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Yougov: Tories nur 310 Sitze![Quelltext bearbeiten]

Nach neuesten Umfragen von Yougov bekommen die Tories nur 310 Sitze, also wäre May raus! Und nachdem die Liberalen keinen Brexit wollen, frage ich mich, wie die nächste britische Regierung aussehen wird. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 23:21, 31. Mai 2017 (CEST)

Naja, *Umfragen* halt... warten wir's besser ab... --AMGA (d) 08:50, 1. Jun. 2017 (CEST)
Das Rennen wird aber tatsächlich wesentlich spannender als gedacht. Und es überrascht mich, dass die Wähler tatsächlich zu Corbyns Labour strömen statt zu realistischeren Alternativen wie LibDems. Ob man tatsächlich sagen kann: In June, May is finished? -- 83.167.59.159 11:41, 1. Jun. 2017 (CEST)
Jedoch: ist Labour eher für oder eher gegen den Brexit bzw. auf welche Weise?! --AMGA (d) 11:56, 1. Jun. 2017 (CEST)
Die Antwort ist: Ja! Oder um es etwas klarer zu sagen, es ist eigentlich eher ein Positionschaos. Corbyn hat damals nur sehr halbherzig Remain unterstützt (was wohl beim knappen Ergebnis mit den Ausschlag gegeben haben dürfte - also die Halbherzigkeit, nicht das Remain), ist nun für die Umsetzung des Wählerwillens, während in der Partei wohl eine grosse Strömung noch nach Wegen sucht, den Brexit zu verhindern. -- 83.167.59.159 12:02, 1. Jun. 2017 (CEST)
Wieso Positionschaos? Das zeigt doch lediglich, das die Parteileute nicht nur Marionetten sind, sondern eigene Meinungen haben. Klingt für mich eher ´wie gelebte Demokratie. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 15:11, 1. Jun. 2017 (CEST)
Nun, ein jedes Ding hat seine gute und seine schlechte Interpretation. Donald Trump ist ja auch ein sehr flexibler, variablen handelnder, schnell denkender, aktiv kommunizierender, voll und ganz engagierter Politiker. Aber von einer politischen Partei im Wahlkampf kann man schon erwarten, dass sie zum wichtigsten Thema im Lande ein gewisses Profil erkennen lässt. -- 83.167.59.159 15:52, 1. Jun. 2017 (CEST)
Klares Profil wäre in der Tat nötig, und dass Labour die Sache ziemlich verbockt hat, ist offensichtlich. Aber an Wasserträgers Einwurf ist schon was dran, zumal beim Mehrheitswahlrecht wie im UK. Man ist direkt seinen Wählern verpflichtet, und diese wählen einen ja auch wegen der eigenen Positionen. Und es ist nun mal so, dass sehr viele traditionelle Labour-Wähler auch EU-Feinde sind. Beim Verhältniswahlrecht ist es ein wenig anders. Da man faktisch eine Partei wählt, erwartet man, dass die Volksvertreter auch eine klare Parteilinie einhalten, auch wenn sie bekanntlich nur ihrem Gewissen verpflichtet sind. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:03, 1. Jun. 2017 (CEST)
Selbst wenn die Tories leicht unter 50 % der Mandate landen, wird es sicher keine Koalition der übrigen Parteien geben, um eine Tory-Regierung zu verhindern. Die Labour braucht nichts anderes als einen deutlichen Sieg und der zeichnet sich noch nicht ab.--Bluemel1 (Diskussion) 08:42, 2. Jun. 2017 (CEST)
Helmut Kohl (von mir nicht besonders geschätzt) sagt mal sehr weise: „Ich will die Wahlen gewinnen, nicht die Umfragen.“ Hielten sich die Politiker an diese seitdem x-mal bewährte Weisheit, gäbe es am Wahlabend nicht mehr so viele lange Gesichter. Mich wundert nur, warum die Politiker nicht schlau werden und diese sog. „Umfragen“ nicht gleich in den Müll werfen, warum sie nicht lieber dem Volk sondern den Demoskopen aufs Maul schauen. --2003:D0:2BC9:6801:7090:B623:CC1C:9EAD 09:53, 2. Jun. 2017 (CEST)
Natürlich hat's Labour verbockt. Wenn Labour Corbyn heute noch absetzen würden, gewännen sie in der nächsten Woche 30 Mandate mehr.
Das Problem bei der Einschätzung der Umfragen ist ja das Mehrheitswahlrecht. Die Wahlkreise sind ja unterschiedlich groß und demographisch inhomogen. Das Problem für die Tories dürfte sein, daß die in Kontra-Brexit-Wahlkreisen mehr Stimmen an die Liberalen verlieren als Labour an die Liberalen verlieren. Nehmen wir an, ein Wahlkreis war das letzte Mal knapp, und Labour verliert da 1000 Stimmen, aber die Tories 3000, schon wechselt der Wahlkreis. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 14:57, 2. Jun. 2017 (CEST)
Wenn Labour Corbyn heute noch absetzen würden, gewännen sie in der nächsten Woche 30 Mandate mehr. Ich bin mir da inzwischen nicht mehr so sicher. Zeitlich etwas hinter dem Rechtspopulismus hinterherhinkend, scheint nun allmählich der Linkspopulismus als Gegenkraft an Stärke zu gewinnen. Griechenland war vielleicht ein Sonderfall, aber Podemos, Sanders, Melenchon und nun Corbyn scheinen auf einen klaren Trend hinzudeuten. -- 83.167.59.159 15:53, 2. Jun. 2017 (CEST)

Wieder mal Anschläge kurz vor einer wichtigen Wahl, ein Schelm wer böses dabei denkt! Ob das May helfen wird?--91.65.245.72 17:00, 4. Jun. 2017 (CEST)

Nach Manchester brachen die Umfragewerte der Tories ein... Und ich glaube nicht daß die Massakertermine der Sprenggläubigen nach Wahlterminen festgelegt werden, warum sollte das so sein. --Sakra (Diskussion) 17:23, 4. Jun. 2017 (CEST)
Sprenggläubige, das muss ich mir merken. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:41, 4. Jun. 2017 (CEST)
Wo gibt es die Sitzprojektion, die als Quelle für das hung parliament dient? Mich würden neben 310 Tory-Sitzen auch die Zahlen der anderen Parteien interessieren, nur so kann man erkennen, wer für eine Koalition unter Corbyns-Führung nötig wäre. Auf jeden Fall käme eine Koalition gegen 310 Tories (bei 326 für eine Mehrheit nötigen Sitzen) nur unter Beteiligung von Scottish National (ca. 50 bis maximal 59 Sitze) zustande und ist daher sehr unwahrscheinlich. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 12:32, 5. Jun. 2017 (CEST)
Nach dieser Umfrage hätte eine Koalition von Labour, SNP und Liberal Democrats eine knappe Mehrheit. Statt den Liberal Democrats könnten natürlich auch die nordirischen Parteien oder vielleicht auch die Plaid Cymru in die Regierung eintreten. Ach, nebenbei, eine konservativ-liberale Koalition (wie 2010 bis 2015 im Kabinett Cameron I) wäre wohl ohne Mehrheit. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 21:39, 6. Jun. 2017 (CEST)
Ich zitiere den Wahlforscher aus Mannheim: "Natürlich hat's Labour verbockt. Wenn Labour Corbyn heute noch absetzen würden, gewännen sie in der nächsten Woche 30 Mandate mehr"; ja ja, die Analysen der Wahlforscher aus Mannheim waren ja schon immer so objektiv und unvoreingenommen. "Anti-links"? I wo, wo denkt ihr hin? Obwohl natürlich eine schwarzblaue Brille (= antilinks) ebenso zu Sehfehlern führt wie eine rosarote. Und der Anti-Links-Populist/in 83.167.59.159 setzt noch eins drauf. Auch für D., ein Meister in der objektiven Wahrnehmung von Realität, ist es geradezu "offensichtlich", dass Labour (wer von denen eigentlich?) die Sache "verbockt" hat. Bei euch Stammtischbrüdern fühl' ich mich wohl, hier geh' ich nie wieder weg. Herr Hober, bitte zahlen, aber dalli! --Peewit (Diskussion) 09:48, 9. Jun. 2017 (CEST)
Oha, gerade gesehen, Anti-Links-Populist. Ich wäre ja versucht, Dir mitzuteilen, von welcher Partei ich Stammwähler bin (wenn ich auch inzwischen, im Ausland ansässig, nur noch bei Bundestags/Europawahlen auf Antrag wählen darf). Jedenfalls bei keiner, die als rechtsverdächtig gilt. Danke auch für dieses Etikett. -- 83.167.59.159 12:20, 14. Jun. 2017 (CEST)

Dokumentation über Antisemitismus wird nicht gezeigt[Quelltext bearbeiten]

Straßburg liegt im Sonnenschein...

Für mich unfassbar. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/arte-und-wdr-zeigen-eine-dokumentation-ueber-antisemitismus-nicht-15044790.html

Ich glaube einfach, dass es die Filmemacher geschafft haben zu zeigen, wie alltäglich Antisemitismus bei uns ist --UrsalaGrün (Diskussion) 12:49, 5. Jun. 2017 (CEST)

Antisemitismus ist nicht nur ein alltägliches, sondern bekanntlich sogar ein wachsendes Problem in Deutschland. --2003:76:E47:E93A:6C77:48DE:43AA:C057 16:16, 5. Jun. 2017 (CEST)
Wie ich beim Überfliegen des Artikels herausgelesen habe, geht es vor allem um Antisemitismus, der sich als Israelkritik tarnt. Dazu bin neulich über diesen Artikel in der Zeit gestolpert. --Digamma (Diskussion) 18:53, 5. Jun. 2017 (CEST)
"...wachsendes Problem..."? Glaube keiner Studie/Statistik...(Stichwort "Abendland")--Wikiseidank (Diskussion) 19:00, 5. Jun. 2017 (CEST)
Die Doku enthält wohl zu viel Kritik an der politischen Linken, den Palästinensern und den Muslimen.[1][2] Daher ist die Zensur nachvollziehbar und verdient unsere volle Unterstützung. --Sakra (Diskussion) 00:46, 6. Jun. 2017 (CEST)
Was du da siehst, ist bereits die letzte Eskalationsstufe. Wüterich Broder hat sich letztens schon darüber aufgeregt, als der Schöngeist die Sache sang- und klanglos beerdigen wollte. Nehmen wir's einfach mal, wie es ist: Der Film zerstört das übliche Narrativ vom armen Araber und verstört damit den Deutschen. Weil beim Deutschen der Jude ja immer der Böse sein muss. So zumindest Broder. Jetzt wird das ganze zu einer Staatsaffäre. Ich hole das Popcorn. -- Janka (Diskussion) 01:30, 6. Jun. 2017 (CEST)
Eine Dokumentation über die Zersplitterung der Gesellschaft wäre schon sehenswert, zumal viele Menschen ihre Identität inzwischen zurückhalten, um nicht als Jude oder als andere Minderheit, welche auch immer, erkannt zu werden. Aber mir fallen viele Dokumentarfilmer ein, die von dem Thema lieber die Finger lassen sollten, Stichworte: Einseitigkeit, Meinungsbildung.--Bluemel1 (Diskussion) 07:58, 6. Jun. 2017 (CEST)

Es gibt sicher Antisemitismus, die sich als Israelkritik tarnt, andererseits versuchen Israelis teilweise, jede Israelkritik mit Antisemitismus gleichzustellen, also auch durchaus berechtigte Kritik an der israelischen Expansionspolitik, sie es die militärische von früher wie z.B. beim Sechstagekrieg oder der heutige Siedlungsbau.

Generell würde ich beim Konflikt Isarael - Palästinenser nicht von gut/böse sprechen, sondern es geht auf beiden Seiten um Machtinteressen. --MrBurns (Diskussion) 09:15, 6. Jun. 2017 (CEST)

Die Juden leiten ihren Machtanspruch doch aus dem Altertum ab. Kann Deutschland dann auch Machtansprüche aus dem Mittelalter, auf ganz Mitteleuropa, erheben? Oder müssen wir dafür erst eine Religion gründen, in deren heiliger Schrift steht, dass Gott uns dieses Land auf immer und ewig zugesichert hat? Darüber sollte man mal nachdenken. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 19:45, 6. Jun. 2017 (CEST)
das hat der Mohammed nicht mit gringem Erfolg tatsächlich getan. - andy_king50 (Diskussion) 20:24, 6. Jun. 2017 (CEST)
"Die Juden..." Dahamwasjawiedermal. --Küchenkraut (Diskussion) 09:49, 9. Jun. 2017 (CEST)

Kann man denn überhaupt durch das Leben gehen ohne in den Augen von zur Beurteilung Berufenen sich irgendeiner Form von Antisemitismus primärer, sekundärer oder tertiärer Art schuldig zu machen? Basiert alleine diese Frage nicht schon auf antisemitischen Gedankengängen? Fragen über Fragen. Benutzerkennung: 43067 20:06, 6. Jun. 2017 (CEST)

Die Welt wäre ein schönerer Ort ohne Jerusalem. Himmlisch und Irdisch. Der Rest ist Betonkopf-Schwachsinn, der eigentlich so gar nicht in die Levante passen will. So fasse ich meine Meinung zu dem Thema mal zusammen. -- Janka (Diskussion) 23:31, 6. Jun. 2017 (CEST)
M.E. wird die Antisemtismuskeule auch oft zur Verteidigung des Kapitalismus verwendet: Kritik an Banken wird oft mit Antisemtismus gleichgesetzt und das nur mit der Begründung, dass vor ca. 100 Jahren wirklich die meisten Banken in jüdischem Besitz waren (das gilt heute glaub ich gar nicht mehr) und dass die Nazis die Zinsknechtschaft kritisiert haben (wobei das wohl reine Propaganda war, wie sie an der Macht waren, gabs keine versuche, die Zinsknechtschaft abzuschaffen). --MrBurns (Diskussion) 13:26, 7. Jun. 2017 (CEST)

Neue Entwicklungen. http://www.spiegel.de/kultur/tv/gesperrte-doku-ueber-antisemitismus-zentralrat-der-juden-fordert-freigabe-von-arte-wdr-und-zdf-a-1151093.html --UrsalaGrün (Diskussion) 20:20, 7. Jun. 2017 (CEST)

Was sagt der Zentralrat der Fliesentischbesitzer? -- Janka (Diskussion) 08:30, 8. Jun. 2017 (CEST)
Sehr lustig. Wenn aus vielleicht poltischen Gründen eine Dokumentation nicht gezeigt wird, die aus deinen Gebührengeld finanziert wurde, sollte das schon zum nachdenken anregen.--UrsalaGrün (Diskussion) 13:44, 8. Jun. 2017 (CEST)
Das war nicht lustig gemeint, sondern todernst. Leider gibt es auch beim ZdJ keinen mehr wie Paul Spiegel, dem man in den seltenen Fällen, in denen er mal auf den Tisch haute, die Empörung als ehrlich ansah. Mit dem jetzigen Personal ist der ZdJ nur noch eine unkritische Lobbyhure und was von daher kommt hat entsprechend geringeres Gewicht. -- Janka (Diskussion) 09:26, 9. Jun. 2017 (CEST)
Ich weiß ja auch nicht, was sonst alles nicht gezeigt wird, was mit meinen Gebühren finanziert wurde. --Digamma (Diskussion) 13:49, 8. Jun. 2017 (CEST)
dann gut, dass man es aufzeigt oder? --UrsalaGrün (Diskussion) 22:02, 8. Jun. 2017 (CEST)

Der WDR nimmt Stellung: "http://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr/unternehmen/arte-doku-antisemitismus-in-deutschland-100.html". Es werden 1-2 inhaltliche (oder Quellenfehler?) Fehler kritisiert und deswegen wird ein Film nicht gezeigt? Mir wird echt schlecht, wenn solche fadenscheinigen Gründe herangezogen werden, die in jedem Film, in jeder Doku der Welt passieren könnten, wenn sie überhaupt stimmen. Deswegen gibts Kritiker und keine Zensurbehörde verdammt. Man kann mit so einer Schei*e einem echt den Abend vermasseln. --UrsalaGrün (Diskussion) 22:20, 8. Jun. 2017 (CEST)

Vielleicht werden ja sonst Dokus mit Fehlern auch nicht gezeigt? Wieso ist das Zensur? --Digamma (Diskussion) 22:55, 8. Jun. 2017 (CEST)

"aus vielleicht poltischen Gründen", "fadenscheinige Gründe" - Wenn die Diskussion bei Chemtrails, Reptiloiden oder anderen gängigen Verschwörungstheorien angekommen ist, pingt mich an. Nacher kommt noch meine persönliche Weltbeherrschungsverschwörung ans Licht und das will ich nicht!!!. Stampf. Benutzerkennung: 43067 07:25, 9. Jun. 2017 (CEST)

Also wer nicht sieht, dass das vermutlich politisch ist, dem ist nicht mehr geholfen --UrsalaGrün (Diskussion) 09:50, 9. Jun. 2017 (CEST)
Es tut gut, sich mit der Feststellung "das ist politisch" vor Augen zu führen, dass es dazu zweier Parteien bedarf. Es gehört zum schlechten Ton dieser Diskussion, dass Broders Dunstkreis nicht nur nicht über das Niveau des Linken-Vermöbelns hinauskommt sondern darüber hinaus noch in der Generalanklage "die Deutschen wieder, typisch!" sogar nur das Niveau echter Judenfeinde repliziert. Dumm nur, dass es ein Franzos' war, der diese Entscheidung traf. Wahrscheinlich finden Broder und Co. noch irgendwelche Petain-Vorfahren bei dem oder behaupten gar, die Anweisung kam direkt aus Köln (oder eher Düsseldorf, weil Köln ist ja gar zu liberal.) -- Janka (Diskussion) 10:47, 9. Jun. 2017 (CEST)
Ach der Broder. Vor einiger Zeit hat ja mal bei Welt.de einen romantisierenden Rückblick auf seine Tätigkeit als Redakteur der St. Pauli-Nachrichten verfasst. Dabei lässt er sich über so lustige Kleinanzeigentexte wie „Junger Mann, vital, großer Schwanz, sucht Mutter und Tochter.“ in seinem Blatt aus. Mein Hinweis per Kommentar, dass das eine zeittypische Chiffre war um ein Kind für den (bezahlten) sexuellen Missbrauch zu finden, wurde nicht veröffentlicht. Kann ja sein, dass er damals zu naiv war das zu verstehen. In der Nachschau das als witzig-kurios darzustellen ist aber eher daneben und sehe ich auch als deutlichen Charaktermangel an. Benutzerkennung: 43067 12:50, 9. Jun. 2017 (CEST)
Ich habe letztens einem seiner Kumpels (noch dazu Emeritus der Biologie), der lautstark "für das Leistungsprinzip" (also gegen Frauen- und sonstige Quoten) biologistisch argumentierte, geschrieben, er möge sich damit abfinden, dass diese lauten, frechen Aktivisten einfach fitter sind und sich ihr Erfolg somit selbst legitimiert. Natürlich wurde das auch nicht veröffentlicht. Wollen halt auch nur geliebt werden, die Broders und ihre Kumpels. -- Janka (Diskussion) 14:04, 9. Jun. 2017 (CEST)

Hier wird ein nicht ganz unwesentliches Detail übersehen: Es handelt sich um eine auf französischer Seite getroffene Entscheidung, gegen die sich der WDR nur nicht offen stellen will (was vielleicht sogar nachvollziehbar ist, denn es droht die Keule der unverbrüchlichen deutsch-französischen Freundschaft). Weitergehende Bewertungen und Einordnungen müssen sich daher zunächst einmal auf Frankreich beziehen. Da wird es dann durchaus brisant, meine ich. --2003:E8:2BD8:ED14:F80B:802A:FE82:6642 20:52, 10. Jun. 2017 (CEST) @Janka: Den Mem kenne ich auch, aber wie kommt man von Fliesentischen zum ZdJ?--Antemister (Diskussion) 21:25, 10. Jun. 2017 (CEST)

Die Wirkmacht des Zentralrates der Juden ist mit dem jetzigen Personal auf die Wirkmacht des Zentralrates der Fliesentischbesitzer gesunken. -- Janka (Diskussion) 22:11, 10. Jun. 2017 (CEST)

Wer die Sendung schauen möchte, um sich selbst ein Bild zu machen: Bild.de überträgt sie heute bis 23:59 unter folgendem Link: [3] --2003:76:E47:E93A:15EB:AD9A:AB28:F03A 18:53, 13. Jun. 2017 (CEST)

Das war zu erwarten. Broder hat da sicher viele Kumpels. -- Janka (Diskussion) 00:22, 14. Jun. 2017 (CEST)
In der Doku behauptet ein Verschwörungstheoretiker gegenüber den Dokumentarfilmern, dass diese auch nicht sagen/senden dürfen, was "die da oben nicht abnicken". Wzbw?--Wikiseidank (Diskussion) 07:13, 15. Jun. 2017 (CEST)
Selbsterfüllende Prophezeihung. -- Janka (Diskussion) 11:30, 15. Jun. 2017 (CEST)
Ich habe den Eindruck (den mir Lernende immer wieder bestätigen), dass das ("westdeutsche") Schulsystem nicht zum wissenschaftlichen (selbständigen) Denken (in der Vergangenheit auch als Dialektik bezeichnet, auch wenn dieses bis in die "höchsten Kreise" nicht von jedem verstanden wurde) befähigt und immer(!) die Frage nach den Lösungen kommt, anstatt sich sich die Methoden und Techniken zur Lösungsfindung anzueignen. Einem denkenden Menschen kann man Luther oder seinen Kampf oder auch diese Doku geben und er wird dadurch nicht zum Radikalinski. Btw.: Luther und auch diese Doku oder eigentlich "alles" besteht aus Fakten und Zielsetzung. Entscheidend ist, was beim Adressaten hängen bleibt. Auch die Doku nennt so ziemlich alle Ursachen für das Antijudentum, aber welche Aussagen bleiben hängen und welche macht man sich zu eigen (bzw. blendet man aus)? Zeitanteilsmäßig kann man zu dem Ergebnis kommen, dass "wir" nicht ohne sind, aber "die anderen" noch viel schlimmer...--Wikiseidank (Diskussion) 07:19, 16. Jun. 2017 (CEST)
  1. Es gibt kein "westdeutsches" Schulsystem. Es gibt 11 ehemalige West-Länder, in denen bisher jede Regierung mangels anderer Betätigungsmöglichkeiten sich erfolglos an "Schulverbesserungen" versucht hat.
  2. Mir will nicht in den Kopf, warum ausgerechnet die Zonis denken, ihr propagandaverseuchtes Schulsystem, das jedem nach Parteihörigkeit der Eltern seinen Platz zuwies, sei in irgendeiner Weise besser geeignet gewesen, Menschen "Methoden und Techniken zur Lösungsfindung" aufzuzeigen.
  3. Die klügsten Köpfe (die mit der größten Problemlösungskompetenz) haben die DDR wegen Unerträglichkeit dieses obrigkeitshörigen Stumpfsinns unter Lebensgefahr verlassen. Nur um dann herauszufinden, dass "der Westen genauso von plappernden Nieten verseucht ist" (so Muttern und Vaddern). Wenigstens gab's im Westen aber keine Pflichtveranstaltungen, bei denen diese Nieten sich auch noch unter Androhung empfindlicher Strafen produzieren durften. -- Janka (Diskussion) 14:59, 16. Jun. 2017 (CEST)
Weil sich das "westdeutsche" Schulsystem bis heute durchgesetzt hat und jemand der dieses nicht kennengelernt hat, sich seit 15 Jahre nach Schulabschluss und sogar immer noch im Jahr 2017 mit dem Thema Glauben beschäftigen muss (jedenfalls zwingen einen gesellschaftliche Konventionen immer wieder dazu).--Wikiseidank (Diskussion) 07:35, 19. Jun. 2017 (CEST)
Nochmals: Es gab kein "westdeutsches" Schulsystem. Es gab im Westen mehr als 11 Systeme, weil es in den 40 Jahren BRD mehr als 11 Landesregierungen gab. Und jede hat an den Schulen folgenreich aber erfolglos rumgedoktert. Die DDR hat hingegen das Fach Religion durch gleich durch zwei religiöse Fächer ersetzt: Staatsbürgerkunde und Wehrunterricht. Der dort vermittelte Glaube war der an die glorreiche Sowjetunion und den Endsieg des Sozialismus. Woher ich das weiß: Vaddern hat sich noch in Polen als Jugendlicher aus der katholischen Kirche verabschiedet, weil er den Laden für einen Haufen Heuchler hielt, und sich in der DDR mit 17 freiwillig zur NVA gemeldet, als das noch freiwillig möglich war. Desillusioniert über den "Markenkern" der DDR war er jedoch schon mit 19, mit dem Mauerbau.
Daran, an der bloßen Existenz oder Nichtexistenz des Faches Religion (oder eben Staatsbürgerkunde und Wehrunterricht) festzumachen, dass die Menschen nun nicht selbstständig denken könnten, ist verfehlt. Im Westen wurde zumindest niemand dazu gezwungen, sich in den Kopf kacken zu lassen. Und das ist heute immer noch so, auch wenn die Farbe der Kacke inzwischen von braun über rot auf grün und bunt gewechselt hat. Du kannst diese ganzen Religioten ignorieren. Und das machen vernünftige Menschen auch. Wohingegen in den Ländern der ehemaligen DDR offensichtlich vielfach die Meinung vertreten wird, man müsse sich mit den Religioten argumentativ auseinandersetzen. Nein. Das muss man nicht. Die sind ohnehin Argumenten nicht zugänglich. -- Janka (Diskussion) 11:09, 19. Jun. 2017 (CEST)
Nuja, es gab auch keine Parole "Endsieg des Sozialismus" ("Endsieg" ging gar nicht, weil unerwünschte Vorbelastung; und wenn schon, dann kam "am Ende" natürlich der Kommunismus); das ist mindestens so ungenau wie "*das* westdeutsche Schulsystem". Hat Wikiseidank im Übrigen gar nicht behauptet: ich vermute mal, dass die Anführungsstriche da nicht umsonst stehen. Und natürlich waren/sind sich die 11 Systeme untereinander ähnlicher als zu dem der DDR. Wehrunterricht gab es übrigens erst ab 1978, hatte "Vaddern" also nicht, und selbst da waren es nur in *zwei* Schuljahren je vier Doppelstunden *pro Jahr* plus ein zweiwöchiges Wehrlager nach der 9. (abends saufen!) plus drei *Tage der Wehrbereitschaft* in der 10. (schulfrei!). Kam auch nicht in die Zeugnisse. Liegt mir fern, das alles zu bagatellisieren, das war schon Mist, aber man muss auch mal (apropos Religion) *die Kirche im Dorf lassen*. --AMGA (d) 13:41, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ah so, und Staatsbürgerkunde. Ich war überrascht, mal zu lesen, dass es das - wenn auch mit etwas anderen Inhalten - schon in der Weimarer Republik gab, sogar per Verfassung, siehe s:Verfassung des Deutschen Reichs (1919)#Artikel 148. In der Zeit sind auch meine (einen) *Ur*großeltern schon aus der Kirche ausgetreten (aus der evangelischen, in Pommern). --AMGA (d) 13:50, 19. Jun. 2017 (CEST)
Vaddern hatte keinen so benamsten Wehrunterricht, es wurde einfach in der Schule massiv für die NVA geworben, inklusive Biwak und Besäufnis — sonst wär er da ja gar nicht hingegangen. Also im Prinzip dasselbe, nur ohne den Namen. Statt "Endsieg des Sozialismus" hieß es einfach nur "Sieg des Sozialismus", was genau dasselbe ist. Mir ging es vor allem darum herauszustellen, wie abwegig die Vorstellung ist, im Westen seien die Menschen "nicht zum selbstständigen Denken angeleitet worden" — eigentlich schon ein Widerspruch in sich — weil es dort Religionsunterricht gab. Diese Kacke gab es anders gefärbt eben auch in der DDR. Wie schon gesagt: Der einzige Unterschied war und ist, dass einen diese religiösen Spinner im Westen weniger schikanieren konnten, wenn man ihren Mumpitz als ebensolchen bezeichnete.
Ein letztes noch: Muttern ist letztendlich deshalb durchs Minenfeld gelaufen, weil sie in dem Kleiderwerk, in dem sie ihre Ausbildung abschloss, nicht wie alle anderen als Gesellenstück ein Abendkleid nähen und behalten durfte, sondern lediglich Handtücher. Diese Ehre wurde sonst nur noch dem Pastorentöchterchen zuteil. Sie führte das darauf zurück, dass sie auf die Frage einer 1000%igen Parteisekretärin, die einige Wochen zuvor gegen alles amerikanische, insbesondere diese furchtbare Negermusik <sic!> hetzte, ehrlich antwortete, sie finde Rock'n'Roll und Elvis gar nicht so schlecht. Tätärä. -- Janka (Diskussion) 07:00, 22. Jun. 2017 (CEST)
Nun ja, die 1950er. Spätestens in den 70ern waren Rock'n'Roll und Elvis kein Problem mehr. Und auch das erste Beatles-Album erschien ja immerhin schon 1965... Was die "Parteisekretärin" betrifft: nicht ausgeschlossenen, dass die das *innerhalb* ihres "Kreises" ganz anders sah. Meine Mutter bspw. stammt eher aus der "privilegierten Ecke" (Vater mit Chauffeur & machte Dienstreisen in den Westen), da war Rock'n'Roll kein Problem. (Mäßigen) Ärger gab's nur mal, als sie beim Fasching in der Abiklasse (sie war in einem *Internat*, sowas gab's!) allen Ernstes als *Prostituierte* ging ("so etwas gibt es *in unserer Gesellschaft* nicht!"). Zeitschiene: so um 1960. Und ja, mir ist klar, dass solche Unterschiede, wer sich was "leisten" konnte, nicht *für* das DDR-System sprechen... --AMGA (d) 09:06, 22. Jun. 2017 (CEST)
Postulat: Je autoritärer eine Organisation geführt wird, desto mehr dieser Heuchler trauen sich aus ihrer Deckung. Was da von der Kanzel gepredigt wird ist denen auch völlig egal. Hauptsache sie können sich durch endloses Rezitieren der nicht mehr zu hinterfragenden und damit für ihren äußerst begrenzten Geist erfassbaren Wahrheiten hervortun – weil sie ja sonst gar nichts können. Ähnlichkeiten mit dem eigentlichen Thema dieses Abschnitts sind nicht zufällig. -- Janka (Diskussion) 09:33, 22. Jun. 2017 (CEST)
PS zu dem obigen zu meiner Familie: es war allerdings niemand auf der Partei- und/oder Propagandaschiene tätig, und kam damit m.W. auch nie in die Verlegenheit, bei eigenem Weingenuss "Wasser predigen" zu müssen. "Glück" gehabt. --AMGA (d) 10:19, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ja, normale Leute gabs in Führungspositionen auch, gerade in den Anfangsjahren der DDR. Genau deshalb waren die Parteisoldaten ja so besonders eifrig, die wollten schließlich diese Posten erben. -- Janka (Diskussion) 14:24, 22. Jun. 2017 (CEST)


Der Spaß geht im übrigen in die nächste Runde. Da die ARD den Film nun gestern Abend doch zeigte, dann aber noch eine Diskussion dranklebte, echauffieren sich Broders Kumpels in dessen Omnibus. -- Janka (Diskussion) 07:34, 22. Jun. 2017 (CEST)

Obwohl, hehe, wenn ich mir das so recht überlege, ist es eine äußerst clevere Strategie, Filme erstmal wegen (nicht genauer spezifizierter) "handwerklicher Mängel" zurückzuhalten und dann doch zu zeigen. Dann kann man später jegliche inhaltliche Kritik erstmal mit dem Argument "jaja, wussten wir, aber ihr wolltet's ja nicht anders" abschmettern... --AMGA (d) 08:50, 22. Jun. 2017 (CEST)
Die Autoren wurden da vorgeführt. Sie waren zu dieser Elefantenrunde nämlich gar nicht erst eingeladen. Die Botschaft: Sehet her, das machen wir mit Nestbeschmutzern. -- Janka (Diskussion) 08:58, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ich habe mir den Film gestern (Aufnahme auf dem Festplatten-Rekorder) angesehen. Ich hatte positive Vorurteile. Heißt: Sowohl in Sachen "gegen Antisemitismus" wie auch "gegen Zensur und Film-Unterdrückung" stand ich auf der Seite von Produktion / Regie, gegen den WDR. Heute sage ich: Man hätte den Film gleich zeigen können. Was läuft nicht so alles in arte und WDR! Aber: Der Film hat auch mich den Eindruck eines schlecht gegliederten Oberstufen-Schulaufsatzes gemacht. Gedankensprünge, Häppchen, keine Linie drin. Ich will jetzt keine Gliederung vorschlagen, ist eh zu spät. Aber schwierig wäre es ja nicht gewesen, ein paar Kapitel zu unterscheiden. Und die reichlich eingesetzten O-Töne von schlichten Leuten, die sich vor jeder Fernsehkamera um Kopf und Kragen reden, sparsamer einzusetzen. Schade! Aber ein nächster Versuch, in ein zwei Jahren, besser gegliedert und mit ein paar Wissenschaftlern, die einfach darstellen können, sollte sein. --Delabarquera (Diskussion) 11:40, 23. Jun. 2017 (CEST)
Dann dürften es aber keine deutschen Wissenschaftler sein. Obwohl, inzwischen wohl auch keine französischen mehr. Und andere auch nur, wenn sie niemals Israel kritisiert haben. Also auch keine Juden, die sich kritisch zur israelischen Politik geäußert haben. Diese ganze Chose dreht sich nicht um einen Film. Die dreht sich darum, dass Broder und Co der Idee anhängen, in Europa werde ein Protokoll der Weisen von Berlin in die Tat umgesetzt. Also eine europäische Verschwörung gegen alles jüdische. So einfach ist der Lack. -- Janka (Diskussion) 14:49, 23. Jun. 2017 (CEST)
@Janka "Dann dürften es aber keine deutschen Wissenschaftler sein." Verstehe ich offen gestanden nicht. Es gilt doch hier einfach: Audiatur et altera pars! Heißt: Man holt Leute, die unterschiedlicher Meinung sind und halbwegs klar reden können, vor die Kamera. Das klappt doch auch sonst in aller Regel. Nur die, die ausschließlich ihre eigene Meinung vernehmen wollen, haben da Schwierigkeiten. -- Und was den Broder angeht -- den ich a) nicht zu den Wissenschaftlern rechne und b) mag, weil ich eine Schwäche für Kodderschnauzen habe: "... eine europäische Verschwörung gegen alles Jüdische". Also ich glaube, das polemische Potential (sic wie immer) von Broder darf man einfach nicht mit echten Verschwörungstheorien verwechseln. --Delabarquera (Diskussion) 15:05, 23. Jun. 2017 (CEST)
Er hat ja nicht nur ein Buch mit dem Titel "Der ewige Antisemit" geschrieben, sondern auch eines mit dem Titel "Die Irren von Zion". (nicht signierter Beitrag von Benutzer:Digamma (Diskussion | Beiträge) 17:30, 23. Jun 2017 (CEST))
Ja. Aber ich bringe Broder vor allem deshalb, weil er und seine Omnibus-Mitfahrer einfach jede Gelegenheit nutzen, um diese fixe Idee zu perpetuieren. So auch eben gerade jetzt. Wer das Zeug liest, ist eben informiert, wie's im jüdischen Viertel des Wahnsinns so aussieht. Solltet ihr einfach mal machen. -- Janka (Diskussion) 19:13, 23. Jun. 2017 (CEST)

Jesus Christus war eine Frau[Quelltext bearbeiten]

"...empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria..."

Da der heilige Geist nichts Materielles beisteuern konnte, standen nur Marias x-Chromosomen zur Verfügung. Ergo konnte Jesus nicht als Mann geboren werden. Kommen Gegenargumente oder kann ich das in den Artikel einbauen? --2003:76:E47:E93A:6C77:48DE:43AA:C057 18:27, 5. Jun. 2017 (CEST)

Aber die Arbeitsthese mit der Schwangerschaft durch Petting mit dem HG kennst Du? Wäre ne Erklärung für den Jungfraustatus bei gleichzeitiger Beachtung allgemein bekannter biologischer Vorgänge.Oliver S.Y. (Diskussion) 18:39, 5. Jun. 2017 (CEST)
Das ist ein Gegenargument.--Caramellus (Diskussion) 18:46, 5. Jun. 2017 (CEST)
(BK) Der Heilige Geist, oft Geist Gottes genannt, ist Gott, keine eigenständige Gottheit oder Substanz.. Wenn er keine Substanz hat, kann er nichts substanzielles beigetragen haben, ob Petting oder GV ist ja egal. Es waren keine y-Chromosomen im Spiel. --2003:76:E47:E93A:6C77:48DE:43AA:C057 18:50, 5. Jun. 2017 (CEST)
Das Turner-Syndrom ist kein Gegenargument, da es nur Frauen betreffen kann. Wie man es dreht und wendet, es fehlt das y. --2003:76:E47:E93A:6C77:48DE:43AA:C057 18:52, 5. Jun. 2017 (CEST)
Ich darf Dich an Deine Überschrift erinnern, oder lieber nicht?--Caramellus (Diskussion) 18:55, 5. Jun. 2017 (CEST)
Männliches Leid
Wenn nur Marias Chromosomen vorhanden sind, dann war Jesus kein Mensch, da es nur Menschen mit 46 Chromosomen gibt und Marias Gameten nur 23 Chromosomen hatten. Jedoch steht in der Bibel, dass Jesus ein Mensch war. Ergo hatte er 46 Chromosomen. Damit ist deine Nur-Maria-steuerte-was-bei-Theorie widerlegt, weil du nicht auf das geistliche Gonosom des heiligen Geistes eingegangen bist, das unwiderruflich ein Y-Chromosom war, denn die Bibel sagt deutlich: Da nahm Jesus seinen Puller und schlug ab Wasser.--Bluemel1 (Diskussion) 19:00, 5. Jun. 2017 (CEST)
Woher kommt wohl dieser Ausdruck?--Caramellus (Diskussion) 19:05, 5. Jun. 2017 (CEST)
Von Christmas.--Bluemel1 (Diskussion) 19:06, 5. Jun. 2017 (CEST)
 :-))--Caramellus (Diskussion) 19:46, 5. Jun. 2017 (CEST)
Natürlich ein Mann.
Welche Frau würde sich in aller Öffentlichkeit ohne High Heels nur mit Hüfttuch und einer Dornenkrone ans Kreuz nageln lassen? Ich kenne da keine ... auch nicht unter den Politikerinnen.
Hmmm ... na vielleicht doch ... erstmal die Wahl am 8.6. abwarten... GEEZER … nil nisi bene 19:51, 5. Jun. 2017 (CEST)
 :-)))--Caramellus (Diskussion) 20:06, 5. Jun. 2017 (CEST)
Klar braucht ein Mensch 46 Chromosomen, aber es war nur Material von Maria da. Da muss der heilige Geist wohl was dupliziert haben, mitgebracht hat er nichts. Wie denn auch, er ist ja ein Geist. --2003:76:E47:E93A:6C77:48DE:43AA:C057 20:18, 5. Jun. 2017 (CEST)
Da fällt mir gleich die nächste Frage ein. Was war mit der Dreifaltigkeit eigentlich vor der Geburt Christi? Kann ja nur eine Zweifaltigkeit gewesen sein. Oder ist diese Schlußfolgerung zu einfältig? --2003:76:E47:E93A:6C77:48DE:43AA:C057 20:23, 5. Jun. 2017 (CEST)
Vor der Geburt Jesu Christi 1-, zwischen Geburt und Pfingsten 2- und nach Pfingsten dann 3-faltigkeit. --Rôtkæppchen₆₈ 07:58, 6. Jun. 2017 (CEST)
Nicht zu verwechseln mit 3-Mannigfaltigkeit … -- HilberTraum (d, m) 14:27, 6. Jun. 2017 (CEST)
Die Prämisse der Eingangsfrage (Kann ich das in den Artikel einbauen?) ist schon mal irrig. Klar kann der Heilige Geist etwas Materielles beitragen! Schon vergessen, dass der Schöpfer im Anfang (als der Geist über den Wassern schwebte) das gesamte Universum aus dem Nichts geschaffen hat? Was für ein Problem sollten denn da ein paar fehlende Chromosomen darstellen? Die erschafft er mal eben so nebenbei mit dem kleinen Zeh, während er sich anderswo mit dunkler Materie und Schwarzen Löchern und wer-weiß-was-sonst-noch beschäftigt. Tztzt... Geoz (Diskussion) 21:16, 5. Jun. 2017 (CEST)
@lange IP: Seufz. Wenn es denn wirklich eine Frage ist: Christen, jedenfalls die, die das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis unterschreiben, glauben an die Präexistenz Christi: "aus dem Vater geboren vor aller Zeit". "Fleisch geworden" kommt dann später (falsches Wort natürlich). Das mit der Substanz hast du missverstanden. Der Heilige Geist hat nach der Trinitätslehre keine eigene, verschiedene Substanz, sondern ist ganz eines Wesens mit dem Vater und dem Sohn. Auch ist mit Substanz nicht eine chemische oder biologische Substanz gemeint, sondern Substanz im aristotelisch-scholastischen Sinn. Der christliche Gott ist nicht substanzlos, sondern im Gegenteil reine Substanz (nicht mit Materie verwechseln); um es mal auf dein Scherzchen herunterzubrechen, nicht ein Chromosomensatz, sondern der Chromosomensatz. Man kann von all dem Kram halten, was man will, aber es wurmt mich immer ein wenig, wenn die Gedanken (ja, vielleicht fehlgeleitet, vielleicht sinnlos, wer weiß?) von großen Denkern der letzten Jahrtausende, die zehnmal mehr im Hirn hatten als du und ich, auf so flache Weise veralbert werden. Nichts für ungut. Grüße Dumbox (Diskussion) 21:37, 5. Jun. 2017 (CEST)
Verstehe ich das richtig: So eine Art prä-platonischer Rubik-Körper mit drei Seiten? Und dann dreht man ihn entsprechend der Aussage? GEEZER … nil nisi bene 14:10, 6. Jun. 2017 (CEST)
Dir ist aber schon klar, daß das alles nur in den Hirnen dieser großen Denker und ihrer Anhänger existiert und nicht in der realen, physikalischen Welt? Es wurm mich immer ein wenig, wenn ansonsten sehr vernünftige und intelligente Menschen so tun, als Gäbe es in Glaubensdingen über bloßen Konsens hinaus tatsächliches Richtig und Falsch. Et ceterum censeo, auch die zweite Frage der superlangen IP war schelmenhaft gemeint. zwinker  --178.6.174.124 22:49, 5. Jun. 2017 (CEST)
Ohne dir zu nahe treten zu wollen: Was wüsstest du denn über die "reale, physikalische Welt", wenn nicht durch Vermittlung der Gedanken dieser großen Denker? Einer meiner persönlichen Helden der Geowissenschaften ist z.B. Nicolaus Steno, weil der das stratigraphische Prinzip erkannt hat. Ansonsten war der ein katholischer Bischof in der Diaspora und als Konvertit wahrscheinlich noch glaubensfester als sonstige Feld-Wald-und-Wiesen-Katholiken. Außerdem wurde der selig gesprochen und (wenn ich Katholik wäre) könnte ich dem in der Kirche eine Kerze spenden. Heute ist der Gedanke selbstverständlich, dass die Sedimentschichten, die unten liegen, auch älter sind, als die oben. Aber wärst du selbst allein darauf gekommen? Ich mit Sicherheit nicht, genau so wenig, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Übrigens: Der einzige akademische Titel, den Charles Darwin jemals in seinem Leben errungen hat, war der Bachelor in Theologie ;-) Geoz (Diskussion) 23:43, 5. Jun. 2017 (CEST)
Je nun, mein Wissen über die "reale, physikalische Welt" entstammt überwiegend dem, was mein Verstand sich aus den Signalen meiner Sinnesorgane herleitet. Die Gedanken großer Denker betrachte ich nur insoweit mit Wohlwollen, als sie in mein Weltbild passen und sehe es als großen Vorteil, mich nicht von den Ansichten anderer beeindrucken zu lassen - egal, wieviele Menschen es sind oder wie überzeugt sie sein mögen.
Zu Deinem Beispiel des stratigraphischen Prinzip: Das dürfte jedes Kind beim Spielen oder spätestens beim Aufräumen von selbst entdecken; die meisten machen sich darüber später bloß keine weiterführenden Gedanken und schreiben auch keine Abhandlungen dazu.
Das mit der Theologie würde ich als der Zeit geschuldet einordnen, da kam man schwerlich drum herum, wenn man anerkannt werden wollte, oder etwa nicht? --94.219.19.161 12:28, 6. Jun. 2017 (CEST) P.S.: Ich auch noch Namedropping: Paul Watzlawick, der über die von mir entwickelte Unterscheidung zwischen Wirklichkeit erster und zweiter Ordnung ein Buch geschrieben hat. Wir waren uns einig, daß er mich darin nicht namentlich erwähnt, weil ich nicht so gerne in der Öffentlichkeit stehe.

Glaube jedenfalls nicht, daß er Cisgender war. Genaueres weiß man nicht, die zahlreichen Geschlechter von heute gab´s damals ja noch nicht. --Sakra (Diskussion) 00:24, 6. Jun. 2017 (CEST)

Als Frau Jesus in den Himmel aufstieg, las sie sich eine Wikipedia-Diskussion durch und sprach: Die ganze Welt ein Jammertal. Dann aber las sie noch mal den Artikel zu Cisgender, bewunderte all die korrekten Einzelbelege und farblich defensiv gehaltenen Tabellen und schöpfte wieder Hoffnung.--Bluemel1 (Diskussion) 06:49, 6. Jun. 2017 (CEST)
Noch ein Gedanke: Das Y-Chromosom ist nachweislich ein verkrüppeltes Chromosom (Google => y-chromosome crippled <=), was sich ja auch im Verhalten der Träger (gesteigerte Aggression, mangelnde emotionale Tiefe, früherer Tod, generell: Fixierung auf merkwürdige Ideen und Verhaltensweisen, Heilung von Kranken und Toten mit Spucke, Allmachtsphantasien, Tendenz zum "Zaubern" (kennt jemand eine erfolgreiche "Zauberin", die sich durch einen oder mehrere gutaussehende Männer assistieren lässt...?) zeigt.
Macht es wirklich Sinn, sich als allmächtiges, omnipotentes, allwissendes "Ding" in sowas fleischlich zu manifestieren? Warum nicht etwas Ansprechenderes: Ein nachts leuchtendes Einhorn, eine wohlriechende Riesenqualle oder ein fliegendes Kätzchen aus Edelbitterschokolade...? GEEZER … nil nisi bene 09:52, 6. Jun. 2017 (CEST)
Da ist was dran. Eigentlich eine Unverschämtheit, dass sich Frau Jesus beim Rumächzen am Kreuz als Mann ausgegeben hat. Manipulativ. Heimtückisch. Mir fehlen die Worte.--Bluemel1 (Diskussion) 10:01, 6. Jun. 2017 (CEST)--Bluemel1 (Diskussion) 10:01, 6. Jun. 2017 (CEST)
@94.219.19.161 Wenn das jedem Kind so klar ist, warum wurde es erst dann veröffentlicht? Nein, es war eben nicht jedem klar und schon gar nicht jedem Kinde. Es ist viel einfacher: darüber hatte sich vorher niemand Gedanken gemacht, nicht weil es jedem bekannt war, sondern weil es schlichtweg unbeachtet blieb. 1. Frage: Was fällt schneller: Eine Schneeflocke oder ein Stein? 2. Frage: Woher hast Du dieses Wissen?--IP-Los (Diskussion) 14:56, 6. Jun. 2017 (CEST)
(Menstruations?)blut Christi
3. Hat Jesus menstruiert?--Bluemel1 (Diskussion) 16:10, 6. Jun. 2017 (CEST)
Wohl nicht. Menstruation wird eher im Alten Testament abgehandelt. GEEZER … nil nisi bene 17:52, 6. Jun. 2017 (CEST)
(BK) Schwer zu sagen, da nur eine Blutung beschrieben wurde. --94.219.19.161 18:02, 6. Jun. 2017 (CEST)
@Grey G.: Ich bin mir ziemlich sicher, daß auch nach der Zeit des AT noch menstruiert wurde, auch wenn das im NT vielleicht nicht mehr so intensiv thematisiert wurde. --94.219.19.161 18:05, 6. Jun. 2017 (CEST)
Ich denke auch eher nicht. Sonst gäbe es doch sicher irgendwo Bindenreliquien. -- HilberTraum (d, m) 18:12, 6. Jun. 2017 (CEST)
Wäre in der Mikwe aufgefallen.--Caramellus (Diskussion) 18:25, 6. Jun. 2017 (CEST)
(BK) Die gibt es sicherlich. Zumindest trägt Jesus auf allen mir bekannten Kreuzigungsdarstellungen eine Binde. --94.219.19.161 18:29, 6. Jun. 2017 (CEST)
Puh! Erst die Periode bekommen und dann auch noch gekreuzigt. Das nenne ich aber echt mal einen Scheißtag! -- HilberTraum (d, m) 00:14, 7. Jun. 2017 (CEST)
Soweit ich weiß, hat er erst angefangen zu bluten, als er ans Keuz genagelt wurde. Aber zumindest haben sie ihm eine Binde angelegt. --88.68.77.94 22:48, 7. Jun. 2017 (CEST)
@IP-Los: Na wie ich bereits schrieb, haben sich die anderen Kinder darüber später keine weiterführenden Gedanken mehr gemacht, bzw. zumindest keine entsprechenden Abhandlungen verfaßt. Soweit ich sehe dürften wir also einer Meinung sein diesbezüglich. Kindern lernen eine große Menge an physikalischen Prinzipien aus eigener Anschauung, über die sie später oftmals nie wieder nachdenken oder tlw. (noch schlimmer) diese wieder vergessen.
Zur 1. Frage: In natürlicher Umgebung hier auf der Erde natürlich der Stein. Zur 2. Frage: Das habe ich selber gesehen, schon als kleines Kind. --94.219.19.161 18:02, 6. Jun. 2017 (CEST)
@178.6.174.124 und @94.219.19.161 Und was „bloß Konsens“ ist, ist trivial? So ein Konsens muss hergestellt werden, formt die Gesellschaft mit und verrät mitunter auch etwas allgemeineres über die Gesellschaft. Wenn man das verstehen möchte, kommt man nicht umhin, die Probleme der genannten Denker auch für sich genommen ernst zu nehmen – nicht als Problem, auf das es letzten Endes ankommt, vielleicht, aber man sollte auch niemals vorschnell meinen, dies nun auf irgendein psychologisches Phänomen reduzieren zu können. Und ja, trotz allem Mangel an Prinzipien, sich an die Erfahrung zu halten, wie du sie einforderst, war auch die theologische Bildung mehr als Ticket, um anerkannt zu werden. Ja, bis heute kennt auch die akademische Theologie enge Schranken, früher auch mit offener Gewalt gesetzt, heute über Lehrerlaubnisse. Doch zugleich war es gerade sie, die die Regeln der Vernunft lehrte, die auch wenn man sich über die damaligen bevorzugten Anwendungsgebiete wundern mag, als Vorbilder dienen können, für sprachliche und begriffliche Präzision, sorgsame Abwägung und Konsequenz. --Chricho ¹ ² ³ 18:08, 6. Jun. 2017 (CEST)
Das ist schon recht so, allerdings möchte ich anmerken, daß Du im Schlußsatz eine sehr einseitige Betrachtungsweise vertrittst. Die Kirche hat auch sehr viel dazu beigetragen, positive Entwicklungen und Erkenntnisbidung zu verhindern, um die alleinige Vorbildfunktion und Deutungshoheit zu bewahren. Trivial ist das alles nicht unbedingt, aber bloß weil etwas komplex ist, ist es nicht automatisch gut oder richtig. --94.219.19.161 18:40, 6. Jun. 2017 (CEST)
(BK) Auch @94.219.19.161: "...was mein Verstand sich aus den Signalen meiner Sinnesorgane herleitet". Genau mit der Problematisierung dieser Meinung hat die westliche Philosophie angefangen. Du denkst, deine Sinneseindrücke präsentieren dir ein Haus? Deine Sinne zeigen dir etwas Eckiges, Rundes, Weißes, Schwarzes, Großes oder nicht so Großes aus Holz oder Stein oder Beton, in dem sich Menschen befinden oder auch nicht. "Haus" ist etwas Konzipiertes, Gedachtes (genau wie eckig, rund, groß, klein etc.). Und da hat man sich halt irgendwann gefragt, wie wir überhaupt denken können. Manche Denker haben dann über diese Schiene (über viele Zwischenschritte) die Notwendigkeit eines reinen Seins als Voraussetzung des Denkens überhaupt postuliert, und mittelalterliche Theologen haben versucht, dieses Gedankengebäude mit der christlichen Religion zu harmonisieren. Das muss man, wie gesagt, alles nicht unterschreiben; aber diese gedankliche Leistung, aus der sich letzten Endes ja auch das neuzeitliche wissenschaftliche Denken entwickelt hat (auch wenn manche Wissenschaftler das alles für gegeben nehmen), sollte man nicht so einfach ins Lächerliche ziehen. Grüße Dumbox (Diskussion) 18:49, 6. Jun. 2017 (CEST)
(BK) @94.219.19.161 Seh ich genauso, bloß ist es durchaus häufig zumindest wichtig, und zwar auch in seiner Komplexität, die mehr als bloßes Dekor und daher ernst zu nehmen ist. --Chricho ¹ ² ³ 18:52, 6. Jun. 2017 (CEST)
Habt ihr den Papst gefragt? Besser, es fragt jemand, der nicht katholisch ist, sonst gibt's wieder Schisma.--Bluemel1 (Diskussion) 19:07, 6. Jun. 2017 (CEST)
Schisma? Das sagt der Papst doch immer, wenn er sich beim Bilderaufhängen mit dem Hammer auf den Daumen haut, oder? Geoz (Diskussion) 19:41, 6. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaube eher, das erste Schisma war eine anhaltende Durchfallerkrankung nach Genuss unbekömmlicher Brotbackmischungen.--Caramellus (Diskussion) 20:19, 6. Jun. 2017 (CEST)
@Chricho: Ich versuche, das alle gerade eben so ernst zu nehmen, wie nötig, aber auch nicht mehr. --94.219.19.161 19:45, 6. Jun. 2017 (CEST)
@Dumbox: Da ist schon was dran und ich will hier auch nicht die gesamte (westliche) Philosophie diskreditieren. Menschen denken kompliziert und deswgen brauchen sie Philosophie, um diesem komplizierten Denken einen Rahmen bzw. eine Richtung zu geben. Und offenbar reichen vielen Menschen diese um Logik und/oder zumindest Schlüssigkeit bemühten, oftmals leider recht komplizierten Denkansätze nicht aus, um davon ausreichend Sicherheit vermittelnde Erklärungen und Anleitungen für den alltäglichen Umgang mit sich selbst, anderen und sonstigen Problemen herzuleiten, darum brauchen die dann irgendeine Form von Spiritualität, also Religion oder Ersatzreligion (und nicht zu vergessen: ein Rechtssystem, was allerdings gerne mit der Religion verquickt wird, aber das sei nur am Rande erwähnt), um sich Orientierung zu finden. Ich persönlich finde das mit den Religionen in praxi insgesamt eher suboptimal, aber es geht wohl nicht ganz ohne ...:/ --94.219.19.161 19:45, 6. Jun. 2017 (CEST))
Nach modernen Erkenntnissen ist das Geschlecht eines Menschen ein soziales Konstrukt. Die Frage Jesus = Mann / Frau? ist heutzutage irrelevant. --Delabarquera (Diskussion) 21:10, 6. Jun. 2017 (CEST)
was mein Verstand sich aus den Signalen meiner Sinnesorgane herleitet ist doch nun wirklich von vorgestern. Gerade die moderne Wissenschaft sagt ja, dass genau das, was einem die Sinnesorgane vorspiegeln, lediglich Tricks der Evolution zur Arterhaltung sind. Form und Farbe von Objekten sind Eigenschaften, die sich im Licht der Quantenphysik zu nichts auflösen. --Optimum (Diskussion) 21:13, 6. Jun. 2017 (CEST)
<quetsch>" Arterhaltung"?!! *autsch* Das Konzept der Arterhaltung wurde schon vor Jahrzehnten gekippt, da ist nullkommanix dran, kompletter Mumpitz. Das mit den Sinnesorganen hingegen lebt bis heute in aktuellen Konzepten zur Konstruktion von Realität. Das mit dem "Licht der Quantenphysik" ist da nicht ausgenommen, denn das ist auch nichts anderes als eine Vorstellung, die sich der Mensch von dem ableitet, was er mit seinen Sinnen wahrnimmt, wenn er lustige Meßwerte betrachtet. Und außerdem ändert es nichts an der realen Existenz von Objekten, wenn man die Betrachtungsebene wechselt und dabei so stark hineinzoomt, daß man ein uns als Ganzes erscheinendes Objekt als Summe seiner Teile erkennt. --88.68.77.94 22:48, 7. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaube, ihr sucht das hier. --MannMaus (Diskussion) 21:42, 6. Jun. 2017 (CEST)
Ja, wo is er denn, der Kleine? Fake Media. Wer hat`s erfunden? Die Katholische. PS: Ohne die zwischenzeitlichen hochphilosophischen Beiträge wäre es nur halb so lust... erhellend.--Bluemel1 (Diskussion) 23:53, 6. Jun. 2017 (CEST)
Ob das etwas damit zu tun haben könnte?
Um nochmal auf die Ursprungsfrage zurückzukommen: Parthenogenese könnte eine Lösung sein. Das setzt aber voraus, dass Maria (höchstwahrscheinlich) kein reiner Mensch gewesen sein kann. Vielleicht hatte sie Reptiliengene in sich. Unter anderem wäre es denkbar, dass diese von der heute so genannten Jesus-Christus-Echse stammten. Vielleicht war sie sogar eine Art real existierenderReptiloid. Die Verwandtschaft zu den Basilisken würde auch erklären, warum Jesus (oder besser Jesusa) übers Wasser laufen konnte. Diese Theorie schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. --2003:76:E47:E93A:CDD4:B16D:4C7D:4B1B 21:55, 6. Jun. 2017 (CEST)
Wobei Du versuchst, hier superblöden Mist zu etablieren. Lass das bitte sein, wenn Du nicht mit mehreren Klappen gefliegst werden magst.--Caramellus (Diskussion) 22:32, 6. Jun. 2017 (CEST)
So, falls irgendjemandens Gefühle in dieser Unterhaltung noch nicht verletzt wurden, der bitte in seinem Nachtgebet um die Gnade von Jesuleins Eierstöcken.--Bluemel1 (Diskussion) 23:55, 6. Jun. 2017 (CEST)
Das mit den Dinosauriern - Jesus mit Raptorkopf - wurde auch schon bildlich dargestellt.
Das hiesse dann: Die Dinos hatten bereits ihre Offenbarung in Form dieses mexikanischen Iridiumdingens (die Engel kann man sich als weiße Pterodaktylen vorstellen... die Trompeten des Jüngsten Gerichts wie die Lautäußerungen von Hadrosauriern (rekonstruiert über das Schädelhorn). Jetzt kommts aber: Die Wiedergeburt/der neue Leib fand dann in Form von Hühnchen statt!
Ich meine ... Hühnchen! Wieder zurück beim Menschen ginge das in Richtung relativ einfältiger, in Haremstrukturen lebenden Gartenzwergen oder Hobbits. Und dafür der ganze Aufwand? Nee, ohne mich! GEEZER … nil nisi bene 08:52, 7. Jun. 2017 (CEST)
Ich bleibe bei meinem Lieblingsajatollah. Nix für ungut, aber ich hätte gern ne Religion mit weniger Religion als beim Christentum. Erst Dino, dann Huhn, dann Mannfrau. Ajatollah Chomeini hatte nie Federn.--Bluemel1 (Diskussion) 10:50, 7. Jun. 2017 (CEST)
Breaking News: Sensationelle neue Funde belegen reptiloide Erscheinung des jungen Heiland - hier zu sehen in einer detailgetreuen Nachstellung früher Bemühungen, sich angesichts großen Unrechts auf der Welt in Leidensfähigkeit zu üben. --88.68.77.94 23:19, 7. Juni 2017 (CEST)

Ich weiß immer noch nicht, ob hier einige Diskussionsteilnehmer ernsthaft diskutieren... Bei Religionsthemen ist vernünftiges naturwissenschaftliches argumentieren einfach nicht möglich. Da haben vor langer Zeit einige Leute aufgeschrieben, was passiert ist, und dies ist dann bis in alle Ewigkeit die Wahrheit. Oder hat die Wahrheit zu sein. Wer anderer Meinung ist wird ausgeschlossen, verfolgt oder gleich getötet. Wer es schafft, genug andere Leute von seiner Meinung zu überzeugen kann aber auch einen eigenen Tempel aufmachen. So funktioniert Religion nun mal... --93.184.128.31 15:26, 7. Jun. 2017 (CEST)

Jetzt sind wir an der Stelle, wo es höchste Zeit ist, den Messwein (oder auch Nichtalkoholisches) herumzureichen. Danach macht alles einen Sinn ... der Tod ist das Leben, der Vater ist der Sohn und die Jungfrau eben relativ jungfräulich ... GEEZER … nil nisi bene 17:26, 7. Jun. 2017 (CEST)
@94.219.19.161 Kindern lernen eine große Menge an physikalischen Prinzipien aus eigener Anschauung, über die sie später oftmals nie wieder nachdenken oder tlw. (noch schlimmer) diese wieder vergessen. Unbelegte These. Du vermutest das also. Ich vermute, daß Newton nicht die Schwerkraft entdeckt hat, sondern Außerirdische ihm das geflüstert haben. Du verstehst? Behaupten kann man vieles und so Leistungen herabwürdigen (Das weiß doch jeder! Ich hätte das auch gleich erkannt.). Nein, es wußte offenbar nicht jeder, es war eben nicht so trivial. Für Dich ist es das heute, weil Dir dieses Wissen vermittelt wird, sei es, weil Dich jemand darauf aufmerksam macht (Das Spielzeug liegt da aber schon länger rum, das ist schon ganz verstaubt.), sei es, weil Du es Dir anliest. Die Erkenntnis, was heiß bedeutet, sammelst Du nicht nur durch eigene Erfahrung, denn Bedeutung und Wort hängen nicht unmittelbar zusammen: Faß das nicht an, das ist heiß! - Aua. > unangenehmes Gefühl = heiß. Teilt Dir das aber niemand mit, weißt Du nicht, was "heiß" ist. Daß eben das Ganze nicht so trivial ist, zeigt doch ganz einfach, daß damals die Vorstellung von der Welt sich erst zu verändern begann. Nach damaligen Glauben wurde die Erde durch Gott geschaffen und hatte dementsprechend ein Alter von ein paar tausend Jahren. Dementsprechend sind natürlich auch Sedimentgesteine durch Gott geschaffen. Also könnten die eben alle genauso alt sein. Dein Denken ist bestimmt durch unsere heutige Zeit. Du machst nun den Fehler, das auf die damalige zu übertragen. Von daher ist die Vorstellung, daß das ja schon Kinder wüßten, unserer Zeit geschuldet, da es logisch anmutet. In einem anderen Kontext ist das jedoch nicht so, da einfach andere Vorstellungen und damit Prämissen vorherrschen.
In natürlicher Umgebung hier auf der Erde natürlich der Stein. Warum gibst Du das so explizit an? Hättest Du als Kind also genauso geantwortet, mit all diesen Einschränkungen? Die Menschen in just jener Zeit hätten es nämlich nicht getan. Jetzt solltest Du Dich fragen warum! Offenbar ist die Frage nämlich nicht so eindeutig zu beantworten und Beobachtungen können nicht immer für allgemeingültig erklärt werden. Genau das hat aber Steno gemacht - nach wissenschaftlichen Kriterien! Da liegt denn auch der Unterschied zum Kinde, und das ist eben die Leistung dieses Mannes.--IP-Los (Diskussion) 18:18, 7. Jun. 2017 (CEST)
Reichet dem Bruder ein Glas Fruchtwasser Jesu auf dass er frohlocket und das Himmelreich auf Erden wiedererblickt.--Bluemel1 (Diskussion) 18:59, 7. Jun. 2017 (CEST)
@IP-Los: Jetzt wird es wieder interessant! Kurz vorweggenomen der Hinweis, daß wir uns nach wie vor einig sind, daß es Stenos besondere Leistung war, diese auf einfachen Beobachtungen basierende, vergleichsweise triviale Erkenntnis durch systematisches wissenschaftliches Arbeiten zu validieren. Meine Behauptung über das eigenständige kindliche Lernen physikalischer Prinzipien durch selbständiges Sammeln von Erfahrungen ist seinerseits keineswegs unbelegt, sondern seit Anbeginn Gegenstand der Forschung zur kindlichen Entwicklung und AFAICS Konsens unter Fachleuten.
Deine Herangehensweise nun ist eine, die sich ganz der Konstruktion von Realität duch Sprache verschreibt. Natürlich lernt ein Kind erst dann, was "heiß" ist, wenn ihm jemand diese Bezeichnung beibringt. Das schmerzhafte Gefühl und damit eine Vorstellung von lokaler Hyperthermie kann das Kind allerdings auch ohne Kenntnis der sprachlichen Bezeichnung entwickeln. Das Lernen durch Erfahrung funktioniert also auch ganz ohne Sprache. Die Sprache ist hingegen notwendig, um individuelle Erfahrungen zusammenzuführen zu gemeinsamen Betrachtungen, mithin einer gemeinsamen Vorstellung von dem, was ist.
Zu Stein und Feder: Ich bevorzuge Betrachtungen im Kontext und denke, daß man bei Überlegungen zur Realität im Regelfall den für den Betrachter normalen Kontext annehmen sollte. Da ich nicht einschätzen konnte, worauf deine Frage abzielt, habe ich auf diesen Kontext explizit hingewiesen, bin allerdings bereit zuzugeben, daß meine bildungsbasierte Kenntnis von abweichenden Ergebnissen unter bestimmten abweichenden Umweltbedingungen dazu beigetragen hat, diese Konkretisierung für potentiell hilfreich zu erachten.
Bei den Einflüsterungen von Außerirdischen bei Newtons Entdeckung der Schwerkraft liegts Du allerdings komplett daneben, denn das war bei den Ägyptern und dem Bau der Pyramiden. Weiß doch jedes Kind!
--88.68.77.94 00:01, 8. Jun. 2017 (CEST)
Meine Behauptung über das eigenständige kindliche Lernen physikalischer Prinzipien durch selbständiges Sammeln von Erfahrungen ist seinerseits keineswegs unbelegt Das hast Du gerade nicht behauptet, sondern Du hast etwas Konkretes behauptet, nämlich, daß Kindern die Erkenntnisse Stenos schon vorher bekannt gewesen wären: Zu Deinem Beispiel des stratigraphischen Prinzip: Das dürfte jedes Kind beim Spielen oder spätestens beim Aufräumen von selbst entdecken. Das ist eine unbelegte Behauptung.
Deine Herangehensweise nun ist eine, die sich ganz der Konstruktion von Realität duch Sprache verschreibt. Nein, das war nur ein Beispiel. Es ging gerade nicht darum, daß Kinder erfahren, was Hyperthermie ist, sondern wie sie ihre Erfahrung mit anderem, ihnen vermitteltes Wissen verknüpfen. Sprache erlernen Kinder u. a. dadurch, daß sie ihnen vermittelt wird. Das triviale Wort "heiß" kennen sie eben nicht, wenn sie nicht irgendwie lernen. Sie könnten dann allenfalls ausdrücken, daß das unangenehm ist. Es läßt sich also nicht alles einfach auf Erfahrung reduzieren, sondern wir müssen bestimmte Dinge lernen, selbst wenn sie trivial anmuten. Andererseits sind für uns trivial anmutende Dinge doch unglaublich kompliziert. Als Beispiel wäre hier so etwas simples wie das "Wort" zu nennen.
daß man bei Überlegungen zur Realität im Regelfall den für den Betrachter normalen Kontext annehmen sollte Was meinst Du damit? Was meinst Du denn, was Gelehrte um 1550 geantwortet hätten, wenn man ihnen die Frage so gestellt hätte: Wie verhalten sich Schneeflocke und Stein im luftleeren Raum? Du gibst es ja selbst zu: es ist bildungsbasierte Erkenntnis, die dich das schreiben ließ. Die bildungsbasierte Kenntnis war damals anders: Gott hat die Erde geschaffen. Setze also diese Basis für Deine Überlegungen an und die von Dir postulierte Trivialität über das Alter der Sedimentgesteine ist keine mehr, denn wenn Gott das alles geschaffen hat, muß logischerweise alles gleich alt sein. Wenn Du als Kind lernst, daß Gott die Erde erschaffen hat, dann ist es nicht mehr so einsichtig, daß diese Schichten ein unterschiedliches Alter haben sollen, schließlich hat Gott nicht nur das Gestein erschaffen, sondern laut Bibel auch alles andere: "Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere [= zweite] Tag. Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag." Wann sollen also laut dieser Vorstellung, der die Menschen damals eben anhingen, erkennbar sein, daß untere Sedimentschichten älter sein sollen als die oberen? Das alles wurde laut damaliger Erkenntnisbasis in wenigen Tagen geschaffen. Woran also hätte man denn erkennen können, daß unteres Sediment älter ist? Dazu mußte man erst einmal damals gültige Erkenntnisse über Bord werfen.--IP-Los (Diskussion) 19:25, 8. Jun. 2017 (CEST)
Das ist auch ein Argument der Creationisten: Wenn Gott alles geschaffen hat, dann hat er auch die Sedimentschichten und Fossilien so aussehen lassen, als wären sie Milliarden oder Millionen Jahre alt, obwohl die Welt ja in Wirklichkeit erst seit 4000 Jahren besteht. Die Wissenschaft kommt dann meistens mit Argumenten wie Ockhams Rasiermesser, aber ein alles erzeugender Schöpfer ist im Gegensatz zu beweglichen Kontinentalplatten, einschlagenden Meteoriten, biologischer Evolution uva. nicht unbedingt "komplizierter". Man muss eben nur die Entscheidung treffen, ob man mit oder ohne Schöpfer auskommen will. Einen Beweis dafür, dass die Welt wirklich Milliarden Jahre alt ist und nicht etwa nur so erscheint, kann man logischerweise nicht erbringen. Und genauso ist es mit den Chromosomen Jesu. Nur wenn man ohne Schöpfer auskommen will, dann fehlt da was und man hat in einem Abwasch auch die unbefleckte Empfängnis widerlegt. Für Gläubige ergibt sich da aber gar kein Problem. --Optimum (Diskussion) 21:36, 8. Jun. 2017 (CEST)
ER ist ja allwissend und omnipräsent. Deswegen ist er auch in der Lage zu wissen - ist ja quasi gezwungen - was hier im Café dazu geschrieben wird.
Warten wir doch einfach mal auf eine erleuchtende Antwort. Keine falsche Scheu. Wir sind ja die Guten und wir geben es dann genauso weiter. Also: Ruhe jez'! Bühne frei! Die Bleistifte sind gespitzt... GEEZER … nil nisi bene 22:00, 8. Jun. 2017 (CEST)
Aber gerne doch, Erleuchtung kommt sofort! :-) 
@IP-Los: "Du hast etwas Konkretes behauptet, nämlich, daß Kindern die Erkenntnisse Stenos schon vorher bekannt gewesen wären: Zu Deinem Beispiel des stratigraphischen Prinzip: Das dürfte jedes Kind beim Spielen oder spätestens beim Aufräumen von selbst entdecken. Das ist eine unbelegte Behauptung." Nein, das ist keine "Behauptung", wie man am Konjuktiv erkennen kann, sondern eine Einschätzung meinerseits. Ich hatte mich auch nicht auf Stenos gesammelte Erkenntnisse bezogen, sondern nur auf das dem zugrunde liegende Prinzip.
"Es läßt sich also nicht alles einfach auf Erfahrung reduzieren, [...]" Das habe ich auch niemals behauptet. "Sprache erlernen Kinder u. a. dadurch, daß sie ihnen vermittelt wird." Eben drum, wie auch sonst?
"daß man bei Überlegungen zur Realität im Regelfall den für den Betrachter normalen Kontext annehmen sollte Was meinst Du damit?" Ich meine das gewöhnliche Lebensumfeld. In unserem natürlichen Umfeld gibt es kein für uns erfahrbares Vakuum, das müssen wir erst künstlich näherungsweise erzeugen.
"Was meinst Du denn, was Gelehrte um 1550 geantwortet hätten, wenn man ihnen die Frage so gestellt hätte: Wie verhalten sich Schneeflocke und Stein im luftleeren Raum?" Du meinst ein Kirchengelehrter? Das ist eine arg konstruierte Frage. Aber vermutlich hätte er den Quatsch geantwortet, den er schon als Kind "gelernt" hat. (Soviel zum Wert von Lernen außerhalb des Erfahrunglernens ... ;D)
"Wann sollen also laut dieser Vorstellung, der die Menschen damals eben anhingen, erkennbar sein, daß untere Sedimentschichten älter sein sollen als die oberen? Das alles wurde laut damaliger Erkenntnisbasis in wenigen Tagen geschaffen. Woran also hätte man denn erkennen können, daß unteres Sediment älter ist? Dazu mußte man erst einmal damals gültige Erkenntnisse über Bord werfen." Neien, als Kind muß man das nicht. Kinder kommen nicht gottgläubig auf die Welt und solange man ihnen das nicht einredet, werden sie für gewöhnlich auch nicht auf die Idee kommen, daß Gott dafür gesorgt hat, daß ihr Spielzeug von letzter Woche ganz untem im Haufen liegt und das von gestern obenauf. Der Kernbedeutung von "Erkenntnis" folgend würde ich Genesis auch nicht als "gültige Erkenntnisse" bezeichnen, den es ist eben kein intersubjektiv überprüfbares Wissen, sondern reiner Glaubensinhalt. Und zumindest ich müßte erst einmal sämtliche eigene Erfahrungswerte über Bord werfen, um sowas glauben zu können. Kurioserweise schaffen es heutzutage viele Wissenschaftler, im MINT-Bereich seriöse Forschung zu betreiben und parallel aktiv ihren Glauben zu pflegen. Da braucht es schon einige akrobatische gedankliche Verrenkungen, um den sich daraus zwangsläufig ergebenden kognitiven Dissonanzen zu entkommen. Ab und an lasse ich mir sowas gerne von Betroffenen erklären und staune immer wieder. --188.107.207.106 23:44, 8. Jun. 2017 (CEST)
Wissenschafler müssen ja von Berufs wegen "sämtliche eigenen Erfahrungswerte über Bord werfen". Ohne Ursache zerfallende radioaktive Atome, gekrümmter Raum in der Nähe großer Massen, langsamer laufende Zeit bei hoher Geschwindigkeit sind Phänomene, die sich mit "Erfahrungswerten" oder "gesundem Menschenverstand" nicht fassen lassen. Und Objekte, die gleichzeitig Welle und Teilchen sind, erinnern ja schon fast an die Dreifaltigkeit :) --Optimum (Diskussion) 12:19, 9. Jun. 2017 (CEST)
Och, nicht unbedingt über Board werfen, so lange das nicht im Widerspruch zu eigenen Erfahrungen steht und zumindest mein "gesunder Menschenverstand" hat sich bislang noch nicht an den genannten Phänomenen gestört. --88.68.70.73 12:56, 9. Jun. 2017 (CEST)
Welche persönlichen Erfahrungen hast Du denn mit Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit :) ? Es ging eher darum, dass der "gesunde Menschenverstand" z.B. nicht von vornherein voraussetzt, dass die Zeit bei hohen Geschwindigkeiten "langsamer" läuft. Wenn man Dir das dann ganz genau erklärt und Du das akzeptierst und Dich nicht daran störst, isses ja schön. --Optimum (Diskussion) 14:09, 9. Jun. 2017 (CEST)
Wie steht denn das Thema Lichtgeschwindigkeit überhaupt zu Jesus' Handtasche in Verbindung?--Bluemel1 (Diskussion) 14:39, 9. Jun. 2017 (CEST)
Ich war früher morgens häufig spät dran für die Schule, da mußte ich dann ordentlich in die Pedale treten. Offenbar konnte ich dabei gelegentlich eine Zeitdilatation erreichen, denn manchmal war ich tatsächlich noch rechtzeitig da, obwohl ich eigentlich zu spät losgefahren war. Unglücklicherweise war diese Zeitdilatation manchmal auch dann noch zu spüren, wenn ich bereits im Klassenraum angekommen war und der Unterricht unendlich langsam an mir vorbeizog. Ich muß echt verdammt nahe an der Lichtgeschwindigkeit gefahren sein mit meinem Rad, wenn nicht gar noch schneller, denn sonst hätte sich die daraus ergebende Zeitdilatation wohl kaum über den gesamten Schulvormittag halten können. --88.68.70.73 15:38, 9. Jun. 2017 (CEST)
Einstein hatte sicherlich einen gesunden Verstand - und Mensch war er auch. Aber er hatte mehr: Er hat (andere und sich selber immer wieder) gefragt, bis er Antworten bekam. Und er hat riskiert lächerlich zu werden (hätte man ihm das Gegenteil BEWIESEN). ABER: (a) Er brauchte keine Angst zu haben, verbrannt zu werden und (b) er ist in einem kohärenten System geblieben, das auch von anderen "nachempfunden" und sogar "nachexperimentiert" werden konnte.
Vielleicht ist er aber auch gottgleich, denn er hat in den Köpfen der Menschen ein neues Universum geschaffen. Und Darwin war sein Sohn ... nein ... Vater! Oder Mutter?!?
Warum fehlt eigentlich in der Familie ein Heiliger Bruder oder eine Heilige Tante? In ein paar Jahren werde ich das Einstein fragen müssen. GEEZER … nil nisi bene 16:11, 9. Jun. 2017 (CEST)
Einstein hat sich durchaus auch lächerlich gemacht, aber seine Erfolge überwiegen das bei weitem. --88.68.70.73 17:22, 9. Jun. 2017 (CEST)
Du meinst ein Kirchengelehrter? Das ist eine arg konstruierte Frage. Nein, die meine ich nicht. Wir befinden uns im Zeitalter der Renaissance bzw. frühen Neuzeit, damals gab es schon Gelehrte auf Universitäten (Kepler, Kopernikus, Galilei - um nur mal ein paar Astronomen zu nennen). Die Frage ist deshalb auch nicht konstruiert, weil z. B. eben jener Galilei nun nicht mehr der Auffassung war, daß z. B. eine Schneeflocke langsamer als ein Stein falle.
Kinder kommen nicht gottgläubig auf die Welt und solange man ihnen das nicht einredet, werden sie für gewöhnlich auch nicht auf die Idee kommen, daß Gott dafür gesorgt hat, daß ihr Spielzeug von letzter Woche ganz untem im Haufen liegt und das von gestern obenauf. Spielzeug von gestern ≠ Sedimentgestein. Das ist eine Abstraktionsleistung, die Kinder im Vorschulalter noch gar nicht vollbringen können (siehe z. B. Jean Piaget, um mal einen Vertreter der Entwicklungspsychologie zu nennen). Dieses Denken manifestiert sich erst später - und dann gehen sie bereits zur Schule. In der Zeit, in der wir uns befinden, heißt das dann, daß ihnen erst einmal die Bibel verklickert wurde.
Ich hatte mich auch nicht auf Stenos gesammelte Erkenntnisse bezogen, sondern nur auf das dem zugrunde liegende Prinzip. Ich auch, wie man ja an meinen Bibelauszug erkennen kann. Dieses Prinzip ist eben nicht so simpel zu durchschauen, wie Du meinst. Sonst erkläre mir bitte, wie man mit reinem Menschenverstand auf die Folgerung kommen kann, daß untere Sedimentschichten älter seien als obere, wenn man schon von klein auf mit der Schöpfungsgeschichte in Berührung gekommen ist. Die widerspricht dem ganzen nämlich zunächst einmal gewaltig.
Und zumindest ich müßte erst einmal sämtliche eigene Erfahrungswerte über Bord werfen, um sowas glauben zu können. Genau das versuche ich Dir ja verständlich zu machen - Dich von Deiner Weltvorstellung mal kurz zu verabschieden, denn unsere Voraussetzungen heute sind anders als damals. Das ist übrigens eine der schwierigen Dinge, die z. B. der Geschichtsunterricht leisten muß - zu vermitteln, daß das Denken früher anders war und daran das Verhalten der Menschen zu beurteilen.--IP-Los (Diskussion) 15:39, 10. Jun. 2017 (CEST)
Kleine Ergänzung zu deiner Argumentation: Wenn ich als Kind Sachen in meine Spielzeugkiste werfe oder "Sandkuchen" aus Modderpampe "backe", dann bin ich als handelndes Subjekt und Augenzeuge persönlich dabei. Ich kann mich daran erinnern, was ich selbst getan habe. Bei der Entstehung von Sedimentschichten trifft das aber aus offensichtlichen Gründen nicht zu. Ich habe also sogar ganz ohne jegliche Bibellektüre nicht den geringsten Grund, anzunehmen, dass irgendwelche Schichten ein anderes Alter haben sollten, als andere. Tatsächlich hat sich Steno ja sogar darum bemüht, seinen Gedanken mit dem Schöpfungsbericht zu harmonisieren: Fossilfreie Schichten haben sich vor dem dritten Schöpfungstag abgelagert, fossilführende danach. Geoz (Diskussion) 17:11, 10. Jun. 2017 (CEST)
Jetzt wird einiges klar ...;) Bei der Frage: Was meinst Du denn, was Gelehrte um 1550 geantwortet hätten, wenn man ihnen die Frage so gestellt hätte: Wie verhalten sich Schneeflocke und Stein im luftleeren Raum? hattest Du nicht an einen x-beliebigen, für diese Zeit typischen Gelehrten gedaht, sondern an ein enfant terrible, einen Ketzer, einen Stachel im Fleisch der Kirche. Na der hätte natürlich etwas wissenschaftliches geantwortet und nicht so'n Kirchenzeugs.
Spielzeug von gestern ≠ Sedimentgestein" + Ich kann mich daran erinnern, was ich selbst getan habe. Schon klar, war ja auch nur 'ne Analogie. Nehmen wir stattdessen folgende kindliche Beobachtung: Sand weht auf den Weg, darauf fällt Laub, darauf fällt Schnee, der Schnee schmilzt, das Laub verwittert, frischer Sand wird darüber geweht usw. Kinder beobachten sowas über Jahre hinweg und daraus wächst mit der Zeit eine Erkenntnis.
Dieses Denken manifestiert sich erst später - und dann gehen sie bereits zur Schule. In der Zeit, in der wir uns befinden, heißt das dann, daß ihnen erst einmal die Bibel verklickert wurde. Moment einmal, wir befanden uns ursprünglich bei den "großen Denkern der letzten Jahrtausende, die zehnmal mehr im Hirn hatten als du und ich". Du hast dann 1550 als Beispiel eingebracht, aber meinethalben, wenn Deine Argumentation nur zu Zeiten von Galilei funktioniert (der kam erst ein bißchen später, aber egal), dann eben so. Natürlich wird das Erfahrungslernen von Kindern maasiv behindert, wenn man ihnen tagtäglich Glaubensinhalte einbimst. Die Argumentation, daß Kinder ähnliche Erfahrungen machen, wie sie dem stratigraphischen Prinzip zugrunde legen, lief allerdings lange bevor Du mit 1550 um die Ecke gekommen bist.
Sonst erkläre mir bitte, wie man mit reinem Menschenverstand auf die Folgerung kommen kann, daß untere Sedimentschichten älter seien als obere, wenn man schon von klein auf mit der Schöpfungsgeschichte in Berührung gekommen ist. Ursprünglich hatte ich mich gar nicht auf fehlgebildete Kinder bezogen und sobald Du das Thema aufgebracht hast, habe ich den hinderlichen Einfluß bestätigt. Die Antwort auf Deine Frage ist dennoch simpel: In dem man den ganzen Glaubenslehrekram über Board wirft und - bevor Du fragst - ja, das war nicht ganz so einfach für jemanden aus der Zeit 1550.
Genau das versuche ich Dir ja verständlich zu machen - Dich von Deiner Weltvorstellung mal kurz zu verabschieden, denn unsere Voraussetzungen heute sind anders als damals. Ist ja witzig. Und ich habe versucht, Dir verständlich zu machen, das Erfahrungslernen super gut ist und viel besser funktioniert, wenn die Kirche nicht dazwischen grätscht. Ich glaube, ich habe gewonnen :P
Zu guter letzt: Tatsächlich hat sich Steno ja sogar darum bemüht, seinen Gedanken mit dem Schöpfungsbericht zu harmonisieren Hat er das aus Überzeugung getan oder bloß, weil er lieber in der Kirche Karriere machen wollte, als auf dem Scheiterhaufen zu landen?
--84.58.127.55 20:16, 10. Jun. 2017 (CEST)
Ebenfalls nur zum allerletzten Punkt: Das hat er mit großer Sicherheit aus Überzeugung getan. Schließlich war er ein Konvertit und damit für seine lutherische Landsleute und seine Familie ein Verräter am wahren Glauben. Seine "Karriere" in der katholischen Kirche endete damit, dass er als bitterarmer Missionar in der Diaspora gestorben ist (anstatt als der in ganz Europa angesehene Gelehrte, der er vorher gewesen war). Dass er dafür 400 Jahre später selig gesprochen wurde, würde ich jetzt nicht unbedingt unter "Karriere" verbuchen wollen. Andererseits hätte ihm mit Sicherheit auch nicht der Scheiterhaufen gedroht, wenn er seinen Gedanken ohne Bezug auf die Bibel formuliert hätte. Ich finde es z.B. immer wieder erstaunlich, wie selten sich die Scholastiker bei ihren Argumentationen auf die Bibel berufen haben. Die alten Heiden Platon und Aristoteles waren da irgendwie immer überzeugender... Geoz (Diskussion) 21:17, 10. Jun. 2017 (CEST)
So, habe mal kurz reingelunzt. Der wollte also Anstand und Askese bei den Katholiken einführen, sprich ein bißchen Protestantismus für die Katholiken, um die von innen heraus zu reformieren, oder wie? Dann wird er Bischof, dann kapituliert er und dann isses aus. 300 Jahre später wird er selig gesprochen. Abgesehen davon war er ein ziemlich begabter Naturwissenschaftler. Hätte er doch bloß die Finger vom Glauben gelassen ... Du hast ja selber geschrieben, daß Seligsprechung gar nicht mal als so erstrebenswertes Karriereziel anzusehen ist. --84.58.127.55 23:08, 10. Jun. 2017 (CEST)
Nehmen wir stattdessen folgende kindliche Beobachtung: Sand weht auf den Weg, darauf fällt Laub, darauf fällt Schnee, der Schnee schmilzt, das Laub verwittert, frischer Sand wird darüber geweht usw. Kinder beobachten sowas über Jahre hinweg und daraus wächst mit der Zeit eine Erkenntnis. Selbes Problem. Auch hier ist eine abstrakte Denkleistung vonnöten, denn hier müßtest Beobachtungen, die auf Wetterphänomenen beruhen, auf die unter Dir befindliche feste Erde ableiten. Diese Denkleistung können Kinder noch nicht vollziehen. Das ist eben die Krux, weshalb Deine Vermutung, so etwas dürfte jedes Kind erkennen, schon aus entwichlungspsychologischer Sicht kaum haltbar ist. Wenn sie das denn können, gehen sie zur Schule, siehe z. B. Gulden-Apfel-Test. Damit kommen sie aber genau mit dem in Berührung, was sich Wissen nennt. Ihre Fähigkeit, abstrakt denken zu können, wird bzw. wurde eben dann erst eingesetzt, wenn die die von mir oben geschilderte Erkenntnisbasis aufweisen bzw. aufwiesen.
Na der hätte natürlich etwas wissenschaftliches geantwortet und nicht so'n Kirchenzeugs. Sicher? Du hast ja selbst geschrieben, daß es noch heute (!) Wissenschaftler gibt, die eben Glauben und Wissenschaft unter einen Hut zu bringen versuchen. Es gab damals mehrere "enfants terribles", aber Galilei war derjenige, der die gleiche Fallgeschwindigkeit anzweifelte. Es war einer, nicht alle!
Die Argumentation, daß Kinder ähnliche Erfahrungen machen, wie sie dem stratigraphischen Prinzip zugrunde legen, lief allerdings lange bevor Du mit 1550 um die Ecke gekommen bist. 1550 habe ich deshalb gewählt, da das kurz vor Stenos Schriften war und sich eben schon wissenschaftliche Tätigkleiten außerhalb der Kirche realisieren ließen und durch den Buchdruck auch leichter publiziert werden konnten (Renaissance/Humanismus). Wir könnten genausogut 1000 nehmen. Da spielte sich die Lehre in Klöstern ab, Mönche schrieben antike Bücher ab. Das ändert aber rein gar nichts an der Argumentation: Die Erkenntnis, die Du für so trivial hältst, erfordert - das zeigen Deine Beispiele wunderbar auf - abstraktes Denkvermögen. Das können Vorschulkinder noch nicht leisten. Ich erläutere das mal ganz einfach: Du hast zwei Gläser. Eines ist ein Zylinder, bei dem sich Höhe und Durchmesser etwa entsprechen. Daneben steht ein Zylinder, der viel höher ist. Nun kippst Du Wasser aus dem breiten in den länglichen. Wie viel Wasser ist in dem länglichen? Natürlich genauso viel, da ja nichts hinzugekommen ist und wir mal davon ausgehen, daß nichts verschüttet worden ist. Diese Denkleistung kann ein achtjähriges Kind vollbringen. Vorschulkinder können das hingegen noch nicht, sie nehmen an, daß in dem hohen Gefäß mehr Wasser ist. Das wurde durch zahlreiche Experimente bewiesen. Hier hat das mal ein Pädagogikkurs in einem Kindergarten ausprobiert. Wie also soll so ein Kind dann zu einer solchen komplexen Denkleistung, wie Du sie dargestellt hast, fähig sein? Dein Experiment setzt im Gegenteil ein abstraktes Denken voraus, das noch nicht einmal Grundschüler bewältigen können. In diesem Alter aber hat man damals genau die Wissensbasis erlernt, die ich oben dargestellt habe: Gott hat die Erde in wenigen Tagen erschaffen. Wann also soll das Kind zu dieser Erkenntnis gekommen sein? Vor der Schule konnte es diese Denkleistung noch nicht vollziehen, war es dazu fähig, hatte es bereits die kirchliche Vorstellung von der Erschaffung der Welt im Kopf.
Und ich habe versucht, Dir verständlich zu machen, das Erfahrungslernen super gut ist und viel besser funktioniert, wenn die Kirche nicht dazwischen grätscht. Ich glaube, ich habe gewonnen :P Nein, hast Du nicht. Dir ging es darum, daß Stenos Prinzip schon Kindern bekannt sein dürfte und dementsprechend auch bekannt gewesen sein dürfte - also vor Stenos Veröffentlichung. Ich habe Dir dann anhand geschichtlicher Hintergründe und nun auch anhand entwicklungspsychologischer Forschungsergebnisse begreiflich zu machen versucht, daß dieses Prinzip eben nicht mal so einfach hergeleitet werden konnte. Daß die Kirche solcherlei Forschungen hemmte, weil sie eben nicht ihr Weltbild paßten, darüber dürften wir uns beide einig sein.--IP-Los (Diskussion) 10:57, 11. Jun. 2017 (CEST)
Du versuchst immer noch, meine allgemeinen Aussagen durch Diskussion von Spezialfällen zu widerlegen. Nicht jedes Kind wird zwangsläufig von christlichen Glaubensinhalten in seinem Abstraktionsvermögen behindert und es geht auch nicht jedes Kind in die Schule und lernt dort das stratigraphische Prinzip, bevor es die notwendige Reife erlangt, eigenständig zu abstrahieren; erst recht nicht um 1000.
Wann also soll das Kind zu dieser Erkenntnis gekommen sein? Vor der Schule konnte es diese Denkleistung noch nicht vollziehen, war es dazu fähig, hatte es bereits die kirchliche Vorstellung von der Erschaffung der Welt im Kopf. Das betraf aber nur einen kleinen Teil der Weltbevölkerung. Die meisten Kinder sind ohne solche Behinderungen aufgewachsen und auf die habe ich mich bezogen. Natürlich gilt meine Aussage nicht in Bezug auf Kinder, die schon in jungen Jahren mit Irrlehren gründlich verdorben wurden, aber nur diese wenigen Kinder hast Du gedanklich erfaßt aktuell. Ich hingegen habe mich auf Kinder mit intaktem Denkvermögen bezogen.
Es gab damals mehrere "enfants terribles", aber Galilei war derjenige, der die gleiche Fallgeschwindigkeit anzweifelte. Es war einer, nicht alle! Na siehste mal, jetzt ist Dir endlich selber aufgefallen, daß Deine Frage: Was meinst Du denn, was Gelehrte um 1550 geantwortet hätten, wenn man ihnen die Frage so gestellt hätte unpassend formuliert war, weil man eben nicht alle Gelehrten der damaligen Zeit über einen Kamm scheren kann.
Abschließend: Du schreibst selber, daß Kinder im Schulalter in der Lage sind, die von mir postulierte Denkleistung zu vollziehen. Dann sind wir uns also einig, daß Kinder sich das stratigraphische Prinzip aus Beobachtungen + Denken mit fortschreitender Entwicklung eigenständig herleiten können. Daß dies nicht gilt, wenn ihnen das Selberdenken vorher ausgetrieben wurde, liegt auf der Hand, so wie Kinder auch nicht mehr laufen können, wenn man ihnen die Beine abhackt, aber wer denkt schon an Kinder ohne Beine bei der Frage, wie schnell ein Kind laufen kann? --178.4.183.25 12:26, 11. Jun. 2017 (CEST)
Nicht jedes Kind wird zwangsläufig von christlichen Glaubensinhalten in seinem Abstraktionsvermögen behindert In seinem Abstraktionsvermögen behindert? Ich schreibe hier nicht von Spezialfällen, Du kapierst nur nicht, daß das simple entwicklungspsychologische Erkenntnisse sind. Was Du hier beschreibst, ist die Vorstellung vom Konkreten zum Allgemeinen, vom Erfahrbaren zum Theoretischen. Dieses Denken bildet sich erst ab dem 12 Lebensjahr aus und benötigt noch einige Zeit, um sich voll zu entfalten. Das ist durch Forschung belegt, Du vermutest nur.
Das betraf aber nur einen kleinen Teil der Weltbevölkerung. Nun mal Butter bei die Fische! Schwadroniere nicht einfach, belege! Es gab in den anderen Teilen Welt auch eine Schriftkultur. Ergo: Wenn das alles so simpel ist, dann zeige mir bitte eine Schrift, die vor der Stenos erschienen ist und dieses Prinzip behandelt. Das müßte dann ja in arabischen, indischen oder chinesischen Quellen nachweisbar sein. Dein Argument, das sei ja so simpel, also hat es keiner aufgeschrieben, zieht nicht. Vieles, das simpel ist, wird und wurde schon immer aufgezeichnet, schon, weil jeder Mensch das sonst mühsam selbst erfahren bzw. erlernen müßte. Es ist simpel, eins und eins zusammenzuzählen, trotzdem gab es schon immer zahlreiche Rechenbücher, die genau das aufgezeichent haben. So einfach wie das ist aber Stenos Prinzip nicht, ergo wäre das dann auch aufgezeichnet worden. Wenn schon nicht in der christlichen Welt, dann eben von Chinesen, Arabern, Indern usw. Die haben es aber auch nicht. Warum also nicht? Warum aber hat es dann plötzlich Steno aufgeschrieben? Hier dreht sich Deine Argumentation im Kreis, denn wenn es so simpel ist, dann hätte auch Steno das nicht extra behandeln müssen, sondern schlichtweg voraussetzen können.
Na siehste mal, jetzt ist Dir endlich selber aufgefallen, daß Deine Frage: Was meinst Du denn, was Gelehrte um 1550 geantwortet hätten, wenn man ihnen die Frage so gestellt hätte unpassend formuliert war, weil man eben nicht alle Gelehrten der damaligen Zeit über einen Kamm scheren kann. Nee, na siehste mal, das habe ich Dir aufgezeigt, denn wie hast Du so schön geschrieben: Du meinst ein Kirchengelehrter? Du wußtest offenbar noch nicht einmal, daß es damals nicht nur Kirchengelehrte gab, sonst hättest Du hier nicht alle Gelehrten über einen Kamm geschert. Das zeigt aber auch, daß Du einfach keine Ahnung über die den damaligen Kenntnisstand hast. Sag doch einfach: ich weiß es nicht, also kann ich das nicht beurteilen. Du aber willst hier gegen jegliche Quellenlage recht behalten. Warum?
Deshalb: Hör bitte nur für einen Moment mit dem Spekulieren auf und bequelle doch mal Deine Annahmen. Du hast bislang nur Deine Meinung verkündet, die aber weder durch den historischen Hintergrund noch mit der Entwicklungspsychologie gestützt werden kann. Deine Meinung in Ehren, aber wenn Du hier schon so lange diskutierst, dann erwarte ich langsam auch mal Quellen. Sonst ist die ganze Diskussion müßig, denn wenn Du Deine Meinung nicht belegen kannst, dann ist sie widerlegt, da ich Quellen angeführt habe.--IP-Los (Diskussion) 21:14, 11. Jun. 2017 (CEST)
Eigentlich liegen wir in unseren Ansichten sehr nah beieinander, aber Du suchst anscheinend krampfhaft nach Unterschieden, um mir Fehler nachsagen zu können. Ich habe bislang versucht, das mit Humor zu nehmen, aber Du steigerst Dich immer weiter hinein und wirst zunnehmend garstig. Das müßte nicht sein. Ich habe inzwischen mehrfach aufgezeigt, daß wir in den meisten Punkten annähernd einer Meinung sind. Warum sträubst Du Dich so sehr dagegen?
Zu Deiner Argumentation: Fällt Dir eigentlich auf, daß Du just Deine Argumentation gedreht hast? Gerade eben war noch die Kirche Schuld, daß Kinder, die nach dem Vorschulalter abstrahieren könnten, daran gehindert werden, das strat. P. zu erkennen - jetzt sind es Kinder ab zwölf, die die nötige Reife haben könnten(?), aber das zählt dann trotzdem nicht!? Was denn nun? Und wo meist Du Quellen angeführt zu haben?
Was die Entwicklungspsychologie angeht, hast Du letztlich nichts geschrieben, das meiner Einschätzung entgegensteht, denn auch Zwölfjährige sind Kinder und ich habe eingeräumt, daß vor Steno vermutlich keiner das so konsequent bearbeitet und zuende gedacht hatte. Damit bleibt nichts übrig für Dich zum kritisieren.
Bezüglich des historischen Hintergrunds habe ich keinerlei Behauptungen o.ä. aufgestellt (offensichtlich ironische Antworten auf blöde Fragen mal ausgenommen), da gibt es also auch nichts zu belegen.
Man kann übrigens wohl davon ausgehen, daß viele gute und manche große Ideen schon früher gedacht oder zumindest angerissen wurden und manchmal ist das sogar nachweisbar, aber in den meisten Fällen läuft es so, daß sich einer damit als erster erfolgreich hervortut und alle anderen ärgern sich still und leise, daß sie nicht am Ball geblieben sind und keiner weiter von ihnen Notiz nimmt. (Ups, eine Spekulation, aber vielleicht erkennst Du, daß sich solche Vermutungen weder belegen noch wiederlegen, sondern bestenfalls basierend auf wagen Schätzungen hochrechnen lassen.)
BTW: Die Frage nach den Kirchengelehrten war ja nun ganz offensichtlich eine Fangfrage, da habe ich mich schon gewundert, daß Du so sehr drauf einsteigst, daß es Dich noch immer nicht losläßt. Aber halt, ich vergaß, Du gehst ja davon aus, daß ich sehr viel dümmer bin als Du, darum ignoriere einfach, was ich geschrieben habe und bestehe darauf, daß ich wirklich so naiv und ungebildet bin, wie Du es annimmst.
Aber eine Frage hätte ich trotzdem noch: Bis zu welchem Jahrhundert in etwa wurde alles das schriftlich für die Nachwelt festgehalten, was so einfach ist, daß Kinder das selber erkennen konnten und ab wann wurden nur noch solche Sachen verschriftlich, die dem kindlichen Verstand natürlicherweise nicht zugänglich sind? Du meintest ja, daß Steno zu seiner Zeit nichts aufgeschrieben hätte, was Kinder auch erkannt hätten, sondern das kurzerhand vorausgesetzt hätte, verlangst aber andererseits Belege für die Niederschrift eben solcher von Kindern zu erkennenden Sachverhalte. Wo also würdest Du das zeitlich verorten? --178.4.183.25 00:09, 12. Jun. 2017 (CEST)
Wieso, das mit dem Kirchengelehrten warst du doch gar nicht, sondern IP 188.usw. Kann ja jeder kommen, sich fremde Überlegungen zu eigen machen und behaupten, es seien seine. Scnr, --AMGA (d) 09:33, 12. Jun. 2017 (CEST)
Jetzt bitte kein falscher Neid, bloß weil ich jeden Tag mindestens einmal wiederauferstehe. --188.107.205.151 16:52, 12. Jun. 2017 (CEST)
Du hast mich völlig mißverstanden. Ich schiebe hier niemandem etwas in die Schuhe. Das alles diente nur der Erklärung, warum das alles nicht so trivial war. Was ich Dir hier aufzeigen wollte, ist der kulturelle Hintergrund, vor dem Steno seine Entdeckung gemacht hat, mehr nicht. Anhand der Entwicklungspsychologie habe ich Dir versucht klarzumachen, daß Deine zweite Argumentation, daß man sich ja davon lösen könne, eben auch nicht möglich ist, da Menschen, die die von Dir eingeforderte Denkleistung erbringen, schon in die Schule gehen und damit bereits kulturell geprägt sind. Dementsprechend ändere ich nicht meine Argumentation, sondern antworte lediglich auf deine: Fällt Dir eigentlich auf, daß Du just Deine Argumentation gedreht hast? Gerade eben war noch die Kirche Schuld, daß Kinder, die nach dem Vorschulalter abstrahieren könnten, daran gehindert werden, das strat. P. zu erkennen - jetzt sind es Kinder ab zwölf, die die nötige Reife haben könnten(?), aber das zählt dann trotzdem nicht!? Nein, habe ich nicht, sondern ich habe Dir lediglich erklärt, daß sich ab diesem Alter so etwas ausbildet. Für das, was Du aber beschreibst, ist abstrakt-logisches Denken notwendig - ich habe mich also konkret auf Dein Beispiel bezogen - und das setzt ab zwölf Jahren ein, was eben noch nicht heißt, daß zwölfjährige Kinder das vollständig ausgebildet haben. Piaget nennt das das "Stadium der Formal-operationalen Intelligenz", mit dem man beginnt, konkrete Sachverhalte (also z. B. Beobachtungen) mit hypothetischen zu verbinden. Dieser Entwicklungsprozeß benötigt allerdings Jahre und entwickelt sich je Individuum unterschiedlich.
Man kann übrigens wohl davon ausgehen, daß viele gute und manche große Ideen schon früher gedacht oder zumindest angerissen wurden und manchmal ist das sogar nachweisbar, aber in den meisten Fällen läuft es so, daß sich einer damit als erster erfolgreich hervortut und alle anderen ärgern sich still und leise, daß sie nicht am Ball geblieben sind und keiner weiter von ihnen Notiz nimmt. Doch, dafür gibt es Belege - siehe die Entwicklung der Infinitesimalrechnung durch Newton und Leibniz. Das paßt exakt auf Deine Beschreibung. Oder einfacher ausgedrückt: "Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden." Diese Möglichkeit bestreite ich auch nicht, nur eben, daß das St. Prinzip so etwas Triviales ist, daß Kinder das eben schon mal so einfach herausfinden könnten und das ein allseits bekanntes Prinzip ist. Einzig darum geht es mir. Natürlich kann das schon mal jemand anderes herausgefunden haben, das sogar aufgeschrieben haben und das alles ist dann abhanden gekommen. Nur gibt es dafür keine Quellen. In der Geschichtswissenschaft muß man sich an Quellen halten, daher war Steno der erste. Ich erinnere Dich an Deinen Satz: Das dürfte jedes Kind beim Spielen oder spätestens beim Aufräumen von selbst entdecken; die meisten machen sich darüber später bloß keine weiterführenden Gedanken und schreiben auch keine Abhandlungen dazu. Ich habe Dir nur versucht aufzuzeigen, daß dem nicht so ist. Mehr nicht.
Du gehst ja davon aus, daß ich sehr viel dümmer bin als Du, darum ignoriere einfach Nein, das tue ich nicht. Wissen hat nicht immer twas mit Intelligenz oder Dummheit zu tun. Ich halte Dich sogar für ausgesprochen klug, sonst würde ich hier nicht weiterschreiben.
und ich habe eingeräumt, daß vor Steno vermutlich keiner das so konsequent bearbeitet und zuende gedacht hatte Na, da sind wir uns dann ja einig.--IP-Los (Diskussion) 17:26, 13. Jun. 2017 (CEST)
Von 12:28, 6. Jun. 2017 (CEST): [...] die meisten machen sich darüber später bloß keine weiterführenden Gedanken und schreiben auch keine Abhandlungen dazu. Darauf habe ich mich bezogen, als ich schrob: und ich habe eingeräumt, daß vor Steno vermutlich keiner das so konsequent bearbeitet und zuende gedacht hatte. Wir waren uns also bereits vor zwei Wochen einig in diesem Punkt!einself
Gerne auch noch einmal ein Hinweis darauf, warum Du denkst, wir wären unterschiedlicher Ansicht: Ich habe ursprünglich eine allgemeine Aussage gemacht über die Fähigkeiten von Kindern. Du hast versucht, das mit einem konkreten Beispiel zu widerlegen (der kulturelle Hintergrund, vor dem Steno seine Entdeckung gemacht hat). Aber: Dieses konkrete Beispiel zeigt nur auf, daß innerhalb des von Dir ausgewählten Kontextes Kindern die von mir postulierte Leistungsfähigkeit sehr erschwert, wurde. Ich habe übrigens niemals behauptet, daß das ein allseits bekanntes Prinzip ist. Vielmehr meinte ich Erfahrungswerte, die abgespeichert werden, ohne diese großartig zu intellektualisieren. Deswegen schrieb ich auch, Kinder "kennen" das und nicht Kinder "wissen das".
Das Problem war/ist vermutlich, daß Du Dich zu sehr darauf konzentriert hast, mir Dinge "begreiflich" machen zu wollen, anstatt Dich mehr darum zu bemühen, Deinerseits besser zu begreifen, was ich Dir geschrieben habe. Zumindest sorgfätiges Lesen kann ich wohl erwarten, was aber nicht gegeben ist, wie bspw. im letzten Beitrag, wo Du mich zitierst mit: [...] manchmal ist das sogar nachweisbar und dann meinst, dem zu widersprechen mit der Aussage: Doch, dafür gibt es Belege. Auch da übersiehst Du, daß wir uns in diesem Punkt einig sind.
Kurz zusammengefaßt: Ich sage, Kinder können sowas. Du sagst, es wurde/wird ihnen verunmöglicht. Meine Aussage trifft allgemein zu, Deine Aussage trifft auf ein fiktives Durchschnittskind innerhalb des von Dir gewählten Kontextes zu.
Noch kurz etwas zu Piaget: Er hat den Durchschnitt beschrieben, wie das immer gilt bei zeitlichen Angaben zu kindlicher Entwickung. Es liegen aber viele Kinder außerhalb der Durschnittswerte. Deine Behauptung, daß meine zweite Argumentation, daß man sich ja davon lösen könne, eben auch nicht möglich ist, ist daher eine unzulässige Verallgemeinerung. Ich konnte sowas bspw. mit zwei bis drei Jahren, was sicherlich als extrem zu bewerten ist, aber soweit nur zur Illustration, daß es eben nicht alle Kinder betrifft, daß sie Schlag zwölf diese Fähigkeit entwickeln können. Du hast Dir da selber einen Tunnel gemauert, dessen Begrenzungen Piagets Altersangaben und Vorstellungen über unter starkem Einfluß von Kirche und Schulbildung stehenden Kindern sind. Mglw. liegt dem auch eine Mißinterpretation Poppers zugrunde (schwarzer Schwan), aber ich habe eben nicht verabsolutierend behauptet, daß alle Kinder immer und zu jeder Zeit dazu in der Lage gewesen sind, sondern ganz allgemein, daß Kinder an sich meiner Ansicht nach zu so etwas in der Lage sind. --188.107.206.27 18:11, 15. Jun. 2017 (CEST)
@IP-Los: Noch dabei? --188.107.204.68 19:47, 16. Jun. 2017 (CEST)

Wikipedia:Redundanz / Kategorie:Wikipedia:Redundanz[Quelltext bearbeiten]

Hallo!

Könnte das etwas für die Wikipedia:WikiCon 2017 sein? Die Redundanzen bestehen schon lange. Oft wird argumentiert das ein Fachmann das entscheiden muss. Anscheinend haben wir zu wenige Fachmänner in diversen Bereichen. Sollte die Wikimedia Foundation Experten bezahlen die über Redundanzen entscheiden? --193.81.214.100 21:21, 7. Jun. 2017 (CEST)

Kann das nicht ein Fachmann entscheiden? Ich sehe das im Übrigen wie du.--Bluemel1 (Diskussion) 21:43, 7. Jun. 2017 (CEST)
Vielleicht brauchen wir ja Wikipedia:Redundanter Wettbewerb :) . Oder besser noch WikiLovesHatesRedundancy. --Nurmalschnell (Diskussion) 11:38, 8. Jun. 2017 (CEST)
Eine gewisse Redundanz ist völlig in Ordnung. Nun besteht kein Konsens darüber, wie weit die gehen darf. Man könnte ja ein weiteres Kriterium einführen: (von irgendwem als solche empfundene!) seit x Jahren (wieviel ist x?) nicht aufgelöste Redundanzen sind offenbar auch völlig in Ordnung, da sich niemand weiter dran stört. Problem gelöst ;-) --AMGA (d) 14:08, 8. Jun. 2017 (CEST)
Wikipedia:Redundanz ist nix anderes als Wikipedia:Organisierter Vandalismus, wo Ahnungslose, Dillettanten und Neulinge dazu animiert werden, in Dinge ihre Nase zu stecken, wovon sie keine Ahnung haben und Artikel zu verunstaltetn, für deren Bearbeitung ihre Kompetenz nicht ausreicht. Wikipedia:Redundanz gehört ersatzlos gelöscht. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 09:58, 9. Jun. 2017 (CEST)
@Matthiasb: Wurde schon zweimal versucht zu löschen. (31. Juli 2008 und 19. April 2012) Leider erfolglos. --193.81.211.131 21:24, 14. Jun. 2017 (CEST)
+1 Ich habe im Bereich Naturwissenschaft mehrmals beobachtet, wie zwei gute Artikel zu einem (oft auch guten) eingedampft worden sind. Jüngstes Beispiel: aus Strömung nach Bernoulli und Venturi und Bernoullische Energiegleichung wurde Bernoulli-Gleichung. -- Michael (Diskussion) 11:01, 9. Jun. 2017 (CEST)
@Michaël: Die Zusammenlegung hat Benutzer:Alva2004 vorgenommen. Ein promovierter Maschinenbau-Ingenieur. Welcher laut eigenen Angaben auf seiner Benutzerseite keine Ahnung von Strömungsmechanik hat. :) --193.81.211.131 21:34, 14. Jun. 2017 (CEST)
Ja und? Hauptsache, alle machen mit und jeder gibt sein Bestes! MfG --Methodios (Diskussion) 15:41, 15. Jun. 2017 (CEST)
OK: Dann mal die Langfassung: Jeder macht, was er will, keiner weiß, was er soll, aber alle machen mit - und: Er gab sein Bestes, aber es war nicht genug. MfG --Methodios (Diskussion) 07:17, 16. Jun. 2017 (CEST)

"... auf der Spur der Steuerräuber"[Quelltext bearbeiten]

Für mich ist es immer mal wieder interessant, den Zustand der eigenen Fassungslosigkeit zu analysieren. In der ZEIT von heute ein Artikel, der wie eine spannende Geschichte beginnt:

"Am 22. Juni 2011 geht im Bonner Bundeszentralamt für Steuern ein Sammelantrag ein. Er bekommt die Nummern 1100000001 bis 1100000025 zugeteilt. Dann landet er auf dem Schreibtisch von Anna Schablonski, im Erdgeschoss eines grauen, fünfstöckigen Zweckbaus mit Regalen voller Leitz-Ordner, auf deren Rücken der Bundesadler prangt. | Schablonski ist damals 30 Jahre alt, groß und schlank, hat braune Augen und einen kinnlangen Bob-Haarschnitt. Gerade einmal ein halbes Jahr macht sie ihren Job. Von komplizierten Börsengeschäften hat sie keine Ahnung. Aber wenn Schablonski etwas seltsam vorkommt, so wie dieser Antrag, dann geht sie der Sache auf den Grund. | Zunächst sind da die ungewöhnlich hohen Summen. In nur zwei Monaten hat der Antragsteller, ein Pensionsfonds aus den USA, für 6,4 Milliarden Euro deutsche Aktien gekauft, nur um sie kurz darauf wieder zu verkaufen. Nun verlangt er exakt 53.882.080 Euro und 94 Cent an Steuern vom deutschen Staat zurück, also fast 54 Millionen Euro. Seltsamerweise, das macht Schablonski besonders stutzig, hat der Fonds nur einen einzigen Begünstigten. Wozu, fragt sie sich, spekuliert ein Ein-Mann-Pensionsfonds mit so vielen Milliarden?"

Gleich dazu: "Die ARD zeigt den Film "Milliarden aus der Staatskasse – auf der Spur der Steuerräuber" in der Panorama-Sendung am Donnerstagabend (8. Juni) um 22 Uhr. Danach ist der Film auf www.panorama.de abrufbar."

Fassunglos A: Wie kann ein Heer von hochmögenden Experten in Minsterien, Finanzämtern und -- ja auch: Zeitungen dieses Spiel so lange nicht durchschauen? Fassungslos B: Wie können Menschen, die ihrerseits Experten sind und also wissen, dass sie da in großem Stil betrügen, die Überzeugung pflegen, nur besonders schlau zu sein?

"Anruf bei dem Mann, von dem Schablonski damals noch nicht ahnt, dass er ihr wahrer Gegenspieler ist, der Spiritus Rector hinter den Cum-Ex-Geschäften: Hanno Berger. Der Anwalt hat sich nach einer Durchsuchung seiner Frankfurter Kanzlei Ende 2012 in die Schweiz abgesetzt. Dort lebt er heute in einem mondänen Bergdorf und zunehmend wohl auch in seiner eigenen Welt. [...] | In von der Staatsanwaltschaft abgehörten Telefonaten behauptet er sogar, es werde ein "Vernichtungsfeldzug" gegen ihn geführt. Den deutschen Staat bezeichnet er da wahlweise als "totalitär" oder "links-faschistoid". Die Durchsuchungsbeschlüsse gegen ihn und seine Komplizen seien von "Schweinerichtern" unterzeichnet worden."

Fassungslos C: Ein Staat, der so aufgebaut ist, dass nach 45 pausenlosen Arbeitsjahren des Durchschnittsarbeiters 1.350 € Rente ausgezahlt werden (steht irgendwo an anderer Stelle in der Zeitung), während bauernschlaue Rechtsanwälte und Bänker im Geld waten -- ist das ein Rechtsstaat?

Sorry, ein wenig lang geworden. Liegt an der Fassungslosigkeit. -- Also werde ich heute abend die Sendung anschauen und versuchen, Schritt für Schritt meine Fassungslosigkeit abzubauen. Wie geht es euch da? --Delabarquera (Diskussion) 12:27, 8. Jun. 2017 (CEST)

Es liegt in unserer Natur: Wir sind aggressiv (herangehend) und gierig. (Der Staat versucht ja, das einzudämmen...)
In Dänemark ist letztes Jahr ein ähnlicher Fall aufgedeckt worden. Im Vergleich mit der Bevölkerungszahl und dem BSP etwa 3 bis 5 Mal bedeutender als in D. !!Hurra für die mutige, skeptische Anna!! Man sollte diesen Bearbeitern soviele automatisierte Alarmsysteme zur Seite stellen wie möglich. GEEZER … nil nisi bene 12:50, 8. Jun. 2017 (CEST)

„Linksfaschistoide Schweinerichter“, ist das n geläufiges Deutschland-Bild in der Schweiz oder ist der Mann nur leicht reizbar?--Bluemel1 (Diskussion) 12:58, 8. Jun. 2017 (CEST)

Laut Handelsblatt ist der Mann Hesse... --Bremond (Diskussion) 19:01, 8. Jun. 2017 (CEST)
@Geezer: Nein, der Staat versucht nicht das einzudämmen, sondern konzentriert sich nur darauf, werbewirksamn diesen Eindruck zu vermitteln. Erst vorhin lief eine nette Doku über Schummelsoftware bei Dieselfahrzeugen, die offenbar alle KFZ-Hersteller in allen Fahrzeugen verwenden und das in geheimer Absprache mit dem Kraftfahrzeugbundesamt. Unverschämt auch die offene Absprache mit Dobrindt, daß es nur ein mickriges Softwareupdate brauchen würde, um die Riesensauerei zu bereinigen. Aber so läuft das nunmal, wenn ehemalige Politiker als Lobbyisten u.ä. in die Wirtschaft wechseln und diese Umstände nicht konsequent transparent gemacht werden. --188.107.207.106 22:45, 8. Jun. 2017 (CEST)
Nun ja, wenn die Abgasreinigung prinzipiell funktioniert, aber in der Praxis durch die Software ausgeschaltet wird, dann sollte in der Tat ein kleines Softwareupdate genügen, um die Abschaltung abzuschalten. --Digamma (Diskussion) 23:01, 8. Jun. 2017 (CEST)
@Geezer Aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich sagen, dass auch der Staat in seinen vielfältigen bürokratischen Ausprägungen aggressiv (herangehend) und sehr gierig ist. Viele Steuerbetrüger rechtfertigen ihr Handeln mit einem angenommenen moralischen Notwehrrecht und zumindest die Entstehung solcher Gedankengänge kann ich oftmals einigermaßen nachvollziehen. Aber es stimmt schon: Nicht, dass diese Lücke von Kriminellen in Maßanzügen ausgenutzt wurde ist das Skandalon, sondern dass es jahrelang fachbehördlich bekannt aber politisch ignoriert wurde. Das der Bankenverband auch noch zur Legalisierung dieser Praktiken ein Gesetz diktieren konnte und dieses auch eins zu eins durchgewunken wurde - soviel zur Fachkontrolle in den Ministerien und zur Gesetzgebungkompetenz eines hier offenkundigen Abnickparlaments. Man fragt sich, ob bei der Behandlung des Themas innerhalb der fiskal(polit)ischen Fachbereiche (Oberfinanzbehörden, Ministerium) überhaupt eine Erklärung außerhalb des Bereiches zwischen Unfähigkeit und korrupten/kriminellen Handeln gesucht werden kann. Benutzerkennung: 43067 07:40, 9. Jun. 2017 (CEST)
Mit "Staat" meinte ich Dänemark... ;-) GEEZER … nil nisi bene 07:51, 9. Jun. 2017 (CEST)
Hamlet, erster Aufzug. Aber leider hat Marcellus nur zum Teil recht. Auch hier scheint mir etwas faul im Staate. Benutzerkennung: 43067 08:00, 9. Jun. 2017 (CEST)
@Digamma: So ist es natürlich nicht. VW bspw. hat Vorgaben gemacht, daß die Grenzwerte auf der Straße um den Faktor 3 - 5 überschritten werden dürfen und das wurde so abgenickt. Immerhin würde das Gesetz nur fordern, daß auf dem Prüfstand die Grenzwerte eingehalten werden, da dachte sich VW: "Dann können wir uns ja aussuchen, wie hoch der Schadstofausstoß im Straßenverkehs sein darf." Um die Grenzwerte einhalten zu können, wäre ein Umrüstung der Autos nötig, die ~ 1500 € pro PKW kostete.
Nach einigem Suchen habe ich die Doku wiedergefunden: Geheimakte VW --88.68.70.73 13:38, 9. Jun. 2017 (CEST)
Ich werde mir jetzt keine Fernsehsendung ansehen. Was ich sagen möchte: Es ist völlig klar, dass ein Auto unter realen Bedingungen auf der Straße möglicherweise mehr Schadstoffe ausstößt als auf dem Prüfstand, weil der Prüfstand eben nicht die reale Fahrweise simuliert. Das ist deswegen auch erlaubt. Dennoch muss die Abgasreinigung im realen Betrieb auf der Straße genauso funktionieren wie auf dem Prüfstand. Nicht erlaubt ist, die Abgasreinigung auszuschalten oder zu reduzieren, beispielsweise um die Leistung zu erhöhen oder Additive einzusparen. Deshalb genügt es, wenn die Software so verändert wird, dass die Abgasreinigung auf der Straße genauso funktioniert wie auf dem Prüfstand.
Dass das noch nicht optimal ist, ist eine andere Sache. Aber eine Sache für den Gesetzgeber. --Digamma (Diskussion) 20:14, 9. Jun. 2017 (CEST)
Ich werde Dir jetzt sicherlich nicht den gesamten Inhalt der Dokumentation aufschreiben. Wenn Du Dir den Beitrag nicht ansehen möchtest, können wir auch nicht über die Inhalte des Beitrags diskutieren. --88.68.70.73 21:34, 9. Jun. 2017 (CEST)
Sagt man zu Cum Ex (Dividendenstripping) schon „Kommando Hans Eichel? – Steuer einmal zahlen und 10 mal erstatten lassen – ganz legal! oder? Schnell die Schablonski rausmobben, feuern und ein ganz miserables Arbeitszeugnis ausstellen. Und §129c – Widerstand gegen den Arbeitgeber erlassen, sowie §129d Remonstrationsversuch. --Hans Haase (有问题吗) 15:00, 13. Jun. 2017 (CEST)

Hatte hier vielleicht mal wieder jemand nicht gewußt, wo wir leben? Blauäugigkeit ist wohl nie auszurotten, und die Gehirnwäsche funktioniert obendrein offenbar immer wieder. MfG --Methodios (Diskussion) 15:47, 15. Jun. 2017 (CEST)

Britannia! rule the waves![Quelltext bearbeiten]

Elfmeterschiessen, David Cameron, Theresa May ... Ich fürchte, selbst GOtt wird die Queen nicht mehr retten können. Engl. Sprichwort: Alles nay macht die May. (Wenn sie keine Politikerin wäre, täte sie mir fast leid.)

Still more majestic shalt thou rise,
More dreadful, from each foreign stroke;
As the loud blast that tears the skies,
Serves but to root thy native oak.
"Rule, Britannia! rule the waves:
"Britons never will be slaves."
(Ist nicht auch (schon) die Eiche doitsch?) MannMannMannMann.... GEEZER … nil nisi bene 07:58, 9. Jun. 2017 (CEST)
Das Volk hat gesprochen. Es ist leicht hysterisch, aber es spricht. :) --Bluemel1 (Diskussion) 08:11, 9. Jun. 2017 (CEST)--Bluemel1 (Diskussion) 08:11, 9. Jun. 2017 (CEST)
Vielleicht darf es bald ja nochmal sprechen. Man könnte das im 3-Monatsrhythmus einführen (das schafft Arbeitsplâtze).
Ich sehe den Bruch/Übergang dort, wo James Bond langsam aber stetig durch Austin Powers und Johnny English (!) ersetzt wurde. So etwas bleibt nicht ohne Folgen. Bitte den Hut, Moneypenny! GEEZER … nil nisi bene 08:42, 9. Jun. 2017 (CEST)
The foreign stroke
By the way: „Brüssel rules the waves.“ Beweisfoto rechts.

If I were Britannia I'd waive the rules. Ein Song und eine LP der britischen Rockband Budgie (1976).[4] Am besten hat mir damals der letzte Song, Black velvet stallion, gefallen.[5] Den hab ich seit Jahrzehnten nicht mehr gehört ... --Klaus Frisch (Diskussion) 17:48, 18. Jun. 2017 (CEST)

Theresa May[Quelltext bearbeiten]

Respektloser britischer Humor im Alltagsleben

Theresa May ist nun die Frau, die als eiserne Lady in die Wahl ging und als lahme Ente wieder heraus kam. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 09:54, 9. Jun. 2017 (CEST)

Spon ließ sich nicht nehmen, sie als eiernde Lady zu bezeichnen. Benutzerkennung: 43067 10:48, 9. Jun. 2017 (CEST)
Habe ich auch gerade gesehen. GROSSARTIG. Zu einer Variante dieses Begriffs habe ich eine direkte Beziehung. GEEZER … nil nisi bene 11:10, 9. Jun. 2017 (CEST)
Spon ist schlimm.--Bluemel1 (Diskussion) 11:41, 9. Jun. 2017 (CEST)
Woher weißt du das? --AMGA (d) 12:10, 9. Jun. 2017 (CEST)
Beim Humor sind sie uns aber immer noch überlegen: "Another day of Mayhem" GEEZER … nil nisi bene 12:21, 9. Jun. 2017 (CEST)
Wir haben den 9. Juni, aber es sieht aus wie Ende May. --2A02:1206:4585:2F10:CD3A:399B:A0C1:888C 16:58, 9. Jun. 2017 (CEST)
Die kämpfende Theresa May?
Schon während des Walkampfes wirkte sie irgendwie an die Kette gelegt... GEEZER … nil nisi bene 17:10, 9. Jun. 2017 (CEST)
... und erst die Symbolik ihres Namensanagramms: Theresa Mary May = Rats! Mayhem Year! GEEZER … nil nisi bene 17:23, 9. Jun. 2017 (CEST)
She's a Liar, Liar. --88.68.70.73 18:25, 9. Jun. 2017 (CEST)
interessanter als Frau May ist doch der Typ, der gegen sie angetreten ist: Lord Eimerkopf ;-) ob der für de-wp relevant ist? ... grübelnd, --Strange (Diskussion) 21:18, 15. Jun. 2017 (CEST)

Besser keine Erklärung, als so eine schlechte...[Quelltext bearbeiten]

"Gedenkminute stehe nicht im Einklang mit ihrer Kultur" so Teamoffizielle zur vermurksten Aktion bei der WM-Quali.[6]

Bei so einer Entschuldigung kann man sich doch nur noch fremdschämen. Falls sie beweisen wollen, wie rückständig und weltfremd "der Araber" ist, haben sie aber eine wirklich guten Job gemacht. Auweia... --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 11:08, 9. Jun. 2017 (CEST)

Angeblich auch eine Lüge, laut irgendeinem progressiven Iman in England. Haben wir keine Araber hier, die uns aufklären könne? :) --UrsalaGrün (Diskussion) 11:11, 9. Jun. 2017 (CEST)
Türkische Fußballer haben wohl eine ganz andere Kultur. Die türkischen Fußballfans nicht so --UrsalaGrün (Diskussion) 11:15, 9. Jun. 2017 (CEST)
Ich habe genug Kontakt mit arabisch sprechenden Menschen / Moslems (Syrien, Irak, Iran, Eritrea...) um zu wissen, das die Erklärung bestenfalls für einige wenige völlig verbohrte und fundamentalistische Ausnahme gelten dürfte. Eine Freundin von mir hat sogar Fürbitten bei einer christlichen Hochzeitsmesse vorgetragen, die bzw.ihre ganze Familie würde definitiv nicht so eine Fehlleistung. Das hat nichts mit Einklang sondern nur gutem Benehmen zu tun. --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 11:29, 9. Jun. 2017 (CEST)
Naja, "Fußballfans" die nicht nur als Kind schon sch* waren, kommen aus vielen Nationen. Das ist defintiv kein orientspezifisches Defizit... --Wassertraeger (‏إنغو‎) Fish icon grey.svg 11:31, 9. Jun. 2017 (CEST)
Hat auch nichts mit Nationen zu tun, sondern eher mit Kultur + religiöser Ideologie. 15% der türkischen Muslime, finden Selbstmordanschläge "often/sometimes justified". Wohl viele Fußballfans darunter --UrsalaGrün (Diskussion) 11:45, 9. Jun. 2017 (CEST)
Religiöse Ideologien haben das so an sich, absurde Dinge schönzureden. Schon allein im Nahen Osten kenne ich da mindestens zwei... --AMGA (d) 12:20, 9. Jun. 2017 (CEST)
Wie kommt man jetzt von saudi-arabischen Fußballspielern auf türkische Fußballfans? Aber was ich mich frage: Warum gibt es eine Gedenkminute für die Terroropfer von London aber nicht für die von Teheran? --Digamma (Diskussion) 13:22, 9. Jun. 2017 (CEST)
Mein Schatz, wenn es eine Gedenkminute für die Terroropfer von Teheran gäbe unter Anwesenheit deutscher Sportler, würden die deutschen Sportler sicher nicht stattdessen Aufwärmübungen machen. Lass doch bitte die Kirche im Dorf. Im Zusammenhang mit dem Gedenk-Boykott (falls es sich so verhalten hat), passt diese schnoddrige Jugendsprache sehr gut: „Warum haben die uns den entblößten Podex gezeigt?“ – „Weil sie es können.“--Bluemel1 (Diskussion) 13:24, 9. Jun. 2017 (CEST)
Was willst du von mir? Ich frage, warum es bei dem Spiel eine Gedenkminute für die Terroropfer von London gab aber nicht für die von Teheran. Das wäre m. E. naheliegend gewesen. Mit deutschen Sportlern hat das überhaupt nichts zu tun. Auch nicht mit dem Verhalten der saudi-arabischen Fußballspieler. --Digamma (Diskussion) 13:38, 9. Jun. 2017 (CEST)
Von dir will ich nichts. Dir stehen alle Wege offen, bei den Sportverbänden anzuregen, in welchen Fällen zusätzliche Gedenkminuten abgehalten werden können. Wende dich bitte an die.--Bluemel1 (Diskussion) 13:53, 9. Jun. 2017 (CEST)
Stichwort Whataboutism --UrsalaGrün (Diskussion) 13:29, 9. Jun. 2017 (CEST)
+1. Wieder habe ich dieses Whataboutism nicht erkannt. Aua.--Bluemel1 (Diskussion) 13:54, 9. Jun. 2017 (CEST)
Meinst du damit die Rede von den türkischen Fußballfans oder die vom Terroranschalg von Teheran? --Digamma (Diskussion) 13:32, 9. Jun. 2017 (CEST)
Sind halt nicht Bewohner der "ersten Welt", noch dazu sind die Opfer mehrheitlich Muslime, das interessiert die Weltöffentlichkeit nicht so. Ist aber nichts Neues, das gab es in der Vergangenheit immer wieder (Tag 1: 5 Tote bei Terroranschlag in Europa, Tag 2: 150 Tote bei Terroranschlag in Iran/Irak/[beliebiges Entwicklung- oder Schwellenland einsetzen], Tag 3: alle sprechen/berichten über den Anschlag von Tag 1, auch in USA o.ä. weiter entfernten Ländern). Gibt's aber auch in anderen Konstellationen, jeder (v.a. islamistische) Anschlag mit 5 Toten erzeugt mehr Aufmerksamkeit als ein Amoklauf mit 15 Toten (z.B. Anschlag am Breitscheidplatz im Vergleich zum Amoklauf von Winnenden, Anschlag auf den Boston-Marathon im Vergleich zum en:Washington Navy Yard shooting - der hat in de.wp noch nicht einmal einen Artikel).--92.224.63.246 17:46, 15. Jun. 2017 (CEST)

Die kennen sowas wie Gedenkminuten von zuhause nicht. Und haben deshalb gar nicht mitgekriegt, dass es da eine Gedenkminute gab. Die Entschuldigung ist aber dennoch blödsinnig, denn sie schiebt die Verantwortung auf die Spieler. Offen gesagt: Ich erwarte von einem Fussballspieler, dass er Fussball spielt. Für den Rest des Zirkus sind der Trainer und die Manager da. Von denen, die sich jetzt wortreich entschuldigen, hätte einer an den Platz gehen und dem Trainer sagen müssen: Du, Ahmed, da ist eine Gedenkminute angekündigt. Keine Ahnung was das ist, aber sorg dafür, dass deine Leute stramm stehen, wenn es alle anderen auch tun. -- Janka (Diskussion) 20:51, 9. Jun. 2017 (CEST)

ARD-Themenwoche - Glauben[Quelltext bearbeiten]

Ich glaube ich habe alles eingepackt. Ich glaube Soja ist gesund. Ich glaube Zahnseide schädigt mein Zahnfleisch. Ich glaube ich habe die Tür abgeschlossen. Ich glaube dicke Menschen haben mehr Humor. Ich glaube mein Hund erkennt meine Gefühle. Ich glaube die Funkstrahlung meines Handys ist nicht gefährlich. Ich glaube meine Rundfunkgebühr hilft einem qualitativen Rundfunkprogramm. Irgendwie ist die Sache mit dem Glauben nicht so zielführend, im Gegenteil, eher kontraproduktiv. Also warum beschäftigt sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit dem Thema, ohne die Unlogik von Glauben anzusprechen?--Wikiseidank (Diskussion) 12:42, 12. Jun. 2017 (CEST)

Warum bzw. für wen sollte er? Die Gläubigen (nicht identisch, aber doch korrelierend mit den immer noch 50+ % Kirchenmitgliedern in D) wollen das vmtl. nicht hören, die "Ungläubigen" "wissen" eh' um diese "Unlogik", also...? Soll der Rundfunk unter den Gläubigen missionieren? --AMGA (d) 13:14, 12. Jun. 2017 (CEST)
Dieser ganze Glaubenskram ist zumindest für mich für die Katz. Ich bin selber getaufter und konfirmierter evangelischer Christ, aber nur auf dem Papier – also Säkularchrist. Was der Glaube mit manchen Leuten macht, sieht man doch im Nahen Osten oder in unserer eigenen Geschichte. Besonders der Paradiesglaube der Salafisten stellt für die allgemeine Öffentlichkeit eine Gefahr in der heutigen Zeit dar. Ich denke, wenn die Menschen mehr an sich glauben würden, dann hätten wir bestimmt eine bessere und gerechtere Welt. Ich meine, was haben Religionen außer Tod, Leid und Zerstörung in den letzten Jahrhunderten denn gebracht? Religionen sind von Menschenhand geschaffen, was sie damit automatisch der Fehlbarkeit unterwirft. Wie weit dieser Wahnsinn im 21. Jahrhundert geht, sieht man doch am Idiotischen Staat (IS). Diese Hornochsen haben doch tatsächlich geglaubt, sie können die ganze Welt erobern. Nichts können sie erobern. Stattdessen wollen sie uns sogenannte Kreuzfahrer im Namen einer Religion terrorisieren. Quasi als nachträgliche Vergeltung für die christlichen Kreuzzüge. Ich jedenfalls kann nichts dafür. Das ist Glaube. – European Networks 15:28, 12. Jun. 2017 (CEST)
"Keine Religion" bringt nix, siehe 20. Jahrhundert ("bessere und gerechtere Welt" - ich weiß ja nicht). Nun behaupten natürlich einige (viele?), der Kommunismus sei auch nur eine Art Religion (und der im Grunde ebenso areligiöse Nationalsozialismus/Faschismus dann offenbar auch), aber das dient nur der Rettung des (allzu) simplen "Lösung"sansatzes "keine Religion = alles schön". Btw, ich bin auch nicht religiös gebunden. --AMGA (d) 16:07, 12. Jun. 2017 (CEST)
Ohne Glauben zu leben, ist anstrengender: Man muss sich selber sein Universum tapezieren, man muss selber "einen Sinn des Lebens" finden, man muss sich andauernd selber in Frage stellen, inwieweit das eigene Handeln "gut" oder "schlecht" ist, man fühlt sich weniger in akzeptierter sozialer Gemeinschaft, wenn man sonntags lange ausschläft, man hat aggressive, stinkende, gelegentliche kannibalische Vorfahren, statt von der Hand eines liebenden Gottes geschaffen worden zu sein. Man ist ein Sozialwesen mit der Behinderung, ähnliches fühlen zu können, wie die anderen um einen herum. Ich fordere deshalb Parkplätze nur für Agnostiker! GEEZER … nil nisi bene 17:01, 12. Jun. 2017 (CEST)
Hm. Ich weiss, es ist anstrengend und diskriminierend, sonntags lange ausschlafen zu müssen. Und wenn ich mich auf europäischen Foren, Wikipedia-Café-Seiten usw. umschaue, merke ich natürlich ständig, wie sehr sich Nichtreligiöse als Aussenseiter fühlen müssen. Aber im Ernst, es gibt doch inzwischen die Untersuchungen, die darlegen, dass im europäischen Kontext, abgesehen vielleicht von der ältesten Generation, religiös/christlich zu sein eher mit sehr autonomer Persönlichkeit korreliert ist und nichtreligiös eher mit Anpassung (in den USA ist es hingegen noch eher umgekehrt). Das mit dem "Antilogischen" ist in den Religionswissenschaften eigentlich eher eine Trendwelle des 19. Jahrhunderts gewesen, die inzwischen "durch" ist, denn traditionelle "magische" Elemente von Religionen sind natürlich wissenschaftlich kaum haltbar, die Kernfragen - also: Wie kann es sein, dass etwas ist und nicht vielmehr gar nichts? kann man letztlich aber nicht durch Logik und Wissenschaft beantworten. Und mit den "aggressiven, stinkenden, gelegentlich kannibalischen" Vorfahren muss auch der moderne Christ leben, der die Evolutionstheorie als plausibel ansieht und Kreationismus eher als eine theologisch kaum fundierte Randströmung. -- 83.167.59.159 18:43, 12. Jun. 2017 (CEST)
Wie kann es sein, dass etwas ist und nicht vielmehr gar nichts? Das erinnert mich an ein Gedicht.--Caramellus (Diskussion) 19:37, 12. Jun. 2017 (CEST)
So, auch wenn ich natürlich ahne, dass so manches hier witzig gemeint ist, will ich doch mal bierernst einwerfen: "Ich glaube, dass ..." = Ich vermute ist was anderes als "Ich glaube an ..." = Meine tiefinnere Überzeugung ist .... Wobei das grammatisch nicht immer scharf getrennt wird, schon klar. Und bei diesem glauben an würde ich noch mal unterscheiden zwischen a) zentralen gesellschaftspolitischen und b) religiösen Aussagen. "Ich glaube an die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz" (gerne auch: ... dass alle Menschen...) und "Ich glaube (nicht) an Gott / ein höheres Wesen", das sind kategorial unterschiedliche Aussagen.
Nachtrag: "Wie kann es sein, dass etwas ist und nicht vielmehr gar nichts?" Lange Tradition. Leibniz, Kant, Heidegger. Aber man es auch einfach sagen: Das Nichts gibt es nur in Abhängigkeit vom Sein. Und umgekehrt. (Unterschied Sein / Seiendes lassen wir mal beiseite.) Schlicht: Damit ein Loch im Stoff sein kann, muss erst mal der Stoff da sein. Nur die Stoffumgebung eröffnet die Möglichkeit des Lochs in der Hose. Wir sehen uns im Grundkurs Philosophie! Delabarquera (Diskussion) 19:51, 12. Jun. 2017 (CEST)
Visuelle Umsetzung. GEEZER … nil nisi bene 07:32, 13. Jun. 2017 (CEST)
Also das Nichts ist für mich noch etwas anderes als ein Loch irgendwo. Nichts ist wirklich nichts, also auch kein leerer Raum zum drin schweben, keine Zeit, keine Materie, und überhaupt nichts, aus dem eine Materie je entstehen könnte ... -- 83.167.59.159 10:00, 13. Jun. 2017 (CEST)
Dafür, dass nichts nichts ist, ist Nichts relativ lang, oder? GEEZER … nil nisi bene 10:09, 13. Jun. 2017 (CEST)
Wenn man den Massstab anlegt - dafür hast Du uns das mit der Allmacht weiter unten aber in erstaunlicher Kürze erklärt. ;) -- 83.167.59.159 17:29, 13. Jun. 2017 (CEST)

Kommt zumindest ein Themenbeitrag der Kirche des fliegenden Spaghettimonsters? Das ist der Lackmustest. -- Janka (Diskussion) 01:45, 13. Jun. 2017 (CEST)

Ich hab mal eine Dokumentation über das Spaghettimonster gesehen. Die wurden wegen ihres Glaubens unterdrückt. Wenn in der ARD-Themenwoche das Spaghettimonster ignoriert wird, ist das auch Unterdrückung. Nichts gelernt aus der Geschichte!--Bluemel1 (Diskussion) 08:03, 13. Jun. 2017 (CEST)
Wenn Du mir plausibel darlegst, dass es fliegende Spaghettimonstermitglieder gibt, die daran wirklich glauben, dann stimme ich Dir eventuell zu ... insofern ist da (von den reinen Mitgliederzahlen mal ganz abgesehen) vielleicht doch noch ein kleiner Unterschied. -- 83.167.59.159 10:00, 13. Jun. 2017 (CEST)
+1 @Delabarquera. Bei Wikiseidanks Beispielsätzen handelt es sich durch die Bank um einfache Vermutungen, keineswegs um Glaubenssätze oder gar Dogmen. Arbeitshypothesen über den Zustand der Welt aufzustellen ist aber in keiner Weise unlogisch oder unproduktiv, sondern, ganz im Gegenteil, die Grundlage jeder empirischen Untersuchung. Da W. selbst also gar keine Beispiele für die Unlogik von Glauben liefert, darf W. sich auch nicht beklagen, wenn der ÖRR das auch nicht tut (wobei ich gar nicht weiß, ob er das nicht doch tut: habe die Beiträge zur Themenwoche ja noch gar nicht gehört). Geoz (Diskussion) 08:25, 13. Jun. 2017 (CEST)
Genau das ist ja die innewohnende Frage. Wodurch unterscheidet sich "ich glaube vegetarische Ernährung rettet das Eis am Nordpol" von religiösem Glauben? Ist es nicht zielführender sich auf den Weg der Lösung/Erkenntnis zu machen, als sich faul in der Glaubenshängematte zu suhlen. Sollte nicht der "Bildungsauftrag" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks den selbstbestimmten, denkenden Menschen fördern, als den gläubigen Mitläufer?--Wikiseidank (Diskussion) 09:55, 13. Jun. 2017 (CEST)
Hatten wir das schon mal?
Wenn der Macher allwissend ist, kann er über keinen Witz mehr lachen, kann nicht von Theresa May überrascht werden. Weiss, wie jedes Endspiel ausgeht, er kennt jeden geschriebenen, gelöschten und noch nicht geschriebenen WP-Artikel. Er weiss, was die Katzenberger (oder Barth) in jeder Minute sagen (... ächz...!). Geile Neugier ist ihm fremd (oder nur aufgesetzt). Allwissenheit ist die Hölle!
Über Omnipräsenz will ich garnicht erst reden (alle Toiletten und Sickergruben der Welt, Plenarsitzungen, Musikantenstadel, etc. etc.)
Hölle, Hölle, Hölle !!! GEEZER … nil nisi bene 09:57, 13. Jun. 2017 (CEST)
...allmächtig zu sein heisst dann aber auch, über Witze lachen zu können, selbst wenn man sie vorher schon eine Ewigkeit lang erfasst hatte ... -- 83.167.59.159 10:13, 13. Jun. 2017 (CEST)
Echt jez'? Wenn man sie bereits 1.000.000 Mal gehört hat !?! Das könnte ich nur mit Alldemenz erklären... GEEZER … nil nisi bene 13:43, 13. Jun. 2017 (CEST)
Wodurch unterscheidet sich "ich glaube vegetarische Ernährung rettet das Eis am Nordpol" von religiösem Glauben? --- Da muss ich mal einhaken. Religion ist schon etwas mehr auf folgende Selbsterkenntnis-Fragen ausgerichtet: Wo ist meine Mama, wenn sie tot ist? Warum sind die Sterne am Himmel und wer hat sie gemacht? Wer wird für mich sorgen, wenn ich von der Gruppe getrennt bin? Wer sind meine Ahnen? Es dreht sich bei Religion etwas mehr darum, dass ein vernunftbegabtes Wesen sich und seine Seele und seine Identität wahrnimmt, als um die Frage, warum da Stroh liegt. Allerdings kann auch diese Frage metaphysisch beantwortet werden. Klare Abgrenzung: schwierig. Aber religiöser Glaube ist nicht einfach so: irgendwas glauben.--Bluemel1 (Diskussion) 10:05, 13. Jun. 2017 (CEST)
Hehe, ich glaube zwar Google nicht *alles*, aber: Keine Ergebnisse für "vegetarische Ernährung rettet das Eis am Nordpol" gefunden. Sprich: das glaubt kein Mensch. *Der* Unterschied ist schon mal erheblich. Und btw: warum vegetarische Ernährung mehr zur "Rettung des Eises am Nordpol" betragen könnte als nichtvegetarische, lässt sich relativ logisch und verständlich erklären. Es sei, denn, jemand will sich das wegen ideologischer Verbohrtheit nicht erklären lassen. --AMGA (d) 11:00, 13. Jun. 2017 (CEST)
Eine Anmerkung muss ich noch machen. Ich glaube, dass diese Themenwoche, wie so vieles andere auch in diesen Tagen, aus einer tiefen, aber ziemlich klar benennbaren und historisch begründeten Verwirrung des Mainstream-Westens herrührt. Mal konkreter: Bis ca. 1990 bestand die Welt aus Ost und West. Der Osten war materialistisch-astheistisch, der Westen agnostizistisch-locker-liberal. (Ja, da und dort gab es Abweichler jeglicher Art, in mehr oder weniger großer Zahl, natürlich! Aber es geht ja um den Mainstream.) Dann kam auf einmal, als der Osten wegbrach, eine Religion daher, der Islam. Auf einmal war da, vollkommen diffus und in tausend Richtungen zersplittert, eine Art 'Bewegung', die man im Westen längst überwunden glaubte. Überwunden in Richtung: "Jaja, klar, es gibt da so menschlich-religiöse Bedürfnisse und Anlagen. Der Tod. Der nicht erkennbare Sinn des Lebens. Der schier unendliche Weltraum, und die Erde ein Staubkorn mittendrin. Unser fundamentales Nicht-Wissen bei all dem Wissen. Und so weiter. Aber da suche sich bitte jede und jeder so ihren / seinen eigenen Weg aus dem Verwirrtheitslabyrinth. Wer mag, geht zu Osho. Oder zum Papst. Alles erlaubt. Aber doch bitte -- PRIVAT und STILL!" Jaha! Die Muslime, die nahmen ihren seltsam-mittelalterlichen Glauben, den man bis dahin im Westen als schräge Folklore von erkenntnismäßig und wirtschaftlich Zurückgebliebenen angesehen hatte, und machten -- du ahnst es nicht: ERNST! In alle Richtungen. Während die Kirchen sich immer weiter leerten, wurden Moscheen gebaut. Es entstand eine Missionstätigkeit, die man den christlichen Kirchen, weil ja imperialistich, längst verboten hatte. Und die Kirchen schlossen sich dem Verbot an. Sie versuchten in Afrika und Südamerika Gutes zu tun, ohne zu missionieren. Nun also, der Islam, der die Freiheiten des Westens durchaus extrem asymmetrisch ausnutzte. Hier Moscheen, aber in der Türkei keine Kirchen. Und die Kopten in Ägypten erst mal niedermachen. Eine christliches Gotteshaus in Saudi-Arabien? Das wäre die Besiedlung des Mars auf religiös. Aber im Westen natürlich von den Saudis oder der Ditib finanzierte Moscheen samt entsprechenden Imamen. -- Unterm Strich: Im Westen Verwirrung aller Orten, weil da ein Glauben auf einmal daherkam und das gemütliche, westlich-laizistische Mainstream-Leben wild durcheinander brachte. Ja, und da kommt, aus dem Tiefschlaf und einem anschließenden Islam-Traum aufgewacht, die ARD und fragt, noch schlaftrunken und sehr verwirrt: Woran man denn so glaube. || --Delabarquera (Diskussion) 10:34, 13. Jun. 2017 (CEST)
Du hast da was gehörig missverstanden. Die ARD braucht irgendwelchen Müll, um täglich ihr Programm zu füllen. Ist nicht mehr so wie vor 40 Jahren, dass da irgendwann Sendeschluss wäre, wenn es keine sinnvollen Inhalte mehr gibt. Nein, es wird durchgesendet, koste es was es wolle. Und da kommt so ein Müll wie »Glauben und Religion« natürlich genauso gelegen um die zehnteausensendse Themenwoche »Ernährung« mit Tarnkappe zu versehen. Im Grunde ist es den ARD-Oberen ja auch egal, ob da halal, vegan, mit Meersalz, biodynamisch oder sonstwie à la cinglé gekocht wird. Hauptsache, man hat mal wieder was über Essen zu quatschen, das ist billig zu produzieren und füllt das Programm.
Kochen mit Jochen! -- Janka (Diskussion) 14:04, 13. Jun. 2017 (CEST)
Er hat „Jehova“ gesagt!--Mir wurde eine rein jüdische Wikipedia versprochen (Diskussion) 15:00, 13. Jun. 2017 (CEST)

Irgendein blinder Aktionismus muß ja vorgewiesen werden als Alibi für die eingetriebenen Zwangsmilliarden (GEZ) - egal ob das Zeug einer sieht oder nicht (ich definitiv nicht, weil ich mir grundsätzlich nichts "vorflimmern" lasse). MfG --Methodios (Diskussion) 18:05, 13. Jun. 2017 (CEST)

"Vorflimmern" lasse ich mir auch nichts (habe seit Jahren keinen Fernseher), gucke hin und wieder was online. Radio mehr, eigentlich immer öffentlich-rechtlich. Ich finde die Rundfunkgebühr OK. Irgendwie entsteht ja zuweilen der Eindruck, als seien alle dagegen. Ist nicht so. Die schreien nur am lautesten. (Wird eigentlich in anderen Ländern, wo die Rundfunkbeiträge teils *bedeutend* höher sind als in D, auch so viel gejammert? Schweiz, Österreich, Dänemark, Schweden, UK, Japan und so?) --AMGA (d) 18:56, 13. Jun. 2017 (CEST)
In Österreich, nach meinem Gefühl: ähnlich zahlreich, aber nicht so laut. Mit zwei Ausnahmen: alle zwei (?) Jahre, wenn die Gebühren erhöt werden und immer dann wenn es einen konkreten Anlass gibt (wie zB jetzt, wo bekannt wurde, dass die Champions League aus dem ÖR verschwinden wird). --TheRunnerUp 08:25, 14. Jun. 2017 (CEST)
Ich finde es im prinzip ok, dass sich der ÖRR großtreils durch gebühren statt durch Werbung finanziert, weil er dadurch unabhängiger von wirtschaftlichen Interessen ist. Den Finanzierungsmodus finde ich aber weder in Deutschland noch in Österreich ok, wobei es in Deutschland noch schlimmer ist (da muss jeder Haushalt zahlen, selbst die ohne Empfangsgerät). Ich denke richtig wäre es, den ÖRR ausschließlich verschlüsselt auszustrahlen und dass nur die Gebühren zahlen, die eine Smartcard vom ÖRR anfordern. Man müsste dafür nicht mal die Gebühren erhöhen im vergleich zum Modell, wo jeder, der ein gerät hat, zahlt, man könnte auch einsparen, z.B. sind die Verwaltungsstrukturen sowohl in Deutschland als auch in Österreich im ÖRR extrem aufwendig, auch muss es in Deutschland wohl nicht so viele Regionalsender geben, die oft eh dasselbe in x Wiederholungen zeigen und in Österreich gibt der ORF mMn zu viel aus für Dinge, die auch im Privatfernsehen laufen könnten (z.B. US-Filme und -Serien). --MrBurns (Diskussion) 12:39, 14. Jun. 2017 (CEST)
Das mit der Smart-Card wuerde (zu mindest in Deutschland) dem Prinzip des oeffentlich-rechtlichen Rundfunks entgegenlaufen. Denn die argumentieren ja immer, dass im ORR auch Platz ist fuer Sendungen wo nicht auf Einschaltquoten geachtet werden muesse, z.B. Musikantenstadl, Reich-und-Schoen am Woerthersee, Deutschlands schoenste Bahnstrecken, und aehnliche Formate die sehr auf "Randgruppen" ;) zugeschnitten sind. Sowas wuerde im werbefinazierten TV keiner senden wollen, weil es nur von sehr wenigen Leute geschaut wird. So Zeug ist unwichig...? Wie siehts dann mit irgendwelchen Theaterfestival-Dokus - oder gar mit den Bundestagsdebatten auf Phoenix aus...? Wer wuerde sich eine Smart-Card fuer Bundestagsdebatten kaufen?
Ich stimme zu, die Haushaltsabgabe ist Unsinn, aber ne gute alternative Idee hab ich auch nicht. Ich vermute uebrigens, dass die Umstellung von der Geraete-Abgabe auf die Haushaltsabgabe mit der Analog-TV-Abschaltung zusammenhing. Denn sehr viele Leute (zumindest aus meinem Bekanntenkreis) sind nicht mit umgestiegen, sondern ausgestiegen. Und das war wohl schon vorher abzusehen. --Nurmalschnell (Diskussion) 13:34, 14. Jun. 2017 (CEST)
In Österreich gibts die Geräteabgabe noch und es gab keinen enormen Rückgang an Gebührenzahlern durch die Analogabschaltung. Es muss ja eigentlich auch jeder zahlen, der einen Fernseher hat, selbst wenn dieser nur das nicht mehr gesendete analoge Fernsehen empfangen kann und nur mehr zum Anschauen von Videos benutzt wird. Übrigns haben Schlagersendungen wie das Musikantenstadl soviel ich weiß sehr hohe Einschaltquoten. Wie viele von den Zuschauern bei solchen Sendungen sich eine Smartcard anschaffen würden, weiß ich aber nicht. --MrBurns (Diskussion) 18:29, 14. Jun. 2017 (CEST)
Und Radio? Fernsehen ist mir egal. --AMGA (d) 13:31, 14. Jun. 2017 (CEST)
Für Leute, die nur Radio nutzen, aber nicht ÖRR-Fernsehen, könnte man die eigentliche Rundfunkgebühr + das Programmentgelt fürs Radio verrechnen, das Programmentgelt fürs TV macht jedenfalls in Österreich den Löwenanteil aus. Jetzt ist es so, das wenn man ein Radio, aber keinen Fernseher hat, man das Programmentgelt fürs TV schon nicht zahlen muss. Wenn man nur ein Autoradio hat, muss man gar keine Gebühren zahlen, da diese nur für Rundfunkempfänger in Gebäuden vorgesehen ist (sonst müsste ja jeder Tourist, der ein Autoradio oder ein portables Radio hat und nach Österreich fahrt, sein Gerät anmelden). --MrBurns (Diskussion) 18:29, 14. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaube, dass es (in Österreich) vielen gar nicht bewusst ist, dass sie mit der zweimonatlichen Abbuchung nicht nur das Fernsehen finanzieren, sondern auch Radiogebühr und -entgelt bezahlen. In deren Augen finanziert sich Radio durch die (beinahe) uneingeschränkte Werbung auf den Sendern Ö3 und den Landessendern, und diese Einnahmen werden auch zur Querfinanzierung des - bei weitem nicht komplett - werbefreien Ö1 verwendet. --TheRunnerUp 14:02, 15. Jun. 2017 (CEST)
<einschub>beim Quelltext steht nix von Glauben, sondern von einem angeblichen Quell, denn die Trotteln verlassen haben und sich rissige Zisternen machen die irgendwie komisch dampfen/ für mich ist die Stelle mit den Balken und den Dorn im Auge sehr hilfreich gewesen -- 80.108.105.149 07:09, 17. Jun. 2017 (CEST) ausserdem ist eine sensibilisierung von Gefühlen auch ratsam, weil man dann geistig anders speisen kann Ausserdem steht in der Schrift von einem "Ding" geschrieben, und zwar mehr als einhundert mal (das freiwillige Martyrium und der Schubbser des Gelehrten vom Gottesacker Judas)
Ja, de ORF ist beim Radio ziemlich Snobistisch: er Diskriminiert Leute, die auf Musikarten wie Pop, Rock und Schlager stehen im Vergleich zu Leuten, die klassische Musik oder Jazz (also Musikrichtungen, die als kulturell höherwertig gelten), indem sie auf Ö3, FM4 und den Landessendern Werbung senden, auf Ö1 aber nicht (abgesehen vielleicht von wenigen Produktplatzierungen). --MrBurns (Diskussion) 17:37, 20. Jun. 2017 (CEST)
Umgekehrt: die Werbenden *wollen* die Werbung auch lieber auf Rock-Pop-Schlager-Sendern und sind bereit, dafür mehr zu zahlen, weil deren durchschnittlicher Hörer dafür empfänglicher ist ;-) Von der größeren Anzahl mal ganz abgesehen. Meiner (snobistischen?) Meinung nach funktioniert die Musikkategorisierung so auch nicht: Im Grunde gibt es nur gute und schlechte Musik. Der Anteil schlechter (langweiliger) bei Rock, Pop und ganz besonders Schlager ist einfach höher, und leider Gottes pickt der Dudelfunk auch mit bemerkenswerter Sicherheit vorrangig diese heraus. --AMGA (d) 08:22, 21. Jun. 2017 (CEST)
Wobei man zur Verteidigung der Hörer sagen muss, dass Radio heute wohl hauptsächlich im Auto oder am Arbeitsplatz läuft. Da will man keine sonderlich aufregende Musik, weil die könnte vom Autofahren oder der Arbeit ablenken. Wobei was man aufregend findet auch vom Musikgeschmack abhängt, ich finde z.B. auch 90% von dem, was man auf Ö1 im Bereich Klassik und Jazz hört, langweilig und eintönig. Da finde ich manche Rock-Genres deutlich interessanter, allerdings nicht die, die man auf Ö3 hört. --MrBurns (Diskussion) 10:03, 22. Jun. 2017 (CEST)

Ich glaube an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer alles Sichtbaren und Unsichtbaren. Und an den einen Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, der als Einziggeborener aus dem Vater gezeugt ist, das heißt: aus dem Wesen des Vaters, Gott aus Gott, Licht aus Licht, wahrer Gott aus wahrem Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch den alles geworden ist, was im Himmel und was auf Erden ist; der für uns Menschen und wegen unseres Heils herabgestiegen und Fleisch geworden ist, Mensch geworden ist, gelitten hat und am dritten Tage auferstanden ist, aufgestiegen ist zum Himmel, kommen wird um die Lebenden und die Toten zu richten; Und an den Heiligen Geist. 🖐 Order of Glory Ribbon Bar.png P.W. Siebert (Diskussion) 13:39, 20. Jun. 2017 (CEST)

Du hast es gut: Siehe Matthaeus 5:3! ;-) --Dontworry (Diskussion) 13:50, 20. Jun. 2017 (CEST)
Ich vermute, dass du mich beleidigen willst, die Kombination von Semikolon, Bindestrich und Klammer soll mich von einer Beschwerde abhalten... Gott liebt auch dich. Ich wünsche dir ein inniges Gebet. Order of Glory Ribbon Bar.png P.W. Siebert (Diskussion) 14:08, 20. Jun. 2017 (CEST)
Das ist zuviel des Guten! Ich will dich nicht beleidigen, allenfalls etwas frozzeln, ganz im Sinne der "Neuen Frankfurter Schule" nach Robert Gernhardt: "Lieber Gott nimm es hin..." usw. Du kannst selbstverständlich glauben an wen oder was du willst, das sei dir unbenommen und bei Bedarf werde ich dies (das Recht darauf) auch jederzeit für dich verteidigen - Ehrensache! --Dontworry (Diskussion) 14:26, 20. Jun. 2017 (CEST)
Ah, ich weiß, die Kurzform geht so: Es gibt keinen Gott außer Gott und Jesus ist sein Gesandter... oder bringe ich da jetzt was durcheinander? --AMGA (d) 14:18, 20. Jun. 2017 (CEST) PS Habe mal <poem>-Tag spendiert.
Hmm, erstaunlich, dass da keine Gegenrede kommt, von keiner "Seite"... haja, die eine Seite ist hier möglicherweise ja auch gar nicht vertreten... --AMGA (d) 14:22, 23. Jun. 2017 (CEST)

Wikipedia-Bewegung oder Wikimedia-Bewegung?[Quelltext bearbeiten]

Wikimedia movement DE EN.pdf

Ich hatte bisher immer nur was von einer Wikipedia-Bewegung gehört, jetzt aber sehe ich auch was von einer Wikimedia-Bewegung (siehe Foto). Die WMF versucht anscheinend gerade z.B. die Formulierung Eine wahrhaft globales Movement durchzusetzen. - Habe ich was verpasst? --Reiner Stoppok (Diskussion) 17:24, 12. Jun. 2017 (CEST)

Naja, Artikel Wikipedia movement auf Meta, erste Version vom 4. August 2009, bezieht sich offenbar (u.a.) auf eine Rede auf der Wikimania 2008. Also nicht wirklich neu. --AMGA (d) 17:36, 12. Jun. 2017 (CEST)
"Schla-ag nach bei Amga! Bei dem steht was drin! / Kommst du mit Amga, sind die Weiber gleich ganz hin!" (Nicht falsch verstehen: Das ist mein Ausdruck der Hochachtung vor Belesenheit und gutem Gedächtnis!) --Delabarquera (Diskussion) 20:06, 12. Jun. 2017 (CEST)
https://de.wikipedia.org/wiki/Priming_(Psychologie) --Caramellus (Diskussion) 20:33, 12. Jun. 2017 (CEST)
Aber manchmal ist es schwer genug, sich dran zu erinnern, *wo* man etwas schon mal oder zuerst gesehen hat. Und wird mit den Jahren nicht leichter ;-) --AMGA (d) 20:52, 12. Jun. 2017 (CEST)

Die Bewegung war doch eigentlich etwas anderes - das mit den Blutzeugen und so. --Eingangskontrolle (Diskussion) 13:31, 18. Jun. 2017 (CEST)

Bioeier: Die Mär von glücklichen Hühnern[Quelltext bearbeiten]

Wer ist denn eigentlich noch so hirnverbrannt, sich immer nach Bioeier zu kaufen? Das ist doch pure Konsumentenverarschung, siehe hier. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 17:52, 13. Jun. 2017 (CEST)

Selbstverständlich kaufe ich Bioeier, aber selbstverständlich kaufe ich sie nicht bei Aldi Nord/Süd/Hofer. (Und vielen dank für die Einschätzung meines Denkwerkzeugs.) --TheRunnerUp 18:24, 13. Jun. 2017 (CEST)
Na ja, dann vom BILLA oder Spar? --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 18:56, 13. Jun. 2017 (CEST)
Vmtl. direkt bei 'nem Biohof? Sowas? --AMGA (d) 19:01, 13. Jun. 2017 (CEST)
So ähnlich - direkt bei einem (kleinen) Bauernhof. --TheRunnerUp 19:23, 13. Jun. 2017 (CEST) (PS: und mir ist auch klar, dass ich da privilegiert bin - den Schwiegereltern sie Dank - und dass das logistisch und produktionstechnisch nicht funktionieren würde, wenn das jeder machen wollte.)
Wobei "normale" Eier natürlich ganz anders produziert werden... --Optimum (Diskussion) 20:09, 13. Jun. 2017 (CEST)
Was hat das mit "meinem" Bauernhof zu tun? --TheRunnerUp 21:32, 13. Jun. 2017 (CEST)
Nichts. Ist zu weit eingerückt. --Optimum (Diskussion) 23:11, 13. Jun. 2017 (CEST)
Beim Thema „Bioeier“ frage ich mich, ob es Wörter mit mehr als fünf aufeinanderfolgenden Vokalen gibt … Gerne auch Fremdwörter/andere Sprachen. -- HilberTraum (d, m) 23:43, 13. Jun. 2017 (CEST)


Geierbioostereier...bunte Feinkost aus den Anden.--Caramellus (Diskussion) 04:23, 14. Jun. 2017 (CEST)
@HilberTraum: also niveauausgleich oder teeeier könnte ich anbieten, aber das sind auch nur je fünf... Uiuiuiuiui. :D --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 23:48, 13. Jun. 2017 (CEST)
Ein „Bioeiaufklärungsfilm“. Hab ich nämlich gestern erst einen gesehen. Zusammen mit einem unbegleiteten Flüchtling, der danach flugs nach Polen weiterzog. Warum auch immer.--Bluemel1 (Diskussion) 06:52, 14. Jun. 2017 (CEST)
Die Franzosen kommen bei nicht zusammengesetzten Wörtern auf sechs Vokale (zählen aber oft y mit): https://fr.wiktionary.org/wiki/Annexe:Curiosit%C3%A9s_linguistiques_en_fran%C3%A7ais#Mots_avec_six_voyelles_.C3.A0_la_suite . Ansonsten hätte ich an pazifische Sprachen wie Tonganish, Hawaiianisch, Fijianisch gedacht, aber noch nichts mit entsprechend vielen Vokalen gefunden.-- 83.167.59.159 12:00, 14. Jun. 2017 (CEST) PS: Nach Durchsicht meines Links - ich würde ja zu gerne mal einen Franzosen "bayerischer gebirgsschweisshund" aussprechen hören ...
PPS: hier kommen Beispiele mit bis zu neun Vokalen. -- 83.167.59.159 12:06, 14. Jun. 2017 (CEST)
Bio-Eier von glücklichen Hühnern verkaufen sich halt besser als Nekro-Eier von verzweifelten Hühnern (außer bei Goths...). GEEZER … nil nisi bene 07:35, 14. Jun. 2017 (CEST)

Konsumentenverarsche ist doch an der Tagesordnung - nicht nur bei Bio. Davon lebt doch diese Gesellschaft. MfG --Methodios (Diskussion) 07:46, 14. Jun. 2017 (CEST)

@HilberTraum: Wikipedia:Auskunft/Archiv/2010/Woche 10#Die meisten Vokale hintereinander - in einem Wort --132.230.195.6 10:51, 14. Jun. 2017 (CEST)
Danke an alle für die Links und die Vorschläge. War ja eigentlich klar, dass das schon mal ein Thema in Auskunft war ;) -- HilberTraum (d, m) 19:27, 14. Jun. 2017 (CEST)
Zu Unrecht vergessen wird oft die Freilandhaltung von Auerhähnen in Niedersachsen, dabei handelt es sich um zufriedene Bioeiauerhähne. Ess ich voll gern.--Bluemel1 (Diskussion) 12:08, 16. Jun. 2017 (CEST)
Seit wann legen Hähne denn Eier? Wenn schon ,dann Bioeiauerhuhn. Geoz (Diskussion) 12:57, 16. Jun. 2017 (CEST)
Ich dachte, wir verwenden hier WP:Generisches Maskulinum ;) -- HilberTraum (d, m) 20:14, 16. Jun. 2017 (CEST)
Und ich dachte, Huhn ist der Oberbegriff für Henne und Hahn. So wie mit Rind Stier und Kuh gemeint sind. Wenn jedes Huhn Eier legt, dann kann auch jedes Rind kälbern. --Bavarese (Diskussion) 22:55, 16. Jun. 2017 (CEST)
Jein. Vgl. Duden Bedeutung 1b. --AMGA (d) 01:26, 17. Jun. 2017 (CEST)
Hätte man endlich HGÜ, gäbe es weniger Kühlmittel für Transformatoren. Das hätte den Mist so teuer gemacht, dass keine auf die Idee gekommen wäre die Legehühner damit zu füttern. Außerdem hätten die Leute dann Geld für ehrlich produzierte Eier. Kann doch nur gesund sein, es ist schließlich Bio-Dioxin! --Hans Haase (有问题吗) 10:56, 18. Jun. 2017 (CEST)
Weil ich das gerade sehe, eine Hilfe. "Es gibt nix Gutes, außer man tut es (selbst)!" Das einzig Wahre also: eine eigene Hühnerhaltung. Da weiß man, was man hat. --Delabarquera (Diskussion) 15:42, 19. Jun. 2017 (CEST)

Immer das gleiche![Quelltext bearbeiten]

Ob Linux, Windows oder beim Mac: Ich will den Flash Key 'raushaben, klicke auf Eject, halte erwartungsvoll die Hände auf ... und das Ding bleibt einfach wie tot in der Buchse stecken! Was mache ich falsch??? Hilft ein Tropfen Nähmaschinenöl? GEEZER … nil nisi bene 08:37, 17. Jun. 2017 (CEST)

schon mal den Tür Key probiert, angeblich ist es ja für besonders schlaue immer der letzte am Bund -- 80.108.105.149 11:20, 17. Jun. 2017 (CEST)
Fläschbier soll bei der Schmierung helfen. --82.212.58.111 14:39, 17. Jun. 2017 (CEST)
Die Diskettenlaufwerke bei Sun Sparcstations und frühen Macs hatten einen physischen Auswurfmechanismus, wo beim Anklicken von Eject das Teil wirklich rauskam. Bei USB-Peripherie und Speicherkarten ist ein mechanischer Auswurf nicht vorgehen. Die Eject-Funktion bezieht sich hier auf das Aushängen (unmount) des Dateisystems, um Datenverlust zu vermeiden. Physisch entfernen muss der Nutzer den USB-Speicher schon selbst. Bei CD-Laufwerken gibt es solche und solche. Ich hatte mal ein Mitsumi LU-005S, wo man alles selber machen musste: Schublade rausziehen, Deckel aufklappen, alte CD rausnehmen, neue CD reintun, Deckel zuklappen, Schublade reinschieben. Moderne Laptoplaufwerke entriegeln bei Betätigung der Eject-Funktion wenigstens die Schublade. --Rôtkæppchen₆₈ 16:01, 17. Jun. 2017 (CEST)
Also entweder Türkei oder Turkey, aber nicht Tür Key. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 16:44, 17. Jun. 2017 (CEST)

Trumps Rache...[Quelltext bearbeiten]

Macht Trump alles nur aus Rache für den Roast vom 30. April 2011 beim White House Correspondents Dinner (https://www.youtube.com/watch?v=HHckZCxdRkA)? --192.164.112.29 15:20, 17. Jun. 2017 (CEST)

Ja, hier kann man es in einer nur leicht fiktionalisierten Version sehen. Geoz (Diskussion) 16:05, 17. Jun. 2017 (CEST)
Wenigstens der Deppenapostroph lebt... die Rache der minderwertigen Sprache Englisch... --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 16:07, 17. Jun. 2017 (CEST)
Korrigiert. --194.152.191.99 16:30, 17. Jun. 2017 (CEST)
Ach, ich glaube das wurde nur etwas hochstilisiert. Sowas lässt sich nunmal als Story gut verkaufen. (z.B. die Überschrift "Trumps Rache" klingt nach einer tollen Headline) LG --Benqo (Diskussion) 16:48, 17. Jun. 2017 (CEST)

Wikidata[Quelltext bearbeiten]

Mag mir da mal jemand helfen? Früher war das ganz einfach, jetzt blick ich auch nach 5-10 Minuten nicht mehr durch, und ich hab keine Lust und wahrlich besseres zu tun, als mich da jetzt einzuarbeiten.

Unser Artikel Tierkreiszeichen (und ein paar andere) ist fälschlich mit zig Artikeln zum Zodiak verbunden, und unser Zodiak-Artikel ist bei Wikidata nahezu verwaist. Oder gibt's ne Seite, wo man solche Ungereimtheiten melden kann? SMirC-coffeebreak.svg --Klaus Frisch (Diskussion) 20:56, 17. Jun. 2017 (CEST)

Tierkreiszeichen müsste mit en:Astrological sign verbunden werden. Ich bin auf das Problem nur dadurch gestoßen, dass ich diese Übersetzung gesucht hab. :) --Klaus Frisch (Diskussion) 21:04, 17. Jun. 2017 (CEST)

«Die» machen doch eh was sie wollen. Du sollst nur ein paar Daten ein füllen, so wie die es wollen. --Hans Haase (有问题吗) 08:30, 18. Jun. 2017 (CEST)
Ich hab versucht, 'Tierkreiszeichen' erst mal aus dem Zodiak-Kontext rauszunehmen, aber das wurde nicht akzeptiert. Und Erläuterungen, wie die es wollen, hab ich nicht gefunden. --Klaus Frisch (Diskussion) 09:24, 18. Jun. 2017 (CEST)
Die Erde bewegt sich....Du auch?--Caramellus (Diskussion) 09:40, 18. Jun. 2017 (CEST)
Klar. In der englischen Wikipedia diskutiere ich gerade über die angeblich außerordentlichen Sprachkenntnisse von Melania Trump. Und ich staune über den Aufwand, den die dort wegen der Frage treiben, ob ihr schon im ersten Jahr abgebrochenes Studium in der Infobox als Alma mater aufgeführt werden soll. Anscheinend bin ich hier wie dort im falschen Film. Jetzt bewege ich mich mal nach Tamriel. Und mach mir vorher einen nicht-virtuellen SMirC-coffeebreak.svg --Klaus Frisch (Diskussion) 10:23, 18. Jun. 2017 (CEST)
Wie hältst Du das nur aus? Was man da auf der Suche nach Referenzen vorgesetzt bekommt, ließt sich wie per Gebetsmühle zur Relevanz. --Hans Haase (有问题吗) 10:52, 18. Jun. 2017 (CEST)
Na, dann schau dir mal en:Talk:Donald Trump an. Allein der Kasten ist schon sehr rekordverdächtig. Und da ist es noch weitaus schwieriger als bei der Gattin, etwas zu korrigieren. Unser diesbezüglicher Rekord scheint Diskussion:Daniele Ganser zu sein. --Klaus Frisch (Diskussion) 11:01, 18. Jun. 2017 (CEST)

Rebound Effekt[Quelltext bearbeiten]

Es ist wohl so üblich, daß man, kurz nachdem man Präsident einer Weltmacht wird, mit den Staatsoberhäuptern befreundeter Staaten telefoniert. Zu dumm nur, wenn diese freundliche Hinweise zur weiteren Ausgestaltung der engen Zusammenarbeit eher unerfreut aufnehmen. Aber als Profi konnte sich Australiens Premier bspw. schnell davon distanzieren und festigt das Band der Freundschaft im Nachgang durch Erklärungen dazu, wie schön es doch ist, wenn man Wahlen gewinnt. --94.219.124.168 14:53, 18. Jun. 2017 (CEST)

Deutschland ohne Friedensvertrag[Quelltext bearbeiten]

Vor Kurzem hatte ich eine Diskussion mit einem Freund, der sich für alles interessiert und Fragen aufwirft, bei denen ich oft einfach auf die Schnelle nicht weiterweiß. Seine These diesmal: Deutschland hat keinen Friedensvertrag mit seinen ehemaligen Kriegsgegnern im 2. Weltkrieg geschlossen. Es will auch keinen. Denn wenn es via Friedensvertrag die Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches antritt, dann wird auch die Reparationsfrage neu gestellt. (Die Griechen haben das ja, aus der Not heraus, schon versucht. Frankreich und England könnten sicherlich auch ein wenig Reparation vertragen.) -- Ist diese Sicht vernünftig? Wer hilft mir da weiter? --Delabarquera (Diskussion) 16:37, 18. Jun. 2017 (CEST)

Der Zwei-plus-Vier-Vertrag ist de facto eine Art Friedensvertrag. Und selbstverständlich ist die BRD Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reichs. Die Ansicht deines Freundes ist eine Verschwörungstheorie und nicht sehr vernünftig. -- Chaddy · DDÜP 16:40, 18. Jun. 2017 (CEST)
Allerdings war Deutschland mit der halben Welt im Kriegszustand, der Zwei-plus-Vier-Vertrag wurde aber nur mit den Besatzungsmächten geschlossen. Warum soll er auf die andern Kriegsgegner eine Wirkung entfalten? --Digamma (Diskussion) 19:43, 18. Jun. 2017 (CEST)
siehe auch Reichsbürgerbewegung#Grundannahmen_und_Argumentation --Sakra (Diskussion) 16:46, 18. Jun. 2017 (CEST)
Nein, die BRD ist nicht die Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reichs, sondern identisch damit. Es ist übrigens nicht nur so, daß die Frage nach Reparationszahlungen neu gestellt würde, sondern die wären bei Abschluß eines Friedensvertrages automatisch fällig, denn das wurde vertraglich bereits im Vorfeld so geregelt. Ich hatte das Thema neulich schon mal in der Auskunft angesprochen und da haben wir das bis ins kleinste Detail durchgekaut, siehe hier. --94.219.124.168 18:52, 18. Jun. 2017 (CEST)
Londoner Schuldenabkommen. --Digamma (Diskussion) 19:45, 18. Jun. 2017 (CEST)
Wer auch noch Forderungen anmelden könnte wäre die Schweiz, nach der gewaltsamen Aktion des Friedrich Wilhelm Karl von Württemberg gegen Rottweil (derzeit unter deutscher Verwaltung). --2A02:1206:4585:3A60:4945:4326:784B:A1D6 20:05, 18. Jun. 2017 (CEST)
Als Schweiz wäre ich eher vorsichtig, Schadensersatzforderungen und WK II im selben Atemzug zu erwähnen. Das könnte die Schweiz teuer zu stehen kommen. --178.4.177.134 02:27, 19. Jun. 2017 (CEST)
Klar, die Schweizer sind ja auch schuld am Weltkrieg. Das Finanzielle haben sie übrigens 1946 geregelt. Herzliche Grüsse nach Rottweil (derzeit unter deutscher Verwaltung). --2A02:1206:4585:3A60:4945:4326:784B:A1D6 08:26, 19. Jun. 2017 (CEST)
Der Freund impliziert, dass Kriege im allgemeinen mit Friedensverträgen beendet werden. Das ist eine kindlich naive Vorstellung ("gebt euch die Hand!"), weil die allermeisten Konflikte nicht so gelöst werden. Dreh den Spieß einfach um und frage deinen Freund, welche Kriege seit 1945 er aufzählen kann und frage ihn nach den entsprechenden Friedensverträgen. --Jeansverkäufer (Diskussion) 09:21, 19. Jun. 2017 (CEST)
Nein, das tut er nicht, es geht um das, was im Londoner Schuldenabkommen vereinbart wurde, wie Digamma richtig erkannt hat. --178.4.177.134 17:19, 19. Jun. 2017 (CEST)
Dank für alle Hinweise, die mir wirklich helfen, die Sache differenzierter zu sehen. Und ich habe schlicht dazugelernt. Auch in diesem Punkt, @94.219. ...: "Nein, die BRD ist nicht die Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reichs, sondern identisch damit." Da musste ich mal nachsehen und habe gefunden, dass dem prima facie so ist: "Das Bundesverfassungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung festgestellt, dass das Völkerrechtssubjekt 'Deutsches Reich' nicht untergegangen und die Bundesrepublik Deutschland nicht sein Rechtsnachfolger, sondern mit ihm als Völkerrechtssubjekt identisch ist." (bundestag.de) Secunda facie will ich aber festhalten, dass sich viele, ich auch, in einem Staat nicht recht wohlfühlen werden, der "als Völkerrechtssubjekt identisch" mit dem 3. Reich ist. Da müsste man vielleicht von dem Hohen Gericht mal schlicht sprachliche Sensibilität einfordern. Auf der anderen Seite -- vielleicht soll das den Reichsbürgern den Wind aus den Segeln nehmen? :-) -- NACHTRAG Ich habe mir das, was unter dem Link da oben genannt wird, angesehen. Das mit dem 'ins kleinste Detail durchgekaut' ist schon richtig. --Delabarquera (Diskussion) 12:28, 19. Jun. 2017 (CEST)
Nun hab mal nicht so Hemmungen. Deutschland hat das Sauerkraut erfunden, Heinrich Hertz steht auf jedem besseren Radio, die Krim wurde auch schon mal erobert, und nicht zu vergessen gibt es Dieter Bohlen. Kurzum alles, was eine großartige Kulturnation ausmacht. --2A02:1206:4585:3A60:4945:4326:784B:A1D6 12:34, 19. Jun. 2017 (CEST)
Die Bundesrepublik ist ja als Völkerrechtssubjekt nicht nur identisch mit dem 3. Reich, sondern auch mit der Weimarer Republik und mit dem Deutschen Kaiserreich. Die entsprechenden Urteile des Verfassungsgerichts stammen schon aus einer Zeit, als die Reichsbürgerbewegung noch nicht existierte bzw. noch niemand von ihr Notiz nahm.
Aber ein Einwand: Das ist die Rechtssprechung des deutschen Verfassungsgerichts, also die innerstaatliche Sicht. Von außen wird das teilweise durchaus anders gesehen. --Digamma (Diskussion) 15:40, 19. Jun. 2017 (CEST)
Der entscheidende Hinweis kam von Jeansverkäufer: Nur während der Kriegszustand gegeben ist, ist ein Friedensvertrag möglich. Seit 1991 (2+4-Vertrag) ist der Kriegszustand beendet und ein Friedensvertrag völkerrechtlich nicht mehr möglich. Der Internationale Strafgerichtshof räumt ein: Für die Frage von Entschädigungen sollen die betroffenen Länder mit Deutschland bilaterale Abkommen aushandeln, aber vor Gericht einklagbar ist nichts mehr, weil nix mehr Krieg da.--Bluemel1 (Diskussion) 15:43, 19. Jun. 2017 (CEST)
Was bitte hat der Internationale Strafgerichtshof damit zu tun? --Digamma (Diskussion) 16:56, 19. Jun. 2017 (CEST)
Na also die Sache mit Rottweil (derzeit unter deutscher Verwaltung) ist noch nicht geregelt. --2A02:1206:4585:3A60:4945:4326:784B:A1D6 16:46, 19. Jun. 2017 (CEST)
Wurde das beim Wiener Kongress nicht geregelt? --Digamma (Diskussion) 16:55, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ich denke eher an die Juden, wenn es um mangelnde Entschädigungszahlungen - oder eigentlich besser "Rückerstattungen" - seitens der Schweiz nach WK II geht. --178.4.177.134 17:30, 19. Jun. 2017 (CEST)
Siehe weiter oben: Das wurde 1946 erledigt. Und dann nochmals 1998, weil die Amis nach der ersten Zahlung vergassen, das Geld den Erben der Opfer weiterzuleiten. Auch bei der zweiten Zahlung happerte es dann mit der Weiterleitung... falls es deswegen noch zu einer dritten Zahlung kommen muss, kann man sich ja an Rottweil (derzeit unter deutscher Verwaltung) schadlos halten. --2A02:1206:4585:3A60:4945:4326:784B:A1D6 18:27, 19. Jun. 2017 (CEST)
Hm, die Schweiz gehört zu Rottweil, und damit zu Baden-Württemberg und also zu Deutschland? Interessanter Punkt ;-) --AMGA (d) 19:20, 19. Jun. 2017 (CEST)
Umgekehrt, Herr Amga :) Und die Krim gehört auch dazu (Zürichtal), ebenso der Stadtteil Lefortowo (beide derzeit unter russischer Verwaltung). Und Kalifornien (derzeit unter US-Verwaltung) und Teile Litauens. --2A02:1206:4585:3A60:4945:4326:784B:A1D6 19:41, 19. Jun. 2017 (CEST)
Wieso Krim, Zürich ist doch an der Wolga?! --AMGA (d) 08:57, 20. Jun. 2017 (CEST) (Dito: Basel, Glarus, Luzern, Schaffhausen, Solothurn... Und BTW: Wolga*deutsche*, nicht Wolga*schweizer*, q. e. d.)
Dafür liegt Moskau in der Schweiz. --Digamma (Diskussion) 10:51, 20. Jun. 2017 (CEST)
Jaja, wolgadeutsch wollten sie sein, und dann gliedern sie ihren Laden in Kantone... :) --2A02:1206:4585:3A60:4945:4326:784B:A1D6 09:10, 20. Jun. 2017 (CEST)
Andererseits: von 1920 bis spätestens 1941 hießen die Verwaltungseinheitenin allen möglichen "unrussischen" Autonomiegebieten der Sowjetunion "Kanton", wo es passend erschien, bei irgendwelchen Baschkiren, Kirgisen und so ;-) Hat man dann aber abgeschafft, weil unpraktisch ;-) --AMGA (d) 09:22, 20. Jun. 2017 (CEST)
... oder weil jemand ihnen gesagt hat, dass das Wort auf Napoleon zurückgeht. --2A02:1206:4585:3A60:4945:4326:784B:A1D6 09:28, 20. Jun. 2017 (CEST)
(BK) @Bluemel1: Jeansverkäufer hat das genauso wenig verstanden, wie Du. Es geht hier nicht darum, daß wir einen Friedensvertrag bräuchten. Es geht darum, daß einige kleinere Länder um Reparationszahlungen betrogen wurden, weil man sich mit dem 2+4 Vertrag um die Vereinbarungen aus dem Londoner Schuldenabkommen gedrückt hat, in dem man explizit darauf bestanden hat, daß der 2 + 4 kein(!) Friedensvertrag sei. Wenn man dann noch bedenkt, wieviele Schulden Deutschland nach WK I und auch nach WK II erlassen wurden (110 Milliarden Mark alleine schon nach WK I), ist es schon sehr unverschämt, die kleineren geschädigten Ländern um die ihnen zustehenden Reparationszahlungen zu betrügen, indem man einfach in kleiner Runde einen Strich unter die Angelegenheit zieht. Besonders unverschämt wirkt unter diesem Aspeket übrigens bspw. das gezielte Ausbluten der Griechen, denn mit den ihnen zustehenden Reparationszahlungen hätten die sich sanieren können. Stattdessen bekommen die nix, auch keinen Schuldenerlaß (wogegen ausgerechnet Deutschland sich mit aller Kraft gestemmt hat!), sondern nur ewige Verdammnis in der Zins und Zinseszinsfalle, während bei uns die Konjunktur kräftig anzieht. Rein wirtschaftlich betrachtet muß man sagen, sind wir Deutschen als die klaren Gewinner aus den Weltkriegen hervorgegangen; allerdings nicht, weil wir so klug und fleißig sind, sondern vorwiegend aus geopolitischen Gründen. Man braucht(e) uns als Bollwerk gegen die Sowjets - und sei es nur, um Zeit zu gewinnen, falls die nochmal angreifen. --178.4.177.134 17:19, 19. Jun. 2017 (CEST)
Wir mögen den 2. Weltkrieg verloren haben, die Nachkriegszeit haben wir gewonnen. Die Anstalt vom 31. März 2015 zum Thema Reparationen an Griechenland.--92.229.87.5 23:09, 19. Jun. 2017 (CEST)
Lies doch einfach noch mal die Ausgangssituation. Die These ist: Deutschland schließt keine Friedensverträge ab, weil es keine Reparationen zahlen will. Diese These hat Jeans. völlig korrekt widerlegt. Denn das WEIL gibt einfach den falschen Grund an. Deutschland schloss keine Friedensverträge, weil es noch nie jemand verlangt hat, solange der Kriegszustand aktuell war. Die Amis und die Sowjets haben die Deutschen aus natürlich völlig anderen Motiven davor bewahrt, einen Vertrag abzuschließen. Wer da nun betrogen wurde oder nicht, ist doch in der Ausgangsfrage ganz oben nicht relevant. Das ist ein anderes Thema.--Bluemel1 (Diskussion) 21:40, 19. Jun. 2017 (CEST)
Da kann etwas nicht so ganz stimmen. Ich erinnere mich, wie Genscher ein paar Jahre nach der Wiedervereinigung am Fernsehen erzählt hat, wie sorgfältig seine Leute die Allierten davon abgebracht haben, einfach einen Friedensvertrag zu schließen, und so die Frage der Reparationen unter den Tisch haben fallen lassen können. Die Amerikaner haben mitgemacht, weil sie die sowjetischen Truppen so loswerden konnten nachdem in PL und H eh schon klar war, dass sie dort nicht mehr willkommen waren, und die Russen, weil Kohle von Birne winkte (Abzugskosten...) und man gerade ziemlich Pleite war. --2A02:1206:4585:3A60:4945:4326:784B:A1D6 21:44, 19. Jun. 2017 (CEST)
Genau das hat Jeansverkäufer eben gesagt. Bis 1991 war Kriegszustand, in dieser Zeit war ein Friedensvertrag möglich. Nach 1991 war Frieden. Und warum war Frieden? Wieder siehe oben: Weil durch schlüssiges Handeln Frieden geschaffen werden kann und ein Vertrag nicht notwendig ist. Die Amerikaner hat das mit den Reparationen nicht interessiert und die Russen haben keine mehr ausgehandelt, weil sie auf das Geld der Westdeutschen gehofft haben, so dass der israelische Geheimdienst feststellen musste: „Gorbatschow hat die DDR für ein Butterbrot an den Westen verkauft.“ Die kleinen Länder wurden eh nicht gefragt, aber das liegt daran, dass die Alliierten von den USA und der Sowjetunion und UK geführt wurden. Die kleinen Länder hatten schon 1945 nichts zu sagen, wenn die Alliierten Entscheidungen trafen. Natürlich hat Genschi aufgepasst, dass der Frieden so zustandekommt, dass das Thema Reparationen sich erledigt hat. Entschädigungen werden nun über Abkommen verhandelt, aber ohne völkerrechtlichen Anspruch.--Bluemel1 (Diskussion) 00:47, 20. Jun. 2017 (CEST)
Und nebenbei zu "Russen": *wenn* jemand von Deutschland (d.h. aus dem Osten) Reparationsleistungen erhalten hat, bzw. sie sich einfach geholt hat, dann ja wohl die Sowjetunion. Siehe Reparationen#Deutsche Reparationen nach 1945: Die Reparationen der DDR betrugen insgesamt 99,1 Mrd. DM (zu Preisen von 1953) – die der Bundesrepublik Deutschland demgegenüber 2,1 Mrd. DM (zu Preisen von 1953). Die DDR/SBZ trug damit 97–98 % der Reparationslast Gesamtdeutschlands – pro Person also das 130-fache. --AMGA (d) 09:13, 20. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaube, dass sich alle vier bedient haben. Bei Franzosen und Russen bin ich mir aus dem Kopf sicher, dass sie es taten. Aber was ich sagen wollte: Bei 2+4 waren nur Amerikaner, Sowjets, Briten und Franzosen anwesend. Einer dieser vier hätte die Sache mit den Reparationen für die kleinen Länder durchboxen müssen. Keiner der vier hat es getan. Deswegen kann man Überlegungen anstellen, warum es nicht im Interesse von Amerikanern, Russen, Briten und Franzosen lag, 1990 Reparationen für ihre kleineren Alliierten auszuhandeln. Dass in Sibirien noch heute Maschinen laufen, die 1945 aus Sachsen abtransportiert wurden, ist klar. Die Frage ist, warum es den Großen 1990 nicht wichtig war, dass noch einmal die kleinen Länder im Verbund der Alliierten völkerrechtliche Ansprüche gegen Deutschland durchsetzen können. 15. März 1991: Ende der Ansprüche nach dem Völkerrecht der Alliierten in Deutschland. Bilaterale Abkommen ohne Rechtsanspruch sind dennoch weiterhin möglich.--Bluemel1 (Diskussion) 09:59, 20. Jun. 2017 (CEST)
Dort steht "Mit dem Abzug der letzten alliierten Truppen endete die Nachkriegszeit." - die sind aber immer noch da, zumindest die Westalliierten. --2A02:1206:4585:3A60:4945:4326:784B:A1D6 10:18, 20. Jun. 2017 (CEST)
But the war of systems was more important …
Hier der Zeit-Artikel zur feierlichen Verabschiedung mit Blasmusik: [7] Und an diesem schönen Tag sagte Herzog, Roman, er hoffe, dass die Truppen der westlichen Alliierten als Freunde im Lande bleiben (was allerdings eh klar war). Hier äußert sich Horst Teltschik über die Endgültigkeit des Ausschlusses von Reparationen in Folge des 2+4-Vertrags.--Bluemel1 (Diskussion) 10:20, 20. Jun. 2017 (CEST)
Versuch mal, Deine Denkblokade zu umgehen. Du und Delabarqueras Freund sehen die Angelegenheit sehr ähnlich, bloß Du konstruierst hier künstlich vermeintliche Gegensätze, indem Du Dich auf sprachliche Details versteifst, die Dich zu phantasievollen Uminteropretationen führen. Hör lieber auf, bevor Du zum Haasen mutierst. --88.68.29.34 13:30, 20. Jun. 2017 (CEST)
Der Freund sagt: „Denn wenn es via Friedensvertrag die Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches antritt, dann wird auch die Reparationsfrage neu gestellt.“ Daran ist falsch: 1. Durch einen Friedensvertrag wird keine Rechtsnachfolge angetreten, Deutschland ist schließlich auch ohne Friedensvertrag bereits Rechtsnachfolger des Reichs, sondern es werden im Friedensvertrag Bedingungen formuliert, welche Nachkriegsordnung gelten wird und wie Verstöße gegen das Völkerrecht durch Reparationen wiedergutgemacht werden sollen. 2. Ein Friedensvertrag ist nicht mehr auf der Tagesordnung, weil mit Inkrafttreten des 2+4-Vertrags der Kriegszustand beendet wurde. 3. Daraus leitet sich ab: Ein aktuelles Wollen oder Nicht-Wollen eines Friedensvertrag durch Deutschland in der Gegenwart ist völlig sinnlos, weil es keinen mehr geben kann, wenn kein Krieg mehr da ist. Wenn du diese drei von mir präzise geschilderten Punkte mit nebulösen Ausdrücken wie Denkblockade charakterisieren willst, wird meine Toleranz hinreichend sein, um dich in diesem Glauben zu lassen. Es schadet ja niemandem, was du denkst. Es tut mir leid, dass ich nicht noch präziser darstellen kann, warum der Freund des Herrn, der die Frage stellte, in seiner Überlegung an der Unterscheidung zwischen Vergangenheit (bis 1991) und Gegenwart (nach 1991) scheitert.--Bluemel1 (Diskussion) 13:45, 20. Jun. 2017 (CEST)
Die Thesen im einzelnen:
  • Deutschland hat keinen Friedensvertrag mit seinen ehemaligen Kriegsgegnern im 2. Weltkrieg geschlossen. Korrekt, der 2+4 ist offiziell kein Friedensvertrag.
  • Es will auch keinen. Korrekt, niemand hat vor, einen Friedensvertrag zu schließen.
  • Denn wenn es via Friedensvertrag die Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches antritt, dann wird auch die Reparationsfrage neu gestellt. Zumindest insoweit korrekt, als das mit Abschluß eines Friedensvertrages die Reparationsfrage neu gestellt würde.
Zu Deinem 1. [...] Deutschland ist schließlich auch ohne Friedensvertrag bereits Rechtsnachfolger des Reichs Nein, Deuschland ist nicht Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches, wie wir bereits hinreichend thematisiert haben.
Zu Deinem 2. Ein Friedensvertrag ist nicht mehr auf der Tagesordnung, weil mit Inkrafttreten des 2+4-Vertrags der Kriegszustand beendet wurde. Das streitet niemand ab. Allerdings ist dieser Umstand zu kritisieren und das tut Delabarqueras Freund.
Zu deinem 3. Ein aktuelles Wollen oder Nicht-Wollen eines Friedensvertrag durch Deutschland in der Gegenwart ist völlig sinnlos, weil es keinen mehr geben kann, wenn kein Krieg mehr da ist. Unsinn, wir könnten jederzeit Friedensverträge machen, wenn wir wollten, dafür gibt es keine notwendigen Voraussetzungen. Wir könnten bspw. jederzeit einen Vertrag aufsetzen, der andere Länder einseitig begünstigt, und den dann Friedensvertrag nennen und ich wette, wenn der wirklich attraktiv wäre für die anderen Länder, würden die den unterzeichnen. Wenn Du das anders siehst, dann zeige mir bitte mal das Gesetz oder was auch immer, daß uns verbieten sollte, in der derzeitigen Situation einen Friedensvertrag abzuschließen. Das könnte allerdings schwierig werden, denn AFAIK ist "Friedensvertrag" in den Rechtswissenschaften bislang nicht auf eine Definition festgelegt worden. Oder sieh einfach ein, daß Deine Argumentation TF ist. --88.68.29.34 14:54, 20. Jun. 2017 (CEST)
Ich habe hinreichend dargelegt, dass bilaterale Abkommen jederzeit möglich sind. Das Wort Friedensvertrag beschreibt das, was nach dem Ersten WK in Versailles beschlossen wurde, und jeder nennt dies einen Friedensvertrag. Der Vertrag von Versailles ist das Ende des WK 1. Und im Hinblick auf den Vertrag von Versailles gab es, um Deutschland diesmal anders zu behandeln und vom Dritten Weltkrieg abzuhalten, nach 1945 keinen Friedensvertrag. Jetzt kommst du und sagst: Man kann doch alles mögliche ebenfalls Friedensvertrag nennen. Ja, kann man. Tu es. Aber nimm zur Kenntnis, dass der nicht existente Friedensvertrag von 1945 deshalb nicht existiert, weil die Alliierten es besser machen wollten als beim Friedensvertrag von Versailles. Du hast nicht verstanden, dass es rechtliche Ansprüche auf Reparationen einerseits und freiwillige Entschädigungen aus deutscher Gütigkeit andererseits gibt. Für beide Wege kann man den Vertrag meinetwegen Friedensvertrag nennen. Jederzeit.--Bluemel1 (Diskussion) 15:20, 20. Jun. 2017 (CEST)
Der Vertrag von Versailles war nur der Friedensvertrag mit Deutschland. Mit den andern Staaten wurden eigene Verträge abgeschlossen. Insofern ist es nicht richtig zu sagen, dass der WK I durch den Versailler Vertrag beendet wurde. Der Versailler Vertrag war nur das Kriegsende für Deutschland. --Digamma (Diskussion) 22:58, 20. Jun. 2017 (CEST)
Merde. Ich habe wirklich „WK 1“ geschrieben. Der Vertrag von Versailles regelte nicht die Nachkriegsordnung in Europa, sondern nur in Bezug auf Deutschland. Die Entgeltung der Verstöße gegen die Haager Landkriegsordnung und das Völkerrecht geschah in Form von Gebietsabtretungen, Geldzahlungen usw. Jetzt haben wir es. :)--Bluemel1 (Diskussion) 08:43, 22. Jun. 2017 (CEST)
Was hier so alles zusammenkommt! Ich habe mir jetzt auch noch die -- nicht gerade unemotionale -- Diskussion:Friedensvertrag angesehen. Ich komme zu dem Schluss, dass wieder mal gilt: "Einer Sache auf den Grund gehen heißt: in ihr zu ertrinken." Dass die Polit-Praktiker sich um einen FV herummogeln, auch, indem sie ihn für obsolet erklären, kommt mir allmählich heilsam und gut vor. --Delabarquera (Diskussion) 15:27, 20. Jun. 2017 (CEST)
Ich glaube, dass ich das Dilemma jetzt verstehe. Jeansverkäufer und ich haben bei dem Wort Friedensvertrag an einen Vertrag gedacht, der eine der Möglichkeiten darstellt, einen Kriegszustand in einen Friedenszustand zu überführen. Für andere war das Wort Friedensvertrag weiter gefasst und daher kam es wegen verschiedener Semantik zu den Missverständnissen.--Bluemel1 (Diskussion) 15:34, 20. Jun. 2017 (CEST)
Applaus  Endlich beginnst Du, es zu verstehen! Leseempfehlung BTW: Angesichts der aktuellen Weltlage und da ja seit WK II keine offiziellen Kriegserklärungen mehr abgegeben werden, ist mMn derzeit ohnehin jeder Versuch, sauber zwischen Krieg und Frieden zu unterscheiden, zum Scheitern verurteilt. (Das mit rechtliche Ansprüche auf Reparationen einerseits und freiwillige Entschädigungen aus deutscher Gütigkeit andererseits war hoffentlich ein Witz. Nicht das wir das hier auch noch ausdiskutieren müssen.) --88.68.29.34 17:07, 20. Jun. 2017 (CEST)
Ich weiß zwar noch immer nicht, was du mir sagen willst, aber egal. Lass uns ganz viel Geld einsammeln und verteilen. Eine private Friedensvertragsmission.--Bluemel1 (Diskussion) 17:16, 20. Jun. 2017 (CEST)
Kurz und knackig: Friedensvertrag ist kein feststehender Rechtsbegriff. Bezüglich WK II ist der (ehemals) avisierte Friedensvertrag zu einem Politikum verkommen und wurde zunehmend als wenig wünschenswert angesehen, weil man damit zusammenhängende Verpflichtungen gescheut hat, was man durch sprachliche Verrenkungen zu umgehen versucht hat. Aus meiner Sicht wurde der Bergriff damit entwertet. --88.68.29.34 18:01, 20. Jun. 2017 (CEST)
Braucht man einen Friedensvertrag? Japan und Russland haben auch keinen und haben trotz Sanktionen wirtschaftliche Zusammenarbeit. Order of Glory Ribbon Bar.png P.W. Siebert (Diskussion) 17:34, 20. Jun. 2017 (CEST)
Schon gelesen? --88.68.29.34 18:01, 20. Jun. 2017 (CEST)
Ganz schlechtes (unpassendes) Beispiel, Kurilenkonflikt und so. --AMGA (d) 08:12, 21. Jun. 2017 (CEST)
@P.W. Siebert, ein Friedensvertrag wird nicht gebraucht. Zum Beispiel zählt auch die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen als Übergang vom Kriegs- in den Friedenszustand.--Bluemel1 (Diskussion) 10:56, 21. Jun. 2017 (CEST)
So habe ich das auch gemeint. Deutschland braucht keinen Friedensvertrag mit den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs. Order of Glory Ribbon Bar.png P.W. Siebert (Diskussion) 12:24, 21. Jun. 2017 (CEST)
Sagen wir es so: Deutschland hat jedenfalls keinen bekommen. Warum auch immer. 62.202.182.244 21:43, 21. Jun. 2017 (CEST)
Hat man Dir das „Warum auch immer“ nicht im Geschichtsunterricht beigebracht? Die Siegermächte des Ersten und Zweiten Weltkriegs haben aus den Unzulänglichkeiten, den Umgehungsversuchen und dem letztendlichen Scheitern des Versailler Vertrages gelernt. Deswegen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg darauf verzichtet, einen von vorneherein zum Scheitern verurteilten Friedensvertrag zu diktieren. --Rôtkæppchen₆₈ 02:21, 22. Jun. 2017 (CEST)
Von vorneherein zum Scheitern verurteilt? Wahrscheinlich. Das Land marschiert ja wieder mit, out of area vom Hindukusch über Syrien bis nach Ostpreussen ins Baltikum. --2A02:1206:4585:3FD0:9C3E:8168:9805:4422 22:00, 22. Jun. 2017 (CEST)

Ablöse[Quelltext bearbeiten]

Ronaldo (oder wie Madame immer sagt: Rolando) soll 200 Mill. Ablöse kosten. Ich frage mich, wieviel Ablöse beispielsweise Elton John kosten würde, um bei den Grünen anzufangen. Oder Jogi Löw für 1860 München, oder der Papst für eine argentinische Steakhouse-Kette, oder Trump für Twitter (man könnte das Vögelchen durch ein Scherenschnittprofil ersetzen).

Und - die wichtigste Frage - WEN würden wir mit den Spendengeldern zu Wikipedia lotsen? Also ma' abgesehen von Martin Schulz ... Lesch? GEEZER … nil nisi bene 08:51, 19. Jun. 2017 (CEST)

Daniele Ganser, unbedingt. Der wäre günstig zu haben. --2A02:1206:4585:3A60:4945:4326:784B:A1D6 09:00, 19. Jun. 2017 (CEST)
Ja, der ist von der Optik her nicht schlecht. GEEZER … nil nisi bene 09:07, 19. Jun. 2017 (CEST)
Auch wenn es selbst da wieder Widerspruch geben wird (analog zu "Une Wikipedia qui produit 365 sortes de fromages est ingouvernable."): Ich bin ich für Obama, den jetzigen Papst und seinen lebenden Vorgänger sowie den Präsidenten Putin. (Letzteren, damit mal wieder ein wenig Leben in die Bude kommt.) --Delabarquera (Diskussion) 12:36, 19. Jun. 2017 (CEST)
Gerade hat mich der Manager von Stefan Raab kontaktiert. Was soll ich antworten? GEEZER … nil nisi bene 12:38, 19. Jun. 2017 (CEST)
<quetsch>Stefan Raab hat ein neues Projekt? Pikant. Oder ist einfach nur seine Zahnpoliturhilfskraft tot? Auf Wikipedia ist Raab nicht zu gebrauchen.</quetsch>
Ja - und wir wussten es zuerst! GEEZER … nil nisi bene 14:43, 21. Jun. 2017 (CEST)
Laut Nachrichtenlage bestimmt Putin bei Wikipedia...--Wikiseidank (Diskussion) 12:40, 19. Jun. 2017 (CEST)
Vielleicht Steve Bannon? Hätte den Vorteil, dass der dann aus dem Weltmachtzentrum weg wäre. Obwohl ... -- 83.167.59.159 15:14, 19. Jun. 2017 (CEST) PS: Und für den deutschen Bereich brauchen wir Hartmut Mehdorn, der wäre vielleicht sogar ablösefrei.
Trump behauptet ja gerne, er sei "zehn Milliarden", oder so, wert. Ich denke, Twitter könnte so eine Summe schon stemmen (besonders, wenn sie sich vorher seine Steuererklärung besorgen, aus der hervorgeht, was er wirklich "wert" ist). Für die Wikipedia sollten wir den Dalai Lama einkaufen. Anders als der Papst würde der sein Gesicht wohl kaum für argentinische Steaks hinhalten und wäre als armer Exilant sicher preiswerter. Geoz (Diskussion) 16:26, 19. Jun. 2017 (CEST)

Erinnert mich an den "Wert" des hochverschuldet gestorbenen Lutherexkommunizierer Papst Leo X. - als der sich mal anbot, hat man ihm 800 Florentiner (Gulden) geboten, worauf er sich entrüstet hatte, das wäre allein der Ring an seinem Finger wert. Und die Antwort: Ja, mehr ist er auch nicht wert... MfG --Methodios (Diskussion) 07:28, 20. Jun. 2017 (CEST)

Das bringt mich auf die Idee, ablösefreie Tote zu verwenden:
  • "Wär'n sie heute da, die beiden, würden Grimms Wikipedia schreiben!" oder
  • "Damals war das Schreiben schwer. "Mach Wikipedia!" sagt der HErr."
  • "Kafka hier und Goethe da, mach' mit bei Wikipedia!"
Das hat doch was, oder? GEEZER … nil nisi bene 08:46, 20. Jun. 2017 (CEST)
Das ist genial! Tote sind gemeinfrei.
  • "Cato würde Wiki schreiben." Geoz (Diskussion) 09:14, 20. Jun. 2017 (CEST)
Man könnte auch Wiki-Facts schaffen: Zitate, in denen berühmte positive Tote die Wikipedia endorsen oder Negativpersonen - Hitler: "schtrrriktt gägänn dieses unndoitsche Machwärkk <fäusteschüttelnd>" - die sie ablehnen. Diese Zitate werden geschickt in Artikel eingebracht und über Wikitext belegt und - Voilà - im Wikiverse verankert. Kostenfrei und in bunt! GEEZER … nil nisi bene 09:23, 20. Jun. 2017 (CEST)
„Niemand hat die Absicht, ein Meinungsbild zu starten!“ So, als Beispiel für das schwere Leben eines Admins …--Bluemel1 (Diskussion) 09:54, 20. Jun. 2017 (CEST)
„Aus den Bücherhallen // Treten die Schlächter. // Die Kinder an sich drückend // Stehen die Mütter und durchforschen entgeistert // das Internet nach den Artikeln der Gelehrten.“ Bört (Diskussion) 09:54, 20. Jun. 2017 (CEST)
Rolando ist ein Hochrisikogeschäft. Was, wenn man den eingekauft hat und er dann nach Spanien ausgeliefert wird, wo er möglicherweise einsitzen muss, bis er aus dem fußballfähigen Alter raus ist? --2003:76:E04:E64E:4D98:AC3:A671:2CA5 12:09, 20. Jun. 2017 (CEST)
Ablöse für Fußballer zu zahlen ist immer ein Hochrisikogeschäft. Ein Fußballer kann jederzeit seine Karriere beenden, wenn er keine Lust mehr hat oder (was viel öfters vorkommt) nicht mehr spielen kann, weil er sich zu schwer verletzt hat. --MrBurns (Diskussion) 12:26, 20. Jun. 2017 (CEST) PS: Die Vereine die so teure Fußballer engagieren haben aber meist genug Geld (und auch einen ausreichend guten Kader), um solche Risiken eingehen zu können, ohne dabei zu riskieren, nicht mehr in internationale Bewerbe zu kommen oder gar abzusteigen. Es handelt sich bei jedem Transfer um ein kalkuliertes Risiko. --MrBurns (Diskussion) 12:30, 20. Jun. 2017 (CEST)
Wenn das so ist, könnten die ja gleich mich einkaufen. Meine Frau würde mich bestimmt schon für eine Million abgeben und das größte Risiko, was man eingeht ist, dass ich nicht Fußball spielen kann. --2003:76:E04:E64E:4D98:AC3:A671:2CA5 15:39, 20. Jun. 2017 (CEST)
Deine Frau ist schlau!!!--Caramellus (Diskussion) 18:16, 20. Jun. 2017 (CEST)
+1 Was ist die Ablöse für deine Frau? Nach meiner Erfahrung sind Frauen weit vielseitiger begabt und einsetzbar als Männer. GEEZER … nil nisi bene 14:24, 21. Jun. 2017 (CEST)
Frauen haben Begabungen, Männer Genie. -- Janka (Diskussion) 09:12, 22. Jun. 2017 (CEST)
Hier muss ich das, was ich oben in anderem Zusammenhang gesagt habe, wiederholen: "Nach modernen Erkenntnissen ist das Geschlecht eines Menschen ein soziales Konstrukt." Also: mehr 1.-BL-Schiedsrichterinnen nach der Frau Steinhaus, mehr 1.-BL-Stürmerinnen! Die Bundesliga muss bunter werden! Wir schaffen das! --Delabarquera (Diskussion) 09:43, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ja, mein Penis ist ganz sicher ein soziales Konstrukt. Das Geschlecht ansich ist sicher kein soziales Konstrukt, auch dass es abgesehen von den primären Geschlechtsmerkmalen auch Unterschiede gibt im Hormonhaushalt, im Körperbau und z.B. auch in der durchschnittlichen Gehirngröße ist wissenschaftlich einwandfrei belegt. Dass Unterschiede in der sozialen Stellung der Geschlechter und teilweise auch im geschlechterspezifischen Verhalten ein soziales Konstrukt sind ist korrekt, aber das ändert nichts daran, dass es grundsätzliche biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Daher ist das Geschlecht an sich ein biologisches Merkmal des Menschen, ein Konstrukt ist nur der hohe Stellenwert des Geschlechts in der Gesellschaft. --MrBurns (Diskussion) 09:52, 22. Jun. 2017 (CEST)
Ja. Auch der Körper ist ein Konstrukt, ein biologisches. Und da gibt es nun mal ... jetzt fehlt mir das Wort ... Unterschiede? Variationen? Topographische Varianten? Konzeptuelle Vorgaben? ... Ich komme noch drauf, keine Sorge! Das Problem wird dann nur sein, dass ich die vorausgehende Frage schon wieder vergessen habe ... Diese Hitze.... GEEZER … nil nisi bene 09:56, 22. Jun. 2017 (CEST)
Kommt auf die Definitionshoheit über "Geschlecht an sich" an. Dass dies das biologische sei, kann man so sehen und wurde bislang meist so gemacht, muss man aber nicht. (Mein' ja nur, ohne mir eine Position zu eigen zu machen ;-) --AMGA (d) 10:25, 22. Jun. 2017 (CEST)
Na klar ist der Penis ein soziales Konstrukt: [8] und das sogar auf Wikisource, ich werd verrueckt ;P --Nurmalschnell (Diskussion) 11:28, 22. Jun. 2017 (CEST)
Daran muss ich auch oft denken, wenn ich meine Parolen in den Schnee pinkel.--Bluemel1 (Diskussion) 11:52, 22. Jun. 2017 (CEST)
Hmmm... Sollten wir jetzt Erektionsschwierigkeiten nach Sozialfall verschieben ...? GEEZER … nil nisi bene 16:49, 22. Jun. 2017 (CEST)
Äähm ... das mit dem sozialen Konstrukt gilt doch lt. Titel nur für den konzeptionellen Penis, oder? Also ich sehe da eher den wikiweit bekannten Penis-Vandalen als Vertreter solche Dyskonzepte. --Altkatholik62 (Diskussion) 21:13, 22. Jun. 2017 (CEST)
In dem Paper steht, Penisse sind schuld am Klimawandel. --84.62.226.220 22:27, 22. Jun. 2017 (CEST)
sry to disagree, aber da steht, dass die Konzeption eines sozialen Konstrukts des Penis schuld sei am Klimawandel (vgl. PDF, S. 5), m. E. eine Persiflage wissenschaftlichen Arbeitens, die allerdings ins Mark trifft. --Altkatholik62 (Diskussion) 22:38, 22. Jun. 2017 (CEST)
Was bin ich?
Pffft, Haarspalterei. Du sagts es ja selber: Penisse sind schuld am Klimawandel. Ob'se nun sozial sind oder asozial, konstruiert oder dekonstruiert - wen juckt's. Und was murmelst Du pötzlich von wegen Persiflage? Gerade eben noch warst Du hellauf begeistert, daß sich eine hochwissenschaftliche Arbeit mit Typen wie unserem hauseigenen Penisvandelan auseinandersetzt. Ja was denn nun: Top oder Flop??? --84.62.226.220 23:12, 22. Jun. 2017 (CEST)
"... daß sich eine hochwissenschaftliche Arbeit mit Typen wie unserem hauseigenen Penisvandalen auseinandersetzt" -- Man möchte ja im Diskurs nicht als unwissend auftreten. Deshalb: Könntest du mir bitte etwas Genaueres zu der hochwissenchaftlichen Arbeit sagen? Oder gar einen Link anbieten? Wer ist überhaupt unser 'hauseigener Penisvandale'? --Delabarquera (Diskussion) 08:52, 23. Jun. 2017 (CEST)
Wenn man einfach nach den Namen der Autoiren googelt findet man schon einige Artikel über diese Arbeit. --MrBurns (Diskussion) 10:54, 23. Jun. 2017 (CEST)
@Delabarquera: Schnuckimaus, wenn Du im Diskurs nicht als unwissend auftreten möchtest, dann solltest Du den Diskurs erst einmal nachvollziehen, bevor Du dappige Fragen stellst. Nurmalschnell hatte den Link eingebracht, nachdem Du mit einem Beitrag schon wieder den Diskurs in diese Richtung gelenkt hattest und damit letztlich dafür verantwortlich bist, daß wir hier jetzt über Penisse debattieren. Altkatholik schien von dem Paper angetan zu sein - ich auch, aber auf eine ganz andere Art. Und jetzt müssen wir uns alle fragen, ob Du vielleicht eine Meatpuppet des Penisvandalen bist. Dumm gelaufen ...;) --84.62.226.220 12:09, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ist „Schnuckimaus“ schon Performanz-Kastration? Immer runter mit dem Ding, so lange es nicht meins ist.--Bluemel1 (Diskussion) 13:33, 23. Jun. 2017 (CEST)
Heureka, das isses! Performanz-Kastration als Heilmittel gegen die Konzeption eines sozialen Konstrukts des Penis. Ich muß sofort bei Jamie Lindsay und Peter Boyle anrufen und denen die gute Nachricht überbringen, dann können wir gemeinsam ein Paper dazu verfassen. Das kommt dann im Nature als Headliner auf die Titelseite:
„Weltweiter Klimawandel kann gestoppt werden durch Penisamputationen!“
Super Sache:) --84.62.226.220 15:07, 23. Jun. 2017 (CEST)


"

"Toxic hypermasculinity derives its significance directly from the conceptual penis and applies itself to supporting neocapitalist materialism, which is a fundamental driver of climate change," AB-SO-LUT GROSS-AR-TIG !!! Für sowas müssen Preise vergeben werden!! Sowas muss verfilmt werden! GEEZER … nil nisi bene 11:03, 23. Jun. 2017 (CEST)

Jetzt werden mir die Einrückungsdoppelpunkte zu viel. -- @ dem "Schnuckimaus"-Erfinder: Prima! Ich hab mich sehr gefreut. (Im Wiener Tonfall zu sprechen.) Warum? Na, wann hab ich schon mal Gelegenheit zu sagen: Hey, du machst so wenig Kommafehler und redest trotzdem so geschwollen und untergriffig daher! Woll'n wir uns nicht mal auf einen Kaffee treffen? Vielleicht sage ich dann ja (mit dem Tonfall von Romy Schneider): "Sie gefallen mir. Sie gefallen mir sogar sehr!" Ich hab ja so eine Schwäche für echte Kerle! Die so richtig vom Leder (!) ziehen können! --Delabarquera (Diskussion) 15:29, 23. Jun. 2017 (CEST)
Girl wearing hat and pants seated in the grass holding a lamb and puppy, possibly Washington (4951753974).jpg
Och Puschelchen, das sollte nicht untergriffig sein, war doch alles nur Spaß, deswegen auch so "geschwollen" in den Formulierungen. Stell Dir einfach mal vor, daß kein großer haariger Kerl, sondern ein kleines blondes Mädchen alle diese Beiträge verfaßt hat, dann geht es Dir bestimmt gleich wieder besser. Umarmung? --84.62.226.220 18:33, 23. Jun. 2017 (CEST) FreeHugsProject-Official Logo220.jpg

Aufruf: Technische Wünsche voten[Quelltext bearbeiten]

Ich bin mit der Suche auf Wikipedia nicht zufrieden und möchte euch aufrufen, jene Punkte auf dieser Seite Wikipedia:Umfragen/Technische Wünsche 2017/Suchen mit Symbol support vote.svg Pro zu voten, die euch gefallen. Natürlich birgt das jetzt die Gefahr, zu sehr ins Detail zu gehen, daher bitte einfach ein Symbol support vote.svg Pro bei den Wünschen machen, die man total gut findet. Die anderen Wünsche können ignoriert werden. Endlosdiskussionen? Bitte nicht.--Bluemel1 (Diskussion) 13:50, 21. Jun. 2017 (CEST)

<seufz>Irgendwann, irgendwo war mal der Wunsch nach der Suche "endet auf". Aber da muss man wohl noch warten und kann weiter nicht erfolgreich nach *wagen oder *feld suchen. <seufz> GEEZER … nil nisi bene 14:29, 21. Jun. 2017 (CEST)
Und nicht nach den fünf Wörtern, die auf -nf enden.--Optimum (Diskussion) 17:39, 21. Jun. 2017 (CEST)
https://tools.wmflabs.org/listpages/listpages.pl?pattern=%25nf&database=dewiki plus etwas Handarbeit tut es. --82.212.58.111 20:42, 23. Jun. 2017 (CEST)
https://de.wikipedia.org/w/index.php?search=insource%3A%2F[A-Za-z]*hwyrndrobwllllantysiliogogogoch%2F&title=Spezial:Suche&profile=advanced&fulltext=1&ns0=1 geht prinzipiell schon. Nur gibt es eben im Allgemeinen keine vollständige Antwort, weil aus Performancegründen nach kurzer Zeit abgebrochen wird. --82.212.58.111 20:42, 23. Jun. 2017 (CEST)

Puuh...[Quelltext bearbeiten]

Hassu gerade meine Familie beleidigt? Ja? Suchssu Ärger? Sag das noch eima, Du Nacktaffe, dann machisch Disch kaputt. Na los, sag es!

... warum haben die Hamster denn schon wieder so einen lag behind? Wie lange dauert es eigentlich erfahrungsgemäß, bis neun Stunden lag aufgeholt sind? Ich nehme einen ristretto. --Altkatholik62 (Diskussion) 21:09, 22. Jun. 2017 (CEST)

Miez, miez ... --Altkatholik62 (Diskussion) 23:01, 22. Jun. 2017 (CEST)
Hm, Hamsterlasagne
Netter Versuch, Herr Altkatholik, aber das ist ganz offensichtlich herkömmliches Industriell gefertigtes Naßfutter aus der Aluschale. Dazu habe ich erst kürzlich eine wissenschaftliche Arbeit veröffentlicht in Chikubi & Hamtaro, Cogent Hamster Sciences (2017), 3: 1330439
Schon süß …--Bluemel1 (Diskussion) 17:12, 23. Jun. 2017 (CEST)

Die Maßstäbe der Blasphemie gegenüber Christen[Quelltext bearbeiten]

Weil ich da oben die Bildunterschrift "(Menstruations?)blut Christi" und noch ein paar andere witzig gemeinte Äußerungen lese, komme ich auf eine alte Frage, die mich umtreibt. Ist die Forderung, gelegentlich zu überlegen, ob bestimmte Äußerungen gegenüber gläubigen Christen nicht doch vielleicht much too much oder auch, jenseits des Beleidigungspotentials, schlicht vollkommen dämlich sind, um es mal so zu sagen -- ist diese mit lauter Stimme geäußerte Forderung unzulässig? Ausbuchstabiert: Wir wissen alle, dass solche "Witzischkeiten", die keine Grenzen kennen, gegenüber dem Islam und den Muslimen nicht gemacht werden, einfach weil da echte Gefahr für Leib und Leben droht. Wenn dem so ist, dann gilt für mich: "Wenn du den Blasphemikern nicht drohst und immer mal wieder den Drohungen Taten folgen lässt, dann wird über deine Religion gelästert was das Zeug hält. Bringst du aber hin und wieder ein paar von den Blasphemikern um, dann zieht der Rest der Truppe den Schwanz ein und gibt Ruhe." -- So, wo liege ich da falsch? --Delabarquera (Diskussion) 15:16, 23. Jun. 2017 (CEST)

Es gibt einfach keinen Grund, über Moslems zu lästern. Die beschämen sich selbst bereits in ausreichendem Maße. Eigentlich müsste man jedem von denen noch 'ne Rente bezahlen wegen schwerer Kindheit. -- Janka (Diskussion) 15:23, 23. Jun. 2017 (CEST)
Also ich kenn da keinen Unterschied zwischen Moslems und Christen. Wobei ich natürlich über das Christentum - durch meine "Ausbildung" in einem katholischen Kindergarten - weitaus besser lästern kann als über den Islam (bei dem mein Wissen zugegebenermaßen beschränkt ist).
Aber ich hab schon Mohammed beim Sex mit dem Erzengel Gabriel gezeichnet und natürlich auch Jesus mit einem Kreuz im Hintern (Natürlich alles total niveauvoll :-).
Mein Lieblings Blasphemie-Cartoon ist natürlich der von Gerhard Haderer der Jesus am Kreuz hängend zeigt während ihm der Osterhase die Hoden in bunten Farben anmalt... (und das in Google natürlich nicht zu finden ist). Und die Christen haben natürlich auch schon mehr als genug Leute wegen Blasphemie ermorden lassen. In der Beziehung brauchen sie sich definitiv nicht verstecken. Es lebe der Zentralfriedhof (Diskussion) 15:40, 23. Jun. 2017 (CEST)
Im christlichen Europa gibt es eine lange Tradition der Karikatur. Schon in den Schriften Martin Luthers wurde der Papst als Esel gezeichnet, während die Gegenseite Luther als Teufels Dudelsack darstellte. Soweit ich weiß, wurde dafür niemand ermordet. Heutzutage kann man aber für eine Karikatur über Mohammed mit dem Tode bedroht oder sogar erschossen werden. Erschossen! (Um das klarzustellen: Mohammed ist aus islamischer Sicht nicht wesensgleich mit Allah und er ist auch kein Heiliger im christlichen Sinne.) Nichtmal zu Luthers Zeiten hätte der Papst für sowas eine Meuchelmördertruppe losgeschickt und heute schon gar nicht. Das muss also irgendwie ein Punkt sein, in dem sich Orient und Okzident kulturell fundamental unterscheiden. --Optimum (Diskussion) 18:51, 23. Jun. 2017 (CEST)
Also ob Papst-Karrikaturen vor 500 Jahren nicht anonym veröffentlicht worden wären. Natürlich hätte jedwede Form der Papst-Schmähung schwerwiegende Repressalien für den Delinquenten nach sich gezogen. Vielleicht nicht den Tod, aber Exkommunikation und Acht, was nicht viel besser gewesen wäre... Und welcher „fundamentale Unterschied zwischen Orient und Okzident“ hat sich denn deiner Meinung nach in der Bluttat von Breivik manifestiert? --Gretarsson (Diskussion) 20:56, 23. Jun. 2017 (CEST)
Was hat denn Breivik mit Karikaturen zu tun? Oder sind die islamistischen Gewalttaten in Wirklichkeit von geistesgestörten Nazis verübt worden? --Optimum (Diskussion) 23:39, 23. Jun. 2017 (CEST)
(Einschub) Stimmt, Breiviks Bluttat war nicht an eine Karrikatur oder einen anderen „blasphemischen Akt“ geknüpft. Aber sie steht im gleichen „Kulturkampfkontext“ wie z.B. das Charlie-Hebdo-Attentat. Ändert auch nichts an der Spaßfreiheit der Obrigkeit vor 500 Jahren im Okzident. Den von dir postulierten „fundamentalen Unterschied zwischen Orient und Okzident“ bestreite ich trotzdem. Der Unterschied besteht eher zwischen säkulären/gemäßigten Staaten/Gesellschaften/Bevölkerungsschichten und fundamentalistischen Staaten/Gesellschaften/Bevölkerungsschichten als zwischen Orient und Okzident. So frage ich mich, was wohl passiert, wenn man z.B. eine sehr geschmacklose Johannes-Paul-II.-Karrikatur in einer vielgelesenen polnischen Tageszeitung veröffentlicht... --Gretarsson (Diskussion) 20:35, 24. Jun. 2017 (CEST)
Also mir gehen Blasphemie-Versuche immer kilometerweit am Allerwertesten vorbei. Meistens ist das pubertär oder postpubertär. Wer sich als Agnostiker oder Atheist ernsthaft und philosophisch fundiert mit Religion auseinandersetzt, wird seinen Gesprächspartner (hoffentlich) immer auch als Menschen wertschätzen, ansonsten fällt er/sie nämlich auf die Denkmuster der kognitiven Dissonanz und des performativen Selbstwiderspruchs herein. --Altkatholik62 (Diskussion) 00:05, 24. Jun. 2017 (CEST)
„Was darf die Satire? Alles.“ schrieb der häufig beifällig zitierte, aber als Kommentator des Grundgesetzes eher unerhebliche Kurt Tucholsky in: Was darf die Satire? Ich lass mal den fundamentalen Unterschied beiseite und beantworte deine Frage nach den Gründen der Einseitigkeit mit Karl Valentin: „Dürfen haben wir uns nicht getraut.“ --Bavarese (Diskussion) 00:32, 24. Jun. 2017 (CEST)
Mir kommt dabei immer wieder der „Spottkruzifix vom Palatin“ in den Sinn.
„Alexamenos betet seine Gott an“
So etwas ist man als Christ seit langem gewohnt. --Altkatholik62 (Diskussion) 00:53, 24. Jun. 2017 (CEST)
Jehova, Jehova! --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 01:47, 24. Jun. 2017 (CEST)
:D  --Altkatholik62 (Diskussion) 02:03, 24. Jun. 2017 (CEST)


Kakerlakenkirche -- Janka (Diskussion) 03:45, 24. Jun. 2017 (CEST)

Jemand der demselben Buch (mit immer noch den denselben Beschreibungen von Sklaverei etc.) vertraut, aufgrund dessen (oder aufgrund des Glaubens, der diesem nicht entgegengebracht wurde) Menschen verfolgt, verstümmelt, verbrannt, ertränkt und gefoltert wurden, sollte sich über ein bisschen Spott oder Blasphemie nicht aufregen (= es abkönnen). GEEZER … nil nisi bene 08:01, 24. Jun. 2017 (CEST)

Give me 10[Quelltext bearbeiten]

"Besonders lecker schmeckt der von Fräulein Meyer", meint Tester Marius.

Aber nur gute große 10, ab Schuhgröße 10. Und wenn ihr hier im Cafe jemanden mit 11 10 zeht, dann sagt bei ze RCMP in Dawson City Bescheid. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, soll es angeblich einen Whisky for free geben. --82.212.58.111 16:10, 23. Jun. 2017 (CEST)

Zitiert ihr Wikpedia[Quelltext bearbeiten]

in wissenschaftlichen Arbeiten? (nicht signierter Beitrag von Katzmatz (Diskussion | Beiträge) 20:11, 23. Jun. 2017‎)

Nein, das wäre keine gute wissenschaftliche Praxis. Einzige Ausnahme: Wenn Wikipedia Gegenstand einer wissenschaftlichen Arbeit ist, dürfte man natürlich an entsprechender Stelle im Original zitieren. Es wäre auch okay, wenn man (unter anderem, aber nicht nur) in unseren Belegen und Literaturempfehlungen nach potentiellen Quellen für die eigene Arbeit stöbert, sofern man sich die anschließend im Volltext besorgt und eigenständig auswertet. --84.62.226.220 20:28, 23. Jun. 2017 (CEST)

Du kannst einiges aus Wiki rausziehen, das dir bisher unbekannt war, und es im Internet oder in der Bib auf Echtheit prüfen und dann die aufgefundenen Quellen zitieren. Das macht einen besseren Eindruck, als Wikipedia direkt zu zitieren.--Bluemel1 (Diskussion) 20:36, 23. Jun. 2017 (CEST)

Hat jemand von den "Älteren" früher mal aus dem Brockhaus, Meyer oder einem anderen Lexikon zitiert?--Wikiseidank (Diskussion) 20:41, 23. Jun. 2017 (CEST)
Ich habe nie aus einem Lexikon zitiert, nicht mal aus der Encyclopaedia of Mathematics (die zu meiner Uni-Zeit noch "Soviet Encyclopedia ... " oder so ähnlich hieß). Aber als Mathematik-Student schreibt man auch vor der Diplom-Arbeit keine wissenschaftlichen Arbeiten. --Digamma (Diskussion) 20:50, 23. Jun. 2017 (CEST)
(BK) Ich hab mal in einem Unterseminar-Abstract die Microsoft Encarta zitiert, das ist mir heute noch peinlich, wenn ich dran denke... --Gretarsson (Diskussion)

Also mir wurde gesagt, dass Wikipedia unwissenschaftlich sei und dass dort oft eine Neutralität vorgegeben wird, die in der Wissenschaftstheorie so nicht existiert. Neutralität und "Objektivität" setzen ja voraus, dass jemand definiert, was "neutral" und objektiv ist. Allerdings bin ich mir da nicht so sicher. Haben Uni-Profs immer recht? Befindet sich George Orwell am Drücker? Das wäre meine eigentliche Frage. (nicht signierter Beitrag von Katzmatz (Diskussion | Beiträge) 20:57, 23. Jun. 2017 (CEST))

Definiere „wissenschaftlich“ ;-) M.E. ist Unvoreingenommenheit und Objektivität den Wissenschaften prinzipiell inhärent und in den Naturwissenschaften hält man das auch ganz gut durch. Von daher schließen sich Wissenschaftlichkeit und Wikipedia nicht gegenseitig aus. Ein Problem der Wikipedia, und da spreche ich mal i.e.L. über mein Fachgebiet, die Geologie, ist, dass viele der sogenannten Autoren nicht wirklich vom Fach sind, und es ihnen gerade bei Themen, die tiefer in die Materie hineingehen, an Hintergrundwissen und Überblick fehlt, sodass einerseits häufig Paraphrasierungsunfälle passieren (Eine vom WP-Autor nicht verstandene Passage in einer Quelle wird so parapharasiert, wie der WP-Autor sie verstanden hat, statt so, dass inhaltlich das gleiche rauskommt, das in der Quelle steht. Im Ergebnis kommt Murks raus.) und andererseits wird das Thema in einer verengten Sicht dargestellt, weil nicht alle Aspekte erörtert werden, sondern nur die, die der Autor kennt, oder die, die in den oft einzig mittels Webrecherche aufgetanen Quellen behandelt werden, alles andere fällt unter den Tisch. Das ist zwar auch durch ein Wikipedia-Prinzip verursacht, nämlich das Alle-dürfen-mitmachen-Prizip, nicht aber durch das Neutralitätsgebot. --Gretarsson (Diskussion) 21:39, 23. Jun. 2017 (CEST)
Wir fordern hier ausgewogene Darstellungen, die alle wesentlichen Aspekte beinhalten sollen, ohne Bewertungen abzugeben. Das nennen wir dann Neutralität. Wie genau das in den einzelnen Artikeln auszusehen hat, ist Gegenstand permanenter Diskussionen. Wissenschafliches Arbeiten innerhalb der Wikipedia ist unerwünscht. Wir betreiben hier keine Forschung, wir schreiben eine Enzyklopädie. Das heißt, wir fassen in allgemeinverständlicher Form das zusammen, was andere erforscht haben. --84.62.226.220 21:51, 23. Jun. 2017 (CEST)
Wissenschafliches Arbeiten innerhalb der Wikipedia ist unerwünscht“ Ja, aber nur dann, wenn man unter „wissenschaftlichem Arbeiten“ Original Research oder, wie man in der deutschen WP sagt, Theoriefindung versteht. Ansonsten dürfen Wikipedia-Artikel natürlich gerne wissenschaftlichen Standards entsprechen und viele tun das auch, sehr viele aber eben auch nicht. --Gretarsson (Diskussion) 22:01, 23. Jun. 2017 (CEST)
Wissenschaftliche Standards in der Art, wie sie für Reviews gelten, ja klar, das ist wünschenswert. Ich denke, es ist erkennbar, daß ich mich mit dem Ausdruck „wissenschaftliches Arbeiten“ auf Forschung bezogen habe, die wir hier nicht betreiben wollen. --84.62.226.220 22:13, 23. Jun. 2017 (CEST)
Zu Beginn jeder wissenschaftlichen Arbeit steht immer eine gründliche Literaturrecherche. Sich an dieser Stelle mit Hilfe von Wikipedia einen Überblick über ein Fachgebiet zu verschaffen, ist sicher legitim. Die Diskussion und Ausarbeitung eigener (Forschungs-)Ergebnisse durch einen Wikipedia-Artikel zu ersetzen, wäre dagegen unwissenschaftlich und fatal.--Postfachannabella (Diskussion) 22:48, 23. Jun. 2017 (CEST)
Wissenschaf[t]liches Arbeiten innerhalb der Wikipedia ist unerwünscht“ – Jein. Zum wissenschaftlichen Arbeiten gehört sicher die Literaturrecherche und noch viel mehr die digestatio des Gelesenen, also die gedankliche Verarbeitung der erlesenen Konzepte. Zitieren würde ich Wikipedia in einer wissenschaftlichen Arbeit keinesfalls. Als Anregungen zur Literaturfindung sind WP-Artikel jedoch immer „gut und nützlich zu lesen“. „Wissenschaftliches Arbeiten“ im Sinne von Belegsuche, Literaturvergleich usw. ist allerdings auch hier unabdingbar, um einen ordentlichen Artikel zu schreiben. Übrigens habe ich in meiner Studienzeit durchaus auch Lexika und Enzyklopädien zitiert, das war in meinem Fachbereich (Theologie) sogar erwünscht, um zu zeigen, dass man sich einen Überblick verschafft hat, bevor man in die Tiefe geht. --Altkatholik62 (Diskussion) 00:23, 24. Jun. 2017 (CEST)
Herrjemineh, dann eben nochmal mit Zitaten:
„Eine wissenschaftliche Arbeit ist ein systematisch gegliederter Text, in dem ein oder mehrere Wissenschaftler das Ergebnis seiner oder ihrer eigenständigen Forschung darstellt.“ „Unter Forschung versteht man im Gegensatz zum zufälligen Entdecken die systematische Suche nach neuen Erkenntnissen sowie deren Dokumentation und Veröffentlichung.“ So steht das in unseren Artikeln. Sowas wollen wir nicht als Grundlage für die Erstellung unserer Artikel. Wir stellen keine Thesen auf, wir versuchen nicht, Thesen zu belegen oder zu widerlegen, wir vertreten keine eigene Meinung. Daß jetzt jeder, der hier vorbeitrudelt, unbedingt nochmal das Thema Literaturrecherche strapazieren muß, finde ich befremdlich. Literaturrecherche ist nicht wesensbestimmend für wissenschaftliches Arbeiten (s.o.), sondern nur Mittel zum Zweck. Unbestrittenn ist, daß Forscher bestimmte Anforderungen stellen, denen Literaturrecherche genügen sollte, um dafür geeignet zu sein, wissenschaftliche Arbeiten zueinander ins Verhältnis setzen, denn das ist Sinn und Zweck der Literaturrechrche im Rahmen wissenschaftlichen Arbeitens. Wir stellen ähnliche Forderungen an unsere Autoren bezüglich deren Literaturrecherche. Dadurch wird deren Autorentätigkeit aber nicht zu wissenschaftlichem Arbeiten(sic!).
Hamwas jetzt oder verspürt noch jemand das Bedürfnis, sich mittels halbgarer Einsprüche hervorzutun? --188.107.142.7 02:56, 24. Jun. 2017 (CEST)
Der war gut.--Bluemel1 (Diskussion) 09:25, 24. Jun. 2017 (CEST)
"Wissenschaftliches Arbeiten" ist etwas anderes als "eine wissenschaftliche Arbeit". Der eine Begriff enthält die Substantivierung des Verbs "arbeiten", der andere das Substantiv "Arbeit". "Wissenschaftliches Arbeiten" ist auch nicht synonym zu "Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit" oder "forschen", sondern umfasst die gesamte fachliche Tätigkeit eines Wissenschaftlers. Dazu gehört auch das Verfassen von Lehrbüchern und von enzyklopädischen Texten. Und "eine wissenschaftliche Arbeit" muss nicht in dem engen Sinn gemeint sein, dass dort die Ergebnisse eigener wissenschaftlicher Forschung dargestellt werden, sondern es können auch Text damit gemeint sein, die Studenten im Laufe ihres Studiums erstellen, wie Hausarbeiten und Examensarbeiten. Zum Beispiel trug die Examensarbeit von Studenten des Lehramts an Gymnasien in Baden-Württemberg bei früheren Prüfungsordnung die Bezeichnung "Wissenschaftliche Arbeit". --Digamma (Diskussion) 10:40, 24. Jun. 2017 (CEST)
Noch nichts von Wikiversity gelesen?
Historisches Logo der „Wikiversität“.
Die Universität der Zukunft! --Postfachannabella (Diskussion) 13:33, 24. Jun. 2017 (CEST)

Gott bewahre, ich werde eher vor WP warnen müssen (nach meiner Erfahrung als Autor hier, ganz aktuell mit der [Aus]Löschung eines ganzen Mediums als Beleg seitens Feliks und Tohma, strukturell wegen dem hohen Anteil an politisch und/oder konfessionell motivierten POV-Artikelgärtnern). Zunächst verstecke ich mich mal hinter einigen Beiträgen aus der Zukunftsdebatte zu Wiki 2030 (ich frage mich immer wieder, warum die nicht wenigstens nach Abschnitten archiviert wurde?!):

Vielen Artikeln (besonders auch Wirtschaftsartikeln) merkt man an, dass diese seit Entstehung (meist bis 2012) kaum noch aktualisiert wurden, entsprechend reichen die bei den Statistiken verwendeten Daten dann auch entsprechend bis ca. 2012 --Agruwie Disk 18:45, 20. Mär. 2017 (CET) - Es gab mehrere Wellen, in denen eine größere Zahl von Autoren aufgehört haben mitzuarbeiten, etwa 2007/8, 2012, 2014. Seitdem schleichend, während der Anteil der Paid Editors und deren Einfluß auf die Inhalte zunahm....Aschmidt (Diskussion) 19:47, 20. Mär. 2017 (CET)
Vielmehr beunruhigt mich der (teilweise gelungene) Versuch von Interessengruppen, Einfluss auf Inhalte zu nehmen. Im Internet gibt es einige Seiten von Pr-Firmen, die gezielte Einflussnahme auf Wikipedia-Inhalte anbieten. Die Tips und Tricks, die dargestellt werden, zeigen eine intensive und sachkundige Auseinandersetzung mit unserem System. Wenn hier nicht gegengesteuert wird (wie, da habe ich auch keine zündende Idee), sehe ich für unser Online-Lexikon keine rosige Zukunft. Weiterer Autorenschwund dürfte die Folge sein (wer hat schon Lust für bezahlte Schreiberlinge ehrenamtlich die Basis bereitzustellen). --Belladonna Elixierschmiede 18:50, 22. Mär. 2017 (CET)
Die Wikipedia hat die Wissensbereitstellung revolutioniert, hat die klassischen Print-Lexika vom Markt vertrieben, hat durch ihre Kostenlosigkeit den traditionellen Lexikon-Verlagen die Möglichkeit genommen, digitale Lexika zu verbreiten. Die Wikipedia entwickelt sich zur kostenlosen Volks-Enzyklopädie für jedermann. Diese Entwicklung ist begrüßenswert. Aus dieser Rolle, die marktbeherrschende „Volks-Enzyklopädie“ zu sein, erwachsen der Wikipedia jedoch auch gesamtgesellschaftliche und kulturelle Verpflichtungen, nämlich auch im inhaltlichen Bereich adäquater Nachfolger der Print-Lexika zu werden. Davon ist die Wikipedia jedoch noch weit entfernt - und dieses Ziel zu erreichen, wird ohne das schmerzhafte Abschneiden alter und liebgewonnener Zöpfe nicht möglich sein. Einzelne Beispiele: 1 .Wurden die Texte in den Print-Lexika von Fachleuten verfasst und fachlich gegenkontrolliert, herrscht in der Wikipedia immer noch der „Mythos der Schwarmintelligenz“. 2. Problematisch ist zudem die Wissenschaftsferne der Wikipedia... HW1950 (Diskussion) 13:54, 25. Mär. 2017 (CET)

Also: VORsicht VOR Wikipedia!!! (Vorsehen ist besser, als das Nachsehen haben) MfG --Methodios (Diskussion) 17:18, 24. Jun. 2017 (CEST)

Natürlich ist Wikipedia n i c h t wissenschaftlich. Mein Vorurteil: Wikipedia ist etwas für seichten Informationskonsum, für "Gschaftlhuber" (man möge mir den Ausdruck verzeihen) und Leute, die zu faul sind, Bücher und Originaldokumente zu lesen. Denn erstens werden kaum Quellen präsentiert bzw. besprochen, zweitens ist kein Autor wirklich verantwortlich, drittens steht der allwissende Große Bruder über allem, der die Inhalte indirekt bevormundet (und alles weiß), viertens ist keine unterschiedliche Perspektive möglich, die vom Mainstream abweicht. Letzteres ist aber elementar für Wissenschaftlichkeit. Denn der Diskurs und das "Queredenken" gehören nun einmal zur Wissenschaft. Das gibt es bei Wikipedia nicht. Auch wenn es sich blöd anhört: Objektivität existiert in der Wissenschaft nur bedingt. Was ist objektiv? Welche Wahrheit ist eindeutig? Und welcher Wikipediaartikel bietet wirklich eine umfassende Sicht auf ein Thema? Und wo ist bitte die Tiefe? Wo ist die schlecht greifbare Spezialliteratur? Wo ist der Perspektivenwechsel? Und wo wird der Hinweis auf wichtige Quellen wirklich berücksichtigt? Oberflächlich recherchieren kann jeder, das Bewerten ist etwas ganz anderes. Das können die Wikipedianer nicht richtig. Dazu braucht man Experten. Echte Experten würden nie sagen, dass sie alles wissen und dass Ihre Meinung "neutral" ist. Das gibt es bestenfalls in den Naturwissenschaften. aber auch dort gibt es den Außenseiter X, der existierende Meinungen widerspricht und am Ende recht behält. Kurz gesagt: Wikipedia kaut nur das nach, was anderswo steht und das nicht einmal auf wissenschaftlichem Niveau. Denn es wird immer nur das ausgesucht, was den Mainstream anspricht. Wikipedia kennt deshalb keine fundierte Analyse und selten eine ausführliche Beschreibung. Für Fachleute ein Horror! Wikipedia gaukelt eine Neutralität vor, die es so nicht gibt. Es ist zu "arrogant", um von Wissenschaftlern ernst genommen werden zu können. Bestenfalls Populärwissenschaft!

Da ist was dran, aber Pauschalurteile haben immer so ihr Geschmäckle. Um Verschlimmerungen meiner Artikel zu vermeiden, schreibe ich immer ganz oben hin: „Get your filthy paws off.“--Bluemel1 (Diskussion) 20:41, 24. Jun. 2017 (CEST)


Wikipedia stellt nicht ausschliesslich Wissen dar, da es selbst nicht die Regeln wissenschaftlichen Arbeits einhält. Dazu müsste es (1) selbst konsequent andere Arbeiten zitieren, um ohne Verunreinigungen ausschliesslich auf den Schultern von Riesen zu stehen, oder aber (2) selbst Wissen schaffen, etwa mithilfe wissenschaftlicher Methoden. Da beides hier nicht geschieht, handelt es sich nicht um eine zitierfähige Quelle. Es ist nämlich nicht sichergestellt, etwa durch einen Peer-Review-Prozess, dass neben Wissen nicht auch Meinungen, Verfälschungen, Verkürzungen etc. dargestellt werden. Dadurch ist es nicht verlässlich und würde das Wissen der wissenschaftlichen Arbeit, in der es zitiert wird, selbst wieder verunreinigen. Dann steht man nicht nur auf den Schultern von Riesen, sondern auch auf wackeligem Boden. 188.120.85.22 21:26, 24. Jun. 2017 (CEST)

Grade mach ichs Maul zu[Quelltext bearbeiten]

und schon isses durch.[9] --Hans Haase (有问题吗) 10:08, 24. Jun. 2017 (CEST)