Wikipedia:Hauptseite
Willkommen bei Wikipedia
Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien Inhalten, zu denen du sehr gern beitragen kannst. Seit März 2001 sind 3.089.048 Artikel in deutscher Sprache entstanden.
Artikel des Tages
Die Volksabstimmung in Oberschlesien 1921 fand am 20. März 1921 in Folge des Versailler Vertrages statt. Sie hatte die Frage der territorialen Zugehörigkeit eines Teiles der preußischen Provinz Oberschlesien zum Gegenstand und führte letztlich zur Teilung Oberschlesiens und zur Abtretung von Ostoberschlesien an Polen. Die Abstimmung wurde von einer Interalliierten Kommission durchgeführt, die hierfür im Rahmen einer zeitlich befristeten Autonomie von Februar 1920 bis Juli 1922 die Regierungsgewalt im betroffenen Gebiet ausübte. Das Abstimmungsgebiet umfasste große Teile der Provinz Oberschlesien, jedoch ohne die westlichsten Kreise Grottkau, Neisse und Falkenberg, und nur den östlichen Teil des Kreises Neustadt O.S. Die etwa 1,2 Millionen Stimmberechtigten wurden darüber befragt, ob Oberschlesien bei Deutschland verbleiben oder an das 1918 wiederbegründete Polen angegliedert werden sollte. Es beteiligten sich etwa 97 % der Stimmberechtigten, wobei sich über das gesamte Stimmgebiet hinweg etwa 60 % für einen Verbleib bei Deutschland und etwa 40 % für einen Beitritt zu Polen aussprachen, bei lokal jeweils sehr stark abweichenden Voten. Der Völkerbundrat nahm am 20. Oktober 1921 einen auf Basis der Gemeindeergebnisse ausgearbeiteten Vorschlag zur Teilung der Region entlang der sogenannten Sforza-Linie an. Das kleinere, stärker industrialisierte Ostoberschlesien ging an Polen, während der größere, eher landwirtschaftlich geprägte westliche Gebietsteil bei Deutschland verblieb. – Zum Artikel …
Was geschah am 19. Januar?
- 1576 – In Nürnberg stirbt Hans Sachs, Meistersinger und vielseitigster Dichter seiner Zeit.
- 1826 – In New York entsteht die National Academy of Design.
- 1926 – Mit einem 2:2 im letzten Spiel der Entscheidungsrunde (gegen Österreich) gewinnt die Schweiz die in Davos ausgetragene Europameisterschaft im Eishockey.
- 1946 – Die Tokyo Charter, Grundlage für die Einsetzung eines Internationalen Militärgerichtshofs zur Bestrafung der Hauptkriegsverbrecher im Fernen Osten, wird in Kraft gesetzt.
- 1956 – Die Atmosphärenchemikerin Susan Solomon, Erforscherin der Ursache des Ozonabbaus in der Stratosphäre, kommt zur Welt.
In den Nachrichten
- Beim Europäischen Filmpreis 2026 ist das Filmdrama Sentimental Value von Joachim Trier (Bild) mit sechs Auszeichnungen bedacht worden, unter anderem als bester europäischer Film.
- Nach mehr als 20-jährigen Verhandlungen ist das Freihandelsabkommen EU-Mercosur in Asunción von Seiten der EU und Vertretern der Mercosur-Staaten unterzeichnet worden.
- Fast sechs Jahre nach dem rassistisch motivierten Anschlag im hessischen Hanau ist ein elftes Opfer an den Spätfolgen seiner Schussverletzungen gestorben.
Kürzlich Verstorbene
- Roger Allers (76), US-amerikanischer Filmschaffender († 18. Januar)
- Liu Thai Ker (87), singapurischer Architekt († 18. Januar)
- Francisco Simões (79), portugiesischer Bildhauer († 16. Januar)
- Mieczysław Mąkosza (91), polnischer Chemiker († 14. Januar)
- Eberhard Riedel (93), deutscher Biochemiker († 5. Januar)
Schon gewusst?
- Die sowjetische Statue Let Us Beat Swords Into Ploughshares in New York wurde zum Symbol der unabhängigen Friedensbewegung in der DDR.
- Der Gnostiker Marcus soll die hübsche Frau eines Diakons „an Leib und Seele verführt“ haben.
- Weltkarten ohne Neuseeland sind laut einem Komiker Teil einer australischen und englischen Verschwörung.
- Bolze Lott watschelte beim Schmuggeln.