22, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ganz ehrlich: Wenn man Jason heißt, bleibt einem nichts übrig, als nachsichtig mit seinen Mitmenschen zu sein. Faux-pas ja, aber nicht vermeidbar.--Bluemel1 (Diskussion) 20:49, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das liegt wohl daran, dass viele „Biodeutsche“ zwar die Aussprache im Englischen, Französischen und Spanischen und Italienischen ganz gut beherrschen, nicht aber im Polnischen, Kroatischen oder Türkischen (trotz vieler Millionen Migranten aus diesen Ländern). Ursache ist wahrscheinlich, dass Polnisch, Kroatisch und Türkisch nicht auf Schullehrplänen stehen. Auch dürften ehemalige DDR-Bürger bei der Aussprache polnischer oder kroatischer Wörter im Schnitt besser abschneiden als ehemalige Bürger der Alt-BRD, aber dafür schlechter bei den West- und südeuropäischen Sprachen („Ich hätte gerne einmal Gnotschi mit Gorgontzolasoße und zum Nachtisch zwei Kugeln Schtratziatella-Eis“). Die Kenntnisse zur Aussprache des Türkischen dürften aber mit zunehmender Präsenz türkischstämmiger Menschen im deutschen Fernsehen (u.a. Pinar Atalay) in breiten Bevölkerungsschichten zunehmen. Immerhin weiß man jetzt, wie Erogan und Yücel korrekt ausgesprochen werden... --Gretarsson (Diskussion) 20:35, 23. Jun. 2017 (CEST)
"Yücel" habe ich schon von deutschen Politikern falsch ausgesprochen gehört, "Özdemir" auch schon von Nachrichtensprechern. --Digamma (Diskussion) 20:43, 23. Jun. 2017 (CEST)

Google Books – Digitalisierung von Hand?[Quelltext bearbeiten]

Laut den offiziellen Angaben müssen Werke, die bei Google Books erscheinen sollen, als Digitalisate bei der Firma eingereicht werden. Aber in unserem Artikel steht, dass die Digitalisierung erst durch Google erfolge – vgl. hierzu etwa das Bild in diesem Abschnitt. Wenn dem aber so ist, wie hat man sich das vorzustellen? Bekommt Google tonnenweise Bücher etwa von Universitäten etc. zugeschickt, die dann von Hand in der Firmenzentrale gescannt und dann wieder an die Eigentümer zurückgeschickt werden müssen? Das geht für mich leider auch aus dem Artikel nicht richtig klar hervor.

Und dann gleich noch eine Frage: Laut dem verlinkten Leitfaden müssen mindestens 20 % eines Werks einsehbar sein. Warum gibt es aber dann so viele Werke, bei denen man lediglich die bibliografischen Angaben und maximal ein oder zwei Snippet-Ansichten erhält?--Curc (Diskussion) 12:35, 23. Jun. 2017 (CEST)

Das Partner-Programm, auf das Du Dich beziehst und bei dem Digitalisate eingereicht werden, unterscheidet sich vom Bibliotheks-Programm, bei dem Bücher gescannt werden. Bei den Büchern aus dem Bibliotheks-Programm bekommst Du nur Snippets, wenn das Buch urheberrechtlich geschützt ist, ansonsten den Gesamtinhalt. Gescannt wird in den Bibliotheken, siehe z. B. hier als Kooperationsprojekt. --Rudolph Buch (Diskussion) 14:29, 23. Jun. 2017 (CEST)

Catch-22 (...)[Quelltext bearbeiten]

Catch-22 (Logik) beschreibt die im Roman konstruierte Situation, die es realiter nie gab. Watzlawick schreibt: "Zugegeben, das Beispiel ist fiktiv, und es gibt den Catch-22 in der amerikanischen Luftwaffe nicht. Es handelt sich um eine Art Karikatur militärischer Logik...".

Im Artikel selber kommt ein Logiker zu Wort: "Aber Catch-22 ist schlimmer - eine Flut von Worten, die nichts bedeuten. Es ist ohne Inhalt, es vermittelt überhaupt keine Information."

Damit erscheint mir der Zusatz "(Logik)" nicht gerechtfertigt. Ich bitte um Analyse und argumentierte Vorschläge. "(Paradoxon)"? "(Literarische Figur)"? "(Mem)"? "(geflügeltes Wort)"? "(Redewendung)"? "(Dilemma)"? Auskunft, übernehmen Sie! GEEZER … nil nisi bene 13:15, 23. Jun. 2017 (CEST)

Ja,der Klammerzusatz Logik ist Unsinn. Im oberen Zitat steht ja schon, es handelt sich um eine Karikatur militärischer Logik. Es ist schon ziemlich lange her, dass ich den Roman zuletzt gelesen habe, kann mich aber noch gut erinnern, dass der Catch-22 teilweise (oder sogar immer) ins absurde geht, bspw. wenn Milo Minderbinder die eigenen Leute bombardieren lässt, und das dann „logisch“ mit dem Catch-22 begründet. M.E. ist Catch-22 mithin eine Metapher für die oft ins Absurde abdriftende Kriegsrealität als solche, von daher wäre Catch-22 (Metapher) eine mögliche Lemmawahl. Was ich mich allerdings viel eingehender frage ist, warum der Begriff nicht im Artikel zum Roman diskutiert wird... --Gretarsson (Diskussion) 14:18, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das wiederum finde ich einigermassen gerechtfertigt: Es hat sich verselbständigt. Andererseits wierderum, umkreist der Artikel doch noch sehr den Roman... GEEZER … nil nisi bene 14:26, 23. Jun. 2017 (CEST)
Lemma ist vom engl. Originalartikel übernommen und ebenfalls konform zu den anderer Sprachen/Wikis. --LezFraniak (Diskussion) 17:49, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das Nicht-Argument schlechthin. Wer garantiert dir denn, dass 1) die Lemmawahl in der en.WP optimal ist und 2) die Lemmata in den anderen Sprachversionen sich nicht auch am (suboptimalen) englischen Lemma orientieren? Andererseits – zugegeben, ich hatte vor meinem obigen, etwas am Thema vorbeigehenden Beitrag weder den fraglichen Artikel noch den englischen Artikel eingehender gelesen und mich auf meine bruchstückhafte Erinnerung an das Buch verlassen – ist Paradoxon, und um ein solches geht es ja bei den aussichtslosen Bemühungen Yossarians aus dem Militärdienst auszuscheiden, natürlich ein Begriff aus der Logik, aber der Catch-22 ist ja eher eine Variante des Paradoxons als ein allgemeiner feststehender Begriff der Logik. Auch Dilemma trifft es gut, denn ein solches beinhaltet immer ein paradoxes Moment, und Yossarians Situation kann man wohl getrost als Dilemma bezeichnen. Catch-22 (Paradoxon) oder Catch-22 (Dilemma) wären daher treffendere Lemmata. --Gretarsson (Diskussion) 19:30, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das läuft parallel zu meiner Argumentation, wenn man sich die Kat. "Logik" und die Kat. "Paradoxon" ansieht.
Es ist ein literarisch konstruiertes Dilemma (für das es im praktischen Leben eine einfache Lösung gabe, wären die Randbedingungen für das Dilemma real (was sie nicht sind/waren). Ich suche mal ob es in der Literatur weitere solche Konstrukte gibt. GEEZER … nil nisi bene 20:41, 23. Jun. 2017 (CEST)

Wie oben geschrieben, ist Catch-22 (...) eigenständig wp-lemmafähig, weil es ein (geflügeltes Wort) geworden ist. Wäre es nur ein (Paradoxon)/(Dilemma) im Roman, müsste es dort eingebaut werden. Der Artikel sollte also neben der logischen Betrachtung auch den Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch darstellen (was er mMn noch nicht tut) und dementsprechend "Catch-22 (geflügeltes Wort)" heißen.--Sk8terlord (Diskussion) 13:33, 24. Jun. 2017 (CEST)

Zustimmung. In der Verselbständigung findet man häufig "klassischer Catch-22" - wobei ich aber nicht sicher bin, dass die Leute wissen, was sie mit "klassischer" meinen (so wie mit "Quantensprung"). GEEZER … nil nisi bene 13:45, 24. Jun. 2017 (CEST)
Abgesehen davon besteht der größte Teil des Artikels aus einer logischen Beschreibung des Problems, einschließlich Formalisierung. Wo ist also das Problem? --Jossi (Diskussion) 17:10, 24. Jun. 2017 (CEST)
Da bin ich seit gestern Abend dran: Hat sich jemand den Formalismus dazu ausgedacht (TF) oder hat das ein Logiker genau so im Zusammenhang mit Catch-22 publiziert..? Ich suche noch. Es ist ein literarisches Konstrukt, um eine "soziale Situation zu karikieren". Es ist kein logistisches Problem aus einem Logiklehrbuch. GEEZER … nil nisi bene 08:42, 25. Jun. 2017 (CEST)

Virenverseuchte Daten[Quelltext bearbeiten]

Folgendes Problem: Kollegen von mir (Ethnologen) waren auf irgendeiner Südseeinsel forschen, haben sich dort einen USB-Stick geben lassen und jetzt sind all ihre Daten (Bilder, Tonaufnahmen, Notizen etc.) virenverseucht. Das Virus hängt offenbar an jeder Datei auf ihrer Festplatte dran. Die Dateien lassen sich wohl teilweise noch öffnen, aber kein gängiges hiesiger Virenprogramm scheint dieses Virus zu kennen oder beheben zu können. Sie waren wohl schon beim IT-Support der LMU, die für sowas einen Spezialisten hat, der meinte aber nur, so etwas habe er noch nie gesehen, und ist unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Gibt es da trotzdem vielleicht eine Möglichkeit, die Daten und die Festplatte zu retten? --2001:4CA0:0:F24F:6567:22D:2A22:D3DB 13:30, 23. Jun. 2017 (CEST)

Üblicherweise bringen die Invasoren die Viren "auf irgendeine Südseeinsel". Auf welcher Südseeinsel waren sie denn? Computerviren sind ein globales, kein lokales Problem. Wie riechen die Dateien? Nach Fisch? ... also fishy ...? GEEZER … nil nisi bene 13:43, 23. Jun. 2017 (CEST)
+1. Im Ernst: deine Kollegen waren bei Fachleuten, die sich das Problem direkt ansehen konnten und die konnten nicht weiterhelfen. Glaubst du ernsthaft, dass dann Leute aus einem x-beliebigen Internet-Forum (dabei gibts doch Viren-Spezial-Foren) dein Problem per Gedankenuebertragung (wir koennen uns das ja nicht mal ansehen) loesen koennen? Das irgendwie noch absurder als das Eingangsproblem...--Nurmalschnell (Diskussion) 14:55, 23. Jun. 2017 (CEST)
-1. Er hat Jehova gesagt! Man darf nie die Fähigkeiten der Auskunft anzweifeln, sonst muss man nämlich nach Gambia.--Bluemel1 (Diskussion) 17:06, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ich kenne den IT-Support der LMU, hatte mehrmals selbst mit ihm zu tun. Das sind durch die Bank normale ITler, nix Spezialisten. Ich würde ein niedergelassenes Ingenieurbüro für Bürokommunikation und Computerberatung engagieren, sich die Sache mal anzusehen. Die Freiberufler haben in diesen Dingen meist am meisten drauf.--91.39.70.183 15:17, 23. Jun. 2017 (CEST)
Warum hat noch keiner eine Antivirenfirma vorgeschlagen? Avira, Norton, Kaspersky und wie sie alle heißen. Wenn sich einer mit Viren auskennt, dann die. --2003:72:6D7B:EF00:4860:FF3F:DD59:A725 08:53, 24. Jun. 2017 (CEST)
Oder Kroll Ontrack. --Rôtkæppchen₆₈ 11:15, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ich hatte auch an Datenrettungsfirmen wie Kroll Ontrack gedacht, aber die würde ich eher bei Hardwaredefekten und nicht bei Virenschäden fragen. Aber wer weiß, ein Anruf sollte das klären können. --2003:72:6D7B:EF00:FC02:E1BB:250A:C424 11:39, 24. Jun. 2017 (CEST)
Es mag ein Problem der immer wieder benutzten Algorithmen sein, dass der Fehler und die Anfälligkeit auf andere Systeme übernommen werden. Sonst ist der Umgang mit solchen Daten klar: Man benutzt ein System, auf denen der Virus bzw. Malware nicht funktioniert. Damit ist das System „immun“ dagegen. Nun benötigt man auf der Plattform des anderen Systems eine Software, die die Malware von den Dateien abstreift. --Hans Haase (有问题吗) 12:36, 24. Jun. 2017 (CEST)
Volle Zustimmung zu Hans Haase. Lass mich raten: Deine Kollegen arbeiten mit Windows? Dann würde ich als erstes versuchen, die Dateien auf einem Mac- oder Linux-System zu öffnen (natürlich einem abgesicherten, vorzugsweise einer virtuellen Maschine). --Jossi (Diskussion) 17:13, 24. Jun. 2017 (CEST)

Lieber Fragesteller: Deine Frage steckt voll Unklarheiten. Spezielle Fragen kann ich mir aber sparen, da du ja Dritte gefragt hast. Was haben die denn gefragt und was hast Du darauf geantwortet beim Versuch hier unterschiedliche Datentypen, die sich unterschiedlich händeln lassen, beantwortet. Und wo sind die Daten? Auf einem Stck oder auf einer Festplatte. Hollido :-) --79.241.102.235 20:44, 24. Jun. 2017 (CEST)

Astronomische Forschung im arabischen Raum und Afrika?[Quelltext bearbeiten]

Gibt es Observatorien oder überhaupt astronomische Forschung, Lehre in diesem Raum? Südafrika ausgenommen. --83.68.131.176 14:04, 23. Jun. 2017 (CEST)

Hier nach Land. GEEZER … nil nisi bene 14:20, 23. Jun. 2017 (CEST)
Warum haben bekannte Sterne arabische Namen? Beteigeuze, Deneb, Rigel... Da glaubte man im Abendland noch, dass die Erde eine Scheibe sei. --Michi Baer (Diskussion) 14:36, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ja schon klar, siehe auch en:Astronomy in the medieval Islamic world aber gibt es moderne Forschung, Teleskope o.ä.? Laut dem Link von Geezer gibts da kaum was.... --83.68.131.176 15:40, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das ist auch plausibel, denn solche Forschungseinrichtungen und erst recht Observatorien kosten sehr viel Geld. Daran mangelt es in vielen Staaten dort. Insgesamt ist wissenschaftliche Forschung aus Afrika und Arabien dünn gesäht. Rainer Z ... 15:52, 23. Jun. 2017 (CEST)
So teuer sind die Dinger gar nicht, wenn man nicht gerade in die ELT-Klasse geht. Wissenschaft kann man aber auch mit kleineren Teleskopen machen. Dennoch gibt es im arabischen Raum derzeit wohl nur ein optisches Teleskop mit einer Öffnung von mehr als einem Meter, wie dieser Artikel zeigt. Im Iran (nicht arabisch, ich weiss) gibt es das en:Iranian National Observatory, das wohl noch ausgebaut werden soll. Die NYU Abu Dhabi hat immerhin ein Center for Space Science. Afrika ist generell kaum präsent, bis auf eben Südafrika und Namibia, das zu den besten Standorten der Welt gehört. @Michi Baer:: Bitte Flache Erde lesen. --Wrongfilter ... 17:04, 23. Jun. 2017 (CEST)
Man muss es dann ja auch noch wollen. Und da fallen leider viele afrikanische und arabische Regierungen auch aus. Rainer Z ... 20:36, 23. Jun. 2017 (CEST)
Naja, gerade in Arabien ist an vielen Plätzen Geld schon überreichlich da. Daran kann es dort nicht scheitern. --82.212.58.111 13:11, 24. Jun. 2017 (CEST)
Diese Staaten sind allerdings nicht sehr forschungsfreundlich, weil einer reaktionären Islamrichtung anhängend. Nur in technischen Dingen sind sie aufgeschlossen.Rainer Z ... 15:34, 24. Jun. 2017 (CEST)
Natürlich sind die nicht forschungsunfreundlich. Falls allerdings die Astronomin auf die Idee kommen sollte, selber mit dem Auto zum Institut zu fahren, dann ist je nach Land halt die Rübe ab. Aber zu forschen ist kein Problem. --Michi Baer (Diskussion) 15:40, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ein Sohn des jetzigen Königs von Saudi-Arabien ist sogar ehemaliger Astronaut. --slg (Diskussion) 01:32, 25. Jun. 2017 (CEST)
Vor rund 2000 Jahren war da mal was... "Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen." Beobachtende Astronomie, ganz klar. --Michi Baer (Diskussion) 00:01, 24. Jun. 2017 (CEST)
National Research Institute of Astronomy and Geophysics. --Niki.L (Diskussion) 07:43, 24. Jun. 2017 (CEST)

Brandursachen ergründen[Quelltext bearbeiten]

Der Brand im Grenfell Tower soll wohl auf einen defekten Kühlschrank zurückgehen. Wenn so Großbrände analysiert werden, wie findet man nach einem zum Teil über Stunden wütenden Feuer (dass ja auch bei weniger gut brennbaren Stoffen große strukturelle Schäden verursacht) eigentlich noch die Brandursache heraus? Holstenbär (Diskussion) 14:33, 23. Jun. 2017 (CEST)

Der Artikel Brandursachenermittlung hilft vielleicht weiter? Falls nicht der Artikel selbst, so zumindest wohl die angegebene Literatur... --Blutgretchen (Diskussion) 14:39, 23. Jun. 2017 (CEST)
Das Feuer wütete in dem bewussten Fall ja nicht für Stunden am Entstehungsort, sondern fraß sich dann weiter. Diese Orte können allein schon durch die Beobachtungen der Feuerwehr, die ja bereits 6 Minuten nach Brandmeldung vor Ort gewesen sein soll, sicher ausgeschlossen werden. Dann kann man noch Zeugen befragen. Prinzipiell unsicher, wenn aber mehrere Zeugen dasselbe berichten oder einer ankommt und sagt: Ja, mein Kühlschrank stand auf einmal in Flammen, als ich das gemerkt habe bin ich nur raus und habe die Feuerwehr gerufen. dann kann man dem ziemlich sicher glauben.
Kurz gesagt: Lies den Bericht der Ermittler, da steht es drin. -- Janka (Diskussion) 15:35, 23. Jun. 2017 (CEST)
Man sieht es einem Gerät/Gegenstand schon an, ob es/er von außen mit Feuer beaufschlagt wurde oder ob es/er selbst gebrannt hat. Die Ermittler/Sachverständigen haben einen Blick dafür und sind darin auch geschult.--2003:75:AF1B:EB00:C442:A8B1:92FE:7743 17:49, 23. Jun. die 2017 (CEST)
Bei einem Kurzschluss (und dass ist in der Regel die Ursache bei einem Kühlschrank), entstehen lokal viel höhere Temperaturen, als bei einem Wohnungsbrand erreicht werden. Bei einem Wohnungsbrand sind die einzelnen Kupferdräthe der Kabel nicht geschmolzen, bei einem Kurzschluss schon. Dazu komm noch andere Spuren wie Russablagerunen usw. , woran man erkennt wo es zuerst gebrannt hat und wo mit welcher Temperatur. Man erkennt also ob ein Kühlschrank von aussen oder von innen erwährmt wurde, auch wenn das Teil für den Laien nur noch nach einem verkohlten Kühlschrank aussieht.--Bobo11 (Diskussion) 08:39, 24. Jun. 2017 (CEST)
Kühlschränke überhitzen in den überwiegenden Fällen am Aggregat, weil das Kühlmittel sich verflüchtigt hat und ein Dauerlauf eintritt, das den Motor und/oder Kompressor überhitzen lässt. Das ist auch für den Laien sehr gut erkennbar, wenn er den Blick dazu hat.--2003:75:AF27:5800:A05A:3607:27E3:7837 11:47, 24. Jun. 2017 (CEST)
Es ist schon so. Das Bobo schreibt viel Gutes und viel Neues. Doch was gut ist ist nicht neu, und was neu ist ist nicht gut. --185.159.156.4 12:24, 24. Jun. 2017 (CEST)
Kühlschränke haben kein Kühlmittel, sondern nur Kältemittel. Das ist kann aber bei neueren Kühlschränken brennbar sein. Zudem steckt im Isolierschaum von Kühlschränken gut brennbares Material. Die früher als Treibmittel für den Isolierschaum und Kältemittel verwendeten Fluorchlorkohlenwasserstoffe sind mittlerweile wegen ihrer nachhaltigen Umweltschädlichkeit verboten. --Rôtkæppchen₆₈ 16:24, 24. Jun. 2017 (CEST)
Och Rotkäppchen, sei mal nicht päpstlicher als die Großmutter, aber wo du recht hast, hast du recht. Natürlich heißt das offiziell Kältemittel.--2003:75:AF27:5800:A05A:3607:27E3:7837 17:09, 24. Jun. 2017 (CEST)
Es gibt durchaus Kälteanlagen, die mit R-134a als Kälte- und R-718 als Kühlmittel funktionieren. Wenn man da die beiden Mittel vertauscht, funktioniert es nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 17:25, 24. Jun. 2017 (CEST)
@IP Auch bei einem überhitzten Motor gibt es in der Regel ein Kurzschluss, und sei es jetzt in Form eines Windunsschlusses (Oder warum sonst spricht die Sicherung an?). Und eben wenn du feststellen kannst, dass der Kühlschrank vor seiner Umgebung in Brand geraten ist (und das ist auch noch bei sehr starken Brandschäden möglich), dann hast du den Punkt wo du das "Warum" suchen kannst. Problematisch für den Brandermittler wird es meisten erst dann, wenn ein Gebäude einstürtzt, oder die Inneneinrichtung sonst wie durcheinander gebracht wird. Aber nicht wenn die Küche nur ausgebrannt aber nicht zerstört ist. Denn wenn herausgefunden werden kannst; es brannte zu erst im Stock X, da in Wohnung Y, da in Küche (Und das ist möglich). Dann findet man auch den Übeltätter sprich Brandursache in der Küche. Gerade wenn es ein Gerätes Ereigonis war, der zum Brand führte.--Bobo11 (Diskussion) 08:26, 25. Jun. 2017 (CEST)
Wie schrieb denn die obige IP 185.159.156.4 aus Bern so richtig! Wenn es einen Brand gibt, bleibt die Ursache die Überhitzung des Aggregates, der Kurzschluss ist auch nur eine Folge davon.--2003:75:AF2A:3300:483C:703E:5151:F490 08:38, 25. Jun. 2017 (CEST)
Der Brand, kann durchaus erst wegen Kurzschluss entstehen. Der Punkt ist hier mehr odrr weniger, dass es eben relativ gut herausgefunden werden kann, ob der Kühlschrank brannte weil er von aussen erhitzt wurde, oder ob er die Brandstelle war. Das genau warum ist auch in London noch nicht draussen. Und eben durch das auffinden von Spuren eines Kurzschluss an der richtigen Stelle, hat man die Brandursache schon stark eingegrentzt. Die Eingangsfrage kann mit Ja beantwortet werden--Bobo11 (Diskussion) 09:33, 25. Jun. 2017 (CEST)

Einstellung für "portable document format" im Firefox ändert sich ständig[Quelltext bearbeiten]

Servus. Wenn ich im Firefox die Einstellung für das Dateiformat "PDF" von Datei speichern auf Mit Foxit Reader öffnen ändere, ist es gewöhnlich nach zwei bis drei Tagen wieder geändert und dann speichert er PDF-Dateien wieder auf dem Rechner, statt es mit dem Programm zu öffnen. Weiß jemand, woran es liegt, dass sich das ständig automatisch ändert? --92.78.138.217 19:38, 23. Jun. 2017 (CEST)

Verrat uns mal, welches Betriebssystem Du nutzt. Wenn Du Windows 10 nutzt, solltest Du mal in den Einstellungen unter „Apps & Features“ / „Default apps“ nachschauen, dort dann unter „Set defaults by app“ oder „Choose default apps by file type“. --Rôtkæppchen₆₈ 19:56, 23. Jun. 2017 (CEST)

Brettspiel produzieren lassen[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich hab ein Brettspiel als print and play Version gekauft. Der Autor bietet das auf seiner Homepage an und nimmt für den Versand der pdf-Dateien ein paar Taler. Er selbst hat kein Interesse daran, das Material aufwendig produzieren zu lassen und professionell zu verkaufen. Ich habe allerdings keine Lust das Material billig auf meinem Computer ausdrucken zu lassen und würde die lieber tatsächlich in Brettspiel-Qualität fertigen lassen. Ich finde online allerdings keine Möglichkeit und der Copyshop in der Nähe kann sowas auch nicht anbieten. Weiß jemand eine Lösung, wo man sowas nachfragen könnte? Preis ist vorerst mal zweitrangig. Grüße--2001:16B8:269:F600:1930:7698:BAC:2C15 23:58, 23. Jun. 2017 (CEST)

Der örtliche Schauwerbegestalter kann da sicher was machen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:06, 24. Jun. 2017 (CEST)
Hast Du schonmal bei [8] geschaut?Oliver S.Y. (Diskussion) 00:14, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ich würde einen Tischler darauf ansprechen, je nach Aufwand und Komplexität des Spielplanes und eventueller Figuren könnte im unteren dreistelligen Bereich etwas machbar sein. --87.147.187.20 03:39, 24. Jun. 2017 (CEST)
Wenn es in Serie gehen soll, würde ich mich an einer Druckerei, die Kartons bedruckt und laminiert wenden. Die Steine müssen wohl wo anders herkommen. Im einfachsten Fall, der mit bekannt ist, wurden Kartonfiguren auf Plastikaufstellfüßen (╨) mitgeliefert. Die wurden dann beim Spielaufbau auf die Figuren gesteckt. Wenn das nicht reicht, denke an den Zukauf vorhandener, die für das Spiel verwendbar wären. Für einen Prototyp denke mal ein 3D-Druck. Die heute in offenen Werkstätten o.ä. Einrichtungen benutzen Kunststoffe von 3D-Druckern reichen für diese Anwendung völlig aus. Nur die Farbvielfalt kann ggf. höheren Aufwand machen, da das Filament (=der Kunststoff-Rohdraht, der von 3D-Druckern ähnlich Heißkleber verschmolzen wird) gewechselt werden muss. Einen Farbdruck auf Karton aufzukleben und zu laminieren sollte nur von der benötigten Größe ein Problem sein. (Ich denke da an etwas wie Sagaland). Sonst würde es wohl 2-Komponenten-Gießharz werden. Silikonformen mit Trennmittel und Gießharz gibt es im Set. Dank gewisser Global-Player ist das auch aus einfach zu Importieren und übers Internet klickbar. --Hans Haase (有问题吗) 09:19, 24. Jun. 2017 (CEST)
Buchbinder sind da recht universell in Werkstattausrüstung und Material. Sicher geht auch fester Karton mit Folienüberzug oder Leinen. Ebenso bei den Spielfiguren.--2003:75:AF27:5800:A05A:3607:27E3:7837 12:15, 24. Jun. 2017 (CEST)
Für diese Auflage kommt wohl ein Spieleverlag nicht in Frage? --Hans Haase (有问题吗) 12:30, 24. Jun. 2017 (CEST)
Nein, ich will ein einzelnes Exemplar eines print'n play Titels basteln lassen, aber so, dass es möglichst gut aussieht.--2001:16B8:2A5:7300:F9ED:823F:9F97:408F 12:55, 24. Jun. 2017 (CEST)
3D-Drucker? 58.9.70.210 13:34, 24. Jun. 2017 (CEST)
Kannsr du verraten, um welches Spiel es geht? Das würde die Sache erleichtern. Rainer Z ... 15:29, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ein gutes Geschäft für Bilderrahmen (leichter zu finden als Buchbinder ?) hat meist eine größere Presse um Kunstdrucke auf ein geeignetes Substrat zu applizieren. Wie schon oben erwähnt, wird das - je nach Größe des Brettspiels, das ja nur von deinem Auftrag im Copy-Shop abhängt - ein paar Hundert Euro kosten. Welche Art von Figuren / Steinen hier zugekauft werden müssen, lässt sich mangels Spezifikationen nicht beurteilen. Hier kann ein 3D Drucker nützlich sein, vorausgesetzt du kannst 3D Modelle der Figuren erstellen (lassen).

Ein guter Druckshop (nicht ein billiger Copy Shop) kann das aber alles auch, gelegentlich inklusive 3D Drucker. Mit entsprechenderm KnowHow und etwas Werkzeug (Schraubzwingen, IKEA Überbleibsel,Dremel, etc) ist manches davon natürlich auch eine DIY Option. --Cookatoo.ergo.ZooM (Diskussion) 18:21, 24. Jun. 2017 (CEST)

Für das findest Du auch Lieferanten in der Nähe, Suchwort Formenbau. --Hans Haase (有问题吗) 09:10, 25. Jun. 2017 (CEST)
Also nochmal zusammengefasst: Eine komplexer Figur machst Du auf dem 3D-Drucker, wenn sie nicht von Hand modelliert werden kann. Danach replizierst Du sie in der davon von Dir angefertigten Silikonform und den Farben und Mengen, in denen Du sie brauchst. Das Brett und den Karton druckst Du auf dem Farblaserdrucker, klebst mit einem geeigneten Leim, der das Papier nicht quellen lässt auf Karton. Da das eingeleimte Papier prinzipiell quillt, lasse es quellen, bevor Du es auf den Karton mit dem Rakel aufbringst. Danach rate ich Dir zu einer dünnen, matten Laminierfolie. Um die Ränder zu verstecken, kann das Papier umgefaltet werden, ein Randstreifen aufgeleimt werden oder die Schnittkante des Kartons zusammen mit dem Papier auf der Schneidemaschine ausgerichtet geschnitten werden und die Schnittkante passend eingefärbt werden, bevor laminiert wird. Beim Karton kann nur umgefaltet werden. Sollte das Laminieren scheitern, benutze einen matten Klarlackspray, der aber mit dem Laserdruck oder Farbkopierer ein Problem haben wird. Denn dabei wird mit Silikonöl als Trennmittel beim fixieren (dem Aufbügeln des Toners auf dem Papier) benutzt wird. Tinte kann hingegen vom Kleber und Klarlack gelöst und verwischt werden. Zudem ist muss man dabei auf UV-Festigkeit achten. Es gibt aber weitere Druckverfahren. Hier hilft Dir eine Druckerei oder ein größerer und umfangreicher ausgestatteter Copyshop. Die Maschine in der Druckerei kann attraktiv werden, wenn sie nicht schneiden muss und dadurch an den Einrichtungskosten gespart wird. --Hans Haase (有问题吗) 09:43, 25. Jun. 2017 (CEST)

24. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Ich bin Nürnberger Künstler und möchte meinen Namen "Herbert Turetschek" in die Liste der Nürnberger Künstler eintragen lassen unter Nürnberger Künstler/Darstellende Kunst/Maler[Quelltext bearbeiten]

Ich bin Nürnberger Künstler und möchte meinen Namen "Herbert Turetschek" in die Liste der Nürnberger Künstler eintragen lassen unter Nürnberger Künstler/Darstellende Kunst/Maler

Aber du hast doch schon eine Facebook-Seite das genügt doch. --62.202.181.146 12:41, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ohne einen Wikipedia-Artikel Herbert Turetschek wird das garantiert nichts. Und ob du die WP:Relevanzkriterien für einen Lexikonartikel erfüllst (wahrscheinlich eher nicht), kannst du beim WP:Relevanzcheck in Erfahrung bringen. --82.212.58.111 13:01, 24. Jun. 2017 (CEST)

Voraussetzung für den Eintrag in solche Listen ist entweder ein Artikel, der den Relevanzkriterien genügt (sonst würde er wieder gelöscht), oder aber die beim Eintrag nachgewiesene klare Erfüllung eines "harten" Kriteriums (auch dann sollte eher ein Artikel erstellt werden). Auf Vollständigkeit sind solche Listen ausdrücklich nicht ausgelegt, sondern sie bieten eine Auswahl der < 1% der Personen, die unsere Kriterien erfülle. Bitte lies auch WP:Interessenkonflikt. andy_king50 (Diskussion) 13:03, 24. Jun. 2017 (CEST)

Wappen gesucht[Quelltext bearbeiten]

Kann jemand etwas zu den abgebildeten Wappen sagen? Welche Informationen werden noch benötigt? Noch sind wir im Museum. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 14:00, 24. Jun. 2017 (CEST)

Das 2. könnte das Wappen der Grafen, Freiherrn oder Herrn von "Gabriano" sein (s. hier, Tafel 24). Allerdings finde ich zu "Gabriano" nichts.
Zum 1.: Heute haben Bischofswappen 6 Quasten. 91.54.39.197 15:10, 24. Jun. 2017 (CEST)
Zum 1.: Vermutlich ein Graf/Marquese (Alte Grafenkrone) mit kirchlichem Titel (Domherr, Dekan, Monsignore); kein Bischof oder Abt, weil Bischofs- bzw. Abtsstab fehlt. Eine kursorische Duchsicht auf Commons von Wappen aus Florenz war nicht erfolgreich.
Beim 2. tippe ich auf en:House of Sacchetti. --Concord (Diskussion) 22:09, 24. Jun. 2017 (CEST) @Dorado, LeoDavid: Vielleicht wisst ihr ja noch weiter. --Concord (Diskussion) 22:17, 24. Jun. 2017 (CEST)

admin kontakt[Quelltext bearbeiten]

Hallo, können Sie mir eine Zugangsadresse zu Wikipedia-admins nennen, da ich meinen anonymen admin leider nicht kontaktieren kann. Danke + mit freundlichen Grüßen Dirk Bentlin --Bentlin-Dirk (Diskussion) 17:50, 24. Jun. 2017 (CEST)

Wikipedia:E-Mail-Kontakt --DWI (Diskussion) 17:55, 24. Jun. 2017 (CEST)
@Bentlin-Dirk: Autsch, das ist garnicht so einfach. Ich glaube, du suchst WP:OS/K, die kennen sich aus. -- Iwesb (Diskussion) 18:55, 24. Jun. 2017 (CEST)
So kann man auch versuchen negative NAchrichten über einen zu Zensieren :D -- Conan (Eine private Nachricht an mich? Bitte hier lang.) 19:04, 24. Jun. 2017 (CEST)
@Iwesb, Bentlin-Dirk: Benutzer:Bentlin-Dirk sucht Diskussion:Dirk Bentlin. Dort kann er die von ihm gewünschte Änderung diskutieren, ohne Vandalismus oder Editwar zu begehen. Dort kann ihm auch die Aussichtslosigkeit seines Vorhabens erläutert werden. --Rôtkæppchen₆₈ 20:30, 24. Jun. 2017 (CEST)

Einbruch einer Zwischendecke[Quelltext bearbeiten]

Was würde einem passieren, wenn man sich im ersten Stock aufhält und zusammen mit der Zwischendecke ins Erdgeschoß einbricht? Welche Verletzungen wären zu erwarten und wie wahrscheinlich ist es, dass man dabei stirbt? --85.127.192.58 19:24, 24. Jun. 2017 (CEST)

OR: Aua! Schrammen an Beinen, Rücken und Armen, verstauchtes Fussgelenk, jede Menge Hämatome. Kein Arzt, keine Folgen. 2,60 m hoch, in der Mitte von ca. 3,5 * 3 m. Ziemlich abrupt.
Es sind schon Menschen von der Teppichkante gestürzt und gestorben. 91.41.173.113 19:48, 24. Jun. 2017 (CEST)
So wie die Frage gestellt ist, ist sie nicht beantwortbar. Gruß vom Bauing. --M@rcela Miniauge2.gif 20:23, 24. Jun. 2017 (CEST)--
+1. Zu erwarten ist das Schlimmste, Versehrtheit und Tod. Für eine Antwort sind aber zu viele unbekannte Faktoren da.--Bluemel1 (Diskussion) 20:37, 24. Jun. 2017 (CEST)
Die Spanne ist weit. Bestenfalls bekommt man nur ein paar Kratzer und blaue Flecken, schlimmstenfals ist man tot. Wenn man vorher gesund war und sonst alles normal ist, dann wäre das Risiko zu sterben allerdings eher gering. Am wahrscheinlichsten reicht es für eine Einlieferung in die Chirurgie nebst einiger Zeit auf Station dort. --188.107.142.7 22:33, 24. Jun. 2017 (CEST)
Je nach Aufbau der Decke kann man schon tot ein, bevor man überhaupt unten ankommt oder auch völlig weich und unversehrt fallen. Das kann auch beides bei der gleichen Decke eintreten. Und im schlimmsten Fall explodiert irgendwas und vom Haus bleibt nix übrig. --M@rcela Miniauge2.gif 22:39, 24. Jun. 2017 (CEST)

Blutsverwandtschaft[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Kann mir jemand erklären, warum der Vater einer Frau und dessen Bruder als Blutsverwandte der Frau gelten? Geht dabei um die Ehefähigkeit. Beim Bruder der Mutter wäre es ja einleuchtend, da die Blutsverwandtschaft durch die Großmutter besteht. Wird das wirklich in allen Kulturen so gesehen? Der Artikel geht da m.E. zu wenig auf "Blut" ein, sondern mehr auf Verwandtschaft durch Ehen Dritter. Oliver S.Y. (Diskussion) 19:44, 24. Jun. 2017 (CEST)

Könntest du mir erklären, warum der Bruder meines Vaters genetisch weiter entfernt von mir sein sollte als der Bruder meiner Mutter? Alauda (Diskussion) 20:21, 24. Jun. 2017 (CEST)
Weil sowohl Deine Mutter als auch Ihr Bruder per Nabelschnur mit dem Blut Deiner Großmutter verbunden waren. Wenn ich es richtig verstehe, wird die "Blut"sverwandtschaft ja auch Kulturen zugerechnet, welche weder die Kenntnisse der Genetik haben, noch ist der Austausch von Samen bei der Zeugung mit Blut verbunden, was eine Zuschreibung erklären würde.Oliver S.Y. (Diskussion) 20:47, 24. Jun. 2017 (CEST)
In dem Samen bzw. im unbefruchteten Ei sind aber auch zweimal die Beschaffenheit des Bluts kodiert. Von daher muss man sich mit Genetik nicht auskennen. Der Begriff Blutsverwandtschaft ist archaisch, steht aber synonym für den Grad der genetischen Verwandtschaft. Abgesehen davon sind alle Kinder etwa zu 50 % mit ihrer Mutter genetisch identisch, logisch, ungefähr 50 % mit dem Vater und dann kommen noch Mutationen ins Spiel. Jetzt zur Frage, ob der genetische Bruder des Vaters weiter vom Sohn entfernt ist als der genetische Bruder der Mutter: Dies kann ohne Gentest nicht bestimmt werden. Es ist also müßig, darüber zu debattieren. Fest steht, dass laut Vererbungsregel, nämlich Zusammenführen der mütterlichen und väterlichen Geschlechtszellen, nicht beide gleich stark mit dir verwandt sein können. Einer ist es mehr und der andere weniger. Ohne Gentest: keine Chance auf eine Antwort.--Bluemel1 (Diskussion) 20:57, 24. Jun. 2017 (CEST)
Siehe Oheim und Muhme, so einfach ist die Sache nicht mit dem Synonym, da wurden die Verwandten schon sehr genau danach unterschieden, welche Frau sie geboren hat, nicht welcher Mann vermeintlich beteiligt war.Oliver S.Y. (Diskussion) 21:02, 24. Jun. 2017 (CEST)
Also, die Ausgangsfrage war, warum Vater und Bruder einer Frau als deren Blutsverwandte gelten. Ich denke, das versteht sich von selbst. Man nannte die genetische Verwandtschaft, weil man von Genen nichts wusste, „Blutsverwandte“. Ihr Vater ist zu etwa 50 % identisch mit ihr und ihr Bruder mindestens zu 25 %. Die hatten also den richtigen Riecher. (Im Artikel Blutsverwandtschaft steht: Blutsverwandtschaft bezeichnet die biologische oder genetische Verwandtschaft von Personen. Ich interpretiere das als synonym.) --Bluemel1 (Diskussion) 21:04, 24. Jun. 2017 (CEST)
Genauso isses. Gerade bei der Ehefähigkeit spielt doch der genetische Verwandtschaftsgrad eine wichtige Rolle zur Vermeidung von Inzuchtdefekten beim Nachwuchs. --Gretarsson (Diskussion) 22:07, 24. Jun. 2017 (CEST)
Nochmal, das hat nichts mit Dünnhäutigkeit zu tun Grettarson. Keine Ahnung wie oft das nun schon passiert ist, ich stelle eine Frage, und irgendjemand, wie hier Bluemel ohne erkennbare Ahnung meint, hier seine Meinung ablassen zu müssen. Und auch Dein Beitrag hat überhaupt nichts mit der Frage zu tun, wieso bei der Blutsverwandtschaft auf das Blut wert gelegt wird. Ansonsten wird die Ehefähigkeit in verschiedenen Kulturen stark abweichend behandelt, auch in Deutschland ist die Heirat zwischen Enkeln der selben Großmutter mütterlicherseits ja erlaubt. Also labert ruhig weiter, viel Spaß, ich habe den genausowenig wie eine Antwort. Was ist der Unterschied zwischen Hans und Bluemel, Hans nervt offenbar mehr Leute, aber am Thema vorbei antworten Beide.Oliver S.Y. (Diskussion) 22:14, 24. Jun. 2017 (CEST)
OK, du willst also wissen, warum, obwohl der Vater offensichtlich kein Blut, sondern nur seinen Samen zum Nachwuchs beisteuert, er trotzdem seit Alters her als Blutsverwandter gilt bzw. sein Nachwuchs trotzdem auch sein Fleisch und Blut ist und nicht nur das der Mutter. Nun, auch wenn die Vererbungsregeln und die DNA noch nicht bekannt waren, war doch klar, dass Vater und Mutter Eigenschaften an ihre Kinder weitergeben (Haar, und Augenfarbe, Gesichtszüge). Manchmal kam ein Kind eher nach dem Vater, manchmal mehr nach der Mutter (und manchmal mehr nach dem Nachbarn, und dann gab’s Stunk). Es war also klar, dass die Kinder ungefähr gleichermaßen auf ihre beiden Elternteile zurückgehen. Außerdem wäre es in den patriarchalischen Gesellschaften Europas ohnehin undenkbar gewesen, dass ein Kind mehr vom Blute seiner Mutter sein könnte als von dem seines Vaters, Nabelschnur hin oder her. --Gretarsson (Diskussion) 22:51, 24. Jun. 2017 (CEST); nachträgl. geänd./korr. --Gretarsson (Diskussion) 22:54, 24. Jun. 2017 (CEST)
Tschuldigung, Herr Oliver. Ich wusste ja nicht, dass es dir nur darum geht, was aus dem männlichen Geschlechtsteil vorne rauskommt. Wenn es um die Frage Samen/Blut geht, dann hab ich keine Ahnung, warum der Vater kein Samenverwandter ist.--Bluemel1 (Diskussion) 23:00, 24. Jun. 2017 (CEST)
Friedrich Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 23. Auflage, Berlin 1999, S. 121 s. v. Blut: Blut steht sinnbildlich für enge Verwandtschaft. J. Chr. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart, 2. Auflage, Bd. 1, Leipzig 1793, Sp. 1091 s. v. Blut: 3) Der zur Fortpflanzung seines Geschlechtes nötige flüssige Körper, weil man ehedem glaubte, dass er aus dem Blute abgeschieden werde. [...] Noch mehr aber nach einer noch weitern Figur 4) nahe Verwandtschaft, und die aus derselben entspringende natürliche Verbindlichkeit. (Vgl. auch lat. sanguis = Blut, consanguineus = blutsverwandt; altgriechisch τό αἶμα=das Blut, οἱ πρὸς αἵματος (wörtlich „die vom Blute“, „die nach dem Blute“) = die Blutsverwandten.) --Jossi (Diskussion) 00:07, 25. Jun. 2017 (CEST)
eine mutter ist genetisch immer näher an den kindern als der vater. denn sie ist mit p=1 die Mutter. ausserdem kann die mutter den kindern eher organe oder blut spenden als der vater. 2.246.119.215 01:26, 25. Jun. 2017 (CEST)

Gefährliche Situation im Straßenverkehr: Hupen?[Quelltext bearbeiten]

Ich wäre heute Nachmittag um ein Haar Zeuge eines Unfalls geworden. Ein Schweizer wechselte (sehr langsam) von der dritten auf die zweite Spur, um mir Platz zu machen. Gleichzeitig wechselte ein Fahrzeug (ebenfalls sehr langsam) von der ersten auf die zweite Spur, um ein weiter vorne fahrendes Fahrzeug zu überholen. Ich sah also etwa 3 Sekunden lang wie sich beide Autos einander annäherten. Ich habe vor allem deshalb nicht gehupt, weil ich eine Sekunde überlegen musste, wo genau meine Hupe eigentlich ist. Ich frage mich jetzt, ob das nicht vielleicht ganz gut so war. Die beiden haben die Situation in letzter Sekunde noch erkannt. Denkt ihr Hupen hätte geholfen die Aufmerksamkeit zu erhöhen oder hätte ich damit vielleicht gerade einen Unfall verursacht, wenn einer vor Schreck das Lenkrad verreist? --2003:C7:E3E2:7A01:206E:97C3:C548:8451 19:46, 24. Jun. 2017 (CEST)

Das Hupen dient ausschließlich dem Zweck, andere auf eine Gefahr aufmerksam zu machen. Wenn das Deiner Meinung nach eine Gefahr war, dann wäre Hupen angebracht gewesen. --Heletz (Diskussion) 19:48, 24. Jun. 2017 (CEST)
Interessante Frage. Ich hätte nicht gehupt, solange ich nicht aus geringer Entfernung hätte abschätzen können, ob beiden Beteiligten mehr als, sagen wir, eine halbe Sekunde Zeit und drei, vier Meter Platz zum Ausweichen bliebe. Es wäre dann für beide Beteiligten auch nicht zu identifizieren gewesen, wer nun eigentlich gehupt hätte; das hätte sozusagen deren eigene Signale sein können. 91.41.173.113 19:53, 24. Jun. 2017 (CEST)
Hupen ist nur erlaubt, wenn die unmittelbare Gefahr vom eigenen Fahrzeug ausgeht. Im obigen Fall hätte es sogar die beiden Verkehrsteilnehmer ablenken können. Falsches Hupen kostet aber nur 10 Euro ohne Punkte, außer ein Radfahrer erschrickt und stürzt, der Huper zahlte 200,-- Euro.--2003:75:AF27:5800:A05A:3607:27E3:7837 20:25, 24. Jun. 2017 (CEST)
Die Frage "Denkt Ihr ..." ist ziemlich weit weg von einer Wissensfrage, aber wenn wir schon mal dabei sind: ;-) Im Prinzip wie 2003:75.. hiervor. Nein, ich hätte nicht gehupt und ich halte nichts vom Hupen eines unbeteiligten Dritten. Man stelle sich vor, alle anderen Verkehrsteilnehmer, die so etwas sehen, würden immer gleich hupen. Die Chance wäre dann sehr hoch, dass die beiden spurwechselnden Fahrer derart überrascht und/oder abgelenkt gewesen wären, dass sie dann vielleich den Unfall tatsächlich gebaut hätten. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 20:38, 24. Jun. 2017 (CEST)

Wozu hat ein KFZ den eine Hupe? Um Freunde zu grüßen? :-) wer sich oder Andere gefährdet sieht - oder außerorts die eigene Überholabsicht anzukündigen. Diese sind laut § 16 der StVO (Link im genannten Artikel Hupe) zulässige Möglichkeit. Die beim Überholen wird seit Jahrzehnten nicht im eigentlichen Sinn - sonder als Provokation verstanden. Zu unrecht übrigens. --79.241.102.235 20:29, 24. Jun. 2017 (CEST)

Wer einen Unfall mitverursacht, hat auch einen Teil des Schadens mitzutragen. Ob er die Unfallgegner nun durch Winken oder durch Hupen abgelenkt hat, ist dabei irrelevant. --2003:72:6D7B:EF00:FC02:E1BB:250A:C424 21:06, 24. Jun. 2017 (CEST)

Die Rechtslage wäre mir erst mal reichlich egal, wenn ich mir sicher wäre einen Unfall zu verhindern. Ich kann mir auch Situationen vorstellen, wo ich auf jeden Fall hupen würde, z.B. wenn ein LKW rückwärts ausparkt und auf ein Hindernis zusteuert, dass der Fahrer nicht sehen kann. Die Hürde für eine Mitschuld durch Hupen stelle ich mir eher hoch vor, ohne es natürlich zu wissen. Insgesamt höre ich aber heraus, dass man nicht hupen sollte, wenn es falsch verstanden werden könnte. --2003:C7:E3E2:7A01:206E:97C3:C548:8451 21:19, 24. Jun. 2017 (CEST)

„Hupen ist nur erlaubt, wenn die unmittelbare Gefahr vom eigenen Fahrzeug ausgeht.“ Das ist für Deutschland falsch. Der Sinn des Hupens ist im Übrigen nicht, andere auf eine bestimmte Gefahr hinzuweisen (auf welche denn?), sondern die allgemeine Aufmerksamkeit zu erhöhen. Insofern kann es nicht missverstanden werden, weil es überhaupt nicht verstanden werden muss. Hupen als Anzeigen eines Überholwunsches ist im Übrigen in Deutschland unzulässig: Hupen darf, wer überholt (§ 16 (1) StVO); wer überholen will, es aber nicht kann, darf nicht hupen. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:32, 24. Jun. 2017 (CEST)
geil, man kann also lt. StVO mit Dauerhupe und Lichthupe an einem Langsamfahrer außerorts vorbeiziehen, und alles ist völlig legal, solange man erst nach dem Ansetzen zum Überholen zu hupen anfängt. Interessant. - andy_king50 (Diskussion) 23:36, 24. Jun. 2017 (CEST)
Nein, § 5 (5) StVO. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:44, 24. Jun. 2017 (CEST)
nö, ich will ja den Langsamfahrer auf die Gefahr, die er durch sein Langsamfahren verursacht, aufmerksam machen. andy_king50 (Diskussion) 23:57, 24. Jun. 2017 (CEST)
Das geht nur bei akuter Gefahr, sonst erfüllt es u. U. den Tatbestand der Nötigung.--Bluemel1 (Diskussion) 09:37, 25. Jun. 2017 (CEST)
Nachdem von langsam Fahrenden, auch wenn sie links fahren, nach objektiver Bewertung im Allgemeinen keine Gefahr ausgeht, ist das Hupen aus diesem Grund im Allgemeinen auch nicht zulässig. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:00, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaube eher du bist Zeuge eines Beinaheunfalls geworden. 58.9.70.210 02:59, 25. Jun. 2017 (CEST)

Ich habe einen Golf Sportvan vom 04.09.2014, ich suche eine Nachrüstung für Distantzregelung ACC.[Quelltext bearbeiten]

Ersetze diesen Abschnitt durch eine konkrete Frage, auf die du weder in den Artikeln hier noch mithilfe einer Suchmaschine eine Antwort finden kannst.

--2003:C3:DBC8:F409:98E1:C271:402C:3591 19:57, 24. Jun. 2017 (CEST)

Wie lautet denn die Frage? Ob die Nachrüstung von ACC möglich ist, hängt von der bereits vorhandenen Ausstattung wie MFA, Tempomat und Multifunktionslenkrad ab, wie man [9] entnehmen kann. --Joschi71 (Diskussion) 20:48, 24. Jun. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Keine Wissensfrage erkennbar. --188.107.142.7 22:36, 24. Jun. 2017 (CEST)

Warum schwanken an Tankstellen die Preise immer während sie das in anderen Bereichen nicht tun?[Quelltext bearbeiten]

Seit Jahrzehnten und begünstigt durch die zunehmende Digitalisierung schwanken die Benzinpreise an den Tankstellen gefühlt im Minutentakt. Aber warum ist das so? Das Benzin, das zu einem bestimmten Zeitpunkt dort verkauft wird, ist ja nicht "frischer" als der Fisch oder das Deo im Supermarkt und dort gibt es solche Schwankungen - mehrmals täglich - nicht.

Warum gibt es bei Tankstellen statt echtem Wettbewerb dieses Chaos? --2003:72:6D7B:EF00:FC02:E1BB:250A:C424 20:50, 24. Jun. 2017 (CEST)

Weil es geht. Außerdem: Wenn man vergisst, Fisch zu kaufen, schafft man es dennoch bis nach Hause. Gegenfrage: Warum ist das kein "echter Wettbewerb"? -- Pemu (Diskussion) 20:56, 24. Jun. 2017 (CEST)
Mit digitalen Preisschildern würde das auch in allen anderen Bereichen gehen. Und für ein Monopol braucht es keine Preisschwankungen. --2003:72:6D7B:EF00:FC02:E1BB:250A:C424 21:04, 24. Jun. 2017 (CEST)
Es gibt auch schon Versuche die Preise im Supermarkt dynamischer zu gestalten. Mit digitalen Preisschildern alleine ist es aber nicht getan. Schließlich kann zwischen aus dem Regal nehmen und an der Kasse bezahlen durchaus mal eine Stunde vergehen. Welcher Preis wäre dann an der Kasse zu bezahlen? Am Ende bleibt wirklich hauptsächlich "weil es geht" übrig. --2003:C7:E3E2:7A01:206E:97C3:C548:8451 21:13, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ah, ein neuer Aspekt, wenn ich an das in Holland nicht unübliche Selberscannen-vorm-Ablegen-im-Einkaufswagen denke. -- Pemu (Diskussion) 21:18, 24. Jun. 2017 (CEST)
Wenn Du durch einen Supermarkt um 21:22 bummelst, wenn also Aldi schon länger zu hat, und in diesem Supermarkt gibt es diese neumodischen Preisschilder, denkst Du etwa nicht, weil es geht? -- Pemu (Diskussion) 21:15, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ich denke die digitalen Preisschilder im Supermarkt gibts eher, weil die vor dem morgentlichen Aufsperren automatisch aktualisiert werden können, also weniger Arbeit machen. Sonst wären sie eher unpraktisch, weil sie oft zu Diskussionen führen würden, weil der Käufer z.B. die Milch um €0,99 im Regal gesehen hat und der Preis bevor er zur Kasse kam auf €1,09 gestiegen ist. --MrBurns (Diskussion) 22:12, 24. Jun. 2017 (CEST)
Und typischerweise gibt es die da ja eben nicht - auch wenn das wohl wie bei Tankstellen schon seit Jahren ginge. Genau so komm ich ja auf die Frage: Warum gibt es diese Schwankungen bei Tankstellen, nicht aber in anderen Branchen? --2003:72:6D7B:EF00:FC02:E1BB:250A:C424 22:15, 24. Jun. 2017 (CEST)
Weil Preise nicht die "Frischheit" (oder allgemeiner: "Qualität") eines Produktes repräsentieren, sondern in erster Linie ihre "Knappheit". Darum gilt z.B. in der Immobilienbranche, dass die wichtigsten drei Attribute für eine gute Wohnung "Lage", "Lage" und "Lage" sind (auch wenn die Qualität der Wohnung selbst genauso gut oder schlecht ist wie die, die vielleicht nicht im heissbegehrten Szeneviertel direkt neben der U-Bahnstation am Park liegt) und deshalb verdienen manche Fussballspieler Millionen, weil sie etwas können was sonst keiner kann. Beim Benzin kommt der starke Wettbewerb hinzu. Niemand ist bereit, für eine Milch extra ins Auto zu steigen um sie 2 Cent billiger zu bekommen als beim Supermarkt direkt vor der Haustür. Beim Benzin sitzt man aber ja gerade schon im Auto. Man könnte also sagen: Bei Tankstellen gibt es echten Wettbewerb wie im Lehrbuch, bei Milch, Fisch usw. ist dieser Wettbewerb durch die Bequemlichkeit der Akteure eingeschränkt. Es ist also gerade ungekehrt was den Wettbewerb betrifft. Echten Wettbewerb gibt es übrigens auch im Internet, weil hier die Bequemlichkeit der Akteure durch die extrem niedrigen Transaktionskosten und die relativ hohe Vergleichbarkeit keine grosse Rolle spielt. Dadurch kosten manche Produkte bei Online-Märkten zu bestimmten Uhrzeiten und an bestimmten Wochentagen oft nur die Hälfte. 188.120.85.22 21:16, 24. Jun. 2017 (CEST)
Es ist heute eben nicht mehr so dass kurzfristige Preisschwankungen es nur noch an der Tankstelle gibt. In anderen Bereichen des Handels war es bisher letztlich nicht praktikabel, die Preise einer großen Zahl an Artikeln dauernd zu ändern (an der Tankstelle ist es einfach, bei drei Sorten Benzin + Diesel). Im Onlinehandel findet man kurzfristige Preisänderungen inzwischen häufiger - klar, denn da "geht es" einfach.--Antemister (Diskussion) 23:22, 24. Jun. 2017 (CEST)
Die Tankstellen haben es gelernt rechtzeitig die Preise von einander abzuschauen. Inzwischen dürfen sie nicht mehr so schnell ändern und müssen ihre Preise im Voraus anmelden. Halbleiter und Metalle haben ebenso Tagespreise. (← Wahnsinn, immernoch ein Rotlink!) --Hans Haase (有问题吗) 09:19, 25. Jun. 2017 (CEST)
Die tageszeitlichen Schwankungen sind (zumindest offiziell) auf die jeweilige Nachfrage zurückzuführen. Morgens und nachmittags, wenn jedermann zur Arbeit oder von selbiger nach Hause fährt, sowie bekanntlich zum Ferienanfang, ist halt mehr auf den Straßen unterwegs als abends oder nachts. Warum die Preise zwischen 18 und 20 Uhr allerdings niedriger sind als bspw. um 23 Uhr entzieht sich meiner Kenntnis. -- Platte ∪∩∨∃∪ 09:31, 25. Jun. 2017 (CEST)

Wassermolekül quantenmechanisch beschreiben[Quelltext bearbeiten]

Gibt es eine Darstellung der Wellenfunktion des Wassermoleküls? Kann man dafür eine Schrödingergleichung angeben / lösen (numerisch)? --93.212.199.243 22:33, 24. Jun. 2017 (CEST)

Mit allen zehn Elektronen? Aus Quantenmechanik#Atomphysik und Chemie: „Eine exakte analytische Lösung ist jedoch nur für den Spezialfall der wasserstoff-ähnlichen Systeme – also Systeme mit einem Atomkern und einem Elektron – möglich. Bei komplexeren Systemen – also in praktisch allen realen Anwendungen in der Chemie oder der Biologie – kann die Vielteilchen-Schrödingergleichung daher nur unter Verwendung von numerischen Methoden gelöst werden. Diese Berechnungen sind bereits für einfache Systeme sehr aufwändig. Beispielsweise dauerte die ab-initio-Berechnung der Struktur und des Infrarot-Spektrums von Propan mit einem marktgängigen PC im Jahr 2010 einige Minuten, die entsprechende Berechnung für ein Steroid bereits mehrere Tage.“ --BlackEyedLion (Diskussion) 23:24, 24. Jun. 2017 (CEST)

25. Juni 2017[Quelltext bearbeiten]

Dies irae (Übersetzung)[Quelltext bearbeiten]

Von wem stammt nochmal die im Artikel verwendete Übersetzung? --Reiner Stoppok (Diskussion) 00:08, 25. Jun. 2017 (CEST)

lt Beleg im Artikel Rüdiger Bartelmus. andy_king50 (Diskussion) 00:10, 25. Jun. 2017 (CEST)
Nein, nach dem ist der Text bloß zitiert. --Reiner Stoppok (Diskussion) 00:13, 25. Jun. 2017 (CEST) PS: Wie bekommt man das hier geöffnet?
dann dies: [10] andy_king50 nix genaues weiss man nicht "traditionell". (Diskussion) 00:21, 25. Jun. 2017 (CEST)
Deshalb frage ich ja hier. --Reiner Stoppok (Diskussion) 00:28, 25. Jun. 2017 (CEST) PS: Ist 'man' bei dieser schlauer?
Ja. Die stammmt hiernach von Pater Urbanus Bomm. --Concord (Diskussion) 03:58, 25. Jun. 2017 (CEST)
Die Wikipedia folgt dem Text aus dem (originalen) Schott. Ob der gute Anselm alle Texte selbst übersetzt hat, weiß ich nicht recht. Grüße Dumbox (Diskussion) 07:30, 25. Jun. 2017 (CEST)

Die Frage ist hier schon beantwortet: s:Wikisource:Auskunft/Archiv/2008/Oktober#Quelldaten zur Übersetzung vom dies irae. Die Übersetzung stammt von Karl Simrock. --FordPrefect42 (Diskussion) 09:07, 25. Jun. 2017 (CEST)

Hm, ich muss relativieren. Karl Simrocks Übersetzung wurde in Lauda Sion (1850) [11] veröffentlicht. Die Übersetzung stimmt aber nur in den ersten drei Strophen mit der im Artikel Dies irae zitierten Übersetzung ungefähr überein, danach geht es verschieden weiter. Also weiterhin unklar, ob "unsere" Übersetzung auf Simrock beruht und von jemand anderem überarbeitet wurde, oder ob Simrock eine ältere Vorlage hatte, von der er den Anfang übernahm. --FordPrefect42 (Diskussion) 09:31, 25. Jun. 2017 (CEST)