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Wie können Vegetarier, Veganer etc. sich erlauben, pflanzliche Lebewesen zu essen?[Bearbeiten]

Überschrift sagt eigentlich alles.

Gruß vom fast alles essenden Altſprachenfreund, 14:55, 18. Jul. 2015 (CEST)

Warum sollten sie das nicht tun? --89.246.209.211 14:56, 18. Jul. 2015 (CEST)
Die haben halt eine verquerte Logik. --112.198.77.50 14:59, 18. Jul. 2015 (CEST)
Hast Du dafür überhaupt eine Quelle? Es kann ja gut sein, dass das einfach nur ein böse Behauptung der Nichtveganer ist. Wär ja nicht das erste Mal. Pagliafieno (Diskussion) 15:12, 18. Jul. 2015 (CEST)
Andere Frage: Gibt es eigentlich auch schon eine Ernährungsweise, die auf alles ehemals Lebendige verzichtet (geht zwar kaum, aber naja)? Altſprachenfreund, 15:19, 18. Jul. 2015 (CEST)
<quetsch>@Altsprachenfreund: Ja, geh einfach ins McDoof, da sind nocht nicht mal die Bedienungen, geschweige denn die Kunden lebendig. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 17:19, 18. Jul. 2015 (CEST)
Solche Lokalitäten meide ich generell lieber. Billigen Käse, gemüseähnliche Dinge etc. kann ich mir noch selbst in einen billigen Semmel schieben... (ich mache es aber nicht) Altſprachenfreund, 17:23, 18. Jul. 2015 (CEST)
Es steht ja auf deiner Seite, woher du bist, aber selbst wenn es da nicht stünde: du hast eben deine Herkunft verraten. :) --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 17:28, 18. Jul. 2015 (CEST)
Ja, freilich. Semmel klingt einfach viel besser als „Brötchen“. Noch besser mit Leberkäse, der allerdings auch eher selten mehr Leber und nie Käse enthält. Also „traditioneller“ Betrug... Altſprachenfreund, 17:35, 18. Jul. 2015 (CEST)
wie soll das gehen? Selbst wenn Du Dein Essen aus Kohle oder Erdöl synthetisieren wolltest, wären Kohle oder Erdöl doch biogener Natur, also aus abgestorbenen Lebewesen entstanden. Du müsstest also den Kohlenstoff „frisch“ bei Supernovaexplosionen abgreifen, bevor da Leben draus evolviert. --Rôtkæppchen₆₈ 15:28, 18. Jul. 2015 (CEST)
Ja, wer weiß. Das wäre doch der Gipfel dessen, was Veganer propagieren... Und freilich war es eine Scherzfrage. Altſprachenfreund, 15:33, 18. Jul. 2015 (CEST)
Sie diskriminieren halt nichtbeseelte Lebewesen. Na und? Machen doch alle. Auch für fleischfressende Menschen macht es vermutlich einen Unterschied, ob sie in Rage mal gegen einen Baum oder gegen einen Hund treten. Grüße Dumbox (Diskussion) 15:40, 18. Jul. 2015 (CEST)
Der Baum kann sich eben schlechter wehren... Altſprachenfreund, 15:47, 18. Jul. 2015 (CEST)
Meinst du, wegen irgendeiner Inkonsistenz würde ein moralischer Anspruch hinfällig? Ist das deine Moral, bei der du daraus, dass irgendein „Gipfel“ nicht erreicht wird, folgerst, dass alle Ansprüche hinfällig sind? Lässt du es in deinem Verhalten gegenüber Menschen mit der Moral gleich ganz bleiben, wenn du merkst, dass du irgendeinem deiner Ansprüche nicht bis zum „Gipfel“ gericht wirst? Veganer und Vegetarier versuchen, gewisse Gewalt gegen Tiere zu vermeiden. Das heißt nicht, dass sie meinen, deshalb nun ein perfektes, logisches, gutes Leben zu führen. Auszeichnend für Veganer/Vegetarier ist nicht, sich etwas bestimmtes zu erlauben, sondern sich etwas zu verbieten, insofern ist die Überschrift irreführend. Ich kann genauso gut fragen, wenn du keine Menschen isst, wie du dir erlauben kannst, andere Tiere zu essen (ist das denn omnivor?). Siehe ansonsten den ausgezeichneten Beitrag von Dumbox. --Chricho ¹ ² ³ 16:05, 18. Jul. 2015 (CEST)
BK, danke für das nette Lob :)) Ich denke nicht, dass das der entscheidende Grund ist. Unsere metazoischen Verwandten sind uns eben emotional näher. Ernsthafter Antwortversuch: Viele Vegetarier, etwa Schreiber dieses, haben keine prinzipiellen moralischen Probleme mit dem Verspeisen von Tieren, wollen aber mit der heute üblichen Mast- und Schlachtindustrie nichts zu tun haben, können sich garantiert liebevoll um die Ecke gebrachte Schnitzel nicht leisten, oder Fleisch schmeckt ihnen einfach nicht. Letzterer Zustand stellt sich erstaunlich massiv und schnell ein, wenn man erst einmal aufgehört hat, Fleisch zu essen. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:08, 18. Jul. 2015 (CEST)
Da wundere ich mich jetzt aber über das Kühlregal z. B. bei REWE, in dem jede Menge Veganereien liegen, die alle so aussehen wie Fleisch und Wurst und laut Reklame fast alle auch so schmecken - und von den Pflanzenfressern nicht dennoch, sondern deswegen gekauft werden. --Bavarese (Diskussion) 16:27, 18. Jul. 2015 (CEST)
Ja, auf das Fleisch und die Wurst wollen sie nicht verzichten. „Weihnachtsgans ganz ohne Gans“ klingt doch gut, oder? Altſprachenfreund, 16:33, 18. Jul. 2015 (CEST)
BK) Weil an Essen halt mehr hängt als nur die Zufuhr von Nährstoffen. Wer hat nicht selige Kindheitserinnerungen an Currywürste, Grillsteaks und Wiener Würstchen mit Ketchup in netter Gesellschaft? Ich esse dieses Ersatzzeug nicht oft, aber he, ich grille für mein Leben gern, und da kommt dann auch mal ein Sojaschnitzel auf den Rost. @Altsprachenfreund: Schon allein dein Nick macht dich mir sympathisch, aber jetzt hör doch bitte mit dem Gestänker auf! Ich sitze völlig entspannt mit karnivoren Zeitgenossen am Mittagstisch, lasse denen ihre Freude und die mir meine. Geht doch! Grüße Dumbox (Diskussion) 16:37, 18. Jul. 2015 (CEST)
@Bavarese Gibt halt solche und solche Leute. Gibt Pflanzenfresser, die diese Sachen nicht kaufen, und es gibt tatsächlich auch welche, die es nicht deswegen, sondern dennoch kaufen, die gewisse pflanzliche Produkte ganz eigenständig zu schätzen wissen (ich denke etwa an diverse Tofu-Sachen), die aber trotzdem als Fleischersatz beworben werden. Und die Veganer, die Fleischgeschmack toll finden, die du erwähntest, gibt es dann auch noch. --Chricho ¹ ² ³ 16:42, 18. Jul. 2015 (CEST)
Ich habe grundsätzlich nichts gegen Vegetarier, aber was Gans, Wurst oder etc. heißt, sollte auch Entsprechendes enthalten. Sollte freilich beim Vanillepudding, Erdbeerjoghurt etc, genauso sein. Und sonst: Jedem das Seine. Altſprachenfreund, 16:54, 18. Jul. 2015 (CEST)
@Altsprachenfreund: Warum? Besteht tatsächlich die Gefahr, du könntest dir irrtümlich so etwas kaufen? Und manche "echte" Leberwurst heißt auch nur so... ;) Dumbox (Diskussion) 17:04, 18. Jul. 2015 (CEST)
Das ist dann ziemlicher Betrug. Ich habe auch nichts gegen Wurstersatz, aber „Wurst“ sollte man es eben nicht nennen. Altſprachenfreund, 17:18, 18. Jul. 2015 (CEST)
Umgekehrt ist das mit der Wurst als Bezeichnung ja auch ‚Betrug‘, weil darin die Körperlichkeit bzw vormalige Subjektivität des Konsumobjekts verschleiert ist. Carol J. Adams hat da ein bisschen Theorie zu. --goiken 17:32, 18. Jul. 2015 (CEST)
@Bavarese: Diverse Ersatz- und Simulationsprodukte gibt es doch überall - vom Sport oder Kriegspiel auf dem Computer bis zum Lachsersatz und Muckefuck bei Rewe. Warum sollte das bei den Veganern anders sein?--Kmhkmh (Diskussion) 16:57, 18. Jul. 2015 (CEST)
Veganer*innen, die ihre Position politisch verstehen, sehen das übrigens auch alles nicht unkritisch. Die Berliner Gruppe „Grüne Woche Demaskieren“ hat dazu ein nettes Statement: Erste Antwort im Interview hier. --goiken 17:39, 18. Jul. 2015 (CEST)


Viele machen den Fehler Veganern bzw. Vegetariern auf den trojanischen Leim zu gehen. Das ist insoweit sinnlos, da es im Kern überhaupt nich um Ernährung oder Tierschutz geht. Es handelt sich hierbei vielmehr um ein psychosoziales Problem. Veganer wollen einfach nur etwas besonderes sein und sich als besondere Gutmenschen von der übrigen Masse abgrenzen. Ernährung ist hier garnicht das Thema. Das Postulat lautet ja nicht: "Ich ernähre mich gesund!" sondern "Vegan/Vegetarisch ist gesund... PUNKT!! Es geht auch nicht um Tierschutz weil auch hierbei gäbe es bessere Möglichkeiten etwas zu tun. Besonders auffällig ist die Begeisterung für "Ersatzprodukte". Und das kapriziöse Suchen veganer Weine und Säfte. Veganeren ist vor allem wichtig :

  1. Ich erwarte überall (speziell für mich) veganes Essen!!
  2. Ich erwarte überall das speziell für mich geeignete Produkte gekennzeichnet sind.
  3. Ich möchte mein besonderes Sein überall thematisieren und Aufmerksamkeit erzeugen.

Also gebt euch keine Mühe - Veganer sind auch nichts Anderes als Popper oder Panker. Nur halt nicht mit Klamotten sondern mit Essen.--Graf Umarov (Diskussion) 18:09, 18. Jul. 2015 (CEST)

Eine kleine Anekdote muss ich dazu doch noch loswerden. Ich war mit Freunden auf einer Fahrt recht ausgehungert in einer Gaststätte im Rheinhessischen gelandet, und es gab auf der Karte nichts ohne Fleisch. Kein Problem, meinte ich freundlich zur Kellnerin, ich hätte einfach nur gerne ein wenig mehr von den Beilagen und sie sollten dafür das Schnitzel einfach weglassen. Natürlich würde ich trotzdem den ausgewiesenen Preis zahlen. Darauf wurde ich sehr deutlich und für alle Nachbartische hörbar belehrt, das ginge überhaupt nicht und würde den gesamten Küchenbetrieb durcheinanderbringen. Ich hatte dann einen Espresso und war seither nicht mehr dort, was gewiss für beide Seiten leicht zu verschmerzen ist. Schrecklich, wie ich da mein besonderes Sein thematisieren und Aufmerksamkeit erzeugen musste. Grüße Dumbox (Diskussion) 21:58, 19. Jul. 2015 (CEST)
Die Behauptung, veganes Essen sei gesund, trifft nicht zu. Aber das verdrängen die meisten Veganer. --Rôtkæppchen₆₈ 18:23, 18. Jul. 2015 (CEST)
Comes locutus, causa finita. Aber ich mag doch einfach nur kein Fleisch essen. *kopfschüttel. Dumbox (Diskussion) 18:28, 18. Jul. 2015 (CEST)
Wenn man kein Fleisch isst, ist man ja noch kein Veganer... Vegetarier leben durchschnittlich anscheinend eineinhalb Jahre länger. Hm, für eineinhalb Jahre auf das geliebte Fleisch verzichten, lieber nicht... Lieber wenig Alkohol (ist bei mir so) und kein Tabak (ist bei mir auch so). Altſprachenfreund, 21:29, 18. Jul. 2015 (CEST)
Bei mir ist es umgekehrt: Der Wein schmeckt, und leider, leider bin ich auch dem Tabak zugetan. Die anderthalb Jahre plus kann ich locker vergessen. Aber mir behagt Gesundheit als Religionsersatz auch nicht sonderlich. Dass hier schlichte Vegetarier und proselytische Veganer wild gemischt werden, hat nun durchaus mit deiner Ausgangsfrage zu tun. Ansonsten dein Zitat von oben, so klar und treffend, leider durch braunen Missbrauch "verbrannt". Grüße Dumbox (Diskussion) 21:48, 18. Jul. 2015 (CEST)

Böse Vegetarier essen Pflanzen, Vegetariamus aus Gesundheitsgründen, das Gutmenschentum ... weia, hier wird ja die ganz große Klischee-Keule hervorgeholt. Solcherlei hör ich eigentlich nur von "aufgeklärten Fleischessern", die für sich die einfachst mögliche Themen-Beendigung suchen. Wer um Himmels willen lebt denn bitte vegetarisch "aus Gesundheitsgründen"? Wattebausch-satte Supermodels und was sich gerne halten würde? DAS ist dann auch die Klientel für "Wiesenhof's vegetarische Blutwurst", oder so. Vegetarismus als Mode-Erscheinung. Dabei ... dabei, dabei dabei soll es noch immer welche geben, denen beim Gedanken an einen schönen Rollbraten das Wasser im Munde zusammenläuft, und die wie-hypnotisiert auf den Geruch gebratenen Specks reagieren. Und trotzdem darauf verzichten. Wenn man dieses aus moralischen Überlegungen geborene Verhalten einzig als "Psycho-soziales Problem" vermeintlicher Gutmenschen abtun mag, nun ... Darauf reduzieren zumindest kann man es mit Sicherheit nicht, es gibt genug, denen eben genau der Tierschutz am Herzen liegt. Aus Fleisch-Verzicht zum Vegetarier, aus Ablehnung von Massentierhaltung und Kükenschreddern zum Veganer; das ist für den Fleischliebhaber weniger Mode denn Verzicht, und nebenbei wird sich noch auf lokaler Ebene engagiert wird wenigstens eines deutlich: Um Ernährung geht es wirklich nicht. Gruß, Gott (Diskussion) 22:24, 18. Jul. 2015 (CEST)

Ich gelte hier ja mit als Gegner der V-Gruppen, aber das hier haben sie nicht verdient. Es ist ein Merkmal von den meisten "Konvertiten", daß sie mit großer Begeisterung über eine neue Idee in ihrem Leben über die Stränge schlagen. Dazu gehört sowohl verbaler als auch körperlicher Extremismus gegen sich selbst und andere. Das ist aber eher ein Problem von Anfängern und Dauerantis. Achtet mal einfach drauf, wie lange diese Vs schon so leben. Die meisten, welche auffallen tun das keine 2 Jahre. Danach normalisiert sich ihr verhalten, und sie leben mitten unter uns, ohne das dies groß auffällt. Viele sind auch sehr pragmatisch, und wollen nur möglichst weitgehend tierfrei leben, im Bewußtsein, daß es kein Leben ohne solche Produkte gibt, welche sie dann doch direkt oder indirekt über 2,3 Stufen nutzen. Genauso verhält es sich mit der Bewußtseinsebene. Viele betrachten nichtmal alle Wirbeltiere als schützenswert, da braucht man gar nicht erst über Pflanzen nachdenken. Im übrigen verzichte ich als Carnivor auch möglichst weitgehend auf tierische Produkte uns nicht artgerechter Haltung. Einfach weils dann besser schmeckt :) Oliver S.Y. (Diskussion) 23:14, 18. Jul. 2015 (CEST)

"Überschrift sagt eigentlich alles." Ja, nämlich, dass jemand aus Langeweile oder warum auch immer einen Schrott-Thread startet, um sich am top-öden, bereits 1 Mio mal durchgekalauerten Vegi-Bashing und den (natürlich) hilflosen Versuchen der V-Verteidiger zu ergötzen. Eine Überschrift, die so grottig hinter jedem Stand des nun doch immerhin einigen Jahren recht breit geführten Diskurses über vegane Ernährung zurückbleibt, dass man sich nur wundert, warum überhaupt noch jemand (mich eingeschlossen) darauf anspringt. Wären wir nicht im Café, sondern in der Auskunft, wäre die Frage klang-, sang- und völlig humorfrei abzuräumen gewesen. --2003:84:AF32:9419:4C9E:D0E3:25F0:78C3 23:39, 18. Jul. 2015 (CEST)
Aber es ist eben im Cafe und das Cafe ist eben zum labern da. Ich versteh die Leute nie, die Zeit investieren um sich lauthals darüber beschweren, dass sie irgendeinen Thread uninteressant finden, anstatt ihn einfach zu ignorieren. --MrBurns (Diskussion) 11:37, 19. Jul. 2015 (CEST)

Bitte hier weiterlesen: Rare Breeds Survival Trust. Schönen Sonntag mit Quarks -- Ilja (Diskussion) 08:07, 19. Jul. 2015 (CEST)

Wenn wir mehr von diesen alten Haustierrassen essen würden, würden die auch wieder mehr gezüchtet werden. Also ran an den Speck: Eßt mehr bedrohte Haustierrassen! --84.58.89.20 11:23, 19. Jul. 2015 (CEST)

Auf ein Hauptargument der veganer wurde wohl noch nicht eingegangen, außer ich habs beim Überfliegen dieses Abschnitts übersehen: Die Produktion der gleichen menge an tierischer Nahrungsmittel braucht deutlich mehr Ressourcen als die von pflanzlichen Nahrungsmitteln, wer z.B. seinen Kalorienbedarf durch Rindfleisch deckt, verbraucht dabei soviel ich weiß 10x so viel Anbaufläche und erzeugt 10x so viel CO2-Ausstoß, als wenn er Getreide essen würde. Und bei Milch und Milchprodukten schauts auch nicht viel besser aus. Im Moment wäre die Lsndwirtschaft trotzdem noch in der Lage, die gesamte Menschheit mit Nahrungsmitteln zu versorgen (der Grund warum trotzdem Leute hungern ist ein anderer, es werden z.B. viel mehr Lebensmittel entsorgt als Bedürftigen gegeben). Aber wenn der Fleischkonsum in Asien so weiter steigt, wird das irgendwann wahrscheinlich nicht mehr der Fall sein. Des Weiteren wird wenn es nicht vorher eine Umstellung auf erneuerbare Energien bei der landwirtschaftlichen Produktion geben wird, diese großteils zusammenbrechen, sobald das Erdöl knapp wird (wann das sein wird bzw. ob das einige Leute die das hier lesen könnten noch erleben werden ist unklar, Prognosen die davon ausgehen, dass die Erdölversorgung für mehr als ein paar Jahrzehnte gesichert ist enthalten nicht ausschließlich nachgewiesene Reserven). Man könnte ev. auf Biodiesel aus Rapsöl, Palmöl usw. umstellen, aber das würde die für Nahrungsmittelproduktion verfügbaren Flächen natürlich reduzieren. Ich bin bisher noch Fleischesser, aber ich verstehe die Argumente der Veganer durchaus. --MrBurns (Diskussion) 11:37, 19. Jul. 2015 (CEST)

Dass das Erdöl in wenigen Jahrzehnten knapp werden wird, war schon während der Ölkrise Anfang der 70er ein ganz großes Thema. Und damals hat noch keine besorgte Mutti ihre Kinder mit einem 2-Tonnen-SUV von der 10 Gehminuten entfernten Schule abgeholt. Die gab's damals noch gar nicht. Also alles im grünen Bereich. --Sakra (Diskussion) 13:18, 19. Jul. 2015 (CEST)
Genau so ist es liebe IP: nur die Lebewesen, die uns als nützlich erscheinen, werden von den Menschen auf gefördert und gezüchtet, stellen wir uns die triste Welt vor, in der wir als Veganer irgendwo in den afrikanischen Wäldern noch heute leben würden. Kein menschliches Überleben über eine bestimmte Meereshöhe, keine Menschenleben im Norden, nicht in der Wüste und auch nicht am Meer oder Gewässern. Keine Kuh die lacht, keine Schaf das uns tröstet und und kein Häschen das schwänzelt, nicht einmal im Playboyclub, kein Honig und keine Milch, nicht einmal im Heiligen Land. Kein Frühstücksei, kein Käse, nicht einmal in der Schweiz. Man möchte die Veganer in so einer grauen Welt mal ein paar Wochen probeweise leben lassen. Aber so bösartig sind wir alle doch nicht. Und die immer wieder wiederholte Geschichte mit dem Gutmensch und Vegetarier A.H. ist auch nur ein Fake, er hatte nur Angst um seinen Führerbauch und dass er zuviel davon furzen müsste, sonst hätte er noch so gern auch Fleich gegessen, was er heilmlich angeblich auch immer wieder in der Küche tat, wenn keiner dabei war. Schützt die Tiere, liebt die Tiere und behandelt sie gut und lasst sie Euch schmecken! -- Ilja (Diskussion) 13:29, 19. Jul. 2015 (CEST)
Das haben wir auch schon gehört: Zivilisationsgeschichtliche Zwänge und Kontingenzen zu hohen Werten hypostasieren und sich selbst damit dann identifizieren, um sich als leuchtende Spitze mit der Geschichte im Rücken zu präsentieren. --Chricho ¹ ² ³ 13:36, 19. Jul. 2015 (CEST)

Also ich bin Vegetarier, und zwar nicht des Klimaschutzes, sondern den Tieren zuliebe - Ich könnte keine Tiere töten, und habe mich dann gefragt, wieso ich dann aber tote Tiere esse. Bei der Gelegenheit möchte ich doch gleich mal auf meinen Vegetarier-Babelbaustein aufmerksam machen: ->

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Dieser Benutzer isst Vegetarier Dieser Benutzer ist Vegetarier

 :) --Mosellaender (Diskussion) 13:32, 19. Jul. 2015 (CEST)



Ich esse selber so gut wie kein Fleisch, möchte jedoch nicht mit Vegetarianern verwechselt werden, jeder darf auf alles verzichten, egal aus welchen Grund, er soll es aber anderen Menschen nicht madig machen. Wenn ich sehe, wie Tierfreunde mit ihren Lieblingen umgehen, möchte ich auch nie Tierfreund geannt werden. Ich mag Tiere und schätze sie, auch in dem, was Tier für uns Menschen bedeuten, auch als Lederschuhe oder Winterpulover oder als Begleiter und Reittier. Weniger oder einfach mit Maß von Ei und Fleisch, Schokolade oder Käse, das ist der Witz, das ist die Kunst und scheinbar ist gerade das am schwersten. Auf jedenfall wird man dadurch nicht besser oder gesünder, aber wenn es einen glücklich macht, dann ist es auch schon wertvoll! -- Ilja (Diskussion) 13:54, 19. Jul. 2015 (CEST)

Gab es auch zur Zeit des Römischen Reiches Vegetarier? --112.198.77.101 13:51, 19. Jul. 2015 (CEST)

siehe Vegetarismus#Geschichte. --MrBurns (Diskussion) 13:54, 19. Jul. 2015 (CEST)
Nein, der Johannes der Täufer hat Heuschrecken gegessen! -- Ilja (Diskussion) 13:55, 19. Jul. 2015 (CEST)
(2 BK, @Mosellaender): Hübsches Babelbapperl! ;) So unterschiedlich sind halt die Motive. Ich könnte Tiere töten und habe es schon getan, das eine oder andere unabsichtlich mit dem Auto, den einen oder anderen schwer verletzten Spatzen absichtlich mit der Hand, und ich war schon bei Schlachtungen auf dem Bauernhof dabei, ohne dass es mich traumatisiert hätte. Ich esse keine Tiere, weil ich mit dem modernen System der Tierhaltung nichts zu tun haben will und weil Fleisch einfach nicht mehr an mich geht. Es liegt mir fern, mich deswegen anderen moralisch überlegen zu fühlen. Wer, wie oben erwähnt, 1a Biofleisch von artgerecht gehaltenen alten Zuchtrassen kauft, tut sicher nichts Falsches. Für mich war das damals eine einfache Rechnung: Habe ich das Geld und die Zeit für diesen Lebensstil? Zweimal nein, es war einfacher, weiterhin zum Discounter zu gehen und Fleisch einfach wegzulassen. Und ja, ich esse Milchprodukte, weil's gesünder ist, und obwohl mir klar ist, dass dafür Kälber von der Mutterkuh getrennt und, falls männlich, wiederum zu Fleischprodukten werden. Und Schuhe sind aus Leder oder keine Schuhe. Grüße Dumbox (Diskussion) 14:01, 19. Jul. 2015 (CEST)
+1 zum letzten Satz. Altſprachenfreund, 14:05, 19. Jul. 2015 (CEST)

Nur dumm, dass die Veganer aufs Erdöl angewiesen sind, sonst hätten sie bald keine Klamotten mehr am Leib. Aber das ist in Afrika ja egal. --187.234.252.152 19:13, 19. Jul. 2015 (CEST)

Wobei sich Baumwolle im Prinzip auch ohne Erdöl anbauen lässt. Ob damit der gleiche Ertrag erwirtschaftet wird ist eine andere Frage, aber ich denke, wenn das Erdöl zuende ist und man es bis dahin nicht geschafft hat, das Erdöl fast vollständig durch erneuerbare Energien zu ersetzen, werden die meisten Menschen ohnehin gezwungen sein, ihren Konsum zu reduzieren und nicht mehr in der Lage sein, ihre Klamotten jedes Jahr zu erneuern, nur weil die alten "unmodisch" geworden sind... --MrBurns (Diskussion) 19:21, 19. Jul. 2015 (CEST)

+1 zum Dumbox *viel* weiter oben. Fleisch schmeckt einfach nicht (= mir nicht mehr). "Fake-Fleisch" aus Tofu, Seitan etc. schmeckt dagegen gut ;-) --AMGA (d) 20:43, 19. Jul. 2015 (CEST)

War Hitler nicht auch Vegetarier? --112.198.79.150 10:08, 21. Jul. 2015 (CEST)

Und Tierschützer! Allerdings auch Nichtraucher, Abstinenzler, Kriegstreiber und rassistischer Massenmörder, also doch nicht so ganz genau wie ich. Grüße Dumbox (Diskussion) 13:30, 21. Jul. 2015 (CEST)
Der „Führer“ (er hatte nicht einmal ein Führerschein) war in Wirklichkeit kein Vegetarier, das war wohl auch nur ein biliger Propagandatrick, gefüllte Tauben war sein Lieblingsgericht, aber nur heimlich! Führerbefehl! Der Veget-Arier war wahrscheinlich nur ein Wortspiel, schon in seinem Aussehen war er, wie viele Nazis, wohl etwa das Gegenteil der „edlen nordischen Rasse“ der Arier, der die Welt angeblich gehören sollte. Vielleicht hat er auch noch heimlich getrunken oder gekokst - so sprach er danach wenigstens - und das mit seiner Tierliebe würde ich auch noch stark in Frage stellen, denn Misantropie wird oft mit angeblichen Tierliebe getarnt! -- Ilja (Diskussion) 07:14, 22. Jul. 2015 (CEST)
Es ist kompliziert, aber die letzten Jahre wohl doch (wenn da nicht Eva Brauns Bericht von der nächtlichen Schildkrötensuppe wäre). Ehrlich gesagt verstehe ich nicht recht, warum so viele Apologeten des Vegetarismus so viel Wert darauf legen, dass Hitler kein Vegetarier gewesen sein könne. Ich habe, seit ich kein Fleisch esse, noch keine Symptome von Cäsarenwahn und Judenhass an mir feststellen können; ich denke also nicht, dass da ein Kausalzusammenhang vorliegt. Grüße Dumbox (Diskussion) 07:38, 22. Jul. 2015 (CEST)
Wer nicht einmal autofahren kann, sollte auch kein Führer werden, wer sein Hühnchen nicht selbst rupfen kann, sollte auch keinen Broiler braten. Doch die Vegetarier der besseren Art wollen ihren Friedens-Camp nicht mit einem Massermörder teilen, das versteht man doch, obwohl der Mann wahrscheinlich persöhnlich nie jemanden auch selbst getötet hat, ev. noch in seiner Kriegsrolle als ein Böhmischer Gefreiter, doch das ist nur noch Geschichte. Die Tierliebe oder das Abküssen von Omas und Babies durch Politiker, Stars und VIPs ist aber nur ein PR-Trick, billig und vulgär, doch es funktioniert wunderbar und kaum ein Brandstifter, Diktator oder Oligarch verzichtet gerne auf diese Masche. Die Menschen lassen sich immer wieder beliebig abknutschen und abwatschen, Gefühle sind uns wichtiger als das anstrengende Denken. Und hinterher will es wieder niemand gewesen sein. Aber die Selfies und Youtube-Videos werden uns zukünftig noch lange erinnern können! -- Ilja (Diskussion) 08:31, 22. Jul. 2015 (CEST)
(Ein BK am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen) Das ist eben das perfide an Hitler-Vergleichen: Eigentlich kann man selbstverständlich jedermann und jederfrau mit Hitler vergleichen, sogar die Mutter Theresa. Am Ende wird man feststellen, dass es da mehr oder weniger Unterschiede gibt, aber eben auch Ähnlichkeiten (und wenn es nur sein sollte, dass es sich bei beiden Personen um Menschen handelt). Uneigentlich kann man das aber selbstverständlich nicht. Kennt jemand eine Erklärung dafür, dass es den Leuten so schwer fällt, den Unterschied zwischen "vergleichen" und "gleichsetzen" zu beachten? Zur "Dürfen-wir-andere-Lebewesen-töten, egal ob Mensch, Tier, Pflanze oder Pilz?"-Debatte: Ich fürchte, dass können wir überhaupt nicht vermeiden. Alles Leben kanibalisiert irgendwie anderes Leben. Es gibt ja sogar Leute, die glauben, selbst das Minralreich sei belebt! Damit wäre selbst dieses Schlupfloch geschlossen. Gelegentlich eigenhändig ein Tier zu töten, um es dann selbst zu essen, führt übrigens keinesfalls zur Verrohung des "Täters". Ganz im Gegenteil wird man sich dadurch sehr bewusst, was man diesen armen Viechern schuldig ist. An der Fleischtheke im Discounter fällt einem das dann vielleicht auch wieder ein, und man handelt entsprechend. Geoz (Diskussion) 08:46, 22. Jul. 2015 (CEST)

Boah, wie mich dieses Carnivoren-bashen-Vegetarier anpisst. Ich esse vegetarisch, weil ich tote Tiere widerlich finde. Die meisten Fleischesser die ich kenne, essen zwar gerne Filet und schöne Salami (da sieht man das Tier nicht mehr), aber schon bei Leber fangen die meisten Konsumenten heutzutage das speien an. Bei Niere, Hirn und Lunge setzt der Appetit dann völlig aus und das ist es, was ich so richtig pervers finde. Wer das Filet will, hat auch die Innereien verdient. Wer das eine nicht will, für den soll dann auch nicht das ganze Tier geschlachtet werden. Essen (auch vegetarisches) ist eine Frage des Respekts vor der Ressourcen der Welt, aber das wird die ich-hätte-gerne-200-Gramm-Gesichtswurst-Fraktion nicht verstehen. Die schreibt dann lieber blöde Threads und findet sich witzig dabei. Holstenbär (Diskussion) 08:46, 22. Jul. 2015 (CEST)

Als Koch wurde ich von friedlichen Vegetariern des öfteren ernsthaft bedroht, als Nichtraucher von Rauchern verspottet. Bleibt man auf einer Party zu lange relativ nüchern, wird man nur lässtig. Was wir essen und trinken sollte aber nur unsere Sache sein - genau auch was wir nicht essen und nicht trinken! Wer aus solchen Dingen oder etwa aus Schlafzimmergeschichten sein Weltanschauung macht, verkennt oft was wirklich auf der Erde wichtig sei. Ich denke, dass Raucher und Nichtraucher, Fleischfreunde und Veganer doch freundlich miteinader am Tisch sitzen sollen. Rücksicht nehmen und die eigenen Werte nicht gleich zum Kampflied anzustimmen ist unendlich schwerer als einfache Schlagwörter oder gar Schläge auszutauschen. Aber genau das wäre's. Und Religionen oder Ideologien mit eigenen Essen-, Trinken-, Bekleidungs- oder etwa Sexvoschriften gehören einfach nur noch in die Wikipedia - und sonst archiviert, das ist doch meistens nur reine Show und üble Demagogie. -- Ilja (Diskussion) 09:22, 22. Jul. 2015 (CEST)
Eine Leber ist doch lecker, Holstenbär! Altſprachenfreund, 13:28, 22. Jul. 2015 (CEST)

Hehe, Jan Fleischhauer liest mit: [1]. Na denn... Grüße Dumbox (Diskussion) 17:41, 28. Jul. 2015 (CEST)

In eigener Sache — Fast 900 Euro Verlust: Die Freiheitsliebe wurde abgemahnt![Bearbeiten]

Hat das schon einer gelesen?[2] So kann man anscheinend auch mit Wikipedia sein Geld verdienen. Eine neue Sparte der Kriminalität. Echt traurig.176.0.106.145 16:37, 20. Jul. 2015 (CEST)

Bilder nicht lizenzkonform zu nutzen ist keine Kriminalität und eine dadurch erfolgte stillschweigende Lizenzierung zu kommerziellen Lizenzgebühren ebenfalls nicht. Traurig ist, dass manche Leute meinen, Creative-Commons-Medien seien gemeinfrei oder die vom Urheber festgelegte Attributionsart sei optional. --Rôtkæppchen₆₈ 16:47, 20. Jul. 2015 (CEST)

Das war wohl vermutlich der falsche Link. Hier ist der richtige Link ;) (nicht signierter Beitrag von 46.114.76.139 (Diskussion) 17:30, 20. Jul 2015 (CEST))

Hamwa alles schon hier durchgekaut. Ich finde es nach wie vor nicht akzeptabel, in zahlreichen Artikeln seine Bildchen durchdrücken zu wollen und dann systematisch eine Kanzlei absahnen zu lassen. Es ist eine Frage, wie mit Weiterverwertungen zu verfahren ist, und eine andere, warum man das Stellen dieser Fallen hier zulässt. Aber es gibt administrative und nicht-administrative Fans von Herrn Bischoff, wie dem Thread zu entnehmen ist. Tja. --Gleiberg (Diskussion) 17:46, 20. Jul. 2015 (CEST)
Erstaunlich. Übrigens ist besagter Herr laut Nutzerseite "Mitglied von Wikipedia-Deutschland". Was für ein Verein ist das, und wie wird man Mitglied? Grüße Dumbox (Diskussion) 18:04, 20. Jul. 2015 (CEST)
IMHO sollten Leute die selbstständig "Lizenzsünder" jagen und abmahnen lassen hier unbegrenzt gesperrt werden und alle ihre Bilder gelöscht werden. Sowas verstößt in meinen Augen eklatant gegen den Geist der Wikipedia. Vollkommen unverständlich diese Vorgehensweise. Jean Cartan (Diskussion) 18:08, 20. Jul. 2015 (CEST)

Den Benutzer zu sperren wäre eine Maßnahme. Oder zumindest eine Ansprache wäre nötig. Leute, der macht geszielt Geld mit den Fotos, die er einfügt. Der verdient duch Wikipedia an seinen Fotos! Glaubt mir wahrscheinlich auch keiner!!! Egal (nicht signierter Beitrag von 176.2.116.42 (Diskussion) 18:10, 20. Jul 2015 (CEST))

Was wäre der Sperrgrund? Die auf Wikipedia verwendeten CC-Lizenzen schließen alle eine kommerzielle Nutzung mit ein, außerdem ist es jedem Urheber freigestellt, seine Inhalte auch unter anderen Lizenzen anzubieten. Mit dem Einstellen eines Werkes bei Commons gibt der Urheber keinerlei Rechte ab. Und für Flüchtigkeitsfehler eines Nachnutzers kann der Urheber ja wohl nichts. Auf der mit einem Klick zugänglichen Dateibeschreibungsseite wird groß und breit auf die jeweilige Lizenz hingewiesen. Wer das nicht findet und beherzigt, ist selbst schuld, wenn ihm gewerbliche Nutzung zu marktüblichen Honorarsätzen in Rechnung gestellt wird. --Rôtkæppchen₆₈ 22:26, 20. Jul. 2015 (CEST)
In der guten alten Zeit™ ging es bei Wikipedia, meine ich mich zu erinnern, nicht in erster Linie darum, wer juristisch vorn ist. Wenn der Fotograf, wie er bekundet hat, bei einfachen Bloggern tatsächlich einfach nur mal anmahnt, ist alles gut. Falls er aber systematisch die verflixte Abmahnsch... ...schiene betreibt - nee, also wirklich! Bei aller Sympathie für freie Fotografen (alle, die ich kenne, Hungerleider) und etwas weniger Sympathie für Rechtsanwälte auf der Suche nach Einkommen, das geht doch gar nicht. Grüße Dumbox (Diskussion) 22:34, 20. Jul. 2015 (CEST)
Mir tun diese Blogger wirklich leid, das sind augenscheinlich nette Jungs, die naiv in eine Falle getappt sind und denen diese Summe echt weh tut. Nur leider können wir in der Wikipedia niemanden nur mit der Begründung "ist ein Unsympath" sperren. Das einzige, was wir hier tun können (und sollten): Seine Bildeinbindungen streng dahingehend zu prüfen, ob sie den jeweiligen Artikel tatsächlich verbessern, und ihm auf die Finger zu hauen, falls das nicht der Fall sein sollte. Gruß, Stefan64 (Diskussion) 22:50, 20. Jul. 2015 (CEST)
Vielleicht sollten wir mal mit gutem Beispiel vorangehen und sowohl Name des Urhebers, als auch Lizenz unter dem Bild angeben. Kann man verstehen, dass die guten Leute der Meinung waren die Bilder einfach so nutzen zu können. Mit einem einfachen Rechtsklick kann man Bilder aus WP-Artikeln speichern - ohne die Lizensierung auch nur gesehen zu haben. --Ne discere cessa! (Kontakt) 23:09, 20. Jul. 2015 (CEST)
Mittlerweile gehört es zur Allgemeinbildung, dass es urheberrechtlich unzulässig ist, einfach Medien von fremden Websites runterzukopieren und öffentlich/gewerblich/nicht privat weiter zu nutzen. Gerade internet- und medienaffine Menschen wie Blogger sollten das wissen und wenn sie das nicht wissen sind 900 Euro eine gute Gedächtnisstütze. Bei einem Bekannten betrug die Gedächtnisstütze 600 Euro. Jetzt weiß er, dass es teuer werden kann, Ton- und Filmkonserven urheberrechtlich geschützter Werke per Emule runterzuladen. Vorher wollte er das nicht wahrhaben. --Rôtkæppchen₆₈ 00:27, 21. Jul. 2015 (CEST)
Irgendwann kommt der Tag, an dem die Blogger und Buchautoren zurückschlagen und für jeden ohne Quellenangabe zitierten Text den entsprechenden Wikiautoren Lizenzgebühren zahlen lassen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 00:38, 21. Jul. 2015 (CEST)
Das wäre aber nicht mit dem deutschen Urheberrecht konform, denn das verlangt bei Zitaten keine Nennung des Urhebers. Im wissenschaftlichen Kontext gebietet die wissenschaftliche Methodik die Nennung des Urhebers. Das hat aber mit dem Urheberrecht nichts zu tun und ist vom Urheber nicht einklagbar. --Rôtkæppchen₆₈ 00:56, 21. Jul. 2015 (CEST)
@Rotkaeppchen68: ... ist zwar jetzt einige Tage alt, aber ich schaue hier so gut wie nie vorbei. Möchte das nur nicht unkommentiert hier stehen lassen. Selbstverständlich ist bei Zitaten immer eine Quellenangabe beizufügen, anderenfalls handelt es sich ohne Zweifel um eine Urheberrechtsverletzung. Einschlägig sind da in Deutschland § 63 i.V.m. § 51 UrhG. Grüße, Yellowcard (D.) 09:15, 27. Jul. 2015 (CEST)
hier gibt es eine diskussion auf wikimedia-l, mit unterschiedlichen meinungen. ich finde dass so wie wikipedia verlinkt das vorbild sein soll. entweder schreibt man bei wikipedia name, lizenz, oder man stellt ein für allemal klar dass der link auf commons reicht, und zwar für jeden und in jedem land. ich persönlich finde es wie Ne discere cessa! sympathisch wenn ich einfach herausfinde woher etwas stammt, das mag vielleicht auch ein grund sein warum ich bei wikipedia bin. aber damit ist dann auch gut. rotkäppchen finde ich zu hart, es gibt jedes jahr millionen leute die 15 werden und den lernprozess neu machen - zu sagen das sei allgemeinbildung greift zu kurz. zu diesem fall: man kann sich charakter leider nicht im geschäft kaufen :( felix friedrich und toby leo link finde ich nicht exakt, und auch nicht konsistent, laden daher zu abmahnungen ein. zb enthält ihr impressum keine email adresse, obwohl TMG §5 das explizit fordert. sie schreiben als linzenztext "cc-by-nd 3.0" obwohl das original cc-by-sa 3.0 de lizenziert ist. sie linken zurück auf das bild im mediaviewer eines wikipedia artikels obwhohl der im wordpress nicht gut aufgeht. sie schreiben dass sie ihre bilder mit copyright versehen, nutzen gleichzeitig aber cc-by-sa. sie bringen den fall erst_nachdem sie schon gezahlt haben_ hierher. wenn man auf ihrem blog was schreibt filtern sie das weg. aber wie sagt schon nelson mandela: wer seine meinung ändert je nachdem mit wem er redet ist kein staatsmann :) --ThurnerRupert (Diskussion) 06:41, 21. Jul. 2015 (CEST)
Sogar eine überregionale Fachzeitschrift hat das Thema aufgegriffen:[3] --MatthiasGutfeldt (Diskussion) 13:29, 22. Jul. 2015 (CEST)
Wenn er seine Bilder unter der Namensnennung Lizens freigibt und sich dann irgendwer nicht dran hält, dann ist das Recht auf seiner Seite, warum sollte er hier gesperrt werden, er hat ja nichts dagegen dass jemand seine Bilder verwendet, er möchte halt genannt werden, das ist sein gutes Recht.....--Markoz (Diskussion) 18:56, 22. Jul. 2015 (CEST)
Interessant ist, dass WMDE die Bilder korrekt lizenziert: https://www.wikimedia.de/wiki/Freiwillige An jedem einzelnen Bild steht der Name des Fotografen und die Lizenz. -- ST 22:59, 23. Jul. 2015 (CEST)
do meinst so wie hier: https://www.wikimedia.de/wiki/BildungWissenschaftKultur, mouse over zeigt das, ST? der geist der lizenz ist: verwendbar für kommerz, man muss (einfach) rausfinden können von wem das stammt. das ist keine "namensnennung-lizenz" offen im, am oder neben dem bild, markoz. user:Rotkaeppchen68, wäre es mit deutschem urheberrecht konform wenn das verpflichtend in den metadaten des bildes steht? dann könnte man sich diese ganze diskussion nämlich schenken. --ThurnerRupert (Diskussion) 20:35, 25. Jul. 2015 (CEST)
Von meinem Rechtsempfinden müsste bei Lizens mit Namensnennung der Name im oder neben dem Bild stehen Fotograf: Markoz und nicht erst in Erfahrung zu bringen wenn man auf das Bild klickt.--Markoz (Diskussion) 21:15, 25. Jul. 2015 (CEST)

Exportquote -- was ist das?[Bearbeiten]

Sollte es hier jemanden geben, der sich für Begriffe wie 'Exportquote' interessiert, den bitte ich mal hierher zu schauen. Das Café und seine Gäste möchte ich mit solcherlei eigentlich nicht belästigen; aber als Appetizer ein Satz von dort: "Unterm Strich: Manchmal kommt mir vor, als entstünden ökonomische Krisen nicht zuletzt aus den dunklen Gedanken und Formulierungen der Ökonomen." Alles Weitere dann vielleicht in der Diskussion Exportquote. Oder auch hier, wenn es nicht zu abwegig erscheint. --Delabarquera (Diskussion) 21:46, 23. Jul. 2015 (CEST)

Wien kann etwa bei Singapur die Exportquote 200 % sein? Ich dachte, das kann nur zwischen 0 und 100 % sein. Ich denke, dieser Artikel muss noch ein wenig nachgearbeitet werden. -- Ilja (Diskussion) 10:25, 24. Jul. 2015 (CEST)
Die Exportquote bezieht sich auf das BIP. Da in Singapur aber sehr viel Außenhandel betrieben wird, ist der Wert der exportierten Waren und Dienstleistungen mehr als doppelt so groß als der der im Inland produzierten Güter. --Rôtkæppchen₆₈ 01:05, 25. Jul. 2015 (CEST)
Verständnisfrage: Ist BIP nicht auch inkl. des Handels, also auch des Exports & Imports? Ist die Importquote und die Exportquote nicht immer nur eine Teilsumme des ganzen BIP?
BIP = Importe plus Inlandproduktion (plus Handel & Dienstleistungen) minus Inlandverbrauch minus Exporte - oder nennt sich das dann Bruttosozialprodukt? -- Ilja (Diskussion) 11:15, 26. Jul. 2015 (CEST)
Exporte gehen mit positivem, Importe mit negativem Vorzeichen ins BIP ein. Weil Singapur aber mehr importiert als exportiert, ist der Außenbeitrag (=Beitrag des Außenhandels am BIP) negativ. Das ergibt ein niedriges BIP und eine hohe Exportquote (>100 %). --Rôtkæppchen₆₈ 18:03, 26. Jul. 2015 (CEST)

Was zum Knabbern[Bearbeiten]

Demnächst im Reformhaus und im 3. Welt-Laden. Traditionelle Volksnahrung, umweltfreundlich hergestellt, mit denkbar wenig Energieeinsatz und kaum CO2-Ausstoß. Oder: Wie macht man aus der Schlammwüßte 2.0 ein karibisches Dessert? Mud cookies aus Haiti sind biologisch, ökologisch, veganisch, glutenfrei, laktosefrei, ohne Koffein, ohne Zusatzstoffe, ohne Konservierungsmittel, einfach ohne E. Angeblich werden diese Knabbereien schon lange so gemacht und nicht einfach aus Hunger gegessen, sondern wegen der Gesundheit. Besonders bei schwangeren Frauen beliebt, na gut diese Marktnische ist bei uns derzeit nicht besonders groß. -- Ilja (Diskussion) 10:47, 24. Jul. 2015 (CEST)

Bei schwangeren kann die Aufnahme von Erde zum Binden überschüssiger Magensäure sogar Sinn machen (s. Heilerde), aber die geben das wohl auch den hungernden Kindern, weil sonst nix da ist. --178.4.187.69 12:36, 24. Jul. 2015 (CEST)

Lesenswert?[Bearbeiten]

Könnte man diesen Artikel als lesenswert bezeichnen? siehe auch hier (Ich weiß nicht ob der Artikel diese Kriterien erfüllt oder nicht) --Mosellaender (Diskussion) 12:11, 24. Jul. 2015 (CEST)

Laß doch ein Review machen, da werden die Artikel auf Haut und Knochen überprüft Wikipedia:Review , habe den Artikel quer gelesen...mir hat er gefallen--Markoz (Diskussion) 12:15, 24. Jul. 2015 (CEST)

Lebenswert?[Bearbeiten]

Kepler-452b, Kaum entdeckt, schon in der Wikipedia (toll!) und doch noch nicht als Löschkandidat entdeckt (toll!!!), nicht weiter sagen! Bisher kein Wasser gefunden, wir nehmen das Bier aber mit, nur etwa 1400 Lichjahre entfernt, das ist sicher eine Reise wert, Die Erde 2.0 - da gehen wir hin, der Putin kann uns mal! ... -- Ilja (Diskussion) 12:55, 24. Jul. 2015 (CEST)

An Putin scheinst du einen Besen gefressen zu haben. Dann kann ja Putin bleiben und Obama zur neuen Erde. Ein Jahr soll dort etwa 20 Tage länger sein, ist wie beim Auto, macht man eins Kaputt kauft man sich eben ein neues, hat dann auch mehr PS--O omorfos (Diskussion) 13:02, 24. Jul. 2015 (CEST)
Oder umgekehrt. Im Moment scheinen ja die Russen bezüglich Raumfahrt mehr zu können als die Amis... --MrBurns (Diskussion) 13:05, 24. Jul. 2015 (CEST)
Und schon würde der Streit beginnen wer die neue Erde in Besitz nimmt und das meiste territoriale Gebiet beanspruchen kann. Und wehe dort gibt es Bodenschätze, dann ist das Chaos vorprogrammiert. Aus dem Chaos soll ja alles entstanden sein, also warum mit der Tradition brechen.--O omorfos (Diskussion) 13:11, 24. Jul. 2015 (CEST)
Was Rohstoffe betrifft: ich hab mal gelesen, dass es irgendwo einen Planeten gibt, der hauptsächlich aus Diamant besteht... --MrBurns (Diskussion) 13:15, 24. Jul. 2015 (CEST)
Dort könnten die Reichen und Schönen wohnen. --O omorfos (Diskussion) 13:18, 24. Jul. 2015 (CEST)
Mein Eindruck ist, dass die Russen den Amis technisch eigentlich immer eine Nasenlänge voraus waren (Sputnik, Gagarin, Mir...) - nur haben sie's dann regelmässig auch wieder vergeigt, z.B. die bemannte Mondlandung oder Buran. Und momentan sind die Russen die einzigen, die Personen zur ISS fliegen können, aber gleichzeitig steckt ihr Raumfahrtprogramm in der Krise[4]. Man stelle sich nur vor, was sie unter optimalen Bedingungen alles hinkriegen könnten. Putin scheint mir viel zu nationalistisch-engstirnig auf sein kleines Fleckchen Erde ausgerichtet, als dass er persönlich viel Wert aufs Raumfahrtprogramm legen würde. --MatthiasGutfeldt (Diskussion) 13:24, 24. Jul. 2015 (CEST)
Sobald festgestellt wird das dort was zu holen ist, wird er seine Meinung schon ändern. Die übrigen tun dann das selbige.--O omorfos (Diskussion) 13:35, 24. Jul. 2015 (CEST)
Putin ist zwar ein toller Hecht, aber die doppelte Schwerkraft dort würde ihn schnell platt machen ^^ Stefan64 (Diskussion) 14:58, 24. Jul. 2015 (CEST)
Vergesst es. Bei einer Entfernung von 1400 Lichtjahren ist eine Reise dorthin noch mehr als utopisch. Weder gibt es passende Raumschiffe, noch Kältschlafkammern, damit die Raumfahrer dort auch ankommen. --Rôtkæppchen₆₈ 15:05, 24. Jul. 2015 (CEST)
Nur eine Frage der Zeit! Das Raumschiff wird bald abheben! Oder zumindest demnächst. Vielleicht auch etwas später. --MatthiasGutfeldt (Diskussion) 15:35, 24. Jul. 2015 (CEST)
Wie konnte ich mich so täuschen. Ehrlich: Der Artikel liest sich so, als ob die da auch keinen Plan haben und deswegen erst mit der notwendigen Grundlagenforschung anfangen müssen. --Rôtkæppchen₆₈ 16:43, 24. Jul. 2015 (CEST)
Die Russen koennen zwar zur ISS fliegen, aber dafuer koennen die Amis Dings im Moment so weit fliegen lassen wie sonst keiner je. Auch ein Putin wird nicht so schnell zum Plutin. -- 83.167.60.90 15:49, 24. Jul. 2015 (CEST)
Vielleicht mit dem da? Jean Cartan (Diskussion) 16:45, 24. Jul. 2015 (CEST)

Wie wäre es mit einem Generationenraumschiff? Jean Cartan (Diskussion) 16:45, 24. Jul. 2015 (CEST)

Wirklich, die Russen sind mit ihren Raketen leider treffsicher und schießen zu gerne fremde Vögel ab, aber sogar um ihr Kriegsspielzeug zu bauen sind sie heute bereits voll auf die Lieferungen aus dem Westen angewiesen, denn außer Gas und Natašas haben sie dem dekadenten und ganz verdorbenen Westen scheinbar nicht mehr viel anzubieten, das schöne große Land der Bären, Birken, Blinys und einiger ganz klugen Köpfe. Macht nichts, wenn die Reise zu unserem Erdcousin Erde 2.0 ein bisschen dauert, ich nehme "Den Idiot" mit der "Anna Karenina" und "Krieg und Frieden" mit, ich wollte die schon lange nach dem Abi nochmal in Ruhe lesen, diesmal dafür aber ganz freiwillig, das braucht bisschen Sitzfleisch am Fensterplatz. In der Tat, ich habe am Zar Putin wahrlich meinen Besen gefressen, denn ich bin ja ein bekennender Putinversteher, ja ich verstehe ihn scheinbar wirklich, und gerade das ist das Problem: ein NKWD-Offizier aus der Breschnewmannschaft, ein Stalinfan und Stalinist, der das wohltuende chruschtschowsche Tauwetter offenbar total versäumt hat und ein Menschenleben hat für ihn heute offensichtlich nur eine statistische Bedeutung. Unser James Bond der klassischen Art hat in den guten kalten Kriegszeiten den Planet gerade von solchen Störenfrieden gesäubert, doch gerade diesen blassen Apparatschik, in der DDR tätig, hat er dabei irgendwie total fahrlässig übersehen, und der heutige 007-Darsteller sieht inzwischen selbst wie ein Putin-Imitator aus. Aber vielleicht habe ich die Bond-Filme nicht richtig verstanden und kaum gemocht, die Stalinzeit genau so wenig wie den Kalten Krieg (den alten wie den neuen!). -- Ilja (Diskussion) 09:12, 25. Jul. 2015 (CEST)

Tsipras & Varoufakis, die Erpresser Europas[Bearbeiten]

Monitor deckt die Machenschaften der griechischen Politiker auf. Neun Minütiger Beitrag zum scheitern des zweiten Sparpakets.--O omorfos (Diskussion) 14:12, 24. Jul. 2015 (CEST)

Gähn...langsam nervt es wirklich mit dem Thema. Und zu den griechischen Politikern: Wenn ich einen Kredit von meiner Bank will geh ich auch nicht in die Bank und beschimpfe die Angestellten dort permanent als Erpresser, Blutsauger und Terroristen und betone außerdem, dass ich das Geld sowieso nicht zurückzahlen kann. Da brauch ich mich nicht wundern wenn die dort auf stur schalten und mir kein Geld geben. Jean Cartan (Diskussion) 17:05, 24. Jul. 2015 (CEST)
Ich glaube, der Vergleich hinkt. Es geht nicht um die Bank. Es war die Verwandtschaft, die eine Bürgschaft für die Bankkredite angeboten hatte und sich nun, nachdem die Bürschaft fällig wurde, übler benimmt als vorher die Bank und dem dem Kreditnehmer sogar noch in die persönliche Lebensführung reinredet. Außerdem wollte Varoufakis ja gar nie neue Kredite bekommen (die nur dazu dienen, die alten zu bedienen), sondern sich die Rückzahlung der alten stunden lassen oder ein Insolvenzverfahren. --Digamma (Diskussion) 17:25, 24. Jul. 2015 (CEST)
+1--Kmhkmh (Diskussion) 15:51, 26. Jul. 2015 (CEST)
Na mit der Verwandtschaft kann mans ja machen :-) Wenn die Grichen gar kein neues Geld wollten, dann frage ich mich um was da eigentlich verhandelt wurde. Und wenn ich kein neues Geld will dann kann ich als Staat ja ohne weiteres auf meine Gläubiger scheißen. Einfach den Staatsbankrott erklären.
Ein "Insolvenzverfahren" btw ist für einen Staat nicht geeignet weil ein solcher nicht insolvent gehen kann. Ein Insolvenzverfahren heißt ja, dass ein Insolvenzverwalter bestellt wird, alle Geschäftsaktivitäten eingestellt, alle Angestellten entlassen und alle Vermögenswerte verkauft werden. Das würde konkret für Griechenland heißen, dass die Regierung entmachtet und durch einen Insolvenzverwalter ersetzt wird, alle staatlichen Institutionen wie die Polizei, Gerichte, Armee usw. ihre Tätigkeit einstellen, alle Beamten entlassen werden und jeglicher Staatsbesitz an den meistbietenden verkauft wird. Klingt jetzt nicht so geil für Griechenland, würde ich meinen. Jean Cartan (Diskussion) 18:10, 24. Jul. 2015 (CEST)
Es gibt ja auch Privatinsolvenz. Und viele insolvente Unternehmen werden nicht zerlegt, sondern nach einem Schuldenschnitt weitergeführt. Siehe auch Gläubigerschutz.
Das war auch nicht die Verwandtschaft, sondern ein Geldeintreiber, der den Gläubigern die faulen Schuldscheine zu surrealen Höchstpreisen abgekauft hat und anschließend vom Kreditnehmer die Rückzahlung zu den gleichen surrealen Höchstpreisen plus weiteren Zinsen fordert. Weil das natürlich nicht funktioniert, verprügelt der Geldeintreiber den Kreditnehmer jeden Tag als warnendes Beispiel für alle anderen Kreditnehmer in der Nachbarschaft. Applaus!? --178.4.187.69 21:01, 24. Jul. 2015 (CEST)
Und wenn's die Verwandtschaft war - auf die kann man sich auch nicht immer verlassen...--IP-Los (Diskussion) 14:07, 26. Jul. 2015 (CEST)
Das Beispiel der IP trifft es wohl am besten. Insofern der Verwandte nicht das tut was man will, wird man so lange verprügelt bis man mürbe genug ist um die Forderungen der anderen zu akzeptieren. --O omorfos (Diskussion) 14:43, 26. Jul. 2015 (CEST)
Oder aber: Man hat auf großem Fuß gelebt und wundert sich nun, warum die Eltern das nicht länger ohne Bedingungen bezahlen wollen. ;-) Aber lassen wir solche inadäquaten Platitüden auf Bild-Niveau und nähern uns dem Problem nüchtern: Das Problem ist eben nicht nur, daß es eine Bankenkrise gab, sondern daß a) Griechenland bereits zuvor die höchste Verschuldung aller Eurostaaten aufwies, b) Investitionen in den ineffizienten Beamtenaparat flossen und c) bis heute kein vernünftiges Steuersystem fertig ist (das ist übrigens die Analyse eines griechischen Ökonomen). Zahlen müssen das jetzt die Armen und Mittelständler, während die Reichen ihr Geld (auch unter SYRIZA) fröhlich ins Ausland gebracht haben. Daß nun ausgerechnet SYRIZA diesen Hinterziehern auch noch entgegenkommt, zeigt ebenfalls nicht gerade eine soziale, geschweige denn sozialistische Ader. Daß die Forderungen der EU nun auch nicht gerade hilfreich sind (wo bleiben Investitionsgelder?) tut das Übrige. Griechenland ist also nicht einfach Opfer, sondern hat seinen jetzigen Zustand mitzuverantworten, genauer: die griechischen Regierungen.--IP-Los (Diskussion) 15:42, 26. Jul. 2015 (CEST)
Ja du hast recht, lassen wir diese Vergleiche. Werden nicht viel bringen. Vorallem mit dem Bild von Eltern und Kind wäre Ich nicht einverstanden. Zu deinen Argumenten und erlaube es mir die entsprechenden Verlinkungen von dir später zu lesen, du schreibst Griechenland sei nicht einfach nur ein Opfer. Wer hat Behauptet es sei anders`?. Ich denke keiner. Das Problem wird nie zu lösen sein wenn man immer nach Schuldigen und Opfern sucht. Ein grosses Problem ist immer dieses Klischeedenken hier in Deutschland. Die Deutschen, die Franzosen, die Griechen. Spätestens nach Einführung des Euros wurden die Reichen immer Reicher und die Armen immer Ärmer, in einer globalisierten Welt brauchen wir nicht mehr in Kategorien zu denken. Reiche nutzten das System zu ihren Gunsten, und dazu gehören reiche Griechen wie reiche Deutsche und die Ärmsten zahlen jetzt dafür, ebenfalls armer Griechen sowie arme Deutsche oder arme Slowaken. Es fängt, auch nicht untypisch, bei den kleinen Ländern an. Seit dem man im Euro ist wurde die Wirtschaft Griechenlands immer schwächer. Einfach weil man das System zu seinem eigenen Vorteil benutzte. Jetzt gibt man dem Land den Rest. Solange immer noch mit Opfer und Täter paraphrasiert wird, wird man das Problem auch nicht lösen. Was ein griechischer Ökonom dazu sagt, ist egal. Er hat nicht mehr oder weniger Recht als ein französischer oder spanischer Ökonom.--O omorfos (Diskussion) 23:21, 26. Jul. 2015 (CEST)
Den griechischen Ökonnom habe ich deshalb verlinkt, weil er eben kein Außenstehender ist.
Wer hat Behauptet es sei anders So ziemlich jeder aus der derzeitigen griechischen Regierung. Genau das ist ein großes Problem. Da wird einfach alle Schuld auf die EU abgewälzt - fertig. Beispiel: Der damalige Finanzminster Varoufakis erklärt seinen griechischen Landsleuten vor dem Referendum, die EU sei schuld, daß die Banken nur noch 60 Euro ausgeben dürfen: "Warum haben sie uns gezwungen, die Banken zu schließen? Um Angst unter den Leuten zu schüren", sagte der Minister. "Und wenn es darum geht, Angst zu verbreiten, dann nennt man dieses Phänomen Terrorismus.". Nur war das ein Beschluß der griechischen Regierung. Der war schließlich auch notwendig, weil die EU nach den gescheiterten Verhandlungen - Verhandlungen die die griechische Regierung hat scheitern lassen - nicht mehr zahlen wollte. Eine Verpflichtung der EU, weiterhin zu zahlen, bestand nicht. Warum auch, wenn der Vertragspartner einfach abhaut nach monatelangen Verhandlungen. Daß man nun dennoch die Bedingungen schluckt, macht Tsipras nun nicht nur vor der EU unglaubwürdig, sondern auch beim griechischen Volk, denn warum das ganze Tamtam vorher mit der Volksabstimmung, wenn die doch nichts gebracht hat?
Seit dem man im Euro ist wurde die Wirtschaft Griechenlands immer schwächer Warum ist man dem Euro dann beigetreten? Warum will man dann um jeden Preis den Euro behalten? Übrigens stimmt gerade das nicht, denn Griechenland hatte 2006 z. B. ein größeres Wirtschaftswachstum als Deutschland. Deshalb hat ja damals auch niemand - weder die griechische Regierung noch die EU - etwas gegen die immer höhere Staatsverschuldung Griechenlands unternommen.
Solange immer noch mit Opfer und Täter paraphrasiert wird, wird man das Problem auch nicht lösen. Meine Rede.--IP-Los (Diskussion) 11:40, 27. Jul. 2015 (CEST)

Nur weil er Grieche ist muss er nicht mehr Recht haben als ein anderer Ökonom, nur weil es um die Krise in Griechenland geht. Zu den anderen Punkten, hast du dir das verlinkte Video angesehen. Genau deswegen habe Ich es eingestellt. Die griechische Regierung hat nie gesagt das es der Schuld der anderen war das Griechenland in die Krise geriet. Die griechische Regierung sagte, als man in die Krise geriet die falsche Medizin, das falsche Konzept angewandt wurde, was die Krise selbst nicht gebessert sondern viel mehr noch verschlimmert hat. Deswegen präferiert sie, wie viele andere auch, eine andere Therapie. Diese will Europa aber nicht angehen, denn wenn sie das macht gesteht sie ihr Versagen ein und gibt zu das sie fünf Jahre lang den falschen Weg gegangen ist. Dafür gibt man sicher die EU die Schuld, aber nicht für die eigentliche Krise, nur für die Behandlung wegen der Krise.

Ich sehe das nicht so wie du, dass Griechenland hier einseitig die Gespräche abgebrochen hat und das bestätigt auch der Bericht im Video. Griechenland verlangte nach Bekanntgabe des Referendums die Verlängerung des auslaufenden Programms um einige wenige Wochen. Diese verweigerten die Eu Finanzminister was die EZB veranlasste die ELA Kredite auszusetzen und die dann eben notwendige Bankenschliessung vorzunehmen. Ich glaube nicht das dass Tsipras zwangsläufig unglaubwürdiger macht vor den EU Partner. Diese kennen und wissen die lage in Griechenland, können diese gut einschätzen. Nach Schliessung der Banken, hatte Tsipras nur die Alternative, eine Parallelwährung einzuführen oder nochmal bei der EU anzuklopfen für neue Verhandlungen. Varoufakis präferierte Plan B, Tsipras scheute den Weg der Parallelwährung und bereitete einen neuen Antrag für die EU vor. Deswegen ging Varoufakis. Die sehr langen Verhandlungen haben die griechische Wirtschaft am meisten belastet, es kann von griechischer Seite kein logisches Ziel gewesen sein die Verhandlungen absichtlich hinauszuzögern. Das Wachstum nach 2000 war eines auf Pump. Wieviele Milliarden alleine 2004 für die olympischen Spiele verbraten wurde, für neue Sportstätten beispielsweise ist emens. Hallen und Traininggelände die inzwischen aufgegeben wurden, bei Sportarten die in Griechenland nicht sehr populär sind. Den Euro wollte man damals haben, weil man so billiger an Kredite kam, welche Folgen das haben sollte, konnte man vielleicht erahnen aber nicht wirklich einschätzen. Griechenland hätte 2010 aus dem Euro rausgehen sollen. Nach der Umschulden von privater in öffentlicher Hand kann man nun nicht mehr raus. Insofern sich aber am Euro nichts ändert und die Märkte weiterhin von den grossen Übernommen werden. Bleibt keine alternative für die Kleinen. Dann müssen sie für ihrer selbstwillen aus dem Euro raus und das wird auch für beispielsweise Portugal gelten und nicht nur für Griechenland alleine. Das sich Europa von alleine ändert glaube Ich nicht. Schön zu lesen das wir in der Kernaussage uns einig sind, das wir dass Problem nicht lösen wenn immer einer dem anderen die Schuld gibt und nicht nach Alternativen und Ansätzen geschaut wird.--O omorfos (Diskussion) 13:22, 27. Jul. 2015 (CEST)

Griechenland verlangte nach Bekanntgabe des Referendums die Verlängerung des auslaufenden Programms um einige wenige Wochen Da hatte die griechische Regierung aber bereits den Verhandlungstisch verlassen. Es war so: es gab Verhandlungen, dann verließ nach übereinstimmenden Berichten aller anderen Verhandlungepartner die griechische Delegation den Verhandlungstisch und kündigte ein unsinniges Referendum an. Warum unsinnig? Weil dabei nichts herausgekommen ist. Tsipras hat das griechische Volk entscheiden lassen und dann genau das gemacht, wofür es mit "Nein" gestimmt hatte. Weder war er vorher ehrlich, indem er über mögliche Folgen des "Ja" oder "Nein" aufgeklärt hat - es gab nur Geschwafel von griechischer Freiheit - noch war er es nach den Wahlen, da er für das gestimmt hat, was er vorher so verteufelt hatte. Er hatte keine andere Wahl? Doch! Entweder vorher ein vernünftiges Konzept aufstellen und dann verhandeln oder aber Euro-Austritt (so wie es im Grunde Varoufakis angestrebt hatte), oder, oder. Erinnerst Du Dich, was nach dem Referendum geschah? Valoufakis wurde geschaßt, sein Nachfolger flog nach Brüssel - ohne Plan. Was meinst Du, warum Verhofstad - dessen politische Auffassung man nicht unbedingt teilen muß - so sauer war - weil die griechische Regierung bis dato eben vieles, was falsch läuft in dem Land, bis heute nicht in Angriff genommen hat (bzw. erst jetzt allmählich, auch unter Druck der EU, umsetzt). Tsipras hat eine große Bürde, und man kann nicht erwarten, daß er alle Probleme sofort löst, aber dazu muß man erst einmal anfangen! Genau das war doch die Hoffnung vieler Griechen. Wie viele Steuerhinterziehungen der Schweizer Liste hat man bislang bearbeitet? Von 2062 sind es bislang 49! (Stand Ende Mai 2015, diese Liste ist bereits seit 5 Jahren bekannt). Hätte die Tsiprasregierung angepackt, anstatt zu lamentieren, dann hätte man auch Sparfüchsen wie Schäuble das Wasser abgraben können, aber mit dem Hin und Her, der Hoffnung, alles werde sich schon irgendwie fügen, dem Ausbleiben jeglicher Reformen, hat man potentielle Partner wie die anderen südeuropäischen Staaten gegen sich aufgebracht. Spanien, Portugal - oder auch Irland - haben ähnliche Probleme, fürchten aber um eine Sonderbehandlung Griechenlands. Sie haben umstrittenene, tief einschneidende Reformen durchgeboxt, die jetzt zu einem bescheidenden Wirtschaftswachstum geführt haben, die Bevölkerung dort leidet auch, aber diese Länder waren zu Schritten bereit, die in Griechenland bis heute nicht umgesetzt worden sind. Dabei sollte es nicht um die Leidensfähigkeit eines Volkes gehen, sondern um vernünftige, sozialverträgliche Konzepte. Greogor Gysi hat zurecht gefragt, warum es immer zu Lasten der Kleinen gehen muß. Was er aber übersehen hat, ist, daß SYRIZA bislang nichts getan hat, was die Reichen zur Kasse bittet. Stattdessen lebt die Klientelpolitik weiter, eine Vermögensabgabe - das wäre ja eine Möglichkeit und seit längerem im Gespräch - gibt es noch nicht. Selbst jetzt ist die griechische Regierung nicht bereit, alle Privilegien aufzuheben. Damit hätte man aber punkten können, vor allem wenn man es schon alleine kurz nach Regierungsantritt begonnen hätte, damit hätte man andere auf seine Seite ziehen können, weil man gezeigt hätte, daß man einen Plan, zumindest eine Vision hat, das Land wieder voranzubringen. Doch was hört man nun schon seit Monaten: die EU erniedrigt uns, Schäuble will uns vernichten usw. Das ist weder zielführend, noch hilft es der griechischen Beölkerung. Es heizt nur die Ressentiments weiter an, so daß sich die Bilder vom häßlichen Deutschen und dem faulen Griechen in den Köpfen festsetzen.
Diese verweigerten die Eu Finanzminister was die EZB veranlasste die ELA Kredite auszusetzen und die dann eben notwendige Bankenschliessung vorzunehmen. Aber das ist doch dann nicht die Schuld der EU. Sie leihen das Geld, mehr nicht. Warum sollte man denn weiterzahlen, wenn keine Einigung erzielt worden ist? Stell es Dir so vor: ich leihe mir Geld von dir, sagen wir 5000 Euro, wir beide beraten über einen Schuldentilgungplann, dann gehe ich und es gibt keinen Plan, und dann bitte ich Dich um weitere 2000 Euro, einfach so, ohne Sicherheiten. Würdest Du mir dann Geld leihen? Das hat auch nichts mit Solidarität zu tun, sondern mit Verantwortung. Denn, wenn Du mir das Geld zahlst, woher weißt Du, daß ich mit Dir demnächst weiterverhandele? Ich weiß, der Vergleich ist platt, deutet das aber bildlich an: oben in meinem Link ging es um eine Tochter, die sauer ist, daß ihre Eltern ihr kein Geld geben wollen, nachdem sie ihres verpraßt hat (was ich nicht auf Griechenland bezogen wissen möchte), also nun pleite ist (so wie Griechenland). Sind also die Eltern schuld an der Misere der erwachsenen, frei entscheidenden Tochter? Wer hat also die Banken geschlossen? Die griechische Regierung, die schlichtweg nicht damit gerechnet hatte, daß das Geld nicht weiter fließen könnte. Tsipras hatte sich da einfach nur verzockt, mehr nicht. Was meinst Du, warum er die Bedingungen danach angenommen hat? Richtig, weil er keine Wahl hatte, wenn er den Staatbankrott noch abwenden und im Euro bleiben wollte - und weil er einsehen mußte, daß die EU eben nicht willens war, einfach mal so weiter Griechenland zu stützen.--IP-Los (Diskussion) 18:28, 27. Jul. 2015 (CEST)
Sehr sehr viel hast du geschrieben, darauf so spät noch zu antworten, eine Herausforderung. Aber da du dir so viel Mühe gegeben hast und vor allem du auch sachlich argumentierst und nicht Stammtischparolen raushaust, versuche Ich detailliert auf deine Stellungnahme einzugehen. Du sagst Tsipras hat sich verzockt?. Ja das sehe Ich auch so. Kommen wir zum Referendum, Tsipras kündigt in den Morgenstunden des 27. Juni 2015 ein Referendum an. Beim Eurogruppentreffen des selben Tages bittet Varoufakis um die Verlängerung der Verhandlungen um einige wenige Tage, dies lehnt die Eurogruppe ab. Dein Link bestätigt das auch, da steht die Finanzminister sehen den einseitigen Verhandlungsabbruch auf Seiten Griechenlands am 26. Juni 2015. Tatsächlich ist es so, am Montag zuvor treffen sich erst die Finanzminister, danach die Regierungschefs, in den Medien wird davon berichtet das es nun wirklich die allerletzte Chance für Griechenland sei, von europäischer Seite bestätigt man das die Liste der griechischen Regierung, dem nahe kommt was sich die Institution vorstellen. Es sollen noch lediglich letzte Details zu klären sein. Das berichtete Junker und glaube auch Schulz. Die Eurogruppe sieht das aber anders, Schäuble selbst sagt, nur Steuererhöhungen und keine Kürzungen. Damit wird gemeint das die Institution allen voran Schäuble selbst, sicher auch andere, vor allem der IWF darauf bestehen sollen, Renten und Lohnkürzungen vorzunehmen. Das wäre inzwischen dann das dritte bzw vierte mal. Das bestätigt auch das Monitorvideo welches du dir scheinbar immer noch nicht angesehen hast. Da bis in die Abendstunden des 26. immer noch verhandelt wird, eine mögliche Einigung aber noch durch einige Parlamente muss, so auch unter anderem durch das griechische, wird die Zeit wohl zu knapp. Bis zum 30. bleiben nur noch vier Tage. So zieht Tsipras als letzte Option das Referendum, welches das Angebot der Institutionen präsentiert, worüber die Griechen bescheid wissen. Nachdem Varoufakis das Eurogruppentreffen verlässt, berichtet er, Djessenblom habe ihn dazu aufgefordert, dieser meint aber allerdings später, es wäre Varoufakis wunsch gewesen. H. W. Sinn vermutet später, Varoufakis musste gehen weil er den Grexit wollte und das habe der Eurogruppe nicht gepasst. Wann genau man die Verhandlungen als gescheitert ansieht, ist wohl Interpretationssache. Klar hat die griechische Regierung die Banken geschlossen, es blieb ihn ja auch nichts anderes übrig. Nichts deutete auf eine Einigung, die Leute hatten Angst um ihr erspartes und auch konservative Medien berichteten davon wie der Druck auf die Regierung gross ist obwohl diese gegen diese linke Regierung ist. Die griechische Regierung musste aber die Banken schliessen, weil die EZB die Kredite drosselte. Meiner persönlichen Ansicht hätte es kapitalverkehrskontrollen schon 2010 spätestens 2012 geben müssen. Nicht mit dem 60 Eurolimit sondern einem erhöhten so das Grossbeträge nicht einfach ausser Landes geschafft hätten werden können. Dein Beispiel hingt. Die EU leiht mit nichten Geld an Griechenland. Die anderen Staaten bürgen für griechische Kredite, erst wenn Griechenland diese nicht bedient erst dann wird Geld von den Haushalten der anderen Staaten fliesen. Vorher nicht. Also dein Beispiel das du mir Geld schuldest und dann noch mehr willst kommt nicht hin. Ein vernünftiges Beispiel wäre, wenn du zb einen Laden hast der nicht mehr so gut wie früher läuft und du mich fragst ob Ich für dich Bürge dann kommen wir der Sache näher. Ich bürge dann für dich, diktiere dir aber die Auflagen wie du deinen Laden fortan führen sollst. Ich bürge also und sage dir hey wozu brauchst du vier Kellnerinnen, schmeiss zwei raus, wozu brauchst du Porzellangeschirr, nimm doch Pappteller. Die Kunden bleiben dir aber inzwischen noch mehr aus, weil du billigere Qualität anbietest und die Kunden deswegen wo anderes hingehen. Du hast also noch weniger Einnahmen als zuvor. Und Ich sage dir, weil Teile deines ersten Kredits fällig werden, Ich bürge nochmal für dich aber du musst noch eine Kellnerin ruschmeissen, noch billigeres Fleisch nehmen, da deine Ausgaben zu hoch sind. Sind sie aber im Enddefekt nicht, sie erscheinen nur höher weil deine Einnahmenseite geschrumpft ist. Also wie bekommst du mehr Kunden, noch mehr Personal entlassen? Noch billigeren Kaffee als zuvor?. Ich glaube deine Kunden kommen nicht zurück und wenn du noch mehr am Service sparst und an der Qualität dann gleich zwei mal nicht. Um die Sache nicht weiter in die Länge zu ziehen. Klar haben Tsipras und Varoufakis, Fehler gemacht, und wie gesagt, Ich sehe das auch so wie du , das sich Tsipras verzockt hat. Aber mit diesem Bild das die anderen ja nur helfen wollen und ihr Geld hergeben, da sind wir weitab der Realität. Als letztes noch, die griechische Regierung wollte zb eine einmalige Sondersteuer von 12% auf Gewinne von über 500 000 Euro ,das hat der IWF verboten. Die griechische Regierung darf nicht machen was sie will, sie muss sich immer schön die Erlaubnis der Troika abholen. Als Tsipras zwei drei Gesetze ohne deren Einverständnis umsetzte, mahnte man Tsipras ab. Fazit, die griechische Regierung ist neu, vom ersten Tag an musste sie bereits Verhandlungen aufnehmen. Sie hat eine Vision die sie nicht umsetzen kann bzw konnte. Sie ist nicht alleiniger Buhmann. Schau dir einfach das neunminütige Video an.--O omorfos (Diskussion) 02:04, 28. Jul. 2015 (CEST)
Machen wir es kurz: "Leihen" habe ich vereinfacht gebraucht. All das, was Du danach schreibst, sehe ich ja genauso - das sollte auch aus meinen Beiträgen ersichtlich geworden sein. Ich sehe es genauso wie Du, daß dieses Hilfspaket rein gar nichts bringen wird - spätestens nach Auslaufen der Zahlungen wird die griechische Regierung wieder um ein weiteres bitten müssen, ohne daß sich auch nur etwas gebessert hätte, das Gegenteil dürfte der Fall sein. Aber: Woran man nun einmal nicht rütteln kann, ist, daß die griechischen Regierungen bislang viel zu wenig getan haben. Beispiel: Steuereintreibungen und Privilegien. Die linke (!) SYRIZA-Regierung hat es in den letzten Monaten nicht fertig gebracht die reichen Reeder steuerlich zu belangen. Das ist ein Armutszeugnis (im doppelten Sinne - man beschließt ein Sozialpaket, ohne zu wissen, woher das Geld dazu kommen soll, verschont aber die Reichen). Erst jetzt beginnt man, diese Privilegien langsam aufzubrechen - auf Druck der EU. Man kann also auch SYRIZA nicht ausnehmen. Das ist auch kein Fehler, sondern ein unentschuldbares Versäumnis. Ebenfalls kritisch sehe ich das Amnestiegesetz, denn warum sollte man den Reichen auch noch dabei helfen, Steuern zu hinterziehen. Klar, Varoufakis erhoffte sich dadurch Selbstanzeigen, aber mal ganz ehrlich, was für ein Zeichen ist das für diejenigen Griechen, die jetzt geschröpft werden, zumal man eine Steuerliste hat, also auf solcherlei Anzeigen gar nicht angewiesen wäre. Man könnte über Haftverschonungen und dergleichen diskutieren, aber nicht um einen Steuererlaß.
sie muss sich immer schön die Erlaubnis der Troika abholen Tsipras hat bereits nach dem Wahlantritt eine Zusammenarbeit mit der Troika abgelehnt, die wäre also völlig belanglos gewesen. Die Regierung hat daher ihr Notpaket auch durchgebracht, da ist keine Troika eingeschritten, auch die EU hat es trotz Ablehnung nicht blockieren können. Hinzu kommt, daß es immer noch fragwürdige Entwicklungen gibt: da wird Griechen der Strom abestellt, auf der anderen Seite erhalten Angestellte der DEI indirekte Gehaltserhöhungen, Kammenos will einen neuen NATO-Stützpunkt und die Modernisierung von Flugzeugen - reichlich ambitioniert, wenn man in der Schuldenfalle steckt.
Sie hat eine Vision die sie nicht umsetzen kann bzw konnte. Welche Vision ist das denn? Mal sagte Varoufakis, man brauche kein Geld, dann wieder doch. Dem griechischen Volk hatte man versprochen, es gebe keine Troika mehr, keine weiteren Einschränkungen, sondern Verbesserungen und den Euro. Das kann aber nicht klappen, da Griechenland kein Geld hat. Das Problem derzeit - eigentlich schon seit Januar - ist einfach, daß es keine einheitliche Vision unter SYRIZA gibt - die einen wollen raus aus dem Euro (Lafazanis, Varoufakis - allerdings mit völlig unterschiedlichen Vorstellungen), die anderen wollen ihn um jeden Preis halten (Tsipras). Das Ende vom Lied ist, daß Tsipras jetzt noch schlechtere Konditionen erhalten hat, als er sie am 26. Juni gehabt hätte, denn jetzt entscheidet die Troika wirklich mit. Das Problem begann übrigens schon damit, daß die Athener Regierung zu Verhandlungen aufgetaucht ist, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Niemand weiß so recht, wieviel Geld Griechenland eigentlich brauchte. Eine Vision stelle ich mir so vor: ich nenne Zahlen, ich zeige den Bürgen, wo ich das Geld hineinstecken möchte, mache Prognosen, was dabei herauskommt. Dabei kann man Fehler machen, dabei kann es zu Fehlern kommen, aber man sollte einen Plan haben. Nur es gibt offenbar keinen einheitlichen.
Sie ist nicht alleiniger Buhmann Das habe ich auch nie behauptet, mich aber auf die Versäumnisse dieser Regierung beschränkt, die der EU des Raumes wegen nur angedeutet.--IP-Los (Diskussion) 18:21, 28. Jul. 2015 (CEST)

Nun IP-Los es war eine sehr anregende und interessante Diskussion und schön zu lesen das wir im Kern der Sache der selben Meinung zu sein scheinen. Ein paar wenige Kleinigkeiten sehe Ich zwar noch anders als du, aber das liegt wohl am Verständnis des ganzen. Die Vision von Syriza war die, einer neuen Lösung für Griechenland mit einer eben überlebensfähigen Zukunft. Von einem jetzigen möglichen und sehr wahrscheinlichen dritten SparPaket werden von den etwa 80 Mrd, knapp 60 MRD alleine in die Schuldentilgung gehen. Dabei bezahlt man jetzt die "Hilfen" von 2010 an EZB und IWF. Jeden Monat ca 2- 3 MRD Euro. Alleine am 20. August werden 3,2 MRD für die EZB fällig die man ohne Vereinbarung nicht zahlen kann. Varoufakis sagte einst, man möchte keinen Schuldenschnitt sondern eine Umstruckturierung der Schulden, sonst werde man sie nicht zurückzahlen können. Und jetzt mit neuen Steuererhöhungen, Kürzungen von Gehälter und Massenentlassungen, wird man diese Abwärtsspirale fortsetzen. Du hast Recht wenn du sagst Tsipras hat sich verzockt. Er hätte von Beginn an, das zweite Sparpaket absägen sollen. Dann seinen ausgearbeiten Vorschlag präsentieren müssen, welcher vorwiegend aus Reformen aber nicht aus Kürzungen besteht. Hätte ihn die EU akzeptiert,gut, wenn nicht dann raus aus dem Euro. Ob der Tod gleich kommt oder in Raten ist doch egal. Diese 6 Monate Verhandlungen waren für die Katz und die Kosten dafür, trägt in erster Linie das griechische Volk. Die Besteuerung der Reichen hast du nun mehrmals betont; Ähnlich wie du, sehe Ich die nun vergangene Amnestie, für Hinterzieher als Versuch das mehrere zur Selbstanzeige schreiten. Es ist nun mal nicht einfach Gelder, die ins Ausland geschafft wurden wieder zurück zuholen. Die Liste Lagard oder auch Falcani Liste genannt, wird wohl zu zögerlich angegangen, aber sie wird zumindest angegangen. Bei den vorherigen Regierungen verschwand sie unter Evangelos Venizelos in der Schublade. Ein weitaus grösserer Skandal. Die Besteuerung der Reederer ist nicht so einfach wie sich das alle vorstellen, diese machen ihr Geld auf See und nicht in Griechenland und für diese ist es ein leichtes ihren Hauptsitz wo anders zu melden, was zb auch hier zulande der Fall ist, siehe im Vergleich Spitzensportler. Kaum einer ist von den Topverdienern in Deutschland gemeldet, insofern sich ihre Sportart nicht auf deutschem Boden ausführen lässt. Ich denke da an Tennislegenden, Rennwagenfahrer etc. Zudem ist die Besteuerung der Reederer in der Verfassung verankert, diese muss erstmal geändert werden. An einer Stelle sagst du, dank Druck der EU kommt endlich Bewegung ins Spiel. Welcher Druck soll das sein? Es gibt keinen Druck der EU in diesem Punkt, im Gegenteil, die EU schaut danach das die Reichen beschützt werden und reisst lediglich leere Sprüche. Denn die Machenschaften der Reichen, da stecken auch andere EU Bürger mit drin und diese will man nicht ans Licht bringen. Für Syriza ist das unheimlich schwer anzugehen und dazu braucht sie auch mehr als fünf Monate vorallem dann wenn sie nebenher wegen Sparpaketen verhandeln muss. Die neue Vereinbarung wird die Arbeitslosenzahlen nach oben schiessen lassen, die Wirtschaft weiterhin einbrechen lassen. Nach drei Jahren wird man ein neues Programm brauchen um dann das zweite abzubezahlen. Das Land geht vor die Hunde, und ob dann in Euro oder Drachmen bezahlt wird, wird dem Volk egal sein. Denn 0 Euro ist genausoviel Wert wie 0 Drachme. Lange Rede kurzer Sinn. Tsipras Ideologie von einem neuen Europa war keine falsche und Varoufakis Ansicht die logische Schlussfolgerung. Man hat aber in den letzten 6 Monaten der neuen Regierung angesehen das sie keinerlei Regierungserfahrung hat und daher wie du sagst nicht einheitlich genug zur Tat geschritten ist. Dabei hat man ihr viele Steine in den Weg gelegt, vorallem von der EU aber auch von der griechischen Opposition selbst. Tsipras Blatt war kein schlechtes, er erhöhte seinen Einsatz kurz vor dem Showdown folded, passt er jedoch, damit ist der Einsatz verspielt. Die offene Frage bleibt wie geht es weiter, der eigene Stack ist viel weniger geworden. Lafazanis und Varoufakis mögen zwar zurückgetreten sein, aus dem Spiel sind sie deswegen noch nicht. Tsipras jetzige Situation ist keine gute, deswegen wird er meiner Meinung nach so schnell wie möglich das dritte Paket abschliessen und dann zu neuwahlen gehen, denn in einem halben Jahr wenn die Massnahmen schmerzhaft spürbar sind, schlägt auch beim letzten die einstige Hoffnung in Resignation um. --O omorfos (Diskussion) 00:41, 29. Jul. 2015 (CEST)

Na ja, die Aufhebung der Privilegien hat die EU auch in ihrem Reformvorschlag gefordert, erst jetzt wird das umgesetzt. Warum erst jetzt?
Die Besteuerung der Reederer ist nicht so einfach wie sich das alle vorstellen, diese machen ihr Geld auf See und nicht in Griechenland und für diese ist es ein leichtes ihren Hauptsitz wo anders zu melden Auch das ist eben ein Strukturfehler, den man längst hätte angehen können, auch in Kooperation mit anderen EU-Ländern.
Zudem ist die Besteuerung der Reederer in der Verfassung verankert Eben. Warum hat SYRIZA nicht einmal den Versuch einer Verfassungsänderung unternommen? Gab es schon einen Antrag? Dazu hätten 1/6 der Abgeordneten gereicht (also 50), und ich glaube, die hätte SYRIZA (149 Sitze) stemmen können. Nach dem Referendum haben alle anderen Parteien Unterstützung zugesagt. Da hätte man dann sicher auch die 3/5-Mehrheit bekommen können, zumal sich Abweichler dann die Blöße hätte geben müssen, nicht zu ihrem Wort zu stehen. Aber: es ist einfach nichts passiert. Die Verfolgung von Steuersündern, das Eintreiben von Steuern (ein Primärziel, wenn es so schlecht um die Finanzen steht), läuft nur schleppend voran, sonst hätte die EU das in ihren Reformvorschlägen nicht einmal erwähnen müssen.
Tsipras Ideologie von einem neuen Europa war keine falsche und Varoufakis Ansicht die logische Schlussfolgerung. Genau darin liegt aber das Problem. Im Grunde war und ist SYRIZA sich uneins, von daher war diese Vision von Anfang zum Scheitern verurteilt, denn wenn nicht alle an einem Strang ziehen - und ich habe den Eindruck gewonnen, daß das bei Tsipras und Varoufakis nicht der Fall war, weil beide unterschiedliche Vorstellungen hatten - kommt dabei eben nichts heraus. Meine Sicht ist, daß diese Verhandlungen eben auch so lange gedauert haben, weil beide sich nicht vorher geeinigt haben, z. B., ob sie den Euro um jeden Preis halten wollen (wie den Wählern versprochen) oder eine andere Strategie verfolgen. Da lag m. E. der Knackpunkt (so wie Du das auch schon angedeutet hast: Er hätte von Beginn an, das zweite Sparpaket absägen sollen. Dann seinen ausgearbeiten Vorschlag präsentieren müssen, welcher vorwiegend aus Reformen aber nicht aus Kürzungen besteht. usw.), und der könnte noch zu manchen Schwierigkeiten in Zukunft führen, da SYRIZA offensichtlich gespalten ist, und die entlassenen Minister sicher weiter versuchen werden, Einfluß zu nehmen.--IP-Los (Diskussion) 12:48, 29. Jul. 2015 (CEST)
Nochmals mein Kompliment IP-Los, falls Ich das bisher nicht erwähnt habe, wie gut du dich in griechischer Politik auskennst. Du schreibst, in Koorporation mit anderen EU-Ländern? Eine solche Kooperation wird es nie geben. Reederer in Deutschland werden nicht höher besteuert als die in Griechenland. Wenn dort Steuererhöhungen kommen, warum sollten diese nicht ihren Sitz in beispielsweise Deutschland melden. Und wie Ich schon schrieb, das ist kein rein innergriechisches Problem. Wieso kann Deutschland ihre Sportlegenden nicht in Deutschland besteuern? Der eine hat seinen Wohnsitz in London, der nächste in der Schweiz der andere in Monaco. Ich denke Ich muss kein explizites Beispiel geben, es dürfte klar sein wen Ich damit meine. Ähnlich auch in Frankreich, ein sehr bekannter Schauspieler, wechselst seinen Wohnsitz nach Russland weil er dort günstiger besteuert wird. Abhilfe hier würde nur bringen wenn die Steuersätze innerhalb der Eurozone gleich hoch sind. Dieses Problem löst aber nicht Griechenland sondern Europa selbst. Mir ist tatsächlich die Passage in der die Gläubiger die Abschaffung von Privilegien fordern nicht bekannt. Insofern es aber eine gibt warum wird sie dann erst jetzt eingefordert und nicht schon in den Jahren zuvor. Hauptsächlich scheint es wieder nur um Massenentlassungen und Gehaltskürzungen zu gehen. Bis zum Referendum, waren Venizelos und Samaras noch die Anführer der Opposition diese verweigerten eine Zusammenarbeit mit Tsipras, erst die neuen Anführer erklärten sich dazu nach dem Referendum bereit. Ich will Tsipras nicht verteidigen denn meiner Meinung nach schlägt er den falschen Weg ein. Wie Ich schon schrieb, man hätte 2010 aus dem Euro raus sollen und nicht in diese Sparprogramme gehen, jetzt schuldet man nicht mehr den Banken sondern den Staaten das Geld. Wenn man jetzt aus dem Euro geht, verliert die neue Währung dermassen an Wert das für ein vorwiegend Importierendes Land dies die Katastrophe bedeutet. Es gab Zeiten da hatte Griechenland eine Art lowtec Industrie, diese wanderte aber nach Bulgarien und Türkei ab. Selbst Autos wurden einst in Griechenland produziert. Alles Weg. Was ist passiert? Griechische Politiker, liesen sich vorwiegend von ausländischen Firmen schmieren, die Produlte von aussen zu importieren statt die eigenen zu fördern. Diese Politiker, Funktionäre und die jenigen die aus dem Ausland das initiierten darunter vorwiegend französchische wie deutsche Firmen gehören zur Verantwortung gezogen. Passiert aber viel zu wenig um nicht zu sagen kaum. Nachdem man wie ein Heuschreckenschwarm das Land ausplünderte hetzt man das einfache volk gegeneinander auf und verwischt dadurch seine Spuren. Genau aus diesem Grund wird das Problem nicht zu lösen sein. Weil es weder die griechische Regierung noch die EU angeht, letztere schon garnicht, müssen die doch ihre eigenen Vertreter schützen. Syriza ist eine Vereinigung keine Partei aus frühereren Jahrzenten. In ihr bewegen sich verschiedene Strömungen. Das Ziel von allen war das selbe, Griechenland eine überlebensfähige Zukunft zu bieten. In der Ausführung liegt man aber Welten auseinander. Daran scheitert wohl das ganze wie du schon beschrieben hast. Nicht an der Ideologie selbst sondern an deren Ausführung. Syriza wollte Europa verändern, letztendlich verändert sie sich nur selbst und passt sich dem System an. Einem System das die Armen weiter Ärmer macht und die Reichen noch Reicher. Das nicht nur in Griechenland sondern auch in Deutschland. Aus diesem Grund wird sich nichts ändern und man kann der griechischen Regierung vorwerfen was man will, Tsipras hatte nicht den Mum den notwendigen letzten Schritt zu gehen und jetzt geht alles weiter wie zuvor. Die griechische Regierung kann von alleine Europa nicht verändern wenn sich das System gegen sie stellt. Im Spiel der Grossen ist für einen kleinen eben kein Platz, man hat es versucht man ist aber gescheitert. Abschliessend, ändern wird sich wohl nichts, man darf gespannt sein wie es weiter geht. Tsipras aufjedenfall wird Europa wohl nicht verändern.--O omorfos (Diskussion) 15:15, 29. Jul. 2015 (CEST)
Wenn dort Steuererhöhungen kommen, warum sollten diese nicht ihren Sitz in beispielsweise Deutschland melden. Damit meinte ich: die Reeder müssen eben dennoch Steuern zahlen, weil sie einen Zweitwohnsitz in Griechenland haben. Das ist auch bei Sportlern möglich, die müssen nämlich nachweisen, daß sie eine bestimmte Zeit des Jahres in dem entsprechenden Land verbringen. Ein Unternehmen aus Deutschland zu führen, ohne vor Ort in Griechenland zu sein, stelle ich mir nur als sehr schwer realisierbar vor.
Mir ist tatsächlich die Passage in der die Gläubiger die Abschaffung von Privilegien fordern nicht bekannt. Das steht z. B. in dem umstrittenen Tonnageabschnitt: "increase the rate of the tonnage tax and phase out special tax treatments of the shipping industry."
Zu deinen anderen Ausführungen brauche ich nichts zu schreiben, da wir da einer Meinung sind.--IP-Los (Diskussion) 20:12, 29. Jul. 2015 (CEST)
Ein Zweitwohnsitz wird kaum besteuert, maximal mit Grundsteuer. Das Einkommen wird dort besteuert wo man es verdient bzw dort wo der Hauptsitz gemeldet ist, ob die Firma nun aus Piräus, Berlin, Rotterdam agiert dürfte dem Reederer selbst doch egal sein. Wenn er lange genug im Ausland sich aufhält ist die Übertragung des Wohnsitzes wohl das kleinste Problem.--O omorfos (Diskussion) 22:05, 29. Jul. 2015 (CEST)
Na ja, er verdient es ja in Griechenland, also kann man da durchaus Gesetze erarbeiten, die genau das festlegen. Außerdem meinte ich damit, daß man durchaus steuerpflichtig wird, wenn man eine Zweitwohnsitzt hat. In Deutschland ist das z. B. so, siehe beschränkte und unbeschränkte Steuerpflicht. Den USA genügt übrigens schon die US-Staatsangehörigkeit, um Steuern zu erheben. All das könnte natürlich auch auf Reeder angewandt werden, die plötzlich Lust bekämen, in Berlin wohnen zu wollen.--IP-Los (Diskussion) 22:42, 29. Jul. 2015 (CEST)
>Eigentlich verdient er es auf hoher See bzw dort wo sein Büro ist. Ob es wirklich so einfach ist diese zu besteuern wage Ich nach wie vor zu bezweifeln. Von mir aus sollen sie es machen, Onassis und Latsis das waren richtige Griechen nicht die jetzigen Reederer. Sie nutzen das was andere für sie in harter Arbeit vorbereitet haben nur aus. Wozu braucht Griechenland seine Reederer wenn sie eh nicht ihren Beitrag leisten. Besteuert sie und wenn sie dann Weg sind, sollen sie eben gehen. --O omorfos (Diskussion) 23:09, 29. Jul. 2015 (CEST)
Also erst mal sind die Banken auch schuld. Weil als Banker macht man so etwas wie eine Risikoanalyse und die hat wie immer nicht geklappt, soviel zu kompetenten Bankanalysten.--Lexikon-Duff (Diskussion) 19:26, 31. Jul. 2015 (CEST)

Spieler Austausch "gratis" ?[Bearbeiten]

Es gibt doch beim FIFA Playstation Spiel diese Regel dass man nur max. 3 Spieler austauschen darf, ich nehme an in der Realität ist das ebenso. Wie wird im realen Fußball der "Zwangsaustausch" gehandhabt, wenn ein Spieler verletzt wurde (und der Spieler der gegnerischen Mannschaft eine Rote Karte bekommen hat), der Spieler abtransport wird, der Trainer aber schon 3 Austauschungen vorgenommen hat? Kann er gratis einen neuen reinschicken oder muss er mit 10 Spielern weitermachen (wie die gegnerische Mannschaft in diesem Falle auch) ?--31.214.240.208 02:55, 25. Jul. 2015 (CEST)

Schau da: Fußballregeln#Mannschaften --Bernello (Diskussion) 13:33, 25. Jul. 2015 (CEST)
Interessant, dass man ein virtuelles Spiel spielt, welches man in echt gar nicht kennt. Das wäre, als wenn man bei GTA eine Frau mitnimmt und sich fragt, ob die echt wirklich so viel quatschen.--Wikiseidank (Diskussion) 08:06, 27. Jul. 2015 (CEST)
Wenn du alle möglichen Ersatzspieler schon eingewechselt hast, und jemand wird anschleißend brutal zusammengetreten, dann hast du aber echt Pech gehabt und spielst fortan mit einem weniger. --Graf Umarov (Diskussion) 15:12, 30. Jul. 2015 (CEST)

Kleine Umfrage[Bearbeiten]

Wer wusste, dass Deutschland in absoluten (!) Summen das zweitgrößte Einwanderungsland der Welt nach den USA ist? Ich schaue jeden Tag Tagesschau und lese täglich alle möglichen Zeitungen aber dieser Fakt war mir bis gestern unbekannt. Vielmehr weiß ich seit Jahren, bzw. höre ich von den Verbänden, dass Deutschland einen sogenannten Fachkräftemangel hat. Wie diese beiden Fakten zusammenpassen, wage ich gar nicht zu fragen. Ich würde nur gerne wissen, wer wusste, dass wir nach den USA die meiste Einwanderung der Welt haben. Bisher hatte ich den Eindruck, dass niemand her will und England, Kanada oder nordische Länder viel begehrter seien als Schland. --95.112.235.185 03:51, 25. Jul. 2015 (CEST)

ich bin der meinung mal gehört zu haben, dass wir nach einem Land in vorderasian (ich glaube es war Kuwait, Türkei oder Israel) das Land sind, zu dem die meisten ausgewanderten Personen wieder "zurück wandern", also zurück kommen. Manche deutsche können also anscheinend nicht mal richtig "Auswandern", die fangen Deutschland erst an zu lieben, wenn die 1 Jahr lang in Mumbai gelebt haben--Jebactegojwbe (Diskussion) 04:00, 25. Jul. 2015 (CEST)
(BK) Sind wir schon auf Platz 2? Ich nahm bislang an, wir wären Nummer drei nach den Russen. Der Aufstieg war mir tatsächlich entgangen, aber wenn ich jetzt danach suche: Deutschland ist zweitbeliebtestes Einwanderungsland. Wobei, wenn ich den Artikel lese: Meine Statistik bezog sich auf die absolute Gesamtzahl, nicht die letzten Änderungen... --BHC 🐈 (Disk.) 04:03, 25. Jul. 2015 (CEST)


wenn Flüchtlinge nicht dazu gezählt werden mag das stimmen....Türkei und Libanon haben jeweils 7 stellige Zahlen an Kriegsflüchtlingen in den letzten beiden Jahren beherbergt, wieviel sind denn nach Deutschland eingewandert in den letzten beiden Jahren?--Markoz (Diskussion) 04:08, 25. Jul. 2015 (CEST)

Ich glaub die Statistik ist so zu sehen: sagen wir mal aus Monaco wandern 100 Menschen mit Geburtsort Monaco und macoresischen (?) Pass aus und 99 kommen wieder zurück, dann wäre Monaco auf Platz 1. Man sollte auf das verhältnis gesammtzahl Auswanderer pro Einwohner- Rückkehrer achten.. --Jebactegojwbe (Diskussion) 05:23, 25. Jul. 2015 (CEST)

In dem Fall wäre wahrscheinlich Vatican die absolute Spitze, Null an Geburt (oder haben wir was verpasst?) und 100 % Migranten, sogar der Staatschef, alles Ausländer, alles nur Einwanderer, und das bei den äusserst knappen Platzverhältnissen. Die Alterspyramide ist wahrscheinlich auch ein ganz komischer und ziemlich schiefer Baum: unten ohne! -- Ilja (Diskussion) 06:35, 25. Jul. 2015 (CEST
Deutschland ist einwohnermäßig einfach nach den USA das zweitgrößte Land dass momentan für Einwanderer in Frage kommt, weshalb die absolute Zahl im Grunde selbstverständlich ist.--Antemister (Diskussion) 14:30, 25. Jul. 2015 (CEST
Ich lese gerade, dass Rumänien seit dem EU-Betritt von etwa 4 Mio. Einwohner verlassen wurde, dort könnte doch die EU leicht ein paar Tausend Flüchtlinge mit der ganzen benötigten Infrastruktur ansiedeln und auch der einheimischen Bevökerung damit wieder neue Beschäftigung anbieten. Warum müssen heute junge Rumänen auf Europas Baustellen und in Spitälern und Heimen Arbeit suchen, wenn sie für die Bürgerkriegsflüchtlinge etwa ein Dorf in Rumänien mitaufbauen könnten und damit auch für ihre Familie was verdienen würden. Rumänien hat eine für EU-Verhältnisse unterdurchschnittliche Bevölkerungsdichte von 84,4 Einwohnern pro km². Ich fürchte, ich sehe das naiv, Polen sind heute nicht besonders ausländerfreundlich - in ihrer Heimat, obwohl in Polen eigentlich kaum eine Familie lebt, welche nicht gelich einige Verwandten in der ganzen Welt hätte und die dann dort ihrerseits sehr auf die Ausländerfreundlichkeit des jeweiligen Gastlandes hoffen. Von Ungarn oder Slowakei (u.a.) könnte man es natürlich entsprechend auch ganz ähnlich erzählen. Aber auch etwa Sachsen wäre ein schönes Beispiel gleich um die Ecke. -- Ilja (Diskussion) 11:03, 26. Jul. 2015 (CEST)

Rudolf Heß[Bearbeiten]

Da sind gleich 2 Bilder von einem Flugzeugwrack zu sehen aber nicht mal ein Piep steht darüber im Artikel, wieso er eine Bruchlandung hatte. Was war passiert im Mai 1941? Ein Motorausfall? --Jebactegojwbe (Diskussion) 05:25, 25. Jul. 2015 (CEST)

nicht mal in Messerschmitt Bf 110 befindet sich eine Antwort darauf!--Jebactegojwbe (Diskussion) 05:28, 25. Jul. 2015 (CEST)
Lies mal en:Rudolf Hess#Flight to Scotland. --Rôtkæppchen₆₈ 11:22, 25. Jul. 2015 (CEST)
Der ist mit einem Fallschirm abgesprungen....--Markoz (Diskussion) 11:31, 25. Jul. 2015 (CEST)
Im Rückblick ist es ja immer einfacher: Wär er mal besser ohne... -- Iwesb (Diskussion) 14:46, 25. Jul. 2015 (CEST)

Nur weil jemand mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug springt heißt das nicht, dass das Flugzeug gleich kaputt gehen muss. Im englischen Artikel steht schwammig dass er tatsächlich keinen treibstoff hatte, vielleicht wird sich ein Löschadmin irgendwann mal bemühen, dass sogar in den deutschen Artikel einzuarbeiten, dazu muss man sich aber wohl erst für die Geschichte der Nazis auf N24 interessieren, da laufen wohl derzeit zu wenig Hitler-Dokus... --2001:41D0:8:D9A2:0:0:0:1 03:15, 27. Jul. 2015 (CEST)

ich wollte grad so freundlich sein und das eintragen aber Artikel gesperrt :) Sehr gut liebe Admins, weiter so! --2001:41D0:8:D9A2:0:0:0:1 03:19, 27. Jul. 2015 (CEST)
Ohne valide Quelle wäre das auch revertiert worden. Wikipedia ist keine Quelle. --Rôtkæppchen₆₈ 17:50, 27. Jul. 2015 (CEST)
doch, wikipedia ist eine Quelle für Zeitungen, Schülerhausaufgaben und für Pornopedia, Sexpedia, Scheisspedia, Star-wars-wiki und alle anderen Wikias die es gibt. Aber treffend formuliert, gut gemacht, Artikel gesperrt, keiner kann hinzufügen warum er Absprang, Vollständigkeit ist den Admins nicht so wichtig wie Benutzersperren. Ich hab erst vorgestern auf der Wikipedia VM einen gemeldeten User gesehen, der hatte nicht mal einen einzigen Edit, wurde aber gemeldet mit der Behauptung es wäre eine Sperrumgehung und das Konto wurde für unbegrenzt gesperrt. 0 Edits! Woher will man wissen ob es sich um eine Sperrumgehung handelt, Wikipedia Admins haben keinen Cookieleser wie Facebook --188.166.31.169 02:16, 29. Jul. 2015 (CEST)
Zur Beruhigung: ein Harvey Wallbanger
Komm wieder runter! Boah, wie passend Wenn Du den Galliano weglässt, nennt man das Skydiver. Und Admins haben die ich kann die gelöschten Artikel sehen-Brille, nur so als Hinweis. -- Iwesb (Diskussion) 06:33, 29. Jul. 2015 (CEST)

Hermann Bergengruen versus Hermann Bergengruen der Jüngere ...?[Bearbeiten]

Gerne bitte ich hier höflich um Hilfe: Der Zusatz „[...] der Jüngere“ suggeriert nach meiner - bescheidenen - Erfahrung einen familiären Zusammenhang zu „[...] der Ältere“. Doch familiäre Bande kann ich hier nicht erkennen. Wie würde die nach den bisherigen Regeln korrekte Abgrenzung, das korrekte Lemma für den derzeitig Jüngeren lauten? Beide Personen waren Pastoren. Waren sie auch Theologen? Wie lautet die Begriffsklärung: Hermann Bergengruen (Theologe, 1872) und Hermann Bergengruen (Theologe, 1936)? Dank vorab für Eure ehrenamtliche Arbeit - --Bernd Schwabe in Hannover (Diskussion) 07:24, 25. Jul. 2015 (CEST)

Nach Wikipedia:Namenskonventionen wird bei Namensgleichheit durch den Beruf in Klammer unterschieden, bei gleichem Beruf kommt noch das Geburtsjahr dazu. Als Beruf würde ich Pastor/Pfarrer ansetzen, Theologe scheint mir eher beim Lebensschwerpunkt einer akademischen Tätigkeit angebracht. Vergiss die BKL nicht. Wenn du mehr und womöglich kompetentere Meinungen hören möchtest, frag lieber bei WP:FZW; da gehört so etwas eigentlich hin. Grüße Dumbox (Diskussion) 07:55, 25. Jul. 2015 (CEST)

Ich möchte mein Wikipedia-Image billig aufpolieren...[Bearbeiten]

Keiner hat mich lieb …

...aber keine Artikel schreiben. Deshalb suche ich eine Benutzerseite mit Hundewelpen und Katzenbabies usw. zum Kopieren. Hat jemand einen Tipp für mich? --JosFritz (Diskussion) 02:25, 26. Jul. 2015 (CEST)

Vergiss es Jos, nicht einmal Hundewelpen könnten dein Image verbessern. :D Wenn es aber unbedingt sein muss, versuch es mit diesem Bild – das ist hübsch Disney. --BHC 🐈 (Disk.) 02:36, 26. Jul. 2015 (CEST)
jetzt mach Dir halt kein Kopp deswegen! Du bist schon Sooo weit... - nur noch ein Dutzend VM's bis zur 100sten Benutzersperre, Dein 10.000ster Edit im Artikelnamensraum liegt auch schon fast in greifbarer Nähe - da ist jetzt keine Zeit mehr für einen Durchhänger auf dem Weg zu Deiner Admin-Kandidatur ;-) 84.149.150.244 04:01, 26. Jul. 2015 (CEST)
Mit solcher Bildern kann man natürlich auch noch Eindruck machen. oder auch so! -- Ilja (Diskussion) 04:55, 26. Jul. 2015 (CEST)
Speichelleckerei hat sich über Jahrtausende bewährt. --94.219.125.161 12:11, 26. Jul. 2015 (CEST
Wenn das nicht hilft... --MannMaus 13:09, 26. Jul. 2015 (CEST)
 Commons: Hauskatze – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Haushunde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

--MannMaus 18:38, 26. Jul. 2015 (CEST)

Autostopp[Bearbeiten]

Gestern habe ich noch zwei echte Anhalter auf der Landstrasse am Stadtrand in Richtung Autobahn gesehen, heute schon ein seltenes, fast seltsames Bild, ein lachendes jungens Pärchen, in Shorts und Flipper Sandalen, mit großen Rucksäcken und Pappschild in der Hand, ganz wie früher. Sieht man noch junge Leute heute trampen, wenn man häufig unterwegs ist? Ich habe schon ewig niemanden so am Straßenrand gesehen. Kann man heute per Autostopp überhaut noch reisen? Und in anderen Ländern? Dabei war mal zumindest hier in Westeuropa sehr stark verbreitet und U20 habe ich selbst so das halbe Europa entdeckt. Mit sehr viel Spaß und vielen glücklichen Begegnungen. Das wird jetzt etwa im Fernbus wahrscheinlich ein bisschen fehlen. -- Ilja (Diskussion) 08:36, 26. Jul. 2015 (CEST)

Stehen immer noch genug auf den geeigneten Plätzen. --RobTorgel 08:47, 26. Jul. 2015 (CEST)
Stimmt. Ich kenn da auch ein paar Strassen... da stehen Hunderte... und alle wollen mit... teufel  -- Iwesb (Diskussion) 08:54, 26. Jul. 2015 (CEST)
Ich habe allerding schon mehr die mit dem Rucksack auf dem Rücken und Fernweh als Ziel gemeint, dort wo die ganzen Hundertschaften wie die Pilze aus dem Boden sprießen, an diesen „geeigneten Plätzen“ komme ich selbst kaum vorbei. -- Ilja (Diskussion) 10:42, 26. Jul. 2015 (CEST)
An Autobahntankstellen kommt man gut weg, da stehen am ehesten noch welche, die das regelmäßig machen. An der Straße mit Pappschild ist ungünstig, da steht man ewig, bis einer anhält. Die Konkurrenz zum Fernbus sind Mitfahrportale wie Blablacar. --94.219.125.161 12:07, 26. Jul. 2015 (CEST)

Trampen hat schon immer nur eine Minderheit aus Spaß gemacht. Die meisten mussten einfach für wenig Geld von A nach B. Dafür gibt es heutzutage Mitfahrerzentralen. Und der Fernbus ist ja auch noch lächerlich billig. -- Janka (Diskussion) 14:47, 26. Jul. 2015 (CEST)

Mitnichten, ich meine, auch mit Neffen, Cousinen oder Tanten. Das Reisen kilometerweit allein auf trostlosen Autobahmen ist ermüdend und ein Beifahrer als Gesprächspartner ist mehr ein Gewinn, als eine Last. Und für den Autostopper ist des natürlich ähnlich, es gibt kaum eine bessere Möglichkeit ein Land und Leute kennenzulernen, als auf dem Fahrrad, zufuss oder per Anhalter das Land zu bereisen. Es kam zu uns aus den USA, aber in der Nachkriegszeit ist dann der Autostopp in Westeuropa zu einer populären Art Kulturtechnik geworden, sehr menschlich und kommunikativ. Keine Autoelektronik kann uns so etwas heute ersetzen. Ich habe in 99% aller Fälle eigentlich nur gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht, als Anhalter oder später jahrzehntelang als Fahrer. Natürlich habe ich auch Hunderte von Horrorgeschichten über TramperInne und ihre Probleme gehört und umgekehrt, über diverse Probleme durch Tramper, vielleicht hatte ich Glück oder auch einen gewissen Vorteil, weil ich mir überall frühzeitig Infos und Rat holte, denn ich habe unterwegs auch recht viele Mittramper kennengelernt und mit ihnen auch viele Erfarungen und Proviant geteilt, das war mir später xmal nützlich. Ich habe früher in der amerikanische Literatur einige Spuren - etwa beim Steinbeck - gefunden, nicht gerade viel, eher nur beiläufig, aber sonst ist der Autostopp für uns heute wahrscheinlich eine abgeschlossene Geschichte, eine vergessene Kunst des zwischenmenschlichen Umgangs und auch ein bisschen Nostalgie. Wer weiß? -- Ilja (Diskussion) 22:49, 26. Jul. 2015 (CEST)
Es hat schon was... Trampen, Ferne, neue Leute kennenlernen. Und klar, die Horrorstories bzgl. Tramper (sowohl Opfer als auch Täter) gibts - wie überall - auch dort. Anderer Nebenaspekt: Ich erinnere mich an einen Fall, da wollte ein Vertriebsmitarbeiter meiner ehemaligen Firma (Dienstreise, Leihwagen) die Autoelektronik [...] ersetzen.coole Formulierung!. Ging auch alles gut, bis dann bei 180 ein Reifen platzte. Das war ein Theater. Heutzutage gibts so viele Fallen (und damit mein ich jetzt nicht Überfall), da lässt man oft lieber den Tramper stehen ... und träumt - alleine - von "besseren Zeiten". -- Iwesb (Diskussion) 04:17, 27. Jul. 2015 (CEST)

Traditioneller Brauch des Delphinschlachtens[Bearbeiten]

Video 1 Video 2 Video 3 - ziemlich POV, im Vergleich dazu ein Video-Beitrag des Spiegels: Kampf gegen Wahlfänger.


Auf den Färöer Inseln ein recht seltsamer Brauch, das treiben von Delphinen und Walen mit Booten in die Bucht. Dort werden die Tiere dann geschlachtet vor Augen der Zuschauer die diesem Brauch beiwohnen darunter auch Kinder. Die Videos davon sind recht grausam. Was soll das für ein Brauch sein und vor allem welchen Sinn haben. Wer sich die Videos ansehen will sollte gewarnt sein das sie einem auf den Magen schlagen können.--O omorfos (Diskussion) 14:54, 26. Jul. 2015 (CEST)

Ganz ruhig: ein alter Brauch, wir nennen das Schlachtfest oder Metzgette und essen mit Freunden und Freude danach Blut- und Lebewürste. Nur lassen wir die blutige Arbeit hinter Mauern verichten. Die harte Natur der Inseln im Nordatlantik bietet hat keine Tomaten und Zitronenfrüchte, auch viele anderen Ernährungsgewohnheiten, die für uns heute selbstverständlich sind, sind anderorts kaum möglich. Vegetarier müssten im Norden ganz arm verhungern. Klar, heute wäre alles auch anders möglich, aber es gibt Traditionen, auch bei uns etwa Karnewal, da lassen selbst die friedlichsten Christenseelen gerne ihre Sau raus, denke auch an Sport mit Autorennen oder Boxen, die Zuschauer sind immer sehr traurig, wenn kein Blut fließt. Oder am TV während und nach der Tagesschau! Oder die rote Zeitung mit den großen Buchstaben. Ansonsten sind diese Färöer Insulaner sehr nette, gastfreundliche und höfliche Menschen, wie die Isländer übrigens auch, da könnte sich so mancher von uns noch Beispiel nehmen. Meine Empfehlung -- Ilja (Diskussion) 16:30, 26. Jul. 2015 (CEST)
Ganz ruhig? Nun bei allem Respekt Ilja diese Begründung ist doch ein wenig beschämend. Das was dort passiert mit Karneval zu vergleichen ist schwach. Und sei mir nicht Böse, deine Antipathie gegenüber Russland ist bekannt. Wären das jetzt Russen gewesen hättest du dich sehr negativ über Putin ausgelassen, die Insulaner verteidigst du aber. Das hat nichts mit Tomaten und andere Früchte zu tun. Das ist einfach nur barbarisch und nicht um zu sagen pervers. Sorry.--O omorfos (Diskussion) 23:07, 26. Jul. 2015 (CEST)
1.)Ich habe gar nichts gegen Russland, ganz im Gegenteil: ich hege ganz große Sympathie für das Land und die Leute für die ich viel getan habe, ich hätte ihnen nur endlich eine andere Regierung gewünscht, ich kenne viele Russen und ich kenne auch ihre Wünsche, ihre Träume, ihre Sehnsucht, sie hätten es verdient, dass auch in Russland endlich bessere Zeiten kommen.
2.)Ich finde persönlich den archaischen Brauch des Grindwaleschlachten auch nicht mehr zeitgemäß, aber der Norden und unsere alpinen Berglandschaften wären ohne Fleischkonsum nie bewohnbar gewesen. Die Färäer lieben z.B. Fusssball, sie verklopfen sich aber nicht blutig dabei jedes Wochenende, wie es bei uns die Sitte ist, wie man es in zivilisierten Zentraleuropa immer wieder gerne tut.
In Deutschland hat man allein in diesem Jahr bereits mehr als 175 Gewaltanschläge gegen Ausländerheime gemacht, da verfloss auch noch recht viel Menschenblut dabei. In der Ostukraine fließ das Blut in den Boden und nicht ins Meer, sonst könnten wir ähnliche bunte Bilder von dort auch sehen. Aber die Färäer essen das Walfleisch und den Walfett von der jährlichen Jagd nachher friedlich das ganze Jahr, ich hoffe, dass machen die Aufständischen in der ukrainischen/russichen Steppe mit ihren ermordeten Gegnern nicht und dass man es in Mitteleuropa nicht mit etwa mit den Verkehrsopfern vorhat.
Bei uns hat z.B. die Jagdsaison für Rehböcke jetzt schon begonnen, alle diese Tiere haben auch noch Blut, das durch ihr Erschiessen oder Schlachten abließt - ohne Kamera. Ich habe den neuen Spiegelartikel von Färäen jetzt schon zweimal gelesen, ich habe echte Sympathien für beide Seiten, ich würde sagen: die Kommunikation klappt dort wirklich denkbar schlecht. Aber als ich ganz klein war, was Walfang noch eine echte Heldentat, auch Delphine hat man noch gejagt und gegessen. Wir haben heute das Tiertöten versteckt und essen trotzdem viel mehr Fleisch als je zuvor. Und es werden 2015 mehr Menschen weltweit getötet, hingerichtet oder verbrandt als in manchen Kriegszeiten. Bevor man über ein uns kaum bekanntes Land und seine Bewohner sein Urteil treffen kann, sollte man sich deutlich besser informieren, hinzufahren mit dem Smartphone und protestieren gegen etwas, was man vielleicht wirklich nicht ertragen kann, aber vor allem nicht versteht, das ist im Zeitalter von Wikipedia nicht mehr zeitgemäß, das ist reiner „Kulturbolschewismus“ oder Ignoranz & Dummheit - besser gesagt! Wer die Nachrichten ließt merkt, dass man auch bei uns in Mitteleuropa oder USA sehr bestialisch morden kann, die Todestrafe wird inflationär noch in zu vielen Ländern hundertfach, tausendfach angewand, wo sind die Gutmenschen mit ihren Handys, Kameras und Protesplakaten? Die Wale gelten heute als unsere schützenswerte Kuscheltierchen, ich bewundere den gesellschaftlichen Wandel und schaue sehr gerne den Tieren und Menschen dabei zu. Aber ich möchte das selbe Recht und den selben Schutz für alle Tiere und für alle Menschen, für alles Leben. Unser Tierliebe hat nun einmal etwa tief Heuchlerisches, etwas zynisch Facebookartiges, etwa Misantropisches, denn es hat bereits mehr Hunde und Katzen in der Stadt als auf dem Lande und die Tierfutterabteilung im Supermarkt sind schlicht gesagt riesig, doch wie ist das Futter für unsere Lieblinge in die Dosen wohl hineingekommen? Schon mal beim Schlachten zugesehen? Schon mal einen selbstgeangelten Fisch auch getötet? Schon mal überlegt, wie diese Welt und unserer ganzes Leben voll und konsequent veganisch aussehen müsste? -- Ilja (Diskussion) 06:48, 27. Jul. 2015 (CEST)
Nebenbei: es sind Grindwale, nicht etwa Delphine (aber es ist eine Delphinsart), doch etwa 700'000 leben davon heute (laut Spiegel 31/2015, S.98ff) im Ozean und die UNO hat den Färäern genau 1'000 Stück[1] einmal jährlich zur Jagd als ihre lokale Tradion zugebilligt. Das wird auch genau überwacht, gezählt, notiert und kontrolliert. - So weit zur genaueren Information. Soviel Fleisch verabeitet man in ganz Deuschland vom Leben bis in die Wurst in wie viel Minuten? - Wenn man es ändern möchte, müsste man wahrscheinlich anders vorgehen. Wir haben dazu in der Wikipedia auch einen sehr guten Artikel: Grindadráp. Danke Wikipedia! -- Ilja (Diskussion) 07:09, 27. Jul. 2015 (CEST)

Nun, Ich danke für die ausführliche Antwort. Zum Thema Russland antworte Ich dir separat gehört nicht hier her. Ich stimme dir voll und ganz zu, bei zu etwa 99% was du schreibst. Ich habe auch Verständnis für die Jagd wenn sie zur notwendigen Nahrungsaufnahme dient. Man muss, auch wenn es früher mal so brauch war, aber keine Show draus machen und die Tiere in dieser Weise abschlachten. Vorallem nicht vor Augen der Kinder. Dient die Jagd ausschliesslich und alleine dem Überleben, sehe Ich das wie du. Wird das aber aus Spass oder gar Lust gemacht dann nicht. Das hier hinter verschlossener Tür geschlachtet wird, macht es sicher nicht besser. Hier gibt es sicher eine Menge Probleme, wenn nicht sogar mehr. Und diese muss man sich auch ins Gedächtnis rufen. Immer mehr Fleischverzehr führt zu mehr Turbozucht. Die ganzen Hormone die gesprizt werden, machen uns später krank. Hast du bei allem Recht. Auch im Schlachthaus fliesst Blut. Im 21Jahrhundert sollte es aber nicht mehr notwendig sein, einen Schlachtbrauch zu zelebrieren. Weder mit Walen oder Delphinen noch mit dem Stiertreiben in Spanien. Was mich an deiner Antwort freut ist, das du aufzeigst das auch hier es jede Menge Probleme gibt. Denn das gängige Credo ist hier oft, man macht hier alles richtig und wenn einer einen anderen Weg einschlägt ist das falsch. Auch wenn es anders sein sollte, von der Wahrnehmung her war vor etwa 20 Jahren die Welt einfach besser. Derzeit immer mehr Krisen, immer mehr Kriege. Wir brauchen keine barbarischen Schlachtfeste im 21. Jahrhundert. Das wird angeprangert. Sicher auch die Mastzucht und die Verwendung mit den Tieren hier. Das wo anders nicht besser ist, rechtfertigt nie die eigene Handlung.--O omorfos (Diskussion) 12:44, 27. Jul. 2015 (CEST)

  1. Diese Fleischmenge entspricht etwa dem Thunfischfleisch, was jährlich in Deutschland allein als Katzenfutter angeboten wird.

Wer sägte am Stuhl der Kanzlerin?[Bearbeiten]

Wer sägte am Stuhl der Kanzlerin?[1] Trieb der Geist von Wagner sein Unwwesen? (nicht signierter Beitrag von 176.2.19.109 (Diskussion) 17:20, 26. Jul 2015 (CEST))

  1. Bayreuth 2015: Ein kaputter Stuhl sorgt für Aufregung. In: DIE WELT - welt.de. WeltN24 Gmbh, Stefan Aust (Hrsg.),, 26. Juli 2015, abgerufen am 26. Juli 2015.
Es war wohl kein heiliger Stuhl! Und jetzt in der Sommerhitze haben wohl viele Menschen im Urlaub ihre Stuhlprobleme, manche haben Glück und keiner merkt es, das geht aber kaum, wenn man Merkel heißt. -- Ilja (Diskussion) 19:29, 26. Jul. 2015 (CEST)
Das kann nur der Siggi gewesen sein, der will Bundeskanzlerin werden anstelle der Bundeskanzlerin. --94.219.125.161 20:09, 26. Jul. 2015 (CEST)
Der Siggi will Bundeskanzlerin werden??. Vielleicht hat er ja nur mal probegesessen. wie krieg ich jetzt den Link auf Materialermüdung? Ah, so... -- Iwesb (Diskussion) 04:26, 27. Jul. 2015 (CEST)

19.99[Bearbeiten]

Genau € 19.99 kosten diese Woche gleich 8 von 20 der bestverkauften Belletristiktitel (laut Spiegelliste) in Deutschland (Durchschnittspreis 19.262 €). Vorwoche waren es noch 7 Titel (beim Durchschnittspreis von 20.56 €). Wie heißt jetzt in der Eurowelt der gute alte Geizhals Pfennigfuchser? Hält man die Leserschaft oder Buchkäufer für so blöd, dass sie nicht bereit wären auch ganze € 20 auf den Ladentisch hinzulegen: für ein Buch, das mit 19.99 oder 19.95, bzw 19.90 ausgezeichnet ist. Der Diogenes-Verlag aus der Schweiz ist gleich drei mal unter den 20 Besten und alle drei Titel kosten ganz selbstbewusst gleich 23.90 € - stolze Schweizer Preise! Der Dalai Lama ist übrigens mit seinem neuen Buch auf Platz 1 der Spiegel-Sachbuchliste, ein Spitzenplatz für philantropische 4.99 €. Die Sachbücher aus der Spiegel-Bestliste sind übrigens alle unter € 20, nur unser hoch geschätzter Kopp-Verlag glänzt jetzt auf Platz 8 mit seinen gekauften Journalisten (für € 22.95) ... früher waren die Journalisten teuerer! -- Ilja (Diskussion) 19:55, 26. Jul. 2015 (CEST)

Früher war noch die Deutsche Mark. --94.219.125.161 20:10, 26. Jul. 2015 (CEST)
Ich - Vielleser - bin vor ein paar Jahren auf den Kindle umgestiegen. Viel praktischer. Und auch billiger. Vor allem wenn man sich nach alternativen downloadangeboten umsieht. Jean Cartan (Diskussion) 11:58, 27. Jul. 2015 (CEST)
+1 Wobei man auch dort den ,99-Effekt bewundern kann. Aber da gibt es Blogger, die picken dann die Rosinen raus; Tagesangebote, kostenfrei, legal - ein Traum für Leser. -- Iwesb (Diskussion) 12:08, 27. Jul. 2015 (CEST)
Der klassische Schwellenpreis ist längts überholt. Moderne Preise sind heute psychologisch fundiert- 9,85 z.B. ist ein perfekter modernen Preis weil absteigende Ziffern im Unterbewussten billig suggeriert wo hingegen aufsteigend teuer bedeutet. 5,89 ist also z.B. ein NO GO --Graf Umarov (Diskussion) 15:10, 27. Jul. 2015 (CEST)
Ich habe auch schon ein paar Bücher vom Bildschirm gelesen, keine große Freude, auch Hörbücher können mich irgendwie nicht ganz glücklich machen, ich mag das Papier, die Druckschwärze und manchmal sogar die Bilder, den Geruch nach frischer Druckfarbe, eine schöne Druckschrift, Lesebändchen, Schutzumschlag, Eselsohren und die Möglichkeit damit auch lästige Fliegen zu vertreiben oder den wackelnden Tisch zu stabilisieren. -- Ilja (Diskussion) 20:15, 27. Jul. 2015 (CEST)

Milchshake[Bearbeiten]

diese Dame solltest du zum Thema Milkshake befragen. Denn ihrer ist auf jeden Fall besser als deiner. s.a. en:Milkshake (song). Jean Cartan (Diskussion) 11:56, 27. Jul. 2015 (CEST)

warum gibt es eissorten, die am Stiel hammer schmecken z.B. waldmeister oder bubble gum aber wenn man die in einen Mixer packt mit milch schmeckt es als milchshake kacke? und warum gibts eissorten die im becher schrott schmecken aber als milchshake phänomenal? (z.B. Cafe Eis, Zitrone oder Bananeneis - es schmeckt nur als shake... --2001:41D0:8:D9A2:0:0:0:1 03:12, 27. Jul. 2015 (CEST)

Es werden wahrscheinlich bei uns im Mund ganz andere Geschmacksensoren angesprochen und aktiv, je nach dem, ob wir am Eis am Stiel kindlich schlecken oder ob wir ein Milchshake stillvoll trinken. Ich denke, dass die Lebenmittelingenieure gerade das mit ihren Produkten reichlich austesten und entsprechend dann auch anwenden. -- Ilja (Diskussion) 06:57, 27. Jul. 2015 (CEST)
das liegt daran, daß sich linksdrehende Milchsäure nicht mit rechtsdrehenden Mixern verträgt. Foreign Species (Diskussion) 19:44, 27. Jul. 2015 (CEST)

Nach langer langer erfolgloser Suche nach menschl. Kontakt, lande ich nun erschöpft+müde hier im Café[Bearbeiten]

Moin Moin,

ich komme auf dem Bauch über die Türschwelle in euer Café gekrochen. Bin Wikipedianer-Newbie bis zum Anschlag in der Sackgasse. Alles (?) ausprobiert: alles Mögliche gelesen, auch "Starthilfe Grundlegendes", eine Mentorin gefunden (hört sie mich, vielleicht ist sie im Urlaub?) Ich will keinen Artikel bearbeiten, sondern erstmal vorab unter "Diskussion" meine Überlegung zu einer Ergänzung bestätigen lassen (oder auch nicht).

Problem: Ich gehe also nicht auf "Bearbeiten", sondern auf "Diskussion", kann aber meinen Vorschlag zur Ergänzung nicht diskutieren lassen, sondern nur als "Abschnitt hinzufügen", zum bereits bestehenden Artikel. Ich wage es nicht meinen Diskussionsbeitrag mit Klick auf "Abschnitt hinzufügen" auszuprobieren, weils Moderator oder Admin unnötig Arbeit macht, wieder Ordnung zu schaffen. Oder einfach doch machen?

Sind da helfende Hände? Dann schon mal Danke! Ciau (nicht signierter Beitrag von Salowert (Diskussion | Beiträge) 09:17, 27. Jul 2015 (CEST))

Willst du dich an einem bestehenden Diskussionsfaden beteiligen? Dann einfach "Abschnitt bearbeiten". Willst du ein neues Diskussionsthema eröffnen? Dann in der Tat "Abschnitt hinzufügen"., natürlich auf der Diskussionsseite, nicht im Artikel. Gib ihm (dem Abschnitt) einen aussagekräftigen Titel. Alles wird gut! Grüße Dumbox (Diskussion) 09:22, 27. Jul. 2015 (CEST)
Wer ist denn deine Mentorin? Gruß --Alraunenstern۞ 09:37, 27. Jul. 2015 (CEST)
Offiziell hast du noch keine Mentorin, einfach einen Blick auf die Mentorenliste reicht nicht aus, um gehört zu werden. Das momentan für dich Wichtigste hat Dumbox schon geschrieben. --MannMaus 14:49, 27. Jul. 2015 (CEST)

Geschwindigkeitsbeschränkung auf deutschen Autobahnen. -- Mal wieder nachgefragt.[Bearbeiten]

Ich habe nachgesehen und konnte es kaum glauben: 11 Jahre her, die Sache mit Rolf F. der den BILD-Namen "Turbo-Rolf" verpasst bekam. (Hier dazu in der ZEIT.)

Heute auf der BILD-Seite gelesen:

FRAU UND STIEFTOCHTER STERBEN BEIM SPURWECHSEL AUF AUTOBAHN | Fahrt in den Urlaub || 27.07.2015 - 11:01 Uhr || VON ROLAND SCHNEIDER || Sonntag gegen 14.50 Uhr: Die Frau (54) aus Hannover ist auf der A 20 in Richtung Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) unterwegs. Auf dem Rücksitz sitzt ihre Stieftochter (15) und deren Freundin (14). Zwischen den Anschlussstellen Sanitz und Tessin will die Fahrerin auf den linken Fahrstreifen wechseln – übersieht dabei einen Audi A6. || Ein Polizeisprecher zu BILD: „Der Fahrer des Audis konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und es kam zur Kollision beider Fahrzeuge.“ | Der Toyota schleudert über den rechten Fahrstreifen, überschlägt sich und kommt auf den Rädern im Graben zum Stehen."

(Wer das nicht bei BILD lesen will, kann es bei einer Polizei-Seite in Rostock machen.)

Schuld war nach geltender Straßenverkehrsordnung die Frau im Toyota. „Der Fahrer des Audis konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und es kam zur Kollision beider Fahrzeuge.“ Hätten wir die Geschwindigkeitsbeschränkungen der Nachbarländer, so wäre sicherlich der Audi-Fahrer schuld gewesen. Wie schnell mag er gefahren sein?

Vor etwa zwei Monaten habe ich gelesen, dass keine politische Partei dieses heiße Thema Allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung auf deutschen Autobahnen aufnehmen will. Die Deutschen wollen das in der Mehrheit einfach nicht! Man kann politisch nur verlieren. (Ja, genau so, wie "die US-Amerikaner" in der Mehrheit ihre Knarren nicht abgeben wollen, wollen "die Deutschen" nicht langsam fahren. Der Vergleich stimmt nicht? Quatsch, er stimmt vollständig. Nur dass die jeweils eine Seite die Sicht- und Denkweise der anderen "argumentationemotional" nicht nachvollziehen kann.)

Also wie steht ihr im Moment zu einem generellen 130 km / h auf deutschen Autobahnen? Auf das liefe es ja hinaus. (Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich fahre ein ziemlich ps-starkes Auto und schon mal ein wenig über 200 km auf der Autobahn. Was aber eben nicht heißt, dass ich das nicht für idiotisch halte. Menschliches und allzu Menschliches halt.) --Delabarquera (Diskussion) 13:54, 27. Jul. 2015 (CEST)

Wieso 130, wenn es in zivilisierten Ländern auch mit 120 geht? Reduziert den Bremsweg glatt um 15%, bzw. um 64% gegenüber deinen 200. --Rauschenderbach (Diskussion) 14:21, 27. Jul. 2015 (CEST)
Das ist eine Milchmädchenrechnung, weil ein Fahrzeug, das seine Eigenmasse maximal aus Tempo 130 abbremsen muss, natürlich eine schlechtere Bremsanlage und schlechtere Reifen eingebaut hat als eines, das aus Tempo 300 zum Stehen kommen muss.
Brems mal einen Porsche aus Tempo 200 und im Vergleich dazu einen Käfer Bj. 1980 aus Tempo 110, bremse beide voll bis zum Stillstand und vergleiche die Strecke. Das Ergebnis wird dir die Augen öffnen. -- Janka (Diskussion) 18:35, 27. Jul. 2015 (CEST)
...und vergiss dabei nicht, die zurückgelegte Strecke bis zur Reaktion des Fahrers, die Fußumsetzzeit und Ansprechzeiten der Mechanik hinzu zu addieren (insgesamt rechnet man dafür 0,7 bis 1 Sekunde). Der Porsche legt bei 200 km/h immerhin 25 m je Sekunde mehr zurück als der Käfer bei 110. --Blutgretchen (Diskussion) 18:50, 27. Jul. 2015 (CEST)
Der Porsche-Fahrer guckt sich dafür bei Tempo 200 auch nicht die Landschaft an: Hach ist das Gras grün.... Anders die Situation natürlich mit Beifahrerin: Hach, sind die Glocken groß.... Aber da fährt er dann glaube ich auch eher verhalten, bei Tempo 200 habe ich jedenfalls den Blick immer auf der Straße. -- Janka (Diskussion) 20:27, 27. Jul. 2015 (CEST)
Bei einem Käfer Bj. 1980 bist Du bei 110 auch mit anderem beschäftigt, als spazieren zu schauen. Da konzentrierst Du Dich mehr auf die Straße als beim Porsche mit 200. Und vor der Eisdiele gewinnt er inzwischen auch. :) --Blutgretchen (Diskussion) 20:38, 27. Jul. 2015 (CEST)
Völlig schuldlos wird der Audifahrer vermutlich nicht davonkommen angesichts der Rechtsprechung zur Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Ansonsten muss man es dem viel belächelten ADAC einfach lassen, dass er mit der "Freie Fahrt für freie Bürger"-Gehirnwäsche extrem erfolgreich war. Grüße Dumbox (Diskussion) 14:45, 27. Jul. 2015 (CEST)
Der Vergleich zwischen amerikanischen Waffenbesitzern und deutschen Autobahnrasern scheint mir nicht ganz so treffend, wie dir. Das mit den Waffen hat in den USA eine sehr starke Stadt-Land-Polarität. Auf dem Land werden Waffen als gewöhnliches "Werkzeug" betrachtet, dass man zur Jagd braucht und für Notfälle. (Wenn hinter meinem Haus ein Bär die Mülltonnen plündert, wäre ich auch nur ungern unbewaffnet. Das Pferd eines Arbeitskollegen - übrigens ein Kanadier, also einer von den Leuten, die in den Michael-Moore-Dokus immer so gut wegkommen - hat sich mal im Gelände ein Bein gebrochen und mein Kollege war nicht begeistert, als er das arme Tier mit einem Messer erledigen musste, weil niemand eine Pistole dabei hatte.) In den Städten hingegen scheint die Waffenschwemme direkt mit Gewaltverbrechen und unnötigen Unfällen gekoppelt zu sein. (Der typische Hausbewohner, der Angst vor Einbrechern hat und deshalb den Streifenpolizisten erschießt, der in besagtem Haus einen Einbrecher vermutet, oder umgekehrt.) Da kommt man schon eher auf den Gedanken, den Waffenbesitz zu begrenzen (aber wenn man damit nicht durchkommt, möchte man im Notfall auch nicht gerade der einzige ohne Knarre sein.)
Wer braucht aber hierzulande wirklich Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung und wofür? Gibt es wirklich eine relevante Anzahl von Leuten, die ihre Termine nicht einhalten könnten, wenn sie nicht rasen dürfen? Können sich die Leute den Geschwindigkeitsrausch nicht genau so gut in der Achterbahn holen? Mein Verdacht: Es sind gar nicht die "Deutschen", die ihre "Rennstrecken" auf der Autobahn nicht missen möchten, sondern eher die Lobbyisten der Fahrzeugindustrie, die dann noch weniger von besonders hochpreisigen, PS-starken Automobilen verkaufen könnten. Geoz (Diskussion) 15:21, 27. Jul. 2015 (CEST)
Das mit den Waffen steht in den USA seit über 200 Jahren in der Verfassung, damit man bürgerwehrmässig irgendwelche Tyrannen beseitigen kann. Hingegen sind Tempobeschränkungen aus Sicherheitsgründen weltweit absolut etabliert. --Rauschenderbach (Diskussion) 15:51, 27. Jul. 2015 (CEST)

2012 fanden 6% aller Unfälle mit Personenschäden auf Autobahnen statt, und darin sind auch diejenigen enthalten, die bei Geschwindigkeiten unter 130 passierten und auch die, die bei über 130 passierten, obwohl eine Begrenzung auf 130 oder weniger bestand. Ja, bei einer Begrenzung auf 130 würden die Unfälle sinken, aber der Effekt läge wahrscheinlich im 1%-Bereich. Da Fahrten mit überhöhter Geschwindigkeit überproportional von männlichen Fahrern bis 25 Jahren unter Alkoholeinfluss durchgeführt werden, könnte man mit einem Alkoholverbot für Unter-25-jährige wahrscheinlich den gleichen Effekt erziehlen. --Optimum (Diskussion) 20:25, 27. Jul. 2015 (CEST)

Solange es noch Vollidioten gibt, die ihr Auto als Spielzeug oder als Waffe benutzen -so erlebt und dank zweier Zeugen auch angezeigt- wird keine Geschwindigkeitsbegrenzung der Welt dafür Sorgen, dass es weniger Unfälle gibt. Weil diejenigen, die der Verkehrssituation angepasst fahren ohnehin keine Geschwindigkeitsbegrenzung zur Unfallvermeidung benötigen und die Vollidioten am Steuer sich ohnehin nicht von einer Geschwindigkeitsbegrenzung von riskantem Fahrverhalten abhalten lassen werden.
So wie Geschwindigkeitsbegrenzungen überwacht werden, können sie keine Unfälle verhindern. Weil der Unfall im Zweifel schon passiert ist, bevor der Fahrversager seinen Lappen los ist. -- Janka (Diskussion) 20:35, 27. Jul. 2015 (CEST)
Ich weise am besten darauf hin, dass es nun schon seit einigen Jahren Blitzer-Overlays fürs Navi gibt und das Handy sogar auf sich aufmerksam macht, wenn man in die Nähe einer Radarfalle kommt. Dank Online-Update auch für mobile Blitzer geeignet. Sorgloser rasen kann man kaum, auch wenn das Werkzeug eher was für Vielfahrer ist, die einfach dadurch ihren Lappen loswären, dass sie in kurzer Zeit viele Punkte durch eher geringe (~20km/h) Geschwindigkeitsüberschreitungen ansammeln.
Im Vergleich dazu ziehen sie hier bei uns im Harz immer wieder unvernünftige Moppedritter raus, die mit bis zu Tempo 160 auf steil abschüssiger, kurviger Strecke - vierspurig verführt halt - entlangballern, die vielen mit 20 km/h schleichenden LKW rechts genüsslich ignorierend. Wie doof kann man eigentlich sein? ZUM GLÜCK stellen sich die Blauen gleich mehrmals an den Parkplätzen entlang der Strecke auf und ziehen diese Irren direkt aus dem Verkehr. Geht auch gar nicht anders, sind ja Dänen, Niederländer, Belgier, Briten, die nur weil sie in Deutschland sind einfach mal so bis zum Anschlag auf den Pinsel treten müssen. -- Janka (Diskussion) 20:47, 27. Jul. 2015 (CEST)
Ich glaub nicht, dass ein komplettes Alkoholverbot (bzw. realistischer 0,1 Promille, damit man nicht schon mit einem Apfelsaft als alkoholisiert gilt) viel bringen würde, bei 0,5 Promille ist kaum eine Beeinträchtigung feststellbar (und auch wenn sich einer verschätzt und vielleicht 0,8 Promille hat ist die Beeinträchtigung noch nicht enorm), das Problem sind nicht die 0,5-Promille-Fahrer, sondern die Fahrer, die die Grenze ignorieren und die würden ein komplettes Verbot genauso ignorieren. --MrBurns (Diskussion) 20:56, 27. Jul. 2015 (CEST) PS: in manchen Ländern wurde ja die Grenze z.B. von 0,5 Promille auf 0,1 Promille abgesenkt wurde. Hat man dort irgendwelche Auswirkungen bemerkt bei den Unfällen unter Alkoholeinfluss? --MrBurns (Diskussion) 20:58, 27. Jul. 2015 (CEST)
Kurze Frage: Wo gibt es in D eigentlich noch Strecken, auf denen v > 100 km/h erlaubt ist? Ich bitte um einen Streckenplan für Raser. Bin letztes Wochenende ca. 500 km durch Berlin, Brandenburg und Sachsen gefahren und habe dabei zwar viele freie Strecken entdeckt, aber durfte dort nie mehr als 120 km/h fahren. --Altkatholik62 (Diskussion) 00:15, 28. Jul. 2015 (CEST)
Nachtrag zum OP: Ach ja, Audi A6. Wäre es ein VW Passat gewesen, so hätte es diese Meldung nie in die Zeitung mit den großen Buchstaben geschafft. --Altkatholik62 (Diskussion) 00:33, 28. Jul. 2015 (CEST)
Für Autobahnen: Karte, Legende. Blau ist also unbegrenzt, dürfte nach dieser Karte Kilometermäßig noch der Großteil des deutschen Autobahnnetzes sein. Ist auf Stand 2009. --MrBurns (Diskussion) 00:37, 28. Jul. 2015 (CEST)
PS: hier gibts noch OSM-Version, die wohl auf ziemlich aktuellem Stand ist. Wenn man da Deutschland sucht findet man noch genug unbegrenzte (gelbe) Bereiche. --MrBurns (Diskussion) 00:44, 28. Jul. 2015 (CEST)
Nur ein paar Anmerkungen.
* "Der Vergleich zwischen amerikanischen Waffenbesitzern und deutschen Autobahnrasern scheint mir nicht ganz so treffend, ..." Gute, differenzierende Hinweise! Es ist halt nur so, dass wir auf der Suche nach Nationalstereotypen nicht so fein differenzieren. Und unterm Strich natürlich mit einigem Recht! Denn Fakt ist immer: die allgemein gültige Gesetzeslage. Bei den Waffen und beim Schnellfahren.
* "2012 fanden 6% aller Unfälle mit Personenschäden auf Autobahnen statt, ..." Da gibt es zwei Interpretationen: a) Schau dir die Statistik an! An der freien Fahrt für die freien Bürger liegt es nicht! Die "freie Fahrt" ist statistisch vernachlässigbar. b) Wenn unter den 6%, sagen wir: nur 3% sind, die in absoluten Zahlen 20 Menschenleben enthalten (man müsste also die Zahl der Schwerverletzten und Toten kennen, nicht die Zahl der Unfälle), dann opfern wir immerhin 20 Menschen der freien Fahrt. Muss eine Gesellschaft dieses Straßen-Opfer einfach bringen?
* "Ach ja, Audi A6. Wäre es ein VW Passat gewesen, so hätte es diese Meldung nie in die Zeitung mit den großen Buchstaben geschafft." a) Das mit dem Passat / Nicht in BILD ist zunächst mal eine Vermutung. Ich glaube: Passat in BILD bei dieser Sachlage -- doch ja. Klar. b) Kann es denn nicht tatsächlich sein, dass die einzelnen Fahrer je nach Automarke unterschiedlich aggressiv fahren? Meine persönliche, höchst subjektive Liste: Am aggressivsten sind 1. BMW, 2. Audi, 3. Mercedes. ... In den letzten Jahren haben die großen Volvos, die früher mal zu den Besonnenen zählten, aufgeholt. (BTW Gibt es eine Statistik über die Drängler-Marken, erhoben bei Abstandsmessungen von Autobahnbrücken runter? Das wäre da relativ aussagekräftig. Fällt aber vielleicht unter den DDS (den Darwinismus-Datenschutz).) --Delabarquera (Diskussion) 13:28, 28. Jul. 2015 (CEST)
Ja, ich halte es auch für Wahrscheinlicher, dass Fahrer gewisser Automarken sich eher aggressiv/unvorsichtig verhalten: gewisse Automarken wie eben BMW, Audi und Mercedes sind im Vergleich zu anderen Automarken viel teurer, ohne vom Nutzen oder vom Komfort her viele Vorteile zu haben (außer für den Fall, dass man sie zu schwer gepanzerten Staatskarossen umbaut, wo dann die Übermotorisierung etwas bringt, da das Auto wegen der stark erhöhten Masse um noch halbwegs mobil zu bleiben wirklich so einen starken Motor brauchen kann). Ein Passat ist für eine vernünftige Fahrweise schnell genug und ob man ein paar Sekunden mehr oder weniger braucht, um au die Endgeschwindigkeit zu beschleunigen, macht auch keinen relevanten Unterschied. Und auch beim Kofferaumvolumen gibts z.B. wenig Unterschied zwischen einem Passat und einem Audi A6, vom praktischen her ist ein Passat also wohl besser, weil er kürzer ist und man daher leichter eine Parklücke findet. Auch verbraucht der Passat in den allermeisten fällen weniger. Daher ein Passat-Fahrer wird eher jemand sein, der das Auto hauptsächlich als Transportmittel betrachtet und nach logischen Kriterien beurteilt und daher auch eher vernünftig fahrt, ein A6-Fahrer wird hingegen eher einer sein, der das Auto (auch) als Prestigeobjekt oder als Spielzeug sieht. So jemand wird dann auch eher auffällig/wild fahren.Außerdem denke ich, dass sich viele Leute auch solche Autos kaufen, weil sie hoffen damit auf der Straße vielleicht den Respekt zu bekommen, den sie sonst nicht ind em Ausmaß, in dem sie ihn gerne hätten, bekommen und daher auch eher gereizt reagieren, wenn jemand ihnen nicht sofort Platz macht... --MrBurns (Diskussion) 17:49, 28. Jul. 2015 (CEST)
Ein Fahrer eines VW Passat eines BMW 5er oder eines Audi A6, dem Du auf der Autobahn begegnest ist in den seltensten Fällen Besitzer des Wagens. Die drei gehören zu den beliebtesten Dienstwagen Deutschlands. Was die gefahrenen Autobahn-Kilometer angeht dürften die Geschäftswagen ein Vielfaches von dem ausmachen, was Privatwagen so im Jahr zurücklegen. --Blutgretchen (Diskussion) 22:08, 28. Jul. 2015 (CEST)
Muss eine Gesellschaft dieses Straßen-Opfer einfach bringen? Das scheint ein vernünftiges Argument zu sein, es reicht aber nicht besonders weit. Wenn wir die Höchstgeschwindigkeit später von 130 km/h auf 120 km/h senken, retten wir nochmal Menschenleben. Und bei einer Senkung von 120 km/h auf 100 km/h nochmal. Sollte man nicht alle retten und den Verkehr ganz stilllegen? --Optimum (Diskussion) 18:59, 28. Jul. 2015 (CEST)
Haufenschlussalarm? ;) Grüße Dumbox (Diskussion) 19:03, 28. Jul. 2015 (CEST)
(BK) Es geht ja nicht nur um die Opfer auf der Straße, sondern auch die Auswirkungen auf die gesamte Umwelt und Gesellschaft. Wenn ein Autofahrer z.B. bis zu 200 km/h fährt statt bis zu 130 km/h, hat er persönlich relativ wenig Nutzen davon, er spart bei Weitem nicht 35% an Zeit, weil er wegen der Verkehrslage selten wirklich 200 km/h fahren kann, sondern sehr viel beschleunigt und bremst und in Wirklichkeit wahrscheinlich nur ein paar Prozent spart. Dafür erzeugt er durch seine schnelle und unstetige Fahrweise deutlich mehr CO2 und andere Schadstoffe, als wenn er halbwegs stetig mit 130 km/h fahren würde. Ich denke das hat gesamtgesellschaftlich einen viel größeren Einfluss als die paar Verkehrstote mehr pro Jahr. Hohe Geschwindigkeitsbegrenzungen bringen Leuten die schnell fahren einen geringen Vorteil, gesamtgesellschaftlich aber eher einen Nachteil, weil die Nachteile für alle mMn mehr Schaden anrichten als die Zeitersparnis für wenige insgesamt an Nutzen bringt. Daher wäre ich schon aus diesem Grund dafür, dass es eine Höchstgeschwindigkeit von z.B. 130 km/h gibt. --MrBurns (Diskussion) 19:10, 28. Jul. 2015 (CEST)
Zeit ist Geld. Es sind nicht nur Privatleute unterwegs (außer am Wochenende sind sie sogar in der Minderheit). Für einen Geschäftsmann kann eine Stunde Ersparnis schnell bis zu mehrere 100 Euro bedeuten - und das ist in Summe gesehen ein großer Wirtschaftsfaktor. --Blutgretchen (Diskussion) 22:13, 28. Jul. 2015 (CEST)
Erstens wird er die Stunde Ersparnis selten wirklich haben, weil dafür muss schon sehr wenig Verkehr sein, zweitens wird das mit den Geschäftsleuten mMn auch überschätzt: wenn die nur zu ihrem "normalen" Arbeitsplatz fahren, dann sind sie meisten eh eher im zähflüssigen Verkehr unterwegs und bei Geschäftsreisen wirds auch oft so sein, dass er wenn er eine Stunde länger gebraucht hätte eine Stunde früher aufgestanden wäre, manchmal wirds sicher auch so sein, dass er dann eine Stunde länger gearbeitet hatte. Aber statistisch kann man das schwer abschätzen. Außerdem im Prinzip gibt es so viele Geschäftsleute, wie es dafür Nachfrage gibt, wenn die Geschäftsleute jetzt im Schnitt etwas länger fahren und etwas weniger arbeiten, dann wird das mMn eher dazu führen, dass es mehr Geschäftsleute/Angestellte gibt, als dass die Wirtschaftsleistung wirklich zurückgeht. Es könnte sogar einen positiven Effekt haben, weil es zu weniger Arbeitslosen führt. Und es könnte auch sein, dass wenn man mit dem Auto länger braucht, mehr Geschäftsleute mit der bahn fahren und dann doch wieder mehr arbeiten, weil man ja gewisse Arbeiten auch im Zug erledigen kann, im Auto eher schlecht wenn man selber fahrt, was m.E. auch viele Geschäftsleute tun. Ohne eine aufwendige Studie sind die Auswirkungen von sowas recht schwer zu quantifizieren, ob es dazu eine gibt weiß ich nicht, aber ich weiß dass es Studien gibt, wie viel CO2 und Schadstoffe man durch ein Tempolimit einsparen könnte. Eventuell kann man auch über Erfahrungen verfügen von Ländern, die früher kein Tempolimit hatten und dann irgendwann eins eingeführt haben (auch wenn diese Fälle sicher nicht 1:1 mit dem modernen Deutschland vergleichbar sind). Ich vermute aber, dass ein bundesweites Tempolimit einen recht gut quantifizierbaren Nutzen (weniger Abgase und Verkehrstote) und einen möglicherweise vorhanden schlecht quantifizierbaren Schaden (langsamer vorankommende Geschäftsleute etc.) anrichten würde, in dem Fall wäre ich für eine Einführung. --MrBurns (Diskussion) 22:51, 28. Jul. 2015 (CEST)
Mal wieder so gefragt: Was ist an den -- ist etwas an den nachfolgenden Überlegungen falsch? Es gibt drei tief in den Emotionen und den deutschen Autofahrer-Gewohnheiten verankerte Gründe, die gegen eine allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen sprechen:
* Deutsche Autos und ihre Qualität -- Es wird vorgetragen, dass die erfolgreichen deutschen Autos auch deshalb so erfolgreich sind, weil sie auf deutschen Autobahnen fortwährend in der Praxis getestet werden, auch mit Blick auf die Geschwindkeit. Die Autobahnen wären demnach öffentliche Teststrecken der Autohersteller.
* Nützlichkeit und Effizienz -- Die Argumente -- und die Kritik dieser Argumente -- wurden auch hier vorgetragen. Man kommt als Geschäftsmann / -frau schneller von A nach B. Zeit ist Geld. Usw. Muss man hier nicht mehr dazu sagen.
* Machtgebaren, Statussymbol und Angeberei -- Kein Autohersteller und kaum ein Fahrer der 'Premiummarken' wird es so zugeben, jeder weiß, dass es so ist: Teure Autos sind die besten Mittel, um den eigenen Status und die eigene Wichtigkeit zu unterstreichen. Mit Autos lässt sich Macht und Bedeutung demonstrieren. (Besser als mit Häusern, die man schlecht mitnehmen und öffentlich vorführen kann.) Es liegt in der Natur, wenn nicht des Menschen, so doch zumindest vieler Menschen, einfach angeben zu wollen. Da man das nicht einfach einräumen will, wird auf die ersten beiden Argumentbereiche verwiesen. Politisch wirklich relevant ist aber dieser dritte Punkt.
Entscheidend: Wenn Deutschland das einzige entwickelte Land ist, auf dem es die "freie Autobahnfahrt für die freien Bürger" gibt, dann muss man entweder die anderen Länder für Deppen-Nationen erklären (gepaart mit: Keine Gleichmacherei! 'Jedes Land soll seine eigenen Maßstäbe haben!') oder man schottet sich, was die Einsicht angeht, ab und redet nicht weiter über dieses Problem. Aber wer weiß -- vielleicht wird ja demnächst mal wieder drüber geredet. Wenn Wahlen anstehen und einige "Grüne" sich am Ende doch trauen. (Allerdings, die Blamage und der Wahl-Misserfolg mit dem Veggieday 2013 wird vielen Grünen noch in den Knochen stecken. Ach, es ist alles so kompliziert!) --Delabarquera (Diskussion) 13:00, 29. Jul. 2015 (CEST)
Glaube mal nicht, anderswo werde nicht gerast. Ich bin mal mit einem Japaner 350km von Nagoya nach Tokio geballert, die Tachonadel ging nie unter 140, außer inner Pinkelpause. Wir wurden *ständig* überholt. Es ist zwar völlig verboten, interessiert aber in Japan auch keine Sau. Und das obwohl die Japaner üblicherweise sogar völlig sinnlose Gebote einhalten. Deren Welt ist vollgepflastert davon. Am Steuer ist man allein und kann inner Nase bohren und gleichzeitig viel zu schnell fahren, herrlich. -- Janka (Diskussion) 15:52, 29. Jul. 2015 (CEST)
Ich sehe das fehlende Tempolimit auf deutschen Autobahnen vor allem als ein Zeichen der Vernunft: Man geht hierzulande vernünftigerweise davon aus, dass die meisten Leute sowieso wissen, wie schnell sie je nach Verkehrssituation und eigenem Zutrauen fahren können und die, die das nicht wissen oder wissen wollen ohnehin mit einem Verbot nicht vom Rasen abzuhalten wären.
Die Befürworter eines Tempolimits verorte ich dort, wo ich auch die Befürworter von Schuluniformen verorte: Im Wolkenkukucksheim. -- Janka (Diskussion) 16:02, 29. Jul. 2015 (CEST)
Also ich halte Tempolimits durchaus für effektiv, wenn oft genug kontrolliert und heftig genug gestraft wird. Und natürlich darf dafür nicht jede Kontrolle vorangekündigt werden, sonst schaffen sich die Raser einfach ein Navi an, das sie vor Kontrollen warnt. In den USA funktioniert das mit den scharf kontrollierten Tempolimits jedenfalls nach meinen Erfahrungen als Tourist recht gut, wie ich dort war fuhr kaum einer (je nach Bundesstaat) schneller als 55 mph oder 65 mph (wir waren damals tausende Meilen im Mietwagen unterwegs immer knapp an der Höchstgeschwindigkeit und wurden kaum überholt), allerdings gabs damals noch keine Navis und Smartphones. In Wien funktionieren die 30er-Zonen nach meinen Erfahrungen auch recht gut, viel schneller als 40 km/h fahrt da kaum einer, die meisten sogar unter 30 km/h, vor Allem in den Straßen, in denen oft kontrolliert wird.
Und ansonsten bringt eine Begrenzung ja nicht nur für die Sicherheit was, sondern auch für die Umwelt und die Anwohner: es ist klar nachweisbar, dass die Effizient von den allermeisten PKW bei >130 km/h stark abnimmt, daher der Verbrauch steigt stark an und damit natürlich auch der Abgasausstoß. --MrBurns (Diskussion) 16:45, 29. Jul. 2015 (CEST)
(BK) Zitat aus Wolkenkuckucksheim: eine Utopie ohne Bodenhaftung, also ohne Realitätssinn. Soso. Schuluniformen gibt es, wie Tempolimits, fast überall auf der Welt, außer in Deutschland. Fehlt nun dem Rest der Welt der Sinn für die Wirklichkeit, oder dreut hier schon wieder ein Deutscher Sonderweg? ;-) Als anständiger Deutscher war ich früher natürlich auch gegen Schuluniformen ("Nie wieder Pimpfe!") Mittlerweile bin ich aber weit genug rumgekommen, um mitzukriegen, dass man mit Schuluniformen genau so gut den eigenen Status ausdrücken kann, wie mit Markenklamotten. Eine Kollegin in Chile hat mir mal erzählt, wie sie als Mädchen gerne die Schulordnung durchgearbeitet hat, um die Schlupflöcher zu finden. So waren die erlaubten Kleidungsstücke genau vorgeschrieben (Hosen diese Farbe, Röcke eine andere Farbe, usw.), aber nirgends stand geschrieben, dass Mädchen nur Röcke tragen durften, und so lief sie immer in Hosen rum, und auch sonst so extravagant, wie irgend möglich. Geoz (Diskussion) 16:53, 29. Jul. 2015 (CEST)
Dann wären Schuluniformen eventuell sogar etwas Gutes, weil man damit lernt, zu analysieren und kreativ zu sein, anstatt nur zu lernen, dass man ständig was neues kaufen muss, wenn man sich von den anderen abheben will. Das reduziert eventuell auch die spätere Anfälligkeit für Konsumerismus und ev. auch die Wahrscheinlichkeit, dass man irgendwann in die Schuldenfalle kommt. --MrBurns (Diskussion) 17:16, 29. Jul. 2015 (CEST)
Richtig, und überall auf der Welt funzt das mit den Uniformen genausoviel oder -wenig wie mit den Tempolimits. Deshalb habe ich ja dieses Beispiel gewählt. Solchen Ideen kommen von Leuten, die auch meinen, andere Menschen mit einem Veggie-Day (hatten wir oben schon) beglücken zu müssen. In einer von solchen Spinnern dominierten Umgebung wird zersetzender Widerstand zur Menschenpflicht. -- Janka (Diskussion) 18:40, 29. Jul. 2015 (CEST)
Tempolimit und das Verbot von Plastiktüten sind die letzten Überbleibsel des Markenkerns der Grünen. Irgendwann wird Angela Merkel morgens die Augen öffnen und sagen "Oh, schnell Fahren und Dederon sind böse." Dann wird sie Tempo 130 einführen und Plastiktüten verbieten und damit die Grünen unter die 5%-Hürde drücken. --Optimum (Diskussion) 19:17, 29. Jul. 2015 (CEST)
Also ich hätts ja lieber umgekehrt: Plastiktüten einführen und Tempo 130 verbieten: Make love, not war -- Iwesb (Diskussion) 12:59, 30. Jul. 2015 (CEST)
@Janka: Ja und nein. Ich stimme dir zu: Es hat noch nie funktioniert, durch Regeln und Gesetze einen "Neuen Menschen" zu erschaffen. Als soziales Wesen ist der Mensch nun mal so gestrickt, wie er ist. Das Gerangel um Status beginnt schon im Kindergarten und hört danach nie wieder auf. Dennoch ist es kein Naturgesetz, dass Status nur an hohem Einkommen und dem Konsum von Markenprodukten gemessen werden kann. Es hat Zeiten und Orte gegeben, da konnte ein junger Mann nicht heiraten, bevor er seiner Braut nicht den Kopf eines erschlagenen Feindes darbot. So gesehen ist es ein Fortschritt, dass da heutzutage oft ein (möglichst teurer) Brillantring reicht. So lange man dafür aber noch kein Eigentumszertifikat für tausend Hektar nachhaltig bewirtschafteten Regenwald braucht, oder eine Patenschaft für einen Blauwal, glaube ich nicht, dass wir in einer Umgebung leben, die von den von dir erwähnten Spinnern dominiert wird. Noch wäre eher Widerstand gegen den "Konsumterror" geboten, denn der dominiert noch an vielen Stellen.
Übrigens, da das mit der "Hitler-war-aber-auch-Vegetarier"-Argumentation ja immer so schon funktioniert: Andreas Baader war auch ein notorischer Raser und Autonarr. Selbst im Untergrund konnte er sich die Raserei (ohne Führerschein!) nicht verkneifen, so dass er zufällige Polizeikontrollen geradezu heraufbeschwor. Auch fuhr der selbsternannte "bewaffnete Kämpfer gegen Kapitalismus und Imperialismus" gerne Autos, wie den Mercedes 220 SE, damals eine Karosse für Großindustrielle und Diplomaten (und weißgott nicht unauffällig). Die Apologeten der "freien Fahrt für freie Bürger" sollten mal in sich gehen und überdenken, in was für einer anarcho-syndikalistischen Geisteswelt sie sich hier bewegen ;-) Geoz (Diskussion) 09:13, 30. Jul. 2015 (CEST)
Umgekehrt wird ein Schuh draus. Ich habe regelmäßig mit Gastwirten zu tun. Da gibt es keinen, der nicht an jedem Ende an dem er könnte bescheißen würde. Bei der Steuer, bei den Sozialabgaben, bei Arbeitszeiten, bei der Hygiene usw usw usw. Nichts ist "nach den Regeln". Wenn irgendwer mal kontrollieren kommt, wird halt gezahlt. Aber es wird nicht kontrolliert, zumindest nicht hart genug. Und du kannst als Gastwirt auch nicht "nach den Regeln" spielen. Es geht nicht. Naja, falls deine Küche im Gault Millau drin ist vielleicht. Vielleicht. Ansonsten bist du innerhalb von 3 Monaten Pleite, weil einfach zu teuer für die gebotene Leistung.
Wenn ich bei dieser Arbeit was gelernt habe, dann, dass wir in einer systematisch anarchischen Welt leben, die größtenteils von Schafen bevölkert wird. Solange das so bleibt, ist es ein Vorteil, Wolf zu sein und sich nicht erwischen zu lassen. Egal wie die Schafe das finden. -- Janka (Diskussion) 14:22, 30. Jul. 2015 (CEST)
Ähm, ich bin mir nicht ganz sicher, wie deine Antwort zu meinem Posting passt. Beziehst du dich auf Andreas Baader? Der betrachtete sich sicherlich als "Wolf" (Avantgarde), der selbst das Chaos verbreitet, damit ihm einige Schäfchen folgen (Sympathisanten) und alle anderen umfallen (Revolution). Hat aber bekanntlich nicht geklappt. Hat sich erwischen lassen. Geoz (Diskussion) 20:08, 30. Jul. 2015 (CEST)
Nein, es geht nur um "freie Fahrt für freie Bürger" und die "anarcho-syndikalistischen Geisteswelt". Baader ist völlig uninteressant, weil strunzdumm. Die Wölfe sind die Leute, die Baader vorgab zu bekämpfen. Banken, Establishment usw. Das ist halt so bei Terroristen, Einstieg richtig aber Schlussfolgerung falsch.
Letztlich wären alle gerne Wolf. Hab' ich schon vorm Kindergarten gelernt. Die meisten sind aber zu doof, über das Stadium der offenen Gewaltanwendung hinwegzukommen. Da befand (befindet?) sich auch Baader noch, auf'm Schulhof, 4. Klasse. Nein, die Gewalt wird mit der Zeit immer subtiler und dosierter eingesetzt und einige finden dank mit Intelligenz gepaarter Frechheit halt den Dreh, sich über all diese geschriebenen und ungeschriebenen Regeln hinwegzusetzen. Für diese Menschen gelten die Regeln nicht, und wir alle wissen das. Das lässt sich auch nicht mit noch mehr Regeln ändern, sondern nur mit mehr Kontrollen.
Inzwischen schon ganz oben habe ich ausgeführt, dass es heutzutage problemlos möglich ist, sich beim Rasen nicht mehr erwischen zu lassen. Da sind wir nun entgültig an dem Punkt angelangt, wo der Begehr nach einem Tempolimit mit VolksSchafsverdummung (wenn das denn überhaupt noch möglich ist) gleichzusetzen ist. Vorgebracht werden solche Ideen von Oberschafen mit minderer Intelligenz, oder - wie könnte es anders sein - von Wölfen, die wissen, dass für sie diese Regeln ohnehin nie gelten werden. -- Janka (Diskussion) 20:46, 30. Jul. 2015 (CEST)
Ich bin der Meinung, dass es wenn die Kontrollen richtig gemacht ist, eben nicht mehr problemlos möglich ist, sich nicht beim Rasen erwischen zu lassen. Stationäre Kontrollen kann man natürlich mit Navi oder Smartphone leicht erkennen, aber wenn viele Kontrollen mit mobilen Geräten gemacht werden und diese nicht vorangekündigt werden und die Kontrolleure nicht lange am selben Ort bleibt (und auch nicht ständig die selben Orte aufsuchen), gibts immer Kontrollen, vor denen man nicht rechtzeitig gewarnt wird. --MrBurns (Diskussion) 03:08, 1. Aug. 2015 (CEST)


Hey, wir kommen mal wieder zum Kern des Pudels! Das ist sehr erfreulich. "Die Befürworter eines Tempolimits verorte ich dort, wo ich auch die Befürworter von Schuluniformen verorte: Im Wolkenkukucksheim." Ich war letzthin in Schottland, und die Uniformen sahen sehr gut aus! Nein, im Ernst: Die Tradition ist schwer zu ändern. Schon klar. Nur -- wir hatten auch mal einen Kaiser, und in diesen zurückliegenden Tagen haben die wahren Realisten gegenüber spintisierenden Republikanern sicherlich auch mit dem Wolkenkuckucksheim argumentiert. Und immer und immer wieder: Die Deutschen sind nicht allein auf der Welt, und es ist gut, sich gelegentlich umzuschauen. Es gibt in anderen Ländern auch kluge Menschen, und Mehrheiten sind Mehrheiten, ob bei Ländern oder bei Individuen. -- "Es hat noch nie funktioniert, durch Regeln und Gesetze einen "Neuen Menschen" zu erschaffen. Als soziales Wesen ist der Mensch nun mal so gestrickt, wie er ist." ... sagte der Raubmörder und plädierte für die Abschaffung des § 211 StGB. --Delabarquera (Diskussion) 13:41, 30. Jul. 2015 (CEST)
Wieso? Der Raubmörder kann doch so oder so seine Verantwortung abstreiten. Entweder: "Solche Menschen wie mich hat es schon immer gegeben. Das liegt in den Genen. Ich bin nicht schuld." Oder: "Die Gesellschaft hat mich zu dem gemacht, was ich bin. Hätte dieses Volksbegehren zum Tempolimit keinen Erfolg gehabt, wäre ich nie so ausgerastet. Ich bin nicht schuld." Dass Menschen für Taten bestraft werden (müssen), an denen sie "gar nicht schuld sind", ist übrigens schon die Quintessenz der griechischen Tragödie. Geoz (Diskussion) 20:08, 30. Jul. 2015 (CEST)
Ah, die Tragödientheorie! Ich hänge ja der Meinung an, dass in der klassischen Tragödie immer eine Hamartia vorliegt, die vermeidbar gewesen wäre und deswegen eine echte Schuld konstituiert. Dass sie trotzdem und aus menschlich verständlichen Gründen gerade nicht vermieden wurde und die Konsequenzen die eigentliche Schuld übersteigen, macht die eigentliche tragische Aussage über die condicio humana aus. Grüße Dumbox (Diskussion) 10:41, 31. Jul. 2015 (CEST)

Hepatitis C -Tattoo[Bearbeiten]

Wenn schon stechen, dann bitte auch gleich mit Impfen verbinden: warnen vor Hepatitis-Welle wegen Tattoos und Piercings. Warum kann man nicht das Tätowieren und Impfen gleich miteinander kombinieren? Übrigens: Die Tatoo-Farbe soll ja teiweise auch sehr minderwertig und krebsfördern sein. Aber vielleicht sind die Gepiersten und Tätowierten zugleich auch Impfgegner? Das kommt ja heute auch immer mehr auf. -- Ilja (Diskussion) 09:51, 28. Jul. 2015 (CEST)

Impfen dürfen nur Ärzte und keine "Möchtegern Künstler" -- Bernello (Diskussion) 14:09, 28. Jul. 2015 (CEST)
was ist ein möchtegern Künstler? Eine Beleidgung für einen Tierarzt? Und bei dem Link steht "object not found" --188.166.31.169 02:11, 29. Jul. 2015 (CEST)
Das Stechen hat mit Impfen viele Ähnlichkeiten und offensichtlich auch ähnlich Risiken. -- Ilja (Diskussion) 05:59, 29. Jul. 2015 (CEST)
Hmmm. Tätowierer übernehmen Ärzteaufgaben? Ich weiss nicht. Aber andersrum wird ein Schuh draus. Künstler signieren ja ihre Werke auch. Soll bei meiner inzwischen verpfuschten Bikinizone doch ruhig jeder sehen, wer daran schuld ist. -- Iwesb (Diskussion) 07:28, 29. Jul. 2015 (CEST)

Sie tun mir leid[Bearbeiten]

Seit gestern ist der Bahnhof Itzehoe wieder eingezäunt, die Sonderbusse fahren schon, und... Dauerregen. Das wird ein matschiges Wochenende :-) Gruss --Nightflyer (Diskussion) 11:06, 28. Jul. 2015 (CEST)

Ab Freitag und für das ganze Wochenende ist schönes Wetter angesagt. Ich bin sicher, dass das bisschen Regen bis dahin nicht ausreichen wird und spätestens ab Samstag wieder mal mit jeder Menge Wasser aus der Leitung die Schlammflächen künstlich begossen werden müssen. Viel Spaß allen, die dabei sind. --Blutgretchen (Diskussion) 14:08, 28. Jul. 2015 (CEST)

Extrem krudes Deutsch: Die Skype-Hilfe[Bearbeiten]

Wer hat eine Antwort auf die folgende Frage: Wie kann es sein, dass eine Riesen-Internetfirma wie Microsoft nicht ein paar Dollars hat, um einen zentralen Hilfe-Text von einem Muttersprachler prüfen und überarbeiten zu lassen?! Oder, noch einfacher: Warum setzt MS nicht einen Menschen aus der deutschen Zentrale dran und macht daraus einen verständlichen und grammatisch halbwegs korrekten Text?

Was ist eine Skype-Namen, und wie finde ich meine?
Ihr Skype-Name ist einen eindeutigen Benutzernamen, mit dem viele Menschen sich bei Skype anmelden. Sie schuf einen, wenn Sie zuerst für Ihr Skype-Konto haben angemeldet. Sie können auch ein Microsoft Konto um in Skype, zu unterzeichnen, die eine e-Mail-Adresse, falls du dies tust, du wirst keinen Skype-Namen.

Dieser Text ist sowas von daneben, dass man entweder staunen oder lachen kann. Es geht natürlich auch beides. --Delabarquera (Diskussion) 13:06, 28. Jul. 2015 (CEST)

Da Ressourcen dafür ausreichend vorhanden sind und der Einsatz dieser den Gewinn nur unerheblich beeinträchtigen würden, kann man nur von Absicht/Vorsatz ausgehen...Dem wird hier ja auch oft gefolgt, indem bei Verweisen auf die englischsprachige Wikipedia erwähnt wird, dass die Internetsprache doch eigentlich englisch ist (und die anderen nicht mitmachen dürfen?).--Wikiseidank (Diskussion) 14:44, 28. Jul. 2015 (CEST)
Genausogut könntest Du fragen, warum MS plötzlich bei Windows den Internetexplorer für Skype voraussetzt. Antwort: "Skype for Windows desktop is using Internet Explorer components for several functions. However, there is nothing that requires you to use IE as your browser. You don't even need to know that IE is installed on your computer, as long as IE is installed and functioning properly." Komisch nur, daß es unter MacOS X und Linux auch ohne IE möglich ist. Sind da also plötzlich Programmierkenntnisse abhanden gekommen, um ein Programm zu erstellen, daß auch ohne IE läuft? Nein, aber dafür muß der Nutzer dann eben selbst Hand anlegen - und wer tut das schon gerne?--IP-Los (Diskussion) 15:12, 28. Jul. 2015 (CEST)
Microsoft Internet Explorer ist Bestandteil jeder Windows-Installation ab Version 95 aufwärts. Ein Microsoft-Softwareentwickler hat also ein API, das auf jeder Windows-Maschine gleich ist. Er würde sich Mehrarbeit machen, wenn er dieses Standard-API nicht nutzen würde. Unter unixoiden Betriebssystemen existiert dieses Standard-API nicht, weswegen der Softwareentwickler zusätzliche Arbeit hat. --Rôtkæppchen₆₈ 18:10, 28. Jul. 2015 (CEST)
Ja, das könnte ein Grund sein, es könnte sich aber auch um eine bewusste Bindung von Skype an den IE handeln, so wie bis Windows XP der IE angeblich untrennbar an Windows gekoppelt war, bis dann jemand bewiesen hat, dass Windows auch ohne IE funktionstüchig bleiben kann. Nur gewisse Features werden dadurch unbrauchbar gemacht, wie die Hilfe, ActiveX, Outlook Express, Active Desktop und Windows Update (das manuelle herunterladen von Updates war aber immer auch ohne dem IE möglich) und natürlich third-Party-Programme, die auf den IE oder Trident zugreifen. Siehe auch en:Removal of Internet Explorer. Des weiteren hat Microsoft nach United States v. Microsoft Corp. durchaus geschafft, ab Vista die Abhängigkeit von Windows vom Internet Explorer zu reduzieren. Und es wurde schon in den 1990ern von vielen Experten angenommen, dass diese Integration vom Internet Explorer in Windows wirklich nur eine bewusste Strategie war, um den Browserkrieg zu gewinnen. --MrBurns (Diskussion) 18:47, 28. Jul. 2015 (CEST)
Ab morgen gibt es Edge, Microsofts Antworts auf Google Chrome, so wie der Internet Explorer Microsofts Antwort auf den Firefox-Vorvorgänger Netscape war. Aber der IE bleibt natürlich Bestandteil des Windows-API. --Rôtkæppchen₆₈ 22:06, 28. Jul. 2015 (CEST)
(BK)Natürlich ist das einfacher, Rotkäppchen, aber darum geht es ja gar nicht. Bis Version 5.2, die 2011 herauskam, benötigte Skype gar keinen IE. Komisch, in dem Jahr hat MS dann Skype übernommen... Aber vielleicht ist das ja auch so ein technischer Fehler wie bei Windows 7, bei dem man von 2011 bis 2012 trotz EU-Auflagen kein Browserauswahlmenü mehr hatte. Es geht also nicht um das API, sondern daß Skype überhaupt den IE benötigt. Solch eine Taktik wendet MS doch schon seit Jahren erfolgreich an.--IP-Los (Diskussion) 18:55, 28. Jul. 2015 (CEST)
Microsoft hat viele aufgekaufte Softwareunternehmen mit seiner Software so infiltriert, dass eine Trennung nicht mehr möglich ist. Outlook.com hat mit dem ursprünglichen hotmail.com nichts mehr zu tun. Die von firefly.com übernommene Technik wurde mit der von hotmail.com vermixt und in so vielfältige Produkte wie msn.com, live.com, Xbox, Windows 8 und Windows 10 eingebaut. Skype gibt es jetzt gratis per Microsoft Update für alle Windows-Versionen inklusive XP. --Rôtkæppchen₆₈ 22:17, 28. Jul. 2015 (CEST)

Dass sich viele Leute mit meinem Benutzernamen anmelden, finde ich aber auch in richtigem Deutsch oder Englisch nicht so toll. --MannMaus 20:44, 28. Jul. 2015 (CEST)
Nur in der englischen Version haben sie die Elena als konsistentes Beispielprofilbild. Was soll uns das sagen? --84.134.17.129 23:44, 28. Jul. 2015 (CEST)

Keine Ahnung. Vielleicht, dass sich viele Benutzer mit dem Benutzernamen von dieser Elena da anmelden? --MannMaus 00:47, 29. Jul. 2015 (CEST)

Niveau?[Bearbeiten]

Nachdem wir neulich erfolgreich geklärt haben, warum sich dieser eine Single alle 11 Minuten neu verliebt, hier eine weitere spannende Frage:
Wenn das Anforderungsprofil lautet: "Für Akademiker und Singles mit Niveau", reicht es dann, einfach Akademiker zu sein, oder muss man trotzdem noch Niveau haben? Obwohl, wenn Akademiker auch Niveau haben müssten, hätte der Satz "Für Singles mit Niveau" ausgereicht. Oder haben sich Akademiker per se irgendwie Niveau eingefangen, vielleicht tun die da irgendwas ins Mensaessen oder so? --Optimum (Diskussion) 18:43, 28. Jul. 2015 (CEST)

Ich verstehe das eher so, dass damit einerseits Akademiker und andererseits Singles mit Niveau angesprochen werden. Also sozusagen zwei Benutzergruppen … -- HilberTraum (d, m) 18:53, 28. Jul. 2015 (CEST)
Man kann das semantisch eigentlich nur auf zwei Weisen verstehen: Entweder müssen Akademiker kein Niveau haben, oder sie müssen keine Singles sein. Promiskuoses Akademikerpack eben, man kennt das ja. Grüße Dumbox (Diskussion) 18:55, 28. Jul. 2015 (CEST)
Die Art oder Höhe des Niveaus wird nicht erwähnt, könnte auch unterstes Niveau gemeint sein ;-) -- Bernello (Diskussion) 19:21, 28. Jul. 2015 (CEST)
3. semantische Variante: Die Plattform mit "Niveau" für "Akademiker und Singels"
4. - 11. semantische Variante: "Singles" Variationen. --88.68.30.186 20:00, 28. Jul. 2015 (CEST)
Ich hab das immer so verstanden, dass die sagen wollen, dass Akademiker niveaulos sind. Und das hat mich immer gewundert, dass sich noch keiner beschwert hat. --MannMaus 20:47, 28. Jul. 2015 (CEST)
Gemeint ist wohl, daß Akademiker per se niveauvoll sind und andere Singles da nur mitmischen dürfen, wenn diese proletarische Spezies wenigstens Niveau mitbringt. Es ist ein tumbes Verwursten gängiger Klischees. --88.68.30.186 23:57, 28. Jul. 2015 (CEST)
Dann müsste es heißen ...und andere Singles mit Niveau. Ach, nein, das hieße ja, Akademiker sind alle Singles, Partnervermittlung für Akademiker würde also alles nichts bringen. Also einfach nur "für Singles mit Niveau". --MannMaus 00:43, 29. Jul. 2015 (CEST)
Die einzigen Frauen, die hier in Betracht kommen - die scheinen ja zu schweben, das müssen wohl wahre Engel sein!

Bei uns finden 30+-Herren mit Diplom/Master/Whatever junge hübsche Abiturientinnen, die sich vorstellen können, mal Tierärztin zu werden oder irgendwas mit Medien zu machen -- 93.229.119.139 00:58, 29. Jul. 2015 (CEST)

+1, der letzte Beitrag beschreibt es ganz zutreffend: die Herren sollen reichlich Geld haben und die Damen ganz hohe Absätze, es macht nichts, wenn die Herren bereits bisschen älter sind, dafür sind die Damen um so jünger. Man könnte es auch Sugar Daddy nennen, aber das hätte bereits einen üblen Nachgeschmack. -- Ilja (Diskussion) 06:44, 29. Jul. 2015 (CEST)
Es kann ja gar nicht anders gemeint sein, hast du dir schonmal deren Tarifsystem angeguckt? Wir haben letztes Mal ausgerechnet, dass man durchschnittlich - also völlige Begriffsstutzigkeit mal ausgenommen - in etwa 24 Monate Mitglied sein muss, um eine Partnerin zu finden. Nimmt ein Mann die Werbung ernst, sollte er rechnen können und nimmt daher natürlich gleich das preiswerteste Angebot, 9,90€ im Monat mit 12 Monaten Laufzeit. Damit hat man dann 240 Euro ausgegeben, was im Vergleich noch einigermaßen vernünftig erscheinen mag. Warum schreibe ich nun Mann? Ganz einfach, weil Damen in eben jener letztens erörterten Singlebörse selbst für den Nachrichtenversand gar nichts zahlen. Sie sind das Produkt, das verkauft wird. -- Janka (Diskussion) 14:23, 29. Jul. 2015 (CEST)
Man könnte natürlich auch mal überlegen, wie hoch das Niveau der Damen denn nun höchstens sein darf, dass sie sich so als Ware vermarkten lassen. Aus dem Grund würde ich als Mann auf der Suche nach einer Frau mit Niveau diese auch niemals in einer Singlebörse suchen, in der Frauen und Männer ungleich behandelt werden. Entweder zahlen alle oder keiner (und das ganze ist rein werbefinanziert), alles andere ist auf dem Niveau einer Fischauktion. Ums vorweg zu nehmen, ich hab meine Ex-Frau über eine Singlebörse (einmalig 5€ für alle um die Trolle rauszuhalten, dann rein werbefinanziert) kennengelernt. -- Janka (Diskussion) 14:38, 29. Jul. 2015 (CEST)
Es wäre vielleicht auch leichtsinnig anzunehmen, dass die Damen und Herren Singles nicht auch weiterhin lieber single bleiben möchten ... -- Ilja (Diskussion) 16:28, 29. Jul. 2015 (CEST)
Dann sind die 24 Monate bis man zum Zug kommt aber deutlich zu lang. Eigentlich müssten die dann mit alle 11 Sekunden verliebt sich ein Single werben. Bei so einem Portal wüsste man auch gleich, woran man ist. Aber vielleicht ist das den Mädels dann doch zu billig? Obwohl, im Puff geht es noch schneller. -- Janka (Diskussion) 18:48, 29. Jul. 2015 (CEST)
Ein Wechsel im Profil von Einpersonenhaushalt auf Basement Dweller erledigt die Belästigung durch niveauvolle Singlebörsen. Dafür gibt jetzt mehr Polyurethanschaumfrauenwebung. --84.134.30.84 20:38, 29. Jul. 2015 (CEST)
Muss man das jetzt nur im Profil machen? Oder muss man zwangsweise in den Keller ziehen, die Kartons nicht auspacken und ekelige lauwarme Pizza vom Bringdienst bestellen? (Selbst TK-Pizza ist besser, weil ordentlich heiß und kross!)
Außerdem will Mann ja die süßen Abiturientinnenmäuse vernaschen. Nur als Partnerin fürs Leben klappt das vielleicht dann doch eher nicht, auch wenn man es ehrlich versucht hat. -- Janka (Diskussion) 01:48, 30. Jul. 2015 (CEST)
Normalerweise würde man so was etwa Escortdienst benennen, aber das hat vielleicht nicht mehr so guten Ruf, man könnte sich auch zum Bird watching, Tête-à-Tête oder Tanzuntericht verabreden. -- Ilja (Diskussion) 16:19, 30. Jul. 2015 (CEST)

Ausgeblattert?[Bearbeiten]

Wenn stimmt, was die FAZ hier schreibt, ist Blatters Ende bei der FIFA näher, als wir denken. War er eigentlich bei Putin, um dort Asyl zu beantragen, oder hat er gar in den Bergen um Sotschi schon längst eine Luxusvilla? --Matthiasb – Vandale am Werk™ Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 23:12, 28. Jul. 2015 (CEST)

Der Blatter ist wie Herpes, der wird nie wirklich weg sein. --88.68.30.186 00:01, 29. Jul. 2015 (CEST)

weiß man schon wie Facebook rausfindet, dass du keinen echten Namen verwendest?[Bearbeiten]

Buch

Ich habe unter einem Bericht von einer Zeitung in Facebook einen Kommentar geschrieben und sehr viel kritik erhalten, dann konnte ich mit dem Handy nix mehr bei Facebook posten, habe mich am PC eingeloggt und Facebook hat nach dem Einloggen geschrieben "Wir wissen dass du keinen echten Namen verwendest. Bitte lade ein Ausweisdokument (oder Führerschein) hoch sowie ein Dokument, (z.B. Stromrechnung) welches deinen Wohnort bestätigt". Ich habe mir erst gedacht, dass mich diese ganzen Hater ganz einfach verpfiffen habe, habe die Cookies geleert und habe mich mit meinem zweiten Konto angemeldet. Bei dem ersten habe ich einen Namen genutzt denn es Niemals gibt also irgendwie sowas wie kjghahgeröjkgergle und als nachname hafdkjfahsdfl bei dem zweiten Konto hieß ich aber Benjamin Musterkind, und doch habe ich erneut diese Meldung mit dem Führerschein und der Stromrechnung erhalten, welche ich aber nicht bereit bin, Facebook rauszurücken. Ich weiß das für Facebook Polizisten arbeiten, die jeder Anzeige wegen Beleidigung nachgehen, sollen die doch diese Polizisten nach meiner Identität fragen.

  1. Wie hat facebook rausgefunden dass ich nicht Benjamin Musterkind heiße?

Weil Facebook auch diese Sitzungcookies und eingaben im Browser ausliest und ich dann z.B. bei einer Bestellung von Amazon meinen echten Namen eingebe? Ich will mich gar nicht mit meinem dritten Konto bei Facebook einloggen, da nuzte ich auch nicht meinen echten Namen. Der ist sicher auch in 24 h weg. Youtube ist gescheitert bei der Zwangseinfuhr von Klarnamen, google hat es irgendwann aufgegeben, keine Ahnung warum Facebook so hart durchgreift, wenn jemand keinen echten Namen nehmen will, soll man ihm das Recht lassen. Wahrscheinlich müssen auch menschen die in echt Benjamin Musterkind heißen ihren Führerschein und ihren Ausweis hochladen falls die Facebook Gesichtserkennung sein Gesicht nie sehen durfte.--188.166.31.169 02:03, 29. Jul. 2015 (CEST)

alleine schon das "Versprechen" von Facebook "Dieses Dokument wird nur verwendet um deine Identität zu überprüfen und wird nach Prüfung von unseren Servern gelöscht" hat mich so richtig zum Lachen gebracht, wer so einen Schwachsinn glaubt, also der würde sogar glauben dass das "Rauschen des Meeres" in einer Muschel für immer gefangen ist!--188.166.31.169 02:08, 29. Jul. 2015 (CEST)

Das ist relativ einfach zu erklären: Wer hinausgekickt wird, dessen IP kommt auf eine Watchlist und wenn man sich kurz darauf mit derselben IP (und noch identischer Browser/Betriebssystemkonfiguration) bei Facebook anmeldet, nimmt es an, es sei eine Sperrumgehung. Wahrscheinlich checkt es vorher noch, ob sich mehrere andere Benutzer von dieser IP angemeldet haben, das wäre dann ein Firmennetzwerk und hätte zur Folge, dass kein Identitätsnachweis verlangt wird. --178.199.2.9 09:06, 29. Jul. 2015 (CEST)


Lad doch ein Bild eines Fantasieausweises hoch. Der Ausweis darf nämlich ohnehin nicht kopiert werden und die Kopie eines Ausweises ist auch keine Urkunde. -- Janka (Diskussion) 15:01, 29. Jul. 2015 (CEST)

Faecbook unterwirft sich nur seinen eigenen Regeln. Denen ist piepegal, ob es in Deutschland legal ist, einen Personalausweis zu fotokopieren oder nicht. Außerdem wäre das Hochladen eines Fantasieausweises erneuter Sperrgrund. --Rôtkæppchen₆₈ 22:10, 29. Jul. 2015 (CEST)
Ein Grund mehr, denen einen perfekten Fantasieausweis hochzuladen. -- Janka (Diskussion) 01:39, 30. Jul. 2015 (CEST)
das findet Facebook überhaupt nicht selbst heraus. Die Namensverifizierung rollt erst dann an, (durch Denunziation) wenn mehrere Mitglieder sauer sind, und übereinstimmend ein bestimmtes Profil als Fake melden. Das ist der Popup-Menüpunkt Profil melden hinter dem kleinen Schalter mit den drei Punkten, rechts unten im Titelbild des zu beanstandenden Profiles. Foreign Species (Diskussion) 22:21, 29. Jul. 2015 (CEST)
In Facebook herrscht nach meiner Ansicht reines Tohuwabohu, das größte Problem neben den eigentlichen Inhalten und schrecklichen Bildern, Videos & Botschaften, Gewaltaufrufen und Panikmache ist vielleicht, dass sich diese internen Regeln auch noch immer wieder ändern und trotzdem hält sich auch niemand richtig daran. Ehrlichkeit oder Wahrheitstreue ist nicht Facebooks eigene Sache und Fälschungen und Täuschungen sind dort eher die Regel als Ausnahme, die Enttäuschungen eigentlich daher nur die Konsequenz. Eigentlich zum Davonlaufen! -- Ilja (Diskussion) 11:43, 30. Jul. 2015 (CEST)
Facebook sperrt Leute mit falschen Namen? Das wäre mir neu. Etwa die Hälfte meiner "Freundesliste" verwendet irgendwelche Fantasienamen die man auch sofort als solche erkennt (James Bond, Mister Perfect usw.). Manche haben Accounts für ihre Katzen, Hunde usw. Jean Cartan (Diskussion) 12:39, 30. Jul. 2015 (CEST)
es ist ja unübersehbar, wie konsequent FB Falschnamenprofile sperrt, und die Vorlage der Papierrrre verlangt... hier: Adolf Hitler (über 500.000 likes), Benito Mussolini, 'Hitlr', Adolf Hitler and vegetarianism etc. etc. 84.149.149.35 15:42, 30. Jul. 2015 (CEST)
Ich würde vorsichtig schätzen, dass weit mehr als die Hälfte des Facebooks ziemlich stinkbraun bis pechschwarz ist, zwar ist dadurch der Zuckerjunge recht reich geworden, aber so richtig nachhaltig glücklich könnte man mit solchen Inhalten wahrscheinlich kaum werden. -- Ilja (Diskussion) 16:43, 30. Jul. 2015 (CEST)
Also ich betreibe recht erfolgreich und schon lange eine Sockenpuppe auf Facebook. Ich will meine Umgebung ja nicht mit drei Mrd. Spielemeldungen terrorisieren und auch nicht jedem Deppen auf die Nase binden, wann ich was spiele (in letzter Zeit gar nichts mehr fällt mir da auf; wann war ich das letzte mal eingeloggt? *grübel*). Mein Accountname dort klingt so realistisch, das er ganz sicher keiner auch nur ansatzweise brauchbaren Prüfung standhalten würde. Ich denke, nur wenn man blöde auffällt, macht sich FB überhaupt die Mühe da was zu prüfen. Andernfalls hätten die max. 1/10 der User übrig, mit denen sie immer stolz werben gehen. Also einfach neuen Account anlegen... --Wassertraeger Fish icon grey.svg 15:44, 31. Jul. 2015 (CEST)

Humor[Bearbeiten]

Blatter für den Nobelpreis. Was haben die2 da bloß geraucht? -- Ilja (Diskussion) 06:34, 29. Jul. 2015 (CEST)

Wo ist das Problem? Der liegt eher auf der Hand als Preisträger wie Kissinger (Kriegsverbrechen), Obama (Killerdrohnen) oder die EU (Ukraine). --178.199.2.9 09:11, 29. Jul. 2015 (CEST)
Welches Schweinderl hättens denn gern? Nobelpreis für Chemie? Grösstmögliche Nutzung von Vitamin B.
Oder Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften? Praxis der globalen Finanzströme. -- Bernello (Diskussion) 09:49, 29. Jul. 2015 (CEST)
Warum nicht dann gleich der Obelix? -- Ilja (Diskussion) 09:51, 29. Jul. 2015 (CEST)
Na ja, mal ehrlich, wenn Drohnen-Obama einen bekommt, müssen die Maßstäbe völlig neu bewertet werden. Ich denke das wollte Putin damit nur sagen. PS in dem Zusammenhang schreibt man Humor glaube ich mit T --Graf Umarov (Diskussion) 11:56, 29. Jul. 2015 (CEST)
Da Putin sich ausschließlich auf Sportfunktionäre bezog, glaube ich weniger, daß er Obama damit im Sinn hatte. Das war nur eine nette Geste, sich bei der FIFA und ihrem Noch-Vorsitzenden für die WM 2018 zu bedanken. Ist auch zu verstehen, wo es Rußland 2014 doch endlich wieder in die Top 40 der korruptesten Staaten geschafft hat.--IP-Los (Diskussion) 12:56, 29. Jul. 2015 (CEST)
Für den Blatter hätte auch ein gebrauchter Орден Ленина oder Герой Социалистического Труда besser gepasst, wenn Putin aber ein richtiger Schlitzohr wäre, hätte er als sommerlichen Lausbubenstreich seinen Feriengast Snowden vorgeschlagen, damit man sich darüber im Schwarzen Haus so richtig weißärgern kann. -- Ilja (Diskussion) 14:14, 29. Jul. 2015 (CEST)

Übrigens: ... den noblen Preis für die EU? (... für über sechs Jahrzehnte, die zur Entwicklung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa beitrugen.) Das ist doch echt noble! Das würde ich gleich bestätigen, wer kann das besser, bzw. wer köönte es bestreiten? -- Ilja (Diskussion) 14:28, 29. Jul. 2015 (CEST)

Post hoc ergo propter hoc ist ein echtes Problem, der Schlamassel den sie in der Ukraine nicht ganz unwesentlich mitverursacht hat, auch. Jedenfalls protestierten damals drei andere Preisträger, darunter Desmond Tutu, gegen die Verleihung. --178.199.2.9 14:35, 29. Jul. 2015 (CEST)
Es steht natürlich jedem frei die Idylle am Südende Afrikas dem europäischen Unruheherd vorzuziehen. Die alte Idee des Sündenbocks ist natürlich zu tiefst christlich (aber auch jüdisch), doch schon allein dafür hätte Brüssel und seine EU-Leute von uns den allerhöchsten Respekt und ergebensten Dank verdient. Chapeau! -- Ilja (Diskussion) 14:50, 29. Jul. 2015 (CEST)

Die ham zu lange in der Abgasfahne der Atommafia gestanden. Auch son Friedensengel. --84.134.29.70 17:35, 29. Jul. 2015 (CEST)

vielsagend unklar[Bearbeiten]

Basel ist auch immer eine Reise wert.

Wo soll sie den hingehen, die Expedition? Nach Alaska? Oder doch lieber nach Karlshorst? --178.199.2.9 11:34, 29. Jul. 2015 (CEST)

Vielleicht in die Mittelerde oder auf die Insel Krim, da kann man noch viel entdecken. Ich dachte die Bild wüsste es sicher schon, aber diese Nachricht ist nicht mehr ganz frisch. Die erwähnte Waljagd ist aber ein netter Vorschlag, wer wird dabei als der Wal auserwählt werden? -- Ilja (Diskussion) 11:43, 29. Jul. 2015 (CEST)
Westliche Humanisten stehen z.Z. in Moskau nicht im Kurs, aber vielleicht nach Nordkorea oder Wladiwostok? Mal zählen, ob die Kurilen noch alle da sind und wieviel freie Plätze es auf Sachalin noch etwa hätte. -- Ilja (Diskussion) 14:18, 29. Jul. 2015 (CEST)
Westliche Humanisten wüssten auch nicht, wie man hier sieht, dass Wladiwostok soweit von Sachalin entfernt ist wie Milano von Kopenhagen und sind darum gänzlich ungeeignete Kumpane zum Kurilennachzählen. --178.199.2.9 14:28, 29. Jul. 2015 (CEST)
Schlaumeier, nei sie wüssten gar nichts, weil es damals den Ort & Hafen natürlich noch nicht gab, dass aber für den Zar Wladimir ein Ort, der das Beherrschen und Regieren (über den Osten) verspricht eine verlockende Destination wäre, das käme ihnen auch noch in den Sinn, klar, ein Wladisapad wäre ihm noch lieber - muss man aber noch bauen! -- Ilja (Diskussion) 14:38, 29. Jul. 2015 (CEST)

Immer Ärger mit den Ausländern[Bearbeiten]

Ausländer sollen mehr bezahlen, Zusatzfrage: was zahlen etwa die Griechen oder Saudis? -- Ilja (Diskussion) 16:37, 29. Jul. 2015 (CEST)

Griechen gehen nicht ins Eurodisney, die haben genug spass im Eurogrupp--O omorfos (Diskussion) 21:55, 29. Jul. 2015 (CEST)
"Die Ausländer sollen mals Maul halten und froh sein, dass sie überhaupt rein dürfen." --92.202.14.11 07:01, 30. Jul. 2015 (CEST)
Ohne diese ausländischen Besucher könnte das Eurodisney bald ganz ohne Euro im Trocken sitzen und deshalb auch zumachen. Was allerdings auch kein Jammer wäre. -- Ilja (Diskussion) 07:58, 30. Jul. 2015 (CEST)

Kurier, ist das nicht das österreichische Pendant zur BLÖD-Zeitung? --112.198.77.172 13:47, 30. Jul. 2015 (CEST)

Nein, der Kurier ist eine recht seriöse Tageszeitung, war früher eher konservativ, das was Du wahrscheinlich meinst ist das Boulevard-Blatt: Kronen Zeitung. Doch auch sie wird aber punkto Wellen-, Schaum- und Lärmproduktion von der Bild weit übertroffen. -- Ilja (Diskussion) 14:45, 30. Jul. 2015 (CEST)

Das schlimmste was es auf dem Österreichischen Zeitungsmarkt so gibt ist: Österreich (Tageszeitung). Jean Cartan (Diskussion) 16:23, 30. Jul. 2015 (CEST)

Ja, das scheint auch eine sehr seltsamme Mischung zu sein, zwar gratis, aber dann doch zu bezahlen, und die Nachrichten auf der Website gegen Bazahlung, der Markt will darüber entscheiden. Und dann der Titel, der so viel verspricht. -- Ilja (Diskussion) 16:35, 30. Jul. 2015 (CEST)
Hörmal, ein Titel, der bei einer Zeitung nicht zu viel verspricht ist ganz klar Müll. Ich wäre gespannt, wie viele Leser jenes Blatt dennoch hätte. -- Janka (Diskussion) 14:52, 31. Jul. 2015 (CEST)

Ich suche einen Begriff[Bearbeiten]

Meine Lieben, ich suche einen Begriff, der die Tätigkeit eines Menschen bezeichnet, der primär gesellschaftlich aktiv ist. Konkret geht es um einen Schweizer, der vor rund hundert Jahren nach Chile ausgewandert war. Nach einer erfolgreichen Tätigkeit als Ingenieur heiratete er eine vermögende Frau und führte anschliessend ein primär «gesellschaftliches» Leben. Klar, er verwaltete den Gutshof, muss man auch können, aber im Übrigen war er in seiner südchilenische Kleinstadt präsent und initiierte oder unterstützte das eine oder andere (ohne aber politisch aktiv zu sein), amtete als Schweizer Honorarkonsul, seine Frau war Präsidentin des örtlichen Roten Kreuzes, er führte europäische Gäste durch die Gegend, schrieb ganz nette landeskundliche Publikationen (oder gab, was in einigen Fällen zutreffender sein könnte, seinen Namen hierfür) usw. Den Leuten war er offenbar wichtig, denn eine Strasse im Städtchen und eine Schule tragen noch heute, rund fünfzig Jahre nach seinem Tod, seinen Namen. Wie aber nennt man eine solche Tätigkeit? Ich würde gerne einen Artikel über ihn schreiben, und dort muss ja im Lead eine kurze Personenbeschreibung stehen. «Ingenieur» ist sicher klar, «Honorarkonsul» auch – aber sonst? Im Jiddischen kennt man für einen solchen Menschen den praktischen Begriff «gesellschaftlicher Tuer» (a gesélschaftlecher túer), das träfe den Nagel auf den Kopf. Aber Deutsch scheint mir hier eine semantische Lücke zu haben. Habt ihr Ideen? Herzlichen Dank und beste Grüsse, --Freigut (Diskussion) 14:42, 30. Jul. 2015 (CEST)

Ich würde solche Leute Honoratioren nennen. Aber es müssen ja mindestes zwei sein. -- Iwesb (Diskussion) 14:47, 30. Jul. 2015 (CEST)
Privatier und Philanthrop, würde das etwa zutreffen? -- Ilja (Diskussion) 14:50, 30. Jul. 2015 (CEST)
Mäzen kann auch passen. --112.198.77.185 19:17, 30. Jul. 2015 (CEST)
Patron(at) oder Gönner(tum) sind doch schöne deutsche Wörter dafür. Evtl. passt auch Schirmherr(schaft) ? Foreign Species (Diskussion) 19:27, 30. Jul. 2015 (CEST)
Danke einstweilen für die Vorschläge. Hm, ein Singular von «Honoratioren» wäre gar nicht so schlecht… «Privatier» war er schon nicht, schliesslich kümmerte er sich um sein landwirtschaftliches Gut. «Philanthrop», «Mäzen» und «Gönner» sind im konkreten Fall etwas zu hoch gegriffen. «Patron» war er zweifellos, aber für die Definition für dasjenige, was der Mensch sein halbes Leben lang tat, scheint es mir wenig geeignet zu sein… --Freigut (Diskussion) 21:09, 30. Jul. 2015 (CEST)
Lokalrunde!! - Die Milch machts...
Hmmm, knifflig. Die Plural/Singular-Problematik wird ja im Artikel zumindest angerissen. XXX war ein ... und zählte zu den Honoratioren wäre inhaltlich falsch. Da es ja offensichtlich um einen (neu anzulegenden) Artikel geht, würde ich vorschlagen die Frage auf WP:Fragen zur Wikipedia zu setzen (do sitze de mewen). Und bitte nicht falsch verstehen :-)  -- Iwesb (Diskussion) 05:02, 31. Jul. 2015 (CEST)
quetsch Danke für den Tipp, mache ich! --Freigut (Diskussion) 15:26, 31. Jul. 2015 (CEST)
Hansdampf in allen Gassen? Darin wird auch noch das regional passende Gschaftlhuber erwaehnt. -- 83.167.60.90 09:27, 31. Jul. 2015 (CEST)
Das wäre gar nicht schlecht. Nur leider nicht wikipediatauglich :-) . --Freigut (Diskussion) 15:24, 31. Jul. 2015 (CEST)
dann war er wohl ein "Akteur des gesellschaftlichen Lokalkolorits" ? ein Mitglied der Hautevolee sozusagen Foreign Species (Diskussion) 15:57, 31. Jul. 2015 (CEST)
<quetsch>Das dürfte es ein. Wenn ich die Beschreibung aber richtig verstehe, dann war er nicht Mitglied, Uh, wie nennt man denn das, ein High-Societist?? der war die Hautevolee. -- Iwesb (Diskussion) 16:45, 31. Jul. 2015 (CEST)
Ich würde ihn einen solidarischen oder sozialen Menschen nennen (fast schon ein Sozialist, Privateigentum ist einem Sozialisten ja nicht verboten).--Wikiseidank (Diskussion) 16:26, 31. Jul. 2015 (CEST)
Ok, der Begriff soll in Wikipedia genutzt werden ... Eine "Person des oeffentlichen Lebens in xxx"? Ansonsten bliebe m.E. nach nur, in der Einleitung jede einzelne Rolle (Unternehmer, Philanthrop, Buchautor, eher nicht den Fremdenfuehrer) zu nennen. -- 83.167.60.90 17:50, 31. Jul. 2015 (CEST)

19 Juli Beginn der sozialen Revolution in Spanien (etwas verspätet)[Bearbeiten]

Fast den Jahrestag der Revolution in Spanien vergessen. Hier ein paar Zitate, Bilder und Sammlungen dazu und zu ähnlichen Bewegungen die zeigen das es auch eine Alternative gibt und nicht alles verloren ist.

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Die Zeitung der Escuela Moderna, einem anarchistischen Bildungsprojekt von :Francisco Ferrer
Ein Poster der CNT von 1930 zeigt die Hoffnung auf den baldigen Schlag der :revolutionären Uhr
CNT-AIT-FAI.jpg
Ojo-por-ojo.png
Die Utopie leben! Der Anarchismus in Spanien (youtube)

"Eine Sozialrevolution, in deren Folge Land und Fabriken kollektiviert und von der Arbeiterklasse verwaltet wurden, breitete sich in ganz Spanien aus. In Katalonien und in dessen Hauptstadt Barcelona setzte sich der Anarchosyndikalismus mehrheitlich durch. Daneben gab es noch andere Arten des Anarchismus, vor allem in Saragossa, und in Form von Bauernvereinigungen in Andalusien. Die Anarchisten spielten eine zentrale Rolle im Widerstand gegen die Franquisten, einer heterogenen Allianz, die sich vor allem aus Konservativen, Faschisten, Militär, Monarchisten und katholischen Gruppen zusammensetzte. Die Revolution wurde durch den Sieg Francos 1939 beendet, und die anarchistischen Aktivisten in den Untergrund gezwungen, inhaftiert oder hingerichtet. Der Widerstand gegen diese Herrschaft erstarb nie ganz, indem Militante an Sabotageakten teilnahmen und an anderen direkten Aktionen, und indem sie verschiedene Versuche unternahmen, den Machthaber zu ermorden." (Kommentar: Gewalt ist natürlich nicht die Lösung, gehört aber zur Geschichte)

Zapatour 04.jpg
EZLN insurgents in Mexico
Subcomandante Marcos

"Die Ejército Zapatista de Liberación Nacional (EZLN, deutsch Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung) ist eine überwiegend aus Indigenas bestehende Organisation in Chiapas, einem der ärmsten Bundesstaaten Mexikos, die am 1. Januar 1994 mit einem bewaffneten Aufstand erstmals öffentlich in Erscheinung trat und sich seitdem mit politischen Mitteln für die Rechte der indigenen Bevölkerung Mexikos, aber auch generell gegen neoliberale Politik und für autonome Selbstverwaltung einsetzt."

Interview with Subcomandante Marcos of the EZLN (youtube)


YPG à Kobané7.JPG
YPG soldier during ISIL fight
  • Rojava, passend zum Jahrestag der Befreiung von Kobani (und aktuellen Ereignissen)
Rojava and Catalonia: Linked Through History
BBC Our World - ROJAVA : SYRIA'S SECRET REVOLUTION (youtube)

"Rojava or Western Kurdistan (Kurdish: Rojavayê Kurdistanê‎,[10][11] from rojava meaning "west") is a de facto autonomous region in northern and northeastern Syria.[12] The region gained its autonomy in November 2013 as part of the Rojava campaign, establishing a society based on principles of direct democracy, gender equity, and sustainability.[13] Rojava consists of the three non-contiguous cantons of (from east to west) Jazira, Kobani and Afrin. Rojava is not officially recognized as autonomous by the government of Syria[14] and is at war with ISIL.[15]"


"Die Machnowschtschina oder Machno-Bewegung (russisch Махновщина; wiss. Transliteration Machnovščina, eigentlich Revolutionäre aufständische Armee der Ukraine (ukrainisch Революційна Повстанська Армія України), auch Schwarze Armee) war eine anarchistische Bauern- und Partisanenbewegung, die zwischen 1917 und 1922 während des russischen Bürgerkrieges in der Ukraine aktiv war. Mit dem Ziel der Selbstbestimmung der Bauern und Arbeiter versuchte sie in großen Teilen des Landes, anarchistische Gesellschaftsstrukturen zu verwirklichen."

Grupo de Combate del Ejército Negro.JPG
RPAU flag


Weitere libertäre Projekte auf der Welt (und Vergangenheit):

--Lexikon-Duff (Diskussion) 18:49, 31. Jul. 2015 (CEST)

Hey Wirt. Hier ist der L-Duff, der hängt plakate uff. -- Iwesb (Diskussion) 03:36, 1. Aug. 2015 (CEST) „In den See, in den See. Mit einem Gewicht an den Füssen“
Eigentlich ein falscher Titel: es war der schleichende Beginn des zweiten Weltkrieges, die Wunden des ersten Weltkrieges waren noch nicht verheilt. Für Hitler und Mussolini ein Test- und Trainingslager und die Welt schaute ähnlich zu, wie heute bei ähnlichen Anlässen. -- Ilja (Diskussion) 08:04, 1. Aug. 2015 (CEST)
Jamás olvidar! Fascismo y capitalismo - alianza eterna --92.202.67.48 08:20, 1. Aug. 2015 (CEST)