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Inhaltsverzeichnis

18. August 2015[Bearbeiten]

Mitdenken[Bearbeiten]

Mit welchem Eigenschaftswort kann man eine Person bezeichnen, die mitdenkt? Mitdenkend sozusagen...

--195.36.120.125 10:05, 18. Aug. 2015 (CEST)

Eine einfühlsame Person? -- Bernello (Diskussion) 10:12, 18. Aug. 2015 (CEST)
Zu dem Verbum wikt:de:mitdenken ist bisher weder das nomen agentis „Mitdenker“ noch das aus dem Partizip gewonnene Adjektiv „mitdenkend“ geläufig. Evtl. „kooperativ“, das heißt zwar mithandelnd, aber vielleicht passt es im Zusammenhang. --Pp.paul.4 (Diskussion) 10:35, 18. Aug. 2015 (CEST)
Kommt auf den Kontext an. Auf der Bewerbung heißt es dann "unternehmerisch denkend..." Yotwen (Diskussion) 10:39, 18. Aug. 2015 (CEST)
Mitdenkend im Sinne von aufgeweckt und clever. Gibt es da noch ein besseres Wort? --195.36.120.125 10:51, 18. Aug. 2015 (CEST)
Aufmerksam. --Φ (Diskussion) 10:59, 18. Aug. 2015 (CEST)
Anteil nehmend, meinen die Ärzte wenn z.B. jemand aus der Narkose/ Bewusstlosigkeit etc. erwacht. Aber das meintest du ja nicht.--87.162.244.224 11:38, 18. Aug. 2015 (CEST)
Wie schon geschrieben ist es kontextabhängig. Im Strassenverkehr verhält sich jemand, der mitdenkt ja umsichtig. Aber wenn explizit aufgeweckt und clever genannt wird, so scheint mir der Kontext eher im Bereich Kids zu liegen. Evtl. kooperativ? Oder beschränkt er/sie sich aufs (Mit-)Denken?-- Iwesb (Diskussion) 11:54, 18. Aug. 2015 (CEST)
alert, aufgeweckt, interessiert, präsent, engagiert, gschaftlig (negativ konn.) — Fritz Jörn (Diskussion) 14:53, 18. Aug. 2015 (CEST)
antizpierend? -- Baladid (Diskuſſion) 20:57, 19. Aug. 2015 (CEST)
Mitdenken bezeichnet einer eher spontanen, weder länger dauernden noch sich wiederholenden Vorgang, im Sinne von „hat einen Lösungsvorschlag für das aktuelle Problem“; vielleicht braucht es daher kein Eigenschaftswort; es ist eben keine „Eigenschaft“, sondern etwas Einmaliges. --Pp.paul.4 (Diskussion) 11:11, 20. Aug. 2015 (CEST)
Nimm einfach "mitdenkend". Mir ist das geläufig und 18.000 Googletreffer sehen auch gut aus. --84.58.91.102 23:45, 20. Aug. 2015 (CEST)
Umsichtig und, zweitrangig, aufmerksam halte ich bis jetzt für die besten Vorschläge. Das gilt ja auch für beide Fälle, egal ob einer selbständig handelt oder auf Anweisung. --80.187.106.89 21:45, 22. Aug. 2015 (CEST)
Konstruktiv? Für den Fall, dass der Mitdenker sich auch äußert :)--20.133.40.85 16:26, 27. Aug. 2015 (CEST)
Umsichtig beinhaltet mMn das Berücksichtigen der Zukunft bzw. der Folgen in einer Kommunikation. Andere Ausdrucksmöglichkeiten wären vielleicht aktiv bejahend oder nicht widerstrebend oder aufmerksam folgend. Oder ähnlich. -TeesJ (Diskussion) 11:36, 30. Aug. 2015 (CEST)

20. August 2015[Bearbeiten]

Frage zur NS-Zeit[Bearbeiten]

Hallo zusammen; mich hat schon immer interessiert, ob ich während der NS-Zeit auch dem Rassenwahn zum Opfer gefallen wäre, oder ob ich nichts zu befürchten gehabt hätte? Meine Mutter ist Deutsche, mein Vater Grieche. Ich selbst habe aber nur die deutsche Staatsbürgerschaft, da ich hier geboren und aufgewachsen bin. Da ich Atheist bin, gehöre ich auch nicht der Kirche an. Soweit mir bekannt ist, habe ich (lt. Großeltern) keine jüdischen Vorfahren. Danke vielmals. --77.176.70.40 20:30, 20. Aug. 2015 (CEST)

Deutsche und Griechen sind "Arier".--G-Michel-Hürth (Diskussion) 20:34, 20. Aug. 2015 (CEST)
Was hier der wesentlichere Begriff ist, findest Du unter Deutschblütig#Der Begriff „artverwandt“. Während der Zeit des Nationalsozialismus kam es zu mehrfachen Umdeutungen, wo sich die Verantwortlichen auch nicht einig waren, und teilweise je nach militärischer Lage die Einschätzungen wechselten. Wie dort aber genau steht, kam es nicht auf die Staatsbürgerschaft an, sondern auf die genaue Biografie der Vorfahren. Also bei Griechen beispielsweise die Zugehörigkeit zu den slawischen Nachbarvölkern, welche ja zB. durch die Grenzverschiebungen nach dem 1. Weltkrieg nicht so eindeutig waren.Oliver S.Y. (Diskussion) 20:40, 20. Aug. 2015 (CEST)
Zum kleinen Ariernachweis mussten auch die Großeltern "sauber" sein, beim großen Ariernachweis mussten alle Vorfahren bis 1800 (SS bis 1750) nachgewiesen werden. War das nicht möglich, wurden ggf. rassenmedizinische Untersuchungen/ Gutachten notwendig. Rassenkonforme Eltern reichten nicht aus.--79.232.193.185 21:29, 20. Aug. 2015 (CEST)
Korrekt. Im Zweifelsfall waren die rassenhygienischen Gutachten des SS-Rasse- und Siedlungshauptamtes entscheidend. --DJ 21:56, 20. Aug. 2015 (CEST)
...deren Gutachter waren Professoren an den Medizinischen Universitäten.--79.232.193.185 22:19, 20. Aug. 2015 (CEST)

Die Frage war aber nicht, ob der Fragesteller als Sohn eines Griechen der SS hätte beitreten können, sondern ob er "auch dem Rassenwahn zum Opfer gefallen wäre". Die Antwort ist eindeutig "Nein". Gehört Rassenverfolgung und wer davon im 3. Reich betroffen war, nicht mehr zum Unterrichtsstoff der Schulen? --Vsop (Diskussion) 22:26, 20. Aug. 2015 (CEST)

Wieso eindeutig NEIN? (Oder weißt Du mehr als da zu lesen ist?) Ansonsten: Ich denke nicht, dass Wiki\Auskunft bedeutende Bildungsdefizite ad hoc ausgleichen kann. --80.187.102.231 00:49, 21. Aug. 2015 (CEST)
So eindeutig war das Nein eben nicht. Aus der Schule: Betroffen konnten alle sein, die "bis 5 Generationen Jüdisches Blut in den Adern hatten. Das wäre auch bei einem Griechen möglich gewesen. Der Rassenwahn bezog sich je nach Kriegslage auch auf slawische Abstammungen.--79.232.192.212 08:29, 21. Aug. 2015 (CEST)
Vielleicht dient der Wikipedia-Artikel über Johannes Gaitanides, der während der NS-Zeit im Deutschen Reich lebte und einen griechischen Vater und eine deutsche Mutter hatte, zur Information. --Pp.paul.4 (Diskussion) 10:08, 21. Aug. 2015 (CEST)
Apropos Schule: Insofern es allgemein um Befürchtungen ginge, bedurfte es dazu ja aber freilich keinerlei jüdischen oder slawischen Blutes. "Schlechtes" Blut reichte schon und eben ganz gleich, was man darunter gerade zu verstehen gedachte. Gerade die nicht so unähnliche Lage Behinderter, psychisch Kranker, Schwachsinniger, Homosexueller, generalisiert für "asozial" befundener oder anderweitiger "Vögel" hat mein ich das Zeug, die hypothetisch eigene Betroffenheit heute für viele bedeutend spür- und nachvollziehbarer zu machen, ging jedenfalls mir immer so und dabei hab ich "russischen Einschlag". Denn da bleibt ja kaum wer aus. Mit etwas Glück wär man vielleicht mit einer Sterilisation im Sinne des Volkes davongekommen; eine schreckliche Zahl von Menschen hatte es nicht. -ZT (Diskussion) 10:34, 21. Aug. 2015 (CEST)

Die Frage, ob der Sohn eines Griechen "während der NS-Zeit auch dem Rassenwahn zum Opfer gefallen wäre", kann nur dahin beantwortet werden, dass Griechen im Dritten Reich nicht denselben Status hatten wie Juden oder auch Zigeuner. Auf die Ermordung der Geisteskranken und die Verfolgung Homosexueller, "Asozialer", Kommunisten usw. zu verweisen, ist in diesem Zusammenhang ebenso verfehlt wie die Behauptung, "betroffen" habe jeder sein können, der "bis 5 Generationen Jüdisches Blut in den Adern" hatte, was "auch bei einem Griechen möglich gewesen" wäre. Aber doch auch bei jedem Deutschen oder sonstigem Staatsangehörigen, weshalb sich nun uneingeschränkt jeder wie die Juden als potentielles Opfer des NS-Rassenwahns fühlen darf? "Betroffen" mit "bis 5 Generationen Jüdisches Blut in den Adern", also mit 1 jüd. Ur-ur-ur-großvater oder Ur-ur-ur-großmutter? Die Nürnberger Gesetze reichten doch bloß bis zum „jüdischen Mischling“ mit einem oder zwei „volljüdischen“ Großeltern, wenn es keine weitergehende Bindung zum Judentum gab. --Vsop (Diskussion) 12:01, 21. Aug. 2015 (CEST)

+1. Der Fragesteller hat ausdrücklich geschrieben, dass er „lt. Großeltern“ keine jüdischen Vorfahren hat. Man kann also davon ausgehen, dass es mindestens bis zu den Urgroßeltern keine Vorfahren jüdischer Herkunft gab. Damit wäre er eindeutig nicht unter die nationalsozialistischen Rassegesetze gefallen. (Mögliche Probleme beim Eintritt in die NSDAP oder SS können wir hier wohl vernachlässigen.) Die Befürchtung des Fragestellers bezieht sich nur auf seine halb griechische Herkunft. Griechen als solche unterlagen im Nationalsozialismus keiner rassischen Verfolgung, ebenso wenig wie Italiener, Spanier, Portugiesen oder Türken. Die Antwort auf die Frage ist also, wie Vsop schon ganz oben geschrieben hat, ein klares Nein. --Jossi (Diskussion) 21:18, 21. Aug. 2015 (CEST)

Die IP hat bererits deshalb die deutsche Staatsbürgerschaft, weil die Mutter Deutsche ist, nicht weil die IP hier geboren und aufgewachsen ist.

Dem sogenannten "Rassenwahn" sind keineswegs nur Nationalsozialisten anheim gefallen, und er ist auch nicht für diese charakteristisch, sondern Rassismus war weltweit verbreitet, und ist es zum Teil heute auch noch. Auch die eugenische Bewegung war keineswegs typisch nationalsozialistisch. Z.B. wird staatliche Eugenik auch heutzutage auf Zypern betrieben, um die Mittelmeeranämie zu bekämpften, siehe Eugenik#Zypern.

Die rassistische Verfolgung durch den NS betraf auch geistig Behinderte, Sinti und Roma, Polen etc. Die nationalsozialistische Verfolgung von Juden war in erster Linie völkisch begründet, nicht rassisch. Das Volk stellte man sich im NS als Einheit von Kultur und Abstammung vor; in offiziellen NS-Gesetzen ist von "Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre" die Rede, nicht von Rassen.

Bei dem, was die mit ihren nichtjüdischen Vorfahren hausieren gehende IP-Addresse "schon immer interessiert" hat könnte es sich vermutlich um die "Impulsfrage" dieser Woche handeln, vergl. dazu auch frühere Ausgaben [2], Rosenkohl (Diskussion) 00:08, 22. Aug. 2015 (CEST)

Aus der Tatsache, dass in den Nürnberger Gesetzen von „Blut“ und nicht von „Rasse“ die Rede war, zu schließen, die Judenvernichtung sei „nicht rassisch“ begründet gewesen, halte ich für eine - sagen wir mal, sehr eigenwillige Interpretation. Ich habe hier zufällig vorliegen das „Verzeichnis wertvoller Bücher für den SS-Mann“ von 1935; darin u. a. folgende Titel: „Rassenkunde des deutschen Volkes“, „Rassenkunde des jüdischen Volkes“, „Rassenkunde Europas“, „Adel und Rasse“, „Rasse und Stil“, „Rasse und Seele“, „Rasse und Charakter“, „Rassenpolitische Erziehung“, „Dienst an der Rasse“, „Rassenhygienische Fibel“, „Rassenpflege im völkischen Staat“, „Bevölkerungs- und Rassenpolitik“. --Jossi (Diskussion) 12:58, 22. Aug. 2015 (CEST)
Die Frage, ob die NS-Ideologie rassistisch war, ist z. Zt. in einigen linken Zusammenhängen etwas heikel, weil es mittlerweile einige linke Sozialtheorien gibt, die dem Antisemitismus, und speziell dem deutschen bzw. nationalsozialistischen Antisemitismus, eine eigene Größen-, Pathologie- und Intensitätsdimension und folglich eine von Grund auf andere Qualität, nämlich die antisemitische, zuweisen als dem an und für sich: "normaleren" Rassismus (von völkisch statt rassistisch ist in solchen Theorien aber nicht die Rede, was auch Blödsinn wie jener wäre, daß die engl. Wikipedia manchmal versucht, Volk als race zu übersetzen). In solchen Theoriediskussionen wird man oft aufs heftigste attackiert, wenn man den Antisemitismus oder den NS: "verharmlost", indem man ihn als eine Form von Rassismus bezeichnet.
Oft berufen sich die Theoretiker hier auf Adorno bzw. die KT, Adorno und Horkheimer haben den Antisemitismus aber ausdrücklich bzw. implizit nicht als strukturell einzigartig angesehen, wobei sie freudianisch argumentieren, wonach also auch alle sonstigen irrationalen Gruppenvorurteile bzw. Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auf einem freudianischen Sexualkonflikt (zumeist Verdrängung und Projektion verhaßter und uneingestandener eigener Impulse) beruhen. In der DdA von 1944/47 sprechen sie speziell von einem verdrängten homosexuellen Grundkonflikt des Antisemiten.
Zwanzig Jahre später aber hatte sich die historische Situation im Vergleich zur DdA deutlich gewandelt: Die Grundstruktur der autoritären Persönlichkeit hatte bereits begonnen, sich vom in den 40er Jahren noch charakteristischen sozialdarwinistischen, asketischen Sadomasochismus hin zum ebenso sozialdarwinistischen, nun aber hedonistischen Narzißmus zu wandeln, wie er dann besonders für den Neoliberalismus kennzeichnend geworden ist, der seiner Grundstruktur nach nicht mehr primär mit Aufopferungsbefehl zum Wohle des großen Ganzen, sondern über ein geheucheltes und in der kapitalistischen Realität unerreichbares Glücksversprechen funktioniert. Die sozialdarwinistische Kontinuität besteht dabei darin, daß den Leuten nachwievor eingebleut wird, sich mit möglichst allen Mitteln gegen die Schwachen, Unflexiblen, nicht Wettbewerbsfähigen, faulen Schmarotzer und Parasiten aggressiv durchzusetzen. 1963 analysierte Adorno daher in dem Artikel Sexualtabu und Strafrecht heute, als aufgrund der geänderten historischen Situation erfolgende Ergänzung bzw. Aktualisierung der These vom homosexuellen Grundkonflikt in der DdA, die grundsätzliche Strukturidentität speziell vom pathischen, projektiv-paranoiden Haß auf Prostitution und/oder Pädophilie zum Antisemitismus.
Zur Ehrenrettung von Rosenkohl läßt sich allerdings sagen, daß der Fragesteller nicht exakt spezifiziert hat, ob er nun meint, ob er selber deportiert worden wäre oder er selber über den Antisemitismus der Nazis begeistert: "Heil!" geschrien hätte, und das offenbar erst Rosenkohl aufgefallen ist. --80.187.106.89 22:30, 22. Aug. 2015 (CEST)
  • 1935 hatte noch kein Völkermord stattgefunden, und es ist unwahrscheinlich, daß zu dem Zeitpunkt ein Völkermord im Schriftgut der SS propagiert wurde. Was zu dem Zeitpunkt stattgefunden hatte war eine Entrechtung von Personen, die einerseits von jüdischen Vorfahren abstammten, wobei andererseits diese Vorfahren aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit als Juden galten. Judentum wurde durch den NS somit vordergründig rassisch, jedoch effektiv kulturell definiert.
  • Adorno und Horkheimer erachteten verdrängte Homosexualität als ein Element des Antisemitismus innerhalb eines aus mehreren Elementen bestehenden komplexen Systemes, und bezeichnet daher verdrängte Homosexualität gerade nicht als den "Grundkonflikt" des Antisemitismus. Adorno sagte 1962 in einem Vortrag:
"Diejenigen unter Ihnen, die eine wenig vertraut sind mit dem Denken, für das ich sonst einstehe, werden wissen, daß ich am letzten zum Psychologismus neige. Der Antisemitismus ist nicht einfach zu einer Frage der psychologischen Einstellung zu machen. Nehmen wir aber einmal an, der Antisemitismus gehe in erheblichem Maße auf frühkindliche Erlebnisse zurück - oder, jedenfalls die Grundlage dafür, daß Menschen für antisemitische Reize später reziptiv sind, weder in ihrer frühen Kindheit gelegt -, dann wird man dabei notwendig auch auf die psychologische Seite verwiesen. Eben weil dieser Aspekt im allgemeinen vernachlässigt wird, haben in der der Untersuchung 'The Authoritarian Personality' besonders Gewicht darauf gelegt; einfach, um dem vielen anderen, was man dazu weiß, etwas hinzuzufügen, was man vielleicht offenkundig nicht ebenso gewußt hat. Ich darf indessen vielleicht doch sagen, daß Elemente einer Gesamt-Theorie des Antisemitismus in unserer Gesellschaft sich in dem Buch 'Dalektik der Auflärung' von Horkheimer und mir finden und daß darin diese psychologischen Aspekte ihren richtigen Stellenwert empfangen" (Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute, Das Argument (1964), Nr. 29 (63 Seiten pdf), S. 88-104)
  • Welche "linken Sozialtheorie" die IP hier meint bleibt unklar.
  • Daß, was die IP hier Adorno und Horkheimer zuschreibt ist m.E. größtenteils freie Paraphrase, vermischt mit Adorno und Horkheimer entstellenden Hinein-Interpretationen durch die IP: Weder haben sie Antisemitismus als "nicht strukturell einzigartig angesehen", noch als "Vorurteil" oder sich bereits auf Wilhelm Heitmeyers Theorien "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" bezogen.
  • Auch daß es sich bei Sexualtabus und Recht heute um eine "Ergänzung bzw. Aktualisierung" zur Antisemitismutheorie der Dialektik der Aufklärung handeln soll ist m.E. eine eigene Theoriefindung der IP.
  • Es dürfte zudem kaum Adornos Auffassung des Kapitalismus getreu widergeben, daß dieser "über ein geheucheltes und in der kapitalistischen Realität unerreichbares Glücksversprechen" funktioniere; vergl. dazu z.B. Aphorismus 22 aus den Minima Moralia: "Kind mit dem Bade. - Unter den Motiven der Kulturkritik ist von Alters her zentral das der Lüge: daß Kultur eine menschenwürdige Gesellschaft vortäuscht, die nicht existiert; daß sie die materiellen Bedingungen verdeckt, auf denen alles Menschliche sich erhebt, und daß sie mit Trost und Beschwichtigung dazu dient, die schlechte ökonomische Bestimmtheit des Daseins am Leben zu erhalten. Es ist der Gedanke von der Kultur als Ideologie, wie ihn auf den ersten Blick die bürgerliche Gewaltlehre und ihr Widerpart, Nietzsche und Marx, miteinander gemeinsam haben. Aber gerade dieser Gedanke, gleich allem Wettern über die Lüge, hat eine verdächtige Neigung, selber zur Ideologie zu werden. (...)"
  • Weniger eine Anfeuerung des Antisemitismus durch glückversprechende Neoliberale, unter denen man tatsächlich in den seltensten Fällen einen offenen Antisemiten treffen dürfte, war es, was sich 20 Jahre nach Erscheinen der Dialektik der Aufklärung gewandelt hatte; was Adorno und Horkeheimer thematisierten waren z.B.:
    • nach Ansicht Adornos eine Tradierung des Antisemitimus in deutschen Familien ("daß Kinder aus kleinbürgerlichen und zum Teil auch aus proletarischen Kreisen eine gewise Neigung zu antisemitischen Vorurteilen haben. Wir bringen das damit zusammen, daß die Eltern dieser Kinder seinerzeit zu der aktiven Gefolgschaft des Dritten Reiches gehörten. Sie sehen heute nun sich gezwungen, ihren Kindern gegenüber ihre damalige Haltung zu verteidigen, und werden dadurch fast automatisch veanlaßt, ihren Antisemitismus aus den dreißiger Jahren aufzuwärmen", Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute, Das Argument (1964), Nr. 29, S. 89)
    • die sogenannte "Schmierwelle" im Winter 1959/60, von der Horkheimer annahm, sie gehen "von Nasser und seinen nazistischen Beratern aus, hinter denen mutmaßlich auch manche Gruppen in Deutschland stehen" [3]
    • ein aufkommender Antiimperalismus und Antiamerikanismus
    • ab Mitte der 1960er Jahre ein in der politischen Linken aufkommender Antizionismus
  • Wer "schon immer" meint, er hätte aus dem Grund "nichts zu befürchten" gehabt, daß er selbst "nicht zum Opfer gefallen wäre", der ist schon im Begriff, begeistert "ich wäre heil geblieben" zu schreien,

Rosenkohl (Diskussion) 16:43, 24. Aug. 2015 (CEST)

@Rosenkohl:
Wer hat hier jetzt behauptet, daß 1935 ganz offiziell der Völkermord propagiert worden wäre? Wie schon für deinen letzten Post und auch im weitergehenden gilt für dich nur die Ermahnung, genauer zu lesen.
Niemand hat hier die gesellschaftliche Totalität geleugnet, was das Feindbild namens Psychologismus ist, gegen das du hier sinnlos angerannt bist. Es geht ums allgemeine Thema Triebverzicht in seiner Dialektik zur Totalität. Die expliziten Passagen aus der DdA:
"Das in Aggression umgesetzte Verpönte ist meist homosexueller Art. [...] Die pathische Projektion ist eine verzweifelte Veranstaltung des Ichs, dessen Reizschutz Freud zufolge nach innen unendlich viel schwächer als nach außen ist: unter dem Druck der gestauten homosexuellen Aggression vergißt der seelische Mechanismus seine phylogenetisch späteste Errungenschaft, die Selbstwahrnehmung, und erfährt jene Aggression als den Feind in der Welt, um ihr besser gewachsen zu sein. die Spaltung des Lebens in den Geist und seinen Gegenstand. Sie zieht der Mensch unwiderstehlich an, sie wollen ihn auf den Körper reduzieren, nichts soll leben dürfen. Solche, von den Oberen, weltlichen wie geistlichen, einst sorgfältig gezogene und gehegte Feindschaft der Untersten gegen das ihnen verkümmerte Leben, mit dem diese, homosexuell und paranoisch, durch den Totschlag sich in Beziehung setzen, war stets ein unerläßliches Instrument der Regierungskunst. Die Feindschaft der Versklavten gegen das Leben ist eine unversiegbare historische Kraft der geschichtlichen Nachtsphäre. Noch der puritanische Exzeß, der Suff, nimmt am Leben verzweifelte Rache. [...]"
Dort geht's nirgends psychologistisch zu. Es geht darum, wie die Totalität die Individuen zum Triebverzicht treibt und wie die Konsequenzen aussehen (was du hier alles äußerst vage, da du's ganz offensichtlich nicht begriffen hast, nur als: "komplexes System" ohne jede Eigenschaften bezeichnest, mit denen du es irgendwie beschreiben könntest). Der Psychologismus hat bei Adorno nicht, wie bei dir, etwas mit einem Verbot zu tun, auf Freud verweisen zu dürfen, sondern mit dem verbreiteten Wahn, die Psyche als ein von jedweder vorgeburtlichen und überindividuellen Geschichte und Gesellschaft völlig isoliertes und individuelles Phänomen hinzustellen, um dann den Individuen resp. Patienten die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, woran eigentlich die Totalität schuld ist, um sodann heuchlerisch die medizinische Anpassung ans große falsche Ganze daramit zu rechtfertigen, die immer nur kurzfristige Symptombehandlung an der schwächsten Stelle sein kann (weil der kranke Patient nämlich eigentlich Gesellschaft in ihrem sakrosanktesten Elementen heißt, die ihre grundlegend pathologische Verfassung in die Partikularien und Individuen permanent injiziert), so daß der Patient ein paar Monate später wieder vorstellig wird. Kurz: Die Psychologie Freuds ist bei Adorno exorbitant wichtig, um zu erklären, was die geschichtlich-gesellschaftlichen Verhältnisse gewaltsam in den Individuen anrichten. S. dazu u. a. Die revidierte Psychoanalyse, Zum Verhältnis von Soziologie und Psychologie, Theorie der Halbbildung und Meinung - Wahn - Gesellschaft.
Zu den linken Antisemitismustheorien verweise ich dich u. a. mal auf hunderte, jeweils oft mehrstündige akademischer Vorträge im Audioarchiv: http://audioarchiv.blogsport.de/tag/antisemitismus/ Auf daß dir Erleuchtung zuteilwerde! Ich habe das Audioarchiv (das je nach Referent durchaus eine ziemliche mixed bag ist, die Vorträge wurden aber jeweils zumeist im institutionellen Rahmen, der von sich aus an die jeweiligen Spezialisten auf ihrem Gebiet herangetreten ist, gehalten) jedenfalls komplett intus, und nicht nur, was die Vorträge zum Antisemitismus angeht.
Wo habe ich bitteschön geschrieben, daß Antisemitismus strukturlos wäre? Im Gegenteil, ich habe doch davon geschrieben, wie Adorno und Horkheimer die Grundstrukturen des Antisemitismus auch anderswo herausgearbeitet haben. Also gilt auch wieder nur für dich: Genauer lesen! Ich habe auch nirgends behauptet, daß sich Adorno und Horkheimer selber des Begriffs der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit von Heitmeyer bedient hätten, sondern es ging nur darum, klarzustellen, in welche Richtung sie diese Strukturen ungefähr gesucht und auch gefunden haben, da sie dabei eben durchaus auch über den Rassismus hinausgegangen sind. Der an sich oft leider auch recht schwammig wirkende Begriff drückt ungefähr aus, in welche Richtungen sie überall hin gedacht und sich unterwegs gemacht haben. Um diese Vielfältigkeit irgendwie in einem Wort zusammenzufassen, habe ich mich dann auf Heitmeyer bezogen.
Zum Thema des Vorurteilsbegriff gibt es mittlerweile ein eklatantes Mißverständnis, der manche vermeintliche Adorniten geradezu aggressiv gegen jede Verwendung des Begriffs auskeilen läßt, was vor allem mit der unrechtmäßigen Appropriierung des Vorurteilsbegriffs nach 2005 durch das unsägliche Zentrum für Antisemitismusforschung zu tun hat, das permanent verharmlost, indem es den Antisemitismus wie den Begriff des Vorurteils fortgesetzt banalisiert, profaniert, verharmlost. In den Studien zum autoritären Charakter, deren Original 1950 (dt. überhaupt erst Ende der 60er) eben nicht zufällig als erster Band einer Reihe namens Studies in prejudice erschienen ist (ursprünglich waren noch weitere Bände zur sog. Vorurteilsforschung durch die Frankfurter in den USA geplant, aber als ihre marxistische Grundierung schon im ersten Band durchkam, wurden die Gelder gestrichen, was mit zur Rückkehr aus dem Exil beitrug), geht es dagegen noch ums Vorurteil als eine von den Individuen in Form von Sozialcharakter und notwendig falschem Bewußtsein gesellschaftlich vermittelte Verblendung, die nicht einfach nur eine leichte Taktlosigkeit darstellt, wie es das ZfA heute gerne hinstellt, sondern dem Konzept nach mit der gesamten Palette der Allport-Skala bis hin zu Mord und Völkermord in engstem Zusammenhang steht (und ja, die Allport-Skala kam später, aber es geht hier darum, der Mode gewordenen Verharmlosung des Vorurteilsbegriffs entgegenzutreten und aufzuzeigen, was der Begriff eigentlich bezeichnet). Auch in Sexualtabu und Recht heute bezieht sich Adorno affirmativ auf den in diesem Sinne erfaßten Vorurteilsbegriff.
Was Sexuatabu und Recht heute im weiteren angeht, spricht Adorno Anfang der 60er explizit und wörtlich von: "Veränderungen im gesellschaftlichen Autoritätsgefüge" (S. 103 im Band Eingriffe) im Vergleich noch zu den 40ern, als er und Horkheimer die DdA schrieben, die genau diese neue Arbeit als Aktualisierung nötigmachen.
Im erwähnten Aphorismus Nr. 22 der MM geht's Adorno, ähnlich wie im Aufsatz Kultur und Verwaltung, um die Verteidgung der guten gegen die schlechte Kultur, mithin um einen dialektischen Begriff von Materialismus und Idealismus zur Abwehr jedes blinden Dogmatismus, wie er etwa in Form des platten Feuerbachschen Materialismus oder der Deutschen Ideologie auftritt. Damit leugnet er keineswegs die Richtigkeit des Ideologiebegriffs und die Tatsache, daß grundsätzlich erstmal gegenüber der abendländischen Kultur und ihrem Positivismus größte Skepsis angebracht ist, um so plötzlich, wie du offenbar meinst, Panegyriken auf den Kapitalismus zu schreiben, und zwar auch dann nicht, wenn die Menschen aufgrund ihres ihr Handeln ganz und garnicht entschuldigenden Sozialcharakters einfach nicht wissen, was sie tun. Wichtig sind Adorno dabei zum einen die kritische Negation bzw. Aufhebung im Hinblick auf die geschichtlich-gesellschaftliche Situation und ihre Potentiale, und zum anderen die authentische Erfahrung. Daß er auf bestimmte Strömungen abendländischer Kultur größte Stücke hielt, hat primär mit ihrer dissonanten Widerständigkeit gegen das große falsche Ganze zu tun.
Das mit dem geheuchelten und notwendig uneinlösbaren Glücksversprechen des Kapitalismus findet sich übrigens so wörtlich tausendfach u. a. in Gesellschaftstheorie und Kulturkritik, dem GS-Band 8 von Suhrkamp von 1972 (den ich mir primär wegen Aberglaube aus zweiter Hand besorgt habe), der Einführung in die Soziologie, und s. dazu auch grundsätzlich den Begriff der vom Kapitalismus ersatzweise und entgegen der realen Interessen der Individuen erzeugten falschen Bedürfnisse in der DdA. Gerade, weil der Begriff des notwendig uneingelösten Glücksversprechens bei Adorno so tausendfach erscheint, war das oben auch der mit am sichersten formulierte Teil, wo ich diesen Begriff ganz wörtlich übernommen habe. Es grenzt an Realitätsverlust, Adorno gerade ausgerechnet den Begriff des notwendig uneingelösten Glücksversprechens des Kapitalismus absprechen zu wollen.
Den erwähnten Artikel im Argument deutest du genauso psychologistisch und idealistisch fehl, wie du es mir, in Unkenntnis der Materie, vorgeworfen hast, wenn du z. B. eine: "Weitertradierung in der Arbeiterschaft" als völlig hinreichenden Grund phantasierst. Wovon Adorno in deinem Zitat schreibt, sind die Auswirkungen der gesellschaftlichen Totalität namens Politökonomie auf die Individuen, wobei die Psychologie dazu da ist, um festzustellen, was die Totalität in den Individuen angerichtet hat (also schön die Patschehändchen weg von diesem hier nachwievor völlig unpassenden und von dir auch nicht im geringsten begriffenen Begriff des Psychologismus). Genauso ist der Verweis auf Nasser, wenn man ihn so wie du einfach stehenläßt, reinster regressiver, naiv-idealistischer Voluntarismus im Widerspruch zum historischen Materialismus. Und genauso fehlen dir auch für die letzten Punkte Antiimperialismus, Antiamerikanismus und Antizionismus jegliche Grundkenntnisse zum geschichtlich-gesellschaftlichen Kontext und der Einbindung der Einzelphänomene im großen falschen Ganzen der gesellschaftlichen Totalität, weshalb du auch hier rein ephemäre Oberflächenbetrachtungen nun wie vermeintliche Erklärungsansätze einfach so hier hinmachst, ganz offensichtlich ohne damit irgendwas anfangen zu können, weil du sowas schon für irgendwelche Erklärungen hältst. Adorno hätte dich damit jedenfalls gleich durch die Prüfung rasseln lassen, wenn du hier einfach nur ein paar Stichworte aus Zeitungsüberschriften abschreibst und denkst, das wäre irgendeine Erklärung.
Und wieder hast du nur in einem recht versprengten kleinen Anhängsel an deinen Post recht: Der NS war natürlich auch dann zu bekämpfen, wenn man in der privilegierten Lage war, daß er einen scheinbar nicht persönlich und unmittelbar betraf bzw. bedrohte. --80.187.106.89 01:19, 25. Aug. 2015 (CEST)
Das rechtfertigt es aber nicht, dem Fragesteller ist schon im Begriff, begeistert "ich wäre heil geblieben" zu schreien zu unterstellen und damit Begeisterung für den NS. Sachlich zu bleiben und auf solche rein persönlichen Angriffe zu verzichten, ist Rosenkohl offenbar nicht gegeben. --Vsop (Diskussion) 18:36, 25. Aug. 2015 (CEST)
Die Aussage „Judentum wurde durch den NS somit vordergründig rassisch, jedoch effektiv kulturell definiert“ ist unzutreffend. Auch Personen, die keinerlei Bezug zum religiösen oder kulturellen Hintergrund des Judentums hatten, Personen, deren Eltern und Großeltern sich seit vielen Jahrzehnten zum christlichen Glauben bekannten, ja selbst Personen, die bis zum Erstellen eines Ahnenpasses überhaupt nicht wussten, dass sie jüdische Vorfahren hatten, trugen aus NS-Sicht den Makel „jüdischen Blutes“ in sich. Kulturelle Prägungen lassen sich ändern, einer „Abstammung“ kann man nicht entfliehen – das ist ja gerade das Perfide am Rassismus, auch und gerade am Rassismus der Nationalsozialisten, die „die Juden“ eben nicht primär als Religionsgemeinschaft, sondern als Volk und damit als „Blutsgemeinschaft“ definierten. --Jossi (Diskussion) 19:03, 25. Aug. 2015 (CEST)
  • In der Ersten Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 14. November 1935 heißt es u.A.:"Als volljüdisch gilt ein Großelternteil ohne weiteres, wenn er der jüdischen Religionsgemeinschaft angehört hat." Während des zweiten Weltkrieges waren die Deutschen Besatzer bei der Durchführung des Holocaust angewiesen auf "einheimische Helfer, um die Juden überhaupt zu identifizieren" ([4] Spiegel 2009). In den besetzten Ländern wurden m.W. keine Ariernachweise o.ä. mehr akzeptiert oder verlangt, sondern die Deutschen und ihre Helfer gingen vor nach dem Kriterium der Zugehörigkeit zu einer jüdischen Gemeinde.
  • Gerade die Theorien menschlicher Rassen, denen Hitler und die ihm Folgenden demonstrativ anhingen, waren bereits vor 1945 wissenschaftlich überholt und hatten mittelfristig keine politische Zukunft zu erwarten, was auch bereits vor 1945 jeder einigermaßen verständige Deutsche ahnen konnten. Das vermeintlich "wahnsinnige" sich Hineinsteigern in Rassetheorien hatte daher für Deutsche vielfach auch die Funktion, nach der erwartbaren Niederlage auf eine verminderte Schuldfähigkeit infolge der Verblendung durch Rassetheorien plädieren zu können.
  • Z.B. sagte Hilde Walter (Journalistin) in einem 1968 als nach Deutschland zurückgekehrte Jüdin gegebenen Interview: "But what is almost universal with the Germans is that they identify Nazism with what happened to the Jews. At least, here, they can demonstrate that something is being done as an atonement. And it permits many of them to obscure the other crimes of Nazism. It permits them to forget that a nascent democracy was strangled in Germany and that it could happen again, this time from the left, rather than the right." (Leo Katcher: Post mortem: the Jews in Germany-now, Hamilton, 1968, S. 90) Walter weist also darauf hin, daß von den Deutschen häufig verdrängt wird, daß das, was als ersters dem NS zum Opfer fiel die aufkeimende demokratische Verfassung in Deutschland. Demokratische Verfassung hat aber gerade auch individuelle Rechte bedeutet. Auch wer als vermeintlich priveligierter Reichsbürger galt hatte damit keine gleichen bürgerlichen Rechte mehr, Rosenkohl (Diskussion) 17:28, 26. Aug. 2015 (CEST)

Vom Judenmord der Nazis zu sprechen, wie es hier geschah, bedeutet also, ihre anderen Verbrechen zu verdrängen? Sei's drum: Nach „Hineinsteigern in Rassetheorien hatte daher für Deutsche vielfach auch die Funktion, nach der erwartbaren Niederlage auf eine verminderte Schuldfähigkeit infolge der Verblendung durch Rassetheorien plädieren zu können“ wird Rosenkohl ohnehin niemand mehr ernstnehmen können. --Vsop (Diskussion) 20:12, 26. Aug. 2015 (CEST)

Nein, dieses wirre Zusammenpanschen willkürlich ausgewählter, zusammenhangloser Zitate kann man wirklich nicht mehr vernünftig diskutieren. Aber da Rosenkohl sich für seine Thesen ja wiederholt auf die Nürnberger Gesetze beruft: Reichsbürger ist nur der Staatsangehörige deutschen oder artverwandten Blutes (§ 2 (1) Reichsbürgergesetz); Jude ist, wer von mindestens drei der Rasse nach volljüdischen Großeltern abstammt. (§ 5 (1) Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz). Die von Rosenkohl zitierte Zugehörigkeit zur jüdischen Religionsgemeinschaft diente nur als Indiz dafür, dass Großeltern „der Rasse nach“ jüdisch waren. --Jossi (Diskussion) 21:52, 26. Aug. 2015 (CEST)
Hatte man dem um Auskunft ersuchenden nichtjüdisch-atheistisch-germanisch-griechischen Jüngling nicht gerade erst reinen Wein eingeschenkt und mit einem "klaren Nein" versichert, er habe "nichts zu befürchten gehabt"? Und jetzt kommt diese "willkürlich ausgewählte, zusammenhanglose" Frau Walter und verwirrt unseren Jüngling erneut mit dem Verweis darauf, daß die Nationalsozialisten als erstes die Demokratie erwürgt haben, so eine verwirrende Panscherei aber auch, Rosenkohl (Diskussion) 11:32, 27. Aug. 2015 (CEST)

Erbärmlich, wie Rosenkohl sich was zusammenlügt oder -halluziniert. Niemand hat dem Fragesteller mit einem "klaren Nein" versichert, er habe "nichts zu befürchten gehabt". Verneint wurde allein die Frage, ob er als Sohn eines Griechen dem Rassenwahn zum Opfer gefallen wäre. Aber darauf kommt es ja nicht an, wenn es darum geht, sich die Selbsteinschätzung zu bestätigen, man sei allein in der Lage, angemessen über den NS Auskunft zu geben. --Vsop (Diskussion) 00:15, 28. Aug. 2015 (CEST)

23. August 2015[Bearbeiten]

Zusatzfrage[Bearbeiten]

Warum weisen die modernisierten Bahnhöfe der Arlbergbahn ein gänzlich anderes Wegeleitsystem auf (Großbuchstaben, andere Schriftart, Ausgänge weiß statt orange gekennzeichnet,...)? (nicht signierter Beitrag von 89.144.227.17 (Diskussion) 13:22, 23. Aug. 2015 (CEST))

Das ist eine Symbiose aus Fortschritt und Innovation. --2003:76:E3A:9710:831:A6D0:4121:B1C8 13:57, 23. Aug. 2015 (CEST)
Geniale Antwort, Lustiger. Warum hat man dort nicht die selben Schilder verwendet, die im Rest Österreichs bei Modernisierungen und Neubauten zum Einsatz kommen? So was nennt man Corporate Identy.--89.144.234.30 17:26, 23. Aug. 2015 (CEST)
Auch eine Corporate Identity ändert sich mal. --88.130.75.65 20:10, 23. Aug. 2015 (CEST)
Die selben Schilder konnte man nicht nehmen, weil sie dann in den anderen Bahnhöfen gefehlt hätten. Mal drüber nachdenken. --84.144.126.120 22:14, 23. Aug. 2015 (CEST)
Schilder mit dem selben Layout. Jeder der sinnerfassend lesen kann, weiß was ich meine. Denk mal darüber nach.--89.144.215.18 11:06, 24. Aug. 2015 (CEST)

Und manche Dienststelle ist besonders eifrig im Ummschwenken auf den neuesten Trend und andere sind da konserativer. Und dann wird schon mal eine Version oder mehr übersprungen. --Eingangskontrolle (Diskussion) 20:16, 23. Aug. 2015 (CEST)

Deine Antwort zeigt, dass du dich überhaupt nicht auskennst. ES GIBT NUR EINE NEUE VERSION, die wurde und wird seit 2005 bis heute bei allen Neu- und Umbauten von Wien bis Feldkirch verwendet (die sieht so aus: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wien_Hauptbahnhof_12.JPG ). Nur die Arlbergbahn hat davon abweichende.

Die alten Schilder hatten abgerundete Ecken und ein helleres Blau, die wurden seit den 70ern bis nach der Jahrtausendwende verwendet. (Beispiel: http://abload.de/img/p8071098500x375uuzs4.jpg ) --89.144.215.18 11:06, 24. Aug. 2015 (CEST)

Das war auch eher generell zu verstehen. Und ich bn mir sicher, das einige Bahnhöfe nie die aktuelle Version an allen Gleisen tragen werden. --Eingangskontrolle (Diskussion) 08:36, 27. Aug. 2015 (CEST)

Paketzustellung Frankreich-Österreich[Bearbeiten]

Ich bin auf der Suche nach einem Paket. Ist bekannt, welches Unternehmen Pakete, die bei der französischen Post aufgegeben wurden in Österreich weiterbefördert. --83.164.59.67 17:08, 23. Aug. 2015 (CEST)

Dürfte sich vermutlich um die österreichische Post handeln post.at, dort nachfrage wird wohl nichts (außer vielleicht Nerven) kosten. -- WikiMax - 23:23, 23. Aug. 2015 (CEST)
Der internationale Dienst der französischen Post ist wohl auch in Österreich aktiv.[5] Aber ob die selbst zustellen oder einen anderen Paket- oder Postdienst beauftragen, steht natürlich nicht auf der Website. --Rôtkæppchen₆₈ 23:42, 23. Aug. 2015 (CEST)
Üblicherweise dürfte La Poste als staatliches Unternehmen aus alter Tradition mit der Österreichischen Post zusammenarbeiten. Und aus Tradition geht das noch immer so: Die Pakete werden in Frankreich in einem zentralen Depot gesammelt und wenn ein Lastwagen voll ist, nach Österreich in das dortige zentrale Depot gebracht. Wenn man Glück hat, dauert das nur eine Woche, meistens aber zwei. Ist aber nicht nur zwischen FR und AT so, habe vor unlängst aus NL drei Wochen gewartet. Noch länger dauert es aus der Schweiz, bis das in Basel durch die Zoll- und Sonstigen Behörden gegangen ist, vergehen einige Wöchli.--79.232.211.36 13:10, 24. Aug. 2015 (CEST)
Blöder Scheiss, die Schweiz kennt keinen Ausfuhrzoll. --83.78.180.112 23:20, 25. Aug. 2015 (CEST)
Im Normalfall ist es immer die klassische (ehemals) staatliche Post, die internationale Sendungen transportiert, so wie es internationale Abkommen regeln. Allerdings kann es bei Paketen prinzipiell auch mal anders sein. Aber das hilft vllt., da kannst du rausfinden wo es hängt.--Antemister (Diskussion) 21:46, 26. Aug. 2015 (CEST)
Das liegt eben auch daran, dass das Postregal für Briefpost in vielen Ländern strenger als das für Pakete gesehen wurde. Beispielsweise gab es in Deutschland lange vor alternativen Briefdiensten erfolgreiche, wirtschaftlich gesunde alternative Paketdienste, während die Briefpost lange Zeit Zuschussgeschäft der Staatspost blieb. Zu Bundespostzeiten wurde es beispielsweise staatlicherseits toleriert, dass ein überteuerter, unterentwickelter Fernmeldedienst einen defizitären Brief- und Paketdienst subventionierte. Mite der Trennung von Postbank, Telekom und Brief- und Paketpost hat dann auch der Niedergang der Staatspost und der Erfolg alternativer Brief- und Paketdienste angefangen. --Rôtkæppchen₆₈ 04:03, 27. Aug. 2015 (CEST)

Die Niederländische Post ist Eigentümer von TNT, warum sollte die also mit Deutsche Post / DHL schicken? Höchstens nach Zugspitzplatt oder Hallig Hooge. Aber ich zweifel ob dazu die software reicht. --Eingangskontrolle (Diskussion) 08:39, 27. Aug. 2015 (CEST)

Gibt es eigentlich jemanden, außer Behörden, der diese privaten Breifdienste nutzt? Bei mir auf dem Dorf kommen so nur Behördenbriefe, wohl weil kein Privater mit deren Leistung zufrieden wäre (da braucht mal ein Brief eine Woche, wird falsch zugestellt, steckt im Zaun/liegt auf dem Boden etc.).--Antemister (Diskussion) 21:18, 28. Aug. 2015 (CEST)
Also dass ein Brief eine Woche brauchte oder falsch zugestellt wurde ist mir bei der österreichischen Post auch schon ein paar mal passiert. Komplett verloren ging aber noch keiner von dem ich weiß und es sind auch alle im Postkasten gelandet und nicht auf dem Boden... --MrBurns (Diskussion) 23:33, 28. Aug. 2015 (CEST)
Mein Arbeitgeber nutzt einen alternativen Anbieter. Er ist günstiger und holt die Briefe selbst ab, man muss also nicht einmal die Briefe selbst wegbringen. Allerdings lässt die Ortskunde und Recherchefähigkeit bei diesem Anbieter, sowie das äußere Erscheinungsbild der Zusteller stark zu wünschen übrig. Was will man von einem kleinen Prospektzustelldienst auch anderes erwarten? --Rôtkæppchen₆₈ 00:05, 29. Aug. 2015 (CEST)

Fernsehstatistiken - ich glaubs nicht[Bearbeiten]

Ich habe seit 15 Jahren keinen Fernseher mehr und sehe deshalb immer so im Halbjahresrhytmus mal für ein paar Stunden Fernsehen wenn ich meine Eltern besuche. Mit diesen Abständen sieht man sozusagen wie im Zeitraffer den massiven Qualitätsverfall und wie die Werbung mehr und mehr mit Produkten für 60+ angereichert wird. Wenn man sich mit Leuten unterhält, dann haben die alle einen schicken Flatscreen für Videogames, zum Streamen oder für DVDs. Angeblich sieht die Frau dann noch gelegentliche eine der albernen Deutschland sucht den irgendwas Shows aber ansonsten werden keine Fernsehprogramme gesehen. Wenn man Statistiken zu dem Thema liest stellt sich aber immer ein komplett gegenteiliges Bild da. Angeblich sehen die Deutschen durchschnittlich über 200 Minuten Fernsehen am Tag und der Konsum hat sich kaum verringert. Kann es sein das hier aus Gründen der Werbeeinnahmen bei der Fernsehnutzung DVD schauen, zocken, Livestreamen aus dem Netz zusammengezählt wird und so getan wird als hätten die Leute in dieser Zeit Traditionell "Fernsehprogramme" gesehen? --84.155.251.156 19:40, 23. Aug. 2015 (CEST)

Einfach hier nachfragen. --Rôtkæppchen₆₈ 19:45, 23. Aug. 2015 (CEST)
Also ich seh nie Werbung für Generation 60+. Dass die Werbung vermehrt auf diese Zielgruppe zugeschnitten zu sein scheint, mag am Sehverhalten derjeweiligen Menschen liegen... ;-) --88.130.75.65 20:16, 23. Aug. 2015 (CEST)
Die Werbung hängt sehr von dem Sender, der Tageszeit und auch der Sendung ab. Wenn 84.155.251.156 bei den Eltern beispielsweise Musikantenstadl schaut, wundert mich Werbung für die Zielgruppe 60+ nicht. --mfb (Diskussion) 21:11, 23. Aug. 2015 (CEST)
Der Musikantenstadl läuft im Öffentlich-Rechtlichen nach 20.00 Uhr. Da gibts keine Werbung mehr. -- Gerd (Diskussion) 21:44, 23. Aug. 2015 (CEST)
In AT und CH gibt’s auch nach 20 Uhr Werbung im ÖRR und auch da wird der Musikantenstadel gesendet. --Rôtkæppchen₆₈ 21:59, 23. Aug. 2015 (CEST)
Unverzeihlicher Fehler eines deutschfixierten Wikipedia-Benutzers. Danke für die konstruktive Korrektur!! -- Gerd (Diskussion) 22:03, 23. Aug. 2015 (CEST)
Nix für ungut. Aber ich habe mich vermutlich nicht präziese genug ausgedrückt. Ich sehe nicht mit meinen Eltern fern, sondern ich zappe das mal für ne Stunde durch und dabei kommt grundsätzlich gar nichts was auch nur zu 5% an die Qualität ausländischer Fersehshows oder Filme heranreicht. Erstaunlicherweise sind da immer noch all die Gestalten zu sehen die ich schon vor 15 Jahren gesehen habe. Irgendwelche Fernsehshows die wild aus unterschiedlichsten Themen zusammen geschnitten sind. Zwischendrin gibts deutsche Fernsehserien die aussehen wie Laienspieltheater von, für und mit den Insassen einer Nervenheilanstalt. Qualitativ macht das den Eindruck als hätte man die früheren Fernsehschows und deren inzwischen gealterten Akteure gefressen, sich den Magen mit gescheiterten Medienexistenzen und Konzepten verdorben und das ganze als medialen Durchfall über 100 Kanäle verströmt. Ich kann einfach nicht glauben dass die Generation bis 35 die mit der Wahlfreiheit von Streaming und Internet aufgewachsen ist sich das noch ansieht. Beziehungsweise das sich der Deutsche im Durchschnitt, wie die Statistiken behaupten, über 200 Minuten pro Tag davon antut. --84.155.251.156 22:37, 23. Aug. 2015 (CEST)
Ob man beim Zappen durch die Kanäle die Qualität von Sendungen beurteilen kann, will ich nicht hinterfragen; noch viel weniger was "Qualität" in diesem Zusammenhang ist, geschweige denn einen Vergleich mit dem "Ausland" (innere Mongolei?). Vermutlich gefallen Ihnen amerikanische bzw. britische Serien besser, und das könnte daran liegen, daß es in den USA und GB viel weniger (bzw. fast kein) Zwangsgeld für die ÖRR-Propagandakanäle gibt. Daher gibt's dort "besseres" Privatfernsehen. Ist oft so. Wo der Staat mitmischt, gibt's für viel Geld mindere "Qualität". Die 200 Minuten Fernsehkonsum, beim Bügeln ..., glaube ich jedenfalls.--80.129.130.67 22:53, 23. Aug. 2015 (CEST)
Ja, ja, wo der Staat mitmischt, ist immer alles Scheiße. Deine von FDP-Propaganda (sic!) durchsetzten Spekulationen über die Gründe einer gefühlten höheren Qualität des Programms der privaten Fernsehsender in Außerdeutschland kannste mal schön stecken lassen! Dass man nach 20 Uhr in D nicht mehr durch TV-Werbung belästigt wird und dass sich der Anteil von Werbung an der Sendezeit selbst bei höchstquotigen Sendungen wie der Sportschau arg in Grenzen hält, liegt nicht zuallerletzt an den Gebühren. Jedenfalls hat sich meiner Wahrnehmung nach das Programm der beiden großen ÖR Sendern, das sich wahrlich nicht nur auf’s (für mich völlig verzichtbare) Musikantenstadl reduzieren lässt, in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert und man hat endlich das Gefühl, dass die Gebühren nun Programmäßig auch beim Zuschauer ankommen. Und warum nur ÖR Sender Propagandakanäle sein sollen, würde ich gerne mal erfahren. Fast alle Privatsender in D gehören entweder Bertelsmann oder ProSiebenSat.1 Media. Solche Medienkonzerne haben mindestens ein genauso großes Interesse, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, wie der Staat. Hat ja bei dir offenbar prächtig funktioniert... --Gretarsson (Diskussion) 13:41, 24. Aug. 2015 (CEST)
IP 80.129.130.67 unterschlägt ja auch, dass für die privaten Sender sehr wohl ebenfalls ein "Zwangsgeld" erhoben wird und hier das System der Finanzierung viel weniger transparent und überschaubar ist. Die Privatsender werden durch Werbung finanziert und wir zahlen dieses Geld den werbenden Konzernen zum Beispiel beim Einkauf im Supermarkt. Die Privatsender sind mitnichten kostenlos. Es wird uns nur auf einem anderen Weg das Geld aus der Tasche gezogen. --84.143.241.11 16:30, 24. Aug. 2015 (CEST)
Dafür sind die dortigen Sender je einer den beiden politischen Parteien recht nahe. Sie beleuchten und laden zum Hervorheben einzelner Tatsachen ihrer Sicht weitere Leute vor die Kamera und suggerieren damit eine Mehrheitsmeinung. Diese Masche findest Du hier in Dauerwerbesendungen. Bei den privaten wird eben das Wunschkonzert des Zahlenden ausgeführt. --Hans Haase (有问题吗) 00:12, 24. Aug. 2015 (CEST)
Auf die Frage ist noch zu antworten, dass in Deutschland eine Reihe von Menschen nicht öffentlich wahrgenommen werden, aber Fernsehen anders benutzen. Das sind Bettlägrige und Menschen in einer entsprechenden Einrichtung. Fernsehen wird dabei nicht zur Information, aber mehr zum Zeitvertreib, teils auch der Verdrängung als Flucht vor der Realität benutzt. Dieses Programm muss dann inhaltlich nichts bieten. Eine Möglichkeit, einen Fernsehsüchtigen zu erkennen besteht möglicherweise darin, den betroffenen das Alter ihm fremder Personen schätzen zu lassen. Dieselben Schauspieler spielen ältere und jüngere Rollen. Die Maske kann nur einen Teil des tatsächlichen Alters des Schauspielers verbergen. --Hans Haase (有问题吗) 00:12, 24. Aug. 2015 (CEST)

Den Qualitätsverfall, um zum Anfang zurückzukehren, sehe ich nicht in der Werbung für Leute 60+, sondern im Verfall der journalistischen Qualitäten, wie sie noch in den 1980er vorherrschten. Die Moderatoren/innen plappern in der Regel ohne zu wissen, was sie da vorlesen. -jkb- 01:13, 24. Aug. 2015 (CEST)

Ein eher wirrer Thread, in dem die Fragestellung weitgehend diffus bleibt. So wie ich es verstanden habe und wenn man das Gejammer und Gedisse über Qualität und den irrelevanten Exkurs über altersspezifische Werbung ignoriert in etwa: „Kann es sein, dass sich tatsächlich so viele Leute so viel Fernseh-Schwachsinn reinziehen, wie es Medien und und statistische Erhebungen nahelegen?“ Der Fragesteller bekundet wortreich sein Erschrecken und seine Abscheu, legt dabei aber nicht offen bzw. nennt keine Anlässe und Fakten, warum das Bejammerte seiner Ansicht nach nicht so sein sollte. Er konkretisiert noch nicht einmal, auf welche „Fernsehstatistiken“ und „Statistiken zu dem Thema“ er sich in seiner Frage genau bezieht.
Somit bleibt das hier also ein Laberthread, in dem man in weitgehender Beliebigkeit so ziemlich alles behaupten und glauben/meinen/mal gehört haben kann was man will oder eben auch nicht. Es kann also sein oder auch nicht. Es geht ja offenbar weder um ernsthafte Untersuchungen, noch um seriöse Antworten. Da mach ich doch gerne mit! Um doch noch einen meßbaren Wert einzubringen entgegne ich daher mal, dass es ebenso unglaublich und unverständlich ist, dass bei der Bundetagswahl 2013 immerhin 31.951.682 erwachsene Menschen CDU/CSU, SPD, Grüne oder FDP gewählt, wo doch die meisten von ihnen von diesen Parteien in wechselnden Regierungskoalitionen in den letzten Jahren konsequent über den Tisch gezogen, belogen und an der Nase herumgeführt wurden. Stellt man den subjektiven Eindruck des Fragestellers und das scheinbar unerklärliche, widersprüchliche Wahlverhalten dieser erwachsenen Menschen (die großenteils ja immerhin eigentlich auch meine Rente erarbeiten sollen) in einen Kontext, so ist es zumindest nicht verwunderlich, dass sich die Nachrichtensendung heute ungestraft und fortschreitend in dümmliche Infotainmentsoße verwandeln kann oder die letzten Bastionen einer halbwegs ernstzunehmenden Programmgestaltung wie arte oder 3sat eher erbärmliche Reichweiten von durchchnittlich 1,0 % (arte 2014) und 1,1% (3sat 2013) erzielen.
Und weiterhin OT: Es wurde im TV schon immer, also zumindest seit den 1970er-Jahren für Ginsengprodukte (hier 1977 ab 2:14 - „Triumphe feiert nur der Tüchtige...“) und Gebiß-Haftmittel (hier Kukident aus den 1960ern) geworben. Wenn die Generation 60+ als die wahrscheinlich für lange Zeit letzte Generation, die im Alter noch ordentlich Geld auf den Kopf hauen kann, zu einer lukrativen Konsumentengruppe geworden ist, dann wird sie logischerweise auch mehr umworben als die eher langweilige und entpolitisert-dümmliche Generation Z, die so blöd ist, unbezahte Praktika zu machen, an private Altersvorsorge glaubt (ich lach mich tot) und ihr bißchen Geld ganz von alleine sinnlos verprasst. Und wenn Windeln für Erwachsene einen höheren Marktanteil haben als Babywindeln, dann spielt eben auch schonmal die Inkontinenz in der Fernsehwerbung eine Rolle. Warum sollte den geldgierigen Manipulateuren auch irgendetwas unangenehm oder heilig sein? --84.143.241.11 03:48, 24. Aug. 2015 (CEST)
Was auffällt ist, dass damals die Bevölkerung noch nicht so fett wie heute war. Der Missbrauch von Antibiotika nimmt zu. Die Naivität von damals war auch schrecklich, nur lit die Mehrheit damals nicht unter derartiger Lohnentwicklung. Damals wurde die Neuverschuldung noch ein Skandal, heute ist sie selbstverständlich geworden. --Hans Haase (有问题吗) 07:27, 24. Aug. 2015 (CEST) Haftcreme? „Hagen chi ngeine gritten irgendwo gechehen?“
Auch ein Faktor ist natürlich was das für eine Statistik ist das Einschaltquoten werden ja zum Beispiel durch repräsentative Fernseherbesitzer ermittelt womit dann die nicht Fernseherbesitzer nicht erfasst werden. 200 Minuten Durchschnitt kommt mir auf jeden Fall sehr hoch vor.--Saehrimnir (Diskussion) 10:18, 24. Aug. 2015 (CEST)
Wer sollte ein Interesse daran haben, das Fernsehverhalten von Nicht-Fernsehzuschauern zu erfassen? Erkenntnisgewinne, die über „Nicht-Fernsehzuschauer sehen nicht fern.“ hinausgehen, sind wohl kaum zu erwarten. Es reicht IMHO vollkommen aus, herauszufinden, welcher Anteil der Bevölkerung wie lang welchen Fernsehsender konsumiert, wie es von der eingangs verlinkten AGF praktiziert wird. Der Umkehrschluss daraus ist sehr einfach, sodass sich eine gesonderte Erfassung erübrigt. --Rôtkæppchen₆₈ 10:33, 24. Aug. 2015 (CEST)
Genau. Da kein Erkenntnisgewinn zu erwarten ist werden die nicht Fernseher nicht erfasst und damit ist aber die Stichprobe nur repräsentativ für die Fernseher aber nicht für die gesamte Bevölkerung. Noch vor 10 Jahren war der Anteil an Haushalten die keinen Fernseher hatten verschwinden gering, aber das trifft heute nicht mehr zu [6].--Saehrimnir (Diskussion) 10:36, 25. Aug. 2015 (CEST)
Um die Uhren mal wieder zu stellen: Die neuen TVs mit Gestenerkennung und Internetanschluss haben eine Kamera. Sie könnten ebenso den Ort ihrer Aufstellung filmen. Es ist nur Software was sie hindert oder ihnen ermöglicht dies zu tun. Diese Geräte haben ebenso kein Problem zu petzen, welches Programm eingestellt wird, wieviele Leute vor der Mattscheibe sitzen und nach externer Gesichtserkennung auch welche (wer!). --Hans Haase (有问题吗) 11:37, 24. Aug. 2015 (CEST)
Bei Diensten wie Zattoo, Telekom Entertain oder den Livestreams der Rundfunkanstalten lassen sich anhand der Serverstatistiken sogar genaue Einschaltquoten und Marktanteile erfassen. Da muss man nur noch feststellen, wieviele Laute wann gleichzeitig in ein Fernsehgerät glotzen. --Rôtkæppchen₆₈ 11:41, 24. Aug. 2015 (CEST)
Internet hat eben den Rückkanal per default im Protokoll. --Hans Haase (有问题吗) 11:44, 24. Aug. 2015 (CEST)
Interessanter FAZ-Artikel zum Thema: [7]. TLDR: Die Mehrheit der Deutschen schaut wenig bis gar kein fern. Allerdings gibt es eine Minderheit an "Viel- und Dauerguckern", die den Schnitt in die Höhe treibt. Diese Minderheit, die zudem vermutlich in der Quotenmessung überrepräsentiert ist, ist gleichzeitig relativ alt; die Generation 70+ sieht (aus nahe liegenden Gründen) deutlich mehr fern als andere Altersgruppen.--kompakt-disk 08:50, 26. Aug. 2015 (CEST)
Herrlich! „Christine Neubauer, die Allzweckwaffe des öffentlich-rechtlichen Begütigungsfernsehens...“ --84.143.241.11 15:50, 26. Aug. 2015 (CEST)
+1 zu Kompakt, unabhängig davon: Das soziale Milieu, in das ich den Fragesteller mal einordne - weiß, jung, männlich, hoher Bildungsstand -, in dem traditionell wenig ferngesehen wird, ist kein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung (10 %, größenordnungsmäßig). Insbesondere für Alte ist Fernsehen ein wesentlicher Bestandteil des Leben, so wie es für jüngere das Internet ist. die ziehen dann über die Smartphone- und Internetsucht der unter-30-jährigen her. Und die/du machen das gleiche.--Antemister (Diskussion) 22:30, 26. Aug. 2015 (CEST)
Ob das wirklich so stimmt, was du dir da denkst? Die Nutzung des Internets durch Alte steigt signifikant. Zitat ARD/ZDF-Onlinestudie 2014: „79,1 Prozent der Erwachsenen in Deutschland (2013: 77,2 Prozent) sind online. Dies entspricht 55,6 Millionen Personen ab 14 Jahren (2013: 54,2 Millionen). Die höchsten Zuwachsraten gehen weiterhin von den Über-60-Jährigen aus, von denen inzwischen fast jeder Zweite das Internet nutzt (45 Prozent). Bei den 60- bis 69-Jährigen stieg der Anteil der Onliner binnen Jahresfrist von 59 Prozent auf 65 Prozent.“ (Die Entwicklungszahlen seit 1997 siehe auch hier.) 2009 sind 17 Millionen Menschen in Deutschland 65 Jahre oder älter. (Weil die dumpfbraune Soße auf den Straßen gerade wieder mal hochkocht: Der Anteil der Mitbürger darunter mit einer anderen Staatsbürgerschaft betrug nur 4%. Vgl. hier S. 7) Aufschlußreich dort auch das Kapitel 2.5: Die Silversurfer: Senioren im Netz (S. 32ff.) Daraus noch ein Zitat: „Interessant wird das Internet für ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität, wenn es reale Wege ersparen kann. So wird beim Online-Banking das eigene Geld von zu Hause aus verwaltet und der Weg in die nächste Bankfiliale überflüssig. Immerhin 42% der älteren Internetnutzer gingen 2010 regelmäßig ins Internet, um Bankgeschäfte vorzunehmen. Bei den 25- bis 44-Jährigen lag der Anteil bei 65%.“ (ebd. S. 34).
Das weist auf ein wichtiges Stichwort hin, das ich zu Bedenken gebe und das auch für den Fernsehkonsum gilt: Mobilität. Mit steigendem Alter und abnehmender Mobilität wird die Glotze für manche ein wichtiger Faktor und nimmt im Alltag mehr Raum ein, als sie im bisherigen Leben hatte. Insbesondere, wenn man auf die meisten anderen Insassen in seinem Altenghetto nur wenig Bock hat und wenn das Lesen immer mehr anstrengt. Und nicht wenige suchen recht verzweifelt und oft vergeblich in den Nachmittagsprogrammen dann nach so etwas wie einem erträglichen Niveau. Es soll alte Leute geben, die den Musikantenstadl für eine perfide Erfindung von sadistischen Programmredakteuren halten, nur um gezielt alte Menschen zu quälen. Die alten Leute, die das vermute, sind sicher in der Minderheit und kennen nicht nur den Knopf zum Umschalten auf arte oder zum Abschalten sondern auch die Feature- und Hörspiel-Programme im DLF. Aber es stimmt auch: Mit schwindender Mobilität steigt vielfach die Kompromißbereitschaft an. Man sitzt in der Medienfalle und kann ja nicht mehr weglaufen. --84.143.241.11 01:09, 27. Aug. 2015 (CEST)

25. August 2015[Bearbeiten]

Wer darf einen Artikel als "nicht objektiv" markieren - und wie macht man das?[Bearbeiten]

Konkret finde ich diesen Artikel über "Gender Studies" überhaupt nicht objektiv. Meines Erachtens nach gehört unbedingt auch ein Abschnitt darüber, dass es ein sehr umstrittenes Gebiet ist, und wie viele Eliteforscher von Cambridge, Harvard und MIT das Gegenteil herausgefunden haben. Im Artikel wird so etwas gar nicht erwähnt.--Basiliussap (Diskussion) 19:48, 25. Aug. 2015 (CEST)

Wenn Du an dem Artikel was zu verbessern hast, dann mach das! Das ist das Wiki-Prinzip. Alternativ kannst Du den Artikel auch mit einem Baustein verzieren. Such Dir hier den passenden raus. Eigentlich gehört diese Frage nach Wikipedia:Fragen zur Wikipedia. -- Gerd (Diskussion) 19:56, 25. Aug. 2015 (CEST)
Sieht so die mediale Großoffensive des v.-Storch-Flügels der AfD aus, der selber nicht die geringste Ahnung davon hat, wogegen er in seinem hysterischen Kampf gegen Windmühlenflügel eigentlich anzurennen versucht, weil er vor allem nicht zwischen erster und zweiter Natur, nicht zwischen Biologie, Verhalten und Sozialpsychologie unterscheiden kann? --80.187.106.89 21:39, 25. Aug. 2015 (CEST)
Wow. Wie man von manchen Leuten gleich runtergeputzt wird, wenn man keine Mainstream-Meinung hat. --Optimum (Diskussion) 00:06, 26. Aug. 2015 (CEST)
Die zzt. größten Proponenten dieser Mindermeinung tun aber leider deutlich kund, dass ihre Mindermeinung lediglich politischem Opportunismus und profunder Unkenntnis der Sache geschuldet ist. Das äußert sich z.B. auch in der Hilflosigkeit in der Wahl der Argumente. --Rôtkæppchen₆₈ 01:09, 26. Aug. 2015 (CEST)
@Optimum: Schonmal was von repressiver Toleranz und konformistischem Rebellentum gehört? Das ist die ganze AfD in vier Wörtern. --80.187.106.89 08:53, 26. Aug. 2015 (CEST)
??? Die AfD ist gerade nicht Mainstream, wie paßt das zu Marcuses Ansatz???--80.129.130.74 12:28, 26. Aug. 2015 (CEST)
??? Ebenfalls Mehrfach-? Benutzer:Basiliussap hat doch lediglich gesagt, er findet einen Artikel nicht objektiv. Wie habt ihr denn jetzt herausgefunden, dass er AfD-Mitglied ist und in hysterischem Kampf gegen Windmühlenflügel anrennt, weil er ganz viele Sachen nicht unterscheiden kann? Und wo haben die AfD oder andere größte Proponenten etwas über den Wikipedia-Artikel Gender Studies gesagt? Diskutiert ihr heimlich noch woanders? --Optimum (Diskussion) 13:03, 26. Aug. 2015 (CEST)
Siehe u. a. Beatrix von Storch und die beiden Hauszeitungen der AfD, FAZ und WELT. Hinzukommt, daß es immer die Angewohnheit des konformistischen Rebellen ist, sich als Opfer einer vermeintlichen linken Übermacht zu stilisieren, wie das von Anfang an bei der AfD der Fall war. Als dann rauskam, wo die Reise der von oben aufgebauten, sozialchauvinistischen wie nationalliberalen Honoratiorenpartei von Anfang an hingehen sollte, hat das Rückgrat der Partei (die auch daran gescheitert ist, daß die Leute (noch) lieber die Originale in Form von Hohmann-, Sarrazin- und Hartzpartei gewählt haben) in Form der mittelständischen Unternehmer und Großverdiener eine Schmierenkomödie inszeniert, um sich heuchlerisch empört von dannen zu machen und jetzt woanders genauso weiterzumachen wie vorher. Und eine derart wütende Stänkerei über den unbegriffenen Genderbegriff, die in Richtung der Unfähigkeit zur Unterscheidung von Biologie und Verhalten geht ("Alles total widerlegt von ganz, ganz wichtigen Biologen!"), kommt heutzutage nunmal in der Regel aus dem v.-Storch-Flügel der AfD und angeschlossenen radikal-evangelikalen, klerikalfaschistischen Kreisen. --80.187.106.89 15:14, 26. Aug. 2015 (CEST)
@Basiliussap: Es gab dort wohl früher mal einen Abschnitt „Kritik“, in der vermutlich das dargestellt werden sollte, was du vermisst, aber wie du auf der Diskussionsseite bzw. im Diskussionsarchiv des Artikels, in der Versionsgeschichte und auch an einigen Antworten an dieser Stelle unschwer erkennen kannst, war/ist das Thema Gender / Gender Studies einer der sogenannten Honeypots in diesem Projekt. Man sollte da besser nicht reingreifen, sofern man nicht ein sehr dickes Fell hat oder gesteigerten Wert auf ideologische Grundsatzdebatten, Beleidigungen / persönliche Angriffe, VM-Streitereien und Editwars legt. Und „Wiki-Prinzipien“ oder wp:NPOV gelten in Honigtöpfen nur theoretisch.--Mangomix 🍸 15:37, 26. Aug. 2015 (CEST)
Und wenn man im Vorfeld vier Artikel geschrieben hat, die alle wieder über die Löschhölle entsorgt wurden, sind die Vorausetzung vielleicht auch nicht gerade günstig, was den eignen Ruf angeht. --84.143.241.11 21:41, 26. Aug. 2015 (CEST)

Nun ja, falls mich mal jemand nach dem Unterschied zwischen Argumentieren und Dissen fragen sollte ... --Zerolevel (Diskussion) 21:58, 27. Aug. 2015 (CEST)

Spruch auf Haus[Bearbeiten]

In Fanas in der Schweiz landete ich etwas abseits und stieß dort ich auf folgende Inschrift: [8]. Ich habe nicht nur mit der Sprache, sondern auch mit den Buchstaben Probleme und bitte um Erklärung, was da steht. Danke!

--5.56.232.128 22:14, 25. Aug. 2015 (CEST)

Buwä ist än türi Sach
und ohni schaffe gits keis Gmach,
Doch buwe und schaffe in Gottes Sinn
fergät üs allne der gröscht Gwinn.

--Rôtkæppchen₆₈ 22:18, 25. Aug. 2015 (CEST)
Ich bin für Buwä, Bauen, dann versteht man's leicht. Grüße Dumbox (Diskussion) 22:22, 25. Aug. 2015 (CEST)
Hab es selbst gemerkt und oben berichtigt. --Rôtkæppchen₆₈ 22:25, 25. Aug. 2015 (CEST)
Diese Sprüche haben sogar einen eigenen Artikel: Wandtattoo. Vielleicht kann man das Bild da einpflegen? --84.144.126.120 22:36, 25. Aug. 2015 (CEST)
Ich würde das eher als Lüftlmalerei subsumieren. --Rôtkæppchen₆₈ 22:53, 25. Aug. 2015 (CEST)
Naheliegend wäre vielleicht Hausspruch? Grüße Dumbox (Diskussion) 23:08, 25. Aug. 2015 (CEST)
In der Schweiz Hausspruch oder Wandspruch und ich sehe gerade, Wandspruch ist mit Haussegen verlinkt aber beide nicht mit Hausspruch.--Caumasee (Diskussion) 22:11, 26. Aug. 2015 (CEST)

Vielleicht noch als Info für Norddeutsche:
- was heißt türi?
- Warum einmal Buwä und einmal Buwe?
- was heißt fergät?
Danke. --Optimum (Diskussion) 00:23, 26. Aug. 2015 (CEST)

Disclaimer: kein Alemanne, Rheinfranke. Türi: teure; fergät: fertigt/schafft; ob die unterschiedliche Darstellung des Schwa-Lautes eine Bedeutung hat oder einfach nur eine gewisse Schwankung zeigt, weiß ich nicht. Grüße Dumbox (Diskussion) 00:29, 26. Aug. 2015 (CEST)
Dä äs gut gsi. Yotwen (Diskussion) 08:25, 26. Aug. 2015 (CEST)
„fergät“ verstehe ich nicht, denke nicht, dass es „fertigt“ bedeutet, sondern eher „vergibt“ (in dem Fall im Sinn von „gibt“ – falls das existiert). --= (Diskussion) 16:38, 26. Aug. 2015 (CEST)
Eigentlich sollte fergät = vergeht heißen (""has auf die groskobfeten der wo nichtd fergät"), aber das ergibt dann einen ganz anderen Sinn... --Magnus (Diskussion) für Neulinge 16:46, 26. Aug. 2015 (CEST)
Ich finde im Schweizerischen Idiotikon "fergen" für fertigen etc. Aber s. o., bin Fremdling. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:52, 26. Aug. 2015 (CEST)
Du könntest recht haben. Bin auch Fremdling, fragen wir mal ein paar Bündner: @SuperAle, Capricorn4049, Caumasee, Parpan05: --= (Diskussion) 17:47, 26. Aug. 2015 (CEST)

Dann wage ich mich mal an eine Übersetzung (ohne Gewähr!): «Bauen ist eine teure Sache und ohne Arbeit gibt es kein Gemach (Zimmer). Doch bauen und arbeiten im Sinne Gottes bedeutet/ist für uns der grösste Gewinn» --Parpan (Diskussion) 18:14, 26. Aug. 2015 (CEST)

So hatte ich es auf Anhieb auch verstanden. Aber "fergät" nicht vielleicht doch schafft/macht/bringt/gibt? An der Bedeutung ändert es ja nichts. Und kann alemannisch Gmach nicht auch allgemein Zuhause/Wohnstatt heißen? Grüße Dumbox (Diskussion) 18:22, 26. Aug. 2015 (CEST)
Danke, Parpan! Könntest du noch etwas zum „fergät“ sagen? Was ist das für ein Verb? „fergen“, „vergeben“ oder „vergehen“ oder noch was anderes? Gruß, --= (Diskussion) 18:32, 26. Aug. 2015 (CEST)
„vergelten“ vielleicht? Gruß aus Norddeutschland, --Φ (Diskussion) 18:48, 26. Aug. 2015 (CEST)
  • Sinn gemässe Übersetzung in Schriftdeutsche. Bauen ist eine teure Sache / und ohne arbeiten gibt es keine Räumlichkeit (Gmach uuU. auch Schlafzimmer)/ Doch bauen und arbeiten im Gottes Sinn / ergibt uns allen den grössten Gewinn.
Der Knakkpunkt ist fergät, richig zu übersetzen, das wäre wortwörtlich vergolten (Wer alles kennt den Dankspruch; vergelts Gott?) zu übersezen. --Bobo11 (Diskussion) 18:49, 26. Aug. 2015 (CEST)
ich würde sagen fergät könnte im Prättigau "vergelt" heissen. Sehe erst nach dem Schreiben gerade, dass Phi auch schon darauf kam. Verson Bobo ist ok, statt ergibt ist es eher ein "bringt" --Caumasee (Diskussion) 21:47, 26. Aug. 2015 (CEST)
>einschieb<Klar kann man das „ergibt“ auch mit „bringt“ übersetzen. Es ergibt so gesehen beides Sinn. Es geht beim Segenspruch ja darum, dass dieses Haus unter Gottes Wohlwohlen erbaut worden sein soll. --Bobo11 (Diskussion) 21:37, 27. Aug. 2015 (CEST)
Das Grimm- Wörterbuch kennt ein altes Verb fergen und bringt Belege für die Bedeutung („in der schweiz und in schwaben“) transportieren, schleppen, tragen, bringen. Das passt schon irgendwie; nur erwartet man da - wie auch schon in oben vorgeschlagenen Übersetzungen - statt der gröscht Gwinn nicht einen Akkusativ? --Bavarese (Diskussion) 22:13, 26. Aug. 2015 (CEST)
ünscha Dialäkt hät kai Akkusativ.
Fergen ist wohl nicht der gleiche Wortstamm, denn: Das im Spruch verwendete "fergät" deutet mit dem ä auf eine Betonung auf der zweiten Silbe hin.
Bei "fergen" im Gebrauch "g'fergget" ist eindeutig die erste Silbe betont. Also eher "färgga" geschrieben. Aber ja, das Wort "fergga" existiert definitiv, gerade und speziell im Prättigau. "Uma färgga" heisst herum schleppen, "färgga" alleine kann auch holen heissen, dazu auch schleifen, einfach mühsames Bewegen. Ob es auch bringen heisst (was hier am meisten Sinn macht), müsste ich einen Nachbarn fragen. --Caumasee (Diskussion) 23:15, 26. Aug. 2015 (CEST)
Ist das ein Kognat von lat. ferre? --Rôtkæppchen₆₈ 00:53, 27. Aug. 2015 (CEST)
Nein, bei Kognaten entspricht lat. f deutsch b, idg. bh. Der Kognat zu ferre ist z. B. noch in gebären und Bahre enthalten, engl. to bear. Übrigens hat sogar der Grimm schweizerisch fergen für fertigen, eigentlich "auf die Fahrt bringen". Grüße Dumbox (Diskussion) 08:33, 27. Aug. 2015 (CEST)
Dialektwoerter.ch nennt für "ferggä" die Übersetzung "herstellen / bereit machen / spedieren", also kommt "bringen" wohl einigermaßen hin.--Optimum (Diskussion) 13:06, 27. Aug. 2015 (CEST)
nicht nur einigermassen. Ich hatte zur Sicherheit noch einen zusätzlichen Prättigauer angefragt, ohne ihm zu sagen was ich denke, also nur das Wort gefragt. Fergä, fergät (je nach Dorf) heisst definitiv "bringen". Ich bin ja nicht von dort aber wir haben es doch oft genug gehört. Jetzt nochmals bestätigt als reines Bringen, ohne Herstellen o.ä.: "bring mir noch ein Brot vom Bäcker" heisst "fergg mer no vum Beck es Brot"--Caumasee (Diskussion) 23:25, 29. Aug. 2015 (CEST)

Seelenanzahl und Reinkarnation[Bearbeiten]

Wie erklären Anhänger der Reinkarnationsvorstellung 1.) Was bei einem Bevölkerungsrückgang auf der Welt passiert (soll es dann für einige Seelen länger bis zur Reinkarnation dauern?) und 2.) was bei einem Bevölkerungsanstieg auf der Welt auf ein zuvor nie erreichtes Niveau passiert (woher kommen die vorher nicht existenten/inkarnierten Seelen?). Wie viele Seelen, ob nun inkarniert oder nicht, soll es überhaupt geben (unendlich viele oder eine bestimmte Anzahl?). Ich konnte bei Wikipedia dazu nichts finden.--Total-Materialist (Diskussion) (23:00, 25. Aug. 2015 (CEST), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)

für Amöben, Bakterien und anderes Geviech ist doch sehr viel Platz auf Mutter Erden, und wenn nicht gibt es sicherlich noch Parallel-Erden ;)--in dubio Zweifel? 23:52, 25. Aug. 2015 (CEST)
Dann hast Du Reinkarnation aber nicht genau gelesen. Im Hinduismus gibt es zum einen so eine Art Himmel, in dem sich die Seelen einige Zeit aufhalten, und bei mehr Menschen müssen sie eben früher wieder runter. Zum anderen muss sich die Seele langsam von der kleinsten Mikrobe bis zum Menschen hocharbeiten, und die Menschheit hat in letzter Zeit so viele Tierarten ausgerottet, das das dicke für noch ein paar Milliarden reicht. --Optimum (Diskussion) 00:02, 26. Aug. 2015 (CEST)
(Multiple BK zur Geisterstunde!) Im Artikel Reinkarnation hättest du aber schon einiges finden können: 1) dass sich auch menschliche Seelen nicht unbedingt in einem menschlichen Körper inkarnieren müssen, sondern auch als Tier wiedergeboren werden können, wenn nicht gar als Pflanze oder Dämon, oder sogar auf einer "höheren geistigen Ebene". Ein Rückgang der Weltbevölkerung ließe sich also leicht mit einer "Abwanderung" menschlicher Seelen auf solche anderen Seinsebenen erklären. 2) Wo sich die Seelen in der Zeit zwischen den Inkarnationen aufhalten, weiß niemand, und auch nicht wie lange sie sich "dort" aufhalten. Jeder Bevölkerungsanstieg kann somit leicht damit erklärt werden, dass vermehrt Seelen aus diesem Limbo zurückkehren, oder eben aus den anderen nichtmenschlichen Seinsebenen. Theologie ist gar nicht so einfach zu widerlegen, wie man denken sollte. Manche behaupten sogar, sie extra so gebaut, dass man sie nie widerlegen kann. Geoz (Diskussion) 00:04, 26. Aug. 2015 (CEST)
der fragende Benutzer nennt sich Total Materialist, das ist eine Einstellung, der ich nichtmal abgeneigt bin. Irgendwie ist der Ursprung sämtlicher Religionen sowie einzelner Philosophien auch auf dem Prinzip der Unsterblichkeit angelegt (ein Menschheitstraum, umformuliert auf "Seelen"). Dies zieht sich durch jede Religion, die damit mehr eint, was sie eigentlich trennt, egal ob die Seele dann in der Hölle oder als Amöbe "weiterlebt" (wobei bei letzteren Konstrukt gäbe es noch die Möglichkeit, sich "hochzuarbeiten" ;)--in dubio Zweifel? 00:19, 26. Aug. 2015 (CEST)
interessiern täten den Materialisten wohl auch Thomas von Aquins Überlegungen zur leiblichen Auferstehung von katholischen Kannibalen in zweiter Generation, am schönsten nachzulesen bei Russell. Finde gerade keinen geeigneten Link, so gehet in die Bibliothek. --Edith Wahr (Diskussion) 00:43, 26. Aug. 2015 (CEST)
<quetsch>St. Thomas bei Russell: Bertrand Russell: The Basic Writings of Bertrand Russell.. Taylor & Francis, 4. März 2009, ISBN 978-1-134-02866-5, S. 102. --MBq Disk 11:45, 27. Aug. 2015 (CEST)</quetsch>
Theoretisch können sich ja auch Bakterien „hocharbeiten“ oder aber Menschen werden bei mangelndem Karma zu etwas Niederem degradiert. Die Darmflora besteht pro Mensch aus 10 bis 100 Billionen Lebewesen. Wenn da plötzlich ein paar mehr Lebewesen wären, würde das gar nicht auffallen. Die hinduistische Schöpfung hat sich schon genug Lebewesenreservoire einfallen lassen, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. --Rôtkæppchen₆₈ 00:55, 26. Aug. 2015 (CEST)
Hm. Aber zu Ende gedacht scheint es dann viele Jahrmillionen mit dem Hocharbeiten nicht so weit her gewesen zu sein und auch die derzeitige Bevölkerungsentwicklung der Menschen (als eine Stufe, die ein Bakterium ja erstmal optimistisch anstreben könnte) ist ja weit weniger gewaltig als wir uns sonst so denken - gemessen an dem nicht zählbaren riesigen Fundus von "Ausgangsmaterial". Noch mehr zu Ende gedacht sind es eigentlich ungeheuer wenige Mitstreiter, die bei diesem Konzept wenigstens ein bißchen Erfolg haben. Für mehr als 99,9% der Lebenwesen liegt die Latte offenbar viel zu hoch, mehr als irgendein Insekt oder als Highlight ein Gänseblümchen oder ein Regenwurm ist da wohl nicht drin. Irgendwie doch nicht so attraktiv, dieses religiöse Aufsteiger-System... --84.143.241.11 03:16, 26. Aug. 2015 (CEST)


Ich habe dann doch eher den Eindruck, dass die meisten Religiösen sich ihre Seele ohnhin mit hunderten anderen Leuten teilen, so gleichgeschaltet wie die sind. -- Janka (Diskussion) 06:59, 26. Aug. 2015 (CEST)

Liest du die englische Sprache? Der Kernsatz (wohl für alle Religionen) des Artikels ist: "However, trying to hammer this out like some metaphysical maths problem isn't really in the spirit of [hier die gewünschte Religion eintragen]."
Dann gibt es aber auch andererseits die Geschichte Die Vitanulen (The Vitanuls, 1964) von John Brunner (halb hinunterscrollen). Das kann nicht ganz von der Hand gewiesen werden, denn solchen Personen bin ich auch schon begegnet. 213.169.163.106 11:45, 26. Aug. 2015 (CEST)
Das ist zwar eine vernünftige Erkenntnis aber: Man muss selbst drauf kommen. -- Janka (Diskussion) 14:53, 26. Aug. 2015 (CEST)


Wenn man die Tier- und Pflanzenseelen mit in den Reinkarnationsvorgang einbezieht (was ja nicht alle tun), bleibt doch trotzdem das Problem der Seelenanzahl. Soll diese irgendwie immer gleich sein oder laufend neue hinzukommen? Auf der Erde wird ja auch die Gesamtzahl von Lebewesen ständig schwanken. Selbst die gerade nicht inkarnierten Seelen "im Himmel" müssten doch irgendwie zählbar sein. Und es erscheint absolut willkürlich (und wie ist Willkür mit Gottesglauben vereinbar?), dass es eine bestimmte Seelenanzahl wie etwa 100 Milliarden geben soll.--Total-Materialist (Diskussion) 13:23, 26. Aug. 2015 (CEST)

Was machen die Seelen eigentlich wenn unsere Sonne explodiert oder das Universum der allfälligen Entopie endgültig zum Opfer fällt? Je suis Tiger! WB! 14:43, 26. Aug. 2015 (CEST)

Im ersten Fall: wikt:Schulterzucken, im zweiten wikt:abkacken. Aber das ist ja noch ein Weilchen hin... -- Iwesb (Diskussion) 14:49, 26. Aug. 2015 (CEST)
Jeder Seelenexperte weiß das die Seelenanzahl im Univesum eine Erhaltungsgröße ist ;)--Lexikon-Duff (Diskussion) 17:30, 26. Aug. 2015 (CEST)
Wozu soll es denn sonst Wurmlöcher und Paralleluniversen geben ;)--in dubio Zweifel? 00:11, 27. Aug. 2015 (CEST)
Wenn eh nichts mehr da ist, dürfen bestimmt auch die Seelen ins Nirvana, die sich nicht so doll angestrengt haben. --Optimum (Diskussion) 00:38, 27. Aug. 2015 (CEST)
Nö, genau für diese Seelen haben der hinduistisch-buddhistische und der jüdisch-christlich-muslimische Schöpfer ja den Hitzetod des Sonnensystems und Universums erschaffen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:50, 27. Aug. 2015 (CEST)
Nicht zu vergessen die Abwanderung von Seelen in die Hölle und die daraus resultierenden thermodynamischen Konsequenzen. --84.62.225.249 12:17, 30. Aug. 2015 (CEST)
Etwas ernsthafter. Wiedergeboren - Vom Glauben an die Reinkarnation ist eine recht gut gemachte Doku zum Thema. Dort wird AFAIR auch erklärt, daß in der indischen Vorstellung Seelen nicht etwas einzelnes sind, sondern zusammenhängen, der Mensch also ein Teilhaber an der Gesamtheit der Seelen ist in seiner Beseeltheit. --84.62.225.249 13:46, 30. Aug. 2015 (CEST)

26. August 2015[Bearbeiten]

Ein neues Soundsystem kaufen[Bearbeiten]

Hallo, vielleicht könnt ihr mir mit 2 Fragen weiter helfen, ich will ein Soundsystem kaufen, da das Wohnzimmer sehr klein ist so in etwa 17m² soll es ein 2.1 System sein, dass bei Bedarf (Umzug) auf 5.1 aufgerüstet werden kann, sowas gibt es doch oder? Ist ein Budget von 250 € realisitsich? Danke für eure Hilfe.--Ingo münchen (Diskussion) 09:10, 26. Aug. 2015 (CEST)

Auch auf 17m² kann man 5.1 bzw. vernünftige Soundsysteme unterbringen. Für 250 € gibt es irgendwelche zweifelhaften Komplettsets, die sich später aber nicht erweitern lassen. Besser angelegt wäre das Geld mMn in zwei Regal- oder Standlautsprechern einer Serie, die sich später ausbauen lässt, z.B. Heco Victa. Bedenke aber, dass du auf jeden Fall noch einen AV-Receiver dazu benötigst. Ein Komplettsystem "mit allem" für 250 € kann nur Murks sein. Zur Not ist dann ein Soundbar die bessere Alternative. --Magnus (Diskussion) für Neulinge 09:19, 26. Aug. 2015 (CEST)
Ich reiche mal das Stichworte Klasse-D-Verstärker und Klasse-T-Verstärker. Das mag die interessanteren Ergebnisse bringen. --Hans Haase (有问题吗) 11:35, 26. Aug. 2015 (CEST)
Wie immer bei solchen Fragen, etwas mehr Kontext: Musik (wenn ja welche)? Film? Beides? Welche Geräte sollen angeschlossen werden (Verbindung: Kabel, Bluhtuhz)?--Wikiseidank (Diskussion) 12:41, 26. Aug. 2015 (CEST)
Der Plan war, es an den PC anzuschließen für zocken und mal YouTube gucken, gleichzeitig aber auch an den Unity Media Reciever fürs Kabelfernsehen, und am liebsten noch eine Dockingstation für das iPhone.:)--Ingo münchen (Diskussion) 12:59, 26. Aug. 2015 (CEST)
Der Verkäufer bei BlödUranus kann Dir ganz bestimmt ein Gerät empfehlen. Das kaufst Du dann sonstwo im Internet. --Rôtkæppchen₆₈ 14:18, 26. Aug. 2015 (CEST)
Jo hatte halt die Hoffnung hier sind Leute die nicht deswegen empfehlen weil es Provision gibt, sondern die echte Tipps haben.-Ingo münchen (Diskussion) 14:24, 26. Aug. 2015 (CEST)
Ich hätte noch für schlappe 100 € ein quasi neuwertiges IKEA Uppleva 2.1-Soundsystem abzugeben inkl. Tuner, Blueray-Player, USB, analogen und digitalen Ein/Ausgängen (HDMI usw.), kabellosem (Funk-)Subwoofer, >4 J. Herstellergarantie, bei Interesse gerne über meine BS mailen. Nutze das gleiche Modell selbst in 2 Räumen, ist alles sehr kompakt, kein Kabelsalat usw. Macht natürlich keinen echten Surround-Sound, aber allemal besser als die üblichen Einbau-LS der Fernseher, ein Freund von mir hat damit seine Soundbar ersetzt (Wohnzimmer, zum TV-schauen und zocken) und ist auch ganz happy damit. IKEA hat die Teile mal für 350 € verkauft, das aktuelle Nachfolgemodell (ohne Blueray) kostet neu 249. Falls das nix is, würd ich empfehlen, statt eines Komplettsets, über dessen Qualität du dich später ärgerst, Einzelkomponenten zu kaufen und das dann lieber gebraucht, zumindest die Lautsprecher. Da kannst du viel Geld sparen. Also zunächst nur nen 5.1-Receiver und 2 Standlautsprecher, letztere von einem bekannten Hersteller (ich hab z. B. Mordaunt Short), so dass du später problemlos mit dazu passendem Center, Rücklautsprechern und ggf. Sub erweitern kannst. --Mangomix 🍸 14:35, 26. Aug. 2015 (CEST)

Die Firma Teufel macht ordentliche Produkte und hat auch eine Rubrik "B-Ware" in ihrem Shop. Schau doch dort mal. Je suis Tiger! WB! 14:36, 26. Aug. 2015 (CEST)

Mein Tipp wäre, dass du dir jetzt ein wirklich günstiges System von Logitech zulegst. Ist zwar kein berauschendes Sound-Erlebnis, aber für rund 100 € bekommst du was anständiges. Ein erweiterbares, gutes Set wäre wesentlich teurer. Spare also jetzt und wenn du was wirklich Gutes willst, leiste dir später ein 5.1 System von Teufel, Bose oder ähnliches (so um 1500 €). - Arbeiter.Mt.20 (Diskussion) 14:37, 26. Aug. 2015 (CEST)
Von Bose gibt es zwar teure, aber keine guten Systeme... --Magnus (Diskussion) für Neulinge 14:39, 26. Aug. 2015 (CEST)
Ansichtssache, oder besser An-hör-sache. Die kleinen süssen Würfel die sind - ja eben - klein und süss. Aber es gibt von Bose auch gutes Zeugs. -- Arbeiter.Mt.20 (Diskussion) 14:42, 26. Aug. 2015 (CEST)
Ich würde mir gebrauchte Boxen kaufen. Die Canton GLE 40 bekommt man schon für weniger als 50 EUR, sollten für deine Zwecke ausreichen und ließen sich bei einer Aufrüstung noch weiterverwenden. Die nächstgrößeren Modelle sind auch nicht viel teurer. Dazu dann einen einfachen, gebrauchten Subwoofer. Einen AV-Receiver würde ich mit 200 EUR einplanen, 20-30 EUR lassen sich noch durch einen Auslaufsmodellversandrückläufer sparen.--176.198.96.245 19:09, 26. Aug. 2015 (CEST)

Für die Zwecke kannst du auch eine Quetschkommode nehmen und selbst singen. --80.187.98.17 02:08, 27. Aug. 2015 (CEST)

Placebo verschreiben[Bearbeiten]

Schaue gerade einen Krimi, in dem ein Hausarzt einem Straftäter anstatt des AntiAndrogens ein Placebo verschreibt. Wie kann denn so etwas (heutzutage) in der Praxis ablaufen? Wenn da "Placebo" auf dem Rezept steht, weiß der Patient bescheid, wenn da "XY..." drau steht, gibt der Apotheker dem Patienten XY....

--80.129.130.74 12:26, 26. Aug. 2015 (CEST)

Ja, der Patient denkt dann, er bekommt „Präparat“ XY. Dass Präparat XY ein Placebo ist, wird ihm natürlich nicht gesagt. Die Abgabe von Placebos ist generell umstritten, weil der Patient ja „belogen“ wird, und das ist ethisch fragwürdig. --Gretarsson (Diskussion) 13:08, 26. Aug. 2015 (CEST)
Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass man mit einem Rezept zur Apotheke geht, auf dem (ohne dass man es wusste) ein Placebo steht. Auf dem Waschzettel steht dann doch, was es ist. Nein, Placebos werden typischerweise „direkt“ und ohne Packung verabreicht, nicht zur Selbstversorgung zu Hause. —[ˈjøːˌmaˑ] 13:54, 26. Aug. 2015 (CEST)
AFAIK gibt es durchaus Placebos, die wie „echte“ Arzneimittel eingepackt und benannt sind. Ob man die auch in der Apotheke bekommt, steht auf einem anderen Blatt. Aber OK, ich bin kein Mediziner. Von daher bin ich draußen. --Gretarsson (Diskussion) 13:57, 26. Aug. 2015 (CEST)
P.S. Eins noch: Gibt’s glaube ich tatsächlich in der Apotheke. Ich meine, mal gehört zu haben, dass bei einer Studie rauskam, dass die Placebos, bei denen die Probanden dazuzahlen mussten, besser „gewirkt“ haben, als die, die es ohne Zuzahlung gab... --Gretarsson (Diskussion) 14:03, 26. Aug. 2015 (CEST)
@JøMa:Wenn der Arzt dem Patienten vorgaukelt, er nehme an einer Studie für ein neues Medikament teil, dann funktioniert das, weil auf der Testmedikamentenflasche ja nur irgendeine codierte Nummer draufsteht. --Rôtkæppchen₆₈ 14:16, 26. Aug. 2015 (CEST)
Ja klar, dann geht der Patient aber eben nicht mit nem Rezept zur Apotheke, sondern ihm werden Infos vorenthalten. :) —[ˈjøːˌmaˑ] 14:23, 26. Aug. 2015 (CEST)

Natürlich gibt es Placebos in Apotheken: Globulis, Bachblüten, Schüsslersalze... alles mit Beipackzettel der irgendeine Wirkung behauptet und "echt" aussieht. Je suis Tiger! WB! 14:39, 26. Aug. 2015 (CEST)

Hier mal ein Beispiel, wie so eine Packung aussehen kann (und hier der Beipackzettel für das „Schwesterpräparat“). Kann mir sehr gut vorstellen, dass man die auch auf Rezept bekommt, und dass auf dem Rezept dann „P-Tabletten“ steht. --Gretarsson (Diskussion) 14:39, 26. Aug. 2015 (CEST) P.S. Hier gabs grad einen nicht angezeigten BK, ich beziehe mich natürlich nicht auf homöopathische Präparate, sondern auf Placebos, die von der „Schulmedizin“ eingesetzte Medikamente vortäuschen. --Gretarsson (Diskussion) 14:43, 26. Aug. 2015 (CEST)

Dann suche ich im Netz nach P-Tabletten und finde nichts, nein, so kann das nicht funktionieren. In der Apotheke bekommt man Industrieware. Wie soll der Apotheker wissen, daß ich denken soll, XY zu bekommen (was ich im Netz finde!), tatsächlich er mir aber Placebo geben soll. Ich kann mir das nur im Krankenhaus vorstellen, wo man Einzeltabletten bekommt. --80.129.130.74 14:47, 26. Aug. 2015 (CEST)

Es soll ja Leute geben, die sich mit dem zufrieden geben, was auf dem Beipackzettel steht, und die sich nicht genötigt fühlen, erstmal im Netz in irgendwelchen Hypochonderforen Horrorberichte über Nebenwirkungen zu recherchieren ;-). Aber im Prinzip hast du recht. Im „Informationszeitalter“ wird es schwierig, Placebos „außer Haus“ zu verschreiben, weil sich eben potenziell über das Internet herausfinden ließe, dass in dem Zeug gar kein Wirkstoff drin ist. Vor 15, 20 Jahren sah das aber noch ganz anders aus. Von daher wäre die Frage, zu welcher Zeit der oben angesprochene Roman spielt. --Gretarsson (Diskussion) 15:03, 26. Aug. 2015 (CEST)
Krimi von 2012. Entlassener Sexualstraftäter soll Kastrationspillen nehmen (ist auch bereit dazu), sein Hausarzt verschreibt im Placebos, weil er ihm die Nebenwirkungen ersparen will.--80.129.130.74 15:46, 26. Aug. 2015 (CEST)

das ist doch sowieso alles unglaubwürdig: 1. der P-Plillen-Beipackzettel: der Grundsatz „keine Wirkung ohne Nebenwirkung“ wird verletzt... 2. gegen solche schweren Störungen hilft gar nix, außer den Reiz nicht anzubieten (und dazu eignet sich sehr schön ne Kaskade NATO-Draht... da war ich ja schon sichererer als Dre-Riesen-Nase's Pat' mit dem verstauchten Fuß, obwohl ich gar nichts getan habe... den in NIdersachsen vor n paar Jahren mein ich...)... --Heimschützenzentrum (?) 16:48, 26. Aug. 2015 (CEST)

TV ist Unterhaltung, nicht Wirklichkeit. In Wirklichkeit wird der Täter denken: "nanu ich bin ja gar nicht kastriert. Diese Pillen wirken nicht." und sich irgendwann einen anderen Arzt suchen.--79.234.104.74 18:56, 26. Aug. 2015 (CEST)
ehm? da wird er aber viele Ärzte sehen, weil es gar keine Pille gegen sowas gibt... das weiß man doch seit den 1990ern... lol --Heimschützenzentrum (?) 19:19, 26. Aug. 2015 (CEST)
Frag mal Alan Turing, der wird Dir bestätigen, dass es Hormontabletten gibt, die einem das Sexualleben ruinieren und als Nebenwirkung Suizid haben. --Rôtkæppchen₆₈ 19:24, 26. Aug. 2015 (CEST)
1. zum dritten und letzten Mal: es gibt keine Therapie, die das „Sexualleben“ ruinieren (i. S. v. „eradizieren“) könnte... jedenfalls nicht auf Dauer... jedenfalls nich nach Abschluss der Pubertät... das unerwünschte Verhalten (z. B. Vergewaltigung) kommt immer in gleicher oder ähnlicher Form wieder und oftmals auch noch mit zusätzlichen Facetten (z. B. Mordlust)... 2. ein „Suizid“ kann natürlich verhindern, dass es zu weiterem Leben kommt... das ist aber als „idiotische Kurpfuscherei“ (dafür reicht auch n Knüppel) und nicht als „erfolgreiche/wirksame Medikation“ zu werten... wo bin ich hier eigentlich...? die Therapie, die ich skizziert habe (das Nicht-Anbieten des Reizes), ist die einzige bekannte Therapie, auch wenn TsaTsaTsa und Caflisch das nich wahr haben wollen (die Beiden müssen sich übrigens grad melden angesichts der „Fortschritte“ der Rechtswissenschaften...)... --Heimschützenzentrum (?) 20:20, 26. Aug. 2015 (CEST)
ach so: das mit dem Turing kann auch ein ak­zi­den­ti­elles Finale gewesen sein, weil er angeblich schon immer recht leichtfertig mit seine Chemikalien gewesen ist... im übrigen würd ich da mehr auf E-Schocks als auf Chemie tippen, wenn ich die Ursache raten müsste... --Heimschützenzentrum (?) 08:30, 28. Aug. 2015 (CEST)

Cyproteron --Vsop (Diskussion) 22:39, 26. Aug. 2015 (CEST)

*lol* und wenn wieder genug Dampf im Kessel war, dann gehts einfach wieder vor Gericht... --Heimschützenzentrum (?) 08:30, 28. Aug. 2015 (CEST)

Placebos "funktionieren" selbst wenn der Patient weiß, dass es ein Placebo ist. Gab vor paar Jahren eine Studie dazu. Der Effekt war mit dem "klassischen" Placebo-Effekt vergleichbar - was plötzlich die Frage aufwarf, was, wenn nicht, wie früher angenommen, die falsche positive Erwartung, hinter dem Placebo-Effekt steht.--Alexmagnus Fragen? 22:48, 26. Aug. 2015 (CEST)

Wäre mal interessant zu erfahren, wie hoch der Anteil der "Placebo-Wirkung" bei all den Kopfschmerz-, Grippe-, Reisekrankheits-, Beruhigungs- usw. -Mittelchen ist und wieviel wirklich auf die "chemische Wirkung" zurückgeführt werden kann. 50/50? --Optimum (Diskussion) 00:47, 27. Aug. 2015 (CEST)

Zumindest bis in die 90er Jahre war es wohl noch moeglich, dass ein Arzt quengeligen oder mental darauf ansprechenden Patienten ein Plazebo verschreibt. Das waren dann Tabletten, die wie normale Arzneimittel verpackt waren und auch Beipackzettel hatten. Als Zivi bei der Lebenshilfe habe ich auch mal Placebos direkt bei der Apotheke besorgt ... da stand dann fuer den Wirkstoff etwas von "Lactose H2O" drauf, war wohl die Version fuer die eher unaufmerksamen oder einfacher gestrickten Personen. Man kann sich natuerlich auf fuer Placebos alle moeglichen Nebenwirkungen ausdenken, "Magenverstopfung" oder Uebelkeit bei uebermaessigem Konsum und dergleichen. -- 83.167.60.90 13:38, 27. Aug. 2015 (CEST)

ich dachte darauf steht 16-16-16-16 Decentan? wo bin ich denn da wieder gewesen? dann auch noch HCl statt H2O... *tststs* --Heimschützenzentrum (?) 08:30, 28. Aug. 2015 (CEST)

Verschluckte Mails[Bearbeiten]

Seit ein paar Wochen passiert es wiederholt, dass an mich adressierte Mails nicht ankommen. Der Absender ist immer der selbe, meine Adresse ebenfalls. Wir schicken uns seit Jahren fast täglich Mails, ohne das wir etwas geändert hätten. Wo kann da die Ursache für dieses gelegentliche Verschlucken von Mails stecken? Sie landen auch nicht in irgendeinem Spam- oder Unbekannt-Ordner bei meinem Provider. Wie können wir die Ursache einkreisen? Rainer Z ... 13:47, 26. Aug. 2015 (CEST)

Wurde Dein Account gehackt? Ändere das Passwort. Stelle sicher, dass Dein Rechner selbst nicht kompromitiert ist. Betreibst Du einen eigenen Mailserver? Stelle die Uhr des Servers und gleiche sie täglich über NTP ab. Verschickst Du viele identische oder ähnliche Mails, ist es möglich, dass Du als SPAM gelistet wurdest, was aber auch auf Rückmeldungen von Mailempfängern oder in den Mails benutzten Begriffen beruhen kann. --Hans Haase (有问题吗) 13:57, 26. Aug. 2015 (CEST)
Weitere Möglichkeit: Ein anderes (z.B. seltener benutztes) Gerät/Programm hat ebenfalls Zugriff auf diesen Account und dort (versehentlich) die Einstellung, abgerufene Mails gleich vom Server zu löschen. Der mobile Mail-Client meiner Frau war mal dergestalt auf unser gemeinsames Postfach eingestellt, so dass sie mir (zunächst unerklärlicherweise) einen erstaunlichen Informationsvorsprung hatte. ;) —[ˈjøːˌmaˑ] 14:26, 26. Aug. 2015 (CEST)
Mein Mailserver ist bei web.de. Abgesehen von einigen fehlenden Mails eines Absenders an mich ist nix auffällig. Der Rechner sollte sauber sein. Ein weiterer Rechner von mir hat auch Zugriff, aber da habe ich ebenfalls nichts geändert und wegen Urlaub in letzter Zeit auch gar keine Mails abgerufen. Rainer Z ... 14:58, 26. Aug. 2015 (CEST)
Wie holst Du die Mails ab? Bei POP3 solltest Du die Mail zumindest periodisch vom Server löschen, um Dein Speicherplatzlimit nicht zu überschreiten. Bei IMAP solltest Du alte Mails lokal archivieren und vom Server löschen, damit sie nicht Deinen Account verstopfen. --Rôtkæppchen₆₈ 19:58, 26. Aug. 2015 (CEST)
Bei web.de ist der Speicher in der beitragsfreien Version sehr begrenzt. Benutze POP3, um das Postfach zu leeren. Die Kopien der gesendeten Mails im Ordner „Gesendet“ kannst Du in den Posteingang verschieben, um sie ebenfalls per POP3 runterzuladen. Das Betrifft die über das Web versendeten Mails, nicht den Mailclient wie Thunderbird oder Outlook, usw… IMAP lässt die Mails auf dem Server, wodurch keine Postfächer wie bei web.de überlaufen. Google speichert alles und gibt Dir großzügig Platz. Mit deutschen Providern musst Du noch die Erbsen Bytes zählen. Es kann auch der Ausgangsordner sein, der die Ursache Deines Problems ist. Hast Du das Konto schon länger, prüfe die Einstellungen, denn die Provider hatten übergangsweise die Verschlüsselung optional angeboten, bevor sie Pflicht wurde. --Hans Haase (有问题吗) 00:10, 27. Aug. 2015 (CEST)

Kopfbedeckung[Bearbeiten]

BilalPhilips PierreVogel2011cropped.jpg

Wie heißt die Kopfbedeckung, die viele radikale musmime, z. B der Thalys-Attentäter und Pierre Vogel tragen? Sie ähnelt ein bisschen einer Kippa.

Kippa verweist auf Takke: „Kopfbedeckung für muslimische Männer, die diese beim Gebet oder auch im Alltag aufsetzen.“ ireas (Diskussion) 15:38, 26. Aug. 2015 (CEST)
Was ist eigentlich das, was der DJ Ötzi auf seinem Kopf trägt?--79.232.202.202 13:38, 27. Aug. 2015 (CEST)
Ich hätte es für einen (Straußen-)Eierwärmer gehalten ... 82.207.169.99 13:54, 27. Aug. 2015 (CEST)
Nachvollziehbar, aber tatsächlch ist es wohl ein "Skully" (kein Artikel da, bei google gibts Bilder). Gruß, --Benutzer:Apierta 15:19, 28. Aug. 2015 (CEST)

Bilder aufnehmen: Was genau muss man bei Flickr einstellen?[Bearbeiten]

Wenn ich ein eigenes Bild via Flickr einstellen möchte, um es dann in der Wikipedia zu verwenden, was genau muss ich dann bei Flickr einstellen? Ich blicke bei der umfangreichen "Rechte-Palette" nicht durch.

(PS: Ich weiß, dass man Bilder auch über die Wikimedia Commons hochladen kann.)

Vielen Dank! --F.Blaubiget (Diskussion) 15:44, 26. Aug. 2015 (CEST)

Eine Lizenz, die kommerzielle Weiterverwendung und Abänderung (derivative works) erlaubt, z.B. cc-by-sa, dann kann man deine Bilder via Flickr2Commons nach Commons kopieren und in allen Wikipedia-Sprachvarianten verwenden. --83.78.180.112 16:19, 26. Aug. 2015 (CEST)
Kannst Du am Beispiel dieser Bilder sehen, wenn Du auf die Bilder klickst, bis Du sie auf Commons mit allen Beschreibungen siehst. Es ist aus den Links heraus alles nachvollziehbar, auch die von Dir gesuchten Lizenzen.
Benötigt wird die Lizenz „ShareAlike“ und „Attribution“.[9] Da Inhalte aus der Wikipedia auch kommerziell wiederverwendet werden dürfen, darf die Lizenz mit dem durchgestrichenen Dollar nicht dabei sein. Sie verhindert, die kommerzielle Nutzung, die bei der Wikipedia erlaubt ist. Der Bruch dieser Lizenz liegt bei dem, der das Bild in die Wikipedia eingestellt hat, bzw. die Übertragung veranlasst hat. Auch das Recht zu modifizieren muss eingeräumt werden. Creative Commons sorgt dafür, dass der Urheber, Urheber bleibt. Er muss genannt werden. Auch dafür hat die WP ihre Versionsgeschichte, die die jeweilige Bearbeitung auf ihren Autor zurückführt. „ShareAlike“, also nur benutzen wie es ist, ist daher nicht zulässig.
Anders als im deutschen Projekt, duldet die englische das Fair use, die unter entsprechenden Einschränkung erlaubte Benutzung Urheberrechtlich geschützter Bilder. Ein Pendant dazu ist das im deutschen Projekt per Meinungsbild abgelehnte Bildzitat. Dies hätte „ShareAlike“ ohne „Attribution“ ermöglicht. --Hans Haase (有问题吗) 21:50, 26. Aug. 2015 (CEST)
Mit Public Domain, was Du auch machen könntest, wenn Du der Urheber bzw. Photograph des Bildes bist (und es frei ist von Rechten anderer ist (wenn das Bild Personen zeigt, usw.), hast Du hingegen alle Rechte verschenkt. --Hans Haase (有问题吗) 22:09, 26. Aug. 2015 (CEST)
Public Domain ist im deutschen Rechtsraum nicht möglich, wenn dann wäre nur CC-0 möglich. --212.201.68.245 11:00, 27. Aug. 2015 (CEST)
@Hans: Das Bildzitat ist KEIN Pendant zu Fair use: Ein Zitat erfordere einen Zitatzweck und eine Auseinandersetzung mit dem Bild im Text.... Auf genau dieses zitierte Bild muss im Text Bezug genommen werden, sonst waere es kein Bildzitat. Sprich, in einem Artikel ueber ein zeitgenoessisches Gemaelde wuerde ein Bildzitat funktionieren. Im Artikel Bánh mì hingegen wird auf das Bild nicht eingegangen, und "das rechts stehende Bild zeigt Banh mi in einem Korb" waehre wahrscheinlich keine ausreichende Auseinandersetzung mit dem Bild. Fair use fordert diese Auseinandersetzung nicht. --Nurmalschnell (Diskussion) 12:05, 27. Aug. 2015 (CEST)
Ich bedanke mich für die Hinweise! Und wünschte, dass es WP für freie Bilder (egal von welchen Quellen) noch einfacher machen würde.

Bildidentifikation[Bearbeiten]

Hallo, kann mir jemand helfen, diese - vermutlich biblische - Szene zu identifizieren? Es ist ein Stickbild, daher so pixelig ;). Falls jemand sogar etwas über die Vorlage weiß, wäre das natürlich auch toll. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:04, 26. Aug. 2015 (CEST)

Hier zum Rein-Zoomen. Der Schlüssel liegt bei der Dame, die auf dem Kamel reiten darf. Könnte es sein: "Und Rebekka hob ihre Augen auf und sah Isaak; da stieg sie eilend vom Kamel." ? 213.169.163.106 16:26, 26. Aug. 2015 (CEST)
Klasse, tausend Dank! :) Grüße Dumbox (Diskussion) 16:35, 26. Aug. 2015 (CEST)
Kommt aus der Tora: 1.Mose 24,64 --83.78.180.112 16:42, 26. Aug. 2015 (CEST)
@Dumbox: Ich zweifle dran, dass das wirklich diese Szene mit Rebekka sein soll. Denn was in 1.Mose 24 beschrieben wird, wäre folgendes: Abrahams Diener Elieser reist zusammen mit seinen Männern (Bedienstete) und mit Rebekka und deren Amme und Dienerinnen; und sie begegnen Isaak (Die drei mit Abstand wichtigsten Personen wären ein junger Mann = Isaak; eine junge Frau = Rebekka; ein älterer Mann = Elieser). Rebekka springt vom Kamel, als sie Isaak sieht. Die charakteristischen Züge dieser Szene kann ich in diesem Bild nicht entdecken. Wer soll die junge Person im Vordergrund sein? Das Bild ist doch auch nur ausschnittsweise wiedergegeben, oder? Denn ich kann mir kaum vorstellen, dass von der Person, deren Hand am linken Bildrand den Geldbeutel reicht(?), nicht mehr zu sehen ist? --Niki.L (Diskussion) 19:41, 27. Aug. 2015 (CEST)
Hm, und ich war doch schon überzeugt... Das Stickbild ist so wie gepostet komplett, kann aber natürlich sehr gut ein Ausschnitt aus einer größeren Vorlage sein. Den Geldbeutel habe ich für einen Kelch gehalten. Grüße Dumbox (Diskussion) 19:54, 27. Aug. 2015 (CEST)

Mal blind geraten: Josef (Sohn Jakobs) wird von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft? Das Overbeck-Bild im Artikel ist diesem hier sehr ähnlich. --Zerolevel (Diskussion) 20:11, 27. Aug. 2015 (CEST)

Zerolevel, ich bin aber so was von beeindruckt! Das ist die Vorlage, könnte ich schwören, einschließlich der für mich nicht identifizierbaren beigen Struktur in der oberen Bildmitte. Ein wenig künstlerische Freiheit, dem Jungen bisschen was Anständiges angezogen - aber sonst stimmt ja wirklich fast alles! Allerbeste Grüße Dumbox (Diskussion) 20:19, 27. Aug. 2015 (CEST)
+1. Das ist es! Ähnlich übrigens auch das ein paar Jahre nach Overbeck entstandene Bild von Alexander Maximilian Seitz. --Niki.L (Diskussion) 02:05, 28. Aug. 2015 (CEST)
Zusatzfrage: "Mein" Werk ist laut unten eingestickter Inschrift (hatte ich weggeschnitten) von 1855. Weiß man eventuell etwas über den Vertrieb von Stickvorlagen, etwa für Mädchenschulen, im 19. Jahrhundert? Grüße Dumbox (Diskussion) 20:25, 27. Aug. 2015 (CEST)

History LIVE[Bearbeiten]

Ist History LIVE eigentlich eine Live-Sendung? -95.90.205.64 19:59, 26. Aug. 2015 (CEST)

Frag mal beim produzierenden Unternehmen nach. --Rôtkæppchen₆₈ 23:15, 26. Aug. 2015 (CEST)
Vorab gesagt: ich finde online keine Angaben dazu. Rückgefragt: Gibt es Hinweise darauf oder Anzeichen dafür? Der Titel setzt sich aus engl. history (Geschichte) und engl. live (mit den Bedeutungen live, lebend, direkt, scharf, spannungsführend, heiß, lebhaft, lebendig, unverzögert, mitlaufend, aktiv) zusammen und muss nicht unbedingt im Sinne von Liveübertragung verstanden werden. --Pp.paul.4 (Diskussion) 15:50, 27. Aug. 2015 (CEST)
Wenn Sendungen wie diese auf dem gleichen Sendeplatz (So, 13:00 Uhr) dreimal wiederholt werden, kann schon mal höchstens eine davon live gewesen sein. Eigentlich gibt es auch gar keinen Grund, über ein mehrere Jahrzehnte zurückliegendes Thema eine Live-Sendung zu machen.--Optimum (Diskussion) 20:09, 27. Aug. 2015 (CEST)

Volkszählungen im Deutschen Reich 1933 und 1939[Bearbeiten]

Welche Daten wurden eigentlich bei den Volkszählungen im Deutschen Reich 1933 und 1939 erhoben? --Pp.paul.4 (Diskussion) 21:51, 26. Aug. 2015 (CEST)

Für 1939 hier auf der vierten Seite. --Rudolph Buch (Diskussion) 22:50, 26. Aug. 2015 (CEST)
Siehe auch hier, S. 137ff. Die Studie von Wietog aus 2001 (warum eigentlich dann 2008 nochmals publiziert?) im Auftrag des Bundsministeriums des Inneren und mit Unterstützung des Statistischen Bundesamtes steht in einem Kontext mit einer Arbeit von Götz Aly und Karl Heinz Roth aus dem Jahr 1984. --84.143.241.11 03:22, 27. Aug. 2015 (CEST)
Hier ein Hinweis für die Bibliotheksfernleihe: Die Volks-, Berufs- und Betriebszählung in Berlin im Jahre 1933. Die jüdische Bevölkerung Berlins, in: Mitteilungen des Statistischen Amts der Stadt Berlin, Nr. 18, Juli 1935, 7.1–7.4; zugleich erschienen in Berliner Wirtschaftsberichte 12 (1935). Auffällig auch die Formulierung auf dieser vom Bundesarchiv verantworteten Website und Publikation, der Anteil der deutschen Juden an der Gesamtbevölkerung habe 1925 bei 563 733 Personen gelegen „und nach der Volkszählung vom 16. Juni 1933 hatte sich ihre Anzahl auf 499 682 reduziert“. „Hat sich reduziert“ klingt so schön nach ursachenlosem Naturereignis. Hat sich die Anzahl ganz von selbst reduziert oder wurde sie nicht eher reduziert? Wieviele der 64.000 Reduzierten waren wohl 1932/33 geflohen, ins Exil gedrängt worden? --84.143.241.11 03:53, 27. Aug. 2015 (CEST)
Philipp Blom wärmt in Cicero im Juli 2013 die These von Aly/Roth nochmal unkritisch auf, obwohl Wietog 2001 schon ernstzunehmende Einwände in den Diskurs eingebracht hatte. Immerhin behauptet Blom: „Die Ergebnisse der Volkszählung 1933 wurden direkt für die Vorbereitung der großen Volkszählung 1939 verwendet, bei der auch gezielt nach „Mischlingen“ und „jüdisch Versippten“ im gesamten Reichsgebiet, also einschließlich des „heimgekommenen“ Österreichs, gefragt wurde...“ Interessant scheint mir auch der Hinweis auf einen anderen Datenpool, der bereits früher durch Gercke entstanden war: „1926 gründete er das „Archiv für berufsständische Rassenstatistik“ und arbeitete ab 1931 direkt für die NSDAP. Seine Kartei umfasste damals 70 000 Namen.“ Ich überblicke nicht, ob Wietog in ihrer Argumentation diese Daten berücksichtigt, die sich ja quasi zusammen mit der Erhebung von 1933 in einer Hand befanden. --84.143.241.11 04:11, 27. Aug. 2015 (CEST)
Siehe auch hier. Götz Aly und Wolf Gruner schätzen 2008, dass aus politischen Gründen im ersten Halbjahr 1933 maximal 20.000 Juden geflohen dein dürften (S. 29f.) Aufschlußreich sicher die Literaturangabe auf S. 29, die ich auch im Artikel Volkszählung im Deutschen Reich 1939 finde: Volkszählung. Die Bevölkerung des Deutschen Reiches nach den Ergebnissen der Volkszählung 1939.“ Statistik des Deutschen Reiches, Bd. 552, Berlin 1944. Aly/Gruner geben allerdings einen Band 451 an... --84.143.241.11 04:25, 27. Aug. 2015 (CEST)

Anonymen Betreiber einer dänischen Internetadresse kontaktieren[Bearbeiten]

In Dänemark ist es anscheinend möglich, als Inhaber einer Domain anonym zu bleiben - Whois verrät dann den Name des Verantwortlichen nicht. Weiß jemand einen Weg, dem Betreiber einer solchen .dk-Domain eine Nachricht zukommen zu lassen? Eine Website mit weiteren Infos gibt es nicht, nur die Domain. --91.42.77.232 22:54, 26. Aug. 2015 (CEST)

postmaster@... oder info@... oder abuse@... domain.dk anmailen. --83.78.180.112 22:59, 26. Aug. 2015 (CEST)
Benutze ein Betriebssystem und keine Krankheit oder Runtime für Malware. Bei einem Betriebssystem ist Whois dabei und liefert Dir den vollen Record. Die Impressumspflicht in Deutschland kommt von den Providern, die mehrere Domains hosten und Whois immer den Provider ausgibt. --Hans Haase (有问题吗) 23:58, 26. Aug. 2015 (CEST)
Und was hat das mit der Fragestellung zu tun? --83.78.180.112 00:03, 27. Aug. 2015 (CEST)
Ist doch eher als Ratschlag formuliert, bzw. als Erklärung dafür, was ein richtiges Betriebssystem ist, und da hat halt jeder so seine Vorstellung.. -ZT (Diskussion) 00:47, 27. Aug. 2015 (CEST)
Es gibt zahlreiche WWW-basierte, betriebssystemunabhängige whois-Clients und das deutsche Medienrecht ist für Dänemark vollkommen irrelevant. --Rôtkæppchen₆₈ 03:46, 27. Aug. 2015 (CEST)
In dem (vollen!) Whois-Record der Domain ist kein Inhaber, Verantwortlicher oder Ansprechpartner genannt.
Ich werd's mit postmaster@ und info@ versuchen, Danke für den Tipp. --91.42.84.148 19:53, 27. Aug. 2015 (CEST)
Probiere ggf. auch admin@ ... 90.184.23.200 00:29, 30. Aug. 2015 (CEST)

Gibt es ein postmortales Immunsystem?[Bearbeiten]

Habe mal gehört, dass das Immunsystem im Blut in sehr eingeschränkter Weise noch bis zu einen Tag nach dem Tod weiter arbeiten würde. Stimmt das? --95.115.173.20 23:54, 26. Aug. 2015 (CEST)

Die DNA bleibt noch länger erhalten. --Hans Haase (有问题吗) 23:59, 26. Aug. 2015 (CEST)
Und was hat das mit der Fragestellung zu tun? --83.78.180.112 00:02, 27. Aug. 2015 (CEST)
Wie lernt das Immunsystem? --Hans Haase (有问题吗) 00:11, 27. Aug. 2015 (CEST)
Hallo, nach dem Tod der Immunzellen (d.h. wenn der Sauerstoff aufgebraucht ist) wirken nur noch wenige extrazelluläre Teile des Immunsystems und nur bis zu ihrer Degradation, z. B. Antikörper und das Komplementsystem. Grüße, --Ghilt (Diskussion) 00:23, 27. Aug. 2015 (CEST)
Im Prinzip ja. Es gibt mehrere Definitionen des Todes (Herztod, Hirntod, mit dem Leben nicht vereinbare Verletzungen, …) und je nach dem, wie Du Tod definierst und wie der betreffende Körper oder Körperteil extern mit Sauerstoff versorgt wird, kann er trotz Vorliegen von „Tod“ noch Vitalfunktionen zeigen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:42, 27. Aug. 2015 (CEST)
Es gibt sogar die Behauptung, dass das Immunsystem kontrolliert nach dem Tode die Verwesung einleitet und organisiert. Die ganzen Bakterien im Darm, die ja mit dem Immunsystem assoziiert sind, "sterben" unbestritten erst ab 24 Stunden nach dem Tod des Menschen/ Säugetiers.--79.232.196.83 00:59, 27. Aug. 2015 (CEST)
Bei Beatmung und funktionierendem Kreislauf funktioniert das Immunsystem einwandfrei. Die meisten Bakterien im Darm sind zumindest fakultative Anaerobier und somit nicht auf Sauerstoff angewiesen, daher blähen sich ja aufgrund ihrer Stoffwechselaktivität nach dem Tod oftmals die Gedärme auf. Die Bakterien der Darmflora sind nicht Teil des Immunsystems, aber notwendig unter anderem für eine ordnungsgemäße Funktion des Immunsystems (z. B. Immuntoleranz des Darms via M-Zellen). Die Verwesung setzt sich aus Autolyse sowie bakterieller und teilweise auch chemischer Zersetzung zusammen. Sie wird zuerst durch zelluläre Enzyme (in jeder Zelle) eingeleitet, nicht durch Immunzellen, siehe auch Apoptose und Nekrose. Grüße, --Ghilt (Diskussion) 10:29, 27. Aug. 2015 (CEST)
zu der Frage "Wie lernt das Immunsystem [nach dem Tod]?"
Indem der Tote einen Vorteil für die Hinterbliebenen erzeugt. Wenn bei x-beliebiger Todesursache eine Erkrankung nicht an Nachkommen weitergegeben wird, dann erhöht sich die Chance, dass sich die Nachkommen vermehren. Es ist also durchaus möglich, dass ein kontrollierter Verwesungsprozess einen Überlebensvorteil darstellt. Mit der Ausgangsfrage hat das nur insofern zu tun, als dass es die mögliche Existenz des Phänomens bestätigt. Als Beweis keinesfalls hinreichend. Yotwen (Diskussion) 09:53, 28. Aug. 2015 (CEST)

27. August 2015[Bearbeiten]

Sonderverkehrsregelungen/Damenprogramm[Bearbeiten]

Gibt es gesetzliche Grundlagen dafür, dass z.B. ein Bundeskanzler, -präsident, -minister, Staatsgast, sonstiger "Prominenter" mit Blaulicht und Polizeieskorte durch Städte und über Straßen & Autobahnen geleitet werden, frei nach dem Motto: "Alle runter von der Straße, weg mit euch Pöbel, ich bin gleicher als ihr!"
Und in diesem Zusammenhang: Wer bezahlt eigentlich bei offiziellen Staatsausflügen die Kosten der Unterkunft für Ehegatten und Familienangehörige? Also mein Arbeitgeber würde mir was husten, wenn ich sage: "Chef, bei der nächsten Dienstreise bezahlst du auch bitte die Reisekosten für meine Frau und die älteste Tochter mit, und weise darüberhinaus noch die andere Firma an, für die beiden ein Damenprogramm zu veranstalten."
Zum ersten Problem: In der Straßenverkehrsordnung Abteilung Sonderrechte habe ich nichts gefunden. Ratlos. --95.116.151.206 14:04, 27. Aug. 2015 (CEST)

Einfach lesen, steht in der StVO: Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)§ 35 Sonderrechte: "(1) Von den Vorschriften dieser Verordnung sind die Bundeswehr, die Bundespolizei, die Feuerwehr, der Katastrophenschutz, die Polizei und der Zolldienst befreit, soweit das zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben dringend geboten ist." (Hervorhebung von mir). Die Gewährleistung der Unversehrtheit von Leib und Leben eines Regierungsmitglieds oder einer sonstigen potenziell gefährdeten Person ist eine hoheitliche Aufgabe, also die Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols. Bei Staatsbesuchen greifen zudem die gegenseitigen völkerrechtlichen Verpflichtungen, wenn also der Präsident von Sonstewo bei Gauck in Schloss Bellevue vorfährt, hat er Anspruch auf entsprechende protokollarische Behandlung. Ähnlich sieht das mit dem Damenprogramm aus. Fällt also alles unter das Stichwort "hoheitliche Aufgabe". --DB-Kunde (Diskussion) 14:14, 27. Aug. 2015 (CEST)
Die Sicherheit der geschützten Person ist im Übrigen eng mit der Sicherheit der Bevölkerung verbunden. Muss die Bundeskanzlerin an der roten Ampel warten, ist sie gegen Anschläge gefährdet – genauso wie die Personen in ihrer Umgebung. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:58, 27. Aug. 2015 (CEST)
Zum Familienprogramm: Auch in der freien Wirtschaft ist es üblich, für die Familie hochgestellter Personen zu sorgen: Dienstwohnungen, privat nutzbare Dienstfahrzeuge, Übernahme von Umzugskosten, Einstellung des Ehegatten im selben Unternehmen. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:00, 27. Aug. 2015 (CEST)
Und sogar bei Wikipedia ist es nicht unüblich, sich als (damaliger) Administrator den Weg freizumachen. --83.78.180.112 16:42, 27. Aug. 2015 (CEST)
Das ist doch völlig belanglos. So sieht das aus, wenn wirklich wichtige Menschen gefahren werden. Sowas ist doch ziemlch brav. --2003:76:E3A:9710:65AF:68E9:5E62:C0A5 16:53, 27. Aug. 2015 (CEST)
Interessant sind dabei die GM-Geländewagen mit dem ungewöhlichen Dach. Darunter ist eine Klappe mit einer Dillon Aero M134D. Davon kann Mutti nur träumen. Je suis Tiger! WB! 12:02, 28. Aug. 2015 (CEST)
Gehen die Saudis damit auf Tigerjagd? --83.78.180.112 13:19, 28. Aug. 2015 (CEST)

Metereorologie - Taupunkt: Dampfmenge?[Bearbeiten]

Hi, ich verstehe, daß bei einer bestimmten Temperatur Wasserdampf zu Wasser 'ausfällt'. Ich verstehe auch, daß dies vom Luftdruck abhängt (Wasser kocht bei geringeren Temperaturen auf hohen Bergen oder unter der Vakuumglocke, also wird auch der Taupunkt sich ändern).
Was ich nicht verstehe, ist, wieso der Taupunkt (also die Temperatur) nicht immer gleich ist (bei gleichem Druck) unabhängig davon, wieviel Wasserdampf in der Luft ist .. wenn die Taupunkt(-Temperatur) erreicht ist, müßte doch der Dampf zu Wasser 'ausfallen', egal, wieviel davon in der Luft ist, dann nieselt's halt nur bei wenig und gibt einen satten Landregen bei mehr Dampf / Wolken in der Luft? .. Finden nicht genug Wassermoleküle zu Tropfen zusammen um gemeinsam zu tauen (lol) einfach wegen der größeren Verstreuung? [edit:] Oder der größeren Bewegung, etwa? [end edit]
Es steht da nur: "Je mehr Wasserdampf die Luft enthält, desto höher liegt deren Taupunkttemperatur." (Einleitg.) und erklärt wird dann mit "kondensierbarem Anteil; Sättigung; Partialdruck; Phasendiagramm", zur Dampfmenge steig ich nicht durch (und ein "simple german" gibt's ja nich' da such' ich sowas in Einleitung oder einem Unterabschnitt). Schonmal Danke! --217.84.106.57 14:15, 27. Aug. 2015 (CEST) Oder, wenn es vor allem von der Dampfmenge abhängt, wann's regnet - logisch: ist zuviel Dampf in der Luft, regnet's, sonst nicht, egal, wie warm oder kalt doch, oder? .. denn bei zuwenig Dampf (keine Wolken) kann's ja nich' regnen, auch egal, wie warm oder kalt, nich'? .. dann versteh' ich genauso verschiedene Taupunkt(stemperaturen) nich' .. O,o --217.84.106.57 14:20, 27. Aug. 2015 (CEST)

1. es kommt auch noch auf Kondensationskerne an... oda? 2. Wasser wird ja auch bei Normalbedingungen gasförmig, oda? es müssen sich wohl genug „Ausfall“-willige Molecoole treffen... stell ich mir jedenfalls so vor... --Heimschützenzentrum (?) 14:33, 27. Aug. 2015 (CEST)
Ich glaube, dass ein Missverständnis zur Bedeutung des Taupunkts vorliegt. Was vom Fragesteller beschrieben wird, ist eher der Kondensationspunkt (also die Umkehrung des Siedepunkts; beides liegt bei entsprechendem Druck bei 100 °C). Der Taupunkt beschreibt die Temperatur, bei der die Luft nicht mehr Wasserdampf aufnehmen kann: Man hat Luft einer bestimmten absoluten Luftfeuchte (also einer bestimmten Wassermenge) und kühlt sie ab. Die Luft kann dann immer weniger Wasser maximal aufnehmen; die relative Luftfeuchte steigt. Irgendwann ist die Temperatur erreicht, bei der sie nur noch so viel Wasser aufnehmen kann, wie vorhanden ist; es bildet sich Nebel. Wenn ich schon bei einer relativen Luftfeuchte von knapp 100 % beginne, muss ich nur sehr wenig abkühlen, um 100 % zu erreichen. Wenn die Luft absolut trocken ist, wird sich nie Nebel bilden. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:55, 27. Aug. 2015 (CEST)
Das liegt daran, dass die Luftfeuchtigkeit bei einer bestimmten Temperatur immer beim selben Partialdruck zu kondensieren beginnt, nämlich dem zur Temperatur gehörigen Sättigungsdampfdruck. Wenn der Luftfeuchtigkeitsanteil bei gleichem Gesamtluftdruck und gleicher Temperatur aber höher oder niedriger ist, ist auch der Partialdruck höher oder niedriger und damit die Grenztemperatur, ab der Kondensation auftritt. --Rôtkæppchen₆₈ 15:00, 27. Aug. 2015 (CEST)
Der Taupunkt hängt (fast) nur vom Partialdruck des Wasserdampfs ab, also praktisch der absoluten Konzentration des Wasserdampfs. In der Regel interessiert man sich für den Fall "Luft mit etwas Wasserdampf" (siehe oben), das Konzept funktioniert aber auch beim Sieden: Für den Umgebungsdruck als Partialdruck ist der Taupunkt 100°C - wird es kälter (oder versucht man, mehr Wasserdampf hinzuzufügen), wird reiner Wasserdampf bei Umgebungsdruck kondensieren. --mfb (Diskussion) 15:07, 27. Aug. 2015 (CEST)
( Geguckt: Sättigungsdampfdruck und Partialdruck ) .. dann stimmt meine [217.84.° = Benutzer:RoNeunzig ] Vermutung, daß - bei (trotz) gleicher Dampfmenge - die schnellere Bewegung der Moleküle bei größerer Temperatur der Tropfenbildung, dem Tauen oder Regnen entgegensteht? .. die Sättigung bei gleicher Dampfmenge abnehmen kann durch höhere Temperatur? Und aus dieser Abhängigkeit ergeben sich für verschiedene Temperaturen - bei gleicher Dampfmenge - verschiedene Taupunkte, da verschiedene Sättigungsverhältnisse? - - - Mein Mißverständnis: "Wie können verschiedene Temperaturen sich auf eine vorhandene Sättigung, von der (alleine / hauptsächlich) abhängt ob es taut bzw. regnet, zusätzlich oder überhaupt auswirken, o.s.ä.?" bestünde dann darin, daß die Sättigung zunächst mit von der Temperatur abhängt? - - Anders - salopp - gesagt: je nach Temperatur - alles bei sonst gleichen Verhältnissen - je nach Temperatur, können (dieselben) Wolken sich 'besser oder schlechter halten', bevor sie abregnen? --217.84.66.13 12:24, 28. Aug. 2015 (CEST)

Vielleicht so:   Sommerliche Wetterkarte: 28° C, heiter bis wolkig, als Taupunkt wird 10° C angezeigt. Wie lese ich diesen Taupunkt? Ist es schwül? Gibt es Regen / Nebel? Würde es theoretisch Regen / Nebel geben, wenn er 'plötzlich' unterschritten würde? Wachsen die Wolken an? Was wäre anders bei 13° C Taupunkt verglichen mit 7° C Taupunkt? --217.84.66.13 13:02, 28. Aug. 2015 (CEST)

Taupunktkurve – einfach hier ablesen. --Rôtkæppchen₆₈ 13:11, 28. Aug. 2015 (CEST)
(nicht signierter Beitrag von 217.84.66.13 (Diskussion) 12:56, 28. Aug. 2015 (CEST))


Euhm .. Danke? .. aber das ist leider das Gegenteil von allgemeinverständlich .. --217.84.82.185 00:45, 29. Aug. 2015 (CEST) Das da: Simple:Dew_point kommt der Sache schon näher .. "humid air" .. "The dew point of humid air will be higher than the dew point of dry air." .. Ich entnehme so etwas, wie: sogar bei geringer Luftfeuchte, dafür kalten Temperaturen, wird (kann) durch letztere der Taupunkt unterschritten (werden) - sichtbar sogar am sichtbaren Atem im Winter. ( oder muß es heißen: "an sichtbarem Aten"? ;o] Wahrscheinlich nieselt es dann sogar auch ein bißchen). Demnach kann der Taupunkt grob als Maßstab für Schwüle / Trockenheit der Luft dienen - je nachdem, wie (sehr) weit die tatsächliche Temperatur über dem Taupunkt liegt. .. "Partialdruck" hab' ich mittlerweile auch verstanden: es ist der Druck - in dem Fall - des Wasserdampfes 'alleine' (wie auch immer man sich das vorzustellen hat .. wohl die Dampfkomponente oder sowas, sonst wär's ja ein Wasserblock ;o]p ), quasi ohne den Druck der Luftmoleküle, also nicht des Gemischs.   Alles richtig? --217.84.82.185 01:06, 29. Aug. 2015 (CEST)

Deutsche Grammatik: Temporalsätze mit "nachdem"[Bearbeiten]

In der Schule wurde mir eingebläut, dass in den nachdem-Sätzen die Vorzeitigkeit auszudrücken ist nach der Regel: nachdem und Perfekt, wenn das Prädikat des Hauptsatzes im Präsens steht; nachdem und Plusquamperfekt, wenn das Tempus des Hauptsatzprädikats eine Vergangenheit ist. Ich schreibe nach dieser Regel, sehe aber mittlerweile, auch in wissenschaftlichen Texten, so viele Abweichungen, dass ich im Zweifel bin, ob das noch verpflichtend gilt. Canoo.net z. B. richtet sich da anscheinend mehr nach dem Sprachgebrauch, so dass auch die Nichtbefolgung dieser Regel möglich ist. Gibt es da noch ein Richtig oder Falsch? --Bavarese (Diskussion) 19:27, 27. Aug. 2015 (CEST)

Immer so 'ne Sache mit richtig und falsch in der Grammatik. Nach Normgrammatik hast du natürlich Recht; aber wichtiger ist die Frage, wie viele Hörer an anderem Tempusgebrauch Anstoß nehmen würden. "Nachdem ich beim Frisör war, ging ich noch einkaufen" klingt für mich, und mutmaßlich viele andere, völlig akzeptabel; ein zusätzliches "gewesen" käme mir fast überkorrekt vor. Und dann resultative Verben: "Nachdem ich es jetzt weiß (=erfahren habe), denke ich anders über den Fall" - richtig, falsch? Und im Süden gebrauchen wir nachdem ja auch noch kausal, da gelten wieder andere Regeln. Grüße Dumbox (Diskussion) 19:47, 27. Aug. 2015 (CEST)
Sollte die erste Tätigkeit noch andauern, wenn die zweite ensetzt, kann auch gleiches Tempus verwendet werden, vgl. das Beispiel im Duden, Bd. 9 (S. 523): "Nachdem der Schulmeister wieder etwas Athem zu schöpfen anfieng, war die allgemeine Frage ... (Nicolai; nach H. Paul, Deutsche Grammatik). Wenn eine Fortdauer nicht vorliegt, gilt der Gebrauch des gleichen Tempus im Haupt- und Nebensatz als nicht korrekt".
@Dumbox: Das von dir angeführte Beispiel ist nach meiner Auffassung auch schon kausal. Dafür gilt die Temporalsatzregel sowieso nicht. --Bavarese (Diskussion) 15:17, 28. Aug. 2015 (CEST)
Könnte sein. Aber nur das zweite, oder? Grüße Dumbox (Diskussion) 17:52, 28. Aug. 2015 (CEST)
Ja freilich. Aber zum Sprachgebrauch im Süddeutschen: Ist das deine Beobachtung oder hast du dafür einen Beleg? Mich verwundert das etwas. Woher käme es? Denn im Bairischen gibt es gar kein nachdem, wie mir in diesem Zusammenhang überhaupt erst auffällt. Schönen Gruß! -Bavarese (Diskussion) 23:31, 28. Aug. 2015 (CEST)
"verwundert sich seer uber solchem gebot, nach dem es ungewönlich war" (Luther). Zitiert nach Grimm, Dt. Wörterbuch, "nachdem", Bedeutung II, 2: "causal". --WolfD59 (Diskussion) 14:14, 30. Aug. 2015 (CEST)
Erst recht lustig wird's, wenn (auf Süddeutsch?) der kausale Sinn die Zeitenfolge umdreht: "Nachdem ich morgen nach Berlin muss, halten wir die Besprechung schon heute ab." Den Preußen Norddeutschen schaudert's ... ;-) --Zerolevel (Diskussion) 16:26, 30. Aug. 2015 (CEST)
Du meinst, weil jemand nach Berlin MUSS, kann es sich nur um das Leiden eines Süddeutschen handeln? Ein schlecht erfundenes Beispiel, das, mit einer noch fragwürdigeren Interpretation. Gekauderwelscht wird überall. --Bavarese (Diskussion) 23:46, 30. Aug. 2015 (CEST)

Wiki-Mond steht Kopf![Bearbeiten]

Östliche Mondhemisphäre aus dem Blickwinkel der südlichen Erdhemisphäre

Keine Frage, sondern Information... Euer Wiki-Mond: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ef/Lune_nb.jpg/220px-Lune_nb.jpg steht Kopf!, also bitte drehen, NICHT spiegeln (die vielen Krater im Mondsüden(unten)). --92.76.242.177 23:17, 27. Aug. 2015 (CEST)

so recht? An-d (Diskussion) 23:26, 27. Aug. 2015 (CEST)
warum ist die Datei 20% kleiner geworden? hat die Qualität glitten? --Heimschützenzentrum (?) 00:06, 28. Aug. 2015 (CEST)
Nein. Die ursprüngliche Datei verwendet einen suboptimalen Huffman-Code und lässt sich durch die Optimierungsoption der libjpeg verlustlos verkleinern. --Rôtkæppchen₆₈ 00:15, 28. Aug. 2015 (CEST)
Wunderbar, jetzt schaut sie richtig! Danke an den Dreher! :- ) (nicht signierter Beitrag von 88.71.248.75 (Diskussion) 01:00, 28. Aug. 2015 (CEST))
Immer dieser Nordhalbkugel-Zentrismus! Von der Südhalbkugel ist die andere Seite näher am Boden ("unten"). --mfb (Diskussion) 01:16, 28. Aug. 2015 (CEST)
Die meisten Menschen leben nunmal auf der Nordhalbkugel. --Rôtkæppchen₆₈ 01:22, 28. Aug. 2015 (CEST)

@An-d: Bitte die gedrehte Version unter einem neuen Namen hochladen. --Leyo 01:37, 28. Aug. 2015 (CEST)

Danke für den Hinweis. Ich hatte vorher andere Mondfotos im Netz geprüft um sicherzustellen, dass die IP weiß wovon sie redet. Auf die Idee mit der Südhalbkugel bin ich aber nicht gekommen. An-d (Diskussion) 08:26, 28. Aug. 2015 (CEST)
Ist die beleuchtete Hemisphäre die westliche oder die östliche Hemisphäre des Mondes oder wie sagt man beim Mond eigentlich? --Pp.paul.4 (Diskussion) 14:15, 28. Aug. 2015 (CEST)
Gemäß File:Moon landing map.jpg ist es die östliche. --Rôtkæppchen₆₈ 14:25, 28. Aug. 2015 (CEST)

28. August 2015[Bearbeiten]

Kötze[Bearbeiten]

Im aktuellen „Schon gewusst?“-Artikel Böhämmerjagd findet sich das schöne Wort Kötze für Rückentragekorb. Ich kenne das ehemals verbreitete, jetzt mit der Sache aussterbende Wort in der westpfälzischen Aussprache „Keez“. Die verschiedenen Wörterbücher sind bezüglich der Etymologie unschlüssig. Die online-Ausgaben der Wörterbücher von Lexer und Grimm erläutern Kötze durch lateinisch citella 'Korb'. Die Druckausgabe von Lexer hier. Das Wort citella wäre nun interessant für die etymologische Erklärung von Kötze, zumindestens auf den ersten Blick, denn das Wörterbuch von Kluge verweist bei Kötze auf Kietze, was citella noch verwandter klingt. Nun fehlt mir ausgerechnet das Wort citella in meinem lateinischen Wörterbuch, das nur cistella 'Kistchen' enthält. Ist ein lateinisches Wort citella bekannt? --Pp.paul.4 (Diskussion) 02:03, 28. Aug. 2015 (CEST)

In meinem kleinen Langenscheidts (60.000 Stichwörter) kommt citella auch nicht vor. Allerdings auch nicht Kiepe. Der Online-Pons kennt: sitella - Lostopf, Stimmurne. Aber auch: zit(t)ella - ledige Frau, alte Jungfer. Hier sind bei mir die Seiten 155 (bis cistus) und 156 (bis classum) lesbar. Auch dort ist citella nicht aufgeführt. --84.143.241.11 06:02, 28. Aug. 2015 (CEST)
Ein lateinisches citella gibt es so sicher nicht. Der Grimmsche Verweis muss auch nichts über die Herkunft sagen, sondern nur, dass der Begriff so in mittellateinischen Urkunden auftaucht. Das kann heißen, dass ein braver Schreiber das volkssprachliche Wort einfach so latinisiert hat. Es scheint ein heimisches Wort zu sein (bzw. zwei; wie Kieze und Kötze sich zueinander verhalten, scheint auch unklar), womöglich mit Bezug auf mittelniederfränkisch kitte, ein fassähnliches Tragegefäß, woraus englisch kit, die Ausrüstung, die man mit sich trägt. Weitere Spekulationen der Grimms darf man ins Reich der Phantasie verweisen. "Herkunft unklar" ist wohl der Stand der Dinge. :( Grüße Dumbox (Diskussion) 08:37, 28. Aug. 2015 (CEST)
Hilft das hier weiter? -- Aerocat 09:28, 28. Aug. 2015 (CEST)
Als Antwort ein Danke und ob es weiterhilft: vielleicht. Und noch eine Nachfrage: Ab wann ist ein Wort ausgestorben? Wenn es zum letztenmal gesprochen wird oder wenn der letzte Mensch, der es noch gehört hat, gestorben ist? --Pp.paul.4 (Diskussion) 09:54, 28. Aug. 2015 (CEST)
(BK) Ja, auch das ist möglich. Eine cistella ist natürlich eine kleine cista, woraus unser uraltes Lehnwort Kiste. Eine cista konnte aus verschiedenen Materialien sein, aber die weitere Wortgeschichte (ital. cesto, span. cesta) engt eindeutig auf Korbgeflecht ein. Das Problem mit dieser Herleitung wäre wohl, dass man einerseits noch den anlautenden Verschlusslaut hätte (sehr frühe Entlehnung), andererseits die Konsonantenvereinfachung in der Mitte (sehr spät, französisch). Grüße Dumbox (Diskussion) 09:55, 28. Aug. 2015 (CEST)
Moin, in Beate Hennig, Kleines Mitteldeutsches Wörterbuch, Niemeyer, Tübingen 2001 finde ich »kiste« (für selbiges sowie Kasten, Truhe), hier ohne weitere Erläuterungen - In Habel/Gröbel Mittellateinisches Glossarium, Schöningh 1989 steht »cista« (griech.) für Kiste, Koffer, Kerker. - Dann habe ich noch Kraetsch, Mittag, Lateinisch-Deutsches Wörterbuch, Juncker, Berlin 1947 hier werden als Erklärung für »ciste/ae«  »Korb für verschiedene Dinge« sowie (Privat)kasse angeboten. Nur mal so zur Ergänzung, direkte Zeitangaben sind nirgends vorhanden. Grüße --Gwexter (Diskussion) 11:29, 28. Aug. 2015 (CEST)
Noch was gefunden, im DDR-Duden (sowas brauche ich auch manchmal) von 1965 wird der Wortursprung als »griech. --> lat. bezeichnet. D.O.
Das verstehe ich leider nicht. Der Wortursprung von welchem Wort? von Kiste? Gefragt war nach dem Wort citella, das im Deutschen Wörterbuch im Lemma Kötze als zweites Wort in der dritten Zeile erscheint. --Pp.paul.4 (Diskussion) 12:31, 28. Aug. 2015 (CEST)
Ich würde mich auch Dumbox' These anschließen, wonach eine Verbindung zu "kit" bestehen könnte. Wie der Grimm schon angedeutet hat, scheint es keine niederdeutsche Entsprechung zu geben, in Mecklenburg ist z. B. dafür Kiep gebräuchlich. Der Schiller/Lübben verzeichnet ebenfalls kein kit(t), kit(t)e (oder ähnliche Formen). Das "Woordenboek der Nederlandsche Tal" gibt nun unter "kit" an: "vroeger (en nu nog gewestelijk) KITTE —, znw. vr.; gewestelijk KIET (JOOS 340 b [1900-1904]). Laat-mnl. kit(te), eng. (ontleend) kit; verg. ook hd. kieze (kize). Daarnaast gelijkbet. keet." Es zieht also Verbindungen zu "Kietze", wenn nun ndl. "keet" 'Schuppen, Durcheinander, Radau' ablautend mit "kit" zusammenhängt, so wären natürlich auch im Deutschen Bildungen wie Ketze oder - gerundet - Kötze denkbar. Phillipea u. a. (Etymologisch Woordenboek van het Nederlands) ziehen diesen Schluß unter dem Lemma "kit" ebenfalls - mit Verweis auf Kluge: "Misschien is het Nederlandse woord verwant met nhd. dial. Kietze ‘draagkorf’ (FvW, NEW), indien dat teruggaat op pgm. *kitjō-. Uit andere dialectvormen, zoals Kötze, blijkt dat dit Duitse woord als mhd. *kœzze gereconstrueerd moet worden (Kluge21) en dan hoort bij een wortel pgm. *kut-, zie → kot. Mnl. kitte zou dan een ontronde Noordzee-Germaanse variant hiervan kunnen zijn." Der ältere de Vries zeigt dieselbe Verbindung auf: "Hiermee mag men ook verbinden nhd. dial. kietze, kötze ‘draagkorf’ en andere vormen. — Men zal moeten uitgaan van een woord voor ‘vlechtwerk’ (zie ook: kot), dat dan in later tijd de betekenis kon krijgen van ‘kan of kruik’ en ‘van twijgen gevlochten bijgebouw’." Das "Middelnederlandsch woordenboek" sieht einen Zusammenhang mit "ketel" 'Kessel': "Misschien is het woord verwant met ketel, indien dit nl. een germ. oorsprong heeft. In het WVla. komt naast kitte de bijvorm keete voor".--IP-Los (Diskussion) 14:59, 28. Aug. 2015 (CEST)
Oh, Sorry, da war ich auf der falschen Fährte, peinlich, peinlich. Zu »citella« habe ich nichts und stimme ebenso dumbox zu. LG --Gwexter (Diskussion) 16:08, 28. Aug. 2015 (CEST)
@Pp.paul.4: Damit deine Frage beantwortet wird. Das lat. Wort cista Kiste, Kasten (mit den Deminutiven cistula, cistella, cistellula (also noch kleiner) ist ein Lehnwort aus dem Griechischen, wo es kíste (Kiste, Kasten) heißt. - Nebenbei, in der Gegend um Tirschenreut habe ich von einer alten Frau Zistel für einen Flechtkorb gehört. Dass es ein lat. Wort citella gibt (zu dem es cita geben müsste), halte ich für ebenso unwahrscheinlich wie Dumbox. --Bavarese (Diskussion) 23:58, 28. Aug. 2015 (CEST)
Vielen Dank an alle. Bei Adelung und andernorts sind Kietze und Kotze getrennt aufgeführt. Die neueste Arbeit mit Angaben zur Aussprache ist WDW online: Kötze/-ietz(e). Das englische kit scheint wie oben angegeben (auch hier und da) aus mittelniederländisch kitte entlehnt zu sein. --Pp.paul.4 (Diskussion) 09:57, 29. Aug. 2015 (CEST)

Empfehlungen für Smartphone gesucht[Bearbeiten]

Nachdem ich seit Jahren moderne Kommunikationstechnologien verweigert habe und bisher noch nicht einmal ein gewöhnliches Mobiltelefon besaß, kommt jetzt so langsam der Zeitpunkt, an dem ich über die Anschaffung eines Smartphones nachdenke. (Das heißt natürlich auch: Bis der Zeitpunkt kommt, an dem ich mir dann wirklich eines anschaffe, wird noch einige Zeit vergehen.) Da ich keinerlei Erfahrung habe und meine Bedürfnisse sich wohl stark von denen anderer Menschen unterscheiden, helfen mir Internetseiten mit allgemeinen Empfehlungen für Gerät und Tarif nicht weiter, aber vielleicht habt ihr hier ja ein paar Vorschläge, was für mich passen könnte.

  • Telefonieren will ich damit eigentlich nur selten, wenn ich einmal pro Monat jemand anrufe, ist das viel.
  • Den Internetzugang würde ich vermutlich häufiger verwenden, aber vermutlich immer noch wesentlich seltener als andere Menschen. Also mal schnell aus Interesse bei Wikipedia nachschauen, wie der Fisch, der da auf der Speisekarte steht, in lebendig aussieht; bei Google Maps eine kurze Wegbeschreibung in einer fremden Stadt nachschauen; etc.
  • WhatsApp oder so meine ich eigentlich nicht zu brauchen, aber wenn mich mein Freundeskreis dann irgendwann dahin gebracht hat, ein Smartphone anzuschaffen, dann werden sie als nächstes versuchen mir auch WhatsApp einzureden. Also sollte das zumindest als Option für später möglich sein.
  • Aus Obigem folgt, dass ich kein Bedürfnis verspüre ständig online zu sein, es sollte also einfach möglich sein, in den Offline-Modus zu wechseln und dort alles, was nicht zwingend den Online-Status voraussetzt, zu machen.
  • PDF-Dateien sollten sich gut lesen lassen und problemlos von und zu Computern kopiert werden können.
  • Wenn ich mal eine längere Strecke unterwegs bin, sollte es möglich sein, das Gerät ein paar Stunden lang als MP3-Player zu verwenden.
  • Die Kamera sollte eine akzeptable Qualität haben, dass man die Fotos in normaler Fotogröße ausdrucken kann ohne sich für die Qualität schämen zu müssen.
  • Das Gerät sollte klein genug sein, dass man es bequem immer bei sich tragen kann. Also kein Phablet oder etwas in diesem Format.

Das waren die einfachen Anforderungen, die vermutlich die meisten Geräte erfüllen, die es auf dem Markt gibt. Kommen wir zu den schwierigen:

  • Eigentlich erwarte ich von technischen Geräten, dass sie – wenn ich sie pfleglich behandle – 10 Jahre lang ohne Murren ihren Dienst tun. Da muss ich vermutlich ein paar Abstriche in Kauf nehmen, aber ein robustes Gerät und lange Unterstützung mit Software-Updates wären schon schön.
  • Innerhalb dieser Anforderungen soll das Ganze natürlich möglichst billig sein.
  • Bonuspunkte gibt es dafür, wenn die Dokumentation so gut ist, dass man mit ein bisschen Programmiererfahrung seine eigenen Apps schreiben kann.

So, jetzt bin ich gespannt auf eure Vorschläge und auf Hinweise, welche Aspekte ich in meiner Unwissenheit noch gar nicht bedacht habe. --132.230.1.31 10:02, 28. Aug. 2015 (CEST)

"Das heißt natürlich auch: Bis der Zeitpunkt kommt, an dem ich mir dann wirklich eines anschaffe, wird noch einige Zeit vergehen." sagt, dass Du Dich auf dem schnelllebigen Markt dann zeitnah informieren solltest, heutige Modelle wird es in einem halben oder gar einem Jahr nicht mehr geben. 10 Jahre wird so ein Ding auch nicht halten, rechne mal (sehr optimistisch) mit 5. Ansonsten ist abgesehen von sowas alles nur eine Frage des perönlichen Geschmacks. Wobei das hier eine Seite für allgemeine Wissensfragen ist, eine Kaufberatung bekommst Du beim Fachhändler und darfst die Geräte sogar mal anfassen und drauf rumtippen. --2003:76:E3A:9710:1010:D46C:F65D:3CE 10:15, 28. Aug. 2015 (CEST)
Zum Wissensanteil: Du hast die Wahl zwischen 3 Betriebssystemen, iPhone, Android, Windows Phone. App-Creators gibt es für alle, auch from scratch programmieren geht natürlich. iPhone scheidet aus wegen möglichst billig. Android ist äußerst weit verbreitet, Windows noch eine Nische. Windows Phone harmoniert gut, keine Überraschung, mit dem häuslichen Windows-PC. 10 Jahre sind illusorisch, such dir wenigstens eines, bei dem man die Batterie nach 2 Jahren nicht mit Spezialwerkzeug auslöten muss. 77.176.25.249 10:22, 28. Aug. 2015 (CEST)
Für den Wissensanteil empfiehlt sich natürlich auch das Lesen des recht umfangreichen Artikels Smartphone ;) --2003:76:E3A:9710:1010:D46C:F65D:3CE 10:31, 28. Aug. 2015 (CEST)
Ich empfehle dir Modelle wie das Samsung Galaxy S4 mini die sind kompakt und relativ preiswert, S4 mini hat auch ein Superdisplay.--Ingo münchen (Diskussion) 10:45, 28. Aug. 2015 (CEST)
Die einfachen Anforderungen erfüllt praktisch jedes durchschnittliche Smartphone, wegen Haltbarkeit solltest du dich vielleicht unter den Outdoor-Smartphones umsehen. --Komischn (Diskussion) 12:36, 28. Aug. 2015 (CEST)
@77.176.25.249: Üblicherweise ist die Batterielebensdauer mit 5 Jahren angegeben. Gelötete Batterien sind sehr selten geworden, seit es die EU-Gerätebatterierichtlinie gibt. Aber bei manchen Handys wird tatsächlich Spezialwerkzeug zum Akkuwechsel benötigt. Das kann dann aber auch der Handyladen um die Ecke für kleines Geld machen. Da das Handy aber sowieso nach drei Jahren hoffnungslos veraltet ist, ist die Lebensdauerfrage irrelevant. --Rôtkæppchen₆₈ 13:06, 28. Aug. 2015 (CEST)
Vergleichsweise langlebig und nachhaltig produziert soll das vorauss. ab November erhältliche Fairphone 2 werden (dafür leider nicht ganz billig). Grüße -- Density Disk. 13:17, 28. Aug. 2015 (CEST)
Komisch, dass bei den Betriebssystemen ("Du hast die Wahl zwischen 3 Betriebssystemen, iPhone, Android, Windows Phone") Blackberry immer vergessen wird. Blackberry-Smartphones sind nicht ganz billig, aber qualitativ extrem hochwertig; das System ist ausgereift und stabil. Wer auf Android-Apps nicht verzichten will, kann auf modernen Blackberries praktisch alles installieren, was auch auf einem Android-Handy geht (wobei in meinen Augen die Mehrzahl der Apps so sinnvoll ist wie eine Darmspiegelungs-App).
Zehn Jahre ist völlig illusorisch, vor allem, wenn man sein Smartphone auch beispielsweise als mp3-Player missbrauchen will. Dennoch kommt man mit einem Blackberry vermutlich näher an diese Grenze heran als mit allen mir bekannten anderen Handys. Praktisch jede neue Version einer App oder eines Betriebssystems erfordert aber mehr Rechenleistung und Speicherplatz als die jeweilige Vorgängerversion - womit bei identischem Handy der Betrieb ständig langsamer und belastender für Akku und Prozessor wird (das gilt im Prinzip für alle Betriebssysteme und Rechnertypen). Also träume nicht länger von zehn Jahren Lebensdauer - oder beschränke dich auf's Telefonieren.
Achja, und lass die Finger von Whatsapp. Und von Facebook. Und... *schnipp* --Snevern 13:49, 28. Aug. 2015 (CEST)
Man sollte auch die Featurephones nicht vergessen. Wer nur den SocialMedia-Standardkram braucht ist auch mit einem Featurephone gut bedient und muss sich nicht mit dem Unzulänglichkeiten von Billig-Smartphones herumärgern. -- Janka (Diskussion) 14:33, 28. Aug. 2015 (CEST)
Der Fragesteller will aber auch PDFs lesen und ein bisschen surfen, was mit Dumbphones nahezu unmöglich ist. --Rôtkæppchen₆₈ 15:07, 28. Aug. 2015 (CEST)
<quetsch> Geht mit meinem LG BL40alles. Seit 2009. --87.163.87.175 18:44, 28. Aug. 2015 (CEST)
Internetseiten angucken ist aber auch auf dem Smartphone eine Quälerei. Und wer ständig WLAN benutzt muss sich über kurze Akkulaufzeiten nicht wundern. -- Janka (Diskussion) 17:55, 28. Aug. 2015 (CEST)
Irgend eines von Huawei - halber Preis, selbe Qualität wie ein vergleichbares Shingshong- oder Appel-Gerät, man zahlt halt den Namen nicht mit. Und hergestellt wird das eh in den selben Sklavenfabriken wie der Markenkrempel. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 18:02, 28. Aug. 2015 (CEST)
Und statt der NSA liest hier eben der chinesische Geheimdienst mit oder installiert Trojaner, wie jüngst bei Lenovo aufgeflogen. --Rôtkæppchen₆₈ 18:23, 28. Aug. 2015 (CEST)
Soll mir recht sein, vielleicht lernen sie dann doch noch Qualität, das meiste aus China ist ja ansonsten Schrott. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 18:28, 28. Aug. 2015 (CEST)
Antwort von einem, der vor wenigen Wochen in der fast gleichen Situation war (gut, Handy hatte ich schon, aber so wenig benutzt dass der Mindestumsatz nie erreicht wurde). Die Antwort "jedes Smartphone erfüllt die Anforderungen" ist sicher richtig, hilft einem aber nicht weiter wenn man sich gar nicht mit dem Thema auskennt. Nach einer Weile stellten sich dann bei mir zwei Modelle als sinnvoll für Neulinge heraus, das LG L65/70 oder das Motorola Moto E. Bei wurde wurde es dann das L65, hauptsächlich weil es es billig bei Aldi gab, nachdem die Kamera des Motorola schlechter sein soll. Akku hält einen Tag, wohl auch zwei, obwohl wenn WLAN dauernd an ist. Ach, und die Geheimdienste... Was macht man denn so spannendes, das die die kleinen Einzelhandelskaufmann/Verwaltungsangestellten etc. blabla groß ausspionieren sollten. Und die Chinesen verstehens ohnehin nicht.--Antemister (Diskussion) 18:42, 28. Aug. 2015 (CEST)

Falls Du sozial- und umweltverträglicher als die meisten handeln willst, solltest Du Dich mit Fairphone befassen. Zu bedenken ist, dass in Deutschland etwa 97% aller Handys im Hausmüll landen und im Schnitt alle 2-3 Jahre ein Handy angeschafft wird. In Zeiten von Ressourcenknapptheit eine Katastrophe! 90.184.23.200 01:03, 30. Aug. 2015 (CEST)

Offen gesagt halte ich das Fairphone für Greenwashing und Beschiss. Es ist ein in gewöhnlicher Qualität in gewöhnlicher Auftragsfertigung hergestellt aus Rohstoffen vergleichbarer Qualität und ist deswegen mitnichten umweltfreundlicher oder haltbarer als ein gewöhnliches Smartphone. Der einzige Unterschied ist die Herkunft mancher Rohstoffe, die aber keinen Einfluss auf Haltbarkeit oder Gebrauchseigenschaften des Handys hat. Beim Fairphone 2 wird dem Benutzer außerdem vorgegaukelt, er könne das Fairphone 2 selbst reparieren. --Rôtkæppchen₆₈ 12:40, 30. Aug. 2015 (CEST)

Staatliche Krankenversicherung USA[Bearbeiten]

Aus welchen Grund sind eigentlich viele Amerikaner gegen eine staatliche Krankenversicherung? Diese gibt es ja nicht nur in Europa, sondern auch beispielsweise bei den Nachbarn aus Kanada. --77.178.97.111 10:51, 28. Aug. 2015 (CEST)

Zu dem Thema gibt es aber eigentlich genug zum selber Finden! Kurzfassung: Ideologie des Amerikanischen Traums, individuelle Freiheit, Selbstverantwortung, so wenig staatlicher Einfluss aufs eigene Leben wie möglich. Grüße Dumbox (Diskussion) 10:57, 28. Aug. 2015 (CEST)
P. S.: Und bevor du auf erhebliche soziale und sehr wohl auch staatliche Kontrolle in anderen Bereichen, etwa Genussmittelgebrauch und Züchtigkeit verweist: Dass in Amerika Radikalindividualismus und puritanische Verbotsethik eine bisweilen skurrile Verbindung eingegangen sind, kann man ansatzweise geistesgeschichtlich erklären. Grüße Dumbox (Diskussion) 12:00, 28. Aug. 2015 (CEST)
Aber auch, weil es anteilig eigenes Geld kosten würde, das man nicht hat, nicht entbehren will. Krank werden nur die anderen, man nicht selbst und wenn, geht man in die Stiftungshospitäler. Klingt etwas bescheuert, aber das Gesundheitssystem in USA funktioniert trotzdem. (Der Schulfreund war nach einer Operation mit drei Bypässen nach einer Woche wieder zuhause. Bei uns nicht möglich, die Ärzte- und Krankenhauslobby weiß das zu verhindern.) Die meisten haben auch private Krankenversicherungen, nur viele - und das sind allerdings die Mehrheit - Unterprivilegierte halt nicht. Die Auswüchse (Aufblähung) unseres Krankenkassensystems in Deutschland sind allerdings auch nicht gerade ein Vorbild.--79.232.202.71 11:52, 28. Aug. 2015 (CEST)


Gegen diese Feststellung spricht der Run auf Obamacare, dem das System in den Anfangstagen nicht gewachsen war. -- Janka (Diskussion) 14:30, 28. Aug. 2015 (CEST)

Naja - dagegen kann man einwenden, dass einerseits die Fans vor allem diejenigen sind, die bisher nicht versichert waren (und diejenigen, die sich die Versicherung eh leisten koennen, eher die "Flagge der Freiheit" hochheben). Zum anderen, dass trotz der ermattenden Website die Gesamtzahl derjenigen, die sich neu versichert haben, unter den Projektionen der Regierung lagen. NB ich bin ein grosser Fan der allgemeinen Krankenversicherung, es geht mir hier nur um die richtigen Fakten. -- 83.167.60.90 16:54, 28. Aug. 2015 (CEST)
Ich denke, dass der Run ziemlich eindeutig gezeigt hat, wieviel Interesse in den USA an einer bezahlbaren Krankenversicherung in der Bevölkerung besteht. Dass letzlich nicht die angepeilte Versichertenzahl erreicht wurde ist dann wieder vom reinen Interesse losgelöst, denn sobald die Leute sich erst einmal informiert haben, was es sie konkret im Einzelfall kosten würde und wie die Leistungen aussehen lässt das Interesse logischerweise nach. Krankenversicherung ist halt teuer. Nur so teuer wie bisher eben nicht. -- Janka (Diskussion) 14:48, 29. Aug. 2015 (CEST)


Ca. 15 % der US-Amerikaner nicht nicht ordentlich krankenversichert, ein erheblicher Teil davon aber freiwillig nicht, obwohl sie es sich leisten können (typisches Bsp. Studenten; bei jungen Leuten ist das Risiko, keine Krankenversicherung zu haben, kalkulierbar, und lebensbedrohliche Krankheiten müssen ohnehin umsonst behandelt werden oder man findet Ärzte die ehrenamtlich behandeln oder Hilfsorgnaisationen). Solche Leute wollen sich nicht zwangsversichern lassen und dafür bezahlen. Und dann sind viele halt doch zufrieden mit ihrer Versicherung und fürchten zusätzliche Kosten.--Antemister (Diskussion) 19:05, 28. Aug. 2015 (CEST)

Hast du einen belastbaren Beleg für die Aussage, in den USA bestehe ein Anspruch auf kostenlose Behandlung bei lebensbedrohlichen Krankheiten? --Snevern 20:23, 29. Aug. 2015 (CEST)
Eigentlich steckt in der Frage ein sehr spannendes Phänomen. Es ist relativ unerheblich, ob in den USA „viele halt doch zufrieden mit ihrer Versicherung“ sind, wie Antemister meines Erachtens fälschlich behauptet. Man bedenke z.B., dass mit 13,7% des BIP das US-Gesundheitssystem 1997 das mit großem Abstand teuerste Gesundheitssystem der 191 Mitgliedsstaaten der WHO war. 2009 waren die Kosten auf 17,4% des BIP gestiegen. Zufriedenheit ist da mit Sicherheit eine Frage des Geldbeutels.
Zum Verständnis muß man weiter zurück denken und nachvollziehen, wie und auf welcher politischen, wirtschafts- und geistesgeschichtlichen Grundlage es in Europa in vielen Ländern zu Systemen der Solidargemeinschaften kommt. (Von „Solidargemeinschaft“ aus wird leider auf den Artikel Solidaritätsprinzip weitergeleitet, der jegliche geschichtlichen und ideengeschichtlichen Inhalte und Verweise vermissen läßt.) Demgegenüber entstehen zwischen 1787 und 1933, also in den ersten 146 Jahren der USA dort keine nennenswerten bundesweiten Sozialsysteme. Warum kommt es erst mit Roosevelts New Deal zu Impulsen und dem Aufbau von Systemen, die sichelich umstritten, aber auch von einer breiten Akzeptanz des „anderen Amerika“ getragen werden? Warum braucht es selbst dann für ein rudimentäres solidargemeinschaftliches Gesundheitssystem nochmals 30 Jahre, bis das Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten mit Johnsons in der Tradition des Ansatzes der (im US-amerikanischen Sprachgebrauch) „Liberalen“ stehenden Great Society-Programms und der Schaffung von Medicare und Medicaid (Medical Assistance) ein Krankenversicherungssystem bereitstellt, das auch die working poor und den unteren Mittelstand erreicht? Das aber in keinerlei Hinsicht herankommt an das bundesdeutsche System der gesetzlichen Krankenversicherung oder den 1948 für Großbritannien gegründeten staatlichen und steuergeldfinanzierten National Health Service, der sicher zu Recht hinsichtlich der Qualität der Leistungen kritisiert wird, dafür aber eine gesamtgesellschaftliche Reichweite garantiert. (Der darin liegende Wert wird z.B. deutlich, wenn wir uns die erst vor kurzem gelösten Versicherungsprobleme von in wirtschaftliche Not geratenen bundesdeutschen Selbständigen vergegenwärtigen.)
Ein Kernaspekt bei diesen Fragen ist sicherlich, welche Rolle dem Staat bei der Organisation gesamtgesellschaftlicher Befürfnisse und der Lösung gesamtgesellschaftlicher Probleme zugewiesen wird. Aber darin erhalten wir sicher Beiträge für ein Verständnis der unterschiedlichen Entwicklungen, nicht aber für die Ursachen.
Die Entstehungsgeschichte des Sozialstaates in Deutschland seit 1883 ist eng verbunden mit dem ordnungpolitischen Ziel, der erstarkenden Arbeiterbewegung nicht die Selbstorganisation ihrer sozialen Absicherung zu überlassen. (Welche politische Kraft sich sonst daraus schöpfen läßt zeigt nicht zuetzt der Wahlsieg der Hamas von 2006 im Westjordanland, der auch deutlich auf eine konsequente Sozialarbeit dieser Organisation und dem damit entstehenden Ansehen zurückzuführen war.) Während sich Bismarck also in einer langen Tradition des herrschenden, regelnden und die Bevölkerungschichten mit unterschiedlichen Privilegien ausstatteten Obrigkeitsstaates begreift erfährt er trotz aller damit verbundenen Repressionen die faktische Unwirksamkeit der (erst 1890 abgeschafften) Sozialistengesetze. Die Sozialsysteme können als ein die Sozialistengesetze flankierendes antisozialistisches Kampfinstrument verstanden werden, das dem Staat die regulierende Dominanz über die Belange des Volkes garantiert.
Die Staatsbildung in den USA vollzieht sich völlig anders. Es mag - und nun bin ich quasi bei den Arbeitshypothesen - nicht nur eine Rolle spielen, dass die erobernden Europäer in den USA weitgehend aus dissidenten und devianten Schichten kommen, geschuriegelt von den überheblichen Offizieren der Kolonialtruppen der englischen Krone. Es entsteht auch relativ bald nach der erreichten Unabhängigkeit (und das hält bis heute an) ein „Staat der Reichen“. Zumindest entlang der Ostküste. Der „Westen“ hat lange Zeit eine begünstigende Ventilfunktion für alle, die individuell ihr Glück suchen und dort tatsächlich auch hin und wieder noch finden können. Das Ausgangsmaterial für den gepflegten Mythos des „amerikanischen Traums“, der so realistisch ist wie der 6er im Lotto.
In einem Staat der Reichen ist für die Reichen schon das Steuerzahlen eine Zumutung. Das würden sicherlich nicht nur griechische Reeder bestätigen, die sich ihre Steuerfreiheit sogar in die Verfassung haben schreiben lassen. Die in Europa mehr und mehr verwässerte Sozialsstaatsidee ist - erst recht angesichts des entfesselten Globalismus - ihre Sache gewiß nicht. Die reiche Kaste der USA muß Bismacks Weg nicht gehen. Sie geht von Beginn an den Weg der Gewalt. Das verleitet Jerry Rubin dazu, in Do it zu bemerken, Gewalt sei so amerikanisch wie Kirschkuchen. Der New Deal ist der erste historische Moment, bei dem die Liberalen über einen längeren Zeitraum die Verhältnisse der USA mitprägen. Und das lag vor allem an der langen Amtszeit von Roosevelt und dem späten Sieg über die Horsemen des Obersten Gerichtshofes. McCarthy war schon wieder eine Kriegsepisode gegen die Liberalen. Kennedy der Beginn für einen Umschwung. Spätestens mit den Reagonomics war das aber wieder vorbei. Ob wir uns noch immer oder wieder in einem - nicht nur über den Einfluß der Medien umgesetzten - Kriegszustand befinden, in dem in den USA ein wirksames Krankenversicherungssystem durch eine Solidargemeinschaft der Versicherten als unverschämter Angriff auf den eigenen Wohlstand (und die daraus resultierende persönliche Freiheit - nicht aber die Freiheit aller) begriffen wird, mag jeder selbst bedenken. Warren Buffett, immerhin einer der reichsten Männer der Welt und zweifellos jemand, der weiß, wie die Reichen in den USA ticken, hat das ja 2005 in dankenswerter Offenheit auf den Punkt gebracht: „It's class warfare, my class is winning, but they shouldn't be.“ (Buffett: 'There are lots of loose nukes around the world'. Waffen Buffet im Interview mit Lou Dobbs, cnn.com, 19. Juni 2005) 18 Monate später hat er in einem anderen Interview in der NYT den Gedanken nochmals aufgegriffen und verdeutlicht, wer den Krieg führt: “There’s class warfare, all right,” Mr. Buffett said, “but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.” (Ben Stein: In Class Warfare, Guess Which Class Is Winning, New York Times, 26. November 2006) --84.143.241.11 23:32, 29. Aug. 2015 (CEST)

Ein häufiges Argument ist: Krankenversicherungen sind "kommunistisch". Die Gemeinschaft zahlt für etwas, das Individuum profitiert. Dies widerspricht der in Teilen der US-Gesellschaft vorherrschenden Ideologie der Freiheit des Einzelnen. Volkswirtschaftlich macht das natürlich wenig Sinn, aber Ideologien müssen ja auch keinen Sinn haben. 90.184.23.200 00:26, 30. Aug. 2015 (CEST)

Was in Deutschland häufig nicht verstanden wird: Viele Amerikaner haben nichts gegen eine Krankenversicherung, sie sind nur gegen eine bundesweite Regelung. Übertragen auf uns müsste man sich vorstellen, dass eine europaweite Krankenversicherung eingeführt würde. Nebenbei ist das mit der Krankenverschicherung wohl wirklich sehr unterschiedlich. (nicht signierter Beitrag von 188.101.72.68 (Diskussion) 14:32, 30. Aug. 2015 (CEST))

@Snevern:, die Behandlung unversicherter/zahlungsunfähiger Personen im Notfall wird im en:Emergency Medical Treatment and Active Labor Act (EMTALA) von 1986 geregelt, dei Details dazu findet Google. Insgesamt ist diese Regelung aber symptomatisch für das US-Gesundsheits/Sozialsystem, was seinen schlechten Ruf in- und außerhalb des Landes begründet. Personen, die nicht versichert sind, werden doch behandelt, zu Lasten der Versicherten, deren Beiträge deshalb steigen. Aber nur in Notfällen - Vorbeugung, Früherkennung, rechtzeitige Behandlung kommen nicht vor, was wiederum die Kosten treibt. Vom System profitiert nur, wer dauerhaft arm ist und/oder sich unverantwortlich verhält, sei durch ungesunde Lebensweise oder dadurch dass er sich die Krankenversicherung spart. Wenn man dann einen Normalbürger fragt, ob der Staat die Krankenversicherung ausbauen soll, dann sieht der doch nur die zusätzlichen Kosten, die er dann durch noch höhere Beiträge als bisher zu tragen hat.--Antemister (Diskussion) 15:29, 30. Aug. 2015 (CEST)

Danke, Antemister! --Snevern 20:41, 30. Aug. 2015 (CEST)

Größe des Offizierskorps Deutschlands & Großbritanniens um 1900[Bearbeiten]

Ich habe mir mal die Ränge-Verteilung in der Bundeswehr angesehen (heute), wo die große Anzahl an Offizieren und Unteroffizieren auffällt ([10]). Was ich mich da gefragt hätte, wäre:

  • Wie die Situation bei unseren Verbündeten aussieht – Ich habe mich für die Briten entschieden.
  • Wie die Situation um 1900 in der Kaiserlichen Armee war (wo ja das Offizierskorps noch zu Großen Teilen aus Adeligen bestand).
  • Wie die Situation um 1900 in der Britischen Armee war (auch dort rekrutierten sich die Offiziere ja vielfach aus Ober- und oberer Mittelschicht).

Hätte jemand Antworten auf diese Fragen? Ich konnte speziell zur britischen Armee um 1900 nichts gefunden. --BHC 🐈 (Disk.) 16:55, 28. Aug. 2015 (CEST)

Frage den Oberst Richard James Wakefield. Er ist Heeresattaché an der britischen Botschaft in Berlin. Telefon 030 204 570. --178.194.182.125 17:59, 30. Aug. 2015 (CEST)

Kirchensteuer[Bearbeiten]

Ich zahle 9 % Kirchensteuer an eine der Kirchen. Mir ist vor einigen Wochen etwas seltsames passiert:

  • Wie bekommt die Kirche die Kirchensteuer? Bekommen die auch Listen, wer wieviel bezahlt hat?
  • Meldet das Bistum oder die Bischofskonferenz die Höhe der Kirchensteuer an die örtlichen Pfarreien weiter?

Ich habe in den letzten 2 Jahren deutlich weniger Kirchensteuer bezahlt als davor. Ich weiß nicht, ob das vor Ort bekannt ist.

--91.53.12.242 17:11, 28. Aug. 2015 (CEST)

Das ist wohl in jedem Bundesland und in jeder Kirche anders. Für Details also bitte in das Landeskirchesteuergesetz und den jeweiligen Kirchenstaatsverstag schauen. --Rôtkæppchen₆₈ 17:21, 28. Aug. 2015 (CEST)
Grundsätzlich lässt sich sagen: Nein, das wird nicht vor Ort bekannt. Die Gemeinden wissen nur, wer Mitglied ist. Das staatliche Finanzamt überweist die Kirchensteuer monatlich an die Kirche (gegen Abzug einer Verwaltungsgebühr übrigens), der Kirchensteuerzahler bleibt dabei anonym. Die beim staatlichen Finanzamt angesiedelte, aber rechtlich kirchliche Kirchensteuerstelle kommt überhaupt nur zum Zuge, wenn es um die Steuerpflichtigkeit an sich (also die Mitgliedschaft), oder Steuererlass, Stundungen, irgendwelche Probleme geht. Aber auch dann bleibt das Wissen um die Summe in der Kirchensteuerstelle, bis in die Kirchenverwaltung vor Ort kommt das nicht. Die Gemeinden bekommen übrigens auch von der Landeskirche (bzw. Diözese) nicht Kirchensteuer in Höhe der Steuerkraft ihrer örtlichen Gemeindeglieder zugeteilt, sondern schlicht nach Anzahl, ob Baby, Arbeitsloser, Rentner oder Spitzenmanager. Zur Höhe noch kurz: Du zahlst nicht 9% Kirchensteuer vom Einkommen, sondern 9% vom deinem Lohnsteuersatz (also z. B. 9% von 30%, das wären dann 2,7% vom Einkommen). --WolfD59 (Diskussion) 18:15, 28. Aug. 2015 (CEST)
BK Wie gesagt, variiert das von Bundesland zu Bundesland, aber es ist bei allen so, dass das Finanzamt in Amtshilfe zumindest die Kirchensteuer auf den Lohn und Einkommen einzieht. Und natürlich findet da ein Datenaustausch, auch über die Höhe und Namen statt. Wo das allerdings "innerbetrieblich" bei den Kirchen eingetütet wird, weiß ich auch nicht, möchte aber behaupten dass das die Bischofskonferenz sicher nicht ist. Die Kirchen können/ dürfen darüberhinaus je nach Landesvereinbarung auch noch weitere Steuern eintreiben, wie Kirchgeld oder Abgaben auf Umsatz etc. Jetzt kommt noch was Lustiges: Mitglied einer Kirche ist nur der, der das dem Standesbeamten erklärt, z.B. durch die Frage der Religionszugehörigkeit im Anmeldeformular, Listen/ Einträge darüberhinaus der Kirche gelten nicht. Deine Angabe beim Standesbeamten muss sogar nicht mal stimmen. Wenn dich z.B. eine der Kirchen exkommuniziert, bekommen die weiter die vom Finanzamt eingezogene Steuer. Wenn die konsequent sind und tatsächlich einer die Listen liest, schicken sie dir das zurück. Erst wenn du dem Standesbeamten erklärst, dass du mit denen auch nichts mehr zu tun haben willst wird dir die Steuer erlassen. Seit Tebartz-van Elst wissen wir, dass selbst an Bischofssitzen kaum Verwaltung vorhanden ist. --79.232.202.71 18:38, 28. Aug. 2015 (CEST)
Nein, das mit dem Datenaustausch stimmt so nicht. Siehe z. B. die Angaben auf http://www.erzbistum-freiburg.de/html/kirchensteuer.html --WolfD59 (Diskussion) 19:17, 28. Aug. 2015 (CEST)
Danke da steht es, zumindest für Freiburg gültig. Nehme das mit dem Datenaustausch zurück.--79.232.202.71 20:38, 28. Aug. 2015 (CEST)
Wenn in einem Bundesland (oder legen das die Diözesen fest?) eine zusätzlich eine Abgabe, z. B. (lokales) Kirchgeld, erhoben wird, beträgt die Kirchensteuer dann auch die vollen 9 % oder nur 8 %? (Ich meine nicht, irgendwelche freiwilligen Vereinbarungen innerhalb einer Pfarrei; wie z. B. die in Archiven oft belegten Beschlüsse, die neuen Kirchenbänke über einen Kredit zu finanzieren und dann von jedem Kirchenbesuchspflichtigen oder jeder Familie jährlich ein Kirchstuhlgeld einzuheben.) --Bavarese (Diskussion) 23:21, 28. Aug. 2015 (CEST)

Daten zwischen Staat und Kirchen werden leider massenhaft ausgetauscht, siehe etwa hier: https://www.ibka.org/artikel/geld.html 90.184.23.200 00:22, 30. Aug. 2015 (CEST)

Das ist ja eine äußerst seriöse Quelle dafür. --Rôtkæppchen₆₈ 11:20, 30. Aug. 2015 (CEST)
Warum sollten ausgerechnet unkritische Quellen der Kirche da seriöser sein? IBKA befasst sich ausschliesslich mit derartigen Themen, also gewissermassen als kritischer Watchdog. 90.184.23.200 13:13, 30. Aug. 2015 (CEST)
NPOV sieht anders aus. --Rôtkæppchen₆₈ 13:18, 30. Aug. 2015 (CEST)

"ich schmückte" auf lateinisch?[Bearbeiten]

Wie heisst lateinisch "decorare" in der 1.Person Einzahl "ich schmückte" ? --86.56.188.42 20:35, 28. Aug. 2015 (CEST)

decorabam - vgl. http://www.advenum.de/index.php?action=grammatik&top=konjugationen oder im speziellen Fall http://www.frag-caesar.de/lateinwoerterbuch/decorare-uebersetzung-1.html --WolfD59 (Diskussion) 20:38, 28. Aug. 2015 (CEST)
(BK) :decoravi (konstatierend, narrativ; also "ist erledigt", "geschah damals") oder decorabam (progressiv, iterativ; also "war gerade am Schmücken", "schmückte gewöhnlich"). Grüße Dumbox (Diskussion) 20:40, 28. Aug. 2015 (CEST)

Danke!--86.56.188.42 (21:21, 28. Aug. 2015 (CEST), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)

Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Schniggendiller Diskussion 02:55, 30. Aug. 2015 (CEST)

Ausführen von Lernalgorithmen[Bearbeiten]

Wie kann man Lernalgorithmen wie zum Beispiel den DeepDream Code ausführen. Weil ich sehe immer einen Code, also das geschriebene Programm, aber ich weis nicht was ich nun damit tun soll. Kann mir da bitte jemand helfen, es ist sehr wichtig.


--Hausmannjack (Diskussion) 21:14, 28. Aug. 2015 (CEST)

Schau mal unter en:DeepDream#References, da ist irgendwo eine Installationsanleitung. https://github.com/google/deepdream/blob/master/dream.ipynb scheint Caffe und Python (Programmiersprache) und noch ein paar andere Pakete zu nutzen. --Rôtkæppchen₆₈ 21:22, 28. Aug. 2015 (CEST)
Wenn du bereits daran scheiterst, kannst du diese Software nicht einsetzen. Das ist nicht für Endbenutzer gedacht. -- Janka (Diskussion) 00:20, 29. Aug. 2015 (CEST)

wieder: historische Karte[Bearbeiten]

Gesucht wird nach einer Möglichkeit, diese istorische Karte der Insel St. Helena (Insel) in der höchsten Zoomstufe im Stück herunterzuladen (unbekannter Künstler vor 1790). Danke.--Ratzer (Diskussion) 21:45, 28. Aug. 2015 (CEST) --Ratzer (Diskussion) 21:45, 28. Aug. 2015 (CEST)

Das müsste auf https://de.wikisource.org/wiki/Benutzer:Paulis/Zoomify bzw. der Diskussionsseite erklärt sein. --WolfD59 (Diskussion) 21:54, 28. Aug. 2015 (CEST)
Und was spricht dagegen die Downloadfunktion auf der Seite ([11] Menüpunkt Laden/Drucken) zu nutzen? Drei Mausklicks, und ich hatte wahlweise diese Karte oder alle Seiten des Buchs mit allen Karten in Originalqualität auf meiner Festplatte. Benutzerkennung: 43067 09:33, 29. Aug. 2015 (CEST)
Das ist nicht Originalqualität, sondern eine schlechte JPEG-Rekompression einer bereits mäßig JPEG-komprimierten Datei. Vergleiche Original (wo man die Papierstruktur erkennen kann) mit dem Pixelmatsch der Downloadfunktion. --Mps、かみまみたDisk. 13:55, 29. Aug. 2015 (CEST) Habe beide Links miteinander verwechselt. Zumindest scheint die Downloadfunktion nicht ganz zuverlässig, da bei Karten mit höheren Zoomstufen wie der Galite-Karte von letztem Mal [12], die Downloadfunktion nur eine geringer aufgelöste Variante zurückgibt im Vergleich zur Zoomfunktion. Andererseits scheint auch die Zoomfunktion, wie es hier der Fall ist, teilweise schlechtqualitative Ergebnisse zurückzugeben im Vergleich zur Downloadfunktion. --Mps、かみまみたDisk. 17:59, 29. Aug. 2015 (CEST)

Danke für alle Wortmeldungen. Natürlich ist die beste Auflösung und die beste Image-Qualität das Ziel. Dabei bin ich immer davon ausgegangen, dass diese in der höchsten Qualitätsstufe der Zoomfunktion enthalten ist. Wenn's über eine Downloadfunktion genauso gut oder noch besser ist, umso besser. Die drübergeladene Version mit 1.197 × 1.054 Pixel (gegenüber der alten Version mit 598 × 512 Pixel ist um Längen besser. Die vorher unlesbare Beschriftung ist jetzt gut lesbar.--Ratzer (Diskussion) 13:02, 30. Aug. 2015 (CEST)

Promi Big Brother: Lied gesucht[Bearbeiten]

Immer wenn Nino de Angelo in Promi Big Brother spricht wird eine Melodie gespielt. Wie heisst dieses Lied? --176.2.50.199 22:05, 28. Aug. 2015 (CEST)

Ich rate mal, ohne Promi Big Brother je gesehen zu haben: "Jenseits von Eden". --Regiomontanus (Diskussion) 22:21, 28. Aug. 2015 (CEST)
Das wars nicht. Das Lied hätte ich erkannt. --176.2.50.199 22:23, 28. Aug. 2015 (CEST)
Hast du ein Glück, dass ich im Web (unten, in den Kommentaren) was gefunden habe! (Ich würde mir so einen Trash niemals reinziehen...) Die Antwort also: „The Godfather-Theme“, 1958 für den Film Fortunella komponiert von Nino Rota und populär geworden als Titelmusik von Francis Ford Coppolas The Godfaher (Der Pate, 1972) basierend auf dem 1969 erschienenen gleichnamigen Beststeller von Mario Puzo. --84.143.241.11 03:27, 29. Aug. 2015 (CEST)

Woran erkennt man, dass man alt wird? Man erkennt diese Melodie, ohne eine Suchmaschine füttern zu müssen... *seufz* --Snevern 15:00, 29. Aug. 2015 (CEST)

Nicht eher daran, daß man denkt, jüngere würden diese Melodie nicht kennen? --Furescht (Diskussion) 17:46, 29. Aug. 2015 (CEST)

Ich wusste, auf die WIKIPEDIA-Gemeinde ist Verlass. Vielen Dank. --176.0.93.145 00:30, 30. Aug. 2015 (CEST)

Nino, Big Brother und so weiter ist mir zwar sehr ferne.
Die Antwort gab ich aber trotzdem gerne.
--84.143.241.11 01:17, 30. Aug. 2015 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Schniggendiller Diskussion 02:55, 30. Aug. 2015 (CEST)

Werbefilm Cabinentaxi[Bearbeiten]

70er Jahre Musik (leichte Unterhaltung)[Bearbeiten]

Wie heißen die beiden ersten Musikstücke hier: https://www.youtube.com/watch?v=ERdF0FK-2io (Cabinentaxi)

Danke --Mattes (Diskussion) 22:16, 28. Aug. 2015 (CEST)

"Nur ein Flirt/Pour un flirt", "Les Champs-Elysées". Ah, damals... ;) Grüße Dumbox (Diskussion) 22:30, 28. Aug. 2015 (CEST)
Ach, ich kann nicht widerstehen: Offenbacher Alternativtext zu (2): [13]. Grüße Dumbox (Diskussion) 22:50, 28. Aug. 2015 (CEST)
Jetzt hast Du alles kaputtgemacht! :-o --217.84.82.185 01:25, 29. Aug. 2015 (CEST) :o]p

Offenbar die exzellenten Arrangements von Raymond Lefèvre [14] , [15], Rosenkohl (Diskussion) 14:30, 29. Aug. 2015 (CEST)

Transportmodell[Bearbeiten]

Nur war diese Werbung eine Totgeburt. Wer meint sich ökologisch innovativ fortbewegen zu wollen, erkennt wie festgefahren das etlablierte Transportmodell ist. Man pupst eben lieber sein eigenes Kackfass voll, statt das öffentliche auszuschnuppern, für das man aufgrund der Verantwortung fürs Eigentum eher Sorge trägt. So werden mit Carsahring-Autos eher illegale Rennen veranstaltet als mit eigenen. Dass das alles ein Subventionsgrab war, zeigen allein die aufwändigeren dedizierten Verkehrswege als Schiene und Straße. Keinen cw-Wert, kleine Räder haben kürzere Wartungsintervalle. Wie schnell erkennt der Betrachter diese Krankheiten. --Hans Haase (有问题吗) 13:27, 29. Aug. 2015 (CEST)
Auch wenn das inhaltlich richtig sein mag, hat es mal wieder nichts mit der Frage zu tun. --87.163.68.99 14:08, 29. Aug. 2015 (CEST)
Ooch 87.163, sei nicht so streng. Man muss auch mal über den Tellerrand rausschauen dürfen. Und es kommen ja stets neue Aspekte zum Vorschein. Ich denke z.Bsp. gerade drüber nach, wie lange es dauert, bis ich mein eigenes "Kackfass" "vollgepupst" habe... Da war doch die CO2 schwerer als Luft-Frage kürzlch, nich? -- Iwesb (Diskussion) 14:17, 29. Aug. 2015 (CEST)
Methan (16 g/mol) ist leichter als Luft (ca. 28 g/mol), Schwefelwasserstoff (34 g/mol) aber geringfügig schwerer als Stickstoff. Das heißt, dass das Treibhausgas Methan abhaut und Du in einem Schwefelwasserstoffsee erstinkst. --Rôtkæppchen₆₈ 14:26, 29. Aug. 2015 (CEST)

29. August 2015[Bearbeiten]

Java-Update[Bearbeiten]

Ich hatte bislang eine der letzten Versionen von Java 7 auf dem Rechner, es blieb lange unbenutzt. Jetzt wollte ich wieder eine Software benutzen, die das JRE benötigt, und habe dafür Java 8 Update 60 eingespielt, das schließlich die alte Version auch entfernte. Dass in meinem Benutzerverzeichnis nun der Ordner .oracle_jre_usage hinterlassen wird, scheint ja ein neuer Bug zu sein. In AppData finde ich jetzt außerdem sowohl Sun- als auch Oracle-Ordner. Werden die beide gebraucht, oder sind die Sun-Ordner Überbleibsel von Java 7, die ich getrost löschen kann? --87.123.209.93 09:29, 29. Aug. 2015 (CEST)

Unter %homepath%\AppData\LocalLow\Sun\Java sind bei mir nur alte Javaversionen bis Version jre1.8.0_51. jre1.8.0_60 liegt unter %homepath%\AppData\LocalLow\Oracle\Java. %appdata%\Sun ist vorhanden, aber leer. --Rôtkæppchen₆₈ 12:00, 29. Aug. 2015 (CEST) Ich hab das eben noch auf einem fast frisch installierten Rechner gegengecheckt. Dort war bisher nur 8u51 und 8u60 drauf, aber die Verzeichnisstruktur ist genauso. --Rôtkæppchen₆₈ 12:31, 29. Aug. 2015 (CEST)
Alles klar, danke. --87.123.209.93 15:40, 29. Aug. 2015 (CEST)

Südseeschmonzette aus den 50zigern[Bearbeiten]

Ich bin auf der Suche nach einer "Südseeschmonzette", wahrscheinlich aus den 50gern oder älter. An die Handlung kann ich mich kaum erinnern, spielt aber auf einer Insel, und eine tragisch verliebte Jungfrau des Inselstammes springt am Ende in einen Vulkan (könnte sein, dass sie sowieso dafür vorgesehen war, dann errettet wurde, aber dann doch gesprungen ist). Ist nicht viel Info, aber Hinweise wären nett. --Rahn schießt! (Diskussion) 12:41, 29. Aug. 2015 (CEST)

Bird of Paradise ist von 1932, passt ansonsten. Grüße Dumbox (Diskussion) 12:46, 29. Aug. 2015 (CEST)
Aloma, die Tochter der Südsee -- Iwesb (Diskussion) 12:54, 29. Aug. 2015 (CEST)
Womit wir bei der Frage wären: Have virgins ever been tossed into volcanoes to appease the gods? --Pp.paul.4 (Diskussion) 13:28, 29. Aug. 2015 (CEST)

Bird of Paradise ist der Volltreffer! Danke! --Rahn schießt! (Diskussion) 13:34, 29. Aug. 2015 (CEST)

Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Tooooor! Tooooor! Tooooor! (Diskussion) 13:58, 29. Aug. 2015 (CEST)

... Aus! Aus! Aus! Die Anfrage ist aus! reichend beantwortet...;-) --Rahn schießt! (Diskussion) 15:26, 29. Aug. 2015 (CEST)

Schnellste Methode, um abzunehmen?[Bearbeiten]

Was ist eigentluch die Schnellste Methode, um Gewicht zu verlieren? Ich kann mir vorstellen, dass es eine Mischung aus Diät und Sport ist, aber welche? (nicht signierter Beitrag von 188.101.72.68 (Diskussion) 16:57, 29. Aug. 2015 (CEST))

Hungerstreik. -- Liliana 16:59, 29. Aug. 2015 (CEST)
Achtung Jojo-Effekt. Hungerstreiks, Diäten und Friss die Hälfte bringen nur etwas, wenn diese dauerhaft beibehalten werden, denn verfällt man irgendwann aus Gewohnheit, Langeweile oder weil das Ziel erreicht wurde in seinen alten Gewohnheiten zurück, nimmt man schnell wieder zu und legt nicht selten noch was oben drauf. Der Körper kriegt bei solcherlei Auszehrungen panik, echte panik zu verhungern (auch wenn es nicht unserem EIndruck entspricht) und muss dann vorsorgen dass er bei erneuter Energieversorgungskriese genügend Vorräte gibt.
Sinnvoll ist es zu gucken wie der aktuelle Speiseplan aussieht, an mancherstelle sparen und sich mehr bewegen (achtung: Nur weil man sich bewegt darf man nicht davon ausgehen, dass man dann mehr essen darf). Bei der Bewegung solltest du darauf achten, dass du diesen Sport auch magst, es bringt nichts etwas zu machen wozu du keine Lust hast, was dich kaputt macht und wo du nach wenigen Wochen aufgibst. Auch beim Sport gilt nicht von 0 auf 180, da es dein Körper nicht gewohnt sein wird und im zweifelsfalle schadet, langsam anfangen und dann immerweiter steigern und auch einer ausgewogenen Mischung aus Muskelaufbau/Training und Ausdauer achten.
Eventuell kann es helfen sich Ziele zu setzen, weniger im Sinne von: Ich möchte 10 Kilo in 14 Tagen abnehmen, sondern im dass du beim nächsten Mal Klamotten einkaufen eine Nummer kleiner wählen kannst und damit besser aussiehst. Soetwas wirkt auf das eigene Körperempfinden wesentlich positiver als die Peitsche mit den Kilovorgaben. Es hilft übrigens sich nicht so häufig zu wiegen, das belastet meines Erachtens häufig zu sehr und sorgt für enttäuschung. Wichtiger ist es auf die eigene körperliche Fitness zu achten, auf das Wohlgefühl, ausgewogenheit und guteinschlafen zu können. Das kann zwar bedeuten, dass man im BMI immernoch übergewichtig ist, aber es hilft ungemein, wenn man nicht mehr aus dem letzten Loch pustet wenn man schwer hebt, Treppensteigt oder ähnliches.
Merke: Schnell, schnell ist keine gute Lösung, du musst zwar beim Langsamen Gewichtverlieren teilweise Monate und Jahre an dir arbeiten, dafür ist das Ergebniss umso nachhaltiger. --178.8.199.207 17:23, 29. Aug. 2015 (CEST)
Amputation. Geoz (Diskussion) 19:28, 29. Aug. 2015 (CEST)
Fett amputieren = Fettabsaugen. Das bringt eine Zeit zum Auskurieren nach sich. Sollte es ein Fragesteller sein und keine Fragestellerin, so ist das Fett anders abgelagert, dass absaugen nicht so leicht ist. --Hans Haase (有问题吗) 19:51, 29. Aug. 2015 (CEST)
Der Hunger geht nach einiger Zeit weg, wenn man sich daran gewöhnt hat, nichts bis wenig zu essen. Das ist das erste Ansatz zur Magersucht. Der Ärger im Alltag verleitet die einen zum Essen, die anderen zum nichts Essen. Es gibt Proteine mit PZN 3321472 und andere des Mitbewerbs. Damit kannst Du das Jo-Jo schnell ausrollen. Nur hat es die Eigenschaft der Schwerkraft durch die aufgenommene Drehbewegung zu trotzen. Danach wird Deine Ernährung teurer, wenn Du das Jo-Jo bremsen möchtest. Kein Antibiotika-Fleisch, das die Darmflora verändert und immer mehr Hunger macht, wie es beim Mastvieh per Antibiotika induzierte Diarrhö und Antibiotika-assoziierte Diarrhoe der Fall ist und der Mist gleich durchs Gitter im Stallboden fällt. Obst direkt von Baum, nur frei von Vogelkot, um sich wieder eine natürliche Biota anzufressen. Bei am Boden wachsendem Gemüse kann das schon einmal schief gehen, da kommt die Gefahr von Band- und Spulwürmern hinzu. Hast Du erstmal resistente Escherichia coli, machen sie was sie wollen und quälen Dich wenn Du sie loswerden willst. Falle aber nicht auf den esoterischen Kram einiger radikalen Veganer herein. Alles was die extremen unter denen wollen ist, dass die Leute ihre Kinder Mangelernähren. Dann beginnt in Wahrheit der Diät-Terror, die Beilagenfresserei und der Zuckerersatzkonsum. Methoden wie sie in der Schweinemast eingesetzt wird und gelbe Presse mit dem Thema Diät füllt. Der Mensch hat ein großes Gehirn, gemessen an anderen Säugetieren. Es braucht viel Energie und es reagiert auf Verknappung. Das zeigen Armutsforschung und Unterernährung aus Entwicklungsländern und Krisengebieten. Der Fehlernäherte Arme ist eben nicht mehr dünn, sondern dick. Alles was der unwissenschaftliche Diät-Wahnsinn erreicht, oder bringen soll, denn diese Frage muss gestellt werden, ist dass man damit dumme Leute züchtet, deren Gehirn nicht voll entwickeln soll oder mit mit der Kombination aus großen Mengen an Stärke und Antibiotika im Darm Nervengifte erzeugt. Welche sozialen Phänomene davon ausgehen, ist nicht erforscht. Nur darf hier die Frage gestellt werden, ob jemand zahlungskräftiges Interesse hat, eine neutrale Forschung daran zu betreiben. Der Dumme bei TTIP ist zuerst der amerikanische Verbraucher. Er bekommt dann den Antibiotika-Fraß aus der EU, von dem einige resistent-verkeimte Proben nachgewiesen wurden und muss auf sein Chlorhuhn verzichten, dass mit Chlorlauge oder wie Pink Slime mit in der Natur vorkommendem Ammoniak konserviert ist, das beim Zubereiten verdampft. --Hans Haase (有问题吗) 19:51, 29. Aug. 2015 (CEST)
Hans spricht es schon an: Die schnellste Methode um abzunehmen sind gewichtreduzierend Krankheiten. Eine Auflistung geeigneter Erkrankungen findest Du bei Kachexie. Dort fehlen bei den Klassikern bloß noch Würmer und Einzeller, schwere Niereninsuffiziens und einige Erbkrankheiten, wobei letztere wohl ausscheiden für Dich. --94.219.16.139 20:55, 29. Aug. 2015 (CEST)

Man hat generell Hunger, wenn der Magen leer ist. Um den Hunger zu stillen, wird man den Magen nun wieder füllen. Sobald die Wand des Magens sich spannt, wird dies von Rezeptoren registriert. Das Hungergefühl lässt in der Folge nach. Dem Körper ist es zunächst einmal egal, was man isst und womit man den Magen füllt. Man kann den Magen also mit sehr kalorienreichem Essen füllen (Fett, Kohlenhydrate) oder aber Kalorenarmem mit viel Ballaststoffen und ggf. Proteinen. Das Wichtigste, um Abzunehmen ist es also, die Ernährung so umzustellen, dass man den Magen füllt, um das Hungergefühl zu bekämpfen, aber so zu füllen, dass man wenig Kalorien aufnimmt. Mit Sport verbrennt man natürlich mehr Energie als ohne. Allerdings sollte man das nicht überschätzen. Wenn man sich jeden Tag deutlich mehr als die empfohlenen maximalen 1500 (Frau) bzw. 2000 (Mann) Kalorien pro Tag (diese Angaben können individuell aber durchaus sehr schwanken!) reinpfeift, dann müsste man schon extrem viel Sport machen, um das alles wieder zu verbrennen. Abnehmen alleine durch Sport ist wohl eine Illusion. Es kommt vielmehr vor allem auf eine fett- und kohlenhydratreduzierte Kost an. Hilfreich ist es, viel Gemüse zu essen und sich klar zu machen, dass man Fettreserven eigentlich nur für Notphasen benötigt (etwa wenn man über Tage mal nichts essen kann, was in grauer Vorzeit die Regel war, heute sicher kaum mehr vorkommt) und Kohlenhydrate (inklusive Zucker) für kurzfristige Aktivitäten, etwa Sport. Mit anderen Worten: Bei einem Bürojob hat eine fett- und kohlenhydratreiche Ernährung funktional eigentlich keinen Sinn mehr. Wichtig ist es auch, sich klar zu machen, dass gerade viele Getränke sehr viel Zucker enthalten. Wer jeden Tag einen Liter Fruchtsaft oder Cola trinkt, der nimmt damit schnell bereits 500-800 Kalorien zu sich (und macht sich nebenbei auch die Zähne kaputt), also ein Drittel der Tagesration und der Magen spannt fast überhaupt nicht. Man nimmt also viele Kalorien auf und hat trotzdem Hunger, wodurch man noch mehr Kalorien aufnimmt. Es kann also eine sehr gute Idee sein, beim Abnehmen bei den Getränken anzufangen und auf (Mineral)wasser, Kaffee oder zumindest Schorlen umzustellen. Auch Süßstoff gilt in Maßen heute kaum mehr als bedenklich. Je nachdem was man sonst so isst, kann die Umsetzung der Getränkeumstellung auf wenige oder gar keine Kalorien ggf. schon ausreichen, um plötzlich eine ganz andere Tageskalorienbilanz zu haben. Vielleicht muss man dann also nicht mal mehr seine Essgewohnheiten umstellen und nimmt bereits ab. 90.184.23.200 00:08, 30. Aug. 2015 (CEST)

Bei den Getränken anfangen ist sicher nicht die schlechteste Idee, aber eben nicht auf ligth umstellen. Denn darin liegt einer der Abnehm-Haken versteckt. Es gibt Süsstoffe die dem Körper vorgaukeln es komme Zucker, mit dem Effekt, dass dieser auf Vorrat Insulin ausschüttet (Erst recht wenn er von jahrelangen Süssgetränkkonsum gewoht ist das Zücker kommt). Wenn dann eben kein Zücker kommt, ist die Heisshunger-Atacke mehr oder weniger vorhersehbar.--Bobo11 (Diskussion) 10:29, 30. Aug. 2015 (CEST)
Fasten, dabei Sport treiben, und in dieser Zeit Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten umstellen. [16] --Eike (Diskussion) 11:00, 30. Aug. 2015 (CEST)
Es berücksichtigt das Frustessen, das Knabbern vor dem Fernseher und das Essen aus Ärger nicht. Phänomene, die vorhanden sind aber nicht bei jedem. Mit den gesüßten Getränken trifft es die Sache auf dem Punkt. Viele Getränke werden nur wegen der Mineralien darin, vor allem Kalk (Calciumcarbonat), geschmacklich verändert. Demineralisiertes Wasser löst die Magenschleimhaut auf, es ist kein Lebensmittel und wird nur in Technik und Chemie benutzt. Bereits getauter Schnee oder Eis enthalten sehr wenig Mineralien. Überkalktes Wasser ist nicht gesund und schmeckt nicht. Vielmehr verursacht es Durchfall und stört den Wasserhaushalt (Wasser-Elektrolyt-Haushalt) im Körper. Nicht nur aus diesem Grund wird gerne zur Cola gegriffen, die Phosphor- und Zitronensäure enthält. Fruchtsäfte enthalten auch etwas Zitronensäure, aber meist weniger, aber all diese Getränke auch Zucker. Tatsächlich ist der erste Hunger der Qualvollere. Gewöhnt man sich über Tage daran, fällt es leichter. Das Problem dabei: Bei vielen nimmt die Leistungsfähigkeit sofort ab. Das sind Körpereigene Mechanismen, die auf Sparflamme schalten. Da gehören auch Hormonhaushalte dazu. Nicht nur Insulin, auch Thyroxin spielt dabei eine Rolle. Eine mögliche Insulinresistenz ist nur ein Faktor. Es gibt Pflanzenschutzmittel, die die Produktion von Thyroxin drosseln. Mit Stärke hat der Körper eine schnelle Energiezufuhr, die aber erst seit rund 10.000 Jahren dazugekommen ist. Seither versucht sich die Evolution daran anzupassen. Darauf basieren einige Ernährungstipps, die aber wissenschaftlich ebenfalls nicht ausreichend erforscht sind. Die Politisierungen darum sind sehr stark vertreten und Publizierende bekommen mehr oder weniger wohlwollende Rückmeldungen. Der Irrglaube, Fett mache Fett und Kohlenhydrate in Form von Zucker und Stärke wären gegen das Körperfett vorzuziehen ist mindestens so dumm wie es der Fernsehwerbung erlaubt wird. Tatsächlich speichert der Körper die überschüssige Energie aus Kohlenhydraten in von Fett, das bei Bedarf umgewandelt wird. Funktioniert das nicht mehr, so haben wird die Diagnosen, zu denen auch Diabetes mellitus gehört. Die Ursachen und die Klassifikation in Typen sind nochmals andere. Leichte Formen sind mit Abnehmen und Sport langfristig am besten behandelt. Infekte, die die Bauchspeicheldrüse befallen, führen unabhängig der Ernährung und des Gewichts zum Stopp der körpereigenen und essentiellen Insulinproduktion. Der Einstieg ins Abnehmen hat zahlreiche unangenehme Effekte. Sie reichen von geänderter Durchblutung über Auswirkungen auf Wasserhaushalt und Stoffwechselhaushalt, die den Schweißgeruch vorübergehend verändern. Auch dreht der Körper teilweise zu, bevor er im Müll der Stoffwechselprodukte erstickt. --Hans Haase (有问题吗) 11:01, 30. Aug. 2015 (CEST)
Roux-en-Y-Magenbypass und Magenband wurden noch nicht erwähnt. --Rôtkæppchen₆₈ 11:12, 30. Aug. 2015 (CEST)
Man kann es drehen wie man will, "schnell abnehmen" ist in der Regel ungesund. Wenn man nachhaltig sein Gewicht senken will, geht das nur langfristig und mit dauerhafeten Verhaltensänderungen, nicht mit Diäten und anschliesendem zurückfallen auf alte Verhaltensweisen. Man muss eigtlich auf kein Nahrumsmittel verzichten, sondern gerade die problematischen ganz bewusst zu essen. Dann das alleine hilft meist schon, dass man generell weniger davon isst. Und schon ist man auf dem richtigen Weg. Abnehmen fängt mit der Frage "Wann esse und trinke ich was" an. Dann mit den Fragen "in welcher Menge" und "Was ist da eigentlich drin". Kurzum wenn man die Energiezufuhr dauerhaft vermindern will muss man zuerst mal Wissen, wie viel man sich zuführt. Gerade hier werden einige erschrecken, was sie sich an Kohlehydrate in füssiger Form zuführen. --Bobo11 (Diskussion) 11:42, 30. Aug. 2015 (CEST)

Krafttraining UND Ernährungsumstellung scheint logisch, als Getränk Mineralwasser.--Muroshi (Diskussion) 01:35, 31. Aug. 2015 (CEST)

Was meint der Dalei Lama, wenn er von säkulearer Ethik spricht?[Bearbeiten]

was meint der dalei lama,wenn er über säkulear ethik schreibt?

--89.144.208.52 18:12, 29. Aug. 2015 (CEST)

Siehe en:Secular ethics. --Rôtkæppchen₆₈ 18:18, 29. Aug. 2015 (CEST)

Konnte Hitler Englisch?[Bearbeiten]

und zwar um ~1920?
Werner Maser soll schon 1954 in seiner Diss. (oder 1965 in Frühgeschichte der NSDAP) dazu widersprüchliche Vermutungen gemacht haben. (Percy Ernst Schramm berichtete 1964, dass von seinem Arzt Hasselbach überliefert ist, dass Adolf sich englische, amerikanische und französische Zeitschriften vorlegen ließ. Die erforderlichen Sprachkenntnisse habe er sich allmählich, vor dem Kriege anhand englische und französische Filme im Originaltext, angeeignet. - Das erklärt leider die Sprachkenntnisse um 1920 nicht.) Henry Picker behauptet, dass 1905 an der Oberrealschule Steyr seine Note in Französisch "genügen" gewesen sei. Existiert vielleicht sein vollständiges Zeugnis , auch aus Linz, noch?
BTW: Ist nachvollziehbar, welche amerikanischen Zeitschriften um 1920 in Münchner Bibliotheken auslagen? --Virtualiter (Diskussion) 19:35, 29. Aug. 2015 (CEST)

Wenn man deinem zweiten Link folgt und eine Seite weiterblättert, findet man, dass der Führer Englisch, Französisch und in Ansätzen Italienisch beherrschte. Laut der Literaturquelle habe er sich seine Englischkenntnisse ab 1911 autodidaktisch angeeignet. Aber du hast Recht: Leider ist diese Angabe mit keiner Fußnote belegt. Die rundimentären Italienischkenntnisse erscheinen auch plausibel, wenn man an Mussolini denkt (der verhältnismäßig gut Deutsch sprach, z. B. bei der Völkerkundgebung 1937 auf dem Maifeld in Berlin). Wenn man davon ausgeht, dass Hitler wirklich Französisch in der Schule hatte (ein Lehrplan dieser Zeit würde dies untermauern, ein Zeugnis natürlich beweisen), erscheint es durchaus plausibel, dass er seine Kenntnisse während seines Dienstes an der Westfront soweit verbessert hat, dass er Unterhaltungen folgen konnte, wie es in der verlinkten Literaturquelle heißt. Außerdem sollen seine Französisch- und Englischkenntnisse von seiner Sekratärin Christa Schroeder bestätigt sein. Auch hier fehlt es an einer Quelle, aber die dürfte mit ein wenig Recherche zu finden sein, denn es liegen zwei Erinnerungsbände von Christa Schroeder vor. Diese sind natürlich aus quellenkritischer Sicht potenziell problematisch (vgl. z. B. die Bände von Albert Speer), aber warum sollte die Sekratärin in dieser Frage nicht die Wahrheit sagen. Hat ihr nun Hitler selbst die Wahrheit gesagt? Dies lässt sich natürlich nicht belegen, anhand der Tatsache, dass Dolmetscher vor Ort waren aber auch nicht widerlegen (vgl. Begegnungen von Dr. Merkel und Putin, die beide Deutsch und Russisch sprechen). Am problematischten erscheint die Behauptung, Hitler habe sich Englisch autodidaktisch ab 1911 angeeignet. Hier ist eine Quellenangabe unbedingt erforderlich: Haben z. B. seine Weggefährten davon mitbekommen? Vielleicht gab es hier einen geheimen Lehrer, dessen Existenz am Führerbild gekratzt hätte. --85.180.134.112 02:48, 30. Aug. 2015 (CEST)

Zusatzfrage Welche Mundart/ Landschaftliche Ausdrucksweise hat der Hitler in seinen Reden eigentlich benutzt. Es stammte ja aus Österreich, hat man das herausgehört?--79.232.222.171 11:25, 30. Aug. 2015 (CEST)

Bühnendeutsch mit rrrollendem R. Geoz (Diskussion) 13:44, 30. Aug. 2015 (CEST)
Vom Hoffotografen Heinrich Hoffmann gibt es Bilder, die das Einüben von Posen belegen. Ohne es jetzt aktuell zur Hand zu haben, glaube ich mich zu erinnern, dass Ian Kershaw Rhetorikschulungen erwähnt (stimmts?, sind Quellen angegeben?), insofern liegt Sprachtraining in nicht allzuweiter Ferne. Völlig unabhängig davon ist das hier durchaus hörenswert -- Iwesb (Diskussion) 14:33, 30. Aug. 2015 (CEST)
Also ich kenne die Aussage, Hitler habe in der Schule Französisch gelernt, es aber danach nicht wirklich beherrscht. Zur Sprechweise: Diese krawalligen Reden waren nicht sehr authentisch und nur einstudiert. Normale Gespräche wurden nicht aufgezeichnet, außer diesem Gespräch, das Ende mit Feldmarschall Mannerheim. Da klingt er ganz anders.--Antemister (Diskussion) 20:34, 30. Aug. 2015 (CEST)

Was hält Vitus in der Hand?[Bearbeiten]

Statue

Hallo, in einer Kirche habe ich eine Statue des heiligen Vitus gesehen. In einer Hand ein Farnwedel? in der anderen ein Teller mit einem goldenen irgendetwas, etwa faustgroß. Vieleicht Flammen, aber eben kein Kessel. Unter Ikonografisches Heiligenattribut habe ich nichts entsprechendes gefunden. Kann hier jemand helfen? An-d (Diskussion) 22:56, 29. Aug. 2015 (CEST)

Der Farnwedel ist natürlich die Märtyrerpalme. Aber was auf dem Teller ist, erkenne ich auch nicht. Grüße Dumbox (Diskussion) 23:32, 29. Aug. 2015 (CEST)
Auch nicht soo eindeutig hilfreich: „Häufig liegt der Löwe zu seinen Füßen; eine Ampel deutet auf das Licht, das seinen Vater blendete oder mit dem der Engel den Kerker erleuchtete; ein Knüttel weist auf die Schläge, die er empfing, ein Buch auf seinen Glauben, der Adler sowohl auf den Brotspender der Flucht als auch auf den Bewacher der Toten. Nicht eindeutig wird der ihm ebenfalls häufiger beigegebene Hahn ausgelegt: […]“ Ampel? --elya (Diskussion) 23:43, 29. Aug. 2015 (CEST) [1]
    • Reclams Lexikon der Heiligen und biblischen Gestalten, 5. Auflage 1984, S. 570f.
    Ampel (Begriffsklärung), vorletzter Punkt. --Rôtkæppchen₆₈ 23:50, 29. Aug. 2015 (CEST)
    Märtyrerpalme hilft schon einmal. Ampel eigentlich nicht - da hängt das Licht ja (Blumenampel scheint sich davon abzuleiten) - vieleicht ist es aber wirklich das Symbol für das ewige Licht. Nach Flammen sieht es ja schon aus. Danke euch! --An-d (Diskussion) 23:58, 29. Aug. 2015 (CEST)
    Tippe auf Ferrero Rocher. Bestimmt ein PR-Gag. --2003:76:E3A:9710:A080:B5ED:CDCF:A8DB 05:57, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Siehe hier: Veit (Heiliger) »Wappen zum Wiener Stadtteil St. Veit« Der Palmenwebel ist da und St. Veit steht in einem (mit Öl gefüllten?) Kessel, der von Flammen umloht wird. Bei der o. a. Statue wird der Kessel wahrscheinlich vom Teller symbolisiert, auf dem Flammen lodern. --Gwexter (Diskussion) 09:12, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Könnte auch eine flache Öllampe sein (sollen). Der Künstler hat einfach einen Teller mit Flamme gestaltet. Oder es ist ein Brötchen... --Sr. F (Diskussion) 10:16, 30. Aug. 2015 (CEST)
    +1 (tendenziell eher für die Lampe ;)). Grüße Dumbox (Diskussion) 10:24, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Mal 'ne blöde Frage: Nach der Bildbeschreibung auf Commons geht das um eine Statue in der St.-Veits-Kirche in Bontkirchen (Brilon)?. Ist das wirklich Vitus? Ich finde nur Hinweise auf eine besonders schöne »Madonnen-Statue«. --Gwexter (Diskussion) 11:22, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Das Foto ist von mir. Ich habe es in dieser Kirche aufgenommen. (weitere Fotos kommen mit WLM) Es gibt dort mehrer Statuen. Veit/Vitus wird meines Wissens für die gleiche Person genutzt und war für mich in diesem Fall naheliegend - ich hoffe ich liege da nicht falsch. An-d (Diskussion) 11:53, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Vitus ist die lateinische Form von Veit, wie ich dank Dumbox s. o. heute wieder genauer weiß. Ich denke, dass das Feuer als Symbol steht dafür, dass Vitus einerzeit in siedendem Öl gesotten wurde und das wurde über offenem Feuer heiß gemacht. Obwohl das Gesicht auf mich recht weiblich wirkt, passt dann die Kleidung nicht dazu. Aber so genau weiß man das wohl nicht mehr, nehmen wir es mal so an. LG --Gwexter (Diskussion) 13:51, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Veit/Vitus starb als Junge/Jugendlicher, daher das jugendliche, bartlose und recht weiblich wirkende Gesicht... --Concord (Diskussion) 23:13, 30. Aug. 2015 (CEST)

    30. August 2015[Bearbeiten]

    Arbeitsplatz speichern[Bearbeiten]

    Guten Morgen. Ich suche eine Software, mit der man den aktuellen Zustand des Rechners speichern und später wiederherstellen kann. Konkret sollen beim Wiederherstellen die Porgramme und Dateien geöffnet werden, so wie sie einmal abgespeichert wurden, inkl. der Fensterpositionen. Beispiel: Für das Arbeiten an Projekt "X" benötige ich immer: eine Excel-Tabelle und den pdf-Viewer (leer, ohne geöffnetes Dokument) am linken Bildschirm, 2 Dateifenster mit bestimmten Verzeichnissen und AutoCAD (leer) am rechten Bildschirm und Outlook sollte auch auf jeden Fall geöffnet werden. Diese Konfiguration möchte ich einmal einstellen und dann (nachdem ich dazwischen an Projket "Y" gearbeitet habe, wo ich ganz andere Dateien und Fenster benötige) auf Knopfdruck wiederherstellen. Zuätzlich wäre es noch ideal, wenn die Voreintstellungen der Fenster für Projekt "X" nicht so einfach überschrieben werden können, also z. B. mit Passwort geschützt sind. Das alles unter Windows 7 Pro/64 bit. (Gesucht habe ich schon nach "Fenster speichern" und "Arbeitsplatz speichern" aber das führt nur zu Tools, die die Postionen für einzelne Fenster abspeichern, nicht für alle gemeinsam.) --93.82.103.74 10:55, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Mal ganz doof gefragt: Wenn Du dafür einen eigenen Benutzer einrichtest und den PC zwischendrin nicht herunterfährst, dann sollte das doch immer so aussehen, wie Du es zuletzt hinterlassen hast, oder nicht? --84.62.225.249 11:53, 30. Aug. 2015 (CEST)
    aber bitte mit hibernate... :) --Heimschützenzentrum (?) 12:03, 30. Aug. 2015 (CEST)
    ist unpraktisch, weil Windows/Avast/Nvidia etwa wöchentlich neu booten will. --Hareinhardt (Diskussion) 12:40, 30. Aug. 2015 (CEST)
    1. geht openbox auch für Windoze? (ich mein: ist es POSIX kompatibel?) *kicher* 2. Devil’s Pie... geht wohl nich für Windoze... 3. hier hat man das da (Actual Window Manager) gefunden... 4. Viel Glück... *rotfl* --Heimschützenzentrum (?) 12:03, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Du kannst Die benötigte Arbeitsumgebung mit Hyper-V in einem virtuellen System bereitstellen. Dann kannst Du einen system snapshot machen und diesen bei Bedarf wieder aus der Versenkung holen. Bedenke aber, dass evtl auch Deine Daten von diesem Snapshot betroffen sind. Sie sollten als außerhalb des virtuellen Systems gespeichert werden, also auf Netzlaufwerke. --Rôtkæppchen₆₈ 12:53, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Danke für die Ideen. einen eigenen Benutzer einrichten werde ich zunächst versuchen - wenn ich dann noch ein paar Autostart-Einträge mache, könnte das auch mit Booten funktionieren. - Actual Windows Manager schaut auch ganz gut aus (auch die Clipboard History, die es zusätzlich anbietet). - Hyper-V kommt mir vor, wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. --93.82.103.74 16:12, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Subjektives Recht auf Diskriminierungsfreiheit[Bearbeiten]

    Auf der Plattform des S-Bahn Bahnhofs Frankfurt am Main West gibt es ein Verbotsschild für die Durchfahrt von Rollstuhlfahrern an der Engstelle zwischen Treppenaufgang und Bahnsteigkante. Gibt es ein subjektives Recht auf Diskriminierungsfreiheit für Rollstuhlfahrer ?

    --89.13.158.189 12:26, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Wir haben ein Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und das gilt auch für Rollstuhlfahrer. Eine Diskriminierungsfreiheit wird es wohl nie geben können, weil da vieles subjektiv ist. Ein Verbotsschild zum Schutz von Rollstuhlfahrern, weil es zu gefährlich wäre hier zu fahren, ist nicht unbedingt eine Diskriminierung.--79.232.222.171 12:43, 30. Aug. 2015 (CEST)
    ack IP. Das ist wie mit der Mindestgröße bei Achterbahnen, also keine Diskriminierung, sondern eine Schutzvorschrift. --84.62.225.249 14:00, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Natürlich ist es eine Diskriminierung, wenn ich nicht mit der Achterbahn fahren darf, weil ich zu klein bin. Sehr viele Schutzvorschriften diskriminieren, das lässt sich nicht vermeiden. Eine Diskriminierung ist nur aus den wenigsten Gründen verboten und selbst da gibt es mitunter Ausnahmen, in denen selbst dort eine unterschiedliche Behandlung dennoch erlaubt ist. Ein allgemeines Diskriminierungsverbot gibt es nicht. --88.130.123.213 17:13, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz. --Vsop (Diskussion) 14:28, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Ich frag mich auch, was diese Schilder sollen. Wenn an einem Bahnsteig der barrierefreie Zugang am einen Ende liegt, der rollstuhlfahrer-geeignete Fahrradwagen aber an dem Zugende liegt, das am anderen Bahnsteigende zum Stehen kommt - kann ja nicht sein, dass ich dann von diesem Bahnsteig aus nicht abfahren kann. Oder wenn der Zug so kurz ist, dass er komplett hinter dem Schild zum Stehen kommt. Es geht ja auch nicht drum, dass man als Rollstuhlfahrer nicht durchpassen würde, es ist halt nur eng und mitunter, aber noch nicht mal immer, recht nah am Gleis. Aber passen tut's scho. Das ist besonders dann absurd, wenn ein Bahnhof (wie glücklicherweise immer mehr Bahnhöfe) als barrierefrei ausgewiesen ist: "Dieser Bahnhof ist barrierefrei - nur abfahren können Sie von hier nicht." --88.130.123.213 15:04, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Die Deutsche Bundesbahn ist, was Rollstuhlfreundlichkeit betrifft, besser als ihr Ruf, ihrer Bashinggemeinde wird sie natürlich nie gerecht werden können. Diese verengten Bahnsteigbereiche gibt es halt noch aus alten Zeiten, üblicherweise sind diese Durchgangs-/ Fahrverbote auch für Passagiere ohne Rollstuhl gültig. Der Frager verschweigt uns möglicherweise ein Zusatzschild mit dem Hinweis, wo der nächste Aufzug/ Durchgang für Rollstuhlfahrer ist.--79.232.222.171 15:24, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Eine "Verengung" lässt sich ja auch gar nicht vermeiden - irgendwo muss halt der Abgang zum Verbindungstunnel oder auf die Straße oder wohin auch immer sein. Es stimmt auch, dass es in den letzten 10, 20 Jahren besser geworden ist. Diese Schilder gibt es in mehreren Ausführungen:
    Einmal als "Verengter Bahnsteigbereich, hier kein Aufenthalt. Durchfahrt für Rollstuhlfahrer nicht geeignet." Das ist die Standardvariante, die gibt es so an praktisch jedem Bahnhof. Der Aufenthalt ist dort verboten und zwar für alle. Die Durchfahrt bezieht sich auf Rollstuhlfahrer und ist gerade nicht verboten. Rechtlich weißt das Schild nur auf eine besondere Gefahr hin. Als normal-denkender Mensch meine ich ja, man ist immer noch selbst für seine eigene Unversehrtheit zuständig und wenn man da nicht durchpasst oder wenn's einem zu gefährlich ist, dann sollte man's lassen. Dafür brauch ich kein Schild. Die Bahn hängt diese Schilder gerne auch neben "Rollstuhlfahreraufzug da hinten"-Schilder und die zeigen dann den Weg genau durch die Verengung, die für Rollstuhlfahrer ja ungeeignet sei. Für mich haben diese Schilder exakt gar keine Bedeutung.
    Die Steigerung ist das Schild "Befahren für Rollstuhlbenutzer verboten". Das ist ein echtes Verbotschild, das nur sehr selten benutzt wird - aber auch das nicht immer sinnvoll. Eine Rampe ist nicht deshalb gefährlicher oder weniger gefährlich, weil der Benutzer im Rollstuhl sitzt. Ich würde sogar sagen, dass wenn einer kontrolliert eine Steigung runterrollen kann,dann ist das derjenige, der eh den ganzen Tag rollt. --88.130.123.213 15:38, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Die Deutsche Bundesbahn ist, was Rollstuhlfreundlichkeit betrifft, besser als ihr Ruf, oder manchmal auch nicht --93.82.103.74 16:18, 30. Aug. 2015 (CEST)
    So was gibt es immer wieder und hier verursacht von der ÖBB, man sollte sich aber hüten solche offensichtlichen Einzelfälle zu verallgemeinern. In den neu gebauten Bahnhöfen gibt es wenig zu bekriteln.--79.232.222.171 17:11, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Der echte Frankfurter weiß, dass es diese Schilder an gefühlt jedem Frankfurter S-Bahnhof mit Mittelbahnsteig gibt, aber die Schilder immer nur auf einer Seite der Treppe angebracht sind und Rollstuhlfahrer auf der anderen Seite genug Platz haben, um durchzukommen (da ist der Durchgang grob geschätzt 1m breiter), also dient das Schild dem Schutz der Rollstulfahrer. Hier ist keine Diskriminierung erkennbar. Viel problematischer wird es, wenn man sich überlegt, dass der Westbahnhof mangels barrierefreiem Zugang (Bahnsteige nur über Treppe zugänglich) gar nicht von Rollstulfahrern genutzt werden kann... -- Milad A380 Disku +/- 17:44, 30. Aug. 2015 (CEST)
    „Als normal-denkender Mensch meine ich ja, man ist immer noch selbst für seine eigene Unversehrtheit zuständig und wenn man da nicht durchpasst oder wenn's einem zu gefährlich ist, dann sollte man's lassen. Dafür brauch ich kein Schild.“ Das gilt vielleicht in einem neoliberal geprägten Wilden Westen, nicht aber in einem Rechtsstaat. Mancher wundert sich ja auch über Schilder, deren Inhalt man sich selbst denken könnte, wie „Betreten bei Schnee und Glätte auf eigene Gefahr“ oder einem Warnschild, dass man die Eisfläche eines Sees nicht betreten soll, weil man dort einbrechen kann. Wenn ein Verantwortlicher einen Verkehrsweg nicht ausreichend sichert oder sichern kann, ist er verpflichtet, zu warnen oder den Verkehr anders zu leiten. Das tut die Bahn. Wenn sie es nicht tut, wir sie irgendwann garantiert verklagt. Wir haben dazu übrigens den schönen Artikel Verkehrssicherungspflicht. Mit Diskriminierung hat das nicht das Geringste zu tun und es ist auch keine Diskriminierung, „wenn ich nicht mit der Achterbahn fahren darf, weil ich zu klein bin.“' Das ist nur dummes Geschwätz, wenn man etwas nicht verstanden hat. --84.143.241.11 18:06, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Dass die Bahn mit dem Schild auf eine besondere Gefahr hinweist, habe ich bereits oben geschrieben. Das heißt aber noch lange nicht, dass man nur dann aufpassen sollte, wenn auch wirklich ein Schild dasteht und dass man sonst den größten Mist verzapfen sollte. Oft fährt man besser (im wahrsten Sinne des Wortes), wenn man auch mal selber ein bisschen aufpasst, Schild hin oder her. Ist ja schön, wenn die Bahn mir nachher irgendeinen Schaden ersetzen muss, weil sie kein Schild hingestellt hatte - aber ich würde da lieber auf den Schaden verzichten.
    Weshalb soll es keine Diskriminierung sein, wenn ein Mensch mit der Achterbahn fahren darf, weil er eine gewisse Körpergröße erreicht, während ein Anderer das eben deswegen nicht darf? Das ist eine klassische Diskriminierung. --88.130.123.213 18:21, 30. Aug. 2015 (CEST)
    (BK) Wie kommst Du denn auf das schmale Brett? Vielleicht liest Du meinen Beitrag noch einmal, korrigierst das in Deinem Edit und entschuldigst Dich für das "dumme Geschwätz". --84.62.225.249 18:24, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Du hast Recht, die Umgangsformen von 84.143.241.11 sind nicht die Besten. Noch dazu, wo das, was er schreibt schlicht falsch ist.
    Im Achterbahnbeispiel liegt eindeutig eine Diskriminierung vor. Da gibt es dann ein unglückliches Kind; das ist bald vergessen. Viel ärgerlicher ist es im Arbeitsrecht, wenn einem Bewerber die Ausbildung zum Piloten oder die Aufnahme als Polizist in den Staatsdienst verweigert wird, weil er zu klein sei. Das ist alles Diskriminierung. Die Frage kann höchstens sein: Ist diese Diskriminierung erlaubt oder ist sie das nicht? Im Fall der Achterbahn dürfte schon gar kein verbotener Grund iSd des AGG vorliegen. In den Berufseinstellungsfällen mag das im Einzelfall anders sein: Es gibt Fälle, in denen Frauen gegen solche Größenvorgaben geklagt und recht bekommen haben. Da Frauen im Schnitt kleiner sind als Männer, kann in der Forderung einer Mindestgröße eine Diskriminierung wegen des Geschlechts liegen. Und die ist verboten. --88.130.123.213 18:32, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Als Mann und Hetero kann ich aber schon noch eine Anzeige aufgeben, dass ich eine Partnerin und nicht größer als xy suche, aufgeben, odder?--79.232.222.171 19:03, 30. Aug. 2015 (CEST)
    (BK) Kürzlich gabe es hier eine Diskussion zu Rassismus, der begrifflich im allgemeinen als negativ eingestuft und verstanden wird, auch dann, wenn er es nicht ist. Ich nehme nun an, daß Diskriminierung landläufig und auch hier im negativen Sinne gemeint ist und nur analytisch denkende Menschen den Begriff in seiner vollen Breite erfassen. Gemeint war von mir in diesem Fall die "böse" Diskriminierung, wie dies mMn auch der Fragesteller gemeint hatte. --84.62.225.249 19:04, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Ich bezweifle, dass das Achterbahnbeispiel eine Diskriminierung darstellt. Die Mindest- und Höchstgrößen für die Benutzung der diversen Fahrgeschäfte werden ja nicht aus diskriminatorischen, sondern aus Sicherheitsgründen erlassen. Da machen Hersteller, technische Sachverständige und zuständige Ordnungsbehörden eindeutige Auflagen, bei deren Missachtung sich der Betreiber schadenersatzpflichtig macht. Bei einem Unfall mit schwerem Personenschaden kann das sehr teuer werden. --Rôtkæppchen₆₈ 19:21, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Doch, eine Diskriminierung liegt vor: Wenn es eine bestimmte Mindestgröße gibt, dann gibt es zwei Gruppen von Menschen: Die die groß genug sind und die, die es nicht sind. Wenn nun die Mitglieder der einen Gruppe nicht mitfahren dürfen, dann ist genau das eine Diskriminierung. Um mehr geht es für die Frage "Diskriminierung ja/nein" gar nicht. Etwas anderes ist der Grund, aus dem diskriminiert wird. Man muss zwischen der Diskriminierung an sich und dem Grund dafür unterscheiden. Es stimmt ja, dass die Größenbeschränkungen z.B. bei Achterbahnen durchaus sinnvoll sind und dass es richtig ist, diese auch strikt einzuhalten. Der Grund sagt nachher etwas darüber aus, ob eine erlaubte oder eine verbotene Diskriminierung vorliegt. Aber er lässt - auch wenn er noch so nachvollziehbar ist - die Diskriminierung nicht verschwinden. --88.130.108.16 19:37, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Ich denke, dass es die Dinge schneller klärt, wenn man Geschwätz auch als solches bezeichnet. Deswegen heißt es ja auch „Schluß mit dem Geschwätz. Was steht im Gesetz?“ Diskriminierung als Ungeichbehandlung von Menschen wegen bestimmter Merkmale mit der Folge einer Benachteiligung oder Herabwürdigung einzelner ist Diskriminierung, weil und wenn es es dafür keine sachliche Rechtfertigung gibt. Das ist die Kernbedingung. In § 3 Abs. 2 AGG bei den Definitionen liest sich das so: „...es sei denn, die betreffenden Vorschriften, Kriterien oder Verfahren sind durch ein rechtmäßiges Ziel sachlich gerechtfertigt und die Mittel sind zur Erreichung dieses Ziels angemessen und erforderlich.“ Die sachliche Rechtfertigung für den Ausschluß von kleinen Menschen von der Benutzung einer Achterbahn ist ihre mögliche Gefährdung und die Gefährdung anderer. Mit dem gleichen Grund werden auch betrunkene Menschen und schwangere Frauen nicht Achterbahn fahren dürfen. Damit handelt es sich nach der Begriffsdefinition des Antidiskriminierungsgesetzes nicht um Diskriminierung. Ein sachlich gerechtfertigter Ausschluß ist keine Diskriminierung und man verwässert ansonsten durch Inflationierung diesen Begriff. Dass keine Diskriminierung vorliegt gilt aus den gleichen Gründen (neben den Gründen die aus der Verkehrssicherungspflicht erwachsen) auch für den vorgelegten Fall des Fragestellers. Ob sich hier jemand dann aus Ignoranz oder anderen Gründen einen ganz persönlichen, privaten Diskrimierungsbegriff bastelt ist irrelevant, denn das dient nicht der sachlichen Klärung und Erhellung. --84.143.241.11 20:13, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Ich denke, Du denkst nicht und liest auch nicht. Darum hier noch einmal, mit Fettung: Das ist wie mit der Mindestgröße bei Achterbahnen, also keine Diskriminierung, sondern eine Schutzvorschrift. Verstehst Du jetzt, warum Deine Aussage Dumfug war??? --84.62.225.249 20:34, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Aha. Und darauf antwortet dir IP 88.130.xxx, es sei „natürlich“ Diskriminierung, „wenn ich nicht mit der Achterbahn fahren darf, weil ich zu klein bin.“ Und ich zitiere das und bezeichne es als dummes Geschwätz, wenn man etwas nicht verstanden hat, beziehe mich in einer weiteren Einlassung auf die Definition des AGG und halte eine private Definition des Diskriminierungsbegriffs, die von „natürlich“ ableitet, noch immer für irrelevantes Geschwätz, das eher in die Irre führt denn die Frage klärt. Lesen wir uns jetzt alles nochmal vor? Ich begnüge mich mal mit nur einem Fragezeichen. --84.143.241.11 20:50, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Es ist doch echt nicht so schwer. "Diskriminieren" heißt im allgemeinen "(durch unterschiedliche Behandlung) benachteiligen, zurücksetzen; (durch Nähren von Vorurteilen) verächtlich machen" und fachsprachlich "unterscheiden". [17] In dieser Frage ist Ersteres gemeint. --Eike (Diskussion) 21:14, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Manche versuchen halt, absichtlich misszuverstehen. Ich weiß nicht, was das am Sachverhalt ändern soll. Nur weil eine benachteiligende Ungleichbehandlung gerechtfertigt ist, verschwindet sie nicht. --88.130.108.16 21:20, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Nein, sie verschwindet nicht, aber sie ist nach der allgemein üblichen und in diesem Abschnitt auch offensichtlich gefragten Definition von "Diskriminierung" keine Diskriminierung. --Eike (Diskussion) 21:22, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Ok, geschenkt. Es geht also nicht drum, dass der Sachverhalt in irgendeiner Art anders wäre, sondern es geht nur um den Begriff. --88.130.108.16 21:38, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Ungleichbehandlung ist nicht automatisch schlecht, ganz im Gegenteil. Menschen sind auch nicht gleich, sondern jeder ist anders. Dieser ganze Kram von wegen Diskriminierung, Benachteiligung und Gleichbehandlung ist letztlich Phrasendrescherei, die die gängige Praxis der Exlusion verdecken soll. Gleichmacherei ist aber auch keine Lösung. Individuelle Bedürfnislage ist das Zauberwort und Gemeinschaft die Lösung. --84.62.225.249 21:49, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Lesetipp für 88.130.108.16: §3 Abs. 2 AGG, zweiter Halbsatz. --Rôtkæppchen₆₈ 21:55, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Hab ich oben schon in direkter Antwort auf 88.130.xxx zitiert. Hat nix genutzt. --84.143.241.11 22:45, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Das war von Anfang an zum Scheitern verurteilt und sollte hier beendet werden. --84.62.225.249 23:48, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Wieso? Alle bis auf 88.130.123.213 haben doch korrekt geantwortet. --Rôtkæppchen₆₈ 00:17, 31. Aug. 2015 (CEST)

    Cipher Block Chaining Mode mit One-Time-IV - absolut unknackbar?[Bearbeiten]

    Ich habe mir das gerade einmal angeschaut, den Cipher Block Chaining Mode.

    Ja, wenn wir jetzt den IV einmalig und zufällig wählen, zum Beispiel IV = hash(message), dann ist das doch ein One-Time-Pad also unknackbar - oder? Was meint ihr dazu?

    Ok, die Hashfunktion muss natürlich auf die Blocklänge gekürzt werden, einfach durch abschneiden. Aber 64 Bit reichen auch, wenn der Schlüssel für die Blockchiffre mindestens 56 Bit beträgt, weil der Gesamtschlüssel dann eine Länge von 120 Bit erreicht. Der Schlüssel kann also nicht durch Brute-Force gefunden werden.

    Der IV könnte per Elgamal ausgetauscht werden. --109.90.224.162 12:45, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Ich schlage vor, du suchst dir ein passendes Forum für deine Was-meint-ihr-dazu-Fragen. (Hash(message) ist kein Stückchen zufällig.) --Eike (Diskussion) 13:03, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Wir können natürlich auch HMAC benutzen. Ja, am besten mit Zeitstempel als Schlüssel für den HMAC. 109.90.224.162 13:05, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --Eike (Diskussion) 13:05, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Bodenreform 46 - Besonderheit[Bearbeiten]

    Hallo! Irgendwo habe ich mal gelesen, daß eine wichtige preußische Person bzw. dessen Nachkommen bei der Bodenreform in der SBZ durchgeruscht sind, weil sie unter der 100 Hektargrenze lagen. Ob zufällig, oder durch rechtzeitige Teilung des Gesamtbesitzes, darüber gingen die Geschichten auseinander. Dachte immer, das es sich um Bismarks Schloß Schönhausen handelte, aber ist es nicht. Weiß jemand, welche Person bzw. welches Gut es sein könnte?Oliver S.Y. (Diskussion) 12:54, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Blaukäppchen[Bearbeiten]

    Gab's nicht einmal ein Märchen über Rotkäppchen, dass sich unbedingt mal eine blaue Kappe aufsetzen wollte?--89.144.196.91 15:36, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Es gibt in der Tat ein modernes Märchen über Blaukäppchen. Und es gibt die Papageienart. --88.130.123.213 15:57, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Googel mach nach Käpt’n Blaubär. Der hat mal die Geschichte von Blaukäppchen erzählt. --Rôtkæppchen₆₈ 16:15, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Abspielen von .aiff Dateien[Bearbeiten]

    Hallo zusammen,

    ich hätte eine Frage, deren Antwort mir die Arbeit an einem Artikel erleichtern würde. Ich schreibe seit einiger Zeit am Artikel Strafprozess gegen O. J. Simpson.

    Die Vernehmungen einiger Zeugen sind leider nur in einem seltsamen Dateiformat ".aiff" verfügbar, was scheinbar in den 1990ern ein Standard war (Beispiel hier unten). Dieses kann mein Computer aber scheinbar nicht öffnen.

    Gibt es eine Möglichkeit, sich solche Dateien heute anzuhören?

    Vielen Dank! --Chaptagai (Diskussion) 19:12, 30. Aug. 2015 (CEST)

    VLC media player, Windows Media Player. --Rôtkæppchen₆₈ 19:14, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Genau, das habe ich in Google auch gefunden, dass diese Player die Dateien angeblich abspielen können. Aber wenn ich draufklicke, öffnet sich weder der Media Player, noch werde ich gefragt mit welchem Programm ich sie öffnen will. Stattdessen komme ich seltsamerweise auf eine Textdatei mit Krautsalat:
    "FORM��2ºAIFFCOMM��������1ü��@�¬D������INST����<��?�?����@"*������SSND��2���������������������"
    Was mache ich falsch? Funktioniert das Abspielen bei Dir?
    Chaptagai (Diskussion) 19:20, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Rechtsklick, Save link as…, dann Datei mit VLC oder WMP öffnen. --Rôtkæppchen₆₈ 19:24, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Yes! Funktioniert! Da sieht man mal wieder was für ein IT-Amateur ich bin ;-). Vielen Dank! Chaptagai (Diskussion) 19:26, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Um noch zu klären, was du falsch machst: Vermutlich nichts. Wenn du im Webbrowser einen Link anklickst, kriegt der als Antwort den Inhalt der Datei und einen Hinweis, welche Sorte Daten das ist - der Dateiname oder die "extension" ist egal. Und der Webserver schickt dem Browser ganz offensichtlich text/plain als Typ zu, also macht der Browser die Textansicht auf. Deren Webmaster kann's nicht. -- Janka (Diskussion) 21:00, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Du kannst das bei Windows 7ff dauerhaft einstellen: Geh in die Systemsteuerung und rufe Standardprogramme auf und da "Dateityp oder Protokoll einem Programm zuordnen". .aiff suchen und dem Mediaplayer zuordnen, oder was du willst.--79.232.196.169 21:19, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Das funktioniert aber nicht, wenn er auf einen Link im Webbrowser klickt, und der Webserver text/plain als Dateityp mitschickt. Ein Webbrowser *darf* die "extension" nicht beachten. -- Janka (Diskussion) 22:16, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Firefox z.B. hat ja auch eine interne Dateitypenzuordnung. Da kann man einstellen, welche Aktion der Browser jeweils durchführen soll. Kann man das Verhalten beim Klick auf eine entsprechende Datei damit nicht einstellen? --88.130.108.16 22:20, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Nein, das geht hier nicht, weil der Browser sich nicht nach der "Extension" richtet. Aus Sicht des HTTP-Protokolls sind Punkte in einem URL-Pfad einfach nur Punkte und haben keine Sonderbedeutung. Wichtig ist, welchen Typ der Server mit den Daten mitschickt. Das muss auch so sein, denn der Server kann ja z.B. auch Daten on-the-fly erzeugen, die gar nicht mit einer Datei irgendwo auf Platte korrespondieren. -- Janka (Diskussion) 00:52, 31. Aug. 2015 (CEST)
    (Nach BK)In obigem Falle liefert http://edition.cnn.com/US/OJ/daily/9-06/am/bell_reaction.aiff tatsächlich MIME-Typ text/plain zurück. Der Fehler liegt also beim Server. Da hilft nur Runterladen der Datei. Wenn man weiß, mit welchen Programm die Datei zu öffnen ist, kann man sie direkt mit dem betreffenden Programm öffnen. Im anderen Fall doppelklickt man die Datei und hofft, das Betriebssystem kennt die Datei. --Rôtkæppchen₆₈ 22:22, 30. Aug. 2015 (CEST)
    @88.130.108.16, das ist im vorliegenden Fall wirkungslos, da der Server einen anderen Dateityp annimmt. --Rôtkæppchen₆₈ 22:22, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Zentralrat der Juden[Bearbeiten]

    Beim Stöbern bin ich zufällig auf diese Frage gestoßen. Kann man dazu was sagen? --85.178.125.53 21:32, 30. Aug. 2015 (CEST)

    Obwohl offenbar seriös gearbeitet, aber eben kein valide wissenschaftliche Belegstelle, lese ich hier, S. 38 als Bezeichnung „Zentralrat der Ungarischen Juden“ und verstehe das als die offizielle Benennung, da es in Anführungszeichen gesetzt ist und der Begriff „Judenrat“ im gleichen Abschnitt verwedet wird. Also: Kein Beleg aber ein Hinweis, der allerdings für die Wahl der Bezeichnung nichts begründet.--84.143.241.11 22:25, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Hier, S. 372, Anm. 58 wird es schon handfester, denn Wolfgang Benz ist zitierfähig. Demnach hatte der Budapester Judenrat unterschiedliche Bezeichnungen. (Is mir zu doof, das abzutippen, die Anmerkung gibt auch Quellen an, mit denen man weitergraben könnte). --84.143.241.11 22:37, 30. Aug. 2015 (CEST)
    Es handelt sich wohlgemerkt um einen aus dem Englischen übersetzten Überblicksartikel zu Konzentrationslagern in Ungarn von Zoltán Vági und Gábor Kádár, der in einem von Wolfgang Benz mit herausgegebenen Sammelband nachgedruckt wurde. Wäre Wolfgang Benz unumstritten zitierfähig, dann wäre etwa auch die von ihm mit Interviews beglückte Postille Muslim-Markt zitierfähig, Rosenkohl (Diskussion) 00:08, 31. Aug. 2015 (CEST)

    31. August 2015[Bearbeiten]

    Eifel[Bearbeiten]

    Hallo. Hat der Eiffel-Turm etwas mit der Eifel zu tun ? MfG --83.99.17.26 00:59, 31. Aug. 2015 (CEST)

    Der Eiffelturm ist nach seinem Erbauer Gustave Eiffel benannt. Und was der mit der Eifel zu tun hat, kannst du im Artikel über ihn nachlesen. --Jossi (Diskussion) 01:37, 31. Aug. 2015 (CEST)