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Inhaltsverzeichnis

11. November 2018[Quelltext bearbeiten]

Südkorea - wie links darf man sein?[Quelltext bearbeiten]

Wie links dürfte eine Partei/Gruppe in Südkorea sein, um nicht under den National Security Act zu fallen? Reicht es, sich eindeutig von Nordkorea zu distanzieren und die Wiedervereinigung zu unterstützen? Oder darf man auch nicht kommunistisch sein? Wenn ja, was gilt als "kommunistisch"? Würde die deutsche SPD als "kommunistisch" angesehen und fiele unter das Nationale Sicherheitsgesetz? Oder ginge die moderateste Version der Linkspartei gerade noch? Oder ist vielleicht schon bei Robert Habeck "Schluss"?

Außerdem: Gibt es eine Seite einer südkoreanischen Zeitung oder eines südkoreanischen Fernsehsenders auf deutsch oder Englisch? Die deutsche Version der nordkoreanischen Propagandaseiten habe ich übrigens schon gefunden (inklusive der Möglichkeit, in Werke der drei Kims hineinzuschauen)... scheinen noch nicht mitbekommen haben, dass die meisten Deutschen nicht mehr voll auf Ernst Thälmann und andere Genossen abfahren. --ObersterGenosse (Diskussion) 02:56, 11. Nov. 2018 (CET)

Übrigens habe ich die deutschsprachige Nordkorea-Propagandaseite eher zufällig gefunden. Ich wollte mich über rechtslastige Verwendungen von "DDR 2.0" informieren und stieß dabei auf die radikal linke, antirevisionistische (selbst mir zu radikale!) Seite prkreuznach.wordpress.com --ObersterGenosse (Diskussion) 03:02, 11. Nov. 2018 (CET)
Meinst du wirklich das verlinkte Gesetz? --Digamma (Diskussion) 09:14, 11. Nov. 2018 (CET)
Vermutlich meisnt du Gesetz über die Nationale Sicherheit (Südkorea). --Digamma (Diskussion) 09:16, 11. Nov. 2018 (CET)
Der Korea Herald (KH) ist die Times of India von Korea. Im KH lernte ich, dass das westdeutsche Wirtschaftswunder auch miracle on the Rhine genannt wird. Außerdem gründete der US-Kongress (!) die Seite DailyNK. Dürfte aber „zu wenig“ links sein. Die englische Korea Times gibt es auch noch.--Bluemel1 🔯 14:52, 11. Nov. 2018 (CET)
@Digamma:: Ja, du hast recht. Natürlich ist der südkoreanische "National Security Act" gemeint.

Und schonmal danke, @Bluemel1:, für die Links. Das mit dem "linkssein" etc. bezog sich auf meine Parteienfrage, nicht auf die Zeitung(en). --ObersterGenosse (Diskussion) 17:35, 11. Nov. 2018 (CET)

@ObersterGenosse: Eine linke Zeitung in Korea wäre die Hankyoreh. Die Chosun Ilbo ist hingegen sehr konservativ. Beide gibt es auch auf Englisch neben vielen weiteren Zeitungen, die auch auf Englisch veröffentlichen. Die linke Tonghap-jinbo-Partei wurde 2014 verboten, da eine Zelle der Partei einen Putsch plante samt Wiedervereinigung unter nordkoreanischer Führung. Es gibt/gab kommunistische Parteien. Das Parteiensystem in Korea unterliegt einem stetigen Wandel. Als Nachfolgepartei gilt die Minjung-Partei. Ich weiß nicht, ob es aktuell noch eine weitere kommunistische Partei gibt, oder ob alle darin aufgegangen sind. Eigentlich schließen sich jedes Jahr neue Parteien zusammen, werden gegründet oder spalten sich ab. --Christian140 (Diskussion) 15:05, 13. Nov. 2018 (CET)
Btw, eine Seite der nordkoreanischen Regierung, die auch auf Deutsch veröffentlicht ist Naenara. Der Artikel müsste auch Mal überarbeitet werden. --Christian140 (Diskussion) 15:09, 13. Nov. 2018 (CET)
Es scheint mir also eher wie in Deutschland zu sein. Zu stark in Richtung Marxismus-Leninismus darf man nicht gehen, aber man darf schon recht weit links sein. Ich halte es für möglich, dass sogar Sahra Wagenknecht nicht umgehend in Seoul verhaftet werden würde - zumindest nicht aufgrund des Nationalen Sicherheitsgesetzes... --ObersterGenosse (Diskussion) 19:36, 16. Nov. 2018 (CET)

Zwei Fragen zum Asylrecht[Quelltext bearbeiten]

Ich möchte gerne wissen, ob es mit der Flüchtlingskonvention vereinbar ist, dass Flüchtlingen der Zugang zu einem Staat ihrer Wahl zu verwehren.

Dann, als zweites, wieso die USA, entgegen dem Abspruch auf allg. Recht auf Schutz, bestimmte Aufnahmekontingente festlegen können. Zudem: Machen dies noch andere Länder? --2001:16B8:12B1:1500:8DB5:5C88:57D9:4330 16:00, 11. Nov. 2018 (CET)

Die Flüchtlingskonvention gibt kein Recht auf Zugang zu einem Staat der Wahl, um dort ein Asylgesuch zu stellen. Die USA sind nicht Mitglied der Flüchtlingskonvention, haben aber ein Protokoll unterzeichnet, das sie verpflichtet, den akzeptierten Flüchtlingen gewisse Rechte zu gewähren. Aufnahmekontingente können sie festlegen, weil sie souverän sind. Andere Staaten machen das auch, ja. --2A02:1206:4576:9F40:FDA4:625:C002:7CD1 19:10, 11. Nov. 2018 (CET)
Zur ersten Frage: Aus Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge: „Die GFK gewährt kein Recht auf Asyl, begründet also keine Einreiserechte für Individuen, sie ist ein Abkommen zwischen Staaten und normiert das Recht im Asyl, nicht auf Asyl.“ Einschlägig ist vielmehr die Erklärung über territoriales Asyl (PDF-Datei), in der im Gegensatz zur Auswahl eines Asyl gewährenden Staates durch den Flüchtling die Zusammenarbeit der Staaten bei der Gewährung von Asyl festgelegt ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 19:38, 11. Nov. 2018 (CET)
Das ist eine nicht bindende Empfehlung der UNO-Generalversammlung, die sich in der Präambel auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte bezieht, welche ebenfalls nicht bindend ist. --2A02:1206:4576:9F40:FDA4:625:C002:7CD1 19:49, 11. Nov. 2018 (CET)
Angefügt sei, dass eine UN-Konvention immer de facto auf Freiwilligkeit beruht. Wenn zum Beispiel Südafrika (nur ein Beispiel) Flüchtlinge aus Simbabwe nicht hereinlässt und sagt, dass sie schon so und so viele aufgenommen haben, dann kann Südafrika (nur ein Beispiel) vor kein Gericht gestellt werden, da die Teilnahme an den Internationalen Gerichten eine freiwillige Entscheidung jedes einzelnen Staats ist. Beispiel: Jugoslawien lieferte die Kriegsverbrecher freiwillig an den Strafgerichtshof für Jug. in Den Haag aus, hätte Jugoslawien sich quergestellt, würden die Kriegsverbrecher weiter unbescholten sein, so lange sie sich in einem nicht mit dem Gerichtshof kooperierenden Land aufhalten. Same procedure USA und Internationaler Strafgerichtshof. Sie nehmen daran nicht teil und daher ist der Gerichtshof nicht zuständig für die USA. Das heißt UNO-Konventionen = immer dann rechtskräftig, wenn die Inhalte in nationales Recht übertragen werden, sonst nur Papier. Oder verweigerte Seenotrettung: Wenn Malta sich weigert, dann weigern sie sich. Dann gibt es böse Sprüche von Juncker, aber Malta wird nicht wegen unterlassener Seenotrettung verklagt werden können. Nur bei EU-Verträgen ist die Einhaltung für EU-Mitgliedstaaten Pflicht, nicht bei UNO-Sachen.--Bluemel1 🔯 08:53, 12. Nov. 2018 (CET)
„[Die Erklärung über territoriales Asyl] ist eine nicht bindende Empfehlung der UNO-Generalversammlung […].“ Das ist richtig. Wenn die Empfehlung sagt, die Staaten sollen sich bei der Flüchtlingshilfe unterstützen (indem sie die Menge der Flüchtlinge aufteilen), dann besitzt ein einzelner Flüchtling offenbar kein Recht darauf, sich einen Aufnahmestaat auszusuchen. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:24, 12. Nov. 2018 (CET)

Danke für die Antwort! 

Wieso kann zb Deutschland, mit der Begründung, Asyl kennt keine Obergrenze, hunderttausende Asylsuchende aufnehmen, während es in den Usa verweigert wird? Hier sehe ich eine implizite Berufung auf die GFK. 

Der Dreh- und Angelpunkt ist die Nation. Diese Dinge werden national entschieden. Das Gebot der offenen Grenze ist eine von der damaligen Koalition im politischen Konsens getroffene nationale Entscheidung, die von Mitarbeitern aller Behörden nach dem Prinzip der Weisung von oberer Stelle umzusetzen ist. In den USA muss die Behörde ebenfalls nach dem verfahren, was national beschlossen ist, das kann zum Beispiel durch Präsidentenerlass geschehen. Ein Behördenmitarbeiter, der Demokraten wählt, muss die national beschlossenen Gesetze und Verordnungen anwenden, auch wenn sie ihm nicht gefallen. Es geht hier nur um den legitimen Weg der Rechtsetzung, nicht um Konventionen und persönliche Meinung in Bezug auf Konventionen, sondern um handfeste Beschlüsse (will ein Mitarbeiter die Beschlüsse nicht umsetzen, muss er den Weg der Verfassungsklage bestreiten). Diese Beschlüsse werden national gefasst, es sei denn, der Nationalstaat hat in einem bestimmten Politikfeld seine Hoheit an eine supranationale Organisation abgegeben, was die USA aber nicht getan haben und was Deutschland im Fall der Migration auch nicht getan hat. Zum Thema „Implizite Berufung“: Für die Politiker war es moralisch implizit, aber es gab keine juristische Notwendigkeit, die sich aus der GFK ableiten ließe. Es wäre rechtlich genauso einwandfrei gewesen, die Grenzen zu schließen, je nachdem, welche Aufgabe eines Staats man am höchsten bewertet. Die GFK zu zitieren heißt ja nicht, dass die GFK es rechtlich verbindlich vorschreibt, sondern nur, dass man die politische Debatte gewinnen möchte, um die Gegner der Entscheidung in einem bestimmten Licht dastehen zu lassen. Normaler Politikalltag.--Bluemel1 🔯 15:15, 12. Nov. 2018 (CET)

Vielen Dank. Die Antworten waren wirklich sehr hilfreich.

Mich würde noch interessieren, wie es sich in Deutschland mit der Festlegung sicherer und unsicherer Herkunftsländer verhält. Inwiefern begünstigt oder erschwert die Deklarierung von diesen die Annahme von möglichen Asylanten oder die Ausweisung?

Das ist nun wirklich sehr kompliziert. Grundsätzlich kann als Grund für eine nicht vollzogene Abschiebung ausreisepflichtiger Migranten, die nach einer Prüfung kein Anrecht auf Asyl haben, angegeben werden, dass ihr Herkunftsland nicht sicher ist sie in ihrem Herkunftsland dem Risiko ausgesetzt sind, Gewalt zu erleiden. Im Einzelfall kann aber, wenn das Herkunftsland als sicheres Herkunftsland gilt (Ghana, Senegal, Kosovo), auch eine ganze Reihe anderer Gründe angegeben werden, damit ausreisepflichtige Zuwanderer nicht abgeschoben werden. Unter dem Strich ist es relativ egal, nur der Aufwand, eine Nichtabschiebung zu verfügen, ist größer, wenn das Land als sicheres Herkunftsland gilt, weil dann dieser Grund entfällt.--Bluemel1 🔯 16:43, 12. Nov. 2018 (CET)

Danke auch für diese Antwort! Noch eine Sache, die mich interessieren würde: Wie sieht es mit der Abschiebung von straffälligen Asylbewerbern aus. Dies ist ja prinzipiell legal, wird aber oft nicht vollzogen.Einige fordern dies, Einige lehnen es ab. Hängt dies vom sicheren oder unsicheren Herkunftsland ab?

Es wird nicht nur in sichere Herkunftsstaaten abgeschoben, sondern auch in andere Länder. Dazu müssen aber viele Voraussetzungen erfüllt sein. Seine Identitätsdokumente zu vernichten ist bereits ausreichend, um eine Abschiebung zu verhindern. Eigentlich lohnt sich dieses Thema nicht. In der Theorie interessant, aber im Verhältnis zu ausreisepflichtigen Migranten ohne positiven Asylbescheid, die per Gesetz aufgefordert sind, das Land zu verlassen, es aber nicht tun, sind die Zahlen der vollzogenen Abschiebungen so minimal, dass man das gesamte Thema vernachlässigen kann. Die Wahlberechtigten als Souverän haben ihr Urteil gefällt, dass sie überwiegend mit der Situation einverstanden sind.--Bluemel1 🔯 19:03, 12. Nov. 2018 (CET)
Man muss auch beachten: Es ist nicht nur eine Entscheidung des abschiebenden Landes. Das Zielland muss die Person auch aufnehmen wollen. --StYxXx 21:52, 12. Nov. 2018 (CET)
+1. So ist es, es gibt sehr viele Voraussetzungen, ob die alle schon einmal in einem Wikipedia-Artikel zusammengefasst wurden, weiß ich nicht.--Bluemel1 🔯 22:14, 12. Nov. 2018 (CET)

Danke nochmals. Ich hätte mir vorstellen können, dass die Lage in den USA ähnlich wie in Deutschland ist. Dass man prinzipiell das "Recht" auf Prüfung eines möglichen Asylantenstatus geprüft wird, unabhängig der Anzahl der Antragsteller. Dann würde, unabhängig des eigenen Kontingentes zur Aufnahme von Flüchtlingen, entschieden welche Asylanten man behält und welche ausgewiesen werden und vorher ein Prozess auf Prüfung auf Gewährung des Rechts durchlaufen wird. Währenddessen hätten die potentiellen Asylanten in der Zwischenzeit den nötigen Schutz, vor möglichen Verbrechen etc. im Herkunftsland. Dies scheint anders zu sein?

Das ist genau so, wie du es schreibst.. Das Recht auf Prüfung kann auch Trump nicht verwehren, da wäre dann eine Verfassungsklage die Folge. Trump sagte allerdings, dass er keine illegale Einreise dulden wolle, bei der Leute gar nicht erst in ein Asylverfahren eintreten. Aber deshalb wird ja, zum Beispiel in Ungarn und Italien, den Leuten der Status als Asylsuchender a priori abgeschrieben, indem man sie als Abenteurer deklamiert. Nach den Buchstaben des Gesetzes darf man auch in Ungarn und Italien Asyl beantragen, und sollte es nicht gewährt werden, ist es ein Leichtes, sich in ein anderes europäisches Land zu bewegen, weil dich niemand an der Ausreise hindern wird und in Schengen-Europa wohl auch selten an der Einreise. Auch in den USA ist es leicht unterzutauchen. Die vielen Mexikaner in den USA sind ja nun gerade keine registrierten, anerkannten Flüchtlinge, sondern sind einfach zugewandert und jetzt sind sie da. Wenn diese Leute anerkannte Flüchtlinge wären, gäbe es die Dreamers-Debatte gar nicht. In den USA wurden einmal Vietnamesen aufgenommen, für anerkannte Gruppen wie diese gibt es keine aufenthaltsrechtlichen Probleme (aber Diskriminierung). Die beste Möglichkeit, wirklich einen Einblick zu bekommen, was im Bereich Asyl vor sich geht, ist die Mitwirkung als Wachmann oder Betreuer in einer Einrichtung für Asylsuchende. Diese Erfahrungen kann man nicht in Worten ausdrücken.--Bluemel1 🔯 20:01, 12. Nov. 2018 (CET)
Trump möchte das Asylrecht wohl grundlegend ändern und einige seiner Forderungen stehen ziemlich in Konflikt mit der Verfassung. Wie weit das daher nicht ohnehin nur heiße Luft ist wird sich zeigen. --StYxXx 21:52, 12. Nov. 2018 (CET)
Was schwatzt ihr da von der Verfassung. Es ist der Refugee Act of 1980 (Public Law 96-212). --2A02:1206:4576:9F40:A9CD:1A53:4AC5:1D51 08:23, 13. Nov. 2018 (CET)
Bist du sicher? So wie Jimmy Carter diesen Refugee Act in Kraft gesetzt hat, kann ein anderer Präsident eine Novelle in Kraft setzen, die wesentliche Punkte des Gesetzes «reformiert», also außer Kraft setzt.--Bluemel1 🔯 11:42, 13. Nov. 2018 (CET)

Danke! So ähnlich war auch mein Eindruck. Würde das bedeuten, dass eine Prüfung des Rechts auf Asyl auch innerhalb des Territoriums der USA eigentlich rechtlich vorgesehen ist? Die Aufnahmequote regelt ja anscheinend nur die Anzahl der Asylanten, die im Land bleiben dürfen. Sehe ich das richtig?

In der US-Verfassung steht nichts von Recht auf Asyl und Flüchtlingen. In der Bill of Rights auch nicht. --2A02:1206:4576:9F40:A9CD:1A53:4AC5:1D51 12:13, 13. Nov. 2018 (CET)
Aber wenn Soldaten angewiesen werden, auf Flüchtlinge/Migranten/Lateinamerikaner zu schießen, weil man sie sonst nicht aufhalten kann, dann gibt es ein Problem mit der Verfassung. Also ich vermute das sehr stark. Denn es dient nicht der Selbstverteidigung. Oder doch?--Bluemel1 🔯 12:16, 13. Nov. 2018 (CET)
Soldaten schiessen selten zur Selbstverteidigung, meistens zur Erfüllung des Auftrags. Und wenn ihnen befohlen wird, Straftaten mit Waffengewalt zu verhindern, dann ist das so. Ob sich ausserhalb der US-Grenze beschossene Menschen auf den Schutz der US-Verfassung berufen können, um unbehelligt ihre Straftaten begehen zu können, erscheint mir zweifelhaft. --2A02:1206:4576:9F40:A9CD:1A53:4AC5:1D51 12:20, 13. Nov. 2018 (CET)
Aufgabe der Streitkräfte im Inland ist die Landesverteidigung.--Bluemel1 🔯 13:33, 13. Nov. 2018 (CET)
In den USA geben die Streitkräfte manchmal auch den Schülerlotsen oder Türsteher oder Bereitschaftspolizisten. --2A02:1206:4576:9F40:A9CD:1A53:4AC5:1D51 13:46, 13. Nov. 2018 (CET)
An den Tagen war wahrscheinlich nicht viel zu tun in Sachen Landesverteidigung, und im Ernstfall können ordentlich umeinandergelotste Schüler eine wichtige Erfahrung darstellen. Ernsthaft: An diesem Tag mit den Schülern haben die Soldaten die Verfassung durchgesetzt, und das ist auch Landesverteidigung, allerdings auch sehr speziell USA, die Bundeswehr hätte solche polizeilichen Aufgaben nicht. Ich verstehe nicht, worauf du hinauswillst. Wenn Soldaten auf jemanden schießen würden, der das Wort Asyl sagt, ist derjenige, der den Befehl gab, schnell dran, dafür muss das Wort Flüchtling nicht in der Verfassung stehen. Wenn aber die Soldaten jemanden beim illegalen Grenzübertritt trotz mehrmaliger Aufforderung erschießen, dann wird es rechtlich knifflig, weil in diesem Fall tatsächlich die Frage im Raum steht, ob die Tötung noch durch die Aufgabe der Landesverteidigung abgedeckt ist, und das lässt sich in WP:AU nicht klären. Und dass du gegen US Army bist ist doch nun wirklich langweilig. 99 % der Deutschen sind gegen US Army. Damit musst du diese Seite nicht vollklecksen. Das ist so, als ob du sagst, dass Butter aus Milch gemacht wird, banal. Ich wollte nur erklären, dass der Einsatz von Soldaten zwar durch Landesverteidigung abgedeckt wird, es aber nicht so einfach ist zu definieren, ab wann bei einer illegalen Einreise darauf Bezug genommen werden darf. «Knallt sie ab, weil der Präsident es will» ist nicht ausreichend, weil die Verfassung es verhindert. Also muss man mal seine persönlichen Befindlichkeiten ablegen und genauer hinschauen, welche Chancen Trump hat. Wenn du aber nur über Flower Power reden willst, rede doch mit den 99 % der Deutschen, die das total spannend finden.--Bluemel1 🔯 13:49, 13. Nov. 2018 (CET)
Das Blümel mal wieder völlig off-topic :) --2A02:1206:4576:9F40:A9CD:1A53:4AC5:1D51 13:59, 13. Nov. 2018 (CET)
In der Überschrift steht Asyl. Deine Beiträge betreffen nicht das Asyl. Der TO hat immer Fragen zum Asyl gestellt. Das Thema Schülerlotse kam von dir, nicht vom TO und nicht von mir. Dein Refugee Act ist uninteressant, da ihn der Präsident durch andere Verordnungen aushebeln kann. Rechtsgüter werden gegeneinander abgewogen. Die Chance, die tatsächlich für die Asylsuchenden/Migranten besteht, ist, dass ein Gericht eine Abwägung vornimmt, die den Refugee Act am höchsten einstuft. Wer das mit den Schülerlotsen nicht kapiert, der weiß nicht, dass die Soldaten einen Eid auf die Verfassung schwören und die Verfassung unter anderem Aufruhr ausschließt, so dass die Auflösung von Aufruhr eine Verteigigung der verfassungsgemäßen Ordnung und damit Landesverteidigung gegen innere Feinde ist.--Bluemel1 🔯 14:21, 13. Nov. 2018 (CET)
Das lässt sich bei dem aktuellen Flüchtlingskonvoi nicht sagen, am Ende werden es die juristischen Berater von Trump entscheiden müssen, wie man das im Interesse des Präsidenten löst, ohne gegen amerikanische Gesetze zu verstoßen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass den Leuten in dem Konvoi von vornherein der Status als Flüchtling aberkannt wird, weil es sich um eine geplante Aktion handelt. Der Übertritt über die Grenze ist illegal, es sei denn, es liegt eine Einreiseerlaubnis vor, das kennst du sicher, wenn du mal per Flugzeug in die USA eingereist bist, dass die Amis da im Gegensatz zu den Europäern einen Zacken schärfer agieren. Wenn ein illegaler Grenzübertritt unter den Augen der Streitkräfte der Vereinigten Staaten oder einer bundesstaatlichen Behörde erfolgt, wird dieser jemand auf jeden Fall interniert. Ob da irgendwann am Ende ein positiver Asylbescheid stehen wird, wissen wir nicht. Allerdings ist es genauso wahrscheinlich, dass die Migranten versuchen ungesehen einzureisen, und dann sollten sie möglichst sehr schnell untertauchen. Es gibt auch Gründe, aus denen das Recht auf Asyl verwirkt wird. Mangelnde Kooperation ist in den USA solch ein Grund. Überhaupt ist Widerstand in den USA in jeder Form gegen staatliche Exekutive der erste Schritt in ein Gefängnis. Das ist nicht mit Europa vergleichbar.--Bluemel1 🔯 23:33, 12. Nov. 2018 (CET)

Bisher sehr interessant. Was ich nun nicht genau verstehe: Die USA haben das Protokoll der GFK von 1967 ratifiziert und sind ja nun auch an diese gebunden. Hier ein Auszug aus der GFK:

"Zusammen mit Art. 31 Abs. 1[10] ist der Grundsatz der Nichtrückschiebung nach Art. 33 Abs. 1 zentraler Bestandteil des Abkommens. Diesem Grundsatz zufolge ist ein Flüchtling nicht „auf irgendeine Weise über die Grenzen von Gebieten auszuweisen oder zurückzuweisen, in denen sein Leben oder seine Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Staatsangehörigkeit, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung bedroht sein würde“. Er darf dabei nicht in ein Land zurückgewiesen werden, ohne dass sein Flüchtlingsstatus vorher geklärt worden ist. Zudem darf nach Art. 31 Abs. 1 ein Flüchtling, der unmittelbar aus einem Gebiet kommt, in dem sein Leben oder sein Freiheit im Sinne von Artikel 1 bedroht waren, nicht aufgrund einer illegalen Einreise oder illegalem Aufenthalt bestraft werden, sofern er sich umgehend bei den Behörden gemeldet hat"

Für mich geht daraus hervor, dass man Flüchtlingen im Land die Prüfung auf Asyl gewähren muss.

Der Kernpunkt des gesamten Problems scheint doch zu sein, dass die USA kein Asylrecht in der Verfassung verankert haben, aber dennoch innerhalb des Territoriums Asylabträge eingereicht werden können und geprüft werden müssen. Die USA scheinen ja eigentlich nur ein Einreiserecht zu können, daher die Quotenregelungen seit den 20er Jahren. Diese zwei Sphären scheinen mir hier zu kollidieren. Ist dies richtig so?

Da steht im Prinzip, dass die USA eine Chance offenbaren müssen, dass der Asylsuchende in ein Asylverfahren eintreten kann. Das kann aber auch im Rahmen einer Internierung geschehen, das muss nicht so laufen, dass vorher ein illegaler Grenzübertritt in Kauf genommen wird. Wenn das Aufnahmeland an der Grenze die Möglichkeit bietet, ein Asylverfahren im Rahmen einer zeitweiligen Internierung durchzuführen, dann ist das ausreichend. Wenn der Bewerber das anders sieht, dann verhält er sich nicht kooperativ. In Deutschland ist es nicht so, aber es ist nach GFK auch nicht verboten. Dieses Prinzip wird auch Ankerzentrum genannt und ist auch schon von der EU erwogen worden (Ankerzentren in Libyen, Marokko etc.). Die von dir angesprochene Kollision gibt es nicht, da die Flüchtlingsgesetze die Quoten erhöhen. Ein frühes Beispiel ist der Displaced Persons Act. Es kamen ab 1948 zusätzlich zu den bestehenden Quoten noch einmal 400.000 legale Immigranten, abgesichert durch dieses Gesetz. Auf so ein Gesetz können sich die Leute in dem aktuellen Flüchtlingskonvoi jedoch nicht berufen. Sie müssten als Flüchtlinge anerkannt werden, dann sind sie ebenfalls außerhalb der vereinbarten Quoten legale Immigranten. Es hängt davon ab, ob sie als Flüchtlinge anerkannt werden, insofern war der Refugee Act gut für sie, da er die Definition eines Flüchtlings in das US-Recht übertrug, das vorher eine enger gefasste Definition hatte. Wenn aber ein Land sagt, dass es keine Flüchtlinge haben will, dann kann man es trotz GFK nicht dazu zwingen. Vor welchem Gericht denn? Das sollte man immer beachten.-Bluemel1 🔯 14:31, 13. Nov. 2018 (CET)

Danke nochmals. Würde dies bedeuten, dass die USA nicht einmal die Pflicht hätten, die Möglichkeit einer vorläufigen Unterbringung an der Grenze zu gewähren, im festzustellen, ob es sich hier um mögliche Flüchtlinge handelt?

Wenn ein Staat, wann auch immer, die GFK anerkennt, dann müssten doch die Punkte in nationales Recht übersetzt werden. So mein bisheriges Verständnis. Dazu würde doch auch das angesprochene Verbot zur Ausweisung ohne vorherige Prüfung des Flüchtlingsstatus gehören.

Mit Kollision meinte ich, dass die Einreise in die USA mit Visa verknüpft ist und diese mit den traditionellen Aufnahmequoten vereinbar sind. Nun ist die Prüfung eines Asylantrags allgemein mit der legalen Einreise mit Visa verknüpft. Ein Flüchtling hätte hier doch nun, bei illegalem Grenzübertritt, praktisch keine Chance auf Asyl.

Wenn Mexiko mitspielt, kann man diese Asylbewerbung auch auf mexikanischem Boden durchführen. Es muss nicht in nationales Recht überführt werden, aber es wird erwartet. Erst wird der internationale Vertrag unterschrieben und später ratifizieren ihn die nationalen Parlamente, aber sie müssen das nicht. Deswegen wird er ihnen vorgelegt, damit sie auch Nein sagen können. In manchen Staaten genügt Ratifikation durch das Staatsoberhaupt. Wenn man die Flüchtlinge von vornherein als Nicht-Flüchtlinge definiert, weil sie ja in Mexiko unbeschadet blieben, dann kann man sie auch einfach so nach Mexiko zurückschicken. Das ist doch der erste Knackpunkt. Wenn man das so handhabt, gibt es keine Instanz, die dich daran hindern kann. Siehe Malta, Ungarn, seit kürzerem auch Italien. Wenn du dann im eigenen Land verklgt wirst, dass du die nationalen GFK-konformen Gesetze gebrochen hast, sagst du einfach, dass diese Flüchtlinge auch in Mexiko oder in Mazedonien sicher waren und es sich daher nicht um Flüchtlinge handelt, da ihnen auf der anderen Seite der Grenze keine Gefahr drohen würde. Richtig schwierig wird es für Guatemala oder Mexiko: die Mxikaner können eigtl niemanden nach Guatemala und Guatemala niemanden nach Honduras oder El Salvador zurückschicken, weil die Zustände dort tatsächlich lebensgefährlich sind. Nun ist die Prüfung eines Asylantrags allgemein mit der legalen Einreise mit Visa verknüpft. Nein, warum? Es ist damit verknüpft, dass man sich sofort meldet und für ein Asylverfahren kooperativ zur Verfügung steht. Wenn man anerkannt ist, erhält man die Aufenthaltsgenehmigung. Sogar wenn du illegal einreist, darfst du Arbeit aufnehmen, es sei denn, ein Präsident startet ein Programm zur Identifikation illegal Eingereister, das sind in den USA circa 5 % der Gesamtbevölkerung, aber Trump ist meiner Kenntnis nach der erste, der das als Problem betrachtet und Illegale ausfindig machen lässt. Bisher hatten die Programme die gegenteilige Richtung: Illegale, die sich selbst versorgen können und nicht straffällig sind, wurden nachträglich legalisiert. Aber nicht mit Flüchtlingsstatus.--Bluemel1 🔯 15:40, 13. Nov. 2018 (CET)

Das klingt für mich schon plausibel. Was ich aber immer noch nicht so wirklich verstehe, ist, wieso es in Deutschland oder etwa in der Türkei möglich war Hunderttausende im eigenen Land unterzubringen. In Griechenland war die Anzahl auch erheblich.

Warum soll das nicht möglich sein? Der Libanon schafft sogar noch viel mehr. Dafür werden eigene Haushaltsmittel, EU-Mittel und Mittel von internationalen Organisationen verwendet. Je nach politischem Willen, Leistungsfähigkeit und Berechtigung verwenden Deutschland, Griechenland, Türkei, Libanon natürlich unterschiedlich viel Geld aus den genannten Quellen. Im Norden Syriens gibt es auch Flüchtlingslager (Atmeh), die beinah ausschließlich international versorgt werden.--Bluemel1 🔯 16:55, 13. Nov. 2018 (CET).

Unter den Gesichtspunkten verstehe ich es. Aber gibt es in den entsprechenden Ländern einen Unterschied zur Integration der GFK in die nationalstaatlichen Gesetze,etwa im Vergleich zu den USA? Diese Länder nehmen auch Flüchtlinge, obwohl sie über Drittstaaten einreisen und werden auf dem eigenen Staatsgebiet versorgt.

Welche Länder? Griechenland kann sich der Einwanderung nicht erwehren, weil die über kurze Seedistanz nachts stattfindet, die Türkei und Libanon können sich auch nicht davor wappnen, weil sie Nachbarländer des Kriegslands sind. Bei syrischen Familien ist die Not offensichtlich. Ob der Libanon oder die Türkei die Flüchtlinge dulden, weil sie die GFK beachten, oder ob sie schlichtweg gar nicht anders können, weil es praktisch unmöglich ist, wissen wir nicht. Es geht bei Trump nicht darum, dass die GFK nicht mehr greifen soll, sondern es wurde in Frage gestellt, ob das denn wirklich Kriegsflüchtlinge mit Schutzanrecht nach GFK sind, deren körperliche Unversehrtheit nur mit der Aufnahme garantiert werden kann. Trump versucht es so darzustellen, dass die GFK ohnehin nicht zutrifft, weil es um Armutsmigranten geht.--Bluemel1 🔯 18:26, 13. Nov. 2018 (CET)

Das ist natürlich ein großer Unterschied. Es erscheint mir so, wie du geschrieben hast. Das erscheint mir merkwürdig, da die Herkuntsländer der Menschen in dem Konvoi ja als unsicher erachtet werden. Im Prinzip müsste doch anhand der politischen Einschätzung der Herkunftsländer klar sein, dass hier potentiell Flüchtlinge in der Karawane reisen, die auch Anspruch auf Schutz haben.

Paradox finde ich etwa, dass sich Menschen auf dem Territorium der USA befinden, die innerhalb des Landes Asylanträge stellen, die anscheinend auch bearbeitet werden, obwohl sie die Grenze illegal überschritten und es sich hier plötzlich um Armutsflüchtlinge per se, ohne individuelle Prüfung, handeln soll, die ein Visum brauchen um einzureisen, um dann im Inland einen Asylantrag zu stellen. Höhlt dies nicht eigentlich den Punkt der GFK aus, in dem ein illegaler Grenzüberschritt gestattet sei? Es könnte ja nun, theoretisch, denkbar sein dass man einer Minderheit abgehört, die im Herkunftsland und in Mexiko Verfolgung droht. Hier würde individuelle Gefahr bestehen. Unabhängig davon, ob man in einer Karawane reist, die angeblich nur aus Armutsflüchtlingen besteht.

Paradox ist so einiges. Die Drohung, dass dieser Konvoi auf keinen Fall hereingelassen werden würde, ist das Paradoxeste, denn danach ruderte der Donald Trump zurück und sagte, es werde Anlaufstellen geben, wo Asylanträge eingereicht werden können.--Bluemel1 🔯 19:32, 13. Nov. 2018 (CET)

Ist klar, ob sich diese Anlaufstellen auf dem Gebiet der USA befinden würden? Davon hatte ich noch nichts gehört bisher.

Von Reuters gibt es einen relativ frischen Bericht: „asylum seekers must come through points of entry“ Entry = die Asylbitte wird erst auf US-Territorium geäußert. Daneben heißt es, wie gesagt, dass Leute, die die points of entry nicht passieren, keine Chance auf Asyl haben (und sehr schnell untertauchen sollten, was in den USA nicht unmöglich ist).--Bluemel1 🔯 19:55, 13. Nov. 2018 (CET)

Das klingt ja fast so, als würde Trump einen Kompromiss zwischen den Vorgaben der GFK im geltenden Recht der USA und den Zielen seiner eigenen Politik und seines letzten Dekrets zu finden.

Vielleicht hat ihm jemand gesagt, dass das nicht so einfach ist mit dem Abweisen. Spekulativ.--Bluemel1 🔯 21:22, 13. Nov. 2018 (CET)

Das war bisher ziemlich informativ. Was mich bisher stört, ist, dass man eine Gruppe, in dem Fall die Karawane, ungeachtet des Individuums, von der Einreise, im Zweifel auch illegal, auf das Staatsgebiet ausschließt.

Es ist ja denkbar, dass sich Individuen in der Karawane befinden, die entgegen des Urteils, dass es sich bei allen Menschen um Armmutsflüchtlinge handelt, die in ihrem Herkunftsgebiet und in Mexiko Verfolgung drohen. Es gibt vielleicht innerhalb der Karawane Menschen, die aus Gründen fliehen, die im Herkunftsland und in Mexiko zutreffen könnten.

Deswegen ja die Annahme, dass ein entsprechend betroffener Mensch, in Übereinstimmung mit der GFK, auch illegal die Grenze übertreten kann und inlands seinen Asylantrag stellen kann.

Man müsste doch davon ausgehen, dass sich solche Menschen in einer Gruppe befinden. Sonst würde die individuelle Prüfung ja kaum Sinn machen

Wenn eine legale Möglichkeit eines Points of Entry geschaffen wurde, entfällt die Notwendigkeit der illegalen Einreise. Ein Point of Entry bedeutet nicht, dass niemand, der ihn durchquert, Asyl bekommen wird. Er hat sogar mehr Chancen auf Asyl als jemand, der sich die Einreise gewaltsam erzwingt. Das Asylverfahren wird kein Politiker durchführen, sondern das Ministerium für Gesundheitspflege und Soziale Dienste der Vereinigten Staaten.--Bluemel1 🔯 09:09, 14. Nov. 2018 (CET)

Danke für die Informationen! Es haben sich für mich noch ein paar Fragen ergeben. In den USA gibt es ja eine jährlich festgelegte Anzahl von Flüchtlngen, die anerkannt werden. Dieses Jahr ca. 40.000. Hier wird doch auch noch einmal eine Selektion durch Quote nach Herkunftsland und Region durchgeführt?

Australien verfolgt einen "interssanten" Ansatz: Wer mit dem Schiff kommt und Asyl will, wird eingeknastet. Auch jene die man nicht zurückschicken will. Auf dem Landweg werden wenige kommen. Bleibt das Wandeln über Wasser (auch selten) oder die Anreise mit Flugzeug, wo heutzutage schon beim Checkin geschaut wird ob der Passagier ein Visum hat. --178.197.231.231 19:01, 14. Nov. 2018 (CET)

Ich habe noch ein wenig die Befugnisse des Präsidenten der Vereinigten Staaten recherchiert. Es steht nur etwas von proposal da. Ich interpretiere proposal dahingehend, wie viele Flüchtlinge aufzunehmen der Präsident vorschlägt, aber wie viele jetzt in Kuba oder über die mexikanische Grenze kommen und asylberechtigt sind, kann der Präsident nicht so einfach kontrollieren. Es geht bei den proposals vor allem um Flüchtlinge, die aus Krisenregionen evakuiert werden (Kontingentflüchtlinge), nicht um die, die aus eigener Körperkraft ankommen. // Australien macht das so, weil immer mehr kamen. Die offizielle Argumentation der Australier ist, dass dadurch weniger Menschen eine gefährliche Seereise antreten. // Aktualisierung zur USA-Grenze zu Mexiko: Die Soldaten sollen und dürfen keine Illegalen festnehmen, sondern sind zur logistischen Unterstützung der Grenzschutzbeamten da.--Bluemel1 🔯 21:07, 14. Nov. 2018 (CET)

Vielen Dank nochmal, für die vielen informativen Antworten bisher! Ich habe die letzten Tage noch einige Sachen zu dem Thema recherchiert.

Was ich mich noch frage: wenn es sich bei der US-Aufnahmequote wohl um eine Quote für Kontingentflüchtlinge handelt, was ja mit der GFK konform ginge, wie ist es dann anderen Ländern möglich Flüchtlinge an der Grenze zurückzuweisen? Ungarn hielt sie durch einen Zaun fern. In Deutschland galt das Minimalkriterium von Ausweispapieren, um bei einer Grenzkontrolle durchgelassen zu werden und inlands Asyl zu beantragen.

Und: Welche Länder haben noch Höchstquoten bei der Aufnahme von Flüchtlingen?

Man weist sie zurück, indem man den Staat oder mehrere Staaten, den oder die sie durchquert haben, als Staaten definiert, in denen sie keiner Verfolgung ausgesetzt waren. Das macht es für Nachbarländer von Kriegsländern ja so schwierig. Angola stellt kongolesischen Flüchtlingen Land zur Verfügung. Andererseits soll Angola Flüchtlinge aus dem Kongo in den Kongo zurückgeschickt haben. Nun, wie ist das möglich? In der Praxis setzt zunächst derjenige seinen Willen durch, der dazu in der Lage ist, und gegenüber kongolesischen Flüchtlingen waren demzufolge die Armee und Polizei Angolas in der stärkeren Position, die GFK schwebt da nur in der Luft, Stichwort Freiwilligkeit, die UNO ist darauf angewiesen, dass die Staaten und ihre Armeen und Polizei sich freiwillig an UN-Vereinbarungen halten, denn die UNO kann Staaten aus organisatorischen Gründen nicht dazu zwingen, stets die GFK einzuhalten. In der Theorie können die UNO oder einzelne andere Länder diese zuwiderhandelnden Staaten dann verurteilen oder die Staaten können ganz praktisch Maßnahmen auf zwischenstaatlicher Ebene ergreifen (zur Strafe Diplomatie abbrechen, Kapital okkupieren, Entwicklungshilfe aussetzen). Die UNO ist bei Sanktionen aber sehr zögerlich, denn sie will keine Staaten dauerhaft gegen sich haben, sondern mit allen kooperieren.--Bluemel1 🔯 21:06, 17. Nov. 2018 (CET)

Danke für die Antwort. Ich habe heute noch zwei interessante Sachen gelesen. Zum einen will Trump die Flüchtlingsquote 2019 auf 25.000 senken. Zum anderen hat Australien auch eine Quote für Flüchtlinge. Hier scheint es tatsächlich so zu sein, dass hier alle Gruppen von Flüchtlingen berücksichtigt werden, die letztendlich aufgenommen werden.

http://www.taz.de/!5076100/?goMobile=1539648000000

Hier ein weiterer informativer Textabschnitt aus wiki aus dem Artikel zu Einwanderung in die Vereinigten Staaten:

Flüchtlinge und Asylbewerber Bearbeiten Die Vereinigten Staaten unterscheiden zwischen Flüchtlingen (refugees) und Asylbewerbern (asylum seekers); siehe hierzu: Flüchtlingspolitik der Vereinigten Staaten nach dem Inkrafttreten der Genfer Flüchtlingskonvention. Flüchtlinge reisen nach einer Einschätzung ihres Flüchtlingsstatus durch den UNHCR über das Resettlement-Programm des UNHCR ein oder haben sich persönlich bei den Vereinigten Staaten um eine Anerkennung als Flüchtling beworben und wurden als solcher anerkannt. Die Vereinigten Staaten führen ein strenges Screening-Verfahren durch.[15]

Für jedes Jahr (fiscal year, Oktober des Vorjahres bis September) legt der Kongress eine Obergrenze für die Zahl der weltweit aufzunehmenden Flüchtlinge (worldwide refugee ceiling) und Obergrenzen für einzelne Regionen fest.[16] Die weltweite Obergrenze der USA lag im Jahr 1980 bei 231.700, wurde in den folgenden Jahren verringert, erreichte im Jahr 1986 mit 67.000 einen Tiefstand und im Jahr 1993 mit 142.000 wieder einen zwischenzeitlichen Höchststand, lag in den Folgejahren wieder niedriger, variierte in den Jahren 2001 bis 2015 zwischen 70.000 und 80.000 und stieg 2016 auf 85.000.[17] Am 6. März 2017 hob Präsident Donald Trump durch ein Dekret (Executive Order 13780) das Regierungsprogramm für die Aufnahme von Flüchtlingen für die Dauer von 120 Tagen auf und begrenzte die Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge für 2017 auf 50.000.[18]

Das Office of Refugee Resettlement (ORR) soll Flüchtlingen einen erfolgreichen Start in den Vereinigten Staaten ermöglichen und sie befähigen, für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen.[19]

Asylbewerber sind Personen, die auf dem Staatsgebiet der USA oder an der Grenze einen Antrag auf Asyl gestellt haben. Im Gegensatz zum Flüchtlingsprogramm unterliegt die Gewährung von Asyl keiner Obergrenze.[20] Asylbewerber können in den USA erst dann eine Arbeitserlaubnis (employment authorization) beantragen, wenn 150 Tage nach Stellung des Asylantrags verstrichen sind und noch keine Entscheidung über das Asylverfahren getroffen worden ist. Wer Asyl erhalten hat, darf arbeiten.

Also ist jeder Asylum Seeker, der aus eigener Kraft aus der Karibik oder aus Lateinamerika kommt, und hat nichts zu tun mit der Flüchtlingsobergrenze, die der US-Kongress festlegt.--Bluemel1 🔯 18:08, 19. Nov. 2018 (CET)

menschen verschwinden: was passiert z.b. mit AKWs? wie lang gibt's wasser und strom?[Quelltext bearbeiten]

gudn tach!
im film In My Room (hat aktuell keinen dewiki-artikel) von Ulrich Köhler (Regisseur) verschwinden ploetzlich fast alle menschen (wohlgemerkt: wirklich nur menschen, inklusive der von ihnen gerade getragenen kleidung; alle anderen gegenstaende und lebewesen sind noch da).
der film ist, denke ich, mehr als soziales experiment eines autors denn als realistisches szenario anzusehen. dennoch regt diese idee -- aehnlich wie bei Die Wand -- zu diversen fragen an. konkret:

  • wenn auf einen schlag alle menschen einfach weg waeren, wuerde das etwaige umweltkatastrophen hervorbringen? klar, viele flugzeuge wuerden herunterstuerzen und lokale schaeden und evtl. auch braende verursachen. aber was ist z.b. mit AKWs? den abschnitt Kernkraftwerk#Notstromversorgung habe ich nicht ganz verstanden. wenn da von batterie und diesel die rede ist, klingt das fuer mich so, als wuerde ein atomkraftwerk nur fuer eine relativ kurze(?) zeit kontrolliert herunterfahren. oder ist dafuer gesorgt, dass eine kernschmelze dauerhaft nicht stattfindet?
  • wie lange gaebe es wasser- und strom-zufuhr? wie menschenunabhaengig laufen diese systeme aktuell? -- seth 20:26, 11. Nov. 2018 (CET)
Das gäbe ein paar unschöne Überraschungen. Bleiben wir bei den Atomkraftwerken. Mir wäre keine AKW bekannt, das von alleine sauber (=ohne Störung) herunter fährt. Es käme zu einer Notabschaltung, und die Kernschmelze könnte unter Umständen dank der Automatik ausblieben. Aber die Abführen der Nachzerfallswärme ist der Knackpunkt. Siehe Fukushima, der Block 4 war abgeschaltete und die Brennelemente waren ausserhalb des Druckbehälter, und genau das war das Problem. Also das der Wasserstand usw. auch in den Abklingbecken immer im grünen Bereich bleibt, dafür sind die automatischen Steuerung nicht wirklich ausgelegt. --Bobo11 (Diskussion) 21:20, 11. Nov. 2018 (CET)
Das Problem war eher, dass der verbliebene Notstromgenerator wegen der Überschwemmung ausgefallen ist - und damit auch die Kühlung des Abklingbeckens, die sonst wohl funktioniert hätte. Ist ja nicht so, dass da im Normalbetrieb jemand alle Stunde einen Finger reinhalten muss, um die Temperatur zu kontrollieren und ggfl. notwendige Kühlungsmaßnahmen per Hand angschubst werden müssen. --78.51.82.36 22:27, 11. Nov. 2018 (CET)
Nanana: Alle (zwei pro Block) ließ man trotz ansteigendem Wasserpegel laufen, was alle durch „Wasserschlag“ zerstörte. Ein einzelnes Aggregat hätte zur Abschaltung aller Blocks genügt. Und wenn jemand mit Köpfchen vor Ort gewesen wäre hätte man es auch geschafft, dieses nach der Welle anzuwerfen. --87.147.185.13 22:48, 11. Nov. 2018 (CET)
Errinnert mich an das Buch Die grüne Wolke --85.212.81.167 22:41, 11. Nov. 2018 (CET)
Es gab mal vor längerer Zeit eine Sendung im Fernsehen, in der so ein Szenario durchgespielt wurde. Das Kraftwerk im Hoover-Damm läuft weitgehend autonom und würde wahrscheinlich noch jahrelang Elektrizität produzieren. Das ist aber eine Ausnahme; fast alles andere würde binnen weniger Tage nahezu komplett zusammenbrechen: Wasserversorgung, Gas, Strom. Abgesehen von Kernschmelzen in AKWs würden aber meines Erachtens keine größeren Umweltkatastrophen passieren. Die Natur holt sich innerhalb weniger Jahre das meiste zurück: Straßen und Gebäude würden überwuchert und allmählich zerfallen. Vom sehr großen Gebäuden würde man auch nach Jahrhunderten noch unförmige Haufen sehen, einfach deshalb, weil es so eine große Menge an Material ist. --Snevern 22:51, 11. Nov. 2018 (CET)
Irgendwann fallen die elektrischen Freileitungen aus, weil Bäume darunter wachsen und Kurzschlüsse hervorrufen. Dann fallen auch die Wasserwerke aus und wenn die Hochbehälter leer sind, gibt es auch kein Leitungswasser mehr. --Rôtkæppchen₆₈ 23:13, 11. Nov. 2018 (CET)
BK Na ich weiß nicht, was da alles passiert, wenn z.B. in der BASF oder anderer chemischer Großindustrie die Prozesse unkontrolliert weiter laufen. Das verseucht ganze Kontinente.--2003:E8:33FD:6900:C07F:56CF:E1FC:7948 23:14, 11. Nov. 2018 (CET)
Snevern, das hier? Safty mode. --RAL1028 (Diskussion) 23:20, 11. Nov. 2018 (CET)
Nein, das war's nicht, aber so ähnlich. ÖR-TV, IIRC. --Snevern 11:22, 12. Nov. 2018 (CET)
(BK*)Nun ja es wird einiges passieren, aber das meiste davon würde eine lokale Katastrophen bleiben. Sei es jetzt eine Chemiefabrik die sich auflöst und die Umgebung vergiftet, oder ein Staudamm der versagt und alles unterhalb ins Meer spült. Nicht wirklich ein Problem, denn daneben ist nichts passiert. Einzig die ganzen Atomsachen haben Potenzial wirklich für die Natur grossflächig ein Problem zu werden. Aber auch da, sind es vor allem die AKWs bei denen eine Kernschmelze mit Explosion droht, was ein grossflächige Freisetzung des Inhaltes zur Folge hätte. Der Rest ist schon wieder eher lokal, da "nur" die normalen Verschleppung durch Verwitterung usw. zu erwarten ist. Aber ich würde sagen, die Natur würde sicher Wege finden, mit der höheren Strahlenbelastung umzugehen. --Bobo11 (Diskussion) 23:31, 11. Nov. 2018 (CET)
@Bobo11, 2003:E8:33FD:6900:C07F:56CF:E1FC:7948:: Die Erdölindustrie ist auch noch ein heißer Verseuchungskandidat. Die Natur hat Oklo überstanden, da wird sie auch Homo sapiens überstehen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:40, 11. Nov. 2018 (CET)
@Rotkaeppchen68: auch die Schäden der Erdölindustrie wären eine lokale Katastrophe, sprich auf eine ganz bestimmtes Gebiet beschränkt. Es gibt/gab ja auch natürliche Erdölquellen, damit kam die Natur klar. Klar ein Teil der Tierwelt kam erbärmlich in den Asphaltseeen um, aber die Tierarten bedroht so was in der Regel nicht. Klar kann so eine lokale Katastrophe eine endemische Tier- oder Pflanzenart auslöschen, nicht aber die Natur als gesamtes. Schon gar nicht in den Zeiträumen mit der die rechnet. Unter Umständen hat sie bissen länger bis sie wieder frisch und munter auf den Beinen steht, und nicht mehr an dem damit verbunden Problemen (Schwermetallbelastung usw.) zu kauen hat. --Bobo11 (Diskussion) 08:33, 12. Nov. 2018 (CET)
Gefragt ist nicht, ob die Natur Homo sapiens übersteht, sondern was passieren würde, wenn Homo sapiens plötzlich verschwunden wäre. --88.66.219.31 00:59, 12. Nov. 2018 (CET)
Was ist an wp:BNS eigentlich so schwer verständlich? --Rôtkæppchen₆₈ 01:04, 12. Nov. 2018 (CET)
Keine Ahnung, was daran für Dich so schwierig ist, bzw. will ich das hier nicht öffentlich spekulieren. --178.0.194.56 13:59, 12. Nov. 2018 (CET)

In Die Welt ohne uns gibt es ein spezielles Kapitel dazu („Strahlendes Vermächtnis“). Vereinfacht zusammengefasst: Autor Alan Weisman erwähnt Notstromaggregate, die im Prinzip alles reibungslos am Laufen halten - für sieben Tage. "Irgendwann geht es nur noch darum, ob zuerst der Wasservorrat erschöpft ist, ein Ventil klemmt oder die Dieselpumpen ausfallen .... Nach höchstens einigen Wochen liegt der obere Teil des Reaktorkerns frei und die Kernschmelze beginnt. Wenn alle Menschen verschwinden, während das Kraftwerk noch am Netz ist, arbeitet es weiter, bis einer seiner vielen tausend Bauteile ausfällt, die täglich kontrolliert und gewartet werden. Ein Ausfall würde automatisch zum abschalten führen; wenn nicht, könnte es sehr rasch zur Kernschmelze kommen." --Vexillum (Diskussion) 06:25, 12. Nov. 2018 (CET)

Die Frage ist hier eben; „Reicht das von der Strahlenbelastung aus, wenn alle Atomkraftwerke durchbrennen und es überall zu Freisetzung des Inhaltes kommt, um der Natur einen Schlag zu verpassen, von dem sie sich nicht erholen kann?“ Meiner Meinung lautet dazu; Nein, dafür ist die zu zäh. Es mag Landstriche geben die für lange Zeit sich nicht mehr richtig entwickeln können. Aber gerade die Natur in Zentralafrika wird davon kaum was mitbekommen. Unter Umständen ein bisschen höhere Strahlenbelastung durch Caesium 137 usw., das war es aber schon.--Bobo11 (Diskussion) 08:43, 12. Nov. 2018 (CET)
Es gab sicher eine Folge darüber in Zukunft ohne Menschen, da vielleicht Season 2, Episode 12, Toxic Revenge [1].--109.70.99.140 08:49, 12. Nov. 2018 (CET)
<Jean Pütz-Mode>"Wir haben da schon mal was vorbereitet:" Sperrzone_von_Tschernobyl#Leben_in_der_Zone --Nurmalschnell (Diskussion) 13:27, 12. Nov. 2018 (CET)
Strom und Wasser werden vermutlich regional unterschiedlich ausfallen. Bei der Stromversorgung kommt es auch darauf an, ob und welche Netze zusammenbrechen, wenn Erzeuger und Verbraucher plötzlich unkontrolliert abschalten Stromausfall#Szenario_eines_großen_Stromausfalls. Eventuell gibt's also keinen Storm, obwohl einige Erzeuger noch arbeiten. Die Wasserversorgung Münchens kommt ohne Pumpen aus. Das Ruhrgebiet wird eine (evtl. toxische Salzwasser-) Seenplatte Ewigkeitskosten. --217.245.239.83 16:40, 12. Nov. 2018 (CET)
Ergänzend. Ich denke, man kann davon ausgehen, dass relativ schnell (also in den ersten Monaten) nahezu alle Städte niederbrennen würden. --92.195.116.119 22:16, 12. Nov. 2018 (CET)
Warum? --178.0.194.56 23:02, 12. Nov. 2018 (CET)
Weil niemand die selbst entstehenden Feuer löscht. --M@rcela Miniauge2.gif 23:18, 12. Nov. 2018 (CET)
Warum sollten da in nennenswertem Umfang Feuer entstehen? Am ehesten doch durch Blitzschlag - also bei Gewitter, normalerweise verbunden mit Regen. Die Städte würden daher nach meiner Einschätzung nicht niederbrennen. Geisterstädte, die es ja gelegentlich irgendwo auf der Welt gibt, brennen meist nicht nieder, selbst dann nicht, wenn sie überwiegend aus Holz erbaut sind. Sie werden überwuchert und zerfallen allmählich. Erinnere dich mal daran, welchen Aufwand die Engländer betrieben haben, um einen sich selbst erhaltenden Feuersturm auszulösen - das wird auf natürlichem Wege kaum geschehen. --Snevern 10:28, 13. Nov. 2018 (CET)
Ich würde da eher an Kurzschlüsse und angeschaltet gelassene Herde und andere Maschinen denken, die wohl relativ schnell für Brände sorgen würden. --j.budissin+/- 11:52, 13. Nov. 2018 (CET)
Ja, das hatte ich u.a. im Sinn. Und es werden in dem Szenario wohl auch nicht alle Menschen das Auto parken, bevor sie verschwinden usw. --92.193.148.21 22:02, 14. Nov. 2018 (CET)

Was sind Umweltkatastrophen? Unwahrscheinlich - aber wenn im Erzgebirge die Erdkruste aufbricht, ein Vulkan das Uran in der Gegend verteilt, dann kann das sämtliche Atomkraftwerke übertreffen. Die Niederlande und andere Küstenregionen werden nach und nach verschwinden aber ist das eine Umweltkatastrophe? --M@rcela Miniauge2.gif 23:18, 12. Nov. 2018 (CET)

Eine Umweltkatastrophe ist eine von Menschen verursachte, plötzliche und äußerst starke Beeinträchtigung der Umwelt, die die Krankheit oder den Tod von vielen Lebewesen zur Folge hat. Dies macht den deutlichen Unterschied zur Naturkatastrophe aus, die ihre Ursache in rein natürlichen, nicht vom Menschen beeinflussten Vorgängen hat.“ --Blauer Berg (Diskussion) 10:46, 13. Nov. 2018 (CET)
Das hilft hier nicht weiter. Wenn durch ein Naturereignis eine von Menschen erschaffene Lagerstätte zerstört wird - in welche Kategorie ordnest du das dann ein? --Snevern 11:08, 13. Nov. 2018 (CET)
Wenn der Mensch die Finger mit im Spiel hat („von Menschen erschaffen“) => Umweltkatastrophe. Wie auch in Fukushima, wo eine Naturkatastophe (Erdbeben->Tsunami) eine Umweltkatastrophe ausgelöst (aber nicht verursacht) hat. --Blauer Berg (Diskussion) 11:25, 13. Nov. 2018 (CET)
Eine klare Abgrenzung wird m.E. zunehmend schwieriger, da auch immer mehr Naturkatastrophen (z.B. Überschwemmungen, Bergstürze) anthropogene Ursachen haben (können). --Joyborg 12:07, 13. Nov. 2018 (CET)
gudn tach!
vielen dank euch allen fuer die vielen antworten, medien-/literaturtipps und auch interessanten abschweifungen. :-) -- seth 15:13, 17. Nov. 2018 (CET)

14. November 2018[Quelltext bearbeiten]

Ist das Satire?[Quelltext bearbeiten]

Ist das hier Satire? Mir kommt der Inhalt des Artikels unglaublich vor und der Unterton des Artikels finde ich auch etwas sonderbar. Ich konnte jedoch keinen direkten Hineweis auf Satire finden. --94.217.120.14 11:55, 14. Nov. 2018 (CET)

"Stefan Behr schreibt in der Redaktion Frankfurt & Rhein-Main Glossen und Reportagen, unter anderem als Gerichtsreporter. Bekannt ist er für seine etwas anderen, schrägen Geschichten."
Jenücht det? --Snevern 12:05, 14. Nov. 2018 (CET)
Ich glaube, da wird der Unterschied zwischen Satire und Zynismus merkbar. --Reinhard Müller (Diskussion) 12:07, 14. Nov. 2018 (CET)
(Journalistische) Glosse“ dürfte passen.--Mangomix 🍸 12:19, 14. Nov. 2018 (CET)
Es ist schon eine Art von Satire, wenngleich die Überspitzung sich etwas zwischen den Zeilen versteckt. Das, was Du als Unterton bezeichnest, ist Spott. Er spottet über die Organe der Rechtsverfolgung, stellt jeden einzelnen von Ihnen als unfaßbar naiv, leichtgläubig und resistent gegen Lernerfahrung dar. Er spottet über die aus seiner Sicht völlig verfehlte Sozialprognose und zieht die Selbstdarstellung des jugendlichen Straftäters - wiegleich die entsprechende Einschätzung des Gerichtes - ins Lächerliche, in dem er die Sachlage in einer Art überspitzt formuliert dagegen hält, daß diese positiven Darstellungen des Jugendlichen dem Leser komplett unglaubwürdig erscheinen müssen, weil die Darstellung der Abfolge der Ereignisse und der Persönlichkeit des Jungen nicht anderes erwarten läßt, als weiter zunehmende Eskalation. Für Zynismus reicht es aus meiner Sicht noch nicht ganz, weil er nur verspottet („2017 änderte sie die Taktik geringfügig“) aber nicht verächtlich macht. Eine Glosse ist es ziemlich eindeutig, aber das ist unabhängig von der Eingangsfrage zu sehen, die wenigert nach der journalistische Darstellungsform gefragt hat, sondern vor allem nach der sprachlichen Färbung, die bei einer Glosse keinen engen Vorgaben folgt. --88.68.70.168 13:51, 14. Nov. 2018 (CET)
Jemand sticht jemandem mit einem Messer sechsmal in den Rücken. Strafe: Keine. Irgendtewas stimmt an der Darstellung in dem Artikeld doch nicht. Das wäre doch Rechtsbäugung, soetwas vollkommen unbestraft zu lassen. --94.217.120.14 14:27, 14. Nov. 2018 (CET)
Nach der Beäugung des Artikels hätte jedenfalls die Rechtsfraktion in der Wikipedia die helle Freude an dem Text. --Aalfons (Diskussion) 14:53, 14. Nov. 2018 (CET)
Hm. Ob nun „Bäugung“ oder Beäugung, wir haben da unter anderem was vorbereitet: Strafzwecktheorie. --92.193.148.21 18:52, 14. Nov. 2018 (CET)
So ist das im Jugendstrafrecht, da geht es mehr um Erziehung als um Strafe. Rechtsbeugung ist das nicht, weil keine falsche Anwendung des Recht vorliegt. Der Autor vermutet vielmehr ein Fehleinschätzung der Sachlage innerhalb des verfügbaren Ermessensspielraums. Er ist der Ansicht, die Beteiligten verharmlosen das Verhalten des Jugendlichen. Um die Diskrepanz zwischen der Schwere der Taten und der verharmlosenden Bewertung der Sachlage durch das Gericht zu verdeutlichen, beschreibt er die Sachlage noch stärker verharmlosend. Bestes Beispiel ist die Bezeichnung "Brausekopf" in der Überschrift für einen bereits mehrfach gewalttätig gewordenen, messerstechenden Jugendlichen. Durch seine noch offensichtlicher übertriebenen Verharmlosungen möchte der Autor auf die etwas weniger offensichtlichen Verharmlosungen seitens des Gerichtes aufmerksam machen und diese gleichsam ins Lächerliche ziehen. Ganz sicher ist der Artikel als harte Kritik an der Beurteilung des Falls durch das Gericht zu verstehen. --88.68.70.168 16:50, 14. Nov. 2018 (CET)

Wie war das noch mit den Personen, die den Behörden schon lange bekannt waren? Man tausche Namen und Accessoires aus und erzähle die Geschichte dann nochmal. --Eingangskontrolle (Diskussion) 23:45, 14. Nov. 2018 (CET)


Was ist denn eigentlich der Hintergrund des Artikels? Um was für einen Fall geht es? So ist der Artikel auf dem Niveau einer Pegida-Rede: Viel Geraune, wenig Konkretes, gewürzt mit rassistischer Wortwahl. Das fängt schon mit der Frage an, ob der Mann tatsächlich freigesprochen wurde, wie der Artikel suggeriert - oder nicht vielleicht doch zu einer Bewährungsstrafe verurteilt? Von der Unschuldsvermutung mal ganz zu schweigen - schon der dritte Satz stellt Straftaten als begangen dar, obwohl ganz offensichtlich keine Verurteilung erfolgte. Und dafür, dass eine Staatsanwaltschaft von der "Verfolgung einer gefährlichen Körperverletzung" abgesehen hat (natürlich auch ohne "mutmaßlich" o.ä.), auch dafür wären etwas mehr Informationen hilfreich.--141.30.182.18 14:46, 15. Nov. 2018 (CET)

Der Artikel ist durchaus tendenziös, da stimme ich Dir zu. Rassistisch wäre die Wortwahl nur dann, wenn seine Angaben nicht den Tatsachen entsprechen, sprich, wenn er etwas hinzugedichtet oder Aussagen verdreht hätte. Dazu müßte man die Fallakten kennen. Konkrete Angaben sind wenige dabei, was daran liegt, daß der Artikel keine Reportage darstellt, sondern eine Glosse. Der Autor schildert seinen persönlichen Eindruck von dem Fall; subjektiv; wertend. Was er nicht tut, ist hetzen, verächtlich machen oder weitergehende personenbezogene Daten anzuführen. Was dem Autoren zugute zu halten ist, ist der Umstand, daß er ganz zentral das Vorgehen des Gerichtes kritisiert. Der Junge als Person steht dabei nicht im Vordergrund. Zumindest bei mir entsteht beim Lesen des Artikels kein Groll gegen den Jungen, der sich gegen einen der seinen gewendet hat. Das sollte nicht sein, ragt allerdings auch nicht besonders hervor aus der Masse sonstiger Straftaten in Frankfurt. Was mich aufbringt, ist das blauäugige Verhalten des Gerichtes und genau darauf hat der Autor m.E. abgezielt. --178.4.181.85 19:50, 15. Nov. 2018 (CET)
Interessant finde ich, dass an keiner Stelle das Alter des Jungen erwähnt wird. --Digamma (Diskussion) 22:12, 15. Nov. 2018 (CET)
Ganz offensichtlich war er zum Zeitpunkt der Tat zwischen 18 und 21 Jahren alt, denn nur in diesem Zeitraum muss über die Anwendung des Jugendstrafrechts nachgedacht werden.
Der Jugendliche wurde nicht freigesprochen, sondern wegen gefährlicher Körperverletzung nach Jugendstrafrecht verwarnt. Die Staatsanwaltschaft hat auch nicht etwa von der Verfolgung einer gefährlichen Körperverletzung abgesehen, sondern wegen dieses Delikts angeklagt und eine Jugendstrafe gefordert. Als diese nicht ausgesprochen wurde, hat sie Berufung eingelegt - die dann vor dem Landgericht wieder zurückgenommen wurde. Kein ungewöhnlicher Vorgang.
Erstaunlich, was IP 141.30.182.18 alles in diese Glosse hineininterpretiert. --Snevern 22:26, 15. Nov. 2018 (CET)
Ähm, dass die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung einer gefährlichen Köperverletzung abgesehen habe ist keine Interpretation, sondern das behauptet der Artikel. Und der Artikel tut ja auch gerade so, als ob das etwas total besonderes sei.--92.227.93.188 22:53, 15. Nov. 2018 (CET)
Also ich sehe das wie Snevern. Wo im Artikel soll Deiner Meinung nach stehen, daß "die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung einer gefährlichen Köperverletzung abgesehen habe"? ich sehe auch nicht, daß der Artikel so tut, als sei das etwas "total besonderes", sondern werte das vielmehr als ein Beispiel, welches stellvertretend für eine insgesamt lasche Jugendgerichtsbarkeit stehen soll. --84.58.90.82 13:43, 16. Nov. 2018 (CET)
@Snevern: Wo liest du heraus, dass über die Anwendung des Jugendstrafrechts nachgedacht wurde? Wie ich den Artikel lese, könnte der Jugendliche auch deutlich jünger sein. Alles, was ich in Bezug auf das Alter finde, ist, dass der Junge in der 7. Klasse (da ist man in der Regel 12 oder 13 Jahre alt) von der Realschule geflogen ist.
Zu Beginn steht: "Diesmal wird’s ernst! Bislang ist Fahim A. immer mit einem blauen Auge davongekommen. 2014 hatte die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung eines von A. begangenen Diebstahls abgesehen, 2015 ebenso. 2017 änderte sie die Taktik geringfügig und sah von der Verfolgung einer gefährlichen Körperverletzung ab."
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die erstgenannten Straftaten nicht verfolgt wurden, weil der Junge damals noch nicht strafmündig war. --Digamma (Diskussion) 17:25, 16. Nov. 2018 (CET)
Ich hatte auch an einen Minderjährigen gedacht, das würde viel eher zum Verlauf passen. Dazu würde auch passen, daß Beiträge zum Thema teilweise schon wieder verschwunden sind aus den sozialen Medien, was ein Hinweis auf Jugendschutz sein könnte. Vermutlich denkt der Behr in der Sache so ählich wie der Müller, der sich immer wieder ganz klar für ein frühes Durchgreifen seitens des Staates ausspricht. --84.58.90.82 23:35, 16. Nov. 2018 (CET)
@Digamma: "Die Jugendgerichtshilfe attestiert Fahim A. wenig überraschend den Charakter eines Ministranten sowie ein erfreuliches „Reifepotenzial“ und empfiehlt die Anwendung von Jugendstrafrecht." Bei unter 18 Jahren (zum Tatzeitpunkt) wird Jugendstrafrecht nicht empfohlen, sondern ausnahmslos angewandt; bei über 21 wird unter keinen Umständen mehr angewandt. Nur im Zeitraum dazwischen macht so eine Empfehlung überhaupt Sinn. --Snevern 19:36, 17. Nov. 2018 (CET)
+1. Und natürlich handelt es sich "bei über 21" ebenfalls um das Alter zum Zeitpunkt der Tat. --77.10.6.143 15:34, 18. Nov. 2018 (CET)

Spezifischer Buddhistischer Mönch[Quelltext bearbeiten]

Ich habe während meiner Schulzeit über einen buddhistischen Mönch gelesen, welcher krasseste Formen der Selbstfolterung praktiziert hat. Offenbar hat er unter anderem (an diesen Satz erinnere ich mich noch genausten) "seine Innereien zum Trocknen an einem Baum gehängt" (anscheinend während er noch gelebt hat). Ich suche nach seinem Namen. Warme Grüsse aus dem schönen Roubaix.--54.38.185.16 15:21, 14. Nov. 2018 (CET)

Dein Mönch kommt mir bekannt vor. War das nicht ein Mönch in Ostindien in der Spätantike? Jedenfalls bin ich sicher, so etwas schon einmal gehört zu haben.--2A01:4F8:1C17:5DB8:0:0:0:1 15:39, 14. Nov. 2018 (CET)

Kann nur ein Koan sein:„Der alte Tozan erlernte ein wenig Muschel-Zen. Indem er die beiden Muschelhälften ein wenig öffnete, zeigte er seine Leber und seine Eingeweide. Das mag wohl so sein. Ihr jedoch sagt mir: Wo seht ihr den Tozan?“ --Caramellus (Diskussion) 16:19, 14. Nov. 2018 (CET)

Kann sein. Jedoch sind extreme Formen der Selbstfolterung und sogar Selbst-Mumifizierung (Sokushinbutsu) bei manchen Schulen des Mahayana-Buddhismus bekannt. Ich habe einen Freund, der Mönch ist. Ich frage ihn mal.--2A01:4F8:1C17:530D:0:0:0:1 15:58, 14. Nov. 2018 (CET)

Kann Jemand überhaupt mit freigelegten Organen überleben?--54.38.185.16 16:01, 14. Nov. 2018 (CET)

Klar: siehe Artikel Prolaps. Caramellus (ohne Zeit/Datum signierter Beitrag von Caramellus (Diskussion | Beiträge) 16:26, 14. Nov. 2018 (CET))
Bei einem Prolaps verschiebt sich lediglich die Grenze zwischen äußerer und innerer Körperoberfläche. Wenn man soweit geht, Innereien zum Trocknen an einen Baum zu hängen, wird es schwierg mit dem längerfristigen Überleben. Da geht es dann nur noch darum, was zuerst versagt: der Kreislauf oder die Immunabwehr. --88.68.70.168 20:30, 14. Nov. 2018 (CET)
Ich habe mal Google betragt. Kam nichts dabei heraus. Ich glaube jedoch, mich an eine ähnliche Geschichte Wie unser Freund erinnern zu können. Ob der Mönch diesen Akt der Selbstverstümmelung lang überlebt hat, kann jedoch bezweifelt werden. Gab es nicht auch einen Mönch, welcher sich in den 60er Jahren öffentlich während der Meditation selber verbrannt hat? Bei dem rituellen Japanischen Suizid namens Seppuku (Hara-Kiri) fallen bei richtiger Anwendung offenbar auch die Innereien aus dem Körper raus!--2A01:4F8:1C17:404A:0:0:0:1 01:56, 15. Nov. 2018 (CET)

Eine Weile sicher. Es gab Soldaten welche sogar erstaunlich lange mit heraushängenden Organen überlebt haben. Ideal ist es sicherlich nicht, aber unmöglich ist es keineswegs. Die Geschichte kommt mir jedenfalls sehr bekannt vor, ich meinte das es sich dabei um eine echte Person gehandelt hat, welche für Aufsehen gesorgt hat. Ein provokativer Mönch also.--2A01:4F8:C010:11E5:0:0:0:1 16:05, 14. Nov. 2018 (CET)

Es war eine reale Person, da bin ich mir sicher. Das Geschichtsbuch, in welchem ich darüber gelesen habe, listete biographische Informationen wie Geburts- und Sterbejahr sowie Heimatort auf, was bei einer fiktiven Figur absurd wäre.--54.38.185.13 16:12, 14. Nov. 2018 (CET)

Ich bin da auf etwas gestossen: die Praktik Kaihōgyō von den Japanischen Tendai Mönchen, einer Pilgerwanderung zum Berg Hiei. Die Quellen erwähnen, dass einige Mönche (falls sie an der Bewältigung der Wanderung) gescheitert sind, durch "Ausweidung" Selbstmord machten. Ich habe meinem Bekannten (einen Mönchen des Zen Zentrums) geschrieben, und er erinnert sich sogar daran, dass er gelesen hat, wie ein Mönch "das Austreiben der Innereien öffentlich mithilfe eines Strauches" durchführte. Ich glaube, dass wir uns langsam in die richtige Richtung bewegen!--2A01:4F8:C010:11E5:0:0:0:1 16:29, 15. Nov. 2018 (CET)
Hallo, ich habe mich nochmals umgeschaut. Ich habe ein paar interessante Quellen gefunden: https://web.archive.org/web/20130829061915/http://www.agorajournal.org/2005/Lowe.pdf, https://books.google.ch/books?id=3W2_AAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false, https://books.google.ch/books?id=dWL6EEkL8goC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false. Bizarrste Methoden des rituellen Suizids sind für buddhistische Sekten in Südostasien gut belegt. Ich bin zwar bisher nicht auf unseren Mönch gestoßen, habe jedoch einige Erwähnungen über suizidale "Selbst-Ausweidungen" gefunden.--2A01:4F8:1C17:5D5A:0:0:0:1 14:46, 17. Nov. 2018 (CET)

Alltag/Lebensweise der spartanischen Krieger[Quelltext bearbeiten]

Servus Ich suche nach Informationen des typischen Alltages der spartanischen Krieger. Ich habe die Artikel schon abgeklappert, aber so spezifische Informationen (Ernährung, Exerzitien und Sozialverhalten etc. wurden nur am Rande erläutert). Genial wäre natürlich eine Auflistung aller antiken Quellen über die Spartaner. Es wäre z. B. interessant zu sehen, was andere Völker der damaligen Zeit über die Spartaner gedacht haben.--2A01:4F8:1C17:5DB8:0:0:0:1 15:36, 14. Nov. 2018 (CET)

Die Literatur bei Spartiaten wäre ein Anfang. Eine Liste aller antiken Quellen gibt es nicht und kann es nicht geben, maximal eine Liste der bekannten und ausgewerteten Quellen. -- 193.47.104.35 16:21, 14. Nov. 2018 (CET)
Hm, das ist eine ziemlich dappige Feststellung (pardon my French). Etwaige Zeugnisse, die verloren, also nicht bekannt (oder meinetwegen noch nicht bekannt) und darum nicht ausgewertet sind, sind eo ipso keine Quellen. Oder isst du zum Frühstück ungelegte Eier? Oder ist dir Donald Rumsfeld im Traum erschienen? --Judith Wahr (Diskussion) 22:37, 14. Nov. 2018 (CET)
Es gibt Quellen die, noch in Magazinen lagern und darauf warten, dass jemand merkt, dass dort auch was über Lakonien / Sparta / Spartiaten steht -> als Quelle allgemein also bekannt, aber noch nicht als Quelle für Infos über spartanische Krieger. Nur so als Bsp. -- 193.47.104.35 08:41, 15. Nov. 2018 (CET)

Das wäre natürlich auch ok. Danke für den Link!--2A01:4F8:1C17:5DB3:0:0:0:1 16:33, 14. Nov. 2018 (CET)

Eine Außensicht könnte man bei Thukydides' Der peloponnesische Krieg finden. Die Wehrpflicht hat im Übrigen in Sparta wie in Athen mit 60 Jahren geendet (Buch über Altern in der Antike). --BlackEyedLion (Diskussion) 22:43, 14. Nov. 2018 (CET)

Super, danke BlackEyedLion! Das Buch ist fantastisch! Selbst nach kurzem durchblättern habe ich schon so manches an nützlichen Informationen gefunden! Leider gibt es wohl nicht sehr viele solcher Quellen. Sind die "Historien" von Herodot auch etwas in diese Richtung? Ich meinte mich vor allem an Schilderungen über die Persischen Armee und Kultur darin vorgefunden zu haben.--2A01:4F8:1C17:5DB8:0:0:0:1 01:34, 15. Nov. 2018 (CET)

Ernst Baltrusch: Sparta. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. München: Beck, 1998 (Beck'sche Reihe 2083) hat auf S. 63–79 ein Kapitel Leben in Sparta: Erziehung und Lebenslauf eines Spartiaten. Wenn du Englisch lesen kannst: Duncan C. Campbell: Spartan Warrior 735–331 BC, Osprey Publishing 2012 (Osprey Warrior 163) befasst sich ganz speziell und ausführlich mit Erziehung und Training der spartanischen Krieger. --Jossi (Diskussion) 19:06, 15. Nov. 2018 (CET)

Super, vielen Dank! Das sind sehr gute Buchtipps! Ich kann Englisch, daher sind solche Bücher kein Problem.--2A01:4F8:1C17:530D:0:0:0:1 15:08, 16. Nov. 2018 (CET)

Es ist schade, dass fast alle unsere Quellen von anderen Griechen stammen, wir aber fast nichts von den Spartanern selber haben.--2A01:4F8:C010:1205:0:0:0:1 15:20, 18. Nov. 2018 (CET)

Exzellent erhaltene, mittelalterliche Mumie[Quelltext bearbeiten]

Servus nochmals Ich suche ebenfalls nach dem Namen einer nahezu perfekt erhaltenen Leiche, welche man offenbar im 17. Jahrhundert gefunden hat (ich meinte, das der Fundort eine Mine war, bin mir aber nicht sicher). Damals war man erstaunt über die nahezu perfekte Konservierung. Offenbar wurde diese Mumie im 18. oder 19. Jahrhundert wieder bestattet.--2A01:4F8:C010:11E5:0:0:0:1 15:49, 14. Nov. 2018 (CET)

Vielleicht Fet Matts Israelsson der 1677 im Bergwerk von Falun umgekommen ist und dessen in Vitriol erhaltene Leiche 1719 gefunden wurde? Geoz (Diskussion) 16:29, 14. Nov. 2018 (CET)
Vermutlich meinst du die Salzmumien von Hallstatt und Hallein? Dazu stand früher etwas im Artikel Salzmumien von Zandschan, wo es aber gelöscht wurde. Die alte Version ist hier nachzulesen; ein wenig steht auch noch bei Hallstatt (Archäologie). --slg (Diskussion) 16:26, 14. Nov. 2018 (CET)

Nein, ich suche nach einer anderen Leiche, bedanke mich aber herzlich für eure Hinweise und Links! Diese Mumien sind ebenfalls sehr interessant!--2A01:4F8:1C17:5DB3:0:0:0:1 16:32, 14. Nov. 2018 (CET)

Du willst da aber nix nachmachen ?-) --Astronaut.svgcommander-pirx (disk beiträge) 23:20, 14. Nov. 2018 (CET)
Ne, ich bin einfach ein Mumien-Enthusiast. Ich bin ein Freak, aber das Tal der Könige nachzubauen habe ich nicht vor;-) Ich mag deinen Namen, ich habe als Kind die Pirx-Geschichten von Lem regelrecht verschlungen!--2A01:4F8:C010:1205:0:0:0:1 01:20, 15. Nov. 2018 (CET)

Verzeiht bitte, ich störe so spät nur ungern, aber hat Jemand von euch eine bessere Quelle zu Fet Matts Israelsson? Der Fall scheint mir sehr interessant zu sein und geht ganz klar in meine Richtung. Leider gibt der englische Artikel kaum Informationen her.--2A01:4F8:1C17:5DB8:0:0:0:1 01:17, 15. Nov. 2018 (CET)

Der schwedische Artikel gibt kaum mehr her, außer den Namen seines Vaters und seiner Braut. Gut möglich, dass nicht viel mehr bekannt ist. Geoz (Diskussion) 22:38, 15. Nov. 2018 (CET)

Ja, es ist erstaunlich, dass ein so einzigartiger Fall offenbar doch so erstaunlich schlecht dokumentiert worden ist. Ich habe ein Mumien-Lexikon, in welchem, der Fall nur in drei Zeilen behandelt wird. Ich nehme an, dass ältere Schriften über den Fund existieren, aber vielleicht nie ihren Weg aus den Schwedischen Archiven gefunden haben.--2A01:4F8:1C17:530D:0:0:0:1 15:11, 16. Nov. 2018 (CET)

Klackern in Englisch[Quelltext bearbeiten]

Was ist den Klackern auf Englisch? Ich würde gerne einen Drucker klackern lassen.--Sanandros (Diskussion) 22:18, 14. Nov. 2018 (CET)

to rattle? Wie in Finally, the man taps on his keyboard, a printer rattles into life and her ticket is in front of her. Gruß, Mangomix 🍸 22:23, 14. Nov. 2018 (CET)

Terry Pratchett's Klackern sind im Original Clacks. ~~---- („falsch“ signierter Beitrag von 217.254.191.178 (Diskussion) 22:32, 14. Nov. 2018 (CET))

The printer clacks (klattert)
The printer rattles (rattert). --77.186.182.181 22:42, 14. Nov. 2018 (CET)
The printer clatters. --Rôtkæppchen₆₈ 23:21, 14. Nov. 2018 (CET)
Ok danke und was kann man dann für "der Printer spuckt das Blatt aus" nehmen?--Sanandros (Diskussion) 00:37, 15. Nov. 2018 (CET)
The printer is ejecting the sheet (of paper)? --Gretarsson (Diskussion) 02:05, 15. Nov. 2018 (CET)
oder is spitting out ... --Density 07:11, 15. Nov. 2018 (CET)
eher spew --87.147.178.177 07:23, 15. Nov. 2018 (CET)
no, eject. Spucken eher nicht, diese Metapher existiert im Englischen bei trockenen Dingen nicht. --Stilfehler (Diskussion) 23:40, 15. Nov. 2018 (CET)
„Eject(ing)“ wäre technisch/fachlich korrekt, aber darum geht es hier nicht. „Spitting“ im hiesigen Kontext ginge auch, aber wenn schon so, dann eher „spewing“. Findet sich unter anderem in Beiträgen in PC- oder Office-Foren, wenn es dort um Drucker geht. --87.147.190.230 10:12, 16. Nov. 2018 (CET)
Ja, figurativ ginge sicher auch to spew/spewing, siehe z.B. „guns spewing bullets“, und Gewehrkugeln sind ja bekanntermaßen recht trocken... --Gretarsson (Diskussion) 23:52, 17. Nov. 2018 (CET)

15. November 2018[Quelltext bearbeiten]

Wetter außerhalb von Europa?[Quelltext bearbeiten]

Ist das Wetter außerhalb Europas auch ungewöhnlich und über einen längeren Zeitraum anders als sonst um diese Jahreszeit? --212.162.41.189 11:39, 15. Nov. 2018 (CET)

Laut ARD-Wetter von gestern ist der Jetstream zum Teil (örtlich) zum Erliegen gekommen. Das sei ein Grund für das Camp Fire in Kalifornien.--Bluemel1 🔯 12:43, 15. Nov. 2018 (CET)
Ein guter Überblick, wenn auch leider immer etwas verspätet liefert NOAA. Hier die Informationen für September. Ansonsten müsste man schauen nach was du genau suchst, denn ja, dieses Jahr hat viele Besonderheiten zu bieten, aber die sind Regional halt sehr unterschiedlich.--Maphry (Diskussion) 14:22, 15. Nov. 2018 (CET)
"auch"? Bei mir (Berlin) ist Bilderbuch-November.--Wikiseidank (Diskussion) 17:31, 15. Nov. 2018 (CET)
Eigentlich ist dies keine Wetter-, sondern eine Klimafrage. Wir haben praktisch auf dem gesamten Globus Extremtemperaturen erlebt. Es gibt eigentlich nur eine Ausnahme: Im Bereich des Nordatlantiks. Dies ist mit dem seit Langem befürchteten Abflauen des Golfstroms zu erklären. Die arktische Eisschmelze führt dazu, dass der Golfstrom sich nicht mehr bis ganz nach Norden bewegen kann. Besonders dramatisch ist die Situation nämlich an den Polen: Wir haben in diesem Jahr in der gesamten Arktis Temperaturen erlebt, die z.T. zweistellig über den Normalwerten lag. Das liegt daran, dass das weiße Eis, in der Vergangenheit viel Energie ins All zurückgestrahlt hat. Das durch Abschmelzen entstandene Meerwasser absorbiert hingegen die Wärme. Ein sich selbst verstärkender Effekt! Seit Ende der 1970er-Jahre hat sich das arktische Seeeisvolumen beinahe halbiert. Was uns Sorge bereiten muss ist, dass in diesem Jahr nun auch ein Abschmelzen in der Antarktis zu beobachten ist. Seit etwa drei Jahren erleben wir einen Kollaps des Seeeisvolumens. Langfristig werden wir, falls wir beim Thema CO2-Ausstoß nicht massiv intervenieren, ein Abschmelzen der Polkappen erleben, was in den kommenden 500 Jahren zu einem Meeresspiegelanstieg um etwa 60 Meter führen wird. Weite Teile des heutigen Deutschlands befinden sich dann in der Ostsee. Kurzfristig wird es in Europa jedoch deutlich kälter. Seit 30 Jahren hat der Golfstrom bereit um 10-15% an Stärke verloren. Da Deutschland auf der Höhe Kanadas liegt und Kanada nicht von einem einer dem Goldstrom vergleichbaren Heizung verfügt, kann man sich leicht ausmalen, welche Wintertemperaturen wir schon in einigen Jahren regelmäßig erleben werden. Mittelfristig wird dies jedoch durch den allgemeinen Temperaturanstieg wieder kompensiert. Leider wird es aber in Deutschland durch das Versiegen der Flüsse deutlich trockener. Die Alpengletscher schmelzen ja derzeit massiv, was die Flüsse noch eine Weile am Leben hält. Sobald sie ganz abgeschmolzen sind, feht der entsprechende Nachschub. Dann müssen wir uns an ein trockenes Rheinbett, wie wir das in Ansätzen 2018 erstmals erlebt haben, leider gewöhnen müssen. Das heutige Spanien zeigt ja auf, wie es dann auch hier aussehen wird. Das Tragische ist, dass all diese Effekte in den Klimamodellen seit Langem vorhergesagt wurden. Ein Klimawissenschaftler lächelt also derzeit müde. Leider findet derzeit eine Beschleunigung solcher Effekte statt. In der Politik und im Konsumverhalten haben sich diese Effekte leider bislang in keiner Weise manifestiert. Nur radikales Handeln kann uns vor dramatischen Folgeschäden bewahren. Durch eine massive Zunahme von Hurrikans und Taifunen werden die Ostküsten der USA und China um das Jahr 2100 ansonsten bereits unbewohnbar sein. Das gilt etwa für Städte wie New York oder Shanghai. Ganz Bangladesch wird überflutet werden und Hitzewellen in der Sahelzone werden dazu führen, dass diese Regionen unbewohnbar sein werden. Am Beispiel Syrien, wo es 2014/2015 eine massive Hitzewelle gab, lässt sich studieren, wie dies zu Flüchtlingsbewegungen führt. Von diesen werden wir in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts noch deutlich mehr erleben. Angenehme Novembertemperaturen sind also ein Alarmsignal und wir sollten uns alle die Frage stellen, ob wir uns wirklich nur auf die positiven Effekte konzentrieren wollen, etwa, dass wir im November noch Erdbeeren ernten können. Menschen scheinen Meister der Verdrängung zu sein! Um es ganz klar zu machen: Es geht hier nicht um eine Verringerung des jährlichen CO2-Ausstoßes. Es geht darum, GAR keine Emissionen mehr zu haben. Ohne sofortigen Kohleausstieg, Verbot von Verbrennungsmotoren und Flugreisen usw. wird das alles nicht zu machen sein. Der Klimakiller Nummer Eins ist dabei wohl schon bald der Fleischkonsum. Wir werden uns also auch auf eine Umstellung unserer Ernährunggewohnheiten einstellen müssen. Wir werden uns also insgesamt stark umstellen wollen, falls es unser Ziel ist, die Menschheit auch in 500 Jahren noch zu erhalten. Falls das nicht unser Ziel ist, so darf weiter getanzt werden. Es ist dann aber der letzte Tanz auf einem dem Untergang geweihten Schiff. Unseren Nachkommen werden wir von diesem Fest aber nicht mehr erzählen können. Denn diese wird es dann nicht mehr geben. 80.71.142.166 08:44, 16. Nov. 2018 (CET)
Alles kein Problem, solange das mit der Verdrängung noch klappt. Einer von den etwas älteren Leuten meinte neulich zu mir, daß er froh ist, daß er nicht mehr so lange lebt. So kann man das, na klar, auch sehen, wenn das mit der Verdrängung nicht mehr klappt. fz JaHn 09:31, 16. Nov. 2018 (CET)

Um Wetter außerhalb Europas zu begutachten empfehle ich hier mal die Webseite: ventusky.com -- sk (Diskussion) 17:40, 16. Nov. 2018 (CET)

Jetzt geht es wieder in Richtung Auskunft. Bei Diskussionen wäre eine Altersangabe hilfreich. Vor 40 Jahren wurde "mir" Angst vor einer kommenden Eiszeit gemacht.--Wikiseidank (Diskussion) 19:05, 16. Nov. 2018 (CET)
Zur ursprünglichen Frage: Ungeachtet aller regionalen Besonderheiten und Ausreißer war der Oktober global gesehen der mit Abstand wärmste Monat des bisherigen Jahres. Könnte vielleicht daran liegen, dass sich eventuell eine neue El-Nino-Phase anbahnt. --Berossos (Diskussion) 19:43, 16. Nov. 2018 (CET)
@Wikiseidank: Da bist du einem Medien-Hype zum Opfer gefallen. In der wissenschaftlichen Literatur ging man schon damals überwiegend von einer globalen Erwärmung aus, siehe hier. --Berossos (Diskussion) 19:54, 16. Nov. 2018 (CET)
Und wie soll "ich" wissen, das jetzt nicht ein Medienhype ist? FakeNews gibt es erst seit 2016, "früher waren die Medien objektiv". Über das Wetter diskutieren(!) ist sinnlos. Und um über menschenverursachte Umweltschäden zu reden, benötigen wir den Klimawandel nicht. Im Gegenteil, Klimadiskussionen führen zu Sarkasmus, denn Temperaturerhöhungen stören "mich" nicht, ein steigender Meereswasserspiegel auch nicht und wer entscheidet, dass der Anstieg der Weltbevölkerung seit 1880 "falsch" war/ist und wie soll dieser "beseitigt" werden, damit wir nicht mehr die wärmsten Monate haben?.--Wikiseidank (Diskussion) 12:35, 19. Nov. 2018 (CET)
Anstatt Dich auf die Einordnung durch Medien zu verlassen, eine Industrie also, die für den Geschäftserfolg den Hype benötigt, könntest Du Dich bspw. mit einer Einordnung durch die Wissenschaft befassen. Einen sehr guten Überblick geben Steffen et al.. Leider wirst Du aber, je mehr Du Dich mit dem Stand der Wissenschaft befasst, festellen, dass die Situation nicht gerade rosig aussieht. Hypes in den Medien sorgen leider auch dafür, dass wirklich wichtige Themen (u.a. Klimawandel) durch vermeintlich wichtige dort verdrängt werden. Die meisten Naturwissenschaftler sind sich einig, dass, wenn man überhaupt noch etwas retten möchte, unmittelbarer Handlungsbedarf besteht. Dass man überhaupt noch über den Kohleausstieg diskutiert, ist aus Sicht eines Wissenschaftlers kaum zu verstehen. Der muss sofort passieren. Und leider werden wir auch um drastische Einschnitte bei Fleischkonsum und Verbrennungsmotoren nicht herumkommen, wenn wir Städte wie Hamburg und Staaten wie Spanien auch in 50 Jahren und unsere Nachkommen diesen Planeten auch in 200 Jahren noch bewohnen sollen. Was wir brauchen ist ein kompletter Umbau unseres Wirtschaftssystems: Weg von einer CO2-Wirtschaft, die auf Wachstum fußt, hin zu einer Wirtschaft, die sich aus erneuerbaren Energien speist und die Idee des Konsums durch die Idee der Nutzung ersetzt, eine Kreislaufwirtschaft also. Das sind keine Hypes, sondern einfach Realitäten. Wir haben ja in diesem Jahr erstmals erlebt, was passiert wenn die Jetstreams durch den Kollaps des arktischen Klimasystems ausbleiben: Rekorddürre in Deutschland und Waldbrände in Kalifornien, mit vermutlich hunderten Toten. Leider ist auch das erst der Anfang. Fünf von sechs deutschen Alpengletschern sind schon abgeschmolzen. Das Versiegen unserer Flüsse nach iberischem Vorbild wird leider noch zu Lebzeiten vieler die hier mitlesen eine Realität werden. Wir werden Massenströme von Klimaflüchtlingen noch erleben. Aufhalten lässt sich das kaum noch, aber weiter machen wie bisher ist sicher keine Lösung. Wir müssen jetzt handeln! 80.71.142.166 19:11, 19. Nov. 2018 (CET)

Literatur gesucht![Quelltext bearbeiten]

Hallo! Ich bin auf der Suche nach jüngerer Literatur (ab ca. 1970), in der ein weiblicher Charakter auftaucht, der als Femme fatale gelten kann? Keine Filmbeispiele oder sonstiges, es geht nur um Literatur. --Artmarly (Diskussion) 18:28, 15. Nov. 2018 (CET)

Philippe Djian "Die Frühreifen", "Matador", "Sirenen". Milan Kundera "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins". Jurek Becker "Amanda Herzlos". Achtzehn Jahre zu alt: John Steinbeck "Jenseits von Eden". John Irving "Bis ich dich finde", "Letzte Nacht in Twisted River".. --RAL1028 (Diskussion) 19:04, 15. Nov. 2018 (CET)
Joe R. Lansdale: en:Savage Season (Trudy Fawst). --Stilfehler (Diskussion) 14:03, 16. Nov. 2018 (CET)

Danke RAL1028 & Stilfehler! --Artmarly (Diskussion) 19:51, 16. Nov. 2018 (CET)

Es gibt zweifellos eine Menge mehr. Wenn die Sprache kein Problem ist, google mal auf Englisch novel femme fatale 1970..2018 oder ähnlich; auf diesem Wege habe ich auch Lansdale gefunden. Gruß, --Stilfehler (Diskussion) 21:17, 16. Nov. 2018 (CET)
Die Sprache ist kein Problem. Suchen ist klar, aber manchmal gibt es ja Vorschläge, die man nicht direkt über google findet. --Artmarly (Diskussion) 22:45, 16. Nov. 2018 (CET)

PET und Temperatur[Quelltext bearbeiten]

Auf der PET Flasche meines Wassersprudlers steht, dass sie nicht mehr verwendet werden darf, wenn sie einmal kälter als 1 Grad Celsius wurde. Ich frage mich, woran das liegt. Im Artikel zu PET konnte ich keine Antwort dazu finden. --94.218.221.72 21:16, 15. Nov. 2018 (CET)

Da PET auch bei Minusgraden nicht versprödet, kann ich mir keinen rechten Grund dafür vorstellen. Vielleicht wurde das einfach aus Sicherheitshinweisen anderer Kunststoffgefäße abgeschrieben, man weiß ja nie? --Kreuzschnabel 21:36, 15. Nov. 2018 (CET)
Der Grund könnte eher der Inhalt der Flasche sein. Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus. Wenn das in einer Flsche geschieht, kann das die Flasche strukturell beschädigen. Eine Glasflasche platzt gleich. Eine PET-Flsche überdehnt und entwickelt dabei Mikrorisse. Bei der nächsten Benutzung kann sie durch den CO2-Druck platzen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:29, 15. Nov. 2018 (CET)
Wenn man in Wasser von 1°C das komprimierte CO2 "sprudelt" dürfte die Gefahr einer spontanen Eisbildung auftreten, vielleicht ist das gemeint. Falsch interpretiert/übersetzt? --2003:E8:33C5:BC00:A401:51BC:9ABF:E5A6 07:44, 16. Nov. 2018 (CET)
Beim Lösen von Kohlenstoffdioxid in Wasser wird Lösungswärme frei, je nach Quelle ca. 20 bis 24 kJ/mol. Das passt auch dazu, dass man die Lösung erwärmen muss, um das Kohlenstoffdioxid wieder auszutreiben. --Rôtkæppchen₆₈ 08:10, 16. Nov. 2018 (CET)
Ich kann Rotkäppchens Vermutung bestätigen. Es geht darum, dass verhindert werden soll, dass der Inhalt der Flasche gefriert, um Schäden an der Flasche zu vermeiden, die beim Versetzen mit CO2 zum Sprengen der Flasche führen könnten. Auf meiner Wassersprudler-Flasche befindet sich zur Warnung ein Piktogramm mit durchgestrichenem Eiskristall aufgedruckt, dazu auch der Zusatzhinweis "min 1°C". --Blutgretchen (Diskussion) 08:20, 16. Nov. 2018 (CET)
Dann ist das aber sehr doof formuliert. Im Wortsinn darf die Flasche schon dann nicht mehr verwendet werden, wenn sie im Winter leer über Nacht im Auto gelegen hat. Naja, der Hersteller freut sich über den Umsatz. --Kreuzschnabel 08:27, 16. Nov. 2018 (CET)
Naja, sicher ist sicher. Die Flaschen haben auch eine Art "Verfalldatum": ich habe gerade festgestellt, dass ich meine bereits vor fast 2 Jahren schon hätte austauschen sollen ("Benutzen Sie die Flasche nicht nach 02/2017"). --Blutgretchen (Diskussion) 08:36, 16. Nov. 2018 (CET)
Das mit dem Verfallsdatum macht auch Sinn, und ist auch eine Haftungsfrage. Wie eben auch die mindesten 1°C Angabe ist. Das Verfallsdatum heisst ja nichts anderes als das der Hersteller sagt; "nach Datum X übernehmen wir keine Verantwortung mehr, dass die Flasche in Ordnung ist". Denn bei Kunststoff, wird dir kein Hersteller unbeschränkte Festigkeit usw. zusagen, auch wenn er als alterungsbeständig gilt. Jeder unter Druck setzbarer Behälter sollte nicht "ewig" benutzt werden, egal aus welchem Material. Das "aufblassen" (Unter Druck setzen) und entspannen, erzeugt immer "Stress" im Material, und das kann irgendwann zu Problemen (Mikrorisser, Versprödung usw.) führen. Gerade wenn dann eben auch noch andere Sachen wie schwankende Temperaturen dazu kommen.--Bobo11 (Diskussion) 09:09, 16. Nov. 2018 (CET)
Das Verfallsdatum ist dadurch begründet, dass die Flaschen nicht in heißem Wasser mit Spülmittel gereinigt werden können und im Laufe der Zeit an der Oberfläche unhygienisch werden. So steht es jedenfalls auf den Beipackzettel der neuen Flasche in unserem Haushalt.--2003:E8:33EB:7D00:5034:65E8:36AA:5505 08:09, 17. Nov. 2018 (CET)

Die oben genannte Begründung (Wasser kann gefrieren...) ist mir so auch bekannt. Da will der Hersteller sich wohl auf die sichere Seite stellen und ist da vielleicht vom US-amerikanischen Haftungsrecht inspiriert worden. (Achtung, an heißem Kaffee kann man sich die Zunge verbrühen). Vielleicht geht er auch davon aus, dass es im Fall eines Schadens zu einem Anspruch kommen kann, wenn man nur schreibt, dass man bei mit Wassser gefüllten Flaschen aufpassen muss und der Kunde zwar eine gefüllte Flasche hat einfrieren lassen und später behauptet, sie wäre leer gewesen und sei trotzdem kaputt gegangen. Da sind einige Leutchen seeehr kreativ, wenn es um Schadenersatz geht, nur weil sie vorher reziprok doof waren, sodass es zum Schaden kam. --Elrond (Diskussion) 11:08, 16. Nov. 2018 (CET)

Man kann über solche Haftungsdinger lachen, aber es hat doch seine Berechtigung.
Ich möchte nicht, dass mir eine unter Druck stehende Flasche um die Ohren fliegt, weil ich sie falsch behandelt habe.
Und zum Kaffee: dass heiß autsch machen kann, lernt man im Kindesalter. Aber wenn ein Unternehmen Einkünfte durch den Verkauf von heißem Kaffee erzielt, dann ist es doch wohl nicht zu viel verlangt, dass man die dafür eingesetzten Geräte so gestaltet, dass sie ein konsumierbares Produkt erzeugen. Was in Bezug auf heißen Kaffee "konsumierbar" ist, kann man grob aus en:Thermal burn ableiten. Alles unter 44 °C ist demnach nicht in der Lage, zu Verbrennungen zu führen. Bei 51 °C treten nach ca. 6 Sekunden Gewebeschäden ein, bei 70 °C nach einer Sekunde. Kein Mensch ist in der Lage 70 °C heißen Kaffee zu konsumieren, also sollte er in der Regel so auch nicht verkauft werden. Wenn du also einen 70 °C heißen Kaffee bekommst (und ihn nicht so bestellt hast [zum Beispiel weil du ihn erst später konsumieren willst]), dann ist das ein mangelbehaftetes Produkt.
Es ist ein Mangel der leicht auftreten kann, wenn man kein professionelles Equipment verwendet, aber es ist ein Mangel. Wenn der Bäcker Fremdkörper ins Brot einbackt, dann ist das auch ein Mangel. Es erfordert viele Sorgfaltsmaßnahmen, derlei Mängel weitestgehend zu verhindern, aber das kann man als Kunde erwarten. Und zwar umso mehr, umso größer das betreffende Unternehmen ist. Und die amerikanischen Millionenentschädigungen betreffen ja in aller Regel ebensolche Großunternehmen (und nicht etwa das familiengeführte Diner).
PS: Über die Höhe der Entschädigungen kann man natürlich trotzdem diskutieren. Ich verteidige nur die Klagen an sich und lehne es ab, Menschen, die sich an einem heißen Kaffee verletzen, pauschalisierend als "doof" zu bezeichnen. --85.220.130.138 11:57, 16. Nov. 2018 (CET)
(Quetsch) Wenn mir jemand Kaffee mit bummelig 50 - 55 °C verkaufen will, lasse ich den zurückgehen und wechsel die Lokalität! Kaffee wird optimalerweise bei ca. 93 °C gebrüht und kommt mit etwas mehr als 90 °C in die Tasse und hat nach etwa einer Minute dann noch gute 80 °C und kühlt dann weiter fleißig ab, bis er irgendwann zu einer Plörre abgekühlt ist, zumal wenn ich Milch zugegeben habe. Christoph Drösser hatte das mal sehr detailiert vorgerechnet, leider lässt sich diese Seite im Zeit-Archiv nicht mehr aufrufen. --Elrond (Diskussion) 16:38, 16. Nov. 2018 (CET)
M.E. ist heißer Kaffee kein Mangel, da man ja warten kann bis er abkühlt. Um guten Kaffee herzustellen braucht man eine hohe Brühtemperatur (ich glaub irgendwas wie 89 °C ist optimal). Daher wenn der Kaffee viel kälter serviert werden soll, muss man entweder warten oder das Lokal muss einen zusätzlichen produktionsschritt einlegen, indem es zuerst stärker konzentrierten Kaffee herstellt und den dann mit kaltem Wasser verrührt. Das macht die Herstellung aufwendiger und somit den Kaffee teurer. Daher ist es für den Kunden eigentlich optimal, wenn er den Kaffee heiß bekommt, jedenfalls wenn es ein Coffee to Go ist, weil in einem geeigneten Becher kann man auch Kaffee mit z.B. 70 °C problemlos mitnehmen und unterwegs abkühlen lassen. Und herausfinden, ob der Kaffee noch zu heiß zum trinken ist kann wohl jeder, der kein Kleinkind ist und <3 Promille hat und Kleinkinder sollten ohnehin keinen Kaffee bekommen und Komasäufer sind selber schuld wenn ihnen was passiert. --MrBurns (Diskussion) 12:20, 16. Nov. 2018 (CET)
Es gibt einen Artikel zum ersten wichtigen Fall: Stella Liebeck. Darin steht, dass der Kaffee vom Unternehmen mit 85 °C ausgegeben wurde, obwohl andere Unternehmen bewusst niedrigere Temperaturen wählten, und dass das Unternehmen bereits wiederholt Probleme mit schweren Verbrühungen bei Kunden hatte, die aber ignoriert wurden. Die hohe Strafe in der ersten Instanz (stark reduziert in der zweiten Instanz) basierte auf der Summe, die das Unternehmen als Gewinn innerhalb von zwei Tagen durch den Verkauf von Kaffee einnahm.
Ich finde es schon sehr unangebracht, eine ältere Frau, die wegen schwerer Verbrühungen ins Krankenhaus kam und operiert werden musste, mit Kleinkindern und Komasäufern zu vergleichen. Gefordert hat die Frau übrigens ursprünglich nur die Behandlungskosten. Geklagt hat sie nur, weil das Unternehmen sich weigerte und die extrem hohe Summe, die das Gericht ihr dann zugesprochen hat, hat sie wohl selber überrascht. --85.220.130.138 13:13, 16. Nov. 2018 (CET)
Naja, ich finde den Vergleich nicht so unpassend: sie hat den Plastikdeckel entfernt während sie den Becher zwischen den Knien hielt. Das Verhalten ist m.E. unvorsichtig genug, um als "selber schuld" durchzugehen (auch es wenn das amerikanische Gericht offensichtlich anders gesehen hat), zumal man wohl damit rechnen kann, dass ein Kaffee heiß ist.
Die Folgen von diesem Fall sind übrigens enorm: seit dem gibts bei jedem MCD (auch in Europa) nur mehr lauwarmen Kaffee, der nach nix schmeckt. --MrBurns (Diskussion) 15:00, 16. Nov. 2018 (CET)

Warum wirken Geräusche lauter, wenn man ein Ohr zuhält?[Quelltext bearbeiten]

--2A0A:A540:A0C8:0:45D0:302C:ADF9:AB00 22:58, 15. Nov. 2018 (CET)

Weil du die Medikamente abgesetzt hast?--2001:16B8:660A:7D00:B936:E868:5F22:B03C 03:45, 16. Nov. 2018 (CET)
Also ich hab das selber auch ausprobiert: wenn ich mir ein Ohr zuhalte, höre ich Geräusche am anderen Ohr lauter. Ich denke das ist normal... --MrBurns (Diskussion) 05:03, 16. Nov. 2018 (CET)
Also, ich habe das auch selber ausprobiert und bei mir wir es nicht lauter. Was ist jetzt normal?--2003:E8:33C5:BC00:A401:51BC:9ABF:E5A6 07:36, 16. Nov. 2018 (CET)
Das hängt eventuell auch davon ab, von wo das Geräusch kommt und welches Ohr man zuhält. Ich habs gerade bei einem Geräusch, das von rechts kommt, ausprobiert: wenn ich das linke Ohr zuhalte, scheint es lauter zu werden, wenn ich das rechte Ohr zuhalte, scheint es leiser zu werden. --MrBurns (Diskussion) 08:05, 16. Nov. 2018 (CET)
Unsere Wut-IP scheint verhindert zu sein, dann übernehme ich das mal: Die Frage war nicht, ob das normal ist, sondern die Frage war, warum das so ist. --Kreuzschnabel 08:24, 16. Nov. 2018 (CET)
Sehr guter Hinweis. --84.58.90.82 13:30, 16. Nov. 2018 (CET)
Zu "normal": es gab zwischenzeitlich einen Kommentar "Weil du die Medikamente abgesetzt hast?". Der wurde dann von einem anderen Nutzer gelöscht, weil er eigentlich unnötig war. Meine Antwort dass das aber wohl normal ist, war eine Reaktion darauf. Daher habe ich den Kommentar jetzt wiederhergestellt, weil die Diskussion sonst nicht richtig nachvollziehbar ist. --MrBurns (Diskussion) 09:18, 16. Nov. 2018 (CET)
Das überschneidet sich hier jetzt etwas, denn ich habe hatte es wieder entfernt. Aber gut, nun ist der entfernte Beitrag ja sogar zitiert worden. Verstehe ich nicht, wieso man auf sowas eingehen muss. Dass die erste Antwort von Dir, MrBurns, sich tatsächlich auf den (von mir anfangs entfernten) beleidigenden Beitrag bezog, hatte ich nicht erkannt (auch wenn die Einrückung das entsprechend so zeigte). Sorry für das Kuddelmuddel. Gruß --Apraphul Disk WP:SNZ 09:30, 16. Nov. 2018 (CET)
Habe mich jetzt gerade selbst re-revertiert. Damit isses wieder drin. Wenn's denn der Wahrheitsfindung dient ... --Apraphul Disk WP:SNZ 09:36, 16. Nov. 2018 (CET)
i wo! Bleib ruhig sitzen. -- Ian Dury Hit me  12:08, 16. Nov. 2018 (CET)
Und als Gegengewicht werfe ich gleich eine Nichtantwort ein: Vielleicht finden wir in Psychoakustik etwas Passendes. --Kreuzschnabel 08:24, 16. Nov. 2018 (CET)
Da dreht man Euch nur einmal kurz den Rücken zu und dann sowas. Nun denn. Das Gehirn wertet die sensorischen Informationen von beiden Ohren gemeinsam aus. Befindet sich die Geräuschquelle seitlich von jemandem, hört er das Geräusch trotzdem nur in einer Lautstärke, obwohl das Geräusch bei den beiden Ohren unterschiedlich starke Sinnesreize erzeugt. Wenn man dann den schwächeren Reiz ausschaltet, bleibt nur noch der stärkere übrig als Grundlage für die bewußte Wahrnehmung. Manche halten sich deswgen beim Telefonieren in lauter Umgebung das andere Ohr zu. Das Richtungshören geht beim Zuhalten eines Ohres übrigens auch nicht mehr, weil das Gehirn dafür zwei unterschiedlich starke akustische Sinnesreize benötigt. --84.58.90.82 13:30, 16. Nov. 2018 (CET)
Erg.: Bei dem Sonderfall, daß Gräusche im Seitenvergleich immer nur auf einem Ohr lauter klingen als auf dem anderen Ohr, kann auch eine einseitige Schwerhörigkeit oder eine einseitige Hyperakusis vorliegen. Letztgenannte entsteht durch Ausfall des Stapediusreflexes, wenn wegen einer einseitigen Gesichtslähmung die Reflexbahn jenes Reflexes unterbrochen wird, der im Mittelohr zur Dämpfung lauten Schalls dient. --84.58.90.82 15:10, 16. Nov. 2018 (CET)

Mal eine Eingabe von etwas anderer Perspektive. Ich bin nämlich auf einem Ohr taub. Wenn ich mir das hörende Ohr zudrücke, höre ich das, was in unmittelbarer Nähe eben dieses Ohrs passiert, lauter (außerdem höre ich dann meine inneren Geräusche). Daher ist es für mich überraschend zu wissen, dass bei "normalen" Menschen es das gegenüberliegende Ohr ist, das beim Zudrücken lauter hört.--Alexmagnus Fragen? 11:49, 17. Nov. 2018 (CET)

Die Schallausbreitung über die Luft wird behindert, wenn Du das Ohr zuhältst. Der Körperschall wäre dagegen unbeeinträchtigt. Mglw. hat es etwas mit der Art Deiner Taubheit zu tun. --188.107.15.69 21:32, 17. Nov. 2018 (CET)
Keine Ahnung - Ich musste daran denken, dass man sich selbst nicht kitzeln kann. Es besteht also die Möglichkeit, dass es nur ein subjektiver Eindruck ist, der durch die eigene Handlung erzeugt wird. Lass dir das Ohr mal von einer anderen Person zuhalten. Yotwen (Diskussion) 11:42, 18. Nov. 2018 (CET)

16. November 2018[Quelltext bearbeiten]

brauche Suchwort für Lampenfassung[Quelltext bearbeiten]

Ich habe mehrere dieser 2€ Kunststoff-Fassungen und will noch mehr kaufen. Mir fehlt das richtige Suchwort für Google oder eBay (ohne das Leuchtmittel). --85.212.73.96 09:49, 16. Nov. 2018 (CET)

Eine Lampenfassung sehe ich da nicht. Ich sehe da eine Deckenleuchte, genauer: einen Deckenstrahler oder Deckenspot. Gruß --Apraphul Disk WP:SNZ 09:54, 16. Nov. 2018 (CET)
https://www.ebay.de/itm/2-Stuck-Deckenstrahler-Wandstrahler-Strahlerfassung-Spot-E27-schwarz/352408513014?hash=item520d2f29f6:g:1w0AAOSwvrxbT0dZ:rk:30:pf:0 -- Jonathan 10:01, 16. Nov. 2018 (CET)
Danke, das sind genau die. Aber der Preis ist absurd. --85.212.73.96 10:06, 16. Nov. 2018 (CET)
Retro hat halt seinen Preis. --Rôtkæppchen₆₈ 13:42, 16. Nov. 2018 (CET)
Sie müssen ja gar nicht so aussehen, von mir aus auch modern. E27-Fassung, und nicht mehr als 8€. --85.212.73.96 13:51, 16. Nov. 2018 (CET)
Nimm die Acht-Euro-Funzeln vom unmöglichen Möbelhaus und dazu Sockeladapter von GU10 auf E27. --Rôtkæppchen₆₈ 18:09, 16. Nov. 2018 (CET)
Das kommt dann aber alles in allem teurer als die oben verlinkten zwei(!) Strahlerfassungen für zusammen € 19,50. --Jossi (Diskussion) 11:59, 17. Nov. 2018 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. -- Apraphul Disk WP:SNZ 10:25, 16. Nov. 2018 (CET)

Statistiken Fahrradnutzung[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Keine "allgemeine Wissensfrage", sondern Brainstorming. Welche Statistiken gibt es zum typischen Radfahrverhalten in verschiedenen Ländern bzw. Städten. Theorie, selbst bei sehr gut ausgebauten Fahrradwegen nutzt der Radfahrer diese nur für Strecken von max. x km oder bei Wegzeiten von x Minuten. Aus Beobachtung in Berlin schätze ich mal, dass die Zahlen bei etwas 10km und 30 Minuten liegen. Bei mehr wird versucht, eine Teilstrecke mit dem ÖPVN zu überbrücken.Oliver S.Y. (Diskussion) 12:50, 16. Nov. 2018 (CET)

Was hat Deine eigene Recherche dazu bislang an Daten ergeben (s. Intro)? Oder willst Du lieber raten als Daten? Dann wäre das Café der passende Ort für Dein Anliegen. --84.58.90.82 13:33, 16. Nov. 2018 (CET)
Es hat nur indirekt mit deiner Frage zu tun, aber überschätze mal die Radfahrgeschwindigkeit nicht. Ich pendle seit vielen Jahren über je mehrere Monate (so dass Ampelphasen, schnellste Wege, Baustellen usw. klar sind) zu Zielen in der Stadt und schaffe nicht mehr als 10 km/h, trotz Schnellfahren. Es gibt so unglaublich viele Ampeln, Vorfahrtregelungen usw., Pkw-/Lieferwagenfalschparker, Radwege mit Holperstellen usw., dass es kaum schneller geht, und sagen wir mal, ich bin nicht der StVO-Getreueste aller Getreuen. --Aalfons (Diskussion) 17:40, 17. Nov. 2018 (CET)
Logischerweise hängt die Reisegeschwindigkeit nicht nur stark von der jeweiligen Person, sondern auch vom Weg ab, angefangen von der Oberflächenbeschaffenheit bis zu Ampelschaltungen. Aber deine Aussagen wundern mich trotzdem: Ich selber komme bei meinem Standard-Weg von 3,4 km Länge auf 10 bis 12 Minuten Zeit von Haustür zu Haustür (also incl. Auf- und Abschließen), das entspricht einer Reisegeschwindigkeit von 17 bis 20,5 km/h. Nun bin ich definitiv nicht der schnellste (werde öfters überholt), die Strecke hat zudem eine kleine Steigung dabei. Allerdings nur zwei Ampeln, bei denen es öfter vorkommt, dass ich halten muss (dadurch die Schwankungen zwischen 10 und 12 Minuten). Bis vor ein paar Jahren bin ich öfters eine Strecke innerstädtisch gependelt, bei der ich für 10,7 km auf dem Hinweg normalerweise 30 min benötigt habe, für den Rückweg (weil Abends und etwas schlechtere Ampelschaltungen) recht genau 33 min - auch das entspricht in etwa 20 km/h. Dort mit deutlich mehr Ampeln, aber damals war ich auch noch fitter ;) --Nothere 15:34, 18. Nov. 2018 (CET)
Habe jetzt vier Strecken rausgesucht, die ich in den letzten Jahren werktäglich je mehrere Monate lang gefahren bin. Wohne Nähe Nordbahnhof...
* zur Kochstraße, 2,8 km, 15 bis 17 min.
* zum Charlottenburger Schloss, 6,2 km, nie unter 25 min
* zum Heinrichplatz, 5 km, 25 min.
* zur Greifswalder, 3 km, 20 min.
Alles Luftlinie, also tatsächlich zehn oder 20 Prozent mehr Strecke. Man kann sehr deutlich erkennen, was Piste ist (durch Moabit/Quitzowstraße zum Charlottenburger Schloss), was verstopft ist (Friedrichstraße runter), dauernder Zickzack übern Prenzlauer Berg (zur Greifswalder) und diagonal durchs Zentrum Oranienburger/am Schloss vorbei/Engelbecken bzw. Oranienstraße zum Heinrichplatz. Okay, beim Nachrechnen streuen diese Strecken zwischen 9 und 13 km/h, nicht maximal 10 km/h. Aber die schnellste Strecke (Nordbahnhof-Moabit-CB-Schloss) hat neun Ampeln auf 6,2 km, auch neun Ampeln sind es die 2,8 km die Friedrichstraße durch zum U Kochstraße. Du fährst 10,7km in 30 Minuten bei 2 Ampeln – als "Inner City Biker" kann ich dich da nur beglückwünschen! --Aalfons (Diskussion) 18:35, 18. Nov. 2018 (CET)
Rechnest du jetzt wirklich mit der Luftlinie? Mein o.g. 3,4 km-Weg wäre Luftlinie nur 2,4 km lang, bei 10 bis 12 min wäre die Luftliniengeschwindigkeit damit auch nur 12 bis 14 km/h. Gerade auf kurzen Strecken sind die Unterschiede zwischen Luftlinie und tatsächlich zu fahrender Entfernung manchmal enorm, eine Vergleichbarkeit von Geschwindigkeiten auf Strecken damit nicht gegeben. Mein Alltagsweg mit dem größten Umwegefaktor wäre Luftlinie 1,1 km lang, tatsächlich sind aber 3,0 km zurückzulegen (unabhängig vom Verkehrsmittel).--Nothere 13:40, 19. Nov. 2018 (CET)
Schon der Begriff "Berliner Innenstadt" ist ungenau. Die Nord-Süd-Ausdehnung ist wesentlich geringer als Ost-West. Und Viele fahren nur in den Zentrum, aber nicht durch. Die 10/30 ergeben sich aus einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 kmh. Geht mir hier aber auch um etwas anderes als Bashing oder Lob für jemanden, sondern etwas beim Verkehrskonzept.Oliver S.Y. (Diskussion) 18:12, 16. Nov. 2018 (CET)
Ein guter Anfang für Recherchen könnten die "Radverkehr in Zahlen"-Publikationen sein: Deutschland, Österreich, außerdem speziell für Deutschland: Mobilität in Deutschland und Mobilität in Städten (SrV). Aber Vorsicht: Vielfach werden gerade im internationalen Vergleich Zahlen gegenübergestellt, die völlig unterschiedlich erhoben werden und damit nicht vergleichbar sind. Mal gibt es komplexe Mobilitätserhebungen, die konkret einzelne Wege und deren Merkmale (Länge, Dauer) abfragen, mal wird nur gefragt, was das häufigste Verkehrsmittel ist oder wie lang Wege mit dem Rad im Durchschnitt wären. Hier gibt es grafische Darstellungen der Wegelängen u.a. im Radverkehr für Deutschland. In den Niederlanden sind die Wegelängen nicht nur im Mittel höher, dort werden auch weitaus mehr längere Strecken mit dem Fahrrad zurückgelegt. Auch bei 15 km Wegelänge gibt es dort noch einen nennenswerten Radverkehrsanteil (spätestens seit der zunehmenden Verbreitung von Pedelecs).--Nothere 13:47, 16. Nov. 2018 (CET)
(BK) Ich kenne keine Statistik aus Deutschland, die man ernstnehmen kann. Je nach Auftraggeber und Interessen kommen da gar abenteuerliche Zahlen zustande. Ich würde mich da in NL oder DK umsehen. Ein paar Zahlen findest du bei Citybike Wien. --M@rcela Miniauge2.gif 13:56, 16. Nov. 2018 (CET)
Ich denke nicht, dass Leihräder repräsentativ sind für die durchschnittliche Nutzung aller Radfahrer. Ich denke, dass der durchschnittliche Eigenradbenutzer länger fährt als der durchschnittliche Leihradnutzer, jedenfalls in Wien, weil die Citybikes sind nur gratis nutzbar wenn man sie nicht zu lange nutzt (ich glaub max. 1 Stunde) und die Stationen sind auf den innerstädtischen Bereich begrenzt (in den Bezirken 11, 21, 22 und 23 gibts gar keine Stationen,[2] in den anderen "Außenbezirken" nur im inneren Bereich, was Strecken von mehr als ein paar km oft sinnlos macht) und die Räder der sog. free floating Verleiher sind üblicherweise von so schlechter Qualität, dass es extrem anstrengend ist, damit länger zu fahren (sogar in der ebene, wegen Vollgummireifen, für europäische Durchschnittsmänner zu niedrigen Satteln, teilw. enormer Schwergängigkeit, etc.) und man damit auch nur max. halb so schnell vorankommt wie mit einem halbwegs brauchbaren Fahrrad, wodurch die Öffis schon bei relativ kurzen Strecken schneller sind. --MrBurns (Diskussion) 15:10, 16. Nov. 2018 (CET)
Da Google Maps weiss, ob die Leute mit dem Rad oder mit dem Auto fahren, müssten sie auch die Daten dazu haben. --85.212.73.96 14:08, 16. Nov. 2018 (CET)
die geben ihre Daten aber nicht her, außer vielleicht du zahlst dafür. --MrBurns (Diskussion) 15:11, 16. Nov. 2018 (CET)

Bei solchen Sachen würde ich mich an den ADFC wenden. --Elrond (Diskussion) 16:41, 16. Nov. 2018 (CET)

eine Fundgrube zu Fahrradnutzungsstatistiken (auch international), wenn auch nicht mehr ganz aktuell, ist diese Punlikation des österreichischen Verkehrsministeriums. —Niki.L (Diskussion) 05:46, 17. Nov. 2018 (CET)

Wie hört sich Mehrwegempfang bei UKW an?[Quelltext bearbeiten]

Ich habe gelesen, dass es ein Problem ist, aber nicht, was ich mir akkustisch darunter vorstellen muss. --188.98.105.13 12:57, 16. Nov. 2018 (CET)

Mehrwegempfang gelesen? Der wirkt sich bei UKW ak(!)ustisch schlicht und einfach so aus, dass du nichts mehr hörst (das Signal verschwindet, Auslöschung durch Interferenz bei phasenungünstiger Überlagerung). Wenn du in einer Straßenschlucht mit laufendem Autoradio langsam auf eine rote Ampel zurollst und alle zwei Meter ist der Empfang weg, kommt dazwischen aber wieder, dann liegt das genau daran – Mehrwegempfang durch Reflexion an Gebäuden. Einen „Echo-Effekt“ wirst du bei frequenzmodulierter Ausstrahlung kaum wahrnehmen, das geht bei Amplitudenmodulation besser. --Kreuzschnabel 17:02, 16. Nov. 2018 (CET)
Um das "Echo" gings mir, ob soetwas auftreten kann, was die akkkustik angeht. Vielen Dank --188.98.105.13 19:24, 16. Nov. 2018 (CET)
Bei der Frequenzzzzmodulation wird im Empfänger nicht die Hüllllkurve, sondern nur der Nulllldurchgang des Signals ausgewertet. Daher addddiert sich ein schwaches Störsignal nicht hörbar zu einem starken Hauptsignal und ist akkkkustisch nicht wahrnehmbar. --Kreuzschnabel 20:44, 16. Nov. 2018 (CET)
Ich verstehe mal wieder nur Bahnhof. Geht es jetzt um einen Tisch für Akkus (also einen Akkus-Tisch), oder um einen Akku-Sticker, also einen selbstklebenden Akkusatz? --77.15.227.113 12:02, 17. Nov. 2018 (CET)
Es geht darum, wie sich durch Mehrwegeempfang gestörter UKW-Rundfunk anhört. --Rôtkæppchen₆₈ 12:39, 17. Nov. 2018 (CET)
Ja, aber doch auf einem Akkus-Tisch, oder? --77.15.227.113 16:33, 17. Nov. 2018 (CET)
Oberlehrer. --Aalfons (Diskussion) 17:51, 17. Nov. 2018 (CET)

Musikalisches Phänomen[Quelltext bearbeiten]

Ich bin auf der Suche nach einem Begriff zu einem Phänomen, zu dem es vielleicht einen Wikipedia-Artikel gibt. Es geht um die Gleichartigkeit von Pop-Musik, die im Radio gespielt wird bzw. Chart-Musik. Was ich finden konnte, war dieses Video und dieses Video, in dem das, was ich meine, demonstriert wird. --188.98.105.13 15:15, 16. Nov. 2018 (CET)

Bei Böhmermann hört man, dass der Text völlig irrelevant ist. Er kann so sinnfrei sein, wie er möchte; es würde auch irgendetwas tun, das ähnlich wie Lorem ipsum gesprochen wird, aber keinerlei Sinn ergibt. Bzgl. der immer gleichen Melodie: Das ist Mainstream, den ab einem bestimmten Zeitpunkt alle nachmachen, weil man damit Geld verdienen kann. --2001:16B8:1012:A300:7527:3D7D:E4CE:8C76 15:45, 16. Nov. 2018 (CET)
Video MN23lFKfpck halte ich für Quark. Dieses Ton-Pattern ist viel zu kurz, um irgendwie typisch zu sein. Eine Terz runter und wieder zurück ist nichts besonderes. Und dass die Leute in der Musik "aoh aooh aooh" singen weil ihnen nichts besseres einfällt ist auch kein Phänomen. --85.212.73.96 15:46, 16. Nov. 2018 (CET)
Was öfters genannt wird, ist "Four Chord Song". Axis of Awesome haben dazu hier etwas vorbereitet. Wenn Du etwas speziell zum Thema irrelevanter Text suchst, würde ich bei en:The Fox (What Does the Fox Say?) anfangen. --84.58.90.82 16:26, 16. Nov. 2018 (CET)
"Es gibt nun mal nur acht Töne", wusste vor Jahren schon der weise Ralph Siegel. Und dann unbedingt noch Quintfallsequenzen, da kann man nichts falsch machen. ;) Grüße Dumbox (Diskussion) 16:39, 16. Nov. 2018 (CET)
Was für eine grenzenlose Blödheit von dem weisen Ralph Siegel. Dazu müsste man erstmal den Begriff des Tons definieren und dann sagen, auf welches Tonsystem man sich bezieht. Es ist keinesfalls Naturgesetz, dass die Oktave in 12 gleiche Teile unterteilt werden muss … ach so, wir reden von Pop. Dann schon. --Kreuzschnabel 17:06, 16. Nov. 2018 (CET)
Siehe Artikel Pythagoras in der Schmiede.--Caramellus (Diskussion) 17:38, 16. Nov. 2018 (CET)
Dass die Oktave in 12 gleiche Teile unterteilt werden muss gilt aber nur für die Gleichstufige Stimmung ;-) --Elrond (Diskussion) 17:16, 16. Nov. 2018 (CET)
@Kreuzschnabel: Manchen Popmusikern reicht sogar eine Prim. Rôtkæppchen₆₈ 18:02, 16. Nov. 2018 (CET)
Manche Popmusiker beherrschen keine komplexeren Intervalle als das. --Kreuzschnabel 18:17, 16. Nov. 2018 (CET)
Zum Thema "Four Chord Songs" (bzw. einem Sonderfall davon) haben wir übrigens den Artikel Harmonisches Ostinato. --Neitram  17:22, 19. Nov. 2018 (CET)

Hab ich den Millennial Whoop in den Antworten übersehen? An-d (Diskussion) 22:46, 16. Nov. 2018 (CET)

Infrarotlampe[Quelltext bearbeiten]

Ich habe eine Infrarotlampe zur medizinischen Behandlung, die folgendermaßen aufgebaut ist: Im Inneren befindet sich ein normaler 200W Halogenstab, im Gehäuse ist ein Filterglas installiert, das nur rotes Licht druchlässt. Meine Frage lautet: Was bringt dieser Rotfilter, außer dass nur infrarotnahes Licht durchgelassen wird? Inwiefern wäre die Lampe schlechter für ihren Einsatzzweck, wenn der Rotfilter nicht vorhanden wäre? Inwiefern wäre das nicht infrarotnahe Licht störend? --188.98.104.101 22:23, 16. Nov. 2018 (CET)

Tip: schau mal in einen ungefilterten 200 Watt Halogenstrahler! Janz schön jrell dat janze. --Elrond (Diskussion) 22:26, 16. Nov. 2018 (CET)
insofern man sein Gesicht (augen) nicht damit bestrahlen will, macht der Rotfilter, z.b. bei der Bestrahlung eines Knies, einen Unterschied? --188.98.104.101 22:32, 16. Nov. 2018 (CET)
Das kurzwelligere Licht dringt nicht so tief in den Körper ein als das rote und infrarote Licht. Da das aber sowieso nur wenige Prozent der von der Glühlampe abgegebenen Leistung ausmacht, erwärmt sich bei Abwesenheit des Rotfilters die Oberfläche des bestrahlten Körpers geringfügig mehr. Bei Anwesenheit des Rotfilters erwärmt das nichtrote Licht stattdessen den Rotfilter. --Rôtkæppchen₆₈ 22:53, 16. Nov. 2018 (CET)
Wie würdest Du "so tief" denn näherungsweise quantifizieren wollen? --77.15.227.113 12:22, 17. Nov. 2018 (CET)
Details z.B. hier oder hier. --Rôtkæppchen₆₈ 12:34, 17. Nov. 2018 (CET)
Oje. Hat das arme Rotkäppchen mal wieder in die Scheiße gegriffen? Oder was hat die Püschologie mit der Eindringtiefe von Licht zu tun? --77.15.227.113 16:30, 17. Nov. 2018 (CET)
Der obere Teil des ersten verlinkten Artikels ist irrelevant. Das wichtige steht unten. --Rôtkæppchen₆₈ 18:12, 17. Nov. 2018 (CET)

...und wen der Rotfilter richtig warm wird, dann gibt er wiederum mehr Infrarotstrahlung ab. -- 2A02:120B:2C71:3240:21D5:102F:32BB:32F9 23:24, 16. Nov. 2018 (CET)

Plancksches Strahlungsspektrum
Diese Strahlung ist aber aufgrund der verhältnismäßig niedrigen Temperatur des Rotfilters nur ferne Infrarotstrahlung oder auch Terahertzstrahlung. Um Nahes Infrarot zu erzeugen, muss ein Temperaturstrahler über 3000 Kelvin heiß sein. Eine Halogenglühlampe mit typisch 3000 Kelvin (Farb)temperatur ist da schon nahezu ideal. Früher verwendete man auch halogenfreie Wolframfadenlampen mit rot lackiertem Lampenkolben. Diese hatten die für den Kunden nachteilige, aber den Hersteller vorteilige Eigenschaft einer Lebensdauer von nur ca. 1000 Stunden. Halogenglühlampen haben 2000 bis 5000 Stunden Lebensdauer. --Rôtkæppchen₆₈ 02:15, 17. Nov. 2018 (CET)
So funktionieren Produkte halt. Die Leute wollen was rotes sehen und dann macht man was rotes. Ob das wissenschaftlich immer Sinn macht, sollte man nicht hinterfragen :-) --85.212.217.159 11:34, 17. Nov. 2018 (CET)
Hinterfragen im Sinne von "Auskunft" sollte man aber mal, wer den Leuten aufgeschwatzt hat, daß sie etwas Rotes sehen wollen, was nicht die Oberfläche der Wärmflasche ist. (Meine Oma hatte so eine rote Gummiflasche zum Einfüllen von warmem Wasser zum Gebrauch im Bett. Die scheinen irgendwie ausgestorben zu sein.) --77.15.227.113 12:30, 17. Nov. 2018 (CET)
Die Leute kennen den Unterschied zwischen Wärmestrahlung bzw NIR mit Emissionsmaximum bei ca. 1000 nm und Wärmeleitung. --Rôtkæppchen₆₈ 12:50, 17. Nov. 2018 (CET)
Echt jetzt? Und der macht sich physiologisch im üblichen Anwendungsfall wie bemerkbar? --77.15.227.113 16:30, 17. Nov. 2018 (CET)
Die Wärmflasche wärmt die Hautoberfläche, der Nahinfrarotstrahler den darunterliegenden Körper. Die Wärme ist also sofort dort, wo sie hinsoll. Zudem stimuliert die Nahinfrarotstrahlung die Thermorezeptoren der Haut direkt, sodass das Wärmeempfinden bei Nahinfrarotbestrahlung höher ist als bei einer Warmwasserheizung gleicher Leistung. --Rôtkæppchen₆₈ 18:10, 17. Nov. 2018 (CET)

17. November 2018[Quelltext bearbeiten]

Begriff aus der Psychologie, Fehlentscheidung eingestehen[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich suche eine Begrifflichkeit aus der Psychologie: Wie heißt das Phänomen, dass je mehr Energie/Zeit/Geld etc. eine Person in etwas gesteckt hat, desto schwerer tut sich diese, eine Fehlentscheidung einzugestehen? --91.141.1.252 01:09, 17. Nov. 2018 (CET)

Sunk-cost-Effekt, eskalierendes Commitment --217.245.224.55 01:40, 17. Nov. 2018 (CET)

Kognitive Dissonanz, bzw. Festingers Theorie dass man die zu vermeiden trachtet. --Stopfentrudel (Diskussion) 07:58, 17. Nov. 2018 (CET)

Auch keine Antwort, aber paar Gedanken dazu: Da können Zielstrebigkeit, Stolz, Eitelkeit, Selbstüberschätzung und Besserwisserei, wie auch mangelndes Realitätsbewusstsein der Grund sein, sofern man das auf die bezogene (entscheidende) Person bezieht. Das ist auch meist von Psychologie im Sinne von sinnlicher/kognitiver Fehlleistung/Krankheit weit entfernt. Diese Dinge sind in der Bandbreite der Verhaltensweisen der Menschen als (einzelne) Extreme durchaus hin zunehmen, solange sie nicht für die Allgemeinheit pathologisch werden. Die Grenze zum Pathologischen ist da insofern fließend, weil sie u.a. auch von der Toleranzbereitschaft des Umfeldes abhängig ist. Strafwürdig, weil nicht krank, wird so ein Verhalten aber erst bei Vorsatz, wenn dem Entscheider klar wurde, dass ein Weiterführen wirtschaftlich aussichtslos ist und er wider besseren Wissens handelt. Und da gibt es noch die berühmte Hoffnung, die ja bekanntlich zuletzt stirbt.--80.135.80.37 12:22, 17. Nov. 2018 (CET)
Eskalierendes Commitment ist schon die richtige Antwort. Was dann noch dazu kommt, sind diverse Formen der kognitiven Verzerrung, was dazu führt, daß derjenige nicht erkennt, daß er eine Fehlentscheidung getroffen hat. Die angeprochene kognitive Dissonanz spielt dabei insofern eine Rolle, als sich derjenige nicht vorstellen möchte, daß er eine Fehlentscheidung getroffen hat, wenn er sich selber als jemanden betrachtet, der keine Fehler macht. Die Vorstellung, eine Fehlentscheidung getroffen zu haben, würde diesem Selbstbild widersprechen, was eine kognitive Dissonanz auslösen könnte. Um das zu vermeiden, interpretiert derjenige die Situation (bewußt oder unbewußt) bevorzugt in einer Art, die ihn davon freispricht, eine Fehlentscheidung getroffen zu haben. --188.107.15.69 15:24, 17. Nov. 2018 (CET)
das ist sicher ein beudeutender Teil solcher Entscheidungen, deckt aber nicht "ist eh mir egal", "ist nicht mein Geld, sondern das der Firma, schlimmtenfalls krige ich eine fette Abbfindung und werdein ein anderes Unternehmen weggelobt", persönliche Eitelkeit und Unfähigkeit zu den Folgen der eigenen Eintscheidungen zu stehen, narzistische "Führungsprsönlichkeiten" (die nie ohnehhin Fehler machen)etc ab.. andy_king50 (Diskussion) 15:59, 18. Nov. 2018 (CET)
Ja, eben, wenn das Geld der Firma das Geld desjenigen ist, wird er dadurch doch nicht einsichtiger. "Ist nicht mein Geld, ist doch das der Firma" ist doch nur der Trost, wenn es passiert ist. Dazu muss derjenige den Fehler ja schon einmal bemerkt haben. Nebenbei zur Ausgangsfrage: Es gibt auch Leute, die müssen gar nicht viel Energie in eine Sache stecken, die müssen sich nur dunkel daran erinnern, mal etwas aufgeschnappt zu haben, und schon heißt das nicht mehr: "Ich kann mich dunkel daran erinnern, mal aufgeschnappt zu haben,..." sondern: "Das ist so, ich weiß es besser!" --MannMaus (Diskussion) 16:09, 18. Nov. 2018 (CET)
Eure abschweifigen Überlegungen haben nichts mehr mit der Frage des TO zu tun, welcher spezifisch den Fall erhöhten Investments als Grundlage vorgegeben hat. Plaudereien bitte ins Café auslagern. --178.0.192.247 20:33, 19. Nov. 2018 (CET)
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Anhalteweg der Bahn abschätzen[Quelltext bearbeiten]

In den Medien wird gemeldet, das Bahn, ähm, daß "Die" Bahn entschieden hatte, daß der IC schon voll genug wäre und in Spandau ruhig durchfahren und Frau Baerbocks Kinder am Bahnsteig stehenlassen könnte. An Frau Baerbocks Stelle hätte ich gegen diese Entscheidung wahrscheinlich mittels des roten Haltewunschgriffs Einspruch eingelegt. Problem: Wo wäre der geeignete Ort für diese Maßnahme, damit der die das Bahn Zug auch nutzerfreundlich bahnsteignah zum Liegen kommt? (Ja gut: Sie hatte wohl nicht so viele Optionen, weil d** Bahn ihre Entscheidung offenbar nicht transparent und zeitnah kommuniziert hatte. Das schränkt die Handlungsmöglichkeiten doch sehr auf: "War das nicht gerade Spandau? Hätten wir hier nicht anhalten sollen?" ein. - Und wie lange braucht die Bahn dann, um per Sonderfahrbefehl nach getätigtem Haltewunsch in den Bahnhof zu den wartenden Kindern zurückzustoßen? Länger, als bis das verantwortliche A... gefeuert wurde?) --77.15.227.113 12:17, 17. Nov. 2018 (CET)

Die technischen Antworten lassen sich leicht ergoogeln, die Hasstirade gegen die Bahn ist hier deplatziert, Admins bitte alles löschen.--80.135.80.37 12:27, 17. Nov. 2018 (CET)
+1. Wer von der Bahn befördert werden will, muss das Hausrecht beachten. Die Nothalteeinrichtungen sind dafür da, damit Menschen im Notfall nicht sterben, und nicht, damit Tobias Kawuppke sein Rechtsempfinden ausleben darf.--Bluemel1 🔯 12:40, 17. Nov. 2018 (CET)
Durch Betätigung einer Nothalteeinrichtung auf einem Bahnsteig wird ein Haltesignal ausgelöst, woraufhin der Zugführer den Zug umgehend zum Stillstand bringen muß. Das soll der Abwehr von Gefahren für Leib und Leben dienen. In allen anderen Fällen läge ein Mißbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln vor, welcher gemäß § 145 strafbar ist und einen gefährlichen Eingriffe in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr darstellt, welcher gemäß § 315 strafbar ist. Werden dadurch Schäden an Personen oder Sachgütern hervorgerufen, werden diese dem Täter zusätzlich zur Last gelegt. Du wirst sicherlich verstehen, daß wir nicht riskieren möchten, hierzu in irgendeiner Form Beihilfe zu leisten. Dabei geht es weniger darum, daß wir uns nicht gemäß § 27 strafbar machen wollen, sondern vielmehr darum, daß wir nicht wollen, daß jemand infolge des Mißbrauchs einer Nothilfeeinrichtung zu Schaden kommt. Darum wirst Du hier keine direkten Antworten auf Deine Frage bekommen. --188.107.15.69 14:28, 17. Nov. 2018 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --188.107.15.69 14:28, 17. Nov. 2018 (CET)
Wie man sieht, ist es mitnichten "erledigt". --77.6.84.218 22:10, 18. Nov. 2018 (CET)
Die 24 h Sperre für Dich war offenbar zu kurz gewählt. --178.0.192.247 20:40, 19. Nov. 2018 (CET)
Die Eingeschnapptheit der Pufferküsser ist hier unangebracht. Der schutzlosen Verbleib der Kinder auf dem Bahnsteig bei eisiger Kälte ist absolut ein Notfall, der die Auslösung des Nothalts rechtfertigt. In gleicher Weise ist die Freiheitsberaubung derjenigen Fahrgäste, die an dem durchfahrenden Bahnhof nicht aussteigen können, notwehrfähig. Und Frau Baerbock konnte natürlich am Bahnsteig keine Halt-Taste drücken, da sie sich im Zug befand und ihre Kinder draußen. Wenn die Bahn nicht gehaßt werden will, gibt es dafür eine ganz einfache Möglichkeit: Sie verhält sich einfach nicht niederträchtig und hassenswert. Und ich denke, mit Streckenkenntnis der Fahrgäste und hinreichend realistischer Weltsicht, die die Möglichkeit solch eines abscheulichen Vorgehens einkalkuliert, gäbe es durchaus die Chance, die Zielbremsung einzuleiten: Man kann bereits vor der Durchfahrt dutch den Bahnhof bemerken, daß die Geschwindigkeit zum Anhalten eigentlich zu hoch ist, und daraus folgern, daß das nicht beabsichtigt ist. Fragt sich dann eben nur, wo genau man zweckmäßigerweise korrigierend eingreift, um die Gerechtigkeit wiederherzustellen - ich wüßte nicht, wo ich das gugeln sollte. (Und "erledigt" ist hier gar nichts, unter den Tisch kehren ist genauso unangebracht wie der gutmenschliche Schrei nach Zensur.) --77.15.227.113 16:20, 17. Nov. 2018 (CET)
Im Intro steht, dass es hier nicht um Meinungen geht. Bei der Textstelle mit den «schutzlosen Kindern auf dem Bahnsteig» habe ich kurz geweint und habe mich geschämt, dass ich so gerne Puffer küsse, aber daraus kannst du ja eine Rechtsfrage machen, welche Regressforderungen auf den Tisch kommen können. Aber das wird eh über die Nutzungsbedingungen a priori abgesichert sein und darum geht es dir wohl auch nicht.--Bluemel1 🔯 16:31, 17. Nov. 2018 (CET)
Was Du persönlich für gerecht hältst, ist dem deutschen Rechtssystem egal und uns ebenfalls. Wenn Du diskutieren willst, such Dir irgendwo ein Diskussionsforum. Hier ist dafür der falsche Ort.bye  --188.107.15.69 17:00, 17. Nov. 2018 (CET)

Ich bitte doch die Admins dieses Gewirre zu entfernen. Der will nur stänkern, das kann er z.B. im Cafe. Hier ist die Auskunft.--80.135.80.37 16:33, 17. Nov. 2018 (CET)

Im Café werden auch keine Puffer geküsst. Einfach weg, bitte.--Bluemel1 🔯 16:34, 17. Nov. 2018 (CET)

Gab es tatsächlich einen solchen Vorfall, oder ist der OP auf Fake News hereingefallen? Sollte es einen solchen Vorfall gegeben haben, kann man diesen doch diskutieren, oder? Diskutieren ist doch noch lange keine Beihilfe zu §145 StGB... --ObersterGenosse (Diskussion) 20:14, 17. Nov. 2018 (CET)

naja fast, wen man der Bild Verlag glauben darf, war es kein IC sondern ein ICE. [3] das mit dem Bremsweg berechnen ist eh hinfällig, da ICE eine NBÜ hat, wen man den "roten Haltewunschgriff" aka Notbremse ziehen würde, würde der Triebzug einfach wieter fahren, da die Notbremse nicht wirk sondern nur dem Triebfahrzeugführer ein Lämpchen aufleuchten läst, das ein Fahrgast eine Zwagsbremsung wünscht.--Conan (Eine private Nachricht an mich? Bitte hier lang.) 20:26, 17. Nov. 2018 (CET)
Okay. Es gab also durchaus eine solche "Affäre". Auch wenn die extreme Hasstirade gegen die Bahn vielleicht überzogen ist, ist dies doch nicht unbedingt okay von der Bahn. Das Betätigen des "Haltewunschgriffs" bleibt trotzdem tatbestandsmäßig, aber... könnte man nicht diese Tat als Notwehr gegen die Körperverletzung (z.B.) der Bahn rechtfertigen?
Unabhängig mal von der (straf-)rechtlichen Seite: Für mich klingt es entweder nach ziemlich fahrlässigem Verhalten oder eine von Vorsatz getragene Aktion der Kategorie "Grüne Versenken". Und solche Aktionen bei der Bahn - immerhin bis heute zu 100 % im Besitz des Staates sind diskussionswürdig. Auch unter Grundrechtsaspekten. Die Frage hat eventuell übers Ziel hinausgeschossen, aber man muss diskutieren (können), zur Not im Café, aber man sollte diskutieren können ob eine solche "Aktion" gegenüber Kindern, gegenüber Menschen, die mit Grundrechten ausgestattet sind, rechtmäßig ist. Und selbst wenn, dann kann man auch die moralische Seite diskutieren. --ObersterGenosse (Diskussion) 20:52, 17. Nov. 2018 (CET)
Grüne versenken würde voraussetzen, dass nur Grüne und Verwandte von Grünen auf den Einstieg gewartet hätten. Das bezweifel ich.--Bluemel1 🔯 20:56, 17. Nov. 2018 (CET)
Verwandte von Grünen sind demnach automatisch mitzudissen? Haben wir Sippenhaftung wieder eingeführt? --Kreuzschnabel 10:07, 18. Nov. 2018 (CET)
Hätte ich geschrieben: Grüne (ohne Verwandte), hätte einer gesagt, dass die Kinder ja keine Grünen sind, sondern nur Verwandte. Situation: Die Bahn hält nicht an dem Bahnhof. Es wird bekannt, dass zwei Kinder einer Grünen zusteigen wollten. Frage: Woher will man denn wissen, wer alles am Bahnhof stand? Nur von einer Teilmenge ist bekannt, dass sie mit einer Grünen verwandt ist. Über die anderen Menschen, die dort standen, ist nichts bekannt. Es ist irreführend, von den bekannten Eigenschaften einer Teilmenge auf die Eigenschaften aller am Bahnsteig wartenden Menschen zu schließen. Wenn der Zug nicht hält, weil die Bahn Zitat Grüne versenken Zitatende wollte, dann hätte die Bahn ja wissen müssen, wie viele der Wartenden mit den Grünen in Verbindung stehen. Diese Voraussetzung habe ich in Frage gestellt.--Bluemel1 🔯 10:45, 18. Nov. 2018 (CET)

@Kreuzschnabel: Sippenhaft eher nicht, sondern dsas sieht nach einer weiteren empirischen Bestätigung aus: “Rechte sind im Durchschnitt dümmer als Linke.“ (Quelle, mit weiterführenden Links). Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 10:31, 18. Nov. 2018 (CET)

Ich halte diese ganzen Spekulationen für Quatsch. Es ist wohl einfach so, dass die Medien auf Twitter-Meldungen von prominenten Politikern anspringen. Davon abgesehen: Wir sind hier in der Auskunft und nicht im Café. --Digamma (Diskussion) 11:02, 18. Nov. 2018 (CET)

+1. Danke. Wenn ich das geschrieben hätte, wäre es nicht durchgedrungen.--Bluemel1 🔯 11:09, 18. Nov. 2018 (CET)

Was denn für eine "Haßtirade"? Ist es neuerdings eine Majestätsbeleidigung, jegliches Voll-daneben-Verhalten von $Nicht-Nazi-Organisation als das zu geißeln, was es ist? (Klar, wenn da AfD-Politikerkinder erfroren wären, hätten alle Gutmenschen Beifall geklatscht.) Die Frage war übrigens nicht eine nach dem Ob, sondern nach dem Wie: wo Haltewunsch äußern, damit der Zug (von mir aus auch ICE, ist doch egal, wie der heißt) nicht in der Prärie, sondern am Bahnsteig steht. --77.6.84.218 22:05, 18. Nov. 2018 (CET)

Siehe Antwort von 188.107.15.69 um 14.28 Uhr am 17. November 2018.--Bluemel1 🔯 08:58, 19. Nov. 2018 (CET)

Ohne Einzelnachweise des Vorfalls läuft hier nichts. Und falls was dran ist: Warum fuhr die Frau im Zug nach Spandau und weiter und die Kinder waren auf dem Bahnsteig? Oder wollte die Frau nach Spandau? Und war überhaupt ein Halt vorgesehen? --Eingangskontrolle (Diskussion) 22:49, 18. Nov. 2018 (CET)

Die Bahn hat einen planmäßigen Halt ausgelassen, weil der Zug zu voll war. Kennt sich jemand mit Entschädigungsansprüchen in diesem Fall aus?--Bluemel1 🔯 08:55, 19. Nov. 2018 (CET)
Wenn Du einen materiellen Schaden nachweisen kannst, der Dir nachweislich dadurch entstanden ist und nicht abwendbar war, dann schon. Dabei ist zu bedenken, daß man damit rechnen muß, daß der Anschluß nicht funktioniert und sich nicht blind darauf verlassen darf, sondern Pufferzeit und Alternativen einplanen muß. Nur wenn das alles beachtet wurde, hat man evtl. eine Chance. Wenn die Bahn allerdings nachweisen kann glaubhaft darlegt behauptet, daß sie keine Schuld trägt an der Überfüllung des Zuges, wird es schon wieder eng. --178.0.192.247 20:51, 19. Nov. 2018 (CET)

Suizid durch Wasserdampf[Quelltext bearbeiten]

Wunderschönen guten Abend. Bin gerade über diese Statistik gestolpert. Mir ist dabei aufgefallen, dass am unteren Ende Suizid durch Wasserdampf aufgeführt wird. Mal von der Absurdität abgesehen, dass diese äußerst seltene Methode nicht bei "sonstige Suizide" aufgeführt wird, was darf ich mir darunter überhaupt vorstellen? Ist das das Herbeiführen des Todes durch schwere Verbrühungen oder was?--217.88.55.154 13:46, 17. Nov. 2018 (CET)

Interessante Frage. Hier ist sehr schön beschrieben, welche Schädigungen beim Einatmen von heißem Wasserdampf entstehen können. Auf die Art könnte sich jemand durchaus erfolgreich suizidieren. Suizid durch großflächige Verbrühung der äußeren Haut durch Wasserdampf wäre zwar theoretisch denkbar, allerdings sehr unsicher und mit wochenlangen Höllenqualen, Blutvergiftung etc. verbunden. Daß jemand sich auf diese Art erfolgreich suizidiert, halte ich für sehr unwahrscheinlich. --188.107.15.69 15:09, 17. Nov. 2018 (CET)
Was man als "Absurdität" sieht, ist ja häufig eine Frage der Enge des persönlichen Horizonts. Die Ausweisung erklärt sich aus der ICD-10-Systematik, die den Verursacher mit der Schädigung kreuzt. Neben ICD10-X77 (das ist vollständig "Vorsätzliche Selbstbeschädigung durch Wasserdampf, heiße Dämpfe oder heiße Gegenstände) gibt es z. B auch ICD10-Y27 ("Verbrennung oder Verbrühung durch Wasserdampf, heiße Dämpfe oder heiße Gegenstände, Umstände unbestimmt") oder ICD10-X98 ("Tätlicher Angriff mit Wasserdampf, heißen Dämpfen oder heißen Gegenständen"). In einer langfristig angelegten Statistik auf Detaillierung zu verzichten und schon im Codeplan voreilig "Sonstige" zu aggregieren, kann schädlich sein: Vergröbern kannst Du allzu detaillierte Basisdaten in der Auswertung immer, zu grobe Basisdaten aber nie nachträglich verfeinern. Was hinter den ausgewiesenen wenigen Fällen steckt? Möglicherweise Codierungsfehler. --Rudolph Buch (Diskussion) 15:15, 17. Nov. 2018 (CET)
Mit einem tief gezielten Schuss auf die vermeintliche Enge des persönlichen Horizonts zu eröffnen. aber dann nur mit dem vagen Hinweis auf einen möglichen Codierungsfehler zu schließen, ist, um es mal höflich auszudrücken, ein bisschen merkwürdig. Findst du das nicht selbst, Rudolph? --Snevern 08:13, 18. Nov. 2018 (CET)
Was man als "merkwürdig" sieht, ist ja häufig eine Frage der Enge des persönlichen Horizonts. --178.4.182.194 13:09, 18. Nov. 2018 (CET)
Das ist richtig. Aber erstens habe ich dieses Wort nur der Höflichkeit wegen verwendet, und zweitens hast DU zumindest deine Bemerkung nicht mit einer inhaltlichen Nullaussage verknüpft. Daher habe kein Problem damit, dir zuzustimmen. --Snevern 13:19, 18. Nov. 2018 (CET)
Du übersiehst, daß es um die implizite Nebenfrage ging, warum "Suizid durch Wasserdampf u.a." nicht bei "sonstige Suizide" aufgeführt wird und dazu hat er schon eine Erklärung gebracht. --178.4.182.194 17:02, 18. Nov. 2018 (CET)
Nein, tue ich nicht. --Snevern 19:46, 18. Nov. 2018 (CET)
Das ist kindisch. Sag halt, warum Du Rudolph eine "inhaltlichen Nullaussage" unterstellst, obwohl er zu der genannten Frage eine Erklärung gebracht hat. --178.0.192.247 02:54, 19. Nov. 2018 (CET)
Hab ich doch längst - lies es halt einfach. Merkst du von allein, ab wann es sich nicht mehr lohnt, das hier ein ums andere mal weiterzutreiben, oder soll ich Bescheid sagen? Vorsorglich: Bescheid! --Snevern 10:30, 19. Nov. 2018 (CET)
Nö, hast Du nicht. --178.0.192.247 19:00, 19. Nov. 2018 (CET)
Dampfsauna? --85.212.217.159 23:21, 17. Nov. 2018 (CET)
Guckssu - da müßtest Du schon permanent Aufgüsse machen und den dabei entstehende Dampf direkt vom Stein einatmen. --188.107.15.69 00:23, 18. Nov. 2018 (CET)
Ich rede nicht von einer normalen Sauna, sondern von einer Dampfsauna. In einer Dampfsauna steht kein Ofen, sondern eine Maschine produziert permanent heißen Wasserdampf. --85.212.218.146 11:59, 18. Nov. 2018 (CET)
Offenbar weißt Du nicht wirklich, wovon Du redest. Sauna#Das_Dampfbad (auch Nebelbad) ist eine Variante der Sauna mit niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchtigkeit. Dampfbäder wiederum gibt es in verschiedenen Formen: (siehe dort) Dampfbäder oder auch -saunen gab es schon lange vor der Erfindung moderner Dampfgeneratoren und es werden auch heute keineswegs immer Dampfgeneratoren verwendet in Dampfbädern. Mal abgesehen davon gilt weiterhin das, was ich geschrieben bzw. verlinkt habe: Der Dampf wird im Raum verteilt und man müßte schon direkt am Auslaß saugen, um ein intensives Erlebnis zu erzeugen. --178.4.182.194 13:09, 18. Nov. 2018 (CET)
Ich brauche weder Computer noch WP-Artikel um zu wissen, wie die Dampfsauna funktioniert, die ich öfters besuche. Da drin ist sehr heiß und an dem austretenden Wasserdampf kann man sich verbrühen. --85.212.218.146 15:46, 18. Nov. 2018 (CET)
Ach so, es geht um die Dampfsauna, die Du öfters besuchst. Sag das doch gleich. Facepalm  --178.4.182.194 17:02, 18. Nov. 2018 (CET)

in der Quelle steht übrigens "Wasserdampf u.a." und das noch ganz am Ende = eher eine nicht spezifische Sammelkategorie, hätte man eher "sonstige" kategorisieren sollen. Sonst halt eine Verbrühung = scheiss schmerzhaf+dauert lnage bis zum Exitus und damit denkbar ungeeignet. - andy_king50 (Diskussion) 15:52, 18. Nov. 2018 (CET)

verwunderlicherweise ist Strom nicht extra aufgeführt... --19:54, 18. Nov. 2018 (CET)

Buchtitel gesucht[Quelltext bearbeiten]

Ich suche den buchtitel eines buches: Es ging um eine Hexe die in den wald flüchtet. Es kommen Wölfe und Zwerge aus einem Felsen darin vor. Es ist min. 15 Jahre alt und der Einband war bläulich. Es war nicht Für kinder, sondern ein Roman. Es ist sehr wage Ich weiß, aber vielleicht hatvjemsnd eine Idee.

--212.101.36.54 14:05, 17. Nov. 2018 (CET)

Der Wald von App, 1989?--217.88.55.154 15:08, 17. Nov. 2018 (CET)

Umzug in die Apple-Welt[Quelltext bearbeiten]

Heute ist mein erster Tag mit Apple (iPhone X) und nun hab ich gleich ein riesen Problem: Alle Chats über WhatsApp sind weg beim Apple-Gerät (gleiche SIM-Karte, gleiche Nr.) :-( Daraufhin wollte ich das letzte Back-Up aufspielen (mein Whats-App-Chat wurde immer täglich um 4 Uhr morgens auf Google Drive gesichert). Aber es heißt bei WhatsApp unter Apple "letzter Back-up: niemals". Dabei wird sich auf die iCloud bezogen. Von Wiederherstellung über Google Drive ist keine Rede (es gibt diese Option nicht unter iOS). Was tun? Ich habe notfalls noch mein Android-Handy, womit ich per WLAN an das alte WhatsApp dran komme. --Mattes (Diskussion) 17:17, 17. Nov. 2018 (CET) Mattes (Diskussion) 18:03, 17. Nov. 2018 (CET)

Google whatsapp von android auf ios migrieren liefert z.B. [4]. --Rôtkæppchen₆₈ 18:04, 17. Nov. 2018 (CET)

Zeichenmaschine[Quelltext bearbeiten]

Da meine Zeichenmaschinen in die Jahre gekommen sind, sollen sie neue Zeichenoberflächen erhalten. Aber ich komme an das Material nicht heran. Gesucht sind inneneuropäische Bezugsquellen für dieses, am liebsten pastelgrüne, zur Not auch lichtgraue Vinylmaterial. --RAL1028 (Diskussion) 23:21, 17. Nov. 2018 (CET)

Reißbretter gibt es im Ganzen z. B. bei ebay-Kleinanzeigen:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-zeichenbrett-rei%C3%9Fbrett/k0
oder bei Focus online Kleinanzeigen https://kleinanzeige.focus.de/familie-haus-garten/rei%C3%9Fbrett-kaufen.html
Gruß 79.255.8.161 19:31, 18. Nov. 2018 (CET)
Gib mal PVC-Folie ein und du findest Lieferanten für Folie in allen Dicken und Farben. In Grau bekommst du die auch beim Heizungsmonteur, der nutzt diese Folien zur Isolierung von Warmwasserrohren. Schwieriger wird es sein diese glasfaserverstärkten Klebestreifen zum Aufkleben der Folie zu finden. Aber da gibt es ja noch die Reißnägel. Und arbeiten heute noch ernsthaft Leute an der Zeichenmaschine? --80.135.82.12 22:12, 18. Nov. 2018 (CET)
Ernsthaft? Kommt darauf an, aber unere Studierenden des Maschinenbaus müssen heute noch ein (zugegebenermaßen recht kleine) Zeichnung incl. Stückliste und dem anderen Brimbor an einer klassischen Zeichenmaschine anfertigen. --Elrond (Diskussion) 14:50, 19. Nov. 2018 (CET)
... müssen die auch noch den Rechenschieber benützen?--2003:E8:33C5:EC00:80B7:5A2B:A7FB:F1F0 20:17, 19. Nov. 2018 (CET)
Ob die das müssen weiß ich nicht, aber ich hab im Labor noch einen liegen, und einen Bourmester-Satz (wie auf dem unteren Bild dargestellt). Da sind die Damen und Herren Studierende immer sehr beeindruckt, wenn ich Rechenschieber wie Schablone vorführe. Ein Rechenschieber, wie auch eine Logarithmentafel schult zudem ungemein die Fähigkeit mit Größenordnungen umzugehen. Eine fünfstellige Zahl mit einer siebenstelligen multipliziert kann keine neunstellige ergeben, was bei einem Tippfehler an Taschenrechnern schnell mal passiert. Oder wenn ich Ergebnisse einer Messung, die grob auf ein % genau ist mit drei oder noch mehr Stellen hinterm Komma angegeben kriege (hat der Taschenrechner so angezeigt!). --Elrond (Diskussion) 23:11, 19. Nov. 2018 (CET)
...wenn man sieht, welchen Müll heutige Ingenieure ähm BAs und Konsorten so zusammenplanen, dann wäre es ganz gut, wenn diese Leute am besten alles auf einer guten alten Zeichenplatte zeichnen müßten - dann kämen die vielleicht mal auf die Idee vorher das Hirn zu bemühen bevor se tonnenweise Papier sinnlos mit Druckertinte beschmutzen.
Dieses ScheiXXX-CAD führt, wie ich bei uns in der Baufirma so sehe dazu, dass unsere bauausführenden Bauleiter und Poliere im Tagesrhythmus tonnenweise mit unausgereiften Planversionen mit allen möglichen einfachsten Fehlern zugeschissen werden. Planungen werden nach dem Prinzip "Versuch und Irrtum" erstellt... nicht denken sondern Plan zeichnen und wenn sich rausstellt, dass es nicht funktioniert wird halt eine neue Version ausm Plotter gejagt. --Btr 21:58, 19. Nov. 2018 (CET) PS: ...ich hab ausm Studium noch 2 große funktionstüchtige Kuhlmann-Zeichplatten (so ähnlich wie die hier) z.Zt. als Deko im Wohnzimmer stehen.

18. November 2018[Quelltext bearbeiten]

Transkription eines chinesischen Namens[Quelltext bearbeiten]

Ich suche die deutsche Transkription des chinesischen Namens 顾连理. Danke, --JasN (Diskussion) 00:05, 18. Nov. 2018 (CET)

Google-Translate gibt Gu Lianli (Pinyin: Gù Liánlǐ) an. Ist der Musikwissenschaftler gemeint? -- Aspiriniks (Diskussion) 00:10, 18. Nov. 2018 (CET)
Ich tippe eher auf die Schriftstellerin. Jedenfalls ist es der erste Google-Treffer auf Chinesisch (und ja, es ist Gu Lianli).--Alexmagnus Fragen? 17:58, 18. Nov. 2018 (CET)
Erst einmal danke für beide Antworten. Was ich über die Person weiß, ist nicht viel, nur der Name in chinesischer Schreibweise und dass sie eine Musikerbiografie vom Deutschen ins Chinesische übersetzt hat. Daher wäre der Musikwissenschaftler eine naheliegende Vermutung. Es wundert mich, dass auch eine Schriftstellerin denselben Namen trägt. Dann wäre der Name Gu Lianli ja sowohl für eine Frau als auch für einen Mann möglich. --JasN (Diskussion) 23:10, 18. Nov. 2018 (CET)
Erst vermuten, dann nachschauen ;-) Welches Geschlecht vermutest Du hinter Heike Kamerlingh Onnes? --Elrond (Diskussion) 14:28, 19. Nov. 2018 (CET)

App gesucht (Merkspiel)[Quelltext bearbeiten]

Hallo,

kennt jemand eine App für Android, die dem Spiel Froschhüpfen aus dem Tigerentenclub nachempfunden ist? (leider darf ich nicht auf YouTube verlinken, wer es nachvollziehen möchte, müsste als Parameter hqjaeHFUE0&t=885s angeben) Also wo zuerst alle Felder nach und nach aufleuchten und man sie danach antippen muss? Ich bin der Meinung, dass ich so etwas schon mal gesehen hätte. Danke --2003:E0:23E7:FD00:50D4:8018:5EB2:C347 07:54, 18. Nov. 2018 (CET)

youtube mit watch?v=hqjaeHFUE0&t=885s funktioniert nicht. Meinst du Senso_(Spiel)? --85.212.218.146 11:57, 18. Nov. 2018 (CET)
Ich nehem an es sollte watch?v=-hqjaeHFUE0&t=885s heißen. - Da brauchst Du aber ein großes Smartphone, wenn Du darauf so gezielt springen willst :-) --TheRunnerUp 12:36, 18. Nov. 2018 (CET)
Probier mal https://youtu.be/-hqjaeHFUE0?t=885 . --Rôtkæppchen₆₈ 12:43, 18. Nov. 2018 (CET)

Verkürzung der Gewährleistung[Quelltext bearbeiten]

Hallo,

bei einer regionalen Schuhkette steht auf dem Kassenbon folgendes:

"Achtung: Die gesetzliche Gewährleistung ist bei Einkäufen in unserem Geschäft auf zwei Wochen verkürzt."

Ist diese pauschale Verkürzung der Gewährleistung rechtens? -- 109.91.37.219 10:08, 18. Nov. 2018 (CET)

Nein. --Snevern 11:17, 18. Nov. 2018 (CET)
Ungeachtet der pauschalen Aussage meinerseits: Gegenüber Endverbrauchern ist sie zutreffend. Gegenüber Gewerbetreibenden kann die Gewährleisung aber ausgeschlossen werden, und folgerichtig auch drastisch verkürzt werden. --Snevern 11:19, 18. Nov. 2018 (CET)
bei Gebrauchtschuhen? --85.212.218.146 11:57, 18. Nov. 2018 (CET)
Gegenüber Endverbrauchern ist so etwas eindeutig nicht rechtens. Das wird bei einer Klage spätestens in Karlsruhe festgestellt werden. --ObersterGenosse (Diskussion) 12:30, 18. Nov. 2018 (CET)
Auch bei gebrauchten Schuhen ist das gegenüber dem Endverbraucher nicht zulässig. Die Gewährleistung kann aber bei gebrauchten Gegenständen auf ein Jahr herabgesetzt werden, also nicht zwei Jahre wie sonst.
Karlsruhe braucht sich damit nicht zu befassen; das ergibt sich aus dem Gesetz und kann von jedem Amtsrichter festgestellt werden. --Snevern 12:32, 18. Nov. 2018 (CET)
War das die Schuhkette mit dem Vogelnamen, die in Konkurs gegangen ist und einen Ausverkauf (Konkursware) wegen Schließung veranstaltet hat?--80.135.82.12 13:12, 18. Nov. 2018 (CET)
Wenn es keinen Rechtsnachfolger gibt, ist das das Risiko der Kaufenden. An wenn solltest Du Dich auch wenden können. Im besten Fall könntest Du dich (ziemlich nachrangig) in die Gläubigerliste einreihen. --Elrond (Diskussion) 14:26, 19. Nov. 2018 (CET)

Vergewaltigung in österreichischen Gefängnissen[Quelltext bearbeiten]

Kommt es vor, dass die Häftlinge im österreichischen Gefängnis vergewaltigt und verprügelt werden oder wird in österreichischen Gefängnissen sehr streng kontrolliert?? (nicht signierter Beitrag von 193.80.230.236 (Diskussion) 14:06, 18. Nov. 2018 (CET))

Ja. --213.208.157.35 14:15, 18. Nov. 2018 (CET)
Beides trifft zu. --178.4.182.194 15:24, 18. Nov. 2018 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Frage beantwortet. --178.4.182.194 15:24, 18. Nov. 2018 (CET)

Wer oder was ist (siehe wp:Stuttgart, Veranstaltung zum Frauenwahlrecht) Hochreuther ??????[Quelltext bearbeiten]

Wo finde ich ihn, es, sie ? --2003:DD:D716:8F30:2906:6E0:4B6E:629C 14:40, 18. Nov. 2018 (CET)

Ein Fragezeichen hätte gereicht. Du findest es hier. --Schlesinger schreib! 14:46, 18. Nov. 2018 (CET)
Ina Hochreuther: https://www.amazon.de/Ina-Hochreuther/e/B001K1OYDM/ref=la_B001K1OYDM_ntt_srch_lnk_1?qid=1542549927&sr=1-1 --BlackEyedLion (Diskussion) 15:06, 18. Nov. 2018 (CET)

S.M.A.R.T. Wert interpretieren[Quelltext bearbeiten]

Heute popte eine Fehlermeldung von Windows auf, dass ein Festplattenfehler festgestellt wurde. Gleich die Smart-Tools angeworfen und siehe da: (0A) Spin Retry Count, Value: 1, Worst: 1, Thresold: 60, Hex-Wert: C000B

Der Hexwert umgerechnet ergibt 786443. Vor zwei Tagen war im Smart noch alles im grünen Bereich. Der absurd hohe Wert (Fehlstarts beim Anlaufen des Motors) scheint auf den ersten Blick keinen Sinn zu machen. Seit dem ich vor ein paar Tagen auf die Smart-Werte gesehen habe, hat die Plate vielleicht 10 mal ein und wieder ausgeschaltet, aber sicher keine dreiviertel-Million mal. Kann mir das jemand erklären?

--188.110.139.76 19:28, 18. Nov. 2018 (CET)

Die SMART-Werte sind zwar halbwegs genormt, aber dennoch von Hersteller zu Hersteller verschieden. Es ist also hilfreich, wenn Du den Typ Deines Massenspeichers angibst. Außerdem scheint Dein Hex-Wert fehlerhaft zu sein. Die SMART-Flags sind in einem 16-Bit-Wert gespeichert. Der Rohwert wird stets in Dezimaldarstellung angegeben. Lass mal GSmartControl laufen und poste alle Werte der Zeile 10 bzw 0x0A. Der Wert 1 scheint aber nicht besorgniserregend zu sein, wenn maximal 60 Spin Retries erlaubt sind. --Rôtkæppchen₆₈ 19:48, 18. Nov. 2018 (CET)
https://i.imgur.com/tOqu6Lx.png Toshiba DT01AVA200 ATA. Ich habe noch eine zweite DT01AVA300 im System. Mit der ist alles i.O. Zum Vergleich, dort steht in zeile 10: never, 100,100,60,0, pre-failure --188.110.139.76 20:02, 18. Nov. 2018 (CET)
Value=1, ein Fehlstart. Die C000B ist in Hex alles zusammen, also der Wert und der Threshhold. --85.212.218.146 19:53, 18. Nov. 2018 (CET)
Nope, also doch 786443 Fehlstarts. Der SMART-Wert ist von 100 auf 1 gesunken, der Grenzwert ist 60. Die Platte ist außerdem knapp 9 Jahre alt (gerechnet mit 40 Stunden Betrieb pro Woche), also schrottreif. --Rôtkæppchen₆₈ 20:14, 18. Nov. 2018 (CET)
Die Platte ist fünf Jahre alt. Aber sei's drum. Was ich nicht verstehe ist, wie sollen eine Dreiviertelmillion Startversuche in Frage kommen. Und das in wenigen Tagen? Ich schaue nämlich rund 1 mal im Monat mit einem SMART Tool über meine Platten und vor drei Tagen war noch alles im grünen Bereich. Wenn ich die 786443 Fehlstarts nehme und durch die 2548 Einschaltvorgänge teile, dann hätte bei Defekt vom ersten Tag an auf jeden Einschaltvorgang 308 Fehlversuche kommen müssen. Das passt doch nicht. ---188.110.139.76 20:20, 18. Nov. 2018 (CET)
Da hast Du recht, das passt nicht. Ich vermute, dass der Rohwert bitfeldweise zu interpretieren ist, also die unteren 16 Bit einen Wert 0x000b = 11 und die oberen 16 Bit einen Wert von 0x000c = 12 darstellen. --Rôtkæppchen₆₈ 22:03, 18. Nov. 2018 (CET)

Unternehmen Kaufpreis[Quelltext bearbeiten]

Wenn ich ein Unternehmen kaufen möchte, z.B. Siemens oder auch nur eine Bäckerei, mit welcher Summme muss ich da –ganz grob– rechnen, wenn nur Unternehmensgewinn und Umsatz bekannt sind? --2.247.254.61 23:41, 18. Nov. 2018 (CET)

Du meinst, ob man, wenn man ausschließlich Umsatz und Gewinn kennt, eine Formel aufstellen kann, aus der sich ein angemessener Kaufpreis ergibt?
Damit fragst du an sich nach dem Geschäfts- oder Firmenwert. Ich würde behaupten, diesen Wert ausschließlich aus Umsatz und Gewinn konstruieren zu wollen, ist zumindest sehr schwierig: Wie bewertet man z.B. den Kundenstamm? Wie willst du z.B. den Unterschied zwischen dem lokalen Bäcker, wo die Kunden oft hingehen und jeweils kleine Summen da lassen, und z.B. einem Optiker, bei dem die Kunden nur alle paar Jahre teuer einkaufen, abbilden? --2001:16B8:1009:6E00:F06F:472D:41C4:704D 00:01, 19. Nov. 2018 (CET)
Goggle nach "EBIT Multiples" oder "Umsatz Multiples", da findest Du konkrete Multiplikatoren zu verschiedenen Branchen. Zur Theorie siehe Multiplikatormethode. --Rudolph Buch (Diskussion) 00:08, 19. Nov. 2018 (CET)
Kann man ein Unternehmen kaufen?--Wikiseidank (Diskussion) 12:24, 19. Nov. 2018 (CET)

Wenn das Unternehmen in Aktien aufgeteilt ist, gibt es noch das Kurs-Gewinn-Verhältnis als Anhaltspunkt für den Preis von Unternehmensteilen. -- southpark 13:40, 19. Nov. 2018 (CET)

19. November 2018[Quelltext bearbeiten]

Telekom Media Receiver 401[Quelltext bearbeiten]

Bietet die Telekom ernsthaft Router mit ihren Verträgen an, die kein WLAN können und kein Gigabit Ethernet unterstützen? Ich finde dazu keine klaren Aussagen. Oder kriegt man mit z.B. Magenta Zuhause M zusätzlich noch einen DSL Router, darf also 2 mal Miete zahlen? --217.88.197.51 00:46, 19. Nov. 2018 (CET)

Der Telekom Media Receiver ist kein Router, sondern ein IPTV-Wiedergabegerät. Er verfügt über kein WLAN – es würde nicht wirklich funktionieren – und kein Gigabit-Ethernet – es wäre komplett unnütz –, sondern den Anfoderungen entsprechend nur Fast Ethernet (100 MBit/s). Ich habe versucht, einen Telekom Media Receiver über eine WLAN-Bridge zu betreiben und stellte fest, dass die ständigen Bildstörungen nur Verdruss bereiten. Ich musste meine Mietwohnung mit dem Bohrhammer traktieren, um ein 10-Meter-Patchkabel von der Fritzbox im Schlafzimmer zum Telekom Media Receiver im Wohnzimmer zu ziehen und seitdem ist alles bestens. Du kannst sowohl den Modemrouter, als auch den Telekom Media Receiver sowohl mieten als auch kaufen. Es bleibt also Dir überlassen, ob Du null, eins oder zwei mal Miete zahlst. Wenn Du auf Privatfernsehen in HD und Pay-TV verzichtest, kommst Du sogar ganz ohne Media Receiver aus. Die IPTV-Multicast-Adressen für Magenta TV lassen sich leicht ergoogeln (beispielsweise http://txt.do/dbu5g ) und per VLC media player am PC und bestimmt auch am Smart TV abspielen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:05, 19. Nov. 2018 (CET)

Literatur zum Thema "kontextlose Prüfungsaufgaben"[Quelltext bearbeiten]

Man hat oft den Eindruck, dass bei Prüfungen an Schulen und Universitäten Dinge geprüft werden, die nicht direkt in Verbindung zu den primären Lernzielen stehen. Ich habe versucht hierzu irgendwelche stichhaltige Untersuchungen zu finden, leider Fehlanzeige. Jetzt wollte ich hier im Forum kurz um Hilfe bitte, kann jemand mir Literatur zu diesem Thema empfehlen? Danke :-)

p.s. bitte spart euch Hinweise wie, frag doch Google, ich habe stundenlang gesucht und nichts wirklich brauchbares gefunden.

--Montarenbici (Diskussion) 01:20, 19. Nov. 2018 (CET)

Offenbar war Deine Suchstrategie ungeeignet. Mein Google hat schon nach wenigen Minuten beim vierten Suchstring das hier ausgespuckt. Darin findest Du diverse Verweise auf Studien zu dem Thema, von denen aus Du Dich immer weiter vorarbeiten kannst. --178.0.192.247 03:15, 19. Nov. 2018 (CET)
Ich danke für Deine Hilfe :-) --Montarenbici (Diskussion) 11:13, 19. Nov. 2018 (CET)
Immer wieder gerne! Die Suche war tatsächlich ein bißchen tricky.^^ --178.0.192.247 19:22, 19. Nov. 2018 (CET)
Wenn die Eingangsthese stimmt, dann machen doch Hochschulgesetze, Studienordnungen, Prüfungsordnungen und rechtsstaatliches Agieren überhaupt keinen Sinn...?--Wikiseidank (Diskussion) 12:23, 19. Nov. 2018 (CET)
Warum? Ein Lernziel (unter anderen!) an Universitäten und FHen ist das eigenständige Denken und das Analogiedenken. Wenn ein solcher Student dereinst in Lohn und Brot steht und der Chef fragt ihn was und er sagt 'Tut mir leid, das kam in meinen Vorlesungen nicht vor', glaubst Du, dass der Chef dann mit dieser Antwort zufrieden ist? --Elrond (Diskussion) 16:22, 19. Nov. 2018 (CET)
In der Schule wird meist das geprüft, was durchgenommen wurde, auch wenn der Lehrplan etwas anders fordert, weil viele Schüler sich Lernstoff nicht selbständig erarbeiten können und weil Lehrer nur das korrigieren wollen, was sie selber vorgegeben haben. In der Uni wird gelesen, was den Dozenten interessiert und für die Prüfungen gibt es Themenkataloge im Institutssekretariat, die man tunlichst abarbeiten sollte. Staatlich vorgegebene Lernziele sind meist an den Anforderungen des Lebens vorbei, da kann man froh sein, wenn die nicht so genau beachtet werden. In Finnland haben die Lehrer übrigens sehr viel mehr Freiräume als hierzulande, was deswegen funktioniert, weil es dort strenge Studienenigangsprüfungen für Lehramtler gibt, bei denen nur 1/10 durchkommt. Bei uns werden überwiegend die Lehrer, bei denen es nicht für ein Studium im Hauptfach reicht. --178.0.192.247 19:22, 19. Nov. 2018 (CET)
Zum Glück gibt es nur eine Uni und dort nur ein Fach. In der Chemie kenne ich mich nun passiv wie aktiv in der Wissensvermittlung aus und da wird anfangs sicher auch einiges auswendig gelernt, weil das Grundwissen sitzen muss, aber später wird (zumindest in den Fakultäten die mir bekannt sind) viel Wert auf eigenes Denken gelegt. Allerspätestens im Masterstudium ist es die überwiegende Form der Wissensvermittlung. Wenn man nicht grundlegend verstanden hat, wie die Prinzipien funktionieren und die selbständig anwenden kann, wird nie ein vernünftiger Wissenschaftler. Das ist eines der Grundideen der Humboldschen Universität. --Elrond (Diskussion) 23:23, 19. Nov. 2018 (CET)
Nach meinen Erfahrungen das größte Problem an Unis ist, dass man sehr viel auswendig lernen muss, was man im Arbeitsalltag (egal ob als Wissenschaftler auf der Uni oder als irgendwas in der Privatwirtschaft) eh nachschauen kann. Daher wäre es wohl besser, mehr Hilfsmittel zuzulassen und dafür Aufgaben anzubieten, bei denen mehr geprüft wird, wie man das Gelernte verarbeitet hat. Teilweise ist das schon der Fall, großteils aber noch nicht. Klar muss man auch z.B. als Wissenschaftler ein paar Basics auswendig können, weil wenn man immer alles nachschauen muss, dauert das zu lange, aber diese Sachen sind eh Dinge, die einem in meist "fleisch und blut" übergehen, weil man sie so oft braucht.
Wir lassen bei Klausuren außer einem Computer alle Hilfsmittel zu, da kann einer Bücher, Skript und was weiß ich mitbringen. Das alles nutze ihm nichts, wenn er nicht verstanden hat, worum es geht, dann kommt er vor lauter Blättern nicht zum Denken und Schreiben. Wir bemühen uns, dieses Verstehen zu befördern, darum sollen die Studies im Praktikum möglichst eigenständig arbeiten. Das wirkt auf den ersten Blick wesentlich zeitaufwendiger, die Sicht ändert sich aber schnell, wenn die Eigenständigkeit erst mal Gewohnheit ist. Allerdings passiert es dann auch, dass ungeeignete Kandidaten damit nicht klar kommen und scheitern. --Elrond (Diskussion) 23:30, 19. Nov. 2018 (CET)
Beim Analogiedenken muss man aber auch aufpassen, dass man keine falschen Schlüsse zieht, das sieht man sehr gut in Fächern wie Physik und Mathematik, teilweise z.B. bei falschen Beweisen oder falschen Rechnungen wie dieser, die aber auch auf der Uni (jedenafalls in den Mathevorlesungen für Physiker) kaum vorkommen. --MrBurns (Diskussion) 20:29, 19. Nov. 2018 (CET)
Mein Hintergedanke der Frage war folgender, wobei zweitrangig ist, ob es sich um eine Schule oder Hochschule handelt, da in beiden Bereichen dasselbe Problem existiert. Es gibt einen Unterrichtsstoff, ob der nun durch den Lehrplan gedeckt ist oder nicht, ist jetzt sekundär. Das Ziel eines Prüfers (in der Regel auch derjenige, der den Stoff vermittelt), sollte ja sein, dass die Fragen so designt sind, dass die Lernenden die Sachen sich möglichst langfristig merken. Nun sind aber viele Prüfungen so aufgebaut, das irgendetwas aus einem relativ großen Stoffgebiet gefragt wird. Durch subtile Hinweise werden jedoch einige Prüfungsfragen "verraten" und so ist es der Mehrheit immer möglich, durchzukommen, in dem sie kontextlos die zu erwartenden Fragen auswendig lernen. Einen wirklich langfristigen Lerneffekt gibt es nicht. Ich bin derzeit auf der Suche nach Studien, die die Sinnlosigkeit dieser Testerei untersuchen. Wie oben schon beschrieben, wäre es viel sinnvoller, bei Prüfungen einen Internetzugang zu ermöglichen und dann dementsprechnd spannende Fragen zu stellen. Dann wären Prüfungen Erlebnisse, in denen man nachdenken muss und Inhalte verknüpfen, nicht nur wie ein Roboter möglichst schnell Auswendiggelerntes niederschreiben. Auch wäre interessant, ob es konkrete Beispiele gibt, wie so kompetenzorientierte Prüfungsformate aussehen.

--Montarenbici (Diskussion) 23:19, 19. Nov. 2018 (CET)

Rettet euch, die Flut kommt![Quelltext bearbeiten]

Gestern abend in der Regionalbahn RB 61 von Hamburg Hbf nach Itzehoe: Das mal ein Klo nicht funktioniert, kommt ja öfter vor. Es wird oben durch rotes Blinklicht angezeigt, und wer es trotzdem öffnen will, bekommt eine zweisprachige Ansage. Soweit, so bekannt... Aber: Plötzlich kam unter der Tür eine Wasserflut heraus, die den gesamten Abschnitt unter Wasser setzte. Einige schlafende Mitfahrende hab ich geweckt, damit sie ihre Schuhe und Gepäck in andere Abschnitte in Sicherheit bringen konnten. Bei jedem Halt bzw. Anfahrt hatten wir gewartet, ob das Wasser in den nächsten Abschnitt überschwappt.

Frage: Weiss jemand, wieviel Liter es hätten werden können, und ob die Wassertanks oberhalb des Fussbodenniveaus liegen? Ich hätte auf Unterflurtanks gewettet, war aber nicht so... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 01:59, 19. Nov. 2018 (CET)

Wow, Swimmingpools in der Bahn, was es nicht alles gibt :-) Nach Betreiberangabe sind das Stadler Flirt. Leider gibt das Datenblatt nicht an, wieviel Wasser sie mitfuehren. Aber eine obere Abschaetzung geht: Leergewicht 65,5t, max. Gesamtmasse 75.5t, macht max. Ladung 10t (Meine TF: diese "Gesamtmasse" ist ohne Fahrgaeste, denn bei 251 Plaetzen je Einheit und 5 Einheiten komme ich da mal laessig auf eine ganz ordentliche "Masse Mensch"). Also 10t Betriebsmittel; wenn das alles Wasser ist, dann steht bei einer Breite von 2,75m und einer (inneren) Laenge von ca. 40m das Wasser maximal 9cm hoch (das reicht also hoechstens im Niederflurbereich fuer ein "Kinderbecken"). MfG -- Iwesb (Diskussion) 08:09, 19. Nov. 2018 (CET)
Ich hab jetzt eine exakte Angabe für den Flirt gerade nicht gefunden. Aber so um die 1000 Liter sind das schon pro Wasserbehälter (In der Regel hat jedes WC einen eigenen).Denn du willst nicht dauernd unterwegs auffüllen müssen, sondern nur während natürlichen Stillstand in der Nacht, dann wenn die normale Reinigung stattfindet. Das Vakuum-WC, dass im ICE 1 eingebaut ist, hat einen Brauchwassertank (Unterflur mit Pumpe) von 800 Liter und einen 1000 Liter Abwasserbehälter. Wirklich kleiner werden die Tanks bei dem im Flirt verbauten WC nicht sein. --Bobo11 (Diskussion) 08:38, 19. Nov. 2018 (CET)
Ich war erst vor einiger Zeit bei der Firma Satek in Salach zur Besichtigung, welche diese Nasszellen komplett zum Einbau an die Bahnhersteller liefert. Die Kunststofftanks sind übereinander in einem Rack in einem Raum vor dem eigentlichen Toilettenraum angeordnet und können (in Grenzen) in der Größe den Anforderungen/Spezifikation des Bahnbetreibers angepasst werden. Angeboten wird auch eine Bioanlage/Kläranlage zur Vorreinigung des Wassers. Was da nun an Wasservorrat in dem geschilderten Zug drin war, weiß nur der Bahnbetreiber, er befüllt die Tanks nur mit der nötigen an die Betriebsverhältnisse angepassten (wirtschaftlichen), Wassermenge.--2003:E8:33C5:EC00:8130:BAC5:4E7C:B41D 10:00, 19. Nov. 2018 (CET)

Danke für die Infos! Manchmal ist man einfach von den Techniktücken fasziniert. Ich hatte meine ganze Kameraausrüstung dabei, aber auf die Idee, die zu nutzen, bin ich nicht gekommen. Hätten tolle Bilder werden können :-) Gruss --Nightflyer (Diskussion) 10:54, 19. Nov. 2018 (CET)

Zu den Techniktücken: Die Firma behauptete, dass nur max. 10% der Störungen an den Anlagen durch Versagen eines Elementes oder auch Verschleiß begründet ist, der Rest sei vorsätzliche Fehlbedienung und auch Vandalismus. Hier wird zwar vorsorglich viel Aufwand betrieben, der allerdings auch technische und wirtschaftliche Grenzen hat.--2003:E8:33C5:EC00:80B7:5A2B:A7FB:F1F0 13:47, 19. Nov. 2018 (CET)

Diebesgut beim Pfandleiher[Quelltext bearbeiten]

Google war nicht hilfreich! (Und es ist keine Hausaufgabe.) Angenommen, ein Dieb versetzt ein Beutestück beim Pfandleiher. Hat der Pfandleiher einen Anspruch auf Zahlung des Pfandbetrags und der Bearbeitungsgebühren gegen den Eigentümer, oder muß er das Pfandgut herausgeben und bleibt auf dem Schaden sitzen, soweit nicht vom Dieb beitreibbar? (Immer angenommen, der Pfandleiher konnte nicht erkennen, daß ihm Diebesgut vorgelegt wurde.) --77.10.24.97 06:45, 19. Nov. 2018 (CET)

Imho kann man an Diebesgut/Hehlerware kein Eigentum erwerben, also ja, da hat der Pfandleiher Pech. -- Quotengrote (D|B|A) 08:01, 19. Nov. 2018 (CET)
+1. Das mit dem Eigentum ist zunächst mal Sachenrecht, und da hat Quotengrote recht: An abhanden gekommen Sachen kann in der Regel nicht gutgläubig Eigentum erworben werden. Das ist hier aber erstmal gar nicht von Bedeutung, weil der Pfandleihbetrieb ja gar kein Eigentum daran erwerben will - er nimmt die Sache nur als Pfand in Verwahrung. Die Sache bekommt im Normalfalle erst dann einen neuen Eigentümer, wenn der besicherte Kredit nicht zurückgezahlt und das Pfand verwertet wird.
Im Ergebnis bleibt es aber dennoch bei dem von Quotengrote genannten Geschädigten, denn der Pfandleihbetrieb trägt das Risiko, dass der Kreditnehmer ihm eine ihm nicht gehörende Sache als Pfand übergeben hat (wozu er als Dieb natürlich nicht berechtigt war). Schuldrecht ist Risiko-Verteilungs-Recht, und hier liegt das Risiko, den Schaden nicht eintreiben zu können, beim Pfandleihbetrieb und nicht beim wahren Eigentümer. Der Pfandleihbetrieb hat einen Vertrag mit dem Dieb geschlossen und trägt daher auch das Risiko, von diesem sein Geld nicht zu bekommen, falls er eine nicht verwertbare (weil gestohlene) Sache als Pfand erhalten hat. --Snevern 14:52, 19. Nov. 2018 (CET)
@Snevern: Ist der Pfandleiher denn bei der dinglichen Verwertung (z.B. Versteigerung) dieses Diebesgutes rein formal ein Hehler? --Elrond (Diskussion) 15:42, 19. Nov. 2018 (CET)
Wenn ihm die Tatsache bekannt ist, dass es sich um Diebesgut handelt: Ja. --Snevern 16:18, 19. Nov. 2018 (CET)
Und wenn er es nicht weiß und gutgläubig versteigert? --Elrond (Diskussion) 16:25, 19. Nov. 2018 (CET)
Wenn er gutgläubig versteigert natürlich nicht. --77.186.124.79 16:36, 19. Nov. 2018 (CET)
Das ist korrekt. Und in diesem Fall erwirbt der Ersteigerer auch tatsächlich das Eigentum an der Sache - obwohl sie ursprünglich abhanden gekommen war (§ 1244 BGB). --Snevern 16:57, 19. Nov. 2018 (CET)

Unterschiedliche(s) (Be)Urteil(ung) in verschiedenen Verfahren[Quelltext bearbeiten]

Nehmen wir mal an, in Verfahren A wird gegen Person X wegen Vorwurf des Mordes verhandelt. Die Beweislage ist aber nicht eindeutig und das Gericht entscheidet im Zweifel für die angeklagte Person und spricht X frei. Im separaten Verfahren B wird gegen Person Y wegen schwerer Körperverletzung verhandelt. Y war Zeuge der Tat, die Gegenstand des Verfahrens A war, und wurde laut eigener Aussage von X angegriffen, da X den Zeugen ausschalten wollte; die Körperverletzung war dieser Darstellung zufolge Ys Abwehrversuch. Dieses Geschehen spielte sich ab, lange bevor überhaupt wegen des Mordes gegen X ermittelt wurde, das Verfahren B findet jetzt aber erst nach dem Freispruch im Verfahren A statt. X beruft sich darauf, erklärt also, dass es gar kein Motiv für einen Angriff auf Y gäbe, und behauptet, Y habe sie angegriffen. Das Gericht in Verfahren B würdigt die Beweise, sieht die Geschichte, die Y erzählt, für glaubwürdig, und urteilt entsprechend auf Notwehr. In der Urteilsbegründung wird ausdrücklich darauf Bezug genommen, dass X den Zeugen ihrer Mordtat ausschalten wollte und Y sich nur verteidigt hat, das Gericht im Verfahren B sieht X also als Mörder (vielleicht auch, weil es nicht auf ‚im Zweifel für den Angeklagten‘ Rücksicht nehmen muss). Hätte das jetzt (im deutschen? im österreichischen?) Rechtssystem irgendwelche Konsequenzen für die freigesprochene Person X? --91.221.58.21 08:48, 19. Nov. 2018 (CET)

Nein, im deutschen Recht hätte das keine unmittelbaren Auswirkungen auf den zurückliegenden Freispruch. Theoretisch könnte die Staatsanwaltschaft ein Wiederaufnahmeverfahren einleiten, aber nicht gestützt auf das neue Urteil bzw. dessen Begründung, sondern gestützt auf die neue Zeugenaussage. Ob die dann aber im Wiederaufnahmeverfahren so wiederholt würde, weiß man ja nicht - widerspricht sich der Zeuge selbst, hätte er in einem von zwei Verfahren gelogen, aber sich selbst belasten muss er ohnehin nicht. --Snevern 10:22, 19. Nov. 2018 (CET)
Äh, ich bin kein Jurist, aber nach einem Freispruch darf doch wegen der gleichen Sache niemand mehr angeklagt werden (ne bis in idem). War doch vor kurzem ein spektakulärer Fall, weil es jetzt DNA-Tests gibt. --Hachinger62 (Diskussion) 16:47, 19. Nov. 2018 (CET)
§ 362 Strafprozessordnung: Wiederaufnahme des Verfahrens zuungunsten des Verurteilten. --Snevern 17:33, 19. Nov. 2018 (CET)

Atome[Quelltext bearbeiten]

Grundsätzlich besteht alles aus Atomen, auch Moleküle usw. Bin ich soweit richtig? Also besteht der Mensch auch aus Atomen, aber welchen, Kohlenstoff? -- Quotengrote (D|B|A) 09:38, 19. Nov. 2018 (CET)

Je nachdem wie Du zählst: Unterschiedliche Atome wiegen unterschiedlich (vgl. Blei vs. Sauerstoff), daher könntest Du entweder das Gewicht zählen oder aber die einzelnen Atome. Wenn Du das Gewicht miteinander vergleichst, so besteht ein menschlicher Körper zu 56,1% aus Sauerstoff, 28% aus Kohlenstoff. Wenn Du hingegen die Menge vergleichst, dann sind 63% aller Atome in Deinem Körper Wasserstoff. Das wiegt nämlich sehr wenig. Hier eine ausführliche Übersicht. 80.71.142.166 09:52, 19. Nov. 2018 (CET)
(BK) Siehe diesen Artikel aus der Zeit, insbesondere die Infografik (pdf). Einen Wikipedia-Artikel bei uns konnte ich nicht finden, in der englischen WP gibt es en:Composition of the human body. --Wrongfilter ... 09:53, 19. Nov. 2018 (CET)
Danke euch beiden, den Unterschied je nach gewicht oder Menge hatte ich gar nicht bedacht. Danke. -- Quotengrote (D|B|A) 10:02, 19. Nov. 2018 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. -- Quotengrote (D|B|A) 10:02, 19. Nov. 2018 (CET)
Manchmal sind es auch Ionen: die Magensalzsäure liegt zum größten Teil in Ionenform vor. --Rôtkæppchen₆₈ 10:23, 19. Nov. 2018 (CET)
Ein Ion [i̯oːn] ist ein elektrisch geladenes Atom oder Molekül. Die sind also schon dabei. --Nurmalschnell (Diskussion) 12:28, 19. Nov. 2018 (CET)
Deutschsprachige Wikipedia: Liste der Häufigkeiten chemischer Elemente. --BlackEyedLion (Diskussion) 12:42, 19. Nov. 2018 (CET)
Ein Mensch besteht aus Atomen, aber auch aus Elektronen, Photonen, Energie und Ordnung (und weiteren Elementarteilchen). --85.212.219.251 20:40, 19. Nov. 2018 (CET)
Wie jedes System besteht auch ein Mensch aus mehr als der Summe der einzelnen Teile. Das nennt sich dann Emergenz. 80.71.142.166 21:31, 19. Nov. 2018 (CET)

Wie lange dauert die Quatemberwoche?[Quelltext bearbeiten]

Und vor allem: Wann beginnt sie und wann endet sie. In einer Quelle, die mir vorliegt heißt es: Donnerstag in der Quatember vor Sant Michelstag, nach Christi Geburt 1619. Ist das dann der 16. September 1529? Danke!--Simeone da Silva (Diskussion) 09:50, 19. Nov. 2018 (CET)

In Quatember steht: Quatembertage = "Mittwoch, Freitag und Samstag [...] nach dem Fest der Kreuzerhöhung am 14. September". 1529 fiel der 14. September auf einen Dienstag, die Quatembertage auf den 15., 17. und 18. Dazwischen liegt der Donnerstag am 16. 1529 [korrigiert: 1619] war der 14. September im gregorianischen Kalender ein Samstag, der Donnerstag danach der 19. 91.54.39.121 12:45, 19. Nov. 2018 (CET)

Danke. Das versteh ich trotzdem nicht. Ich habe den Grotefend vor mir liegen: Jahr 1529: September: 12 Sonntag, 16.pTr. September 13, Montag; September 14, Dienstag: Ex. crucis; September 15: Quatember; September 16: Donnerstag; September 17: Freitag; September 18: Samstag; September 19: Sonntag--Simeone da Silva (Diskussion) 15:48, 19. Nov. 2018 (CET)

In meiner Antwort war ein Fehler: die zweite Jahreszahl "1529" war falsch, die darauf folgenden Angaben beziehen sich auf das Jahr 1619 (ich wußte nicht, ob Dich 1529 oder 1619 interessiert). Ist dann alles klar? 91.54.39.121 16:37, 19. Nov. 2018 (CET)

Entschuldigung. 1529 natürlich. Ich habe es einfach aus dem Grotefend übernommen.--Simeone da Silva (Diskussion) 17:14, 19. Nov. 2018 (CET)

alter Backofen - Ein Drehschalter für Betriebsart und Temperatur[Quelltext bearbeiten]

Tja, wie war das denn damals als es für den Backofen nur einen Regler gab, der von Aus bis Maximaltemperatur regelt und erst dann, wenn du weiterdrehst zwischen Unterhitze, Oberlippe und Grillfunktion unterscheidet. Sind dann alle diese 3 Modi bei maximaler Hitze und sonst Ober- und Unterhitze? Oder kann man den Modus und eine Temperatur einstellen? Das Ding ist recht alt, Beschriftungen kaum zu erkennen und die 3 Modi halb geraten, halb erfühlt... :) ich frage das, weil Technik früher ganz trickreich war und mehr konnte als man heute denkt. Ich hatte bisher das Glück 2 Regler an meinen Backöfen zu haben. :) -- 2003:CC:E3D7:8701:D112:258C:FE59:7A82 13:00, 19. Nov. 2018 (CET)

Probier mal, ob sich der Knopf drücken oder ziehen lässt. --Schlesinger schreib! 13:02, 19. Nov. 2018 (CET)
oder ob er sich in der Endstellung noch weiter drehen lässt und dann automatisch zurückschnellt --Jo.Fruechtnicht (Diskussion) 13:19, 19. Nov. 2018 (CET)
Es ist (oder war bei den alten Herden, die ich kannte) so, wie du zuerst vermutet hast: wählbare Temperatur immer mit Ober- und Unterhitze, ansonsten volle Kraft oben oder unten. Grüße Dumbox (Diskussion) 13:34, 19. Nov. 2018 (CET)
Und wenn man Ober- und Unterhitze mit geringerer Temperatur wollte, Tür aufmachen, je cm sind es etwa 10 K Differenz. Stand so in der Beschreibung ;) Beim Backen von Fahrradsatteln dürfen max. 80°C erreicht werden, sonst Kohle... --M@rcela Miniauge2.gif 13:41, 19. Nov. 2018 (CET)
Alles klar, das ist der Trick/Handbuch-Eintrag, den ich nicht kannte :D :D Drücken und ziehen ist nicht, bleibt wohl nur abdichten oder Dichtung reduzieren. Oder Wasser hineinstellen/ Zwischenlagen. Danke!
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. 2003:CC:E3D7:8701:BDB5:FBD7:551F:3CDB 17:08, 19. Nov. 2018 (CET)

Mobilmachung[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Gibt es in Deutschland noch geltende Gesetze, welche eine (regionale) Generalmobilmachung regeln? Dies ist ja nicht nur mit der Einziehung bzw. Musterung der "wehrfähigen Männer" verbunden, sondern bedeutet auch Rechte für den Zugriff auf Anlagen und Maschinen. Grund hierfür [5]. Im Sommer war ich persönlich von drei der Großbrände in Brandenburg betroffen, und habe dabei erlebt, wie die "zivilen Kräfte" von THW und Feuerwehr an der Grenze der Belastbarkeit waren, und auch die Bundeswehr nicht wirklich helfen konnte (bzw. selbst der Brandverursacher war). Die Waldbrände in Schweden und Kalifornien zeigen ja, daß es teilweise riesige Gebiete betreffen kann. Das wir keinen realen funktionierenden Katastrophenschutz in Deutschland haben, weil der für zu teuer gehalten wird, ist ja jedem irgendwie klar. Nur gibt es auch keine fiktive Regelung für den Notfall, wer dann für was zuständig ist? Denke nicht, daß ein Wikifant zum Sandschippen rekrutiert wird, aber es gibt genügend Baumaschienen und LKWs, sodaß da die Frage ist, ob man erst groß mit Ausschreibung Auftragnehmer sucht, oder der Staat dann doch wieder für das Gemeinwohl Zwangsmaßnahmen durchsetzt. Waldbrand kann man auch mit Überschwemmung, Chemieunfall, Schneechaos und Sturmschäden ersetzen. Geht nicht darum, ob Moldau uns den Krieg erklärt.Oliver S.Y. (Diskussion) 16:52, 19. Nov. 2018 (CET)

Steht alles in den Katastrophenschutzgesetzen der Länder. --Joyborg 17:10, 19. Nov. 2018 (CET)
Mobilmachung ist erst mal nicht so der richtige Ausdruck, weil recht eindeutig militärisch konnotiert. Aber im Katastrophenfall greift das Katastrophenschutzgesetz und das kann je nach Lage auch dazu führen, dass neben den üblichen Verdächtigen (Feuerwehren, Technisches Hilfswerks, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)...) auch Privatpersonen und private Einrichtungen in die Pflicht genommen werden. Es kann sogar zu Beschlagnahmen von Privateigentum und Einschränkungen von Eigentumsrechten kommen, das ist aber stets fallabhängig. Wir hatten vor Jahren mal eine Großübung, wo (angesagt!) ein privater Bauunternehmer seinen Geräte- und Fahrzeugpark in die Übung einbrachte, auch die Mitarbeiter spielten dann in der Übung mit. Legendär ist die Rolle von Helmut Schmidt in der Flutkatastrophe in Hamburg, als er (verfasungswidrig) das Militär einsetzte und die Lager von Kasernen leerte. Auf die Verfassungsverstoßung angesprochen sagte er dem Herrn: 'Dann verklagen Sie mich doch, wenn alles vorüber ist'. Was aber nicht geschah.--Elrond (Diskussion) 17:16, 19. Nov. 2018 (CET)
Beim Oderhochwasser hat sich gezeigt, daß das nicht mehr ausreichend ist und es wurde die Bundeswehr gerufen (Die hat aber ein paar Tage gebraucht, das war schon blamabel). Solche Sachen gehen nur mit Befehlsgewalt, mit Untergebenen, die keinen Befehl hinterfragen. Selbst Bauunternehmen mit ihren Maschinen wurden nach Hause geschickt. Ebenso beim starken Schneefall auf Rügen Ende der 70er, als erst die NVA eingegriffen hat und dann die Rote Armee, als die DDR-Panzer nicht ausreichten. Ausnahmezustand ausrufen und es geht los. --M@rcela Miniauge2.gif 17:21, 19. Nov. 2018 (CET)
Was geht los? Was meinst du mit "Solche Sachen gehen nur mit Befehlsgewalt, mit Untergebenen, die keinen Befehl hinterfragen." Und was hat beim Oderhochwasser nicht mehr gereicht? "Die hat aber ein paar Tage gebraucht, das war schon blamabel" Die Bundeswehr ist eben kein Rettungsdienst, der für solche Fälle in Alarmbereitschaft steht. --Digamma (Diskussion) 17:38, 19. Nov. 2018 (CET)
Die Organisation des Ganzen war nicht mehr gewährleistet. In den Nachrichten kam irgendwas "Damm in XYZ gefährdet", also sind freiwillige Helfer hingefahren, auch Firmen, THW usw. Aber das war schon nicht mehr aktuell, die schmalen Straßen im Oderbruch waren verstopft. Es wurden fleißig Sandsäcke gefüllt aber die Verteilung über die Straßen war zu langsam. Irgendwann kam die Evakuierung, Privatpersonen mußten raus. Die Polizei hat abgesperrt, Sandsäcke wurden mit Hubschraubern der deutschen und polnischen Armee verteilt. Soldaten schliefen am Einsatzort. Vorher gab es noch Diskussionen, welche Sicherungsmaßnahmen wo gemacht werden sollen, man hat sich gestritten, was wichtig ist, was nicht. Mit der Befehlskette hörte das auf, auch das THW unterstand der Bundeswehr. Weil ich Vermessungen auf dem Deich ausgeführt habe, gibts heute auch ein paar Bilder vom Oderhochwasser 1997 hier. Ob das damals wirklich Ausnahmezustand war oder was anderes, weiß ich nicht. Die Bewohner wurden über die Evakuierung informiert, auch daß die Armee Polizeigewalt ausübt und man den Anweisungen zu folgen hat. Man hatte Angst vor Plünderungen. Da gab es verschärfte Regelungen, selbst in der Vorphase der Evakuierung wurde verhaftet, wer auf einem fremden Grundstück angetroffen wurde, wenn der Eigentümer nicht da war.
"Die Bundeswehr soll den Feind aufhalten, bis eine richtige Armee kommt", das wurde auch über die NVA erzählt. Die Mobilmachung bei der NVA war aber stets gewährleistet, da bis auf wenige Prozent alle Soldaten ständig in der Kaserne waren. Die Bundeswehr muß aber ihre Leute am Wochenende erst einsammeln oder bis zum Montag warten und genau das ist damals an der Oder passiert. Am ersten Tag waren einfach zu wenige Menschen vorhanden. --M@rcela Miniauge2.gif 20:38, 19. Nov. 2018 (CET)
Dass zivile Organisationen der Bundeswehr unterstellt werden, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Und die Bundeswehr ist nicht für die Bekämpfung von Naturkatastrophen da, sondern leistet nur Amtshilfe. --Digamma (Diskussion) 20:50, 19. Nov. 2018 (CET)
Die Bundeswehr ist nicht bereit Krieg zu führen (Gewehre schiessen nicht wenn die Sonne scheint, Marinehubschrauber dürfen nicht über Wasser fliegen, Null einsatzbereite U-Boote, vier einsatzbereite Eurofighter, weniger einsatzbereite Panzer als die Schweiz), dann ist sie auch nicht bereit in Katastrophen zu helfen. Der Damalsdoktor wollte halt die Wehrpflicht abschaffen. --46.253.188.164 19:10, 19. Nov. 2018 (CET)
Hm. Der vorstehende Beitrag suggeriert, dass die mangelnde militärische und Katastrophen bekämpfende Einsatzbereitschaft der Bundeswehr eine Folge der Abschaffung der Wehrpflicht ist. Dieser unbelegten These kann ich nicht folgen. Ich halte sie für ebenso falsch wie die Vorstellung, die Abschaffung der Wehrpflicht sei das politische und faktische Resultat eines einzelnen Politikers und nicht das Ergebnis der von Kompromissen und verschiedenen Interessensströmungen geprägten Politik einer Regierungskoalition. --92.193.211.244 20:37, 19. Nov. 2018 (CET)
Gemach, liebe Berliner IP. Um Teile von Rottweil (derzeit unter deutscher Verwaltung) zu halten, dürfte es noch reichen. --2A02:1206:45C0:66F1:2F:9731:D21B:A1B4 21:42, 19. Nov. 2018 (CET)
Aber nur mit Mobilmachung von Herrenberg bis Donaueschingen.--Bluemel1 🔯 21:58, 19. Nov. 2018 (CET)
Nachdem hier abgeschwiffen wird, auch meinen Senf: Mir ist schon aufgefallen, dass die Klischees über die deutsche Verteidigungsfähigkeit aus der Schweiz kommen. Das birgt Gefahr! Neben Rottweil beansprucht die Schweiz ja auch den süddeutschen Luftraum als Anflug- und Warteraum für den Flughafen Zürich, sowie den halben Bodensee. Nicht dass die das dann wirklich glauben und bei uns einmarschieren wollen.--2003:E8:33C5:EC00:80B7:5A2B:A7FB:F1F0 22:04, 19. Nov. 2018 (CET)
Schweiz? War da nicht was mit Indianern und der Kavallerie in Fort Laramie, oder so? --77.10.24.97 23:28, 19. Nov. 2018 (CET)
Ich bin erstaunt, dass wesentliche Rechtsquellen nicht genannt worden sind: Deutsche Notstandsgesetze, Sicherstellungsgesetze (der Artikel sollte unbedingt erstellt werden), zum Beispiel Ernährungssicherstellungs- und -vorsorgegesetz, Post- und Telekommunikationssicherstellungsgesetz, Verkehrssicherstellungsgesetz (http://www.gesetze-im-internet.de/verksig/). Im Übrigen müssen wir gar nicht auf alle Katastrophen alleine reagieren können, weil wir Teil des Europäischen Zivilschutzmechanismus sind. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:40, 19. Nov. 2018 (CET)
Kam aus einem der Sicherstellungsgesetze (oder aus seinem Telos) eigentlich auch die damals - im Sommerloch - vielverspottete Empfehlung, im Keller Dosennahrung und Ähnliches zu horten? --ObersterGenosse (Diskussion) 22:58, 19. Nov. 2018 (CET)

Alois von Beckh-Widmanstätten Bild gesucht[Quelltext bearbeiten]

Liebe Wissende, ich suche ein Bild von dem Herren, wo könnte man so was finden. Danke sehr. --109.70.99.180 19:58, 19. Nov. 2018 (CET)

Nich verzagen, Tante Gugel fragen. Sollte was dabei sein. Vor eventuellem Hochladen hier aber auffe Lizenz gucken! Gruß, --Björn 20:55, 19. Nov. 2018 (CET)
Danke, hab ich natürlich, aber das is er nicht. Das ist Ernst Florens Friedrich Chladni und Alois Senefelder, und die anderen auch nich, wenn man die einzelnen Links dann verfolgt.--109.70.99.180 21:19, 19. Nov. 2018 (CET)
Ich habe Gugel ausführlich befragt (inklusive Bücher und Scholar) und gewinne den Eindruck, dass es kein Bild gibt. Für ernsthaftere Nachforschungen bieten sich das Naturhistorische und das Technische Museum in Wien an. --Wrongfilter ... 21:23, 19. Nov. 2018 (CET)
Ich seh grad, in unserem Artikel steht(unbelegt)Auf seinen Wunsch wurde er auch nie gemalt, sodass heute kein Bild von ihm existiert.--109.70.99.180 21:48, 19. Nov. 2018 (CET)

Fachbegriffe Schriftdesign[Quelltext bearbeiten]

Ich komme bei der Netzrecherche leider nicht weiter. Ich suche eine seriöse Quelle (gerne eine Übersicht oder Einführung), die sachkundig die gestaltenden grafischen Elemente von Schrift, insbesondere aber von arabischen Ziffern darstellt, also typographische Begriffe oder Fachbegriffe wie Serife oder, wie in diesem Artikel dargestellt, Serifenrundung (Kehlung). Hat zum Beispiel der Querstrich bei einer 7 oder einem kleinen t einen besonderen Namen oder wird er nur als Querstrich bezeichnet? Haben die beiden äußeren Striche eines großen N eine andere Bezeichnung als der schräge, sie verbindenende Strich? Haben die beiden Winkel und Spitzen, die gebildet werden, eine bestimmten Bezeichnung? Gibt es Fachbegriffe für ihre Ausgestaltung (z.B. spitz zulaufend, abgerundet, abgeflacht)? Oder auch nicht? ect. Es geht mir dabei also weniger um die klassischen Themen der Typografie wie Schriftschnitt, Durchschuss oder Schriftauszeichnung sondern dezidiert um die Bezeichnung der Einzelelemente, aus denen sich ein Buchstabe oder eine Ziffer zusammensetzt und mit denen man diese differenziert und fachlich korrekt beschreiben kann. --92.193.211.244 20:30, 19. Nov. 2018 (CET)

typolexikon.de, desig-n.de, typo-info.de, uta.fi. Beim großen N heißt der mittlere Strich „Diagonale“, hier. Wikipedia nennt den Querstrich bei der 7 „Querstrich“.--Bluemel1 🔯 21:17, 19. Nov. 2018 (CET)
Vielen Dank. Damit komme ich gut voran. --92.193.211.244 23:31, 19. Nov. 2018 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --92.193.211.244 23:31, 19. Nov. 2018 (CET)

Also: Immer Virus mit vielleicht zusätzlich Bakterien oder tatsächlich auch mal nur Bakterien?[Quelltext bearbeiten]

Hallo liebe Wikipedianer, meine Frage bezieht sich nicht auf Pest oder Cholera, sondern auf den alltäglichen banalen Infekt. Man nennt ihn auch Erkältung. Bei solchen Krankheiten nimmt sich der Arzt ja nicht mehr als 45 bis 120 Sekunden Zeit für einem, so dass man da eigentlich nie etwas erklärt bekommt. Jetzt, mit 48 Jahren und bestimmt 16 mal Bronchitis, meine ich folgendes verstanden zu haben: Auslöser einer Erkältung ist immer ein Virus. Kommt es besonders blöd, propft sich noch ein Bakterium auf den ohnehin schon geschwächten Körper. Das ganze nennt sich dann Superinfektion. Meine Frau meint nun, ich irre. Es gäbe auch rein bakterielle Erkältungen. Wer hat recht? Rolz-reus (Diskussion) 22:03, 19. Nov. 2018 (CET)

Siehe zweiter Satz in Erkältung. Ein grippaler Infekt ist eben eine Virusinfektion, wie zum Beispiel ein Keuchhusten eine bakterielle Infektion ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:32, 19. Nov. 2018 (CET)
Erkältung ist nicht scharf definiert. Hier wird es zutreffend dargestellt: Im Grunde ist der Begriff »Erkältung« eine ungenaue Sammelbezeichnung für infektiöse — meist virusbedingte — banale entzündliche Erkrankungen der oberen Luftwege, für die früher eine Abkühlung als alleinige krankheitsauslösende Ursache angenommen wurde. Mehr als 90 Prozent der akuten Infekte der Atemwege werden durch Viren verursacht, und man kennt mehr als 130 verschiedene Viren, die hier als Krankheitserreger in Betracht kommen. Allerdings lösen die fast allgegenwärtigen Viren in der Regel erst nach einer allgemeinen oder örtlich begrenzten Auskühlung eine Erkrankung aus, was darauf zurückzuführen ist, dass Kälte nachgewiesenermaßen — vor allem durch Herabsetzung der Schleimhautdurchblutung — die Abwehrkräfte des Organismus verringert. Hierin liegt auch der Grund dafür, dass sich die meisten Erkältungskrankheiten an den Schleimhäuten der Atmungsorgane und der Harnwege abspielen; Schleimhäuten also, die der Kälteeinwirkung am meisten ausgesetzt sind.
Du liegts insofern richtig, als meistens zuerst Viren da sind und dann ggf. Bakterien dazu kommen. Das ist aber nicht zwingend, es kann auch andersherum verlaufen und dann würde man das trotzdem als Erkältung bezeichnen. Von daher liegt Deine Frau insofern richtig, daß es eben nicht so sein muß. Unser Artikel ist dahingegend nicht ganz korrekt. Tatsächlich ist eine rein baktereille Infektion denkbar und möglich, aber das wäre schwierig nachzuweisen, weil ja auch immer irgendwelche Viren da herum flitzen. Ich wüßte nicht, daß das jemand mal im Detail untersucht hat. Es wäre auch sinnlos, da klar unterscheiden zu wollen, eben weil viele dieser Viren und dieser Bakterien ständig da sind (= Besiedelung) und das in unzähligen Varianten und weil man häufig gar nicht genau bestimmen kann - zumindest nicht ohne immensen Aufwand - ab wann wirklich eine Erkältung (= Infektion) vorliegt und welche Erreger beteiligt sind, weil es einen schleichenden Übergang von gesund zu erkältet gibt und man Erkältung gar nicht scharf definieren kann. Letztlich ist es eine reine Laienbezeichnung, kein Fachbegriff, und darum auch nicht scharf definiert. --178.0.192.247 22:49, 19. Nov. 2018 (CET)
Übrigens hat eine Erkältung trotz des Namens nichts mit Kälte zu tun. Man wird also nicht krank, wenn man ohne Mütze in die Kälte geht. Dann friert man allenfalls. Um sich vor einer Erkältung zu schützen, muss man eine Ansteckung vermeiden. Kälte kann die Ansteckung jedoch erleichtern. 80.71.142.166 22:52, 19. Nov. 2018 (CET)
Mein ÖRR-Radiosender hat gestern behauptet, Erkältung habe durchaus etwas mit Kälte zu tun: Kälte konserviert die Erkältungsviren wie in einem Kühlschrank. Sie behalten dadurch ihre Infektiosität länger. Weitere mögliche Zusammenhänge zwischen Kälte und Erkältungen im Abschnitt Erkältung#Mögliche Zusammenhänge zwischen Kälte und Erkältungen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:54, 19. Nov. 2018 (CET)

Zwei Fragen zu einem Zauberberg:[Quelltext bearbeiten]

1. Etwa um das Jahr 2004 rum, gab es mal in der Wochenzeitung Die Zeit einen Artikel über einen Zauberberg in Italien. Bei diesem sollen Bälle doch tatsächlich den Berg hinauf rollen. Weiß jemand, wie der Ort oder die Gemeinde heißt, wo solcherlei scheinbar passiert?

2. Persönlich kenne ich als Rennradfahrer auch so einen Zauberberg. Er liegt in der französischen Gemeinde Haspelschiedt. Es ist ein Fakt! Ich rausche diesen Berg hinauf, aber das Bergabfahren ist anstrengender! Speziellen Wind den Berg hinauf konnte ich an den Bäumen noch nie beobachten. Auch mein Freund Holger bestätigt diese Wahrnehmung. Welche Erklärungen kann man wissenschaftlicherseits hier noch heranziehen?

Rolz-reus (Diskussion) 22:12, 19. Nov. 2018 (CET)

Alles optische Täuschung. [6] --Blutgretchen (Diskussion) 22:19, 19. Nov. 2018 (CET)

Irgendwo in Südamerika gibt es auch so einen Zauberberg, wo man gegen Geld einen Ball den Berg hinauf rollen lassen kann. Allerdings wollten die Leute die das Geld kassierten einem Bekannten mit Gewalt eine Wasserwaage entreißen. Ein Schelm der schlechtes dabei denkt. --Elrond (Diskussion) 23:35, 19. Nov. 2018 (CET)

Aus dem Physikunterricht ist der aufwärtsrollende Doppelkegel bekannt. Dieses Experiment ließe sich mit leicht modifizierter Bahn auch mit einer Kugel durchführen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:50, 19. Nov. 2018 (CET)