Zum Inhalt springen

Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen

Abschnitt hinzufügen
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Letzter Kommentar: vor 9 Minuten von Michael G. Lind in Abschnitt Grundrechte (Schweiz)
Abkürzung: WP:KALP, WP:KEA

Auf dieser Seite werden Artikel nominiert und diskutiert, die möglicherweise exzellent oder lesenswert sind, sowie Listen oder Portale, die möglicherweise informativ sind. Während einer Kandidatur wird entschieden, ob sie eine entsprechende Auszeichnung verdienen.

Die Auszeichnungen sollen qualitativ hochwertiges Schreiben kennzeichnen und belohnen. Durch Nominierung und Abstimmung sollen Seiten gesammelt werden, die Leser leicht als überdurchschnittlich oder hervorragend identifizieren und Autoren sich zum Vorbild nehmen können. Sie sollen Mitarbeiter motivieren, auch noch den letzten Schritt zur Verbesserung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals zu gehen, und ihnen dafür eine kleine Anerkennung der Community zukommen lassen. Bitte beachte beim Ausarbeiten von Kritik den Kritik-Knigge. Beachte ihn auch, wenn du auf Kritik antworten willst.

Artikel, die gezielt für lesenswert kandidieren, können auch unter Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel eingetragen werden. Das Verfahren ist dort beschrieben. Kandidaturen für exzellente Bilder finden sich unter Wikipedia:Kandidaten für exzellente Bilder.

Vorgehen

Jeder kann einen Kandidaten zur Wahl stellen und sich an der Bewertung beteiligen. Wie du dafür vorgehst, erfährst du hier im Detail. Ein Review vor der Kandidatur ist empfehlenswert. Alle Benutzer, auch unangemeldete (IP-Benutzer), sind stimmberechtigt. Jeder hat ein Votum. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ oder „exzellent“ (für Artikel) oder „informativ“ (für Listen und Portale) kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung seines Votums hinsichtlich der Qualitäten der bewerteten Seite wird empfohlen, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:

Informativ
{{BE|i}}
Lesenswert
{{BE|l}}
Exzellent
{{BE|e}}
keine Auszeichnung
{{BE|k}}
Neutral
{{BE|n}}
Abwartend
{{BE|a}}

Wenn du eine bestehende Auszeichnung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals aufgrund von Mängeln nicht mehr für berechtigt hältst, kann diese in einer neuen Kandidatur überprüft werden. Das ist frühestens 14 Tage, nachdem die Mängel auf der Diskussionsseite benannt und seitdem nicht behoben wurden, erlaubt. Eine genaue Erläuterung der Richtlinien für Bewertungen von Artikeln mit Auszeichnungsstatus findet sich hier.

Kriterien

Alle Kandidaten müssen fachlich korrekt sein und dürfen keine gravierenden Fehler enthalten. Artikel mit Lücken in Kernbereichen sind auch dann nicht auszeichnungswürdig, wenn die Lücken auf nicht existierende Literatur zurückzuführen sind. Alle vorgeschlagenen Seiten halten sich an Wikipedia-Richtlinien und -Standards für gute Artikel, Listen oder Portale. Eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Bewertungsstufen findet sich in der Kriteriendarstellung, folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Informative Listen und Portale
  • decken ihren Informationsbereich gut strukturiert und im Wesentlichen vollständig ab
  • sind optisch und sprachlich ansprechend sowie übersichtlich und nicht überladen
  • Listen haben zudem eine Einleitung
  • Portale haben ein passendes Layout, regen zur Mitarbeit an und werden aktiv betreut
Lesenswerte Artikel
  • sind Artikel überdurchschnittlicher Qualität
  • besitzen eine verständliche Einleitung, können jedoch aufgrund tolerierter Fachsprache im Detail für Laien unverständlich sein,
  • können inhaltliche Lücken außerhalb der Kernbereiche aufweisen
Exzellente Artikel
  • sind besonders herausragende Artikel
  • sind hervorragend geschrieben und angemessen illustriert
  • behandeln ihr Thema vollständig ohne gravierende Auslassungen
  • wirken weder einschläfernd noch anbiedernd

Auswertung

Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag (für exzellent am 20. Tag) nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h., bei einer Nominierung am 7. kann am 17. ab 0:00 Uhr ausgewertet werden, für exzellent am 27. ab 0:00 Uhr). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung. Die Auswertung erfolgt primär durch eine Gewichtung und Wertung der für oder gegen die Auszeichnung vorgebrachten Argumente. Sollten keine gravierenden Mängel festgestellt worden sein, gilt folgendes Auswertungsschema: Ein Artikel ist mit einer „Lesenswert“-Auszeichnung auszuwerten, wenn die Summe aus „Exzellent“- und „Lesenswert“-Stimmen mindestens drei Stimmen mehr ergibt als die Zahl der Stimmen „keine Auszeichnung“.

Gibt es am 10. Tag mehr „Exzellent“-Stimmen als „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, so wird die Kandidatur zur Überprüfung des Exzellent-Status um 10 auf insgesamt 20 Tage verlängert. Hat der Artikel am 20. Tag insgesamt mindestens fünf „Exzellent“-Stimmen und mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, dann gilt er als „exzellent“.

Als vorzeitig exzellent können Kandidaturen ausgewertet werden, die nach mindestens 10 Tagen mindestens zehn „Exzellent“-Stimmen und keine einzige „Keine Auszeichnung“-Stimme erhalten (wenn es zugleich mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen gibt).

Eine Liste oder ein Portal ist nach 10 Tagen als „informativ“ auszuwerten, wenn bis dahin mindestens drei „Informativ“-Stimmen mehr als „Keine Auszeichnung“-Stimmen abgegeben wurden.

Bei einer geringen Beteiligung an der Kandidatur und eines sich für eine Prämierung abzeichnenden Stimmungsbildes kann die Kandidatur nach dem Ermessen der Auswerter verlängert werden.

Enthält eine Seite auch nur einen nachgewiesenen gravierenden inhaltlichen Fehler, so ist sie unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht oder nur mit einem begründeten niedrigeren Status auszuzeichnen. Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt. Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden. Weist eine Kandidatur ab 24 Stunden nach Beginn fünf Voten „ohne Auszeichnung“ mehr als Auszeichnungsstimmen auf, oder nach mehr als 72 Stunden drei Voten „ohne Auszeichnung“ ohne zugleich mindestens eine Pro- oder eine Abwartend-Stimme bekommen zu haben, ist sie vorzeitig gescheitert.

Weitere Details siehe unter Wahlmodus und Auswertung. Technische Hinweise für den Auswertenden gibt es hier.

Review des Tages

Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages:


Weißer Stimmzettel, der für die vorgezogene Stimmabgabe verwendet wurde

Die Volksabstimmung im Saargebiet am 13. Januar 1935 stellte den Abschluss der durch den Ver­sailler Ver­trag fest­ge­leg­ten fünf­zehn­jäh­ri­en Ver­wal­tung die­ses Gebiets durch den Völ­ker­bund dar. Den Bewoh­nern stan­den drei Wahl­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung: die Fort­setzung des beste­hen­den Man­dats­sta­tus, der Anschluss an Frank­reich oder die Rück­glie­de­rung an Deutsch­land. Die Macht­über­nahme der Natio­nal­sozia­lis­ten 1933 ver­än­derte die poli­ti­sche Land­schaft erheb­lich, da sich zuvor ein­heit­lich für Deutsch­land ein­tre­tende Par­teien wie SPD und KPD nun für den Sta­tus quo aus­spra­chen, um eine Ein­glie­de­rung in das natio­nal­sozia­lis­ti­sche Deutsch­land zu ver­hin­dern. Die Abstim­mung fand unter inter­natio­na­ler Auf­sicht statt, wobei eine multi­natio­nale Frie­dens­truppe aus Groß­bri­tan­nien, Ita­lien, den Nie­der­lan­den und Schwe­den für Ord­nung sorgte. Das Ergeb­nis war ein­deu­tig: 90,7 Pro­zent der Stim­men ent­fie­len auf Deutsch­land, 8,9 Pro­zent auf den Sta­tus quo und ledig­lich 0,4 Pro­zent auf Frank­reich. Nach der Ver­kün­dung des Resul­tats emi­grier­ten etwa 5.000 Gegner des Natio­nal­sozia­lis­mus nach Frank­reich, wäh­rend das Saar­ge­biet am 1. März 1935 offi­ziell an das Deutsche Reich zurück­ge­ge­ben wurde.

27. Dezember

[Quelltext bearbeiten]

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 6. Januar/16. Januar

Jagdreiten

[Quelltext bearbeiten]

Jagdreiten ist organisiertes Ausreiten ins Gelände. In geführten Gruppen, sogenannten „Jagdfeldern“, wird eine vorgegebene Geländestrecke mit Hindernissen geritten. Eine Besonderheit ist es, im Pulk querfeldein lange Strecken zu galoppieren und dabei springen zu können. In Deutschland ist das sonst kaum möglich, sei es wegen möglicher Flurschäden, weil die Wege asphaltiert sind oder weil es keine Hindernisse gibt. Anders als die Parforcejagd ist Jagdreiten reiner Pferdesport beziehungsweise Hundesport. Es wird also kein Wild gejagt.

Der Artikel ist schon älter, ich habe ihn aber kürzlich noch einmal überarbeitet. Grüsse --Minoo (Diskussion) 14:56, 27. Dez. 2025 (CET)Beantworten

Wie ich schon sagte, würde ich die Kapiteletwas anders strukturieren. Also die Literatur & Weblinks nach oben vor die Anmerkungen bzw Einzelnachweise.--Michael G. Lind (Diskussion) 23:49, 1. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Die Einzelnachweise sind nach hinten geschoben. Ich hoffe das passt so. Gruss --Minoo (Diskussion) 22:01, 2. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Abwartend Negativ fällt mir die riesige Lücke auf, die vor der Geschichte durch zu viele Bilder entstanden ist. Wie du das mit dem Nachweis 30 gemacht hast, weiß ich nicht, das ist ganz neu für mich. Du kannst beim Nachweis die ISBN dann übrigens auch weglassen, weil diese ja in der Literatur schon angegeben ist. Insgesamt hat der Artikel das Potenzial für eine Auszeichnung. Gruß--Michael G. Lind (Diskussion) 22:30, 4. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Ein Bild ist gestrichen. Bei mir sieht es gut aus, auf einem anderen Bildschirm kann es aber anders aussehen. Nachweis 30 hatte ich mit der inzwischen gestrichenen Vorlage:Rp gemacht. Benutzer:ⵓ hat den Nachweis dann glücklicherweise umformatiert. Gruß --Minoo (Diskussion) 19:19, 5. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Abwartend Auf mich macht der Artikel einen guten ersten Eindruck. Vielen Dank für die gute Arbeit. Von einer Bewertung hält mich derzeit allerdings noch der Umgang mit den Einzelnachweisen ab. Mehrere Absätze und teilweise ganze Kapitel sind noch ohne EN. Dazu zählen beispielsweise die Kapitel "Vorbereitung", "Fuchsschwanz an der Schulter", "Fuchsschwanz an einem Busch", "Fuchsschwanz an einer quer gespannten Leine", "Aufbruch zur Jagd und Schleppen" usw. Auch wenn es sich hierbei um Unterkapitel handelt, wäre zumindest am Ende des jeweiligen Hauptkapitels ein Beleg wünschenswert.

Hinsichtlich der Illustrationen ist mir Folgendes aufgefallen: Wäre es möglich, das Bild aus der Einleitung "Der Jagdherr erklärt die Jagdregeln beim Stelldichein einer Hubertusjagd, Schloss Auel, 1961" weiter nach unten in das Unterkapitel "Jagdregeln" zu verschieben? Inhaltlich würde sich das gut ergänzen, und die Einleitung hätte dann ein zentrales Bild anstelle der derzeit zwei. Möglicherweise passt auch das andere Bild aus der Einleitung mit den Jagdhornbläsern besser in das Unterkapitel "Ablauf", in dem auf die Jagdhornbläsergruppe Bezug genommen wird.

Ich fände sogar das derzeit ganz unten im Artikel platzierte Bild zur Beizjagd reizvoll für die Einleitung, da hier gewissermaßen von den Anfängen des Jagdreitens die Rede ist. Inwieweit dies nun persönlicher Geschmack ist oder sich inhaltlich fundiert begründen lässt, überlasse ich gerne dir. Es sind zunächst nur Überlegungen, die ich mir als Laie mache. Mir kommt es letztlich vor allem auf die Einzelnachweise an, um eine Bewertung abgeben zu können. --Gezeitengarten (Diskussion) 01:41, 6. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Vielen Dank für die hilfreichen Hinweise. Die Belege sind eingepflegt. Bitte melden, wenn noch etwas fehlt. Die Bilder mit den Jagdregeln und den Bläsern sind an die passenden Stellen verschoben. Ich finde das Beizjagd-Bild zwar auch hübsch, aber es ist kein passendes Artikelbild für das Jagdreiten, bei dem kein Wild gejagt wird. Zweites Bild aus Einleitung gestreichen. Gruss --Minoo (Diskussion) 01:06, 7. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Herzlichen Dank für die sehr gute Weiterarbeit an dem Artikel. Gefällt mir nun richtig gut. Für mich nun Exzellent --Gezeitengarten (Diskussion) 01:18, 7. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Exzellent. + 1 zum Kollegen Gezeitengarten. Das nächste Mal vor der Kandidatur so ranklotzen - könnte vielleicht mehr Stimmen bringen ;-) Grüße --Methodios (Diskussion) 15:45, 7. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Darum war der Hinweis von Gezeitengarten so wertvoll. Alles was mir interessant, schwierig oder zweifelhaft erschien hatte ich ausführlichst recherchiert und belegt, so dass ich die Lücken bei dem was mir selbsterklärend erscheint gar nicht wahrnahm. Manchmal braucht es einen Blick von aussen. Gruss --Minoo (Diskussion) 17:01, 8. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Mittlerweile ändere ich mein obiges Votum ab. Der Artikel hat einen Prozess der steten Verbesserung im Review und hier durchgemacht und ist eine Fleißarbeit in einem Bereich, der bislang keine ausgezeichneten Artikel aufweist. Deshalb dann jetzt Exzellent --Michael G. Lind (Diskussion) 13:23, 11. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Lesenswert. Ich bin nicht ganz überzeugt von der vermeintlichen exzellenz des Artikels und finde ein lesenswert angemessen und verdient, Danke für die Arbeit! Einige Anmerkungen:

  • Warum sind drei Einzelnachweise in der Einleitung nötig, sie fasst den Artikeltext zusammen (hier tauchen somit belegbedürftige Informationen auf, die nicht im Artikel stehen?!) erledigtErledigt --Minoo (Diskussion) 16:37, 17. Jan. 2026 (CET)Beantworten
  • Der kausale Zusammenhang im Satz mit der Brut- und Setzzeit passt irgendwie nicht. Was hat die Zeit mit der Teilnahme am "gesellschaftlichen Leben beim Jagdreiten" zu tun? Am besten zwei Sätze draus machen. erledigtErledigt --Minoo (Diskussion) 16:37, 17. Jan. 2026 (CET)Beantworten
  • Die Begriffe Jagdreiten und Reitjagd werden synonym verwendet, wenn dem so ist, sollte das Fett in die Definition/Einleitung oder im Artikel Unterschiede herausarbeiten.
Jagdreiten oder reiten ist die Tätigkeit, Reitjagd oder Jagd ist die Veranstaltung. Soll das erklärt werden? --Minoo (Diskussion) 16:37, 17. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Da ich nicht in der Materie stecke, die Nachfrage: Wie würde man die Tätigkeit bei einer Parforcejagd bezeichnen? Ist das nicht auch Jagdreiten, sprich bei jeder Jagd zu Pferd? Und Reitjagd klingt für mich auch universell, sprich jede Jagd zu Pferd? Versuch mir mal die Bezeichnungen und ihre Differenzierungen zu erklären, dann wird es evtl. klarer wie es im Artikel verwendet und erklärt werden muss. Evtl. ist es ganz einfach:
  • Einleitung:
Jagdreiten ist organisiertes Ausreiten ins Gelände bei einer Reitjagd, spezielle Formen sind die „Fuchsjagd“ und die „Schleppjagd“. In geführten Gruppen, sogenannten Jagdfeldern, wird eine vorgegebene Geländestrecke mit Hindernissen geritten. Eine Besonderheit besteht darin, im Pulk querfeldein lange Strecken zu galoppieren und dabei zu springen. In Deutschland ist dies sonst kaum möglich, sei es wegen möglicher Flurschäden, asphaltierter Wege oder fehlender Hindernisse. Das Jagdreiten hat sich als reiner Pferdesport beziehungsweise Hundesport aus der Parforcejagd entwicklet, bei der noch Wild gejagt wird und die seit 1953 in Deutschland verboten ist.
Bei den Fuchsjagden, die ohne Hunde und echte Füchse stattfinden, gibt es mit dem Fuchsschwanzgreifen ein Wettkampfelement. Schleppjagden hingegen werden mit einer Hundemeute geritten, die eine künstliche Duftspur, die „Schleppe“, verfolgt. Schleppjagden sind ein Sport ohne Wettkampf. Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Ausritt mit anderen Reitern, Reiterinnen und den Hunden.
Da die Jagdsaison kurz ist, gibt es wenige spezialisierte Jagdreiter. Bei den Veranstaltungen kommen Spring-, Dressur- oder Vielseitigkeitsreiter nach der Turniersaison mit Freizeitreitern verschiedener Altersgruppen zum Jagdreiten in der Natur zusammen.
erledigtErledigt Gruss --Minoo (Diskussion) 20:21, 17. Jan. 2026 (CET)Beantworten
--Krib (Diskussion) 17:54, 17. Jan. 2026 (CET) PS: Da der letzte Satz der Einleitung mMn noch krumm ist, oben mal als Vorschlag die ganze Einleitung ergänzt wie es gehen könnte. MfG--Krib (Diskussion) 18:43, 17. Jan. 2026 (CET)Beantworten
  • Haben die Abschnitte Falknerei zu Pferd, Bogenreiten und Schnitzeljagden wirklich was mit dem Jagdreiten im Sinne der in der Einleitung gegebenen Definition zu tun (Bei der Beizjagd kann wie bei der Parforcejagd Wild gejagt werden!?)? Ggf. zusammen in einen gemeinsamen Abschnitt ausgliedern (in der Art "Verwandte Aktivitäten" oder so...).erledigtErledigt --Minoo (Diskussion) 16:37, 17. Jan. 2026 (CET)Beantworten
  • Format der ENs nicht wirklich einheitlich und nicht immer entsp. der Vorgaben auf den Funktionsseiten

MfG--Krib (Diskussion) 13:39, 17. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Eine Empfehlung für die Einleitung: Da der Geschichtsabschnitt spät im Artikel kommt, sollte in der Einleitung die Entstehung bzw. der Ursprung des Jagdreiten in der Form der Definition klar werden (Parforcejagd und Grund warum diese nicht mehr durchgeführt wird). Auch ist der einleitende Satz im Geschichtsabschnitt nicht wirklich gut, da man hier denken könnte, die Parforcejagd gehört zum Jagdreiten?! (auch hier, die Parforcejagd ist der Ursprung bzw. Vorläufer....muss man sich erst aus dem folgenden Text erarbeiten). MfG --Krib (Diskussion) 14:12, 17. Jan. 2026 (CET) erledigtErledigt --Minoo (Diskussion) 16:37, 17. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Oben habe ich in Einschüben geantwortet. Ich sehe die Fehler in den EN nicht. Gibt es ein Tool das die Formatierung der EN überprüft? --Minoo (Diskussion) 16:37, 17. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 12. Januar/22. Januar

Grüne Huschspinne

[Quelltext bearbeiten]

Die Grüne Huschspinne (Micrommata virescens) ist eine Spinne aus der Familie der Riesenkrabbenspinnen (Sparassidae). Sie ist paläarktisch verbreitet, dabei jedoch als xerophile (wärmeliebende) in den südlichen Breiten ihres Vorkommensgebiets häufiger und bewohnt ihrer Xerophilie entsprechend bevorzugt trockenwarme Habitate (Lebensräume). Ferner ist die Grüne Huschspinne die einzige in Mitteleuropa natürlich vorkommende Riesenkrabbenspinne. Die Art ist eine mittelgroße Spinne und erhält ihren Trivialnamen durch die vor allem beim Weibchen ausgeprägte Grünfärbung, während das Männchen vermehrt olivgrüne bis gelbe wie auch rote Farbelemente aufweist.

Bei der Grünen Huschspinne handelt es sich wie bei allen Huschspinnen (Micrommata) und somit im Gegensatz zu den meisten anderen Riesenkrabbenspinnen um eine tagaktive Art, die sich bevorzugt in niedrigem Gebüsch oder höheren Gräsern aufhält, wo sie aufgrund ihrer Färbung gut getarnt ist. Sie ernährt sich wie alle Spinnen räuberisch und erlegt wie für Riesenkrabbenspinnen üblich Beutetiere freilaufend und somit ohne ein Fangnetz. Der Paarung geht eine ausgeprägte Balz voraus und ein begattetes Weibchen fertigt im Sommer einen Brutgespinst an, in dem es seinen Eikokon deponiert. Es betreibt Brutpflege und bewacht sowohl das Eigelege als auch die frisch geschlüpften Nachkommen, ehe diese sich selbstständig verstreuen und selbstständig über mehrere Fresshäute (Häutungsstadien) heranwachsen.

Die Arachnologische Gesellschaft kürte die Grüne Huschspinne zur Spinne des Jahres 2004. Damit sollte u. a. auf die Gefährdung der Art durch den Rückgang ihrer Lebensräume aufmerksam gemacht werden. Eine ernstzunehmende Gefahr für den Menschen geht von der Spinne nicht aus.

Nach der Spinne des letzten Jahres wird nun auch die des Jahres 2004 hier aufgestellt. Der Artikel wurde im Rahmen des 43. Schreibwettbewerbs überarbeitet und deckt alles verfügbare über diese markant gefärbte, auch bei uns teilweise häufige aber dennoch bedrohte Spinnenart dar. --Prianteltix (Diskussion) 17:31, 2. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Nur eine kurze Anmerkung mit einer Rückfrage: Der Artikel enthält mehrere Tabellen, deren Anordnung den Lesefluss ein wenig stört. Auf der linken Hälfte der Seite wird viel gezeigt, während die rechte Hälfte weitgehend leer bleibt. Könnte man dies optimieren? Etwa durch eine andere Anordnung der Tabellen oder durch das Einfügen von Illustrationen oder ergänzendem Text? Deine anderen exzellenten Artikel wirken in dieser Hinsicht so harmonisch und flüssig, besonders was das Layout angeht. --Gezeitengarten (Diskussion) 21:42, 6. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Hi Gezeitengarten, auch hier vielen Dank. Wahrscheinlich schwierig, da die Tabellen allgemein sperrig sind. Würde man sie anders anordnen, dann würden Sie den Text oder die Bilder wieder anderweitig verschieben. Letztendlich sind die Tabellen eine Darstellung des im Originaltext noch unübersichtlicher dargestellten Inhalts über die Beinstacheln bsp. und werden nun nach Feedback aus vorherigen Kandidaturen in Tabellen dargestellt. --Prianteltix (Diskussion) 10:23, 7. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Service: Mögl. zur kompakteren Darstellung der Tabellen, idR immer Erläuterungen in Tabellenköpfen weglassen (ggf. mit separaten Fußnoten zur Tabelle arbeiten (zB. mit Vorlage:FNZ)

Maße eines einzelnen von Jäger vermessenen und bei Weimar gefundenen Männchens in Millimetern nach Jäger
Gemessener Bereich Wert
Körpermaße
Gesamtlänge 7,1
Länge des Prosomas 3,9
Breite des Prosomas 3,1
Anteriore Breite 1,5
Länge des Opisthosomas 3,8
Breite des Opisthosomas 2,1
Durchmesser der Augen
Anterior median 0,15
Anterior lateral 0,22
Posterior median 0,16
Posterior lateral 0,18
Abstand der Augen
Anterior median zueinander 0,14
Anterior median-Anterior lateral 0,03
Posterior median zueinander 0,28
Posterior median-Posterior lateral 0,2
Anterior median-Posterior median 0,38
Anterior lateral-Posterior lateral 0,17
Abstand der anterioren Augen zu den Cheliceren
Anterior median-Cheliceren 0,39
Anterior lateral-Cheliceren 0,4
Längen der Beine des von Jäger vermessenen Männchens in Millimetern:
Beinpaar  Femur Patella Tibia
(Schiene)
Metatarsus
(Fersenglied)
Tarsus
(Fußglied)
Gesamt-
länge
Pedipalpen 1,4 0,6 1 0 (hier nicht vorhanden) 1 (hier der Bulbus) 4,4
1 4 1,6 4 3,8 1,3 14,7
2 4,2 1,6 4,3 4,1 1,4 15,6
3 3,6 1,3 3,4 3,2 1,2 12,7
4 4,3 1,3 4 4,5 1,4 15,5
Anordnung der Beinstacheln des von Jäger untersuchten Männchens
Beinpaar  Femur Patella Tibia Metatarsus Tarsus
Pedipalpen 1-3-1 1-2-0 2-1-0-1 - 1-1-1-2 (hier der Bulbus)
1 3-2-3 1-0-1 2-0-2-4 1-0-0-4 -
2 3-2-3 1-0-1 2-0-2-4 1-0-0-4 -
3 3-2-3 1-0-1 2-1-2-4 3-0-2-4 -
4 3-(2)-2-1 1-0-1 2-1-2-4 3-0-3-7 -

MfG--Krib (Diskussion) 13:14, 7. Jan. 2026 (CET) PS: Refs hier entferntBeantworten

Nicht schlecht, habe ich mal so übernommen. Danke, Krib. --Prianteltix (Diskussion) 13:36, 7. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Exzellent Der Artikel ist auf den Punkt geschrieben und ich denke, viel mehr zu verbessern gibt es auch nicht. Schön, dass hier auch Artikel zu Spinnentiere eingestellt werden. --Gezeitengarten (Diskussion) 22:10, 11. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Exzellent. Grüße --Methodios (Diskussion) 08:46, 12. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Exzellent. Seit langem habe ich wieder mal einen deiner Spinnenartikel gelesen (einst – vor etwa 2–3 Jahren – las ich sie nachgerade en masse) und was ich sah, gefiel mir – insbesondere die Prägnanz; außerdem hat sich der Stil in der Zwischenzeit erheblich verbessert (kürzere Sätze, weniger Nominalphrasen). Danke für deine Arbeit.--FWS AM (Diskussion) 21:18, 12. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 19. Januar/29. Januar

Haldane-Mission

[Quelltext bearbeiten]

Als Haldane-Mission wird eine diplomatische Reise vom 8./9. Februar 1912 bezeichnet, die der britische Kriegsminister Richard Haldane nach Berlin unternahm. Haldane traf sich dort mit dem deutschen Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg, mit dem Kaiser Wilhelm II. und mit Alfred von Tirpitz, dem Staatssekretär des Reichsmarineamtes. Haldane hatte das Ziel, das Flottenwettrüsten zwischen dem Deutschen Kaiserreich und dem Vereinigten Königreich zu beenden, welches zu diesem Zeitpunkt seit etwa einem Jahrzehnt die Flottenpolitik beider Länder mitbestimmte. In der Gegenrichtung waren die deutschen Verhandlungsführer hauptsächlich daran interessiert, ein britisches Neutralitätsversprechen für einen künftigen europäischen Krieg sowie britische Unterstützung für den Erwerb weiteren deutschen Kolonialbesitzes zu erreichen. Die Haldane-Mission endete ohne verwertbare Ergebnisse, da die Ziele beider Seiten unvereinbar waren.

Liebe Wikipedianer, neues Jahr, neues Kandidatur. Ein Artikel von mir, den ich kurzerhand im November geschrieben hatte und nach einem Review nun hier vorstelle. Das Review war positiv, ich bedanke mich bei @Ted52: & @Prüm: für ihre hilfreichen Anmerkungen und Ergänzungen. Nun hoffe ich, dass der Artikel euch ebenso gefällt wie mir das Schreiben. Grüße --Michael G. Lind (Diskussion) 21:55, 9. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Für mich Exzellent. Ich sehe Wahldresdners Wunsch nach etwas älterer Forschungsgeschichte ein (und widerspreche nicht!), priorisiere aber die neueste Forschungsgeschichte und schätze den derzeitigen Umfang wert. —Ted52 (Diskussion) 00:41, 12. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Auf jeden Fall bereits Lesenswert, vielen Dank für diesen schönen Artikel. Struktur und Text gefallen mir insgesamt sehr gut, auch die einschlägige aktuelle Literatur wurde, soweit ich das beurteilen kann, umfassend genutzt. Zur Exzellenz fehlt mir zunächst noch etwas zur älteren Forschungsgeschichte. Das Kapitel dazu beginnt erst 1993 mit Mommsen, aber der war sicher nicht der erste Historiker, der sich mit der Haldane-Mission befasst hat. Auch der eigentliche Verlauf der Mission und die von Haldane in Berlin geführten Gespräche sind noch relativ kurz dargestellt, gerne hätte ich da etwas mehr erfahren, bspw. auch über die kolonialen Absprachen. Manches scheint ja weitergeführt worden zu sein, denn über die in diesem Kapitel benannte Bagdadbahn konnten sich das Kaiserreich und Großbritannien ja kurz vor Ausbruch des 1. Weltkriegs ja schließlich einigen. Die Nachwirkungen in verschiedene Richtungen wären daher sicher auch noch etwas ausbaufähig. Zwei kleinere inhaltliche Anmerkungen noch: Im Kapitel "Auf deutscher Seite" sind irgendwo die "Neuen Rechten" erwähnt. Dabei kann es sich ja nicht um die heutige Neue Rechte handeln; welche Gruppe ist damit gemeint? Und zweimal taucht das Wort "Détente" auf, das ist sicher nicht allgemein bekannt und sollte kurz erklärt oder passend verlinkt werden (am besten wohl auf Entspannungspolitik). --Wahldresdner (Diskussion) 15:10, 11. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Danke für das Votum und die Anmerkungen! Ein paar Ergänzungen habe ich bereits gemacht, die weiteren Absprachen auf kolonialem Gebiet kann ich auch noch ergänzen (Deutschland wollte den Großteil der portugiesischen Kolonien in Afrika erwerben plus Belgisch Kongo und damit ein deutsches Mittelafrika schaffen). Die Neue Rechte weiß ich ehrlich gesagt spontan auch nicht einzuordnen, ich muss da in Mommsens Buch noch mal nachforschen.--Michael G. Lind (Diskussion) 00:40, 12. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Als Update: Die Neue Rechte habe ich erklärt, den Artikel inhaltlich mit den weiteren Beziehungen ausgebaut.--Michael G. Lind (Diskussion) 23:48, 21. Jan. 2026 (CET)Beantworten

keine Auszeichnung. Inhaltlich vermag ich den Artikel nicht zu bewerten. Sprachlich bin ich indes nicht überzeugt. Zwar habe ich gestern und heute einige stilistische Änderungen vorgenommen. Der Text wirkt streckenweise unrund und in der Wortwahl etwas unbeholfen – es werden seltsame (aus dem Englischen entlehnte?) Metaphern und Ausdrücke verwendet, über die das deutsche Auge stolpert. Überdies werden zu viele Füllwörter verwendet. Schließlich ist mir der Text hin und wieder zu weitschweifig. Gewisse Informationen über Gespräche könnte man kürzen. Mir ist bewusst, dass die Kritik reichlich unkonkret ist. Das tut mir leid, weil man als Autor wenig damit anfangen kann. Derzeit fehlt mir indes die Zeit, die betroffenen Passagen aufzulisten.--FWS AM (Diskussion) 14:14, 12. Jan. 2026 (CET) Nunmehr Exzellent; kann nichts mehr erkennen, was gegen die Auszeichnung spricht.--FWS AM (Diskussion) 08:22, 20. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Auch dir danke für dein Votum. Die Füllworte werde ich noch mal durchgehen und versuchen, den Text sprachlich zu verbessern. Bzgl Weitschweifig muss ich allerdings sagen, dass im Review und hier eher eine Erweiterung angeregt wurde, insofern hältst du da etwas die Contrarian-Position. Gruß--Michael G. Lind (Diskussion) 21:14, 12. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Dann schaue ich mir den Artikel in ein paar Tagen erneut an. --FWS AM (Diskussion) 21:20, 12. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Exzellent Den Artikel finde ich informativ. Sprachlich habe ich kleinere Verbesserungen vorgenommen. Ein wenig gewundert habe ich mich über die häufigen Semikolons, die doch eher unüblich sind. Hier würde ich kurze Sätze bevorzugen. Das scheint mir aber mehr eine subjektive Vorliebe zu sein und soll mein Votum nicht beeinflussen. Alles in allem bin ich über den Artikel erfreut und halte ihn auch für exzellent. --Gezeitengarten (Diskussion) 01:14, 14. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Nicht ganz einfach, zwar sehe ich den Artikel als Exzellent an, aber in dem Kapitel Die Haldane-Mission (S. 626–630) in Rainer F. Schmidt Kaiserdämmerung: Berlin, London, Paris, St. Petersburg und der Weg in den Untergang (2021) werden einige Aspekte genannt, die im Text nicht klar zur Geltung kommen. Allerdings hat das Buch gemischte Rezensionen bekommen, teilweise wurde Schmidt Geschichtsrevisionismus vorgeworfen. Von daher bin ich mir nicht sicher, ob seine Ausführungen in den Artikel sollten. Wie auch immer, in Schmidts Darstellung steht zur Haldane-Mission jedenfalls, dass sie „für Grey und seine Freunde lediglich ein innenpolitische Manöver gewesen sei“ (S. 627). Interessant noch, dass laut Schmidt Haldane eine konkrete Forderung im Gepäck hatte, „einen Verzicht auf die geplanten drei zusätzlichen Schlachtschiffe oder zumindets die Verlangsamung des deutschen Bauprogramms auf zwölf statt sechs Jahre als Vorbedingung für jedes Abkommen“ (S. 629). Vielleicht magst du prüfen, ob das noch etwas für den Artikel wäre, zumindest für den Bereich Forschungsgeschichte.
Sprachlich sehe ich nichts, was einer Auszeichnung entgegen steht, Typos und Unwuchten im Ausdruck sind ja ausgebessert worden. Außerdem erachte ich einen individuellen, manchmal „eckigen“ Schreibstil nicht als Qualitätsmangel, ganz im Gegenteil ist mir das lieber als das gleichförmige, weichgespülte KI-Gequacke, das sich in unserer Enzyklopädie zunehmend breit macht. Noch ein paar Kleinigkeiten:
(a) Die jeweils zweiten Absätze in den Abschnitten Auf deutscher Seite und Auf britischer Seite sind sehr lang, für die Lesbarkeit wäre sicher eine Unterteilung hilfreich.
(b) M. E. wäre es sinnvoll, den Abschnitt Forschungsgeschichte chronologisch zu sortieren, also Ferguson (1998) und Clark (2012) weiter nach vorne zu ziehen.
(c) Bei der Literatur sind Werke zu Oberthemen angegeben, weshalb hier Seitenangaben naheliegen würden, wenn sich die Haldane-Mission auf ein Kapitel oder eine bestimmte Stelle im Buch einschränken lässt.

Danke für den überzeugenden Artikel, --Arabsalam (Diskussion) 09:58, 15. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Vielen Dank für die Ergänzungen, die Einschätzung und das Votum. Zu Schmidts Darstellung: Eben weil das Buch eher gemischt abgehandelt wurde, habe ich davon abgesehen, es zu ergänzen. Schmidts Deutung/Darstellung muss man insofern widersprechen, dass zwischen Grey und seinen Verbündeten im Foreign Office durchaus Diskrepanzen bestanden. Es stimmt mit Clarke, Ferguson und Otte (Foreign Office Mind) überein, wenn man ausführt, dass etwa Bertie und Goschen sehr glücklich waren, dass die Haldane Mission gescheitert ist. Wie ich aber schon auf der Disk-Seite zu Grey selber ausführte, war das eine sehr heterogene Gruppe: Crowe sah wie beschrieben Deutschland als Unruhestifter, der nach Hegemonie zunächst in Europa dann auch in der Welt strebe. Bertie war frankophil und dachte über Deutschland ähnlich. Ebenso Hardinge. Nicolson wiederum hatte den Alptraum, dass, wenn GB die Ausgleichspolitik mit Russland & Frankreich nicht fortführt, Russland (und im Schlepptau dann auch Frankreich) dann ins deutsche Lager überwechselt und ein isoliertes GB sich mit einem feindlich gesinnten Kontinentalblock unter deutscher Führung auseinandersetzen muss. (Wilhelm II wollte genau das nach dem Russisch-japanischen Krieg scheinbar auch wirklich.) Deshalb hätte am besten alles zu unterbleiben, was das gute Einvernehmen mit Russland und Frankreich trüben könnte. Grey selbst habe ich beschrieben, er stand auch mit einem Bein innerhalb dieser Gruppe. Andererseits hatte er auch im Frühjahr 1912 geäußert, dass man die Karte Afrikas mit einer pro-deutschen Gesinnung studieren solle (Mommsen, S. 274), er wäre zu weitreichenden Konzessionen bereit gewesen, dei teils nur scheiterten, weil Großbritannien sich mit dem Subimperialismus des Dominions Südafrikas konfrontiert sah, das gern selbst expandieren wollte. Weiter wäre er auch bereit gewesen, nach erfolgreichen Verhandlungen selbst nach Berlin zu reisen, um einen Vertrag zu unterzeichnen. Die Forderung Haldanes werde ich natürlich aufnehmen.--Michael G. Lind (Diskussion) 01:38, 16. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Ohne dass ich das Buch von Schmidt, geschweige denn seine Thesen, genauer kenne, wäre es dennoch sinnvoll, kurz seine Aussagen zur Haldane-Mission aufzunehmen - aber eben auch dazu zu schreiben, dass seine Thesen in der Fachwelt nicht überall auf Zustimmung treffen. Genau das ist doch der passende Inhalt für ein Kapitel zur Forschungsgeschichte eines historischen Ereignisses: Die verschiedenen Einschätzungen und Beurteilungen von Historikern über das Ereignis darstellen und zusammenfassend erläutern, wie die überwiegende Meinung der Fachwelt zu einem Thema insgesamt ist. Da sollten auch abweichende Thesen von Fachhistorikern ihren Platz finden (ich rede nicht von abwegigen Theorien abseits seriöser Wissenschaft), und wenigstens kurz dargestellt werden ("Schmidt beurteilt die Haldane-Mission in seinem Buch so und so, das Buch wurde allerdings insgesamt in der Geschichtswissenschaft eher kritisch beurteilt."). Da hat man seine Thesen und sie auch eingeordnet. Ansonsten schließe ich mich Arabsalam an, was die sprachliche Beurteilung betrifft. Ich halte den Artikel für insgesamt sprachlich gelungen und kann die kritische Einschätzung des Kollegen FWS AM nicht nachvollziehen, insbesondere nicht das auf dieser sprachlichen Kritik beruhende "keine Auszeichnung". Gruß, --Wahldresdner (Diskussion) 09:36, 16. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Historikerstreits finde ich rasend spannend und ein wunderbares Thema; von Schmidt hatte ich mich ferngehalten, weil er ihm vorgeworfen wurde, Behauptungen ohne Nachweise aufzustellen. So hat er offenbar geschrieben, dass Deutschland sieben Millionen Tote im Weltkrieg hatte, davon 760.000 Opfer infolge der Blockade der Royal Navy. Dies aber ohne Nachweise zu liefern. Poincaré habe im Wissen über militärische Planungen Deutschlands (Schlieffenplan) ab 1912 einen Krieg vorbereiten können. Er bleibt aber wiederum die Forschungsarbeit dazu schuldig. Das war der Mangel, der mich dazu bewegt hat, das Buch links liegen zu lassen. Kompromiss: Ich bringe die eine Behauptung ein, lasse das Buch aber aus der Literaturliste (=sozusagen die Empfehlungsliste) raus.--Michael G. Lind (Diskussion) 22:56, 18. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Exzellent Inhaltlich mMn auf jeden Fall (habe das schon beim ersten Lesen so empfunden) - tja, und sprachlich: ich habe garantiert auch einen ganz anderen Stil, aber das ist eben subjektiv. Grüße --Methodios (Diskussion) 17:34, 17. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 21. Januar/31. Januar

Grundrechte (Schweiz)

[Quelltext bearbeiten]

Grundrechte werden in der Schweiz hauptsächlich durch die Bundesverfassung (BV) und die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) garantiert. Sie stehen dem Individuum und in eingeschränktem Mass juristischen Personen zu. An sie gebunden sind sämtliche Hoheitsträger und Unternehmen, die in staatlichem Auftrag handeln. Grundrechte dienen in erster Linie dem Schutz elementarer Ausprägungen des menschlichen Daseins wie der körperlichen Unversehrtheit und der Meinungsäusserungsfreiheit. Abgesehen von diesen Freiheitsrechten werden grundlegende rechtsstaatliche Garantien (Diskriminierungsverbot und der Schutz vor staatlicher Willkür), Verfahrensgrundrechte und politische Rechte verbrieft.

Vor etwa zwei Jahren kandidierte dieser Artikel hier und verfehlte das Quorum fürs grüne Bapperl wegen mangelnder Beteiligung. Seitdem habe ich den Artikel gekürzt, indem einiges in Sub-Artikel ausgelagert wurde, und aktualisiert. Freue mich auf eure Rückmeldungen. Liebe Grüsse, --FWS AM (Diskussion) 13:11, 11. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Exzellent Schön insbesondere aufgezeigt, wie Schweizer Geschichte und direkte Demokratie die Grundrechte beeinflussen. Lediglich das Fremdwort "legiferieren" würde ich vermeiden, da schon vorher steht, dass es um eine Tätigkeit des Gesetzgebers geht, halte ich es für verzichtbar. --Pistazienfresser (Diskussion) 17:10, 11. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Für mich ein neues Thema, ich musste auch ein paar Male zweimal lesen, weil nicht alles selbsterklärend ist. (Kein Kriterium, ich weiß.) Insgesamt halte ich den Artikel für auszeichnungswürdig und würde auch zu Exzellent tendieren. Was mich manchmal ein wenig stutzig macht, ist ein Satz wie Abgesehen von der symbiotischen Wirkung stehen Grundrechte und Demokratie in einem Spannungsverhältnis: Die Grundrechte binden den demokratischen Gesetzgeber und schränken ihn in seiner Entscheidungsfreiheit ein. Dies wird manchmal anders argumentiert, mit klarer Betonung auf die symbiotische Wirkung. Deshalb würde ich da unbedingt einen Nachweis setzen, sonst wirkt es wie Theoriefindung. Gruß--Michael G. Lind (Diskussion) 00:17, 22. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Danke für deine Anmerkung. Mir ist das Problem indes nicht klar. Es werden ja sowohl die symbiotische als auch die konkurrierende Funktion genannt. Beide existieren unbestreitbar. Die konkurrierende Funktion wird in der Schweiz stärker betont als in DE. Wenn du möchtest, kann ich aber einen direkten Nachweis nach dem Satz setzen. --FWS AM (Diskussion) 10:20, 22. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Das fände ich gut. Es würde jetzt zu weit führen, aber ich interessiere mich auch für japanische Geschichte. In einem Buch über die beginnende Moderne in Japan nach dem Ende des Shogunats habe ich eine davon etwas abweichende Einordnung gelesen, die wahrscheinlich unter dem besonderen Spannungsfeld von beginnendem Parlamentarismus und absolutem Kaisertum zu sehen ist.--Michael G. Lind (Diskussion) 00:27, 23. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Zugleich umfassende und dennoch auf das Wesentliche konzentrierte Darstellung des Themas. Erfüllt alle Voraussetzungen für Exzellent --Graf1848 (Diskussion) 11:51, 22. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Hier sind ein paar Anregungen. Gruss --Minoo (Diskussion) 16:28, 22. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 28. Januar/7. Februar

Wolfenstein 3D

[Quelltext bearbeiten]

Wolfenstein 3D ist ein wegweisender Ego-Shooter und der dritte Teil der gleichnamigen Spielereihe, der am 5. Mai 1992 für MS-DOS erschien. Inspiriert von Muse Softwares Castle Wolfenstein aus dem Jahr 1981, ist das Spiel in der Zeit des Nationalsozialismus angesiedelt. Der Spieler übernimmt die Steuerung des fiktiven US-Geheimagenten William „B.J.“ Blazkowicz, dessen Flucht aus der Gefangenschaft in der Burg Wolfenstein den Auftakt für den repetitiven, aber genreprägenden Spielverlauf bildet.

Ich habe den bereits lange vorhandenen Artikel noch einmal umstrukturiert, ergänzt und aktualisiert. Viel Spaß! --Player2072 (Diskussion) 16:42, 18. Jan. 2026 (CET)Beantworten

  • Für mich ist der Artikel Exzellent. --Morten Haan 🥌 Wikipedia ist für Leser da 18:15, 19. Jan. 2026 (CET)Beantworten
  • Abwartend Eine Überarbeitung der Einleitung wäre wünschenswert. Im ersten Absatz sind weder Entwickler noch Publisher erwähnt. Außerdem suggeriert die Einleitung, dass es sich um echtes 3D handelt. Es ist aber 2,5D. Bei Doom (1993) hast du das gut gelöst. Überdies sollte John Carmack’s herausragende Rolle bei der Entwicklung der Engine erwähnt werden. Ggf. kann man auch Anleihen an der englischen Version nehmen, die ebenfalls ausgezeichnet ist. Der Artikel enthält wenige Bilder. Auch wenn es bei vielen Bildern Probleme mit der Lizenz gibt, Fotos von Romero und Carmack können verwendet werden. Auch die Animation beim Raycasting finde ich gut. lg --Tigerente (Diskussion) 07:45, 20. Jan. 2026 (CET)Beantworten
    Hi, ich habe die Einleitung noch einmal angepasst. Entwickler und Publisher sind nun erwähnt. Die Beleglage bzgl. 2,5D-Grafik ist hier so nicht vorhanden, so dass ich das umschrieben habe. John Carmacks Rolle ist aus meiner Sicht gemäß Beleglage angemessen erwähnt. Eine ganzheitliche Einordnung wäre etwas für den Artikel über ihn. Drei Bilder der Gründer habe ich noch eingefügt. Die Animation für das Raycasting ist mir zu unruhig und könnte auch eher in dem entsprechenden Artikel verwendet werden. Hier bestand übrigens der Wunsch bei Diskussionen, möglichst wenig Redundanz aufzubauen, so dass ich das Thema so kurz wie möglich gehalten habe. Grüße --Player2072 (Diskussion) 19:47, 20. Jan. 2026 (CET)Beantworten
    Servus, Danke. Die Beschreibung der Technik ist ja bereits die Definition von 2,5D (Leveldaten als 2D Grid, Raycasting, 2D Sprites, Spielfigur kann somit nicht nach oben und unten schauen). Die Engine ist älter als die von Doom, welches auch nur 2,5D ist. Dazu ist auch Kushner: Masters of Doom Chapter 5 empfehlenswert. Dieses ausgezeichnete Werk wurde leider nicht ausgewertet, im Gegensatz zum englischsprachigen Artikel. IMHO ist eine Beschäftigung mit diesem Buch für das Verständnis der Entstehung von Wolfenstein 3D und einer Auszeichnung mit exzellent notwendig. --Tigerente (Diskussion) 07:44, 21. Jan. 2026 (CET)Beantworten
    Servus, Referenz für 2,5D extrahiert aus dem englischen Artikel [1]. Bis Quake war quasi alles 2,5D.lg --Tigerente (Diskussion) 10:42, 21. Jan. 2026 (CET)Beantworten
    Hi, der Artikel nennt Wolfenstein 3D nicht explizit, er sagt nur "most games". Ich habe das für den Laienleser aus meiner Sicht verständlich beschrieben. Grüße --Player2072 (Diskussion) 18:14, 21. Jan. 2026 (CET)Beantworten
    Hi, was fehlt denn aus deiner Sicht? Die Belege decken alles ab. Grüße --Player2072 (Diskussion) 18:10, 21. Jan. 2026 (CET)Beantworten
    Servus, mir fehlt massiv das Gameplay. Wieviel Leben hat man? Wann stribt die Spielfigur? Wann bekommt man ein Extraleben und dergleichen? Gesundheit kann etwa mit Truthähnen oder auch Hundefutter wiederherstellt werden. Die Schwierigkeitsstufen fehlen ebenfalls (I am Death Incarnate vs. Can I Play Daddy?) Die Geheimgänge sind ein wichtiger Spielaspekt, die Carmack anfangs überhaupt nicht implementieren wollte. Siehe Kushner Chapter 7. lg --Tigerente (Diskussion) 22:01, 21. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 30. Januar/9. Februar

Dieterich Buxtehude

[Quelltext bearbeiten]
Wahrscheinlich Dieterich Buxtehude als Gambist; Musizierende Gesellschaft von Johannes Voorhout, 1674, Ausschnitt

Dieterich Buxtehude (* um 1637 wahrscheinlich in Helsingborg; † 9. Mai 1707 in Lübeck) war ein dänisch-deutscher Organist und Komponist des Barock und gilt als Hauptvertreter der Norddeutschen Orgelschule. Sein Vorname ist auch in der Form Dietrich geläufig.

Buxtehudes Lebenslauf ist nur bruchstückhaft überliefert. Als Sohn eines Organisten wirkte er in derselben Funktion in Helsingborg und Helsingør, sowie schließlich ab 1668 an St. Marien in Lübeck. Dort führte er die von seinem Vorgänger Franz Tunder eingeführte außerliturgische Veranstaltungsreihe der „Abendmusiken“ zu großem Erfolg. Johann Sebastian Bach unternahm 1705 eine lange Studienreise nach Lübeck, um den Organisten und seine Konzerttätigkeit kennenzulernen.

Obwohl Buxtehude nicht zur Komposition von Vokalmusik verpflichtet war, macht diese den größten Teil des erhaltenen Werks aus, vor allem überliefert in der Sammlung des Stockholmer Hofkapellmeisters Gustav Düben. Die umfangreichsten Veröffentlichungen zu Lebzeiten galten der Streicher-Kammermusik mit Triosonaten im abwechslungsreichen und mitunter wie improvisiert wirkenden Stylus phantasticus. Der Ruhm Buxtehudes gründet jedoch vor allem auf seinen Orgelwerken. Die meist „Praeludien“ genannten Toccaten verbinden auf virtuose Weise frei komponierte Abschnitte mit Fugen. Choralfantasien kombinieren verschiedene Arten, den Choral auf der Orgel zu bearbeiten. Seine drei Ostinato-Kompositionen sind in der norddeutschen Orgelmusik ein Novum und wirkten auf Bach und Johannes Brahms.

Buxtehude war immer hoch geschätzt, stand aber stets im Schatten Bachs, und so ist auch die erste gründlichere musikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit seinem Werk ein langer Exkurs in der Bach-Biographie von Philipp Spitta. Einem größeren Publikum hat sein Werk die „historisch informierte Aufführungspraxis“ im späten 20. Jahrhundert nähergebracht.

Nach Nicolaus Bruhns nun sein Lehrer. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 19:50, 20. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 2. Februar/12. Februar