Wikipedia:Außenspiegel

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Der Außenspiegel ergänzt den Pressespiegel der Wikipedia. Hier sollen Rezensionen und Artikel gelistet werden, die sich eingehender mit einzelnen Wikipedia-Artikeln befassen, damit man sich innerhalb der WP wiederum mit der geäußerten Kritik auseinandersetzen und die genannten Artikel verbessern kann. Neue Einträge bitte oben ergänzen, die genannten Artikel verlinken und die Rezension gut zusammenfassen, nach Möglichkeit mit Link zum Volltext bzw. guten Zitaten. Zitate und Verweise einzelner Artikel werden in Artikel mit Wikipediazitaten gesammelt.

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Rezension Betrifft Kommentar


Christoph Schattleitner: Rechts­extreme Tendenzen im Heeres­geschichtlichen Museum, Kurier , 6. September 2019, Seite 1. HGM-Mitarbeiter, der Mitglied bei rechtsextremen Burschenschaften und studierter Historiker ist, schreibt für Wikipedia „völlig unkritischen Text“ über „österreichischen Landschaftsmaler“ und verschweigt dessen Beteiligung an Hitlers „Großer Deutscher Kunstausstellung 1939 und 1940“, was aber „zentral für dessen Einordnung“ wäre.
Johannes Ullmaier: Melancholie als unvermittelbares Leid, Deutschlandfunk, 9. Dezember 2018. Der Autor des Radiobeitrags baut Zitate aus dem Artikel Melancholie in seine essayistische Annäherung an eine Definition des Begriffs 'Melancholie' ein und führt diese weiter.
Julia Merlot, Julia Köppe: Nicht wichtig genug – Wikipedia verweigerte Nobelpreisträgerin einen Eintrag, Der Spiegel online, 4. Oktober 2018. Das aufgezeigte Genderproblem wird wohl noch immer nicht ernst genommen. In der ersten Version des Artikels wurde behauptet, in der deutschsprachigen Wikipedia sei zu Donna Strickland bereits 2014 ein Artikel erstellt und anschließend als Urheberrechtsverletzung gelöscht worden, wovon man in der Versionsgeschichte nun aber nichts mehr sehen könne. Die Autoren des Spiegel-Artikels haben hier de- und en-WP verwechselt, wobei aber auch die Löschung in der en-WP nie unkenntlich gemacht worden war. SpOn hat inzwischen eine Richtigstellung veröffentlicht.
Wikipedia: Fakt oder Fiktion?: Curvy-Model Angelina Kirsch, www.shz.de, 11. September 2018. Stimmen die Aussagen des Artikels? Angelina Kirsch antwortet
Sebastian Haak: „IM Wikipedia“: Linke für endgültiges Verfassungsschutz-Aus, Freies Wort, www.insuedthueringen.de, 13. September 2018 Dem Präsident des Amt für Verfassungsschutz Thüringen, Stephan J. Kramer wird von Abgeordneten der Linken vorgeworfen, sein Wissen aus Wikipedia zu beziehen. „Kramer hatte vor dem Gremium (Bemerkung: NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages) erklärt, aus öffentlich zugänglichen Quellen sei bekannt, dass 150 bis 200 Neonazis als ‚potenzielle Unterstützer‘ des NSU gelten würden. Auf den Vorhalt von Katharina König-Preuss, es gebe diese Zahl nicht in öffentlich zugänglichen Quellen, erklärte Kramer, sie lasse sich bei Wikipedia finden. Anders als König-Preuss nahmen andere Abgeordnete und Zuschauer diese Aussage einigermaßen belustigt zur Kenntnis.

Tatsächlich steht in der Online-Enzyklopädie unter dem Eintrag ‚Nationalsozialistischer Untergrund‘, die Zahl der Unterstützer des NSU werde ‚auf 100 bis 200 geschätzt, darunter V-Personen und Funktionäre rechtsextremer Parteien‘. Eine Quellenangabe zu dieser Aussage findet sich bei Wikipedia nicht. Die Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses, Dorothea Marx (SPD), wies die Kritik von König-Preuss als ‚einfach nur absurd‘ zurück.“

Siehe dazu Diskussion:Nationalsozialistischer_Untergrund#„IM Wikipedia“: Linke für endgültiges Verfassungsschutz-Aus

Huflaikhan (aka Martin Hufner): Gehört der Jazz zu Deutschland?, Jazzzeitung.de, 2. August 2018. Unter einem speziellen Blickwinkel unterscheidet sich aber der Jazz in Deutschland von anderen Musikgenres. In dem kleinen Bereich der allgemein lexikalischen Durchdringung. Es geht also um eine Art lexikalischen Jazzexport über Wikipedia.

Schaut man beispielsweise danach wieweit Jazz in Wikipedia-Artikeln zum Thema „deutsche Kultur“ (englisch, deutsch, italienisch, türkisch) thematisiert wird, ist das Bild ernüchternd. Nicht einmal in der deutschen Wikipedia (Stand 25.5.2018) wird Jazz erwähnt. Da haben es die französischsprachigen Leserinnen tatsächlich besser.


Annick Eimer: Frauen in der Wissenschaft: Jetzt schreibt doch auch mal was, Spiegel Online, 6. Juli 2018. Die Molekularbiologin Maryam Zaringhalam macht auf die mangelnde Präsenz von Wissenschaftlerinnen in der Wikipedia aufmerksam und organisiert themenbezogene Edit-A-Thons. Der Artikel rügt zudem unausgewogene Darstellung und Unvollständigkeit am Beispiel von Isabella Karle, deren Beitrag zum Nobelpreis 1985 (ging stattdessen u.a. an ihren Mann) unterschlagen werde.
Peter Müller: Wie der EU-Spitzenbeamte Martin Selmayr seinen Wikipedia-Eintrag aufhübschte, Spiegel Online, 17. März 2018. Natürlich ist Selmayr nicht der Einzige, der seine Wikipedia-Biografie bearbeitet, um sich in ein gefälligeres Licht zu rücken. Man kann ihm auch zugutehalten, dass er dies unter eigenem Namen und mit seiner Arbeits-E-Mail-Adresse tat. Bei Wikipedia kann jeder mitmachen, der sich registriert. Die Artikel entstehen im Austausch der Nutzer. „Freunde und Verwandte“, so lässt Selmayr ausrichten, hätten ihn auf „faktisch falsche Angaben“ in seinem Eintrag hingewiesen, diese habe er „berichtigt“.

Doch Selmayr betrieb seine Selbstbeweihräucherung offenbar in einem Ausmaß, dass es zum Einspruch jener ehrenamtlichen Wikipedianer kam, die neue Einträge gegenlesen. So müssen die Nutzer nun auf die Information verzichten, Selmayr sei, so Selmayr, „an den Verhandlungen zwischen der EU und der Schweiz über die weiteren Rahmenbedingungen ihrer komplexen Beziehung“ beteiligt gewesen.

Familiennachzug beschlossen, de Maizière zitiert Wikipedia, Die Welt, 1. Februar 2018. Thomas de Maizière zitiert die Einführungssätze des Artikels Kompromiss vor dem deutschen Bundestag.