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1. Dezember[Quelltext bearbeiten]

Ist die römische Expansion und Durchsetzung der lateinischen Kultur und Sprache in Italien und darüber hinaus nicht eigentlich erstaunlich?[Quelltext bearbeiten]

Rom konnte als einzelne Stadt die Kontrolle in Italien und davon ausgehend dann im gesamten Mittelmeerraum gewinnen. Wie kann das möglich gewesen sein? Ebenso die Latinisierung Italiens und später weiterer Gebiete vorwiegend im Westen des römischen Machtbereichs. Wenn man sich Karten über die Stammes- und Sprachgebiete des antiken Italiens ungefähr im 5. Jahrhundert vor Christus (Zeit der griechischen Perserkriege) ansieht, erscheinen die Latiner und das Lateinische als kleinste Gruppe der Italiker und überhaupt.

Hat es dazu schon größere Überlegungen gegeben? Die antiken Römer selbst stellten ihren Erfolg wohl als Folge göttlicher Erwählung und prinzipieller Überlegenheit dar.

--2A0A:A541:232A:0:EC87:C59C:61C0:C388 21:49, 1. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Durch brutale Gewalt. Wie archäologische Funde erst jüngst wieder bestätigt haben. Immer, wenn jemand von göttlicher Erwählung faselt, ist es eigentlich nur brutale Gewalt. Deswegen hat sich auch fast keiner der Foederaten dem Hannibal angeschlossen, trotz verlockender Angebote. Die Furcht vor der Rache der Römer, falls die gewinnen sollten, war einfach zu groß. --Heletz (Diskussion) 05:07, 2. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Aber auch mit Gewalt bleibt eine Minderheit eine Minderheit ...
Und dass es keine Gefahr des Abfalls der Bundesgenossen gegeben hätte, ist mir neu. In seiner aktuellen Vorlesung zur Krise der Römischen Republik (Von den Gracchen bis Sulla) hat Professor Klaus Scherberich an der RWTH Aachen (der hier zugegebenermaßen vermutlich vor allem Forschungsliteratur zusammenfasst und keine eigenen Erkenntnisse präsentiert, aber durchaus eigene Wertungen erwähnt) erstens von als Strafe erzwungenen Landabtretungen nach dem Zweiten Punischen Krieg und von der Gründung römischer Bürgerkolonien in derselben Zeit als Kontrollmittel und militärische Sicherung gegen einen befürchteten Aufstand der Bundesgenossen gesprochen. (Nebenbei gesagt habe ich das Gefühl, dass viele der von ihm zusammengefassten Details über die römische Republik, ihre Verfassung, Gesellschaft und Politik nicht in den betreffenden Wikipedia-Artikeln stehen.) --2A0A:A541:232A:0:EC87:C59C:61C0:C388 12:51, 2. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Dass Fregellae vollständig zerstört wurde, ist nun wirklich nichts Neues. Das gehört auch zur Geschichtsschreibung. --2A0A:A541:15BC:0:8462:FA82:5CDF:B31A 22:31, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
So ist es. --2A0A:A541:C873:0:9576:2EB8:7891:32F 05:52, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
"Vor allem aber entwickelten die Römer wirksame Konzepte zur politischen Umsetzung militärisch gewonnener Herrschaft, indem sie in Italien ein Flechtwerk aus Bündnissen, Kolonien und Formen direkter Abhängigkeiten schufen. Günstig wirkte sich auch die prinzipielle Bereitschaft aus, die Führungsschichten der unterworfenen Städte und Völker in den römischen Staat zu integrieren." Holger Sonnabend, "Warum war Rom so erfolgreich?, Rezension von Kathryn Lomas' "Der Aufstieg Roms". Also: ja, diese "größeren Überlegungen" hat es gegeben. --Chianti (Diskussion) 19:07, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
So erstaunlich ist das gar nicht mal. Es gab auch davor und danach viele Beispiele von Großreichen, die zu ihrer jeweiligen Zeit irsinnig riesig waren. Es war eine Verkettung günstiger Umstände, technologische, organisatorische und militärische Überlegenheit, strategisches und politisches Geschick, Glück, Fehler, die ihre Gegner machten, Skrupellosigkeit, unbedingter Machthunger, eine Form von frühem Kapitalismus, der genauso wie der moderne Kapitalismus von Expansion zwingend abhängig war, und das geschickte Ausnutzen von entstehendem Machtvakuum (z. B. brach Alexanders Reich in die diversen Diadochenreiche auseinander - wäre das Reich nach Alexanders Tod stabil geblieben wäre es wohl ein ernsthafter Gegner für Rom im östlichen Mittelmeerraum gewesen; und durch den Sieg über Karthago schuf Rom selbst ein Machtvakuum im westlichen Mittelmeerraum und nutze dies dann auch aus).
Und man darf auch nicht vergessen: Nur für einen relativ kurzen Zeitraum ging es ziemlich schnell voran mit der Ausbreitung und dann so im 2. Jahrhundert war dann ja auch weitgehend das Maximum erreicht, obwohl Rom durchaus noch mehr gewollt hätte. -- Chaddy · D 20:16, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Großreiche gab es viele. Aber dass ausgerechnet das ursprünglich kleine Rom eines aufbauen konnte, ist nicht so selbstverständlich. --2A0A:A541:15BC:0:8462:FA82:5CDF:B31A 22:28, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Deutsches Nationalgericht der 60er[Quelltext bearbeiten]

Was galt in den 1960ern bzw. Anfang 1970er als typisch deutsches Nationalgericht (vor allem im Ausland)? Die heute oft genannten Gerichte Currywurst und Döner waren damals ja international noch nicht als deutsch bekannt. Zusatzfrage: Gab es Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland? --2001:871:22B:D1CB:F913:65A0:2D0E:409C 22:24, 1. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

In einem Nachschlagewerk des Internets gibt es folgenden Absatz: Nationalgericht mit weiterführenden Quellen zum Thema. --RAL1028 (Diskussion) 22:30, 1. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Ich kann, allerdings für die 1950er in Westdeutschland, Eisbein mit Sauerkraut bieten. Das war die Fettlebe-Zeit. --Wwwurm Paroles, paroles 22:32, 1. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Es gibt eienen Heinz-Erhardt-Film, in dem seine Tochter fragte: Pappi, Was ist das deutsche Volksgericht (gemeint der deutsche Volksgerichthof)? Worauf Heinz Erhardt, konsterniert, antwortet: Eisbein mit Sauerkraut.--ocd→ parlons 22:41, 1. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Ich tippe auf Bratkartoffeln mit Spiegelei, ohne es allerdings belegen zu können. --Kreuzschnabel 08:43, 2. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
In einer französischen "Enzyklopädie der Stereotypen" von 1978 wird jedenfalls festgestellt, dass es Sauerkraut nicht ist [1]. Pierre Laval wurde in den 1940er Jahren erklärt, dass es eine Spezialität im Süden und Osten Deutschlands sei und kein Nationalgericht [2]. --Chianti (Diskussion) 14:20, 2. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Sauerkraut ist kein Gericht, sondern höchstens Bestandteil eines Gerichts. --Digamma (Diskussion) 18:40, 3. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Buletten/Frikadellen? --62.240.134.162 05:16, 2. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Die en-Wp listet für Deutschland Bratwurst, Currywurst, Döner Kebab, Sauerbraten, Schnitzel und Schweinshaxe/Eisbein mit Sauerkraut (zweimal in der Liste) auf. --Rôtkæppchen₆₈ 10:16, 2. Dez. 2023 (CET) Zur Zusatzfrage: DDR-Jägerschnitzel und BRD-Jägerschnitzel sind zwei grundverschiedene Gerichte. --Rôtkæppchen₆₈ 10:20, 2. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Stimmt, Rheinischer Sauerbraten war sogar bis in die 1960er hinein sehr verbreitet! Und in beiden Jahrzehnten müffelte es, insbesondere während der kälteren Jahreszeit, in ungezählten Treppenhäusern des westdeutschen Geschoßwohnungsbaues tagelang nach einer weiteren Spezialität: Weißkohleintopf mit (ekelhaft qualsterigem) Hammelfleisch. Für mindestens drei Hauptmahlzeiten in Riesenpötten gekocht und durch sämtliche Türritzen dunstend. --Wwwurm Paroles, paroles 16:56, 2. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Sauerbraten wird in diesem deutschprachigen Werk über Auswanderer 1962 als Nationalgericht genannt. In dieser Publikation aus Cincinnati von 1978 wird das allerdings als übertrieben bezeichnet.--Chianti (Diskussion) 10:49, 3. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Man aß hierzulande einst Hammelfleisch? Ich kenne hier nur Lammfleisch und verbinde Hammel bislang mit östlicheren/orientalischen/islamischen Ländern. --2A0A:A541:C873:0:9576:2EB8:7891:32F 05:44, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
In einer französischsprachigen Publikation aus Lissabon von 1957: Wurst generell [3].--Chianti (Diskussion) 14:31, 2. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Zur Etablierung eines Nationalgerichts bedarf es eines bedeutenden Nationalismus. Während der 60er und 70er Jahre war der sowohl in Ost als auch West eher gering ausgeprägt. Die deutschen Restaurants, die ich im Ausland gesehen habe, boten vor allem (enttäuschende) Bratwurst mit Sauerkraut an. Das bekannteste Gericht der gutbürgerlichen Küche, das in ganz Deutschland seit dem Krieg zubereitet wird, sind ironischerweise Königsberger Klopse, also ein Gericht, dass für eine verlorene Heimat steht. --Geoz (Diskussion) 17:34, 2. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Im Time Life-Buch "The Cooking of Germany" wird 1969 der Braten als Nationalgerich genannt [4]. Interessant allerdings, welche Benutzer entgegen dem Seitenintro bei einer solchen Frage frei assoziieren und wer Belege anbringt.--Chianti (Diskussion) 10:49, 3. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Braten ist aber eher eine Kategorie, also was Übergeordnetes, da müsste man diskutieren, welcher Braten bzw. welches Bratenrezept typisch deutsch sei, da Braten in den meisten Ländern gegessen werden. Toast Hawaii wäre da schon viel typischer, lt. Artikel sogar "...sei aber der Toast Hawaii ein rein deutsches Phänomen geblieben", wenn auch kein reguläres Gericht und deshalb eben weniger als Nationalgericht geeignet als Sauerbraten oder Eisbein, die den ersten Rang in dieser Zeit vermutlich unter sich ausmachen müssen. --H7 („Darum auf zu den Tasten!“ …) 14:18, 3. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Dass es Toast Hawaii nur in Deutschland gibt, sagt noch nichts darüber aus, wie verbreitet das Gericht hier ist. --Digamma (Diskussion) 18:49, 3. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Wenn ich an Prag der 60er Jahre denke (wo ich teils noch lebte), dann fällt mir nur eins ein: Eintopf. Was man auf tschechisch eintopft nannte :-) -jkb- 19:03, 3. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Gibt es Toast Hawaii nur in Deutschland? Die Garnitur Hawaii/Nahrungsmittelkombination (Schinken, Ananas 🍍) ist zumindest in Form der Pizza Hawaii weltweit verbreitet und bei uns in Deutschland gibt es sie auch mit vielen anderen Gerichten wie Gyros, Döner, Schnitzel, Pute etc. etc. Anderswo nicht? Und das auf einen Toast zu legen ist auch ungewöhnlich und keine Idee, die anderen Leuten auch gekommen wäre? --2A0A:A541:232A:0:6DC4:BD86:CAD3:B9E3 19:46, 3. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Das traditionelle deutsche Nationalgericht gibt es imho ebensowenig wie es das italienische Nationalgericht gibt. Eine spezifisch deutsche Küche, die von den Alpen bis zur Nordsee und von der Westgrenze bis zur Ostgrenze alles zusammenfasst, hat sich nie richtig herausgebildet. Es gab eine Vielzahl deutscher Regionalküchen, aber die zeichnen sich durch Verwendung örtlicher Zutaten aus. Wenn man "Deutsche Küche" als Querschnitt aus gutbürgerlichen Restaurants (unter Eleminierung typischer eingewandeter Elemente wie Pastagerichten) und Kantinen definiert, dürfte meiner Einschätzung nach das panierte Schweineschnitzel mit Pommes die größte Verbreitung haben (obwohl das eigentlich ein Schnitzel Wiener Art ist, also auch nicht ganz so wirklich deutsch.) Und das könnte auch schon in den 60ern so gewesen sein.--Tobias Nüssel (Diskussion) 20:05, 3. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Das bei den Piefkes „Wiener Schnitzel“ genannte Fleischgericht entspricht nicht dem originalen Wiener Schnitzel. Ebensoist deutschländisches Gulasch irgendwie anders als ungarisches Gulyás. --Rôtkæppchen₆₈ 22:31, 3. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Deshalb schrieb ich auch "Wiener Art", der Unterschied zum Wiener Schnitzel ist in D rechtlich bedeutsam. Einem besonders unhöflichen Gastronomen habe ich vor Jahren mal die Gewerbeaufsicht geschickt, weil sein nahezu ungenießbares, überteuertes Schweineschnitzel als "Wiener Schnitzel" daklariert war.--Tobias Nüssel (Diskussion) 06:59, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Ein Nationalgericht hat es wahrscheinlich nicht gegeben, das gibt es bis heute nicht. Ein typisches Alltagsessen war der Eintopf, insbesondere Erbseneintopf, Kartoffelsuppe oder aus Gartengemüse (Möhren, Erbsen, Bohnen, Lauch, Knollensellerie, Kartoffeln), an Sonn- und Feiertagen aß die Familie den "Sonntagsbraten", Schweine- oder Rinderbraten, mit Kartoffeln und Gemüse der Saison - wenn man sich Fleisch leisten konnte. --2003:E7:BF20:4EB4:D00B:EA6F:574:F62C 07:24, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Ich dachte, das war eine Zeit des wachsenden Wohlstandes. Es gab tatsächlich noch Leute, die sich gar kein Fleisch leisten konnten? --109.42.177.12 08:03, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Für die 70er gilt dies nicht mehr. Die 60er waren für viele Menschen noch hart. Ein werktätiger Alleinverdiener - Kinderbetreuung war im Westen kaum vorhanden - hatte immer noch Mühe, die Familie durchzubringen. --2003:E7:BF20:4EB4:D00B:EA6F:574:F62C 08:15, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Das gilt allenfalls für Anfang der 1960er, aber nicht insgesamt: "Für den Zeitraum 1952 bis 1962 lag die durchschnittliche jährliche Preissteigerungsrate in Baden-Württemberg bei etwa 1 ½ %. ... In den Jahren 1962 bis 1972 lag die durchschnittliche Preissteigerungsrate bei etwa 3 % ... In den 1950er- und 1960er-Jahren nahm der Bruttostundenverdienstindex real um durchschnittlich 5 bis 6 % zu. Besonders Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre gab es aus heutiger Sicht kaum vorstellbare Steigerungsraten." [5]. De facto also von Anfang der 1950er bis Anfang der 1970er Reallohnzuwächse von 3 % p.a. - d.h. 80% in zwei Jahrzehnten. Der besteEin guter Maßstab für die Problematik "Familie durchbringen" ist der Anteil, den private Haushalte für Lebensmittel ausgeben müssen - der sank in den 1960er Jahren von 38% auf 25%. Zum Vergleich: im SGB-II-Regelsatz 2022 ("Hartz 4") waren dafür 35 % vorgesehen. --Chianti (Diskussion) 19:59, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
In den 1960ern gab es eher keinen täglichen(!) Fleischkonsum, in den 1970ern ging es damit los. Fleisch, speziell der Braten oder das Schnitzel waren in den 60ern eher ein Sonntags- oder Feiertagsessen. In der Woche gab es Eintöpfe, die manchmal, aber nicht immer mit Fleischresten vom Sonntag, Wurst oder Speck versehen waren, oder Pfannkuchen, Griesbrei, Eierspeisen, Mehlspeisen Kartoffeln/Nudeln/Reis mit Gemüse.
Als Nationalgericht würde ich für diese Zeit am ehesten Eintopf in vielen Varianten erwähnen. --Elrond (Diskussion) 15:26, 5. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Nochmal zurück zur Ausgangsfrage. Ich halte die schon im Ansatz für problematisch, da es gerade bei kulturellen Dingen (da gehört Essen dazu) kaum oder kein "national" gab, sondern (auch nach der Nazi-Zeit) das ja auch überörtliche regionale in den Mittelpunkt gestellt wurde. Vielleicht sieht man das in Bayern noch stärker als im Norden, aber hier war und ist es so. Deshalb fragt und fragte hier niemand nach einem deutschen Gericht, sondern allenfalls einem bayerischen und auch das geht kaum. Aber der Blick von außen kann hier natürlich einen anderen Blickwinkel geben. --Hachinger62 (Diskussion) 12:45, 5. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Ich denke, deutschlandweit ist die Rinderroulade vertreten und ist sie schon mehr als 100 Jahre. Es gibt noch einige Vertreter aber die Rouladen sind wohl das Bekannteste. --Ralf Roletschek (Diskussion) 12:50, 5. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Die Ausgangsfrage war aber gar nicht was das Nationalgericht war, sondern was man im Ausland dachte was das Nationalgericht sei. Und sind ja die Realitäten nicht so wichtig. Bis heute sind die Deutschen ja nicht umsonst als Krauts bekannt. klar ist Sauerkraut allein kein Gericht. Wenn man aber einen Amerikaner fragte was denn das Nationalgericht von Deutschland sei, wird er wohl dennoch mit Sauerkraut geantwortet haben. Und natürlich Wurst. --Future-Trunks (Diskussion) 06:19, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Andere meinen, es sei die Kartoffel. --Ralf Roletschek (Diskussion) 06:33, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Das gilt nur für die ehemals preußischen Gebiete. In Schwaben sind das die Spätzle. --Rôtkæppchen₆₈ 01:40, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Spätzle schmecken mir auch besser als Kartoffeln. --2A0A:A541:C873:0:9576:2EB8:7891:32F 03:44, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

4. Dezember[Quelltext bearbeiten]

Auto lüften oder nicht?[Quelltext bearbeiten]

Mein Auto ist seit Samstag ziemlich eingeschneit. Gestern schien die Sonne, dadurch konnte ich die Scheiben von Schnee und Eis befreien. Heute sind sie allerdings von außen und innen vereist. Außen Enteiser ist klar und wirkt. Aber innen ist offensichtlich zu viel Feuchtigkeit. Aktuell sind es ca. 8 Grad minus und 70 % relative Luftfeuchtigkeit, leicht bewölkter Himmel. Preisfrage: Soll ich eine Tür und die Heckklappe für eine Weile offenstehen lassen, um die Feuchtigkeit rauszulassen? Oder verschlimmert das die Lage sogar noch? --Rainer Z ... 10:59, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Sollst du. --Kreuzschnabel 11:31, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Mal mit Fensterreiniger von innen putzen, auch wenn die Scheiben nicht offensichtlich schmutzig sind. Das hemmt auch das Beschlagen von innen. --Hareinhardt (Diskussion) 13:08, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Als ich noch Brillenträger war, hab ich die Gläser mit Handgeschirrspülmittel beschlagfrei gehalten. Da reichen Spuren. --Rôtkæppchen₆₈ 13:38, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Wie viele Gitterpunkte können auf einem Kreis liegen?[Quelltext bearbeiten]

Beim Lesen des Artikels Diophantische Gleichung kam ich auf folgende Frage, die dort leider nicht beantwortet wird: Wie viele Punkte mit ganzzahligen Koordinaten – Gitterpunkte in einem quadratischen Gitter mit Seitenlänge 1 – kann ein Kreis mit Radius r maximal haben? Ich habe ein wenig herumprobiert: Kreise mit r<0.5 können maximal einen "Gitterpunkt" haben, bei r=0.5 sind es im besten Fall 2 Gitterpunkte, mit sind es 4 Gitterpunkte usw. bis man bei r=5 bei 12 Gitterpunkten ankommt: {±5;0}, {0,±5}, {±3,±4}, {±4,±3}. Geht da noch mehr? Wenn ja, wie kommt man auf die Lösungen? --RokerHRO (Diskussion) 11:39, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Pythagoreische Tripel liefern auf jeden Fall Kreise mit Gitterpunkten. Dein letztes Beispiel gehört zum Tripel (3,4,5). Man erfasst so aber nur die Kreise, deren Mittelpunkt auf einem Gitterpunkt liegt und die ganzzahlige Radien haben. --Digamma (Diskussion) 12:13, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Weiterhelfen könnte auch Einheitskreis#Rationale_Parametrisierung --Digamma (Diskussion) 12:18, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Für Kreise mit ganzzahligem Radius um einen Gitterpunkt ist auf [6] eine Formel für die Anzahl f(r) der pythagoreischen Tripel angegeben. Die muss man (wenn sie denn stimmt) noch mit 8 multiplizieren und 4 dazu addieren, um die Anzahl der ganzzahligen Gitterpunkte zu bekommen. Z.B. ist f(5)=f(10)=f(13)=f(15)=f(17)=f(20)=1, f(25)=2. --37.49.29.95 13:12, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
(nach BK) Für r=25 gibt es zwei Tripel (15/20/25 und 7/24/25), also ist ein Kreis mit r=25 auf 4+2*8=20 Gitterpunkten möglich. Bei r=65 (vier mögliche Tripel) sind 4+4*8=36 Gitterpunkte möglich, für r=325 (sieben Tripel) sind 4+7*8=60 Gitterpunkte möglich. Zu beliebigen drei Gitterpunkten, die nicht auf einer Geraden liegen, gibt es einen Kreis, dessen Mittelpunktkoordinaten und Radius nicht rational sein müssen. Durch vier Punkte im Quadrat gibt es natürlich auch einen Kreis. Man kann also unendlich viele Kreis finden. Andererseits gibt es bei einem vorgegebenen Radius vermutlich nur in Ausnahmefällen einen Kreis, der mehr als einen oder zwei Gitterpunkte enthält. 91.54.36.18 13:18, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Welches Tripel gibt es denn für r=64? Ich finde da kein einziges. --37.49.29.95 13:34, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
War ein Tippfehler: 65. 91.54.36.18 13:36, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Wow, danke für die rege Diskussion, die meine Frage ausgelöst hat. :-D Aber so wirklich weiter bin ich mit meiner Frage damit nicht gekommen. Wo würde das thematisch denn reinpassen oder in welchen Artikel? Gibt es einen griffigen Namen dafür? --RokerHRO (Diskussion) 16:30, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Es gibt andere Fragestellungen, die auch mit Kreisen und Gitterpunkten zu tun haben, z.B. en:Gauss circle problem, Number of Lattice Points on a Circle. Sie unterscheiden sich jedoch von Deinem Problem darin, daß der Mittelpunkt vorgegeben und der Radius ganzzahlig ist. Aber was ist der Zweck Deiner Frage? Willst Du einen Artikel darüber schreiben? Dann solltest Du nach Relevanz und Literatur fragen, nicht nach Lösungen. 91.54.36.18 17:07, 4. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Ich war einfach nur neugierig, ob es in der dt. WP etwas zu dem Problem gibt. Und fand halt auf die Schnelle nichts. Hätte ja sein können, dass ich nur nicht richtig gesucht habe, weil das Problem bereits vor mir jemand entdeckt und auch gelöst hat und das nun einen bestimmten Namen hat, und wer diesen Namen kennt, findet auch flugs die Lösung bei einer Suchmaschine seiner Wahl. ;-)
Also war ich am "browsen" (also wenig zielgerichtet Umhersuchen im Netz) und kam dann auf die Diophantischen Gleichungen. Aber von dort kam ich halt nicht weiter.
Ich wollte auch nicht unbedingt nur eine komplett vorgekaute Lösung haben. Es hätten mir ja ein paar Lösungsideen oder -ansätze gereicht.
Ich kann mir auch ein Computerprogramm schreiben, das per Monte-Carlo-Verfahren herumprobiert. Aber die Chance, auf diese Weise zu entdecken, dass etwa mit Radius und dem Mittelpunkt M=… ein Kreis mit 17 ganzzahligen Punkten entsteht, dürfte eher gering sein. ;-( --RokerHRO (Diskussion) 16:09, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Dies Vermutung, daß bei einer Suche mit Monte-Carlo-Verfahren der Anteil solcher Kreise gering (eher sehr gering) ist, habe ich auch. Aber es sind ja Ansätze genannt, mit denen Du Kreise, auch mit vielen Gitterpunkten, finden kannst. 91.54.36.18 10:28, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Dass ein Kreis mit Gitterpunkt auf der Kreislinie eine seltene Ausnahme ist, ist klar. Denn um jeden gegebenen Mittelpunkt gibt es zwar überabzählbar viele Kreise, aber aufgrund der abzählbaren Anzahl der Gitterpunkte bloß abzählbar viele geeignete Radien. (Die gleiche Argumentation würde auch gelten, wenn man statt ein feineres Gitter aus allen rationalen Punkten vorgeben würde.) --37.49.29.95 13:04, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Evtl hilft Dir auch der Artikel Pythagoreisches Tripel weiter. Für jedes pythagoreische Tripel, dessen größte Zahl dem Radius Deines Kreises entspricht, hast Du schonmal acht Schnittpunkte der Peripherie mit dem Gitter – wenn das Zentrum des Kreises auf einem Gitterpunkt liegt. Für „entartete“ pythagoreische Tripel gibt es jeweils vier Schnittpunkte. --Rôtkæppchen₆₈ 02:49, 5. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Danke, aber es ging ja um den allgemeinen Fall, wo weder der Mittelpunkt des Kreises auf einem Gitterpunkt liegt, noch der Radius ganzzahlig ist. --RokerHRO (Diskussion) 16:09, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Dann hat das Problem aber wenig mit Diophantischen Gleichungen zu tun, wenn weder der Kreismittelpunkt noch der Radius ganzzahlig sind bzw. sein müssen. --Digamma (Diskussion) 18:27, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

6. Dezember[Quelltext bearbeiten]

6400 Mantovanische Lire inflationsbereinigt[Quelltext bearbeiten]

Meine (solide) Quelle sagt mir, Ende des 17. Jahrhunderts hatte die Gazzetta di Mantova 6400 Lire Umatz. Was bedeutet das? Nur grob. --fossa net ?! 08:59, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Da wirst du dich auf Quellensuche begeben müssen, z.B. nach dem damaligen Weizen- oder Brotpreis oder nach der Höhe damaliger Verdienste (Beispiel: Seefeld_in_Tirol#cite_note-46) --Chianti (Diskussion) 09:44, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Welche Art von Quelle, welche Sprache? Wirklich Lire oder ev. einfach Pfund?
Ein Anfang der Antwort: Im 17. Jahrhundert müsste dass wohl die Venezianische Lira gewesen sein, Italien und eine italienische Lira gab es ja noch nicht. 30.1 g Feinsilber waren im Jahr 1578 ca. 7 Lire, 1739 dann 12,4 Lire (so auch in en:Venetian lira). Also Ende 17. Jahrhundert 6400 Lire = 15-20 kg Silber. -- Peter LX (Diskussion) 10:01, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Der Beleg ist auf italienisch, ist eine URV des Autors (der hat nämlich vermutlich seine Rechte an den Verlag abgegeben), deshalb verlinke ich ihn hier nicht. Es gab aber tatsächlich Lire mantovese, guckste hier, die haben sich vermutlich an Venedische Lire angelehnt. thx, btw --fossa net ?! 20:53, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Das Herzogtum Mantua kam aber erst im 18. Jahrhundert an Habsburg. Wenn schon vermutet wird, dann würde ich bei Mantua-Lire von 1779 eher an eine Orientierung am Maria-Theresien-Taler denken. --Chianti (Diskussion) 09:57, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Nun weiß man aber noch immer nicht, was man damals mit 15-20 kg Silber anfangen konnte. Momentan wären das ca. 10.500-14.000 Euro. Dafür bekommt man nichtmal einen Fiat 500. --Optimum (Diskussion) 16:07, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Miniturbinen in den Leitungen der örtlichen Wasserversorgung[Quelltext bearbeiten]

Wäre es möglich und vor allem sinnvoll. die größeren Rohre der örtlichen Wasserversorgungsnetze mit Turbinen zu versehen und darüber Strom zu erzeugen? Diese Idee kommt mir immer wieder unter dem Duschstrahl; ich gebe sie hiermit weiter. Ein Dankeschön schon mal vorweg! 178.142.232.130 16:55, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Das wird vereinzelt schon gemacht, aber nur deswegen, damit der Druck abnimmt. Siehe https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wasserversorgung-auf-den-fildern-hier-lagert-das-lebenselixier-der-region.592771bd-dade-4b02-88b5-345b0a92d0c2.html . Zur Energieerzeugung wäre das sinnlos: Zuerst Wasser mit elektrischer Energie in den Hochbehälter pumpen, dann wieder zur Stromerzeugung nutzen. --Rôtkæppchen₆₈ 17:00, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Pumpspeicherkraftwerke sind nicht sinnlos. --Danares (Diskussion) 19:30, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Hochbehälter sind als Pumpspeicher ungeeignet, da deren Volumen zu klein ist und schwankender Wasserspiegel nicht gut bei den Wasserkunden ankommt. --Rôtkæppchen₆₈ 20:46, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Beim Abwasser sieht das mit der Energieerhaltung anders aus, deswegen gibt es da durchaus Überlegungen, aber halt auch Probleme, weil Abwasser voll mit allem möglichen Zeug ist, das Turbinen nicht mögen. (Linkdrop: [7], [8]). An einzelnen Abwasserleitungen in Haushalt und Industrie hätte man das Problem weniger, aber da lohnt sich die Turbine aufgrund des Volumens in der Regel nicht. --Karotte Zwo (Diskussion) 17:14, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Es gibt nicht nur Überlegungen, sondern auch Realisierungen: das Abwasserkraftwerk Seefeld zum Beispiel. --Chianti (Diskussion) 17:19, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
625m Höhendifferenz wird es außerhalb der Alpen kaum geben ... --2003:C1:9705:9A00:54F1:AACC:E62B:5CFE 17:51, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Hier liegt ein Denkfehler vor. Ins Haus kommt Wasser mit einem bestimmten Druck=Energie. Wird jetzt diese Energie zu Strom umgewandelt, dann kommt das Wasser entsprechend langsamer aus dem Hahn. Der Gewinn an elektrischer Energie ist jedoch sehr gering, da nur wenig Lageenergie aus dem Wasserdruck entnommen werden kann. Der Druck vom Wasserwerk her ändert sich durch den Druckreduzierer Wasserrad nicht, aber die Durchflussgeschwindigkeit. Das ergibt sich schon daraus, dass der Hochbehälter, der den Druck aufbaut sich nicht um das Wasserrad schert, das den Druck abbaut und die Energie aus dem Wasser nimmt, das dadurch eben langsamer strömt und die Dusche dann nur noch tröpfelt. --Joseflama (Diskussion) 22:12, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Möglich ja, aber theoretisch ist es verboten, aus dem Wasserdruck Energie abzuzweigen, denn die Energie wurde auch irgendwo eingespeist. Praktisch wird das sogar in den Duschköpfen mit Effektbeleuchtung gemacht. --2.173.23.84 20:17, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Wer soll das verbieten? --Joseflama (Diskussion) 22:13, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Verboten? Landen jetzt Millionen Rasensprenger, Wasserstrahlpumpen und rotierende Autowaschbürsten auf dem Müll? --Rôtkæppchen₆₈ 01:09, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Nein. Aber die Betreiber landen im Burgverlies. --Rainer Z ... 18:01, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

In unserer Lokalzeitung Trierischer Volksfreund gab es einen Bericht dazu. Danach werden Turbinen zur Stromerzeugung in einer neuen Wasserleitung aus der Eifel nach Trier eingesetzt. Die Stromerzeugung reicht aber wohl nur um einen Teil des Eigenbedarfs der Wasserwerke zu decken. --Berthold Werner (Diskussion) 22:19, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Hier wird die Lageenergie des Wassers genutzt, das ist die normale Wasserkraftturbine, daraus kommt je nach Wassermenge und Höhenunterschied tatsächlich nutzbare Energie. In einem Haushalt innerhalb der Wasserleitung ist diese aber nicht mehr nennenswert. --Joseflama (Diskussion) 22:22, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Die Energieentnahme geschieht durch die Druckdifferenz vor und hinter der Turbine. Wenn das Wasser vor der Turbine mit 6 bar ankommt und hinter der Turbine nur noch 4 bar hat, ist das nicht nichts. Bei 10 L/min entspräche das ca. 30 Watt. --2.173.23.84 07:22, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Die I. Wiener Hochquellenleitung hat auch Kraftwerke im Verlauf, aber da wird eher das Wasser gebremst. --Bahnmoeller (Diskussion) 01:05, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Die Frage ist immer, wo das Wasser den Druck her hat, den du nutzen willst. Wenn er aus der Lageenergie einer hochgelegenen Wasserquelle stammt, die aus Niederschlag versorgt wird, gewinnst du letztlich Solarenergie zurück (denn die Sonnenwärme hat das Wasser da raufgebracht) – das ist sinnvoll. Wenn er aber aus einem Hochbehälter stammt, in den das Wasser erstmal raufgepumpt werden musste, dann wäre es energetisch günstiger, den Behälter einfach tiefer zu setzen und damit Energie beim Hochpumpen zu sparen, als diese Energie erst reinzustecken und dann – mit unvermeidbaren Verlusten – wieder zurückzubekommen. Die Energie, die du dem fließenden Wasser entziehst, fehlt ja letztlich dem Abnehmer als Wasserdruck an seinem Hausanschluss, d.h. er müsste dann mit weniger zufrieden sein, und das ist günstiger zu bekommen, wenn man den ursprünglichen Druck gar nicht erst reinsteckt. --Kreuzschnabel 07:50, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Ich danke euch für eure interessanten Antworten! Unter der Dusche werde ich jetzt anderen Ideen nachgehen. 178.142.226.4 09:24, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Wie groß muss ich den Kabelkanal wählen bei ...[Quelltext bearbeiten]

Ich will 21 Kabel vom Durchschnitt 0.8 cm durch einen Kabelkanal leiten. Weiß jemand wie man die richtige Größe des Kabelkanals berechnet? --188.129.2.48 23:06, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Welche Wärmeentwicklung ist denn zu erwarten? Alles dieselbe Spannungsebene? --Kreuzschnabel 23:30, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Cat 7 Kabel, die verlegt werden. Werden teilweise über PoE gepeist werden, per max 250 W switch. --188.129.2.48 23:34, 6. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Wie willst Du die Kabel anordnen? In Hexagonal dichter Packung? In einer 3×7-Anordnung? In einer 5-4-5-4-3-Anordnung? --Rôtkæppchen₆₈ 00:51, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Hier wird für Stromkabel die Formel (2r)² benutzt, das wären bei 21 Kabeln also rechnerisch mindestens 13,44 cm² bzw. bei 5x 8mm neben- und übereinander wird es sehr eng in einem 40x40-Kabelkanal. Bei diesem Aufflur-Kanalsystem wäre das die Größe 150x40 mm. --Chianti (Diskussion) 01:51, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Wärmeentwicklung ist bei reinen Datenleitungen kein Thema, aber PoE macht es zu einem, siehe Power over Ethernet#Herausforderungen. Nicht maximal eng packen, sondern Luft lassen. Was hammer denn für ne Drahtstärke, AWG 23 oder mehr? Das Kabel scheinst du ja schon zu haben. Und welche Leistung ziehen die Verbraucher? 250 W hoffentlich nicht :) --Kreuzschnabel 08:00, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Meinst die mit "AWG 23 oder mehr" nun mehr Querschnitt oder eine höhere AWG-Zahl? Und es gibt (leider) ja auch so tolle (meist propietäre) Lösungen á la PoE+Mega-Giga-Dingsbums, wo allen Ernstes sehr hohe Leistungen über das Ethernet-Kabel geprügelt werden, mit entsprechendem Spannungsabfall und damit einhergehenden Leistungen. Was das für die armen RJ45-Stecker bedeutet brauchen wir wohl auch nicht diskutieren. Lange Rede kurzer Sinn: doch, ich fürchte, das mit den 250W kann sein. Die Frage ist dennoch arg unscharf gestellt, Antwort immer spekulativ. Flossenträger 09:04, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Mit „mehr“ meine ich mehr Metall, also kleinere Zahl. Und wenn die Übergangswiderstände im Modulstecker zu einer Punktverschweißung führen, ist das elektrisch doch nur günstig :) Wo wir’s gerade mit sprachlichen Genauigkeiten hatten: Langer Rede kurzer Sinn, das ist Genitiv („der langen Rede kurzer Sinn“). --Kreuzschnabel 09:20, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Okay, dann noch mehr Off-Topic: die zu hohe Belastung ist aber eher konstanter Natur, weswegen zuerst der Kunststoffkörper anfängt zu schmelzen. Damit verringert sich der Anpressdruck und der Übergangswiderstand wird größer. Entweder geht der Kontakt dann verloren oder es fängt an zu schnörkeln, wobei sich Kohlenstoff bildet (bzw. genauer: der vorhandene Kohlenstoff verbindet sich anders, z.B. als Ruß). Das leitet dann wieder (auch schlecht) was wiederum zur Erhöhung der Temperatur führt. Irgendwann fängt es dann an zu brennen oder vorher erkennt der Switch einen Fehler und schaltet ab. Für eine Punktschweissung bräuchtest Du einen impulsförmigen Strom, so wie es die entsprechenden Schweißgeräte ja auch machen. Dann hätte der Kunststoff auch keine Zeit, irgendwelchen Unfug zu machen. Alles keine tollen Optionen. :)
Aber etwas zurück zum eigentlichen Thema. Auf die Schnelle finde ich tatsächlich nur 100W pro Strippe bei etwa 25W Verlustleistung zwischen PSE und PD (also auf der Leitung): [https://www.perlesystems.de/supportfiles/poe_background_technical_note.shtml]. Nehmen wir der Faulheit halber eine Länge von 25m der Ethernetleitungen an sind das bei 21 Kabeln und 1m Kabelkanalabschnitt 21W. Man legt also einen kleinen Lötkolben in den Kanal von einem Meter Länge. Klingt irgendwie nicht so sexy für mich, aber das sollte tatsächlich noch okay sein von der Temerpaturentwicklung... Flossenträger 11:15, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Im Zweifelsfall geht Probieren über Studieren – opfere zwei Meter deines Kabel für 21 fingerlange Stückchen, die du mit Gummiband zu einem verformbaren Bündel verheiratest. Damit gehst du in den Baumarkt deines minimalen Misstrauens und quetscht das Bündel in unterschiedliche Kabelkanäle rein. --Kreuzschnabel 15:12, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

7. Dezember[Quelltext bearbeiten]

Wie viele unterschiedliche Gerichte werden in dtschn. Gaststätten im Durchschnitt angeboten?[Quelltext bearbeiten]

und ob es regionale Unterschiede gibt?--2001:871:22B:9E87:9C6B:BC76:D287:1808 03:55, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Definiere „unterschiedlich“! Ansonsten Feldforschung. --Heletz (Diskussion) 06:47, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Und definiere „Gaststätte“. Zählt die Imbissbude an der Kreuzung auch dazu? Der Döner-Straßenverkauf? Sind die Eissorten im Eiscafé unterschiedliche Gerichte? --Kreuzschnabel 08:02, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Abgesehen davon, dass die Frage nichts für die Auskunft ist: die Pommesbude an der Kreuzung oder ein Kiosk zählen nicht, weil sie keine Gasträume haben. Das Eiscafé aber hingegen schon. Wieder mal was gelernt... Siehe Gaststätte und Gericht (Speise). Herr Ober, einen Lady Grey und eine Portion Shortbread, bitte. Flossenträger 08:58, 7. Dez. 2023 (CET) P.S.: Ich finde es diskriminierend, dass wir zwar Café haben, aber nicht TeestubeBeantworten[Beantworten]
Würde dir Teehaus reichen? --rausch (Diskussion) 09:39, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Ne, da gibt es ja keinen Tee, nicht mal in Selbstbedienung. Flossenträger 10:30, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Wenn ein Restaurant fünf verschiedene Kernbestandsteile jeweils in Kombination mit denselben zehn Beilagen anbietet, hat es dann fünfzig Gerichte? --2A0A:A541:52A7:0:9D8C:3F52:BF9A:B7E1 23:08, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Lies mal die Diskussion direkt hierunter. -- 79.91.113.116 14:14, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Yep, vor allem bei chinesischen Gaststätten ist die Speisekarte oft nach dem System sämtlicher Möglichkeiten der Gruppenauslosung einer Weltmeisterschaft aufgebaut (Topf A: Schwein, Rind, Huhn, Fisch, Topf B: süß-sauer, grüne Currysauce, noch zwei weitere Soßen , Topf 3: Mit weissem Reis, mit Yangzhou-Reis, mit gebratenen Nudeln, Topf 4: mit Bambus, mit Sprossen, mit chinesischem Gemüse, etc.). In anderen Speisekarten sind Beilagen separat aufgelistet. Das ist kaum numerisch fair vergleichbar. -- 79.91.113.116 11:34, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Du hast den Tofu in Topf A vergessen. Die armen Vegetarier. :D
Warum sollte das unfair sein? Wer hindert die Pommesbude daran das gleiche mit Currywurst, Thüringer, Döner in Topf A und in Topf B mit Currysauce, Schascchliksauce, Tzatziki und in Topf 3 mit Pommes, Reis und Fladenbrot zu machen? Mag sein, dass die eine oder andere Kombination vielleicht nicht so gut geht. Im Prinzip machen alle einfacheren Restaurants das so (möglichst wenige Zutaten, maximale Anzahl verschiedener Gerichte). --Flossenträger 13:53, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Weil es methodologische Fragen aufwirft~. Beispielsweise bietet Restaurant A die Kombination von Hähnchen und grüner Currysoße mit Bambus als drei verschiedene Gerichte an - einmal mit weißem Reis, einmal mit Yangzhou-Reis, einmal mit gebratenen Nudeln. Restaurant B nennt es nur als ein Gericht "mit Beilage" und lässt dann für jedes Gericht auf der Karte die Auswahl zwischen weißem Reis, Yangzhou-Reis und Gebratenen Nudeln als Beilage. Restaurant A hat also technisch dreimal so viele Gerichte auf der Speisekarte, obwohl beide Restaurants genau das Gleiche anbieten. Welche Zählung ist nun die richtige? Noch größer ist der Unterschied zwischen Restaurant A und einem der Restaurants (Restaurant C), die nach dem Prinzip "Zusammenstellung" funktionieren. Wählen Sie Ihr Fleisch, wählen Sie die Soße, wählen Sie die Gemüsebeilage, wählen Sie die Sättigungsbeilage. Da kann Restaurant A 60 Gerichte auf der Karte haben und Restaurant C im Prinzip nur 4 oder 5 (vom Hauptbestandteil ausgehend), obwohl man in beiden im Prinzip genau die gleiche Auswahl hat. -- 79.91.113.116 14:01, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Okay, das ist aber nicht unfair, sondern nur eine Frage zur richtigen Auswertung. Ich glaube aber nicht, das es sowas überhaupt gibt von Statista oder dem Sadistischen Bundesamt. Flossenträger 14:04, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
IP 79.... schreibt auch nicht, dass es "unfair" sei, sondern "kaum numerisch fair vergleichbar". --Digamma (Diskussion) 18:31, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Buddhistisches Standesamt. --Hareinhardt (Diskussion) 09:38, 8. Dez. 2023 (CET) Beantworten[Beantworten]

Liste der am häufigsten aufgerufenen Artikel der deutschen Wikipedia[Quelltext bearbeiten]

Auf Was waren die meistgesuchten Themen bei Wikipedia im Jahr 2023? (msn.com) ist eine Liste der Top25 der englischen Wikipedia aufgeführt. Gibt es eine derartige Liste auch für de? --Salino01 (Diskussion) 07:29, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Meinst Du sowas? Edit: Btw, wir haben auch WP:FZW--Windharp (Diskussion) 08:37, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Eher diesen sehr leicht zu findenden Artikel.--Chianti (Diskussion) 08:41, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Ich würde ja eher die Quelle der Daten befragen wollen, zumal 2023 noch nicht mal vorbei ist. Aber jeder so wie er will :-) --Windharp (Diskussion) 08:50, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
@WindharpDas Tool ist interessant. --Salino01 (Diskussion) 21:52, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
@Salino01 Ist unten auf jeder Seite als "Abrufstatistik" verlinkt (Weiß nicht mehr, ob man dafür irgendwo was anschalten musste oder ob das Standard ist). Wenn man Daten zu 2023 haben will muss man allerdings die URL selber abändern. Läuft ja auch noch :-) --Windharp (Diskussion) 21:54, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Was findest du denn, wenn du bei einer bekannten Internetsuchmaschine die von dir gewählte Überschrift eingibst? --Chianti (Diskussion) 08:39, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Leider nur Antworten zu 2022 oder zur englischen Wikipedia ;-) --Salino01 (Diskussion) 18:46, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Das Jahr ist ja auch noch nicht vorbei - ich finde diese ganzen Jahresrückblicke vor dem Jahresende haben etwas unseriöses - man macht ja eine Unternehmensbilanz nicht nach 11 1/2 Monaten! --Lutheraner (Diskussion) 20:05, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Interessant finde ich, dass ChatGPT für die deutschsprachige Wikipedia scheinbar keine so große Rolle spielte, wie in der englischen. Andererseits bezweifele ich auch die Auswertung, denn im November 2023 soll xnxx.com auf Platze 1 liegen ???!? --Salino01 (Diskussion) 21:55, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Zugriffe lassen sich manipulieren. Dazu gibt es hier] bereits ein paar Infos. --Windharp (Diskussion) 07:44, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Haftstrafe im Burgverlies?[Quelltext bearbeiten]

Checker Tobi behauptet, dass das Verlies unter dem Bergfried als Haftort für Bauern diente, die ihre Abgaben nicht ablieferten. Meiner unvollkommenen Kenntnis mittelalterlicher Gepflogenheiten nach ist die Haftstrafe aber deutlich jünger, ins Verlies kam man bei Schuldnerverzug und zwecks Lösegelderpressung. Liege ich da falsch? Grüße --Φ (Diskussion) 16:03, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Schuldtürme soll es, laut unserem Artikel, seit dem Spätmittelalter geben. Ein Bauer, der seine Abgaben nicht leistete, war seinem Grundherren den Zehnten doch schuldig. Wenn die Angehörigen des Bauern dessen Schuld beglichen, war das doch auch eine Lösegeldzahlung. Ich sehe da keinen Widerspruch. --Geoz (Diskussion) 17:02, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Vgl. unter Constitutio Criminalis Carolina (auch wenn die natürlich strenggenommen schon frühneuzeitlich war). Kurz gesagt: Eine Haftstrafe als Regelstrafe gab es nicht. Es gab aber Umstände und Fälle, dass ein zahlungssäumiger Bauer da ggf. mal eine Zeitlang landen konnte. Das galt aber nicht als die Strafe.--Meloe (Diskussion) 17:06, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Wenn du es genau wissen willst, lieber Phi, müsstest du hier fündig werden: Ute Monika Schwob: Gefängnis, Kerker, Verlies- ein Ort der nôt. In: Burgen, Länder, Orte, 2008, S. 227-244. Liebe Grüße --Vive la France2 (Diskussion) 18:15, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Nicht wirklich. Da geht es um Mythen, nicht um die Realität. Ich empfehle Richard von Dülmen: Theater des Schreckens. C.H.Beck 1995.--Meloe (Diskussion) 18:39, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Doch, wirklich. Es geht in dem Aufsatz von Schwob um das Auseinanderklaffen von Mythos und Wirklichkeit. Schließlich ist unser Blick auf das mittelalterliche Verlies literarisch überwuchert. --Vive la France2 (Diskussion) 19:03, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Es handelt sich nicht um das Absitzen von Haftstrafen sondern um Erzwingungshaft und Schutzhaft. Also nicht um eine Vergeltungsstrafe sondern ein Macht- oder ein Ohnmachtsmittel im Schuldenfalle, wenn man sonst nicht zu Potte kam. --RAL1028 (Diskussion) 19:11, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Ich war zur Zeit der Jugoslawienkriege zwar ab und an mal da, habe aber nie eine "frische" Szene gesehen (bin ich nicht böse drum). dieses Video kommt mir nicht kosher vor. Der eine Typ liegt in einer riesigen Blutlache, bei den beiden anderen sieht man nicht mal irgendwelche Blutspritzer. Quelle wird, auch auf Nachfrage, nicht angegeben. --fossa net ?! 20:45, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Es gibt verschiedene Möglichkeiten warum einige Verletzte/Tote in Blutlachen liegen und andere nicht. Blut sickert nach unten aus dem Körper, sind die Wunden jedoch oben (also zum Beispiel in der Brust bei Rückenlage), tritt kaum oder kein Blut aus. Verschiedene Kleidung kann unterschiedlich viel Blut, das ausgetreten ist, aufsaugen. Einige Wunden bluten kaum nach außen, obwohl es sehr starke innere Blutungen gibt, das Opfer dieser Verletzung also tatsächlich auch verblutet ist. Der Untergrund kann mehr oder weniger durchlässig für Blut oder andere Flüssigkeiten sein, die dann schneller, langsamer oder gar nicht in den Boden versickern. --2A02:8071:5810:20C0:3D5B:F32F:60F:B73A 08:59, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Fahrtenbuch App gesucht[Quelltext bearbeiten]

Ich muss kein Fahrtenbuch führen, möchte aber meine Fahrten mit dem PKW tracken, da ich einen Leasingwagen mit begrenzter Kilometeranzahl habe. Dazu suche ich eine App, die Fahrten immer dann aufzeichnet, wenn sich mein Smartphone mit meinem VW per Bluetooth koppelt. So soll verhindert weren, dass auch meine Motorradfahrten oder Taxifahrten etc. aufgezeichnet werden. Was gibt es da? Das ganze muss nicht rechtssicher sein und hat mit dem Finanzamt nichts zu tun. Danke!

--176.199.210.193 20:52, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Mit Android-Bordmitteln geht das mit Google Maps und dessen Zeitstrahl. Wenn Du nicht willst, dass Deine Motorrad- oder Taxifahrten aufgezeichnet werden, richtest Du einfach einen zweiten Google-Benutzer ein und schaltest hin- und her. Oder nimm die Luxuslösung: Ein zweites Mobilgerät nur fürs Auto. --Rôtkæppchen₆₈ 21:20, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Ich dachte an eine weniger komplizierte teure Lösung. --176.199.210.193 22:58, 7. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Schreib alle paar Tage den Kilometerstand des Autos auf und überweise mir jedes mal €100,-. Das ist wenig kompliziert und teuer. Vielleicht findest Du eine APP, die private und geschäftliche Kilometer oder mehrere Fahrzeuge unterscheiden kann. Es gibt auch winzigkleine, preiswerte GPS-Logger, die sich geschickt parametrieren lassen, so dass sie nicht jeden Pups mitloggen. So einen könnte man permanent im Fahrzeug lassen und dauernd versorgen. Mein Navi legt stumpfsinnig jede Sekunde eine Position im Flash ab. Ob man sich bewegt oder nicht. Will man hinterher eine Fahrt auswerten, muss man erst mal mühsam die Datenflut reduzieren. --2.173.23.84 16:04, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Was heißt „tracken“? Nur die Kilometer auflisten (pro Tag, pro Motorstart oder was, wenns automatisch sein soll)? Oder per GPS die genaue gefahrene Strecke aufzeichnen? --Kreuzschnabel 08:02, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Warum reicht Dir denn die Kilometer-Anzeige im Tacho nicht aus? Da hast Du doch stehen wieviele Kilometer der Wagen schon bewegt wurde. Falls Du den nicht mit 0 km bekommen hast, kannst Du statt dessen doch auch den Tageskilometerzähler nutzen?! Flossenträger 09:50, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Die einfachste Lösung: Notizbuch und Stift. Vielleicht kann man Android Auto dazu benutzen ("Zeichne die Fahrt auf" - "Aufzeichnung beenden") oder so? --Ralf Roletschek (Diskussion) 15:18, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Wozu? Google trackt doch permanent den Standort. Da muss man nichts an- oder ausschalten. Ich hab Google Maps auch schon verwendet, um meinen vergessenen Arbeitszeitaufschrieb zu ergänzen. --Rôtkæppchen₆₈ 20:53, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Ich glaube die Frage löuft auf: "Ich möchte nichts tun. Nichts aufschreiben, nichts taggen, nichts zusammenrechnen, nichts abziehen. Ich möchte am Ende der Woche/des Monats/des Jahres auf meine App schauen und nur sehen, wann ich wieviele Kilometer mit dem Leasingauto gefahren bin. Alle anderen Fahrten sollten dort nicht vorkommen." Mein Bauchgefühl sagt, das müsste gehen wie vorgeschlagen (App mit Auto koppeln) ist aber soweit von allen meinen Anwendungsszenarien entfernt, dass ich noch nie forschte. -- southpark 23:36, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

8. Dezember[Quelltext bearbeiten]

Jan van Bijlert - Pulling of the Pretzel - Google Art Project

Hallo liebe Community, hat jemand eine Ahnung wo sich das Orginal dieses Bildes befindet. Konnte dazu leider nichts entdecken. --2A02:810A:18C0:10AC:4537:1CFB:7EE5:CB12 08:20, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Centraal Museum Utrecht. --Blutgretchen (Diskussion) 08:36, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Hier zum Nachlesen... Tardigradus sapiens (Diskussion) 09:39, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Bekanntlich gilt in einem Betrieb nur der Tarifvertrag derjenigen Gewerkschaft, die dort die meisten Mitglieder hat. Duerfen die Mitglieder der kleineren Gewerkschaft, deren Tarif deshalb nicht gilt, trotzdem streiken, weil sie mit dem geltenden Tarif der anderen (groesseren) Gewerkschaft unzufrieden sind ? Oder besteht ein Streikrecht nur fuer die Mitglieder der groesseren Gewerkschaft ? -- Juergen 46.114.158.36 12:05, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

"Auch das Streikrecht einer Gewerkschaft, die in allen Betrieben nur die kleinere Zahl von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern organisieren kann, bleibt unangetastet; das gilt selbst dann, wenn die Mehrheitsverhältnisse bereits bekannt sind. Das ergibt sich schon daraus, dass die Kollisionsregel des § 4a Abs. 2 Satz 2 TVG ebenso wie der Anspruch auf Nachzeichnung in § 4a Abs. 4 TVG den Abschluss eines weiteren Tarifvertrags voraussetzt; dieser muss also erkämpft werden können. Jedenfalls ist ein Arbeitskampf, der sich auf einen Tarifvertrag richtet, der sich mit einem anderen Tarifvertrag überschneiden wird, nicht schon deshalb rechtswidrig und insbesondere nicht unverhältnismäßig." Bundesverfassungsgericht, Urteil des Ersten Senats vom 11. Juli 2017 - 1 BvR 1571/15 Randnummer 140. --Chianti (Diskussion) 12:47, 8. Dez. 2023 (CET) P.S. es gibt einige Ausnahmen vom "Mehrheitsgrundsatz": der Minderheitstarifvertrag gilt weiter, wenn „beim Zustandekommen des Mehrheitstarifvertrags die Interessen von Arbeitnehmergruppen, die von dem nach dem ersten Halbsatz nicht anzuwendenden Tarifvertrag erfasst werden, nicht ernsthaft und wirksam berücksichtigt“ wurden (§ 4a Abs. 2 Satz 2 2. Teil Tarifvertragsgesetz)Beantworten[Beantworten]
Danke: Klarer geht es ja gar nicht.
Aber das P.S. wird wohl regelmaessig zum Streit fuehren, weil die "zu beruecksichtigenden Interessen" von den unterschiedlichen Parteien (Arbeitgeber und zwei Gewerkschaften) regelmaessig ganz unterschiedlich ausgelegt werden duerften: Waehrend die GDL fuer den psychisch belastenden Job des Lokfuehrers, der in seinem Berufsleben im Durchschnitt mehrere Selbstmoerder ueberfaehrt, vermutlich ein besonderes Interesse an einer Verkuerzung der Arbeitszeit sehen, duerfte die EVG die Fahrdienstleiter und Schaffner/Zugfuehrer, die auch im Schichtdienst taetig sind, ueber denselben Kamm scheren wie die Lokfuehrer.
Gibt es denn zu diesem P.S. schon praktische Anwendungsbeispiele ? -- Juergen 46.114.155.38 15:02, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Die sind im Artikel Tarifeinheit genannt. Siehe auch [9] und [10] sowie Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft vs. Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer oder Unabhängige Flugbegleiter Organisation vs. Vereinigung Cockpit vs. ver.di. --Chianti (Diskussion) 15:21, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Ist es erlaubt und möglich eine Begriffserklärung (ohne Artikel) *einfach* einzufügen?[Quelltext bearbeiten]

Manchmal trifft man auf Begriffe oder Abkürzungen, deren Bedeutung per Internetsuche nicht leicht zu recherchieren war. Möglicherweise möchte man die gefundene Information dann in der Wikipedia anderen leichter erreichbar machen.

Ein eigener Artikel ist dafür nicht gerechtfertigt und ein bereits vorhandener Artikel, der zweckmäßig erweitert werden könnte, wird nicht gefunden. Möglicherweise kann man dafür eine BKS anlegen oder falls vorhanden erweitern. Man stößt jedoch auf recht komplexe Anforderungen dazu, die mich vermuten lassen, dass dies so nicht gewünscht ist.

Beispiel: Im Zusammenhang mit dem Kauf eines PCs bin ich auf den Begriff ETEC gestoßen. Ein Eintrag könnte so aussehen:

ETEC steht für:

- ETEC, der Gesamtenergieverbrauch gemäß Ökodesign-Anforderungen der EU an die umweltgerechte Gestaltung von Computern und Computerservern https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:02013R0617-20200301#tocId15

--46.223.163.231 13:25, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Für solche bloßen Abkürzungs- oder Worterklärungseinträge ist Wiktionary die richtige Adresse. Siehe WP:Was Wikipedia nicht ist, insbesondere WP:Wikipedia ist kein Wörterbuch. In dem konkreten Fall wäre es denkbar, im Artikel Ökodesign-Richtlinie im Abschnitt Ökodesign-Richtlinie#Ergebnisse der einzelnen Lots einen Absatz zum Lot ENER 3 einzufügen (denn um dieses Lot geht es in der EU-Verordnung Nr. 617/2013) und dort die Abkürzung zu erklären. Danach kann man die Weiterleitung ETEC in eine Begriffsklärung umwandeln und auf die Ökodesign-Riuchtlinie verlinken. Und noch ein
Hinweis: Für Fragen speziell zur Wikipedia gibt es ein eigenes Diskussionsforum: Fragen zur Wikipedia. --Chianti (Diskussion) 13:50, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Spinnen die Übersetzungsprogramme oder: irreale Wünsche im Englischen[Quelltext bearbeiten]

Meines Wissens entspricht einem deutschen "Ich wünschte, ..." (mit Konjunktiv II im Nebensatz, sei er nun am Hauptverb flektiert oder nicht) im Englischen "I wish ..." mit past subjunctive. Die einfache Form desselben (dem simple past entsprechend, mit der zurückgehenden Ausnahme I were bzw. he/she/it were) bezeichnet dann einen irrealen Wunsch für die Gegenwart, die Vergangenheitsform (wie past perfect) einen irrealen Wunsch für die Vergangenheit. (In welchem Maße eine Form mit "would" üblich ist, und ob sie dann speziell die Zukunft kennzeichnet, weiß ich nicht.) Allerdings übersetzen einige Übersetzungsprogramme (alle?) die von mir beschriebene Präsensform in manchen Sätzen als Vergangenheitsform in andere Sprachen. Manchmal kann schon ein geändertes Wort die Übersetzung von der Gegenwart in die Vergangenheit springen lassen, und in verschiedene Sprachen geschieht es unterschiedlich. (Da kann die deutsche Übersetzung in der Vergangenheit stehen, die niederländische aber in der Gegenwart. Die französischen Übersetzungen beispielsweise scheinen noch problematischer zu sein, vielleicht mangels paralleler Satzstruktur?) Die Verlaufsform bewirkt oft auch einen Wechsel der deutschen Übersetzung. Das Einfügen eines eigentlich regelwidrigen Indikativ Präsens im Englischen verschiebt eine solche Übersetzung oft auch zurück in die Gegenwart.


In der umgekehrten Richtung tritt das Phänomen interessanterweise nicht auf. Ein irrealer Wunsch der Gegenwart wird mit der Simple-Past-Form (gleichermaßen Konjunktiv), einer der Vergangenheit mit dem past perfect und ein eindeutig zukünftiger mitunter mit would übersetzt.


Kann das jemand erklären? Gibt es vielleicht einen englischen Slang, der in solchen Wünschen einen Indikativ gebraucht? Aber warum sollte sich dessen Existenz nur bei der Übersetzung aus dem Englischen auswirken? Oder gibt es technische Gründe? (Jedenfalls wieder ein Beweis, dass es katastrophal sein könnte, sich nur auf Übersetzungsprogramme zu verlassen, anstatt Sprachen zu lernen und Menschen Übersetzungen durchführen zu lassen.) --109.42.177.45 16:10, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

{{Erledigt|1= Wie oben. --[[Benutzer:RAL1028|RAL1028]] ([[Benutzer Diskussion:RAL1028|Diskussion]]) 18:40, 8. Dez. 2023 (CET)}} Für mich nicht richtig, es handelt sich für mich um eine sinnvolle Sprachfrage.
Ich stimme zu. Ich wünschte heißt auf Englisch auch im Irrealis I wish, siehe https://dict.leo.org/forum/viewGeneraldiscussion.php?idForum=4&idThread=550353&lp=ende&lang=de, was ja auch passt, weil das Wünschen ja real ist und nur das Gewünschte irreal ist. Es heißt zum Beispiel I wish it was Christmas, was eindeutig irreal ist, siehe die Google-Treffer zur Suche nach I wished it was Christmas, die I wish it was Christmas ergeben.[11] I wished it was Christmas aus Dream of Christmas ist für mich falsch und stammt ja auch von einem Deutschen. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:22, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Ich Wünschte? Im Sinne von ich wünschte, ich träfe meine große Liebe, oder ich wünschte mir ein Pony zum Geburtstag.? Das ist ja wohl der Kontext, der das bestimmt. Übersetzungsprogramme können Wort für Wort übersetzten, aber erkennen keinen Kontext.--ocd→ parlons 20:27, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Paradoxerweise wird der einbettende Hauptsatz passend übersetzt. Aber der wünschende Nebensatz, oha, was für ein Chaos.
Beispielsätze: "I wish I kissed Madeleine" wird bei einer Übersetzung ins Deutsche zu "Ich wünschte, ich hätte Madeleine geküsst." (Und ins Französische, dem diese konkrete Satzstruktur fehlt, zu "J'aurais aimé embrasser Madeleine.") Ins Niederländische dagegen: "Ik wou dat ik Madeleine kuste." In der anderen Richtung wird "Ich wünschte, ich hätte Madeleine geküsst." zu "I wish I had kissed Madeleine." und "Ich wünschte, ich küsste Madeleine." und "Ich wünschte, ich würde Madeleine küssen." werden zu "I wish I kissed Madeleine." "I wish I kiss Madeleine" wird allen Ernstes zu "Ich wünschte, ich würde Madeleine küssen." --2A0A:A541:52A7:0:9D8C:3F52:BF9A:B7E1 20:51, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Zum Thema: "Ich wünschte, ich träfe meine große Liebe." wird im Übersetzer zu "I wish I met my true love.", was in der Rückübersetzung zu "Ich wünschte, ich hätte meine wahre Liebe getroffen." wird. (Ins Niederländische aber: "I wou dat ik mijn ware liefde ontmoette.") --2A0A:A541:52A7:0:9D8C:3F52:BF9A:B7E1 20:56, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Und zürückübersetzt in Sanskrit heißt es dann erstaunlicherweise अहं कामये यत् अहं मेडेलिन् चुम्बितवान् स्यात्. --Expressis verbis (Diskussion) 22:29, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
_Richtig interessant wird es bei einer Übersetzung ins Georgische: "ვისურვებდი, რომ მადლენს ვაკოცე", wo noch nicht mal ersichtlich ist, ob es sich um ein Mädchen oder ein Gebäck handelt. Bevor hier das auf erledigt gesetzt wird, würde es interessieren, inwiefern der Algorithmus dafür verantwortlich ist, wer den programmiert hat und wie seine linguistische Ausbildung dokumentiert werden kann. --RAL1028 (Diskussion) 00:40, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
HamwirnenArtikelzu: Stille Post. --Rôtkæppchen₆₈ 02:29, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Das Prinzip erklärt die deutliche Veränderung nach mehrfacher Übersetzung zwischen Sprachen, mit deutlich unterschiedlichen Strukturen. Aber nicht, warum die deutsche Übersetzung eines englischen Satzes, der eigentlich Gegenwart ausdrücken müsste, plötzlich in der Vergangenheit steht. (Die niederländische aber nicht.) Mit Deutsch, Niederländisch und Englisch haben wir hier auch drei Sprachen, die in dieser Hinsicht deutlich vergleichbare Formen verwenden. --2A0A:A541:C873:0:9576:2EB8:7891:32F 03:38, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Dafür spuckt der Google Übersetzer die englische Übersetzung "I wish I could kiss Madeleine" aus, und vermutlich davon abgeleitet Deutsch "Ich wünschte, ich könnte Madeleine küssen", Niederländisch "Ik wou dat ik Madeleine kon kussen" und Französisch "J'aimerais pouvoir embrasser Madeleine". (Letztgenanntes zeigt wieder die fehlende Möglichkeit der Direktübertragung, aber hier bleibt in der Rückübersetzung in die Germanischen Sprachen die ursprüngliche Struktur erhalten, was wir vermutlich dem fehlenden Infinitiv von "can/could" zu verdanken haben, welcher die Direktübertragung der französischen Variante als "I would like" + Infinitiv unmöglich oder zumindest unwahrscheinlich macht.) Interessanterweise lässt die Anwesenheit dieses Modalverbs die Zeitprobleme verschwinden; alle Übersetzungen bleiben in der ursprünglichen Zeit, die ohne Modalverb auftretenden Verschiebungen entfallen, zumindest was die mir bekannten Sprachen betrifft. --2A0A:A541:C873:0:9576:2EB8:7891:32F 03:34, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Artefakte oder Wirklichkeit[Quelltext bearbeiten]

Gibt es diese Wolken auf unserem Planeten oder ist das eine optische Verzerrung (Artefakt (Fotografie) 2A01:C22:7246:C700:29A1:2591:C51:4AE1 16:44, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Letzteres. Und das erkennt man auch in der 1:1-Ansicht des (perfekt horizontalen!) Übergangsbereichs, wo die "Körner" des Bildrauschens, die im unteren Bereich noch eher gleichmäßig fein und rund sind, im oberen Bereich plötzlich langgezogen werden. In welcher Phase der Bildentstehung der Fehler entstanden ist, kann ich nicht sicher sagen, vermutlich aber erst spät im Bildbearbeitungsprogramm. --Blutgretchen (Diskussion) 17:00, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Ergänzung: Der Kugelpanoramaviewer benötigt eine Seitenverhältnis von 2:1 (Breite:Höhe), damit sich eine geschlossenen Kugel ergibt. Offensichtlich war das Verhältnis im ursprünglichen Foto noch zu groß, so dass der Streifen oben einfach im Bildbearbeitungsprogramm vertikal gestreckt wurde, bis das Verhältnis 2:1 erreicht war. --Blutgretchen (Diskussion) 17:11, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
(BK) Ich halte das für ein Artefakt. Man kann deutlich die horizontale Linie erkennen, oberhalb der alles nach oben in die Länge gezogen ist. --Digamma (Diskussion) 17:04, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
(BK) Das Bild ist im Artikel Hasliberg als Kugelpanorama verlinkt [12]. Da wird von der Software der nicht abgebildete Bereich um den Zenit ergänzt. --Digamma (Diskussion) 17:12, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Nichts gegen das Bild und das Kugelpanorama als solches, es ist ja im Prinzip schön. Aber wenigstens beim Thumbnail sollte man eigentlich in einer Enzyklopädie keine extremen Artefakte haben. Kann mal jemand den oberen Teil abschneiden und dann das gecroppte Bild statt des bisherigen in den Artikel stellen? --37.49.29.95 01:15, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Frag in der wp:Fotowerkstatt nach. Die machen das gerne und gut. --Rôtkæppchen₆₈ 01:47, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Das hat die Drohne so "errechnet", das Bild wurde nur nicht zur Kugel umgeformt. --Ralf Roletschek (Diskussion) 09:41, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
alternative Beschreibung
Nix Fotowerkstatt, genau dafür ist die Vorlage:Annotiertes_Bild#Bildzuschnitt gedacht.--Chianti (Diskussion) 14:21, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
(nicht signierter Beitrag von Chianti (Diskussion | Beiträge) 14:21, 9. Dez. 2023 (CET))Beantworten[Beantworten]

Lose verschenken - Wer spielt da?[Quelltext bearbeiten]

Ich sehe garade Werbung für die Aktion Mensch, in der aufgefordert wird, ein Los zu verschenken. Wenn ich so ein Los an minderjährige Verwandte verschenke, wer ist da der Spieler? Wenn ich es bin und dann den eventuellen Gewinn verschenke, ist der Geldbetrag das Geschenk mit der Folge von Schenkungssteuer. Wenn es der Minderjährige ist, ist es illegal und die Auszahlung wird verweigert? --Bahnmoeller (Diskussion) 18:34, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Ohne Quellen: Es hängt meines Erachtens von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Lotterie ab, ob ein Los überhaupt verschenkt werden darf, egal ob die beschenkte Person volljährig ist oder nicht. Laut Lotterie#Zivilrecht kommt durch den Kauf des Loses ein Lotterievertrag zustande, und zwar mit dem Käufer des Loses, der ohne weitere Regelung Vertragspartner bleibt. Möglicherweise ist jedoch in den AGB vorgesehen, dass die Vertragspartnerschaft abgegeben werden darf, das Los also eher umgangssprachlich verschenkt oder verkauft werden darf. Dann ist möglicherweise auch festgelegt, ob das Los an Minderjährige verschenkt werden darf. Gemäß § 6 Abs. 2 JuSchG ist die Teilnahme an Lotterien für Minderjährige aber verboten, weshalb das Los dann ungültig wird; weder der erwachsene Verschenker noch der minderjährige Beschenkte sind dann rechtmäßige Gewinner. Wenn die AGB nichts vorsehen, bleibt der Käufer des Loses auch nach dem Verschenken des Loses als Gegenstand Vertragspartner, kann gewinnen und muss den Gewinn nicht weitergeben; wenn er ihn weitergibt, verschenkt er den Gewinn, und zwar nach Ausspielung der Lotterie freiwillig.
Dafür, das Lose Inhaberpapiere sind, finden sich nur wenige Quellen, zum Beispiel https://www.derwesten.de/spiele/westlotto/spielquittung-inhaberpapier-gut-aufbewahren-id215794775.html. Wenn das stimmt, sollte das Gleiche gelten, wie wenn in den AGB ein Verschenken vorgesehen ist, das Los müsste dann also ungültig werden. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:14, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Ein Blick in die AGB der Aktion Mensch:
9. Schlussbestimmungen d. Die Teilnahme von Minderjährigen ist unzulässig. Hofft man also auf einen Geldbetrag für einen Minderjährigen, dann sollte der volljährige Schenker das Los auf seinen Namen erwerben - ein um eventuelle Schenkungssteuer reduzierter Gewinn ist allemal besser als gar keiner.
6. Gewinnauszahlung f. Der Loskäufer kann den Anspruch auf Auszahlung künftig anfallender Gewinne an einen Dritten abtreten (Geschenklos). Diese Abtretungserklärung erfasst nur diejenigen Gewinne, die anfallen, nachdem die Abtretungserklärung bei der Aktion Mensch eingegangen ist. Bei einem Geschenklos bliebt der Käufer des Loses also Spielteilnehmer. Da bei einem Geschenklos der Käufer aufgrund der Abtretung (Deutschland) keinen Anspruch auf Gewinnauszahlung mehr hat und der Lotterieveranstalter direkt an den Zessionar zahlt, fällt auch keine Schenkungssteuer an. Bei der Vorausabtretung liegt sog. Direkterwerb vor, es gibt keine "juristische Sekunde" wie beim Durchgangserwerb. --Chianti (Diskussion) 21:20, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Chirurg gesucht[Quelltext bearbeiten]

deutscher Chirurg vor ca 15 Jahre verstorben an Krebs, hat viel an Selbsttötung gearbeitet, Medikamenten Cocktailgabe an Pat, wenn keine Aussicht auf Heilung bestand.

--2003:ED:2F16:5DF2:C4D4:51BB:C032:EFD9 18:41, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Hackethal. Rest selbst, ok? 2A02:8108:2640:2D24:E9ED:E8C5:88DC:B104 18:50, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Service: Julius Hackethal --Alraunenstern۞ 18:58, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Menno... 2A02:8108:2640:2D24:E9ED:E8C5:88DC:B104 19:32, 8. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

9. Dezember[Quelltext bearbeiten]

Schievelhorst[Quelltext bearbeiten]

Kann jemand diesen Gemeindenamen seinem aktuellen/damaligen polnischem Pendant zuordnen? Er soll in Pommern an der Ostseite des Stettiner Haffs liegen, in der Nähe des Ortes Stepnica/Stepenitz. Ich finde diese Ortsbezeichnung im Netz nur im Zusammenhang mit Kapitän Robert Hilgendorf. --Hinnerk11 (Diskussion) 00:51, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Liste deutscher Bezeichnungen polnischer Orte erwähnt Schiebenhorst. Aber ist es die gleiche Ortschaft?--Hinnerk11 (Diskussion) 00:52, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Es könnte auch pl:Świbno alias Schiewenhorst gemeint sein, zumindest wenn es nach geonames.org geht. --Rôtkæppchen₆₈ 01:50, 9. Dez. 2023 (CET) Der polnische Artikel bezieht sich auf https://www.openstreetmap.org/node/31530592#map=12/54.2823/18.9861 . In der Nähe des Stettiner Haffs ist aber dieses https://www.openstreetmap.org/#map=18/53.65273/14.68610 Świbno. --Rôtkæppchen₆₈ 02:27, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
In der Liste wird Schiebenhorst mit Świbin übersetzt. Das wiederum steht im polnischen Lemma von Hilgendorf als Geburtsort. Langt das für die Annahme eines Tippfehlers plus folgendem Wiki-Zitierkartell? Świbno ist zu weit weg von seiner Biographie.--Hinnerk11 (Diskussion) 02:12, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Es wird nicht einfache: Mittlerweile habe ich ein Gehöft ein paar Kilometer östlich von Stepnica gefunden das auch Świbno heisst. Allerdings behauptet OSM, dass der deutsche Name Schützenhof wäre.--Hinnerk11 (Diskussion) 02:36, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Ich sehe jetzt erst das du diese Info bereits nachträglich in deinen Beitrag eingefügt hattest, das ist mir zu chaotischt zu so später Stunde. Ich geh ins Bett.--Hinnerk11 (Diskussion) 02:41, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
OSM ist komplett user-generated content und kann daher niemals Beleg für irgendwas sein. OSM fällt seit Jahren damit auf, dass irgendwelche revisionistischen Idioten deutsche Ortsbezeichnungen einpflegen, die die Nazis zur Eindeutschung erfunden haben. Es führt kein Weg dran vorbei, offizielle Karten oder Ortsverzeichnisse von damals zu recherchieren. --Chianti (Diskussion) 14:07, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Schiebenhorst wird auch in der Biographie von Heino Brockhage als Geburtsort genannt, s. [13].--Mhunk (Diskussion) 07:07, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Auch in der Familiendatenbank Stepenitz. Der Wechsel von v/w und b zwischen Niederdeutsch und Hochdeutsch ist nicht ungewöhnlich (z.B. Rave/Rabe, schreywen/schreiben). Es gibt innerhalb des Niederdeutschen auch regionale Unterschiede: hier mit v/w, dort mit b. Und einen ähnlichen Wechsel von -en zu -el habe ich schon bei einem Nachnamen gesehen. 91.54.36.18 12:35, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Auf dieser Karte von 1877 lässt sich sehr deutlich Schiebenhorst lesen: https://maps.arcanum.com/de/map/northgermany-1877/?layers=osm%2C112&bbox=1632648.8787174353%2C7102954.242986127%2C1637239.8777288136%2C7106260.144459461 . Ich denke mit der Biografie von Brockhage zusammen langt das um den Ortsnamen zu ändern.--Hinnerk11 (Diskussion) 19:52, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Schiebenhorst, Świbin O.K. beste Grüsse aus der Pfalz --1rhb (Diskussion) 20:12, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Ehemaliger Wohnplatz, war als Świbin nur noch Bahnhof an einer Kleinbahn. --1rhb (Diskussion) 20:25, 9. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Die Bahnlinie wurde in einen Radweg umgewidmet. Die ehemalige Bahnstation befand sich ca. hier: https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.6543&mlon=14.6799#map=16/53.6543/14.6799 . Unklar ist, warum die Bahnstation Świbin hieß, der knapp 500 Meter entfernte Wohnplatz aber Świbno. --Rôtkæppchen₆₈ 02:01, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

10. Dezember[Quelltext bearbeiten]

Recht zur Vergabe von ECTS-Punkten in Deutschland[Quelltext bearbeiten]

Liebe Auskunft, der Aufwand für die Absolvierung von Teilen eines Studiums wird in ECTS-Punkten angegeben: European Credit Transfer System. Wer darf in Deutschland für von sich angebotene Lehrveranstaltungen ECTS-Punkte vergeben? Bzw. welche Stelle erlaubt Anbietern von Lehrveranstaltungen die Vergabe von ECTS-Punkten? Der ECTS-Leitfaden (PDF-Datei) empfiehlt: „Die nationalen Behörden sollten angeben, welche Einrichtungen das Recht zur Vergabe von Credits haben.“ Anscheinend gibt es ECTS-Punkte auch für außeruniversitäre Lehrveranstaltungen: https://trainertreffen.de/index.php/journal-mainmenue/125-qualitaetsmanagement/23118-ects-punkte-fuer-zertifizierte-bildungsprodukte. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:08, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Promotion Albrecht Peter Kann[Quelltext bearbeiten]

Wo erfolgte die Promotion Albrecht Peter Kanns? --Hamburgum (Diskussion) 09:07, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Google-Buchsuche mit "Albrecht Peter Kann" Universität liefert eine m.M;n. interessante Referenz, die leider nicht einsehbar ist. Kennt man einmal die Uni, kann man dort nachgraben. Tardigradus sapiens (Diskussion) 10:43, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Bitte doch vorher mitteilen, dass Benutzer gesperrt werden. Und: Was ist an dieser Frage so ungewöhnlich? Haben wir wieder mal zuviel Mitarbeiter? Tardigradus sapiens (Diskussion) 13:45, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Eher zu wenige, um Hamburgum nachzuarbeiten: Wikipedia:Administratoren/Anfragen#Neuanlagen_von_Benutzer:Hamburgum. --Aalfons (Diskussion) 19:00, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Dann ist das Sperren ja völlig OK. Tardigradus sapiens (Diskussion) 19:54, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. 10. Dez. 2023

Kaulquappen, die nie erwachsen wurden[Quelltext bearbeiten]

Ich erinnere mich, ich habe mal eine arte-Doku gesehen, in der es um Alluminium ging.
Dort wurde ein deutschsprachiger Forscher interviewt, der in seinem Labor zeigt, dass Kaulquappen unter der Exposition von Aluminium anscheinend keine Metamorphose durchliefen.
Kennt jemand diese Studie? --2A02:8071:60A0:92E0:290F:A41:F8B0:B100 13:32, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Mehrere. Google-Suche study aluminum salts tadpols development. Tardigradus sapiens (Diskussion) 13:37, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Dirk Hartog war ein Entdecker und Kapitän und hinterließ auf der Dirk Hartog Insel einen Teller mit seinem Namen: DIRCK HATICHS.


Warum in der Enzyklopädie sein Name anders lautet als auch der Name der Insel anders lautet als der Name den er in der Inschrift auf seiner entdeckten Insel hinterlassen hat… wie wird aus dirck hatichs ein Dirk hartog? —188.146.6.13 15:23, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Er unterschrieb selbst als Dijrck Hartoochzs, nach niederländischer Sitte abgekürzt für Hartogszoon, Sohn (des Schiffers) Hartog (Krijnen), d.h. das ist kein Familienname, sondern ein Vatersname. In seiner Heiratsanzeige steht Dierik Hertogh, andere zeitgenössische Namensformen wären Dirck Hertochsen, Dierck Hartoghsz, Dirck Hatichs, Dirck Hartoghsz, Dierick Hartogz, Dirck Hartogs, Dirk Hartochsz. Das nahmen die damals nicht so genau. In den modernen Artikeln über ihn wurde der Name vereinheitlicht, vermutlich vereinfacht abgeleitet vom Inselnamen "Dirck Hartoogs Eilandt". Sobald so ein Name sich in der Literatur verfestigt hat, bleibt er eben stehen. Da geht Nachvollziehbarkeit vor.--Meloe (Diskussion) 16:28, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Das möglich sein dass man so viele verschiedene Schreibweisen so viele verschiedene Namen den akzeptiert hat oder durchgehen gelassen hat da kann ja in der Vergangenheit unzählige Kredite auf immer wieder einen anderen Namen genommen haben! Wenn es damals schon Deutschland gegeben hätte mit seiner Flüchtlingshilfe hätte er mehrere Male Asyl beantragen können und mehrere Male Starthilfe bekommen können wenn so viele Schreibweisen durch gehen?
Woher stand jetzt aber diese Information dass er sie unterschrieben hat mit djirk hartoghsz es gibt doch ein Foto in der Wikipedia von diesem Teller dort steht drauf dirck hatichs ? —188.146.6.13 19:02, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Unterschrift von Dijrck Hartoochzs
Und es gibt ein Foto in der Wikipedia von seiner Unterschrift, siehe rechts. --Proofreader (Diskussion) 00:01, 11. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Im 17. Jahrhundert gab es noch keinen Duden. Namen wurden oft nach Gehör geschrieben – das weiß jeder, der mal in alten Kirchenbüchern danach gesucht hat. Und für einen Kredit genügte es damals auch nicht, nur etwas zu unterschreiben – dazu musste man schon persönlich als kreditwürdig bekannt sein. Und dann war es auch egal, ob man seinen Namen so oder so schrieb. --Jossi (Diskussion) 00:28, 11. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Altes Holzmaß?[Quelltext bearbeiten]

Inventar BW 2023-12-10 154909

Ich habe hier ein Dokument von 1825 aus Trier, zu der Zeit Preußen, mit einem Inventar. Den Ausschnitt lese ich als: 1., sechs hundert fünf und fünfzig Schuhe Wand-holz, wovon nur fünf hundert Schuhe brauch-bar sind, diese ?est?stern geschätzt zu fünf-zehn Pfennige per Schuh: zwanzig Thaler fünf und zwanzig Groschen 20.25. Gab es ein Holzmaß "Schuhe" oder lese ich das völlig falsch? --Berthold Werner (Diskussion) 16:00, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

"Schuh" ist anscheinend ein Synonym für Fuß (Einheit) (wobei ich jetzt bei Holz eher ein Maß für ein Volumen erwartet hätte, wie "Festmeter", satt einer Längeneinheit). Was ist "Wandholz"? --Geoz (Diskussion) 16:18, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
So ist es! Hier auch mit weiteren Umrechnungen. Tardigradus sapiens (Diskussion) 16:50, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Wahrscheinlich ich hier die Länge von Kanthölzern o.ä. gemeint, die zum Bau von Wänden verwendet wurden. Das eine Wort heißt "letztere". 91.54.36.18 (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von 91.54.36.18 (Diskussion) 16:20, 10. Dez. 2023 (CET))Beantworten[Beantworten]

Unterschiedliche Gestalt desselben Namens im Alten und im Neuen Testament (im westlichen Christentum)[Quelltext bearbeiten]

Wie lässt sich erklären, dass es in neutestamentlichem Kontext immer griechisch orientiert "Maria" oder "Jesus" heißt, während dieselben Namen im Alten Testament an der hebräischen Form orientiert als "Miriam" und "Josua" (oder "Joshua") in das Gemeingut der westlichen Kultur eingegangen sind? Seit wann besteht dieser Zustand? Den Namen "Jesus" wollte wohl schon Hieronymus exklusiv für Jesus von Nazareth (Jesus Christus) reserviert wissen. Besteht diese Unterscheidung im östlichen Christentum überhaupt nicht?

--2A0A:A541:C873:0:5D84:B3D7:5A4C:FAFA 17:31, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Das neue Testament wurde in Griechisch abgefasst. Im Alten Testament gibt es den in der griechischen Septuaginta überlieferten Jesus Sirach. Das östliche Christentum liest wohl das alte Testament in der griechischen Fassung der Septuaginta und benutzt deshalb die dort verwendeten griechischen Namensformen. --Digamma (Diskussion) 17:59, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
PS: Die Sprache der syrischen Kirche ist Aramäisch. Deshalb würde ich erwarten, dass sie für die Namen des alten Testaments die hebräischen Formen verwendet (und für die Namen des neuen Testaments die aramäischen). --Digamma (Diskussion) 18:01, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Das ist ein Ergebnis der Geschichsschreibung. Unser Wissen über das Neue Testament stammt aus griechischen Quellen. Markus, Lucas und Johannes schrieben in Griechisch. Lediglich Matthäus hatte einen syrischen, also eher aramäischen Hintergrund. Die Mehrzahl der Evangelien entscheied dann möglicherweise über die Namensgebung.--ocd→ parlons 19:03, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Aber dieselben Gräzisierungen müssten doch eigentlich auch für die alttestamentarischen Personen/Gestalten gelten. --2A0A:A541:C873:0:5D84:B3D7:5A4C:FAFA 19:16, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Das AT wurde erst später latinisiert und letztendlich von Luther ins sächsische Kanzleideutsch übertragen. Es wurde dann einfach die bekannten Namen der Evangelisten übernommen. Das Christentum beruft sich auf das NT und hat das AT (das der Thora entspricht) als Wurzel. Jesus und Maria kommen im AT nicht vor.--ocd→ parlons 19:19, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Aber ihre Namen! Jesus und Maria sind Latinisierungen der Gräzisierungen von Jeschua (Josua, davon gab es zwei Formen, die alte Langform Jahosua und die Kurzform, die sich in den Jahrhunderten vor Jesu Geburt als Standardform weitgehend durchgesetzt hatte, die später von den Juden aber mit ihm (Jesus von Nazareth) verbunden und deshalb wieder gemieden wurde) und Mirjam/Marjam.
Das alte Testament war auch schon ins Griechische übersetzt worden. Das war dieSeptuaginta und genau ist im mittelalterlichen Bibelkanon weitgehend abgebildet, wozu auch Schriften gehören, die später nicht in der jüdischen Überlieferung verankert blieben und in hebräischen Fassungen überliefert sind. Diese wurden von Luther als Apokryphen aus dem AT abgetrennt, teilweise werden sie in evangelischen Bibeln nicht einmal mehr abgedruckt. --2A0A:A541:C873:0:5D84:B3D7:5A4C:FAFA 19:42, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Hast du schon den Artikel Schreibweise biblischer Namen im Deutschen gelesen? --Digamma (Diskussion) 20:56, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
In der griechischen Kirche ist das ja auch der Fall. Da benutzt man das AT in der Version der Septuaginta. Aber z.B. ist bei der lateinischen Bibel Vulgata das AT zumindest teilweise aus dem Hebräischen übersetzt. Und in der Lutherbibel sowieso. --Digamma (Diskussion) 20:23, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
So einfach ist das nicht. Luther war sehr systhematisch. Er konnte neben Latein auch Griechisch und Hebräisch. Seine Biebelübersetzung stellt da eine Synthese dar.--ocd→ parlons 20:30, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Luther hat aber bewusst die hebräischen und altgriechischen Originaltexte als Grundlage benutzt, weil er die Übersetzung der Vulgata teilweise für verfälscht hielt. Dass Luther als Pfarrer Latein konnte, war damals selbstverständlich. --Rôtkæppchen₆₈ 21:15, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
In einem Artikel über die Lutherbibel habe ich aber gelesen, dass man in Luthers deutscher Übersetzung immer noch deutliche Parallelen zur Vulgata erkennen kann, welche ihm vermutlich sehr gut bekannt war und welche er womöglich aus seiner Erinnerung, Erfahrung und Ausbildung einbaute. --2A0A:A541:C873:0:5D84:B3D7:5A4C:FAFA 01:03, 11. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]
Aber auch Matthäus schrieb auf Griechisch. --Digamma (Diskussion) 20:21, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Unterschied Produzent & Producer[Quelltext bearbeiten]

Was ist bei einer deutschen Fernsehproduktion der Unterschied zwischen Producer und Produzent? Hier zum Beispiel werden bei der Nennung des Produktionsteams erst eine Producerin (bei 1:16) und dann ein Produzent (bei 1:19) genannt. --2A02:810A:12C0:678:B50E:DAE8:3770:D8CB 18:13, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Suchmaschine kaputt? Der TV-Producer ist ... die ausführende „rechte Hand“ des Produzenten ... --TheRunnerUp 18:54, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Rechtsfragen: Weiterleitung von Strom (als Verein) an Dritte (Externe)[Quelltext bearbeiten]

Wir verfügen als Kleingartenverein über einen Stromanschluss. Unweit gelegene Nutzer von alten DDR-Garagen beziehen seit Jahren Strom über uns. Der recht betagte Vertreter der Garagen sagt, er habe keine Liste über die Garagennutzer bzw. will er sie aus Datenschutzgründen nicht rausgeben. Insgesamt ist es sehr intransparent, wer über uns Strom bezieht. Möglicherweise sind noch weitere Nutzer angeschlossen. Insgesamt haben wir im Verein einen hohen Stromverlust. Die Leitungen und Zähler sind alt. Der Vertreter der Garagen liest den Strom selbst ab. Manche Garagen wurden bereits vom Strom abgeklemmt. Die Garagennutzer wollen nicht in die Garagen investieren, sie möchten alles so wie bisher behalten. Die Vereinsmitglieder müssen für den Stromverlust eine Umlage zahlen. Die Garagennutzer wollen das nicht. Die Eigentümerin, eine Wohnungsgesellschaft, die das Garagengelände verpachtet, will die Garagen nicht mit Strom versorgen.

1. Inwieweit ist es überhaupt erlaubt, Strom an Dritte weiterzuleiten? In Stromverträgen ist dies häufig ausgeschlossen. Was sagen die Gesetze? Ist das ein illegaler Stromhandel?

2. Welche Rechtsstellung haben wir als Verein? Sind wir Stromversorger gemäß § 2 Nr. 1 StromStG? Sind wir Stromlieferant? Und welche rechtlichen Folgen hat dies für uns? Insbesondere in Bezug auf Haftungsrecht?

3. Inwieweit kann aus Gewohnheitsrecht eine Pflicht bestehen, die Dritten weiterhin mit Strom zu beliefern?

4. Inwieweit können wir als Kleingartenverein Dritte mit Strom versorgen? Dies entspricht nicht unserem Satzungszweck.

Es gibt zur Stromlieferung eine Vereinbarung von 2013, die in der mir vorliegenden Fassung aber keine Unterschriften trägt. Der Verantwortliche für die Garagen wird namentlich genannt, die anderen Garagennutzer nicht. Falls der Verantwortliche stirbt, haben wir keinen Ansprechpartner mehr. Dann hätten wir eine vertragliche Vereinbarung mit Leuten, die wir nicht kennen und die auch anonym bleiben wollen. Diese Vereinbarung bringt für uns überhaupt keinen Mehrwert. Die Garagennutzer erklärten, wenn wir den Strom abstellen, würden sie Strafanzeige stellen.

Die Stromrechnungen wurden immer bezahlt, wobei es zuletzt auch unterschiedliche Angaben zum Verbrauch gab. Wir wollen uns rechtlich absichern und einen finanziellen Schaden (z.B. nicht bezahlte Rechnungen) und andere Risiken ausschließen. Wir möchten uns aber auch nicht unnötig mit den Garagennutzern verkrachen. Unsere Idee wäre, die Vereinbarung zu kündigen und eine neue Vereinbarung aufzusetzen, die von jedem einzelnen Garagennutzer unterzeichnet wird bzw. mehr Transparenz und Sicherheit bietet. Dazu benötige ich Informationen, welche Risiken es für den Verein gibt. Danke für die Hilfe von euch.

5. PS: Woher kommt der Stromverlust? Kriechstrom? Stromdiebstahl? -- LucyElec (Diskussion) 23:28, 10. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Wir (ein westdeutscher e.V., Mittelspannungsversorgung mit 20 kV) haben das so gelöst, dass wir einen Zähler des Verteilnetz- und Messstellenbetreibers (Stadtwerke) installieren lassen haben. Die Stadtwerke berechnen dem daran angeschlossenen anderen e.V. (Niederspannungsversorgung mit 400 Volt) den Strom nach Zählerstand des Unterzählers und uns (dem ersten e.V.) wird der Verbrauch des zweiten e.V. von der Stromrechnung abgezogen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:03, 11. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

11. Dezember[Quelltext bearbeiten]

Warum klingt derselbe Mensch manchmal deutlich anders, wenn er eine andere Sprache spricht?[Quelltext bearbeiten]

Das ist mir gerade wieder aufgefallen. Wird das allgemein wahrgenommen? Wie lässt es sich erklären? --2A0A:A541:C873:0:5D84:B3D7:5A4C:FAFA 01:59, 11. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

Kleid mit Verzierungs-Besatz im Halsausschnitt[Quelltext bearbeiten]

G.M., was ist der Begriff für diese eingearbeitete Verzierung am Engelsgewand (deutsch und/oder englisch), angenommen es ist keine aufgelegte Halskette? VG, --Mateus2019 (Diskussion) 05:54, 11. Dez. 2023 (CET)Beantworten[Beantworten]

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