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14. Februar[Quelltext bearbeiten]

Ken Jebsen Jude[Quelltext bearbeiten]

Das behaupten zumindest Fiedler/Pohlmann in ihrem aktuellen Video. Hat das irgeneine Plausibilität? Kann das stimmen? -- El Yudkin (Diskussion) 15:42, 14. Feb. 2021 (CET)

Selbst wenn?--Wikiseidank (Diskussion) 15:53, 14. Feb. 2021 (CET)

Wenn du wissen willst ob der Mann Jude ist, wieso fragst du den Mann dann nicht, ob er Jude ist? Ich gehe davon aus, ihr könnt beide mailen. Ansonsten empfehle ich Brieftaube. -- 213.208.157.38 17:27, 14. Feb. 2021 (CET)

Und wie soll das mit der Brieftaube funktionieren?--IP-Los (Diskussion) 19:11, 14. Feb. 2021 (CET)
Hülse auf, Brief rein, Hülse zu. Der Rest ist dann das Problem der Taube. --213.208.157.38 19:39, 14. Feb. 2021 (CET)
Ah darum wird jetzt Brattaube modern.--77.119.131.92 11:01, 24. Feb. 2021 (CET)
„Jebsen“ ist jetzt kein typisch jüdischer Nachname. Er hätte dann halt ggf. irgendwelche jüdischen Vorfahren. Die Frage, die sich dabei aufdrängt: Warum ist das wichtig, was genau spielt das für eine Rolle? --Gretarsson (Diskussion) 20:02, 14. Feb. 2021 (CET)
Jebsen ist ein Künstlername...--Antemister (Diskussion) 22:29, 14. Feb. 2021 (CET)
Wenn Ken Jebsen Jude wäre, könnte man seinen Antisemitismus schön relativieren. Vermutlich ist das das Projekt. --Aalfons (Diskussion) 20:08, 14. Feb. 2021 (CET)--Aalfons (Diskussion) 20:08, 14. Feb. 2021 (CET)
Naja, OK, sagen wir es mal so: Es würde denen, die Kritk an der Außen- und Palästinenser-Politik Israels grundsätzlich als Antisemitismus abqualifizieren, ein Stück weit den Wind aus den Segeln nehmen. Der pauschale Antisemitismus-Vorwurf ist ja ein beliebtes rhetorisches Stilmittel, um sich nicht inhaltlich mit ebensolcher Kritik auseinandersetzen zu müssen… --Gretarsson (Diskussion) 23:32, 14. Feb. 2021 (CET)
Statt "Jude" hätten die Typen intelligenterweise besser Aramäer sagen sollen. Wäre nicht ganz falsch gewesen: „Recherchen des SPIEGEL zeigen: Hinter dem Künstlernamen "Ken Jebsen" verbirgt sich der 1966 im Krefelder Stadtteil Hüls geborene Kayvan Soufi Siavash, ein Mann mit iranischen Wurzeln.“ Die antiken Aramäer haben zumindest geografische Wurzeln in Gebieten, die heute iranisch sind. So, mit "Jude", ist das nur der übliche populistische Unsinn. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 21:48, 14. Feb. 2021 (CET)
Die die Wurzeln der antiken Aramäer liegen im heutigen Syrien. --Digamma (Diskussion) 23:00, 14. Feb. 2021 (CET)
Ein gewisser "Jesus" aus Palästina soll vor ca. 2.000 Jahren Aramäisch gesprochen haben. (Dumpfe Erinnerung aus einem sog. "Religionsunterricht".) Wobei ich jetzt eigentlich doch nicht so genau wissen will, welche Sprachen (und warum) in der Gegend damals gebräuchlich waren. Jedenfalls scheint es Hebräisch eher nicht gewesen zu sein. Schriftlich kommunizierte man dort, wie auch sonst rund ums Mittelmeer, genau wie die Römer - nein, nicht auf Latein, sondern auf Griechisch. War "Jesus" nun Jude? Oder Aramäer? Oder was? Christ war er jedenfalls nicht - der liebe Gott ist auch keiner. --77.6.63.103 00:20, 16. Feb. 2021 (CET)
Dann stimmt es auch dass der Papst nicht katholisch ist? --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 16:17, 18. Feb. 2021 (CET)

Ob Jesus Aramäer war, lässt sich möglicherweise nicht sinnvoll bestimmen, weil mit der "zunehmenden Ausbreitung des Aramäischen als Verkehrssprache im gesamten vorderen Orient" ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal wegfiel (Aramäer (Volk), s.a. en:Arameans#Culture). Dass er Jude war, wird von niemandem bestritten. --Katimpe (Diskussion) 04:21, 16. Feb. 2021 (CET)
Ich habe Markus Fiedler direkt angeschrieben und um weitere Infos gebeten. -- El Yudkin (Diskussion) 21:57, 14. Feb. 2021 (CET)
Wobei es auch iranische Juden gibt...--Antemister (Diskussion) 22:29, 14. Feb. 2021 (CET)

Ich habe schon eine Antwort von M. Fiedler erhalten: Das sei über kenfm selbst in diesem Jahr verbreitet worden, Ken Jebsen habe einen zu fünfzig Prozent iranischen, zu fünfzig Prozent israelischen Hintergrund. Weiter: „Das erklärt auch, warum er über die Kriegspolitik der israelischen Regierungen so angefressen ist. Es geht ihn selbst an und ist als Pazifist maßlos enttäuscht von der Entwicklung Israels.“ Seine Mutter sei Jüdin. – Ich kann jetzt nicht kenfm danach absuchen. Und selbst wenn, ist diese Eigenaussage/Behauptung wikipediatechnisch ziemlich wertlos. -- El Yudkin (Diskussion) 23:17, 14. Feb. 2021 (CET)

Wie steht es bei uns im Jebsen-Artikel auch: Eigene biografische Angaben bei Radio Fritz, sein Geburtsname laute Moustafa Kashefi und er sei in einem Flugzeug im iranischen Luftraum geboren, wies Jebsen in einem ausführlichen Interview mit Mathias Bröckers als selbst ausgedachte „absurde Bio“ und leicht erkennbaren „Gag“ zurück. --Aalfons (Diskussion) 11:44, 15. Feb. 2021 (CET)
@213.208.157.38 Hülse auf, Brief rein, Hülse zu. Der Rest ist dann das Problem der Taube. Und die wird nie bei Herrn Jebsen ankommen, es sei denn er ist Brieftaubenzüchter und man hat sie sich vorher bei ihm ausgeliehen. Dann hätte man ihn aber auch gleich besagte Frage stellen können. Erklärung: Brieftauben fliegen immer nur in eine Richtung, nämlich von einem fremden Standort zu ihrem Heimatschlag. Die kann man nicht einfach mal auflassen, damit sie zu einer anderen, für sie fremden Adresse fliegen. Deine Idee funktionierte nur so.--IP-Los (Diskussion) 14:13, 15. Feb. 2021 (CET)
Dass er irgendwie jüdische Wurzeln habe, hat Jebsen 2013 selbst in die Welt gesetzt. Man kann das als unglaubwürdig bezeichnen, wenn man sich mal ansieht, wie er behauptet hat, er hieße Moustafa Kashefi. δεινόςRaubdinosaurierσαῦρος 21:05, 21. Feb. 2021 (CET)

16. Februar[Quelltext bearbeiten]

elektromagnetische Induktion[Quelltext bearbeiten]

Was geschieht hier physikalisch genau, und mit welchen Formeln berechnet man die auftretenden Kräfte? --185.12.130.84 h18:18, 16. Feb. 2021 (CET)

Die Knopfzellen lassen Strom durch die Drahtwicklung fließen, dadurch entsteht darin ein Magnetfeld in axialer Richtung, das eine Kraft auf den ebenfalls axial magnetisierten Dauermagneten ausübt. S. a. Unipolarinduktion. --95.116.55.38 18:44, 16. Feb. 2021 (CET)
Dabei wirken die Magnete gleichzeitig als Magnet (wenig überraschend), Leiter und Abstandhalter. Und das Stückchen der Spule zwischen Plus- und Minuspol der Batterie wird zum Elektromagneten. --Expressis verbis (Diskussion) 18:51, 16. Feb. 2021 (CET)
Gibt es im Video eine Knopfzelle? Ich sehe nur Batterie und Magnete. Und natürlich die Spule. --185.12.130.84 19:18, 16. Feb. 2021 (CET)
Ach, hatte ich überlesen. Es sind keine Knopfzellen, sondern so kleine Magnete. Sieht man doch am Anfang. --Expressis verbis (Diskussion) 19:21, 16. Feb. 2021 (CET)
Fliesst ein elektrischer Strom aus der Batterie, und wenn ja, wohin? --185.12.130.84 19:28, 16. Feb. 2021 (CET)
Aus der Batterie durch die Magnete, durch den Draht, durch die Magnete auf der anderen Batterieseite und zurück zur Batterie. --Expressis verbis (Diskussion) 19:37, 16. Feb. 2021 (CET)
Cooles Video. Aber es gibt doch keine konstante galvanische Verbindung von Magnet zu Draht? Sonst würde der Draht ja die Batterie kurzschliessen. --178.193.6.136 21:02, 16. Feb. 2021 (CET)
Das ist kein Kurzschluss, sondern ein Elektromagnet ohne Kern, eine Art Luftspule. --Rôtkæppchen₆₈ 22:57, 16. Feb. 2021 (CET)
Mir scheint das eher keine Art Luftspule zu sein (die wuerde naemlich wirklich nur die Batterie kurzschliessen), sondern die Magnete wirken aehnlich wie ein richtiger Spulenkern, indem das von ihnen erzeugte Feld mit dem vom Strom induzierten Feld wechselwirkt. Und dabei wird dann eben nicht einfach nur kurzgeschlossen, sondern auch Arbeit verrichtet, indem die aufgrund der beiden Magnetfelder entstehenden Kraefte die Konstruktion bewegen. Sicher ist diese nicht uebermaessig effizient und deshalb geht moeglicherweise immer noch der ueberwiegende Teil der Batterieleistung fuer die elektrische Erwaermung der Teile drauf (wie beim Kurzschluss), aber eben nicht ausschliesslich.
Hier wirkt also wie beim Elektromotor die elektromagnetische Wechselwirkung, aber nicht die Unipolarinduktion (der Strom wird nicht induziert, sondern fliesst aufgrund der Batteriespannung).
Die auftetenden Kraefte werden sich aber kaum berechnen lassen, weil die Feldlinienverteilung und die elektrischen Widerstaende zu ungleichmaessig sind. Hier muss man wohl eher zur Federwaage greifen. -- Juergen 86.111.152.144 00:46, 17. Feb. 2021 (CET)
Doch Unipolarinduktion; die Geschichte ist nämlich reversibel, Unipolarmaschinen können gleichermaßen im motorischen wie im generatorischen Betrieb laufen. Die Anordnung ist unstreitig ein Elektromotor, der elektrische Energie in mechanische transformiert, richtig? (Und zwar speziell ein Linearmotor.) Und dann schauen wir mal: Läuft er mit Wechselstrom? Offenbar nicht. - Hat er einen Kommutator? Offensichtlich auch nicht. Tja, dann bleibt ja wohl nur die Unipolarinduktion als Funktionsprinzip, oder etwa nicht? (Und "Luftspule" und "elektromagnetische Induktion" schließen sich natürlich nicht aus - eine Luftspule ist einfach nur ein Elektromagnet ohne ferromagnetischen Kern. Wenn es um zweistellige Flußdichten in Tesla wie z. B. in Magnetresonanztomographen geht, bleibt einem auch gar nichts anderes übrig, als auf den weichmagnetischen Kern zu pfeifen und Luftspulen zu verwenden, denn das liegt oberhalb der Sättigungsflußdichten sämtlicher weichmagnetischer Werkstoffe - leider.) --95.112.41.94 06:08, 17. Feb. 2021 (CET)
Ja, die Unipolarinduktion ist reversibel. Aber wenn eine Unipolarmaschine im motorischen Betrieb laeuft, also reversiert, dann liegt eben gerade keine Induktion mehr vor, sondern eben das Gegenteil, das elektromotorische Prinzip wie im Linearmotor. -- Juergen 217.61.197.201 10:02, 17. Feb. 2021 (CET)
Induktion tritt immer auf, wenn sich die Durchflutung einer Leiterschleife verändert, im Motor- wie im Generatorbetrieb. Die Leiterschleife "weiß nicht", ob und in welche Energieflußrichtung sie mechanische Energie umwandelt. Der von Dir konstruierte Gegensatz existiert somit physikalisch nicht. - Das eigentlich Interessante an der Unipolarinduktion ist übrigens, daß es gar nicht augenscheinlich ist, daß sich die Durchflutung überhaupt verändert, also daß und warum überhaupt eine induzierte Spannung auftritt. Das ist ein (scheinbares) Paradoxon, und dazu gibt es auch einen Artikel. --95.112.41.94 12:06, 17. Feb. 2021 (CET)
Ich sehe da nur einen einfachen Elektromagneten, der durch die Batterie gespeist wird. Wenn durch die bewegten Permanentmagnete eine Spannung induziert wird, müsste die der Batteriespannung genau entgegenwirken, also das "Fahrzeug" stoppen (Lenzsche Regel). --Expressis verbis (Diskussion) 13:21, 17. Feb. 2021 (CET)
Nein, leider. Testat nicht erteilt. (Im Leerlauf, also bei ungebremstem Läufer, nimmt ein Elektromotor theoretisch gar keinen Strom auf, weil die induzierte Spannung genauso groß ist wie die angelegte Spannung. Wenn der Motor mechanische Arbeit leistet, sinkt die Läufergeschwindigkeit und dadurch die induzierte Spannung, wodurch die angeschlossene Stromquelle belastet wird. Wird der Motor hingegen angetrieben, also über die Leerlaufgeschwindigkeit hinaus beschleunigt, dann steigt die induzierte Spannung über die anliegende Spannung hinaus an, und es wird elektrische Energie zurückgespeist (Generatorbetrieb). Die Differenz zwischen induzierter und angelegter Spannung wird übrigens durch die Stromstärke bestimmt und fällt am Wicklungswiderstand unter Erzeugung von Verlustwärme ab.) --95.112.41.94 15:22, 17. Feb. 2021 (CET)
Und wenn du dir nun noch überlegst, was bei dieser Anordnung die Leerlaufgeschwindigkeit ist, wirst du zugeben müssen, dass ich recht habe :) --Expressis verbis (Diskussion) 19:22, 17. Feb. 2021 (CET)
"Daher ist auch nicht die Ausbreitung von Meinungen oder eigenen Theorien das Ziel, sondern die Verbreitung von belegbarem Wissen." Mit dem Wissen hast Du es offenbar nicht so. (Aber bitte: Die Leerlaufgeschwindigkeit ist v. Und jetzt?) --95.112.41.94 20:34, 17. Feb. 2021 (CET)
Immer wieder interessant wieviel off-topic Senf man hier zu lesen bekommt... --217.71.253.46 09:22, 19. Feb. 2021 (CET)
Was genau soll hier off topic sein? --95.112.106.39 15:18, 20. Feb. 2021 (CET)
Vielleicht schafft es ja ein Berufener, die Frage zu beantworten? --178.193.6.136 07:03, 21. Feb. 2021 (CET)
Was physikalisch passiert, ist ja schon beschrieben worden. Es ist ein Magnet in einer Luftspule wie z.B. in dieser Publikation, Bild 25. Die auftretende Kraft zu berechnen, ist relativ komplex. Man müsste die Feldstärke der Dauermagnete, Drahtdicke und Wicklungsdurchmesser und auch den Innenwiderstand der Batterie usw. wissen. Man würde die Kraft wahrscheinlich eher mit einer Federwaage messen. --Optimum (Diskussion) 23:24, 23. Feb. 2021 (CET)

Warum wird die zweite "Lokomotive" schneller und holt die erste ein? --77.119.130.225 13:36, 24. Feb. 2021 (CET)

Die Dauermagnete könnten eine höhere Feldstärke aufweisen. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Batterie "kräftiger" oder voller geladen ist. --2003:C0:7706:2200:651A:6A17:21D4:B088 16:06, 24. Feb. 2021 (CET)

Und ginge es ohne Batterie auch? --77.119.130.225 13:40, 24. Feb. 2021 (CET)

Dadurch, dass die bewegten Dauermagnete in der Spule einen Strom induzieren, dessen Magnetfeld die Dauermagnete bewegt? :) Das wäre dann allerdings ein Perpetuum mobile. --2003:C0:7706:2200:651A:6A17:21D4:B088 16:06, 24. Feb. 2021 (CET)

18. Februar[Quelltext bearbeiten]

Laschet zitat[Quelltext bearbeiten]

Hier https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-02/coronavirus-grenzwerte-massnahmen-politik-armin-laschet-cdu steht: Laschet sagte noch etwas anderes in seiner Rede. Es sei gerade populär, die Bürgerinnen zu behandeln "wie unmündige Kinder".

Der Ausdruck des Bürgers be­zeich­net geschlechtsindifferent alle Menschen, die Bürger sind, Bürgerin nur weibliche.

Für das natürliche Geschlecht interessiert sich unsere Grammatik nämlich überhaupt nicht.

Stimmt das Zitat? wenn ja wäre das ja hart diskriminierend --87.134.159.193 20:04, 18. Feb. 2021 (CET)

In Anführungszeichen steht in dem Zeit-Artikel nur der Teil "wie unmündige Kinder". Es könnte also sein, dass die Zeit beim Paraphrasieren das Wort "Bürgerinnen" eingefügt hat, vielleicht statt "Bürger" vielleicht aber auch statt "Bürgerinnen und Bürger".
Es stimmt übrigens nicht, dass sich unsere Grammatik nicht für das natürliche Geschlecht interessiert. Oder kann die Endung -in/-innen etwas anderes bezeichnen als das natürliche weibliche Geschlecht? --Digamma (Diskussion) 20:36, 18. Feb. 2021 (CET)
Wenn's jetzt schon spitzfindig wird, ja. Die Klägerin kann beispielsweise eine Firma sein und die hat ja nun kein natürliches Geschlecht. Grüße Dumbox (Diskussion) 20:47, 18. Feb. 2021 (CET)

https://www.belleslettres.eu/content/deklination/genus-gendersprech.php#genus hier sehr sehr ausführlich beschrieben --87.134.249.40 21:47, 18. Feb. 2021 (CET)

Laschet sagte: "Populär ist [...] die Bürger behandeln wie unmündige Kinder [...]" (hier ab 02:53) --Buchling (Diskussion) 21:51, 18. Feb. 2021 (CET)
Wow das ist aber schon derbe, wie kann ein so populäres Nachrichtenblatt sich erlauben so eine frauenfeindliche Falschaussage unterzuschieben? --87.134.2.12 02:38, 19. Feb. 2021 (CET)
Erkläre bitte einem männlichen Ausländer inwiefern ein Satz wie Es sei gerade populär, die Bürgerinnen zu behandeln "wie unmündige Kinder" frauenfeindlich wäre? Und meinst du wirklich, die Aussage sei auch noch falsch? 2003:F5:6F0D:1A00:A0F2:DC85:E023:80A3 22:56, 22. Feb. 2021 (CET) Marco PB

Ich meine

Ich habe mir erlaubt, die Formatierung des Zitates ein wenig anzupassen: 3 Anführungszeichen weg, dafür Kursivsetzung. Wenn nicht ok, mach ich es gerne wieder rückgängig --TheRunnerUp 08:59, 19. Feb. 2021 (CET)
Ich vermute mal eher dass die Zeit hier versucht hat zu gendern und dabei hat ihnen die Autokorrektur dazwischengespielt hat: Also etwa so "Im Original heißt es Bürger,... mh dass ist aber aber nicht korrekt gegendert, wir zeihen das aus dem Zitat raus und schreiben die geschlechtsneutrale Version Bürger und Bürgerinnen... Nein das ist zu lang, was haltet ihr von BürgerInnen"? ... OK, dann schriebe ich das mal... *Tippt: Bürgerinnen*..."--Naronnas (Diskussion) 09:08, 19. Feb. 2021 (CET)
Im Artikel steht "Ministerpräsidentinnen" aber auch "Bürgern". Es wurde offensichtlich versucht, gendern durch abwechselnd weiblich/männlich zu erreichen. In Zusammenhang mit einem Zitat ist das grenzwertig. Dadurch kann ein Zitat schnell verfälscht werden. Vielleicht meinte Laschet ja nur die männlichen Bürger. Besser wäre hier wohl gewesen, das Zitat wie oben mit "die Bürger behandeln wie unmündige Kinder" zu verwenden.--Mhunk (Diskussion) 10:56, 19. Feb. 2021 (CET)
Die Zeit verwendet immer mal wieder ein generisches Femininum, in Verbindung mit dem Zitat leider verfälschend. -- hgzh 12:38, 19. Feb. 2021 (CET)

Was hat damals zur Herstellung der Atombombe gefehlt?[Quelltext bearbeiten]

Damals als die erste Atombombe gezündet wurde war ja kurz nach Ende des 2.WK, also gehe stark davon aus, dass zur Herstellung etwas gefehlt hat was in Deutschland erbeutet wurde. Was war das ? --87.134.249.40 20:16, 18. Feb. 2021 (CET)

Der WK II war noch nicht vorbei. Also fehlte gar nichts. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 20:19, 18. Feb. 2021 (CET)
Die Entwicklung der Atombombe brauchte einfach Zeit. Ich sehe keinen Anhaltspunkt dafür, dass dafür etwas nötig gewesen wäre, was erst in Deutschland erbeutet werden musste. --Digamma (Diskussion) 20:38, 18. Feb. 2021 (CET)
Das, was die Amis aus Europa brauchten, hatten sie schon vor Kriegsbeginn bekommen: Hans Bethe, Leo Szilard, Edward Teller, Enrico Fermi, Rudolf Peierls, Otto Frisch u.v.a.m. --Expressis verbis (Diskussion) 20:50, 18. Feb. 2021 (CET)
Auch das beste Know-How ersetzt nicht die Rohstoffe, siehe unten.--Chianti (Diskussion) 23:52, 18. Feb. 2021 (CET)
Meinst du den von dir verlinkten Artikel, in dem in jedem zweiten Satz "Vermutung", "...ist unklar", "...ist offen" oder "...nicht dokumentiert" steht? :) --Expressis verbis (Diskussion) 16:38, 19. Feb. 2021 (CET)
Da meines Wissens die Bomben Nr. 2 und 3 (mit Trinity als Nr. 1) Japan zur Kapitulation gezwungen haben, wodurch WK II beendet wurde, müssen sie nach den ewigen Gesetzen der Logik vor dem Ende dieses Krieges gezündet worden sein. Zur Frage: Wenn du in Manhattan-Projekt eine klaffende logische Lücke findest, die sich nur durch deine Theorie füllen lässt, dann suchen wir gern mit dir nach einer Lösung. Aber einfach eine wilde Spekulation hier einwerfen und andere nach Beweisen dafür suchen lassen, das ist kein guter Stil. --Kreuzschnabel 22:22, 18. Feb. 2021 (CET)
Forschungsreaktor Haigerloch#Die Zerstörung der Anlage macht deutlich, dass die Amerikaner von der deutschen Kerntechnik nichts lernen konnten, was sie nicht schon wussten. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:03, 18. Feb. 2021 (CET)
Vor allem basierten die Anlage in Haigerloch und die Trinity-Atombombe auf ganz anderen Technologien. Der Haigerlocher Protoreaktor verwendete Natururan und norwegisches Schwerwasser. Die Trinity-Bombe verwendete Plutonium-239. Die Amerikaner konnten also Schwerisotope trennen, als die Deutschen noch nicht einmal Schweres Wasser selbst herstellen konnten. --Rôtkæppchen₆₈ 23:48, 18. Feb. 2021 (CET)
Trinity war eine Plutoniumbombe, genau wie "Fat Man", die auf Nagasaki geworfen wurde, "Little Boy", die auf Hiroshima geworfen wurde, war eine Uranbome. (nicht signierter Beitrag von Elrond (Diskussion | Beiträge) 20:18, 20. Feb. 2021 (CET))

War deutsches Uran in der Hiroshima-Bombe?--Chianti (Diskussion) 23:51, 18. Feb. 2021 (CET)

@Fragesteller: wie andere es schon sagten: mit „Damals als die erste Atombombe gezündet wurde war ja kurz nach Ende des 2.WK“ liegst Du falsch. Es kann sein, dass Du den VE-Day (VE = Victory Europe, also das Ende der Kampfhandlungen auf dem europäischen Kontinent infolge der Kapitulation der Wehrmacht) mit dem Kriegsende (VJ-Day, Victory Japan, was rund 4 Monate später war) verwechselt hast. Diese 4 Monate sind im Verhältnis zu der gesamten Forschungszeit im Manhattan Project auch ziemlich kurz. Zum Rest der inhaltlichen Frage haben Vorposter genug geschrieben. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 00:31, 19. Feb. 2021 (CET)

Deutschland war zu keinem Zeitpunkt in der Lage, die A-Bombe zu bauen. Denn die deutschen Wissenschaftler wussten einfach nicht, wie die Atombombe gebaut wird. Heisenbergs Berechnungen waren ganz einfach fehlerhaft. Da gab es nichts zu klauen. Das Märchen von der deutschen Überlegenheit und den Wunderwaffen, ist, wie der Ausdruck schon sagt, ein Märchen. Kernwaffe und Uranprojekt sind Lemmata der WP. --Heletz (Diskussion) 08:08, 19. Feb. 2021 (CET)

Bei dieser Gelegenheit sei der populäre, weil stets so propagierte Irrtum aufgeklärt: Japan ist nicht (nur) durch die Atombombenabwürfe zur Kapitulation gebracht worden, sondern insbesondere durch den dazwischenliegenden (und die Amerikaner massiv zum Abwurf motivierenden) Kriegseintritt der Sowjetunion. Die übermächtigen Atombomben dienten den Japanern eher als Vorwand, um nicht besonders ehrlos in einer "normal" herbeigeführten Niederlage kapitulieren zu müssen.
Unabhängig davon war die Aufbereitung einer ausreichenden Menge waffenfähigen Urans 235 ein jahrelanges Mammutprojekt. Das allein erklärt die Verzögerung. Unbestritten ist, dass wenigstens ein Teil des in Little Boy verwendeten Urans in Deutschland erbeutet wurde. Wann die USA ohne diese Beute genug Uran zur Verfügung gehabt hätten (hätte es überhaupt eine Verzögerung gegeben?), ist spekulativ. Ebenso, ob irgendwelche wissenschaftliche Erkenntnisse der Deutschen noch in die Fertigstellung der Atombombe eingeflossen sind - aber wirklich viel kann es nicht gewesen sein. Dafür lagen die Deutschen, wie schon angemerkt, zu weit zurück. Auf die Plutoniumbombe Fat Man gab es ohnehin keinen Einfluss. --KnightMove (Diskussion) 08:28, 19. Feb. 2021 (CET)

Wer sich nicht mit derartig verkürzten, pauschalen und in dieser Form unzutreffenden Darstellungen über die Kapitulationsgründe zufriedengeben will, der findet im Artikel Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki detaillierte Informationen.
Die Wissensfrage, was aus Deutschland den Amis (möglicherweise) gefehlt hat, ist übrigens beantwortet.--Chianti (Diskussion) 09:39, 19. Feb. 2021 (CET)
Der Artikel (und die anderen im Zusammenhang) gehen auf das Thema nicht sehr intensiv ein, daher seien hier ein paar Quellen zitiert (Überarbeitung der Artikel wird ein lohnendes Projekt sein):
"Nuclear weapons shocked Japan into surrendering at the end of World War II—except they didn’t. Japan surrendered because the Soviet Union entered the war. Japanese leaders said the bomb forced them to surrender because it was less embarrassing to say they had been defeated by a miracle weapon. Americans wanted to believe it, and the myth of nuclear weapons was born."
"As historian Terry Charman tells us, “The Soviet attack changed all that. The leadership in Tokyo realized they had no hope now.” In fact, the situation was now completely reversed, with the Japanese fearing a Communist invasion which would overturn their rigid, imperial hierarchy and transform their nation forever. Immediate surrender was the only option.
--KnightMove (Diskussion) 12:56, 19. Feb. 2021 (CET)

Mal ein anderer Aspekt als der Reaktor: Was ist mit dem Uranoxid, welches anscheinend das Uboot U 234 bis zur deutschen Kapitulation transportierte? Die Amerikaner hätten sicher auch ohne dieses Uran (vorrausgesetzt sie haben es verwendet) Little Boy (die Uran-Bombe von den dreien die gezündet wurden) gebaut, aber das hat sicher den Prozess etwas beschnleunigt. --Naronnas (Diskussion) 16:55, 19. Feb. 2021 (CET)

Nachtrag: Oh, dass wird so auch in der oben von Chianti verlinktem Welt-Artikel[1] angesprochen, aber eben nicht geklärt.--Naronnas (Diskussion) 16:59, 19. Feb. 2021 (CET)
Es gab laut Welt-Artikel eben keine detaillierte "Buchführung" über das Material. Amerikanische Quellen gehen davon aus, dass in Oakridge aufbereitetes Uran aus Deutschland in "Little Boy" verwendet wurde [2][3], aber es ist eben nicht sicher, ob das, was davon in den 4 Monaten angereichert werden konnte, wirklich die entscheidende Schwelle zur kritischen Masse darstellte, --Chianti (Diskussion) 19:48, 19. Feb. 2021 (CET)

Trotzdem erstaunlich, dass die Atombombe eine "deutschsprachige" Erfindung ist.--Wikiseidank (Diskussion) 19:59, 19. Feb. 2021 (CET)

Das stimmt so nicht - Leó Szilárd hatte sowohl als erster die theoretische Idee dahinter als auch ein Patent, in dem er die Kettenreaktion nach Überschreiten einer kritischen Masse beschrieb - auf englisch. Und er hatte die Voraussicht, das nicht wissenschaftlich zu veröffentlichen.--Chianti (Diskussion) 16:35, 20. Feb. 2021 (CET)
Leó Szilárd hat zumindest in Deutschland studiert. --Digamma (Diskussion) 22:37, 20. Feb. 2021 (CET)
Das stimmt doch gar nicht. --77.0.188.221 07:51, 22. Feb. 2021 (CET)

Ich habe jetzt nicht alle Beiträge in diesem Strang im Detail gelesen, es kann also zu Wiederholungen kommen. In einschlägigen Kreisen wird gerne behauptet, deutsche Wissenschaftler hätten im Bereich der Kernforschung, speziell dem Bau einer Atombombe Kenntnisse gehabt, die den Alliierten (weit) voraus waren und die konnten erst eine Bombe bauen, als sie diese Kenntnisse hatten. Kurz gesagt; das ist Quatsch. Allein die oben schon genannte Manpower, die die Nazis aus Deutschland vertrieben hat war schon weit mehr, als in D zurückgeblieben war. Dazu kam die weit bessere materielle Ausstattung des Manhattan Projects, in den USA saßen auch etliche sehr fähige Köpfe, die allesamt darauf brannten, eine Bombe bauen zu können. Die in D zurückgebliebenen Wissenschaftler (Hahn, Heisenberg, Weizsäcker und einige andere) hatten zudem keinen brennenden Drang den Nazis eine Bombe zu liefern. Das Manhattan Project ist wohldokumentiert und es gibt keinen irgendwie gearteten Schub nach der deutschen Kapitulation, auch das spricht gegen die Annahme des TO. --Elrond (Diskussion) 11:51, 20. Feb. 2021 (CET)

Der entscheidende Fehler unterlief Walther Bothe, was zum Ausschluss von Graphit als Moderator führte und die aufwendige Beschaffung von Schwerem Wasser von Norsk Hydro (Kraftwerk Vemork) notwendig machte. Erst 1945 bemerkte man den Fehler (die Erkenntnis von Herbert L. Anderson im Jahr 1941, dass reines Graphit tauglich war, wurde auf Initiaitve Szilards geheimgehalten [4][5]) und war somit den Amis um mehrere Jahre hintendran (erster Kernreaktor Chicago Pile von Enrico Fermi Dezember 1942).--Chianti (Diskussion) 16:35, 20. Feb. 2021 (CET)

19. Februar[Quelltext bearbeiten]

20 FFP2-Masken pro Woche[Quelltext bearbeiten]

Jenseits aller Fassungslosigkeit: wie kam das Gericht ausgerechnet auf die Zahl von 20 FFP2-Masken pro Woche (was ca. drei Stück pro Tag entspricht)? Was machen wir mit unseren Masken alle falsch? (Man braucht sich nicht über die Kosten aufzuregen: wenn drei Euro täglich pro Person (also bundesweit ca. 150 Mio. täglich) die Pandemiebekämpfung tatsächlich wesentlich voranbringen würden, so wäre das für eine begrenzte Zeit gut angelegtes Geld. Ich kann's mir nur nicht vorstellen - mein Fehler, vermutlich.) --77.10.84.68 11:58, 19. Feb. 2021 (CET)

Weil das der Leistungsempfänger in seinem Eilantrag so dargelegt hat. Da wir weder Antrag noch Begründung kennen, ist diese Wissensfrage hier nicht beantwortbar. Ist außerdem eine Entscheidung nur für diesen konkreten Einzelfall, Bindungswirkung gibt es keine [6][7]. Daher ist eine generelle Diskussion über Schutzmaßnahmen hier falsch, siehe Seitenintro.--Chianti (Diskussion) 12:10, 19. Feb. 2021 (CET)
Was denn nun: "Weil das der Leistungsempfänger in seinem Eilantrag so dargelegt hat" oder "Da wir weder Antrag noch Begründung kennen, ist diese Wissensfrage hier nicht beantwortbar"? Zu Deiner Information: Sozialgerichte verfahren im Gegensatz zu Zivilgerichten nach dem Amtsermittlungsprinzip, winken also nicht jeden Blödsinn durch, wenn der Antragsgegner nicht widerspricht. Das Gericht muß sich also etwas dabei gedacht haben. --77.10.84.68 12:29, 19. Feb. 2021 (CET)
Die Begründung, der Antragsteller sei sonst in seinem Recht auf soziale Teilhabe beschränkt ist natürlich einigermaßen skurril, wenn das Land Baden-Württemberg die Reduktion sozialer Interaktion gleichzeitig als Ziel seiner Corona-Verordnung ausgibt und bei einem Hartz-IV-Empfänger mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann dass er die Masken nicht aus beruflichen Gründen braucht. --Studmult (Diskussion) 13:03, 19. Feb. 2021 (CET)
Nur mal spekuliert: Obdachlose/Obdachloser, keine Möglichkeit die Masken aufzubereiten und ständig auf der Straße lebend. Schon kann man 20 Masken/Woche glaubhaft machen.--Mhunk (Diskussion) 13:12, 19. Feb. 2021 (CET)
Wozu braucht man "auf der Straße", also im Freien, Masken? (Tatsächlich verstehe ich Fahrradfahrer nicht, die welche tragen. - Was hierorts zu einem Problem führt: hiesige Coronaverordnung schreibt Maskentragen auf Parkplätzen von Supermärkten usw. vor. Also: mit dem Rad zum Einkaufen. An der Grundstücksgrenze anhalten, Maske aufsetzen, vollregnen lassen. Weiterfahren zum Fahrradabstellplatz. Da Maske nun durchfeuchtet, wechseln... Keine Antwort zur Problemdarstellung von der Gesundheitssenatorin erhalten.) --95.112.106.39 05:02, 20. Feb. 2021 (CET)
Wenn man weniger als 2 m Abstand hält ist das Tragen einer Maske auch im Freien sinnvoll. Und 2 m Abstand halten geht nicht überall. --MrBurns (Diskussion) 13:30, 20. Feb. 2021 (CET)
Nun beobachte ich aber immer wieder "mutterseelenalleinige" maskierte Fußgänger und Radfahrer im Verkehr, und außerdem schreibt mir die Verordnung vor, daß ich auf dem Parkplatz auch dann eine Maske tragen muß, wenn sich dort außer mir sonst niemand befindet, auf den angrenzenden Grundstücken und Verkehrsflächen hingegen nicht. Und als Fußgänger und Radfahrer habe ich die Erfahrunge gemacht, daß ich die dichte Annäherung an andere Personen stets vorausschauend vermeiden kann. --95.112.106.39 15:06, 20. Feb. 2021 (CET)
OK, klare Antwort - fast Alle in Deutschland benutzen die FPP2-Masken falsch! Es bleibt zwar eine gewisse Wirkung erhalten, aber nicht wie vorbestimmt. Spätestens wenn das innere Fließ feucht ist, ist der Infektionsschutz marginalisiert. Man kann sich trefflich streiten, ob das nach 10, 20 oder 30 Minuten erreicht ist. Allein die Atemluft führt aber auf natürlichem Weg zu einer nicht vermeidbaren Befeuchtung. Gestern bei Kaufland gabs Masken für 44 Cent, also auch immer eine Frage der Quelle, wie wertvoll man solche Maske hält. Nur gehts dabei meist um die psychologische Wirkung wie den nicht zu vernachlässigenden meterweiten Ausstoß von Spucke, Aerosolen und Schnodder, der mit Maske auf wenige Zentimeter beschränkt wird. Aber das steht nicht in der CE-Zulassung, welche meist unbeachtet bleibt.Oliver S.Y. (Diskussion) 13:17, 19. Feb. 2021 (CET)
(BK)Also für mich ergeben die 20 Masken/Woche durchaus Sinn, wenn man FFP2-Masken als Einmalprodukte (die sie strengenommen sind) betrachtet und von einer maximalen Tragezeit von unter einer Stunde ausgeht. Dass bedeutet dann, dass man für den Besucht in Geschäften oder die Benutztung von öffentlichen Verkehrsmitteln immer mindestens eine Maske benötigt, was pro Tag problemlos 3 Masken bedeuten kann (fahre mit dem Bus, Besuche eines Geschäfts/Sozialhilfestelle/Freundes... , Rückfahrt mit dem Bus). Auch kann man niemanden dazu zwingen ein offizielles Einmalprodukt mehrfach zu nutzen nur um Geld zu sparen. Ich persönlich halte die Anzahl auch im vergleich zu meiner eigenen Nutzung für hoch, da man nicht jeden Tag unterwegs sein muss, würde das aber dass Anspruch für alle Fälle sehen. Für die meisten Harz-IV-Empfänger dürfte es da auch klüger sein das Geld zu nehmen und sich Masken selbst zu kaufen und diese wiederzuverwenden (wobei wenn da dann das Sozialamt draufkommt...).--Naronnas (Diskussion) 13:19, 19. Feb. 2021 (CET)
Das Wahlrecht hat die Behörde:: wenn sie die Masken deutlich billiger als für den vom Gericht genannten Geldbetrag kriegt, kann sie dem Antragsteller auch einfach Masken schicken; nur, wenn sie das nicht tut, muß sie den Geldbetrag ausreichen. Wobei ich mir durchaus auch vorstellen könnte, daß sie mit dem Argument, die Masken wären billiger geworden, einfach weniger bezahlt, z. B. 40 oder 50 Euro. Der interessante Punkt ist eigentlich ein ganz anderer: wenn die 20 Masken pro Woche sachlich, also infektionsmedizinisch, geboten, d. h. notwendig sind, dann stellt das Gericht damit zugleich fest, daß die von verschiedenen Behörden zur Verfügung gestellten kostenlosen Masken viel zu wenige sind. Z. B. sagte mir die Apothekerin bei der Ausgabe der ersten drei Bundesmasken im Dezember, die wären für jeweils eine Woche vorgesehen. --95.112.106.39 04:49, 20. Feb. 2021 (CET)
@Naronnas: Wie kommst du darauf dass man eine Maske nicht mehrmals tragen soll? Hab bisher immer gelesen, dass das durchaus sinnvoll ist, wenn man si dazwischen trocknen lässt und auf insgesamt maximal 8-9 Stunden pro Maske kommt. Die Österreichische Bundesregierung empfiehlt die Masken trocknen zu lassen und wenn nötig mehrere Msken gelichzeitig zu verwenden, weil das Trocknen angeblich mehrere Tage dauert (nach meiner Erfahrungen reicht 1 Tag aber das hängt wohl davon ab wie feucht die Maske wird (Intensität der Atmung, d.h. der Körperlichen Belastung und obs draufregnet) und wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist. --MrBurns (Diskussion) 13:19, 20. Feb. 2021 (CET) PS: Und unter "Einmalprodukt" würde ich nicht unbedingt verstehen, dass mans nur 1x verwenden soll, sondern dass mans nicht wäscht/reinigt. Sogar im medizinischen Bereich werden die Masken teilweise mehrmals verwendet, falls sie nicht durchgehend getragen werden müssen. --MrBurns (Diskussion) 13:27, 20. Feb. 2021 (CET)
Schau dir mal die Packung mit den FFP2-Masken an, dort steht garantiert, dass es sich um ein "Einmalprodukt" handelt. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass man die dann auch unbedingt nur ein einziges Mal verwenden muss (dass mach ich etwa auch nicht, weshalb mir ja weniger Masken reichen). Es ist eher eine Absicherung der Hersteller, da sie eben nur bei einer vorher noch nicht genutzten Maske die volle Filterwirkung garantieren können), ich empfehle auch sie mit entsprechender Trocknung mehrmals zu verwenden (vor allem wenn man damit etwa nur kurz beim Bäcker war). Aber rechtlich macht es das halt schon schwieriger.--Naronnas (Diskussion) 13:39, 20. Feb. 2021 (CET)
Was ist eine "Verwendung"? Ist jedes mal Aufsetzen eine Verwendung oder insgesamt 8-9h tragen? Ist das überhaupt definiert? Wenn nicht, vermute ich wären die Dienstvorschriften im medizinischen Bereich eine gute Richtschnur, soweit man die auf den Alltag übertragen kann. --MrBurns (Diskussion) 13:51, 20. Feb. 2021 (CET)
Nach meinem Verständnis: jedesmal Aufsetzen. --95.112.106.39 13:57, 20. Feb. 2021 (CET)
"Nach der DIN EN 149:2001+A1:2009 werden FFP2-Masken mit "NR" (non reusable/nicht wiederverwendbar) für den Einsatz in einer Arbeitsschicht und mit "R" (reusable/wiederverwendbar) für die Wiederverwendung in mehreren Arbeitsschichten zertifiziert. Diese Angaben beziehen sich auf den Industrieeinsatz. Nach der DGUV-Regel 112-190 sind in einer Arbeitsschicht fünf Arbeitseinsätze zulässig, unabhängig davon, ob die Maske mit "R" oder "NR" gekennzeichnet ist." [8].--Chianti (Diskussion) 16:06, 20. Feb. 2021 (CET)
Es geht wohl real nicht um die rein physikalische Trocknungszeit, sondern um die Zeit, innerhalb der evtl. anhaftende Viren mit hoher Wahrscheinlichkeit größtenteils inaktiviert werden (wofür Besprühen mit einem geeigneten flüchtigen viruziden Lösemittel wahrscheinlich förderlicher wäre). Die "7 Tage" sind wahrscheinlich ein sehr konservativer Vorsichtswert, weil drei Tage mutmaßlich auch ausreichen. Wie auch immer: diese praktizierten Mehrfachbenutzungsmethoden sind durch die Herstellerangaben - die im übrigen eine medizinische Verwendung gar nicht vorsehen (und insofern werden die Masken bei der Infektionsbekämpfung außerhalb ihrer Spezifikation eingesetzt, was ggf. ein (Nicht-)Haftungsproblem impliziert) - nicht abgedeckt, sondern von wem auch immer "frei erfunden". --95.112.106.39 13:50, 20. Feb. 2021 (CET)
Das Besprühen mit Alkohol oder Peroxid wird nicht empfohlen, da es die Filterwirkung deutlich verringert [9].--Chianti (Diskussion) 15:59, 20. Feb. 2021 (CET)

Tja. Nachdem nun viele relevante Aspekte einigermaßen "erschöpfend" beleuchtet wurden: Was sich das Gericht bei der Anzahl 20 gedacht hat, wissen wir immer noch nicht. Ist/wird das Urteil bzw. die Entscheidung über den Eilantrag nicht veröffentlicht, steht es da nicht ggf. dann drin? Wobei das mitnichten der Weisheit letzter Schluß sein muß: die Antragsgegner hat natürlich die Möglichkeiten, den Eilentscheid in der übergeordneten Instanz anzufechten sowie im Hauptsacheverfahren überprüfen zu lassen - wer näheres weiß, mag es gerne referieren. --95.112.106.39 22:33, 20. Feb. 2021 (CET)

Folgendes hat sich das Gericht dabei gedacht:
"Die Kammer meint, ein besonderer Mehrbedarf an wöchentlich 20 FFP2-Masken sei glaubhaft gemacht. Ohne Mund-Nasen-Bedeckungen dieses Standards seien Empfänger:innen von Grundsicherungsleistungen in ihrem Grundrecht auf sozialen Teilhabe in unverhältnismäßiger Weise beschränkt. Nach drei Monaten Lockdown müssten Arbeitsuchende wieder am Gemeinschaftsleben in einer dem sozialen Existenzminimum entsprechenden Art und Weise teilnehmen können.
Auf Alltagsmasken oder OP-Masken müssten sie sich nicht verweisen lassen. Diese seien für den Infektionsschutz vor SARS-Cov-2-haltigen Aerosolen in der Straßenbahn, im Supermarkt, im Treppenhaus, im Wartezimmer, in der Leichenhalle, etc. – auch angesichts der Virusvarianten – nicht gut genug geeignet. Wer bei der Verrichtung alltäglicher Erledigungen trotzdem lediglich eine OP-Maske gebrauche und einen Mitmenschen mit dem lebensgefährlichen Virus anstecke, schädige eine andere Person an der Gesundheit und verstoße gegen das gesetzliche Verbot gefährlicher Körperverletzungen. Dieses verbotswidrige Verhalten sei auch nicht allein deswegen außerhalb von Krankenhäusern oder Pflegeheimen erlaubt, weil die CoronaVO FFP2-Masken lediglich dort vorschreibe und andernorts OP-Masken genügen lasse.
Die Anerkennung individueller Mehrbedarfe an FFP2-Masken diene nicht nur der Befriedigung privater Bedürfnisse. Sie bezwecke den Infektionsschutz der Allgemeinheit vor einer weiteren Verbreitung des Virus. Zur effektiven Abwehr dieser gesteigerten Ansteckungsgefahr müsse die Mehrbedarfsgewährung wöchentlich 20 FFP2-Masken umfassen. Dem Infektionsschutz werde ein Bärendienst erwiesen, falls nicht mindestens täglich eine neue Maske sowie durchschnittlich ca. zwei weitere neue Ersatz-FFP2-Masken bereitgestellt würden. Es sei davon auszugehen, dass wenige Personen bereit und fähig seien, fortlaufend zuverlässig die sehr hohen Sorgfaltsanforderungen an die private Wiederverwendung von FFP2-Masken zu erfüllen. Diese seien zum Einmalgebrauch für geschultes Medizinpersonal konstruiert. Ohne die Beachtung der zum Trocknen notwendigen Hygiene-Routinen würden ggfs. über mehrere Tage und Wochen hinweg für den Infektionsschutz ungeeignete oder sogar virushaltige Masken getragen. Diese erweckten nur den falschen Anschein des Infektionsschutzes. Der massenhaft irreführende Anschein der Verwendung pandemie-adäquater FFP2-Masken wäre aber dem Infektionsschutz nicht zu-, sondern abträglich." [10].
--Chianti (Diskussion) 23:21, 20. Feb. 2021 (CET)
Hat sich also nichts dabei gedacht (bzw. seine Überlegungen nicht mitgeteilt), sondern nur behauptet, "ein besonderer Mehrbedarf an wöchentlich 20 FFP2-Masken sei glaubhaft gemacht". Tja, dann müssen wir leider doof sterben oder auf das Wunder hoffen, daß uns die Passagen des antragstellerischen Schriftsatzes offenbart werden mögen, die geeignet waren, eben jenen besonderern Mehrbedarf an wöchentlich 20 FFP2-Masken glaubhaft zu machen. --95.112.106.39 23:46, 20. Feb. 2021 (CET)
Einfach den letzten Absatz nochmals sinnerfassend lesen.--Chianti (Diskussion) 10:28, 21. Feb. 2021 (CET)
Mu. (Tut mir leid, ich kann Logik nur so verwenden, wie ich es in der Schule gelernt habe. Mit alternativen Fakten kenne ich mich nicht so aus.) --95.112.90.145 16:24, 21. Feb. 2021 (CET)
Anders als von dir behauptet, hat das Gericht in den zitierten Ansätzen der Pressemeldung selbstverständlich "seine Überlegungen mitgeteilt". Ob und warum man diese Erwägungen nicht nachvollziehen kann, ist ein anderes Thema.--Chianti (Diskussion) 21:33, 21. Feb. 2021 (CET)
Aus welcher Stelle des Geschwafels ergibt sich 1. überhaupt und 2. logisch zwingend, daß es nicht 2 oder 9 oder 17 oder 36, sondern 20 Masken sein müssen? Das Gericht sagt offenbar, daß es kontraproduktiv sein kann, die Masken zu lange zu tragen. Es sagt aber nicht, was denn die akzeptable Tragezeit wäre und wie sich daraus der Bedarf des Antragsteller ergibt. Und jetzt hör endlich auf, mich mit Deinen überheblichen hohlen Phrasen für dumm verkaufen zu wollen. --77.0.188.221 07:38, 22. Feb. 2021 (CET)

20. Februar[Quelltext bearbeiten]

Diktatur übernimmt facebook[Quelltext bearbeiten]

Wäre das möglich? Eine totalitäre Regierung wie die Militärjunta von Myanmar kann kann zweifellos das Internet oder einzelne Dienste abschalten. Und offenbar zensieren. Aber könnten sie facebook auch übernehmen so dass sie die ganze Datenbank in Bezug auf inländische Benutzer ggf. auf eigene Server ziehen die sie dann komplett beherrschen? --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 20:52, 20. Feb. 2021 (CET)

Nur wenn sie physischen oder Remote-Zugriff auf die Server hätten. Physisch scheidet aus, da die nur in Schweden, Dänemark, Irland und USA exisiteren [11]. Datenlecks dagegen sind nicht selten [12][13].--Chianti (Diskussion) 22:17, 20. Feb. 2021 (CET)
Nein, das stimmt nicht.
Wer die Kontrolle ueber nationale Router und Certfication Authories hat, was insbesondere bei totalitaeren Staaten zutrifft, kann sowohl die DNS-Anfragen als auch den Verkehr zu jeder IP-Adresse in ein Rechenzentrum seiner Wahl umleiten (siehe Border Gateway Protocol) und dann dort einen Webserver betreiben, der unter der bekannten Domain einen anderen Inhalt ausliefert. Dass dieser Inhalt dann von einem anderen SSL-Zertifikat einer anderen Zertifizierungsstelle beglaubigt ist, werden die meisten Nutzer nicht bemerken, da sich HTTP Public Key Pinning nicht durchgesetzt hat.
Den Original-Inhalt kann man dann per Facebook-API oder Crawler abfragen und nach Gutduenken modifiziert ausliefern.
Um aber auch die komplette Datenbank von Facebook zu uebernehmen, muss man schon Geheimdienstmethoden anwenden. -- Juergen 86.111.155.129 02:34, 21. Feb. 2021 (CET)
Das ist einer der Gründe, warum es Menschen gibt, die Datenschutz fordern. Historisches Beispiel oder auch die "zweckfremde" Verwendung von Maßnahmen, die (angeblich) gegen ("islamistischen") Terror eingeführt wurden.--Wikiseidank (Diskussion) 08:33, 21. Feb. 2021 (CET)
Nun gut, es geht viel, Vorraussetzung ist natürlich das sich Geschäftsleitung und idealerweise auch Server des Dienstes im Inland finden. Nach einem Putsch könnte die Regierung die Frau vom Inhaber/Geschäftsführer entführen, ihr einen Flex an den Kopf halten und drohen ihr das Gesicht zu zersägen sollte es keinen Zugang zu den Daten geben. Zuvor werden natürlich die Server ebenfalls vom Militär besetzt damit es da keine Sabotage gibt. Rein rechtsstaatlich ginge das auch, es muss nur ein Gesetz verabschiedet werden, wonach so ein Betrieb alle Daten an die Regierung weitergeben muss (und wenn nicht, das Unternehmen geschlossen wird). Dann bliebe noch Zeit, die Daten zuvor allesamt zu löschen und den Betrieb einzustellen, falls die Eigentümer so was nicht wollen. Bei einem ausländischen Anbieter geht so was Übernahme freilich nicht.--Antemister (Diskussion) 13:07, 21. Feb. 2021 (CET)
Offenbar keine ernsthafte Anwort.
Dass sich die server von facebook nicht in myanmar selbst befinden setze ich mal voraus.
Die Idee ist ein Zwischenschalten in Art eines proxy-servers bzw. man-in-the-middle und davon ausgehend dann alle Posts gleich selbst auf den eigenen Servern zu speichern so dass die Original-Server insoweit gar nicht mehr angefragt werden (müssen). Dann könnte die Verbindung zu facebook-Servern komplett gekappt werden und inländisch alles weiterlaufen ohne dass im Idealfall die Nutzer was merken. Am Ende hätte facebook über den Verkehr in Myanmar,etc überhaupt kein Kontrolle mehr und könnte es auch nicht mehr selbst abschalten um sich etwa gegen Zensurdiktate zu wehren. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 13:41, 21. Feb. 2021 (CET)
Also das geht schon und wird ja auch vielfach durchgeführt, da werden alle nationalen ISPs angewiesen, facebook.com auf eine Regierungsseite umleiten. Dort könnte sich dann, entsprechendes Knowhow vorausgesetzt, eine Art Facebook-lookalike der Regierung befinden das ahnungslose Nutzer mit ihren Daten fühlen. Dagegen könnte die Geschäftsleitung in den USA natürlich nichts tun.--Antemister (Diskussion) 13:53, 21. Feb. 2021 (CET)
Hm. Aber mit https kann es wohl nicht funktionieren? --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 14:20, 21. Feb. 2021 (CET)
In Kasachstan muss jeder Internetbenutzer ein Spionagezertifikat der Regierung installieren. Russland hat mehrfach demonstriert, wie man ausländischen Internetverkehr über inländische Internetknoten routet. Da ist es wahrscheinlich, dass die myanmarische Militärdiktatur auch irgendein Social-Engineering-Mittel findet, ihren Internetbenutzern ein Spionagezertifikat unterzujubeln und dann den inländischen Verkehr zu einer bestimmten ausländischen Website über eigene Server umzuleiten. --Rôtkæppchen₆₈ 15:07, 21. Feb. 2021 (CET)
Wie ich bereits oben geschrieben habe, ist dazu weder eine Mitwirkung der Internetbenutzer noch Social Engineering notwendig. -- Juergen 86.111.152.247 23:16, 24. Feb. 2021 (CET)

Suche bei Youtube[Quelltext bearbeiten]

Ist es mögloch, bei Youtube wortwörtlich zu suchen? Also so, dass die eingegebenen Suchbegriffe im Videotitel oder in der Videobeschreibung enthalten sein MÜSSEN? Mit Anführungsstrichen scheint es nicht zu funktionieren. Die Suche erscheint mir eher wie eine Empfehlungsmaschine denn eine vollwertige Suchmaschine. --94.217.118.60 22:15, 20. Feb. 2021 (CET)

Das sollte eigentlich mit dem Plus funktionieren.--Chianti (Diskussion) 22:24, 20. Feb. 2021 (CET)
hmm... --94.217.118.60 22:34, 20. Feb. 2021 (CET)
Youtube gehört doch zu Google. Also müsste es mit deren Suchmaschine funktionieren: Google suchbegriff site:youtube.com. --Rôtkæppchen₆₈ 23:13, 20. Feb. 2021 (CET)
Besser "suchbegriff" site:youtube.com --213.188.237.101 23:47, 20. Feb. 2021 (CET)
Das funktioniert bei Google aber leider schon seit einigen Jahren nicht mehr. Bei Bing inzwischen auch nicht mehr.
Die einzige Suchmaschine, die ich kenne und bei der es noch funktioniert, ist DuckDuckGo: Wenn man dort Site:youtube.com +"Suchbegriff" eingibt, findet man nur den gesuchten Begriff und keine unerwuenschten "alternativen Fakten" wie bei den anderen Suchmaschinen. -- Juergen 86.111.155.129 02:40, 21. Feb. 2021 (CET)
Doch, "suchbegriff" site:youtube.com funktioniert auch bei Google. Nur die Kombination aus Pluszeichen und Anführungszeichen hebt offenbar die Anführungszeichen auf. Ich dachte eigentlich, dass das Pluszeichen bei Google nur noch die Bedeutung eines normalen Buchstabens hat. Offenbar hat es aber doch noch irgendeine andere Bedeutung. Es scheint zu gelten: Suchbegriff ist das Gleiche wie +"Suchbegriff" aber etwas anderes als +Suchbegriff und auch etwas anderes als die exakte Suche "Suchbegriff". Wenn jemand weiss, was das Pluszeichen macht, würde mich das jetzt interessieren. --Alauda (Diskussion) 09:19, 21. Feb. 2021 (CET)
Ich hab gerade gesehen, dass das auch nicht stimmt. Offenbar machen alle vier Suchen etwas anderes. Wobei Anführungszeichen und Pluszeichen und die Kombination von beiden das Ergebnis stark eingrenzen, aber durchaus unterschiedlich. Grübelt. --Alauda (Diskussion) 11:31, 21. Feb. 2021 (CET)
Spannend auch, weil das + in Googles eigener Dokumentation nicht auftaucht. Dafür lernte ich: wenn du das Wort wirklich gar nicht finden willst, füge related: hinzu. -- southpark 16:50, 21. Feb. 2021 (CET)

Die Filter bei YT reichen nicht? Funktioniert eigentlich ganz gut.--Dawaiamoi (Diskussion) 15:08, 21. Feb. 2021 (CET)

Verstehe jetzt nicht, was das mit der Ausgangsfrage zu tun hat. --188.98.109.41 21:16, 24. Feb. 2021 (CET)

21. Februar[Quelltext bearbeiten]

Bank ohne Lizenz[Quelltext bearbeiten]

Ganz neu ist es nicht, aber erst jetzt erfahren. Kaum aus dem Knast betreibt Peter Fitzek schon wieder eine Bank, ohne Lizenz natürlich. Nun die Frage, wie kann im hochregulierten Bankensystem eine Bank ohne Lizenz denn arbeiten? Die hat ja nicht einmal eine Bankleitzahl, kann also gar keinen Zahlungsverkehr nach außen abwickeln. Lagern die nur Gold und (Bar-)Geld ein?--Antemister (Diskussion) 13:28, 21. Feb. 2021 (CET)

Dass "Bankgeschäft" bestand wohl nur daraus Anlegegelder in Form von „Sparbüchern“ anzunehmen [14]. Eigene Interpretation: Da wurde vermutlich tatsächlich einfach Bargeld (elektronisches Geld ist ja sowieso "böse!!!") eingesammelt und versprochen das später mit Zinsen zurückzugeben. --Naronnas (Diskussion) 13:41, 21. Feb. 2021 (CET)
Ein Verrechnungskonto bei einer anderen Bank reicht völlig aus, um am Zahlungsverkehr teilzunehmen und so bargeldlos die Spareinlagen einzusammeln. Dann kann der Kunde zwar keine Überweisungen tätigen, aber das ist kein Problem, wenn keine Girokonten angeboten werden. --Vertigo Man-iac (Diskussion) 17:41, 21. Feb. 2021 (CET)
In Wirtschaftszeitschriften kursieren Berichte über Quasibanken (engl. quasi bank), die "bankartige Dienstleistungen anbieten, aber nicht über eine Bankenlizenz verfügen, und somit nicht unter der Kontrolle der jeweiligen Behörden stehen." Beispiele
Es scheint sehr davon abzuhängen, wo man so ein Unternehmen eröffnet. Ich hielte die Verwendung des Wortes "Bank" schon für grenzwertig. Im englischen Sprachraum gibt es daneben noch die "Non-Bank Financial Companies". Der Interwiki führt in DE-WP nach Finanzunternehmen. Möglicherweise wirst du dort fündig. Yotwen (Diskussion) 10:39, 22. Feb. 2021 (CET)
In Deutschland darf man nach §32 Kreditwesengesetz (KWG) Bankgeschäfte nur anbieten, wenn man die erforderliche Lizenz hat (In §1 KWG ist die Liste der erlaubnispflichtigen Bankgeschäfte). Nach §39 KWG darf sich nur Bank nennen, wer die Lizenz hat. Das KWG gilt nur in Deutschland, ist aber von ausländischen Unternehmen zu beachten, wenn sie in Deutschland aktiv werden wollen. Natürlich können Bürger aus Deutschland bei ausländischen Banken/Unternehmen Konten eröffnen, aber ohne Lizenz dürfen die Unternehmen keine Werbung in Deutschland machen.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 20:43, 22. Feb. 2021 (CET)
Ohne zu wissen um wen es geht und was er anbietet: Man kann ohne Lizenz eine Bank betreiben wenn man sich mit jemandem zusammentut, der die Lizenz hat. Das ist z.B. das Geschäftsmodell der Solarisbank. --Studmult (Diskussion) 22:27, 22. Feb. 2021 (CET)
Das ist nicht ganz richtig. Die Solarisbank betreibt die Bankgeschäfte, deren Geschäftspartner vermitteln das Geschäft, betreiben es aber nicht selbst. Und die Vermittlung von Finanzdienstleistungen ist meist auch lizenzpflichtig (vgl. §1 Absatz 1a KWG).--Vertigo Man-iac (Diskussion) 07:38, 24. Feb. 2021 (CET)

Ewige Suppe und Freitagsfleischverbot[Quelltext bearbeiten]

Eine typische mittelalterliche ewige Suppe enthielt laut Artikel regelmäßig auch Fleisch. Nun gibt es aber in der katholischen Kirche eine traditionelle Regel, nach der man freitags kein Fleisch zu essen hat (Freitagsopfer).

War diese Regel auch im Mittelalter schon verbreitet (der Artikel schweigt sich über die historische Entwicklung aus)? Wenn ja, wie wurde dann beides vereinbart? Wurde die ewige Suppe am Freitag gar nicht angerührt, sondern stand einfach von Donnerstag bis Samstag herum? Oder war die Regel lax genug, dass es reichte, wenn man freitags kein zusätzliches Fleisch in die Suppe gab? --Katimpe (Diskussion) 17:26, 21. Feb. 2021 (CET)

Wichtige Frage - aber noch wichtiger: Lässt sich die Ewige Suppe mit Referenzen in alten Büchern belegen? Bei den Grimms beispielsweise findet sich unter Suppe kein Wort ewig... Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 18:43, 21. Feb. 2021 (CET)
Ich finde das auch etwas verdächtig und wäre fast geneigt eine Begriffsetablierung/schiefe Übersetzung des perpetual stews (was ja eigentlich ein Eintopf ist) zu unterstellen, der seinerseits eher eine Beschreibung als ein Eigenname zu sein scheint. --Studmult (Diskussion) 18:53, 21. Feb. 2021 (CET)
In der Diskussion der zugehörigen englischen Wikipedia-Seite findet sich ein Hinweis, dass dieses Gericht möglicherweise eine Legende ist [15].--Mhunk (Diskussion) 19:05, 21. Feb. 2021 (CET)

Weiß jemand, auf welcher Grundlage das Freitagsopfer beruht? Unser Artikel sagt dazu nichts. Der Verzicht auf Fleisch wird dogmatisch als Bußhandlung angesehen, Begründung keine, so als ob das für jedermann absolut einsichtig wäre. Überzeugte Vegetarier gab es vielleicht in Altertum und Mittelalter seltener, aber es gibt eben Leute, die kein Fleisch mögen, oder wenn doch, vielleicht lieber was anderes essen, womit die Buße bei treuem Verhalten nach CIC dann nicht stattfindet. Genauer gefragt, welche Bibelstelle kann als Grundlage für das Freitagsfleischverbot herangezogen werden? --Dioskorides (Diskussion) 19:23, 21. Feb. 2021 (CET)

Es ist im Artikel nicht ganz eindeutig, aber ich würde daraus lesen, dass die Grundlage in den Canones 1250–1253 des Codex Iuris Canonici zu finden ist. --Blutgretchen (Diskussion) 19:49, 21. Feb. 2021 (CET)
Siehe hier: Codex des Kanonischen Rechtes, Canones 1249-1253 aus dem Archiv des Vatikans--Blutgretchen (Diskussion) 19:54, 21. Feb. 2021 (CET)
Keine biblische Grundlage, sondern wurde angeblich erst von Nikolaus I. (Papst) im 9. Jhdt eingeführt. Im Artikel findet sich aber nichts dazu. Erinnert werden soll an die Kreuzigung Christi am Karfreitag. Fleich galt als unrein, weil beim Schlachten Blut fließt. Ob diese Punkte erst später hineininterpretiert wurden, wer weiss.--Mhunk (Diskussion) 19:57, 21. Feb. 2021 (CET)
Traditionell wurde ja daraufhin freitags Fisch gegessen. Ist Fisch weniger unrein? Es ist schwer, in den Ganzen Anweisungen die innere Logik zu erkennen. Dank an Blutgretchen für den Link. Interessant finde ich den ersten Halbsatz von § 1253: „Die Bischofskonferenz kann die Beobachtung von Fasten und Abstinenz näher bestimmen …“ Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? --Dioskorides (Diskussion) 21:41, 21. Feb. 2021 (CET)
Beobachtung natürlich im Sinne von Einhalten, Beachten (Duden 3). Gläubige werden nicht beim Fasten beobachtet. Grüße Dumbox (Diskussion) 22:18, 21. Feb. 2021 (CET)
Ja, Fisch galt als rein. Hier ein Link zu den Fastenspeisen mit Erklärungen [16].--Mhunk (Diskussion) 21:51, 21. Feb. 2021 (CET)
Ja, und Biber etc. bzw. Teile von ihm, da sie ja so eine Art Schwanzflosse hatten ;) Zitat aus dem Artikel: „Biberfleisch gebraten oder gedämpft, insbesondere Biberschwanz als Fastenspeise, weil nicht als Fleisch, sondern als der „fischige“ Teil des Bibers angesehen (Fortbewegung im Wasser). Im Konstanzer Konzil von 1414/18 wurde beschlossen „Biber, Dachs, Otter – alles genug“ und schließlich erklärte 1754 der Jesuitenpater Charlevoix: „Bezüglich des Schwanzes ist er ganz Fisch, und er ist als solcher gerichtlich erklärt durch die Medizinische Fakultät in Paris, und im Verfolg dieser Erklärung hat die Theologische Fakultät entschieden, dass das Fleisch während der Fastenzeit gegessen werden darf.“--In dubio pro dubio (Diskussion) 22:01, 21. Feb. 2021 (CET)
Andere Quellen sprechen die Einführung des Fleischverbots während der Fastenzeit (also nicht auch an Freitagen außerhalb der Fastenzeit) Papst Gregor I. zu (amtierte von 590-604) Spricht man beim Papst von "Amtieren"?: [17]. Für den galten ja angeblich auch Hasenföten als Meeresgetier (wohl weil sie in der Fruchtblasen schwammen), was wiederum lange als Grund der Domestizierung von Hasen durch den Menschen galt.--Blutgretchen (Diskussion) 22:30, 21. Feb. 2021 (CET)
Es ist schon auffällig, dass weder der hiesige noch der englische Artikel irgendeine historische mittelalterliche Quelle angibt. Ich habe mich letztens z.B. durch Arno Borsts "Labensformen im mittelalter" gearbeitet, keine Erwähnung. Auch in den mir bekannten Quellen nichts. Ich bin zwar kein Foodhistoriker, aber Skepsis ist bei dem Artikel angebracht. Das kommt mir so klischeehaft passend zum angeblichen finsteren Mittelalter vor. -- 2001:16B8:1081:F800:2533:2823:979D:B1F0 22:23, 21. Feb. 2021 (CET)
Der Kreis schließt sich. Das erzeugt Hoffnung. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 23:15, 21. Feb. 2021 (CET)
Was ist sinnvoller: Im Artikel darstellen dass es das vermutlich nie gab und eine neuzeitliche Erfindung ist oder direkt ein Löschantrag? --Studmult (Diskussion) 11:38, 22. Feb. 2021 (CET)
Einen Einzelnachweis gibt es ja im Artikel (Reay Tannahill: Food in History. New York, 1989, ISBN 0-517-57186-2, S. 424.). Ich vermute ja, dass dort auch nur Hörensagen abgedruckt ist. Hat jemand Zugriff darauf? Falls man davon ausgehen kann, dass es eine Legende ist, sollte es in den Artikel. Die Entscheidung, ob das Thema dann noch Relevanz hat, überlasse ich gerne anderen. Eine Suchmaschinenanfrage zeigt mir aber zumindest, dass das Konzept in einigen Küchen offenbar auch heute noch angewandt wird, die Berichte sind aber alle Original Research, soweit ich das überblicke. --Blutgretchen (Diskussion) 12:17, 22. Feb. 2021 (CET)
424 ist die letzte Seite des Buches, das ist also keine Fundstelle. In dem Artikel, den Benutzer:Mhunk weiter oben verlinkt hat wird aber darauf verwiesen, dass sich alle anderen auf Tannahill (bzw. Tannahills Auflage aus den 70ern) beziehen. Der Index des Buches ist bei Amazon einsehbar und es gibt keinen Eintrag für "perpetual stew" oder "hunter's pot". Hier wird die gleiche Stelle zitiert wie in dem Artikel und auf Seite 109 der Ausgabe von 1972 verortet, wird dort aber als Beispiel für einen Pot-au-feu angeführt. Google Books findet das Zitat auf Seite 94 der Ausgabe von 1989, wo es laut Inhaltsverzeichnis um "early medieaval cooking" geht, der Kontext ist weder bei Google noch bei Amazon einsehbar, in der Bibliographie sind aber für das Kapitel weitere Werke aufgeführt. --Studmult (Diskussion) 13:32, 22. Feb. 2021 (CET)
Der Artikel heißt "Ewige Suppe". Läßt sich genau dieser Begriff historisch belegen???
Mein Uralt-Meyers kennt "Ewiges Leben", "Ewiger Frieden", "Ewiger Jude", aber keine "Ewige Suppe". Papa tanzt Tango (Diskussion) 19:59, 22. Feb. 2021 (CET)

Hallo! Ihr begeht den Irrtum, den offensichtlichen Kunstbegriff "Ewige Suppe" mit einem feststehenden Gericht gleichzusetzen. Die Beschreibungen variieren. Ich will gar nicht versuchen, dort eine These aufzustellen, jedoch erlaube ich mit den Hinweis auf den "Ewigen Brei". Wie beim Brotbacken wird der Breirest vom Vortag als Ansatz für den Tagesbrei verwendet. Durch die darin bereits enthaltenden Gärbakterien war es möglich, auch unzureichend gemahlenes Getreide (Grütze/Grieß) und stärkereiche Knollen zu Mahlzeiten zu verarbeiten. Also selbes Prinzip des "ewig", ohne Kirchenrecht. In der Imbisskultur gab es auch das "Ewige Wurstwasser". Man nahm am Tagesende eine Tasse Wurstwasser ab, und gab dies am nächsten Tag in den Kessel, um die Osmose mit dem Gargut zu vermeiden. Selbest Prinzip wie bei der Opferwurst. Denn bei all Euren Beiträge vermisse ich irgendwie den Grund für das Ewige, was wesentlich ist, und diese Suppe vom üblichen Resteessen unterscheidet.Oliver S.Y. (Diskussion) 20:15, 22. Feb. 2021 (CET)

Beim Sauerteig oder der Kefir-Kultur etc. propagierst du (Mikro)Organismen. Was wird bei der "ewigen Suppe" propagiert? Ich halte es für einen praktisch nicht belegten Artikel und eine Begriffserfindung. Nicht die erste in Wikipedia. Papa tanzt Tango (Diskussion) 20:30, 23. Feb. 2021 (CET)
Am Sonntag Abend zeigte Melzer auf VOX ein Schnell-Kimchi, was sogar den Sternekoch überzeugte. Ob es sich nun um Fermentation, Säuerung, Michsäure- oder Alkoholische Gärung handelt, keine Ahnung. Das gewollte Aufbewahren eines Teils vom Essen zum Weiterkochen ist zumindest üblich. Dazu auch Hermann-Teig. Ob TF oder TE, keine Ahnung, es lohnt sich jedoch, das Thema, wenn nicht das Lemma, weiterzuverfolgen.Oliver S.Y. (Diskussion) 20:57, 23. Feb. 2021 (CET)
<Besserwissermodus> Einen Stern hatte Tim Mälzer m. W. noch nie, ebensowenig wie andere hohe Bewertungen für seine Küche.</Besserwissermodus> Oder wurde er in der Sendung evtl. von einem Sternekoch bewertet? Jedenfalls sagt mir sein verhältnismäßig schnörkelloser Style - ähnlich dem des Ex-Kollegen Jamie Oliver - persönlich zu. --Blutgretchen (Diskussion) 21:17, 23. Feb. 2021 (CET)
der koch war luki maurer. es ging hier aber nicht um fermentation, dazu war die zeitdauer zu kurz, auch wenn das geschmacklich sicher in die richtung von kimchi ging.--poupou review? 21:28, 23. Feb. 2021 (CET)

ich habe den begriff ewige suppe tatsächlich kürzlich in einer kochschule zum ersten mal gehört. das war eine bezeichnung für einen großen suppentopf, in den die ganzen gemüseschalen etc. geworfen wurden und wenn man für irgendwas brühe brauchte, schöpfte man sich da was ab. die köche der schule nannten das ewige suppe und meinten, in profiküchen stehe so ein topf dauerhaft auf dem herd. ob das stimmt? keine ahnung, aber mit der fastenzeit o.ä. wurde das nicht in verbindung gebracht. ich halte den religiösen bezug im artikel für potenziell fake.--poupou review? 21:26, 23. Feb. 2021 (CET)

In Deutschen Profiküchen wahrscheinlich eher nicht. Es gibt aber Töpfe für Grundfonds, braun wie hell, die man verwendet, denn man kocht eben nicht mit Wasser. Zwar nicht ewig, aber 40 Jahre kochen - siehe [18].Oliver S.Y. (Diskussion) 21:32, 23. Feb. 2021 (CET)
Wobei man Fonds allerdings weiterverarbeitet und nicht, wie die angezweifelte ewige Suppe, den Gästen vorsetzt. Es fehlt immer noch jeder Beleg, dass das Lemma keine moderne Küchensage ist, sondern dass es diese Suppe im Mittelalter gab. -- 217.70.160.66 12:26, 25. Feb. 2021 (CET)

Sie haben das Recht zu schweigen, kann und wird[Quelltext bearbeiten]

In den amerikanischen Serien erscheint ja öfter die Miranda-Belehrung. Dort heißt es, "Sie haben das Recht zu schweigen; alles was sie sagen kann und wird vor Gericht gegen Sie verwendet werden". Im Deutschen scheint die Wendung "kann und wird" eher zur rhetorischen Bekräftigung verwendet zu werden.
Welche Bedeutung hat sie aber im US-Amerikanischen Recht? Rein logisch reicht es ja aus, dass seine Worte gegen ihn verwendet werden, denn damit können sie das ja auch. Oder geht es einmal um das rechtliche können und den tatsächlichen Versuch?--2.200.94.28 19:22, 21. Feb. 2021 (CET)

Im englischen heißt es: "Anything you say can be used against you in court" [19]. Im Ursprungstext gibt es also kein "kann und wird". --Lidius (Diskussion) 19:38, 21. Feb. 2021 (CET)
Es gibt keinen Ursprungstext, er steht so weder in einem Gesetz, noch in einer vom (Bundes-)Justizministerium vorgegebenen Richtlinie und auch das Urteil Miranda vs. Arizona führt lediglich stichpunktartig Bedingungen auf. Daher können sämtliche Bundesstaaten und sogar regionale Institutionen den Wortlaut selbst bestimmen, sie müssen sich dabei nur an die im Urteil Miranda vs. Arizona vorgegebenen Mindeststandards halten.
Schaut man sich auf der von dir verlinkten Seite den Originalausschnitt des Urteils von Chief Justice Earl Warren (Foto oben rechts) an, so steht dort tatsächlich "... can and will be used".
Ich denke jedoch, dass es sich lediglich um einen rhetorischen "Kniff" handelt, um die Bedeutung zu verstärken. Zumindest habe ich in keinem Lehrbuch über amerikanisches Strafrecht zu diesem Thema kontroverse Ansichten oder Meinungsstreits gefunden, egal welche Formulierung Verwendung findet - es scheint im Ergebnis egal zu sein. --OnlyMe (Diskussion) 20:51, 21. Feb. 2021 (CET)
Es gibt unendlich viele (naja, zumindest 560) Formulierungen. Wenn ich das richtig sehe wurde die Version mit dem "can and will be" aber als Standard für Kalifornien festgelegt und es braucht nicht viel Fantasie um zu erklären wie etwas aus Kalifornien in unserem popkulturellen Phrasenschatz landet. Inhaltlich wäre meine Vermutung: Die amerikanische Juristensprache mag doppelt abgesicherte Wendungen wie "on or about" und "can" fehlt halt die Drohung, dass es auch gemacht wird (und man will dem Verhafteten ja die Konsequenzen klar machen), während "will be" ihm den Fakt vorenthält, dass es eine rechtliche Grundlage dafür gibt. --Studmult (Diskussion) 22:15, 21. Feb. 2021 (CET)
Nur das Verb wird zu verwenden, scheint mir eindeutig falsch zu sein, weil ja niemand versprechen kann, ob tatsächlich alles verwendet werden wird. Das zutreffendere Verb ist kann. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:36, 21. Feb. 2021 (CET)

In der deutsche Synchronisation wird die Menge an Wörtern und damit der Wortlaut davon abhängen, dass es möglichst natürlich zu den zu sehenden Lippenbewegungen passt. Eine juristisch stimmige Formel wird da nicht so wichtig sein, ist ja keine Doku. --Jbergner (Diskussion) 17:03, 22. Feb. 2021 (CET)

"kann" beinhaltet einen gewissen "Möglichkeits-Anteil". Vielleicht wird es gegen den Verdächtigen verwendet, vielleicht auch nicht? Der Verdächtige soll sich aber darüber im Klaren sein, dass alles, was gegen ihn verwendet werden kann, auch gegen ihn verwendet wird. Das könnte man möglicherweise mit etwas mehr Text besser formulieren, andererseits muss es der Verhaftende auch in einer Stresssituation auswendig aufsagen können. --Expressis verbis (Diskussion) 19:38, 22. Feb. 2021 (CET)

Im Common Law wird nur zu Lasten des Verdächtigen ermittelt. Entlasten darf er sich hübsch selber. Das geht so weit, dass man vor Old Bailey heute noch hübsch seine Unschuld beweisen darf. Und da die USA das Rechtssystem vom einstigen Mutterland übernommen haben, ist der synchronisierte Satz in Übereinstimmung mit der Rechtswirklichkeit. In Deutschland hingegen ist „die objektivste Behörde der Welt“, also die Staatsanwaltschaft auch dazu verpflichtet, die entlastenden Momente zu ermitteln. Das macht sie im wesentlichen auch.Staatsanwälte beantragen in DE auch schon mal Freisprüche. Das sieht in US ganz anders aus. --Heletz (Diskussion) 07:19, 23. Feb. 2021 (CET)

Aber das heisst ja noch nicht automatisch, dass alles was ich sage wirklich gegen mich verwendet wird. Ich kann über's Wetter reden, und das wird dann höchstwahrscheinlich nicht gegen mich verwendet. Gleichzeitig ist auch wenn die Ermittlungsbehörden nur gegen mich ermitteln kein wirklicher Unterschied zwischen "kann" und "wird" zu erkennen. Wenn etwas, das gegen mich verwendet werden kann auch tatsächlich gegen mich verwendet wird, kann ich am Ende schlecht sagen "Mir wurde aber nur gesagt, es könne verwendete werden, nicht dass es wirklich wird". --Karotte Zwo (Diskussion) 09:26, 23. Feb. 2021 (CET)

Klon (Informationstechnik)[Quelltext bearbeiten]

Hallo zusammen,

kann jemand bei dem Artikel etwas zur rechtlichen Seite beisteuern? Ich möchte gerne von gängigen Spielen, etwa Vier gewinnt, MineSweeper usw. usf. eigene Versionen programmieren und dann gerne auch bei github online stellen. Wie sieht das mit dem Urheberrecht aus? Muss ich mich mit den Urhebern und den Rechteinhaltern auseinandersetzen? Beim Artikel und online sieht es so aus, als könne jeder machen, was er wolle. Danke für Antworten! --Paintdog (Diskussion) 19:46, 21. Feb. 2021 (CET)

Die Funktionalität nachzubilden ist kein Problem. Sobald Du aber Artwork oder Bezeichnungen des Originals verwendest, brauchst Du eine Erlaubnis des Rechteinhabers. Nenne den Klon also bloß nicht wie das Original, nenne die Figuren anders und lass sie anders aussehen. Wenn zur Funktion des Klons Dateien, ROMs oder Engines des Originals benötigt werden, liefere sie bloß nicht mit, sondern lasse sie den Benutzer selbst beschaffen. --Rôtkæppchen₆₈ 20:03, 21. Feb. 2021 (CET)
Bin kein Anwalt, aber ich kann mir vorstellen, dass die einem Spiel zugrundeliegende Spielidee durchaus ein schützenswertes geistiges Gut mit relevanter Schöpfungshöhe darstellt und du das nicht mal so eben in eine andere Implementation gießen kannst, ohne Probleme zu bekommen. Bei den erwähnten weitverbreiteten Spielen mag das aber als Allgemeingut betrachtet werden. --Kreuzschnabel 11:49, 22. Feb. 2021 (CET)
Warum sollte man von Open Source Programmen nicht modifizierte Versionen erstellen können? MineSweeper gibts da ja schon in mind. 2 OS-Versionen. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 18:31, 22. Feb. 2021 (CET)
Es wäre halt schön, wenn man etwas Belastbares (Paragraphen) hätte und nicht Sorge haben müsste... --Paintdog (Diskussion) 17:38, 23. Feb. 2021 (CET)
Bin zwar auch kein Jurist, aber: Einfache Aussagen in Form von "Darf man" oder "Darf man nicht" wirst du dazu nicht finden. Dass ganze fällt juristisch in den Themenbereich Urheberrecht und Markenrecht (in einigen eher wenigen Fällen vielleicht sogar ins Patentrecht). Und da gibt es nie allgemeine Antworten sondern immer nur zu betrachtende Einzelfälle. Ein altes Spielprinzip (z.B. Schach) kannst du problemlos übernehmen, an dem gibt es keine Rechte mehr. Aber das Design oder den Namen einer bereits existierenden Implementation darf man nicht einfach kopieren. Ausnahme ist, wenn eine geringe Schöpfungshöhe vorliegt (dass ist, wenn es naheliegend ist: etwa dass man für ein Schachspiel ein Schachbrett auf dem Bildschirm darstellt und das Programm "Schach" nennt; dass man bei einem Egoshooter ein Fadenkreuz anzeigt; ...). Rein rechtlich dürfte MineSweeper übrigens zumindest vom Urheberrecht geschützt sein, da das Spiel nicht so alt ist. Aber in dem Fall gilt der rechtlich nicht sichere Grundsatz "wo kein Kläger da kein Beklagter", was wohl für die meisten Klassiker gilt. Allerdings bleibt man dabei natürlich rechtlich angreifbar (Kleine Leseempfehlung: Die Geschichte von Tetris). Damit du wenigstens nicht in Markenrecht Schwierigkeiten bekommst, solltest du bezüglich Namen und Design aufjedenfall von anderen Implementationen Abstand halten und nur das Spielprinzip nachahmen oder noch besser sogar abwandeln.--Naronnas (Diskussion) 18:53, 23. Feb. 2021 (CET)

22. Februar[Quelltext bearbeiten]

Navigationssystem mit Ampelphasenvorschau[Quelltext bearbeiten]

Liebe Auskunft, gibt es Kfz-Navigationssysteme, die über die zu erwartenden Phasen der nächsten Ampeln informieren? Bereits vor fünf Jahren soll es eine Studie dazu gegeben haben: https://www.pocketnavigation.de/2015/07/bmw-informiert-ueber-wechsel-von-ampelphasen/. Eigentlich sollten die Zeiten der Ampelphasen ja allen Anbietern, die Bewegungsdaten erheben, also vor allem Google, gut bekannt sein. Vielen Dank für Antworten! --BlackEyedLion (Diskussion) 00:18, 22. Feb. 2021 (CET)

Zu deinem obigen Link schrieb PC-Welt, in Deutschland gibt es noch keine Ampelanlagen mit der nötigen Netzwerkanbindung.--Dawaiamoi (Diskussion) 12:09, 22. Feb. 2021 (CET)
Das ist auch nicht erforderlich. Google wird aus den Standortdaten der Nutzer erkennen können, ob Fahrzeuge vor einer Kreuzung stehen oder über die Kreuzung fahren. --BlackEyedLion (Diskussion) 12:48, 22. Feb. 2021 (CET)
Leider ist GPS aber nicht genau genug, den Fahrstreifen und damit die zugehörige Ampel zu erkennen. Das funktioniert also nur, wenn sich Google darauf verlassen kann, dass der Benutzer auch so fährt, wie Google Maps ihm das vorschlägt. Andere Systeme verwenden eine Dashcam, um Ampeln live zu erkennen oder die vor Jahrzehnten mal für Omnibusse eingeführten IrDA-Systeme. Leider gibt es keine derartigen Omnibusse mehr, zumindest in meiner Region. Da ist fraglich, ob diese technisch etwas ältlichen Systeme weiterhin gepflegt werden. Für Rettungsdienstfahrzeuge hat aich eine Ampelbeeinflussung über Funk bewährt. --Rôtkæppchen₆₈ 13:03, 22. Feb. 2021 (CET)
„Leider ist GPS aber nicht genau genug, den Fahrstreifen und damit die zugehörige Ampel zu erkennen.“ Google sieht doch, in welche Richtung das Fahrzeug nach dem Überfahren der Kreuzug weiterfährt. Bei Staus an Autobahnkreuzen funktioniert die Anzeige nach meiner Erfahrung auch sehr gut. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:13, 22. Feb. 2021 (CET)

Mooskuchen[Quelltext bearbeiten]

Guten Morgen, ich habe zwei Fragen zum Mooskuchen. Funktioniert die Reaktion auch bei Bestreichen mit Buttercreme? Und warum darf Mooskuchen nach dem Bestreuen mit Kaffee denn nicht mehr in den Kühlschrank? Ab welcher Temperatur regiert die Chlorogensäure nicht mehr? Danke und viele Grüße, --2003:EB:8F04:7F00:1D6A:4732:5CAB:B373 08:11, 22. Feb. 2021 (CET)

Fig. 3 zeigt die Reaktion. Es sollte mit jedem proteinhaltigen Gemisch funktionieren. Niedrige Temperatur vermutlich um unkontrollierte Seitenreaktionen zu vermeiden. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 09:56, 22. Feb. 2021 (CET)
Vier Rezepte im Netz habe ich gelesen und drei davon sagen, mit Kaffee bestreuen und dann ab für die Nacht in den Kühlschrank. Merke: in einer der Artikelquellen steht genauso, in der anderen steht nichts und die dritte hebe ich nicht finden können. So woher kommt der werte Editor vom Artikel überhaupt auf die Idee, dass es nicht in den Kühlschrank darf? 2003:F5:6F0D:1A00:A0F2:DC85:E023:80A3 00:25, 23. Feb. 2021 (CET) Marco PB
Warum machst du nicht einen mooslosen Mooskuchen, streust dann den Kaffee darauf, schneidest ihn in drei Teile ("Mercedesstern") und läßt ein Teil über Nacht in der Küche stehen, stellst ein Teil über Nacht in den Kühlschrank und das dritte Teil in den Ofen (Auftaumodus 37°C). Am Morgen setzt du sie wieder zusammen und machst ein Foto und ladest es hier hoch.
Vielleicht gelingt dir eine ganz neue Kreation, z.B. rot metallisch glänzend!?! Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 10:15, 25. Feb. 2021 (CET)
Heißt der Kuchen dann Mercedes- oder Wikipediakuchen? Unter CC-by-sa-3.0 steht das Rezept aber so oder so. --Rôtkæppchen₆₈ 10:23, 25. Feb. 2021 (CET)
Chinonenkuchen? Ausku..chen? Benz-o-Cake? Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 11:57, 25. Feb. 2021 (CET)

Discord aus dem Autostart entfernen[Quelltext bearbeiten]

Wie kann ich Discord aus dem Autostart entfernen? Alle Tipps der Hilfeseiten, die ich mir angeschaut habe, funktionieren nicht. --Gereon K. (Diskussion) 09:21, 22. Feb. 2021 (CET)

Ist bei mir schon eine Weile her, aber ich erinnere mich, dass das bei mir auch weder über die Einstellungen in der App als auch im Windows-Autostart-Menü funktioniert hat. Daher habe ich die App auch wieder gelöscht. :) LG, --NiTen (Discworld) 09:39, 22. Feb. 2021 (CET)
Es gibt mehrere Möglichkeiten. Im Startmenü per Explorer unter %appdata%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup oder unter C:\Users\All Users\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\StartUp, da gibt es zwei Speicherorte. Dann in der Registry an verschiedenen Orten, die man alle durch Suche nach einem Key namens Run findet. Dabei Match whole string only anhaken. Als Antiquität aus Windows-3.1-Zeiten gibt es noch die Datei win.ini. Dort gibt es die Abschnitte [run] und [load]. Wenn ein Programm mit Adminprivilegien ohne Benutzerkontensteuerung oder Zutun des Benutzers gestartet werden soll, kann es auch den Task Scheduler verwenden. --Rôtkæppchen₆₈ 11:29, 22. Feb. 2021 (CET)
Alle 4 Lösungen finde ich nicht. In meinem Windows 7 finde ich im Explorer beide genannten Orte nicht. Wenn ich in der Registry "Run" eingebe, habe ich endlos viele Treffer. Discord hat einen Eintrag, aber da gibt es nichts zu Haken. --Gereon K. (Diskussion) 12:23, 22. Feb. 2021 (CET)
Du sollst ja auch in der Suche haken, damit Du nicht endlos viele Treffer hast. --Rôtkæppchen₆₈ 12:27, 22. Feb. 2021 (CET)
Auch mit dem Häkchen finde ich da nichts, das mit Discord zu tun hat. Ich geb's auf und lösche das Programm. So ein Schrott. --Gereon K. (Diskussion) 12:35, 22. Feb. 2021 (CET)
Da bliebe noch der Task Scheduler. Wo Du da allerdings suchen musst, weiß ich nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 12:44, 22. Feb. 2021 (CET)

Schau dir mal regshot auf sourceforge an. Beim neinstallieren zeigt es alle registry Änderungen an. Manchmal wundert man sich, weil die Entwickler "Tarnnamen" in der registry verwenden . Groetjes --Neozoon (Diskussion) 13:03, 22. Feb. 2021 (CET)

So wird es sein. Aber wenn die das nötig haben damit man den Autostart nicht ändern kann, ist das für mich keine seriöse Software und ich lasse lieber die Finger davon. --Gereon K. (Diskussion) 13:17, 22. Feb. 2021 (CET)
Bei mir startet Avira automatisch ein kleines Programm, was ich nicht haben will. Habe vieles probiert um es abzuschalten. Jetzt benutze ich AskAdmin für Dinge die ich sonst nicht abschalten kann. Allerdings muß ich auch erst die dazugehörige Exe finden. Aber das geht im Task Manager.--Dawaiamoi (Diskussion) 14:31, 22. Feb. 2021 (CET)
Du könntest auch versuchen den Autostart im CCleaner ausschalten, falls du das Programm noch nicht gelöscht hast.--Dawaiamoi (Diskussion) 14:52, 22. Feb. 2021 (CET)

Tipp: AutoRuns aus Sysinternals. Wenn ein Programm dort nicht auftaucht, wird es auch nicht autogestartet. Benutzerkennung: 43067 15:34, 22. Feb. 2021 (CET)

Bei Windows 7 gab es doch "msconfig" dafür (einfach in der Suchbox im Startmenü so eingeben). In dem Programm gibt es dann einen Autostart-Tab, mit dem man die Autostarts recht komfortabel steuern kann. -- Gruß, aka 20:06, 22. Feb. 2021 (CET)

Da tauchte Discord nicht auf. --Gereon K. (Diskussion) 08:13, 23. Feb. 2021 (CET)
Deswegen AutoRuns. Das macht da weiter, wo msconfig aufhört. Benutzerkennung: 43067 12:32, 23. Feb. 2021 (CET)

Discord -> Einstellungen -> Windows Einstellungen und dort "Discord öffnen" von Grün auf Grau. --Scantasyundfiencefiction (Diskussion) 09:29, 23. Feb. 2021 (CET)

Der AutoRun-Tipp und der Einstellungen-Tipp (die ich endlich nach mehreren Tagen suchen gefunden habe) haben funktioniert. Vielen Dank! --Gereon K. (Diskussion) 13:00, 23. Feb. 2021 (CET)

Jemand da, der japanisch kann?[Quelltext bearbeiten]

Hallo,

vor ein paar Tagen wurde Mishima von arte ausgestrahlt. Obwohl ich schon die Bluray besitze, habe ich trotzdem, weil die BD mal nicht zur Hand war, in der arte-Mediathek nochmal das Ende angesehen, bin aber wegen der Untertiel irritiert.

Bei der Bluray scheinen die Untertitel nur oberflächlich übersetzt worden zu sein. Wo es in der arte-Fassung z.B. genauer heißt: "Das heutige Japan ist durch Wohlstand, Geld und Korruption verdorben [...] Die Politik Japans ist durch die verfehlte Gewaltherrschaft der Kapitalisten charakterisiert." geben die Untertitel auf der Bluray eher verschwommen und allgemein wieder: "Das heutige Japan ist vernarrt in wirtschaftlichen Wohlstand [...] Politikern geht es nur um Macht. Sie sind alle Heuchler."

Ich vermute mal, dass ich mir eigentlisch schon selbst die Antwort geben kann, dass die arte-Fassung tatsächlich dem Original am nächsten kommt. Vielleicht sind die Untertitel auf der Bluray, wie es häufig üblich ist, eine Übersetzung der englischen Untertitel aus der amerikanischen Fassung (und die übersetzen häufig tatsächlich eher oberflächlich).

Aber andererseits kann es ja auch sein, dass die arte-Untertitel etwas ausgeschmückt wurden und mehr als im japanischen Original wiedergeben (auch sowas ist ja schon vorgekommen).

Der Film ist auf https://www.arte.tv/de/videos/009163-000-A/mishima-ein-leben-in-vier-kapiteln/ einsehbar. Mann kann selbstverständlich das jap. Original mit Untertiteln wählen und die entspr. Szene beginnt bei 1:43:20.

Welche Untertitel übersetzen das Original besser? --89.12.123.83 10:11, 22. Feb. 2021 (CET)

Hi, in der Kategorie:User ja findest du Japanisch sprechende Wikipedianer, darunter über 200 Muttersprachler. Ggf. kann auch das Portal:Japan weiterhelfen. Auf die Schnelle fällt mir @Mps: ein, der japanisch in Wort und Schrift beherrscht und immer sehr kompetent Artikel zu japanischen Themen überarbeitet. Viel Glück, --NiTen (Discworld) 12:44, 22. Feb. 2021 (CET)

Hausverbot wg. Toilettenaffäre?[Quelltext bearbeiten]

Hat der damalige Bundestagspräsident Norbert Lammert im Rahmen der Toilettenaffäre tatsächlich ein Hausverbot gegen Blumenthal und Sheen verhängt? Ich habe nur diverse Artikel gefunden, laut denen er es ,,ankündigt[e]" oder ,,prüfen [wollte]", aber keinen, der unzweifelhaft den Verzug vermeldet. Ganz toll wäre natürlich eine offizielle Verlautbarung, um einen Journalistenirrtum auszuschließen. Und wenn ein solches Hausverbot verhängt wurde: Besteht es noch? --80.156.181.150 13:35, 22. Feb. 2021 (CET)

Wenn du selbst trotz Recherche nichts gefunden hast, wende dich doch an die Bundestagsverwaltung, die müssen es ja wissen. --Aalfons (Diskussion) 16:09, 22. Feb. 2021 (CET)

Altertümliches Englisch als Stilmittel[Quelltext bearbeiten]

Das Dschungelbuch ist im Original in altertümlichem Englisch geschrieben (Beispiel: "In a little time thou wilt be a man."). Ich würde das gerne im Artikel erwähnen. Es handelt sich um ein Stilmittel, weil man in den 1890er Jahren nicht mehr so im normalen Englisch geschrieben hat. Wie nennt man dieses literarische Stilmittel korrekt? Mittelenglische Personalpronomina? Bibelstil? Shakespeare-Stil? Bisher tendiere ich dazu, es mit einer etwas umständlichen Konstruktion wie "Das Werk ist durchgehend in altertümlichem Englisch mit den Personalpronomina thou, thee, thy, thine usw. verfasst." zu umschreiben. Aber wenn es etwas Griffigeres gäbe, nehme ich gerne Vorschläge an. --Neitram  14:26, 22. Feb. 2021 (CET)

Frühneuenglisch. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:41, 22. Feb. 2021 (CET)
Das Stilmittel würde ich Archaismus oder als Attribut archaisierend nennen: Der pragmatische oder rhetorische Wert der Verwendung von Archaismen in einem gegenwartssprachlichen Kontext liegt darin, ein bestimmtes Zeitkolorit zu erzeugen (z. B. in literarischen Werken) --Kreuzschnabel 14:53, 22. Feb. 2021 (CET)
Willst du damit sagen, dass du ein über 120 Jahre altes Werk in einen gegenwartssprachlichen Kontext einordnen möchtest? --Benutzer:Duckundwech 15:01, 22. Feb. 2021 (CET)
Nein, ich will damit sagen (und tue dieses sogar), dass ich die Verwendung von 500 Jahre alten sprachlichen Wendungen in einem vor 120 Jahren entstandenen Werk als „Archaismus“ bezeichnen würde. --Kreuzschnabel 15:19, 22. Feb. 2021 (CET)
Danke euch beiden! "Archaisierend in Frühneuenglisch..." klingt gut. --Neitram  16:05, 22. Feb. 2021 (CET)
Mag gut klingen, aber ist es auch richtig? en:wikt:thou kennt nicht nur den archaischen Gebrauch des Pronomens mit den dazugehörigen Verbformen, sondern beschreibt den Gebrauch so: "archaic, dialectal, literary, religion, or humorous". Ob man vom Gebrauch dieses Pronomens auf "durchgehend archaisierend in Frühneuenglisch" schließen kann, sollten Englischkenner beurteilen. 91.54.38.237 18:24, 22. Feb. 2021 (CET)
Falsch dürfte es nicht sein; ob es Kiplings Intention vollständig wiedergibt, wäre eine andere Frage. In diesem Buch heißt es: All Kipling's jungle animals communicate in Archaic English (Jessica Straley: "Evolution and Imagination in Victorian Children's Literature", Cambridge University Press, 2016), könnte man vielleicht als Beleg angeben (obwohl es so was wie großgeschriebenes Archaic English auch nicht gibt). --Wrongfilter ... 18:47, 22. Feb. 2021 (CET)
Also im Ergebnis erscheint mir Neitrams Formulierungs-Conclusio gut zutreffend. Liebe Grüße, Bernhard Wallisch 18:56, 22. Feb. 2021 (CET)
Nun besteht Frühneuenglisch ja noch aus etwas mehr als altertümlichen Personalpronomina, deshalb frage ich mich, ob eine so exakte Eingrenzung auf eine sprachgeschichtliche Epoche hier sinnvoll ist, zumal diese Pronominalformen ja im biblischen, kirchlichen und feierlich-gehobenen Kontext noch länger in Gebrauch waren. Würde „in einem archaisierenden Englisch“ nicht auch genügen? --Jossi (Diskussion) 20:21, 22. Feb. 2021 (CET)
Ich habe noch eine andere Fährte. John Steinbeck verwendet diese Art des Englischen in seiner Roman Tortilla Flat, um den Slang der einfachen Leute darzustellen (gibts's bei Penguin Books). Ich kenne das tatsächlich auch von Bekannten aus meiner Jugend (GIs bei der Army) die aus ländlichen Regionen kamen.--Ocd→ parlons 20:26, 22. Feb. 2021 (CET)
Erstens sind die Bücher nicht durchgehend so geschrieben, sondern hauptsächlich manche Dialogen und die Gedichte. Dann werden thou und thee noch heute in manchen Dialekten Irlands und Schottlands benutzt und Kipling war wegen seiner Mutter mit der schottischen Tradition vertraut. So würde ich bei "archaistisch" oder "archaisierend" oder auch nur bei "altertümlich" bleiben aber bitte ohne "Frühneuenglisch"; und nicht mehr reinstecken, als du belegen kannst.
Aussersdem sollte man nicht übertreiben: die Dialoge und manche Gedichte sind zwar in einer etwas gehobenen und feierlichen Sprache geschrieben, aber doch nicht in Shakespeares Sprache, sondern in ganz normalem Englisch mit ein bisschen Archaismen hie und dort. Zum Beispiel:
- The trees and the creepers marked him, Little Brother, and made him the striped thing that we see. Never again would he eat their fruit; but from that day he revenged himself upon the deer, and the others, the Eaters of Grass," said Baloo.
- Then thou knowest the tale. Heh? Why have I never heard?
- Because the Jungle is full of such tales. If I made a beginning there would never be an end to them. Let go my ear, Littel Brother? 2003:F5:6F0D:1A00:A0F2:DC85:E023:80A3 01:24, 23. Feb. 2021 (CET) Marco PB
"So würde ich bei "archaistisch" oder "archaisierend" oder auch nur bei "altertümlich" bleiben aber bitte ohne "Frühneuenglisch"" Ich halte das Gegenteil für richtig: Wenn der Autor Dialektformen verwenden wollte, ist die Sprache nicht archaistisch, sondern dialektal und modern. Das ändert aber nichts daran, dass diese Dialekte Formen des Frühneuenglischen verwenden. Meines Erachtens ist deshalb Frühneuenglisch richtig und archaisch falsch. --BlackEyedLion (Diskussion) 07:27, 23. Feb. 2021 (CET)
In einigen deutschen Dialekten gibt es auch noch "Ihrzen". In ripuarischen Dialekten (Kölsch & Co) verwendet man es, wenn man zu vertraut für ein "Sie" ist, man ein "Du" aber (noch) vermeiden möchte. Das Thou ist ja das deutsche Du und das You ein Ihr, so gesehen also umgekehrt --Elrond (Diskussion) 17:04, 23. Feb. 2021 (CET)
Das Dschungelbuch ist doch ein einigermassen bedeutendes Stück Literatur, mitunter auch Schulstoff in der englischsprachigen Welt. Da dürfte schon der eine oder andere Linguist dazu gearbeitet haben, zumal wenn es solche sprachlichen Besonderheiten aufweist. Wie ordnen die denn die Sprache ein? --Karotte Zwo (Diskussion) 09:16, 23. Feb. 2021 (CET)
Die bislang einzige Sekundärquelle habe ich oben angeführt, und die spricht von archaic. An die Dialektformen – die ja wohl auch konservativ und somit "archaisch" sind – mag ich nicht so recht glauben: Warum sollte man Dschungeltieren einen Yorkshire-Dialekt in den Mund legen? Mit Google Books und Scholar habe ich nichts weiter gefunden, vielleicht falsch gesucht, vielleicht finden Sprach- und Literaturwissenschaftler*innen das auch weniger bemerkenswert? Bei stilistischen Vorbildern würde ich übrigens weniger an Shakespeare denken als an Fabelschreiber: In welcher Form lagen damals Übersetzungen von Äsop oder La Fontaine vor? --Wrongfilter ... 09:32, 23. Feb. 2021 (CET)
Mit "Kipling archaic language" findet sich mehr Sekundäres: Montefiore 2018, S. 32 ff. schreibt, dass Kipling als Kind große Teile der King James Bible auswendig lernen musste. --Pp.paul.4 (Diskussion) 16:51, 23. Feb. 2021 (CET)
In dem WP-Artikel steht seit kurzen: "Das Dschungelbuch ist im Original durchgehend archaisierend in Frühneuenglisch verfasst." Wie Jossi schrieb, besteht Frühneuenglisch "aus etwas mehr als altertümlichen Personalpronomina". Und Wrongfilter hat aus einem Buch zitiert, daß die Tiere in archaischem Englisch kommunizieren. Das paßt meiner Meinung nach nicht zu der Darstellung im Artikel. Für "archaisch" sind ja Belege genannt worden. Gibt es die auch für "durchgehend" (also nicht nur in Dialogen) und "Frühneuenglisch"? Zur Intention kann ich auch nur spekulieren. Vielleicht empfinden Englischsprecher das auch als ländlich, unzivilisiert. Und der Dschungel liegt ja auch fernab der Zivilisation. Übrigens gibt es dieses "thou" (mit der dazugehörigen Flexionsendung usw.) auch in Mary Shelleys Frankenstein. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, wird es aber nur von der Kreatur gebraucht, andere verwenden "you". 91.54.38.237 18:48, 23. Feb. 2021 (CET)
Der im Artikel eingefügte Satz "Das Dschungelbuch ist im Original durchgehend archaisierend in Frühneuenglisch verfasst." ist jetzt aber wirklich des Guten zuviel. Hätte man meinen Link (zwei Beiträge weiter oben) einmal gelesen, würde man damit belegen können, dass Kipling die Welt der Einheimischen und der Tiere durch die besondere Sprechweise von der Welt der Kolonialherren absondert und sie als in eine andere sprachliche und fiktionale Welt gehörig kennzeichnet und dass dies auch Kiplings eigene Biografie berührt, der nämlich als Kind in Indien mit Hindustani und der King James Bible vertraut wurde. --Pp.paul.4 (Diskussion) 21:37, 23. Feb. 2021 (CET)
Eindeutig "des Guten zuviel". Das Buch ist natürlich nicht in Frühneuenglisch geschrieben, aber das Englisch ist z.T. archaisierend. Ich ändere die Stelle im Artikel gleich mal. Gestumblindi 23:42, 24. Feb. 2021 (CET)
Die 2. Person gibt es im Dschungelbuch nur in den Dialogen, denn der Erzähler spricht den Leser nicht direkt an. Deshalb ist "durchgehend" und "in Dialogen" hier das Gleiche und widerspricht sich nicht. Am Liebsten hätte ich einen Begriff, der „thou“ mit allem, was grammatikalisch dazugehört (etwa die Konjugation der Verben mit -est oder -st) bezeichnet. Den scheint es aber nicht zu geben, auch auf en:Thou finde ich so einen Begriff nicht. --Neitram  12:12, 25. Feb. 2021 (CET)

Archaismus steht eher ein einzelnes Wort, wenn ein ganzer Text so geschrieben ist sollte es m. E. besser als "historisierend" bezeichnet werden. Vor allem dann wenn es auf eine bestimmte Epoche Bezug nimmt, und der Text eher eine Nachahmung damaligen Schreibstils ist.--Antemister (Diskussion) 23:52, 23. Feb. 2021 (CET)

Nein, historisierend bezöge sich auf eine vergangene Epoche, hier sollen die Archaismen und Anklänge an die Bibel aber wohl eher den Eindruck von ungefähr zeitgenössischem gesprochenem Urdu o. ä. vermitteln (vgl. David H. Stewart: Orality in Kipling's Kim. In: The Journal of Narrative Technique 13 (1983) 1, S. 47-57, hier S. 52 JSTOR 30225055). --HHill (Diskussion) 13:05, 24. Feb. 2021 (CET)
Aber dann hat das ja nichts mit Frühneuenglisch o. ä. zu tun.--Antemister (Diskussion) 23:25, 24. Feb. 2021 (CET)

Arbeitslager in der Bundesrepublik?[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel Hermann Esser steht zu seiner Verurteilung "1949 wurde er von den deutschen Behörden erneut in Gewahrsam genommen, im Rahmen seines Spruchkammerverfahrens von einer Münchner Entnazifizierungskammer am 8. August 1949 als Hauptschuldiger eingestuft und zu fünf Jahren Arbeitslager verurteilt." Welche derartigen Arbeitslager gab es 1949 bis 1952 in Bayern bzw. der Bundesrepublik?Oliver S.Y. (Diskussion) 19:11, 22. Feb. 2021 (CET)

Ist nicht jedes moderne Gefängnis ein Arbeitslager, auch wenn es offiziell nicht mehr so heißt? Schließlich herrscht dort ja Arbeitspflicht. --MrBurns (Diskussion) 19:48, 22. Feb. 2021 (CET)
Was hat dieser Beitrag mit der Ausgangsfrage zu tun. Wenn Du keine Antwort hast, halt einfach die Hände still! Du kennst sicher WP:Cafe.Oliver S.Y. (Diskussion) 19:54, 22. Feb. 2021 (CET)
Erste Hinweise: Spruchkammerverfahren. --Expressis verbis (Diskussion) 20:26, 22. Feb. 2021 (CET)
weiterer Hinweis Staatsministerium für Sonderaufgaben dem Ministerium waren unter anderem Arbeitslager untergeordnet, im ersten Absatz, weiter habe ich noch nicht gelesen.--Dawaiamoi (Diskussion) 20:59, 22. Feb. 2021 (CET)
Unter Abschnitt C steht: So wie die Gefängnisse im Bereich des Justizministeriums angesiedelt waren, gehörten die Internierungslager für die Durchführung der von den Spruchkammern verhängten Sühnemaßnahmen in den Zuständigkeitsbereich des Sonderministeriums. --Dawaiamoi (Diskussion) 21:03, 22. Feb. 2021 (CET)
Genaueres unter Abschnitt D in vier Lager: Moosburg (Lkr. Freising), Regensburg, Nürnberg-Langwasser und das Frauenlager in Augsburg-Göggingen. --Dawaiamoi (Diskussion) 21:07, 22. Feb. 2021 (CET)

Leider wiederholen sich die Abschnitte abcd immer, habsch nicht gesehen. Weiter unten im Text: Bis zum 1. Oktober 1948 waren die Lager mit Ausnahme von Nürnberg-Langwasser geschlossen. Ende März 1949 hielten sich dort noch 75 Personen auf. Sie wurden in das Festhaltelager Eichstätt im dortigen Landgerichtsgefängnis verbracht, die Frauen ins nahegelegene Arbeitshaus Rebdorf. Anfang 1951 wurden die letzten Arbeitslagerhäftlinge erneut verlegt --Dawaiamoi (Diskussion) 21:27, 22. Feb. 2021 (CET)

Siehe auch Internierungslager#Deutschland, https://docplayer.org/28703591-Lager-goeggingen.html und https://www.sueddeutsche.de/bayern/ns-anhaenger-nach-dem-zweiten-weltkrieg-das-lager-der-unverbesserlichen-1.2292097. Ich würde im Übrigen annehmen, dass Esser tatsächlich nie in einem Arbeits- oder Internierungslager inhaftiert war. --BlackEyedLion (Diskussion) 21:30, 22. Feb. 2021 (CET)
Deutsche Flüchtlinge wurden vielfach in den ehemaligen Konzentrationslagern untergebracht. 1. weil viele Großstädte in Schutt und Asche lagen; 2. weil das prinzipiell seit der Weimarer Republik und dem 1. Weltkrieg gehandhabt wurde. Gleiches gilt natürlich für Häftlinge und politisch Inhaftierte. Vgl. dazu auch den sehr informativen Artikel über das Konzentrationslager Dachau, der Dir vielleicht weiterhilft.--Mister Longlong (Diskussion) 09:07, 23. Feb. 2021 (CET)

Vielen Dank für die Antworten, damit hab ich einen Einstieg für die Recherche.Oliver S.Y. (Diskussion) 22:27, 22. Feb. 2021 (CET)

Warum bin ich plötzlich abgemeldet?[Quelltext bearbeiten]

Moin liebe Kollegen,

eine Frage hätte ich: Mir ist aufgefallen, dass ich seit ca. 1 Woche das Problem habe, dass, wenn ich mich angemeldet habe und von meiner Beobachtungsliste einen Artikel anwähle, plötzlich als IP agiere. Sprich ich bin abgemeldet, ohne dass ich es selbst gemacht habe. Woran könnte dieses liegen?!? fragt -- MicBy67 (:±) 19:55, 22. Feb. 2021 (CET)

Ein schon länger existrierender Bug, siehe Wikipedia:Fragen zur Wikipedia/Archiv/2021/Woche 04#Etwas gehäufte Störungen bei der Anmeldung?. Bitte nicht hier weiter diskutieren, sondern beio Bedarf nochmal auf Wikipedia:Fragen zur Wikipedia melden. -- Aspiriniks (Diskussion) 20:01, 22. Feb. 2021 (CET)
Den Bedarf hat er ja nun angezeigt, aber WP:FRA kann man sich dann wohl genauso sparen, wenn das Problem bekannt ist und ansonsten auch dort nur im Archiv versickert. Inzwischen auch nicht mehr nur ärgerlich, vor allem für Leute, die im Browser grundsätzlich keine Passwörter speichern (oder können) und auch sonst ephemer unterwegs sind, d.h. mit nem einfachen Refresh (wie dort beschrieben) auch nicht wieder angemeldet sind. Ich hab mein halbes Dutzend für heute voll. -ZT (Diskussion) 13:01, 23. Feb. 2021 (CET)
Könnte am Firefox liegen ("verbesserter Schutz vor Aktivitätenverfolgung"). Auf das Schutzschild-Icon klicken, deaktivieren und nochmal anmelden. --FriedhelmW (Diskussion) 17:43, 24. Feb. 2021 (CET)

Rücklastschriftgebühren - wie oft?[Quelltext bearbeiten]

Hallo, meine Frage bezieht sich nicht auf die Höhe einer Rücklastschriftgebühr, sondern wie oft diese in Folge zulässig sind: ich habe ein Konto, von dem ich annahm, dass es Abbuchungen unterstützen würde - was es aber nicht kann, für eine monatliche SEPA-Lastschrift angeben und mich nicht weiter damit beschäftigt. Nun habe ich die Jahresabrechnung des Unternehmens erhalten und sehe leider erst da, dass es jeden Monat erneut erfolglos eine Lastschrift versucht hat - und mir nun 12 mal diese Gebühr berechnet. Ich habe sofort die reine Hauptforderung überwiesen. Nun habe ich eine Mahnung erhalten wo obige 12 plus die Jahresabrechnung selber nochmal gesplittet (wieso weiß ich nicht) in zwei weiteren Abbuchungsversuchen am Rechnungstag nacheinander - also 14 in der Summe aufgeführt werden. Ich habe weder von meiner Bank noch von den Unternehmen irgendwelche Benachrichtigungen in diesem Jahr erhalten. Ist das so zulässig ober muss das Unternehmen nach dem 1. misslungenem Einzugsversuch das Abbuchungsauftragsverfahren unterbrechen und mich benachrichtigen? Ich habe weder in deren AGBs noch allgemein bei Google dazu was gefunden. --91.17.9.102 20:24, 22. Feb. 2021 (CET)

1. Das Unternehmen darf nur seine tatsächlichen Kosten in Rechnung stellen, insbesondere die Bankgebühren für die Rücklastschriften: https://www.123recht.de/ratgeber/experteninterviews/Gebuehr-und-Vertragsstrafe-bei-Ruecklastschrift-__a156705.html. 2. Es gibt im SEPA-Verfahren keine Regelungen zu Gebühren: The basis and level of charges to Customers are entirely a matter for individual Participants and their Customers.[20] --BlackEyedLion (Diskussion) 21:23, 22. Feb. 2021 (CET)
Danke - unter obigen Link steht bei

Erneute Lastschrift eigentlich nur bei erneuter Ermächtigung
123recht.de: Wenn eine Lastschrift zurückgezogen wurde, darf das Unternehmen einfach nochmal einziehen oder muss man eine Lastschrifteinzugsermächtigung erteilen?
Rechtsanwalt Musiol: Das aktive Storno des Zahlenden bringt seine Zahlungsunwilligkeit klar zu Ausdruck. Damit wird auch die Ermächtigung widerrufen. Bei fehlender Deckung müsste der Empfänger vor einem weiteren Versuch zumindest nachgefragt haben, ob die Deckung wieder besteht. (Wurde das Konto von der Zahlerbank als aufgelöst gemeldet, wäre ein weiterer Versuch schon ein offensichtliches Organisationsversagen beim Empfänger, für das er ohnehin keine Kostenerstattung verlangen kann.)

Wenn ich das richtig verstehe muss ich wohl nur die allererste Rücklastschriftgebühr nachzahlen, die weiteren nicht. --91.17.9.102 22:36, 22. Feb. 2021 (CET)
Das geht zumindest aus dem von dir zitierten Text nicht hervor. Da geht es um das aktive Zurückziehen einer Lastschrift, also wenn du dir das Geld zurückholst, nachdem die Lastschrift bereits erfolgreich ausgeführt worden war. --Karotte Zwo (Diskussion) 09:09, 23. Feb. 2021 (CET)
Gesplittete Jahresabrechnungen könnten eventuell wegen der Mehrwertsteueränderung erzeugt worden sein. Der Fehler liegt ansonsten bei dir und du haftest für die Konsequenzen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 15:45, 23. Feb. 2021 (CET)

"Ich habe weder von meiner Bank noch von den Unternehmen irgendwelche Benachrichtigungen in diesem Jahr erhalten." - diese Angaben stehen üblicherweise auf dem Kontoauszug, gesonderte Mitteilung nicht mehr Standard.Oliver S.Y. (Diskussion) 15:57, 23. Feb. 2021 (CET)

Steht da drauf, wenn eine Lastschrift nicht eingelöst wurde? --Digamma (Diskussion) 19:48, 23. Feb. 2021 (CET)

Lebenserwartung von Feuersalamandern[Quelltext bearbeiten]

Wie "alt" können diese Lurche werden? --31.187.119.54 20:46, 22. Feb. 2021 (CET)

Guckst du Feuersalamander#Lebenserwartung --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 20:52, 22. Feb. 2021 (CET)
Der älteste Feuersalamander ist inzwischen 84. scnr --Cloreen Bacon (Diskussion) 07:57, 25. Feb. 2021 (CET)

Warum fallen die Coronazahlen trotz Lockdown nicht weiter?[Quelltext bearbeiten]

Seit einer Woche stagnieren die Neuinfektionen in Deutschland, obwohl es keine weitreichenden Lockerungen gibt. Woran kann das liegen? Die Britische Virusvariante schließe ich aus, da in GB die Zahlen weiter sinken und da diese Barisnte ja verbreiteter ist. --2003:6:23E9:DE40:500:37C4:B87F:8986 22:10, 22. Feb. 2021 (CET)

Das ist eine Rechnung mit tausend Variablen, niemand kennt die Ursachen wirklich. Neue Mutationen spielen wahrscheinlich eine Rolle. Vielleicht sind die Menschen auch wieder unvorsichtiger geworden, weil die Zahlen runter gegangen sind. Dazu schönes Wetter und Karneval. Außerdem schlagen sich bei relativ niedrigen Zahlen Einzelereignisse stärker in den Statistiken nieder. Auch im UK hat sich der Rückgang der Fallzahlen verlangsamt, dort ist aber inzwischen ein relativ großer Teil der Bevölkerung durch Impfung oder Infektion immun. --Carlos-X 22:23, 22. Feb. 2021 (CET)
Hab bisher folgende Vermutungen von Experten gehört:
  • Anteil der neuen Mutationen steigt, diese sind infektiöser.
  • kaltes Wetter von vor 2 Wochen wirkst sich jetzt aus.
  • mehr Antigen-Schnelltest.
Vermutlich tragt das alles bei. --MrBurns (Diskussion) (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von MrBurns (Diskussion | Beiträge) 22:30, 22. Feb. 2021 (CET))
Seit Mitte Janaur gibt es recht gute Modellrechnungen, wie sich die Inzidenz entwickeln könnte, wenn man nur die Inzidenzen für die "Naturvariante" (eigentlich die Norditalienmutante vom Winter 2020) und der UK-Mutante nach Maßgabe der geschätzten R-Werte addiert: ohne jede Lockerungen: (T-Online hat dazu drei mögliche Verläufe geplottet). Leider scheinen die (T-Online) R auch beim "Katastrophen"-Szenario zu niedrig geschätzt zu haben. Deutet so auf richtigen Lockdown (engl. für Ausgangssperre) im Frühjahr hin. Нактаффэ 07:42, 23. Feb. 2021 (CET)
Wir haben keine Ahnung, wie die Coronazahlen tatsächlich sind. Wir haben nur Zahlen des RKI, die auf diagnostizierten Fällen basieren. Das ist wiederum davon abhängig, wie viele Leute getestet werden. Die Anzahl der Tests wird aber nicht bekanntgegeben, d.h. negative Tests fehlen in der Darstellung der Zahlen. Für eine realistische Einschätzung fehlen zu viele Zahlen. Die viel wichtigere Kennzahl der Prävalenz (wie viele Menschen sind aktiv infiziert) wird weiter ignoriert, obwohl sie inzwischen ermittelbar wäre. Yotwen (Diskussion) 09:24, 23. Feb. 2021 (CET) Wenn wir diesen Irrsinn durchstanden haben, müssen wir unbedingt einmal die Politiker fragen, was eigentlich die Aufgabe der Gesundheitsämter war. Vorsorge gehörte wohl nicht dazu.
@Yotwen: "Die Anzahl der Tests wird aber nicht bekanntgegeben," - das ist nicht korrekt. Wie man unschwer auf der Seite des RKIs nachlesen kann gibt es immer mitwochs die Zahlen dazu. guckst Du hier: "mittwochs: Bundesweite Testhäufigkeit und -kapazitäten, Daten aus dem digitalen Impfquotenmonitoring" und für letzten Mittwoch findest Du sie damit hier (PDF). Das heißt die Zahlen liegen vor ...Sicherlich Post 09:45, 23. Feb. 2021 (CET)
Dort wird allerdings nur die Zahl der PCR-Tests erfasst. Die Zahl der Antigentests findet man dort nicht und ich hab sie auch sonst nirgendwo gefunden. --MrBurns (Diskussion) 11:43, 25. Feb. 2021 (CET)

Die Prävalenz- buzw. Inzidenzwerte wären korrekterweise anhand der Zahl der getesteten (d.h. der Stichprobe) zu berechnen, nicht der Bevölkerung insgesamt. Eine Übertragung wäre nur dann statthaft, wenn die Stichprobe für die Gesamtbevölkerung repräsentativ wäre. Prävalenz und Inzidenz steigen ansonsten scheinbar, aber nicht wirklich, an, wenn mehr getestet wird.--Meloe (Diskussion) 09:49, 23. Feb. 2021 (CET)

Eine Zahl ist eine Zahl, keine Aussage: Kausalität, Korrelation, Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Glauben.--Wikiseidank (Diskussion) 09:53, 23. Feb. 2021 (CET)
Eine veröffentlichte Zahl, zumal von offizieller Stelle, ist eine Aussage. Sie ist als solche intendiert und wird auch als solche wahrgenommen. Insofern ist es schon von Bedeutung, ob diese Zahl im konkreten Fall das aussagt, was wahrgenommen wird. Das gilt auch für andere "unschuldige" Zahlen (Arbeitslosenquote, Gini-Koeffizient usw. usw.)--Meloe (Diskussion) 10:18, 23. Feb. 2021 (CET)
Wenn wir schon bei Vermutungen sind: Ich denke die momentane Zunahme der Neuinfektionen hängt vor allem mit der Ankündigung bzw der In-Aussicht-Stellung von Lockerungen zusammen. So wie letztes Jahr bei der ersten Welle bereits ein Rückgang zu verzeichnen war bevor die Maßnahmen offiziel gestartet wurden, so ist jetzt eine Zunahme zu beobachten bevor die Maßnahmen offiziel zurückgezogen werden. Grund ist schlicht, dass die Bürger keine Roboter sind die von 0 auf 100 sich jeweils den jeweilgen Maßnahmen anpassen, sondern Menschen die selbst Entscheidungen treffen und dabei den zukünftig geltenden Regeln auch vorweggreifen können. Die meisten Bürger werden in letzter Zeit selbst viel strenger gewesen sein als dass was offiziel nach Regeln erlaubt war (bei der 1-Person-1-Haushalt-Regel könnte man sich an einem Tag locker mit 100 verschiedenen Personen treffen, halt nicht alle gleichzeitig; viele werden dass aber eher als Anlass gesehen haben sich mit fast niemanden mehr zu treffen). Und wenn angekündigt wird dass alles so gut ist, dass man Maßnahmen zurückfahren kann, dann werden sich die Leute auch selbst nichtmehr so einschränken (also statt "auch wenn ich dürfte treffe ich mich mit niemanden" wird ein "dann kann ich ja doch mal mein Besuchskontingent ausreizen"). Dass ist zumindest auch dass was ich in meinem eigenen Umfeld (und auch bei mir selbst) beobachten kann.--Naronnas (Diskussion) 09:55, 23. Feb. 2021 (CET)
Oder anders gesagt, weil die (hierzulande eh bescheidene) Corona-Disziplin wegen mangelnder Einsicht und Durchhaltewillen nachlässt. Die Pandemie-Disziplin ist eh der zentrale Faktor. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 11:13, 23. Feb. 2021 (CET)
ja, ja Yotwen (Diskussion) 11:53, 23. Feb. 2021 (CET)
Und die mangelnde Disziplin wird auch von den öffentlich-rechtlichen Sendern befördert. Anders kann ich das penetrante Nachfragen noch einem "Lockerungsfahrplan" nicht verstehen. Die Pandemie ist kein Zug, sondern ein Feldzug eines unberechenbaren Gegners (um mal im Bild zu bleiben), der gerade aufgerüstet hat. --Bahnmoeller (Diskussion) 21:32, 24. Feb. 2021 (CET)
Die Nachfragen nach enem Lockerungsfahrplan kommen ja von Wirtschaftverbänden, die natürlich als Lobby ihre Interessen vertreten und dazu gehört die Forderung nach Planbarkeit. Die bürgerlichen Medien inkl. der öffentlich-rechtlichen erfüllen nur ihre Aufgabe und geben das wieder. Das eigentliche Problem bei der Pandemiebekämpfung war von Anfang an der Kapitalismus, der es auch verhindert hat, dass die europäischen Staaten gleich am Anfang koordiniert agiert haben, womit sie die Pandemie ausrotten hätten können, ähnlich wie China, Neuseeland oder Australien. In allen China und Neuseeland war die Pandemie ausgerottet, allerdings wurden immer wieder einzelne Fälle aus dem Ausland importiert, in Australien konnte man die Zahlen dauerhaft niedrig halten und in einigen Gegenden gabs dann auch gar keine fälle mehr und z.B. sogar wieder volle Stadien. Trotzdem alldem haben diese Staaten immer die Kontrolle behalten. Dass das auch in Australien funktioniert hat trotz vergleichsweise lockerer Maßnahmen lässt sich wohl auch dadurch erklären, dass die Fälle niedrig genug sind für effizientes Contact Tracing. --MrBurns (Diskussion) 11:41, 25. Feb. 2021 (CET)

Schlechte Auslastung der PCR-Testkapazitäten in Deutschand[Quelltext bearbeiten]

Warum ist die Auslastung der Testkapazitäten in Deutschland so stark zurpckgegangen auf mittlerweile unter 50%? Siehe COVID-19-Pandemie_in_Deutschland/Testung#Diagramm. --MrBurns (Diskussion) 22:34, 22. Feb. 2021 (CET)

Meine eigene Wahrnehmung: Weil viele Leute kein Interesse haben, die Folgen einer positiven Testung zu tragen. (Meines Erachtens sollte bei freiwilligen Tests auf die Quarantäne-Anordnung zwischen Test und Testergebnis verzichtet werden.) --BlackEyedLion (Diskussion) 22:38, 22. Feb. 2021 (CET)
Quelle für Quarantänepflicht ab freiwilligem Test? --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 11:22, 23. Feb. 2021 (CET)
https://www.br.de/nachrichten/wissen/nach-dem-corona-test-quarantaene-oder-nicht,S6EedQl --BlackEyedLion (Diskussion) 17:24, 23. Feb. 2021 (CET)
Nur wenn man Symptome aufweist ... --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 17:49, 23. Feb. 2021 (CET)
Genau. Das scheint mir unsinnig zu sein. Wer Interesse an einer Quarantäne hat und sich freiwillig testen lässt, würde auch freiwillig in Quarantäne gehen. Wer kein Interesse an einer Quarantäne hat, lässt sich einfach nicht testen. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:09, 23. Feb. 2021 (CET)
Kann sein, aber warum erst jetzt? Im Herbst und Winter 2020 war die Aulastung noch deutlich höher. --MrBurns (Diskussion) 22:51, 22. Feb. 2021 (CET)
wikt:Überdruss, insbesondere nach dem erfolgreichen Absolvieren der Weihnachtsfeiertage. Im Übrigen gibt es jetzt mit weniger positiven Testergebnissen natürlich weniger testpflichtige Kontaktpersonen. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:30, 22. Feb. 2021 (CET)
Anfang November hat man die Teststrategie geändert. Danach gingen die Fälle weiterhin deutlich nach oben, was dazu geführt hat, dass die Tests von Kontaktpersonen mit deutlicher symptomatik eben viele Tests verursachten. Im neuen Jahr gingen bis letzte Woche die Zahlen augenscheinlich zurück (wenn auch nicht unbedingt so viel wie die Zahlen vermuten lassen), aber man hat die Teststrategie eben noch nicht wieder angepasst. Drum hat man halt höhere Positivraten wie teils Länder mit dreimal so hoher Inzidenz (z. B. Irland). Testmässig ist man demnach eben auf dem Stand von Ende August, Positivraten und -Inzidenzmässig auf Mitte/Ende Oktober. Hat auch etwas mit den Verschiebungen in er Altersstruktur die positiv sind zu tun (ältere in Heimen eben sehr viel höhere Inzidenz als mobile junge Erwachsene). Und Schulen sind halt bisher auch zu gewesen, was potentielle Testnotwendigkeiten reduziert hat (wie eventuell auch Schnelltests). Es gibt halt viele Gründe die da eine Rolle spielen, aber am wichtigsten ist wohl die Teststrategie.--Maphry (Diskussion) 00:16, 23. Feb. 2021 (CET)
Hier die Begründung des BMG in der gestrigen Regierungspressekonferenz. --Buchling (Diskussion) 09:12, 23. Feb. 2021 (CET)

23. Februar[Quelltext bearbeiten]

Wo finde ich Informationen über eine neue Miami Vice Serie?[Quelltext bearbeiten]

Guten Morgen. Ich habe auf YouTube einige Clips gesehen, die darauf hindeuten, dass es eine neue Serie von Miami Vice, zum Teil mit den Original Schauspielern gibt. Gibt es da Infos auf deutsch?

Danke im voraus

https://youtu.be/IoqPZRjBl0w

--2001:16B8:2E18:1200:5571:424C:DA91:EA14 07:07, 23. Feb. 2021 (CET)

Da hat ein Fan Szenen der alten Serie und aus anderen Serien zusammengeschnitten. Nichts Offizielles. --Magnus (Diskussion) 08:05, 23. Feb. 2021 (CET)
Don Johnson (71) und Philip Michael Thomas (71) tauschen den Ferrari Daytona Spyder gegen einen Treppenlift und jagen damit Gangster, die ein Haftcreme-Kartell betreiben ... NETFLIX-Zielgruppe 60+ ... Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 09:15, 23. Feb. 2021 (CET)
Nun sind 71-jährige heutzutage nicht unbedingt sabbernde Tattergreise. Dass sie sich mit einer Flanke über die Tür ihres Cabrios schwingen ist dann aber doch etwas albern. --Expressis verbis (Diskussion) 09:27, 23. Feb. 2021 (CET)
Video auf YouTube --Magnus (Diskussion) 10:39, 23. Feb. 2021 (CET)

Ab wann ist Inkassounternehmen/Anwalt rechtmäßig?[Quelltext bearbeiten]

Ich weiß, Wikipedia ist keine Rechtsauskunft, unverbindlich trotzdem nach Meinungen gefragt:

Ab wann darf man ein Inkassounternehmen einschalten und die Kosten dafür dem Schuldner aufbürgen?

Hintergrund ist: Wir hatten einen Stromvertrag in der alten Wohnung und sind umgezogen. Dazu gab es dann die außerplanmäßige Schlussabrechnung, die jedoch nicht eingezogen werden konnte, was uns entgangen ist (auf der Rechnung war das Datum, zu dem der Einzug erfolgen wird vermerkt). Im Kundenbereich ist auch kein Rückstand aufgeführt. Auch gab es keine Mails, Anrufe, Briefe. Also weder Erinnerung noch Mahnung. Auch ein weiterer Einzug wurde nicht versucht. Stattdessen hat der Versorger direkt ein Inkassounternehmen beauftragt. Das erscheint mir doch unseriös. Natürlich zahlen wir die Schlussabrechnung (dazu hätte ein Hinweis ausgereicht), aber die Inkassokosten, Mahngebühren (braucht es dafür nicht eine Mahnung, wie der Name sagt?) und Zinsen (übrigens inkl. des Tages des Einzugs berechnet, nicht erst dem Folgetag - das ok?) sehen wir eigentlich nicht ein.

Die AGB sind wenig aufschlussreich für uns: "Sämtliche Rechnungsbeträge sind zwei Wochen nach Zugang der Rechnung, Abschläge zu dem vom Lieferanten festgelegten Zeitpunkt fällig und ohne Abzug zu zahlen. Bei Zahlungsverzug kann der Lieferant, wenn er erneut zur Zahlung auffordert oder den Betrag durch einen Beauftragten einziehen lässt, die dadurch entstandenen Kosten konkret oder pauschal berechnen. "

Google war auch nicht so hilfreich. Braucht es Mahnungen? Oder darf man direkt nach der ersten fehlgeschlagenen Lastschrift zu einem Inkassounternehmen (was ja auch ein Anwalt ist in dem Fall)? Und Bonusfrage: Dürfen Banken für die Rücklastschrift 2 Euro berechnen? Dachte, es hätte da mal vor längerer Zeit Urteile gegeben, dass das nicht erlaubt wäre (aber vielleicht irre ich mich oder es wurde durch SEPA-Krams wieder aufgehoben)? Danke :)

--2003:6:6125:3B53:3CCC:43F6:31C4:157B 10:59, 23. Feb. 2021 (CET)

Nein. Ja. Ja. Keine Frage. --2003:F7:DF0A:1E00:A5FF:DB8:467C:DFAE 11:20, 23. Feb. 2021 (CET)

Die Kombination von "auf der Rechnung war das Datum, zu dem der Einzug erfolgen wird vermerkt" und außerplanmäßige Schlussabrechnung scheint mir ein Widerspruch zur Pflicht der Vorankündigung eines Einzuges haufe dazu. Daraus sollte sich m.E. (ohne Jurist zu sein ;o) ) die zusätzliche Inkassoforderung nicht werthaltig werden lassen ...Sicherlich Post 11:44, 23. Feb. 2021 (CET)

Inkasso wird in der Regel jedoch nicht innerhalb von 2 Wochen eingeschaltet. Kein gedecktes Konto, und trotz erklärtem Willen nicht zu zahlen - wo siehst Du da ein Schutzbedürfnis? Die Rechnungsfrist von 2 Wochen tritt doch ggf. ersatzweise ein, fallst tatsächlich die Vorankündigung nicht formgerecht war. Auch von "außerplanmäßig" kann man hier ja nicht wirklich ausgehen, da die Vertragsbeendigung durch die IP nicht den Stromanbieter erfolgte, und da sind Abschlussrechnungen m.E. durchaus als planmäßig anzusehen, da dies bereits bei Vertragsabschluss eingeplant wurde. Aber auch ich bin nur Laie. Frage ist eher, auf wessen Seite sich der Jurist stellt, welche die Antwort gibt. Hier dürfte eher auf die Folgen durch Mahnbescheid/Vollstreckungstitel und Schufa richtig sein, welche meist schwerwiegender sind als Inkasso- und Bankkosten. Seinen Strom nicht zahlen und um 2 Euro für die Bank feilschen - Trollfrage trotz und gerade wegen des Rechtshinweises, der ja bekannt ist, dass es sich hier nicht um Allgemeines, sondern eine Rechtsauskunft für ihn handelt, und er/sie gerne im Verhalten bestätigt würde.Oliver S.Y. (Diskussion) 11:57, 23. Feb. 2021 (CET)
Äh ne, keine Trollfragen. Wir haben das eben auch überwiesen und (wie auch oben geschrieben) hätten wir es schon am gleichen Tag, wenn wir davon gewusst hätten. Dass wir das jetzt mitbekamen ist ohnehin Glück: Das Inkassounternehmen hat nämlich an die alte Adresse geschrieben (obwohl dem Versorger die neue Anschrift mitgeteilt wurde). Was ich mit "außerplanmäßig" meinte war, dass es sich um eine übliche Abschlagszahlung zum Abschlagstermin handelte. Bei wiederkehrenden Zahlungen ist das mit Verzug ja glaub anders geregelt. Hier war es eine Rechnung mit "Wir ziehen den Betrag am ... ein". Ich frage mich jetzt nur, ob da jetzt Grund gegeben ist, das trotzdem zu bemängeln und negative Kritiken reinzudrücken oder ob das rechtlich wirklich in Ordnung war. Geht da natürlich auch ums Prinzip, nicht nur um das Geld. Ich finanziere ungerne Inkassounternehmen ;) --2003:6:6125:3B53:3CCC:43F6:31C4:157B 12:18, 23. Feb. 2021 (CET)
Sry, ich ahnte das. Du willst hier also Argumente bekommen, um Deinem alten Stromlieferanten eine reinzuwürgen. Das füllt für mich unter Troll, da nun wirklich keine allgemeine Wissensfrage. Ob und wie das Schreiben zugestellt wurde ist für mich eher der Ansatzpunkt für Kritik, als der Inhalt des Schreibens. Nur kommt es auch da auf die AGBs nicht das BGB an, sowohl hinsichtlich Fristen, als auch auf Meldevorschriften. Wenn man also zum 1.April kündigt, und schon am 1.Februar umgezogen ist, bleibt man ja 8 Wochen Kunde, mit Rechten wie Pflichten und Haftung. Ein Dreizeiler, wir sind umgezogen genügt da nicht immer.Oliver S.Y. (Diskussion) 12:23, 23. Feb. 2021 (CET)
(BK) Ich interpretiere den Fragesteller so, dass auf der Schlussabrechnung das Einzugsdatum vermerkt war. Die AGB zum Zahlungsverzug erscheint mir jedoch fragwürdig, wenn bei jedem Zahlungsverzug sofort ein Beauftragter eingeschaltet werden darf, der konkrete Kosten berechnen darf. Da geht es um Verzugsschaden, und für Schäden gilt auch eine Schadensminderungspflicht des Geschädigten, die da mal eben durch eine AGB ausgehebelt werden soll. Erscheint erstmal zweifelhaft, ob das so in einer AGB geht, aber das wäre eine Sache für die Verbraucherzentrale. Ich würde empfehlen, den Rechnungsbetrag zu überweisen, und die Kosten zurückzuweisen. Über solche Kostenforderungen kann man wunderbar streiten, wobei bei dieser zweifelhaften AGB das Unternehmen möglicherweise gar nicht streiten will. -- 217.70.160.66 12:03, 23. Feb. 2021 (CET)
Nachtrag: Woher der Vorschreiber mangelnden Zahlungswillen nimmt, verstehe ich nicht. Die Inkassokosten nicht zahlen zu wollen ist verständlich und, sagt die Schuldnerberatung, oft auch berechtigt. -- 217.70.160.66 12:06, 23. Feb. 2021 (CET)
"Natürlich zahlen wir die Schlussabrechnung" ist ein Lippenbekenntnis, wenn dies nicht innerhalb der vertraglichen Fristen erfolgt. Und 2 Wochen Zahlungsziel bei Rechnungen durchaus nicht unüblich. Wenn es also darum geht, ob man Inkassokosten oder die Gerichtsgebühren für Mahn/Vollstreckungsbescheid zahlt, haben auch Schuldnerberatungen einen klaren Standpunkt, kommt immer auf die Frageformulierung an, und ob man unangehme Antworten auch akzeptiert und zitiert. Wir nutzen auch nicht das Inkasso, wenn man einmal drin ist, geht nach 3 Wochen der Antrag auf Mahnbescheid ans Gericht. Kostet am Ende meist dem Kunden wesentlich mehr, und er hat nen Schufaeintrag für dreistellige Beträge. Wer meint, das zu brauchen... Oliver S.Y. (Diskussion) 12:19, 23. Feb. 2021 (CET)
Wie ich den Fragestellter verstanden habe, sollte die Rechnung per Lastschrift bezahlt werden, was aber aus nicht genannten Gründen nicht erfolgt ist, was der Fragesteller aber nicht mitbekommen hat. --Digamma (Diskussion) 19:52, 23. Feb. 2021 (CET)

Bis wann durfte man in West-Berlin in der S-Bahn rauchen?[Quelltext bearbeiten]

Trotz Suche bin ich nirgendwo fündig geworden. In den Wikipedia-Artikeln S-Bahn Berlin und Geschichte der Berliner S-Bahn konte ich auch nichts finden. Vielleicht kann sich hier noch jemand erinnern oder hat einen Artikel zur Hand. --158.181.70.120 15:43, 23. Feb. 2021 (CET)

In den Bussen der BVG gab es das Rauchverbot ab 1974 (Video). Diesem Artikel zufolge gilt das seither auch in Zügen der BVG, wobei da aber beachtet werden muss, dass die S-Bahn soweit ich das überblicke seinerzeit noch von der Reichsbahn betrieben wurde und das BVG-Verbot dort erst 1984 seine Wirkung entfaltet haben dürfte. Wobei dazu der Artikel wiederum sagt, dass in Ost-Berlin das Rauchverbot schon ab 1962 galt. Also möglicherweise formal auch schon in West-Berlin, wobei das Rauchen dort demnach faktisch ohnehin erst seit ca. 2002 geahndet wird. --Karotte Zwo (Diskussion) 16:12, 23. Feb. 2021 (CET)
Die BVG hatte nichts mit der S-Bahn zu tun. Und als ich Kind/Jugendlicher war (geb. 1960), war das rauchen noch erlaubt. Es hingen auch an jedem Platz zwei Aschenbecher und ein Papierkorb. --158.181.70.120 16:20, 23. Feb. 2021 (CET)
Die S-Bahn in Westberlin wurde ab 1984 von der Westberliner BVG betrieben. Dort galt Rauchverbot in den Zügen. --Rôtkæppchen₆₈ 16:26, 23. Feb. 2021 (CET)
Als das Rauchverbot in den S-Bahnzügen eingeführt wurde, hatte die BVG meiner Erinnerung nach noch nichts mit S-Bahn-Wiederinbetriebnahme 1984 zu tun. M. E. muss das demnach irgendwann zwischen den 1970ern und 1983 eingeführt worden sein. --158.181.70.120 16:33, 23. Feb. 2021 (CET)
Ich habe die S-Bahn von Berlin so etwa 1970 oder 1971 zum ersten Mal erlebt. Rauchen war da schon kein Thema mehr. Bei den S-Bahn Betrieben in Halle und Leipzig, die 1969 entstanden, gab es von Anfang an keine Raucherabteile, abgesehen von in den S-Bahn-Tarif einbezogenen Personenzügen. So ist mir das auch aus Berlin in der Erinnerung. Zwischen Erkner und Fürstenwalde beispielsweise konnte man noch in Räucherhöhlen geraten. Dass das Rauchen in den Triebwagen in den beiden Netzteilen Ost und West zu unterschiedlichen Zeitpunkten abgeschafft wurde, ist einigermaßen unwahrscheinlich. Es hätte Umstationierungen erschwert. Man musste nur die Werbeschilder und die Funkstationen für den Einmannbetrieb wechseln. Von Aus- und Einbau von Aschenbechern war nie die Rede, allerdings wurde das Thema »Rauchen im Zug« von Autoren bis in die Achtziger meist nicht erwähnt. Als die BVG 1984 den Betrieb des Westnetzes übernahm, erhielt sie Triebzüge, die schon viele Jahre aschenbecherfrei waren. Zumindest, was die Fahrgasträume betraf, bei den Führerständen bin ich mir nicht sicher. Die Deutsche Reichsbahn war in den Achtzigern dienstlicherseits noch unglaublich verqualmt. –Falk2 (Diskussion) 15:06, 24. Feb. 2021 (CET)

DNA-Sequenzierung[Quelltext bearbeiten]

Wie schafft man es ein EINZELNES Molekül zu sequenzieren oder wird da ein einheitliches durch Gelelektrophorese aufgetrenntes Gemisch gleicher Moleküle analysiert?

Wie wird etwa bei SARS-CoV-2 eine Mutation aus einem Mutationsgemisch isoliert oder wird da zufällig irgendeine Mutation nachgewiesen und die war's dann? --77.119.131.92 16:42, 23. Feb. 2021 (CET)

Warum sollte bei einem einzelnen Abstrich ein Gemisch von Mutationen vorliegen? --Digamma (Diskussion) 19:56, 23. Feb. 2021 (CET)
Warum nicht? --77.3.138.47 23:20

, 23. Feb. 2021 (CET) Weil wenn EIN Virus mutiert, verschwinden die anderen vorhandenen 23.458.231.735 Viren doch nicht, warum auch? Wenn sich der "Mutant" vermehren kann, liegt ein Gemisch vor. Außer eine Mutation setzt sich durch oder bei anderen setzen sich die Immunsysteme durch:und nur ein Stamm bleibt übrig. Aber detektiert wird doch immer nur ein Exemplar, oder? --77.119.131.92 23:23, 23. Feb. 2021 (CET)

Wenn du die Mutation bereits kennst und sie nachweisen willst, amplifizierst du die entsprechende Region durch PCR und sequenzierst dann. Eine einzige Mutation in 23.458.231.735 Viren kannst du nur finden, wenn die Mutation schon bekannt ist und du sie per PCR "herausholst".
Vermutest du eine neue Mutation, weil der Krankheitsverlauf anders/schneller ist, scheint hauptsächlich diese Mutation vorzuliegen und du isolierst sie (von den anderen Formen) durch Verdünnung des Abstrichs auf Zelllinien. Dann sequenzierst du. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 09:57, 24. Feb. 2021 (CET)

Im Gegensatz zu früher ist eine Einzelsequenzierung heute möglich (vgl. DNA-Sequenzierung#Sequenzierung der dritten Generation). Das wird aber bei Routinetests nie gemacht. Deshalb der PCR-Test mit vorheriger Amplifizierung. Ein Test sucht nach einer bestimmten Sequenz, d.h. er spricht auf eine durch Mutation veränderte nicht (zuverlässig) an. Die Mutation zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im (Wirts-)Körper nachzuweisen ist, wie dargestellt, aussichtslos. Aber darum geht´s ja auch überhaupt nicht. Wird ein neuer Träger mit der Mutante infiziert, hat er ausschließlich diese im Körper. Wenn das oft genug passiert, um relevant zu sein, gibt´s eben einen neuen Test auf diese Sequenz.--Meloe (Diskussion) 10:34, 24. Feb. 2021 (CET)

Wenn ein Virus mutiert, was spricht dagegen, dass irgendwann ein Gemisch gleich infektiöser Mutationen vorliegt? Dann weist vielleicht der PCR-Test oder die Sequenzierung nur eine Mutante nach und die Anderen bleiben unentdeckt? --77.119.130.225 11:24, 24. Feb. 2021 (CET)

Weil es selten (aber nicht unmöglich) ist? Papa tanzt Tango (Diskussion) 11:39, 24. Feb. 2021 (CET)
PCR ist primär ein Verfahren, um aus wenig genetischen Materials viel zu machen. Analyse kommt dann erst und ermittelt den Anteil von Mutant und Nicht-Mutant am Gemenge. Eine Mutation in der genannten Verdünnung ginge vermutlich trotzdem verloren. Yotwen (Diskussion) 11:55, 24. Feb. 2021 (CET)

Suchergebnis als Weblink[Quelltext bearbeiten]

Ist es möglich, für das Suchergebnis aus der Suche nach „Ziegfeld Follies“ auf IBDB einen Weblink zu erhalten? --Tommes  16:55, 23. Feb. 2021 (CET)

Mit einer Trefferliste bei Google ließe sich das machen. ibdb.com: "Ziegfeld Follies" (Treffer) --158.181.70.120 19:05, 23. Feb. 2021 (CET)

absichtlich eingefügter Betrug in der Wikipedia[Quelltext bearbeiten]

Wird in der Wikipedia irgendwo die größten absichtlichen eingefügten Falschinformationen, Fake-Artikel u.ä. gesammelt oder nicht! --Fiver, der Hellseher (Diskussion) 18:41, 23. Feb. 2021 (CET)
Benutzer:Gestumblindi/Fakemuseum, allerdings nicht mehr aktualisiert. --2003:E5:B74B:9755:3D36:F0F0:6A04:B954 18:53, 23. Feb. 2021 (CET)
Was ist denn unter „die größten“ zu verstehen? Ein Punkt oder Komma an der falschen Stelle macht aus einem kleinen Unglück eine Katastrophe. --158.181.70.120 19:15, 23. Feb. 2021 (CET)
Ich suchte den Artikel wo am längsten falsche Informationen drin standen, bevor es jemand aufgefallen ist in der deutschen Wikipedia. Ob das nun absichtlich (frei erfundenes) oder nicht (z.B. falsche Größenangaben, Jahreszahlen o. ä.) war --Fiver, der Hellseher (Diskussion) 21:57, 23. Feb. 2021 (CET)
Jetzt habe ich die Infos selber dazu gefunden: Benutzer:Gestumblindi/Fakemuseum/Designer of Death --Fiver, der Hellseher (Diskussion) 22:08, 23. Feb. 2021 (CET)
<bk> Ein Artikel, über einen Vogel, stand sehr lange drin. Wurde wohl von einer Studentengruppe erstellt. Ging damals groß durch die Medien. Google mal. Wikipedia wird wohl nicht wirklich gerne damit prahlen, ist es doch trotz sichten und Co. jederzeit möglich. <bk> (nicht signierter Beitrag von 158.181.70.120 (Diskussion) 22:12, 23. Feb. 2021 (CET))
Es gab mal einen Artikel zu einem erfundenen Fernmeldeturm in der Nähe von Heimberg (Niederstetten). Ziemlich aufwändig mit dem gespiegelten Bild eines echten Fernmeldeturms. Der Artikel wurde knapp 2,5 Jahre nicht enttarnt. Die Diskussion zu unserer Recherche gibt es noch hier--Schorle (Diskussion) 22:37, 23. Feb. 2021 (CET)
Es gibt (mindestens!) einen Fake-Artikel, der eine reguläre Löschdiskussion überstanden hat. Bitte nicht bei mir suchen. Ist nicht von mir. --Pp.paul.4 (Diskussion) 23:20, 23. Feb. 2021 (CET)
Einen davon kann ich bieten: 2006 erstellt, umgehend Löschantrag eingefangen, der aber in weniger als 24 Stunden abgespeist wurde, 2013 von einer IP im Artikeltext als Fake gebrandmarkt, was aber umgehend revertiert wurde, erst vor wenigen Monaten dann doch gelöscht. --Karotte Zwo (Diskussion) 13:27, 24. Feb. 2021 (CET)
Mir in der Erinnerung geblieben: Bei Karl-Theodor zu Guttenberg stand mal ein zusätzlicher Vorname, den er nicht hat. Siehe [21] --Nasiwin (Diskussion) 02:24, 24. Feb. 2021 (CET)
Das Bügelbrett beim Bundespräsidenten - Wikipedia war Schuld ...Sicherlich Post 05:00, 24. Feb. 2021 (CET)
Und zack! schon haben wir die nächste Falschinformation – nämlich den Linktext „Wikipedia war Schuld“ bezüglich eines Textes, der ausdrücklich und vollkommen richtig feststellt: Die Schuld sehe ich in diesem Fall in keinerlei Hinsicht bei der Wikipedia. Weder bei den Autoren, noch den Verantwortlichen, noch – und das ist wichtig – bei dem System selbst. Die Wikipedia hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass in ihr enthaltene Informationen ohne jede Garantie bereitgestellt werden und unbedingt durch weitere Quellen verifiziert werden müssen. --Kreuzschnabel 09:41, 24. Feb. 2021 (CET)
Doppelzackzack - Arne Nordmann sieht keinen Fehler an/in der Wikipedia. Damit ist es noch nicht Tatsache. Ich sehe das anders; "Wir garantieren für nix" ist natürlich immer die perfekte Möglichkeit seine Hände in Unschuld zu waschen ... aber die Diskussion an so einem eher belustigenden Fehler ist eh Schmarrn und was fürs Cafe oder so ...Sicherlich Post 10:02, 24. Feb. 2021 (CET)
Ich sehe das aber ähnlich wie Arne Nordmann: Die Journalisten, die nicht ordentlich selbst recherchieren sondern von der Wikipedia abschreiben sind hier eher das Problem. Übrigens auch für uns, weil wir oft genug dann diese fehlerhaften Artikel dieser Journalisten später als "Beleg" einer bis dahin unbelegten Aussage einfügen. Journalisten sollten da genug Verstand haben, dass sie eine auffällige Information erkennen und erstmal gegenprüfen statt diese unreflektiert zu übernehmen. Von Seiten von Wikipedia kann man da höchstens mit der Belegepflicht entgegenhalten, weshalb ich selbst da auch eher knallhart bin und beim Sichten lösche was keinen Beleg hat oder sich nicht leicht ergooglen lässt bzw. trivial ist.--Naronnas (Diskussion) 10:21, 24. Feb. 2021 (CET)

Einst selber gefundenes Beispiel: Unter dem lemma Grandeln stand einige Jahre ein Fake-Artikel, es wäre ein Wiener Dialektausdruck für "großtun". --KnightMove (Diskussion) 10:38, 24. Feb. 2021 (CET)

Im Artikel Ökonomisches Prinzip steht bis heute etwas von einem "Optimumprinzip". Das ist mathematisch wie logisch betrachtet völliger Unsinn. Es wird aber von ein paar Logik-Befreiten verteidigt, als hänge ihr Leben davon ab. Yotwen (Diskussion) 11:59, 24. Feb. 2021 (CET)
Qualität kostet eben Geld [22]. Solange bei Wikipedia jeder mitmachen kann, auch solche von dir genannte User oder jene, die bereits mehrfach vor Gericht wegen verfälschender oder verzerrender Darstellungen unterlagen, und solange keine Mechanismen der Wikipedia dagegen wirksam sind, wird das so bleiben. Wissen ist eben nicht die Summe von Meinungen.--Chianti (Diskussion) 13:20, 24. Feb. 2021 (CET)
Aber es ging doch mal durch die Medien, es hätte ewig einen Artikel über einen erfunden Krieg zwischen Portugal und Indien gegeben, so um 1630 bis 1631. Hätte ja Lust das mal zu lesen. Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 14:15, 24. Feb. 2021 (CET)
Ist hier. --Marcus Schätzle 23:05, 24. Feb. 2021 (CET)

'Deum lacessat ac inaum imbeat aperiri' (???)[Quelltext bearbeiten]

(Van Helsing, S. 76): "Im Namen Gottes, öffnet diese Tür". (It was in Latin, Deum lacessat ac inaum imbeat aperiri, which the cardinal translated aloud: "In the name of God, open this door".)

Aber das macht keinen Sinn!

Kann man nicht sagen: In Nomine Dei, aperi (mihi) hanc ianuam?

Danke, Suidpunt (Diskussion) 21:48, 23. Feb. 2021 (CET)

Man kann nicht sagen, Du hättest gegoogelt. --213.188.237.101 22:02, 23. Feb. 2021 (CET)
Die vielen Van-Helsing-Abschreiber schreiben den Buchstabendreher munter mit ab. --Rôtkæppchen₆₈ 22:31, 23. Feb. 2021 (CET)
Die beiden Buchstabendreher: inaum lege ianuam, imbeat lege iubeat. --Pp.paul.4 (Diskussion) 22:58, 23. Feb. 2021 (CET)
Das heißt dann aber: „Er fordere Gott heraus und befehle, dass die Tür geöffnet werde.“ --Megalogastor (Diskussion) 00:13, 24. Feb. 2021 (CET)
„In nomine Domini …“ wäre die korrekte Formulierung. Da geht‘s schonmal los. Warum misst man diesem „Van Helsing“ eigentlich irgendeine Bedeutung bei? --Heletz (Diskussion) 07:54, 24. Feb. 2021 (CET)
Der Typ muss wichtig sein. Immerhin wurden mindestens drei Städte in drei Ländern nach ihm benannt. --Rôtkæppchen₆₈ 16:16, 24. Feb. 2021 (CET)
Nicht nur Städte sondern auch eine komplette Auto-Kategorie! --Benutzer:Duckundwech 17:02, 24. Feb. 2021 (CET)

Ich kenne den Typen auch nicht wirklich... ist das jetzt die neueste Coronaanweisung? Dann müsste es aber "Fenster" statt Tür heißen, oder? In Gottes Namen, öffne dieses Fenster! --ObersterGenosse (Diskussion) 19:24, 24. Feb. 2021 (CET)

24. Februar[Quelltext bearbeiten]

Bilder von jungen Noch-nicht-Nacktschnecken[Quelltext bearbeiten]

Laut Artikel Wegschnecken haben sie als Jungtiere noch ein Gehäuse, in das sie sich zurückziehen können, das dann im Laufe der Zeit zurückgebildet wird. Ich habe im Internet nach Bildern solcher Jungtiere gesucht, aber keine gefunden?! --KnightMove (Diskussion) 07:24, 24. Feb. 2021 (CET)

Keine Bilder, keine Zeichnungen, nichts. Ob das im Artikel mit jungen Gehäuseschnecken verwechselt wurde? Hier ist eine schlüpfende Nacktschnecke mit null Haus. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 09:34, 24. Feb. 2021 (CET)
Womöglich verwechselt mit jungen Halbnacktschnecken (Daudebardien). --Pp.paul.4 (Diskussion) 13:01, 24. Feb. 2021 (CET)
Ich habe das aus dem Artikel rausgenommen. Um was immer es da gehen sollte, jedenfalls nicht um die dort behandelte Familie Arionidae. Wahrscheinlich wurde da ein ursprünglicher allgemeiner "Nacktschnecken"-Artikel umgestrickt und das ist als Relikt stehen geblieben. Ich hab´s nicht geprüft.--Meloe (Diskussion) 16:35, 24. Feb. 2021 (CET)
Es kam erst nachträglich rein, bezog sich da aber wohl ausschliesslich auf die inzwischen nicht mehr erwähnte Gattung "Binneya". --Karotte Zwo (Diskussion) 16:57, 24. Feb. 2021 (CET) Nachtrag: Nicht mehr erwähnt weil "nicht mehr in diese Familie gerechnet", sondern zu Binneyidae. --Karotte Zwo (Diskussion) 17:04, 24. Feb. 2021 (CET)

Panoramafoto der aktuellen Marsmission[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel Mars_2020 ist ein Panoramafoto der aktuellen Marsmission eingefügt. Weiß man mit welcher 35mm-Brennweite das Panoramafoto aufgenommen wurde? --Nodims (Diskussion) 10:07, 24. Feb. 2021 (CET)

Meinst du dieses Foto? Die Beschreibung auf Commons und die Pressemitteilung sprechen von navigation cameras (navcams). Hier sieht man, dass diese neben der Mastcam-Z angebracht sind. --Wrongfilter ... 10:23, 24. Feb. 2021 (CET)
Dieses Foto meine ich. Im Text steht irgendwo, dass es sich bei den Objektiven um Zoom-Objektive handelt. Und auch sonst haben die Kameras bzw. Objektive ja eine Brennweite. Die Brennweite interessiert mich jetzt aus dem Grund, weil ich wissen möchte, ob es beispielsweise ein 50mm-Brennweite ist (natürliche Perspektive) oder gar Weitwinkel, und wenn Weitwinkel, wie stark. Dass man sich von der fotografierten Landschaft ein Bild machen kann. --Nodims (Diskussion) 10:30, 24. Feb. 2021 (CET)
Wie groß ist denn der Bildempfänger? Ein 50-mm-Objektiv ist im Großformat ein Ultraweitwinkel, an der Kompaktkamera mit Halbzollsensor ein starkes Tele. Oder sprichst du gar nicht von tatsächlichen Brennweiten, sondern von Kleinbild-Äquivalenten? --Kreuzschnabel 10:40, 24. Feb. 2021 (CET)
Meine Ausgangsfrage (s.o.) fragt nach der 35mm-Brennweite, also dem Kleinbildäquivalent. --Nodims (Diskussion) 10:58, 24. Feb. 2021 (CET)
(BK) Die Frage nach der Brennweite führt, glaube ich, in die Irre. Die entscheidende Information ist, dass es ein 360-Grad-Panorama ist, also in der Horizontalen einen vollen Rundumblick zeigt. Dementsprechend ist das Bild auch stark verzeichnet, das sieht man z.B. an der schwarzen Strebe des Rovers. Bei gleichem Standpunkt ändert ein Wechsel der Brennweite übrigens nicht die Perspektive, sondern nur den Bildmaßstab und damit den abgebildeten Bildausschnitt. --Wrongfilter ... 11:03, 24. Feb. 2021 (CET)
Eine Veränderung der Brennweite ändert tatsächlich zum Einen den Bildausschnitt, was allerdings bei einer Zusammensetzung zu einem Panorama irrelevant ist, aber verändert die subjektive Entfernungen zu den sich im Hintergrund befindenden Objekt, je nach Brennweite wird die Landschaft gestaucht oder gestreckt (man kennt die dicken Nasen der Weitwinkelselfies der Handykameras). Will man Entfernungen, die Weite einer Landschaft auf einem Foto korrekt beurteilen, braucht man eben Informationen über die Brennweite. Und hier entsprechen Fotos mit einer 50mm-KB-Brennweite, Panorama oder nicht, der sich aus der Brennweite des menschlichen Auges ergebenen natürlichen Stauchung (Perspektive ist tatsächlich wohl das falsche Wort, um diesen Sachverhalt zu beschreiben). --Nodims (Diskussion) 12:24, 24. Feb. 2021 (CET)
Ein unausrottbarerer Irrglaube in der Fotografie. Nein, die Brennweite ändert nichts, aber auch gar nichts an Stauchung oder Streckung, sie ändert einzig und allein den sichtbaren Bildausschnitt. Stell mal deine Kamera auf ein Stativ und mach zwei Bilder vom selben Standpunkt in dieselbe Richtung, einmal mit deiner kürzesten und einmal mit deiner längsten Brennweite. Dann nimm aus dem Weitwinkelbild einen Ausschnitt, der dem Tele-Bild entspricht, und du wirst sehen, dass das – abgesehen von der Qualität – exakt dasselbe Bild ist. Auch die dicken Nasen liegen nur am zu kurzen Abstand des Handys zum Gesicht, nicht an der Brennweite (die freilich den kurzen Abstand überhaupt erst ermöglicht). Mit einer längeren Brennweite aus derselben Distanz wäre die Nase ebenso zu dick (allerdings wäre nicht mehr viel anderes drauf zum Vergleich), und mit mehr Abstand hast du auch durchs Weitwinkel den natürlichen Eindruck (nur ist das Gesicht dann ziemlich klein im Bild geworden). --Kreuzschnabel 13:15, 24. Feb. 2021 (CET)
In wie weit macht es dann in der Praxis überhaupt noch Sinn, der 50mm-KB-Brennweite eine ausgezeichnete Rolle zuzuweisen, sie, einen Eindruck, als "natürlich", zu bezeichnen? --Nodims (Diskussion) 14:09, 24. Feb. 2021 (CET)
Zu allen "Warum"-Fragen der Fotografie, verlinke ich am liebsten auf den Foto-Lehrgang von Tom!Striewisch. Der weiß auch zur 50mm-Normalobjektiv-Frage Erhellendes zu berichten: [23].--Blutgretchen (Diskussion) 14:13, 24. Feb. 2021 (CET)
Zitat Tom!Striewitch (darf ich das urheberrechtlich hier?): Vermutlich liegt der Erfolg des 50ers daran, dass wir mit ihm an einer Kleinbildkamera ein Größenverhältnis von nahen zu fernen Objekten erhalten, das unserer alltäglichen visuellen Erfahrung ähnelt.. Das würde aber doch bedeuten, dass es eine Stauchung bzw. eine Streckung abhängig von der Brennweite geben. --Nodims (Diskussion) 14:58, 24. Feb. 2021 (CET)
Nein! Alles was Kreuzschnabel ober schrieb, ist korrekt. Schau dir doch die beiden Vergleichsfotos auf der Striewisch-Seite an. Der Eindruck einer Stauchung durch das Teleobjektiv kommt nur dadurch zustande, weil der Fotograf seinen Abstand zur abgebildeten Person vergrößert hat und bei gleicher Größe der Person der Bildwinkel kleiner wird. Bei gleichem Objektabstand (also wenn die Fotos vom unveränderten Standpunkt des Fotografen aufgenommen werden) gibt eine größere Brennweite einfach nur einen kleineren Bildausschnitt wieder. Kann auch nicht anders sein, weil die Lichtstrahlen sich geradlinig ausbreiten (weitestgehend jedenfalls, solange kein Schwarzes Loch oder sonstiges Massereiches Objekt in der Nähe ist). --Blutgretchen (Diskussion) 15:09, 24. Feb. 2021 (CET)
Also ist die von mir zitierte Aussage von Tom!Striewitch nicht korrekt? --Nodims (Diskussion) 15:19, 24. Feb. 2021 (CET)
Doch. Du missverstehst sie nur. --Blutgretchen (Diskussion) 16:00, 24. Feb. 2021 (CET)
(<- ausgerückt) Der wichtigste Parameter ist der Bildwinkel. Ein 50mm-Objektiv bildet auf dem Kleinbildformat einen Winkel von etwa 47° ab, das ist ungefähr der Bildwinkel, den wir mit unseren Augen abdecken. Daher rührt der natürliche Eindruck. Aus diesem Grund knipst man damit auch Objekte typischerweise aus Entfernungen, aus denen wir sie gewöhnlich betrachten würden. Wir schauen eben Nasen normalerweise nicht aus 5cm Entfernung an, und versuchen auch nicht, Kirchturmuhren aus 2km Entfernung abzulesen. Siehe Bildwinkel#Normaler_Blickwinkel_und_Normalbrennweite_eines_Fotoobjektivs. --Wrongfilter ... 15:36, 24. Feb. 2021 (CET)
Auch diesen Irrtum mit dem Vergleich der Bildwinkel wird von Striewisch erwähnt. Der menschliche Blick deckt nahezu einen vollen Halbkreis ab (180°) und nicht etwa nur 50°....kann man ganz leicht selbst überprüfen, indem man seinen Blick geradeaus auf einen Punkt richtet und sich dann den Finger umher bewegt. Ich gebs jetzt auf...es ist nervig, diesen Blödsinn, der an so vielen Stellen immer wieder auftaucht, weil falsch zitiert wird oder (häufiger) unsinnige Aussagen richtig zitiert werden, bekommt man offenbar nicht aus den Köpfen. Die Zusammenhänge sind eigentlich einfach nachzuvollziehen. Im kostenlosen Online-Fotolehrgang von Striewisch ist praktisch alles sehr gut erklärt. Auf Striewisch war schon zu meinen Usenet-Zeiten (de.rec.fotografie) vor über 20 Jahren Verlass und das ist auch heute noch so. Für mich hier EOD. --Blutgretchen (Diskussion) 16:00, 24. Feb. 2021 (CET)
Dann weise ich noch darauf hin ("Blödsinn" nennt er das? ein starkes Wort!), dass das menschliche Gesichtsfeld natürlich nicht scharf begrenzt ist. Bewegungen mag man über 180° wahrnehmen, aber wenn ich etwas anschauen und scharf sehen will, dann halte ich es relativ nahe an der zentralen Blickrichtung. Das von Striewisch zitierte Größenverhältnis hängt primär vom Standpunkt ab, von der Entfernung zwischen Kamera/Auge und den betrachteten Objekten, und nur sehr indirekt von der verwendeten Brennweite. Seine Erklärung ist meines Erachtens keine. --Wrongfilter ... 16:25, 24. Feb. 2021 (CET)
Obwohl weiterhin von der Unausrottbarkeit des angesprochenen Irrglaubens überzeugt, versuche ich mal eine alternative Erklärung: Eine Brennweite, die einen Bildwinkel von etwa 50° abbildet, gilt deshalb als normal, weil es derselbe Winkel ist, unter dem wir uns im Allgemeinen das fertige Bildergebnis anschauen. Einen Print von 20×30 cm hältst du etwa 40 cm vom Auge weg, was exakt den Bildwinkel eines 50 mm an Kleinbild ergibt. Einen Print von 9×13 cm dagegen ziehst du näher an die Augen, um es bequem sehen zu können, während du umgekehrt von einem Großdruck 2,5×4 m ein paar Meter Abstand hältst. Ein Weitwinkel verblüfft dadurch, dass es einen größeren Bildwinkel in den gewohnten Betrachtungswinkel quetscht. Gehst du ungewöhnlich dicht an eine Weitwinkelaufnahme heran, wirkt sie (einschließlich der zu großen Nase!) wieder normal, weil der Bildbetrachtungswinkel dann wieder dem Bildwinkel des Objektivs entspricht. Ist das nachvollziehbar? Ich persönlich finde übrigens, dass ein 500 mm an Kleinbild am ehesten dem entspricht, was ich sehe, weil es den winzigen Winkel abbildet, den ich „am Stück“ bewusst betrachten kann, ohne das Auge zu drehen. --Kreuzschnabel 21:45, 24. Feb. 2021 (CET)
Ich habe das jetzt so verstanden: Je kleiner die Brennweite eines Fotos ist um so größer muss der Abzug des Fotos sein, damit es ansprechend wirkt. --Nodims (Diskussion) 00:02, 25. Feb. 2021 (CET)
Nicht ansprechend, sondern natürlich. Bei einer Weitwinkelaufnahme ist es ja gerade der un-natürlich große Bildwinkel, der ansprechend wirkt. --Kreuzschnabel 11:22, 25. Feb. 2021 (CET)
Bei einer Weitwinkelaufnahme ist es ja gerade der un-natürlich große Bildwinkel, der ansprechend wirkt - Aber eben nicht auf Postkartengröße. --Nodims (Diskussion) 11:54, 25. Feb. 2021 (CET)
Die Optik hat eine Brennweite von 16 mm. Das ist die tatsächliche Brennweite (Umrechnung in KB-Äquivalent ist nicht nötig, da die verbauten Sensoren KB-Vollformat haben). Grundlage sind die Daten aus diesem Paper (Vollformatsensor, Bildwinkel Horizontal: 96°, Bildwinkel Vertikal: 73°) und Brennweite-Bildwinkel-Tabellen (z. B. hier). --Blutgretchen (Diskussion) 12:15, 24. Feb. 2021 (CET)
Tolle Arbeit. Hätte ich jetzt nicht gefunden. Vielen Dank für die Bemühungen. Exakte Beantwortung meiner Frage. --Nodims (Diskussion) 12:45, 24. Feb. 2021 (CET)
Kein Problem. Hat mich auch interessiert. Das Paper steht auch zum Download zur Verfügung. Der Editor möchte allerdings nicht, dass ich den Download-Link hier veröffentliche (SPAM-Warnung). Falls dich die Abbildungen trotzdem interessieren: hier den ersten Treffer anklicken. Grüße. --Blutgretchen (Diskussion) 13:00, 24. Feb. 2021 (CET)
Man kann auch auf dem von dir geposteten Link zu Google Cache einfach Dies ist die HTML-Version der Datei https .... 2663.pdf anklicken ...--Chianti (Diskussion) 13:14, 24. Feb. 2021 (CET)
Danke, so geht's auch. Den Header der Cache-Seite hatte ich gar nicht beachtet.--Blutgretchen (Diskussion) 13:25, 24. Feb. 2021 (CET)

Was waren oder sind die Kridd Monarchen?[Quelltext bearbeiten]

Lägerdorfer Eiche

Steht so auf einem Schild eines Narurdenkmals. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 15:41, 24. Feb. 2021 (CET)

Erster Hinweis: Monarch (Wanderarbeiter). „Kridd“ wäre noch zu klären. --Jossi (Diskussion) 15:58, 24. Feb. 2021 (CET)
Wie wäre es mit Kridd = Kreide [24]? In Lägerdorf gibt es anscheinend Kreideabbau.--Naronnas (Diskussion) 16:01, 24. Feb. 2021 (CET)
Das ist auch meine Vermutung. Es waren wohl Kreidemonarchen. Hier ist ein Gedicht, in dem "Feldmark, Holt und Moor und Kridd" genannt werden, außerdem "Kriddmonarch". Die Eiche steht in der Nähe der Kreidegrube Schinkel. 91.54.38.237 16:04, 24. Feb. 2021 (CET)

Danke! Das ging ja blitzartig. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 16:08, 24. Feb. 2021 (CET)

Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Nightflyer (Diskussion) 16:08, 24. Feb. 2021 (CET)

Systematischer Fehler bei Stille-Nacht-Spieluhren?[Quelltext bearbeiten]

Passt nicht ganz zur Jahreszeit, aber ich will nicht 10 Monate warten: Bis jetzt habe ich in meinem Leben zwei Stille Nacht-Spieluhren gesehen (und gehört). Sie sind vom Aufbau sehr verschieden (eine kleine zum Kurbeln, eine größere zum Aufziehen mit Gehäuse eines sich drehenden Engels), und ihre Töne unterscheiden sich einigermaßen, aber sie haben eine wesentliche Gemeinsamkeit: Das Lied ist unvollständig - die Zeile "Holder Knab' im lockigen Haar" fehlt. Und damit stehen sie nicht allein, wie diverse Youtube-Videos beweisen - die von dieser 1-Stunden-Schleife ist baugleich mit meiner zum Kurbeln, diese hier wohl mit dem Engel, diese 10-Stunden-Schleife wird aber hörbar von einer wiederum anderen Spieluhr gespielt. Die meisten Spieluhren machen es richtig - aber was mag die Ursache für diesen offenbar gängigen Fehler sein? --KnightMove (Diskussion) 19:17, 24. Feb. 2021 (CET)

Spieluhren spielen ja nur die Melodie instrumental, es gibt also keine Textzeilen. Die zwei Takte, zu denen der Text gesungen wird, sind eine Wiederholung der vorigen zwei Takte (jedoch nicht die einzige Wiederholung). Da finde ich es nicht ungewöhnlich, die Wiederholung wegzulassen. Ein analoges Beispiel ist die häufige Weglassung der Wiederholung im Deutschlandlied. Vielleicht hat auch einfach nicht genug Melodie auf die Walze gepasst. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:30, 25. Feb. 2021 (CET)
In der Tat eine sehr interessante Beobachtung. Ich habe diese "Abkürzung" sonst noch nirgends gesehen. Es muss natürlich "holder Knabe im lockigen Haar heißen. Vielleicht ist ja in den Tat die kurze Walze eine Erklärung. Lg --Doc Schneyder Disk. 01:06, 25. Feb. 2021 (CET)

EBM-Waren[Quelltext bearbeiten]

Hallo - Im Zusammenhang der wichtigsten Kundengruppen des Stahlhandels finde ich eine bedeutende Kundengruppe, die EBM-Waren. Unter diesem Begriff wird die Branche mehrfach erwähnt, nur … Wofür steht EBM? Ich finde auch nach intensiver Suche im Netz nix. Yotwen (Diskussion) 21:55, 24. Feb. 2021 (CET)

Eisen-, Blech- und Metallwaren. --Rôtkæppchen₆₈ 22:15, 24. Feb. 2021 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Danke, Yotwen (Diskussion) 22:56, 24. Feb. 2021 (CET)

Zusatzkosten in Telekom-Rechung für so nicht stattgefundene Telefonate von Festnetz auf fremdes Mobilnetz[Quelltext bearbeiten]

Mir glüht der Kopf vor Ich-kapier's-einfach-nicht. Ich versuche es so knapp und strukturiert aufzuschreiben wie möglich:

Telekom-Festnetzrechnung Februar:

  • Zusatzkosten für ein acht Takte langes Telefonat vom eigenen Festnetzanschluss aus auf mein eigenes E-Plus-Handy.
  • In der Fritz!Box, über die die IP-Telefonie des Festnetzanschlusses läuft, ist kein Eintrag für ein Telefonat vom Festnetz aus auf mein Handy zu finden.
  • Die Anrufliste meines Handys sagt: Es gab einen eingehenden (!) Anruf von einer anderen Mobilnummer (!) auf mein Handy zur angegebenen Zeit und die Dauer von 7:44min; passt also zusammen.
  • Das eigene Handy gibt dabei an, dass es sich um WLAN-Telefonie ("WLAN Call" / "WiFi Calling") gehandelt hat, da scheint das Problem irgendwo zu liegen, sonst hätte das Ganze ja gar nichts mit dem Telekomanschluss zu tun.

Heute gab's die neue Telekom-Festnetzrechnung März:

  • Erneut Zusatzkosten für ein 1-minütiges Telefonat vom eigenen Festnetzanschluss aus auf mein eigenes E-Plus-Handy.
  • Erneut ist kein Eintrag für ein Telefonat vom Festnetz aus auf mein Handy in der Fritz!Box zu finden.
  • Aber: Es findet sich zum angegebenen Zeitpunkt ein abgewiesener Anruf von 01930100 (Das ist der Telekom'sche SMS-Vorleseservice).
  • Gleichzeitig gab es einen Anruf auf mein eigenes Handy von eben dieser 01930100, wo mir zu meiner damaligen Verwunderung am Handy (!) die SMS vorgelesen wurde; Dauer 0:56min, entspricht also auch genau dem einen Takt in der Rechnung.

Sonst keine Auffälligkeiten in der Rechnung, es scheint also nichts grundlegend falsch konfiguriert zu sein. Sowieso an Konfiguration seit zig Monaten nichts geändert.

Wer kann sich irgendeinen Reim darauf machen? Irgendwelche Ansatzpunke? --JD {æ} 22:02, 24. Feb. 2021 (CET)

Der Reim heißt WLAN-Telefonie ("WLAN Call" / "WiFi Calling"). Da bucht sich Dein Mobiltelefon unter Umgehung des SIP-Client der Fritzbox über deren Internetanschluss in das Netz ein. Deswegen erscheinen die Anrufe auch nicht in der Anrufliste der Fritzbox. Verbiete Deinem Mobiltelefon WLAN Call und die Sache sollte für die Zukunft erledigt sein. --Rôtkæppchen₆₈ 22:11, 24. Feb. 2021 (CET)
Warum? Ich habe jeden Monat _zig_ sog. WLAN-Calls in meiner Anrufliste auf dem Handy. Geht sonst nie mit Zusatzkosten einher; egal, ob ich per mobil oder Festnetz auf meinem Handy angerufen werde. Wenn es _wenigstens_ ein Anruf von mir aus auf ein Mobilfon gewesen wäre - nein, ich wurde von mobil aus angerufen. Was sollte da schief laufen und mir Kosten bereiten?
Inwiefern würde das erklären, dass mir eine SMS auf mein Festnetz schlussendlich auf meinem Handy vorgelesen wird? --JD {æ} 22:22, 24. Feb. 2021 (CET)
(BK) Kann es sein, dass du in der Telekom-Vermittlungsstelle eine bedingte Anrufweiterschaltung auf dein Handy eingerichtet hast? --FriedhelmW (Diskussion) 22:14, 24. Feb. 2021 (CET)
Keinerlei Weiterleitungen auf Telekom-Ebene, keine auf Fritz!Box-Ebene. --JD {æ} 22:22, 24. Feb. 2021 (CET)
Hast eine Mobilbox (Umleitung oder Benachrichtigung) oder so was aktiviert?--Ceweran (Diskussion) 22:20, 24. Feb. 2021 (CET)
Nein, keine Umleitungen o.ä. - meine Fritz!Box "kennt" meine Handynummer nichtmal. Auch bei Telekom ist meine Handynummer nicht hinterlegt. Wie gesagt: Mehr Fragezeichen über meinem Kopf gehen nicht. --JD {æ} 22:22, 24. Feb. 2021 (CET)
Gefühlt kann die Fritzbox damit nichts zu tun haben. Ich hab mal auf der Telekomseite geschaut und die einzig verdächtige Stelle bei mir war unter "Rufumleitung" (unter Service - Mein Konto). Da steht sicher nichts drin, ja? Kannst du das Problem nachstellen, wenn du dir eine SMS aufs Festnetz schickst? --Carlos-X 22:51, 24. Feb. 2021 (CET)
Gerade nochmal bei der Telefom nachgeschaut - nein, nichts eingetragen auf der von dir benannten Unterseite. Alles ohne Haken, bei Auswahl kann ich etwas neu einrichten.
SMS auf eigenes Festnetz hatte ich noch nicht getestet - just im Moment gemacht: ja, kommt sofort an (auf Festnetz). --JD {æ} 23:01, 24. Feb. 2021 (CET)
Falls du noch mehr Geld verschwenden willst: Kannst du das FN mal deaktivieren (wahrscheinlich den Stecker bei der Fritzbox ziehen) und noch einmal eine SMS ans Festnetz schicken? Eine (kostenpflichtige) Weiterleitung würde ja erst dann greifen, wenn das FN nicht erreichbar ist. [edit: Anrufen würde wahrscheinlich auch gehen) --Carlos-X 23:04, 24. Feb. 2021 (CET)
Okay. Das kann ich aber erst morgen testen, sonst steigen mir hier noch die Mitbewohner auf's Dach. ;-) --JD {æ} 23:10, 24. Feb. 2021 (CET)
Ich bin mir jetzt nicht so sicher, ob das wirklich die richtige Antwort ist, aber Du könntest auch mal eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur in Erwägung ziehen. Vielleicht bauen die Telekomiker einfach Mist. --95.112.0.225 22:56, 24. Feb. 2021 (CET)
Dafür bräuchte es erstmal Handfest(er)es, denke ich. --JD {æ} 23:01, 24. Feb. 2021 (CET)

Verbiete deinem Smartphone den WLAN Call und buch es stattdessen mit der Fritz App als Handteil ein. Zumindest temporär und schau dann Mal was passiert. --91.12.165.158 07:18, 25. Feb. 2021 (CET)

Saengerin bei Max Mutzke und Daniel Hope[Quelltext bearbeiten]

Wie heisst die irische Saengerin, die jetzt in Berlin lebt und am Ende der gestrigen Sendung Lebenslieder fuer die Herren gesungen hat ? Ich habe Sunny Cathy verstanden, dazu aber nichts gefunden. Und hier steht es leider nicht. -- Juergen 86.111.152.247 23:20, 24. Feb. 2021 (CET)

Sonny Casey heißt sie wohl. --Wrongfilter ... 00:00, 25. Feb. 2021 (CET)
Danke. Ist wohl noch nicht relevant genug fuer WP ... -- Juergen 86.111.152.247 00:23, 25. Feb. 2021 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. 86.111.152.247 00:24, 25. Feb. 2021 (CET)

25. Februar[Quelltext bearbeiten]

Pendelatmung bei Giraffen?[Quelltext bearbeiten]

Beim Tauchen mit langem Schnorchel besteht die Gefahr der Pendelatmung, d.h. ein größerer Teil der ausgeatmeten Luft verbleibt im Schnorchel ohne durch frische Luft ausgetauscht zu werden und wird als verbrauchte Luft wieder eingeatmet. Der CO2-Anteil in der Atemluft erhöht sich und der Sauerstoffanteil reduziert sich, so dass es zu Bewusstlosigkeit kommt. Die Gefahr erhöht sich, je länger und dicker der Schnorchel ist. Doch wie lösen Giraffen dieses Problem? Müsste es bei einer Halslänge von etwa 2m bei Giraffen nicht das gleiche Problem bestehen?--Salino01 (Diskussion) 07:00, 25. Feb. 2021 (CET)

https://www.freiepresse.de/ratgeber/onkel-max/warum-ersticken-giraffen-nicht-artikel9427342#:~:text=Bei%20der%20Atmung%20setzt%20die,verbrauchte%20Luft%20gr%C3%BCndlich%20ausgetauscht%20werden (Bei der Atmung setzt die Giraffe auf eine Kombination aus riesiger Lunge (acht Mal größer als beim Menschen) und einer sehr langsamen und tiefen Ein- und Ausatmung. Dadurch kann sie ihre lange Luftröhre offenbar so kräftig "durchblasen", dass frische und verbrauchte Luft gründlich ausgetauscht werden.). oder nach Giraffe Atmung suchen. --BlackEyedLion (Diskussion) 07:29, 25. Feb. 2021 (CET)
(BK)Das ist auch eine Frage nach dem Verhältniss des Volumen der Lunge und des "Schnorchel". Der Luftumsatz der Lunge muss schlichtweg entsprechens grösser werden, wenn das Todvolumen der Luftröhre zunimmt.--Bobo11 (Diskussion) 07:31, 25. Feb. 2021 (CET)

Gesetzliches Netto[Quelltext bearbeiten]

Welche Relevanz hat das gesetzliche Netto gegenüber den tatsächlichen Auszahlbetrag? Ich war bisher gesetzlich Pflicht Krankenversichert, nun bin ich in die freiwillige gewechselt. Mein Arbeitgeber gibt nun in der Gehaltsabrechnung das gesetzliche Netto ohne Abzug der Kranken und Pflegeversichrungsbeiträge an, führt diese dann aber doch ab. Am Auszahlungsbetrag hat dich nix geändert, aber der Betrag des gesetzlichen Nettos. Hat das irgendeine Relevanz?

--2A00:20:604E:D2BF:AED0:D4B6:5FFF:4803 12:59, 25. Feb. 2021 (CET)

Nein, die Beiträge sind jetzt nur kein gesetzlicher Abzug mehr sondern ein "freiwilliger" Beitrag, dass dein AG die überweist ist reiner Service. Kannst du dir auch auszahlen lassen und dann selber überweisen. --Studmult (Diskussion) 13:26, 25. Feb. 2021 (CET)
Bei privater Krankenversicherung werden die Beiträge sogar üblicherweise vom Konto des Arbeitnehmers abgebucht, wobei der Arbeitgeberanteil an den Krankenversicherungsbeiträgen mit ausbezahlt wird. In diesem Fall ist das gesetzliche Netto kleiner als der Auszahlungsbetrag. --Vertigo Man-iac (Diskussion) 14:08, 25. Feb. 2021 (CET)

Doppik: Rückzahlung verbuchen[Quelltext bearbeiten]

Ich arbeite hier für etwas mit doppelter Buchführung. Eine Transaktion besteht darin, dass eine Rate von einem Kredit zurückgezahlt wird. Das geht logischerweise von einem Aktiv- auf ein Passivkonto. Im Aktivkonto steht das natürlich im Haben und vermindert das Ist. Wenn ich es richtig sehe, müsste das im Passivkonto dann im Soll stehen. Laut meinem Buchführungsprogramm erhöhen sich dann aber die Forderungen, die zu zahlen sind. Wo ist hier mein Fehler? :) --L47 (Diskussion) 14:41, 25. Feb. 2021 (CET)

Geht es um die Buchführung des Kreditnehmers oder des Kreditgebers? Geht es um die reguläre Zahlung einer Kreditrate oder um eine Rückzahlung/Rücküberweisung einer solchen?--Chianti (Diskussion) 15:15, 25. Feb. 2021 (CET)
P.S.: normalerweise bucht man eine Ratenzahlung für einen aufgenommenen Kredit so: "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" an "Bankkonto" (von dem das Geld überwiesen/eingezogen wird) [25]. "Forderungen" (Aktivseite) sind übrigens nicht zu zahlen, sondern auf die hat man Anspruch. Zu zahlen sind Verbindlichkeiten (Passivseite) - vielleicht den falschen Kontenkreis erwischt?--Chianti (Diskussion) 15:26, 25. Feb. 2021 (CET)
Es ist die Buchführung eines Kreditnehmers. Die Schulden liegen auf einem Fremdkapitalkonto – war das falsch? Darauf soll nun von einem Aktivum aus eine Rate beglichen werden, die Schulden also vermindert. --L47 (Diskussion) 16:22, 25. Feb. 2021 (CET)
Verbindlichkeiten (Fremdkapitalkonto) an Bank - wenn Du es überweist. Dein Programm macht was falsch? 🤔 ...Sicherlich Post 16:34, 25. Feb. 2021 (CET)

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