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Artikel des Tages
Die erste Homosexuellenbewegung (oft auch einfach Homosexuellenbewegung) war die erste Emanzipationsbewegung homosexueller Männer und Frauen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre. Sie ist abzugrenzen von der Homophilenbewegung der 1940er bis 1970er Jahre und der Lesben- und Schwulenbewegung seit den 1970er Jahren. Trotz ihrer Bezeichnung bot die Homosexuellenbewegung auch anderen sexuellen Minderheiten Raum, insbesondere zeitgenössisch Transvestiten genannten Transpersonen. Zwar lässt sich ein gleichgeschlechtliches Leben und Lieben in Europa auch vor dem 19. Jahrhundert nachweisen, dies beschränkte sich allerdings im Wesentlichen auf Möglichkeiten eines sozial und sexuell gleichgeschlechtlichen Umgangs innerhalb heteronormativ definierter Lebensweisen. Spezifische sexuelle Identitäten im modernen Sinn entstanden erst im späten 19. Jahrhundert. Ideell gespeist durch erste Aktivisten sowie Mediziner und Juristen seit Mitte des 19. Jahrhunderts begann eine organisierte Bewegung ab 1896 in Berlin. Zentral war das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee um Magnus Hirschfeld. Bereits zu dieser frühen Zeit gelang es der Bewegung, in den Wissenschaften, der Politik und der Öffentlichkeit Gehör zu finden, beeinträchtigt wurde dies jedoch ab 1907 durch zunehmenden gesellschaftlichen Widerstand, ausgelöst durch die Harden-Eulenburg-Affäre. Die publizistische und aktivistische Arbeit erfuhr vor allem in der liberaleren Weimarer Republik ab 1919 mit der Gründung großer Verbände enormen Aufschwung. Zu dieser Zeit gelang es der Homosexuellenbewegung, in kürzester Zeit eine große Anzahl kultureller und sozialer Räume für sexuelle Minderheiten zu schaffen, sich entlang verschiedenster sexueller Identitäten weiter auszudifferenzieren und Teile der Öffentlichkeit zu erreichen. – Zum Artikel …
Was geschah am 15. März?
- 1876 – Margarethe Meyer-Schurz, Gründerin des ersten Kindergartens der USA, stirbt.
- 1951 – Das iranische Parlament beschließt die Verstaatlichung der Ölindustrie; mit der folgenden Enteignung der britischen Anglo-Iranian Oil Company beginnt die Abadan-Krise.
- 1951 – In der Bundesrepublik Deutschland tritt das Gesetz zur Schaffung eines Bundeskriminalamts in Kraft.
- 1976 – Doreen Mölders, seit 2025 Leiterin des Historischen Museums Frankfurt, kommt zur Welt.
- 2001 – Das Computerspiel Gothic, Erstlingswerk des damals in Bochum ansässigen Entwicklerstudios Piranha Bytes, erscheint.
In den Nachrichten
- Die belarussische Bürgerrechtlerin Maryja Kalesnikawa (Bild) hat nachträglich den ihr bereits 2022 verliehenen Karlspreis entgegengenommen.
- Bei der Parlamentswahl in Nepal hat die progressive Antikorruptionspartei RSP um Balen Shah die absolute Mehrheit gewonnen.
- Rat und Parlament der EU haben der Ernennung von Andrés Ritter zum Generalstaatsanwalt der Europäischen Staatsanwaltschaft zum 1. November des Jahres zugestimmt.
Kürzlich Verstorbene
- Jürgen Habermas (96), deutscher Philosoph († 14. März)
- Phil Campbell (64), britischer Gitarrist († 13. März)
- Sultan Ali Keschtmand (90), afghanischer Politiker († 13. März)
- İlber Ortaylı (78), türkischer Historiker († 13. März)
- John F. Burns (81), US-amerikanischer Journalist († 12. März)
Schon gewusst?
- Am Jenaer Rathaus schnappt der Hans vergeblich nach der goldenen Kugel.
- Shoshana Duizend-Jensen wurde 2019 mit dem Leon-Zelman-Preis für Dialog und Verständigung ausgezeichnet.
- Erst 225 Jahre nach Fertigstellung erreicht das Fischerbüchlein eine gewisse Leserschaft.
- Wer sich zwischen Gyros und Currywurst nicht entscheiden kann, bestellt einen Taxiteller.