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8. Oktober[Quelltext bearbeiten]

Oeffnungswinkel von Laserstrahlen[Quelltext bearbeiten]

Welchen minimalen Oeffnungswinkel koennen Laserstrahlen erreichen ? Ich meine nicht das theoretische Minimum, sondern das heutige Minimum bei real existierenden Lasern - im Artikel steht darueber leider nichts. -- Juergen 134.255.192.3 13:53, 8. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Hilft Beugungsmaßzahl mit dem Abschnitt Typische Werte und Praxisbezug weiter? 91.54.34.164 14:04, 8. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Leider nicht, denn ich sehe mich nicht in der Lage, aus den Angaben in diesem Artikel einen Winkel zu berechnen. Wenn Du mir auf die Spruenge hilfst, dann aber vielleicht doch. -- Juergen 134.255.192.3 17:18, 8. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich habe hier einen Laserpointer, der hat auf 100m vielleicht 10cm Durchmesser. --92.117.214.237 16:27, 8. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Gefragt war der minimale technisch mögliche Öffnungswinkel. Denkst Du wirklich, dass der von einem 08-15-Laserpointer erreicht wirdß (PS: Ich habe hier einen Laserdistanzmesser, der hat auf 100 m ca. 30 mm Durchmesser.) --TheRunnerUp 16:48, 8. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Gefragt war: „Ich meine nicht das theoretische Minimum, sondern das heutige Minimum bei real existierenden Lasern“ und das wird im Artikel Beugungsmesszahl in der angegebenen Tabelle mit Beispielen illustriert. Oder wie ist die Tabelle zu lesen? --Elrond (Diskussion) 17:26, 8. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Solange man nicht kennt, hilft die ja nicht viel weiter.--Optimum (Diskussion) 19:20, 8. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Mit kann ich auch nicht weiterhelfen. Ich gehofft, daß dem Fragestellen das theoretische Minimum schon bekannt ist, da er ausdrücklich nicht nach diesem, sondern nach realen Lasern gefragt hat. 91.54.34.164 08:58, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ja, das theoretische Minimum hat sicher mit Beugungseffekten zu tun und haengt daher wahrscheinlich vom Strahldurchmesser ab. Bin aber kein Physiker.
Der Strahldurchmesser ist bei astronomischen Entfernungen, auf die es mir ankommt, aber egal - da kommt es nur auf den Winkel an. -- Juergen 134.255.192.53 10:46, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das hängt aber alles von der verwendeten Fokussierungsoptik ab. Weißt Du denn schon, mit welchem Laser Du wie weit in die Astronomie hineinleuchten willst? --Rôtkæppchen₆₈ 11:07, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ca. 20 Millionen Kilometer weit: Ich frage mich, wieviele Zehnerpotenzen noch zwischen der heute moeglichen und der fuer Breakthrough Starshot notwendigen Fokussierung auf unter 10 Meter Durchmesser, also einen Oeffnungswinkel von einer halben Bogensekunde, liegen. -- Juergen 134.255.192.13 00:01, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich fürchte, dass die Kohärenzlänge heutiger Laser viel zu klein ist, sodass am Ziel einfach nur "Licht" ankommt. --Rôtkæppchen₆₈ 09:21, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das waere aber egal, denn fuer den hier verwendeten Strahlungsdruck kommt es nicht darauf an, ob die Strahlung kohaerent ist, sondern nur darauf, ob sie sich ausreichend fokussieren laesst.
Bei meiner Rechnung habe ich allerdings Kilometer und Meter verwechselt - 10 Meter auf 20 Millionen Kilometer sind tatsaechlich keine halbe Bogensekunde, sondern eine zweitausendstel Bogensekunde. -- Juergen 134.255.192.7 02:19, 12. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Ich gehe wieder auf die volle Breite. Wenn der YAG-Kristall einen Durchmesser von 0,1 Metern hat, was realistisch ist, dann hat er eine Winkelauflösung von 0,000.013 rad (1,22 * 0,000.001.064 / 0,1). (Alle Längen in Metern.) Winkel in rad ist 1,22 mal Wellenlänge geteilt durch den Durchmesser. Winkel in Grad ist 70 mal Wellenlänge geteilt durch den Durchmesser. Das bedeutet, dass sich der Strahl schon in einer Entfernung von 1.000.000 Metern auf einen Durchmesser von 13 Metern aufgeweitet hat. Um das zu vermeiden, muss man mehrere YAG-Kristalle interferometrisch koppeln, um einen größeren scheinbaren Durchmesser der Kristalle zu erzeugen. Wenn man, zum Beispiel, einige (mindestens drei, aber mehr bringen mehr Leistungsdichte) YAG-Kristalle auf einer Kreislinie von 100.000 Metern Durchmesser aufstellt, dann hat der Strahl erst nach 1.000.000.000.000 Metern einen Durchmesser von 13 Metern, was in beiden Fällen dem Faktor von 1.000.000 entspricht. -- Karl Bednarik (Diskussion) 06:21, 13. Okt. 2023 (CEST). Solche Kunststücke macht man natürlich nicht in der Erdatmosphäre sondern im Vakuum des Weltraumes. Für die Phasen-Synchronisation aller Laser verwendet man einen weiteren Laser, der auf der Mittellinie des Kreises viel weiter hinten angeordnet ist, und der daher alle anderen Laser beleuchten kann. -- Karl Bednarik (Diskussion) 07:03, 13. Okt. 2023 (CEST).Beantworten[Beantworten]

Ich bin wie schon gesagt kein Physiker, aber ich vermute, dass diese Rechnung nur aufgeht, wenn die einzelnen Teil-Laser absolut stabile Lagebeziehungen zueinander haben, sich also weit weniger als eine Wellenlaenge gegeneinander bewegen duerfen. Bei einer 100 km grossen Struktur scheint mir das auch in der Zukunft absolut unrealistisch. -- Juergen 134.255.192.21 23:18, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das ist sicher richtig. Ich dachte an viele kleine Satelliten mit sehr schwachen Ionentriebwerken, die sich interferometrisch auf rund 200 Nanometer genau positionieren können. Eine Abweichung vom ganzzahlig Vielfachen der Wellenlänge würde dabei nicht stören. Man könnte die schnelle Phasen-Synchronisation mit einem Piezo-Stell-Element bewirken, das den Laser ein wenig nach vorne schiebt. (Mit der Mittellinie des Kreises war vorhin die optische Achse des Systems gemeint.) Ich dache an eine ähnliche Funktionsweise wie die Laser_Interferometer_Space_Antenna#Technik. -- Karl Bednarik (Diskussion) 07:31, 14. Okt. 2023 (CEST).Beantworten[Beantworten]
Weitere Überlegungen: Am Ort des beleuchteten und angetriebenen Objektes kommt eine große Menge von phasensynchroner Strahlung an. Das beleuchtete Objekt sollte gut reflektierend sein, weil das die Antriebskraft verdoppelt, und weil das die Erhitzung vermeidet. Deshalb könnte man diese reflektierte Strahlung zur Phasen-Synchronisation der Antriebs-Laser verwenden. Solange sich alle Antriebs-Laser selbst auf die bei ihnen ankommende Phasenlage einstellen, können sich alle Antriebs-Laser fast an beliebigen Orten befinden. Ein stark vereinfachtes Bild dazu: http://s880616556.online.de/ANTISATE.PNG Man könnte einen solar gepumpten Nd:Cr:YAG-Laser verwenden. Die zusätzliche Dotierung mit Chrom soll die Anregung in einem breiteren Wellenlängenbereich ermöglichen. Die Emission hat aber immer eine Wellenlänge von 1064 Nanometern. Das Sonnenlicht wird mit einem dichroitischen Hohlspiegel nur mit den gewünschten Wellenlängen auf den Laser konzentriert. -- Karl Bednarik (Diskussion) 13:57, 14. Okt. 2023 (CEST).Beantworten[Beantworten]
Oben hatte ich (bislang unwidersprochen) behauptet, es kaeme fuer diese Anwendung nur auf den Strahlungsdruck an, der unabhaengig von der Kohaerenz sei. Du schreibst hier aber erneut von phasensynchroner Strahlung, also liege ich wohl falsch und die Kohaerenz ist zwar nicht Voraussetzung fuer den Strahlungsdruck, wohl aber fuer die Fokussierung, die aber eben letztlich doch Voraussetzung fuer einen ausreichenden Strahlungsdruck bei begrenzter Laserleistung ist. Allerdings erwaehnt Kohärenz (Physik) nicht die Fokussierung und Fokus nicht die Kohaerenz. Brillanz (Strahlung) erwaehnt zwar beides, stellt aber auf einen schmalen Wellenlängenbereich ab, auf den es fuer den Strahlungsdruck aber nicht anzukommen scheint.
Haben wir einen Artikel, der den Zusammenhang zwischen Kohaerenz und Fokussierung so beschreibt, dass man ihn auch ohne Physikstudium nachvollziehen kann - oder habe ich Deine Ausfuehrungen gaz und gar falsch interpretiert ? -- Juergen 134.255.192.55 00:54, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Die Antriebskraft hängt nur von der Strahlungsleistung ab. Wenn die Strahlung am Zielort eine destruktive Interferenz hat, dann geht ihre Energie am Zielort vorbei, und an Orte, wo die Strahlung eine konstruktive Interferenz hat. Im Prinzip handelt es sich um Beugungsscheibchen und Beugungsringe nach dem Abbe-Limit, von dem auch der Faktor 1,22 rad * Wellenlänge / Durchmesser stammt. Die Laser sollten alle den gleichen Abstand vom Zielort haben. Dabei ist aber nur darauf zu achten, dass die Abstands-Unterschiede viel kleiner als die Kohärenzlänge des Laserlichts sind, die auch bis zu 1000 Meter groß sein kann. Sobald die Laser in Bezug auf den Zielort phasensynchron eingestellt sind, können sie einen größeren Teil der Kohärenzzeit ihre Energie abstrahlen. Dieses Strahlungspaket bleibt dann auch unterwegs kohärent, auch wenn es viel weiter als die Kohärenzlänge unterwegs ist. Wenn man das alles mit mehreren Wellenlängen versuchen würde, dann würde es nur unnötig kompliziert werden. Richtig schwierig wird es dann, wenn das von der Raumsonde reflektierte Licht eine bemerkbare Rotverschiebung hat. Dann wird man eine zweite, langsamere und nähere Raumsonde in der gleichen Flugrichtung wie die erste benötigen, um die Phasenlage der Antriebslaser zu synchronisieren. -- Karl Bednarik (Diskussion) 11:42, 18. Okt. 2023 (CEST).Beantworten[Beantworten]

9. Oktober[Quelltext bearbeiten]

Frage für Eisenbahnhistoriker oder Holocaustforscher[Quelltext bearbeiten]

Ich habe gesehen in yad vashem ist einer dieser Wagons mit denen Menschen in die Vernichtungslager gefahren wurden, ausgestellt.


Ist da das einzige Denkmal dieser Art? Was geschah mit allen anderen Wagons? Ich hörte auch lkws kamen zum Einsatz und es gab auch lkws die eine Gaskammer verbaut hatten, gibt es davon irgendwo Fotos oder etwas im Museum ausgestelltes etc?


Nur der Interesse halber: wie kam der Wagon im Falle yad vashem bis in die Nähe von Jerusalem, also, wer genau zahlte das oder arrangierte das? Kommt das von diesen Spendegeldern für den Erhalt von KZ Gedenkstätten? --Gelbsiegel (Diskussion) 04:42, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Was ist eigentlich mit google passiert? .... bis auf die letzte Frage nach "wer hats gezahlt" alles problemlos online zu finden ... zur letzten frage kann man spekulieren wenn man weiß wo der Waggon herkommt; steht auf der seite vo yad vashem und sogar auf deutsch ...Sicherlich Post 05:07, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Hallo! Dazu haben wir 2009 Etwas verfasst. Eigentlich handelt es sich um Gedeckter Güterwagen, für den Bezug zum Holocaust siehe jedoch Viehwaggon, dort auch was zum Element der Gedenkkultur.Oliver S.Y. (Diskussion) 13:23, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Zur Frage der LKWs, diese werden als Gaswagen bezeichnet, siehe Gaskammer (Massenmord).Oliver S.Y. (Diskussion) 13:27, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Und wenn wir schon dabei sind, für die Deportation aus Deutschland und BeNeLux wurden nicht Güterwagen verwendet, sondern normale Personenwagen. Beispiel hier die Schilderung der ersten Deportationen aus Berlin nach Litzmannstadt [1]. Die Viehwaggons wurden vor allem in den besetzten Gebieten ab 1939 verwendet, so für die Deportationen aus den Ghettos von Warschau und Krakau in die Vernichtungslager.Oliver S.Y. (Diskussion) 13:49, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Wagon im KZ Neuengamme
An einigen Gedenkstätten findest du solche Wagons als Denkmal. Siehe auch Dora oder Verden. Ich gaube zu einem Wagon gab es auch mal einen kompletten Artikel. --sk (Diskussion) 17:34, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
@Gelbsiegel: Hier findest du weitere Fotos c:Category:Holocaust trains.--sk (Diskussion) 17:35, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

<klugscheiß> Das Wort ist „Waggon“ und nicht „Wagon“. </klugscheiß> --Jossi (Diskussion) 12:30, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Der Fachbegriff heißt Wagen. Das andere ist ein von Eisenbahnlaien verwendetes Wort. --Rôtkæppchen₆₈ 19:14, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Was aber auch verwirrend ist, mit "Wagen" und "Waggon" und "Wacken" und so. -- Windharp (Diskussion) 13:25, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wer verwechselt denn Wacken??!! --Jossi (Diskussion) 00:40, 11. Okt. 2023 (CEST) Beantworten[Beantworten]
Vielleicht sprechen manche Anglophone "Wacken" so aus "wagon" --2A0A:A541:10F4:0:56:886E:DDFE:1F62 02:28, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Waggon gibt's nur eine so nannte man Eisenbahn Reparatur Werkstätte z.b. die von Bachmann Blumenthal & co im heutigen Gebäude der Flamme Möbel Fürth --Gelbsiegel (Diskussion) 10:44, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Güterwagen der Art, wie sie zu Judentransporten benutzt wurden, werden in 35 Gedenkstätten weltweit ausgestellt; sie sind zu einer Ikone geworden. Der Nachweis, dass der ausgestellte Waggon tatsächlich bei einem Deportationszug verwendet wurde, ist jedoch kaum möglich. Siehe dazu 10/2007Gedenkstättenrundbrief 139, S. 18-31 12/2007Gedenkstättenrundbrief 140, S. 3-19
--H.Parai (Diskussion) 19:19, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Geburtsorte per Frauenarzt[Quelltext bearbeiten]

In der Familiengeschichte von uns wird von den vielen entfernten Verwandten erzählt, für deren Abtreibung Uroma vor 1939 nach Polen in ihre Geburtsstadt Posen zum Kurpfuscher reiste. Von Pommern aus nicht weit entfernt, genausowenig wie Berlin, wo meine Oma (*1909) und drei ihrer Geschwister zur Welt kamen, weil hier eine Frauenklinik war, wo Uroma ihre Kinder zur Welt bringen wollte (und sich finanziell leisten). Für sich genommen nix Besonderes, außer dass im anderen Familienzweig die Uroma zur Geburt meines Großvaters (*1899) und seines Bruders extra von Berlin in die alte Heimat nach Westpreußen reiste, aber auch dann nicht im Heimatort blieb, sondern in der Kreisstadt die Kinder im Krankenhaus bekam. In der Literatur finde ich jede Menge von Beispielen, dass damals Hausgeburten üblich waren, und man lieber Hebammen als Frauenärzten vertraute. War das um 1900 wirklich noch so? Kennt jemand Statistiken über die Entwicklungen von Geburten in Frauenkliniken gegenüber Hausgeburten aus dieser Zeit? Andere Frage, gab es einen entsprechenden Geburtstourismus regelmäßig?Oliver S.Y. (Diskussion) 13:42, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Ein bisschen was findet man schon in Hausgeburt#Geschichte. -- 79.91.113.116 15:06, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Es gibt noch ein anderer wichtiger Punkt, bei dem die Hebame des Vertrauens durch auch mit spielt. Und zwar die Betreuung nach der Geburt. Wer konnte für das Neugeborene sorgen, die frische Mutter wieder aufpäppeln? Da ist nicht nur die medizinische Versorgung ausschlaggebend sonder durchaus vertrauenswürdige nahe Verwante. Bitte nicht vergessen, das war zu einer Zeit wo es noch kein Antibiotika gab, und deswegen das Kindbettfieber noch etlich Neugeborene zu Halbweisen gemacht hat --Bobo11 (Diskussion) 16:00, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Manch einer schafft es bis ins hohe Alter nicht, wenigstens annähernd halbweise zu sein. --77.6.7.139 16:05, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Bei Geburtstourismus zu der Zeit (und bis in die 1920er Jahre hinein) war nicht nur die Versorgung ein wichtiger Faktor, sondern auch die Religion. Teils war es so, dass wo man Geboren wurde, die Religion hat man erhalten. War dann besonders für diejenigen wichtig die eben als Protestanten in katholischen Gebieten wohnten und umgekehrt.--Maphry (Diskussion) 16:06, 9. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Dass die Religion vom Geburtsort abhing, war vielleicht im 16. oder 17. Jahrhundert so, aber mit Sicherheit nicht mehr im Deutschen Kaiserreich. Da bestimmten das die Eltern, genau wie heute auch. Es mag allerdings sein, dass man das Kind lieber vom vertrauten Heimatpfarrer taufen lassen wollte als von einem unbekannten Diasporapfarrer. --Jossi (Diskussion) 12:36, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Tja, meine Familiengeschichte sah das anders, da ist man eben durchaus noch 200 km zur Tante gereist um der protestantischen Taufe zu entgehen. Aber ja, kann auch alles Gerücht sein wie so vieles. Aber da selbst in den 1920ern noch Kinder aus gemischt-religiösen-Beziehungen tabu waren, und entsprechend schwere folgen für die betroffenen hatten, sollte man sich nicht so sicher sein.--Maphry (Diskussion) 14:02, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wie unzuverlässig mündliche Familienerzählungen sind, habe ich bei der genealogischen Erforschung meiner eigenen Familie mehr als einmal feststellen müssen. Aber überlegen wir mal einen kurzen Moment: Da kommt (im 20. Jahrhundert) ein Kind zur Welt von einer (sagen wir mal) evangelischen Mutter. Wer soll denn dann das Kind zur katholischen Taufe angemeldet, die Paten bestimmt und das Kind zur Taufe gebracht haben, alles ohne Mitwirkung der Mutter, die das gar nicht wollte? Das ist tatsächlich nur denkbar bei konfessionsverschiedenen Ehen, wenn der (hier: katholische) Vater gegen den Willen der Mutter eine katholische Taufe will und über ihren Kopf hinweg ins Werk setzt. So etwas ist natürlich möglich (zumal bei sogenannten „Mischehen“, die vor einem katholischen Priester geschlossen wurden, die Eheleute die katholische Taufe und Erziehung der Kinder zusichern mussten; wenn die Mutter es sich später anders überlegte, konnte sich der Vater also im Recht fühlen). Allenfalls denkbar wäre vielleicht noch der Fall, dass der Vater nicht mehr da ist, die Mutter im Haushalt der katholischen Großeltern lebt und diese, ohne die (vielleicht im Wochenbett liegende) Mutter zu fragen, eine katholische Taufe ins Werk setzen. In solchen Fällen könnte es natürlich sein, dass die Mutter (soweit sie dazu in der Lage ist) ihr Neugeborenes packt und zu ihren evangelischen Verwandten flüchtet, um das Kind dort evangelisch taufen zu lassen. Der entscheidende Punkt in all diesen denkbaren Szenarien ist aber: Das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass man „die Religion nach dem Ort bekommt, wo man geboren wird“, sondern es handelt sich immer um innerfamiliäre Konflikte aufgrund unterschiedlicher Konfessionszugehörigkeit. Das sollte man schon sorgfältig unterscheiden. Wenn ein evangelisches Elternpaar in einer katholischen Gegend lebt und sich darin einig ist, dass ihr Kind evangelisch getauft werden soll, kann niemand sie zu einer katholischen Taufe zwingen und umgekehrt. (Nun gut, wenn ich meiner Phantasie die Zügel schießen lasse, könnte ich mir auch noch folgendes wilde Szenario ausdenken: Die Mutter bringt das Kind in einem katholischen Krankenhaus zur Welt und eine fanatisch-übereifrige Ordensschwester lässt es vom Hausgeistlichen wegen angeblicher Lebensgefahr nottaufen.) Der Witz bei all dem ist allerdings: Theologisch bzw. kirchenrechtlich erkennen die großen christlichen Konfessionen die Gültigkeit ihrer Taufen gegenseitig an – getauft ist getauft, egal von wem. Rechtlich gelten (in Deutschland) die bürgerlichen Gesetze, nach denen die Erziehungsberechtigten die Konfession des Kindes bestimmen, ganz gleich, von wem es getauft worden ist. Aber über diese Feinheiten wusste man auf dem platten Lande vielleicht nicht unbedingt Bescheid... --Jossi (Diskussion) 22:18, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich zitiere mal eine Quelle die ich nicht validieren kann, aber eventuell das ganze etwas ins passende Licht rückt [2]: "Die meisten Kinder wurden getauft. In katholischen Gegenden fand die Taufe spätestens eine Woche nach der Geburt in Abwesenheit der Mutter statt. Für diese rasche Taufzeremonie war die hohe Säuglingssterblichkeit sicher ein wichtiger Grund, denn ein ungetauftes Kind galt als verlorene Seele, die nicht in den Himmel gelangen konnte." Soll eben um 1900 gewesen sein. Ob das in protestantischen Gegenden auch so gehandhabt wurde weiss ich nicht. Die Aussage die in meiner Familie aus den 1920ern überliefert ist eben das meine Urgrossmutter sichergehen wollte, dass meine Grossmutter katholisch getauft würde (wohl auch im Fall das sie die Geburt nicht überlebt, was ja auch vorkam in diesen Zeiten). Aber wie gesagt, darin bin ich kein Experte, da bräuchte man wohl Geschichtswissenschaftler (und man redet da halt nicht von den reichen Städtern, sodnern den armen Kirchenmäusen vom Land).--Maphry (Diskussion) 23:04, 12. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Dass die Taufe sehr rasch nach der Geburt stattfand, trifft zu, und zwar auch in protestantischen Gegenden. Laut den Kirchenbucheintragungen vom 17. bis ins 19. Jahrhundert fand die Taufe in den weitaus meisten Fällen am Tag nach der Geburt oder sogar noch am Tag der Geburt selbst statt. Dass die im Wochenbett liegende Mutter bei einer Taufe in der Kirche nicht anwesend sein konnte, ergibt sich daraus von selbst (bei einer Haustaufe natürlich schon). Es bleibt aber die Frage: Wer sorgte dafür, dass das Kind getauft wurde? Das war der Vater, und nur, wenn kein Vater vorhanden war (aus welchen Gründen auch immer: Tod, Verschwinden, uneheliche Geburt), machten das andere Verwandte. Letztlich müsste man die genauen Umstände der Geburt und die Familienverhältnisse kennen, um den Vorgang klären zu können. Dass es in einer ländlichen Gegend in weitem Umkreis gar keinen Geistlichen der eigenen Konfession gab, der die Taufe hätte vornehmen können, kann natürlich auch ein Grund sein, mit dem Kind eine solche Reise zu machen. Das heißt aber nicht, dass es sonst in der anderen Konfession getauft worden wäre – es sei denn, der Vater hätte es so gewollt. --Jossi (Diskussion) 13:51, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Nun, die Erklärung erscheint mir aber schlüssig. Der Priester oder Pfarrer muss quasi umgehend zur Stelle sein, denn wenn das Kind bei der Geburt stirbt, muss die Taufe unmittelbar erfolgen (zumindest in katholischem Verständnis, so lange der Körper noch warm ist), um seine Seele zu retten. Die katholische Kirche hat sich damals noch als die "alleinseligmachende" verstanden; die gegenseitige Anerkennung der Taufe zwischen den Konfessionen ist erst deutlich später erfolgt [3]. Die "falsche" Taufe konnte also noch als "verlorene Seele" interpretiert werden; es ist auch fraglich, ob der Priester/Pfarrer ein Taufversprechen von Eltern der "falschen Konfession" überhaupt als gültig akzeptiert wurde. Dieses Risiko war also nach damaligem Glaubensverständnis so existenziell, dass es um jeden Preis zu vermeiden war. Das einzige, was man noch einwenden könnte, ist die Möglichkeit der Nottaufe, die auch von Laien durch Sprechen der Taufformel erfolgen kann. Dies ist im Prinzip ein Verstoß gegen die Regeln, die Taufe wird aber als gültig anerkannt. Ich aber nicht sicher, ob das immer schon so war. -- 79.91.113.116 11:17, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Meines Wissens erkennt die katholische Kirche schon immer die Taufe anderer christlicher Kirchen an. --Digamma (Diskussion) 14:37, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Kommt auf die Kirche an. Aber zwischen römisch-katholischer und evangelisch-lutherischer Kirche gab und gibt es da kein grundsätzliches Problem, weil sie im sakramentalen Verständnis der Taufe schon seit jeher übereinstimmen. Bei Freikirchen kann das anders sein (siehe Taufe#Gültigkeit und wechselseitige Anerkennung), aber darum ging es im vorliegenden Fall ja nicht. Im Übrigen dreht sich die ganze Diskussion nicht darum, ob es vorkam, dass Mütter in der (z. B.) protestantischen Diaspora vor der Geburt in die katholische Heimat reisten (und umgekehrt), um ihr Kind dort zur Welt zu bringen und vom „richtigen“ Geistlichen taufen zu lassen – das wird es durchaus gegeben haben. Da mag auch die Angst eine Rolle gespielt haben, dass in einem möglichen Notfall nicht schnell genug ein „richtiger“ Geistlicher zur Verfügung stand (eine wirkliche Nottaufe bei unmittelbarer Lebensgefahr für das Kind wurde sowieso oft von der Hebamme gespendet) – wie oben schon gesagt, solche theologischen Feinheiten wie die gegenseitige Anerkennung der Taufe waren der einfachen Landbevölkerung wohl kaum geläufig. Es ging mir ausschließlich um den Satz „wo man geboren wurde, die Religion hat man erhalten“. Der stimmt so nicht. --Jossi (Diskussion) 23:46, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Elektrostatische Aufladung von Luftfahrzeugen[Quelltext bearbeiten]

Beim Herunterlassen von Personen aus Hubschraubern wird unten am (Draht-)Seil ein "Erdungsschwänzchen" verwendet, das den Boden bzw. das Schiff zuerst berührt und statische Elektrizität ableiten und so verhindern soll, daß die sich über die abgeseilte Person entlädt und die dadurch einen elektrischen Schlag erhält. Welches Vorzeichen hat die Ladung des Luftfahrzeugs, und durch welchen physikalischen Effekt entsteht sie? (Pure Vermutung: Die Gewitteraktivität lädt die Atmosphäre positiv auf (Schönwetterfeld), und am Luftfahrzeug tritt überhaupt keine aktive Ladungstrennung auf, sondern es startet einfach elektrisch neutral und gleicht seine Ladung dann im Flug der umgebenden positiv geladenen Luft an. Somit ist es nach kurzer Flugzeit auch selbst positiv geladen. Bei Grundberührung, auch durch eine Winsch, entlädt sich diese Ladung wieder.) --95.112.104.153 04:47, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Nur aus dem Gedächtnis: am Boden baut sich das gegenteilige Feld auf, also negative Ladung. Diese folgt auch den Gewitterwolken, denn die Elektronen "wollen" ja die positive Ladung ausgleichen. Dazu passt auch gleich der erste Treffer recht gut: [4].
Darin wir ja auch erklärt wie die Ladungsverschiebung entsteht und der Hubschrauber ist dabei nicht weiter beteiligt, der wird dann nur mit beeinflusst.
Prinzipiell könnte ich mir allerdings vorstellen dass es bei Reibung mit Niederschlag (Regen/Schnee...) auch zur Aufladung kommen kann. Aber so ein Hubschrauber hat ja keine nennenswerte Kapazität gegen den Boden, für eine richtigen Blitz reicht das definitiv nicht aus. --Flossenträger 07:29, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wie Gewitter funktionieren - nichts anderes beschreibt der Link - wußte ich schon. Daß vom Luftfahrzeug keine Blitze ausgehen, ist auch klar. Dennoch hat es eine typische Kapazität von an die 100 pF, und wenn die auf einige kV aufgeladen ist, kann man davon schon ganz schön eine geschmiert kriegen, und funken tut's auch. (Ich habe so einige diesbezügliche Erfahrungen dergestalt, daß ich mich durch Reibung mit der Hand über isoliernde Kunststoffoberflächen aufgeladen hatte und es dann "britzelte", wenn ich geerdete Metallteile berührte. Nicht umsonst kriegen die Elektroniker beim Löten von empfindlichen Schaltungen geerdete metallische "Handschellen" verpaßt. Eine interessante Erfahrung hatte ich auch gemacht, als ich in einer neueröffneten Discounterfiliale die ebenfalls neuen Einkaufswagen durch den Laden schob: Zunächst hielt ich nur den plastikisolierten Griff. Wenn ich anschließend das Metall des Wagens berührte, dann knallte es schon ganz nett. (Später gab sich das: Die Gummirollen der Wagen sowie der Fußboden waren nach wenigen Wochen leicht verschmutzt und dadurch hinreichend leitfähig geworden, daß sich auf den Wagen keine merkliche Ladung mehr ansammelte.)) Die Frage war aber die nach dem physikalischen Grund für die Aufladung eines fliegenden Luftfahrzeugs und dessen Polarität. Raten kann ich selbst, und mache ich einfach auch noch einmal: Die (gewittergespeiste, d. h. nach dem Gewitter bleibt in der Luft positive Ladung übrig, nachdem die Blitze netto negative zur Erde abgeleitet haben) positive Raumladung der Luft kann man einfach mal voraussetzen. Die sollte mit einem mit der Höhe zunehmenden elektrischem Potential einhergehen, und es erscheint plausibel, daß ein Luftfahrzeug das Potential der umgebenden Luft annimmt und sich Potentialunterschiede relativ rasch ausgleichen. Wenn nun - geratene Zahlen - der Gradient 0,1 kV/m beträgt und der Hubi 10 m über dem Boden schwebt, dann hat er ein Potential von 1 kV. Schließt man nun seine Kapazität von 100 pF durch ein runtergelassenes Drahtseil kurz, dann entlädt sich dabei eine gespeicherte Energie W=C*U^2/2 von 50 μJ - na schön, auch nicht gerade das meiste, aber vielleicht sind die realen Zahlen auch dramatischer. Die interessante und immer noch offene Frage ist: Hat das etwas mit der Realität zu tun, oder sind das pure Phantasievorstellungen? (Falls das prinzipiell funktioniert, wäre das vielleicht ein interessanter Ansatz zur Gewinnung kostenloser elektrischer Energie für Outdoor-Zwecke: Man benötigt einen metallisierten Flugdrachen nebst Leine und ein elektronisches "Käschtle". Die Kapazität des Drachens von ca. 1 pF/m Abmessung lädt sich entsprechend seiner Flughöhe auf das dortige Potential auf. Das Käschtle entlädt ihn periodisch über einen Spannungswandler, der die kVs auf technisch brauchbare Spannungen für Powerbanks usw. heruntertransformiert, und schon braucht man von denen nicht mehr soviel mit sich herumzuschleppen, sondern nur noch das Equipment. Vorteil: Funktioniert auch bei Nacht und Regen, wenn Solarmodule versagen.) --95.112.104.153 13:28, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Angenommen (mal mit etwas größeren Zahlen operiert, weil ... siehe dort), der Hubi hätte 15 kV (einfach mal als Wert angenommen, weil das das Maximum ist, was ich mit meinen ESD-Generator erzeugen kann, ESD-Tests für Elektronik arbeiten üblicherweise mit Spannungen bis 8kV bei Luftentladung) und hätte eine Kapazität von 200 pF, dann wäre das eine Energie von 22,5 mJ bzw. eine Ladung von 3 µC. In der VDE 0411-1 (schade, haben wir nicht) liegt die Grenze für eine Gesundheitsgefährdung/Schmerzgrenze bei 350 mJ oder 45 µC. Also wird es dann ein wenig britzeln und ist vermutlich unangenehm, aber noch ganz weit weg von einer Gefahr oder gar einem Blitzschlag.
Wo Dein Denkfehler liegt ist die verfügbare Ladung. Du hast zwar irre hohe Spannungen (und im Falle eines Blitzschlages noch irrere Ströme), aber Du kannst sie nicht so einfangen. Dafür bräuchtest Du einen riesigen "Drachen" und ganz nebenbei noch das Wissen, wann wo ein Gewitter ist.
Das hatte (zu seinem Glück) schon Benjamin Franklin verkackt: [5]. Aber dafür haben wir dann ja Blitzableiter bekommen.
Ach ja, Dein "Käschtl" dürfte extrem aufwendig sein. Du müsstest Komponenten verbauen, die mit etlichen kV und gleichzeitig vielen kA umgehen können und dann noch reichlich Energie binnen kürzester Zeit speichern können. Jeden einzelnen Punkt kriegt man ja recht einfach hin, die Kombination daraus macht es technisch nahezu unmöglich, ganz sicher aber völlig unbezahlbar/unrentabel. Ein Akku fällt aus (zu kleine Spannung, viel zu langsam beim Laden), Kondensatoren gehen halbwegs, die je nach Typ, bis ca. 1kV vertragen, dann aber nur ein paar µF haben. Nur mal so als grober Anhaltspunkt: dieser [DC-Link-Kondensator] bringt es auf schlappe 25 µF bei 1,3 kV und hat bereits ein Volumen von 113 mL, oder anders gesagt bei 1 L kriegst Du damit 222 µF hin. Dann könntest Du bei voller Ladung auf 25 kJ, entsprechend 0,0069 kWh zurückgreifen. Für ein Nachtlicht reicht das dann schon mal aus. Allerdings rechne ich Dir jetzt lieber nicht vor, was die Kondensatoren kosten und vor allem die dazugehörige Elektronik.
Also reich wirst Du mit dieser Idee und heutiger Technik definitiv nicht werden oder die Energieprobleme der Welt lösen. Tut mir leid... Flossenträger 16:31, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Niemand will Blitze zur Energiegewinnung einfangen - das wäre nicht nur ziemlich dämlich, vor allem lohnt es sich auch nicht, weil Gewitter zu selten sind. Halten wir Hauptfrage und Nebenaspekt mal auseinander: Die Hauptfrage ist, warum Helis sich so stark aufladen, daß es die Betreiber für angezeigt halten, sie über "Erder" und nicht über Personen, die am Seil hängen, zu entladen. Der andere Gesichtspunkt war, die Luftelektrizität anzuzapfen. Das elektrische Potential beträgt nachlesbar ca. 100 Volt pro Meter Höhe. Das theoretische technische Potential ist Spannung mal Stromstärke, und letztere ergibt sich multiplikativ aus der Raumladungsdichte, der Windgeschwindigkeit und der Sammelfläche des Flugdrachens. Das technisch zu handhaben ist eher das kleinere Problem: Bei vernünftigen Flughöhen <100 m hat man unten an der Leine einige kV positive Gleichspannung anstehen. (Warum man das beim Drachensteigenlassen normalerweise nicht merkt? Weil die Leinen keine besonders guten Leiter und die Ströme ziemlich klein sind.) Die kann man erst einmal in einem billigen kleinen Kondensator sammeln - ein Überspannungsableiter wäre vielleicht auch nicht verkehrt. Und dann braucht man einen Schalttransistor, der ein paar kV "kann" (sowas gibt es), und der taktet diese Spannung in einen Abwärts-DC/DC-Konverter rein (haut sie notfalls auf eine Trafowicklung drauf). Und sekundär kommt dann da aus "viel Spannung und wenig Strom rein" ausgangsseitig etwas Brauchbares in Form von "wenig Spannung und viel Strom für meinen Smartphoneakku" heraus. Daß das grundsätzlich funktionieren kann, bezweifle ich nicht. Die eigentliche Frage wäre eher, ob man, wenn man sowieso schon genug Wind zum Drachensteigenlassen hat, der Drachen nicht besser einen Propeller mit angebautem Dynamo haben sollte, der dann mehr und günstiger Batterieladestrom erzeugt. Hat allerdings den Nachteil, daß man eine relativ schwere doppeladrige Leitung braucht, um den Saft auf den Boden zu kriegen, es sei denn, die Powerbank fliegt mit. - Hat denn wirklich nicht niemand gemerkt, daß die Nichtexistenz von fahrrad- oder rucksacktauglichen, leichten und billigen Stromquellen mit ca. 50 W Leistung einen echten Mangel darstellt? Ich verstehe einfach nicht, warum es nicht längst kleine billige Brennstoffzellen gibt, die das leisten und mit leicht zugänglichen bzw. gut transportablen Energieträgern wie Zuckerwasser oder Pflanzenöl gefüttert werden können, notfalls auch mit Äthanol oder überall erhältlichen Kraftstoffen. Auch kleine, leichte und langlebige (>1000 Betriebsstunden) Verbrennermotoren für diesen Zweck gibt es nicht. Oder eine Dampfmaschine o. ä., die man mit Bioabfällen, z. B. Bruch- und Leseholz, beheizen könnte, quasi als "Verlängerung" des Campingkochers. --95.112.104.153 20:56, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Mein Elektrofahrrad hat USB. (Fuer 50 W muesste man allerdings den Akku direkt anzapfen.) Und es werden mit der Zeit immer mehr elektrische und immer weniger normale Fahrraeder verkauft - damit duerfte nur noch die Rucksacktauglichkeit als Problem uebrig bleiben. -- Juergen 134.255.192.13 22:58, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Es geht um Situationen, in denen Stromnetze mit Steckdosen unerreichbar fern sind - niemand fährt mit einem Elektrofahrrad durch Afrika. Und meines Wissens gibt es keine praxistaugliche Lösung, um ohne fremde Hilfe und "zivilisationsfern" dauerhaft den Strom für Fahrradbeleuchtung, Zeltleuchte, Navi, Mobilfunk, Notebook und Photocamera bereitzustellen. Aus einem Nabendynamo kann man mit Ach und Krach 5-10 W rausholen und damit dann natürlich auch Akkus aufladen, aber dafür muß man dann auch doppelt soviel Beinarbeit mechanisch reinstecken. Es gibt kleine transportable PV-Module für Rucksacktouristen, aber erstens kommt da nicht viel Power raus, und zweitens nur bei Sonnenschein. Was ich idealerweise will, ist Kuhdung, Laub oder Zweige auflesen und in meinem kleinen Generator verfeuern, Plan B wäre, in die Wundermaschine transportable, leicht erhältliche chemische Energieträger (Zucker, Öl, Spiritus) mit hoher gravimetrischer Energiedichte reinzuschütten. Diese Wundermaschine gibt es aber nicht. "Freie Energie" wie z. B. natürliche Luftelektrizität anzapfen zu können wäre absolut das "Ei des Kolumbus". Es gibt nicht viele Möglichkeiten: Wind und Sonne, Thermoelemente, Wärmekraftmaschinen, das war es eigentlich schon - Isotopenbatterien und Co. kommen für "Zivilisten" nicht in Frage, und kleine Brennstoffzellen sind nicht erhältlich. (Der "Drachen" braucht nicht unbedingt eine fliegende WEA, das geht auch anders: der Anstellwinkel und die Zugkraft lassen sich steuern, damit könnte der Drachen periodisch mit hoher Leinenzugkraft einen Dynamo am Boden antreiben und sich mit geringerer Zugkraft wieder ein Stück einholen lassen und so Elektroenergie erzeugen. Das periodische Ziehen könnte auch ein Baum übernehmen, der im Wind schwankt.) --95.112.104.153 00:32, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Irgendwie driftet das hier ab. --109.42.112.118 04:54, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Interessante Frage (dazu weiter unten mehr). Das einzige, was ich zum Thema gefunden habe, ist ein Patent: DE102007049819B4. Das klärt die physikalischen Vorgänge beim "Aufladen" des Helis aber auch nicht so richtig. Ich nehme nur an, dass die Vermutungen oben so nicht richtig sind. Bei Modellhelis mit Zahnriemenantrieb für den Heckrotor findet man Beschreibungen, dass man da gehörig eine gepfeffert bekommen kann. Das sind dann aber eher Heli-interne Bandgeneratoren und haben mit dieser Fragestellung nichts zu tun. Aktuell geht es in meinem Dunstkreis zufällig um Heliwinden und das Thema Elektrostatik kam bislang nicht vor. Falls die Überschlagsrechnungen von Flossenträger soweit stimmen, ist das anscheinend kein wirkliches Thema. Bei der Wartung von Hochspannungsleitungen von einem Heli aus werden zwischen Heli und Leitung "Erdungsstangen" gelegt, bevor an die HV-Leitung Hand angelegt wird. Da hat man es mit 330 kV zu tun und es ist ein Wechselfeld. Ich hab jetzt keine Lust, die Ströme zu berechnen, die da zu erwarten sind. Ich denke aber schon, dass das unangenehm sein kann. --109.42.112.118 17:39, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Habs mal simuliert. ;-D Bei 330 kV, 50 Hz und den oben vermuteten 100 pF des Helis gegen Erde, ergibt sich ein Effektivwert von ca. 7 mA. Das ist also schon deutlich zu spüren und für den Handwerker an der HV-Leitung nicht zu tolerieren. Eine kurze, statische Entladung dagegen is nix. --109.42.112.118 18:20, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Willst Du abstreiten, daß z. B. Rettungshubschrauber zuerst einen leitenden Kontakt zwischen Windenseil und Schiff herstellen, bevor sie einen Notarzt absetzen oder Hilfsbedürftige abbergen? Das kann nur einen Sinn haben, wenn es diese Aufladungen auch gibt. Fragt sich, wo die herkommen: Daß das einfach ein normales Potential aus dem "Schönwetterfeld" ist und da nichts physikalisch Aufregendes passiert, war ja nur quasi die Nullhypothese. Wenn dabei aber kein besonderer "Bumms" zusammenkommt, müßte man nach anderen Auflademechanismen Ausschau halten. --95.112.104.153 20:13, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich will nix abstreiten. Ich weiß es nur nicht, obwohl ich mit Heliwinden zu tun habe. --109.42.112.118 20:59, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Nehmen wir einfach mal diese Video. Ich seh da keinen Erdungsdraht, der den Abgeseilten vorausgeschickt wird. --109.42.112.118 21:09, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ab Minute 18:00 --95.112.104.153 23:49, 10. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Aha! "Ohne [Erdung] geht es nicht!" wird da (vom Sprecher) behauptet. Anscheinend aber doch, denn im Link davor geht es ohne. Wenn keiner unten mit der Erdungsstange steht, muss es sowieso ohne gehen. Die Größe der entstehenden Ladung wissen wir noch immer nicht. --109.42.112.118 04:31, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich würde auch nicht groß Probleme erwarten, wenn man mit wenig leitfähigen Schuhsohlen auf mehr oder weniger felsigem, auch nicht besonders leitfähigem Boden landet: Da braucht man nicht groß etwas zu erden. Anders sieht das eventuell bei Kontakt mit feuchten Schuhen auf gut leitfähigen Schiffen aus. Und da will man möglicherweise einfach aus Brandschutzgründen Zündfunken vermeiden. Aber einige Irrtümer muß ich korrigieren: Die Kapazität kleiner Körper liegt im Bereich von pF/cm, nicht pF/m. Damit dürfte ein Heli eine Kapazität im nF-Bereich haben, nicht nur 100 pF. Und die Vermutung der Aufladung aus der Raumladung des atmosphärischen Schönwetterfelds wird wohl auch kaum stimmen: die Ladungsdichte der Erdoberfläche liegt bei ungefähr -1 pC/m2. Daraus ergibt sich eine Raumladungsdichte in der Gegend von 10-20 C/m3. Das ist bei der geringen elektronischen Leitfähigkeit von Luft viel zu wenig, um ein Luftfahrzeug durch bloßen Luftkontakt entsprechend aufzuladen. Es ist also anzunehmen, daß es eine Art Ladungstrennungsmechanismus durch Reibung aufgrund der schnellen Anströmung der Rotorblätter gibt. Damit funktioniert dann die "Drachenidee" zur Stromerzeugung auch nicht: Der Drachen wird nämlich nur mit der Windgeschwindigkeit und nicht wie die Rotorblattspitzen annähernd mit Schallgeschwindigkeit angeströmt. Physikalischer Aufladungsmechanismus? Wer weiß... Bei Gewitterwolken zerplatzen die an der Oberfläche gefrierenden Wassertröpfchen, wobei eine Ladungstrennung auftritt: Im Aufwind steigen die leichteren positiv geladenen Eiskörnchen zur Wolkenoberseite auf, während sich die negativ geladene flüssige Phase unten in der Wolke ansammelt, wo die Tröpfchen durch Kondensation weiter wachsen und die freiwerdende Kondensationswärme den Auftrieb beschleunigt. Vielleicht gibt es so eine Art temporäre Eisbildung mit Ladungstrennung aufgrund von Kavitationswirkung auch an den Blattspitzen. Ich würde vermuten, daß dabei die Rotorblätter etwas befeuchtet werden und sich das Fluggerät negativ auflädt, während der "Kondensstreifen" aus positiv geladenen Eiskristallen durch den Abwind des Rotors nach unten fortgeblasen wird und sich in ruhiger wärmerer Luft rasch auflöst. Die Polarität der Aufladung zu messen sollte kein besonderes Kunststück sein. --95.116.106.14 04:20, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich denke, Rettungsaktionen sind immer Kompromisse. Die Bergrettung ist eine andere Situation als Seenot. Bei einer Bergrettung würde ein „Erdungsschwänzchen“, das zusätzlich „herumbaumelt“, eher eine Gefahr sein als ein Nutzen. Wahrscheinlich geht nicht jeder Hubschrauber für jede Anwendung.
MfG --Dirk123456 (Diskussion) 09:09, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich denke, dass das „Erdungsschwänzchen“ (heißt das wirklich so?) allgemein Ladungsunterschiede ausgleichen soll, bevor die sich abseilende Person als Brücke zum Ladungsausgleich zwischen den beiden Systemen Hubschrauber und Landeplatz in Betracht kommt. Diese Situation: „Die Gewitteraktivität lädt die Atmosphäre positiv auf (Schönwetterfeld), und am Luftfahrzeug ...“ (04:47, 10. Okt.) könnte eine häufige sein, aber ziemlich sicher nicht die einzige. Man kann es sich ja nicht immer aussuchen, wo und wann gelandet wird. Es wird Unterschiede geben, bspw. je nachdem, ob zuvor ein Gewitter stattgefunden hat, ob es sich erst aufbaut, wo der Hubschrauber langgeflogen ist usw. usf.
Das „Erdungsschwänzchen“ dürfte deshalb so konzipiert sein, dass es in beiden Orientierungen des elektrischen Feldes für einen Ladungsausgleich sorgen kann.
MfG --Dirk123456 (Diskussion) 08:45, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Mit einigem Gugeln findet man einige Forenbeiträge, die feststellen, daß sich Luftfahrzeuge im Flug elektrostatisch negativ aufladen. Das wird - ohne Beleg - auf Triboelektrizität bei der Berührung umströmter Flächen mit Staubteilchen oder Wassertröpfchen zurückgeführt. Es gibt an Flugzeugen "Entladungsspitzen", die auftretende Koronaentladungen kanalisieren sollen, um Funkenverbrennungen an lackierten Stellen zu vermeiden. Es gibt auch Fotos von Hubschraubern im Dunkeln, auf denen man starke Koronaentladungen sieht, die von den Blattspitzen ausgehen - da wirbelt sozusagen "Elmsfeuer im Kreis". Weiterhin gibt es eine Reihe von Berichten von Personen, die schmerzhafte Stromschläge erlitten haben, wenn sie ohne vorherige Erdung den Abstand zwischen Seil und Boden überbrückt haben. Beim Entladen mit entsprechenden Vorrichtungen werden häufig auch sichtbare Entladungsfunken beobachtet. An der Sache ist also wohl offensichtlich etwas dran, und die betreffenden Vorkehrungen sind sinnvoll. Mit der positiven Raumladung des atmosphärischen Schönwetterfelds hat der Effekt offensichtlich nichts zu tun. Zur Höhe der auftretenden Spannungen werden keine Angaben gemacht. Das ist auch nicht überraschend, weil sie nach Ladungstrennung im Prinzip beliebig hoch werden können: Nachdem sich die Reibpartner nach der aufgetretenen Ladungstrennung wieder voneinander entfernt haben, nimmt mit zunehmendem Abstand zwischen ihnen die Kapazität zwischen ihnen auch immer weiter ab, was bei konstanter Ladung mit zunehmender Spannung verbunden ist. Begrenzt wird der Spannungsanstieg wahrscheinlich durch einsetzende Koronaentladungen am Luftfahrzeug. --95.112.174.92 13:56, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

11. Oktober[Quelltext bearbeiten]

Hauseinsturz nach Raketenbeschuss[Quelltext bearbeiten]

Schaut man sich die aktuellen Bilder aus dem Gazastreifen an, so scheint es, als wuerden die dort von den Israelis offenbar ganz gezielt und nicht etwa wahllos zerstoerten Haeuser wie bei einer kontrollierten Sprengung zum Zwecke des Abrisses nach innen zusammenfallen. Von einer Rakete, die ein Haus komplett zerstoert, wuerde ich dagegen eher eine Explosion erwarten, die das betroffene Haus nach aussen auseinanderfliegen laesst und dabei auch die Nachbargebaeude schwer beschaedigt.

Wodurch ist der zu besichtigende Zustand einer scheinbar "chirurgischen" Zerstoerung einzelner Haeuser unter weitgehender Erhaltung der Nachbargebaeude moeglich ? -- Juergen 134.255.192.13 01:14, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Meine laienhafte Meinung: Gezielte Zerstörung tragender Gebäudeteile durch kleine Explosionen, die selbst keinen Kollateralschaden anrichten (wie bei fast allen Bauwerks-„Sprengungen“). Das erfordert allerdings eine hohe Präzision. Also nicht das Gebäude an sich wird gesprengt, sondern nur dieser einen Wand in der Mitte wird der Fuß weggeschlagen, und ohne diesen ist die Statik des Gesamtgebäudes nicht mehr gegeben. --Kreuzschnabel 07:28, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Durch Blindgänger wäre das möglich.--Caramellus (Diskussion) 07:44, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Meinst zu diese chirurgischen Eingriffe??? https://imagecloud.thepaper.cn/thepaper/image/273/654/771.JPG https://imagecloud.thepaper.cn/thepaper/image/273/654/764.jpg https://m.thepaper.cn/newsDetail_forward_24891748 --89.246.2.168 09:30, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Error 403 Forbidden.--Chianti (Diskussion) 09:36, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ja, dieses Bild daraus zeigt einen in sich zusammengefallenen, also nicht auseinandergesprengten Haufen im Vordergrund und rechts ein weitgehend intaktes Nachbargebaeude. -- Juergen 134.255.192.7 02:52, 12. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Error 403 Forbidden. --Chianti (Diskussion) 23:28, 12. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Haeltst Du Dich vielleicht in einem Land auf, das von China als Feind angesehen und daher mit Geoblocking ausgesperrt wird ? -- Juergen 134.255.192.8 03:06, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Nein, ich benutzte nur einen nicht konzerneigenen Browser. --Chianti (Diskussion) 12:18, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ist Firefox ein konzerneigener Browser ? Falls ja - welche Browser waeren denn konzernfrei ? -- Juergen 134.255.192.55 00:59, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Besipielvideo, mit "roof knocking" als erstem Treffer zur Warnung an die Bewohner, das Gebäude zu verlassen (Schnitt bei 0:26, um die Minuten bis zu den zerstörerischen Einschlägen zu uüberbrücken). Das ist entweder Plattenbau oder Stahlbeton-Skelettbauweise (bei dem Gebäude in dem Video sieht man in der Mitte bei den unteren Stockwerken das Stahlbetonskelett, da die Außenwand bereits vermutlich durch vorangegangenen Beschuss zerstört ist), und da reicht es, einige tragende Elemente in den unteren Stockwerken zu zerstören. Dann kollabiert das wie bei einem kontrollierten Abriss.--Chianti (Diskussion) 09:35, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

es gibt auch die Theorie, das durch das kollabieren der vielen Tunnel in Gaza Gebäude zum Einsturz gebracht werden. --mw (Diskussion) 10:03, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Heutige Lenkwaffen und Bomben haben elektronisch gesteuerte Zünder (Beispiele: Folienzünder, Slapperzünder) und vermutlich auch mehrere Stellen, an denen die Ladung gezündet werden kann. Damit ließe sich in Grenzen die Explosion und deren Druckwelle steuern und formen (beispielsweise mit einem Hauptdruckvektor zur vorderen Waffenspitze), um eine seitliche Expansion zu reduzieren. Außerdem gibt es auch Entwicklungen wie Dense Inert Metal Explosive, womit die Begrenzung des "Wumms" auf ein Gebäude ebenfalls erklärt werden kann. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 13:34, 11. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

12. Oktober[Quelltext bearbeiten]

Versagen Berliner Aquarium[Quelltext bearbeiten]

Das Berliner Aquarium das ja letzten Winter versagt hat, da wurde kürzlich vom Christian Bonten in einem Gutachten untersucht. Jetzt wollte ich fragen ob irgend jemand das Gutachten finden kann? Ich erhalten nur die Newsmeldungen.--Sanandros (Diskussion) 18:33, 12. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Wie kommst du zu der Annahme, dass das Gutachten öffentlich einsehbar sein sollte? Es wurde im Auftrag des Immobilieneigentümers und der Versicherungsgesellschaften erstellt und es würde mich sehr wundern, wenn das im Volltext publik gemacht werden würde. --Chianti (Diskussion) 21:51, 12. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Service: Es geht um den AquaDom. --Optimum (Diskussion) 23:16, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ja, das würde mich auch interessieren. --46.114.0.129 08:31, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Nun ja es wurde öffentlich Präsentiert, wie in den Pressemeldungen gesagt wurde. Weil der Fall nicht so klar ist wird der wahrscheinlich in die Normen einfliessen um Versagen ähnlicher Art zu vermeiden, ausser jemand hat Krass gegen die Bestimmungen verstossen.--Sanandros (Diskussion) 18:40, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

"Ich wünschte, du wärst ..." oder "Ich wollte, ich wäre ..."[Quelltext bearbeiten]

Warum wird in solchen irrealen Wunschsätzen nicht nur der Wunsch selbst in den Irrealis gesetzt, sondern auch das Verb des übergeordneten Hauptsatzes? (Ich weiß gerade nicht, wie wir derartige Wünsche in der Vergangenheit ausdrücken. Kann mir da jemand weiterhelfen?) Ist das im Sprachvergleich eher normal oder ungewöhnlich? Ich kenne spontan nur Beispiele aus dem Englischen: Heute üblich ist "I wish I were ...", wo das Verb des Hauptsatzes zunächst einmal ganz normal konjugieren dürfte, jedenfalls steht es bei aktuell (zum Zeitpunkt der Aussage) bestehendem Wunsch im Indikativ Präsens. (Das denke ich jedenfalls, wobei mir gerade einfällt, dass ich diese Formulierung spontan nur in der ersten Person kenne, nicht aber in der dritten Person Singular, mit der sich der Indikativ zweifelsfrei feststellen ließe.) Das archaische "I would that I were ..." bzw. "Would that I were ..." zeigt dagegen einen Gebrauch wie im Deutschen. (Die Form "would" ist hier past subjunctive von "will", das noch als "wollen" zu verstehen ist; es entspricht also "Ich wollte, ...", das im Deutschen auch eher selten geworden ist.) --2A0A:A541:10F4:0:4D5D:5DF5:D1A:EE3B 23:41, 12. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Wir hatten hier kürzlich den Modalitätskontext der Höflichkeit, s.a. Höflichkeitsform#Konjunktiv als umschreibende Höflichkeitsform. Das könnte in diesem Fall auch passen. --2001:9E8:B90C:A00:A1F2:F2D:5D6A:9B7E 02:28, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ist es eine Höflichkeitsform, zu sagen "Ich wünschte, du wärst früher gekommen" und nicht "Ich wünsche, du wärst früher gekommen"? Auf die Idee wäre ich nie gekommen. --2A0A:A541:10F4:0:4D5D:5DF5:D1A:EE3B 02:36, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Neben der Frage, was höflich ist, erscheint es auch nicht sonderlich plausibel, in der Gegenwart etwas zu wünschen, was vorbei ist. Die Formulierung: „Ich wünschte, ...“ ist nicht nur höflich und konjunktiv, sondern passt im konkreten Fall auch mehr zur Vergangenheit.
Was soll man denn auf: „Ich wünsche, du wärst früher gekommen“ antworten? Etwa Folgendes: „Wenn du mir einen Zeitmaschine zur Verfügung stellt, mache ich das!“? Dagegen wirkt so eine Formulierung: „Ich wünsche, ...“ für die Zukunft zwar nicht höflich, aber schlüssig: „Ich wünsche, dass du nächstes Mal früher kommst!“
MfG --Dirk123456 (Diskussion) 12:13, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Im heutigen Englischen sagt man das so: "I wish you had come earlier." (Oder vielleicht besser "had arrived".) "I wished" würde eine vergangene Zeit beschreiben. Wie würden wir das tun? --109.42.177.198 12:23, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
„Ich hätte mir gewünscht, dass du früher gekommen wärst“ ist zwar sperrig (Bezugnahme auf 12:23, 16. Okt.), aber vermutlich das Übliche. Ich denke, einiges hängt auch vom Kontext ab usw. Auch im Englischen wird es Situationen geben, in denen "I would ..." als passender empfunden wird. Grammatisch ist wahrscheinlich vieles korrekt, aber nicht alles wird angewendet und gleich gut verstanden. Ich könnte mir vorstellen, dass sich da Varianten, bspw. „amerikanisches Englisch“ und „britisches Englisch“, in den Feinheiten auch unterscheiden.
Im Deutschen scheint es mir jedenfalls geläufiger, „Ich wünschte ...“ auch bei einen Wunsch in der Gegenwart anzuwenden, als dass ich erwarten würde, „Ich wünsche ...“ bei einen Wunsch aus der Vergangenheit vorzufinden. Falsch ist es aber nicht, sich weiterhin etwas zu wünschen, was in der Vergangenheit nicht wunschgerecht abgelaufen ist.
Mit Höflichkeit hat das Ganze wahrscheinlich mehr zu tun als mit richtiger oder falscher Grammatik. Das Beispiel oben (12:13, 16. Okt.) mit der „Zeitmaschine“ war auch kein ernst gemeinter Vorschlag für eine besonders gute Antwort, wenn es darum geht, der- oder demjenigen entgegenzukommen, die oder der sich Pünktlichkeit wünscht.
MfG --Dirk123456 (Diskussion) 14:31, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
"Ich wünschte" kann doch problemlos Präsensbedeutung haben, ich käme in einem eindeutigen Präsens-Kontext gar nicht auf den Gedanken, das als Vergangenheitsform zu deuten. Der Konjunktiv Präteritum/Konjunktiv II ist bei schwachen Verben identisch mit dem Indikativ Präteritum, hat aber in der einfachen Form Präsensbedeutung.(Vergangenheit drückt er nur als "eingebettete Synchronizität" in vergangenem Geschehen aus, auch hier eigentlich eine Präsensbedeutung)
Dumbox hat mit dem Hinweis, dass ein Wunsch nach etwas Irrealem/nach einer kontrafaktischen Situation in gewisser Weise selbst unmöglich und irreal ist, durchaus einen wichtigen Aspekt angesprochen.
Wenn wir den Vergleich weiterführen: In älterem Englisch gebrauchte man noch "I would that ..." (ich wollte, dass ...) zur Einleitung solcher Sätze. Im Niederländischen ist bis heute "ik wou dat ..." üblich, was ebenfalls "Ich wollte, dass ..." bedeutet und eine Form des Irrealis sein dürfte. Interessant wäre auch, wie es beispielsweise in den romanischen Sprachen aussieht. Einen aktuell empfundenen irrealen Wunsch kann man im Deutschen und meines Wissens auch in romanischen Sprachen durch einen irrealen Bedingungssatz ohne Hauptsatz äußern. ("Hätte ich dich doch nur früher getroffen!") --2A0A:A540:E98A:0:54D1:D585:8DD4:B1D0 16:13, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Der Konjunktiv lässt sich semantisch durchaus rechtfertigen: wenn das Objekt meines Wunsches irreal ist, dann brauche ich es mir auch gar nicht erst zu wünschen; der Wunsch selbst ist also auch nur vorgestellt. Auf der Ebene des Sprachusus liegt aber wahrscheinlich einfach Modusangleichung vor. Grüße Dumbox (Diskussion) 06:39, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
+1 Der Sprecher ist sich außerdem vollkommen bewusst, dass sein Wunsch unerfüllbar ist. Im Song "Ich wollt´, ich wär´ ein Huhn" zum Beispiel erwartet der Sänger natürlich nicht, demnächst tatsächlich ein Huhn zu sein. "Ich will, ich wäre ein Huhn." oder "Ich wünsche, ich wäre ein Huhn." klingt sprachlich irgendwie schräg. Ist das tatsächlich so der Gewöhnung? --Optimum (Diskussion) 23:05, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
In modernem Englisch hieße es üblicherweise "I wish I were a chicken." mit erhaltenem "past subjunctive" oder oft auch mit komplettem Zusammenfall von Indikativ und Konjunktiv "I wish I was a chicken.", was jeweils eine Präsensform enthält. In archaischerem Englisch und "Ich wollte, ich wäre ein Huhn" direkter entsprechend wäre es aber "I would I were a chicken" oder "Would that I were a chicken".
Was heißt eigentlich unerfüllbarer Wunsch? Vom Menschen zum Huhn zu werden, ist unseres Wissens tatsächlich unmöglich. Aber beispielsweise ein Satz "Ich wünschte, Lisa wäre meine Frau." beschriebe etwas, das durchaus im Bereich des Denkbaren und theoretisch Möglichen liegt, mag es der Realität auch widersprechen und mag der Sprecher es auch für unwahrscheinlich halten. (Wird Letzteres eigentlich durch den Irrealis schon impliziert?) --2A0A:A541:AECC:0:4D5D:5DF5:D1A:EE3B 10:09, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Für wünschen plus Vergangenheit plus Konjunktiv wird es nichts Brauchbares geben (Bezugnahme auf ursprüngliche Frage, 23:41, 12. Okt.), was für sich genommen universell verstanden wird. Zwei Beispiele:
  • Frage 1: „Was hast du dir gestern gewünscht?“ — Antwort: „Ich* wünschte ein Huhn zu sein.“
  • Frage 2: „Was würdest du dir wünschen, wenn du einen Wunsch frei hättest?“ — Antwort: „Ich* wünschte ein Huhn zu sein.“
  * Wichtige Anmerkung: Das Personalpronomen „ich“ ist hier nur ein Beispiel! Auch andere Personen als ich heißen von sich aus gesehen „ich“.  (‑:  Nur für den Fall, dass hier eine übereifrige Fee vorbei kommt...  ;‑)  
Es gibt zwar „ich brauche“, „ich brauchte“ und „ich bräuchte“, aber nicht alle Verben liefern unterscheidbare Beugungsformen; schon gar nicht für alle denkbaren Varianten hinsichtlich von Zeitformen usw. Wer unterscheiden möchte, ob er sich in der Vergangenheit tätlich etwas gewünscht hat oder nur unter Umständen gewünscht hätte, muss es wahrscheinlich mit mehr Wörtern oder sogar mit mehreren Sätzen kenntlich machen.
MfG --Dirk123456 (Diskussion) 13:25, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

13. Oktober[Quelltext bearbeiten]

Behämmerte Frage (griechisch)[Quelltext bearbeiten]

Der Hammerhai-Gattungsname Sphyrna ist vom altgriechischen Wort für Hammer abgeleitet, σφύρα (steht heute noch genau so für das Sportgerät). Aber was genau heißt σφύρνα mit dem n-Laut? --KnightMove (Diskussion) 11:17, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Das Wort gibt es bei Wilhelm Gemoll nicht: https://gemoll.eu/?q=%CF%83%CF%86%CF%8D%CF%81%CE%B1. Ich würde einfach sagen, σφύρνα heißt in modernem Griechisch Hammerhai. --BlackEyedLion (Diskussion) 12:16, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
σφύρνα wird beim Google-Übersetzer und auch bei Babelfish auch – wie σφύρα – mit "Hammer" übersetzt. -- Jesi (Diskussion) 13:01, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Die neugriechische Bezeichnung für Hammerhaie scheint eher el:Ζύγαινα zu sein. Zusammensetzungen sind el:Κτενοζύγαινα oder el:Μεγαλοζύγαινα. Diese Namen enden auch auf -να. Vielleicht ist es eine Ableitung von el:Ζυγός (Waage). 91.54.34.164 13:34, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich meinte das Wort in einer modernen Nutzung des Altgriechischen. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:51, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
@BlackEyedLion: Danke soweit - aber ist es vielleicht eine grammatikalische Abwandlung von Hammer oder hämmern - und da steht ja nicht jede im Wörterbuch?! --KnightMove (Diskussion) 13:57, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Die von der IP genannten sind aber spezielle Hammerhaiarten, nämlich Glatter Hammerhai, Bogenstirn-Hammerhai und Großer Hammerhai. In den griechischen Artikeln steht als Übersetzung des lateinischen Namens immer σφύρνα .... -- Jesi (Diskussion) 15:43, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wie sollte der wissenschaftliche Name sonst ins Griechische übertragen werden? Die genannten speziellen Hammerhaie heißen im Deutschen alle Hammerhai, im Griechischen alle ζύγαινα neben dem (eher wissenschaftlichen?) σφύρνα. Deswegen bezweifele ich, daß σφύρνα im modernen Griechisch generell Hammerhai bedeutet. 91.54.34.164 17:16, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Der Erstbeschreiber Constantine S. Rafinesque-Schmaltz gibt den Namen hier italienisch als "Sfirna" (zigena), also mit n, an.--Meloe (Diskussion) 16:45, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Der Name einer Tierart wird wohl ein Nomen im Nominativ Singular und keine abgeleitete Form sein. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:51, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ja, es wird in Nomen im Nominativ Singular sein, das Substantiv scheint aber aus σφύρα gebildet zu sein. Für ζύγαινα habe ich eine etymologische Erklärung gefunden: ζυγόν (zugón, "Joch") +‎ -αινᾰ (-aina, Bildung eines weiblichen Substantiv aus einem männlichen Substantiv). Für -να habe ich nichts gefunden. 91.54.34.164 17:16, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Es gibt im Altgriechischen auch einen Fisch namens σφύραινα, der gemäß Pape nach seiner hammerartigen Gestalt benannt ist. σφύρνα wäre dann wohl eine entsprechende Neubildung mit dem kürzeren (nach Konsonanten allerdings seltenen) Adjektivsuffix -νο/να. --Megalogastor (Diskussion) 18:32, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Der Name Sphyrna stammt von Rafinesque-Schmaltz (siehe oben). Der war Autodidakt, er hat ihn weder begründet noch selbst eine griechische Schreibung angegeben. Möglicherweise ist das Name einfach falsch gebildet.--Meloe (Diskussion) 10:37, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Der Erstbeschreiber hat zudem das Recht, sich bei der Benennung seiner Erstbeschreibung über Wortbildungs-, Grammatik- und Orthographiegepflogenheiten großzügig hinwegzusetzen. Es ist schließlich ein Eigenname. --Rôtkæppchen₆₈ 12:19, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das dürfte die Erklärung sein, danke. --KnightMove (Diskussion) 17:59, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Geschlechtsspezifischer Lebensmitteleinzelhandel?[Quelltext bearbeiten]

Wäre es in DACH (oder EU, im weitesten Sinne) juristisch möglich, ein Lebensmittelgeschäft „nur für Männer“ zu eröffnen? Und eventuell sogar die Altersprüfung „ab 18“ gleich am Eingang vornehmen zu lassen? Sortiment und Personal (Frauen) wäre natürlich auf die Klientel abgestimmt. – Oder ginge das nur als „Club“, also für angemeldete Mitglieder? --46.114.4.181 21:06, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Sollen die nackt bedienen oder worum geht es? --2A0A:A541:AECC:0:4D5D:5DF5:D1A:EE3B 21:11, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das dürfte (insbesondere bei einem Lebensmittelgeschäft) in Deutschland gegen §19 I 1 Nr. 1 AGG verstoßen. Bei einem Juwelier oder so wäre es evtl. zulässig... --PragmaFisch (Diskussion) 21:23, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Also, ohne den Hinweis auf vermutlich nackte Frauen, welche Männer bedienen sollen, hätte ich vermutet, dass viele Muslime geschlechtsspezifische Geschäfte wünschen würden. --2A0A:A541:AECC:0:4D5D:5DF5:D1A:EE3B 21:28, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
„Nackt Bedienen“ oder animieren ist nicht geplant. Ein gewisses Maß an Attraktivität schon. Und es geht um gehobene Kundschaft. --46.114.4.181 22:10, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wenn die nicht nackt bedienen oder animieren sollen, warum sollen dann nur Männer ab 18 als mögliche Kunden zugelassen sein? --2A0A:A541:AECC:0:4D5D:5DF5:D1A:EE3B 22:34, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Der Umgang im Geschäft ist ein anderer, wenn Kinder u. Jugendliche nicht präsent sind. Und Waren die in gewöhnlichen Läden „unter Verschluss“ dargeboten werden stehen wie alles andere im Regal. --46.114.4.181 22:46, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Du glaubst also, dass erwachsene Männer keinen hochwertigen Whisky oder Cognac oder Wein klauen werden? --Elrond (Diskussion) 23:15, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wenn da speziell ausgewähltes Personal bedient, müssten die Waren zwangsläufig teurer sein als in anderen Geschäften. Und wenn man nichtmal nackt bedient wird, wo ist dann der Vorteil? Reiche Leute sind nicht nur deshalb reich, weil sie viel verdienen, sondern auch, weil sie wenig ausgeben. --Expressis verbis (Diskussion) 23:21, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Rede- (bzw. Schreib-) und Meinungsfreiheit, in Verbindung mit Machomäßig-Wochendlichen-Phantasien reicht schon, dass manche die Fassung verlieren (und auch die würden am Bouncer nicht vorbeikommen ;-) --46.114.4.181 01:54, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Für Plaudereien über gemutmaßte Verhaltensweisen ist das WP:Cafe der richtige Ort, nicht hier.--Chianti (Diskussion) 10:35, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Um mit §19 I 1 Nr. 1 AGG nicht in Konflikt zu kommen, würde ein balancierendes Geschäft am selben Ort „nur für Damen“ helfen. Kann man ja baulich so abtrennen, dass dieselbe Adresse nur juristisch erkennbar bleibt (und mit dem dort gemachten Profit ließe sich das „Hauptgeschäft“ sehr wahrscheinlich auch durch mehrere Flauten hindurch finanzieren). Was meint Benutzer:PragmaFisch dazu? --46.114.5.192 17:34, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das ist Quatsch denn dann dürfte ein Mann in einer Dating-Annonce keine Frauen suchen. --89.246.2.168 18:13, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ein Laden den nur Männer betreten dürfen könnte klappen. Schwierig wird es wahrscheinlich beim Personal. Wenn du da nur Frauen einstellst, müsstest du das sehr gut begründen können. In der Regel macht man das aber so, dass man seine Filterkriterien nicht öffentlich bekannt gibt. Man jagt also Frauen-Kunden einfach wieder raus und bei der Personalsuche schreibt man "m/w" dazu. Man nimmt dann halt einfach keine Männer. --89.246.2.168 18:16, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das wäre nicht gerichtsfest. AGG und so. --Rôtkæppchen₆₈ 06:48, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Selbst wenn das balancierende Damen-Lebensmittel-Geschäft im Umgang mit §19 I 1 Nr. 1 AGG helfen würde wäre das keine gute Idee: Forderungen (wenn auch nur aus Trotz) für Diverse u. ä. würden folgen. Die „Club-Lösung“ ist wohl der einzige Weg. --46.114.2.172 11:49, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich war vor kurzem bei den Gelatoladies. An der Eisdiele war nichts Zwielichtiges, die Kunden waren Männer, Frauen und Kinder, das Personal war aber (wie der Name vermuten lässt) ausschließlich weiblich. Ist sowas erlaubt oder läuft das offiziell auch so, dass rein zufällig nur Bewerberinnen eingestellt werden? --Carlos-X 12:00, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Hab' deren Webseite aus Neugierde mal angesehen: Es sind wohl zwei Damen, die die Eisdiele gemeinsam eröffneten. Weiteres Personal wird dort nicht aufgeführt. --46.114.0.129 08:29, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Auf der Seite sieht man ein Foto mit 10 Mitarbeiterinnen. --Carlos-X 13:13, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
<quetsch> Danke! (... war wohl noch zu früh) --46.114.3.202 13:55, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Beim Personal kommt man womöglich durch, wenn man explizit sagt, dass der Sex-Appeal auf ein männliches Publikum Teil des Geschäftsmodells ist. So hat's zumindest bei Hooters in den USA geklappt, als es um Verstösse gegen ähnliche Anti-Diskriminierung-Gesetze ging ("Selbstverständlich würden junge Damen bevorzugt angeheuert, machte man dem US-Kongress unmissverständlich klar, männliche Kellner wären dem Geschäft nicht zuträglich." Zitat). Wie das in Deutschgland und anderen EU-Ländern, in denen Hooters präsent ist und ebenso ausschliesslich oder zumindest klar primär weibliches Servierpersonal hat, konkret argumentiert wird, ist mir nicht bekannt, aber in der Praxis scheint's ja jedenfalls zu funktionieren. --Karotte Zwo (Diskussion) 11:36, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Die einfachste Lösung wäre, diesen so gewünschten Laden in der Herbertstraße zu eröffnen. Juristisch ist eine solche Beschränkung nicht möglich, da es hier um "den Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen", geht (§ 2 (1) Nr. 8 AGG), zu denen Lebensmittel zweifelsfrei gehören.--Chianti (Diskussion) 19:11, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Könnte man den Lebensmitteleinzelhandel kombinieren, z.B. mit einem geschlechtsspezifischen Sexshop (bestehend auch nur aus einem Regal in einem Nebenraum)? --141.76.179.194 12:32, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Oder mit einem Herrenfriseursgeschäft? (nicht signierter Beitrag von 46.114.3.49 (Diskussion) 13:59, 18. Okt. 2023 (CEST))Beantworten[Beantworten]
Wenn das AGG effektiv den Betrieb eines für Männer frei zugänglichen Lebensmittelgeschäfts verbietet, zu dem nur Männer Zutritt haben, dann müsste es eigentlich auch den Verkauf entsprechender Artikel in einem Sexshop oder einem Herrenfriseur verbieten, es sei denn natürlich, auch Frauen hätten dazu Zutritt (und bekämen dieselben Artikel). Also entweder die Club-Lösung oder vielleicht ein zweigeteilter Laden: Hier nur Männer, da alle anderen. Beide bekämen dasselbe Sortiment angeboten (mindestens soweit das AGG das fordert), aber halt jeweils in ihrem Bereich, wo sie vor "den anderen" ungestört sind. Benachteiligung gäb's keine, kriegt ja jeder alles. Sogar das Personal könnte man aufteilen - geschlechtsunabhängig einstellen, und dann halt geschlechtsspezifisch in die beiden Bereiche zuweisen. --Karotte Zwo (Diskussion) 14:30, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Die französische Zeitschrift "lui" ...[Quelltext bearbeiten]

... bedeutet oder meint da der Name '''für ihn''' oder '''von ihr'''? Rolz Reus (Diskussion) 21:35, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Er. --Digamma (Diskussion) 22:28, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Die Form "lui" ist der gebundene Dativ in der 3. Person Singular (zumindest von "il" (er) und "elle" (sie), ob es auch im Zusammenhang mit dem Generalpronomen "on" (man) auftritt, weiß ich nicht; ein Dativ ist im Romanischen wohl generell nur eine Form für das indirekte Objekt eines ditransitiven Verbs) und die nicht gebundene (disjunktive?) Form von "il", die nach Präpositionen, als betontes Objekt und als betontes Subjekt vor dem Subjektpronomen auftritt. (Die betreffende Form bei "elle" ist "elle".) Als Übersetzung würde ich erstmal "er" annehmen, weibliche Bedeutung kann "lui" nur als gebundenes Dativobjekt bezeichnen. (Letzteres fand ich übrigens immer irritierend, dass diese Form sowohl männlich als auch weiblich ist, was mich wohl tendenziell dazu brachte, beispielsweise statt "Je lui donne un cadeau" eher "Je donne un cadeau à lui" (männlich) oder "Je donne un cadeau à elle" (weiblich) zu sagen.) --2A0A:A541:AECC:0:4D5D:5DF5:D1A:EE3B 22:31, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
"Lui" ist die betonte Form des Personalpränomens "il". Dass es sich hier um die Dativform handeln soll, halte ich für abwegig. --Digamma (Diskussion) 22:38, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
"J'aime Lisa. Je lui donnerai un cadeau." Oder ist das falsch? (Was sich im mir dagegen sträubt, ist einfach das Gefühl, dass "lui" eben nicht weiblich klingt, weshalb ich stattdessen fast automatisch "à elle" vorzöge.) Dass diese Dativform, sei es nun die männliche oder die weibliche, hier nicht vorliegt, würde ich auch sagen. --2A0A:A541:AECC:0:4D5D:5DF5:D1A:EE3B 22:56, 13. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das Französische tickt etwas anders und macht bei „lui“ keinen Unterschied zwischen ihm und ihr. „Je le donne à elle“: Ich gebe es ihr (und niemand anderem). - Was die Zeitschrift angeht (gibt es die überhaupt noch), so ist mit Lui wohl der männliche Adressat gemeint. Ein alleinstehendes Il würde keinen Sinn ergeben, sondern verlangt Anbindung an einen Satz. --Melekeok (avenidas y flores y mujeres y un admirador) 00:47, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
@Melekeok ("gibt es die überhaupt noch")? - Die französischen Kollegen behaupten: "La dernière édition est le n°47 (ou n°12 du trimestriel) qui date de mars 2020 avec le mannequin Alexandra Agoston en couverture." [6] Die deutschsprachige Ausgabe wurde offenbar bereits im Juli oder August 1990 eingestellt bzw. mit dem Titel "NewMag" von dem gleichnamigen Münchner Verlag, den Herausgebern und den Redaktion weitergeführt. [7] --2.206.205.181 04:20, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Danke schon mal. Erst jetzt wird mir diese Tabelle klar:
  • Moi, je suis
  • Toi, tu es
  • Lui, il est
  • Elle, elle est
  • Nous, nous sommes
  • Vous, vous êtes
  • Eux, ils sont
  • Elles, elles sont
Oben meint jemand, das nenne man Personalpränomen. Ein Vertipper oder ein Fachausdruck für das extra betonte Personalpronomen? Rolz Reus (Diskussion) 13:02, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Vertipper. --Digamma (Diskussion) 13:16, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

14. Oktober[Quelltext bearbeiten]

Gaza-Streifen[Quelltext bearbeiten]

Zu welchem Land gehört der Gaza-Streifen aus Sicht der BRD? Oder ist das niemands-Land? Wenn das niemands-Land wäre, könnte ich dann meinen Firmensitz dort hin verlegen und müsste keine Steuern zahlen?

--89.246.2.168 12:08, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Die Frage wird im Artikel Gazastreifen beantwortet. Bitte das Intro dieser Seite lesen und beachten.--Chianti (Diskussion) 12:11, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Da dürftest du evtl. in Bir Tawil Chancen haben. Aber: Warum zahlen eigentlich alle so ungern Steuern? --PragmaFisch (Diskussion) 15:15, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Ich habe die Frage korrigiert: aus Sicht der BRD. Da Palästina von der BRD als Staat nicht anerkannt ist, kann der Gaza-Streifen nicht zu Palästina gehören. Er gehört als entweder zu einem anderen Land oder er ist Niemandsland. --13:19, 14. Okt. 2023 (CEST)

Das ist doch etwas schlicht. Der Wikipedia-Artikel dazu ist De-facto-Regime sowie Liste der Gebiete mit begrenzter Anerkennung als Staat.--Mhunk (Diskussion) 16:12, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Niemandsland im Sinn der Definition in unserem Artikel ist der Gaza-Streifen jedenfalls nicht, das kann man ausschließen. Und eine Verlegung des Firmensitzes von Deutschland in einen von Deutschland nicht als Staat anerkannten Teil der Welt wird mit ziemlicher Sicherheit juristisch keine Verringerung der Steuerpflicht nach sich ziehen, solange du in Deutschland wohnen bleibst. --37.49.29.95 17:37, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Ich lasse mir gerne helfen. Wenn das Gebiet, das andere vielleicht als Staat Palästina anerkennen, von der BRD nicht anerkannt wird, was ist es dann? Es kann dann doch nur Niemandsland sein oder ein anderer anerkannter Staat. Ein nicht anerkannter Staat kann ja kein eigenes Rechtssubjekt sein, denn dann wäre es ja ein Staat. Aber es kann ja kein Gebiet geben wo die BRD sagt: das ist ein rechtlich Staat, aber er wird von uns nicht anerkannt. --89.246.2.168 17:57, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Was genau an "pflegen jedoch diplomatische Beziehungen zu den Vertretern der Palästinensischen Autonomiebehörde" verstehst du nicht? Wenn du dir helfen lassen willst, lass dir diese Passage von jemandem erklären, der des sinnerfassenden Lesens kundig ist. --Chianti (Diskussion) 18:43, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wie kommst du darauf, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt, nämlich Niemandsland und (allgemein) anerkannter Staat? Mhunk hat oben Liste der Gebiete mit begrenzter Anerkennung als Staat verlinkt. Dort stehen schon allerhand Beispiele, die in verschiedener Abstufung staatenähnlich sind. --2003:E5:B703:4BD8:B4D0:3D:1F31:AE18 20:02, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
meine Frage bezieht sich auf die Sicht der BRD. Palästina ist von der BRD nicht begrenzt anerkannt, sonder gar nicht anerkannt. Was bedeutet: die BRD sagt, im Gaza-Streifen befindet sich kein Staat. Diplomatische Beziehungen pflegen auch viele Diplomaten mit irgendwelchen anderen Diplomaten. --89.246.2.168 20:24, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Es spielt überhaupt keine Rolle, ob der Staat Palästina von der BRD anerkannt ist. Wenn du deinen Firmensitz nach Gaza verlegst, dann bist du in Gaza steuerpflichtig. --Digamma (Diskussion) 20:51, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Der Verweis auf die nicht als Staat anerkannten Gebiete greift hier nicht, weil die üblicherweise als Teil eines anderes Staats betrachtet werden (außer Taiwan). Aus deutscher Sicht gibt es für Gaza und Westjordanland aber keinen Staat, da der jeweils frühere unstrittige Eigentümer die Gebiete abgetreten hat. Die Beziehungen zur Autonomiebehörde stellen keine Anerkennung dar. MBxd1 (Diskussion) 12:20, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Sind denn die Gebiete von Israel wirklich endgültig und offiziell "abgetreten" worden? Gibt es da einen Wortlaut in den Verträgen, der das belegt? Ich verstehe die Autonomie mit Selbstverwaltung eher als die Genehmigung, auf dem betreffenden Territorium den Palästinensern freie Hand zu geben, aber nicht als endgültiges Aufgeben des Anspruchs auf den Grund und Boden selbst. --37.49.29.95 13:11, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Israel hat die Gebiete nie offiziell abgetreten. Im Gegenteil, bei allen Verhandlungen über den zukünftigen Status, besteht es darauf, bestimmte Rechte (insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit) weiter ausüben zu dürfen.
Mit "da der jeweils frühere unstrittige Eigentümer die Gebiete abgetreten hat" meint der Vorredner aber wahrscheinlich nicht Israel, sondern Jordanien (zu dem das Westjordanland früher gehörte) und Ägypten (das den Gazastreifen kontrollierte). --Digamma (Diskussion) 13:21, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Die Abtretungen durch Ägypten und Jordanien fanden aber gegenüber Israel statt, nicht gegenüber den Palästinensern. Es müsste dann bereits damals Israel unstrittiger Eigentümer geworden sein. --37.49.29.95 14:51, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Nein, das wird zwar immer wieder gerne behauptet, ist aber falsch. Ägypten auf der einen Seite hat den Gazastreifen nie als eigenes Gebiet betrachtet, sondern die ägyptische Verwaltung als treuhänderisch für die Palästinenser. Jordanien hat das Westjordanland ganz explizit an die Palästinenser abgetreten. Bzw. die Vereinigung des palästinensischen Westjordanlands mit dem haschemitischen Königreich aufgelöst und auf seinen Anspruch, die Palästinenser zu vertreten, verzichtet. Keiner der beiden Staaten hat auf Land zugunsten Israels verzichtet. --Digamma (Diskussion) 15:10, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wenn selbst Ägypten "den Gazastreifen nie als eigenes Gebiet betrachtete", dann war es auch nie unstrittiger Eigentümer. Ich habe mir jetzt die Verträge mal angeschaut. Da ist für die heutige Grenze zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen bzw. für den Jordan ausdrücklich von der Grenze zwischen Ägpten bzw. Jordanien und Israel die Rede, allerdings mit dem Zusatz "without prejudice to the issue of the status of the Gaza Strip. " bzw. "without prejudice to the status of any territories that came under Israeli military government control in 1967". Z.B. im Vertrag mit Jordanien ist das Artikel 3 Absatz 2: "The boundary, as set out in Annex I (a), is the permanent, secure and recognized international boundary between Jordan and Israel, without prejudice to the status of any territories that came under Israeli military government control in 1967." Ich verstehe das so, dass Jordanien zwar im Rahmen des Vertrags bzgl. der palästinensischen Gebietsansprüche keine Position zu Lasten einer palästinensischen Autonomie beziehen will, aber selbst als souveräner Staat das eigene Gebiet an Israel abgibt. --37.49.29.95 16:46, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich verstehe es so, dass die Grenzen aus der Mandatszeit festgeschrieben werden. "Without prejudice ..." bedeutet gerade, dass über den Status des Westjordanlands keine Aussage getroffen wird. Das Westjordanland war Teil des Britischen Mandats Palästina und wurde im Teilungsplan dem arabischen Teilstaat zugesprochen.
Wichtig ist aber weniger dieser Vertrag zwischen Israel und Jordanien als die Erklärung, in der Jordanien auf das Westjordanland verzichtet hat. --Digamma (Diskussion) 17:51, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich nehme an, du meinst die Äußerung einer einseitigen Verzichtserklärung 1988. Ich glaube allerdings nicht, dass sie völkerrechtlich eine höhere Verbindlichkeit hat als der danach abgeschlossene Vertrag mit Israel, das zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach wie vor das Gebiet beherrschte. --37.49.29.95 18:46, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wie gesagt, die besetzten Gebiete waren ausdrücklich nicht Gegenstand der Grenzvereinbarungen. Außerdem hat Israel gar nie offiziell Anspruch auf die Gebiete behoben oder behauptet, dass sie ein Teil Israels wären (mit Ausnahme des erweiterten Ostjerusalems). Schon deshalb konnte Jordanien auf die Gebiete nicht zugunsten Israels verzichten. Das Westjordanland ist (mit Ausnahme Westjerusalems) nach israelischem Recht nicht Bestandteil Israels, sondern militärisch besetzt. Demgemäß untersteht die sogenannte Zivilverwaltung auch dem israelischen Militär. --Digamma (Diskussion) 20:12, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich meinte tatsächlich Ägypten und Jordanien. Im Fall vom Westjordanland war mir bekannt, dass Jordanien zugunsten eines Palästinenserstaats abgetreten hat. Da ein solcher aber nur teilweise anerkannt ist und Jordanien jegliche Ansprüche aufgegeben hat, ist da bei Nichtanerkennung Palästinas tatsächlich Niemandsland. Die abweichende Geschichte bei Gaza war mir nicht im Detail bekannt. Auch da kommt man aber beim Niemandsland raus. MBxd1 (Diskussion) 20:45, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Würde ich nach wie vor anders sehen, da ja nicht niemand das Gebiet gern hätte, sondern eigentlich sogar zwei Fraktionen. Und wie geschrieben fand der israelisch-jordanische Vertrag nach der einseitigen und meines Wissens nicht in eine völkerrechtlich verbindliche Zusage mündenden Verzichtserklärung Husseins statt. Man kann sich aber vielleicht darauf einigen, dass der genaue Status der Gebiete nicht mit einem einzigen deutschen Wort beschreibbar ist. In Liste der Gebiete mit begrenzter Anerkennung als Staat steht umgekehrt auch: "Bei manchen autonomen Regionen, die noch nicht die Unabhängigkeit ausgerufen haben, ist der Grad der Autonomie dermaßen hoch, dass umstritten ist, ob sie als De-facto-Staaten betrachtet werden können. Hierzu zählen bspw. der Gazastreifen (...)" --37.49.29.95 23:43, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Es geht doch um die Rechtslage aus deutscher Sicht, oder? Und die besagt doch wohl, dass es sich um Niemandsland handelt. --2A0A:A540:E98A:0:54D1:D585:8DD4:B1D0 00:56, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Nein. Selbst wenn dort kein anerkannter Staat existiert, ist es dennoch kein Niemandsland. --Digamma (Diskussion) 14:52, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Doch, Gegenstand der Grenzvereinbarungen war die Linie zwischen Jordanien und Westjordanland (mithin auch das Westjordanland) mit Sicherheit. In Annex I (a) steht z.B.: "This line is the administrative boundary between Jordan and the territory which came under Israeli military government control in 1967." Nur eben bzgl. des Status des Westjordanlands: "Any treatment of this line shall be without prejudice to the status of that territory." --37.49.29.95 23:43, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Also wurde damit nur die Grenze Jordaniens festgelegt. --Digamma (Diskussion) 09:25, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich hatte oben bereits Artikel 3 Absatz 2 verlinkt und daraus zitiert: "The boundary, as set out in Annex I (a), is the permanent, secure and recognized international boundary between Jordan and Israel, without prejudice to the status of any territories that came under Israeli military government control in 1967." Es wurde also zwar ein Grenzverlauf "zwischen Jordanien und Israel" festgelegt, aber er stellt laut Vertrag keine verbindliche Festlegung für den (zukünftigen) Status des Westjordanlands dar. In keiner Richtung, auch nicht zugunsten der Palästinenser, auch wenn Jordanien natürlich in erster Linie an einem öffentlichen Signal in dieser Richtung interessiert war. Tatsächlich wollten Hussein und sein Bruder Hassan (das steht teilweise auch in dem oben verlinkten Spiegel-Artikel von 1988) eigentlich die Palästinenser im militärisch eh nicht mehr zurückzuerlangenden Westjordanland gern loswerden, allein schon, weil diese durch ihre große Anzahl die haschemitische Minderheitsherrschaft über Jordanien gefährden konnten. Noch heute stellen die Palästinenser in Restjordanien die Mehrheit, aber zusammen mit dem Westjordanland könnte das Verhältnis kippen. Auch in den letzten Tagen hat die jordanische Polizei pro-palästinensische Kundgebungen aufgelöst. Es ist keineswegs so, dass die jordanische Politik in den 80ern, 90ern oder heute eine klare Politik zugunsten der Palästinenser im Westjordanland verfolgt(e). --37.49.29.95 16:08, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Bitte komplett zitieren:
"The orthophoto maps and image maps showing the line separating Jordan from the territory that came under Israeli Military government control in 1967 shall have that line indicated in a different presentation and the legend shall carry on it the following disclaimer:
"This line is the administrative boundary between Jordan and the territory which came under Israeli military government control in 1967. Any treatment of this line shall be without prejudice to the status of that territory.”"
Das besagt das Gegenteil von dem, was du behauptest. --Digamma (Diskussion) 09:27, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Von wegen. Was soll bitte der vorherige Satz mit den "orthophoto maps" Wesentliches an dem ändern, was ich eh schon beispielhaft zitiert hatte, um deine Behauptung zu widerlegen, das Westjordanland sei "ausdrücklich nicht Gegenstand der Grenzvereinbarungen" gewesen? Die essenzielle Aussage steckte bereits in dem von mir Zitierten. --37.49.29.95 16:08, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
In dem zweiten Satz wird die Beschriftung der Karte geregelt. Da wird nicht der Grenzverlauf festgelegt. Der zitierte Satz wird als "Disclaimer" bezeichnet. Das heißt, dass er klarstellen soll, dass die eingezeichnete Linie keine über den status quo hinausgehende rechtliche Bedeutung hat. --Digamma (Diskussion) 17:13, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Die von mir zitierten beiden Sätze sind erkennbar ein Disclaimer, auch ohne dass man dafür die explizite Bezeichnung aus dem vorigen Satz gebraucht hätte. Ich hatte sie ohnehin bloß zitiert, um dir zu beweisen, dass das Westjordanland durchaus Thema des Vertrags war. Aber zurück zum Sachverhalt: Es wurde die Grenzlinie zwischen (wörtlich in Artikel 3) "Jordanien und Israel" für den Moment und die nähere Zukunft festgelegt, ohne dass daraus eine endgültige (insbesondere jordanische) Festlegung auf die Zuschreibung des Westjordanlands zu Israel hervorgehen sollte. Aber eben auch nicht umgekehrt zugunsten der Palästinenser, sonst hätte vielleicht Israel nicht unterschrieben. Es ist also ein Mittelding aus den ursprünglichen Positionen von dir und mir, die beide falsch waren, weil sie eine eindeutige jordanische Weitergabe des Westjordanlands an die Palästinenser bzw. Israel annahmen. --37.49.29.95 19:59, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Aber als in Deutschland wohnhafter Unternehmer eventuell zusätzlich in Deutschland. Es käme dann möglicherweise zur Doppelbesteuerung. --37.49.29.95 13:11, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ein Firmensitz in Gaza dürfte mit vielen ungemütlichen Einschränkungen verbunden sein: Stromausfälle, arabische Fundamentalisten, kriegsähnliche Zustände, Bomben und man wird sicherlich Geld an die örtlichen Machthaber zahlen müssen. Als Null-Steuer-Land würde ich eher die Bahamas empfehlen. Hier gibt es nur indirekte Steuern, aber zusätzlich Sonne, Strand und man ist zum Shoppen schnell in den USA. --Expressis verbis (Diskussion) 13:37, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Hamas gibt es allerdings in beiden Gebieten.;) --37.49.29.95 14:54, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Du meinst Ba-hamas? --Digamma (Diskussion) 17:40, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Genau. --37.49.29.95 23:43, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Wieviele Sprachen kennen lautharmonische Prinzipien/Variationen?[Quelltext bearbeiten]

In verschiedenen können Wörter unterschiedliche Formen annehmen, je nachdem wie ihre lautliche Umgebung aussieht. Beispielsweise treten im Französischen vor vokalischem Anlaut (ganz gleich, welches Wort den engsten Bezug hat und Kongruenzformen auslösen kann, nur vom unmittelbar nachfolgenden Wort beeinflusst) diverse Veränderungen von Artikeln, Pronomen, (manchen) Adjektiven und auch der Negationspartikel "ne" auf. So werden die femininen Possessivartikel ma, ta und sa durch die maskulinen Formen mon, ton, son ersetzt, maskuline Adjektivendungen auf -eau werden durch solche auf -el ersetzt; je, me, te, le, la, se, ce, que und ne verlieren ihren Vokal und der sonst verstummte Schlusskonsonant diverser Artikelwörter und Zahlwörter (im Plural) ist erhalten/erscheint wieder. Auch das Englische zeigt Vergleichbares: Der unbestimmte Artikel lautet "an" vor vokalischem Anlaut und "a" vor Konsonanten. Früher gab es wohl auch eine solche Varianz mit "my" und "mine" sowie "thy" und "thine". Im Seeländischen ist es wohl so, dass männliche und weibliche Formen auch nach unterschiedlichen Regeln lautharmonische Varianten zeigen: Der bestimmte männliche Artikel ist "d'n" vor Vokalen, b, d, t und h, ansonsten "de", der weibliche ist d' vor Vokalen und de vor Konsonanten. :zea:Zeeuwse grammaotica nennt auch noch andere Fälle, wo sich die Aussprache von Artikeln und Adjektiven je nach folgendem Laut verändert. Wie verbreitet sind solche Phänomene, die wohl unter den Begriff Sandhi fallen dürften?

--2A0A:A541:AECC:0:54D1:D585:8DD4:B1D0 16:08, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Aus dem Bauch: alle Sprachen? Lateinisch kennt z. B. a/ab vor Konsonant oder Vokal (auch noch abs vor Dental), analog e/ex (nicht ganz so regelmäßig), Synizese und Elision etc. Wenn man Sandhi weit fasst, also auch Assimilation aller Art innerhalb von Wörtern berücksichtigt, ist das wohl ein Grundmerkmal der lateinischen (auch der griechischen) Sprache. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:01, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wo gibt es sie denn in jener Sprache, die wir gerade verwenden? --2A0A:A541:AECC:0:54D1:D585:8DD4:B1D0 17:06, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Geht's dir nur ums gesprochene Hochdeutsch, oder willste auch Dialekte berücksichtigen? Grüße Dumbox (Diskussion) 17:15, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Beim i-Umlaut ändert sich ein Vokal einem nachfolgenden i-Laut an. Bei der Auslautverhärtung werden Konsonanten am Silbenende stimmlos. 91.54.34.164 17:58, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Der i-Umlaut ist historisch, das auslösende "i" ist der frühmittelhochdeutschen Nebensilbenabschwächung zum Opfer gefallen. Die Umlaute existieren noch, treten aber heute eher in grammatischer Bedeutung auf oder als genereller Bestandteil des Wortstammes (beispielsweise in "Öl" oder "schön"), manchmal auch in Wörtern, die nie ein "i" enthielten (beispielsweise im Plural "Länder").
Die Auslautverhärtung hängt auch nur vom fraglichen Wort selbst ab. --2A0A:A541:AECC:0:54D1:D585:8DD4:B1D0 18:53, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Grundsätzlich dachte ich schon ans Standardhochdeutsche (womit ich nicht literarische Hochsprache meine, sondern Sprachformen, die in erster Linie mit der Schriftsprache übereinstimmen und nicht mit den traditionellen Dialekten.) In einigen der deutschen Dialekte soll es wohl solche Phänomene geben, im Standarddeutschen habe ich noch nie welche gesehen. Ich denke auch nicht an (optionale) Reduktionen und Assimilationen innerhalb einzelner Wörter, sondern unterschiedliche Formen, deren Auftreten ausschließlich von der lautlichen Umgebung, nicht von Betonung, Grammatik oder Semantik abhängt, und die somit letzten Endes vollständig bedeutungsgleich sind. Als Beispiele seien hier einige Fälle genannt, wo sich die Form des Artikels ändert, weil ein konsonantisch anlautendes Adjektiv vor ein vokalisch anlautendes Substantiv gestellt wird: Englisch "an apple" vs. "a green apple", Französisch "mon école" vs. "ma nouvelle école" oder "l'école" vs. "la nouvelle école". Ich bin mir sicher, dass es so etwas im Standarddeutschen nicht gibt. --2A0A:A541:AECC:0:54D1:D585:8DD4:B1D0 18:44, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
von dem = vom --2003:C1:9710:4400:989A:BD25:FBAE:530D 13:35, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Vorhin hatte ich eine Antwort hierauf begonnen, aber die ist verloren gegangen.
Das ist eine Verschmelzung zweier Wörter, die nur vom Aufeinandertreffen dieser Wörter und eventuell noch von Bedeutungsnuancen abhängt. Bei den genannten englischen und französischen Beispielen ändert sich die Form ohne jeglichen Bedeutungsunterschied je nach folgendem Laut. Auch im Seeländischen soll es so sein. Wenn ich das von mir Gelesene richtig verstanden habe, dann gelten im Seeländischen folgende Formen (Kasusformen sind dort nur noch in einigen festen Wendungen erhalten): d'n boer (der Bauer), d'n ouwen boer (der alte Bauer), de man (der Mann), d'n ouwe man (Der alte Mann), de boerinne (die Bäuerin), d'ouwe Boerinne (die alte Bäuerin). Die Endungen von Artikeln und Adjektiven sind nicht nur von Genus und Numerus, sondern auch vom nachfolgenden Laut abhängig. (Wahrscheinlich auch noch: de groten boer (der große Bauer), de grote man (der große Mann) und de grote boerinne (die große Bäuerin), also ist die feminine Adjektivendung immer -e, der Artikel ist de vor Konsonanten und d' vor Vokalen, die maskulinen Adjektive enden auf -en vor Vokalen sowie b, d und h (t habe ich für den Artikel gelesen, aber nicht für das Adjektiv, ich weiß nicht, ob das bloß eine kleine Ungenauigkeit ist, oder tatsächlich ein Unterschied zwischen dem Verhalten des Artikels und dem des Adjektivs, der es nochmals komplizierter machen würde) und auf -e vor anderen Konsonanten, dasselbe gilt unter Berücksichtigung der eingeklammerten Anmerkung auch für die Formen des bestimmten Artikels d'n und de.) --2A0A:A541:AECC:0:54D1:D585:8DD4:B1D0 19:26, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich wage mal zu behaupten, dass es das bei Esperanto und anderen Plansprachen nicht gibt. --Digamma (Diskussion) 20:56, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Laut unserem Artikel hat Erregung öffentlichen Ärgernisses immer einen sexuellen Aspekt. Das war aber nicht immer so: In der kommentierten Ausgabe von Mein Kampf lese ich, dass Hitler im Januar 1921 u.a. wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu 100 Tagen Haft verurteilt wurde, weil er an der gewaltsamen Sprengung einer Versammlung im Münchner Löwenbräukeller teilgenommen hatte. Was wurde damals darunter verstanden? --Φ (Diskussion) 19:46, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Es geht um die Öffentliche Ruhe, die auch die innere Sicherheit betrifft. Rechtsbegriffe ändern sich halt.--ocd→ parlons 19:53, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wär vielleicht gut, dass auch im Artikel zu erwähnen. Ich hab den vorhin in Bezug auf Hitler angeklickt und wunderte mich sehr. --Φ (Diskussion) 19:55, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich habe letztens in einem Artikel, zum ersten Mal, gesehen, dass man Anmerkungen machen Kann, die wie Einzelnachweise unter dem Artikel aufgelöst werden. Könnt' ich mir hier vorstellen.--ocd→ parlons 19:59, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Bezieht sich das jetzt auf die eben von mir verschobene Fußnote von Rotkaeppchen zu #Steige in Sindelfingen? --Vsop (Diskussion) 20:27, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Im Reichsstrafgesetzbuch von 1871 beschreibt der XIII. Abschnitt (ab § 171) Verbrechen und Vergehen wider die Sittlichkeit, was nach heutigen Vorstellungen Sexualstrafrecht ist. Das Urteil Bismarck auf dem Totenbett war ein bekannter Fall, wo sich alle erbost gezeigt haben, es mangels Gesetzen jedoch fast nicht möglich war, die Fotografen zu verurteilen. Die Erregung öffentlichen Ärgernisses wurde damals nicht erwogen, was den Schluß zuläßt, daß eine Verurteilung danach nicht in Frage kam. Die "Erregung öffentlichen Ärgernisses" war also vor und nach der Geschichte mit dem Gefreiten sexuell konnotiert. --Ralf Roletschek (Diskussion) 20:56, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
(BK) s:Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich (1871) kennt Aergerniß geben durch Gotteslästerung (§ 166) und durch eine unzüchtige Handlung (§ 183) sowie Aergerniß erregen durch Thierquälerei (§ 360 Nr. 13). Die von Benutzer:ocd-cologne vermutete Bedeutungsverschiebung ist also ausgeschlossen. Vielmehr handelt es sich sich offenbar um einen Fehler der von WP und Benutzer:Phi für unfehlbar erachteten Fachwissenschaft. Ich habe die Erregung öff. Ärgernisses daher aus dem Artikel Otto Ballerstedt entfernt. --Vsop (Diskussion) 20:58, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das ist alles beim ollen Wilhelm. Was war in der Weihmarer Republik?--ocd→ parlons 21:14, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das können Sie sich selbst bei https://lexetius.com/StGB/183 zusammensuchen. Hat sich, was Sie um 19:59 Uhr zu Anmerkungen schrieben, inzwischen erledigt? Wenn ja würde ich es, falls Sie das nicht selbst tun, mit meiner Erwiderung entfernen. --Vsop (Diskussion) 21:27, 14. Okt. 2023 (CEST) PS: Liste geflügelter Worte/J#Ja, ist denn heut’ schon (scho) Weihnachten?? sncrBeantworten[Beantworten]
@Vsop. Bitte die Einrückregelung beherzigen. Niemand in dieser Diskussion versteht, was du mit deinem grauen Kasten meinst. Es ist nett von dir, den EN zu entfernen, der da, am damaligen Ende der der Diskussionsseite war und der immer weiter rückte. Er wurde einfach ignoriert, weil keiner die Lust hatte den EN zu suchen. Und: Nein, ich schrieb nicht von EN, sondern von Anmerkung Anm. Vielleicht hast du die Fragestellung des Fragers übersehen. Ich hatte lediglich einen Einwand. Mir persönlich ist das wurscht.--ocd→ parlons 10:28, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Danke, Benutzer:Ocd-cologne, für die Beantwortung meiner Frage zu Ihrem Beitrag 19:59, 14. Okt. 2023 (CEST).Beantworten[Beantworten]
In mein-kampf-edition.de habe ich die von Benutzer:Phi angesprochene Verurteilung Hitlers "im Januar 1921 u.a. wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu 100 Tagen Haft" bisher noch nicht gefunden, sondern stattdessen in [8]:
"Tatsächlich war Hitler bereits am 12. 1. 1922 wegen der gewaltsamen Störung einer Versammlung des Bayernbunds im Münchner Löwenbräukeller vom 14. 9. 1921 wegen Landfriedensbruch zu drei Monaten Haft verurteilt worden. Während der Versammlung war der Gründer des Bunds und Intimfeind Hitlers, Otto Ballerstedt, von jungen NS-Aktivisten angegriffen, vom Podium gestoßen und dabei schwer am Kopf verletzt worden. Ballerstedt erstattete daraufhin Anzeige. Vom 24. 6. bis 27. 7. 1922 war Hitler im Gefängnis München-Stadelheim inhaftiert, die verbliebenen zwei Monate wurden zur Bewährung aus­gesetzt",
in [9]
"der schwer kriegsversehrte Ballerstedt war bei der Versammlung im Löwenbräukeller von jungen Nationalsozialisten so brutal vom Podium heruntergestoßen worden, dass er sich »eine stark blutende Kopfwunde« zuzog, wie die Münchner Neusten Nachrichten am 15. September 1921 berichteten"
und in [10], dass Hitlers Buch auch als "öffentliches Ärgernis" gelte.
Ich wäre Benutzer:Phi für eine Äußerung dankbar, ob im Artikel Otto Ballerstedt die 100-34=66 Tage Strafrest nun in drei Monate und einen Strafrest von knapp zwei Monaten zu ändern sind. --Vsop (Diskussion) 15:43, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Mir liegt die gedruckte Ausgabe von 2016 vor, da ist in Bd. 2, S. 1416, von 100 Tagen Haft wegen dreier Straftatbestände die Rede. Der Ballerstedt-Artikel ist nicht auf meiner Beobachtungsliste: [11]. --Φ (Diskussion) 18:10, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Institut für Zeitgeschichte München–Berlin
Hitler, Mein Kampf. Eine kritische Edition. 13. Auflage 2022.
Band II, Kapitel 10, S. 206, Anmerkung 35
https://www.mein-kampf-edition.de/?page=band2%2Fp206.html
„Gemeint sind die Gewalttätig­keiten, zu denen es am 14. 9. 1921 im Münchner Löwenbräukeller gekommen war. Ganz anders als Hitler es darstellt, waren allerdings er und seine »Kriegskameraden« keineswegs die Opfer. Vielmehr waren sie dort aufgetaucht, um eine Veranstaltung des föderalistisch orientierten Bayernbunds zu sprengen. Dabei wurde der schwer kriegsversehrte Otto Ballerstedt, Führer des Bayernbunds und Hauptredner dieser Veranstaltung, so gefährlich am Kopf verletzt, dass Hitler zusammen mit Hermann Esser und Oskar Körner am 12. 1. 1922 wegen Landfriedensbruchs, Erregung öffentlichen Ärgernisses und Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 100 Tagen verurteilt wurden – eine Strafe, die Hitler vom 24. 6. 1922 bis zu seiner vorzeitigen Entlassung am 27. 7. 1922 in München-Stadelheim absaß. [...]
Vgl. Deuerlein (Hrsg.), Aufstieg, S. 145 – 147, 150 f.; Jäckel/ Kuhn (Hrsg.), Hitler, Dok. 296; Joachimsthaler, Weg, S. 296; Hitler, Monologe, Zitat S. 242; Kershaw, Hitler, Bd. 1, S. 224 f.; Kap. II/7, Anm. 42, 53.“
StGB in der 1921/22 geltenden Fassung:
§ 125. „(1) Wenn sich eine Menschenmenge öffentlich zusammenrottet und mit vereinten Kräften gegen Personen oder Sachen Gewaltthätigkeiten begeht, so wird jeder, welcher an dieser Zusammenrottung Theil nimmt, wegen Landfriedensbruches mit Gefängniß nicht unter drei Monaten bestraft.
(2) [1] Die Rädelsführer, sowie diejenigen, welche Gewaltthätigkeiten gegen Personen begangen oder Sachen geplündert, vernichtet oder zerstört haben, werden mit Zuchthaus bis zu zehn Jahren bestraft; auch kann auf Zulässigkeit von Polizei-Aufsicht erkannt werden. [2] Sind mildernde Umstände vorhanden, so tritt Gefängnißstrafe nicht unter sechs Monaten ein.“ [1. Januar 1872–1. September 1969] https://lexetius.com/StGB/125,7
§ 166. „Wer dadurch, daß er öffentlich in beschimpfenden Äußerungen Gott lästert, ein Ärgerniß gibt [...]“ [1. Januar 1872–1. Oktober 1953] https://lexetius.com/StGB/166,7
§ 183. „(1) Wer durch eine unzüchtige Handlung öffentlich ein Ärgerniß gibt [...]“ [20. März 1876–1. September 1969] https://lexetius.com/StGB/183,7
§ 360. (1) Mit Geldstrafe bis zu einhundertfunfzig Mark oder mit Haft wird bestraft: [...] 13. wer öffentlich oder in Ärgerniß erregender Weise Thiere boshaft quält oder roh mißhandelt. [...] [30. Dezember 1919–1. Juni 1933] https://lexetius.com/StGB/360,9
§ 223. „(1) Wer vorsätzlich einen Anderen körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit beschädigt, wird wegen Körperverletzung mit Gefängniß bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bis zu eintausend Mark bestraft.[...]“ [20. März 1876–1. September 1969] https://lexetius.com/StGB/223,5
§ 223a. „(1) Ist die Körperverletzung mittels einer Waffe, insbesondere eines Messers oder eines anderen gefährlichen Werkzeuges, oder mittels eines hinterlistigen Überfalls, oder von Mehreren gemeinschaftlich, oder mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung begangen, so tritt Gefängnißstrafe nicht unter zwei Monaten ein. [...]“ [20. März 1876–5. Juli 1912] https://lexetius.com/StGB/223a,6

(nicht signierter Beitrag von Vsop (Diskussion | Beiträge) 00:21, 16. Okt. 2023 (CEST))Beantworten[Beantworten]

Die Erregung eines öffentlichen Ärgernisses ohne Sex ist jdfls. heute eine Ordnungswidrigkeit, siehe § 118 OWiG. --78.50.107.32 14:57, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das hilft aber kaum bei der Frage, ob die gewaltsame Verhinderung der Ansprache Ballerstedts am 14. 9. 1921 bei ihrer Aburteilung nicht nur als Landfriedensbruch und Körperverletzung, sondern auch als als Erregung öffentlichen Ärgernisses angesehen werden konnte.
Belästigung der Allgemeinheit (§ 118 OWiG, alte Bezeichnung: grober Unfug)
§ 118 Belästigung der Allgemeinheit
(1) Ordnungswidrig handelt, wer eine grob ungehörige Handlung vornimmt, die geeignet ist, die Allgemeinheit zu belästigen oder zu gefährden und die öffentliche Ordnung zu beeinträchtigen.
StGB in der 1921/22 geltenden Fassung:
§ 166. Wer dadurch, daß er öffentlich in beschimpfenden Äußerungen Gott lästert, ein Ärgerniß gibt, oder wer öffentlich eine der christlichen Kirchen oder eine andere mit Korporationsrechten innerhalb des Bundesgebietes bestehende Religionsgesellschaft oder ihre Einrichtungen oder Gebräuche beschimpft, ingleichen wer in einer Kirche oder in einem anderen zu religiösen Versammlungen bestimmten Orte beschimpfenden Unfug verübt, wird mit Gefängniß bis zu drei Jahren bestraft. [1. Januar 1872–1. Oktober 1953] https://lexetius.com/StGB/166,7
§ 168. Wer unbefugt eine Leiche aus dem Gewahrsam der dazu berechtigten Personen wegnimmt, ingleichen wer unbefugt ein Grab zerstört oder beschädigt, oder wer an einem Grabe beschimpfenden Unfug verübt, wird mit Gefängniß bis zu zwei Jahren bestraft; auch kann auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden. [1. Januar 1872–1. Oktober 1953] https://lexetius.com/StGB/168,6
§ 360. (1) Mit Geldstrafe bis zu einhundertfunfzig Mark oder mit Haft wird bestraft: [...] 11. wer ungebührlicherweise ruhestörenden Lärm erregt oder wer groben Unfug verübt; [30. Dezember 1919–1. Juni 1933] https://lexetius.com/StGB/360,9 --Vsop (Diskussion) 21:34, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Israel/Palästina auf DDR-Karten[Quelltext bearbeiten]

Wie wurde die Israel/Palästina-Region auf DDR-Karten dargestellt? Die DDR war ja der einzige Ostblockstaat, der keine diplomatischen Beziehungen zu Israel hatte (obwohl ja sie alle pro-palästinensisch waren). Gab es auf offiziellen Karten der DDR Israel? Wenn ja, in welchen Grenzen? Wurden auch irgendwelchen anderen Grenzen eingezeichnet? Änderte sich das über die Zeit des Fortbestehens der DDR? Und wie nannte man den zweiten Staat? Gab es hier eine unterschiedliche Behandlung von West Bank und Gaza? Mich interessiert es, weil ich es mit den sowjetischen Karten (bei denen mir die Lage gut bekannt ist) vergleichen möchte. --Alexmagnus Fragen? 20:42, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Seit wann wird überhaupt die Existenz eines Staates Palästina postuliert? Meines Wissens wurde ein Staat Palästina erst 1988 ausgerufen. Von 1949 bis 1967 war der Gazastreifen unter ägyptischer und das Westjordanland (Cisjordanien) unter (trans-)jordanischer Kontrolle. --2A0A:A541:AECC:0:54D1:D585:8DD4:B1D0 20:50, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Mich interessiert aber konkret die Situation auf den DDR-Karten. Zum Vergleich die sowjetische Situation (aus dem Gedächtnis):
  • 1948 - 1967: Grenzen des Teilungsplans, der für die Araber bestimmte Teil nennt sich "Territorium des arabischen Staates"
  • 1967 - 1988: Grenzen des Teilungsplans. Die Grenzen von 1949-67 sind mit einer speziellen Linie eingezeichnet. Die West Bank ist Teil Jordaniens, und Jerusalem eine stinknormale jordanische Stadt. Der Gazastreifen ist "Territorium des arabischen Staates". Das Wort "Palästina" wird als der Name der gesamten Region benutzt.
  • 1988 - 1991: Grenzen des Teilungsplans. Die Grenzen von 1949-67 sind mit einer speziellen Linie eingezeichnet. Sowohl West Bank als auch Gaza ist "Territorium des arabischen Staates". Das Wort "Palästina" wird als der Name der gesamten Region benutzt. --Alexmagnus Fragen? 20:57, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das ist eine interessante Frage. Karten waren in der DDR alles andere als zuverlässig, maßstabsgetreu und wirklich brauchbar. Vermessungsgeräte wurden ähnlich wie Taucherausrüstung, Foto und Film in Grenznähe usw. unter Verschluß gehalten. Wenn etwas sicher war, waren es Fehler auf allen Karten. Selbst VS-Karten, die wir bei der NVA benutzten, enthielten grobe Fehler. Ich habe keinen Atlas von damals, ich rate einfach mal, daß das Land Israel einfach "vergessen" wurde. Es war immer schön, auf frei erhältlichen tschechischen Wanderkarten Details zu sehen, die man auf DDR-Karten niemals gesehen hätte. --Ralf Roletschek (Diskussion) 21:12, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ist ja bekannt. Aber machten wohl alle. --Optimum (Diskussion) 21:57, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Aus der Erinnerung heraus wurden die Gebiete in den 80ern in der AK korrekt auf Karten wiedergegeben: die Palästinensergebiete waren dabei schraffiert. Man hatte zwar mit Israel keine diplomatischen Beziehungen, aber hinsichtlich der Grenzen wurde der Staat Israel in den Karten schon korrekt berücksichtigt.--scif (Diskussion) 02:19, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Was heißt "korrekt"? Die Grenzen des Teilungsbeschlusses? Die Waffenstillstandslinien von 1949? Die Waffenstillstandslinien von 1967? --Digamma (Diskussion) 11:04, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Im "Weltatlas" (Haack, 7. Auflage 1963) ist der Gazastreifen Teil Ägyptens und das Westjordanland Teil Jordaniens. Die Grenze zwischen Israel und Jordanien ist als normale Staatsgrenze eingezeichnet, "Yerushalayim" ist als Hauptstadt markiert. Im "Atlas für jedermann" (Haack, 1977) ist der Gazastreifen Teil Ägyptens, das Westjordanland Teil Jordaniens und die Grenze zwischen den als Jordanien und Israel benannten Gebieten gestrichelt. Die Stadt heißt "Jerusalem/Al-Kuds" und ist keine Hauptstadt. Und im "Haack Weltatlas" (dem großen), 8. Auflage von 1988, ist zwischen Gazastreifen bzw. Westjordanland und den Nachbarstaaten eine gestrichelte Linie, ebenso wie zwischen diesen beiden Territorien und Israel. Als Hauptstadt Israels ist Tel Aviv markiert. --j.budissin+/- 12:30, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Sehr interessant, danke! Übrigens, Jerusalem als Hauptstadt - welche Grenzen sind es denn? Die von 1949-67? Wird Westjerusalem 1963 mit dem hebräischen Namen versehen? Wenn ich mich recht erinnere, hat nicht mal Israel selbst damals ganz Jerusalem beansprucht, jedenfalls nicht offiziell - erst nach 1967 wurde es zu einer "ewigen und unteilbaren Hauptstadt" erklärt. --Alexmagnus Fragen? 22:23, 15. Okt. 2023 (CEST) 22:22, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das ist leider bei den Maßstäben nicht so genau zu erkennen. Ich gehe aber davon aus, dass mit dem hebräischen Namen 1963 nur der Westteil gemeint ist und dass die Nennung des Doppelnamens 1977 darauf hinweisen soll, dass die Stadt aus zwei Teilen besteht. --j.budissin+/- 15:54, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Warum verleugnen eigentlich viele Länder die politische Realität, dass Jerusalem Israels Hauptstadt ist? --2A0A:A541:AECC:0:54D1:D585:8DD4:B1D0 12:35, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Weil Jerusalem nach dem Teilungsplan nicht in Gänze zu Israel gehört. Es sind übrigens nicht nur "viele", sondern alle bis auf vier. --j.budissin+/- 13:04, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Nach dem Teilungsplan sollte Jerusalem überhaupt nicht zu Israel gehören, auch nicht teilweise. Vielmehr sollte ein erweitertes Jerusalem unter internationale Kontrolle gestellt werden. --Digamma (Diskussion) 13:24, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Trotzdem sitzt die Regierung in Jerusalem. --109.42.176.27 16:37, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Kettenfragen-Trollerei mit Fragen bitte unterlassen und derartige Trolle bitte nicht füttern. --Chianti (Diskussion) 13:47, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Hot chip verbot[Quelltext bearbeiten]

Warum ist es so schwer den hot Chip zu verbieten ? (nicht signierter Beitrag von Der Juristen Express (Diskussion | Beiträge) 22:13, 14. Okt. 2023 (CEST))Beantworten[Beantworten]

Service: Hot Chip Challenge --Optimum (Diskussion) 22:54, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Erzähl uns was von deinen vergeblichen Versuchen. --Magnus (Diskussion) 22:59, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich kenne überhaupt keinen Versuch, die (Teilnahme an der) Hot-Chip-Challenge zu verbieten. Mittels eines Gesetzes wäre dies vielleicht sogar möglich, aber man müsste dann - um kein verbotenes Einzelfallgesetz zu riskieren - beispielsweise Besitz etc. aller Produkte über 1 Mio. Scoville verbieten. Das würde dann auch u.a. Bhut Jolokia-Früchte betreffen.
Selbst dann: Ist diese Challenge wirklich gefährlich genug, um dafür ein Gesetz zu erlassen? Davon hängt übrigens auch die Verfassungsmäßigkeit eines solchen Gesetzes ab. Art. 2 I GG ist zwar doch relativ leicht einschränkbar, aber nach den Entscheidungen Elfes und Reiten im Walde besteht weitreichende Allgemeine Handlungsfreiheit, was auch die Freiheit einschließt, sich selbst zu gefährden - u.a. mit dem Hot Chip. Jugendschutz ist durchaus ein Thema, aber dafür würde es ausreichen, den Hot Chip erst ab 18 zuzulassen (was durchaus eine Überlegung wert und auch deutlich leichter verfassungsgemäß zu bekommen ist. --PragmaFisch (Diskussion) 23:36, 14. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Weil Chili-Zubereitungen nicht als Gesundheitsschädigend eingestuft sind. Der Kehlenschneider war kurzzeitig vom Markt verschwunden, angeblich wegen ähnlicher Auswüchse. Es gibt ihn aber wieder. --93.135.82.198 04:59, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wer sagt denn, dass das schwer ist? --Kreuzschnabel 08:47, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ist doch wieder der übliche unsinnige Medienhype wie mit den Horrorclowns. Jeder Jugendliche mit mehr als 5 Gehirnzellen tauscht den Chip gegen einen normalen Chip aus und schaltet dann erst die Kamera ein. Wo soll die Challenge sein? --89.246.2.168 13:33, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das genau scheint die „Challenge“ zu sein: Jugendliche „mit weniger als 5 Gehirnzellen“ vor die Kamera zu kriegen. --46.114.3.165 17:37, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

15. Oktober[Quelltext bearbeiten]

Grenzen der Vorstellungskraft bei einer großen Anzahl[Quelltext bearbeiten]

Die im Amazonasgebiet gesprochene Sprache Pirahã kennt offenbar keine Zahlen, kennt auch nicht Einzahl und Mehrzahl und unterscheidet nur zwischen „kleiner Anzahl“ und „größerer Anzahl“. Helmut Höge vermutet bei der Kultur der Hi'aiti'ihi (die Aufrechten), die sich in Pirahã verständigen, ein „transzendentaler Präsens verhindere auch das Denken mit der Abstraktion Zahl“. [12] Wir sollten nicht schmunzeln, denn auch wir tun uns schwer mit Realabstraktionen. Offenbar können wir ab einer bestimmten Anzahl nicht mehr greifbare Bezüge zu unserer Alltagserfahrung von Mengenverhältnissen herstellen. Während zum Beispiel Mengen von 7 oder 11 von Irgendetwas problemlos sinnlich einzuordnen sind gerät eine Zahl wie 32.000 und ihr Unterschied zu 31.000 bereits deutlich in eine abstrakte und kaum greifbare Sphäre. Den Unterschied können wir sinnlich nicht mehr oder nur sehr schwer erkennen. Dimensionen wie Millionen oder Milliarden entziehen sich völlig dem Bezug zu einer konkreten Vorstellung. Ein schönes Beispiel ist auf der Website WaitButWhy der Beitrag von Tim Urban: From 1 to 1,000,000. Hier versucht er mit einer Anzahl mit Punkten die Menge zu visualisieren, aber ab einer bestimmten Anzahl der Punkte wirkt das irgendwie nicht mehr. [13] Ich denke, dass sich sicher schon Leute über diese Grenze der Vorstellungskraft Gedanken gemacht haben und dass es dazu vielleicht sogar Untersuchungen und einen Fachbegriff gibt. Ich komme aber über Websuche und über die Artikel Vorstellungskraft und Afantasie nicht so richtig auf den Punkt. Einen Artikel Zahlvorstellung gibt es nicht und die Seite Aufbau von Zahlvorstellungen an der TU Dortmund beschränkt sich auf die pädagogischen Aspekte des Grundschulunterrichts und berührt die Problematik nicht. [14] Hier wird aber schon deutlich, dass der Vergleich eine Rolle spielen kann. Aber auch in diesem Artikel und von dort ausgehend in dem Artikel Surreale Zahl wird die Problematik der Vorstellungskraft nicht berührt. Auch die Suche mit Größenverhältnis führt in eine Sackgasse. Ich komme nicht weiter. Wer hat Hinweise und Stichworte, die helfen? --2.206.205.181 12:38, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Vielleicht das Buch Der Zahlensinn oder Warum wir rechnen können von Stanislas Dehaene. --Digamma (Diskussion) 13:35, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Die Vorstellungskraft für Zahlen als solche ist nicht so gering. Ein Kubikmeter enthält eine Milliarde Kubikmillimeter, ein Kubikkilometer eine Trillion davon. Das kann man sich gut vorstellen. Nur wenn man sich auf eindimensionale Darstellungen oder konkrete große Einheiten (z.B. 1 = 1 Mensch) festlegt, wird's unübersichtlich. --37.49.29.95 15:02, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
@Digamma: Oh, danke! Der Personenartikel klingt vielversprechend. Offenbar argumentiert Stanislas Dehaene, dass das Extrahieren von Nummern nützlich sei und wir evolutionär einfache numerische Mechanismen ausgebildet haben. Weitergedacht wäre dann zu fragen, warum es uns evolutionär weitergebracht hätte, numerische Mechanismen für eine sehr große Anzahl zu entwickeln, die über so etwas diffuses wie „sehr viel“ nicht hinausgehen. Und ich hatte mich von Dyskalkulie bereits wieder abgewandt, weil es da offenbar um ein Defizit geht. Aber nun gerät das über den Artikel Zahlensinn, der bei Dehaene benutzt wird, doch wieder in den Blick. Es mag ja sein, dass wir uns die Menge von eine Milliarde nicht plastisch vorstellen können, weil darin kein Nutzen bestand. Andererseits erklärt das Argument aber nicht, warum wir nicht mittlerweile mit dem Eindringen dieser Dimensionen in unseren Alltag unseren Entwicklungsgap „nachgeholt“ haben. --2.206.205.181 15:13, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Möglicherweise geht es bei dem Vorstellungsvermögen nicht um den Nutzen, sondern darum, ob man etwas mit Bekannten, Erfahrbarem vergleichen kann. Vielleicht beschreibt ein Begriff wie erfahrbare Lebenswelt diese Betrachtung ohne abstrakte oder wissenschaftliche Mittel. In dem Artikel wird die Lebenswelt als "vorwissenschaftlichen Selbstverständlichkeit und Erfahrbarkeit in Abgrenzung zur theoretisch bestimmten wissenschaftlichen Weltsicht" beschrieben.
Die eigene Erfahrung und auch die tatsächliche Vergleichsmöglichkeit ist beschränkt. Vielleicht können wir uns von einem Basiswert etwa das 105-fache tatsächlich vorstellen. Eine kleine Gruppe von 10 Menschen ist für uns etwas Normales. 100 Menschen kommen vielleicht in einer Versammlung zusammen, 1000 auf einem Konzert, mehrere 10.000 in einem großen Fußballstadion. Aber eine Million Menschen wird man selten auf einem Haufen sehen. Diese Anzahl kann man sich nur noch abstrakt vorstellen. In dem Beitrag von Tim Urban sind die Punktmengen ab etwa 50.000 zu groß, um sie auf einer Bildschirmseite überblicken zu können. Bei Entfernungen hört die Kenntnis aus eigener Erfahrung auch irgendwann auf. Einige hundert Kilometer reisen wir wohl öfters, einige tausend vielleicht mal bei einer Fernreise. Den Abstand zum Mond kann ich anhand der bekannten Werte mit anderen Entfernungen vergleichen, aber er liegt außerhalb der von mir erlebten Welt.
Neben der Vorstellung von der Größe eines Wertes muß man aber auch den Vergleich von Werten betrachten. Wir können meist schnell sagen, ob zwei Werte ungefähr gleich groß sind. Wenn es genauer werden soll, sind aber Hilfsmittel wie Zählen oder Messen erforderlich. Zwei Gruppen von 20 und 21 Menschen sehen für uns auf den ersten Blick gleich groß aus. Auch die in der Eingangsfrage genannten Zahlen 32.000 und 31.000 können wir nicht ohne weiteres unterscheiden, obwohl der Unterschied 1000 beträgt. Wenn in einem Stadion an einem Tag 30.000 Zuschauer und an einem anderen 20.000 sind, erkennen wir den Unterschied dagegen wahrscheinlich. Bei solchen Vergleichen sollte man die relativen Abweichungen betrachten. In den obigen Beispielen (11 und 7, 32.000 und 31.000) betragen die relativen Abweichungen des größeren vom kleineren Wert 57 % (Unterschied erkennbar) und 3 % (nicht direkt erkennbar). Vielleicht erkennen wir ohne Hilfsmittel ab 10 % oder erst ab 20 % einen Unterschied. Wenn es genauer sein soll, muß man zählen, messen oder andere Verfahren anwenden. 91.54.34.164 16:27, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Es gibt ja durchaus das Argument, dass der Mensch generell in seiner Wahrnehmung weniger ein lineares, aber ein logarithmisches Verständnis hat [15].--Maphry (Diskussion) 16:43, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Genau, z.B. unsere "logarithmischen" Ohren. Man stelle sich vor, wenn wir hören würden, dass zehn Autos "zehnmal mehr Lärm machen" als eines. --Mondlandungszweifler (Diskussion) 17:40, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
ein logarithmisches Verständnis“ würde ich nicht unterstellen, eher ein logarithmisches Verhalten. Denken tun die meisten Menschen linear. Sie können auch in den wenigsten Fällen mehr als einen Parameter ändern und die Konsequenzen beurteilen. Das macht das Verständnis für Sachen wie Wetter oder gar Klima, oder Wirtschaftsentwicklung so schwierig. Auch (oder gerade) für Leute die behaupten, sie wären Experten. --Elrond (Diskussion) 18:16, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Drum ist es ja auch die Wahrnehmung die logarithmisch ist, also in den Sinnen. Nicht das letztendliche Processing bzw. das was das Gehirn ausspuckt, also das Verhalten und Verständnis bestimmt. Das was du anführst liegt eher dafür, dass der Mensch allgemein für non-lineare Prozesse keine intention hat, was jedoch eher eine gelernte Eigenschaft ist als etwas was man natürlich mitgegeben bekommt.--Maphry (Diskussion) 07:17, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das Wort „Verständnis “ finde ich falsch. "Verhalten" wäre m.E. eher passend. Dass ein Verstehen bzw. Hantieren mit nichtlinearen Prozessen eine Übungs- und somit Lernsache ist, habe ich weiter unten ja schon ausgeführt. --Elrond (Diskussion) 11:28, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Es ist zu einem guten Teil eine Frage der Übung. Das ist beispielsweise ein nicht kleiner Teil eines naturwissenschaftlichen Studiums zu lernen, solche Vergleiche, im Idealfall intuitiv, durchführen zu können. --Elrond (Diskussion) 18:02, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Der Artikel hier könnte ein paar Stichworte enthalten, z.B. numerical ability. Tardigradus sapiens (Diskussion) 18:28, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
"Vorstellungskraft" - geht es nicht eher um "Einordbarkeit"? "große Anzahl" - was ist mit "groß" gemeint? Grundsätzlich (und damit näher an Pirahã) können die allermeisten Menschen "große" Zahlen nicht einordnen: Staatsverschuldung, Nährstoffumsatz, Flüchtlingszahlen, Wechselwähler, Übersterblichkeit... --Wikiseidank (Diskussion) 19:35, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
@Tardigradus sapiens: Vielen Dank! Genau das triffts. Wunderbare Literaturangaben. Sehr hilfreich, nicht nur, weil ich damit jetzt einige relevante Namen habe, von denen ausgehend ich noch mehr finden kann. --2.206.205.181 19:58, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
@Maphry: Auch dir Dank für den Artikel. --2.206.205.181 20:04, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Woher weiß mein digitales Autotachometer die jeweils geltende Höchstgeschwindigkeit?[Quelltext bearbeiten]

Unlängst fiel mir auf (ist das neu?, habe ich da was verstellt?), dass im Display des digitalen Autotachometers die auf der Straße geltende Höchstgeschindigkeit angezeigt wird. Zunächst dachte ich, dass dazu GPS-Daten genutzt werden, die das Auto empfängt. Das kann aber eigentlich nicht sein, denn auch ganz akute neue Baustellen werden erkannt, die unmöglich so schnell im GPS-System eingepflegt sein können. Außerdem habe ich abweichende Angaben im Tacho-Display und im Navi-Display beobachtet. Senden womöglich heutzutage die Baustellenschilder selbst etwas, das irgendwie vom Auto empfangen wird? --Doc Schneyder Disk. 19:11, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Vielleicht erstmal zur Klarheit: die GPS-Daten, die das Auto von den Satelliten empfängt, sind einzig und allein dazu verwendbar, seine genaue Position auf der Erdoberfläche (genauer: in dem von den GPS-Satelliten aufgespannten Raum) festzustellen (und als Nebeneffekt die genaue Zeit, weil GPS auf Messung der Laufzeitdifferenzen beruht). Sämtliche Geodaten inkl. Baustellen und Höchstgeschwindigkeiten dagegen werden nie und nimmer über GPS übertragen, die muss das Auto entweder selbst im Bauch haben oder online übers mobile Datennetz beziehen. Warum soll es da so unwahrscheinlich sein, dass da ganz akute neue Baustellen drin sind?
Die Baustellenschilder senden nichts. Dein im Auto eingebauter Tacho zeigt 5 bis 10 km/h zu viel an (Tachometervorlauf), die per GPS gemessene Geschwindigkeit ist bei gutem Empfang exakt, bei schlechtem folgt sie der Ungenauigkeit der letzten Positionsmessungen. --Kreuzschnabel 19:29, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das dürfte sich um die Verkehrszeichenerkennung Deines Autos handeln. Das führt aber mitunter so weit, dass ein Tempo-100-Symbol auf dem Heck eines überholten LKW als Geschwindigkeitsbeschränkung für die Autobahn fehlinterpretiert wird. --Steigi1900 (Diskussion) 19:36, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das ist ja irre. Es ist nicht GPS, die Schilder senden auch nichts, sondern das Auto erkennt die Schilder. Danke für die plausible Erklärung, die ich nicht auf dem Schirm hatte. --Doc Schneyder Disk. 19:47, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
(BK)@Steigi1900 ... und auch das Ende nicht immer erkannt wird, das kann, zumindest in Österreich, auch nur am linken Straßenrand stehen, wo es oft nicht so gut einsehbar oder durch Gegenverkehr verdeckt ist. --TheRunnerUp 19:57, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wir haben vor einiger Zeit unser Navi aktualisiert und seitdem kann es das auch. Genauso wie die App des Mobiltelefons. Geht also, zumindest beim Telefon, über Telekommunikation. Beim Navi dürfte es genauso sein. Da kriegen wir Infos über aktuelle Staus, genauso wie Baustellen und eben Höchstgeschwindigkeit. Bei Staus kriegen wir auch ab und zu Empfehlungen eine andere Route zu fahren. Irgendwo in den Tiefen der Einstellungen Deines Autos solltest Du das alles abstellen können, dann hast Du Ruhe. --Elrond (Diskussion) 19:55, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Staus im Navi kommen häufig über RDS. Damit die über das Telefon kommen, musst ein GMS-Modul im Auto vorhanden sein, was derzeit bei den meisten Modellen noch aktiv aktiviert werden muss - und sich auch durch eine entsprechende GMS-Rechnung bemerkbar macht. --TheRunnerUp 20:00, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Du meinst bestimmt GSM. Grüße --2003:C6:174B:62F4:DC0A:5B62:72C5:A6C9 20:34, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Danke, ja natürlich --TheRunnerUp 22:01, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Mir ist nicht bekannt, dass wir da irgend ein Modul und dass wir etwas aktiviert haben und eine Rechnung ist mir auch nicht bekannt. Das machen wir seit bummelig drei/vier Jahren. Unser Wagen ist einer der unteren Mittelklasse. --Elrond (Diskussion) 22:42, 15. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ja genau - daher RDS --TheRunnerUp 10:24, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich meinte das Mobiltelefon bzw. ein Tablet und Mobiltelefon als Hotspot. Damit sind wir durch D, F und CH gefahren, haben die als Nawi genutzt und der TomTom lag in der Schublade. --Elrond (Diskussion) 11:13, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Schau mal genau hin, ob in deiner Frontscheibe neben dem Rückspiegel eine Kamera ist. Du siehst das besser, wenn du von außen schaust und vielleicht mit einer Taschenlampe leuchtest. --89.246.2.168 13:28, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

16. Oktober[Quelltext bearbeiten]

Knollenblätterpilzvergiftung — wie behandelbar/tödlich[Quelltext bearbeiten]

Ich habe gerade in einem Krimi gesehen und gehört, dass jemand einem frisch mit Knollenblätterpilzen Vergifteten den sicheren Tod prophezeit. Bislang dachte ich, dass das nur bei einer unbehandelten Vergiftung zutrifft. Wie sieht es in der Realität aus?

--2A0A:A540:E98A:0:54D1:D585:8DD4:B1D0 01:26, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Sicherer Tod ist insofern nicht richtig, da bei akutem Leberversagen als ultima ratio eine Lebertransplantation ein kurativer Therapieansatz ist. --Doc Schneyder Disk. 10:33, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Dieses Forum kann und soll solche Fragen nicht beantworten. Jeder Fall ist anders und wie die Chancen im Einzelfall stehen, hängt von sehr verschiedenen Faktoren ab, die sich aus so einer allgemeinen Frage nicht beantworten lassen. --Giftzwerg 88 (Diskussion) 01:53, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Lesestoff: Grüner_Knollenblätterpilz#Toxikologische_Eigenschaften. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 02:41, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Bei einem „frisch Vergifteten“ (das fasse ich mal als „gerade eben erst gegessen“ auf) sind die Chancen gut, die Giftlast durch sofortige Magenleerung und -spülung auf ein unkritisches Maß zu reduzieren. Die tödliche Wirkung des Pilzvergiftung#Phalloides-Syndroms beruht auf der langen Latenzzeit von etlichen Stunden bis zu einigen Tagen, d.h. der Magen reagiert erstmal nicht drauf, und wenn der Vergiftete etwas merkt, ist es zu spät (und die Therapiechancen ungünstig). --Kreuzschnabel 08:55, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das eh ein grundsätzliche Vergiftungsproblem, wann die Vergiftungserscheinungen eintreten. Bevor die letale Menge vom Körper aufgenommen wurde oder danach? Beim Davor, ist das Verhindern der weiteren Aufnahme die beste Lösung. Bei oral eingenommene Giftstoffe heisst das in der Regel Magenentleerung usw.. Nur fällt das Verhindern der Aufnahme hier, bei einer Latenzzeit von 6 bis 24 Stunden, schon mal weg. Also gibt es nur noch die Möglichkeiten des Neutralisieren und entgiften. Je nach aufgenommener Giftmenge ist auch unserer moderne Medizin damit überfordert.
Wenn es allerdings die typische Mitteilung des Schurken unmittelbar nach dem Genuss des Pilzgerichtes ist. Dann wie Vorredner, nach dem Erbrechen usw. stehen die Chancen zu überleben gar nicht so schlecht. --Bobo11 (Diskussion) 21:54, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Sprachenlernen in einer Woche?[Quelltext bearbeiten]

Gestern Abend trat in der Sendung Kaum zu glauben! ein britisches Zwillingspaar auf (Namen habe mir leider nicht gemerkt), die in nahezu akzentfreiem Deutsch erklärten, 25 Sprachen zu sprechen und zum Erlernen einer neuen Sprache nur eine Woche zu benötigen. Gehe ich recht in der Annahme, dass so etwas (eine Sprache in einer Woche lernen) nur bestimmten Menschen (etwa im Rahmen einer Hochbegabung oder Inselbegabung) möglich ist? --Jossi (Diskussion) 11:38, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Kommt darauf an , was man unter "Sprache lernen" versteht. Die Grundlagen und einfache Sätze hat man in Englisch schon nach einer Woche "drauf", wenn man jeden Tag einige Stunden lernt. Französisch fand ich schwieriger als Englisch. Viele Grüße --2003:C6:174B:6243:354A:4794:8356:67CB 13:29, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Man kann das Lernen lernen. Für die ersten Sprachen haben die beiden länger benötigt. --2003:D9:1F45:FA00:F074:FB28:898C:949E 13:36, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Die Frage ist allerdings, wie viel hängen bleibt oder ob das Vokabular wie aus einem nassen Sack wieder aus dem Gedächtnis tropft (und vor Fernsehauftritten etc. wieder intensiv aufgefrischt wird). -- 79.91.113.116 13:54, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wenn es die unten angesprochenen Brüder Youlden sind; die habe in einem Experiment der Sendung "Planet Wissen" Maltesisch in einer Woche gelernt. Gelernt hieß im Rahmen dieses Experiments, dass sie nach dieser Zeit auf dem Markt einkaufen konnten, in einem Restaurant bestellen und mit Hinz und Kunz einfache Konversaion zu betreiben. Letzteres haben sie in einer Fußgängerzone von Valetta betrieben, wo sie leute nach dem Weg frugen und in Gespräche über das Wetter & Co verwickelten. Wie schon unten gesagt - beeindruckend.Ein paar Wochen später im Studiointerview konnten sie die Sprache immer noch, fanden sie interessant und wollte sie weiter lernen. --Elrond (Diskussion) 16:09, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Alles Sachen, die man bereits auf den A1-Niveau können muss. A1 kann man durchaus auch ohne besondere Begabung (aber mit Interesse an Sprachen) in einer Woche lernen. Offizielle Intensivkurse A1 in Deutschland dauern 8 Wochen (und in 24 Wochen kommt man bis B1), sie sind aber bei Weitem nicht am Limit der Intensität. --94.186.231.226 17:22, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Also, ich weiß nicht, ob ich gut auf Englisch nach dem Weg fragen oder im Restaurant bestellen könnte, oder ob das nur aus einer Aneinanderreihung sehr einfacher Sätze bestünde. (Die wahrscheinlich auch noch gestammelt wären.) Und ich nutze Englisch eigentlich täglich. --109.42.176.131 17:42, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Grob so beschreiben es die beiden im unten zitierten Interview. Mehrere Sprachen fließend zu sprechen, was sie nach eigenen Angaben auch tun, ist aber schon ein anderes Ding. --Elrond (Diskussion) 17:55, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Eben, das ist A1-Niveau, damit beherrscht Du keine Sprache. Die Leute gehen ja dann auf dich zu (gelernt von Erving Goffman). Gib mir eine Woche Vorlauf. Ich kreuze in Tiraspol oder Radio Erewan auf, dann kann selbst ich das. Die Zwillinge können es zwar besser, aber das ist keine Hürde. Und ich bin mir sicher >50% der Mitleserinnen könnten das besser als ich. --fossa net ?! 17:59, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
In Tiraspol kann man sich prima mit den Einheimischen verständigen. Viel mehr als in anderen Ländern geben sie sich dort extrem Mühe, zu verstehen, was man zusammenstammelt. Mein Russisch ist mehr als angestaubt, Rumänisch kann ich überhaupt nicht. Hab also ein Mischmasch aus Tschechisch mit eingesprengten russischen Brocken gesprochen. Das war manchmal mühsam, aber letztlich hat es überall geklappt. --Ralf Roletschek (Diskussion) 20:43, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Du meinst wahrscheinlich Matthew und Michael Youlden. Das sind, gelinde gesagt, Talente. Von denen, aber auch von anderen, die viele Sprachen sprechen, habe ich gehört, dass es ab der 5-7. Sprache merklich einfacher ist neue Sprachen zu lernen, denn viele Sprachen haben Gemeinsamkeiten, sodass man nicht in jedem Fall von Null anfangen muss. Beeindruckend ist es aber trotzdem. --Elrond (Diskussion) 15:59, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Hier ein nettes Interview mit den beiden. --Elrond (Diskussion) 16:26, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ja, aber in einer Woche akzentfrei moliseslawisch oder Mongolisch? Nema chance, auch für die beiden nicht, aber ansonsten kann ich das zwar nicht nachmachen, aber nachfühlen. Und wie ist ihr Statistik, ist ja auch eine Sprache. --fossa net ?! 17:48, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ja, genau diese beiden waren es. Danke für die Aufklärung und die Links! Ich halte sie schon für außergewöhnlich sprachbegabt und -interessiert, aber wenn es die zehnte Sprache ist und man sich die ganze Woche quasi 24/7 mit nichts anderem als der neu zu erlernenden Sprache beschäftigt, denke ich schon, dass man nach sieben Tagen halbwegs brauchbare Grundkenntnisse haben kann, wenn auch nicht mehr. Unter „eine Sprache erlernen“ verstehe ich einfach etwas anderes als Niveau A1 oder A2. Was mich verwirrt hatte, war ihre wirklich exzellente Beherrschung des Deutschen, so dass ich automatisch davon ausging, die anderen 24 Sprachen würden sich auch auf diesem Niveau bewegen. Aber das ist wohl nicht der Fall. --Jossi (Diskussion) 22:25, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Zitat: „Matthew: Wir sprechen beide fließend Englisch, Gälisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Katalanisch, Hebräisch und Portugiesisch. Und dann können wir auf unterschiedlichem Level Dänisch, Maltesisch, Türkisch, Plattdeutsch, Rumänisch und Griechisch. Ich spreche außerdem noch Niederländisch, Afrikaans, Kroa­tisch, Galicisch und Papiamentu. Michael: Und ich noch Ungarisch, Albanisch und Kornisch.“ Neun Sprachen fließend zu sprechen halte ich schon für ganz ordentlich. Und ihr Deutsch ist m.E. mehr als gut. Englisch und Walisisch sind wohl ihre Muttersprachen, bleiben sieben gelernte, fließend gesprochene Sprachen. Wie gut die anderen Sprachen sind sei dahingestellt, aber stammeln werden sie die sicher nicht. ..Elrond (Diskussion) 23:49, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Zumindest was die romanischen Sprachen angeht, können sie das ganz gut. Und Matthews Kroatisch ist auch nicht schlecht. --j.budissin+/- 20:27, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Vorschlag, eine Seite für den iranischen Schauspieler und Komponisten Javad Nazari Shekarchi zu erstellen[Quelltext bearbeiten]

Hallo Freunde, leider weiß ich nicht, wie man einen Artikel erstellt, und es fällt mir wirklich schwer, aber ich wollte vorschlagen, eine Seite über einen iranischen Schauspieler zu erstellen, der vor einiger Zeit aufgrund eines Unfalls, der ihm während der Dreharbeiten passiert ist, passiert ist ein Film, und offenbar ist er, wie ich gehört habe, in einem ernsten Zustand. Er ist 41 Jahre alt und Absolvent

--دریا فارسی (Diskussion) 14:43, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Du suchst diese Seite: Wikipedia:Artikelwünsche. --Erastophanes (Diskussion) 14:47, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Hier falsch. --2001:9E8:B92A:C00:1DE1:6133:61A9:EC41 16:56, 16. Okt. 2023 (CEST)
Äh, dort dürfen keine Biographien mehr eingetragen werden, wenn ich das richtig verstehe. Von daher wäre der Tipp falsch. Aber vielleicht ist es nur schlecht verlinkt. --Hachinger62 (Diskussion) 14:58, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Echt? Kann ich dort nicht nachvollziehen. Eigentlich ist doch in so ziemlich jedem Themenbereicht extra ein Unterpunkt "Biografien" vorgesehen. Aber vielleicht habe ich da auch was übersehen. --Erastophanes (Diskussion) 15:11, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ah, hier. Na gut. --Erastophanes (Diskussion) 15:14, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Die Anlage dieses Lemmas ist zur Zeit nur alle ausser Admins gesperrt, siehe Wikipedia:Löschkandidaten/22._Februar_2023#Javad_Nazari, da Fake. --Nordprinz (Diskussion) 23:49, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Anfrager nach Ententest als Fakeartikeltroll gesperrt. --GardiniRC 💞 RM 23:56, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

ChatGPT ist nicht mein Metier[Quelltext bearbeiten]

Kann diese Frage jemand anders beantworten, falls es nicht bloß Getrolle ist? TIA, --fossa net ?! 17:18, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Was für eine Frage bitte? Ich seh da keine. --Kreuzschnabel 18:30, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
(BK) Ist offensuchtlich ein Troll. Und für den unwahrscheinlichen Fall, jemand könne nicht Wikipedia von ChatGPT unterscheiden, wäre das Schreiben einer Bewerbung vergebliche Liebesmühe. --178.165.197.58 18:31, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Metall in Mikrowelle[Quelltext bearbeiten]

Früher durfte man auf gar keinen Fall Metall in die Mikrowelle tun, mit Warnungen vor Brandgefahr, Funkenbildung usw. Nun gibt es schon lange Backöfen mit Mikrowellenfunktion, bei denen nicht nur die Bleche/Gitter drinbleiben können, sondern explizit in der Anleitung steht, man solle zB einen Löffel in die Tasse stellen ,wenn man Milch erhitzt. Wie ist das zu erklären? Was ist der Unterschied?

--47.64.166.97 19:24, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Die mögliche Induktion ist das Problem, nicht das Metall an sich. Wenn das Material genügend Dick, dann kann es das ab. Das Mikrowellengehäuse besteht ja auch zum grossen Teil aus Metall. Es sind dünne Metallfolien, oder eben Goldräder beim Geschirr, die damit ein Problem haben.--Bobo11 (Diskussion) 19:34, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Nee, darum geht es nicht. In die alte Mikrowelle von meinem Opa darf GAR nichts metallisches. Und in den modernen Backofen mit Mikrowelle kann ich auch eine Folienkartoffel tun, da passiert nichts. Bitte Antwort aus Wissen, nicht aus Vermutung. --47.64.166.97 19:42, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Hier steht etwas zum Thema. --Megalogastor (Diskussion) 19:51, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Da steht überhaupt nichts zum Unterschied von alten MW und modernen Mikrowellenöfen. --47.64.166.97 20:01, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
„In die alte Mikrowelle von meinem Opa darf GAR nichts metallisches. Und in den modernen Backofen mit Mikrowelle kann ich auch eine Folienkartoffel tun, da passiert nichts.“ Ein modernen Backofen mit Mikrowellenfunktion ist zum Beispiel Bosch HNG6764B6. In der Bedienungsanleitung steht, dass man Löffel verwenden darf und soll, aber auch: „Keine Aluminiumschalen im Gerät verwenden. Das Gerät wird durch entstehende Funkenbildung beschädigt.“ Bezüglich der Alufolie sollte es also keinen Unterschied zwischen alten und neuen Geräten geben. Bezüglich des Löffels: Was passiert denn, wenn man einen Löffel in einem Glas mit Wasser mit einigen Zentimetern Abstand zu den Oberflächen in den alten Mikrowellenherd gibt? Dass er nicht hinein darf, bedeutet ja nicht, dass ein Verstoß gegen das Verbot eine Folge hätte. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:19, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Deine Annahme, dass das was mit alten und modernen Mikrowellenöfen zu tun hat, ist halt falsch, darum steht da auch nichts dazu. Eine unterhaltsame Erklärung, wann es Funken gibt und wann nicht, gibt's hier (englisch): [16]. -- Gruß, aka 20:21, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Kann jemand mir eine Erklärugn geben, was das Protein CaMKII tut?

--2A02:8071:60A0:92E0:FC8D:A2D5:EFB2:7F36 20:40, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Erster Google-Treffer: [17]. -- Gruß, aka 20:59, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Was sagt denn die Suchmaschine deiner Wahl? Meine weist mich unter anderen auf https://flexikon.doccheck.com/de/Calcium-Calmodulin-abh%C3%A4ngige_Proteinkinase_II hin. --77.3.92.12 13:10, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Doppelt hält besser? ;) -- Gruß, aka 17:55, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Nägel schneiden[Quelltext bearbeiten]

Wie kürzten die Menschen früher ihre Nägel (vor allem am Fuß), bevor es Nagelscheren gab? Gruß und vielen Dank für eine Antwort. --94.31.88.62 21:49, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Abnutzen, Abbeißen und Abreißen. --2001:9E8:B92A:C00:1DE1:6133:61A9:EC41 21:54, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Es ist davon auszugehen, dass sich bei Menschen, so wie bei Tieren, die Nägel bei dem damals erforderlichen Nahrungserwerb so abnutzten, dass ein Nagelschneiden nicht erforderlich war. --Doc Schneyder Disk. 22:01, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Sie haben natürlich vorkommende flache Sandsteine als Nagelfeile benutzt. --Rôtkæppchen₆₈ 22:51, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Bevor es Scheren gab, gab es schon Messer. --Digamma (Diskussion) 09:03, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Danke euch! Vielleicht kann man auch den Artikel "Nagelschere" noch ergänzen. (nicht signierter Beitrag von 2A00:6020:4C09:A200:B589:225D:7720:6B76 (Diskussion) 06:50, 17. Okt. 2023 (CEST))Beantworten[Beantworten]

Hier ein sehr unterhaltsamer Artikel zu dem Thema (lässt sich mit DeepL übersetzen). Jetzt weiss ich auch, an welchen Tagen ich meine Nägel nicht schneiden sollte. Und dass es sehr alte literarische Nachweise gibt, was die Leute mit ihren Nägeln machten. Tardigradus sapiens (Diskussion) 12:39, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Danke ;-) --156.67.191.162 14:16, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Apollo 13-Mission EDV[Quelltext bearbeiten]

Welche Rechenleistung hatte eigentlich die Datenverarbeitungsanlage an Bord? Kann man so "Commodore 64" auf Stand 1985 sagen oder sogar weniger? --77.4.26.64 22:50, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Könnte das im Artikel Apollo Guidance Computer stehen? --Rôtkæppchen₆₈ 22:56, 16. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
"72kb of ROM, 4kb of RAM, and a whopping 14,245 FLOPS" (PDF). Von der Rechenleistung also näher am Amiga als am C64 (ca. 400 FLOPS).--Chianti (Diskussion) 00:02, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Beim Vergleichen von FLOPS-Angaben muss generell man immer darauf achten, ob das Single- (32 Bit) oder Double-Precision-Angaben (64 Bit) sind, das sind teilweise recht unterschiedliche Grössen. Beim AGC aber irrelevant, der konnte überhaupt keine Floating-Point-Arithmetik, sondern operierte auf Festkommazahlen, und die dann auch nur mit 16 oder 24 Bit Breite. FLOPS-Angaben für den AGC sind mal mindestens mit Vorsicht zu geniessen.
Aber zum Glück für die konkrete Fragestellung war der 6510-Prozessor im C64 auch ein Fixed-Point-Prozessor. An sich ein weitaus schnellerer, 1 MIPS statt 40 KIPS wie beim AGC. Allerdings übersetzt sich "Instruktionen" nicht 1:1 in "Berechnungen", und die Datenbreite des C64 lag bei nur 8 Bit. Da will ich mich mal nicht weiter wagen. --Karotte Zwo (Diskussion) 15:01, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Außerdem hatte der AGC eine geringfügig höhere Taktfrequenz (1,024 MHz) als der Commodore 64 (0,985249 MHz in der PAL-Version und 1,022727 MHz in der NTSC-Version). --Rôtkæppchen₆₈ 17:22, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Es gab noch einen zweiten Computer, den Launch Vehicle Digital Computer, der die Rakete steuerte. Für die Bodenkontrolle nutzte man hauptsächlich System/360-Großrechner von IBM. --2001:871:22B:6AB4:A9F5:691D:94B:D9E9 20:01, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

17. Oktober[Quelltext bearbeiten]

Wie wird man Jude?[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel über Israel steht: Gut 75 % der Bevölkerung Israels sind Juden. Gemäß einer Studie aus dem Jahr 2015 erklärten sich 65 Prozent der Israelis als nicht religiös oder Atheisten. Daraus schließe ich, dass ein beträchtlicher Teil der Juden in Israel Atheisten sind oder unreligiös. Wodurch wurden sie dann Juden? Weil ihre Eltern Juden waren? Oder gab es eine Art Konfirmation, die sie mitgemacht haben, weil es halt alle machen? --89.246.2.168 13:23, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Jude ist, wer von einer jüdischen Mutter geboren wurde oder eine formelle Konversion (Judentum) durchlaufen hat. Eine Art (!) Konfirmation gibt es für geborene Juden in Form der Bar Mitzwa. Kinder eines jüdischen Vaters und einer nichtjüdischen Mutter gelten im Allgemeinen nicht als Juden; im liberalen Judentum gibt es aber auch andere Stimmen, siehe Wer ist Jude?. --L47 (Diskussion) 13:52, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Zudem gibt es noch die Möglichkeit einer Konversion Konversion (Judentum) --Elrond (Diskussion) 16:49, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ja, kann man offenbar gar nicht oft genug schreiben. ;-) --78.50.56.87 05:17, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Jüdischer Säkularismus. --Vsop (Diskussion) 19:22, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
So, wie es im Artikel Israel gemeint ist, wäre es ein Angehöriger des jüdischen Volkes. Das "wird" man nicht und da kann man auch nicht austreten. Durch Konversion wird man Mitglied der jüdischen Religion (teilweise wurde das als eine Art Adoption auch als Aufnahme in das jüdische Volk verstanden, ist aber nicht zwingend). Der Staat Israel geht auf die politische Bewegung des Zionismus zurück, der einen jüdischen Nationalstaat anstrebte. Da ging es um das Volk, nicht um die Religion. Viele der Gründer Israels waren nicht besonders religiös, einige orthodoxe jüdische Gemeinden betrachten des Staat Israel mit Misstrauen oder sogar Ablehnung. Ansonsten ist es, wie immer, eine Frage der Zuordnung und Identität: "Ist" man Jude, wenn man das selbst so sieht und öffentlich macht? Wenn man von den anderen Juden als zugehörig anerkannt wird? Von allen, oder wenn nicht von allen, von welchen dann (Wer ist Jude?)? Wenn man selbst sich nicht als zugehörig empfindet, aber von anderen dazu gemacht wird oder darauf festgelegt wird? Auf jedem Fall ist eine Zugehörigkeit zum Judentum (ethnisch oder kulturell aufgefasst) und Atheismus kein Widerspruch.--Meloe (Diskussion) 08:53, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Israel legt trotzdem die orthodox-jüdischen Kriterien an, um zu entscheiden, wer Jude ist. Davon abweichend wird das sogenannte Rückkehrrecht auch all denen gewährt, die einen jüdischen Eltern- oder Großelternteil haben. Die Religionszugehörigkeit spielt deshalb eine wichtige Rolle, weil für Familienstandsangelegenheiten die Religionsgemeinschaften zuständig sind. So gibt es in Israel z.B. keine Zivilehe. --Digamma (Diskussion) 09:46, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Bietet das russische Namensrecht ähnliche Freiheiten wie ...[Quelltext bearbeiten]

... das englische Namensrecht? Über die faszinierenden und verstörenden Möglichkeiten des englischen Namensrechtes haben wir hier schon oft gesprochen (Deed poll). Jetzt berichtete mit gestern ein Russe, in Russland könne man auch zu jeder Zeit Vorname, Vatersname, Nachname ändern, frei nach Gusto und ohne Begründung. Die Gebühr belaufe sich auf etwa 10 €. Da ich an diesen Themen schwer interessiert bin, bin ich verwundert, wenn dem so ist, warum ich davon noch nichts wusste. Erstaunlich ist auch, dass in England dies ja gerade wegen des Freiheitsgedankens möglich ist, man Russland aber eher eine konträre Orientierung unterstellen muss. Wer weiß Näheres? Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 13:36, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Unbequellt, aber wenn man einfach mal schnell googelt findet man überall genau das: Kann man einfach machen wie man lustig ist. Hier sogar eine Anleitung (ob die hilfreich ist, lasse ich mal unbeurteilt).--91.221.58.23 13:51, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Wie unterscheidet man Betrüger von echtem MS Windows Sicherheitsalarm?[Quelltext bearbeiten]

Ich habe Popup-Nachrichten von Windows Defender-Sicherheitscenter bekommen. Wie kann ich feststellen, ob es sich um Betrüger handelt.

--2A02:3030:A0B:180A:1A1:6AC2:C3A6:FE73 14:47, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

(Bei mir heißt die Funktion Viren- und Bedrohungsschutz, was nach meinem Verständnis lediglich eine andere Version ist.) Bei mir gibt es eine Funktion Bedrohungsverlauf und außerdem unter Sicherheit und Wartung eine Funktion Archivierte Meldungen anzeigen. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:54, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Wenn es in einem Webbrowser auftaucht, mit einer seltsamen Adresse, dürften es Betrüger sein. --109.42.178.130 16:58, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Auf keinen Fall irgendwelche Links zu angeblichen Hilfsmitteln zum Entfernen vermeintlicher Schadsoftware anklicken. Oft ist diese Meldung selbst ein Hoax, der einen erst dazu bringen soll, sich wirkliche Schadsoftware herunterzuladen. Am besten mit einem anderen Rechner in Ruhe recherchieren, womit man es zu tun hat. --93.132.37.221 05:12, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Z.B. mit einem Vergleich mit dieser Warnung vor Phishing.--Chianti (Diskussion) 09:45, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Museen in Deutschland, wie viele Prozente der Einnahmen werden durch Eintrittskarten erwirtschaftet?[Quelltext bearbeiten]

Statistik wird gesucht, getrennt nach Museum oder Darbietungsart. -- 212.95.5.77 15:46, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Ich weiß nicht, ob es genaue Zahlen gibt. Hier ein Artikel zur: Museumsfinanzierung Sicherlich spielt auch der "Museums-Shop" bei großen Museen keine unwesentliche Rolle. --Doc Schneyder Disk. 18:13, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich bezweifle eine übergreifende Statistik. Da wird man sich wohl durchsuchen müssen. Beispiel Berlin 2021 (SPK) - 12 Mio bei Ausgaben von 369 Mio.. --Wikiseidank (Diskussion) 21:12, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich würde beim Museumsbund in dessen Publikationen recherchieren oder dort anfragen. --Chianti (Diskussion) 09:53, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Der Ethanolanteil in fossilen Kraftstoffen[Quelltext bearbeiten]

Heute wurde über die erste quasi-öffentliche Tankstelle berichtet, die E20 verkauft. Soll der Ethanolanteil in Zukunft steigen, eher wieder sinken oder ist das noch zu umstritten und unklar? Könnten E30, E40 etc. noch "auf uns zukommen"? In Brasilien gibt es ja wohl E85(?), aber man hört auch von dort nichts über massenhafte Schäden an und Ausfälle von Kraftfahrzeugen. War die Aufregung um E10 wieder mal vor allem ein deutsches Thema und vollkommen oder zumindest in ihrem Ausmaß unberechtigt? --PragmaFisch (Diskussion) 17:40, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Über brasilianische Automobiltechnik kann ich nichts sagen, aber in Europa, speziell in D gibt es Kraftstoffleitungen und Kraftstofftanks, die u.a. mit Polyvinylalkohol ausgekleidet sind, der sich mit höheren Konzentrationen an Ethanol nicht vertragen. Ob das bei allen Benzin-KFZ so ist, oder nur bei einigen, da mögen sich berufenere äußern. --Elrond (Diskussion) 17:57, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das Bioethanol ökonomisch wie ökologisch fragwürdig ist, ist hierbei eine andere Sache. --Elrond (Diskussion) 17:58, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
(BK)In Brasilien sind ethanolhaltige Kraftstoffe seit Jahrzehnten verbreitet, weil es lange nichts anderes gab Die brasilianischen Autohersteller mussten also ethanolbeständige Gummi- und Kunststoffteile verbauen. Hierzulande waren ethanolhaltige Kraftstoffe lange die exotische Ausnahme ohne konstruktive Unterstützung der Autohersteller. Benutzung erfolgte lange Zeit auf eigenes Risiko. Erst durch die EU-Vorschriften mussten die Autohersteller reagieren und ihre Fahrzeuge ethanolfest machen. --Rôtkæppchen₆₈ 18:01, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Die Frage die auch mich interessiert ist: Seit wann sind die Fahrzeuge ethanolfest?--Symposiarch Bandeja de entrada 18:04, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Die EU-Richtlinie wurde 2009 verabschiedet; die Zwangsbeimischung von Bioethanol zum Ottokraftstoff begann 2011. --Rôtkæppchen₆₈ 20:03, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
(BK) Auch in Deutschland gab es bis vor Kurzem E85. Die Energiesteuerfreiheit wurde 2015 gestrichen, da haben dann wohl auch alle von den paar hundert Tankstellen, die es bis dahin anboten, E85 aus dem Programm gestrichen. Da sagte allerdings selbst der Bioethanolwirtschaftsverband, dass man ein spezielles Flexible Fuel Vehicle benötige, das so in DEutschland nicht mehr angeboten wird. --Karotte Zwo (Diskussion) 18:22, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Viel zum "Für und Wider" von Ethanol im Kraftstoff findet man, – na wo wohl –, bei Wikipedia: Bioethanol --Doc Schneyder Disk. 18:18, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Scheidungen als Funktion des Hochzeitsmonats ...[Quelltext bearbeiten]

... suche ich - kann es aber nicht finden. Was leicht auffindbar ist, ist Die Verteilung von Hochzeiten über das Jahr. Wer hat Ideen, wie man an Scheidung = (Hochzeitsmonat) kommt? --Tardigradus sapiens (Diskussion) 19:11, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Selbst wenn man da Tabellen/Graphiken finden sollte, wenn es da Muster gibt, sind das mit einiger Wahrscheinlichkeit Scheinkorrelationen. Bei den Hochzeiten lassen sich recht sicher Kausalitäten ableiten, im Sommer lässt sich schön draußen feiern, viele haben Urlaub und können anreisen... --Elrond (Diskussion) 21:40, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Und genau daraus könnten sich ja durchaus auch Effekte auf die Scheidungsquote ergeben. Zum Beispiel wer im Sommer eine prächtige Hochzeit feiert, dem ging es möglicherweise eher darum, endlich die Traumhochzeit zu bekommen und weniger um den konkreten Partner. Oder aber wer spontan im November heiratet statt von langer Hand eine Feier im Sommer zu planen, bei dem kann's genauso spontan auch wieder aus sein. Könnte mir vorstellen, dass solche Zahlen durchaus interessant sein könnten. --Karotte Zwo (Diskussion) 08:38, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das Hauptproblem das ich hier sehe ist die Dauer der Scheidung. Eine Scheidung fängt viel früher an als der offizielle Termin der Trennung. Und -das ganz wichtig- hängt durchaus vom Gericht ab. Gerade der Endtermin unterliegt doch recht stark externen Einflüsse (Wann haben die Anwälte Zeit usw.) worauf das Noch-Ehepaar kaum bis nicht Einfluss nehmen kann. --Bobo11 (Diskussion) 08:52, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Nein, das spielt in meiner Frage keine Rolle.
Es geht darum, ob ALLE Hochzeitsmonate die gleiche Scheidungswahrscheinlichkeit (etwa 39 %) haben - oder ob z.B. Frühlingshochzeiten häufiger geschieden werden als Ehen, die im trüben November geschlossen werden. Tardigradus sapiens (Diskussion) 09:35, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ah, die Frage wurde falsch verstanden. Es geht nicht darum, wann eine Scheidung stattfindet, sondern ob die Scheidungsrate vom Hochzeitsmonat abhängt. Merke: Es ist nicht immer einfach, eine Frage so zu formulieren, dass man die gewünschte Antwort bekommt ;-) --Erastophanes (Diskussion) 09:43, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich zweifle daran, dass bei Scheidungen der Monat der Eheschließung statistisch ausgewertet wird. Wenn überhaupt, dann sind die Daten beim Statistischen Bundesamt erhältlich, dort gibt es immerhin eine Statistik über die Dauer der Ehen [18][19]. --Chianti (Diskussion) 10:00, 18. Okt. 2023 (CEST) P.S.: in den Niederlande ist die Scheidungsrate für Ehen, die am Valentinstag oder Daten wie am 9.9. geschlossen werden, höher [20].Beantworten[Beantworten]

'Gebildete Umgangssprache'?[Quelltext bearbeiten]

Gilt der Ausdruck 'Schöpferischkeit' als etabliertes Synonym für 'Kreativität'?

--2001:A62:15A3:1D01:3151:5C19:7265:959E 19:47, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Nein. -- southpark 20:35, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
nie gehört. --Elrond (Diskussion) 21:30, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Den Ausdruck gibt es nicht. Hier eine kommentierte Sammlung der Grimms von Wörtern im begrifflichen Umfeld, die es wirklich gibt. Hier etwas zur komplexen Etymologie von "schöpferisch". --2001:9E8:B934:D100:C1CA:EDBF:85D:A406 23:06, 17. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Der Begriff klingt für mich wie der Versuch eines Sprachvereines, ein Fremdwort zu vermeiden. --2001:871:22B:6AB4:A9F5:691D:94B:D9E9 01:17, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Google findet 152 Treffer in unterschiedlichen Texten, darunter ist eine Buchbesprechung in der taz [21], die nun nicht gerade als erzkonservatives Blatt gilt. Daraus würde ich schließen, dass es das Wort gibt, es aber sehr ungewöhnlich ist und zugegebenermaßen ein wenig bemüht klingt. --Kreuzschnabel 07:29, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Duckduckgo findet das Wort auch, zählt aber nicht vor, wieviele Treffer es gibt. Ich finde das Wort furchtbar holprig und würde es nie benutzen. Was ich schöner finde, ist so eine schöpferische Kreation wie Schiefizität, die ich manchmal scherzhaft zu hören bekomme. --109.42.177.71 09:28, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Neugestaltung?--Wikiseidank (Diskussion) 08:53, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Es gibt das Wort „Schöpferkraft“, das allerdings in Texten des 21. Jahrhunderts fehlt. --Pp.paul.4 (Diskussion) 09:04, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Mit dem Suffix -keit kann man aus Adjektiven Substantive bilden. Die müssen nicht alle in Wörterbüchern stehen, z.B. habe ich Sonnigkeit nicht im DWB gefunden, aber als Übersetzung von sunniness. Ob man Wörter wie Malerischkeit oder Typischkeit als gelungene Neubildungen oder unschöne Substantivierungen ansehen soll, mag jeder selbst entscheiden. 91.54.34.164 09:13, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Müsste das Suffix nicht -heit lauten? -keit wird meines Wissens nur nach -ig und -ich verwendet. --Digamma (Diskussion) 09:53, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Da fällt mir auch Einsamkeit ein. Da das Suffix -keit nach -isch eher unüblich ist, gibt es dafür vielleicht keine Regel, außer daß man solche Wörter nicht unbedingt bilden sollte. Nach sch kann ein k aber deutlicher als ein h ausgesprochen werden. 91.54.34.164 11:13, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
schöpfungshöhe --46.114.5.49 10:43, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Hier beweisen aber viele ihre Schöpfergabe. --Rôtkæppchen₆₈ 10:56, 18. Okt. 2023 (CEST)... oder ihren Schöpfergeist. --Rôtkæppchen₆₈ 11:36, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

18. Oktober[Quelltext bearbeiten]

Der Dritte Weg[Quelltext bearbeiten]

Warum koaliert in Polen die PiS nicht mir dem Dritten Weg? dann gäbe es doch eine rechts nationale Mehrheit in Polen. --109.43.113.144 14:54, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Könnten sie natürlich machen, ist jedoch recht unwahrscheinlich. Das Bündnis aus Polska 2050 und Koalicja Polska ist ja quasi als Gegenprogramm zur PiS in entscheidenden Fragen gegründet worden. Allein schon die Frage Pro-EU oder Contra-EU entzweit die Lager dann dort extrem. Im Wirtschaftlichen Bereich sind die halt sehr viel Stärker auf der Linie der Bürgerplattform. Allein im sozialen Teil könnten die sich ansatzweise mit der PiS verstehen, aber nachdem was die PiS nach der Wahl abgelassen hat ist quasi jede Brücke zerstört. Heisst aber natürlich nicht, dass die Koalistion der Opposition einfach wird, da gibt es viele Fallstricke.--Maphry (Diskussion) 15:03, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich vermute, du verwechselst die Dritter Weg genannte Partei/Koalition in Polen hier mit der tatsächlich stark rechtsextremen Kleinstpartei Der III. Weg in Deutschland. --PragmaFisch (Diskussion) 16:02, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich gestattete mir mal zu verwikilinken. --Kreuzschnabel 18:49, 18. Okt. 2023 (CEST)Beantworten[Beantworten]

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