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Inhaltsverzeichnis

12. Oktober 2017[Quelltext bearbeiten]

Online-Magazin Pârse&Pârse (Persischsprecher gesucht)[Quelltext bearbeiten]

Kennt jemand das Magazin und wie ist es zu beurteilen. Im Internet habe ich bisher keine Aussage dazu gefunden

Falls hier keine Antwort mehr kommt, kontaktier vielleicht mal einen Wikipedianer direkt auf seiner Diskussionsseite, der gut Arabisch spricht. Zu finden z.B. hier. Viel Glück und Gruß, --Stilfehler (Diskussion) 18:05, 21. Okt. 2017 (CEST)
Das ist Farsi, kein Arabisch. --Rôtkæppchen₆₈ 18:09, 21. Okt. 2017 (CEST)
Wow, sorry für meinen Lapsus und danke fürs genaue Hinschauen. Farsi-Sprecher sind bei ins in Kategorie:User fa-M zu finden. --Stilfehler (Diskussion) 21:58, 22. Okt. 2017 (CEST)
Das ist offensichtlich kein Onlinemagazin, sondern ein privater Blog ohne jegliche Bedeutung. --= (Diskussion) 11:43, 23. Okt. 2017 (CEST)

14. Oktober 2017[Quelltext bearbeiten]

Welcher Ort/Punkt in Deutschland liegt am weitesten von einem Meer entfernt[Quelltext bearbeiten]

Hallo, die oben genannte Frage kam letztens bei einer geselligen Runde auf und konnte bislang nicht befriedigend gelöst werden. Es war direkte Luftlinie gemeint und die Vermutung, dieser Ort läge tief im Süden, wurde schnell entkräftet, weil da ja die Entfernung zum Mittelmeer nicht allzu groß ist. Eine Suche im Netz lief die Frage auch offen, oder wir haben schlicht falsch gesucht. Unsere Vermutung geht in Richtung Nordbayern, wir können aber auch völlig daneben liegen. Der Artikel Liste der Extrempunkte Deutschlands gibt auch nichts her, könnte aber ggf. dann ergänzt werden. --Elrond (Diskussion) 17:36, 14. Okt. 2017 (CEST)

Franken ist schon korrekt. Ein Kreis, der das Ijsselmeer, die Ostsee und die Adria tangiert, hat seinen Mittelpunkt, ganz grob, nahebei Bamberg.--Bluemel1 (Diskussion) 17:40, 14. Okt. 2017 (CEST)
Mein Tipp: bei Goldkronach (Meeresferne 445,203 km; Bezugspunkt: Geokoordinate 53.398265, 8.251938 = Jadebusen). --Stilfehler (Diskussion) 17:57, 14. Okt. 2017 (CEST)
Die Daumenpeilung zur italienischen Küstenlinie verhilft dem Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge zu guten Außenseiterchancen.--Bluemel1 (Diskussion) 18:20, 14. Okt. 2017 (CEST)
Ort: Pullenreuth (49.930161, 11.998110), Meeresferne: 464,568 km (nächster Küstenpunkt: 53.398265, 8.251938, Jadebusen). Der meeresfernste Punkt liegt wahrscheinlich irgendwo im Wald südöstlich des Ortes. --Stilfehler (Diskussion) 19:06, 14. Okt. 2017 (CEST)
Wer bietet mehr als 464,568 km?--Bluemel1 (Diskussion) 20:11, 14. Okt. 2017 (CEST)
Mir scheints sehr uneindeutig. Je nachdem, ob man Ijsselmeer, Scheldemündung … schon zum Meer zählt könnte es sein, dass man verschiedene Ergebnisse bekommt. Ob der max. maximale Abstand bei Pforzheim oder Bamberg oder irgendwo dazwischen erreicht wird, ist für mich ohne genauere Berechnung nicht ersichtlich, er scheint jedenfalls bei ca. 470 km zu liegen. --Chricho ¹ ² ³ 18:03, 14. Okt. 2017 (CEST)

Hab jetzt eine Anfrage beim Bundesamt für Kartographie und Geodäsie Dienstleistungszentrum (DLZ) Zentrale Stelle Geotopographie (ZSGT) gestartet. Mal gucke ob und wenn ja was sie sagen. --Elrond (Diskussion) 20:02, 14. Okt. 2017 (CEST)

wir haben auch einen Artikel Pol der Unzugänglichkeit mit Karte. --Rôtkæppchen₆₈ 20:22, 14. Okt. 2017 (CEST)
Ähm, ja, und?! --Elrond (Diskussion) 20:53, 14. Okt. 2017 (CEST)
Soll wohl ein Synonym für Unterfranken sein SCNR. 188.99.183.72 20:57, 14. Okt. 2017 (CEST)
Daraus sollte hervorgehen, dass es östlich von Deutschland Orte gibt, die weiter von Ostsee, Adria und Nordsee entfernt sind als die oben genannten Orte. Der vom Fragesteller gesuchte Ort liegt also auf Deutschlands Ostgrenze, meiner Recherche nach auf der bayerisch-tschechischen Grenze. --Rôtkæppchen₆₈ 21:36, 14. Okt. 2017 (CEST) Das müsste die Grenze östlich von Mähring sein. --Rôtkæppchen₆₈ 21:49, 14. Okt. 2017 (CEST)
Puh, ich möchte widersprechen. Es ist geometrisch möglich, dass der Ort weiter westlich liegt − unter der Voraussetzung, dass die Küstenlinien in östlicher Richtung einen leichten Knick nach Norden (Adria) oder Süden (Ostsee) machen. Dann kann die Distanz geringer sein. Ich habe es zugegebenermaßen nicht nachgemessen und warte auf Elronds Berichterstattung.--Bluemel1 (Diskussion) 23:30, 14. Okt. 2017 (CEST)
Ich fürchte, Du hast recht. Der südlichste Punkt der Ostsee und der nördlichste Punkt der Adria liegen östlich von mähring. Damit kommt Pullenreuth eher in Frage. Zumindest die geographische Breite stimmt aber. --Rôtkæppchen₆₈ 00:16, 15. Okt. 2017 (CEST)
Von Pullenreuth bis zur Ostsee bei Wismar sind es weniger als 450km. Ich tippe eher auf die Umgebung von Bamberg, ev. Forchheim. Sehr viel mehr als 450km werden es aber trotzdem nicht. --Optimum (Diskussion) 02:17, 15. Okt. 2017 (CEST)
Kann man das nicht geometrisch ermitteln? Oder mit Gummibändern? --85.212.164.184 10:18, 15. Okt. 2017 (CEST)
Na klar. Man nehme ein paar nördliche Punkte an der Adriaküste und ein paar südliche Punkte an der Wismarer Bucht und ermittle für viele Orte in Deutschland alle Distanzen. Der Ort, bei dem die geringste Distanz den maximalen Wert hat, ist Sieger. Wäre ein Schulprojekt für unsere Bayern. :)--Bluemel1 (Diskussion) 11:03, 15. Okt. 2017 (CEST)
Das ließe sich ggf. auch mit der eingeschränkten Version von Google Earth konstruieren. Ich muss das mal versuchen, wenn ich viel Zeit habe. --Rôtkæppchen₆₈ 11:50, 15. Okt. 2017 (CEST)
Sollte sich mit einer GIS-Anwendung wie QGIS und einem entsprechend(modifiziert)en Datensatz herausfinden lassen... --Gretarsson (Diskussion) 12:56, 15. Okt. 2017 (CEST)
Ich habe gestern mit freemaptools gespielt, und kam (pi mal Daumen) auf Buchau (Pegnitz), unweit vom genannten Pullenreuth, gleich weit entfernt von Jadebusen, Wismarer Bucht und Laguna di Marano. --Wrongfilter ... 13:09, 15. Okt. 2017 (CEST)
OK, auf Pegnitz (etwas östlich von Forchheim) könnte ich mich auch einigen :) das wären dann ca. 462 km. Je nachdem wo man in der Scheldemündung den Beginn der Nordsee definiert gibt es aber noch einen weiteren Punkt südlich von Baden-Baden.--Optimum (Diskussion) 17:55, 15. Okt. 2017 (CEST)
Dann möge nun Phase 2 (TF mit Gummibändern) beginnen.--Bluemel1 (Diskussion) 21:54, 15. Okt. 2017 (CEST)
Mich würde ja interessieren, welcher Punkt am weitesten von einem georeferenzierten Wikipedia-Artikel entfernt liegt. Lässt sich das berechnen? (Also ohne Gummibänder ;) )--Olaf2 (Diskussion) 22:13, 15. Okt. 2017 (CEST)
Das Wikipedia:WikiProjekt Georeferenzierung/Hauptseite/Wikipedia-World hat entsprechende Datenbankdumps. Da muss man im Prinmzip nur ein bissel programmieren können. --Rôtkæppchen₆₈ 22:26, 15. Okt. 2017 (CEST)
Hier kann man sich OSM-Küstenlinien herunterladen, die Grenzen von einem Staat bekommt man mit einem einfachen API-Aufruf.
„ermittle für viele Orte in Deutschland alle Distanzen“ ist natürlich kein guter Algorithmus.
Wenns wirklich jemand programmieren will, ich beschreib einen besseren Algorithmus (effizient und mit wohldefiniertem Ergebnis):
  • Gegeben sind Küstenlinien als Menge von Geraden-/Großkreissegmenten und die Grenzlinien als geschlossenes Polygon (die Inseln schmeißen wir vorher weg).
Achtung: man muss auch die ausländische Küste mitbeachten. Denn ein deutscher Ort könnte näher an der polnischen Küste sein als an der deutschen.--85.212.186.45 10:58, 17. Okt. 2017 (CEST)
  • Wir brauchen eine Funktion die den minimalen Abstand eines Punktes von einer Linienmenge berechnet (da gibt es entsprechende Formeln, sowohl wenn wir in einer Projektion, als auch, wenn wir sphärisch rechnen wollen) und eine Funktion, die prüft, ob ein Punkt innerhalb der Grenzen liegt (man verbindet den Punkt mit Kassel und schaut, ob die Grenze eine gerade Anzahl Male von der Verbindungslinie geschnitten wird)
  • Wir fangen an mit einem Punkt mitten in Deutschland (Kassel?) und einem Radius , zum Beispiel 800km, sodass Deutschland ganz in einem Kreis dieses Radius um jenen Punkt enthalten ist. Dieser Punkt ist unser erster Kandidat.
  • Jetzt wiederholen wir immer das Folgende:
    • Für jeden aktuellen Kandidaten fügen wir die Ecken von einem genordeten regelmäßigen Sechseck mit den Ecken auf einem Kreis mit Radius um jenen Kandidaten herum (wir rechnen dabei in einer ebenen Projektion, weil da die Sechseckparkettierung schön regelmäßig bleibt) zu den Kandidaten hinzu (wenns den Kandidaten schon gibt, fügen wir ihn natürlich nicht nochmal ein).
    • Für jeden neuen Kandidaten (auch für Kassel am Anfang) berechnen wir den Abstand von der Küstenlinie und den Abstand von der Grenze und, ob er innerhalb des Territoriums liegt (das können wir uns ggf. sparen, wenn wir vom Punkt, von dem wir ausgegangen waren, den Grenzabstand kennen und der größer als war – falls wir sphärisch rechnen wollen, also mit Großkreisabständen, sollten wir aber aber ein bisschen Toleranz lassen und im Zweifel nachprüfen).
    • Wir halbieren .
    • Alle Kandidaten, die außerhalb des Territoriums und weiter als (bzw. , oder mit anderer kleiner Toleranz, falls wir mit Großkreisen rechnen) von der Grenze entfernt liegen, schmeißen wir raus (manche „knapp hinter der Grenze“ behalten wir aber!).
    • Unter den verbleibenden Kandidaten berechnen wir den maximalen Abstand zur Küste.
    • Alle Kandidaten, deren Abstand zur Küste kleiner als jenes Maximum minus (bzw. , falls wir mit Großkreisen rechnen) ist, schmeißen wir auch raus.
  • Das machen wir so lange, bis kleiner ist als eine vorher bestimmte Genauigkeit (die begrenzt ist durch die Genauigkeit der Küstendaten). Die verbleibenden Kandidaten sind unser Ergebnis und das Optimum ist mit Sicherheit nicht weiter als (bzw. ) von einem der Punkte entfernt.
Damit das Abstandberechnen schnell geht, können wir natürlich entweder irgendeine tolle Geodatenstruktur verwenden, oder aber wir merken uns für jeden Kandidaten die Segmente, die nicht mehr als (oder mit Toleranz ) weiter weg sind als das nächstliegende Segment. Für einen neuen Kandidaten können wir dann beim neuen -Wert in einer Teilmenge von derjenigen Menge, die wir beim vorigen Kandidaten, von dem aus wir jenen als Sechseckeckpunkt erzeugt haben, für den alten -Wert hatten, bleiben.
Man kann natürlich statt des ebenen immer weiter verfeinerten ebenen Sechseckrasters (für das man dann die Toleranz braucht, wenn man doch sphärisch rechnen will, wenn man eh einfach eben rechnet, ist das Sechseckraster in jedem Fall das Einfachste) auch gleich ein auf Breiten- und Längengraden beruhendes Raster nehmen, muss man sich dann aber überlegen, welche Nachbarn man immer nimmt und um wie viel man dann immer verkleinern muss.
Wer implementierts? --Chricho ¹ ² ³ 23:52, 15. Okt. 2017 (CEST) PS: Naja, freilich, wenn mans so auf einen Kilometer genau haben will, dann sollte auch eine gute Implementierung des trivialen Algorithmus in einer Minute oder dergleichen fertig gerechnet haben.
Mein Gefühl sagt mir, dass dieser Ort von Mittelmeer und Nord-/Ostsee den gleichen (kleinsten) Abstand haben muss. Die möglichen Orte liegen also auf einer Linie von West nach Ost und diese Linie hat zur Nord-Ostsee und zum Mittelmeer den gleichen kleinsten Abstand. Diese Linie heisst Symmetrale. (Ich habe mich mal auf Nord/Ostsee und Mittelmeer beschränkt). --85.212.172.169 10:51, 16. Okt. 2017 (CEST)
Das ist definitiv richtig, weil ja auch keine anderen Meere in der Nähe sind. Man müsste für jedes Meer einen Punkt definieren, sodass ein Dreieck aus den kürzesten Abständen von Meer zu Meer entsteht. Der Schnittpunkt der Mittelsenkrechten ist dann der gesuchte Ort. Ein Dreieck wäre Wismar-Jadebusen-Laguna die Marano. Ein zweites Wismar-Genua-Scheldemündung. Viele andere Möglichkeiten kann es eigentlich nicht geben. --Optimum (Diskussion) 11:49, 16. Okt. 2017 (CEST)
Ich würde noch Swienemünde in Betracht ziehen. --M@rcela Miniauge2.gif 11:54, 16. Okt. 2017 (CEST)
So ist es. Da kommen unterschiedliche Bezugspunkte in Betracht. Es muss zur Berechnung eine Art Kette von Punkten an den Küstenlinien gebildet werden, damit nichts durchrutscht. Wenn man mit der „Linie von West nach Ost“ arbeiten will, so sind dies mindestens zwei um denselben Faktor Richtung Franken verschobene Küstenlinien: (Mittelmeer)' sowie (Nord/Ostsee)'.--Bluemel1 (Diskussion) 14:01, 16. Okt. 2017 (CEST)
Das verstehe ich nun nicht, was ein „Dreieck aus den kürzesten Abständen von Meer zu Meer“ sein soll. Was die IP schreibt, sollte aber stimmen – und wenn wir einen solchen Punkt haben, können wir über Gradienten alle entlanggehen. --Chricho ¹ ² ³ 21:12, 16. Okt. 2017 (CEST)
Die Eckpunkte habe ich doch angegeben. Die Linie, die die IP beschreibt, ist die Mittelsenkrechte der Strecke Wismar - Laguna di Marano (als Beispiel). Die Mittelpunkte aller Kreise durch Wismar und Laguna di Marano liegen auf dieser Geraden. Jetzt muss man den Kreismittelpunkt nur noch nach links verschieben, bis der Kreis so groß ist, dass er irgendwo die Nordseeküste berührt. Mann kann natürlich auch einen Endpunkt betrachten, der nördlicher als Wismar liegt (Von Wismar aus geht die Küste in beiden Richtungen nach Norden), aber dadurch rutscht der Mittelpunkt der Verbindungslinie auch nach Norden und der Abstand bis Wismar wird kleiner als vorher. Swienemünde als Endpunkt funktioniert nicht, weil der Kreis beim Vergrößern die Ostsee bei Wismar berührt, bevor er die Nordsee erreicht. --Optimum (Diskussion) 22:11, 16. Okt. 2017 (CEST)
Die Linie, die die IP beschrieben hat, ist überhaupt keine Gerade. --Chricho ¹ ² ³ 23:40, 16. Okt. 2017 (CEST)
Die Wismarer Bucht ist nunmal der südlichste Punkt der Ostsee und Laguna di Marano der nördlichste des Mittelmeers. Also werden die kürzesten Abstände immer zu diesen Küsten gemessen und die Abweichung von der Geraden ist für einen großen Abschnitt minimal. Aber wir werden ja sehen, was bei Deinem Sechseckprogramm herauskommt. Ich tippe auf Pegnitz oder Seewald in Ba-Wü. --Optimum (Diskussion) 00:54, 17. Okt. 2017 (CEST)
Noch ein bisschen konkreter: man zieht eine Parallele zur Küstenlinie Nord und eine Parallele zur Küstenlinie Süd. Die schiebt man aufeinander zu. Aber wie weit? --85.212.172.169 18:27, 16. Okt. 2017 (CEST)
Es ist wie eine austrocknende Pfütze, nur Land-Wasser andersrum … Ich glaube, man schiebt die Linien so lange aufeinander zu, bis der Zwischenraum weit genug „zusammengeschmolzen“ ist, dass nur noch eine „Insel“ mit einem Örtchen übrigbleibt, aber ich warte lieber auf Elronds Geodäsie-Infos.--Bluemel1 (Diskussion) 18:52, 16. Okt. 2017 (CEST)
Das Problem mit deinem Verfahren ist nicht die Frage „wie weit?“ (das kann man per Binärsuche schnell rausbekommen), sondern die Frage „in welche Richtung?“. Und da kommen eben unterschiedliche Ergebnisse raus, je nach Richtung, die man wählt. Das Verfahren betrachtet nämlich nur den minimalen Abstand in bestimmten Richtungen. --Chricho ¹ ² ³ 20:57, 16. Okt. 2017 (CEST)

Vielleicht denke ich ja zu einfach... Ich würde da einfache Triginometrie ansetzen. Ich nehme mir 3 wahrscheinliche Punkte. Als Erstes versuche ich zum Beispiel Laguna di Marano - Jadebusen - Swienemünde. Von den 3 Punkten ziehe ich jeweils einen Kreis von mehr als der vermuteten Entfernung, so etwa 600 km. Die drei Kreuzungspunkte der Kreise sind die Eckpunkte eines Dreiecks, deren Mittelpunkt durch die Winkelhalbierenden leicht zu ermitteln ist. Das kann man dann noch für einige andere vermuteten Punkte durchführen. --M@rcela Miniauge2.gif 00:01, 17. Okt. 2017 (CEST)

Du beschreibst im Prinzip dasselbe Vorgehen. Was brauchen wir? Einen gleichmäßigen Abstand von allen Punkten der äußeren Linie, um herauszufinden, was dann „innen übrigbleibt“. Danach können die inneren Punkte nochmal auf Distanzen geprüft werden, zur Sicherheit.--Bluemel1 (Diskussion) 07:53, 17. Okt. 2017 (CEST)

Mal ganz blöd gefragt: wie bestimmt man überhaupt die Entfernung eines Ortes zum Meer? Schon das scheint mir nicht ganz trivial... --85.212.186.45 10:58, 17. Okt. 2017 (CEST)

Als Länge eines Grosskreises von Punkt A nach Punkt B --Elrond (Diskussion) 18:45, 17. Okt. 2017 (CEST)
Und wie findet man Punkt B auf der Küste? --85.212.186.45 19:06, 17. Okt. 2017 (CEST)
Auf einem Globus einen Kreis um Punkt A zeichnen. Trifft der Kreis die Küste in einem Punkt, ist das Punkt B. Trifft der Kreis die Küste in mehreren Punkten, so verkleinerst Du den Kreis und wiederholst. Trifft der Kreis die Küste nicht, so vergrößerst Du den Kreis und wiederholst. Die gewählten Radien bilden so eine Intervallschachtelung. --Rôtkæppchen₆₈ 20:59, 17. Okt. 2017 (CEST)
Ist jetzt aber eher Trial-and-Error.--85.212.186.43 20:21, 18. Okt. 2017 (CEST)
Es geht nicht ohne Trial-and-Error, da im Allgemeinen mehrere Küsten in Frage kommen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:31, 19. Okt. 2017 (CEST)

Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie Dienstleistungszentrum (DLZ) Zentrale Stelle Geotopographie (ZSGT) hat mir gestern geantwortet. Leider haben sie keine solche Daten in ihrem Bestand und der Aufwand zur Ermittlung wurde so hoch geschätzt, dass es nur gegen Bezahlung erfolgen könne. Pech! --Elrond (Diskussion) 11:33, 19. Okt. 2017 (CEST)

Die sind auf Zack.--Bluemel1 (Diskussion) 14:00, 19. Okt. 2017 (CEST)
Gerade ein neues Verfahren entdeckt: Mit einem CAD-Programm kann man eine Polylinie entlang der Küste zeichnen. So eine Polylinie läßt sich parallel versetzen, d.h. alle geraden Strecken sind dann parallel zu den Strecken der ursprünglichen Linie. Man muss dann nur alle Küstenlinien um gleiche Abstände "Richtung Mitte" versetzen und bekommt ein immer kleiner werdendes Gebiet, in dem der gesuchte Ort liegt.--Optimum (Diskussion) 13:16, 19. Okt. 2017 (CEST)
Das wäre eine Annäherung. Sagen wir mal, dass bei Missachtung der Kugelform sowie von Ebbe und Flut zehn Orte übrigbleiben. Die kann man danach mit Trial-and-Error-Kreistaktik abchecken. Verbindung von CAD-Polygon- und Kreistaktik führt zum Ziel.--Bluemel1 (Diskussion) 14:00, 19. Okt. 2017 (CEST)
Erstens: Im Bundesamt für Kartodingsda sitzen schon so Pfeifen. Zweitens ist das Problem geradezu ein Lehrbuchbeispiel für en:Branch and Bound (absichtlich en-wp verlinkt, der deutsche Artikel fokussiert sich auf eine spezielle Methode), sodass man eigentlich erwartet, irgendwo im Netz ein lauffähiges Programm zu finden. War aber nix. Ich hab jetzt mal auf die Schnelle ein Helferlein zusammengeschustert. Es schluckt wahlweise geographische oder ebene (UTM) Koordinaten und ist beim Verdauen sehr gesprächig. Mit den Daten der WDB gefüttert, spuckt es als meeresfernsten Punkt im Rahmen der Genauigkeit aus: Welt-Icon auf dem Gebiet von Schrozberg. Die Entfernung zur Küste beträgt etwa 458 km und wird, wie nicht anders zu erwarten, in drei Richtungen erreicht: Scheldemündung, Wesermündung, Adria. Kürzt man die Flussmündungen etwas ein, verschiebt sich der Punkt entsprechend nach Nordwesten, mit Entfernung 463 km und Jadebusen statt Wesermündung. --FFF (Diskussion) 17:59, 19. Okt. 2017 (CEST)
Mir kommt das sehr weit westlich vor. Ist es klar, dass das nicht nur ein lokales Maximum ist? --Digamma (Diskussion) 19:00, 19. Okt. 2017 (CEST)
Dass bei einer nicht-konvexen Zielfunktion lokale Optimierung nichts nützt, ist mir durchaus klar ;-) Deshalb der Verweis auf Branch and Bound. Der Bereich mit Werten nahe dem Maximum ist langgestreckt, und kleine Variationen in den Daten der Küstenlinie können viel bewegen. Für Punkte weiter östlich, etwa in Oberfranken, ist das Dreieck Jadebusen, Wismarer Bucht, Adria maßgeblich und liefert (bei gekürzten Flussmündungen) etwa 460 km bei Regenthal. --FFF (Diskussion) 21:27, 19. Okt. 2017 (CEST)
Deutschland und die Meere
@Optimum: CAD-Progamm? So neumodisches Zeug brauchen wir doch nicht. Man hole einfach den angestaubten Weltatlas aus dem Regal, schlage die Europakarte auf, tauche einen handelsüblichen Rundpinsel – Durchmesser idealerweise genau 100 km im Maßstab – in den Farbtopf und male brav die Küstenlinien nach. Das Resultat wird für sich sprechen. Ohne Pinsel gehts natürlich auch und sieht dann so aus wie rechts. Das Bild enthält übrigens genau die Daten, die auch für die Berechnungen verwendet wurden. (Deshalb fehlen Inseln und anderes Gedöns.) --FFF (Diskussion) 22:56, 19. Okt. 2017 (CEST)
Super, vielen Dank. --Digamma (Diskussion) 08:11, 20. Okt. 2017 (CEST)

Ich bin überwältigt von der Reaktion, die ich ausgelöst habe! Vielen Dank für das viele Hirnschmalz, das ich hier in Wallung gebracht habe. Die Ergebnisse werden sich aber leider wohl nicht in den Artikel Liste der Extrempunkte Deutschlands einarbeiten lassen - eigentlich schade. --Elrond (Diskussion) 10:51, 20. Okt. 2017 (CEST)

Für eine genaue Definition fehlen einige Randbedingungen, z.B. wo genau ein Fluss aufhört und das Meer beginnt oder ob Ijsselmeer und Laguna di Marano schon als Meer gelten oder eher als Binnengewässer. Der mögliche Ort liegt grob geschätzt auf einer Linie zwischen Rastatt und Bayreuth, und je nachdem wie man die Randbedingungen wählt, erhält man unterschiedliche Ergebnisse. Die Differenzen bewegen sich im Bereich von einigen Kilometern, daher kann man graphische Methoden (wie meine oben angedachte CAD-Methode) schon mal vergessen, denn hier kommen noch Fehler durch die Kartenprojektion und die fraktale Küstenlinie hinzu. Immerhin kann man aus den obigen Beiträgen auf eine maximale Entfernung zum Meer von < 465 km schließen. --Optimum (Diskussion) 13:40, 20. Okt. 2017 (CEST)
Die fraktale Form der Küstenlinie spielt keine Rolle. Die Abstandsfunktion von einer Menge ist immer Lipschitz-stetig mit Lipschitzkonstante 1, egal wie "wild" die Menge ist. --Digamma (Diskussion) 17:54, 20. Okt. 2017 (CEST)
Ich meinte jetzt das unter Küstenlänge beschriebene Phänomen, durch das man auf Karten mit kleinerem Maßstab eine kürzere Küstenlinie misst. Wegen des kleineren Maßstabs werden kleine Knicke und Buchten in der Darstellung der Küstenlinie "weggebügelt". Dadurch misst man auf der Karte zwangsläufig auch geringfügig andere Abstände zur Küste. --Optimum (Diskussion) 19:04, 20. Okt. 2017 (CEST)
Vor allem funktioniert das Verfahren mit der Parallelverschiebung nicht, weil gar nicht klar ist, in welche Richtung man verschieben muss, siehe meine Antwort auf 85.212.172.169, die das Verfahren schonmal vorgeschlagen hatte. --Chricho ¹ ² ³ 13:54, 21. Okt. 2017 (CEST)
Ich finde die Karte mit der lilapinken Deutschlandgrenze wunderschön. Es wird zwar kein Extrempunkt, aber ein Extremgebiet dargestellt. Kann meinetwegen in den Artikel Liste der Extrempunkte Deutschlands eingearbeitet werden und dazu der Hinweis: „Je nachdem, wie man die Küstenlinie definiert, ergeben sich unterschiedliche Orte.“ Allein dieses anschmiegsame braune Band nördlich der Fränkischen Alb ist ästhetisch lobenswert, außerdem ist die Karte informativ für jeden, der sich noch nie über den meeresentferntesten Punkt in Deutschland Gedanken machte.--Bluemel1 (Diskussion) 13:44, 21. Okt. 2017 (CEST)

17. Oktober 2017[Quelltext bearbeiten]

runde Landebahn[Quelltext bearbeiten]

Ich hab grad ein Flugsimulator-Video gesehen, wie einer auf einer runden Landebahn landet. Wäre das nicht auch für Flughäfen praktisch? Eine kreisrunde Landebahn mit Steilkurve? Das würde doch enorm Platz sparen. --85.212.186.45 11:33, 17. Okt. 2017 (CEST)

Und dann könnte man gleich zwei übereinander bauen! --LeseBrille (Diskussion) 11:42, 17. Okt. 2017 (CEST)LeseBrille
Das wird wohl nicht funktionieren, denn die Einsparung steht den Kurvenradius im Weg. Die Landegeschwindigkeit liegt je Maschine grob zwischen 150 und 300 km/h. Was aber schon gemacht wurde, ist eine unterteilte Landebahn, die mehrere Flieger auf fast gleichzeitig bedient. Dem stehen Wirbelschleppen und Winde entgegen, die die Wirbelschleppen günstig oder ungünstig verwehen. Nach dem Räumen einer Landebahn sind es diese Luftwirbel, die erst auslaufen müssen, um den nächsten Flieger gefahrenfrei landen. Neben Downbursts sind das typische Gefahren, die einen Flieger mal aus heiterem Himmel zu Boden werfen oder locker 100 Meter absacken lassen. --Hans Haase (有问题吗) 11:46, 17. Okt. 2017 (CEST)
Wird auch bestimmt lustig beim Start, wenn der Pilot erst zweimal im Rund fahren muss, dann aber gerade starten soll und die Maschine in die Waagerechte bringen muss, ohne die Bahn zu touchieren. --Magnus (Diskussion) 11:49, 17. Okt. 2017 (CEST)
Haben zahlreiche Gesellschaften inzwischen deswegen Pilotinnen eingestellt?
War in letzter Zeit wieder ein Thema. Mit Englischkenntnissen kann man sich zum Beispiel [1] und [2] reinziehen, oder einfach nach "circular runway" googlen. -- 149.14.152.210 11:50, 17. Okt. 2017 (CEST)
Das sind dann immer Vorschläge von Leuten, die nicht in Regelkreisen denken. Es geht nicht nur darum ein Flugzeug vom oder auf den Boden zu bringen, sondern es gibt auch noch andere Ausgangsbedingungen, wie die schon erwähnte Physik der Aerodynamik. Vielleicht kommen diese Vorschläge auch aus der Marketingabteilung einer Firma zur Verkaufsförderung der dort hergestellten Kotztüten.--2003:75:AF18:4600:681B:46AE:310A:5D68 12:32, 17. Okt. 2017 (CEST)
Der Ansatz ist mit der Funktionsweise des derzeitigen Instrumentenlandesystems nicht vereinbar. Es muss aber nicht bedeuten, dass Alternativen unmöglich wären. Nur müssen diese erst entwickelt werden. --Hans Haase (有问题吗) 13:45, 17. Okt. 2017 (CEST)

Eine Alternative wäre Katapultstart und Landung im Fangnetz. Das wird sicher ne besondere Erfahrung für die Passagiere. --M@rcela Miniauge2.gif 13:53, 17. Okt. 2017 (CEST)


Ein erhebliches Problem, das dem im Wege steht, sind auch die Windkomponenten. Aus einem unproblematischen Gegenwind von 40 Knoten wird nach einer halben Runde ein nicht zulässiger Rückenwind von 40 Knoten. --Andif1 (Diskussion) 16:26, 17. Okt. 2017 (CEST)

Das wird mit Nachbrennern kompensiert. --M@rcela Miniauge2.gif 18:03, 17. Okt. 2017 (CEST)
Nachbrenner, um einen zu hohen tail wind zu kompensieren? Das ist ja wie wenn man in einem Auto in einen kleineren Gang schaltet, weil die Drehzahl zu hoch ist.--Andif1 (Diskussion) 16:57, 18. Okt. 2017 (CEST)


Das mit dem Wind wird aber auch als einer der Hauptvorteile der runden Landebahn gesehen: Egal von wo der Wind kommt, man kann iummer genau gegen den Wind starten und landen. Solange Bodenkontakt besteht, beim ausrollen und beschleunigen ist es ja egal woher der Wind kommt.86.158.118.115 20:18, 17. Okt. 2017 (CEST)

Ok, danke, der BBC-Artikel hat es ja geklärt, es scheint durchaus realistisch und sinnvoll. Bisher hat sich einfach niemand getraut, das umzusetzen. Muss wohl erst wieder Elon Musk kommen. --85.212.186.45 19:14, 17. Okt. 2017 (CEST)

Es ist sicher auch eine Henne-Ei-Frage. Man kann nicht einfach irgendwo eine einzelne runde Landebahn hinbauen, man muss Flugzeugkonstruktionen verändern, Landesysteme anpassen etc. Wer würde in das investieren, wenn die Vorteile gegenüber dem aktuellen System nicht absolut überwältigend sind? -- 149.14.152.210 13:04, 20. Okt. 2017 (CEST)

Wegen der Zentrifugalkraft müsste die Landebahn wie oben gesagt in Form einer Steilkurve gebaut werden. Das Flugzeug müsste dann schräg - um den Winkel der Steilkurve um die Längsachse gekippt - auf der Landebahn aufsetzen, obwohl anfangs noch gar keine Zentrifugalkraft wirkt. Das erscheint mir sehr viel instabiler als die normale Landung auf einer waagerechten Landebahn. Weil das Flugzeug langsamer wird, müsste auch der Winkel der Steilkurve kleiner werden, damit die Summe aus Zentrifugal- uund Gewichtskraft senkrecht auf die Landebahn zeigt. Andernfalls wirkt auf Fahrwerk und Passagiere eine seitliche Kraft. --Optimum (Diskussion) 19:42, 17. Okt. 2017 (CEST)
Und der Fahrweg ist trotz Steilkurve natürlich keine Gerade. Die Flugzeuge müssten also bei Start und Landung eine Kurve fliegen und auch beim Rollen der Krümmung folgen.--Optimum (Diskussion) 20:41, 17. Okt. 2017 (CEST)

Das Landen wird definitiv ein Problem sein, denn das ist ja schon bei einer geraden Landebahn nicht ohne, gerade bei schlechtem Wetter. Der effektive Aufsetzpunkt variiert von Landung zu Landung, und der Unterschied kann locker über 100 Fuss betragen. Das heisst ja nichts anders dass die runde Landebahn entsprechend breit sein müsste um diese Toleranz auffangen zu können. Dazu kommt wie soll der einlenken wenn das Bugrad noch keinen Bodenkontakt hat? Einfach mal ein Video einer Landung anschauen und sich die Konsequenzen daraus überlegen, wenn mit dem Bugrad gelenkt werden soll. Nette Idee aber richtig Praxistauglich scheint es mir nicht zu sein. Da gibt es doch die eine oder andere physikalische Gemeinheit die gegen ein „aus Kurve abheben“ spricht, und beim landen erst recht. --Bobo11 (Diskussion) 00:40, 18. Okt. 2017 (CEST)
Die BBC-Beiträge hast du nicht gelesen. --78.51.198.132 08:47, 18. Okt. 2017 (CEST)
Ich habe sie gelesen, aber auf viele Fragen wird da nicht eingegangen. Zum Beispiel widerspricht sich ja "Man kann in alle Richtungen starten" und "Man kann immer gegen den Wind starten", weil es für die meisten Orte eine Hauptwindrichtung gibt. Oder was aus der veränderlichen Zentrifugalkraft wird. Ein A380 landet mit ca. 250km/h, also müsste die Steilkurve grob überschlagen eine Neigung von 25° haben. In einem langsam rollenden Flugzeug mit einer seitlichen Neigung von 25° würden die Passagiere aber alle vom Sitz rutschen. Ich gehe mal davon aus, dass sich ein Institut mit dem Namen "Aerospace Center" über all diese Fragen schon Gedanken gemacht hat und in so einer Präsentation natürlich nicht die Punkte in den Vordergrund stellt, die dagegen sprechen. Andererseits könnte man we learn a lot from the ideas als kaum verschleierten Hinweis darauf deuten, dass das Konzept noch nicht vollständig durchdacht ist. --Optimum (Diskussion) 09:52, 18. Okt. 2017 (CEST)
(BK)Die BBC-Beiträge verschweigen durchaus das eine oder andere Problem. Mach mal eine Notlandung/Startabbruch auf einer runden Landebahn. Es gibt bekanntlich die Massenträgheit, die wird ziemlich schnell mal zu deinem Feind, wenn es nicht geradeaus geht. Eine runde Landebahn wird immer anspruchsvoller sein einzufliegen als eine gerade. Und bei der Fliegerei wird auch in 50 Jahren noch gelten anspruchsvoller=gefährlicher. Eine gerade Landebahn eines grossen Flughafen hat eine Leitstrahl, damit man auch im dichtesten Neben noch landen kann, wie stellst du dir das bei einer runden Landebahn vor? Es wäre also zumindest für jede geplante Anflugrichtung eine "Anflughilfe" notwendig, damit bei fast jedem Wetter gelandet werden kann. Und es gibt noch keine Instrumentenlandesysteme, die nur über GPS o.Ä. funktionieren. Es sind zumindest noch paar technische Fortschritte in Richtung automatisches Fliegen notwendig, damit das funktionieren könnte. Das da ein grosses Passagierflugzeug nur vom Piloten alleine (=ohne technische Hilfsmittel) auf einer runden Landebahn gelandet werden kann, bezweifle ich jetzt mal laut, denn dafür ist zu viel Präzision notwendig. Eine gerade Landebahn verzeiht etliche Fehler (gerade wenn sie breit und lang genug ist), eine runde nicht unbedingt. --Bobo11 (Diskussion) 10:07, 18. Okt. 2017 (CEST)

Die Steilkurve ist im Querschnitt natürlich keine Gerade, sondern eine Kurve. Sie wird nach aussen zu immer steiler und innen wird sie ganz flach. Dann kann man sich wie beim Hallenradrennen die Höhe aussuchen. --85.212.186.43 10:43, 18. Okt. 2017 (CEST)

In jede Richtung starten widerspricht in keinster Weise, dass immer gegen den Wind gestartet werden kann. Der Take-Off kann eben in jede Himmelsrichtung erfolgen, aus der gerade der Gegenwind kommt. Bobos Fragen werden teils beantwortet. Aber natürlich, eine Dampflok wird niemals in ein Flugzeug aus Holz und Seil passen... --78.51.198.132 10:52, 18. Okt. 2017 (CEST)
Wenn der Wind wie z.B. in Frankfurt/M. hauptsächlich aus Südwesten kommt, kann man auch nur Richtung Westen starten und die anderen beiden Kreis-Drittel sind u.U. nicht zu gebrauchen.--Optimum (Diskussion) 11:00, 18. Okt. 2017 (CEST)
(@IP es wäre zweckdienlicher wenn die die Argumente ausgehen dass du nicht persönlich wirst) Dazu kommt das eine entsprechen grosse runde Landebahn wird einen solchen Platzbedarf haben, dass du -auf der selben Fläche- problemlos ein Flughafen mit mehreren sich kreuzenden Bahnen hin bauen kannst (Eine 3 kilometerlange runde Landebahn hat doch einen Durchmesser von fast einem Kilometer, und die "Anflugschneise" liegt ja überall)). Ich persönlich halte übrigens eine 3 Kilometer Landebahn für zu klein, um wie im BBC-Video versprochen mit 3 Flugzeugen gleichzeitig landen oder starten zu können. Denn Startstrecke bei MTOW beträgt beispielsweise beim A321-100 ganze 2.180 m. Der wurde beim Start also schon alleine 2/3 der Bahnlänge benötigen, und damit belegt er die mehr oder weniger auch (wenn der einen Startabbruch machen muss, darf der keinem anderen Flugzeug im Weg stehen). Übrigens schon mal an die Flughafeninfrastruktur gedacht. Die müsste sich grösstenteils innerhalb des Landebahnkreise befinden, und kann schlecht "ausgelagert" werden, da die Landebahn ja als Steilkurve ausgeführt sein muss. Ein kreuzen von Rollbahnen mit der Startbahn -ebenerdiges überqueren mit Flugzeugen - ist also nicht möglich (Die müssten also gezwungenermassen durch einen Tunnel unter der Landebahn hindurch). Ein Flughafen mit runder Landebahn ist somit auch sehr schlecht Ausbaufähig. Und alles was von der Flughafeninfrastruktur ausserhalb des Kreises gebaut werden kann führt dazu, dass es zu langen Wegen kommt. Zwar das Auto ausserhalb des Kreises in einem Parkhaus abgestellt werden, aber eben. Damit der Fluggast überhaupt zum Gate kommt (das sich nur innerhalb sinnvoll bauen lässt), muss immer die Landebahn und das Vorfeld unterquert werden. Denn das Flughafenterminal muss sich im Kreis befinden. Wie schon geschrieben der BBC-Beitrag blendet etliche ganz praktische Problem aus. "Technisch machbar" heisst noch lange nicht, dass es auch sinnvoll ist. --Bobo11 (Diskussion) 11:43, 18. Okt. 2017 (CEST)
Der Durchmesser des Rings wird ja genannt: 3500m. Die Landebahn wäre dann ca. 11.000m lang, bzw. dreimal 3660m. Das würde wohl ausreichen. Und innen ist mehr als genug Platz für Terminals und Parkhäuser. Ein Tunnel unter einer 60m breiten Landebahn dürfte auch zu schaffen sein. Ich bezweifle nur die flugtechnischen Aspekte. --Optimum (Diskussion) 13:16, 18. Okt. 2017 (CEST)
(BK) @Bobo: Ich bin nicht persönlich geworden, sondern habe lediglich aus einem der BBC-Beiträge (frei übersetzt) zitiert. Hättest du diese aufmerksam gelesen, wäre dir das nicht entgangen. Mich irritiert, dass du schlauer sein möchtest als der Mann, der sich mit der Problemstellung beschäftigt, kannst du doch offenbar nicht einmal den Durchmesser auf Strecke umrechnen. Der nette 'Erfinder' spricht übrigens selbst davon, dass der Kreis unterbaut werden sollte, schon alleine um die Start- und Landebahn ggfl. besser beheizen zu können. Deine Bedenken wurden überwiegend im zweiten Artikel behandelt. Optimums Argument bzgl. der überwiegenden (aber wohl nicht andauernden?) Windrichtung allerdings scheint mir passend. --78.51.198.132 13:23, 18. Okt. 2017 (CEST)
Windrose Frankfurt Airport. --Optimum (Diskussion) 00:36, 19. Okt. 2017 (CEST)
Runde Landebahn auf 3sat, nano. Yotwen (Diskussion) 13:24, 18. Okt. 2017 (CEST)

Nord-Süd-Gefälle bei Wahlergebnissen der AfD[Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlergebnissen der AfD (Bundestag, Landtage) beobachtet man nicht nur ein deutliches West-Ost-Gefälle (z.B. Küstenland SH 5,9% vs. Küstenland MV 20,8%), sondern auch ein Nord-Süd-Gefälle (z.B. Flächenland NI 6,2% vs. Flächenland BW 15,1%). Das West-Ost-Gefälle wird meistens mit wirtschaftlichen (z.B. Frust im Osten durch schlechte/keine Arbeitsplätze) und historischen Gründen (z.B. Trauma durch Systemwechsel nach Ende der DDR) erklärt. Aber gibt es Erklärungsansätze für das Nord-Süd-Gefälle? Wirtschaftliche Gründe können es eher nicht sein, da die AfD gerade in den wirtschaftlich erfolgreichen Ländern im Süden bessere Wahlergebnisse erzielt. --80.187.112.33 20:05, 17. Okt. 2017 (CEST)

Welche Frage? --80.187.114.9 20:15, 17. Okt. 2017 (CEST)

Die Frage steht doch oben: "Aber gibt es Erklärungsansätze...?"
Sind nicht im Süden und Osten die Bildungserfolge höher, z.B. laut Schulvergleichen? Vielleicht sind die Menschen dort, wo sie gebildeter sind, nicht so leicht zu beeinflussen von der plumpen medialen Anti-AfD-Propaganda? --2A02:908:F461:4D00:59D2:3EC7:6088:2292 20:24, 17. Okt. 2017 (CEST)
Ein Ansatz ist es mit traditioneller religiöser Verwurzelung zu erklären. In sehr katholischen Gebieten in Westdeutschland schneidet die AfD relativ gesehen schlechter ab als in traditionell protestantischen Gebieten (der Osten fällt zwar traditionell ins protestantische Kerngebiet, jedoch ist dort die Religionszugehörigkeit aus historischen Gründen eher weniger gegeben). Allerdings fällt dieses Bild vor allem in Ostbayern an der Tschechischen Grenze zusammen sowie im Kreis Fulda.--Maphry (Diskussion) 21:10, 17. Okt. 2017 (CEST)
"Den größten Erfolg hat die AfD unter den geringer Gebildeten: So stimmten laut Forschungsgruppe Wahlen 14 und 17 Prozent der Menschen mit Hauptschulabschluss oder mittlerer Reife für die AfD, aber auch 11 Prozent der Wähler mit Abitur und 7 Prozent der Uni-Absolventen." [3] --Eike (Diskussion) 21:13, 17. Okt. 2017 (CEST)
Auch zum Ende der Weimarer Republik waren die katholischen Gdebite weniger braunanfällig als die protestantischen. Erstaunlich nur, dass das heute noch so ungefähr hinkommt. --2003:D0:2BC9:DD01:25D9:8960:4C53:34A9 21:13, 17. Okt. 2017 (CEST)
Irgendwie finde ich das in den Ergebnissen so gar nicht wieder. Im Gegenteil. Unter dem westdeutschen Schnitt (11,1%) war die AfD in Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland. Darüber in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern. [4] --Eike (Diskussion) 21:18, 17. Okt. 2017 (CEST)
Mal abgesehen davon, dass die vermeintliche katholische Resistenz gegen den Nationalsozialismus auch eher Legende als Realität war, kann man nicht alle rechten Tendenzen in einen Topf schmeißen. Es kommt darauf an, welche Beziehung die Partei/Bewegung selbst zur Religion aufbaut. So war z. B. der Austrofaschismus eine durch und durch katholische Angelegenheit. Die AfD stellt sich nicht in die Tradition der atheistischen Nationalsozialisten, sondern stammt ursprünglich aus dem konservativen Milieu - und damit eben auch aus einem katholischen. MBxd1 (Diskussion) 21:32, 17. Okt. 2017 (CEST)
(BK)Jörg Meuthen sprach davon das der protestantische Norden der alten BRD traditionell eher sozialdemokratisch sei, und im Gegensatz zum katholischen Süden und der atheistischen Ex-DDR fiele es der AfD schwer dort Fuß zu fassen. Aber nicht mehr als ein vager Ansatz.--Antemister (Diskussion) 21:34, 17. Okt. 2017 (CEST)
"Den größten Erfolg hat die AfD unter den geringer Gebildeten" - Statistiken, die man nicht selbst gefälscht hat, sollte man bekanntlich mit Vorsicht genießen. Auf dem geheimen Stimmzettel wird jedenfalls kein Schulabschluss angegeben. Nachvollziehbar ist: Wer gebildet ist, einen guten Job und etwas zu verlieren hat, der überlegt es sich zweimal, ob er offen zur AfD stehen will. Wer ungebildet ist und nichts zu verlieren hat, der kann sich immerhin den "Luxus" leisten, ohne Rücksicht auf Verluste zu seiner Meinung und Wahlentscheidung zu stehen. --2A02:908:F461:4D00:59D2:3EC7:6088:2292 00:01, 18. Okt. 2017 (CEST)
Um statistische Methoden zu kritisieren, sollte man am besten schon ein paar Semester Statistik studiert haben. Und sich die statistischen Methoden überhaupt erstmal anschauen. Man wird nichts über die Wirklichkeit lernen, wenn man nur die Erkenntnisse glaubt, die dem eigenen Weltbild entgegenkommen (wie hier die Schulvergleiche) und die anderen pauschal abtut. So schwimmt man nur in der eigenen Suppe und lernt nicht dazu. --Eike (Diskussion) 10:59, 18. Okt. 2017 (CEST)
In ihrer eigenen Filterblase ohne dazuzulernen stecken ja immer nur die anderen fest... Natürlich nicht die, die mal eben googeln und brav nacherzählen, dass Huffingtonpost.de sagt, dass Meinungsforscher sagen, dass AfD für die Doofen ist. Denn das ist ja sowas von intellektuell und akademisch, vor allem, wenn es da sogar mit Prozentzahlen untermauert ist, dann sieht es schon fast wie Wissenschaft aus. Die gleiche "Wissenschaft", die auch das Brexitvotum und die Trumpwahl so "überzeugend" vorhergesagt hat. Was der Unterschied zu einem Schulvergleichstest ist und warum ein Test vertrauenswürdiger ist? Weil ein Test ein Test ist und etwas völlig anderes als das Ergebnis einer Befragung über eine geheime Wahl. --2A02:908:F461:4D00:D22:86AF:9904:AA42 18:30, 18. Okt. 2017 (CEST)
Meld dich (mit Ping), wenn du fachlich fundierte Kritik an den angewandten Untersuchungsmethoden vorzubringen hast. --Eike (Diskussion) 14:41, 20. Okt. 2017 (CEST)
Die Niedersachsen-AfD hat angesichts des lächerlichen Gehampels, das sie vor der Wahl veranstaltet hat, ein hohes Ergebnis erzielt. Guck dir mal das Ergebnis für Salzgitter an. Der Ortsverband und dessen Anführer sind sogar kurz mit Hetzpostings im Fratzenbuch durch die Presse gegangen. Es hat ihr überhaupt nicht geschadet.
In Niedersachsen haben es kleine Parteien aber schon immer besonders schwer, und die SPD hat hier im Südosteck, wo die meisten Leute leben, noch nicht total verschissen. Es gibt hier auch nicht wirklich eine grüne Klientel, außer vielleicht in Hannover und Göttingen. Der Rest des Landes ist tiefschwarz, auch die Städte. Da kriegt die AfD keinen Fuß in die Tür. -- Janka (Diskussion) 23:34, 17. Okt. 2017 (CEST)

Im Süden haben die Leute halt mehr zu verlieren. Und Migration kostet (Steuer)geld, egal, wie man sie sonst bewertet.--80.129.146.216 13:39, 18. Okt. 2017 (CEST)

Anderswo wird Migration als Wirtschaftsförderung gesehen, z.B. auch beim Statistischen Bundesamt, das positive Effekte der Flüchtlingswelle auf das BIP festgestellt hat. Diese Tatsache wird von den Flüchtlingskritikern gerne unterschlagen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:19, 19. Okt. 2017 (CEST)
Ich lese beim Statistischen Bundesamt, dass es sich dazu selbst eines Urteils enthält. Ohnehin ist staatsfinanzierte Erhöhung des BIPs bestimmt kein erstrebenswerter Selbstzweck, zumal bei eh schon guter Konjunktur. Der durchschnittliche Staatsbürger hat mehr davon, wenn er das Geld leistungslos und vollständig direkt auf sein Konto bekommt, als wenn es an Nicht-Staatsbürger fließt, die es dann nach eigenem Gutdünken (eventuell an ihn, aber nur teilweise und vor allem nur gegen Gegenleistung) ausgeben. --82.212.58.111 12:36, 19. Okt. 2017 (CEST)

Im Südwesten schneidet die Partei auch eher in Gebieten mit sozialen Problemen gut ab. Und in ländlichen besser, als in Städten (auch CDU schneidet dort besser ab, in den größeren Städten eher Grüne - war schon immer so, Land ist konservativer). Ist eine Uni in der Stadt hat sie ebenfalls geringere Zahlen (z.B. Konstanz 6,2%/6,8%; Tübingen 4,1%/5,2%). Für Stuttgart ergab sich, dass die Prozentwerte in den Innenstadtbezirken zwischen 5 und 6% lagen und je weiter außen der Stadtteil liegt, desto höher (Maximum 16% Zweitstimme in Stuttgart-Mülhausen, wo bisher die CDU immer überdurchschnittlich stark war). Im gleichen Rahmen stiegen dort allerdings auch die ungültigen Stimmen (zumindest bei den Stichproben, die ich machte). War die Wahlbeteiligung sehr hoch, schnitt die Partei etwas schlechter ab. Beeindruckend sind die hohen Wählerzahlen in Gebieten mit osteuropäischen Einwanderern, insbesondere Russlanddeutschen, siehe z.B. "Audio: CDU oder AfD? Russlanddeutsche und ihr Wahlverhalten" und "Wie die AfD um Russlanddeutsche wirbt" mit Pforzheim als Beispiel, wo die AfD recht gut abschnitt (18,9% Erst-, 19,3% Zweitstimme). Ansonsten erkennt man auch oft eine Korrelation mit dem Migrantenanteil: Je höher, desto weniger AfD-Stimmen. Die ausländerreichsten Viertel in z.B. Stuttgart schnitten bei ihnen eher schlecht ab - eben mit Ausnahme der Gebiete mit vor allem russischen Einwanderern. Wie weit es da Analysen gibt, mal vom altbekannten "Land=eher rechts" und "Russlanddeutsche=AfD" abgesehen weiß ich aber nicht. --StYxXx 01:28, 19. Okt. 2017 (CEST)

Germany’s new divide. In Economist 19. August 2017 zum Nord-Süd Gefälle allgemein. --HHill (Diskussion) 11:51, 19. Okt. 2017 (CEST)
@Janka: Mit der Bewertung scheinst du ziemlich allein zu sein, wobei du dich offenbar auch nicht weiter daran störst, dass sie deiner eigenen Behauptung zur angebl. Chancenlosigkeit kleiner Parteien in Nds. zuwiderläuft. Tatsache ist, dass sie es gerade so in den Landtag schafften und - anders als bei der BTW, regional - offensichtlich auch nicht nennenswert Protest unter bisherigen Nichtwählern anrühren konnten, die Wahlbeteiligung war ja kaum höher als 2013. Hinzu kommt, dass trotz des noch schwächeren Abschneidens der PdL eine normal naheliegende (teilw.) Zielgruppe also auch nicht etwa zu den Neonazis auswich. Unter'm Strich mageres Ergebnis, wie außer dir von praktisch jedem quittiert und die pers. Querelen im Vorfeld als Faktor sind kaum überzeugend, da den typischen AfD-Wähler das kaum juckt (oder auch nur erreicht) und ein Überangebot an Eklats und Skandalen auch der Bundespartei nicht geschadet, wenn, dann geholfen haben. So nen Zirkus veranstaltet man ja auch nicht von ungefähr, da man sonst nichts zu liefern hat und was genau hatte die Nds.-AfD bis zu dem Schmierentheater zu liefern? Ich kannte nicht mal den Chef bis dahin. Woher sollte ich?? Die Grünen haben bei uns übrigens auch und bes. im Wendland ne Klientel, davon ab sehe ich keinen Grund, sie klein zu reden: sind derzeit noch munter an der Regierung oder irre ich? ;) Klar, auf Werte wie in Hessen oder BaWü werden wir sie so schnell nicht kriegen, dafür fehlt es auch an klassischen Uni-Städten, v.a. aber sind das da halt Realo-Verbände, und auch personell entspr. aufgestellt; in Niedersachsen läuft ja, ähnlich NRW, nur die Fundi-Nummer... aber das ein anderes Thema. -ZT (Diskussion) 03:09, 20. Okt. 2017 (CEST)
Die Grünen haben beim letzten Mal ein ausgesprochen gutes Ergebnis erzielt, auf Kosten der SPD. Jetzt sind sie wieder auf die üblichen 8%, geschrumpft, die sie seit Jahrzehnten bekommen. Mit der FDP sieht es in Niedersachsen ganz genauso aus, und die Linke hat bisher nur einmal, 2008, die 5%-Hürde überhaupt übersprungen. Die AfD bekommt nun aus dem Stand 6,2%. Das ist schon bemerkenswert, vor allem, weil es mehr ist als die Verluste der anderen im Landtag vertretenen Parteien. Aber es sind halt dennoch nur 6,2%. Genauso mit dem Wendland als Grünen-Bastion: Im Wendland gibt's leere Straßen und Castoren. Klar, dass da selbst 500 Kernkraftgegner auffallen. Das juckt nur keinen, weils eben doch nur 500 sind. -- Janka (Diskussion) 18:54, 20. Okt. 2017 (CEST)
Ansonsten empfehle ich Vorsicht. Dieses Gefälle kann ein Stück weit Artefakt sein, da wir uns möglw. vom weit weniger zweifelhaften Ost-West-Gegensatz blenden oder verleiten lassen. Und ich habe erhebliche Zweifel, ob man die jeweiligen Hintergründe in selbst BaWü und Bayern eben so gleichsetzen kann. Das ist zu einfach. Gerade bzgl. Letzteren zeigt sich ein relativ klarer Protestwahlcharakter, sprich das ging wohl primär vor den Bug der CSU (oder den Latz Seehofers), zudem deutliche Schwerpunkte regional, aber gerade nicht an den Brennpunkten in Grenznähe, ergo viell. auch persönliche Animositäten im Spiel; daher wird es entspr. interessant, wie die AfD bei der Bayernwahl (noch) fährt. Bereits in BaWü aber haben wir ein etwas anderes Bild und dort hat die AfD ja auch nicht zum ersten Mal gut abgeschnitten, zur Erinnerung: LTW '16, satte 15%! Schon eher ein Schwelbrand. Apropos Confessio: Baden-Württemberg ja nicht gerade katholische Reinkultur, das sollte Herr Meuthen doch wohl wissen.
Was man auch unabhängig von Grenznähe und der natürlich besonderen Belastung zumindest Bayerns und punktuell nicht unterschlagen kann und hier noch nicht erwähnt wurde, ist doch das Ding mit dem Königsteiner Schlüssel. Also der Verteilung von Migranten auch nach Steueraufkommen und Bevölkerungszahl. Im Artikel sehen wir, dass knapp 50% davon allein auf Bayern, BaWü und NRW abfallen. AfD in allein drei mit Erfolgen. Dagegen nehmen sich die relativ dünn besiedelten Nordländer mit ihren großen, strukturschwachen Gebieten nicht so groß aus und das sind auch nicht nur Zahlen: wir haben in Nds. auch sehr viele Flüchtlinge, aber wenn man das als Maßstab hat und dann jetzt mal wieder in den Süden kommt, oder in best. Städte in NRW, dann muss man sich echt die Augen reiben. Kein Vergleich. Wie im Ausland. Das ist einfach so. Und ja, manche Leute haben's wohl mächtig satt. Oder keinen Bock drauf es morgen zu sein. Wobei Bildung natürlich immer hilft, liebe Eike, zumindest mit dem entspr. Gehalt ist man ja vor so manchem gefeit, oder kann wegziehen. Aber wen bringt das jetzt weiter? Das weißte selbst nicht. -ZT (Diskussion) 03:09, 20. Okt. 2017 (CEST)
Der Eike, nicht die. Und beim Königsteiner Schlüssel sind laut unserer Tabelle die Differenzen relativ gering. Sehr ungleich zur Bevölkerungszahl ist die Verteilung der Flüchtlinge also nicht, und ich bezweifle deswegen, dass man sie als Erklärung heranziehen kann. Zudem sind laut Tabelle gerade die genannten BW, BY und NRW unterproportional von der Zuteilung betroffen (deutlich überproportional die Stadtstaaten). Ansonsten +1 von mir. --82.212.58.111 13:10, 20. Okt. 2017 (CEST) & 13:51, 21. Okt. 2017 (CEST)
Wenn du die Vorgeschichte meiner Beiträge ankuckst, sollte klar sein, worum es mir ging: Jemand hat behauptet, dass die AfD-Wähler wohl besonders gebildet sein müssten, weil viele Kinder in den entsprechenden Bundesländern gut in der Schule sind. --Eike (Diskussion) 14:45, 20. Okt. 2017 (CEST)

18. Oktober 2017[Quelltext bearbeiten]

Jahresabschluss einer UG lesen[Quelltext bearbeiten]

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Liebe Auskunft, erscheint es als sicher, bei einer UG (haftungsbeschränkt) mit folgendem Jahresabschluss eine Bauleistung zum Preis von etwa 400.000 Euro zu bestellen? Der Preis soll im Voraus in Teilbeträgen von etwa 100.000 Euro bezahlt werden. Das niedrige Stammkapital scheint mir problematisch zu sein. Vielen Dank füt Antworten! --BlackEyedLion (Diskussion) 00:07, 18. Okt. 2017 (CEST)

 Aktiva
 A. Umlaufvermögen                                   1.268.709,18
 I. Vorräte                                          1.046.000,00
 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände     131.180,24
 III. Kassenbestand, Guthaben                           91.528,94
 B. Rechnungsabgrenzungsposten                           8.284,00
 Bilanzsumme, Summe Aktiva                           1.276.993,18
 
 Passiva
 A. Eigenkapital                                        42.419,95
 I. gezeichnetes Kapital                                 1.000,00
 II. Gewinnrücklagen                                     8.284,00
 III. Verlustvortrag                                       310,89
 IV. Jahresüberschuss                                   33.446,84
 B. Rückstellungen                                      20.200,00
 C. Verbindlichkeiten                                1.214.373,23
 Bilanzsumme, Summe Passiva                          1.276.993,18


Wieviel Eigenkapital hättest Du denn erwartet. UG arbeiten mit sehr niedrigen EK-Quote. Spannender ist die Frage, wie sieht die Besicherung aus. Wenn Du vor Beginn der Bauarbeiten schon Eigentümer des Grundstücks bist, hast Du nur ein geringes Risiko. Wenn die Übertragung erst nach Abschluss der Bauarbeiten erfolgen soll, ist das Risiko massiv höher.
Wieviele Projekte betreibt die Gesellschaft parallel? Wenn woanders was schief geht, kann das ein Problem sein. Wenn die Gesellschaft nichts zu tun hat, liegen da vielleicht noch offene Rechnungen rum und Dein Geld wird dafür verwendet.
Abgesehen davon ist die Bilanz schon älter. Ende 2016 oder sogar noch von 2015? Die kann sich in der Zwischenzeit schon komplett geändert haben.
Im Zweifel sprech mit der Bank, ob sie den Unternehmer kennen. Wenn die Baufinanzierung noch nicht steht, kann man das beiläufig einfließen lassen und auch von mehreren Banken eine Meinung erhalten.
Fazit: Vergiss die Bilanz, aus den paar Zahlen kann meine vernünftigen Infos ableiten. --Vertigo Man-iac (Diskussion) 08:44, 18. Okt. 2017 (CEST)
(BK) Ich bin kein Bilanzexperte, sondern habe nur mit gescheiterten Selbstständigen zu tun, daher kann ich mich irren: Was mir in der Bilanz missfällt, ist die Höhe der Verbindlichkeiten. 1.2 Millionen bei ca. 1 Millionen Vorräten bedeutet, dass die Vorräte "auf Pump" finanziert sind. Das Unternehmen ist daher darauf angewiesen, die Vorräte in Einnahmen zu verwandeln, bevor die fälligen Verbindlichkeiten den Kassenbestand und eventuell kurzfristig zu realisierende Forderungen übersteigen. Da nicht bekannt ist, wann die Verbindlichkeiten fällig sind, lässt sich die wirtschaftliche Situation imho nicht sicher beurteilen. Dass das Unternehmen Vorkasse haben will, ist verständlich - aber reine Vorkasse würde ich bei Bauleistungen nicht machen, weil man sich der schärfsten Waffe im Streit um Gewährleistungen beraubt. In jedem Fall sollte man von dem Unternehmen Referenzen verlangen, dass es Bauvorhaben dieser Größe bereits erfolgreich gestemmt hat. -- 217.70.160.66 08:56, 18. Okt. 2017 (CEST)
Die Forderungen scheinen mir für ein Bauunternehmen etwas niedrig zu sein, da in der Branche Rechnungen üblicherweise relativ spät bezahlt werden (siehe auch die Verbindlichkeiten) müssten die bei entsprechendem Auftragsvolumen höher sein. Ansonsten schließe ich mich aber an: Die Bilanz ist kaum aussagekräftig. Auf dem Bau gilt aber: Man kennt sich. Rede mit den Banken, rede vor allem mit anderen Gewerken, die kennen ihre Pappenheimer. Und falls die niemand kennt: Finger weg. --Studmult (Diskussion) 09:31, 18. Okt. 2017 (CEST)
Wenn es eine Bauunternehmung ist, die 400.000 nicht auf einmal zu begleichen. Ein passende, aber überteuerte und vernachlässigte Bankdienstleistung ist das Treuhandkonto. Auf das werden die 400.000 € gezahlt und der Bauunternehmer bekommt nur das Geld, für das er geleistet hat und DU das bewilligt hast. Abheben kannst Du von diesem Konto nicht. Hat er Ware geliefert oder Leistung erbracht, berechnet er diese un wird bezahlt. Erhält er die 400.000 auf einmal und hat Material auf Halde, das er nicht los werden würde, könnte er überlegen, mit den 400.000 Pleite zu machen und das restliche Vermögen von Insolvenzverwalter an die Gläubiger, zu denen Du dann auch gehörst, anteilig zurückzugeben. Der Unternehmer hat aber andererseits nicht die Sicherheit, dass er von Dir bezahlt wird. Andererseits müsste die Bank des Unternehmers bei Dir Inkasso machen, wenn Du nicht zahlen würdest, aber die Leistung korrekt erbracht worden wäre. Nur drücken sich unsere Banken um solche Leistungen und überlassen das Inkasso ihren Kunden, die dann gerne daran Pleite gehen. Also: Du solltest zur Gewissheit kommen, dass der Unternehmer qualifiziert leistet und das auch tun wird. Er muss von Dir wissen, dass Du liquide bist und ihn umgehend nach korrekter Leistung bezahlst, aber keineswegs alle 400.000 auf Vorkasse. In Deutschland vergammeln genügend Rohbauten, die aufgrund von Vorkasse und Unternehmenspleiten nicht fertig gestellt werden. UG ist eine Unternehmensform mit Haftungsausschluss. --Hans Haase (有问题吗) 10:57, 18. Okt. 2017 (CEST)
Mein lieber Haase, das ist über weite Strecken Quatsch. Beim Neubau erfolgt die Auszahlung nach Baufortschritt. Die Bank hat kein Interesse, dass mehr Darlehen ausgezahlt wird als gleichzeitig an neuer Immobilie entsteht. Schließlich soll das Haus ja als Sicherheit dienen. Auch der Kreditnehmer sollte sich nicht sofort den ganzen Darlehnsbetrag auszahlen lassen, denn dann fallen sofort die Kreditzinsen an. Ein Treuhandkonto wird - z.B. als Notaranderkonto - bei Verkäufen von Immobilien genuzt, um beiden Seiten Sicherheit zu geben, dass der Kaufpreis gezahlt und das Objekt überschrieben wird. Und weil das Treuhandkonto in diesem Zusammenhang keinen Sinn macht, wird es auch nicht beworben. Andererseits ist solch ein Konto eine Dienstleistung, die nicht verschenkt werden muss. Warum auch? Bei der Post klebe ich ja auch ein Marke auf den Brief, wenn er befördert werden soll.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 11:54, 19. Okt. 2017 (CEST)
Nicht direkt. Wenn Du einen Bogen Briefmarken kaufst und diese nicht vor Verfall verwendest, hast Du auch etwas bezahlt, für das keine Gegenleistung erfolgt ist. Dabei wäre ein solches Konto im Zeitalter des Onlinebanking schon fast ohne Personal der Bank für Bestandskunden anlegbar. In Deutschland gibt es viel mehr das Problem der Kreditkartenverschwörungstheoretiker. Sie behaupten Kreditkarten würden zu Verschuldung beitragen. Ein genauer Blick zeigt aber, dass es diese Leute sind, die Kaufen und da bis zu Monatsende nicht abgebucht wurde, glauben diese, sie hätte noch Geld, das sie zum Fenster hinaus werfen könnten. Klar: Es sind Leute, die über ihre Ausgaben keine Kontrolle haben und diesen Unfug predigen, nur weil sie selbst nicht verstehen wollen, dass sie Geld, dass sie jemand anderem Zugesichert haben, auch für diesen bereithalten müssen. Aber solche Kaliber unterrichten heute. --Hans Haase (有问题吗) 02:13, 23. Okt. 2017 (CEST)
Auch bei Hoch Tief, Züblin und wie sie alle heißen sieht die Bilanz relativ gesehen nicht besser aus. Bei den mittelständischen Bauunternehmen, hätte ich schon gar nicht in die Bilanz schauen wollen, die sagt nämlich nichts über die Leistungs- und Terminfähigkeit aus. Das muss man anders ermitteln. Und Risikominderung ist ja durch die Ratenzahlungen bereits angesetzt. Der Unternehmer bekommt seine Raten nicht, wenn nicht der bauleitende Architekt gegenzeichnet. Keine Angst, das funktioniert. Ich habe schon drei Häuser mit so kleinen Krautern gebaut.--79.232.203.68 11:21, 18. Okt. 2017 (CEST)

Die Verbindlichkeiten sind vmtl. deshalb so hoch, weil sie zu einem nicht unerheblichen Teil aus erhaltenen Anzahlungen bestehen. Diese Annahme stützt ein Blick auf die Aktivseite, die Vorräte von mehr als 1 Mio ausweist. Viel mehr kann man der Bilanz aber schon nicht mehr entnehmen, um die Ausgangsfrage zu beantworten. Es gibt im Baubereich diverse Krücken, derer man sich bedienen kann. Die Seriosität eines Bauunternehmens könnte durch die Bescheinigung in Steuersachen (früher Unbedenklichkeitsbescheinigung), die Freistellungsbescheinigung Bauabzugsteuer oder Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkasse sein gestützt werden. Für die Absicherung könnte eine Vertragserfüllungsbürgschaft hilfreich sein. --Jaroslaw Jablonski (Diskussion) 13:49, 19. Okt. 2017 (CEST)

Liste angelegen: Starke oder "harte" Verschlüsselung[Quelltext bearbeiten]

Man unterscheidet ja, vereinfachend gesagt, zwischen starker Verschlüsselung, die nach heutigen Maßstäben auch bei größtmöglicher Anstrengung nicht zu knacken ist, vorausgesetzt sie wurde korrekt umgesetzt und es gibt keine anderen Lücken (Seitenkanalangriff auf Arbeitsspeicher, legitime Mitleser, die alles veröffentlichen usw.), und der "weichen Verschlüsselung", die man dagegen theoretisch wieder entschlüsseln kann auch ohne den Schlüssel zu kennen. Kann man in der Wikipedia nicht eine Liste anfertigen, welche Verfahren (Algorithmen) noch als Sicher gelten und welche geknackt wurden? --92.217.166.183 06:38, 18. Okt. 2017 (CEST)

Schau mal unter en:Category:Broken cryptography algorithms. --Rôtkæppchen₆₈ 08:06, 18. Okt. 2017 (CEST)
Deine Prämisse ist falsch: Bei größtmöglicher Anstrengung ist alles zu knacken (brute force). Die Frage ist: Ist das, was du verschlüsseln willst, für einen Angreifer so interessant, dass er diesen größtmöglichen Aufwand zu fahren bereit ist? Und nicht verwirren lassen: Wenn jetzt ein 768bit-RSA-Schlüssel geknackt wurde, heißt das nicht, dass das RSA-Verfahren an sich unbrauchbar geworden ist, sondern nur, dass es prinzipiell geht. Jeder andere 768bit-Schlüssel braucht denselben Aufwand von vorn, die sind jetzt nicht mit einem Zauberschlag alle offen. --Kreuzschnabel 08:29, 18. Okt. 2017 (CEST)
... wenn man die gesamte Energie der Sonne für eine Dauer zur Verfügung hat, die die Sonne gar nicht lebt oder solche Schoten. Nein, Brute Force ist bei passendem Aufwand dasselbe wie unknackbar. --Eike (Diskussion) 11:01, 18. Okt. 2017 (CEST)
Richtig, weil niemand diesen Aufwand betreiben wird, sobald er den Nutzen bei weitem übersteigt. Das habe ich gesagt. Prinzipiell nicht mathematisch knackbar, auch nicht mit brute force, sind nur One-Time-Pads, die so lang sind wie die Information. Aber sie sind halt schwierig zu handhaben. --Kreuzschnabel 13:53, 18. Okt. 2017 (CEST)
Den Aufwand kann man nicht betreiben. Es ist keine Abwägung, die zu treffen ist. --Eike (Diskussion) 16:28, 18. Okt. 2017 (CEST)
Stimmt auch nicht “[… because of all the previous work, actually using the matrix to factor the RSA value only took a cluster less than half a day.”] --Chricho ¹ ² ³ 15:30, 21. Okt. 2017 (CEST)

Dass man bereits erfolgreich den Klartext herausfinden konnte, ist der einzige praktische Beweis, dass das Verfahren geknackt wurde. Sonst hat mna nur die Vermutung, ein Algorithmus sei sicher. Oder?

Es kann auch daran liegen, dass dieser eine Schlüssel geknackt wurde. Dadurch wird nicht der Algorithmus als solcher unsicher. Erst wenn sämtliche damit erstellten Kryptogramme auf einmal lösbar sind, ist der Algorithmus an sich unbrauchbar geworden, auch mit ganz frisch erstellten Schlüsseln. Und meine oben schon mal verlinkten One-Time-Pads sind implizit sicher. Man kann zwar mit brute force da rangehen und wird früher oder später Klartext erhalten, hat aber keine Möglichkeit, festzustellen, ob das der richtige Klartext ist, weil es zu jedem nur erdenklichen Klartext (passender Länge) einen Schlüssel gibt, der aus dem Kryptogramm diesen Klartext ergibt. OTPs lassen sich nur durch Schlüsselverrat angreifen. Das ist aber dort alles gut erklärt. --Kreuzschnabel 14:59, 19. Okt. 2017 (CEST)

Mathematische Beweisbarkeit: Kann man alles beweisen?[Quelltext bearbeiten]

Seit Jahrhunderten versuchen Mathematiker kniffelige Probleme zu lösen. Oft waren sie erfolgreich. Aber einige Beweise bleiben noch immer aus. Beispielsweise vermutete Goldbach, dass sich ganze gerade Zahlen (z.B. 10) immer als Summe zweier Primzahlen darstellen lassen (hier z.B. 10 = 3 + 7). Bis heute hat niemand einen Beweis oder Gegenbeweis für diese Vermutung gefunden. Gibt es vielleicht Probleme, die man nie beweisen kann, weil sie schlicht nicht beweisbar sind? Dann würde man evtl. niemals, auch wenn man sich noch so anstrengen würde, die goldbachsche Vermutung lösen (falls diese nicht beweisbar ist). Und um noch einen draufzusetzen: Gibt es vielleicht sogar einen Beweis (oder Gegenbeweis) dafür, dass es Probleme geben kann, die nicht beweisbar sind? 80.71.142.166 10:07, 18. Okt. 2017 (CEST)

Frag Kurt -- Iwesb (Diskussion) 10:10, 18. Okt. 2017 (CEST)
[BK] Zum Einstieg: Gödelscher Unvollständigkeitssatz --Schaffnerlos (Diskussion) 10:12, 18. Okt. 2017 (CEST)
(ohne Gödel): Nein, es lässt sich nicht alles beweisen. Unsere Mathematik beruht auf Axiomen, die sich nicht beweisen lassen. - Wintersey (Diskussion) 10:24, 18. Okt. 2017 (CEST)
Das ist das eine Ende der Skala: Du brauchst Annahmen, die du schlicht festlegst und die daher nicht bewiesen werden können. Es gibt aber auch am anderen Ende Annahmen, Vermutungen, Theorien, die man - zumindest bislang - noch nicht beweisen kann. Man sehe einfach mal in Ungelöste Probleme der Mathematik. --Snevern 11:06, 18. Okt. 2017 (CEST)
Ich bestätige Iwesb. Gödel hat bewiesen, daß nicht jeder formulierbare Satz bewiesen oder falsifiziert werden kann. Nicht, weil wir zu dumm sind, sondern weil es nicht geht.--80.129.146.216 13:46, 18. Okt. 2017 (CEST)
Kann man also der Goldbachschen Vermutung eine Gödelnummer zuweisen, so daß eine zugehörige Formel ¬Bew(N) deren Unbeweisbarkeit ausdrückt? Oder nicht? --217.84.71.14 15:08, 18. Okt. 2017 (CEST)
Ja, man kann der Goldbachschen Vermutung eine Gödelnummer zuweisen. Die sagt allerdings nichts über Beweisbarkeit aus. Gödels Unvollständigkeitssatz ist ein Existenzsatz: es gibt unbeweisbare Aussagen. Im konkreten Fall ist er keine Hilfe 217.32.203.217 18:53, 18. Okt. 2017 (CEST)
Zu Winterseys Beitrag: Dass man Axiome nicht beweisen kann, ist eine zugrunde liegende Annahme der Mathematik, allerdings gibt es meines Wissens noch keinen Beweis für diese Annahme. Bei Gödels Unvollständigkeitssatz ist man einen Schritt weiter, da dieser Satz tatsächlich bereits bewiesen ist. Elektrolurch Kontakt 15:01, 18. Okt. 2017 (CEST)
Das ist jedenfalls nach heutigem Verständnis eine philosophische, keine mathematische Frage. Aus Sicht der Mathematik gilt: „Jedes Axiom gilt als bewiesen.“ (John von Neumann) --Chricho ¹ ² ³ 17:39, 18. Okt. 2017 (CEST)

Da spielt auch das P-NP-Problem hinein. --Elrond (Diskussion) 17:31, 18. Okt. 2017 (CEST)

Nein. P~NP handelt nicht von Beweisbarkeit sondern von Berechenbarkeit. NP heisst auch nicht "nicht berechenbar", sondern (in der etwas laxen Interpretation): "Es gibt keinen Algorithmus mit polynomialer Komplexität". Möglicherweise berechenbar, aber es kann sein dass man sehr lange warten muss. 217.32.203.217 18:56, 18. Okt. 2017 (CEST)
Doch, das P-NP-Problem spielt hinein, denn das Verhältnis der beiden Komplexitätsklassen zueinander ist unklar und der vermutete Zusammenhang nicht bewiesen. --Snevern 22:29, 18. Okt. 2017 (CEST)
Abgesehen von Gödel, der hier mE den Kern der Sache trifft, gibt es natürlich noch viel mehr mathematisch unbeweisbare Aussagen, nämlich solche, die völlig außerhalb der Mathematik liegen. Es gibt tatsächlich manchmal Probleme, wenn logische Beweise für völlig systemfremde Aussagen gesucht werden (was ja absurd ist, was aber leider nicht jedem sofort auffällt). Simple-Beispiel: Der mathematische Beweis, dass neben mir gerade ein Bleistift liegt, dürfte ebenso unmöglich sein wie der mathematische Beweis der Atommasse von Sauerstoff oder des Sieges der Griechen bei Salamis. Wäre ja auch albern, es hat halt nichts mit dem mathematischen System zu tun. In jedem formalen System kann man nur systeminterne Aussagen beweisen – und eben lt. Gödel auch nicht alle. Für Externes ist die Mathematik eben „nur“ Hilfswissenschaft. --2003:E4:5BC5:EF13:4216:7EFF:FE2A:7A33 17:16, 19. Okt. 2017 (CEST)
Innerhalb der Mathematik lässt sich alles beweisen, du musst nur an irgendeinem Punkt das Axiomsystem wechseln, dies hat aber keinerlei Auswirkungen auf die Mathematik an sich. Im Limit des Church-Klein Ordinals beweist du dann jede Aussage und erreicht eine mathematisches Limit in dem jede Aussage bewiesen ist.--147.142.62.197 13:09, 20. Okt. 2017 (CEST)
Das ist nun aber in mehrerer Hinsicht eine irreführende Beschreibung. Mal davon abgesehen, dass Mathematiker nicht einfach nach Gutdünken Axiomensysteme wechseln und man natürlich keine Garantie für Konsistenz von dem, was man da macht, hat: Selbst wenn wir mal davon ausgehen, dass wir durch glückliche Fügung einen Weg immer weiterer konsistenter Axiomensystemerweiterung finden, so konvergieren wir damit keineswegs gegen die Church-Kleene-Ordinalzahl (wie du es mit dem Ausdruck „Limit“ anzudeuten scheinst), vielmehr verfehlt jedes Verfahren (im Sinne von Berechenbarkeit) ja gerade die Church-Kleene-Ordinalzahl. Wenn wir den Gang der Axiomensystemerweiterung in der Mathematik hingegen als nicht berechenbar ansehen wollen, können wir das natürlich tun, eine Konvergenz gegen die Church-Kleene-Ordinalzahl anzunehmen, wäre dennoch völlig unbegründet, ja, schlimmer noch, es stellt sich dann die Frage, als was für eine Aussage man diese Konvergenzaussage überhaupt ohne waghalsig auf die Mathematik übergreifende philosophische Spekulationen verstehen möchte. --Chricho ¹ ² ³ 14:32, 20. Okt. 2017 (CEST)

Das dürfen die doch nicht![Quelltext bearbeiten]

Neulich habe ich folgendes bei der Post gesehen: Ein Kunde kaufte eine Paketmarke für 6,99€. Statt des passenden Wehselgeldes hat er zu viel zurückerhalten. Das hat er bemerkt und er hat den Postmitarbeiter dann auch darauf hingewiesen, aber der meinte nur: "Das Geld kam so aus dem Safe [das Geld kommt abgezählt aus dem Schalter], da kann ich nichts machen." Und dann: "Ich darf den Zahlvorgang nicht manipulieren." Was auch immer er damit meinte. Daraufhin nahm der Kunde das überzählige Geld mit und ging seines Weges.

Darf der das? Hat er sich vielleicht sogar strafbar gemacht? Und der Postmitarbeiter? Spätestens nachdem er auf das falsche Wechselgeld hingewiesen worden war, wusste er ja von dem Fehler, den er absichtlich nicht korrigiert hat. --2003:CC:ABC4:B200:296D:6F3D:B20E:E2F2 18:02, 18. Okt. 2017 (CEST)

Welcher Strafrechtsparagraph sollte da anwendbar sein? Er hat einen Vertrag mit der Post abgeschlossen. Die Post hat die Zahlung akzeptiert, wohl wissend, dass der gezahlte Betrag niedriger war als eigentlich vorgesehen. Für defekte Geräte kann man keinen der Beteiligten verantwortlich machen. --Andif1 (Diskussion) 18:21, 18. Okt. 2017 (CEST)
Z.B. Untreue beim Mitarbeiter und Unterschlagung beim Kunden. Vielleicht auch Antiftung des Kunden durch den Postmitarbeiter indem dieser die Rückgabe des überzähligen Geldes vereitelt hat? Vorsatz dürfte ja problemlos vorliegen. --2003:CC:ABC4:B200:B904:C9D8:6CE5:F9B0 18:51, 18. Okt. 2017 (CEST)
Der Kunde hat ja versucht, die potenzielle Unterschlagung abzuwenden. --Andif1 (Diskussion) 23:20, 18. Okt. 2017 (CEST)
Was du nicht wissen kannst: Vielleicht liegt eine Dienstanweisung vor, die es dem Postmitarbeiter vorschreibt, überzählg vom Automaten ausgezahltes Wechselgeld dem Kunden zu überlassen. Dann wäre es faktisch geschenkt und niemand hat unterschlagen oder irgendwen dazu angestiftet. Das einzige, wozu der Postangestellte in diesem Fall verpflichtet sein könnte ist, die Fehlfunktion bei entsprechender Stelle zu melden... --Gretarsson (Diskussion) 21:27, 18. Okt. 2017 (CEST)
"Dienstanweisung", na ja, die Post ist seit über 20 Jahren ein privates Unternehmen.--Antemister (Diskussion) 21:29, 18. Okt. 2017 (CEST)
Dienstanweisung gelesen? Die gibt es offenbar nicht nur im Staatsdienst... --Gretarsson (Diskussion) 21:36, 18. Okt. 2017 (CEST)
Artikel kommt mir dennoch merkwürdig vor, de facto geht es dort dennoch nur um den Staatssdienst. In der Privatwirtschaft hast du Arbeitsanweisungen.--Antemister (Diskussion) 23:22, 21. Okt. 2017 (CEST)

Lernen englische Grundschüler schwerer lesen als Deutsche?[Quelltext bearbeiten]

Täglich lerne und lese ich mit meiner Tochter, die jetzt in der ersten Klasse ist. Die Lehrerin gibt dazu immer ein wöchentliches Leseübungsblatt heraus. Da steht dann A und man liest A. Dann kommt darunter AL und man liest AL. Danach kommt wiederum darunter ALS und meine Tochter liest ALS. Zuletzt kommt ALSO und es wird ALSO gelesen. Jetzt stell ich mir vor, der englische Grundschüler sieht ein T, dann liest vielleicht ein leichtes TE, vielleicht nennt er den Buchstaben aber auch TI. Dann kommt darunter TI, dann wird er wohl TAI (bzw. TEI) lesen. Schwupp, noch ein M dazu, also TIM, dann wird er es wie den deutschen Vornamen Tim aussprechen. Dann kommt noch E dazu, also TIME. Dann wird er TEIM lesen (eh skurril, ein Buchstabe hinter dem Konsonanten regelt, dass man vor dem Konsonanten die Vokale anders liest. Verrückt!).

Also, ich denke, wie man an diesem Beispiel sieht, es muss den englischen Kindern das lesen lernen doch endlos schwerer fallen. Gibt es dazu untersuchungen? Rolz-reus (Diskussion) 22:11, 18. Okt. 2017 (CEST)

In Schwaben ebenfalls tückische Abweichungen. Auf dem Blatt steht: „Die haben da hinten eine Feder“ und der achtjährige Schwabe liest: „Dihendahinnefederle“.--Bluemel1 (Diskussion) 22:19, 18. Okt. 2017 (CEST)
HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA n1 treffender Vergleich :D --87.183.198.223 23:16, 18. Okt. 2017 (CEST)
Das muss Bayerisch-Schwaben sein. In Württembergisch-Schwaben ist Hochdeutsch Unterrichtssprache und Dialekt nicht erlaubt. --Rôtkæppchen₆₈ 22:45, 18. Okt. 2017 (CEST)
Die englische Sprache ist tatsächlich nicht so dicht am geschriebenen Wort wie die deutsche, aber auch bei uns wird nicht einfach gelesen, was da steht. Das wirst du mit deiner Tochter ganz schnell merken. Manche Buchstaben werden nicht gesprochen, andere kann man nicht unterscheiden (t/d, g/k - da lernt sie dann in ein, zwei Jahren Tricks, wie man herausfindet, was beim Schreiben da hingehört), andere bilden zusammen einen neuen Laut (ng, ch, sch). Dafür haben es die englischen Kinder leichter beim Rechnen, weil die Zahlen logischer aufgebaut sind als bei uns (und man denke erst an die armen Franzosenkinder!). Das mit dem Rechnen weiß ich positiv, ohne jetzt gleich eine Studie verlinken zu können; eine Studie zum Lesen kenne ich leider nicht. --Snevern 22:25, 18. Okt. 2017 (CEST)
<quetsch> Arme Franzosenkinder? Wenn ich das meinem Freund Guillaume aus Bordeaux erzähle... :) --Optimum (Diskussion) 00:12, 19. Okt. 2017 (CEST)
Untersuchung kenn ich nun auch keine, aber Judith Kerr hat irgendwo eindrucksvoll berichtet, wie ihr das bei ihren englischsprachigen Kindern aufgefallen ist. --Xocolatl (Diskussion) 22:39, 18. Okt. 2017 (CEST)
Das spricht doch höchstens gegen die Methode der Lehrerin mit den Buchstabenlisten, die möglicherweise nur im Deutschen und nur in den ersten Lesemonaten funktioniert. Letztlich lernt man beim Lesen ja Wörter und nicht die Aneinanderreihung von Buchstaben. Das Englische kommt den Schülern mit drei- und vierbuchstabigen Wörtern entgegen (z.B. TIM (3) und TIME (4)), die leicht mit einem Blick zu erfassen sind. Englischsprechende haben meist das umgekehrte Problem, dass sie nämlich wissen, wie sich ein Wort anhört und was es bedeutet, aber nicht, wie man es genau schreibt. Das versuchen sie dann bei Buchstabierwettbewerben zu kompensieren. Nach dem Entziffern von Buchstaben und Wörtern schlägt im Deutschen die Grammatik zu, die die Aussage eines Satzes an den Schluss setzt und dazwischen eine Aneinanderreihung von Nebensätzen, die man erst richtig versteht, wenn man am Ende des Satzes ist, fabriziert :). So haben alle Sprachen ihre Tücken und Lücken. Dass das Lesen im Englischen besonders schwierig und das Lesen auf Deutsch besonders leicht sein soll, habe ich hingegen noch nie gehört. --Aurelius Marcus (Diskussion) 22:48, 18. Okt. 2017 (CEST)
Eben. Eine Englischfibel wird natürlich didaktisch sinnvoll aufgebaut sein, und es gibt genug einfache Wörter im Englischen, in denen die Laute auch dem Buchstabennamen entsprechen, bspw. mom, dad, go, dog, cat, can, feel, tree, hero, paper, doctor usw. --Gretarsson (Diskussion) 23:05, 18. Okt. 2017 (CEST)
Soweit ich den aktuellen Stand kenne, wird das Lesen in englischsprachigen Ländern anfangs zumeist wie bei uns nach Laut-Buchstabe-Zuordnung geübt; eben mit einfachen Beispielen wie cat, mat, rat, fat. Oft muss man einem Buchstaben wenigstens zwei Laute zuordnen, also cat und ape, dog und go, aber das bekommen Kinder auch noch hin. Nach einer Weile übernehmen dann ohnehin andere Hirnregionen, und bestimmte Zeichenverbindungen werden automatisch Begriffen zugeordnet. Ab diesem Punkt bringt eine phonematische Schreibung kaum noch Erleichterung. W.r .lle k.nn.n d.s, m.n k.nn V.k.l. w.gl.ss.n .nd d.r T.xt bl..bt tr.tzd.m l.sb.r. Grüße Dumbox (Diskussion) 23:39, 18. Okt. 2017 (CEST)
Falls es jemanden interessieren sollte: Ich bin mit der Ganzwortmethode unterrichtet worden. Nachdem ich doch irgendwie einzelne Buchstaben gelernt hatte, habe ich versucht, einen Zeitschriftentitel zu lesen und bin daran fast verzweifelt: „S-piegel, S-piegel, S-piegel!????“ --80.187.96.231 23:36, 18. Okt. 2017 (CEST)
Der lose Zusammenhang zwischen Schriftbild und Aussprache im Englischen, um es mal gelinde auszudrücken, mag für englischsprachige Kinder, die über didaktisch geeignete Lesefibeln verfügen, kein großes Problem sein. Für nicht englischsprachige Autodidakten, die sich Englisch selbst beibringen wollen, ist es das aber schon. Es ist tragisch anzusehen, wie z.B. ehrgeizige Südamerikaner bloß mit Hilfe von Wörterbüchern und Grammatiken Englisch büffeln, ohne die geringste Chance, das jemals verständlich aussprechen zu können. Wenn ich Gottkaiser von Terra wäre, würde ich auch aus genau diesem Grund Spanisch (wo Schriftbild und Aussprache noch weit näher zusammenliegen, als im Deutschen) als internationale Lingua Franca vor Englisch bevorzugen. Geoz (Diskussion) 09:19, 19. Okt. 2017 (CEST)

Bisher gab es ja keine Antwort, die auf eine von Benutzer:Rolz-reus „erhoffte“ Untersuchung hinweist. Und ich ahne auch, wieso das so ist. Weil Deine Annahme, das Englische sei schwerer zu lernen als das Deutsche, einfach nicht richtig ist.

Tatsächlich wurde ja schon angedeutet (durch Benutzer:Snevern, Benutzer:Dumbox), dass es auch im deutschen so manche Fallstricke (oder soll ich ‚‘sagen‘‘ Fallschdrikke?) gibt. Und dass auch die Kinder in deutschsprachigen Gegenden das Lesen eher in ganzen Worten lernen.

Und tatsächlich lernen Kinder Deutsch in der Schule das Lesen nach Worten: „Mimi am Zaun“. „Oma“).

Das Alphabet dagegen lernen Deutsche wie auch Engländer genau so, wie es eben als Aneinanderreihung von Einzelbuchstaben auszusprechen ist, da gibt es weder im deutschen noch im Englischen Doppeldeutungen.

Die Rechtschreibreform im Deutschen hat den Kindern da einiges gebracht, was vorher auch für Verwirrung sorgen konnte: Der Kuß hatte ein kurzes u, der Gruß ein langes u. Das musste (mußte) man lernen, wissen, anwenden. Heute hat der Kuss ein kurzes u, der Gruß ein langes, das ist Definition. Und auch diese Definition ist zu lernen; in Deinem Buchstabierbeispiel würde auch ein Deutsch lernendes Kind Probleme bekommen.

Wären Kinder einzig auf die Verwendung der gelernten Buchstaben angewiesen, könnten sie Worte oft gar nicht schreiben. Dass diskutiert wird, das Vau) durch das F (eff) zu ersetzen, weist in diese Richtung, und ist doch nur ein Teil des Ganzen. Des Schwierigen, auch beim Erlernen der deutschen Sprache als Lesender.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich denke nicht, dass es für Kinder schwerer ist, die englische Sprache zu lernen als die deutsche (wohlgemerkt: Das beziehe ich nicht auf das Erlernen einer Zweitsprache).

--Sebastian Gasseng (Diskussion) 09:51, 19. Okt. 2017 (CEST)

Ich kenne keine Untersuchung, aber anekdotisch korrekt. War in den 70ern ein Jahr in England Lehrer. Und nach meinem Eindruck ist das in der Tat so, daß die Orthographie durchschnittlich schwächer war hier. Ist auch klar. Im Deutschen gibt es ca 60 Verbindungen zwischen Laut und Buchstabe. Wenn ein Kind die alle gemeistert hat, kann er jedes deutsche Wort laut vorlesen, selbst, wenn er es nicht kennt. Im englischen "laugh" zum Beispiel ist der F-Laut auf keinen Fall zu erraten, das muß man wissen. In meiner Klassen von 13jährigen Schülern auf gutem (damaligen!) Realschulniveau konnte ein einziger das Wort "laugh" korrekt schreiben. Ein Lehrerkollege(!) schrieb von einer "marridge" (marriage) ... --80.129.147.139 10:04, 19. Okt. 2017 (CEST)

Wenn ich mich nicht irre, gibt es im Hebräischen keine Vokale. Lernen jüdische Kinder deshalb schwerer lesen? Ich glaube nicht! Die Ausgangsfrage scheint mir an einer Kante, die mir nicht gefällt und Orthographieschwäche gibt es in allen Ländern/Sprachen. Freundlichen Gruß --Andrea (Diskussion) 10:11, 19. Okt. 2017 (CEST)
Wir Deutschen bilden und immer ein, deutsch schreibt man wie man es spricht. Ein Chinese, der deutsch lernt, kann darüber nur lachen. --85.212.181.106 10:31, 19. Okt. 2017 (CEST)

Ich wohne in GB, meine Kinder haben hier lesen gelernt. Ohne jetzt wirklich die Fachdidaktik zu kennen kann ich zumindest berichten: Im wesentlichen fangen die Kinder auch mit Buchstabe = Laut an. Dabei hat jeder Buchstabe einen Namen (t=ti) und einen Laut (t=te). Am Anfang stehen einfache 3-Buchstaben Wörter: cat, dog, mum, dad, tub, hat, kit. Danach kommen 4-Buchstaben Wörter die auf 'e' enden (magic 'e'): tube, kate, hate, fine, kite. Dabei ändert sich die Aussprache des Mittelvokals. Die Kinder lernen also pro Vokal zwei Laute: einmal mit, einmal ohne 'magic e'. Danach gibt es pro Laut eine ganze Liste von Möglichkeiten diesen Laut zu schreiben i+magic e = igh = y, etc. Dann noch eine Liste der 100 häufigsten Wörter. Das müssen sie mehr oder weniger Auswendig lernen. Seltsamerweise finden meine Kinder (obwohl sie fliessend deutsch sprechen), deutsch zu lesen keinesfalls einfacher als englisch. Eher im Gegenteil. 192.41.131.254 12:28, 19. Okt. 2017 (CEST)

Wie alt sind Ihre Kinder? Noch im Grundschulalter. Daß das "gh" in "laugh" wie "f" ausgesprochen wird, hat weder im Deutschen eine Parallele noch im Englischen eine Entsprechung. Hingegen wird bait genau so gesprochen wie hate, night mit stimmlosem gh wie kite. Warten Sie ab, es ist schwieriger für Briten, insbesondere, wenn sie nicht viel lesen.--80.129.147.139 13:55, 19. Okt. 2017 (CEST)

Laugh wie cough und enough, ein paar Entsprechungen gibt es schon. Darum geht es aber eigentlich nicht. Die verschiedenen Schreibungen von Homophonen machen zwar das Schreiben schwerer, sind aber eine Leseerleichterung: Die Kenntnis der Wortgestalt verrät dem Leser unmittelbar, ob write, right oder rite gemeint ist. In phonematischer Schreibung wäre das ein und dasselbe Wort, und man müsste die gemeinte Bedeutung erst aus dem Kontext erschließen. Grüße Dumbox (Diskussion) 14:31, 19. Okt. 2017 (CEST)
Im Finnischen ist die Zuordnung von Lautwert zu Buchstabe sehr zuverlässig. Finnland hat auch gute Ergebnisse bei schulischen Vergleichstests. Zufall? --2003:D0:2BC9:DD01:2D12:F2BE:9C89:BDE 18:12, 19. Okt. 2017 (CEST)
Und Dauerabonnent von Platz 1 ist Shanghai (Chinesisch: Morphemschrift, ca. 5.000 Schriftzeichen im alltäglichen Gebrauch). Zufall...? ;) Dumbox (Diskussion) 18:35, 19. Okt. 2017 (CEST)

Englisch ist in puncto Rechtschreibung tatsächlich wohl kaum an Schwierigkeit zu übertreffen, aber dass die deutsche Rechtschreibung besonders einfach oder regelmäßig wäre, ist mitnichten der Fall. Unser Artikel Deutsche Rechtschreibung ist in der Hinsicht leider ziemlich dünn, aber die Zuordnung von Lauten und Buchstaben ist im Deutschen alles andere als eindeutig. Die Rechtschreib"reform" (eher ein Reförmchen) hat daran auch kaum etwas geändert. Um ein paar Beispiele zu nennen: viel/fiel, Wal/Wahl, Leere/Lehre, Lärche/Lerche, Mine/Miene. Die Schreibweise dieser (und vieler andere) Wörter lässt sich keineswegs logisch erschließen, sondern muss erlernt werden. Etwas polemisch: Auch bei uns in Deutschland werden enorme Mengen an gesellschaftlichen Ressourcen (= Schulbildung) dafür aufgewendet, unseren Kindern eine unnötig komplexe Rechtschreibung beizubringen. Aber dafür lässt sich die Rechtschreibung natürlich trefflich zum Distinktionsgewinn benutzen... --Jbuchholz (Diskussion) 19:24, 19. Okt. 2017 (CEST)

Aber alle Ihre Beispiele kann ein Zweitkläßler problemlos lesen, wenn auch nicht schreiben. Das ist der Unterschied. Es gibt manchmal mehrere Schreibungen für einen Laut, aber nie mehrere Laute für eine Schreibung.--80.129.147.139 22:23, 19. Okt. 2017 (CEST)

Dass es nicht mehrere Laute für eine Schreibung geben würde, würde ich jetzt erstmal anzweifeln. China, chemisch <=> Chili <=> Chlor, Chor, Christkind? --2003:CC:ABC6:AB00:B46E:D3B8:6CB4:B1EA 23:25, 19. Okt. 2017 (CEST)
Das sind alles Fremdworte, da wird die Schreibung, Aussprache oder sogar beides übernommen. Aber schon allein ich gegen ach reicht. -- Janka (Diskussion) 00:30, 20. Okt. 2017 (CEST)
ich ach ist offensichtlich kein Beispiel, da der Vokal vor dem ch unterschiedlich ist. Dann gibt es unterschiedliche Laute sogar in eineindeutigen Sprachen wie Italienisch, wo ga und gi unterschiedlich ausgesprochen werden.--80.129.131.66 14:47, 20. Okt. 2017 (CEST)

Ja....laut diesem Artikel (auf Englisch) gehen die englischsprachigen Schüler in der Tat langsamer voran als anderswo. Gründe hierfür seien die unregelmäßige Orthographie und die komplexe Silbenstruktur des Englischen. Herbivore (Diskussion) 01:00, 20. Okt. 2017 (CEST)

Neuer Ansatz: Es gibt den IGLU-Test. Falls im IGLU-Test das typische Lese- und Rechtschreibniveau für gleichaltrige Deutschmuttersprachler in deutschen Schulen und Englischmuttersprachler in britischen Schulen unterschiedlich angesetzt wird, dann wäre es ein Beleg, dass die Schöpfer des IGLU-Tests davon ausgehen, dass in einer der beiden Sprachen schneller Fortschritte zu erzielen sind.--Bluemel1 (Diskussion) 07:37, 20. Okt. 2017 (CEST)

19. Oktober 2017[Quelltext bearbeiten]

SOKO Köln[Quelltext bearbeiten]

Vielleicht habe ich eine Folge versäumt, aber gibt es eine Erklärung für den radikalen neuen Haarschnitt von Vanessa Haas alias Kerstin Landsmann seit Beginn der neuen Staffel? Unser Artikel schweigt sich aus. Weiß das jemand, oder mu0ß ich wirklich auf Gala.de oder Bunte.de rumforschen? --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 00:04, 19. Okt. 2017 (CEST)

Vielleicht war sie beim Frisör. --85.212.186.43 00:08, 19. Okt. 2017 (CEST)
+1 --Bluemel1 (Diskussion) 07:05, 19. Okt. 2017 (CEST)
@Matthiasb: Ich würde diese Frage eher auf einem SOKO-Köln-Fachforum oder der SOKO-Köln-Zuschauerredaktion stellen, oder zur Not auch einem Deutsche-Vorabendserien-Fachforum oder dem ZDF. Die Wikipedia:Auskunft beantwortet zwar Wissensfragen; ich bezweifle aber, dass die wp:AU-Regulars das wissen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:45, 19. Okt. 2017 (CEST)
Auch ich musste in meinem Leben erkennen, dass manche Leute ganz andere Interessen haben und einen Wissensdrang über Dinge haben, der mir sowas von Schnurz Piepe sind. Wenn er/ sie dabei glücklich ist, von mir aus.--2003:75:AF13:2200:293D:288F:B4E4:8B84 08:58, 19. Okt. 2017 (CEST)
Das wäre das erste Mal, daß hier niemand weiterhelfen kann.
@IP 85.../Bluemel: Danke für eure geistreiche Antwort. Die Frau ist Schauspielerin. Ein Friseurbesuch gehört da während Dreharbeiten zur täglichen Arbeitsroutine, ein Haarschnitt nicht. Hier ist die Frisuränderung auch in den Vorspann eingegangen. Die Frage ist also durchaus vom enzyklopädischen Interesse. Der Personenartikel ist übrigens unter aller Sau. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 10:39, 19. Okt. 2017 (CEST)
Ein Haarschnitt von „enzyklopädischem Interesse“ also.
Zu ihrem Haarschnitt hat sie auf Facebook Kommentare erhalten.
In ihrem Artikel hier steht nicht einmal, dass sie Haare hat.
Der Artikel ist schlecht, weil weder Fans noch Agentur noch sie selbst daran schreibt. Wenn Änderungen von Fans, Lebenspartnern oder wem auch immer eingebaut wurden, wurden diese revertiert.
Einer der revertierten Änderungen spricht von einem anderen Lebenspartner. Spekulativ würde ich ja das alte Vorurteil bemühen, dass manch Mensch sich erst vom Partner und dann vom Haar trennt.
Ansonsten bleibt Dir wohl tatsächlich nur die GALA. Oder eine mail an die Dame. --Sebastian Gasseng (Diskussion) 11:21, 19. Okt. 2017 (CEST)
Blöd ist halt, wenn eine neue Staffel inhaltlich genau an der alten ansetzt. Meike Droste hatte in der dritten Staffel in Hengasch längere Haare, da die Szene aber unmittelbar an die zweite ansetzte (in der Verfolgungsjagd bei der Hochzeit) wurde das auch thematisiert als Festfrisur. --195.200.70.44 12:05, 19. Okt. 2017 (CEST)
PS: Auch Staatsoberhäupter gönnen sich manchmal einen radikalen neuen Haarschnitt, so Kersti Kaljulaid im Sommer 2017. --Concord (Diskussion) 14:21, 20. Okt. 2017 (CEST)
Nachher ist besser.--Bluemel1 (Diskussion) 21:57, 20. Okt. 2017 (CEST)Sexismus alert

Darf ich als Motorradfahrer wenn es kalt ist jetzt nicht mehr mit Sturmhaube fahren?[Quelltext bearbeiten]

§ 23 StVO:

(4) 1 Wer ein Kraftfahrzeug führt, darf sein Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken, dass er nicht mehr erkennbar ist. 2 Dies gilt nicht in Fällen des § 21a Absatz 2 Satz 1. § 21a Absatz 2 Satz 1 sagt: (2) 1 Wer Krafträder oder offene drei- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h führt sowie auf oder in ihnen mitfährt, muss während der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen. 2Dies gilt nicht, wenn vorgeschriebene Sicherheitsgurte angelegt sind.

Ich lese das so, dass nur noch ein Helm zulässig ist. Damit wäre das ein Sturmhaubenverbot für Motorradfahrer. --94.217.115.28 13:53, 19. Okt. 2017 (CEST)

Dies gilt nicht in Fällen des § 21a Absatz 2 Satz 1. heißt, dass in den genannten Fällen dass Gesicht verhüllt und verdeckt werden darf. --Engie 13:57, 19. Okt. 2017 (CEST)
Im § 21a Absatz 2 Satz 1. ist aber explizit nur von einem Helm die Rede, eine Verhüllung des Gesichtes durch den Helm also zulässig ist. Dort steht jedoch nicht, dass jede weitere beliebige Verhüllung zulässig ist. --94.217.115.28 14:01, 19. Okt. 2017 (CEST)
Da die Haube ja unter dem Integral-Helm getragen wird, dürfte die Verhüllung irrelevant sein. Eine Helmnummer wird sicher noch kommen. --Eingangskontrolle (Diskussion) 14:33, 19. Okt. 2017 (CEST)
Das ist ein klarer Fall von ... liderlicher Gesetzgebung! Beide Interpretationen sind möglich, wobei ich auch eher dazu neigen würde, die zusätzliche Haube weiterhin als zulässig zu betrachten. --Aph (Diskussion) 14:38, 19. Okt. 2017 (CEST)
Führen wir die beiden Sätze zusammen: Sobald man einen Helm tragen muss, gilt das Verhüllungsverbot nicht. Es steht nichts davon, dass als Verhüllung nur der Helm erlaubt wäre. --Schaffnerlos (Diskussion) 14:48, 19. Okt. 2017 (CEST)
+1. Ich nehme den modernen deutschen Gesetzgeber selten in Schutz, denn häufig ist er tatsächlich schlampig. Aber in diesem Fall ergibt sich zweifelsfrei, dass für die Fälle, in denen ein Helm getragen werden muss, das Verhüllungsverbot nicht gilt. Es gilt mit anderen Worten in allen Fällen, in denen kein Helm getragen werden muss. Was soll daran missverständlich oder liderlich sein? --Snevern 18:16, 19. Okt. 2017 (CEST)
Heißt das, dass wer einen Helm trägt ohne dazu nach § 21a Absatz 2 Satz 1 verpflichtet zu sein, trotz Helm erkennbar sein muss? --Digamma (Diskussion) 19:52, 19. Okt. 2017 (CEST)
Ja, weil der Helm dann ja der Vermummung dient. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 21:02, 19. Okt. 2017 (CEST)
Und was machen jetzt die armen Rallyefahrer? Und wenn ich mich im Trike anschnalle, darf ich keinen Helm mehr tragen? Erscheint mir nicht ganz ausgegoren. --Jossi (Diskussion) 21:12, 19. Okt. 2017 (CEST)
Beachten sollte man auch, dass die Helmpflicht erst beim Motorradfahren entsteht. D.h. man darf den Helm nicht aufsetzen, wenn man noch neben dem Motorrad steht. --85.212.181.106 22:23, 19. Okt. 2017 (CEST)
Quark. Wer daneben steht, führt kein Kfz. --Buchling (Diskussion) 10:20, 20. Okt. 2017 (CEST)
Es ist sogar doppelter Quark, denn es gibt kein allgemeines Vermummungsverbot in Deutschland. Bislang gab es das nur im Zusammenhang mit Demonstrationen, neuerdings (nachdem Herrn Maas aufgefallen ist, dass es gar kein allgemeines Verbot gibt) auch im Zusammenhang mit dem Führen von Kraftfahrzeugen. Ansonsten aber gibt es keines, also darf man sich insbesondere durch das Aufsetzen eines Motorradhelms vermummen - auch wenn man neben einem Motorrad steht.
Die Frage mit dem Trike ist interessant. Die Ausnahme gem § 23 IV Satz 2 StVO verweist nur auf § 21a II 'Satz 1, nicht auch auf Satz 2 (wo das mit der Ausnahme von der Helmpflicht bei Anlegen eines Gurts geregelt ist). Ich könnte mir vorstellen, dass man das tatsächlich so oder so interpretieren kann. Wer also keinen Helm tragen muss, weil er angeschnallt ist, dürfte demnach jetzt auch keinen mehr tragen. Aber sicher bin ich mir da nicht. --Snevern 16:57, 20. Okt. 2017 (CEST)

Ich habe mal mit einem Fachanwalt für Verkehrsrecht gesprochen. Seiner Aussage nach ist es so wie in der Ausgangsfrage angedeutet. Gesichtsverdeckungen sind, abgesehen vom vorgeschriebenen Helm, nicht mehr zulässig. --94.218.219.222 23:55, 20. Okt. 2017 (CEST)

Das ist, wie wir ja bereits geklärt haben, so nicht richtig. Richtig wäre die Aussage "Gesichtsverdeckungen sind, abgesehen von Fällen, in denen ein Helm vorgeschrieben ist, nicht mehr zulässig." Beide Aussagen führen im Hinblick auf die Fragestellung zu entgegengesetzten Ergebnissen: Nach der Aussage des von dir zitierten Fachanwalts für Verkehrsrecht darf unter dem Helm keine Sturmhaube getragen werden (weil nur der Helm vom Verbot ausgenommen sei), in Wahrheit aber ist nicht der Helm ausgenommen, sondern die Fälle, in denen ein Helm getragen werden muss, werden vom neuen "Vermummungsverbot" nicht erfasst. Es darf also sehr wohl unter dem Helm eine Sturmhaube getragen werden. --Snevern 00:24, 21. Okt. 2017 (CEST)
"Wie wir bereits geklärt haben" - wer ist wir und was wurde geklärt? Sind wir hier auf dem Verkehrsgerichtstag? Hier nochmal ein zweiter Fachanwalt für Verkehrsrecht, der das anders sieht. https://www.kanzlei-hoenig.de/2017/vermummungsverbot-fuer-motorradfahrer/ 188.99.172.167 15:40, 23. Okt. 2017 (CEST)

Aufkleber auf Straßenlaterne[Quelltext bearbeiten]

Wir haben neue Laternen bekommen und obendrauf (sieht man daher von unten nicht) haben sie alle einen Aufkleber mit einem stilisierten Auto, schwarz auf gelb. Weiß jemand, was das zu bedeuten hat? 89.13.15.209 15:23, 19. Okt. 2017 (CEST)

Vielleicht will man zukünftig mit Drohnen Vermessungsarbeiten (Bauflächen, Versiegelte Bodenflächen, die Straßenlaternen selbst etc.) in der Gemeinde/Stadtviertel durchführen und dazu die Laternen erstens von Bodenpunkten unterscheiden, zweitens als Passpunkte verwenden? --TheRunnerUp 17:03, 19. Okt. 2017 (CEST)
Oder die Laterne ist vorbereitet für den späteren Einbau von Ladestationen für Elektroautos. -- Mauerquadrant (Diskussion) 17:31, 19. Okt. 2017 (CEST)
Da ich weiß, dass die Led´s/ Lampen mit einer stilisierten Lokomotive für Bahnsteige zertifiziert sind, nehme ich an, dass es sich um ein Zertifizierungszeichen als Straßenbeleuchtung handelt.--2003:75:AF13:2200:BCE7:AF49:25DF:4649 18:06, 19. Okt. 2017 (CEST)
Das leuchtet ein!!! (Die anderen Ideen waren aber auch pfiffig!) Vielen Dank! 89.13.15.209 18:26, 19. Okt. 2017 (CEST)
Und was für Kleber kleben auf den Laternen, die den Autoverlad illuminieren? *scnr* --Rôtkæppchen₆₈ 01:58, 21. Okt. 2017 (CEST)
Wahrscheinlich zwei, einer mitm Auto und einer mitmer Lok. scnr --2003:75:AF71:A000:E9EE:3FB9:8D14:DB89 16:12, 21. Okt. 2017 (CEST)

Langer Marsch[Quelltext bearbeiten]

Ich habe gerade den Artikel Langer Marsch überflogen. Ich tue mich schwer, das zu begreifen. Es geht also um einen riesigen verlustreichen Rückzug der Roten Armee, bei dem durch Erschöpfung, Krankheit, Fahnenflucht und militärische Verluste ca. 90% der Soldaten umgekommen sind. Und als ob das nicht schrecklich genug wäre, wurden schon vor Beginn des Rückzugs gleich mal über 1000 Menschen aus den eigenen Reihen "nach einer politischen Überprüfung" hingerichtet. Und ausgerechnet das ist der Stoff, aus dem die Kommunistische Partei Chinas einen Heldenmythos ihrer eigenen Stärke und Widerstandsfähigkeit gemacht hat? Weil 10% ihrer Leute überlebt haben und Mao während diesem Drama seine Position innerhalb der KPCh festigen konnte? Oder habe ich da etwas völlig falsch verstanden? --Neitram  16:10, 19. Okt. 2017 (CEST)

Für die 10 Prozent, die überlebt haben, ist es eine Heldengeschichte. Da sind die politischen Säuberungen sogar ganz besonders wichtig, weil damit jeder, der zu den 10 Prozent gehörte, beweisen konnte, dass er nicht einfach nur ein guter Kämpfer war, sondern auch politisch einwandfrei zuverlässig. Außerdem sind die 10 Prozent ja sehr mächtig zurückgekommen. Das Ganze ist ein wenig vergleichbar mit Valley Forge: Dort sind über 2.500 Amerikaner gestorben, ohne dass die Briten auch nur in die Nähe gekommen sind, allein durch die mehr oder weniger selbstgewählten Bedingungen. Trotzdem, oder viel mehr gerade deswegen ist Valley Forge der Ur-Mythos des amerikanischen Unabhängigkeitskampfes und ein absolut unverzichtbarer Bestandteil des Heldenmythos um Washington und Steuben.--78.52.51.245 16:24, 19. Okt. 2017 (CEST)
Süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben. Umso mehr sterben, desto süßer und ehrenvoller. Solche nationalen Opfermythen sind mächtig. Ein Beispiel in kleinerem Maßstab: Arturo Prat sollte eigentlich nur einen Hafen blockieren, stattdessen greift er mit einer veralteten, kleinen Fregatte ein schwer bewaffnetes Panzerschiff an und versucht es zu entern. Dabei kommt nicht nur er selbst, sondern fast seine gesamte Mannschaft ums Leben und sein Schiff wird versenkt. Das Panzerschiff, dessen Ausfahrt er verhindern sollte, entkommt unbeschädigt. Anstatt dass man ihn posthum vor ein Kriegsgericht gestellt hätte, wird er zum chilenischen Nationalhelden erklärt. Geoz (Diskussion) 17:42, 19. Okt. 2017 (CEST)
@Geoz|: Ich hatte vor langer Zeit einen tollen Lateinlehrer, der uns empfohlen hat, bei genau diesem Satz Süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben - also Dulce et decorum est pro patria mori, mori nicht als Deponens zu erkennen. Und eben als passiv zu verstehen. (Gestorben werden!) Er ist leider schon lange gestorben. Grüße --80.187.115.66 20:05, 19. Okt. 2017 (CEST)
Deshalb habe ich ja auch die bekanntere deutsche Übersetzung des Spruchs gegeben. Die ist womöglich wirkmächtiger, als das lateinische Original. Ebenso ist mir bekannt, dass mens sana in corpore sano aus dem Zusammenhang gerissen ist und gar nicht "In einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist" bedeutet, sondern: "Wem die Götter besonders gnädig sind, dem schenken sie einen gesunden..." usw. Geoz (Diskussion) 20:33, 19. Okt. 2017 (CEST)
Wer sagt denn, dass die 90-%-Angabe auch stimmt? Sieger schreiben bekanntlich die Geschichte (um). Jede politische oder weltanschauliche Bewegung braucht bekanntlich Märtyer. --LeseBrille (Diskussion) 08:38, 20. Okt. 2017 (CEST)LeseBrille
Nein. Ignoriert man mori als Deponens, so lautet die imho tatsächliche Übersetzung Süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland gestorben zu werden. Grüße --80.187.115.66 20:54, 19. Okt. 2017 (CEST)
mens sana in corpo... gehört hier nicht her. --80.187.115.66 20:56, 19. Okt. 2017 (CEST)
Genauso wird carpe diem immer als "Nutze die Zeit" übersetzt, obwohl es fast das Gegenteil bedeutet.--Optimum (Diskussion) 22:12, 19. Okt. 2017 (CEST)

@Neitram: Woher hast Du die Zahlenangaben und sonstige "Vermutungen" oben in Deiner Frage? --80.187.115.66 20:15, 19. Okt. 2017 (CEST)

Aus dem Artikel Langer Marsch. --Neitram  08:46, 20. Okt. 2017 (CEST)
Wenn man in der AUSKUNFT eine Frage stellt - so sollte man auch zeitnah sicherstellen, diese zu lesen. --80.187.115.66 22:43, 19. Okt. 2017 (CEST)
Gilt auch für angemeldete. Verarschen lasse ich mich nicht. --80.187.115.66 22:45, 19. Okt. 2017 (CEST)..ENDE! --80.187.115.66 22:47, 19. Okt. 2017 (CEST)
@80.187.115.66: Bitte höre auf, Auskunft-Threads mit off-Topic-Beiträgen über Lateinzitate zuzuspammen. Und wenn, dann bitte als "small". Danke. --Neitram  10:25, 20. Okt. 2017 (CEST)
Kenne die wirliche Antwort nicht, nur meine Interpretation: Der Feind hat 90 % unserer Leute umgebracht, und wir haben ihn dennoch noch geschlagen. Das Zitat vom eherenvollsten Tod für die Regierung passt heir freilich auch, besser aber wohl "Viel Feind, viel Ehr'". Wobei es nichts besonderes ist, vernichtenden Niederlagen in grandiose Siege umzudeuten, wenn es einem passt.--Antemister (Diskussion) 23:47, 19. Okt. 2017 (CEST)
Der Feind hat sie aber in dem Fall gar nicht umgebracht, sondern der unglaublich strapaziöse Rückzug zur Vermeidung des Geschlagenwerdens war es. --Neitram  10:02, 20. Okt. 2017 (CEST)
Wer sagt denn, dass die 90-%-Angabe auch stimmt? Sieger schreiben bekanntlich die Geschichte (um). Jede politische oder weltanschauliche Bewegung braucht bekanntlich Märtyer. --LeseBrille (Diskussion) 08:38, 20. Okt. 2017 (CEST)LeseBrille
Danke, @78.52.51.245 und @Geoz. Nur so lässt sich der Erfolg dieser Umdeutung vielleicht irgendwie verstehen -- und dass, wenn die Chinesen ihre Trägerraketen so benennen, die Leute dabei nicht denken: "90% kommen um, 10% überleben". --Neitram  08:55, 20. Okt. 2017 (CEST)
Diese Deutung liegt sehr fern. Näher liegt: Es werden große Anstrengungen überwunden, aber unsere Rakete wird ihr Ziel erreichen! Genau wie Genosse Mao. Nicht vergessen, der Lange Marsch ist eine Erfolgsgeschichte!--85.178.127.100 17:31, 20. Okt. 2017 (CEST)
Von 100 Raketen treffen 10 ihr Ziel? SCNR --Optimum (Diskussion) 19:09, 20. Okt. 2017 (CEST)
Der dicke Nordkoreaner würde sich über diese Trefferquote freuen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:53, 21. Okt. 2017 (CEST)
Im Kalten Krieg hat man die mangelnde Zielgenauigkeit durch mehr Zerstörungskraft und mehr Raketen kompensiert. Man muss mit einer Wasserstoffbombe nur auf ca. 30 km dem Ziel nahe kommen, um es zu weitgehend komplett zu zerstören. Um sicher zu gehen hätte man im Zweifelsfall gleich mehrere Raketen geschickt und ich bin sicher, der kleine Dicke kennt auch dieses Hausmittel um ans Ziel zu kommen. Irgendwann hat man dann die Kobaltbombe entwickelt, davon hieß es, brauchte man nur zehn Stück um den Planeten in einem Overkill zuverlässig von der Menschenplage zu befreien. Die müsste man also nur strategisch günstig verteilen, damit auch alle Kontinente genügend Fallout abkriegen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 22:49, 22. Okt. 2017 (CEST)

Lebensmittel riechen nach Knete[Quelltext bearbeiten]

Ich hatte jetzt schon öfter Lebensmittel, die sowohl direkt nach dem Auspacken als auch nach Lagerung nach Knete rochen. Ich denke, Knete beschreibt den Geruch am besten.

Hatte es heute wieder bei angefangenem Dinkelvollkornmehl, das in einer Aufbewahrungsbox aus Kunststoff gelagert wurde. Erstmalig aufgefallen ist es mir bei angefangenen Backerbsen. Der Geruch war so penetrant, dass einem davon schlecht wurde. Das vorletzte Mal ist es mir bei ungeöffnetem Mohn aufgefallen, das den Fertigdampfnudeln beilag.

Ich dachte zunächst, dass irgendwas aus den Kunststoffverpackungen bzw. -behältnissen ausgast, aber das scheint nicht der Fall zu sein.

Googeln ergab, dass es von ranzig gewordenem Fett kommen könnte, also Fettsäuren für den Geruch verantwortlich seien. Die Info stammt allerdings aus meinem Familienforum.

Weiss hier jemand etwas Genaueres?

Der Instinkt sagt bei diesem Geruch definitiv "nicht essen", aber wie bedenklich wäre es?

--2003:C6:ABCD:5369:252F:7994:86BC:3B35 17:18, 19. Okt. 2017 (CEST)

Es wäre unbedenklich wenn wirklich Knetmasse in deinen Lebensmittel zu finden ist. Die Zutaten sind eh so gewählt Kinder nicht zu vergiften. Schlecht wird einem vom Geruch nun auch wieder nicht. Kann mir kaum vorstellen, dass wirklich Knete in deinen Lebensmittel ist. --Gustav Broennimann (Diskussion) 20:07, 19. Okt. 2017 (CEST)
BK: Aus unserem Artikel Knetmasse: „Knete enthält als Grundstoff Wasser, Öl, Salz und Mehl (oder eine andere Stärke) sowie Farbpigmente.“ In den USA heißt das Zeug aus gutem Grund „Play-dough“. --Stilfehler (Diskussion) 20:09, 19. Okt. 2017 (CEST)
Knetmasse besteht nicht aus Mehl und Salz. Playdoh ist etwas anderes als Knetmasse. Knetmasse reicht nach Paraffinöl und Wachs. --85.212.181.106 22:18, 19. Okt. 2017 (CEST)
In Kinder-Knetmasse ist dank EU-Richtlinie 2009/48/EG (Spielzeugrichtlinie) sicher kein Paraffinöl. --Rôtkæppchen₆₈ 22:59, 19. Okt. 2017 (CEST)

Geld stinkt nicht 80.71.142.166 22:02, 19. Okt. 2017 (CEST)

Bitte einrücken und weniger off-topic-Beiträge, Herr Lateiner. --Neitram  09:59, 20. Okt. 2017 (CEST)
In Knetmasse ist Pflanzenöl, meist Leinöl, weil das nach einigen Tagen ranzig wird und so widerlich stinkt, dass die Kinder die Knete nicht essen mögen — was sie sonst sicher täten. -- Janka (Diskussion) 00:13, 20. Okt. 2017 (CEST)
Guter Hinweis. Also sind es aus Eurer Sicht vermutlich auch jeweils ranzig gewordene Fette? Noch mal die Nachfrage: Wäre der Verzehr bedenklich? Entsorgt ist es ja schnell. Mich würde dennoch interessieren, ob der Verzehr bedenklich wäre. --2003:C6:ABCD:5336:E9A0:F73D:B44A:21E8 10:29, 20. Okt. 2017 (CEST)
Die Hypothese vom ranzigen Fett ist sehr plausibel. Vollkornmehl enthält Fett und ist nur begrenzt haltbar. Backerbsen werden nach wenigen Wochen ziemlich ekelhaft. Mit Mohn habe ich zu wenig Erfahrung, der ist aber auch ziemlich fetthaltig. Gesundheitsschädlich ist ranziges Fett nicht, es schmeckt nur unerfreulich. Rainer Z ... 14:08, 20. Okt. 2017 (CEST)
Ack. Solange es nur abgelagert riecht (nach Knete), kann man das noch essen. Wenn es einen beißenden oder sehr säuerlichen Gestank angenommen hat, wäre es nicht mehr gut bekömmlich und sollte lieber entsorgt werden. --84.58.126.164 14:43, 20. Okt. 2017 (CEST)
Ranziges Fett verursacht Brechreiz, man kann es also nicht mehr essen. Die abgespaltenen Fettsäuren riechen meist ziemlich eklig z. B. Buttersäure etc. Für die Ungenießbarkeit reicht schon ein sehr kleiner Anteil von freien Fettsäuren, weit unterhalb von 1%. Es ist aber gut zur Seifenherstellung geeignet.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 23:04, 22. Okt. 2017 (CEST)

OT: Recherchequiz[Quelltext bearbeiten]

https://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Histo/Quiz Zur Kontaktaufnahme (Lösungen, Tipps erfragen) kann ggf. meine Wikimail verwendet werden. Dort bitte keine Lösungen reinschreiben. --Historiograf (Diskussion) 20:24, 19. Okt. 2017 (CEST)

Hier ist die Auskunft. Welches Spiel willst Du spielen? --80.187.115.66 20:26, 19. Okt. 2017 (CEST)
Sowas: https://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Histo/Quiz. Was treibt ihr hier eigentlich? --80.187.115.66 20:29, 19. Okt. 2017 (CEST)

@Historiograf: Was soll hier laufen bzw. läuft hier? --80.187.115.66 20:32, 19. Okt. 2017 (CEST)

Wollte ich auch gerade fragen. Sollen wir uns an dem Quiz beteiligen? Sollen wir dir Lösungen einschicken? Kann man was gewinnen? Warum machst du es in der Auskunft bekannt? Dient das nur zu Jux und Dollerei oder hat es einen tieferen Sinn? Usw. --Jossi (Diskussion) 21:24, 19. Okt. 2017 (CEST)

Ich denke, ohne die wikipediagebotene Unfreundlichkeit hätte man auch ohne ausführliche Anleitung den Sinn erkennen können: Anders als im Cafe sind hier vergleichsweise erfahrene Rechercheure tätig, die möglicherweise die teilweise alles andere als leichten Fragen als Herausforderung annehmen möchten. Man kann diesen Hinweis ruhig ein paar Tage stehen lassen; niemand ist gezwungen, darauf zu reagieren und viel Platz nimmt er ja nun auch nicht weg --Historiograf (Diskussion) 16:04, 20. Okt. 2017 (CEST)

Danke Dir, das hat mir gestern Abend schon wieder einiges an Lebenszeit geraubt ;-) (aber einige habe ich schon raus...) --elya (Diskussion) 17:14, 20. Okt. 2017 (CEST)

Google mit Fakeanzeigen[Quelltext bearbeiten]

Haben wir zum Teil in Wikipedia zu kämpfen, dass nicht mehr ganz aktuelle Artikel bestehen, ist es noch grauslicher, wenn Google noch ältere Artikelausschnitte bei der Anzeige verwendet. Hier ein Beispiel: Barbara Rosenkranz war bei der letzten Wahl Kandidatin der Freie Liste Österreich. Google ordnet sie nach wie vor zur Freiheitlichen Partei ein, obwohl in Wikipedia der Artikel am 10. August aktualisiert wurde. Das ist speziell bei einer Wahl schon sehr ungut, denn es heißt da ja dass Wikipedia nicht aktuell ist. Ein anderes Beispiel, wenn auch nicht so gravierend, ist der NÖ Landtagspräsident Johann Penz nach wie vor der falsche Geburtsort angeziegt wird, obwohl dieser bereits 2010 bei Wikipedia repariert wurde. Sieht da jemand eine Möglichkeit, dass im Kamp gegen Googlefakes die Anzeigen aktueller werden, da dieser Unsinn auf uns zurückfällt und es immer wieder Erklärungsbedarf gibt? --K@rl 20:43, 19. Okt. 2017 (CEST)

Google und Wikipedia sind unterschiedliche Organisationen. Das, was Du als „Fakeanzeige“ bezeichnest, ist der Google en:Knowledge Graph, der sich unter anderem aus Wikipedia speist. Allerdings wird der Google Knowledge Graph automatisiert ohne menschliches Zutun erstellt. Dabei dienen auch ungesichtete Versionen von Wikipedia-Artikeln als Quelle. Es ist daher möglich, dass Wikipedia-Vandalismus ungeprüft in den Google Knowledge Graph übernommen wird. Der Google Knowledge Graph ist dafür berüchtigt. --Rôtkæppchen₆₈ 22:51, 19. Okt. 2017 (CEST)
Der Knowlede Graph wird teils aus Wikidata und teils aus Wikipedia zusammengesetzt. Und mit dem Aktualisieren isses in der Tat merkwürdig. Ich habe das unlängst an einem Ortsstub gesehen, bei dem ein Teil meiner Änderungen/Ergänzungen praktisch innerhalb von Minuten übernommen wurden und ein Teil nach Tagen noch nicht. Obwohl alle Änderungen/Ergänzungen in genau demselben Edit vorgenommen wurden. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 00:02, 20. Okt. 2017 (CEST)
Das mit der Fakeanzeige habe ich natürlich als Provokation tituliert. Aber es ist wirklich schlimm und ich bin nicht nur einmal angesprochen worden, was in Wikipedia für Blödsinn steht :-( --K@rl 09:14, 20. Okt. 2017 (CEST)
Wenn das einer mir gegenüber äußern würde, könnte ich nur sagen: „Ja, leider trifft das manchmal zu.“ Das nimmt Wind aus den Segeln.--Bluemel1 (Diskussion) 13:43, 20. Okt. 2017 (CEST)
Mit dieser Antwort, bleibt es aber auf alle Fälle an uns hängen, so tut schon weitere Erklärung Not. Deshlab hier die Frage. --K@rl 11:13, 21. Okt. 2017 (CEST)
Es ist ein Projekt von Freiwilligen. Es ist der lebende Beweis für den Schwarm. Es ist doch nicht schlimm, wenn etwas hängenbleibt. Mir macht das nichts, aber ich bemühe mich, Belege zu finden, die nachvollziehbar sind, dann habe ich wenigstens das Gefühl, dass ich nichts Falsches hinterlasse. Für alle anderen Schwärmer kann man ja (fast) nichts.--Bluemel1 (Diskussion) 11:34, 21. Okt. 2017 (CEST)

20. Oktober 2017[Quelltext bearbeiten]

Cola-Dose von 2006 – Inhalt noch trinkbar?[Quelltext bearbeiten]

hey, hab im Keller eine orginal verschlossene Coladose von 2006 gefunden, könnte man den inhalt noch trinken? dose ist aus fe, hat kein rost oder dellen eigentlich kann dann doch nichts damit sein...? --91.57.97.215 00:29, 20. Okt. 2017 (CEST)

Nein, lass es bitte. Ich hatte kürzlich mal in einem Kiosk eine Mezzo-Mix-Flasche gekauft, bei der das Mindesthaltbarkeitsdatum ein paar Monate abgelaufen war. Schmeckte widerlich.--Steigi1900 (Diskussion) 00:40, 20. Okt. 2017 (CEST)
Ich durfte mal zehn Jahre lang in einem Keller kühl, dunkel und in einer mit Kronkorken verschlossenen Glasflasche – also durchaus sachgerecht, aber zu lange – gelagertes Weihnachtsbier verkosten: Das war eine aromafreie bierfarbene Flüssigkeit. An die alkoholische Wirkung kann ich mich leider nicht mehr erinnern. @91.57.97.215, Deine Gesundheit und Dein Leben ist wesentlich mehr wert als eine möglicherweise verdorbene Dose Cola im Wiederbeschaffungswert von wenigen Cent. Schmeiß die Dose weg, geh in den bestsortierten Supermarkt in Deiner Nähe, kaufe die beste Cola, die der Laden zu bieten hat und genieße sie dann zuhause. --Rôtkæppchen₆₈ 01:52, 20. Okt. 2017 (CEST)
Von 1986 vieleicht... ansonsten +1 zu oben. --80.187.105.192 03:19, 20. Okt. 2017 (CEST)

In Cola können keine Krankheitserreger gedeihen. Das ist Phosphorsäure mit Zucker, luftabgeschlossen. Trinken kannst du es auf jeden Fall. Dass es dir nachher nicht schlechter gehen wird, ist höchst wahrscheinlich. --Fraknö (Diskussion) 10:14, 20. Okt. 2017 (CEST)

Wer weiß, was sich in der Zeit von Dose gelöst hat (sind die nicht lackiert, oder wird das nur bei Alu gemacht?) --Magnus (Diskussion) 10:16, 20. Okt. 2017 (CEST)
Die Phosphorsäure würde lediglich allfälligen Rost (doch woher soll der kommen, wenn keine Luft in der Dose ist) in Eisen(III)phosphat umwandeln. Das ist zwar ein Schneckengift, aber für Warmblüter (u.a. Menschen) ungiftiger als Kochsalz. --Fraknö (Diskussion) 10:41, 20. Okt. 2017 (CEST)

Solche Sachen sollte man unabhängig vom Verfallsdatum nienimmernicht trinken ;-) (*duckundwech*) --Elrond (Diskussion) 10:56, 20. Okt. 2017 (CEST)

So lange ungeöffnet weiter im Keller stehen lassen, bis es ein collector's item geworden ist. --Aalfons (Diskussion) 12:42, 20. Okt. 2017 (CEST)
oder im Elternforum vom Kindergarten fragen, ob es besser ist, dem Kind diese Cola-Dose oder eine neue Pepsi-Flasche für die Pause mitzugeben .... StephanPsy (Diskussion) 15:19, 20. Okt. 2017 (CEST)

So habe es einfach mal probiert und siehe da, sie schmeckt als wäre gerade 2006, kein Unterschied zu einer Neuen aus dem Laden - ich geh dann mal zum Public Viewing - Frankreich gegen Italien ;) --91.57.100.18 22:45, 20. Okt. 2017 (CEST)

Geht 5:3 aus. --91.52.184.212 23:51, 20. Okt. 2017 (CEST)
Ich habe neulich eine kleine Flasche Cola getrunken, die ich vor gut einem Jahr gekauft hatte. War eine PET-Flasche. Trinkbar, aber kaum noch Kohlensäure. Es kommt also auch auf den Behälter an. Rainer Z ... 14:16, 21. Okt. 2017 (CEST)

PET Flaschen kann man total vergessen, da ist schnell das co2 raus, glasflaschen gehen ein paar jahre und dosen sind für die ewigkeit, mein cousin hat 2015 ein 6er träger dosenbier von 1994 getrunken und auch kein Untrrschied gemerkt. --91.57.98.160 15:48, 21. Okt. 2017 (CEST)

Ein guter Python-Kurs gesucht[Quelltext bearbeiten]

Kennt jemand einen guten Python-Online-Kurs? Idealerweise kostenlos? Ich habe etwas gegooglet und es gibt da ja sehr viele unterschiedliche Seiten. Zum Beispiel bietet Google einen solchen Kurs an. Ich wäre aber vor allem an einer Empfehlung von Euch interessiert. Vielleicht gibt es ja auch DEN Standardkurs, den alle, die Python lernen wollen, am Anfang machen sollten? 80.71.142.166 09:11, 20. Okt. 2017 (CEST)

Definitiv: https://www.coursera.org/learn/interactive-python-1, leider offenbar nicht mehr kostenlos, wenn du Tests schreiben willst. Learn python the hard way soll auch ein ganz gutes freies Buch sein. (na' toll, jetzt Darf ich meine Unterschrift im Menu suchen...) Muroshi (Diskussion) 12:04, 20. Okt. 2017 (CEST)
Eine Kurzeinfühurng gibt's hier: https://tutorial.djangogirls.org/de/python_introduction/ Muroshi (Diskussion) 09:34, 22. Okt. 2017 (CEST)

Bezeichnung eines psychologischen Tests gesucht[Quelltext bearbeiten]

Es gibt in der Neuropsychologie / klinischen Psychologie einen Test, bei dem man auf einer Wortmatrix mit mehreren Zeilen ausgeschriebene Farbnamen (Beispiel: blau grün rot rot grün blau) vorlesen muss, wobei im 2. Durchlauf die Schriftfarben der Farben nicht dem Wortlaut der Farbe entsprechen. Wie heisst dieser Test und was sagt er aus?--Muroshi (Diskussion) 12:11, 20. Okt. 2017 (CEST)

Demonstration des Stroop-Effekts (Animation)
Stroopwafels
Stroop-Effekt ... nicht mit Stroopwafel verwechseln!
Man kann den Test teilweise aushebeln, indem man den Kopf seitlich legt (oder das Papier umdreht), und so "nicht lesen" kann und schneller die Farbe erkennt...;-) GEEZER … nil nisi bene 12:16, 20. Okt. 2017 (CEST)
(quetsch) Das ist spannend, Geezer …ich stelle nämlich solange ich zurückdenken kann fest, dass es mir praktisch egal ist, wie ein Text gedreht ist. Wenn ich lange genug einen Text „aufm Kopp“ gelesen habe, tue ich mich sogar für eine Weile schwer zu erkennen, was richtigrum und falschrum ist. Ob es dafür auch einen Begriff gibt? (Funktioniert nur mit „ins Rückenmark eingebrannter“ Schrift, nicht mit z. B. Kyrillisch, das ich richtigrum durchaus lesen kann, aber dabei bewusster „dekodieren“ muss.) —[ˈjøːˌmaˑ] 13:11, 20. Okt. 2017 (CEST)
In der RLS-Forschung gibt es viele Theorien dazu, wie Lesen funktioniert und welche dieser Funktionen bei den verschiedenen RLS-Typen jeweils gestört sind. Davon hängt dann ab, welche Therapie hilfreich sein könnte. Ich selber (kein RLSler) habe den Eindruck, daß ich Wörter im Ganzen als Bilder abspeichere, wodurch ich mir auch erkläre, warum ich Texte problemos von oben oder von der Seite lesen kann, so wie es für mich auch unproblematisch ist, das Bild eines Apfels von oben oder von der Seite zu erkennen. Willst Du es genauer wissen, würde ich mal in Lehrbücher zu RLS schauen. --84.58.126.164 15:09, 20. Okt. 2017 (CEST)
Danke für den Link. Steht offenbar nicht so genau, was er aussagt bzw. worauf ein schlechtes Abschneiden nur bei diesem Test schliessen könnte. Ist es möglich, dass Asperger u.ä. (eher schlechte Verarbeitung von gleichzeitiger Mimik des Sprechers und Sprache) hier schlechter abschneiden? (Dein Hint wurde dadurch vermieden, dass man das Wort lesen musste.) Muroshi (Diskussion) 12:30, 20. Okt. 2017 (CEST)
Wie immer: Es ist komplexer als man denkt. Deshalb bleibe ich bei den Waffeln... GEEZER … nil nisi bene 12:34, 20. Okt. 2017 (CEST)
"Stroop + Autismus" spuckt bei Google ganz oben das hier aus. Ich hätte spontan das gleiche vermutet. Dein Erklärungsansatz geht übrigens völlig am Thema vorbei. Die Schwierigkeit beim Strooptest ist, Bezüge zu ignorieren. Autisten hingegen haben Probleme, Bezüge herzustellen. Das würde recht gut erklären, warum es ihnen leichter fällt, beim Strooptest Bezüge zu ignorieren und somit besser abzuschneiden. --84.58.126.164 15:09, 20. Okt. 2017 (CEST)
Das ist nur teilweise richtig: Autisten sind (je nach Ausprägung dieser vielfältigen „Symptomwolke“) auch außer Stande, unwichtiges zu ignorieren – das Manko besteht in beiden Richtungen gleichermaßen, weil das Sortieren in wichtig und unwichtig ggf. fehlt. —[ˈjøːˌmaˑ] 15:29, 20. Okt. 2017 (CEST)
Das ist dasselbe. Ob etwas wichtig oder unwichtig ist, ist nicht naturgegeben, sondern eine Bewertung. Diese Bewertung wiederum beruht auf Bezügen. Welche Bezüge und Bewertungen naheliegend sind, ist abhängig vom jeweiligen Kulturkreis und färbt auf dessen Mitglieder ab. Auf Autisten färbt sich sowas erheblich weniger ab, weshalb diesen oftmals der gemeinsame Bezugsrahmen fehlt. Auf diesem Fehlen eines gemeinsamen Bezugsrahmens fußt der Autismus in seinem Wesenskern. --84.58.126.164 16:07, 20. Okt. 2017 (CEST)
Dazu ein Asperger, der kürzlich in der Zeitung interviewt wurde: "Warum verwirrt Sie die Mimik anderer?" - "Ich kann sie nicht richtig lesen, und es sind zu viele Informationen. Ein Mensch drückt seine Freude mal mit Lachen aus, mal anders. Das ist für Menschen im Autismus-Spektrum schwierig. Sie sind oft eingeschränkt im Verstehen von Mimik und Gestik des Gegenübers." - "Ist es für viele Autisten darum so schwierig, den Blickkontakt zu halten?" - "Ja, es sind zu viele Reize auf einmal. Wenn ich einer Person ins Gesicht schauen muss, kann ich kaum ein Wort von dem was sie sagt, aufnehmen. Wenn ich mich leicht abdrehe, fällt mir das Zuhören leichter. Leider wird dies von vielen Menschen als unhöflich empfunden." Die verlinkte Studie unterstützt die Aussage nicht: "Although CWA (children with autism) showed less interference than TDC (typical children) when colour naming, both groups showed comparable interference when word reading." Muroshi (Diskussion) 17:20, 20. Okt. 2017 (CEST)
Nunja, meist ist das Benennen der Farben der Knackpunkt des Tests und da sind die autistischen Kinder offenbar besser. Zum Thema Mimik: Es ist nicht nur die pure Menge an Informationen, sondern auch die Erwartung des Gegenüber, alle diese Informationen in Bezug zu setzen und darauf adäquat zu reagieren. Das führt zu großem sozialem Streß bei Autisten, die das nicht intuitiv leisten können. Wenn der Autist dann den Blick abwendet, nimmt er dem Gegenüber die Möglichkeit, mittels Mimik zu kommunizieren und lenkt die Kommunikation mehr in den Bereich Sprache, der zwar immer noch schwierig ist, aber zumindest etwas übersichtlicher. --84.58.126.164 20:55, 20. Okt. 2017 (CEST)
Richtig, das Vorlesen ist total einfach. Schwierig ist es, die Farbe zu benennen. --85.212.188.152 00:17, 21. Okt. 2017 (CEST)

Urkunde wieder lesbar machen: Urkundenfälschung oder nicht?[Quelltext bearbeiten]

Wenn in einem amtlichen Dokument das (gestempelte) Datum verblasst und nicht mehr lesbar ist und ich das nachträglich wieder eintrage, ist das dann Urkundenfälschung? Ich täusche ja weder über den Inhalt noch über den Aussteller. --89.15.236.165 13:34, 20. Okt. 2017 (CEST)

In diesem Fall lässt sich der ursprüngliche Stempel nur rekonstruieren, wenn du nicht drüberschreibst. Es ist also sinnvoll, das nachträglich hinzugefügte Datum, in Klarschrift, an eine Stelle zu schreiben, die außerhalb des Stempels liegt.--Bluemel1 (Diskussion) 13:45, 20. Okt. 2017 (CEST)
+1. (Eigentlich gar nicht mal ganz so sehr) off-Topic: In der Tram hielt mich mal ein freundlicher Fahrbediensteter davon ab, ein mangelhaft gestempeltes Ticket nochmal „richtig“ stempeln zu lassen – ein unlesbarer Stempel sei glaubhaft, ein (teilweise) doppelt gestempelter werde ziemlich sicher auch als doppelte Nutzung gedeutet. —[ˈjøːˌmaˑ] 13:49, 20. Okt. 2017 (CEST)
Woher kennt ihr meinen Führerschein? ;-) Im Ernst: ich würd's nicht machen, es könnte als Verfälschung der Urkunde ausgelegt werden. Sauberer wäre es, das korrekte Datum vom Aussteller der Urkunde (der ja i.d.R. Unterlagen über den Vorgang hat) amtlich nachtragen zu lassen. --FordPrefect42 (Diskussion) 13:55, 20. Okt. 2017 (CEST)
Ich bin mir ziemlich sicher, dass keine deutsche Behörde in einer Urkunde etwas nachträgt sondern gegen Einwurf von Münzen eine neue Urkunde ausstellen wird. Im Kontext eines Führerscheins würde also die graue Pappe mit dem ausgeblichenen Stempel gelocht und du würdest mit einer schicken Karte rauslaufen. --Studmult (Diskussion) 09:31, 21. Okt. 2017 (CEST)

Nummernschild nachmalen oder nicht[Quelltext bearbeiten]

Moin! In Anlehnung an obige Frage zur Urkunden(nicht)Fälschung:

An meinem ziemlich alten Auto hatte ich sehr lange (nämlich bis 2010) die originalen Kennzeichen von 1985 dran. Dass diese nicht mehr besonders gut lesbar waren, ist wohl nachvollziehbar: Sie waren eher „abgeschliffen dunkelgrau auf schmutzig hellgrau“ als „schwarz auf weiß“. So kam es dann auch, dass bei der HU 2006 die Nichtlesbarkeit moniert und ich vom Prüfer aufgefordert wurde, die Kennzeichen mit frischem Schwarz und Weiß nachzumalen – er bestand sogar aufs Schwärzen des Randes, der ja Bestandteil des Kennzeichens sei. Es sei angemerkt, dass das 1985 angebrachte Nummernschild noch nicht reflektierend war – das Weißeln der Fläche zerstörte also keine Reflexionsfläche. Beim nächsten TÜV zwei Jahre später kam, was kommen musste: Der Prüfer beanstandete das manipulierte Nummernschild und wollte nur nach zähen Diskussionen glauben, dass (A) sein Vorgänger genau dies verlangt hatte und (B) 1985er Kennzeichen noch nicht reflektiert haben. Er warf auch das Schlagwort „Dokumentenfälschung“ ins Rennen – mir war allerdings klar, dass Nummernschilder keine Dokumente sind.
Wie ist die Rechtslage – musste ich malen? Durfte ich nicht malen? Beste Grüße —[ˈjøːˌmaˑ] 13:46, 20. Okt. 2017 (CEST)

Eine Fälschung ist natürlich nur eine mutwillige Veränderung. Aus einer 7 eine 1 zu machen, wäre eine Fälschung.--Bluemel1 (Diskussion) 13:49, 20. Okt. 2017 (CEST)
D’accord – das war aber nicht meine Frage. ;-) —[ˈjøːˌmaˑ] 13:51, 20. Okt. 2017 (CEST)
„Davon ist unbedingt abzuraten, da es unter Umständen den Straftatbestand des Kennzeichenmissbrauchs oder der Urkundenfälschung erfüllen könnte“, so der Rechtsexperte. Hinzu käme, dass spezielle Farben eingesetzt würden, die wohl kaum ein normaler Autofahrer in seiner Garage haben dürfte. „Bei Verwendung anderer Farbe kann es sein, dass die oben genannten Eigenschaften (reflektierend etc.) abhanden gehen.“ --2003:76:E26:7C56:D015:8718:63A0:733 14:12, 20. Okt. 2017 (CEST)
Spannend. Ich war auf dem Wissensstand, dass Kennzeichen eben keine Urkunden sind. Hm. Zu den Farben: Doch doch, wir haben uns damals um Originalfarben bemüht; ich glaube, es war RAL 9005 und RAL 9010. ;-) —[ˈjøːˌmaˑ] 14:20, 20. Okt. 2017 (CEST)
RAL ist nur der Farbton, nicht die Spezifikation der Farbe in den Inhaltsstoffen. Mein Schild aus 1982 wurde auch mal beanstandet, weil es nicht reflektiert und das Gesetz es jetzt so will (O-Ton Prüfer). Der Chef beim TüV zur Schlichtung der Diskussion befragt, welcher auch Oldtimergutachten macht, zog dann ein Originalitätsparagraphen der "Oldtimerprüfordnung?" an, wonach das neue Schild, besonders mit dem blauen EU-Feld das Gesamtbild verfälsche und entschied zu Gunsten des alten Schildes. Ich habe damals in der Nachdiskussion erfahren, dass es da einen Spielraum in den Ansichten gibt. Das sagt natürlich nichts über die Zulässigkeit des Nachmalens aus, da habe ich keinen Input.--2003:75:AF0D:D700:9D8:62B4:312:1B42 14:39, 20. Okt. 2017 (CEST)
Die grünen Kennzeichen, die oft an landwirtschaftlich genutzten Anhängern sind etc. sind noch empfindlicher gegen Verblassen und die Lebenserwartung meistens hoch, da sie selten benutzt werden. Ich habe da schon oft nachgemalte Kennzeichen gesehen und noch nie von einer Beschwerde von öffentlicher Seite vom Tüv oder so, nicht mal, wenn der Farbton nicht das ganz richtige Grün war. Die Buchstaben sind ins Metall geprägt, somit kann man leicht überprüfen, ob die Farbe mit dem Kennzeichen übereinstimmt.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 23:13, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ausdrücklich keine Werbung (deswegen weiter unten auch nicht verlinkt), sondern Info, was es aktuell für Lösungsmöglichkeiten gibt, abseits des Alublechs: Robuste Plastekennzeichen, da kann man mit der harten Bürste rumreiben, ohne dass was verblasst. Ein Hersteller gibt sogar lebenslange Garantie auf die Kennzeichenbeschriftung 3d-kennzeichen.de. -80.146.228.82 12:12, 23. Okt. 2017 (CEST)

Fahrzeug zur HU fahren[Quelltext bearbeiten]

Darf man mit einem Fahrzeug, dass angemeldet ist, dessen fällige HU aber schon deutlich überschritten ist, auf direktem Weg zum TÜV fahren oder muss man es mit einem Trailer hinziehen? --2003:76:E26:7C56:D015:8718:63A0:733 14:08, 20. Okt. 2017 (CEST)

Eine Ordnugswidrigkeit ist das imer, ob man nun fährt oder nicht (solange das Fahrzeug angemeldet ist). Falls es aber auf der Fahrt zu einem Unfall kommt, weiß ich nicht , ob die Versicherung Regress verlangt, weil das Fahrzeug nicht sicher ist.--141.113.11.14 14:11, 20. Okt. 2017 (CEST)
Den Prüfer interessiert es wenig, ob und wie lange die Plakette abgelaufen ist (eventuell wird die Untersuchung aufwendiger und teurer). Wenn das Fz in Ordnung ist, bekommst du eine neue für zwei Jahre. Es gilt also das elfte Gebot: Du sollst dich nicht erwischen lassen. Übrigens besteht die Pflicht zur rechtzeitigen HU unabhängig davon, ob das Auto fährt oder steht, es reicht, dass es zum Straßenverkehr zugelassen ist. Also sind weder Trailer-Transport noch Stehenlassen rechtlich „besser“ als das Damit-Fahren. --Kreuzschnabel 14:27, 20. Okt. 2017 (CEST)
Man darf selbst fahren, FZV § 10, Absatz 4. Kennzeichen muss dran sein, Versicherungsschutz muss bestehen. -- Iwesb (Diskussion) 14:51, 20. Okt. 2017 (CEST)
BK Wenn deutlich überschritten 2-4 Monate ist, begehst du eine Ordnungswidrigkeit und die kostet 15 Euro. Egal ob du gerade zum TüV fährst oder zur Oma. Früher gab es das mal, als man sich wochenlang vorher zum TüV anmelden musste, dass die Terminkarte des TüV einen davor gerettet hat. Es soll schon dienstgeile Polizisten gegeben haben, welche sich vor dem TüV postiert und bei den "Abläufern" abkassiert haben.--2003:75:AF0D:D700:9D8:62B4:312:1B42 14:58, 20. Okt. 2017 (CEST)
Es gab mal kurzfristig die Regelung, dass man immer zwei Jahre seit der letzten Fälligkeit bekam (HU-Termin war im September, tatsächliche HU fand aber erst im Oktober statt -> Plakette gab's für September zwei Jahre später). Das sollte die Leute dazu erziehen, pünktlich zu gehen, weil der Anreiz zum Verschieben weg war. Das ist wieder abgeschafft - jetzt gibt es wieder zwei Jahre ab HU - aber die Gebühr ist höher, wenn man verspätet kommt. --Snevern 15:25, 20. Okt. 2017 (CEST)
Das mit der Gebühr stimmt nicht. Ist immer dieselbe, auch wenn’s ein Vierteljahr ein wenig „drüber“ ist. —[ˈjøːˌmaˑ] 15:41, 20. Okt. 2017 (CEST) (Nachkorrigiert, da siehe unten)
da steht was ausführliches und auch anderes. PG 15:48, 20. Okt. 2017 (CEST)
BK Ist zwei Jahre her, das Auto stand "enttüvt" wegen Krankheit des Fahrers 3 Monate in der Garage, der TüV verlangte eine erhöhte Gebühr und den Eintrag in das TüV-Terminwesen. Über die Gesetzlichkeit des letzteren hab ich nicht weiter nachgedacht, da ich schon drin war.--2003:75:AF0D:D700:9D8:62B4:312:1B42 15:50, 20. Okt. 2017 (CEST)
Siehe [5], letzte Frage: Eine erweiterte HU ist immer dann erforderlich, wenn die HU-Fälligkeit um mehr als zwei Monate überzogen ist. Sie ist 20 % teurer als die normale HU. --Kreuzschnabel 15:51, 20. Okt. 2017 (CEST)
Der TÜV ist eine kommerzielle Institution und keine Behörde. Was der TÜV sagt, spielt die gleiche Rolle wie wenn ich es sage. --85.212.188.152 00:14, 21. Okt. 2017 (CEST)
Er besitzt nur das Recht, in den Zulassungspapieren Eintragungen zu machen. Je nach Bundesland dürfen das auch andere akkreditierte und zugelassene Prüfinstitute. --Hans Haase (有问题吗) 09:25, 21. Okt. 2017 (CEST)

Mit einer 06er Nummer kann man auch mit einem verkehrsunsicheren Fahrzeug in der Gegend herumfahren. Aber die Händlernummer bekommt man nicht so leicht. Eigentlich darf man nur Probefahrt machen oder zum TÜV fahren aber in Wirklichkeit geht das viel weiter. 06er sind über den Händler versichert und der wird sich hüten, ein wirklich gefährliches Fahrzeug auf die Straße zu entlassen. Aber im Zweifel geht das schon. Da der Händler jedes so fahrende Fahrzeug in eine Liste eintragen muß, überlegt er es sich sehr genau, wofür er sein Kontingent hergibt. Es gibt einen Trick, nicht zugelassene Fahrzeuge zum TÜV zu bringen. Fahrer hat LKW-Führerschein und das abgeschleppte Fahrzeug hängt an einer Abschleppstange - dann darf hinten theoretisch ein Kind am Lenkrad sitzen und das geschleppte Fahrzeug braucht überhaupt nichts. Das Ganze ist ein Gespann. --M@rcela Miniauge2.gif 00:43, 21. Okt. 2017 (CEST)

Meines Wissens geht das mit dem Kind am Lenkrad nur beim Abschleppen von liegengebliebenen Fahrzeugen. --Digamma (Diskussion) 09:55, 21. Okt. 2017 (CEST)
Nicht nur. Führerscheinnichtbesitzer Rôtkæppchen₆₈ durfte mal ein zum Schrottplatz zu schleppendes und dort zu verschrottendes Fahrzeug auf dessen letzen Weg lenken. Dadurch sparte sich der letzte Besitzer die Busfahrt vom Schrottplatz nach Hause. Zurück fuhr Rôtkæppchen₆₈ im Schleppfahrzeug. --Rôtkæppchen₆₈ 23:58, 21. Okt. 2017 (CEST)
Zur 06er gibt es ein kleines Büchlein, in das die FIN und der Fahrer eingetragen werden. Da wird auch unterschieben, dass das Fahrzeug durchgesehen wurde. Wenn ein nicht dort Beschäftigter fährt, nimmt das jemand anders auf seine Kappe. Das kann aber Konsequenzen haben. Die 07er ist nicht selbst übertragbar. Für jedes darauf eingetragene 25 Jahre altes Fahrzeug füllt die Zulassungsstelle einen Schein aus. --Hans Haase (有问题吗) 09:25, 21. Okt. 2017 (CEST)
Was mit den heutigen PKW-Führerscheinen nicht mehr geht, ist das Auto auf einen Anhänger zu laden und mit einem anderen zu ziehen. Den Anhänger gibts oft für kleines Geld gemietet, aber ein PKW wiegt heute 0,9…2,8t, ein Hänger 0,4…0,8t. Damit liegt man schon über 3,5t zulässigem Gesamtgewicht und bei der Erkenntnis, dass der deutsche Führerschein nur Geldmacherei ist. Der Kl3 erlaubte noch bis 7,5t zulässigem Gesamtgewicht zu fahren. --Hans Haase (有问题吗) 09:31, 21. Okt. 2017 (CEST)
Haase, was für ein Stuss. Wenn der eine PKW 0,9 to und der andere ebenfalls 0,9 to wiegt, ist das nach meinem Adam Riese 1,8 to. Dann darf der Hänger in seinen 0,8 to sogar noch 0,9 to Handgepäck mitnehmen. Hauptsache also du konntest deine Suada gegen den Staat loswerden.--2003:75:AF71:A000:E9EE:3FB9:8D14:DB89 18:49, 21. Okt. 2017 (CEST)
Das ziehende Kackfass muss logischerweise auf das mitzunehmende ausgelegt werden. Fahren kann das der EU-Führerscheinbesitzer B oft nur Dank der Stützlast am Zugfahrzeug, die ihm das Gespann auf 3,5t beschränkt oder nach Ausnahme per Schlüsselzahlen bei E-Fahrzeugen bis 4,25t. Also: Mittelklassewagen: 1,8t, zieht gebremste 1,5t, die bestehen aus 0,5t Anhänger und 1t Klein- oder Untermittelklassewagen, sind keine 3,5t. Damit kann ein Mittelklassewagen oder Straßenkreuzer den leeren Untermittelklassewagen auf Hänger ziehen. Gesamtgewicht: 3,3t, bleiben 200 für Fahrer, Sprit und Gepäck, was für die Fahrt zur Prüfstelle genügt. --Hans Haase (有问题吗) 22:58, 21. Okt. 2017 (CEST)
Nachtrag: Zulässiges Gesamtgewicht des Zugfahrzeuges war nicht richtig kalkuliert. Dieses zählt, nicht das was für das Gespann genutzt wird. --Hans Haase (有问题吗) 23:06, 21. Okt. 2017 (CEST)
Nachtrag: Als 1998 der EU-Führerschein erdacht wurde, waren die PKWs deutlich leichter als heute. --Hans Haase (有问题吗) 23:52, 21. Okt. 2017 (CEST)
Also, das was du da am 21. um 9:31 geschrieben hast war technischer Unsinn und die Hetze gegen den Staat unbegründet. Warum ziehst du das nicht zurück????, sondern hechelst drei durchsichtige Reskripte raus.--2003:75:AF54:F500:F516:5004:35CF:FEA7 09:48, 22. Okt. 2017 (CEST)
Wieso sollte ich? Schauen wir mal auf Führerschein und Fahrerlaubnis (Deutschland)#Feuerwehrführerschein, so erkennen wir, dass für die Feuerwehr Extrawürste gebraten werden und wenn wir weiterblättern: was gepanzerte Fahrzeuge im staatlichen Einsatz angeht, werden die Gewichtsbeschränkungen ohne gesonderte Ausbildung erweitert. Diese Regelung ist wie eine von vielen nicht mehr dem Bedarf angepasst, zumal die Fahrzeugindustrie die Gewichte eskalieren ließ, aber auch die Anhängelasten der Zugfahrzeuge verstärkte. Gegenbeispiel: Dort[6] arbeitet einer ausgediente Nutzfahrzeuge mit Automatik auf, entfernt die dritte Achse, baut Rücksitze ein und schon kann wohl jeder das Ding fahren.[7]. --Hans Haase (有问题吗) 01:55, 23. Okt. 2017 (CEST)

Firefox Add-on (erl.)[Quelltext bearbeiten]

Ich benutze schon seit Längerem dieses Add-on. Problem: Seit einiger Zeit schon funktionieren die Pfeilbuttons nicht mehr, wenn ich auf bereits besuchte Seiten zurückkehre. Hat jemand eine Idee, woran das liegt und wie man das beheben kann?--Cleph (Diskussion) 16:50, 20. Okt. 2017 (CEST)

Das Add-On könnte nach einem Firefox-Update nicht mehr korrekt funktionieren. Evtl. das Add-On deinstallieren und (die aktuelle Version) neu installieren. --Gretarsson (Diskussion) 19:17, 20. Okt. 2017 (CEST)
Danke, Gretarsson! Genau das habe ich aber bereits getan – leider vergeblich.--Cleph (Diskussion) 23:17, 20. Okt. 2017 (CEST)
Add-on deinstallieren, dann Hilfe -> Mit deaktivierten Add-ons neu starten. Wieder schließen, FF normal öffnen und Add-on neu installieren. --2003:76:E36:A601:71E5:5D89:6819:1C52 11:01, 21. Okt. 2017 (CEST)
Das ist ein ewiges Problem im Firefox, dass Add-ons (oft gerade die nützlichsten) mit neuen Programmversionen nicht mehr funktionieren und von den Autoren nicht mehr aktualisiert werden. Dann schaut man als Benutzer halt in die Röhre. --Jossi (Diskussion) 11:44, 21. Okt. 2017 (CEST)
@Jossi: Vielen Dank für Deinen Tipp! Heute hat mich Firefox lustigerweise von selbst darauf hingewiesen, dass es möglicherweise zu langsam sei und ich daher mal einen Reset vornehmen solle. Habe ich dann auch gleich gemacht et voilà – es funktioniert wieder! Also thanks a lot nochmal und Grüße--Cleph (Diskussion) 20:36, 23. Okt. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --Cleph (Diskussion) 20:36, 23. Okt. 2017 (CEST)

Fehlermeldungen[Quelltext bearbeiten]

Hallo, seit etwa 2 Wochen kommt auf meiner Mailadresse und heute neuerdings auch hier unter "Meldungen "immer wieder nachstehender Text an:
„Es gab von einem neuen Gerät einen fehlgeschlagenen Anmeldeversuch bei deinem Benutzerkonto. Bitte stelle sicher, dass dein Benutzerkonto ein sicheres Passwort besitzt.“
Ich habe bei meinen Anmeldungen nichts Falsches gemerkt, habe auch kein neues Gerät und habe auch das Passwort (Es war vorher schon ein sicheres!) geändert. Trotzdem kommen immer wieder solche Meldungen. Ist da was zu tun? --HeBB (Diskussion) 17:49, 20. Okt. 2017 (CEST)

Frag bei Fragen zur Wikipedia. Da sind in der letzten Zeit einige ähnliche Fragen aufgeschlagen. --Digamma (Diskussion) 18:32, 20. Okt. 2017 (CEST)
Das hatte ich auch schon. Meistens kommt das, wenn es in Peking 8.00 Uhr morgens ist. ;)--Bluemel1 (Diskussion) 21:53, 20. Okt. 2017 (CEST)

Gibt es das überhaupt? billigen Bluetooth-Lautsprecher mit Kabel[Quelltext bearbeiten]

Ich bin ein bisschen am Verweifeln, weil ich mich schon seit einiger Zeit mit Amazons Produkliste herumschlage. Ich suche einen Bluetooth-Leutsprecher der billigsten Preiskategorie, der aber keinen Akku, sondern ein Stromkalbe hat. Will das Ding halt in die Küche stellen und vom Computer im Arbeitszimmer aus mit Radio und Podcasts bespielen. Akku nervt da nur, wenn man ständig laden muss, also bitte mit Kabel in der Wand. Dachte mir, das kann ja nicht so schwer zu finden sein, und wenn Du keinen Akku brauchst, sparst Du sogar noch, weil Kabel ist ja billiger als Akku. Pustekuchen, denkste. Alle billigen Bluetooth-Lautsprecher scheinen einen Akku zu haben, und die, die keinen Akku haben, sind teure HiFi-Geräte mit jede Menge Ausstattungsmerkmalen, die ich für Podcasts beim Geschirrspülen wirklich nicht brauche, und die den Preis nach oben treiben. Gibt es das, was ich suche, überhaupt? --85.178.127.100 18:04, 20. Okt. 2017 (CEST)

Was ist denn billigste Kategorie? Der hier z.B. hat zwar einen Akku, aber man kann ihn (und vermutlich auch die meisten anderen) ja trotzdem einfach mit USB-Netzteil betreiben. --Magnus (Diskussion) 18:10, 20. Okt. 2017 (CEST)
Ladegerät dranlassen, Akku wenn möglich rausnehmen. Und sicherstellen, dass das Ladegerät stark genug ist. --Rôtkæppchen₆₈ 18:21, 20. Okt. 2017 (CEST)
Hmm… Altes Headset mit gebrochenem Gehäuse und schlapper Batterie in das Küchenradio einbauen? --Hans Haase (有问题吗) 19:20, 20. Okt. 2017 (CEST)
Wenn nichts anderes geht hilft vielleicht ein Batterie-Netzteil-Adapter? --Optimum (Diskussion) 20:26, 20. Okt. 2017 (CEST) Hab ich auch schon inklusive Netzteil gesehen, kann ich aber im Moment nicht finden.
Ich habe ein DAB-Radio mit Steckernetzteil, das auch Bluetooth kann. Das hat zwar keine eingebauten Lautsprecher, weil es als Stereoanlagenkomponente vorgesehen ist, aber mit einem Paar PC-Lautsprecher macht das Ding DAB+- und Bluetooth-Wumms und im Notfall auch UKW. Mittlerweile gibt es das aber auch schon als kompaktes Steckdosengerät mit USB und Eingang für den alten MP3Player. --Rôtkæppchen₆₈ 21:10, 20. Okt. 2017 (CEST)

Also scheint es das, was ich mir vorstelle, wirklich nicht zu geben? Schöner M*st. Ne, mit USB-Ladegeräten will ich gar nicht erst anfangen, und schon gar nicht mit noch mehr Aufwand. Ich suche einen kleinen Kasten, am besten mit fest montierem Netzkabel, kein extra Netzteil, kein Akku, den man rausnehmen muss, keine Zusatzgeräte, die man noch anschließen muss, einfach nur ein Lautsprecher. Da suche ich lieber nach was mit zehn Metern Kabel, das kann ich durch den Flur direkt zum Computer verlegen …--85.178.127.100 22:01, 20. Okt. 2017 (CEST)

Steckernetzteil ist aber heute bei Consumergeräten Stand der Technik, da das eigentliche Gerät oft länger hält als das Schaltnetzteil. Schaltnetzteile sind eigentlich Verbrauchsmaterial. Was spricht gegen dieses Teil? --Rôtkæppchen₆₈ 22:08, 20. Okt. 2017 (CEST)

Vielen Dank für diesen Link! Das geht schon sehr in die Richtung, die ich mir vorgestellt hatte. Sehr gut gefunden, danke! Akku ist allerdings trotzdem drin, vollkommen unnötig für mich, und jedes unnötige Teil ist wieder eine potentielle Fehlerquelle mehr. Ich hatte bis zuletzt die Hoffnung, ich komme ohne aus. Gibt es vom selben Hersteller nicht eine Biligvariante davon, bei der er den Akku einfach rauslässt? Denn der Preis ist ja der nächste Punkt: fast 80 Euro! Das ist ziemlich heftig, da muss ich schon Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk an mich selbst zusammenlegen, um das zu ermöglichen …--85.178.127.100 00:06, 21. Okt. 2017 (CEST)

Warum sollte es eine zweite Variante für besondere Schneeflocken geben? Das verteuert nur die Design-, Produktions- und Supportprozesse ohne einen nennenswerten Markt zu bedienen, zumal der Schneeflocken-Markt für seine nicht-Standardvariantenwunsch noch nicht mal bereit ist mehr zu zahlen. Schneeflöckchenanforderungen sind größere Fehlerquellen als ein zustäzliches durchdesignedes Standardteil. Einfach Teile weglassen ist nicht, das muss alles neu überprüft werde ob es dann überhaupt noch geht und neue Fertigungsprozesse müssen erabeitet werden. Bastel dir halt selber was was deinen Wünschen entspricht. --84.136.241.204 12:36, 21. Okt. 2017 (CEST)
<Falls du noch ein olles Küchenradion oder eine Kompaktanlage hast, kannst du die mit einem Bluetooth-Adapter ausstatten. Die Dinger gibt es so ab 15 Euro. Rainer Z ... 14:11, 21. Okt. 2017 (CEST)

Was ist eine Gerichtsbarkeitssäule[Quelltext bearbeiten]

und vor allem wozu ist sie da? --77.189.231.220 19:16, 20. Okt. 2017 (CEST)

Ich hab mal einen ersten Satz geschrieben: Gerichtsbarkeitssäule. In aller Regel gab es nicht nur eine, sondern an den (wichtigen) Wegen zu einem Ort solche Säulen. --2003:CC:ABD1:3E00:808E:8E51:5A1A:8235 19:23, 20. Okt. 2017 (CEST)
Diesen unbelegten Artikel-Stub halte ich für unglaubwürdig und löschfähig. Das Wort „Gerichtsbarkeitssäule“ mit einem Google-Buch-Treffer dürfte nicht einmal lemmafähig sein. Die wohl gemeinte "Gerichtssäule" markierte den Ort des Gerichtes. --Pp.paul.4 (Diskussion) 20:38, 20. Okt. 2017 (CEST)
Gemeint ist wohl eine Säule - also ein wesentlicher Bestandteil - der Gerichtsbarkeit. --84.58.126.164 21:08, 20. Okt. 2017 (CEST)
Pranger. —Niki.L (Diskussion) 06:19, 21. Okt. 2017 (CEST)

Merkels Englisch[Quelltext bearbeiten]

Dass die Kanzlerin aus ihrer Zeit in einem Ost-Gymnasium fließend Russisch spricht, ist bekannt. In den Nachrichten war kurz zu sehen, dass sie mit der britischen Premierministerin kommunizierte. Spricht Merkel auch fließend Englisch? Wenn ja, woher, wo hat sie es gelernt? Gibt es da zuverlässige Erkenntnisse?--2A02:8108:45BF:4FD9:3DA6:D449:D3C7:6070 19:25, 20. Okt. 2017 (CEST)

Ihre Mutter war Englisch-Lehrerin. Vielleicht hat die es ihr beigebracht? --Optimum (Diskussion) 19:37, 20. Okt. 2017 (CEST)

Englisch ist (und war es auch in der DDR) die Lingua franca der Naturwissenschaften. Wer einen Dr. rer. nat. hat, kann so gut Englisch, das man Small Talk machen kann. --Elrond (Diskussion) 20:06, 20. Okt. 2017 (CEST)

Wieso sollte es etwas Ungewöhnliches sein, in der DDR Englisch gelernt zu haben? Dass an den Schulen dort nur Russisch gelehrt worden sei, ist ein altes, aber unzutreffendes Vorurteil. Meines Wissens war die 2. Fremdsprache an der POS zwar zumindest nicht für alle Schüler Pflicht, aber zumindest wer Abitur machen wollte, kam um sie wohl nicht herum. Es ist jedenfalls mitnichten so, dass man auf die eigene Mutter oder ein naturwissenschaftliches Studium angewiesen war, um Englisch zu lernen. Und übrigens: Es gab kein "Ost-Gymnasium"; was du meinst, ist die Erweiterte Oberschule. Ein mindestens ebenso häufiger Weg zur Hochschulreife war aber die Berufsausbildung mit Abitur. --slg (Diskussion) 21:03, 20. Okt. 2017 (CEST)
Naja, vereinfachend kann man die EOS schon als „Ost-Gymnasium“ bezeichnen, wir sind hier ja nicht im ANR. Englisch konnte ab der 7. Klasse als zweite Fremdsprache belegt werden und wurde von den meisten auch belegt (Nichtbelegung erfolgte wohl meist auf Empfehlung des Klassenlehrers in Rücksprache mit den Eltern, wenn die schulischen Leistungen in den vorhergehenden Schuljahren allgemein auf „Versetzung-knapp-erreicht“-Niveau waren), weil sehr populär, wesentlich populärer als Russisch. In der DDR waren Russisch, Englisch und Deutsch als Naturwissenschaftssprachen m.E. ungefähr gleichrangig, aber ich bin etwas zu jung, um das mit Sicherheit sagen zu können, kann es nur anhand von entspr. Publikationen aus der Zeit beurteilen. Dafür, dass die Englischkenntnisse unter DDR-Naturwissenschaftlern der „Merkel-Generation“ allgemein so gefestigt sind, dass auch flüssiger Smalltalk möglich ist, würde ich meine Hand nicht unbedingt ins Feuer legen wollen... --Gretarsson (Diskussion) 21:21, 20. Okt. 2017 (CEST); nachträgl. geringf. erg. 21:23, 20. Okt. 2017 (CEST)
Ihr Doktor in Physik hat ja leider noch nicht mal bedeutet, dass sie sich über die Atomenergienutzung eine eigene Meinung bilden konnte. Stattdessen konnte sie sogar auf diesem Gebiet nicht mehr als ihr Fähnchen nach dem Pressewind zu drehen. --2A02:908:F461:4D00:35A0:FAAB:7B84:CF6B 21:37, 20. Okt. 2017 (CEST)
@Gretarsson: Bei einer individuellen Person zählt die individuelle Begabung, man muss nicht immer vom Allgemeinen auf das Spezielle schließen. Beispiel: Jemand aus NRW gewinnt die Chemie-Olympiade. Und alle so: „Hä? NRW ist doch voll schlecht bei Bildung.“ Falsche Schlüsse.--Bluemel1 (Diskussion) 21:46, 20. Okt. 2017 (CEST)
Meine Absicht war nicht, irgend welche direkten Schlüsse im Bezug auf Frau Merkel zu ziehen oder zu implizieren, sondern nur, Elronds „Wer einen Dr. rer. nat. hat, kann so gut Englisch, das man Small Talk machen kann“ etwas relativieren zu wollen. Frau Merkel ist jetzt 12 Jahre Bundeskanzler*in, in dieser Zeit kann sie ihr Englisch durchaus auf einen Stand gebracht haben, den es selbst zu DDR-Zeiten nie hatte. --Gretarsson (Diskussion) 22:18, 20. Okt. 2017 (CEST)
In der DDR wurde Englisch von vielen Schülern wahrgenommen, auch wenn das fakultativ war. Und wenn es nur darum ging, die Liedtexte aus dem Westen zu verstehen. Das Schulfernsehen English for you war sogar gut und auch relativ beliebt. Allerdings waren die meisten unserer Lehrer und selbst die Professoren an den Unis nur in Ausnahmefällen in englischsprachigen Ländern. Dementsprechend haben wir ein anderes Englisch gelernt als es in England oder den USA gesprochen wird. Meine Stammelei wurde mal von einem Muttersprachler als "Oxford-Englisch"(?) bezeichnet. Jeder heutige Schüler macht uns da was vor, sie leben das Englisch und haben vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten. Von der 7. bis zur 10. Klasse, Beruf mit Abitur und dann Studium, macht bei mir 10 Jahre Englischunterricht, ich kann es aber nur mieserabel. Bei Frau Merkel dürften es ähnlich viele Jahre gewesen sein. Und wer da etwas mehr Talent hat als ich, was keine Kunst ist, der kann auch als DDR-Kind anständig in Englisch kommunizieren. Was mein Vorredner anführte, kommt noch hinzu, 12 Jahre Bundeskanzlerin bringen sicher reichlich Übung. --M@rcela Miniauge2.gif 22:49, 20. Okt. 2017 (CEST)
Es soll auch westdeutsche Schüler geben, die in acht Jahren (3.–10. Klasse) Englischunterricht nur mangelhafte Englischkenntnisse erwerben. Ich kenne da so einen Fall, der in der Realschule in Englisch richtig schlecht war und erst nach der Fachoberschule richtig Englisch konnte. Dem kann ich eigentlich nicht so richtig folgen, da ich in Westdeutschland durchgehend (5.–13. Klasse) Englischunterricht hatte und auch ziemlich intensiv AFN gehört habe. Mein allererster Job nach dem Abitur war dann auch Zivilangestellter der US Army, wobei sowohl mein Schulenglisch für den Job, als auch der Job für meine Englischfähigkeiten nützlich war. @Ralf Roletschek: Wie populär waren eigentlich englischsprachige Radiosender in der DDR? AFN, RFE und BFBS müssten ja zumindest in Teilen der DDR zu empfangen gewesen sein. --Rôtkæppchen₆₈ 02:21, 21. Okt. 2017 (CEST)
Sprachen lernt man nicht nur in der Schule, sondern auch besonders gut durch "learning by doing". Merkel ist über 20 Jahre in der internationalen Politik, wie schon gesagt, über 12 Jahre in der Spitzenpolitik mit zahllosen Konferenzen und Verhandlungen. Wenn sie da zwischenzeitlich nicht das Vokabular für inoffizielle politische Gespräche beherrscht, ist ihr nicht zu helfen und uns Bundesbürger mit so einer Kanzlerin auch nicht. --2003:75:AF71:A000:C848:ACD6:8638:E357 07:50, 21. Okt. 2017 (CEST)
Oh, sie hatte einen Vorgänger, der sicher nicht dumm war, aber nach 16 Jahren immer noch kein Englisch konnte/können wollte. --Elrond (Diskussion) 10:16, 21. Okt. 2017 (CEST)
Nun ja, der konnte ja auch nicht deutsch, nur pälzerisch.--2003:75:AF71:A000:E9EE:3FB9:8D14:DB89 13:25, 21. Okt. 2017 (CEST)
Wieso "immer noch kein"? Als ob es überhaupt die Aufgabe des deutschen Bundeskanzlers wäre, Englisch zu lernen. --2A02:908:F461:4D00:FC3A:F3A5:C328:5047 17:05, 21. Okt. 2017 (CEST)
Ich habe (kurz) zum Radiosender AFN in der DDR recherchiert, aber ich fand nur einen Eintrag über AFN-Empfang in Ost-Berlin. – Strahlte der Sender Ochsenkopf AFN aus? Wir hatten unser West-Radio nur über Ochsenkopf und bei sehr schönem Wetter kam auch WDR.--Bluemel1 (Diskussion) 08:02, 21. Okt. 2017 (CEST)
Wir konnten englische Sender empfangen. Aber sonderlich beliebt waren die nicht, da kaum jemand was verstanden hat. Dann lieber Radio Luxemburg ;) --M@rcela Miniauge2.gif 08:13, 21. Okt. 2017 (CEST) AFN und BFBS wurde schon ab und zu gehört, RFE jedoch nicht, das war ja der schwarze Kanal um 180° gedreht. ;)
Deckt sich mit meinen Erinnerungen. Wir wohnten nicht unmittelbar in Grenznähe und dass englischsprachige Sender besonders hip gewesen wären, kann ich nicht bestätigen. Bayern3 und DT64 waren auch schön. – Bester Satz: „Es hat ja kaum jemand was verstanden.“ Stimmt irgendwie, trotz Englisch in der Schule. „AFN in Ost-Berlin“ wäre ein ergiebiges Thema wegen der Grenznähe.--Bluemel1 (Diskussion) 09:23, 21. Okt. 2017 (CEST)
Mal allgemein: Man hat "damals" auch im Westen eher schlecht als recht (gesprochenes) Englisch in der Schule gelernt, natürlich gab es rühmliche Ausnahmen. Da hat sich in den letzten Jahrzehnten viel getan. Bez. Angela Merkel: Sie hat mal im englischen Parlament eine Rede vorgelesen. Die war ganz in Ordnung (erwartungsgemäß mit massivem Akzent, aber so what? Einstein war auch nicht besser!). Das ist natürlich in erster Linie ein Verdienst des Redenschreibers; aber so ganz ohne Kenntnis der Sprache hätte sie es trotzdem nicht hinbekommen. Sie kann schon Englisch. Wer wissen will, wie sich Angela Merkel für englische Ohren anhört, dem seien die Parodien von Tracey Ullman empfohlen. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:17, 21. Okt. 2017 (CEST)

Also ich kenne bisher die Aussage, Merkel würde neben Russisch auch fließend Englisch sprechen. Habe jetzt etwas auf Youtube gesucht, meist findet man dort Interview von Politikern in Fremdsprache, aber da habe ich jetzt nichts gefunden. Das deutet jetzt daraufhin dass ihr gesprochenes Englisch doch nicht ganz so optimal bzw. sie spricht vllt. nicht gerne Englisch, was wieder durch ihre DDR-Sozialisation naheliegend ist, als DDR-Naturwissenschaftlerin konnte sie Englisch sicher gut schreiben, hatte aber kaum Gelegenheit es zu sprechen. Abgelesene Reden sind natürlich immer etwas anderes. Nicht nur Kohl, auch Schröder sprach nur schlecht Englisch, soll aber während seiner Kanzlerschaft dazugelernt haben und zuletzt keinen Dolmetscher mehr gebraucht haben. Wobei das sicher ganz normal war, wer sich nicht regelmäßig auf internationalem Parkett bewegte, der hatte sein mäßiges Schulenglisch und später kaum eine Möglichkeit, das ernsthaft anzuwenden. Heute ist die Englisch-Didaktik wesentlich besser, das Internet ermöglicht einfachen Zugang zu englischsprachigem Material, aber dennoch, auch unter den ganz jungen, aber nicht-studierten spricht schon wirklich ein Englisch, das mühelose Kommunikation ermöglicht? Deprimierend weniger, meiner Anschauung nach, dieser leichtige, alltäglich Umgang auf Englisch scheint hierzulande noch immer ein Privileg der Akademiker zu sein.--Antemister (Diskussion) 23:48, 21. Okt. 2017 (CEST)

Irgendwie wird "jedem" Ossi angedichtet, er spräche fließend Russisch. Ok, wir hatten viele Jahre Russischunterricht und da ist auch bei jedem sicher was hängengeblieben. Aber bei den meisten war die Sprache ziemlich unbeliebt. Die Wende ist nun fast 30 Jahre her und seit 1990 haben die wenigsten von uns noch aktiv Russisch gebraucht. Klar, man versteht Russen aber selbst sprechen ist doch eher schwierig geworden. Bei Englisch ist es andersrum. Bis 1990 kaum Praxis, danach brauchte man die Sprache in gefühlt jedem zweiten Urlaub. Computer und Alltagssprache bringen das Englisch auch immer mehr in den Alltag. Und bei international tätigen Politikern ist das noch viel intensiver als bei Otto-Normalo. Drei Jahrzehnte seit der Wende, die letzte Hälfte davon mit internationalen Kontakten - die Kanzlerin kommt ständig damit in Berührung und wird es sicher so weit beherrschen, daß sie Smalltalk halten kann. Mich würde ja mal eher interessieren, in welcher Sprache sie mit Putin kommuniziert. Bestimmt nicht Englisch. --M@rcela Miniauge2.gif 01:30, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ich als Westdeutscher behaupte exakt das Gegentum. Was mir so bisher über den Russischunterricht in SBZ, DDR und sowjetischen Sektor Wiens kolportiert wurde, zeugt davon, dass der Russischunterricht eben nicht zum Verstehen, Sprechen, Lesen oder Schreiben der Russischen Sprache ermächtigte, sondern nur dazu, gute Noten zu schreiben. --Rôtkæppchen₆₈ 01:39, 22. Okt. 2017 (CEST)
Eine mir nahe stehende gebürtige Ungarin berichtet das Gleiche: Russisch war Pseudo-Unterricht, bisweilen ging man auch für den Lehrer einkaufen oder machte sich sonstwie nützlich, am Ende bekam man nette Noten. Sie kann heute noch weniger Russisch als ich, der es nie gelernt hat. Grüße Dumbox (Diskussion) 01:46, 22. Okt. 2017 (CEST)
Immerhin hat das Russisch ausgereicht, daß wir uns in den letzten Jahren/Monaten vor der Wende die Reden von Gorbatschow auf Russisch angehört haben, um informiert zu sein und nicht allein die DDR-Propaganda wahrzunehmen. Oder die Sputnik-Hefte, die unter der Hand herumgereicht wurden, nachdem sie in der DDR verboten waren. Ich habe seit 1990 kein Russisch mehr aktiv gesprochen, war im Sommer in der Ukraine und dort hat es fast automatisch wieder funktioniert. --M@rcela Miniauge2.gif 01:57, 22. Okt. 2017 (CEST) Ich brauchte morgens ein Taxi. Das Hotel hat verlangt, daß ich das schriftlich verlange - keine Ahnung, warum. Ich habe die wenigen Wörter auf kyrillisch geschrieben und ich habe das Taxi pünktlich bekommen. Kann also nicht so sehr falsch gewesen sein.
Ich stell mir die 16-jährige Angela K. vor, wie sie als einzige aufmerksam im Russisch-Unterricht sitzt und die anderen für den Lehrer einkaufen gehen oder Hausaufgaben machen. Das arme Kind.--Bluemel1 (Diskussion) 10:39, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ist doch Quatsch. Russischunterricht war wie jedes andere Fach. Was in Ungarn los war, weiß ich nicht aber in der DDR gab es sowas nicht. --M@rcela Miniauge2.gif 22:44, 22. Okt. 2017 (CEST)
Man hat mir nach der Wende mal erzählt, dass Russisch bei den Kindern in der DDR nicht sehr beliebt war und manchmal sogar die Eltern opponiert haben, wenn die Kinder zu gut Russisch konnten. Man hat damit zumindest teilweise demonstriert, dass man mit der russischen Besatzung insgesamt nicht einverstanden war, in dem man in diesem Fach immer nur das allernötigste tat. Entsprechend war auch das Niveau des Unterrichts niedrig. Die Leute sagten auch, dass der Russischunterricht auf schriftliche Dokumente hin ausgerichtet war. Man konnte bei diesem Unterricht am Ende die Beschlüsse des zehnten Parteitags übersetzen, aber trotzdem kein gescheites Gespräch mit einem Russen führen. Insgesamt scheinen die russischen Sprachkenntnisse bundesweit gesehen nicht so gut zu sein, wie man das nach einem flächendeckenden Unterricht über Jahrzehnte in den neuen Ländern vielleicht erwarten könnte. Kaum jemand der Schulrussisch gelernt hat, liest oder schreibt oder spricht noch regelmäßig Russisch.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 23:31, 22. Okt. 2017 (CEST)

Suche den Titel zu einer Melodie[Quelltext bearbeiten]

Hallo. Ich habe seit längerem eine Melodie im Kopf, welche aus einem Auto zu hören war. Gespielt wurde es von einer Volksmusikkapelle, die Melodie vermutlich auf einer Lyra (Glockenspiel). Ich habe aus dem Gedächtnis heraus auch einen Lilypond-String vom Anfang erstellt, wobei die absolute Tonhöhe geschätzt ist. Der Takt ist 2/4 (evtl. eine Polka?):

 \relative c'' { \tempo 4 = 90 \key c \major \time 2/4  e8 e e e e e e d c g g g g g a g f d' d d d d e d c c e c d g, g'2 }

Wer weis, wie das Stück heist, der möge es mir hier mitteilen. Gruß von ÅñŧóñŜûŝî (Ð) 19:29, 20. Okt. 2017 (CEST)

Amboss-Polka, siehe https://www.youtube.com/watch?v=mHAgzc6-zpM Gruß, Aspiriniks (Diskussion) 19:45, 20. Okt. 2017 (CEST)
Danke super. das ging ja echt schnell ... ÅñŧóñŜûŝî (Ð) 19:50, 20. Okt. 2017 (CEST)

Hammer ;-) sogar nen Unterartikel von Albert_Parlow#Amboss-Polka --Elrond (Diskussion) 10:12, 21. Okt. 2017 (CEST)

Wurde auch im zeitgenössischen deutschen Kulturleben rezipiert [8]. --2A02:1206:4585:29C0:C4AA:AE44:FA27:A0A0 12:10, 21. Okt. 2017 (CEST)

Ähnlichkeit der Flaggen von Spanien und Katalonien[Quelltext bearbeiten]

die spanischen Habsburger 1580-1700

Die Flaggen Spaniens und Kataloniens sind recht ähnlich, dabei ist die von Katalonien ein paar hundert Jahre älter. War Karl III. bei der Auswahl der spanischen sich dessen bewusst? Haben die Farben einen historischen Hintergrund? --Janjonas (Diskussion) 20:01, 20. Okt. 2017 (CEST)

Rot und Gelb sind seit dem Mittelalter die spanischen Nationalfarben. Sie gehen auf die Farben Kastiliens und Aragons zurück. (Abgetippt aus dem Flaggenlexikon.)--Bluemel1 (Diskussion) 21:43, 20. Okt. 2017 (CEST)
Siehe Senyera: Die Legende erzählt, dass Graf Wilfried der Haarige in einer Schlacht Verletzungen davongetragen hatte, König Karl der Kahle seine Finger in die blutende Wunde tauchte und rote Streifen auf Wilfrieds goldenen Schild zeichnete. Dies sind die vier roten (blutigen) Streifen. Und das steht nicht nur in unserem Artikel, das erzählt man sich auch in Catalunya und die Schüler lernen es in der Schule. Eine derartige Historie gibt es für die Kastillische Flagge nicht. Die Grafschaft Barcelona war im ausgehenden Mittelalter sehr einflußreich und die Krone Aragon hat die Flagge von Catalunya in ihr Wappen übernommen. Darüber kam sie durch die Hochzeit der katholischen Könige zu Spanien, das quasi durch diese Hochzeit entstand (mit Ausnahme des Baskenlandes, was noch Königreich Navarra war). Was wir heute als Spanien oder spanisch bezeichnen ist ja ursprünglich Kastillien, das Zentrum der iberischen Halbinsel. Zur Zeit der Zusammenheirat der Königreiche war Aragon weit bedeutender - und damit Catalunya. Von Barcelona ging die Herrschaft übers Mittelmeer aus, zu Aragon gehörte damals die südliche Hälfte des heutigen Italien. ab 1492 entwickelte sich das dann alles Richtung Zentralregierung der Könige in Madrid. Portugal wurde Teil von Spanien und es entstand auch 1785 die erste echte Flagge in Rot-Gelb-Rot, eigentlich wurde aber meist das Wappen verwendet, das die vielen Provinzen darstellte. Darin waren Rot und Gelb beherrschend. Die "spanische" Fahne selbst hat eigentlich keine wirkliche Entstehungsgeschichte, sie wurde ständig verändert. Sehr stark vereinfacht hat sich die spanische Flagge aus der catalanischen entwickelt. Das oben behauptete "Rot und Gelb sind seit dem Mittelalter die spanischen Nationalfarben." stimmt nicht, im Mittelalter gab es Spanien noch nicht. Spanien entstand de facto erst 1496. --M@rcela Miniauge2.gif 23:32, 20. Okt. 2017 (CEST)

Katalanisch – katalonisch[Quelltext bearbeiten]

Warum heißt es in der Regel katalanisch und nicht katalonisch? --Janjonas (Diskussion) 20:03, 20. Okt. 2017 (CEST)

Auf katalanisch heißt es catalana und Catalunya, insofern wirst du wohl die Katalanen selbst befragen müssen. --Wrongfilter ... 20:07, 20. Okt. 2017 (CEST)
So wie ich das mitbekommen habe, ist katalonisch das entsprechende Adjektiv zu Katalonien und Katalanisch heißt die Sprache. Dass die Katalonen einmal ein a und einmal ein u verwenden, kann ein Bedürfnis sein, die Unterscheidung zwischen dem einen und dem anderen zu erleichtern.--Bluemel1 (Diskussion) 21:38, 20. Okt. 2017 (CEST)
Wenn du Google befragst, wird katalanisch auch im Zusammenhang mit z. B. Regierung weitaus öfters verwendet. --Janjonas (Diskussion) 21:43, 20. Okt. 2017 (CEST)
Kenne ich auch so: Sprache mit a, das Land mit o. Aber das muss gerade in der Presse nicht durchgehend so verwendet werden.--Antemister (Diskussion) 21:47, 20. Okt. 2017 (CEST)
Vermutung, warum das falsche verwendet wird: Sie wissen es nicht besser. Journalisten machen tausende Fehler. Am Ende werden die Fehler dann als Sprachwandel bezeichnet.--Bluemel1 (Diskussion) 21:50, 20. Okt. 2017 (CEST)
Catalunya war Teil der Krone von Aragon, auf Aragonesisch heißt es Catalonha. Selbst die Kastiller schreiben Cataluña. Warum nun wer die aragonesische Schreibweise ins Deutsche übernommen hat, ist nicht klar. Wahrscheinlich waren es die Habsburger, die ja lange Zeit Herrscher in Catalunya bzw. Aragon waren. --M@rcela Miniauge2.gif 23:44, 20. Okt. 2017 (CEST)
Die deutschsprachige Wikipedia scheint leider gar nichts zu Alter und Etymologie des Landes- und Sprachnamens zu wissen. Die englischsprachigen Kollegen sind da ein wenig schlauer: Demzufolge hieß es zunächst mittellateinisch Cathalonia oder Cathalaunia; das heutige katalanische und spanische -u- scheint demnach erst sekundär aus dem -o- bzw. -au- gebildet worden zu sein. Jedenfalls korrespondiert das im Deutschen vorhandene -o- auch mit dem französischen Catalogne, dem englischen Catalonia, dem italienischen Catalogna und einem Großteil der weiteren europäischen Sprachen. --slg (Diskussion) 00:50, 21. Okt. 2017 (CEST)
Wiktionary weiß, dass katalonisch veraltet ist. Ich finde den Artikel nicht wieder, bin aber sicher, es war im Wikimedia-Dschungel; dort stand, dass „katalonisch“ früher in Bezug aufs Land und „katalanisch“ in Bezug auf die Sprache verwendet wurde. Das hat sich mittlerweile verändert, und es gibt nur noch „das Katalonien“, „die Katalanen“ und „katalanisch“. —[ˈjøːˌmaˑ] 09:42, 23. Okt. 2017 (CEST)

21. Oktober 2017[Quelltext bearbeiten]

Was bedeutet "White House" im Zusammenhang mit Cognac?[Quelltext bearbeiten]

https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion%3AAugier_%28Cognac%29&type=revision&diff=170179945&oldid=170147623 Vielleicht kann es ja auch jemand im Artikel erklären. Lieber Gruß, -- Bachnil (Diskussion) 11:44, 21. Okt. 2017 (CEST)

Ich vermute, dass es hiermit zusammenhängt. Bisher habe ich aber nocht nichts Offizielles - Auszeichnung oder so - gefunden. A suivre.... GEEZER … nil nisi bene 12:03, 21. Okt. 2017 (CEST)
Die Franzosen kennen es nicht (und die verstehen keinen Spass bei der Auszeichnung von alkoholischen Getränken!). Also vermutlich ein "Schaumball". GEEZER … nil nisi bene 12:07, 21. Okt. 2017 (CEST)
Jean-Etienne Augier war ein Cognac-Händler mit guter Reputation ("weisser Weste"). Also verkaufte er keinen Fusel. Aber ob das enzyklopädisch relevant ist, .... GEEZER … nil nisi bene 12:15, 21. Okt. 2017 (CEST)
Der Satz stammt aus der ersten Version des Artikels, die weitgehend von hier abgeschrieben war. Man findet das auch auf weiteren deutsch- und englischsprachigen Seiten, die das Zeug verkaufen. Vermutlich Werbesprech in Anspielung auf das Washingtoner Weiße Haus, dem man in vergangenen Zeiten wohl mal Integrität zuschrieb... --Wrongfilter ... 12:39, 21. Okt. 2017 (CEST)
+1 "Sogar Augier hätte das verkauft..." Bloss tut er das heute nicht mehr. GEEZER … nil nisi bene 12:46, 21. Okt. 2017 (CEST)

Wie kann ich ein PayPal Latschriftmandat aufkündigen?[Quelltext bearbeiten]

Vor einiger Zeit habe ich PayPal ein Konto hinzugefügt und PayPal ein Lastschriftmandat erteilt. Wie kann ich dieses Mandat wieder aufheben? Reicht es, wenn ich das Konto bei PayPal wieder entferne? --2003:CC:ABD8:3F00:81AD:3FAA:C06B:7A75 12:42, 21. Okt. 2017 (CEST)

Google Latschriftmandat aufkündigen gibt trotz Schreibfehker zielführende Tipps. --Rôtkæppchen₆₈ 12:51, 21. Okt.

2017 (CEST)

Ich hatte damit Probleme, weil der Zahlungsempfänger das Lastschriftmandat eingerichtet hatte und nicht ich. Nur der konnte das entfernen, als ich das widerrufen habe. Ist aber schon Jahre her, zwischenzeitlich habe ich das bei Paypal vermieden.--2003:75:AF71:A000:E9EE:3FB9:8D14:DB89 13:19, 21. Okt. 2017 (CEST)

Handschuhe im Lebensmittelbereich[Quelltext bearbeiten]

In letzter Zeit fällt mir öfter auf, dass Mitarbeiter in Bäckereien, Metzgereien und Imbissen Nitrilhandschuhe tragen. Das ist unhygienisch, denn wenn man mit dem Handschuh Geld anfasst und dann Lebensmittel, dann verhindert der Handschuh nicht das übertragen der Bakterien. Er nützt also überhaupt nichts. Menschliche Haut ist wengistens antibakteriell, so dass Bakterien auf der Haut schlechter überleben als auf dem Handschuh. Ich meine, deshalb ist die Benutzung der Handschuhe auch verboten. Weiss jemand, wo das steht? --85.212.186.126 15:13, 21. Okt. 2017 (CEST)

Hier kommt der Handel mehr und mehr von dieser Unsitte ab. --Elrond (Diskussion) 15:27, 21. Okt. 2017 (CEST)
Handschuhe machen Sinn, wenn man sie richtig verwendet. Es gibt Spezialhandschuhe - merkwürdig, ich kann gerade kein Bild davon finden - die am Handgelenk sehr weit und durch einen Kartonring (unter Plastik; hält die Handschuhöffnung offen) verstärkt sind. Man kann sie leicht mit einer Hand anziehen und wieder ablegen. Ich habe regelmässig ein Problem, wenn ich Damen mit langen Fingernägeln Nahrungsmitte handhaben sehe. GEEZER … nil nisi bene 16:56, 21. Okt. 2017 (CEST)
Jungs, beachtet doch bitte die Frage! Der TE möchte wissen, wo es denn geschrieben steht, dass Handschuhe verboten sind. --78.50.155.66 17:41, 21. Okt. 2017 (CEST)
OK.
Nicht verboten, aber auch nicht vorgeschrieben:
Entgegen der weitverbreiteten Meinung ist der Gebrauch von Einmalhandschuhen an Ladentheken nicht gesetzlich vorgeschrieben. Hierzu ein Zitat aus der europäischen Verordnung zur Lebensmittelhygiene (EG 852/2004): „Personen, die in einem Bereich arbeiten, in dem mit Lebensmitteln umgegangen wird, müssen ein hohes Maß an persönlicher Sauberkeit halten; sie müssen geeignete und saubere Arbeitskleidung und erforderlichenfalls Schutzkleidung tragen.“ Die Verwendung von Einmalhandschuhen wird dennoch häufig in Fleischereifachgeschäften und Lebensmittelläden praktiziert, da die Kunden dies erwarten.
Ich sag' nur Lange-Fingernägel-Studie... GEEZER … nil nisi bene 17:49, 21. Okt. 2017 (CEST)
Wie kommst du darauf, dass menschliche Haut antibakteriell wirkt? Sie lässt vielleicht Bakterien von innen nicht nach außen - aber das tut ein zusätzlicher Handschuh ja erst recht nicht. Und auf der Haut leben mehrere Bakterien, gelinde gesagt. --Eike (Diskussion) 23:17, 21. Okt. 2017 (CEST)
Die kommensale Hautflora besteht selbst aus Bakterien, deren Aufgabe es ist, allein durch ihre Überzahl schädliche von außen eindringende Bakterien zu überwältigen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:42, 21. Okt. 2017 (CEST)
Korrekterweise sollte es so gehandhabt werden, daß mit einer Hand nur Lebensmittel angefaßt werden und mit der anderen nur das Geld. Dann hätte man eine hygienische Trennung zwischen sauber und kontaminiert. Ich denke, die Handschuhe sollen darüber hinweg täuschen, daß in den meisten Läden selbst solch elemantare Grundlagen der Hygiene nicht beachtet werden. Ich versuche gelegentlich, darüber aufzuklären, ernte aber immer nur inhaltsleere Blicke und Verweise auf angeblich anderslautende Arbeitsanweisungen ("Handschuhe tragen reicht aus."). Als wären Keime weniger gefährlich, wenn sie vom Handschuh aus weitergegeben werden. Tatsächlich schützen die Handschuhe nur die Verkäuferinnen, aber nicht die Kunden. --178.4.106.8 01:10, 22. Okt. 2017 (CEST)
Korrekt wäre es, wenn die Lebensmittel mit frisch angezogenen Handschuhen berührt werden, die fliegen dann in den Abfall, wenn man Geld anfäßt. Beim nächsten Kunden gehts neu los. Oder zwei Verkäufer, einer geht mit den Lebensmitteln um, der andere mit Geld. --M@rcela Miniauge2.gif 01:14, 22. Okt. 2017 (CEST)
<quetsch> Das wäre nicht korrekt, sondern überkorrekt und verschwenderisch. --188.108.81.35 19:25, 22. Okt. 2017 (CEST)
In den meisten deutschen Supermärkten funktioniert da so, dass das Fleisch-, Wurst-, Käse- oder Fischthekenbedienungspersonal nicht mit Bargeld und das Kassenpersonal nicht mit unverpacktem Fleisch, Wurst, Käse oder Fisch in Berührung kommt. Die nöächste Stufe ist dann der Verzicht auf eine Fleisch-, Wurst-, Käse- oder Fischbedienungstheke und ausschließliche Abgabe von derartigen Waren in Fertigpackungen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:56, 22. Okt. 2017 (CEST)
Und im Fleischwagen auf dem Bauernmarkt bei uns teilen sich die zwei Mitarbeiter die Arbeit so, daß sie das nicht kombinieren. Notfalls muß man etwas warten aber die Einhaltung der Hygiene ist es allen Kunden wert, dieser eine Wagen, der es so macht, ist weit stärker frequentiert als die anderen. Die Kunden registrieren sowas. Da werden die "Deckscheiben" auch oft in den Abfall geworfen, so daß alles immer frisch aussieht. --M@rcela Miniauge2.gif 02:12, 22. Okt. 2017 (CEST)
Deckscheiben in den Abfall? Was für eine Verschwendung. Früher wurden die immer an die Kinder der Kunden verfüttert. --Rôtkæppchen₆₈ 14:42, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ich kenne das so, daß die Deckscheibe kurz beiseite gelegt wird, wenn Wurst entnommen wird, und anschließend wieder oben drauf als Schutz. Die Deckscheibe wegzuwerfen wegen der Optik ist Lebensmittelverschwendung. --188.108.81.35 19:25, 22. Okt. 2017 (CEST)

Benzinablagerungen und Motorleistung[Quelltext bearbeiten]

Stimmt es, was ich mal gehört habe, dass man einen Motor immer mal wieder (nicht jeden Tag, aber vielleicht 1x im Monat oder so) hochtourig fahren sollte, weil sich sonst Ablagerungen bilden und die Motorleistung dann irgendwann spürbar nachlässt? Das habe ich mal von jemandem gehört, weiß aber nicht ob was dran ist. -- 79.229.196.219 19:32, 21. Okt. 2017 (CEST)

Es ist allenfalls Verrußung und Kondensation wenn der Motor nicht zieht. Viele der Ursachen sind im Artikel Zündkerze gelistet. Heute nicht mehr übliche Zweitaktmotoren werden mit einer Benzin-Öl-Mischung geschmiert und betrieben. Das hat den Haken, dass wenn der Motor länger steht, verdunstet das Benzin und das Öl bleibt zurück und verharzt. Ein Viertakter unterliegt im Kaltlauf dem Problem, dass sich Kraftstoff an den Wänden des Zuluftkrümmers niederschlagen kann und damit ungleich in der Brennkammer landet. Kondenswasser macht dabei auch Direkteinspritzern zu schaffen. Nicht umsonst wird der Krümmer gewärmt. Teils elektrisch, teils durch Kühlwasser im kleinen Kühlkreis. Hochtouriges fahren spühlt nur die Luft besser durch. Beim Zweitakter auch das sich eindickende Gemisch im Vergaser. --Hans Haase (有问题吗) 22:01, 21. Okt. 2017 (CEST)
Man sollte nicht immer nur Kurzstrecke fahren, vor allem nicht im Winter. Ein kalter Motor neigt zum Stottern und Ausgehen. Um dem entgegenzuwirken gab's früher den "Choke"-Hebel, um die Einlassluftmenge für den ersten Kilometer zu verringern. Heutzutage macht das die Motorsteuerung selbst über eine erhöhte Spritmenge. In beiden Fällen hat man dadurch Benzin-/Dieselüberschuss im Brennraum und wenn man das zu oft macht hat man irgendwann Sprit im Öl. Dagegen hilft auch kein "Freibrennen", man muss dann häufiger das Öl wechseln. Außerdem können beim Benziner die Zündkerzen verrußen, dadurch gibt's genauso Ruckler wie im Kaltstartbetrieb. Früher hat der unbedarfte Fahrer den Choke dann noch länger dringelassen, was die Sache nur noch schlimmer machte. Motorsteuerungen haben einen Temperaturfühler, um die beiden Fälle auseinanderzuhalten. Der Ruß an den Zündkerzen geht bei einer Autobahnfahrt nach einigen Kilometern wieder weg. Das ist sogar besser als sie auszubauen und zu putzen, denn erfahrungsgemäß geht dabei immer was kaputt. -- Janka (Diskussion) 22:57, 21. Okt. 2017 (CEST)
Bei manchen Autos macht Kurzstreckenfahrt auch die Kombination aus b:Hans Haase und b:Janka. Durch den Startvorgang und die elektrische Ansaugluftvorwärmung wird der Starterbatterie bei jeder einzelnen Kurzstreckenfahrt mehr Energie entnommen, als der kurze Ladevorgang ihr zurückgeben kann. Das Ergebnis ist eine defekte Batterie. Vermeintlich umweltfreundliches Motorabstellen an der roten Ampel macht die Sache nur noch schlimmer, da hierbei auch das Anlasserritzel unnötig verschlissen wird. Die resultierende Reparatur ist dabei natürlich teurer als der vermeintlich gesparte Kraftstoff. --Rôtkæppchen₆₈ 23:23, 21. Okt. 2017 (CEST)
Um Kondensat zu vermeiden, bedarf es nur wenige Grad Unterschied nach oben. Der Anlasser schmiert auch durch Benutzen selbst nach. Der größte Bockmist bei Starten sind Konstruktionen, die erst nach über einer Umdrehung der Nockenwelle die Motorposition erkennen. Die Start-Stopp-Automaten benötigen teils keine halbe Umdrehung um zu starten. --Hans Haase (有问题吗) 23:50, 21. Okt. 2017 (CEST)
Der Frager wollte doch nur wissen, ob man einen Motor gelegentlich hochtourig fahren soll um Ablagerungen zu entfernen. Da er den Motor nicht genau spezifiziert hat, meint er sicher die heute gängigen Otto- und/oder Dieselmotoren. Da würde ich sagen, dass das eine Mähr aus früheren Zeiten und heute nicht mehr gültig ist. Ablagerungen sind Verbrennungsrückstände, die modernen Motoren sind da technisch ausgereizt und die modernen Additive im Sprit und Schmieröl tun ein weiteres.--2003:75:AF54:F500:F516:5004:35CF:FEA7 09:38, 22. Okt. 2017 (CEST)

Da ist nichts dran. Fahr mit dem Auto so, wie du es brauchst. Dann wird es 200-250 Megameter alt. --85.212.188.199 09:45, 22. Okt. 2017 (CEST)

Wichtig ist, das Kurzstreckenauto doch mal eine längere Zeit oder Stecke zu fahren. Damit geht das Wasser aus dem Öl und der Dieselpartikelfilter geht in die Regeneration. Alles das geht mit dem Auto nicht, das nie warm gefahren wird. Im Norden der USA, Kanada, Alaska und Skandinavien gibt es eingebaute elektrische Tauchsider im Kühlwasser, vorzugsweise mit elektrischer Wasserpumpe und Batterieladegerät. Das spart Sprit durch Reduzieren des Kaltlaufs und erlaubt Abstellen bei –30°C. So hält der Motor länger. Nebenbei: Die Starterbatterie liebt es geschüttelt zu werden wenn die lädt. Das haben wir aber unter Wikipedia:Auskunft/Archiv/2016/Woche 45#Zusätzliche Batterie im KFZ schon besprochen. --Hans Haase (有问题吗) 12:08, 22. Okt. 2017 (CEST)
Hier zeigt sich wieder eindeutig, dass Haase nur Stichworte erfasst und damit sinnfremde Texte zur gestellten Frage schreibt.--2003:75:AF54:F500:2D50:6D3E:6DF6:D459 13:21, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ihr zwei habt eine seltsame Beziehung.--Bluemel1 (Diskussion) 13:56, 22. Okt. 2017 (CEST)
„Und schalten Sie auch das nächste Mal wieder ein, wenn es wieder heißt: ‚Die Zwei von der Stunkstelle‘“ (SWR3). Die Karre wird nicht ziehen, wenn der DPF zugesetzt ist. Was da passiert zeigt der Artikel: Ölverdünnung. Der Artikel Ölwechsel wurde bereits administrativ gestützt vandaliert, siehe Versionsgeschichte. Es ist ist und bleibt auf eine Niveau wie es dieser Auswanderer beispielhaft beschreibt.[9] --Hans Haase (有问题吗) 14:27, 22. Okt. 2017 (CEST)
Eins muss man dir lassen, du versteckst deine Trollerei sehr geschickt. Eine Trollerei, die darauf aus ist die Wikipedia den letzten Rest von Seriosität zu nehmen und die Auskunft statt zum Wissenstausch zu einem Laberforum wird.--2003:75:AF54:F500:D5F1:B80:B9D7:EC1E 22:40, 22. Okt. 2017 (CEST)
Was heißt hier „Trollerei“? Bei der Geheimniskrämerei, die um Öl gemacht werden, muss man wissen zusammenkratzen, um brauchbare Informationen zusammenzutragen. Übrigens liefert entgegen der Vorstellung eines Benutzers D. schon rein das Symbol der Check Engine-Lampe die Form gängiger Ölwannen. Somit muss man sich die Frage stellen, ob diese fundamentale Kritik an Beiträgen nach Benutzer dem Projekt nützlich ist. --Hans Haase (有问题吗) 02:02, 23. Okt. 2017 (CEST)

Freehoster ohne SSL[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich suche einen Freehoster für ein Webseite. Es ist bei vielen Angeboten leider nicht klar, ob der eigentliche Webspace der SSL Zertifikatmafia angehört, oder nicht (die Seite des Hosters selbst über https muss ja nicht heisen, das der Webspace das auch hat.) Ich hab auch wenig Erfahrung mit Webseiten. Meine Anforderungen an den Webspace wären :

  • Kostenlos
  • Anmeldung und Hochladen sollte übers Internet gehen, (also kein wörtlicher Papierkram, oder Postversand von Disketten)
  • Ein paar MB reichen
  • Ich brauche http und ftp
  • https und ftps dürfen nicht unterstützt werden (wer mit dem Thor-Browser oder dem Firefox addon forcehttps kommt hat Pech gehabt), oder sollen zumindest für meine Seite abschaltbar sein. (Wenn ich https oder ftps zum Hochladen brauche ist das tolerierbar, aber bevorzugt ohne gültiges Zertifikat)
  • Ich brauche keine PHP oder sonstige Scripte. Nur HTML und Downloads
  • Es sollte deutschem Recht unterliegen (gerne auch Russland, usw. solange es nicht Amerika, Israel, Arabien, usw. sind)
  • Ich habe vor, Programme anzubieten, die unter anderem Steganografie samt Verschlüsselung (Blowfisch und RC4), anbieten. (Manche Länder wie USA oder Frankreich verbieten das)
  • Ich habe vor, in Tutourials Bilder als Träger zu verwenden, die nach Deutschem Recht harmloser Kinderkram sind, aber nach amerikanischem (Scharia ?)-Recht "Pornografie" sind. (Bestimmte Staaten (US/IS(rael)) verbieten das) (Anmerkung: Erstens, Sex Sells. Zweitens- Solche Bilder werden häufig auf Festplatten versteckt, und eignen sich hervorragend, zum verbergen größerer Geheimnisse.)

Vielen dank schon im Vorraus, im Kampf gegen die Zertifikatmafia und die Gentrifizierung des Cyberspace. Möge das WWW wieder etwas für jedermann sein, wie es im Jahr 2000 war.
PS: Es gibt eine gewisse Webseite, deren Namen ich jetzt nicht erwähne, aber sie schimpft sich "freie" Enzyklopädie, aber verwendet ironischerweise https, zertifiziert vom Mafioso Don DigiCert. --79.200.72.135 21:04, 21. Okt. 2017 (CEST)

Ich hab das jetzt nicht auf deine Anforderungen geprüft, aber schau mal http://www.nexusnet.uy/ an. (nicht signierter Beitrag von 85.212.186.126 (Diskussion))
Es geht auch ohne Website. Hinterlege einfach im DNS-Eintrag Deine Schneckenpostadresse. Dahin schicken die Steganographieinteressenten einfach einen Satz Leerdisketten oder ausreichend unbenutzte Lochkarten und eine Rücksendeanschrift. --Rôtkæppchen₆₈ 23:28, 21. Okt. 2017 (CEST)

Nexusnet ist eher das Gegenteil, von dem was ich suche. Ich suche gratis Webspace ohne verschlüsselung bzw. Anonymisierung. Es geht nicht um Straftaten oder Politik, sonder einfach darum vollständig unter deutschem Recht (BRD, keine Reichsbürger) zu stehen. (Rotkäppchen redet wie immer am Thema vorbei :-) - Ich hab gemeint, das SSL beim Hochladen/Anmelden kein Problem ist - Ebay z.B. hat früher auch nur beim anmelden SSL verwendet, war sonst aber unverschlüsselt. Und das ganz ohne Lochstreifen) Vielleicht ist nicht ganz klar geworden, worum es geht : Die Amerikaner verbieten das Anbieten von Verschlüsselung (ohne Hintertür) -> Marktlücke für Deutschland. Amerikanische Hosts (Sourceforge, usw.) schmeißen solche Sachen entweder raus, oder verwenden Geoblocker um Zugriff von der Krim, usw. zu verhindern. Die SSL Mafia unterliegt ebenfalls amerikanischem Recht, und verlangt von ihren SchutzgeldZertifikat-Kunden gleiche Beschränkungen. Weiterhin stellen Zertifikate eine weiße Liste da, und ethisch auf das schärfste zu verurteilen. Ich suche also einen einfachen http/ftp Host aus Deutschland. Das Problem ist nun, aber dass es nicht leicht zu erkennen ist, ob der Webspace (nicht die Seite des Anbieters) SSL verwendet, oder nicht. Auf Freehosting-list.de finde ich safe-ws.de (offensichtlich SSL), und 111MB.de filehosting (SSL bei ftp, laut Forum). Weiß jemand zum Beispiel ob Lima City SSL (beim Webspace) verwendet ? Bzw. kennt jemand einen Trick, wie man von einem Host auf eine gehostete Seite kommt, um sich den Webspace mal vorher anzuschauen ? (Umgekehrt ist das in der Regel kein Problem, da ist immer irgendwo ein Link) --79.200.72.99 13:35, 22. Okt. 2017 (CEST)

Zwei von vielen Punkten: Welche konkreten negativen Auswirkungen (versuche, es ohne "Mafia" auszudrücken) befürchtest von der Übertragung mit SSL im Vergleich zu der in Klartext? Und warum sollte noch jemand RC4 verwenden wollen? --Eike (Diskussion) 13:44, 22. Okt. 2017 (CEST)
@79.200.72.99, wer soviel Unsinn schreibt wie Du, muss ironische Entgegnungen darauf verkraften. --Rôtkæppchen₆₈ 13:54, 22. Okt. 2017 (CEST)

SSL Zertifikate unterliegen amerikanischen Exportbeschränkungen (was auch bei den Anbietern zu lesen ist), und wer eines hat unterliegt ebenfalls den Exportbeschränkungen. Ein deutscher Host mit SSL dürfte somit keine Kryptographie anbieten (auch wenn seine AGB nichts davon schreibt). RC4 ist ein Stromchiffre, und damit für sehr kurze Botschaften geeignet. Auch kann man es als "Zähler" für Blockchiffren im Zählermodus verwenden. Die Schwachstellen von RC4 kann man beheben, indem man ein Nonce verwendet, und ein paar kB verwirft. Beachen sie auch, das Block- und Stromchiffren praktisch unbrechbar sind. Die Probleme heutzutage sind die Seitenkanalangriffe, z.b. vorinstallierte Keylogger in Windows 10 oder der Diffie-Hellmann Schlüsselaustausch bei SSL. --79.200.72.99 14:01, 22. Okt. 2017 (CEST)

Warum holst Du Dir kein SSL/TLS-Zertifikat von einer nichtamerikanischen Zertifizierungsstelle? --Rôtkæppchen₆₈ 14:33, 22. Okt. 2017 (CEST)
Man kann kein SSL ohne Kryptographie anbieten. Und ohne SSL wird garantiert ohne Kryptographie übertragen. Warum nicht ein ungeknacktes Verfahren nehmen? Und nein, Blockchiffren sind nicht per se unknackbar. --Eike (Diskussion) 15:03, 22. Okt. 2017 (CEST)

Ich selber will ja keinen Server betreiben, sondern nur gratis webspace bei einem Dritten anfordern. Wenn der Anbieter ein nichtamerikanisches Zertifikat hat, und das auch anerkannt wird (ohne sich an amerikanisches Exportrecht halten zu müssen), wäre das natürlich in Ordnung. (Wobei viele zivile Seiten ja ohne SSL sind, also das dürfte nicht nötig sein). Das Problem ist eben, das man dafür den Webspace probehalber mal anschauen müsste, um sowas zu überprüfen, und dafür wäre es hilfreich, wenn es eine Möglichkeit gibt, von der Seite eines Freehosters auf eine gehostete Seite zu kommen. Wenn wir hir zu keiner Lösung kommen, werde ich mich eben mit Duckduckgo durch alle möglichen Zivilen Webseiten wühlen müssen, und von dort schauen, ob der Host gratis ist. Ich habe nur vermutet, das bei Wikipedia irgendjemand eine Webseite hat, und mir einen Freehoster empfehlen kann. --79.200.72.99 14:52, 22. Okt. 2017 (CEST)

Kann es sein, dass das zentrale Missverständnis ist, dass du glaubst, dass sich irgendwelche Exportbeschränkungen für Zertifikate auf den Inhalt der Website beziehen könnten? --Eike (Diskussion) 15:28, 22. Okt. 2017 (CEST)

Die Anbieter von Zertifikaten schliesen in ihrer AGB Vertöße gegen amerikanisches Recht (durch die Seitenbetreiber) aus, und das Verbreiten von Verschlüsselungstechnik verstößt gegen amerikanisches Recht (weil es als verbotener Waffenhandel gilt, und das second Amendment nur für Amerikaner selbst gilt). Außerdem stellen Zertifikate eine weiße Liste dar, was dem Geiste freier Software widerspricht. Durch Boykott von SSL hilft man auch der Bekämpfung von Zertifizierten Programmen (wie bei Windows 10), die eine enorme Bedrohung für alle Programmierer darstellen (Tivoisierung). Auch gibt es in Amerika Softwarepatente, wodurch man schnell in Teufels Küche kommt. --79.200.72.99 15:53, 22. Okt. 2017 (CEST)

Danke für nichts. Habe nach umständlicher Suche ein paar geeignete Hoster gefunden. Der hier sieht am besten aus [[[10]]] - http://www.heim.at . Man kann sich sogar die gehosteted Seiten anschauen und die sehen sehr gut aus. Erinnert mich irgendwie an Geocities. Auf dieser Übersichtsseite (mit SSL) [[[11]]] findet man eine Übersicht über gratis Webspace, (Alles mögliche, mit oder ohne FTP,SSL,PHP). --79.200.72.99 16:56, 22. Okt. 2017 (CEST)
Nun, wir haben versucht, deine Missverständnisse aufzuklären. (Wenn auch nicht alle auf einmal, weil es einfach zu viele sind.) Natürlich verpflichtet eine SSL-Übertragung dich nicht zur Einhaltung amerikanischen Rechts. Inwiefern SSL gegen den Geist freier Software verstößt, solltest du mal https://www.fsf.org, https://www.gnu.org, https://www.debian.org und vielen anderen erzählen. Oder du erklärst mir, was SSL mit "zertifizierten Programmen" zu tun hat. Du wirfst einfach sehr viel sehr Unverdautes durcheinander. --Eike (Diskussion) 12:53, 23. Okt. 2017 (CEST)

22. Oktober 2017[Quelltext bearbeiten]

Aus welchem Land stammt eine Familie Baborie[Quelltext bearbeiten]

konkret geht es um die Herkunft (Geburtsland) von Ariana Baborie. Hört sich nordafrikanisch an, kann aber auch Mittlerer Osten sein. Ich tippe mal auf Tunesien. --78.48.60.171 01:28, 22. Okt. 2017 (CEST)

Mit ganz viel gutem Willen möchte ich dir mal nicht direkt plumpen Rassismus unterstellen. Wie kommst du aber auf die Vorstellung, dass man vom Nachnamen auf das Geburtsland schließen könne? Grüße TRN 3.svg hugarheimur 01:52, 22. Okt. 2017 (CEST)
Verstehe ich nicht, natürlich kann man einen Kosovotypischen Namen in den Kosovo verorten oder analog chinesische Familiennamen aufgrund der Häufigkeitszahl in geographische Regionen verorten. Anders gefragt: Wo ist dieser Nachname üblich (ursprüngliche Herkunft der Vorfahren je nach höchster geografischer Häufigkeit), ist aber kein hinreichendes Kriterium sondern ein indizienhaftes (evidenzbasiert). --78.48.60.171 02:41, 22. Okt. 2017 (CEST)
Gebürtige Berlinerin mit afghanischem Vater. --82.212.58.111 03:11, 22. Okt. 2017 (CEST)
Das unbegründete Entfernen macht in diesem Zusammenhang einen ganz besch…eidenen Eindruck. Deine ursprüngliche Frage enthält einen logischen Fehlschluss, und nun stellt sich eben die Frage, ob du ihn nicht erkennen willst. Grüße TRN 3.svg hugarheimur 18:53, 23. Okt. 2017 (CEST)

Was ist daran rassistisch? Wenn jemand Möller heißt, dann ist die Chance hoch, dass er (oder seine Vorfahren) aus Norddeutschland stammen und wenn jemand Hajnikova dann stammt sie oder Ihre Vorfahren mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Slowakei, etc. pp. -- - Majo Senf - Mitteilungen an mich 19:02, 23. Okt. 2017 (CEST)

Richtig! Es wird Zeit, dass endlich alle Namenforscher in den Knast kommen und Seiten wie verwandt.de geschlossen werden. Alles nur Rassisten. --217.233.74.59 20:24, 23. Okt. 2017 (CEST)
@Majo statt Senf: Richtig. Aber hast du auch den ganzen Thread gelesen und nicht nur die Überschrift? Gruß TRN 3.svg hugarheimur 20:30, 23. Okt. 2017 (CEST)

nERO Burning rom - vertrauenswürdige webseite[Quelltext bearbeiten]

Nicht witzig, sondern peinlich. Das Kolosseum wurde ab 72 errichtet. Da war Nero schon 35 Jahre tot. Vsop (Diskussion) 10:41, 22. Okt. 2017 (CEST)

Bin nicht mehr up-to-date. Mit chip-online war ich früher (2014) an sich immer zufrieden. Welcher Daunlood ist zu empfehlen? Danke sagt und schönen Sonntag wünscht --Frze > Disk 07:05, 22. Okt. 2017 (CEST)

Ich lade bei Bedarf bei https://www.heise.de/download/ (c't) runter, aber Chip sollte auch ok sein. --Eike (Diskussion) 08:08, 22. Okt. 2017 (CEST)
Danke Dir, Eike. Schönen Restsonntag wünscht Frze > Disk 10:13, 22. Okt. 2017 (CEST)
Nimm die Herstellerwebsite www.nero.com . Mit Google findest Du dort auch ältere Versionen. --Rôtkæppchen₆₈ 10:35, 22. Okt. 2017 (CEST)
Bei Chip aber immer den Direktdownload nehmen (das ist ein recht kleiner Link, "sofortiger Download vom Server" oder so ähnlich). Mit der "Chip-Download-Software", oder wie die heißt, wurde zumindest letztes mal als ich auf den großen Download-Button reingefallen bin ne Menge Sch... mitinstalliert. Gruß, --Benutzer:Apierta 12:25, 22. Okt. 2017 (CEST)
+1! aufgrund dessen muss man mE eigentlich generell von chip.de als anlaufstelle abraten. --JD {æ} 12:29, 22. Okt. 2017 (CEST)

Presseausweis für Transmenschen[Quelltext bearbeiten]

Hallo, weiß hier jemand, was ich benötige, wenn ich einen (Jugend-)Presseausweis beantragen möchte. Das „Problem“ dabei ist, dass meine Artikel nicht unter dem Vornamen, der noch in meinem Personalausweis stehen, veröffentlicht werden. Dieser soll ja dort mitgesendet werden um nachzuweisen, dass die eingereichten Referenzartikel von einem selber geschrieben worden sind.

Für meinen Presseausweis als Fotografin hat mein Wikimedia-Chapter (das mit persönlich kennt) der ausgebenden Stelle bestätigt, dass mein Pseudonym meinem Realnamen entspricht, das hat genügt. --Ailura (Diskussion) 08:29, 22. Okt. 2017 (CEST)

Freie Lizenzen, ein Überblick?[Quelltext bearbeiten]

Ich weiß, Wikipedia dient explizit nicht dazu, aber es ist doch themenverwandt. Gibt es eine Liste von "freien Lizenzen", unter denen ein Schöpfer sein Werk veröffentlichen kann? Es wäre für die ein oder andere Angelegenheit sehr hilfreich. --92.217.166.183 08:42, 22. Okt. 2017 (CEST)

sowas? https://de.creativecommons.org/ --84.136.252.40 10:06, 22. Okt. 2017 (CEST)
Das sind ja nur CC-Lizenzen. Zuerst müßte definiert werden, was "frei" sein soll. https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Lizenzvorlagen --M@rcela Miniauge2.gif 11:57, 22. Okt. 2017 (CEST)
Vielleicht nicht unparteiisch, aber hilfreich: https://www.gnu.org/licenses/license-list.de.html --Eike (Diskussion) 12:21, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ist es für die Gültigkeit im Deutschen Recht nicht erforderlich, dass eine Übersetzung in deutsche Sprache vorliegt? Eine inoffizielle Übersetzung gilt dabei nicht, somit könnten aus bestimmten freie Lizenzen später Probleme entstehen, wenn sich Dritte darauf berufen möchten. Das ist ja nicht der Sinn der Sache.
Kann ich mir schwer vorstellen. Dann wäre ich gezwungen, mit einer amerikanischen Firma einen Vertrag doppelt zu machen, auf Englisch und auf Deutsch...? Die GPL wurde auch schon erfolgreich eingeklagt. --Eike (Diskussion) 12:54, 23. Okt. 2017 (CEST) PS: Siehe auch Formfreiheit.

was ist die schnellste Sprache?[Quelltext bearbeiten]

Mit welcher Sprache kann man beim Sprechen die meiste Information pro Zeit übertragen? Das hängt ja davon ab, wie schnell man prinzipiell in einem Land spricht (da dürfte wohl Spanien recht weit vorne sein, chinesisch hat die langsamsten Sprecher die ich kenne), wie kompakt die Sprache ist (ob es viele überflüssige Füllwörter gibt) und wieviel Information in den Worten steckt (wenn eine Sprache ein Wort für "roter Apfel" hat, dann steckt da mehr Info drin als im Wort "Apfel"). Die Info/Zeit müsste sich eigentlich recht einfach messen lassen. --85.212.188.199 09:49, 22. Okt. 2017 (CEST)

Es ist komplexer.
Aber dieses Thema hatten wir hier schon mal - wenn ich mich nicht irre ... GEEZER … nil nisi bene 09:54, 22. Okt. 2017 (CEST)
Müsste es nicht Mathe sein (sofern man Mathe als Sprache ansieht, was einige durchaus tuen)? Wenn ich jetzt mal am Satz des Pythagoras nehme so kann ich ihn als Gleichung durchaus schneller erklären als mit Sätzen. Als Satz: Das Hypertinusenquardrat entspreicht den beiden Kathetenquadraten. Als Formel: c²=a²+b². --Natsu Dragoneel (Diskussion) 10:01, 22. Okt. 2017 (CEST)
Das hatte ich auch erwogen: Schreibe mathematisch einen grosse Zahl in Ziffern - und schreibe dann diese Zahl in verschiedenen Sprachen aus - und vergleiche. Aber wie übersetzt man mathematisch "Was macht der Clown im Büro? Faxen!" ?GEEZER … nil nisi bene 10:11, 22. Okt. 2017 (CEST)
Es sei C die Menge der Clowns, M die Menge der Mitarbeiter im Büro, U die Menge Unsinn; dann gilt für x Element C und Element M Funktion von x gleich f, wobei f Element U oder f = elektronische Datenübermittlung. Grüße Dumbox (Diskussion) 10:59, 22. Okt. 2017 (CEST)

Danke GEEZER für den guten Link. Was in der Untersuchung fehlt sind die Anteile der Füllwörter. In vielen Sprachen sagt man z.B. nicht "ich gehe", sondern nur "gehe". Oder anstatt "der Ball ist rot" sagt man "Ball rot". Russisch ist da sehr kompakt. --85.212.188.199 10:05, 22. Okt. 2017 (CEST)

Hier noch etwas auf Deutsch. GEEZER … nil nisi bene 10:06, 22. Okt. 2017 (CEST)
Füllwörter? Die also angeblich keinen Inhalt tragen? Äußerst zweifelhaftes Konzept. --Aalfons (Diskussion) 11:05, 22. Okt. 2017 (CEST)
Welche Information überträgst du mit "der,die,das" und wieso brauchen die meisten anderen Sprachen keine Artikel? Wozu braucht man in dem Satz "Ich gehe jetzt mal nach Hause" das jetzt mal?
Für unendlich viel Information. Je nach Kontext, Duktus und begleitender Mimik/Gestik übermittelst du unter anderem folgende Informationen: Ich habe diesen Beschluss spontan gefasst. Ich bin frustriert. Mein Entschluss ist nicht von weitreichender Bedeutung. Ich benutze gerne Füllwörter, weil ich gerne lange rede, insbesondere mit euch. Ich gehöre zu der Peergroup, in der man so kommuniziert. U.v.a.m. Grüße Dumbox (Diskussion) 11:39, 22. Okt. 2017 (CEST)
Der, die, das sind keine "Füllwörter", sondern kleine Demonstrativpronomen. Sie ersetzen den Fingerzeig. Will man den nicht haben, muss nur noch Einzahl und Mehrzahl unterschieden werden, dafür ist der unbestimmte Artikel da. -- Janka (Diskussion) 14:16, 22. Okt. 2017 (CEST)
Wenn "die meisten anderen Sprachen" ohne etwas auskommen, was die deutsche Sprache hat, muss das auch längst nicht automatisch gegen die deutsche Sprache sprechen oder bedeuten, dass diese Sache überflüssig ist. Könnte ja genauso gut auch einer der Gründe sein für den Erfolg der deutschen Sprache und der Kulturen, die sie sprechen. --2A02:908:F461:4D00:F0B9:D824:AD2B:5C24 15:00, 22. Okt. 2017 (CEST)
Erfolg der deutschen Sprache? Wo soll der sein? Ich sehe eher einen Erfolg der chinesischen Sprache, die keine Grammtik kennt und nicht mal einen Plural hat. Geschweige denn Artikel. --85.212.188.199 15:36, 22. Okt. 2017 (CEST)
Oh, den Plural und die Artikel werden sie irgendwann schon auch noch vom Westen klauen und kopieren, wie so vieles. --2A02:908:F461:4D00:F0B9:D824:AD2B:5C24 18:54, 22. Okt. 2017 (CEST)

Es ist sicher auch interessant, welcher Art die Informationen sind. Witze mit Mathe zu übertragen oder gar Ironie, das ist nicht so trivial. Oder Poesie, oder tiefe Emotionen. Konnotationen und ähnliche Gemeinheiten sind sicher auch sehr interessant. --Elrond (Diskussion) 11:52, 22. Okt. 2017 (CEST)

Wie fängt ein Mathematiker einen Löwen? Er setzt sich in einen Käfig und definiert: "Dies ist Außen." --Optimum (Diskussion) 14:38, 22. Okt. 2017 (CEST)
Mathematik ist keine Sprache. Siehe auch unseren einschlägigen Wikipedia-Artikel über Mathematik. Die Mathematik bedient sich aber einer speziellen Sprache aus Formeln und Fachbegriffen, die aber auch nur dazu dient, die Mathematik zu beschreiben und nicht um Witze zu erzählen, Poesie zu verfassen oder allgemeine Korrespondenz zu führen. --2A02:908:F461:4D00:FC3A:F3A5:C328:5047 12:46, 22. Okt. 2017 (CEST)
Es gibt keine Füllwörter. Jedes sprachliche Element ist auch Informationsträger. Selbst die Modalpartikeln (das weißt du doch, das ist vielleicht lustig! etc.) geben die Haltung der/des Sprechers/Sprecherin zum Gesagten wieder. Die Frage nach der höchsten Effizienz läuft auf die Frage nach der geringsten durchschnittlichen Anzahl von Lauten für ein Morphem hinaus, und dann auf die syntaktische Realisierung. Zwar gibt es im Russischen und im Lateinischen keine Artikel und in vielen Sprachen werden keine Pronomina verwendet (wie oben angeführt), doch bedeutet das nicht, dass die Sprache damit im Sinn des Fragestellers effizienter ist. Latein kommt mit wesentlich weniger Wörtern aus als beispielsweise Englisch. Dafür haben die meisten lateinischen Wörter aber mehr Silben als die englische Entsprechung. Und da die Pronomina in der Regel nur aus einer Silbe bestehen, fallen sie gar nicht ins Gewicht. Das Russische ist aus einer Vielzahl von Gründen tatsächlich sehr „kompakt“ (ähnlich wie Latein), andererseits ist die durchschnittliche Silbenzahl eines Wortes aber überdurchschnittlich hoch. Besonders bemerkenswert ist ein bis zu vier Silben langes Relativpronomen, während in anderen Sprachen schon zweisilbige Formen reduziert werden (man denke an bair. wo oder griech. που ‚wo‘ als Universalrelativpronomen). Ich würde beispielsweise an das Französische oder Ladinische denken, die durch extreme Lautreduktion eine sehr „effiziente“ Information-Laut-Ratio haben. Allerdings bezweifle ich, dass es ausreicht, bei dieser Frage aus dem europäischen Topf zu schöpfen, und ich weiß nicht für wie viele Sprachen sich hier Experten finden. --Galtzaile (Diskussion) 15:13, 22. Okt. 2017 (CEST)

August Award: Wie finden wir den Mann mit den meisten Nachkommen eigenen leiblichen Kindern? gestr. Frze > Disk [Quelltext bearbeiten]

Bei Recherchen stieß ich auf folgendes Problem: Es gibt noch keinen Negativ Darwin Award

Ich möchte einen August Award kreieren. Wer hilft mir dabei? August der Starke ist legendär. Zumindest in Sachsen. Er soll 400 Kinder gezeugt haben; nachgewiesen sind Nachkommen im unteren bis mittleren zweistelligen Bereich.

Wie finden wir den Mann mit den meisten Nachkommen eigenen leiblichen Kindern? gestr. Frze > Disk

Aufzubauen ist eine Tabelle, die chronologisch und geographisch ordenbar ist.

Soweit mir bekannt, gehöre ich (heißt Mann im Afghanischen) eher zur Gruppe der Darwin-Award-Kandidaten: Ich habe noch keinen männlichen Nachfolger in unmittelbarer Linie. Mittelbar schon.

Schönen Restsonntag wünscht der Frze > Disk 10:08, 22. Okt. 2017 (CEST)

Was sollen die unsinnigen Bildeinbindungen bei deinen Auskunftsfragen? --Magnus (Diskussion) 10:13, 22. Okt. 2017 (CEST)
getilgt Frze > Disk 10:17, 22. Okt. 2017 (CEST)
  1. Antwort: Adam --Frze > Disk 10:08, 22. Okt. 2017 (CEST)
  2. Antwort: Dschingis Khan?
  3. Antwort: Svante Pääbo fragen? --Frze > Disk 10:20, 22. Okt. 2017 (CEST)
  4. Antwort: Zeus --Frze > Disk 10:35, 23. Okt. 2017 (CEST)
  5. Antwort: Herrscher im indischen / arabischen Raum, die ab dem 16. Lebensjahr täglich mit einer anderen Frau schliefen. --Frze > Disk 10:35, 23. Okt. 2017 (CEST)
  6. Antwort: Karl der Große --Frze > Disk 10:35, 23. Okt. 2017 (CEST)
  7. Antwort: Mulai Ismail --Frze > Disk 10:35, 23. Okt. 2017 (CEST)

Es ist einzuschränken: leibliche Nachkommen in der 1. Generation, d. h. ausschließlich leibliche eigene Kinder, nicht Enkelkinder etc. pp. Auszuschließen sind künstliche Maßnahmen; vgl. Literatur >Gert Prokop: Der Samenbankraub. Berlin (?) 1983, ISBN ? --Frze > Disk 10:39, 23. Okt. 2017 (CEST)

War nicht Dschingis Khan der Mann mit den meisten Kindern? Es sollen noch heute bis zu 16 Millionen nachfahren von ihm auf der ganzen Welt geben. --Natsu Dragoneel (Diskussion) 10:15, 22. Okt. 2017 (CEST)
Mal in Adam des Y-Chromosoms einlesen. Er war wohl relativ klein, noch sehr haarig und hätte vermutlich bei der Überreichung des Preises vorsichtig daran gerochen evtl. geknabbert. ;-) GEEZER … nil nisi bene 10:17, 22. Okt. 2017 (CEST)
Das mit dem Knabbern hat sich bis heute erhalten. --TheRunnerUp 12:42, 22. Okt. 2017 (CEST)
...erwähnenswert sind vielleicht auch noch die paar Milliarden Kinder Gottes, die der glatt ohne Madame fertig brachte.--Caramellus (Diskussion) 13:12, 22. Okt. 2017 (CEST)
Du meinst die die glatt ohne Mann... --- aber - nein! Dann passt es nicht hierher! (SCNR) --2001:4DD6:9D0A:0:156D:6CD:BE25:8E21 13:55, 22. Okt. 2017 (CEST)
...nee, diese Dame hat bekanntlich nur einen Nachkommen; und den nicht im August sondern im Dezember geerdet--Caramellus (Diskussion) 14:27, 22. Okt. 2017 (CEST)

Geht es eigentlich um die meisten Nachfahren oder die meisten Kinder? Letzterenfalls würde ich den guten Zeus nominieren. --Galtzaile (Diskussion) 17:47, 22. Okt. 2017 (CEST)

Wenn es um die Gesamtzahl der Nachkommen geht, müsste man einen Korrekturfaktor für den Zeitraum einbauen, sonst haben Leute wie Dschingis Khan, Karl der Große oder der oben erwähnte Adam einen uneinholbaren Vorteil. Ansonsten möchte ich noch Mulai Ismail in die Debatte werfen. --Jossi (Diskussion) 18:12, 22. Okt. 2017 (CEST)

Kinder, Kinder, gefragt war nicht die Person, sondern ein Weg, diese Person zu finden, mit Tabelle dazu. --188.108.81.35 19:46, 22. Okt. 2017 (CEST)

Die Frage ist Quatsch und nicht zu beantworten. Das wird deutlich wenn man die Parallelfrage für ein anderes Lebewesen formuliert:

Wie finden wir die Birke mit den meisten Nachkommen? -> genauso unspezifisch in der Fragestellung und unbeantwortbar Groetjes --Neozoon (Diskussion) 22:07, 22. Okt. 2017 (CEST)

+1 Das sind so simplifizierte Fragen, die keiner beantworten kann. Man begebe sich mal auf die Suche nach allen persönlichen Vorfahren eines einzelnen Menschen, die im Jahr 1000 nach Christus lebten. Wahrscheinlich käme rechnerisch mehr raus, als Menschen auf der Welt lebten.--Bluemel1 (Diskussion) 22:22, 22. Okt. 2017 (CEST)

Gab es nicht diverse Herrscher in Indien und im arabischen Raum, die im Schnitt so ab 16 Jahren jeden Tag mit mindestens einer Frau schliefen und es war meist eine andere? Oder der Harem war mit einer vierstelligen Zahl an Frauen ausgestattet? Da dürften auch einige hundert bis tausend Nachfahren rausgekommen sein. --Elrond (Diskussion) 22:26, 22. Okt. 2017 (CEST)

@Bluemel: Überschlägig: 40 Generationen, beginnend bei 20 (ein Vater, zwei Großväter...), also 239, ausmultipliziert 549.755.813.888 männliche Urahnen. Grüße Dumbox (Diskussion) 23:12, 22. Okt. 2017 (CEST)
Wenn man den Ahnenverlust ignoriert kommt man tatsächlich auf solche Ergebnisse. --Asdert (Diskussion) 01:24, 23. Okt. 2017 (CEST)
Geburtenregister befragen. --94.219.187.62 17:15, 23. Okt. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Für sowas jibbet Geburtenregister. --94.219.187.62 17:15, 23. Okt. 2017 (CEST)

Logo-Verwendung in Onlineshops[Quelltext bearbeiten]

Viele Onlineshops verwenden Herstellerlogos. Zwar verkaufen diese in der Regel auch die jeweiligen Produkte des Herstellers, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Logoverwendung immer mit der Erlaubnis des Herstellers geschieht. Frage: Entsteht durch den reinen Wiederverkauf der Produkte ein Rechtsverhältnis dazu? Muroshi (Diskussion) 14:39, 22. Okt. 2017 (CEST)

Hier steht eindeutig das Hersteller-Interesse im Vordergrund. Ähnlich wie bei Handzettel aus dem Supermarkt von nebenan zeigt das Logo explizit worum es geht. Und wie ein Hersteller nichts gegen Präsentation seiner Produkte hat, wenn sie so gezeigt werden, gilt das auch für Angaben auf Interseiten (Schaufensterseiten des online-shops). Ich habe vor Olims Zeiten dazu mal was gelesen: Irgendwie wurde da begründet, dass der Produzent ja ein extremes Eigeninteresse an einer solchen Präsentation haben müsse (und sonst bekl... wäre, umgangssprachlich ausgedrückt). Ich meine, dass da irgendwas von stillschweigender Duldung erwähnt war. Müsste ein RA eigentlich beantworten können LG --Gwexter (Diskussion) 17:09, 22. Okt. 2017 (CEST)
Evtl. hilft dieser Link weiter nach dem Motto »was nicht verboten ist, ist erlaubt: https://digitalrecht.net/2011/05/sind-fremde-logos-auf-der-eigenen-website-erlaubt/comment-page-1/
Und wenn das Logo dann nicht im Interesse des Konzern verwendet wird? Man könnte sich zum Beispiel eine Website vorstellen, die nur andere Webshops verlinkt, die das Produkt führen (und das ist jetzt noch ein weniger krasser Fall). Muroshi (Diskussion) 17:46, 22. Okt. 2017 (CEST)

Sprachfrage[Quelltext bearbeiten]

Soeben habe ich ein wenig im Artikel Flugbuchung herumgewerkelt und dabei folgenden Satz formuliert: „Kann ein Passagier mit bestätigtem Flug nicht auf den von ihm gebuchten Flug mitgenommen werden, […] hat der Passagier Anspruch auf Ausgleichszahlungen gemäß der Fluggastverordnung der EG, in jedem Fall, sofern der Abflug innerhalb der EU erfolgt sowie für Flüge von außerhalb in die EU, hier jedoch ausschließlich bei in einem Mitgliedsstaat der EU zugelassenen Fluggesellschaften“. Frage: Wie ist das mit der Zeichensetzung hinsichtlich des Nebensatzes? Es sollte nämlich ausgedrückt werden, dass der Anspruch stets dann besteht, wenn man in der EU startet, aber nur entsprechend eingeschränkt, wenn man von außerhalb in die EU hineinfliegt. Muss in diesem Fall nun ein Komma vor „sowie“ (da sich das „in jedem Fall“ ja nicht mehr auf den nach „sowie“ folgenden Satzteil bezieht) oder nicht oder aber darf da nicht einmal eines hin?--Cleph (Diskussion) 14:50, 22. Okt. 2017 (CEST)

K.A. ob das so korrekt bzw. verständlich ist. Ich würde "interpunktionstechnisch" ein paar Punkte (mindestens zwei) vorschlagen. --TheRunnerUp 14:55, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ja, bitte dringend aufteilen. Vorschlag: "[...] der EG. Dies gilt in jedem Fall/grundsätzlich, sofern [...] erfolgt. Bei Flügen von außerhalb in die EU hat die Regelung nur für Fluggesellschaften Gültigkeit, die in einem Mitgliedsstaat der EU zugelassen sind." --Xocolatl (Diskussion) 15:01, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ich habe bei langen Sätzen folgenden Vorschlag: Bringt die Infos in die Reihenfolge Subjekt vorn - Gedöns hinten. Dann weiß der Leser, „wo“ er gerade ist, also worum es geht. In dem Fall würde der Satz beginnen mit: „Der Passagier (Ticketeigentümer) hat Anspruch auf Ausgleichszahlungen gemäß der Fluggastverordnung der EG“. Und noch etwas: EG steht für Europäische Gemeinschaft (diese ist nicht mehr existent) oder Europäische Gemeinschaften, das letztere könnte sogar hinkommen, aber bitte prüfen, ob Europäische Union gemeint ist.--Bluemel1 (Diskussion) 15:08, 22. Okt. 2017 (CEST)
(nach BK) Danke euch dreien. i Info: Ich habe die Anfrage etwas umformuliert, da ich mittlerweile zu meiner Ursprungsfrage diesen m. E. recht aufschlussreichen Duden-Artikel entdeckt habe. Zudem weise ich in Bezug auf die von euch ob der Länge geäußerten Bedenken darauf hin, dass der Satz im Artikel selbst der Übersicht halber zusammen mit weiteren Punkten in Gliederungsform notiert ist. Auch stammt diese Struktur noch nicht von mir. Aber dies kann gern geändert werden. Ich wüsste nur gerne, wie es sich bei der derzeitigen Fassung mit der Kommafrage verhält. Beste Grüße--Cleph (Diskussion) 15:16, 22. Okt. 2017 (CEST)
Wow. Du hast hier den seltenen Fall, dass zwei als Konjunktionen fungierende Phrasen aufeinanderfolgen. Korrekt ist m.E.: „in jedem Fall sofern der Flug“. Das Komma entfällt, analog zu den Phrasen: „immer wenn“, „auch wenn“, „zumindest insofern“, „nur weil“. So würde ich das sehen. Da das Komma zwischen den Phrasen entfällt, erübrigt sich auch das Nachdenken über das hintere. Aber: Wenn du gemäß Duden-Artikel „in jedem Fall“ mit Komma abtrennen und somit besonders betonen willst, musst du ein weiteres Komma vor „sowie“ setzen. @Dumbox, bitte mal ein kritisches Auge auf diese Kommafrage werfen.--Bluemel1 (Diskussion) 16:45, 22. Okt. 2017 (CEST)
Eine Analogie zu „auch wenn“ usw. lässt sich meiner Meinung nach nicht mit einer Dreiwortgruppe wie „in jedem Fall“ bilden. Das besagt ja auch der letzte Absatz des Duden-Artikels. (Besondere Betonung ist in diesem Fall nicht gefordert.) Das Komma vor „sofern“ ist also obligatorisch, und der konditionale Gliedsatz muss auch mit einem Komma nach „erfolgt“ abgeschlossen werden. Um wenigstens ein Minimum an Klarheit in dieses Satzungetüm zu bringen, würde ich zudem hinter „EG“ einen Doppelpunkt anstelle eines Kommas setzen, um zu verdeutlichen, dass die nachfolgenden Ausführungen die Bestimmungen der Fluggastverordnung beschreiben. (Dass der ganze Satz besser komplett umformuliert würde, lasse ich jetzt einmal außen vor.) --Jossi (Diskussion) 18:20, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ich kann's doch nicht lassen: „... hat der Passagier Anspruch auf Ausgleichszahlungen gemäß der Fluggastverordnung der EG, wenn der Flug innerhalb der EU startet oder von einer in einem EU-Mitgliedsstaat zugelassenen Fluggesellschaft durchgeführt wird und innerhalb der EU endet.“ --Jossi (Diskussion) 18:30, 22. Okt. 2017 (CEST)
Zur EG-Thematik: Bei der hier erwähnten EG handelte es sich um die EWG, eine der Europäischen Gemeinschaften. Entgegen meiner ursprünglichen Idee wurden diese 2009 von der Europäischen Union abgelöst (sofern man der Zeitleiste im EG-Artikel der WP vertraut). In diesem Dokument über Ausgleichszahlungen für Fluggäste aus dem Jahr 2004 wird die EWG noch erwähnt. Korrekt wäre: Die Verordnung ist keine „Verordnung der EG“ mehr, „EG“ sollte im Fließtext gegen „EU“ ausgetauscht werden. Beim Zitieren der Verordnung hingegen gilt unverändert: VERORDNUNG (EG) Nr. 261/2004. Daher habe ich es im Artikel mutig geändert (ich habe auch gleich Jossis Vorschlag eingearbeitet).--Bluemel1 (Diskussion) 19:09, 22. Okt. 2017 (CEST)
@Bluemel1: Danke!!! @Jossi2: „und der konditionale Gliedsatz muss auch mit einem Komma nach „erfolgt“ abgeschlossen werden“ — Da bin ich mir eben nicht ganz sicher, denn „sowie“ ist hier doch eine anreihende und noch in den Gliedsatz einbezogene (!) Konjunktion, und da wird doch (im Gegegensatz etwa zu dem hier von mir vor „und“ gesetzten Komma…) i. d. R. kein Komma gesetzt, oder?--Cleph (Diskussion) 20:46, 23. Okt. 2017 (CEST)
Vor dem „sowie“ muss ein Komma stehen, wenn dieses einen Nebensatz abgrenzt. Zum Gliedsatz gehört nur das hier: „in jedem Fall sowie für Flüge von außerhalb in die EU“. Der Teil, den ich zwischen „Fall“ und „sowie“ ausgelassen habe, ist nur eine weitere Ergänzung des Gliedsatzes (konditionaler Nebensatz, eingeleitet mit „sofern“), und da es sich bei der Ergänzung um einen Nebensatz mit konjugiertem Verb am Ende handelt, muss der Nebensatz vorne und hinten mit Komma abgeschlossen werden. Würde an Stelle von „in jedem Fall“ eine Konjunktion stehen und der Gliedsatz mit zwei aufeinanderfolgenden Konjunktionen eingeleitet werden, dann griffe wieder der von dir oben verlinkte Duden-Artikel und beide Kommata fielen weg. Das Komma, das du vor „und“ gesetzt hast, grenzt übrigens einen kausalen Nebensatz ab, zu erkennen an dem Wort „denn“.--Bluemel1 (Diskussion) 21:00, 23. Okt. 2017 (CEST)
„Das Komma, das du vor „und“ gesetzt hast, grenzt übrigens einen kausalen Nebensatz ab, zu erkennen an dem Wort „denn““ — Der Denn-Satz ist meiner Ansicht nach aber kein [typischer] Gliedsatz, da das Prädikat nicht am Ende steht und er somit theoretisch auch alleine stehen könnte. Folglich könnte er auch Hauptsatz sein, wenn ich mich nicht irre. Ist das zweite Komma (vor einem weiteren, mit „und“ angeschlossenen Hauptsatz) also wirklich obligatorisch?--Cleph (Diskussion) 21:24, 23. Okt. 2017 (CEST)

was ist Krokoeis?[Quelltext bearbeiten]

Ist Krokoeis eine Farbe? Oder eine Textur? --85.212.188.199 15:39, 22. Okt. 2017 (CEST)

Safranfarben. Nicht gefrorenes Krokodil. --FriedhelmW (Diskussion) 15:55, 22. Okt. 2017 (CEST)
@FriedhelmW: Der war klasse! 😊😊😊--Cleph (Diskussion) 15:58, 22. Okt. 2017 (CEST)
Beides wohl. Ähnelt in Farbe und Textur an Frost auf einer Glasscheibe, und ist in einem Muster angeordnet, das an Krokodilschuppen erinnert. --King Rk (Diskussion) 16:00, 22. Okt. 2017 (CEST)

Charta partita[Quelltext bearbeiten]

In diesem Artikel findet sich u. a. der Terminus Charta paricola. Doch was bedeutet paricola und wovon leitet sich das ab? Ich finde dieses Wort in keinem einzigen Wörterbuch! Vielleicht doch ein Schreibfehler?--Cleph (Diskussion) 16:22, 22. Okt. 2017 (CEST)

Paricolus ist ein Kompositum aus pari- ‚gleich‘ und einem zweiten Wort, möglicherweise verwandt mit colum ‚Durchschlag‘. --Galtzaile (Diskussion) 16:40, 22. Okt. 2017 (CEST)
bei Google Books --FriedhelmW (Diskussion) 16:43, 22. Okt. 2017 (CEST)
Pariclus, pariculus, paricolus ist ein vulgärlateinisches Deminutiv zu par (gleich) und hat dieselbe Bedeutung. Vgl. französisch pareil. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:23, 22. Okt. 2017 (CEST)
Vielen Dank euch dreien! @FriedhelmW: Bei deinem Link finde ich leider nichts zur von dir besagten Etymologie mit pari. Habe ich da etwas überlesen?--Cleph (Diskussion) 20:50, 23. Okt. 2017 (CEST)
Nein, du hast Recht. --FriedhelmW (Diskussion) 21:04, 23. Okt. 2017 (CEST)

Sprachfrage II[Quelltext bearbeiten]

Warum sagt man „mit Wegfall der Geschäftsgrundlage wurde der Vertrag nichtig“ (ohne Artikel), dafür aber z. B. „mit der Eroberung Konstantinopels soll die Ikone zerstört worden sein“ (statt „mit Eroberung“)? Gibt es für das Weglassen des bestimmten Artikels eine feste Regel?--Cleph (Diskussion) 16:27, 22. Okt. 2017 (CEST)

„mit Eroberung“ würde eine beliebige, potenzielle Eroberung meinen. Da es sich jedoch um eine ganz konkrete, bekannte Eroberung handelt, steht auch der bestimmte Artikel. --Galtzaile (Diskussion) 16:41, 22. Okt. 2017 (CEST)
Allerdings wäre „Mit Eroberung Konstantinopels“ auch noch grammatikalisch korrekt. Aber hier passt „mit der Eroberung Konstantinopels“ tatsächlich besser.--Bluemel1 (Diskussion) 17:04, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ja, grammatisch korrekt, aber pragmatisch nicht dasselbe. --Galtzaile (Diskussion) 17:12, 22. Okt. 2017 (CEST)
Auf grammatikalischer Ebene ist es ohne Artikel ein unspezifischer Wegfall. Grammatikalisch würde die Äußerung „mit dem Wegfall“ den spezifischen Wegfall ausdrücken. So etwas Ähnliches gibt es auch bei: „In Nachfolge von Helmut Kohl wurde Schröder Bundeskanzler.“ versus „In der Nachfolge von Helmut Kohl wurde Schröder Bundeskanzler.“ Der inhaltliche Unterschied ist minimal, im Bereich der Grammatik handelt es sich jedoch ohne Artikel um eine nicht spezifizierte Nachfolge und mit Artikel um (genau) eine spezifische Nachfolge, diejenige von Helmut Kohl. Aber das Beispiel zeigt deutlich, dass der inhaltliche Unterschied sehr gering ist.--Bluemel1 (Diskussion) 16:52, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ich glaube (also TF), dass die Auslassung des Artikels bei substantivierten Infinitiven zwar insgesamt nicht selten, besonders üblich aber in der Kanzleisprache ist. Bei der Ikone bin ich mir übrigens überhaupt nicht sicher, ob mit die richtige Präposition ist, da eben kanzleitypisch. Bei oder im Zuge käme mir besser vor. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:12, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ack, das sind verschiedene Ebenen, sowas sollte auch bei der Formulierung berücksichtigt werden. Konstantinopel hatte sicher noch einiges mehr zu bieten, als diese eine Ikone. --188.108.81.35 19:53, 22. Okt. 2017 (CEST)
@188.108.81.35: „Konstantinopel hatte sicher noch einiges mehr zu bieten, als diese eine Ikone.“ — Inwiefern soll das nun bitte eine Antwort auf meine Frage darstellen???--Cleph (Diskussion) 20:54, 23. Okt. 2017 (CEST)

Fristenlauf , Ende einer Laufzeit per 31.12.2017[Quelltext bearbeiten]

Kürzlich war ich in einer dt. Versicherungsagentur, ich wollte den Versicherungsträger am Jahreswechsel 2017/2018 wechseln. Mein derzeitiger Haftpflichtversicherungsvertrag soll also mit Ablauf des 31.12.2017 (also die letzte Millisekunde vor Silvester) beendet sein. Als kleinen Service gab es ein Kündigungsschreiben an den derzeitigen Versicherer. Darauf stand, dass ich den Versicherungsvertrag per 01.01.2018 gekündigt wird. Daraufhin habe ich zu der Dame gesagt, dass ich per 31.12.2017 (also Jahresende) kündigen möchte. Sie sagte, nein das paßt schon so. Dann sagte ich "Sie sind ja die Expertin". Naiv wie ich bin habe ich das auch noch wider besseren Wissens bzw. wider meiner Zweifel unterschreiben. Dann wurde das Schriftstück vor meinen Augen gefaxt. § 188 BGB ist der Einstieg in Sachen Fristablauf.

„Eine Frist, die nach Wochen, nach Monaten oder nach einem mehrere Monate umfassenden Zeitraum - Jahr, halbes Jahr, Vierteljahr - bestimmt ist, endigt im Falle des § 187 Abs. 1 mit dem Ablauf desjenigen Tages der letzten Woche oder des letzten Monats, welcher durch seine Benennung oder seine Zahl dem Tage entspricht, in den das Ereignis oder der Zeitpunkt fällt, im Falle des § 187 Abs. 2 mit dem Ablauf desjenigen Tages der letzten Woche oder des letzten Monats, welcher dem Tage vorhergeht, der durch seine Benennung oder seine Zahl dem Anfangstag der Frist entspricht.“

Ich denke mal, dass ein Zeitpunkt für eine Vertragsdauer analog zu Fristen gehandhabt wird. Nun habe ich den Salat, die derzeitige Versicherung hat die Kündigung zum 01.01.2018, 24:00 Uhr (entsprechend meiner Willenserklärung) erklärt. Also nach meinem Empfinden ist der erste Tag im Jahr 2018 versicherungslos. Wie hätte die Kündigung meinerseits lauten müssen?

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

--89.15.190.44 17:27, 22. Okt. 2017 (CEST)

"... kündige ich meinen Vertrag Nr. xxx mit Wirkung zum 31.12., 24 Uhr. Ich bitte Sie um schriftliche Bestätigung des Eigangs meiner Kündigung..."
Jetzt muss ich aber nochmal nachfragen: Du schreibst, dass die Kündigung an den alten Versicherer zum 1.1., 24 Uhr wirksam werden soll. Dann bist du also gar nicht einen Tag gar nicht, sondern einen Tag doppelt versichert. Offenbar hat die alte Versicherung die Kündigung zu diesem Datum ja akzeptiert (und nicht geantwortet, dass ein Kündigungsrecht z.B. immer nur nach Ablauf eines Jahres besteht, also nicht zum 1.1., sondern erst wieder zum 31.12.2018). Ich würde mich vielmehr drüber ärgern, wenn die alte Versicherung den Monat Januar dann noch in Rechnung stellt. --2003:CC:ABE3:E900:5DDA:AB87:E39F:D4BC 17:50, 22. Okt. 2017 (CEST)
Jetzt versteh ich gar nichts mehr. Ein Tag endet um 24:00 Uhr und der nächste beginnt zeitgleich um 00:00 Uhr denke ich mal. Der alte Vertrag soll Ende 2017 enden und der neue ab 2018 beginnen. --89.15.190.44 17:53, 22. Okt. 2017 (CEST)
Und du hast jetzt den alten Vertrag zum 1.1. 24 Uhr gekündigt. Also einen Tag später als von dir gewollt. Ich würde hinter der ersten Kündigung eine zweite hinterherschicken und diesmal das richtige Datum eintragen. --2003:CC:ABE3:E900:5DDA:AB87:E39F:D4BC 17:58, 22. Okt. 2017 (CEST)
Die Fristen beziehen sich auf die Kündigung, nicht auf die Vertragslaufzeit. Du hast zum Abend des 1.1. gekündigt, die neue Versicherung fängt schon am Morgen des 1.1. an. Was sollst, kostet dich 5€. --85.212.188.199 19:31, 22. Okt. 2017 (CEST)
In die Kündigung schreibst du nur das Datum, nicht die Uhrzeit. Also: "Ich kündige zum Ende des Monats/zum Ende des Jahres/zum 31.12.". In jedem Fall endet das Vertragsverhältnis dann um 24.00 Uhr. Eine Kündigung zum 01.01. beendet das Vertragsverhältnis, wenn die Kündigung so möglich ist (siehe den Beitrag der IP oben von 17.50 Uhr), 24 Stunden später: Der 1. Januar ist noch mit drin. --Snevern 19:49, 22. Okt. 2017 (CEST)

Was mir noch eingefallen ist: Liegt hier ein Irrtum über den Inhalt der eigenen Willenserklärung und damit ein Anfechtungsgrund vor? Diesen Gedanken würde ich ebenfalls noch in das Schreiben an die alte Versicherung einfließen lassen: Ich würde schreiben, dass du irrtümlich angenommen hattest, dass du die Kündigung zum Ende des 1.1. erklären müsstest, dass das aber gar nicht das ist, was du eigentlich wolltest, weil du ja einen neuen Vertrag hast, der (wie allgemein üblich) schon mit Beginn des 1.1. anfängt und du eine Doppelversicherung noch dazu auch nur für einen Tag nicht willst und auch nie wolltest. Dass du deine Willenserklärung insofern anfechtest und dass du stattdessen die Kündigung zum Ende des 31.12. (24 Uhr) erklärst. Und dass das genau das ist, was du auch ursprünglich tun wolltest. --2003:CC:ABE3:E900:40C9:31F9:A32B:9417 22:46, 22. Okt. 2017 (CEST)

Eine Kündigung solltest Du, um eindeutig Deinen Willen zu formulieren, mit Termin des Ablaufs und Datum des Schreibens benennen. Sollte Deine Kündigungsfrist überschritten sein, bedarf es anderer schwerer Gründe, die bei Versicherern fast nie gegeben sind, um dort gesondert aus dem Vertrag zu kommen. Du solltest auch so formulieren, dass Deine Kündigung behelfsweise „zum frühesten Termin“ wirksam wird. Bis Du auf den Versicherungschutz angewiesen, musst Du das mit der neuen Versicherung abstimmen. Bei der KFZ-Haftpflicht gilt z.B. bis 30. November zum Jahresende zu kündigen. Bis dahin musst Du die neue Versicherung haben und den sechsstelligen der Versicherung Code der Zulassungsstelle mitteilen. Des geht idR. telefonisch. Warum die Versicherung 23:59 schreibt, kann den Grund haben, dass „24:00 Uhr“ als der nächste Tag gewertet werden kann. Erkundige Dich hierzu zur sogenannten „Übergangsdeckung“ und deren vertraglicher Bedingungen, also wie lange und unter welchen Bedingungen sie tatsächlich gilt. Findest Du sie ein den AGB und der Police nicht, schaue ins Versicherungsvertragsgesetz (VVG). Imho gilt diese im KFZ-Bereich bis zu 2 Wochen (Selber nachsehen!). Damit wäre die 1/60 Sekunde vor Neujahr gedeckt, unabhängig von Berichten, Aussagen und Aufzeichnungen von Dashcams. --Hans Haase (有问题吗) 10:09, 23. Okt. 2017 (CEST)

Wann zahlt eine Reiserücktrittsversicherung?[Quelltext bearbeiten]

Ein Bekannter hat gestern eine Reise gebucht und heute ist ihm aufgefallen, dass er während der Reisezeit einen Auftritt mit einem Chor hat. Es handelt sich dabei um ein Hobby. Die Reisekosten betragen etwa 200€. Übliche versicherte Rücktrittsgründe sind ja z.B. Krankheit, Tod eines Angehörigen, Impfunverträglichkeiten oder Verlust des Arbeitsplatzes. Aber "ich möchte lieber meinem Hobby nachgehen"?

Er hat online gebucht - kommt er vielleicht über ein Widerrufsrecht wieder aus der Sache raus? --2003:CC:ABE3:E900:5DDA:AB87:E39F:D4BC 17:41, 22. Okt. 2017 (CEST)

Im Artikel Reiserücktrittskostenversicherung steht etwas von „kurzfristig und unerwartet“. --Rôtkæppchen₆₈ 18:03, 22. Okt. 2017 (CEST)
Da steht auch: Eine Reiserücktrittskostenversicherung trägt diese Kosten bei Rücktritt aus versichertem Grund. Es ist also im Kleingedruckten nachzuschauen. Der Grund hier dürfte nicht versichert sein. Übrigens halte ich so eine Versicherung für überflüssig. Warum? Nicht hier sondern bei Youtube finden sich unter dem Stichwort Hinweise. --79.241.77.182 19:14, 22. Okt. 2017 (CEST)
Widerrufen geht auch nicht. --77.186.134.223 19:19, 22. Okt. 2017 (CEST)
Es dürfte ja klar sein, dass jeder VN einen Grund "Auftritt mit Chor" erfinden kann. Das würde bedeuten, dass die Versicherung jeden Rücktritt von der Reise zahlen müsste. Denn der Versicherungsnehmer kann immer sagen: er hat einen Auftritt mit dem Chor. Soll da die Versicherung jemanden vorbeischicken, der den Auftritt überprüft? --85.212.188.199 19:24, 22. Okt. 2017 (CEST)
Da der Chorauftritt kein valider Grund für einen Versicherungsfall ist, erübrigt sich die Überprüfung seitens der Versicherung. --Rôtkæppchen₆₈ 19:40, 22. Okt. 2017 (CEST)
Das kannst Du nicht wissen, sondern nur mutmaßen. Die IP hingegen hat sehr schön erklärt, warum es unwahrscheinlich ist, daß eine Versicherung Chorauftritte mit in die versicherten Rücktrittsgründe aufnimmt. --188.108.81.35 19:56, 22. Okt. 2017 (CEST)
Du kannst meine Mutmaßung leicht widerlegen, indem Du eine Reiserücktrittsversicherung nennst, die einen bei der Reiseplanung vergessenen Chorauftritt als Reiserücktrittsgrund versichert. --Rôtkæppchen₆₈ 20:14, 22. Okt. 2017 (CEST)

Preisangaben so Korrekt?[Quelltext bearbeiten]

Eine Tankstelle verkauft Bier in einem Kasten. Darüber die Auszeichnung: Kasten: 20 EUR, pro Stück 2 EUR, Pfand 0,09 EUR. Ich nehme mir eine Flasche aus dem Kasten. An der Kasse werden dann 2,29 EUR verlangt. Der Preis gelte nur pro Flasche, wenn man den ganzen kasten Kauft. Auf meine Frage, wo die 2,20 EUR für eine Einzelflasche denn angegeben seien werde ich an ein Kühlregal an einer anderen Stelle verwiesen, in der die Flasche einzeln für 2,20 EUR angeboten werden. Ist das von der Preisauszeichnung so korrekt? Kann doch nicht sein, dass ich erst Kombinieren muss, um auf den korrekten Preis zu kommen?

--88.67.101.79 19:39, 22. Okt. 2017 (CEST)

Es ist vermutlich nicht vorgesehen, dass du eine einzelne Flasche aus dem Kasten entnimmst. --Digamma (Diskussion) 19:57, 22. Okt. 2017 (CEST)
Meines Erachtens grenzwertig in Sachen Preisklarheit. Das geht wohl in Richtung Preisvergleich, wie auch die 100g Preisangaben bei verpackten Lebensmitteln. Je nach Ausgestaltung des Preisschildes kann das daraus hervorgehen oder eher Verwirrung stiften. Ich denke, die Tanke kann das schon so machen, könnte es aber auch etwas deutlicher kennzeichnen. --188.108.81.35 20:05, 22. Okt. 2017 (CEST)
Mich verwirrt, dass das Pfand nur pro Flasche angegeben ist. Wenn man einen Kasten kauft, kommt ja auch noch das Pfand für den Kasten dazu. Und sind bei Bierflaschen nicht 8 ct Pfand üblich? --Digamma (Diskussion) 20:12, 22. Okt. 2017 (CEST)
Die genauen Preisangaben sind Beispielhaft, das Pfand ist zu vernachlässigen. Mir geht es nur darum, dass der Preis pro Flasche schlichtweg nicht angegeben war, bzw. an einem andren Ort. 88.67.101.79 20:15, 22. Okt. 2017 (CEST)
Da, wo der Kasten verkauft wird, steht der Preis für den Kasten, und wo die Einzelflaschen verkauft werden, der Preis für die Flasche. Das kann ja wohl kaum inkorrekt sein. Wobei es sich bei den Preisangaben eh nur um unverbindliche Angaben handelt; letztlich wird der Preis erst dann festgelegt, wenn er dir an der Kasse genannt/angezeigt wird und du ihn akzeptierst, z.B. indem du bezahlst. --2A02:908:F461:4D00:F0B9:D824:AD2B:5C24 20:48, 22. Okt. 2017 (CEST)
Zwei paar Stiefel:
1. Preisangabepflicht (Wettbewerbsrecht)
2. Vertragsrecht: invitatio ad offerendum durch Käufer in spe an der Kasse, Angebot durch Verkäufer mittels Preisangabe, Annahme durch Käufer z. B. durch Zahlung.
Rumnölen wegen vermeintlicher oder tatsächlicher falscher Preisauszeichnung hochgradig sinnlos, Preisangaben an der Ware begründen kein Schuldverhältnis. Nicht übereinstimmende Willenserklärung mit Wirkung Nichtzustandekommens des Kaufvertrags am einfachsten per deutlichem "Nein, danke" zum Ausdruck zu bringen. (Und Gefühlte Großschreibung ändert daran genau nichts.) --92.226.159.151 21:04, 22. Okt. 2017 (CEST)
Das Gewerbeaufsichtsamt könnte sich wirksam daran stören, wenn jemand am regal andere Preise angibt als er an der Kasse verlangt. --94.219.187.62 16:54, 23. Okt. 2017 (CEST)

Wie hätte Aldi das denn gerne ausgesprochen?[Quelltext bearbeiten]

Neben der edlen Marke Moser Roth gibt es ja noch Choceur. Aber, spricht man das "Schosör"" oder aber "Schokör" aus? Ich kann mir die Antwort eigentlich denken, aber dann währe doch Choqueur die bessere Wahl gewesen. Rolz-Reus (Tablett) (Diskussion) 21:21, 22. Okt. 2017 (CEST)

ALDI süd, oder ALDI nord??? --Caramellus (Diskussion) 22:06, 22. Okt. 2017 (CEST)
Die Kunden sollen das nicht aussprechen, die sollen das kaufen. --Rôtkæppchen₆₈ 22:24, 22. Okt. 2017 (CEST)
Und solange sie das nicht kaufen können, sollen sie über den Namen nachgrübeln, damit er ihnen im Laden gleich wieder einfällt. --Optimum (Diskussion) 22:56, 22. Okt. 2017 (CEST)
Blöde Frage. Mit vollem Mund spricht man nicht. Yotwen (Diskussion) 12:57, 23. Okt. 2017 (CEST)
Edel ist es doch nur, weil es die Werbung Dir einzutrichtert hat. Normale Schoki, fertig. Die Aussprache ist "Schokör" (ist halt Französisch). Ob A. N oder S ist völlig Schnuppe. --89.15.190.44 22:58, 22. Okt. 2017 (CEST)
Das bringt mich auf den Gedanken, daß die Einzelhändler Behinderte offenbar nicht als Werbungszielgruppe betrachten. Sonst müßte es zumindest im Netz doch akustische Produktinformationen geben. (Prospektwerbung in Brailleschrift wäre wohl ein logistisches Problem.) Ich achte zwar nicht darauf, aber ich wüßte nicht, daß es in den Läden Hinweise und Deklarationen in Blindenschrift gäbe; auch kann ich mich nicht erinnern, dort Sehbehinderte angetroffen zu haben. Aber vielleicht verlassen sich die Händler auch einfach auf Sprachausgabeprogramme, denen sie eine gewünschte Aussprache aber auch nicht mitteilen. Macht nichts: Es gibt massenhaft Marken mit komischen Namen wie z. B. "Kollgahte" oder asiatische Autonamen, von denen auch "keine Sau" weiß, wie man sie richtig ausspricht. Ehrlich gesagt: Deren Problem... --92.226.159.151 23:17, 22. Okt. 2017 (CEST)
Da gibt es solche und solche. Colgate wird in Deutschland in Originalschreibweise nach deutscher Phonologie ausgesprochen. Wo dies zu Peinlichkeiten führen würde, wird die fremde Marke oder das fremde Produkt an die deutsche Phonologie angepasst, wie beim Arzneimittelhersteller Vick, der in Deutschland Wick heißt, damit er nicht versehentlich als Fick ausgesprochen wird oder bei den Butter Cakes, die hierzulande Butterkeks heißen, um nicht als Kackes ausgesprochen zu werden. --Rôtkæppchen₆₈ 23:43, 22. Okt. 2017 (CEST)
Nö! "Cakes" war um 1900 die übliche Bezeichnung (weil eben Fremdwort) und auch heute noch ist das bei Betty Bossi natürlich noch so. Auch "Shawl" ist im Duden meines Großvaters noch so drin, die Eindeutschung in "Schal" kam dann um 1920 erst.--Heletz (Diskussion) 06:20, 23. Okt. 2017 (CEST)
+1 Ich sag auch immer Kackes. Ich find das völlig normal, steht ja im Duden meines Uropas drin, und der war schon in Verdun und hat da immer „Kacke“ geschrien.--Bluemel1 (Diskussion) 07:32, 23. Okt. 2017 (CEST)
Choceur soll vermutlich französisch (oder welsch) anmuten, der französischen Phonologie folgend würde es "Schosör" ausgesprochen werden. Ob das so beabsichtigt ist oder die Aldi-Marketing-Strategen keinen Plan von Französisch haben, sei dahingestellt. Man muss es beim Einkaufen ja nicht aussprechen. -- MonsieurRoi (Diskussion) 06:51, 23. Okt. 2017 (CEST)
Siehe auch fr:C (lettre)#Français. --Rôtkæppchen₆₈ 08:10, 23. Okt. 2017 (CEST)
Am verlinkten Ort in der französischsprachigen Wikipedia steht es richtig, aber das wird hier nichts nützen. Zwei Weltkriege gegen die Kulturnation angezettelt, beide verloren, und in der Sprache Molières ist die ganz überwiegende Mehrheit immer noch auf Grundschulniveau. Darum auf Deutsch: Es ist ein Marketingflop. Das C wird als S ausgesprochen wenn von einem E oder I gefolgt. Würde ihm ein A, O oder U folgen, wird es als S ausgesprochen wenn mit einer Cédille versehen, sonst als K (Beispiel "coeur" sprich "kör" d.h. "Herz"). --2A02:1206:4585:29C0:657F:39C6:3A61:CD92 08:51, 23. Okt. 2017 (CEST)
Ich meine, wir haben das als "Ga, Go, Gu, mais Ce, Ci" gelernt - macht das Sinn? Weil das "G" ähnlichen Regeln folgt? --Eike (Diskussion) 14:21, 23. Okt. 2017 (CEST)
C und G folgen denselben Regeln, weil sie im Lateinischen die zwei Varianten (stimmlos [k] bzw. stimmhaft [g]) des velaren Verschlusslauts waren. Vor dunklen Vokalen (a, o, u) hat sich die ursprüngliche Aussprache erhalten, vor hellen Vokalen sind sie ab dem späten Vulgärlatein zu Reibelauten geworden. Das gilt für die meisten romanischen Sprachen (und lateinische Lehnwörter in nichtromanischen Sprachen), wobei die Reibelaute von Sprache zu Sprache verschieden sind.
In Vulgärlatein klafft in dieser Hinsicht übrigens eine Lücke, dort ist nur von Vokalen die Rede. --Katimpe (Diskussion) 15:36, 23. Okt. 2017 (CEST)
Und während das im klassischen Sprachunterricht wie üblich in die Schublade „Unregelmäßig – das müsst ihr lernen!“ gelegt wird, gibt es natürlich eine ganz einfache Erklärung. Die „hellen“ Vokale werden vorne gesprochen, [k g] hinten. Damit der Artikulationsapparat nun keinen so langen Weg gehen muss, wird der Artikulationsort dieser Konsonanten von hinten nach vorne verlegt. [ʦe ʧe se] etc. sind nun einmal leichter zu artikulieren als [ke]. Das ist im Übrigen auch der Grund, weshalb es auf Deutsch Kinn, auf Englisch aber chin, oder Kirche und church heißt. Auch im Russischen könnte man sich das Gerede und Gepauke von „unregelmäßigen“ Verben (zumindest vielen davon) durch die eine oder andere Einheit Phonologie ersparen.
@Katimpe: Rekonstruiert ist jedoch eher die Affrikate vor den Reibelauten. Im Standarditalienischen und in deutschen Fremdwörtern wurde ja nicht entaffriziert. Auch russ. царь [ʦarʲ] und antike Schreibfehler deuten darauf hin. --Galtzaile (Diskussion) 16:36, 23. Okt. 2017 (CEST)
Bevor ein 11-Jähriger kapiert, welche Vokale vorne oder hinten artikuliert werden und wie das sprachökonomisch die Aussprache von Konsonanten assimiliert, hat er schneller gelernt, dass z.B. das Graphem c vor a, o, u wie /k/ gesprochen wird, außer es hängt eine Cedille dran. Das hat nichts mit Schublade und Gepauke zu tun, das ist didaktische Reduktion. Einem älteren Lerner mit mehr Sprachlernerfahrung würde man das fachwissenschaftlich durchaus anders vermitteln. Und ohne Pauken lernt man übrigens nur schwer eine Sprache, wenn es nicht um Mutterspracherwerb (o.ä.) geht. -- MonsieurRoi (Diskussion) 17:00, 23. Okt. 2017 (CEST)
Mutterspracherwerb machst du jeden Tag, ständig. Da kommt kein noch so intensiver Cours intensif heran. -- Janka (Diskussion) 18:49, 23. Okt. 2017 (CEST)

23. Oktober 2017[Quelltext bearbeiten]

Kobe Steel "Fälschungen"[Quelltext bearbeiten]

Fragen über Fragen:

  • Wie ist es denkbar dass jahrelang Metallrohstoffe zwischen Grossfirmen verkauft werden ohne dass ein einziges Mal geprüft wurde?
  • Wie ist es sogar möglich dass niemals niemand zu einer Schieblehre gegriffen hat ?
  • Habe ich Chancen reich zu werden indem ich als renommierter Metallproduzent meinen Kunden grau lackiertes Papier verkaufe? Wenn ja, was muss ich im Detail beachten damit es klappt?

--Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 08:58, 23. Okt. 2017 (CEST)

Hier ein paar Hintergründe.
Imaginäres Szenario: Die In-Group (Herstellung) fängt mit kleinen Veränderungen an. Die QC-Group stellt es fest, wird aber beruhigt ("Ausreisser - kein Grund Trouble zu machen.") Nachdem es sich eingespielt hat (die QC-Group ist jetzt erpressbar) und auch die QC-Group beteiligt wird, wird man "mutiger". Über Jahre hinweg ist ja nichts passiert. usw. usf. Also so ähnlich wie mit Wurst, Eiern, Blutkonserven, Automotoren, Kindernahrung .... GEEZER … nil nisi bene 09:19, 23. Okt. 2017 (CEST)
Also aus dem Link lese ich gar nichts heraus, aber ich hab mir auch gerade überlegt dass es noch relativen Sinn machen würde wenn die Käufer mehr oder weniger von den Fälschungen wissen, damit wären die Betrogenen dann mehr die Endkunden, wenn überhaupt da ein Schaden festzumachen ist. Aber das lese ich so halt nirgends. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 10:13, 23. Okt. 2017 (CEST)
Es ist eher nicht so, dass Kobe Steel Eisen als Aluminium verkauft hat (oder grau angestrichene Pappe) oder ähnlich offensichtliches. Sondern eher so: der Kunde bestellt "100 Tonnen Stahlträger mit einer Rockwell-Härte von 50". Kobe Steel schmeißt seine Öfen an und stellt Stahlträger her. 90% der Stahlträger haben die gewünschte Härte, während 10% Härten von vielleicht 49 haben. Statt die Stahlträger als Ausschuss wieder einzuschmelzen, hat Kobe Steel jetzt die Härtemessungen manipuliert und die Messprotokolle dahin frisiert, dass man die Träger mit Härte 49 trotzdem als Träger der Härte 50 ausgeliefert hat. (Ich habe keine Ahnung von Stahl, es soll ein imaginäres Beispiel sein, um das Prinzip zu verdeutlichen.)
Und vermutlich hat man das Ganze nur in den Produktbereichen praktiziert, wo es nicht üblich ist, dass der Abnehmer die angelieferte Ware noch ein weiteres mal einer Materialprüfung unterzieht.
Das Gebäude ist wahrscheinlich auch mit Trägern der Härte 49 noch stabil, aber angenehmer wäre es als Bewohner wohl, wenn man die Gewissheit hätte, dass die Materialien den Spezifikationen entsprechen... --::Slomox:: >< 11:04, 23. Okt. 2017 (CEST)
Ja Slomox, so etwas in der Art. Das eben mit der Fälschung minderwertige Ware so "hergerichtet" wurde, dass sie trotzdem als höherwertig verkauft werden konnte. Um es sich dabei jetzt Ausschuss handelt oder bewusst eine Tranche falsch etikettiert wurde, ist hierbei nebensächlich. Der Kunde hat eben nicht das erhalten war er bestellt hat. Oder eben was auch möglich ist, dass der Kunde davon wusste, und es "nur" auf dem Papier stimmen musste. Die meisten Kunden machen zwar eine Eingangskontrolle, aber prüfen in der Regel bei dieser Werkstoffprüfung nur bestimmte (Eck-)Werte und nicht alles. Wenn du als Lieferant weist was der prüft, dann muss nur das stimmen. Wenn der nur die Härte und die Zusammensetzung (Spektroskopie) prüft, ist es möglich eine Tranche mit falscher Korngrösse durch zu schmuggeln.--Bobo11 (Diskussion) 12:39, 23. Okt. 2017 (CEST)
Nuja, bei Stahl wird ziemlich sicher mit statistischer Prozesslenkung gearbeitet. Und da versucht man natürlich, die vorgegebene Qualität zum niedrigstmöglichen Preis zu produzieren. Und dann kommt die böse Konkurrenz und unterbietet einfach den Preis. Nun geht der Verkäufer zum Stahlkocher und sagt ihm:"Du musst das zum gleichen Preis raushauen!" Er sagt nicht "sonst fliegst du". Aber wir wissen wie das gemeint war. Nun geht der Stahlkocher hin und legiert einfach ein bisschen mehr FE. Die Protokolle kopiert er von der gleichen Woche des Vorjahres, so fällt niemandem auf, dass es da ein Problem gibt. Und alles sind glücklich und zufrieden, bis der erste nachmisst.... Yotwen (Diskussion) 12:56, 23. Okt. 2017 (CEST) Beim U-Bahn-Bau in Köln wurde stellenweise gerade mal ein Drittel des Armierungsstahls verbaut, der in den Plänen eingetragen war. Da braucht man deutlich mehr kriminelle Energie und Mitwisser, als für so eine blöde Stahllieferung.

Mogeln scheint auch in dieser Branche zumindest nicht unüblich zu sein: Beispiel Squaire. --87.147.189.113 13:16, 23. Okt. 2017 (CEST)

Selbstmord des Vorstands wäre jetzt das Mindeste, was man erwarten sollte. --85.212.162.95
Du liebe Zeit! Was erwartest du dann von den Managern von TEPCOO? Yotwen (Diskussion) 18:39, 23. Okt. 2017 (CEST)

Humorarchiv Neutral[Quelltext bearbeiten]

Tag allerseits.

Vielleicht der Falsche Platz, vielleicht auch nicht, aber ich suche da etwas was Ich vor Jährchen im Humorarchiv erblickt hatte. Zumindest glaube ich das dies das Humorarchiv war. Es handelte sich um eine Archivierte Diskussion die sich damit befasste verschiedene neue Formen des Neutrals in den Diskusssionen zu finden. Unter anderen des Admin-Neutrals oder des Positiven-Neutrals, des schweizer neutral etc.

Das Suche ich hier nun. Danke für die Mithilfe

Was'n 'n Neutral?

--ddraco12 (Diskussion) 12:06, 23. Okt. 2017 (CEST)

Wikipedia:Humorarchiv/Irrenhaus/Gerettete Diskussionen. Grüße Dumbox (Diskussion) 13:03, 23. Okt. 2017 (CEST)
Danke, Habe mich nicht in diese irren Tiefen Gewagt --ddraco12 (Diskussion) 13:12, 23. Okt. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. ddraco12 (Diskussion) 13:14, 23. Okt. 2017 (CEST)

autoexec.bat[Quelltext bearbeiten]

Funktioniert diese Datei unter Win10 nicht mehr? Ich möchte nur einen xcopy-Befehl ausführen lassen. --2003:D8:E3CF:F8DA:A87E:8FFB:BA14:298F 14:18, 23. Okt. 2017 (CEST)

Nein, die autoexec.bat gehört zu DOS, das seit Windows 2000/XP kein Windows-Unterbau mehr ist. Ich nutze mittlerweile gerne den Task Scheduler zum automatischen Starten von Programmen beim Windows-Start, weil da keine lästige UAC-Abfrage kommt. Das ist allerdings ein bisschen Fummelei, dann funktioniert das aber zuverlässig. --Rôtkæppchen₆₈ 15:38, 23. Okt. 2017 (CEST)
Muß ich mir mal angucken, danke. --M@rcela Miniauge2.gif 16:43, 23. Okt. 2017 (CEST)

Ist dafür nicht der autostart-Ordner im Startmenü geeignet? Ich kann momentan nicht nachschauen, weil ich unterwegs bin, aber auf meinen Heim-Computer habe ich dort ganz sicher eine Datei mit einigen subs-Befehlen eingetragen. (Oder gibt es den in Win10 auch nicht mehr?) --TheRunnerUp 18:12, 23. Okt. 2017 (CEST)

So ganz stimmt es nicht dass autoexec.bat nicht funktioniert. Sie wird nur nicht automatisch ausgeführt, da Windows kein DOS-Unterbau mehr hat, und wird somit unter Windows zu eine 0815-Batch-Datei. Beim Aufrufen von autoexec.bat wird nachwievor die Stapelverarbeitung abgearbeitet. Am besten führt man BATCH aus, indem man in die Eingabeaufforderung geht und von dort aus in das Verzeichnis der Batch datei wechselt. --Natsu Dragoneel (Diskussion) 18:30, 23. Okt. 2017 (CEST)
Und vor allem heißen Batchdateien beim den NT-Zweig von Windows, zu dem auch Windows 10 zählt, .cmd-Dateien. .bat-Dateien werden nur aus Kompatibilitätsgründen mitgeschleppt. --Rôtkæppchen₆₈ 20:48, 23. Okt. 2017 (CEST)
Ich möchte einen Kopierbefehl regelmäßig ausführen lassen. Ob beim An- oder Ausschalten oder zu einer bestimmten Zeit, ist egal. Auf dem "Server" in diesem kleinen Netz wird täglich Datensicherung gemacht, dorthin sollen die Dateien vom Client. Erstmal habe ich es so eingerichtet, daß manuell FreeFileSync gestartet wird. Ein Automatismus wäre mir aber lieber, deshalb habe ich es mit XCOPY versucht. Das funktioniert aber nicht im Netz. Oder besser, ich stelle mich zu dämlich an ;) --M@rcela Miniauge2.gif 21:13, 23. Okt. 2017 (CEST)
Ich mache meine Datensicherung übers Netz mit Robocopy \\Quellrechner\Users\ D:\Zielordner\Users /E /R:1 /W:1, und zwar so, dass ich mich beim zu sichernden Rechner (Windows 10 x64) abmelde und die Sicherungsbatch auf dem Server (Windows Server 2008 in der Edition Home Server 2011) ausführe. Für andere Rechner mit MBR-Partitionstabelle und NTFS-Dateisystem nutze ich die eingebaute Sicherungsfunktion von Microsoft Windows Home Server 2011, die leider nicht mit GPT-Partitionstabellen oder FAT32 zusammenarbeitet. --Rôtkæppchen₆₈ 21:46, 23. Okt. 2017 (CEST)

Neutralisierung von Allergenen[Quelltext bearbeiten]

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich leide bereits seit meiner Kindheit an verschiedenen Allergien und wollte fragen, ob es möglich ist, Allergene zu "neutralisieren". Es kommt hin und wieder vor, dass ich bzw. mit Gegenständen in Kontakt komme, auf welche ich sehr massiv reagiere (mit Erbrechen, Atemnot und massiven Hustenanfällen), weil sich in oder auf diesen Gegenständen chemische Substanzen befinden, welche ich nicht vertrage (ich bin so unter anderem auch sehr allergisch auf gewisse Druckertinten, daher versuche Zeitungen und moderne Bücher zu meiden).

Ich wollte fragen, ob es möglich ist, Allergene von einem Gegenstand zu entfernen (ein Verwandter von Mir hat mir eine Vase geschenkt, welche er jedoch mit einem Reinigungsmittel geputzt hat, welche ich nicht vertrage, seitdem steht die Vase in einem Schrank in meiner Garage und ich kann sie ohne Handschuhe nicht mehr anfassen). Ich habe bereits mit meinen Ärzten gesprochen, aber diese kennen sich mit diesem Thema nicht aus und sind auf die körperliche Behandlung von Allergien spezialisiert. Ich wollte daher Sie fragen, ob es Möglichkeiten und Wege gibt, solche Gegenstände zu "reinigen" und sie "allergenfrei" zu machen (ich gehe von einer oberflächlichen Dekontamination aus).

Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Antworten

Mit freundlichen Grüssen --2A02:120B:2C79:D630:792C:4473:51D4:4778 14:21, 23. Okt. 2017 (CEST)

Eine oberflächliche Kontamination zu entfernen sollte gehen. Bei einer Vase sollte eine Dekontamination gehen, da die selten wirklich offenporige Oberflächen haben. Die andere Variante ist denn allergiefördernden Stoff im Gegenstand zu versiegeln. Also den Gegenstand mit einer, für den allergiefördernden Stoff undurchlässigen Schutzschicht, überzieht. Wenn es ein flüchtiger Stoff ist, auf den du allergisch reagierst, kann auch aus sitzen eine Variante sein. Denn dann wird sich nach einiger Zeit, der allergiefördernde Stoff von alleine von der Vase entfernt haben. Nach deiner BEschreibung wird das eh ein Fall für den Fachmann sein. Denn es muss ja nicht nur der allergiefördernde Stoff von der Vase herunter, sondern es sollte keine andere problematischer Stoff zurückbleiben. Du musst also sicher mal jemanden finden, der sich mit Reinigung auskennt und auch abklären kann welche Reinigungsmittel und -Methoden gehen, weil sie ohne für dich problematische Stoffe auskommen.--Bobo11 (Diskussion) 14:53, 23. Okt. 2017 (CEST)
Wenn man die allergenen Stoffe abwaschen kann, dann kann man sie abwaschen. Allergene Eiweiße kann man ggf. denaturieren. Genauerers kann man zu dieser Fallbeschreibung nicht sagen. --94.219.187.62 17:07, 23. Okt. 2017 (CEST)
Man könnte die Vase auch in die Sonne stellen und darauf hoffen, dass das UV-Licht der Sonne die Allergene radikalisch abbaut. --Rôtkæppchen₆₈ 18:05, 23. Okt. 2017 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Ungeeignete Frage. --94.219.187.62 17:07, 23. Okt. 2017 (CEST)
Fenster! Man öffne ab und an das Fenster. Wird hier leider oft unterbewertet, das Fenster. --77.186.135.75 20:51, 23. Okt. 2017 (CEST)

Kompakter MP3-Player ohne Schnickschnack in Stickform mit Display, das den Titel anzeigt, und fest eingebautem Akku, der sich über USB laden lässt[Quelltext bearbeiten]

Gibt es sowas noch zu kaufen? Ganz kompakt, also länglich und schmal wie ein klassischer USB-Stick, mit kleinem Display, das nur den Titel anzeigt, keine Fotos und/oder Videos? Tue mich schwer bei der Suche.

--195.36.120.126 15:08, 23. Okt. 2017 (CEST)

Difrnce MP851, Intenso Music Walker, TrekStor i.Beat cebrax, ... Problem: Die haben alle vergleichsweise wenig Speicher. --Magnus (Diskussion) 15:16, 23. Okt. 2017 (CEST) Gestrichen, weil die wohl Batterien brauchen. --Magnus (Diskussion) 15:18, 23. Okt. 2017 (CEST)
Es gibt z.B. den Sansa Clip, was von iitrust oder elephANT. -- Gruß Dag (klö­nen) 15:22, 23. Okt. 2017 (CEST)
teuer: https://www.sony.de/electronics/walkman/nwz-b180-series ohne Akku: http://www.ebay.de/itm/322465837301 ohne USB: http://www.ebay.de/itm/132306375849 --85.212.162.95 15:26, 23. Okt. 2017 (CEST)
Sansa Clip+ wäre meine Empfehlung. Evtl. in dem Zusammenhang auch mal einen Blick auf Rockbox werfen. --Zinnmann d 15:29, 23. Okt. 2017 (CEST)

Hab meine Frage anfangs vielleicht etwas missverständlich gestellt (jetzt deutlicher formuliert), das Display sollte zugunsten einer schmalen Form nicht viel mehr als den Titel anzeigen können. Den aber unbedingt, nicht so ein Shuffle-Ding. --195.36.120.126 15:45, 23. Okt. 2017 (CEST)

[12][13]][14][15] Den Cebrax kann ich nicht weiterempfehlen, da bei mir der exponierte Joystick schnell kaputt war. Jetzt ist es ein klobiger USB-Stick. --Rôtkæppchen₆₈ 17:10, 23. Okt. 2017 (CEST)

Wie lautet das Gegenteil?[Quelltext bearbeiten]

Wie lautet denn das Gegenteil von Emo_(Jugendkultur)? -93.232.223.199 15:22, 23. Okt. 2017 (CEST) --93.232.223.199 15:22, 23. Okt. 2017 (CEST)

Bitte definiere Gegenteil. Was wäre für Dich das Gegenteil eines Dreiecks? --Zinnmann d 15:35, 23. Okt. 2017 (CEST)
Ein Nicht-Dreieck, ist doch klar :D 129.13.72.197 16:07, 23. Okt. 2017 (CEST)
Prima, dann haben wir ja schon die Antwort: Anti-Emo (Jugendkultur). Wer schreibt den Artikel? :-) --Zinnmann d 16:13, 23. Okt. 2017 (CEST)
Wieso Anti? Wohl eher Nicht-Emo. Und der Klammerzusatz ist auch unnötig :D. Stupipedia behauptet, das Gegenteil wäre ein Brony [16] - ist allerdings unbelegt :D 129.13.72.197 16:16, 23. Okt. 2017 (CEST)
oder kurz: Nemo -- - Majo Senf - Mitteilungen an mich 19:04, 23. Okt. 2017 (CEST)
Such Dir unter Kategorie:Jugendkultur eine raus. --Rôtkæppchen₆₈ 16:27, 23. Okt. 2017 (CEST)
Gabber ist das neue Flogger. Ich schwör.--Bluemel1 (Diskussion) 17:59, 23. Okt. 2017 (CEST)
"Emo" is' ja kein Teil - dann kann es auch kein Gegenteil haben. --217.84.80.16 19:20, 23. Okt. 2017 (CEST)
Normalbürgerlicher Jugendlicher.--Antemister (Diskussion) 20:03, 23. Okt. 2017 (CEST)

Kurze Frage zur Groß- und Kleinschreibung.[Quelltext bearbeiten]

Ist folgender Satz korrekt: “Es müssen von der Drei zur Fünf zwei ergänzt werden.“

Danke --Emilsinclair2.0 (Diskussion) 20:13, 23. Okt. 2017 (CEST)

Ja. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 20:17, 23. Okt. 2017 (CEST)

Aussprache "Es"[Quelltext bearbeiten]

Ich hatte heute im Deutschlandfunk einen Bericht gehört, in dem es am Rande um die neue Verfilmung von Es (Roman) ging. In dem wurde das "E" bei "Es" lang ausgesprochen, also eher so "Eees" - aber warum spricht man das so? -- Gruß, aka 20:17, 23. Okt. 2017 (CEST)

Meines Wissens spricht man das im Standarddeutsch mit kurzem (offenen) e. In Süddeutschland ist aber langes (geschlossenes) e üblich, möglicherweise weil ein einfaches (kein doppeltes) s folgt. --Digamma (Diskussion) 20:27, 23. Okt. 2017 (CEST)
Erg.: Siehe auch wikt:es. --Digamma (Diskussion) 20:28, 23. Okt. 2017 (CEST)
Ich halte das für eine betonte Aussprachevariante. Grüße TRN 3.svg hugarheimur 20:33, 23. Okt. 2017 (CEST)
Aber das Original heißt doch "It"; und das übersetzt sollte das normale hochdeutsche Wort "Es" (kurzes e) ergeben. Ich habe es bis eben auch immer nur so gehört (und selbst auch nur so gesagt). Eine „betonte Aussprachevariante“ sollte daher verboten werden. ;-) Der Bericht kann hier (klick auf "Beitrag hören") gehört werden. Sowohl Moderatorin wie auch der Gast sprechen tatsächlich das lange E aus. Komisch ... VG --Apraphul Disk WP:SNZ 20:35, 23. Okt. 2017 (CEST)
Nachtrag: Gehört hatte ich diesen Beitrag: [17] Das erste Mal erfolgt die Aussprache nach ca. 30 Sekunden. -- Gruß, aka 20:40, 23. Okt. 2017 (CEST)
Moin Aka, da kann ich - warum auch immer - nichts zum Hören aufrufen. Ist das denn derselbe Beitrag wie der, den ich verlinkt habe? Oder wenigstens dieselbe Moderatorin? Hör doch mal bei meinem Link rein. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 20:44, 23. Okt. 2017 (CEST)
Nein, das ist ein anderer Beitrag mit einem Moderator, der es genau so "komisch" wie "deine" Moderatorin ausspricht, vielleicht sogar noch einen Tick extremer. -- Gruß, aka 20:46, 23. Okt. 2017 (CEST)
Ah, okay, danke. Da hilft nur, den Sender zu wechseln. ;-) VG --Apraphul Disk WP:SNZ 20:48, 23. Okt. 2017 (CEST)

Besessenheit[Quelltext bearbeiten]

Rubens, Sir Peter Paul - The Miracles of Saint Ignatius of Loyola - Google Art Project.jpg

In unserem Artikel findet sich nebenstehendes Bildchen, dass der Bildbeschreibung zufolge u. a. den Hl. Ignatius, „über dessen Kopf die Dämonen davonfliegen“, zeigen soll. Sind das aber nicht vielmehr Putten (= Engel) als Dämonen, von denen einer mit einem Lorbeerkranz in Händen auf den Heiligen zufliegt???--Cleph (Diskussion) 20:31, 23. Okt. 2017 (CEST)

Jepp, sehe ich auch so. Keine sehr schönen Putten, aber doch. Geoz (Diskussion) 20:46, 23. Okt. 2017 (CEST)
@Geoz: Danke dir! Wahnsinn, dass sich so ein Schrott nach wie vor in unseren Artikeln findet, nicht…?--Cleph (Diskussion) 20:55, 23. Okt. 2017 (CEST)

Gründe für stornieren einer Dividende und die Kosten dahinter[Quelltext bearbeiten]

Ich habe im Online-Banking gesehen dass mein Broker 3 mal die Dividende für einen Aktienposten storniert und 3 mal wieder gutgeschrieben hat.

Ich komme eigentlich aus einem Wirtschaftsstudium und habe von so etwas noch nie gehört.

Die oberste Frage der Intelligenz die sich nie halt stellt ist ob das nicht irgendwie für ein Aktienunternehmen einen Haufen Geld kostet wenn die jede Bank anschreiben müssen damit diese die Dividende zurückholt und dann erneut wieder gebucht wird und wieder zurückgeholt wird ich meine das sind immense Kosten die denen entstehen, sowas kann doch nicht kostenlos sein. Oder?

Und nebenbei interessiert mich welche Gründe außer ein buchungs Irrtum oder irgendwelche gefälschte geschönte Bilanz die dann nachträglich geändert wurde als Grund in Frage kommen warum eine Dividende storniert wird und ein anderer Betrag gebucht wird. Speziell wenn eine Dividende 3 mal berichtigt wird, macht mir das irgenwie unerklärliche sorgen. -TorreDEvigia (Diskussion) 21:48, 23. Okt. 2017 (CEST)

Warum Branntweinkriterium statt Promillegrenze? / Was sind FSRe?[Quelltext bearbeiten]

Warum spielt für die Frage, ob ein alkoholisches Getränk erst ab 18 freigegeben ist, die Branntweinhaltigkeit (Destillationsverfahren) eine so große Rolle? Warum hat sich der Gesetzgeber nicht einfach für eine Promillegrenze entschieden? Regelmäßige Konflikte wie z. B. bei Martini könnten vermindert werden.

Außerdem folgendes Szenario: Ein Fachschaftsrat (FSR) ist ein Organ der Selbstverwaltung der Studierenden einer Universität. Üblich sind Pflichtmitgliedschaft nach Immatrikulation und regelmäßige freie, gleiche und blablabla Wahlen. Jetzt kommt der Wunsch auf, den Namen des FSRes in etwas ähnliches zu ändern (z. B. FSR Biologie in FSR Biowissenschaften dank neuer Studiengänge). Wo finde ich allgemeine Regelungen für derartige Umbenennungen (z. B. wenn die spezifischen Rechtstexte verloren sind)? Was ist ein FSR überhaupt für eine Vereinigung?

Den Hinweis zu den Rechtsthemen kenne ich. Ich freue mich auch immer über weiterführende Recherche-Hinweise zum Thema. Vielen Dank im Voraus, --80.156.181.150 21:53, 23. Okt. 2017 (CEST)