Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Abkürzung: WP:KALP, WP:KEA

Auf dieser Seite werden Artikel nominiert und diskutiert, die möglicherweise exzellent oder lesenswert sind, sowie Listen oder Portale, die möglicherweise informativ sind. Während einer Kandidatur wird entschieden, ob sie eine entsprechende Auszeichnung verdienen.

Die Auszeichnungen sollen qualitativ hochwertiges Schreiben kennzeichnen und belohnen. Durch Nominierung und Abstimmung sollen Seiten gesammelt werden, die Leser leicht als überdurchschnittlich oder hervorragend identifizieren und Autoren sich zum Vorbild nehmen können. Sie sollen Mitarbeiter motivieren, auch noch den letzten Schritt zur Verbesserung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals zu gehen, und ihnen dafür eine kleine Anerkennung der Community zukommen lassen. Bitte beachte beim Ausarbeiten von Kritik den Kritik-Knigge. Beachte ihn auch, wenn du auf Kritik antworten willst.

Artikel, die gezielt für lesenswert kandidieren, können auch unter Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel eingetragen werden. Das Verfahren ist dort beschrieben. Kandidaturen für exzellente Bilder finden sich unter Wikipedia:Kandidaten für exzellente Bilder.

Vorgehen

Jeder kann einen Kandidaten zur Wahl stellen und sich an der Bewertung beteiligen. Wie du dafür vorgehst, erfährst du hier im Detail. Ein Review vor der Kandidatur ist empfehlenswert. Alle Benutzer, auch unangemeldete (IP-Benutzer), sind stimmberechtigt. Jeder hat ein Votum. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ oder „exzellent“ (für Artikel) oder „informativ“ (für Listen und Portale) kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung seines Votums hinsichtlich der Qualitäten der bewerteten Seite wird empfohlen, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:

Informativ
{{BE|i}}
Lesenswert
{{BE|l}}
Exzellent
{{BE|e}}
keine Auszeichnung
{{BE|k}}
Neutral
{{BE|n}}
Abwartend
{{BE|a}}

Wenn du eine bestehende Auszeichnung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals aufgrund von Mängeln nicht mehr für berechtigt hältst, kann diese in einer neuen Kandidatur überprüft werden. Das ist frühestens 14 Tage, nachdem die Mängel auf der Diskussionsseite benannt und seitdem nicht behoben wurden, erlaubt. Eine genaue Erläuterung der Richtlinien für Bewertungen von Artikeln mit Auszeichnungsstatus findet sich hier.

Kriterien

Alle Kandidaten müssen fachlich korrekt sein und dürfen keine gravierenden Fehler enthalten. Artikel mit Lücken in Kernbereichen sind auch dann nicht auszeichnungswürdig, wenn die Lücken auf nicht existierende Literatur zurückzuführen sind. Alle vorgeschlagenen Seiten halten sich an Wikipedia-Richtlinien und -Standards für gute Artikel, Listen oder Portale. Eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Bewertungsstufen findet sich in der Kriteriendarstellung, folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Informative Listen und Portale Qsicon informativ.svg
  • decken ihren Informationsbereich gut strukturiert und im Wesentlichen vollständig ab
  • sind optisch und sprachlich ansprechend sowie übersichtlich und nicht überladen
  • Listen haben zudem eine Einleitung
  • Portale haben ein passendes Layout, regen zur Mitarbeit an und werden aktiv betreut
Lesenswerte Artikel Qsicon lesenswert.svg
  • sind Artikel überdurchschnittlicher Qualität
  • besitzen eine verständliche Einleitung, können jedoch aufgrund tolerierter Fachsprache im Detail für Laien unverständlich sein,
  • können inhaltliche Lücken außerhalb der Kernbereiche aufweisen
Exzellente Artikel Qsicon Exzellent.svg
  • sind besonders herausragende Artikel
  • sind hervorragend geschrieben und angemessen illustriert
  • behandeln ihr Thema vollständig ohne gravierende Auslassungen
  • wirken weder einschläfernd noch anbiedernd

Auswertung

Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag (für exzellent am 20. Tag) nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h., bei einer Nominierung am 7. kann am 17. ab 0:00 Uhr ausgewertet werden, für exzellent am 27. ab 0:00 Uhr). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung. Die Auswertung erfolgt primär durch eine Gewichtung und Wertung der für oder gegen die Auszeichnung vorgebrachten Argumente. Sollten keine gravierenden Mängel festgestellt worden sein, gilt folgendes Auswertungsschema: Ein Artikel ist mit einer „Lesenswert“-Auszeichnung auszuwerten, wenn die Summe aus „Exzellent“- und „Lesenswert“-Stimmen mindestens drei Stimmen mehr ergibt als die Zahl der Stimmen „keine Auszeichnung“.

Gibt es am 10. Tag mehr „Exzellent“-Stimmen als „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, so wird die Kandidatur zur Überprüfung des Exzellent-Status um 10 auf insgesamt 20 Tage verlängert. Hat der Artikel am 20. Tag insgesamt mindestens fünf „Exzellent“-Stimmen und mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, dann gilt er als „exzellent“.

Als vorzeitig exzellent können Kandidaturen ausgewertet werden, die nach mindestens 10 Tagen mindestens zehn „Exzellent“-Stimmen und keine einzige „Keine Auszeichnung“-Stimme erhalten (wenn es zugleich mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen gibt).

Eine Liste oder ein Portal ist nach 10 Tagen als „informativ“ auszuwerten, wenn bis dahin mindestens drei „Informativ“-Stimmen mehr als „Keine Auszeichnung“-Stimmen abgegeben wurden.

Bei einer geringen Beteiligung an der Kandidatur und eines sich für eine Prämierung abzeichnenden Stimmungsbildes kann die Kandidatur nach dem Ermessen der Auswerter verlängert werden.

Enthält eine Seite auch nur einen nachgewiesenen gravierenden inhaltlichen Fehler, so ist sie unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht oder nur mit einem begründeten niedrigeren Status auszuzeichnen. Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt. Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden. Weist eine Kandidatur ab 24 Stunden nach Beginn fünf Voten „ohne Auszeichnung“ mehr als Auszeichnungsstimmen auf, oder nach mehr als 72 Stunden drei Voten „ohne Auszeichnung“ ohne zugleich mindestens eine Pro- oder eine Abwartend-Stimme bekommen zu haben, ist sie vorzeitig gescheitert.

Weitere Details siehe unter Wahlmodus und Auswertung. Technische Hinweise für den Auswertenden gibt es hier.

Review des Tages

Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages:


Digitales Geländemodell der Ringwallanlage und des Oppidums Dünsberg

Die Liste vor- und frühgeschichtlicher Wallanlagen in Hessen erfasst die Viel­zahl solcher Wall­anlagen oder Befesti­gungen in Form von Ring­wällen, Wall­burgen oder befes­tigten Oppida von der Stein­zeit bis zur Zeiten­wende (Vor- und Früh­ge­schichte), die sich auf dem Gebiet des heu­tigen Bundes­landes Hessen be­finden. Die meisten von ihnen sind nur noch als Gelände­spuren sicht­bar oder im Zu­stand mehr oder weniger gut erhal­tener Ruinen­reste.

Die befestigten Anlagen sind Zeugen unserer mensch­lichen Ge­schichte, Kultur- und Boden­denk­mäler im Sinne des Hes­sischen Denkmal­schutz­gesetzes. Nach­for­schungen und geziel­tes Sammeln von Funden sind geneh­migungs­pflich­tig, Zufalls­funde sind den Denk­mal­behör­den zu melden. Raub­gra­bungen können straf­recht­lich ver­folgt werden, fügen den Boden­denk­mälern meist schweren Schaden zu und zer­stören oft wichtige archäo­logische Zusam­men­hänge zur Ge­schichte.

16. Juni[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 26. Juni/6. Juli.

Reichstag zu Augsburg (1530)[Quelltext bearbeiten]

Der Augsburger Reichstag von 1530 war ein Reichstag des Heiligen Römischen Reiches während der Regierungszeit des Kaisers Karl V. aus dem Hause Habsburg. Er fand vom 20. Juni bis zum 19. November 1530 in Augsburg statt. Der Kaiser kehrte nach mehrjähriger Abwesenheit in die Reichspolitik zurück. Damit endete die Regierungsverantwortung des Reichsregiments, das in eine Beraterrolle zurücktrat. Karls jüngerer Bruder, Erzherzog Ferdinand, war im Krieg mit dem Osmanischen Reich auf die Unterstützung der Reichsstände mit Truppen und Geld angewiesen (Reichstürkenhilfe). Große Reformvorhaben standen seit Jahren an, die der Augsburger Reichstag voranbringen sollte, etwa im Bereich des Strafrechts. Der Augsburger Reichstag, der sich mit vielen Themen befasste, wurde hauptsächlich in seiner Bedeutung für die Reformationsgeschichte untersucht. Die Verlesung und Übergabe der Confessio Augustana wurden Teil der protestantischen Erinnerungskultur. Abgesehen von der Religionsfrage ist der Reichstag aber auch verfassungsgeschichtlich ein Wendepunkt, weil Ferdinands Königtum an die Stelle des Reichsregiments trat. Nachdem der Artikel über einen Monat im Review "herumgestanden" hat, sich dort aber nichts tat, wage ich es mal, ihn hier vorzustellen. Er erreichte beim SW Platz 4. Ich habe den Artikel seitdem überarbeitet. Es ist eine Neuanlage, gedacht als historischer Hintergrund des Artikels Confessio Augustana, soll aber auch die Aspekte des Reichstags beleuchten, die mit der CA nichts zu tun haben.--Ktiv (Diskussion) 11:06, 16. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

Exzellent Wie bereits auf meiner Disku geschrieben: Sicherlich ein ganz vorzüglicher Artikel und die Referenz für Artikel zu frühneuzeitlichen Reichstagen. --Armin (Diskussion) 12:25, 16. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

Exzellent Sehr schön, hartes Brot, knochentrocken wie wir es lieben und doch spannend zu lesen: Philipps provokanter Spaziergang und seine Abreise machen die Sache zu einem Krimi. Ich geb es zu, als Wahl-Hesse bin ich schon ein bisschen Stolz auf unseren großmütigen Philipp. Spässchen. :-) Herzlichen Dank und liebe Grüße aus dem sonnigen Hochtaunus! --Andreas Werle (Diskussion) (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von Andreas Werle (Diskussion | Beiträge) 14:35, 16. Jun. 2022 (CEST))[Beantworten]

Exzellent. Bin diesem Reichstag als Nebenaspekt schon in einigen Büchern zur Reformation und Frühen Neuzeit begegnet. Klasse, dass wir jetzt einen auf dieses Ereignis konzentrierten Artikel in solch herausragender Qualität haben, vielen Dank dafür. Sicher keine leichte Lektüre, aber das ist bei diesem Thema ohne inhaltliche Verluste schwerlich machbar. Ich habe nur eine Nachfrage: Im Abschnitt Schauplatz Augsburg ist vom „Speyerer Religionsabschied 1529“ die Rede. Mag sein, dass ich es schlicht überlesen habe, aber ich finde im Text zuvor nur die Protestation zu Speyer vom April 1529. Ist diese damit gemeint oder doch etwas, was der Reichstag 1529 insgesamt beschlossen hat? Grüße, --Arabsalam (Diskussion) 22:13, 16. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

Vielen Dank für dein Votum, ich habe diesen Punkt nun deutlicher herausgearbeitet. Entweder Annahme des Religionsabschieds oder Protestation, das waren Alternativen. Viele Grüße: --Ktiv (Diskussion) 07:17, 17. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

Exzellent. In jeder Hinsicht ein exzellenter Artikel. Aufbau, Stil und die farbige Darstellung machen den Artikel auch für den „Common Reader“ interessant und lesenswert. Eine Arbeitsleistung, die aufgrund der Verarbeitung von umfangreicher Literatur und ihrer Zusammenfassung höchsten Respekt und Anerkennung verdient. Der Artikel war mein persönlicher Favorit im Frühjahrs-SW. Gerne erkläre ich, daß der Artikel durch die Überarbeitungen und Ergänzungen noch überzeugender wurde. MfG, --Brodkey65|...„Am Ende muß Glück sein.“ 07:57, 17. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

Noch kein Votum, eher Review: Ich tue mich noch schwer mit dem Link auf Ehrbarkeit in der Darstellung der Situation in Württemberg. Die Ehrbarkeit (Württemberg) ist ein besonderes und schwieriges Kapitel, weshalb sich noch niemand so richtig an den Artikel gewagt hat. So wie die Ehrbarkeit im Unterkapitel unseres Artikels dargestellt wird, bezeichnet die Ehrbarkeit die Gesellschaftsschicht die nach Herzog Ulrichs Rückeroberung des Herzogtums in die protestantisch ausgerichtete Neuordnung der Verwaltung des Landes eingebunden wurde. Also eine komplette Umkehrung dessen, was diese städtische Oberschicht in der von Dir beschriebenen Situation machte. In der württembergischen Geschichtschreibung wird deshalb in Bezug auf diese Zeit von der "älteren Ehrbarkeit" (Hansmartin Decker-Hauff) gesprochen. Mit dem bloßen Link auf Ehrbarkeit wird man dieser Situation nicht gerecht. --Wuselig (Diskussion) 08:42, 17. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Der Hauff ist aber auch nicht mehr der neueste Stand. Zur Ehrbarkeit müsste die Arbeit von Nina Gallion ausgewertet werden, die sich kritisch damit befasst. Ein paar Ausführungen zur Ehrbarkeit habe ich in ihrem zugehörigen Artikel gemacht und dort auch die einschlägigen Besprechungen zu ihrer Arbeit aufgelistet. --Armin (Diskussion) 08:49, 17. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Der Hauff ist in der Tat nicht der neueste Stand und als Historiker, zwischenzeitlich auch nicht mehr ganz unumstritten. Er hat aber die Unterscheidung in "ältere" und "jüngere" Ehrbarkeit geprägt und dass diese beiden unterschiedlich agierten wird hier im Artikel ja aufgezeigt. Zum Zeitpunkt des Reichstags noch antiprotestantisch, nach der Reformation in Württemberg die protestantische Macht/Oppositionselite (je nach Zeitpunkt). --Wuselig (Diskussion) 08:56, 17. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Mir ist noch nicht klar, was dies für den Reichstags-Artikel bedeutet. Da der Artikel ohnehin Überlänge hat, konnte ich die württembergische Geschichte nur extrem knapp in einem Absatz bringen, was in mehrfacher Hinsicht unbefriedigend ist. Der Absatz soll also nur die Informationen liefern, die man braucht, um zu verstehen, warum mehrere Fürsten sich 1530 für die Restituierung Ulrichs von Württemberg einsetzten und warum Philipp von Hessen, anders als Johann von Sachsen, so auf ein Bündnis mit "Zwinglianern" aus war. Da ich im Rahmen des Reichstags-Artikels nicht in die Fachdiskussion einsteigen kann, referiere ich ein Standardwerk, das Handbuch der baden-württembergischen Geschichte.
Man kann das von dir angesprochene Problem umgehen, indem man einfach den Begriff Ehrbarkeit nicht bringt und nur von "städtischer Oberschicht" spricht. Ich warte mal ab, ob es weitere Meinungen hierzu gibt, bevor ich entsprechend kürze.
Mir sind bei der Arbeit am Reichstags-Artikel mehrere Artikel aufgefallen, auf die verlinkt wird und die eigentlich eine größere Überarbeitung verdienen, zum Beispiel: Protestation zu Speyer, Johann der Beständige, Philipp I. (Hessen). Ich verstehe KALP aber als Kandidatur eines einzelnen Artikels und nicht einer ganzen "Artikelwolke", so sinnvoll das vielleicht wäre. --Ktiv (Diskussion) 10:25, 17. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Ganz genau, Du kannst nicht bei der Kandidatur das ganze Drummherum mitaufräumen. Das verlangt auch niemand. Du schriebst, dass sich im Review niemand meldete und mir viel diese Diskreptanz jetzt auf. Ich habe das Handbuch jetzt nicht vorliegen, für die private Bibliothek ist es mir einfach zu teuer. Welchen Begriff verwendet Mertens denn konkret? Könnte es möglich sein, dass auch er zwischen "älterer" (vorreformatorischer) und "jüngerer" (nachreformatorischer) Ehrbarkeit unterscheidet. Leider habe ich jetzt nur den Deutelmoser vorliegen, der sicherlich, wie Armin anmerken wird, auch nicht die neueste Literatur ist. Der benutzt den Begriff der Landstände, wobei die Besonderheit in Württemberg hier die Abwesenheit des Adels ist. Es ist also nicht nur die städtische Oberschicht, sondern alle, die vor Ort die Exekutive vertraten: Städtische Oberschicht, Vertreter der Bauernschaft und für die Klöster, die Prälaten. Im Moment würde ich einfach auf die Verlinkung zur Ehrbarkeit verzichten. --Wuselig (Diskussion) 22:24, 17. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Ich habe mich jetzt für die andere Möglichkeit entschieden und den Art. Ehrbarkeit erweitert, so dass er als Hintergrund für den Reichstags-Artikel geeignet ist. Einen Schönheitspreis strebe ich mit dieser Artikelerweiterung nicht an, es ist nur google-Buchsuche, da ich Monate nach dem SW die Fernleihe zurückgegeben habe. Einen unterschied ältere/jüngere E. macht Mertens nicht, und Bauern sowie prälaten zählen bei ihm nicht zur Ehrbarkeit im frühen 16. jahrhundert. --Ktiv (Diskussion) 09:06, 18. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Die Diskussion zur Ehrbarkeit, sollten wir nach Deinen Ergänzungen dort, auch dort weiterführen. Hier sollten wir uns jetzt weiter mit der Kandidatur beschäftigen. Viel Erfolg! --Wuselig (Diskussion) 10:15, 18. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Nachdem ich mich von der hier von mir aufgeworfenen Kleinigkeit in der Einleitung, bzw. Rahmensetzung des Themas lange von der weiteren Lektüre abgehalten habe, habe ich mich jetzt durch den Rest durchgearbeitet. Ja durchgearbeitet. Am Stück habe ich das nicht geschafft. Ich bin überwältigt von der Akribie, wie alle Verhandlungspunkte des Reichstages aufgearbeitet wurden. Auch die Rezeptionsgeschichte gibt wieder, auf welches weitläufige Terrain Ktiv sich da eingelassen hat. Deshalb vergebe ich auch gern ein Exzellent Votum. --Wuselig (Diskussion) 14:32, 21. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Ja, ganz genau. Das wurde bei meinen Kandidaturen auch immer mal wieder kritisiert. In den anderen Artikeln steht aber das und das oder der verlinkte Artikel hilft hier nicht weiter. Ich habe dann gesagt, dass mir die Ressourcen fehlen sämtliche Artikel um diesen herum auch noch abzugleichen und zu überarbeiten. Und das mit der Ehrbarkeit kann man alles bei Gallion nachlesen. --Armin (Diskussion) 10:36, 17. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

Exzellent. Ein sehr komplexes Thema wird hier nach meinem Verständnis gut strukturiert und auf Basis verlässlicher Literatur in gut zu lesender Form dargestellt. Ich habe nur ganz kleine begriffliche Fragen:

  • Strafrecht, der Reichstag sollte hier etwas voranbringen und erbrachte das auch wohl. Aber ist „Strafrecht“ der richtige Begriff? Ich selbst kann es nicht beurteilen, habe aber gezuckt, weil ich den Begriff für einen modernen halten würde, nicht einen der Frühen Neuzeit.
  • Johann von Sachsen sei vom Sonderweg abgerückt. Waren die Überlegungen von Johann schon Praxis oder nur Idee? Eine Idee (Sonderfrieden mit dem Kaiser) würde ich nicht schon als Sonderweg bezeichnen, sondern nur als Plan.
  • Schwabacher Tag. Kursachsen stand am Ende wider Erwarten ohne Verbündete da. Aber ist das „kein großer Verlust“ oder nicht eher „kein großes Problem“? Nach meinem Verständnis kann man nur etwas verlieren, was man zuvor schon hatte.

Von den drei genannten Punkten ist nur der erste von Wichtigkeit. Die anderen beiden sind eher sprachliche Geschmacksfragen. Es kann gut sein, dass Strafrecht hier richtig ist. Bitte prüf das noch einmal kurz.
Atomiccocktail (Diskussion) 13:18, 18. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

Vielen Dank für diese Hinweise. Rechtsgeschichte war ein Teilbereich des Lemma, den ich mir neu erarbeiten musste und wo daher leicht eine ungeeignete Bezeichnung vorkommen kann. Der Begriff "Strafrecht" für die Vorarbeiten zur Constitutio Criminalis Carolina scheint mir aber unproblematisch. Um hier den aktuellen juristischen Sprachgebrauch zu ermitteln, habe ich nun Stephan Pötters und Christoph Werkmeister: Basiswissen Jura für die mündlichen Prüfungen, De Gruyter Studium, 9. Aufl. 2021 herangezogen. § 3.2 (S.9) Die Geschichte des Strafrechts. Sachsenspiegel u.a. mittelalterliche Sammlungen schufen demnach eine "einheitliche Grundlage für das Strafrecht", die Carolina war ein "Meilenstein". --Ktiv (Diskussion) 15:32, 18. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Super. Dann habe ich wieder etwas gelernt. Atomiccocktail (Diskussion) 17:28, 18. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Uwe Wesel Geschichte des Rechts. Beck, 2022, S. 396ff weist vor allem die Indizienlehre der Carolina hin, "Meilenstein" passt. LG --Andreas Werle (Diskussion) 18:42, 18. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Da ich den Artikel sozusagen aus Versehen gelesen habe komme ich nun um ein Laien-Exzellent nicht herum. Gruß -- Nasir Wos? 19:45, 27. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

18. Juni[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 28. Juni/8. Juli.

Chili con Carne[Quelltext bearbeiten]

Hiermit schlage ich diesen Artikel, der seit 2009 die Exzellent-Auszeichnung trägt, zur Abwahl beziehungsweise Neubewertung vor. Grund dafür ist, dass der Artikel schon seit Monaten mit einem Baustein wegen fehlender Belege gekennzeichnet ist, sich aber nichts diesbetreffendes an ihm tut. Aufmerksam geworden bin ich darauf eher zufällig, als ich den Artikel geöffnet habe, um etwas über dieses Essen zu erfahren. Daraufhin habe ich auf der Diskussionsseite und im Portal Essen und Trinken auf die deshalb nötige Überarbeitung und Neubewertung des Auszeichnungsstatus aufmerksam gemacht. Seitdem sind über zwei Wochen vergangen, ohne dass sich etwas am Artikel verbessert hat oder sich jemand dazu bereit erklärt hätte, dies zu tun. Dafür kam noch ein weiterer Belege-Fehlen-Baustein in den Artikel. Der Hauptautor Benutzer:Carstor scheint nicht mehr wirklich aktiv zu sein. Persönlich halte ich die Bausteine für gerechtfertigt, daher tendiere ich zu keine Auszeichnung. Auf jeden Fall finde ich es inakzeptabel, dass Artikel mit Auszeichnung dauerhaft Mängelbausteine enthalten.--Stegosaurus (Diskussion) 07:50, 18. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

 Info: der Artikel trägt schon seit 2005 (Diff) die Auszeichnung. Eine gescheiterte Abwahl führte 2009 lediglich zur Bestätigung der Auszeichnung (Diff). Unsere Regelung zu fehlenden Einzelnachweisen würde also greifen. Grüße, --Snookerado (Diskussion) 13:07, 18. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Danke für den Hinweis auf die Wiederwahl. Aber die Regelung, die du meinst, existiert nicht wirklich, sondern ist allenfalls eine Gewohnheit.--Stegosaurus (Diskussion) 13:20, 18. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Ich bin hin- und hergerissen, einfach weil es schwierig ist, hübsche Artikel zu so einem Lemma zu bauen. Das gab damals fast 30 Pro-Stimmen bei der Exzellenzkandidatur und beim ersten Abwahlantrag 2009 war die einzige imho völlig berechtigte Kritik, das Kuriositätenkabinett rauszuwerfen. Ich würde den Artikel auf den Urzustand der ersten Exzellendiskussion zurück setzen, den ganzen Kuriositätenquatsch rauswerfen und das Bapperl auf LW reduzieren. Einzelnachweise wären aufgrund vorhandener Literatur ja möglich, aber niemand wird den Artikel überarbeiten. LG --Andreas Werle (Diskussion) 13:41, 18. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
@Stegosaurus: ja, stimmt, „Regelung“ ist wahrscheinlich das falsche Wort. Aber wir wissen beide, was gemeint ist ;-)
Der Artikel hat übrigens 2005 auch am dritten SW teilgenommen und dort den fünften Platz der Gesamtwertung belegt (deshalb wahrscheinlich auch die zahlreichen Pro-Stimmen bei der anschließenden Exzellenz-Kandidatur). Die damalige SW-Jury merkte übrigens an, dass „mehr Informationen über die Verbreitung in Deutschland, Österreich und der Schweiz [...] ebenso zu einer höheren Platzierung [...] wie eine ausführlichere Behandlung ernährungsphysiologischer Aspekte“ geführt hätten. Unter dem zweiten Punkt kann ich mir zugegebenermaßen nicht allzu viel vorstellen, die Verbreitung im DACH-Raum wird allerdings heute wie damals nicht im Artikel behandelt. Im Übrigen gab es neben dem Abwahlversuch 2009 auch 2021 eine Abwahlkandidatur, die allerdings an Formalien scheiterte. Ist also mittlerweile die dritte Abwahlkandidatur für den gleichen Artikel. Grüße, --Snookerado (Diskussion) 15:41, 18. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

mal abgesehen von der Einzelnachweis-Problematik:

  • der Abschnitt Geschichte gleicht einer nicht enzyklopädischen („Erfolgsstory“ und „Ein Ort in Texas taucht immer wieder in den Erzählungen um Chili con Carne auf“ usw.) Sammlung von diversen Anekdoten ohne klaren roten Faden
    • eine mögliche Gliederung wäre Etymologie/Name - Ursprung/Entstehung des Gerichtes - Verbreitung ( - Fertiggerichte)
    • der letzte Abschnitt zu Texas würde mMn eher in einen Abschnitt "Rezeption" passen
    • warum gibt es eigentlich einen gesonderten Abschnitt zu Texas, aber nicht eigene Abschnitte zu New Mexico und Arizona? Schließlich beanspruchen ja offenbar alle drei Staaten den Ursprungsort des Chili con Carne für sich (vgl. erster Absatz
    • der Abschnitt zum Namen ufert aus und erzählt dem Leser unter anderem, dass das südamerikanische Land Chile früher auch mal Chilli genannt wurde. Für einen Artikel über Chili con Carne hat das keinerlei Relevanz. Selbst der Hinweis auf die zufällige Ähnlichkeit der Namen wäre schon fragwürdig, hat das Gericht ja den Namen von der Chilischote bekommen.
    • die ganzen Legenden und Geschichten – von Konservierungsmethoden der Indigenen über träumende Nonnen bis hin zu texanischen Gefängnissen – brauchen zwingend irgendeine Art von enzyklopädischer Einordnung. Was hält die Forschung davon? Bzw. wo kommen diese Theorien überhaupt her?
    • der Abschnitt „Geschichte“ hat meines Erachtens schon mal reichlich wenig mit einem enzyklopädischen Artikel zu tun
  • der Abschnitt „Zutaten“ ist zwar wenigstens keine Kochanleitung, aber auch nicht wirklich exzellent oder lesenswert.
    • die Nennung diverser Zutaten leidet daran, dass unklar ist, zu welcher Variante sie gehören. Hier bräuchte es eine klarere Ein- und Zuordnung.
    • drei Pauschalisierungen: „die in fast jedem Chilirezept vorkommen“, „Bohnen sind als Zutat umstritten“, „ein Kompromiss besteht darin“ (wer hat diesen Kompromiss eingeführt? wo ist er üblich?). Alle drei Formulierungen bräuchten Einzelnachweise. Selbst wenn bedenkt, dass 2005 Einzelnachweise noch kein Usus waren, sehe ich solche Pauschalisierungen ohne jegliche Einordnung sehr kritisch.
    • „möglichst originalgetreu“ ist auch seine sehr zweifelhafte Formulierung. Ich dachte, es ist unklar, wie das Original wirklich aussah? Woher wissen wir also, dass im Originalrezept mexikanischer Oregano vorkam? Die Formulierung wirkt ein wenig wie eine Vermutung oder TF – beides hat in einem enzyklopädischen Artikel nichts zu suchen. Kann gut sein, dass die Fachliteratur diese Vermutung aufgegriffen hat, aber dann fehlt mir auch hier wieder die Einordnung (bzw. der Einzelnachweis).
    • die Variationen passen nicht recht in den Abschnitt „Zutaten“ und sollten – wenn sie denn glaubwürdig sind – in ein eigenes Kapitel gepackt werden.
    • die Bebilderung in dem Abschnitt ist ebenfalls ein wenig unpassend, zumindest in der Hinsicht, als dass unklar ist, welche Variante jetzt eigentlich gezeigt wird.
    • eine mögliche Gliederung für den Abschnitt Zutaten wäre "Hauptzutaten" (sprich Fleisch und Chili), "Bohnen" und "Würzung" sowie eben "Variationen" / "Varianten" als eigenes Kapitel danach. Ob man die im Abschnitt "Variationen" genannten variierenden Zutaten in einen neuen Abschnitt in einem Kapitel "Zutaten" packt oder sie bei "Variationen" verbleiben lässt, müsste man nach einer Begutachtung der Fachliteratur entscheiden.
  • die "Kochwettbewerbe" sind zwar für den Artikel wahrscheinlich relevant, allerdings zu umfangreich geschildert. Das Kapitel ist länger als das zu den Grundzutaten – das passt nicht für einen Artikel zu einem Gericht. Ob man zum Beispiel recht detailliert auf die Regeln eingehen muss, sei mal dahingestellt.
  • die "Kuriositäten" würden zusammen mit dem Texas-Abschnitt aus dem Geschichtskapitel und den (gekürzten) Kochwettbewerben gut in ein neues Kapitel „Rezeption“ passen. Alleine für sich betrachtet macht der Abschnitt keinen Sinn, zumal der Titel „Kuriositäten“ auch nicht wirklich passt
  • ausgewertet für den Artikel wurden offenbar zwei Bücher, eines aus dem Jahre 1999 und ein Nachdruck eines Werkes von Frank Tolbert, einem Begründer eines dieser Kochwettbewerbe. Offenbar gibt es noch weitere Bücher, die zumindest ähnlich aktuell sein dürften (aus den 1990ern) oder aktueller sind (ein Buch über Lebensmittelgeschichte aus dem Jahre 2004). Ob diese Bücher etwas neues oder anderes beinhalten, kann ich allerdings nicht sagen. Für einen exzellenten Artikel wäre es aber jedenfalls sinnvoll, sie zumindest zu beachten.
  • Unter den Einzelnachweis befindet sich unter anderem ein unformatierter Link zu Google Books und ein Einzelnachweis zu diesem Tolbert-Buch. Mit letzterem wird ausgerechnet die Begründung seines Kochwettkampfs belegt, inklusive der Formulierung, die erste Austragung sei „ein Prestigekampf“ gewesen. Das halte ich zumindest für ungünstig.

Insgesamt hat der Artikel an manchen Stellen eine Tendenz ins Unenzyklopädische, ist aber prinzipiell nicht unbedingt schlecht. Er ist allerdings auch nicht mehr als ein durchschnittlicher Wikipedia-Artikel und in meinen Augen nicht (mehr) auszeichnungswürdig. Falls der Artikel in dieser Form heute neu für eine Auszeichnung kandidieren würde, so wäre die Kandidatur wohl chancenlos. Selbst wenn man beachtet, dass es ein 2005er-Exzellenter ist, ist der Artikel für mich nicht mehr exzellent. Ich wäre auch eher bei keine Auszeichnung, allerhöchstens noch lesenswert. Grüße, --Snookerado (Diskussion) 15:27, 18. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

Neutral Das Problem scheinen mir hier nicht die fehlenden Einzelnachweise zu sein (die wurden 2005 noch gar nicht verlangt, sodass eine Abwahl nur auf dieser einen Grundlage problematisch wäre), sondern die falschen Fakten. Ich habe stichprobenmäßig nur mal an 1 Punkt gebohrt (mit Tomaten andicken?) und da gleich einen ersten groben Fehler gefunden. Der Artikel sollte Punkt für Punkt durchgeprüft werden. --Stilfehler (Diskussion) 20:24, 18. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

Einzelpunktprüfung ok, aber die ließe sich doch sicher viel leichter durchführen, wenn es genügend Einzelnachweise gäbe.--Stegosaurus (Diskussion) 07:15, 19. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
Das sehe ich anders. Neubewertungen werden nach aktuellen Kriterien durchgeführt, Stand jetzt ist eine Auszeichnung nicht gerechtfertigt. --Morten Haan 🪵 Wikipedia ist für Leser da 13:06, 19. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

Benutzer:Snookerado hat das treffend und nachvollziehbar auf den Punkt gebracht. Vielen Dank dafür keine Auszeichnung --Armin (Diskussion) 10:25, 19. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

keine Auszeichnung -- Googolplexian (Diskussion) Flag of Ukraine.svg 11:57, 19. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

keine Auszeichnung berechtiger Abwahlantrag, als lesenswerten aus dem Jahr 2005 würde ich die Schnitzer ggf. noch durchgehen lassen, aber exzellent kann man den Artikel nicht mehr lassen. --Alabasterstein (Diskussion) 08:16, 20. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

keine Auszeichnung m.E. voll berechtiger Abwahlantrag. Und es sind keineswegs nur die fehlenden Einzelbelege. Neubewertung nach aktuellen Kriterien! -- Just N. (Diskussion) 11:57, 20. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

Ich bin da inhaltlich Laie, aber auf mich wirkt der Artikel nicht dem „Exzellent“-Status angemessen, deshalb keine Auszeichnung. --Prianteltix (Diskussion) 19:53, 20. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

keine Auszeichnung volle Zustimmung zu den Vorrednern --Diorit (Diskussion) 07:11, 21. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

"Fehlende Belege" im Sinne von Einzelnachweisen, die früher nicht üblich waren, sprechen nicht unbedingt gegen einen Artikel und auch nicht gegen eine bestehende Auszeichnung, wenn die Inhalte plausibel sind und sich über angegebene Literatur nachvollziehen lassen. Einfach nur mit "Einzelnachweise fehlen" kann man keinen (berechtigten) Abwahlantrag stellen. Anders sieht es aber aus, wenn konkrete Mängel benannt werden; zweifelhafte Inhalte, die belegt werden müssten. Das ist hier der Fall und daher schliesse ich mich den anderen Voten an: keine Auszeichnung. Gestumblindi 23:22, 24. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

keine Auszeichnung Snookerado hat die Problematik sehr gut dargelegt. Andol (Diskussion) 15:31, 26. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

25. Juni[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 5. Juli/15. Juli.

Vectrex[Quelltext bearbeiten]

Das Vectrex ist eine Spielkonsole des US-amerikanischen Unternehmens General Consumer Electronics (GCE), das ab Sommer 1982 zum Spielzeughersteller Milton Bradley gehörte. Das Gerät basiert auf dem Mikroprozessor Motorola 6809 und setzt sich von anderen zeitgenössischen Spielkonsolen durch seinen eingebauten Vektorbildschirm ab. Die Konsole kam Ende 1982 zunächst nur in ausgewählten Städten der Vereinigten Staaten in den Handel, Anfang 1983 dann dort landesweit. Der Verkauf in Europa begann im Herbst desselben Jahres. Den Vertrieb in der Bundesrepublik Deutschland übernahm die Niederlassung von Milton Bradley in Fürth.

Ein weitere Neufassung aus meiner Feder, denn die alte Version war nicht zu retten. Es geht um eine sehr interessante Videospielkonsole aus den frühen 1980er Jahren - das eigentümliche Vectrex mit eingebautem Vektormonitor. Hierzulande wurde es ab 1983 von Milton Bradley vertrieben. Die Älteren hier können sich vielleicht noch erinnern ;o) Der Artikel faßt eigentlich alles zusammen was ich in gedruckter Literatur finden und validieren konnte. Die Inhalte etlicher Webseiten mussten leider draußen bleiben. Das gilt insbesondere für den Rezeptionssteil. Denn glücklicherweise existiert ein Buch, dass die zeitgenössische und retrospektive Rezeption aus meiner Sicht ziemlich gut zusammenfasst. Für konstruktive Kritiken bin ich jederzeit offen. Kommentare wie "Gefällt mir nicht. Punkt.", "Ist von Schnurri und deshalb Scheisse." oder "Soviel Zeit wie der Schnurri da reingesteckt hat, wird der doch bestimmt von Milton Bradley bezahlt..." werde ich ignorieren. Aber nun viel Spaß beim Schmökern wünscht Schnurrikowski (Diskussion) 14:42, 25. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

  • Exzellent Der Artikel fasst Entwicklungsgeschichte, Marktposition, Technik und Rezeption umfänglich, laienverständlich und gut strukturiert zusammen. Der Artikel ist vollständig belegt. Die Bebilderung von Evans-Amos wird durchdacht eingesetzt, so dass der Artikel auch bestens illustriert ist. In Zusammenschau ein interessantes Stück Videospielgeschichte in gewohnt exzellenter Ausführung. Gruß -- Nasir Wos? 00:59, 26. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
  • Exzellent Ich sehe nichts, was gegen den Exzellent-Status sprechen würde. Der Artikel ist umfassend genug, dabei aber zum Glück nicht zu lang bzw. zu ausufernd geschrieben. Sehr verständlich außerdem, und hervorragend bebildert. Alles in allem rundum gelungen und damit auszeichnungswürdig. Viele Grüße --Maddl79orschwerbleede! 09:46, 30. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]
  • Exzellent Schließe mich den Vorrednern an. Ein in vielerlei Hinsicht vorbildlicher Artikel!--Stegosaurus (Diskussion) 07:20, 2. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]

30. Juni[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 10. Juli/20. Juli.

Fanny Hensel[Quelltext bearbeiten]

Fanny Hensel, geb. Mendelssohn (* 14. November 1805 in Hamburg; † 14. Mai 1847 in Berlin; gebürtig Fanny Zippora Mendelssohn; getauft Fanny Cäcilie Mendelssohn Bartholdy) war eine deutsche Komponistin der Romantik sowie Pianistin, Dirigentin und Konzertorganisatorin.

Ihr kompositorisches Werk, von dem bisher nur ein kleiner Teil veröffentlicht ist, umfasst über 460 Werke und wurde – mit wenigen Ausnahmen – 1964 aus Familienbesitz der Stiftung Preußischer Kulturbesitz überreicht. Eine musikalische Karriere und Veröffentlichungen zu Lebzeiten waren ihr von der Familie weitgehend untersagt worden. Dennoch entfaltete Fanny Hensel ein vielfältiges musikalisches Schaffen: In ihren Sonntagsmusiken in Berlin schuf sie einen halböffentlichen Raum, in dem ihre eigenen Werke erklangen, in dem sie auch solistisch auftrat oder größere Werke dirigierte. In ihrer lebenslangen und früh einsetzenden kompositorischen Tätigkeit brachte sie eine Fülle an Liedern, Klavierstücken, kammermusikalischen Werken, geistlichen Kantaten sowie weitere Werke mit Orchester hervor. Fanny Hensels kompositorisches Œuvre wird erst seit den 1980er Jahren erforscht; ihr 150. Todestag 1997 sowie ihr 200. Geburtstag 2005 waren Anlass für zahlreiche wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Publikationen und Veranstaltungen sowie CD-Einspielungen.

Ich möchte anlässlich des 175. Todestages den Artikel über Fanny Hensel geb. Mendelssohn, eine der bekanntesten Komponistinnen des 19. Jahrhunderts, für eine Auszeichnung vorschlagen. Ich habe in den letzten Monaten den Artikel gründlich überarbeitet und auf einen aktuellen Stand gebracht sowie wichtige Aspekte ergänzt, die vorher gar nicht in dem Artikel auftauchten. In mehreren Schritten habe ich den Artikel korrigiert und inhaltlich ausgebaut: angefangen bei der formalen, sprachlichen Ebene, Sortierung und Ausbau des Literaturverzeichnisses etc., Korrektur und Ergänzung von Belegen, über kleineren Ergänzungen/Satzverbesserungen, bis hin zu umfangreichen inhaltlichen Ergänzungen (z.B. bei den Sonntagskonzerten oder den Punkten „Ehe mit Wilhelm Hensel“ oder „Pianistin und Komponistin“) und dem Einfügen neuer Abschnitte wie der Italienreise. Auch einige Bilder habe ich hinzugefügt. Damit, finde ich, ist der Artikel sehr facettenreich und informativer als der ausgezeichnete englischsprachige Artikel. --Auguste de Gouges (Diskussion) 21:30, 30. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

Abwartend Danke zunächst für die Ausarbeitung. Der Werkabschnitt fällt sehr mager aus. Ein Abschnitt Forschungsgeschichte fehlt, vor allem da in der Einleitung darauf Bezug genommen wird 150. Todestag 1997 sowie ihr 200. Geburtstag 2005 waren Anlass für zahlreiche wissenschaftliche. Dazu wiederholt ausführliche Zitate deren Sinn sich mir gem. Wp:Zitate nicht erschließt. Der Abschnitt Ehrungen ist leider nur eine stichpunktartige Auflistung. Die umfassende Literaturliste wurde auch nur partiell verarbeitet vor allem was die einschlägige Forschung betrifft. Und nein, ich erwarte nicht, dass sämtliche Bücher davon gelesen werden. Mich überzeugt die derzeitige Fassung leider (noch) nicht. Unter den Nachschlagewerken in Literatur fehlt übrigens dieser aktuelle Beitrag [ https://meta-katalog.eu/Record/8561fraumusik] --Armin (Diskussion) 11:43, 1. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]

Ein Beispiel was mich an den Zitaten stört: Mehrere Zeitungen zeigten Fanny Hensels Tod an und ehrten sie mit Nachrufen, so ist etwa in der Leipziger Zeitung vom 18. Mai 1847 zu lesen Besser wäre es, wenn man auf Grundlage der Fachliteratur aufzeigen kann was in den Nachrufen besonders betont und hervorgehoben wird. Der Artikel bleibt hier leider viel zu deskriptiv, indem er nur einen Passus abschreibt und ihn als Zitat kennzeichnet. Zitate sollten nur zum Einsatz kommem, wenn die Formulierungen ungewöhnlich prägnant und bedeutsam sind.-Armin (Diskussion) 11:38, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]

Es hat sich in der Forschung zu Fanny Hensel noch niemand mit der Auswertung der Nachrufe in den Tageszeitungen beschäftigt. Bedeutsam ist das Zitat aus der Leipziger Zeitung, weil es zeigt, wie bekannt Fanny Hensel war, obwohl ihr eine öffentliche Karriere überwiegend nicht möglich war. --Auguste de Gouges (Diskussion) 12:53, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]

Lesenswert keine Auszeichnung Gern gelesen, Danke. Ansonsten +1 zu Armin. Ich vermisse zwar auch die Sparsamkeit bei Zitaten und Abbildungen, das stört mich aber erst in zweiter Linie. Schwerer wiegt, dass ausführliche (englischsprachige) Literatur zwar aufgelistet aber allenfalls sparsam verwendet wurde (Larry Todd, Stephen Rodgers, Laura Stokes). LG --Andreas Werle (Diskussion) 21:33, 1. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]

Hallo ihr, ich habe den Artikel, wie er jetzt ist, sehr gerne gelesen und viel Neues erfahren. Als ich von Auguste zur Mitarbeit gefragt wurde, hatte ich leider keine Zeit gehabt, "alle" Literatur und eben die[Zur] von Armin angeforderte[n] Forschungsgeschichte, zu schaffen.W [w]omit das zentrale Problem aller Komponistinnen gemeint ist: Jahrhundertelang wurden sie verschwiegen, geschweige denn über sie geforscht. Nicht zuletzt auch "veräppelt" (nicht ernst genommen). Auch heute noch ist dieser Mangel zu spüren, zumindest bis ins 19./20. Jahrhundert hinein. Die Arbeit an Komponist-innen-Artikeln ist meiner Erfahrung nach wesentlich arbeitsaufwendiger als an Komponist-en-A., weil es – im Verhältnis zu letzteren – an grundlegendem, zu verarbeitendem und zugänglichem Wissen zu lange fehlte.
Zu ausführlich die Zitate??? keineswegs!!! Irgendwann muss man erfahren können, wie eine Frau sich fühlt, deren schöpferisches Potential von der Gesellschaft unterdrückt wird. So anrührend ausgedrückt wie durch Fanny Hensel ist bis heute selten!
Aber hier ist nicht der Ort, das zu sagen... Ich finde also, dass der Artikel jetzt angemessen mutig ist und das sogar noch mehr unterstreichen dürfte. Die Defizite der vergangenen Fanny-Hensel-Forschung sind ja nicht das Thema dieses Artikels, sondern Fanny Hensel selbst: Lesenswert --Momel ♫♫♪ 13:04, 3. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
Irgendwie ist mir nicht ganz klar, inwieweit die Kritik, zu viel von der einschlägigen Forschungsliteratur sei nicht ausgewertet worden, durch das Argument „Bei einer Frau ist die Forschungslage naturgemäß schlechter!!!“ entkräftet werden soll... Insgesamt auf jeden Fall ein schöner Artikel, wobei ich mich aber alles in allem Armins Kritikpunkten und seiner Einschätzung anschließen würde. --DerMaxdorfer (Diskussion) 13:47, 3. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
@Motmel Was Du sagst stimmt doch überhaupt nicht. Fanny Hensel hat ein eigenes Kapitel im The Cambridge Companion to Mendelssohn. Da ist Mann/Frau im Mainstream angekommen. Die Bücher, die gern gelesen werden möchten hab ich oben erwähnt und sie stehen ja auch im Artikel drin, for the record:
  • Laura Stokes: Fanny Hensel: A Research and Information Guide. Routledge, Taylor & Francis Group, New York/London 2019, ISBN 978-1-138-23740-7
  • R. Larry Todd: Fanny Hensel: The other Mendelssohn. Oxford University Press, Oxford 2010, ISBN 978-0-19-518080-0
  • Laurel Parsons, Brenda Ravenscroft (Hrsg.): Analytical essays on music by women composers. Oxford University Press, New York 2020, ISBN 978-0-19-007713-6
  • Stephen Rodgers: The songs of Fanny Hensel. Oxford University Press, New York 2021, ISBN 978-0-19-091956-6
Das ist aktuelle Literatur erschienen in OUP und CUP! LG --Andreas Werle (Diskussion) 16:30, 3. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
Mein Argument „Bei einer Frau ist die Forschungslage naturgemäß schlechter!!!“ Wie das gemeint ist? als Realität! Den bisherigen Versäumnissen zum Trotz ist ein lebendiges Bild der Komponistin entstanden. Das wird nicht erst durch die neueste Literatur glaubhafter. Und die Zitate, die die bisherige Misere beschreiben, könnten nicht authentischer sein! Danke. --Momel ♫♫♪ 20:31, 3. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
Votum geändert, da offensichtlich keine Bereitschaft besteht, Tatsachen anzuerkennen und Konsequenzen daraus zu ziehen. --Andreas Werle (Diskussion) 21:17, 3. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
Guten Morgen Andreas Werle ! Du strafst also die Auszeichnungskandidatin, weil du mit meiner Antwort nicht zufrieden bist? Sozusagen "ätsch" .... aha. --Momel ♫♫♪ 08:15, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
PS: Das ist ungeheuerlich!--Momel ♫♫♪ 10:42, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
Du bist nicht unwesentlich am Artikel beteiligt, wie man ja auch auf deiner Disku nachlesen kann, mit fast 15 Prozent und solltest dich in solchen Beurteilungen vielleicht etwas zurückhalten. --Armin (Diskussion) 11:38, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
Akzeptiert, obwohl: wo steht das?
Und: Meine Absage an Auguste zur Mitarbeit (leider) war bereits vor dem 30. Juni, deshalb habe ich die Passage oben gestrichen. --Momel ♫♫♪ 12:19, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
Hallo Andreas Werle, es ist sehr schade, dass Du hier wegen einer Unstimmigkeit Dein erstes Urteil änderst. Ich würde gern noch was zur vorgeschlagenen Literatur sagen: Der Band von Stokes lässt sich eigentlich nicht inhaltlich zitieren, da es sich hier um eine Auflistung fast der gesamten verfügbaren Literatur zu Fanny Hensel handelt, also eine Bibliographie. Rodgers "The songs of Fanny Hensel" habe ich nicht verwendet, da er sehr detailliert ihre Lieder auf musikanalytischer Ebene bespricht (plagale Kadenzen, harmonische Analysen, Modulationen etc.), was mir für einen Wikipedia-Artikel nicht angemessen schien. Den Band von Todd kann ich mir mal ausleihen und schauen, ob hieraus noch was ergänzend zu zitieren wäre. --Auguste de Gouges (Diskussion) 12:28, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]

Ich finde den Artikel eigentlich ganz gut, vermisse aber einen Blick auf das Werk. Es gibt ja offensichtlich durchaus Material dazu, wie sie komponierte, was die Besonderheiten ihrer Werke waren usw. Bei einer Komponistin würde ich das erwarten. Zur Biografie: Ich finde es gut, dass relativ viel neuere Erkenntnisse dazu ausgewertet wurden, die ältere Mythen zum Teil relativieren. Dennoch bin ich nicht ganz glücklich damit. Angeguckt habe ich mir Marian Wilson Kimbers Artikel von 2002, der ja auch ausgewertet wurde. Nun ist das Interessante an diesem Artikel, dass die Autorin das "feministische Rettungsnarrativ" gerade kritisiert. Die vier Einzelnachweise, die auf ihren Artikel verweisen, sind gut und treffend, aber es kommt eben nicht zum Ausdruck, dass M.W.K. nicht viel von dem Versuch hält, die Story einer "Unterdrückung" Fanny Mendelssohns durch ihre Familie festzuschreiben (nicht ohne Grund setzt sie "suppression" im Titel ihres Beitrags in Anführungszeichen). Ich kann nicht beurteilen, ob sie damit recht hat, aber ich finde, man sollte diese Stoßrichtung im Artikel doch erwähnen. Für "Lesenswert" würde es mir wohl knapp reichen (denn es werden wichtige Korrekturen am "klassischen" Bild gut belegt wiedergegeben), aber es fehlt halt doch Wichtiges zum Werk und zur wissenschaftlichen Debatte.--Mautpreller (Diskussion) 12:18, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]

Vielen Dank für Deine Einschätzung. Informationen zur Forschungsgeschichte kann ich gern noch ausführlicher anhand von Bartsch 2007 nachträglich einfügen, jedoch dachte ich mir, dass das vielleicht zu trocken und zu detailliert sein könnte. Dass der Werkabschnitt nicht sehr umfangreich ist (jedenfalls ausführlicher als vor meinen Bearbeitungen) liegt daran, dass ich keine musikanalytischen Abschnitte einfügen wollte und zum anderen ist die Forschung ja auch gerade erst dabei, ihr Werk zu entdecken. Viele ihrer Werke sind noch Manuskript und nicht verlegt oder befinden sich in Privatbesitz. Was für Themenpunkte könnten/sollten in dem Werkabschnitt noch angesprochen werden? Vielen Dank für das Feedback. --Auguste de Gouges (Diskussion) 12:26, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
Warum möchtest Du keine "musikanalytischen Abschnitte" einfügen? Bei einer Komponistin halte ich das für wichtig. Wenn es dazu Literatur gibt, sollte man wenigstens ein paar Streiflichter dazu geben, wie Werke von ihr heute analysiert werden. Ich finde nicht, dass die Einzelschritte der Analyse wiedergegeben werden müssen, aber ein paar Ergebnisse wären schon schön. Ums mal so auszudrücken: Fanny Hensel waren ihre Kompositionen wichtig, dann sollten sie es uns auch sein.--Mautpreller (Diskussion) 12:32, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
Da bei den Kriterien für eine Auszeichnung stand, dass der Artikel auch für Laien verständlich sein soll, habe ich das weggelassen. Zumal habe ich bei anderen Komponisten, wie z.B. bei dem ausgezeichneten Artikel für Clara Schumann auch keine musikanalystischen Ausflüge gefunden. Die Wertschätzung von Kompositionen bzw. Komponisten drückt sich ja nicht in musikanalytischen Abschnitten auf Wikipedia aus. --Auguste de Gouges (Diskussion) 12:42, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
Noch zu Clara Schumann: Da findet man zum Beispiel dies: "Dieses erste Werk und auch die folgenden Opera 2 bis 10 sowie einige verschollene Kompositionen dienten vornehmlich dem eigenen Vortrag in öffentlichen und halböffentlichen Auftritten. Vor allem op. 3 und opp. 7 bis 10 sind geprägt von den fortschreitenden virtuosen Möglichkeiten der Pianistin und lehnen sich an die Literatur ihrer Zeit an. Hervorstechende Merkmale in dieser ersten Kompositionsphase sind eine farbige, an Dissonanzen reiche Harmonik, eine variable Behandlung von Metrik und Rhythmik sowie besonders in op. 5 und 6 die Vielfalt der Gattungen und Satztypen, die sich teilweise an Werken des von beiden Opera begeisterten Frédéric Chopin orientieren. Auch Werke von Louis Spohr, Carl Maria von Weber und Felix Mendelssohn Bartholdy dienten ihr in dieser Zeit als Vorbilder. Bereits in einigen ihrer frühen Werke hielt die Komponistin durch wechselseitige Zitate und Übernahmen von Themen und Motiven musikalische Zwiesprache mit Robert Schumann." Das ist nicht viel, aber es bietet doch eine Vorstellung davon, was die Komponistin so geschaffen hat.--Mautpreller (Diskussion) 18:06, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
Beispielhaft: Es gibt in Deiner Bibliografie mehrere Artikel zu Hensels Liedkompositionen. "Nach Schubert" war das eine vollwertige musikalische Form. Zum Kunstlied, gerade mit Klavierbegleitung, gibt es eine riesige Literatur. Natürlich kann man das nicht aufarbeiten, aber ein paar "klassische" Fragen könnten schon angerissen werden. Beispielsweise: Wie verhalten sich Klavierpart und Singstimme zueinander? Hensel war ja eine virtuose Pianistin, das sollte sich in der Klavierbegleitung wiederfinden lassen (und wenn nicht, wäre das auch interessant). Waren das meistens Strophenlieder oder durchkomponierte Lieder? Bei Schubert gibt es beides und es ist viel dazu diskutiert worden, was "besser" und angemessener ist. Im Strophenlied hat man ja immer ein bisschen das Problem, dass eine textausdeutende melodische Figur in der ersten Strophe vielleicht gut passt, in den anderen aber nicht so gut (und das ist bei dem Liederzyklus überhaupt, Schuberts Winterreise, durchaus ein Thema). Wie steht es überhaupt mit der Textausdeutung (dazu sollte die Diss. von Huber und vielleicht auch die Publikationen von Stephen Rodgers etwas sagen können)? Ich erwarte gar nicht, dass das einfach ist und schnell gemacht werden kann. Wie gesagt, für "lesenswert" reicht es mir auch so. Gerade der Respekt vor dem Werk würde mich aber wünschen lassen, dass da früher oder später noch was dazukommt.--Mautpreller (Diskussion) 12:58, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
PS: Noch ein Punkt, der mir speziell für Lieder wichtig ist: die Textwahl. Viele Liedkompositionen hatten damit Probleme. Manchmal sind geradezu Perlen entstanden, die aber darunter litten, dass der Text eher schwach war. Man erfährt hier nur, dass das Ave maria auf einen Text von Walter Scott geschrieben wurde. Wie ist es denn mit den anderen Liedern, zumindest den veröffentlichten? Suleika und Hatem ist sicher aus Goethes West-Östlichem Diwan. Und sonst? --Mautpreller (Diskussion) 13:31, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
+1 Ein Artikel über einen Komponisten sollte schon auch Anmerkungen über kompositorische Vorlieben machen. Sonst denkt der Leser noch, die Gute hätte was in Zwölftontechnik fabriziert. Eine musiktheoretische Analyse kann auch in die Tiefe gehen. Ich jedenfalls würde das sehr begrüßen. Und genug Platz ist ja auch vorhanden. Viele Grüße, Schnurrikowski (Diskussion) 16:32, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]

André the Giant[Quelltext bearbeiten]

André René Roussimoff (* 19. Mai 1946 in Coulommiers, Frankreich; † 27. Januar 1993 in Paris), besser bekannt als André the Giant, war ein französischer Wrestler und Schauspieler. Roussimoff litt an den Wachstumskrankheiten Riesenwuchs und Akromegalie, die ihn sehr groß werden ließen und eine sehr massige Konstitution bedingten. Seine Größe wird oft mit 2,24 Metern und rund 240 Kilogramm angegeben, doch die Angaben variieren von Quelle zu Quelle. Zudem unterlag seine Größe, bedingt durch die Erkrankung, auch gewissen Schwankungen.

Aufgrund dieses hünenhaften Erscheinungsbildes wurde er auch „Das achte Weltwunder“ genannt und war in den 1970er und beginnenden 1980er Jahren der erfolgreichste Star des Wrestlinggeschäfts. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er auch als Schauspieler bekannt. So spielte er einen Riesen in Rob Reiners Film Die Braut des Prinzen von 1987. Seine Grunderkrankung führte zu Roussimoffs frühem Ableben. Er wurde 1993 posthum als das erste Mitglied in die WWE Hall of Fame berufen.

War mein Beitrag zum 35. Schreibwettbewerb, bei dem er den 3. Platz belegte. Ich habe ihn ein wenig ruhen lassen, finde aber, dass er nun reif für eine Auszeichnung ist. --Gripweed (Diskussion) 22:41, 30. Jun. 2022 (CEST)[Beantworten]

  • Exzellent Schöner Artikel, der sich auch wegen deiner blumigen Sprache sehr flüssig liest. --Siechfred (Diskussion) 10:03, 1. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
  • Exzellent Als Jurorin in der Sektion hat mir der Artikel sehr gut gefallen, sowohl sprachlich als auch in der Auswertung der Literatur. Eine Kleinigkeit: "Ableben" klingt für mich sehr gehoben und könnte durch das neutrale "Tod" ersetzt werden.--Ktiv (Diskussion) 10:24, 1. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
  • Exzellent - ebenfalls als damaliger SW-Juror. Der Artikel hat die Jury ziemlich beeindruckt, daher sicher prima für unsere Vitrine. -- Achim Raschka (Diskussion) 11:47, 1. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
  • Kurze Zwischenfrage: "mit dem Leben bedrohen" - sagt man das so? Es gibt Google-Suchergebnisse für diese Formulierung, aber irgendwie wirkt sie auf mich nicht so wahnsinnig bedrohlich, eigentlich eher im Gegenteil... --DerMaxdorfer (Diskussion) 22:38, 1. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
Danke! --DerMaxdorfer (Diskussion) 12:05, 2. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]

Seine Größe wird in Kilogramm angegeben? Ich dachte, damit wird ein Gewicht angegeben. SCNR <duck un wech> --Andrea (Diskussion) 14:21, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]

Rein physikalisch ist das kein Fehler. Größe ist ja nicht das selbe wie Körperlänge und als physikalische Größe bezeichnet man allgemein die Dimension wozu auch das Gewicht zählt. --Alabasterstein (Diskussion) 14:48, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]

3. Juli[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 13. Juli/23. Juli.

Rugby Union[Quelltext bearbeiten]

Rugby Union, gemeinhin einfach Rugby oder auch Fünfzehner-Rugby genannt, ist ein Vollkontakt-Ballsport, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in England entstand. Benannt ist er nach seinem Entstehungsort, der Rugby School in der Stadt Rugby. Er ist neben Rugby League eine der beiden Hauptvarianten der Rugby-Familie. Ein Spiel wird zwischen zwei Mannschaften mit je 15 Spielern ausgetragen, die auf einem rechteckigen Feld versuchen, während 80 Minuten einen ovalen Ball am Gegner vorbei ans entgegengesetzte Ende zu tragen, zu werfen oder zu kicken und dadurch Punkte zu erzielen. 1845 verfassten Schüler der Rugby School die ersten Regeln. Weitere wichtige Entwicklungsschritte waren 1863 die Zurückweisung der Regeln der Football Association und 1895 die Abspaltung von Rugby League. Historisch war Rugby Union ein reiner Amateursport, aber 1995 fielen die Beschränkungen für die Bezahlung von Spielern, wodurch auf höchstem Niveau die professionelle Ära begann.

Der Artikel erreichte im letzten Schreibwettbewerb Platz 3 in seiner Sektion. Seither habe ich nochmals intensiv daran gearbeitet und gefeilt. Bedeutende Ergänzungen betreffen insbesondere den Vergleich zur Variante Rugby League und ein Kapitel über typische Verletzungen. --Voyager (Diskussion) 22:47, 3. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]

  • Exzellent – sehr gerne exzellent, da der Artikel rund, äh oval ist. ;) Den Artikel habe ich sehr gerne zum massiven Ausbau des alten exzellenten Artikels af:Rugby herangezogen. Groete. -- Flag of South Africa.svg SpesBona 23:00, 3. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]
  • Mir fehlen zwei Punkte: Zum einen wäre es imho wichtig neben den bereits erwähnten Turnieren auch die traditionsreichen Tourneen & Testserien zu erwähnen. Zum anderen wäre beim Kapitel Erzielen der Punkte vielleicht noch die Evolution des Versuchs erwähnenswert, wo man logisch nachvollziehen kann, dass der gelegte Versuch im Laufe der Zeit mit immer mehr Punkten belohnt wird. Davon abgesehen: Exzellent Gruß--Michael G. Lind (Diskussion) 14:45, 4. Jul. 2022 (CEST)[Beantworten]

4. Juli[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 14. Juli/24. Juli.