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An alle politisch kreativen Denker ...[Quelltext bearbeiten]

... hier im Café.

Ich beobachte im Moment in einem Aspekt, dem Flüchtlingsthema, zur Vorwahlkampfzeit Folgendes:

  • Die guten Zeitungen sind in der Mehrzahl für eine liberale Einwanderungspolitik und für das Merkelsche "Wir schaffen das!" (Meine Interpretation dieses Ausrufs: "Irgendwie wird es schon gehen, Leute! Wir haben doch viel Geld in der Hinterhand! Lasst uns doch mal, auch als Wiedergutmachung der Nazi-Verbrechen, zur Abwechslung die Guten sein!")
  • Die "Foristen" in den Zeitungen sind in der übergroßen Mehrheit gegen eine liberale Einwanderungspolitik und schreiben gewaltig dagegen an.
  • Eine ganz neue Studie bescheinigt den 'guten Zeitungen', daraufhin -- irgendwie konsequent --, dass sie, diese Zeitungen, an den Lesern und den tatsächlichen Problemen konsequent vorbeigeschrieben haben. Als Regierungspresse sozusagen.
  • Wenn Letztgenanntes interessiert: Die ZEIT hat sich dieser Studie angenommen. Immerhin! Mit wiederum viel Leserkommentieren in der Folge. ("Jochen Bittner: Flüchtlinge in den Medien. Mit dem Strom. Eine Studie beleuchtet die Rolle der Medien in der Flüchtlingskrise. Ihr Ergebnis: Zeitungen waren eher Volkserzieher als kritische Beobachter. Stimmt das?" 20. Juli 2017. 1.096 Kommentare eben.)

Das lässt bei mir den Eindruck entstehen, dass im Moment beim Migrationsthema die Merkel-Regierung und die 'guten Zeitungen' auf der einen und die Durchnittsbürger auf der anderen Seite einander gegenüberstehen. Nur -- etwas kann daran nicht stimmen, denn: Angela Merkel wird, wenn nicht alles täuscht, bald mit erstaunlicher Mehrheit wiedergewählt, und sie steht bei den Befragungen wie Politbarometer immer mit ihrer Beliebtheit ganz vorne. Daraus folgt für mich: Die "Foristen" sind eine eigene Gang und repräsentieren nicht den Durchschnitt im Volk.

  • Seht ihr das auch so oder mache ich einen Denkfehler?

--Delabarquera (Diskussion) 12:42, 27. Jul. 2017 (CEST)

Mein ganz persönlicher Eindruck ist, daß die Medien sich in der Flüchtlingsdebatte tatsächlich darum bemüht haben, ihre Leserschaft in eine bestimmte Richtung zu lenken - mehr als sonst. Ich denke aber nicht, daß den Journalisten das unbedingt so bewußt war. Das sind auch nur Menschen. --178.10.142.113
Dass die wutschnaubenden Leserbriefschreiber und Online-Kommentatoren eine ganz eigene Sorte von Menschen sind, war mir eigentlich schon immer klar. Und da brauch man nicht mal russische Trollarmeen, oder so, bemühen. Geoz (Diskussion) 13:11, 27. Jul. 2017 (CEST)
@178...: und selbst wenn: warum sollten sie das nicht tun? Die (jeweilige) "Gegenseite" tut das ja auch und hält das für normal. Hanns Joachim Friedrichs' bekannter Spruch, als guter Journalist solle man sich auch mit einer guten Sache nicht "gemein machen" ist zwar vielgerühmt, aber wieso eigentlich so unwidersprochen? Die Idee dahinter ist nachvollziehbar, aber als allgemeingültige, über allem stehende Maxime ist das - meiner bescheidenen Meinung nach - mehr schädlich als nützlich. Re "Durchschnittsbürger": mein gesamter, nicht ganz so kleiner RL-Bekanntenkreis hat in Großen und Ganzen weder mit Flüchtlingen, noch mit den "Mainstreammedien" Probleme. Nuancen gibt es, aber wer dieses sich-überhaupt-nicht-vertreten-fühlende Volk sein soll, weiß ich auch nicht. --AMGA (d) 13:27, 27. Jul. 2017 (CEST)
Nuja, die Politische Haltung der Journalisten entspricht nicht so ganz dem Bevölkerungsdurchschnitt... --Sakra (Diskussion) 13:54, 27. Jul. 2017 (CEST)
"Bevölkerungsdurchschnitt", der genau wie gemessen/ermittelt wird? Davon abgesehen: das wäre auch echt das letzte, wenn sich jeder einzelne Journalist an irgendwelchen "Durchschnitten" orientieren würde. --AMGA (d) 14:17, 27. Jul. 2017 (CEST)
Gemessen wird die politsche Einstellung z.B. bei Wahlen. Im übrigen bin ich der Auffassung, dass Journalisten berichten sollen und nicht ihre persönliche Sicht auf die Dinge darlegen, es sei denn, dies als Kommentar gekennzeichnet. Wenn das nicht der Fall ist, dann kommen eben die eingangs geschilderten Reaktionen bei raus. --Sakra (Diskussion) 14:29, 27. Jul. 2017 (CEST)
Eben, bei Wahlen. Und da hat es zwar Verschiebungen gegeben keine entscheidenden (10 % AfD? Pfffft!) Übertrieben gesagt also: alles schön! --AMGA (d) 17:36, 27. Jul. 2017 (CEST)
(BK) Also zumindest die Bild-Zeitung hat seit Jahrzehnten gegen Flüchtlinge gehetzt. Im Sommer 2015 war ich ganz froh, dass sie es einmal nicht tat. --Digamma (Diskussion) 14:20, 27. Jul. 2017 (CEST)
Gegen Flüchtlinge oder Wirtschaftsmigranten? Ersteres ist in keiner Zeitung der Fall. --155.91.64.15 16:06, 27. Jul. 2017 (CEST)
Doch, es heißt durchaus hier und da, dass man auch einfach ins Nachbarland oder eine anderen Teil des eigenen Landes flüchten und dort bleiben könne. Anderer Punkt: was ist an Wirtschaftsmigration per se schlecht? Wenn's hier mies wird, wirtschaftsmigriere ich auch (mache ich "innerdeutsch" bereits). --AMGA (d) 17:36, 27. Jul. 2017 (CEST)
Wirtschaftsmigration ist dann schlecht, wenn sie in moralischer Geiselhaft der klassischen "Flucht" genommen wird. Klingt halt hässlicher zu sagen, es kommen überwiegend Leute, die in die Sozialsystem reinwollen, als zu sagen, die fliehen alle vor Krieg. --155.91.64.15 10:13, 28. Jul. 2017 (CEST)

Meine Nachbarin bastelt freiwillig mit Flüchtlingen in der Straße, aber als hier eine alte Oma starb, deren Haus seither leersteht, sagte die Nachbarin: >>Hoffentlich ziehen da keine Flüchtlinge ein.>> Wie nennt man das? Hin- und hergerissen? Paranoid? Dieses paranoide Verhalten wird sich in der Wiederwahl Angela Merkels zeigen. Man will doch gut sein (obwohl es in USA, China, Iran etc. keinen interessiert, ob die Deutschen immer noch Nazis sind oder nicht, die haben darüber ihre eigenen Meinungen).--Bluemel1 (Diskussion) 20:19, 27. Jul. 2017 (CEST)


Du gehst davon aus, dass Journalisten irgendwie "pro-Flüchtling" wären. Das ist falsch. Journalisten sind "pro-wichtigtun", "pro-kontrovers", "pro-tragik". Alles, was zu so einem Theaterstück dazugehört. -- Janka (Diskussion) 23:53, 27. Jul. 2017 (CEST)

Das sind schon mal recht merkwürdige Prämissen, denen jdf. ich nicht ohne weiteres folgen kann, ist aber viell. auch der Komprimierung auf's Nötigste geschuldet. Wo's um Merkel geht, muss man natürlich den Kontext im Auge behalten, d.h. auch die Alternativen (die namentl. so bekannte mal ausgenommen, aus versch. Gründen). Ihr nomineller Herausforderer, dem viele, mich inkl., von Beginn an keine reelle Chance einräumten, ist nun mal Martin Schulz. Wobei grad dieser Tage ja wohl offensichtlich ist, wo er zum Thema Migration steht: nämlich immer noch deutlich "links" von Merkel, die aller gern gepflegter Eitelkeiten zum Trotz übrigens in (auch) dieser Frage keinesfalls so menschelt wie manche meinen. ("Jetzt sind sie nun mal da" - oder wie das damals ging. Freudentaumel klingt glatt anders.) Will sagen, wo da skeptische Empfindungen überwiegen, wird man wohl kaum auf Schulz anbeißen, sondern, wie so oft bei Wahlen, das kleinere Übel wählen: Angela Merkel. ("2015 kann und darf sich nicht wiederholen!") Und auch wenn ich jetzt spekuliere, Schulz' Abgeschlagenheit könnte sich in Teilen (!) auch damit erklären. Zumindest leuchtet nicht unmittelbar ein, weshalb ein vermeintlich so zuwanderungstolles Volk sich diese Gelegenheit sollte nehmen lassen. Ähnliches gilt i.Ü. für angebl. Zustimmungswerte und Popularität in Sachen EU: i.d.S. müsste der ausge-, pardon, verdiente Brüsseler Held Schulz als quasi Traumkandidat eig. doch alles abräumen was geht und bei der BTW gleich noch mal satte 100% einfahren.
Ja, so eine Diskrepanz zwischen den medial inszenierten Parallelwelten und der Wahrnehmung auf hartem Boden gibt es tatsächlich, und ich find's auch nur logisch, schon aufgrund der (teils wirklich dämlichen) Vereinfachungen und, ob bewusst oder nicht, Verzerrungen auf ersterer Ebene. Und auch wenn ich bestimmt keinen Denkfehler darin sehe, zwischen Kommentatoren auf Zeitungsseiten (du liebe Güte) und einem Bevölkerungsdurchschnitt zu unterscheiden, ist es ggf. schon eher ein solcher, wiederum daraus zu schließen, best. Bewertungen - in best. Fragen - wären unabhängig davon nicht auch in der weiteren Bevökerung verbreitet. Mindestens mittlerweile. Und dazu kann ich auch michbetr. sagen, hier weder den ollen Begriff der "Flüchtlinge" zu goutieren, oder auch nur zu begreifen (es sind Migranten), noch recht glauben zu wollen, du könntest verstanden haben, was "liberale Einwanderungspolitik" eigentlich ist. Was wir jetzt haben, ganz sicher nicht. Das ist die Abwesenheit von Einwanderungspolitik. Ich bin z.B. ziemlicher Fan dessen, was ich so bezeichnen würde, aber dann sind wir bei Kanada, Australien. Liberal heißt eben auch, nein vor allem, dass so eine Gesellschaft (!) die Freiheit hat, auszuwählen. Zuwanderer abzuwägen, Prioritäten zu setzen, das ist eben so. Und für mein Verständnis, zumal denkbar gut belegt durch diese Länder, führt auch erst das zu einer gewissen Diversität, Heterogenität der Einwanderer. Im krassen Unterschied dazu, was wir hier jetzt sehen, nämlich soziokulturell (und nach Geschlecht, und nach Alter, und...) sehr homogenen Zuzug, was ich für ein rieeeeesen Problem halte. Und das muss man auch nicht verschweigen. Noch könnte man deshalb nicht Frau Merkel wählen. ;-) -ZT (Diskussion) 02:32, 28. Jul. 2017 (CEST)
"Liberal" heißt nach meinem Verständnis, dass die Freiheiten des einzelnen im Vordergrund steht, und nicht die Freiheit der Gesellschaft als Ganzes. Liberale Einwanderungspolitik heißt dann, dass grundsätzlich jeder das Recht hat, einzuwandern, der Staat aber nur das Recht hat, diese Einwanderung zu steuern und - um eine Überlastung zu verhindern - zu begrenzen. --Digamma (Diskussion) 11:08, 28. Jul. 2017 (CEST)
Flüchtling ist einfach nur ein Wort für eine Person, die eine Flucht ausführt. Migrant ist ein Wort für Menschen, die aus einer Gesellschaft in eine andere Gesellschaft umziehen und dort fordern, aufgenommen zu werden. Sie unterliegen natürlich wie der Flüchtling dem Wohlwollen der bereits ansässigen Bevölkerung (außer damals bei den Indianern, die waren zu stark unterlegen gegenüber den saufenden weißen Migranten). Will man Flüchtling durch Migrant ersetzen, ist man tatsächlich eines Tages bei australischen Verhältnissen: Man sagt ihnen, dass es keinen Platz gibt, fordert sie zur Umkehr auf und hindert sie mit Waffengewalt. Dann sind wir bei Ungarn, Bulgarien. Viele Journalisten begreifen gar nicht, dass sie die Wörter Migrant und Geflüchtete durch ständiges Wiederholen zu Wörtern mit, in den Köpfen vieler Leute, negativer Konnotation machen. Als das Wort Geflüchtete erfunden wurde, ging es nicht um "pro-wichtigtun", "pro-kontrovers", "pro-tragik", sondern um Meinungsmache. Je öfter man aber so ein Wort benutzt, desto stärker setzt sich die negative Konnotation durch, die dem Wort anhaftete, das durch das neue Wort ersetzt wurde. Das geht so weit, dass manche Afroamerikaner das Wort COLORED einfach nicht mehr hören können. Quasi: Es funktioniert so nicht. Das sind Flüchtlinge. Kriegsflüchtlinge und Wirtschaftsmigranten. Wenn es nicht so viel mit Gewalt zu tun hätte und Tod, dann wäre dieses Migrantenthema der letzten Jahre eines der spannendsten, interessantesten Themen, die es gibt. Was da alles abläuft, so gesellschaftlich, psychologisch, archaisch.--Bluemel1 (Diskussion) 07:12, 28. Jul. 2017 (CEST)
Es wäre von Anfang an besser gewesen, das Kind beim Namen zu nennen. Jedoch ist es denen, die schon länger hier sind, schwerer zu vermitteln, dass überwiegend Wirtschaftsmigranten kommen - das wäre nicht einfach so akzeptiert worden. Daher sagt man lieber: "Sie fliehen alle vor Krieg", und damit ist jegliche Kritik unangebracht und tabuisiert. Wirtschaftmigration ins Sozialsystem ist zwar absolut nachvollziehbar, aber moralisch "hässlicher" als die klassischen Asylgründe. Wobei man hier natürlich auch fragen muss, warum man erst durch zig Grenzen muss, um endlich sicher zu sein. --155.91.64.15 10:13, 28. Jul. 2017 (CEST)
"Ins Sozialsystem" ist übrigens auch so ein Begriff, um Stimmung zu machen. Der durchschnittliche Einwanderer will (genauso wie der durchschnittliche Einheimische) seinen Lebensunterhalt durch Arbeit verdienen und nicht durch Sozialhilfe. Natürlich fällt das oft schwerer, da er oft benötigte Qualifikationen (und seien es nur die Sprachkenntnisse) nicht mitbringt. Erschwerend kommt hinzu, dass den meisten Einwanderern das Arbeiten zumindest zeitweise verboten oder erschwert wird.
Teil des Sozialsystems wird der Einwanderer in beiden Fällen: Bekommt er (legale) Arbeit, dann zahlt er Beiträge für Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Bekommt er keine Arbeit wird er von Sozialhilfe leben. --Digamma (Diskussion) 10:39, 28. Jul. 2017 (CEST)
Man könnnte nun natürlich Statistiken heranziehen (btw die Chinesen haben nicht das Problem). Jedoch ist ein äußerst starker Pull-Faktor nun mal die kostenlose Gesundheitsvorsorge nebst Grundversorgung nebst Sozialwohnung etc. - auch in Schweden. Arbeit könnte man in anderen - nicht so hochtechnisierten - Ländern viel einfacher finden mit den mitgebrachten Qualifikationen, aber dort gibt es nicht das ausgebaute Sozialsystem. Und ohne Druck wird es mit ein paar Sprachkursen (eine Floskel, um Stimmung zu machen) nicht reichen. --155.91.64.15 12:46, 28. Jul. 2017 (CEST)
@155.91.64.15: Wirtschaftmigration ins Sozialsystem ist zwar absolut nachvollziehbar, aber moralisch "hässlicher" als die klassischen Asylgründe. Viele dieser Wirtschaftsmigranten sind das Ergebnis intensiver politischer Bemühungen um eine Liberalisierung des Arbeitsmarktes. Natürlich war die Vorstellung dabei, daß nur die Arbeitnehmer kommen und daß deren Kinder als Wirtschaftswaisen zusammen mit den Großeltern im Heimatand bleiben, was viele auch machen, aber es ist nunmal nicht jeder bereits, für ein bißchen mehr Einkommen seine eigene Familie zu verkaufen.
Weiter zu den Kriegsflüchtingen: Wobei man hier natürlich auch fragen muss, warum man erst durch zig Grenzen muss, um endlich sicher zu sein. Stell Dir vor, Du hast eine Familie, Kinder und so. Du hast einen guten Job, ein schönes Haus etc. und dann ist überall Krieg, viele Menschen sterben, Ihr müßt da raus. Würdest Du wollen, daß Deine Familie, Deine Kinder, für viele Jahre bspw. in einem türkischen Flüchtlingslager leben, wo Hunger und Gewalt auf der Tagesordnung stehen, oder würdest Du versuchen, in ein Land zu fliehen, in dem Ihr unter menschenwürdigen Bedingungen leben könnt? --84.61.74.154 12:51, 28. Jul. 2017 (CEST)
"Flüchtlingsthema"? Geht es nicht einfach nur um die (dem Menschen innewohnende?) Angst vor fremden Menschen?--Wikiseidank (Diskussion) 13:22, 28. Jul. 2017 (CEST)
Nein, es geht um mehr. Da ist vordergründig auch viel Sozialneid dabei und immer im Hintergrund (manchmal auch im Vordergrund) die Sorge um den Verlußt gemeinsamer kultureller Identität als Kulturnation. --84.61.74.154 19:50, 28. Jul. 2017 (CEST)
...Verlußt<sic!> kultueller Identität... - soweit ist es schon gekommen! Kulturelle Identität: sowas wie die deutsche Rechtschreibung, oder was? Allerdings: war es je anders? Scnr, --AMGA (d) 09:11, 29. Jul. 2017 (CEST)
...IPs halt ... so bunt wie das Leben. --Ich meditiere auch für Kulturverweigerer e. V.

Zum vermuteten Merkel-Wahlergebnis im September: Flüchtlinge sind ein wichtiges Thema, es gibt auch noch andere wichtige Themen. Warum soll die Meinung in der Flüchtlingsfrage die Wahlentscheidung dominieren? Die Antwort auf die Frage „Wie geht es mir? Bin ich einigermaßen zufrieden?“ könnte doch auch eine Rolle spielen. Außerdem ist eine Wahlentscheidung immer eine Entscheidung zwischen Alternativen. Wie in der Schule, da ist 4 Plus auch besser als 4 Minus. --2003:D0:2BC9:6801:2CD3:E2F8:FAA8:33B8 23:10, 28. Jul. 2017 (CEST)

Du musst unbedingt unterscheiden zwischen Stadt und Land. Auf dem Land ist die Mehrheit gegen Multikulti - überall in Deutschland. Hier "verschlupfen" sich Migranten nicht so leicht und die Unterschiede (Bildung z.B.) treten viel deutlich zu Tage. 40% aller Asylbewerber sind keine Flüchtlinge gemäß der Genfer Konventionen. Da fällt es nicht schwer, gegen die unkontrollierte Zuwanderung zu sein, besonders dann wenn sie eigentlich rechtswidrig ist. Denn die meisten echten Flüchtlinge kommen aus sicheren Zweitstaaten. Genau das ist der Regierung Merkel peinlich, denn sie wil sich nicht eingestehen, dass sie einen gravierenden Fehler gemacht hat. Die Folge von Mutlikulti wird sein, dass ca. im Jahr 2030/35 30% aller Männer zwischen 20 und 40 faktische Analphabeten sein werden. Hurra die Gams! --Bubikon (Diskussion) 15:41, 29. Jul. 2017 (CEST)

Merkel hat keinen Fehler gemacht. Sie hat Griechenland und Italien ihr Erpressungspotential genommen, indem sie "ja, schickt die doch einfach" gerufen hat. Danach hat sie ruhig gewartet, dass die anderen – allen voran Österreich, aber eben auch Ungarn, Slowenien und Kroatien – die Drecksarbeit übernehmen. Vor die Wahl gestellt, ob sie nun lieber mit Deutschland oder mit Griechenland in einem Boot sitzen wollen, haben die Balkanstaaten ja auch brav pariert und einen hübschen Zaun gebaut und bewachen den nun auch. Italien wurden mit der von Österreich bis direkt vor den Vollzug exerzierten Brenner-Sperre ebenfalls die Folterwerkzeuge gezeigt. Heuer gerade wieder. Brenner-Sperre, weißt du überhaupt, was das heißt? Ich sag's dir: die Lega Nord kriegt dann in Norditalien mindestens 50% der Stimmen und anderswo gründen die sich, weil alle lieber zu Norditalien als zum süditalienischen Armenhaus dazugehören wollen. In der Folge wird direkt hinter dem Po eine Grenze aufgebaut, gegen die die Zonengrenze geradezu harmlos aussah.
Was hört man von Merkel dazu? – Tschirp … tschirp … tschirp …
Erinnert sich noch wer an die "Mittelmeer-Union", mit der die fußlahmen Staaten Südeuropas ein Gegengewicht gegen eine deutsch dominierte EU aufbauen wollten? Tja, der Oberstrich hat der Sache diese Woche gleich mehrfach eine Absage erteilt. Non! Frankreich schmust sich ebenfalls an Deutschland ran, und Italien wird zum reinen Befehlsempfänger.
Meine Prognose sieht ganz anders aus: Im Zuge dieser "Umverteilung" der Asylanten wird Deutschland die Problemfälle nach Polen, Tschechien, Slowakei schieben, die dort in KZ-artigen Abschiebelagern landen. Da schert sich die Justiz nämlich durchaus weniger um das Wohl von Einwanderern. Dann wird Mutti ganz böse den Zeigefinger erheben und gleichzeitig mit der anderen Hand durch die Beine ein fettes Geldbündel überreichen. Dafür braucht sie überall nur einen, der genauso servil ist wie der Oberstrich. -- Janka (Diskussion) 19:06, 29. Jul. 2017 (CEST)
"Auf dem Land ist die Mehrheit gegen Multikulti". Jep, wo die Familie, die 1927 in den Ort kam immer noch als "Zugezogene" bezeichnet werden, mag das so sein.
"im Jahr 2030/35 30% aller Männer zwischen 20 und 40 faktische Analphabeten sein werden." Ja, schlimm wie unsere Schulen heuer kaputtgespart werden. Die fleissigen und pfiffigen Power-Mädels gleichen das aber locker wieder aus. Benutzerkennung: 43067 00:12, 30. Jul. 2017 (CEST)

Wer erst 1927 zugezogen ist, ist ohnehin nicht von "da". Und was die Powerfrauen anbelangt: Von Generation zu Generation wird ihre Zahl um 25 bis 33% abnehmen. Das Problem sind auch nicht die "Schulen", sondern Leute, die überhaupt nie eine deutsche Schule besucht haben bzw. haben werden. Du lebst im Gastarbeiter-Mittelalter der 60er-, 70er- und 80er-Jahre und hast den Ernst der Lage noch nicht durchschaut! --Bubikon (Diskussion) 08:21, 30. Jul. 2017 (CEST)

Spätestens ab Herbst 2015 hat ja nicht nur die Bild-Zeitung (wieder), sondern z.B. auch die Welt und die FAZ gegen Flüchtlinge gehetzt. Man denke nur an die Berichterstattung nach der Silversternacht in Köln, wo von allen Medien sofort eine Verbindung zu den Flüchtlingen vom Sommer 2015 hergestellt wurde, obwohl man in den ersten Tagen nach Silvester nicht mehr wusste, als dass mehrere hundert Anzeigen v.a. wegen Diebstahls und sexueller Belästigung erstattet worden waren. In Zeiten von Hysterie verkaufen sich unbestätigte Spekulationen halt immer besser als sachlicher Journalismus. Das ist auch bei jedem Anschlag egal welchen Hintergrundes immer wieder erkennbar: Abwarten, bis Informationen gesichert sind? Nicht doch!

Orginell finde ich es, dass jemand die Frage stellt, ob denn die Foristen diverser Zeitungen womöglich nicht die Meinung der Bevölkerung repräsentieren würden. Ist das ernst gemeint? Egal ob es um Flüchtlinge oder Trump geht: Die Verteilung der Meinungen in den Online-Foren von Zeitungen ist in der Regel genau entgegengesetzt zu der Mehrheitsmeinung im Volk. Zum einen, weil im rechten, ausländerfeindlichen Spektrum viel mehr Menschen Zeit für Online-Kommentare haben; zum anderen, weil es gebildeten Menschen meist zu doof ist, sich mit Trollen rumzuschlagen. Deshalb haben Rechte in den Kommentarspalten oftmals die Meinungsführerschaft, obwohl ihre Meinung in der Gesamtbevölkerung kaum vertreten ist. Und deshalb meinen viele Rechte, die Bundesregierung hätte in Sachen Flüchtlingen nicht die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung vertreten, obwohl das - wie alle Umfragen zeigen - eben doch der Fall ist. Und auch deshalb kursieren in rechten Kreisen so viele Verschwörungstheorien über angebliche Manipulationen der Medien und angebliche Wahlfälschungen: Die öffentliche Meinung und die Wahlergebnisse passen schlicht nicht zu den Echokammern im Netz, in denen sich manche Menschen primär bewegen.--92.229.89.84 09:51, 31. Jul. 2017 (CEST)

Wie lange ist das her, dass man Hillary Clintons Wahlsieg über Donald Trump prophezeit hatte? Der Slang der Wikipedianer bietet dazu das Wort „Glaskugelei“. --Hans Haase (有问题吗) 17:52, 31. Jul. 2017 (CEST)
Kein Problem in WP:C. --AMGA (d) 18:35, 31. Jul. 2017 (CEST)

@Delabarquera: GRundsätzlich solltest du vorsichtig damit sein, Online-Kommentare in irgendeinerweise als repräsentativ zu betrachten. Erstens, es lesen nur ohne Leute einen Artikel die sich für das Thema interessieren, und von denen wiederum kommentiert wieder nur ein kleiner Teil, dabei auch wieder nur die die ein besonderes Interesse am Thema haben. Zweitens macht es in den meisten Fällen nur Sinn einen Kommentar zu schreiben, wenn man bei diesem Thema gegen Regierung/Presse ist, denn was nützt es schon zu schreiben "jawohl, Journaille/Big Government, ihr habt recht, ich stehe an eurer Seite, weiter so!"? Dementsprechend stellen Online-Kommentare immer nur das Stimmungsbild derer dar, die am Thema interessiert sind, aber nicht auf Linie von Presse/Regierung sind. Das wird an Themen, die nicht solche Breitenwirkung haben wie es heute das Thema Islamisierung hat, sehr viel deutlicher. Sie können dabei den gesellschaftlichen Mainstream vertreten müssen aber nicht (wobei wieder Mainstream nicht automatisch "Mehrheit" heißt, denn große Teile der Bevölkerung werden sich zu vielen Themen völlig indifferent verhalten. Drittens, man muss isch immer wieder vor Augen halten, Islamisierung ist nicht das einzige, vllt. inzwischen schon nicht einmal mehr das wichtigste Thema in Deutschland (auch wenn es manchmal so scheint) @Sakra: "Politische Haltung" ist heir schon weeiit hergeholt. Das ist Parteienpräferenz, nicht mehr. Und die wundert auch nicht. Eher jünger, gebildet, recht wohlhabend, im entsprechenden Umfeld tätig. Wirtschaftsjournalisten etwas denken sicher anderes. @Digamma: Das BILD damals auf der Seite Merkels stand, war bemerkenswert und wurde oftmals schon rezipiert. @ZT: "Abwesenheit von Einwanderungspolitik" gibt es in Deutschland keineswegs. Deutschland hat sehr wohl eine Einwanderungspolitik - aber eine an der Weltordnung des Jahres 1948 orientiert. Da war klar, Einwanderer nach Deutschland, das werden die Angehörigen der osteuropäischen Mittel- und Oberschicht, die von den Kommunisten nach und nach abgemurkst worden (aka "politisch verfolgt" werden) sein. Zahlenmäßig wenige, vllt. einige Mio. die sich auf ganz Westeuropa verteilen werden, meist ohnehin Deutsch sprechen und nicht von Sozialleistunngen angezogen werden, und es erst einmal auf Deutschen Boden schaffen müssen. Heute hingegen gibt es Milliarden Mittelschichtsangehörige, die in politisch zumindest latent unsicheren Ländern leben und imm Falle von persönlichen und wirtschaftlichen Krisen keine stabile soziale Absicherung haben, und theoretisch die wenigen hundert Euro für ein Flugticket ins deutsche Sozialsystem jederzeit aufbringen können. Weil aber selbst den härtesten Islamfreunden klar ist dass - selbst unter der Annahme, das Volk würde es erdulden - es völlig utopisch ist dass die deutsche Volkswirtschaft für die Mittelschicht der ärmeren Länder ein Sozialsystem nach dt. Standard zu finanzieren, muss versucht werden das möglichst wenige diese Angebot (was auch nicht zurückgenommen wird, denn sonst verlöre man die Legitimationsgrundlage der Islamisierungspolitik) annehmen können. Mit allen Tricks, von einfachen wie Visumpflicht bis hin zu den Zäunen und Kriegsschiffen wird versucht, das erreichen des europäischen Bodens teuer, aufwendig und gefährlich zu machen, nur um die wenigen die es dann doch schaffen wieder mit offenen Armen und großzügiger Unterstützung aufzunehmen. @155.91.64.15, Digamma, Den Vorwurf, diese Leute wollten nur Sozialhilfe, sollte man ihnen jetzt erstmal so pauschal nicht machen, denn die meisten gehen schon in irgendeineweise davon aus, sie fänden hier Arbeit. Und dauerhaft von Sozialhilfe leben, trotz schöner Wohnung und der nicht nur medizinischen Rundumversorgung, ist nicht wirklich attraktiv, letztlich weil das Geld zumindest für den alleinstehenden nicht so üppig ist. Größere Unternehmungen oder auch Remissen gehen da nicht. Aber diese Leute verstehen auch nicht, dass man in einem hochentwickelten Land nicht einfach so auch höherwertige Arbeit findet. Und wer einmal in einem weniger entwickelten Land zur Mittelschicht gehört, der will nicht mehr Erntehelfer oder Straßenkehrer werden, obwohl die vllt. durchaus vorhandenen Kenntnisse was besseres ermöglichen würden. 84.61.74.154: Die Liberalisierung des Arbeitsmarkts gilt aber nicht für die hier relevanten Herkunftsländer, die sind davon faktisch ausgeschlossen. Die meisten Leute, die tatsächlich zum Arbeiten, lassen aber dennoch die Familie zurück, weil es sich so richtig lohnt, mit einem europäischen Gehalt eine Familie in Osteuropa oder Afrika zu versorgen - die Kaufkraft steigt dort und das 3- bis 5fache. Einige Jahre später gehen sie wieder, denn wer aus intakten Verhältnissen kommt, der wandert nicht einfach so mal eben dauerhaft aus. Vor allem die schwarzafrikanischen Illegalen haben oft schon im Heimatland ein entsprechendes Strafregister, sodass ihre Familien froh sind wenn sie weg sind. Hunger und Gewalt sind in einem türkischen Flüchtlingslager weniger das Problem, da herrscht schon Ordnung, sondern es ist so dass Leute, die aus guten Verhältnissen stammen, landen zusammen mit denen, die nichts zu verlieren hatten (weil sie schon vorher nichts hatten) in einem Zeltlager bei einem nicht minimalen, aber sehr niedrigem Lebensstandard, und müssen zusehen wie die Familienersparnisse von vllt. zehn, zwanzigtausend USD verbrennen. Da gibt man leicht mal ein paar Tausender dem Schlepper, wenn später die ganze Familie vom deutschen Staat wieder ein Mittelschichtseinkommen als Sozialhilfe bekommt. Deshalb: Wirf diesen Leuten nichts vor, die machen alles richtig bzw. nur das wofür sie bezahlt werden. Wirf es der deutschen/schwedischen Regierung vor. €Bubikon, 43067: Für die Lebenswelt des Landbewohner ist die Bedrohung durch Islamisierung anders, fassbarer als für den Stadtbewohner. Der Stadtbewohner kann (und wird) einer Islamisierung seines Umfeldes ausweichen, in ein anderes, besseres Viertel, der Landbewohner kann das nicht, der ist mehr oder weniger an seine Scholle gebunden, kann nicht weg, sollten in der Nachbarschaft Moslems angesiedelt werden und wäre dem Problem voll ausgesetzt. (Als vor zwei Jahren, ca. Juni 2015, kurz bevor die eigentliche Flüchtlingskrise begann, in meinem Heimatdorf Gerüchte die Runde machten, der neue Besitzer in einem vom Erben verkauften Haus würden "Ausländer" einquartiert, dann sorgte das für helle Aufregung, die Leute diskutierten wie sie ihre Garagen sichern wollten, Frauen fürchteten bald nicht mehr allein in den Garten zu können. Das Gerücht stimmte sogar, polnische Gastarbeiter leben seitdem in dem Haus.) @Janka: Man muss diesen Leuten keine KZ-ähnliche Unterbringung androhen, sondern nur ein gewöhnliches Flüchtlingslager und keine Wohnung. Was soll das auch, es geht heir ja nicht um Kriminelle, die bestraft werden müssten.--Antemister (Diskussion) 11:45, 3. Aug. 2017 (CEST)


Orban hat solche "wenig einladenen" Lager doch schon gebaut. Das machen die Polen sicher auch, sollten wir ihnen mit unserem EU-Beschluss die 6000 jährlich schicken dürfen. Und dann gibt's noch einen schönen Doppelzaun mit Stacheldraht drumherum und 'ne schicke Hundestaffel mit Deutschem Schäferhund dazwischen. Vermutlich lassen die Polen die Wachen dazu noch in Feldgrau mit Nachttopf aufmarschieren.
Und psst, psst: Anstatt dass die Berberclans der Südsahara sich mit Menschenschmuggel was dazuverdienen, bekommen die nun "direkte Entwicklungshilfe" von uns. Voraussetzung: Keinen mehr durchlassen. Daür müssen die noch nichtmal jemanden abknallen. Macht alles die Wüste. Da gab's mal einen schönen Bericht von einem jungen Mann aus Sierra Leone, der sich kurz nach der letzten Ebola-Epidemie nach Europa aufmachte. Das Filmteam hat ihn in irgendeinem Nest am Südrand der Sahara wieder getroffen. Dann zwei Monate später wieder zurück in Sierra Leone. Sein Bericht war erschütternd. Weil er kein Geld mehr für die Schlepper gehabt habe, sei er allein nach Norden aufgebrochen. Nach drei Tagen durch die Steppe wurde ihm die Zahl der Leichen am Straßenrand zu unheimlich – alle hundert Meter eine. Also drehte er vernünftigerweise um. -- Janka (Diskussion) 23:44, 5. Aug. 2017 (CEST)
wo bitte ist der "moralische" Unterschied zwischen einer Flucht vor Krieg/Bürgerkrieg/Vertreibung und der Flucht vor Verarmung/Verhungern/Unterdrückung? --Strange (Diskussion) 14:29, 9. Aug. 2017 (CEST)
Es gibt keinen. Es geht bloß darum, die Asyl-Anerkennungszahlen niedrig zu halten und Kriegsflüchtlinge nach Beendigung der Kampfhandlungen wieder zurückschicken zu können. Arm, hungrig und unterdrückt werden die Menschen in Afrika auch noch in 100 Jahren sein. Bis dahin sind das 2 Milliarden mehr. Nichtmal ein Zehntel davon könnten wir nach Europa reinlassen. -- Janka (Diskussion) 21:40, 10. Aug. 2017 (CEST)

Unabhängig von der Repräsentativität (gemäss Umfragen sind tatsächlich Mehrheiten nicht länger einverstanden, weil die Schwierigkeiten mit dem in den Ursprungsländern praktizierten Islam offenbar werden und die Wirtschaftsmigration in unsere westlichen Sozialsysteme unter dem Asyldeckmantel vielen ein Dorn im Auge ist): Merkel wird bloss gewählt, weil sie die beste schlechte Alternative ist. Zudem sind die Parteien in Deutschland extrem austauschbar. Kampfeinsätze im Ausland? Wer war's nochmal? Ah ja, die Grünen. Atomkraftwerke ausschalten? Die CDU (nachdem sie Merkel zuvor abstellen wollte). Quasseln ohne Inhalt wird nebst Unfassbarkeit von ihr quasi personifiziert. Wer aneckt, hat in der defekten Demokratie Deutschland 1. überhaupt keine Wahlchancen und wird 2. im Diskurs sofort mundtot gemacht. Politik findet sozusagen als professionelles Geschäft neben der Zivilgesellschaft statt. Dies als Betrachtung aus dem Ausland. --Muroshi (Diskussion) 22:05, 20. Aug. 2017 (CEST)

Autokrise "schlimmer" als Finanzkrise?[Quelltext bearbeiten]

War die Finanzkrise 2008 nur ein Sturm im Wasserglas gegenüber der aktuellen Autokrise? Als "Nebenwirkungen" der Finanzkrise wurde der Automarkt gestützt (bei spiels weis se). Wenn der Automarkt direkt betroffen ist, kann es nur "schlimmer" werden, oder?--Wikiseidank (Diskussion) 20:38, 30. Jul. 2017 (CEST)

Definiere „Auto“.--Bluemel1 (Diskussion) 21:01, 30. Jul. 2017 (CEST)
Ich sehe keine antuelle Autokrise, ein langsamer Umbruch zur Elektromobilität ist wohl im Gange, aber das geht nicht schnell genug um eine Krise zu verursachen. Es gibt aber ei ige Probleme bei den deutschen Autoherstellern.
Generell gibt es aber im Kapitalismus nichts schlimmeres als eine Finanzkrise, da alle anderen Sektoren am Finanzswktor hängen. --MrBurns (Diskussion) 21:56, 30. Jul. 2017 (CEST)
Auto= Volkswagen, Porsche (siehe in den Nachrichten), Daimler/Cerberus, Automobilhersteller-Syndikat.--Wikiseidank (Diskussion) 07:08, 31. Jul. 2017 (CEST)
Ok.--Bluemel1 (Diskussion) 07:29, 31. Jul. 2017 (CEST)

Keine Sorge, die deutsche Politik wird die deutsche Autoindustrie schon noch schützen. Wie immer. Entweder mit lächerlichen neuen Grenzwerten oder mit großzügigen Übergangsregelungen. Erfolgreiche Klagen vor Gericht wird es hierzulande ohnehin nicht geben. Und wenn, dann nur mit eher symbolischen Schadenersatzbeträgen. Damit es weh tut, müssen schon die Amis kommen. So spüren die deutschen Autohersteller natürlich keinen Druck, irgend etwas zu ändern. Und damit auch keine Krise. Davon abgesehen, Elektroautos gut und schön. Aber auch der Strom muss irgendwo produziert werden. Und wie sieht es mit Aufladestationen in deutschen Großstadtsiedlungen aus? Oder sollen alle auf dem Weg von oder zur Arbeit aufladen? Hat irgend jemand eine Ahnung, wie voll die entsprechenden Tankstellen dann sein werden? Oder muss der Arbeitgeber Ladestellen bereitstellen? Auf riesigen Firmenparkplätzen? Kurz, bis nur noch Elektroautos zugelassen werden können muss noch eine ganze Menge passieren. --93.184.128.31 07:42, 31. Jul. 2017 (CEST)

+1 zu letzterem. Die E-Autos selbst sind dabei das geringste Problem. --AMGA (d) 11:16, 31. Jul. 2017 (CEST)
Die Benzintankstellen gabs ja auch nicht schon immer. Wenn es genug Elektroautos gibt, gibts aucz genug E-Tankstellen. Das regelt der Markt schon selbst. Die Stromproduktion muss natürlich erhöht werden und das am besten aus erneuerbaren Energien, aber die Umstellung erfolgt ja langsam, also denke ich, dass genug Zeit ist, mehr Kraftwerke und ein stärkeres Netz zu bauen, wenn es politisch auch gewollt ist. Also man z.B. bei der Genehmigung vom Netzausbau nicht zu viele Steine in den Weg legt, man muss eben bei solch wichtigen Entscheidungen die NIMBY-Einstellung der Anrainer ignorieren, wenn sie wie so oft nicht gut begründet ist. Beim Straßenbau geht das ja auch und zwar schon lange, dabei ist eine Fernstraße für die Anrainer sicher viel störender als eine Hochspannungsleitung. --MrBurns (Diskussion) 17:21, 31. Jul. 2017 (CEST)
Klar geht das, aber *wie*?! Siehe Bundesautobahn 26: geplante Länge 58 km, technisch weitgehend unproblematisch, bislang in 15 Jahren 15 km gebaut, Fertigstellung "bei günstigem Verlauf" des weiteren Planfeststellungsverfahren für Mitte der 2020er avisiert. Wie lange hätte das in China gedauert? Zwei Monate? Nicht, dass ich die chinesische Art der Problemlösung gutheißen würde, aber man kann's auch in die andere Richtung übertreiben. Der Vergleich mit den Benzintankstellen hinkt zudem in diverser Hinsicht: der Autobestand hat sich über Jahrzehnte entwickelt, genug Zeit, nach und nach die Tankstellen zu bauen; während jetzt ja von weitgehender Umstellung auf Elektro in wenigen Jahren geträumt wird; zudem brauchen Tankstellen keine *Benzinleitung*, Ladestationen für *viele* E-Autos an einer Stelle konzentriert aber schon neue Kabel mit allem drum und dran (Trafostationen, was weiß ich): es ist ja schon von möglichen 1-MW-Ladestationen (pro Fahrzeug!) die Rede, da ist es also nicht mit neuen Überlandtrassen getan, da müssen alle "Tank"stellen neu verkabelt werden usw. usf.
Und überhaupt. Nach allem, was man so liest: E-Autos sind ein Irrweg. Akkuherstellung und -entsorgung (neuen Tank braucht ein Auto nach 200.000 km i.d.R. nicht, Akku vermutlich schon), Schaffung und Unterhalten der genannten neuen Infrastruktur etc.: das wird die - auch und besonders ökologischen - sonstigen Vorteile weitgehend wieder auffressen. Man hat viel zu schnell mit der Brennstoffzelle o.ä. quasi aufgegeben. --AMGA (d) 19:09, 31. Jul. 2017 (CEST)
Ich sehen Hochspannungsleitungen als weniger Problematisch an als Straßen, wss die Genehmigung betrifft, vor Allem wenn mans richtig macht, d.h. in dicht besiedelten Gebieten Erdkabeln verlegt und in dünn besiedelten Gebieten mit dem Interesse der Allgemeinheit argumentiert, ähnlich wie bei Straßen, wo auch nicht ein paar Hansln ohne guten Grund den Straßenbau verhindern können, selbst wenn man für den Bau ein paar Häuser abreißen muss (vgl. Enteignung). Ein Problem ist noch die lange Verfahrensdauer bei einer UVP, vor Allem bei Einsprüchen, aber eventuell könnte man da für kritische Infrastruktur das Verfahren vereinfachen.
Eine Tankstelle braucht zwar keine Benzinzuleitung,laber doch auch recht viel Infrastruktur, z.B. Tanks und Zapfsäulen. Ich vermute nicht, dass eine Tankstelle mit 10 Zapfsäulen billiger kommt als eine Stromtankstelle mit 10 Ladestationen.
Und wie lang hält heute durchschnittlich ein Auto mit Verbrennunsmotor, bis eine größere Reparatzr nötig ist (die dann oft schon wegen dem geringen Restwert unrentabel ist)? Ich schätz mal auch nicht viel länger als 200.000 km.
Aber ich stimme dir zu, dass die Politikerwünsche für die Umstellung teils unrealistisch ist, aber eine Umstellung im Zeitrahmen von ca. 30 Jahren (eventuelm mit Neuwagenverkaufsverbot für Verbrennungsmotoren in ca. 20 Jahren) halte ich nicht für unrealistisch, wenn der politische Wille vorhanden ist. --MrBurns (Diskussion) 19:54, 31. Jul. 2017 (CEST)
Die Infrastruktur ist teilweise noch ein Problem, die Elektroautos selbst nicht. Moderne Lithium-Akkus kann man zu 100% recyclen. Auch die Haltbarkeit der Akkus ist (zugegebenermaßen leider nicht bei deutschen Autobauern, die sogar teils noch seltene Erden für die Akkus nutzen) deutlich länger als 200.000 km. Beim Tesla Modell S geht man von 3500 Ladezyklen und somit mehr als 1 Mio km aus. Tesla wird bis Ende 2018 zudem die Zahl der Supercharger verdreifachen. Beschwerden über die Infrastruktur habe ich im Zuge der Ankündigung seitens des Unternehmens nicht vernommen. Man darf auch nicht vergessen, dass Elektroautos nicht nur an Tankstellen geladen werden, sondern vor allem auch nachts (wenn die Stromversorgung sich sowieso nur nahe der Grundlast befindet) an Stromanschlüssen von Privathäusern, Hotelparkplätzen ect. --Paramecium (Diskussion) 21:00, 31. Jul. 2017 (CEST)
Genau da ist doch das Problem. Stromanschlüsse von Privathäusern. Nimm doch einfach irgendein Wohngebiet einer Großstadt, möglichst Innenstadt. Das bist Du froh, wenn Du überhaupt einen Parkplatz kriegst, geschweige denn Deinen Parkplatz mit Deiner Ladestation. Klar kann man Vorrichtungen zur elektronischen Abrechnung anbringen. Aber für wie viele Stationen willst Du das machen? Soll jeder Parkplatz eine eigene Station haben? Mit den jetzigen Ladezyklen muss man andernfalls wirklich fast täglich zur "Tankstelle". Da ist noch eine ganze Menge zu machen, bevor man die Benziner einfach so abschaffen kann.--93.184.128.31 07:09, 1. Aug. 2017 (CEST)
Bei personalisierten Parkplätzen für Dauerparker kann ich mir das durchaus vorstellen, dass jeder eine eigene Ladestation hat, eine Steckdose + ein Stromzähler + eine Vorrichtung, die den unbefugten Gebrauch verhindert kostet nicht extrem viel (zumal zum Übernachtladen auch eine haushaltsübliche Starkstrom-Steckdose mit 400V x 16A x 3 = 19,2 kW leicht reicht, für 75 kWh braucht man dann ca. 4 Stunden, bei 100% Wirkungsgrad wärens 3,90625 Stunden), aber sowas wirds wohl erst geben, wenn Elektroautos einen ausreichend hohen Marktanteil erreicht haben. Und "täglich zur Tankstelle" gilt nur bei längeren Fahrten, durchschnittliche Berufspendler legen pro Arbeitstag ca. 30 km (= 2 x 15 km) zurück, die müssen also bei 300 km Reichweite nur alle 10 Arbeitstage aufladen, wenn sie das Auto nicht auch anderwertig verwenden. --MrBurns (Diskussion) 08:10, 1. Aug. 2017 (CEST)
PS: Und bezüglich den Leuten, die nicht zuhause oder am Arbeitsplatz aufladen können, ist der Bedarf nicht so enorm viel höher, der Faktor dürfte da ungefähr 4 sein (halbe Reichweite und doppelte Ladezeit, jedenfalls bei Schnellladestationen), wenn man die wegrechnet, die zuhause aufladen, ist der Faktor natürlich geringer, weil keiner hat zuhause eine Zapfsäule, außer vielleicht ganz wenige Ausnahmen wie irgendwelche Scheichs. --MrBurns (Diskussion) 08:15, 1. Aug. 2017 (CEST)
Naja, dass es "seitens des Unternehmens" (also Tesla) keine Beschwerden gibt, hätte ich auch nicht anders erwartet (und: äußert sich Tesla *überhaupt* zu Deutschland als bislang für sie eher nachrangigem Markt ;-) ?) Auch sollte irgendwie in die Rechnung mit eingehen, dass auch das Recyceln von Lithium-Akkus nicht "ohne" ist (Resourcen!), von der Förderung und den Vorräten ganz zu schweigen. Die Million Kilometer *glaube* ich ganz einfach nicht, warum sollte Tesla alls aggressives Unternehmen *auf seinem Gebiet* ehrlicher sein als Volkswagen *auf seinem*? Naja, ist ja vielleicht "für die Sache" schön, dass es so Optimisten wie euch gibt; klingt wie die Bundesregierung mit ihrer einen Million E-Autos bis übermorgen (oder so) ;-) Ich hoffe jedoch, dass Mehrheits-und-Durchschnitts-diktatorische Ideen wie von McBurns, dass man "die paar Hansln", die von irgendwelchen Durchschnitten abweichen (Haus auf geplanter Straßentrasse, längerer Arbeitsweg) getrost ohne weiteres ignorieren kann/sollte, keine Chance haben. Persönlich bin ich übrigens nicht betroffen: unser Haus steht an einem 100%-sicheren Ort, und zur Arbeit gehe ich zu Fuß oder fahre ÖP(N)V... --AMGA (d) 09:16, 1. Aug. 2017 (CEST)
Für's Lithium lohnt das Recycling verbrauchter Zellen nicht. Wiedergewonnen werden Kobalt, Nickel und Elektrokupfer, der Rest wandert in den Zementofen. -- Janka (Diskussion) 15:44, 1. Aug. 2017 (CEST)
Was weiß ich. Wurde oben ins Spiel gebracht, aber wenn es nicht recycelt wird, umso schlimmer. Siehe zudem [1] und sowas. Lithium-Gewinnung ist wegen der "dummen" Verteilung in der Erdkruste nicht so ganz simpel, sagt mit anderen Worten auch unser Artikel (wenn es jemand besser weiß: Beschwerden bitte dort). Kostet außerdem gegenwärtig ungefähr soviel wie Kupfer. --AMGA (d) 16:15, 1. Aug. 2017 (CEST)
Die Batterie wird zwar komplett recycelt, die Wiederaufbereitung des Lithiums lohnt sich aber (noch) nicht. Recycling bedeutet nicht, dass ein Rohstoff wieder für den Ausgangszweck verwendet wird. Die Experten streiten sich, ob die Lithium-Fördermengen in Kombination mit effektiveren Herstellungs- und Recyclingprozessen reichen um den Lithium-Bedarf in Zukunft zu decken. Kurzfristig auf die nächsten 15-20 Jahre reicht es allemal. Ich bin da in der Tat optimistisch. Viele Rechnungen in der Presse gehen im übrigen davon aus, dass alle momentan vorhandenen Autos durch Elektroautos ersetzt werden. Mit dem Aufkommen des autonomen Fahrens glaube ich aber nicht, dass in 20 oder 30 Jahren jede Familie noch ein oder zwei Autos ihr Eigen nennen wird. Der Trend wird eher dahin gehen, dass man Autos bei Bedarf bucht, die Fahrzeuge möglichst ausgelastet werden und der Otto-Normalverbraucher kein eigenes Auto mehr besitzen muss.--Paramecium (Diskussion) 17:14, 1. Aug. 2017 (CEST)
Eventuell reichts wenn der Lithium-Bedarf für 15-20 Jahre reicht, da ähnlich effiziente (und teilweise sogar effizientere), aber lithiumfreie Batterien in Entwicklung sind und im besten Fall in ca. 5-10 Jahren verfügbar sind. Hab ich in einem wissenschaftlichen Vortrag zu dem Thema gehört. --MrBurns (Diskussion) 17:36, 1. Aug. 2017 (CEST)
Klingt alles nach Super-Plänen ;-) Aber vielleicht bin ich dann eh' schon tot, dann isses mir egal ;-) Zumindest noch 'ne Million km mit eigenem Auto fahren könnte knapp werden. --AMGA (d) 18:55, 1. Aug. 2017 (CEST)
Recycling heißt, dass die Stoffe einer technischen Verwendung zugeführt werden, so dass Rohstoff eingespart wird. Beim Zement ist Lithium aus Batterien ein von der Menge her völlig irrelevanter Füllstoff. Man kann das natürlich genauso "Recycling" nennen wie Joghurtbecherfabrikanten die Müllverbrennung in "thermische Verwertung" grünwaschen. Tatsache ist, dass der größte Anteil dieser Altbatterien einfach verbrannt wird. (Immerhin geht das, macht das mal mit Bleiakkus.) -- Janka (Diskussion) 23:19, 1. Aug. 2017 (CEST)
Meine Erfahrung mit Lithium-Ionen-Akkus besagt, dass sie tatsächlich oft nicht so lange halten wie angegeben (die angegebenen Werte beziehen sich eventuell auf Laborbedingungen, daher konstante Temperatur, Luftfeuchtigkeit, keine Tiefentladungen, etc.). Aber ich hab schon den Eindruck, dass normalerweise mindestens 50% dieser Werte erreicht werden, außer bei ganz billigen Chinaprodukten. Wenn der Akku statt 1.000.000 km 500.000 km hält ist das noch immer deutlich mehr als die Lebensdauer von 95% aller Verbrennungsmotorautos. Ich denke daher, dass eine zukünftiges Elektroauto eventuell sogar länger hält als eines mit Verbrennungsmotor, da in ein paar Jahren wohl alle Elektroautos so zuverlässige Akkus haben werden und es bei den sonstigen Teilen einfach wegen dem einfacheren Aufbau weniger geben kann, das kaputt gehen kann. Z.B. der Elektromotor selbst dürfte im Schnitt deutlich länger halten als ein durchschnittlicher Verbrennungsmotor, außer der Hersteller verwendet geplante Obsoleszenz, Elektroautos haben meist ein Einganggetriebe, neue Benzin/Diesel-Autos ein Getriebe mit 5-7 Gängen, etc. --MrBurns (Diskussion) 16:32, 1. Aug. 2017 (CEST)
Warum sollte ein Autoakku 1 Mio km halten? Die Zielgruppe fährt maximal 20.000km/a und will nach 5 Jahren das neue Modell haben. Also eher so 100.000 bis 200.000km. Danach ist der ganze Rest des Autos sowieso durch. Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum die Leute annehmen, ihr Elektroauto wäre irgendwie einfacher aufgebaut und würde länger halten. Stimmt nicht. Es ist voller Leistungselektronik. Weißt du, was bei einem Verbrenner die meisten Liegenbleiber verursacht? Richtig, die Elektronik. 30%. Ein Motor ist mir bisher noch bei keinem der Verbrenner kaputtgegangen, die ich gefahren habe. Und ich musste da außer einer Ventildeckeldichtung auch noch nie was mechanisches dran reparieren. Elektronik, ja. Und am Fahrwerk: ständig. Aber ohne Fahrwerk tut's eben auch ein Elektroauto nicht.
Im übrigen haben auch Elektroautos ein Getriebe, Zweigang oder Dreigang. Sonst wäre die Beschleunigung im Überland- und Autobahnbetrieb inakzeptabel. -- Janka (Diskussion) 23:30, 1. Aug. 2017 (CEST)
Der Unterschied ist, dass das Elektroauto nach fünf Jahren ein wirtschaftlicher Totalschaden und der Verbrenner ein Gebrauchtauto ist. --Rôtkæppchen₆₈ 23:49, 1. Aug. 2017 (CEST)
Wieso sollte das Elektroauto nach 5 Jahren weniger Restwert haben als ein vergleichbares Auto mit Verbrennungsmotor, wenn die Akkus eh viel länger halten?
Und zur Leistungselektronik: 200.000 km bei 30 km/h Schnitt entspricht ca.6.700 Betriebsstunden, die meiste Leistungeselektronik hält deutlich länger.
Zum Getriebe: Tesla schreibt selbst, z.B. beim Model 3 ein Einganggetriebe zu haben, weil es zwar zwischen 100 km/h und 200 km/h weniger Beschleunigung liefert als ein Zweiganggetriebe, aber robuster ist. Dennoch braucht es nur 2,7s von 0 auf 100 km/h und 8s von 100 km/h auf 200 km/h, also insgesamt 10,7s von 0 auf 200 km/h, was sicher keine schlechten Werte sind für ein Auto dieser Preisklasse.[2] --MrBurns (Diskussion) 01:29, 2. Aug. 2017 (CEST)
Es kommt extrem auf die verwendete Technik an, ob und wenn ja, welches Getriebe erforderlich ist. Reine Elektroautos können „Zentralmotor“ oder Radnabenmotor haben. Beim Zentralmotor kann ein Getriebe verbaut sein. Hybride und Plug-in-Hybride kommen um Getriebe nicht herum. Da gibt es verschiedene Konfigurationen mit unterschiedlichen Getrieben. Es kommt auch darauf an, wie weit du das Auto von Seltenerdmetallmagneten abhängig machen willst. Ohne Seltenerdmetallmagnete als „Heimstoffauto“ wird das Auto aber wahrscheinlich nicht konkurrenzfähig. --Rôtkæppchen₆₈ 02:05, 2. Aug. 2017 (CEST)
Nein, Elektronik im Auto hält keine 6700 Stunden durch. Da ist der Winter mit seinen steilen Temperaturzyklen davor, die ständigen Lastwechsel und vor allem das Gerüttel. Guck dir mal Autos mit der ersten Generation von LED-Rücklichtern an. Reihenweise haben da die Lötstellen nicht durchgehalten, trotz SMD-Winzgewicht der Bauteile. Nicht ohne Grund wird im Auto alles was geht irgendwie vercrimpt. Und dennoch fallen Steuergeräte einfach nur wegen mechanischer Belastung aus, und das Dumme daran: Dass ein Kühlkörper falsch konstruiert ist und die Lötstellen übermäßig belastet zeigt sich erst nach Jahren. (Das absurdeste was mir jemals untergekommen ist, waren aber Benzinpumpen, die ausschließlich mit Aral-Sprit unter HF-Beaufschlagung nachvollziehbar vorzeitig verreckten. WTF?)
Wenn du ohne Übersetzungswechsel auskommen willst, musst du das Fahrzeug übermotorisieren. Der mechanischer Zusammenhang ist P ~ M*n. Bei konstanter Leistung und doppelter Drehzahl also halbes Drehmoment, also halbe Beschleunigung. Was der Tesla 3 da am Getriebe spart, müssen Motor und Elektronik wegstecken. -- Janka (Diskussion) 12:17, 2. Aug. 2017 (CEST)
Bei konstanter Leistung ist die Beschleunigung umgekehrt proportional zur Geschwindigkeit. Das gilt unabhängig von der Übersetzung. Nur bringt kein Motor unabhängig von der Drehzahl konstante Leistung. --Digamma (Diskussion) 12:23, 2. Aug. 2017 (CEST)
Das ist korrekt, da sich n am Rad durch den Radumfang und die Geschwindigkeit ergibt, also gilt am Rad immer: n ~ v => M ~ P/v.
Zur Leistungskurve des Motors: bei niedrigen sehr Drehzahlen muss die Leistung prinzipiell abfallen, weil man nicht mit unendlich viel Drehmoment anfahren kann, wies danach wieter geht hängt wohl auch vom Motor ab, hier ist z.B. in einem "qualitativen Vergleich" fürn Elektromotor angegeben, dass die Leistung im unteren Bereich linear steigt und dann konstant ist, bei derzeit verwendeten Elektromotoren scheint das aber nicht der Fall zu sein, sondern die Leistung fällt tatsächlich nach einer optimalen Drehzahl wieder ab.[3][4] Jedoch sind die Unterschiede zwischen verschiedenen Drehzahlen nicht so hoch wie bei Ottomotoren (bei der zweiten von mir verlinkten Grafik hat man bei der optimalen Drehzahl ca. 310 kW, bei der maximalen Drehzahl ca. 220 kW, was nur ca. 26% weniger sind, auch die erste Kurve ist flacher als bei einem Ottomotor), weshalb man wohl auf ein Mehrganggetriebe verzichten kann, vgl.[5] Und selbst wenn man mehrere Gänge nimmt um die Leistungskurve zu optimieren, dürften wohl 2 reichen, da Elektromotoren nicht das Problem der Ottomotoren haben, nämlich dass sie nur im oberen Drehzahlbereich viel Leistung bringen, also müsste man nur den Leistungsabfall im oberen Bereich ausgleichen. Zwar bringen die Teslas unter ca. 60-80 km/h noch nicht die Maximalleistung, aber das ist auch nicht nötig, wie man an den kaum zu überbietenden 2,7s von 0 auf 100 km/h selbst beim billigsten Modell sieht. In dem Bereich dürfte (jedenfalls bei einem 175kW/235hp-Motor) wohl die Haftreibung (im Autobereich auch Grip genannt) der begrenzende Faktor sein. --MrBurns (Diskussion) 17:55, 2. Aug. 2017 (CEST) Ausgebaut. --MrBurns (Diskussion) 18:09, 2. Aug. 2017 (CEST)
Das andere Problem ist die Ladezeit. Tesla schreibt zu seinem Model 3 am Supercharger: ...liefern bis zu 270 km Reichweite in nur 30 Minuten. Niemand will ja stundenlang rumstehen, während sein Fahrzeug aufgeladen wird, also muss es Ladeplätze geben, wo die Leute sowieso Zeit verbringen: zu Hause, auf dem Firmenparkplatz, vor dem Supermarkt usw. Folglich benötigt man mehrere Ladeplätze pro Fahrzeug. In Hamburg z.B. gibt es aber gerade mal 200 Ladestationen für 1200 zugelassene Fahrzeuge. Das lässt darauf schließen, dass die meisten Leute zu Hause laden, was aber nicht mehr funktioniert, wenn "die ganze Straße" ihre E-Autos auflädt. Auch hier gibt es Überlegungen, das Aufladen zeitversetzt fernzusteuern, weil es für die meisten Leute egal ist, ob ihr Auto nachts zwischen 1 und 4 Uhr geladen wird oder zwischen 3 und 6 Uhr. Damit ließen sich die momentan angeschlossen E-Autos sogar dazu nutzen, das Netz zu stabilisieren und Leistungsspitzen abzupuffern. Für all das wäre aber eine Art "E-Konzept Deutschland" nötig, von dem weit und breit nichts zu sehen ist. Ich bin gespannt darauf, was passiert, wenn die ersten 100.000 Teslas in Deutschland rumfahren und merken, dass sie in der Urlaubszeit vor einem Supercharger drei Stunden warten müssen, bevor sie überhaupt drankommen. --Optimum (Diskussion) 12:27, 3. Aug. 2017 (CEST)
Das mit dem zeigtgesteuerten Aufladen geht aber nur, wenn niemand per Schuko-Steckdose auflädt, weil damit dauert es über 20 Stunden, einen 75-kWh-Akku voll aufzuladen (Schuko liefert max. 16A, also bei 230V max. 3680W). Eventuell sollte man die Installation von Starkstrom-Anschlüssen steigern, schon mit einem herkömmlichen 400V-Dreiphasenanschluß gehts in ca. 4 Stunden, wie ich oben ausgerechnet habe, daher braucht man für den Stellplatz zuhause gar keine Schnellladestationen, die wohl viel teurer sind als herkömmliche Starkstrom-Anschlüsse. --MrBurns (Diskussion) 14:09, 4. Aug. 2017 (CEST)
OK, das hatte ich gemeint. Dann allerdings nicht drei, sondern vier Stunden. Es ist unwahrscheinlich, dass das Stromnetz darauf ausgelegt ist, dass alle Anlieger einer Straße zusätzlich zum normalen Verbrauch auch noch ihr Auto mit 400V Drehstrom laden.
Btw: Unter Tesla Supercharger#Ladezeit steht: Die 60-kWh-Akkumulatoren der ersten Tesla Model S konnten an 90-kW-Superchargerstationen der ersten Generation ... in 75 Minuten vollständig geladen werden. In 75 Minuten müsste die 90kW-Station doch 112,5 kW liefern. Liegt der Wirkungsgrad dann bei 53%?--Optimum (Diskussion) 15:31, 4. Aug. 2017 (CEST)
Ja, das ist noch so ein Ökoproblem, das gerne unter den Teppich gekehrt wird: Je schneller aufgeladen wird, desto beschissener der Wirkungsgrad beim Aufladen. Wenn du dann noch bedenkst, dass die Stromerzeugung nur ca. 35% Wirkungsgrad hat, sind 50% davon geradezu unweltschädlich. -- Janka (Diskussion) 15:12, 5. Aug. 2017 (CEST)
Hmm, ich hab mal gelesen, eine Handyladung hätte bei einer ähnlichen Ladezeit (aber natürlich geringerer Kapazität) einen Wirkungsgrad von ca. 90% bzw. ca. 80% wenn man noch den Wirkungsgrad vom Netzteil berücksichtigt. Allerdings braucht es ca. 30 Minuten für die letzten 10% und ladet dann natürlich auch mit einer geringeren Leistung. Ich vermute, beim Supercharger wird das ähnlich sein, also 90 kW ist die Maximalleistungd er Ladestation, da aber nicht 75 Minuten mit 90 kW geladen wird sondern nur am Anfang werden weniger als 112,5 kWh verbraucht. Ich schätz es werden so ca. 75 kWh sein, weil warum sollte der Wirkungsgrad niedriger sein als bei einem Handyladegerät (eventuell ist er sogar etwas höher, da stärkere Netzteile üblicherweise auch einen höheren Wirkungsgrad haben). --MrBurns (Diskussion) 07:16, 7. Aug. 2017 (CEST)
PS: laut dem Wikipedia-Artikel sind ja schon nach 20 Minuten 50% Aufladung erreicht, wenn während diesen 20 Minuten mit den vollen 90 kW geladen wird, sind das genau 30 kWh, demnach wäre der Wirkungsgrad 100%, ganz stimmen kann das natürlich nicht, vielleicht sind die 20 Minuten abgerundet von 20:59 Minuten, dann wären 31,475 kWh (90kWh*1259s/(3600s/h))verbraucht und der Wirkungsgrad bei ca. 95,3%. Wobei soviel ich weiß der Wirkungsgrad fürs vollständige Aufladen allgemein etwas geringer ist als für 50% Ladung aber ich glaube schon, dass er über 80%& liegen wird. --MrBurns (Diskussion) 07:24, 7. Aug. 2017 (CEST)

Möchte hier auch mal ein paar Gedanken zur Einführung von E-Autos loswerden. Neben allen möglichen technischen Aspekten hat sich die Politik überhaupt noch keine Gedanken über die beim verstärkten Einsatz von E-Autos wegfallende Energiesteuer (hiess früher "Mineralölsteuer") gemacht. Die Einnahmen aus der Versteuerung von Kraftstoffen betrugen im Haushaltsjahr 2017 rund 32 Milliarden Euro. Wie will man dies ersetzen und wie den Stromverbrauch von E-Autos besteuern? -LeseBrille-

Beim Strom ist ja auch eine Energiesteuer dabei. Siehe Stromsteuergesetz (Deutschland). Eventuell würde man diese erhöhen. Oder man führt eine andere Gegenfinanzierung ein. Auch machen diese 32 Mio. Mrd. € nur ca. 5% des gesamten Steueraufkommens aus, daher je nach wirtschaftlicher Entwicklung ist eventuell gar keine Gegenfinanzierung notwendig. --MrBurns (Diskussion) 09:52, 15. Aug. 2017 (CEST)
Steuererhöhung auf Strom? Wie soll man die verschiedenen Stromverbräuche voneinander trennen? Übrigens: wir reden von Milliarden, nicht Millionen! -LeseBrille-
man müsste natürlich jeden Stromverbrauch besteuern. Die Umstellung auf Elektroautos ist notwendig. Notwendige Maßnahmen sind auch notwendig wenn sie für den Steuerzahler nicht ganz kostenlos sind. Und bezüglich Mio./Mrd.: ich hab mich nur verschrieben, was auch schon deshalb klar ist, weil 32 Mio. € an Steuereinnahmen wären eher irrelevant (die natürlichen Schwankungen im Definzit selbst bei unveränderter Steuer- und Ausgabenpolitik machen deutlich mehr aus). Und es wären dann natürlich auch nicht ca. 5%, sondern ca. 0,005%. --MrBurns (Diskussion) 12:07, 15. Aug. 2017 (CEST)
Unter Wikipedia:Auskunft/Archiv/2016/Woche 23#EEG Ausgleichsmechanismusverordnung verwies ich, dass die UNI Göttingen elektrisch leitfähigen Beton machen kann. Dagegen dreckelt Siemens am e-Highway, dabei gab es das beim Autoscooter schon seit Jahrzehnten. Es gibt Spezialisten, die selbst Dieselmotoren auf Autogas umrüsten, was aufwendiger ist als Benziner auf Autogas umzurüsten. Der Ruf der Autoindustrie wäre von heute auf morgen saniert, wenn sie AdBlue in bereits ausgelieferte Fahrzeuge nachrüsten würde. Niemand kann es so billig wie der Hersteller selbst. Und wer damit von EURO 4 und 5 auf 6 kommt, dem kann man die Wertsteigerung des Fahrzeuges verkaufen. Software hilft nicht gegen NOx. Bei Ausfall von Adblue reduziert die Motorsteuerung die Leistung, um weniger NOx zu erzeugen. --Hans Haase (有问题吗) 12:30, 15. Aug. 2017 (CEST)
Und was lese ich da gerade… [6] Abgesehen vom Kaltstart muss man bei einem Auto, das über 50% Abwärme erzeugt auch noch eine elektrische Heizung einbauen! Und das hinter einer Lichtmaschine die einen Wirkungsgrad zu Mäuse melken hat. Bravo! Für diesen Aufwand können die gleich ein Pissoir dran schrauben, falls der Harn(stoff) ausgeht. --Hans Haase (有问题吗) 14:36, 16. Aug. 2017 (CEST)
Gibts überhaupt Dieslmotoren mit einem Wirkungsgrad von über 50%? Ansonsten halte ich die Regelung wirklich für sinnlos, selbst ein 60kW-Motor hat bei 50% Abwärme bis zu 30kW abwärme, was für eine Heizung natürlich ausreicht. Und selbst wenn man konstant mit 30 km/h fahrt, hat man sicher noch 1-2kW Abwärme, was auch ausreicht, um den kleinen Innenraum eines PKW recht schnell aufzuheizen. Aber was erwartet man sich von einer Institution, die einst die Gurkenkrümmung vorschrieb? --MrBurns (Diskussion) 23:21, 16. Aug. 2017 (CEST)
Der Diesel soll (Achtung Angabe von den Herstellern selbst) bis 46% Wirkungsgrad haben. Bleiben also über 50% Abwärme übrig. Das Problem das ganzen SCR und sonstigen KATs ist, dass sie Temperatur benötigen, um wirksam zusein. Heute nach mal etwas YouTube geschaut und Axel Friedrich von der DUH meint, man brauchte Material für rund 150 € pro Diesel-PKW um ihn zum Euro 6 zu machen oder zumindest wesentlich sauberer.[7] Das ist das was Twintec-Baumot zu Ersatzteilpreisen in den einen Passat eingebaut hat. Teuer wird natürlich das weitere Steuergerät. Sollte aber das vorhanden Motorsteuergerät dazu fähig sein, zahlt die Autoindustrie wirklich nur so wenig, wie Friedrich sagte. In Skandinavien gab es schon Früher Autos mit Heizstab im Kühlwasser. Da fährste umweltfreundlich mit verkürztem Kaltlauf und freien Scheiben los. Wer das Richtig macht, hat das Batterieladegerät gleich mit dabei, denn der Strom im Netz aus Wasserkraft ist eben der billigere und grüner erzeugte als der aus der Lichtmaschine. Beim E-Auto brauchste hingegen die Heizung, denn die kostet unterwegs weit über die Hälfte der Reichweite, wenn sie so gut wäre wie der Abfall des Verbrennungsmotors. Der WDR-Beitrag macht aber auch deutlich, dass die Aussitz-Manager grade reihum Schaden anrichten. Sei es der Einfluss auf die Politik, das Blabla um die Software, die allenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Zudem wäre das Theater in USA längst billiger gekommen, wenn man den Autos gleich nachgerüstet hätte und den Kunden das AdBlue gleich samt Tankgutscheinen geschenkt hätte. --Hans Haase (有问题吗) 10:48, 17. Aug. 2017 (CEST)
Ha, nochmal einen den man fragen könnte.[8] --Hans Haase (有问题吗) 15:03, 18. Aug. 2017 (CEST)

Nordkorea, die Raketen und die Atomsprengköpfe[Quelltext bearbeiten]

Übertrag von WP:Auskunft Mal ein ganz naive Frage, warum wird so ein Bohei darum gemacht das Nordkorea (und andere) Atomraketen testet? Es gibt immer ein paar Staaten die sie ganz offiziell besitzen, ein paar von denen man inoffiziell offiziell(Israel) weiß und dann noch die Paar wo man es vermutet. Ich persönlich würde sagen lasst sie doch alle bauen, who cares, wir schaffen es auch ohne Atomraketen uns sehr erfolgreich umzubringen. Und kommt bitte nicht mit dem Argument „Schurkenstaat“. -- Quotengrote (D|B) 20:40, 7. Aug. 2017 (CEST)

Das ist eine interessante Frage – aber m.E. nicht für die Auskunft sondern für das Café. --Digamma (Diskussion) 20:43, 7. Aug. 2017 (CEST)
(BK)Siehe Troll (Netzkultur).--Antemister (Diskussion) 20:45, 7. Aug. 2017 (CEST)
@Antemister: Pöbel woanders rum. -- Quotengrote (D|B) 20:52, 7. Aug. 2017 (CEST)
Ah, der erste hats nicht verstanden! Kim Jong-un ist hier der Troll.--Antemister (Diskussion) 21:05, 7. Aug. 2017 (CEST)
Uh, das hab ich wirklich missverstanden, Sorry, mea culpa. -- Quotengrote (D|B) 21:07, 7. Aug. 2017 (CEST)

Dieses soziologische Phänomen kannst du im nächsten Asiatischen Monat auseinanderklamüsern, oder machst du bei so etwas nicht mit? Falls ja, ich habe hier noch eine Liste.--Bluemel1 (Diskussion) 22:22, 7. Aug. 2017 (CEST)^^
Warum wird bei Nordkorea so ein Bohei gemacht? - ich denke einerseits weil es der letzte verbliebene Kaltkriegsfeind der USA ist, andererseits weil die USA generell verhindern wollen, dass neu Atommächte dazukommen, insbesondere autoritär regierte (weil die oft unberechenbarer sind), vgl. auch iranisches Atomprogramm. --MrBurns (Diskussion) 22:44, 7. Aug. 2017 (CEST)

So boheiig finde ich es gar nicht. Wenn Nordkorea zu Deutschland sagt, „wir können jede Aldi-Nord-Filiale atomar auslöschen“, dann wird es erst aufregend. Bislang wollen Sie nur, dass die USA weiß, wie weit ihre Raketen fliegen.--Bluemel1 (Diskussion) 06:59, 8. Aug. 2017 (CEST)
im kalten Krieg rüstete man sich hoch, weil nach der industriellen Revolution sich wieder einmal eine Abspaltung von alten Herrschaftsstrukturen stattgefunden hat, und der Sozialismus auf der Weltbühne erschien, welcher in Nordkorea auch irgendwie dasteht, glaub ich -- 80.108.105.149 08:10, 8. Aug. 2017 (CEST)
Wir hatten in unserer Kindergang einen, Olaf, der war klein, konnte nichts Cooles und wenn sie ihn ansah, schauderte es sogar seine Mutter. Wie hat der sich wohl Respekt verschafft? Genau! Er hat ohne Hinblick auf Verluste geschlagen, getreten, gespuckt und selbst erheblich Grössere "fertig gemacht". Keiner wagte ihn rauszuschmeissen, keiner wollte ihn in der Gang haben, mit ihm reden, ging auch nicht. Sowas passiert. GEEZER … nil nisi bene 08:43, 8. Aug. 2017 (CEST)
Das System in Nordkorea ist nur auf dem Papier Sozialismus. --MrBurns (Diskussion) 17:42, 8. Aug. 2017 (CEST)
Ich habe kurz nach der Wahl von Trump einen Kommentar in einer taiwanesischen Tageszeitung gelesen, da ging es um die absurde Situation, dass fuer ein stabiles Ostasien ein starker US-Praesident benoetigt wird; einfach nur da sein und klug mit den Leuten reden reicht, mehr braeuchte der garnicht machen. China hat nur auf Trump gewartet, und dann seine Baggerschiffflotte bei den Spratlys etwa verdoppelt. Und China hat sich seine Finger geleckt, Taiwan jetzt wieder staerker einzubinden (daher musste wohl Trump dann auch als erste Amtshandlung mal in Taiwan anrufen; der Kommentar erschien aber vorher). Auch Kim testet jetzt, wie weit er gehen kann. Was bleibt ihm denn auch anderes uebrig? Wer garantiert ihm, dass wenn nur noch Soja-Bohnen zuechten wuerde, Trump ihn nicht ueber den Haufen rennt? Mit Obama hat er sich sicherer gefuehlt. Parallel dazu versucht wohl China hintenrum, Trump ein bisschen aus der Reserve zu locken (kann man ja auch in rezenten Hintergrund-Kommentaren immer mal wieder nachlesen). Auf eine offene Konfrontation zwischen USA und NK hat China aber gegenwaertig keine Lust, deswegen denke ich, muessen wir momentan keine groesseren Sorgen machen. Und NK machen lassen? Dann ist die USA also zu schwach? Jaaa, dann schickt China Flugzeugtraeger an die Spratlys, truppenweise Meuchelmoerder nach Taiwan, baut die Grenze zu NK ab, NK wird autonome chinesische Provinz, und dann sichern chinesische Soldaten den 50. Breitengrad. - Ob das besser oder schlechter ist als bisher... keine Ahnung. --Nurmalschnell (Diskussion) 10:56, 8. Aug. 2017 (CEST)

Bohei wird gemacht von dem, was Eisenhower den militärisch-industriellen Komplex der USA nannte. Wichtigtuerei und Refinanzierung, könnte man auch sagen. Wollte Kim-der-Tolle die USA kaputtmachen, bräuchte er keine Trägerraketen. Es reicht durchaus, mit einem Frachter unter Drittstaatflagge eine Atombombe vor der US-Ostküste zu versenken, mit Zeitzünder und schön abgeschirmt vom Meerwasser und somit von keinem Sensor wahrnehmbar, und im gewünschten Moment macht der Tsunami dann Washington (7 Meter über Meer) und New York platt. Inklusive ein paar Kernschmelzen à la Fukushima. Und das Beste dabei, niemand wird wissen, wer es war und wohin man zurückschiessen soll (was aber auch nicht mehr helfen würde). --2A02:1206:45B4:3BC0:D5AF:6870:E796:82B5 11:25, 8. Aug. 2017 (CEST)

Grins lauter Mit-Wiener hier... Na ja gut, Wiener Kaffeehauskultur halt ;)
Nordkorea ist militärisch gar nicht so stark, wie einst Jugoslawien, Libyen oder der Irak. Und sie alle wurden vom Westen wie die Butter vom Elefanten zerdrückt. Das bereitet Nordkorea bzw. der Herrscherklasse entsprechend Sorgen. Weswegen sie meinen, sich unbedingt mit Nuklearwaffen wappnen zu müssen. Nur dass das Dumme bei den Nuklearwaffen nicht einzig deren Explosionskraft ist, sondern ebenso die langfristigen Folgen, sprich der radioaktive Niederschlag. Andererseits ist die nordkoreanische Regierung unberechenbar, dessen sich offenbar selbst die Schutzmacht China immer mehr bewusst wird. Wir wissen nicht, was Nordkorea morgen mit den Nuklearwaffen anstellen wird, wen es erpressen wird und und.. Eine blöde Situation.--Carski (Diskussion) 11:57, 8. Aug. 2017 (CEST)
NK wird niemanden erpressen ohne dass China zustimmt. China moechte keine amerikanischen Soldaten an seiner Grenze, NK soll mal schoen da bleiben wo es ist. Und sich bitte auch nicht mit SK wiedervereinigen oder sowas. Deswegen muessen die auch ab und zu schoen "unberechenbar" mit den Saebeln rasseln (aber nicht zuuu stark, sodass die Amis NK nicht zerdruecken, dafuer sorgt China schon). Offiziell muss sich China natuerlich von NK distanzieren, die sind ja auch nicht bloed. --Nurmalschnell (Diskussion) 12:13, 8. Aug. 2017 (CEST)

Bohei wird vor allem auch deshalb gemacht, weil Bohei Auflage und Aufmerksamkeit bringt, ganz besonders solch angsteinflößender Bohei alla „irrer Diktator spielt mit Atmowaffen rum“ (OMG, wir werden alle draufgehen!!!!11einself). Oben wurde ja schon gesagt, dass das Kim eher nutzt als schadet. Und nach innen kann er sich als der große Held präsentieren, der dem US-Imperialismus die Stirn bietet (was im Grunde stimmt, denn die Atomwaffen sind die Lebensversicherung für sein System, jedenfalls gegen Bedrohungen von außen). So funktonieren die Medien, so funktioniert Politik, schon seit tausenden von Jahren... --Gretarsson (Diskussion) 12:15, 8. Aug. 2017 (CEST)

Bohei oder Bahö? Die haben sich an der Grenze einen Beschallungskrieg geliefert und einen Weihnachtsbaum aufgestellt, und Nordkorea hat sich mit dieser Art von Zwangsbeglückung nie richtig anfreunden können. Keine Ahnung wieso. Wobei ja die Bestrebungen für Tourismus ins Land von Kim durchaus intelligent klingen, wenn man da überhaupt Witz machen darf. -- 80.108.105.149 12:43, 8. Aug. 2017 (CEST)
Ich verstehe das Gedöhns auch nicht. Nordkorea ist nicht mehr im Atomwaffensperrvertrag, und hat Atomwaffen. Da gibts noch ein anderes Land mit demselben Status, im Nahen Osten, und kein Hahn kräht danach. Oder nach dem Land das im Atormwaffensperrvertrag ist, aber trotzdem Atomwaffen im Fliegerhorst Büchel lagert. --2A02:1206:45B4:3BC0:D5AF:6870:E796:82B5 13:00, 8. Aug. 2017 (CEST)
Ich verstehe das Gedöhns. Und weißte was: du tust mir auch gar nicht leid, dass du so unter imperialistisch-zionistischer Unterdrückung leiden must. Das brauchst du einfach. Scnr, --AMGA (d) 14:44, 8. Aug. 2017 (CEST)
Als Nachtrag, ich nehme NK zwar als Beispiel, aber Iran ist natürlich nicht zu vergessen. Und bei den Israelis jammert ja auch niemand bis auf diesen Mordecai Irgendwas. -- Quotengrote (D|B) 18:41, 8. Aug. 2017 (CEST)

Möchte hier auch mal ein paar nüchtere Gedanken über NK und Atomwaffen beitragen. M.A.n. hat sich NK nur deswegen Atomwaffen zugelegt, weil KIM - wie alle (kommunistischen) Diktatoren - an Paranoia leidet. Die Atomwaffen dienen logischerweise nur zur Abschreckung. Denn: sollte NK auch nur eine einzige Atomwaffe einsetzen, würden die USA im Gegenschlag dort alles in Schutt und Asche legen. -LeseBrille-

Wieso sollten die alle paranoid gewesen sein? Nimm den Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Vorsitzenden des Staatsrates und des Nationalen Verteidungsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Genossen Erich Honecker. Der hatte alles mögliche was ein Dachdecker nicht haben sollte, aber paranoid war er käumlich. --2A02:1206:45B4:3BC0:8464:8577:6E37:8FC6 12:24, 16. Aug. 2017 (CEST)

Retro...[Quelltext bearbeiten]

Isettarueckansicht.jpg

ist angesagt. Gerade gesichtet...aus Holland. Mit dem ganz alten Nummernschild. --Giftmischer (Diskussion) 10:57, 8. Aug. 2017 (CEST)

Deutsches Auto, und rot statt orange - entweder ein Exildeutscher oder ein Niederländer ohne Käse im Blut. GEEZER … nil nisi bene 11:03, 8. Aug. 2017 (CEST)
Retro = "Elemente früherer Stilrichtungen in Musik, Design o. Ä. nachahmend"[9]. Das hier ist nicht nachgeahmt, das ist wirklich alt. --2003:76:E40:DCFC:8DA9:3A86:3A3F:797 12:04, 8. Aug. 2017 (CEST)
So ein Auto zu haben/fahren, war bzw. gehörte zu Lebensart-Stil der 50er-Jahre. Es heute zu tun, ist Nachahmung nämlichen Stils ;-) --AMGA (d) 14:34, 8. Aug. 2017 (CEST)
Früher fuhr man eine Isetta um von A nach B zu kommen, wenn man sich keinen Käfer leisten konnte und mehr als ein Motorrad brauchte. Heute fahren die Menschen aus gentrifizierten Stadtteilen und feineren Vorstadtgegenden Isetta um aufzufallen und Spaß zu haben. Das hat mit dem "Lebensart-Stil" aus den 50ern, der aus relativer Not heraus entstanden ist nun wirklich rein gar nichts mehr zu tun. --2003:76:E40:DCFC:8CFC:8F21:E72C:56CA 12:38, 9. Aug. 2017 (CEST)
Tage später: ja, darum ja auch "Nachahmung". Sonst wäre es ja keine Nachahmung, sondern dasselbe. Damit heute zu fahren, *ist* Retro. Aber das war ja die Ausgangsfeststellung. Deine Interpretation des Begriffs ist sonderbar. --AMGA (d) 23:35, 19. Aug. 2017 (CEST)
Zum Designer des 2CV ging der Auftrag einen Regenschirm mit Ränder darunter zu bauen. Aus Italien lizenzierten sich die Bayrischen Motorradbauer das Motorrad mit aufgesetzter Hollywoodschaukel. Aus steuerlichen Gründen wurde Schlaglochsuchgerät daraus. --Hans Haase (有问题吗) 21:57, 8. Aug. 2017 (CEST)
Retro sind ja auch Krankheiten -- 80.108.105.149 20:12, 9. Aug. 2017 (CEST)
Das ist retro auf Amtsdeutsch! Ob sich ein Isetta auch so verhält? Haben wir da eigentlich einen Artikel drüber? --Hans Haase (有问题吗) 06:09, 17. Aug. 2017 (CEST)
Und noch mehr davon![10] Und noch ein Einzelstück: →#Die Niederländer sind bei den autonomen Autos in Führung gegangen! --Hans Haase (有问题吗) 15:36, 19. Aug. 2017 (CEST)

1. Runde DFB-Pokal[Quelltext bearbeiten]

Am Freitagabend ist es wieder soweit. Dann beginnt die neue DFB-Pokalsaison. Dabei stellt sich die Frage, wer in der 1. Runde sich blamiert. Am Freitag spielt unter anderem der VfL Borussia aus Mönchengladbach bei Rot-Weiss Essen. Dann treten am Samstag unter anderem die anderen Borussen (beim 1. FC Rielasingen-Arlen) und die Bajuwaren (beim Chemnitzer FC) an. Die Runde geht bis einschließlich Montag. Wer blamiert sich, wer kommt weiter? --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 15:25, 8. Aug. 2017 (CEST)

Ich häng mich mal aus dem Fenster: Hannover blamiert sich gegen Bonn (Bonn bemerkenswert gut in Freundschaftsspielen; außerdem würde ich es den Hannover-Fans gönnen :\), HSV gegen Osnabrück (Wunschdenken). Grüße Dumbox (Diskussion) 15:36, 8. Aug. 2017 (CEST)
@Dumbox: Ich glaube nicht, dass sich der HSV in Osnabrück blamiert (also bleibt es Dein Wunschdenken zwinker ). Vielleicht aber Eintracht Frankfurt in Siegen gegen TuS Erndtebrück oder aber auch Werder in Offenbach gegen Würzburg. --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 15:40, 8. Aug. 2017 (CEST)

Vielleicht blamiert sich der DFB, der die Spiele falsch ausgelost hat.--sauerteig (Diskussion) 09:18, 9. Aug. 2017 (CEST)

Es blamiert sich jedes Erstligateam, dass nicht
  • mit 2+ Toren Differenz über ein Liga-II-Team gewinnt
  • mit 4+ Toren Differenz über ein Liga-III-Team gewinnt
  • mit 6+ Toren Differenz über ein Liga-IV-Team gewinnt
  • mit 8+ Toren Differenz über ein Liga-V-Team gewinnt
  • mit 10+ Toren Differenz über ein Liga-VI-Team gewinnt
Mentale Einstellung hin, Verletzungspech her. So! GEEZER … nil nisi bene 10:08, 9. Aug. 2017 (CEST)
Einer muss es ja sagen, seufz! Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Stolze 32.000 Google-Treffer! ;) Dumbox (Diskussion) 10:18, 9. Aug. 2017 (CEST)
Diese Floskel sollte man mal auf Logik hin durchchecken (sagt man das so?). Gesetze: Plural! Wer war dafür verantwortlich? Lass mich raten: Ein Fussballer? :-)) GEEZER … nil nisi bene 11:45, 9. Aug. 2017 (CEST)
Erste literarische Erwähnung: "Eigenverantwortung und Selbstkritik sind unerläßliche Werte für Heynckes - und dann sieht sein Mittelfeldspieler Thorsten Legat das frühe Aus im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten Wolfsburg keinesfalls als Konsequenz einer stümperhaften Vorstellung. Der hochbezahlte Profi erklärte nur lakonisch: "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze."
Manchmal gruselt es mich vor mir selber... GEEZER … nil nisi bene 11:49, 9. Aug. 2017 (CEST)
Wikipedia schreibt: "Legat, Synonym für das Vermächtnis im Sinne des Erbrechens." Passt. GEEZER … nil nisi bene 11:54, 9. Aug. 2017 (CEST)
Google-Büchersuche liefert mir eine Konkret-Ausgabe von 1987 (im Snippet leider nicht zu lesen); und ich hätte meinen Hut gewettet (hab aber keinen), dass das damals schon eine abgedroschene Phrase war. Grüße Dumbox (Diskussion) 12:02, 9. Aug. 2017 (CEST)
Is it a word? Is it a phrase? This is a job for ... Auskunftmen! GEEZER … nil nisi bene 13:38, 9. Aug. 2017 (CEST)
eigentlich ists im Cup wurscht, ob man mit 11:0 oder nach einem 0:0 mit 11:10 i.E. gewinnt, wichtig ist vor Allem, dass man in die nächste Runde kommt. --MrBurns (Diskussion) 23:24, 16. Aug. 2017 (CEST)

Könnte sich nicht auch Wolfsburg bei Eintracht Norderstedt blamieren? Oder Köln beim Leher TS? Was haltet ihr da für wahrscheinlicher? Oder doch eher der SC Freiburg bei Germania Halberstadt? --ObersterGenosse (Diskussion) 00:46, 10. Aug. 2017 (CEST)

@ObersterGenosse: Klar kann sich der VfL bei Eintracht Norderstedt blamieren. Werden sie (hoffentlich) auch. Köln: Kann, werden sie wohl aber nicht. Freiburg widerum wird sich wohl blamieren --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 21:14, 10. Aug. 2017 (CEST)

Südwest-China?[Quelltext bearbeiten]

Ich frage mich, ob die Leute eigentlich nicht auf eine Landkarte schauen, bevor sie behaupten Sichuan liege in Südwest-China. In Bezug auf China liegt Sichuan ungefähr da, wo sich in Bezug auf Deutschland Mittelhessen befindet, nämlich fast das geographische Zentrum des Landes. Aber nicht nur, daß die Agenturen den Mist verbreiten, die ganzen Nachrichtenoutlets plappern den Scheiß ungeprüft nach! --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 21:07, 8. Aug. 2017 (CEST)

So sind heute viele Journalisten, aber auch laut Wikipedia gehört Sichuan zu Südwestchina.--Bluemel1 (Diskussion) 22:02, 8. Aug. 2017 (CEST)
Nun ja, von Peking aus liegt das im Südwesten. --Digamma (Diskussion) 22:15, 8. Aug. 2017 (CEST)
Ich will nicht die Stimmung verderben, aber laut staatlich kontrollierter Website china.org.cn liegt Sichuan in SW China.--Bluemel1 (Diskussion) 22:44, 8. Aug. 2017 (CEST)
Wobei man sich fragen sollte wie man "China" definiert. Meint man das tatsächliche Staatsgebiet der VR China, dann ist Sichuan im Zentrum des Landes. Zählt man Tibet und Xinjiang nicht zu China, dann liegt Sichuan im Südwesten des Landes. Ist man noch strenger und nimmt auch noch die Mandschurei und die (innere) Mongolei weg, betrachtet also nur das eigentliche China, dann erst recht. Im letzteren Fall liegt Beijing dann auch tatsächlich ganz im Norden des Landes.--Antemister (Diskussion) 22:46, 8. Aug. 2017 (CEST)
Das geht nicht immer nach Geographie, sondern auch nach Traditionen. Wismar zum Beispiel liegt eher im Norden als im Osten von Deutschland und die Einwohner sind trotzdem Ostdeutsche (nicht für mich, aber für circa 90 % aller anderen).--Bluemel1 (Diskussion) 22:51, 8. Aug. 2017 (CEST)
Na, 90 % halte ich jetzt für übertrieben. Zumindest die Bewohner von Schleswig-Holstein und des größten Teils von Niedersachsen erkennen nicht nur die geographische, sondern auch die kulturelle Nähe zu Mecklenburg an. Es ist kein Zufall, dass Meck-Pomm seine Fernsehsendungen im NDR produziert und nicht im MDR. Geoz (Diskussion) 23:27, 8. Aug. 2017 (CEST)
Ein Lichtblick. :)--Bluemel1 (Diskussion) 00:00, 9. Aug. 2017 (CEST)
Salzburg wird meist zu Westösterreich gezählt, obwohl es vom Längengrad her ziemlich in der Mitte liegt (der Mittlere Längengrad von Österreich ist 13,3456945° und läuft quer durchs Bundesland, der 13. Längengrad läuft durch die Stadt Salzburg). --MrBurns (Diskussion) 07:14, 9. Aug. 2017 (CEST)
Mister Burns, präzise wie seit eh und je. --2A02:1206:45B4:3BC0:80D7:CD65:58CF:D1C1 20:18, 9. Aug. 2017 (CEST)
Präzision ist in einer Enzyklopädie eigentlich ein Muss, das weißt du eigentlich eh selber. Es ging ja hauptsächlich darum, zu demonstrieren, dass ein Land in der geographischen Mitte auch zum Westen gezählt werden kann, das geht eben am besten wenn man die geographische Mitte ausrechnet... --MrBurns (Diskussion) 20:23, 9. Aug. 2017 (CEST)
Naja, ist schon OK mit dem NDR, aber ich kann mich nicht erinnern, dass das Ostseestudio Rostock (usw.) 1991(?) eine andere *Wahl* hatte. "Mitteldeutsch" wollte man sicher nicht sein, zumal auch geographischer Unsinn. Wäre ein "Ostdeutscher Rundfunk" (ODR) entstanden, hätte es vmtl. größere Diskussionen gegeben. --AMGA (d) 08:42, 9. Aug. 2017 (CEST)
Nicht in Südwest-China, aber zumindest im heutigen Mecklenburg-Vorpommern wurde tatsächlich diskutiert, sich rundfunktechnisch im Osten zu orientieren. Nach meiner Erinnerung hieß das Traumgebilde Nordostdeutsche Rundfunkanstalt (NORA - gibt es heute als Sender sogar ähnlich). Zumindest im vorpommerschen Landesteil war damals sogar ein generelles auch landesbildungsorientiertes Denken in Richtung Brandenburg vorhanden; vielleicht spielte hier die kurze preußische Vergangenheit mit rein. Letztlich aber ging auch Vorpommern geografisch korrekt im Norden auf. Oder im Nordosten? ;-) Jedenfalls an der Ostsee, die ja auch nur relativ korrekt bezeichnet ist zur Nordsee, die weiderum irgendwie anders ist...
Südwest-China jedenfalls ist so südwestlich in China wie Vorpommern sich von Hinterpommern oder Westpommern abhebt. Zum Thema passt, dass Vorpommern im Englischen als Western Pommerania gilt, aber da gibt es ja auch West Indies… Ein weites Feld sind diese geographisch inkorrekten Beschreibungen in der Tat. --Sebastian Gasseng (Diskussion) 10:14, 9. Aug. 2017 (CEST)
Oder Ostfriesland: liegt *westlicher* als Nordfriesland... --AMGA (d) 10:28, 9. Aug. 2017 (CEST)
Westindische Inseln. --Rôtkæppchen₆₈ 00:44, 10. Aug. 2017 (CEST)
An der "Nordsee", die im Westen der Ostsee liegt, sind die Holländer schuld. Die haben sie im Kontrast zu ihrer eigenen kleinen Zuiderzee ("Südsee") so genannt. Geoz (Diskussion) 12:58, 9. Aug. 2017 (CEST)
Wo ist das Buch der Friesen, wenn man es braucht?--Bluemel1 (Diskussion) 17:48, 9. Aug. 2017 (CEST)
Und das ist noch längst nicht alles! Friesland liegt im Osten von Ostfriesland! Geoz (Diskussion) 20:35, 9. Aug. 2017 (CEST)
Also Hessen liegt von Berlin aus gesehen auch im Südwesten Deutschlands. ;-) --Scriptor introductionum (Diskussion) 12:59, 9. Aug. 2017 (CEST)
Wobei Berlin erst seit relativ kurzer Zeit eine bedeutende Stadt ist (preußische Hauptstadt ab 1701). Die traditionelle Hauptstadt von Deutschland ist Wien (Residenzstadt vom HRR 1278-1806 mit kleineren Unterbrechungen). --MrBurns (Diskussion) 23:40, 9. Aug. 2017 (CEST)
Das HRR hatte keine Hauptstadt. Es gab viele Königspfalzen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:43, 10. Aug. 2017 (CEST)
Das Wort "Hauptstadt" wurde damals nicht benutzt, aber spätestens ab 1278 residierte der kaiser/König nicht mehr in Königspfalzen, sondern hatte eine fixe Residenzstadt, die ab diesem Zeitpunkt fast immer Wien war. Da die Residenzstadt das Machtzentrum ist, war sie wohl von der Bedeutung her einer Hauptstadt gleichrangig. --MrBurns (Diskussion) 05:55, 10. Aug. 2017 (CEST)
Ob die Lage umweit des Osmanischen Reiches allerdings strategisch klug war, sei einmal dahingestellt... ;-) --AMGA (d) 08:37, 10. Aug. 2017 (CEST)
Die Habsburger waren auch Erzherzöge von Österreich und in Österreich hatten sie auch den meisten Besitz. Österreich von Nordeutschland aus zu regieren wäre wohl schwer gewesen. --MrBurns (Diskussion) 16:06, 10. Aug. 2017 (CEST)

Also: Historisch gewachsene Regionsbezeichnungen entziehen sich geographischer Präzision, da muss man nicht die armen Journalisten beschimpfen. Ohio gehört zum Mittleren Westen, obwohl es tatsächlich eher im östlichen Osten der USA liegt. Grüße Dumbox (Diskussion) 00:48, 10. Aug. 2017 (CEST)

Drüben, auf der anderen Seite des großen Teiches sieht es noch viel schlimmer aus: xkcd.com/503. --Rôtkæppchen₆₈ 01:07, 10. Aug. 2017 (CEST)
Was ich auch schlimm finde ist Westantarktika und Ostantarktika. Nordantarktika und Südantarktika gibt es zum Glück nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 01:11, 10. Aug. 2017 (CEST)
Naja, nicht *völlig* abwegig: (überwiegend) Westantarktika = westliche Länge, Ostantarktika = östliche Länge. --AMGA (d) 08:39, 10. Aug. 2017 (CEST)
Auch seltsam: Falen hammwer nicht als Gegend, nur Ostfalen und Westfalen. Ausserdem noch Ostwestfalen, aber Westwestfalen gibts nicht, genauso Westostfalen oder Ostostfalen... --Nurmalschnell (Diskussion) 12:08, 10. Aug. 2017 (CEST)
historischer Wachstum bezieht sich wohl auf den Morphologischen Bereich. Innerste -- 80.108.105.149 16:39, 10. Aug. 2017 (CEST)
nix vergessen, sondern ich exkommuniziere mich gerade von der Lehre der Bienen und Störche, und leg noch einen Musiker nach "Sonic Species"Abrobot brot, meines Wissens ist die größte Stadt der Welt auch eine der Lebenswertesten - fände ich als Gesprächsunterlage weit interessanter

Ick hab ooch noch was. Ein großer Teil Ostberlins liegt westlich von den östlichen Teilen Westberlins :), oder anders gesagt, 75% Ostdeutschlands liegen westlich von Passau.Oliver S.Y. (Diskussion) 01:00, 11. Aug. 2017 (CEST)

Passau ist nicht Deutschland, sondern Bayern. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 21:01, 11. Aug. 2017 (CEST)
Bayern ist ein Teil Deutschlands, auch wenn das einige nicht wahrhaben wollen. --Rôtkæppchen₆₈ 21:12, 11. Aug. 2017 (CEST)
„An Bayerns Wesen soll die Uckermark genesen.“ Sagt man so, bei uns in Niederfinow.--Bluemel1 (Diskussion) 11:02, 12. Aug. 2017 (CEST)

Dank Urlaub eine verspätete Antwort. China besteht aus einer dicht besiedelten Osthälfte und einer kaum besiedelten Westhälfte (wobei das mit der "Hälfte" nicht unbedingt auf eine gerade Linie hinausläuft). Zudem ist der Osten traditionell von der herrschenden Han-Bevölkerung besiedelt, während es im Westen die grossen Minderheitenregionen gibt. Kulturhistorisch ist es deshalb durchaus plausibel, dass sich "Südwesten" eingebürgert hat für etwas, das gar nicht besonders -westlich ausschaut. -- 149.14.152.210 11:09, 16. Aug. 2017 (CEST)

Bekommen wir die Bildnotizen voll?[Quelltext bearbeiten]

„Alles frisch“ heißt es bei schon gewusst. Nur wissen wir auch was wir da so frisch serviert bekommen können? Ich habe dort mal und leichte und schweres fruchtiges übrig gelassen. «Ihre Klicks bitte!» --Hans Haase (有问题吗) 10:48, 9. Aug. 2017 (CEST)

"Alles frisch" sagt nicht aus, ob etwas reif oder unreif ist. Ich kriege da bekannterweise häufig Magenschmerzen. Die grünen Hauptseiten-Tomaten sind am schwersten zu verdauen - und die Händler, die sie als Knorpelkirschen verkaufen. Da kann man eigentlich nur zubeissen und zum reissenden Fleischesser werden. GEEZER … nil nisi bene 11:58, 9. Aug. 2017 (CEST)
Am 19. März ist Tag des Hühnerknorpels.--Bluemel1 (Diskussion) 17:52, 9. Aug. 2017 (CEST)
Ich weiß nicht, ob sich die Arbeit auszahlt - so unscharf wie vor allem das linke Bild ist. --TheRunnerUp 11:42, 11. Aug. 2017 (CEST)
Ihr seit richtig gut, musste ich feststellen! --Hans Haase (有问题吗) 09:37, 15. Aug. 2017 (CEST)

Aktuelle Intelligenzarroganz[Quelltext bearbeiten]

Mahlzeit,

Intelligenzarroganz ist weiter verbreitet als man denkt, ich erinnere nur an eine Demonstration unter Beteiligung jener deutschen Partei, die wie keine andere die drastisch an die Geschichte Südafrikas erinnernde Regierung der Türkei unterstützt und zu deren Mitgliedern der Intelligenzarroganzler Thilo Sarrazin zählt. Dort wurde das mit Du bist wirklich saudumm beginnende Lied Schrei nach Liebe gespielt. Welche Intelligenzarroganz gibt es anderweitig? MfG, 80.187.101.82 12:48, 10. Aug. 2017 (CEST)

Mahlzeit, Intelligenzarroganz klingt aber auch sehr arrogant und von oben herab. Damit stellt sich die Person, die so ein Wort benutzt mind. eine Stufe tiefer. 🙄 --Order of Glory Ribbon Bar.png P.W. Siebert (Diskussion) 13:00, 10. Aug. 2017 (CEST)
Wer ist man? Ich zumindest denke keineswegs, dass "Intelligenzarroganz" nur wenig verbreitet sei, oder ein "aktuelles" Phänomen. Im Gegenteil halte ich die für eine anthropologische Konstante, die sich durch alle Zeiten und Kulturen zieht. Der Gedanke, dass die Leute, die man nicht leiden kann, dümmer sind, als man selbst, ist sehr beruhigend. Deshalb denkt man sowas gerne und manche sprechen es eben auch aus. Geoz (Diskussion) 13:40, 10. Aug. 2017 (CEST)
+1 Das findet sich auch in Umfrageergebnissen. Die meisten beklagen sich, dass sie nicht genug Zeit oder genug Geld oder gutes Aussehen haben. Aber es ist extrem selten, dass sich jemand beklagt, nicht genug Intelligenz zu besitzen, eher im Gegenteil! Was zu der Aussage führte: Intelligenz scheint das am grosszügigsten verteilte Gut zu sein. (Samuel Langhorne Clemens ...!?!) GEEZER … nil nisi bene 14:03, 10. Aug. 2017 (CEST)
man bedeutet in diesem Fall so das allgemeine Schema. Ich scheine das Ausmaß der Intelligenzarroganz unterschätz zu haben.80.187.101.82 13:55, 10. Aug. 2017 (CEST)
Ein wirklich intelligenter Mensch frönt meist der Devise: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“--Bluemel1 (Diskussion) 13:42, 10. Aug. 2017 (CEST)
Hattemer schonnemal, diesen Labermüll. °-°  --178.4.158.47 14:13, 10. Aug. 2017 (CEST)

Ich habe die Vielen Dank für die zügige Beantwortung. Ich habe die -regelwidrig entfernte- Wissensfrage gestellt, welche Intelligenzarroganz es außer dem Lied, das wie gesagt mit Du bist wirklich saudumm beginnt, gebe. Dies war auch die Intention des Abschnitts. Ich meine Äußerungen und Verhaltensweisen gegenüber anderen Leuten, die als absolut oder relativ weniger intelligent eingestuft werden, diskriminierende Position bezüglich des Fehlens von Intelligenz. Die besagte Regierung führt Krieg gegen die Kurden. Die von mir benannten Tatsachen gehen über ein SPD-Parteibuch hinaus, sind aber nicht mit Schmierenkampagnen inkl. Unterstellung von sagen wir Rechtsextremismus oder Homosexualität (das Eine und das andere ist nicht miteinander assoziierbar) abzutun. Danke für die erste Antwort. Dieses Sch...-Lied enthält auch die Worte Alles muss man dir erklären, weil du wirklich gar nichts weißt. Somit ist gemäß der Tatsache, dass (auch bei Mitgliedern der besagten CDU-ähnlichen Partei) die Gefahr besteht, dass Rechtsextremismus mit Nichtwissen und Nichtwissen mit Intelligenzminderung und somit Rechtsextremismus mit Intelligenzminderung assortiert werde, dieses Lied ein Fall von Begünstigung von Intelligenzarroganz und Behindertenbelästigung.80.187.101.82 14:46, 10. Aug. 2017 (CEST)

Ich möchte nicht arrogant erscheinen (und schon gar nicht intelligent), aber der Begriff "Intelligenzarroganz" löst bei mir die Assoziation "mit Wackelpudding jonglieren" aus (abgesehen von den unschönen -genz-ganz-Endung. Intelligenz ist schon mal ein schwierig zu greifendes Thema, und Arroganz wird ebenfalls subjektiv empfunden, also quasi sub-subjektiv.
Beispiel: Alles muss man dir erklären, weil du wirklich gar nichts weißt kann so empfunden werden, dass da ein emotional unkontrollierter Akademiker einem Langsamdenker gegenübersteht. Kann aber auch so sein, dass ein Idiot seine primitive Logik nicht/nie gegenüber einem Komplexdenker rüberbringen kann.
Das ist nicht eindeutig greifbar, deshalb wird eine Diskussion - auch mit Unmengen von Alkohol - sehr schwierig werden. GEEZER … nil nisi bene 15:05, 10. Aug. 2017 (CEST)
Versuchen wir hier wirklich ueber sowas wie Politik anhand eines Pop-Songs zu diskutieren? Da halt ichs doch lieber mit Aaliyah's "Try again". Ausserdem, wait a moment: .."welche Intelligenzarroganz es außer dem Lied, das wie gesagt mit Du bist wirklich saudumm beginnt, gebe." Besagtes Lied ist also schon mal eine IA. Bis wir hier weitere IAs zusammengesucht haben, koenntests du ja vielleicht schon mal in den Lied-Artikel schreiben? --Nurmalschnell (Diskussion) 15:09, 10. Aug. 2017 (CEST)
(Nach BK) Da du ja darauf bestehst, dass du hier eine Wissensfrage gestellt hast: Der einzige Satz mit einem Fragezeichen dahinter, den ich sehen kann ist Welche Intelligenzarroganz gibt es anderweitig? Das wurde meines Erachtens beantwortet mit "Gab's schon immer und gibt's überall." Was sollen jetzt aber die ganzen Tatsachenbehauptungen, die du um deine Frage herumgewickelt hast? Auf einer Demo wurde ein bestimmtes Lied gespielt, in dem ein Neonazi als saudumm bezeichnet wird. An der Demo haben Angehörige einer bestimmten Partei teilgenommen, die zur Zeit auch Regierungsverantwortung trägt (aber ich wette da waren auch Leute aus anderen Parteien und Parteilose, und wenn nicht: Was hätte das mit "Intelligenzarroganz" zu tun?). Ob die besagte Regierung die Regierung der Türkei unterstützt und Krieg gegen die Kurden führt, würde ich jetzt mal nicht so leichtfertig als "Tatsache" behaupten wollen (und wenn doch: Was hätte das mit "Intelligenzarroganz" zu tun?). Den Satz, wo irgendwelche "Tatsachen" nicht als Schmierkampagne abgetan werden können, verstehe ich schlichtweg nicht. Zu deinem letzten Bandwurmsatz: Begünstigung ist ein klar definierter juristische Begriff, der nur anwendbar wäre, wenn es sich bei "Intelligenzarroganz" um eine Straftat handeln würde. Belästigung von Behinderten verstehe ich auch nicht. Wer wären denn die Behinderten? Die saudummen Neonazis? Geoz (Diskussion) 15:29, 10. Aug. 2017 (CEST)

Das wurde zu wenig beantwortet. Sarrazins Intelligenzarroganz passt ja dazu, bezüglich eines rechtsradikalen Regimes eine Position rechts der CDU zu haben. Das besagte Lied beginnt mit Du bist wirklich saudumm, was die Situation von Menschen ohne Bildung belastet. Die weitere Konsequenz ist dementsprechend die Belastung von Menschen mit unterdurchschnittlichen Geisteszustand. Das Ende vom Lied ist die Behindertenbelästigung. Die von mir getätigten Äußerungen machen offensichtlich einen schlechten Eindruck. Solche Aussagen können Schmierenkampagnen nach sich ziehen. Was war denn falsch an meinen Aussagen?80.187.103.78 08:45, 11. Aug. 2017 (CEST)

Das lyrische Ich in dem Lied wendet sich explizit an ein "Du", also einen einzelnen Neonazi, keineswegs an alle, als Kollektiv. Aber selbst wenn es das täte, so folgert aus "alle Neonazis sind dumm" keineswegs "alle Dummen sind Nazis". Selbst "objektiv" dumme Menschen (wie immer man das objektivieren will) brauchen sich diesen Schuh also gar nicht anzuziehen, und tun es in aller Regel auch nicht, weil sich praktisch niemand selbst für dumm hält (wie bereits von Grey Geezer dargelegt). Genau dieser Umstand, dass sich praktisch niemand selbst für dumm hält, andere Leute aber schon, ist doch die allgegenwärtige "Intelligenzarroganz", nach der du gefragt hast. Du hingegen willst diese "Intelligenzarroganz" an einer einzigen, ganz bestimmten Person festmachen (Sarrazin). Wobei diese "Intelligenzarroganz" von dieser Einzelperson anscheinend auf unklare (magische?) Weise auf die Partei abfärben soll, der diese Person angehört, und von da auf die Regierung, der diese Partei angehört, und am Ende landen wir beim Krieg gegen die Kurden... Was hat das alles miteinander zu tun? Geoz (Diskussion) 13:18, 11. Aug. 2017 (CEST)
Wie gesagt, es ist also -auch bei einigen Mitgliedern der Partei, durch die Sarrazin hochrangiger Politiker wurde- die nicht zu unterschätzende Gefahr folgender Assoziation: Intelligenzminderung=>Unbildung=>Rechtsextremismus.

Die besagte Partei hat:

  • Steinmeier, der einen gewissen Genozid nicht anerkennen will, zum Bundespräsidenten gemacht
  • Sarrazin, der Intelligenzarroganz verschärfter Art betrieben hat, nicht rausfliegen lassen
  • eine wohlwollende Position gegenüber einer Art Regierung Südafrikas der Gegenwart, nämlich der Regierung der Türkei
  • eine CDU-Nähe

Da sage noch einer, die vier vorigen Zeilen passten nicht zusammen.80.187.103.78 12:14, 14. Aug. 2017 (CEST)

Jüngst in DLF Mediasres (vormals Markt und Medien) wurde berichtet, dass auch reine Marketingkriterien einen Rolle spielen, als was ein Buch verkauft wird. Sollte mich nicht wundern, wenn es Sarrazin dadurch auf die Bestsellerliste geschafft haben sollte. Zigarillo-Helmut sagte einst bei Maischberger, dass es nicht auf die Gene ankäme, sondern wie jemand sozialisiert sei. Wohl war, damals war es ja noch eine SPD. --Hans Haase (有问题吗) 17:32, 14. Aug. 2017 (CEST)
Was habe ich deiner Ansicht nach gesagt, was nicht stimmt? Was heißt eigentlich SPD? Sozialpsychiatrischer Dienst? Schlechteste Partei Deutschlands? Steinmeier plappert daneben?80.187.103.78 10:08, 15. Aug. 2017 (CEST)
Gegen den SPD ist der beste Antivirenhersteller machtlos, selbst wenn er auch rot oder grün ist. --Hans Haase (有问题吗) 12:18, 15. Aug. 2017 (CEST)

Frauenurinale in Berlin[Quelltext bearbeiten]

Warum will der Berliner Senat unbedingt Urinale für Frauen errichten (S. 30)? Weiß die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz denn nicht, dass sich Frauenurinale bisher nicht durchsetzen konnten und normale Männerurinale durch Urinellas problemlos gegendert werden können? Es wäre meiner Meinung nach deutlich sinnvoller, einfach einen Automaten oder Spender für biologisch abbaubare Einwegurinellas neben gewöhnlichen Männerurinalen anzubringen. --2003:DF:1BD8:CA00:340E:CF4F:39E2:C990 19:40, 10. Aug. 2017 (CEST)

Berliner Urinale 2021: Preisträgerin der Kategorie "Beste Nebenrolle vierlagig mit Mandelduft" präsentiert die Goldige Bürste

100 Meisterwerke! -- Janka (Diskussion) 21:04, 10. Aug. 2017 (CEST)

Stimmt die Eingangsprämisse? Die Senatsvorlage will keine Urinale für Frauen, sondern die Konzeption von öffentlichen Toiletten, die von vielen gleichartig genutzt werden können. Oder habe ich das falsch gelesen?--Wikiseidank (Diskussion) 21:26, 10. Aug. 2017 (CEST)
Ob Frauen- oder Unisexurinale: jedenfalls in Österreich werden die von den Frauen wohl kaum angenommen, daher ist eine Sinnhaftigkeit m.E. zweifelhaft.[11][12] --MrBurns (Diskussion) 05:14, 11. Aug. 2017 (CEST)

Das Thema ist ja hier echt der Renner. Nun schon zum zweiten Mal. --AMGA (d) 10:35, 11. Aug. 2017 (CEST)

Ein so schöner wie wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung: Stehpinkeln! --Delabarquera (Diskussion) 20:41, 11. Aug. 2017 (CEST)
Stehpinkeln? Laut Gebrauchsanweisung müssen sich Menschen mit Menstruationshintergrund hinhocken eine "leichten, abgewandte Hockposition („Skifahrerhaltung“) einnehmen, also quasi wie bisher in den Kabinen, nur eben ohne Kabine. Sehr innovativ. --Sakra (Diskussion) 08:07, 12. Aug. 2017 (CEST)
Soviel ich gelesen hab gibts verschiedene Modelle, es gibt auch welche, wo frau wohl auch zur Wand steht und nur leicht in die Knie geht (die Skifahrerhaltung wäre ja eher bei ca. 90° Kniewinkel, weil damit ist ja eine Art Abfahrtshocke gemeint), aber angeblich soll ja auch der größte Vorteils ein, dass man wegen dem geringeren Platzbedarf durch Wegfall der Kabine bei gleichem Platzangebot gleich viele Frauenurinale wie Pissoirs einbauen und somit endlich Gendergerechtigkeit bei der Zahl der Toiletten herstellen kann. Das funktioniert aber nur, wenn die Dinger auch von den meisten Frauen benutzt wird, was bei den Feldversuchen in Österreich offenbar nicht der Fall war. --MrBurns (Diskussion) 10:48, 12. Aug. 2017 (CEST)
Wie hab ich mir die Anwendung "zur Wand" denn vorzustellen, insbesondere wenn frau ne Hose anhat? Mit gespreizten Beinen und nacktem Hinterteil wird sich wohl keine hinstellen... --Sakra (Diskussion) 10:52, 12. Aug. 2017 (CEST)
Gute Frage, aber ich kanns mir jedenfalls ohne Kabine besser vorstellen als die umgekehrte Haltung. In Österreich habens die Dinger aber sogar in Kabinen aufgestellt (wobei das waren wohl welche, die man mit dem Rücken zur Wand benutzt, siehe Grafik auf dem Foto in meinem ersten Link), wurden trotzdem nicht angenommen. Ich denke da gilt einfach: "Was der Bauer die Frau nicht kennt, benutzt sie nicht." Die mit dem Rücken zur Wand und Kabine wurden wohl vor Allem aus hygenischen Gründen eingeführt, da die meisten Frauen wohl beim Pinkeln generell eine Art Abfahrtshocke einnehmen und das bei normalen Sitztoiletten wohl oft dazu führt, dass was daneben geht. --MrBurns (Diskussion) 11:02, 12. Aug. 2017 (CEST)
Stehbrunzhose
Apropos Bauer: Bäuerinnen hatten früher zur Feldarbeit die sog. Stehbrunzhose an. Damit muss keine Urinalbenutzerin das Gesäß entblößen. Schild an die Tür: „Zutritt nur mit Stehbrunzhosen“. --Rôtkæppchen₆₈ 16:22, 12. Aug. 2017 (CEST)

Im Kölner Karneval gibts schon immer Frauenurinale. Die hängen in den Männertoiletten und werden einfach von Frauen benutzt die es in der Schlange vor dem Damenklo nicht mehr aushalten. Realwackel (Diskussion) 09:21, 18. Aug. 2017 (CEST)

A hARTE days night[Quelltext bearbeiten]

Schon mal die Stiefeletten cremen. Die Nacht wird hARTE (Fr. 21:55h)! GEEZER … nil nisi bene 19:46, 10. Aug. 2017 (CEST)

Yeah Yeah Yeah! Ist es okay, wenn ich bei Pauls Großvater an dich denke? Grüße Dumbox (Diskussion) 22:34, 10. Aug. 2017 (CEST)
Der Opa war beim Dreh gerade mal 52. Also vermutlich schon damals jünger als Grey Geezer. --82.212.58.111 01:00, 11. Aug. 2017 (CEST)
Selbst Walter Ulbricht hat sich ja, ohne es zu merken, als Beatles-Hörer geoutet: Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nu kopieren müssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des Je-Je-Je, und wie das alles heißt, ja, sollte man doch Schluss machen. Fragt sich nur, ob er von "She Loves You", "I'll Get You" oder "Sie liebt dich" genervt war. Ich tippe ja auf letzteres, obwohl: "I think I know I mean a yes, but it's all wrong that is I think I disagree." Jedenfalls: "it really doesn't matter if I'm wrong I'm right".
Ich bin übrigens gespannt, welche Audioversion Arte von "A Hard Day's Night" bringen wird - die 5.1-Abmischung oder die echte Mono-Variante. Letztere hat einen besonderen Mix von "And I Love Her". Achtet einfach mal darauf, ob Pauls Stimme am Anfang gedoppelt wird (das ist die allseits bekannte Version, die man als Stereo- und Mono-Version kaufen kann) oder nicht (= Mono-Version des Film, sonst nur auf dem US-Album "Something New" und der US-Album-Version von "A Hard Day's Night" zu hören).--IP-Los (Diskussion) 02:05, 11. Aug. 2017 (CEST)
Wir sollten alle unseren Eltern danken, dass sie uns in diese geniale Zeit hineingebumstbounced haben ... sodass wir die Erde gleichzeitig mit diesen genial-handwerklich-konzeptuellen Giganten erleben durften - bis zum allerletzten, nie verhallenden Ton ... |-))) GEEZER … nil nisi bene 09:30, 11. Aug. 2017 (CEST)
Das hat Ulbricht 1965 gesagt, just in dem Jahr, als in der DDR die erste Beatles-Platte erschien (auf die ich unlängst schon mal hinwies). Vielleicht hat er die gehört. Da ist von den genannten "She Loves You" drauf (erster Titel). --AMGA (d) 10:23, 11. Aug. 2017 (CEST)
Schade, diese deutsche Synchronisation kann ich mir nicht länger geben. :( Grüße Dumbox (Diskussion) 22:26, 11. Aug. 2017 (CEST)
Ja. Man merkt dauernd, dass man wohl dem Original übersetzungsmässig hilflos gegenüberstehet. Ich habe an ARTE geschrieben. GEEZER … nil nisi bene 10:19, 12. Aug. 2017 (CEST)
Rainer Brandt habe ich bei WP gelesen. Also offenbar ein früher Versuch in Schnodderdeutsch; da hat er wohl noch geübt. Grüße Dumbox (Diskussion) 11:02, 12. Aug. 2017 (CEST)
Sangen sie etwa Sie liebt dich statt She Loves You? Übrigens getextet von Camillo Felgen, dem von Games Without Frontiers. --82.212.58.111 23:43, 11. Aug. 2017 (CEST)

Exklusiv - die Volksverhetzer[Quelltext bearbeiten]

Zwei Familien im Potrait:
Familie eins besteht aus einer alleinerziehenden Mutter mit vier Kindern, die dem Vorbild ihrer Eltern folgt. Sie hat einen Kiosk, der ~ 20 € am Tag abwirft und trägt Zeitungen aus. Trotzdem leben sie und ihre Kinder unterm Existenzminimum. Sie und die Kinder sind hochbelastet durch die Situation. Staatliche Hilfen schließt sie kategorisch aus.
Familie zwei besteht aus Eltern und zwei kleinen Kindern. Die Mutter kümmert sich seit der Geburt des ersten Kindes um die Kinder. Der Vater, der sich regelmäßig um seine alzheimerkranke Mutter kümmert, ist vor kurzem arbeitslos geworden. Beide Eltern beziehen aktuell ALG II. Beide tun alles dafür, daß ihre Kinder trotz der prekären Situation unbeschwert aufwachsen.
Nebenfigur Manni verkauft für 10 € am Tag Suppe und plant für den nahe bevor stehenden Altersruhestand die Obdachlosigkeit.
Preisfrage: Welche Mutter wird von Exklusiv als Heldin der Arbeit und perfektes Vorbild für ihre Kinder abgefeiert und welche Mutter wird mit allen redaktionell verfügbaren Mitteln diskreditiert?
Bonusfrage: Cui bono? --94.219.0.39 02:31, 11. Aug. 2017 (CEST)

Ich schätz mal, dass die erste Familie als Helden dargestellt wird, weil das Ablehnen staatlicher Hilfen um jeden Preis dem neoliberalen Ethos entspricht.
Es könnte aber auch die zweite sein, da wohl mehr Zuschauer in ihrer Situation sind. Ich glaub es kommt eher selten vor, dass jemand, der unter dem Existenzminimum lebt und auch noch Kinder großziehen muss staatliche Hilfen aus Prinzip ablehnt. --MrBurns (Diskussion) 05:00, 11. Aug. 2017 (CEST)
Oh, hier treten jetzt schon Volksverhetzer auf die sich sogar per Überschrift selbst als solche bezeichnen... Preisfrage: wer ist "das Volk"? Ich würde ja meinen, die *deutliche* Mehrheit, die nicht arbeitlos ist und von mehr als "20 €" am Tag lebt, gehört dazu... --AMGA (d) 10:33, 11. Aug. 2017 (CEST)


Der Kiosk wirft "für die Steuer" 20 Euro pro Tag ab. Willst du beim Kiosk einen Kassenbon? Nein. Natürlich nicht. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Kioske, Imbisse und Straßenverkäufe höchstens 1/3 ihrer Umsätze versteuern und den Rest schwarz machen. Gierige auch nur 1/10. Für das Finanzamt lohnt sich die Verfolgung aber nicht, weil die Umsätze und Nachzahlungen den Aufwand nicht rechtfertigen und nach einer möglichen Verurteilung der Betreiber dann Sozialhilfe beantragt. Also wird der Prüfer irgendeine Summe dazuschätzen und wenn die bezahlt ist, gilt die Sache als abgegessen. -- Janka (Diskussion) 11:21, 11. Aug. 2017 (CEST)
Ist die Bonusfrage nicht vielmehr: Wayne interessierts? Wer guggt so nen Muell? - Oder warum / fuer wen wird so'n Zeug produziert? Fuer den (geneigten, nicht jeden!) Fliesbandarbeiter/Nettoverkaeufer/Dachdecker/... der 12 Stunden mallocht (gebeten wird, seine Ueberstunden bitte nicht abzurechen) und damit so lala ueber die Runden kommt, abends auf dem Sofa sitzt und die Beine hoch tut; damit der sich gut fuehlt und das Zeug aus der zwischengeschalteten Werbung kauft. --Nurmalschnell (Diskussion) 11:57, 11. Aug. 2017 (CEST)
Laufen diese Sendungen nicht eher am Nachmittag? Dann wäre die Zielgruppe eher Hausfrauen, Arbeitslose, Pensionisten, Schüler, Schichtarbeiter, usw. --MrBurns (Diskussion) 18:00, 11. Aug. 2017 (CEST)
@Janka "Für das Finanzamt lohnt sich die Verfolgung aber nicht, weil die Umsätze und Nachzahlungen den Aufwand nicht rechtfertigen und nach einer möglichen Verurteilung der Betreiber dann Sozialhilfe beantragt." Wie wäre es da mit a) häufigen Stichproben (wie es die Italiener aus der Not heraus machen; Bon muss beim Verlassen des Lokals usw. vorhanden sein und ggf. vorgezeigt werden) und b) einer Veränderung des Steuersystems, das keine Pleiten schafft? In der Summe sind die Beträge nämlich keineswegs gering. --Delabarquera (Diskussion) 20:57, 11. Aug. 2017 (CEST)
Ich denke der Staat sollte zuerst einmal versuchen, die Großen richtig zu verfolgen bevor er sich um die Kleinen kümmert. Im Moment gibt es ja nicht mal genug Steuerfahnder, um die großen ausreichend zu kontrollieren und das Finanzministerium weigert sich, mehr Planstellen zu schaffen, obwohl alle Studien besagen, dass zusätzliche Planstellen viel mehr einbringen als kosten würden. Also ist wohl eine Konsequente Verfolgung der Großen wohl politisch genauso wenig gewünscht wie das konsequente Schließen von Schlupflöchern, die z.B. erst die Verlagerung von Gewinnen in die viel gescholtenen Steuerparadiese ermöglichen. Und solange man nicht konsequent gegen die Großen vorgeht kann man wohl schwer konsequente Kontrollen der Kleinunternehmer fordern, weil letztere auf die Barrikaden gehen würden, wenn man nur sie aber nicht die Großen konsequent kontrollieren würde (und das meiner Meinung nach zurecht, allerdings denke ich, dass normale Steuerzahler schon lange auf die Barrikaden gegen die Steuerpolitik bezüglich der Großen gehen sollten). --MrBurns (Diskussion) 23:11, 11. Aug. 2017 (CEST)
Ich erwarte vom Staat, dass er seine Gesetze auf alle gleich anwendet. Uli Hoeneß einzulochen war zum Beispiel schon mal ein guter Anfang. Nur ist diese Summe, ab der ein Knastaufenthalt unvermeidlich wird, mit 1 Mio. Euro hinterzogener Steuern viel zu hoch angesetzt. Aber die Richter haben sich vermutlich gedacht, dass man in Deutschland kurzfristig ungefähr 100.000 weitere Haftplätze braucht, wenn man diese Summe auf z.B. 100.000 Euro runtersetzen würde. -- Janka (Diskussion) 02:37, 12. Aug. 2017 (CEST)
Ich denke, der Staat sollte bei der Steuerfahndung vor Allem die Interessen der ehrlichen Steuerzahler vertreten, daher vor Allem dort vermehrt kontrollieren, wo es sich auch rentiert. Stichprobenmäßige Kontrollen bei Kleinunternehmern muss es wohl auch geben, weil die Steuermoral wohl generell niedrig ist, daher wenn gar nicht kontrolliert wird, hinterzieht wohl fast jeder. --MrBurns (Diskussion) 10:54, 12. Aug. 2017 (CEST)


Du denkst völlig falschrum. Je öfter kontrolliert wird, desto mehr Gelegenheit gibt es, Dinge nicht zu sehen. Und um so mehr läppern sich Kleinstbeträge, bei denen die Bestechung nicht nachvollzogen werden kann. Wer weiß denn schon, ob der kleine Kontrolleur seine Scallopine gerade bezahlt hat oder nicht?
Außerdem habe ich nicht von "Pleiten" gesprochen. So ein Kiosk, Hähnchenwagen oder Kinkerlitzchen-Marktstand ist nämlich durchaus lukrativ. "Pleite" geht der nur, um Auffälligkeiten zu entgehen, z.B. kurz vor Einführung strengerer Buchführungsregeln. Damit nicht auffällt, dass man die letzten 10 Jahre am selben Standort viel weniger Umsatz hatte und ganz plötzlich brummt der Laden. Hmm. Kommt bei den besten Fernsehköchen vor. -- Janka (Diskussion) 02:37, 12. Aug. 2017 (CEST)
Ja, ich glaub auch, dass die recht attraktiv sind. Laut einem Verwandten von mir, der in der Gastronomie arbeitet, wurde mal ein Würstelstand mit geschätzt 6 m² um 500.000€ verkauft. Sowas zahlt sich natürlich nur aus, wenn der Würstelstand einen brauchbaren Gewinn abwirft. Der Würstelstand hatte eine sehr gute Lage, also nicht jeder der verkauft wird wird so teuer verkauft. --MrBurns (Diskussion) 10:54, 12. Aug. 2017 (CEST)
"falschrum" gefällt mir. Ehrlich. Hat was Kraftvolles. --Delabarquera (Diskussion) 22:02, 12. Aug. 2017 (CEST)
Angeblich weigert sich z.B. Bayern, mehr Finanzbeamte/kontrolleure einzustellen, obwohl das definitiv etwas bringen würde. Von den Mehreinnahmen müsste aber ein erheblicher Teil über den Länderfinanzausgleich wieder abgegeben werden und lasche Kontrollen sind ein Standortvorteil.--Optimum (Diskussion) 14:59, 14. Aug. 2017 (CEST)
Wenn das die einzigen Gründe sind, könnte man das ja lösen, indem man die Aufgabe dem Bund übergibt. Also denke ich weiterhin, dass es einfach politisch nicht gewollt ist, weil es Lobbyinteressen widerspricht. --MrBurns (Diskussion) 04:17, 15. Aug. 2017 (CEST)

Erste Partien der ersten Runde im DFB-Pokal[Quelltext bearbeiten]

Heute beginnt die erste Pokalrunde. Die Partien sind.

Wer setzt sich durch? Welcher höherklassige Verein scheidet aus? --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 17:31, 11. Aug. 2017 (CEST)

Zumindest drei dieser Paarungen sind m.E. bzgl. ihres Ausganges sehr schwer einschätzbar. Die Erstligisten sind gegenüber den unterklassigeren Mannschaften zwar nominell klar im Vorteil, haben aber noch kein einziges Pflichtspiel absolviert. Beim KSC und RW Essen handelt es sich um Traditionsvereine mit großem Anhang, der sein Team gegen den Erstligisten nach vorne peitschen wird. Weil der Klassenunterscheid zur 3. Liga geringer ist, scheint mir Leverkusen der gefährdetere der beiden Erstligisten. Bei Koblenz gegen Dresden gehe ich von einem klaren Sieg der Dredsner aus, schon allein weil Koblenz in Zwickau spielen muss. Aufsteiger Kiel traue ich gegen Aufstiegsfavorit Braunschweig durchaus einen Sieg zu. --Gretarsson (Diskussion) 18:22, 11. Aug. 2017 (CEST); nachträgl. erg. 18:26, 11. Aug. 2017 (CEST)
Läwerkusen.--Bluemel1 (Diskussion) 18:23, 11. Aug. 2017 (CEST)
Ach, heut lohnt sich das Nachdenken noch nicht. --Delabarquera (Diskussion) 20:58, 11. Aug. 2017 (CEST)
@Gretarsson:, @Bluemel1:, @Delabarquera: Mit Dresden, Leverkusen und Gladbach kamen die Favoriten weiter --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 23:46, 11. Aug. 2017 (CEST)
Ich würde aber auch bei einer Quote deutlich unter 2 die Wette eingehen, dass im weiteren Verlauft der 1. DFB-Pokalrunde mindestens ein Verein aus der 1. oder 2. Bundesliga gegen einen Verein, der in einer schwächeren Liga spielt, ausscheidet (den Fall 1. vs. 2. Bundeslig muss man wohl nicht betrachten, wenn ich nichts übersehen habe wurde kein derartiges Duell gelost für die 1.Runde). --MrBurns (Diskussion) 00:57, 12. Aug. 2017 (CEST)
Jo, hab ich mitbekommen ;-) Das Spiel in Zwickau ging dann doch knapper aus als gedacht, weil die stets feldüberlegenen Dresdner es nach dem 2:1 leider nicht auf die Pfanne bekommen haben, den Sack zuzumachen, klare Chancen dazu hatten sie ausreichend. Karlsruhe konnte Leverkusen immerhin in die Verlängerung zwingen, stellte in der 1. Hälfte derselben aber anscheinend konditionsbedingt und/oder geschockt vom Führungstreffer der Leverkusener das Fußballspielen weitgehend ein. Das Spiel in Essen ging hingegen erwartungsgemäß knapp aus, aber bei der Anbahnung des Siegtreffers der Gladbacher durch Traoré zeigte sich deutlich, warum der sein Geld in der 1. Liga verdient, und nicht in der 4. Ansonsten waren die Essener über weite Strecken des Spiels ebenbürtig (knapp 50% Ballbesitz, ganz anders als die Koblenzer in Zwickau, und knapp 50% gewonnene Zweikämpfe [13]), führten bei bundesligareifer Stadionatmosphäre nicht von ungefähr bis zu 79. min. --Gretarsson (Diskussion) 11:04, 12. Aug. 2017 (CEST)
Hatten wir schon "David gegen Goliath" und Goliaths Schleudertrauma erwähnt? Es gibt doch sicher Statistiken, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Goliath 04 in der ersten Runde rausfliegt, oder? Pokalschreck fehlt auch noch! GEEZER … nil nisi bene 11:19, 12. Aug. 2017 (CEST)
Die Wahrschenlichkeit kann man ja nicht bei jeder Paarung gleich hoch ansetzen. Ich würde einen Besen fressen, wenn heute z.B. Dortmund gegen die südbadischen Verbandsligisten des 1. FC Rielasingen-Arlen ausscheidet (m.E. die Partie mit dem deutlichsten Stärkenunterscheid überhaupt) oder wenn der Eff-Zeh in Bremerhaven unter die Räder kommt... (Pokalschreck fällt nicht in meinen Zuständigkeitsbereich, dafür ist die Abrollrichtung-von-Toilettenpapier-, Bauchnabelfussel- und Sex-im-Weltraum-Fraktion zuständig, wobei man das seriöserweise z.B. hier einarbeiten könnte und ne WL draufsetzen...) --Gretarsson (Diskussion) 13:18, 12. Aug. 2017 (CEST)
Habe eine Ergänzung gemacht. Und Fussballweisheit kommt garantiert noch! Da gibt es Literatur satt. Sogar universitäre Gruppen, die sich die Mühe gemacht haben, Fussballweisheiten zu widerlegen! (Ein Spiel hat eben nicht 90 Minuten... sondern erheblich weniger!)
Nein, die Frage war: Wieviele Erstklässler streichen in der ersten Runde die Segel. Über die Jahre gesehen tippe ich auf eine Zahl zwischen 1 und 2. Über 1, weil auch 1. Liga - 1. Liga-Paarungen eine gewisse Wahrscheinlichkeit haben - und da fliegt dann einer 'raus. GEEZER … nil nisi bene 14:05, 12. Aug. 2017 (CEST)
@Gretarsson: Ich hoffe, dass heute Wolfsburg in Norderstedt ausscheidet --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 15:17, 12. Aug. 2017 (CEST)
@Grey Geezer: Chemnitz hat heute nur Außenseiterchancen, aber die werden sie nutzen wollen. Rielasingen-Arlen wird heute wohl ausscheiden. Aber trotz eines warscheinlichen Ausscheidens werden sie gerne an diesen Tag zurückdenken. Es ist das größte Spiel der Vereinsgeschichte --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 15:19, 12. Aug. 2017 (CEST)
@Zevener in Ostwestfalen: Was du da ansprichst, ist der psychologische Aspekt. Von den unterklassigen Vereinen erwartet niemand ein Weiterkommen, dadurch können sie „freier aufspielen“, wie man so schön sagt. Allerdings kann dieses Moment natürlich die sportlichen Defizite nicht voll kompensieren, schon garnicht bei Gegnern wie dem BVB oder den Bayern. Da kann dann sogar ein gegenteiliger Effekt auftreten, d.h., dass den „Amateuren“ ehrfurchtsvoll die Knie schlottern, wenn sie gegen europäische Spitzenspieler wie Lewandowski, Robben oder Ribery antreten dürfen, die sich ja in dieser Dichte bei kaum einem anderen Erstligisten finden. Rielasingen-Arlen hat m.E. mit dem 0:4 noch überraschend gut abgeschnitten. Bei einem derartigen Klassenunterscheid hat es in der jüngeren Vergangenheit durchaus schon zweistellige Ergebnisse gegeben (passiert also nicht nur in der Schweiz). --Gretarsson (Diskussion) 14:06, 13. Aug. 2017 (CEST)
@GEEZER / Spezialfall: "... Ein Spiel hat eben nicht 90 Minuten... sondern erheblich weniger!" Also, wie es der Zufall so will, hab ich vor einer halben Stunde ein Youtube-Video angeschaut, in dem Broder gegen das modische Relativieren gewettert hat. (@Janka Ich komme auf das Video zurück. Das mit dem Pro-Contra-Broder sollten wir mal in einem ehrlichen Wettstreit klären.) Also, ich glaube, dass viele es sehr witzig finden, wenn mit Interpreationsvarianten etwas scheinbar Neu-Wahres präsentiert wird. Gleichzeitig eine interessante Variante um Fake Facts übrigens. Also eben das mit den 90 Minuten. Nur, das sind relativierende Formulierungsfinessen, die am Ende halt nur noch witzig bis irrwitzig sind. Also, ein Fußballspiel mit Vollregel (ja, es gibt auch 60-Minuten-Spiele, wenn das vorher abgemacht wurde), das dauert nun mal 90 Minunten plus X Minuten Nachspielzeit. Immer und genau so. Der Rest ist, wie gesagt: Formulierungsfinesse. Ungefähr so, als wollte man bei Tennis die "reine Spielzeit" ohne Ballhol-Pausen ausweisen. Nur -- das wird halt einfach nicht gemacht. Die Zeit zählt vom ersten Aufschlag bis zu Spiel-Satz-und-Sieg. So ist das festgelegt. Ähnlich: Es gibt schlaue Leute, die relativieren beim Tennis, dass einer mehr Spiele gewonnen habe als der, der am Ende das Match gewonnen hat. (Oder dass Trump absolut gesehen weniger Stimmen bekommen hat als Clinton.) Da kann man nur sagen: "Hey, so sind nun mal die Regeln. Es zählt nicht die Summe der Spiele, sondern die Summe der gewonnen Sätze." Also: Aufruf, das wenig witzige Relativieren nicht Mode werden zu lassen! Und das ist ein generalisierender Aufruf meinerseits. --Delabarquera (Diskussion) 19:48, 12. Aug. 2017 (CEST)
<sigh> Hast du The Game von Desmond Morris gelesen? Nein? Nachholen! ;-) GEEZER … nil nisi bene 20:49, 12. Aug. 2017 (CEST)

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. :) Bluemel1 (Diskussion) 20:32, 12. Aug. 2017 (CEST)

The Game von Desmond Morris -- Werd ich machen. Für Lesehinweise bin ich immer dankbar. Bisher kenne ich nur 'The game' mit Michael Douglas. Auch sehr gut! Aber es gilt auch: Ein Aussagesatz bleibt ein Aussagesatz, der Gültigkeit haben muss. Sonst können wir am Ende nur noch miteinander reden, wenn wir gegenseitig unsere Bibliotheken gelesen und uns über deren Inhalte abgefragt haben. --Delabarquera (Diskussion) 21:50, 12. Aug. 2017 (CEST)
Nee, er beschreibt darin (auch) warum wir manche Spiele als gut und andere langweilig empfinden. Ein Faktor dabei war die reine Spielzeit. Kennt man ja, wenn unnötige Auswechselungen oder Torwart-Spielchen "Zeit von der Uhr nehmen".
Die Resultate des Schweizer Pokals gesehen? Die Eidgenossen machen keine Gefangenen. Zweistellige Resultate, nicht so Sissi-Ergebnisse wie 1:0. Hehehehehe! GEEZER … nil nisi bene 09:19, 13. Aug. 2017 (CEST)
Ad 1. Liga trifft auf 1. Liga: Früher war das so. Seit etlichen Jahren ist der Losmodus in der 1. Runde aber so, dass jedem Team im Amateur-Topf ein Team aus der 1. oder 2. Liga zugelost wird. Damit sind maximal Partien eines Erst- gegen einen Zweitligisten möglich, wobei es sich dann um einen schwachen Zweitligisten handelt, der entweder in der Vorsaison aus der 3. Liga aufgestiegen ist (wie oben Kiel, denen hätte genausogut ein Erstligist zugelost werden können) oder aber knapp die Klasse halten konnte (in diesem Jahr Bielefeld, denen mit relativ viel Dusel Düsseldorf zugelost wurde, was ihnen aber nichts genützt hat). Duelle 1. Liga gegen 1. Liga sind in der 1. Hauptrunde definitiv ausgeschlossen. --Gretarsson (Diskussion) 13:34, 13. Aug. 2017 (CEST); nachträgl. erg. 13:40, 13. Aug. 2017 (CEST)
Sensation: (1) Aufsehen erregendes emotionales Ereignis Hamburg verliert gegen einen unterklassigen Verein, eine Sensation?--Bluemel1 (Diskussion) 17:16, 13. Aug. 2017 (CEST)
Sensation, ach, ich weiß nicht. Irgendein Café-Besucher hier hat das doch längst vorher gewusst. *kannblödesgrinsennichtganzunterdrücken. Und Bonn hat sich immerhin teuer verkauft. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:27, 13. Aug. 2017 (CEST)
Dieser Besucher hat mich emotional vorbereitet.--Bluemel1 (Diskussion) 17:52, 13. Aug. 2017 (CEST)
Ganz ehrlich, gefühlt sind die Hamburger doch in den letzten fünf bis zehn Jahren jedesmal in der ersten Runde raus. Eine wirklich schockierende Nachricht war es deshalb tatsächlich nicht ;-) (und wie ich oben schon schrub haben es mittelmäßige Bundesligisten bei den fanstarken Traditionsvereinen aus der 3. oder 4. Liga immer schwer, man beachte dahingehend auch das mühsame 1:0 der Hoppelheimer in Erfurt gestern). Allerdings hatten sie es, glaub ich, noch nie geschafft, in Überzahl gegen einen unterklassigen Verein auszuscheiden. Nuja, schlimmer geht immer beim HSV. Die Uhr für Gisdol tickt hörbar, und der kann wahrscheinlich noch am wenigsten für diese vereingewordene Katastrophe...
Freuen tu ich mich übrigens für den 1.FCM, der nach einem hochengagierten Spiel, in dem er wie eine Bundesliga-Heimmannschaft aufgetreten ist (einmal mehr vor absolut bundesligareifer Kulisse, optisch wie akustisch -- ich glaub, so ca. 100 Augsburger Fans waren auch da...), verdient in die 2. Runde eingezogen ist! --Gretarsson (Diskussion) 20:49, 13. Aug. 2017 (CEST)
(eingschoben) @Gretarsson: Ich als HSV-Fan bin untröstlich. Es ist nicht zu begreifen wie man mit 11 Mann gegen den VfL aus Osnabrigge ausscheiden kann. Aber so kann man sich auf die Liga konzentrieren --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 17:44, 15. Aug. 2017 (CEST)
@GEEZER da oben: "Ein Faktor dabei war die reine Spielzeit." Damit wir uns nicht missverstehen, ich bin überhaupt nicht gegen diese Erhebung der Netto-Spielzeit. Ganz im Gegenteil, ich fände es richtig, wenn diese Zahl bei Spielberichten immer mit dabei stünde. Ist durchaus erhellend. Ich habe mich nur dagegen gewandt, dass bei "Ein Spiel dauert 90 Minuten" mit diesem Anders-verstehen gearbeitet wird. Da geht es um die Spielzeit, die oft oben im Fernsehbild steht. Und da wird eben, anders als in manch anderer Sportart, durchgezählt, auch wenn ein Spieler am Boden liegt und das Spiel unterbrochen ist. --Delabarquera (Diskussion) 15:23, 15. Aug. 2017 (CEST)

Das E-Auto – nach der "sauberen" Windkraft die nächste Volksverarschung[Quelltext bearbeiten]

Es ist unglaublich, wie eine Koalition aus sogenannten Umweltschützern, Ökolobbyisten, Politikern und Presseleute der Eindruck erweckt, das E-Auto wäre das Maß aller Dinge, was CO2-Bilanz usw. angeht. Der CO2-Ausstoß findet nur an anderer Stelle statt, nämlich bei der Gewinnung der Rohstoffe für Batterien und bei deren Erzeugung. Und letztlich sind es Sklavenarbeiter im Dienste chinesischer Unternehmen die mit ihrer Gesundheit dafür bezahlen, daß der "umweltbewußte" E-Autofahrer ein gutes Gewissen hat. Es ist ja nix neues, daß die Öffentlichkeit im Namen der Ökologie veräppelt wird, aber die zunehmende Frequenz, in der das geschieht – Glühlampenverbot, Atomausstieg, Energiewende, Dieselächtung – ist erschreckend. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 19:39, 12. Aug. 2017 (CEST)

Aber irgendwie muss man doch die Menschen beschäftigen. - Dabei wäre es so einfach. Man muss nur die Natur beobachten. Wo optimiert die Natur den Energieverbrauch? Das braucht aber Geduld ... Geduld macht aber kein Geld. <sigh> GEEZER … nil nisi bene 20:43, 12. Aug. 2017 (CEST)
Die CSU braucht die hochgekochte Dieselaffäre, um den Versager Dings – na, wie heißt der denn nochmal, dieser … Dings – irgendwie aufs Abstellgleis schieben zu können. Der hatte ja irgendwelche Protektion, sonst wär er nie Minister geworden, aber nun hatter halt fertig. Im nächsten Kabinett wird sich die CSU sowieso nicht mit sowas nichtigem wie dem Verkehrsministerium abspeisen lassen. Und du kannst heute auch keinem Bayern mehr verkaufen, der böse mauterhebende aber ums deutsche Eck kostenlos fahrende Ösi sei ein Riesen-Ausländerproblem. -- Janka (Diskussion) 21:47, 12. Aug. 2017 (CEST)
@Janka et al. Ich sag das nicht zum ersten Mal: Leute, werdet Politiker! Ihr werdet sehen, dass ihr das politische Handwerk weder könnt noch aushaltet. Vielleicht auch: ... nicht könnt, weil ihr es nicht aushaltet. Natürlich gilt: Man darf einen Bundesligaspieler kritisieren, ohne selbst einen Ball vernünftig stoppen zu können. Aber ganz stimmt der Vergleich halt auch nicht, weil die meisten "politischen Foristen" ja denken, es kommt auf die Inhalte an, nicht auf, zum Beispiel, die Leidens- und Durchsetzungsfähigkeit des Politkers. Das gesamte politische Spiel besteht aber aus 97 verschiedenen Einflussgrößen, die der Politiker in Balance halten muss. (Ich zähle 17 dieser Größen, wenn gewünscht, gerne auf.) Und das können die wenigsten. Sonst würde ich sie nämlich in der Tagesschau im Bundestag sehen. Bitte also: Seid ein wenig demütiger. Oder geht in die Politik. --Delabarquera (Diskussion) 21:59, 12. Aug. 2017 (CEST)
Politik ist kein Handwerk, sondern das Winden durch die Gedärme einer Partei, in der Hoffnung, irgendwann am Kopf wieder herauszukommen. Das schafft natürlich fast keiner. Wenige bringen es zu einer Metastase an irgendeinem langen Arm, manche können asbestartig Blätteriges durch die Oberfläche der Partei absondern, die meisten bringen es nur auf drüsiges Sekret, das dem eigenen Nachwuchs den Aufstieg erleichtert. So etwas machen nur Menschen ohne sonst irgendeine erkennbare Begabung.
Ich fasse deine Aufforderung daher als Beleidigung auf. Wähle die Waffen. -- Janka (Diskussion) 01:54, 13. Aug. 2017 (CEST)
Natürlich Florett! Was sonst? --Delabarquera (Diskussion) 02:11, 13. Aug. 2017 (CEST)
Mädchen! -- Janka (Diskussion) 03:02, 13. Aug. 2017 (CEST)
"Politik ist kein Handwerk, sondern das Winden durch die Gedärme einer Partei, in der Hoffnung, irgendwann am Kopf wieder herauszukommen."
Hmmmm ... wieso macht das Schulz dann genau andersrum...? GEEZER … nil nisi bene 08:59, 13. Aug. 2017 (CEST)
Stimmt so nicht. Schulz hat sich „in Europa“ hochgearbeitet und ist dann in die Bundespolitik gewechselt. Lediglich das ist es, was „andersrum“ lief. Unter anderen Umständen wäre Schulz wahrscheinlich auf ewig in der Europapolitik kleben geblieben, aber man brauchte bei der SPD für den Landtags- und Bundestagswahlkampf 2017 eine von bundespolitischen Themen, insbesondere dem ganzen „GroKo“-Gedöns, unbelastete Figur. Lief ja anfangs auch ganz gut. Hat sich dann aber schnell totgelaufen... --Gretarsson (Diskussion) 13:11, 13. Aug. 2017 (CEST)
Ich habe mich gefragt, wie oft er sich morgens beim Aufstehen die Frage gestellt hat: „Warum nur, warum bin ich aus Brüssel ......“ Aber jetzt ist er auf dem meditativen Steinbrück-Pfad ... und den muss man bis zum Ende gehen (sonst kriegt man keine Fleiss-Muschel...) GEEZER … nil nisi bene 13:44, 13. Aug. 2017 (CEST)
+1. Mit dem E-Auto (so wie man es jetzt baut und in nächster Zukunft bauen kann) kommen wir von Regen in die Traufe. Wir "lösen" ein Problem und schaffen x neue, die jetzt kaum benannt werden, und über die die mit E-Autos Geld verdienen Wollenden offenbar auch noch gar nicht nachdenken, bzw. villeicht schon nachdenken, aber es nicht an die große Glocke hängen. So ähnlich wie mit dem Dämmwahn. Was da an Energie über die gesamte Lebensdauer gespart wird (*vielleicht* gespart bzw. vtml. nicht, denn die Angaben gehen ja immer von idealen "Nutzern" aus, die es so nicht gibt), geht durch Herstellung, Transport, Bau, Abbau, Entsorgung usw. usf. wieder drauf, was man alles nicht hätte, würde man einfach (Altbauten) nicht dämmen. Zumindest jetzt eine alte "Dreckschleuder" noch 100.000 km weiter zu fahren, ist höchstwahrscheinlich umweltfreundlicher, als die vorzeitig zu entsorgen und statt dessen ein E-Auto zu bauen... --AMGA (d) 10:12, 13. Aug. 2017 (CEST)
E-Autos können immer nur ein Teil einer Lösung sein, bei der es darauf ankommt, dass das Mobilitätsproblem insgesamt deutlich effizienter und umweltfreundlicher gelöst werden muss (und das bedeutet vor allem: weniger Individualverkehr). Wenn man nun aber gleich von "Volksverarschung" spricht, wäre für mich jetzt vor allem interessant: Was ist denn die Alternative zur E-Mobilität, wenn wir es noch schaffen wollen, die Pariser Klimaziele zu erreichen? -- Discostu (Disk) 14:08, 13. Aug. 2017 (CEST)
Genau diese Alternativen werden nämlich durch die Fixierung auf E-Autos systematisch verdrängt. Die Klimaziele könnte man auch durch die Herstellung von Kraftstoff aus regenerativen Stoffen oder Abfall erzielen. Oder mit Wasserstoffmotoren. Dagegen muss man die Infrastruktur für das E-Auto erst aufbauen und schafft damit gleichzeitig die deutsche Autoindustrie ab, wobei die Vorteile fürs Klima durchaus fraglich sind. Deshalb werden die Segnungen des E-Autos von den Befürwortern immer in die Zukunft verschoben: "Man forscht schon an besseren Batterien, die werden dann kleiner und viel billiger sein und benötigen keine unter prekären Umständen abgebauten Elemente mehr. Und der Strom kommt nicht mehr aus Kohle- oder Atomkraftwerken sondern nur noch aus regenerativen Quellen." Kann ja sein, dauert aber noch etwas. Die Verringerung des Individualverkehrs wird uns auch nicht helfen, denn der ÖPNV platzt in den Ballungsräumen in Stoßzeiten schon jetzt aus allen Nähten. Und die Bahn baut ihre ICE-Strecken zwar aus, legt dafür aber auch mal kleinere unattraktive Strecken still. Trotz der Car-Sharing-Modelle steigt die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge von Jahr zu Jahr an. Weniger Individualverkehr würde also weniger Mobilität für den Einzelnen bedeuten, besonders wenn er nicht in einer Großstadt wohnt.--Optimum (Diskussion) 15:16, 13. Aug. 2017 (CEST)
Du verstehst die Verringerung des Individualverkehrs nicht. Das muss nicht heissen mehr Busse sondern intelligenter muss es sein. Ein Wort hast du zwar benutzt mit dem Sharing - genau beim Besitz anstatt Gebrauch entstehen die meisten Probleme. Aber ihr Deutschen habt da tatsächlich einen blinden Fleck, glaube ich. Ohne Chauvinismus der "besten Autobauer der Welt" wäre man schon etwas unabhängiger beim Denken. So ist denn schon die Ausgangsfragestellung mit dem angeblichen CO2-Ausstoss "an anderer Stelle" nur Schattenboxen; ein PW mit Verbrennungsmotor hat ja nicht keinen CO2-Ausstoss bei dessen Produktion... Also die Verarschung ist die Fragestellung hier.--2A02:1206:45AE:7E0:4D54:4B37:439F:7CB5 21:48, 13. Aug. 2017 (CEST)
Häh? Beste Autobauer der Welt? Chauvinismus? Wüsste nicht, wann das mal gewesen sein sollte. Über nichts beschweren sich Deutsche so gern, wie über mangelhafte Qualität ihrer Autos. Das einzige Plus, das deutsche Hersteller da haben, ist, dass bis auf die Japaner alle anderen noch größeren Mist produzieren. -- Janka (Diskussion) 22:46, 13. Aug. 2017 (CEST)

Das (natürlich dann nur autonom fahrende und ge-shared-te) E-Auto wird auch nur als Übergangslösung betrachtet. Wahre Weltverbesserer streben das Fahrradparadies an. Massen an gleichgekleideten Fahrradfahrer radeln fröhlich über große Straßen zu ihrer Arbeit und zurück. Ach nee, nicht gleichgekleidet, soviel Individualisnus muss schon sein. Jetzt hatte ich doch glatt das Bild "China anno 1970" vor Augen. Vielleicht, weil auch ansonsten bei vielen dieser Apologeten eine maoistisches Gesellschaftsmodell nicht unwillkommen ist. Was ist das für eine Gesellschaft, in der Dritte-Welt-Mobilität für erstrebenswert erachtet wird? Benutzerkennung: 43067 08:50, 14. Aug. 2017 (CEST)

Natürlich, das E-Auto ist nur nach dem Smartphone die nächste Stasi-Petze. Es telefoniert vom GPS ermittelten Standort und Batterieladestand nach hause, sobald man den Schlüssel abzieht. Sonst könnte jeder, wie das in USA schon gemacht wird, den alten Kleinwagen nehmen, und den Motor gegen den einer Rolltreppe samt Frequenzumrichter austauschen. Wird aber nicht gemacht, da die Regierung von der Autoindustrie installiert wurde, der TÜV zur Lobbybude gemacht wurde und die EU nichts besseres zu tun hat, als seit 1998 das Instandsetzen von LED-Leuchten an Fahrzeugen zu untersagen. Das Mittelalter der Leuchtmittel ist zurück. Aber wir haben ja Fachkräftemangel und die Versicherer werden zum Fond des KFZ-Handwerks. Das was da gemacht wird ist wirtschaftlicher Schrott, der von Gesetzgeber eine politische künstliche Obsoleszenz per Gesetz bekommen hat. Damit ist der Freibrief zum Herstellerseitigen Pfusch ins Gesetz gegossen worden und das nutzen die Hersteller gnadenlos aus. Die meisten LiOn-Akkus halten eh nur 3,5 Jahre, die Politik beschäftigt sich mit einer blauen Plakette, dabei schafft sie es nicht die Bestimmungen der grünen wirksam durchzusetzen. Ob Du den Diesel mit AdBlue nachrüstest oder ihn auf Autogas umbaust, jedesmal steht der TÜV im Weg und macht dem Besitzer die Sache zum wirtschaftlichen Totalschaden. Das scheint mal leider erst dann weg zubekommen, wenn man konsequent aufhört deutsche Autos zu kaufen und die Regierung abwählt. Die deutsche Solarindustrie ist ja von der Politik systematisch bestattet worden. Damit sind CO2-Vermeidung und Arbeitsplätze faktisch unerwünscht und das Autofahren wird weiter und weiter zum Prestige (per Geldfrage) und Exportversuch gemacht. Da trötet die VW-Vertreterin Andrea Nahles, man könnte entweder die Diesel sauber machen oder sich auf die Elekromobilität konzentieren, da sonst das Geld ausgehen würde. Das ist Unfug. AdBlue ist längst entwickelt und aus Deutschland gehen E-Autos nach Norwegen und USA. Dreister kann man die fingierte Notwendigkeit von Subventionen nicht darstellen. Man muss sich dabei schon die Frage stellen, ob die E-Autos zu den Selbstkosten exportiert werden. --Hans Haase (有问题吗) 10:29, 14. Aug. 2017 (CEST)
Und nochwas: Was ist so schwer, einen quasi-Kaugummiautomat mit Steckdose und Stromanschluss auszustatten und neben Parkplätzen aufzustellen. Das klappte in den 1920er Jahren in New York bei der Baker Motor Vehicle Company, im Silicon Valley ebenso. An der EU kann es nicht liegen, denn in Norwegen geht es auch. Nur hier sitzen irgendwelche Lehrer, die man nicht einmal in Bremer Grundschulen einstellen könnte und unterhalten sich tagein tagaus über den Steckertyp, den man an den Automat schrauben müsste. --Hans Haase (有问题吗) 11:19, 14. Aug. 2017 (CEST)
@Janka. Da oben irgendwo. -- Keine Angst, auf das Mädchen! komme ich noch zurück. Im Moment liegt nur zu viel an. Bis dahin denke ich gelegentlich und immer wieder mal darüber nach, ob denn Mädchen heute schon ein allgemeines Schimpfwort ist. Und ich sage schon hier, dass das Florett eine edle Waffe mit Vorzügen ist: In den Oberschenkel gestochen: Fleischwunde, nicht der Rede wert. Ins Herz: tot. Das nur mal zur Einstimmung. Bis die Tage! -- Nachtrag (vereinfachend hier, 16.08.2017 13:18 Uhr): Link geklickt. Hab ich natürlich! Rest später. --Delabarquera (Diskussion) 15:10, 14. Aug. 2017 (CEST)
Hättest du mal den Link geklickt! -- Janka (Diskussion) 15:26, 14. Aug. 2017 (CEST)
Da gab es neulich eine interessante Doku über jemanden, der zu Testzwecken mit einem Elektroauto von Köln nach Straßburg (? o.ä., aus dem Gedächtnis rekonstruiert) fahren wollte. An der Ladestation, die er vorher ergoogelt hatte, ging´s dann leider nicht, denn dazu hätte er eine spezielle Karte und einen Vertrag mit dem örtlichen Energieversorger haben müssen. Zeigt mal wieder, dass die 4000-Euro-E-Auto-Prämie eine reine Nebelkerze ist. --Optimum (Diskussion) 19:24, 14. Aug. 2017 (CEST)
Ich kenne jemand mit einem Tesla Model S. Hat auch von ein oder zwei Ladeabenteuern berichten können. Das Kreativste war der Stromdiebstahl auf einem städtischen Recyclinghof in der Pampa, wo er den Drehstromanschluss einer Müllpresse "ausborgte". Benutzerkennung: 43067 22:16, 14. Aug. 2017 (CEST)
Mal ganz ehrlich, wie viel Diebstahl soll das noch sein, wenn das Laden des E-Autos beim Arbeitgeber nicht als anzurechnender Geldwerter Vorteil gilt? Die Energieumlage ist dann wohl nur als Rekuperation von Sozialhilfe zu verstehen. Jedenfalls macht das Schienenverkehrskombinat dies mit den Fahrpreisen so. Energieumlage zahlen die ja nicht. --Hans Haase (有问题吗) 09:41, 15. Aug. 2017 (CEST)

Welttag der Elefanten[Quelltext bearbeiten]

Kurzrüssel-Fanti: Schon lange ausgestorben … -- HilberTraum (d, m) 22:17, 14. Aug. 2017 (CEST)
Jedoch: kurzer Rüssel, langer *Schwanz* → nicht ausgestorben!
Kurzer Rüssel, kurzer Schwanz, dicker Bauch → wirtschaftlich besonders erfolgreich.

Wurde noch gar nicht kommentiert, also versuche ich's mal kurz: Melde gehorsamst, bin eben von der Waage gestiegen, Status: Elefant bestätigt. Wo kann ich mein Leckerli abholen? --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 22:29, 12. Aug. 2017 (CEST)

Aufpassen. Viele Elefantis haben im Alter Rheuma. Schlank bleiben! Kein Leckerli. Törööööö.--Bluemel1 (Diskussion) 08:47, 13. Aug. 2017 (CEST)
Elefanten dürfen bei uns nicht von privat gehalten werden, also husch ab zum Ordnungsamt und den weiteren Verbleib regeln lassen. --94.219.3.147 13:32, 13. Aug. 2017 (CEST)

Meine Frau meint, ich sei mit einem Elefanten schwanger. Lange Tragezeit mit dickem Bauch, aber der Rüssel schaut schon raus ... Keine Ahnung, wo die das wieder her hat. Benutzerkennung: 43067 08:39, 14. Aug. 2017 (CEST)

Ich sage mir immer: Solange man den Rüssel noch selber sehen kann (ohne Spiegel!), ist das mit dem Bauch noch nicht so schlimm. -- HilberTraum (d, m) 17:38, 14. Aug. 2017 (CEST)
Manno! Dann sind die Langrüssler ja schon wieder bevorteilt...--Optimum (Diskussion) 19:26, 14. Aug. 2017 (CEST)
Nutzt bei Rheuma auch nix.--Bluemel1 (Diskussion) 21:27, 14. Aug. 2017 (CEST)

Gott ist die Liebe und steckt in die Hölle. Theologen?[Quelltext bearbeiten]

Ich denke, richtig zusammenfassen zu können, dass

  1. zumindest nach katholischer Lehre die Hölle nicht nur als abstraktes Irgendetwas existiert, sondern als ein „höllischer“ Ort, der ziemlich genau den folkloristischen Vorstellungen entspricht. Das schließe ich (neben anderen Quellen) besonders prominent aus den anerkannten „Höllensichtungen“, etwa von „Schwester Faustyna“ oder den Fátima-Kindern.
  2. laut Bibel Gott die Liebe ist (1. Joh. 4,16). Und da der sogenannte Papst Benedikt XVI. sogar eine Enzyklopädie ;) Enzyklika gleichen Namens verfasste, gehe ich davon aus, dass es sich hierbei um eine jener Stellen handelt, die man nicht wegradieren oder wegsymbolisieren möchte.
  3. liebende Eltern selbst bei schweren Verfehlungen ihrer Kinder gegen die Eltern selbst oder sonst jemanden bei Wahlmöglichkeit ihren Nachwuchs eher nicht in ewige Höllenqualen senden würden.

Warum kann dann Gott, der offenbar die Liebe ist, nicht mit der Liebe von sterblichen Sündern mithalten? Die Frage ist offenkundig ganz und gar nicht im theologisch-philosophischen Ton gehalten, und ich habe auch vor präzisen Definitionsversuchen und Unterscheidungen Abstand genommen, die das Problem ohnehin nicht gelöst hätten. Meine Frage ist nun: Gibt es irgendeine theologische Antwort auf diesen Widerspruch oder eine Relativierung? Oder kann man vielleicht sogar plausibel darstellen, dass es sich gar nicht um einen Widerspruch handelt? Ich denke, hier hilft auch das Blanko-Argument von der Begrenztheit unseres Geistes im Vergleich zur Entgrenztheit des göttlichen Wunderwesens nicht weiter. --Galtzaile (Diskussion) 18:10, 13. Aug. 2017 (CEST)

Aus evangelischer Sicht gelten sola fide und sola gratia. Es ist also Glaube Deinerseits vonnöten, damit Dir die Gnade Gottes zuteil wird. Die Katholiken machen da noch ein paar andere, außerbiblische Vorbedingungen. --Rôtkæppchen₆₈ 18:15, 13. Aug. 2017 (CEST)
Ja, aber gerade diese zuweilen recht willkürlich anmutenden außerbiblischen Zutaten kommen mir ja so widersprüchlich vor. --Galtzaile (Diskussion) 18:19, 13. Aug. 2017 (CEST)
(Ohne Wertung:) Allaussöhnung in ihren verschiedenen Ausprägungen ist ein theologisches Konstrukt zur Auflösung dieses gedanklichen Dilemmas. Kurz: Die Hölle ist eine reale Option, aber es kommt keiner rein. Grüße Dumbox (Diskussion) 18:27, 13. Aug. 2017 (CEST)
Danke, genau, davon habe ich auch schon einmal gehört. Aber das funktioniert auch nur für diejenigen, die das Konzept anerkennen, was wiederum nicht mit den Prophezeiungen in Einklang zu bringen ist. --Galtzaile (Diskussion) 18:39, 13. Aug. 2017 (CEST)
Jede Religion funktioniert nur für diejenigen, die das Konzept anerkennen. Die Übrigen brauchen sich darüber keine Gedanken zu machen. --Sakra (Diskussion) 18:43, 13. Aug. 2017 (CEST)
Wenn aber eine Religion einen guten Teil der Welt erobert (hat), kann man sich über deren Inhalte schon Gedanken machen, wie man sich ja grundsätzlich zu allem seine Gedanken machen darf. --Galtzaile (Diskussion) 18:52, 13. Aug. 2017 (CEST)

Mal eine Frage zur Klärung: Warum „sogenannter“ Papst? --2003:D0:2BC1:7E01:244D:5CFA:E864:F72 20:58, 13. Aug. 2017 (CEST)

(BK) Wer weiß? Vielleicht setzt sich die Lehre von der Allaussöhnung in der katholischen Kirche ja eines Tages durch. Warum nicht? Geoz (Diskussion) 21:02, 13. Aug. 2017 (CEST)

Oh, ich bin kein Sedisvakantist. Das Attribut war nicht ganz ernst gemeint, aber als Diskordier darf man ja die Legitimität anderer Päpste in Zweifel ziehen … --Galtzaile (Diskussion) 10:01, 14. Aug. 2017 (CEST)

Es bleibt immer eine individuelle Geschichte. Im Kontext der Begleitung einer Sterbenden wurde mir der Zusammenhang von dem Ruf nach der Mutter, die dann nicht kam und dann dem Ruf nach Gott, der dann auch nicht kam, mit dem Satz von Jesus: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, deutlich. Ob die Tochter dies mit dem Satz: Mama, ich bin da, ausgleichen konnte, weiß ich nicht. Allerdings denke ich, dass es nicht darum geht zu richten im juristischen Sinn, sondern darum um richten, im Sinne des Zurechtrückens, des Geraderichtens. Das ist religionsunabhängig. Mehr weiß ich auch nicht.--Belladonna Elixierschmiede 15:14, 14. Aug. 2017 (CEST)
Ok, da lesen wir doch bitte erst einmal die Fachartikel Theodizee und Hölle. Dann wird schon so manches klarer. (Achtung! Ich spreche nicht von endgültiger Klarheit!) --Delabarquera (Diskussion) 15:30, 15. Aug. 2017 (CEST)
Das habe ich tatsächlich getan. Eben darum ja auch mein Verweis auf Sr. Faustyna und Fátima im Gegensatz zur „abstrakten“ Hölle im Sinne von „Ausschluss eines Menschen aus der Gemeinschaft mit Gott“. In diesen „Visionen“ ist ja tatsächlich von der Sündnerbrathölle die Rede, die tatsächlich existiere und bewohnt sei. Und wenn die k. Kirche diese „Visionen“ anerkennt, muss sie sich doch zumindest auch mit dieser Hölle auseinandersetzen. Und was die Theodikee anbelangt, den Artikel habe ich auch gelesen, und auch darüber hinaus, aber er hat mit dem Thema nur mittelbar zu tun, und trägt auch nichts zur Lösung bei. Im Grunde ist die „irdische“ Theodikee viel leichter zu lösen (bzw. das Problem wegzutheologisieren) als die „himmlische“. Denn die Frage, wie ewiges Leid im Jenseits zu rechtfertigen sei, ist nicht so leicht zu beantworten. --Galtzaile (Diskussion) 16:37, 15. Aug. 2017 (CEST)
Warum sollte ein liebender Gott so etwas wie eine Hölle, eine ewige Verdammnis einrichten? Das ist doch völlig absurd und passt doch vortrefflich zu Kirchenapparatschniks, die aus der Angst der Menschen hiervor Kapital, Macht ziehen wollen. Ich kann mich an eine Geschichte erinnern, die sich mit dem Unterschied zwischen Himmel und Hölle bei gleichen Bedingungen beschäftigte: Die im Himmel haben sich gegenseitig gefüttert.

Sorry, ich kann mir das göttliche nur als etwas unendlich liebendes vorstellen, wo für jede und jeden was gutes ist.--Belladonna Elixierschmiede 20:49, 15. Aug. 2017 (CEST)

Die erwähnte Geschichte wäre die Allegorie von den langen Löffeln. Die englische WP hat einen Artikel: en:Allegory of the long spoons. Grüße Dumbox (Diskussion) 21:03, 15. Aug. 2017 (CEST)

Beobachtungsliste neuerdings leer - was ist da los?[Quelltext bearbeiten]

Liebe Kaffetanten und Andersgeschlechtliche, ich hab nix passendes gefunden, wo ich's reinpacken könnt' (auch die Auskunft scheint mir unpassend), deshalb frag ich Euch mal: seit zwei Tagen ist meine Beobachtungsliste leer, obwohl bei Lemmata, an die ich mich gerade so erinnern kann (ich werde alt!) sich etwas getan hat. Was ist da los? Hab ich etwas übersehen? Eine Einstellung? Hat der Kim jetzt doch dem Trumpi angegriffen? Mein Träubleskuchen ist alle und Kaffee ist auch leer, deshalb frag ich Euch mal. Danke!  ;) --Heletz (Diskussion) 19:12, 13. Aug. 2017 (CEST)

Hinweis: Für Fragen speziell zur Wikipedia gibt es ein eigenes Diskussionsforum: Fragen zur Wikipedia. --94.219.3.147 21:03, 13. Aug. 2017 (CEST)
Aber er hat sich doch aber explizit als Kaffeehausbesucher ausgewiesen! ("Mein Träubleskuchen ist alle und Kaffee ist auch leer, deshalb frag ich Euch mal.") Und hier darf doch jeder Besucher seine Fragen zu Trump zum Beispiel stellen, ohne gleich auf die Diskussion am Trump-Artikel verwiesen zu werden. Oder täusch ich mich da? --Delabarquera (Diskussion) 15:39, 14. Aug. 2017 (CEST)
Also ich weiß als aufmersamer B5aktuell hörer nichts von einem Angriff. Nur die Stimme Koreas hörte ich (Jung DXer:-)) gestern: "Amerika solle sich hüten! Nur wer einen fröhlichen Geist hat, handelt fröhlich. nd deshalb spielen wir jetzt mal ein fröhliches Stück vom Korea Symphonie Orchester...". Ich glaube, das sagt alles! Und zu Delabarquera: nein, du hast vollkommen Recht!!! --WuffiWuff2 (Diskussion) 19:09, 14. Aug. 2017 (CEST)
Da habe ich auch gar nichts dagegen gesagt, werte Kaffeehausgesellschaft. Ihr überseht offenbar die feine Ironie in der Anmerkung ...;) --84.62.230.16 01:01, 16. Aug. 2017 (CEST)
Bei dem Wort „Andersgeschlechtliche“ habe ich tatsächlich gegluckst. Zum Glück ist noch keine Rakete auf das Kernland eines NATO-Landes gefallen. Brav, Herr Kim.--Bluemel1 (Diskussion) 07:24, 16. Aug. 2017 (CEST)

Mitarbeiter der Woche[Quelltext bearbeiten]

(nicht signierter Beitrag von Bluemel1 (Diskussion | Beiträge) 19:56, 13. Aug. 2017 (CEST))

Wow! Ein Minimalist, der die Zeitläufte auf den Punkt zu bringen weiß! Und wer war das nochmal? (Abteilung IP-Ermittlung bitte!) --Delabarquera (Diskussion) 15:35, 14. Aug. 2017 (CEST)
Weder A noch B ist ein Mitarbeiter. --MrBurns (Diskussion) 04:20, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ich assoziiere Folgendes: Beide wollen in der 1. Liga mitspielen, haben aber den komplett falschen Ansatz. Kommt das hin? GEEZER … nil nisi bene 08:17, 15. Aug. 2017 (CEST)
Assoziation ist auch die meine. Und: "Weder A noch B ist ein Mitarbeiter." Weiß man's? (Ich bastle noch an der entsprechenden Verschwörungstheorie. Demnächst in diesem Theater: Artikel, die dafür sprechen, dass die Raute (!) und unser Mann aus Nordkorea (!) in vielen Artikeln der WP mitgemischt haben. Hinweise und Zuträgerdienste jederzeit willkommen! -- P. S. Was haben der HSV und Frau Merkel gemeinsam? Sie sind unabsteigar.) --Delabarquera (Diskussion) 09:56, 15. Aug. 2017 (CEST)
Es geht weiter: Ich würde auch Herrn Trump in diese Liste aufnehmen, was dann einen Konflikt zwischen den beiden zu einer Art Abstiegsduell machen würde: Also wenig schöne Spielzüge, viele Fouls und Vors-Schienbein-Treten und die Fans - die Kimigans und die Donigans - beschiessen sich mit Böllern, werfen Matsch und tote Hunde. Am Ende gibt es nur Verlierer auf allen Seiten -und der HSV steigt auch noch ab. GEEZER … nil nisi bene 10:23, 15. Aug. 2017 (CEST)
(eingschoben) @Grey Geezer: Der HSV wird niemals absteigen. --Zevener in Ostwestfalen (Diskussion) 17:46, 15. Aug. 2017 (CEST)
Hmmmm ... verwechselst du das nicht mit WSV oder SUV? GEEZER … nil nisi bene 17:51, 15. Aug. 2017 (CEST)
Jedoch: wer ist hier der Trainer, den man feuern könnte? Was ja bekanntlich in Proficlubs die bevorzugte Aktion ist, wenn man anders nicht weiter weiß (also immer). Bringt zwar gewöhnlich nichts oder nicht viel, aber egal... --AMGA (d) 11:11, 15. Aug. 2017 (CEST)
Den Trainer und/oder Sportdirektor feuern ist oft die einzige praktikable Möglichkeit, auf eine sportliche Krise zu reagieren. Manchmal bringts was und manchmal nicht, aber man kann nicht die ganze oder Mannschaft austauschen (jedenfalls nicht gegen eine qualitativ bessere), da man die Spieler nicht einfach feuern kann, sondern trotzdem weiter bezahlen muss (das mit dem trotzdem bezahlen müssen gilt zwar auch für den Trainer und/oder Sportdirektor, aber meist verdient jeder von denen weniger als ein durchschnittlicher Spieler). --MrBurns (Diskussion) 12:46, 15. Aug. 2017 (CEST)
Tja. Blöd, aber geht nicht anders ("einzig praktikbel"). Fußball halt. --AMGA (d) 12:55, 15. Aug. 2017 (CEST)
Bei solchen internationalen Matches wäre der Trainer doch der Generalsekretär der Vereinten Nationen, oder nicht? Den zu feuern, würde zwar nichts bringen, aber das nächste Spiel ist immer das schwerste. Geoz (Diskussion) 15:10, 15. Aug. 2017 (CEST)
Quatsch! Der wäre der Schiedsrichter und den kann man nicht feuern. Geoz (Diskussion) 15:13, 15. Aug. 2017 (CEST)
"Der wäre der Schiedsrichter und den kann man nicht feuern." Worauf ihr angesichts von zwei solchen unschuldigen Bildchen so alles kommt! Tststs. --Delabarquera (Diskussion) 15:26, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ist halt wie beim Rorschachtest. Geoz (Diskussion) 15:46, 15. Aug. 2017 (CEST)
Flughund oder doch was Anderes?
Genau, wenn jemand 2 Bilder einstellt, die absolut nichts miteinander zu tun hatben und dazu wieder eine Überschrift gibt, die nichts mit den beiden Bildern zu tun hat, kann ja nur Blödsinn bzw. Lustiges rauskommen. Genauso wie bei einem Rorschachtest die Meisten z.B. einen Schmetterling oder einen Phallus sehen, obwohls eigentlich nur ein Tintenklecks auf einem gefalteten Papier ist. --MrBurns (Diskussion) 01:01, 16. Aug. 2017 (CEST)
Ich frage mich sowieso, warum diese Klecksbilder irgendetwas über die Psysche aussagen können sollen. Bei der "Erkennung" von Dingen laufen im Gehirn doch eher vor Jahrzehntausenden festverdrahtete entwicklungsbiologische Mechanismens ab, die unseren Vorfahren dabei halfen den Säbelzahntiger oder Bären rechtzeitig im Gestrüpp zu identifizieren. Benutzerkennung: 43067 08:46, 16. Aug. 2017 (CEST)

"... einen Schmetterling oder einen Phallus sehen": Also der Phallus, der da gesehen wird, der wird in die Forschung eingehen! Als der erste Phallus, der wie ein Schmetterling aussieht. --Delabarquera (Diskussion) 12:26, 16. Aug. 2017 (CEST)

Ich bezog mich bei "... einen Schmetterling oder einen Phallus sehen" eher auf unterschiedliche Testbilder. In meiner Schule wurde mal ein Rorschach-Test gemacht, da sah eines der Bilder tatsächlich wie ein Phallus aus (das meinten auch die meisten anderen SchülerInnnen). Die Psycholehrerin (genauer gesagt Philosophie und Psychologie, heute heißt das Schulfach glaub ich Philosophie, Psychologie, Pädagogik) wollte da irgendeine psychische Fixierung diagnostizieren, dabei sah das Bild eigentlich wirklich so aus. --MrBurns (Diskussion) 22:52, 16. Aug. 2017 (CEST)
O.K., kann jetzt endlich mal jemand das unanständige Bild hier löschen? --Optimum (Diskussion) 12:57, 17. Aug. 2017 (CEST)

RorPsychoschach - Assoziation[Quelltext bearbeiten]

Mal sehen, was kommt ... :-)

Ein junger, unverheirateter Mann lernt bei der Beerdigung seines Onkels eine bezaubernde, junge Frau kennen. Trotz des traurigen Anlasses unterhält er sich prima mit diesem wunderbaren Wesen. Im Trubel des Aufbruch (Kondolenzschütteln) verliert er sie aus den Augen und merkt zu spât, dass er weder ihren Namen noch ihre Telefonnummer kennt.
Eine Woche später ermordet der Mann seinen Cousin.
Warum?
Vorsicht! Die Art der Antwort sagt etwas über den Antworter aus. GEEZER … nil nisi bene 08:50, 16. Aug. 2017 (CEST)
Mir fiele spontan Eifersucht ein, er hat herausgefunden, dass die junge Frau mit seinem Cousin zusammen ist. Aber vielleicht glaubt er auch einfach, dass sie wieder zur Beerdigung kommt. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 11:08, 16. Aug. 2017 (CEST)
Gerade nochmal haarscharf davongekommen... GEEZER … nil nisi bene 11:27, 16. Aug. 2017 (CEST)
Ist es unzulässig, wenn man bei solchen "auf Effekt geplanten Fragen" realistisch und ohne Link-folgen antwortet? Ungefähr so: Wahrscheinlich hatte der junge Mann, ganz unabhängig von der Bezaubernden, eine Rechnung mit dem Cousin offen. Denn um die junge Frau bzw. erst mal Namen, Wohnort und Telefonnummer rauszufinden, würde es ja genügen, die Leute von der fraglichen Zusammenkunft zu fragen. Von einem zur anderen. Irgend jemand wird die junge Frau doch kennen, oder? -- P. S. Was sagt diese Antwort jetzt über mich aus? --Delabarquera (Diskussion) 12:21, 16. Aug. 2017 (CEST)
Auch du bist cleared. Getagged werden nur Personen, die auch vor "Extremlösungen" nicht zurückschrecken.
So wie: "Was wärest du bereit zu machen, um morgen früh in einem WP-Artikel deine Namen zu lesen?" Understand? ;-) GEEZER … nil nisi bene 12:59, 16. Aug. 2017 (CEST)
Das ist Quatsch, denn das Wesen des psychopathischen Verhaltens ist es nicht, vor "Extremlösungen" nicht zurückzuschrecken, sondern lediglich, keine emotionale Bewertung des eigenen Verhaltens zuzulassen. Auch "normale" Menschen schrecken vor "Extremlösungen" nicht zurück, nur eben aus emotionalen Gründen, nicht aus zweckdienlichen. Es sind im Übrigen auch die "normalen" Menschen, auf deren Emotionen mehr Totschläge und Morde gehen. -- Janka (Diskussion) 17:02, 16. Aug. 2017 (CEST)
Wieviele zwinkernde Augen muss ich denn noch anfügen...? |-o GEEZER … nil nisi bene 08:04, 17. Aug. 2017 (CEST)
Naja, es gibt ja auch viel mehr "normale" Menschen als Psychopathen. Von daher erstaunt es mich nicht, dass auch viel mehr Morde auf das Konto von "Normalos" gehen. Andererseits sind nicht alle Psychopathen mordlüsternd. Die können ihre Gemütskrankheit auch ganz anders ausleben. So soll Mutter Teresa nicht das geringste Mitleid mit den Slumbewohnern gefühlt haben, die sie pflegte. Geoz (Diskussion) 18:25, 16. Aug. 2017 (CEST)
Ja, es gibt die Theorie, dass Mutter Teresa eine relgiöse Fanatikerin war und sich nur um die Slumbewohner kümmerte. weil sie meinte, das wäre eine effektive Methode der Missionierung. --MrBurns (Diskussion) 22:59, 16. Aug. 2017 (CEST)
Ich kenne diese Frage und die "richtige" Antwort (also dass es keine Verbindung zwischen den Ereignissen gibt) von früher. MMn ist das aber eher ein Test über das logische Denken als ein Psychotest. Der Mensch hat eine Veranlagung, aus einer Abfolge immer eine Kausalität zu folgern, die man nur durch trainieren des logischen Denkens überwinden kann. --MrBurns (Diskussion) 23:11, 16. Aug. 2017 (CEST)
"So soll Mutter Teresa nicht das geringste Mitleid mit den Slumbewohnern gefühlt haben, die sie pflegte." -- Also, das ist ja noch mal was ganz anderes! Wie lautet der Terminus für die "berufsnotwendige Abstumpfung", die in vielen Berufen notwendig ist und antrainiert wird? Bei Chirurgen u. ä. Ärzten, Anwälten, Polizisten, ... Ich meine, der Chirurg, der sich vor, bei und nach jeder Operation voll-empathisch in seine Patienten einfühlt, wie lange wird der wohl so arbeiten können? --Delabarquera (Diskussion) 11:33, 17. Aug. 2017 (CEST)
Naja, dünnes Eis. Was ist "Mitleid", und was genau ist "Fühlen von Mitleid"? Einer "fühlt Mitleid" und hilft deshalb (unheilbar) Krebskranken beim Suizid (oder tötet gar selbst), ein anderer lehnt aus selbiger Intention sogar Ersteres ab... --AMGA (d) 12:00, 17. Aug. 2017 (CEST)
Das eine ist Pflichtethik: Karitas ist das, was ein Christ eben tun muss (besonders wenn man ein heiligenmäßiges Leben führen will, wie Mutter Teresa). Das andere ist Gesinnungsethik: Allein der gute Wille zählt. Beiden gemein ist, dass es egal ist, was "hinten rauskommt" (wie es einmal ein ewiger Kanzler formuliert hat). Geoz (Diskussion) 22:45, 17. Aug. 2017 (CEST)
"Naja, es gibt ja auch viel mehr 'normale' Menschen als Psychopathen." -- Ach, und apropos -- kennt ihr den? Mein Lieblingsfall. Den Namen Jim Fallon sollte man sich merken, wenn man hin und wieder mal das Wort Psychopath in den Mund nimmt, finde ich. -- "Normalerweise untersuchte der Wissenschaftler James Fallon Verbrecher-Hirne. Bis er feststellen musste, dass auch in ihm ein Psychopath steckt. 25.02.2015. | Jim Fallon ist ein wirklich charmanter Mann. Und er ist ein preisgekrönter Neurowissenschaftler, Professor für Psychiatrie an der Universität Irvine / Kalifornien. Er hat es zum wissenschaftlichen Berater des US-Verteidigungsministers gebracht, zwei Biotechnologie-Firmen gegründet und drei Kinder mit der Frau gezeugt, mit der er seit 45 Jahren glücklich verheiratet ist. Und er ist ein Psychopath." (kurier.at) (nicht signierter Beitrag von Delabarquera (Diskussion | Beiträge) 11:44, 17. Aug. 2017 (CEST)) -- DANKE! Stimmt so. --Delabarquera (Diskussion) 23:23, 17. Aug. 2017 (CEST)D.
Aber Obacht: dieser "Jim Fallon" ≠ Jimmy Fallon... --AMGA (d) 12:00, 17. Aug. 2017 (CEST)
Na ja, bei einer wie „Mutter Teresa“, die offenkundig Leid (von geborenem Leben) grundsätzlich positiv interpretiert, stellt sich die Frage nach Mitleid noch einmal ganz anders. Vielleicht hat sie sich ja mit den Leidenden mitgefreut oder sich an deren Leid mitergötzt ... --Galtzaile (Diskussion) 12:09, 17. Aug. 2017 (CEST)
Vielleicht berücksichtigt der versierte Rätselrater in seiner Antwort ja auch nur den bekannten Aufbau solcher Rätselfragen, deren Lösung des öftern schon mal abstruse Lösungswege und Um-die-Ecke-Denken erfordert, so nach dem Motto: "Warum fiel die taubstumme Seiltänzerin vom Trapez, als der Elefant trompetete?" --Optimum (Diskussion) 13:08, 17. Aug. 2017 (CEST)
„Weil sie's kann.“--Bluemel1 (Diskussion) 14:16, 17. Aug. 2017 (CEST)
Genau das ist das, was ich schon vorher meinte: Menschen folgern aus einer zeitlichen Abfolge meist eine Kausalität, obwohl es sich natürlich auch um eine Koinzidenz handeln kann. --MrBurns (Diskussion) 17:24, 17. Aug. 2017 (CEST)

Quellen[Quelltext bearbeiten]

Findet ihr es auch irgendwie ärgerlich, wenn ihr ASN- oder NTSB-Berichte als Quelle für einen Artikel über einen Flugunfall benutzen wollt, dass dort eigentlich fast immer „Probable Cause“ steht ( Beispiel:Unfall der Boeing 707 N8734 auf TWA 841bzw. [14] Auch wenn auch durch andere Quellen gesichert ist und sogar in den betroffenen ASN- und NTSB-Texten selber steht oder zumindest offensichtlich ist, dass es eine Bombe war, steht im ASN-Bericht „Probable Cause: The detonation of an explosive device within the aft cargo compartment of the aircraft which rendered the aircraft uncontrollable“ bzw. im NTSB-Bericht:„The National Transportation Safety Board determines that the probable cause of this accident was the detonation of an explosive device within the aft cargo compartment of the aircraft which rendered the aircraft uncontrollable“).--Schweiz02 (Diskussion) 21:40, 14. Aug. 2017 (CEST)

Ist doch nur ein juristischer Begriff. Man sichert sich damit ab. Probable Answer.--Bluemel1 (Diskussion) 07:37, 15. Aug. 2017 (CEST)
Du hast zwar Recht mit der Absicherung, weil man es dadurch neutraler (Keine Festsetzung der Ursache) fassen kann. Ich finde es halt verunsichernd, weil ich dann nicht unbedingt schreiben kann, dass an Bord des Flugzeugs eine Bombe explodiert ist und damit die Unfallart ein Bombenanschlag ist. Außerdem kann ich dadurch nicht einfach den Artikel in die Kategorie:Kriminalfall 1974 einfügen.--Schweiz02 (Diskussion) 13:03, 15. Aug. 2017 (CEST)
Puh. In Wikipedia werden die ASN-Sachen eigentlich so übernommen, wie sie bei ASN stehen. Was dort Spekulation ist, wird in Wikipedia zum Fakt. Also, ich habe schon einige Flugzeugvorfälle in meinem Wikipedia-Leben durchgestöbert, oft war die Quelle ASN, und wenn da stand, dass die Maschine kurz nach dem Start technische Probleme hatte, wird das als Fakt übernommen. Den Kriminalfall 1974 wirst du sicher mit einem Dokument seitens der Behörden absichern können. Dazu muss es einen Abschlussbericht geben.--Bluemel1 (Diskussion) 14:14, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ist der NTSB-Bericht nicht der Abschlussbericht? C4 (steht an anderer Stelle im Bericht) auf einem Passagierflug ist eh' kriminell, auch ohne Explosion... --AMGA (d) 14:50, 15. Aug. 2017 (CEST)
Trotz Suche mit Suchkasten (Strg+F) dort nicht gefunden, aber auch gut. Jetzt mal weg von ASN an sich Es gibt mehr Fälle, wo durch die Unzugänglichkeit des Wracks im Abschlussbericht wird, das aufgrund der Funde an den Wrackteile der Comet G-ALYP. Hier betritt man ja auch sehr wackeligen Boden.--Schweiz02 (Diskussion) 18:10, 19. Aug. 2017 (CEST)
S. 19, zweiter Absatz: The FBI found small particles of unconsumed C-4, a military-type high explosive... Deinen Satz habe ich jetzt nicht verstanden: es gibt mehr Fälle, wo... *was*? --AMGA (d) 22:38, 19. Aug. 2017 (CEST)
Zum Sprengstoff: Gefunden, wurde halt anders geschrieben, als du oben angegeben hast
Zu G-ALYP: Vertippt . Wollte sagen, dass es auf Grund der Unzugänglichkeit des zweiten Wracks durch die Funde des ersten Wracks auf die Ursache beider Unglücke geschlossen wurde und dass es bestimmt mehr Fälle gibt, wo man nur solche Mutmaßungen anstellen kann und dass man deshalb hier sehr wackeligen Boden betritt.--Schweiz02 (Diskussion) 23:18, 19. Aug. 2017 (CEST)
Ja, sieht so aus. C4 habe ich so geschrieben, weil so in unserem Artikel. C-4 offenbar im Englischen üblich. --AMGA (d) 23:39, 19. Aug. 2017 (CEST)

Wo ist denn hier im Café ...[Quelltext bearbeiten]

... der Kernspintomograph? Ich möchte mal wieder richtig genießen, eine Flasche vom 98er Premier Grand Cru Classé bitte! -- 149.14.152.210 11:34, 16. Aug. 2017 (CEST) [15]

Hamwanich. Tut's ein Château Margaux? Versuch's mal nebenan. Aber nimm' lieber den 1990er (100 Punkte Parker, allerdings noch *etwas* ;-) kostspieliger). --AMGA (d) 11:56, 16. Aug. 2017 (CEST)

Cebuanosprachige Wikipedia auf dem Weg zu Rang 1 - Hilfe, die Bots kommen[Quelltext bearbeiten]

Eben musste ich feststellen, dass die cebuanosprachige Wikipedia vor ein paar Tagen 5 Millionen Artikel erreicht hat, nahezu alle nur durch Bots gestaltet. Das bedeutet, dass sie die englische Wikipedia bald überholen wird, die selber 5,46 Millionen hat. Ist es eigentlich im Sinne der Wikipedia, dass Bots die Wikipedia von unwichtigen Sprachen extrem nach vorne schieben oder kann es sein, dass die Bots ihren Zweck verfehlen? --93.198.171.89 15:12, 16. Aug. 2017 (CEST)

Ich denke nicht, dass es „unwichtige Sprachen“ gibt ;) Und solange die Qualität der Seiten ordentlich ist (was ich nicht beurteilen kann), sehe ich eigentlich keinen Grund, der dagegen sprechen sollte. Es ist ja immer noch gemeinfreies Material, das (wenn auch nicht mehr ganz so unmittelbar) von freiwilligen Nutzern recherchiert und zur Verfügung gestellt wird. --Galtzaile (Diskussion) 15:35, 16. Aug. 2017 (CEST)

Was bedeutet das mit den Bots? Sind das automatische Übersetzungen?--Bluemel1 (Diskussion) 15:39, 16. Aug. 2017 (CEST)

Aus Datenbanken generiert. Jetzt sogar noch einfacher mit Wikidata. --AMGA (d) 15:42, 16. Aug. 2017 (CEST)

Was sind das denn für Neidkomplexe? Schreib einen Bot für die deutschsprachige Wikipedia, liebe IP aus Westdeutschland, wenn du nicht damit umgehen kannst, dass die Wikipedia in einer Sprache die du ziemlich sicher nicht sprichst und die dir darum herzlich egal sein kann, viele Artikel hat. Oder werde auf der cebuanosprachigen Wikipedia mit deinem Anliegen vorstellig... vielleicht hören die Bots auf dich und löschen sich gegenseitig. --2A02:1206:45B4:3BC0:19C2:FB35:8DE7:2917 15:45, 16. Aug. 2017 (CEST)

Finde ich auch! Man sollte sich nicht auf das Niveau herablassen, darauf zu schielen, wer den grösseren ... Artikelbestand hat. GEEZER … nil nisi bene 15:58, 16. Aug. 2017 (CEST)
Ganz so einfach ist das mMn nicht. Diese Botpedias enthalten viele Lemmata, die für die allermeisten Nutzer von äußerst geringem Interesse sind. Wenn jetzt noch weitere Bots dazu kommen und diese Infohäppchen massiv intern verlinken, sinkt über kurz oder lang der Nutzwert einer solchen WP für menschliche Leser enorm. Wenn ich mir nicht mehr sicher sein kann, dass mir ein Link inhaltlich weiterhilft (und stattdessen z.B. statistische Angaben über die Häufigkeit des Lemmas in Korpus A, B und C angibt), werde ich diese WP zunehmend weniger nutzen. Das ist wie auch sonst bei Suchanfragen. Lieber habe ich ein halbes Dutzend guter, inhaltlich ausführlicher Treffer als eine Million Fundstellen, die lediglich meine Suchanfrage als Buchstabenfolge enthalten.
Auf der anderen Seite locken solche Datenwüsten auch immer ein paar Spezialisten hervor, die ähnliche Artikelzahlen auch in der Wikipedia ihrer Muttersprache sehen wollen. Das kann aber aus den vorgenannten Gründen nicht in unserem Interesse sein. Und deshalb bin ich der Meinung, dass uns Botpedias nirgends egal sein können. --Zinnmann d 16:10, 16. Aug. 2017 (CEST)
+1. Bitte keinen Bot für Deutsch schreiben. Da kann ja nicht viel bei rumkommen. Kann der Bot nicht probeweise für die Wikipedia auf Altlothringisch gemacht werden und dann mal schauen, wie die Qualität so ist? (Nichts gegen Lothringen, aber da werden nicht so viele Beschwerden kommen, wenn die Quali schlecht sein sollte)--Bluemel1 (Diskussion) 16:18, 16. Aug. 2017 (CEST)
Dann muss man eben damit umgehen können, dass die cebuanosprachige Wikipedia viele Artikel hat. Wobei, wenn ich mir die Artikel über US-Dörfer hierzuwiki anschaue die weitgehend aus übernommenen Censusdaten bestehen weil man Artikel schreiben will, aber nicht weiß was man im Artikel schreiben will... die sind auch roboterhaft. --2A02:1206:45B4:3BC0:19C2:FB35:8DE7:2917 16:26, 16. Aug. 2017 (CEST)
Genaugenommen war die einzige Frage des Café-Schlürfers, ob es im Sinn von Wikipedia sei, dass unwichtige (Achtung! Achtung! Eurozentrismusalarm!) Sprachen per Bot nach vorne rücken. Es ist dieses ein Internetphänomen und was alles im Sinn von Wikipedia ist, weiß der Wind. Für mich sind Artikel, die bestimmte Standards nicht einhalten, ebenfalls fragwürdig im Wikisinn, aber ich bestimme ja nicht darüber. Mehr als Ausbessern geht nicht. *schlürf* Jaja. *tipps* Carpe diem.--Bluemel1 (Diskussion) 19:13, 16. Aug. 2017 (CEST)

Also ich habe nichts dagegen einen Bot zu verwenden der Stubs mit Basisdaten anlegt. Solange die Quelle gut ist. Was ist dagegen zu sagen, dass man anhand von - sagen wir mal: Volkszählungsdaten - alle noch nicht existierenden indischen Verwaltungseinheiten anlegt? Es lebe der Zentralfriedhof (Diskussion) 16:22, 17. Aug. 2017 (CEST)

Im Jahr 2007 wurde die Volapük-Wikipedia stark kritisiert, weil sie innerhalb eines Jahres durch Bots zu einer der größten Wikis wurde. Heute haben Bots offenbar einen besseren Ruf. Von mir aus kann man Bots abschaffen. --79.223.29.107 18:04, 17. Aug. 2017 (CEST)

DC-10 vs. Tristar[Quelltext bearbeiten]

Findet ihr nicht auch, dass die Tristar von der Sicherheit (4 statt 3 Hydrauliksysteme (hat sich hier als lebensrettend bewiesen), niedrigere Landegschwindigkeit durch das weiter unten sitzende Seitenleitwerk, Triebwerke mit schnellem Schubwechsel, kein Risiko für das Frachttürproblem (TC-JAV) und Triebwerksverlustproblem (N110AA) der DC-10) her nicht viel „besser“ war als die DC-10 und dass sie deshalb das Rennen hätte gewinnen soll. Also ich hätte aufjedenfall die Tristar gewinnen lassen. Vielleicht gibt es hier DC-10-Fans und Tristar-Fans, die vielleicht ihre Sicht vertreten können. Ich freue mich schon auf eure Meinungen =).--Schweiz02 (Diskussion) 17:52, 16. Aug. 2017 (CEST)

Da hast Du sicher recht. Und die Tristar hat auch deutlich mehr Buchstaben. Morgen spielt Cedi gegen Millman, wie lautet Dein Tipp? -- 149.14.152.210 17:57, 16. Aug. 2017 (CEST)
Ausgeschrieben hätte die DC-10 mehr Buchstaben und ich kenn mich mit Fußball garnicht aus, also frag mich das nicht.--Schweiz02 (Diskussion) 18:01, 16. Aug. 2017 (CEST)
Die DC-10 sieht cooler aus (das mittlere Triebwerk!) --AMGA (d) 18:13, 16. Aug. 2017 (CEST)
Schön, dass du deine Meinung sagst. Ich finde nämlich die Tristar durch diese Triebwerkskonstruktion irgendwie schöner, weil das Seitenleitwerk dadurch direkt auf dem Rumpf sitzt (und wenn wir das Triebwerk als Teil des Seitenleitwerks betrachten ist das Seitenleitwerk theoretisch nicht von der Triebwerksverbindung abhängig ist und auch leichter ==> mehr Sicherheit). Ich finde die DC-10 wurde schlecht(er als die Tristar) konstruiert, aber ich finde es auch gut, dass wir uns verschiedener Meinung sind.--Schweiz02 (Diskussion) 18:19, 16. Aug. 2017 (CEST)
Das Triebwerk im Leitwerk ist United-Airlines-Flug 232 ganz fatal zerschellt. Jage mich mit der Kiste. Genauso kann ich den Atari mit oder ohne Joystick nicht ab. Ich liebe Straßenkreuzer und Boeings. Die kannste wenigstens noch lenken und erstere haben kein Kaugummifahrwerk an selbsttragenden Karossen. Zudem erfüllen die miserabelsten Reifen dieser Größe die M+S-Spezifikation, ob sie draufsteht oder nicht mit Ausnahme von Slicks. --Hans Haase (有问题吗) 22:53, 16. Aug. 2017 (CEST)
@Schweiz02: Sicherheit wird überbewertet ;-) Merke auch: ich sprach von "cooler", nicht von "schöner". Triebwerk & Seitenleitwerk "direkt auf/im Rumpf" kann jeder (B727, Tu-154...) --AMGA (d) 09:31, 17. Aug. 2017 (CEST) (frei von jeglicher Flugangst, mit extensiver Aeroflot-um-1990-Experience ;-)
@Amga: Die 3 Unfällen wohl bekanntesten Unfällen der DC-10 auf THY 981 (Frachtürproblem), AA 191 (Triebwerksverlustproblem) und UA 232 (nur 3 statt 4 Hydrauliksystemen), wären mit der Tristar nicht passiert, auch wenn nicht jede DC-10 einfach so verunglückt ist und ich das Flugzeug für das sicherste Verkehrsmittel halte, aber die DC-10 sticht bei mir durch die Sicherheitsnachteile vor allem gegenüber der Tristar (Eine der besten Sicherheitbilanzen,viel besser als die der MD-11, der Nachfolgerin der DC-10, wie du bestimmt weißt) negativ raus. Zum Aussehen sage ich, obwohl ich das mit dem S-Tunnel bei anderen dreistrahligen Flugzeugen weiß (Aber es gibt kein anderes Flugzeug mit einem S-Tunnel, das die anderen 2 Triebwerke unter den Tragflächen hat), dass die Tristar sehr elegant und sehr geschickt wurde (Der Tunnel an der Seitenleitwerksspitze und konventionelles Leitwerk mit einem Triebwerk im Herzen und dafür Triebwerksfreiem Seitenleitwerk ==> Mehr Sicherheit und weniger Luftwiderstand).--Schweiz02 (Diskussion) 12:48, 17. Aug. 2017 (CEST)
Hm. Ich: "Sicherheit wird überbewertet. Smilie.". Du: "Ja, aber die *Sicherheit*..." Übrigens, cooles Flugzeug war auch die Comet. Disclaimer: trotz (Un-)Sicherheit. --AMGA (d) 13:23, 17. Aug. 2017 (CEST)
Die Comet war ja eher ein Metallballon als ein Flugzeug, weswegen man hier zuerst auch an ein Strukturelles Versagen aus eben diesen Gründen trotz konstruktiver Veränderungen und nicht, wie sich später herausstellte, eine Bombe dachte. Also wieder zu der Tristar und der DC-10. Stell dir vor, du hättest die Wahl zwischen den beiden Flugzeugen und du dürftest eines behalten (oder damit es für die meisten realistischer erscheint ein Flugticket für einen Flug zu einem Ort deiner Wahl auf einem der beiden Flugzeugen erhalten) Welches Flugzeug würdest du wählen? Ich persönlich würde auf jeden Fall die Tristar nehmen (Noch mehr Sicherheit).--Schweiz02 (Diskussion) 14:30, 17. Aug. 2017 (CEST)
Ich würde von der Sicherheit her auch die Tristar nehmen, da sie statistisch gesehen deutlich sicher ist, aus dm selben Grund würde ich bei Kurz und Mittelstreckenflugzeugen Airbus gegenüber Boeing bevorzugen (A320-Serie sicherer als 737-Serie). Für Langstrecken würde ich vor Allem die DC-10 und die 747-100/200/300 meiden. Quelle für alle Angaben: [16], Seite 19. Wichtiger wäre für mich aber wahrscheinlich der Anschaffungspreis, der Spritverbrauch und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen bzw.ö im realistischeren Fall der Ticketpreis, da die Sicherheit ja heute generell sehr hoch ist. --MrBurns (Diskussion) 17:58, 17. Aug. 2017 (CEST)
Heute ist das Flugzeug das sicherster Verkehrsmittel, gemessen an den tödlichen Unfällen pro Personenkilometer. Ob das zum Zeitpunkt der Indienstsstellung dieser Flugzeuge (also 1971 bzw. 1972) schon so war bin ich mir aber nicht so sicher, da damals die Sicherheit im Flugverkehr viel geringer war als heute. Auch diese Flugzeugtypen waren in den letzten Jahren ihres Einsatzes sicherer als in den ersten, da die Unfälle zu technischen Verbesserungen, Verbesserungen in der Pilotenausbildung sowie Verbesserungen in der Flugverkehrskontrolle geführt haben. --MrBurns (Diskussion) 17:35, 17. Aug. 2017 (CEST)
Ach was, Fliegen ist und war sicher genug, auch mit der DC-10. Auch in den 1970ern war es für den einzelnen Passagier schon extrem unwahrscheinlich, zu verunglücken. --AMGA (d) 18:34, 17. Aug. 2017 (CEST) (Mein "Erstflug" übrigens 1971 ;-)
Da hast du vollkommen Recht, AMGA ;-). Es ja sogar wahrscheinlicher im Lotto zu gewinnen, als in einem Flugunfall verwickelt zu sein.--Schweiz02 (Diskussion) 19:09, 17. Aug. 2017 (CEST)
Ein alter Spruch lautet: Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst in Auftrag gegeben hast. Üblicherweise wird die Sicherheit des Flugzeugs mit der statistischen Größe "Passgierkilometer" belegt. Platt ausgedrückt: Wie viel Kilometer muss jemand fliegen, bevor ein Unfall mit Personenschäden eintritt. Nach dieser Statistik ist das Flugzeug tatsächlich das sicherste Verkehrsmittel. Vor einigen Jahren bin ich über eine Statistik gestolpert (Link leider nicht parat), die abweichend den Faktor Zeit als statistische Größe nahm. Also: Wieviel Zeit muss jemand in einem Verkehrsmittel verbringen, bevor ein Unfall mit Personenschäden eintritt. In dieser Statistik belegte das Flugzeug "nur" Platz 3, nach dem Auto und (soweit ich mich erinnere) dem Schiff. --Jewido (Diskussion) 22:25, 17. Aug. 2017 (CEST)
Hallo, Jewido. Hätte nie gedacht, dass du hier mit uns im Cafe mitreden würdest, aber natürlich hast du da Recht; es kommt immer auf die Berechnungsmethode an. Aber wenn du schon hier bist, könntest du doch auch deine Meinung zur DC-10 und zur Tristar sagen.--Schweiz02 (Diskussion) 23:40, 17. Aug. 2017 (CEST)
Ich denke aber, dass die Statistik bezüglich Personenkilometer relevanter ist, weil man nimmt ein Transportmittel ja nicht, weil man dort Zeit verbringen will, sondern um von A nach B zu kommen. Also wenn man die Möglichkeit hat, mit dem Auto, dem Zug, dem Bus oder dem Flugzeug von A nach B zu kommen ist die Wahrscheinlichkeit, dass man tödlich verunglückt am geringsten, wenn man das Flugzeug nimmt, außer man muss mit dem Flugzeug einen großen Umweg machen. --MrBurns (Diskussion) 00:37, 18. Aug. 2017 (CEST)
Du wirst aber kaum mit dem Zug und dem Schiff nach Singapur reisen. Flugzeuge ermöglichen eben das Zurücklegen von viel mehr Kilometern in viel kürzerer Zeit, also werden dank Flugzeug auch insgesamt wesentlich mehr Kilometer zurückgelegt, die sonst nicht zurückgelegt würden. Den Geschäftsreisenden, der alle 1-2 Wochen auf andere Kontinente fliegt, wird der Vergleich nach Kilometern wohl kaum interessieren. -- 149.14.152.210 10:02, 18. Aug. 2017 (CEST)
Alle (!) Verkehrsmittel sind so sicher, dass man sich nicht *ständig* darüber Sorgen machen müsste. Ernsthaft *Sicherheit* als Entscheidungskriterium zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln in Betracht zu ziehen, erst recht in (Mittel-)Europa, ist irgendwie, mit Verlaub, paranoid (egal, *welche* Statistik man zugrunde legt). Das ist etwa so, als würde man ans Mittelmeer nur noch nach Barcelona statt nach Nizza fahren, weil es dort viel sicherer ist (scnr). --AMGA (d) 11:17, 18. Aug. 2017 (CEST)
Hallo Schweiz02 und MrBurns, natürlich gibt es keinen Ersatz fürs Flugzeug - zumindest wenn es um weitere Reisen geht. Auch ich fliege in den Urlaub und fühle mich an Bord sicher. Problematisch ist jedoch generell, die Sicherheit eines Verkehrsmittels, einer Fluggesellschaft oder eines Flugzeugtyps aus statistischen Werten ableiten zu wollen. Zeitungen wie Bild oder Zeitschriften wie Aero ziehen beispielsweise den JACDEC-Index heran, dessen statistische Größen allein von den und JACDEC-Mitarbeitern festgelegt wurden, und schreiben auf seiner Basis dann Revolver-Artikel wie "Welche Fluggesellschaft ist die sicherste?". Würden sie eine andere Statistik verwenden, kämen andere Ergebnisse heraus. Ähnlich verhält es sich mit der DC-10 und dem TriStar. Betrachtet man als statische Größe nur den Aspekt, "wie viele der jeweils gebauten Maschinen gingen durch Unfälle verloren", dann liegt die DC-10 vorn. Hieraus abzuleiten, dass die DC-10 unsicher ist als der TriStar ist aber Quatsch. Würde man eine andere Statistik verwenden, in der beispielsweise die Unfallursachen berücksichtig würden, wären die Resultate anders. Das negative Image der DC-10 resultiert hauptsächlich aus den drei schweren Unfällen in den 1970 Jahren, wobei nur der TK-Absturz konstruktionsbedingt verursacht war. Der AA-Crash resultierte aus fehlerhaften Wartungen der Fluggesellschaft (AA wollte bei der Wartung der Triebwerke Zeit sparen und entfernte nicht - wie vom Hersteller vorgeschrieben - die Verkleidung vor ihrer Demontage, was zu Ermüdungsbrüchen in der Aufhängung führte), die NZ-Piloten flogen wegen eines Whiteouts gegen den Berg in der Antarktis (CFIT durch Pilotenfehler). Betrachtet man nicht die Unfallzahl sondern die Unfallursachen, so käme man zu dem Ergebnis, dass die DC-10 genauso sicher oder unsicher ist wie der TriStar. --Jewido (Diskussion) 11:23, 18. Aug. 2017 (CEST)
Für den Unfall auf AA191: Hier steht:„Die Hydraulikleitungen für die ausfahrbaren Vorflügel verlaufen bei den Konkurrenz-Modellen hinter, bei der DC-10 jedoch vor dem Hauptholm der Tragflächen -- so konnte es in Chicago geschehen, daß beim Nach-oben-Kippen das Triebwerk diese Leitungen zerriß“. Trotzdem hat die TriStar konstruktive Vorteile z.B. 4 statt 3 Hydraulikleitungen.--Schweiz02 (Diskussion) 12:05, 18. Aug. 2017 (CEST)
Ich denke, die Unfälle mit zerstörten Flugzeugen oder Verletzen oder Toten zu rechnen ist die einzige sinnvolle Art, die Sicherheit zu berechnen, da eben auch bei Fehlern, die nicht direkt durch eine fehlerhafte Konstruktion des Flugzeugs verursacht werden, die Konstruktion eine Rolle spielen kann. Wie aus deinem Beispiel ersichtlich, können sich z.B. Wartungsfehler je nach Konstruktion unterschiedlich auswirken. Und CFIT entsteht üblicherweise durch Navigationsfehler und das Design und die Bedienung des Navigationssystems beeinflusst eventuell die Fehleranfälligkeit der Piloten. Auch gibt es bei einigen Flugzeugen Systeme, die vor bevorstehenden Bodenkollisionen waren. --MrBurns (Diskussion) 21:35, 18. Aug. 2017 (CEST)
Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen, denn bei den der DC-10 hat auf THY981(und auch AA96), AA191 und UA232 (primär verursacht durch Beschädigungen an Flugzeugteilen oder Komponenten, sekundär durch die Konstruktion und auf AA 191 eine Checkliste mit fatalen Anweisungen) sowie bei der Tristar auf EAL 401 (primär verursacht durch Unachtsamkeit der Piloten aufgrund einer technischen Störung, sekundär durch ein unbemerktes Abschalten des Autopiloten ) die Konstuktion das Flugzeug nicht geschützt.--Schweiz02 (Diskussion) 09:47, 19. Aug. 2017 (CEST)

hoʻopuka ‘ia: joˈhan/ˈjoːhan zeˈbastjan ˈbax[Quelltext bearbeiten]

Wo wir gerade bei fremdsprachigen Wikipedias sind (s.o.): Ich bin leider des Hawai’ischen nicht mächtig. Gibt es zufällig jemanden hier, der den Kolleg(innen) nahelegen kann, daß unter dem Lemma Johann Sebastian Bach [17] das Bildnis von dessen Sohn Johann Christoph Friedrich Bach gezeigt wird? --Melekeok (Diskussion) 23:43, 16. Aug. 2017 (CEST)

Bötsy hat's erledigt. Mich erstaunt, dass wir von dem bekannten JSB-Portrait auf den Commons nur so minimal aufgelöste Wiedergaben haben. Vgl.
 Commons: Johann Sebastian Bach (Haußmann) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Steckt da auch so ein Urheberrechtsdrama wie mit den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen dahinter? --Zinnmann d 00:34, 17. Aug. 2017 (CEST)

Wikipedia-Hymne[Quelltext bearbeiten]

Sollten wir uns nicht mal Gedanken zu einer Wikipedia-Hymne machen?

Also wenn z.B. Jimbo auf die Bühne kommt - oder die Esperanto-WP 2.000.000 Artikel erreicht - oder die Weihnachtsaktion 60 Mill € bringt. Das kann man doch nicht einfach so sang- und KLANGLOS vorbeigehen lassen! Selbst Die Simpsons und The Big Bang Theory haben Songs! Ein Problem sehe ich nur bei den 5 Silben (Wi-ki-pe-di-a), aber auf irgendeine schmissige Melodie sollte das doch passen !??! GEEZER … nil nisi bene 08:12, 17. Aug. 2017 (CEST)
Nimm einfach einen 5/4-Takt, dann passt das schon. Obwohl: ein 4/4-Takt mit zwei Vierteln und einer Triole auf der zweiten Takthälfte könnte auch gehen. Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 08:33, 17. Aug. 2017 (CEST)

Zur Wikipedia-Hymne gibt es schon eine Menge Vorschläge. Besonders schmissig in meinen Augen (Ohren) "Hymn of Wikipedia", gesungen auf die Mutter aller Hymnen-Melodien. -- 149.14.152.210 09:29, 17. Aug. 2017 (CEST)

Besser nicht, kann eigentlich nur peinlich werden (entweder albern oder pathetisch). --AMGA (d) 09:33, 17. Aug. 2017 (CEST)

Daher sind so viele der Vorschläge eher ironisch-pathetisch. -- 149.14.152.210 09:46, 17. Aug. 2017 (CEST)
Ich bin für die Titelmelodie von "Wiki und die starken Männer". Hey, hey, Wiki. Hey, Wiki, hey ...--Optimum (Diskussion) 13:16, 17. Aug. 2017 (CEST)
Keine Hymne, aber... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 13:28, 17. Aug. 2017 (CEST)
Das ist schon sehr ... getragen.
Wie wäre:
Wikiped'ja, Wikipedia,
Überall auf dieser Welt,
Wenn uns diese Datenbahahank
Brüderlich zusammenhält,
Von der Maas bis an die Memel,
Von der Bitch bis hin zu Felt
Wikipedia, Wikipedia,
Überall in dieser Welt!
Während des Singens sollten die Sänger moshpitten (also: gegenseitiges in die Gesichtszone (oder 1 m tiefer) gezieltes Targeting ist nicht unbedingt verboten...) GEEZER … nil nisi bene 13:43, 17. Aug. 2017 (CEST)
Die gibt es schon [18], für Dual-Use sozusagen. Wenn die Ukrainer das singen, rennen alle moskaugesteuerten Rebellen davon. --2A02:1206:45B4:3BC0:F815:96E8:C89A:568B 14:00, 17. Aug. 2017 (CEST)
Und mal etwas ernsthafter, die Idee ist gar nicht so schlecht. Nachdem Beethovens Neunte bereits weg ist (als Europahymne) und auch Händels Zadok sich die UEFA gegriffen hat, wäre mein persönlicher Favorit irgendwas von Johann Sebastian Bach oder Händel, von letzterem die Sarabande. Wenigstens für die deutschsprachige Wikipedia. @Brodkey65, Rodomonte: Was haltet ihr von der Idee? Eine Hymne bzw. Erkennungsmelodie für die Wikipedia? MfG --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 14:04, 17. Aug. 2017 (CEST)
Wie wär's mit der 5ten? Wi-ki-pe-dia passt auf das Motiv. Und umzu findet sich schon noch Text. Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 14:10, 17. Aug. 2017 (CEST)
Bei der 5. ginge mir aber die Betonung wi.cki.pe.djaaa ziemlich gegen den Strich ... -- 149.14.152.210 18:17, 17. Aug. 2017 (CEST)
Text? Brauchts nicht, den produzieren wir hier schon in Massen... :) Oder vielleicht Toccata and Fugue in D Minor? --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 14:19, 17. Aug. 2017 (CEST)
Oder vielleicht doch An der schönen blauen Donau oder der Kaiserwalzer... Geniale Musik. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 14:26, 17. Aug. 2017 (CEST)
Ok, hier schon einmal ein erster patriotisch-heroischer Textentwurf zu Beethovens Neunter:
Schweizer, Deutsche, Österreicher
Emigranten hier und da
lobt und preist in höchsten Tönen
unsre Wikipedia!
Zwei Millionen sind es heute
das ist lang noch nicht zu viel -
Fünf, nein zehn Millionen Lemmata
das ist das neue Ziel!
-- 149.14.152.210 15:42, 17. Aug. 2017 (CEST) PS: Da darf natürlich noch das "Seid umschlungen, Millionen" mit symphonischem Beiwerk nicht fehlen, und weitere Textstrophen sollten folgen.
Immi, nicht Emi --2A02:1206:45B4:3BC0:F815:96E8:C89A:568B 16:10, 17. Aug. 2017 (CEST)
Pourquoi? Cordialement, 149.14.152.210 16:14, 17. Aug. 2017 (CEST) Ich hätte allerdings tatsächlich noch gerne Zweitsprachler, Emigranten und mehr eingebracht, wenn noch etwas mehr Platz im Textschema gewesen wäre.
Nachdem was der Spiegel-Scheffredakteur gerade wieder facebookt, dürfte sich die Einwilligung der Schweizer in Grenzen halten, in dem Lied gemeinsam genannt zu werden. --2A02:1206:45B4:3BC0:F815:96E8:C89A:568B 20:24, 17. Aug. 2017 (CEST)
Ja und, ich als Deutscher will auch nicht vom Spiegel durchanalysiert werden, aber Wiki und Spiegel sind doch was ganz Verschiedenes. Hier die Wikipedia, die keine Landesgrenzen kennt und nur Quellenbelege, dort halt der Meinungsjournalismus. Zur Güte: Man ersetze Deutsche durch Kartoffeln, Schweizer durch Kuhtreiber und Österreicher durch Gspusis und füge eine zweite Stimme hinzu (Melodie muss noch geschrieben werden), die den Text singt: „Es gibt noch Liechtensteiner-Liechtensteiner und einen Mann in Eupen, der kann Deutsch“ und voilà, es passt.--Bluemel1 (Diskussion) 20:34, 17. Aug. 2017 (CEST)
Selber Kuhtreiber. --2A02:1206:45B4:3BC0:F815:96E8:C89A:568B 20:47, 17. Aug. 2017 (CEST)
Ok. :) Es ehrt mich, wenn ich Schweizer sein darf, aber ich bin nur Kartoffel. ;) Und hiermit erkläre ich hochoffiziell, dass Schweizer keine Kuhtreiber sind und Österreicher keine Gspusis und Deutsche keine Kartoffeln. Alles safe?--Bluemel1 (Diskussion) 20:49, 17. Aug. 2017 (CEST)
Kühe müssen nicht getrieben werden Die grasen selbständig. In der Schweiz jedenfalls. --2A02:1206:45B4:3BC0:F815:96E8:C89A:568B 21:28, 17. Aug. 2017 (CEST)
Ich geh schlafen. Vor meinen Augen eine saftige Wiese im Berner Oberland. Und meine Kühe machen da alles, was sie wollen. Dir auch eine gute Nacht. Vergiss den Spiegel, die spitzen zu und sagen mal dies und morgen das Gegenteil.--Bluemel1 (Diskussion) 22:08, 17. Aug. 2017 (CEST)
"Zur Wikipedia-Hymne gibt es schon eine Menge Vorschläge. Besonders schmissig in meinen Augen (Ohren) "Hymn of Wikipedia", gesungen auf die Mutter aller Hymnen-Melodien. -- 149.14.152.210" Bitte sing doch mal auf YouTube vor! Bitte! Ich hab keine gesungene Fassung gefunden? --Delabarquera (Diskussion) 13:20, 18. Aug. 2017 (CEST
 Info zur Audio-Datei   
Gesungene Version der Wikipediahymne, leider mit anderem Text (für Delabarquera, Pfeil klicken)
Siehe rechts! -- 149.14.152.210 14:26, 18. Aug. 2017 (CEST)
Kühe müssen nicht getrieben werden. Abgetrieben aber werden sie. --Bavarese (Diskussion) 13:41, 18. Aug. 2017 (CEST)

Könige von Bayern (Ludwig I. und Ludwig II.)[Quelltext bearbeiten]

Ludwig I., König von Bayern, wurde am 25. August 1786 geboren. Ludwig II., König von Bayern, wurde am 25. August 1845 geboren. 59 Jahre auseinander und doch am gleichen Tag... Weiß jemand, ob es im bayrischen Königshaus feste Tage/Zeiten zum Kinder machen gab? Ich denke, dass die Zeiten, wo noch “Publikum“ beim Koitus dabei war, um sicher zu stellen, dass der Thronfolger legitim ist, waren da schon vorbei?! --Order of Glory Ribbon Bar.png P.W. Siebert (Diskussion) 12:19, 17. Aug. 2017 (CEST)

38 Wochen vorher war Anfang Dezember. Draußen ist es zu dieser Zeit dunkel und kalt, Fernsehen gab es auch noch nicht, was soll man an solchen Abenden sonst machen? Alles andere ist reiner Zufall, weil auch nicht wirklich planbar. Benutzerkennung: 43067 15:30, 17. Aug. 2017 (CEST)
Ob überhaupt jemals "Publikum" beim Koitus dabei war, scheint mir gar nicht so sicher zu sein. Unser Artikel Beilager formuliert da jedenfalls recht schwammig: Manche Autoren meinen, noch im 14. Jahrhundert habe der Beischlaf unter Zeugen stattgefunden. Womöglich ist das auch nur so eine erotische Phantasie/Rückprojektion moderner Autoren, wie das angebliche Jus primae noctis. Außerdem hätte das kaum einen praktischen Sinn. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass der Thronfolger gleich in der Hochzeitsnacht gezeugt wird. Ansonsten: Das Vater und Sohn am selben Tag Geburtstag haben, ist nicht weniger unwahrscheinlich, wie z.B. dass jemand an seinem Geburtstag stirbt. Dafür gibt es aber durchaus Beispiele. Geoz (Diskussion) 16:32, 17. Aug. 2017 (CEST)
Zwar lässt sich leicht ein Termin zur gemeinsamen Begattung finden, aber dass dann eine Schwangerschaft später gezielt in der 38. Woche am 25.8.1845 zur Geburt führt ist ohne die heutigen Hilfsmittel mMn im 19. Jahrhundert ohne Gefährdung der Leibesfrucht absolut unmöglich. Immerhin leitet das Kind seine Geburt ein...--Caramellus (Diskussion) 16:54, 17. Aug. 2017 (CEST)...hast Du eigentlich mal für den 25.8 im Heiligenkalender nachgeschaut?
Der Kini soll nicht nur am gleichen Tag, sondern gar zur gleichen Stunde wie sein Opa geboren worden sein - nämlich kurz nach Mitternacht... Als kleingläubiger Mensch könnte man da ja auf den Verdacht der Schummelei kommen, aber ich war nicht dabei (anders als der Opa!) und solche Zufälle kommen vor. Maximilian hielt es (der Opa wird nachgeholfen haben) für einen göttlichen Wink und machte den zweiten Vornamen seines Sohnes zum Rufnamen; denn eigentlich war der Märchenkönig ein Otto. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:12, 17. Aug. 2017 (CEST)
Der arme Lotto..so ganz ohne Identität. Welch ein Bis ins Marck...--Caramellus (Diskussion) 18:17, 17. Aug. 2017 (CEST)
Solange es nicht allgemein üblich bei Königs ist, dass die immer am gleichen Tag geboren werden oder solange man nicht wenigstens einen dritten Verwandten mit dem gleichen Geburtsdatum findet, kann man das wohl als Zufall einstufen.
Fast 50% meiner Verwandten wurden im Februar geboren. Hat da jemand ´ne geeignete Verschwörungstheorie für mich? --Optimum (Diskussion) 19:24, 18. Aug. 2017 (CEST)
Vermutung: In deiner Region steht im Juni + Juli die Sonne günstig und reflektiert schmeichelhaft das Antlitz der paarungsfreudigen Individuen.--Bluemel1 (Diskussion) 21:24, 18. Aug. 2017 (CEST)
Waren sie im Agrarbereich tätig? Vor der Ernte war der Alltag nicht ganz so arbeitsintensiv und so hatte man Kräfte und Zeit für alternative Beschäftigungen. Benutzerkennung: 43067 17:18, 19. Aug. 2017 (CEST)

Eisenbahngüterverkehrsdebakel[Quelltext bearbeiten]

Es ist durchaus erstaunlich, wie einfach man den europäischen Eisenbahngüterverkehr zwar nicht zum Stillstand, doch immerhin deutlich ins Stocken bringen kann. Zwei auf einer Länge von 15 m verbogene Gleise nötigen zu hunderten von Kilometern Umweg. Da isses natürlich dumm, daß die linksrheinische Strecke Basel–Strasbourg–Kandel–Mainz im kritischen Abschnitt zwischen Strasbourg und Kandel nicht nur eingleisig, sondern auch nicht elektrifiziert ist. Die Umfahrung über die Gäubahn ist durch eine Streckensperrung wg. Bauarbeiten nördlich von Horb unterbrochen und muß selbst über Tübingen nach Stuttgart umfahren werden. Darüber hinaus hat man es in den vergangenen 70 Jahren nicht geschafft, dass von den Franzosen als Reparationen abgebaute zweite Gleis neuzubauen; die Strecke ist also nicht besonders leistungsfähig. Die Südbahn wiederum und die Strecke von Lindau über Memmingen nach Ulm sind nicht elektrifiziert, und es gibt in Süddeutschland kaum noch güterzugtaugliche Diesellokomotiven. Mehdorn hat da wirklich ganze Arbeit geleistet. Fehlt noch zu erwähnen, daß derselbe Mehdorn auch Air Berlin auf dem Gewissen hat und die Heidelberger Druckmaschinen und zuvor WMF beinahe kaputtgemacht hat. Mehdorn, der große Schröder-Freund, der selbst gerade als Putin-Freund bei Rosneft noch mehr Millionen scheffeln will. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 20:19, 17. Aug. 2017 (CEST)

Du sagst es! Dabei hast Du nicht nur die Ruine neben der Landebahn vergessen! --Hans Haase (有问题吗) 21:39, 17. Aug. 2017 (CEST)
Das ist allerdings wirklich erstaunlich, dass man da nicht eine geeignete Umleitung improvisieren kann, nicht nur in Hinblick auf mögliche Terrorangriffe. Auch als Alternative zu den LKW-Kolonnen auf den Straßen und der inzwischen üblichen In-Time-Logistik ist das nicht gerade ein Glanzpunkt bezüglich Krisenbewältigung. --Optimum (Diskussion) 19:16, 18. Aug. 2017 (CEST)

Thunderbird / Anhänge [Missbräuchliche Café-Nutzung][Quelltext bearbeiten]

(Ok, bitte irgendwie über das hier weglesen, wenn nicht Thunderbird-Benutzer! Manche werden das vielleicht kennen: Wie sowas bohren kann im Hirn...)

Ich verwende als Mail-Programm Thunderbird und bin damit hoch zufrieden. Es gibt allerdings, seit der Version 50. ... schätz ich mal (im Moment V 52.2.1), eine Sache, die früher bestens funktioniert hat und mit der ich in den neuen Versionen trotz vieler Versuche nicht zurechtkomme. Früher gab es die Möglichkeit einzustellen: "Enthält Anhänge" und das zu kombinieren. Also: "Von: Maier" + "Enthält Anhänge" filterte alle Mails von Maier heraus, die Anhänge enthielten. Jetzt heißt es "Anhang: ist / enthält / beginnt mit / endet mit". Das schöne Allgemeine: "Egal, einfach ein Anhang vorhanden" bekomme ich ums Verrecken nicht mehr eingestellt. In der Google-Browser-Version ist das simpel und funktioniert: "from:maier has:attachment". Fertig. Was aber ist mit Thunderbird? -- P.S. Um zu zeigen, dass ich schon was versucht habe und wie man aneinander vorbeireden kann, habe ich beispielhaft das hier zu bieten. (Ganz Bauernschlaue empfehlen schon mal die Verwendung von F1. Als ob ich da nicht -- wie jeder pflichtbewusste Deutsche! brrh -- als Erstes nachschaue! Übrigens -- diese Zeitgenossen mit F1-Hinweis möchte ich mal mit fachärztlicher Charakterbeschreibung kennenlernen! Wie sind die sonst im Leben?! Ok, is'n anderes Thema. Schon klar.) --Delabarquera (Diskussion) 22:56, 17. Aug. 2017 (CEST)

Schnellfilter eingeschaltet? --Hans Haase (有问题吗) 13:00, 18. Aug. 2017 (CEST)
Also ich meine nicht die Suche über den Schnellfilter, sondern die "normale", z. B. unter Posteingang oder Gesendet > Kontextmenü > Nachrichten suchen. Da kann man dann ja z. B. auch Datum > vor / nach / von - bis u. ä. Dinge ganz übersichtlich mit dazunehmen. --Delabarquera (Diskussion) 14:28, 18. Aug. 2017 (CEST)
Es ist noch da, nur wie in der Filtermaske als Klickibunti für Laien gemacht, rein kommandzeilenfeindlich gestaltet. (Soeben inter Linux probiert) --Hans Haase (有问题吗) 14:59, 18. Aug. 2017 (CEST)
Delabarquera Mozilla Thunderbird 52.3.0.0 ist heute erschienen. --Hans Haase (有问题吗) 16:44, 18. Aug. 2017 (CEST)
"Thunderbird 52.3.0.0 ist heute erschienen" - Na, die ham wahrscheinlich hier mitgelesen und gleich gefixt. :-) -- Also, ich bin am Installieren und schau mal, ob sich an meinem Problem was geändert hat. Ich glaub eigentlich nicht. --Delabarquera (Diskussion) 13:44, 19. Aug. 2017 (CEST)
Wie erwartet: kein Fortschritt in meiner Sache in der neuen Version. Aber diesmal will ich's einfach wissen! *immomentimdreieckspring* Darum: Wer kann das einfache Beispiel von oben ("... ich meine nicht die Suche über den Schnellfilter, sondern die "normale", z. B. unter...") lösen: Gefunden werden über die "normale Suche" von Thunderbird: alle Mails von "Maier", die "irgendeinen Anhang" enthalten. Was muss konkret (!) in welchem Feld der normalen Suche stehen, damit das klappt? -- Eine Belohnung wird von mir in Aussicht gestellt! (Selbsteinschätzung: Ich bin ein großzügiger Mensch.) --Delabarquera (Diskussion) 11:46, 20. Aug. 2017 (CEST)

Ist das Theorie,[Quelltext bearbeiten]

dass fast alle Städte, Gemeinden, Ortschaften und Dörfer in einigen hundert Jahren anders heißen? Das muß man doch daraus schließen, da fast 100 Prozent aller Städte, Gemeinden, Ortschaften und Dörfer im Laufe der Jahrhunderte irgendwie "umbenannt" wurden. Was sagen die Sprachforscher dazu?mfG--Hopman44 (Diskussion) 16:34, 18. Aug. 2017 (CEST)

Die allermeisten Ortschaften ändern ihren Namen nicht; außer durch Eroberung (selbst da erstaunlicherweise nur selten!) oder Gebietsreform (die schlägt allerdings erbarmungs- und kulturlos zu). Sie machen Sprachwandel mit und schleifen sich ab (Eburacum über Eoforwicceastre zu York und so), aber umbenannt werden sie selten. Da heute Sprache stärker reguliert und verschriftlicht ist, werden die Ortsnamen in Zukunft wohl noch stabiler bleiben. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:26, 18. Aug. 2017 (CEST)
+1 sehe ich auch so. Google Maps - und was da alles dran hängt - wird zur "Perpetuierung" beitragen.
Was aber passieren könnte in einer Zukunft, in der die Menschen das Lesen verlernen (oder garnicht erst lernen), weil ihnen Maschinen alles vorlesen oder ihr Gesprochenes niederschreiben (soll auch schon in der WP passieren...), ist, dass sich weiterhin die Sprache - und damit die Aussprache - ändert, obwohl die Schreibweise (von Ortsnamen) identisch bleibt. GEEZER … nil nisi bene 17:43, 18. Aug. 2017 (CEST)
Trotzdem heißen viele Städte anders als vor einigen hundert Jahren. Einige nur "scheinbar", wie Peking/Beijing, andere aufgrund von Entkolonisation (Kalkutta/Kolkata und Bombay/Mumbay) oder Eroberung (Konstantinopel/Istanbul oder Königsberg/Kaliningrad). Dann ist da noch die Ausspracheänderung beim Übergang vom Mittelhochdeutschen und Niederdeutschen in Hochdeutsche. Ich möchte hier mal wetten, dass keine Stadt, die älter als 800 Jahre ist, genau den selben Namen wie bei ihrer Gründung trägt. - Und wer weiß, vielleicht haben die Chinesen in hundert Jahren so viele Probleme mit der Aussprache deutscher Namen, dass sie alle ändern. --Optimum (Diskussion) 19:05, 18. Aug. 2017 (CEST)
Rom? NNW 19:09, 18. Aug. 2017 (CEST)
Mist, verloren :) Ich war jetzt ganz auf deutsche Städte fixiert. --Optimum (Diskussion) 19:26, 18. Aug. 2017 (CEST)
Selbst in Deutschland ist das nicht unmöglich, gerade im Nordosten bei Ortsnamen auf -ow dürfte es einige geben, z.B. Rossow. Ist allerdings keine Stadt, nur eine Gemeinde. NNW 20:11, 18. Aug. 2017 (CEST)
Reinbeck wurde 1877 zu Reinbek. Bei der Änderung wurde das Dehnungs-c aufgehoben, weil es kaum noch einer als Dehnungs-c wahrnahm. Hingegen: 1018 Jahre konstant ist der Name Gera: 999 kam die provincia Gera in den Besitz des Stiftes Quedlinburg.--Bluemel1 (Diskussion) 20:32, 18. Aug. 2017 (CEST)
Davor hieß sie wohl "Geraha".--Optimum (Diskussion) 21:55, 18. Aug. 2017 (CEST)
"Wiener Neustadt" (gegr. 1194) hieß wohl von Anfang an "Neustadt", nur "Wiener" kam wohl erst später dazu. Bis 1804 war das eine deutsche Stadt. --MrBurns (Diskussion) 07:55, 19. Aug. 2017 (CEST)

Welda, früher Wellede, Welde, Kerkwellede und viele andere Beispiele (München-Gladbach, jetzt Mönchen-Gladbach) u.v.m.Guten Abend

Das sind ja wie gesagt keine Umbenennungen, sondern ganz normale Lautentwicklungen und Schreibvarianten. Sicher wird Welda auch heute noch von verschiedenen Leuten (Einheimische, Fremde, Nachbarorte) verschieden ausgesprochen; und wenn du einem ABC-Schützen den Auftrag gäbest, Welda zu buchstabieren, wäre das Ergebnis auch nicht ganz vorhersehbar. Umbenennungen sind so etwas wie Chemnitz zu Karl-Marx-Stadt und wieder zurück zu Chemnitz. Und die sind vergleichsweise selten. Grüße Dumbox (Diskussion) 21:03, 18. Aug. 2017 (CEST)
Hopmann44 hat das "umbenannt" ja auch schon von sich aus in Anführungszeichen gesetzt, weil er zwar wechselnde Namen festgestellt hat, aber wahrscheinlich nicht an eine willkürliche Umbenennung glaubt. --Optimum (Diskussion) 21:48, 18. Aug. 2017 (CEST)
Beispiele gibt es, allerdings tatsächlich eher gelegentlich: Wesermünde etwa oder Sandhagen, eine Gemeinde bei Bielefeld, auf deren Gelände die Von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel angesiedelt wurde und die heute Bethel heißt. Ein „Trend“ läßt sich daraus natürlich nicht ableiten. --Melekeok (Diskussion) 00:34, 19. Aug. 2017 (CEST)
Ach ja, und natürlich Byzanz - Konstantinopel - Istanbul. Und Nieuw Amsterdam - New York. Aber das sind Ausnahmen, wie gesagt. --Melekeok (Diskussion) 00:40, 19. Aug. 2017 (CEST)

In der Tat: Ich meinte nicht direkt Umbenennungen, sondern Namensveränderungen. Danke!--Hopman44 (Diskussion) 08:31, 19. Aug. 2017 (CEST)

Die meisten Orte, mit denen ich mich beschäftige, heißen im Prinzip seit Jahrhunderten gleich. Natürlich ist die konkrete Schreibweise besonders im Mittelalter bis zum Biedermeier meistens nicht konstant. Das hat mehrere Gründe. Vor Luther und den Grimm war die Idee einheitliche Schreibweise zu verwenden eher exotisch. Jeder Schreiber hat die Variante verwendet, die er für richtig hielt - gerne auch mal in der selben Urkunde in mehreren Varianten. Ganz so wie heute in der Grundschule, wo ein umstrittenes pädagogisches Konzept ja drauf beruht, das Rechtschreibung ertmal beim Erlernen des Schreiben unwichtig ist, hauptsache man erkennt das Wort. Das ganze dann noch im Laufe der Zeit mit den Veränderungen der Laute, deren Gesetzmäßigkeiten die Altphilologie gut erforscht hat. Wenn ich den Ortsnamen Laverickhusen (in heutiger Schreibweise Laveringhausen) sehe, erkenne ich darin schnell die Stammform von Leverkusen aus dem 13. Jahrhundert.
Irgendwann, so um 1800 begann man eine Verwaltung nach heutig-preußischer Ausprägung aufzubauen. Katataster wurden eingeführt und Beamte fragten die Ortsansässigen nach den Namen von Bergen, Flüssen und Orten um sie vollständig zu erfassen - ja nachdem was sie zu verstehen glaubten, gab es da auch einige unbeabsichtigte Namensänderungen. Der dialektnuschelnde Bauer meinte häufig etwas anderes als der Schreiber verstand, aber als amtlichen Namen nun auf ewig notierte. Abgesehen von ein paar Auswirkungen der Rechtschreibreformen (Dahl -> Thal -> Tal) bleiben seitdem laut meinen zahlreichen, rund 150 Jahre umfassende Ortsregistern die Namen aber seit zweihundert Jahre doch recht konstant. Wenn es doch mal dazu kommt, dann nach einem umfangreichen und begründeten Verwaltungsakt im Einzelfall (Neukirchen -> Bergisch Neukirchen) oder aufgrund einer generellen Vereinheitlichung wie der Zusammengeschreibung (Ober Dahl -> Oberdahl) im 19. Jahrhundert. Benutzerkennung: 43067 16:59, 19. Aug. 2017 (CEST)

Danke für die umfassenden und verständlichen Ausführungen. Damit ist klar: Es ist Theorie!, es sei denn, das o.g. umstrittene Konzept der Vernachlässigung der Rechtschreibung (Schreiben nach Gehör) setzt sich durch...(d.h. der Name der Gemeinde wird wiederum über die Sprache resp. Aussprache! - neu - definiert) und findet dadurch Eingang in die Ortsnamensbildung bzw. -schreibung. (hopman44)

Religion des Friedens[Quelltext bearbeiten]

Die Religion des Friedens hat nun in Spanien zugeschlagen... --Mateo K 01 (Diskussion) 16:55, 18. Aug. 2017 (CEST)

Hmmmm.... ja. Nach der Heiligen Spanischen Inquisition.
Halte sie eher für sozial nicht kompetente, suizidale Idioten. Unter denen gibt es auch Schweinefleischfutterer, Alkoholtrinker und so. GEEZER … nil nisi bene 17:10, 18. Aug. 2017 (CEST)
Ha! Die spanische Inquisition hätte ich jetzt hier nicht erwartet! --AMGA (d) 00:29, 19. Aug. 2017 (CEST)

Sind alles Menschen. Religion egal. Heute ist übrigens Gründungstag der Hamas. Helau. Kann man die Welt ändern? Retten?--Bluemel1 (Diskussion) 18:30, 18. Aug. 2017 (CEST)

Religiohohn...--Caramellus (Diskussion) 19:24, 18. Aug. 2017 (CEST)...für den Giftmischer nun gebläut...hihi
Jau..Mit Juhu... häts des nicht gemacht--Giftmischer (Diskussion) 23:30, 18. Aug. 2017 (CEST)
@Caramellus, Grey Geezer, Bluemel1 Naja... die sind ja durch die Religion d. Friedens motiviert, halte es für nicht egal. Das Christentum hatte Reformation + Aufklärung + Säkularisierung; der Islam gar nichts davon.
Postaufklärungsära
Das mit der Aufklärung ist eine steile These, wenn ich mir das 20. Jahrhundert anschaue. Für mich sind das alles Menschen und Menschen sind zu allem fähig, im Gegensatz zu den Kühen im Berner Oberland aus dem Lande der aufgeweckten, sympathischen Almjodelkunstschaffenden.--Bluemel1 (Diskussion) 20:40, 18. Aug. 2017 (CEST)
Sieh dir mal das Alter der entsprechenden Religionen an: Islam ist der Teenager. In dem Alter, in dem der Islam heute ist, hat das Christentum auch - sagen wir mal - drastisch Äktschn gemacht. Heute ist das Christentum ein Beamter, Mitte 40, mit Häuschen und Einlegesohlen. Und wenn das Christentum im Alter des Buddhismus sein wird, etwa 78 und so ziemlich alles geht, wird Jesus am Kreuz zwinkern und raucht sich dabei einen.
Soll aber nicht heissen, dass ich annehme, diese Mordbuben in Spanien wären "religiös".
Sie sind ungebildet, unsexy, aggressiv, frustriert, indoktriniert, ohne Perspektive, und verfügen über keine oder sehr, sehr wenig Empathie. Die Spanier und der Rest der Welt (bis auf den Margarinekopf) reagieren genau richtig. Den Medien zeige ich zwei runzlige Mittelfinger. GEEZER … nil nisi bene 20:45, 18. Aug. 2017 (CEST)
Ähem, Buddhismus... [19] [20] en:Buddhism and violence... Religionen kriegen's halt nicht hin. --AMGA (d) 00:21, 19. Aug. 2017 (CEST)
Zum Beispiel sind die Kühe im Berner Oberland unfähig zum Fliegen. Also quasi die Schweizer Air Berlin. Siehe auch die anderen im Lauterbrunnental tödlich verunglückten Rindviecher. --82.212.58.111 22:01, 18. Aug. 2017 (CEST)
(nach BK) Die Reformation (und Gegenreformation) hat erstmal zu einem langen und blutigen Zeitalter von Religionskriegen geführt. Erst mit dem Dreißigjährigen Krieg haben die Europäer den Spaß an sowas ein bisschen verloren. Aufklärung und Säkularisierung sind keineswegs "christlich", sondern wurden, ganz im Gegenteil, unter größten Anstrengungen, gegen den erbitterten Widerstand der etablierten Religionsgemeinschaften durchgesetzt. Manche glauben nun, dass sich der politische Islam noch im Zeitalter der Religionskriege befindet. Muss ja aber nicht so bleiben. Geoz (Diskussion) 22:10, 18. Aug. 2017 (CEST)
Nehmt den Deutschen 50 % ihres Geldes weg und schaut, ob sie noch so tolerant sind wie heute. Da macht die Geschichte des Christentums auch keinen Unterschied, ob jemand sich in die Opferrolle begibt (Deutschland erwache, Weltkrieg entfacht). Es liegt auch an den Vermögensverhältnissen und am menschlichen Neid und an der Frustration. Viele Prediger springen dann natürlich nicht besänftigend zur Seite und beruhigen ihre Schäfchen, sondern hetzen auch noch gegen andere Religionen, weil die Gelegenheit günstig ist. It is a mess.--Bluemel1 (Diskussion) 08:33, 19. Aug. 2017 (CEST)
Diese ganzen nicht nur hier, sondern zunehmend auch in der Fachwelt gesponnenen Theorien über die "Rückständigkeit" des Islam, seine "fehlende Aufklärung" etc., das ist etwas was man in den naturwissenschaften als Pathologische Wissenschaft bezeichnen müsste - es wird etwas untersucht, was es nicht gibt. Dieser Aufstand des Islam gegen die restliche Welt ist ein relativ junges Phänomen, das Ende der 1970er begann - die Machtergreifung Chomeinis 1979 ist da das prägnante Datum. Aber es gibt heute leider immer weniger Leute die sich an die Zeit vorher erinnern bzw. sich damals näher mit dem Thema beschäftigt haben, um einen Vergleich zu ziehen. Damals war der Feind rot.--Antemister (Diskussion) 11:24, 19. Aug. 2017 (CEST)
"Damals war der Feind rot." Danke für die Beleidigung. Die bösen Sozialisten und Kommunisten. Der wahre Feind ist nicht rot, sondern braun und überall zu finden (genannt "Faschismus", zu finden z. B. in den USA, der Türkei oder Russland). --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 11:40, 19. Aug. 2017 (CEST)
Es ist unüblich, im Café über Feinde zu reden, doch der Zeitgeist kriecht zu allen Türen herein. Wenn ihr euch kloppen wollt, bestell ich mir vorher noch ein Schinkenbrot mit Radler und nehme eine gesicherte Position am Tresen ein (hinter dem Tresen).--Bluemel1 (Diskussion) 12:13, 19. Aug. 2017 (CEST)
Du meine Güte, ich verstehe Antemisters Aussage einfach als eine über einen früheren Zeitgeist. --Chricho ¹ ² ³ 12:19, 19. Aug. 2017 (CEST)
Ja, ich verstehe Antemisters Nutzung des Wortes „Feind“ als eine indirekte Rede. Er gibt den damaligen Zeitgeist wieder. Schönes Beispiel, wie jemand ungewollt in ein Wespennest sticht und sich dann Angriffen erwehren muss, die nicht intendiert waren. So viel zum Thema „Nach der Aufklärung“.--Bluemel1 (Diskussion) 12:25, 19. Aug. 2017 (CEST)
Ich finde, man sollte das Problem ohne "rumgetue" beim Namen benennen: der politische Islam! Die westliche Welt kämpft schon seit Jahrhunderten gegen den Islam (Stichwort: Osmanisches Reich) --Mateo K 01 (Diskussion) 12:50, 19. Aug. 2017 (CEST)
Das fing schon mit der islamischen Expansion unter dem Umayyaden von Damaskus (662 bis 750) an. Der Islam hat übrigens über mehr als 1000 Jahre aggressiven Krieg gegen uns geführt und tausende Menschen unter brutalsten Umständen als Sklaven verschleppt, Männer wurden fast immer kastriert. aber an den Schulen wird nur über Kolonialverbrechen in der neuen Welt und in Afrika und den europäischen Sklavenhandel erzählt, die Türkenkriege, die islamischen Angriffe und die islamische Sklaverei, die teilweise bis heute andauert. (Viele Muslime meinen nicht Sklaverei sei ein Unrecht, sondern nur nicht mehr zeitgemäß) Der Islam ist nicht fortschrittlich und friedfertig, wie man uns oft weismachen will. Liberal Bewegung im Islam sind äußerst klein. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 13:28, 19. Aug. 2017 (CEST)
Also ich habe einige muslimische Freunde, die sich ganz klar vom Terrorismus abwenden. Und die hier in Deutschland friedlich leben, arbeiten und Steuern zahlen. Mit meiner Familie habe ich häufig in islamischen Ländern Urlaub gemacht, in denen wir sehr gut behandelt wurden. Der IS ist nicht der Islam, sondern eine verbrecherische Terrororganisation, die den Islam für ihre Zwecke missbraucht. Jihad ist ein Verteidigungs- und nicht Angriffskrieg, was diese Typen anscheinend nicht ganz verstanden haben. Sie wollen uns nur gegen die Muslime aufhetzen, was in vielen westlichen Gesellschaftsschichten anscheinend schon gelungen ist. Ich persönlich finde das sehr schade, weil ich denke; wir können viel von anderen Kulturen und Religionen lernen. Gruß, European Networks 14:48, 19. Aug. 2017 (CEST)
Was denn? Die Intoleranz? Der nahe Osten ist gesellschaftlich rückständig, etwa auf dem Niveau einer Hammelherde. Und nicht mal das können wir von denen lernen, das mit der Hammelherde. Da hatten wir hier schon lange genug. -- Janka (Diskussion) 15:17, 19. Aug. 2017 (CEST)
European Networks hat das Wichtigste gesagt: Nur bei krasser Vereinfachung kann man einen Moslem, der einem zufällig im Supermarkt über den Weg läuft, mit der Ideologie des radikalen Islamismus in Verbindung bringen − sollte man aber Kenntnisse haben, dass jemand offen gegen die Werte des Grundgesetzes eintritt, zum Beispiel ein Imam, dann bin ich sofort bereit, präventive Sicherheitsmaßnahmen zu befürworten. Ein Mörder ist ein Mörder, Religion egal, ein Feind des Grundgesetzes ist ein Feind des Grundgesetzes, und die wehrhafte Demokratie wird von Menschen bedroht, die gewalttätig sind, auch hier ist die Religion, Ideologie erst einmal egal, es sollte aufgrund der Ethnie oder Religion oder Gesinnung weder einen Bonus aus dem Wunsch nach tolerantem Verhalten heraus noch einen Malus geben (weil man sonst zu voreiligen Selektionen einzelner Gruppen gelangt). Vorurteile helfen bestimmt nicht weiter. Die Grundfrage ist vielmehr: Welches Recht auf Aufenthalt in Deutschland hat jemand, der aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland einreist, wenn laut Rechtsprechung der EU die Dublin-Regeln auch dann galten, als Frau Merkel sie aussetzte? ... und darüber muss sich niemand den Kopf zerbrechen, denn das entscheidet Frau Merkel anhand ihrer Zeitungslektüre ganz gönnerhaft selbst.--Bluemel1 (Diskussion) 15:21, 19. Aug. 2017 (CEST)
Ich kann den Frust der Menschen sehr gut nachvollziehen, besonders nach Barcelona und anderen Attentatsorten. Auch mich erfüllt das mit Wut. Nur kann ich jetzt nicht einfach hingehen, mir einen x-beliebigen Moslem schnappen und ihn meine Vergeltung spüren lassen. Das geht einfach nicht. Es wäre nicht richtig, da er ja nichts dafür kann. Natürlich muss der Terrorismus mit allen rechtsstaatlichen und militärischen Mitteln bekämpft werden. Das steht völlig außer Frage.
Wenn ich als evangelischer Christ einen Katholiken angreifen würde, wären dann alle evangelischen Christen schuldig? Ich denke nicht. Und ja, es gab islamische Gelehrte in der Wissenschaft, die schon im Mittelalter Geschichte geschrieben haben. Gruß, European Networks 16:29, 19. Aug. 2017 (CEST)
Man kann aber nicht die Augen vor den Umstand verschließen, dass es in der heutigen Zeit doch eher Angehörige des islamischen Kultur- und Religionskreises sind, die Terrorismus als gültiges Stilmittel ansieht. Die letzten Terrorakte von evangelichen oder katholischen Christen (Nordirland) liegen ja nun schon einige Zeit zurück und waren eher politisch motiviert, oder sind deutlich seltener. Vor allen erschreckt mich, dass ich auch unter den friedlichen Muslimen ein gewisses Verständnis, Akzeptanz oder Toleranz für solche Taten erkennen will. Natürlich haben die Verbände oder Einzelpersonen nicht die Verpflichtung automatisch Ablehnungserklärungen abzugeben, wie es manche erwarten. Aber wenn man sieht, wie liberalere Auslegungen des Islam und deren konkrete Ausformungen und Projekte auch von einer breiten Mehrheit der friedliebenden Muslims angefeindet wird, sehe ich da derzeit für die Zukunft wenig Optimismus berechtigt. Benutzerkennung: 43067 17:14, 19. Aug. 2017 (CEST)
Das mit den "islamischen" Gelehrten ist ja leider alles Schnee von Gestern. Genauer gesagt von vor mehr als 700 Jahren. Und genau da liegt das Problem. Fortschritt bleibt nicht stehen und Stillstand ist eben wie Rückschritt. Frag doch mal heutige weise Männer aus dem Orient, wie sie über ihre Gesellschaft denken. Früher haben wir die Null in den Westen exportiert. Heute exportieren wir Nullen. Leider ist es neben der Gewaltaffinität eben gerade dieses Gefühl von Überlegenheit, das dem Orient extrem schadet. Der Gesellschaften des Orients begreifen sich als "fortschrittlich", denn Koran und Scharia schränken sowohl die Macht des Tyrannen als auch die eines wilden Mobs von Vettern ein. Das war im Jahr 1000 sicher auch aktuell. Heute sind wir aber weiter. Wir schlagen in Europa einem Dieb eben nicht mehr die Hand ab sondern resozialisieren ihn. Damit kannst du im Orient keinen Blumentopf gewinnen, weil der Rachegedanke tief gesellschaftlich verwurzelt ist und eben auch von Koran und Scharia perpetuiert wird. Und die kann man ja nicht auslegen. Im Grunde hat diese Kodifizierung des Rechts als unumstößliche religiöse Offenbarung den Orient an gesellschaftlicher Weiterentwicklung gehindert und tut dies auch heute noch. -- Janka (Diskussion) 19:25, 19. Aug. 2017 (CEST)
Quark. Jede Heilige Schrift kann, ja muss man auslegen. Genau das ist der Job von Theologen, und die gibt es auch im Islam. Keine religiöse Offenbarung ist unumstößlich, sonst hätte die Kodifizierung des mosaischen Gesetzes in der Bibel ja auch die gesellschaftliche Entwicklung im Okzident verhindern müssen. Hat sie aber nicht. Geoz (Diskussion) 20:41, 19. Aug. 2017 (CEST)
Sag das bitte den Leuten, die "den Islam leben". Genausogut kannst du es natürlich auch irgendwelchen Bibelwerfern aus den U*S*A sagen. Viel Erfolg! Im Okzident haben wir diesen Gottesmist über Jahrhunderte abschütteln müssen. Das geht also nicht von jetzt auf gleich. -- Janka (Diskussion) 22:45, 19. Aug. 2017 (CEST)
Gut, es geht also nicht von jetzt auf gleich. Aber es geht. In deinem vorherigen Post war noch von "perpetuiert" die Rede. Laut meinem Langenscheidt kommt das von perpetuus: ganz, ununterbrochen, fortdauernd, beständig, lebenslänglich, für immer. Als ob das ein Schicksal wäre, gegen das die Moslems beim besten Willen nichts tun könnten. Mit Erleichterung nehme ich zur Kenntnis, dass ich dich da wohl missverstanden habe. Übrigens ist meine Schwester bei den Zeugen Jehovas. Ich habe also durchaus persönliche Erfahrung mit religiösen Radikalinskis. Der habe ich schon allerlei "gesagt" (und glaube auch, dass das nicht völlig fruchtlos geblieben ist). Geoz (Diskussion) 23:28, 19. Aug. 2017 (CEST)

Wenn wir andersdenkende und -gläubige Menschen vorverurteilen, dann werden wir sie nie verstehen lernen, weil sie sich unverstanden fühlen. Wir sind dann auch nicht besser. Ich denke, wir können einen anderen Weg als ein paar Terroristen einschlagen – nämlich Freundschaft. Der IS will diesen Krieg, doch er wird ihn nicht bekommen. Als Christ sage aus meiner tiefsten Überzeugung heraus, dass es falsch ist, die gesamten Muslime für die Tat von von ein paar Wahnsinnigen anzuklagen. Ist halt meine Meinung.

„Wir haben ein staatliches Haus geerbt, ein großes ‚Welthaus‘, in dem wir zusammen leben müssen - Schwarze und Weiße, Menschen aus dem Osten und aus dem Westen, Heiden und Juden, Katholiken und Protestanten, Moslems und Hindus. Eine Familie, die in ihren Ideen, ihrer Kultur und ihren Interessen übermäßig verschieden ist und die – weil wir nie mehr ohne einander leben können – irgendwie lernen muss, in dieser großen Welt miteinander zu leben.“

Gruß, European Networks 21:27, 19. Aug. 2017 (CEST)

+1 Ich, als überzeugter Atheist, kann mich dem nur anschließen.
Dieter Nuhr, den ich nicht besonders mag, hat es (sinngemäß) einst relativ gut auf den Punkt gebracht: Das Problem heißt nicht Islam gegen Christentum, Orient gegen Okzident, sondern das Problem sind die Fundamentalisten, Radikalniks und Fanatiker auf beiden Seiten... --Gretarsson (Diskussion) 22:10, 19. Aug. 2017 (CEST)


Das ist zwar eine sehr schöne Idee, aber irreal. Der Gott der wirklichen Welt ist das Wirtschaftswachstum. Seine Macht stürzt die Gesellschaften, die ihm nicht zu Füßen liegen wollen. Erleben wir gerade. -- Janka (Diskussion) 22:52, 19. Aug. 2017 (CEST)
Ich will nicht andere Spinner verstehen, ich will ohne Bedenken haben zu müssen durch spanische Innenstädte oder Berliner Weihnachtsmärkte flanieren, britische oder französiche Konzerte besuchen können. Mir ist es ziemlich egal, was geistig zurückgebliebene Höher-Wesen-Anbetende jeglicher Coleur für kranke Gedanken und Weltbilder haben, ich will nicht als Schutz vor deren kranke Taten über Jahrhunderte hart erkämpfte Freiheitsrechte im Schnelldurchlauf erodieren sehen. Mir scheint, die derzeitige Art das Problem zu behandeln ist nicht zielführend. Benutzerkennung: 43067 23:03, 19. Aug. 2017 (CEST)
Du redest von Freiheit, beschimpfst aber gleichzeitig jeden, der an einen Gott glaubt, als "geistig zurückgeblieben" und "Spinner". Bevor du andere wegen Intoleranz und Angriffen auf die Freiheit verurteilst, solltest du erst mal an dir selbst arbeiten. Ich blaibe dabei: Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen. Er hilft uns frei aus aller Not, die uns jetzt hat betroffen. Und kleiner Hinweis: Ich selbst will ganz bestimmt keine Deportationen und Massenhinrichtungen von Muslimen, oder Abschiebungen integrierter Flüchtlinge (wenn sie sich zu Deutschland eindeutig bekennen würden und unsere Kultur akzeptieren, würde ich auch jede Einbürgerung sofort befürworten), aber diese extreme Islamophilie und das antideutsche Verhalten (wenn man nur die Nationalhymne singt gilt man schon als Nazi, ebenso wenn man gegen den Kapitalismus und den globalistischen Internationalismus und einen europäischen Superstaat eintritt) Was die wesentliche Bereiche der Politik betrifft sage ich nur: Ich glaube an den Sozialismus in einem Land --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:30, 20. Aug. 2017 (CEST)
Verblendete von Religionen sind für gut 80-90% aller Grausamkeiten der Weltgeschichte verantwortlich, aber ich soll an mir arbeiten? Da haben wir es doch schon: Kaum fühlt sich einer (Du als Gottes Burgmanne?) auch nur ansatzweis ein seinem Aberglauben in Frage gestellt ist die Aggression gegen Andersdenkende nicht weit. qed! Benutzerkennung: 43067 00:35, 20. Aug. 2017 (CEST)
Posts zu politisch-weltanschaulichen Themen vom (angeblich) Universal-Interessierten kann man eigentlich getrost ignorieren. So, wie ich das über viele Monate hier und in der Auskunft mitbekommen habe, kommt da in aller Regel kaum mehr als faschistoides gebrabbel... --Gretarsson (Diskussion) 01:16, 20. Aug. 2017 (CEST)
Aber das Wort „faschistoid“ ist viel zu hart. Ein Faschist ist etwas ganz anderes. Solche schwierigen Themen können auch ohne Adjektive mit dieser verletzenden Konnotation behandelt werden.--Bluemel1 (Diskussion) 09:16, 20. Aug. 2017 (CEST)
Mit Verlaub, ein „weicheres“ Adjektiv fällt mir zu dem , was U.I. hier immer wieder ablässt, nicht ein. Leute wie er sind m.E. Teil des Problems, das wir hier diskutieren. --Gretarsson (Diskussion) 14:52, 20. Aug. 2017 (CEST)
"Verblendete von Religionen sind für gut 80-90% aller Grausamkeiten der Weltgeschichte verantwortlich ..."
Jetzt mal ungewohnt ernsthaft: Ich gehe, was diese ja ziemlich verbreitete These von den 'schlimmen Religionen en gros' angeht, seit geraumer Zeit mit folgendem Hinweis auf Reisen: 1. Das mit den Prozentzahlen sollte man einfach lassen. Suggeriert Pseudo-Exaktheit, wo keine ist. Wie sollte man so etwas messen können, wenn Religion und Macht in Schlieren ineinangerlaufen? 2. Religion ist im Kern eine spirituelle Größe, ohne Macht und Krieg. Religionen reagieren auf die Tatsache, dass wir sterben müssen und mit unserer "Geworfenheit" nicht so recht wissen, wozu das Leben gut sein soll. (Das gegenwärtige Weltbild des aufgeklärt-wissenschaftlichen Westens enthält zwei sich widersprechende Komponenten: a) der naturwissenschaftliche Anteil wirkt verstärkend: Der Kosmos als unverstandene Brühe von Supgergalaxien. Nur die, die sich immer rasch zufriedengeben, streicheln sich da satt über den Bauch und schlafen zufrieden ein. b) Kernsatz: "Der Konsum gepaart mit wohlfeiler Egozentriertheit ist mir Lebenssinn genug! Was sollte mir denn da noch fehlen?!") 3. Anthrophologische Konstante: In jeder Bewegung, die Wichtiges im Leben anspricht, springen sogleich die "politischen Naturen" herbei, also diejenigen unter den Menschen, die die Fähigkeit haben, Machtstrukturen aufzubauen. Sie wittern bei jeder an sich guten Sache den Erfolg für ihre Art zu leben und zu denken. Dass es darum geht, Macht zu haben, ist ihnen Dogma und Gesetz. -- 4. Schlussfolgerung: Im Jahr der Analytischen Philosophie sollten deliberativ veranlagte Menschen lernen, 2. und 3. auseinanderzuhalten. -- Ok, ich sammle Anhänger für diese Einsicht! Bitte melden, wenn Zustimmung. --Delabarquera (Diskussion) 12:51, 20. Aug. 2017 (CEST)
Wo kann ich unterschreiben? Sollte unter denkenden Menschen in der Tat eine Selbstverständlichkeit sein. Grüße Dumbox (Diskussion) 13:14, 20. Aug. 2017 (CEST)
2) und 3) analytisch auseinanderzuhalten dürfte kaum Schwierigkeiten bereiten, es klappt aber in der Praxis nicht. Prämisse: Gäbe es diese Idiotie bei 2) nicht, würde 3) nicht funktionieren und die Welt wäre gleich ein besserer Ort. Benutzerkennung: 43067 13:30, 20. Aug. 2017 (CEST)
Mit der Darstellung der beiden Gegensätze unter 2) bin ich überhaupt nicht einverstanden. Atheisten sind nicht per se leicht zufriedenzustellen. Lediglich in der Frage nach dem Sinn ihres Lebens und ihres Platzes im Kosmos sind sie einstimmig der Meinung, dass schon die Stellung der Frage sinnlos ist und dass das Leben (schlafraubende) Probleme genug mit sich bringt. Man kann auch ein selbstreflektierter konsumkritischer Mensch sein, ohne dass man zugleich einer simplen Welterklärungslehre aus einem Jahrtausende alten Märchenbuch anhängen muss. --Gretarsson (Diskussion) 14:19, 20. Aug. 2017 (CEST)
"Verblendete von Religionen sind für gut 80-90% aller Grausamkeiten der Weltgeschichte verantwortlich ..."
Die Auseinandersetzungen der Neuzeit hatten überwiegend säkulare Gründe, daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass hier überhaupt 10% erreicht werden, schon allein deshalb, weil früher einfach weniger Menschen lebten. Und auch früher hatten die Kriege immer eine säkulare Komponente. Der dreißigjährige Krieg z.B. hätte nicht so lange gedauert, wenn es das damalige Geschäftsmodell der Söldnerarmeen nicht gegeben hätte, die aus der Kriegsbeute bezahlt wurden. --2003:E4:2BC0:E47B:C110:1AB6:74A7:5988 13:30, 20. Aug. 2017 (CEST
@Benutzerkennung:43067 "Gäbe es diese Idiotie [Plural?] bei 2) nicht, würde 3) nicht funktionieren und die Welt wäre gleich ein besserer Ort." -- Halte ich für etwas monomanisch auf Religionen ausgerichtet. Überhaupt das Monokausale, das gleich neben dem Monomanischen siedelt, es hilft in der Regel nicht weiter! -- Gegenargumente meinerseits, kombiniert mit @IP "Die Auseinandersetzungen der Neuzeit hatten überwiegend säkulare Gründe": 1. Ob es überhaupt die Religion an erster Stelle oder doch nicht die Kombination mit anderem oder gleich: ganz Anderes war und ist, muss noch erhoben werden. a) reine Macht- / Territorial- und Wirtschaftskriege (der Alte Fritz gegen Maria Theresia; Napoleon gegen Resteuropa), b) Wirtschafts- und Ideologiekriege (Amerikanischer Bürgerkrieg), c) Wirtschafts-, Rassen- und sonstige Ideolgiekriege (Kolonialkriege, Hitlerei), usw. 2. Meine These: Hätte es keine Religionen gegegeben / gäbe es keine Religionen, dann träten andere Gründe gewiss an die Religion-Stelle, soweit diese überhaupt betroffen ist. (Also: Ja, ich akzeptiere, dass es extrem religionslastige Kriege = meinetwegen: Religionskriege gab (die Kreuzzüge, der 30jährige Krieg); allerdings: mein Religion&Mächtige-Herbeispringen-Argument von oben bitte nicht außer Acht lassen!)
@Dumbox Danke! Ich nehme das mal als Unterschrift. :-) --Delabarquera (Diskussion) 14:13, 20. Aug. 2017 (CEST)
Nachtrag: Ich bin mit der Islamisten=Verlierer-Erklärung Enzensbergers, die er nach 9/11 geschrieben hat, nicht vollständig zufrieden, aber man sollte sie nicht einfach außer Acht lassen (vgl. Enzensberger: SchreckensMänner. Versuch über den radikalen Verlierer. 2006) Meine Paraphrase: In der islamischen Welt, soweit sie zum Islamismus neigt, kommen zwei Dinge zusammen: eine extreme Männer-Stolz-und-Ehre-Ideologie und eine große Zurückgebliebenheit in Sachen Wissenschaft und Wirtschaft. Daraus bildet sich dieses terroristisch-explosive Gemisch der Männer, die sich immer nur als Opfer sehen, ohne auf eine eigene Schuld blicken zu können. Sie sind ja doch einfach stolze Krieger! Man muss sachlich dagegenhalten: "Werdet wissenschaftlich und wirtschaftlich erfolgreicher, dann geht es euch besser. Um das zu erreichen, gehören so seltsame Dinge wie -- ja nun: westliche Bildung einfach mit dazu. Kriegt ihr das nicht hin, bleibt ihr die Abgehängten." --Delabarquera (Diskussion) 14:30, 20. Aug. 2017 (CEST)
Nachtrag 2: @Gretarsson "Mit der Darstellung der beiden Gegensätze unter 2) bin ich überhaupt nicht einverstanden. Atheisten sind nicht per se leicht zufriedenzustellen. Lediglich in der Frage nach dem Sinn ihres Lebens und ihres Platzes im Kosmos sind sie einstimmig der Meinung, dass schon die Stellung der Frage sinnlos ist und dass das Leben (schlafraubende) Probleme genug mit sich bringt."
Kann ich gut verstehen, diese Sätze. Meine Antwort: Ja, es gibt, was die Sache Lebenssinn & Spiritualität angeht, offenbar einfach unterschiedliche Temperamente. Du formulierst den einen Part, ich den anderen. Da steht wohl Aussage gegen Aussage. Es gibt eben Menschen, die unterschreiben: "Worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen!" (Das Ausrufezeichen ist von mir.) Die anderen sehen das anders: "Worüber man nicht schweigen kann, darüber muss man reden." Ich bin gegen Redeverbote in Sachen 'letzte Dinge & letzte Fragen'. Ansonsten: Peace! --Delabarquera (Diskussion) 14:52, 20. Aug. 2017 (CEST)
Bei deinen obigen vier Punkten kann ich 1. und 3. ohne weiteres unterschreiben. Wie Gretarsson habe ich aber große Probleme mit 2.: Religion ist im Kern eine spirituelle Größe, ohne Macht und Krieg. Wie kommst du darauf, dass spirituelle Größen keine reale Macht hätten? Es sind nicht die Bagger und Lastwagen, die Berge versetzen, sondern der Glaube, dass das eine gute Idee ist. Mit den Baggern und Lastwagen geht es nur schneller. Religionen reagieren auf die Tatsache, dass wir sterben müssen und mit unserer "Geworfenheit" nicht so recht wissen, wozu das Leben gut sein soll. Halte ich für eine unzureichende Erklärung, weil monokausal. (An anderer Stelle äußerst du doch selbst dein Misstrauen gegen monokausale Erklärungen, seltsam.) Außerdem befassen sich nicht nur Religionen mit dem Thema, sondern auch andere Idieologien (der "neue Mensch" im utopischen Sozialismus, etc) und die Philosophie. Religionen hatten schon immer auch andere Funktionen: ein Wir-Gefühl schaffen (was aber auch andere Institutionen können, angefangen beim Kaninchenzüchterverein), die Welt erklären (was die Naturwissenschaften mittlerweile viel viel besser können), und vieles anderes mehr. Deine Darstellung des aufgeklärt-wissenschaftlichen Westens als gedankenlos und konsumgeil halte ich für ein Zerrbild. Da ich nun "spirituelle Größen" für eine reale Macht halte, kann ich natürlich auch deine Schlussfolgerung unter 4. nicht teilen, nämlich dass Religionen nichts mit den Übeln der Welt zu tun haben können und gesondert zu betrachten seien. Geoz (Diskussion) 16:28, 20. Aug. 2017 (CEST)
(Angesichts des etwas lang gewordenen^^ Textes kaum verwunderlich: BK) Der "Westen" (wie auch immer man den definieren mag) hat fast noch nie "den Islam" (wie auch immer man den definieren mag) bekämpft. Außer vielleicht bei der Reconquista (und selbst da nur am Rande) ging es fast nie um Religion, sondern um Machtpolitik, damals wie heute. Die Kämpfe gegen das Osmanische Reich wurden (hauptsächlich seitens Österreich-Ungarns bzw. Russlands) geführt, um Einfluss auf dem Balkan zu gewinnen. Oft genug war das Osmanische Reich übrigens ein wichtiger Verbündeter westlicher Reiche (wie z. B. im 1. Weltkrieg, als das Reich den Mittelmächten angehörte). Auch in der Gegenwart wird nicht gegen "den Islam" gekämpft, offiziell nennt sich das vielmehr "Krieg gegen den Terror", tatsächlich geht es aber auch hier v. a. um Macht: Westliche Staaten (allen voran die USA) und auch "Russland" versuchen ihren Einfluss im Nahen Osten zu halten bzw. zu erweitern. Auch in der Gegenwart sind muslimisch geprägte Länder wichtige Verbündete des Westens, darunter u. a. mit Saudi-Arabien das Land mit einer der fundamentalistischsten Auslegungen des Islams als Staatsreligion (braucht sich rein gar nicht vor dem IS zu verstecken und unterstützt diesen auch, ist aber trotzdem einer der wichtigsten Verbündeten im Nahen Osten und bekommt regelmäßig Waffen aus Europa und den USA).
Übrigens wurden auch im Namen des Christentums blutige Kriege geführt (wie z. B. bei den Kreuzzügen auf dem Papier gegen den Islam, tatsächlich ging es auch hier um Macht, Ruhm und Reichtum und nur den aller wenigsten Kreuzfahrern um Religion; ähnlich sieht es beim Dreißigährigen Krieg aus). Und dass "der Islam" 1000 Jahre lang aggressiven Krieg gegen "uns" (wer ist "uns", ich hab vor 1000 Jahren jedenfalls noch nicht gelebt) geführt habe ist auch schlichtweg falsch. Es war genauso rein weltliche expansive Territorialpolitik wie sie auch europäische Reiche (sogar der Kirchenstaat) betrieben oder davor die Römer, die ja zusammen mit den Griechen als Urquelle "des Westens" angesehen werden (und auf die sich übrigens sowohl Europäer, wie auch Muslime oft bezogen und beziehen und sich gerne in deren Tradition stell(t)en). Die mittelalterlichen Reiche Europas machten es andersrum genauso untereinander und gegen muslimische Reiche. Das war (leider) damals die ganz normale außenpolitische Doktrin (sogar noch mindestens bis zum 1. Weltkrieg) und ist es auch heute noch in verdeckterer Form (nun sind es nur noch selten Annektionen, stattdessen wird Neo-Imperialismus mit Wirtschaftsmacht anstatt Militärmacht durchgeführt).
Der Nahe Osten ist auch keineswegs pauschal gesellschaftlich rückständig. Länder wie die Türkei oder Syrien waren säkulare bzw. sogar laizistische Staaten mit modernem Sozialsystem, hohem Bildungsgrad und weit ausgeprägten Freiheitsrechten. Im einen Land ist inzwischen aber leider ein Rechtspopulist an der Macht (auch wenn Erdogan gern als religiöser Fundamentalist dargestellt wird spielt das in seiner Politik gar keine so große Rolle, vielmehr hat er ein ähnliches Programm wie europäische Rechtspopulisten), im anderen Land ist schon länger ein Diktator an der Macht, der aber zur Verwunderung vieler "Islamkritiker" auch den Säkularismus fördert (dafür Freiheitsrechte einschränkt und auf Demonstranten schießen lässt, keine Frage, aber das kennt man in Europa oder den USA in ähnlicher Form leider auch). Mit Islamismus hat Assad jedenfalls nicht viel zu tun. Auch im Iran und in Afghanistan gab es noch vor nicht allzu langer Zeit sehr fortschrittliche Gesellschaftssysteme, wobei der Iran aber eine Marionette der USA war mit zwar verhältnismäßig vielen liberalen Rechten, aber eigentlich gar keiner Demokratie, was die USA jedoch sehr nützlich fanden. Und Afghanistan wurde ebenfalls das, was es davor schon mehrfach war: Ein Spielball zwischen Westen und Sowjetunion/Russland (würden die Großmächte weniger Großmachtpolitik betreiben wäre also auch vieles besser, aber das sei nur nebenbei angemerkt).
Der Islam ist zudem nicht wirklich in seiner "rebellischen Jugend". Diese Religion ist durchaus ebenso wie das Christentum zumindest teilweise aufgeklärt und fortschrittlich, im Mittelalter war der Islam dem Christentum sogar weit voraus. Was gerne außer Acht gelassen wird: Später wurden allerdings die muslimisch geprägten Länder zunehmend zum Spielfeld der europäischen Kolonialmächte (dazu kann man auch das Osmanische Reich durchaus zählen). Nach dem Zerfall des Osmanischen Reichs war die islamische Welt sogar zeitweise fast ganz unter der Kontrolle europäischer Staaten, v. a. Frankreichs und Großbritanniens. Unter diesem Eindruck entstand eine Art islamische Nationalbewegung, die sich gegen den westlichen Imperialismus richtete und sich oftmals auch militant radikalisierte. Dass sich in besetzten Ländern bewaffnete Unabhängigkeitsbewegungen bilden ist aber nun wahrlich keine islamische Eigenheit, das gab es im Laufe der Geschichte fast immer. Hinzu kommt aber noch, dass das 20. Jahrhundert das Jahrhundert der Ideologisierung war, was die Radikalisierung dieser Unabhängigkeits- und Befreiungsbewegungen förderte (im Nahen Osten oder in Nordafrika genauso wie in Südostasien, China oder in Lateinamerika). Dabei spielte es keine große Rolle, ob nun der Islam oder der westliche Marxismus oder irgendwas anderes als Propagandamittel missbraucht wurde, dies alles wurde ähnlich blutig. Es auf den Islam zurückzuführen ist im Rahmen rechter Denkmuster sehr bequem, aber viel zu sehr vereinfacht. Wie so oft in der Geschichte dient auch hier Religion v. a. der PR (das erging dem Christentum im Laufe der Geschichte ja sehr oft ganz genauso).
Und natürlich findet sich auch jemand, der völlig am Thema vorbei Anti-Flüchtlings-Soße auspackt: Merkel hat die Dublin-Gesetze nicht ausgesetzt. Die Dublin-Gesetze wurden von den großen europäischen Ländern den kleinen Staaten an der Peripherie Europas aufgezwungen, um selbst möglichst wenige Flüchtlinge aufnehmen zu müssen und diese Randstaaten wie Griechenland dazu zu "ermuntern", ihre Grenzen dicht zu machen. Die Dublin-Gesetzgebung besagt im Übrigen konkret, dass Flüchtlinge dort ihren Antrag stellen müssen, wo sie zum ersten Mal Boden der EU erreicht haben. Es besagt nicht, dass ein anderer Staat sie dann unter Strafe auf keinen Fall trotzdem aufnehmen darf, wenn dieser das selbst möchte. Hier wurde also gar nichts außer Kraft gesetzt.
Dass die Dublin-Gesetze in der Praxis nicht funktionieren können, weil diese Randstaaten dann schnell an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen, musste jedem mit gesundem Menschenverstand klar sein. Zudem steckt Griechenland immer noch in einer übrigens v. a. von Deutschland und Frankreich entschieden mit verursachten wirtschaftlichen und sozialen Krise. In Ungarn wiederum regiert seit einigen Jahren eine rechtspopulistische Regierung, die Flüchtlinge - sagen wir "nicht gerade menschlich behandelt". Aus diesen Gründen gab es eine starke Migrationsbewegung hin nach Mitteleuropa. Es blieb der Bundesregierung schließlich gar nichts anderes übrig, als diese Menschen aufzunehmen, da man sie auch nicht wieder zurück schicken konnte (Ungarn wollte sie nicht und Griechenland konnte keine mehr aufnehmen) und es sonst eine humanitäre Katastrophe gegeben hätte. Wie "flüchtlingsfreundlich" Merkel tatsächlich ist zeigte dann ihre anschließende politische Agenda: Mehrere Asylrechtsverschärfungen, die Schließung der Balkanroute und der Deal mit der Türkei.
Ist euch eigentlich bewusst, welches Zeil Terrorismus hat (egal wie motiviert)? - Er will eine Spaltung der Gesellschaft hervorrufen um dadurch das politische System zu destabilisieren. Er ist somit Teil der Guerillakriegsführung: Wenn du deinen Feind nicht besiegen kannst, sorge dafür, dass er sich selbst vernichtet. Das funktioniert erstaunlich gut, weil erstaunlich viele Menschen angesichts von Terroranschlägen ihren Verstand ausschalten und nach "harten Maßnahmen" schreien. Wenn sich dann auch noch ein paar Dumme in der Regierung finden, die dem nachgeben in der Hoffnung, durch kurzsichtigen, populistischen Aktionismus die Wählergunst zu erringen, hat der Terrorismus schon sein Ziel erreicht. Plötzlich werden Freiheitsrechte und Demokratie eingeschränkt, Feindbilder stilisiert, ganze Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt und unter Generalverdacht gestellt und das politische Klima aufgeheizt (das trägt im Übrigen nicht nur zur Destabilsierung des Westens bei, sondern dient auch prima als Propaganda in diesem Fall in der muslimischen Welt nach dem Motto "der Westen hasst alle Muslime" oder auch "seht, die bösen kreuzfahrenden Imperialisten marschieren wieder mal bei uns ein").
Man kann übrigens sehr wohl "ohne Bedenken haben zu müssen durch spanische Innenstädte oder Berliner Weihnachtsmärkte flanieren, britische oder französiche Konzerte besuchen". Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Terroranschlags zu werden, ist immer noch verschwindend gering. Gerade diese irrationale, übersteigerte Angst vor dem Terror ist das, was Terror verursachen möchte (die Medien tragen da auch ihren Teil dazu bei, allerdings richten diese sich v. a. nach dem Konsumenteninteresse - und da die meisten Menschen nun mal sensationslüstern sind bieten viele Medien dann auch genau das, was die meisten Menschen sehen oder lesen möchten). Das führt automatisch zu den gerade angesprochenen populistisch motivierten Effekten und damit letztlich zum großen Gesamtziel von Terroristen: Der Destabiliserung eines eigentlich völlig übermächtigen Feindes. Oder anders ausgedrückt: Nicht der Terror besiegt uns, sondern wir besiegen uns selbst. Statt also im "politischen Islam" (oder den Flüchtlingen oder sonst was) den (gar nicht mehr soooo) neuen Todfeind zu sehen solltet ihr lieber für unsere Freiheit und unsere Demokratie eintreten. Gewalt darf nie ein willkommener Vorwand sein um diese einschränken zu können. So zerstören wir unsere eigenen Errungenschaften, für die wir jahrhundertelang kämpfen mussten und am Ende gewinnen die Terroristen, weil wir sie gewinnen lassen.
Religiösen Mist haben wir des Weiteren auch im Westen noch zur Genüge. Deutschland ist da ein gutes Beispiel: Auf dem Papier säkular hat gerade die Katholische Kirche noch immer unglaublich viel Einfluss. Die Bischöfe werden noch immer vom Staat bezahlt, die meisten wohltätigen Einrichtungen der Kirche werden vom Staat bezahlt (aber natürlich hat die Kirche das Sagen und es gilt das katholische Arbeitsrecht), die Kirche bekommt noch immer Entschädigungen für den Reichsdeputationshauptschluss von 1806 gezahlt, es gibt noch immer christliche statt neutrale Feiertage, an manchen davon darf man aus religiösen Gründen nicht tanzen (und das ist dann staatliche Gesetzgebung, die für alle gilt, ganz egal ob sie der Kirche angehören oder nicht). Die Kirche genießt auch noch viele weitere Privilegien und auch viele Sittengesetze sind noch immer christlich motiviert (wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass viele dieser Sittengesetze durchaus ziemlich sinnvoll sind, gerade wenn sie die Grundlage für Menschenrechte sind, einige sind aber auch völlig antiquiert und viele eben primär christlich und nicht etwa primär humanistisch motiviert). Wir sind also auch nicht unbedingt viel besser als die muslimschen Staaten (die sind zum Teil sogar weiter in diesem Punkt).
Und noch eine kleine Anmerkung: Sozialismus geht schon allein von der Grundidee her nur und ausschließlich international. Wann immer er versucht wurde war er absichtlich oder notgedrungen ein "Sozialismus in einem Lande" und das ging fast immer furchtbar schief (teils, weil Sozialismus nur als Propaganda-Mittel diente, teils weil die USA verdeckt dagegen putschten, teils weil es trotz eigentlich guter Absichten an der Ausführung haperte, v. a. aber weil praktisch immer die eigentliche Idee hinter Sozialismus verdreht, ausgehölt oder gleich ganz missachtet wurde). -- Chaddy · DDÜP 15:08, 20. Aug. 2017 (CEST)

Könnte jetzt wieder länglich werden..., aber nacheinander: Erstmal, bzgl. des roten Feindes, das war natürlich ein indirektes Zitat, aber trotzdem sollte sich der zu spät geborene im Hinterkopf halten das der Kommunismus vllt. nicht mehr 1980, aber etwa in den 1950ern eine ernsthafte bedrohung war. Eine kommunistische Machtübernahme in Deutschland, Frankreich oder Belgien wäre nicht erfreulich gewesen. @Bluemel: Manch einer behauptet gerne, man müsse den Islamfreunden mal das viele Geld wegnehmen, was sie auf ihren priviligierten Posten verdienen, bzw. auch umgekehrt, man müsse etwas zugunsten der abgehängten Islamgegner umverteilen, aber diese Argumentation greift zu kurz. Das ist ein Kulturkampf, oder, wie es (ausgerechnet) Bernd Höcke exakt ausdrückt, nicht eine Frage der "Verteilung des Volksvermögens [sic!, gemeint das natürlich das Volkseinkommen] von oben nach unten, sondern eine Frage von innen nach außen. Sowohl unter Islamfreunden wie Islamgegnern kämpfen reich und arm seit' an seit', eine der vielen neuen ungewöhnlichen Allianzen, die seit 2015 entstanden sind. Oder im Sinne der christlichen Nächstenliebe auszudrücken: Das islamfreundliche Lager sieht einem wohlhabenden bzw zumindest priviligierten Syrer/Afghanen etc. der durch den Krieg "alles verloren" hat, näher als einem vllt. weniger priviligiertem Deutschen, der dieses Leben schon immer so gewohnt ist. @European Networks: Sicher, nicht jeder Moslim ist automatisch ein Islamist, aber der Islamismus ist längst der Mainstream im Islam geworden. Und auch nicht jeder Islamist ist direkt gefährlich, denn nicht jeder greift von denen greift zur Waffe und auch werden nur wenige genau den Terrorismus als die richtige Methode der Islamisierung betrachten, sondern Missionierung, Einwanderung und politischen Aktivismus bevorzugen. Natürlich kann man in niemanden hineinsehen, aber die von dir zitierten Aussagen sind klassische Taqiyya-Sprüche, die schnell abblättern wen man sie etwas genauer gefragt werden ("Wenn ein Moslem in Jerusalem einen Juden ersticht, wie würden Sie das beurteilen?"). Das will ich ihm jetzt nicht vorwerfen, die von dir genannte Person kann genauso einer sein, der längst mit dem traditionellen Islam nichts mehr und mit dem Islamismus nie etwas zu tun hatte, aber wie viele sich von ihrer Herkunft und Erziehung nicht lösen kann und krampfhaft an einigen Aspekten festhält bzw. diese verteidigt. @43067, Janka: Nochmals [21] lesen, denn solche historischen Rechtfertigungen gehen fehl. Und darüberhinaus, der Nordirlandkonflikt war nie ein Religionskrieg.--Antemister (Diskussion) 15:47, 20. Aug. 2017 (CEST)

@Geoz Ich finde, man muss sich diesen komplizierten Fragen langsam und mit Bedacht annähern: "Wie kommst du darauf, dass spirituelle Größen keine reale Macht hätten?" Meine Antwort: Missverständnis! Existenzaussagen mache ich grundsätzlich nicht. (Hat was mit meiner Wahrheitstheorie zu tun.) Ich schlage einfach vor, das Phänomen Religion so zu sehen, wie ich es sehe. Ein Vorschlag mit Begründungen. Jetzt auch mal bildhaft: Dem Heiligen Franziskus (Spiritualität) steht in meiner Sicht Papst Julius II. (Macht und Schrecken) gegenüber. Die andere -- eure -- Sicht, die das nicht akzeptiert, kommt mir doch auch extrem vor: Ungefähr als ob man 'die Wissenschaft' in Bausch und Bogen mit 'der Atombombe' und Hiroshima und Nagasaki in Verbindung setzt. (Ja, ohne die Wissenschaft hätte es diese Bombe und diese Toten nicht gegeben. Macht das den Zusammenschluss sinnvoll?) Vieles andere -- dass sich alle möglichen Leute um Theorien für "gerechte Gesellschaften auf der Basis X" kümmern, ok --, nur bin ich seit jeher dafür, dass wir Realitäten mit Realitäten und, soweit das überhaupt geht, reine Entwürfe und gesellschaftliche Ideen mit Entwürfen und Ideen vergleichen. Geht in Richtung: "Die bisherigen Versuche, kommunistische Ideen umzusetzen, waren eben nicht richtig angelegt", sagt der idealistische Altkommunist. Ich, als der Realist, der ich bin, sage: Es gibt was Böses in der Menschheit und die schönsten Ideen -- Christentum, Kommunismus, gleich viel -- werden durch das Böse, die Stalins und die Juliusse, kaputtgemacht. Man muss das in seine Rechnungen einpreisen, wenn man eine Gesellschaft einrichtet und vorhandene Gesellschaften kritisiert, und für Gewaltenteilung und -kontrolle sorgen. Das geht dann eben auch in Richtung Islam und Christentum. --Delabarquera (Diskussion) 19:33, 20. Aug. 2017 (CEST)
Wie kommst du denn darauf, dass ich deine Sicht auf Religion nicht akzeptieren kann? Ich fand nur die Begründung für deine Sichtweise etwas schwach. Und, wo habe ich mich denn dieser komplizierten Frage zu rasch und unbedacht angenähert? Einer der Ersten, der die "Wissenschaft" mit den Atombomben von Hiroshima und Nagasaki in Verbindung gesetzt hat, war übrigens Robert Oppenheimer selbst. Seither ist es unter Wissenschaftlern nicht mehr möglich, so zu tun, als seien wissenschaftliche Theorien nur abstrakte Gedankenspiele ohne Konsequenzen. Ist es falsch, Theologen und/oder Mystiker darauf hinzuweisen, dass auch ihre "spirituellen Größen" ganz reale Auswirkungen haben können? Geoz (Diskussion) 21:17, 20. Aug. 2017 (CEST)
Schön, dass mir hier schon mal Faschismus unterstellt wird. Faschismus ist eine rechte, antidemokratische und rassistische Ideologie, die auf der Überlegenheit der eigenen Nation und "Rasse" fußt. Nur weil man kein Internationalist ist, ist man nicht sofort rechtsextrem. Warum soll Sozialismus in einem Land nicht möglich sein? Zur Sowjetunion: Wenn man sich an die Verfassung (kleiner Hinweis auf den Grundrechtekatalog, zum Vergleich das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland) gehalten hätte, hätte das einer der gerechtesten und freiheitlichsten Staaten sein können, die je existiert haben. Und ja, ich glaube an Gott, Religionsfreiheit gehört übrigens ebenfalls zu den Grundrechten. (Aber Toleranz gegenüber "Spinnern" ist ja nicht nötig) Und um das Seelenheil zu finden braucht man nicht irgendwelche Heldentaten gegen Ungläubige, oder extra Leistungen um sich Gnade zu erkaufen, sondern Glaube und Reue für die Fehler und Verbrechen, die man begangen hat. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 01:01, 21. Aug. 2017 (CEST)
Vorab: Nach dem hier bin ich dann ausgepowert. Ich glaube, ich habe dann alles gesagt, was es von meiner Seite im Moment zu sagen gibt. Dank allen, die bei der allmählichen Verfertigung dieser Gedanken mitgemacht haben. -- So und jetzt zu den geäußerten Gedanken / Einwänden, noch einmal. @Geoz. 1. "...Begründung für deine Sichtweise etwas schwach". Dann lege ich also gleich ein letztes Mal nach. :-) -- 2. "wo habe ich mich denn dieser komplizierten Frage zu rasch und unbedacht angenähert". War mein Eindruck. "Halte ich für eine unzureichende Erklärung, weil monokausal." Es waren ja schon zwei causae genannt, nicht nur einer. Und die vorhandenen zwei lassen sich in viele Facetten eines kompletten Lebensgefühls aufspalten. Aber zugegeben -- das ist wirklich ein weites Feld. 3. Wissenschaft / Robert Oppenheimer: Die Sache ist mir bekannt und ich hab auch daran gedacht. Aber Oppenheimer hat als unmittelbar Beteiligter reagiert, und da hat er gut daran getan. Bei 'der Wissenschaft' -- und das ist die Parallele zwischen Religion und Macht / Gewalt, um die es mir geht -- würde das aber bedeuten, dass jeder Wissenschaftler sogleich daran denken muss, dass mit seiner generellen Methode Böses, also z. B. die Atombombe, geschaffen werden kann. Diese Sicht würde ich für falsch halten. Und ich halte für falsch, allen gläubigen Menschen sogleich die Fälle der religiösen Gewalt entgegenzuhalten. Hier greift für mich das Argument, dass die Mächtigen sich der Religion bemächtigen, so wie sie sich anderer Bereiche bemächtigen. Siehe oben. 4. "Ist es falsch, Theologen und / oder Mystiker darauf hinzuweisen, dass auch ihre 'spirituellen Größen' ganz reale Auswirkungen haben können?" Was heißt da falsch? In meiner Sicht ist zu unterscheiden: Theologen, soweit öffentlich argumentierende Menschen, kann und soll man gelegentlich darauf hinweisen. Einige von ihnen würden dann wohl ungefähr so argumentieren wie ich hier. Bei Mystikern wie bei Leuten, die wirklich beten, halte ich das für eine ungerechtfertigte Ruhestörung und Einmischung. Man hat das Recht, einen Sonnenuntergang zu betrachten, ohne von Umweltaktivisten angeschrieen zu werden, die einem diese spezielle Rotfärbung am Himmel mit der Luftverschmutzung erklären. So to say. Aber zugegeben -- die, die sich in Gott versenken und beten, nehmen an diesem Diskurs ja auch gar nicht erst teil. Ihnen ist ihre unmittelbare Erfahrung, die Atheisten einfach nicht haben, genug. --Delabarquera (Diskussion) 10:27, 21. Aug. 2017 (CEST)

Womit Schwerverletzte ringen[Quelltext bearbeiten]

Mit dem Leben nämlich, lese ich in der Zeitung; und Google belehrt mich, dass das durchaus öfter der Fall ist. Ich kann gut verstehen, wie dieser Ausdruck passiert: Man will aus Respekt und Mitgefühl das böse T-Wort vermeiden. Das Ergebnis ist aber ein ziemlich makabrer Bildbruch. Also, mitlesende Journalisten: Sie ringen, leider, mit dem Tod oder um ihr Leben. Grüße Dumbox (Diskussion) 08:58, 19. Aug. 2017 (CEST)

Genau. Es sind die Unverletzten, die mit dem Leben ringen: "Wir aber, die wir mit dem Leben ringen, uns ziemt es, heute dir den Gruss zu bringen..."[1]
Die Seite ist nicht frei einsehbar ("You have either reached a page that is unavailable for viewing or reached your viewing limit to this book"). --MrBurns (Diskussion) 11:49, 19. Aug. 2017 (CEST)
Heutiger Journalismus geht den Bach runter, ist ein Schuss in den Beethoven. GEEZER … nil nisi bene 09:20, 19. Aug. 2017 (CEST)
Wenn man Kindern Lesen und Schreiben beibringen will, sollte man Tageszeitungen und anderes ganz weit weg von ihnen aufbewahren. Das haben die kleinen, formbaren Gehirne nicht verdient – so viel Unvermögen.--Bluemel1 (Diskussion) 09:22, 19. Aug. 2017 (CEST)
Wie es mit Texten bergab oder bergauf gehen kann: hier ein Dialog (Roxane auf dem Balkon, Cyrano verliebt darunter. Sommernacht.)
R: Warum so träg sind ihre Worte?
C: Weil durch nächt`gen Flor sich jedes tasten muss nach ihrem Ohr.
R: Die meinen finden leichter ihren Weg.
C: Das glaub ich gern! Mit schwebendem Gefieder ziehn sie mir geradewegs ins Herz hinein: mein Herz ist gross; ihr Ohr jedoch ist klein.
Auch steigen ihre Worte leicht hernieder; die meinen gehn bergauf, und das ist schwer.
R: Sie gehen viel besser nun als kurz vorher.
C: Nun sind sie mit der Kletterkunst vertraut.
R: So sehr, dass sie zugleich auch mich erhöhten.
C: Ja, wenn so hoch herab ein harter Laut aufs Herz mir vfiele, würd`er flugs mich töten.
...aus Cyrano de Bergerac vom Rostand Edmond, mise en scène vom--Caramellus (Diskussion) 09:53, 19. Aug. 2017 (CEST) für alle, die mit Worten ringen.
Diesen Ringkampf hat offenbar das flasche Wort gewonnen: Es töten nicht viele Laute, sondern fallende. --62.47.178.152 10:04, 19. Aug. 2017 (CEST)
Ups...fielen Dank für den Hinweis, liebe IP 62...ich weiss, meine Orthogravie lässt nach, achjee...--Caramellus (Diskussion) 10:37, 19. Aug. 2017 (CEST)
Der Zahn der Zeit, der schon so viele Tränen getrocknet hat, wird auch über diese Wunde Gras wachsen lassen. --Optimum (Diskussion) 10:38, 19. Aug. 2017 (CEST)
Finde immerhin einen, ders auch 1895 schon falsch gemacht hat. --Chricho ¹ ² ³ 12:31, 19. Aug. 2017 (CEST)
„Leben ist Tod, und Tod ist auch ein Leben.“ – Waiblinger/Hölderlin --Chricho ¹ ² ³ 12:26, 19. Aug. 2017 (CEST)
  1. Gustav Freytag: Karl Mathy / Gedichte / Erinnerungen aus meinem Leben.. BoD – Books on Demand, 14 August 2016, ISBN 9789925022014, S. 455.
Mein Sprachgefühl teilt zwar Dumboxens Meinung, aber anderswo scheint es mir nicht so klar, mit was der Mensch nun eigentlich ringt, z.B. unter "Lebensgefahr". Auf den ersten Blick scheint das ein ähnlicher sprachlicher Missgriff zu sein, schließlich ist nicht das Leben die Gefahr, sondern die ungesicherte Abbruchkante, die Faulgase in der Güllegrube oder der Schusswaffengebrauch. Da man dort Gefahr läuft zu sterben, müsste es doch eigentlich "Todesgefahr" heißen. Ist aber vielleicht nicht doch das Leben die Gefahr, da es ja solche Überraschungen wie ungesicherte Abbruchkanten, Faulgase und Schusswaffengebrauch für uns bereit hält? Auch hört man oft, auch der Tod sei ein Teil des Lebens. Wer mit dem Tod ringt, ringt also im Umkehrschluss (zumindest teilweise) auch mit dem Leben, usw. Geoz (Diskussion) 15:43, 19. Aug. 2017 (CEST)
Genau. Man will am Leben bleiben, muss es also durch körperliche Gewalt (z.B. Killerzellen) niederringen und damit fluchtunfähig halten.
Der Franzose sagt übrigens tatsächlich danger de mort, also "Todesgefahr" zu seiner Lebensgefahr. --82.212.58.111 16:22, 19. Aug. 2017 (CEST)

Sprachliche Präzision wird an allen Ecken und Enden mit Füßen getreten. Ist das schlimm? Nur selten. Wenn man alle Geschütze der Logik und der Syntax auffährt, findet man in (fast) jedem Text Fehler. Die meisten werden aber durch andere Wissenschaften (etwa die Pragmatik) entschärft. Sprache kann sich Impräzision oder sogar „Falsches“ erlauben, sobald ein Verstehenskonsens der Sprachgemeinschaft besteht. Das und mehr kann auch hier nachgeschlagen werden ;) Ist Schleichwerbung im Café erlaubt? --Galtzaile (Diskussion) 16:57, 19. Aug. 2017 (CEST)

Für den jüngsten Papst seit 1041 machen wir auch mal eine Ausnahme. --82.212.58.111 18:08, 19. Aug. 2017 (CEST)
@Geoz: Unter Lebensgefahr ringt der Mensch mit dem Tod, der ihn holen will, aber der Mensch will sich nicht holen lassen. Ist er dann zurück im Alltag, ringt er mit dem Leben, das voller Pein und Mühsal ist und fragt sich möglichweise, ob er nicht doch besser hätte mitgehen sollen, als er die Chance dazu hatte. --188.107.201.17 20:50, 19. Aug. 2017 (CEST)
"Ringen" scheint ja sehr weit verbreitet - "um Fassung ...", "nach Atem ...", "mit dem Tode ...", " sich ein Lächeln ab....", " sich zu einer Entscheidung durch...."
Armdrücken, Boxen, Vors-Schienbein-treten sind da eher Stiefkinder... GEEZER … nil nisi bene 21:17, 19. Aug. 2017 (CEST)
Neudeutsch wäre das dann wohl "Wrestlen mit dem Tode". Wobei mir "Vors Schienbein treten mit dem Tode" besser gefallen würde. Vielleicht üben das die Engländer das deswegen schon so lange. --92.212.6.191 02:50, 21. Aug. 2017 (CEST)
@Geoz In Lebensgefahr ist das Leben in Gefahr – Lebensgefahr ist Gefahr für das Leben. Bei Komposita ist das immer so, dass man überlegen muss, in welcher Beziehung die beiden Glieder zueinander stehen. Insofern ist der Fall ein ganz anderer. --Chricho ¹ ² ³ 09:56, 20. Aug. 2017 (CEST)

Aphorismus zur Lebensweisheit: "Die Sinnlosigkeit des menschlichen Daseins darf man gar nicht zu Ende denken!" (hopman44)

Gönnen wir uns doch mal angesichts dieser Themen eine Denkpause. Doch Moment - ist das eine Pause vom oder zum Denken? -- Geaster (Diskussion) 10:13, 20. Aug. 2017 (CEST)
Du meinst, wir sollen einfach mal blaumachen? Also eine Blaupause?
Wenn man in der Denkpause ein Brot isst, ist das dann ein Denkpausenbrot? GEEZER … nil nisi bene 14:48, 20. Aug. 2017 (CEST)
Ne, eine Brotdenkpause. Die Pause verändert das Brot nicht, aber das Brot die Pause. Während dieser Brotdenkpause kann man zum Brotpausennachdenken kommen oder ggf. sogar zum Brotpausenpausenbrotnachdenken, wenn sich alles nurnoch um das Brot dreht. --92.212.6.191 02:50, 21. Aug. 2017 (CEST)

Ziemlich ärgerlich sind auch Worthülsen, die anscheinend unausrottbar von Politik und Medien immer neu aufgewärmt werden. Da wird dauernd "zusammenaddiert", wobei das "zusammen" im Addieren ja schon drinsteckt. Ebenso "auseinanderdividiert". Die "humanitäre Katastrophe" hat es schon in den Duden geschafft. Alle Definitionen und Synonyme sagen, dass "humanitär" menschenfreundlich, wohltätig oder karitativ bedeutet. Wenn ein großer Fortschritt erreicht wurde, ist das ein "Quantensprung", obwohl das eigentlich nur eine minimale Änderung innerhalb eines Atoms ist. Sprachwissenschaftler haben sich dafür das Wort Autoantonym ausgedacht, aber ich glaube eher da hat jemand, der keine Ahnung hatte, was hingeschrieben, das gut klingt. Und alle anderen haben das abgeschrieben. Da tragen Bildbrüche wie "Das war das Ei des Kolumbus, aber es ist nachher im Sande verlaufen" ja schon fast zur Erheiterung bei. --Optimum (Diskussion) 00:07, 22. Aug. 2017 (CEST)

Die Niederländer sind bei den autonomen Autos in Führung gegangen![Quelltext bearbeiten]

[22][23] --Hans Haase (有问题吗) 15:19, 19. Aug. 2017 (CEST)

Felicitatie, dames en heren.--Bluemel1 (Diskussion) 15:30, 19. Aug. 2017 (CEST)
Schließt das mit der Führung Wohnwagengespanne ein? Ich muss nachlesen ... --Delabarquera (Diskussion) 11:49, 20. Aug. 2017 (CEST)
In den Tank gebohrt - klar, gibt meistens keine Funken, trotzdem mutig! Und später das Benzin-Wasser-Gemisch mal so in die holländische Landschaft entlassen - locker! Trotzdem lustige Videos. Grüße Dumbox (Diskussion) 12:06, 20. Aug. 2017 (CEST)

Bündnis 90/Die Grünen - Eine Debatte[Quelltext bearbeiten]

Übertrag aus der Auskunft, entfernt wurden die Beiträge von Apraphul, die sich nur auf die Verschiebung beziehenden Teile und die Erle[Quelltext bearbeiten]

Hier geht's weiter, @Hans Haase:, @Rotkaeppchen68:,...

Bündnis 90/Die Grünen[Quelltext bearbeiten]

Warum haben sich eigentlich die ganzen Fake-News-Verbreiter, Trolle und Rechtsradikalen auf Twitter und Facebook so stark auf die Grünen "eingeschossen"? Und dort insbesondere auf Katrin Göring-Eckardt? So gibt es ja beispielsweise einen Hashtag #GrueneVersenken und Ähnliches, auf YouTube stehen Videos einer "Gesellschaft gegen grünes Gedankengut" und Äußerungen von Katrin Göring-Eckhardt werden auch besonders oft als unerträglich, deutschenfeindlich, unzumutbar etc. bezeichnet. Sie selbst wird auch besonders oft, so scheint mir, persönlich angegriffen... Hat sie irgendeine Äußerung getätigt, die entsprechende Kreise besonders - d.h. mehr als LINKEN- und SPD-Äußerungen - verärgert hat?

Außerdem: Ich habe mir mal Teile des grünen Parteiprogramms durchgelesen... Warum gilt Bündnis 90/Die Grünen eigentlich manchmal als "Verbotspartei" oder "Bevormundungspartei"? --ObersterGenosse (Diskussion) 22:59, 19. Aug. 2017 (CEST)

Viel Feind, viel ehr. Aber Verbotspartei scheint als Bezeichnung nicht ganz abwegig, wobei diese Verbote dazu dienen sollen die Leute zu einem "richtigen" Leben und Verhalten (Mobilität nur für Reiche/ 5 Euro der Liter, Veggie-Day) zu "animieren". Das muss nicht jeder haben und manche suchen dann diese Art der Auseinandersetzung mit der Partei. Und Repräsentanten sind Personen und die sind angreifbarer als eine Organisation an sich. Benutzerkennung: 43067 23:09, 19. Aug. 2017 (CEST)
"Mobilität nur für Reiche"? Schon mal etwas vom öffentlichen Verkehr gehört? --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:36, 20. Aug. 2017 (CEST)
Ziel der Grünen war es damals den Liter Sprit 5 € kosten zu lassen und die KFZ-Steuer abzuschaffen. Das sollte es belohnen, das Auto stehen zu lassen (und keine vom Staat gemachten laufenden Kosten haben). Das ist nie wahr geworden, auch nicht entbürokratisiert worden. Heute muss ja noch eine Plakette gekauft werden, die nicht ans Auto, sondern irrsinnig ans Nummernschild gebunden ist und die meisten Autos nicht erfüllen was die Plakette gewährleisten soll. Sie damalige Koalitionen waren stehts zur SPD, die wiederum von Personal des Wolfsburger Kombinates durchsetzt wurde. Göring-Eckhardt wehrt sich wohl nicht genug. Die ANTIFAmilienpolitik ist ja links etabliert. Da wird den jungen Leuten eingebläut, sie müssten zuerst beruflich erfolgreich sein, damit ihre Kinder nicht „Hartzer“ werden. Die Wahrheit ist, dass sie teils mit Mitte 30 immer noch zur Generation Praktikum gehören und ans Kinder haben nicht denken wollen und mit gutem Gewissen können. Nur wird im Biologieunterricht verschwiegen, dass ab Mitte 30 bei der Frau die Risikogeburten anfangen. Ab 40 nehmen die Mutationen im Erbgut – zumindest beim Mann – wieder zu. Das wird als Verrat gewertet. Mit der einhergehenden Ausbeutung der Arbeitskraft, die das defacto ist, haben es die rechten dann auch nicht so. Dafür, dass die Löhne über 20 Jahre hin stagnierten, ist der Sprit munter teurer geworden und die Bahn hat auch kräftig erhöht. Das kommt einem Reiseverbot nach Geldbeutelgröße gleich. Da war man sich beim Verunmöglichen einig. Es ist eine Schande, dass Autos beim Arbeitgeber, sofern er den zustimmt geladen werden können und das nicht auf den Freibetrag des Geldwerten Vorteils angerechnet wird. Vor wenige Jahren wurden Mitarbeiter gekündigt, wenn sie nur ihr Mobiltelefon auf Kosten des Chef aufgeladen haben. Es sind diese Versäumnisse der Politik, die nun mit Gerüchten über Flüchtlinge bei den darauf Hörenden und Geschädigten auf fruchtbaren Boden stoßen. Das Problem: es ist nur eine Hälfte Populismus, der Rest hat einen wahren Kern. Das wird aber zu oft nicht unterschieden. --Hans Haase (有问题吗) 23:19, 19. Aug. 2017 (CEST)
Politik ist immer auch Symbolpolitik. Und die GRÜNEN symbolisieren deutlicher als andere Parteien, was diesem Gelichter zuwider ist: Sie sind nicht nationalistisch, schon gar nicht völkisch, sie sind frauenpolitisch engagiert, haben einen Vorsitzenden mit türkischem Namen etc. Das ist das eine. Das andere hat Vorvorredner zutreffend dargestellt: Es handelt sich wohl tatsächlich – kraft ihrer Geschichte und ihrer Mitgliederstruktur – um eine Partei, die ihre Ziele ordnungspolitisch durchsetzen will. Statt „Verbotspartei“ wäre allerdings angemessener: „Erziehungspartei“. (Und Vorredner hat insofern nicht Unrecht, als daß die Ultra-Rechte durchaus mal die richtigen Fragen stellt – und katastrophale Antworten vorschlägt.) --Melekeok (Diskussion) 23:49, 19. Aug. 2017 (CEST)

Schon gute Antworten... und wer meinen sollte, dies sei keine Wissensfrage, soll doch bitte ins Café verschieben anstatt - wie oben geschehen - eine Erle zu pflanzen!

@Hans Haase:, was hat allerdings die (angebliche) "ANTIFAmilienpolitik" linker Parteien damit zu tun? Weil die linke(re)n Parteien eine solche "Anti-Familienpolitik" betreiben, meinst du, führen Gerüchte über Flüchtlinge zu Hass? Und was hat das ganze mit dem "Wolfsburger Kombinat" zu tun?--ObersterGenosse (Diskussion) 00:11, 20. Aug. 2017 (CEST)

Die Schröderleute haben haben die Sozialhilfe an Bedingungen geknöpft. Dadurch brach das Lohnniveau ein. Was damit produziert wurde, wissen wir heute. Es gibt da so ein VW-Gesetz, nachdem 20% des Konzerns dem Land Niedersachsen gehören müssen. Nebenbei gehört die Bahn dem Staat zu 100%. Dabei wird die Grenze zwischen Staat und Wirtschaft aufgeweicht und die Interessen kollidieren. Unterdessen tauschen Politik und Betriebe im Staatsbesitz reichlich Personal untereinander aus. Da macht sich der Staat zum Handlanger seiner eigenen Betriebe. Er nimmt eine Eigenschaft an, die die DDR hatte. Er tritt im Interesse seiner Betriebe gegen den Bürger auf. Unterdessen muss man sich auch vor Augen halten, welche Richtungen die ein oder andere Definition von Feminismus eingeschlagen hat. Zu häufig geht es darum der Frau lediglich eine Kaufentscheidung abzuverlangen und zur Durchsetzung dieser ist diese ganz besondere Frauenpolitik notwendig. Das zeigt sich in der Produktpolitik: So ist das Muscle-Car heute weitgehend verschwunden und der Vertreterkombi, der ausgedient zur Familienkutsche wird, hat die PS bekommen. Er ist auch runder geworden, damit er etwas mehr „Frauenauto“ ist. Auch ist über diversen Ökofraß bekannt, dass er lediglich zu Minderleistung und auf billiger produzierte Lebensmittel abzielt, die teilweise erhebliche Nachteile beim Konsumenten verursachen. --Hans Haase (有问题吗) 00:33, 20. Aug. 2017 (CEST)

Jemand hat mal die Frage, was die Grünen in ihren 8 Jahren (Mit-) Regierungszeit erreicht haben, geantwortet: Das Dosenpfand! --Mankir (Diskussion) 00:38, 20. Aug. 2017 (CEST)

Das ist zwar ein nettes Bonmot, aber die Leistungen würde ich doch weit höher ansiedeln. Umweltschutzbelange und bestimmte überfällige gesellschaftliche Entwicklungen sind zu einem Teil Verdienst grüner Politik und Forderungen, auch wenn Vieles aus Angst vor Verlust von Wählerstimmen von regierenden Parteien adaptiert wurde. Allerdings scheinen sie es jetzt zu "überreissen". Benutzerkennung: 43067 00:47, 20. Aug. 2017 (CEST)
Stimmen tut das auch nicht, denn das Dosenpfand ist 1991 auf der Miste von Klaus Töpfer (CDU) gewachsen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:07, 20. Aug. 2017 (CEST)
Also nichtmal das Dosenpfand :) --Optimum (Diskussion) 00:19, 22. Aug. 2017 (CEST)
Ich denke manches wurde da aus dem Zusammenhang gerissen. Außerdem waren es bspw. nicht 5 Euro sondern 5 Mark. Und dem nähert man sich auch ohne die Grünen. Nebenbei sollte es natürlich andere Entlastungen geben. Genau auch das mit dem Veggie-Day. Den Vorschlag haben viele als Bevormundung erlebt, was vermutlich weniger am Vorschlag lag als daran wie der Vorschlag kommuniziert wurde. Aber ich denke, dass die Grünen so ein beliebtes Ziel sind liegt daran, dass sie zum einen eher den besseren Schichten zugerechnet werden als SPDler und Linke und das die Grünen(wähler) gerade auch in der Flüchtlingskrise (gefühlt) wohl vorne mit dabei waren als es darum ging die Flüchtlinge zu empfangen. An ihnen haftet der Begriff Gutmensch wohl auch am meisten und das ist ja auch ein beliebter Kampfbegriff von Rechten. --Yeerge (Diskussion) 02:10, 20. Aug. 2017 (CEST)
Gerade so Beispiele wie Veggieday, Verkaufsverbot von Alkohol in Baden-Württemberg, Feinstaubplaketten- und Umweltzonenhysterie sind typische Beispiele grüner Verbots- und Bevormundungspolitik. Umweltzonen und Feinstaubplaketten sind wirkungslos, das Alkoholverkaufsverbot wird wegen Wirkungslosigkeit demnächst aufgehoben. Außerdem sollte man nie vergessen, dass die Grünen 1989 als einzige westdeutsche Partei gegen eine Deutsche Wiedervereinigung war. --Rôtkæppchen₆₈ 02:23, 20. Aug. 2017 (CEST)

@Rotkaeppchen68: - was wollten denn die Grünen statt Wiedervereinigung? Weiter eingemauerte DDR oder unabhängige DDR , die vom Westen aufgebaut wird? Oder haben sie keine Alternative angeboten? Warum wollten sie keine Wiedervereinigung, befürchteten sie einen wiederholten Militarismus (der dann ja auch auftrat)? Und was wurde daraus, nachdem die Wiedervereinigung erfolgt war? --ObersterGenosse (Diskussion) 11:43, 20. Aug. 2017 (CEST)

Deine Fragen-Kaskade ist durchaus interessant. Oft haben nämlich Parteien - nicht nur die Grünen ! - etwas gesagt, von dem sie später überhaupt nicht mehr wissen wollte, dass sie es gesagt haben. Aber das wäre ein eigenes, durchaus interessantes Lemma, passt hier nicht ganz zur Ausgangsfrage. --2003:D0:2BC1:7E01:BD7C:CBF9:1575:789D 11:55, 20. Aug. 2017 (CEST)
@ObersterGenosse: Damals nannten die Grünen das Konföderation bzw. konföderative Strukturen. --Rôtkæppchen₆₈ 12:31, 20. Aug. 2017 (CEST)

Da im Titel nur "Bündnis 90/Die Grünen" steht, finde ich, dass - zumal, wenn die Sache mit der Vereinigung oben als Grud für verstärktes Dissing angeführt wird - auch solche Fragen hier diskutiert werden können und sollten. Weißt du da mehr drüber, 2003:D0....-IP? Zur Not machst du halt einen Unterabschnitt... --ObersterGenosse (Diskussion) 12:05, 20. Aug. 2017 (CEST)

Die Grünen haben schlicht befürchtet, dass die Ostdeutschen ihre Ökologie-Einwände als Hindernis für die wirtschaftliche Entwicklung des Ostens ansehen und sie deshalb nicht wählen würden. Damit wären auf Jahrzehnte bundesweit an der 5%-Hürde gescheitert. Gelöst haben sie dieses Problem, indem sie sich mit der Bürgerrechtsplattform Bündnis 90 zusammengetan haben. -- Janka (Diskussion) 02:48, 21. Aug. 2017 (CEST)


@Rotkaeppchen68: Das mit dem Konföderalismus ist auch sehr interessant! Die Grünen (und auch andere Elemente?) wollten einen sogenannten Dritten Weg - heute ist dieser Begriff ja mit Faschismus u.Ä. assoziiert. Das wollten sie ja bestimmt nicht, sie meinten sicher irgendetwas zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Wie sollte so etwas aussehen? So wie das Programm der ÖDP vielleicht - "Mensch vor Profit"? --ObersterGenosse (Diskussion) 16:22, 20. Aug. 2017 (CEST)

Wenn die grünen einen dritten Weg wollten, dann hatten sie wohl kaum Zeit, ihre Pläne großartig öffentlich darzulegen. Sie wurden nämlich (wie andere Parteien auch) von den Ereignissen mehr oder weniger überrollt. Vor dem 9. November 1989 sprachen sich noch viele Grüne gegen eine Wiedervereinigung aus - und eine Änderung der DDR-Verhältnisse vom Westen aus stand auch nicht auf dem Programm. Ende März 1990 hatten sie die Idee der Zweistaatlichkeit schon aufgegeben. Geschichte von Bündnis 90/Die Grünen#West-Grüne von der Wiedervereinigung überrascht. --Optimum (Diskussion) 23:15, 21. Aug. 2017 (CEST)

Kurioses Flugunfallszenario[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich bins wieder. Ich beschäftige mich im Prinzip nur mit Flugunfällen und den ganzen möglichen Szenarien und stelle mir dann die den Verlauf, den Aufschlag und die Schäden an Flugzeug und Insassen usw. vor. Ich bin, warum auch immer, mal auf die Idee gekommen folgendes, selbstverständlich unerwünschtes, Szenario vorzustellen: Stellt euch vor ein Flugzeug wird durch eine Bombe zerrissen. Für die Medien ganz klar purer Terrorismus. Jedoch finden die Ermittler später heraus, dass die Detonation der Bombe alleine nicht ausgereicht hätte, um das Flugzeug zu zerreißen. Es stellt sich heraus, dass das Flugzeug z.B nach einem Tailstrike nicht ordnungsgemäß repariert wurde, was jedoch auch nicht alleine zum Zerbrechen des Flugzeugs geführt hätte, weil die Materialermüdung nicht weit genug vorangeschritten war. Das wäre ja sehr komisch, wenn gleichzeitig zu einem einzigen Flugunfall in einem Teil der Ursprung Bombe zurückverfolgt und in einem anderen die Geschichte des Tailstrikes und der daraufhin erfolgten Reparaturen untersucht würde. Was glaubt ihr wer wohl die größere Bestrafung erhalten würde? Eure Meinung bitte, wenn ihr eure Meinung sagen und/oder neue kreative Flugunfallszenarien vorschlagen wollt, unten drunter.--Schweiz02 (Diskussion) 20:39, 20. Aug. 2017 (CEST)

Kausalität (Recht), Objektive Zurechnung: Der Bombenleger ist für den Absturz verantwortlich. Ähnliche konstruierte Rechtsfälle gibt es seit der Antike. Etwa ein doppelter Giftmord: Täter 1 verabreicht eine Dosis, die nicht zum Tod führt, Täter 2 weiß davon nichts und besorgt mit einer ebenfalls an sich zu geringen Dosis den Rest. Täter 2 ist für Mord zu verurteilen, Täter 1 für versuchten Mord. Grüße Dumbox (Diskussion) 21:12, 20. Aug. 2017 (CEST)
Und was wäre, wenn wir den Spieß umdrehen, folgendes Szenario vorstellen: Ein Flugzeug wird durch eine Bombenexplosion beschädigt und wird danach auch mangelhaft repariert und zerbricht infolgedessen, bei der Landung oder eine bestimmte Zeit später auf einem anderen Flug, durch einen Tailstrike (usw.). Diese kombinierte Unfallarten (kriminelle Handlung + fehlerhafte Wartung usw) sind wirklich sehr interessant. Hier mal ein weiteres Beispiel für so etwas.--Schweiz02 (Diskussion) 21:36, 20. Aug. 2017 (CEST)
Bin kein Jurist, aber: 1. vmtl. versuchter Mord, sofern nicht bspw. noch Terrorismus mit reinspielt (D: 3-15 Jahre, keine Verjährung), 2. evtl. fahrlässige Tötung (Geldstrafe(!) bis 5 Jahre, Verjährung 5 Jahre). Klarer Unterschied. Kann natürlich auch *absichtlich* mangelhaft repariert werden, dann sieht es noch anders aus. --AMGA (d) 23:13, 20. Aug. 2017 (CEST)
Arbeitsbedingungen. Es ist ein Problem, Leute zu einer Arbeit zu zwingen. Man erreicht genau dies damit, wenn man ihnen persönlichen Konsequenzen wie sozialem Abstieg droht. Das ist Staatsversagen, auch wenn die Propaganda etwas anders behauptet. Auslöser sind dann die Versicherer, die dann zurecht nicht alles zahlen wollen bzw. Regress stellen. Dann wird bei Auftraggeber und Auftragnehmer wem man welche Schuld in die Schuhe schieben kann. --Hans Haase (有问题吗) 09:44, 21. Aug. 2017 (CEST)
@Hans Haase: Schön mit dir zum ersten Mal zu schreiben, aber kann es sein, dass du dich im Abschnitt versehen hast?--Schweiz02 (Diskussion) 14:20, 21. Aug. 2017 (CEST)
Ist doch ein Szenario. Der abschließende Satz lautet: „Und während sich die Piloten über Regressforderungen unterhielten, knallten sie voll auf das Matterhorn.“--Bluemel1 (Diskussion) 14:31, 21. Aug. 2017 (CEST)
Ähm, Hans Haase unterhält sich über die Arbeitsbedingungen und wie es, aus seiner Sicht, dargestellt wird und dass die Versicherungen daran Schuld seien. Aber dein Vorschlag ist wirklich sehr gut ;-).--Schweiz02 (Diskussion) 14:35, 21. Aug. 2017 (CEST)
Jein und ja, der Abschnitt ist richtig. Wenn eine Firma ihre Anlagen nicht in Ordnung hält oder dies mit zu wenig Ausstattung tut, kommt der Pfusch und die ungenügende bis völlig fehlende Wartung und Instandhaltung. Hier hätte das Personal, ob angestellt oder beauftragt, nein sagen müssen. Es gab aber schon vielfach die Situation, dass man dann doch tätig wurde, da sonst Einkommen fehlte und eben mit dem verfügbaren Material pfuschte. Das ist genau das was unsere Politiker durchwinken und sich gegenseitig beschimpfen wenn einer sagt „so nicht“. Den dadurch entstandenen Unfallschaden will dann hinterer niemand begleichen und die Versicherer suchen Ursachen und damit einen, der zahlen muss. Das ist das Spiel der Duisburger Loveparade, wo man schon im ganzen Rathaus nach einem Depp gesucht hat, der unterschreibt und die Toten verantworten darf, die er selbst nicht totgetrampelt hat. --Hans Haase (有问题吗) 14:47, 21. Aug. 2017 (CEST)
Beim Trans-World-Airlines-Flug 800 hatte die Ermittler ewig gesucht und genügend falsche Fährten. Neben dem Artikel gibt es noch die laufende Episode 143 von Mayday – Alarm im Cockpit. DIe Außenhaut wurde besser untersucht nach Aloha-Airlines-Flug 243. Nach dem Lockerbie-Anschlag (Pan-Am-Flug 103) und Air-India-Flug 182 überlegte man die Frachtraumcontainer explosionsfester zu machen, was aber nicht geschah. Beim Chalk’s-Ocean-Airways-Flug 101 waren Defekte wesentlicher tragender Teile übersehen worden und immer nur die Außenhaut geflickt worden. Das war ein indirekter Anschlag durch Mängeln an Wissen, Ausstattung, Personal und Werkzeug. --Hans Haase (有问题吗) 15:18, 21. Aug. 2017 (CEST)
Die Geschichte auf TWA 800 ist ja immer noch umstritten, obwohl niemals irgendein Beweis für eine Sprengstoffexplosion gefunden wurde. Was die Bombenanschläge bei Lockerbie und auf Air-India-Flug 182 angeht: Es wurde ja auch nicht gründlich genug nach möglichen Bomben gesucht. Was den Unfall auf Chalk‘s-Ocean-Airways-Flug 101 angeht: Wenn man ein Flugzeug nicht repariert, muss man sich über einen bevorstehenden oder schon geschehenen Unfall nicht mehr wundern. Ich habe mal was viel besseres: Stellt euch vor ein Flugzeug landet ohne Schwierigkeit sicher und während die Piloten die letzten Checklisten abarbeiten, erwärmt die Klimaanlage die Kabinenluft durch einen technischen defekt so schnell, so stark, dass alle von der Hitze umkippen und deshalb sterben. Das wäre wohl noch viel merkwürdiger als der Unfall einer TriStar auf Saudia-Flug 163.--Schweiz02 (Diskussion) 19:10, 21. Aug. 2017 (CEST)

Was hat Rassismus mit Supermarkt zu tun?[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Heute starte ich mal eine Diskussion, denn ich frage mich wirklich, was diese Aktion beweisen soll. Ein Zeichen gegen Rassismus, weil keine Tomaten aus Holland, Fleisch aus Polen und Rotwein aus Italien in den Regalen steht? Zeigt das nicht, wie offen unsere Gesellschaft ist? Das Problem dürfte doch wohl eher sein, daß kaum Waren aus Israel, Afrika oder Asien angeboten werden, wenn mal Chinas Marktanteil weglässt. Nur ist es Rassismus, wenn wir keine Seife auf Algerien, Rote Bete aus Jordanien und Waschmittel aus Pakistan bei Edeka finden, oder nicht einfach gewachsene Marktstrukturen, an deren eher die Händler schuld sind, die dem Kunden gar nicht solche Angebote machen? Noch vor 10 Jahren meinte man, "Bio" müsse teuer sein, weil die Produktionskosten zu hoch seien. Auch Veggie-Food wurde für unverkäuflich gehalten. Heute kaufen weit mehr Kunden dies, als sich zur Bio- oder V-Szene zugehörig fühlen. Warum sind die Händler also so feige, oder "rassistisch"? Vieleicht weil es unökonomisch ist, Waren des täglichen Bedarfs über solche Entfernungen zu transportieren, und in den Ländern mit Standards produziert wird, die wir vor 30 Jahren abgeschafft haben? Habe nur ich das Gefühl, daß man Begriffe wie "Rassismus" bagatellsiert, wenn man so inflationär und reißerisch gegen Tatsächlichen, aber häufig auch Vermeintlichen protestiert?Oliver S.Y. (Diskussion) 22:47, 20. Aug. 2017 (CEST)

Es handelt sich sozusagen um eine praktische Anwendung des Spruchs „Kauft nur deutsche Bananen“, der fremdenfeindliches Dummtum und absurde Phantasien von wirtschaftlicher Autarkie zur Kenntlichkeit entstellen soll. --Melekeok (Diskussion) 23:30, 20. Aug. 2017 (CEST)

Äh... nein. Aber gute Illustration, warum solche Aktionen sinnlos sind. Gleich (spätestens) der zweite versteht sie nicht. --AMGA (d) 23:41, 20. Aug. 2017 (CEST)
Hm, ja. Die Aktion richtet sich wohl auch mehr an die, die sie verstehen, damit jeder zweite (eben die anderen zweiten) auch mal was zum Schmunzeln hat. Und die einen zweiten, die nix kapieren: Pech gehabt. --Melekeok (Diskussion) 00:04, 21. Aug. 2017 (CEST)
Oder so: „Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel.“ (Kurt Tucholsky) --Melekeok (Diskussion) 00:13, 21. Aug. 2017 (CEST)
Nur wer will das? Die AfD-Fans im südwestlichen wie nordöstlichen Zonenrand deutscher Kultur kämpfen doch Seit an Seit mit Grünen und SPD für deutschen Autos auf deutschen Straßen, aber beim Fressen und Saufen ist man doch immer international. "Rassismus" ist doch eher, daß wir billigere EU-Bananen statt APS-Bananen esse sollen, weil Brüssel es so will. Jedoch ist eben nur ne große harte Banane etwas für harte große Deutsche :) Und mal ganz ehrlich, schwarze Bananen schmecken einfach nicht mehr :), genausowenig wie Grüne.Oliver S.Y. (Diskussion) 23:39, 20. Aug. 2017 (CEST)
Als Cavendish ja, aber es gibt noch andere, die auch reif noch grün bleiben. Sie sind zudem kleiner und süßer. --Hans Haase (有问题吗) 23:47, 20. Aug. 2017 (CEST)
Nach dem Motto "Oh je, Frau Merkel hat wieder 100.000 Flaschen Champagner aus Frankreich ins Land gelassen. Jetzt müssen wir die Grenzen aber dicht machen." Was der innereuropäische Warenverkehr mit Rassismus zu tun hat, erschließt sich mir auch nicht. Ich verstehe nichtmal was die Abschottung der Grenzen mit Rassismus zu tun haben soll. Bin ich nur dann kein Rassist, wenn ich uneingeschränkt jeden reinlasse? Im übrigen gibt es ja genügend Waren, die problemlos aus Afrika eingeführt werden: Kaffee, Kakao, Südfrüchte, Bodenschätze usw. Wahrscheinlich mussten die Regale sowieso mal durchgewischt werden und der clevere Marktleiter hat eine PR-Aktion daraus gemacht. --Optimum (Diskussion) 23:34, 20. Aug. 2017 (CEST)
Wir importieren griechische Steuerhinterzieher und einen gewissen Herrn Amri nach Berlin. Drachenfrüchte kommen aus Israel und Vietnam, Pomelos aus China. Der Durian ist dem Supermarkt zu teuer und dort zu wenig gefragt. Computer ebenso aus Taiwan und China, Komponenten auch aus Singapore, Indonesien, Malaysia und Süd-Korea. Der Kabelbaum vom einen oder anderen Auto kommt aus Ägypten. --Hans Haase (有问题吗) 23:43, 20. Aug. 2017 (CEST)

Hey, das ist *BENTO*. Wieso liest du das überhaupt? Du bist nicht Zielgruppe, wenn du zuviel nachdenkst! -- Janka (Diskussion) 02:38, 21. Aug. 2017 (CEST)

Das war der Link bei SPON. Wurde ja auch bei anderen Blättern ähnlich drüber berichtet. Und ich glaube nicht, daß dies "denkbefreit" so verfasst wird, ist schon ein journalistischer Ansatz erkennbar, frage mich nur, ob das RTL2-Publikum sowas liest, welches vieleicht die Zielgruppe ist.Oliver S.Y. (Diskussion) 11:21, 21. Aug. 2017 (CEST)
Ich hab noch nie was von "Bento" gehoert, aber ist Spiegel-Online nicht mittlerweile auch eher was fuer Leute geworden, die lieber nicht so viel nachdenken...? --Nurmalschnell (Diskussion) 12:18, 21. Aug. 2017 (CEST)
Ja.--Bluemel1 (Diskussion) 14:06, 21. Aug. 2017 (CEST)
Falls Bento mitliest: sie heisst nicht Tina Frey sondern Tina Fey. Das Haha ist wohl für Leser die Schwierigkeiten haben schnell die passende Emotion zu finden. --Pass3456 (Diskussion) 22:02, 21. Aug. 2017 (CEST)

Ist der irre, oder was?[Quelltext bearbeiten]

Zoe Lofgren bringt eine Resolution im Repräsentantenhaus ein und fragt: Leidet der Präsident an einem frühen Stadium von Demenz? Hat der Stress des Amtes eine mentale Krankheit verstärkt, die seine Impulskontrolle beeinträchtigt? Hat eine emotionale Störung den Präsidenten so beeinträchtigt, dass er unfähig ist, seine Pflichten zu erfüllen? Ist der Präsident geistig und emotional stabil? Versuchen kannmansjamal ... --92.212.6.191 02:33, 21. Aug. 2017 (CEST)

Ich wünsche ihr viel Erfolg. --87.147.186.49 12:26, 21. Aug. 2017 (CEST)
Ich habe zwei Wetten laufen: Die erste, dass er zwei Jahre nicht übersteht (kann hier im C. nachgelesen werden).
Die zweite, dass man bei seinem Rücktritt - man wird ihm diese Chance lassen - gesundheitliche Gründe vorschieben wird. Das wirkt als Bisshemmung. Damit kämen "beide" Seiten aufrecht aus der Geschichte. Menschen halt... GEEZER … nil nisi bene 12:43, 21. Aug. 2017 (CEST)
Ich bin ja bekannt für meine trumpkritischen Anmerkungen, aber wenn ein Präsident dermaßen durchleuchtet wird und weder CNN noch WaPo noch NY Times finden endlich was, um ihn abzuschießen, und sie suchen und suchen, dann befürchte ich, dass es vier Jahre dauern wird.--Bluemel1 (Diskussion) 14:02, 21. Aug. 2017 (CEST)
Krankheitsgewinn...gerne auch bei sowas.--Caramellus (Diskussion) 17:44, 21. Aug. 2017 (CEST)
Sie ist nicht die Erste und wird nicht die Letzte sein. Darf das amerikanische Volk ehm die Wahlmänner ehm die russischen Hacker eigentlich einen Präsidenten wählen, ohne dass sich ein paar deutsche Wikipedianer das Maul zerreissen? Lasst den armen Kerl doch in Ruhe, der hat schon genügend Probleme mit seiner First Third Lady, die ihm nicht das Händchen halten will. --2A02:1206:45B4:3BC0:6898:DE76:D4F0:3C3E 18:24, 21. Aug. 2017 (CEST)

Bento[Quelltext bearbeiten]

Da es oben erwähnt wurde, kann mich mal einer aufklären, für welche Zielgruppe dieses Format eigentlich gedacht ist? Triviale Oberflächlichkeiten auf ja nicht durch Länge oder Tiefe überforderndes textuellem Grundschulniveau dürften ja nicht für viele interessant sein. Hoffe ich doch. Benutzerkennung: 43067 10:38, 21. Aug. 2017 (CEST)

Hier ist bento! Gruss --Nightflyer (Diskussion) 12:34, 21. Aug. 2017 (CEST)
Menschen, für die SPON nicht oberflächlich genug ist.
Menschen, die nicht Zeitung lesen, sondern Medien konsumieren wie m&m's und dieses Togozeugs.
Menschen, die etwas lesen wollen, was von Menschen wie ihnen verfasst worden ist.
bitte ergänzen -- Janka (Diskussion) 21:58, 21. Aug. 2017 (CEST)
Wer in der Jugend nur Texte gelesen hat, die aus maximal 140 Zeichen bestanden, für den ist das doch höhere Literarur :) --Optimum (Diskussion) 00:17, 22. Aug. 2017 (CEST)
Das Gruppenphoto läßt Fragen offen: Stehen bei bento die hübschesten JournalistInnen im Vordergrund oder die mit den beeindruckendsten Argumenten? OoO --94.219.4.86 02:04, 22. Aug. 2017 (CEST)
Naja, dass hübsche Leute generell eher dazu tendieren, sich bei Gruppenfotos in den Vordergrund zu stellen, dürfte nicht so ungewöhnlich sein. Wobei es auch auf dem Foto mindestens eine asnahme gibt (die Frau hinten links - die Männer mögen andere beurteilen). --MrBurns (Diskussion) 02:31, 22. Aug. 2017 (CEST)