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Inhaltsverzeichnis

17. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

Wodurch stirbt man früher?[Quelltext bearbeiten]

Gegeben ist ein normales Schlafzimmer (allerdings ohne Luftzufuhr, abgedichtet), 4x4x2,8m. Also ungefähr 50 m³ Luft. Darin gibt es ungefähr 20% Sauerstoff. Der Mensch verbraucht pro Atemvorgang 4%. Gleichzeitig wird der Kohlenstoffdioxid-Gehalt durch das Ausatmen um das hundertfache erhöht. Irgendwann gibt es zuwenig Sauerstoff oder zuviel CO2. Was packt der Mensch? Wodurch stirbt er zuerst? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 23:47, 17. Jul. 2017 (CEST)

Kohlenstoffdioxid#Physiologische Wirkungen und Gefahren. --Rôtkæppchen₆₈ 23:53, 17. Jul. 2017 (CEST)
4% von 50 m³ sind 2 m³ - Was für eine Lunge!?! Yotwen (Diskussion) 10:03, 18. Jul. 2017 (CEST)
Die erhöhte Kohlendioxidrückatmung kann zu einer Hyperkapnie und mithin einer respiratorischen Azidose führen. Daran wird der Mensch aber nicht sterben, weil in diesem Fall die Nieren ausreichend Zeit hätten, das zu kompensieren. Sterben wird der Mensch an Sauerstoffmangel, genauer gesagt an zerebraler Hypoxie. --88.68.86.182 14:05, 18. Jul. 2017 (CEST)
Bist du sicher, dass er bei 50 m³ Luft nicht vorher verdurstet? Yotwen (Diskussion) 14:56, 19. Jul. 2017 (CEST)
Gefragt war nur nach Hyperkapnie vs. Hypoxie als Todesursache. Ich gehe davon aus, daß die Versuchsperson mit ausreichend Nahrung und Getränken ausgestattet wurde und Exkremente wie auch Abfall hygienisch unbedenklich entsorgt werden. --84.58.126.124 16:36, 20. Jul. 2017 (CEST)
Mach doch nen Doppelblindversuch. Die eine Gruppe bekommt das erzeugte Kohlenstoffdioxid durch Stickstoff ersetzt, sodass die Kohlenstoffdioxidkonzentration konstant bleibt, während die Sauerstoffkonzentration abnimmt. Die andere Gruppe bekommt den veratmeten Sauerstoff ersetzt, sodass die Sauerstoffkonzentration konstant bleibt, während die Kohlenstoffdioxidkonzentration zunimmt. Wer zuletzt stirbt, hat gewonnen. --Rôtkæppchen₆₈ 03:31, 24. Jul. 2017 (CEST)
Ich denke solche Experimente hat man schonmal gemacht in Dachau oder so. Was denkt ihr wohl, woher man von hunderten Substanzen den LD50 Wert her hat?--Giftzwerg 88 (Diskussion) 03:46, 24. Jul. 2017 (CEST)
Wer ein bißchen Hirn hat weiß, das diese Werte im Rahmen tierexperimenteller Studien bestimmt werden. --188.108.80.187 13:10, 25. Jul. 2017 (CEST)
Und dann gibt es noch die Leute, die sich auf Sarkasmus verstehen. Aber selten. Seeeeeeehr selten. Yotwen (Diskussion) 13:39, 25. Jul. 2017 (CEST)
Du verwechselst sarkastisch und dümmlich. --188.108.80.187 18:23, 25. Jul. 2017 (CEST)
Du wirst doch nicht etwa die Betonung überlesen haben? Yotwen (Diskussion) 18:37, 25. Jul. 2017 (CEST)
Egal wie man das betont, es wird nicht besser. --188.108.80.187 19:02, 25. Jul. 2017 (CEST)
Ok, ich rede mal mit den Sarkasmus-Göttern, welche Strafe sie dafür vorsehen. Vermutlich irgend etwas wirklich Schlimmes. Irgend was mit H, so wie Heino, oder Helene Fischer. Yotwen (Diskussion) 23:39, 25. Jul. 2017 (CEST)
Du, das interessiert den Sarkasmus gar nicht, wenn irgendjemand eine saudumme Bemerkung macht. --188.108.80.187 01:12, 26. Jul. 2017 (CEST)

...aber so schnell stirbt man nicht. Du bekommst zuerst von der erhöhten CO2-Konzentration Kopfschmerzen und erst viel später Benommenheit. Natürlich japsen Herzkranke in einem überfüllten Saal früher nach Luft...--90.146.201.33 17:53, 26. Jul. 2017 (CEST)

18. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

Liegt der Tempelberg in Jerusalem in den Palästinensischen Autonomiegebieten?[Quelltext bearbeiten]

Wie schreibt man das richtig: „Der Tempelberg liegt in Israels Hauptstadt“ oder „Der Tempelberg in den Palästinensischen Autonomiegebieten“? Die einschlägigen Wikipedia-Artikel sprechen mehr oder weniger von einer offenen Frage (soweit ich das verstehe), aber er kann doch nicht zu beidem gehören? Ist es Israel, weil Palästina kein souveräner Staat ist? --Bluemel1 (Diskussion) 12:48, 18. Jul. 2017 (CEST)

Erstens kann er meines Erachtens zu beidem gehören: Israel beansprucht ein gewisses Territorium für sich und seine Hauptstadt, die Palästinenser tun das gleiche für sich. Je nach Sichtweise liegt er also im einen oder im anderen Gebiet, bei offengelassener Sichtweise in beiden Gebieten. Zweitens kann man dann, wenn er tatsächlich nur in einem Gebiet liegen kann, auch einfach nicht wissen, wo er liegt. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:02, 18. Jul. 2017 (CEST)
Der Tempelberg liegt in den von Israel 1967 besetzten palästinensischen Gebieten. --Digamma (Diskussion) 14:59, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ostjerusalem (mit dem Tempelberg) ist insofern nicht besetzt, als es von Israel 1980 annektiert wurde – was international nicht anerkannt ist, aber für fast alles außer den Sitz von Botschaften ausschlaggebend ist. Zu den palästinensischen Autonomiegebieten, in denen Israel gemäß Gaza-Jericho- und Oslo-Abkommen der PLO staatliche Aufgaben überlässt, das heißt zu Area A und Area B, zählt Ostjerusalem nicht (und wenn ich Oslo II richtig lese, zählt Ostjerusalem auch nicht zur Area C, sondern ist eigener Gegenstand für zukünftige Verhandlungen). Hingegen liegt Ostjerusalem im vom Staat Palästina beanspruchten Gebiet. --Chricho ¹ ² ³ 17:14, 18. Jul. 2017 (CEST)
Das ist eine gute Aufdröselung. Der Tempelberg wurde bisher anscheinend aus dem Friedensprozess ausgeklammert, so dass ich ihn besser nicht den Palästinensischen Autonomiegebieten zuschreibe. Ich will mich auch auf keine der beiden Seiten schlagen, und sei es aus Unwissenheit.--Bluemel1 (Diskussion) 17:30, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ostjerusalem hat eine eigene Selbstverwaltung und gehört "eigentlich" weder zum israelischen Kernland noch zu Palästina A-C --M@rcela Miniauge2.gif 17:36, 18. Jul. 2017 (CEST)
Fehlt nur noch der Link: Ostjerusalem -- 83.167.59.159 17:50, 18. Jul. 2017 (CEST)
Nachtrag: 1967 ist durch diese Quelle belegt (Zeitpunkt der Besatzung) und durch das Jerusalemgesetz ist 1980 belegt (Zeitpunkt der Annexion).--Bluemel1 (Diskussion) 17:53, 18. Jul. 2017 (CEST)
Was für Institutionen sind das genau? Auf die Schnelle konnte ich nur herausfinden, dass die palästinensische Bevölkerung von Ostjerusalem erst seit einiger Zeit die israelische Staatsbürgerschaft beantragen kann, dass es eigene “city residency documents” gibt,[1] und dass die Bewohner dort aber durchaus bei vergangenen Wahlen der Autonomiebehörde mitgemacht haben. --Chricho ¹ ² ³ 18:01, 18. Jul. 2017 (CEST)
Für den Tempelberg, wo jedoch niemand wohnt, „gilt“ das Recht der Waqf-Behörde Jerusalem, die auf Jordanien zurückgeht, die militärische Kontrolle liegt bei Israel. Für Ostjerusalem suche ich noch. Da Israel die militärische Macht hat, dürften aus seiner Sicht alle zivilen arabischen Behörden in Ostjerusalem illegal sein.--Bluemel1 (Diskussion) 18:06, 18. Jul. 2017 (CEST)
Eine Selbstverwaltung, s. oben Marcela, wäre aber eine zivile Behörde. -jkb- 18:23, 18. Jul. 2017 (CEST)
Unsinn, Israel hat auch die volle militärische Kontrolle über Area B, trotzdem gibt es dort zivile PLO-Behörden. Aber Ostjerusalem ist ein ganz anderer Fall, weil Israel hier auch die zivile Macht hat. PLO-Wahlen in Ostjerusalem hat Israel aber dennoch zugelassen. --Chricho ¹ ² ³ 18:44, 18. Jul. 2017 (CEST)
"PLO-Behörden" und "PLO-Wahlen"? Du meinst die Autonomiebehörde und den Legislativrat, oder? --Digamma (Diskussion) 21:35, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ja, und die Präsidentschaftswahlen. --Chricho ¹ ² ³ 13:25, 21. Jul. 2017 (CEST)
Das sind aber alles keine PLO-Institutionen, sondern Institutionen der in Verhandlungen zwischen der PLO und Israel geschaffenen Palästinensischen Autonomiebehörde. Die PLO hat eigene Institutionen, die allerdings personell oft mit denen der PA übereinstimmen. --Digamma (Diskussion) 15:39, 21. Jul. 2017 (CEST)
Ganz richtig. --Chricho ¹ ² ³ 19:04, 24. Jul. 2017 (CEST)
Bluemel1 hat es schon verlinkt: Waqf-Behörde Jerusalem. --M@rcela Miniauge2.gif 18:54, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ich verstehe nicht, warum unser Artikel das "Behörde" nennt. --Digamma (Diskussion) 21:35, 18. Jul. 2017 (CEST)
Ja, aber Waqf ist nur für den Tempelberg zustätnig, oder? Ostjerusalem ist größer als das ... ;-) -jkb- 19:04, 18. Jul. 2017 (CEST)
Das ist doch keine städtische Selbstverwaltung – klar hat die Verwaltung des Tempelbergs auch besondere politische Bedeutung, aber wie sehr unterscheidet die sich von irgendeiner anderen Gebäudeverwaltung, sagen wir der der Grabeskirche? --Chricho ¹ ² ³ 19:39, 18. Jul. 2017 (CEST)

20. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

Skatproblem[Quelltext bearbeiten]

Mittelhand reizt Schell ohne 2 bis 27 und bekommt das Spiel.

Erst jetzt wird von allen Spielern bemerkt, dass der Skat schon vor dem Reizen aufgenommen war.

Wie ist das Spiel gemäß Skatordnung zu werten bzw. wie ist zu verfahren, da das Reizen ja unter falschen Voraussetzungen erfolgte?

Danke. --Frze > Disk 07:09, 20. Jul. 2017 (CEST)

3.2.15: Wer während oder nach dem Geben den Skat mit aufgenommen hat, ist ebenfalls vom Reizen auszuschließen. In diesem Fall muss der Schuldige seine 12 Handkarten mischen und der Kartengeber daraus 2 Karten als Skat verdeckt ziehen. --Frze > Disk 07:25, 20. Jul. 2017 (CEST)
Das ist aber eine merkwürdige Regelung. Wenn ich ein absolut mieses Blatt habe, dann nehme ich also den Skat auf. Verschlechtern kann ich mich nach dem Mischen und der Neuverteilung 10 aus 12 nicht groß, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit verbessern. Und zudem weiß ich hinterher sogar noch im Gegensatz zu den beiden anderen Spielern, welche zwei Karten im Skat liegen. Ist es wirklich so gemeint? --82.212.58.111 13:04, 20. Jul. 2017 (CEST)

{{Erledigt|1=''[[Benutzer:Frze|<tt>Frze</tt>]] <sup><small> [[Benutzer Diskussion:Frze|<tt> > Disk </tt>]]</sup>'' 07:25, 20. Jul. 2017 (CEST)}}

Erledigt nochmal rausgenommen. --82.212.58.111 13:04, 20. Jul. 2017 (CEST)
Wer den Skat versehentlich aufnimmt, darf nicht mehr reizen. Wenn den beiden anderen die oben beschriebene Prozedur nicht gefällt, können sie ja passen. Dann wird neu gegeben. --Optimum (Diskussion) 13:16, 20. Jul. 2017 (CEST)
Wenn sie reizen, hat aber der Alleinspieler in der geschilderten Situation mit großer Wahrscheinlichkeit einen (wenn vielleicht auch kleinen, aber möglicherweise letztlich entscheidenden) Nachteil gegenüber dem regelgerechten Spiel. (Und wenn sie nicht reizen, gäbe es nach hiesigen Gebräuchen eigentlich Ramsch, wo die Kenntnis des Skats eventuell auch von Vorteil ist. Die Skatordnung ist allerdings ohne Ramsch, insofern entfällt das hier.) --82.212.58.111 13:30, 20. Jul. 2017 (CEST)
(BK) Nein, das ist nicht merkwürdig. Stell dir vor, du hast den ersten und einzigen Grand Hand Ouvert deines Lebens in der Hand, fängst über alle Backen an zu grinsen, und ein Spielverderber nimmt schnell mal den Skat auf... Die anderen müssen ja nicht reizen, aber sie dürfen. Ist das Reizen hingegen vorbei und du hast immer noch zwölf Karten auf der Hand, hast du verloren. Grüße Dumbox (Diskussion) 13:17, 20. Jul. 2017 (CEST)
Der Punkt ist, dass ich als regelwidriger Skataufnehmer auch gegen einen Grand Hand Ouvert bessere Chancen habe, wenn ich nach dem "10 aus 12" zwei Siebener gegen die zwei Asse aus dem Skat (oder auch nur zwei Zehner) getauscht habe und zudem das ganze Spiel lang als einziger weiß, was im Skat liegt. Ich hätte mir eben vorgestellt, dass man, um Missbrauch zu verhindern, in so einem Fall eine Strafe (z.B. beim Aufschreiben zusätzliche 18 Minuspunkte, oder so viele, wie gereizt oder gespielt wurden) anstatt einer Belohnung erhält. --82.212.58.111 13:32, 20. Jul. 2017 (CEST)
Der Punkt ist, dass du gegen einen Grand Ouvert auf keinen Fall eine Chance hast. Er muss Hand, offen und schwarz gespielt werden, es ist also völlig wumpe, was im Skat liegt. Das war aber auch nur ein Extrembeispiel. Sinn der Regel ist jedenfalls, dass es wichtiger ist, dir nicht ein gutes Blatt zu versauen, als den Trottel zu bestrafen. Und wie gesagt, du musst nicht reizen. Grüße Dumbox (Diskussion) 13:40, 20. Jul. 2017 (CEST)
Wenn Grand Ouvert zwangsläufig gewonnen würde, dann bräuchte man ihn gar nie spielen. Es kann sehr wohl sein, dass der Alleinspieler eine außergewöhnliche Verteilung der Restkarten nicht ins Kalkül gezogen hat, weil er z.B. aufgrund des Reizverhaltens diese ausgeschlossen hatte oder sich einfach irrte. Ich habe schon verstanden (und auch nirgends das Gegenteil verlangt), dass niemand am Reizen und Gewinnen gehindert werden soll. Aber davon völlig unabhängig könnte man ja trotzdem eine Strafe für den Schussel/Missbraucher verhängen. Dass das nicht gemacht wird, sondern er im Missbrauchsfall sogar eher einen Vorteil gegenüber dem regelgerechten Spiel erhält, wundert mich. --82.212.58.111 13:50, 20. Jul. 2017 (CEST)
Den Grand Ouvert spielt man ja auch nicht, man legt sein Blatt grinsend hin und gibt eine Lokalrunde. ;) Nein, ich weiß schon, was du meinst, aber da wird's philosophisch. Beim Skat gibt es keine Strafen, sondern nur gewonnene oder verlorene Spiele, und dass ein Alleinspieler sein Blatt auch spielen darf, hat die höchste Priorität. Mir gefällt das. "Kartenspielen soll Freude machen." ;) Grüße Dumbox (Diskussion) 13:56, 20. Jul. 2017 (CEST)
Ist wie hier in Wikipedia: Unter Vernünftigen läuft sowieso alles harmonisch ohne Blick ins erweiterte Regelwerk und man kann trotz gelegentlicher Differenzen alles gütlich miteinander bereden und schlichten. Regeln für seltene Ausnahmefälle sind eigentlich nur dann nötig, wenn es sonst Missbrauch von Regelungslücken oder echten Streit gibt, was typischerweise mit steigender Anzahl der Teilnehmer eher der Fall ist. Aber dann sollten meines Erachtens solche Regeln wenigstens sinnvoll sein und Missbrauch wirksam unterbinden können. --82.212.58.111 14:10, 20. Jul. 2017 (CEST)
Genau! Darum geht es aber auch. Wenn wir anfangen über Sanktionen nachzudenken, wird es wie bei Wikipedia. Hat der Typ den Skat absichtlich aufgenommen, um jemand anderem das Spiel zu verhunzen (letztes Spiel des Abends, annähernd Gleichstand), oder war vielleicht doch der Geber der Schurke und hat in einem günstigen Augenblick den Spieler abgelenkt ("Guck mal, die Blonde da hinten!") und den Skat ganz nah an seine Karten geworfen? Im RL könnte man das vielleicht durch die gute alte Kneipenschlägerei klären (bei WP dann eine virtuelle) - aber genau das soll durch dieses trockene Regelwerk, gewonnen oder verloren, aus dem Spiel draußen bleiben. Grüße Dumbox (Diskussion) 14:17, 20. Jul. 2017 (CEST)
Die oben angeführte Entscheidung 3.2.15 trifft hier nicht zwingend zu, da in der Situationsbeschreibung angeführt wird, daß das Reizen bereits beendet und Mittelhand Alleinspieler wurde. In diesem Fall gilt 3.3.10: "Hat nach beendetem Reizen nur die Gegenpartei die unrichtige Kartenzahl, hat der Alleinspieler ein Spiel, das mindestens dem letzten Reizwert und der Zahl der vorhandenen oder fehlenden Spitzen entspricht, gewonnen. Will der Alleinspieler ein höherwertiges Spiel durchführen, so ist die Kartenzahl zu berichtigen (siehe auch 3.2.15). Hat nur der Alleinspieler die unrichtige Kartenzahl, hat er ein Spiel verloren." Quelle: [2]
PS: Da es hier ebenfalls thematisiert wurde, ein Grand Ouvert kann man durchaus auch verlieren, und, so paradox es klingen mag, man kann es aber auch ohne dem Alten spielen und gewinnen! ;-) --Wiprecht (Diskussion) 00:22, 22. Jul. 2017 (CEST)
Das ist in der Tat paradox. Das mußt du erklären wie du an den Alten kommen willst wenn du ihn nicht hast. --Dreifachaxel (Diskussion) 10:10, 24. Jul. 2017 (CEST)
Nur indem er darauf spekuliert, dass der Alte im Skat ist. Das hat aber nicht mehr viel mit Skat zu tun, mehr mit Russisch Roulette... Grüße Dumbox (Diskussion) 10:31, 24. Jul. 2017 (CEST)
Ich hatte ihn eher so verstanden, dass er per Regel 3.3.10 gewinnen will. So könnte man mit einem Null-Ouvert-Hand-Blatt einen Grand Ouvert ohne 4 erfolgreich beenden (wenn man vorher entsprechend weit gereizt hat). --82.212.58.111 11:47, 24. Jul. 2017 (CEST)

21. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

Kriegsanleihen im Ersten Weltkrieg[Quelltext bearbeiten]

Unser Artikel über Kriegsanleihen sagt nichts Genaues darüber, daher meine Frage: aber wie war das am Ende des Ersten Weltkriegs mit den Ersparnissen, die die deutsche Bevölkerung in Kriegsanleihen gesteckt hatte -- waren diese Wertpapiere mit dem verlorenen Krieg komplett wertlos, oder wie groß war der Verlust in Prozent? --Neitram  19:08, 21. Jul. 2017 (CEST)

Ein siegreiches Ende des Kriegs war laut Tagesspiegel.de Voraussetzung für die Rückzahlung an die Gläubiger (die Dawes-&-Young-Anleihen, die aus der Zeit nach 1918 stammen, wurden bis 3. 10. 2010 von der Bundesrepublik Deutschland bedient, aber die Gläubiger, die den Krieg des Deutschen Reichs finanzierten, erhielten durch den Ausgang des Kriegs kein Geld zurück).--Bluemel1 (Diskussion) 19:59, 21. Jul. 2017 (CEST)
Meines Wissens wurden die Kriegsanleihen vor ca. 20 Jahren zurückgezahlt. --78.53.146.83 19:57, 21. Jul. 2017 (CEST)
Die Kriegsanleihen waren alle in Reichsmark ausgegeben, und die war nach der Inflation nichts mehr wert. Die Reparationsanleihen von 1924 und 1930 haben damit nichts zu tun. --Φ (Diskussion) 20:17, 21. Jul. 2017 (CEST)
Ich streiche meine obige Aussage. Auch die Bundeszentrale für politische Bildung stützt die These, dass die zu besiegenden Feinde für die Tilgung der Kriegskredite aufkommen sollten: Getilgt werden sollte der riesenhafte Schuldenberg eigentlich durch die vermeintlich besiegten Kriegsgegner, die, wie der Staatssekretär im Reichsschatzamt Karl Helfferich im August 1915 vor dem Reichstag erklärt hatte, das "Bleigewicht der Milliarden (…) durch die Jahrzehnte schleppen" sollten, "nicht wir.". Nach diesem ARD-Bericht dauerte die Rückzahlung an die deutschen Gläubiger bis 1923: Mit der massiven Geldentwertung wurden die Anleiheforderungen faktisch wertlos. Bis 1923 war Deutschland damit seine gesamten Langfrist-Schulden im Inland los.--Bluemel1 (Diskussion) 20:18, 21. Jul. 2017 (CEST)
Deutschland hat ewigen Bestand, Es ist ein kerngesundes Land!
Die Reichsmark wurde erst 1924, nach der Inflation eingeführt. Die Kriegsanleihen des Ersten Weltkrieges wurden in „Mark“ begeben. Das war zuerst noch die gute Goldmark, später dann Papiermark. Die Rückzahlung erfolgte in eigens dafür gedruckten Papiermark, was die Deutsche Inflation 1914 bis 1923 mit auslöste. --Rôtkæppchen₆₈ 20:55, 21. Jul. 2017 (CEST)
Dann hatte die Hyperinflation (zufällig) "positive" Effekte?--Wikiseidank (Diskussion) 20:56, 21. Jul. 2017 (CEST)
Ja, wenn auch nicht zu 100 % „zufällig“ :) Wer traut sich, die neuen Infos in den Artikel über Kriegsanleihen einzubauen? Ich bin bei Geld- und Rechtsfragen vorsichtig, empfände die neu gewonnenen Fakten aber als wichtige Ergänzung.--Bluemel1 (Diskussion) 21:02, 21. Jul. 2017 (CEST)
(BK)Positiv? Anleihezeichner und Reparationsempfänger wurden mutwillig um ihr Geld gebracht. --Rôtkæppchen₆₈ 21:03, 21. Jul. 2017 (CEST)
Positiv für den Staat, denn der entledigte sich damit seiner Inlandsschulden, aber leider auf Kosten aller und nicht der leute die ja freiwillig die Kriegsanleihen gezeichnet hatten. So wie das bei staatlich herbeigeführten Inflationen immer der Fall ist. Die Zahlungen, die bis 2010 geleistet wurden, waren Reparationen in die Siegermächte.--Antemister (Diskussion) 21:55, 21. Jul. 2017 (CEST)
Ich vergaß das Wort "auch" (Immer wenn einer gewinnt, verlieren andere). "Baruch Strauss" ist jetzt aber auch wieder Klischee--Wikiseidank (Diskussion) 22:25, 21. Jul. 2017 (CEST)
"Bezahlt" hat die exorbitanten Staatsschulden per Hyperinflation im wesentlichen der bürgerliche Mittelstand, dessen Forderungen zugleich mit den Schulden entwertet wurden. Das Großkapital war nicht betroffen, weil seine Sachwerte (Vorräte und Anlagen usw.) erhalten blieben, die Arbeiterschaft auch nicht, weil deren Löhne laufend der Inflationsentwicklung angepaßt wurden, quasi von Tag zu Tag. Und für die Konjunktur ist eine inflationäre Entwicklung grundsätzlich ein Segen: Jeder, der eine Zahlung erhält, rennt mit dem Geld sofort los, um alles, was man kaufen kann, damit zu ergattern, bevor es wieder an Wert verloren hat. --78.53.146.159 10:11, 22. Jul. 2017 (CEST)
Ich weiß nicht, ob bereits eine Antwort auf meine Frage gegeben wurde und ob ich sie nur übersehen habe. Bei der Hyperinflation ging bis 1923 alles Geld den Bach herunter, das ist klar, aber wie war es, sagen wir, Anfang 1919 -- konnten die Zeichner von Kriegsanleihen damals auch nur eine Mark für ihre Papiere zurückbekommen, oder war deren Wert null? --Neitram  17:51, 22. Jul. 2017 (CEST)
<quetsch>In Deutsche Inflation 1914 bis 1923 steht, dass der Wert der Mark von 1914 bis 1921 auf einen Pfennig (1:100) fiel. Daher vermute ich für 1919, dass die Abwertung noch nicht bis zu 1 Pfennig vorangeschritten war. Das ist zumindest eine Orientierungsmarke für 1921.--Bluemel1 (Diskussion) 15:43, 23. Jul. 2017 (CEST)</quetsch>
Kriegsanleihe#Erster Weltkrieg letzter Satz: „Nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg tilgte das Deutsche Reich seine in Mark notierten Schulden bis Ende des Jahres 1923 zu annähernd 100 %. Der wesentliche Grund für die schnelle Entschuldung war der Wertverlust der Mark ab 1914.[1]“ --Rôtkæppchen₆₈ 18:28, 22. Jul. 2017 (CEST)
    Gut dass du den Beleg mit zitiert hast, denn dort steht nichts von Tilgung, sondern: Für die Kriegsanleihen hatte die Inflation aber einen verheerenden Effekt: Mit der massiven Geldentwertung wurden die Anleiheforderungen faktisch wertlos. Bis 1923 war Deutschland damit seine gesamten Langfrist-Schulden im Inland los. Und die Anleger? Die hatten das Nachsehen. "Die Deutschen wurden enteignet", bringt es Hardach auf den Punkt. Man kann es höchstens umdrehen: Da anscheinend nirgends von einer Nicht-Tilgung die Rede ist wurden die Kriegsanleihen wohl getilgt - zum Nennwert der de facto wertlosen alten Mark. --DWI (Diskussion) 18:35, 22. Jul. 2017 (CEST)
    Die Kriegsanleihen hatten eine Laufzeit von um die zehn Jahre. Hier die Abbildung einer österreichischen, deutsche haben wir anscheinend nicht auf Commons, aber hier hab ich eine bei Ebay gefunden. Daher konnte man 1919 dafür gar nichts kriegen, es sei denn, man fand einen Doofen, der sie einem abkaufte. Meine Vermutung: Auch damals schon unter Nennwert, zumal sich die Inflation bereits seit der Niederlage deutlich bemerkbar machte.
    Die Frage der Tilgung wurde 1924, also zehn Jahre nach Ausgabe der ersten Kriegsabnleihe akut. Nachdem sich die Regierung lange auf den Standpunkt gestellt hatte, Reichsmark ist Reichsmark, wurden in der aufgrund des Ermächtigungsgesetzes vom 8. Dezember 1923 erlassene Dritte Steuernotverordnung vom 14. Februar 1924 festgelegt, dass Hypotheken, Sparkassenguthaben etc. auf 15 % des Nennwerts aufgewertet werden sollten. Diese Rückzahlung wurde bis 1932 verschoben, für die Kriegsanleihen galt aber eine Frist bis nach Lösung der Reparationsfrage, das heißt nie.[1] --Φ (Diskussion) 19:28, 22. Jul. 2017 (CEST)
    1. Heinrich August Winkler: Der lange Weg nach Westen. Bd. 1: Deutsche Geschichte vom Ende des Alten Reiches bis zum Untergang der Weimarer Republik. C.H. Beck, München 2002, S. 448.
    (Quetsch) Ah, danke, das wusste ich nicht und damit ist meine Frage beantwortet. --Neitram  10:35, 24. Jul. 2017 (CEST)
    @Der-Wir-Ing:: Das habe ich ja weiter oben (20:55, 21. Jul. 2017) schon geschrieben: „Die Rückzahlung erfolgte in eigens dafür gedruckten Papiermark[…]“. --Rôtkæppchen₆₈ 19:31, 22. Jul. 2017 (CEST)
    @Phi:Die Reichsmark wurde erst 1924, nach der Inflation eingeführt. Die Kriegsanleihen des Ersten Weltkrieges wurden in „Mark“ begeben. --Rôtkæppchen₆₈ 19:34, 22. Jul. 2017 (CEST)
    Weiß ich, aber so stehts bei Winkler a.a.O. Was gemeint ist, ist wohl klar: Wenn man, wie Finanzminister Luther es ursprünglich vorhatte, alle Guthaben zum Nennwert tilgen würde, hätten die Sparer gar nichts bekommen, und so bekamen sie (mit Ausnahme der Kriegsanleihezeichner) eben die Aussicht, 1932 15 % zu bekommen. Gruß --Φ (Diskussion) 19:39, 22. Jul. 2017 (CEST)
    Spannendes Thema für Volkswirtschaftslehre/Geldfunktion/Geldpolitik--Wikiseidank (Diskussion) 21:55, 22. Jul. 2017 (CEST)
    Mir wurde das Thema im Mittelstufen-Geschichtsunterricht vorgesetzt. --Rôtkæppchen₆₈ 21:56, 22. Jul. 2017 (CEST)
    Hyper/Inflation ja (? Ede und Unku? Emil und die Detektive?), aber der Zusmmenhang mit Kriegsanleihen, Kriegsfinanzierung, Kriegsgewinnler? Eher so typisch Kapitalismus: Arbeitslosigkeit, Inflation, usw.--Wikiseidank (Diskussion) 20:56, 23. Jul. 2017 (CEST)

    22. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

    Postkarte England nach Deutschland über Philippinen[Quelltext bearbeiten]

    Über Ostern war ich in London und habe einem Verwandten eine Postkarte geschrieben. Diese ist erst heute angekommen und wurde zwischendurch von PhilPost, der Post der Philippinen abgestempelt. Wie kann dieser Umweg zustande kommen? Ich glaube, ich hatte damals keine Royal Mail-Briefkarten sondern welche von einem anderen „Anbieter“, aber das kann doch nicht der Grund sein, vor allem, weil andere Empfänger die schon früher bekommen haben. --Metrophil 18:44, 22. Jul. 2017 (CEST)

    Irgendwie an eine andere Sendung angeheftet und sozusagen im Rücksack zuerst nach Manila geflogen? Und der Empfänger der anderen Sendung hat sie als freundlicher Mensch wieder in den Kasten geworfen? --Eingangskontrolle (Diskussion) 19:03, 22. Jul. 2017 (CEST)

    Okay, während ich weg war, hat noch eine andere Verwandte angerufen, deren Postkarte ebenfalls über die Philippinen kam. Sehr seltsam. --Metrophil 22:28, 22. Jul. 2017 (CEST)

    Taucht der zweite Teil deines Usernamens auf den Postkarten auf? Dann hat das vielleicht zu dem Umweg geführt. Lg, --Niki.L (Diskussion) 22:57, 22. Jul. 2017 (CEST)
    Bypost-Briefmarken benutzt? --Komischn (Diskussion) 01:07, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Na ja, wenn Nordseekrabben nach Marokko verschifft werden, um dort gepult zu werden, und dann wieder zurück nach Greetsiel und Westerland, um dort an die Touristen verkauft zu werden, warum dann nicht auch Postkarten über die Philippinen? Ist - wenn auch mit normalem Menschenverstand kaum nachvollziehbar - vermutlich billiger. Und braucht im Gegensatz zu den Krabben nicht mal Konservierungsstoffe. --87.150.15.13 09:00, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Ist doch eigentlich klar: Wenn du keine Royal-Mail-Briefmarken draufgeklebt hast, wird es auch nicht von Royal Mail verschickt, außer per Zufall. Alternativanbieter wie der von Komischn erwähnte arbeiten mit einem Billigpostdienst irgendwo auf dem Globus zusammen, schicken die Grußkarten gesammelt als Päckchen dorthin und lassen sie dann dort verteilen. Wenn du die Karte in den roten Briefkasten wirfst, wird sie bestenfalls erst einmal dem Alternativanbieter gegen Gebühr zugestellt, was natürlich dauern kann. Grüße Dumbox (Diskussion) 09:48, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Dann war ich ja mit der Krabbenpulverschickung auf exakt der richtigen Spur. Ist ja dasselbe Prinzip, Massenverarbeitungsprodukte in Billiglohnländer zu verschicken. --87.150.15.13 16:32, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Das ist nicht nur bei Krabben oder Postkarten so, sondern bei vielen anderen Produkten und Dienstleistungen. Adidas lässt seine Fußbälle in Nordafrika nähen, Louis Vuitton seine Schuhe in Rumänien. Auch die Callcenters großer Konzerne wie z.B. Hewlett-Packard sind meist nicht im Land des Kunden, sondern in Niedriglohnländern wie Indien. Generische Medikamente werden massenhaft in Indien oder China produziert und dann in Europa nur noch konfektioniert und verpackt. --Rôtkæppchen₆₈ 16:39, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Jo. Vorzugsweise irgendwohin, wo geschickte Kinderhände diese Arbeiten fast zum Nulltarif machen. Denn wir wollen ja unsere Fußbälle, T-Shirts und Grabsteine billig-billig haben, gelle? --87.150.15.13 22:07, 23. Jul. 2017 (CEST)
    In Indien werden die Medikamente nicht bloß produziert, sondern dort werden auch Zulassungsstudien an Testpersonen durchgeführt. Wenn dabei ein bißchen geschummelt wird, ist doch egal, Hauptsache auf dem Papier sieht alles gut aus und sind wir doch mal ehrlich: Die meisten Krebspatienten sterben so oder so. Was macht es da schon, wenn die fehlerhaft getestete Medikamente bekommen. Wichtig ist nur, daß der Umsatz steigt. --188.107.12.190 23:22, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Ausser wilden Spekulation haben wir ja wohl alle keine genauen Informationen. Ich halte die Sortierung irgenwo weit weg für unrealistisch. Das lohnt doch nur, wenn hunderte von Sendungen für ein Gebiet sortiert werden, die drölf Postkarten selbst aus aller Welt sagen wir mal nach München-Perlach gibt es doch garnicht. Und nur die Sortierung bis hinunter zum Zusteller würde Sinn machen. --Eingangskontrolle (Diskussion) 21:40, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Einen Versuch war es wert. Trotzdem danke für die Antworten zwinker  --Metrophil 17:52, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Erneuter Auftritt eines Schauspielers in einer gealterten Rolle[Quelltext bearbeiten]

    Wie nennt man das, wenn ein Schauspieler nach Jahren die gleiche - entsprechend gealterte - Person nochmals darstellt.

    Wie zum Beispiel Bruno Carstens in Polizeiruf_110:_Ein_ungewöhnlicher_Auftrag#Produktion oder Karl Malden in Die Straßen von San Francisco bzw. Zurück auf die Straßen von San Francisco --Eingangskontrolle (Diskussion) 22:24, 22. Jul. 2017 (CEST)

    Das macht Ulrike Folkerts seit 27 Jahren und Claus Theo Gärtner seit 36 Jahren. Man nennt es Stammbesetzung. --Rôtkæppchen₆₈ 23:20, 22. Jul. 2017 (CEST)
    Wenn es nicht die (nahezu immer auftretenden) Hauptcharaktere sind, dann nennt man sowas "wiederkehrende Rolle" (kein dt. Artikel, also schauen wir ins Schwesterprojekt: en:Recurring character). Wenn diese Rolle auch "stimmig" ist (Alter, Berufsentwicklung, etc.), ist das Kontinuität. MfG -- Iwesb (Diskussion) 02:27, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Hmmmm ... "recurring character" "Carl Malden". Hmmmm...
    Ein Cameo-Auftritt ist es auch nicht, der ist meist nur kurz. Künstlerisch habe ich dafür keine Bezeichnung gefunden.
    Ökonomisch ("Das Lexikon des internationalen Films beurteilte Zurück auf die Straßen von San Francisco als „wenig geglückte Wiederbelebung (!!!) der beliebten Fernseh-Krimiserie“.") wurde diese Handlungsweise sehr schön für die Pythons formuliert, die nach Jahrzehnten (!) nochmal in die alten Sketche schlüpften krochen: "Five tuxedo'd old geezers, necks like tortoises, creaked and croaked through a patchy night of their greatest hits. The Monty Pythons were back, courtesy of their vitamin quacks and John Cleese's ex-wife's divorce lawyer."
    Also etwa: Ich bin alt, und ich brauche das Geld. Aber zur Sicherheit werde ich nochmal Sylvester "Rocky" Stallone fragen...GEEZER … nil nisi bene 09:50, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Paul Newman in Haie der Großstadt und Die Farbe des Geldes ist wohl das Paradebeispiel, aber wie man das nennt, weiß ich auch nicht. –Romulus (Diskussion) 10:01, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Beispiele gibt es wohl viele, mir fallen auch Mark Hamill, Carrie Fisher und Harrison Ford in der original Star Wars Trilogie (1977, 1980, 1983) sowie in Episoden der Sequel-Trilogie (2015, 2017, 2019, wobei da nur Mark Hamill wohl in allen 3 Sequel-Episoden auftritt, Harrison Ford ist Freiwillig nach Episode VII ausgeschieden, Carrie Fisher ist nach dem Dreh von Episode VIII gestorben).
    Ich kann mich aber an ein besonders krasses Beispiel erinnern, wo mit einer Romanverfilmung zwischen dem ersten und zweiten Buch absichtlich gewartet wurde, bis die Darsteller so stark gealtert sind wie zwischen den Büchern, anstatt, wie bei Hollywood eher üblich, sie durch unterschiedliches Schminken stärker altern zu lassen (oder wenn das nicht geht, weil z.B. ein Vierjähriger in der Fortsetzung 14 Jahre später 18 ist, der Film aber nur 2 Jahre später spielt, einfach andere Schauspieler zu verwenden). Ich glaub es handelt sich (beim zweiten Film) sogar um einen Film von 2017.
    Wenn es sich beim Film um eine Originaldrehbuch und keine Verfilmung handelt ist es natürlich einfacher, da lässt man ein Sequel, das X Jahre später gedreht wird meist einfach X Jahre später spielen (auch wenn es da natürlich Ausnahmen gibt, z.B. die 10 Jahre zwischen den Handlungen von Star Wars Episode I (1999) und II (2002). --MrBurns (Diskussion) 13:47, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Bei dem Paul-Newman-Beispiel ist es sogar so, dass beide Filme nach Romanen entstanden, die vom Autor Walter Tevis eben auch in diesem zeitlichen Abstand geschrieben wurden. –Romulus (Diskussion) 14:29, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Ja, das macht natürlich für Hollywood jedenfalls Sinn, der Fall den ich aber meine ist einer, wo 2 Bücher in relativ kurzem Abstand geschrieben wurden, die Handlung aber zeitlich deutlich weiter auseinanderliegt, weshalb Hollywood jahrelang gewartet hat mit der Verfilmung des 2. Buchs bis die Schauspieler so weit gealtert waren wie die Figuren in der Handlung. Künstlerisch macht das natürlich Sinn, in einer Zeit, in der Hollywood eine Industrie ist, die (wie jede andere Industrie) möglichst schnell Profit machen will, ist es aber eher ungewöhnlich. --MrBurns (Diskussion) 14:42, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Gelegentlich wird von einer Reprise der Rolle gesprochen. Ein weiteres berühmtes Beispiel ist übrigens Romy Schneiders erneuter Auftritt als Sisi in Ludwig II. (1972). --Stilfehler (Diskussion) 14:53, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Facebook Community – Besucherzahl[Quelltext bearbeiten]

    Hallo, was genau zeigt die Angabe „Besuche insgesamt“ bei einer Facebook Community an, etwa hier die Zahl 4? Dies erscheint mir sehr wenig im Vergleich zu den beiden Angaben links daneben.--Moduin (Diskussion) 23:13, 22. Jul. 2017 (CEST)

    Das sind die Personen, die (in diesem Beispiel) schon im Verlagsgebäude waren und dort per Smartphone-App "eingecheckt" haben. Die selbe Zahl ist auch auf der Startseite zu sehen. --FGodard||± 21:36, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Es geht auch indem man den Ort manuell auswählt und auch über die Website, man muss also nicht unbedingt die App verwenden und der den Standort-zugriff gewähren. --MrBurns (Diskussion) 13:59, 25. Jul. 2017 (CEST)

    23. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

    Käse schneiden[Quelltext bearbeiten]

    Hallo, kann mir jemand einen Tipp geben, wie man besonders cremigen und sahnigen Käse in Scheiben schneiden kann, ohne das alles am Messer kleben bleibt und man das alles mit der Hand abfummeln muss? Gruß--2A02:8108:4A3F:6EC0:294D:BD01:D3A4:B9FB 11:21, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Kaesemesser weißer Griff-2.jpg --Rôtkæppchen₆₈ 11:24, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Richtig: Korrekte Wahl der Waffen, Weichkäsemesser mit Löchern oder Käseharfe. Workaround, wenn es heute nicht anders geht: Käse kühlen, schneiden, dann warm werden lassen. 77.176.249.189 11:27, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Käse ist gekühlt. Was warm werden lassen? Geht es nicht auch ohne "Käsewaffe"? Gruß--2A02:8108:4A3F:6EC0:294D:BD01:D3A4:B9FB 11:32, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Den Käse warm werden lassen, natürlich. Du wirst ja keinen eisgekühlten Camembert servieren wollen. Ansonsten ist ein geeignetes Messer ein Muss. Vielleicht ein schöner Anlass, um mal mit den Nachbarn in Kontakt zu kommen? 77.176.249.189 11:36, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Ein dünner Draht sollte auch ganz gut funktionieren wenn gerade kein Käsemesser zur Hand ist. --DWI (Diskussion) 11:41, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Vielen Dank. Ich denke ich werde mir da was mit dünnem Draht zurechtbasteln. Ich mag keine Messer die ein Muss sind. :-) Schönen Sonntag der Auskunft.--2A02:8108:4A3F:6EC0:294D:BD01:D3A4:B9FB 12:13, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Dann spann den Draht aber wenigstens in den Rahmen einer Laubsäge, oder so. Geoz (Diskussion) 12:40, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Laubsäge? Aber nein, ich hab da an zwei einfache Korken gedacht.--2A02:8108:4A3F:6EC0:294D:BD01:D3A4:B9FB 12:56, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Auf jeden Fall sollte der Draht gespannt sein. Wie machst du das mit zwei Korken? Geoz (Diskussion) 13:16, 23. Jul. 2017 (CEST)

    @ Geoz, die Korken sind ja nur als Halt gedacht, Die Hände spannen ja den Draht an. Die Korken liegen gut in der Hand. Muss man halt bisschen hantieren.--2A02:8108:4A3F:6EC0:294D:BD01:D3A4:B9FB 13:26, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Der Geoz hat eben noch nie jemanden mit der Garotte um die Ecke gebracht. --2A02:1206:4585:78B0:1DDA:F748:6983:D4A8 13:30, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Zum Schneiden von Ton gibt es jedenfalls Drähte mit zwei kleien Stöckchen an den Enden. Für Käse sollte das auch einigermaßen funktionieren, je nach Drahtdicke. Bei einem dickeren vielleicht mit dem Messer oben einritzen und danach mit dem Draht weiterarbeiten. --DWI (Diskussion) 13:34, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Wenn der Käse nicht gar zu weich ist, geht auch ein Käseschneider recht gut, dass ist quasi die Profivariante Deiner Korkenkonstruktion. Bei Parmesan würde ich den allerdings eher weniger verwenden zwinker  Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 13:36, 23. Jul. 2017 (CEST) P.S.: Oder hier was aussuchen, Google ist doch manchmal nützlich ;)

    Ich hatte tatsächlich Google wegen der oben erwähnten Käseharfe bemüht, dabei wurden auch Bilder von Käsedrähten gezeigt, aber wer hat schon Stöckchen im Haus? Korken wohl schon eher. :-) Wie dem auch sei, schönen Sonntag--2A02:8108:4A3F:6EC0:294D:BD01:D3A4:B9FB 14:06, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Ein Filetiermesser geht zur Not auch. Vor jeden Schnitt unter kaltes Wasser halten und nicht abtropfen lassen, eher drücken als schneiden. --M@rcela Miniauge2.gif 14:13, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Hauptsache möglichst schmale Klinge, es gibt auch sog. "Tomatenmesser" mit sehr schmaler Klinge, die sind auch ganz nett für den Zweck. Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 14:16, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Und warum nicht gleich mit der Laubsäge? --2.246.98.129 16:57, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Dann kann man den Käse gleich verquirlen. --Rôtkæppchen₆₈ 17:03, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Gibt es neuerdings auch Käsetrolle ? --46.244.143.97 16:57, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Wo ist der Unterschied zw. einer Laubsäge und einem dünnen Draht?? --2.246.98.129 18:48, 23. Jul. 2017 (CEST)
    *träller "Und die Säge, die hat Zähne,/Und die sägen hier auf Zug,/Will man damit Käse sägen,/ Gibt es Krümelei genug. Grüße Dumbox (Diskussion) 19:01, 23. Jul. 2017 (CEST)
    großartig - hat mich schwer an die Ritterregeln erinnert ;-)An-d (Diskussion) 19:41, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Die Zähne spielen doch beim Käseschneiden überhaupt keine Rolle. --2.246.98.129 19:06, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Beim Schneiden nicht, aber beim Zermatschen. --Rôtkæppchen₆₈ 19:20, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Ein Messer hat eine Klinge mit einem dreieckigen Querschnitt - auch welche mit Wellenschliff. Letztere sehen von der Seite ähnlich wie eine Säge aus, die hat aber einen rechteckigen Querschnitt. Mit Messern zerteilt man daher mit einem Schnitt Brot/Käse... in zwei Hälften, während mit Sägen neben den beiden Teilen noch Späne entstehen. Beim Sägen von Weichkäse würden die wohl eher irgendwo kleben bleiben und man merkt kaum einen Unterschied. (Unser Artikel Wellenschliff scheint das nicht so genau zu nehmen). --DWI (Diskussion) 19:56, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Man sägt den Weichkäse ja auch nicht durch, man drückt den Sägedraht durch den Käse. Ob da Zacken dran sind oder nicht ist völlig egal.
    Die Säge hat an der Unterkante eine definierte Breite, das Messer ist an der Unterkante spitz und der Draht rund. Wenn Du die Säge einfach nur durchdrückst, zermatschst Du den Käse. Wenn Du die Säge aber ziehst, zermatschst Du den Käse ebenfalls, da die Käsespäne in den Zwischenräumen der Zähne klebenbleiben. Mit einem Messer teilst Du den Käse ohne ihn zu zermatschen. Die Zermatschung findet bei einem normalen Messer aber dennoch statt, da die Schnittfläche des Käse an der Messerflanke adhäsiv haftet und deshalb bei der weiteren Bewegung des Messers mitgerissen wird. Ein Käsemesser hat Lücken in der Klinge, sodass sich bei mäßigem Druck die Klinge vom Käse löst, ohne dass sich die beiden Schnittflächen durch die Löcher der Klinge berühren. Drückt man zu stark, klebt der Käse durch die Löcher zusammen und es matscht. Mit einem Draht lässt sich der Käse durchschneiden, die Schnittflächen haften aber aneinander. --Rôtkæppchen₆₈ 20:38, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Ich sehe schon wir müssen da eine Testreihe starten. Vielleicht verstehen wir unter Laubsäge-Draht auch nicht das gleiche. --2.246.98.129 21:55, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Na ja, laut Artikel ist das dünne Ding ein Sägeblatt, aber Du könntest stattdessen sicherlich einen dünnen Draht zum Käseschneiden in den Bügel der Laubsäge einspannen. --188.107.12.190 22:20, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Zum einen gibt es auch runde Sägeblätter und zum anderen haben Metallsägeblätter eine Dicke von 300-400µm --2.246.98.129 22:28, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Probier es einfach aus und berichte dann. Spekulationen bringen uns hier nicht weiter. Ich würde kein - wie auch immer präpariertes - Tischlerwerkzeug durch meinen Käse drücken, aber das ist Geschmackssache;) --188.107.12.190 23:11, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Eben durch die Dicke der Sägeblätter – 0,3 bis 0,4 Millimeter mögen „dünn“ erscheinen – wird immer eine gewisse Käsemenge zerspant (bei Hartkäse) bzw zermatscht (bei Weichkäse). Bei üblichen Käsen ist das eine erbsen- bis haselnussgroße Menge Käse, die sich im Sägeblatt festsetzt und als Brösel oder Matsche aus dem Sägespalt austritt. Bei Verwendung eines Drahtes oder Käsemessers tritt kein Käsematsch aus. --Rôtkæppchen₆₈ 01:22, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Ergänzend und OT vlt noch die UD-Definition des Käseschneidens. --Rôtkæppchen₆₈

    Als erfahrener Handwerker kann ich für Weichkäse den Trennschleifer mit Diamantscheibe empfehlen. Danach mit der Fächerscheibe den Käse entgraten. Realwackel (Diskussion) 08:38, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Industriell wird Käse schon mal mit einem Wasserstrahl geschnitten. Die Maschinen sind aber teurer als das haushaltsübliche Messer. Wenn du sowieso schon Draht verwendest, dann wäre ein Versuch mit Konstantandraht und eine Konstantstromquelle noch zu untersuchen: Damit könntest du durch den Käse hindurchschmelzen. Yotwen (Diskussion) 11:37, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Wasserstrahlschneiden ist natürlich elegant. Man kann übriegens viele Handwerkzeuge auch zum Kochen nutzen: Ich hab mal einen Bauarbeiter gesehen der sich in der Pause sein Würstchen mit dem Schweiß- oder Schneidbrenner gewärmt hat. In Hör mal wer da Hämmert gibt es eine ganze Folge zu dem Thema. --DWI (Diskussion) 11:45, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Sei mir nicht böse. Das klingt ein bisschen wie etwas für Leute, die sich die Hose mit der Kneifzange aufmachen. Yotwen (Diskussion) 13:03, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Irgendwann stellt sich für mich auch die Kostenfrage. Ist der Aufwand nicht teurer als der Käse selbst? Gruß--2A02:8108:4A3F:6EC0:CDB1:3CBC:4E46:A22 13:15, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Wenn's billig sein soll, dann wirf ein paar Eiswürfel in einen Wasserkrug mit Wasser und kühle das Messer runter. Dann klebt es angeblich weniger. Aber eine Wasserstrahlschneideinheit, um einmal im Vierteljahr Käse zu schneiden... sowas ist schon Edelverschwendung. Yotwen (Diskussion) 13:22, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Was passiert da mit dem Schraubdeckel?[Quelltext bearbeiten]

    Ich habe jetzt schon mehrfach folgende Beobachtung gemacht: Im Schraubglas, in dem ich Vinaigrette mache und eine Weile aufbewahre, verwandelt sich die Kunststoffbeschichtung auf der Innenseite des Deckels in einen dunklen Brei, den man abwischen kann. Ein bisschen gruselig. Die Vinaigrette besteht schlicht aus Essig oder Zitronensaft, Speiseöl, Salz, Pfeffer und Senf. Die Schraubgläser sind Senf- oder Marmeladengläser, das übliche

    Der erste Gedanke ist natürlich: Die Säure machts. Aber saure Gurken u. ä. haben ja nicht diesen Effekt. Rainer Z ... 14:13, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Gurkenwasser hat noch eine reine Säurekonzentration von unter 1%, Vinaigrette mehr als das Doppelte bis Vierfache. --M@rcela Miniauge2.gif 14:16, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Theoretischer Ansatz: Das Öl weicht den Kunststoff des Deckels auf, Säure diffundiert hinein und oxidiert das Metall = Rostschlotz.
    Praktischer Ansatz: Zwei identische Gläser, eines mit Öl, das andere mit Essig. Beobachten. Dann die beiden Deckel austauschen. (Erwartet wird, dass in dem "zuerst Ölglas" - dann Säure - etwas passiert. Berichten. GEEZER … nil nisi bene 14:33, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Das klingt ganz plausibel. Werde ich beim nächsten Mal wie von dir vorgeschlagen testen. Rainer Z ... 15:06, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Die Deckeldichtung besteht aus Polyisobutylen. Laut Polyisobutylen#Eigenschaften ist es „beständig gegen Säuren, Laugen, Salze“. Ich vermute daher das Öl als Übeltäter. --Rôtkæppchen₆₈ 16:16, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Ein Mindeshaltbarkeitsdatum (MHD) kann auch durch die Verpackung begrenzt sein. --Hans Haase (有问题吗) 16:23, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Durch Auf- und Zuschrauben wird die Dichtung an kleinen Stellen beschädigt und porös. Das macht normal nicht viel, denn der Deckel hat auch noch zusätzlich einen Zinnüberzug. Anhaftungen am Flaschenhals, die bei dickeren Flüssigkeiten mehr sind, können dann am Metall angreifen und Kombinationen aus Säuren und besonders Essigsäure und Salz sind dafür bekannt, dass sie Metall bei längerer Einwirkung angreifen, dafür reichen minimale Beschädigungen. Es bildet sich ein Lokalelement. Zuerst verschwindet also dann das Zinn, dann gehts ans eigentliche Blech, was dann eine schöne braune Farbe ergibt. Der Schraubdeckel hat normalerweise auch mehrere "Nasen" am Außenrand, die in das Gewinde eingreifen, dort ist normalerweise kein Dichtmaterial, nur eine Lackschicht und die ist oft schon bereits beim ersten oder zweiten mal Öffnen weg und das Metall blank. (Die Nasen kann man z.B. mit einem Gabelstiel etwas aufdrücken, wenn ein Glas absolut nicht aufgehen will, weil es zu fest zugeschraubt ist oder das Vakuum extrem stark). Ein zweiter Effekt kann auch eintreten, wenn Anhaftungen am Hals beim Zuschrauben nach außen gequetscht werden, nämlich Oxidation der Anhaftung durch Sauerstoff, für alles, was außen an der Flasche ist. Auch das verursacht eine bräunliche verfärbung. Verhindern kann man das also, indem man den Flaschenhals sauber hält oder indem man einen anderen Verschluss nimmt z. B. Kork, Kunststoff oder Gummikappen. Gefährlich ist das nicht, es schmeckt bloß nicht, sieht eklig aus und gibt zusätzliche Zinn- und Fe3+ Ionen ins Essen, die man nicht wirklich braucht.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 16:44, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Das mit dem Sauberhalten ist so eine Sache, weil der Witz am Ganzen ja ist, dass man durch Schütteln die Emulsion erzeugt. Ich werde mir dann wohl für den Zweck ein anderes Gefäß anschaffen. Rainer Z ... 17:03, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Es gibt auch Senfgläser mit Kunststoffdeckel ohne Gewinde. Als Küchengerät gibt es Mixbecher, in denen man die Vinaigrette gleich aufbewahren kann. Ein Kunststoffbecher freundet sich aber schnell mit dem Öl an. Ein Glasgefäß ist daher reinigungstechnisch von Vorteil, da es weder mit der Säure, noch mit dem Öl physikalisch oder chemisch irgendwas anfangen kann. --Rôtkæppchen₆₈ 17:11, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Vakuum ist natürlich nicht drin, sondern nur ein Unterdruck mit Säure- und Wasserdampfsättigung... ---90.146.201.33 20:13, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Das optimale Gefäß ist eine Glasflasche mit einem eingeschliffenen Glasstöpsel oder mit einem Korken.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 22:36, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Korken ist aufgrund der grossen Oberfläche eigentlich nur dazu geeignet, die Vinaigrette mit Bakterien und Pilzsporen zu impfen. Yotwen (Diskussion) 11:33, 24. Jul. 2017 (CEST)
    ...was aber völlig egal ist, weil im sauren Medium davon nicht viel gedeiht (und auch nicht am dann angesäuerten Kork) und es nicht um DauerKonservierung geht. Problematischer erscheint da die Oxidation des feinemulgierten Öls, was geschmacklich feststellbar wäre. --90.146.201.33 17:37, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Klassischer Trugschluss. Im Korken haben die Bakterien mehrere Monate Zeit, da ja niemand den Korken zwischendurch mal sterilisiert. Da finden sich schon ein paar Lebewesen, die hohes Futterangebot bei gleichzeitiger Abwehr von Konkurrenten zu schätzen wissen. Yotwen (Diskussion) 06:43, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Lamine Bey[Quelltext bearbeiten]

    Ich bin gerade dabei, die Artikel aus en und fr zu übersetzen, wofür mir Benutzer:Der-Wir-Ing dankenswerterweise einen Bearbeitungsraum (Benutzer:Der-Wir-Ing/Lamine Bey) zur Verfügung stellte. Ich bin mit der Übertragung bald fertig, aber gibt es Experten der fraglichen Zeit der tunesischen Geschichte, die mir noch ein paar Tips geben können?

    --87.178.6.159 15:31, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Chapeau!! Ich hoffe, dass du noch viele, viele Artikel schreibst/übersetzt! Ich sehe noch einige Formatierungsflusen und die engl. Originalversion muss noch nachimportiert werden. Lass wissen, wenn er im Artikelraum ist, dann bürste ich ihn nochmall kurz durch. Cheers! GEEZER … nil nisi bene 17:56, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Das mit dem Nachimport wird DocTaxon machen.--87.178.6.159 18:15, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Und danke für das Kompliment.:)--87.178.6.159 20:58, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Ein grundsätzlicher Hinweis: Die Einzelnachweise entsprechen bislang nicht unseren Vorgaben. Bitte schau auf Hilfe:Einzelnachweise, wie wir das üblicherweise formatieren. Wir bevorzugen vollständige bibliographische Angaben bei den Einzelnachweisen. Das macht zwar Arbeit, aber es wertet die Artikel auf. Und bitte überprüfe die Belege auch inhaltlich, soweit Du das nachvollziehen kannst. --188.107.12.190 23:02, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Dass die Einzelnachweise noch verbessert werden müssen, weiß ich. Soweit es möglich war, habe ich auch die inhaltliche Seite zu überprüfen versucht und einige Ungereimtheiten beseitigen können.--87.178.7.193 11:44, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Wurde überarbeitet, inzwischen importiert und ist nun unter Lamine Bey zu bewundern...;-) @Benutzer:Grey Geezer: Danke für das Angebot mit der Bürste..;-). Wenn dir noch was auffällt, was zu verbessern wäre, go for it! Du kennst das bestimmt selbst: Man liest 50 mal über dieselbe Stelle und übersieht den Fehler 50mal.--87.178.14.174 17:45, 24. Jul. 2017 (CEST)
    So auf den ersten Blick sieht das ziemlich gut aus:) Ich hoffe, daß Grey Geezer das beim zweiten Blick bestätigen kann. --92.212.4.195 19:12, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Wie kam es zum "Urmeter" ?[Quelltext bearbeiten]

    Wieso wollte man die Definition des Meters als zehnmillionsten Teil des Erdmeridianquadranten? War dieser schon früher vermessen worden oder wie wurde das bestimmt?

    --90.146.201.33 20:09, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Siehe Abschnitt Meter#Definitionsgeschichte. --Rôtkæppchen₆₈ 20:11, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Also aus der Erdkrümmung, die im Lappland oder Ecuador mithilfe eines Höhenmessers und eines Entfernungsmessers gemessen wurde ?!? Und warum gerade in Ecuador? --90.146.201.33 20:19, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Sprich mal Equador mit sächsischem Akzent. --Sakra (Diskussion) 20:22, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Also bitte! Sächsisch ist kein Akzent, das ist eine Kultursprache. --2A02:1206:4585:78B0:123:254B:BB2E:84F1 20:38, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Ägworder?--Bluemel1 (Diskussion) 21:03, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Rodgäbbl! --2A02:1206:4585:78B0:123:254B:BB2E:84F1 21:16, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Du hast den Artikel garnicht gelesen: sonst würde die Expedition dorthin die Nutzung deren Daten gut erklären. andy_king50 (Diskussion) 20:24, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Zur Messung der Erdkrümmung siehe Gradmessung. --Digamma (Diskussion) 20:33, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Eine Terra X Doku hierzu findet sich da: [3] --79.241.80.104 21:07, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Lesenswerte Lektüre: Ken Alder: «Das Maß der Welt. Die Suche nach dem Urmeter« Rainer Z ... 21:25, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Ich habe zuerst den Artikel Urmeter gelesen, dann kam die Frage auf. Jetzt hab ich den Artikel Gradmessung#Methodik_und_erste_Messungen gelesen und da steht Lappland und Peru. Also was denn? Ekuador oder Peru? Und warum Peru? --90.146.201.33 00:39, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Reise von Charles Marie de La Condamine in das damalige Vizekönigreich Peru, heute zu Ecuador gehörig
    Aus dem Artikel Charles Marie de La Condamine und der dort verlinkten Karte geht hervor, dass das bereiste Gebiet damals zum Vizekönigreich Peru gehört hat, heute aber zu Ecuador. --Rôtkæppchen₆₈ 00:59, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Zum Warum: Damals war strittig, ob der Polradius der Erde größer oder kleiner als der Äquatorradius ist. Es war aber schon bekannt, dass die Erde nicht exakt kugelförmig ist. Zur Klärung dieser Frage wurden verschiedene Breitenregionen der Erde vermessen, eben Frankreich, LapplandSápmi und Peru/Ecuador. --Rôtkæppchen₆₈ 01:06, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Das Grundproblem bei der Meter-Definition war, dass man einerseits ein natürliches, aus der Natur ableitbares Maß haben wollte, aber eine Definition wählte, die nicht jederzeit (also prinzipiell überall in einem Labor messtechnisch nachvollziehbar) war. Bei einer Längendefinition braucht man einen jederzeit präsenten, physischen Vergleichsmaßstab. Den fertigte man irgendwann auch an, man wusste aber sehr bald, dass er eben doch nicht genau der Defintion (=zehmiliionster Teil des Erdquadranten) entsprach. --Dioskorides (Diskussion) 12:51, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Gemessen hatte man in Peru (heute Ecuador), weil dort eine große (Hoch-)ebene zur Verfügung stand ohne dichte Vegetation, wie etwa weiter östlich in Amazonien. Angeboten hätte sich auch das heutige Indonesien, wäre aber ähnlich schwierig gewesen wie Amazonien. Die einzige Alternative wäre die ostafrikanische Hochebene gewesen, die war aber damals noch nicht „entdeckt“. --Dioskorides (Diskussion) 12:57, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Der eigentliche Hintergrund war ja, dass die Längenangabe nicht mehr von der Fußlänge irgendeines Königs abstammen sollte (der französische pied de roi war angeblich die Fußlänge Karls des Großen) und sich für ein universales Maß auch nicht auf etwas beziehen durfte, dass es nur in Frankreich oder in einem bestimmten Land gab. Darüber hinaus mussten auch Leute überzeugt werden, die von Wissenschaft und Technik nur wenig Ahnung hatten. Da war der zehnmillionste Teil der Entfernung vom Pol zum Äquator schon ziemlich griffig, zumal die Erde im allgemeinen Bewußtsein noch eine Kugel war. Im Labor gabs da zu jener Zeit nichts gleichwertiges. Nachdem man sich auf eine Länge geeinigt hatte, war die ursprüngliche Herkunft aber eigentlich zweitrangig. --Optimum (Diskussion) 18:39, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Verständnisfrage zur Funktion von Sprache[Quelltext bearbeiten]

    „Wichtigstes und artspezifisches Kommunikationsmittel der Menschen, das dem Austausch von Informationen sowie epistemische, kognitive und affektive Funktionen erfüllt." (Metzler) Was ist der Unterschied zwischen epistemisch und kognitiv in dieser Hinsicht? Jeweils ein Beispiel, das jeweils nur auf das jeweilige zutrifft, würde, glaube ich, helfen. Dieses Zitat ist häufig in Literatur zitiert, leider nie mit Beispiele. (gegenseitig abgeschrieben und nie verstanden, würden böse Zungen behaupten) Oder es ist gar so trivial, dass ich der einzige bin, der den unterschied nicht versteht. Wäre nett wenn ihr mich aufklären könntet, danke--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 21:41, 23. Jul. 2017 (CEST)

    Vermutung: Hinweise auf eine Antwort finden sich in der mit => Kognitiv und/oder epistemisch? Auf dem Weg zur epistemologischen .. <= gefundenen pdf. GEEZER … nil nisi bene 21:54, 23. Jul. 2017 (CEST)
    LMGTFY: Der erste Treffer erklärt es schon in der Kurzansicht. --188.107.12.190 22:49, 23. Jul. 2017 (CEST)
    "die Organisation des Denkens betreffende" willst du damit sagen, dass das den unterschied zwischen kognitiv und epistemisch klärt?--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 22:59, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Dietrich Dörner meinte dazu einmal: "Der Begriff „kognitiv" ist fast schon nicht mehr verwendbar, weil er mittlerweile nur noch die Bedeutung „irgendwie innen und nicht direkt sichtbar" hat.". Beide Begriffe werden sehr häufig zu "kognitiv-epistemisch" zusammengezogen, und damit implizit mehr oder weniger synonymisiert. Eine kognitive Funktion kann allerdings kontrafaktisch sein (Imagination, Phantasie), während eine epistemische immer auf Wissen über die Außenwelt zu beziehen wäre. Es gäbe also kognitive Funktionen ohne epistemische Funktion. Das Umgekehrte wäre aus meiner Sicht unmöglich und in sich widersprüchlich, ich wäre ggf. auf ein Gegenbeispiel gespannt.--Meloe (Diskussion) 10:34, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Meine 0,05 €: Die epistemische Funktion von Sprache befähigt dich, Auto, Bahn und Flugzeug in die Kategorie Transportmittel zu gruppieren. Wenn dein Freund dir meldet, dass er mit der Bahn kommt, kannst du das kognitiv einsortieren; du musst die Lok samt Anhängern nicht sehen. Grüße Dumbox (Diskussion) 10:47, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Oder als Gegenbeispiel: "Ich komme mit meiner Frau." Epistemisch weißt du, dass die Frau kein Transportmittel ist, sondern eine Begleitung, kognitiv weißt du, welche Begleitung du erwartest. Grüße Dumbox (Diskussion) 11:31, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Ich komme mit meiner Frau ist epistemisch (genau dann, wenn ich mit meiner Frau komme). "Meine Frau" ist ein Objekt der Welt, auf den sich meine Aussage bezieht. Auch die Aussage über die Bahn ist epistemisch. Die Welt besteht aus zahllosen Objekten, die verschiedenen Objektklassen zugeordnet werden können. Der epistemische Bezug bleibt dabei erhalten, auch wenn die Klassifizierung wechseln mag. Nicht epistemisch wäre "Ich komme gerne selbst vorbei". Auch diese Aussage dient aber dem Austausch von Informationen.--Meloe (Diskussion) 13:04, 24. Jul. 2017 (CEST)
     :-) Danke, ich glaube ich weiß jetzt was gemeint ist--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 14:22, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Och Leute, dieses Herumgerate hilft nicht wirklich weiter. Wenn es um die exakte Bedeutung geht, muß man schauen, wie der Autor Metzler das gemeint hat. Dazu müßte man es in den historischen Kontext einordnen und außerdem analysieren, wie Metzler den Begriff verwendet hat. Alles andere ist pseudowissenschaftlich. --92.212.4.195 01:37, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Angela Hitler[Quelltext bearbeiten]

    Wo wurde Angela Hitler, Adolf Hitlers ältere Halbschwester, geboren? Während die Literatur mehrfach Wien angibt [4], behaupten die englische und die deutsche Wikipedia Braunau am Inn als Geburtsort. Die Taufbücher sind online. In Braunau am Inn (Stadtpfarre) wurde sie nicht getauft. Hatte Braunau mehr als eine Pfarrei [5]? Wien hatte sehr viele Pfarreien [6]. --Pp.paul.4 (Diskussion) 21:43, 23. Jul. 2017 (CEST)

    geboren in Wien, Löwengasse 23. Beleg dafür: Taufbuch der Pfarre St. Othmar unter den Weißgerbern. --Niki.L (Diskussion) 21:57, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Ich glaube ich hätte Hitlerforscher werden sollen. Dann wäre ich heute reich. Jeden Tag kommt im TV mindestens eine Sendung über Hitlers Wirken, auch bei ARD und ZDF, jeden Tag finden sich irgendwelche Artikel, der Hype um Hakenkreuze und Hitlergruß ist bombastisch, und ich möchte nicht wissen, wie viele Bücher es schon über Hitler gibt. Und sein eigenes Buch ist dank der hervorragenden Marketingstrategie des Staates Bayern der absolute Burner geworden. Hitler ist nach über 70 Jahren immer noch der absolute King, kein Superman und kein Batman können da mithalten. --2.246.98.129 22:01, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Schliesse mich Wien an. Hier und Anchestry, die ja die Unterlagen anbieten, belegen auch Wien. GEEZER … nil nisi bene 22:05, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Bei GBS finde ich auch Linz als Geburtsort. Aber muss der Geburts- denn auch der Taufort sein? Bei mir liegen zwischen Geburt und Taufe 35 Kilometer und 14½ Jahre. --Rôtkæppchen₆₈ 22:14, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Du hast 2 Möglichkeiten: entweder weiter wild herumzuspekulieren. Oder aber den bereits in der ersten Antwort zur Frage verlinkten Beleg anzuschauen. lg, --Niki.L (Diskussion) 22:21, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Eigenartig. In der Löwengasse 28 (so!) befindet sich das Fälschermuseum Wien mit Arbeiten von Konrad Kujau. --Pp.paul.4 (Diskussion) 22:23, 23. Jul. 2017 (CEST)
    Im Link der ersten Erwiderung finde ich keinen Geburtsort, lediglich Geburtsdatum, Taufdatum, Taufort und Wohnanschrift. Wo steht da bitte der Geburtsort? --Rôtkæppchen₆₈ 00:37, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Richtig, in Kirchenbüchern ist der Geburtsort meist nicht vermerkt, so auch hier nicht. Man kann natürlich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit aus Taufort und Wohnanschrift Rückschlüsse darauf ziehen, aber sicher ist das keineswegs. --91.34.32.2 09:07, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Das stimmt, der Geburtsort ist dort nicht angegeben. Vielleicht war ich wirklich etwas vorschnell, denn die zeitliche Abfolge lässt Zweifel offen:
    Jänner 1882 Geburt des ersten Kindes von Franziska Matzelsberger, als Wohnort wird Wien, Löwengasse 28 angegeben.
    22. Mai 1883 Trauung von Alois Hitler und Franziska Matzelsberger in Ranshofen (lt. Eintrag im Trauungsbuch Braunau wurde die Trauung an jenem Tag "dort", = Pfarre Ranshofen, durchgeführt); als Wohnort wird bloß "außer der Stadt" angegeben.
    28. Juli 1883 Geburt der Angela Hitler (lt. Eintrag im Taufbuch der Wiener Pfarre unter den Weingerbern)
    11. August 1883 Taufe der Angela Hitler in Wien, Pfarre unter den Weißgerbern (lt. Eintrag im dortigen Taufbuch); als Wohnort wird Wien, Löwengasse 28, angegeben. Taufpatin ist Johanna Prinz, Hebamme, wohnhaft ebenfalls in Löwengasse 28.
    10. August 1884 Tod der Franziska Matzelsberger (lt. Eintrag im Sterbebuch der Pfarre Braunau-Ranshofen), als Wohnort wird Lach 1 (bei Braunau) angegeben.
    Welche Schlussfolgerungen man daraus über den Geburtsort der Angela zieht, bleibt jedem überlassen. Mir persönlich scheint es halt sehr unwahrscheinlich, dass die Geburt noch in Braunau erfolgte, und man sich dann innerhalb weniger Tage die beschwerliche Reise mit einem ungetauften Kind von dort nach Wien antat, um dort das Kind taufen zu lassen und eine Wiener Hebamme als Taufpatin fungieren zu lassen (Hebamme als Taufpatin: womit die Motivation, extra wegen eines sehr reichen Taufpaten weit zur Taufe zu reisen, auch entfällt). Da halte ich es für wahrscheinlicher, dass man noch vor der Geburt, also rasch nach der Hochzeit, nach Wien zur entfernt verwandten Familie Prinz (Frau war Hebamme) ging, und dass dort die Geburt und ein paar Tage später die Taufe erfolgte. --Niki.L (Diskussion) 10:28, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Wäre der voreheliche Sohn 1882 in Braunau am Inn geboren worden oder die drei Monate nach der Hochzeit geborene Tochter 1883 in Braunau am Inn geboren worden, so hätte wegen des Pfarrzwangs der Braunauer Pfarrer getauft. Da der Wiener Pfarrer getauft hat, sind die Kinder in Wien geboren. --Pp.paul.4 (Diskussion) 16:31, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Ich weiß nicht, wie es in Österreich ist, aber in Deutschland sind für Geburtseinträge seit ca. 1870 die Standesämter zuständig. Gab es zu der Zeit in Österreich noch keine vergleichbare Behörde, wo man verlässliche Auskunft kriegen könnte? --91.34.32.2 11:28, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Laut Artikel Standesamt gibt es die Standesämter in Österreich erst seit 1939. --Rôtkæppchen₆₈ 11:34, 24. Jul. 2017 (CEST)

    24. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

    Richtige Verwendung von Demonstrativpronomen mit dem Genitiv[Quelltext bearbeiten]

    Guten Tag,


    es geht um das Bezugnehmen mit Demonstrativpronomen, wie z.B. dieser und jene. Folgender Satz ist richtig: Es gibt Raben und Möwen. Diese sind weiß, jene sind schwarz.

    Die Reihenfolge der Objekte wird somit berücksichtigt. Im nächsten Satz wird mit "diesem" auf einen bestimmten Zeitpunkt und mit "jenem" auf einen unbestimmten, bereits vergangenen Zeitpunkt Bezug genommen. An diesem Tag holte es ihn ein, was er an jenem Tag verbrach.

    Soweit ist alles klar -- wie sieht die Geschichte nun allerdings mit dem Genitiv aus? Sind folgende Sätze richtig? Eines Objektes Impuls p ist das Produkt aus jener Masse m und jener Geschwindigkeit v. Eines Objektes Drehimpuls L ist das Produkt aus jener Masse m, jenes Radiusses r im Quadrat und jener Winkelgeschwindigkeit \omega.

    Mit "jener" und "jenes" möchte ich mich auf das Objekt beziehen, also nicht auf den Imupls p und im zweiten Satz nicht auf den Drehimpuls L. Ist das grammatikalisch so in Ordnung? Oder muss man andere Demonstrativpronomen verwenden oder gar die komplette Satzkonstruktion ändern?

    Natürlich weiß ich, dass man die Sätze sicherlich anders schreiben könnte -- mich würde aber trotzdem des Problems Lösung interessieren.

    Ich bedanke mich im Voraus.


    Mit freundlichen Grüßen PHBU

    --95.114.115.50 08:47, 24. Jul. 2017 (CEST)

    "Jener Masse m" ist m.E. nur sinnvoll, wenn Du Dich vorher bereits irgendetwas zu dieser Masse m gesagt hast und Dich jetzt darauf beziehst. Ansonsten ist das "jener" m.E. vollkommen überflüssig. Den Satz "Mit "jener" und "jenes" möchte ich mich auf das Objekt beziehen" verstehe ich insofern nicht ganz. Wie meinst Du das?
    Was mich an der ganzen Sache übrigens sehr viel mehr stört, ist der Genitiv "des Radiusses", der zu meinem Erschrecken vom Duden (neben "des Radius") zugelassen ist. Klingt trotzdem gruselig. :-) --91.34.32.2 09:00, 24. Jul. 2017 (CEST)
    (BK) "des Objektes" --> "jenes" (Genitiv Singular neutral, vergleiche die Deklinationstabelle in Demonstrativpronomen), also "jenes Masse M und jenes Geschwindigkeit v". Die ganze Konstruktion löst allerdings Zehennägelaufrollen aus, die Verwendung des Possessivartikels ("seiner Masse") wäre geschmeidiger. --Wrongfilter ... 09:05, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Wenn ich's recht verstehe, soll der Genitiv von jener sich auf Objekt beziehen. Objekt ist ein Neutrum, und der Genitiv Neutrum von jener ist jenes, nicht jener (das Genus von Masse ist hier nicht relevant!). Korrekt müsstest du also schreiben; "von jenes (sc. Objektes) Masse" und "von jenes Geschwindigkeit". Und nein, natürlich sagt kein Mensch das so. Grüße Dumbox (Diskussion) 09:09, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Oh Hilfe, so war das gemeint? Jetzt, wo Ihr's sagt... Ja, in dem Fall muss es natürlich "jenes" heißen.
    Ob es sinnvoll ist, das so zu schreiben, ist tatsächlich eine ganz andere Frage. Wenn einem das hier selbst nach dreimaligem Lesen des Satzes plus erläuternder Erklärung kaum klar wird, ist es wohl nicht empfehlenswert, das irgendeinem unschuldigen nichtsahnenden Leser so vorzusetzen. --91.34.32.2 09:17, 24. Jul. 2017 (CEST)
    @Benutzer:Wrongfilter: Hatte deinen Edit nicht gesehen; geschah wohl, während ich tippte. Wir sind uns völlig einig. ;) Grüße Dumbox (Diskussion) 09:24, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Danke für Eure Antworten! Irgendwie ahnte ich schon, dass ich Verwirrung stiften würde...

    @Wrongfilter Gut, des Radiusses habe ich durch des Radius ersetzt -- klingt tatsächlich schöner.

    Der Impuls p eines Objektes ist das Produkt aus deren Masse m und deren Geschwindigkeit v.

    Sind nun beide folgenden Sätze grammatikalisch richtig? Und ja: Kein Mensch redet so... ;-)

    Eines Objektes Impuls p ist das Produkt aus des Objektes Masse m und Geschwindigkeit v. "Des Objektes" wird nun durch "jenes" ersetzt.

    Eines Objektes Impuls p ist das Produkt aus jenes Masse m und jenes Geschwindigkeit v.


    Edit: Ups, dieser Text gehört zum vorherigen Abschnitt.

    --95.114.115.50 10:58, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Habe Hatte ich korrigiert. Ist jetzt War ein Unterabschnitt. Aber vergiss nicht, Deine Beiträge zu signieren. VG --Apraphul Disk WP:SNZ 10:26, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Ich bin zwar nicht Benutzer:Wrongfilter (der Vorschlag mit "des Radius" stammte von mir :-) ), aber hier eben zu Deinen weiteren Sätzen:

    • Der Impuls p eines Objektes ist das Produkt aus deren Masse m und deren Geschwindigkeit
    Geht m.E. so nicht, denn worauf sollte sich das "deren" (Femininum oder Plural) beziehen?
    • Eines Objektes Impuls p ist das Produkt aus des Objektes Masse m und Geschwindigkeit v.
    Wenn's sein muss...
    • Eines Objektes Impuls p ist das Produkt aus jenes Masse m und jenes Geschwindigkeit v.
    Dito. Wenn's unbedingt sein muss... Wobei ich die Verdoppelung von "jenes" in mehrfacher Hinsicht sprachlich misslungen finde: Man erwartet dann die Gegenüberstellung von "dieses... jenes".
    Was hast Du eigentlich gegen das schöne Wort "dessen"? Oder - je nach Konstruktion - "seiner"? --91.34.32.2 11:21, 24. Jul. 2017 (CEST)


    • Ich bin zwar nicht Benutzer:Wrongfilter*

    Oh, Verzeihung. Das hatte ich nicht gesehen.

    • Geht m.E. so nicht, denn worauf sollte sich das "deren" (Femininum oder Plural) beziehen?*

    Es sollte natürlich dessen lauten und sich auf Objektes beziehen.

    • Wenn's sein muss...*

    Gut, der Satz ist natürlich nicht mehr zeitgemäß. Jene Dichter und die Kirche schrieben früher ja so. Es geht mir eigentlich gar nicht um den normalen oder perfekten Satz, sondern um die Möglichkeiten der deutschen Sprache. Und wie ich das jetzt herauslas, funktioniert also die Konstruktion Eines Objektes Impuls p ist das Produkt aus jenes Masse m und jenes Geschwindigkeit v. -- wenn auch mit Zähneknirschen. Würde ich statt jenes dessen schreiben, bezöge es sich ja auf Impuls und nicht mehr auf Objektes, richtig?


    Gruß

    --95.114.115.50 11:52, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Nein. Masse und Geschwindigkeit sind Eigenschaften des Objekts. Wegen des logischen Bezugs paßt das jedem verständliche "dessen". "Jenes Objektes" wäre nur erforderlich, wenn vorher ein anderes Objekt behandelt worden wäre. Das wäre bei diesem Beispielsatz aber auch unsinnig, denn den Impuls eines Objektes kann man nicht aus Masse und Geschwindigkeit eines anderen berechnen. 91.54.42.33 14:01, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Da muss ich leider widersprechen. Geschwindigkeit ist keine Eingenschaft eines Objektes. Wenn Auto A hinter Auto B mit gleichem Abstand hinterher färht, dann hat Auto A aus Sicht von Auto B die Geschwindigkeit 0. --2.246.118.169 18:47, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Eine Geschwindigkeitsangabe ist immer relativ zu einem Bezugssystem zu verstehen. Warum sollte es davon ausgehend in dieser linguistischen Betrachtung nicht als Eigenschaft dem Subjekt des Satzes zugeordnet werden können? --92.212.4.195 19:07, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Du hast in dem Beispiel den Impuls p bereits als Produkt gekennzeichnet. Damit bleibt als Bezug für "dessen Masse m und Geschwindigkeit g" nur das Objekt übrig. Veranschaulichung mit Klammern: {Eines Objektes [Impuls p ist das Produkt] aus [dessen Masse m] und [dessen Geschwindigkeit g].} --92.212.4.195 19:07, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Niederschlagsmenge - Einheit[Quelltext bearbeiten]

    Warum wird die Niederschlagsmenge in Liter pro Quadratmeter angegeben? Beides sind von der Länge abgeleitete Einheiten, wenn man den Bruch durch Kürzen vereinfacht, kommt man auf die viel logischere Angabe Millimeter. Darunter kann ich mir viel besser etwas vorstelln: 14 mm Niederschlag, also das Wasser steht 14 mm hoch; als mit der ersten Angabe: 14 l/m² - wieviel sind 14 Liter (ca 2 Eimer voll oder 28 Bierflaschen), wieviel ist 1 m² (ca. mein Esszimmertisch mit 80x120 cm Größe) und was passiert, wenn ich dort 2 Eimer Wasser ausleere. --TheRunnerUp 14:29, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Weil die Einheit mm für die Niederschlagshöhe verwendet wird. --Schaffnerlos (Diskussion) 14:34, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Bzw. cm. -- Pemu (Diskussion) 12:15, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Es gibt beides. Hier wird es in mm angegeben. Ist wohl Geschmackssache. --2.246.118.169 14:35, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Geschmacksache ist es nur bei Regen. Bei Schnee oder Hagel sind Niederschlagsmenge und Niederschlagshöhe unterschiedlich.--Schaffnerlos (Diskussion) 14:42, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Danke, Schaffnerlos, Deine Erklärung bzw. der Link erklären einiges. --TheRunnerUp 14:46, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Man kann auch den Kraftstoffverbrauch eines Autos in mm² angeben. --Digamma (Diskussion) 22:15, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Das lässt sich auch bildhaft sehr gut darstellen: Das Auto nimmt bei seiner Fahrt eine x Quadratmilldimimeter im Querschnitt messende Kraftstoffsäule auf, die quasi vor ihm auf der Straße liegt. --Rôtkæppchen₆₈ 00:07, 25. Jul. 2017 (CEST) Korr. s.u. --Rôtkæppchen₆₈ 01:45, 27. Jul. 2017 (CEST)
    Bitte eher dmm², damit die Zahlenwerte wie gewohnt sind. ("dm" steht für dimi, also 10−4). -- Pemu (Diskussion) 12:15, 25. Jul. 2017 (CEST)
    dimi gefunden und Vorpost entsprechend korrigiert. -- Pemu (Diskussion) 12:11, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Blut verdünnen durch Wassertrinken?[Quelltext bearbeiten]

    Ich recherchiere gerade für ein Publikation. Eine Blutabnahme zur Bestimmung der Leberwerte kann man kurzfristig nicht beeinflussen da keinerlei Mittel bekannt sind welche die Leberwerte relevant verbessern. Jetzt hat mir kürzlich eine Krankenschwester erzählt, das ginge im geringen Maße doch. Und zwar einfach dadurch das man vor der Blutentnahme viel Wasser trinkt. Dadurch wird das Blut ein wenig verdünnt und die Werte kurzfristig ein klein wenig besser. Ich bin mir nicht sicher ob ich das glauben soll. :) Einerseits klingt es logisch. Andererseits finde ich dazu nichts im Internet außer Gerüchten. --2003:C2:CBD9:55E9:5D0E:F02B:D1F8:42BF 15:43, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Verständnisproblem: „Krankenschwester“ oder „kranke Schwester“? GEEZER … nil nisi bene 16:00, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Wozu soll es gut sein, den Laborbefund beeinflussen zu wollen? Und ja, viel Wasser trinken hilft: aber nicht kurzfristig sondern langfristig als Ersatz für den Alkohol.--Schaffnerlos (Diskussion) 16:11, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Ich möchte behaupten, die kranke Schwester hat recht. Viel Wasser trinken könnte was bringen, aber nur, wenn deine Leberwerte sich im Grenzbereich zwischen normal und auffällig bewegten, mit Tendenz zu normal. Und wenn du’s mit dem Wasser nicht übertreibst, kann’s zumindest nicht schaden, es ausprobiert zu haben... --Gretarsson (Diskussion) 16:13, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Ich dachte ich hätte meine Frage deutlich genug formuliert. Also hier nochmal falls das missverständlich war. A: Verdünnt das übermäßige Trinken von Wasser das Blut? B: Hat dies einen Einfluss auf die Leberwerte bei einer Blutentnahme. Und abschließend: Würde mich freuen wenn ein Mediziner die Frage beantwortet. Im haltlosen Rumspekulieren bin ich nämlich genau so gut wie alle die bisher geantwortet haben. ;) Da ich keine Medizinische Publikation schreibe reicht mir schon die Aussage: Ja ein wenig hilfts oder Nein das hat keinerlei Einfluss. Ich möchte nur wissen ob ich das mit gutem Gewissen behaupten kann. --2003:C2:CBD9:55E9:5D0E:F02B:D1F8:42BF 16:16, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Ja, Wasser trinken verdünnt das Blut. Yotwen (Diskussion) 16:21, 24. Jul. 2017 (CEST) Mach mal den Umkehrversuch: Trinke kein Wasser, dann wird das Blut dicker.
    PS: Mediziner bin ich auch nicht, eher das Gegenteil... Yotwen (Diskussion) 16:24, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Was ist denn das Gegenteil eines Mediziners? VG --Apraphul Disk WP:SNZ 16:32, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Ein Scharfrichter oder Henker? --Rôtkæppchen₆₈ 00:09, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Wenn er's gut macht, jemand, der Leben verkürzt. Aber wie es schlechte Ärzte gibt, ... :) Yotwen (Diskussion) 16:39, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Nein, Wasser trinken verdünnt das Blut nicht (im Sinne von Volumenexpansion), ausser der Patient habe schon einen erheblichen Blutverlust erlitten. Wasser trinken bringt kurzfristig mehr Wasser in den Körper, aber nicht weniger Gift ins Blut oder in die Leber. --2A02:1206:4585:78B0:123:254B:BB2E:84F1 16:41, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Wikihow behauptet: „Es gibt Studien, die darauf hinweisen, dass Wasser eines der besten Mittel zur Blutverdünnung ist.“ --46.127.87.225 17:47, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Wenn der Amtsarzt beim Blutbild feststellt, dass die Konzentration der verschiedenen Blutzelltypen eher niedrig ist, sollte doch sofort auffallen, dass das Blut verdünnt wurde. Unverdächtig geht das nur durch Verdünnen mit passendem antialkoholischen Spenderblut. --Rôtkæppchen₆₈ 17:58, 24. Jul. 2017 (CEST)

    "Blut ist dicker als Wasser!" Das meint die kranke Schwester. Der Krankenschwester aber ist wohl bewusst, dass ein Befund sich aus vielen Parametern eines Blutbildes erst durch die Synopsis mehrerer Blutwerte ergibt...und das ist noch nicht einmal die Diagnose, denn dazu gehört noch einiges mehr. Kurz...Einflussnahmen sind sichtbar...publiziere also nicht...rät Dir medizinisch der --Caramellus (Diskussion) 18:03, 24. Jul. 2017 (CEST)

    @2003:C2:CBD9:55E9:5D0E:F02B:D1F8:42BF: MEGAGRINS! Du kannst Wasser trinken bis zum Umfallen. Dein Doc wird Dir schon erklären was er sehen kann, nach einem Großen Blutbild. Beste Grüße --80.187.118.143 20:24, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Also meine Krankenschwester hat mir damals vor dem zweiten Anlauf der Blutabnahme (der erste war schiefgelaufen) Wasser eingetrichtert, damit es etwas besser läuft. (Spoiler Alert: der zweite Versuch ist nicht viel besser als der erste verlaufen) Bedenken wegen Verfälschung der Werte hat niemand geäußert. --84.184.175.169 23:49, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Da helfen die Themen: Verdursten und Blutdrucksenker. Die neueren sind eine Kombination aus zwei Wirkstoffen. Der eine weitet die Gefäße, der andere entwässert. Ohne das Entwässern gibt es dicke Füße und sonstige Wassereinlagerungen. Die Viskosität des Blutes hat sich da nicht verändert. Denn mit Acetylsalicylsäure hat das nichts zu tun. Zu viel Wasser kann sogar schädlich sein. Im Alter lässt das Durstgefühl nach und ganzen Medikamente sind sich halb so gut, wenn man zu wenig trinkt. Ein Problem ist eher, dass das Wasser zunehmend mit Geschmackstoffen und Zucker versetzt wird. --Hans Haase (有问题吗) 23:48, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Dr. Haase, haben sie diese Antwort auch mit Ihrem Schweizer Kollegen Dr. Bobo abgeklärt? Nicht, dass der wieder etwas vollkommen anderes diagnostiziert. --2003:DF:1BD2:6C00:E4E0:7FF9:228C:B20 23:59, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Nein, das hat er nicht, nur nahm das Einfluss auf die folgenden Antworten. --Hans Haase (有问题吗) 12:54, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Was für ein Durcheinander! Zunächst mal etwas zur Terminologie: Was versteht man unter Blutverdünnung? Hierbei bitte den Unterschied zwischen Blutverdünnung (= Hämodilution) und Blutverdünner (= Gerinnungshemmer) beachten. Wie unser Artikel erklärt, ist echte Blutverdünnung nur durch Plasmaexpander möglich, die intravenös verabreicht werden. Wenn man hingegen viel Wasser trinkt, kann man bloß zwei Dinge erreichen. Wenn man infolge einer Dehydratation, also eines Wassermangels, leicht eingedicktes Blut hat, kann man das Blut in seinen physiologischen (= normalen) Zustand zurückversetzen. Damit würden sich die im dehydrierten Zustand fehlerhaft dargestellten Leberwerte wieder korrekt darstellen. Im Normalfall kann man durch vermehrte Wasseraufnahme nur eine forcierte Diurese (= vermehrte Harnbildung) erreichen. Von Doping- und Drogenkontrollen weiß man, daß die Konzentration vieler im Blut enthaltener Stoffe vorübergehend reduziert werden kann, wenn man die Harnproduktion stark erhöht durch Aufnahme großer Mengen Wasser in Kombination mit harntreibenden Medikamenten, weshalb man bei Kontrollen gezielt nach Hinweisen für derartige Manipulationen sucht. Unschöner Nebeneffekt dabei sind Elektrolytimbalancen und Hyperhydratation. Ein zweites Glas Wasser zum Mittagessen hat diesen Effekt nicht. Die Antwort auf Deine Frage ist also: Eigentlich nicht, aber unter besonderen Umständen kann man einen Effekt erreichen, wenn man es drauf anlegt. --92.212.4.195 00:52, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Da die Dankesfunktion bei IPs nicht funktioniert, bedanke ich mich hiermit recht herzlich für diesen Beitrag. --Rôtkæppchen₆₈ 02:06, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Wurde zwar schon gesagt, aber: Blut kann durch Trinken nicht verdünnt werden (wäre auch schlimm), "dickes" Blut kann durch Trinken wieder auf normal gebracht werden. Das "Hormon-Rezeptoren-System" des Körpers sorgt dafür, dass nicht alles was der Körper durch Verdauung aufnimmt, ins Blut geht, außer "Gifte", bei Krankheit oder Manipulation (bspw. Doping).--Wikiseidank (Diskussion) 08:09, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Wurde zwar schon gesagt [...] Warum wiederholst Du es dann? Das "Hormon-Rezeptoren-System" [...] Das ist schwurbeliger Unsinn, den ich jetzt nicht mit einer korrekten Darstellung der Verhältniss würdige, weil das gar nicht gefragt wurde. Es ist echt nervig, daß nach einer korrekten und vollständigen Antwort immer noch irgendjemand wichtigtuerischen Blödsinn dazuschreiben muß. --188.108.80.187 12:42, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Weil die Detailerklärung für das "Hormon-Rezeptoren-System" hier zu umfangreich wäre - Beispiel für "Hormon-Rezeptoren-System". Egal was (so auch Wasser) wir wieviel zu uns nehmen, es geht nicht alles (daher meine Ergänzung, trotz bereits erfolgter Detailbeantwortung) 1:1 ins Blut (bis auf die genannten Ausnahmen, die das "Hormon-Rezeptoren-System" umgehen können). Das gilt für Wasser, wie für Zucker, wie für Protein...--Wikiseidank (Diskussion) 08:01, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Noch mehr schwurbeliger Unsinn macht es nicht besser. Tatsächlich haben Hormone nur sehr wenig damit zu tun, welche Stoffe aus dem Darmlumen ins Blut übergehen und welche nicht. Besonders bekloppt ist in diesem Zusamennhang die Erwähnung von Wasser. Warum, das darfst Du selber nachlesen. Besorg Dir einfach ein dickes Physiologielehrbuch und lerne es auswendig. Dann sehen wir weiter. --84.58.125.100 12:33, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Recep Tayyip Erdogan - Position[Quelltext bearbeiten]

    Auf welcher Position spielte der Fußballspieler Recep Tayyip Erdogan bei Kasimpasa SK eigentlich, als er - wie aus einem Artikel hervorgeht - 1973/74 fast zu Fenerbahce gewechselt wäre? --ObersterGenosse (Diskussion) 17:18, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Schätze, er war damals schon Rechtsaußen --Gretarsson (Diskussion) 18:06, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Aus den Berichten hätte ich eher einen Stürmer oder aber einen zentralen bis defensiven Mittelfeldspieler vermutet. Die Position wurde aber nie angegeben - und des Türkischen bin ich nicht mächtig... --ObersterGenosse (Diskussion) 18:20, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Größenangaben zu Flöhen, deren Puppen und Larven, die den Menschen belästigen[Quelltext bearbeiten]

    Flöhe, die den Menschen belästigen, sind glücklicherweise in unserer Gesellschaft kein großes Thema mehr. Damit geht auch das Allgemeinwissen über Flöhe immer mehr verloren. Dank wikipedia kann man sich hier wenigstens bei akutem Bedarf etwas schlau machen. Allerdings würde ich mir wünschen, dem Laien anhand von mehr Bildmaterial (auch der einzelnen Entwicklungsstadien) und insbesondere mit Größenangaben direkt zu den Bildern zu erleichtern, die Plagegeister zu identifizieren. Ein Bild von einem Floh unter dem Mikroskop, das den Parasit so groß abbildet wie einen Maikäfer, ist zwar für den Biologen interessant, erweckt ohne genaue Größenangabe beim Laien allerdings falsche Vorstellungen, wonach er (im Bett und Umgebung) suchen muß. Danke, wenn einer der Spezialisten diesen meinen Wunsch aufgreifen könnte!

    --79.216.129.81 18:37, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Öhm...wenn Du nach Flöhen suchen magst, dann brauchst Du sicherlich erst mal kein Mikroskop. Stelle einfach eine Schüssel mit heißem Wasser nach der Dämmerung dorten hin, wo Du die Quelle dieser Plagegeister vermutest...und lass Dich überraschen. Mein Dog, der Max, bringt es doch immer wieder fertig...aus dem Wald...altes Wildschwein gefunden, Flöhe...Streptokokken...Erysipel...Tierklinik...achja...wir leben jetzt getrennt!--Caramellus (Diskussion) 19:24, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Ich habe das mal nachgeschaut und zumindest in Menschenfloh sind die von Dir geforderten Größenangaben enthalten. Normalerweise achten unsere Biologen auch auf sowas. Bilder zu den einzelnen Entwicklungsstadien würden Dir nicht so viel weiterhelfen, weil die Eier, Larven und Puppen für das bloße Auge kaum zu unterscheiden sind, aber wenn Du solche Bilder bereitstellst und hochlädst, können wir die gerne einbauen:) --92.212.4.195 01:30, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Begriffe in Kirchenbüchern[Quelltext bearbeiten]

    Bei meiner Ahnenforschung bin ich auf die Begriffe "Herr", d. h. wenn "Herr" vor einem (männlichen) Namen steht, daß der Mann wohlhabend war und nun heiratet. Steht "Jungfrau" oder "Mammsell" vor dem Namen, handelt es sich um eine wohlhabende weibliche Person, die in den Stand der Ehe tritt. So wurde das an einer Stelle erklärt. Aber wo? Nun bin ich auf zwei "Jungfrauen" gestoßen, die jeweils einen "Junggesellen" ehelichten. Das war besonders vermerkt. Beide Frauen brachten einen Hof mit in die Ehe, und die "Junggesellen" heirateten dort ein. An keiner Stelle in den Kirchenbüchern habe ich sonst diesen Zusatz gefunden. Es standen nur die Namen der Braut und des Bräutigams da. Deshalb muß es ja eine Bedeutung haben.

    Falls hier nichts kommt, vielleicht mal bei einem einschlägigen Genealogie-Forum fragen (z.B. hier, es gibt aber sicher noch mehr). Bei der Frage eventuell ergänzen, welcher Zeitraum gemeint ist, und grob die Region (z.B. Norddeutschland, Schweiz). Gruß, --Stilfehler (Diskussion) 21:24, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Den Zusatz "Herr", lat. "Dominus" kenne ich aus Kirchenbüchern des 18. Jh. von Personen wie Adeligen, Geistlichen oder Amtsträgern (z.B. Bürgermeister). Er hat weniger etwas mit dem Besitz, sondern mit der Herkunft oder Stellung zu tun. "Jungfrau" oder "Mammsell" kenne ich nicht. Es könnte etwas mit der Herkunft oder Stellung der Eltern zu tun haben. Zur Anrede, die ursprünglich aus dem Adel stammt, s.a. Frouwe und Jungfrau. Wenn diese Bezeichnung sonst nirgends in dem Kirchenbuch steht, ist die bloße Bezeichnung des Familienstands (ledig) nicht wahrscheinlich. Aber beachte auch den Hinweis von Stilfehler, daß Informationen zum Zeitraum und der Region wichtig sind. Auch hatten Pfarrer unterschiedlich Schreibstile und verwendeten Begriffe vielleicht nicht ganz einheitlich. 91.54.42.33 11:43, 25. Jul. 2017 (CEST)

    0 kg[Quelltext bearbeiten]

    Ist 0 kg oder 0 km/h oder 0 N eigentlich das gleiche wie 0? Falls ja, ist dann auch 0°C das gleiche wie 0?

    Rein mathematisch gesehen ja. Die Maßzahlen (hier die null) werden mit den Einheiten multipliziert. Ein Körper der keine Masse hat (Null Kilogramm) existiert nicht. Bei der Temperatur musst du aber auch die verschiedenen Definitionen beachten. Es gilt eben nicht für Temperaturen: 0 °C = 0 K (Weil 0 K = 0 gilt). Hat die Frage einen bestimmten Hintergrund? --DWI (Diskussion) 18:56, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Rein mathematisch gesehen nein. Auch wenn die Inschenjöhre manchmal anders meinen. --2A02:1206:4585:78B0:123:254B:BB2E:84F1 19:02, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Das kannst du sicher auch begründen. --DWI (Diskussion) 19:10, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Das überlassen wir als leichte Übung dem Leser. --2A02:1206:4585:78B0:123:254B:BB2E:84F1 19:23, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Meine Antwort ist komplizierter. Physikalische Größen befinden sich auf verschiedenen Skalenniveaus. Größen mit natürlichem Nullpunkt wie Masse, Geschwindigkeit und Temperatur in Einheiten von Kelvin befinden sich auf der Verhältnisskala. Nur dort ist Multiplikation definiert. Null Einheiten sind dort tatsächlich null mal die Einheit, also null. Die Temperatur in Einheiten von Grad Celsius befindet sich auf der Intervallskala. Dort ist keine Multiplikation definiert. Null Einheiten kann dort gar nicht null mal die Einheit sein, sodass null Einheiten nicht identisch mit null ist. Genauso wenig ist beispielsweise 2 °C doppelt so warm wie 1 °C. --BlackEyedLion (Diskussion) 19:52, 24. Jul. 2017 (CEST)
    rein praktisch ist 0 kg etwas ganz anderes als nichts. 0 kg heisst praktisch, das eine Messung mit einer Waage mit einer Auflösung von einem kg, den Wert 0 ergab, also 0 kg. Das könnten aber eigtlich auch 499 g sein. So ist also 0 kg etwas ganz anderes als 0,000 kg oder 0 g und das wieder was anderes als 0 mg. - 2A02:120B:2C04:C160:880:1B22:5D34:9C4 20:08, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Wo hat denn der Fragesteller angedeutet, dass die Angabe 0 kg gerundet sei? Angesichts der Fragestellung darf man davon ausgehen, dass er mit 0 kg auch wirklich 0 kg meint und nicht 0,00001 kg. --Gretarsson (Diskussion) 22:13, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Praktische Messungen sind immer gerundet. Nur theoretisch sind exakte "Null-Messungen" möglich.
    Ganz genau genommen gibt es noch eine einzige Messung der Masse die exakt ist. Wenn das Urkilogramm auf die Waage gelegt wird, dann ist das 1,000000000000000000000000000000 kg, (Mehr Nullen machen aber auch hier keinen Sinn, weil das dann bereits im Bwereich der subatomare Massen ist.) Das sollte aber bald mal Geschichte sein und das kg wird neu definiert werden. - 2A02:120B:2C04:C160:20FD:554E:B3DD:B97F 23:45, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Der Fragesteller hat aber keine praktische Messung erwähnt und die Frage scheint mir insgesamt eher theoretischer Natur... --Gretarsson (Diskussion) 00:17, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Streng genommen wird dabei nicht das Urkilogramm gemessen (die Waage kann dabei durchaus 0,999999994 kg anzeigen) sondern die Waage wird eingestellt bzw. ihre Ungenauigkeit ermittelt. --DWI (Diskussion) 09:53, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Also wäre 0 km = 0 kg? Das ist aber an sich eine Vereinbarungssache, oder? --2.246.118.169 21:37, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Genau, jedenfalls meinen das manchmal die Inschenjöhre. Und 0 km = 0 m. Dann kürzt du 0 m weg und erhältst 1000 = 1. Quod erat demonstrandum. --2A02:1206:4585:78B0:123:254B:BB2E:84F1 21:41, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Nein, weil eine Strecke von null nicht das gleiche ist wie eine Masse von null. Physikalische Werte sind nur sinnvoll als Ausprägung einer bestimmten physikalischen Größe. Ansonsten wäre eine Motordrehzahl von 1000 pro Minute ja auch das gleiche wie eine Schwingungsfrequenz einer elektromagnetischen Welle von 1000 pro Minute.
    Es ist im Übrigen verboten, null zu kürzen. --BlackEyedLion (Diskussion) 21:45, 24. Jul. 2017 (CEST)
    NÖ! Weit vor Deiner Zeit hatte man in der E-Technik oben und unten lange Zahlen. Dann mit Rechenschieber gerechnet und die Nullen gekürzt! Die Älteren werden verstehen was ich meine. Übrigens konnten auch die ersten Taschenrechner keine Hochzahlen rechnen.Grüße --80.187.123.26 21:50, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Word. Obendrein ist 0*1m nicht gleich 0*1kg. 87.146.245.37 21:48, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Wer zum Beispiel aus 100/1000 1/10 macht, kürzt nicht um null, sondern um zehn oder Vielfache davon. Einen Bruch um eine Zahl zu kürzen, heißt, Zähler und Nenner durch diese Zahl zu teilen. Teilen durch null ist bekanntlich verboten. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:02, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Eine Physikalische Größe ist immer ein reelles, komplexes oder vektorielles Produkt aus Maßzahl, Maßeinheit und ggf. Richtung. Weder das eine, noch das andere kann weggelassen oder „weggekürzt“ werden. Der mathematische Satz vom Nullprodukt gilt im Zusammenhang mit physikalischen Größen nicht. Beste Beispiele sind Lautstärke, pH-Wert oder Celsius-Temperatur. Zwei einzeln je 0 dB laute Schallereignisse sind zusammen 3 dB laut. Beim pH-Wert 0 sind weder die OH-, noch die H+-Konzentration null. Bei 0 °C lassen sich immer noch alle temperaturbedingten physikalischen Effekte beobachten. --Rôtkæppchen₆₈ 02:02, 25. Jul. 2017 (CEST)
    dB ist eine logarithmische Größe, daher 0 dB bedeutet nicht, dass die Lautstärke 0 beträgt (das wäre -∞ dB), sondern dass der Logarithmus vom Verhältnis der gemessenen Lautstärke zu einer definierten Basislautstärke (siehe Schalldruckpegel) 0 beträgt. Der pH-Wert ist ebenfalls eine logarithmische Größe. Bei 0 °C ist das Problem wie BlackEyedLion schon weiter oben ausgeführt hat, dass es sich nicht um eine Verhältnisskala handelt. Wenn mans in eine Verhältnisskala umrechnet, gilt tatsächlich, dass beim Nullpunkt theoretisch keine temperaturbedingten Effekte mehr auftreten (allerdings ist der Nullpunkt dann auch unerreichbar). Wenn man nur (lineare) Verhältnisskalen verwendet, kann man durchaus auch die Maßzahlen multiplizieren und kürzen. Maßeinheiten kann man natürlich nicht kürzen. Deshalb gilt zwar 0 m = 0 km, da 1 m = 0,001 km und somit 0 m = 0 * 0,001 km = 0 km, aber nicht 0 kg = 0 km. --MrBurns (Diskussion) 04:34, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Maßeinheiten kann man kürzen, sonst wären Gleichungen wie ja gar nicht lösbar. Allerdings bilden Präfix und Einheit quasi eine neue Einheit. --Optimum (Diskussion) 09:15, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Hmmm....aber 1m * 1m sind doch auch 1m², und 1m/1m ist 1, also kann man doch dividieren und multiplizieren, aber nur die Einheiten untereinander? Wo stehen denn diese Regeln? --2.246.110.183 10:06, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Rein mathematisch lässt sich die Frage erst einmal nicht beantworten, weil "kg" (anders als Zahlen) erst einmal kein mathematisches Objekt ist. Wir müssen erst definieren, was wir im mathematischen Sinne unter "kg" verstehen, und je nachdem wie wir das tun, wird die Antwort unterschiedlich ausfallen.
    Die natürlichste Definition ist sicher den Körper zu definieren, der durch Adjunktion eines neuen Elements namens "kg" aus den reellen Zahlen entsteht und für die weiteren Einheiten weitere Symbole adjungieren. Mit dieser Definition gilt tatsächlich 0 = 0 kg = 0 m.
    Man kann aber auch (und das ist die physikalisch sinnvollere Variante) die disjunkte Vereinigung betrachten aus zwei künstlich verschieden gemachten Kopien der reellen Zahlen. Um zu unterscheiden aus welcher der beiden Mengen ein Element kommt, schreiben wir die Elemente der ersten Kopie normal, fügen aber bei den Elementen der zweiten Kopie zur Unterscheidung ein "kg" an. Das ist erst einmal kein Körper, sodass man nicht direkt damit rechnen kann (insbesondere, weil es überhaupt kein Körper ist). Um das zu beheben, muss man weitere Kopien von hinzufügen, für jede Potenz von "kg" eine, und dann die Multiplikation geeignet definieren, also sagen, dass eine Multiplikation eines Elements aus der mit "kg" gekennzeichneten Kopie mit einem aus "kg²" das normale Produkt ist, allerdings in der Kopie "kg³". In diesem Modell sind dann 0 und 0 kg verschieden, weil 0 aus der ersten Menge, 0 kg aber aus der zweiten Menge stammt und die per Definition verschieden sind. --132.230.195.6 11:06, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Die Regeln gelten ja nur für Verhältniseinheiten. Und man kann auch Verhältniseinheuten kürzen, die sich nur durch einen Zahlenfaktor unterscheiden, also z.B. km und m im Sinne km/m = 1000. Man kann aber nichts kürzen wo irgendwie Intervalleinheiten dabei sind, also kürzen geht nicht bei °C/°F, aber auch nicht bei °C/°C, °C/K oder K/°C. Die einzige Ausnahme sind komplett gleich Werte, also es gilt zwar 1°C/1°C = 1, 42°C/42°C = 1, 42°F/42°F = 1, aber nicht 2°C/1°C = 2. Dafür ist bei Intervallskalen auf einmal auch die Division "0/0" definiert im Sinne von 0°C/0°C = 1, 0°F/0°F = 1 (aber nicht 0K/0K=1, da K eine Verhältnisskala ist).
    Für den Physiker ergeben sich diese Definitionen einfach aus der Natur der Maßeinheiten, ich denke man kanns auch mathematisch sauber definieren, aber das ist wie aus dem Beitrag von 132.230... hervorgeht komplizierter: der Beitrag von 130.230... ist schon deutlich länger als meiner, obwohl er sich nur auf den Spezialfall der Verhältnisskalen bezieht, wobei Intervallskalen heute eigentlich keine großen Probleme mehr machen, da man alle in der Physik benutzten Intervallskalen mit einfachen Formeln in Verhältnisskalen umrechnen kann (z.B. durch TK = TC + 273,15 K = = (TF + 459,67) * 5⁄9, da gibts dann auch keine Probleme mehr mit 2°C/1°C, 0°C/0°F, etc. man muss eben nur vor der Division in K umrechnen). --MrBurns (Diskussion) 12:55, 25. Jul. 2017 (CEST) ausgebaut. --MrBurns (Diskussion) 13:10, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Ich möchte 0 Kg oder 0 Gramm oder 0 Pfund Wurst in Scheiben kaufen. Die Verkäuferin schneidet mir 0 Meter-Kilometer-Zentimeter-Millimeter-Inch-Fuß oder was auch immer Wurst in 0 Stück Wurstscheiben und ich bezahle 0 €, $ oder was auch immer. Aber davon wird es draußen nicht plötzlich 0°C kalt. --MannMaus (Diskussion) 13:37, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Ich vermute du willst darauf hinaus, dass die 0 bei km, m, ", kg, g, €, $, etc. ein Konstrukt des menschlichen Geistes ist, das Nichtvorhandenheit ausdrückt, was bei 0°C nicht der Fall ist (also Luft mit 0°C hat eine Temperatur, während eine Wurst mit 0m keine Länge hat bzw. genau genommen gar nicht existiert). --MrBurns (Diskussion) 14:20, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Ja, das klingt gut. Es gibt Einheiten, bei denen 0, wie du geschrieben hast, "das Nichtvorhandenheit ausdrückt, was bei 0°C nicht der Fall ist." --MannMaus (Diskussion) 16:26, 25. Jul. 2017 (CEST)
    siehe Beitrag oben: (Skalenniveau). Um 0 als Nichtvorhandensein zu verstehen, muss man sich auf einer Verhältnisskala bewegen. 0 K drückt z.B. auch das Nichtvorhandensein aus. --DaizY (Diskussion) 16:47, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Allerdings nicht das Nichtvorhandesein von Materie, sondern nur das Nichtvorhandensein von Teilchenbewegungen in derselben. Da schießt mir spontan die Frage ein: Welche Temperatur hat eigentlich eine Wurst von 0 m Länge und 0 kg Masse? --Gretarsson (Diskussion) 22:22, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Wurst? Schmeckt Dir Käse mit Ei nicht? --Rôtkæppchen₆₈ 22:36, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Eh wurscht. Jedenfalls höchstens 7 Grad Celsius. Quelle: Lebensmittelhygiene-Verordnung --82.212.58.111 22:48, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Also, wenn du sieben Scheiben Wurst im Kühlschrank hast, auf keinen Fall eine achte dazulegen! Oder mach mit neun den kalten Kaffee wieder heiß! --MannMaus (Diskussion) 12:38, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Eine Temperatur von 0 K (und darunter) drückt auch nicht unbedingt ein Nichtvorhandensein aus, siehe en:Negative temperature. --82.212.58.111 23:08, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Wieso sollte "nicht 2°C/1°C = 2" gelten? Es ist zwar unbestritten, dass physikalisch die Aussage "2°C ist doppelt so warm wie 1°C" sinnlos ist. Aber das hat nichts mit Celsius oder Kelvin zu tun. Diese Einheiten beschreiben nämlich zunächst einmal nur Temperaturdifferenzen und sind insoweit identisch. Deshalb sind beispielsweise Formeln der Art auch in beiden Skalen gültig. Dass der Nullpunkt im Allgemeinen für Celsius bei der Gefriertemperatur von Wasser und für Kelvin beim absoluten Minimum angesetzt wird, ist ein Zusatzschritt. --82.212.58.111 20:29, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Doch, das hat was mit °C und K zu tun. Und mit dem hier schon oft genannten Skalenniveau. Je nach Skala macht es dann Sinn, z.B. vom Doppelten oder der Hälfte zu sprechen (oder eben keinen Sinn). Wenn Du z.B. 0 Meter so definieren würdest, dass dies einer bestimmten vorhandenen Länge (z.B. das, was wir unter 10m verstehen) entspricht, dann wären 100m auch nicht mehr das Doppelte von 50m. --DaizY (Diskussion) 20:43, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Ich hatte doch oben gerade ein Beispiel angegeben, wo es (um mal den Anglizismus zu übernehmen) Sinn macht, nämlich den Quotient von Temperaturdifferenzen. Und wenn ich tatsächlich 0 Meter als 10 m definieren würde, woher willst du dann wissen, was ich als 50 m und als 100 m definieren würde und wie ich dann das Symbol 0 überhaupt interpretieren würde? Wenn die Katze ein Pferd wäre, könnte man die Bäume hochreiten ... --82.212.58.111 21:45, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Du schreibst: "[...] Dass der Nullpunkt im Allgemeinen für Celsius bei der Gefriertemperatur von Wasser und für Kelvin beim absoluten Minimum angesetzt wird, ist ein Zusatzschritt." Aber eben dieser Zusatzschritt (Verschiebung der Skalen) macht hier doch den Unterschied aus, ob ich sinnvollerweise von "2 ist das Doppelte von 1" sprechen kann. Voraussetzung ist natürlich, dass Du K als Einheit der absoluten Temperatur bzw. 0 K als absoluten Nullpunkt anerkennst. Da die Differenz zwischen zwei Temperaturwerten von einem Kelvin und einem Grad Celsius gleich ist, ist es bei Temperaturunterschieden egal, mit welcher Einheit Du rechnest. Wenn Du jedoch mit den reinen Temperaturangaben rechnest, musst Du die entsprechende Skala berücksichtigen. Dein letzter Post deutet allerdings darauf hin, dass Du es entweder gar nicht verstehen willst, oder auf irgendwelche Spitzfindigkeiten oder Unzulänglichkeiten bei der Definition physikalischer Einheiten hinauswillst. --DaizY (Diskussion) 09:59, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Mein letzter Post war der hier mit der negativen Temperatur in Kelvin gewesen. Den finde ich jetzt eher wenig spitzfindig, sondern im Verhältnis zu denen anderer Diskussionsteilnehmer und auch zu meinen eigenen sonstigen in diesem Thread ziemlich konkret, weil er einen Link mit Beispielen physikalischer Systeme (z.B. Laser) enthält, die (außerhalb des thermodynamischen Gleichgewichts) eine Temperatur von 0 K haben können. Man sollte aber ohnehin in einem Thread, der mit einer sehr spitzfindigen Frage beginnt, nicht überrascht sein, wenn auch spitzfindige Antworten kommen. Du hast jetzt selbst konzediert, dass das Bilden von Quotienten in Grad Celsius in gewissen Fällen sinnvoll sein kann, und insofern meine Kritik an MrBurns' Aussage bestätigt. Und ich hatte oben von Anfang an geschrieben, dass es Fälle gibt, in denen die Division in Celsius sinnvoll ist, und andere, in denen sie nicht sinnvoll ist. Du schreibst im Wesentlichen das Gleiche, nur mit anderen Worten. --82.212.58.111 00:20, 27. Jul. 2017 (CEST)
    Die übliche Definition der Temperatur gilt nur im thermodynamischen Gleichgewicht, wobei ein ausreicht. In diesem Fall ist 0 K unmöglich und erst recht negative Kelvin-Temperaturen. Genauer besagt der dritte Hauptsatz der Thermodynamik, dass ein System, das >0K hatte, nicht in endlich vielen Schritten auf 0 K abgekühlt werden kann. Da aber nach dem Urknall alles heiß war folgt daraus, dass es kein System mit 0 K geben kann. 0 K oder Negative Temperaturen kann man nur bekommen, wenn man eine andere Definition der Temperatur benutzt, die kein Gleichgewicht erfordert. Das ist aber nicht die übliche Definition, auch wenn sie gelegentlich benutzt wird. --MrBurns (Diskussion) 05:27, 27. Jul. 2017 (CEST)
    @IP: Nein, ich schreibe nicht das Gleiche. Insb. dem zweiten Satz Deiner Aussage ²Es ist zwar unbestritten, dass physikalisch die Aussage "2°C ist doppelt so warm wie 1°C" sinnlos ist. Aber das hat nichts mit Celsius oder Kelvin zu tun.² widerspreche ich. Das hat nämlich sehr wohl was mit °C und K bzw. den entspr. Skalen zu tun. Ersetze °C durch K und die Aussage ist nicht mehr sinnlos. (vgl. meine beiden letzten Posts) --DaizY (Diskussion) 08:21, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Identifikation eines Opel Busses[Quelltext bearbeiten]

    Wer erkennt dieses Gefährt?

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade über das Foto (ca. 1923) eines Busses in Hamburg gestolpert. Auf dem Bild erkennt man, dass der Bus zum Friedrich Jasper gehört - sein Unternehmen gibt es noch, es gehört heute zur Hamburger Hochbahn. Lt. Jasper.de wurden in dieser Zeit Opel-Wagen und DAG-Wagen für das Unternehmen angeschafft. Meine Bildersuche hat nichts ergeben - läßt sich das Fahrzeug identifizieren? Danke! --An-d (Diskussion) 19:28, 24. Jul. 2017 (CEST)

    Portal:Auto und Motorrad/Typenbestimmung: Auch möglich.--Bluemel1 (Diskussion) 19:57, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Finde in diesem Zusammenhang (offene Rundfahrtbusse) die Namen "Opel" und "Lloyd-Bus in Bremen". GEEZER … nil nisi bene 20:49, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Ich nicht! Sehr ausladende Hinterachse und Hamburg. Mehr nicht. --80.187.123.26 21:56, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Keine Identifikation, aber diese Fahrzeuge wurden wohl öfter aufgenommen. Etwas mehr sieht man z. B. hier, auch die Aufschrift "3160" und die höchstzugelassene Personenzahl. Und hier ein anders nummerierter. --Xocolatl (Diskussion) 22:27, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Das Bild auf der Ansichtskarte ist offensichtlich von einem anderen Fahrzeug, da es hinten Luftbereifung auf einer sechsspeichigen Felge hat, während das Fahrzeug auf den Commons- und Pinterest-Fotos Vollgummibereifung auf einer achtspeichigen Felge hat. Auch scheint das Fahrzeug ausweislich der Firmenaufschrift zwischenzeitlich umlackiert oder neu beschriftet zu sein. Immerhin ist die Betriebs- bzw Ordnungsnummer gleich. --Rôtkæppchen₆₈ 02:16, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Mir ging's um das Nummerierungssystem des Unternehmens. Falls die heute noch wissen, wie sie damals ihre Fahrzeuge nummeriert haben, bzw. ein brauchbares Archiv haben, müsste man damit doch weiterkommen können (bei Jasper anfragen). Übrigens seltsam: Mit den richtigen Googlebegriffen kriegt man eine ganze Menge Bilder von den Bussen dieses Unternehmens in der Zwischenkriegszeit, aber offenbar wurde nie die "Schnauze" fotografiert, sondern immer nur der hintere Teil, höchstens bis zur Windschutzscheibe. Ich könnte mir vorstellen, dass Fotografen ihr Geld damit verdienten, an die Teilnehmer der Rundfahrten solche Bilder/Karten zu verkaufen, aber auch dann wäre es doch naheliegend gewesen, jeweils das ganze Fahrzeug abzulichten und nicht nur den Teil, in dem die Passagiere saßen. --Xocolatl (Diskussion) 20:19, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Vielleicht hätte ich die von Benutzer:An-d verlinkte Website vorher lesen sollen. Da steht etwas von „DAG-Wagen […], die erstmals mit Luftbereifung ausgestattet sind“. Dann ist der abgebildete Bus kein DAG, sondern höchstwahrscheinlich ein Bus auf Basis des Opel Dreitonner-LKW von 1911. Das Hinterrad sieht dem jedenfalls ähnlich, hat ebenfalls acht Speichen und Vollgummireifen, vergleiche hier verlniktes Bild. --Rôtkæppchen₆₈ 09:49, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Ich fürchte, der Bildausschnitt lässt keinen Rückschluss auf das Fahrzeug zu. In jenen Tagen wurden von der Herstellern Fahrgestelle ausgeliefert, auf die Karosseriebauer dann einen vom Kunden in Auftrag gegebenen Aufbau (in diesem Fall: mehrsitziger Bus) gesetzt haben. Der Aufbau konnte bei unterschiedlichen Fahrgestellen sehr ähnlich sein. Ein Blick auf den Kühler, der in der Regel vom Autohersteller übernommen wurde, wäre hier aufschlussreicher. Die Räder ließen sich wechseln (wie heute auch...). Unterschiede bei der Speichenzahl müssen also nichts bedeuten.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 12:10, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Damals war die Radnabe noch fest mit der Achse verbunden (Artillerierad). Radwechsel bedeutete also Demontage der Speichen. --Rôtkæppchen₆₈ 13:04, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Für mich sieht es so aus, als ob der Nabendeckel abnehmbar ist. Dann könnte das Rad als Ganzes abgenommen werden. Was für 1923 nicht ungewöhnlich wäre. Der Aufbau sieht für mich auch eher nach den 1920er Jahren aus. --Vertigo Man-iac (Diskussion) 14:50, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Das Fahrzeug hat die Ordnungsnummer 3, was ebenfalls auf einen der drei 1914 beschafften Opel-Busse hinweist. Der Opel 3- bzw 3½-Tonner ist eine Konstruktion von 1911. Da waren abnehmbare Räder noch nicht so üblich. --Rôtkæppchen₆₈ 16:37, 25. Jul. 2017 (CEST)

    (nach links) Lt. der Jasper Unternehmensgeschichte wurden die 1914 angeschafften Busse mit Kriegsbeginn beschlagnahmt. Es steht - zumindest in dieser Quelle - nichts von einer Rückgabe nach Kriegsende. Wie wahrscheinlich es ist, dass die Busse den Krieg überlebt haben, mögen andere beurteilen. Die Speichenfrage ist an dieser Stelle irrelevant, weil gleiche Speichen zwar ein Indiz sind, dass es sich um das gleiche Fahrzeug handelt, es aber weder zweifelsfrei beweisen noch widerlegen. Da es sich um Vollgummireifen handelt, können ggf. die DAG-Wagen (sic!) ausgeschlossen werden.

    Nebenbei bemerkt: Wer kennt die Marke DAG? Mir sind NAG und DMG bekannt, aber von DAG höre ich zum ersten Mal. Die Angaben auf der Jasper-Seite sollten also vielleicht nicht allzu wörtlich genommen werden. (Lt. Jasper-Seite war das Unternehmen auch nie an den Großen Bleichen ansässig, die Schrift auf dem Wagen besagt das aber. Oder war das lediglich die Haupt-Abfahrtstelle?)

    Spannender wäre die Frage, wann das Bild aufgenommen wurde. Stammt es wirklich aus 1923? Lässt sich das ggf. über den Hintergrund verifizieren. Mit der Jahresangabe könnten zumindest Fahrzeuge ausgeschlossen werden, die erst später auf den Markt kamen. Außerdem wären verlässlichere Infos zum Jasper-Fuhrpark in den einzelnen Jahren hilfreich. Den sehr allgemeinen Internetangaben würde ich - siehe oben - nicht zuviel Bedeutung beimessen.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 17:12, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Vielleicht ist ja auch der Deutsche Automobil-Konzern (DAK) aus Dux, Magirus, Presto und Vomag gemeint. DAF kommt nicht in Frage, da erst 1928 gegründet. Weitere Kandidaten konnte ich auf unserer Liste von Nutzfahrzeugherstellern nicht finden. --Rôtkæppchen₆₈ 22:11, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Handfläche[Quelltext bearbeiten]

    Zählen die Finger dazu, wenn man von einer Handfläche als Größe spricht? --2003:76:E04:E64E:2459:C466:E4FF:6230 21:27, 24. Jul. 2017 (CEST)

    ohne es zu wissen, versuche ich es mit Logik. "Handfläche" ≠ "Fläche der Hand" und "Fläche" ≠ "Finger" ⇒ "Handfläche" = "Hand ohne Finger" An-d (Diskussion) 22:02, 24. Jul. 2017 (CEST)
    und wenn ich dieser Definition Glauben schenken kann, ist ein Synonym für "Palma manus" die "Handfläche", die von der Beugefalte des Handgelenks bis zu den Beugefalten der Fingergrundgelenke reichende Innenfläche der Hand. An-d (Diskussion) 22:10, 24. Jul. 2017 (CEST)
    Man sagt im Deutschen eigentlich eher „handtellergroß“ als „handflächengroß“. --Stilfehler (Diskussion) 00:51, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Das ist zwar zutreffend, war aber nicht gefragt. Handflächengroß hängt tatsächlich ziemlich hinter handtellergroß her. Ganz anders hingegen bei dem angefragten Begriff: Handfläche war immer vor Handteller und ist besonders in den letzten Jahren steil davongezogen. Das mit den Fingern habe ich mal im Wiktionary ergänzt. --92.212.4.195 01:16, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Over-head Kopfhörer[Quelltext bearbeiten]

    Gibt es eigentlich wasserdichte (zum Tauchen oder Schwimmen) over-head Kopfhörer. Also, ich meine die, die Ohren umschließen und nicht die in-ears? --Hans Christian Mayer (Diskussion) 23:19, 24. Jul. 2017 (CEST)

    ja, gibt es, [7][8], Gruß, --Foreign Species (Diskussion) 23:39, 24. Jul. 2017 (CEST)
    wasserdicht, aber nicht zum Schwimmen (erst recht nicht Tauchen, wozu braucht man beim Tauchen Musik?)--Wikiseidank (Diskussion) 08:03, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Uwasser Sprechfunk zum Beispiel? Yotwen (Diskussion) 13:43, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Um sprechen zu können, sollte der Mund des Tauchers aber unter einer Glocke sein. Dann wiederum sollte aber normaler (nicht-wasserdichter) Kopfhörer ausreichend sein (oder gibt es Taucherglocken, die nur Mund und Nase, aber nicht die Ohren umfassen?)--Vertigo Man-iac (Diskussion) 16:18, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Es gibt Tauchhelme für diesen Zweck. Yotwen (Diskussion) 18:34, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Oder auch Vollmasken, fertig mit integriertem Mikro und Lautsprechern. Funkwellen werden unter Wasser aber sehr stark gedämpft, weshalb hier meist kabelgebundene Lösungen bevorzugt werden. --Danares (Diskussion) 21:09, 25. Jul. 2017 (CEST)

    25. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

    Modellhubschrauber[Quelltext bearbeiten]

    Bild: http://members.chello.at/karl.bednarik/HUSCHRA.jpg
    Wie nennt man die schwarzen Bauteile im Bild des Modellhubschraubers (Heli Ball, Flash Ball), die dazu dienen, den Anstellwinkel der Rotorblätter zu beeinflussen? Welche technischen Hintergründe hat diese Funktion? -- Karl Bednarik (Diskussion) 08:23, 25. Jul. 2017 (CEST).

    Taumelscheibe. --BlackEyedLion (Diskussion) 08:50, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Eine Taumelscheibe ist nicht vorhanden, weil der Heli-Ball nicht ferngesteuert wird, sondern selbst-steuernd ist. Wie machen das die schwarzen Hebel mit den Gewichten daran genau? -- Karl Bednarik (Diskussion) 09:15, 25. Jul. 2017 (CEST).
    Es ist vielleicht nicht konstruktiv genau so wie im Artikel Taumelscheibe beschrieben, aber erfüllt den genau den gleiche Effekt. Durch die rotierende Masse (Trägheitsmoment) der schwarzen Teile wird die Horizontale festgelegt (Bzw. eben wie die Blätter stehen sollen), und entsprechen die Rottorblätter angesteuert. --Bobo11 (Diskussion) 09:24, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Ein viel besseres Bild: http://members.chello.at/karl.bednarik/HUSCHRA2.jpg
    Auf welche Weise ermitteln die schwarzen Hebel mit den Gewichten daran, wie die horizontale Ebene liegt? Wie nennt man diese Hebel? -- Karl Bednarik (Diskussion) 09:50, 25. Jul. 2017 (CEST). -- Karl Bednarik (Diskussion) 09:54, 25. Jul. 2017 (CEST).
    Der Effekt kommt durch die Drehimpulserhaltung. Muss nicht horizontal sein; eine schoene Demo ist da -- Iwesb (Diskussion) 10:00, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Wenn die sich drehen, stellen sie sich durch die Fliehkraft waagrecht. Und es sieht so aus, als würden sie eine Taumelscheibe betätigen. Aber es sieht nicht so aus, als könnte man den Anstellwinkel der Rotorblätter tatsächlich damit verstellen. --2.246.110.183 10:01, 25. Jul. 2017 (CEST)
    @Bobo, 2.246.110.183: Bei der vorliegenden Konstruktion ist doch gar keine Taumelscheibe nötig und vorhanden, weil der Verstellmechanismzs mitrotiert. Das Verstellgestänge mit den @Karl Bednarik: Fliehgewichten wirkt direkt auf die Rotorblätter. --Rôtkæppchen₆₈ 10:08, 25. Jul. 2017 (CEST)
    @Rotkaeppchen68: ! Ich hab nicht geschrieben das es eine Taumelscheibe ist sondern, dass diese Konstruktion deren Aufgabe übernimmt. Und wie sie es machen, übers Trägheitsmoment, das ist bei der Konstruktion das Schlüsselwort (Und genau nach dem WIE, hat der Fragesteller unmittelbar davor gefragt). --Bobo11 (Diskussion) 10:42, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Diese Hebel verstellen den Anstellwinkel der Rotorblätter wirklich, denn alles ist durch Gelenke verbunden. Die letzte Frage ist nur, wie nennt man diese Hebel? -- Karl Bednarik (Diskussion) 10:13, 25. Jul. 2017 (CEST).
    Im Abschnitt Hubschrauber#Blattverstellung, letzter Satz, heißen die Hebel „Stoßstangen und Hebel“. --Rôtkæppchen₆₈ 10:23, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Das ist ein halbstarres Rotorsytem mit Krückstocksteuerung, das Bell besonders konstruiert und gepflegt hat und das bei der UH-1D bis heute noch im Einsatz ist. Der Krückstock beeinflusst den drehenden Stabilisator der entsprechend der Kreiselphysik die Steuereingaben an die Rotorblätter weiter gibt. Darauf bezogen sind die angefragten Stangen eben Blattverstellstangen, auch wenn es keine, auch virtuelle Taumelscheibe gibt. Besonderes an dieser Konstruktion ist, dass auch der lange Rotormast durch Biegung für die Neigung der Rotorscheibe einbezogen wird.--79.232.214.136 14:11, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Woher kommt die deutsche Bezeichung "Krückstocksteuerung"? Von Bell wohl nicht? --2.246.110.183 18:38, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Professor Just, der deutsche Hubschrauber-Pabst nach dem Krieg hat das so beschrieben.--2003:75:AF5C:3F00:B95C:D717:8E37:C1FE 18:54, 25. Jul. 2017 (CEST)
    die Bezeichnung Krückstocksteuerung stammt als den alten R 4 Modellen. siehe Wählhebel#Revolver- und Krückstockschaltung. Gruß, --Foreign Species (Diskussion) 20:28, 25. Jul. 2017 (CEST)
    UH-1D
    Wir kommen der Sache langsam näher. Hier, oberhalb der Rotorblätter, befindet sich ebenfalls so ein seltsames System. -- Karl Bednarik (Diskussion) 07:58, 26. Jul. 2017 (CEST).
    Das seltsame Ding nennt sich bei der UH-1D Stabilisator und hat die Aufgabe starkes Schlagen des halbstarren Rotors zu dämpfen. Es hat die gleiche Funktion, wie bei dem gezeigten Modellrotor, auch wenn der Stabilisator bei der UH-1D um 90° gedreht ist und bei dem Modellrotor längs der Blätter.--79.207.225.41 10:17, 26. Jul. 2017 (CEST)

    USB-Verbindung ausreichend für Backup[Quelltext bearbeiten]

    Hallo, ist es für Backup meiner externen SD-Karte im Smartphone ausreichend, USB-Debugging einzuschalten und die im Windows Explorer angezeigten Verzeichnisse zu kopieren? Oder verstecken sich noch Dateien irgendwo anders (mal abgesehen vom internen Speicher)? (Kennt ihr gute Apps für ein Backup auf einen PC, ob über WLAN, Bluetooth oder USB?) Was für Programme gibt es, die bei Kopierfehlern nicht abbrechen wie der Windows Explorer? (Die SD-Karte hatte ich schon per Adapter im SD-Slot, aber da waren gar keine Dateien sichtbar... Der Weg ist aus irgendeinem Grund versperrt.) --2003:57:C62:F06F:5847:CDD9:3BAD:4133 10:54, 25. Jul. 2017 (CEST) System ist ein Android-Customrom 6.0.1 (Cyanogen 13.0). Ich habe bereits eine Ersatz-microSD-Karte (und hoffe nicht, dass die Probleme bei der Hardware liegen, die für das Schreiben und Lesen der microSD-Karte zuständig ist, sondern bei der alten microSD). -- 93.198.68.125 10:57, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Etwas mit einem andern Betriebssystem zu kopieren ist immer Fehleranfällig. Dein Problem „aber da waren gar keine Dateien sichtbar...“ ist in der Regel reine Einstellungssache. Denn 1:1 Kopien gehen in der Regel, setzt aber eben voraus, dass es keine versteckten Ordner gibt. Und im verstecken sind einige Betriebssysteme Weltmeister (auch im "kenne ich nicht, zeige ich nicht an").--Bobo11 (Diskussion) 10:58, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Das stimmt, ist aber leider nur Theorie. -- 2003:57:C62:F06F:5847:CDD9:3BAD:4133 11:20, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Wenn du ein Kopierprogramm hast (für DVD-Brenner usw.), versuch es mal damit und nicht übers Betriebssystem.--Bobo11 (Diskussion) 11:21, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Wenn Du einen Laufwerksbuchstaben für Dein per USB angebundenes Handy hast, kannst Du xcopy oder robocopy von der Kommandozeile aus verwenden. Manchmal muss man für einen Laufwerksbuchstaben einen anderen Treiber laden, manchmal geht das gar nicht, wenn das Handy nur MTP/PTP unterstützt. Ich würde aber die Karte ausbauen, in den PC stopfen und dort auslesen. --Rôtkæppchen₆₈ 11:27, 25. Jul. 2017 (CEST)
    MTP ist hin und wieder unzuverlässig, da es zwei Hosts auf dem Speichermedium gleichzeitig rumfrickeln lässt. Das ist wie Win9x über das Netzwerk per MS-Access in eine Datenbank greifen zu lassen. Die ist hinterher im Eimer. Flash-Speicher schreiben sehr langsam. Für viele reicht eine USB-Verbindung aus. SSDs komprimieren teilweise, um schneller schreiben zu können. --Hans Haase (有问题吗) 12:51, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Am einfachsten und schnellsten ist es, wenn du die SD-Karte als Ganzes (Image) kopierst und nicht dateiweise. Das sollte auch unter Win gehen, egal wie die SD formatiert ist. Acronis ist ein ordentliches Backupprogramm. Ansonsten funktioniert und Linux auch "dd" ganz gut. Aus dem Handy raus über USB sollte auch gehen, ev. drauf achten ob es versteckte Dateien gibt, sollte aber unter Android nicht sein. USB-Debugging ist dazu eigentlich nicht nötig, sondern nur die Massenspeicherfunktion. Eventuell hilft es, die USB-Treiber des Handy-Herstellers zu installieren. --2.246.110.183 13:33, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Die Massenspeicher-Funktion? Ist die nicht nach Android 2.3 entfallen? Ich meine, mich da an so was zu erinnern... Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 01:11, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Mein altes Android-2.3-Handy konnte noch USB-MSC, mein neueres Handy mit Android 6-7 kann nur noch MTP/PTP und das schrecklich langsam. Was dazwischen ist, weiß ich nicht. MicroSD-Steckplatz ist auch nicht mehr. Mein MP3-Spieler kann beides. --Rôtkæppchen₆₈ 01:24, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Danke, da habe ich es einiges gelernt. Leider scheint es nur noch MTP zu geben. Direktes Anschließen geht wie gesagt leider nicht, da werden keine Dateien angezeigt. Evtl. weil Windows vorsichtiger damit umgeht. Mein Handy kann die meisten Daten lesen, stürzt aber auch reproduzierbar ab, wenn auf bestimmte Programme/Dateien zugegriffen wird (z. B. Klingelton umstellen). Also probiere ich mal komplett auslesen, (oder ich besorge mir ein Linux für meinen USB-Stick, da wird dann sicher alles korrekt angezeigt, außer es liegt am billigen Micro-SD-Adapter) Danke! 93.198.68.125 00:07, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Approximationseigenschaft der Ableitung[Quelltext bearbeiten]

    Hallo! Ich habe in der Mathematikvorlesung gelernt, dass man Funktionswerte komplexer Funktionen von einem bekannten Wert aus über die Ableitung approximieren kann: Grafisch gesprochen geht man also die Tangente Einheiten entlang anstatt die eigentliche Funktion. ist dabei die Fehlerfunktion, gibt also an, wie weit man sich mit der Tangente von der eigentlichen Funktion entfernt hat. Eine andere Schreibweise ist , wobei die bereits berechnete Stelle ist und die neue. Wenn man nun die Fehlerfunktion rauslässt, erhält man die Approximation: . Das ist aber nur in einer bestimmten -Umgebung sinnvoll, da sonst der Fehler zu groß wird. Meine erste Frage ist: Habe ich bisher alles richtig verstanden?. Jetzt kommt die zweite Frage: An einigen Stellen in den Unterlagen steht: für , also für Stellen in der Nähe von . Anders ist hier, dass fehlt und das ergibt für mich keinen Sinn: Selbst wenn bedeutet, heißt das ja nicht, dass auch 0 ist. Mir ist deshalb nicht klar, weshalb man das einfach weglassen kann. Hat dafür jemand eine Erklärung? Das gleiche taucht dann auch später noch einmal im Zusammenhang mit der Jacobi-Matrix auf: .

    Zum ersten Teil: Ja, hast du richtig verstanden; das nennt sich Lineare Approximation. Zum zweiten Teil: das ist mMn ein Tipp/Druckfehler. muss dastehen. Einfaches Gegenbeispiel ist die konstante Funktion Meint -- Iwesb (Diskussion) 11:51, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Beachte bei komplexen Ableitungen auch Holomorphe Funktion, und daß die Approximationsgleichung keine Tangente (Gerade) beschreibt. Zum möglichen Tipp/Druckfehler: Vielleicht ist auch irgendwo vorausgesetzt, daß hier angenommen wird. 91.54.42.33 12:03, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Vielen Dank für die Antworten! --2001:16B8:4218:3700:98AC:1C82:B276:7FFA 12:45, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Non-Refoulement-Verbot[Quelltext bearbeiten]

    Wie wird das Non-Refoulement-Verbot bei diesem Schiff der Identitären Bewegung eigentlich umgangen? (Link: http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/newsletter/126423/fluechtlingsschutzes-auf-hoher-see) --Muroshi (Diskussion) 12:21, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Andere Länder, andere Gesetze. Die „C-Star“ (Spamfilter! www.marinetraffic.com/de/ais/details/ships/shipid:748241/imo:7392854/mmsi:621819012/vessel:C%20STAR) fährt unter der Flagge von Dschibuti. Die werden nicht so einfach belangt werden können, wie ein unter Flagge eines europäischen Landes fahrendes Schiff.--Bobo11 (Diskussion) 12:44, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Dschibuti ist Vertragsstaat des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (GFK), der völkerrechtliche Grundsatz der Nichtzurückweisung sollte also auch für Dschibuti gelten. -- Ian Dury Hit me  13:07, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Interessante Frage. Wer ist denn eigentlich der Normadressat? Situation: Da fährt ein privates Schiff durchs Meer, die Besatzung sieht einen Menschen im Wasser treiben, schreit um Hilfe. Dann sind sie verpflichtet, den aufzufischen. (Wobei schon das mit einem Fragezeichen zu versehen ist: Die Seerechtskonvention geht natürlich stillschweigend davon aus, daß Schiffbrüchige - worunter wohl auch Schwimmer zu fassen wären, die von der Strömung ins Meer hinaus gezogen wurden, oder Personen, die aus Luftfahrzeugen ins Meer gelangt sind - unfreiwillig in eine Notlage geraten sind. Was aber, wenn sie die Notlage vorsätzlich herbeigeführt haben, um "gerettet" zu werden? Ich halte das nicht für so eindeutig.) Wenn der nun an Bord ist, ist er im nächsten sicheren Hafen an Land zu setzen (und nicht etwa auf einem unbewohnten Eiland oder einer Eisscholle). Und was ist, wenn der dann "Asyl" oder "Kriegsflüchtling" sagt? An Bord eines Schiffs, das hoheitliche Aufgaben wahrnimmt, ist das ein gültiger Asylantrag. Aber auf einem nicht-staatlichen Schiff? Könnte dem Skipper evtl. schlicht am Arsch vorbeigehen - wenn der Schiffbrüchige von den Behörden des nächstgelegenen Staats wegen krimineller Delikte, z. B. illegaler Einreise, belangt wird, dann ist das schlicht dessen Problem. Wenn's ihm nicht paßt, darf er auch durchaus wieder über Bord springen. Interessante Konstellation: Kommt ein anderes Schiff vorbei und fragt, ob man Schiffbrüchige an Bord habe, die man ihnen abnehmen wolle. Schiffbrüchiger erklärt, er wolle an Bord des dazugekommenen Schiffs gehen. Man wird ihn wohl ziehen lassen: alles andere wäre Freiheitsberaubung. --78.53.146.159 14:31, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Das mit den nicht-staatlichen Akteueren habe ich mir auch gedacht. De-Facto hat man bis jetzt einen NGO-Fährdienst toleriert.--Muroshi (Diskussion) 15:41, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Da gibt es nichts zu tolerieren (solange die NGOs nicht Beihilfe leisten): Italien ist verpflichtet, den Rettern aufgefischte Migranten abzunehmen, denn objektiv befanden die sich in Seenot - hätte man sie nicht aus dem Bach gezogen, wären sie abgesoffen. Der Knackpunkt liegt doch ganz woanders: Das Schleppergut weiß (meistens), daß die Nußschalen und Schlauchboote nicht seetüchtig sind und Europa nicht erreichen können. Die führen wegen der (erhofften bzw. erwarteten) Anwesenheit der Retter eine Seenotlage herbei, um von der Rechtslage zu profitieren. Wenn sie davon ausgehen müßten, daß keine Retter da sind, würden sie nicht in die Boote gehen, denn sie sind schließlich nicht suizidal. Konklusion: keine Retter -> kein Schleppergeschäft, keine Ertrunkenen. Die "Retter" sind in Wahrheit Mörder. Mit den Identitären hat das gar nichts zu tun. (Ja, die Abwesenheit von Rettern müßte zunächst kommuniziert werden. Von heute auf morgen einfach wegbleiben geht natürlich nicht.) --78.53.146.159 16:05, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Verstehe ich nicht. Warum sollte ausgerechnet Italien dazu verpflichtet sein, Privaten und meist nicht unter italienischer Flagge fahrenden Gerettete abzunehmen? Warum nicht die Libyer? --Muroshi (Diskussion) 17:51, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Unterstellung: Jedes Land ist verpflichtet, dem Retter Schiffbrüchige abzunehmen, Libyen natürlich auch. Der kann sich also in gewissen Grenzen aussuchen, welchen nahen Hafen er anläuft oder welches andere Schiff er um Unterstützung bittet (z. B. weil er so viele aufgefrischt hat, daß er selbst in Schwulitäten kommt, z. B. kein Platz mehr unter Deck und aufziehender Sturm, der die zweibeinige Decksladung wieder runterwaschen würde). Er darf nur nicht aus Kostengründen seine Reise nach Hongkong fortsetzen und zwischenzeitlich die "Gäste" zum Deckschrubben shanghaien. Einen Umweg über Bremerhaven zu machen ist er aber auch dann nicht verpflichtet, wenn seiner Kundschaft das durchaus sehr recht wäre, obwohl ihm dort seine "Ladung" auch abgenommen werden müßte. --78.53.146.159 21:43, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Offenbar sehen das die Libyer nicht so. Sie haben nämlich verboten, dass NGO oder die Identitären innerhalb der 12-Meilen-Zone schippern dürfen. Die Italien wollten das kürzlich auch verbieten (okay, Letzteres war wohl eher politisch motiviert).--Muroshi (Diskussion) 14:15, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Deine Begründung ist keine: Wenn die NGOs keine Lieferung haben, kann ihnen das Befahren der Hoheitsgewässer selbstverständlich verboten werden. (Der andere Fall hat keine praktische Bedeutung: Die wollen gar nicht Taxi nach Süden spielen, die wollen schließlich die Erwartungen ihrer Finanziers bedienen.) Das Verhalten Libyens (wer ist das eigentlich?) hat zwar keine humanitären Motive (vielmehr wollen sie die Terroristenfinanzierung durch Menschenhandel austrocknen), hat aber genau diesen positiven Nebeneffekt: keine Retter -> keine Boote, keine Ertrunkenen. (Und was macht eigentlich Sophia? Wann beschießen sie endlich die Basen der Verbrecher?) --78.53.147.198 01:39, 27. Jul. 2017 (CEST)
    Vielleicht hilft dir die Lektüre dieses Artikels bei deinen Gedanken. Ich jedenfalls esse keine Dorade mehr. -- Ian Dury Hit me  18:24, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Es wäre wirklich schön, wenn sich der Thunfischbestand wieder erholen würde - leider vollkommen überfischt. (Obwohl: Dadurch wird die Quecksilberbelastung der Bevölkerung natürlich signifikant reduziert.) Muß irren Fischern doch einfach mal gesagt werden... --78.53.146.159 21:43, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Für Alle die nicht wissen, worum es geht --MrBurns (Diskussion) 15:34, 25. Jul. 2017 (CEST)

    @Ian Dury: Doraden, also Meerbrassen bsp. der Art Sparus auratus sind vom Kiefer her auf eher hartschalige Kost angepasst: Muscheln, Würmer, Krebse. Aas gehört meines Wissens nach nicht zum Speisenspektrum dieser Fische. Um also auf diesem Weg ehemals menschliches Protein in eine Dorade zu bekommen, muss also entweder mindestens die Leiche komplett verfault / von Destruenten zersetzt, diese dann von planktischen Tieren aufgenommen, das Plankton dann wiederum von einer Muschel heraus filtriert worden sein, und dann kann eine Dorade die Muschel futtern. Etwas schneller geht es, wenn ein Seeringelwurm gleich ans Aas geht und dann Doradenspaghetti wird. Von daher: lass dir das Fischessen nicht verderben... ;-) Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 01:27, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Ei abkühlen[Quelltext bearbeiten]

    Ein Ei kommt aus dem Eierkocher mit - geschätzt - 80°. Ich lege es in eine Schüssel mit Wasser, 15°. Ich esse die Eier gerne mit 30°. Wie geht die Abkühlung am schnellsten? Einfach bis 30° im Wasser lassen? Oder bei x > 30° aus dem Wasser herausnehmen und an der Luft, 20°, weiter abkühlen lassen und den Verdunstungseffekt ausnutzen? --80.129.138.34 14:05, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Ich denke es geht am schnellsten, wenn du Wasser mit 0°C nimmst und dann das Ei drin lässt, bis es 30°C erreicht hat. Wobei es mit Wasser, das z.B. mit 4°C aus dem Kühlschrank kommt nur unwesentlich länger dauern dürfte. --MrBurns (Diskussion) 14:08, 25. Jul. 2017 (CEST) PS: man sollte eine ausreichende Menge Wasser verwenden, weil wenn du z.B. nur 100 ml Wasser verwendest, dauerts länger, selbst wenn das Ei trotzdem vollständig bedeckt ist, einfach weil sich dann das Wasser nicht unwesentlich erwärmt, bevor das Ei abgekühlt ist. --MrBurns (Diskussion) 14:11, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Wasser mit 0 °C - warum so bescheiden? Nimm flüssigen Stickstoff mit -200 °C. --DWI (Diskussion) 14:17, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Zuerst schälen --2.246.110.183 14:24, 25. Jul. 2017 (CEST)
    ...und in Scheiben schneiden - Chlapf (Diskussion) 14:53, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Jetzt muss die Frage kommen, wie man am besten Eier schneidet, nachdem oben der Käse mehr oder weniger gegessen bzw. zerkleinert ist. Saure-Gurken-Zeit in der Auskunft. 89.12.97.111 15:10, 25. Jul. 2017 (CEST)
    …und pusten. --Rôtkæppchen₆₈ 15:21, 25. Jul. 2017 (CEST)
    hartgekochte Eier lassen sich super mit einer Laubsäge zerteilen! --2.246.110.183 18:29, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Möglich, aber für weich gekochte ist ein Eierschalensollbruchstellenverursacher besser geeignet. (Ach herrje - schon wieder so ein Spezialwerkzeug.) --TheRunnerUp 18:57, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Eierschneider
    Für Eier wurde eigens der Eierschneider entwickelt. Da muss niemand mit Laubsäge, Wasserstrahlschneider, Laser, Käsemesser oder gar Küchenmesser rumhantieren. --Rôtkæppchen₆₈ 01:17, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Der funktioniert aber nur, wenn du die Eier vorher schälst. Das musst du bei der Laubsäge nicht. --2.246.81.68 09:36, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Hartgekochte Eier werden im hiesigen Kulturkreis vor dem Verzehr geschält. Da ist es einfacher, die Schale vor dem Zerteilen des Eies in großen Fragmenten zu entfernen, als die nach der Laubsägearbeit entstandenen kleinteiligen Schalenbruchstücke mühsam einzeln von der Eihaut abzupulen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:50, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Mal kurz zurück zur Ausgangsfrage: Wasser ist ein weit besserer Wärmeleiter als Luft. Solange Du eine ausreichend große Menge Wasser nimmst, so daß das Wasser durch das Ei nicht stark erwärmt wird, wird das Ei in Wasser schneller abkühlen. Eine nette Hausaufgabe hast Du da bekommen. Frag mal Deinen Lehrer, ob ihr auch noch etwas zum optimalen Zerteilen des Eis machen könnt. Wir haben da schon ein paar Vorschläge gesammelt hier und in dem Käseschneidethread. --188.108.80.187 19:08, 25. Jul. 2017 (CEST)

    :) Ich bin der (Mathematik-)Lehrer! Allerdings in praktisch-physikalischen Dingen eher unbegabt. Hatte gehofft, jemand würde mir Formeln präsentieren.--80.129.138.101 14:07, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Fluiddynamik is richtig schön komplex!--Neitram  16:43, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Egal, wie du das Ei abkühlst: wenn du es schnell machst, hat es bereits außen < 30 °C, während es innen gleichzeitig noch > 30 °C hat. Für Abkühlung auf eine homogene Temperatur musst du der Sache entweder mehr Zeit lassen, oder das Ei sofort in dünne Scheiben schneiden (Chlapfs Vorschlag) und die dann auf 30 °C runterkühlen. Vorzugsweise aber nicht in Wasser, sondern z.B. auf einem Backblech, damit sie nicht wässrig werden. Nebeneffekt: das geht dann auch schneller, wegen der größeren Oberfläche und wegen der größeren Temperaturleitfähigkeit von Metall. Alle Szenarien sind aber formelmäßig extrem kompliziert zu rechnen, das willst du dir und deinen Schülern nicht antun. Im Wasserschüssel-Szenario spielen z.B. laminare und turbulente Strömungseffekte (Fluiddynamik) hinein, das Wasser wird ja auch nicht gleichmäßig wärmer. --Neitram  16:02, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Vielleicht klappt es besser, wenn man die Aufgabe leicht abändert. Nimm ein Ei definierter Größe, eine definierte Menge Wasser definierter Temperatur ohne weiteren Wärmeaustausch mit der Umgebung und eine unbegrenzte Menge an Luft definierter Temperatur. Wenn ich nichts übersehen habe, sollte man damit ohne allzu großen Aufwand näherungsweise ausrechnen können, wann das Ei und das jeweils umgebende Medium ihre Temperatur vollständig angeglichen haben. Bonusaufgabe wäre dann auszurechnen, in welche Menge Wasser vorgegebener Temperatur man das Ei des Lehrers legen müßte, damit es auf die gewünschte Temperatur von 30 ° C kommt. Das mit dem Verdunstungseffekt würde ich weglassen, der dürfte sehr gering sein.
    Noch viel besser fände ich allerdings, wenn Du den Schülern ohne das alles nur die Aufgabe stellst, Dein Frühstücksei auf eine Durchschnittstemperatur von 30 ′ C abzukühlen. Wie sie das machen, stellst Du ihnen frei. Darzustellen wären die Art der Abkühlung und ein rechnerischer Beleg dafür, daß dabei tatsächlich eine Durschnittstemperatur von 30 ′ C erreicht wird. Aber mach das bitte nicht in einer Klassenarbeit, sondern nur als Hausaufgabe. Wer möchte, könnte seine Lösung vor der Klasse im Rahmen einer Präsentation darstellen und damit seine mündliche Note verbessern. Anschließend könnte man dann in der Klasse abstimmen lassen, welche Schüler die Aufgabe am besten gelöst haben. Das wäre lustig:) --84.58.125.100 01:37, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Ich will das Ei auf keinen Fall zerschneiden. Mir ist auch klar, daß Wasser besser leitet als Luft. Trotzdem dachte ich, daß der Verdunstungseffekt für die letzten paar Grad einen Vorteil darstellen könnte, ganz abgesehen davon, daß die Wassermenge in der Schüssel ja begrenzt ist, sagen wir 300 ml, wohingegen die Raumluft im Verhältnis dazu "unbegrenzt" ist. Es soll keine Aufgabe sein, sondern ist einfach eine Frage, die ich mir stelle. Danke für Ihre Antworten.--80.129.138.47 10:00, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Wandspannungen in Druckbehälter[Quelltext bearbeiten]

    Gegeben sei ein beliebiges Hohlgefäß ("Kartoffel" - in praktischen Fällen treten wohl eher regelmäßigere Formen auf) unter Innendruck. Wie bestimmt man eigentlich rechnerisch die Spannungsverteilung in der Wand? --78.53.146.159 14:52, 25. Jul. 2017 (CEST)

    finite Elemente? --2.246.110.183 14:59, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Die lösen hier welche mathematische Aufgabe (Dgl.)? (Vielleicht kommt hier irgendwie Gauß-Ostrogradski ins Spiel - ich blick's gerade nicht, auch nicht für einen simplen Fall eines polygonalen Prismas. Man muß wohl von einem Flächenelement dA der Wand ausgehen und aus dem - dF ist proportional dA - aus den lokalen Flächenableitungen auf dessen Randspannungen schließen, aber wie geht das?) --78.53.146.159 16:17, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Vielleicht hilft dir Schale (Technische Mechanik) weiter. --DWI (Diskussion) 16:24, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Druckbehälter, gewölbter Boden. --2003:C1:DBF2:900:14A7:6887:EE6:4315 19:13, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Tut mir leid, ich stehe immer noch auf dem Schlauch. Angenommen, ich hätte einen Blechwürfel mit biegesteifen Flächen und einer Druckgasfüllung: Welche Spannungsverteilung stellt sich ein, und wie kommt man darauf? --78.53.146.159 22:04, 25. Jul. 2017 (CEST)

    dafür gibt's die Wurstakademie, dort kannst du die Spannungen nachvollziehen. Merke: eine Wurst platzt immer in Längsrichtung auf. --88.153.6.76 06:59, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Ich halte diese Berechnung für falsch. Denn ich bin sicher dass ein nicht-dehnbahres Containment axial wie radial gleich oft aufreisst. Die Wurstpelle dagegen ist dehnbar und hat in Längsrichtung mehr Material. Daher kann sich die Wurst in Längsrichtig viel mehr dehnen als radial. --2.246.81.68 09:35, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Ich halte Deinen Einwand für falsch. Sind wir uns darüber einig, daß eine Fläche unter Zug quer zur höchsten Spannung - also: der Riß verläuft quer zur Richtung der Spannung - zerreißt? Und welchen Einfluß soll nun eine Dehnung auf die Spannungsverhältnisse haben? Auf die gesamte Verformung kommt es ohnehin nicht an, sondern auf die spezifische Dehnung: Wenn die Wurst 20 cm lang ist und 2 cm Durchmesser hat und beides bei Erwärmung um 10 % zunehmen würde, dann würde sie 2 cm länger und 2 mm dicker, aber die relative lokale Dehnung wäre in tangentialer und axialer Richtung dennoch gleich. Sind sie aber nicht: Die Dehnung ist proportional zur Spannung. Und die läßt sich leicht abschätzen: In Längsrichtung Querschnittsfläche durch Umfang, ergibt R/2. In Querrichtung Durchmesser durch zwei, ergibt R und ist also doppelt so groß. Die Dehnung kommt darin nicht vor, denn sie hat keinen Einfluß auf diese Verhältnisse. --78.53.146.159 10:42, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Fein. Und was kommt jetzt beim Blechwürfel raus? Falsch ist: Dasselbe wie bei einer quadratischen Wurst mit Dicke D. Wenn die unendlich lang ist, dann ist die Wandkraft in Querrichtung D/2 und in Längsrichtung D^2/(4*D)=D/4, also halb so groß wie bei der runden Wurst. Beim Würfel kann das aber aus Symmetriegründen nicht so sein. Wie ist es da? (Schau doch mal bei der Würfelakademie nach.) --78.53.146.159 10:42, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Ein Teil der Lösung heißt wohl Young-Laplace-Gleichung. --78.53.146.159 18:34, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Zitat-Urheber gesucht[Quelltext bearbeiten]

    Wen meint Altmann mit dem Zitat: „Lassen Sie mich einen jüdischen Schriftsteller zitieren, der die feinsten KZ-Adressen überlebt hatte und den ich in Australien befragte, von wegen Herrgott und Zuflucht: "Wissen Sie, irgendwann hat auch der Hartnäckigste in unserer Baracke in Birkenau verstanden, dass Gott nicht existiert."“

    WP-Suche mit => jüdischer/Jude Schriftsteller birkenau Australien <= bringt mich nicht weiter. GEEZER … nil nisi bene 17:25, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Ich weiß es nicht, aber nach Biographie und Ausrichtung würde Abraham Biderman gut passen, Autor der Autobiographie The World of My Past. Leider keinen Plan, ob er jemals von Altmann interviewt wurde. Grüße Dumbox (Diskussion) 18:18, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Altmann beschreibt in seinem Buch "Im Land der Regenbogenschlange" ein Treffen mit Jacob G. Rosenberg. Alauda (Diskussion) 18:33, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Mit => "Biderman " "altmann" interview <= Würde passen, aber nichts Zwingendes gefunden. GEEZER … nil nisi bene 11:28, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Und Rosenberg passt also nicht? Immerhin war Rosenberg in Birkenau und wurde von Altmann definitiv in Melbourne, Australien interviewt, kopfkratz. Alauda (Diskussion) 15:45, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Hetz' mich nicht so ...! :-)
    Das passt sehr gut. Auch das Rosenbergs Vater (bereits) Agnostiker war. We have a winner! Thx! GEEZER … nil nisi bene 08:41, 27. Jul. 2017 (CEST)
    Dieser Abschnitt kann archiviert werden. GEEZER … nil nisi bene 08:41, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Die Erde live aus Sicht der ISS[Quelltext bearbeiten]

    Hallo Freunde, gibt es eine Möglichkeit, den Flug der ISS so mitzuverfolgen, dass ich in Echtzeit die gleiche Sicht auf die Erde habe, z.B. über Google Earth oder Maps? Also über eine sich ständig aktualisierende KML? Wäre eine interessante Sache. Danke und Gruß --188.104.63.83 18:04, 25. Jul. 2017 (CEST)

    http://www.ustream.tv/channel/live-iss-stream ? , Gruß217.251.207.135 18:17, 25. Jul. 2017 (CEST)
    http://www.dlr.de/next/desktopdefault.aspx/tabid-7377/12421_read-30013/ -- Mauerquadrant (Diskussion) 18:26, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Dankeschön, dieser Link funktioniert wie gewünscht: http://www.lizard-tail.com/isana/tracking/ --188.104.63.83 19:29, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Land in Sonne[Quelltext bearbeiten]

    Hier auf der Münchner Karte wird ein Virtel "Land in Sonne" genannt. Nur finde ich das auf WP nicht. Ist das ein Fehler?--Sanandros (Diskussion) 18:58, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Das ist höchstens ein Fehler in Deiner Suche/Deinen Sucheinstellungen. Ich finde Sendling-Westpark#Beschreibung, 5. Absatz. --TheRunnerUp 19:06, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Haben denn Stadtbezirkteile keine Relevanz?--Sanandros (Diskussion) 23:20, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Siehe Wikipedia:Relevanzkriterien#Geographische Objekte, Siedlungen und Ortsteil. Wenn das mehr als ein Wohnplatz ist, dann ist es relevant. --Rôtkæppchen₆₈ 07:22, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Es ist eine bekannte Tatsache, dass Wikipedia noch nicht vollständig ist. Sei mutig und schreibe etwas darüber! --TheRunnerUp 07:58, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Und wie soll ich über etwas schreiben wo ich noch nicht mal weiss wo man Infos bekommt? Ausser dass man auf Google einen Kleingartenverein mit Selbigen Namen findet.--Sanandros (Diskussion) 12:22, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Hast Du schon auf der Website oder im Archiv von Stadt oder Stadtbezirk oder recherchiert? --Rôtkæppchen₆₈ 07:16, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Tiefdruckgebiet[Quelltext bearbeiten]

    Ich schaue mir schon seit zwei Tagen auf dem Niederschlagsradar an, wie das Tiefdurckgebiet über uns hinwegzieht. Das kreisende Niederschlagsgebiet ist eindrucksvoll. Dabei kreist es aber ständig um eien zentrales Gebiet, in dem offenbar kein Niederschlag fällt. Ist das der gleiche Effekt wie beim Auge des Hurrikans? --2003:D0:2BC9:6801:89E1:B7BA:1885:2F9 19:41, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Ja. Ein Hurrikan ist nichts anderes als ein extrem starkes Tief. --Gretarsson (Diskussion) 19:55, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Siehe auch Tiefdruckgebiet#Warmsektor. --FriedhelmW (Diskussion) 20:00, 25. Jul. 2017 (CEST)

    OT: Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Hurrikan über Wasser entsteht. Gibt es auch Hurrikans, die als Tief auf Land treffen und erst dann zum Wirbelsturm werden?--Bluemel1 (Diskussion) 20:16, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Nein, dafür reicht die Verdunstung über Land nicht aus. --j.budissin+/- 20:26, 25. Jul. 2017 (CEST)
    Thanks.--Bluemel1 (Diskussion) 20:26, 25. Jul. 2017 (CEST)

    Latein[Quelltext bearbeiten]

    Moin. Ich stehe gerade bei folgenden zwei Fragen vor Problemen. Es wäre super, wenn mir da jemand auf die Sprünge helfen könnte. Ich habe auch schon beim Portal:Latein nachgefragt, weiß aber nicht, wie aktiv da geschaut wird.
    1. Welche Form ist besser / richtiger: Ignis et curiositas oder Ignis curiositasque?
    2. Wie würde man Zum Feuer aus Neugier übersetzen? Das ist so gemeint, dass man aus Neugierde zum Feuer geht, also als Orts- beziehungsweise Richtungsangabe. „Aus Neugier“ wäre ja propter curiositatem oder curiositate, aber der Rest?
    Beste Grüße --Florean Fortescue (Diskussion) 23:50, 25. Jul. 2017 (CEST)
    1. Hmm hier würde ich die 2. Form benutzen.
    2. Also hier müsste man den ganzen Satz haben; nehmen wir mal den Satz "Wir gehen aus Neugier zum Feuer", da würde ich schreiben: Ad igni ex curiositate eunt .
    Aber mehr fehlt in Latein auch die Übung....--Leif (Diskussion) 03:05, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Allerdings! Es muss natürlich "Egos eunt ex curiositas ad ignis" heißen. Nicht! --2003:C1:DBD5:D400:783E:DD8B:C564:515A 03:19, 26. Jul. 2017 (CEST)
    War es so schlecht, so alla Brian im Tempel???--Leif (Diskussion) 03:33, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Herrschaften! Nach "ad" steht noch immer Akkusativ! ad ignem cupuditatis causa ire.--Heletz (Diskussion) 07:16, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Curiositate adductus ad ignem accedit könnte man sagen. Aber Vorsicht: curiositas meint eine allgemeine (meist negativ gewertete) Charaktereigenschaft, nicht den ummittelbaren Affekt; mein Sätzchen besagt also etwa: "Weil er ein neugieriger Mensch war, ging er zum Feuer." Willst du aber mit "aus Neugier" sagen, dass er mal gucken wollte, was los ist, dann solltest du das auch so sagen: spectandi causa, spectandi cupidus. Grüße Dumbox (Diskussion) 07:41, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Bezeichnet curiositas also eher schon "Voyeurismus"/"Gaffen"? Könnte man damit das heute verbreitete Unfallgaffen beispielsweise bezeichnen? --ObersterGenosse (Diskussion) 09:23, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Wie gesagt, nicht so sehr das Gaffen als solches, sondern die Neigung dazu. Adjektive auf -osus und dann Nomina auf -ositas bezeichnen oft (nicht immer) eine falsche, kranke Eigenschaft, ein "zu viel". Curiosus ist jemand, der dauernd Neues wissen will, sich "zu viel kümmert" (von cura). Grüße Dumbox (Diskussion) 11:52, 26. Jul. 2017 (CEST)

    26. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

    Evolution[Quelltext bearbeiten]

    Diese Lehre besagt ja, das es ständig Verbesserungen gibt, die sich schlussendlich durchsetzen. Wie sieht es da beim Menschen aus? Es gibt mehr als 6 Milliarden mittlerweile. Irgendwo muss doch der "Neue Mensch" gezeugt worden sein. Oder wird durch die moderne Medizin alles verwässert? --91.62.129.133 00:30, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Die Evolution bei Hominiden ist, aufgrund der langen Generationsdauer, nicht innerhalb einer menschlichen Lebenszeit nachweisbar, und meiner Meinung nach sowieso von der Anzahl an gleichzeitig lebenden Individuen unabhängig (auf jeden Menschen kommen zog Ratten, und trotzdem ist Rattus norvegicus eindeutig eines Art). Schnelle Evolution lässt sich von einem Interessierten nur an schnelllebigen Lebewesen beobachten (Beispiele: Saccharomyces cerevisiae, Caenorhabditis elegans, Drosophila melanogaster - insbesondere in Experimenten, die bewusst mittels Mutagenen Genomänderungen erzeugten, Darwinfinken, eingeschränkt bei australischen Ottern, die sich vom Körperbau an die Agakröte als Beutetier angepasst haben). Bei Homo sapiens spielt aber natürlich auch die Medizin eine Rolle, die Auslese bei Früchchen, Chromosomenanomalien, genetischen Erkrankungen und Fitnessbehinderungen (Sehfehler, Muskelschwächen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten...) ist stark eingeschränkt. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 01:00, 26. Jul. 2017 (CEST)
    So ist es. Der Mensch ist aktuell dabei, seinen Genpool zu verschlechtern, in dem er die natürliche Auslese unterläuft. Wohin das führen wird, ist schwer abzusehen, weil parallel erhebliche technologische Fortschritte gemacht werden. Recht eindeutig dürfte sein, das dieser Weg risikobehaftet ist, weil der moderne Mensch zunehmend abhängig wird von funktionierender Technik. --188.108.80.187 01:22, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Was ist den das für ein sozialdarwinistischer und letztlich menschenverachtender Blödsinn? Schon mal auf die Idee gekommen, dass der technische, medizinische und auch soziale Fortschritt selbst Teil der Evolution ist? So kommt es ja z.B. nicht von ungefähr, dass der Durchschnitts-IQ in den letzten Jahrzehnten beträchtlich gestiegen ist. // Martin K. (Diskussion) 11:48, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Bei Evolution geht es um die Veränderung des Genoms. Der technische, medizinische und auch soziale Fortschritt ist nicht Teil der Veränderung des Genoms. --84.58.125.100 13:04, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Gleich mehrere falsche Prämissen. 1) Durch Evolution wird nicht verbessert, sondern nur angepasst. Zwar erfolgte im Zuge dieser Anpassungen auch eine allgemeine Zunahme der Komplexität der Lebewesen, aber innerhalb dieser Entwicklung gibt es auch gegenläufige Trends (so ist ein Säugetierschädel wesentlich weniger Komplex als der eines Knochenfisches und Bandwürmer haben ihren Verdauungstrakt komplett reduziert)
    2) Die Entstehung einer neuen Art erfolgt nicht „plötzlich“ durch die Geburt eines Individuums dieser neuen Art, sondern vielmehr wandeln sich die (voneinander isolierten) Teilpopulationen einer Art genetisch und letzlich auch äußerlich in Abhängigkeit von den auf sie wirkenden Umweltparametern in einem graduellen Prozess. Irgendwann, nach vielen Generationen, sind zwei Teilpopulationen einer Ursprungsart genetisch, körperlich und/oder im Verhalten soweit voneinander entfernt, dass sie sich nicht mehr paaren (können). Dann spricht man von einem Artbildungs„ereignis“ (in diesem Fall in Form der sog. Kladogenese, der dichotomen Verzweigung einer Entwicklungslinie). Das ganze funktioniert möglicherweise auch mit einer einzelnen Population, die sich über viele Generationen soweit verändert, dass sie sich irgendwann von der Ausgangsgeneration auf Artebene unterscheidet (sog. Anagenese oder phyletische Transformation). --Gretarsson (Diskussion) 01:38, 26. Jul. 2017 (CEST)
    (BK) Ich denke, daß das eine falsche Vorstellung von der Evolutionslehre ist. In der Entwicklung der Arten werden Fortpflanzungsvorteile optimiert, wozu zum einen die innerartliche Konkurrenz um Sexualpartner und Ressourcen und zum anderen die Fähigkeit gehört, sich und den Nachwuchs zu ernähren und vor schädlichen Umwelteinflüssen, z. B. Freßfeinden, zu schützen. Genetische Selektion funktioniert beim Menschen aber nicht mehr, da Kranke und Schwache es dank moderner Medizin trotzdem zur Fortpflanzung schaffen. Man muß sich schon klarmachen, daß der medizinische Fortschritt, je erfolgreicher er bei der Behandlung der Individuen ist, die Menschheit als Ganzes umso kränker und schwächer macht. Ohne eine noch zu schaffende moderne Eugenik, also den Ausschluß minderwertigen Erbguts von der Fortpflanzung, wird die Menschheit wieder in die Barbarei zurückgeworfen oder ist zum Untergang verdammt. (Und ja, es stellen sich natürlich die Fragen, wer die Entscheidungen trifft, und nach welchen Kriterien. Ändert aber nichts daran, daß die natürliche Selektion nicht mehr funktioniert - wenn wir nicht mehr zulassen, daß Krankheitserreger Menschen jung dahinraffen und so von der Fortpflanzung ausschließen, dann kann sich gegen diese auch keine Resistenz evolutionär ausbilden.) --78.53.146.159 01:56, 26. Jul. 2017 (CEST)
    @188.108.80.187: Wie definierst du "Genpool verschlechtern"? Um 1800 gab es 1 Milliarde Menschen, jetzt gibt es ca. 7,5 Milliarden. Der Pool ist also zunächst einmal wesentlich größer geworden. Dadurch gibt es in vielerlei Hinsicht mehr Varianten bzw. zu einem vorgegebenen Allel im Allgemeinen ca. 7- bis 8-mal soviele Vertreter wie früher, und auch ca. 7- bis 8-mal soviele Genies. Diese Vervielfachung der Anzahl der Träger erhöht nach dem Fliegenprinzip die Robustheit der Menschheit als ganzer gegenüber äußeren Einflüssen. Allein schon insofern ist also der Genpool der 8 Milliarden in Summe eigentlich besser als der Genpool der einen Milliarde von 1800. Klar mag in gewisser Hinsicht (z.B. Fehlsichtigkeit) der Durchschnitt der Menschen von 2017 Defizite gegenüber dem von 1800 haben. Aber das wird (unter anderem) durch die größere Anzahl mehr als ausgeglichen.
    Im Übrigen wird eine Welt, bei der aufgrund erhöhter Genqualität ihrer Bewohner jeder Staat seine eigenen Atomraketen erfinden und massenhaft bauen kann, wahrscheinlich "risikobehafter" als eine sein, bei der die Menschen in ihrer großen Mehrzahl doof sind. Lehrbuchhafte Auslese könnte eben auch in eine evolutionäre Sackgasse oder zum evolutionären Selbstmord führen. Und es könnte z.B. sein, dass durch die von 78.53.146.159 vorgeschlagene Eugenik gewisse Genvarianten, die sich später wider Erwarten doch noch als nützlich fürs Überleben erwiesen hätten, für immer ausgerottet werden. --82.212.58.111 02:52, 26. Jul. 2017 (CEST)
    <quetsch>Ich meinte mit Genpool verschlechtern folgendes (stark vereinfacht): Unter natürlichen Bedingungen würden schwache und/oder krankheitsanfällige und/oder vermindert fortpflanzungsfähige etc. Individuen sich seltener fortpflanzen, weshalb der Anteil der Gene, die diese Eigeschaften codieren, reduziert würde. Bedingt durch den techischen Fortschritt können sich weniger fitte Individuen heutzutage weit häufiger fortpflanzen, so daß der Anteil solcher Gene im Pool ansteigt. Das funktoniert so lange, wie die Errungenschaften des techischen Fortschritts diesen Individuen helfen, ihre geringe biologische Fitneß zu kompensieren. Mit schlechter meine ich also, weniger geeignet für Überleben und Fortpflanzungserfolg unter natürlichen Bedingungen. --84.58.125.100 13:04, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Eben, du definierst es über den Durchschnitt der Bevölkerung, statt über die Summe. Wenn von den 8 Milliarden nur der "genetisch beste" Mann und die "genetisch beste" Frau im jeweils fortpflanzungsfähigen Alter überleben und die anderen 7,999999998 Milliarden sterben würden, dann wäre in deiner Skala ein nahezu optimaler Genpool erreicht. Dass dieser winzige Genpool aber den Bestand der Menschheit erheblich gefährden würde, darüber sind wir uns wohl einig. Die Masse macht's. Sie erhöht sowohl die Vielfalt des Genpools der Menschheit als auch die Anzahl der Träger gleichartiger Anlagen. Das ist wie ein Bundesligist mit einem großen Spielerkader. Es gibt dann für jede Position mindestens einen Spezialisten und für jeden verletzten Spitzenspieler ein paar gleichwertige Ersatzleute. Die jungen Spieler des Kaders, die dann nicht einmal auf der Bank, sondern auf der Tribüne sitzen, stören nicht groß. Denn vielleicht entwickelt sich aus manchem von ihnen irgendwann doch noch ein Star. --82.212.58.111 01:05, 27. Jul. 2017 (CEST)
    Die Evolution funktioniert umso besser, umso stärker die Selektion ist. Das heißt allerdings, je mehr sterben, je mehr elendig verrecken,, je mehr Leid, je mehr ohne Nachkommen ins Grab versinken, desto schneller geht's (Flaschenhalseffekt und so). Zwischen dem letzten Neandertaler und uns stehen mindestens 25.000 Jahre und was sind da die paar Jährchen die ein Mensch in seinen Leben erlebt, selbst mit heute langer Lebenserwartung. Statistisch gesehen verlässt du diesen Planeten ohne einen großen Unterschied zu merken, zu dem was in deiner Kindheit und Jugend war und was du auf dem Altenteil so zu sehen bekommen hast. Gene sind hartnäckig, überspringen gern mal eine oder zwei Generationen (Mendel lässt grüße), und eine Menschengeneration dauert lang. --109.101.248.112 03:08, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Naturgeburt? Ein Kaiserschnitt?
    Das Hirn hilft dem Gehirn damit.
    Die Babys schwerer, der Kopf wird dick.
    So zeigt "Erfolg" ein jeder Fortpflanzugsversuch. GEEZER … nil nisi bene 08:45, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Wer tatsächlich an Informationen zum Thema interessiert ist, möge hier nachlesen: Brenna M. Henn et al. (2015): Estimating Mutation Load in Human Genomes. Volltext hier.--Meloe (Diskussion) 08:51, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Hmmmm ... ich lese daraus, dass sie sagen, dass die Sache komplex ist. GEEZER … nil nisi bene 09:22, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Die Evolutionslehre besagt keineswegs, dass es ständig Verbesserungen gibt. Es gibt ständig Veränderungen (Mutationen, Rekombinationen). Ob das jeweils eine Verbesserung ist, weiß man immer erst hinterher, wenn sich unter bestimmten Umweltbedingungen bestimmte Veränderungen durchgesetzt haben (Selektion). So ist die Sichelzellenanämie nur in Gegenden ein Nachteil, wo es keine Malaria gibt. Wo es Malaria gibt, ist sie hingegen ein Vorteil. Wer dein "Neuer Mensch" ist, würde sich also auch erst im Nachhinein herausstellen, nachdem sich die Umweltbedingungen dramatisch geändert hätten. Da wir aber nicht wissen, ob und wie und wann sich die Umwelt ändert, ist ein möglichst großer Genpool von Vorteil (wie von 82.212.etc. bereits dargestellt). So ist die Spezies als Ganzes zwar nicht auf alle Eventualitäten vorbereitet, aber doch auf mehr, als mit einem durch eugenische, oder gar menschenzüchterische Maßnahmen verarmten Genpool. Auch ist es ein Irrglaube, all die Infektionskrankheiten, an denen die Menschen früher wie die Fliegen gestorben sind, wären von selbst verschwunden, wenn man der natürlichen Auswahl nur ihren Lauf gelassen hätte. "Früher" hatten die Menschen einfach zwölf Kinder, statt zwei, um die hohe Sterblichkeit auszugleichen. Heute ist das nicht mehr nötig. Geoz (Diskussion) 08:59, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Worauf zielst du überhaupt mit einem Neuen Menschen? Generell eine neue art - nennen wir sie Homo novus? Ich vermute ja, der OP zielt auf etwas Bestimmtes: beispielsweise auf einen friedliebenden, empathischen, nicht-militanten, nicht ausbeutreischen, Marx würde sagen kommunistischen Menschen. Hier gilt, dass nach herrschender Meinung die Evolution kein Ziel hat. Bezüglich Sinn des Lebens frage dich selbst oder deinen Pfarrer/Imam/Guru/...

    Wie andere schon gesagt haben: In der Evolution wird nichts besser. Sondern nur besser angepasst, und zwar an den jeweiligen Lebensraum. Und dann guckst du mal Wall-E, in diesem Film siehst du am Ende Leute, die ständig auf Hover-Betten dahinvegetieren, und weil sie keine Bewegung und keinen aufrechten Gang mehr nötig haben, verwandeln sie sich zu humanoiden Organsäcken. ;)
    Evolution findet bei Menschen schon statt - zum Beispiel bei Kaiserschnitten: "Researchers estimate cases where the baby cannot fit down the birth canal have increased from 30 in 1,000 in the 1960s to 36 in 1,000 births today." - wozu ein weiter Geburtskanal, wenn die Ärzte ja ohnehin mit Kaiserschnitten nachhelfen? Den Selektionsdruck gegen enge Geburtskanäle haben wir abgeschafft. Wollen wir, dass der Fortbestand der Art Mensch nicht komplett von der Technologie abhängig ist, benötigen wir in (ferner) Zukunft ein Zuchtprogramm... schwere Gedankenkost.--Keimzelle talk 10:59, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Wieso? Wir machen es - das Zuchtprogramm - mit Pferden, Hunden, Katzen, Pandas, Austern, Schlangen, Koalas, Griraffen, Primaten, Nashörnern, diversen Adlern, weißen Löwen und Tigern, Humanparasiten, akademiker-kreis, ElitePartner, Parship, GenePartner-Projekt und und und ... Das kann doch nicht alles böse sein? GEEZER … nil nisi bene 11:25, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Die Evolution optimiert genau eine Größe: Die (effektive) Nachkommenzahl. Bezogen auf Anteile an der Population also: Die Nachkommensrate, bezogen auf andere Menschen. Je mehr (sich selbst effektiv fortpflanzende) Nachkommen ein Angehöriger der Population hat, umso höher wird sein Anteil in der Population liegen. Evolutiv wirksam ist dabei nur der erbliche Anteil der Einflussfaktoren, also die genetische Ausstattung (wir können epigenetische Vorgänge in diesem Fall gefahrlos ignorieren, da sie nur als Mechanismen wirksam sind). Evolutiv "besser" ist also nicht stärker, größer, schöner schlauer usw usw, sondern nur jeder dieser Faktoren, insoweit er sich auf die Nachkommenzahl auswirkt. Steuernde Größen sind (wenn wir Menschen nicht züchten wollen) die natürliche Selektion und die sexuelle Selektion sowie, ausschließlich bei der Art Homo sapiens, eventuelle individuelle Entscheidungen auf einer ethischen Basis, d.h. der freiwillige Verzicht auf mögliche Nachkommen. Die natürliche Selektion wirkt, wie schon öfters gesagt, nur über die aktuelle und tatsächliche, d.h. im Falle der meisten Menschen mehr oder weniger künstliche, Umwelt. Sie wirkt ausschließlich subtraktiv, d.h. über die Verminderung von potentiell möglichen Nachkommenzahlen. Wirkt überhaupt keine Selektion mehr ein, befindet sich die Population (diesen Faktor betreffend) im Hardy-Weinberg-Gleichgewicht, d.h. die gegenwärtig vorhandenen Allele werden, in völlig unveränderten Anteilen, weitergegeben werden, Evolution findet nicht (mehr) statt. Einziger Faktor wären ggf. de novo entstehende Mutationen mit schwach bis mäßig nachteiligem Effekt, die sich, über sehr lange Zeiträume, in der Population anreichern würden, wenn sie nicht durch reinigende Selektion ausgemerzt werden. D.h. die Antwort ist, kurz gefasst: der neue Mensch ist einfach der alte.--Meloe (Diskussion) 11:40, 26. Jul. 2017 (CEST)
    In einer "stabilen" Umgebung. Zustimmung. Keine Chance, besondere Merkmale einer neuen Spezies auszubilden, weil immer wieder die omnipräsente Gesamtpopulation drüberschwappt.
    Früher (isolierte Populationen) war alles anders. GEEZER … nil nisi bene 12:59, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Zu sagen, dass die Evolution etwas optimiert, ist imho zu abstrakt. Indirekt ja, aber tatsächlich optimiert durch Selektion jeder Mensch selbst. Warum werden denn Männer in jeder Generation durchschnittlich größer? Schlicht und ergreifend, weil Frauen große Männer selektieren, d.h. die kleinen Männer bekommen tendentiell keine Chance, Nachkommen in die Welt zu setzen. Mit Evolution hat das nur begrenzt zu tun, da Körpergröße heutzutage kein Überlebensvorteil ist. Man könnte überspitzt fast sagen, dass Frauen sich große Männer "züchten". 129.13.72.198 15:21, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Die Größenzunahme (säkulare Akzeleration genannt) hat, allen gängigen Theorien zufolge, keine genetische Basis.--Meloe (Diskussion) 16:37, 26. Jul. 2017 (CEST)
    +1 Das, was heute passiert, wird langfristig "nicht praktisch sein".
    Bis zu einer bestimmten Grösse, aber, + ansprechende Symmetrie + anderen Faktoren gibt es viele Hinweise auf sexuelle Selektion. Ein guter Mittelwert - und man hat die besten Chancen in die nächste Runde zu kommen... ;-) GEEZER … nil nisi bene 16:55, 26. Jul. 2017 (CEST)


    Mit dem Aufkommen des Werkzeuggebrauches hat der Mensch seine Evolution auf seine Werkzeuge ausgeweitet. So war vor 100.000 Jahren jemand, der sehr geschickt bei Bau und Anwendung von Pfeil und Bogen, beim Kochen, beim Anfertigen von Kleidung und beim Bau eines Wetterschutzes, sowie bei der Konservierung von Nahrung war anderen, nicht so geschickten Individuen überlegen und hat daher auch mehr Nachkommen durchgebracht. 80.000 Jahre später waren Pfeil und Bogen dann schon wieder out, da musste man wissen, wie man Gräser richtig bewässert und die Körner zu Mehl verarbeitet. -- Janka (Diskussion) 20:45, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Ich halte es nicht für sinnvoll, die biologische Evolution mit der kulturellen Evolution gleichzusetzen. Das ist schlicht nicht dasselbe und mögliche gegenseitige Abhängigkeiten lassen sich nur bei getrennter Betrachtung herausarbeiten. --84.58.125.100 00:50, 27. Jul. 2017 (CEST)
    Nicht gleichsetzen, aber sie wechselwirken eindeutig. (der gleiche künstliche Konflikt zwischen nature and nurture)
    Oben wird der Kaiserschnitt erwähnt (das ist eine sehr spezielle Art der Anwendung von "Pfeil und Bogen"). Durch weitere "Zutaten" sinken Spermienzahlen (genetisch oder durch Umwelteinflüsse etc.) und immer ältere Frauen entscheiden sich durch Hormonbehandlung oder andere Techniken Kinder zu bekommen (ältere Mütter/Väter => => erhöhte Mutationsrate). Millionen von Frauen machen Entscheidungen (Leben, Partner, whatever) unter "Drogeneinfluss" (Kontrazeptiva). Durch veränderte Nahrung spielt die Zahnausstattung ("verkleinert, schwächer") keine Rolle mehr. Durch Operationen und Sehhilfen findet auch ein extrem kurzsichtiges Männchen ein extrem kurzsichtiges Weibchen, um extrem kurzsichtige Kindlein zu machen. usw; usf. GEEZER … nil nisi bene 11:08, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Werden eigentlich insgesamt mehr Sachbücher oder Schöngeistige Bücher verkauft?[Quelltext bearbeiten]

    Ich meine weltweit? (nicht signierter Beitrag von 92.217.166.139 (Diskussion) 00:41, 26. Jul. 2017 (CEST))

    Weltweite Statistiken wird man wahrscheinlich schwer finden, vielleicht sollte man sich auf die größten Märkte (z.B. USA, China, Großbritannien, Deutschland) beschränken. Das sollte dann schon halbwegs repräsentativ für die ganze Welt sein. --MrBurns (Diskussion) 02:50, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Ein Sachbuch kostet durchschnittlich mehr als ein Roman. Daher tippe ich auf 4 bis 10 Mal mehr Unterhaltungsliteratur. GEEZER … nil nisi bene 08:31, 26. Jul. 2017 (CEST)
    "Zwei Drittel, ein Drittel?" "YESSSS!" Play It Again, SPAM (Diskussion) 09:29, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Auf welches Land bezieht sich die Grafik? --MrBurns (Diskussion) 18:08, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Iirc las ich mal im Börsenblatt etwas vom Faktor drei. Dreimal mehr Sachbücher im weitesten Sinne als Belletristik. Das war allerdings in Prä-Internet-Zeiten. 93.237.195.192 08:40, 26. Jul. 2017 (CEST)
    book genre ist der Schalüssel... GEEZER … nil nisi bene 08:59, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Hier und bei der Quelle von Play It Again lese ich aber jeweils einen leicht höheren Anteil an Sachbuch, wobei natürlich die Frage von Religionsbüchern (hiermit ggf. auch Wirtschaft und Politik gemeint) bleibt. Im Ernst, das ist wohl etwa die Hälfte. --195.200.70.44 14:36, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Bei einigen der Welt-Top-Seller (Bibel, Mao-Bibel, Koran; mehr z.B. hier, leider unbequellt und vermutlich systematisch Fachbücher ausklammernd) ist eventuell disputabel, in welche Sparte sie überhaupt fallen. In den USA war Spocks Handbuch zur Babypflege nach der Bibel das häufigst verkaufte Buch des 20. Jahrhunderts. Im deutschen Sprachraum tippe ich auf Schulbücher, Gesetzestexte oder andere branchenspezifische Referenzwerke. Ich weiß, das war nicht die Frage, dürfte in die Gesamtstatistik aber mit einem recht hohen Anteil eingehen. --Stilfehler (Diskussion) 16:35, 26. Jul. 2017 (CEST)
    @Grey Geezer:: Das bezieht sich auf gelesene Bücher, zu verkauften gibt es da größere Unterschiede, ich hab z.B. 2016 einige Sachbücher gelesen, aber kein einziges gekauft (alle ausgeliehen). Und ich denke dass es bei dem Anteil der Leser, die nicht kaufen, da durchaus Unterchiede gibt, auf Universitätsbibliotheken haben viele Zugriff (teilweise nicht nur Studenten und Mitarbeiter, manche Unibibliotheken bieten eine kostenpflichtige Mitgliedschaft für Externe an) und da gibt es wohl viel mehr Sachbücher als Belletristik. --MrBurns (Diskussion) 18:08, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Ich verstehe die Frage gar nicht. Gerade Sachbücher sind doch schöngeistige Literatur. Freundlicher Gruß--2A02:8108:4A3F:6EC0:F03D:BFA2:F9C6:B722 18:53, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Schöngeistig ist m.E. ein feststehender Begriff und bedeutet soviel wie fiktional. --MrBurns (Diskussion) 19:01, 26. Jul. 2017 (CEST)
    ja ein fossiler Begriff aus lang vergangenen Zeiten, wobei das selbst früher eher Wunsch als Realität war. Denn sonst müsste man dem Sachbuch ein Spektrum von "schöngeistig" über "geistlos" bis "schadgeistig" gegenüberstellen. andy_king50 (Diskussion)

    "Dem Geiste zur Schönheit verhelfen", das kann ja wohl nur ein Sachbuch leisten. ;-) --2A02:8108:4A3F:6EC0:F03D:BFA2:F9C6:B722 19:11, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Wobei bei manchen "Sachbüchern", wie z.B. den Elaboraten des Erich von Däniken et al., ebenso gut die Frage sein kann, ob es sich dabei tatsächlich um Sachbücher handelt. Geoz (Diskussion) 22:14, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Erich von Däniken ist eindeutig Belletristik. --Rôtkæppchen₆₈ 23:42, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Kirche bei Ollmuth/Franzenheim[Quelltext bearbeiten]

    Zwischen Ollmuth und Franzenheim gibt es auf einer Anhöhe eine kleine Wüstung, auf der im Mittelalter eine Kirche stand. Das ist alles, was ich weiß. Kann mir jemand dazu näheres sagen?--Leif (Diskussion) 02:48, 26. Jul. 2017 (CEST)

    " und zuzeiten des Trierer Erzbischofs Johann zwischen 1190 und 1212 wurde beurkundet, daß "Olmeit" zum Kloster Sankt Irminen bzw. Oeren gehörte. Es bildete bis 1803 mit Franzenheim zusammen eine Pfarrei, deren Kirche um 1330 bereits genannt wird. Sie stand auf dem Thomasberge, bis sie 1794 zerstört wurde, nachdem 1648 - also am Ende des 30jährigen Krieges - ihre Dächer abgebrannt waren." [9]. Siehe auch Objekt-ID 16754 auf [10] Benutzerkennung: 43067 08:18, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Danke!!--Leif (Diskussion) 02:17, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Aufwand für ein globales bedingungsloses Grundeinkommen[Quelltext bearbeiten]

    [11][12] Wieviel müßte mit Weltraumbergbau pro Jahr erwirtschaftet werden um ein globales Grundeinkommen zu sichern? --83.68.131.179 04:17, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Also ich sehe da keinen Zusammenhang. Wir brauchen keinen Weltraumbergbau, um ein BGE zu generieren.--Leif (Diskussion)
    Weltraumbergbau ist eine Möglichkeit, ein globales BGE zu finanzieren, es gibt natürlich auch andere, die man schneller realisieren könnte (weil die technologische Entwicklung bis zu einem wirtschaftlichen Weltraumbergbau wohl noch länger dauern wird). --MrBurns (Diskussion) 04:43, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Weltraumbergbau ist verdammt teuer weil auch sehr energieaufwendig. All die Berichte verschweigen mehr oder weniger wieviel man dafür ausgeben muss. Schon von daher muss ich MrBurns Recht geben. Da gibt es definitiv etliche andere einfacher zu realisierende Möglichkeiten. Aber auch das BGE krankt an einer Voraussetzung. Dafür müsste sich die Menschheit einig werden, und die Zeichen dafür stehen aktuelle nicht gut.--Bobo11 (Diskussion) 06:45, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Es gab Schätzungen [13] für eine Bergbau-Mission zu (1) Ceres um etwa 27 Mrd., (Erdmondmission 9 Mrd. USD). Das Gorgon-Gasprojekt z.B. scheint um einiges teurer zu sein.--83.68.131.179 08:19, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Die verlinkten Berichte beschäftigen sich sehr wohl mit der Wirtschaftlichkeit und betonen auch, dass die z.Zt. noch nicht gegeben ist. Es ist der Inhalt der Forschungen hier wirtschaftliche Lösungen für die Zukunft zu finden. Die Forschung ist hier am Anfang, es ist zu früh hier bereits den Stab zu brechen, dass das zu teuer und energieaufwändig sei.--2003:75:AF1D:A900:942E:944D:846B:6DEF 08:31, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Man muss unterscheiden zwischen reinen Kosten für die Gesellschaft und echtem Aufwand. Baut ein Staat ein grosses teures Denkmal, dann kostet das Energie und Arbeit, die sich aber nicht amortisiert. Das ist echter Aufwand. Ruft aber jemand seinen Rechtsanwalt an und der will dafür 100 Eur, dann fliesst nur Geld im Kreis herum, selbst wenn der RA 10000 Eur wollte, wäre das egal. Gestern hat mir jemand gesagt, dass der NSU-Prozess täglich 1 million Euro kostet. Selbst wenn es stimmt: das ist Geld, das im Kreis herum gepumpt wird. Das bekommen wieder die Polizisten, Richter, Verwaltungsangestellten usw. Das sind keine echten Kosten. Genauso ist es mit dem BGE: ein BGE ist für eine Gesellschaft ja kein Mehraufwand. Ein Mehraufwand wäre es nur, wenn man ansonsten besonders arme Leute einfach sterben lassen würde. Das tut man aber nicht und von daher ist ein BGE nur eine Umverteilung sowieso vorhandener Geldströme. Von daher muss ein BGE nicht finanziert werden, es muss nur organisiert werden. Mal auf Deutschland bezogen: Arbeitslose und Kranke bekommen sowieso schon Geld vom Staat. Das kann man genauso gut BGE nennen. Und denjenigen, die viel verdienen, denen gibt man unten BGE und oben zieht man es ihnen an der Steuer ab, so dass sie am Ende das gleiche Geld haben. So kann man ganz einfach ein BGE einführen, ohne irgendwelchen Mehraufwand zu haben. --2.246.81.68 09:28, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Und das Denkmal hat kein Geld gekostet, oder bekommt das niemand? Also, was das "im Kreis herum" betrifft: Kommt für mich ganz drauf an, ob ich mich in dem Kreis befinde oder nicht. Für mich macht das einen sehr deutlichen Unterschied, ob für 1000 Euro eine Granate gekauft und in Afghanistan verschossen wird und der Rüstungsarbeiter und sein Chef dadurch 1000 Euro Einkommen haben, oder ob ich diese 1000 Euro als Grundeinkommen kriege. Ich persönlich habe eigentlich keine Verwendung für Granaten und frage die am Markt nicht nach; wenn das allgemein so wäre, würden die gar nicht hergestellt. Es gibt aber diverse Bedürfnisse, für deren Deckung gearbeitet werden muß. Umgekehrt arbeitet man eigentlich nur, um Geld zur Deckung der eigenen Bedürfnisse zu verdienen. Käme man nun zu der Ansicht, es wären Rüstungsaufwendungen nötig, dann muß entweder mehr gearbeitet werden, um den zusätzlichen Bedarf zu produzieren, oder man muß auf die Deckung eigener "eigentlicher" Bedürfnisse verzichten - z. B. kaufe ich dann eben kein neues Auto, und die Autoarbeiter bauen stattdessen Panzer oder drehen Granaten; für mich stellt sich das als Nettoeinkommensverlust dar. --78.53.146.159 11:13, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Wozu Weltraumbergbau? Hauskatzen und GEMA-Mitglieder haben das BGE schon für sich selbst entdeckt. Wir müssen nur von ihnen lernen... nein, ernsthaft: Für ein Grundeinkommen von Höhe X reicht die bisherige Besteuerung der Weltbevölkerung problemlos aus - man muss nur herausfinden, wie hoch X sein soll. Und ob man X an die Kaufkraft des jeweiligen Landes koppeln soll (die erste Säule der Schweizer Altersrente wird in Franken ausbezahlt, und wird problemlos nach Thailand überwiesen, wo etwa Pflegekräfte günstiger sind als in der Schweiz....). Hinzu kommt, dass die allermeisten Leute auch mit einem Grundeinkommen weiterarbeiten werden, einfach mit einem grösseren Anteil an Ehrenämtern. Ein Grundeinkommen wird die Wirtschaft umwälzen, die Arbeit aber nicht abschaffen. So könnte etwa ein Fischer als den ganzen Tag als Hobby fischen gehen, und die Fische kann er viel günstiger an seine Nachbarn verkaufen, worauf die Nachbarn wiederum Geld sparen.--Keimzelle talk 11:09, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Er könnte aber auch sagen: "Ach, warum jetzt aufstehen und aufs kalte Meer rausrudern? Sieht nach Regen aus und mein Grundeinkommen bekomme ich ja sowieso." --Optimum (Diskussion) 11:38, 26. Jul. 2017 (CEST)
    ...frag jemanden, was er zum BGE denkt, und du erfährst alles über sein Menschenbild. Ob er Menschen grundsätzlich für faul hält? Ob nur Geld Menschen motiviert? Und und und... :o) --Keimzelle talk 11:45, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Das hat mit "grundsätzlich faul" gar nichts zu tun, sondern mit dem Preis für Fisch :) Auch mit dem tollsten Job der Welt hat man mal Tage, an denen man weniger gern zur Arbeit geht - weil man am Vortag gefeiert hat, weil gerade weniger spannende Sachen zu tun sind uvm. Warum soll der imaginäre Fischer also an Tagen rausfahren, an denen es besonders unangenehm und anstrengend wird, selbst wenn er für sein Leben gern fischt? Er muss ja nicht billiger werden, er kann auch weniger zum gleichen Preis verkaufen. Gesamt gesehen könnte Fisch dadurch knapper und teurer werden. --Optimum (Diskussion) 13:31, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Aber Optimum, wäre das denn jetzt die Katastrophe? Fisch könnte knapper und/oder teurer werden. Aber: Wenn es ein BGE gäbe, würden eventuell mehr Leute zu Fischern werden. Ein individueller Fischer würde wahrscheinlich tatsächlich bei Regen/Sturm/... zuhause bleiben, aber da der Anteil von Fischern (vermute ich) steigen würde, glaube ich nicht einmal, dass Fisch deutlich teurer werden würde... Es stimmt wohl der Einwurf von @Keimzelle: --ObersterGenosse (Diskussion) 15:09, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Und mein Menschenbild ist ein durchaus positives: Für mehrere Monate würden einige Güter sicher knapp werden, aber ich glaube, dass viele Menschen nach einigen Wochen oder Monaten (in ein paar Fällen vielleicht auch Jahren) "Urlaub" freiwillig wieder arbeiten würden. Zumal man ja beim von mir favorisierten BGE-Modell von Götz Werner für Arbeit durchaus immer noch Geld bekäme. Viele verstehen "Bedingugnsloses Grundeinkommen" leider in der Weise miss, dass man dann mit Arbeit nichts mehr erwerben könne. Das stimmt aber nicht: Götz Werner sagt im Gegenteil, dass man für "unattraktive" Arbeiten so viel Geld dazubekommen müsste, dass sie dennoch richtig attraktiv wären. Würde beispielsweise ein Fabrikarbeiter oder eine Krankenschwester pro Monat nun 7000 € für die Vollzeitstelle bekommen (auf Kosten der ohnehin wegen anderer Faktoren attraktiven Arbeiten!), könnte er sich zu der allgemein vorgeschlagenen BGE-Summe (ca. 1200 €), die ja "nur" ein sorgenfreies und menschenwürdiges Leben ermöglicht, deutlich steigern. Also: Arbeit würde weiterhin mit Geld entlohnt! Bitte nicht das BGE hier fehlinterpretieren, zumindest nicht das von Götz Werner. --ObersterGenosse (Diskussion) 15:09, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Man kann es auch so sagen: Falsche Verbrauchs- und Abgaswerte, Abwrackprämie, Umweltzone, KFZ-Steuer und Dieselgate funktionieren, wenn man sich die Regierung selbst installiert hat. Dort wo wan das nicht getan hat, kommt die Justiz zu einem anderen Ergebnis, wenn es um Entschädigungen geht. Dann sollte klar sein, wo das Geld bleibt, wenn man der Bevölkerung schon vermittelt hat, dass der Staat das Recht auf Eigentum etwas seltsam auslegt. Das sind dieselben Mythen, die versuchen zu behaupten, der Büchermarkt wäre kleiner als Fernsehen und Kino. Daher werden die durch ein BGE entstehende Kaufkraft sowie der automatische entstehende Mindestlohn gerne verdrängt. Stattdessen wird der selbst beschlossene Mindestlohn wieder zu untergraben und auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen. --Hans Haase (有问题吗) 19:53, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Auto-Tandem[Quelltext bearbeiten]

    Ich habe vor ein paar Tagen folgendes auf der Autobahn beobachtet: Vorne ein Jaguar mit Berliner Kennzeichen, dahinter ein BMW mit Berliner Behördenkennzeichen und nicht eingeschaltetem Aufsetzblaulicht. In beiden Autos auf den vorderen Plätzen ältere, dickere, glatzköpfige Herren in Kurzarmhemd und Krawatte, im Prinzip 4x Horst Fuchs-Doppelgänger. Im Jaguar verdunkelter Fond, darin vermutlich absoluter Super-Promi, ist aber eigentlich egal. Die beiden Autos hatten ein von außen nicht nachvollziehbares Fahrverhalten, mal Vollgas, dann wieder eine Weile rechts hinter einen LKW geklemmt, insgesamt hat mich das Duo so ein paar Mal überholt und dann ich wieder sie. Jetzt die Frage: Auch bei ca. 180 km/h ist das hintere Auto konstant höchstens 2 m (deutlich kürzer als ein Mittelstrich) hinter dem vorderen gefahren, einziges Zugeständnis war ein sehr leichtes seitliches Versetzen. Ist es tatsächlich möglich, dass zwei dafür ausgebildete Fahrer so ein Manöver "sicher" fahren können oder sind die einfach nur risikofreudig? --Studmult (Diskussion) 09:38, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Die Fahrer werden speziell in einer solchen Fahrweise ausgebildet und bilden sich im Gegenzug dafür ein, das auch zu beherrschen. Ob im Falle des Falles die Reaktionsgeschwindigkeit der Herren der von Supermann oder doch eher der von Horst Fuchs entspricht, wird sich irgendwann zeigen. Das seltsame Verhalten mit dem Überholen und rückfallen lassen dient der Erkennung von Verfolgern, die dann ja auffälligerweise ähnliche Manöver durchführen müssten. Beliebter Standard ist auch das mehrfache Rotieren im Kreisverkehr oder abrupte Spurwechsel mit Abbiegen. Benutzerkennung: 43067 09:51, 26. Jul. 2017 (CEST)T
    William und Kate kamen in einem Jaguar nach Heidelberg. Das war vermutlich die Equipage auf der Rückfahrt. Das nutzen die Fahrer gern zur Inübunghaltung.--79.207.225.41 10:41, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Vielleicht Versuchsfahrzeuge? Das SARTRE-Projekt von 2012 ist wohl inzwischen beendet, aber es wurde sicherlich weitergeforscht. --Optimum (Diskussion) 13:40, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Bei einem teuren Jaguar oder BMW ist anzunehmen, dass die eine Distance-Control drinne haben und vielleicht ist die so modifiziert, dass sie auch noch 2m erlaubt. --2.246.81.68 14:35, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Schau mal was der GEZ-Funk dazu der Bevölkerung erzählt:[14][15] Die eine Tante hat ja mindestens drei unlogische Maneuver gefahren, die ihr einzeln hätten auffallen müssen. Für solche „Geschichten“ ist das aber grade gut. Es geht ums Geld. Glaube nicht an HiTech, die wird nur als Beweismittel beim Kassieren benutzt und dafür auch lukrativ entwickelt. --Hans Haase (有问题吗) 15:55, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Die Dienstvorschrift für den Personenschutz bei VIP Fahrten sehen vor, dass kein anderes Fahrzeug zwischen dem VIP Fahrzeug und dem Begleitfahrzeug einscheren können darf. Dies hat entsprechende vorschriftwidrige Sicherheitsabstände zur Folge, die aber aufgrund der Sonderrechte der Beamten strafbefreit sind. Manchmal knallt es aber doch, da eine Dienstvorschrift weder Physik noch Reaktionsvermögen sonderlich zu beeinflussen in der Lage ist, siehe Lieberknecht-Unfall. Benutzerkennung: 43067 16:45, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Der Personenschutz gefährdet also direkt das Leben und die Gesundheit der beschützten Person. Super. --Digamma (Diskussion) 20:43, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Bei der Schleyer-Entführung war das Teil des Plans. --Hans Haase (有问题吗) 19:43, 26. Jul. 2017 (CEST)


    Wie die weißen Mäuse auch ist dieser ganze Personenschutzunsinn auf der Autobahn vor allem eine Gefälligkeit an das Ego des "Beschützten". Die meisten Politiker sind schon allein deshalb vor Entführungen sicher, weil die überhaupt niemand wiederhaben wollte. Und gegen einen Anschlag mit einem Auto hilft der Quatsch nunmal gar nicht. Als Trittin noch Minister war, wollte er WIMRE komplett ohne Personenschützer bahnfahren, weil er das zurecht albern fand. Man hat sich dann auf einen Lederjacken- und einen Uniformträger in 20m Abstand geeinigt. Was noch alberner war, denn Trittin ging nun mit den beiden Herren im Schlepp den ganzen Weg durch das Gewimmel der hannoverschen Innenstadt vom Bahnhof zum Landtag. Da hätte den *jeder* wegfangen können, wenn er gewollt hätte. Wollte aber keiner. Q.E.D. -- Janka (Diskussion) 21:01, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Solch ein Duo hat mich mal in Stuttgart nicht nur abstandsmäßig, sondern auch per Lichthupe bedrängt und genötigt. So etwas ignoriere ich. Was die beiden mit ihrem "Sicherheitsabstand" untereinander machen, ist mir aber egal. --Heletz (Diskussion) 07:06, 27. Jul. 2017 (CEST)

    It Hardware Frage: HDD Hardware oder Firmware Problem[Quelltext bearbeiten]

    Nachdem Ubuntu auf dem 1 Jahre alten Lenovo sich aufgehängt, habe ich den Laptop neugestartet. HDD wird nicht mehr erkannt (im Bios). Danach habe ich sie ausgebaut und an meinen Desktop einmal intern und auf verschiedene Weisen extern aneschlossen. Versucht u.a mit Seatools drauf zuzugreifen. Die Festplatte wird definitiv überhaupt nicht erkannt. Bleibt kalt und still. Ich hatte in meinem Leben schon bestimmt über 50 HDDs. Sowas ist mir noch nie passiert. Ist ein Zugriff überhaupt noch möglich (ohne teures Labor)? oder 4ever Lost? Was ist vermutlich das Problem? Danke --Emilsinclair2.0 (Diskussion) 10:34, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Mechanisch selber machen kann man an einer Festplatte kann man eigentlich nur deren Controller austauschen. Und zwar gegen den einer Festplatte aus dem exakt gleichen Baulos (gebrauchte auf ebay suchen). Von außen da rankommen geht aber nicht bei allen 2,5" Festplatten. Datenrettungsspezialisten haben eine große Auswahl an HD-controllern vorrätig und kommen bei jeder Festplatte ran. - Ist das Notebook runtergefallen? Nach einem Head-Crash kann die HD im Labor weiter zerlegt und versucht werden, deren Sektoren einzeln und/oder teilweise auszulesen. Das dauert lange (!) und kostet viel (!). --87.147.191.108 10:58, 26. Jul. 2017 (CEST)
    okay, danke. Heruntergefallen ist der Laptop defintiv nicht. Allerdings war die Platte vermutlich komplett voll...--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 11:14, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Dann könnte man von außen versuchen, rumzudoktern: Mit einer Software die ein bisschen mehr kann als Windows-Bordwerkzeuge (BTW: Windows-Datenträgerverwaltung haste schon probiert?). Mit einer älteren Version dieses Tools gelang es mir vor langem mal, eine HD wieder ansprechbar zu machen. Aber: Ich hatte mich ins Thema eingelesen und weder die HD (alt) als auch die Daten waren mir wirklich wichtig. Beachte: Mit solchen Tools kriegste Datenstrukturen auf HDs auch nachhaltig zerstört. Wenn Du Dich deppert anstellst auch auf angeschlossen HDs, die gar nicht Gegenstand Deiner Untersuchung sind! --87.147.191.108 11:28, 26. Jul. 2017 (CEST)
    okay danke für den Tipp. Damit werde ich mein Glück versuchen. Ja in der win Datenträgerverwaltung wird sie nicht erkannt.--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 12:04, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Läuft der Motor überhaupt? Das spürt man oder hört man. So wie du schreibst scheint der Motor ja gar nicht zu laufen. Eventuell ist der Motor kaputt oder seine Stromversorgung stimmt nicht. --2.246.81.68 14:32, 26. Jul. 2017 (CEST)
    werde das heute abend zu Hause nochmal genau überprüfen und hier dann schreiben--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 15:02, 26. Jul. 2017 (CEST)
    So habs nu ausprobiert, Das Tools gefällt mir zwar, aber die Platte erkennt es trotzdem nicht. Wenn ich mein Ohr ganz nah an Platte (während des Betriebs) randrücke, dann höre ich leise, als ob die Platte dauerhaft lesen oder schreiben würde. Nun eben viel leiser, als wenn sie tatsächlich lesen bzw. schreiben würde. Werde die Platte nun wohl entsorgen. trotzdem vielen Dank.--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 20:16, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Das Wahrscheinlichste ist ein Brechen der Kontakte von Strom- und Datensteckern. Die sind bei SATA etwas empfindlich. Ein elektrostatischer Schaden ist möglich. Auch möglich ist ein verschmutzter Stecker und bei Schneidklemmen, die bei SATA-Strom-Steckern ebenso wie Crimpstecker benutzt werden, dass die 5 V (rotes Kabel) unterbrochen wurden. Einige Platten haben den Fehler, in gewissen Situationen den Kopf nicht einzuparken. Dann starten sie nicht, da die Köpfe auf den Platter liegen und diese blockieren. Die Platte mach dann meistens nur ein Geräusch wie „bing, bing“, was den Versuch darstellt Aktuator und Platter zu bewegen, was aber scheitert. Zum ausparken ist die saubere Umgebung erforderlich, das unterlegen mit sehr weichen Kunststoffstücken, die die Köpfe anheben und dann manuell die Köpfe vom Platter ziehen. Danach kann man nur beten, noch ein paar Daten zu retten. Bevor eine Platte gesteckt wird, im BIOS nachsehen, ob der SATA-Port auf "Auto" steht. Das ist die allerhäufigste Nicht-Erkennung von Platten. Ziehe Dir bitte dringend das Datenblatt und Handbuch der Platte, falls sie vom PC abweichende Eigenschaften hat! --Hans Haase (有问题吗) 16:08, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Über Nacht gut verpackt ins Tiefkühlfach, dann am USB-SATA-Adapter Daten auslesen. Danach Platte verschrotten. --Rôtkæppchen₆₈ 17:26, 26. Jul. 2017 (CEST)
    meinst du, Tiefkühllagerung schafft mir wieder einen Zugriff? Danke--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 20:16, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Ja, das hat bei mir schon einige Male geholfen, sowohl bei Festplatten, als auch bei Flashspeichern. Flashspeicher hab ich auch schon per USB-Verlängerungskabel direkt im Gefrierfach betrieben, weil die sonst schnell wieder zu warm wurden. --Rôtkæppchen₆₈ 21:52, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Ok, ich bin zu blöd. Es handelt sich gar nicht um eine HDD, sondern um eine SSHD lese ich grad...--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 21:45, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Fallexperimente Erdrotation[Quelltext bearbeiten]

    Ich habe den Artikel Fallexperimente_zum_Nachweis_der_Erdrotation so verstanden das die Kreisbahngeschwindigkeit der Kugel in der Höhe größer als die der Erdoberfläche ist womit sie beim Fallenlassen dieser vorauseilt -> Beweis für die Erdrotation. Das Problem war damals um 1800 die Messgenauigkeit und Eliminierung von Störeinflüssen. Aber hätte man sie statt frei fallen zu lassen nicht auch (schnell) an einem Faden herunterlassen und kurz vor der Oberfläche stoppen können? Sie müsste dann doch immer noch eine Zeit lang weiterhin der Oberfläche vorauseilen – was besser messbar wäre. --Dreifachaxel (Diskussion) 10:55, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Im Artikel wird für die Abweichung folgende Formel angegeben:
    g ist hier die Fallbeschleunigung (zeitlich konstant). Wie willst du denn eine konstante Beschleunigung hinbekommen? --DWI (Diskussion) 11:15, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Die konstante Fallbeschleunigung wird als gegeben angenommen; notwendig ist die für das Experiment nicht. Wenn der Fallkörper nur ein kurzes Stück beschleunigt wird und danach mit konstanter Vertikalgeschwindigkeitskomponente sinkt, tritt die Corioliskraft mit resultierender Ostabweichung ebenfalls auf. --78.53.146.159 11:37, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Nein, es geht nicht ums Vorauseilen. Sondern darum, dass die Kugel, die man am Äquator fallen lässt, mit einer gewissen Zentripetalkraft ins Weltall "gezogen" wird, im Gegensatz zu einer Kugel, die man am Erdpol fallen lässt. Dort herrscht keine solche Zentripetalkraft. Aber ein einfacheres Experiment wäre ein Fadenpendel, aus dessen Schwingungsdauer die Fallbeschleunigung berechnet werden kann. Da du eine längere Zeit misst, wäre der Messfehler geringer.--Keimzelle talk 11:17, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Doch, es geht um das Vorauseilen, und um nichts anderes. Steht doch da. --78.53.146.159 11:37, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Inwiefern sollte das die Meßgenauigkeit verbessern? Entweder übt der Faden auf den sinkenden Körper eine Kraft aus, dann hat das welche Auswirkung? Oder er tut es nicht, dann ist es ein freier Fall, und man kann ihn auch weglassen. Welche Störeinflüsse gibt es überhaupt? Mir fallen drei ein:
    1. Querimpuls beim Fallenlassen
    2. Luftzug im Labor
    3. Aerodynamische Kräfte auf den Fallkörper
    Welche davon soll der Faden eliminieren? --78.53.146.159 11:28, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Natürlich geht es ums vorauseilen und nicht um vertikale Geschwindigkeiten oder konstante Beschleunigungen. Die Kugel hat eine höhere Kreisbahngeschwindigkeit, also höhere horizontale Geschwindigkeit als die Erdoberfläche und die behält sie auf Grund ihrer Trägheit auch bei wenn sie fallen gelassen wird (Luftwiderstand etc. ignoriert). Ein stoppen des vertikalen Falls durch den Faden sollte daran nichts ändern, d.h. die Kugel müßte sich auch nach dem stoppen weiterhin horizonal bewegen wodurch die Abweichung nach und nach deutlicher sichtbar wird als wenn sie aufschlägt. --Dreifachaxel (Diskussion) 13:09, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Ein Körper, auf den keine Kräfte wirken, ist entweder in Ruhe oder fliegt auf einer Geraden. Auf einer Kreisbahn fliegt er nicht. Wenn die Kugel vor dem Loslassen eine Kreisbahn beschreibt, dann nur weil sie durch eine Befestigung in diese Kurve gezwungen wird. Die Winkelgeschwindigkeit ist aber die gleiche wie die der Erde, und deshalb ist die tangentiale Geschwindigkeitskomponente der Kugel die gleiche wie die der Erdoberfläche. D.h. würde man die Kugel loslassen und gäbe es keine Schwerkraft, dann würde die Kugel geradeaus wegfliegen und ihre Geschwindigkeit wäre eben nicht so hoch wie in der Kreisbahn. Deswegen ist nach dem loslassen ihre Geschwindigkeit nicht höher als die der Erdoberfläche. --2.246.81.68 14:29, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Laut Artikel ist sie das nicht: "Die Ostablenkung ist eine Folge der höheren Rotationsgeschwindigkeit der Erde in der Abwurfhöhe gegenüber der Rotationsgeschwindigkeit an der Erdoberfläche." und das sie das nicht ist gilt ja gerade als Beweis der Erdrotation --Dreifachaxel (Diskussion) 14:57, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Du hattest geschrieben: Die Kugel hat eine höhere Kreisbahngeschwindigkeit, also höhere horizontale Geschwindigkeit als die Erdoberfläche und die behält sie auf Grund ihrer Trägheit auch bei und das kann nicht sein. Denn diese höhere Kreisbahngeschwindigkeit ist nicht die "natürliche" Geschwindigkeit der Kugel. --2.246.81.68 15:10, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Was bitte ist denn die "natürliche" Geschwindigkeit der Kugel? (Erinnert irgendwie an die alte Bewegungslehre von Aristoteles.) --DWI (Diskussion) 15:22, 26. Jul. 2017 (CEST)
    "Die Winkelgeschwindigkeit ist aber die gleiche wie die der Erde, [richtig soweit] und deshalb ist die tangentiale Geschwindigkeitskomponente der Kugel die gleiche wie die der Erdoberfläche." Sofern die Kugel sich über der Erdoberfläche befindet hat sie eine höhere Geschwindigkeit. Und wenn sie die gleiche Geschwindigkeit hat, dann hat sie nicht die selbe Winkelgeschwindigkeit. Es gilt: "Geschwindigkeit ist Winkelgeschwindigkeit mal Radius [hier Entfernung vom Erdmittelpunkt]". In der üblichen Notation . --DWI (Diskussion) 15:29, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Ok dann soll meine Lehre daraus sein, dass Gegenstände auf der Erde nicht senkrecht nach unten fallen, sondern in einer Parabelkurve nach unten fallen? Aber ein Pendel häbgt trotzdem senkrecht? --2.246.81.68 16:54, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Ein Pendel hängt eigentlich immer nur einen kurzen Moment senkrecht. Du meinst ein Lot? Das wäre dann ja in Ruhe und jeder Anschnitt des Fadens bewegt sich mit der entsprechenden Geschwindigkeit auf seiner Kreisbahn. Ja, es hängt senkrecht.--Optimum (Diskussion) 20:05, 26. Jul. 2017 (CEST)
    "Ein stoppen des vertikalen Falls durch den Faden sollte daran [Beibehalten der höheren horizontalen Geschwindigkeit] nichts ändern, d.h. die Kugel müßte sich auch nach dem stoppen weiterhin horizonal bewegen wodurch die Abweichung nach und nach deutlicher sichtbar wird als wenn sie aufschlägt." Sofern sie an dem Faden langsamer als durch den freien Fall herabgelassen wird, wird sie mitsamt dem Faden zu einem Pendel, das ständig seine Länge erhöht. Wenn sich die Kugel gegenüber der Lotrechten seitlich bewegt hat, dann wurde sie auch ein Stückchen nach oben gezogen (oder weniger weit nach unten gelassen als ohne Erdrotation oder Faden) Der Effekt ist so ähnlich wie beim Ballistischen Pendel. --DWI (Diskussion) 15:39, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Kündigung einer Lehrerin[Quelltext bearbeiten]

    Eine Frage, die mir bei dieser Meldung gekommen ist http://www.arbg-mannheim.de/pb/,Lde/Medienmitteilung+vom+25_07_2017/?LISTPAGE=3080233 Wenn das vor dem Arbeitsgericht verhandelt wird, dann war die Lehrerin keine Beamtin? --Jeansverkäufer (Diskussion) 13:34, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Ja. Wäre sie Beamtin, würde vor der Disziplinarkammer eines Verwaltungsgerichts verhandelt. Auch in den "alten" Bundesländern sind je nach Bundesland zwischen 5 und 20 Prozent der Lehrer keine Beamten, sondern Angestellte. --Rudolph Buch (Diskussion) 13:59, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Danke. Ich hätte sowieso auf eine Privatschule, Waldorfschule oder ähnliches getippt, von denen es im Osten weniger gibt. --Jeansverkäufer (Diskussion) 14:03, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Irrtum: Privatschule: Der Anteil in den einzelnen Ländern unterscheidet sich sehr stark: Während in Sachsen etwa 13,4 % der Schüler an privaten Schulen lernen, sind es in Schleswig-Holstein nur 3,4 %. Relativ hohe Anteile gibt es mit ca. 10 % in Bayern und ca. 9 % in Thüringen. --195.200.70.44 14:45, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Das liegt aber eher daran, dass der Freistaat Sachsen in den letzten 20 Jahren derart viele Schulen auf dem Land dichtgemacht hat, dass dort in großer Zahl freie Schulen übernommen haben, z.B. in Trägerschaft der evangelischen Kirche. Mit einer "Privatschule" im herkömmlichen Sinn hat das nicht viel zu tun. --j.budissin+/- 15:18, 26. Jul. 2017 (CEST)
    In Schleswig-Holsten gab es z.B. mal den Trend, Lehrer als Angestellte einzustellen, weil die ja im Prinzip keine hoheitlichen Aufgaben erfüllen. Das wurde aber wieder aufgegeben, weil sich das Land bei Beamten die Rentenbeiträge "spart". In Sachsen sind übrigens 96,5% der Lehrer an allgemeinbildenden Schulen angestellt.--Optimum (Diskussion) 19:13, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Sind das wirklich nur 5-20%? Ich meine in dem oben aufgeführten Fall war die Lehrerin ja 37 Jahre beim selben Arbeitgeber und offenbar trotzdem nicht verbeamtet worden. Wenn das öfters vorkommt, dann ist davon auszugehen, dass es einen geringeren Beamtenanteil als 80-95% gibt. Aber es ist natürlich auch möglich, dass sie schon in der Vergangenheit disziplinäre Probleme hatte und deshalb nicht verbeamtet wurde und es jetzt ihren Kollegen bzw. dem Vorgesetzten endgültig gereicht hat. --MrBurns (Diskussion) 19:24, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum ein Lehrer auch in den alten Bundesländern nicht verbeamtet ist: Arbeit an einer Privatschule wurde erwähnt, ferner gibt es fehlende formale Qualifikation (ausländischer akademischer Abschluss ohne Referendariat, Sportlehrerdiplom usw.), Nicht-Bestehen des Gesundheitstests, Höchstalter bei Einstellung und anderes. Der Staat "spart" die Rentenbeiträge bei Beamten natürlich nicht wirklich, weil er dafür die Pensionen aus dem laufenden Haushalt bezahlen muss; aber es ist immer schön, ein finanzielles Problem in die Zukunft zu verlagern (seit einiger Zeit werden freilich ansatzweise Rücklagen gebildet). Aber es gibt andere Vorteile: Loyalitätspflicht, kein Streikrecht, handverlesene gesunde Menschen (deswegen ist Beihilfe billiger als GKV) und anderes. Grüße Dumbox (Diskussion) 19:54, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Ob man bei Eintritt in das Beamtenverhältnis tatsächlich solche Gesundheitsprognosen machen kann, halte ich für gewagt. --Eingangskontrolle (Diskussion) 22:48, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Quetsch: Übergewicht verhindert in Bayern z.B. eine Verbeamtung, aber nicht die Einstellung. --195.200.70.51 09:50, 27. Jul. 2017 (CEST)
    Da gilt das Gesetz der großen Zahl. Im Einzelfall kann man keine klare Prognose stellen, aber im Schnitt hat man weniger krankheitsanfällige Mitarbeiter als ein anderer Arbeitgeber. Grüße Dumbox (Diskussion) 22:52, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Es war keine Lehrerin, sondern eine Heilerziehungspflegerin. Nicht an einer staatlichen Schule, sondern an der Einrichtung einer Stiftung angestellt [16].--217.7.189.66 09:20, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Google findet anonymisierten Bericht bei Eingabe des ganzen Namens[Quelltext bearbeiten]

    Liebe Wikipedianer!

    Gerade habe ich den Namen einer jungen Frau gegooglet, die in meinem Heimatort vor einem Monat bei einem tragischen Unfall tödlich verunglückt ist. Als Anwohner kenne ich ihren Namen - sagen wir "Maria Musterfrau*". in den Online-Medien, die über ihren Tod berichteten, wird dieser aber nur gekürzt genannt: "Maria M.".

    Ich habe nun Maria Musterfrau* gegooglet und Google hat mir Links zu Medienberichten ausgespuckt, in denen von "Maria M." die Rede war. Wie kann das sein?

    Hab übrigens vermutet, "Musterfrau" vielleicht in den Keywords zu finden wäre, habe aber keine Keywords gefunden.

    • Name geändert

    LG --213.225.4.69 15:12, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Wenn es eine Website gibt, wo der Unfall mit Ort und Datum und dem vollen Namen erwähnt wird, ist es nicht schwer, eine Verbindung zu anderen Berichten mit gleichem Vornamen, Datum und Ort des Unfalls herzustellen. Anscheinend ist Google klug genug, dies auszuwerten. --Schaffnerlos (Diskussion) 15:42, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Es reicht wohl schon aus wenn sie einmal als "M. Musterfrau" und ein andermal als "Maria M." abgekürzt wird. --DWI (Diskussion) 15:46, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Das sind Algorithmen, die auch Deine vorhergehenden Suchen berücksichtigen. Suchmaschinen erstellen indirekt ein Profil ihrer Nutzer und kennen dadurch deren Interessen. Mit dem Abschicken der Suche oder Benutzung des Mobiltelefons wird auch Dein Standort bekannt. Da Privatsphäre mit der Verknüpfung von Daten erheblich aufgeweicht wird, sollte das nur ein Beispiel sein. Es kann auch daran liegen, dass genügend Leute nach Namen und dem Unfall gesucht haben. Die Frage ist nur, wie primitiv, kriminell und vorverurteilend sind die Empfänger einer Information. Die Leute, die immer das negative sehen, um einen Vorteil für sich rauszuholen, neigen auch zur Diskriminierung nach Eigenschaft, was eine Eigenschaft von Rassismus ist. Zwar hatte die EU Vorschriften erfunden, gewisse Sachen auszublenden, die aber wohl nur direkte Ergebnisse betreffen. Wenn man eine Information möchte, bekommt man sie auch, manchmal erst später. Das ganze ist also lediglich ein weiterer «Zeitverschwendungserlass», und sich mit dem beschäftigt, was der Gesetzgeber selbst nicht verstanden hat. Das Ergebnis hast Du ja nun schon erlebt. Würden nun Juristen beschäftigt werden, wird die Sache daran scheitern, dass Du den Klarname irgendwann selbst eingegeben hattest, was irgendwo einen Schalter umlegt. Hat eines der Ergebnisse den Klarnamen aufgeführt, landet der Treffer in der Liste der relevanten, da auch dieser auf Worte ausgewertet wird. --Hans Haase (有问题吗) 15:48, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Ich fürchte, es ist tatsächlich so oder so ähnlich, wie Hans Haase sagt. Wenn zehn Leute aus Deinem Dorf eine ähnliche Suche durchgeführt haben wie Du, hat Google vermutlich schon eine Verbindung dazwischen hergestellt und bietet Dir, wenn Du nun als elfter kommst, gleich die treffenden Ergebnisse. Und ja, über derartige Fähigkeiten der Suchmaschinen darf man durchaus beunruhigt sein. --91.34.45.183 00:58, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Dreilagenjacken[Quelltext bearbeiten]

    Ich bin letztes Jahr 10 Tage durch Schweden gewandert. So bald ich Abends zur Ruhe kam hab ich dabei teilweise fürchterlich gefroren. Da ich dieses Jahr 4 Wochen durch Schweden wandern will spiele ich mit dem Gedanken mir eine (sauteure) Dreilagenjacken zuzulegen. Ich stell mir jetzt die Frage, ob so eine Jacke auch für den Tag zu gebrauchen ist. Letztes Jahr bin ich auch bei 5 Grad teilweise im T-Shirt gewandert. Bei Regen hab ich dann das Fleece aus der Jack Wolfskin-Jacke rausgemacht und trotzdem noch furchtbar geschwitzt. Kann man bei solchen Bedingungen mit einer Dreilagenjacken wandern (vielleicht wegen besserer Belüftung) oder müsste man dann zusätzlich noch eine leichte Regenjacke mitschleppen? --80.187.104.41 16:20, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Da hier keiner antwortet: Du stellst da einer sehr spezielle Frage. Die Auskunft ist zwar sehr gut, aber hier scheint es so zu sein, dass es dennoch niemand weiß, da man dazu eigene Erfahrungen braucht. Ich würde dir empfehlen, ein spezielles Wander- oder Outdoor- oder ähnliches Forum zu suchen. Da ist die Wahrscheinlichkeit deutlich größer, dass du jemanden findest, der die nötigen Erfahrungen schon gemacht hat. Evtl. findet sich aber auch hier noch eine Antwort.--79.238.17.215 18:27, 26. Jul. 2017 (CEST)
    oh, nach 2 Stunden keine Antwort = Weltuntergang? Das generelle Prinzip ist da immer noch das Zwiebelschalenprinzip (Kleidung). Eine Mehrlagenkonstruktion ist nicht besser, da es letztlich auch nur fest verbundene "Zwiebelschalen" sind, die Du nicht entsprechend wechselnder Bedingungen modifizieren und damit anpassen kannst. Bei Einzelkleidung kannst Du auch viel leichter Ersatz mitnehmen und feuchte Kleidung bei Bedarf wechseln. Eine mehrlagige Jacke kannst Du nicht doppelt mitnehmen. Mir kommt es eher darauf an, dass die Einzelstücke ihrer jeweiligen Aufgabe optimal gerecht werden (Regenjacke sehr gut wasserdicht, auch an Nähten, Taschen etc. bei guter Dampfdurchlässigkeit, Softshell mit leichtem Fleece als Innenjacke bzw. als Außenjacke für regenfreie Zeiten, ggf. Fleeceweste und Funktionsunterwäsche mit gutem Feuchtigkeitabtransport. Wenn Du ohne Fleece bei geringen Temperaturen immer noch schwitzt, deutet das eher drauf hin, dass die Jacke wenig wasserdampfdurchlässig ist, oder die sonstige Isolation schon zu viel ist (ich habe ein recht dünnes langärmliches Funktionsunterhemd, darin kommst Du im Sommer um...) oder halt schwere körperliche Betätigung, wo aufgrund der hohen Wärmeabgabe Schwitzen nicht vermeidbar sein wird. Im langandauenden Regen macht sich oft auch ein Poncho besser, da er eben nicht so eng anliegt und bem Laufen die Luft im Inneren bewegt. Und nicht zuletzt lassen sich Einzelstücke auch ausserhalb einer "Expedition" im Alltag besser nutzen. andy_king50 (Diskussion) 19:22, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Da kann ich dir zustimmen Andy, lieber Einzelstücke statt Verbundsystem. Was zwar mit Regenjacke doof aussieht, aber unter Umständen verdammt praktisch ist, ist ein Schirm. Denn dann kannst du dir bei der Jacke oben den Reissverschluss auflassen und "abdampfen". Grade bei Dauernieselregen ist ein Schirm praktisch. Klar wenn es zu windig ist, ist es kein guter Tipp. --Bobo11 (Diskussion) 20:52, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Man liest halt im Internet so viel zu den tollen Dreilagenjacken, z.B. beim outdoor-magazin:
    "Die perfekte Funktionsjacke ... schafft den Spagat aus Komfort und Strapazierfähigkeit - und der gelingt nur Dreilagenjacken, denn ihr Laminat besteht aus drei miteinander verklebten, sich gegenseitig verstärkenden Schichten: dem Oberstoff, der hauchdünnen wasserdichten, atmungsaktiven Folie (Membran) und einem feinen Futter. Auch ist die empfindliche Membran zwischen den beiden Stofflagen optimal geschützt."
    Aber wahrscheinlich habt ihr recht. Wenn man mit über 20 Kilo auf dem Rücken die Berge hoch marschiert, dann lässt es sich nicht vermeiden ins schwitzen zu kommen, auch wenn man nur ein kurzes Merinoshirt an hat. Aber in Bewegung war sowieso alles bestens, es soll nur nicht schlechter werden. Ich werd dann mal nach Einzelteilen schauen. Hilft es eigentlich mehrere Fleecejacken übereinander anzuziehen? Schirm geht leider nicht. In den Händen habe ich entweder Wanderstöcke oder sie müssen mich ausbalanzieren oder am Fels halten. --2A01:598:8184:44C5:9832:9D3:3AB2:EB6 22:24, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Es gibt Schirmhalter für den Rucksack. Was die taugen weiß ich aber nicht. -- Janka (Diskussion) 23:27, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Die Tipps von Andy king sind schon nicht schlecht. "Allzweckkleidung", die angeblich alles kann, ist meist so unbrauchbar, wie diese Universalwerkzeug-Gimmicks (das höchste der Gefühle sind da für mich zweilagige Schweizer Offiziersmesser). Wenn es am Tag heiß ist, dann wandere eben nur in einem T-Shirt. Wenn es regnet ist ein Poncho eine gute Idee. Der ist luftig und hält auch noch den Rucksack trocken. Wenn's abends kalt wird, holst du zuerst den Pulli aus dem Rucksack und/oder die warme Fleecejacke, und wenn's ungemütlich wird, noch eine leichte Windjacke drüber, im schlimmsten Fall nochmal den Poncho. Hut nicht vergessen, hilft sowohl gegen Sonne, als auch gegen Regen und hält den Kopf warm. Geoz (Diskussion) 09:30, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Transkription eines russischen Namens in deutsch.[Quelltext bearbeiten]

    Hallo! Ich möchte einen Artikel über einen russsischen Schachspieler erstellen. Der russische Artikel dazu: Klick! Ich weiß aber nicht, wie der Name korrekt in der deutschen Sprache mit lateinischen Schriftzeichen geschrieben wird. Die englische und international gebräuchliche Schreibeweise ist Mikhail Antipov. Im Deutschen scheint mir aber Michail Antipow wahrscheinlicher. Bevor ich einen Artikel mit falschem Lemma erstelle, frag ich lieber mal hier nach. Vielen Dank! --Pyrrhocorax (Diskussion) 16:47, 26. Jul. 2017 (CEST) Und wenn ich schon dabei bin: Wie ist das korrekte Geburtstag des Herrn? --Pyrrhocorax (Diskussion) 16:49, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Wikipedia:Namenskonventionen/Kyrillisch. Gibt es Zweifel am 10. Juni 1997? Grüße Dumbox (Diskussion) 17:11, 26. Jul. 2017 (CEST)
    (BK) Jawohl. Analog Michail Sergejewitsch Gorbatschow (der Preis schreibt sich aber Mikhail... GEEZER … nil nisi bene 17:19, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Das Lemma (mit Patronym) wäre Michail Alexandrowitsch Antipow. --Paramecium (Diskussion) 17:30, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Zum Geburtsdatum: War da nicht was mit julianischem und gregorianischem Kalender (oder hat sich das inzwischen erledigt)? --Pyrrhocorax (Diskussion) 17:39, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Hat sich erledigt, seit 1918; außer in der orthodoxen Kirche. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:42, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Was sind schon 100 Jahre in unserer schnelllebigen Zeit? ;-) Vielen Dank an alle! PS: Michail Antipow. --Pyrrhocorax (Diskussion) 18:34, 26. Jul. 2017 (CEST)

    USB-Stick nicht formatiert, Daten noch zu retten?[Quelltext bearbeiten]

    Mein USB-Stick meldet, es sei nicht formatiert und müsse es erst werden. Natürlich sind Daten drauf (nichts wichtiges, dass den Datenretter rechtfertigen würde), kann man da noch was machen? Die Standard-Tools habe ich schon probiert, aber die sind ja wohl nicht für so was ausgelegt.--Antemister (Diskussion) 18:55, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Man kanns mit einer Datenrettungssoftware probieren, z.B. r-studio (da gibts eine gratis-Testversion, zahlen muss man erst, wenn man mehr als ich glaub 64 KB wiederherstellen will, also man kann jedenfalls ausprobieren, ob es noch Dateien findet). Es kann natürlich auch sein, dass es ein Controller-Problem ist, dann hilft wenn überhaupt etwas nur eine teure Datenrettungsfirma.
    Man sollte wichtige Daten generell nicht nur auf einem USB-Stick gespeichert haben (abgesehen davon, dass man sie allgemein regelmäßig sichern sollte), weil die so ziemlich das unzuverlässigste Speichermedium sind. --MrBurns (Diskussion) 19:28, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Im übelsten Fall ist der Sick eine Fälschung und verfügt nur über die Hälfte des Speicherplatzes. Dann wird der Anfang mit Dateisystemsinformationen überschrieben. Ein anderer Fehler ist, ihn zu früh zu ziehen bzw. nicht auszuklinken. Vor den Rettungsversuchen, dringend eine Roh-Kopie des Sticks erstellen. Dann hätten weitere Rettungsversuche bei Scheitern eine Chance. Dennoch die die Abbilddatei man reinschauen, um zu prüfen, ob der Flash-Speicherchip noch mit dem Controller verbunden ist. --Hans Haase (有问题吗) 19:40, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Das mit den Fälschungen kommt wohl öfter mal vor. Am besten mal an einem anderen Computer, noch besser mit einem anderen Betriebssystem probieren. --2.246.109.179 19:59, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Stick war monatelang täglich in Benutzung (seit ich den alten verloren habe, trotz damals noch weniger Verlust ähnliche Verärgerung), so eine Fälschung war es wohl nicht. An mehreren Rechnern schon probiert, immer das gleiche.--Antemister (Diskussion) 20:03, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Vielleicht war ja gerade die monatelange tägliche Benutzung das Problem. Die meisten USB-Sticks haben kein wear leveling. Wenn dann 1000x auf den selben Sektor geschrieben wird, geht das dann eventuell irgendwann nicht mehr. Theoretisch sollte zwar ein Reservesektor verwendet werden, aber ich bin mir nicht sicher, ob alle USB-Stick-Controller den Schreibvorgang auch überprüfenm. Wenn nicht wird der defekte Sektor erst später erkannt und durch einen Reservesektor ersetzt, aber die Daten vom Sektor sind weg. --MrBurns (Diskussion) 23:49, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Hastet schonmal versucht trotzdem drauf zu zugreifen oder ein anderes System zu nehmen? Meiner behauptet auch gerne, dass er repariert werden müsste und funktioniert bestens. --84.184.172.235
    Das mit den Problem, die behoben werden müssen kommt dauernd, ignoriere ich schon lange. Wenn auf das Laufwerk klicke, dann kommt sofort diese Meldung. R-Studio funktionioniert nicht.--Antemister (Diskussion) 20:42, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Wie oben: Über Nacht ins Gefrierfach und dann per USB-Verlängerung im Gefrierfach auslesen. Beim Stick eines Kollegen hat recuva geholfen. Und ja, USB-Sticks immer sichern. --Rôtkæppchen₆₈ 21:55, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Bimetallismus, VerhältnisWahlrecht und Fürst von Bismarck[Quelltext bearbeiten]

    In der Zeit vom 10.11.55 wird eine Aussage zitiert, die ich in anderen Dokumenten so ebenfalls gefunden haben. Bismarck haben gesagt, nichts habe mehr Menschen um den Verstand gebraucht als das Verhältniswahlrecht und der Bimetallismus. Bekanntlich hatte das jüngere der beiden deutschen Kaiserreiche ein absolutes Mehrheitswahlrecht mit Stichwahl zwischen den beiden stärksten Kandidaten für die Reichstagswahl und eine goldgedeckte Währung, während andere Länder Gold- und Silbermünzen hatten und es schon Versuche mit dem Verhältniswahlrecht gibt. Ich habe hierzu zwei Fragen: (1) Gibt es eine Quelle für den Ausspruch Bismarcks? Alle meine Quellen hierzu sind aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. (2) Gab es im frühen Kaiserreich Anhänger des Verhältniswahlrechts und/oder Gegner der Goldwährung im nennenswerten Umfang oder bezog sich der Fürst auf Aussentseitermeinungen?--92.217.166.139 20:27, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Das Zitat kann ich nicht verifizieren, ich halte es persönlich für unglaubwürdig. Nach dem Urteil der meisten Historiker war Bismarck an der Währungsfrage notorisch desinteressiert. Die damaligen Kämpfe sind heute, m.E. zu Recht, vergessen, haben damals aber hohe Wellen geschlagen. Wichtige Protagonisten wären etwa Ludwig Bamberger (und sein "Verein zum Schutze der Goldwährung"), Adolph Wagner, Wilhem Lexis. Es gibt dazu eine Diss. (G.Kroha: Die Währungsreform des Deutschen Reiches 1871-76: Eine quantitative und qualitative Untersuchung der Reformwirkungen auf ausgewählte Sektoren. Münster, 2009.)--Meloe (Diskussion) 11:42, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Logo der Bundesagentur für Arbeit[Quelltext bearbeiten]

    Seit wann haben die Bundesagentur für Arbeit (bzw. ihre Vorgänger) das Charakteristische Logo? --79.255.20.180 22:11, 26. Jul. 2017 (CEST)

    Die derzeitige Variante des A gibt es seit 2005. Das Redesign hat sich die Agentur 100.000 Euro Designkosten und etwa 10.000.000 Euro für neue Briefköpfe, Broschüren, Schilder, etc. kosten lassen [17]. Dafür habe ich doch gerne Steuern und Beiträge gezahlt. Benutzerkennung: 43067 22:24, 26. Jul. 2017 (CEST)
    Die Variante davor gab es seit mindestens 1984. Gruß 79.224.218.51 22:38, 26. Jul. 2017 (CEST)
    In den Veröffentlichungen der Bundesanstalt für Arbeit suchen und Mitte der 1970er Jahre beginnen: [18] --BlackEyedLion (Diskussion) 00:08, 27. Jul. 2017 (CEST)

    27. Juli 2017[Quelltext bearbeiten]

    Welche Schriftart, Font?[Quelltext bearbeiten]

    Hallo, kann jemand erkennen, um welche Schriftart bzw. Font es sich hier handelt?

    http://www.bilder-upload.eu/upload/4250f5-1501121206.png


    --176.198.243.41 04:05, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Ich tippe auf Garamond.--Leif (Diskussion) 04:50, 27. Jul. 2017 (CEST)
    Hast Du schon identifont und WhatTheFont versucht? --Rôtkæppchen₆₈ 08:25, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Straßensperre[Quelltext bearbeiten]

    Sperrsystem

    Guten Morgen, weiß jemand, wie das Sperrsystem hier heißt? Beim Überfahren mit einem Fahrzeug kommen Hohlzacken aus der Kette heraus, so dass die Luft, wie mir ein Polizist erklärte, langsam entweichen kann und das Fahrzeug um Stillstand kommt. Eingesetzt im Rahmen der Antiterrormaßnahme als LKW-Sperre rund um die ColognePride. — Raymond Disk. 09:59, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Ich bin ein bisschen überrascht das zu sehen. Sowas ist zulässig? In schwarz? Was wenn ein Motorradfahrer mal eben kurz da durch fährt? --2.246.79.106 10:16, 27. Jul. 2017 (CEST)
    Nagelsperre --Schaffnerlos (Diskussion) 10:18, 27. Jul. 2017 (CEST)
    Das sind nichts anderes als die bekannten (hohlen) Krähenfüße, an einem Seil aufgereiht und durch einen Gewebeschlauch für den Transport geschützt. --79.207.230.60 10:25, 27. Jul. 2017 (CEST)
    @IP Es hat in dem Moment einen Radfahrer, ein Essenslieferant, erwischt, der "mal eben" darüber gefahren ist. Das Essen wurde wohl kalt ...
    @Schaffnerlos: Danke, ja, das ist der generische Begriff. Ich glaube aber, diese neumodische Form hat einen besonderen Namen. Stop Sticks kommt dem Nahe. Ahh, gefunden: Lkw-Sperrsystem „Barracuda“. — Raymond Disk. 10:32, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Energiesteuer pro kWh[Quelltext bearbeiten]

    Wenn bei Benzin die Energiesteuer 7,4 c/kWh ist und bei Diesel 4,8 c/kWh, wie kommt man auf den Energiegehalt? Ist das die Energie, die durch Verbrennen frei wird? Das ist aber nicht die Energie, die ein Auto nutzen kann, dazu müsste ich noch mit dem Wirkungsgrad des Motors/Autos multiplizieren, richtig? --2.246.79.106 10:21, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Die Energiesteuer für Kraftstoffe wird in ct/Liter angegeben, nicht in ct/kWh. Letzteres ist nur ein annähender Vergleichswert. Weitere Infos findest du unter Heizwert. --Schaffnerlos (Diskussion) 10:30, 27. Jul. 2017 (CEST)
    Siehe Infobox in den Artikeln Motorenbenzin und Dieselkraftstoff und die Artikel Brennwert und Heizwert. --Rôtkæppchen₆₈ 10:31, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Die Werte stammen aus diesem Artikel. Wenn Benzin einen Heizwert von 11.5kWh/kg hat dann wären das 15.5kWh/l. Bei einer Steuer von 65c/l komme ich dann auf eine Steuer von 4.2 cent/kWh bei Benzin. Richtig gerechnet? --2.246.79.106 10:44, 27. Jul. 2017 (CEST)

    Wie kommst du von 11,5 kWh/kg auf 15,5 kWh/l? Bei einer Dichte von 0,75 kg/l komme ich auf 8,6 kWh/l. --Schaffnerlos (Diskussion) 11:08, 27. Jul. 2017 (CEST)
    Ich habe dividiert statt multipliziert. Danke. --2.246.79.106 11:32, 27. Jul. 2017 (CEST)