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Welt ohne Englisch[Quelltext bearbeiten]

Angenommen, die gesamte englischsprachige Bevölkerung und alle englischsprachigen Länder würden auf einmal verschwinden. Wie würde sich das auf die Welt auswirken? Würde Englisch nach wie vor die Weltsprache Nummer 1 bleiben, da ja immer noch viele Zweitsprecher existieren oder würde in naher Zukunft eine andere Sprache zur neuen Weltsprache werden, wenn ja, welche? --84.184.254.119 15:08, 10. Jun. 2016 (CEST)

Die Weltwirtschaft würde kollabieren, aber zumindest mittelfristig würde Englisch als Weltsprache erhalten bleiben, weil kaum einer die Landessprache seiner Handelspartner versteht, dafür aber fast alle Englisch sprechen. --94.219.0.244 15:27, 10. Jun. 2016 (CEST)
Ich wuerd ja drauf tippen, dass dann chinesisch neue Weltsprache werden wuerde (wenn die nicht so ein kompliziertes Schriftsystem haetten waere es das schon, denk ich). In Europa vielleicht auch polnisch (ist aber auch so ne Sprache, die es sehr schwer hat, wegen ihrer oftmals seltsammen Aussprache und der anspruchsvollen Gramatik...). --Nurmalschnell (Diskussion) 15:32, 10. Jun. 2016 (CEST)
Durch die plötzliche Schwerpunktsverlagerung der Erde würde es Erdbeben und Vulkanausbrüche geben ... und alles eintreten, was in der Offenbarung geschrieben wird. Play It Again, SPAM (Diskussion) 16:38, 10. Jun. 2016 (CEST)
Nettes Gedankenspiel (mehr hoffentlich nicht, siehe PIAS)! Gab es Präzedenzfälle? Vergleiche mit Latein hinken offensichtlich sehr, belegen aber immerhin, dass eine Sprache auch ohne "Muttersprachkultur" überleben kann. Im Falle Latein allerdings eine hoch formalisierte Kunstsprache, die auch zu Römerzeiten schon "tot" war. So etwas hat Englisch nicht. Man müsste dann vor allem kulturelle, politische und wirtschaftliche Faktoren abwägen. Der kulturelle Einfluss würde ohne Muttersprachler vermutlich schnell abnehmen; andererseits ist ja das Englisch der Popwelt a la ESC von einer englischen Muttersprache schon völlig unabhängig, vielleicht ginge es doch noch eine Weile so weiter. Englisch als dominierende Sprache der Politik kann ich mir ohne USA (et cetera) kaum vorstellen; das hätte sich schnell erledigt, aber: Da wäre noch das zweitsprachliche und immer größer werdende Indien zu bedenken. Englisch als Lingua Franca der Wirtschaft und des Handels hätte wohl die allerbesten Überlebenschancen; Kaufleute wollen sich immer irgendwie verständigen. Da ergäbe sich freilich die Frage, was für ein Englisch das wäre, ohne muttersprachlichen Rückhalt; ich tippe auf einige Pidgin-Varianten, die in absehbarer Zeit immer weniger mit dem heutigen Englisch zu tun hätten. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:04, 10. Jun. 2016 (CEST)
Bei Latein sehe ich die Frage, inwieweit hier von einem Überleben der Sprache gesprochen werden kann. Als Kommunikationsmittel ist Latein doch mausetot. Was die Pidgin-Varianten betrifft, haben die auch ohne dieses (für meinen Geschmack ohnehin nicht sinnvoll beantwortbare) Gedankenspiel nicht allzu viel mit wirklichem Englisch zu tun. Ich habe selber schon Kommunikation in BSE (Bad Simple English) mitgehört, die schon rein linguistisch jeglicher Differenzierung entbehrte. Wie sollen Leute, denen nichts anderes zur Verfügung steht als diese Art von Primitivsprache, jemals aus dem Knechtstatus herauskommen? --2003:46:1B3D:D127:48BC:4EBF:4A54:CA46 21:26, 23. Jun. 2016 (CEST)

Das ist eine der Frage, die nicht wirklich beantwortbar ist, weil die Antwort auf den Gruenden aufzubauen haette, warum diese Laender auf einmal verschwinden koennten. Was waere mit den Englischsprachigen, die in anderen Sprachraeumen leben, oder Familien wie meiner, wo die Ehepartner keine Muttersprachler sind, aber English miteinander sprechen? Wuerden die auch verschwinden als Antwort auf diese Sprache? Wie ist es mit Indien, wo English zwar nicht die Muttersprache ist, aber von jedem gesprochen wird? Ich denke, Englisch waere auf mehrere Generationen hinaus die lingua Franca und die Wissenschaftssprache, aehnlich, wie es das Lateinische vor dem Aufkommen des Englischen war, oder wie es Franzoesisch in Nordafrika ist. Ich glaube nicht, dass das Chinesische sich so schnell verbreitet, schon aufgrund der komplexen Schrift(und auch, weil China nicht unbedingt beliebt ist), die auch nicht so einfach latinisiert werden kann. Ein paar Generationen spaeter ist dann das Feld offen fuer eine neue Sprache, die Rolle der Weltsprache No. 1 einzunehmen, ob das nun Franzoesisch (via Europa), Spanisch (via Lateinamerika) oder Chinesisch sein mag. Oder gar eine Plansprache wie Esperanto, auf die man sich in der zwischenstaatlichen Kommunikation einigt. --83.167.34.67 17:14, 10. Jun. 2016 (CEST)

Nicht übertreiben! Drei Viertel der Inder sprechen kein Wort Englisch, vielleicht 5% beherrschen es fließend. Aber es sind halt die "wichtigen Leute"... Grüße Dumbox (Diskussion) 17:22, 10. Jun. 2016 (CEST)
Ja, das war vereinfacht dargestellt, aber es betrifft eben diejenigen, die fuer den interregionalen Austausch verantwortlich sind. Auch im Maghreb spricht ein grosser Teil der Landbevoelkerung kein Franzoesisch. (Und auch in Hongkong sprechen erstaunlich wenige Englisch). -- 141.255.165.179 21:52, 10. Jun. 2016 (CEST)
Du fragst nach den Englischsprachigen in anderen Ländern, ja, diese würden dann auch verschwinden, denn es geht bei meiner Frage darum, ob Englisch wichtig bleiben würde, wenn es keinen Muttersprachler geben würde, aber viele Zweitsprachler. Das ist auch der Unterschied zu Latein, welches weniger verbreitet war und eine schwerere Sprache ist.--84.184.254.119 21:04, 10. Jun. 2016 (CEST)
Um hinten anzufangen, es gibt keine schweren oder leichten Sprachen. Sprachen entwickeln sich genau so, dass bestimmte Menschen in einem bestimmten Kontext so leicht wie möglich kommunizieren können. Das alte Rom war nicht bevölkert von Strebern mit dicken Brillen (noch nicht erfunden), die toll Latein konnten. Latein war für die Römer so einfach wie für Frankfurter Deutsch und für Londoner Englisch. Zweitens: Latein war, nach damaligen Maßstäben, extrem verbreitet. Die gebildete Welt konnte sich noch bis ins 19. Jahrhundert in ganz Europa (und Nordamerika) auf Latein verständigen, bei völliger Abwesenheit von Muttersprachlern. Grüße Dumbox (Diskussion) 21:21, 10. Jun. 2016 (CEST)
Im alten Rom gab es ja auch jede Menge Muttersprachler. Aber in späteren Jahrhunderten war Latein nicht so sehr verbreitet, wie Englisch es heute ist, denn du nennst ja die gebildete Welt, die nur wenige Prozent ausmachte. Aber Englisch wird nicht nur in Europa gelernt, sondern auf der ganzen Welt, oft als erste Fremdsprache. Aber würde das so bleiben, wenn es keinen englischen Muttersprachler mehr gäbe oder würden die ganzen Länder entscheiden, dass Englisch in der Schule nicht oder wenig notwendig wäre? --84.184.254.119 21:38, 10. Jun. 2016 (CEST)

Diese Übung hat die Menschheit schon mindestens dreimal gemacht, griechisch, lateinisch, französisch hat man bereits in der Geschichte verabschiedet. Wäre kantonesisch vielleicht eine Alternative? -- Ilja (Diskussion) 17:32, 10. Jun. 2016 (CEST)

Nein Ilja, die Vergleiche treffen nicht. Griechisch hatte in der Antike und Byzanz immer eine muttersprachliche Basis, und Französisch ohne Frankreich gab es erst recht nicht. Mit Latein ist es, wie oben angedeutet, anders kompliziert. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:44, 10. Jun. 2016 (CEST)
Öhm, hat nicht der europäische Adel für einen gewissen Zeitabschnitt vorwiegend auf Französisch parliert? Griechisch und Latein sind als Basis der naturwissenschaftlichen Fachsprachen erhalten geblieben und beide gelten als Bestandteil einer humanistischen Bildung. --94.219.0.244 18:48, 10. Jun. 2016 (CEST)
Aber wo hätte das denn wer bestritten? Dumbox (Diskussion) 18:52, 10. Jun. 2016 (CEST)
Meinst Du wirklich, Französisch als Adelssprache wäre von heute auf morgen verschwunden, wenn Frankreich verschwunden wäre? Vielleicht hätte man sogar noch mehr Französisch gesprochen, in Gedenken an das verschwundene Frankreich! Bedenke auch: Viele sprechen fließend Klingonisch oder Elbisch und diese Welten haben noch nie wirklich existiert. --94.219.0.244 19:39, 10. Jun. 2016 (CEST)
Das ist eben die Frage, ob Französisch verschwunden wäre, oder, interessanter, in welcher Form es weitergelebt hätte. Elbisch und Klingonisch sind per se statische, tote Sprachen, gerade wie Latein, und lassen sich daher universell weiterverwenden. Vielleicht war das klassische Französisch des Sonnenkönigs (ich kenne mich da nicht so aus) auch schon so fixiert, dass es in kanonischer Form weitergelebt hätte. Aber Englisch ist vielleicht die flexibelste und dynamischste Sprache überhaupt (Frag mich nicht, was ich in meinem Job früher alles rot markiert habe, was jetzt korrekt ist...); deshalb ist es schon ganz interessant, was für eine Art "World English" sich ganz ohne Input angelsächsischer Länder entwickeln würde. Grüße Dumbox (Diskussion) 19:58, 10. Jun. 2016 (CEST)
Ich denke, es würden mehr Lehnwörter aus anderen Sprachen einfließen, weil neue Wörter und Begriffe doch eher von Muttersprachlern entwickelt werden - mal abgesehen von Businessenglisch, was aber nach dem Ende des Turbokapitalismus demnächst ganz erheblich an Bedeutung verlieren wird und daher bei dieser Prognose unberücksichtigt bleiben kann. (BTW: Frag mich nicht, was bei mir im Deutschen früher alles als korrekt abgehakt wurde, was heute rot markiert wird ...*schnüff*)--94.219.0.244 20:58, 10. Jun. 2016 (CEST)
Ilja, Englisch ist heute viele verbreiteter als Latein, Latein lernten nur wenige Menschen und die lernten ja auch nur das Übersetzen und nicht das Sprechen. Zudem ist Englisch leichter zu lernen. Es geht ja darum, ob Englisch wegen seiner aktuellen Verbreitung und Bedeutung trotzdem wichtig bleibt, denn Englisch ist mit Abstand wichtiger, als alle anderen Weltsprachen. Eigentlich bräuchten heute die Schüler keine zweite Fremdsprache mehr lernen. --84.184.254.119 21:19, 10. Jun. 2016 (CEST)
Nein, früher lernte man Latein natürlich auch sprechen. Goethe hat beispielsweise seine erhaltenen Thesen für das Lizentiat auf Latein abgefaßt, Schillers Dissertation über die Fieberarten ist ebenfalls Latein. Goethe berichtet in "Dichtung und Wahrheit" (elftes Buch), wie er seine (nicht veröffentlichte) Dissertation verfaßte: "Da ich diese Arbeit fast ganz aus mir selbst schöpfte und das Latein geläufig sprach und schrieb, so verfloß mir die Zeit, die ich auf die Abhandlung verwendete, sehr angenehm. Die Sache hatte wenigstens einigen Grund; die Darstellung war, rednerisch genommen, nicht übel, das Ganze hatte eine ziemliche Rundung. Sobald ich damit zu Rande war, ging ich sie mit einem guten Lateiner durch, der, ob er gleich meinen Stil im ganzen nicht verbessern konnte, doch alle auffallenden Mängel mit leichter Hand vertilgte, so daß etwas zu stande kam, das sich aufzeigen ließ."--IP-Los (Diskussion) 21:33, 10. Jun. 2016 (CEST)
Ich verweise da auch immer gerne auf den Abituraufsatz von Karl Marx, an dem, trotz einiger Fehler, sein Lehrer kaum mehr als Marxens Sauklaue bemängeln konnte. ;) Grüße Dumbox (Diskussion) 21:44, 10. Jun. 2016 (CEST)
Man darf ja nicht vergessen, wie Latein überhaupt zur Gelehrtensprache wurde. Nachdem sich im Römischen Reich das Christentum ausgebreitet hatte und vom Staat anerkannt wurde, sprachen alle damaligen Christen natürlich Latein. Auch die Bibel wurde damals ins das Lateinische übersetzt. Im frühen Mittelalter sprach man hingegen keine Latein als Muttersprache, es hatten sich die romanischen Sprachen gebildet und in Deutschland oder England sprach man eben Deutsch und Englisch. Die Kirche hingegen blieb beim Latein, in welchen ja die Bibel geschrieben wurde. Da im Mittelalter es kaum Schulen gab, lernten kaum Menschen lesen und schreiben, nur die wenigen Klosterschulen boten es an. Da Klosterschulen mit einem Kloster verbunden waren, ergab es sich, dass damals nur deren Mitglieder, also Mönche und Nonnen sowie Pfarrer Schulunterricht erhielten und zudem auch Latein lernten. Zudem waren Klöster die damaligen wissenschaftlichen Zentren, sodass Ordensmitglieder auch Wissenschaftler waren und natürlich in der Sprache der Kirche sprachen und schrieben. So entstand eine große wissenschaftliche Literatur auf Latein. In der Neuzeit, als sich Wissenschaft auch außerhalb der Klöster verbreitete, lernten Menschen, die ebenfalls an Wissenschaften interessiert waren, Latein, um die Literatur lesen zu können und benutzten es, um neue Literatur zu schreiben. Das blieb bis ins 19. Jahrhundert so, bis moderne Fremdsprachen sich verbreiteten. --84.184.254.119 21:51, 10. Jun. 2016 (CEST)
OK, von mir auch eine Theorie: Englisch bleibt erhalten, als Sprache von Handel und Wissenschaft, verliert aber im kulturellen Bereich an Bedeutung, wenn das kulturelle Sendungsbewusstsein der USA wegfällt und wohl weltweit die Bedeutung der nationalen Popkultur zunimmt. So gut wie jeder, der heute international tätig ist - zumindest im Heartland kann Englisch, jedes Kind lernt es in der Schule, und bevor sich da was ändert müsste erst eine neue Generation ein Lehrkräften heranwachsen um fächendeckend umstellen zu können, und dann müssten die Kinder erst nach ins entsprechende Alter kommen. Es gibt historische Bsp. dafür, auf den Philippinen wurde genau 75 Jahre nach Ende der spanischen und Beginn der amerikanischen Kolonialherschaft von Spanisch auf Englisch umgestellt wurde, beim Ende des frz. als Weltsprache dauerte es vom ausgehenden 19. Jhd. bis in die 1950er Jahre bis es weitgehend vorbai war. Der Libanon scheint heute, gut 70 Jahre nach Ende der frz. Vorherrschaft, in Umstellung begriffen zu sein. Warum kommen dann eigentlich immer alle auf Chinesisch, dieses bis heute politisch-kulturell noch immer recht isolierte Land?--Antemister (Diskussion) 22:49, 10. Jun. 2016 (CEST)
Weils so hip doll anders ist. Der Chinesisch-Trend kommt aus den U*S*A, wo man ja schon für hochbegabt gehalten wird, wenn man überhaupt eine Fremdsprache beherrscht. Und sei es radebrechendes Spanisch. Zudem ist Chinesisch mit seiner Tonhöhensensitivität für Sprecher aus dem Romanischen/Germanischen exotisch und eher schwierig und daher zum Angeben interessant. Hierzulande wird das dann unreflektiert übernommen, auch ein Beleg für die Trenddominanz der U*S*A. Für Europäer ist es jedenfalls deutlich wichtiger, die Sprache des angrenzenden Landes zumindest passiv zu beherrschen als nur den kleinsten Brocken Chinesisch. Und das wird es vermutlich auch immer bleiben. -- Janka (Diskussion) 23:55, 10. Jun. 2016 (CEST)
Zur Eingangsfrage: 请阅签名 --Hans Haase (有问题吗) 00:10, 11. Jun. 2016 (CEST)
Chinesisch ist selbst heute keine Weltsprache, es wird gerade mal in 3 Staaten gesprochen und hat kaum Zweitsprecher. --84.184.254.119 00:32, 11. Jun. 2016 (CEST)
chinesisch, weil es eine extrem hohe weltweite Verbreitung hat. An jeder Uni (und ist sie noch so klein) gibt es Muttrsprachler. In jedem internatonalen / wichtigen Unternehmen gibts Chinesisch-Sprecher. Dagegen ist der Anteil fuer die chinesisch hip und doll exotisch verschwindend gering. --Nurmalschnell (Diskussion) 01:17, 11. Jun. 2016 (CEST)
Nach diesem Argument hätte Deutsch ebenfalls eine extrem hohe weltweite Verbreitung. -- Janka (Diskussion) 10:57, 11. Jun. 2016 (CEST)
Meine Theorie: Spanisch. Wie IP 94.etc bereits ganz oben ganz richtig bemerkt hat: Nachdem dieser geheimnisvolle Virus den Planeten heimgesucht hat, der einzig und allein english native speakers dahinrafft, die aber zu 100%, wird die Weltwirtschaft zusammenbrechen und damit auch der Welthandel. Ohne Welthandel brauche ich auch keine Welthandelssprache. Praktisch aller Handel, der dann trotzdem noch stattfindet wird wieder unter Leuten stattfinden, die dieselbe lokale Sprache sprechen. Erst nach Jahrhunderten wäre es wieder nötig Fremdsprachen zu lernen. In Europa käme womöglich Französisch wieder zur Geltung, im Nahen Osten Arabisch. In den menschenleeren Weiten des Nordamerikanischen Kontinents lebten dann nur noch die Nachkommen von Frankokanadiern, von Indianern aus den Reservaten, von Minderheiten die erst kurz vor der Seuche eingewandert waren, und v.a. Hispanics. Die spanischsprachigen Länder wären dank ihrer viel größeren Bevölkerung die wirtschaftlichen Zentren Amerikas und würden sicherlich versuchen, die Ressourcen des Norden zu erschließen. Dank der gemeinsamen Sprache hätten sie gegenüber der restlichen, sprachlich zersplitterten Welt einen Wettbewerbsvorteil. Jeder, der mit Amerika handeln wollte, müsste dann Spanisch lernen (auch in Brasilien käme man damit notfalls zurecht). Außerdem ist Spanisch eine nahezu phonetisch geschriebene Sprache, die man auch erlernen kann, indem man nur spanische Texte ließt (Anders als das Englische, wo geschriebene und gesprochene Sprache nur zufälligerweise übereinstimmen), und Spanisch ist eine phonetisch "verarmte" Sprache. Sie enthält nur wenige Laute, die es in anderen Sprachen nicht gibt, was sie ebenfalls leichter zu erlernen macht. Geoz (Diskussion) 08:00, 11. Jun. 2016 (CEST)
In den USA leben aber jetzt schon 37 Mio. Hispanics, die werden garantiert die USA am Leben halten und die Regierung übernehmen. Nicht zu vergessen, dass alle Hispanics aus Mittelamerika und Südamerika geflüchtet sind, weil es in den USA eben bessere Lebensbedingungen gibt und die neue Hispanicregierung sicher Gesetze auflöst, die die Einwanderung beschränken. Das hat zur Folge, das Mio Hispanics in die USA einwandern werden und die USA wieder bevölkerungsreich wird. --84.184.254.104 12:03, 11. Jun. 2016 (CEST)

Ich schlage vor: Google und Wikipedia, maschinelle Übersetzung vorantreiben und Wikipedia multi-kulti weiter steigern, alle Sprachen sind gleichberechtigt, es lebe die Vielfalt, alle Schriften, Bilder, Media, Symbole. Wer sich verständigen will, der tut es, notfalls hilft einfach auch ein Lächeln. Bis dann halt weiter Englisch. Auch nach ev. BreXit. Ignor it! -- Ilja (Diskussion) 10:13, 11. Jun. 2016 (CEST) @Geoz: "Ende des Welthandel"... Was ist denn das wieder für eine Fantasie? Warum sollte das der Fall sein?--Antemister (Diskussion) 11:02, 11. Jun. 2016 (CEST)

Der Welthandel bricht garantiert nicht zusammen, auch wenn mehrere Industriestaaten nicht mehr existieren, denn alle übrigen Staaten handeln trotzdem miteinander. --84.184.254.104 12:14, 11. Jun. 2016 (CEST)
Zum Handeln braucht man aber Geld (wenn man sich nicht auf bloßen Tauschhandel beschränken will). Geld, in Form von sogenannten Finanzprodukten, wird auf Börsen gehandelt, wie jede andere Ware auch. Erst vor wenigen Jahren haben wir gesehen, wie der Konkurs einer einzigen US-Großbank fast zum Zusammenbruch der Finanzmärkte geführt hat. Was denkst Du, geschieht, wenn mit dem Verschwinden der englischsprachigen Bevölkerung auf einen Streich auch alle US-Großbanken verschwinden würden? Die USA ist der größte Wirtschaftsraum der Welt, aber leider im Ausland in astronomischem Ausmaß verschuldet. All die Schulden, die die verschwundene Bevölkerung nicht mehr zurückzahlen würden, wären geplatzte Kredite. Sobald die Bankiers im Rest der Welt entdecken, dass die Zahlen in ihren Büchern gar kein Geld sind, sondern nur Algorithmen, wird eine Welle von Banken-Insolvenzen um den Globus gehen, gefolgt von einer Welle von Firmen-Insolvenzen. Die wenigen Banken, die danach noch übrig sind, werden keine Kredite mehr vergeben, aus Angst auch noch ihr letztes Geld zu riskieren. Wenn die Reeder keine Kredite mehr bekommen, um ihre Tanker- und Containerflotten instand zu halten, müssen sie ihre Reedereien dichtmachen, oder so ähnlich. Geoz (Diskussion) 16:26, 11. Jun. 2016 (CEST)
Die Welt wird keine Produkte mehr handeln, in manchen Länder, die auf Agrarimporte angewiesen sind wird ein großteil der Menschen verhungern z. B. in der Schweiz, wo man die Bevölkerung nicht alleine mit Schokolade und Emmentaler am Leben erhalten kann. Die gesamten Märkte brechen zusammen. Das Projekt Wikipedia wird eingestellt, da niemand mehr die Server betreibt, in der Folge Vernichtung des gesamten Wissens der Welt. Es können keine Schulbücher mehr geschrieben und keine Universitäten betrieben werden, es gibt kein Gesundeheitswesen mehr, Seuchen werden ausbrechen, die Menschen sich gegenseitig auffressen oder mit Kriegen dezimieren. Ergo wird das langfristig zur Ausrottung der Menschheit führen, außer vielleicht auf den Andamanen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 17:18, 11. Jun. 2016 (CEST)
Woher kommen denn viele Lebensmittel, die wir essen? Etwa aus dem USA? Ich kann mich nicht erinnern, dass Äpfel, Orangen, Bananen, Gurken, Karotten, etc. von dort kommen, immerhin liest man in jedem Supermarkt die Herkunftsländer. Die Wikipediaserver werden einfach in ein anderes Land gebracht. Selbst ohne Wikipedia wird das Wissen der Menschheit nicht verloren gehen, denn Wikipedia ist nur ein Lexikon, bei dem jeder mitmachen kann und woher haben die Autoren ihre Infos? Aus Büchern, Zeitungen und Internetseiten. Zudem ist Wikipedia gut zur Information, aber in Schulen und Universitäten nicht gut angesehen, gerade weil jeder mitschreiben kann. Ergo: Selbst wenn es Wikipedia nicht gäbe, das Wissen bleibt gleich. Der Rest deiner Meinung passt in ein Weltuntergangsszenario. Eher passieren deine Ausführungen, wenn die USA Chlorhühner zu uns exportieren.--84.184.254.104 18:48, 11. Jun. 2016 (CEST)
Wisst ihr, was (fast) alle antiamerikanischen Pamphlete im Internet gemeinhaben? Sie sind mit amerikansichen Computern und amerikanischer Software geschrieben. @Geoz: Ein Bankwesen gibt es auch in anderen Ländern, und auch nach einem Bankrott geht die Sonne wieder auf. @84.184: Die USA sind größter Agrarexporteur (Spötter würden jetzt behaupten, was anderes könnten sie nicht (mehr) herstellen), allerdings ist dsa für den Normalbürger nicht so sichtbar (Hartweizen etwa, oder Mais, oder Soja als Viehfutter).--Antemister (Diskussion) 22:14, 11. Jun. 2016 (CEST)
Mit amerikanischer Software vielleicht, aber höchstwahrscheinlich auf chinesischen Computern. Jedenfalls auf in China oder sonstwo in Asien produzierten. Gestumblindi 22:51, 11. Jun. 2016 (CEST)
Aber in den USA entwickelt.--Antemister (Diskussion) 23:14, 11. Jun. 2016 (CEST)
Es soll wohl Marken geben, die mit Entwicklung in den USA Werbung machen. Tatsache ist aber, dass die VR China, Hongkong und Taiwan den größten Teil der PC-Entwicklung und -fertigung ausmachen. Wichtige Software kommt mittlerweile auch aus Finnland (dieses Betriebssystem), Südafrika (eine beliebte Geschmacksrichtung dieses Betriebssystems), Deutschland (dieses Lüneburger bzw Berliner Schreibprogramm), und Norwegen (dieser Browser). --Rôtkæppchen₆₈ 01:16, 12. Jun. 2016 (CEST)
@Antemister: Klar geht nach einem Bankrott irgendwann auch mal wieder die Sonne auf. In dem obigen hypothetischen Szenario geht es ja aber nicht um einen bloßen Bankrott, sondern (indirekt) vor allem um das Verschwinden der dominierenden Großmacht. Da kann es (wie beim weiter oben schon mehrfach erwähnten Römischen Reich) auch schon mal ein paar Jahrhunderte dauern, bis die Sonne wieder aufgeht. Um zur ursprünglichen Frage zurückzukehren (und den Verdacht hier anti-amerikanische Propaganda zu verbreiten, abzuschütteln): Wäre das Römische Reich über Nacht verschwunden, dann hätte es auch keinen Bedarf an der lateinischen Sprache mehr gegeben, weder als Gelehrten- noch als Theologensprache, denn alle Gelehrten und Theologen wären ja in derselben Nacht verschwunden. Schon gar nicht wäre Latein als Verkehrs- und Handelssprache unter den noch nicht unterworfenen Barbaren benötigt worden. Geoz (Diskussion) 18:23, 12. Jun. 2016 (CEST)
Im Gegensatz zu Latein wird Englisch nicht zur zur Kommunikation mit Englischsprechern benutzt, sondern Menschen verschiedener nichtenglischer Sprachen benutzen ebenfalls Englisch um sich zu verständigen. Der Vergleich mit dem Römischen Reich ist nicht ganz richtig. --84.184.250.178 15:37, 14. Jun. 2016 (CEST)

+1--Antemister (Diskussion) 21:13, 14. Jun. 2016 (CEST)

Das Römische Reich wurde, soweit ich sehe, oben auch nur einmal erwähnt, und nicht von mir. Mir ging es bei meinem ausdrücklich hinkenden Vergleich um die Funktion von Latein nach dem Ende des (West-)Römischen Reichs. Grüße Dumbox (Diskussion) 23:23, 14. Jun. 2016 (CEST)
Ich beziehe mich ja auf den vorherigen Beitrag von Geoz. --84.184.250.178 00:27, 15. Jun. 2016 (CEST)
Klar, ich habe auch mal zwei Belgierinnen kennengelernt (eine Wallonin und eine Flämin), die miteinander Englisch gesprochen haben, um sich zu verständigen. Die haben doch aber Englisch nicht deswegen gelernt, sondern um sich mit den native speakers in Nordamerika, Großbritannien, im südlichen Afrika, Neu Seeland und Australien zu verständigen, die zufälligerweise in ihren jeweiligen Weltgegenden mit zu den wirtschaftlich dominierenden Kräften gehören. Ich gehe weiterhin von der (zugegeben völlig irrealen) Prämisse der Eingangsfrage aus, dass alle diese native speakers samt ihren Ländern auf einmal (in meinen Worten "über Nacht") verschwinden. Warum sollte dann noch irgendein Chinese, der in Afrika Geschäfte machen will, Englisch lernen, wenn er mit Französisch und Swahili genauso weit käme? Ohne native speakers und die ökonomische Macht, die sie repräsentieren, wäre Englisch nach ein, zwei Generationen bedeutungslos. Geoz (Diskussion) 18:58, 17. Jun. 2016 (CEST)

@Geoz Zumindest einige Jahrzehnte wird Englisch noch die wichtigste Sprache bleiben. Aber welche Sprache die nächste wichtigste Weltsprache wird, lässt sich nicht absehen. Zumal keine andere Sprachen in so vielen Industriestaaten gesprochen wird, wie Englisch. --84.184.240.246 02:32, 18. Jun. 2016 (CEST)
@zur Eingangsfrage: Ich würd mal sagen, das verteilt sich erstmal regional, in Westeuropa wäre es wohl Französisch / Spanisch, in Osteuropa eher Russisch, der arabische Raum ist ja schon mit Arabisch ausgestattet, in Asien wäre es wohl Chinesisch, in Nordamerika Französisch / Spanisch und in Südamerika herrscht Spanisch ja schon vor --Mosellaender (Diskussion) 11:31, 21. Jun. 2016 (CEST)

"Osteuropa Russisch" kann man so pauschal nicht sagen. Ungarn und Rumänen sprechen das eh nicht (schon zu sog. "kommunistischen" Zeiten wenig/schlecht), die meisten Tschechen, Slowaken und Polen aus historischen Gründen eher ungern (obwohl sie könnten), Balten sowieso. Nur Bulgaren und Serben (Zugehörigkeit zu Osteuropa umstritten) haben da eher wenig Probleme... --AMGA (d) 11:43, 21. Jun. 2016 (CEST)
@Moselländer Du meinst, dass alle Weltsprachen dazugewinnen, ohne dass es zu einer dominierenden Weltsprache kommt. Dann würden mehrere Weltsprachen gleich wichtig werden. In diesem Fall wäre es wichtig, dass man in der Schule 2 Fremdsprachen lernt. --84.184.246.73 15:21, 21. Jun. 2016 (CEST)

Public Viewing[Quelltext bearbeiten]

Bern Juni 2016: ein Getränk mit Fussball-TV kostet jetzt CHF 5.00 - also fünf Euro. Warum ziehen die Leute das dem Sixpack ais dem Eiskasten zuhause mit dem Sport im eigenen Kasten vor? Daheim wäre es doch billiger und viel bequemer? Und die Fahne kann man auch schwenken oder sich damit sogar noch zudecken. -- Ilja (Diskussion) 19:51, 13. Jun. 2016 (CEST)

Antworten finden sich im Artikel Gemeinschaftsgefühl, im Abschnitt Public_Viewing#Sozialpsychologische_Bewertung und einen eigenen Eindruck davon bekommt man, wenn man sich mal für ein 5,--Euro-Getränk dazu setzt. --84.144.113.69 20:00, 13. Jun. 2016 (CEST)
danke, das habe ich versucht, war mir aber zu laut und zu albern. Aber ich glaube es zu verstehen. Die Wirt auch. Trotzdem, es ist ein Phänomen, sozialpsycholohgisch sicher sehr interessant, ich habe zwischen Bahnhof und Stadion Jahre Lang die Umzüge und Schlachten beobachten dürfen, bei dem Publik Viewing geht es eindeutig friedlicher. Immerhin. Viele schauen zu und weniger Folgen. -- Ilja (Diskussion) 08:50, 14. Jun. 2016 (CEST)
Genauso könnte man fragen, warum sich Leute überhaupt zum Trinken in einem Lokal treffen und nicht zuhause, ich denke CHF 5.00 ist in schweizer Lokalen ein normaler Bierpreis. Und bei manchen anderen Getränken wie Kaffee und Mineralwasser ist der prozentuelle Preisunterschied noch viel größer (in Wien kann man leicht einen Literpreis von €3,- für 0,5l Mineralwasser zahlen, also einben Literpreis von €6,- (bei kleineren Mengen oder in Kaffeehäusern ist der Literpreis noch höher), im Supermarkt gibts Mineralwasser schon zu einem Literpreis von €0,1933, das ist ein Unterschied von über 3000%, selbstgemachter Kaffee kostet auch fast nichts, wenn man nicht gerade die von einem Hollywoodstar beworbenen Kapseln verwendet). --MrBurns (Diskussion) 00:05, 24. Jun. 2016 (CEST)
Du machst den dicken Fehler, Gastronomie- und Einzelhandelspreise zu vergleichen. Übrigens gibt es in vielen deutschen Supermärkten und Discountern Mineralwasser Eigenmarke schon für jetzt nur noch 12,7 Cent pro Liter. Der Gastronom muss aber nicht nur das Wasser bezahlen, sondern auch Miete bzw Pacht für sein Lokal, sein Personal, seine Betriebskosten, etc pp. Da artet ein Preisvergleich sehr schnell zu einem Äpfel-Birnen-Vergleich aus. --Rôtkæppchen₆₈ 00:16, 24. Jun. 2016 (CEST)
Das ist mir klar, aber es geht mir nicht um die Anbietersicht, sondern darum, warum Leute zum Public Viewing gehen obwohls viel teurer ist als ein fach nur zuhause fernzuschauen und der Grund ist mMn im Prinzip der gleiche wie warum Leute sich nicht einfach nur Zuhause mit Freunden zum trinken treffen: das Ambiente ist eben ein anderes. Und für jemanden, der irgendwo ein Bier trinkt ist der Preis interessant, aber nicht, wie er zustande kommt, daher halte ich deine Antwort für eine Themenverfehlung. --MrBurns (Diskussion) 00:21, 24. Jun. 2016 (CEST)
Dann sind wir uns ja einig, dass der Getränkepreis als Kriterium ausscheidet. Beim Sport gibt es andere Beweggründe. Ich habe heute mit einer Organisatorin eines jedes Jahr hier im Ort stattfindenden internationalen Turniers einer fernöstlichen Sportart gesprochen. Sie sagt, dass das ganze Turnier trotz aller Einnahmen aus Startgeldern und Bewirtung ein Zuschussgeschäft ist, der Verein aber dieses Traditionsturnier dennoch durchführt, auch um Werbung für die Sportart zu machen und Nachwuchs zu begeistern. Der Verein ist sogar freiwillig von der 2. Bundesliga in die Regionalliga abgestiegen, um mehr Geld für den Jugendsport, der in diesem Verein großgeschrieben wird, zur Verfügung zu haben. Fußballglotzen im heimischen Wohnzimmer ruft eben längst nicht die große Begeisterung hervor, wie sie Sport als Gemeinschaftserlebnis tut. Bei großen internationalen Sportveranstaltungen kann aber nicht jeder Fan selbst hinfahren, also muss man das Gemeinschaftserlebnis anders erzeugen, eben durch gemeinschaftliches Fernsehen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:49, 24. Jun. 2016 (CEST)

Aktualität der Artikel in der Android-App[Quelltext bearbeiten]

Ist es bekannt, dass in der (Android-) App die Artikel nicht ganz aktuell angezeigt werden? Ich habe zumindest gestern einen Artikel verändert und heute wurde mir noch eine alte Version präsentiert. Ich hatte den Artikel nicht zuvor auf dem Gerät abgerufen, sodass es sich nicht um eine lokal gecachte Version handeln kann. Das mag kein Beinbruch sein, wenn aber jemand aktuelle Ereignisse (z.B. EM) abruft, dürfte das Verwirrung stiften... --Rabenkind·geschr. mit neo 10:36, 14. Jun. 2016 (CEST)

Lösche mal vom PC aus den Servercache. Einfach an die URL hinten ?action=purge anhängen. --2003:76:E3F:7648:40FA:B073:91EE:675E 10:38, 14. Jun. 2016 (CEST)
Ich habe jetzt den Artikel im Browser mit purge abgerufen und danach den selben Artikel in der App über die Suche neu geladen und bekomme noch immer eine Version von gestern. Auch Terroranschlag in Orlando wird mit einem Zeitstempel für die letzte Bearbeitung von vor 21 Stunden angegeben und eine alte Version geliefert. Suboptimal irgendwie. --Rabenkind·geschr. mit neo 13:07, 14. Jun. 2016 (CEST)
ps. Wenn am Smartphone über den Browser abgeruft, erhält man die aktuelle Version. Das kann es doch irgendwie nicht sein. --Rabenkind·geschr. mit neo 13:09, 14. Jun. 2016 (CEST)
Schilder das Problem doch mal bei WP:FZW. Davon ab ist es aber für eine Enzyklopädie nicht von großem Belang, ob eine Änderung sofort oder erst nach einer Woche erscheint, was anderes wäre es, wenn die Wikipedia eine News-Seite wäre. --2003:76:E3F:7648:40FA:B073:91EE:675E 13:50, 14. Jun. 2016 (CEST)
Ich finde ja, diese News-Seiten-Diskussion geht ein wenig an der Realität vorbei. Natürlich fungiert WP als Newsseite, auch wenn die Innenwahrnehmung dem oft nicht entspricht. Man kann das natürlich verleugnen. Zielführend (dem Leser einen guten Überblick zur Information zu verschaffen) scheint es indes nicht. --Rabenkind·geschr. mit neo 14:06, 14. Jun. 2016 (CEST)
Na, das kann man sehen wie man will. Wenn Du meinst, der Leser müsse "aktuelle Ereignisse (z.B. EM)" abrufen können, dann hast Du eine andere Auffassung von dem, was eine Enzyklopädie ist als ich. Ich finde sogar, dass bei aktuellen Ereignissen erstmal eine Sperre eingeführt werden sollte. Es gab z.B. schon viele Artikel, in die auf die Schnelle Pressemedlungen eingefügt wurden, die sich hinterher als unwahr herausgestellt haben. Daher sehe ich es als sinnvoller an, in den Nachrichten aktuelle Ereignisse verfolgen zu können und dann später, wenn alle Tatsachen feststehen und seriös belegbar sind, in der Wikipedia nachzulesen. --16:18, 14. Jun. 2016 (CEST)
P.S.: Vielleicht ist Wikinews eher das, was Dir gefallen könnte. --2003:76:E3F:7648:3DE6:E167:EB9D:940C 16:21, 14. Jun. 2016 (CEST)

Ich lese auch ft über die Wikipedia-App und kann das bestätigen, eine Lösung kenne ich nicht, entweder den Artikel vermeiden oder später nochmal nachsehen (oder halt via Browser abrufen) -- Metrophil 15:09, 24. Jun. 2016 (CEST)

AfD-Soap und mein Kopfkino dabei[Quelltext bearbeiten]

Das soll Wolfgang Gedeon aus der AfD ausgeschlossen werden wegen anitsemitischer Passagen in seinem Buch.[1] Jetzt kann ich in dem Spiegel-Artikel keine so ganz abgründigen Zitate sehen (und werde das Buch natürlich nicht lesen), aber man will ihn deswegen aus der Partie kegeln. Vermutlich eher wegen der der zu erwartenden unerwünschten Publicity ("erwartbare mediale Ausschlachtung") denn aus Berührungsangst.

Für mich liest sich das alles aber eher wie "wir zünden doch nur Asylantenheime an und keine Judenhäuser". Sind Juden so viel bessere Menschen als Flüchtlinge? Was ist dann mit jüdischen Flüchtlingen? Sind die gut oder böse? Das Verhalten ist ungefähr so paradox wie die Katze mit dem Butterbrot auf dem Rücken...[2] --Wassertraeger Fish icon grey.svg 13:14, 16. Jun. 2016 (CEST)

Das "Abgründige" ist die Verteidigung von Mahler und insbesondere Zündel. Damit können nun auch potentielle AfD-Wähler nichts anfangen. -- Janka (Diskussion) 14:52, 16. Jun. 2016 (CEST)

Der Katze den Rücken mit Butter schmieren und die Asylanten Heime mit jüdischen Flüchtlingen füllen ist so absurd, wie der AfD das Denken beizubringen. Die leben doch von der dämlichen Panik, die sie selbst verursachen, wie die Pharmaindustrie von den Nebenwirkungen ihrer Medizin wieder erneut zu profitieren versucht. -- Ilja (Diskussion) 13:43, 16. Jun. 2016 (CEST)

Verbreitest du damit nicht auch Panik? Frage: Wie profitierst du davon? -- Janka (Diskussion) 14:45, 16. Jun. 2016 (CEST)

@Wassertraeger: Gedeon: "Weltbedeutung hat das Judentum heute nicht direkt durch seine Religion, sondern im Wesentlichen indirekt, nämlich durch Judaisierung der christlichen Religion und Zionisierung der westlichen Politik. ... Wie der Islam der äußere Feind, so waren die talmudischen Ghetto-Juden der innere Feind des christlichen Abendlandes." Sowas halt. --AMGA (d) 14:54, 16. Jun. 2016 (CEST)

<quetsch>Ja, dachte ich mir schon, darum schrieb ich ja, das ich das Buch nicht lesen werde. Passt aber prima zu meiner Ansicht, das es eigentlich gegen alles "Fremde" geht(der nichtchristliche Deutsche, Ausländer, Behinderte...), nur ist halt "Anti-Flüchtlinge" gerade hipp, bei "gegen Juden" muss man halt ein wenig auf die Aussenwirkung achten. Macht ja nichts, kann man dann im zweiten oder dritten Schritt angehen. --Wassertraeger Fish icon grey.svg 07:39, 17. Jun. 2016 (CEST)
Ach geh, das ist AfD-Mainstream. Egal was die sich daherempören. -- Janka (Diskussion) 15:23, 16. Jun. 2016 (CEST)

@Janka, Panik zu verbreiten ist sicher nicht meine Absicht und ich profitiere ganz bestimmt nicht davon, ich würde sagen, ich schäme mich, wenn ich das sehe, lese, höre, was diese Leute von sich im 21. Jahrhundert geben, ja, da schäme ich mich bis in den Boden, unter das Parkett. Es macht mit depressiv und sprachlos und ich bin froh, dass ich auch noch paar ganz andere Menschen kenne, aber das bestimmte Formulierungen und Gedanken auf Deutsch gesprochen werden, die ich nur aus dämlichen britischen antideutschen Filmen kenne, das ist wie Blitz und Donner, und die Erde macht sich leider nicht auf und kein Gott erscheint ex-Machina, wo ist der Autor, Produzent und wer ist der Regisseur? Ich suche faule Eier und alte Tomaten, tote Katzen, das hat man natürlich nie genug bei sich um sie auf diese Bühne zu schmeissen. Falscher Film, wo ist der Ausgang? -- Ilja (Diskussion) 15:57, 16. Jun. 2016 (CEST)

Ich wollte eigentlich nur eine Replik auf deine Aussage zur Pharmaindustrie geben. Was du sonst bejammerst, ist der typische Idiotensumpf, der leider überall lauert, wo jemand einmal zu laut "Deutschland" pupst. Und zwar völlig egal, ob das nun welche sind, die "Deutschland über alles" schreien oder welche, die "Deutschland verrecke!" schreien.
Du kannst jedenfalls davon ausgehen, dass in der AfD-Wählerschaft die Weltjudenverschwörung häufiger Diskursbedeutung erlangt als außerhalb. Das ist auch nicht weiter schlimm. Falsche Schlussfolgerungen aus Beobachtungen zu ziehen ist schließlich nicht exklusiv AfD-Wählern vorbehalten. Eine Demokratie muss es aushalten, dass Menschen an eine Weltjudenverschwörung glauben. Es glauben schließlich auch genug Leute an Homöopathie, das ist genauso absurd.
Deshalb schrieb ich ja auch, dass für die AfD nur die Verteidigung von Holocaustleugnern inakzeptabel ist. Weil: Das ist eine Mindermeinung. War es schon immer. Bleibt es auch immer. Das war und wird niemals konsensfähig. Um richtig oder falsch geht es gar nicht. Nur darum, wie viele Menschen solchen Quatsch für diskutabel halten. Und da bist du bei Holocaustleugnung deutschlandweit im geringen dreistelligen Bereich. So gewinnt man keine Wahlen. -- Janka (Diskussion) 17:34, 16. Jun. 2016 (CEST)
Das ist aber ein ganz schlechter Vergleich, Homöopathen zünden keine Asylantenheime an, fackeln keine Autos an bestimmten Tagen ab usw. Ich kenne auch mehrere Leute, die zu Wahrsagern gehen oder an Engel glauben, der entscheidende Unterschied dabei ist aber, das sie das für sich tun, keinen versuchen mit Gewalt zu bekehren oder Andersdenkende zu bekämpfen. Auch hat das alles gar nichts mit Politik zu tun, Links- und Rechtsextremismus schon...
Querdenker muss eine Demokratie / Gesellschaft aushalten können, korrekt. Extremisten kann und sollte sie aber nicht gewähren lassen. Im Prinzip könnte man sie ja auch reden lassen was sie wollen. Leider gibt es hüben wie drüben genügend Vollpfosten, die glauben diese Ideen dann auch gleich in die Tat umsetzen zu müssen. Damit endet dann die Freiheit / das Recht auf diese Äußerungen. --Wassertraeger Fish icon grey.svg 07:48, 17. Jun. 2016 (CEST)
Weltjudenverschwörungsgläubige zünden auch keine Asylantenheime an. Muss man so einen Gedankenkurzschluss überhaupt noch diskutieren?
Und auch was Homöopathen angeht liegst du völlig falsch. Das was an denen nervt ist ja gerade, dass sie dich ständig dazu bringen wollen, ihre Globuli zu schlucken statt richtige Medikamente – oder eine harmlose Krankheit einfach auszusitzen. Inzwischen wird der Unsinn ja sogar schon von manchen Krankenkassen bezahlt. Und dann liest du dir bitte auch noch den Artikel Germanische Neue Medizin durch und siehst, dass Querverbindungen zwischen Realitätsverweigerern zwangsläufig sind.
Und ganz sicher endet das Recht, an eine Weltjudenverschwörung zu glauben, nicht dann, wenn irgendjemand, der an eine Weltjudenverschwörung glaubt, loszieht und ein Asylantenheim anzündet. Schließlich endet ja auch nicht das Recht, an Homöopathie zu glauben dann, wenn irgendjemand, der an Homöopathie glaubt, loszieht und ein Asylantenheim anzündet.
Deine Vorstellung ist zutiefst totalitär und sie öffentlich zu vertreten bestärkt Menschen darin, dass ihre eigenen totalitären Vorstellungen ebenso diskutabel sind. -- Janka (Diskussion) 10:52, 17. Jun. 2016 (CEST)
_Dich_ wollen Homöopathen dazu bringen, ihre Globuli zu schlucken? Du kennst jemanden (persönlich), dem das "widerfahren" ist? Glaube ich dir nicht. Die Schnittmenge "Weltjudenverschwörungsgläubiger/"Asylanten"heimanzünder" ist definitiv (viel) größer, als die Schnittmenge "Homöopathen/"Asylanten"heimanzünder", zudem geht es ja auch gar nicht darum, dass da zwangsläufig Personalunion herrscht, sondern um das *Klima*, das dort geschaffen wird. Und mit Verlaub, wer das wegreden will, ist Teil des Problems. "Totalitär", phhh... --AMGA (d) 11:28, 17. Jun. 2016 (CEST)
Ja. Ich sollte die Globuli gegen Allergien einnehmen, Vattern sollte Bachblüten gegen Rückenbeschwerden versuchen, die pflegebedürftige Mutter Waffenöl gegen die Folgen eines Schlaganfalls schlucken, der Bruder Globuli um sich das Rauchen abzugewöhnen und der Geschäftspartner gegen Nervosität. Alles so im Verlauf von Jahrzehnten und von fünf verschiedenen Alternativmedizin-Anhängern vorgebracht. Kurzgesagt: Diese Menschen sind nicht zahlreich in meinem Leben, was ich sehr angenehm finde, aber sie sind sendungsbewusst.
Von Schnittmengen hast du im Übrigen auch keinen Plan, sonst wäre dir nach nach dem letzten Hinweis auf die Germanische Medizin aufgegangen, dass all dieser Alternativmedizinmist eine erhebliche Schnittmenge mit dem Glauben an eine Weltjudenverschwörung hat. Warum? Weil diese Leute einfach glauben wollen, dass man ihnen irgendetwas vorenthält, und dass es ihnen deshalb so schlecht geht. Sollen sie.
Das vergiftete "Klima" wird dort geschaffen, wo Menschen als "Teil des Problems" bezeichnet werden, die das Problem benennen können. Nämlich, dass jeder der irgendeinen Mumpitz von sich geben will, mit einiger Berechtigung behaupten kann, er "dürfe das ja nicht". So wie's der Wasserträger vorgeführt hat: Damit endet dann die Freiheit / das Recht auf diese Äußerungen. Nö. Eben gerade nicht. Auch wenn der Wasserträger und du das vielleicht nicht verstehen: Genau diesen Satz so zu sagen, bestätigt jemanden, der sagt er "dürfe das ja nicht". Und spielt damit in die Hände derjenigen, die das aktuelle System als autoritär bis totalitär bezeichnen. -- Janka (Diskussion) 14:48, 17. Jun. 2016 (CEST)
  • Dich, "Vattern" und Mutter hat jemand gezwungen (gar der "sendungsbewusste" Homöopath selbst?),seine Dienste überhaupt in Anspruch zu nehmen?
  • Was genau ist an "(viel) größer" nicht verständlich? Die neuen germanischen Mediziner sind mengenmäßig irrelevant und für die Homöopathen insgesamt (um *die* ging es, dank deiner Ablenkung vom eigentlichen Thema) nicht tonangebend.
  • Was kommt als Nächstes? Vegetarier sind verantwortlich am Holocaust?
  • Du benennst das Problem *nicht* (richtig), das ist ja gerade das Problem.
--AMGA (d) 09:34, 18. Jun. 2016 (CEST)
Du, lieber AMGA, NIRGENDWO, aber auch wirklich NIRGENDWO habe ich davon geschrieben, dass Homöopathen mich oder irgendwen ZWINGEN würden, Globuli zu schlucken. Sie wollen mich aber dazu BRINGEN, indem sie mich vollquatschen. Auf der Arbeit. Auf der Kellertreppe. Im Bus. Genauso wie mich ein Weltjudenverschwörungsgläubiger dazu bringen will, seinen Scheiß zu schlucken. Indem er mich vollquatscht. Auf der Arbeit. Auf der Kellertreppe. Im Bus. Beides sind absurde Ideen, die von Menschen vorgebracht werden, die es mit der Realität nicht so haben. Zu nichts anderem diente mein Vergleich mit dem Homöopathen. Mein wiederholter Hinweis, den Grund für den Glauben an Weltjudenverschwörung und/oder Alternativmedizin in Realitätsverweigerung zu suchen verhallt ja leider in dir.
Ich verstehe auch deine "viel größere Schnittmenge" sehr gut. Nicht umsonst wurde ja vom OP der Asylantenheimanzünder ins Spiel gebracht, der ohne Weltjudenverschwörungsglauben kaum vorstellbar ist. Nur funktioniert das nicht andersherum. Der Glaube an eine Weltjudenverschwörung funktioniert auch, ohne Asylantenheime anzuzünden.
Und genau darum geht es beim Umgang der AfD mit Leuten wie Gedeon. Eigentlich ist man in der AfD nämlich ganz glücklich darüber, so viele schöne enfant terribles wie Gauland oder Trixie Storch oder eben auch Gedeon zu haben. Möglichst mit CDU-Stammbaum, Adelstitel oder Doktorgrad, das schindet Eindruck beim Spießbürger. Und die sollen auch immer so ein bisschen stinken, den Stallgeruch (im wahrsten Sinne des Wortes) verbreiten, unterschwellig, so dass die potentiellen AfD-Anhänger merken: "Da ist was, was woanders nicht diskutiert wird." Aber eben so, dass sie gerade nicht wie unbelehrbare Nazis aussehen. Die AfD möchte belehren, die Themen setzen, und das macht sie, indem sie die Opferrolle spielt.
Dass du und der Wasserträger in einem geistigen Kurzschluss Wort und Tat mit Ursache und Wirkung verwechseln und dann natürlich einzig auf die "Lösung" kommen, man müsse bestimmte Meinungsäußerungen verbieten, ist das Problem. -- Janka (Diskussion) 19:50, 18. Jun. 2016 (CEST)
Ähem, NIRGENDWO, aber auch wirklich NIRGENDWO habe ich davon geschrieben, dass man irgendwelche Meinungsaüßerungen *verbieten* müsste... --AMGA (d) 00:54, 19. Jun. 2016 (CEST)
Jetzt siehst du mal wie das ist. -- Janka (Diskussion) 13:55, 19. Jun. 2016 (CEST)
Richtig, schön das Du mich da bestätigst, das Recht auf Meinungsäusserung endet nicht mit dem ersten brennenden Irgendwas, sondern bereits bei der Gefahr das andere zu Schaden kommen.
Warum soll ich totalitär sein? Weil ich den Leuten ihren Spleen zugestehen will? Ich habe mal gehört, das es Leute gibt, die jede Woche kleine Papierstücke für etliche Euros kaufen und dann darauf warten mit Millionen Euros überschüttet zu werden. Abgesehen von der Suchtgefahr halte ich das für völlig in Ordnung, ist halt so eine Art Talisman. Also, was geht mich das an? Die versuchen ja niemanden dazu zu zwingen es ihnen gleich zu tun.
Dein Querverweis von Homöopathen auf die Neue germanische Medizin ist allerdings schon arg schräg. Kannst Du irgendwelche Belege für diese Verbindung erbringen? Wohl kaum, also lass so etwas doch bitte. --Wassertraeger Fish icon grey.svg 13:50, 17. Jun. 2016 (CEST)
Deine Äußerung Damit endet dann die Freiheit / das Recht auf diese Äußerungen. ist totalitär. Und dumm. Wobei, das ist ja dasselbe.
Die Verbindung zwischen Homöopathen und "Germanischer Medizin" findet sich in "Alternativmedizin". Kannst auch "antroposophische Medizin" oder irgendeinen anderen Hokuspokus nehmen. Leute, die meinen, irgendeine große Verschwörung würde verhindern, dass die Lehren ihres Gurus von ihrer Umgebung positiv aufgenommen werden. Und die damit auch nicht lockerlassen. -- Janka (Diskussion) 14:48, 17. Jun. 2016 (CEST)
Also wenn Du den Homöopathen (oder wem auch immer) das reden / predigen verbietest ist das klug, wenn ich Extremisten nicht verbal zündeln lassen will, dann ist das totlitär und dumm. Ja, danke, ich denke ich habe verstanden. --Wassertraeger Fish icon grey.svg 15:26, 17. Jun. 2016 (CEST)
Nein, du hast gar nichts verstanden. Homöopathen dürfen ihren Scheiß absondern. Auch wenn er mich stört. Ich kann da ja weggehen. Genauso dürfen bei mir aber auch Weltjudenverschwörungsgläubige ihren Scheiß absondern. Weil ich ihnen keine Gelegenheit geben will, sich als Opfer von Zensur aufzuführen. Das sind sie nämlich nicht.
Und ja, wenn du Extremisten nicht verbal zündeln lassen willst indem du dein Damit endet dann die Freiheit / das Recht auf diese Äußerungen umsetzt, bist du ein totalitärer, selbstermächtigender Extremist. -- Janka (Diskussion) 15:46, 17. Jun. 2016 (CEST)
ich glaub ihr redet ein bisschen aneinander vorbei. Wassertraeger meinte wohl (so hab ich ihn wenigstens verstanden), dass die Meinungsaeusserung des Asylantenheimsanzuenden (sowie das Vorhaben, das vielleicht moeglicherweise uebermorgen bei guter Gelegenheit machen wuerden zu wollen) nicht unter freie Meinungsaeusserung faellt. Aber egal, viellmehr wollte ich kurz einhaken bei "...ist totalitär. Und dumm. Wobei, das ist ja dasselbe." Das finde ich nun grade nicht. Totalitaet kann oftmals was ganz cleveres sein. Zumindest fuer den der sie ausuebt. Die hilft naehmlich ungemein in einer, wie auch immer gearteten, Machtposition zu bleiben und diese auszubauen. --Nurmalschnell (Diskussion) 16:52, 17. Jun. 2016 (CEST)
Der Wasserträger hat die Asylantenheimanzünder selbst ins Spiel gebracht. Gegen den eigenen Strohmann zu argumentieren ist supereinfach. Nur muss er sich dafür jemanden suchen, der genauso betrunken argumentiert wie er selbst. Es ging nicht um Asylantenheimanzünder.
Sondern um zwei Probleme, die Gedeon der AfD bereitet. Zum einen verteidigt er die Holocaustleugner Mahler und Zündel. Damit kann man wie gesagt keine Wahlen gewinnen. Das Thema ist tot, seit Jahrzehnten. Bis auf unbelehrbare Alt- und Neonazis streitet keiner mehr den Holocaust ab. Deshalb ist das pures Gift für die AfD. Und genau deshalb wollen sie ihn rauswerfen.
Zum anderen faselt er von der Weltjudenverschwörung. DAS hingegen ist innerhalb der AfD-Wählerschaft durchaus diskutabel. Und woanders halt nicht. Und damit deren Alleinstellungsmerkmal, mit dem sie Wähler gewinnen und halten können. DESHALB wollen die Gedeon garantiert nicht rauswerfen. -- Janka (Diskussion) 22:14, 17. Jun. 2016 (CEST)
Na bei diesem Thema trennen sich Fakten von Mutmaßungen und Prognosen von der Berichterstattung. --Hans Haase (有问题吗) 12:33, 20. Jun. 2016 (CEST)
Haase, die AfD ist eine fundamentalistisch-christliche Partei. Deshalb haben die den Gedeon ja überhaupt erst auf die Liste zur Landtagswahl gesetzt. Und zum christlichen Fundamentalismus gehört der Judenhass dazu wie der Arsch auf den Lokus. Der AfD ist jetzt nur peinlich, dass das irgendwer mal zum Thema gemacht hat. -- Janka (Diskussion) 23:37, 20. Jun. 2016 (CEST)
Christlich wage ich zu bezweifeln. Denen dient das Christentum allerhöchstens als Vorwand. Mit urchristlichen Werten wie Nächstenliebe und Barmherzigkeit hat die AfD jedenfalls nichts am Hut und sonst wird auf die Bibel nur Bezug genommen, um Vorurteile begründen zu können. --Rôtkæppchen₆₈ 00:33, 21. Jun. 2016 (CEST)
Richtig. Das ist überall im Fundamentalismus so. Aber es gibt dafür eine Wählerbasis. Homophob, xenophob, "konservativ" (was immer das heißen mag). Weshalb geht der CSU wohl der Arsch auf Grundeis? Richtig, weil das ihre Wähler sind. -- Janka (Diskussion) 01:25, 21. Jun. 2016 (CEST)
Das eigentliche Problem ist, dass Al Gore Platz für Bush gemacht hat, ebenso Kohl für Schöder und Merkel ist grade dabei Platz zu machen. Sie hätte bei der Verschwendung am BER sofort ein Machtwort sprechen sollen. Nun hat sie das Problem, das versäumt wurde Wirtschaftsflüchtlinge von Verfolgten zu unterscheiden. Da wird es schwer die notwendige Menschlichkeit zu rechtfertigen. Nur gibt es das Problem, dass sowohl über die Übergriffe in der Silvesternacht als auch über die AfD tendenziös berichtet wurde. Das ganze wird mehr und mehr deutlich als ein Henne-Ei-Problem zwischen Entmündigung durch unterdrückte Information zu Politischer Bildung und Mitverantwortung. Sind die Leute nicht gebildet genug, können sie mit den Informationen nichts anfangen. Weil sie nicht gebildet sind, hält man ihnen die Informationen vor, um keinen proletarischen Aufstand heraufzubeschwören. Hinterher kristallisiert sich das an der Zurückhaltung der Berichterstattung. Da fragt sich nur, wie mit der Putin das mit seiner gelenkten Demokratie? --Hans Haase (有问题吗) 23:07, 24. Jun. 2016 (CEST) Die sind doch eh zu dumm, die richtige Entscheidung zu treffen, also sage ich ihnen was sie zu sagen haben. Man könnte auch soufflieren sagen. Nein, diktieren sagt man nicht.

Hinter euch stehen 80 Melonen...[Quelltext bearbeiten]

Im Radio kommt jetzt immer diese neue Fußballhymne, aber ich verstehe den Text nicht. Kann mir den jemand erklären?--84.179.138.228 21:54, 16. Jun. 2016 (CEST)

"Da wo ich herkomm' wohnen eintausend Menschen, im Ort daneben schon zweimal so viel, 300.000 in der nächsten Großstadt und bald vier Millionen in Berlin. Wir haben die letzten zwei Jahre gewartet, hab'n nach dem Sechser im Lotto gesucht, sieben Nächte die Woche zu wenig gepennt, wie auf ner Achterbahn im Dauerflug. So weit gekommen und so viel gesehen, so viel passiert, dass wir nicht verstehen, Es wird nicht leicht, aber ihr schafft das schon. Denn ihr seid nicht alleine. hinter euch stehen 80 Melonen. Es war kein Zufall, damals in Brasilien. Wart fast schon draußen und kamt noch mal zurück. Dann dieses Wunder und mir fehlten die Worte, war alles anders mit einem Augenblick. Ich war nie gut in Wahrscheinlichkeitsrechnung, aber das hier hab sogar ich kapiert. Die Chance, dass wir uns wieder treffen, War Riesen groß und so stehen wir jetzt hier. So weit gekommen und so viel gesehen, so viel passiert, dass wir nicht verstehen, Es wird nicht leicht, aber ihr schafft das schon. Denn ihr seid nicht alleine. Hinter euch stehen 80 Melonen. Hinter euch stehen 80 Melonen. Wenn wir uns begegnen, dann leuchten wir auf wie Kometen. Wenn wir uns begegnen, dann leuchten wir auf wie Kometen. Wenn wir uns begegnen, dann leuchten wir, leuchten wir, leuchten wir... So weit gekommen und so viel gesehen, so viel passiert, dass wir nicht verstehen, es wird nicht leicht, aber ihr schafft das schon. Denn ihr seid nicht alleine Hinter euch stehen 80 Melonen. (Wenn wir uns begegnen, dann leuchten wir auf wie Kometen.) Hinter euch stehen 80 Melonen. (Wenn wir uns begegnen, dann leuchten wir auf wie Kometen.) Hinter euch stehen 80 Melonen. (Wenn wir uns begegnen, dann leuchten wir auf wie Kometen.) Es wird nicht leicht, aber ihr schafft das schon. Denn ihr seid nicht alleine. hinter euch stehen 80 Melonen." --2003:76:E3F:7648:2D4F:E634:845E:73D6 22:09, 16. Jun. 2016 (CEST)
Fussball ist ja eh immer gut um sich abreagieren zu können, mit oder ohne Dose in der Hand. Gelinde vornehm haben die Herren hier sich verhalten. --82.192.229.198 22:13, 16. Jun. 2016 (CEST)
Das mit den Melonen verstehe ich trotzdem nicht--84.179.138.228 06:29, 17. Jun. 2016 (CEST)
Venuschelte "Millionen" ? --RobTorgel 07:18, 17. Jun. 2016 (CEST)
Das Wortwitzchen geht mindestens zurück auf Die Doofen, "Melodien für Melonen" (1996). Grüße Dumbox (Diskussion) 07:25, 17. Jun. 2016 (CEST)
Aber der Text ist dann sowieso falsch. Das müsste dann eher 79,8 Millionen heißen, mir fallen auf Anhieb diverse Leute ein, denen die EM genauso wie mir sowas von am A...llerwertesten vorbei geht. Ich persönlich kann noch nicht mal sagen, ob die Hymne so schlecht ist, wie weiter oben behauptet, ich habe sie schlicht nie gehört. Zu Eurer Erheiterung: den Gag in der Lufthansa-Werbung (die vier Finger, die der deutsche Junge dem britischen Junge zeigt) habe ich mir ernsthaft erklären lassen müssen. --Wassertraeger Fish icon grey.svg 12:16, 17. Jun. 2016 (CEST)
Versuch es mal hiermit. Ist wenigstens originell. --2003:76:E3F:7648:193E:150D:6562:7EAD 13:21, 17. Jun. 2016 (CEST)

Die de.Wikipedia wird täglich 30 Melonen Mal aufgerufen, auch wenn kein Turnier läuft ... sehr seltsam, das unsere Hemden sich nicht so gut verkaufen wie das DFB-Trikot ... --Logo 13:24, 17. Jun. 2016 (CEST)

@Logograph: Welche Hemden? --Tommes  10:13, 25. Jun. 2016 (CEST)
zu wenig Werbung. Würde die WP jedem Krimizuschauer die Werbung fünf Mal pro Folge aufgenötigt würde das Merchandising vermutlich auch besser klappen. Ich nehme übrigens noch einen Satz WP-Bleistifte á 5 Stück für 3€. --Wassertraeger Fish icon grey.svg 13:37, 17. Jun. 2016 (CEST)

Komisch, Melonen klingen bei mir irgendwie saftiger als die Millionen. -- Ilja (Diskussion) 14:39, 17. Jun. 2016 (CEST)

Millionen, nicht Melonen, Paule! Ha, Jackpot! Sind die 8(0)-Zylinder wieder im Kommen? --Hans Haase (有问题吗) 18:55, 25. Jun. 2016 (CEST)

Nächster Urlaub[Quelltext bearbeiten]

Wo geht's hin in den nächsten Urlaub? --112.198.77.230 12:07, 17. Jun. 2016 (CEST)

Mecklenburger Seen --Susad 1978 (Diskussion) 12:41, 17. Jun. 2016 (CEST)
ich wuerd ja echt ganz gern dich mal besuchen kommen. --Nurmalschnell (Diskussion) 13:44, 17. Jun. 2016 (CEST)
Wie bitte?? --Susad 1978 (Diskussion) 16:10, 17. Jun. 2016 (CEST)
Naah, nicht dich. Deswegen hab ich auch nicht weiter eingerueckt. Ich meinte die philippinische IP von oben. --Nurmalschnell (Diskussion) 16:24, 17. Jun. 2016 (CEST)
Dieser Beitrag ist nicht hilfreich. --2003:46:1B3D:D127:48BC:4EBF:4A54:CA46 23:01, 23. Jun. 2016 (CEST)
  • Schweden. --AMGA (d) 09:10, 18. Jun. 2016 (CEST)
  • Großbritannien. Denn die umgerechneten Preise fallen. Erg. Und das Wetter ist super. 16°C momentan. :) --Tommes  08:53, 25. Jun. 2016 (CEST)

Moment, das ist die philippinische Anzeizer-IP! Da habe ich doch das perfekte Urlaubsziel: Wie wäre es mit Thailand? Da kann man sein Kapital für einen ernst gemeinten (OHA!?) „guten Zweck“ einzusetzen[3] und sich auch mit Wikipedia beschäftigen,[4] sich für gute Luft einzusetzen oder unverklemmt durchs Leben gehen[5] und jegliche mögliche Zugehörigkeit und Glauben in die Verantwortung der zu legen, die das klicken. Mit viel Phantasie könnte man meinen, er brächte die Vorzüge des Islam nach Thailand.[6] Echte Callcenterbetreiber kommen auch ohne 7 Minuten Warteschleife nicht aus. Sollte aber die EAV ein Lied von einer grauen Maus anstimmen, wechselst Du besser das „Hotel“.[Diese Quelle wurde offiziell amtlich zensiert] und noch jemand hat was gelöscht „So ist das in Baden Würschdlendberg, da hat man mir die Sendelizenz weggenommen“ [Nein, nicht weggenommen, aber auslaufen lassen, nach einem gewissen Spendenaufruf. Es ging doch um einen guten Zweck.] --Hans Haase (有问题吗) 19:07, 25. Jun. 2016 (CEST)

Brexit – vom Planspiel zur Hysterie[Quelltext bearbeiten]

Also wenn man das ganze die letzten Monate beobachtet hat, dann herrschte trotz aller Planspiele was wäre wenn stets die allgemeine Meinung vor, daß die Briten rechtzeitig zur Vernunft kommen, doch habe ich in den letzten 36 Stunden das gefühl, daß allmählich die Hysterie vorherrscht. Und ja, es scheint, als seien etliche Aspekte in den vergangenen Monaten nicht ausreichend bedacht wurden, etwa, daß es dann wieder Zollabfertigung vom Kontinent auf die Insel und retour gäbe und wir bspw. auch im Binnenland mehr Abgangs- bzw. Empfangszollämter brauchen. Auch was mit den 2,3 Millionen EU-Bürgern in Dienst und Brot auf der Insel und den 1,5 Millionen britischen Expats auf dem Kontinent wird, ist eine interessante Frage. Sie verlören 730 Tage nach dem Eingang der Mitteilung, daß das Vereinigte Königreich aus der EU austreten will, ihre jeweilige Aufenthaltserlaubnis. Das kann durchaus in einem Freizügigkeitsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU geregelt werden, aber sicher werden Staaten wie Polen oder Rumänien darauf bestehen, daß ihre Staatsangehörigen weiterhin auf der Insel leben und arbeiten dürfen, bevor sie einem Abkommen zustimmen, daß Briten den Verbleib auf dem Kontinent erlaubt. Und es ist klar, daß das Vereinigte Königreich jährlich etwa acht bis neun Milliaden Euro an den EU-Haushalt zahlen müßte, wenn es denselben Status haben wollte wie Norwegen oder Island (der Vergleich mit der Schweiz hinkt aus verschiedenen Gründen), andererseits aber null Mitspracherecht hätte, was Vorschriften zu Handel und Dienstleistungen angeht, ja man müßte so sogar eine Wertpapiertransaktionssteuer schlucken! Und dann erst die Schotten! Was heißt hier die Schotten, auch Gibraltar hat seine Forderungen, arbeiten doch die meisten Bürger Gibraltars in Spanien, wo sie nach einem Brexit keine Arbeitserlaubnis mehr hätten. Deswegen hat der Maximum-Leader Gibraltars, ein gewisser Fabian Picardo, der bei uns bis jetzt (!) nicht einmal einen Artikel hat (ach!), auch schon verlangt, daß im Zuge der britischen Austrittsverhandlungen die Aufnahme bzw. die weitere Mitgliedschaft Gibraltars in der EU festgeschrieben wird.

Naja, wie würde Obelix sagen: Die spinnen, die Brexiter. Wobei sich mir die Frage stellt, wenn es wirklich zu einem Pro-Brexit käme, wie lange es dauern würde, bis das kommende Armenhaus Europas für die Wortschöpfung Brentry sorgen wird. (For the record: ich claime hiermit die immerwährende Ersturheberschaft dieses Kofferwortes.) --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 20:37, 17. Jun. 2016 (CEST) Der Countdown läuft: T+6d

Genau genommen ja ein Bre-entry (wofür ich mal Urheberschaft beanspruche). Davor liegt Bremorse und die Kampagne Breconsider. Grüße Dumbox (Diskussion) 20:54, 17. Jun. 2016 (CEST)
Ich beanspruche die Urheberschaft auf Engtry. Weil, die Schotten werden sich von England abspalten noch bevor UK den Austritt aus der EU vollzieht. -- Janka (Diskussion) 23:08, 17. Jun. 2016 (CEST)

Man könnte aber auch mal vordenkend über einen EU-"Prime"-Zugang nachdenken, etwa den BrePrime (wofür ich Urheberschaft beanspruche!) oder den GrexPrimeSmall (wofür ich ebenfalls Urheberschaft beanspruche!). :-) --Zollwurf (Diskussion) 15:13, 18. Jun. 2016 (CEST)

Wenn ihr Eure neuen Akronyme hier unter CC-BY-SA 3.0 diskutiert, kann sie jeder entgeltfrei unter Namensnennung nutzen. Wäre es nicht besser, hier zu schweigen und die Begriffe beim DPMA anzumelden? Dann könnt ihr richtig Geld damit verdienen, jedenfalls mehr als durch Abmahnungen, wenn wieder jemand vergisst, CC-BY-SA 3.0 und euren Benutzernamen in die Fußnote zu schreiben. --Rôtkæppchen₆₈ 22:10, 18. Jun. 2016 (CEST)
Sowieso gelaufen. Die Presse spricht, wie ich heute sehe, vom "Breturn". Auch gut, muss ich neidlos zugeben. Wieder nix mit Reichtum und Glück! Grüße Dumbox (Diskussion) 22:41, 18. Jun. 2016 (CEST)
Das war eine Gefühlsentscheidung. Da sind alle rationalen Argumente ziemlich wertlos. Jetzt muss die Realtität die Briten wieder einholen. Tausende Verträge neu verhandeln wird sicherlich die Bürokratie extrem vereinfachen. Ein paar dachten man kann die Abstimmung machen, dann der EU in den Arsch treten und zu mehr finanziellen Zugeständnissen zwingen. Aber ich denke auf EU-Seiten hat man dieses Spielchen satt und die Rabatte sind erst mal gestrichen. Gibts für die EU noch irgendeinen Grund Flüchtlinge an der Weiterreise nach GB zu hindern? In Frankreich wird man denen doch mit Freuden ein Bahnticket in die Hand drücken, und sich freuen dass man das Problem so elegant gelöst hat.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 19:10, 24. Jun. 2016 (CEST)
Ja, den Grund gibt es: Großbritannien ist eine Insel. Und es gibt vorgezogene Grenzkontrollen am Ärmelkanal. --Hugitobi (Diskussion) 19:33, 24. Jun. 2016 (CEST)
Es heist im Artikel: "Die vorgezogenen Grenzkontrollen beruhen auf mehreren Vereinbarungen zwischen Belgien, Frankreich und Großbritannien." also einfach in der Folge kündigen, Punkt.
Im Grunde ein Hohn, zwei ehemalige Eaton-Zöglinge benutzen nicht nur ihr eigenes mündiges Wahlvolk und die Institution der EU in zuletzt abstoßender Art und Weise um einen egozentrischen Machtkampf gegeneinander auszutragen. Leider finden sich nicht nur in England für jede noch so absonderliche Figur immer genug Leute, die ihnen Beifall klatschen, und das nicht nur, wenn diese auf einem Stuhl im Hyde Park ihre abstrusen Ideen von sich geben! Wahrscheinlich ist dadurch nun der endgültige Zerfall des United Kingdom eingeleitet; Schottland wird ein erneutes Referendum in Punkto Unabhängigkeit von England einleiten und damit wohl unter den nunmehr eingetretenen Bedingungen Erfolg haben. Jim Fane hat in Nordirland die Bemühungen für ein Referendum zur Erlangung der Unabhängigkeit und dem nachfolgenden Anschluss an die Republik Irland angekündigt. Und die EU sollte ziemlich kompromisslos die Austrittsverhandlungen führen. Wer es so will, der soll es auch so heben. -- Muck (Diskussion) 20:24, 24. Jun. 2016 (CEST)
Genau. Kündigen. Und die Hongkongchinesen, Pakistani, Inder usw. usf. die einen Aufenthaltstitel für England haben weil sie mal zum Weltreich gehörten, kommen dann unkontrolliert bis in die Rest-EU. Und lernen beim Muck von Wikipedia, was Respekt vor einem demokratischen Volksentscheid ist. -Hugitobi (Diskussion) 21:57, 24. Jun. 2016 (CEST)
Unsinn, Auch von Seiten der EU besteht die Möglichkeit bei Kündigung der angesprochenen Abmachungen von ihrer Seite das unkontrollierte Einreisen von den von dir Genannten zu unterbinden. Vielleicht sind umgekehrt dann die Briten als Zugeständnis gegenüber der EU bereit, an einer vorgeschobenen Grenze auf ihrem Territorium derartige Einreisen zu unterbinden, gelle ?!
Und der auch bei mir sehr wohl vorhanden Repekt vor einer demokratischen Volksentscheidung steht keinesfalls im Widerspruch zu einer konsequenten Umsetzung der zwangsläufigen Entscheidungsfolgen. Ihr habt es ja so gewollt und demokratisch entschieden, dann soll es bitteschön auch so sein, mit allen Konsquenzen, ohne wenn und aber. Und wenn ihr zu spät einseht, dass ihr euch von populistischen Maulhelden habt beeinflussen lassen, ohne an die unausweichlichen Konsequenzen in jeder Richtung zu denken, euer Fehler. Besser schluss mit fortgesetzten Zugeständnissen von Seiten der EU in Richtung England! Seit zufrieden, wenn ihr auch von der EU Sonderabkommen nach dem norwegischen Modell angeboten bekommen solltet, da habt ihr dann wirklich weniger Mitspracherechte! Und ein herzliches Willkommen in der EU in Richtung Schottland und Nordirland ;-) -- Muck (Diskussion) 11:42, 25. Jun. 2016 (CEST)

I pressed the button![Quelltext bearbeiten]

Für alle, die die EM-Eröffnungsfeier verpaßt haben, hier noch einmal der Höhepunkt, als David Guetta den offiziellen EM-Song vorgestellt hat. --178.4.186.215 21:30, 18. Jun. 2016 (CEST)

"Dieses Video enthält Inhalte von UEFA. Dieser Partner hat das Video aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt.
Das tut uns leid." :-( --Digamma (Diskussion) 20:41, 19. Jun. 2016 (CEST)
@Digamma: Kein Thema, wurde schon massenhaft kopiert. Guckssu bspw. hier :) Oder auch auf der Facebookseite des Produzenten. --88.68.86.164 22:19, 19. Jun. 2016 (CEST)
Die sog. "Kunst" von David Guetta erschöpft sich im Betätigen irgendwelcher Schalter. Zu Glück spielt die franz. Nationalmannschaft "richtig"... --Zollwurf (Diskussion) 00:23, 19. Jun. 2016 (CEST)
Solche Einschätzungen dürften ihm in Anbetracht der Millionen verkauften Platten herzlich egal sein. Und echt mal jetzt: ist *Fußball* (in beliebiger Ausprägung) anspruchsvoller als David-Guetta-Musik?! Nein, passt also perfekt. Scnr. --AMGA (d) 14:26, 19. Jun. 2016 (CEST)
Es gibt viele viele DJs, deren Elaborate sehr viel schlechter sind als das, was David Guetta leistet. Von daher haben es die Franzosen schon richtig gemacht und da jemand an die DJ-Decks gestellt, der weiß, was passiert, wenn man diesen oder jenen Regler dreht. Im hiesigen Radio gibt es einige DJs, die das nicht wissen und dementsprechend dilettantisch hören sie sich an. --Rôtkæppchen₆₈ 20:48, 19. Jun. 2016 (CEST)
Ich hatte damals das Glück, den relativ unbekannten Guetta als Nachwuchs-DJ in Saarbrücken zu hören, damals nur Vinyl aufgelegt, klassische House-Music, war absolut brilliant, der hats ohne Ende drauf. Hat sich Jahre danach halt fürs kommerzielle entschieden...--Tromla (Diskussion) 17:14, 21. Jun. 2016 (CEST)

Schweiz und EU[Quelltext bearbeiten]

Die Schweiz hat ja ihren Beitritsantrag zurückgezogen. Welche Vorteile hätte es denn für die Schweiz gehabt, wäre sie in die EU eingetreteten? --112.198.98.150 15:28, 19. Jun. 2016 (CEST)

Vermutlich keinen. --84.144.113.69 15:31, 19. Jun. 2016 (CEST)
Einfach mal so behauptet, oder wie? Diese Frage laesst sich nur mit Blick aufs Detail beantworten. Beispielsweise wuerde es mir (wenn ich auch selbst keinen Schweizer Pass habe) nach dem Umzug von der Schweiz nach Frankreich erlauben, den Schweizer Fuehrerschein unbegrenzt zu verwenden, statt sich mit der franzoesischen Buerokratie kurz vor Ende der Verwendungserlaubnis noch bezueglich des Umtausches in einen franzoesischen herumzuschlagen. Da duerfte es eine Million kleine Dinge geben, und vielleicht ein paar grosse, in denen sich das bemerkbar machte. Und da man mit EU-Beitritt wohl auch Mitglied des Binnenmarktes waere, gaebe es auch keine Zollkontrollen mehr (da ja nur die Personenkontrollen, nicht aber die Warenkontrollen mit dem Schweizer Schengen-Beitritt abgeschafft wurden). --141.255.165.179 18:29, 19. Jun. 2016 (CEST)
Nach dem EU-Integrationsindex von 2012 ist die Schweiz deutlich stärker in die EU integriert als, um mal ein ganz willkürliches Beispiel zu nennen, das Vereinigte Königreich. ;) Sprich, die Schweiz ist quasi EU-Mitglied, mit ein paar Sonderrechten und ohne Teilhabe an den Institutionen. Und dieser Zustand scheint Vorteile zu haben. Grüße Dumbox (Diskussion) 19:02, 19. Jun. 2016 (CEST)

Die Schweizer müssten zu philippinischen Provo-IPs nicht mehr nett und neutral sein, sondern könnten ihr sagen, sie sei eine philippinische Provo-IP. Zudem könnten sie -zig Mrd an Brüssel abdrücken, müssten die MWST verdoppeln und die eigene Währung abschaffen, und wären mit den Deutschen im gleichen Boot. Doch wie du richtig festgestellt hast, sie wollen nicht beitreten. --62.202.181.218 19:05, 19. Jun. 2016 (CEST)

Wären Landsgemeinden, wie sie z.B. in Appenzell-Innerrhoden abgehalten werden, mit EU-Recht vereinbar? --112.198.101.88 19:20, 19. Jun. 2016 (CEST)

da die Schweiz quasi nach Eu-Recht let, ja. Der größte Vorteil wäre wohl, dass sie endlich mal an der Entstehung des EU-Rechts beteiligt wären, dass sie danach anwenden. Aber anscheinend geht es mit der Souveränitätsillusion besser. -- southpark 19:27, 19. Jun. 2016 (CEST)
Die EU umfasst (heute noch) 43% von Europa. Es ist eine nicht todzukriegende Illusion, dass EU-Recht irgendwie relevant und erstrebenswert wäre. --62.202.181.218 19:53, 19. Jun. 2016 (CEST)
Wenn die EU so erstrebensunwert ist, warum wird sie dann so oft kopiert und plagiiert? --Rôtkæppchen₆₈ 20:04, 19. Jun. 2016 (CEST)
(BK) Ich weiß nicht recht, was du meinst. Durch bilaterale Verträge hat sich die Schweiz an EU-Recht gebunden in Freizügigkeit, Schengen, Landwirtschaft, Zinsbesteuerung, Umwelt, etc., etc in -zig anderen Bereichen. Was wäre daran nicht relevant? Grüße Dumbox (Diskussion) 20:08, 19. Jun. 2016 (CEST)
Ich sag' ja, Souveräitätsillusion. Wenn die Schweiz quasi das komplette EU-Recht übernimmt, aber nicht dabei ist, wenn ds Eu-Recuht entsteht, kann man schlichteren Gemütern weismachen, dass die Schweiz gar nichts mi Eu-Recht zu tun hat. -- southpark 22:18, 19. Jun. 2016 (CEST)
Schlichtere Gemüter mögen in der Tat die Illusion haben, dass die Schweiz quasi das komplette EU-Recht übernimmt. --62.202.181.218 22:34, 19. Jun. 2016 (CEST)
Noch schlichter ist es allerdings zu glauben, daß die Schweizer, um mit der EU handeln zu können, sich nicht an EU-Recht halten müßten, oder ganz schlicht ausgedrückt: Es ist eine nicht todzukriegende Illusion, dass EU-Recht irgendwie relevant und erstrebenswert wäre. Dieser Satz ist schlichtweg Nonsens, wie das Beispiel Schweiz ja zeigt, denn für dieses Land ist es schlichtweg relevant, sonst würden sie sich mit ihm nicht auseinandersetzen müssen und es - sofern es die Bziehungen berührt - adaptieren. Nachzulesen ist das übrigens hier oder im WP-Artikel Bilaterale Verträge zwischen der Schweiz und der Europäischen Union.--IP-Los (Diskussion) 23:11, 19. Jun. 2016 (CEST)
Pfui! Du wirst doch nicht einfach so mit Fakten argumentieren! das könnte die arme 62.. doch vollkommen verunsichern ;-) -- southpark 14:20, 20. Jun. 2016 (CEST)

Es ist Mode und billig an die EU zu schimpfen, die Bürokratie und weiß Gott was, die Schweiz ist mittendrin, in der EU. Integriert. Nur kann sie selbst nichts sagen, weil sie kein Mitglied ist, das macht sie auch so unschuldig und neutral, wenn man die EU so gerne beschimpft. Ganz ähnlich war es mit der UNO, über NATO weiß ich nicht, vermutlich aber such. Mitten in der Natolandschaft fühlt man sich sicher und geborgen, warum auch noch selbst dabei sein? Und ausserdem ist der Bundesstaat uns 26 eigenständigen Kantonen so etwas wie ein Modell der EU, die Schweizer kennen das eigene System schon seit 1848 und wissen, wie schwierig so eine Schulklasse im Schullager zusammenzuhalten sei, das macht auch vorsichtig und skeptisch. Verstehe ich gut, würde aber trotzdem die Mitgliedschaft dringend empfehlen, bei den Briten kann man jetzt sehen, sie wichtig so was wäre. Europa der Menschen und nicht nur der Konzerne, denn das haben wir ja bereits. Meine Empfehlung. -- Ilja (Diskussion) 16:31, 20. Jun. 2016 (CEST)

Die EU ist auf die Schweiz nicht angewiesen, die Schweiz aber auf die EU schon. Viele Schweizer (eine Mehrheit?) denken aber es sei umgekehrt.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 01:33, 21. Jun. 2016 (CEST)
Vielleicht haben die Schweizer keine Lust drauf, Nettozahler zu sein oder zahlen die jetzt schon in den EU-Topf ein? --112.198.77.234 14:44, 21. Jun. 2016 (CEST)
Ja, natürlich zahlen die, z. B. für Schengen/Dublin, die genauen Zahlen kannst Du hier nachlesen, siehe auch hier oder hier oder die sogenannte Kohäsionsmilliarde.--IP-Los (Diskussion) 20:52, 21. Jun. 2016 (CEST)
Zahlen und wenig/nicht mitbestimmen ist schön dumm. Aber sowas kennen wir ja von der Schweiz: mit der UNO hat's 57 Jahre gedauert, wenn wir Maastricht als Ausgangspunkt nehmen, wird es dann vielleicht 2049 was ;-) --AMGA (d) 13:11, 22. Jun. 2016 (CEST)

RIP Chekov[Quelltext bearbeiten]

Anton Yelchin 1989 - 2016 :-( --Sylvia Anna (Diskussion) 22:52, 19. Jun. 2016 (CEST)

Was so eine Handbremse alles hätte ändern können... --84.144.113.69 01:24, 20. Jun. 2016 (CEST)
Oh, ein ganz schlauer. Es ist bei dem betreffenden Auto mit Automatikschaltung wohl schon anderen so gegangen, dass der Hebel in Parkstellung war und wieder heraussprang, wodurch das Auto dann ins Rollen geriet. Wie genau es bei ihm ablief wird man vielleicht nie wissen.--82.210.244.108 09:48, 21. Jun. 2016 (CEST)
Na, für den weniger schlauen: Eine Handbremse arbeitet völlig unabhängig von der Stellung des Automatikwählhebels. Hätte er sie, wie man es üblicherweise macht, gezogen, wäre er heute noch am leben. Ein Blick in die Wikipedia hätte schon gereicht: Bei Pkw mit automatischem Getriebe zieht man idealerweise zuerst die Handbremse an, stellt den Wählhebel auf "N" (Neutral = Leerlauf) und gibt das Fußbremspedal frei, damit sich das Fahrzeug in der angezogenen Handbremse "setzen" kann - danach legt man am Wählhebel die Parksperre ("P") ein, die sich durch diese Reihenfolge der Vorgehensweise nicht derart verklemmen kann, dass ein späteres Lösen unangenehm hohen Kraftaufwand am Wählhebel erfordert. Und ein Blick in die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs. Denn dann hätte er die Änderung der Bedienung im Vergleich zu älteren Fahrzeugen gekannt. Das Design dieses Hebels unterscheidet sich stark von den alten Automatikschaltungen. Der Fahrer drückt den Knopf an der Seite, schiebt den Hebel im Stand nach vorne, bis seine LED-Beschriftung auf P steht. Der Schalter rutscht beim Loslassen anders als früher üblich immer zurück in die Neutralstellung. Im Instrumentenpanel wird die Schalterstellung ebenfalls angezeigt. Manche Fahrer schalteten mangels fühlbaren Feedbacks durch die Schalterstellung offenbar nur in die Neutralstellung oder den Rückwärtsgang. Wie man sieht, ist das alles kein Hexenwerk. Man muss nur so schlau sein, sich vorher mit den technischen Besonderheiten seines Fahrzeugs auseinanderzusetzen. --2003:76:E3F:7648:2903:A7D9:A6DC:949E 09:22, 22. Jun. 2016 (CEST)
Ich habe gestern irgendwo ein kurzes Video gesehen, wo gezeigt wurde, wie diese Schaltung funktioniert. Intuitive Bedienbarkeit und Benutzerfreundlichkeit sind etwas anderes. All dieser elektronische, computerisierte Kram ist vielleicht halt auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Ich habe schon bei anderen mitbekommen, dass irgendwelche Anzeigen im Display eines Autos gemeckert haben und das nicht nachvollziehbar war. Ich gehe halt auch davon aus, dass auch in den USA eine Rückrufaktion nicht ausschließlich deshalb gestartet wird, weil ein paar Leute zu doof sind, ihr Auto richtig zu bedienen. Bei allem was ich gelesen habe, sind da noch viele Fragen offen. Ob man jemals 100 % wissen wird, inwieweit ein technisches Problem am Auto und inwieweit eigener Leichtsinn zu Yelchins Tod beigetragen haben, ist wohl fraglich. Ich halte es aber für zu früh, um festzulegen, dass alleine ein Fehler seinerseits schuld war. Außerdem sind leider auch die intelligentesten Menschen nicht 100 % davor gefeit, dumme Fehler zu machen. Und so mancher dumme Fehler hat schon tödlich geendet.
Egal, was genau passiert ist, ich denke ein RIP hat er verdient.--Sylvia Anna (Diskussion) 14:11, 22. Jun. 2016 (CEST)

Warum rutschen so viele Fußballer, trotz Marken-Fußballschuhe, bei der EM aus...[Quelltext bearbeiten]

obwohl, wie man in der Vorberichterstattung sehen kann, der Rasen direkt vor dem Spiel extra gewässert/gesprengt wurde? Und aus welchem Material sind die Trikots der Schweizer Mannschaft? Wie hießen noch mal diese "Papier" Jacken in den 1980ern?--Wikiseidank (Diskussion) 07:39, 20. Jun. 2016 (CEST)

Polyester. --Rôtkæppchen₆₈ 08:49, 20. Jun. 2016 (CEST)
Rutscht man auf nassem Rasen nicht eher als auf trockenem? --Digamma (Diskussion) 08:52, 20. Jun. 2016 (CEST)
die Schweizer T-Shirts sind schon vorperforiert, damit man sie nach dem Sieg besser an die zahlreiche Fans verteilen kann, man kann vorher schon reservieren, ich nehme die Brust und ich die Keule. -- Ilja (Diskussion) 09:25, 20. Jun. 2016 (CEST)
Wenn man auf nassen Rasen rutschen würde, würde dieser ja nicht vor dem Spiel gewässert;o) Zu "DDR-Zeiten" haben wir (im Jugendbereich) die Stollen der Schuhe dem Untergrund entsprechend gewechselt. Heute scheint das bei den modernen Schuhe nicht möglich zu sein? Eigentlich ist die Fußball EM nur der Rahmen einer Werbeveranstaltung für die dort angepriesenen Produkte. Aber irgendwie scheinen die nichts zu taugen (auch Bälle ohne Luft, deutlich sichtbare - und olfaktorische - Schweißflecken)? (Das Material der 80er Jacken war vielleicht Tyvek?)--Wikiseidank (Diskussion) 15:37, 20. Jun. 2016 (CEST)
Auf nassem Rasen rutschen die Spieler natürlich leichter aus. Gerade am Anfang der Halbzeiten sieht man die Spieler sehr oft rutschen (wobei da kaum Verletzungen passieren)...mit der Zeit trocknet der Rasen wieder und die Rutscherei lässt nach. Wie es bei der laufenden EM geregelt ist, weiß ich nicht...ich erinnere mich aber (es gibt auch einige Quellen dazu im www), dass früher nur gewässert wurde, wenn beide Mannschaften damit einverstanden waren. Bei der EM 2012 gab es sogar einen Streitfall, der es in die Medien geschafft hatte. Die Spanier mit ihrem Kurzpassspiel wollten z. B. einen gewässerten Rasen, die Italiener mochten es lieber trocken. Der Rasen wird gewässert, damit der Ball darauf besser gleitet. Das macht das Spiel deutlich schneller und beim Hockey z. B. macht es das Spiel erst wirklich sinnvoll. Hockey auf trockenem Rasen ist eine Qual. Stumpfer Rasen erschwert aber auch im Fußball das "schöne Spiel" und kann auch die Verletzungsgefahr erhöhen (beim Kunstrasen kommt es sogar zu regelrechten Verbrennungen und einer Zunahme von Schürfwunden, daher werden Kunstrasenfelder in der Regel vor dem Spiel immer gewässert). --Blutgretchen (Diskussion) 12:26, 21. Jun. 2016 (CEST)

Na ja, absolut rutschfeste, einige cm lange Stahlspikes wären technisch durchaus machbar (solche Sandalen was gibts zum Aerifizieren des Rasens auch im Gartenmarkt), aber diese sind wegen der damit verbundenen Verletzungsgefahr eben mit gutem Grund verboten... andy_king50 (Diskussion) 20:58, 20. Jun. 2016 (CEST)

Warum die ausrutschen? Na wegen der Physik. Stell Dir vor, die würden stets von 100 auf Null bremsen können. Das machen die wenigsten Gelenke mit. --Tommes  05:37, 21. Jun. 2016 (CEST)
Die Frage "Warum rutschen so viele Fußballer, trotz Marken-Fußballschuhe, bei der EM aus?" kann man ganz leicht beantworten: Nicht eine Marke sorgt für gute Bodenhaftung, sondern gutes Schuhwerk. Das ist vergleichbar mit diesen Jacken mit Tatzen-Logo. Die halten auch nicht wärmer als andere Jacken, zeigen aber, dass der Träger viel mehr Geld als nötig ausgibt, um einen abmahnwütigen Klamottenverkäufer werbend zu unterstützen. --2003:76:E3F:7648:D5E6:CD77:79DD:E138 11:07, 21. Jun. 2016 (CEST)
Naja, *so* hochpreisig ist Jack Wolfskin nun auch wieder nicht, da gibt es ganz andere... --AMGA (d) 11:56, 21. Jun. 2016 (CEST)
Aber teuer genug für das Gebotene. Auf wirklich hochwertigen und teuren Sachen wird man, zumindest von außen sichtbar, so ein Firlefanz-Logo sicher nicht mehr finden. Bei Leuten, die sowas tragen, reicht das Selbstbewußtsein anscheinend aus. --2003:76:E3F:7648:D5E6:CD77:79DD:E138 12:12, 21. Jun. 2016 (CEST)
auf Spucke lässt sich gut rutschen...(iihhi) Arieswings (Diskussion) 13:28, 21. Jun. 2016 (CEST)
Bei den Trikots der schweizer Mannschaft sollen im Bereich der Bauchmuskeln Silikonpolster eingearbeitet worden sein. Es wird spekuliert, daß die deswegen so schnell kaputt gehen. --178.4.191.203 19:24, 21. Jun. 2016 (CEST)
Für diese Behauptungen hätte ich gerne Belege. --Rôtkæppchen₆₈ 22:02, 21. Jun. 2016 (CEST)
Dann geh suchen. Hab' das aus'm Fernsehen, irgendsoein Kommentatorenlaberformat - die sehen alle gleich aus. Da wurde außerdem noch erzählt, das Silikon solle angeblich die Muskeln "massieren". --178.4.191.203 00:02, 22. Jun. 2016 (CEST)
Danke. Da hast Du Dich verhört. Die Trikots bestehen aus Polyester (recycelte PET-Flaschen) und Polyurethan (Handelsname Elastan), wie man diversen Meldungen entnehmen kann. Keine Polster, kein Silikon. --Rôtkæppchen₆₈ 10:31, 22. Jun. 2016 (CEST)
Für diese Behauptungen hätte ich gerne Belege. --217.9.49.1 12:42, 22. Jun. 2016 (CEST)
[7]ElastanPET-Flasche#Recycling Rôtkæppchen₆₈ 13:15, 22. Jun. 2016 (CEST)
Unsinn. Du müßtest belegen, daß ich mich verhört habe, wie Du behauptest, was Du nicht kannst, also spar Dir sowas einfach mal. Zu allem Überfluß bestätig Dein Link sogar das, was die Laberkommentatoren im TV erzählt haben: Die sogenannte ACTV-Technologie soll mit Mikromassagen auf der Haut für eine effektivere Energiezufuhr der Muskulatur sorgen. Wenn man dann schaut, was diese ACTV-Technologie ist, kommt das:
PUMA präsentiert diese Woche die Nationaltrikots der an der WM teilnehmden Länder Italien, Chile, Uruguay, Ghana, Elfenbeinküste, Schweiz, Kamerum und Algerien. Die Besonderheit der schicken Fußballtrikots ist die von PUMA eigens entwickelte Performance Technologie PWR ACTV. Diese Technologie verbindet die Vorteile von Kompression mit den Prinzipien des Athletic Tapings, bei dem durch die Platzierung flexibler Tapes auf der Haut des Sportlers Druck von den aktiven Muskeln genommen wird. Bei der PUMAs PWR ACTV Technologie sind wellenförmige Silikon-Tapes direkt in das Gewebe der Trikots eingearbeitet. Diese Taps sind an anatomisch-strategischen Positionen im Trikot angebracht und bewirken durch Mikro-Massagen der Muskelstränge einen schnelleren und effektiveren Energiefluss beim Spieler. Zur Folge hat das eine verbesserte Blutzufuhr zu den beanspruchten Muskelgruppen und eine physiologische Leistungssteigerung. Auf der Vorderseite der Trikots sorgt das eingearbeitete Tape für Entspannung der Taille und ermöglicht so eine verbesserte Atemregulierung. Gleichzeitig wird über Kompression die Bauchmuskulatur stabilisiert und aktiviert. Das Tape auf der Rückseite des Shirts verläuft zwischen den Schulterblättern und verbessert die Körperhaltung. Im Bereich der Lendenwirbelsäule wird dem Körper zusätzliche Stabilität verliehen. Die PWR ACTV Technologie wurde vorab von den Jugendmannschaften des VfB Stuttgart in Deutschland sowie von Botafogo FR in Brasilien getestet. Außerdem waren alle von PUMA ausgerüsteten Nationalmannschaften an der Produktentwicklung ihrer Fußballtrikots beteiligt.
Echt peinlich für Dich, sollte man meinen. --88.68.31.214 (23:27, 22. Jun. 2016 (CEST), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)
Sag ich doch: Weder Silikon, noch Polster. --Rôtkæppchen₆₈ 01:49, 23. Jun. 2016 (CEST)
Bist Du blind? Ich habe das Silikon extra für Dich fett markiert und gebläut. Ich habe die Laberfuzzis korrekt zitiert, was Du nicht wiederlegen konntest und die Laberfuzzis haben zutreffend erwähnt, daß Silikon "direkt in das Gewebe der Trikots eingearbeitet" ist, was Du sogar selber belegt hast. Aus der Nummer kommst Du nicht mehr raus. --88.68.31.214 02:33, 23. Jun. 2016 (CEST)
Was die Werbung den Menschen für einen Stuss (berlinerisch für Unsinn) erzählt.....Und die Leute glauben es, wie Matrazen mit Schutz vor Erdstrahlen und ionisiertem Wasser--Wikiseidank (Diskussion) 12:17, 23. Jun. 2016 (CEST)

Vielfalt gegen Einfalt[Quelltext bearbeiten]

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hand-in-hand-gegen-rassismus-bundesweite-solidaritaetsaktion-zum-weltfluechtlingstag-a-1098510.html --Postfachannabella (Diskussion) 07:53, 20. Jun. 2016 (CEST)

Der Kleberclaus hat es gestern passend anmoderiert. Was diese 40.000 Menschen —bundesweit— aussagen, bleibt jedem selbst überlassen. Kurz gesagt: Da wär mehr drin gewesen. Ob es an der Unfähigkeit der Organisatoren liegt, mehr Publikum für diese Aktion zu begeistern, oder an der Unlust des Publikums, sich von Spinnern die Themen diktieren zu lassen, bleibt offen. -- Janka (Diskussion) 20:53, 20. Jun. 2016 (CEST)
Schon gut, das Publikum zieht es vor, sich die Themen von der AFD und anderen aufgeklärten Nichtspinnern diktieren zu lassen. --92.209.67.139 23:02, 20. Jun. 2016 (CEST)
Das war jetzt ein Paradebeispiel für die mangelnde Diskursfähigkeit, die ganz normale Menschen davon abhält, sich an solchen Aktionen zu beteiligen. Protipp: Irgendwann am Ende des Kleinkindalters hat man üblicherweise verstanden, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt. -- Janka (Diskussion) 01:17, 21. Jun. 2016 (CEST)
40.000 sind für eine - auch bundesweite - Demonstration eigentlich gar nicht so wenig. Pegida&Co haben selbst in ihren besten Tagen nicht so viele Menschen auf die Straße gebracht, obwohl die mediale Aufmerksamkeit (und in Verbindung damit die Bekanntheit in der Bevölkerung) im Vergleich zur genannten Menschenkette gigantisch war.
Die Frage ist halt auch immer: Was bringt bei einem solchen Thema eine derartige Menschenkette? Die Frage, ob der Rassismus die deutsche Gesellschaft und die hiesigen Werte zerstört, entscheidet sich mehr durch das Eingreifen von Bürgern gegen Rechtsextreme Pöbler und Gewalttäter im Alltag und durch das Agieren von Polizei, Justiz und Politik gegenüber rechten Gewalttätern als durch eine derartige Menschenkette.
@Janke: Ist das mit den "Spinnern" ironisch gemeint? Ich hoffe. Zitat aus dem Artikel: Organisiert wurde die Aktion von einem Bündnis, dem unter anderem Sozialverbände, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die evangelische Kirche, der Zentralrat der Muslime und "Amnesty International" angehören.--78.53.84.128 10:06, 21. Jun. 2016 (CEST)
40.000 Menschen sind für ein positiv besetztes Thema wie Toleranz wenig, zumal wenn Sozialverbände und Kirchen dahinterstehen. Die Anti-Atom-Menschenkette von Neckarwestheim hat allein 60.000 Menschen auf die Straße gebracht, und das Thema war/ist umstritten. Dass ein negativ besetztes Thema wie "Überfremdung", bei dem man sich mit der Teilnahme mannigfaltiger Kritik aussetzt, weniger Teilnehmer zieht liegt auf der Hand. Pegida hat sich zudem nie wirklich aus dem ostsächsischen Eck herauslösen können, die haben dort ihre Fanbasis, woanders ist das ProNRW oder sonstein Deppenverein.
Es ist nicht ironisch gemeint, sondern bildet einen möglichen Grund für die eher geringe Mobilisierungsfähigkeit eben dieser Verbände ab. Entweder sie können nicht mehr Menschen mobilisieren, weil sie technisch etwas falsch gemacht haben, oder sie können nicht mehr Menschen mobilisieren, weil sie unglaubwürdig sind. Die dritte Variante, dass das Thema Toleranz den meisten Menschen am Arsch vorbei geht, können wir denke ich verwerfen. -- Janka (Diskussion) 14:18, 21. Jun. 2016 (CEST)
Die aufgeworfene Frage, ob Menschenketten nun die Lösung sind, hast du schon selbst beantwortet. Nein. Das macht ja auch den Großteil der Unglaubwürdigkeit aus, die hinter solchen Aktionen steckt und die dann auf die Organisatoren zurückfällt.
Als hier vor Ort das Asylbewerberheim aufmachte, gab es eine große Bürgerversammlung. Da kamen praktisch alle Einwohner von dem Kaff, in dem ich lebe. Hier leben praktisch alle vom Tourismus und natürlich stellten sich die Leute die Frage, welche Auswirkungen das haben würde. Da kann man nicht hingehen und lilalustig eine Menschenkette gegen Rassismus als die Lösung verkaufen. Oder auch nur als Teil der Lösung.
Konkret ging es natürlich um Befürchtungen, dass da direkt am Kurpark ein Treffpunkt unterbeschäftigter junger Männer entstehen würde, der die zahlenden Gäste vertreibt. Das wurde so gelöst, dass in dieses Heim ausschließlich Familien, Frauen und alte Männer einquartiert wurden. Zum Glück gab's nun keine Maskulisten-Demo, in der lautstarke Vertreter der Antidiskriminierungsbewegung gegen diesen ungeheuerlichen Rassismus aufbegehrten. Es wurde einfach so gemacht.
Ich selbst habe die Befürchtung vorgebracht, dass angesichts eines parallel zur Versammlung auf der Straße stattfindenden ausländerfeindlichen Zwergenaufstands die örtliche Polizeistation mit zwei Mann halbtags doch arg unterbesetzt sei, sollte *wirklich* mal die Kacke am Dampfen sein. Die Kollegen aus den benachbarten Orten würden nämlich gut und gerne 20/30 Minuten brauchen, selbst wenn sie sich wirklich beeilen. Zum Glück haben wir wegen der Waldbrandgefahr und der vielen Hotels eine ansehnliche Feuerwache.
Und zum Glück ist bisher nichts passiert. Klopfen wir auf Holz. -- Janka (Diskussion) 14:47, 21. Jun. 2016 (CEST)
Andersrum wird ein Schuh daraus: Eben weil es um ein positiv besetztes Thema geht, kann eine derartige Aktion nicht viele Menschen mobilisieren. Wenn du viele Teilnehmer bei einer Demo willst, muss es immer gegen etwas gehen, und zwar möglichs konkret (konkreter "Gegner", konkrete zu erzielende Änderung). Ausnahmslos(?) alle großen Proteste der letzten Jahre waren "dagegen"-Veranstaltungen: gegen ACTA, gegen TTIP, gegen Atomkraft, gegen Stuttgart 21. Und bei allen diesen Demos ging es um konkrete, objektiv feststellbare Änderungen (Stopp Bauprojekt, Verabschiedung Ausstiegsgesetz, etc.). Mit einem allgemeinen Thema "Toleranz" lockt man niemanden hinter dem Ofen hervor: Da sind sowieso fast alle dafür (zumindest, solange es nicht konkret wird). Es gibt auch keine konkrete Änderung, die man mit einer Demo erreichen könnte, anders als bei den meisten "dagegen"-Veranstaltungen. Und wenn nicht absehbar ist, dass mit einer Demo irgendetwas (spür- oder zumindest messbar) erreicht werden kann, gehen die Leute auch nicht hin, selbst wenn sie prinzipiell dafür sind.--141.76.99.218 11:44, 22. Jun. 2016 (CEST)
Und diese Aktion war gegen Rassismus. Das ist mir schon klar, dass man immer "gegen etwas" argumentieren muss, um die Leute zu mobilisieren. Haben die Veranstalter auch gemacht, ganz nach Lehrbuch. -- Janka (Diskussion) 17:29, 22. Jun. 2016 (CEST)
Und davon "gegen Rassismus" zu sein, muss man irgendjemanden überzeugen (abgesehen von den leider zahlreichen Rassisten hierzulande, siehe den symptomatischen Beitrag eins weiter unten)? Gab es denn irgendetwas irgendwie konkretes, gegen das sich die Demo richtete, etwas, was die Demo konkret verhindern (oder erreichen) wollte? Ich war selber in den letzten eineinhalb Jahren auf über drei Dutzend Demos gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, aber selbst wenn ich von jener Menschenkette vorher erfahren hätte und es einer derartige Aktion auch hier in Dresden gegeben hätte, wäre ich dort nicht hingegangen.
Und mal andersrum gefragt: Wie viele Demos gab es denn in den letzten Jahren in Deutschland, die mehr Teilnehmer hatten? Das kannst du vermutlich an den Fingern abzählen. Die Rassisten in diesem Land haben noch nie soviele Menschen auf die Straße gebracht, obwohl direkt hier drunter davon die Rede ist, das wäre die Meinung "der Leute", und diese IP auch von einem "wir" spricht, obwohl sie halt doch nur die üblichen ausländerfeindlichen Dinge schreibt, die glücklicherweise nur eine sehr kleine Minderheit hierzulande teilt.--92.224.194.99 20:30, 22. Jun. 2016 (CEST)
Um, zu welchem Zweck sollte denn eine Demo "gegen Rassismus" sonst dienen? Sich selbst auf die Schulter zu klopfen? Ehrlich jetzt, da bist du genau auf meiner Argumentationsspur, dass es vor allem darum geht, die eigene Mannschaftsstärke vorzuführen. Ob die nun hoch oder gering war, ließ der Kleberclaus ja absichtlich offen. Klang aber wie: eher kläglich. Das habe ich schon zu Anfang geschrieben. Später schrieb ich dann auch schon, dass es natürlich noch mehr Gründe gibt, sich nicht bei Pegida sehen zu lassen als Gründe, sich bei einer Demo für Toleranz sehen zu lassen. Da drehen wir uns im Kreis.
Da du im untenstehenden Schrieb die "üblichen ausländerfeindlichen Dinge" zu erkennen vermagst, solltest du dir mal erst eine Brille kaufen. Soweit ich das sehen kann, geht es da in jedem Satz nur um Politiker und ihren Drang, die Dinge nicht beim Namen zu nennen.
(Um das mal beispielhaft auszuführen: Die "üblichen ausländerfeindlichen Dinge" wären wohl eher "alles Terroristen", "alles Gammler", "alles Arbeitsplatzbesetzer", "alles Vergewaltiger", "alles Gebärmaschinen", und weitere gruppenbezogene Vorurteile, die schon in ihren inneren Widersprüchen lächerlich sind. ) -- Janka (Diskussion) 23:47, 22. Jun. 2016 (CEST)
Es fängt schon damit an, dass die IP Flüchtlinge in Anführungszeichen setzt (weil es sich ja angeblich nicht um Flüchtlinge handelt, sondern um... was die IP eigentlich meint, soll sich der Leser denken, und er tut es auch). Und es hört noch lange nicht damit auf, dass die IP davon redet, irgendjemand "fabuliere" von Angriffen auf Flüchtlinge (und wenn man von etwas "fabuliert", also eine Fabel erzählt, dann ist die Aussage? Genau, erfunden). Ehrlich: sei mal bitte nicht so naiv. Die Ausländerfeinde in unserem Land wissen sehr genau, was sie sagen und schreiben müssen, damit der Leser sofort versteht, was gemeint ist (weil es von denen, die nicht nur Hetzen, sondern auch provozieren wollen, oft genug vollständig ausgesprochen wird), sie aber trotzdem darauf verweisen können, das implizierte haben sie ja niemals konkret gesagt. Beliebte Masche, änhlich dem "man wir ja wohl noch fragen dürfen...". Eigentlich leicht zu durchschauen.--Nothere 09:03, 23. Jun. 2016 (CEST)
(Es geht offenbar um die IP 78.* unten.) Genau, und das Gejammere über "*die* Politiker" (mehrheitlich nun einmal gewählt; aber sicher wird auch jemand "Wahlbetrug" vorwerfen) und "*die* Lügenpresse", ohne irgendwie sinnvoll erscheinende Alternativen aufzuzeigen, kommt noch dazu. (Und dazu muss man hier nicht mal IP sein...) --AMGA (d) 09:19, 23. Jun. 2016 (CEST)


Ich fasse deine Bemerkung zu "Flüchtling" mal als Witz auf. Es gibt ja wohl keinen Zweifel daran, dass dieses Wort im Zuge der letztjährigen Einwanderungswelle auf praktisch jeden angewendet wurde, der irgendwie über die Balkanroute nach Europa kam. Dass aber nur ein Teil dieser Menschen tatsächlich Flüchtlinge (im üblichen Sinne "verlässt die Heimat fluchtartig") sind, ist inzwischen offiziell.
Wie bitte soll man bitte sonst die Verklärung ungeregelter Einwanderung zur Nothilfe allein schon über den Begriff Flüchtling als fragwürdig markieren? Neinnein, das ist ein valider Diskussionsbeitrag. Auch wenn er weh tut.
Zweitens: Der Bundesgrußaugust hält keine Silvesteransprachen. Sondern Weihnachtsansprachen. "Fabuliert" hat er aber nicht da, sondern hier. Er hat sich WIMRE später nochmals gleichermaßen geäußert. Es gab allerdings einen Schock wegen dieser Äußerung, die nicht im Manuskript stand. Vielfach verstärkt blieb nämlich nur noch das Wort "widerwärtig" übrig, das nun mit dem *vermeintlichen Segen* des Bundesgrußaugusts an jeden geklebt wurde, der der Einwanderungswelle kritisch gegenüberstand. Diese Gleichsetzung von Einwanderungsgegnern mit Asylheimanzündern entspricht dem Schema, das wir oben bei der Weltjudenverschwörung hatten. Die IP hat das verwechselt oder nur das Label angeheftet bekommen, und ist vermutlich zu recht empört.
Drittens: Wer "man wir ja wohl noch fragen dürfen..." verwendet, beklagt sich über angeblich nicht vorhandene Meinungsfreiheit. Ich kann solche Leute nicht ernstnehmen. Genausowenig wie Leute, die exzessiv das Wort "vielleicht" verwenden. Das hat die IP aber nicht getan. Kannst du nochmal unten nachlesen, wenn du es nicht glauben magst.
Und viertens, Amga: Wenn du in einen Dialog kommen willst, musst du auch zuhören. Und nicht gleich mit Unterstellungen anfangen. Das gilt auch für Leute, deren Meinung man nicht teilt. Insbesondere der demokratische Prozess kann nicht darin bestehen, dass wir Grüppchen unversöhnlicher Ideologien zusammenbacken, die dann aufeinanderhetzen und gucken wer mehr Follower gewinnt beziehungsweise niedermacht. Genau das führt nämlich dazu, dass Menschen zu Nichtwählern werden und dann irgendwann wenn mal richtige Stinker zur Auswahl stehen eben die wählen.
(Die P.A.R.T.E.I exerziert das wunderschön. Die AfD sehr hässlich, aber effektiv. Die Linke hat immer noch nicht kapiert, dass 50% ihrer Wähler sie einfach nur als "dagegen"-Stimme ankreuzen.)
-- Janka (Diskussion) 22:49, 23. Jun. 2016 (CEST)
Ach so, daher weht der Wind. Es geht dir gar nicht um die Frage, wie sinnvoll eine solche Demo ist oder was deren Teilnehmerzahlen bedeuten, sondern dir passt schlicht das grundsätzliche Anliegen der Demo nicht. Sag das doch gleich, dann können wir uns eine solche Diskussion auch sparen. Denn was du zum Thema Dialog schreibst, ist völlig richtig, nur setzen konstruktive Diskussionen immer voraus, dass sich die Diskutanten zumindest bzgl. der grundlegenden gesellschaftliche Werte hierzulande einig sind. Und wenn du sogar demokratisch gewählte Repräsentanten unseres Staates verächtlich machst, wenn sie terroristische Anschläge verurteilen, dann liegt das offenbar nicht vor.--92.224.195.152 16:49, 25. Jun. 2016 (CEST)
Was du so alles herauslesen kannst. Echt! Nope. Ich habe eingangs kommentiert, dass der Kleberclaus keine Begeisterungsimpulse versprühen konnte, als er über diese Demo berichtete. Trotz des wichtigen Themas Toleranz. Diese Demo ist wirkungslos verpufft. Es war eine Demo, die schon in den Abendnachrichten nur ein zerknittertes Lächeln hervorrief.
Aber natürlich geht es auch bei dir weiter mit der Schubladierung, weil die Argumente fehlen. Nur müssen es diesmal schon die grundlegenden gesellschaftlichen Werte sein, ganz großes Kaliber. Weil, den Rassisten kriegst du bei mir ja nicht angeklebt. Wie auch, wo mir der Syrer von gegenüber ja nicht weniger oder mehr auf die Nerven fällt als irgendein anderer Nachbar.
Nein, anonymer Rächer, wenn du nicht verstehst, dass es eine große Zahl von Menschen in diesem Land gibt, die sich nicht von selbsternannten Rettern der grundlegenden gesellschaftlichen Werte vorkauen lassen wollen, was sie zu denken haben, dann kannst du tatsächlich keinen Dialog führen. Weil: du nimmst abweichende Meinungen ja nicht einmal mehr wahr.
Das muss man aber, eben gerade wenn man grundlegende gesellschaftliche Werte schützen will. Es ist mir tausendmal lieber, wenn ich mit einem "besorgten Bürger" über die Weltjudenverschwörung sprechen kann als mit einem einzigen selbsternannten Antisemitenjäger. Weil, den ersteren kann ich unter Umständen mit logischen Schlussfolgerungen davon überzeugen, dass seine Vorstellung, man würde eine Weltjudenverschwörung benötigen um den derzeitigen Scheiß zu erklären doch einigermaßen lachhaft ist. Und damit wäre ja schon viel gewonnen. Wogegen der selbsternannte Antisemitenjäger schon beim Wort "Weltjudenverschwörung" seinem Beißreflex nachgibt. Wie hier ja immer wieder sehr schön vorgeführt.
Mit dem Asylheimanzünder ist es ähnlich. Da gibt es sicher nicht wenige, für die kein Asylheim eben besser ist als ein Asylheim. Ich schätze mal, so 100%. Also, zumindest vor dem eigenen Tore. Da bin ich immer froh, wenn nicht irgendein geistig minderbemittelter Spinner die Bude anzündet. Und wie erreiche ich das? Indem ich den Ball flach halte. Nicht, indem ich da hinziehe und "ihr bösen Rassisten, ihr" rufe.
Und was die demokratisch gewählten Repräsentanten angeht: Wenn der Herr Gauck meint, den wunderschönen, durchdachten Text, den ihm sein Redenschreiber in die Hand drückt, mit einem geistigen Kurzschluss anreichern zu müssen, dann muss er auch damit leben, dass dieser Kurzschluss missverstanden wird. Und das ist gar nicht gut. Weil man ihm in der Folge dann nicht mehr zuhört.
Mal ganz abgesehen davon, dass du mit der "Verächtlichmachung demokratisch gewählten Repräsentanten" voll auf Linie mit Herrn Erdoğan, Herrn Kaczyński, Herrn Orban und anderen Staatsgnomen bist. -- Janka (Diskussion) 20:59, 26. Jun. 2016 (CEST)


Vielleicht liegt es daran, dass die Leute langsam die Schnauze voll haben von hehren Zielen und Verdummungen, die unter "gegen Rassismus", "bunt" & Co firmieren. Was auch kein Wunder ist, erinnert das Ganze sehr an die DDR mit den tollen Meldungen des wirtschaftlichen Durchbruchs der Superlative (auch wenn in den Geschäften komischerweise nie etwas angekommen ist) und dem Mantra "vorwärts immer, rückwärts nimmer". So auch hier: Zuerst heißt es, dass nur "Flüchtlinge" aus Syrien kämen, dann stellt sich heraus, dass sie ca. 40 % der Ankommenden ausmachen. Zuerst heißt es, es wären alles top ausgebildete Leute, dann faselt man was kleinlaut von Analphabeten. Die Kosten liegen zunächst bei 5*10^9 €, nun bei 100*10^9 € (Tendenz steigend). Plötzlich auch der Schock: Hatte noch unser Bundesgaukel in einer Silversteransprache was von Überfällen Deutscher auf Ausländer fabuliert, hatte Köln das irgendwie auch verpasst.

Unsere Politiker nicht glaubwürdig, zuletzt hat einer auf Rassentheoretiker gemacht (nein, nicht AfD, sonst wäre hier mehr geschrien worden). Immer mehr Helfer berichten von der Realität, Palmer entdeckt eine neue Motivation vieler "Flüchtlinge".

Nein, wir wollen deswegen keine hohlen Händchenhaltenaktionen, die verlogen sind und nicht Probleme lösen. --78.53.231.146 19:27, 22. Jun. 2016 (CEST)

Ich weiß jetzt nicht, wer ein Märchen von "top ausgebildeten Leuten" in die Welt gesetzt hat, da hätte ich gerne einen Beleg. War es Grillo? Bei dem weiß man nie, ob der nicht in seiner Zinkfabrik 'ne Ladung zuviel Bleioxid inhaliert hat und das jetzt aus ihm spricht.
Aber auch den Rest der Verkündungen aus Politiker- und Expertenmund sollte man nicht allzu ernst nehmen. Da geht es nur um Wahlen und wie man die Scheiße, die man baut am besten unterrührt. -- Janka (Diskussion) 23:47, 22. Jun. 2016 (CEST)


In unserer Stadt gab es vor einigen Jahren einen "Schweigekreis gegen Atomkraft" vor dem Rathaus. Wahrscheinlich liegen die Verantwortlichen von Atomlobby und Energiekonzernen nachts zitternd und wach im Bett, wenn sie an solche Schweigekreise denken.--Expressis verbis (Diskussion) 00:03, 23. Jun. 2016 (CEST)

Ich erinnere daran, wie erbittert gegen die WAA Wackersdorf gekämpft werden musste. Der Strauß wollte ja unbedingt die bayrische Atombombe haben. -- Janka (Diskussion) 00:37, 23. Jun. 2016 (CEST)
Bei WAAckersdorf ging es nicht um Atombomben, sondern um plutoniumbetriebene Atomkraftwerke. Das aus abgebrannten Leichtwasserreaktor-Uranbrennelementen abgetrennte Plutonium ist von der Isotopenzusammensetzung her gar nicht für Atomwaffen geeignet. Für Atomwaffen braucht man graphitmoderierte Reaktoren, wie sie z.B. in Windscale, Yongbyon oder Tschernobyl existier(t)en. Anyway: Wenn die WAAckersdorfer WAA gebaut und in Betrieb genommen worden wäre, hätte sich sehr schnell herausgestellt, dass das Betriebskonzept komplett verfehlt war. La Hague und Sellafield liegen nicht umsonst am Meer. Naab und Donau wären nie und nimmer in der Lage gewesen, die anfallenden radioaktiven Abwässer schadlos aufzunehmen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:43, 23. Jun. 2016 (CEST)
Das war ja auch nur eine Polemik. Und ich denke auch nicht, dass dem Strauss dieses technische Detail wirklich bewusst war. -- Janka (Diskussion) 02:47, 23. Jun. 2016 (CEST)

Die Wikipedia frisst ihre eigenen Kinder[Quelltext bearbeiten]

In dem in der Wikipedia zitierten Zeit-Artikel wird ein andere Wikipediartikel am Ende zitiert. Und die Wikipediagemeimde löscht ihn... Zum Teufel mit der Löschbrigade. -- Ilja (Diskussion) 08:20, 20. Jun. 2016 (CEST)

Diese Liste wurde nicht gelöscht, sondern geraxt. Die Gemeinde hatte durchaus Argumente für behalten vorgebracht. --62.202.181.218 08:40, 20. Jun. 2016 (CEST)
danke, und was ist das Raxen? -- Ilja (Diskussion) 09:18, 20. Jun. 2016 (CEST)
lol @ geraxt! YMMD! @Ilja: siehe Liste erfolgreicher Bücher nach gedruckten Exemplaren, oben im Kasten: "02:18, 16. Feb. 2015 Rax (Diskussion | Beiträge) löschte Seite Liste erfolgreicher Bücher nach gedruckten Exemplaren"... --Nurmalschnell (Diskussion) 14:08, 20. Jun. 2016 (CEST)
aber warum? Warum löschen etwas, was offensichtlich selbst der ZEIT, relevant genug erschien, warum hat man in unser Wikipedia so gerne, etwas zu vernichten, was andere vielleicht mühsam und in bester Absicht geschaffen haben? Ich bin nicht erst paar Wochen dabei, sondern seit 2003 bei diesem Projekt und erlebe solche Dinge leider Gottes immer wieder, warum machen wir die Arbeit hier und warum löscht man so gerne Sachen, die gar nicht brennen? Zum welchen Ziel? Das machen die Brandstifter bei der Feuerwehr such so. Wem frisst so eine Liste was weg? Wen juckt es? Und warum kratzt man sich nicht lieber an einer bestimmten Stelle, statt die Wikipedia nur zu schmälern? Eifersucht, Schadenfreude, Wichtigtuerei? Lust am Zerstören, lange Weile? Was steht dahinter? Pathologische Analyse eines Wikipedia-Phänomens. Deutschsprachige Wikipedia besonders, aber nicht nur. -- Ilja (Diskussion) 16:09, 20. Jun. 2016 (CEST)
Hier ist die Löschdiskussion. --Digamma (Diskussion) 17:21, 20. Jun. 2016 (CEST)

Danke für den Link, ich teile fast alle Bedenken und Kritiken, doch für mich wären sie eine echt enzyklopädische Herausforderung, diese Liste oder den Artikel zu verbessern, die Unschärfe oder Zweifel offenzulegen, als diese Arbeit der anderen Wikipedianer sinnlos zu vernichten, Artikel zu löschen und der Nächste wird wieder beginnen und alle Fehler vielleicht wiederholen. Das ist nicht wikilike, das ist rücksichtslos. Wir müssen uns auch zum Work in Projekt bekennen und Artikel einfach auch "reifen" lassen, oder selbst mitzuverbessern statt zu killen. Und wer glaubt eigentlich heute noch das Märchen, dass die Mehrheit Recht hat? Soweit mindestens meine subjektive Meinung. -- Ilja (Diskussion) 23:49, 20. Jun. 2016 (CEST)

Siehe neben der Löschdiskussion auch die vorangehende Diskussion im Portal. Die Liste war in dieser Form nicht nur fehlerhaft, sondern zutiefst irreführend, indem sie ein in Wirklichkeit völlig aus der Luft gegriffenes "Ranking" präsentierte. Wie HerrSonderbar damals im Löschantrag schrieb, „Eine Liste erfolgreicher Bücher nach gedruckten Exemplaren“ ist im Grunde von vornherein zum Scheitern verurteilt. Manchmal muss man leider eben doch zum Schluss kommen, dass auch aufwendige und in bester Absicht geleistete Arbeit von Wikipedianern aufgrund eines verfehlten Ansatzes zu einem unrettbaren Resultat geführt hat. Nicht jeder Artikel, nicht jede Liste hat das Potential, zu "reifen". Und zu deinem Satz "Und wer glaubt eigentlich heute noch das Märchen, dass die Mehrheit Recht hat?", Ilja - gerade in dieser Löschdiskussion wurde ja offensichtlich nicht einfach eine Mehrheitsmeinung ausgewertet. Gestumblindi 00:07, 21. Jun. 2016 (CEST)

Ich lese die englische Liste und dort ist heute alles belegt und mit Quelle verlinkt, sind wir nicht in der Lage es ähnlich zu tun? Auf das Ranking kann man verzichten und die Sicherheit, die diese Auflagenstärken behaupten, kann man auch Zweifel aussprechen, zeigen, dass nicht jede Auflage weltweit genau bekannt sei. Warum nicht. Trotzdem, man hatte eine Ausgangplattform, an der man weiterbauen kann das kann ja Jahre dauern, das macht doch nicht, auch das gehört zur Wikipedia. Gruß-- Ilja (Diskussion) 01:05, 21. Jun. 2016 (CEST)

Auch die englische Liste, die zwar durchgehend "belegt" ist, aber mit einem Link-Kuddelmuddel irgendwelcher Netzfundstellen, und bei der die Bücher offenbar ebenfalls nach dem Prinzip was ich gerade irgendwo gefunden habe "ausgewählt" wurden, scheint bei näherer Betrachtung nicht gerade viel zu taugen, auch wenn sie auf den ersten Blick sicher ansprechend auf Neugierige und Liebhaber von Top-Listen wirken mag. Aber der Schein trügt eben gerne mal. Jedenfalls - ich nehme mal an, dass du dir deine weiter oben gestellte Frage "Was steht dahinter?" nach Lektüre von Portal- und Löschdiskussion doch dahingehend beantworten konntest, dass von "Eifersucht, Schadenfreude, Wichtigtuerei? Lust am Zerstören, lange Weile?" keine Rede sein kann - sondern von einem ernsthaften Bemühen um Qualität und dem Wunsch, unsere Leser nicht in die Irre zu führen. Die Meinungen können dabei durchaus auseinandergehen. Die einen mögen die Liste als brauchbare "Ausgangsplattform" ansehen, die anderen als unrettbaren Bruch - der abarbeitende Admin Rax musste die Argumente abwägen und fand offenbar jene der Unrettbarer-Bruch-Fraktion (zu der ich mich zähle) überzeugender. Wenn du damit nicht einverstanden bist und findest, dass er einen Fehler gemacht hat, könntest du natürlich auch jetzt noch jederzeit (nach Admin-Ansprache) die Löschprüfung bemühen. Gestumblindi 01:28, 21. Jun. 2016 (CEST)
Das Beste ist einfach, mal legt sich ab und zu einen neuen Account an oder besser sogar gar keinen mehr, schaut nicht mehr auf die Beobachtungsliste und sagt sich einfach "egal, löscht doch was ihr wollt und ihr könnt mich mal". -- 92.72.157.95 18:57, 21. Jun. 2016 (CEST)
Bin ich also nicht der einzige, der so verfährt ... --2003:46:1B3D:D127:48BC:4EBF:4A54:CA46 23:21, 23. Jun. 2016 (CEST)

Hat eigentlich jemand mal zusammengerechnet, wieviel Energie (oder proportional dazu Textmenge) hier schon in Artikel gesteckt wurde, die man dann einfach gelöscht hat? Wenn man dann noch so sinnlose Diskussionen wie die über gynäkologische Zeichen dazuzählt, kann man mit dieser Energie wahrscheinlich eine zweite Wikipedia schreiben. Könnte man diese Energie nicht irgendwie in sinnvolle Bahnen lenken? --Expressis verbis (Diskussion) 00:11, 23. Jun. 2016 (CEST)

Wenn die überzeugenden Gründe aus der Löschbegründung als Warnhinweis in die Liste kopiert würden, hätten wir ein Paar Schuhe.-139.30.252.119 14:13, 30. Jun. 2016 (CEST)

Zusatzfrage[Quelltext bearbeiten]

Da wir beim Thema Löschen und Kuddelmuddel sind:

Welche Chance hätte ein Löschantrag auf Liste von Filmen mit homosexuellem Inhalt. Ich frage mich, was die Definition von "homosexuellem Inhalt" ist. Nach der Liste kann es es Problemfilm über das Leben eines oder mehrerer Homosexuelle(n/r) sein - aber auch eine Komödie, in der in den letzten 20 Sekunden ein Witzchen zu dem Thema gerissen wird.
Welche Chance hätte eine Neuanlage Liste von Filmen mit kapitalistischem Inhalt? Play It Again, SPAM (Diskussion) 10:45, 21. Jun. 2016 (CEST)
Probier beides aus, wenn es Dich wirklich interessiert, dann wirst Du eine Antwort bekommen. --2003:76:E3F:7648:D5E6:CD77:79DD:E138 11:00, 21. Jun. 2016 (CEST)
Mach eine Liste von Filmen mit prosemitischem Inhalt. Die traut sich keiner zu löschen. --178.4.191.203 19:28, 21. Jun. 2016 (CEST)
"Prosemitisch". Muss da auch jede Reportage über das äthiopische Christentum rein? Sind "Der Pianist" und "Schindlers Liste" nicht eher "prohuman"? Fragen über Fragen.--78.53.138.179 11:42, 22. Jun. 2016 (CEST) Ist das ein Film mit prosemitischem Inhalt? [8] Dort wurde das semitische Malta vor Eroberung bewahrt. Die Fragen werden immer mehr.--78.53.138.179 13:49, 22. Jun. 2016 (CEST)
Zu "Homosexueller Inhalt": wäre es ein "Film mit heterosexuellem Inhalt", wenn die beiden Hauptrollen ein, ich sag mal, ganz normales Ehepaar wären, so Simpson-mäßig oder wie bei den Leuten von Alf oder welches von tausend Beispielen euch einfällt? Eher nicht. Aber das ganze mit zwei Männern wäre dann doch sofort auf der Liste. --MannMaus (Diskussion) 21:43, 21. Jun. 2016 (CEST)
Siehe Play It Again, SPAMs Frage oben: die *eindeutigen* Fälle sind nicht das Problem, sondern bspw. solche, in denen einer deiner erwähnten Simpsons mal kurz Homosexuelle erwähnt. --AMGA (d) 09:42, 22. Jun. 2016 (CEST)
Quetsch: Vielleicht sollte man sich also überlegen, was ein "Film mit heterosexuellem Inhalt" wäre. Jedenfalls nicht jeder Film, in dem eine Person erwähnt wird, die vermutlich verheiratet ist. --MannMaus (Diskussion) 23:44, 22. Jun. 2016 (CEST)
Jedesmal, wenn ich auf diese Liste stosse, setzt ein Fremdschäm-Gefühl ein. Das Thema könnte man filmhistorisch sicherlich sehr interessant aufbauen (und ein korrektes Lemma wählen) (aber Filmgeschichte ist nicht mein Thema), aber derzeit ist es wie ein bedeutendes Denkmal, auf das man so viele bunte (!) Marshmellows geklebt und mit Schokoladensauce übergossen hat, dass man gar nicht mehr sieht, was es darstellt.
Ausserdem assoziiere ich bei " ... Inhalt" immer irgendwie Wundertüte. Da passt es dann wieder. Play It Again, SPAM (Diskussion) 10:49, 22. Jun. 2016 (CEST)

Dawood Ibrahim[Quelltext bearbeiten]

Man muss nur genug Geld haben, egal, wie man sie sich "erarbeitet" hat, und schon kommt man in eine Forbes-Liste The World's Most Powerful People. --112.198.77.234 16:47, 21. Jun. 2016 (CEST)

Berlin mal wieder...[Quelltext bearbeiten]

[9] Kein Kommentar... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 17:19, 21. Jun. 2016 (CEST)

Ich hatte ehrlich gesagt erwartet, dass das Gericht so urteilt. Leistungsschutzrechte sind Leistungsschutzrechte. --Rôtkæppchen₆₈ 17:22, 21. Jun. 2016 (CEST)
Ich würde beiden Seiten Recht geben, mir wäre es ein wichtiges Anliegen, die Wikipedia nicht als Streithahn vor dem Kadi zu sehen. Nach der Erfahrung mit den Loriot-Briefmarken müsste man die Lage der Gegenseite bisschen mehr mitberücksichtigen. Einfach miteinander reden, was Wikipedia vor hat, ist sicher was Gutes, nur darf man niemandem den Vorgarten zerstören. Andere Leute machen auch nur ihre Arbeit und wollen mindestens so ernst genommen werden, wie wir ernst das "freie Wissen" verteidigen. Bilder zu reproduzieren, ich habe es selbst auch gemacht, ist auch eine handwerkliche Kunst, das gelingt nicht jedem!, auch wenn heute die Scanner immer besser werden, vor allem ihre Software. -- Ilja (Diskussion) 00:16, 22. Jun. 2016 (CEST)
Siehe dazu auch im Kurier und dessen Disk: Wikipedia_Diskussion:Kurier#Lichtbildschutz_f.C3.BCr_Reproduktionen_gemeinfreier_zweidimensionaler_Werke. Was mich an der Sache interessiert: Wie hat das Museum herausgefunden (und begruendet/nachgewiesen), dass das beanstandete Werk von Commons genau aus diesem Ausstellungskatalog kopiert wurde? Das Original ist gemeinfrei, es haette jeder fuer Umme fotografieren und fuer Nachnutzer ins Netz stellen duerfen (gegebenenfalls bekommt der Uploader Probleme, weil er (und nur er) gegen das Hausrecht verstossen hat - darf er in einem der schlimmsten Faelle niemals mehr reingehen...). Und warum darf das Museum stellvertretend fuer den Fotografen klagen, der irgendwelche Urheberrechte ja garnicht uebertragen kann? --Nurmalschnell (Diskussion) 18:33, 22. Jun. 2016 (CEST)
Das Original hängt in den Reiss-Engelhorn-Museen und dort gilt ein hausrechtliches Fotografierverbot des Hausherrn. Das Original kann also nicht legal abfotografiert werden. Jede Reproduktion muss entweder von den Reiss-Engelhorn-Museen autorisiert werden oder sie ist illegal. --Rôtkæppchen₆₈ 01:27, 23. Jun. 2016 (CEST) Und nochmal ganz langsam für Dich zum Mitschreiben: Es geht hier um Leistungsschutzrechte des Hausfotografen der Reiss-Engelhorn-Museen und nicht um Urheberrechte. Und ja, der Hausfotograf der Reiss-Engelhorn-Museen kann die Reiss-Engelhorn-Museen mit der Wahrnehmung seiner Rechte beauftragen. --Rôtkæppchen₆₈ 01:29, 23. Jun. 2016 (CEST)
das ist unnötige Spitzfindigkeit, ich würde statt dessen viel lieber mit dem Museum sprechen, was sie davon haben, dass ihre Bilder auch in der Wikipedia abgebildet sind, am Ende wären vielleicht noch weit mehr Bilder in der Wikipedia landen können... Ilja (Diskussion) 22:26, 22. Jun. 2016 (CEST)

kein Cafe in der en.wp ?[Quelltext bearbeiten]

Mist, ich wollte den Inselaffen ein fröhliches go fuck yourself oder ein don't let the door hit you on your way out hinterlassen :-( --Strange (Diskussion) 00:30, 22. Jun. 2016 (CEST)

Versuch mal: en:Wikipedia:Village pump. Aber die Briten sitzen jetzt an der Küste und rudern. -- Ilja (Diskussion) 05:52, 22. Jun. 2016 (CEST)
Nein, keine gute Idee. Village Pump ist *nicht* die Entsprechung unseres Cafés. --AMGA (d) 09:38, 22. Jun. 2016 (CEST)
Es ist generell keine gute Idee, andere Menschen als "Affen" anzupöbeln, in der Wikipedia das F-Wort zu verwenden, oder sonstwie mit Gossensprache durchs Leben zu stolpern. Wenn es dich nervt, dass andere Personen darüber abstimmen dürfen und du nicht, tröstet es dich vielleicht zu lesen, dass das britische Parlament absolut nicht an das Ergebnis der Volksabstimmung gebunden ist. Wenn es in der EU bleiben will, bleibt UK in der EU. --62.202.181.218 11:59, 22. Jun. 2016 (CEST)
Vielleicht lohnt es sich, noch schnell ein Forex-Konto zu eröffnen und mal ein bisschen zu spekulieren... --2003:76:E3F:7648:358B:F14C:3594:870B 18:27, 22. Jun. 2016 (CEST)
die Engländer trinken halt Tee statt Kaffee allerdings entspricht das auch nicht unserem Cafe -- - Majo Senf - Mitteilungen an mich 18:33, 22. Jun. 2016 (CEST)
es wäre eigentlich schon gut und nützlich, wenn wir über die Sprachgrenzen oder Projektgrenzen mehr Austausch hätten, ein Café Cosmopolite oder eine internationale Bar, wo man gemeinsam auch bisschen über den Gartenzaun schauen könnte, wäre auch keine dumme Erfindung. Oder wenigstens eine Übersicht, so was und wie gemacht wird als Einladung und Vergleichsmöglichkeit. Wäre doch was? -- Ilja (Diskussion) 22:18, 22. Jun. 2016 (CEST)
Es ist generell keine gute Idee, andere Menschen als "Affen"... Also, laut Wikipedia-Kategorien sind Menschen aber Menschenartige und das sind dann Trockennasenaffen. Herr Ober, bitte eine runde Bananen! --MannMaus (Diskussion) 12:35, 23. Jun. 2016 (CEST)
Da muss Sarah Palin dahinterstecken. Die gibt doch die Tea Party. Wir sind doch hier schon mangels Wissen Repair Cafe. Aber das ist typisch Deutsch. Wenn es was zu sagen haben, wagen es viele nicht unter Klarnamen. Die German Angst ist noch gegenwärtig und das «Kommando Gerhard Schröder» verstand es blendend, Intelligenz am Arbeitsplatz unpopulär zu machen. Es wurde bevorzugt beschissen und die Intelligenz zurückgehalten. --Hans Haase (有问题吗) 14:38, 23. Jun. 2016 (CEST)

Faröer-Pepi[Quelltext bearbeiten]

Wird der Koller jetzt eigentlich zum Island-Marci? Und was stellt man sich in Österreich unter Fußball vor? Irgendetwas, das mit der Sportart auch wirklich zu tun hat? --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 20:17, 22. Jun. 2016 (CEST)

@Hubertl: Was sagst du dazu? Kennt man Fußball in Österreich? --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 20:18, 22. Jun. 2016 (CEST)
Was machen die österreichischen Spieler eigentlich beruflich? SCNR --Expressis verbis (Diskussion) 00:16, 23. Jun. 2016 (CEST)
Wir haben doch einen bekennenden österreichischen Fußballfachmann, vielleicht weiß der ja die autoritative Antwort @MrBurns: --Rôtkæppchen₆₈ 01:46, 23. Jun. 2016 (CEST)
Jedenfalls war es jetzt nicht so überraschend. Befürchtungen, daß es nicht klappen könnte, wurden ja schon vor der EM kund getan.--IP-Los (Diskussion) 14:36, 23. Jun. 2016 (CEST)
Schon als Koller Conchita Wurst nicht auf Linksaußen nominiert hat, war das Scheitern beschlossene Sache. Never change a winnning Queen. --37.49.116.45 15:13, 23. Jun. 2016 (CEST)

Fußball EM: Deutschlands (nicht) weiterkommen ...[Quelltext bearbeiten]

Die gleiche ... wie vor 10 Jahren bei der WM 2006: Deutschland scheidet im Halbfinale gegen Italien aus; Schade!
HubPfalz (Diskussion) 00:13, 23. Jun. 2016 (CEST)

Falls Frankreich 's ins Finale schafft, bekommen Sie 'ne fette Packung (Sportjargon) [grins] – egal ob von Irland oder Italien – ... damit steht der Fußball-Europameister 2016 ja schon fast fest ;-) – Wahrsagen (Vorhersagen) is absolutely easy (wenn man es schon vorher weiß) HubPfalz (Diskussion) 00:47, 23. Jun. 2016 (CEST)

Nur doof, dass bereits beide im Viertelfinale aufeinandertreffen. Soviel zu deiner 2006 Theorie --O omorfos (Diskussion) 01:02, 23. Jun. 2016 (CEST)

Jeder irrt mal: Deutschland spielt im Viertelfinale gegen Frankreich oder Irland (Sieger aus Achtelfinal-Spiel 7) HubPfalz (Diskussion) 01:20, 23. Jun. 2016 (CEST)
Yep, jeder irrt mal. Achtelfinalspiel 7 ist Italien–Spanien. Frankreich–Irland ist Spiel 4. Auf einen *der* beiden könnte Deutschland erst im Halbfinale treffen (oder England oder Island aus Achtelfinale 8). Möglicherweise Italien/Spanien...Frankreich/England - ob D so einen Weg ins Finale schafft?! --AMGA (d) 08:12, 23. Jun. 2016 (CEST)
Oh, Yes. – Die Achtelfinalspiele stehen nicht chronologisch untereinander ... (jetzt verstehe ich auch die Viertelfinalspalte :) [ein wenig peinlich] HubPfalz (Diskussion) 16:59, 23. Jun. 2016 (CEST)

Idee[Quelltext bearbeiten]

Ich habe eine Idee.
Das passiert ab und zu, und dann sagt meine Frau irgendwas wie : "Räum ersmal die Geschirrspülmaschine aus. Dann ist da noch der kaputte Strahler oben im Gang, die Wiese muss gemäht werden und die Katze humpelt. Wenn du damit durch bist, können wir über deine "Idee" reden."
Aber sie ist gerade beim Frisör. Also, hier die Idee:
Alle "Fussballexperten" werden zertifiziert, indem sie VOR der nächsten WM, EM, BL-Saison schriftlich niederlegen, was wohl passieren wird. Sind ja Experten, kennen sich also aus. Sätze wie "Im Fussball ist alles mmöglich" oder "Jeder kann gewinnen" oder "Kann so oder so ausgehen" werden mit jeweils 1000 € Gagenabzug sanktioniert (das ganze findet im Rahmen einer Fussballgala statt).
DANACH, wenn die WM, EM, BL-Saison vorüber ist, kriegen sie einen "n % richtig"-Zertifikat, das jedesmal im TV eingeblendet wird, wenn sie danach Meinungen kundtun. Das kann sowohl bei der Kompetenz als auch beim Spassfaktor helfen.
Wenn das klappt - so etwa 4 bis 6 Jahre lang testen - kann man das System auch auf Politiker, Wirtschaftsfachleute etc. ausdehnen. So eine Art permanentes "Deutschland sucht den Superstar" und dann ...
Uh..Oh die Tür!
... schnell den Geschirrspüler ... AUA !!! Play It Again, SPAM (Diskussion) 14:43, 23. Jun. 2016 (CEST)
Oder evtl. Wikipedia zwischen 12:00 a.m. und 07:00 a.m. (Ortszeit) auf „Read Only“ setzen HubPfalz (Diskussion) 16:59, 23. Jun. 2016 (CEST)
An die große Legende Paul "die Krake" wird niemand herankommen!--Sinuhe20 (Diskussion) 09:18, 24. Jun. 2016 (CEST)
Vor zwei Tagen (noch eine Idee...) habe ich mit dem Gedanken Fußballorakel gespielt. Dann habe ich mir die Gesichter der anderen vorgestellt.
Andererseits hat das von Oli Kahn favorisierte Eierorakel seinen Platz in der WP. Auuus! Auuuus! Das Spiel ist auuus! Duden Dude (Diskussion) 10:40, 24. Jun. 2016 (CEST)
Auch für bestimmte Lügen von Sepp Herberger sollte es Abzug geben. Zur Klarstellung: der Ball ist nur näherungsweise rund, ein Spiel hat meist mehr als 90 Minuten etc. etc. Mit solchen Simplifizierungen stimmt ja schon die Grundlage der Prognose nicht.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 13:16, 26. Jun. 2016 (CEST)

Jetzt oder nie, ihr Briten![Quelltext bearbeiten]

Auf auf, ihr Briten! Geht wählen nd stimmt für den Brexit! Nach Jahrzehnten fortgesetzten Trollen und Störens habt ihr die Möglichkeit des ultimativen Meinungsbildes! Jetzt habt ihr die Chance auf ein Leben ohne Fremdbestimmung durch Adminschaft und Oversighterin! Nur wer das Kreuzchen bei "Leave" macht, ist ein guter Brite! --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 09:11, 23. Jun. 2016 (CEST)

Hm, eigentlich sollte bei einer grundlegenden organisatorischen Frage(n)... eine Zweidrittelmehrheit notwendig sein. Was ist daher mit formaler Ablehnung? (Und ist es nicht auch so, dass der Ausgang des *MB* nicht bindend ist, gerade bei (sehr) knappem Ausgang?) --AMGA (d) 09:30, 23. Jun. 2016 (CEST)
Das läuft wohl unter Ignoriere alle Regeln und Verschwörungstheorien… ---Matthiasb – Blue ribbon.svg(CallMyCenter) 12:48, 23. Jun. 2016 (CEST)

Immerhin haben Briten die Wahl. Deutschland hat sie nie gehabt. Ich rechne aber damit, dass das Vereinigte Königreich in der EU bleibt. --112.198.98.71 14:24, 23. Jun. 2016 (CEST)

Wenn sie gehen, brauchen wir wenigstens keine Extrawürste mehr für sie braten. In diesem Sinne: [10] --84.144.113.69 14:53, 23. Jun. 2016 (CEST)
Ich stimme mal mit Matthiasb überein. Huch. Weg mit den Inselaffen. Die sollen endlich ein Beitrittsgesuch stellen, dann werden sie noch vor Puerto Rico der 51. Staat. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 15:12, 23. Jun. 2016 (CEST)

Wenn Island Europameister werden sollte, könnten die Briten vielleicht mit den Isländer tauschen, die Insel wird nach Europa gezogen und Briten verschieben sich mehr in die Ozeanmitte, die Süddeutsche Zeitung bringt es heute auf der ersten Seite sehr passend: "Wir könnten so etwas wie Panama werden". -- Ilja (Diskussion) 19:59, 23. Jun. 2016 (CEST)

Was machen eigentlich deutsche Medien und Politik, wenn Remain bei 40% landet und die Wahlmotivforschung das Migrationsproblem als Entscheidungsgrundlage der Wähler ermittelt? Darf dann darüber debatiert werden, ob eine Massenimmigration erwünscht ist oder geht die totalitär-alternativelose "Ohne Islam verfallen wir der Inzucht (Ströbele)"-Linie weiter? -- Liberaler Humanist „Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist.“ 02:26, 24. Jun. 2016 (CEST)

Um die muslimischen Zuwanderer geht (ging) es in Großbritannien gar nicht, denn die waren und sind dort *vorwiegend* aufgrund des ehemaligen Empires, und nicht wegen der EU (zumal kein Schengenstaat). Sondern um EU-"Arbeitszuwanderer", wie Polen (> 1 Mio.), Rumänen etc., die nun wieder in D eine (in der Diskussion) untergeordnete Rolle spielen. --AMGA (d) 08:04, 24. Jun. 2016 (CEST)
Hey Jungs, ich bin aus der Zukunft, Großbritannien hat mit Nein gestimmt.--85.180.219.210 11:00, 24. Jun. 2016 (CEST)
So, eine Institution mit einem Parlamentsitz zuviel, bei der Bürokratie ganz groß geschrieben wird und die Glühbirnen und Bananen reguliert, aber bei wichtigen Entscheidungen wie der Flüchtlingspolitik nicht zu potte kommt, hat die Quittung erhalten. --Morten Haan ⚽️ Wikipedia ist für Leser da 🇩🇪 Skin-Entwurf 12:04, 24. Jun. 2016 (CEST)
Ich halte das ganze für ein großes, semantisches Missverständnis.
Man hat die Briten gefragt
Do you want a Brexit?" und sie haben verstanden
Do you want a Bisquit?" und dann mit YES gestimmt. Sowas passiert...
Das "A" in AfD wird ja auch immer missverstanden. Play It Again, SPAM (Diskussion) 14:19, 24. Jun. 2016 (CEST)
Hää, Ströbele?? Ich dachte, das war Schäuble.
Es scheint so, dass ausgerechnet die polnische, christliche Einwanderung vielleicht das entscheidende Zünglein an der Waage war. Das sieht man z.B. an Boston (Lincolnshire), wo (soweit man es mangels allgemeiner Meldepflicht überhaupt feststellen kann) der Anteil an Polen sehr hoch ist und das "Leave"-Lager den höchsten Stimmenanteil hatte. Und der Witz ist, das ausgerechnet Großbritannien der entscheidende Treiber für eine Öffnung des Arbeitsmarktes für die osteuropäischen EU-Mitglieder war. In Deutschland gab es da Übergangsregeln, die das Problem zumindest zeitlich nach hinten verschoben haben, während Großbritannien aus freien Stücken darauf verzichtet hat. Ausgerechnet in diesem Punkt, der Brüssel von den Wählern zur Last gelegt wurde, war also mit Sicherheit nicht die EU verantwortlich, sondern es war genuin britische Politik, die zu Verwerfungen in diesem Ausmaß geführt hat. --37.49.116.45 15:49, 25. Jun. 2016 (CEST)
Fakten stören nur, wenn man einen Donald Johnson hat. Den habe ich zweimal live gehört. Faszinierend, wenn der 1h über den Spritverbrauch des Maikäfers im Rückenflug geredet hätte, hätte das Publikum nach seiner Wahl einen Kühlschrank von ihm gekauft oder für den Austritt gestimmt. Schade, was der für a good cause alles hätte erreichen können. --139.30.252.119 14:24, 30. Jun. 2016 (CEST)

Aporopos Briten? – Ereignisbriten![Quelltext bearbeiten]

Oder besser: Veranstaltungsbriten – Es mag schon bezeichnend sein, wo man sich aufhält und was das an Einfluss auf Gene und vllt auf den IQ hat. „Du musst Leute einstellen, die klüger sind als du“ [11] Was «sie» erkannte, hätte «er» schon längst tun sollen.[12] --Hans Haase (有问题吗) 13:52, 23. Jun. 2016 (CEST)

Brexit (war: Zwischenergebnisse)[Quelltext bearbeiten]

2:26 Leave leads 370k : 344k. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 02:27, 24. Jun. 2016 (CEST) 6:28 Leave leads 15,6M : 14,5M - 51,8 % : 48,2 % --~+++

As a sidenote: Liebe Österreicher, falls ihr wieder einmal eine Bundespräsidentenwahl abhaltet: holt euch die Briten zum Auszählen, die wissen offensichtlich wie man das macht. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 07:00, 24. Jun. 2016 (CEST)

In Ösiland ist das „nur“ ein steinzeitliches Briefwahlgesetz und Verzicht auf spezielle Briefwahlbezirke. Anlässlich der letzten Bundespräsidentenwahl wurde dieses Gesetz sogar noch etwas steinzeitifiziert. --Rôtkæppchen₆₈ 07:08, 24. Jun. 2016 (CEST)
2011-11-06 14-14-26 Switzerland Kanton Thurgau Dörflingen, Laag.jpg

Das Recht zu gehen ist nicht mehr als das selbstverständliche Recht jedes Mitarbeiters,
diesem Freiwilligenprojekt vorübergehend oder dauerhaft den Rücken zu kehren.

Du darfst gehen und bist nicht verpflichtet zu erklären, warum.

Und: Du bist nicht dazu verpflichtet, hier mitzuarbeiten oder dich aufzureiben.

Wenn es dir wieder gefällt, darfst du natürlich auch sehr gerne wiederkommen. Nö, das definitiv nicht! Draußen ist draußen!

--Holder (Diskussion) 07:45, 24. Jun. 2016 (CEST)

Ach, das wird schon bald heißen, dass das Ergebnis für einen tatsächlichen Ausstieg zu knapp war oder dass man der EU weitreichende Zugeständinsse abgerungen hat, die einen Verbleib rechtfertigen oder, oder, oder ... Das war eine schöne Showveranstaltung. --2003:76:E3F:7648:E0EF:27BE:9FDE:7E78 08:09, 24. Jun. 2016 (CEST)
Da liest du die Briten, glaube ich, ziemlich falsch. Sämtliche Medien, egal welcher Couleur, und sämtliche bisher interviewte Politiker nehmen den Austritt als vollendete Tatsache. Cameron ist als Premier nicht mehr zu halten und wird nach einer Anstandsfrist zurücktreten (wenn er nicht gar nachher gleich den Bettel hinschmeißt), und ein Kabinett von Leave-Befürwortern wird übernehmen. Die Sache ist gelaufen, alles Weitere ist Verhandlungssache. Grüße Dumbox (Diskussion) 08:38, 24. Jun. 2016 (CEST)
Rücktritt wurde soeben angekündigt. --2003:76:E3F:7648:E0EF:27BE:9FDE:7E78 09:29, 24. Jun. 2016 (CEST)
(nach BK) Nun ist der Brexit ja amtlich. Cameron hat gerade selbst die Flucht nach vorne angetreten - er tritt mit dem Parteitag im Oktober zurück. Die Geister, die er rief, wurd' er nicht mehr los. Das britische Pfund ist bereits in den Keller gerasselt, auch auf den internationalen Börsen gehts schon bergab. Draußen ist draußen, dauert aber noch zwei Jahre lang an Scheidungsverhandlungen mit der EU. Es wird uns alle betreffen, uns alle in den anderen 27 EU-Staaten. --Elisabeth 09:36, 24. Jun. 2016 (CEST)
So eine Währungsabwertung, sollte sie denn anhalten, wäre ein hervorragender Vorteil für die britische Exportindustrie. Und die 5 Mrd Euro jährlich "pimp fee" nach Brüssel, die wegfallen, können vom Fiskus nun sinnvoller eingesetzt werden. --Hugitobi (Diskussion) 09:58, 24. Jun. 2016 (CEST)
"...uns allein den anderen 27 EU-Staaten"? vielleicht muss die Zahl künftig noch das ein oder andere Mal nach unten korrigiert werden. --2003:76:E3F:7648:E0EF:27BE:9FDE:7E78 10:24, 24. Jun. 2016 (CEST)
Ja, das ist genau die kurzsichtige Sichtweise, die zum Brexit geführt hat. Kurzfristig wird das wohl so sein, mittel- bis langfristig wird das für UK anders aussehen, wenn sie dann vom großen Binnenmarkt abgeschnitten sind. Dann auch, wenn u.a. der Finanzplatz London sich auf das Kontinentaleuropa verlagert, aller Voraussicht nach nach Frankfurt (was dort, wie gerade irgendwo zu hören war - ARD oder Phoenix - die Wohnungspreise in die Höhe treiben wird, wenn die Finanzmenschen nach FFM übersiedeln werden). --Elisabeth 10:21, 24. Jun. 2016 (CEST)
Nordirland: 56 % remain
Schottland: 62 % remain
London:     60 % remain
Gibraltar:  96 % remain

Fazit: Das Vereinigte Königreich von Restengland und Wales kann gehen (große Brexit-Mehrheit).--Ratzer (Diskussion) 09:52, 24. Jun. 2016 (CEST)

Im Ernst: Schottland, möglicherweise auch Nordirland könnten sich nach dem Austritt lossagen und als unabhängige Staaten eine eigene EU-Mitgliedschaft anstreben. Gibraltar sowieso.--Ratzer (Diskussion) 09:55, 24. Jun. 2016 (CEST)

(BK) Interessant wird's für Großbritannien allemal, schließlich hat man der SNP dadurch eine Steilvorlage gegeben. Fragt, wie lange die jetzt noch zu bändigen sein wird, denn das ökonomische Argument von 2014 zieht nun nicht mehr. Wenn Großbritannien allein besser dran ist, warum sollten es die Schotten dann nicht auch sein, zumal die mehrheitlich für eine EU-Mitgliedschaft sind.--IP-Los (Diskussion) 09:56, 24. Jun. 2016 (CEST)
Na dann, ich drücke den da drüben mal die Daumen, toi, toi, toi. Ab jetzt haben sie die Kontrolle ja wieder...
Dann schauen wir mal, was passiert, wenn das dann umgesetzt wird. Sicher entstehen da jetzt blühende Landschaften. --Wassertraeger Fish icon grey.svg 09:58, 24. Jun. 2016 (CEST)
Ad Ratzer:
  • Schottland wird sicher ein neues Referendum zum Abfall vom UK abhalten und sich dann abspalten.
  • Nordirland könnte nach Abspaltung sich mit der (bisher ungeliebten) Republik Irland vereinigen (was gerade zuvor in der ARD auch erzählt wurde, dass in Nordirland bereits ventiliert wird). Ansonsten haben sie ja nach dem Vollzug des Brexit auf ihrer Insel eine EU-Außengrenze zur Republik Irland.
  • Die Waliser bleiben ohnehin bei den Engländern.
  • Den Londonern wird nichts anderes übrigbleiben, als die Krot nun dennoch zu fressen - mit einem Stadtstaat innerhalb Englands wird's ganz bestimmt nichts werden.
  • Bleibt: Blöd wird's für Gibraltar. Für eine Abspaltung von GB um ein eigener Staat zu werden und um als dieser der EU wieder beizutreten, ist der Felsen Gibraltar mE wohl eindeutig zu klein. Die müssten sich ggf Spanien anschließen. Wobei es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass UK Gibraltar freiwillig ziehen wird lassen - die Briten brauchen den Felsen ja aus strategischen Gründen.
--Elisabeth 10:36, 24. Jun. 2016 (CEST)
Wer sagt, Gibraltar wäre eindeutig zu klein? Genau so viele Einwohner wie Monaco, und ein Mehrfaches an Landfläche.--Ratzer (Diskussion) 11:18, 24. Jun. 2016 (CEST)
Noch eine Möglichkeit für Gibraltar, die ja einerseits klar in der EU bleiben wollen, andererseits auch klar NICHT zu Spanien gehören wollen: Werdet in ein paar Jahren ein Außengebiet des bis dahin unabhängigen und in die EU eintretenden Schottlands. Und noch eine: Sonderverwaltungszone innerhalb Spaniens, wie Hongkong innerhalb Chinas (das könnten die Gibraltarer vielleicht noch schlucken).--Ratzer (Diskussion) 11:55, 24. Jun. 2016 (CEST)

Wir müssen draußen bleiben. -- Janka (Diskussion) 10:45, 24. Jun. 2016 (CEST)

Spiegel online: +++Brexit-Newsblog+++: Jetzt will Spanien Gibraltar ... schon passiert. :o) --Wassertraeger Fish icon grey.svg 11:15, 24. Jun. 2016 (CEST)
Naja, was heißt "jetzt"? Wollten die immer. --AMGA (d) 11:30, 24. Jun. 2016 (CEST)
Es spricht theoretisch nix dagegen, daß Gibraltar in der EU bleibt, ohne selbstständig zu werden. Es gibt ja auch jetzt schon Staaten, die Gebiete haben, die nicht zur EU gehören. Geographisch hängen die Gebiete ja nicht zusammen, zolltechnisch gibt es also keine Hindernisse. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 11:50, 24. Jun. 2016 (CEST)
Zumindest rudert Herr Farage schon zurück, was die 350 Mio. Pfund betrifft. Die sollten dem NHS zugute kommen. Das gilt jetzt natürlich nicht mehr. Liegt wahrscheinlich daran, daß die Briten gar keine 350 Mio Pfund gezahlt haben (Briten-Rabatt). Da fragt man sich, wie viele "mistakes" der "Leave Campaign" noch ans Licht kommen...--IP-Los (Diskussion) 11:45, 24. Jun. 2016 (CEST)
NHS=National Health Service --Wassertraeger Fish icon grey.svg 13:10, 24. Jun. 2016 (CEST)
Was bei der Analyse interessant ist: Die Jugend wollte drinbleiben, die Alten wollten raus. Man sollte das Wahlalter nicht nur nach unten, sondern auch nach oben begrenzen. Play It Again, SPAM (Diskussion) 14:22, 24. Jun. 2016 (CEST)
Genau: Diese alte Gesindel, was uns nur am Sack hängt und nix bringt, sollte überhaupt nichts mehr zu reden haben. --RobTorgel 14:30, 24. Jun. 2016 (CEST)
Wie jetzt ...? Die Briten oder die österreichische Nationalmanschaft ...?? Play It Again, SPAM (Diskussion) 14:34, 24. Jun. 2016 (CEST)

Nachdem die Grönländer und die Briten abgehauen sind und auch Island und die Schweiz deutlich gemacht haben, dass sie nicht einzahlen wollen, sollte man diversifizieren, um die Finanzierung der Brüsseler Bürokratie aufrecht erhalten zu können. Anstatt Grönland (Fischerei, Schneetourismus, falscher Kontinent) kann man die Türkei (Ziegen, Strandtourismus, auch falscher Kontinent) aufnehmen und anstatt Großbritannien (ungesundes Essen, schlechtes Wetter, russische Oligarchen) die Ukraine (leckere Schokolade, schönes Wetter, ukrainische Oligarchen). Ach ja, und Englisch als Amtssprache streichen. Dafür Türkisch. Damit sind die Übersetzungen dann kostenneutral. --Hugitobi (Diskussion) 16:20, 24. Jun. 2016 (CEST)

Typisch! Die EU verhängt schon Strafmaßnahmen gegen die Briten. Wie gemein!---IP-Los (Diskussion) 20:14, 24. Jun. 2016 (CEST)
Im Grunde ein Hohn, zwei ehemalige Eton-Zöglinge benutzen nicht nur ihr eigenes mündiges Wahlvolk und die Institution der EU in zuletzt abstoßender Art und Weise um einen egozentrischen Machtkampf gegeneinander auszutragen. Leider finden sich nicht nur in England für jede noch so absonderliche Figur immer genug Leute, die ihnen Beifall klatschen, und das nicht nur, wenn diese auf einem Stuhl im Hyde Park ihre abstrusen Ideen von sich geben! Populismus und Nationalismus ist angesagt, koste es also, was es wolle. Wahrscheinlich ist dadurch nun in erster Linie der endgültige Zerfall des United Kingdom eingeleitet; Schottland wird ein erneutes Referendum in Punkto Unabhängigkeit von England einleiten und damit wohl unter den nunmehr eingetretenen Bedingungen Erfolg haben. Jim Fane hat in Nordirland die Bemühungen für ein Referendum zur Erlangung der Unabhängigkeit und dem nachfolgenden Anschluss an die Republik Irland angekündigt. Und die EU sollte ziemlich kompromisslos die Austrittsverhandlungen führen. Wer es so will, der soll es auch so haben. -- Muck (Diskussion) 20:32, 24. Jun. 2016 (CEST)

Nach der Abstimmung fragen sich viele Briten: was ist eigentlich ein Brexit? Und was ist diese "EU", von der immer die Rede ist. Traurig, aber wahr.--Sinuhe20 (Diskussion) 21:51, 24. Jun. 2016 (CEST)

Bei einer Beteiligung von 70% waren ja eigentlich nur rund 36% der Stimmberechtigten für den Brexit, rund 34% dagegen. Und rund 30% war es scheißegal, weil sie einfach nicht hingegangen sind. Somit sind 66% der Briten für den Brexit verantwortlich, auch die, die durch Passivität das Ergebnis ermöglichten. --2003:76:E3F:7648:4849:47A7:8646:8771 00:17, 25. Jun. 2016 (CEST)
Endlich wird Politik mal spannend. Das nenne ich gelebte Demokratie. Die Chance, daß wo auch immer in der EU, das Volk zu wichtigen Themen gefragt wird, sinkt leider damit rapide. Und ich bin zudem sicher, daß nicht all die an die Wand gemalten Horrorszenarien eintreten. --Tommes  06:36, 25. Jun. 2016 (CEST)
Das ist vielleicht zunächst nur eine Frage der Wortwahl: Direkte Demokratie besteht nicht darin, dass man das Volk "befragt", sondern darin, dass das Volk "entscheidet".
Der Webfehler der britischen Form der direkten Demokratie besteht m.E. darin, dass der Premierminister bzw. das Parlament darüber entscheiden kann, welche Fragen dem Volk zur Entscheidung vorgelegt werden. Das läd zu Populismus ein. Die angemessene Form ist m.E., wenn es einerseits von Verfassung wegen bestimmte Entscheidungen gibt, die vom Volk zu treffen sind (z.B. Verfassungsänderungen), oder das Volk die Möglichkeit hat, per Unterschriftensammlung eine Volksentscheidung zu erzwingen. (nicht signierter Beitrag von Digamma (Diskussion | Beiträge))
Für ein Brexit-Referendum wären aber locker genügend Unterschriften zustande gekommen. Das hätte im Ergebnis nichts verändert. --37.49.116.45 19:07, 25. Jun. 2016 (CEST)
Nein. In ein paar Jahrzehnten wird man zurückblicken und erkennen, dass Demokratie in so grossen, komplexen Systemen nicht funktioniert. Niemand weiss heute, wohin das für die Briten führen wird. Aber da ist "Hoffnung"... Die Abstimmung war zum grossen Teil eine Bauchabstimmung (Must be free!). Alte haben über das Schicksal Junger bestimmt - how cool is that? Das Thema (= Diese Themen) ist so komplex, dass die wenigsten es wirklich "begreifen" können. Man hätte eine Münze werfen können (wie auch in Stuttgart oder dem ersten Referendum in Schottland). Man sehe sich auch die Tagesschwankungen vorher an. Man analysiere die falschen Argumente, die ausgegeben wurden. Diese Ja/Nein-Entscheidungen sind nicht Demokratie, das ist Münzwurf unter speziellen Gegebenheiten. Play It Again, SPAM (Diskussion) 08:34, 25. Jun. 2016 (CEST)
Solcherart "gelebte Dummokratie" wird überschätzt. Bitte *nicht* mehr davon, etwa so ein Volksabstimmungsunsinn wie in der Schweiz (SCNR). Repräsentative Demokratie ist völlig OK, da hat man wenigsten einen Puffer zwischen dem "Bauchgefühl" der Masse und den letztendlichen Entscheidungen. Sicher kommt da manchmal trotzdem Quatsch heraus, aber erträglich. Bei Volksabstimmungen muss man ständig mit Unsinn rechnen. Was die "Horrorszenarien" betrifft: sicher, man wird sich beiderseits arrangieren. Aber die Briten werden sehen, das sich die "Probleme", die ihnen jetzt missfallen haben, nur verlagern. "Besser" als in der EU wird es nicht, nur anders. --AMGA (d) 10:15, 25. Jun. 2016 (CEST)
Die Crux der Demokratie besteht mMn darin, dass jeder vom Gesetz her Wahlmündige hinsichtlich einer politischen Entscheidung abstimmen darf, unabhängig davon, ob er überhaupt die kognitiven Voraussetzungen (Bildung) als Entscheidungsgrundlage mitbringt oder nicht.
Wer als Kraftfahrzeuglenker am Strasenverkehr teilnehmen will, muss eine entprechenden Ausbildung erfolgreich durchlaufen haben und das Erreichen der Lernziele durch eine bestandene Führerscheinprüfung nachweisen. Dabei ist mit der Teilnahme am Straßenverkehr die Verantwortung in aller Regel lediglich auf eine begrenzte Personenzahl beschränkt. Hinsichtlich der Teilnahme an einer politischen Abstimmung kann die Verantwortung in Bezug auf die Konsequenz der Entscheidung in die millionen Personen gehen! Und dennoch keinerlei Befähigungsnachweis für die Teilnahme an einer derartigen Abstimmung. Damit ist im Grunde einer Wählermanipulation Tür und Tor geöffnet, wie am Beispel der Wahlkampagne in England von Seiten der Brexitbefürworter auch zu sehen war. Dabei hatte Churchill schon nach dem zweiten Weltkrieg seinem Wahlvolk öffentlich erklärt, dass auch die Engländer letztlich Europäer seien!
Ich muss immer an dem mMn dämlichen Song "Kinder an die Macht" denken. Dort würde für eine Wahlbeeinflussung schon aus besagten Grüden das Verteilen von Gatisbonbons oder das Versprechen von mehr Schulfrei sicher reichen ;-) nun denn .... und so landen wir mehr und mehr bei Populismus und Nationalismus, denn die ungebildeten Schichten werden dank der sozialen Hängematte und der gegenwärtigen privaten Medienlandschaft wohl zahlreicher und verbinden sich in derartigen Abstimmungen mit den ewig Gestrigen.
Sowenig wie mental eine Mehrzahl von Giechen noch immer nicht begriffen haben, dass Steuerhinterziehung, -betug und -flucht nicht mehr ein Zeichen des heroischen Widerstandes wie zu Zeiten der osmanischen Besetzung ist - diese ist ja schon seit mehr als 100 Jahren vorbei! - und in der Richung unvermindert fortgesetztes Verhalten nunmehr das eigene Staatsgefüge extreem gefährdet; so haben vor allem ältere Briten mental offensichtlich noch immer nicht nachvollzogen, das die Zeit des gloreichen Britischen Imperiums auch schon länger vorbei ist. Und vergessen haben sie offensichtlich auch, dass schon aus der Bezeichnung "United Kingdom" hervorgeht, dass auch ihr von ihnen gelobtes unabhängiges Staatswesen letztlich aus einer Vereinigung einzelner Teilreiche entstanden ist. Das die wömöglich nun wieder auf ihre eigene Souveränität bestehen könnten und die Vereinigung unter dem Dach des United Kingdoms geauso ablehnen könnten, wie nun die Briten die Integration unter dem Dach der EU mit lediglich partieller Aufgabe eigener Selbständigkeit, kam den Bexitbefürworter wohl auch nicht in den Sinn. Nun denn .... -- Muck (Diskussion) 11:22, 25. Jun. 2016 (CEST)

@Muck:Erst ziehst du darüber her, das doch nur über "Emotionen" entschieden wurde, dann kommst du aber doch mit Argumenten dass "gelobtes unabhängiges Staatswesen letztlich aus einer Vereinigung einzelner Teilreiche entstanden ist". War vor Jahrhunderten, keiner erinnert sich daran wie es vorher war. Was sind denn immer die "objektiven" Kriterien? Das Prinzip der modernen Postdemokratie, das bei einer politischen Entscheidung diejenige zu wählen ist von der die Entscheider glauben das sie das BIP am meisten steigert (weil dass das Gemeinwohl ist). Unter dieser Begründung, zumindest bei Betrachtung der kurzen Frist, war die Entscheidung falsch. Denn immer wenn eine Entscheidung zuungunsten der "schwatzenden Klasse" ausgeht, dann wird von Manipulation des dummen Wählers ausgegangen, man will Entscheidungsprozesse ändern oder man delegitimiert die Gruppen die Entscheidung trugen. Wenn die junge Oberschicht dafür und die alte Unterschicht dagegen ist, dann kann man je nach eigenem Standpunkt argumentieren dass "die jungen schnöseligen Studenten, die noch nie etwas gearbeitet haben, den Alten, die das Land unter großen Entbehrungen aufgebaut haben und den jüngeren ihren Lebensstandard erst ermöglichen, ihre naive Weltsicht aufzwingen", genauso aber "das diese dummen Alten, die nie auf einer Universität waren und nie im Ausland gelebt haben, den jungen und dem Land die Zukunft verbauen dürfen". AfD/FPÖ können die "Partei des jungen Pöbels" genauso sein wie die "Partei der Älteren, feinen Leute". Egal wie es war, die Entscheidung ist nach den gegebenen Prozessen gefallen. Man kann sich jetzt überlegen, ob man in Zukunft vllt. Alten/Jungen, Armen/Reichen, Akademikern/Arbeitern Frauen/Männern usw. das Wahlrecht enzieht, Wahlen ganz abschafft, solche Entscheidungen per Los trifft usw. usf. @Amga: Welche Bsp. kennst meinst du (außer dem Frauenwahlrecht in Schweiz/Liechtenstein), in denen das Volks schlechter abgestimmt hat als ein Parlament/die Regierung. Hier gibt, als Hilfsmittel, so ziemlich alle Volksabstimmungen der Weltgschichte. @Spam: Sind denn Parlamentswahlen etwa anderes als eine Momentaufnahme/ein" Münzwürf"? Da entscheiden oft genug ein oder zwei Prozentpunkte, mit massiven Schwankungen vorher. "In ein paar Jahrzehnten wird man zurückblicken und erkennen, dass Demokratie in so grossen, komplexen Systemen nicht funktioniert." Auf was bezieht sich das?--Antemister (Diskussion) 12:08, 25. Jun. 2016 (CEST)

@Antemister: Der Witz ist doch aber, dass, egal wie das letztlich ausgeht, die ärmeren Bevölkerungsschichten die allerletzten sein werden, die davon profitieren. Und genau das gilt für fast alle Formen des modernen Populismus. Grüße  TRN 3.svg hugarheimur 12:40, 25. Jun. 2016 (CEST)
Wovon werden die ärmeren nicht profitieren?--Antemister (Diskussion) 12:51, 25. Jun. 2016 (CEST)
@Antemister: Was du mir so alles in den Mund legst, bzw in welcher Art du meine Ausführungen interpretierst, das habe ich mit keinem Wort so ausgedrückt oder gemeint.
Hinsichtlich einer Wahlberechtigung meine ich als einen möglichen Vorschlag folgendes. Wenn es aus guten Gründen bei einer beabsichtigen Einbürgerung einer Person aus dem Ausland zumindest in Deutschland angewendete Praxis ist, ein Mindestmaß an Sprachverständnis und Grundlagenwissen in Punkto Landeskunde und Staatswesen und dergleichen abzufragen, so sollte es doch mMn auch vielleicht irgendwann einmal möglich sein, dass jede Person nach Erreichen des Wahlalters zunächt ebenso eine Prüfung abzulegen hat, die wenigstens hinsichtlich der Bildung und der kognitiven Fähigkeiten eine Mindestvoraussetzung an Grundlagenwissen und Urteilsvermögen nachweist. Aber vielleicht gäbe es dazu noch bessere und praktikablere Vorschläge, die auch auf demokratischen Wege mehrheitsfähig wären. Wobei im Grunde dabei offensichtlich wird, dass sich hierbei in Punkto Crux die Katze in den Schwanz beißt. Aber man darf ja in einer Demokratie auch mal in dieser konstruktiv gemeinten Weise laut denken ... ;-) -- Muck (Diskussion) 13:03, 25. Jun. 2016 (CEST)
Es ist ja nicht so, dass solche Gedanken nicht schon einmal gedacht worden wären; siehe etwa Platons Philosophenherrschaft und (dort gegen Ende) das moderne Konzept der Epistokratie. Was real existierende Menschen mit so einem Konzept anstellen können, dazu siehe etwa Literacy test. Grüße Dumbox (Diskussion) 13:31, 25. Jun. 2016 (CEST)
Leider ist es tatsächlich so, missbraucht werden kann von Menschen nahezu alles. Und alles, was sich missbrauchen lässt, wird von einigen real existierende Menschen auch früher oder später wirklich versucht, zu missbrauchen. -- Muck (Diskussion) 14:18, 25. Jun. 2016 (CEST)

Was aus den von Dumbox genannten Gründen viel näher als ein Kompetenztest für Wähler läge, wäre ein Kompetenztest für die Kandidaten. Lehrer-, Juristen- und Nurberufspolitikerparlamente sind sicher nicht das Gelbe vom Ei der Gesamtbevölkerung. --37.49.116.45 16:37, 25. Jun. 2016 (CEST)

Wikipedia-Mitarbeiter macht POV-Artikel[Quelltext bearbeiten]

Ein Wikipedia-Mitarbeiter hat innerhalb weniger Tage einen über lange Zeit von vielen Autoren erstellten Artikel in einen POV-Artikel verwandelt: Außerkörperliche Erfahrung . Da wurden dann Belege entfernt, die in die eigene Sichtweise nicht gepasst haben. Dagegen wurden Statements, die die eigene Position stützen und nicht belegt sind und eigentlich auch falsch sind, im Text belassen oder sogar modifiziert ohne Beleg. Der Autor ist im Medizin-Bereich wohl etabliert. Es ist aber eben eine Frage, ob die Medizin bei diesem Thema überhaupt zuständig ist. Zudem finden sich Mediziner mit einer anderen Sichtweise, deren Ansichten aber gelöscht wurden. Man sollte solche Themen vorsichtig bearbeiten und nicht mit dem Vorschlaghammer, weil es sich hier um sehr interessante, ungeklärte Phänomene handelt, die derzeit in der Wissenschaft sehr kontrovers diskutiert werden. Da sollte man nicht einfach nur eine Position beziehen, sondern das Ergebnis offen lassen und alle Positionen dazu schildern. Ich habe einen Neutralitätsbaustein eingefügt, welcher jedoch ständig von besagtem Autor entfernt wird. Einen Edit-War möchte ich jetzt nicht anfangen. Was ist in so einem Fall zu tun ? Wega14 (Diskussion) 00:48, 25. Jun. 2016 (CEST)

Die Diskussionsseite des Artikels aufsuchen, mit wissenschaftlichen Belegen für die eigene Position argumentieren, und ggf. auf WP:3M nach mehr Meinungen fragen. Warum sollte das übrigens kein medizinisches Thema sein? Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 01:05, 25. Jun. 2016 (CEST)
Ich habe die Diskussionsseite aufgesucht, ich habe Belege - hier ein bekannter Mediziner, der anderer Meinung ist - aufgezeigt, die der Wikipedia-Autor gelöscht hat. Die Begründungen des Wikipedia-Autors sind vorgeschoben, um genau solche Positionen, die seiner eigenen widersprechen, aus dem Artikel entfernen zu können. Es gibt einige solche Änderungen, die der Autor durchgeführt hat. Wir haben in der Medizin die abendländische Medizin. Es gibt aber auch die indische Medizin, die chinesische Medizin. Dort wird derartiges ganz anders bewertet. Aber selbst in der abendländischen Medizin haben wir hier eine kontroverse Diskussion. Und diese zumindest sollte man darstellen. Der Autor löscht das aber alles. Wega14 (Diskussion) 01:14, 25. Jun. 2016 (CEST)
Es bleibt höchstens der Versuch, über 3M die esoterischen Quacksalbereien doch wieder in den Artikel zu mogeln, hoffentlich ohne Erfolg. Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 01:17, 25. Jun. 2016 (CEST)
POV wohl weniger. Es geht darum das Larifari und Esoterik von den wissenschaftlich nachgewiesenen Tatsachen zu trennen. Gegenprobe für Dich, Wega14: Sind alle Verlinkungen auf Artikel der Wikipedia weiterhin vorhanden? Wenn nein: Was fehlt dem Artikel inhaltlich? Wird der Leser aus dem neuen Aufsatz/Artikel genauso schlau wie von der anderen Version? Entsteht ein unzutreffender Eindruck? Wird Desinformation betrieben? Wird jemand im Artikel beschädigt ohne Nachweis der Auswirkungen und gleichzeitigen Nichterwähnen von vorhandenen Gegendarstellungen? So wären die ungefähren Maßstäbe auf einen politischen Artikel anzuwenden. Einfache Probe? Was fehlt oder wird falsch dargestellt? --Hans Haase (有问题吗) 18:52, 25. Jun. 2016 (CEST)

Schneewittchen[Quelltext bearbeiten]

Die Märchendiskussion geht in die siebte Runde. Dieses Mal geht es um Schneewittchen.

  • Zunächst frage ich mich, wie alt Schneewittchen ist. An Anfang wird erwähnt, dass Schneewittchen 7 Jahre alt ist. Später folgt die Textstelle "von Stund an...", welche einen unbekannten Zeitraum beschreibt. Trotzdem wird Schneewittchen immer noch von der Königin und vom Jäger als Kind bezeichnet, obwohl sie eine junge Frau sein müsste.
Sie ist 24; und unverheiratet. --84.62.230.232 00:55, 26. Jun. 2016 (CEST)
  • Frau Königin, ihr seid die Schönste hier, aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als ihr. Wie kann denn die Königin die Schönste hier sein, wenn Schneewittchen auch hier ist? Oder wieso sagt der Spiegel nicht direkt, dass Schneewittchen die schönste ist? Die erste Hälfte der Aussage ist überflüssig.
Der Spiegel antwortet differenziert, um die Königin zu tratzen. --84.62.230.232 00:55, 26. Jun. 2016 (CEST)
Sonst reimt es sich nicht.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 15:11, 26. Jun. 2016 (CEST)
Frau Königin, das liegt jetzt echt nicht an mir, aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als ihr. So reimt es sich auch. --146.60.161.110 20:49, 26. Jun. 2016 (CEST)
Der Spiegel ist diplomatisch geschult, daher sagt er "hier (in diesem Raum) seid Ihr die Schönste, aber...--Expressis verbis (Diskussion) 18:49, 27. Jun. 2016 (CEST)
  • Die Königin will, dass der Jäger Schneewittchen im Wald tötet und als Beweis Lunge und Leber mitbringen soll. Es soll im Wald geschehen, weil die Königin das Schneewittchen nicht mehr sehen will. Diese Organe isst sie später (bzw. sie denkt, es wären Schneewittchens Organe). Hat die Königin keine Probleme damit, Organe zu essen, von einer Person, die sie hasst?
Ganz im Gegenteil, das ist ultimative Dominanz. --84.62.230.232 00:55, 26. Jun. 2016 (CEST)
In früheren Jägerkulturen wurde Herz, Hirn usw des gejagten Wildes oder eines mutigen Feindes gegessen, weil man dachte, dass sich dadurch die Eigenschaften übertragen. Vielleicht dachte die Königin, sie wird durch den Verzehr schöner?--Expressis verbis (Diskussion) 18:49, 27. Jun. 2016 (CEST)
Das war die übliche Blutgräfin-Masche: Lebenskraft aneignen und dadurch länger leben (länger jung und schön bleiben). Die Lunge ist der Ort des Atems, des Lebenshauchs, der praktisch noch unter genau diesem Namen als Atman Eingang in östliche Heilslehren Eingang gefunden hat. Im Wort "Leber" steckt das Leben ebenfalls wortwörtlich drin. Geoz (Diskussion) 19:51, 27. Jun. 2016 (CEST)
  • Schneewittchen kommt in das Haus der Zwerge, wo der Tisch gedeckt ist und das Essen sich bereits auf den Tellern befindet, Schneewittchen isst ja davon. Warum kochen die Zwerge das Essen, wenn sie doch sowieso nicht zuhause sind und servieren es auf den Tellern, wo es doch kalt wird, bis zu abendlichen Ankunft?
Die sind zu müde, um noch zu kochen, wenn sie abends von der Arbeit kommen und essen dann entweder kalt oder wärmen das Essen in der Mikrowelle auf. --84.62.230.232 00:55, 26. Jun. 2016 (CEST)
Mikrowelle gab es damals noch nicht, oder? --MannMaus (Diskussion) 18:58, 27. Jun. 2016 (CEST)
Gibt es zuverlässige Daten, in welchem Jahr sich dieser Vorfall ereignet hat? --88.68.81.206 03:23, 30. Jun. 2016 (CEST)
  • Der siebte Zwerg schläft, da er kein eigenes Bett hat, für jeweils eine Stunde im Bett der anderen Zwerge, das heißt also, er schläft ein und wacht nach genau einer Stunde von selbst wieder auf und wechselt das Bett, das ist doch etwas umständlich.
Die Frage dazu lautet wie? --84.62.230.232 00:55, 26. Jun. 2016 (CEST)
Ich dachte es sei andersrum. Die Zwerge schlafen abwechselnd bei Schneewittchen im Bett. Jeder hat seinen eigenen Wochentag, dann gibts klare Verhältnisse.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 15:11, 26. Jun. 2016 (CEST)
Daß Du als Zwerg von sowas träumst, ist ja klar ... --146.60.161.110 20:49, 26. Jun. 2016 (CEST)
Wenn Schneewittchen sich Mühe gibt kann sie bestimmt auch zwei bis drei Zwerge ... bei sich schlafen lassen.--Expressis verbis (Diskussion) 18:49, 27. Jun. 2016 (CEST)
Die Betten sind in der Größe für einen Zwerg ausgelegt. Da wird es für zwei oder drei Zwerge auch ohne Schneewittchen schon zu knapp mit der Liegefläche. --88.68.81.206 03:23, 30. Jun. 2016 (CEST)
  • Wenn die Zwerge jeden Tag Erz und Gold schürfen, warum wohnen sie dann nur in einer Hütte im Wald, sie müssten reich genug sein, um sich ein luxuriöses Leben leisten zu können?
Sie wohnen auf einem Landsitz in frei gewählter Einfachheit. Das ist Luxus. --84.62.230.232 00:55, 26. Jun. 2016 (CEST)
Zwerge horten ja bekanntlich Schätze, was sie nicht könnten, wenn sie alles für Luxusgüter verprassen. --Expressis verbis (Diskussion) 18:49, 27. Jun. 2016 (CEST)
Bei der Königin müssen sie bestimmt hohe Steuern bezahlen. --MannMaus (Diskussion) 18:58, 27. Jun. 2016 (CEST)
Genau. Auch die Walen haben sich immer betont bescheiden gekleidet und ärmlich gelebt, um, ohne Misstrauen zu erregen, die gewonnenen Bodenschatze, am Fiskus vorbei, ins Ausland schaffen zu können. Geoz (Diskussion) 19:51, 27. Jun. 2016 (CEST)
  • Die Königin schafft es mit dem Apfel Schneewittchen zu vergiften. Da der Spiegel nun die Königin als Schönste im Lande bezeichnet, muss man davon ausgehen, dass Schneewittchen nicht mehr lebt. Später wird Schneewittchen wieder lebendig, als das Apfelstück aus dem Mund fällt. War Schneewittchen wirklich tot oder nur bewusstlos? Wäre sie bewusstlos, müsste der Spiegel, der immer die Wahrheit sagt, dies gewusst haben. Zudem frage ich mich, wieso das Apfelstück nicht schon früher herausfällt, z.B. als die Zwerge Schneewittchen untersuchen oder in den Sarg legen.
Sie war scheintot, weil das Apfelstück ihre Atemwege verlegt hatte, so daß ihre Lebenszeichen von medizinischen Laien nicht mehr erkannt werden konnten. Ein fester Schlag zwischen die Schulterblätter oder das Heimlichmanöver hätten helfen können, aber die Zwerge waren zu sanft mit dem Kind. --84.62.230.232 00:55, 26. Jun. 2016 (CEST)
Weil sie das Heimlichmanöver nur an den Kniekehlen durchführen konnten.--Expressis verbis (Diskussion) 18:49, 27. Jun. 2016 (CEST)
Ach iwo, das ist alles eine Frage der Technik. --88.68.81.206 03:23, 30. Jun. 2016 (CEST)
  • Was will der Königssohn mit dem toten Schneewittchen, will er sie etwa in seinem Schloss aufstellen, wie ein Gemälde/Statue und immer anschauen?
Junge Männer denken nicht so weit im Voraus. Erst mal mitnehmen und dann ganz in Ruhe überlegen, was man damit machen kann. --84.62.230.232 00:55, 26. Jun. 2016 (CEST)
  • Warum wird die böse Königin eigentlich zur Hochzeit eingeladen? An Schneewittchens Stelle hätte ich das nicht gemacht. Und wenn die böse Königin getötet werden soll, dann braucht man sie nicht extra einladen, sondern auf eine andere Weise machen.
Sie gehört zur Familie, da besteht ein enormer sozialer Druck, sie einzuladen. --84.62.230.232 00:55, 26. Jun. 2016 (CEST)
Warum laden Leute ihre verhasste Schwiegermutter ein? Muss halt... --2A02:2028:727:8601:610D:68F1:D027:E1C0 22:21, 27. Jun. 2016 (CEST)

--84.184.192.240 13:16, 25. Jun. 2016 (CEST)

"Von Stund an" klingt für mich nicht nach Jahren, sondern eher nach Tagen, vielleicht Wochen oder Monaten. --Digamma (Diskussion) 15:03, 25. Jun. 2016 (CEST)
"Von Stund an" heißt einfach nur "Von diesem Augenblick an". "Ab dieser Stunde" halt. Steht so auch im Duden nachzulesen. http://www.duden.de/rechtschreibung/Stunde --2A02:2028:64B:C101:B456:1C03:7CCB:63E9 00:11, 30. Jun. 2016 (CEST)

Schottland[Quelltext bearbeiten]

Schottland macht bereits ernst: Die Erste Ministerin (Ministerpräsidentin) hat grad zuvor der schottischen "Downing Street" gestanden und hat, nach heutigen Beratungen in ihrer Regierung, den künftigen Weg Schottlands skizziert:

  • Kontaktaufnahme und Gespräche mit den EU-Institutionen und den anderen Mitgliedsländern, wie Schottland in der EU bleiben kann.
  • Einsetzung einer Expertengruppe zur weiteren Vorbereitung.
  • Vorbereitung eines neuen Referendums zur Abspaltung vom UK.

--Elisabeth 13:34, 25. Jun. 2016 (CEST)

Sag ich doch, die Brexitbefürworter haben mit ihrem Streben nach ünabhängigkeit im Grunde den Zerfall des United Kingoms eingeleitet. Das haben sie alles den miteinander um Macht und Anerkennung - vor allem in der eigenen Partei - streitenden ehemaligen Eton-Zöglingen Johnson und Cameron zu verdanken. Pubertär verquastes Maulheldentum und verspätete Initiationsspielchen auf Kosten der eigenen Bevölkerung und der der gesamten EU in Zeiten globaler Krisen, wunderbar ....
Der Zefall von Großbritannien zu Kleinbritannien wird sich mMn auch mit Nordirland fortstzen. In der Quintessenz wird die EU bei angemessenem Vorgehen und Veränderungswillen hinsichtlich der eigenen Struktur nicht schwächer werden, sondern stärker. Hoffentlich findet sich gegenüber einem möglichen Anwachsen von Populismus und Nationalismus in diversen EU-Staaten auch noch eine kriesenvermeidende Lösung! -- Muck (Diskussion) 14:10, 25. Jun. 2016 (CEST)
Einen Zerfall von Großbritannien zu Kleinbritannien wird und kann es nicht geben, da Kleinbritannien lange nicht mehr Großbritannien gehört und auch nicht am Referendum teilgenommen hat. --Rôtkæppchen₆₈ 14:22, 25. Jun. 2016 (CEST)
Schon recht. Deshalb stehen bei mir die Begriffe Großbritannien und Kleinbritannien auch in Kursivschrift. Hätte natürlich auch die Begriffe United Kingdom und Divided Kingdom verwenden können, aber wir beide wissen ja, wie es gemeint ist ;-) -- Muck (Diskussion) 14:30, 25. Jun. 2016 (CEST)
Vor allem darf ich leise anfragen, was eure beiden Beiträge mit dem zu Schottland geschriebenen (siehe auch Überschrift) zu tun hat. --Elisabeth 14:38, 25. Jun. 2016 (CEST) (NB: Wenigstens hat das dazu geführt, dass ich aus der von Benutzer RK verlinkten BKL die TF zu Kleinbritannien im Zusammenhang mit dem Brexit entfernt habe.)
Nur so ein Gedanke: Die Färöer und Grönland sind ja auch, obwohl weiterhin Teil des dänischen Königreichs, im Gegensatz zu Dänemark nicht Mitglied der EU. Müsste nicht eigentlich für das Vereinigte Königreich eine ähnliche Lösung möglich sein? Das Königreich als solches würde vereinigt bleiben, aber England und Wales treten aus der EU aus, Schottland und Nordirland bleiben drin... Gestumblindi 00:23, 27. Jun. 2016 (CEST)
Grönland und Färöer sind im Gegensatz zu Schottland, Wales und Nordirland weitgehend autonom. Schottland, Wales und Nordirland sind nicht autonom genug, um aus eigenem Antrieb in der EU zu verbleiben. Meine Frage: Könnte Schottland wie auch immer nach einem Austritt aus dem Vereinigten Königreich dennoch Königreich bleiben, aber die Personalunion mit England beenden und einen andere Königin als Elizabeth II. oder einen eigenen König wählen oder sonstwie bestimmen? --Rôtkæppchen₆₈
Solche Gedankenspiele gibt es durchaus. Heißer Kandidat wäre dann Max Emanuel Herzog in Bayern als rechtmäßiger Nachfahr von Jakob II./VII. Grüße Dumbox (Diskussion) 00:45, 27. Jun. 2016 (CEST). Korrektur: Erst kommt ja noch Franz von Bayern. Grüße Dumbox (Diskussion) 08:31, 27. Jun. 2016 (CEST)
"Schottland, Wales und Nordirland sind nicht autonom genug, um aus eigenem Antrieb in der EU zu verbleiben" - naja, aber sie könnten es vielleicht werden? Kann man doch alles regeln... ich meine, aus der Sicht von England, Wales und überhaupt von Anhängern eines Vereinigten Königreichs wäre eine "dänische Lösung" doch gewiss immer noch besser als eine völlige Trennung aufgrund der EU-Frage. Gestumblindi 00:43, 27. Jun. 2016 (CEST)
@Rôtkæppchen₆₈: Schottland und der Rest des vereinigten Königreichs bilden keine Personalunion, sondern eine Realunion. Nichts anderes bedeutet das "vereinigt" in "Vereinigtes Königreich". Bei einem Abspaltung Schottlands wäre es vermutlich auch möglich, die englische Königin beizubehalten, dann aber in Personalunion. Ähnlich wie das bei Australien und Kanada und zahlreichen anderen Commonwealth-Statten der Fall ist. --Digamma (Diskussion) 11:17, 27. Jun. 2016 (CEST)
Und anders als im Falle Spanien/Katalonien etc. gäbe es auch kein Vetorecht Englands gegen die Mitgliedschaft Schottlands, da es zu dem Zeitpunkt der Aufnahme Schottlands ja schon kein Mitglied mehr ist. --139.30.252.119 14:34, 30. Jun. 2016 (CEST)

Brexit-Referendum und die Folgen[Quelltext bearbeiten]

  • Schottland, siehe eins oberhalb
  • Jonathan Hill, britischer EU-Finanzkommissar hat vor kurzer Zeit sein Amt zurückgelegt (Q: Phoenix).
  • Art. 50 EUV:
    • Wir, also die EU mit uns als die 27 verbleibenden EU-Mitgliedsstaaten, sind nun auf Gedeih und Verderb auf das formale Austrittsansuchen der Briten an die EU ausgeliefert. Vorher beginnt der Austrittsprozess nicht, vorher beginnen damit auch die mittlerweile bekannt gewordenen zwei Jahre nicht zu laufen.
    • Cameron hat ja bei seiner Presseerklärung kundgetan, seinen Rücktritt erst im Oktober beim eigenen Parteitag vollziehen und bis dahin keine Austritts relevanten Entscheidungen treffen zu wollen - lange Bank also.
    • Also werden ihn die anderen 27 am Dienstag beim Treffen der Regierungschef in Brüssel ganz fest ins Gewissen reden, von Merkel und Junckers angefangen.
  • Online-Petition für eine Abspaltung Londons läuft bereits (Q: Phoenix).
  • Petition für ein neuerliches Brexit-Referendum ist auch bereits auf den Weg gebracht (Q: Phoenix).

--Elisabeth 14:06, 25. Jun. 2016 (CEST) Update:

  • Petition für neuerliches Brexit-Referendum hat es binnen kurzer Zeit auf mehr als zwei Millionen Unterzeichner/innen geschafft, nun muss sich deshalb auch das Parlament damit beschäftigen.
  • Viele, die für den Austritt aus der EU (den "Brexit") gestimmt haben, bereuen es nach Umfragen bereits.
  • Ein namhafter britischer Politiker (Name jetzt gerade nicht bei der Hand) fordert, das Referendum zu ignorieren (rechtlich ginge das, da es für das Parlament / die Regierung nicht bindend ist).
  • Der Druck seitens der EU-Institutionen und EU-Länder auf Cameron wächst, alsbald und nicht erst nach seinem Rücktritt im Oktober den Brexit offiziell durch Abgabe der Art-50-EUV-Erklärung an Brüssel einzuleiten.

--Elisabeth 11:45, 26. Jun. 2016 (CEST)

"Petition für ein neuerliches Brexit-Referendum ist auch bereits auf den Weg gebracht". Das ist das Schöne an so einer Demokratie. Man kann so lange abstimmen, bis das Ergebnis passt. --84.144.113.69 14:20, 25. Jun. 2016 (CEST)
Oder bis auch der letzte wahlberechtigte Idiot begriffen hat, wer aus welchem Grunde nachweisliche Lügen oder die tatsächliche Faktenlage verzerrende einseitige Halbwahrheiten verbreitet hat, worum es im Grunde geht und welche Kosequenzen bei welcher Entscheidung nahezu zwangsläufig zu erwarten sind. Alles eben eine Frage der eigenen Einstellung, Sichtweise und Interpretation. -- Muck (Diskussion) 14:33, 25. Jun. 2016 (CEST)
Begreifen hätte man es ja können, aber manchmal siegt eben das Gefühl. Allerdings hätte man diesem auch weniger teuer nachgeben können.--IP-Los (Diskussion) 15:40, 25. Jun. 2016 (CEST)
Es ist nicht sehr anständig, Menschen mit einer anderen Meinung als Idioten zu bezeichnen. Im Gegenteil, es zeugt von Engstirnigkeit und Dummheit. Vielleicht wussten die Brexit-Befürworter ganz genau, dass da Lügen dabei waren und Halbwahrheiten und haben trotzdem für den Brexit gestimmt. In einer einfachen Denkweise, die Hälfte einer Nation mal eben als Idioten zu bezeichnen, wird der Sache nicht gerecht. Es gibt noch andere Dinge als nur wirtschaftliche Konsequenzen. --2003:76:E3F:7648:C593:889C:CC33:3B65 18:55, 25. Jun. 2016 (CEST)
Welche denn bitte? Das durch den Brexit das glory United Kingdom den entscheidenden Anstoss bekommt, nunmehr zum Divided Kingdom zu zerfallen?! War doch im Grunde abzushen. Engstirnig und dumm sind mMn die Befürworter des Brexit und ihre führenden Vertreter, die im grunde nichts weiter taten, als mit Anstachelung von Vorurteilen und Schüren von Sehnsüchten ewig Gestriger nach vergangener Größe und Traum von vermeintlicher Unabhängigkeit ihr eigenes egozentrisches und verspätete Pubertätsspiel auf Kosten der Bevölkerung nicht nur in Englannd sondern in der ganzen EU zu betreiben. Und jetzt tut Johson überrascht, ob der Dinge, die durch den knappen, für ihn wohl doch überraschenden Sieg der Befürworter sich abzeichnen und faselt in einem ersten Interview etwas von europäischem Geist auch nach wie vor in England. Ja ja, die Geister, die der späte Eton-Knabe zusammen mit anderen Wirrköpfen und Maulhelden rief, sind nun mit englischen Humor nicht mehr zu zügeln. Ei, wer hätte das gedacht ;-) -- Muck (Diskussion) 20:25, 25. Jun. 2016 (CEST)
Kleines kulturelles Intermezzo:
Die Portsmouth Sinfonia hat die Stimmung im UK nach der Brexit-Entscheidung akustisch sehr gelungen umgesetzt. Play It Again, SPAM (Diskussion) 19:08, 25. Jun. 2016 (CEST)
Natürlich kann man Leute als Idioten bezeichnen, die nicht merken, daß es rein rechnerisch nicht möglich ist, aus elf Milliarden, die das UK jährlich nach Brüssel überweist und von denen jährlich zehn Milliarden in der einen oder anderen Form nach UK zurückkommen, etwa 60 Mega p.a. für Cornwalls Bauern, 350 Mega pro Woche an den MHS umzuleiten. Wie sagte Farage, es war ein Fehler das zu behauptet, mich wunders, daß die ITV-Reporterin ihn nicht direkt der Wahllüge bezichtigte, so frech wäre eine Schausten oder Illner gegenüber Merkel jedenfalls nicht gewesen. Ach so, ja, selbstverständlich Idioten. --Matthiasb – Blue ribbon.svg(CallMyCenter) 21:04, 25. Jun. 2016 (CEST)
Hier ein schöner Artikel, der mal ein wenig über den wirtschaftlichen Tellerrand hinausblickt: [13]. Ich bin schon auf die Gesichter der ganzen Schreihälse gespannt, die heute den Weltuntergang herbeireden, wenn die Welt sich weiterdreht und die Briten auch ohne die EU prima zurechtkommen werden. --2003:76:E3F:7648:C593:889C:CC33:3B65 21:19, 25. Jun. 2016 (CEST)
Naja, reichlich tendenziöser Artikel. Alles so hingebogen, dass es zur (ziemlich dummen) These passt... --AMGA (d) 09:29, 26. Jun. 2016 (CEST)
Naja, ein schöner Kontrapunkt zu den immer gleichen tendenziösen Artikeln, in denen alles so hingebogen wird, dass es nur zur (ziemlich dummen) These passt, dass die wirtschaftlichen Folgen das einzige sind, was relevant ist. --2003:76:E3F:7648:5C25:3CD7:537F:7DC5 09:40, 26. Jun. 2016 (CEST)
Farage hat anscheinend gar nie das Märchen von den 350 Millionen erzählt. Wobei man sich fragen kann, ob ein Bus mit korrekten 110 statt falschen 350 Millionen tatsächlich wesentlich weniger Wirkung auf die Wähler gehabt hätte. 110 Millionen Pfund pro Woche sind ja auch schon eine Menge. Wenn z.B. die Gesamtbevölkerung wöchentlich um soviel abnehmen würde, wäre das UK nach einem Jahr ein Volk von Topmodels.;) --37.49.116.45 22:44, 25. Jun. 2016 (CEST)
Nie das Märchen erzählt? Dieser Farage ist einfach ein Lügner (wobei die Zahlen immer variieren). Natürlich eines jeden Briten gutes Recht - und ebenso der Brexitfans hier und hierzulande - mit Lügnern gemeinsame Sache zu machen... --AMGA (d) 09:46, 26. Jun. 2016 (CEST)
Mit Lügnern haben die Deutschen eban keine Erfahrung. Deutsche sind vor der Wahl grundehrlich. Die deutsche Einhait wird aus der Portokasse bezahlt (H. Kohl), wir werden blühende Landschaften erleben (H. Kohl), Wir werden keine neuen Schulden machen (H. Eichel). Keine Mehrwertsteuererhöhung mit der SPD, 2% mehr fordert die CDU. Nach der Wahl einigt man sich auf den "Mittelwert" von 0 und 2: +3%. Wir senken den Eingangssteuersatz auf zwölf Prozent und den Spitzensteuersatz auf 39 Prozent (A. Merkel). Hätten die gelogen, OMG, wären die alle nie wiedergewählt worden. Gut, dass sie immer die Wahrheit gesagt und Kompromisse in der Mitte gefunden haben... --2003:76:E3F:7648:5C25:3CD7:537F:7DC5 12:24, 26. Jun. 2016 (CEST)
Aha, du findest also Lügner in Deutschland problematisch, und in Großbritannien nicht? --AMGA (d) 15:03, 26. Jun. 2016 (CEST)
Vielleicht meint er einfach, dass man in der Politik nur die Wahl hat, mit welchen Lügnern man gemeinsame Sache macht. Nicht ob. --37.49.116.45 15:45, 26. Jun. 2016 (CEST)
Farage sprach jedenfalls bei der BBC am 9. Juni von 55 Millionen pro Tag, also 375 Millionen pro Woche "gross contribution", d.h. Bruttobeitrag. Netto rechnete er mit 34 Millionen pro Tag, d.h. 238 Millionen pro Woche. Das liegt etwa in der Mitte zwischen den 350 und den (übrigens auch nicht verifizierten) 110 Millionen. Wer Farage die 350 Millionen netto zuschreibt, der lügt (oder mit mehr AGF: irrt) dann genausosehr wie derjenige, der ihm die (vermutlich) wahre Zahl 110 Mio. zuschreibt. --37.49.116.45 15:45, 26. Jun. 2016 (CEST)
Besonders @Elisabeth. Aktuell stehen die Zeichen also auf die Alternativen "Rosenkrieg", "Vernunftehe" oder "Vernunftsscheidung". Und nachdem ich diese Metaphorik aus dem Privatleben selbst gebraucht habe, gebe ich der Hoffnung Ausdruck, dass die betroffenen Politiker genau dies nicht tun, sondern darum wissen, dass die Zukunft einiger hundert Millionen Menschen eine andere Qualität hat als ein Familienkrach. Noch selten habe ich mir kompetente Staatsmänner und -frauen mehr gewünscht als jetzt. Grüße Dumbox (Diskussion) 12:12, 26. Jun. 2016 (CEST)
(BK)@2003:76:E3F:7648:5C25:3CD7:537F:7DC5dass die wirtschaftlichen Folgen das einzige sind, was relevant ist. Das werden sie immer dann, wenn man seine Arbeit verliert und verarmt. Von einem Juhu, wir haben demokratisch gewählt, wird man nicht satt. Es ist toll, daß die Briten Demokratie leben, nur werden am Ende einzig die wirtschaftlichen Konsequenzen zählen. Was meinst Du, warum sich die ITV-Moderatorin so aufgeregt hat, als Farage die 350 Mio. eben nicht dem NHS zusichern konnte? Außerdem zeigt das Ergebnis der Wahl etwas, was der Artikel hier nur nebenbei erwähnt - Großbritannien ist gespalten. Nicht die Briten wollen die EU verlassen, sondern die Mehrheit der Engländer und Waliser. Gerade die Schotten fühlen sich bei dieser Entscheidung überhaupt nicht vertreten. Außerdem müssen viele jetzt erkennen, daß das Brexit-Lager auf diesen Fall überhaupt nicht vorbereitet war, was gegenüber reiner Polemik und bewussten Lügen (Beispiele: 350 Mio. Pfund pro Woche, die Rolle Schottlands, Toyota und Nissan hätten zugesichert zu bleiben, obwohl diese Firmen vor einem Brexit gewarnt haben usw. usw.) noch schändlicher ist. Wenn man hinaus will, dann sollte man mit etwas Besserem kommen als Nigel Farage: "Maybe even reengaging with the Commonwealth." Aber vielleicht erkenne nur ich nicht daran, wie brillant und ausgearbeitet dieser Vorschlag ist. Außerdem fragt man sich, warum sich die Briten jetzt soviel Zeit mit dem Brexit nehmen wollen. Damit die Märkte drei Monate lang unsicher sind, was passieren wird? Verantwortungsvoll hätten die Brexiteers gehandelt, wenn sie sofort das Steuer übernommen hätten und mit der EU in Verhandlungen getreten wären, einen Plan vorgestellt hätten, was denn nun kommt. Aber stattdessen wirkt es auf mich so, als habe man einfach mal gezündelt und wundert sich nun, daß es brennt: "In voting to leave the EU, it is vital to stress there is no need for haste, and as the prime minister has said, nothing will change in the short term except how to give effect to the will of the people and to extricate this country from the supranational system. There is no need to invoke Article 50." Ja, was will Boris Johnson denn eigentlich? Je länger die Briten in der EU verbleiben, desto länger zahlen sie 350 Mio Pfund, die dem NHS zugute kommen werden. Desto länger läßt man sich von Brüssel die Kontrolle aus den Händen nehmen. Desto länger dauert es, bis Großbritannien endlich wieder ein großartiges, prosperierendes Land wird. Man kann zu der Entscheidung stehen, wie man will - meines Erachtens gab es eine freie demokratische Wahl und eine eindeutige Entscheidung, und die sollte jeder respektieren - und dann eben auch angemessen umsetzen.
NB: Selbst in seiner Rede nach dem Referendum kann Herr Johnson offenbar nicht rechnen: "It was his bravery that gave this country the first referendum on the European Union for 43 years." Hat er das von 1975 vergessen oder ist das mathematisch zu kompliziert?--IP-Los (Diskussion) 13:01, 26. Jun. 2016 (CEST)
Der Benjamin Franklin, leider ein elender Revoluzzer, hatte es den Briten schon im 18. Jahrhundert gesagt: "They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety." --Hugitobi (Diskussion) 13:40, 26. Jun. 2016 (CEST)
@IP-Los: Der Crux der Sache ist ja der das niemand mit so einem Ergebnis gerechnet und daher auch keine Vorkehrungen getroffen hat (Cameron, der es initiert hat, wollte mit einem Remain-Ergebnis ja den Gegnern den Wind aus den Segeln nehmen!) Aber es kam, wie es kam, und als Konsequenz hat Cameron der Auflösung des eigenen Landes ausgelöst (am bizarrsten ist ja nun die Idee, London anzuspalten). Is' schon 'n Pech...--Antemister (Diskussion) 14:24, 26. Jun. 2016 (CEST)
@Hugitobi: Als Franklin diesen (damals sehr klugen) Satz gesagt hat, schwappten aber noch nicht Fantastilliarden von sogenanntem "Geld" um den globalisierten Globus. Zwar bestehen diese Fantastilliarden größtenteils aus Schulden, aber solange die Fiktion aufrechterhalten wird, dass diese Schulden irgendwann zurückgezahlt werden (obwohl alle Welt weiß, dass das sooooowas von unmöglich ist) kann man mit diesem fiktiven, globalisierten "Geld" ganze Lä#nder kaufen. Wenn man verhindern will, dass das eigene Land mit solchem "Geld" gekauft wird, ist der Rückgriff auf den Nationalismus des 19. Jahrhunderts sicher nicht hilfreich. Mit solchem "Geld" kann man lockerflockig ein Natiönchen nach dem anderen aufmoppen. Welche Freiheit werden die Engländer noch haben, wenn sie nur noch an der Börse in London Geld verdienen können? Der Rest des Landes ist ja schon seit den 80ern deindustrialisiert worden. Wenn Schottland mit seinem Nordeseeöl aus dem UK austritt, dann produzieren die Engländer gar nichts mehr, außer "Geld". Gegen solch global herumschwappendes "Geld" hat man allerhöchstens noch im Schutz eines möglichst großen, zusammenhängenden Wirtschaftsraums eine Chance, wo Entscheidungen eher von Politikern getroffen werden und nicht ausschließlich von Investoren. Geoz (Diskussion) 14:59, 26. Jun. 2016 (CEST)
Wow. Du solltest dich für den Job als Premierminister bewerben :) Aber jetzt haben sie doch gerade erst abgewertet, da geht es der Industrie und dem Tourismus automatisch besser. Und ein paar Milliarden Kosten wg. Brüssel nach Deutschland outgesourct. --Hugitobi (Diskussion) 15:14, 26. Jun. 2016 (CEST)
Ein paar dachten, man könnte der EU so Daumenschrauben ansetzen und zu finanziellen Zugeständnissen zwingen. Also wir beschließen den Brexit und bieten gegen vorteilhaftere Verträge eine Rücknahme des Brexit. Beim nächsten Ding machen wir dann das wieder so. Die glauben immer GB täte mit der Mitgliedschaft der EU sowas wie einen besonderen Gefallen. Dann könnte man von London aus die EU auf diese Weise dirigieren, mit sowas hat man ja schon lange Erfahrung und müsste es nur neu etablieren. Dumm nur, dass alle in der EU von dem Theater so genervt sind, dass sie bis auf weiteres eigentlich überhaupt keinen Bock auf Verhandlungen haben und auf Verhandlungen mit besonderen Vergünstigungen gegenüber GB schon gleich gar nicht. Das gleiche Theater hat man ja bereits mit der eisernen Lady gehabt. Als dann John Major kam, hatten die Europaskeptiker die Hände so tief im Arsch von John Major, dass der nur noch wie eine Handpuppe quaken konnte. Irgendwann hat dann ich glaube Schäuble die Schnauze so voll gehabt und dann sinngemäß gesagt: Wenn euch die EU nicht passt, dann solltet ihr austreten, aber lasst uns in Ruhe mit euren dauernden Forderungen. Die EU bzw. deren politische Vertreter empfinden sich tatsächlich als handlungsfähiger, wenn die Briten nicht mitquatschen. Ich glaube die sind auch von den Briten schon so genervt, dass sie dieses geplante rein-raus geficke nicht mehr mitmachen wollen. Falls die irgendwann wieder kommen wirds glaube ich keinen Britenrabatt und ähnliche Faxen mehr geben.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 15:38, 26. Jun. 2016 (CEST)
Ich glaube, das mit der Hand in Majors Hintern verwechselst du mit Spitting Image.;) --37.49.116.45 15:58, 26. Jun. 2016 (CEST)
@Antemister Na klar hat damit niemand gerechnet. Das ist aber keine Entschuldigung, sondern zeigt doch eher die Verantwortungslosigkeit von Johnson, Gove, Farage und Co. Entweder man ist mit ganzem Herzen (denn Verstand war's wohl eher nicht, wenn ich mir die Argumente der Brexiteers anschaue) dabei und plant so etwas ein oder man läßt so etwas bleiben. Johnson hat sich wohl eher auf die Seite der Brexiteers geschlagen, um Premierminister zu werden. Polemisch könnte ich einwerfen: wenn Cameron für einen Ausstieg gewesen wäre, dann wäre er eben dagegen gewesen. Das ist wahrer Opportunismus und wirft eben ein schlechtes Licht auf die ganze Kampagne, was ich aber schon vor zwei Monaten angedeutet habe.--IP-Los (Diskussion) 16:00, 26. Jun. 2016 (CEST)
Ich glaube, es ist keiner beteiligten Seite damit gedient, wenn man etwas überstürzt. Ob die Trennung ein Jahr länger oder ein Jahr kürzer dauert, macht auf lange Sicht (20 oder 30 Jahre) nicht viel aus. Lieber etwas Gescheites draus machen als irgendwas hinhudeln. --37.49.116.45 16:05, 26. Jun. 2016 (CEST)
Siche, aber nicht zu wissen, was kommt und woran man ist ist schrecklich, für Di Jungen aber auch für die Wirtschaft. Jeder wird versuchen seine Felle ins Trockene zu bringen und nichts zu riskieren, das kann den Abstieg in die Regionalliga bedeuten. -- Ilja (Diskussion) 16:19, 26. Jun. 2016 (CEST)
Wer weiß denn schon wirklich, was kommt? Hättest du dir vor 10 Jahren ausmalen können, was danach in der EU und speziell im Euroraum passiert ist? Was du bzw. "die Wirtschaft" damals hattest, war keine Sicherheit darüber, "was kommt und woran man ist", sondern es war allenfalls die Illusion dieser Sicherheit. Je mehr die Globalisierung oder allgemeiner die Verlagerung auf supranationale Ebenen fortschreitet, desto höher werden die Gewinnaussichten, aber desto unsicherer wird die Zukunft. Man erhöht zwar sozusagen den Erwartungswert, aber auch die Varianz steigt. Es gibt mehr Schwankungen, platzende Blasen, insgesamt mehr Unsicherheit als vorher, im Guten wie im Schlechten. Eine zusätzliche Chance ist im Allgemeinen mit zusätzlichem Risiko verbunden, und so ist es hier auch. Und umgekehrt führt das Einmauern ins eigene Land zu weniger Konkurrenz (ein Vorteil für die einheimischen Geringqualifizierten), mehr Inzucht;) und niedrigerem Leistungsniveau, aber auch größerer Beeinflussbarkeit wichtiger Entscheidungen durch die lokale Bevölkerung. Nach meinem Verständnis (obwohl ich als Brite nicht so abgestimmt hätte) wollten sich die 52% Briten (soweit sie diese Mechanismen durchschauen) aus dem Bauch heraus für mehr Kontinuität und langfristige Sicherheit selbst auf Kosten eines weniger starken Wirtschaftswachstums entscheiden. Kurz- und mittelfristig wird es natürlich mit mehr Unsicherheit verbunden sein, und angesichts der Kollateralschäden ist der Preis wahrscheinlich unangemessen hoch. Aber man sollte jedenfalls die bekanntermaßen irrationalen und zur Hysterie und Euphorie neigenden Finanzmärkte nicht zum Maßstab seines Handelns machen lassen. --37.49.116.45 20:33, 26. Jun. 2016 (CEST)
@IP37.49.116.45 Es geht nicht darum, etwas zu überstürzen. Natürlich sollten vernünftige Resultate erzielt werden. Das geschieht aber nur, wenn man etwas tut. Die Briten wollen aber anscheinend nichts tun - drei Monate lang. Das ist wertvolle Zeit, die verloren geht. Niemandem ist damit gedient, noch erzielt man so vernünftige Resultate. Es geht also nicht darum, wie lange die Trennung dauert, sondern daß möglichst schnell die Unsicherheit verschwindet, und sei es, daß es erst einmal Übergangsregeln gibt, die längerfristige Planungen der Unternehmen zulassen, sei es, erst einmal zu erklären, wohin die Reise denn gehen soll. Warum man das Referendum eben nicht in den nächsten Wochen umsetzen kann, sondern dafür drei Monate (oder länger) benötigt, entzieht sich meinem Verständnis, denn wie schwer ist es, seinen Austritt zu erklären. Das ist doch ein Schlag ins Gesicht derjenigen Wähler, die dafür gestimmt haben: "This is a chance for the British people to be the heroes of Europe and to act as a voice of moderation and common sense, and to stop something getting in my view out of control". Stellt sich nur die Frage: warum will man die Kontrolle nicht schnellstmöglich zurück?--IP-Los (Diskussion) 16:48, 26. Jun. 2016 (CEST)
Dieser Kommentar erklärt das mMn sehr einleuchtend. --89.246.170.151 17:36, 26. Jun. 2016 (CEST)
"Übergangsregeln" sind die aktuellen Regelungen, dazu braucht man keine neuen. Ich wüsste nicht, dass "die Briten" 3 Monate lang "nichts tun" wollen. Aber (und das geht auch und gerade aus dem von 89.246.170.151 verlinkten Guardian-Leserkommentar [14] hervor und du schreibst es mit den Worten "wohin die Reise denn gehen soll" eigentlich selbst) es gibt eine Unmasse von Einzelfragen, die erst einmal ganz unabhängig von der Person des Premierministers einer allgemeinen innenpolitischen Diskussion (also der Auswahl aus vielen denkbaren Varianten) auch außerhalb von Parlamenten und Ministerien unterworfen werden müssen, bevor sie dann mit dem Ausland verhandelt werden können. Die Entscheidung für den Brexit heißt ja nicht, dass die Briten pauschal alles, was mit der EU-Mitgliedschaft verbunden ist, ablehnen. Z.B. eine Freihandelszone mit der EU wollen sie mehrheitlich wohl schon, und die Rest-EU will sie natürlich auch, weil von neuen innereuropäischen Handelsschranken netto nur die Konkurrenz aus den USA, China, Japan usw. als lachende Dritte profitieren würde. Insoweit besteht also eine Win-Win-Situation bei Beibehaltung dieses Teils der EU-Regelungen. Bei anderen Punkten dürfte die Lage hingegen komplexer sein, und da müssen sich die Briten eben zunächst einmal selbst klar werden, was sie mehrheitlich überhaupt anstreben bzw. wo ihre Prioritäten sind. Die britischen Politiker sollten das nicht in zwei Wochen unter sich auskungeln, denn ausgerechnet das selbstherrliche Regieren in wichtigen Fragen ohne Rücksicht auf den Wählerwillen und teilweise bewusst gegen diesen ist ja der Grund für den zunehmenden Unmut in vielen EU-Ländern. Das wäre die nächste Steilvorlage für Wutbürger.
Es ist ohnehin so, dass man den Termin des britischen Austritts aus der EU zweckmäßigerweise mit dem dann unvermeidlichen Austritt Schottlands aus dem UK sowie dessen Eintritt in die EU verbindet. Das muss aber auch erst alles per Volksabstimmung und Verhandlungen geplant werden. Deshalb wird sich der ganze Prozess wahrscheinlich sowieso deutlich länger als 2 Jahre hinziehen. --37.49.116.45 20:52, 26. Jun. 2016 (CEST)
Darum geht es gar nicht, und der verlinkte Artikel erklärt genau das, was ich oben bereits angedeutet habe. Ich schreibe es noch drastischer: Johnson wollte keinen Brexit, sondern hat hier einen parteiinternen Kampf mit Cameron ausgefochten - zu Lasten aller. Nur ging der Schuß nach hinten los, weil etwas eingetreten ist, womit er nicht gerechnet hatte. Ein knappes "Remain " hätte Cameron womöglich so geschwächt, daß er sich als besserer Premier hätte hinstellen können: viele Leute vertrauen Cameron nicht mehr, ich kämpfe für die wirklichen Interessen unseres Landes, ich verhandele härter und besser. Das funktioniert nun nicht mehr.
Ich wüsste nicht, dass "die Briten" 3 Monate lang "nichts tun" wollen. In diesen drei Monaten bleibt Cameron Premier. Er hat folgendes gesagt: "I will do everything I can as Prime Minister to steady the ship over the coming weeks and months but I do not think it would be right for me to try to be the captain that steers our country to its next destination. [...] A negotiation with the European Union will need to begin under a new prime minister and I think it's right that this new prime minister takes the decision about when to trigger Article 50 and start the formal and legal process of leaving the EU." Kurz: er wird in den nächsten drei Monaten nichts unternehmen. Deutlicher kann man das nicht ausdrücken. In Großbritannien spricht man lieber von "reflection". Wozu muß man noch reflektieren? Die Folgen waren seit Monaten bekannt.
Es ist ohnehin so, dass man den Termin des britischen Austritts aus der EU zweckmäßigerweise mit dem dann unvermeidlichen Austritt Schottlands aus dem UK sowie dessen Eintritt in die EU verbindet. Quatsch, denn die Leave-Befürworter haben zuvor bestritten, daß es überhaupt zu einem Austritt Schottlands kommen werde. Die Wahrheit ist viel einfacher: Es gab nie einen Plan, und deswegen haben Johnson, Gove und Farage in hohem Maße verantwortungslos gehandelt. Die einzige Entschuldigung wäre gewesen, wenn die jetzigen Folgen nicht zu erwarten gewesen wären, aber genau das waren sie ja.
Brexit heißt ja nicht, dass die Briten pauschal alles, was mit der EU-Mitgliedschaft verbunden ist, ablehnen. Darum geht es nicht. Das Vereinigte Königreich (oder wer auch immer) tritt aus der EU aus - wenn man das Referendum ernst nimmt. Damit ist es egal, was den Briten gefällt und was sie eventuell nicht mögen. Sie könnten auch sagen: Die EU ist toll! Das ist aber irrelevant. Austritt bedeutet, daß die Beziehungen neu verhandelt werden müssen, und zwar alles, was die Beziehungen EU - Großbritannien betrifft. Da kann man nicht einfach sagen: dieser Passus ist gut, das lassen wird, das nicht. Genau so ein Rosinenpicken wird es nicht geben, weil schlichtweg neue Verträge ausgehandelt werden müssen. Die Briten müssen, wenn sie nicht mehr Mitglied der EU sind, nun wie die Schweiz und Norwegen alle Punkte einzeln aushandeln.
Beispiel: eine Freihandelszone mit der EU wollen sie mehrheitlich wohl schon Ja, natürlich wollen sie die. Nur bedeutet das, daß die Briten die EU-Regeln werden übernehmen müssen. Man kann also hier nicht einfach abnicken, sondern gerade dieser Teil wird langwierige Verhandlungen nach sich ziehen, siehe Schweiz.
Die britischen Politiker sollten das nicht in zwei Wochen unter sich auskungeln, denn ausgerechnet das selbstherrliche Regieren in wichtigen Fragen ohne Rücksicht auf den Wählerwillen und teilweise bewusst gegen diesen ist ja der Grund für den zunehmenden Unmut in vielen EU-Ländern. Erstens: Darum geht es nicht. Es ist ganz simpel: Entweder wollen sie raus oder nicht. Es besteht kein Grund, diese Erklärung aufzuschieben, nur darum geht es. Das hat nichts mit überstürztem Handeln zu tun, denn die Verhandlungen beginnen erst danach. Die Situation, die du beschreibst, zeigt ja gerade, wie inakzeptabel das Verhalten der Brexiteers war. Sie haben zu hoch gepokert, mehr nicht. Daß viele der abstrusen Versprechen eben nur reiner Populismus waren, habe ich bereits vor zwei Monaten geschrieben. Warum "waren"? Weil sie bereits folgerichtig einkassiert worden sind. Zweitens: Von was für einen Wählerwillen sprichst Du? Der war eindeutig: "Leave!" Über sämtliche Detailfragen, die man bereits hätte vorher klären können, ja müssen, kann der Wähler gar nicht entscheiden. Aber wie gesagt: Darum ging es Johnson und Gove ja auch gar nicht.--IP-Los (Diskussion) 21:30, 26. Jun. 2016 (CEST)
Es wäre wünschenswert, dass gerade jemand wie du, der teilweise zurecht den marktschreierischen Populismus Johnsons und die Vereinfachungen der Brexit-Kampagne kritisiert, nicht selbst mit einer unbelegten Behauptung wie "Quatsch" und dauerndem "Darum geht es nicht" populistische Rhetorik übernehmen würde. Die EU-Mitgliedschaft kann nicht als isolierter Punkt losgelöst von allem anderen betrachtet werden, auch wenn in der Referendumsfrage mehr oder weniger zwangsläufig vereinfachend eine Zuspitzung daraufhin erfolgte.
Bzgl. Cameron: Du hattest von den Briten geschrieben ("Die Briten wollen aber anscheinend nichts tun - drei Monate lang."), nicht von Cameron persönlich. Und im Übrigen ist auch bzgl. Cameron meine Aussage nur, dass 3 Monate mehr mit ihm nichts schaden. Nicht, dass sie groß nützen. So verstehe ich übrigens auch Merkels Aussage, sie werde sich nicht für besondere Eile in dieser Hinsicht "verkämpfen".
Bzgl. Austrittstermin: Was heißt hier "Quatsch"? Ich schrieb davon, was "zweckmäßig" wäre. Wenn irgendwelche Leave-Befürworter vorher was anderes erzählt haben sollten, ist das doch für mich oder dich oder die EU oder die britische oder schottische Regierung nicht bindend.
Zu "Damit ist es egal, was den Briten gefällt und was sie eventuell nicht mögen": Man kann sich selbst ins eigene Fleisch schneiden und sich völlig kompromisslos zeigen. Das wäre der "Rosenkrieg", von dem Dumbox oben schrieb und den er (ich auch) vermeiden will. Mit dem Rosenkrieg stellt man die Emotion über die Ratio, tut also genau das, was man dem Leave-Lager vorwirft.
Zu "Es ist ganz simpel: Entweder wollen sie raus oder nicht": Das mag eine zu treffende Entscheidung sein, aber sicherlich nicht die einzige. Du verkürzt unzulässig. Die EU hat bekanntermaßen selbst ein eigenes vitales Interesse daran, England nicht auf den Status von Moldawien zurückzustufen. Eingeschnappt sein und beleidigt die Rollladen runterlassen führt da nicht weiter.
Zu "Es besteht kein Grund, diese Erklärung aufzuschieben, nur darum geht es": Einerseits siehst du die Entscheidung als undurchdacht und falsch an, andererseits legst du Wert darauf, auf dieser Basis möglichst schnell schwer rückgängig zu machende Tatsachen zu schaffen. Das passt nicht zusammen. Ich habe das Gefühl, dass es dir mehr darum geht, die Briten (darunter auch die 48% der Abstimmenden, die gegen den Brexit waren, sowie die sich Enthaltenden und nicht Stimmberechtigten) zu bestrafen und sie dazu zu zwingen, nach dem von dir wahrgenommenen Schritt in die falsche Richtung noch einen zweiten Schritt in dieselbe Richtung zu gehen. Das ist genau der falsche Ansatz. Man muss kühlen Kopf bewahren und Schadensbegrenzung betreiben.
Zu "Von was für einen Wählerwillen sprichst Du? Der war eindeutig: "Leave!"": Wenn 52% eindeutig sein sollen.;) (Das Wort Eindeutigkeit scheint unter Wikipedianern sowieso äußerst merkwürdige Auslegungen zu erfahren.) Aber der eigentliche Punkt ist, dass in Referenden natürlich immer nur einfache Ja/Nein-Entscheidungen abgefragt werden. Daraus kann man also nicht differenziert den Wählerwillen entnehmen. Das Resultat heißt eher "Lieber so als andersrum". Ich verlange allerdings kein zweites, drittes oder xtes Referendum zu Detailfragen. Aber es muss es eine öffentliche Diskussion stattfinden, wo man statt der EU hin will und in welchem Umfang man mit der Rest-EU kooperieren will. Im Prinzip schreibst du in dieser Hinsicht dasselbe wie ich, nämlich dass die Konsequenzen noch nicht richtig durchdacht waren und sind. Nur dass du jetzt eine endgültige Parlamentsentscheidung vor dem vollständigen Durchdenken forderst. Wir sind offensichtlich beide der Auffassung, dass eine EU-Mitgliedschaft von Großbritannien vorteilhaft für beide Seiten ist, nur du willst diesen vorteilhaften Zustand zugunsten eines schlechteren möglichst schnell beenden. Wenn die Briten noch 5 Jahre brauchen, bis sie ihr Austrittsgesuch nach Brüssel schicken (oder es nach erneutem Referendum doch bleiben lassen), dann ist das doch relativ gut, jedenfalls besser als ein Austritt nach 2 Jahren. --37.49.116.45 23:17, 26. Jun. 2016 (CEST)
@IP, in aller Sachlichkeit und möglichst frei von Polemik erklärt, du hast hier mE einen Denkfehler: Es geht doch erstmal nur darum, dass die Regierung Cameron einerseits umgehend ihrem Abstimmungsvotum nachkommt und andererseits einfach nur das Austrittsansuchen nach Art. 50 EUV nach Brüssel schickt:
  • Damit ist noch lange nichts passiert, denn erst danach können in geordneten Bahnen die Verhandlungen über die weiteren Vertragsverhältnisse zwischen UK und der EU aufgenommen werden. Erst danach beginnen die nun berühmt-berüchtigten zwei Jahre zu laufen.
  • Es ist doch gerade erst recht so, wenn Cameron für sein Land nun das Abschicken des Antrags auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschiebt (soll doch nun der nächste Premier ausbaden, den Geist, den Cameron in seinem Spielkastenmachtkampf mit seinem Ex-Studienkollegen und "Parteifreund" aus der Flasche gelassen hat), so führt das unweigerlich zu einem Rosenkrieg zwischen UK und EU bzw. den anderen 27 Mitgliedsstaaten: Denn bei diesen "schlampigen Verhältnissen" will niemand mehr Cameron und seine Regierungsmitglieder am Tisch haben (viele sind nun bereits höchst sauer), andererseits aber hat UK rechtlich nach EUV nach wie vor das Recht am gemeinsamen (Entscheidungs-)Tisch zu sitzen.
  • Jeder Tag, der nun untätig - also ohne Austrittsantrag nach Brüssel - vergeht, ist für alle beteiligten Seite wegen der Hängepartie schlecht: Nicht nur, dass es - siehe zuvor - das Gesprächs- und Verhandlungsklima vergiftet, so ist es überdies auch ein wirtschaftliches Harsardspiel, das sowohl die britische Bevölkerung als auch die der anderen 27 Mitgliedsstaaten betrifft. Weil niemand weiß, worauf man sich in Zukunft einstellen soll/muss, ordentlich denkende Kaufleute iS der nationalen Unternehmensrechte, sprich also Unternehmer, Banken, Bankplatz, etc., werden das UK vorsichtshalber frühzeitig verlassen, weil aufgrund der Luftnummer ohne Austrittsantrag niemand auch nur ansatzweise sich ausrechnen kann, wie es ungefähr wird weitergehen können. Das wird die britische ebenso, wie die Wirtschaft der anderen 27 betreffen, hat aber u.U. auch Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, weil schließlich global alles vernetzt ist.
  • Lässt sich Cameron aber nicht Zeit mit dem Austrittsantrag und schickt ihn umgehend, werden alle Beteiligten höchst daran interessiert sein, die Verhandlungen sachlich zu beginnen und zu für alle Seiten annehmbaren Ergebnissen zu führen. Es ist dann lange noch immer nicht gesagt, dass es wirklich zu einem Austritt kommt - es können sich alle Seiten annähern, es könnte aber doch noch einmal ein ganz anderer Wind im UK wehen (neue Regierung, doch neues Votum, etc.), sodass es zu einer britischen Meinungsänderung kommt: Der Austrittsantrag kann dann in jeder Phase der Austrittsverhandlungen jederzeit zurückgezogen werden.
  • Und nochmal ein Wort zu den berühmt-berüchtigten zwei Jahren: Diese beginnen nicht nur erst ab dem Moment, wo die EU-Kommission den Austrittsantrag vorliegen hat, sondern sind im Art. 50 EUV auch nur insofern in Stein gemeißelt, als damit verhindert werden soll, dass die Verhandlungen auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschleppt werden können, nur in diesem Fall der Verhandlungsverschleppung tritt nach zwei Jahren ab Austrittsantrag der automatische "Zwangsaustritt" des betreffenden Staates, mit allen damit verlorenen Rechten und Pflichten, in Kraft.(Webfehler aber dabei, dass die Frist wirklich erst ab dem Austrittsantrag bei der EU zu laufen beginnt und nicht schon früher, z.B. x Monate nach einem Ereignis wie so eine Volksabstimmung). So lange verhandelt wird, steht es allen Verhandlungsseiten jederzeit frei sich gemeinsam auf eine Verlängerung der Verhandlungsfrist zu einigen, wenn die sich als kompliziert erweisen und es unter konstruktiven Bedingungen einfach länger dauert.
Kurzum: So lange nichts passiert [ie Austrittsantrag entsprechend dem Austrittsvotum nach Brüssel], schadet das allen Seiten, niemand gewinnt damit etwas, es können nur alle verlieren.
"Noch selten habe ich mir kompetente Staatsmänner und -frauen mehr gewünscht als jetzt. Grüße Dumbox" - das ist aber sowas wie nur zu unterschreiben. --Elisabeth 04:29, 27. Jun. 2016 (CEST)
Du schriebst: "Denn bei diesen "schlampigen Verhältnissen" will niemand mehr Cameron und seine Regierungsmitglieder am Tisch haben (viele sind nun bereits höchst sauer), andererseits aber hat UK rechtlich nach EUV nach wie vor das Recht am gemeinsamen (Entscheidungs-)Tisch zu sitzen." Viele waren auch vor dem letzten Donnerstag schon sauer auf Cameron. Das Brexit-Votum selbst ist also sicher nicht der Auslöser davon. Großbritannien bleibt weiterhin ein Mitglied mit allen Rechten, aber auch allen Pflichten. Insbesondere bleibt es Nettozahler, hat weiterhin Stimmrecht und damit gewissen Einfluss auf die Politik der EU. Das ist in denjenigen Fragen, in denen z.B. Deutschland oder Österreich dieselbe Position wie das UK vertreten, für diese Regierungen günstig. Deswegen wird sicher niemand dem englischen Premierminister (wie auch immer er heißen mag) eine dauerhafte Paria-Rolle am Katzentisch zuweisen. Es läuft alles weiter wie bisher. Vor dem Referendum gab es Unsicherheit (z.B. über den Wählerwillen), jetzt ist ein Teil dieser Unsicherheit weggefallen, dafür Unsicherheit anderer Art (Wie wird das Referendum umgesetzt?) dazugekommen. Die bisher geltenden EU-Verträge bleiben aber weiter in vollem Umfang in Kraft, so wie sie das selbst die Jahre zwischen der Kündigung und dem Austritt bleiben würden.
Du schriebst: "Weil niemand weiß, worauf man sich in Zukunft einstellen soll/muss, ordentlich denkende Kaufleute iS der nationalen Unternehmensrechte, sprich also Unternehmer, Banken, Bankplatz, etc., werden das UK vorsichtshalber frühzeitig verlassen, weil aufgrund der Luftnummer ohne Austrittsantrag niemand auch nur ansatzweise sich ausrechnen kann, wie es ungefähr wird weitergehen können." Wenn es so kommt, dann gehen sie z.B. von London nach Frankfurt, bestimmt so gut wie nie von London nach Tokio. Das ist für die "alte" EU (also inklusive UK) insgesamt ein Nullsummenspiel und für Frankfurt und damit Deutschland und die potenzielle "neue" EU sogar ein Gewinn auf Kosten von England. Ich glaube aber gar nicht, dass vor einer endgültigen Entscheidung ein Massenexodus stattfindet. Wer nicht ohnehin gerade einen Neubau plant, der wird die bestehenden Anlagen in England solange wie möglich nutzen.
Du schriebst: "Das wird die britische ebenso, wie die Wirtschaft der anderen 27 betreffen, hat aber u.U. auch Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, weil schließlich global alles vernetzt ist." Die Weltwirtschaft lebt seit Jahr und Tag damit, dass sie sich an veränderte Rahmenbedingungen anpassen muss, und sie schafft das recht gut. In Großbritannien wird heute genauso weiter gearbeitet wie am letzten Mittwoch, es herrscht dort kein Krieg. In England gab es kein Erdbeben, keinen Tsunami und keine Atomkatastrophe. Und selbst diese drei schlimmen, gleichzeitigen Schläge für ein viel stärker industrialisiertes und größeres Land hat die Weltwirtschaft 2011 im Fall von Japan gut weggesteckt.
Du schriebst: "Der Austrittsantrag kann dann in jeder Phase der Austrittsverhandlungen jederzeit zurückgezogen werden." Das kann er nur, wenn die EU zustimmt. England setzt sich mit der Kündigung selbst unter Zugzwang und kann nicht unabhängig von anderen wieder zurückrudern. Wenn es dann doch Teile wie die Freihandelszone beibehalten will, dann kann es von der Rest-EU mit Verweis auf die ersatzlose Vertragsauflösung nach 2 Jahren massiv unter Druck gesetzt werden. Das ist wohl auch ein Grund, warum Juncker so auf Eile drängt. Aus strategischer Sicht wäre es für England wesentlich besser, zunächst (sich über die eigenen Ziele klar zu werden,) die Modalitäten nach dem Austritt auszuhandeln und erst dann zu kündigen. (Ob die EU das mitmacht, ist eine andere Frage.) Ich kündige ja auch nicht leichtfertig meine Wohnung, bevor ich eine neue habe. Den Beschluss, dass ich eine neue Wohnung suchen und ausziehen will, muss ich aber schon vorher fassen. Das haben sozusagen die Briten am Donnerstag getan, wenn auch nur mit sehr knapper Mehrheit. --37.49.116.45 22:44, 28. Jun. 2016 (CEST)

Man wird die Briten quälen, so schnell und so brutal wie irgend möglich. Nichts ist so uninteressant wie die Nachrichten von gestern. Damit diszipliniert man alle EU-Länder, nicht auch so einen Irrsinn zu versuchen, nicht einmal daran zu denken. Glaskugel: Vielleicht verhindert man damit auch wirklich einen Rechtsruck... Gruss --Nightflyer (Diskussion)

Petition für neuerliches Brexit-Referendum hat es binnen kurzer Zeit auf mehr als zwei Millionen Unterzeichner/innen geschafft, nun muss sich deshalb auch das Parlament damit beschäftigen.
Wie kann man nur so dumm sein, dieses gefälschte Stück Mist als authentisch zu bezeichnen. (nicht signierter Beitrag von 85.181.126.210 (Diskussion) 21:45, 26. Jun. 2016 (CEST))
Mag sein dass Breixt die Wirtschaft schädigt, mag sein dass es das nicht tut. Förderlich für die wirtschaftliche Entwicklung ist auf keinen Fall eine länger andauernde Verschleppung des Themas mittels Untätigkeit oder Verschiebens auf die lange Bank. Die Menschheit liebt Politiker über die Maßen, die sich vehement für eine Sache einsetzen und dann sobald es eingetreten ist nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Es ist das gleiche wie mit den sogenannten "Denkzettelwahlen" bei denen irgendsoeine radikale Partei gewählt wurde um "denen da oben mal richtig in den Arsch zu treten". Dann sind die Arschtreter im Parlament und tun genauso wie ihnen der Wähler aufgetragen hat. Sie treten allen andern die gesamte Wahlperiode unablässig in den Arsch. Bloß mit Arschtreterei wird kein einziges Gesetz verabschiedet und mit Arschtreterei wird auch kein Land vernünftig regiert, im Gegenteil, so wird eine vernünftige Politik blockiert. So jetzt haben sie denen in Brüssel also mal richtig in den Arsch getreten (nicht dass die nicht ab und zu mal einen Tritt verdient hätten). Die Schadenfreude wird kaum verhohlen. Bedeutet das automatisch, dass UK besser regiert wird, dass man bessere Verträge hat, dass es dem kleinen Mann besser geht? Glaube ich kaum. Wirtschaftliche Unsicherheit ist insgesamt kein guter Nährboden. Gehts nur um die Wirtschaft? Nein, aber ohne funktionierende Wirtschaft hast du ein Problem mit allem anderen und umgekehrt hast du die Wirtschaftsprobleme gelöst, hast du für ne Menge anderer Probleme die Hände frei sie anzugehen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 01:27, 27. Jun. 2016 (CEST)

Im Prinzip wird es eine große Baustelle bleiben, keiner war eigentlich vorbereitet, man startet ein Flugzeug und es existiert noch keine Landebahn. Ich denke in Sorge vor allen an Nordirland mit 500 km langen Grenze, die jetzt wieder zu einer Konfliktzone Nr. 1 in Europa werden könnte, das bisschen Gibraltar ist dagegen Pinats. -- Ilja (Diskussion) 10:18, 27. Jun. 2016 (CEST)

Ob das nun alles Arschtreterei war, möchte ich bezweifeln. 20% der Bevölkerung in D können sich keinen Urlaub leisten. Für die ist Reisefreiheit und Euro ziemlich egal. GB ist gar kein Mitglied im Schengenraum und im Euro. Da ändert sich also für alle nichts. Und wo haben denn die Krankenschwester oder der Bäcker in einer Kleinstadt Berührungspunkte mit "Europa"? Wenn sie ihre Lampe wegwerfen müssen, weil die neue Energiesparbirne da nicht mehr reinpasst. Oder wenn sie keine regionalen Obstsorten mehr kaufen können, weil die nicht die Größennorm erfüllen. Allgemein fördert die EU die größeren Strukturen zu Lasten der kleineren. Die Agrarfabrik mit 1000 Kühen kann viel leichter Subventionen bekommen als der Kleinbauer mit 50 Kühen, schon deshalb weil sie einen entsprechenden Fachmann dafür einstellen kann. Der Fischer mit seinem kleinen Kutter wundert sich, dass er nur so kleine Fangquoten erhalten hat, während am Horizont das spanische Fabrikschiff umherkreuzt usw. Von so Merkwürdigkeiten wie der Griechenlandkrise gar nicht zu reden, bei der Milliarden nach Griechenland fließen, die Leute da aber komischerweise immer ärmer und arbeitsloser werden. --Expressis verbis (Diskussion) 12:03, 27. Jun. 2016 (CEST)
Da mag schon vieles stimmen. Aber vieles davon wäre auch ohne EU genauso. --Digamma (Diskussion) 14:48, 27. Jun. 2016 (CEST)
@IP37.49.116.45 Du hast mich, wie Elisabeth schrieb, völlig flasch verstanden. Zunächst einmal: es wäre für beiden Seiten besser, wenn die Briten blieben. ABER: Die Briten haben demokratisch abgestimmt. Gerade dieses Element wollten die Brexiteers doch stärken. Also sollte das Resultat ihres Volkes nicht ignoriert werden. Wenn ich das auf die lange Bank schiebe, ja, wie Johnson andeutet, eventuell gar nicht Artikel 50 nutzen will, was heißt das dann für das Referendum? Es heißt folgendes: schön, daß ihr abgestimmt habt, aber es interessiert uns nicht. Das ist einfach undemokratisch (siehe Griechenland).
Du hattest von den Briten geschrieben ("Die Briten wollen aber anscheinend nichts tun - drei Monate lang."), nicht von Cameron persönlich. Cameron ist bis Oktober Premierminister, er hat das Sagen. Bis dahin werden keine Verhandlungen stattfinden, die aber aufgrund der wirtschaftlichen Turbulenzen notwendig sind. Das Pfund fällt übrigens auch heute. Solange die Briten nichts unternehmen, werden beschwörende Worte Osbornes nichts nützen. Investoren werden Geld zurückhalten, weil sie nicht wissen, was passieren wird. Das schlimme ist: es ist ja nicht einmal klar, ob in drei Monaten endlich eine Entscheidung fällt. Ich schreibe es noch einmal deutlich: es geht nicht um die Verhandlungen, es geht um die Austrittserklärung - nur darum. Sie jetzt zu erklären, hat also nichts mit überstürztem Handeln zun tun, sondern mit einer Entscheidung, die wichtig ist. Wie lange dann die Verhandlungen dauern werden, weiß niemand. Zwar sind zwei Jahre angedacht, aber es könnte durch Entgegenkommen der EU durchaus länger dauern. Um es also klar zu sagen: Es ist keine Reflexion nötig, ob man nun austreten will oder nicht. Das Volk hat entschieden, alles andere wäre eine Entscheidung gegen das Volk. Für solch eine Entscheidung braucht man keine drei Monate, die für wirtschaftlichen Stillstand sorgen könnten. Die Verhandlungen sind ein ganz anderes Thema.
Aber der eigentliche Punkt ist, dass in Referenden natürlich immer nur einfache Ja/Nein-Entscheidungen abgefragt werden. Daraus kann man also nicht differenziert den Wählerwillen entnehmen. Darum geht es nicht. Auch nicht darum, wie das zu interpretieren ist. Man könnte auch sagenh: viele Menschen sind frustriert und haben ihren Frust an der EU ausgelassen oder, oder. Die Frage allerdings war eindeutig, und welche Motive die Menschen hatten, ist zweitrangig. Die Frage war ganz einfach: "Should the United Kingdom remain a member of the European Union or leave the European Union?" Diese Frage - und das ist das Entscheidende - ist mit "Leave the European Union" von der Mehrheit beantwortet worden. Natürlich ist das, was dahinter steckt, sehr viel komplexer. Das haben die Gegner des Brexit ja immer wieder betont, wenn die Brexiteers einfach mal alles simplifiziert haben. Das ist aber irrelevant. Das Volk hat entschieden, und das sollte die Politiker - allen voran die Brexiteers(!) - akzeptieren und hier nicht versuchen, Spielchen zu spielen.
Das mag eine zu treffende Entscheidung sein, aber sicherlich nicht die einzige. Du verkürzt unzulässig. Die EU hat bekanntermaßen selbst ein eigenes vitales Interesse daran, England nicht auf den Status von Moldawien zurückzustufen. Doch, das ist die einzige Entscheidung, wenn man Volkes Wille ernst nimmt. Nochmals: es geht nicht um die Verhandlungen, sondern schlichtweg, den Prozeß des Austritts in Gang zu setzen. Dafür gibt es keine Alternative: "Democracy matters; and I find it deeply worrying that the Greeks are effectively being told what to do with their budgets and public spending, in spite of huge suffering among the population." (Boris Johnson) Dieses Referendum, d. h. die Forderung, auszutreten, sollte ernst genommen werden, ich zitiere nochmals Johnson: "We have given so much to the world, in ideas and culture, but the most valuable British export and the one for which we are most famous is the one that is now increasingly in question: parliamentary democracy – the way the people express their power." Übergeht man hier den Volkswillen, macht man sich nicht nur lächerlich, sondern fügt der eigenen Demokratie tiefen Schaden zu. Daß man nun drei Monate benötigt - oder gar noch länger, um einfach seinen Austritt zu erklären (nochmals: erst danach beginnen Verhandlungen, darum geht es mir gar nicht), ist einfach nur unglaubwürdig, zumal, wenn man bedenkt, wie eilig es die Brexiteers es vorher hatten.
Einerseits siehst du die Entscheidung als undurchdacht und falsch an, andererseits legst du Wert darauf, auf dieser Basis möglichst schnell schwer rückgängig zu machende Tatsachen zu schaffen. Das passt nicht zusammen. Die Entscheidung ist aus meiner Sicht auch falsch und unbedacht, aber die Briten waren es, die abgestimmt haben. Demokratie bedeutet eben auch, daß man Entscheidungen akzeptieren muß, mit denen man nicht einverstanden ist (zumal ich nicht einmal Wähler war). Das ist eine rein britische Angelegenheit (die aber natürlich die EU berührt und damit auch uns). Ich lege nicht Wert darauf, die Briten zu bestrafen, denn das würde auch der EU schaden, sondern es geht hier um ein Gut, das sehr hoch angesetzt werden muß: Demokratie. Darauf haben die Brexiteers auch sehr viel Wert gelegt. Wenn nun das Volk solch eine Entscheidung - so unsinnig, so unumkehrbar sie auch sein mag - getroffen hat, dann sollte das auch umgesetzt werden. Denn sonst hätte man so ein Referendum erst gar nicht durchführen dürfen. Eine Regierung sollte eben nicht, wenn es das Volk befragt, danach einfach so tun, als interessiere dessen Willen nicht. Natürlich könnte die Regierung (oder die neue Regierung) sagen, wir wollen doch bleiben, da das Referendum nicht bindend ist, aber damit tut man niemandem ein Gefallen, denn das zeigt nur eines: Dieses Referendum war völlig sinnlos, demokratische Entscheidungen zählen nichts. Nur um dieses Ergebnis geht es. Daher ist die Reaktion der EU m. E. auch völlig richtig. Wenn man jetzt keinen Druck macht und darauf hinweist, daß hier eine demokratische Entscheidung gefallen ist, dann diskreditiert sie sich selbst, nämlich in der Weise, daß ihr das britische Volk völlig egal ist. Genau das haben die Brexiteers ja immer kritisiert. Der zweite Grund ist eben auch die wirtschaftliche Entwicklung - und zwar nicht nur die der EU, sondern auch die Großbritanniens. Es liegt im Interesse aller, schnell Klarheit zu schaffen: Wir treten aus. Das bedeutet zumindest eine gewisse Stabilität, weil jeder weiß, daß man nun bald Verhandlungen aufnehmen wird. Diese kann man ja vernünftig und mit gegebener Ruhe führen. Denn: Schau Dir einfach mal die Märkte an. Sie reagieren unter anderem deshalb so nervös, weil niemand weiß, was nun passiert: bleiben die Briten, gehen sie?--IP-Los (Diskussion) 15:08, 27. Jun. 2016 (CEST)
Die Weltwirtschaft ist in letzter Zeit schon mit ganz anderen Unsicherheiten fertig geworden, siehe Japan 2011. Es ist ihr Wesen, dass sie sich an langsame Veränderungen anpasst, nur eben leider in diesem Fall wahrscheinlich auf Kosten der meisten bisherigen EU-Volkswirtschaften inklusive Großbritanniens und Deutschlands. Dass das britische Pfund fällt, hat Nach- und Vorteile, sowohl für Briten als auch für Nicht-Briten. Viele verkaufen dir ja den schwachen Euro im Vergleich zur DM auch als Vorteil, weil er deutsche Exporte in Drittländer begünstigt. (Im Gegenzug verteuern sich aber Importe.) Im Übrigen sollte man wie erwähnt die Kapriolen in den Casinos der Finanzmärkte nicht allzu ernst nehmen. Deren kurzfristiger Verlauf ist großteils vom realen Markt abgekoppelt. Viele Akteure sind dort an Achterbahnfahrten interessiert, weil sie damit ihren Gewinn besser als bei Seitwärtsverläufen maximieren können.
Du legst in deinem letzten Beitrag den Akzent darauf, dass man aus moralischen Gründen verpflichtet sei, eine demokratische Willensäußerung der Mehrheit so schnell wie möglich umzusetzen, quasi koste es, was es wolle. Das kann man zwar vertreten. Aber Politik ist doch für die Menschen da. Wenn sie wie die Lemminge in den Krieg ziehen wollten, würdest du ja hoffentlich auch nicht auf sofortige Umsetzung dieser demokratischen Abstimmung drängen. Wieso dann jetzt einen Automatismus verlangen, den es (du schriebst es selbst) juristisch eigentlich gar nicht gibt? Wenn die Briten diesen Automatismus durchführen wollen, sollen sie es tun. Wenn sie es nicht machen wollen (und danach sieht es nach den Äußerungen von z.B. Johnson eher aus), dann eben nicht. Es ist jedenfalls ihre ureigene innerbritische Entscheidung. Es gibt keinen juristischen Zwang, weder europarechtlich noch nach britischem Recht, in Brüssel das Austrittsgesuch umgehend abzuliefern. Und sie wären schon deswegen schön doof, wenn sie es abliefern würden, weil sie dann zwei Jahre später vielleicht ganz ohne Freihandelszone dastehen würden und damit von der EU erpressbar wären. Wenn sie im eigenen Interesse den Austritt geschickt managen wollen, dann verhandeln sie z.B. bis 30.12.2018 alle Nach-Brexit-Verträge und kündigen erst danach am 31.12.2018 mit Wirkung zum 31.12.2020 die EU-Mitgliedschaft. Bei so einem Zeitplan wüsste jeder, dass man noch (mindestens) 4 Jahre auf die alten Mechanismen bauen kann. Ob die Rest-EU dieses Spiel mitmachen würde, ist eine andere Frage. --37.49.116.45 22:36, 28. Jun. 2016 (CEST)
Das ist ja genau das Problem. Die EU wird sich nicht auf Vorverhandlungen einlassen, da sie sich dann erpreßbar machen würde. Am längeren Hebel wird die EU sitzen, so sie denn Einigkeit demonstriert. Kurz: ohne Artikel 50 keine Verhandlungen. Solange gibt es aber Unsicherheit. Das könnte dann Unternehmen bewegen, nicht mehr in Großbritannien (nicht nur England) zu investieren; Vodafone erwägt übrigens, den Hauptsitz zu verlegen. Auch wenn das nur ein Muskelspiel sein sollte, so zeigt es doch, daß die Wirtschaft zu einer Entscheidung drängen könnte.
Wenn sie wie die Lemminge in den Krieg ziehen wollten, würdest du ja hoffentlich auch nicht auf sofortige Umsetzung dieser demokratischen Abstimmung drängen. Na ja, wenn man den demokratischen Grundgedanken so hoch hält, dann ist man in der moralischen Zwickmühle. Sollten diejenigen, die die Brexitkampagne geführt haben, ihr Versprechen nicht einhalten, dann hätte das tiefgreifende Konsequenzen für sie. Die meisten Briten bedauern ihre Entscheidung, für "leave" gestimmt zu haben, nämlich nicht.--IP-Los (Diskussion) 23:11, 29. Jun. 2016 (CEST)
  • Westminster wird schon bald daran erinnern: Das UK ist eine repräsentative, keine direkte Demokratie. Sorry, Le Pens und Putins dieser Welt, zu früh gefreut. Das Referendum (wenn man die rechte Massengehirnwäsche durch die UKIPer und BoJo so bezeichnen kann) hat einen rein beratenden Charakter. Niemand in Westminster wird für ein F- you, European Union! den Abgang Schottlands und NIs riskieren, niemand will England (minus London) + Wales, wo früher Great Britain war. Farage ist seit Freitag abgetaucht, BoJo und Gove trauen sich kaum noch aus dem Haus. --SanFran Farmer (Diskussion) 03:01, 28. Jun. 2016 (CEST)
Na ja, gestern und heute sind sie wieder aufgetaucht. Johnson: wir bleiben im Binnenmarkt und beschränken den Zuzug. Das wird natürlich klappen. Farage hat sich heute (mit Union Jack) im EU-Parlament gemeldet: "Even no deal is better for the United Kingdom is better than the current rotten deal that we’ve got." Natürlich hängt die EU von Großbritannien ab: "But if we were to move to a position where tariffs were reintroduced on products like motorcars then hundreds of thousands of German works would risk losing their jobs."--IP-Los (Diskussion) 12:38, 28. Jun. 2016 (CEST)
Ist eigentlich noch niemandem aufgefallen, dass die Partei von Herrn Verarsch ausgerechnet "You quip" heißt? --Expressis verbis (Diskussion) 16:34, 28. Jun. 2016 (CEST)
Wobei er dann aber recht schlecht bei der Sache ist: "Isn’t it funny? When I came here 17 years ago and I said that I wanted to lead a campaign to get Britain to leave the European Union, you all laughed at me – well I have to say, you’re not laughing now, are you?" Irgendwie erinnert mich das an einen anderen Herrn, der mal gesagt hat: "Am 30. Januar sind in Deutschland die Würfel gefallen. Und ich glaube nicht, dass die Gegner, die damals noch gelacht haben, heute auch noch lachen!" Ja, das sind schon Komiker, die beiden. Aber Farages Wortwahl war sicher nur Zufall. Also für die Lacher sorgen deshalb andere, z. B. Jeremy Hunt, der offenbar immer noch nicht kapiert hat, daß das Empire vor ein paar Jahrzehnten untergegangen ist: "This is a time to remember our heritage as the party of one nation Benjamin Disraeli as much as the free trading Robert Peel – and tap into their remarkable vision and optimism for the future." Ich ergänze mal: Und wir sollten uns auch wieder darauf besinnen, was dieses Land stark machte: die Dampflok. Denn schon Benjamin Disreali hat ihr eine große Zukunft vorausgesagt, und Robert Peel war begeistert von ihr.--IP-Los (Diskussion) 17:39, 28. Jun. 2016 (CEST)
Erinnert mich an den Spruch des unvergessenen Bob Monkhouse: "They laughed when I said I was going to be a comedian. Well, they're not laughing now." Grüße Dumbox (Diskussion) 17:48, 28. Jun. 2016 (CEST)
Herrlich! Danke, Dumbox!--IP-Los (Diskussion) 18:40, 28. Jun. 2016 (CEST)

Wer glaubt, dass die MPs einfach so das Referendum ignorieren können, weil "nicht bindend" und die langfristigen politischen Folgen katastrophal wären, muss plausibel machen, warum die kurzfristigen politischen Folgen für die MPs, die die repräsentieren sollen, die eben ja mehrheitlich für Brexit gestimmt haben, nicht katastrophal sein sollten. Im Zweifelsfall werden die MPs, genau wie Cameron et al, versuchen, ihren eigenen Arsch zu retten. Des weiteren hätte ich mal gerne eine belastbare statistische Quelle für das eingangs erwähnte "Viele, die für den Austritt aus der EU (den "Brexit") gestimmt haben, bereuen es nach Umfragen bereits.". Das halte ich für eine nicht den Tatsachen entsprechende Wohlfühl-Vermutung, ganz ähnlich wie vor dem Votum die allgemeine Ansicht, es würde gegen Brexit gestimmt werden. --188.96.66.233 00:26, 29. Jun. 2016 (CEST)

@IP188.96.66.233 ComRes hat am 25.6. eine repräsentative Befragung durchgeführt (1000 Menschen). Demnach sei ein Prozent der Leave-Wähler mit dem Ergebnis unzufrieden. Das ist also nicht sehr viel.--IP-Los (Diskussion) 11:44, 29. Jun. 2016 (CEST)
Ja, sowas ähnliches habe ich mir gedacht. Ich persönlich wäre für Remain gewesen, aber es ist jetzt – frei nach Merkel – keine Zeit für Wunschdenken. Die Briten mögen nicht alle Farage-Jünger sein (*grusel*), aber Cameron und die Tories haben's halt vergeigt, und die sind nunmal nicht vom Himmel gefallen, sondern wurden ins Amt gewählt. Spannend wird, wenn es eventuell demnächst Neuwahlen geben sollte. Bis dahin dürften sich Konservative wie Linke der Illusion hingeben, dass das Hinauszögern der Artikel-50-Notification bis zur Einschwörung von Boris eine gute Strategie ist. --92.76.248.145 21:41, 29. Jun. 2016 (CEST)

Kauft heute keiner mehr Fahrräder?[Quelltext bearbeiten]

Oder warum sind die so billig [15] geworden? --Carier (Diskussion) 17:40, 26. Jun. 2016 (CEST)

Da würde ich doch direkt zuschlagen! ;) Leider heißt es im gedruckten Prospekt 1.199,00 €, das ist schon nicht mehr so verführerisch. Kommafehler und dann automatisch gerundet? Grüße Dumbox (Diskussion) 17:49, 26. Jun. 2016 (CEST)
Jetzt hat der Brexit auch noch zu einer Deflation in Deutschland geführt. Na Wunderbar. --2003:76:E3F:7648:49E7:3D27:6CC3:5452 08:51, 27. Jun. 2016 (CEST)
Wenn das so weitergeht, kosten Goldbarren bald auch nur noch Nemarkfuffzich. Und was machen wir dann damit? Briefbeschwerer? Türstopper? - Doofer Brexit.--176.94.107.142 10:43, 27. Jun. 2016 (CEST)
Uns zwingt ja keiner, dieses unnütze Gold zu kaufen. Wenn es nicht mehr als Wertspeicher angesehen wird, will es ja keiner mehr haben. --2003:76:E3F:7648:49E7:3D27:6CC3:5452 10:52, 27. Jun. 2016 (CEST)

RIP - Schon wieder ...[Quelltext bearbeiten]

... hats zwei erwischt:

  • Götz George bereits am 19.6.
  • Silvia Fenz am 25.6.; bekannt geworden u.a. als Frau Klapacek im zum Kultklassiker gewordenen Kaisermühlen Blues (immer in "Doppelconference" in Erscheinung getreten mit der pessimistisch-nörgelnden Figur Ernst Naderer, dargestellt von Ernst Hinterberger himself).
    • Von der Kaisermühlen-Blues-Besetzung werden es immer weniger, immer schneller kommen auch hier die Einschläge. :-(

--Elisabeth 01:17, 27. Jun. 2016 (CEST)

Ich befürchte, auch morgen werden wieder (mindestens) zwei Menschen sterben...--Wikiseidank (Diskussion) 08:11, 27. Jun. 2016 (CEST)
Aber wer die Wikipedia-Löschhölle übersteht, der bleibt unsterblich. -- Ilja (Diskussion)
Manchmal reicht einfach nur Geduld wie das Beispiel Chiara Ohoven zeigt. --112.198.98.52 17:34, 27. Jun. 2016 (CEST)
Die lebt aber doch noch??? --2003:89:E91E:B4A2:4D0D:9BC2:C2A5:BCAF 21:08, 27. Jun. 2016 (CEST)

--Expressis verbis (Diskussion) 23:12, 27. Jun. 2016 (CEST)

Australien[Quelltext bearbeiten]

Können wir nicht die Briten durch Australien ersetzen? Die fahren doch auch links, machen beim ESC mit, und die Queen ist auch Oberhaupt. Dann könnte Schottland Australien beitreten, paßt ja auch sprachlich gut zu New South Wales, und Gibraltar kriegen wir so auch geregelt. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 04:48, 27. Jun. 2016 (CEST)

Wie Hong Kong an China, so Gibraltar zurück an Spanien, fertig. Nur wenn die Sonderverwaltungszone Südbritannien zustimmt. --Hans Haase (有问题吗) 09:31, 27. Jun. 2016 (CEST)

Neue Folge von Filiz Buster[Quelltext bearbeiten]

Schau schau, die Hoaxmap wird angezweifelt. Wikipedia liebt Hoaxes, Lügen und Filibuster. Kann ja die ganze Welt drüber schrieben, nein Wikipedia zweifelt auch an wissenschaftlichem, wenn der Wissenschaftler seine Forschung selbst finanziert. Kein Wunder ist Ergebnisoffene Froschung ein Rotlink. Mit Wahrheiten, also das müssen wir hier noch üben! --Hans Haase (有问题吗) 09:37, 27. Jun. 2016 (CEST)

Na ja, was ist denn Froschung? Die Umkehrung des Froschkönigprozesses? Also quasi Rückverwandlung des Königs in einen Frosch durch Sturz in den Brunnen: qui fuit rex, nunc est rana. Und warum ist diese Froschung dann ergebnisoffen? Ist denn nicht bekannt, was für ein Frosch entsteht?--IP-Los (Diskussion) 14:21, 27. Jun. 2016 (CEST)
Na «Jugend froscht», im Unterricht nur theoretisch, was sonst. Aber da Ergebnisoffene Forschung auch rot ist, mag einem der radikalste Imam zunehmend seriöser erscheinen, wenn ohne Moos nicht los ist. Nur so wie es hier grade her geht, wird es mehr und mehr zur Illusion. --Hans Haase (有问题吗) 01:45, 29. Jun. 2016 (CEST)
Aehm, ist echte Forschung nicht von Natur aus ergebnisoffen? Dann brauchen wir doch keinen Artikel Ergebnisoffene Forschung. Vielleicht hoechstens sowas wie Forschung in Nordkorea oder so, aber da duerfte die Quellenlage ziemlich schlecht sein. --Nurmalschnell (Diskussion) 11:52, 29. Jun. 2016 (CEST)
„Machen Sie mir ein Gutachten zu… [Ich bezahle Sie, dass Sie mir zu schnellem wirtschaftlichen Erfolg verhelfen]“ = Ohne Moos nicht los. Ergebnisoffen ist etwas anderes. Rund die Hälfte der deutschen Wissenschaftler befindet sich in den USA, wo sie für das bezahlt werden in was hierzulande nicht investiert wird. --Hans Haase (有问题吗) 12:48, 30. Jun. 2016 (CEST)

Novelle über Liebespaar, das nicht mehr nach Hause fährt[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich suche eine Novelle (vmtl. 50 - 70er Jahre), Inhalt: Liebespaar hat Autopanne, steigt in Hotel ab, isst Fischgericht, findet Fischgericht großartig, findet Hotel großartig, findet das Leben im Hotel großartig, holt Auto nie aus der Werkstatt ab. Ende offen. Wer könnte mir weiterhelfen, mir ist die Geschichte nur aus dem Deutsch-Unterricht nur noch grob in Erinnerung... Vielen Dank! --Clemenspool (Diskussion) 11:12, 27. Jun. 2016 (CEST)

Motel (Film). Vernünftige Antworten bekommst Du bestimmt in der WP:AU. --2003:76:E3F:7648:49E7:3D27:6CC3:5452 12:09, 27. Jun. 2016 (CEST)
Ah, danke ich dachte das wär das hier... Hab bisher nur in en.wikipedia gefragt, hatte daher vermutet dies wäre das deutsche Gegenstück --Clemenspool (Diskussion) 12:51, 27. Jun. 2016 (CEST)

Macht mal den Fernseher an[Quelltext bearbeiten]

Auf dem Ersten ist gerade eine Liveübertragung über den Brexit. --2003:76:E3F:7648:49E7:3D27:6CC3:5452 22:18, 27. Jun. 2016 (CEST)

Das war nur das zweite Drittel des Brexits. Teil eins lief am Samstag 18 Uhr im Ersten, Teil drei folgt am Freitag, 1. Juli um 21 Uhr, mit möglichen Wiederholterminen am Mittwoch, 6. Juli und Sonntag, 10. Juli. --Rôtkæppchen₆₈ 23:16, 27. Jun. 2016 (CEST)

Brexit 2.0[Quelltext bearbeiten]

Gut zehn Minuten vor Ende sieht es so aus, als habe sich auch die englische Fußballnationalmannschaft für den Brexit entschieden. Oder wie soll man dieses 1:2 (Zwischenstand) verstehen? --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 22:36, 27. Jun. 2016 (CEST)

Naja, höhö, die setzen halt Volkes Wille schneller um, als die Politiker. Dieser Tweet *made my day*: England squad costs 175m. If we exit, let's spend it on the NHS. --AMGA (d) 22:46, 27. Jun. 2016 (CEST)
...obwohl... Wales? --AMGA (d) 22:59, 27. Jun. 2016 (CEST)
Tschüsssssssssssssss England. Willkommen Iiiiiiiiiiiiiiiiisland! :) --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 23:08, 27. Jun. 2016 (CEST)
Wemutstropfen: Bud Spencer ist tot. :( --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 23:09, 27. Jun. 2016 (CEST)
Jedenfalls gibts jetzt keinen Grund mehr, sich über uns lustig zu machen, wenn England gegen Island verlieren kann, kann man sich von Österreich nicht mehr erwarten... --MrBurns (Diskussion) 23:13, 27. Jun. 2016 (CEST)
doch, über österreich und seinen versuch fußball zu spielen kann man sich immer lustig machen. :) --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 23:17, 27. Jun. 2016 (CEST)
wir waren gegen Island viel besser als England. wir haben den Verlusttreffer erst in der Nachpsielzeit in einem Konter, nachdem vorher unser Tormann mit vorne war, bekommen. --MrBurns (Diskussion) 23:21, 27. Jun. 2016 (CEST)
Der bessere Verlierer? Raus ist raus, das interessiert am Ende keinen mehr, wie das lief... --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 23:22, 27. Jun. 2016 (CEST)
Von einem Land der Größe Österreichs kann man sich aber auch objektive keine Quali für die KO-Phase erwarten, von England schon. Über die Färöer-Inseln macht sich ja auch keiner Lustig, obwohl sich die nicht mal annähernd für die EM qualitifzieren. Als Österreich ein Achtelfinale zu erreichen ist fast so, wie wenn die Färöer sich für die EM qualifizieren. --MrBurns (Diskussion) 23:25, 27. Jun. 2016 (CEST)
Der Tages-Anzeiger, ein sehr EU-freundliches Blatt, hat am Wochenende ganz ernsthaft gefragt, warum Juncker nicht zurücktritt. Er hat den Karren an die Wand gefahren, das Volk läuft ihm davon. "Aber ich liebe euch doch alle... ich setze mich doch dafür ein", wird man vielleicht bald mal in der Brüsseler Volkskammer hören... --Hugitobi (Diskussion) 23:17, 27. Jun. 2016 (CEST)
Ich glaub nicht, dass der Karren von einer Person an die Wand gefahren wurde, es krankt eher am System, wo die Lobbyisten und Bürokraten mehr Einfluss haben als die Wähler. --MrBurns (Diskussion) 23:22, 27. Jun. 2016 (CEST)
Das war damals auch so. Der Fisch stinkt halt immer von einem ganz bestimmten Ende her. --Hugitobi (Diskussion) 23:28, 27. Jun. 2016 (CEST)
"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." - in Die Brüsseler Republik, Der Spiegel, 27. Dezember 1999. --2003:76:E3F:7648:49E7:3D27:6CC3:5452 00:17, 28. Jun. 2016 (CEST)
Peil eigentlich irgendeiner, dass mit Brexit 2.0 hier Fußball gemeint ist? --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 00:46, 28. Jun. 2016 (CEST)
Gutes Stichwort.
Vielleicht verstehen wir das ganze nur falsch?
Das ist vielleicht britischer Humor und das war der gigantischste Monty-Python-Sketch ever! Die Engländer haben die Isländer total verar***t und die Nordländer haben es einfach nicht geschnallt. Wir ja auch nicht! Oder es war ein Background Szenario für den nächsten Mr. Bean Film: Mr. Bean bei der Euro? Oder Boris Johnson hat Roy Hodgson einen Posten im Kabinett angeboten (Minister of Defence? Minister for stategic EU-Exit?) und Hodgson wolle einfach und elegant aus der Trainer-Nummer rauskommen?
Vielleicht verstehen wir das ganze nur falsch? Play It Again, SPAM (Diskussion) 07:30, 28. Jun. 2016 (CEST)
Wieso eigentlich immer Brexit? Es geht doch um Great Britain = Grexit.(Postillon)--Wikiseidank (Diskussion) 07:59, 28. Jun. 2016 (CEST)
@Play It SPAM Vielleicht hatten die Angst, daß sie ohne Visum verhaftet werden... Also lieber schnell raus. Oder man hat aus Versehen Artikel 50 der EM-Regeln gezogen, obwohl der ja nur die Ausrüstung betrifft.--IP-Los (Diskussion) 12:29, 28. Jun. 2016 (CEST)
Wenn man sich manche Begründung anhört [16], ist man eigentlich ganz froh, dass es gekommen ist, wie es gekommen ist. --2003:76:E3F:7648:142C:6274:E196:E8D7 12:32, 28. Jun. 2016 (CEST)
 :-D selten so gelacht! Sag ich doch, Idioten halt. Und weiterhin wirklich viel Glück mit diesen auf der Schrumpfinsel , füttert sie weiterhin fleissig mit den Presseerzeugnissen aus dem Imperium des Medienzars Rupert Murdoch wie beispielsweise der SUN, der gegenüber die Bildzeitung als ein seriöses Bildungsjournal bezeichnet werden könnte (so Rolf Dieter Krause - seit 26 Jahren ARD-Studioleiter in Brüssel - in Bezug auf SUN und BILD). Über eine Wiedereinführung der Visumspflicht für die Inseleinwohner sollte wirklich ernsthaft nachgedacht werden, meine ich ;-) Auch ein Abkommen wie mit der Türkei würde sicherlich angebracht und hilfreich sein, demzufolge England künftig auf dem Kontinent illegal von dort eingetroffene Bootsflüchtlinge unverzüglich wieder zurückzunehmen hat, und die EU sich danach zur legalen Einreise in gleicher Zahl geignete Ausreisewillige aus England aussuchen darf. -- Muck (Diskussion) 13:02, 28. Jun. 2016 (CEST)
Der Witz ist ja, dass jetzt alle den Teufel an die Wand malen, einen riesigen Hickhack veranstalten und Chaos stiften, obwohl insgeheim schon beschlossene Sache sein dürfte, dass GB in der EU bleibt. Ob die das jetzt durch ein weiteres Referendum oder einfach nur durch Ignorieren des letzten durchziehen, weiß ich nicht. Aber es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dass GB nicht aus der EU austreten wird. --2003:76:E3F:7648:31DD:A8A1:7D91:95C2 18:27, 28. Jun. 2016 (CEST)
Das einzige, was die Engländer außerhalb ihres eigenen Eilands gewinnen können, sind Weltkriege. Selbst gegen Eisland reicht's nicht. Und das trotz verwandeltem Elfmeter. --37.49.116.45 22:48, 28. Jun. 2016 (CEST)
Für die Weltkriege habens aber auch immer die Hilfe ihres großen Bruders von der anderen Seite des großen Teichs gebraucht. Elfermeter verschießens üblicherweise nur im Elfmeterschießen, so weit sind sie diesmal aber gar nicht erst gekommen... --MrBurns (Diskussion) 23:43, 28. Jun. 2016 (CEST)
Vor allem konnten sie die Weltkriege gar nicht verlieren. Denn sonst hätten Österreicher gewonnen, was ja im Sommer völlig unmöglich ist.;P --37.49.116.45 22:19, 29. Jun. 2016 (CEST)
Erstens was das früher anders (Österreich war eigentlich schon mal Fußball-Europameister) und zweitens endete der 1. Weltkrieg in der Wintersaison. --MrBurns (Diskussion) 00:00, 30. Jun. 2016 (CEST)

Gibt es inzwischen eine Petition für die Wiederholung des Spiels? --112.198.78.87 16:07, 30. Jun. 2016 (CEST)

Nein, die Engländer wollen zuerst noch die Rahmenbedingungen aushandeln: 2 Torwarte für sie bzw. Einsatz eines neuen, keiner für Island, Zugang zum gesamten Spielfeld für die Engländer ohne Abseits, Beschränkung des Zugangs für die Isländer (nur ein Isländer pro Halbzeit darf sich auf der englischen Seite befinden). Derweil freut sich Lagerbäck, daß er den richtigen Riecher hatte und Sigthorsson statt Eigenthorsson aufgestellt hat.--IP-Los (Diskussion) 16:38, 30. Jun. 2016 (CEST)

Schweiz - Polen[Quelltext bearbeiten]

Lukasc Fabianski ... aber welches Spiel spielte er?

WP-Soccer 01.jpg Quasi das gesamte Spiel statistisch erfasst, nur mit diesem Teletext-Kommentar komme ich nicht klar. Wer war diese Frau? Was hat sie gemacht? Und warum erscheint sie nicht im WP-Spielebericht? Play It Again, SPAM (Diskussion) 07:45, 28. Jun. 2016 (CEST)

Das ist ein Knaller![Quelltext bearbeiten]

Und im Finale spielt Portugal gegen Island!!! --Giftmischer (Diskussion) 08:01, 28. Jun. 2016 (CEST)

Portugal? War das nicht das Land mit dem beknackten Christiano R, der meinte, die Isländer würden nix reißen? Scheiß auf Portugal, wir wollen echten Fußball, keine Mädchen, die zufälligerweise öfters mal den Ball treffen. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 23:22, 28. Jun. 2016 (CEST)
CR sollte dann auf der Bank sitzen um von den Wikingern noch was zu lernen ;-) --Giftmischer (Diskussion) 23:26, 28. Jun. 2016 (CEST)

Wirtschaftsforschungsinstitute[Quelltext bearbeiten]

es gab kürzlich wieder eine Prognose eines Wirtschaftsforschungsinstituts, wie es denn mit der Rente in 30 Jahren aussieht. Wenn ich mich recht entsinne war die Aussage, daß bei gleichem Rentenbeitrag und bei gleichem Rentenniveau das Eintrittsalter auf 70 Jahre erhöht werden müsse. Unter der Voraussetzung, daß weiterhin drei Arbeitnehmer einen Rentner finanzieren.

Damit Letzteres gewährleistet bleibt, müßte ich mich mit meiner Frau also um sechs Kinder kümmern, damit ich da kostenneutral der Gesellschaft nicht auf der Tasche liege. Und die müßten alle arbeiten. Also zwölf, wenn die Kinder kriegen möchten und einer zu Hause bleibt. Das wären dann 36 Enkel, oder 72. Was das für die Entwicklung der Bevölkerung in D bedeutet, mag ich mir gar nicht ausdenken.

Habe ich da irgendwo einen Denkfehler, oder kann man diese Forschungsinstitute bedenkenlos in die Tonne treten? (nicht signierter Beitrag von 2003:87:2C06:47B7:6875:5D14:E9A6:F8EE (Diskussion | Beiträge) 18:08, 28. Jun. 2016 (CEST))

Ja, hast Du: Unter der Annahme dass alle von 20 bis 70 arbeiten, sind mindestens zwei Generationen gleichzeitig im Erwerbsleben. D.h. Deine Rente wird nicht nur von Deinen Kindern, sondern gleichzeitig auch von Deinen Enkelkindern finanziert. --TheRunnerUp 19:27, 28. Jun. 2016 (CEST)
<quetsch> Whoops, wer zahlt in dieser tollen Rechnung denn für die Nachkommen, die noch nicht arbeiten, hm? Ebent! Eine Generation arbeitet, um den Nachwuchs zu finanzieren und eine, um die Alten durchzufüttern. Es sei denn, wir führen die Kinderarbeit wieder ein. --88.68.81.206 03:36, 30. Jun. 2016 (CEST)
Dein zweiter Denkfehler war, zu glauben, dass Wirtschafsforschungsinstitute irgendwelche Aussagen über die Zukunft machen könnten. Wie man gerade wieder sehen konnte, hat niemand wirklich mit dem Eintritt des Brexit gerechnet und niemand hat jetzt tragfähige Ideen für die Abwicklung. Auch den Beginn der Finanzkrise hat niemand konkret vorhergesagt und das allgemein anerkannte Paradigma der Wirtschaftswissenschaften zur Lösung der Krise - Zinsen senken und ganz viel Geld in den Markt pumpen - scheint nichts zu taugen. Und jetzt denk mal 30 Jahre zurück: da gabs die DDR noch, dafür kein Internet und keine Handys. (Wenn ich mich richtig erinnere, hatte unser Familien-PC damals eine Festplatte mit 40 Megabyte Seicherkapazität, gerade genug um 10 mittelgroße Fotos zu speichern.) Wer glaubt wirklich, dass die von damals sich auch nur ausmalen konnten, was wir heute machen? --Expressis verbis (Diskussion) 21:37, 28. Jun. 2016 (CEST)
vor 30 Jahren 40 MB auf dem Familiencomputer? Wooaaah! Ich war froh, 1990 ueber Umwege an einen (ok, fast neuen) Schneider zu kommen. Der hatte sage und schreibe (*lol) 21 MB Platz auf seiner Festplatte. - Hab grade mal nachgesehen [17], nicht ganz 6 MB waren belegt ;) --Nurmalschnell (Diskussion) 12:08, 29. Jun. 2016 (CEST)
Hahaha, "GORILLA.BAS" hat er da fast ganz unten, genau, das war's ;-) Mein erster (Gemeinschafts-)Rechner beim Studium war ein (später) XT(-Nachfolger?) mit 30 MB Platte und immerhin schon 3.5 Floppy. Wenn man sich da rangesetzt hat, war da meist so wenig Platz, dass man erstmal den Müll der Vornutzer wegräumen musste (böse Methode: löschen, nette Methode: mit ARJ - der war damals der Effektivste, besser als PKZIP - packen, wenn denn der Platz für temp-Dateien ausgereicht hat, und ggf. temporär auf Floppy auslagern) und dann seinen eigenen Kram auf umgekehrtem Wege "ausrollen", d.h. entpacken. Bei Arbeitsschluss wieder packen und auf Floppy mitnehmen. Am besten je nach Wichtigkeit mindestens doppelt: die 3.5-Floppys waren zwar nicht *so* empfindlich wie die 5.25er, aber doch ziemlich... --AMGA (d) 15:40, 29. Jun. 2016 (CEST)
Es fehlt noch der Faktor Lebenserwartung nach Eintritt in die Rente, darum geht es ja vor allem. Im Moment hat ein 65-Jähriger im Schnitt noch so 20 Jahre Rente vor sich, was die nächsten Generationen mit knapp 40 Jahren Arbeit mitfinanzieren. Steigt die Lebenserwartung, muss man bei sonst gleichen Variablen logischerweise das Rentenalter erhöhen: mehr Arbeitsjahre, weniger Rentenjahre. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:49, 29. Jun. 2016 (CEST)
Genau: Je später der Renteneintritt desto kürzer der Rentenbezug. Wir müßten das Renteneintrittsalter bloß so weit hochsetzen, daß es zu den Beitragszahlungen der aktuell arbeitenden Bevölkerung paßt. Dann könnte man die Rentenzahlungen sogar in derselben Höhe wie das vorherige Gehalt ansetzen und die Rente wäre wieder sicher:) --88.68.81.206 03:36, 30. Jun. 2016 (CEST)
... oder das Motorradfahren für Senioren forcieren ;-) --TheRunnerUp 15:37, 30. Jun. 2016 (CEST)
@ 88.68.81.206: Nach der Finanzierung der Kinder/Familien war nicht gefragt. Natürlich zahlen dafür genau die gleichen erwärbstätigen Personen - aber nicht eine Hälfte dafür und die andere Hälfte für das andere. Ich zahle auch, seitdem ich berufstätig bin, sowohl meine Beiträge zur Pensionsversicherung als auch Steuern, die für Familienbeihilfe etc. verwendet werden. Genauso habe ich in meine Rechnung auch nicht einbzogen, wer für die Straßeninfrastruktur, die Exekutive, die Verwaltung, ... (setzte hier beliebiges öffentlich finanziertes ein) zahlt. --TheRunnerUp 15:37, 30. Jun. 2016 (CEST)
Is klar. Es klang für mich so, als würde man die Zahlungen für Nichterwerbstätige aufteilen unter den Erwerbstätigen und da gehören die nichterwerbstätigen Kinder mMn dazu. Die getrennte Aufteilung Kinder/Alte ist natürlich nur als Veranschaulichung zu verstehen. Ich dachte, das wäre offensichtlich. --88.68.81.206 16:16, 30. Jun. 2016 (CEST)

Rapunzel[Quelltext bearbeiten]

Die Märchendiskussion geht in die 8. Runde. Dieses mal geht es um Rapunzel.

Ach herrje, noch eins. Na gut, Rapunzel ist ja einfach.--Expressis verbis (Diskussion) 23:05, 28. Jun. 2016 (CEST)

1. Rapunzels Mutter schaut aus dem Fenster und blickt in den Garten der Zauberin, entdeckt den Rapunzelsalat und ist sofort scharf drauf. Weil sie sich jeden Tag danach sehnt, aber keine bekommt, wird sie blass und elendig. Damit müssten Rapunzeln ja stärker als jede Droge sein, wenn man süchtig wird und Entzugserscheinungen bekommt, ohne dass man jemals davon isst.

Wenn man den Text genau liest, wird offensichtlich, dass die Frau schwanger ist. Schwangere Frauen haben eben komische Gelüste.--Expressis verbis (Diskussion) 23:05, 28. Jun. 2016 (CEST)

2. Dies zeigt sich auch dadurch, dass der Mann nicht nur den Salat holen soll, sondern einen Tag später die dreifache Menge besorgen soll. Ebenso Anzeichen einer Sucht. Wie ergeht es wohl der Mutter, nachdem sie ihre Tochter abgeben muss?

3. Die Zauberin möchte als Gegenleistung das Kind haben. Auch hier frage ich mich, wieso die Zauberin das Kind aufziehen will? (Eine ähnliche Frage hatte ich damals bei Rumpelstilzchen gestellt, offenbar waren Kinder beliebte Tauschobjekte.)

Anscheinend ist die Zauberin im Klimakterium und kann keine eigenen Kinde bekommen.--Expressis verbis (Diskussion) 23:05, 28. Jun. 2016 (CEST)

4. 12 Jahre lang lebt Rapunzel anscheinend im Haus der Zauberin, erst ab diesem Alter kommt sie in den Turm. Warum denn das? Das Anwesen der Zauberin ist doch durch die hohe Mauer und die Macht der Zauberin isoliert, da braucht Rapunzel doch nicht in einen Turm.

Ist doch klar: Rapunzel kommt in die Pubertät.--Expressis verbis (Diskussion) 23:06, 28. Jun. 2016 (CEST)

5. Warum hat Rapunzel denn ihren Namen bekommen? Weil die Mutter den Rapunzelsalat mochte, erscheint mir keine plausible Erklärung zu sein.

Den Namen hat sie nach dem gleichnamigen Märchen.--Expressis verbis (Diskussion) 23:05, 28. Jun. 2016 (CEST)

6. Rapunzel muss im Turm jedes Mal ihr Haar runter lassen, wenn die Zauberin rein will. Rapunzel hatte lange, prächtige Haare, fein wie gesponnen Gold. Wenn sie nun die Stimme der Zauberin vernahm, so band sie ihre Zöpfe los, wickelte sie oben um einen Fensterhaken, und dann fielen die Haare zwanzig Ellen tief herunter, und die Zauberin stieg daran hinauf. Diese Beschreibung macht keinen Sinn, denn als Zopf müssten die Haare doch stabiler sein, als lose. Zudem müsste eine Zauberin doch auch auf andere Weise in den Turm können, immerhin kann sie doch zaubern.

Rapunzel hat einen Haarknoten (siehe Zopf Mitte), wobei der Zopf auf dem Kopf aufgewickelt und festgesteckt wird.
Alte Leute können nicht mehr so gut Treppen steigen. Da ist das Hochhangeln an einer Art Seil vielleicht einfacher.--Expressis verbis (Diskussion) 23:05, 28. Jun. 2016 (CEST)
Denkfehler des Fragestellers. Ein geflochtener Zopf ist deutlich weniger belastbar als die gleiche Menge loser Haare, schön parallel liegend und genau in Zugrichtung orientiert. --Blutgretchen (Diskussion) 23:15, 28. Jun. 2016 (CEST)
Ooooh! 20 Ellen lang (zzgl. Fensterhakenwicklung)= mindestens 9 Meter, Haarwachstum pro Jahr 15 cm, die Rapunzeldame müsste also mindestens 60 Jahre alt sein!! Abgesehen davon, dass (WP-Zitat) "Haarlängen über einen Meter selten sind, weil die Lebensspanne eines Haares dafür sorgt, dass sie vorher ausfallen und das neue Haar in seiner Entwicklung wieder ganz von vorne anfängt." --Gruenschuh (Diskussion) 13:21, 29. Jun. 2016 (CEST)

7. Was macht die Zauberin, wenn sie bei Rapunzel ist?

Auch zwölfjährige Mädchen haben noch nicht ausgelernt und müssen noch viel über Kochen, Hauswirtschaft und sowas lernen.--Expressis verbis (Diskussion) 23:05, 28. Jun. 2016 (CEST)

8. Später wird Rapunzel von Königssohn entdeckt, der sie auch öfter besucht. Wieder die Frage, was macht der Königssohn jedes Mal, wenn er bei Rapunzel im Turm ist?

Ist doch klar - knickknack - siehe Punkt 10. --Expressis verbis (Diskussion) 23:05, 28. Jun. 2016 (CEST)

9. Als der Königssohn schließlich wieder den Turm hochkletter, erscheint die Zauberin, welche ihm sagt, dass Rapunzel weg ist. Der Königssohn springt daraufhin runter, landet in den Dornen und wird blind. Er irrt im Wald umher, ernährt sich aber von Wurzeln und Beeren. Wie kann er die denn finden?

Versuch und Irrtum?--Expressis verbis (Diskussion) 23:05, 28. Jun. 2016 (CEST)

10. Nach Jahren, in denen der Königssohn umherirrte, landet er in der Wüste. Zufällig wohnt Rapunzel dort mit ihren zwei Kindern, von wem stammen denn die Kinder?

Siehe Punkt 8. --Expressis verbis (Diskussion) 23:05, 28. Jun. 2016 (CEST)

--84.184.248.202 18:54, 28. Jun. 2016 (CEST)

7. Karten spielen. 8. siehe 10. 10. siehe 8. --Rôtkæppchen₆₈ 22:42, 28. Jun. 2016 (CEST)
Bei 10. war allerdings, glaube ich, "nach Jahren... von wem" der Punkt des Fragers. Eine gewisse Unschärfe bleibt, da nicht explizit gesagt wird, wieviele Jahre und wie alt. Aber die Intention war Autoren war, denke ich, schon, dass der Prinz der Vater ist: trifft zufällig nach Jahren, nachdem er so lange "blind" war und sich mit anderen Frauen ("Wurzel und Beeren") getröstet hat, wieder auf seine große Liebe. Aber das ist nur ein Nebenstrang der Handlung, hauptsächlich geht es um Rapunzel, siehe gängige Interpretationen... --AMGA (d) 08:07, 29. Jun. 2016 (CEST)

Wieviele Konservendosen würde man bekommen,[Quelltext bearbeiten]

wenn man rund eine halbe Million Autos verschrottet und das Blech dafür nutzt? --2003:76:E3F:7648:31DD:A8A1:7D91:95C2 22:31, 28. Jun. 2016 (CEST)

Rund 18 Mrd. --Rôtkæppchen₆₈ 22:38, 28. Jun. 2016 (CEST)
Würden die reichen, die zuviel freigesetzten Schadstoffe aufzufangen und einzulagern? --2003:76:E3F:7648:207E:3E96:5954:C6B2 08:49, 29. Jun. 2016 (CEST)
Ja, würden sie, aber leider nur für die zuviel freigesetzten Schadstoffe, die anderen verblieben da, wo sie sind. :-( Deshalb sollte man alle Autos verschrotten - in die so zu gewinnenden 98 Billiarden Dosen könnte man alle Schadstoffe einbringen. Allerdings müssten dann alle Ex-Autobesitzer die Dosen in ihren Garagen lagern. --217.9.49.1 10:55, 29. Jun. 2016 (CEST)
Da wird ganz sicher nichts verschrottet, auch wenn der Artikel anderes behauptet. General Motors und Co exportieren schließlich auch andauernd Fahrzeuge, die nicht den US-Umweltschutzvorschriften entsprechen, ins Ausland. Warten wir mal ein paar Monate, dann tauchen die ersten US-Passats in Kuba auf, samt Werkstättennetz. Das wär dann auch schöner Tritt vor's Knie von GM, die dieses Geschäft eigentlich machen wollten. -- Janka (Diskussion) 18:42, 29. Jun. 2016 (CEST)
Alles Quatsch. Man würde genau eine Konservendose bekommen, eine ziemlich große. Darum frage lieber, wie groß diese Dose wäre. Rotkäppchen rechnet sowas gerne als Fleißaufgabe vor. --88.68.81.206 03:42, 30. Jun. 2016 (CEST)
warum aber Dosen? Warum keine Pflugscharen? Oder Fahrräder? Oder Dampflokomotiven, die werden immer beliebter, sind fotogen und sind schon auf der Roten Liste. Auch Gußeisenpfanen kommen wieder on Betracht, wegen Eisenmangel im Blut, besonders für die Frauen, das wäre doch mal eine Geste für die beste Ehefrau von allen: Liebling, ich habe unser Auto verschrotten lassen und ich habe für Dich daraus etwas mitgebracht!. Wieviel Stahl ist heute noch in einem Durschnittsauto? -- Ilja (Diskussion) 11:54, 30. Jun. 2016 (CEST)
Man könnte auch Angriffs-Verteidigungswaffen daraus herstellen. Abnehmer wären am Markt vorhanden. --88.68.81.206 16:10, 30. Jun. 2016 (CEST)

Ich weiß nicht...[Quelltext bearbeiten]

Ist es denn wahr, dass die Menschheit so geil auf Informationen ist? Da werden einem brühwarm die neuesten Anschläge aus der Türkei oder sonstwo gemeldet ohne dass die Presse was genaues weiß. Ist den Redakteuren in den Nachrichtentudios oder den Journalisten vor Ort eigentlich klar, dass sie mit ihrer Berichterstattung den Drahtziehern solcher Taten noch eine weltweite Plattform anbieten??? Nach dem Motto: Attentat erfolgreich, bitte mehr davon! Wir Presseleute leben ja von den Leichen! Können oder wollen die nicht mal 24 - 36 Stunden damit warten, bis man etwas genaues weiß??? Oder einfach mal die Schnauze halten? Mich kotzt diese Spekulatitis der Medien einfach nur noch an. --Giftmischer (Diskussion) 23:21, 28. Jun. 2016 (CEST)

hahaha, und das auf einer website, die die newstickeritis hat. als ob wikipedia da besser wäre. hier wird jeder scheiß in windeseile newsgetickert... --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 23:38, 28. Jun. 2016 (CEST)
Du hast Recht, man sollte aufhören. --Giftmischer (Diskussion) 23:46, 28. Jun. 2016 (CEST)
Was soll die Presse dann schreiben? „Der Istanbuler Atatürk-Flughafen ist zurzeit gesperrt. Details dürfen wir leider erst in 36 Stunden veröffentlichen.“ Das ist genau dasselbe Problem wie die Berichterstattung über schwere Falschfahrerunfälle: Man kann sich die Zusammenhänge zusammenreimen, spekulieren und liegt dabei auch noch richtig. Außerdem gibt es im 21. Jahrhundert Social Media. Irgendein Twitterbenutzer ist wahrscheinlich immer unter den Anwesenden und schwupps steht das Attentat im Netz. --Rôtkæppchen₆₈ 08:23, 29. Jun. 2016 (CEST)
"... schneller, höher, stärker, ..." , der/die Erste und Beste sein ... So ist das heutzutage. (jubi-net) (Diskussion) 08:41, 29. Jun. 2016 (CEST)
Das ist im Journalismus *schon immer* so, mindestens und ganz sicher seit Aufkommen der *Massen*medien (zuerst Zeitungen) im 19. Jahrhundert, nicht erst "heutzutage". Nur dass sich die Möglichkeiten natürlich immer mehr erweitern. Wüsste jetzt auch keine *realistische* Alternative. --AMGA (d) 10:06, 29. Jun. 2016 (CEST)

[18]. 21:55 Uhr. Da war es, glaube ich, auf den meisten Nachrichtenseiten noch nicht. Was für ein Shitstorm losbricht, wenn nicht sofort berichtet wird, hat man ja Silvester in Köln gesehen. In einer digitalen vernetzten Welt geht jedes Ereignis in Windeseile um den gesamten Globus. Wenn irgendwo eine Bombe hochgeht, liest man es bereits bevor man den Knall der Detonation hören kann. --2003:76:E3F:7648:207E:3E96:5954:C6B2 08:47, 29. Jun. 2016 (CEST)

Dass „die Welt geil auf Informationen ist“ stellt ja das Gegenteil dar zu dem, was uns Medien gerade auch im Internet bieten. Das sind Null-Informationen. - Letztlich aber ist die Ausgangsfragestellung völlig verdreht. Wichtig und richtig ist nicht, das schnelle Schreiben über Geschehnisse zu „verbieten“, sondern die Geschehnisse. Was, das geht nicht? Ach!? -217.9.49.1 11:00, 29. Jun. 2016 (CEST)

Planlos[Quelltext bearbeiten]

Gefunden: Der offizielle Plan der englischen Regierung im Fall, dass das Referenudum zum Brexit so ausgeht wie es ausgegangen ist. Fundort: Der Englische Garten. Es lebe der Zentralfriedhof (Diskussion) 12:41, 29. Jun. 2016 (CEST)

Wie kann man nur geschlagene 2 Jahre ein Referendum vorbereiten und dann keinen Plan haben was man zu tun gedenkt?

Ich meine es gab ja sowieso nur für den Fall des Austritts irgendwas vorzubereiten. Aber jetzt kommt heraus, dass sich die englische Regierung darüber offensichtlich Null Gedanken gemacht hat.

  • Wer soll den Austritt erklären? => Kein Plan
  • Wann soll der Austritt erklärt werden? => Weiß kein Mensch
  • Was soll mit den EU-Palarmentariern/Beamten/Kommisaren geschehen? => Hmmm?
  • Was soll mit dem Geld geschehen, dass man bisher an die EU gezahlt hat? => Irgendwas wir uns schon einfallen.
  • Wie soll sich England in EU-internen Abstimmungen verhalten während der Austrittsprozess noch läuft? => ???

Manche Regierungen haben Pläne für den Fall einer Alieninvasion in der Schublade. Aber für den Brexit gibt es nichts?

Vermutlich wäre die Abstimmung auch anders ausgegangen wenn Cameron gesagt hätte: "Am Tag/ein Monat/ein Jahr nach der Abstimmung gehe ich zur EU und reiche das Austrittsgesuch ein und trete danach zurück. Dann wird 2 Jahre verhandelt und wir sind spätestens 2018 draußen. Die englischen EU-Parlamentarier, Beamten und Kommissare sind sofort ihren Job los. Die Subentionen der EU gibt es dann noch bis maximal XY. Der EU-Haftbefehl wird bis maximal XY unterstützt. Die EU-Einwanderer müssen dann bis XY um eine Arbeitserlaubnis ansuchen oder das Land verlassen. Usw. usf." Es lebe der Zentralfriedhof (Diskussion) 12:36, 29. Jun. 2016 (CEST)

Wie kommst du darauf, dass das alles so planlos abläuft, wie du es hier schilderst? Das mag vielleicht so bei uns ankommen. Die brit. Regierung wird aber sicher genau wissen, wie sie jetzt vorgeht, nämlich erstmal für Verunsicherung sorgen (das klappt ja scheinbar). --Susad 1978 (Diskussion) 14:58, 29. Jun. 2016 (CEST)
Die arbeiten ganz streng nach Skript. Das ist alles durchgeplant. Offenbar war da John Cleese am Werk, um uns den englischen Humor näherzubringen...--IP-Los (Diskussion) 16:31, 29. Jun. 2016 (CEST)
Die Restbriten sind sehr traditionsverbunden. Ich zitiere aus der en:WP:
Don't cross the bridge until you come to it is an English language proverb that is rich in metaphor. When taken literally, it does not make sense, but has meaning as a proverb. "Cross the bridge" is a metaphor for solving a problem or overcoming an obstacle.
"Until you come" to the bridge is a metaphor for waiting until a vague or low-probability problem arises so you can learn more about what the problem is, before trying to solve or overcome it.
The following sentences paraphrase various aspects of the proverb:
  1. "Wait for ill-defined problems to be clarified before dealing with them."
  2. "Don't be concerned about distant-future problems until they become near-present problems."
  3. "Don't try to solve that problem until you are prepared to deal with it."
  4. "Don't waste your time preparing for all potential problems, because most of them will no longer be problems when you get to them (!!), or because conditions will have changed by then."
  5. "Don't work on that problem until the scheduled time."
Hervorhebungen sind von mir. Übersetzt: Don't plan to leave the EU until you really leave the EU. Play It Again, SPAM (Diskussion) 16:44, 29. Jun. 2016 (CEST)
Dabei, hehe, war/ist ausgerechnet John Cleese FÜR den Brexit. Hat er die berühmte Szene im "Leben des Brian" damals also doch *ernst* gemeint: Was hat uns die *EU* gebracht?... Frieden?! Halt die Klappe! --AMGA (d) 17:16, 29. Jun. 2016 (CEST)
Also kurz: Der Plan ist, keinen Plan zu haben. Naja. Ob das so clever ist? Es lebe der Zentralfriedhof (Diskussion) 17:27, 29. Jun. 2016 (CEST)

Zum Thema Plan sprach ein anderer englischer John: "Life is what happens while you are busy making other plans." --37.49.116.45 22:23, 29. Jun. 2016 (CEST)

Er war Ire! -ZT (Diskussion) 07:32, 30. Jun. 2016 (CEST)
In den englischsprachigen Medien wird ausführlich diskutiert, ob beispielsweise Boris Johnson sich nur strategisch engagiert hat, d.h. er hat nie mit einem Pro-Votum gerechnet, wollte sich nachher aber als (a) Märtyrer und (b) Ich-habs-ja-gewusst,-wieder-was-Schlechtyes,-die-EU-ist-schuld darstellen. Dazu passt sein sehr zurückgenommenen Verhalten nach dem Votum. So wie jemand, der sich eine Pistole an die Schläfe setzt und herumspasst, weil er meint, dass keine Kugel mehr im Magazin ist - aber er hat die im Lauf vergessen. Shit happens kommt ja aus dem Englischen.... Play It Again, SPAM (Diskussion) 08:26, 30. Jun. 2016 (CEST)
Update: Na Bitte!!! Der grosse, planlose "Sieger" chickens out - und wird aus zweiter Reihe weiter quengeln. q.e.d. Play It Again, SPAM (Diskussion) 13:21, 30. Jun. 2016 (CEST)
@Zero Thrust: zwei (von bekanntlich acht) seiner *Ur*großeltern siedelten von Irland nach Liverpool über. Das reicht jetzt aber nicht für "Ire"... --AMGA (d) 09:04, 30. Jun. 2016 (CEST)
Does war sicher oin Schraibfaehla und sollte Der war irre heissen. -- Iwesb (Diskussion) 12:14, 30. Jun. 2016 (CEST)
@Play It Again Spam Das war ja klar, schließlich wollte der keine Scherben aufkehren, sondern sich als Mann präsentieren, der es Brüssel auf EU-Sitzungen so richtig zeigen kann. Das klappt nun nicht, weil er die Versprechen, die er gemacht hat, erfüllen muß - oder zumindest erklären, warum er sie nicht erfüllen kann. Damit wäre er dann der Sündenbock, auf den alle einschlagen. Mal sehen, wer das Rennen macht.--IP-Los (Diskussion) 14:53, 30. Jun. 2016 (CEST)
Man könnte ja mal versuchen, denen beizubringen, ein "Meinungsbild" (meaning picture, Kurzform meanpix) zu machen: Was ist das Problem? Wie äussert es sich? Was schlägt man zur Lösung vor? Neutrale Argumente dafür, neutrale Argumente dagegen - dann reifen lassen und 3 Wochen abstimmen. Aber das wäre wahrscheinlich zu komplezirt... Play It Again, SPAM (Diskussion) 16:27, 30. Jun. 2016 (CEST)

Es lebe die EU![Quelltext bearbeiten]

Jetzt ist es Juncker "relativ schnurzegal", ob die nationalen Parlamente CETA zustimmen, er will es durchziehen. So schafft man Vertrauen, bei den Menschen, das gerade nicht ganz unwichtig ist. Bravo Herr Juncker. --2003:76:E3F:7648:207E:3E96:5954:C6B2 22:55, 29. Jun. 2016 (CEST)

Gerade ist der Whistleblower verknackt worden, der die "dubiosen Steuerpraktiken multinationaler Konzerne in Luxemburg" enthüllt hat [19][20]. Europäische Konzerne haben ihre Gewinne zu Tochter-(Briefkasten-)firmen in Luxemburg verschoben und mussten hier nur 1% (!) Steuern bezahlen. Dadurch gingen den europäischen Staaten jährlich 70 Milliarden an Einnahmen verloren. Juncker, der Jahrzehnte lang Finanzminister und Premierminister von Luxemburg war, ist sich keiner Schuld bewusst. Zur Rechenschaft gezogen wurden in diesem Skandal nur der Whisleblower und sein Kollege. --Expressis verbis (Diskussion) 23:55, 29. Jun. 2016 (CEST)
.Tja, die Schuld liegt bei uns. Wir erlauben es und schauen weiterhin zu. Sollte mal ein Volk auf die Strasse gehen und gegen die Machenschaften ihrer Politiker protestieren. Wird es von der deutschen Presse verrissen und vom deutschen Volk verdammt. Also worüber sich beschweren, es läuft doch alles super. --O omorfos (Diskussion) 00:01, 30. Jun. 2016 (CEST)
Das Problem ist halt (wenn du da auf was spezielles anspielst …), dass nicht „das Volk“ auf die Straße geht, sondern nur ein paar Deppen, und dann auch nicht aus eventuell sinnvollen Gründen, sondern nur um ihrem Hass und ihrer Kleingeistigkeit Luft zu machen. Gruß   TRN 3.svg hugarheimur 00:21, 30. Jun. 2016 (CEST)
Nun in Ländern wie Frankreich, Spanien und Griechenland, gehen wesentlich mehr Menschen auf die Strasse als in Deutschland. Das Europa, wie wir es einst kannten existiert nicht mehr. Der Brexit war nur der Anfang. Eigentlich gar die Finanzkrise aller Südeuropäischer Staaten. Diese verändern sich, und nicht nur Griechenland sondern auch die anderen Staaten. Vielleicht kommt es hier nur mit Verzug an, aber im Rest Europas wird versucht gegen diese EU Politik anzugehen. Wenn die EU weiterhin die Sorgen der Kleinen ignoriert wird auch der Rest Europas sich abwenden. --O omorfos (Diskussion) 00:38, 30. Jun. 2016 (CEST)
Och naja, die Anti-TTIP/Anti-CETA usw. Demos sind auch hierzulande recht gut besucht, aber man bekommt anscheinend nur noch dann echte Aufmerksamkeit von Politikern, wenn man sich und andere in die Luft sprengt oder ähnlichen Irrsinn veranstaltet. --88.68.81.206 03:48, 30. Jun. 2016 (CEST)
Scheinbar sind es nicht genug Leute die demonstrieren. Wie man auch hier sieht, interessiert es nur wenige. --O omorfos (Diskussion) 12:04, 30. Jun. 2016 (CEST)
Anscheinend. --2003:76:E3F:7648:D0D7:31B0:3C6D:B01D 13:32, 30. Jun. 2016 (CEST)
Anscheinend sind es nicht genug Leute. Ich danke für den Hinweis. --O omorfos (Diskussion) 13:38, 30. Jun. 2016 (CEST)

"Wo kämen wir denn da hin...?[Quelltext bearbeiten]

Es wiehert der Amtsschimmel, da kann man aus banalen (humanitären) Gründen nicht Flüchtling ... gegen Flüchtling T tauschen: [21] Eine Provinzposse der schlechteren Art.

Es geht eigentlich nur darum die Frau in der nächsten Zuweisung von Flüchtlingen gegen eine andere Person / Frau zu tauschen, das scheitert aber an der UDB und dem Bürgermeister (soweit so schlecht, weil offenbar keinerlei Abweichung vom Schema F gewollt ist). Die Begründung ist allerdings der Hammer (2:25): Das haben wir noch nie so gemacht, das haben wir schon immer so gemacht, da kann ja jeder kommen.

Fazit: wenn die beiden keinen finden, der sie fährt, können sie sich halt nicht sehen: [22] Interessant aber, dass das wiederholte Aufschlagen des WDR (erkennbar an der Einblendung vom 13.6.) plötzlich eine gewisse "Geschmeidigkeit" in den Vorfall bringt. Mal sehen, wann sie plötzlich ihr Herz für Flüchtlinge entdecken (vulgo Schiss vor einer Nicht-Wiederwahl wegen schlechter Publicity bekommen). --Wassertraeger (إنغو) Fish icon grey.svg 08:41, 30. Jun. 2016 (CEST)