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Artikel des Tages
Die Geschichte der Stadt Gaza bis 1949 umfasst rund 3400 Jahre fast kontinuierlichen urbanen Lebens. Gaza, die größte Stadt in den Palästinensischen Autonomiegebieten, gehört damit zu den ältesten Städten der Welt. Seit hellenistischer Zeit gewann Gazas Zugang zum Mittelmeer an Bedeutung. In spätantiker und frühbyzantinischer Zeit exportierte Gaza neben den Fernhandelsgütern der Weihrauchstraße einen im wasserreichen und fruchtbaren Umland der Stadt angebauten Qualitätswein. Das Christentum fasste hier nur schwer Fuß. Noch im 6. Jahrhundert pflegten die mittlerweile christianisierten Eliten Gazas die antiken städtischen Traditionen. In der frühislamischen Zeit und unter Kreuzfahrerherrschaft bleibt die Stadtgeschichte Gazas blass. Dagegen war die Mamlukenherrschaft (1260–1516) eine Blütezeit Gazas, die durch repräsentative Bauten und Inschriften auch stadtbildprägend war. Die Bevölkerung war nun mehrheitlich muslimisch mit einer größeren christlichen Minderheit und kleineren jüdischen und samaritanischen Minderheiten. Im Ersten Weltkrieg wurde die Stadt an der Palästinafront 1917 evakuiert und in drei Schlachten um Gaza durch britisches Bombardement erheblich zerstört. Im Zuge des Krieges in Israel und Gaza seit 2023 wurden zahlreiche Gebäude in der Stadt Gaza von den Israelischen Verteidigungsstreitkräften stark beschädigt oder völlig zerstört. – Zum Artikel …
Was geschah am 14. April?
- 1126 – Der bedeutende andalusische Philosoph Ibn Ruschd, im Westen als Averroes bekannt, kommt in Córdoba zur Welt.
- 1561 – In Nürnberg ist ein Himmelsphänomen, das sich allmählich in Rauch auflöst, zu sehen; ein Flugblatt beschreibt das Ereignis.
- 1916 – Die Frauenrechtlerin Gina Krog (Bild) stirbt in Kristiania; sie setzte sich besonders für das Frauenwahlrecht in Norwegen ein; Helene Cramer, deutsche Blumen- und Landschaftsmalerin, stirbt in Hamburg.
- 1991 – Bei der ersten Frauen-Rugby-Union-Weltmeisterschaft gewinnen die US-Amerikanerinnen 19:6 gegen England.
- 2021 – Während des Afghanistankrieges kündigt US-Präsident Joe Biden den amerikanischen Truppenabzug an; am selben Tag schließt sich die NATO dieser Entscheidung an.
In den Nachrichten
- Die Tisza-Partei unter der Führung von Péter Magyar (Bild) hat die ungarischen Parlamentswahlen gewonnen und damit zum ersten Mal seit 2006 eine andere Partei als Fidesz.
- Die Verhandlungen im Irankrieg in Islamabad, die nach Verkündigung einer Waffenruhe zwischen Iran und den USA vereinbart waren, sind vorerst gescheitert.
- Die IUCN hat die Bestandssituation des Kaiserpinguins in der Roten Liste gefährdeter Arten von „potentiell gefährdet“ auf „stark gefährdet“ hochgestuft.
Kürzlich Verstorbene
- Moya Brennan (73), irische Sängerin und Harfenistin († 13. April)
- Ian Watson (82), britischer Science-Fiction-Autor († 13. April)
- Gerhard Hradil (97), österreichischer Abt († 12. April)
- Leo Nowak (97), deutscher Bischof († 12. April)
- Friederun Köhnen (83), deutsche Köchin und Unternehmerin († 16. März)
Schon gewusst?
- „Ich lasse mich photographieren und den Holzkopf auch“, schrieb Sophie Taeuber-Arp 1920 über ihre Skulptur Tête Dada.
- Auf der Reise ins Exil illustrierte die 15-jährige Lili Cassel-Wronker ihr erstes Buch.
- Der tschechische Astronom František Nušl entwickelte das Zirkumzenital zur Präzisionsbestimmung von Geokoordinaten.
- Milzbrandbriefe erhöhten 2001 das Interesse an der Wanderausstellung Schwarzer Tod und Amikäfer.