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Inhaltsverzeichnis

26. August 2015[Bearbeiten]

Placebo verschreiben[Bearbeiten]

Schaue gerade einen Krimi, in dem ein Hausarzt einem Straftäter anstatt des AntiAndrogens ein Placebo verschreibt. Wie kann denn so etwas (heutzutage) in der Praxis ablaufen? Wenn da "Placebo" auf dem Rezept steht, weiß der Patient bescheid, wenn da "XY..." drau steht, gibt der Apotheker dem Patienten XY....

--80.129.130.74 12:26, 26. Aug. 2015 (CEST)

Ja, der Patient denkt dann, er bekommt „Präparat“ XY. Dass Präparat XY ein Placebo ist, wird ihm natürlich nicht gesagt. Die Abgabe von Placebos ist generell umstritten, weil der Patient ja „belogen“ wird, und das ist ethisch fragwürdig. --Gretarsson (Diskussion) 13:08, 26. Aug. 2015 (CEST)
Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass man mit einem Rezept zur Apotheke geht, auf dem (ohne dass man es wusste) ein Placebo steht. Auf dem Waschzettel steht dann doch, was es ist. Nein, Placebos werden typischerweise „direkt“ und ohne Packung verabreicht, nicht zur Selbstversorgung zu Hause. —[ˈjøːˌmaˑ] 13:54, 26. Aug. 2015 (CEST)
AFAIK gibt es durchaus Placebos, die wie „echte“ Arzneimittel eingepackt und benannt sind. Ob man die auch in der Apotheke bekommt, steht auf einem anderen Blatt. Aber OK, ich bin kein Mediziner. Von daher bin ich draußen. --Gretarsson (Diskussion) 13:57, 26. Aug. 2015 (CEST)
P.S. Eins noch: Gibt’s glaube ich tatsächlich in der Apotheke. Ich meine, mal gehört zu haben, dass bei einer Studie rauskam, dass die Placebos, bei denen die Probanden dazuzahlen mussten, besser „gewirkt“ haben, als die, die es ohne Zuzahlung gab... --Gretarsson (Diskussion) 14:03, 26. Aug. 2015 (CEST)
@JøMa:Wenn der Arzt dem Patienten vorgaukelt, er nehme an einer Studie für ein neues Medikament teil, dann funktioniert das, weil auf der Testmedikamentenflasche ja nur irgendeine codierte Nummer draufsteht. --Rôtkæppchen₆₈ 14:16, 26. Aug. 2015 (CEST)
Ja klar, dann geht der Patient aber eben nicht mit nem Rezept zur Apotheke, sondern ihm werden Infos vorenthalten. :) —[ˈjøːˌmaˑ] 14:23, 26. Aug. 2015 (CEST)

Natürlich gibt es Placebos in Apotheken: Globulis, Bachblüten, Schüsslersalze... alles mit Beipackzettel der irgendeine Wirkung behauptet und "echt" aussieht. Je suis Tiger! WB! 14:39, 26. Aug. 2015 (CEST)

Hier mal ein Beispiel, wie so eine Packung aussehen kann (und hier der Beipackzettel für das „Schwesterpräparat“). Kann mir sehr gut vorstellen, dass man die auch auf Rezept bekommt, und dass auf dem Rezept dann „P-Tabletten“ steht. --Gretarsson (Diskussion) 14:39, 26. Aug. 2015 (CEST) P.S. Hier gabs grad einen nicht angezeigten BK, ich beziehe mich natürlich nicht auf homöopathische Präparate, sondern auf Placebos, die von der „Schulmedizin“ eingesetzte Medikamente vortäuschen. --Gretarsson (Diskussion) 14:43, 26. Aug. 2015 (CEST)

Dann suche ich im Netz nach P-Tabletten und finde nichts, nein, so kann das nicht funktionieren. In der Apotheke bekommt man Industrieware. Wie soll der Apotheker wissen, daß ich denken soll, XY zu bekommen (was ich im Netz finde!), tatsächlich er mir aber Placebo geben soll. Ich kann mir das nur im Krankenhaus vorstellen, wo man Einzeltabletten bekommt. --80.129.130.74 14:47, 26. Aug. 2015 (CEST)

Es soll ja Leute geben, die sich mit dem zufrieden geben, was auf dem Beipackzettel steht, und die sich nicht genötigt fühlen, erstmal im Netz in irgendwelchen Hypochonderforen Horrorberichte über Nebenwirkungen zu recherchieren ;-). Aber im Prinzip hast du recht. Im „Informationszeitalter“ wird es schwierig, Placebos „außer Haus“ zu verschreiben, weil sich eben potenziell über das Internet herausfinden ließe, dass in dem Zeug gar kein Wirkstoff drin ist. Vor 15, 20 Jahren sah das aber noch ganz anders aus. Von daher wäre die Frage, zu welcher Zeit der oben angesprochene Roman spielt. --Gretarsson (Diskussion) 15:03, 26. Aug. 2015 (CEST)
Krimi von 2012. Entlassener Sexualstraftäter soll Kastrationspillen nehmen (ist auch bereit dazu), sein Hausarzt verschreibt im Placebos, weil er ihm die Nebenwirkungen ersparen will.--80.129.130.74 15:46, 26. Aug. 2015 (CEST)

das ist doch sowieso alles unglaubwürdig: 1. der P-Plillen-Beipackzettel: der Grundsatz „keine Wirkung ohne Nebenwirkung“ wird verletzt... 2. gegen solche schweren Störungen hilft gar nix, außer den Reiz nicht anzubieten (und dazu eignet sich sehr schön ne Kaskade NATO-Draht... da war ich ja schon sichererer als Dre-Riesen-Nase's Pat' mit dem verstauchten Fuß, obwohl ich gar nichts getan habe... den in NIdersachsen vor n paar Jahren mein ich...)... --Heimschützenzentrum (?) 16:48, 26. Aug. 2015 (CEST)

TV ist Unterhaltung, nicht Wirklichkeit. In Wirklichkeit wird der Täter denken: "nanu ich bin ja gar nicht kastriert. Diese Pillen wirken nicht." und sich irgendwann einen anderen Arzt suchen.--79.234.104.74 18:56, 26. Aug. 2015 (CEST)
ehm? da wird er aber viele Ärzte sehen, weil es gar keine Pille gegen sowas gibt... das weiß man doch seit den 1990ern... lol --Heimschützenzentrum (?) 19:19, 26. Aug. 2015 (CEST)
Frag mal Alan Turing, der wird Dir bestätigen, dass es Hormontabletten gibt, die einem das Sexualleben ruinieren und als Nebenwirkung Suizid haben. --Rôtkæppchen₆₈ 19:24, 26. Aug. 2015 (CEST)
1. zum dritten und letzten Mal: es gibt keine Therapie, die das „Sexualleben“ ruinieren (i. S. v. „eradizieren“) könnte... jedenfalls nicht auf Dauer... jedenfalls nich nach Abschluss der Pubertät... das unerwünschte Verhalten (z. B. Vergewaltigung) kommt immer in gleicher oder ähnlicher Form wieder und oftmals auch noch mit zusätzlichen Facetten (z. B. Mordlust)... 2. ein „Suizid“ kann natürlich verhindern, dass es zu weiterem Leben kommt... das ist aber als „idiotische Kurpfuscherei“ (dafür reicht auch n Knüppel) und nicht als „erfolgreiche/wirksame Medikation“ zu werten... wo bin ich hier eigentlich...? die Therapie, die ich skizziert habe (das Nicht-Anbieten des Reizes), ist die einzige bekannte Therapie, auch wenn TsaTsaTsa und Caflisch das nich wahr haben wollen (die Beiden müssen sich übrigens grad melden angesichts der „Fortschritte“ der Rechtswissenschaften...)... --Heimschützenzentrum (?) 20:20, 26. Aug. 2015 (CEST)
ach so: das mit dem Turing kann auch ein ak­zi­den­ti­elles Finale gewesen sein, weil er angeblich schon immer recht leichtfertig mit seinen Chemikalien gewesen ist... im übrigen würd ich da mehr auf E-Schocks als auf Chemie tippen, wenn ich die Ursache raten müsste... --Heimschützenzentrum (?) 08:30, 28. Aug. 2015 (CEST)

Cyproteron --Vsop (Diskussion) 22:39, 26. Aug. 2015 (CEST)

*lol* und wenn wieder genug Dampf im Kessel war, dann gehts einfach wieder vor Gericht... --Heimschützenzentrum (?) 08:30, 28. Aug. 2015 (CEST)

Placebos "funktionieren" selbst wenn der Patient weiß, dass es ein Placebo ist. Gab vor paar Jahren eine Studie dazu. Der Effekt war mit dem "klassischen" Placebo-Effekt vergleichbar - was plötzlich die Frage aufwarf, was, wenn nicht, wie früher angenommen, die falsche positive Erwartung, hinter dem Placebo-Effekt steht.--Alexmagnus Fragen? 22:48, 26. Aug. 2015 (CEST)

Wäre mal interessant zu erfahren, wie hoch der Anteil der "Placebo-Wirkung" bei all den Kopfschmerz-, Grippe-, Reisekrankheits-, Beruhigungs- usw. -Mittelchen ist und wieviel wirklich auf die "chemische Wirkung" zurückgeführt werden kann. 50/50? --Optimum (Diskussion) 00:47, 27. Aug. 2015 (CEST)

Zumindest bis in die 90er Jahre war es wohl noch moeglich, dass ein Arzt quengeligen oder mental darauf ansprechenden Patienten ein Plazebo verschreibt. Das waren dann Tabletten, die wie normale Arzneimittel verpackt waren und auch Beipackzettel hatten. Als Zivi bei der Lebenshilfe habe ich auch mal Placebos direkt bei der Apotheke besorgt ... da stand dann fuer den Wirkstoff etwas von "Lactose H2O" drauf, war wohl die Version fuer die eher unaufmerksamen oder einfacher gestrickten Personen. Man kann sich natuerlich auf fuer Placebos alle moeglichen Nebenwirkungen ausdenken, "Magenverstopfung" oder Uebelkeit bei uebermaessigem Konsum und dergleichen. -- 83.167.60.90 13:38, 27. Aug. 2015 (CEST)

ich dachte darauf steht 16-16-16-16 Decentan? wo bin ich denn da wieder gewesen? dann auch noch HCl statt H2O... *tststs* --Heimschützenzentrum (?) 08:30, 28. Aug. 2015 (CEST)
Da müsste dann 4-O-(β-D-Galactopyranosyl)-D-glucopyranose draufstehen, damit das nur der Chemiker kapiert, was drin ist. --Rôtkæppchen₆₈ 15:19, 31. Aug. 2015 (CEST)
und das H2O? Dihydrogenoxid? *kicher* oder steckt das in dem Galapagos-Dings schon mit drin? --Heimschützenzentrum (?) 17:14, 31. Aug. 2015 (CEST)
Das heißt dann Oxidan oder DHMO. --Rôtkæppchen₆₈ 17:19, 31. Aug. 2015 (CEST)

Wie wäre denn das Zulassungsverfahren für Placebos? Generika lässt man ja auch nicht sofort zu, nur weil eine bekannte Wirkung zu erwarten wäre. Und kommt es zu klinischen Studien hätte man dann natürlich auch für Placebos die üblichen Nebenwirkungen, die bei allen Medikamenten genannt werden (wie Kopfschmerzen). ;) Dazu kämen ggf. noch nicht vermerkte, die erst im Praxiseinsatz gemeldet werden (Nocebo-Effekt halt). --StYxXx 02:29, 3. Sep. 2015 (CEST)

Generikum#Zulassung von Generika --Rôtkæppchen₆₈ 02:53, 3. Sep. 2015 (CEST)
Also ein Fall in meiner Verwandtschaft, da versuchte jemand mit einer Depression sich mit einer Überdosis "Psychopillen" = Placebos in die jenseitige Welt zu versetzen. Nun, es waren "nicht direkt" Placebos, sondern ein Vitamin B-Präparat wie sich herausstellte und als solches ebenso wirkungslos, außer man hat zufällig einen Mangel. Die Nebenwirkungen werden bei diesen Mitteln genauso beschrieben, wie bei sonstigen weit verbreiteten Medikamenten. Typische Nebenwirkungen sind natürlich Verdauungsbeschwerden (Milchzucker wirkt bei hohen Dosen abführend), dann Herzklopfen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, gesteigerte oder verminderte Libido, Hustenreiz, bei Schwangerschaft den Arzt befragen ... usw. usw. Placebo gab es früher tatsächlich unter dem Namen Placebo rot, Placebo blau, Placebo gelb etc. Die Pillen waren natürlich entsprechend gefärbt und vermutlich noch irgendwie etwas bitter oder seltsam im Geschmack, um einen gewissen Wirkstoffgehalt anzudeuten.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 21:57, 3. Sep. 2015 (CEST)

27. August 2015[Bearbeiten]

Deutsche Grammatik: Temporalsätze mit "nachdem"[Bearbeiten]

In der Schule wurde mir eingebläut, dass in den nachdem-Sätzen die Vorzeitigkeit auszudrücken ist nach der Regel: nachdem und Perfekt, wenn das Prädikat des Hauptsatzes im Präsens steht; nachdem und Plusquamperfekt, wenn das Tempus des Hauptsatzprädikats eine Vergangenheit ist. Ich schreibe nach dieser Regel, sehe aber mittlerweile, auch in wissenschaftlichen Texten, so viele Abweichungen, dass ich im Zweifel bin, ob das noch verpflichtend gilt. Canoo.net z. B. richtet sich da anscheinend mehr nach dem Sprachgebrauch, so dass auch die Nichtbefolgung dieser Regel möglich ist. Gibt es da noch ein Richtig oder Falsch? --Bavarese (Diskussion) 19:27, 27. Aug. 2015 (CEST)

Immer so 'ne Sache mit richtig und falsch in der Grammatik. Nach Normgrammatik hast du natürlich Recht; aber wichtiger ist die Frage, wie viele Hörer an anderem Tempusgebrauch Anstoß nehmen würden. "Nachdem ich beim Frisör war, ging ich noch einkaufen" klingt für mich, und mutmaßlich viele andere, völlig akzeptabel; ein zusätzliches "gewesen" käme mir fast überkorrekt vor. Und dann resultative Verben: "Nachdem ich es jetzt weiß (=erfahren habe), denke ich anders über den Fall" - richtig, falsch? Und im Süden gebrauchen wir nachdem ja auch noch kausal, da gelten wieder andere Regeln. Grüße Dumbox (Diskussion) 19:47, 27. Aug. 2015 (CEST)
Sollte die erste Tätigkeit noch andauern, wenn die zweite ensetzt, kann auch gleiches Tempus verwendet werden, vgl. das Beispiel im Duden, Bd. 9 (S. 523): "Nachdem der Schulmeister wieder etwas Athem zu schöpfen anfieng, war die allgemeine Frage ... (Nicolai; nach H. Paul, Deutsche Grammatik). Wenn eine Fortdauer nicht vorliegt, gilt der Gebrauch des gleichen Tempus im Haupt- und Nebensatz als nicht korrekt".
@Dumbox: Das von dir angeführte Beispiel ist nach meiner Auffassung auch schon kausal. Dafür gilt die Temporalsatzregel sowieso nicht. --Bavarese (Diskussion) 15:17, 28. Aug. 2015 (CEST)
Könnte sein. Aber nur das zweite, oder? Grüße Dumbox (Diskussion) 17:52, 28. Aug. 2015 (CEST)
Ja freilich. Aber zum Sprachgebrauch im Süddeutschen: Ist das deine Beobachtung oder hast du dafür einen Beleg? Mich verwundert das etwas. Woher käme es? Denn im Bairischen gibt es gar kein nachdem, wie mir in diesem Zusammenhang überhaupt erst auffällt. Schönen Gruß! -Bavarese (Diskussion) 23:31, 28. Aug. 2015 (CEST)
"verwundert sich seer uber solchem gebot, nach dem es ungewönlich war" (Luther). Zitiert nach Grimm, Dt. Wörterbuch, "nachdem", Bedeutung II, 2: "causal". --WolfD59 (Diskussion) 14:14, 30. Aug. 2015 (CEST)
Erst recht lustig wird's, wenn (auf Süddeutsch?) der kausale Sinn die Zeitenfolge umdreht: "Nachdem ich morgen nach Berlin muss, halten wir die Besprechung schon heute ab." Den Preußen Norddeutschen schaudert's ... ;-) --Zerolevel (Diskussion) 16:26, 30. Aug. 2015 (CEST)
Du meinst, weil jemand nach Berlin MUSS, kann es sich nur um das Leiden eines Süddeutschen handeln? Ein schlecht erfundenes Beispiel, das, mit einer noch fragwürdigeren Interpretation. Gekauderwelscht wird überall. --Bavarese (Diskussion) 23:46, 30. Aug. 2015 (CEST)
"Schlecht" ja, aber "erfunden" - woher kommt Dir dieses Wissen? Sätze nach diesem Muster hat regelmäßig mein früherer Chef produziert; er kam aus Schweinfurt. Ist das Nord, Süd, Ost, West? Oder nur ein Teil von Überall? Gruß --Zerolevel (Diskussion) 13:40, 1. Sep. 2015 (CEST)
Auch mir ist die gehäufte Verwendung von 'nachdem' + Präteritum hier aufgefallen. Oft würde ein 'als' besser passen. Die kausale Bedeutung im Obd. wird z.B. im Wahrig (habe nur die Auflage von 1991 zur Hand) allerdings aufgeführt. Ich würde dafür plädieren, in eindeutigen Fällen der Vorzeitigkeit Plusquamperfekt zu benutzen, sonst 'als' und bei kausaler Bedeutung eine kausale Konjunktion.--87.178.8.22 15:35, 1. Sep. 2015 (CEST)
Du schreibst mir aus der Seele. Aber wenn ein (ehedem) falscher Sprachgebrauch zwar nicht zur Regel, aber doch tolerabel wird, kann man nur für sich persönlich dagegenhalten. ("Ich begehre, nicht schuld daran zu sein.") --Bavarese (Diskussion) 22:13, 1. Sep. 2015 (CEST)
Glaub mir, subjektiv bin ich ganz bei dir. Aber Sprache ändert sich, das ist einfach so. Junge Leute, mit denen ich beruflich zu tun habe, tendieren dazu, das Plusquamperfekt zu vermeiden. Das klingt in unseren Ohren falsch, muss aber nicht unbedingt schlimm sein. Streng genommen ist die Vorzeitigkeit mit nachdem und Plusquamperfekt ja übermarkiert, ein Signal würde genügen. Solange die Zeitenfolge im Kontext klar und die Kommunikation nicht gestört wird, ist eigentlich alles im Ordnung. Im besten Falle ergibt sich sogar eine neue Möglichkeit der semantisch-stilistischen Nuancierung, etwa zwischen "nachdem ich das tat" und "nachdem ich das getan hatte". Grüße Dumbox (Diskussion) 22:27, 1. Sep. 2015 (CEST)
Gerade der letzte Satz zeigt aber die Fragwürdigkeit: "Nachdem ich das tat, schlief ich" mag ja noch angehen, aber "Nachdem ich das tue, schlafe ich" wird wohl niemand für richtig halten. Dass Sprache sich immer verändert, ist natürlich richtig, aber man darf nicht so weit gehen zu sagen: Solange es verständlich bleibt (die Kommunikation nicht gestört wird), ist alles erlaubt. Etwa die Tatsache, dass geschätzt >80 % der Leute das Komma vor "und" weglassen, wenn ein Nebensatz endet ("Ich sehe, dass du recht hast und stimme dir zu"), setzt nicht die zweite Tatsache außer Kraft, dass ein Regelverstoß (Nebensätze werden in Komma eingeschlossen) vorliegt.--87.178.27.222 23:26, 1. Sep. 2015 (CEST)
"Nachdem ich das tue, schlafe ich" würde ich als richtig verstehen, wenn mit "das tue" atmen gemeint ist und der Satz verdeutlichen soll, dass der Sprecher nicht tot ist. Also "nachdem" als Synonym zu "weil". --nenntmichruhigip (Diskussion) 13:12, 2. Sep. 2015 (CEST)
Auch in Abschnitt Cum_hoc_ergo_propter_hoc#post_hoc_ergo_propter_hoc_.28zeitliches_Nacheinander.29 wird der Fehlschluss vom zeitlichen auf den kausalen Zusammenhang mit einem Nachdem eingeleitet; von daher liegt die Assoziation zu "weil" nahe. Aber Fehlschluss bleibt doch Fehlschluss. --Zerolevel (Diskussion) 16:35, 2. Sep. 2015 (CEST)

Um mal wieder auf eine Ebene, die der Textgestaltung dienen kann, zurückzukehren: die kausale Verwendung der Konjunktion wird im Wahrig (korrekt) als obd. und im Duden 2006 als "landsch." ohne nähere Klassifizierung vermerkt. Die Frage ist, wie weit dies hochsprachlich und zu empfehlen ist, zumal im Deutschen eine Fülle kausaler Konjunktionen zur Verfügung steht. Wenn temporale Verwendung vorliegt, ist nach Dreyer/Schmitt, Lehr- und Übungsbuch der deutschen Grammatik, und Hall/Scheiner, Übungsgrammatik DaF für Fortgeschrittene, noch immer die VZ (Plusquamperf. bzw. Perfekt) vorgeschrieben. Die Tatsache, dass dagegen oft verstoßen wird, setzt nicht die - zumindest bislang - gültige Regel außer Kraft. Insofern kann ich nur auf meinen Beitrag vom 1.9. 15:35 h rückverweisen.--87.178.11.160 17:48, 2. Sep. 2015 (CEST)

Nachtrag: Wenn man einen Ablauf darstellen will, dessen Handlungen zeitlich nicht weit auseinander liegen, haben wir die Konjunktion "sobald". Ich sehe keine stilistische oder semantische Differenzierungschance, wenn man "Nachdem ich (-> z.B.) gegessen hatte, schlief ich" und "Nachdem ich aß, schlief ich" gegenüberstellt. Gerade hier wäre eher "Sobald ich gegessen hatte" (sic! kein Präteritum) korrekt. "Nachdem ich esse, schlafe ich" wäre ebenfalls nicht korrekt, hier ist ein iterativer Aspekt und dafür gibt es die Konjunktion "wenn". Also: "Wenn ich gegessen habe..." Fazit: die Regel der VZ bei "nachdem" und des dazu passenden Tempus hat offenbar ihre Berechtigung, auch wenn es manchmal umständlich klingen mag. Um anderes auszudrücken, bietet die dt. Sprache viele andere Möglichkeiten.--87.178.11.160 18:18, 2. Sep. 2015 (CEST)

@Dumbox: Wenn ich lese „Junge Leute, mit denen ich beruflich zu tun habe, tendieren dazu, das Plusquamperfekt zu vermeiden“, dann muss das nicht allzuviel besagen. Denn wenn ich in sämtlichen Nachrichtensendungen höre, wie ein total verfehltes Plusquamperfekt (nicht in Nachdemsätzen) geradezu inflationär gebraucht wird, um etwas Vergangenes auszudrücken, das in die Gegenwart fortwirkt, wo nur das Perfekt richtig ist, dann zweifle ich an Sprachgefühl und Sprachverständnis der Leute. Aber es wird früher und ganz früh auch nicht besser gewesen sein. Auch in der Lateingrammatik müht man sich ab, das nicht regelkonforme und nicht mit verpflichtendem Perfekt gebrauchte kausale postquam zu rechtfertigen. Aber wir wollen auf diesem weiten Feld nicht noch neue Fässer aufmachen. --Bavarese (Diskussion) 19:53, 2. Sep. 2015 (CEST)

28. August 2015[Bearbeiten]

Staatliche Krankenversicherung USA[Bearbeiten]

Aus welchen Grund sind eigentlich viele Amerikaner gegen eine staatliche Krankenversicherung? Diese gibt es ja nicht nur in Europa, sondern auch beispielsweise bei den Nachbarn aus Kanada. --77.178.97.111 10:51, 28. Aug. 2015 (CEST)

Zu dem Thema gibt es aber eigentlich genug zum selber Finden! Kurzfassung: Ideologie des Amerikanischen Traums, individuelle Freiheit, Selbstverantwortung, so wenig staatlicher Einfluss aufs eigene Leben wie möglich. Grüße Dumbox (Diskussion) 10:57, 28. Aug. 2015 (CEST)
P. S.: Und bevor du auf erhebliche soziale und sehr wohl auch staatliche Kontrolle in anderen Bereichen, etwa Genussmittelgebrauch und Züchtigkeit verweist: Dass in Amerika Radikalindividualismus und puritanische Verbotsethik eine bisweilen skurrile Verbindung eingegangen sind, kann man ansatzweise geistesgeschichtlich erklären. Grüße Dumbox (Diskussion) 12:00, 28. Aug. 2015 (CEST)
Aber auch, weil es anteilig eigenes Geld kosten würde, das man nicht hat, nicht entbehren will. Krank werden nur die anderen, man nicht selbst und wenn, geht man in die Stiftungshospitäler. Klingt etwas bescheuert, aber das Gesundheitssystem in USA funktioniert trotzdem. (Der Schulfreund war nach einer Operation mit drei Bypässen nach einer Woche wieder zuhause. Bei uns nicht möglich, die Ärzte- und Krankenhauslobby weiß das zu verhindern.) Die meisten haben auch private Krankenversicherungen, nur viele - und das sind allerdings die Mehrheit - Unterprivilegierte halt nicht. Die Auswüchse (Aufblähung) unseres Krankenkassensystems in Deutschland sind allerdings auch nicht gerade ein Vorbild.--79.232.202.71 11:52, 28. Aug. 2015 (CEST)


Gegen diese Feststellung spricht der Run auf Obamacare, dem das System in den Anfangstagen nicht gewachsen war. -- Janka (Diskussion) 14:30, 28. Aug. 2015 (CEST)

Naja - dagegen kann man einwenden, dass einerseits die Fans vor allem diejenigen sind, die bisher nicht versichert waren (und diejenigen, die sich die Versicherung eh leisten koennen, eher die "Flagge der Freiheit" hochheben). Zum anderen, dass trotz der ermattenden Website die Gesamtzahl derjenigen, die sich neu versichert haben, unter den Projektionen der Regierung lagen. NB ich bin ein grosser Fan der allgemeinen Krankenversicherung, es geht mir hier nur um die richtigen Fakten. -- 83.167.60.90 16:54, 28. Aug. 2015 (CEST)
Ich denke, dass der Run ziemlich eindeutig gezeigt hat, wieviel Interesse in den USA an einer bezahlbaren Krankenversicherung in der Bevölkerung besteht. Dass letzlich nicht die angepeilte Versichertenzahl erreicht wurde ist dann wieder vom reinen Interesse losgelöst, denn sobald die Leute sich erst einmal informiert haben, was es sie konkret im Einzelfall kosten würde und wie die Leistungen aussehen lässt das Interesse logischerweise nach. Krankenversicherung ist halt teuer. Nur so teuer wie bisher eben nicht. -- Janka (Diskussion) 14:48, 29. Aug. 2015 (CEST)


Ca. 15 % der US-Amerikaner nicht nicht ordentlich krankenversichert, ein erheblicher Teil davon aber freiwillig nicht, obwohl sie es sich leisten können (typisches Bsp. Studenten; bei jungen Leuten ist das Risiko, keine Krankenversicherung zu haben, kalkulierbar, und lebensbedrohliche Krankheiten müssen ohnehin umsonst behandelt werden oder man findet Ärzte die ehrenamtlich behandeln oder Hilfsorgnaisationen). Solche Leute wollen sich nicht zwangsversichern lassen und dafür bezahlen. Und dann sind viele halt doch zufrieden mit ihrer Versicherung und fürchten zusätzliche Kosten.--Antemister (Diskussion) 19:05, 28. Aug. 2015 (CEST)

Hast du einen belastbaren Beleg für die Aussage, in den USA bestehe ein Anspruch auf kostenlose Behandlung bei lebensbedrohlichen Krankheiten? --Snevern 20:23, 29. Aug. 2015 (CEST)
Eigentlich steckt in der Frage ein sehr spannendes Phänomen. Es ist relativ unerheblich, ob in den USA „viele halt doch zufrieden mit ihrer Versicherung“ sind, wie Antemister meines Erachtens fälschlich behauptet. Man bedenke z.B., dass mit 13,7% des BIP das US-Gesundheitssystem 1997 das mit großem Abstand teuerste Gesundheitssystem der 191 Mitgliedsstaaten der WHO war. 2009 waren die Kosten auf 17,4% des BIP gestiegen. Zufriedenheit ist da mit Sicherheit eine Frage des Geldbeutels.
Zum Verständnis muß man weiter zurück denken und nachvollziehen, wie und auf welcher politischen, wirtschafts- und geistesgeschichtlichen Grundlage es in Europa in vielen Ländern zu Systemen der Solidargemeinschaften kommt. (Von „Solidargemeinschaft“ aus wird leider auf den Artikel Solidaritätsprinzip weitergeleitet, der jegliche geschichtlichen und ideengeschichtlichen Inhalte und Verweise vermissen läßt.) Demgegenüber entstehen zwischen 1787 und 1933, also in den ersten 146 Jahren der USA dort keine nennenswerten bundesweiten Sozialsysteme. Warum kommt es erst mit Roosevelts New Deal zu Impulsen und dem Aufbau von Systemen, die sichelich umstritten, aber auch von einer breiten Akzeptanz des „anderen Amerika“ getragen werden? Warum braucht es selbst dann für ein rudimentäres solidargemeinschaftliches Gesundheitssystem nochmals 30 Jahre, bis das Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten mit Johnsons in der Tradition des Ansatzes der (im US-amerikanischen Sprachgebrauch) „Liberalen“ stehenden Great Society-Programms und der Schaffung von Medicare und Medicaid (Medical Assistance) ein Krankenversicherungssystem bereitstellt, das auch die working poor und den unteren Mittelstand erreicht? Das aber in keinerlei Hinsicht herankommt an das bundesdeutsche System der gesetzlichen Krankenversicherung oder den 1948 für Großbritannien gegründeten staatlichen und steuergeldfinanzierten National Health Service, der sicher zu Recht hinsichtlich der Qualität der Leistungen kritisiert wird, dafür aber eine gesamtgesellschaftliche Reichweite garantiert. (Der darin liegende Wert wird z.B. deutlich, wenn wir uns die erst vor kurzem gelösten Versicherungsprobleme von in wirtschaftliche Not geratenen bundesdeutschen Selbständigen vergegenwärtigen.)
Ein Kernaspekt bei diesen Fragen ist sicherlich, welche Rolle dem Staat bei der Organisation gesamtgesellschaftlicher Befürfnisse und der Lösung gesamtgesellschaftlicher Probleme zugewiesen wird. Aber darin erhalten wir sicher Beiträge für ein Verständnis der unterschiedlichen Entwicklungen, nicht aber für die Ursachen.
Die Entstehungsgeschichte des Sozialstaates in Deutschland seit 1883 ist eng verbunden mit dem ordnungpolitischen Ziel, der erstarkenden Arbeiterbewegung nicht die Selbstorganisation ihrer sozialen Absicherung zu überlassen. (Welche politische Kraft sich sonst daraus schöpfen läßt zeigt nicht zuetzt der Wahlsieg der Hamas von 2006 im Westjordanland, der auch deutlich auf eine konsequente Sozialarbeit dieser Organisation und dem damit entstehenden Ansehen zurückzuführen war.) Während sich Bismarck also in einer langen Tradition des herrschenden, regelnden und die Bevölkerungschichten mit unterschiedlichen Privilegien ausstatteten Obrigkeitsstaates begreift erfährt er trotz aller damit verbundenen Repressionen die faktische Unwirksamkeit der (erst 1890 abgeschafften) Sozialistengesetze. Die Sozialsysteme können als ein die Sozialistengesetze flankierendes antisozialistisches Kampfinstrument verstanden werden, das dem Staat die regulierende Dominanz über die Belange des Volkes garantiert.
Die Staatsbildung in den USA vollzieht sich völlig anders. Es mag - und nun bin ich quasi bei den Arbeitshypothesen - nicht nur eine Rolle spielen, dass die erobernden Europäer in den USA weitgehend aus dissidenten und devianten Schichten kommen, geschuriegelt von den überheblichen Offizieren der Kolonialtruppen der englischen Krone. Es entsteht auch relativ bald nach der erreichten Unabhängigkeit (und das hält bis heute an) ein „Staat der Reichen“. Zumindest entlang der Ostküste. Der „Westen“ hat lange Zeit eine begünstigende Ventilfunktion für alle, die individuell ihr Glück suchen und dort tatsächlich auch hin und wieder noch finden können. Das Ausgangsmaterial für den gepflegten Mythos des „amerikanischen Traums“, der so realistisch ist wie der 6er im Lotto.
In einem Staat der Reichen ist für die Reichen schon das Steuerzahlen eine Zumutung. Das würden sicherlich nicht nur griechische Reeder bestätigen, die sich ihre Steuerfreiheit sogar in die Verfassung haben schreiben lassen. Die in Europa mehr und mehr verwässerte Sozialsstaatsidee ist - erst recht angesichts des entfesselten Globalismus - ihre Sache gewiß nicht. Die reiche Kaste der USA muß Bismacks Weg nicht gehen. Sie geht von Beginn an den Weg der Gewalt. Das verleitet Jerry Rubin dazu, in Do it zu bemerken, Gewalt sei so amerikanisch wie Kirschkuchen. Der New Deal ist der erste historische Moment, bei dem die Liberalen über einen längeren Zeitraum die Verhältnisse der USA mitprägen. Und das lag vor allem an der langen Amtszeit von Roosevelt und dem späten Sieg über die Horsemen des Obersten Gerichtshofes. McCarthy war schon wieder eine Kriegsepisode gegen die Liberalen. Kennedy der Beginn für einen Umschwung. Spätestens mit den Reagonomics war das aber wieder vorbei. Ob wir uns noch immer oder wieder in einem - nicht nur über den Einfluß der Medien umgesetzten - Kriegszustand befinden, in dem in den USA ein wirksames Krankenversicherungssystem durch eine Solidargemeinschaft der Versicherten als unverschämter Angriff auf den eigenen Wohlstand (und die daraus resultierende persönliche Freiheit - nicht aber die Freiheit aller) begriffen wird, mag jeder selbst bedenken. Warren Buffett, immerhin einer der reichsten Männer der Welt und zweifellos jemand, der weiß, wie die Reichen in den USA ticken, hat das ja 2005 in dankenswerter Offenheit auf den Punkt gebracht: „It's class warfare, my class is winning, but they shouldn't be.“ (Buffett: 'There are lots of loose nukes around the world'. Waffen Buffet im Interview mit Lou Dobbs, cnn.com, 19. Juni 2005) 18 Monate später hat er in einem anderen Interview in der NYT den Gedanken nochmals aufgegriffen und verdeutlicht, wer den Krieg führt: “There’s class warfare, all right,” Mr. Buffett said, “but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.” (Ben Stein: In Class Warfare, Guess Which Class Is Winning, New York Times, 26. November 2006) --84.143.241.11 23:32, 29. Aug. 2015 (CEST)

Ein häufiges Argument ist: Krankenversicherungen sind "kommunistisch". Die Gemeinschaft zahlt für etwas, das Individuum profitiert. Dies widerspricht der in Teilen der US-Gesellschaft vorherrschenden Ideologie der Freiheit des Einzelnen. Volkswirtschaftlich macht das natürlich wenig Sinn, aber Ideologien müssen ja auch keinen Sinn haben. 90.184.23.200 00:26, 30. Aug. 2015 (CEST)

Was in Deutschland häufig nicht verstanden wird: Viele Amerikaner haben nichts gegen eine Krankenversicherung, sie sind nur gegen eine bundesweite Regelung. Übertragen auf uns müsste man sich vorstellen, dass eine europaweite Krankenversicherung eingeführt würde. Nebenbei ist das mit der Krankenverschicherung wohl wirklich sehr unterschiedlich. (nicht signierter Beitrag von 188.101.72.68 (Diskussion) 14:32, 30. Aug. 2015 (CEST))

@Snevern:, die Behandlung unversicherter/zahlungsunfähiger Personen im Notfall wird im en:Emergency Medical Treatment and Active Labor Act (EMTALA) von 1986 geregelt, dei Details dazu findet Google. Insgesamt ist diese Regelung aber symptomatisch für das US-Gesundsheits/Sozialsystem, was seinen schlechten Ruf in- und außerhalb des Landes begründet. Personen, die nicht versichert sind, werden doch behandelt, zu Lasten der Versicherten, deren Beiträge deshalb steigen. Aber nur in Notfällen - Vorbeugung, Früherkennung, rechtzeitige Behandlung kommen nicht vor, was wiederum die Kosten treibt. Vom System profitiert nur, wer dauerhaft arm ist und/oder sich unverantwortlich verhält, sei durch ungesunde Lebensweise oder dadurch dass er sich die Krankenversicherung spart. Wenn man dann einen Normalbürger fragt, ob der Staat die Krankenversicherung ausbauen soll, dann sieht der doch nur die zusätzlichen Kosten, die er dann durch noch höhere Beiträge als bisher zu tragen hat.--Antemister (Diskussion) 15:29, 30. Aug. 2015 (CEST)

Danke, Antemister! --Snevern 20:41, 30. Aug. 2015 (CEST)
Was die Leute in den USA wirklich denken kannst du hier im Gallup Poll nachlesen: http://www.gallup.com/poll/1693/social-security.aspx und http://www.gallup.com/poll/4708/healthcare-system.aspx und http://www.gallup.com/poll/182318/americans-slightly-positive-toward-affordable-care-act.aspx . Aber die Antwort ist klar. Der Bevölkerung wurde über jahrzehnte die Propaganda eingetrichtert das soziale Programme kommunistisch oder sozialistisch sind (mc cathy ära, propaganda gegen sozialismus usw.). Der Kern der Idee die von der Elite Propagiert wird ist das jeder auf sich alleine gestellt ist. Es wird die Ideologie propagiert das man für alles in seinem Leben selbst verantwortlich ist. D.H. wenn man Krebs bekommt, ist man selbst dran schuld und soll nicht den "besser verdienenden" zur Last fallen. Diese Ideologie führt auch dazu das man nie den Fehler im System sucht, d.h. man kritisiert nie das System (im Sinne der Elite) sondern das man immer nur den Fehler an sich selbst sucht z.B. ich habe Krebs -> alles meine Schuld, ich verdiene sehr wenig -> alles meine Schuld, warum such ich mir nicht den dritten Job, Kinder können nicht auf die Uni -> meine Schuld, warum hab ich auch nicht mehr gearbeitet usw., anstatt das man auf die Idee kommt Opfer des ungerechten und irrationalen Systems zu sein, sucht man halt die Schuld bei sich selbst. Das passt natürlich den Eliten, weil sie dadurch nie kritisiert werden und das System nie in Frage gestellt wird. Bei den Amis läuft so vieles falsch, was unter anderem darauf zurück zu führen ist das die USA eben keine Demokratie mehr ist, sondern eine Form der Oligarchie/Plutokratie in der bestimmte Ideologie propagiert werden bei denen die Meinung der Bevölkerung zu gunsten der Eliten und Reichen geformt wird, die Anlagen dazu wurden in dem System der parlamentarischen Demokratie gelegt. Das sind auch keine Verschwörungstheorie, das sind Erkenntnisse aus den Politikwissenschaften der letzten Jahre. z.B. wird auch extrem gegen Sozialismus propagiert weil diese Idee sehr gefährlich für Menschen mit Macht ist. Aber das könnte sich ändern in den nächsten Präsidentschaftswahlen und das mitlerweile 45% der Amis einen Sozialisten als Präsident wählen würden. Bernie Sanders liegt nicht mehr weit hinter Hillary Clinton. Ich könnte das alles ewig ausführen, aber ich hab immoment keine Zeit dafür.--Lexikon-Duff (Diskussion) 17:00, 31. Aug. 2015 (CEST)
@Lexikon-Duff:, jetzt komm mal von deinem Misthaufen herunter, von dem du alle Leute die nicht deiner Ansicht sind als dumm, böse oder zumindest verblendet betrachtest. Seit Jahrhunderten wanderten und wandern viele Millionen Leute aller sozialer Schichten genau mit der Ansicht dass sie dort auf sich gestellt, aber in Frieden und sowohl wirtschaftlicher als auch politischer Freiheit leben können, in die USA ein. Diese Leute machen dann eben die amerikanische Gesellschaft aus, dass ist einfach so (und auch ein McCarthy war teil dieser Gesellschaft). Und wenige Jahre nach der McCarthy Zeit folgte mit Johnsons Great Society ein umfangreiches Sozialprogramm. Ja, vielleicht wird auch mal ein richtig Linker US-Präsident (wer hätte sich 1976 einen schwarzen Präsidenten vorstellen können?), in den USA ist vieles möglich.--Antemister (Diskussion) 11:25, 2. Sep. 2015 (CEST)

29. August 2015[Bearbeiten]

Schnellste Methode, um abzunehmen?[Bearbeiten]

Was ist eigentluch die Schnellste Methode, um Gewicht zu verlieren? Ich kann mir vorstellen, dass es eine Mischung aus Diät und Sport ist, aber welche? (nicht signierter Beitrag von 188.101.72.68 (Diskussion) 16:57, 29. Aug. 2015 (CEST))

Hungerstreik. -- Liliana 16:59, 29. Aug. 2015 (CEST)
Achtung Jojo-Effekt. Hungerstreiks, Diäten und Friss die Hälfte bringen nur etwas, wenn diese dauerhaft beibehalten werden, denn verfällt man irgendwann aus Gewohnheit, Langeweile oder weil das Ziel erreicht wurde in seinen alten Gewohnheiten zurück, nimmt man schnell wieder zu und legt nicht selten noch was oben drauf. Der Körper kriegt bei solcherlei Auszehrungen panik, echte panik zu verhungern (auch wenn es nicht unserem EIndruck entspricht) und muss dann vorsorgen dass er bei erneuter Energieversorgungskriese genügend Vorräte gibt.
Sinnvoll ist es zu gucken wie der aktuelle Speiseplan aussieht, an mancherstelle sparen und sich mehr bewegen (achtung: Nur weil man sich bewegt darf man nicht davon ausgehen, dass man dann mehr essen darf). Bei der Bewegung solltest du darauf achten, dass du diesen Sport auch magst, es bringt nichts etwas zu machen wozu du keine Lust hast, was dich kaputt macht und wo du nach wenigen Wochen aufgibst. Auch beim Sport gilt nicht vo GCn 0 auf 180, da es dein Körper nicht gewohnt sein wird und im zweifelsfalle schadet, langsam anfangen und dann immerweiter steigern und auch einer ausgewogenen Mischung aus Muskelaufbau/Training und Ausdauer achten.
Eventuell kann es helfen sich Ziele zu setzen, weniger im Sinne von: Ich möchte 10 Kilo in 14 Tagen abnehmen, sondern im dass du beim nächsten Mal Klamotten einkaufen eine Nummer kleiner wählen kannst und damit besser aussiehst. Soetwas wirkt auf das eigene Körperempfinden wesentlich positiver als die Peitsche mit den Kilovorgaben. Es hilft übrigens sich nicht so häufig zu wiegen, das belastet meines Erachtens häufig zu sehr und sorgt für enttäuschung. Wichtiger ist es auf die eigene körperliche Fitness zu achten, auf das Wohlgefühl, ausgewogenheit und guteinschlafen zu können. Das kann zwar bedeuten, dass man im BMI immernoch übergewichtig ist, aber es hilft ungemein, wenn man nicht mehr aus dem letzten Loch pustet wenn man schwer hebt, Treppensteigt oder ähnliches.
Merke: Schnell, schnell ist keine gute Lösung, du musst zwar beim Langsamen Gewichtverlieren teilweise Monate und Jahre an dir arbeiten, dafür ist das Ergebniss umso nachhaltiger. --178.8.199.207 17:23, 29. Aug. 2015 (CEST)
Amputation. Geoz (Diskussion) 19:28, 29. Aug. 2015 (CEST)
Fett amputieren = Fettabsaugen. Das bringt eine Zeit zum Auskurieren nach sich. Sollte es ein Fragesteller sein und keine Fragestellerin, so ist das Fett anders abgelagert, dass absaugen nicht so leicht ist. --Hans Haase (有问题吗) 19:51, 29. Aug. 2015 (CEST)
Der Hunger geht nach einiger Zeit weg, wenn man sich daran gewöhnt hat, nichts bis wenig zu essen. Das ist das erste Ansatz zur Magersucht. Der Ärger im Alltag verleitet die einen zum Essen, die anderen zum nichts Essen. Es gibt Proteine mit PZN 3321472 und andere des Mitbewerbs. Damit kannst Du das Jo-Jo schnell ausrollen. Nur hat es die Eigenschaft der Schwerkraft durch die aufgenommene Drehbewegung zu trotzen. Danach wird Deine Ernährung teurer, wenn Du das Jo-Jo bremsen möchtest. Kein Antibiotika-Fleisch, das die Darmflora verändert und immer mehr Hunger macht, wie es beim Mastvieh per Antibiotika induzierte Diarrhö und Antibiotika-assoziierte Diarrhoe der Fall ist und der Mist gleich durchs Gitter im Stallboden fällt. Obst direkt von Baum, nur frei von Vogelkot, um sich wieder eine natürliche Biota anzufressen. Bei am Boden wachsendem Gemüse kann das schon einmal schief gehen, da kommt die Gefahr von Band- und Spulwürmern hinzu. Hast Du erstmal resistente Escherichia coli, machen sie was sie wollen und quälen Dich wenn Du sie loswerden willst. Falle aber nicht auf den esoterischen Kram einiger radikalen Veganer herein. Alles was die extremen unter denen wollen ist, dass die Leute ihre Kinder Mangelernähren. Dann beginnt in Wahrheit der Diät-Terror, die Beilagenfresserei und der Zuckerersatzkonsum. Methoden wie sie in der Schweinemast eingesetzt wird und gelbe Presse mit dem Thema Diät füllt. Der Mensch hat ein großes Gehirn, gemessen an anderen Säugetieren. Es braucht viel Energie und es reagiert auf Verknappung. Das zeigen Armutsforschung und Unterernährung aus Entwicklungsländern und Krisengebieten. Der Fehlernäherte Arme ist eben nicht mehr dünn, sondern dick. Alles was der unwissenschaftliche Diät-Wahnsinn erreicht, oder bringen soll, denn diese Frage muss gestellt werden, ist dass man damit dumme Leute züchtet, deren Gehirn nicht voll entwickeln soll oder mit mit der Kombination aus großen Mengen an Stärke und Antibiotika im Darm Nervengifte erzeugt. Welche sozialen Phänomene davon ausgehen, ist nicht erforscht. Nur darf hier die Frage gestellt werden, ob jemand zahlungskräftiges Interesse hat, eine neutrale Forschung daran zu betreiben. Der Dumme bei TTIP ist zuerst der amerikanische Verbraucher. Er bekommt dann den Antibiotika-Fraß aus der EU, von dem einige resistent-verkeimte Proben nachgewiesen wurden und muss auf sein Chlorhuhn verzichten, dass mit Chlorlauge oder wie Pink Slime mit in der Natur vorkommendem Ammoniak konserviert ist, das beim Zubereiten verdampft. --Hans Haase (有问题吗) 19:51, 29. Aug. 2015 (CEST)
Hans spricht es schon an: Die schnellste Methode um abzunehmen sind gewichtreduzierend Krankheiten. Eine Auflistung geeigneter Erkrankungen findest Du bei Kachexie. Dort fehlen bei den Klassikern bloß noch Würmer und Einzeller, schwere Niereninsuffiziens und einige Erbkrankheiten, wobei letztere wohl ausscheiden für Dich. --94.219.16.139 20:55, 29. Aug. 2015 (CEST)

Man hat generell Hunger, wenn der Magen leer ist. Um den Hunger zu stillen, wird man den Magen nun wieder füllen. Sobald die Wand des Magens sich spannt, wird dies von Rezeptoren registriert. Das Hungergefühl lässt in der Folge nach. Dem Körper ist es zunächst einmal egal, was man isst und womit man den Magen füllt. Man kann den Magen also mit sehr kalorienreichem Essen füllen (Fett, Kohlenhydrate) oder aber Kalorenarmem mit viel Ballaststoffen und ggf. Proteinen. Das Wichtigste, um Abzunehmen ist es also, die Ernährung so umzustellen, dass man den Magen füllt, um das Hungergefühl zu bekämpfen, aber so zu füllen, dass man wenig Kalorien aufnimmt. Mit Sport verbrennt man natürlich mehr Energie als ohne. Allerdings sollte man das nicht überschätzen. Wenn man sich jeden Tag deutlich mehr als die empfohlenen maximalen 1500 (Frau) bzw. 2000 (Mann) Kalorien pro Tag (diese Angaben können individuell aber durchaus sehr schwanken!) reinpfeift, dann müsste man schon extrem viel Sport machen, um das alles wieder zu verbrennen. Abnehmen alleine durch Sport ist wohl eine Illusion. Es kommt vielmehr vor allem auf eine fett- und kohlenhydratreduzierte Kost an. Hilfreich ist es, viel Gemüse zu essen und sich klar zu machen, dass man Fettreserven eigentlich nur für Notphasen benötigt (etwa wenn man über Tage mal nichts essen kann, was in grauer Vorzeit die Regel war, heute sicher kaum mehr vorkommt) und Kohlenhydrate (inklusive Zucker) für kurzfristige Aktivitäten, etwa Sport. Mit anderen Worten: Bei einem Bürojob hat eine fett- und kohlenhydratreiche Ernährung funktional eigentlich keinen Sinn mehr. Wichtig ist es auch, sich klar zu machen, dass gerade viele Getränke sehr viel Zucker enthalten. Wer jeden Tag einen Liter Fruchtsaft oder Cola trinkt, der nimmt damit schnell bereits 500-800 Kalorien zu sich (und macht sich nebenbei auch die Zähne kaputt), also ein Drittel der Tagesration und der Magen spannt fast überhaupt nicht. Man nimmt also viele Kalorien auf und hat trotzdem Hunger, wodurch man noch mehr Kalorien aufnimmt. Es kann also eine sehr gute Idee sein, beim Abnehmen bei den Getränken anzufangen und auf (Mineral)wasser, Kaffee oder zumindest Schorlen umzustellen. Auch Süßstoff gilt in Maßen heute kaum mehr als bedenklich. Je nachdem was man sonst so isst, kann die Umsetzung der Getränkeumstellung auf wenige oder gar keine Kalorien ggf. schon ausreichen, um plötzlich eine ganz andere Tageskalorienbilanz zu haben. Vielleicht muss man dann also nicht mal mehr seine Essgewohnheiten umstellen und nimmt bereits ab. 90.184.23.200 00:08, 30. Aug. 2015 (CEST)

Bei den Getränken anfangen ist sicher nicht die schlechteste Idee, aber eben nicht auf ligth umstellen. Denn darin liegt einer der Abnehm-Haken versteckt. Es gibt Süsstoffe die dem Körper vorgaukeln es komme Zucker, mit dem Effekt, dass dieser auf Vorrat Insulin ausschüttet (Erst recht wenn er von jahrelangen Süssgetränkkonsum gewoht ist das Zücker kommt). Wenn dann eben kein Zücker kommt, ist die Heisshunger-Atacke mehr oder weniger vorhersehbar.--Bobo11 (Diskussion) 10:29, 30. Aug. 2015 (CEST)
Fasten, dabei Sport treiben, und in dieser Zeit Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten umstellen. [1] --Eike (Diskussion) 11:00, 30. Aug. 2015 (CEST)
Es berücksichtigt das Frustessen, das Knabbern vor dem Fernseher und das Essen aus Ärger nicht. Phänomene, die vorhanden sind aber nicht bei jedem. Mit den gesüßten Getränken trifft es die Sache auf dem Punkt. Viele Getränke werden nur wegen der Mineralien darin, vor allem Kalk (Calciumcarbonat), geschmacklich verändert. Demineralisiertes Wasser löst die Magenschleimhaut auf, es ist kein Lebensmittel und wird nur in Technik und Chemie benutzt. Bereits getauter Schnee oder Eis enthalten sehr wenig Mineralien. Überkalktes Wasser ist nicht gesund und schmeckt nicht. Vielmehr verursacht es Durchfall und stört den Wasserhaushalt (Wasser-Elektrolyt-Haushalt) im Körper. Nicht nur aus diesem Grund wird gerne zur Cola gegriffen, die Phosphor- und Zitronensäure enthält. Fruchtsäfte enthalten auch etwas Zitronensäure, aber meist weniger, aber all diese Getränke auch Zucker. Tatsächlich ist der erste Hunger der Qualvollere. Gewöhnt man sich über Tage daran, fällt es leichter. Das Problem dabei: Bei vielen nimmt die Leistungsfähigkeit sofort ab. Das sind Körpereigene Mechanismen, die auf Sparflamme schalten. Da gehören auch Hormonhaushalte dazu. Nicht nur Insulin, auch Thyroxin spielt dabei eine Rolle. Eine mögliche Insulinresistenz ist nur ein Faktor. Es gibt Pflanzenschutzmittel, die die Produktion von Thyroxin drosseln. Mit Stärke hat der Körper eine schnelle Energiezufuhr, die aber erst seit rund 10.000 Jahren dazugekommen ist. Seither versucht sich die Evolution daran anzupassen. Darauf basieren einige Ernährungstipps, die aber wissenschaftlich ebenfalls nicht ausreichend erforscht sind. Die Politisierungen darum sind sehr stark vertreten und Publizierende bekommen mehr oder weniger wohlwollende Rückmeldungen. Der Irrglaube, Fett mache Fett und Kohlenhydrate in Form von Zucker und Stärke wären gegen das Körperfett vorzuziehen ist mindestens so dumm wie es der Fernsehwerbung erlaubt wird. Tatsächlich speichert der Körper die überschüssige Energie aus Kohlenhydraten in von Fett, das bei Bedarf umgewandelt wird. Funktioniert das nicht mehr, so haben wird die Diagnosen, zu denen auch Diabetes mellitus gehört. Die Ursachen und die Klassifikation in Typen sind nochmals andere. Leichte Formen sind mit Abnehmen und Sport langfristig am besten behandelt. Infekte, die die Bauchspeicheldrüse befallen, führen unabhängig der Ernährung und des Gewichts zum Stopp der körpereigenen und essentiellen Insulinproduktion. Der Einstieg ins Abnehmen hat zahlreiche unangenehme Effekte. Sie reichen von geänderter Durchblutung über Auswirkungen auf Wasserhaushalt und Stoffwechselhaushalt, die den Schweißgeruch vorübergehend verändern. Auch dreht der Körper teilweise zu, bevor er im Müll der Stoffwechselprodukte erstickt. --Hans Haase (有问题吗) 11:01, 30. Aug. 2015 (CEST)
Roux-en-Y-Magenbypass und Magenband wurden noch nicht erwähnt. --Rôtkæppchen₆₈ 11:12, 30. Aug. 2015 (CEST)
Man kann es drehen wie man will, "schnell abnehmen" ist in der Regel ungesund. Wenn man nachhaltig sein Gewicht senken will, geht das nur langfristig und mit dauerhafeten Verhaltensänderungen, nicht mit Diäten und anschliesendem zurückfallen auf alte Verhaltensweisen. Man muss eigtlich auf kein Nahrumsmittel verzichten, sondern gerade die problematischen ganz bewusst zu essen. Dann das alleine hilft meist schon, dass man generell weniger davon isst. Und schon ist man auf dem richtigen Weg. Abnehmen fängt mit der Frage "Wann esse und trinke ich was" an. Dann mit den Fragen "in welcher Menge" und "Was ist da eigentlich drin". Kurzum wenn man die Energiezufuhr dauerhaft vermindern will muss man zuerst mal Wissen, wie viel man sich zuführt. Gerade hier werden einige erschrecken, was sie sich an Kohlehydrate in füssiger Form zuführen. --Bobo11 (Diskussion) 11:42, 30. Aug. 2015 (CEST)

Krafttraining UND Ernährungsumstellung scheint logisch, als Getränk Mineralwasser.--Muroshi (Diskussion) 01:35, 31. Aug. 2015 (CEST)

Es sollen aber auch andere zucker-, süßstoff- und fettfreie Getränke funktionieren, z.B. ungesüßter Tee. --Rôtkæppchen₆₈ 02:22, 31. Aug. 2015 (CEST)
Also es ist natürlich subjektiv und es gibt auch keine gesicherten Studien zu dem Thema. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen weniger Essen und dazu Laufsport. Z.B. alle zwei bis drei Tage 5-10 km laufen, dann Ernährung auf mehr hühnchen/reis usw. umstellen. Hat bei mir geholfen, six pack kommt langsam wieder ;) --Lexikon-Duff (Diskussion) 18:51, 31. Aug. 2015 (CEST)
Lauftraining verbrennt im Gegensatz zum Krafttraining erst nach ca. 35-40 Minuten Fett.--85.4.233.141 00:09, 1. Sep. 2015 (CEST)
Wenn du 10 km unter 30 Minuten schaffst dann brauchst du erst gar nicht abnehmen. Ausserdem ist das keine gesicherte Erkenntnis, es gibt wiedersprüchliche Meinungen dazu wann das anfängt. Und seit wann verbraucht man beim Krafttraining Fett? Da bauen sich Muskeln auf die am Ende den Grundumsatz steigern, mehr net.--78.51.231.208 (Lex) (04:40, 1. Sep. 2015 (CEST), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)
Naja, werde da nicht frei zugängliche Energiereserven im Blut verbraucht (also Zucker) und danach wieder aufgefüllt, indem Fett in Zucker umgewandelt wird? Dadurch nimmt man nach dem Sport doch ab. Dachte ich. 90.184.23.200 23:32, 1. Sep. 2015 (CEST)
Der erste Gewichtsverlust auf der Waage ist das verlorene Wasser. Es ist schnell wieder da. Beim Abnehmen wird auch Muskelmasse abgebaut. Das ist normal. Aufbautraining erhöht das Gewicht. Ausdauertraining auch ist dazu gedacht, die im Blut umher schwimmende Energie aufzubrauchen und den Körper zum Angreifen seiner Fettreserven zu bringen. Dass das hinausgezögert wird, ist evolutionsbedingt. Vorher wird es unangenehm und der Körper ruft nach Nachschub. Eine gewisse Kombination aus Fett und Kohlenhydraten bewirkt einfach weiter zu essen. Das was beim Fernsehabend bevorzugt dabei steht, hat diese Eigenschaft. Ebenso das meiste Fastfood erfüllt dies nebenbei. Interessant ist auch das Thema Veganismus und Vitamin B12 im Zusammenhang mit Antibiotika als Masthilfe. Das sieht rein aus den Artikeln heraus wie ein beinahe fertiges Puzzle für die Forschung aus. --Hans Haase (有问题吗) 00:33, 2. Sep. 2015 (CEST)
Sonne werden. Unsere beispielsweise nimmt pro Sekunde 4 Millionen Tonnen ab. --Blutgretchen (Diskussion) 00:10, 3. Sep. 2015 (CEST)

Konnte Hitler Englisch?[Bearbeiten]

und zwar um ~1920?
Werner Maser soll schon 1954 in seiner Diss. (oder 1965 in Frühgeschichte der NSDAP) dazu widersprüchliche Vermutungen gemacht haben. (Percy Ernst Schramm berichtete 1964, dass von seinem Arzt Hasselbach überliefert ist, dass Adolf sich englische, amerikanische und französische Zeitschriften vorlegen ließ. Die erforderlichen Sprachkenntnisse habe er sich allmählich, vor dem Kriege anhand englische und französische Filme im Originaltext, angeeignet. - Das erklärt leider die Sprachkenntnisse um 1920 nicht.) Henry Picker behauptet, dass 1905 an der Oberrealschule Steyr seine Note in Französisch "genügen" gewesen sei. Existiert vielleicht sein vollständiges Zeugnis , auch aus Linz, noch?
BTW: Ist nachvollziehbar, welche amerikanischen Zeitschriften um 1920 in Münchner Bibliotheken auslagen? --Virtualiter (Diskussion) 19:35, 29. Aug. 2015 (CEST)

Wenn man deinem zweiten Link folgt und eine Seite weiterblättert, findet man, dass der Führer Englisch, Französisch und in Ansätzen Italienisch beherrschte. Laut der Literaturquelle habe er sich seine Englischkenntnisse ab 1911 autodidaktisch angeeignet. Aber du hast Recht: Leider ist diese Angabe mit keiner Fußnote belegt. Die rundimentären Italienischkenntnisse erscheinen auch plausibel, wenn man an Mussolini denkt (der verhältnismäßig gut Deutsch sprach, z. B. bei der Völkerkundgebung 1937 auf dem Maifeld in Berlin). Wenn man davon ausgeht, dass Hitler wirklich Französisch in der Schule hatte (ein Lehrplan dieser Zeit würde dies untermauern, ein Zeugnis natürlich beweisen), erscheint es durchaus plausibel, dass er seine Kenntnisse während seines Dienstes an der Westfront soweit verbessert hat, dass er Unterhaltungen folgen konnte, wie es in der verlinkten Literaturquelle heißt. Außerdem sollen seine Französisch- und Englischkenntnisse von seiner Sekratärin Christa Schroeder bestätigt sein. Auch hier fehlt es an einer Quelle, aber die dürfte mit ein wenig Recherche zu finden sein, denn es liegen zwei Erinnerungsbände von Christa Schroeder vor. Diese sind natürlich aus quellenkritischer Sicht potenziell problematisch (vgl. z. B. die Bände von Albert Speer), aber warum sollte die Sekratärin in dieser Frage nicht die Wahrheit sagen. Hat ihr nun Hitler selbst die Wahrheit gesagt? Dies lässt sich natürlich nicht belegen, anhand der Tatsache, dass Dolmetscher vor Ort waren aber auch nicht widerlegen (vgl. Begegnungen von Dr. Merkel und Putin, die beide Deutsch und Russisch sprechen). Am problematischten erscheint die Behauptung, Hitler habe sich Englisch autodidaktisch ab 1911 angeeignet. Hier ist eine Quellenangabe unbedingt erforderlich: Haben z. B. seine Weggefährten davon mitbekommen? Vielleicht gab es hier einen geheimen Lehrer, dessen Existenz am Führerbild gekratzt hätte. --85.180.134.112 02:48, 30. Aug. 2015 (CEST)
<dazwischenquetsch> "Italienisch in Ansätzen" erinnt mich irgendwie an Aldo Raine: "Well, I speak the most Italian". ;-)--IP-Los (Diskussion) 16:09, 31. Aug. 2015 (CEST)

Zusatzfrage Welche Mundart/ Landschaftliche Ausdrucksweise hat der Hitler in seinen Reden eigentlich benutzt. Es stammte ja aus Österreich, hat man das herausgehört?--79.232.222.171 11:25, 30. Aug. 2015 (CEST)

Bühnendeutsch mit rrrollendem R. Geoz (Diskussion) 13:44, 30. Aug. 2015 (CEST)
Vom Hoffotografen Heinrich Hoffmann gibt es Bilder, die das Einüben von Posen belegen. Ohne es jetzt aktuell zur Hand zu haben, glaube ich mich zu erinnern, dass Ian Kershaw Rhetorikschulungen erwähnt (stimmts?, sind Quellen angegeben?), insofern liegt Sprachtraining in nicht allzuweiter Ferne. Völlig unabhängig davon ist das hier durchaus hörenswert -- Iwesb (Diskussion) 14:33, 30. Aug. 2015 (CEST)
Also ich kenne die Aussage, Hitler habe in der Schule Französisch gelernt, es aber danach nicht wirklich beherrscht. Zur Sprechweise: Diese krawalligen Reden waren nicht sehr authentisch und nur einstudiert. Normale Gespräche wurden nicht aufgezeichnet, außer diesem Gespräch, das Ende mit Feldmarschall Mannerheim. Da klingt er ganz anders.--Antemister (Diskussion) 20:34, 30. Aug. 2015 (CEST)
Diesen Geprächsausschnitt mit Mannerheim hab ich überhaupt erst vor wenigen Jahren das erste Mal gehört, war auch auf YouTube, aber nicht auf diesem Channel (findet sich häufiger). War schon ganz interessant, weil seine informelle Dialogstimme - natürlich erwartbar - so merklich anders klingt als das gewohnte Theater. Empfand es als überraschend monoton, beinahe affektlos. Davon ab hört man bei ihm natürlich etwas Bairisches heraus, egal in welcher Tonlage, dazu braucht man kein Fachmann sein und ich würde den Mann auch wenn ich es nicht wüsste sicherlich kaum im Niederdeutschen verorten. Ich tue mich aber bereits schwer, es genauer als grob "bairisch" einzugrenzen, da ist Sprechern süddeutscherer Mundarten oder solchen, die mit ihnen vertrauter sind als ich, u.U. mehr möglich. Insbesondere der Eindruck auf (heutige) Österreicher wär nicht uninteressant. Für mich klingt es jedenfalls nicht nach Wien und durchaus eher ober- denn niederösterr. Ein Eindruck meinerseits war immer (da kann ich mich aber schwer täuschen) dass die mundartliche Färbung bei ihm mit der Zeit abnahm und zwar deutlich. Das ist auf älteren Aufnahmen irgendwie stärker ausgeprägt, was nach etlichen Jahren im tiefsten Preußen natürlich einfach mit der Gewöhnung zusammenhängen könnte, von ihm ab einen bestimmten Punkt möglicherweise aber auch bewusst unterdrückt wurde. Ob er Englisch sprach weiß ich leider nicht. -ZT (Diskussion) 06:36, 31. Aug. 2015 (CEST)
Hitler beherrschte keine Fremdsprache. Er hatte rudimentäre Kenntnisse des Französischen aufgrund von Schulunterricht und seinen Kriegsjahren in Frankreich. Laut eigenem Bekunden (Heim: Monologe im Führerhauptquartier 1941-1944) konnte er Französisch lesen und Gesprochenes zum Teil verstehen. Einen unabhängigen Beleg hierfür gibt es meines Wissens jedoch nicht. Englisch sprach und verstand Hitler nicht. Englische Zeitungsberichte wurden ihm deshalb täglich ins Deutsche übersetzt vorgelegt. --DJ 10:32, 3. Sep. 2015 (CEST)

Hitler soll, ähnlich wie Goebbels (lt. dessen Tagebucheinträgen) vom Spielfilm Gone With The Wind begeistert gewesen sein ind ihn mehrmals gesehen haben. Ob ihn jetzt allerdings jemand entscheidende Passagen synchron übersetzte, er selber genug verstand oder ihm die opulente Ausstattung und Massenszenen genügten, geht m.W. nirgends hervor. Zumindest muss er regelmäßig vor den Krieg mit den USA Filmkopien aus Hollywood erhalten haben. --Vexillum (Diskussion) 10:51, 3. Sep. 2015 (CEST)

Dass die deutsche UFA mit den US-amerikanischen Filmproduktionsgesellschaften Metro-Goldwyn-Mayer und Paramount Pictures zusammengearbeitet hat, war ja nun wirklich kein Geheimnis. --Rôtkæppchen₆₈ 22:53, 4. Sep. 2015 (CEST)

30. August 2015[Bearbeiten]

Arbeitsplatz speichern[Bearbeiten]

Guten Morgen. Ich suche eine Software, mit der man den aktuellen Zustand des Rechners speichern und später wiederherstellen kann. Konkret sollen beim Wiederherstellen die Porgramme und Dateien geöffnet werden, so wie sie einmal abgespeichert wurden, inkl. der Fensterpositionen. Beispiel: Für das Arbeiten an Projekt "X" benötige ich immer: eine Excel-Tabelle und den pdf-Viewer (leer, ohne geöffnetes Dokument) am linken Bildschirm, 2 Dateifenster mit bestimmten Verzeichnissen und AutoCAD (leer) am rechten Bildschirm und Outlook sollte auch auf jeden Fall geöffnet werden. Diese Konfiguration möchte ich einmal einstellen und dann (nachdem ich dazwischen an Projket "Y" gearbeitet habe, wo ich ganz andere Dateien und Fenster benötige) auf Knopfdruck wiederherstellen. Zuätzlich wäre es noch ideal, wenn die Voreintstellungen der Fenster für Projekt "X" nicht so einfach überschrieben werden können, also z. B. mit Passwort geschützt sind. Das alles unter Windows 7 Pro/64 bit. (Gesucht habe ich schon nach "Fenster speichern" und "Arbeitsplatz speichern" aber das führt nur zu Tools, die die Postionen für einzelne Fenster abspeichern, nicht für alle gemeinsam.) --93.82.103.74 10:55, 30. Aug. 2015 (CEST)

Mal ganz doof gefragt: Wenn Du dafür einen eigenen Benutzer einrichtest und den PC zwischendrin nicht herunterfährst, dann sollte das doch immer so aussehen, wie Du es zuletzt hinterlassen hast, oder nicht? --84.62.225.249 11:53, 30. Aug. 2015 (CEST)
aber bitte mit hibernate... :) --Heimschützenzentrum (?) 12:03, 30. Aug. 2015 (CEST)
ist unpraktisch, weil Windows/Avast/Nvidia etwa wöchentlich neu booten will. --Hareinhardt (Diskussion) 12:40, 30. Aug. 2015 (CEST)
1. geht openbox auch für Windoze? (ich mein: ist es POSIX kompatibel?) *kicher* 2. Devil’s Pie... geht wohl nich für Windoze... 3. hier hat man das da (Actual Window Manager) gefunden... 4. Viel Glück... *rotfl* --Heimschützenzentrum (?) 12:03, 30. Aug. 2015 (CEST)
Du kannst Die benötigte Arbeitsumgebung mit Hyper-V in einem virtuellen System bereitstellen. Dann kannst Du einen system snapshot machen und diesen bei Bedarf wieder aus der Versenkung holen. Bedenke aber, dass evtl auch Deine Daten von diesem Snapshot betroffen sind. Sie sollten als außerhalb des virtuellen Systems gespeichert werden, also auf Netzlaufwerke. --Rôtkæppchen₆₈ 12:53, 30. Aug. 2015 (CEST)

Danke für die Ideen. einen eigenen Benutzer einrichten werde ich zunächst versuchen - wenn ich dann noch ein paar Autostart-Einträge mache, könnte das auch mit Booten funktionieren. - Actual Windows Manager schaut auch ganz gut aus (auch die Clipboard History, die es zusätzlich anbietet). - Hyper-V kommt mir vor, wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. --93.82.103.74 16:12, 30. Aug. 2015 (CEST)

Wenn Du Deine zu bearbeitenden Dateien und Dokumente außerhalb des Windows-Benutzerprofils speicherst, auch keine sich produktiv ändernden Einstellungen über wie Mails, hilft Dir der Hinweis auf das „Mandatory Profile“.
Hast Du nur versehentlich die Icons auf dem Desktop verschoben oder automatisch angeordnet, warte bis vom Explorer aus getätigte Dateioperationen wie kopieren von Dateien beendet sind und öffne den Taskmanager. Beende den Prozess Explorer.exe und starte, wenn der Desktop nicht erneut erscheint, den Prozess Explorer.exe von Taskmanager aus nach: Datei→Ausführen: Exporer.exe eingeben. Die Icons werden dann von der bestehenden Einstellung nachgeladen, die beim Abmelden bzw. Herunterfahren gesichert wird. --Hans Haase (有问题吗) 00:36, 2. Sep. 2015 (CEST)

Bodenreform 46 - Besonderheit[Bearbeiten]

Hallo! Irgendwo habe ich mal gelesen, daß eine wichtige preußische Person bzw. dessen Nachkommen bei der Bodenreform in der SBZ durchgeruscht sind, weil sie unter der 100 Hektargrenze lagen. Ob zufällig, oder durch rechtzeitige Teilung des Gesamtbesitzes, darüber gingen die Geschichten auseinander. Dachte immer, das es sich um Bismarks Schloß Schönhausen handelte, aber ist es nicht. Weiß jemand, welche Person bzw. welches Gut es sein könnte?Oliver S.Y. (Diskussion) 12:54, 30. Aug. 2015 (CEST)

Seltsame Frage! Sicher weiß das jemand, zumindest die "wichtige preußische Person bzw. dessen Nachkommen". Frag die doch mal direkt! 217.9.49.1 11:15, 1. Sep. 2015 (CEST)
Selbstverständlich wüsste das die betroffene Familie, aber wer weiss es sonst? --Eingangskontrolle (Diskussion) 09:23, 3. Sep. 2015 (CEST)
Es war ernst gemeint, auf Bismark, Hardenberg, Humboldt und so bin ich selbst gekommen. Auch den Kreisauer Kreis habe ich ausgeschlossen. Es war aber zumindest mal eine TV-Reportage wert. Ging eigentlich darum, das westdeutsche Nachkommen einen Rückübertragungsantrag gestellt hatten, der abgewiesen wurde, weil gar nicht enteignet wurde, sondern die normale Erbfolge galt.Oliver S.Y. (Diskussion) 00:56, 4. Sep. 2015 (CEST)

Zentralrat der Juden[Bearbeiten]

Beim Stöbern bin ich zufällig auf diese Frage gestoßen. Kann man dazu was sagen? --85.178.125.53 21:32, 30. Aug. 2015 (CEST)

Obwohl offenbar seriös gearbeitet, aber eben kein valide wissenschaftliche Belegstelle, lese ich hier, S. 38 als Bezeichnung „Zentralrat der Ungarischen Juden“ und verstehe das als die offizielle Benennung, da es in Anführungszeichen gesetzt ist und der Begriff „Judenrat“ im gleichen Abschnitt verwedet wird. Also: Kein Beleg aber ein Hinweis, der allerdings für die Wahl der Bezeichnung nichts begründet.--84.143.241.11 22:25, 30. Aug. 2015 (CEST)
Hier, S. 372, Anm. 58 wird es schon handfester, denn Wolfgang Benz ist zitierfähig. Demnach hatte der Budapester Judenrat unterschiedliche Bezeichnungen. (Is mir zu doof, das abzutippen, die Anmerkung gibt auch Quellen an, mit denen man weitergraben könnte). --84.143.241.11 22:37, 30. Aug. 2015 (CEST)
Es handelt sich wohlgemerkt um einen aus dem Englischen übersetzten Überblicksartikel zu Konzentrationslagern in Ungarn von Zoltán Vági und Gábor Kádár, der in einem von Wolfgang Benz mit herausgegebenen Sammelband nachgedruckt wurde. Wäre Wolfgang Benz unumstritten zitierfähig, dann wäre etwa auch die von ihm mit Interviews beglückte Postille Muslim-Markt zitierfähig, Rosenkohl (Diskussion) 00:08, 31. Aug. 2015 (CEST)
Nun, wenn es um dieses Interview vom 1. Novmber 2010 geht, dann gehört der Mann tatsächlich auf den Scheiterhaufen. Wir sollten seinen Artikel in der Wikiedia löschen, alle seine Bücher zerreißen und auf den kleinen Schnipseln kräftig herumtrampeln. Und mit ihm die ebenfalls zerreißenswerten Schriften von Nurhan Soykan, Stefan Homburg, Claudio Lange oder Pater Richard Nennstiel, die gleichfalls danach auf das Böse hereingefallen sind. (Hier für die Adepten des Heinrich Kramer eine Liste aller, die sich eines Interviews schuldig gemacht haben.)
Jetzt mal im Ernst: Benz ist wie die meisten anderen Wissenschaftler in diesem politisch/historisch/religiösen Minenfeld sicher nicht unumstritten. Aber er ist dennoch zitierfähig. Wenn du das Interview und die Frage der Zitierfähigkeit ernsthaft bedingend miteinander verbinden willst, wünsche ich dir noch viel Spaß bei der Hexenjagd. Es mag zweifellos bescheuert sein, sich auf ein Interview mit muslim-markt einzulassen, wie es nicht weniger bescheuert ist, der Junge Freiheit oder der BILD-Zeitung ein Interview geben. Benz wegen des muslim-markt-Interviews damit subtil in die gleiche ideologische Ecke mit muslim-markt zu stellen ist allerdings perfide. Das stützt du wahrheitswidrig mit dem Gebrauch des Plural („mit Interviews beglückte“). Tatsächlich hat Benz nur ein Interview gegeben und das ist ein Unterschied zu der von dir suggerierten dauerhaften oder fortdauernden Mitarbeit oder Bereitschaft zur Zuarbeit.
Benz ist nicht unumstritten wegen des Interviews sondern weil er (verkürzt dargestellt) eine von ihm konstatierte wachsende Islamfeindlichkeit mit dem Setzen des Begriffs „Anti-Islmaismus“ thematisiert hat und ihm von einigen Kritikern (allerdings oft sehr lautstark) vorgeworfen wird, dass er damit den Antisemitismus relativiert, zumindest die Gefahr der Relativierung in Kauf nimmt. Hier ein Einstiegs-Text der bpb mit einem Link auf einen weiteren Text zu der Debatte an sich. Soweit ich es überblicke wird in dem Diskurs aus allen Lagern heftig mit Dreck geworfen. Benz gehört da so weit sehe aber offenbar nicht zu den Anheizern. Und wäre Benz nicht der ehemalige Leiter des Zentrums für Antisemitismusfoschung, dann wäre er selbst wahrscheinlich auch weniger mit Dreck beworfen worden. Da wird nicht nur auf die Person sondern auch auf die Institution gezielt. Das alles verschweigt dein Geraune á la „Wäre Wolfgang Benz unumstritten zitierfähig...“ Und das ist kein seriöser Umgang mit Inhalten und kein anständiger und konstruktiver Umgang, Sachverhalte zu erhellen. Den zeigst du nur in dem durchaus richtigen Hinweis auf die eigentlichen Urheber der Anmerkung und die eingeschränkte Rolle von Benz als Mitherausgeber.
Und um auch noch das Grundsätzliche hinzuzufügen. Auch jemand, dessen Standpunkte ich in der Sache nicht teile sondern heftigst kritisiere kann „unumstritten zitierfähig“ sein. Ein Diskurs ist nur etwas wert, wenn er - auch - von dem Respekt vor dem Gegenstandpunkt und seinen Argumenten getragen wird. Wer das in eine Auseinandersetzung nicht einbringen will, verdient sich keine Aufmerksamkeit, höchstens vielleicht noch auf einer pädagogischen oder therapeutischen Ebene. Deinen schein-logischen messerscharfen Schluß: Wenn Benz „...dann wäre etwa auch...“ muslim-markt kann ich ernsthaft nicht mehr kommentieren. Das stammt offenkundig aus dem Reich der Satire und da sollten wir es wohl auch belassen. Wenn dir nicht mehr Verfehlungen eingefallen sind als das muslim-markt-Interview, dann geht es dir nach meinem Eindruck wohl weniger um die Sachdiskussion und mehr um das Niedermachen. Das ist ja in der de.wp auch beliebter Stil der Auseinandersetzung geworden (wie du ja, wenn ich es richtig lese, in anderen Debatten auch selbst erfahren mußt). Ich bin zweifellos auch ein Freund scharfer Worte, aber zu manchem Niveau hinunter kann und mag ich mich lieber nicht bücken. --84.143.241.11 04:38, 31. Aug. 2015 (CEST) Ergänzung (Gebrauch des Plural) --91.44.88.121 15:53, 31. Aug. 2015 (CEST) (hier auch als 84.143.241.11 unterwegs)
Was ist denn das für eine Logik: Wäre X zitierfähig, dann auch Y. Weil X Y ein Interview gibt???--80.129.154.85 12:33, 31. Aug. 2015 (CEST)
Rosenkohl hat durchaus Recht mit dem Hinweis, dass man durch ein Interview eine Publikation mögicherweise aufwertet und diese Methode von verschiedenen Medien bewußt genutzt wird. Hier steht man in der Verantwortung, wie man im Vorfeld prüft und auf wen man sich einläßt oder nicht. Benz war bei diesem Telefoninterview nicht sorgfältig. Ich teile aber nicht Rosenkohls mit seinem gesetzten Berührungsverbot verbundenen Umkehrschluß, in dem er suggeriert, dass das einmalige Einlassen auf ein unseriöses Medium jemand generell unseriös macht. Dass sich das „Böse“ durch die Berührung wie eine Infektion quasi auf den Berührenden überträgt. Man geht durch einen „Fehltritt“ sicher nicht unbeschadet aus so einer Affaire. Ich habe aber einen anderen Blick auf die Bewertung und das Ausmaß des Schadens und sehe hier (bei der Kampagne gegen Benz) auch noch eindeutig andere Interessen am Werk, die das Interview nur als Vorwand und Anlaß für eine Rufschädigung und eine Beschädigung der von Benz (und anderen) vertretenen Positionen benutzen. --91.44.88.121 16:13, 31. Aug. 2015 (CEST) (hier auch als 84.143.241.11 unterwegs)

Aus dem Artikel über das dänische Künstlerduo Surrend: >>Im April 2010 klebte Surrend in einigen Berliner Innenstadtbezirken Plakate, auf denen sie die "Endlösung" für den Staat Israel fordern.<<

Die an dieser Plakataktion geäußerte Kritik wurde etwa geschildert im Artikel http://www.tagesspiegel.de/berlin/provokative-plakataktion-israel-kuenstlerisch-von-der-landkarte-getilgt/1813570.html.

Daraufhin verfasste Surrend ein weiteres Plakat mit Namen der Kritiker des ersten Plakates, und trat damit in der 3Sat-Sendung Kulturzeit auf, http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/144800/. Der Text des zweiten Plakates ist z.B. unter http://junesixon.blogsport.de/2010/07/08/artists-united-for-volksgemeinschaft/ dokumentiert. In der gleichen 3Sat-Sendung trat Wolfgang Benz auf mit der Einschätzung:

"Antisemitismus ist zunächst etwas Anderes als Antizionismus. Diese Plakate sind unfreundlich gegenüber Israel, deshalb müssen sie nicht antisemitisch sein, aber es ist so praktisch, alles als antisemitisch zu denunzieren, was einem nicht gefällt. Das ist das ärgste politische Schlagwort",

zitiert nach Clemens Henis Kommentar [2]

Wie sich Wolfgang Benz im Vorfeld des Muslim-Markt-Interviews durch Konsultieren des von Juliane Wetzel und ihm selbst 2007 herausgegebenen Sammelbandes Antisemitismus und radikaler Islamismus in Erinnerung hätte rufen können soll es sich beim Mulsim-Makrt handeln um eine:

>>Internetplattform für Muslime, die sich dort Rat für ihre tägliches Leben - Kontaktadressen, Partnersuche, Veranstaltungshinweise etc. - holen können und gleichzeitig über den Link "Palästina Spezial" erfahren, dass Zionisten Rassisten und dass die Palästinenser "Opfer systematischer Vernichtung" seien. Man erfährt außerdem, dass nach dem einflussreichen iranischen Rechtsgelehrten Ayatollah Khamenei "der Erwerb jeglicher Produkte welche den Zionismus stärken" nicht erlaubt sei, "es sei denn, diese Produkte sind unbedingt notwendig". Damit wird indirekt zum Boykott Israels aufgerufen. Bereits die Linkkennung "Boykott" verrät dies. Interessanterweise findet sich auf der Webseite auch die tropfende Blutleiste, die wir aus radikal islamistischen Holocaust leugnenden Internetauftritten etwa bei "Radio Islam" und anderen einschlägigen rechtsextremen Seiten kennen.<< (S. 11) der auf seiner Homepage stets spricht >>vom 'Pseudostaat Israel' oder vom 'zionistischen Gebilde', das über keine klaren Grenzziehungen oder ein bestimmbares Staatsvolk verfüge<< (S. 83)

Rosenkohl (Diskussion) 23:13, 31. Aug. 2015 (CEST)

Dennoch wird er dadurch nicht zwangsläufig "nicht zitierfähig", zumal du gerade aus dem Sammelband zitiert hast, um die betreffende Internetplattform zu charakterisieren. Entscheidend ist Benz' wissenschaftliche Leistung. Ich nenne mal als Beispiel aus der Germanistik Walther Mitzka, der NSDAP-Mitglied war und sich öffentlich zu Hitler bekannt hatte. Der Deutsche Wortatlas ist aber noch heute ein wichtiges Hilfsmittel und zitierfähig. Das gilt auch für die Verfassungsgeschichte Hubers, die noch heute, u. a. in geschichtswissenschaftlichen Werken, zitiert wird, trotz der NS-Vergangenheit des Autors. Dein Umkehrschluß, daß dann ja auch der Muslim-Markt zitierfähig wäre, bloß weil dort ein Interview von Benz abgedruckt worden ist, kann so nicht gezogen werden.--IP-Los (Diskussion) 17:31, 1. Sep. 2015 (CEST)
Es gibt immer wieder Leute mit hohem Ansehen - selbst Nobelpreisträger waren darunter, die irgendwann im Alter auf die Idee kommen, ihr ganzes Renomme zu verschrotten, indem sie versuchen zweifelhafte Gruppierungen sei es Islam oder eben banale Esoterik mit ihrer Anwesenheit aufzuwerten. Das stellt aber ihr früheres, oftmals ja wertvolles Werk erst einmal nicht in Frage, allerdings, Publikationen die nach dem Sinneswandel oder kurz davor erschienen, sollten eben nicht mehr zitiert oder beachtet werden (wobei, etwas Polemik, sich bei der Person Benz ja die Frage stellt, woher er vorher sein Renomme und seine Posten erlangt hat).--Antemister (Diskussion) 11:57, 2. Sep. 2015 (CEST)
Ähm, der Islam ist keine zweifelhafte Gruppe. Und Wolfgang Benz hat die Leitung des Zentrums für Antisemitismusforschung seinerzeit natürlich an einer Schießbude auf einem Berliner Rummelplatz gewonnen. (Zwischen Polemik und Dummheit ist nur ein schmaler Grat.) --91.44.88.121 12:09, 2. Sep. 2015 (CEST)

Ich habe mal über die bei mir als PDF gespeicherten Tageszeiten der Epoche eine Volltextsuche durchlaufen lassen. In Zusammenhang mit Juden taucht der Begriff bei mir nur einmal am 14. Februar 1945 in einer typischen Propagandameldung auf ("Am Zentralrat der zionistischen Organisation Italiens..."). Ansonsten überwiegend, wenn vom japanischen Paralament berichtet wird, ferner vom "Zentralrat des faschistischen Italiens" oder einem "weißruthensichen Zentralrat". Die Angaben sind natürlich auch nicht repräsentativ, da es sich wie gesagt um Veröffentlichungen der lokalen Tagespresse handelt. --Vexillum (Diskussion) 13:38, 3. Sep. 2015 (CEST)

31. August 2015[Bearbeiten]

Eifel[Bearbeiten]

Hallo. Hat der Eiffel-Turm etwas mit der Eifel zu tun ? MfG --83.99.17.26 00:59, 31. Aug. 2015 (CEST)

Der Eiffelturm ist nach seinem Erbauer Gustave Eiffel benannt. Und was der mit der Eifel zu tun hat, kannst du im Artikel über ihn nachlesen. --Jossi (Diskussion) 01:37, 31. Aug. 2015 (CEST)
Aber bitte nicht mit Elvis Eifel verwechseln. --2003:76:E3A:9710:14:CF51:A42A:8003 09:55, 31. Aug. 2015 (CEST)
…und bitte auch nicht mit Eiffel 65. --Rôtkæppchen₆₈ 11:25, 31. Aug. 2015 (CEST) *da ba di da ba dei*♩♪♫♬
und auch nicht mit dem Eifelturm oder dem Eifelturm. ---- Baladid (Diskuſſion) 11:45, 31. Aug. 2015 (CEST)
Jedenfalls ist die Eifel für ihren Nebel bekannt. --Hans Haase (有问题吗) 12:54, 31. Aug. 2015 (CEST)
Woran die Bundesregierung oder die Arge oder N.N. ausnahmsweise nicht die Schuld trägt? scnr -- Ian Dury Hit me  13:18, 31. Aug. 2015 (CEST)
Ah, drum haben die da mit dem Regierungsbunker eingebuddelt.--79.232.217.80 13:23, 31. Aug. 2015 (CEST)
Und die Amerikaner brauchen keinen Eifelturm, denn die haben rahmentragende Karosserien. --Nurmalschnell (Diskussion) 14:24, 31. Aug. 2015 (CEST)
Doch, die Amerikaner haben auch einen Eiffelturm: Paris Las Vegas. --88.130.108.16 17:08, 31. Aug. 2015 (CEST)
Das ist doch der Rotkaeppchen-Modus, der ist hier falsch. --Nurmalschnell (Diskussion) 10:25, 1. Sep. 2015 (CEST)
Zumindest bauen die Amerikaner mehrheitlich ohne die Bundesschimmelverordnung --Hans Haase (有问题吗) 01:34, 2. Sep. 2015 (CEST)

Im Widerspruch zum Wikipedia-Artikel:

>>Eiffels Geburtsname lautete Alexandre Gustave Bönickhausen. Der deutsche Geburtsname ging auf einen Vorfahren zurück, der Anfang des 18. Jahrhunderts aus Marmagen in der Eifel nach Frankreich eingewandert war. Um den Namen französischer klingen zu lassen, änderte die Familie den Namen in Eiffel, als Referenz an das Mittelgebirge, aus der der Vorfahre stammte<<

heißt es auf http://wiki-de.genealogy.net/Marmagen/Alexandre_Gustave_Eiffel vorsichtig:

>>Diese abenteuerliche Erklärung zielt auf einen in der Alexandre-Gustav-Eiffel-Biographie des französischen Schriftstellers Francois Poncetton (Eiffel: Le Magicien du fer, Paris 1939) genannten Eiffel-Vorfahren namens Jean René Bönickhausen, der am 30.4.1711 in St. Roch, Paris, eine Maria Lideritz heiratete und am 7.1.1734 in St. Valerie sur Sommer in der Picardie verstarb. In dessen Sterbeeintrag soll sich der Hinweis "dit Eiffel" befinden. Ein Nachweis der Identität von Wilhelm Heinrich Bönickhausen aus Marmagen und Jean René Bönickhausen-Eiffel steht noch aus.<<

Rosenkohl (Diskussion) 21:22, 31. Aug. 2015 (CEST)

Seufz! Natürlich weiß (1.) kein Mensch, was vor 300 Jahren wirklich los war, (2.) woher Jean René Bönickhausen, dessen Lebensdaten hier mit 1659–1734 angegeben sind, wirklich kam, und (3.) warum er oder seine Voreltern oder seine Nachkommen dit Eiffel, d.h. genannt Eiffel hießen. Genanntnamen sind in Westfalen nicht selten. (4.) Eiffel ist nicht viel französischer als Bönickhausen (beides sind deutsche Namen!), aber für Franzosen besser auszusprechen. Meine bevorzugte Artikel-Version ist übrigens diejenige nach meiner Änderung vom 26. November 2011, doch lässt sich systembedingt nicht verhindern, dass immer wieder neue fantasievolle Angaben zur Herkunft von Jean René Bönickhausen dit Eiffel in den Artikel einfließen, die ja auch in der Literatur und im Web kursieren. In der Genealogie hat die Angabe "man weiß es nicht" keinen Bestand gegenüber irgendwelchen Fantasie-Angaben zu Geburt, Herkunft oder Tod, die sich die Leute ad-hoc sofort ausdenken, um jegliche Lücken in Biographien zu füllen (Biographen scheuen das Vakuum). --Pp.paul.4 (Diskussion) 09:54, 1. Sep. 2015 (CEST)
Ich habe es am 1. September 2015 erneut geändert. Leider ist die Namensänderung in Eiffel sowohl für 1880 als auch für 1888 angegeben, wäre noch zu prüfen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 01:28, 2. Sep. 2015 (CEST)

Mittelgutes smartphone mit touchscreen und Tastatur[Bearbeiten]

Moin. Mittlerweile geht mir der touchscreen so auf die Nerven. Immer rumgeschmiere und alle zwei Sekunden treffe ich irgendwas das ich nicht will, die Geschicklichkeit die ich anstellen muss steht in keinem Aufwand zu dem Nutzen. Alright, jetzt suche ich ein mittelgünstiges smartphone (so um die 70 Euro) das einen touchscreen und eine Tastatur hat. Hat hier jemand Ahnung und kann mir einen Tipp geben? Sollte auch für multimedia nutzbar sein, z.B. youtube, Internet, Wikipedia ;) Wenns so etwas auch mit Android gibt, umso besser.--Lexikon-Duff (Diskussion) 18:32, 31. Aug. 2015 (CEST)

Versuch's mal mit Touchscreen Stylus Pen. 10 Stück für 2,30 oder so. Erhöhen die Treffsicherheit enorm. Wenn 70 Euro bloß "mittelgünstig" sein sollen, was hält der Fragesteller dann eigentlich für (sehr) günstig? --Vsop (Diskussion) 15:03, 2. Sep. 2015 (CEST) nachträglich signiert
Wenn das Teil eine Tastatur hat, heißt es Tablet. Ansonsten nimm ein Smartphone mit Android 4.x oder 5.x und kaufe eine Bluetooth-Tastatur dazu. Android 2.x unterstützt keine Bluetooth-Tastaturen. --Rôtkæppchen₆₈ 20:34, 31. Aug. 2015 (CEST)
Ah, ich habe also ein Tablet kleiner 4 Zoll mit Hardwaretastatur und Android kleiner 3. Eigentlich haben Tablets per Definition keine vollständige Hardwaretastatur, sonst wären es Laptops oder etwas aus Convertible (Computer) ;-) War aber schon damals schwer sowas zu finden, und besonders gut ist die Tastatur auch nicht. Ich bezweifle dass es sowas (ausser Geräten für sehr alte Personen) aktuell noch gibt. --nenntmichruhigip (Diskussion) 21:25, 31. Aug. 2015 (CEST) P.S.: Der letzte Satz meint natürlich mit Android und ohne externe Tastaturen. Vielleicht gibt's was von RIM oder so.
Logisch gibts sowas blueberrys gibts zb.--78.51.231.208 (22:10, 31. Aug. 2015 (CEST), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)
Aber nie "mittelgünstig" für "so um 70 Euro". --Vsop (Diskussion) 22:18, 31. Aug. 2015 (CEST)
Blackberry bold 9900 hat sowas, aber kostet weit mehr als 70 Euro :(--78.51.231.208 (22:34, 31. Aug. 2015 (CEST), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)
USB-OTG Setup
Zum Touch gibt es eine virtuelle Tastatur in der Software. Für richtiges Schnellschreiben bedarf es einer echten Tastatur. Die PC-Tastatur mit USB-Anschluss ist ein USB-HID-Gerät, d.h. ein standardisiertes „Human-Interface-Device“, das vom Kernel gängiger Smartphones unterstützt wird. Ist das Gerät USB-OTG-fähig, kann es auf seinem USB-Stecker zum USB-Host umgeschaltet werden. Das sogenannte USB-OTG-Kabel habt am anderen Ende einen im Geschlecht geänderten Stecker (wie sonst er am Computer zu finden ist) und am USB-Stecker zum Smartphone ist der unbelegte fünfte Stift auf Masse gebrückt. Diese Brücke schaltet das Smartphone zum Host um und es bedient die angeschlossenen Geräte mit aus der eigenen Batterie erzeugten 5 Volt. --Hans Haase (有问题吗) 00:14, 1. Sep. 2015 (CEST)
Ich hab vor einiger Zeit mein Android-Handy (Samsung Galaxy S3) per USB-OTG-Docking-Station (so ähnlich wie diese) an Monitor, Maus und Tastatur angeschlossen. Funktionierte im Prinzip gut, ich habe es aber dennoch nach einiger Zeit wieder aufgegeben, weil es bisher offenbar keine einfache Lösung gibt, um den Multitouch-Zoom (Pinzetten-Griff, mit zwei Fingern zum Rein- und Rauszoomen) per Maus zu bedienen. Ich habe alles versucht, um das Maus-Rad zum Zoomen zu kriegen, aber das blöde Ding scrollt nur! >:( Und da die Bedienung ohne schnellen Zoom total nervt, hab ich's sein lassen. --TETRIS L 17:57, 1. Sep. 2015 (CEST)
Also sowas wie mit echter pc Tastatur hatte ich bestimmt nicht im Sinn.--85.179.98.202 (lex) (23:34, 1. Sep. 2015 (CEST), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)
Es geht um die Schnittstelle, denn diese passt. Damit hast Du größere Auswahl. --Hans Haase (有问题吗) 01:04, 2. Sep. 2015 (CEST)
Man kann auch hier schauen. Demnach gibt es sogar ein Handy mit Android und vollständiger Tastatur in deiner Preisklasse, auch wenns schon ein etwas älteres Modell mit Android 2.3 ist. Wenns nicht unbedingt mit Android sein muss, gibts diese Geräte, wobei in deiner Preisklasse wohl auch nichts neueres dabei ist. Performancemäßig wärs vielleicht sinnvoller, z.B. ein gebrauchtes Blackberry Q5 zu kaufen, falls das z.B. bei ebay mal um ~70€ verkauft wird. Übrigens habe ich auch manchmal Probleme mit dem Touchscreen, wobei ich mich mit der Zeit stark verbessert habe, aber es wäre gut, wenn es ein Handy gäbe, das wenigstens zwei seitliche tasten zum auf- und abscrollen hat (damit man beim Scrollen nicht riskieren muss, irrtümlich auf einen Link zu klicken) sowie eine festere Schiebetaste um den Touchscreen komplett zu sperren (weil auch kapazitive Touchscreens können bei manchen Hosen in der Hosentasche ausgelöst werden, mein altes Nokia C6-00 Symbian-Smartphone hatte sowas und das hat recht gut funktioniert). Ein Stylus ist auch eine gute Idee, aber es muss natürlich einer für kapazitive Touchscreens sein (erkennt man an einer weichen Spitze, schaut z.B. so aus, die Breite täuscht, wegen der Runden Spitze kann man wenn man sanft aufdrückt mit sowas recht genau arbeiten, ich denke eine 3mm breite Schaltfläche ist mit sowas mit etwas Übung kein Problem) und man sollte keinen ganz billigen nehmen (funktioniert ev. nicht bei jedem Handy!), ich hab einen um ~6-7€ genommen. Am besten man nimmt einen, den man irgendwo testen kann und ich würde einen kurzen, den man an der Kopfhörerbuchse befestigen kann, verwenden, weil andere verliert man mMn zu leicht. Ich brauch den Stylus aber nur mehr, wenn ich Desktop-Webseiten mit sehr kleinen Schaltflächen oder Text-Links in kleiner Schriftgröße verwende. --MrBurns (Diskussion) 11:56, 4. Sep. 2015 (CEST) Nahctrag: ich hab den zweiten Link so geändert, dass keine Geräte ohne Touchscreen mehr dabei sind. --MrBurns (Diskussion) 12:35, 4. Sep. 2015 (CEST)

1. September 2015[Bearbeiten]

Marxist gesucht, der zum Rechtsextremen mutiert ist[Bearbeiten]

Den Namen habe ich vergessen, er ist offenbar deutscher Staatsbürger. Wer könnte gemeint sein? --Muroshi (Diskussion) 00:34, 1. Sep. 2015 (CEST)

Meinst du Horst Mahler? Gruß --Schniggendiller Diskussion 00:36, 1. Sep. 2015 (CEST)
Nein, ich denke das ist er nicht. --Muroshi (Diskussion) 00:41, 1. Sep. 2015 (CEST)

Bernd Rabehl -jkb- 00:43, 1. Sep. 2015 (CEST)

Möglich, ich glaube Dutschke wurde angesprochen. --Muroshi (Diskussion) 00:53, 1. Sep. 2015 (CEST)
Hm? Nö, das war Rabehl. In den 1970er war er am OSI eine große Ikone, und seine ProKla war eine der besten linken Zeitschriften der Zeit. Ende der 1990 drehte er durch. -jkb- 00:56, 1. Sep. 2015 (CEST)
Das waren mehrere Genossen. Ich frage mich aber, wie Du dazu kommst, Rechtsextremisten wie Mahler oder Oberlercher oder Elsässer oder eben Rabehl „ganz pragmatische Ansichten“ zu unterstellen, oder war das nur ein merkwürdiger Formulierungsfehler? --JosFritz (Diskussion) 01:06, 1. Sep. 2015 (CEST)
Hi. Im Lemma von Rabehl stand etwas von Dutschke und das war natürlich nicht meine Unterstellung: Das war das Zitat von einem Saunagast, darum die Anführungszeichen. Aber jetzt wo du es sagst: Der Elsässer war's (ich dachte, er hat damit eine Ortsbezeichnung gemeint und ich hätte den Namen überhört.) Vorname?--Muroshi (Diskussion) 01:40, 1. Sep. 2015 (CEST)
Ok, verstehe, entschuldige die misstrauische Nachfrage. Unheimlich, diese Saunagespräche. Es handelt sich um Jürgen Elsässer, der zurzeit nicht als „glühender Antisemit“ bezeichnet werden darf. --JosFritz (Diskussion) 01:53, 1. Sep. 2015 (CEST)
Kein Problem. Danke für den Link. Passt zum Urheber: Auch die Kremelnähe und der verschwörungstheoretische Hintergrund. Da würde eine Diskussion wohl schwierig.--Muroshi (Diskussion) 02:00, 1. Sep. 2015 (CEST)
Günter Maschke wurde von Habermas laut WP als der "einzige Renegat" der 68er bezeichnet. --Cholo Aleman (Diskussion) 15:13, 1. Sep. 2015 (CEST)
Whow. Wieder mal so ein Wikipedia-Märchen, das die Nachplapperer ungehindert verbreiten, weil wir angeblich so verantwortungsvoll editieren... Wollen wir mal gucken, wo es herkommt?
Erster Schritt: Der de.wp-Artikel Günter Maschke. Aktuell steht dort: Jürgen Habermas bezeichnete ihn als den „einzigen Renegaten der 68er-Bewegung.“ Wer schreibt das?
Vom 19. August 2006 an bearbeitet die IP 217.245.xxx den Artikel. Die Veränderungen ziehen sich hin bis Januar 2007 und werden von GS und KarlV weitgehend rückgängig gemacht. GS schreibt am 20. August 2006 im Editkommentar: „Einige der lächerlichen Wertungen der IP von der Jungen Freiheit wieder entfernt. Das antisemitische Zitat war wohl zu peinlich, oder?“ KarlV kommentiert seine Reaktion auf einen Edit der IP 217.245.xxx am 16. Oktober 2006: „neurechte beschönigung EntPovt“.
Die IP 217.245.xxx belegt durchgehend keine Änderungen und editiert am 19. August 2006, 23:11 Uhr unter anderem: Habermas bezeichnet ihn als den "einzogen Renegegaten der ´68er-Bewegung." (sic!) Diese Behauptung überlebt die Korrekturen von GS und KarlV. Sie wird nur am 20. August 2006, 11:19 Uhr von der IP selbst orthographisch korrigiert. Etwa 8 Stunden später am gleichen Tag kommentiert GS seine Korrketuren an den IP-Edits: „Die sachlichen Erweiterungen der IP habe ich mal gelassen. Quellen wären nicht schlecht. Karl, bitte nochmal gucken, ob ich keine rechte Lyrik zu löschen vergessen habe“. Tatsächlich bleibt es wieder mal nur bei der Erkenntnis, dass Quellen „nicht schlecht“ sind. Die Behauptung der offenbar aus dem rechtsextremen Lager agiernden IP wird weder überprüft noch mit Belegen versehen und darf fortan fast auf den Tag genau neun Jahre lang wirken. Schaun wir mal, was für Folgen das hat.
Zweiter Schritt: Web-Suche. Das liegt nahe, um Genaueres zu der Behauptung herauszufinden. Die ersten 100 Google-Treffer bieten ein buntes Bild des Abschreibens. Das reicht von „privaten“ Sites und Blogs bis zu denen, die eigentlich nicht Nachplappern sollten. Dimitrios Kisoudis vermerkt zum Beispiel am 2. September 2008 in Deutschlandradio Kultur: „Früher konnte Jürgen Habermas den heimgekehrten Kuba-Asylanten Günter Maschke noch als "einzigen echten Renegaten der 68er-Bewegung" bezeichnen.“ Auch in anderen Ländern verbreitet sich die Wandersage: Jean-Yves Camus notiert in Itinera, Fasc. 27-2008, pp.67-80 (revue de la Société Suisse d’Histoire, Schwabe Verlag, Basel). Numéro sur  1968, Révolution et Contre-Révolution: Il n’y a guère qu’en Allemagne que la Nouvelle Droite est liée à 1968, par le biais des anciens du SDS Maschke (que Habermas décrit à tort comme « le seul renégat du mouvement de mai 68 »), Reinhold Oberlecher (qui s’intitule désormais « national-marxiste ») et Bernd Rabehl.“ Tomasz Gabiś bemerkt am 7. Januar 2008 in seinem Aufsatz über Carl Schmitt: „Eks-komunista, prawicowy schmittysta Günther Maschke, „jedyny autentyczny renegat z pokolenia 68” (jak go nazwał Habermas), wybitny niemiecki znawca, komentator i wydawca Schmitta, wystąpił na schmittiańskiej konferencji „Polityka, prawo, wielkie obszary”, która odbyła się w zeszłym roku na uniwersytecie w Medellin (Kolumbia).
Immerhin ergibt die Web-Suche auch einen Hinweis, woher die unselige IP 217.245.xxx ihr „Wissen“ möglicherweise bezogen hat. Am 18. August 2006, einen Tag bevor die neurechte IP in dem Artikel Günter Maschke aktiv wird, schreibt ein gewisser Peter Kuntze unter dem Titel Das Trauma der deutschen Linken in Junge Freiheit Nr. 34/2006: „Schon 1988 hatte der Publizist Günter Maschke, laut Jürgen Habermas der "einzige echte Renegat der 68er", festgestellt: "Wer die Verbrechen unter den Nationalsozialisten 'relativiert', wer ihre 'Einzigartigkeit' bestreitet, der, so hört man, verharmlost sie. Genau das Gegenteil ist der Fall. Der 'Relativierer' verharmlost gar nichts, er spricht vielmehr die furchtbare Wahrheit aus, daß wir alle, alle ohne Ausnahme im größten Stil zum Morden fähig sind. Verharmloser ist hingegen jener, der auf die 'Einzigartigkeit' der deutschen Verbrechen pocht. Er will nämlich an der Lüge festhalten, daß der Mensch im Grunde gut sei. Nur der Deutsche ist eben schlecht." “
Wann und wo Habermas da nun über Maschke was gesagt hat, klärt sich aber damit auch nicht.
Dritter Schritt: Die Aufklärung. Es klärt sich wenigstens zum Teil durch die konsequente Web-Suche, die selbstverständlich auch gezielt GoogleBooks berücksichtigt.
Nicht Habermas sagte sondern Maschke behauptet, Habermas habe gesagt. Maschke verbreitet das (inhaltlich sicher diskutable) angebliche Wort von Habermas also in eigener Sache. Ich lese bei Claus-M. Wolfschlag (Hg.): Bye-bye '68... Renegaten der Linken, APO-Abweichler und allerlei Querdenker berichten. Graz / Stuttgart, Leopold Stocker Verlag 1998, ISBN 9783702008154 auf S. 47: „Es gab nun einmal sehr wenige echte Kommunisten in der APO. Habermas hat einmal gesagt: „Der Maschke ist der einzige Renegat der 68er-Generation.“ Das stimmt aber eigentlich nicht, da ich dieser Generation im Grunde nicht angehört habe. Ich war Kommunist, aber kein Linker.“
Wohgemerkt: Mit dieser Recherche ist weder belegt, dass Maschke das Habermas-Zitat erfunden hat noch ob sich das Zitat nicht doch irgendwo belegen läßt. Die einzige von mir gefundene Quelle, die Maschke als Verbeiter der Behauptung benennt und gleichzeitig statt von einer „Generation“ fälschlich von einer „Bewegung“ schreibt (wenn es nicht weitere differierende Äußerungen von Maschke gibt), ist das von mir ungeliebte Jahrbuch Extremismus & Demokratie, Band 22, Bouvier, Bonn 2010, S. 247. Ich lese: „(...) Günter Maschke, der stets stolz betont, Jürgen Habermas habe ihn einst als „einzigen Renegaten der 68er-Bewegung“ bezeichnet(...)“
Wem das jetzt alles zu ausführlich war sollte vielleicht bedenken, dass verantwortungsloses und unbelegtes Edtieren kein Ausnahmefall in der de.wp ist sondern ein nicht gelöstes Grundproblem. Bisweilen sollten die Langzeitfolgen auch mal vorgeführt werden. --91.44.88.121 20:02, 1. Sep. 2015 (CEST)
Nachtrag: Wie ich gerade sehe könnte sich auch Dimitrios Kisoudis auf die Junge Freiheit (und nicht auf de.wp) bezogen haben. Hier gibt es ja durch das Wort „echten“ ohnehin noch eine wichtige Sinnverschiebung. Statt Kisoudis nun andere Nachplapperer anzuführen spare ich mir. Das mag sich jeder (bis in die Klappentexte hinein) selbst suchen bei Interesse. --91.44.88.121 21:07, 1. Sep. 2015 (CEST)

In der "Einleitung zum Band 1000 der edition suhrkamp (1979)", nachgedruckt in Kleine politische Schriften (I-IV), Suhrkamp 1981, S. 411-441, schreibt Habermas auf S. 440: "aber hierzulande hat es, anders als in Paris, kaum bekennende Renegaten gegeben - Günter Maschke repetiert nur, was sich die Schmitt- und Gehlenschüler schon Anfang der 50er Jahre zuraunten", Rosenkohl (Diskussion) 00:15, 2. Sep. 2015 (CEST)

Merci und Chapeau. Damit wird die Sache langsam rund. --91.44.88.121 02:16, 2. Sep. 2015 (CEST)
Bravo für die genaue Recherche. Wer ändert's jetzt im Artikel? --Jossi (Diskussion) 12:58, 2. Sep. 2015 (CEST)
Ich habe bekanntlich meine Mitarbeit im ANR eingestellt. --91.44.88.121 13:04, 2. Sep. 2015 (CEST)
Schade! --Tommes  22:15, 2. Sep. 2015 (CEST)
Vielleicht sollte man auch zur späteren Nachvollziehbarkeit ein paar Beiträge von hier in die Disk des Artikels kopieren. --91.44.93.240 15:45, 3. Sep. 2015 (CEST) (hier auch als 91.44.88.121 unterwegs)

Luftaufsichtsbaracke[Bearbeiten]

Guten Abend aus Phoenix, Arizona. In meinen Deutschkurs übersetze ich das Lied Über den Wolken von Reinhard Mey. Regen durchdringt meine Jacke, irgendjemand kocht Kaffee in der Luftaufsichtsbaracke. Das verstehe ich nicht gut. Was ist der Lufaufsichtsbaracke? Peter549987 (Diskussion) 02:49, 1. Sep. 2015 (CEST)

Das ist die Baracke der Flugsicherung. --Rôtkæppchen₆₈ 02:56, 1. Sep. 2015 (CEST)
Colloquially a building nearby the air traffic control tower where the personnel is situated. --Slökmann (Diskussion) 02:59, 1. Sep. 2015 (CEST)
Dass im Song das eher ungebräuchliche Wort "Baracke" vorkommt, suggeriert: es geht nicht um einen großen, modernen, hektischen Airport. Sondern es handelt sich um einen kleineren Flugplatz, auf dem das Fliegen noch eher Abenteuer als Business ist; und wo man nicht überall von hektischen Menschenmassen umgeben ist, sondern auch einmal für sich allein den Fliegern zusehen und nachdenken kann.--Niki.L (Diskussion) 07:53, 1. Sep. 2015 (CEST)
und es mußte sich natürlich auf „Jacke“ reimen ;-) --elya (Diskussion) 08:43, 1. Sep. 2015 (CEST)
barracks of the air traffic control, ATC-barracks, if I were to translate. 194.154.210.170 08:29, 1. Sep. 2015 (CEST)
War nicht gefragt (vermutl. ist der Fragesteller sogar EN-M), aber barracks sind m.E. eher Kasernen, hier wäre wohl eher shack passend. Just my $0.02 -- Iwesb (Diskussion) 08:47, 1. Sep. 2015 (CEST)
+1 Es handelt sich wahrscheinlich um einen Flugplatz für Sportflugzeuge, vielleicht sogar ohne Tower. Die "Baracke" ist eine Hütte, in der die Formalitäten für die Flugvorbereitung durchgeführt werden. Hier hat man sich über das Wetter informiert und den Flugplan abgegeben (das Lied ist 40 Jahre alt).--Optimum (Diskussion) 09:23, 1. Sep. 2015 (CEST)
Multi BK Die "Luftaufsichtsbaracke" nach Reinhard Mey ist im Sinne von Hütte (auf kleinen/ abgelegenen bis romantischen Flugplätzen) zu übersetzen. Da ist dann auch noch ein Mensch, der "Sky-Marshal" neben einer Kaffeemaschine auch ein Cola-Automat drin. Sky-Marshal wäre für einen Amerikaner nun wieder zu lange, also würde er im song Marshal´s-shed singen. Aber das habe ich eigentlich auch nie gehört, als eher Dave´s oder Bill´s hut oder gar lodge, man kennt sich und spricht sich mit Vornamen an. Aber das wird dem Liedtext nicht gerecht.--79.232.195.168 09:24, 1. Sep. 2015 (CEST)
Als der Song geschrieben wurde, hatten wir AFAIK noch gar keine "Sky-Marshals", erst recht nicht auf Sportflugplätzen u.ä. --88.68.28.43 10:04, 1. Sep. 2015 (CEST)
Das ist richtig, diese Sky-Marshals als Flugbegleiter ist eine spätere Erfindung, aber die am Boden gab es im Jargon schon früher, auch Sky- oder Air-Controller genannt.--79.232.195.168 10:24, 1. Sep. 2015 (CEST) PS Nach weiterer Überlegung würde ich den Marshal nun nicht mehr nehmen, da er neu belegt ist.
Noch eine klitzekleine Kleinigkeit für den Fragesteller: Das Wort „Luftaufsichtsbaracke“ erbt das grammatische Geschlecht von „Baracke“, man könnte es als „die Baracke der Luftaufsicht“ auseinanderziehen. Hier übrigens ein Vorkommen des Wortes „Luftaufsichtsbaracke“ mit Bild und Zusammenhang.--Pp.paul.4 (Diskussion) 10:15, 1. Sep. 2015 (CEST)
Hier ist noch ein schönes Bild. --Mauerquadrant (Diskussion) 13:15, 1. Sep. 2015 (CEST)

In dem Lied Über den Wolken geht es um den Flugplatz JadeWeserAirport#Geschichte, wo Reinhard Mey seine Fluglizenz erwarb. --Stefan1973HB Disk. 13:48, 1. Sep. 2015 (CEST)

Ergänzend: Als Herr Mey 1972 dort seinen Flugschein machte hieß der Flughafen noch Flugplatz Wilhelmshaven-Mariensiel. --91.44.93.240 13:15, 2. Sep. 2015 (CEST)

Der Flughafen Wilhelmshafen-Mariensiel wurde 2007 modernisiert und neben der Landebahnbefeuerung auch die Kuppel des Towergebäudes erneuert, Nord-West-Zeitung. Das zweistöckige Tower-Gebäude dürfte noch von vor 1933 stammen, als auch "die Abfertigungsbaracken aus der Gründerzeit [...] durch massive Klinkerbauten ersetzt" wurden, http://www.edwi.info/flugplatzinfo/geschichte.html. Welches Gebäude zur Zeit von Reinhard Meys Aufenthalten der Luftaufsicht diente ist mir unbekannt; das heutige Towergebäude als eine bloße Baracke zu bezeichnen wäre etwas untertrieben. "Luftaufsichtsbaracke" ist offenbar eine eigene Wortschöpfung Meys. Als Baracken wurden zunächst einfache Behausungen für Soldaten und Zigeuner bezeichnet. Nach dem 2. Weltkrieg war der Begriff "Baracke" vor allem im Gebrauch einerseits für Behelfsunterkünfte, etwa von Ausgebombten und Ost-Vertriebenen, andererseits im Zusammenhang mit NS-Konzentrationslagern, allgemein für ein ärmliches oder behelfsmäßiges Gebäude.

Für die Texte von Mey gilt das Gleiche was die Zeit im Nachruf über Udo Jürgens schrieb: "stets kritisch, aber nie radikal". Der abwertende Begriff "Baracke" drückt aus die Herablassung des dem trivialen Alltag enfliehen wollenden Städters für die Formalitäten der Luftaufsicht, und einen allgemein antiautoritären Affekt gegen alles, was mit "Aufsicht" zu tun hat; hier sogleich wieder versöhnt durch das menschlich erscheinende Kaffekochen. Verborgen hinter dieser im Wort "Luftaufsichtsbaracke" eingeschlossene Spannung bleibt die tatsächliche NS-Geschichte der Luftfahrt, welche im ganzen Lied ungenannt bleibt. So wurde etwa der Flugplatz Wilhelmshaven-Mariensiel zuerst vom Reichsluftfahrtministerium für die Lufthansa auf Kosten des privaten Luftverkehrs beansprucht und nach 1939 dem Seefliegerhorst Wilhelmshaven übergeben.

Rosenkohl (Diskussion) 13:47, 2. Sep. 2015 (CEST)

Frankfurter Evolutionstheorie[Bearbeiten]

Ich habe mir den Artikel über die Frankfurter Evolutionstheorie durchgelesen. Er war sehr interessant. Der Artikel erweckt den Eindruck als wäre diese Evolutionstheorie eine ernstszunehmende Alternative zur Evolutionstheorie Darwins und gibt an das Daten aus der Molkularbiologie die Frankfurter Evolutionstheorie stützen.

Demgegenüber steht die Tatsache das es über diese Theorie offenbar nur den deutschprachrigen Wikipedia Artikel gibt. Auch eine Google Rechersche bringt nur wenig brauchbares.(Viele Seiten von Leuten die Darwin wohl aus ideologischen Gründen ablehnen.) Daraus ergeben sich für mich nun einige Fragen:

1: Kann man die Frankfurter Evolutionstheorie wirklich als ernstzunehmende Alternative betrachten?

2: Sollte dies der Fall sein warum wird über sie so wenig diskutiert? Der Artikel suggeriert es würde sich hier um persönliche Befindlichkeiten anderer Biologen handeln, da die klassische Biologie Lebewesen anders beschreibt, ich kann mir aber nicht vorstellen das Wissenschaftler das großflächig machen, erst recht wenn es angeblich stützendes Material aus der Molekularbiologie gibt.

3: Spielt diese Theorie in der Universitären Ausbildung überhaupt eine Rolle? Vielleicht im Master bei der Spezialisierung auf Evolutionstheorie?

--93.230.74.121 09:54, 1. Sep. 2015 (CEST)

https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Evolutionstheorie#Kritik_und_Rezeption_in_den_Biowissenschaften Allerdings ist der Artikel sehr schlecht. Was soll beispielsweise diese POV Aussage?: "Konstruktionszeichnungen repräsentieren keine Lebewesen, sondern eine biologisch-technische Darstellung der den Lebewesen zugrunde liegenden Körperkonstruktion. Die wesentlichen Ablehnungen der Frankfurter Evolutionstheorie basieren genau auf diesem Missverständnis und nicht etwa auf sachlicher Kritik an den methodischen Grundannahmen." - wie unschwer aus den ersten Sätzen hervorgeht, ist das eine völlig mechanistisch-reduktionistische Behauptung. Im Gegensatz dazu betreibt Darwin keine Metaphysik, ausserdem gibt es keine empirisch besser belegte wissenschaftliche Theorie als die von Darwin. Apropos: Ich sehe auch nicht, inwiefern die Frankfurter Evolutionstheorie überhaupt eine wissenschaftliche Theorie sein soll. Was sind die Voraussagen vom Kostruktionsplan-Geschwurbel und wie liessen sich diese empirisch prüfen? Wenn diese "Theorie" das nicht erklären kann, ist es auch keine Theorie. --Muroshi (Diskussion) 10:26, 1. Sep. 2015 (CEST)

Aus meinem Unverständniss über Sätze wie diesen ergeben sich die obigen Fragen. Der Artikel suggeriert wie bereits erwähnt das man das ganze als ernstzunehmende Alternative betrachteten kann. D.h. er legt dar das es sich um eine Außenseitermeinung handelt , aber eine die man vertreten kann ähnlich wie vielleicht die "viele Weltentheorie" in der Physik.

Und nun die finale Frage. Stimmt das denn? Gibt es hier vielleicht einen Biologen der etwas dazu sagen kann?--93.230.74.121 10:39, 1. Sep. 2015 (CEST)

Ich wäre sehr überrascht, wenn die obige selbsternannte "Theorie" in einem Biologiestudium überhaupt irgendwo Erwähnung findet.--Muroshi (Diskussion) 10:44, 1. Sep. 2015 (CEST)

Dieser Abschnitt gehört eher auf WP:FZW. -jkb- 10:45, 1. Sep. 2015 (CEST) - - - oder LD. -jkb- 10:46, 1. Sep. 2015 (CEST)

Die Bezeichnung ist irreführend. Es ist keine Alternative zur Evolutionstheorie, sondern höchstens eine andere Schwerpunktsetzung bei der Beschreibung. Die Evolution ansich im Sinne von Mutation und Selektion und der Entwicklung von Spezies ist als übergeordnetes Konzept gar nicht betroffen. Von dem kritisierten "die sehen ähnlich aus, die sind vermutlich verwandt" ist man dank DNA-Untersuchungen mittlerweile weitgehend abgekommen, und analoge Fehler können auch bei der Frankfurter Betrachtungsweise auftreten. --mfb (Diskussion) 10:53, 1. Sep. 2015 (CEST)
Die Theorie steht, soweit ich es verstanden habe, in keinem Widerspruch zur Evolutionstheorie von Darwin. Man könnte es besser formulieren: Wie es in der Kosmologie wohl auch verschiedene Modelle für den Urknall gibt, so gbt es in der Biologie auch verschiedene Theorie, wie genau die Evolution abläuft und welchen Gesetzen sie folgt. (nicht signierter Beitrag von 188.101.72.68 (Diskussion) 11:04, 1. Sep. 2015 (CEST))
"[D]ie sehen ähnlich aus, die sind vermutlich verwandt" stand bis jetzt so auch noch nicht in Darwins Text. Aber 7/10 habe ich noch vor mir. Und nein, es gibt heute nicht verschiedenen Theorien, wie die Evolution abläuft (die Molekularbiologie hat Darwins Theorie nicht falsifiziert, sondern befindet sich im Einklang mit seinen Beobachtungen). Im Gegensatz dazu ist Physik nur sehr eingeschränkt empirisch zugänglich und wirft auch grundsätzliche Fragen bezüglich der wissenschaftlichen Anforderung nach Reproduzierbarkeit auf.--Muroshi (Diskussion) 11:07, 1. Sep. 2015 (CEST)

Stimmt, in vielerlei Hinsicht wirkt es weniger wie eine Alternative sondern eher wie eine vollkommen andere Schwerpunktsetzung mit einer vollkommenen anderen Betrachtung auf das was man Leben nennt. Die Grundsatzfrage bleibt aber im Raum. Hat das in der Wissenschaft irgendeine Bedeutung und sei es als Außenseitertheorie?--93.230.74.121 11:04, 1. Sep. 2015 (CEST)

Hier Biologe. Wie ein Ingenieur einen technischen Apparat als mechanisches Zusammenspiel verschiedener Apparat-Elemente, Kräfte, Massen und des Energiewandels begreift, begreift die Frankfurter Evolutionstheorie Organismen als mechanisches Zusammenspiel von anatomischen Elementen, wässrig-viskosen Füllungen und verspannenden Strukturen – alles unter dem Wandel von Energie, die sich der Organismus selbst zuführen muss. Klar, man kann Organsimen hinsichtlich ihrer (Zell)-Mechanik und Energieumwandlung beschreiben. Daran ist nicht neues. Aber wo bitte ist da Evolution? Weiter: Während die klassische Evolutionsbiologie fragt, wie Lebewesen aussehen, fragt die Frankfurter Evolutionstheorie, wie die spezifische Körperkonstruktion der Lebewesen funktioniert - Hm, nee. Natuerlich fragt die klassische Evolutionsbiologie auch, wie etwas funktioniert (mechanisch, aber auch molekular). ... statt isolierte Einzelmerkmale aufzulisten - Das wird schon lange nicht mehr gemacht, siehe en:Evolutionary biology#Current research topics. Etwas weiter unten dann: Nach der Frankfurter Evolutionstheorie passen sich Organismen in der Evolution nicht an ihre Lebensräume an, sondern sie dringen nach Maßgabe der Leistungsfähigkeit ihrer Körperkonstruktion in erreichbare Umwelten ein und gestalten diese maßgeblich mit (alleine schon durch ihren Stoffwechsel). Hm, was ist mit Migration (Biologie) und der Großen Sauerstoffkatastrophe? Die gibts auch in der klassischen E. Und hier hab ich dann aufgehoert zu lesen, der Artikel geht von falschen Voraussetzungen aus. --Nurmalschnell (Diskussion) 11:05, 1. Sep. 2015 (CEST)
"Nach der Frankfurter Evolutionstheorie passen sich Organismen in der Evolution nicht an ihre Lebensräume an, sondern sie dringen nach Maßgabe der Leistungsfähigkeit ihrer Körperkonstruktion in erreichbare Umwelten ein und gestalten diese maßgeblich mit" würde ja gerade implizieren, dass überhaupt keine Evolution zu Stande kommen kann.--Muroshi (Diskussion) 11:24, 1. Sep. 2015 (CEST)
Wie passt das mit Darwins Finken auf den Galapagosinseln zusammen? --Rôtkæppchen₆₈ 13:15, 1. Sep. 2015 (CEST)
Also ich würde sagen der Satz leugnet den zentralen Inhalt der Evolutionstheorie: Die Modifikation der Organismen über natürliche Selektion. --85.4.233.141 14:54, 1. Sep. 2015 (CEST)

Schaut, ich bin kein Biologe. Aber mir ist der Artikel aufgefallen. Wie es aussieht hat er anscheinend noch deutlich größere Defizite als ich angenommen habe und vielleicht sollte er mal von jemanden bearbeitet werden der sich damit auskennt. Im Moment erwekct der Artikel ja den Eindruck als wäre das eine wirklich erntzunehmende Theorie. --93.230.74.121 11:30, 1. Sep. 2015 (CEST)

+1 Auch der Artikel Wolfgang Friedrich Gutmann scheint POV zu haben. Sätze wie "Die zentrale Leistung Gutmanns ist, die Körperkonstruktion, mithin den hydraulischen Aufbau des Körpers aller Organismen als bestimmend für evolutionäre Wandlungen erkannt und beschrieben zu haben" nehmen die Wahrheit seiner Theorie an. --Neitram  11:50, 1. Sep. 2015 (CEST)
Versuch es mal mit einer Anfrage zum Thema bei Wikipedia_Diskussion:Redaktion_Biologie. --88.68.26.35 17:37, 2. Sep. 2015 (CEST)
Zum letzten Vorschag: Das ist ein sehr undankbarer Job für die Biologen.
Der Artikel ist lang, VIEL zu lang, 3 x länger als Evolutionstheorie. Eine Heckenschere wäre angebracht. "Eine Frankfurter Heckenschere?" "NEIN!"
Jede Theorie fängt mit einer oder wenigen Personen in einer kleinen Gruppe an. Dann wird sie entweder angegriffen oder aufgegriffen - und erweitert. Auch in der Evolutionstgheorie hat es Kämpfe gegeben, als DNA-Sequenzen Gang und Gäbe wurden ("Zeitschlachten", geologische gegen biologische Uhren). Und die Theorie hat es überlebt und adsorbiert.
Dieses "Organismen sind ... Konstruktionen, die sich nicht an ihre Umwelten anpassen, sondern Lebensräume nach Maßgabe der Leistungsfähigkeit ihrer Körperkonstruktion selbst erschließen." kann erklären, warum Bisons wandern und Vögel fliegen, aber was ist mit Inselverzwergung, Inselgigantismus oder dem E. coli Langzeitexperiment? (Man kann es auch mit Logik versuchen: Welche Rolle spielte die Umwelt bei der Entstehung des Lebens?)
Wenn man einer Theorie so leicht eines von vier Beinen wegtreten kann ... nicht gut.
Und der wichtigste Punkt: Ich hatte bis zum Anfang des Threads noch nie (...) etwas von F.E. gehört oder gelesen, obwohl der Hydraulik- und Funktions-Krempel ganz sinnvoll ist ... aber wirklich keine eigene Evolutionstheorie braucht.
Je suis Charlie! 213.169.163.106 11:18, 4. Sep. 2015 (CEST)

Kassenterminal-PC gesucht[Bearbeiten]

Ich suche einen Kassenterminal-PC (benötigt für die Kasse wird einfach Win 7.1). Ausserdem einen kleineren Monitor (ca. 15-18 Zoll) Gestossen bin ich auf: http://global.shuttle.com/news/productsDetail?productId=1765 Wer weiss Rat? --85.4.233.141 10:16, 1. Sep. 2015 (CEST)

Hüte Dich vor Windows 7.1. Das ist garantiert eine Fälschung. --Rôtkæppchen₆₈ 11:56, 1. Sep. 2015 (CEST)
[3]--Rôtkæppchen₆₈ 12:09, 1. Sep. 2015 (CEST)
Ich frage für meine Schwester, ich denke die Kassen-Software läuft nur auf Win 7.--Muroshi (Diskussion) 12:05, 1. Sep. 2015 (CEST)
Was Rotkaeppchen dir durch die Blume sagen möchte: Es gibt kein Windows 7.1. --Eike (Diskussion) 12:08, 1. Sep. 2015 (CEST)
Dann ist es Win 7. Ich habe Redmond schon lange den Rücken gekehrt.--Muroshi (Diskussion) 12:12, 1. Sep. 2015 (CEST)
Neulich hab ich eine ähnliche Anfrage gesehen, in der jemand schrieb, er habe "Windows 9.1" (vielleicht war es auch "Windows 9.5", aber egal). Ich hab erst gedacht, der hätte sich vertippt oder er wolle uns veräppeln, aber der meinte es ernst, insofern ist Rotkäppchens Hinweis schon ganz richtig. Windows 9.1 gibt es nicht, genau so wie es Windows 7.1 nicht gibt. Sollte tatsächlich jemand dieses OS nutzen, dann ist das eine Fälschung, die von Microsoft nicht unterstützt wird und die höchstwahrscheinlich voller Viren ist. --88.130.80.141 13:31, 1. Sep. 2015 (CEST)
Kassensoftware ist überwiegend eine Nischenlösung, abgepasst auf die jeweilige Branche. Bevor Du kaufst, holst Du die Spezifikationen des Softwareherstellers für die jeweilige Software. Das allein ist keine Garantie. Manche Software ist auf spezielle Hardware geschrieben, andere wird nicht unterstützt. Ohne dieses Pflichtenheft für Hardware kommst Du nicht weiter. --Hans Haase (有问题吗) 13:34, 1. Sep. 2015 (CEST)
Touchscreens waren schon lange eine Emulation der Maus. Das ist erst mit Windows 8 Standard geworden. Die andere Hardware kann erhebliche Abweichungen haben, die aber teils mit Bastelarbeit zu lösen sind. Vor einem Fehlkauf bist Du nicht geschützt. --Hans Haase (有问题吗) 13:38, 1. Sep. 2015 (CEST)


Für die Hardware empfehle ich dir ein Kassenterminal von Posiflex. Sind nicht die billigsten, allerdings taugt die Hardware wirklich was, sowohl mechanisch als auch von der verbauten Elektronik. Meine eigene Kassensoftware verkaufe ich nur im Bundle mit Posiflex XT3015, inzwischen so 50 Geräte, vorher so 50 Geräte Posiflex KS7215, war auch gut, vorher hatte ich eine eigene Hardware zusammengestellt und Gehäuse dafür bauen lassen, die war zwar auch ganz gut, aber zu teuer und im Vergleich mit den Posiflex-Terminals irgendwann auch nicht mehr zeitgemäß. (Und ja, ich habe etliche andere Kassenterminals ausprobiert, das war damals als die Entscheidung für Posiflex fiel praktisch alles Müll, inzwischen haben ein paar Rotchinesen aber deren Konzept kopiert.) -- Janka (Diskussion) 14:09, 1. Sep. 2015 (CEST)

Die Software ist wohl eine Eigenentwicklung auf Basis von MS-Access einer anderen Kletterhalle. Der Shuttle ist vermutlich nicht schlecht (wird ja für Digital Signage verwendet), aber einen kleinen Monitor zu finden wird schwierig. Für Luxuslösungen haben die kein Geld. --85.4.233.141 14:23, 1. Sep. 2015 (CEST)
Wer billig kauft kauft doppelt == teuer. Brauchbare 15"-Monitore mit Touch kriegst du ab 200 Euro, musst nur die richtigen Distributoren finden. Aber auch da gibt es Schrott. Guck nach Geräten von Faytech, die nehme ich als Kundendisplay. An der Stelle kann man nämlich sparen, bei Zubehör schlägt Posiflex zu. Deren Kassenterminals selbst sind hingegen für die gebotene Leistung gandenlos billig. Wie schon gesagt, alles andere auf dem Markt rangiert von Schrott bis schlechte Kopie. Wenn es wirklich preiswert sein soll, kommt nur ein Mini-PC in Frage. Allerdings muss man sich natürlich dann auch die Frage stellen, ob es sich lohnt, extra eine Schublade dafür freizuräumen, sich für das Display eine Befestigung auszudenken und das dann alles mechanisch ausreichend fest zu installieren. Rechnet man die Arbeitskosten ein, was man tun sollte, ist ein Fertiggerät billiger. -- Janka (Diskussion) 21:35, 1. Sep. 2015 (CEST)
Das Problem mit diesen Industrie-Produkten ist, es werden keine öffentlichen Preise kommuniziert und man müsste sich damit wohl tiefer auskennen. Als Monitor ist mir

http://www.amazon.de/gp/product/B005L2NA54/ref=s9_psimh_gw_p147_d0_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=desktop-1&pf_rd_r=16GMQ714J7S00PH0DBHC&pf_rd_t=36701&pf_rd_p=585296347&pf_rd_i=desktop aufgefallen. Allerdings weiss ich nicht, ob man den dann auch als Hauptmonitor auf dem Kundenclient verwenden kann (da USB).--85.4.233.141 12:20, 2. Sep. 2015 (CEST)

Bitte, das ist kein "Industrie-Produkt", sondern du kannst es als Gewerbetreibender (nur wegen Gewährleistung) regulär kaufen. Generalimporteur für Posiflex ist meines Wissens die Firma QUAD, da kriegst du auch Einzelteile. Da ruft man einmal an und kriegt "seinen" Preis gesagt. Dass Preise nicht öffentlich "kommuniziert" werden hängt damit zusammen, dass es sich bei solchen Katalogpreisen sowieso nur um eine Verhandlungsbasis handeln würde, die kein Mensch bezahlen muss. Kennst du vom Autokauf. Ist ungewohnt, aber die ganze Welt funktioniert so. Nur wir Deutschen müssen das offensichtlich noch lernen.
Faytech-Monitore kriegst in irgendwelchen Amazon-Shops, mit und ohne Touch.
Wenn du nun unbedingt was anderes kaufen willst als ein Profi, der das nun schon 10 Jahre macht, dir empfiehlt, dann kann ich dir auch nicht mehr helfen. Dann ergibt aber deine Frage hier überhaupt keinen Sinn. -- Janka (Diskussion) 16:44, 2. Sep. 2015 (CEST)


Das Teil hat gerade mal 4,2 Watt, ist also eher schummrig. Außerdem braucht es für diese Leistung zwei USB-Anschlüsse, weswegen ein Y-USB-Kabel mitgeliefert wird. Ich sehe das Gerät nur als Notlösung an. Bioseinstellungen wirst Du damit nicht vornehmen können, auch keine Betriebssysteminstallation. Das heißt, dass der Rechner komplett konfiguriert sein muss, wenn Du dieses Teil benutzen willst. Wahrscheinlich brauchst Du anfangs auch Parallelbetrieb mit einem anderen Bildschirm, um die Treiber ordentlich einzurichten. --Rôtkæppchen₆₈ 14:57, 2. Sep. 2015 (CEST)
Okay, dann nicht. Das Design wäre ansprechend gewesen. Danke.--85.4.233.141 15:30, 2. Sep. 2015 (CEST)

Hat jemand Tipps für einen Monitor?--85.4.233.141 16:24, 1. Sep. 2015 (CEST)

Amazon bietet z.B. so etwas an. --Rôtkæppchen₆₈ 21:25, 1. Sep. 2015 (CEST)
Danke. Sieht aber etwas zu China aus.--85.4.233.141 22:13, 1. Sep. 2015 (CEST)



Wenn Du Touchscreen benötigst, achte darauf, dass der Monitor ein sehr breites Gestellt hat und nicht bei Tippen umkippt. Alternatif kannst Du auf die VESA-Kompatibilität achten, denn VESA sieht genormte Befestigungen für Monitore vor. Ein Touchscreen besteht aus Folien über dem Display-Panel des Flachbildschirms. Achte darauf ob sie hat und langlebig sind und keinen nennenswerten Verlust an Kontrast und Leserlichkeit des Bildschirms mit sich bringen. Der Monitor wird in dieser Anwendung in einem anderen Winkel aufgestellt, was Reflexionen anderen Lichts beim betrachten des Bildes stört. Smartphones haben durch ihre Stückzahlen und Anforderungen ganz andere Qualitäten in diesen Markt gebracht. Auch der 2-Finger-Touch zum Zoomen ist erst am Einsickern in den Professionellen Bereich. Es ist möglich, dass Du im Consumerbereich den besseren Touchscreen im weniger geeigneten Gehäuse bekommst, für weniger Geld bekommst. --Hans Haase (有问题吗) 01:00, 2. Sep. 2015 (CEST)
Hast du auch konkrete Vorschläge? Ein Touchscreen ist nicht nötig/zwingend.--85.4.233.141 09:11, 2. Sep. 2015 (CEST)
Wenn der Touch nicht benötigt wird, hast Du den ganzen Markt für Dich. Das Problem an kleinen Monitoren ist, dass sie eine geringere Stückzahl im Markt haben, was ihren Preis hebt und die Entwickler, die ja hier nichts weiter zu tun haben, als das Panel mit Netzteil und Adapter zum Computer auszustatten, zu prüfen, ob alle Modi unterstützt werden und das ganze den Produktnormen in Sicherheit usw. übereinstimmt. Was bei Kleinserien wegfallen kann, ist dass überprüft wird, ob alle gängigen Grafikadapter kompatibel sind. Dazu gehört die Erkennung weicherer Flanken des Bildsignals, was aus Gründen der elektromagnetischen Kompatibilität gemacht wird. Da diese Teile alle weitgehend dem Produktlabel zugekauft werden, ist die Qualität nicht am Gehäuse festzumachen. Ist ein Produkt nicht lange auf dem Markt, kannst Du Kundenbewertungen auf Fälschungen prüfen. Wichtig ist, dass der Monitor eine LED-Hintergrundbeleuchtung hat und keine Leuchtstoffröhren. Die sind kurzlebiger. Vor zugelieferten Passivbauteilen minderer Qualität schützt das auch nicht. Hier kannst Du nur als Endverbraucher des Produkts auf Garantie setzen, was Dir im gewerblichen Einsatz zwischen Ausfall und Wert des Gerätes nicht ernsthaft heranzuziehen ist und der Ausfall in keinem Verhältnis zum Wert der Gerätes steht. Ältere Monitore sind kleiner, haben schlechteren Kontrast und eine gealterte Röhrenbeleuchtung, die wie das Gerät selbst ihre Lebenserwartung weitgehend hinter sich haben. Einen Tipp in dieser Preisklasse habe ich Dir daher nicht. Einen Rahmen zum Schutz des Gerätes oder robustes Gehäuse kann oft mit der Bauart der Theke ersetzt werden. --Hans Haase (有问题吗) 10:59, 2. Sep. 2015 (CEST)

Gibt es auf Linux eine GnuKassenlösung?--85.4.233.141 16:36, 2. Sep. 2015 (CEST)

Googelei führt da schnell zu Openbravo POS. --Rôtkæppchen₆₈ 16:40, 2. Sep. 2015 (CEST)
Es gibt etliche Programme. Alle sind vermutlich für den jeweiligen Zweck mehr oder weniger gut geeignet. Meine eigene ist auch dabei. Allerdings ist der Preis der Software eh egal, denn man verballert irrsinnig viel Arbeitszeit beim Einrichten derselben. Wenn man das in Rechnung stellt, was man tun sollte, ist man schnell bei 1000 Euro allein dafür. -- Janka (Diskussion) 16:52, 2. Sep. 2015 (CEST)
Kletterhalle mit Shop in Shop und Bistro.--85.4.233.141 17:05, 2. Sep. 2015 (CEST)
So viele Kletterhallen gibs ja nicht, die gerade jetzt eine Kasse benötigen. Dann wart ihr vermutlich vor ein paar Monaten schon fast meine Kunden und seid abgesprungen, weil ihr euch vorstellt, die Sache in Eigenarbeit billiger hinbasteln zu können. Oder irgendein zweitrangiges Feature hat gefehlt. Letzteres wird mit jeder Kasse so sein, irgendwas fehlt immer. Da muss man dann dranbasteln lassen oder selbst dranbasteln oder - ganz preiswert - verzichten. Was die billige Eigenarbeit angeht: Nur, wenn ihr euch mit der eigenen Arbeitszeit in die Tasche lügt. -- Janka (Diskussion) 17:38, 2. Sep. 2015 (CEST)
Ersteres denke ich nicht, nein.--85.4.233.141 21:58, 2. Sep. 2015 (CEST)
Naja, gut. Macht das was ich schrieb nicht ungültig. Wenn du das alles selbst zusammenstellen und einrichten willst, leg unbedingt eine Stoppuhr daneben und setze einen vernünftigen Stundensatz an. Und du bist auch nicht fertig, wenn das Ding das erste mal läuft, in den ersten Wochen darfst du noch Händchen halten und auch noch die Karte dreimal umbauen. Ist so, Erfahrungswert. -- Janka (Diskussion) 22:07, 2. Sep. 2015 (CEST)
Die haben wohl eine Software einer anderen Kletterhalle gekauft. M.A. nicht gerade günstig. Hat mich einfach Wunder genommen. Ein paar Kategorien abändern müsste bei einer GNU-Software doch eigentlich möglich sein. Aber vielleicht gibt es wirklich keine vernünftige GNU-Kassensoftware.--85.4.233.141 23:51, 2. Sep. 2015 (CEST)
Von GNU gibt es tatsächlich keine Kassensoftware. Nichtmal eine unvernünftige. Und Kategorien abändern ist eine Sache der Konfiguration, nicht der Software. Ist ja schließlich nicht hardcoded. Mit solch bescheidenen Wünschen kannst du praktisch alles einsetzen. Ausprobieren, ob die Oberfläche gefällt. Ohne Touchoberfläche wird dir das aber keiner mehr abkaufen, ist nun schon seit mindestens 10 Jahren völlig out. -- Janka (Diskussion) 01:33, 3. Sep. 2015 (CEST)
Okay, vorhin hast du etwas anderes geschrieben. Aber danke fürs Nachsehen. Ich habe nur gesehen, es gäbe einen Filemaker-Klon auf GNU-Basis (http://www.glom.org), inwiefern man damit eine Kasse betreiben kann, weiss ich nicht.--85.4.233.141 10:51, 3. Sep. 2015 (CEST)
Du meinst sicher GPL-Software, aber eigentlich meinst du wohl sogar "kostenlose, quelloffene Software". GNU ist ein einzelnes Projekt, dass sich die Bereitstellung "unersetzlicher" freier Software auf die Fahnen geschrieben hat. Ein Kassenprogramm ist da meines Wissens aber bisher nicht dabei. -- Janka (Diskussion) 13:29, 3. Sep. 2015 (CEST)
Ja, kostenlose, quelloffene Software.--Muroshi (Diskussion) 18:19, 3. Sep. 2015 (CEST)

Mein Vorfahre mit Namen Baron aus Deutsch Broderdorf in Österreich kämpfte auf seiten der Hessen im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg was ist mit ihm geschehen[Bearbeiten]

--194.166.98.227 11:17, 1. Sep. 2015 (CEST)

Wie hier steht https://de.wikipedia.org/wiki/Soldatenhandel_unter_Landgraf_Friedrich_II._von_Hessen-Kassel#Truppenzusammensetzung_und_-st.C3.A4rke gehörte er zum späteren Ersatz aus anderen Ländern. Wenn er nicht zurück gekommen ist, ist er vermutlich tot in der Nordamerikanischen Erde geblieben. Broderdorf gibt es aber in Amerikanischen Telefonbüchern, vielleicht ist er desertiert oder dort geblieben, nahm sich eine Amerikanerin und gründete eine Amerikanische Familie--79.232.195.168 11:36, 1. Sep. 2015 (CEST)

Gibt es denn Namenslisten mit gefallenen? Vielleicht wäre das ein interessanter Recherscheansatz?--93.230.74.121 12:04, 1. Sep. 2015 (CEST)

Es gibt Listen der Hessischen Soldaten, da hab ich schon mal geschaut und den Namen Broderdorf nicht entdeckt. http://lagis.online.uni-marburg.de/de/subjects/xsform/sn/hetrina .--79.232.195.168 12:38, 1. Sep. 2015 (CEST)
hier https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/files/6136/giersch_grAf.pdf geht es um ein Datenbankprojekt zu den Hessischen Soldaten, den besten Überblick über die Projekte / Daten hat vielleicht die Historische Kommission für Hessen, siehe [4] --Cholo Aleman (Diskussion) 15:23, 1. Sep. 2015 (CEST)
In der Genealogie hat derjenige Erfolg und Erfolgserlebnisse, der von belegten Fakten ausgeht. Diesen Ausgangspunkt vermag ich in der Frage nicht zu entdecken: Es gibt keinen Ort Deutsch Broderdorf in Österreich. Es gab Deutsch-Brod in Böhmen, Deutsch-Brodersdorf in Cisleithanien und Ungarisch-Brodersdorf in Transleithanien. Die Hetrina-Datenbank listet einen hessischen Soldaten mit Herkunftsangabe Deutsch-Brod, der jedoch nicht Baron hieß, und ein bis zwei hessische Soldaten namens Baro mit Herkunftsangabe Herchenhain bzw. Hintersteinau, jedoch keinen mit Familiennamen Baron und keinen mit Herkunftsort Deutsch-Broderdorf oder Deutsch-Brodersdorf. Allenfalls könnte der genannte Baro sich später als Baron in Deutsch-Brodersdorf angesiedelt haben. Die Quelle des Fragestellers scheint nicht die Hetrina-Datenbank zu sein. Woher kommen die Angaben? Das muss mitgeteilt werden, sonst ist es die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 22:05, 1. Sep. 2015 (CEST)

Wie stoße ich eine Korrektur an?[Bearbeiten]

Hallo! Bitte um Verzeihung, falls dies nicht der richtige Ort für meine Frage ist, aber in den vielen unterschiedlichen Hilfeseiten, die alle mit Verweisen auf wieder andere Hilfeseiten beginnen, bin ich nicht fündig geworden. (Leicht frustrierte Anmerkung: Ich sehe ein, dass ein Mammutprojekt wie WP eine gewisse Bürokratie erfordert, aber das erwähnte Hilfe-System schreckt motivierte Neulinge wie mich ernsthaft ab.) Aber zu meiner Frage: Im Artikel "Kernenergie" gibt es leicht nachweisbare, objektive Fehler. Da der Artikel für die Allgemeinheit zur Bearbeitung gesperrt ist, was ich gut verstehen kann, habe ich einen entsprechenden Hinweis bei der Diskussion eingetragen. Bisher hat allerdings niemand reagiert. Gibt es eine Möglichkeit, eine Korrektur durch die bisherigen Bearbeiter oder sonstwie privilegierte User anzustoßen? Danke und Gruß, Bernd (nicht signierter Beitrag von 79.234.174.5 (Diskussion) 19:15, 1. Sep. 2015 (CEST))

Es geht um diesen Abschnitt: Diskussion:Kernenergie#Kohlendioxid-Emissionen. --88.130.117.48 19:25, 1. Sep. 2015 (CEST)
Auf der Disk einen Hinweis zu hinterlassen, war richtig. Warum dort niemand reagiert, weiss ich nicht. Du könntest weiterhin geduldig auf eine Reaktion warten, oder Dich anmelden, dann darfst Du in wenigen Tagen den Artikel selbst bearbeiten. vg -- Gerd (Diskussion) 19:27, 1. Sep. 2015 (CEST)
(BK) Hallo Bernd, es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Thema zu pushen; eine, die Auskunft, hast du gerade erfolgreich angewandt ;). Ich würde dir aber raten, Geduld zu bewahren. Es gibt nicht viel Traffic auf den Diskussionsseiten, aber gerade bei Kernenergie wird irgendwer irgendwann reagieren, und in der Zwischenzeit geht die Welt (wahrscheinlich) nicht unter. Zudem hindert dich doch niemand, derweil von einem Mitglied der "Allgemeinheit" zu "einem von denen" zu werden. Anmelden, ein paar Tage fachkundige Verbesserungen einbringen, schon hast du es geschafft. Grüße Dumbox (Diskussion) 19:33, 1. Sep. 2015 (CEST)
Man nennt die das Sichterrecht angemeldeter Benutzer in der Wikipedia. Hintergrund: Artikel wie diese sind Honigtöpfe, daher sind sie für Neulinge nicht zu bearbeiten. Hast Du aber einen besseren Text, kannst Du ihn auf der Diskussionsseite hinterlassen und hier erneut anklopfen wenn sich nichts tun sollte, nur ist der Artikel für den ersten Edit nicht ganz geeignet. Solltest Du Dir aber sicher sein, reiche den Vorschlag ein. →WP:SM --Hans Haase (有问题吗) 00:29, 2. Sep. 2015 (CEST)

Vielen Dank für die Antworten, dann werde ich mich erst mal in Geduld üben. :-) Gruß, Bernd (nicht signierter Beitrag von 79.234.165.159 (Diskussion) 07:57, 2. Sep. 2015 (CEST))

Die Portale "Kernenergie" und "Energie" sind leider verwaist, aber die Wikipedia:Redaktion Physik/Qualitätssicherung ist weiterhin aktiv. Dort kannst Du einen Hinweis auf Dein Anliegen darlegen. Vielleicht gibt das den nötigen Anstoß. --88.68.26.35 17:55, 2. Sep. 2015 (CEST)

Aphrodite Benetrix?[Bearbeiten]

Nach dieser Darstellung gibt es drei Varianten dieser Göttin. Davon wird nur eine, Aphrodite Urania, im Wikipedia-Artikel erwähnt. Für Aphrodite Porne (Göttin der erotischen Liebe) gibt es im Internet einige Belege, aber für Aphrodite Benetrix (angeblich Schutzgöttin der Ehe) ganze zwei Treffer bei Google Books. Handelt es sich hierbei um einen Fake? Wovon soll das Benetrix sprachlich abgeleitet sein? So oder so, die Aphrodite Porne scheint in Wikipedia zu fehlen.--Hilfreicher (Diskussion) 21:36, 1. Sep. 2015 (CEST)

Ich halte das für eine halbgebildete Verwechslung mit Venus Genetrix, Venus/Aphrodite als genetrix (lateinisch), Mutter. Grüße Dumbox (Diskussion) 21:47, 1. Sep. 2015 (CEST)
Bei Karl Heinrich Ulrichs gibt es noch eine Aphrodite Dionea, nach der er heterosexuelle Männer als Dioninge bezeichnet. --Rôtkæppchen₆₈ 21:55, 1. Sep. 2015 (CEST)
Wirklich belegt wo bzw. wodurch? --80.187.106.29 23:28, 1. Sep. 2015 (CEST)
Das habe ich mich auch shcon gefragt, bin aber zzt. zu faul, mich durch GBS zu wühlen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:15, 2. Sep. 2015 (CEST)
Im 1863 verfassten „Vindex“ verwendet Ulrichs seine Terminologie so, als ob sie dem Leser bekannt ist. Manchen Quellen zufolge soll „Inclusa“ vor „Vindex“ erschienen sein, vielleicht findet sich darin ja ein Hinweis. --Rôtkæppchen₆₈ 01:12, 2. Sep. 2015 (CEST)
Bei aller Liebe, aber ich halte eine Veröffentlichung namens Witchopedia: An A to Z Book of Shadows von einer Naddya Foxfire nicht für eine ernst zu nehmende Quelle. 99 zu 1, dass die Dame kein Wort Griechisch oder Latein kann. --Jossi (Diskussion) 13:09, 2. Sep. 2015 (CEST)

Ungarn Grenzzaun nutzlos?[Bearbeiten]

Äguten Abend, was ist das konkrete Ziel weshalb Ungarn Zaun gebaut hat, ich meine wenn die Grenze ungern Serien geschlossenes kann man doch immer noch über Kroatien und Rumänien in die EU kommen, abgesehen davon dass der Zaun gegen diesen Zustrom sinnlos ist warum Reis nicht so flüchtig überall zu Rumänien in das geliebte Deutschland ein.?--22:11, 1. Sep. 2015 (CEST) (ohne Benutzername signierter Beitrag von 188.107.80.69 (Diskussion))

Hilft Grenzzaun zu Serbien in Ungarn? --Pp.paul.4 (Diskussion) 22:19, 1. Sep. 2015 (CEST)
Das konkrete Ziel ist, den Wählern in Ungarn (u.U. auch in Deutschland) vorzugaukeln, man bekäme das Problem mit Stacheldraht in den Griff. Symbolpolitik. Natürlich hast du Recht, man kann die Routen problemlos 20 Kilometer nach Osten verlegen und über die rumänische Grenze gehen bzw. im Westen über Kroatien. Zumal der jetzige "Zaun" (also dieser baumelnde Stacheldraht) nach allem, was man so sieht, kein wirkliches Hindernis darstellt. -- j.budissin+/- 22:25, 1. Sep. 2015 (CEST)
Ungarn öffnet die Grenze (BR): [[5]] --80.187.106.29 22:51, 1. Sep. 2015 (CEST)
In Griechenland ist es nur eine Frage des Geldes. Musst mal schaun wie Ungarn seit Orban dasteht. Hätte er seine Minderheiten besser behandelt, müsste er nun keine Solidaritäten befürchten. Es war seine Entscheidung. Er konnte sich wie er sich entschieden hatte, zwischen den dafür fälligen Preisen wählen und der für den er sich entschieden hat, wird fällig. Andererseits kann er sich gegenüber den westlicheren Meinungen nun auch stets bemüht zeigen, die Durchreise zu verhindern, denn dann müsste er den Leuten eine Perspektive bieten. --Hans Haase (有问题吗) 00:22, 2. Sep. 2015 (CEST)
Die Flüchtlinge haben ja nicht Ungarn als Ziel, sondern wollen (überwiegend) nach Deutschland und Schweden. Wenn der Zaun die Einreise nach Ungarn etwas schwieriger mach, dann ziehen sie halt um Ungarn rum. Ungarn ist sie dann los, damit es passt es aus ungarischer Sicht.--Antemister (Diskussion) 11:55, 2. Sep. 2015 (CEST)
Strategisch erinnert es an Command & Conquer, mit vielen einzelnen gegen wenige größere. --Hans Haase (有问题吗) 12:44, 2. Sep. 2015 (CEST)
Um Ungarn rum ist schwierig, da kommt nur Slowenien in Frage. Die dortige Schengengrenze bietet sich allerdings für unbeobachtete Einreise geradezu an. -- j.budissin+/- 13:36, 2. Sep. 2015 (CEST)

Zur Illustration:

Soviel zu den Alternativen. -- j.budissin+/- 13:53, 2. Sep. 2015 (CEST)

Und die Ukraine. Aber da werden sie gerne mal eingesperrt, lt. einem Pressebereicht vor einigen Wochen.--Antemister (Diskussion) 18:21, 2. Sep. 2015 (CEST)
Die Schengengrenze zur Ukraine ist ganz gut gesichert. Vielleicht in der Bukowina über die Berge, aber dann musst du ja immernoch nach Ungarn. -- j.budissin+/- 23:31, 2. Sep. 2015 (CEST)
[6] grade sprach ich davon. --Hans Haase (有问题吗) 16:38, 3. Sep. 2015 (CEST)
[7] und hier läuft die Orbanisierungswelle. --Hans Haase (有问题吗) 22:18, 4. Sep. 2015 (CEST)
Wenn ich mich recht erinnere, waren die Zäune in C&C für leicht bewaffnete Infanteristen (und natürlich auch Zivilisten) unüberwindbar. Und auch für radgetreibene Fahrzeuge, während Kettenfahrzeuge einfach drübergefahren sind. Aber welcher Flüchtling oder Schlepper hat schon ein Kettenfahrzeug? Auch sonst hats mit C&C wenig gemeinsam, bei C&C hat man Gegner einfach aufgehalten, indem man sie erschossen hat, das würde die Flüchtlinge wohl auch aufhalten, aber ich denke so weit werden die Ungarn dann bei den Flüchtlingen auch wieder nicht gehen... --MrBurns (Diskussion) 22:37, 4. Sep. 2015 (CEST)
So militant geht es hier im RL nicht zu. Das Problem ist, so viele kann man nicht greifen. Die kann man nur freundlich begleiten. Aber Orban sollte sich Gedanken machen. Wenn er keine Fachkräfte und Konsumenten benötigt, kann er für seine «Abschiebung»[8] von Junckers zur Kasse gebeten werden. Dann wird er sich vllt überlegen, was es kostet nicht selbst investiert zu haben.[9] --Hans Haase (有问题吗) 23:06, 4. Sep. 2015 (CEST)

2. September 2015[Bearbeiten]

FASD und der Grinch[Bearbeiten]

Ich hatte die Suchmaschinen angeworfen, aber Wissenschaftliches kam nicht zurück. Daher die Frage: Haben Verhalten und Maske des Films keine, eine zufällige, wahrscheinliche oder absichtliche Ähnlichkeit zu FASD? --Hans Haase (有问题吗) 01:13, 2. Sep. 2015 (CEST)

Ich sehe den Grinch durch die Lederhose als „deutsch“ assoziiert (hier der Stereotyp des Deutschen, hier der Grinch). --Pp.paul.4 (Diskussion) 01:51, 2. Sep. 2015 (CEST)
Der Film basiert ja auf einem Kinderbuch von 1957. Siehst du (oder wer auch immer) eine solche mögliche "Ähnlichkeit" auch in den Buch-Illustrationen und im Zeichentrickfilm von 1966? Oder nur im Film? Man wird dem Maskenbildner-Team des Films von 2000 gesagt habe, sie sollen sich natürlich vorwiegend an den bekannten Illustrationen des Buchs orientieren, vielleicht auch an dem Zeichentrickfilm von 1966. Dass irgendwer auf die Idee gekommen wäre, man könne sich bei Verhalten und Maske des miesepetrigen grünen behaarten Wesens an einem Krankheitssyndrom orientieren, erscheint mir sehr absurd. --Neitram  13:49, 3. Sep. 2015 (CEST)
In en:How_the_Grinch_Stole_Christmas!#Analysis steht übrigens, dass Dr. Seuss die Figur des Grinchs nach sich selbst entwickelt hat. --Neitram  13:58, 3. Sep. 2015 (CEST)
Nun man beachte die anderen Figuren im Film[10], die ebenfalls maskiert sind. --Hans Haase (有问题吗) 22:32, 4. Sep. 2015 (CEST)

Funkstörung im Auto[Bearbeiten]

Ich hoffe, hier kennt sich zufällig jemand mit Kfz-Technik aus. Mich nervt es nämlich schon seit Ewigkeiten, dass ich schlechten Empfang habe, weil irgendetwas im Auto mein Radio stört. Teilweise hört man dann ein Brummen, das auch lauter wird wenn ich Gas gebe. Sobald der Motor aus ist, hören die Störungen schlagartig auf. Jetzt hab ich natürlich keine Ahnung, woran das liegen kann, angeblich soll es ein recht häufiges Problem sein, aber ich weiß nicht, was man dagegen tun kann. -- Liliana 01:59, 2. Sep. 2015 (CEST)

Elektromagnetische Unverträglichkeit ist das Problem. Die genaue Ursache zu finden und auszumerzen kann langwierig sein. --Mauerquadrant (Diskussion) 02:42, 2. Sep. 2015 (CEST)
Diesel oder Benziner? Beim Diesel würde ich spontan auf die Lichtmaschine tippen. Benziner könnte auch Probleme mit der Zündanlage haben, sprich: Kabel, Verteiler, Spule, Kontakt soweit vorhanden reinigen oder tauschen. Kfz-Werkstatt sollte weiterhelfen können. --85.176.245.23 06:58, 2. Sep. 2015 (CEST)
Vor 20 Jahren hatte ich mit einem alten Ford das gleiche Problem, ein Kondesator an der Stromversorung des Autoradios hat das Problem zumindest reduziert. Wie alt ist das Auto? --Bernello (Diskussion) 08:16, 2. Sep. 2015 (CEST)
Nur, wenn der Scheibenwischer läuft? Der war es bei mir.--79.232.217.38 09:14, 2. Sep. 2015 (CEST)
"alter Ford" trifft es sogar schon fast, es ist ein Ford Focus aus dem Jahr 2001, ein Benziner. -- Liliana 11:00, 2. Sep. 2015 (CEST)
Die Lichtmaschine erzeugt ein Knattern und Brummen im Bordnetz. Es sind hier Leitungswiderstände, die den Ladeimpuls nicht in der Batterie verschwinden lassen. Das kann vom Masseband zum Motor bis zur gealterten Batterie vieles sein. Ich rate hier zuerst die Batteriekontakte zu reinigen und die Spannung bei laufenden Motor zu messen. Überschreitet sie die 15 V ist der Laderegler in der Lichtmaschine die Ursache. Zündung und Wischermotoren sind mit Kondensatoren entstört. Diese können auch ihre Funktion verlieren. Unabhängig davon sollten zuerst die Verbindungen der Kondensatoren geprüft werden. Einige werden nur auf das Blech der Karosserie geschraubt. Elektrisch ist dieser Kontakt nicht der zuverlässigste. --Hans Haase (有问题吗) 10:38, 2. Sep. 2015 (CEST)
Nachtrag: Typische dieser Störungen können auch von verschlissenen Kohlebürsten zur Erregerwicklung in der Lichtmaschine kommen. Bei den meisten Lichtmaschinen ist das zusammen und dem Regler eine Baugruppe. --Hans Haase (有问题吗) 11:03, 2. Sep. 2015 (CEST)
Wenn die Lautstärke, aber nicht die Tonhöhe vom Gasgeben abhängt, dann ist es eher nicht Zündung, Ventilator oder Scheibenwischer, sondern wohl eher doch Lichtmaschine und Regler. --Rôtkæppchen₆₈ 11:39, 2. Sep. 2015 (CEST)
Über die Lichtmaschine und Arbeiten daran findet der Fragesteller neben dem Artikel auch Infos im Archiv der Auskunft. --Hans Haase (有问题吗) 12:49, 2. Sep. 2015 (CEST)
Sollten Störungen vom Wischermotor ausgehen, was durch ein und ausschalten des Wischers geprüft werden kann, sollte der Motor angeschaut werden. Der Motor ist bei dieser Generation Focus nach dieser Betriebszeit ab und zu mal kaputt. Es ligt nicht am Verschleiß der Brüsten, aber möglicherweise an deren Laufflächen am Rotor. Das Wischergetriebe ist aber zuverlässiger ein vergleichbares von VW. Es empfielt sich, bevor der Motor streikt, das Wischergetriebe auszubauen und die Laufflächen der Bürsten im Motor zu reinigen. Das Wischergetriebe und vorallem die Gelenke und Wellen der Wischer sollten nachgeschmiert werden. Dazu müssen die Wischer runter. Du wirst die mit Rostlöser und Abzieher behandeln müssen, ggf. auch anwärmen, denn sie rosten gerne fest. Kupfermontagepaste solltest Du dazu zur Hand haben. Es kann billiger sein, dem Ausfall zuvorzukommen. --Hans Haase (有问题吗) 13:40, 2. Sep. 2015 (CEST)
Ich vermute mal angesichts des staubtrockenen Sommers 2015, dass es nicht der Scheibenwischer sein kann. -- Liliana 14:29, 2. Sep. 2015 (CEST)

Das älteste Gebäude Deutschlands[Bearbeiten]

Was ist das älteste Gebäude in Deutschland? Ist Porta Nigra in Trier richtig oder gibt es noch andere Möglichkeiten? --95.223.244.70 06:04, 2. Sep. 2015 (CEST)

Kopf an Kopf Rennen: Römerturm (Köln) weitere Möglichkeiten gibt es in Xanten und Aachen--Markoz (Diskussion) 06:17, 2. Sep. 2015 (CEST)

Der Xantener Tempel und das Amphittheater sind wahrscheinlich älter, aber es sind teilrekonstruierte Ruinen, als bestehendes Baudenkmal wird die Porta Nigra vermutlich nur mit dem Römerturm in Köln konkurieren, es könnte aber auch noch Limestürme geeben...bin gespannt was da noch kommt....--Markoz (Diskussion) 06:23, 2. Sep. 2015 (CEST)
Das Basisgeschoss des Dekagon der kath. Pfarrkirche St. Gereon (Köln) wird in das 4.Jahd. datiert könnte aber auch älter sein, steht keine Jahreszahl dran....--Markoz (Diskussion) 06:35, 2. Sep. 2015 (CEST)
  • Das wird eien Devinitionsfrage. Deviniere Gebäude, und dessen Zustand damit es bei der Frage zählt. Die Hauptverdächtigen sind genannt. Die Römer haben mehr oder weniger damit angefangen, dauerhafte und bewohnbare Gebäude aus Stein in Deutschland zu erreichten. Wenn aber eben Grabhügel usw. zu denn Gebäuden zählen, ... .--Bobo11 (Diskussion) 07:13, 2. Sep. 2015 (CEST)
Die Definition ist natürlich schwierig. Vielleicht eine von Menschen errichtete Baukonstruktion, dessen ursprüngliche Form heute noch mindestens ansatzweise zu erkennen ist.--95.223.244.70 07:23, 2. Sep. 2015 (CEST)
Wenn man die Großsteingräber mit dazu zählt, dann gehts noch viel weiter zurück. --mw (Diskussion) 07:34, 2. Sep. 2015 (CEST)
Ja, dieser Ansatz entspricht den Vorstellungen meiner Definition. Gibt es da konkrete Möglichkeiten, was die älteste Konstruktion sein könnte (Auch wenn das natürlich höchst unwahrscheinlich ist)? (nicht signierter Beitrag von 95.223.244.70 (Diskussion) 07:38, 2. Sep. 2015 (CEST))
Der Pergamonaltar in Berlin? (Entspricht aber vermutlich nicht der Devinition, weil später hier her geschavvt.)--79.232.217.38 09:22, 2. Sep. 2015 (CEST)
Zählt als "Baukonstruktion" auch das Erweitern/Graben einer Höhle? --Benutzer:Duckundwech 11:17, 2. Sep. 2015 (CEST)
Ist die Kreisgrabenanlage von Goseck ein Gebäude? (während des Mittelneolithikums vor etwa 6900 Jahren errichtete Anlage). Ein Gebäude hat aber wohl eher ein Dach (bei Kreisgrabenanlagen nicht nachgewiesen) und wird von lebenden Menschen genutzt (wodurch Gräber wegfallen) --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 11:23, 2. Sep. 2015 (CEST)
Hm, Megalithgräber haben zumindest Decksteine. Hat die Porta Nigra (noch) ein Dach? Ein Haus, in dem niemand mehr wohnt, aber eine Leiche im Keller liegt, ist kein Gebäude mehr? Geoz (Diskussion) 13:19, 2. Sep. 2015 (CEST)

Die Porta Nigra hat ein Dach, zumindestens Räume mit Decken auch der Römerturm hat einen Raum mit Decke--Markoz (Diskussion) 16:00, 2. Sep. 2015 (CEST)

Bauwerk ist nicht gleich Gebäude. --Pölkkyposkisolisti 16:08, 2. Sep. 2015 (CEST)

Trier hat da noch mehr zu bieten: Die Römerbrücke 18 v.Chr. (Kein Gebäude im engeren Sinn und nur Teile der heute vorhanden Brücke sind so alt), Amphitheater 100 n.Chr., Barbarathermen 150-200 n.Chr. (weitgehend zerstört) --Berthold Werner (Diskussion) 13:11, 3. Sep. 2015 (CEST)

Frage mit den meisten Antworten in der Wikipedia:Auskunft[Bearbeiten]

Vielleicht eine etwas ungewöhnliche Frage, weil sie selbstreferenziell ist, jedoch dadurch sicherlich nicht uninteressant. Ich weiß jedoch nicht, ob man es gut nachprüfen kann, aber vielleicht gibt es ja ein paar Vorschläge oder jemand hat hier sogar interne Einblicke. Welche Frage in der Wikipedia:Auskunft bzw. in dem Gesamtarchiv entfachte die längste Diskussion bzw. erhielt die meisten Antworten? --95.223.244.70 07:16, 2. Sep. 2015 (CEST)

Vermutung (Der Thread ist länger als ein Monat): Bei dieser Frage kann man schnell auf den Hund kommen... 213.169.163.106 08:37, 2. Sep. 2015 (CEST)
+1 An diesen vergnüglichen Thread erinnere ich mich auch noch gut. (Ich hatte auch dazu beigetragen.) In der Auskunft gab es seitdem nichts Umfangreicheres. --91.44.88.121 12:04, 2. Sep. 2015 (CEST)
+1 Ich erinnere mich noch gut an diese faszinierende, auf hohem sprachlichen Niveau mit sprühendem Witz geführte Diskussion. Eine Sternstunde der Wikipedia. Zwischen 2009 und heute liegen in dieser Hinsicht keine Welten, sondern Universen. Leider...--Innobello (Diskussion) 14:12, 2. Sep. 2015 (CEST)

[11] Dikussion über die Sinnhaftigkeit des Verbots von Pyrotechnik. (nicht signierter Beitrag von Ingo münchen (Diskussion | Beiträge) 14:02, 2. Sep. 2015 (CEST))

Gehört das denn nicht nach WP:FzW oder nach WD:Auskunft? Das würde freilich verhindern, dass die Frage hier sich irgendwann selbst beantwortet … --Chricho ¹ ² ³ 14:04, 2. Sep. 2015 (CEST)

Das ist doch schnell gemessen: Pyrotechnik erringt höchstens „einen guten zweiten Platz“.
Hunde-Rätsel: Beiträge: 164, Wörter: 23.060, Zeichen: 90.156, Bilder: ja, Spaßfaktor: +10
Pyrotechnik: Beiträge: 70, Wörter: 12.679, Zeichen: 89.613, Bilder: nein, Spaßfaktor: -2
--91.44.93.240 14:34, 2. Sep. 2015 (CEST)
Ist da eigentlich herausgekommen, wer der erste Hund war? --Optimum (Diskussion) 19:38, 2. Sep. 2015 (CEST)
Benutzerin:Felistoria hatte des Rätsels Lösung herausgefunden: Ruodlieb, darin kommt ein Diebe witternder Hund vor.--IP-Los (Diskussion) 21:23, 2. Sep. 2015 (CEST)

Tasche für Smartphone s5 Mini[Bearbeiten]

Bevor jetzt wieder der Hinweis auf Goggle kommt, laßt es. Scheinbar gibt es bzgl. Schutzhüllen für ds S5 Mini so paar Lücken. Ich habe jetzt eine gummierte Otterbox, allerdings ohne Extra-Frontglas. Außerdem gibt es offensichtlich keinen Gürtelclip dafür. HAt jemand ähnliche Erfahrungen und gibt es für das S% MIni überhaupt Gürtelclips und halbwegs stoßfeste Hüllen?--scif (Diskussion) 10:20, 2. Sep. 2015 (CEST)

Ja. --Rôtkæppchen₆₈ 10:32, 2. Sep. 2015 (CEST)
Das sieht doch schon mal herausragend aus. Ich liebe WP. Danke--scif (Diskussion) 10:39, 2. Sep. 2015 (CEST)
Und ich liebe Google 8)  --Rôtkæppchen₆₈ 11:33, 2. Sep. 2015 (CEST)
Kunststück, Du kannst es im Gegensatz zu Scialfa ja auch bedienen. --2003:76:E3A:9710:5C53:2C99:472F:BDEA 11:46, 2. Sep. 2015 (CEST)

Es ist ein alter Hut, das zielgerichtetes Suchen in Suchmaschinen gelernt sein will. Und wenns dann unbedingt der Stichelei bedarf, eine Plastikschutzscheibe hat Rotkäppchens Angebot auch nicht. Ich habe aber kein Problem damit, bei mir randständigen Problemen Hilfe zu suchen. Und da ich weiß, das es hier sehr versierte Nutzer gibt, die sich mit sämtlichen Multimediakrams auskennen und wissen, wo und wie sie die Suche ansetzen, ist dann die Auskunft oft mein erster Anlaufpunkt. Ich hab nämlich auch nicht die zeit, mich durch drölfzig Foren zu lesen, um dann festzustellen, das das Erwähnte doch nix für mich ist. Bei anderen, mir zugeneigten Themen kann ich Google durchaus bedienen.--scif (Diskussion) 17:30, 2. Sep. 2015 (CEST)

Berufe die in Richtung Verhaltensbiologie gehen[Bearbeiten]

Was sind Berufe, die sich im Umfeld der Verhaltenbiologie (Animal Behaviour) bewegen, aber kein Biologiestudium bedingen? Gibt es sowas?--85.4.233.141 10:27, 2. Sep. 2015 (CEST)

Du kannst Tierheilpraktiker werden--188.102.9.122 11:04, 2. Sep. 2015 (CEST)
Evtl. Tierpfleger? Aus dem Artikel: "Außerdem unterstützen die Tierpfleger die Wissenschaftler bei Experimenten und Dokumentationsarbeiten". Und Aktuell vollzieht sich ein Wandel von der reinen Tierpflege hin zu komplexen und differenzierten Tätigkeitsfeldern" --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 11:06, 2. Sep. 2015 (CEST)
Biologisch-Technischer Assistent oder ähnliches lernen und sich gezielt bei Arbeitsgruppen oder Firmen bewerben, die die Verhaltenforschung betreiben, die Dich interessiert. Dort die Chancen erhöhen, dass man sich mit deren Arbeitsgebiet bereits ein wenig auskennt, zumindestens ein wenig zu den Themen nachgelesen hat. Und Engagement in einer Natur- oder Tierschutzorganisation, die Deinen Interessen entspricht - da kann man viel lernen. (Auch als studierter Biologe wächst man da erst herein, indem man sich entsprechende Kurse, Themen uns Arbeitsgruppen sucht.) --Küchenkraut (Diskussion) 11:19, 2. Sep. 2015 (CEST)

Tierpfleger ist es nicht. (Pseudowissenschaftlicher) Heilpraktiker noch weniger. Die Ausbildung gibt es in der Schweiz nicht (ich bin auch schon etwas älter). Was ist mit "Wildlife-Preservation" (z.B. Wale, Rhinos)?--85.4.233.141 11:33, 2. Sep. 2015 (CEST)

Landwirt?--Antemister (Diskussion) 11:36, 2. Sep. 2015 (CEST)
Nein.--85.4.233.141 11:39, 2. Sep. 2015 (CEST)
Wildhüter? --89.144.206.157 13:27, 2. Sep. 2015 (CEST)
Das wäre vielleicht etwas für mich.--85.4.233.141 14:49, 2. Sep. 2015 (CEST)

Lieber Fragesteller, was willst du denn nun eigentlich wissen? Die genannten Vorschläge sind alles passende Antworten auf deine Eingangsfrage. Du beantwortest diese allerdings mit nein/falsch. Suchst du also etwas bestimmtes? Dann stellst du selbst eine Frage: "Was ist mit "Wildlife-Preservation"[...]?" Was soll damit sein? Ist Wildlife-Preservation ein Beruf?

Da ist der Markt wohl zu klein, als dass man da gleich einen eigenen Ausbildungsberuf aus der Traufe hebt. Viele der wissenschaftlichen Grundlagen (Versuchsdesign, Statistik, Chemie, (Sinnes-)Physiologie) sind jedensfalls nicht speziell für die Verhaltensforschung wichtig, sondern universeller. Insofern denke ich, dass der Weg vom allegemeinen zum speziellen der wahrscheinlichste sein würde. --Küchenkraut (Diskussion) 13:38, 2. Sep. 2015 (CEST)
Gerade bei so Standard-Themen wie Verhaltensforschung an Walen, Affen, Elefanten usw braucht man einen sehr langen Atem, die richtigen Beziehungen und ganz viel Glück.--Küchenkraut (Diskussion) 13:46, 2. Sep. 2015 (CEST)

Also Landwirtschaft/Tierheilkunde haben nichts mit Verhaltensbiologie (Kognitionswissenschaften) zu tun. Der Artenschutz wäre ein mögliches Feld, von dem ich den Eindruck habe, das es praktisch sicher mehr mit Verhaltensbiologie der Tiere, nehmen wir auch einmal "agieren in komplexen Systemen" dazu, zu tun hat, als eine Ausbildung als Laborassistent und die dazu auch sinnerfüllender ist. Aber ich bin schon eher ein wissenschaftlich interessierter Kopfarbeiter. --85.4.233.141 14:00, 2. Sep. 2015 (CEST)

Landwirtschaft/Tierheilkunde haben sehr viel mit Verhaltensbiologie zu tun, Forstwirtschaft auch. Wenn Du wissenschaftlich arbeiten möchtest, gibt es diverse "TA" Berufe, bspw. den BTA, die aber immer nur Assistenten der Wissenschaftler sind, denn um Wissenschaftler werden zu können, müßtest Du studieren. --88.68.26.35 18:15, 2. Sep. 2015 (CEST)
Also wenn ich Tierheilkunde in Tante Google eingebe finden sich nur Begriffe wie Homöopathie, Bachblüten, Reiki, alternative Tierheilkunde. Tierärzte brauchen ein entsprechendes Studium. Und der Landwirt hält sich seine Tiere, um sie zu schlachten, damit ist letztlich jede Art seiner Haltung verbunden. Dazu ist das ein staatsabhängiger, brotloser Knochenjob, zumindest in der Schweiz.--85.4.233.141 20:37, 2. Sep. 2015 (CEST)
Tierheilkunde ist ein Synonym für Tiermedizin; der Landwirt hält sich seine Tiere, um Geld damit zu verdienen, wozu er sich auch mit deren Verhalten auskennen muß. Aber da Du offenbar meinst, Googe sei der bessere Ratgeber für Dich, bist Du hier in der Auskunft vermutlich falsch mit Deinen Forderungen nach Berufsberatung. --88.68.26.35 21:30, 2. Sep. 2015 (CEST)
Ich habe explizit nicht nach einem Studium gefragt. Abgerichtete Nutz- und Haustiere interessieren mich wenig.--85.4.233.141 22:02, 2. Sep. 2015 (CEST)
<quetsch>Ich habe Dir auch kein Studium angeraten, sondern nur Deine Falschaussagen korrigiert und einen TA-Beruf vorgeschlagen, zusammen mit dem Hinweis, daß Wissenschaft ohne Studium nichts werden wird. Du solltest Dir etwas anderes überlegen, was in der realen Welt funktioniert. Tierfilmer wäre noch eine Mögichkeit. --94.219.26.197 19:55, 3. Sep. 2015 (CEST)
Ohne Biologiestudium wird es schwer. Biologie-Leistungskurs und danach Tierpfleger oder Biologisch-Technischer Assistent sind da sicher die günstigsten Ansätze. --Rôtkæppchen₆₈ 00:00, 3. Sep. 2015 (CEST)
Andererseits hat ein Biologiestudium heute auch sehr wenig damit zu tun, denn diese sind stark mathelastig/molekularbiologisch geworden, vermutlich müsste man da bereits beim Studium eine Uni aussuchen, die dezidiert Verhaltensbiologie lehrt. Was ich noch gesehen habe: Es gibt aich noch einen zwar noch nicht wirklich anerkannten Beruf eines Rangers. Ich habe einmal einen Dokumentarfilm über eine Organisation aus Hawaii gesehen, die Wahle aus Schleppernetzen aus der Industriefischerei befreit, in denen sie sich verfangen haben. Komischerweise hat der Mann dort aber vor der Kamera gesagt, das er gerne einen jüngeren Nachwuchs dafür hätte, eine solche Person aber sehr schwierig zu finden sei.--85.4.233.141 10:43, 3. Sep. 2015 (CEST)
Biologie ist angewandte Chemie, Chemie ist angewandte Physik, Physik ist angewandte Mathemathik. Mathe steckt in allen Naturwissenschaften drin. Siehe auch xkcd.com/435. --Rôtkæppchen₆₈ 12:43, 3. Sep. 2015 (CEST)
Nicht so ganz: Biologie und Chemie sind ursprünglich Teilgebiete der Physik und Mathematik wird bei allen dreien angewandt, aber keines der dreien ist angewandte Mathematik. Du darfst nicht alles glauben, was in Comics steht. --94.219.26.197 19:55, 3. Sep. 2015 (CEST)
Üblicherweise wird das so ausgedrückt, dass Mathematik selbst keine Naturwissenschaft ist, aber die wichtigste Hilfswissenschaft der Naturwissenschaften. Manche ordnen Mathematik der Philosophie zu, manche der Struktur- oder Formalwissenschaft. --Rôtkæppchen₆₈ 22:22, 3. Sep. 2015 (CEST)
So kann man es ausdrücken. Hast Du dazu keinen Comiclink? --84.59.20.42 12:32, 4. Sep. 2015 (CEST)

Griechisches Restaurant[Bearbeiten]

Ich bin nächste Woche beim Griechen verabredet. Was bestellt man da so? Was ist empfehlenswert? Und ganz wichtig: Was trinkt man dazu? (Wein?). Ich möchte nicht gleich als Alkoholiker gelten, v.a. weil ich normalerweise kaum Alkohol trinke.

--89.144.227.7 13:34, 2. Sep. 2015 (CEST)

Dir wird nach dem Dessert gerne der Ouzo im 4 oder 5 cl Glas gereicht. Für mitteleuropäische Verhältnisse geht griechische Küche schon in Richtung Balkan, nicht ganz unbeeinflusst von der Türkei und dem Fisch aus dem Mittelmeer. Die Restaurants bieten oft Grillplatten und ähnliche Teller an. Da kannst Du nichts falsch machen, wenn Bilder dabei sind. Beschreibungen sind üblicherweise in der Speisekarte. Die Benennung ist hin und wieder individuell, meist nach Orten, deren Traditionen das Gericht nachempfunden wird oder entspricht oder von Chef erfunden wurde. An Tzatziki, Reis und Oliven solltest Du nichts auszusetzen haben. Danach musst Du nur genügend Hunger mitbringen. An Getränken bekommst Du dort meist alles. Da musst Du keinen Wert drauf legen. --Hans Haase (有问题吗) 13:52, 2. Sep. 2015 (CEST)
Also Hans, das mit dem Tzatziki ist - je nach Grund der Verabredung - jetzt aber fast schon als "böswillig" zu bezeichnen. -- Iwesb (Diskussion) 14:03, 2. Sep. 2015 (CEST)
Rein auf die Speisen und Beilagen bezogen, denn da gibt es Knoblauch und Zwiebeln. Das sollte der Hinweis sein. --Hans Haase (有问题吗) 14:11, 2. Sep. 2015 (CEST)
(BK) Oje. Zur ersten Frage: Man schaut sich meistens die Speisekarte an und sucht sich etwas aus, das einem gefaellt. Die Gerichte sind normalerweise auf der Speisekarte ganz gut beschrieben. Wenn man Fleischfresser ist und Hunger hat, dann einen der Teller (Knossos, Olympos, Delphi, was auch immer). Ansonsten gibt es auch leichtere Gerichte, Fisch und eventuell auch vegetarisch. Ob Du Wein trinkst (einen Retsina, wenn es ganz Griechisch werden soll), ist ganz Dir ueberlassen und haengt auch mit von der Dynamik der Person(en) ab, mit denen Du dort zu speisen gedenkst. Es ist nicht verboten, sich Mineralwasser, Cola (Gesundheitshinweis beachten) oder anderes zu bestellen, vor allem da griechische Restaurants ueblicherweise nicht von der Art gehobener Gastronomie sind, in der auf solche Sachen besonders geschaut wird. Braucht es fuer solche Common-Sense-Geschichten wirklich die Auskunft? -- 195.132.129.70 13:55, 2. Sep. 2015 (CEST)
Auch BK Der Wirt von meinem Griechen um der Ecke ist... Spanier und der serviert auch Pizza. Der nimmt es nicht so ernst, wenn es nicht zusammenpasst. Ist wie bei unseren Chinesen, der ist nämlich aus Korea. Will sagen, die haben sich alle auf den Deutschen Gaumen eingestellt und verlangen keine Geografietreue, es sei denn dein Date verlangst es. Dem/der mach besser nichts vor.--79.232.217.38 13:58, 2. Sep. 2015 (CEST)
Sie können schon etwas gehoben sein und das sind sie oft mehr von Küche, Angebot und Personal, gefolgt von Ausstattung und Gebäude. Es könnte der eher der Umgang mit Spaghetti problematischer sein als das was Dich im griechischen Restaurant erwartet. --Hans Haase (有问题吗) 14:08, 2. Sep. 2015 (CEST)
Fehlt die Warnung vom Trennen des Schaschlik-Spießes. Das bietet noch Potential für Slapstick-Szenen. --Hans Haase (有问题吗) 14:16, 2. Sep. 2015 (CEST)
Klingt wie eine Spassfrage. Wieso sollte man als Alkoholiker gelten wenn man Wein zum Essen bestellt. Wenn du imponieren willst, bestelle das teuerste auf der Karte.--93.132.3.163 14:12, 2. Sep. 2015 (CEST)
Wobei man sich als Knossos-Teller-Besteller tendenziell als jemand zu erkennen gibt, der mit der richtigen, "originalen" griechischen Küche nie intime Bekanntschaft geschlossen hat, den zumindest bei österreichischen und bayrischen Griechenwirten nicht unübliche Tomatenreis als Beilage ist mir bei um die zehn Griechenlandaufenthalten in verschiedenen Landesteilen nie untergekommen. Wär ich ein griechischer Wirt, würd es mich freuen, wenn der Gast nicht das Mischmaschteller ordert, sondern eine Portion irgendeiner Souflaki-Variante, Moussaka, Lammhaxe oder wegen einer persönlichen Vorliebe für weichgeschmorte Zwiebeln Stifado (skandalöser roter Link), was aber nicht jeder auf der Karte hat. Als griechischere Beilagen als Reis oder Pommes würde ich Kritharaki (Nudeln in Reis-Form) und Okra-Schoten nennen. Fisch und Meeresfrüchte sind kein Fehler, schmecken aber in Strandnähe fast noch einmal so gut. Betreffend Getränke: Mit Retsina (Wein) oder Mythos-Bier fällt man nicht negativ auf, wobei ich da eher auf die Verabredung und den Anlass Rücksicht nehmen würde als auf was anderes. … «« Man77 »» Ḏū hāḏā t-tawfīʿ 14:16, 2. Sep. 2015 (CEST)
Gyros mit Käse überbacken. Das ist nicht so ein Imbisskram, sondern säuisch(!) gut. Wenn es Wein sein muss, dann irgendwas griechisches. Man hat beim Griechen keinen Sommelier und freut sich über die Geste.--Wikiseidank (Diskussion) 14:30, 2. Sep. 2015 (CEST)
Mythos würde ich nur unter Zwang trinken, zumindest das Lager.--Gonzo.Lubitsch (Diskussion) 17:34, 2. Sep. 2015 (CEST)
Gibt es eigentlich einen Standard dafuer, wie sich ein Knossos-Teller, Delphi-Teller, Olympos-Teller genau definieren? (Ausser "viel Fleisch kombiniert"). Ein erstes Googlen nach "Knossos-Teller" gibt mir wenig Hoffnung. -- 195.132.129.70 18:34, 2. Sep. 2015 (CEST)
Auch wenn ich mir sicher bin, dass das eine Trollfrage ist: Du schaust in die richtige Kat und lernst, was die einzelnen Speisebezeichnungen bedeuten. Ansonsten fragst Du den Kellner, was was ist. Oder wechsel zu McDonalds, da sind immer schöne bunte Bildchen auf den Angebotstafeln dabei. --84.144.126.120 14:33, 2. Sep. 2015 (CEST)
Richt schon nach Troll! Ansonsten: Wenn man in "unbekannter Umgebung bzw. Niveau" sich hierbei bewegt, so fragt man den Kellner nach den aktuellen(!) - also frischen - Spezialität des Hauses. (In Lokalen unterem Nivaus macht man dies natürlich nicht - da wird nur empfohlen was weg muss!) Je nach Nivau ist Bier bzw. Rezina nicht zulässig. Aber Obacht: Vorher (insgeheim abklären), ob der Geldbeutel Deines Gastgebers bzw. Deiner dies dann auch hergibt. Ansonsten: Guten Appetit! --80.187.102.84 19:18, 2. Sep. 2015 (CEST)
+1. Essen beim Griechen ist einfach: gemischter Vorspeisenteller, Hauptgang "viel Fleisch" oder Fisch, Nachspeise etwas (sehr) Süßes oder einen Mokka. Beim Wein ist Retsina oder Kokkineli nicht jedermanns Geschmack. Beim "einfachen Griechen" macht man mit einem schlichten Demestica nicht viel falsch, der oder ein anderer trockener Rotwein harmoniert meist. Kali orexi. --Bremond (Diskussion) 20:10, 2. Sep. 2015 (CEST)

Verzeichnis aller Menschen[Bearbeiten]

Gibt es ein Verzeichniss in der versucht wird alle Menschen (also auch die "irrelevanten") die jemals gelebt haben mit ihren Verwandtschaftsverhältnissen (soweit bekannt) zu erfassen? Also in der Datenbank sollte Ötzi, Napoleon, Sitting Bull genauso stehen wie mein (und dein) Uropa.

--ZeugeDerNacht (Diskussion) 14:55, 2. Sep. 2015 (CEST)

[12]. Alles was in der Hinsicht existiert, besteht aus Fragmenten. -- 195.132.129.70 15:24, 2. Sep. 2015 (CEST)
Es gibt einige Genealogie-Datenbanken, die schreiben sich mitunter auch auf die Fahnen, dass sie möglichst vollständig sein wollen, aber davon ist man weit, sehr weit entfernt. Dieses Ziel dürfte mMn nie erreichbar sein. --88.130.117.48 15:27, 2. Sep. 2015 (CEST)
A geh her, so verscheißert man Leute. Die Neandertaler hatten noch kein Papier und in den Höhlen haben sie auch nichts aufgemalt, das solltest du schon wissen.--79.232.217.38 15:57, 2. Sep. 2015 (CEST)
Das das nicht vollständig sein kann ist eh klar. Die Wikipedia wird auch niemals das gesamte relevante Wissen enthalten. Trotzdem kann man es versuchen :-) Zu der Suche: [13]: Ich suche nicht nach kostenpflichtigen Angeboten um die eigenen Ahnen zu finden, weil dort vermutlich nur die Leute eingetragen werden, nach deren Stammbaum jemand suchen wird. Also kein Ötzi oder Cäsar. ZeugeDerNacht (Diskussion) 17:13, 2. Sep. 2015 (CEST)
Es gibt tatsächlich Ahnenforschung mit dem Ziel, möglichst bekannte Persönlichkeiten im Stammbaum zu finden, am besten Karl den Großen oder eben Cäsar. Das ist nicht ganz so schwer, wie man vielleicht denkt, denn man muss nur die Verwandtschaft zu einer bekannteren adeligen Familie finden. Die haben ja immer untereinander geheiratet und sind alle irgendwie miteinander verwandt, und schwuppdiwupp ist man ein Vetter sechsten Grades von Napoleons Stiefschwager mütterlicherseits. --Optimum (Diskussion) 19:33, 2. Sep. 2015 (CEST)

So etwas wäre echt was gutes. Muss ja nicht Ötzi oder ein Neandertaler drin stehen. Solche Projekte gibt es wohl auch, da sie aber kostenpflichtig sind kann man schlecht einschätzen wie sinnvoll und wie vollständig diese Daten sind. Zudem wäre ein freier Zugriff auf diese Daten, also eine Freie Lizenz nicht nur sinnvoll sondern sehr wünschenswert. Als Schwesterprojekt von Wikipedia wäre so was vielleicht machbar. Da können dann Kirchenbücher digitalisiert werden und Grabsteine ausgewertet werden und eine große, freie Datenbank geschaffen werden. Möglich sollte das schon sein denke ich, geben tut es dies aber vermutlich noch nicht. --Nattr (Diskussion) 19:42, 2. Sep. 2015 (CEST)

Schon einmal an den Datenschutz gedacht?--85.4.233.141 20:24, 2. Sep. 2015 (CEST)

Deshalb sind auf den meisten genealogischen Portalen nur Personen bis 19xx verzeichnet. -- 85.168.117.116 22:06, 2. Sep. 2015 (CEST)
Für tote Menschen gibt es ja keinen Datenschutz, oder? ZeugeDerNacht (Diskussion) 11:54, 3. Sep. 2015 (CEST)
Mormonen sind aus irgendeinem Grund sehr an genealogischen Daten interessiert. Und weil sie Datenbeschaffung à la Wikipedia schon lange vor Wikipedia betrieben haben, betreiben sie auch eine der größten genelogischen Datenbanken der Welt. Yotwen (Diskussion) 09:24, 3. Sep. 2015 (CEST)
Der nächste Link war der Treffer: Granite Mountain Record Vault Yotwen (Diskussion) 09:25, 3. Sep. 2015 (CEST)
Mir wäre ein wissenschaftlicher Zugang lieber. ZeugeDerNacht (Diskussion) 11:54, 3. Sep. 2015 (CEST)
Was lässt dich vermuten, dass die nicht sorgfältig arbeiten? Wenn die Religion für sorgfältige Arbeit sorgt, kann ich gut damit leben. Bedenke auch, dass sich viele geisteswissenschaftliche Ansätze gerade aus religiösen Bemühungen entwickelt haben. --Chricho ¹ ² ³ 12:06, 3. Sep. 2015 (CEST)
"Ahnenforschung ist bei den Mormonen religiöse Pflicht." [14] --Eike (Diskussion) 12:05, 3. Sep. 2015 (CEST)
Nettes Arrangement - Wenn's funzt, bist du mir-nichts-dir-nichts im Himmel, ansonsten bist du weiter tot. Jetzt müsste man nur noch mormonische Nachkommen zeugen. Ist Intelligenz vererblich? Yotwen (Diskussion) 12:41, 3. Sep. 2015 (CEST)

Gesucht: Weg zum Bildlink[Bearbeiten]

Ich hatte mir mal einen Bildlink auf eine alte Karte von Spitzbergen markiert. Leider finde ich die übergeordnete Seite nicht mehr, auf der diese Karte verlinkt ist. Diese wäre wichtig wegen der Metadaten zur Karte (Jahr, Urheber, etc.). Ich hätte diese hier erwartet, aber leider Fehlanzeige. Wer kann helfen?--Ratzer (Diskussion) 16:36, 2. Sep. 2015 (CEST)

Seufz! Du meinst diese hier? Übergeordneter Link hier. --Pp.paul.4 (Diskussion) 16:41, 2. Sep. 2015 (CEST)
Die Originalkarte ist wohl verschwunden, nur noch das hier ist verfügbar. --Rôtkæppchen₆₈ 16:50, 2. Sep. 2015 (CEST)

@@Pp.paul.4: Vielleicht bin ich blind, aber auf der übergeordneten Seite finde ich keinen Link zu der Karte (auch nicht nach Registrierung).--Ratzer (Diskussion) 17:08, 2. Sep. 2015 (CEST) @@Rotkaeppchen68: Wenn man auf das hier klickt, ist man wieder beim eingangs von mir erwähnten Bildlink.

So oder so, die Suche nach einem übergeordneten Link ist kein Selbstzweck, sondern gleichzeitig eine Suche nach Metadaten und einer Beschreibung der Karte. Man braucht doch ein paar Infos rundherum, bevor man so eine Karte nach commons schaufelt, schon zur Vergabe eines vernünftigen Dateinamens....--Ratzer (Diskussion) 17:08, 2. Sep. 2015 (CEST)
So, ich hab die Datei. Ich habe Chrome Extension Referer Control benutzt. Gleich gibts hier den URL… --Rôtkæppchen₆₈ 17:24, 2. Sep. 2015 (CEST) Viel Spaß --Rôtkæppchen₆₈ 17:26, 2. Sep. 2015 (CEST) Metadaten hier --Rôtkæppchen₆₈ 17:27, 2. Sep. 2015 (CEST)
Besten Dank, ist schon auf commons. Und das hat Dein Chrome plugin Referer Control geleistet, ausgehend vom Link auf die jpg-Karte die Beschreibung im Internet-Archiv zu finden? Alle Achtung, vielleicht sollte ich auf Chrome umsteigen.--Ratzer (Diskussion) 19:07, 2. Sep. 2015 (CEST)
Nein, ich habe als Referer die oben von Dir verlinkte Seite, von der die Karte irgendwie verschwand, gesetzt. Dass die Datei noch da ist, der Server aber nur die Herausgabe ablehnte, war an der Fehlermeldung klar. Also muss der Referer geändert werden. --Rôtkæppchen₆₈ 21:07, 2. Sep. 2015 (CEST)

Kreuzottern im Garten[Bearbeiten]

Ich habe eine wohl recht ungewöhnliche Frage: In unserem Garten wurden von den Gärtnern beim Rasenmähen zwei Kreuzottern gesichtet, eine davon fiel leider der Motorsense zum Opfer. Die Schlange(n) halten sich wohl gerne in den von Wühlmäusen gegrabenen unterirdischen Gängen auf, zumindest verschwand die zweite Otter in einem solchen Gang, als der Gärtner sie entdeckte. Da Kreuzottern bekanntlich giftig sind, stellt sich nun die Frage, ob es Sinn macht, irgendwas gegen die Schlangen zu unternehmen, wie sie eventuell vertrieben werden können und ob wir unseren Hund gefahrlos in den Garten lassen können. Wir sind nur noch jetzt bis Ferienende und dann an einzelnen Wochenenden hier, da es sich um unser Ferienhaus handelt. Danke für Antworten im Vorraus, Sturmjäger (Diskussion) 16:59, 2. Sep. 2015 (CEST)

Laut Artikel stehen die Tiere unter Naturschutz, also bitte untere Naturschutzbehörde fragen. --Rôtkæppchen₆₈ 17:30, 2. Sep. 2015 (CEST)
Bist Du sicher, dass es Kreuzottern sind? Die meisten angeblichen Kreuzottern entpuppen sich unter dem Blick von Fachleuten als harmlose Schlingnattern. Auch die haben nämlich eine dunkle Rückenzeichnung. Das Verkriechen in Löchern und Spalten spricht durchaus für die Natter. Dann erübrigen sich auch irgendwelche Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Hund. In welcher Region befindet sich das Grundstück? Sind von dort Kreuzottern bekannt? -- Geaster (Diskussion) 18:54, 2. Sep. 2015 (CEST)
Gärtner sind in der Regel in der Lage eine einheimische Schlange sicher zu identifizieren. Zudem ist die Kreuzotter aufgrund ihrer charakteristischen Zeichnung, des kurzen, relativ dicken Körpers und der kupferroten Iris mit der vertikalen Pupille schon aus einigen Metern Entfernung ziemlich leicht zu erkennen. Verwechslungen mit Nattern unterlaufen im allgemeinen nur Laien. --DJ 20:48, 2. Sep. 2015 (CEST)
.Solltest Dich freuen, Kreuzottern sind der beste Schutz gegen Wühlmäuse, und andere Nagetiere. Allerdings sind die tatsächlich mit Vorsicht zu geniessen. Hunde sind oft ein bisschen treudoof, aber in der Regel passiert da nichts. Die haben natürlichen Respekt vor Schlangen. Vor betreten des Rasens ausgiebig lärmen, da verschwinden die Schlangen in der Regel in ihrem Versteck....die brauchen ihr Gift zur Nagerjagd...spritzen das ungern in unüberwindliche Gegner. Gift ist kostbar!--Markoz (Diskussion) 18:58, 2. Sep. 2015 (CEST)
Schlangen sind praktisch fast taub, der Lärm sollte es also in Form von Bodenvibrationen bis zur Schlange schaffen, um wirksam zu sein. Feste auf den Boden zu treten hilft daher deutlich effektiver als etwa Herumzuschreien. --Furescht (Diskussion) 19:06, 2. Sep. 2015 (CEST)
+1 Ein starker Stock ist noch besser - um damit von oben auf den Boden zu schlagen und zwar senkrecht. Ergibt max. Erschüterungen. So geht man auch in Ländern vor, wo es tatsächlich gefährliche Schlangen gibt. Lass sie leben! Erstens weil sie leben will, zweitens weil sie unter Naturschutz steht und letzlich: Sie tuen nix - außer Du treibst sie wirklich in die Enge. --80.187.102.84 19:27, 2. Sep. 2015 (CEST)--80.187.102.84 19:30, 2. Sep. 2015 (CEST)
Falls du kein Kleinkind bist, oder ein geschwächter Greis, sind Kreuzottern eh keine Gefahr für dich. Das ist so ähnlich, wie bei Hornissen, deren Giftigkeit auch immer maßlos überschätzt wird. Hunde sind zwar blöd, aber so blöd auch wieder nicht, dass sie sich ohne Grund mit Schlangen anlegen würden, die sie hervorrragend riechen können. Geoz (Diskussion) 20:50, 2. Sep. 2015 (CEST)
Na ja, das Gift der Kreuzotter ist schon hochwirksam, aber für den Menschen besteht dennoch kaum Gefahr, da die Schlange bei einer Begegnung meistens flüchtet, Menschen niemals verfolgt und den Kopf nur etwa 15 cm anheben kann. Ein Kind würde ich in dem Garten jedoch nicht barfuß herumlaufen lassen. Beim Hund käme es auf die Rasse bzw. Größe an. Bei einem Schäferhund hätte ich keine Bedenken, bei einem Chihuahua allerdings schon. --DJ 21:06, 2. Sep. 2015 (CEST)
Aber: Der Biss einer Kreuzotter, dies tut sie übrigens nur im außersten Notfall, ist nur für Kleinkinder gefährlich. --80.187.102.84 21:29, 2. Sep. 2015 (CEST)
Halloo, Kreuzotter hier. In meinem Habitat tauchen zeitweise Menschen und ein Hund auf. Wie kann ich die vertreiben? Darf ich die beißen oder sind die durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt? --Pp.paul.4 (Diskussion) 13:15, 3. Sep. 2015 (CEST)
Danke für eure Antworten. Unabhängig davon ob es nun Grubennattern oder tatsächlich Kreuzittern waren, der verständigte Tierarzt meinte auch, die Schlanfen sollten einfach gelassen werden und würden für den Hund nicht wirklich eine Gefahr darstellen. Sturmjäger (Diskussion) 23:16, 2. Sep. 2015 (CEST)
Grubennattern, Kreuzittern, Schlanfen. Herrliche Wortschöpfungen im Geist Lorenz Okens? Ach, wie hätte sich Benutzer:Grey Geezer darüber gefreut! --Pp.paul.4 (Diskussion) 16:49, 3. Sep. 2015 (CEST)
Ein Freund (Zoologe, kennt sich mit Schlangen aus) von mir ist mal von einer Kreuzotter gebissen worden. Im Frühjahr in Skandinavien, der hat die unter einem Stein gefunden und zugegriffen, aber hat sie zu weit vom Kopf entfernt gepackt, die Schlange hat ihm die Volldosis (Winterschlaf) in den Daumen gejagt, der schwoll nebst Hand sofort an....nächstes Krankenhaus 52 KM über Holterdipolterwege entfernt...knappe 3 Stunden. Die Schwellungen wanderte derweil den Arm hoch, dann die Achsel herunter bis zur Hüfte, war etwa so groß wie ein platter Fußball und sehr, sehr schmerzhaft...kommt noch eine Allergie dazu, kann das auch tödlich enden...so seine Einschätzung;-)--Markoz (Diskussion) 19:54, 3. Sep. 2015 (CEST)
Ja, Tippen am Handy ist nicht so einfach, wenn man ne PC-Tastatur gewohnt ist xD Wie ich allerdings auf Grubennattern kam, weiß ich nicht, ich meinte sicher Schlingnattern,,. Vielleicht lag das daran, dass ich kurz zuvor den Artikel über Grubenottern durchgelesen hatte? :D Sturmjäger (Diskussion) 20:05, 3. Sep. 2015 (CEST)

richtiger Umgang mit offensichtlich geistig Behinderten[Bearbeiten]

Vorige Woche wurde ich am Bahnhof von einem (jüngeren) Mann angesprochen, welcher sofort durch seine sehr undeutliche Aussprache auffiel. Ich habe anfangs überhaupt nichts verstanden, er benahm sich wie ein kleines Kind, das nicht ganz richtig im Kopf ist. Dann hat er gefragt, wann der Zug kommt, und auf welchem Gleis er kommt und solche Sachen. Ich habe ihm knapp in strengen Tonfall geantwortet. Er wirkte ungepflegt, das ärgste waren seine Zähne, welche halb ausgebrochen, ansonsten schwarz und dunkelbraun waren. Das kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht selber gesehen hat. In der Hand hielt er eine Colaflasche, an welcher er ständig nuckelte. Ich hab mich schon sehr beherrschen müssen, dass ich sie ihm nicht wegnehme, aber man wie ja nicht bei solchen Leuten, vielleicht wäre er dann aggressiv geworden. Im Zug setzte er sich ungefragt neben mich. Nachdem er nicht nur sprachbehindert, sondern auch hörbehindert ist, musste man jedes Mal schreien, worauf ich keine Lust hatte. Er erzählte, dass ein paar mal in der Woche eine Heimhilfe vorbeikommt, die den Haushalt macht, dass er keine Frau hat (kein Wunder) und über aktuelle politische Themen, Dinge die eigentlich eh logisch sind, zB. über Flüchtlinge "Man kann sie nicht einfach alle umbringen. Ich bin kein Nazi. Aber man kann auch nicht ganz Afrika bei uns aufnehmen" und dann ständig "hab ich nicht gut gesagt?". Als er dann wieder aufs Klo, welchen am anderen Ende war, musste (er war auch schon vorher am Bahnhof), scheiterte er vor der Schiebetüre zum Motorraum, weshalb er sich mit fast schon weinerlicher Stimme an den Schaffner wandte "die Tür geht nicht auf..". Seine Antwort: "Musst du Knopf drücken, dann Türe tut aufgehen" Nachdem ich von anderen Fahrgästen erfahren habe, dass sie ebenfalls von ihm belästigt wurden. Dass er ständig fremde Menschen anspricht, führe ich darauf zurück, dass er wahrscheinlich keine Freunde hat oder Menschen, mit denen er reden kann. Mich nervt aber v.a. das er selber nicht merkt, wie er auf andere wirkt. Und v.a. das er nicht merkt, wenn er unerwünscht ist. Also nicht dass er hör- und sprachbehindert ist, sondern anscheinend auch geistig. Wie sollte man sich in so einer Situation verhalten? Danke an alle--89.144.226.61 17:02, 2. Sep. 2015 (CEST)

Das kann auch ein Drogenabhängiger gewesen sein. --87.153.124.203 17:04, 2. Sep. 2015 (CEST)
Willst Du es ihm recht machen oder willst Du ihn abwimmeln? --88.68.26.35 18:22, 2. Sep. 2015 (CEST)
Wenn du dich "sehr beherrschen" musst, andere Menschen nicht zu bestehlen, solltest du dir Hilfe suchen - aber nicht bei uns. --Eike (Diskussion) 18:45, 2. Sep. 2015 (CEST)

{{Erledigt|Ist zu abscheulich, um näher darauf einzugehen. 89.144.226.61 trollt sich besser unter die nächste tiefhängende Brücke oder unter den Stein, unter dem sie hervorgekrochen ist.--[[Benutzer:Innobello|Innobello]] ([[Benutzer Diskussion:Innobello|Diskussion]]) 18:30, 2. Sep. 2015 (CEST)}}

Ich halte die Frage nicht für abscheulich, sondern für offen und ehrlich und sehe das als Gelegenheit, hilfreiche Hinweise für den Umgang mit solchen Situationen zu geben. Also haltet Euch mit Euren Negativbewertungen der fragenden IP bitte zurück und lest nochmal WP:AGF. --88.68.26.35 21:23, 2. Sep. 2015 (CEST)

Trollerei und übel Stimmungsmache: ...welcher sofort durch seine sehr undeutliche Aussprache auffiel.- ...das ärgste waren seine Zähne, welche halb ausgebrochen, ansonsten schwarz und dunkelbraun waren... - ...In der Hand hielt er eine Colaflasche, an welcher er ständig nuckelte. Was soll das? --80.187.102.84 21:36, 2. Sep. 2015 (CEST)

So empfinden das viele Leute in solchen Situationen und hier zu fragen ist besser, als denjenigen gleich anzupampen. --88.68.26.35 21:42, 2. Sep. 2015 (CEST)
Solche Menschen behandelt man ganz normal, wenn du keine Lust auf Konversation hast, sage es normal aber deutlich, aber nicht überheblich. Arbeite mal in einem Heim für geistig (und körperlich) Behinderte, dann bekommst du ganz schnell ein dickes Fell, und dich stört so was nicht mehr. Die Colaflasche wegzunehmen wäre keine gute Idee, dann könnte er eventuell auch aggressiv werden. Du willst ja auch nicht dass jemand dein Getränk wegnimmt. Die wirklich aggressiven 'Spezialisten' bekommen keinen, oder nur begleiteten Ausgang, dafür war ich mal zuständig. --Bernello (Diskussion) 21:57, 2. Sep. 2015 (CEST)
@88.68.26.35 Stell Dir doch mal die Frage hierzu: ...das ärgste waren seine Zähne, welche halb ausgebrochen, ansonsten schwarz und dunkelbraun waren..., die Frage also hierzu, warum ein Mensch, den Dui so beschreibst, hier in Deutschland keine ordentliche, zumindest notwendige zahnärtzliche Versorgung bekommt bzw. bekommen hat. Aber eigentlich Trollerei und übel Stimmungsmache, hier für mich Ende --80.187.102.84 22:06, 2. Sep. 2015 (CEST)
Ich kann da nicht zwingend Trollerei oder Stimmungsmache erkennen, eher Nutzer, die offensichtlich in einem Umfeld leben, wo solche Erscheinungen statistsich eher weniger vorkommen. Als Gerichtsmitarbeiter kann ich bestätigen, das es solche Personen gibt. Oft hilft da entschlossenes klares Auftreten und die verbale Äußerung, das man mit ihm nicht sprechen möchte. Ein Hinweis an den Zugbegleiter kann durchaus auch hilfreich sein. Das mag asozial klingen, aber anders läßt sich das Problem oft nicht lösen.--scif (Diskussion) 22:15, 2. Sep. 2015 (CEST)

WAHNSINN!!! Der hat sich echt im Zug ungefragt neben Dich gesetzt? Junge, dann bist Du aber wirklich falsch hier; am besten gleich Amnesty International, oder besser noch die UN-Menschenrechtskommission kontaktieren +++ EILMELDUNG +++ Dann hättest Du auch gleich ein Präjudiz für den Fall, dass demnächst ein Rollstuhl- oder Rollatorbenutzer die Frechheit besitzt, Deinen Weg zu kreuzen. Oder ein Schulkind Dich mit seiner Büchertasche streift, oder sich allgemein ein Individuum, das Du in die Kategorie unerwünscht einsortiert hast, erdreistet, Deine Kreise zu stören.

Jetzt wieder sachlich: Auf dieser Seite beantworten Wikipedianer allgemeine Wissensfragen. Für viele Anliegen gibt es spezielle Seiten:, z.B. Wikipedia:Café für Diskussionen über beliebige Themen (obwohl sie dort leider, leider auch keine Niveaulimbostammtische dulden).

Ich hatte den Thread schon gestern erst mit dem Archivbaustein versehen und später dann komplett abgeräumt (dafür gab’s übrigens Dank). Ich würde es begrüßen, wenn nun ein anderer Kollege (Testikel im Beinkleid sind dafür sicher nicht erforderlich zwinker  ) das hier beendet und im Orkus verschwinden lässt. --Innobello (Diskussion) 09:24, 3. Sep. 2015 (CEST)

Ich halte die überwiegende Mehrheit der bisherigen Antworten für eine Frechheit gegenüber dem Fragesteller und genauso gegenüber der in dem Beitrag (detailliert und wertungsfrei) beschriebenen Person. Es geht hier um den richtigen Umgang mit einer möglicherweise hilflosen Person. (Ob sie tatsächlich hilflos war, kann ich aus dem Beitrag nicht beurteilen.) Diese Frage besitzt juristische, medizinische und soziale Aspekte, ist also wissenschaftlich. Zum richtigen Vorgehen auf Dauer (worum es hier nicht geht), gehören: Betreuung (Recht), Unterbringung, Wohngruppe und ganz grundsätzlich natürlich soziale Inklusion. Wie mit der beschriebenen Person am besten kurzfristig von ihren Mitmenschen umgegangen werden soll, finde ich höchst schwer, schon allein weil der Fragesteller die individuellen Wünsche der Person (die sich von denen anderer ähnlicher Personen natürlich unterscheiden können) nicht kennt. Wenn mir eine Sorge für diese Person ernst ist, hätte ich wohl den Rettungsdienst informiert, was für die Person wohl in einem psychiatrischen Krankenhaus geendet hätte. (Nicht vergessen: In der Psychiatrie wird psychisch erkrankten Personen genauso geholfen wie in den somatischen Abteilungen physisch erkrankten.)
Aus dem Beitrag: „Mich nervt aber v.a. das er selber nicht merkt, wie er auf andere wirkt. Und v.a. das er nicht merkt, wenn er unerwünscht ist.“ Die Person ist aufgrund einer Erkrankung oder Behinderung nicht fähig, das zu merken. Dafür kann sie nichts. Wenn man sich das verinnerlicht, fällt das Ertragen des Verhaltens leichter. (Für die anderen: Die Person hat beim Fragesteller Stress ausgelöst. Darauf gereizt zu reagieren ist die normale Reaktion. Es bedarf einer besonderen Einstellung, den Stress leichter zu ertragen.) --BlackEyedLion (Diskussion) 11:04, 3. Sep. 2015 (CEST)
Wenn das für dich wertungsfrei ist, hast du einen anderen Text gelesen als ich. --Eike (Diskussion) 11:12, 3. Sep. 2015 (CEST)

Ich hab mal in einer WfbM gearbeitet. Die Arbeit war zwar wirklich nicht schlecht, ich fühlte mich aber von den anderen Menschen dort belästigt. Ich weiß zwar selber, dass sie nichts dafür können, aber ich komme mit so etwas nicht klar. Es hat nun einmal nicht jeder Mensch den Nerv, sich von so etwas nicht abbringen zu lassen. Und ich brauche beim Arbeiten einfach meine Ruhe und habe kein Interesse mit anderen zu reden, und dann ist so ein Platz, wo man zwangsläufig "mittendrin" ist, um es so zu sagen, einfach falsch. -- Liliana 11:16, 3. Sep. 2015 (CEST)

Ich empfand die Frage weder als unangemessen noch als ungehörig, sondern dachte beim ersten Lesen an einen jungen, wenig lebenserfahrenen Menschen, der sie stellt. Jetzt beim zweiten Lesen fällt mir der Selbstbezug der Frage auf: „Dass er ständig fremde Menschen anspricht, führe ich darauf zurück, dass er wahrscheinlich keine Freunde hat oder Menschen, mit denen er reden kann. Mich nervt aber v.a. das er selber nicht merkt, wie er auf andere wirkt. Und v.a. das er nicht merkt, wenn er unerwünscht ist.“ So sind sie eben, die Menschen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 12:09, 3. Sep. 2015 (CEST)
Ich hab eh den starken Verdacht, dass ich dem Fragesteller hier schon oft begegnet bin... --Eike (Diskussion) 12:19, 3. Sep. 2015 (CEST)
DAs rechtfertigt aber nicht solche dummdreisten Reaktionen wie WAHNSINN!!! Der hat sich echt im Zug ungefragt neben Dich gesetzt? Junge, dann bist Du aber wirklich falsch hier; am besten gleich Amnesty International, oder besser noch die UN-Menschenrechtskommission kontaktieren +++ EILMELDUNG +++ Es regen sich im Zug Leute schon über weit weniger auf. DAs mit wenig Lebenserfahrung und sehr selbstbezogen, das kann man durchaus so sehen. Erfahrungsgemäß ist aber die mehrheit der Menschen in so einem Fall wirklich nicht in der Lage oder selbstbewußt genug, so eine Situation zu beenden. Eine Arbeitserfahrung im sozialen Bereich (der klassische Zivi, BUFDI oder FSJ) baut da berührungsängste ab und wirkt Wunder.--scif (Diskussion) 16:50, 3. Sep. 2015 (CEST)

Möglichkeit einer Home-Ehe in Deutschland[Bearbeiten]

Ein Online-Kommentator behauptete folgendes: Sowohl das GG als auch das BGB definieren den "Ehe" nicht, und im BGB ist von "Eheschließenden" die Rede, und es wird nicht explizit genannt dass diese verschiedene Geschlechter haben müssen. Wo wird denn im deutschen Recht die Ehe als Verbindung von Mann und Frau definiert. Und falls es eien solche Definition nicht gibt, warum hat bislang niemand versucht, mit dieser Argumentation vor ein Verwaltungsgericht (bzw. gleich nach Karlsruhe) zu gehen?--Antemister (Diskussion) 18:12, 2. Sep. 2015 (CEST)

Das ist möglich, aber dann wäre die Ehe ein unbestimmter Rechtsbegriff. Und in diesem Fall muss berücksichtigt werden, was der Gesetzgeber damit gemeint und beabsichtigt hat. Eine Ehe mit Partnern beliebigen Geschlechts sicherlich nicht, denn 1949 war Homosexualität per Gesetz verboten. So könnte jedenfalls das Gericht argumentieren. Mehr Erfolgsaussicht hätte wohl ein Bezug auf den Status Quo in der Gesellschaft, d.h. die inzwischen weiterentwickelte Vorstellung von Ehe und Familie. --Optimum (Diskussion) 19:21, 2. Sep. 2015 (CEST)
Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte, Artikel 23, Absatz 2. --Komischn (Diskussion) 19:23, 2. Sep. 2015 (CEST)
Da steht nur das übliche vage Geschwurbel darüber, daß die Familie als Keimzelle der Gesellschaft eines besonderen Schutzes in dem Sinne bedürfe, daß der Staat nicht einfach Ehen und Verwandtschaftsverhältnisse annulieren oder erzwingen darf und stattdessen Anreize wie z. B. Steuervorteile dafür bieten soll. Was Ehe und Familie genau sein sollen, steht da eben nicht. Und nein, Keimzelle der Gesellschaft heißt nicht zwangsläufig biologische Fortpflanzungsstätte, sondern kann auch als soziale Einheit begriffen werden. Absatz 2 wiederum nennt nur einen bestimmten Fall (nämlich Männlein und Weiblein), wo die Ehe vom Staat grundsätzlich nicht verboten werden darf. Über gleichgeschlechtliche Ehen sagt auch der Pakt von 1966 nicht das geringste aus. --80.187.106.89 19:09, 3. Sep. 2015 (CEST)
Echt? Ich kenne nur den § 175, der "Unzucht zwischen Männern" verbot. Da fällt ja schon mal die Hälfte der Homosexualität von alleine weg. --Eike (Diskussion) 19:47, 2. Sep. 2015 (CEST)
Ich habe dunkel in Erinnerung, eine entsprechende Klage wäre vor ein paar Jahren gescheitert, weil man ja nun die Lebenspartnerschaft habe. Ohne Gewähr. --Eike (Diskussion) 19:47, 2. Sep. 2015 (CEST)

Juristen legen Bestimmungen grammatisch, historisch, systematisch oder teleologisch aus. Grammatisch hat der Online-Kommentator recht (dies im Gegensatz zu etwa der Schweiz, wo im Gesetz steht "Die Zivilstandsbeamtin oder der Zivilstandsbeamte richtet an die Braut und an den Bräutigam einzeln die Frage, ob sie miteinander die Ehe eingehen wollen."). Historisch war die Hetero-Ehe gemeint. Systematisch ist die Ehe im BGB im Buch 4 Familienrecht geregelt, wo es auch um Kinder geht, was vielleicht für hetero spricht, denn sonst hätte man es ja auch im Vereinsrecht oder so regeln können. Teleologisch kann man § 1353 BGB anschauen, wonach es bei der Ehe um eine Lebensgemeinschaft geht, was wiederum nicht zwingend unterschiedliche Geschlechter bedingt, oder behaupten, es ginge um den Schutz der aufs Kinderkriegen gerichteten Verhältnisse. --178.194.182.125 20:06, 2. Sep. 2015 (CEST)

Was soll denn der Hinweis auf Art. 23 Abs. 2 „The right of men and women of marriageable age to marry and to found a family shall be recognized“? Dass der betreffende Vertrag von 1966, der 1976 in Kraft trat, einen klagbaren Anspruch auf die Zulassung der Homo-Ehe begründe? --Vsop (Diskussion) 20:29, 2. Sep. 2015 (CEST)

@Antemister: Du solltest den Einfluß der sog. Kirchen hier in dieser Gesellschaft, damit meine ich nicht den Glauben an sich, sondern die sog. "Bodenstationen", die Institutionen, die sich hier als Vertreter von was auch immer als röm-kat bzw. ev-prot als "Verein" sorry - aber nichts anderes ist es, da Gott noch nie geantwortet hat, nicht unerheblichen Einfluß ausüben, eben diesen nicht unterschätzen.. --80.187.102.84 20:36, 2. Sep. 2015 (CEST)

Irland ist doch imo der Vorreiter in der EU mit der echten Homo-Ehe, nicht der kastrierten Version der Lebenspartnerschaft. Die hier fehlende Frage: Was wäre wenn diese Ehe in Irland geschlossen würde, die Dokumente vom Innenministerium beglaubigt und vom vereidigten Übersetzer auf Deutsch übersetzt, ist das juristisch anders zu bewerten. Nur was würde es in Deutschland rechtlich für das Paar bedeuten? Hintergrund: Hat bei einer konservativ herkömmlichen Ehe eine(r) von beiden keinen deutschen Pass, aber einen legalen Aufenthaltstitel in der EU, so bietet sich Dänemark an, um zu heiraten, da in deutschen Standesämtern noch andere Amtsschimmel zu finden sind. Ich könnte mal den Herrmann machen oder den Staub von vor 1949 aufwirbeln, denn das könnte erklären warum man zur Schließung einer Binationalen Ehe besser sofort nach Dänemark geht. --Hans Haase (有问题吗) 20:55, 2. Sep. 2015 (CEST)

Das ist ja eine lustige Idee des Online-Kommentators... Wenn ein Gesetz gewissen (ein-)gebildeten Kreisen nicht gefällt, das Ändern des Gesetzes aber zu aufwendig erscheint (z.B. mangels demokratischer Mehrheiten), dann verbiegt man stattdessen einfach die Sprache soweit, bis das unveränderte Gesetz das hergibt, was sie wollen. Besonders praktisch dann, wenn diese Kreise ohnehin schon die sprachpolizeiliche Lufthoheit für sich beanspruchen. Was "Ehe" ist, hatte der Gesetzgeber offenbar schon rein sprachlich für klar gehalten und daher wohl nicht näher erklärt. Ein Gesetzbuch will schließlich kein Kinderlexikon sein. Und wenn nun die nächste Generation von Sprachpolizisten durchsetzt, dass der Begriff "lebenslange Freiheitsstrafe" aus dem Strafgesetzbuch streng genommen ein Synonym für "Enthauptung" ist? --Es ist uns bunt genug jetzt (Diskussion) 21:09, 2. Sep. 2015 (CEST)

Die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte war tatsächlich recht schnell, vom Verbot der "Unzucht" bis kurz vor der Gleichstellung. Nicht nur bei diesem Thema hat man das Gefühl, dass man leider einige zurücklässt. Aber http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/homo-ehe-in-deutschland-laengst-akzeptiert-umfrage-13704670.html --Eike (Diskussion) 21:28, 2. Sep. 2015 (CEST)
Dies gilt aber auch grundsätzlich. In meiner wirklichen Jugend, da haben wir in Zukuftsbüchern etwas von Rechnern gelesen, die 8x7 ausrechnen konnten. Eben weil wir dies lernen mussten. dass man leider einige zurücklässt dies wäre zu diskutieren, aber in welcher Altersgruppe und warum? Wir bzw. die sterben die nächsten Jahrezehnte weg. Dies ist so. Grüße --80.187.102.84 21:47, 2. Sep. 2015 (CEST)
@Eike: Du hast sicher recht, schreibst damit aber leider an meinem Beitrag und imho auch an dem Thema vorbei. "Verbot der Unzucht" u.v.a. ist in den letzten Jahrzehnten ja nach den demokratischen Spielregeln gesetzlich geändert worden. So wie es sich gehört. Bei dem Vorgehen des "Online-Kommentators" geht es gerade nicht um eine demokratische Gesetzesänderung. Die Verbiegung der Sprache als Gesetzesänderungsersatz lässt sich auch nicht rechtfertigen, indem man auf Zeitungsumfrage-Ergebnisse verlinkt. Wer andere Gesetze will, der soll bitte den Weg gehen, die Gesetze demokratisch zu ändern und nicht die Sprache und alles ist gut... --Es ist uns bunt genug jetzt (Diskussion) 22:39, 2. Sep. 2015 (CEST)
Ich finde die Frage nicht abwegig. Wir sind uns einig, dass die Väter (und eventuell wenigen Mütter) dieses Gesetzes an einen Mann und eine Frau gedacht haben. Aber solange sie es nicht reingeschrieben haben, kann es dem Gesetz passieren, dass wir es heutzutage anders verstehen. Auf diesen Gedanken reagierst du unangemessen polemisch. Sowas ist keine Sache von "(ein-)gebildeten Kreisen", "sprachpolizeilicher Lufthoheit" und "Enthauptung" (wenn du so "argumentierst", machst du nicht den Eindruck, an einer sachlichen Diskussion interessiert zu sein), sondern von Gerichten. Und weil du fehlende volksherrschaftliche Mehrheiten vermutest, habe ich die Umfrageergebnisse verlinkt. Nochmal den Tipp: Wenn du nicht polemisch bist, kannst du produktiveren Austausch ernten. --Eike (Diskussion) 08:45, 3. Sep. 2015 (CEST)

@Hans Haase: Irland ist doch imo der Vorreiter in der EU mit der echten Homo-Ehe Dies könnte täuschen. Nominal nun ja, aber auf dem Land sind die Iren nach wie vor stockkonservativ. War eher ein Reflex auf die Skandale. Hier zu beurteilen bedeutet abzuwarten.--80.187.102.84 21:16, 2. Sep. 2015 (CEST)

@Es ist uns bunt genug jetzt: Die Frage ist deshalb von Bedeutung weil es gar nicht so wenige Fälle gab, in denen die Homo-Ehe tatsächlich durch ein Urteil des obersten Gerichts eingeführt wurde/werden musste. Und bisweilen ist es eben auch so dass sich der Inhalt unbestimmter Rechtsbegriffe ändern kann.--Antemister (Diskussion) 21:39, 2. Sep. 2015 (CEST)

Es gibt Leute, die aus Art. 6 Abs. 1 GG die Zulässigkeit einer gleichgeschlechtlichen Ehe und den grundgesetzlichen Schutz einer Regenbogenfamilie herleiten und es gibt Leute, die aus demselben Absatz herleiten, dass eine Ehe verschiedengeschlechtlich sein muss und Regenbogenfamilien keine Familien i.S.d. GG darstellen und deswegen mit grundgesetzlicher Billigung diskriminiert werden dürfen oder sogar müssen. Da wird wohl wieder das Bundesverfassungsgericht sprechen müssen, wie so oft in den letzten Jahren. --Rôtkæppchen₆₈ 23:36, 2. Sep. 2015 (CEST)
@80.187/16: Das ist wiederum der Stadt-Land-Unterschied, aber auch der der Bevölkerung zur Regierung. Dabei kommt durch Beschäftigung mit den Thema ein Erkenntnisvorsprung heraus, was eine Regierung zu Vordenkern macht. Diesen Abstand gering zuhalten ist die Aufgabe der vierten Gewalt im Staat.
Der ist in anderen Ländern größer. Es verhält sich ebenso mit der Vielehe. Dies kann in Deutschland nicht geschlossen werden, aber besteht sie, muss sie die Bundesrepublik anerkennen. Sind dabei Papiere ausländischer Behörden dabei, gibt es hier erstmal Verwaltungsterror. Oft erfordert es einen Anwalt, der einen Richter dazu bringt, eine Dienstanweisung auszusprechen. Die Bundesagentur für Arbeit will ja bekanntlich auch hin und wieder nicht hören und ihren eigenen interen Weisungen trotzen. Dann fällt eben wieder der Hammer, zu Lasten des Steuerzahlers. Der Staat freut sich dabei an unfähigen Anwälten, die nur so tun als ob sie ihren Mandanten verteidigen. In USA bekommen die für derartige Leistungen keinen Cent. Da wäre der Texanische Strafverteidiger auf gute Beziehungen zu KKK angewiesen, wenn es um Urteil nach Hautfarbe ginge. In Deutschland bekommt der Anwalt trotzdem Geld. Man kann vermuten, dass die Eintragung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft von einigen Standesbeamten verweigert wurde, so dass der betroffene Bürgermeister die KFZ-Zulassungsstelle mit der Aufgabe betreute. Aber die Beamten sind selbst schuld, wenn sie ihren Job abschaffen. Die Kirche hat lange nur harte Brötchen gebacken und wundert sich nun, weshalb die Speisung wo anders stattfindet. Die Kirche ist nicht eingeschritten als die Präkarisierung und die die damit verbundene Proletarisierung Fortschritte machte und teils dumme, teils desillusionierte und perspektivlose Leute produzierte. Sie ist auch nicht eingeschritten als der Streit in den Familien propagiert wurde. Erst als Scheidungen Mode wurde, schlug sie aufs Volk ein, setzte sich über geltendes Arbeitsrecht hinweg (Beschäftigung von wiederverheirateten Mitarbeitern) und verschwieg den Missbrauch in den eigenen Reihen. Die Folgen waren Austritte, Konvertierungen und Misstrauen. Zwar darf die Kirche wohl inzwischen Ehen schließen. Diese sind aber amtlich nicht anerkannt und bringen keine Wahlmöglichkeit der Steuerklassen mit sich. In dieses Muster passt dieser Behelf der eingetragenen Partnerschaft, juristisch irreführend formuliert und bringt genau diese Nachteile mit sich. Sie verpflichtet, räumt aber weniger Rechte ein, obwohl sie amtlich geschlossen wurde. Das ganze ist nur ein Theater vor dem Volk. --Hans Haase (有问题吗) 00:16, 3. Sep. 2015 (CEST)

Nochmals @Es ist uns bunt genug jetzt: Es ist aber in vielen Länder so und ganz besonders in Deutschland üblich dass eine Gruppierung (das kann auch mal die parlamentarische Opposition sein) die eine Gesetzesänderung durchsetzen will, aber weiß dass es dazu im Parlament keine Mehrheit gibt es über das Verfassungsgericht versucht. zu verlieren haben sie nichts, und letztlich sind Verfassungsgerichte auch dazu da. Die Homo-Ehe kommt in Deutschland so oder so (sage ich als Gegner selbiger), dass wann kann man im Moment nur mit "nicht in dieser Legislaturperiode" angeben.--Antemister (Diskussion) 22:03, 4. Sep. 2015 (CEST)

Positive Diskriminierung von Flüchtlingen[Bearbeiten]

Vorausgesetzt es stimmt, dass eine Flucht von Syrien oder Afrika nach Europa fast zehntausend Euro kostet, dann muss man ja schlussfolgern, dass nur die reichsten Einwohner dieser Länder nach Europa flüchten können. Die echten Opfer haben nicht die Mittel. Ist das nicht positive Diskriminierung, dass die EU den Eliten dieser failed states Zuflucht gewährt? Wird die EU durch Aufnahme dieser sogenannten Flüchtlinge nicht Mittäter der Unterdrückten, der Zurückgebliebenen, in diesen failed states? Ich habe neulich einen Bericht gesehen, der von einer afrikanischen Frau berichtet, die unterwegs, also auf der Flucht, von anderen Flüchtlingen vergewaltigt wurde und aufgrund der daraus folgenden Schwangerschaft nicht mehr die Kräfte aufbringt, um über den spanischen Zaun zu klettern!? --91.64.175.96 22:23, 2. Sep. 2015 (CEST)

mir ist eine minderjährige aus Äthiopien bekannt die bei einer befreundeten Familie Zuflucht gefunden hat, die ist mittellos gestartet und hat sich für ihre Rettung hier 5000km prostituiert. Es schaffen also auch Arme hier anzukommen...Ende der Durchsage!--Markoz (Diskussion) 22:32, 2. Sep. 2015 (CEST)
Und: Ideen wie man den "echten Opfern" helfen könnte? Wobei mir unbegreiflich ist, wie man meinen könnte irgendjemand könnte gerade irgendwo in Syrien ein gutes Leben haben.. -- southpark 22:36, 2. Sep. 2015 (CEST)
Oha, wie kommst Du denn jetzt zu dieser Aussage? Es gab ja auch mal eine Zeit vor dem IS in Syrien. --88.68.26.35 23:06, 2. Sep. 2015 (CEST)
Und die Flüchtlinge kommen aus der Zeit vor dem IS? Hä? -- southpark 23:13, 2. Sep. 2015 (CEST)
Ja, die haben dort schon in der Zeit vor dem IS gelebt. Die sind nicht plötzlich vom Himmel gefallen, als der IS dort eingefallen ist. Viele hatten sogar ein gutes Leben und auch ein gutes Einkommen. Daß die jetzt "gerade irgendwo in Syrien ein gutes Leben haben" könnten, hat hier niemand geschrieben, darum zielt Deine Gegenrede ins Nirgendwo. --88.68.26.35 23:33, 2. Sep. 2015 (CEST)
Aber was hat es damit zu tun, ob sie Prä 2012 gut lebten, ob sie heute fliehen? Oder dürfen Leute nie wieder vor Krieg und Verfolgung fliehen, die mal "gut gelebt" haben. Oder worauf zielt dein Argument. Was hat der Lebensstil von vor ein paar Jahren mit Krieg und Verfolgung heute zu tun? -- southpark 18:12, 3. Sep. 2015 (CEST)
Vielleicht erläuterst Du kurz doch noch etwas näher, wie Du ursprünglich zu folgender Aussage gekommen warst: Wobei mir unbegreiflich ist, wie man meinen könnte irgendjemand könnte gerade irgendwo in Syrien ein gutes Leben haben. Die Antwort auf meine Frage danach ist ja immer noch offen und seit dem ist es eher ein Rumgerate, als alles andere. --94.219.26.197 20:06, 3. Sep. 2015 (CEST) - former known as 88.68.26.35.
Du schrubst Die echten Opfer haben nicht die Mittel.. Sprich: diejenigen, die hier ankommen, sind keine echten Opfer. Was heißt: anscheinend geht es ihnen gar nicht so schlecht. -- southpark 12:35, 4. Sep. 2015 (CEST)
(Quetsch) Im Abschnitt ...irgendjemand könnte gerade irgendwo... verstehe ich gerade als "jetzt", "nun", "hier und heute". Dann passt es doch, oder? -- Ian Dury Hit me  08:22, 4. Sep. 2015 (CEST)
Zu was soll es passen? Ich sehe da keine Ursprungsbehauptung, auf die sich diese Gegenrede beziehen könnte. --84.59.20.42 12:12, 4. Sep. 2015 (CEST)
Viele Flüchtlinge verschulden sich, um flüchten zu können. Deswegen geht auch nach der Ankunft hier das ganze Taschengeld an die Schleuser und deren Kreditgeber. --Rôtkæppchen₆₈ 23:30, 2. Sep. 2015 (CEST)
Interessante sozialdarwinistische Idee: Würde IS intensiver bekämpft, wenn wir die (kampffähigen) Syrer zurückschicken würden? Wenn wir etwas in die nähere Vergangenheit schauen, dann hat es die Résistance in Frankreich gestärkt, dass französische Militärs in England arbeiteten. Trotzdem hätte die Résistance den Nazi-Terror nicht beenden können. Ist der Frager auch bereit, den zweiten Schritt mitzutragen? Yotwen (Diskussion) 09:17, 3. Sep. 2015 (CEST)
Der Ursprung der Auseinandersetzungen ist maßgeblich von westlichen Regierungen mitzuverantworten, welche die Region gezielt destabilisiren. Solange das nicht aufhört, ist es ziemlich egal, wer wo gegen wen mit welchen Waffen kämpft. --94.219.26.197 09:23, 3. Sep. 2015 (CEST)
Immer gut, wenn man den Schuldigen für Probleme kennt. Dafür verzichtet man doch gerne auf Lösungen. Yotwen (Diskussion) 11:02, 3. Sep. 2015 (CEST)
Die einzig realistische Lösung ist, das Wahlrecht besser zu nutzen. --84.59.20.42 12:15, 4. Sep. 2015 (CEST)
Es gibt da nicht ein Komplettpaket von einem Reisemonopolisten. Leute mit verschiedenen Mitteln finden verschiedene Wege mit verschiedenen Erfolgschancen. Das ist aber nur noch einmal eine abstrakte Formulierung, das eine Beispiel von Markoz, egal wie singulär es sein mag, macht in der Tat die Frage schon hinfällig. Deine Anwendung des positiven Diskriminierungsbegriffs (der wird verwendet für affirmative action) ist recht absurd. Ich sehe hier große sprachliche Verwirrung (auch „Mittäter der Unterdrückten“?), die zu deiner Frage beiträgt. Erst durch die Verdrehung des Begriffs „positive Diskriminierung“ und dessen Nutzung als bloßer Stempel, kommt deine Aussage zustande. Umgekehrt lässt sich höchstens von negativer Diskriminierung sprechen: Die, die ankommen, werden gegenüber den deutschen Staatsbürgern diskriminiert und die, die im Einflussbereich des IS bedroht sind, durch Untätigkeit diesem gegenüber. Natürlich beseitigt die halbherzige, womögliche Aufnahme sehr viele Ungleichheiten nicht, aber es werden immerhin einzelne bestimmter Gewalt entzogen, der sie sonst weiterhin ausgeliefert wären. --Chricho ¹ ² ³ 11:14, 3. Sep. 2015 (CEST)

Ja, vermutlich schaffen es eher die, die wenigstens ein bißchen was besessen haben und/oder noch halbwegs bei Kräften sind. Die Leute verkaufen dort ihr letztes Hab und Gut um fliehen zu können. Die meisten fliehen auch nicht (oder schaffen es nicht) nach Europa, sondern sind nach Jordanien, in die Türkei, etc. geflohen. Dann gibt es auch noch verschiedene Fluchtarten und -routen, die je nach Geldbeutel unterschiedlich sind. Aber eine Diskriminierung, auch keine positive, sehe ich nicht darin, dass man den Leuten hilft, den man problemlos helfen kann.

Und natürlich haben die westlichen Waffen und die westliche Politik wohl einen nicht unerheblichen Einfluss auf die derzeitige Situation dort gehabt. Will das wirklich jemand ernsthaft anzweifeln? Für so eine Meinung muss man nun wirklich kein Jürgen Todenhöfer sein.--Nattr (Diskussion) 16:29, 3. Sep. 2015 (CEST)

Ja nun, wie es dort und anderswo aussieht ist wohl ohne zum Beispiel den Ersten Weltkrieg nicht vorstellbar. Wir müssen nicht bei diesem Einfluss aufhören zu diskutieren, das soll nur sagen, dass mit der Rede von einem „nicht unerheblichen Einfluss“ noch wenig gefolgert werden kann, insbesondere nicht, dass „es ziemlich egal [ist], wer wo gegen wen mit welchen Waffen kämpft“ und damit Gleichgültigkeit gegenüber dem IS oder zum Beispiel iranischen Atomwaffen angesagt wären. --Chricho ¹ ² ³ 00:15, 4. Sep. 2015 (CEST)
Nein, keine "Gleichgültigkeit gegenüber dem IS oder zum Beispiel iranischen Atomwaffen", sondern die Erkenntnis, daß es keinen Unterschied macht, wo die Menschen von wem mißhandelt oder getötet werden, denn es ist immer und überall eine menschliche Katastrophe. Wenn man das nur hin und her schiebt, kann es nicht besser werden. Darum mein Hinweis auf die Ursachen der Eskalation in der Region, die weiter fortbestehen und zu denen auch wir aktiv beitragen. Wir heizen die Konflikte weiter an, das muß man erstmal realisieren. Auch die Gewalt gegenüber Asylanten übrigens, die Mutti höchstpersönlich seit Jahren anheizt durch ihre immerwährende Hatz gegen "Wirtschaftsflüchtinge", die der Mob genau woran auf den ersten Blick von "echten Flüchtlingen" unterscheiden kann??? Ebent! Die Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen haben noch nicht gereicht, ganz im Gegenteil war das anscheinend sogar politisch gewollt. Und immer wieder scheinheiliges Betroffenheitsgetue als Sedativum für die Massen und die Mehrheit nimmt es dankbar an, denn ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen, da bescheißt man sich gerne. --84.59.20.42 12:28, 4. Sep. 2015 (CEST)

Die Frage wie sich Flüchtlinge ihre Flucht finanzieren halte ich für sehr interessant. Gibt es darüber bereits eine Studie oder wenigstens eine wohl ausformulierte Theorie. Bislang wird das Thema ja eher populistisch besetzt d.h. "Woher haben die denn das Geld wenn sie so arm sind"?

Damit will ich nichts zu tun haben. Gleichwohl die Frage wie manche Menschen an die Tausenden Dollar kommen in Ländern die ein deutlich geringeres Bip haben stellt sich schon. Erklärungsansätze sind : 1: Die Ganze Familie legt zusammen , 2: Prostitution 3: Jahrelanges reisen und arbeiten an reicheren Orten wie z.B. Schwarzafrika> Lybien > Europa 4: Wohlstandselite des Landes 5: Bip ist unterbewertet da viel Schattenwirtschaft 6: Finanzierung durch Kriminalität.

All das wird in der Praxis sicherlich irgendeine Rolle spielen. Jedoch habe ich keinerlei Ahnung was eine wie große Rolle in welchem Land spielt. Wäre als Forschungsfrage sicherlich mal sehr interessant. --93.230.78.182 00:46, 4. Sep. 2015 (CEST)

Das Geld kommt, wie auch die oben erwähnten Waffen aus dem Rest der Welt - nicht nur der westlichen, übrigens. Und noch wichtiger wäre, ob nicht zufällig die Waffen in Syrien mit dem Geld der Flüchtlinge bezahlt werden. Yotwen (Diskussion) 09:13, 4. Sep. 2015 (CEST)
Wobei mir auch unklar ist, wieso Syrien plötzlich als "armes Land" zählt. Der Nahe Osten ist nicht so reich wie Europa, hat aber durchaus eine existierende Mittelshicht und ist nicht Sub-Sahara-Afrika. Zumal es ja hier nicht um "übriges Geld" geht, sondern eher um alles, inklusive des Verkaufs von Häusern, Möbeln, Schmuck, Erbstücken etc., Schulden aufnehmen wo es geht. Und Yotwen - klar. Wer jetzt in Syrien sowas kaufen kann und sich halbwegs sicher ist, sein neu erworbenes Eigentum auch noch nächstes Jahr zu haben, wird mit dem Geld vermutlich unselige Sachen machen. -- southpark 18:15, 4. Sep. 2015 (CEST)
Dieses Zynismus "wer europäischen Boden erreicht, wird gut versorgt, wer sich das nicht leisten kann hat eben Pech gehabt" wird immer wieder thematisiert in der Migrationsforschung. Irgendwann im Frühjahr fand sich im Spiegel ein (nicht-propagandistisches) Interview dazu, ist aber noch nicht online (kannst suchen und dann nach dem Interviewpartner googlen, der weiß viel dazu), dazu gestern auch ein (propagandistischer) Beitrag bei Monitor. @IP 93.230: Man muss ja immer wieder bedenken dass das was hier anlandet eben nicht die "Armen" sind (was schon daran auffällt dass sie zumeist perfekt die Kolonialsprache sprechen). Leider weiß ich nichts genaueres, aber es sind zumindest oft Angehörige der dortigen (ehemals staatstragenden/vom Staat getragenen unteren Mittelschicht. Und es ist ja hinlänglich bekannt, vor allem durch das hohe Bevölkerungswachstum schaffen es die arabischen Staaten nicht mehr, den Söhnen dieser Leute die Ressourcen zur Verfügung zu stellen die deren Väter haben. Wenn dann das Geld dazu vorhanden ist, und da wird es dann durchaus attraktiv, solch einen Versuch zu wagen.--Antemister (Diskussion) 21:51, 4. Sep. 2015 (CEST)

Fast gleicher Aufnahmeort oder nicht?[Bearbeiten]

Kann es sein, dass diese beiden Fotos desselben Fotografen vom gleichen Standort aus gemacht wurden? Es geht darum, ob zweiteres gedreht oder aber nicht von Belgien aus, sondern von der Südhalbkugel aus aufgenommen wurde. @An-d, Mfb, Pp.paul.4, Rotkaeppchen68: Ihr hattet zweiteres Fotos bereits diskutiert, wusstet da aber wohl nicht vom ersten Foto oben. --Leyo 22:38, 2. Sep. 2015 (CEST)

Du hast recht. Ich kannte das zweite Foto nicht. Mein erster Anlauf, in dem ich das Foto auf Sicht eines Nordhalbkuglers gedreht hatte, habe ich zurückgenommen. Ich weiss nicht, wo der Fotograf sich befunden hat. --An-d (Diskussion) 22:50, 2. Sep. 2015 (CEST)
Ja gut, jetzt müsstest du aber noch die Änderung der Bildbeschreibung herausnehmen. Wir wissen ja nicht, wo das Bild aufgenommen wurde. --Pp.paul.4 (Diskussion) 12:51, 3. Sep. 2015 (CEST)
"Kamera gedreht" und "ungedreht von der Südhalbkugel aufgenommen" ist (fast*) das gleiche - und "digital gedreht" und "Kamera gedreht" lässt sich auch nicht unterscheiden (außer ggf. durch Bildartefakte). Man könnte Luc Viatour fragen, wo genau das Bild aufgenommen wurde, die Metadaten schweigen sich dazu leider aus. *Der Aufnahmeort beeinflusst minimal den Sichtwinkel, man könnte mit wesentlich mehr Aufwand eventuell doch eine Abschätzung bekommen wo und wann es aufgenommen wurde. --mfb (Diskussion) 22:53, 2. Sep. 2015 (CEST)
Lunar libration with phase2
Die Libration des Mondes ist aber stärker als die Blickwinkeländerung durch die geographische Breite, sodass man den Aufnahmezeitpunkt des Bildes in die Berechnung miteinbeziehen müsste. --Rôtkæppchen₆₈ 23:28, 2. Sep. 2015 (CEST)
Lesenswerter Artikel! Der Mond dreht sich nur wenige Grad gegenüber der Erde. Man sieht immer dieselbe Seite. Da man die Kamera drehen kann, lässt sich so nicht beweisen, wo das Bild aufgenommen wurde. Würde die System-Uhr in der Kamera richtig sein, könnte vllt anhand von Uhrzeit und Bild ein grober Hinweis ergehen, von welchem Kontinent aus das Bild gemacht wurde. --Hans Haase (有问题吗) 23:33, 2. Sep. 2015 (CEST)
Danke für die Einschätzungen. Der Fotograf Luc Viatour war auf Commons zuletzt aktiv im Dezember 2014 … --Leyo 01:44, 3. Sep. 2015 (CEST)
Vielleicht kann ihn jemand mit Französischkenntnissen über seine Homepage (siehe linkes Foto) und die dort angegebene E-Mail-Adresse anschreiben. --188.22.159.25 08:38, 3. Sep. 2015 (CEST)
Wobei die Kamera-Uhr meistens auf Ortszeit gestellt ist. --Mauerquadrant (Diskussion) 08:42, 3. Sep. 2015 (CEST)

Bessere Kameras stellen durchaus Ortszeit nach GPS ein. Man kann allerdings (mit einigem Aufwand) feststellen, ob die Kamera gedreht wurde, wenn beide Bilder aus der gleichen Kamera sind. Da hier jedoch das zweite Foto analog entstanden ist, erübrigen sich solche Überlegungen. Luc ist nicht gerade dafür bekannt, irgendwelche Fakes zu verbreiten oder unwahre Bildbeschreibungen anzugeben. Warum sollte das nicht stimmen? --Pölkkyposkisolisti 08:49, 3. Sep. 2015 (CEST)

Was nicht stimmen? Meinst du diese Ergänzung durch An-d? --Leyo 12:22, 3. Sep. 2015 (CEST)
Beim zweiten Foto könnte Luc das Foto oder Negativ ganz einfach falsch herum in den Scanner gelegt haben. --Rôtkæppchen₆₈ 12:28, 3. Sep. 2015 (CEST)
@Rotkäppchen: Wie gesagt, mit wesentlich mehr Aufwand. Aus dem Anteil der auf dem Foto sichtbaren Mondoberfläche bekommt man ggf. eine Abschätzung wie weit der Mond gerade entfernt ist (weiter -> mehr sichtbar, und die scheinbaren Abstände sind etwas anders). Die Mondphase ist am Bild erkennbar, kombiniert man beides und das Aufnahmejahr kann man den Zeitpunkt wohl abschätzen, und darauf basierend vielleicht den Ort. --mfb (Diskussion) 18:14, 3. Sep. 2015 (CEST)

Pflegekosten für Eltern[Bearbeiten]

Hallo! Ich finde leider nichts zu folgender Frage. Welches Recht haben Kinder, welche zumindest teilweise die Pflegekosten für ihre Eltern übernehmen müssen bei der Auswahl der Pflegeeinrichtung? Oder anders gefragt, gibt es eine "Minderungspflicht" der Pflegebedürftigen hinsichtlich der Kosten, wenn sie diese nicht allein tragen können. Geht dabei nicht um die Frage ob Einzelzimmer oder Doppelzimmer, sondern das ein nahegelegenes Heim einer kommunalen Stiftung lediglich ein Drittel der aktuellen "Investitionskosten" verlangt.Oliver S.Y. (Diskussion) 23:04, 2. Sep. 2015 (CEST)

Was verstehst du unter "Investitionskosten"? --178.194.182.125 23:52, 2. Sep. 2015 (CEST)
Was Investitionskosten sind und warum diese unterschiedlich hoch ausfallen siehe hier. -- Ian Dury Hit me  08:20, 3. Sep. 2015 (CEST)
Hört sich nach einem Konflikt zwischen den Eltern und Kindern an: Die Eltern sind von sich aus in ein "teures" Heim ihrer Wahl gegangen, können die Aufzahlung auf Dauer nicht alleine aufbringen, sodass die Kinder zahlungspflichtig werden. Das nahegelegene Stift wäre günstiger, auch wenn es nur im Anteil der Investitions-/Gestehungskosten (Miete) billiger ist, weil weniger luxuriös/ in der Ausstattung minderer, what else. Die reinen Pflegekosten sind meistens im gesetzlichen Rahmen ziemlich gleich. Wenn die Eltern selbst mit Rente/ Ersparnissen/ Vermögen nicht zahlen können und die Kinder sich mit Hinweis auf den Luxus weigern, nicht alle Kosten zu übernehmen, ist erst ein Mal das Sozialamt zahlungspflichtig. Die werden sich dann an die Kinder und werden einen Zahlungsbescheid versenden. Dagegen kann man dann klagen. Da muss man dann Einkommen und Vermögen offen legen und das Gericht legt fest, was man zahlen kann oder nicht und ob die Eltern in das billige Heim müssen. Das ist die eine Möglichkeit, die andere ist eine direkte Unterhaltsklage gegen die Eltern. Moralisch aber wäre sich mit den Eltern einvernehmlich zu einigen. Da gibt es viele Gründe, dass es im Vorfeld nicht klappt, meistens ist es eine geistige Schieflage bei Nachkommen, dass Eltern mit allen Konsequenzen und Entbehrungen unterhaltspflichtig sind, Kinder aber umgekehrt nicht. Diese Entrüstung unterstelle ich dir nicht, auch wenn der Tonfall das erahnen ließe. --87.162.249.47 09:22, 3. Sep. 2015 (CEST)
Ganz so flott geht es nicht. Bevor die Sozialverwaltung einen Zahlungsbescheid festsetzen kann, muß sie zunächst eine Unterhaltsprüfung durchführen. Dazu wendet sie sich mit einem Auskunftsersuchen an die Unterhaltspflichtigen. Diese müssen dann innerhalb einer bestimmten Frist Auskünfte über ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse erteilen und mit geeigneten Nachweisen belegen. Die Sozialverwaltung prüft sodann die Leistungsfähigkeit und stellt fest ob ein Unterhaltsbeitrag zu leisten ist und in welcher Höhe. Es kann auch sein, daß die Unterhaltsprüfung zu dem Ergebnis kommt, daß der Unterhaltspflichtige aufgrund seiner wirtschaftlichen Verhältnisse "leistungsunfähig" ist. Meist wird dann die Leistungsfähigkeit in gewissen Abständen erneut geprüft. Da es sich bei der Unterhaltsprüfung um eine Selbstauskunft handelt, versuchen hier viele zu tricksen und nicht wenige schaffen es tatsächlich sich aus der Leistungspflicht herauszuwinden. Das ganze ist auch eine Generationenfrage. Während viele Ruheständler von ihrer kargen Rente bereitwillig einen Teil zum Unterhalt ihrer pflegebedürftigen Ehepartner abführen, ist der gutverdienende Nachwuchs da häufig weit weniger motiviert. --DJ 10:10, 3. Sep. 2015 (CEST)
(BK) Alles möglich, könnte aber auch ganz anders sein. Einen "Tonfall", der deine Schlussfolgerungen zulässt, vermag ich nicht erkennen. Die Investitionskosten zB könnten (und werden wahrscheinlich auch) niedriger sein, weil der Heimbau bezuschusst wurde. Mit Luxus hat das nichts zu tun. Gegen die Festsetzung des Sozialamtes wäre zunächst Widerspruch und – falls erfolglos – Klage zu erheben. Und Moral... naja.
Zur Frage: Soweit ich weiß, gilt freie Heimwahl, jedenfalls solange die Unterbringung nicht unangemessen ist. Es kommt wohl immer wieder vor, dass diese Freiheit eingeschränkt werden soll, ob erfolgreich kann ich (von hier aus jedenfalls) nicht ermitteln. Wenn aber freie Heimwahl auch gegenüber dem Sozialamt gilt, dann nach Logik der Sozialämter sicher auch gegenüber den ersatzpflichtigen Angehörigen. Einen Versuch, die Kostenübernahme um den Teil zu drücken, den es in einem benachbarten Heim mit geringeren Investitionskosten kosten würde, wäre es evtl. wert. Ob es auch erfolgreich ist... -- Ian Dury Hit me  10:21, 3. Sep. 2015 (CEST)
Also es betrifft mich nicht, mein Opa hat in der kommunalen Stiftung sehr zufrieden seine letzten 5 Lebensjahre verbracht. Das war bei der Kaffeerunde auch eher der Auslöser, weil wie es hier anklingt ja sonst häufig preiswerter mit schlechter gleichgesetzt wird. Beispielsweise müssen sich im aktuellen Neubau 2 Bewohner von Einzelzimmern ein WC vor ihren Appartmenttüren teilen, während Opa eine eigene Nasszelle mit Dusche und WC hatte. Auch die Zimmergröße spricht eher für die Kommune. Bei anderen Rechtsfragen hatte ich schonmal was von einer "Minderungspflicht" gelesen, also zB. das nach einem Unfall nicht ein beliebiges Modell von Mietwagen bezahlt wird, sondern nur eines der entsprechenden Klasse wie das Unfallfahrzeug. In der Richtung ging hier der Gedanke. Genauso habe ich auch schon öfter gehört, daß Sozialämter bei Leistungsunfähigkeit vor dem Einzug nur die Kostenübernahme für einen Platz im Doppelzimmer zusichern. So "frei" scheint mir deshalb die Heimwahl nicht zu sein.Oliver S.Y. (Diskussion) 10:31, 3. Sep. 2015 (CEST)
<zyn>Die Heimwahl selbst ist gleichwohl frei, Doppelzimmer betrifft ja nur die Zimmerwahl...</zyn> Das Einzelzimmer des beim Bau überwiegend bezuschussten Heims kann durchaus günstiger sein, als das Doppelzimmer des kaum bezuschussten. Daraus ergeben sich schon möglicherweise Ungerechtigkeiten, die zu bedenken wären. Ein weites Feld, mit dem ich mich, obwohl meine Mutter ob ihrer Alzheimer im Heim untergebracht ist, bislang nicht beschäftigt habe. Ihre gesamte (recht hohe) Rente geht dafür drauf, zuzahlen muss keines ihrer Kinder, weil ihre Rente ausreicht. Sie reicht allerdings nicht für das, was Großeltern mitunter ja auch gerne tun, zB mal ein Geschenk für die Enkelkinder zu kaufen, was ja durchaus auch zur Lebensqualität gerechnet werden könnte.
Erg.: Wovon du gehört haben wirst, ist vermutlich die Schadensminderungsobliegenheit. Unterhalt zahlen zu müssen wird in dieser Rechtsordnung nicht als Schaden empfunden ("sind doch deine Kinder..." "Und hast du noch ein Mütterlein, so danke Gott..."). Allenfalls könnte man über die Angemessenheit diskutieren. Das Sozialamt löst diese Frage pauschal damit, dass Doppelzimmer verlangt werden, der Heiminsasse also ein Zimmer auch gegen seinen Willen mit einer ihm völlig unbekannten Person teilen muss. -- Ian Dury Hit me  11:58, 3. Sep. 2015 (CEST)
http://www.welt.de/politik/article674921/Karlsruhe-beschraenkt-Unterhaltspflicht-der-Kinder.html --87.162.249.47 12:09, 3. Sep. 2015 (CEST)
Es gibt bei Elternunterhalt noch den Begriff des Schonvermögens (für eigene Altersversorgung, Weiterbestand der Existenz) und dass 5% des Einkommens für die eigene Altersvorsorge aufgewandt werden dürfen. Ansonsten ist man als Nachkomme genau so bescheiden dran, wie der zum Unterhalt verpflichtete Arbeiter/ Angestellte als Geschiedener und/ oder lediger Vater. Die Bandbreite, was man da zahlen muss oder nicht ist aus vielen Prozessen schon definiert. Offener ist da schon die Frage, ob es die Edelresidenz Augustinum mit entsprechend hohen Kosten oder die kostenmäßig günstigere und bezuschusste Doppelkammer im Städtischen Heim mit Klo und Dusche auf dem Gang sein muss. Hier empfiehlt es sich, wenn das Sozialamt von sich aus nicht schon tätig geworden ist, das im Verfahren vor dem Familiengericht mit klären zu lassen was angemessen ist. Oder mit Omi/ Opi/ Mutti und Vati im guten zu reden und zu einem Wechsel zu bewegen. Ich höre den Aufschrei, dass das in der Regel nicht möglich oder zielführend ist. Deshalb sollte man die alten Leute in Ruhe lassen und die Auseinandersetzung auf den Streit mit dem Sozialamt reduzieren.--87.162.249.47 12:59, 3. Sep. 2015 (CEST) PS: Ich höre gerade, dass das Augustinum sehr wohl um nachträglichen Zoff zu vermeiden, die eigene Leistungsfähigkeit des Interessenten prüft und sofern Fremdzahlungen von Angehörigen vorgesehen sind, sich auch hier rückversichert.
Es ist genau andersrum, Privatresidenz - gemeinschaftsklo auf dem Gang, Kommunalheim - Appartment mit Nasszelle für 1/3 der Invesitionskosten, Einzelzimmer in Beiden. Die Kinder zahlen bereits, also ist es erstmal ein Konflikt mit dem Heim und den Eltern, daß Sozialamt ist da draußen. Und was die Ruhe angeht, wenn man für nicht sichtbaren "Luxus" mehrere Hundert Euro im Monat mehr zahlt, stellt sich jeder die Frage, wofür, und ob das rechtlich wirklich "frei" ist. Denn allgemein gilt doch eher der Grundsatz, es bezahlt der, welcher bestellt. Die Eltern verhungern ja nicht, denn Kost und Pflege ist unstrittig, da dafür die Sätze in beiden Heimen gleich sind.Oliver S.Y. (Diskussion) 13:56, 3. Sep. 2015 (CEST)

3. September 2015[Bearbeiten]

Glutenallergie[Bearbeiten]

Suche Fremdwort für Glutenallergie

--178.198.120.194 10:10, 3. Sep. 2015 (CEST)

Zöliakie --Magnus (Diskussion) für Neulinge 10:12, 3. Sep. 2015 (CEST)
Fremdwort? Für mich(!) ist das Wort Zöliakie älter als Glutenunverträglichkeit (nicht -allergie). Jedenfalls stand dies in den 1980ern immer an den entsprechenden Lebensmitteln, was man dann im Lexikon nachschlagen musste.--Wikiseidank (Diskussion) 13:54, 3. Sep. 2015 (CEST)
Na ja, wenn man's im Lexikon nachschlagen musste, dann war's vielleicht... ein Fremdwort? --Eike (Diskussion) 13:56, 3. Sep. 2015 (CEST)
Es mögen Fremdwörter im Lexikon stehen, aber nicht jedes Wort im Lexikon ist ein Fremdwort. So wie Deutsche natürlich Menschen sind, ein Mensch wiederum selten Deutscher. Walter Moers ließ einen Buchling sinngemäß sagen: Ein Fremdwort heißt (hier) so, weil es den meisten (deutschen) Menschen fremd ist. -- Ian Dury Hit me  17:40, 3. Sep. 2015 (CEST)
... und eben letzteres wusste Wikiseidank uns ja zu berichten! --Eike (Diskussion) 19:13, 3. Sep. 2015 (CEST)
Wenn das Fremdwort wirklich älter ist als das deutsche, dann hat man Zöliakie bestimmt im Ausland erfunden und einfach ins Deutsche übersetzt. --Optimum (Diskussion) 19:33, 3. Sep. 2015 (CEST)
Die Sprache der Ärzte in Deutschland (auch DDR) war/ist nicht deutsch. Da steht weder Schnupfen, noch Magenverstimmung oder Knochenbruch. Also wurde auf den Lebensmitteln raufgeschrieben, was der Arzt diagnostizierte.--Wikiseidank (Diskussion) 07:33, 4. Sep. 2015 (CEST)

Mao-Spruch[Bearbeiten]

Meiner Erinnerung nach sagte er mal über Abschreckung so etwas wie "Einen angreifen, hundert meinen". Kennt jemand den Wortlaut und den Anlass? Googeln mit Mao+hundert usw. ergibt nichts Passendes. --Aalfons (Diskussion) 12:48, 3. Sep. 2015 (CEST)

Das Ostasieninstitut beschreibt „Das Huhn töten, um die Affen zu warnen“ als von Mao häufig gebraucht. --Pp.paul.4 (Diskussion) 13:06, 3. Sep. 2015 (CEST)
Es ist ein geläufiges Chinesisches Strategem aus der Zeit lange vor Mao: "Töte einen, um 1000 zu warnen". Macht im übertragenen Sinne durch Rauschmiss jeder Manager der irgendwo neuer Vorstandsvorsitzender wird, oder Politiker/in der/die Minister/in wird. (Oder auch Bundeskanzlerin um Friedrich Merz zu gedenken, lebt der noch.) --87.162.249.47 13:30, 3. Sep. 2015 (CEST)
Die wohl häufigste Zuschreibung ist: "Bestrafe einen, erziehe hundert" (Bei Wikiquote ungeklärt.) --91.44.93.240 15:39, 3. Sep. 2015 (CEST) Hier eine Verwendung vom Februar 1970 in einem Flugblatt des Zentralrats der umherschweifenden Haschrebellen in Westberlin. (Ich habe die beiden Bände des Blues vorliegen und halte die Abschrift dort für verläßlich.) --91.44.93.240 15:56, 3. Sep. 2015 (CEST) Ich habe hier die digitalisierten Texte mal nach "bestraf" durchsucht und nichts gefunden. Die Ausgewählten Werke des Verlags für fremdsprachige Literatur Peking bis Band IV könnten, wenn überhaupt, die Quelle gewesen sein. (Band V erschien erst 1978). Der Band Ausgewählte militärische Schriften ist nicht digitalisiert, käme aber auch in Frage, weil er 1969 erschien. Daneben gab es eine deutschsprachige Ausgabe aus dem Dietz-Verlag. Ich denke aber, dass die sehr preisgünstige Paperback-Ausgabe eher gelesen wurde und auch wesentlich leichter zu erwerben waren. Eine Verwendung des Zitats vor dem Flugblatt vom 9. Februar 1970 wäre vor allem in der agit 883 (hier als PDF) denkbar. Ebenso denkbar ist aber auch, dass der Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen als eher lose Gruppierung mit wechselnden Akteuren (und politisch weit entfernt von den im Aufbau befindlichen K-Parteien) das angebliche Mao-Zitat karikierend selbst erfunden hat. Es war ja eine Zeit angebrochen, in der zumindest bei einigen die antiautoritären Aspekte in den Hintergrund traten und das Hantieren mit Mao-Zitaten um sich griff. Der Zentralrat war nicht maoistisch orientiert und Kunzel kam auch erst später im Knast auf diesen Trip. Zwischen dem von Pp.paul.4 eingebrachten angeblich von Mao gern verwendeten chinesischen Sprichwort und den Westberlinern kann ich keine Verbindung erkennen. Sie dürften davon, wenn es stimmt, kaum Kenntnis gehabt haben. --91.44.93.240 17:40, 3. Sep. 2015 (CEST) Nachtrag: die Formulierung "Töte einen, um 1000" führt zu keinem einzigen Google-Treffer. Warum überrascht mich das nicht...? --91.44.93.240 18:13, 3. Sep. 2015 (CEST)
Dank allen. Mein Zitat war jedenfalls "Bestrafe einen, erziehe hundert". Maos "Ausgewählte Werke" stehen tatsächlich hier noch rum, aber das nutzt ohne Digitalisierung tatsächlich nichts. Ob das Zitat vllt aus dem Kleinen Roten Buch stammt, 1967 erstmals auf Deutsch erschienen? Das habe ich leider nicht; ob da auch Belegstellen angegeben sind? --Aalfons (Diskussion) 18:34, 3. Sep. 2015 (CEST)
<kwätsch> Hier ist auch Worte des Vorsitzenden Mao Tse-tung in der Ausgabe Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking 1966 digitaisiert. Das habe ich heute mitdurchsucht (Ich habe alles durchsucht, was diese Site bietet.) Das Kleine Rote Buch selbst blieb inhaltlich unverändert, nur das Vorwort Lin Biaos verschwand 1971 ebenso wie diese Person. Pikanterweise verzichtet hier der VNW auf eine Digitalisierung des Vorworts, obwohl man dort offensichtlich (wie auch ich) eine Ausgabe der Auflagen von vor 1971 vorliegen hat. Im Artikel Worte des Vorsitzenden Mao Tsetung ist die Behauptung "Eine erste deutsche Übersetzung von Tilemann Grimm erschien 1967 in der Fischer Bücherei." unzutreffend. Eine deutsche Übersetzung des Verlags für fremdsprachige Literatur in Peking erschien bereits 1966 und ist auch antiquarisch noch erhältlich (=> eurobuch.com). --91.44.93.240 20:04, 3. Sep. 2015 (CEST)
Hatte bei ZVAB nichts Älteres als von 1967 gefunden. Jedenfalls so weit klar, dass es auszuschließen ist, schade. Aber Dank für deine Mühe. Disclosure: Eigentlich brauche ich das Zitat im Zusammenhang mit der Diskussion darum, ob Facebook-Hassposter (merkwürdiges Wort) bei ihren Arbeitgebern verpetzt werden sollten. Aber dann beginnt man sich ja doch wieder für die Frage zu interessieren, ob das Zitat überhaupt stimmt usw. ... Schade, dass die Untersuchung nicht abgeschlossen werden kann. --Aalfons (Diskussion) 20:24, 3. Sep. 2015 (CEST)
Ja, solange das Zitat sich nicht doch noch in den Militärischen Schriften findet oder (eher unwahrscheinlich) sich eine Spur in agit 883 ergibt muß es wohl als Zuschreibung und mögliche Wandersage behandelt werden. Interessante Sache. Mir war auch nicht klar, dass die Haschrebellen da mit drinhängen. Seit das ZVAB von amazon gekauft wurde wird es übrigens von eurobuch.com mitdurchsucht. --91.44.93.240 21:08, 3. Sep. 2015 (CEST)
Ich kenne das Zitat (in etwa der Form: "Lieber tausend Unschuldige hinrichten, als einen Schuldigen davonkommen lassen"), im Zusammenhang mit: "Hundert Tote sind eine Tragödie, eine Million Tote sind eine Statistik" (o. ä.) eigentlich entweder von Stalin oder von Trotzky. --80.187.106.89 18:36, 3. Sep. 2015 (CEST)
Nein, du kennst ein anderes Zitat mit (in beiden Formen, die du hier angeboten hast) einer völlig anderen Zielrichtung als der, ein Exempel zu statuieren. Und bei Zitaten geht es nicht darum, was wir kennen. Das ist absolut irrelevant. Es geht um frühestes Vorkommen und um Belegstellen aus seriösen Texten. Alles andere ist wenig Wert. --91.44.93.240 19:04, 3. Sep. 2015 (CEST)
Dieses Fachbuch unterscheidet auf S. 185 f. zwei Zitate. Es heißt dort: „Selbst Deng Xiao-ping soll sich noch des Sprichworts bedient haben, 'ein Huhn zu schlachten, um den Affen zu erschrecken' (chines. Wortlaut S. 185, Anm. 16); und noch heute sagt man 'richte einen (Menschen) hin, um Hunderte abzuschrecken' (chines. Wortlaut S. 186, Anm. 17).“ Zwar ist hier kein Nachweis für die Verwendung geführt, doch immerhin gibt es chinesische Wortlaute, die dafür sprechen, dass das Zitat aus dem Chinesischen stammt. Ein Sinologe sollte das weiterverfolgen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 09:11, 4. Sep. 2015 (CEST)
Ah, das Strategem auf Chinesisch. Daraus übernommenes 殺一儆百 ist bei Google vielfach belegt und übersetzt: kill one and warn a hundred, z.B hier. Die Suche nach "殺一儆百"+kill+hundred+mao ergibt leider nichts brauchbares. "殺一儆百"+mao auf den ersten Seiten auch nicht. Auch nicht mit "mao zedong". Hätte er es tatsächlich so gesagt, wäre es auf chinesisch-engischen Seiten wohl prominent thematisiert worden und recht einfach auffindbar. --Aalfons (Diskussion) 11:47, 4. Sep. 2015 (CEST)
Im Wiktionary ohne Bezug zu einer Person: en:wikt:殺一儆百 und zh:wikt:殺一儆百, ebenso das mit dem Huhn: en:wikt:殺雞儆猴 und zh:wikt:殺雞儆猴. Falls es – wie es den Anschein hat – Sprichwörter sind, ist es zwecklos, Nachweise in den Texten von Mao oder von Deng zu suchen, da diese Nachweise allenfalls eine Verwendung eines Sprichworts durch einen der Herren belegen würden. Für diese Suche wäre auch die Wiktionary-Kurzzeichen-Version einschlägig, die in Rotchina benutzt wird. --Pp.paul.4 (Diskussion) 12:14, 4. Sep. 2015 (CEST)
Ich habe den Spruch mit dem Huhn eigentlich immer anders verstanden, im Sinne von "den Sack schlagen und den Esel meinen". Das Huhn ist das falsche Opfer um die Affen zu beeindrucken.--87.162.254.149 13:51, 4. Sep. 2015 (CEST)
<nach-links-rück> Das entwickelt sich doch schön. Wir haben:
  1. Es handelt sich um ein chinesisches Sprichwort (殺一儆百), das offenbar nicht originär von Mao stammt.
  2. Wir haben eine offenbar geläufige englische Übersetzung: „kill one and warn a hundred“ und eine deutsche Übersetzung: „richte einen (Menschen) hin, um Hunderte abzuschrecken“.
  3. Die deutsche Übersetzung „Töte einen, um 1000 zu warnen“ wird mit dem Suchstring „Töte einen, um 1000“ bei Google nicht gefunden. Hier liegt aber der Fehler in meiner Suchmethode (Asche auf mein Haupt): Die Zahlenangabe sollte ausgeschrieben oder ausgelassen werden: Siehe hier die Suche mit: „töte einen, um“. So lese ich dann in SPON, 30. November 2003: "Shayi Jinbai", lautet die Devise, "Töte einen, um hundert zu verängstigen." (Die alte Umschrift könnte sein: Tschai tschijing bai.) Hinzu kommen Varianten wie „Töte einen, um Tausende in Angst und Schrecken zu versetzen“, „Töte einen um Tausende einzuschüchtern“ und natürlich auch „Töte einen um tausend zu warnen“. Auch eine andere Zuordnung taucht auf: Der in solchen Fällen neben Konfuzius auch immer beliebte Sunzi ([15]).
  4. Hinsichtlich der Zuordnung zu Mao mit dem deutschen Text „Bestrafe einen, erziehe hundert“ haben wir eine belegte Verwendung vom 9. Februar 1970.
  5. Was fehlt ist eine Quelle dieses Textes vor Erscheinen des Flugblatts. Es ist eine literarische Leistung, dem Grundtenor des Sprichworts verbunden zu bleiben, hier jedoch „töten“ und „einschüchtern“ durch „bestrafen“ und „erziehen“ zu ersetzen. Auch eine Adaption der englischsprachigen Version „kill one and warn a hundred“ legt eine solche Übersetzung nicht nahe. Ehrlich gesagt traue ich den Haschrebellen diese Leistung nur bedingt zu. Andererseits war das Vorgehen gegen den Journalisten ja als Einschüchterung und nicht als Mordversuch geplant. Eine Veränderung des Wortes „töte“ war daher unbedingt geboten und Flugblatttexte wurden bei ihrer Entstehung damals durchaus länger und kontrovers-kritisch diskutiert. Wahrscheinlicher scheint mir aber, dass jemand etwas gelesen hat, das der für die Mao-Zuschreibung benutzen Textfassung recht nahe kommt. Ich vermute daher irgendwo in der Gutenberg-Welt noch einen kleinen Schatz, den wir noch nicht gehoben haben. --91.44.93.240 17:11, 4. Sep. 2015 (CEST)
Gut, die Zuschreibung an Mao ist vermutlich falsch. Und das Vokabular ist "milder" als das im Ausgangstext. Quellenkritisch betrachtet, ist das ein bisschen viel Leistung der Flugblattautoren von 1970. Deinem "kleiner Schatz", 91, wird möglicherweise entweder Mao oder die Milderung fehlen. Wenn Mao fehlt und die Milderung drin ist, könnte das Schätzchen auch weiter zurückzudatieren sein; wenn die Milderung fehlt, aber Mao drin ist, könnte das erste Auftreten im deutschen Sprachraum nur wenige Jahre zurückliegen, weil die Rezeption etwa 1967 einsetzte. – Ob die heutige Kenntnis und Verbreitung der Devise tatsächlich auf das Flugblatt zurückzuführen ist? Immerhin ist es intensiv rezipiert worden. Und Quellen, die eine Parallelüberlieferung belegen würde, sind bislang nicht aufzutreiben. Insofern ist es wohl richtig, genau auf 1970 zu schauen. --Aalfons (Diskussion) 20:56, 4. Sep. 2015 (CEST)
Wieso, was hat der Spruch von 1970 mit Mao zu tun? Die Zuschreibung an Mao kam doch erst hier oben um 17:11, 4. Sep. 2015 (CEST), d. h. ist erst drei Stunden alt. Und die gleiche IP 91.44.93.240 hat den Spruch gestern um 15:56 noch nicht Mao zugeschrieben. --Pp.paul.4 (Diskussion) 21:14, 4. Sep. 2015 (CEST)

Alter Videokanal 36[Bearbeiten]

Hallo.

Ich habe Kabelfernsehen. Ich versuche nun schon seit Tagen an einem Full HD LCD TV von Medion (mit integriertem DVB-T Tuner) über Antennenanschluß einen Videorekorder anzuschließen nach dem alten System von früher Kanal 36 usw. Ich krieg das nicht hin. Habe alles versucht. Kann es sein, dass bei den neuen Fernsehern, das heutzutage überhaupt nicht mehr möglich ist. Medion äußert sich dazu nicht.

Danke für eine Info.


--2A02:908:E037:F800:795B:ABE2:9549:777B 15:11, 3. Sep. 2015 (CEST)

Das geht nicht, der Videorecorder liefert ein analoges PAL Signal, der DVB-T Tuner versteht nur digital. --Berthold Werner (Diskussion) 15:16, 3. Sep. 2015 (CEST)
Wenn das Gerät noch einen Analogtuner hat (das ist auch heute noch die Regel) sollte das eigentlich gehen. Aber hat das TV-Gerät keinen Analogeingang über Scart oder Cinch? --Magnus (Diskussion) für Neulinge 15:17, 3. Sep. 2015 (CEST)

Ich nutze diesen DVB-T Tuner allerdings nicht. Ich schließe ganz normal über Kabel von Unitymedia an.

--2A02:908:E037:F800:795B:ABE2:9549:777B 15:19, 3. Sep. 2015 (CEST)

Digitaler oder analoger Kabelanschluss? Wenn er analog ist, warum schließt Du den Videorekorder nicht dort an? (Ich kenne dieses Kanal-36-System nicht. Ich habe früher unseren analogen Kabelanschluss an den Videorekorder gesteckt und ein weiteres Koaxialkabel vom Videorekorder zum Antenneneingang des Fernsehers verlegt. Wenn der Videorekorder aus war, hat er das Kabelsignal zum Fernseher durchgeführt. Wenn er an war, musste man keinen besonderen Kanal einstellen; das Video wurde auf jedem Kanal gezeigt.) --BlackEyedLion (Diskussion) 15:29, 3. Sep. 2015 (CEST)
Normalerweise hat das Kabelfernsehen, egal ob analog oder digital, eine Lücke rund um Kanal 36, um alte Heimcomputer, Spielkonsolen und Videorecorder betreiben zu können. Hier sollte das aber kontraprosduktiv sein. Schließ den Videorecorder an den Antenneneingang des Fernsehers an und stelle diesen auf Analogempfang. Wenn Du die genaue Typenbezeichnung des Fernsehers postest, sollte das für uns alle einfacher sein. Bei manchen Flachfernsehen ist ein Scart-Adapter mit dabei, über den sich Geräte mit Scart-Ausgang an den Flachfernseher anschließen lassen. Dann wird dieses bildqualitätsverhunzende Kanal-36-Gedöns nicht mehr benötigt. Meistens haben Flachfernseher aber je einen gelben, weißen und roten Cincheingang. Passende Kabel und Adapter von Scart auf 3× Cinch gibt es im Bau- oder Elektromarkt oder im Fernsehzubehörregal im Supermarkt. Damti ist die Bildqualität besser als mit Kanal 36. Wenn der Videorecorder S-VHS beherrscht, kannst Du statt der gelben Ader des Dreifachcinchkabels auch ein S-Video-Kabel nehmen, das sorgt für noch ein bisschen bessere Bildqualität. --Rôtkæppchen₆₈ 15:38, 3. Sep. 2015 (CEST)

Also es klappt nicht. Die Antennenverbindung ist schon richtig. Ich habe den Videorekorder auf Kanal 42 eingestellt, eine Kassette abspielen lassen. Dann habe ich beim Fernseher einen freien Sendeplatz eingestellt und einen manuellen Suchlauf gestartet. Die Filmkassette wurde allerdings auf keiner Frequenz abgespielt?

Gruß Harald.

--2A02:908:E037:F800:795B:ABE2:9549:777B 21:15, 3. Sep. 2015 (CEST)

Wenn Du Kabelfernsehen hast, solltest Du ein Einstellung von Kanal 36 nicht verändern, da die anderen Kanäle von Analogfernsehen, DVB-C oder DOCSIS belegt sind. Ich bin ebenfalls Unitymedia-Kunde und hatte das mal experimentell ausprobiert und nur auf den Kanälen 35 bis 37 hat es funktioniert. Auf den anderen Kanälen war entweder Analogfernsehen, DVB-C oder DOCSIS. Ach ja, den Fernseher musst Du natürlich auf Analogempfang stellen und nach Möglichkeit die Unitymedia-Box ganz abschalten (Stromstecker ziehen), denn manche von Unitymedia verkaufte DVB-C-Boxen haben einen eigenen Videomodulator, der hier stören kann. --Rôtkæppchen₆₈ 22:14, 3. Sep. 2015 (CEST)
Noch eine Sache: Wenn Dein Videorecorder bereits auf Kanal 42 eingestellt ist, solltest Du die Einstellung wieder auf 36 ändern. Dazu musst Du die Unitymedia-Box abschalten und das Kabel, was zur Kabel-Wandsteckdose geht, ausstecken. Dann den Fernseher auf Kanal 42 analog einstellen und im Menü des Videorecorders den Kanal auf 36 ändern. Dann musst Du den Videorecorder aus- und wieder einschalten und den Fernseher auf Kanal 36 analog umstellen. Wenn Du jetzt ein Bild des Videorecorder auf dem Fernseher siehst, kannst Du nacheinander das Kabel zur Kabel-Wandsteckdose wieder einzustecken und die Unitymedia-Box wieder einzuschalten. Wenn es jetzt immer noch funktioniert, hast Du es geschafft. Die Verkabelung sollte jetzt so ausschauen: Kabel von der Wandsteckdose (Buchse TV) zur Unitymedia-Box (Eingang), zweites Antennenkabel vom Ausgang der Unitymedia-Box zum Antenneneingang des Videorecorder und drittes Antennenkabel vom Ausgang des Videorecorders zum Fernseher. --Rôtkæppchen₆₈ 14:46, 4. Sep. 2015 (CEST)

Bedeutung und Herkunft der Ausdrücke Prutsch und Prutscharbeiten[Bearbeiten]

Vor einiger Zeit wurde ich im nördlichen Ruhrgebiet unfreiwilliger Zeuge eines Gespräches zweier Frauen, im Alter schätzungsweise zwischen Mitte fünfzig bis Anfang sechzig. Dabei sprachen sie u. a. von Prutsch und Prutscharbeiten. Sie bezogen sich dabei, wenn ich es richtig verstanden habe, auf die Arbeiten einer Person, die Tischler oder etwas in der Art ist. Diesen Ausdruck hatte ich bis dato noch nie gehört und kann ihn mir auch nicht recht erklären. Vom Klang her empfinde ich ihn als negativ. Das spräche dann für schlampig ausgeführte Arbeiten. Andererseits könnte jemand den Beruf wohl kaum ausführen, wenn er dauernd nur „Mist“ produzieren würde. Darum könnte es sich also auch um die Herstellung einfacher Werkstücke handeln, die durchaus auch eine gewisse Qualität besitzen können.

Was also bedeutet der Ausdruck nun tatsächlich? Kann jemand auch noch etwas zur Etymologie des Wortes beitragen? Ich bedanke mich bereits im Voraus für eure Bemühungen. 91.51.20.34 16:30, 3. Sep. 2015 (CEST)

Man muss nur kurz googeln. Prutsch = Pfusch. Rainer Z ... 17:14, 3. Sep. 2015 (CEST)
womit die Herkunft noch nicht geklärt wäre, ob das einfach eine Variante von "Pfusch" ist, kann man bezweifeln. Ich kann auch nur raten; im Wörterbuch der westfälischen Mundart (1882) findet sich pruts/prutsch nur in der Bedeutung "Kalb ohne Namen", das wird aber ein anderes Wort sein. Näher kommt man der Sache wohl mit dem auf der gleichen Seite gebuchten prudeln, "eine Arbeit schlecht verrichten", das auch aus anderen Dialekten bekannt ist und auch bei Grimms verzeichnet ist. Und das gehört wohl entweder zur Wortsippe um "brodeln" (kochendes Wasser und so) oder aber zu brodde (so auch im holländischen), „Lappen, Fetzen“ und brodden "einen Lappen aufnähen, flicken", das seinerseits mit französisch brouiller "durcheinanderbringen, verwirren" verwandt sein dürfte und uns außerdem noch vom Aschenbrödel bekannt ist. Benutzer:IP-Los kann da aber sicher noch mehr dazu berichten...--Edith Wahr (Diskussion) 00:05, 4. Sep. 2015 (CEST)

Kandidaten im ZK[Bearbeiten]

Das Zentralkomitee der KPdSU hatte Vollmitglieder und Kandidaten. Wer kann mir erklären, welche unterschiedlichen Rechte und Pflichten diese zwei Mitgliedschaften mit sich brachten?

--85.183.206.146 16:50, 3. Sep. 2015 (CEST)

Auf die Antwort bin ich gespannt, der kann das dann bei der SED auch gleich einarbeiten. Ein wesentlicher Unterschied wird wohl das Abstimmungsrecht gewesen sein. Antwort wird das Parteistatut der KPdSU geben, liegt ja zuhauf überall rum. Aber Vorrrrsicht, Parteistatut und Theorie ist das Eine, die Praxis ist bei solch zentralistischen Parteien das Andere.--scif (Diskussion) 16:55, 3. Sep. 2015 (CEST)
(nach BK) Der Unterschied lag vor allem im Stimmrecht, das die Kandidaten nicht hatten. Sie waren also so eine Art Beobachter, die an den Sitzungen teilnahmen, jedoch nichts mitzubestimmen hatten. Dadurch sollten sie die Arbeit im ZK kennenlernen, um ihm später möglichst selbst einmal als Vollmitglied anzugehören. Also eine Maßnahme der Kaderpolitik. Das gleiche gilt für das Politbüro. -- j.budissin+/- 16:57, 3. Sep. 2015 (CEST)
Steht auch in unserem Artikel Zentralkomitee#Die_Wahl_und_die_Aufgaben: Das sogenannte Plenum setzte sich aus Mitgliedern (stimmberechtigte Vollmitglieder) sowie Kandidaten (nicht stimmberechtigt) zusammen.. --Tbhgeo (Diskussion) 16:59, 3. Sep. 2015 (CEST)

Soweit war ich auch schon. Da steht aber leider nicht, welche Rechte die Kandidaten haben, sondern leider nur, welches Recht sie nicht haben. (nicht signierter Beitrag von 85.183.206.146 (Diskussion) 17:06, 3. Sep. 2015 (CEST))

Das Recht, an den Sitzungen teilzunehmen, die zugehörigen Akten zu erhalten und Rederecht bei den Sitzungen. Also im Wesentlichen die gleichen Rechte wie die Mitglieder, abgesehen vom Stimmrecht. -- j.budissin+/- 17:15, 3. Sep. 2015 (CEST)

Seitentitel[Bearbeiten]

Die Seiten iPad, iPhone, iPod fangen von einem Kleinbchstaben an. Dafuer steht am Anfang der Seite «{{SEITENTITEL:iPhone}}», obwohl es eine Vorlage extra fuer einen Seitentitel mit Kleinbuchstaben am Anfang gibt ({{Lowercase title}}). Warum so?

--1234qwer1234qwer4 (Diskussion) 17:34, 3. Sep. 2015 (CEST)

Wahrscheinlich weil die Vorlage erst 1 1/2 Monate alt ist. Warum soll man eine funktionierende Lösung durch etwas ersetzen das nur einen Teil der ursprünglichen Lösung kann? --Mauerquadrant (Diskussion) 17:53, 3. Sep. 2015 (CEST)PS. Ich halte die Vorlage:Lowercase title für Überflüssig.
SEITENTITEL ist keine Vorlage, sondern ein reserviertes Wort um den Seitentitel zu ändern (identisch zu DISPLAYTITLE). Die Vorlage Lowercase title ruft diese auf und setzt den richtigen Seitennamen ein - macht also die Einbindung minimal einfacher. Allerdings sollte die Vorlage einen deutschen Titel bekommen. Vorlage:Kleiner Anfangsbuchstabe? --mfb (Diskussion) 18:05, 3. Sep. 2015 (CEST)
Wobei solche einfachen Vorlagen hier doch eigentlich nicht erwünscht sind, oder? Wir haben ja auch keine {{Kategoriensortierung}}, {{Lua-Modul ausführen}} oder {{Tabellenzeile}}. Und irgendein vergleichsweise komplizierter Tabellenkopf wurde auch erst (imo richtigerweise) kürzlich gelöscht. --nenntmichruhigip (Diskussion) 18:54, 3. Sep. 2015 (CEST)
Ich meinte die Vorlage Vorlage:Lowercase title.--1234qwer1234qwer4 (Diskussion) 19:23, 3. Sep. 2015 (CEST)
Ja, und die dürfte es mEn auch nicht geben. --nenntmichruhigip (Diskussion) 19:29, 3. Sep. 2015 (CEST)

Hinweis: Für Fragen speziell zur Wikipedia gibt es ein eigenes Diskussionsforum: Fragen zur Wikipedia.

Ach so. In der dewiki kenn ich mich nicht so gut aus (in der ruwiki schon).--1234qwer1234qwer4 (Diskussion) 19:41, 3. Sep. 2015 (CEST)

i Info: LA gestellt, Disku dazu.--Mabschaaf 19:44, 3. Sep. 2015 (CEST)

Bitte keine verteutschten Vorlagen für solche Dinge. Wer die benutzt kann ansatzweise das Computerenglish. Ist schon ein Graus mit den verschiedensten Coordinates Coord oder anderen Abwandlungen. --Eingangskontrolle (Diskussion) 10:32, 4. Sep. 2015 (CEST)


Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Hier falsch. Bitte auf der LD oder WP:FZW weiterdiskutieren, falls Bedarf besteht. --94.219.26.197 20:33, 3. Sep. 2015 (CEST)

Überwinterung von Bäumen[Bearbeiten]

Warum steht bei den Bäume zu beispiel nichts über die Überwinterung? --87.245.31.12 17:47, 3. Sep. 2015 (CEST)

Z.B. wegen Wikipedia:Was Wikipedia nicht ist, Punkt 9. --Rôtkæppchen₆₈ 18:00, 3. Sep. 2015 (CEST)
Wenn die Frage eher in die Richtung "Was machen Bäume im Winter?" geht: Da habe ich in den vermuteten Artikeln (Baum, Blatt, Winter...) auch nichts vernünftiges gefunden. --Optimum (Diskussion) 19:48, 3. Sep. 2015 (CEST)
WP:WWNI#9 paßt hier nicht, wenn gemeint ist, wie der Baum den Winter überlebt, denn das ist eine wissenschaftliche Frage. Bei Tieren ist das in vielen Fällen beschrieben, bei Pflanzen fehlt das sicherlich desöfteren. --94.219.26.197 20:27, 3. Sep. 2015 (CEST)
Dazu steht ein bisschen was in Vegetationsperiode, ist aber nicht wirklich tiefschürfend. --Mauerquadrant (Diskussion) 20:54, 3. Sep. 2015 (CEST)
Winterruhe versucht es. Versucht es ...
Die Frage ist berechtigt und die metabolischen Prozesse, die zur "Winterruhe" führen, sollten aufgearbeitet werden (bspw. Warum verlieren einige Bäume ihr "Grünzeug", andere nicht.) Die Frage ist berechtigt. Sehr interessantes Thema. Man sollte beim Wasserhaushalt anfangen. 213.169.163.106 20:56, 3. Sep. 2015 (CEST)
Der Fragesteller hat erkannt, dass einige Pflanzen – darunter auch Bäume – nicht in unseren Breiten überwintern können. Wäre dem nicht so, könnten wir hier ohne Klimawandel die gewöhnungsbedürftige Spezialität des Durian anbauen. Einige Pflanzen wie die Prächtige Fetthenne, die zwar kein Baum ist, bringt bereits im Winter knospenartige Triebe hervor, die erst nach dem Winter wachsen. --Hans Haase (有问题吗) 22:06, 3. Sep. 2015 (CEST)
In der Schule habe ich mial gelernt, dass die Bäume im Herbst das Chlorophyll aus den Blättern ziehen und dass dann das Xanthophyll in den Farben Gelb und Rot sichtbar wird. Darüber finde ich auch nichts. Im ganzen Artikel Chlorophyll (, der relativ umfangreich ist,) kommen die Wörter "Blatt" und "Blätter" nur jeweils dreimal vor. --Optimum (Diskussion) 22:38, 3. Sep. 2015 (CEST)
Das wiederum findest du in dem Artikel mit dem schönen Titel Seneszenz bei Pflanzen. Die Antwort auf die hier gestellte Frage lautet: Weil die Wikipedia auf manchen Gebieten etwas unorganisiert und unvollständig ist. Ärgerlich, aber das hier ist die Auskunft, nicht die Beschwerdeannahme. --SKopp (Diskussion) 23:47, 3. Sep. 2015 (CEST)
Die Beschwerde müsste an die Wikipedia:Redaktion Biologie gehen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:58, 3. Sep. 2015 (CEST)

Auch in Laub (Botanik)#Chemisch-biologische Ursachen für die Umfärbung der Blätter. --Vsop (Diskussion) 23:51, 3. Sep. 2015 (CEST)

Grenzüberschreitendes Legalitätsprinzip[Bearbeiten]

Wenn in einem Land der Europäischen Union ein Krankenpfleger in einem Krankenhaus reihenweise ihm anvertraute Patienten um die Ecke bringt und dem örtlichen Staatsanwalt die Exhumierung von verstorbenen Patienten zu kostspielig ist, kann dann ein Staatsanwalt eines anderes Landes der EU für die Verfolgung des Legalitätsprinzip einspringen ? --77.178.83.187 18:02, 3. Sep. 2015 (CEST)

1. den Staatsanwalt würde der/die JustizministerIn (m/w) schon motivieren... 2. im Falle des 4U9525-Absturzes hat der ausländische StA den inländischen StA für Ermittlungen benutzt, was wohl ganz reibungslos möglich war... --Heimschützenzentrum (?) 18:09, 3. Sep. 2015 (CEST)
Nein, siehe Strafanwendungsrecht (Deutschland). --Rudolph Buch (Diskussion) 19:30, 3. Sep. 2015 (CEST)

Komponist der Neuen Musik gesucht[Bearbeiten]

Ich suche gerade einen bereits verstorbenen italienischen Komponisten der Neuen Musik, dem vor ein paar Wochen ein ca. zweistündiger Themenabend beim DLF gewidmet war, genauer: Es wurden Tonbandaufzeichnungen des Künstlers (aus den 60ern?), die dieser selber als unvollständige Werke nicht vollendet und liegengelassen hatte, von modernen Künstlern als Anregung für eigene Neuinterpretationen genutzt. In der ersten Stunde, wo noch kein Kommentar dazwischenkam, dachte ich spontan an György Ligeti, weil es ziemlich genau nach Ligeti klang (besonders Atmospheres und Lux Aeterna, aber auch das Dies Irae-Motiv in Wendy Carlos' Soundtrack zu Kubricks Shining), als dann aber zum Ende der ersten Stunde plötzlich Kommentare durch DLF-Sprecher dazukamen, wurde der richtige Name genannt, und es war eben nicht Ligeti. Ich weiß noch, daß der Komponist eben Italiener mit einem zweisilbigen Namen war, der auf -i endete und mich, bis mir endlich klar wurde, daß das der Name des Komponisten sein sollte, immer an ein ziemlich homophones, ebenfalls zweisilbiges englisches Adjektiv (etwa catchy oder shabby) denken ließ. Auch fiel wiederholt der Begriff der bei Ligeti wichtigen Mikropolyphonie. --80.187.106.89 18:24, 3. Sep. 2015 (CEST)

Frag am besten direkt beim DLF nach. 188.109.67.241 01:23, 4. Sep. 2015 (CEST)

Ottorino Respighi? (=> Sendung am 23.8.) --91.44.93.240 01:48, 4. Sep. 2015 (CEST)
Hab ihn!: Giacinto Scelsi (siehe hier). Gefunden mit komponist italien deutschlandfunk tonband --91.44.93.240 02:04, 4. Sep. 2015 (CEST)

Verhütungsmittel in den 1940- und 50ern[Bearbeiten]

Welche Verhütungsmittel standen etwa in der Periode 1945 bis 1951 in der westlichen Welt zur Verfügung? Im betreffenden Artikel finden sich nur unzureichende Informationen; die Anti-Baby-Pille gab es ja erst etwas später. Und die mittelalterlichen Methoden wurden da sicher schon überwunden bzw. optimiert. Danke vielmals! --77.176.235.211 20:53, 3. Sep. 2015 (CEST) --77.176.235.211 20:53, 3. Sep. 2015 (CEST)

Kondome?--Bobo11 (Diskussion) 21:06, 3. Sep. 2015 (CEST)
Knaus-Ogino? --Eike (Diskussion) 21:36, 3. Sep. 2015 (CEST)
Coitus interruptus? --89.21.62.208 21:38, 3. Sep. 2015 (CEST)
Unser Artikel Verhütungsmittel enthält eine Liste dieser, die in ihre Artikel verlinkt sind. Die englischen Artikel sind teils besser ausgebaut und enthalten chronologische Daten. Die Sicherheit im Sinne der Zuverlässigkeit steht im deutschen Artikel. --Hans Haase (有问题吗) 21:42, 3. Sep. 2015 (CEST)

Egal ob ihre Wirksamkeit bewiesen ist oder nicht, man hielt Scheidenspülungen mit klarem Wasser oder mit Zusätzen von Spermiziden. Zusätze von Milch- oder Zitronensäure wirken ja zumindest theoretisch. Gerade wenn man die Umstände der Kriegs- und Nachkriegszeit bedenkt sind ja nicht alle existierenden Mittel auch verfügbar gewesen. Kondome wurden ja eher wegen Geschlechtskrankheiten akzeptiert, nicht als Verhütungsmittel.Oliver S.Y. (Diskussion) 21:44, 3. Sep. 2015 (CEST)

Die Spirale gab es wohl schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts, konnte sich aber erst in den 1950er-Jahren durchsetzen. --Rôtkæppchen₆₈ 22:09, 3. Sep. 2015 (CEST)
Heißwasserspülungen waren gebräuchlich (Badewassertemperatur reicht aus um Samenflüssigkeit die Fließkraft zu nehmen)--Markoz (Diskussion) 22:09, 3. Sep. 2015 (CEST)
Also keine Ahnung was guter Sex für Dich bedeutet, oder damals bedeutet hat, aber innerhalb von 10 Minuten ist das Sperma in der Gebärmutter, wo ggf. die Eier warten. Da spült man nichts mehr aus, sondern kann nur noch die Befruchtung beeinflussen, welche auch innerhalb von Wasser geschehen kann. Die vermutete Wirkung, welche dieser Methode zugeschrieben beruhte häufig schlicht auf Unkenntnis der Fruchtbarkeitszyklen. Wo kein Ei ist, kannst spülen wie Du willst, Du verhinderst weder noch förderst Du etwas.Oliver S.Y. (Diskussion) 22:19, 3. Sep. 2015 (CEST)
Kondome waren Nummer eins in der Stadt und aufgeklärtem Lande. Die Kondome gab es auch beim Friseur. Die Soldaten in den Kasernen bis 1945 bekamen die kostenlos und durften ohne gar nicht raus. Es ging auch um den Schutz vor Geschlechtskrankheiten. Die Jugend bis 1945 war angesichts des Krieges und der Ideologie etwas lockerer. Die Jugend ab 1945 fummelte erst paar Monate (Petting) bis es überhaupt zum echten Verkehr kam. Knaus Ogino war auch bekannt, aber nicht bei allen und selten auf dem Lande. Und es gab die verhütende Interpretation als Sünde, die Angst vor ( der göttlichen) Strafe und daraus begründete Keuschheit, Jungfrau war tatsächlich auch noch in, die Hürden zum Verkehr bedeutend höher. Und es gab die Engelmacher(innen) und "Not-Hochzeiten" zuhauf, da drückte auch der Klerus ein Auge zu. Es war eine schlimme Zeit. Danke 68ziger für die Befreiung. --87.162.249.47 23:05, 3. Sep. 2015 (CEST)

in den 1940- und 50ern... und dies kann man durchaus bis in die 70er ausdehnen, gab es Möglichkeiten, allerdings tatkräftige Aussagen der Kirchen, weshalb diese i.d.R. nie zum Einsatz kamen. --80.187.107.1 22:41, 3. Sep. 2015 (CEST)

Völlig richtig. Die Antibabypille verschrieb der Hausarzt mit sechs Kindern nicht; als Teenager musste man in die nächstgrössere Stadt fahren, stundenlang in einem überfüllten Wartezimmer sitzen und erhielt schließlich ohne Untersuchung und ohne einen Krankenschein vorzulegen (den hätte man nur von den Eltern bekommen) für fünf Mark ein Rezept. Die Pille musste man natürlich auch noch bezahlen. Mitte der 1970er tat sich eine Quelle auf, bei der man nach der Herkunft der Packung besser nicht fragte. --80.187.98.209 09:08, 4. Sep. 2015 (CEST)
Vor der Pille gab es neben dem Kondom auch das Pessar, z.B. eine (Gummi-)Kappe für den Gebärmutterhals, die erwachsenen Frauen von einer verständnisvollen Frauenärztin angepasst wurde (und sie unterwies die Frau im korrekten Gebrauch). --Zerolevel (Diskussion) 16:15, 4. Sep. 2015 (CEST)
Weißt du, wieviele Frauenärztinen es 1960 gab? (Mal ganz abgesehen davon, ob die dann auch verständnisvoll waren oder nicht.) In der DGGG übersteigt erst 2007 die Zahl der weiblichen Mitglieder die Zahl der männlichen Mitglieder. --91.44.93.240 17:44, 4. Sep. 2015 (CEST)

(Zu jung): Mitte der 1970er tat sich eine Quelle auf, bei der man nach der Herkunft der Packung besser nicht fragte. Welche?--Antemister (Diskussion) 22:53, 4. Sep. 2015 (CEST)

Herr mit Zylinder, grüner Bauchbinde und einem Halsmedaillon an einer Halskette[Bearbeiten]

Erntedankzug Koenigswinter.jpg

Was hat de Herr für eine Funktion? --93.133.121.119 21:58, 3. Sep. 2015 (CEST)

Der Säbel. Er hat einen Säbel gezogen. --46.253.188.169 22:19, 3. Sep. 2015 (CEST)

Erntedankzug Königswinter auf der Rheinallee, wie die Bildunterschrift beschreibt. Noch Fragen? --80.187.107.1 22:36, 3. Sep. 2015 (CEST)

Hm? Er hat nicht gefragt, ob du lesen kannst, sondern was der Herr da für eine Funktion hat... --Der erste Fukushima-Tote (Diskussion) 23:43, 3. Sep. 2015 (CEST)
Er ist ein Vertreter der Sankt Sebastianus Männer-Schützenbruderschaft 1547 Königswinter e.V.. --Concord (Diskussion) 23:53, 3. Sep. 2015 (CEST)
Und welche Funktion mag er haben? --Aalfons (Diskussion) 11:52, 4. Sep. 2015 (CEST)
das wird der Weinreinbringer sein. --Edith Wahr (Diskussion) 13:10, 4. Sep. 2015 (CEST)
Bravo! Im Sinne der Volksbildung: das wird der Weinreinbringer sein. --Jossi (Diskussion) 19:53, 4. Sep. 2015 (CEST)
„Altenpfleger mit Herz sind nicht nur Urinkellner!“ --Mr. Froude (Diskussion) 16:53, 4. Sep. 2015 (CEST)

Polytonisches (Alt-)Griechisch: Großschreibung mit Zirkumflex[Bearbeiten]

Es geht beispielsweise um den Gott Hermes, in polytonischer Schreibung Ἑρμῆς, also mit Zirkumflex-Betonung auf dem letzten Eta. Möchte ich nun alles groß schreiben, so wäre das ja ἙΡΜΗΣ, wenn man die Betonung weglässt. Mir ist aufgefallen, dass es im Unicode-Standard kein großes Eta mit Zirkumflex gibt, wieso ist das der Fall? Es gibt nur Eta mit Zirkumflex und spiritus asper/lenis, aber einen Anhauch gibt es innerhalb des Wortes doch nicht. Oder schreibt man dann wirklich ἙΡΜἮΣ? --22:12, 3. Sep. 2015 (CEST) (ohne Benutzername signierter Beitrag von 84.57.55.112 (Diskussion))

Letzteres ganz bestimmt nicht. Ich hab aber auch außerhalb von Unicode noch nie die Schreibung eines Akzents innerhalb eines Wortes bei reiner Großschreibung gesehen, glaube ich. Und meiner Erinnerung nach haben wir im Anfangsunterricht auch, solange wir nur Großbuchstaben schrieben, die Betonung durch einen Punkt unter der Silbe markiert und keine Akzente benutzt. --Xocolatl (Diskussion) 22:46, 3. Sep. 2015 (CEST)
Zur Zeit, als das Griechische noch rein mit Majuskeln geschrieben wurde, gab es noch keine Akzente. Spiritus wird vor den Buchstaben gesetzt, Akzente nicht.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 23:09, 3. Sep. 2015 (CEST)
Ich habe gelernt, dass bei Großbuchstaben der Akzent vor den Buchstaben geschrieben wird, zum Beispiel bei Hera. Den Haltungen der Vorredner zum Akzent bei Versalschreibung stimme ich im Übrigen zu. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:37, 3. Sep. 2015 (CEST)
Bei Hera isses ja kein Problem, weil die vorne betont wird und auch keinen Zirkumflex hat. Es ging aber um Hermes. Da muss man wohl wirklich sagen "ham wa nüscht". --Xocolatl (Diskussion) 23:49, 3. Sep. 2015 (CEST)
Der erste Satz meines Beitrags bezog sich lediglich auf die Behauptung, Akzente würden nicht vor den Großbuchstaben gesetzt werden. Hera zeigt, dass diese Behauptung falsch ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:40, 4. Sep. 2015 (CEST)
Grundsätzlich gehen natürlich noch kombinierende Zeichen, hier dieses: ἙΡΜ̂ΗΣ, was aber nur im Quelltext ganz passend aussieht. Vielleicht mal mit unterschiedlichen Schriftarten ausprobieren. Grüße, —DerHexer (Disk.Bew.) 01:58, 4. Sep. 2015 (CEST)
Bei reiner Großschreibung wird der Zirkumflex ohne Spiritus in der Regel einfach weggelassen. Mehr unter polytonische Orthographie. --Komischn (Diskussion) 11:42, 4. Sep. 2015 (CEST)
Eben, bei reiner Großschreibung werden Akzente und Spiritus weggelassen. Großbuchstaben mit Spiritus und Akzenten kommen nur in gemischter Groß- und Kleinschreibung vor (Großbuchstaben am Wortanfang). Weil am Wortanfang aber immer ein Spiritus stehen muss, kann es hier kein Eta nur mit Zirkumflex geben - deshalb gibt es das Zeichen auch nicht in Unicode. --BishkekRocks (Diskussion) 12:04, 4. Sep. 2015 (CEST)

Kupfer mit Zitronensäure reinigen[Bearbeiten]

Guten Abend, habe einen Gegenstand aus Kupfer, auf den leider etwas getropft ist und sich dadurch zwei Flecken gebildet haben. Per Google ([16]) habe ich erfahren, dass Kupfer einfach mit Citronensäure zu reinigen sei. Habe mir deshalb in der Apotheke ein Döschen gekauft und dieses gemäß der aufgedruckten Anleitung (2 Teelöffel auf 1 Liter) in destilliertem Wasser gelöst und das Kupfer reingelegt. Nach einem Tag hat sich jedoch fast das ganze Kupferteil dunkel verfärbt... Was habe ich falsch gemacht? Kann man das Kupfer auf anderem Wege wieder zum Glänzen bringen?--85.180.140.58 23:44, 3. Sep. 2015 (CEST)

Wenn das Teil dunkel wird, kann es auch sein, dass das gar kein Kupfer, sondern verwitterter Messing war. Probier es mal an einer unauffälligen Stelle mit Sidol oder einer anderen Metallpolitur. Tritt Messingglanz zutage, sollte die Sache klar sein. Ach ja, Citronensäure musst Du nicht in der Apotheke kaufen. Die als Entkalker im Drogeriemarkt verkaufte Säure ist oft Citronensäure oder Amidosulfonsäure und tut es genauso, ist aber deutlich günstiger. --Rôtkæppchen₆₈ 23:55, 3. Sep. 2015 (CEST)
Entkalker für Kaffeemaschinen sind aus Citroen- oder Ameisensäure Basis. Es kommt auf das Material in der die Maschine an, was benutzt werden darf. Daher sind sie Handelsüblich. Die Flecken der Wassertropfen sind Kalk. Die Flecken durch Reaktionen an der Metalloberfläche können nur wegpoliert werden. Ähnliche Verfärbungen und Reaktionen verursachen säurehaltige Lote, um die Legierschicht beim Weichlöten zu ermöglichen. An der Luft reagiert die Metalloberfläche und nimmt bald wieder ihre ursprüngliche Färbung an. --Hans Haase (有问题吗) 09:19, 4. Sep. 2015 (CEST)
Ameisensäure ist für Lebensmittel – und damit auch als Kaffeemaschinenentkalker – doch gar nicht mehr zugelassen. --Rôtkæppchen₆₈ 11:58, 4. Sep. 2015 (CEST)

4. September 2015[Bearbeiten]

Wo finde ich Kostenrechnung zu Rüstung?[Bearbeiten]

Ich suche eine Kostenrechnung zu Produkten der Rüstungsindustrie, also Kosten und Folgekosten durch Entwicklung und Produktion einzelner Waffen inkl. Drohnen, auch zulasten der Allgemeinheit. Hat jemand einen Tipp, wo ich Infos dazu finde? Danke. --C.Koltzenburg (Diskussion) 08:01, 4. Sep. 2015 (CEST)

Jeder Hersteller macht eine Kostenrechnung seiner Produkte, aber die wird nicht publiziert. Wenn du eine Art volkswirtschaftliche Gesamtschau meinst mit den positiven Beschäftigungseffekten der Rüstungsbranche, der zeitlichen Vorverlegung des Sargabsatzes und der Reduktion der Pflegekosten weil es weniger Hochbetagte gibt, dann denke ich nicht, dass man das finden wird. --178.194.182.125 10:30, 4. Sep. 2015 (CEST)
Vielleicht findet sich was auf den Seiten von SIPRI? siehe bitte auch da.--just aLuser (Diskussion) 11:17, 4. Sep. 2015 (CEST)
Ich hoffe nicht, dass deine Frage von einem weltfremden Lehrer oder sonst wem initiiert wurde, der die Rüstungsindustrie verteufelt, zwar seine Lebensform gesichert, aber auch keine Bundeswehr will. Wir brauchen eine Verteidigung, wie wir eine dazu passende Rüstungsindustrie brauchen. Wer nüchtern beobachtet, wird feststellen dass die Bundesrepublik es hier nicht übertreibt und die Verteidigung eher schon unverantwortlich heruntergefahren hat. Die Volkswirtschaft boomt deswegen mit. Eine eigene Rüstungsindustrie im Mindestmaß der Notwendigkeiten ist zwangläufig, wenn wir das Zeug in anderen Ländern kaufen wollen, bekommen wir nachrangiges und weniger effektives, das Geld wäre sozusagen herausgeworfen. Streiten kann man und das wird auch heftig getan, ob man der Rüstungsindustrie Exporte erlaubt. Diese Exporte entlasten die Volkswirtschaft, sie verringern die Kosten für das Vorhalten einer Rüstungsindustrie und werden von den Regierungen gerne angenommen. Aber auch hier ist die heimische Rüstungsindustrie in der BRD vorbildlich begrenzt. Aber ich wollte hier nicht nur über die Frage maulen. Die Beschaffungs- und Materialämter führen für jedes Waffensystem genaue Listen über die Gestehungs- und Folgekosten, vor und nach der Beschaffung, aus verständlichen Gründen kann man das potentiellen Gegnern nicht bekannt geben und damit auch nicht der eigenen Öffentlichkeit. Unsere Volksvertreter aller Couleur in den Beschaffungs- und Haushaltsausschüssen haben aber diese Informationen und in der Gesamtheit gehen die in den (jährlichen) Verteidigungshaushalt ein. Offen zugänglich ist eine Kostenrichtlinie über Dienstleistungen der Bundeswehr, da kann man dann sehen, was es z.B. kostet, wenn sich die Bundeswehr an Suchaktionen beteiligt. --87.162.254.149 12:04, 4. Sep. 2015 (CEST)

Danke, hat einer noch andere Tipps? --C.Koltzenburg (Diskussion) 17:47, 4. Sep. 2015 (CEST)

Die direkten Kosten sind erstmal einmal einfach zu finden, du kannst sie hier für jedes Land einzeln finden (man muss vllt. noch beachten das ein Teil des Forschungsetats ins Militär geht und ein Teil des Militäretats in die Forschung geht). Das ist aber so gesehen eher trivial, interessanter ist die Frage welche Folgen es hat dass das geld das für das Militär verpulvert wird, nicht in zivile Investitionen fließt (was aber wiederum vorraussetzt dass dieses Geld auch investiert wird, und nicht statt in Panzer in Paläste fließt). Es gibt dazu dass relativ bekannte, aber auf den Einzelfall des Irak bezogene und freilich viel kritisierte Buch Die wahren Kosten des Krieges: Wirtschaftliche und politische Folgen des Irak-Konflikts. Es stellt sich hier natürlich die Frage ob man Joseph Stiglitz wirklich vertrauen sollte, aber wenn man sich dafür näher interressiert wäre dieses Buch sicher die erste Anlaufstelle, alleine um etwas über die Methoden zu erfahren wie man das berechnen kann.--Antemister (Diskussion) 22:28, 4. Sep. 2015 (CEST)
Und, ach, 87.162, hast du mal näher über dass nachgedacht was zu hier schreibst? Vor wem soll "uns" denn die BW "schützen". Könnte sie es das?--Antemister (Diskussion) 22:28, 4. Sep. 2015 (CEST)

Parästhsie in den Füssen[Bearbeiten]

Parästhsie in den Füssen --176.198.112.195 09:26, 4. Sep. 2015 (CEST)

Parästhesie und Besuch beim Hausarzt. --Wrongfilter ... 10:00, 4. Sep. 2015 (CEST)
Gesundheitshinweis Kommentare und Antworten auf Wikipedia dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!

BVerwG -Urteil schriftlich - Frist?[Bearbeiten]

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Wie lange dauert es bis ein Urteil schriftlich vorliegt? Gibt es da Fristen? Danke für Infos. --just aLuser (Diskussion) 11:36, 4. Sep. 2015 (CEST)

Du meinst öffentlich und mit Urteilsgründen? Wird dort in der Entscheidungssammlung unter der Registerkarte "Hinweise zum Bestand" dargestellt: Dauert "einige Wochen bis Monate", bis die Entscheidung eingestellt wird, bei Beschlüssen geht es schneller, bei Urteilen dauert es länger. Aber zur Orientierung kannst Du einfach direkt in die Entscheidungssammlung schauen, das steht bei allen vorhandenen Texten ja schon in der Übersicht dabei, wann die Entscheidung ergangen ist und wann sie eingestellt wurde. --Rudolph Buch (Diskussion) 12:18, 4. Sep. 2015 (CEST)
Hier ist der Gesetzestext dazu zu finden! Gruß --192.35.17.13 12:34, 4. Sep. 2015 (CEST)
Naja, die StPO haben die Richter des Bundesverwaltungsgerichts wahrscheinlich seit dem Studium nicht mehr in der Hand gehabt :-) Wesentlicher ist die VwGO und die ist auch großzügiger: Da müssen die Urteilsgründe nur "alsbald" nachgereicht werden (117 VwGO), und das ist ein dehnbarer Begriff... --Rudolph Buch (Diskussion) 12:44, 4. Sep. 2015 (CEST)
+1, allerdings ist nach § 117 Abs. 4 S. 1 VwgO das Urteil, soweit noch nicht geschehen "vor Ablauf von zwei Wochen, vom Tag der Verkündung an gerechnet, vollständig abgefaßt der Geschäftsstelle zu übermitteln". Dass das die Regel sein soll wird bestärkt durch die Formulierung in S. 2, demnach dann, wenn das "ausnahmsweise nicht geschehen" ist, "innerhalb dieser zwei Wochen das von den Richtern unterschriebene Urteil ohne Tatbestand, Entscheidungsgründe und Rechtsmittelbelehrung der Geschäftsstelle zu übermitteln". Für Tatbestand, Entscheidungsgründe und Rechtsmittelbelehrung gilt dann allerdings, dass diese "alsbald nachträglich niederzulegen" sind. So oder so liegt in allen Fällen das Urteil zunächst nur der Geschäftstelle vor. Wann es den Parteien vorliegt bzw. vorliegen (also zugestellt) muss oder wann es online gestellt wird ist damit noch nicht geklärt. -- Ian Dury Hit me  13:19, 4. Sep. 2015 (CEST)

Muttersprache der Asylbewerber[Bearbeiten]

Welche Muttersprachen sprechen die aktuell aus Syrien eintreffenden Asylbewerber? Arabisch? Kurdisch? Welche der 3 kurdischen Sprachen? --Bin im Garten (Diskussion) 14:38, 4. Sep. 2015 (CEST)

Wer soll das so genau wissen? Eine Menge der Angekommenen wird wochenlang nicht dokumentiert und registriert. Die Menschen aus Syrien sprechen aber generell Arabisch und, wenn sie aus den kurdischen Teilen Syriens kommen, sicherlich Kurmandschi. Die in der Wikipedia vorhandenen Sprachkarten zeigen, dass andere kurdische Sprachen nicht in Syrien gesprochen werden. Syrisch dürften übrigens auch manche Syrerinnen und Syrer sprechen. --Aalfons (Diskussion) 15:16, 4. Sep. 2015 (CEST)

Aus den Berichten von den Ausländerbehörden weiß ich, daß "Arabisch" als Fiktionsprache gewertet wird, weil ein erheblicher Teil der Antragsteller nur einen oder eine Mischung der Regiodialekte sprechen. Das ist dem Umstand geschuldet, daß vor allem die Grenzen zum Libanon, Jordanien und dem Irak willkürlich vor 100 Jahren durch Frankreich und UK gezogen wurden, während Dialekte in Familien/Clan/Stammesverbänden ihre Tradition hatten. Das "Syrisch-Arabisch kommt darum bei Vielem dem am Nächsten, was wir als Muttersprache definieren würden. Dafür wird der Begriff "Levantisch" verwendet, egal wie präzise dies ist. Aber angesichts der Größe der Kolonialreiche waren solche Unterschiede zB. gegenüber dem Arabischen des Atlas oder in Ostafrika von Bedeutung. Demgegenüber steht das Irakisch-Arabische, welches viele als "Bagdader" Hofarabisch empfinden, ähnlich der Wiener Kanzleisprache, was teilweise als höherwertige Variante von Gebildeteren empfunden wird. Darum soll es heute auch relativ schnell vorkommen, das irakische Antragsteller ihre Herkunft mit Ostsyrien angeben, ohne das dies wirklich widerlegbar ist, und was sich angesichts des IS-Einflussgebietes auch relativiert, außer man setzt "Syrer = Christen", "Iraker = Sunniten" gleich. Benutzer:Orientalist und andere können sicher noch mehr sagen, aber es ist immer eine Frage der Selbstsicht und Fremddefinition, was "Muttersprache" und erste erlernte "Amtssprache" ist. Aber zumindest die Zweilung ist von Bedeutung, genauso wie bei uns das Nieder- und Oberdeutsche, was in den Metropolen zwar immer schwächer ausgeprägt ist, aber die Unterschiede von Ostfriesland vs. Niederbayern wird ja jeder bestätigen.Oliver S.Y. (Diskussion) 19:33, 4. Sep. 2015 (CEST)

Blinken beim Ausparken[Bearbeiten]

1.) Wenn man rückwärts ausparkt (und in etwa orthogonal zur Straße steht), in welche Richtung muss man dann blinken? In die Richtung, in die das Heck ausschlägt oder richtung Weiterfahrt? Bei der Internetrecherche habe ich bis jetzt nur Fragestellungen bzgl. der Notwendigkeit des Blinkens gefunden, aber nichts, was meine Situation beschrieb.

2.) Darf man, die Vorsicht des Fahrers immer vorausgesetzt, rückwärts aus einer Parklücke ausparken, wenn diese parallel zur Straße liegt? Wenn nicht (was ich annehme), gegen welche Paragraphen der StVO verstößt dieses Verhalten?

3.) Nach welchen Kriterien wird von den Straßenbaubehörden entschieden, ob ein Kreisverkehr oder ein unechter Kreisverkehr gebaut / ausgeschildert wird?

4.) Welcher Anteil der gestohlenen Fahrräder bundesweit werden wiedergefunden (Achtung: Aufklärung der Straftat mit Findung des Diebes nicht erforderlich)?

5.) Verändert sich bei sehr hohen Geschwindigkeiten der optimale Reifendruck eines Fahrrads / Rennrads signifikant? Ich stelle mir nur vor, dass die die Reifenluft betreffende Zentrifugalkraft der Plättung des Reifens durch die Masse des Rades / Fahrers durch Erhöhung des Druckes auf die Reifeninnenseite an der "Schlauchmittellinie" entgegenwirken könnte.

6.) Neulich las ich ein Buch, in dessen Rahmen auch eine fiktive Pflanze beschrieben wurde, deren Stachel im Fleisch (von Tieren) wurzeln. Das Endstadium lag eine ausgewachsenen Pflanze vor, die noch die bloßen Knochen des Tieres umschlingt (leider nur kurz beschrieben, k. A. ob tot oder lebendig). So blöd die Frage auch klingt, warum gibt es so etwas in der realen Welt nicht? Die Vorteile einer steten Wasser und Nährstoffquelle in hoher Konzentration (Blut) sollten doch die Kosten aufwiegen, das tierische Immunsystem in Schach zu halten, oder? Bei Anzapfung des Lymphsystemes sollte auch eine ausreichende Stickstoffversorgung (Harnstoff) sichergestellt sein.

Vielen Dank im Voraus für die geduldige Beantwortung meiner abstrusen Fragen, 2003:84:AB51:9131:6473:8154:6B6B:A89E 15:13, 4. Sep. 2015 (CEST)

ad 1: Es ist in keinem Fall vorgeschrieben in welche Richtung die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen sind. Jedoch muss es für den übrigen Verkehr möglichst unmissverständlich sein.
und das ist logischerweise die Richtung, in die man ausparkt. In welche Richtung man später weiterfährt ist doch nebensächlich. --91.13.95.213 16:27, 4. Sep. 2015 (CEST)
Stehst Du auf einem Parkstreifen oder am Fahrbahnrand, kündigst Du einen Spurwechsel mit dem Fahrtrichtungsanzeiger an. Beim rückwärts Ausparken würdest eh mehr als eine Fahrspur in Anspruch nehmen. Der Fahrtrichtungsanzeiger muss 60° sichtbar sein, der Rückfahrscheinwerfer hat diese Eigenschaft imo nicht zwingend ebenso. Vielmehr machst Du damit kenntlich, dass Du am Ausparken bist, was beim Fahrzeug auf dem Parkplatz nicht auffallen würde, beim Fahrzeug auf der Fahrbahn hingegen schon. Fahrzeuge, die nur eine Nebelschlussleuchte und einen Rückfahrscheinwerfer haben, haben wohl aus diesem Grund rechts den Rückfahrscheinwerfer und links die Nebelschlussleuchte. Bei den Rechtslenkern desselben Typs, wechseln diese Lampen die Seite ebenfalls. In Ländern, in denen die Nebelschlussleuchte nicht vorgeschrieben ist, wird sie, wenn sie in den Rückleuchten integriert ist, durch einen Rückfahrscheinwerfer. →Fahrzeugbeleuchtung --Hans Haase (有问题吗) 16:54, 4. Sep. 2015 (CEST)
ad 2: Darfst du rückwärts hineinfahren? Ja. Beim Ausfahren ebenso. Vgl §9 StVO.
aber warum sollte man das tun wollen? vorwärts raus ist soviel einfacher. --91.13.95.213 16:27, 4. Sep. 2015 (CEST)
Warum sollte man nach Lindau fahren wollen? Will sagen: Das ist dafür nicht relevant. Vorwärts ausfahren könnte ausserdem aus fahrdynamischen Gründen unmöglich sein. Fällt mir gerade auf: Das wird in meinem Wohngebiet aus diesem Grund sehr oft gemacht. --nenntmichruhigip (Diskussion) 16:52, 4. Sep. 2015 (CEST)
Wenn das Fahrzeug auf der Hinterachse gelenkt ist, wäre dies möglich, sonst tust Du Dir leichter in der Parklücke zurückzustoßen, um nach vorne heraus zufahren. Geht das aus Gründen einer blockierten Fahrbar nicht, kenne ich auch kein deutsches Gesetz dagegen, nur bist Du auch dabei in Sachen Vorfahrt nachrangig. --Hans Haase (有问题吗) 17:04, 4. Sep. 2015 (CEST)
Klingt logisch, ich hab' keine Kfz-Fahrerlaubnis, deshalb ist das für mich unwichtig ;-) Und zumindest unsere Busfahrer machen das so, stimmt. Aber wegen der etwas ungewöhnlichen örtlichen Gegebenheiten (die ich wegen WP:ANON nicht näher beschreiben möchte) landet dabei deren Fahrzeugende beim (geraden, fahrbahnparallelen) Zurücksetzen auf der anderen Seite der Fahrbahn. --nenntmichruhigip (Diskussion) 18:08, 4. Sep. 2015 (CEST)
Psst, diese besondere Art der Gehweg-Nutzung wirst Du überall finden, selbst auf YouTube. --Hans Haase (有问题吗) 19:12, 4. Sep. 2015 (CEST)
Das hier ist ganz sicher kein Gehweg (der ist nebendran und nicht durch Bäume unterbrochen) und sehr deutlich als Parkfläche gedacht. --nenntmichruhigip (Diskussion) 19:25, 4. Sep. 2015 (CEST)
ad 3: Es sind viele Kriterien. Verkehrsknoten unterliegen Richtlinien. In Deutschland ist das die Richtlinien für die Anlage von Straßen (RAS). Verkehrsknoten müssen für ihre Anforderungen geeignet sein. Dieser Punkt scheint in den USA besser bewertet zu werden als in Deutschland, das gerade an weiteren unkonventionellen Verkehrsknotentypen recht sparsam ist. Baukosten und der benötigte Platz sind für eine Baumaßnahme nicht unerheblich. Der typische Kreisverkehr ist unsignalisiert (ohne Ampel) und hat eine kürzere Wartezeit je Fahrzeug, wenn er nicht überlastet ist, sowie günstigere Betriebskosten. Hat der Verkehrsknoten eine Haupt- und Nebenrichtung, was sich durch die Verkehrsstärken ergibt (also Zahl der Fahrzeuge pro Richtung/Arm des Knotens), wird der KVP eher zur Verkehrsberuhigung an Ortseingängen benutzt. ampelgeregelte Kreuzungen werden erst ab einer gewissen Verkehrsstärke notwendig, das kann ein KVP auch bis in hohere Verkehrsstärken noch umgehen. Deutschland war global betrachtet nie ein Vorreiter und Vorzeigebeispiel was KVPs und verwandte Knoten angeht. Die Innovation liegt hier in den Niederlanden, England und Spanien. Die USA haben bis auf die skurrilste Variante, dem Magic Roundabout, alles ebenfalls mehrfach im Einsatz. --Hans Haase (有问题吗) 17:22, 4. Sep. 2015 (CEST)
ad 6: Mach dazu besser einen eigenen Abschnitt auf ;-) --nenntmichruhigip (Diskussion) 15:18, 4. Sep. 2015 (CEST)
(BK) Ad 5.: Die Zentrifugalkraft drückt die Luft nach außen, erhöht daher den Reifendruck in Richtung der Fahrbahn leicht. Wie viel das ungefähr ausmacht rechne ich eventuell später aus.
Die Masse der Luft im Reifen halte ich für so gering, dass ein Effekt der Zentrifugalkraft vernachlässigbar sein sollte. --91.13.95.213 16:27, 4. Sep. 2015 (CEST)
Ad 6.: Schwer zu beantworten, weil Evolution sehr komplex und schwer zu verstehen ist, aber ich hätte da zwei mögliche Gründe:
- Die Evolution wird immer durch eine zufällige Mutation eingeleitet. Erst danach wird selektiert. Vielleicht gabs einfach zufällig noch nicht die passenden Mutationen.
- Eine Mutation wird nicht reichen. Daher es muss auch Zwischenstadien geben. Und die müssen auch vorteilhaft sein bzw. dürfen zumindest keine relevanten Nachteile bringen, um die Selektion zu überleben. Eventuell ist das Immunsystem zu komplex, um eine Abwehr dagegen mit einer Mutation zu erzeugen und eine Version, die mit dem Immunsystem nicht zurechtkommt, wäre nicht lebensfähig.
Im Prinzip läuft beides auf das selbe heraus: Evolution ist eben ein Zufallsprozess und keine geplante Entwicklung wie im Ingenieurswesen. --MrBurns (Diskussion) 15:26, 4. Sep. 2015 (CEST)
Zentrifugalkraft auf das Gas ist vernachlässigbar - bei 50 km/h und 50cm Radius hat man die ~40fache Erdbeschleunigung, bei 2cm Schlauchdurchmesser reicht das grob für 1/5000 Druckunterschied "Innenseite"/"Außenseite".
Es gibt einige Lebewesen, die den Wirt quasi von innen heraus auffressen, allerdings wäre mir neu, wenn es das auch bei den Pflanzen gibt. Die haben sich doch eher auf andere Nahrungsquellen spezialisiert. --mfb (Diskussion) 17:02, 4. Sep. 2015 (CEST)
1) Wenn man rückwärts aus einer Einfahrt ausparkt, muss man natürlich in die Richtung blinken, in die man auch fährt. Selbst, wenn man nur ein kurzes Stück in diese Richtung (rückwärts) fährt und anschließend (vorwärts) in die entgegengesetzte Richtung.
6) Ein Stachel würde ja aus der Haut herausgucken und jedes einigermaßen vernunftbegabte Tier würde versuchen, den Stachel zu entfernen. Der Stachel kann nicht ganz ins Tier eindringen, denn ein Charakteristikum von Pflanzen ist Blattgrün. Im Inneren eines Tieres ist es aber zu dunkel für die Photosynthese. Deshalb können hier nur Pilze, Bakterien und Viren überleben.--Optimum (Diskussion) 18:30, 4. Sep. 2015 (CEST)
Könnte im Inneren vom Stachel nicht ähnlich wie in einer Frucht genug Energie in Form von Zucker speichern, um zumindest bei kleinen Tieren die Haut vom Knochen aus zu durchdringen? Ich bleib dabei: am einfachsten kann mans einfach dadurch erklären, dass durch den stochastischen Charakter der Evolution und dadurch, dass auch Zwischenstufen die Selektion überstehen müssen, sich einfach nicht alles entwickelt, was prinzipiell überleben und sich fortpflanzen könnte. --MrBurns (Diskussion) 18:52, 4. Sep. 2015 (CEST)

Mehr Staub unter Hockern/Stühlen als sonstwo - Wieso?[Bearbeiten]

Hallo zusammen. Eine Frage, die mich immer am Putztag beschäftigt: Ich habe im Bad einen kleinen Hocker stehen. Wenn ich frisch geputzt habe, dauert es maximal 3-4 Tage, bis sich unter diesem Hocker ordentlich Staub angesammelt hat, während der restliche Boden noch ganz ansehnlich ist. Das gleiche kann ich bei meinen Esszimmerstühlen beobachten, der Staub scheint sich ziemlich auf dem Boden unter der Sitzfläche zu sammeln. Würde sich das Zeug an den Stuhlbeinen sammeln, würd ich's ja noch verstehen, da kann der Staub hängenbleiben. Aber das tut er nicht, er liegt "frei" unter dem Hocker/Stuhl. Gibt es irgendeinen (physikalischen?) Effekt, der das erklärt? Gruß, --Benutzer:Apierta 15:25, 4. Sep. 2015 (CEST)

Ich vermute, dass unter Möbeln egal welcher Art einfach weniger Luftzug herrscht und daher Staub der dort hin geweht wurde nicht so leicht wieder weg geweht wird. --MrBurns (Diskussion) 15:31, 4. Sep. 2015 (CEST)
... und weil da keiner rumläuft und mit den Füßen "wischt". --Eike (Diskussion) 15:32, 4. Sep. 2015 (CEST)
ähem... erfahrungsgemäß bringen meine Füße mehr Dreck mit, als sie wegnehmen :-) --Benutzer:Apierta 15:35, 4. Sep. 2015 (CEST)
Dreck ja, aber Staub nicht. Oder bist du schon so verstaubt?!? :P --Eike (Diskussion) 15:36, 4. Sep. 2015 (CEST)
(BK) Gehts du mit Straßenschuhen in der Wohnung herum? Weil sonst sollten die Füße genauso viel Staub abgeben wie mitnehmen, abgesehen von ein paar Hautschuppen der Füße, die dazukommen... --MrBurns (Diskussion) 15:39, 4. Sep. 2015 (CEST)
Das Herumlaufen wirbelt den Staub aber auch auf und verteilt ihn neu im Raum - nur nicht unter Stühlen weil man dort selten läuft. --mfb (Diskussion) 15:59, 4. Sep. 2015 (CEST)
In jedem Raum herrscht eine typische Strömung/ Luftbewegung (Konvektion). Die Luft, die ja den Staub enthält, ist dauernd in Bewegung, dadurch zu erkennen, dass sich Gerüche recht schnell im Raum verteilen. Unter Stühlen, hinter unter Schränken etc., ist diese Luftbewegung eingeschränkt, der Staub sinkt da dann bevorzugt zu Boden und sammelt sich. --87.162.254.149 16:33, 4. Sep. 2015 (CEST)
Elektrostatische Ladung hält auch den Staub fest. Das kann beim Bewegen von Möbeln auch zutreffen. Der Luftstrom von den Beinen und das Treten mit dem Füßen an gewissen Stellen des Bodens dürfte den Rest des Effektes erklären. --Hans Haase (有问题吗) 16:43, 4. Sep. 2015 (CEST)
Staubteilchen haben eine ganz geringe Fallgeschwindigkeit. Die ist praktisch immer kleiner als die natürliche Luftströmung durch Konvektion. Konvektion entsteht z.B., wenn Sonne (oder Wärmestrahlung bei bedecktem Himmel) durch ein Fenster scheint. Dadurch werden die Staubteilchen nach oben und an anderer Stelle wieder nach unten befördert. Unter Möbeln entfällt diese Vertikalströmung und es bleibt fast nur eine Horizontalströmung übrig. Dann hat der Staub Zeit, herunterzufallen. --Optimum (Diskussion) 18:04, 4. Sep. 2015 (CEST)
Als Nur-Mitleser dieser interessanten Frage halte ich Optimums Antwort für die bislang einzig brauchbare. 84.153.80.228 18:16, 4. Sep. 2015 (CEST)
Wäre noch zu erklären, dass diese Staubteilchen in der Luft von weit her stammen können, von der Sahara bis aus dem Weltraum. Besonders fies ist der Staub, der aus Pollen stammt.--87.162.254.149 18:20, 4. Sep. 2015 (CEST)
Der Hausstaub besteht u.a. aus Staub aus der Luft wie oben erwähnt, feine Sandpartikel, Hautschuppen, Textilfasern und Haaren. Letzte Beiden werden als Hausstaub wahrgenommen, da sie höher und unregelmäßiger liegen, als der Staub von draußen. Den Feinstaub findet man an Hochspannungsführenen Teilen, die dem Kabel an der Bildröhre als es noch Röhrenfernseher gab, aber auch elektrostatisch aufgeladenen Teilen wie Kunststoffen, besonders deutlich die innen- oder Unterseiten von weißen Tasten und Gehäuseteilen, die nicht abgewischt oder angefasst werden. --Hans Haase (有问题吗) 19:08, 4. Sep. 2015 (CEST)
  • Es gibt mehrer Gründe und es ist eben die Summe die es ausmacht. Einmal begrentz die Stuhlfläche eben die Raumhöhe, die Luft hat unter dem Stuhl nach oben ein Hinderniss, im Gegensatz zum übrigen Raum. Zweiten Steht der Stuhl in der Regel in einer Ecke, wo wo prizipilell es schon weniger Luftbewegung gibt. Das heist du erzeugt mit deiner Bewegungen im Bad einen Luftstrom (Die Luft unter deine Füssen muss ja irgend wohin wenn du sie auf den Boden setzt) der generell dafür ausgelegt ist den Staub am Boden richtung Wand zu trieben, und der Stuhl verhindert das die Staub gut nach oben entfliehen kann, sondern wird eben schon durch die Unterseite abgelenkt und komt eine Ebene tiefer in den Raum zurück. Damit steigt die Wahrscheuilichkeit das der Staub in Stuhlnähe zu Boden fällt. Und eben mit dem nächtsten Luftzug unter den Stuhl befördert wird. Und so ein Stuhl verhindert eben doch recht effektif, dass jemand in die Staubschicht steht und erneut aufwirbelt. Man könnte auch sagen, der Staub samelt sich unter dem Stuhl, weil er da in Ruhe gelassen wird, es aber eben genau da auch genügend Platz hat, damit der Staub auch hinkommt. Darin unterschietet sich ein Stuhl von sogenannt bodennahemen Möbel, wenn da die Luft nur einen 5-10 cm hohen Spalt hat den Staub darunter zu wirbeln, kommt da nie die selbe Menge Luft -und damit auch Staub- darunter wie bei ca. 50-60 cm hohen Stuhl/Hocker. --Bobo11 (Diskussion) 19:09, 4. Sep. 2015 (CEST)

Suche nach einem speziellen Film[Bearbeiten]

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich habe als Kind einen Film gesehen, in dem Räuber in einem Hochhaus einen Diamanten stehlen und einer der Kriminellen anschließend mit einem Fallschirm oder Hängegleiter flieht und dabei sein Gedächtnis verliert. Er wird von zwei Kindern gefunden, die ihn für ein übersinnliches Wesen halten (da er vom Himmel gefallen ist). Der Film lief - soweit ich mich erinnern kann - auf dem Sender RTL II und ich habe ihn mindestens seit dem Jahr 2000 nicht mehr gesehen.

Kennt Jemand von euch zufällig den Titel oder ahnt vielleicht, um welchen Film es sich handeln könnte?

Ich danke euch schon einmal im Voraus für die Antworten.


Liebe Grüsse und alles Gute --2A02:1205:500B:2EF0:B09B:C656:2A91:DFDC 18:49, 4. Sep. 2015 (CEST)

Du kannst es uns leichter machen und das ungefähre oder mögliche Produktionsland nennen. --Hans Haase (有问题吗) 19:50, 4. Sep. 2015 (CEST)

Fußballfragen[Bearbeiten]

Mir ist gerade aufgefallen, dass Serbien in der aktuellen EM-Quali noch immer -2 Punkte hat (0 Siege 1 Unentschieden, 4 Niederlagen, 3 Punkte Abzug). Es ist also möglich, dass Serbien die Quali mit negativen punkten beendet. Dazu habe ich 2 Fragen:

1.) Gabs schon mal bei einer EM- oder WM-Quali eine Mannschaft mit negativen Punkten am Ende?

2.) Auch bei einer Quali in Europa? --MrBurns (Diskussion) 20:16, 4. Sep. 2015 (CEST)

Flüchtlingskrise! Oder: Was passiert gerade jetzt in Syrien?[Bearbeiten]

In den letzten Wochen und Monaten hat ja der Ansturm von Flüchtlingen drastisch zugenommen. Das fand ich vor einigen Tagen eine (nicht-propagandistische) Pressenotiz (war wahrscheinlich FAZ.net oder Zeit Online), nach der es hieß, der Grund dafür sei dass die syrische Ober- und Mittelschicht/die staatstragende/vom Staat getragene Klasse/die bisher zu Assad hielten/hofften dass sie und ihr Besitz den Krieg einigermaßen überstehen jetzt offenbar diese Hoffnung verloren haben und versuchen mit ihrem restlichen Geld in den europäischen Sozialstaaten unterzukommen (und nicht mit dem gemeinen Volk in den türkischen und jordanischen Lagern zu enden, wo sie Racheakte zu befürchten hätten). Und in der Tat: Rein subjektiv machen Fernsehbilder den Eindruck, dass es sich dabei tatsächlich um Kriegsflüchtlinge handelt - statt der üblichen jungen Männer finden sich dort jetzt auch Frauen, Kinder und gelegentlich Alte. Lässt sich diese These verifizieren, und, wenn ja, was passierte in den letzten Monaten dort dass sich erst jetzt, im fünften Kriegsjahr, eine solche Stimmung breitmacht (falls es hier jemanden geben sollte, der noch irgendwie versteht um was es in diesem Krieg eigentlich geht)?--Antemister (Diskussion) 21:39, 4. Sep. 2015 (CEST)

Ja udn Nein. Ob es jetzt "nur" die Assad treue Ober- und Mittelschicht ist, die jetzt abhauen will würde ich jetzt nicht behaupten wollen. Aber das sich jetzt langsam die Erkenntniss breit macht, dass es eben nichts mehr mit zurück kehren in "normale" Verhältnisse ist, diesen Punkt hingegen würd ich auch unterschrieben. Das eben die letzten Dollars (oder was auch immer) für die Flucht der ganzen Familie benützt werden, weil eben die Lebensunterhaltsquelle (Geschäft usw.) am Boden zerstört ist, udn auf absehbarer Zeit auch so bleibt.--Bobo11 (Diskussion) 21:49, 4. Sep. 2015 (CEST)
My 2 cents: Die Finanzierung der Flüchtlingslager in der Türkei durch UN-Organisationen ist für den kommenden Winter nicht nur nicht mehr gesichert, sondern erstmals akut in Frage gestellt, und ein neuer Winter steht vor der Tür. Zwar leben in den Lagern vor allem Arme, aber diese Ausweichmöglichkeit auch für etwas Wohlhabendere, die noch in Syrien leben, verschwindet. (Dazu kommt auch die Etablierung der Fluchtrouten via Griechenland, aber da wird in den Medien auch viel spekuliert.) --Aalfons (Diskussion) 22:13, 4. Sep. 2015 (CEST)