Wikipedia:Kurier/Edit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Inhaltsverzeichnis

Termine

Neue Projekte und Portale

Portallogo

WikiProjekte: Sichten | Telefonberatung | SG-Development | Podcast WikiStammtisch
Portale: Linz | UNESCO-Kultur- und -Naturerbe | Karibik | Magdeburg


Weitere Nachrichten

Wikimedia:Woche: aktuelle Ausgabe, Archiv
Pressespiegel | Außenspiegel | Wikimedia Deutschland Blog | Wikibooks-Rundschau | Wikiversity:News | Newsletter-Übersicht


Linke Spalte[Quelltext bearbeiten]

Die neuen Anredeformen[Quelltext bearbeiten]

Auf die richtige Haltung kommt es an

An neuen Anredeformen – betreffend die Konventionen, wie sich Wikipedia-User, Admins und Externe gegenseitig anzureden haben – wird aktuell fieberhaft gearbeitet. Ob die altbetagten WP:Wikiquette ein Erweiterungsmodul erhalten oder ob das Regelwerk durch eine zusätzliche Seite (eventuell unter dem Titel WP:Anredekonventionen 2018) ergänzt wird, ist noch nicht raus. Die wichtigsten Veränderungen hier schon mal im Überblick:

  • User-Anrede: Admins sind ab sofort stets mit ihrem vollständigen, korrekten Namen anzureden. Ob Anrede oder Erwähnung in formloser Manier erfolgen (Beispiel: Max Mustermann), mit Link zum BNR (Beispiel: Max Mustermann (A)) oder mit der zusätzlichen Angabe „Benutzer:“ (Beispiel: Benutzer:Max Mustermann (A)), ist aktuell in Klärung; Tendenz jedoch ist, alle vier Formen zu erlauben. Ebenfalls noch in Klärung ist die Frage, wie in den Fällen zu verfahren ist, bei denen Accountname und Signaturname voneinander abweichen (Beispiel: Accountname „Max Mustermann“, Signaturname: „Dirty Harry“). Da hier nur schwer eindeutige Klarheit zu erlangen ist, soll eine zuständige Anfrageseite erstellt werden, auf der – nach Ausfüllung eines Musterformulars – über die korrekte Anredeform Auskunft erteilt werden kann. Bei den restlichen Namensanreden bleibt alles, wie es ist. Konkret: Sofern es sich um Max Mustermann nicht um einen Admin handelt, können – wie bisher – sowohl „Max“, „Mustermann“ als auch die bei vielen beliebte Kurzform „MM“ zur Anwendung kommen.
  • Verwendung von verballhornenden Ansprechformen: Verballhornende Anredeformen bleiben wie bisher unerwünscht. Bei User(inne)n, die nicht wirklich zu unserer Gemeinschaft gehören, sind allerdings bestimmte Ausnahmen erlaubt. So sind die Bezeichnungen „Jousef“ oder auch „Josele“ (für: „Jos“) erlaubt – sofern der Verwendende glaubhaft machen kann, diese in einem projektdienlichen Sinn verwandt zu haben (etwa: als Admin oder auch Ex-Admin). Bei der Formulierung dieses Punkts hat es sich die Projektgruppe nicht leicht gemacht. Entsprechend können VMs wegen derartiger Bezeichnungen künftig wegen Verstoss gegen WP:BNS sowie die neue Richtlinie WP:AK18 sanktioniert werden.
  • Verwendung von „du“, „Sie“ und „sie“: Das kameradschaftliche „Du“ bleibt wie bislang ein eherner Pfeiler unserer Gemeinschaft. Allerdings kommt die deutschsprachige Community nicht umhin, ein paar zeitbedingte Anpassungen vorzunehmen. Die Wesentlichste: Die Anrede „sie“ (kleingeschrieben) ist gestattet, wenn der Verwender durch seine Posts glaubhaft machen kann, die Anredeform lediglich in ausgrenzender, pejorativer Absicht zu verwenden. Eine formelle Rückkehr zur „Sie“-Anrede (großgeschrieben) hingegen ist, weil diese den Projektzielen widerspricht, in Zukunft STRIKT UNTERSAGT und kann schwere Sanktionen nach sich ziehen. Dies gilt insbesondere für die Ansprache von Externen – etwa Pressesprecher von Firmen, Künstler oder andere Personen, die auf Wikipedia ein verifiziertes Konto eröffnen. Ausnahmen – etwa bei der Bundeskanzlerin oder auch bekannten Politikern wie etwa Herr Gauland oder Frau Weidel – sind angedacht. Bis eine endgültige Klärung erfolgt, sind Ansprachen von Außenstehenden daher nur von Admins oder Angehörigen von WMDE vorzunehmen. Stammtische bleiben von dieser Regelung unberührt – was konkret heißt: Kellner und Kellnerinnen können wie bisher wahlweise mit „Sie“ („Herr Ober, die Rechnung bitte!“) oder „Du“ („Lizzy – kommst du mal gerade?“) angesprochen werden. rz, 21. September 2018

WikiCon: Zweimal Workshop mit DaB.[Quelltext bearbeiten]

Bevor ich am Montag in meinen (wohlverdienten) Urlaub entschwinde und die Wikipedia eine Weile links liegen lasse, möchte ich euch noch auf zwei Workshops aufmerksam machen, die ich auf der WikiCon ausrichten werde. Beide haben gemeinsam, dass man zwar auch spontan vorbeikommen kann, es aber schöner ist wenn von euch etwas Vorarbeit geleistet wird.
Einerseits möchte ich mit euch am Samstag um 15 Uhr über eine Neugestaltung der Homepage workshoppen. Da ich als Informatiker von Design schon von Natur aus wenig Ahnung habe, hoffe ich darauf, dass die Kreativen unter euch sich schon vorab etwas Gedanken machen und viele Ideen mitbringen. (Für die Nicht-Kommer: Wir beschließen da natürlich gar nix.)
Am Freitag um kurz vor 22 Uhr findet meine übliche GPG-Keysigning-Party statt – ich hoffe ihr kommt zahlreich. Da es diesmal Probleme mit der Vorhandenheit eines Druckers geben könnte, wäre es dieses Jahr besonders nett wenn ihr mir eure GPG-Schlüssel schon vorab entweder an gpg-wikicon-2018@dabpunkt.eu oder an eine Adresse des Schlüssels 0x7CD1E35FD2A3A158 schicken könntet; damit wir im Fall der Fälle möglichst wenig händisch in Listen eintragen müssen.
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf euch und die WikiCon (und meinen Urlaub davor) :-) . –D.

In Zeiten des abnehmenden Wikipedia-Editors[Quelltext bearbeiten]

Ich war heute im Kino. War spassig. Früher kam ich nicht dazu, aber es war dennoch schön, noch Hotel Transsilvanien 3 – Ein Monster Urlaub auf der einigermaßen großen Leinwand sehen zu wollen. Hinterher schaue ich mir dann gerne eine kleine Kritiker-Zusammenstellung an, der Teil bei Wikipedia ist da meist recht gut geeignet. Aber. Nunja. Man sieht es ja. Der Link ist noch rot. Bei einem derartigen Blockbuster ist der Link noch rot. Ich glaube nicht, daß das 2006 möglich gewesen wäre. Oder 2009. Oder 2014. Oder noch 2017. Woran mag das wohl liegen?

Die Theorien über den Mitarbeiterschwund bei Wikipedia sind Legion, am häufigsten wird verbreitet, es ist wegen der hiesigen Diskussionskultur, weshalb uns auch die weiblichen Autoren zu einem großen Teil fehlen. Mag sein, daß da auch was dran ist. Ich bin ja ohnehin der Überzeugung, es gibt keine monokausale Antwort. Doch der Rotlink hat mich heute wirklich zum Nachdenken gebracht. Es ist ja zudem nicht gerade so, daß die vorhandenen neuen Artikel in der Mehrzahl in diesem Bereich sehr umfangreich gewesen wären (Ausnahmen bestätigen die Regel natürlich). In der Musik ist es nicht anders. Oder im Bereich Fernsehen. Oder bei den Comics. Selten sind Artikel heute noch mehr als der technische Apparat. Bei Liedern erfährt man zwar, wer die Backing-Vocals gesungen hat (steht ja im Booklet, kann man leicht abschreiben) und welche Chartplatzierung etwas erreicht hat. Aber worum es in einem Song geht, erklären uns die Autoren doch sehr selten. Und nicht alle Lieder sind reines, simples Lala-Gedudel.

Wo ist also das Problem? Es ist die Abneigung der deutschsprachigen Wikipedia-Community gegen Popkultur. Artikel über fiktive Figuren? Na vielleicht gerade so zu Robin Hood und Micky Maus, vielleicht noch zu Superman, Batman und Spider-Man. Aber das war es dann auch, wie ein Meinungsbild vor Äonen einmal fest gelegt hat. Angeblich ist hier alles schon geschrieben, der Einstieg deshalb so schwer. Oder ist es vielleicht so, daß der Einstieg so schwer ist, weil wir sicher mehr als der Hälfte der Neuautoren sagen, daß das was sie interessiert und worüber sie schreiben wollen unwichtig und uninteressant ist? Jemand möchte über einen Film schreiben, der erst in drei Monaten raus kommen soll - ne, gibt es nicht. Gelöscht oder irgendwo hin verschoben. Autor? Weg. Eine Autorin möchte über eine Junioren-Weltmeisterin im Badminton schreiben? Ist nicht. Unsere Regeln sagen ja, solch unwürdige Sportler kommen doch nicht in unsere elitäre Enzyklopädie. Jemand möchte über eine Serienepisode schreiben, die keinen Preis gewonnen hat? Ojemine. Oder über eine Künstlerin, die erst zwei Ausstellungen in ihrer Heimatregion hatte (aber immerhin super Kritiken!) – aber doch nicht in de:WP. Jemand interessiert sich für Handys? Aber doch nicht bei uns, könnte ja Werbung sein. Da ist eine junge Frau aus der Cosplay-Szene, mit Ahnung von der Materie. Aber so etwas niederes wie Cosplay? Bei uns? Und der Neuautor im Bereich Film hält sich nicht exakt an die Vorgaben - weg mit ihm! Bei allen war Potential zu guten Autoren. Wären alle diese fiktionalen Autoren dauerhaft geblieben? Nein. Vielleicht zwei oder drei. Eine von ihnen hätte sich vielleicht darüber hinaus engagiert.

Das Potential für diese Neuautoren haben wir jeden Tag. Doch weil dieses Projekt mittlerweile so starr in seinem Regelkorset geworden ist, sind wir nicht mehr in der Lage mehr zu tun, als uns über die fehlenden neuen Autoren zu beklagen. Dann kommen Argumente wie: wenn wir auch noch zulassen, daß jetzt über Thema XXX geschrieben wird, müssen wir das auch noch pflegen, bei abnehmender Autorenzahl. Wer sagt aber, daß die Zahlen weiter abnehmen, wenn wir endlich anfangen, offener zu werden? Nicht alles Neue abbügeln, weil wir "das schon immer so machen"? Ich nehme mich da genauso in die Pflicht, auch ich stecke immer wieder viel zu fest in den alten Mustern. Wer sagt denn, daß nicht die Autorenzahlen auch wieder steigen würden, wenn wir endlich nicht mehr so einengend für Neuautoren wären? Warum bestimmt ein recht kleiner Kreis von Menschen darüber, was die Leute da Draussen interessieren darf? Und das tun wir defakto. Wir sind das Leitmedium in Sachen Wissen (ausdrücklich Wissen, nicht Information, Wissen ≠ Information). Aber was vor 10 Jahren vielleicht noch gar nicht so sehr als Teil des Wissens erkennbar war, kann das heute sehr wohl sein. So etwas ändert sich im Laufe der Zeit. Aber Irgendwann hat mal Jemand etwas in die Wikipedia-Regeln geschrieben, also ist es von Dauer?

Es gibt vier unveränderliche Grundregeln. Aber auch Sei mutig und Ignoriere alle Regeln. Diese Grundsätze sind zuletzt leider etwas verschütt gegangen, weil sie auch nicht immer ganz richtig interpretiert wurden. Ausser den vier Grundregeln und ich würde meinen, auch noch: "schreibe aufgrund valider Belege", sollte hier alles im Fluss bleiben. Und wir mit unserem Projekt flexibel. Sonst verknöchern wir und sind eines Tages steif. Wir messen uns heute noch an den gedruckten Enzyklopädien alter Prägung, obwohl wir doch schon lange selbst bewiesen haben, daß man viel weiter gehen kann und daß Enzyklopädität nur eine Sache ist, die man selbst definiert. Etwas von äusseren Rahmen Vorgegebenes. Platzprobleme haben wir aber nicht. Und warum bitte soll man sich heute nicht mehr über einen Juniorenweltmeister im Rudern von 1960 informieren können? Ich werde den Sinn hier nie verstehen. Leistung ist Leistung. Leben ist Leben.

Wahrscheinlich wird ein hilfreicher Geist jetzt kommen und Hotel Transsilvanien 3 – Ein Monster Urlaub anlegen. Vielleicht sogar in annehmbarer Qualität. Aber im Sport werden wir jenseits des Fußballs wohl keine größeren Fortschritte mehr machen. Ganze Teile der Musik und Literatur werden verwaist bleiben. Doch selbst Filmklassiker wie Hier irrte Scotland Yard, Die sündige Stadt, Ferien wie noch nie (1950), Vorwiegend Heiter, Munter und lebendig, Das Biest – La Bête oder die etwas neueren Kritikererfolge wie Halfaouine – Das Kind der Dächer, Hear my Song - Ein Traum wird wahr, Willkommen im Tollhaus und Käpt'n Abu Raed (um ein paar Filme von meiner persönlichen Bestenliste zu nehmen) werden sicher noch lange rot bleiben, weil wir einfach nicht mehr die Leute haben, die so sehr WikipedianerInnen werden, bis sie dahin kommen, solche Artikel zu schreiben. Schade. Denn besser macht Wikipedia sicher nicht das Fehlen, besser würden vorhandene Artikel sein. Dauerhaft bleibt man in diesem Projekt aber wohl eher, wenn man erst einmal über das schreiben kann, was einem liegt, was man mag, was man liebt. Und dazu gehört nun einmal ganz zu vorderst auch die Popkultur. Geben wir ihr endlich mehr Raum! MC 18.9.

Mitglieder-Event im WikiMUC[Quelltext bearbeiten]

Die Tür war ab 9 Uhr offen

Heute Abend ging ein spezieller Samstag bzw. Sonnabend zu Ende, der in seiner Art ab 2019 Tradition werden wird: Ein Event für die Mitglieder, vor allem die Fördermitglieder des Vereins Wikimedia Deutschland e.V., die mit ihren Beiträgen und Spenden vieles für die Community möglich gemacht haben und dies weiterhin tun. Auch unser Münchner Lokaler Raum – mit seiner altstadtnahen Lage und guten Verkehranbindung ein Glücksfall – wird von WMDE durch dieses Spendenaufkommen finanziert.

Vereinsmitglieder, deren Postleitzahl des Wohnorts mit 8 beginnt, wurden ein paar Wochen zuvor per Mail eingeladen. Der Informationstag sollte einerseits Einblicke in die Arbeit und in die Ausstattung des „Spaces“ ermöglichen, andererseits eine Art Dankeschön sein für die erbrachten Spenden. Es waren kleine Snacks und Getränke vorbereitet worden, von der Butterbrez'n bis zum Hummus-Brötchen war einiges Leckere da. Der „Duft“ des reifen Camemberts störte nur so lange, bis er ratzeputz verzehrt war.

Intensive Information und Beratung

Wegen des nicht allzu großen Gedränges (es kamen so rund 40 Besucher) war es auch möglich, einen großen Teil der Gäste intensiv zu informieren und zu beraten. Und dies immer in der Hoffnung, dass der Funke zur Anmeldung als aktive/r Benutzer/in auf den/die Gesprächspartner/in überspringen würde. Es war vorher nicht abschätzbar, wie viele den Weg in die Angertorstraße 3 finden würden, denn möglicherweise zog es viele am ersten Samstag im neuen Schuljahr eher zum Wandern in die Berge oder zum Absegeln an einen der oberbayerischen Seen?!

Eine neue Benutzerin wird informiert

Für die Münchner Community war dieser Mitglieder-Event auch eine Art Generalprobe für den kommenden DACH-weiten Aktionstag Wikipedia 2018 (am 28. Oktober 2018), wo das Lokal WikiMUC für euch alle, liebe Benutzerinnen und Benutzer, offen sein wird. Dann ist das Oktoberfest (d'Wiesn) vorbei und auch die Landtagswahl wird in Bayern Geschichte sein. Wir haben gelernt, dass wir nicht unbedingt einen Ansturm an Wikipedianern erwarten dürfen, aber wenn es nicht so viele sind, werden wir um so intensiver unsere Erfahrungen austauschen können. Und wer die regelmäßigen Wochentagstermine am Donnerstag und Freitag zum Besuch nutzen kann, ist noch besser dran! Jedenfalls ist jede/r in der Community eingeladen, irgendwann einmal (möglichst bald ;-) !!) im WikiMUC vorbeizuschauen. D. 15.09

Neues von der Admin-Front[Quelltext bearbeiten]

Bekanntlich ist Admin-Sein das Beste und vor allem Edelste, was der große Wikipedia-Erfinder Jimmy Wales seiner Menschheit respektive Community geschenkt hat. Admins sind schon von Natur aus hehr, gut, und vor allem dürfen Admins schöne, gefettete Buchstaben hinter ihrem Signet tragen. Darüber hinaus werden Admins gewählt – sind also, anders als der Erdogan in der Türkei oder der Putin in Russland, demokratisch legalisiert. So herrscht unter dem Admins eitel Sonnenschein und Freude – umso mehr, als man gemeinsame Erlebnisse hat. Zum Beispiel im Dschungelkampf. – Seien wir ehrlich; Vietnam war dagegen ein Dreck.

Nun hat es auch in Vietnam Meinungsfreiheit gegeben. Wir erinnern uns: hier die demokratischen Südvietnamesen mit dem Präsidenten, der immer so schön lacht, da der böse Vietcong. Aber auch die Meinungsfreiheit muß Grenzen haben, sonst – ihr wisst schon; da kann man sich Onkel Ho auch gleich aufs Futonsofa einladen und mit Knabbergebäck bewirten. So auch bei der neuesten Kampagne, bei der einige User anscheinend nicht wissen, wo ihre Grenzen sind. Die müssen gezeigt werden. Doch wenden wir uns lieber dem Guten, Wahren, Schönen zu. Zu einem echten Admin gehört eine standesgemässe Anrede. Das hat vor allem jener Kollege erkannt, der den Autor dieser Zeilen administriell dazu angehalten hat, ihn nunmehr stetiglich als Benutzer:Horst Gräbner anzureden. (Ich hoffe, das (A/OS) erscheint in eurem Browser mit – zumindest in dem Browser, den besagter Admin in seinem Feldlager kontrolliert, sonst bin ich wikitechnisch wohl bald ebenso weg vom Fenster wie ein gewisser Dschungelkämpfer, der gerade einen Reiseinlauf verpasst kriegt.) Salutieren, Exerzieren wie bei der südvietnamesischen Army oder Kniebeugen machen muss ich – immerhin – (noch) nicht. Ich denke jedoch, dass ich mir darauf nicht allzuviel einzubilden brauche. Die Schonfrist hat wohl eher damit zu tun, dass meine Arbeitskraft als Artikelschreiber Prolet – ich sage nur: Spenden !! – vorläufig noch gebraucht wird.

Damit uns die creepy Nordvietnams nicht alle in ihren fiesen Bambusstäbe-Löchern aufspießen, muß Disziplin natürlich sein. (An der Stelle: ALLE MAL KURZ STRAMMSTEHEN !!) Leider wissen selbst einige sogenannte Admins diese Grundtatsache des Lebens nicht hinreichend zu würdigen. So hat einer dieser Verdienstträger es kürzlich gewagt, in einem Disziplinarverfahren gegen den Autor dieser Zeilen eine abweichende Meinung zu äußern (!!). Wie sowas rüberkommt und welches Bild sowas vor dem Feind abgibt, muß ich schlachterprobten Kämpfern wie euch wohl nicht sagen. Doch es gibt Abhilfe: Via WW-Stimme hat Oberadmin Gräbner auch diesen Abweichler, der einen PA (= Angriff, Einleitung einer Tet-Offensive) nicht zu erkennen vermochte, auf geeignete Art wieder eingenordet und ihm – so der kleine Wiederanstoss des Denkvermögens nicht ausreichen sollte – immerhin gezeigt, dass Handlungen im Leben Konsequenzen haben.

So geht das Admin-Leben weiter. Manchmal passiert dies und jenes. Aber in der Regel ist es doch eitel Sonnenschein. rz, 15. September 2018

Ich habe Wikipedia manipuliert[Quelltext bearbeiten]

Symbolbild

Liebe Mitwikipedianerinnen und Mitwikipedianer!
Ich muss euch ein fürchterliches Geständnis offenbaren: Ja, es stimmt. Ich habe die Wikipedia manipuliert. Jahrelang. Nein, nicht im großen Stil und Nein, auch nicht mit böser Absicht oder einem fiesen Master-Plan. Aber ich habe zweifelsohne Artikel in nicht neutraler Weise bearbeitet. Nachdem ich ein respektiertes und langjähriges Mitglied dieser Community bin, habe ich mich entschlossen, diese Beichte in anonymer Form abzusetzen. Nichts desto trotz ist jedes Wort, das ich hier schreibe wahr und unverfälscht – eine Seltenheit im Metaraum unserer Enzyklopädie.

Lasst mich euch schildern, wie es dazu kam, dass ich meine hehren Grundsätze über Bord warf und mich dazu verleiten ließ, in unenzyklopädischer Weise Artikelinhalte zu bearbeiten. Es war nicht Geld, nicht Macht und auch nicht Liebe, die mich zum Manipulator machten, sondern es begann alles irgendwann im Jahr 2009 mit einem kleinen Gefallen für einen alten Freund. Die meisten von euch werden diese Situation kennen: Der Freund kam eines Tages auf mich zu und meinte „Hey, du arbeitest doch für Wikipedia?“ – es folgte die übliche Erklärung, dass es sich dabei eher um ein Hobby als eine Arbeit handelt und ich dafür auch nicht bezahlt werde. Daraufhin bat mich mein Freund darum, ein paar Aktualisierungen am Artikel über seine Organisation (der Begriff Organisation steht hier für ein Unternehmen, eine Institution, einen Staat, was auch immer) vorzunehmen. Alles sauber bequellt mit aktuellen und reputablen Quellen, so wie wir Wikipedianer das mögen. Alles kein Problem, weshalb ich ihm den Gefallen gerne tat mit dem guten Gefühl, meinem Freund und gleichzeitig auch der Wikipedia helfen zu können. In den Folgejahren kam mein Freund immer wieder mal mit Aktualisierungswünschen auf mich zu, irgendwann bot er auch an, Fotos von enzyklopädischem Wert aus seiner Organisation für Wikipedia zur Verfügung zu stellen. All das fühlte sich noch gut, noch richtig an. Man würde diese Phase wohl nachträglich betrachtet als "Anfütterungsphase" bezeichnen.

Irgendwann, ich glaube, es war 2015, kam der Zeitpunkt, an dem mein Freund aus seiner Organisation ausschied. Anstatt dass der Kontakt nun aber beendet gewesen wäre, meldete sich wenige Wochen später seine Nachfolgerin in der Position, die er zuvor innegehabt hatte, bei mir und bat mich darum, meine Aktualisierungstätigkeit mit ihr fortzusetzen. Aus einem Freundschaftsdienst war somit eine Art Dienstleistungsbeziehung geworden, wenngleich ich für meine Dienste freilich nichts bekam. Zu Weihnachten 2016 erhielt ich plötzlich ungefragt ein Paket von der Organisation zugestellt, in dem sich drei Flaschen hochpreisigen Weins befanden. Auf einer beigelegten Karte bedankte sich die Nachfolgerin meines Freundes für die „fruchbringende Zusammenarbeit im vergangenen Jahr“. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte ich eigentlich die Reißleine ziehen und mich aus der Verbindung lösen sollen. Stattdessen freute ich mich aber blauäugig über das nette Geschenk, das ich als reine Aufmerksamkeit ohne weitergehende Verpflichtungen erachtete.

Auch zu Weihnachten 2017 erhielt ich wiederum eine Reihe exquisiter Weine und eine Dankesnachricht an meine Privatadresse zugestellt. Im Mai 2018 teilte mir meine Kontaktperson dann mit, dass man gemeinsam mit der Rechtsabteilung einige Änderungsvorschläge für den Wikipedia-Artikel über die Organisation ausgearbeitet hätte, die ich mir doch mal anschauen sollte. "Einige Änderungsvorschläge" war maßlos untertrieben. Die Änderungen waren zahllos und betrafen nahezu den gesamten, von mir und anderen in den Jahren zuvor deutlich ausgebauten und daher sehr umfangreichen, Artikel. Dennoch hatte ich kaum Bedenken dabei, den Änderungswünschen nachzukommen, da es sich großteils um Wortpräzisierungen und Klarstellungen handelte – keine großen inhaltlichen Änderungen. Diese kamen erst mit einem zweiten Mail, das ich vor 4 Wochen bekam und in dem mir neuerlich "Änderungsvorschläge" der Rechtsabteilung vorgetragen wurden. Diese Änderungsvorschläge hatten es nun deutlich in sich. Sie betrafen Abschnitte des Artikels, in denen sich für die Organisation kritische Inhalte befanden und hatten eindeutig zum Ziel, diese Kritik zu neutralisieren oder gänzlich zu löschen bzw. zu ersetzen. Nachdem ich meiner Kontaktperson mitgeteilt hatte, dass ich das unter enzyklopädischen Gesichtspunkten nicht verantworten könne, meinte diese nur lapidar, ich solle erstmal nur jene Inhalte einbauen, bei denen ich ein gutes Gefühl hätte, über die anderen Inhalte werde sie nochmals Rücksprache mit den zuständigen Abteilungen halten.

Nun sind wir am Ende der Geschichte angelangt, jenem Zeitpunkt, zu dem ich einen Großteil der gewünschten Änderungen in den Artikel übernommen habe. Ich habe den Artikel gebogen, Kritik übertüncht, beschönigende Fakten eingebaut. Ja, ich habe mich anfüttern lassen, habe mich manipulieren lassen. Und ja, ich habe selbst manipuliert. Einen Wikipedia-Artikel irgendwo da draußen unter den mehr als 2 Millionen Artikeln. Ich habe nichts dafür bekommen außer ein paar Flaschen Wein und einigen netten Worten. Meine enzyklopädische Seele brennt, es schmerzt, diese Zeilen zu schreiben und doch finde ich, dass diese Beichte notwendiger ist denn je. Ihr alle sollt wissen, dass eine solche Situation jedem, auch dem integersten von uns, jederzeit passieren kann. Niemand ist davor gefeit, gemeinsame Sache mit Manipulatoren zu machen – auch wenn die Wenigsten von uns das möchten. Am Ende fühlt man sich so, wie ich mich gerade fühle: Wie die Figur eines Films oder Romans, der man während der gesamten Handlung als Zuseher oder Leser zurufen möchte: „Tu's nicht! So dumm kann doch niemand sein!“ JAE 12.9.

Schenkt Wikipedia das ewige Leben?[Quelltext bearbeiten]

Mir fiel kürzlich der Artikel über Hans Henning Atrott auf (außer mir 12 aktive Beobachter). Aus der Einleitung: Hans Henning Atrott (* 12. Januar 1944 in Memel) ist Gründer und erster Präsident der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) sowie ehemaliger Geschäftsführer der „World Federation of Right-to-die-Societies“. Bekannt wurde er durch die von ihm angefachte Diskussion über Sterbehilfe sowie durch Vermittlungen und Verkäufe von Zyankali an Sterbewillige, die zu seiner Verurteilung führten. Soweit, so gut, eine umstrittene Person, daran erinnere ich mich noch. Atrott schied, so geht es aus dem Artikel hervor, aus der DGHS im Unfrieden, was der Grund sein mag, weshalb er auf deren Website nicht genannt wird.

Am 26. Februar dieses Jahres versuchte ein nicht angemeldeter Schweizer Benutzer, den Tod Atrotts in den Artikel einzubringen und wurde, da er keine Quelle angab, revertiert. Der Benutzer gab sich im Bearbeitungskommentar als Sohn Atrotts aus. Im Mai versuchte Benutzerin:Sternenlampe (Beitragsliste), die sich als Journalistin aus Berlin bezeichnet, zweimal, den Tod Atrotts, mit übereinstimmendem Datum und Ort in den Artikel einzupflegen. Natürlich wurde auch sie, nach unseren Regeln völlig korrekt revertiert. Auch im Munzinger-Archiv ist Atrott noch am Leben, was ich ihm natürlich wünsche.

Trotzdem habe ich Zweifel. Eine Google-Suche zum Thema führt nicht weiter, Quellen aufzutun erscheint schwierig. Natürlich könnte es sein, dass jemand Herrn Atrotts Artikel vorsätzlich vandalieren möchte. Es könnte sich aber ebenso verhalten, dass Atrott verstarb und die Hinterbliebenen keine Pressemeldung herausgaben, was uns die Arbeit sehr erleichtert hätte. In diesem Fall wird er in Wikipedia ewig leben, zumal das öffentliche Interesse an ihm gegenüber früher stark abgeflaut ist.

Wie viele Artikel über lebende Personen mag es in der deutschsprachigen Wikipedia geben? Wie viele davon betreffen weniger relevante oder bekannte Personen, über deren Ableben wir nicht durch die (Online-)Presse oder die Website der Familie informiert werden? Wieviele dieser Artikel haben keine oder nur wenige Beobachter? Wie verhält es sich hier mit dem Autorenschwund? Interessieren sich Neuautoren für solche im System liegenden Probleme? -Sollen wir selber aktiv werden und seine Familie kontaktieren? Soll dann so etwas zur Regel werden und wir damit zu recherchierenden Journalisten? Fragen über Fragen. Ideen würden mich interessieren. S.B. 11.9.

Es ist wieder die Zeit des Jahres[Quelltext bearbeiten]

Satellitenaufnahme des nördlichen Atlantiks vom 7. September 2018

Nein, nicht zum Kaufen der Weihnachtsgeschenke (das vielleicht auch), sondern wir befinden uns in der klimatologisch aktivsten Phase der jährlichen atlantischen Hurrikansaison. Die für die nächsten fünf bis acht Tage einen wahren Höllenritt verspricht.

Das Satellitenbild von NOAA-20 zeigt die drei Tropenstürme Florence, Isaak und Helene. Die Zugbahnen von Florence und Isaak sind ziemlich vorbestimmt, weil je ein Hochdruckrücken südlich und nördlich beide Stürme mehr oder weniger genau nach Westen lenkt. Im Falle von Florence bedeutet das ein Auftreffen auf die Ostküste in North oder South Carolina (pikanterweise gibt es in beiden Bundesstaaten einen Ort mit dem Namen Florence).

Weil in der Zugbahn von Florence Gewässer mit Wasseroberflächentemperaturen von 28 bis 29 °C liegen, geht das National Hurricane Center davon aus, daß Florence beim Auftreffen auf die Küste ein Hurrikan der Kategorie 4 oder gar 5 sein könnte. Ein – normalerweise übliches – Abdrehen auf See nach Nordosten ist unwahrscheinlich, weil der besagte massive Hochdruckrücken über dem Nordatlantik dieses Szenario unwahrscheinlich macht. Und so könnte sich Ocracoke gegen Ende der Woche als ein vielgesuchter Artikel erweisen.

Der nächste Sturm in der Kette, Isaak, wird etwa im selben Zeitraum die Inseln über dem Winde erreicht habe, vermutlich als starker Kategorie-2-Hurrikan oder in der Kategorie 3. Hier ist zu erwähnen, daß etliche der Inseln, vor allem Puerto Rico, noch mit den Auswirkungen des letztährigen Hurrikan Maria zu tun haben. Was Isaak dann in der Karibik anstellt, liegt außerhalb des seriösen Vorhersagezeitraums. Ein Tropical Cyclone Heat Potential von 120 kJ/cm2 im westlichen Karibischen Meer verheißt aber nichts Gutes.

Der auf dem Satellitenbild vom 7. September noch südlich der Kapverden liegende Tropensturm Helene wird sich aufgrund günstiger Bedingungen ebenfalls zum Hurrikan intensivieren. Weil sich aber zwischenzeitlich ein Tiefdruckgebiet etwa 1000 Kilometer südlich der Azoren bildet, eröffnet sich Helene der Weg nach Norden. Ob Helene ein weitgehend folgenloser "Fischsturm" bleibt oder sich in etwa 10 Tagen den Azoren annähert, ist noch nicht raus.

Und schließlich und im überschaubaren Vorhersagezeitraum 120 bis 168 Stunden endlich sagen die Modelle die mögliche Entwicklung eines Systemes im Golf von Mexiko voraus. Ungeachtet des Grades dessen künftiger Entwicklung dürfte es Texas mit heftigem Regen versorgen.

Warum aber ist dieser Wetterbericht ein Thema für den Kurier? Die entsprechenden Abschnitte im Artikel Atlantische Hurrikansaison 2018 gibt es noch nicht, und hier stehen zwei potentielle Multi-Mega-Katastrophen bevor. Wie sie übrigens mit den Taifunen Cimaron und Jebi in Japan bereits vorliegen; auch hier gibt es weder die Artikel zu den einzelnen Taifunen noch zur pazifischen Taifunsaison 2018. (Das Unwetter in Japan 2018, das indirekt mit Taifun Prapiroon in Zusammenhang stand, hat allerdings einen Artikel.)

Unsere meteorologische Abteilung ist traditionell wenig aktiv und mit tagesaktuellen Artikeln zu Naturkatastrophen sicherlich überlastet. Derweil – und damit befaßt sich der Berichterstatter gerade im Rahmen des Artikels zur pazifischen Hurrikansaison 2018 – droht Hawaii mit Olivia Ungemach.

Dieser Artikel ist der erste von zwei beabsichtigten Artikeln zur Vorbereitung auf den Vortrag Katastrophen und Katastrophenmanagement – welche Rollen spielen Wikipedia und OSM? bei der kommenden WikiCon in Sankt Gallen. MaB 8.9.

Die Urheberrechtsnovelle und das Ende der Einzelnachweise[Quelltext bearbeiten]

Am 12. September stimmt das EU-Parlament über die Urheberrechtsnovelle ab. Sollte diese verabschiedet werden, so würden der Wikipedia zwei Probleme drohen. Das erste ist Artikel 11, der eine Linksteuer vorsieht. Nach derzeitiger Lage würde dadurch eine Abgabe für das Verlinken eines Werks samt Übernahme kurzer Textstücke wie z.B. der Überschrift fällig. Sollte diese Regelung eingeführt werden, wären das Verwenden von Einzelnachweisen in der gegenwärtigen Form und das Zitieren von Websites nicht mehr möglich.

Das zweite Problem findet sich in Artikel 13. Dieser sieht Uploadfilter vor, die eine nicht zumutbare organisatorische Mehrbelastung darstellen würde. Am Rande finden sich altbewährte Anschläge auf das freie Wissen wie Bestrebungen gegen die Panoramafreiheit. Dass es nicht zuletzt aufgrund des Desinteresses der Entscheidungsträger zu keinen Verbesserungen im Bereich der Urheberrechte wie etwa einer EU-weiten Einführung der Panoramafreiheit oder Regelungen nach dem Vorbild des Fair Use kommen wird, ist ein Umstand, an den man sich gewöhnt hat. Durch die Urheberrechtsnovelle droht eine Ausweitung von Verwertungsrechten, deren Abwehr zwingend erforderlich ist, nicht nur, weil sie das Projekt erheblich schädigen würde, sondern auch weil sie Teil einer Taktik der kleinen Schritte sind. Auf diese Urheberrechtsnovelle würden weiter Schritte folgen, die ohne Rücksicht auf Informationsaustausch, Meinungsfreiheit oder gar das Funktionieren der Enzyklopädie das freie Internet abstellen würden.

Für Beratungen zu Maßnahmen steht Wikipedia:Initiative gegen die Urheberrechtsnovelle zur Verfügung. LH, 07.09

Update: Mittlerweile läuft eine Umfrage, ob für 24 Stunden eine schwarze WP-Hauptseite angezeigt wird, inklusive dem Hinweis, dass wir gegen einzelne Punkte der geplanten Reform protestieren. Um rege Beteiligung wird gebeten. EH⁴², 09.09. Update 2: hier das Abstimmungsergebnis...

Auf nach Olympia![Quelltext bearbeiten]

Olympische Flagge mit den fünf Ringen; erstmals verwendet bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen

Nein, das antike Heiligtum ist nicht gemeint, sondern die Olympischen Spiele. Wir möchten euch gern einen Bericht über unseren Weg dorthin und einen Ausblick geben.

Weg zur Idee

Schon seit langem sind die Verfasser dieses Berichtes begeisterte Zuschauer von Sportwettkämpfen und haben dieses Interesse auch schon in der Arbeit in den Wikimedia-Projekten umgesetzt. Viele Tausend Artikel haben sie in dem Bereich verfasst und haben Anfang dieses Jahrzehnts dann auch begonnen, sich mit der Bebilderung zu beschäftigen. Wo aber anfangen, wenn man darauf gar nicht spezialisiert ist, nicht die passende Technik zur Verfügung hat? So waren die ersten Gehversuche noch bei Randsportarten wie Snooker (German Masters 2012, 2013, 2014 und 2015), prägen dort aber das Bild aller Sprachversionen. Als begeisterte Wintersportzuschauer trieb es uns auch dort zu den weniger präsenten Sportarten wie Rennrodeln (Weltcup in Altenberg 2015). Darüber hinaus konnten wir an einer Sportgala und den Einkleidungen deutscher Olympiamannschaften seit 2012 teilnehmen (der Kurier berichtete bspw. zur Einkleidung 2014). Als Equipment konnte man immer mehr auf professionelle Technik von Wikimedia Deutschland und Wikimedia Österreich zurückgreifen wie auch die Festivalsommer-Sets. Gerade im Rennrodeln wurde die Qualität und der Einsatz besonders wohlwollend aufgenommen, sodass man an manchem Standort mittlerweile quasi erster Ansprechpartner für die Dokumentation der eigenen Veranstaltungen geworden ist. An anderen Stellen hatte man jedoch auch mit Absagen von Akkreditierungsanfragen zu kämpfen – manchmal wurde man als zu unbedeutend angesehen, manchmal bestand zu große Sorge, dass wir trotz langer Bildbearbeitungs- und -veröffentlichungszeiten mit der Tagespresse zu sehr in Konkurrenz treten würden.

In Vorfreude auf die Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang waren wir Ende 2017 größenwahnsinnig genug, beim IOC nach Akkreditierungen für eine große internationale Gruppe von Wiki-Aktiven zur Abdeckung aller Wettkämpfe anzufragen. Wir waren natürlich zu spät und erhielten die erwartete Absage, bekamen aber mit, dass eine andere Gruppe wohl erfolgreich nach Akkreditierungen zu den Paralympischen Spielen ebendort gefragt hatte. Aus logistischen Gründen (Visa, internationale Koordination usw.) mussten sie jedoch die Planungen einstellen und so dem IOC einen Korb geben. Aufgeben wollten wir nicht und schauten uns nach der nächsten Olympiade um (so werden die Spiele auch im ersten altgriechischen Beleg schon genannt, die Bedeutung des Abstandes zwischen zwei Spielen wurde erst später eingeführt; siehe den verlinkten Artikel) und wurden in den Olympischen Jugend-Sommerspielen 2018 in Buenos Aires fündig (engl. kurz YOG für „Youth Olympic Games“). Erst zum dritten Mal finden überhaupt Olympische Jugend-Sommerspiele statt, 2012 machte ein Wikipedianer kurz entschlossen die Akkreditierung zu den ersten Olympischen Jugend-Winterspielen überhaupt in Innsbruck wahr (Bilder). Wir schickten unsere erste Anfrage für eine ebenfalls internationale Gruppe im Januar 2018 schließlich los.

Warten auf die Zusage

Von allen anderen Akkreditierungsanfragen schon gewohnt, mindestens zweimal nachzuhaken, bevor man eine Antwort bekommt, wurden wir von der Auskunft zur Akkreditierungsabteilung der Veranstalter und von denen dann doch zum IOC weitergereicht, die jedoch keine E-Mail-Anfragen bearbeiten wollten und uns nur auf ihr Akkreditierungsportal hinwiesen, das jeder einzeln durchlaufen durfte (wahrlich die Suche nach dem Passierschein A38). Im April war es soweit: Für uns Anfragende aus Deutschland gab es eine Antwort – und zu unserer großen Überraschung und Freude eine positive! Na dann: Sachen packen und hinfliegen. Ach nein, da waren ja doch noch ein paar Hürden: „Bitte füllen Sie bis übermorgen dieses Visumsantragsformular aus!“, „Bitte schicken sie uns schnell noch übers Wochenende ein Passbild mit ohne Brille, offenen Ohren, ohne Grinsen, in dieser Größe, mit dieser Auflösung, vor weißem Hintergrund, ohne Schatten usw. usf.“, „Bitte senden Sie uns eine Bestätigung aller Anliegen durch Ihren Auftraggeber Wikimedia Deutschland zu.“, „Ach, sie hatten photographer angegeben und nicht nur journalist?“, „Ihr neuer Reisepass ist wirklich immer noch nicht da?“, „Wie lange der Backgroundcheck durch die argentinischen Behörden dauern wird, wissen auch wir nicht.“, „Die nationalen Verbände müssen eigentlich auch noch ihr OK geben.“ usw. usf. Im Ernst, super professionell organisiert, aber auch super kompliziert.

Logo von Wikimedia Argentina, Partnerorganisation des Projektes

Und dabei wollten wir uns in der Zeit eigentlich mit der inhaltlichen Vorbereitung beschäftigen:

  1. Wie gestalten wir die Planung mit Wikimedia Argentina und dem lateinamerikanischen Iberocoop-Verbund? Haben wir noch die Möglichkeit, Freiwillige aus weiteren Ländern bei der Anfrage zu unterstützen?
  2. Wie wird unser Reiseteil übernommen? In Form eines großen Förderantrages bei der Wikimedia Foundation oder einzeln für alle beteiligten Länder bei ihrem jeweiligen Chapter (bei uns also Wikimedia Deutschland)?
  3. Welche Sportarten wollen wir vorher noch kennenlernen, um Aufnahmen unter derer Fotobedingungen, die uns bekannterweise je Sportart sehr unterschiedlich sein können, zu proben?

Zu 1.: Wikimedia Argentina hat sich über unsere Initiative sehr gefreut, da das Thema Sportfotografie noch nicht auf ihrem Tisch und nur in ihren Überlegungen war, und dies auf dem Kontinent verbreitet. So konnten sich weitere Freiwillige erfolgreich akkreditieren, mit denen wir nun unsere Erfahrungen teilen können, in Workshops zum Thema Fotografie mit Schwerpunkt Sport und Akkreditierungen sowie in Tandemfotografie mit den ebenfalls akkreditierten Personen. Leider wird die Gruppe jedoch noch nicht die Größe erreichen, die für die Dokumentation aller Wettkämpfe nötig wäre.

Zu 2.: Leider haben sich die Förderprozesse bei der Wikimedia Foundation als nicht flexibel für solch eine kurzfristige Akkreditierungsbestätigung wie die vom IOC erwiesen: Rapid Grants können nur bis 2.000 € beantragt werden, Project Grants bis 100.000 € nur zweimal im Jahr: im Januar und November. So blieb uns Teilnehmenden nichts anderes übrig, als bei Wikimedia Deutschland einen Förderantrag zu stellen. Unsere Pläne und die Unterstützung von Wikimedia Argentina konnten am Ende überzeugen, sodass wir unseren Teil zum Erfolg des internationalen Projektes hoffentlich beitragen können.

Zu 3.: Manche von uns hatten 2017 schon mit dem Internationalen Deutschen Turnfest 2017 mehrere jugendsommerolympische Sportarten kennengelernt, im Laufe des Jahres 2018 trieb es uns dann jedoch noch zu größeren mehrtägigen, meist internationalen Events mit Jugendbeteiligung wie den Internationalen Deutschen Hallenmeisterschaften im Wasserspringen, den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen und der Junioren-Weltmeisterschaften im Rudern, aber auch zu kleineren Veranstaltungen wie den Berliner Schwimm-Meisterschaften, einer Beach Tour in Dresden oder dem Filder Pokal im Trampolinturnen. Zuletzt gab es sogar überraschenderweise Zusagen für DFB-Pokalspiele (in Berlin und Schweinfurt), während man uns weiterhin nicht mehr zum Gerätturnen lassen möchte (drei Absagen bisher) und auch die Leichtathletik-EM und die ISTAF Berlin uns als zu klein ansehen. Dabei haben uns jeweils die Wikimedia-Vereine unterstützt, mit Redaktionsbestätigungen, Technikleihen, Reisekostenübernahmen usw. – Da war es für uns Pflicht, in kurzer Zeit gute Ergebnisse abzuliefern, und auch gegenüber den Veranstaltern, Verbänden, Vereinen und Sportlerinnen und Sportlern uns professionell zu zeigen. Wir ergänzen uns da gut im gemeinsamen Bewältigen der Bilderberge. Manch einer wird jetzt vielleicht verstehen, wieso der eine oder andere nicht mehr unbedingt in der deutschsprachigen Wikipedia allzu hyperaktiv ist.

Nun, um diese Geschichte abzuschließen, letzte Woche war es nach diversem Nachfassen und Unterstützung durch Wikimedia Deutschland soweit: Wir erhielten ein nicht fälschungssicheres, rein maschinell erstelltes Dokument ohne Unterschrift mit unseren Einreisedaten, das als Arbeitsvisum gilt (denn visumsfrei ist die Reise nach Argentinien nur für Privat- und Geschäftsreisende). Die zweite große Freude nach der ersten Zusage. Endlich. Endlich ist die offizielle, endgültige Bestätigung da. Endlich können wir wirklich die Flüge buchen und den schon reservierten, noch stornierbaren Hotels ihre Bestätigung zukommen lassen.

Einziger Wermutstropfen: Die Jugend-Sommerspiele finden vom 6. bis 18. Oktober statt, Vorveranstaltungen beginnen schon am 3. Oktober, vermutlich werden wir vom 1. bis 23. Oktober unterwegs sein. Ja, wir Drei werden in diesem Jahr nicht persönlich an der WikiCon teilnehmen können. Das schmerzt uns alle sehr, für DerHexer ist es die erste überhaupt, an der er nicht teilnehmen kann. Wir arbeiten fieberhaft daran, unsere Grüße quer über die Welt euch zukommen zu lassen.

Und wieso das alles?

Aber wir sind davon überzeugt, über drei Wochen fern von Arbeit und Zuhause uns jeden Tag und jede Nacht damit ehrenamtlich um die Ohren zu schlagen – den Jahresurlaub zu investieren, die WikiCon zu verpassen usw. Uns geht es nicht allein darum, anschauliche Bilder für die Vielzahl an Artikeln zur Veranstaltung in unterschiedlichen Sprachversionen zum Ereignis (Beispiel englischsprachige Wikipedia) und von Personen, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch für die deutschsprachige Wikipedia relevant werden, zu machen: Denn für jede der 28 Sportarten erhält nur eine kleine Anzahl an Personen im Alter von 14 bis 18 Jahren die Möglichkeit, zum insgesamt aber größten Massensportevent aller Zeiten in Argentinien mit rund 4000 Teilnehmenden aus rund 180 Ländern bei 185 Wettkämpfen zu kommen (erstmals wird es bei Olympischen Spielen gleich viele männliche wie weibliche Teilnehmende geben).

Die gute Dokumentation soll Freiwilligen weltweit ermöglichen, Akkreditierungen für Veranstaltungen unterschiedlichster Art zu erwirken, wenn aufgezeigt werden kann, einen Auftrag bei einer IOC-Veranstaltung in solch großem Umfang erfolgreich umgesetzt zu haben. Das Projekt soll Vorbild und Türöffner für die Wikimedia-Bewegung im Sportbereich sein und so weitere Projekte bspw. auf IOC-Ebene ermöglichen.

Plan für das Olympische Dorf und die zentralen Wettkampfstätten

Das geht jedoch nur, wenn wir international gemeinsam das Projekt gut angehen. Dazu müssen wir uns über unsere bisherigen Erfahrungen in der Fotografie, insbesondere im Bereich Sport, aber auch mit rechtlichen Themen wie Abbildungen minderjähriger Teilnehmender, Herausforderungen in Akkreditierungsprozessen usw. beschäftigen. Aus dem argentinischen Nachbarland Uruguay überlegt man ebenfalls, einige Personen zum Austausch zu schicken, da man ohne bisherige Vorerfahrungen für die U-17-Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen Ende 2018 akkreditiert wurde. Wikimedia Argentina hat dafür angeboten, die Organisation von Workshops zu unterstützen, um selbst künftig mehr Sportfotografie vor Ort begleiten zu können. Sämtliche Erfahrungen rund um die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung dieses internationalen Projektes sollen ebenfalls schriftlich, bspw. als Learning Pattern, festgehalten werden.

Denn dies alles soll kein einmaliges Ereignis bleiben. Einen besonderen Erfolg hätte das Projekt nur, wenn Akkreditierungen für eine der folgenden Olympischen Spiele der Erwachsenen (2020, 2022 oder 2024) zugesagt würden und ein neuerliches solches Projekt dann auch international organisiert und finanziert würde. Neben dem internationalen Erfolg wäre es natürlich auch erfreulich, wenn die erfolgreiche Umsetzung bei Akkreditierungsanfragen einen so positiven Eindruck hinterließe, dass die Anzahl an Ablehnungen und der Aufwand für Freiwillige bei der Anfrage merklich sinken.

Und damit können wir nur schließen mit: ­“¡Vamos a Argentina!” Ihr werdet von uns viel lesen und sehen in den nächsten Wochen.DH, MC, SH, 6.9.

Kölner Wikipedia-Community ausgezeichnet[Quelltext bearbeiten]

Die Geehrten gemeinsam mit Ehrenamtspatin Sabine Heinrich und OB Henriette Reker

Eine große Ehre wurde jüngst der Kölner Wikipedia-Community zuteil: Ausgewählt von einer Jury unter dem Vorsitz der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist sie mit einem Ehrenamtspreis der Stadt Köln ausgezeichnet worden. Am Sonntag fand die feierliche Preisverleihung in der Piazzetta des Historischen Rathauses von Köln statt. Die Community wurde durch elf Wikipedianerinnen und Wikiperiander vertreten und bildete damit (zufällig?!) einen Elferrat, der aus 1971markus, Achim Raschka, Atamari, Duschgeldrache2, Elya, Geolina, HReuter, Maximilian Schönherr, Nicola, Raymond und Superbass bestand. Die Ehrenamtspatin der Stadt, Sabine Heinrich, übergab den Geehrten die Ehrennadel der Stadt Köln sowie ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Sie hob in ihrer Laudatio hervor, dass verlässliche Informationen – nicht nur über Köln, sondern in allen Lebensbereichen – allen Menschen zugutekommen und gerade in diesen politisch angespannten Zeiten besonders wichtig sind. Nach der Übergabe der Ehrennadeln trugen sich die Wikipedianer in das Gästebuch der Stadt Köln ein.

Kölner Community bei der öffentlichen Ehrung – hier erkennbar an der erhobenen Rose
Mit dem Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ wurden in verschiedenen Kategorien elf Personen bzw. Gruppen ausgezeichnet, die sich ehrenamtlich besonders für die Menschen in Köln einsetzen, so z. B. der Naturkundler Manfred Hebborn für sein Engagement für den Umweltschutz, der „Kölner Runder Tisch für Integration e.V.“ für sein Bemühen um ein friedliches Miteinander von Einheimischen und Eingewanderten sowie die Jugendleiterinnen und -leiter des „HöVi-Landes“ (ein Ferienfreizeitlager in den Kölner Stadtteilen Höhenberg und Vingst).

Nach der offiziellen Preisverleihung im Rathaus fand auf dem Heumarkt beim Ehrenamtstag der Stadt Köln noch eine öffentliche Ehrung statt, bei der Oberbürgermeisterin Reker sowie die Ehrenamtspatin Sabine Heinrich alle Preisträgerinnen und Preisträger noch einmal einem breiteren Publikum vorstellten. Nach der Ehrung setzten sich die Kölner Wiki-Begeisterten direkt wieder für Freies Wissen ein und vertraten am Nachmittag unser Projekt mit einem Stand auf der Informationsbörse, um die Wikimedia-Projekte dem Kölner Publikum näher zu bringen. Zur Unterstützung reisten noch weitere Wikip/medianer von nah und fern her an, u.a. der arme Nightflyer, der sich nach einer beinahe 12-stündigen Odysee durch die Republik auch noch dazugesellte.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Kölnerinnen und Kölner, und vielen Dank für euren unermüdlichen Einsatz! bue, 4.9.

Vernichtetes Wissen: Die Museums-Katastrophe in Brasilien[Quelltext bearbeiten]

20 Millionen Artefakte gehen in Flammen auf.

Es ist ein Satz im Artikel Museu Nacional da Universidade Federal do Rio de Janeiro der deutschsprachigen Wikipedia, der aufhorchen lassen muss: „In der Nacht vom 2. auf den 3. September 2018 wurde das Museumsgebäude durch einen Großbrand zerstört; nach ersten Erkenntnissen dürfte ein großer Teil der rund 20 Millionen Exponate verloren oder stark beschädigt sein.“ Die einzige gute Nachricht: Es wurden keine Menschen verletzt. Die wirklich schlechte Nachricht ist: Es wurde Wissen im unschätzbaren Ausmaß vernichtet, denn dieses Museum zählt zu den bedeutendsten Einrichtungen ihrer Art in Südamerika. So war das Museum Heimstätte von Luzia, wie ein menschlicher Skelettfund genannt wird, der über 11.000 Jahre alt ist. Ihr könnt Euch über weitere wichtige Dinge in dem Wikipedia-Artikel informieren, die Aufzählung würde hier kaum enden.

Wenn „Wissen vernichtet wird“, ist das für viele Mitwirkende der Wikipedia wie ein Stich ins Herz. Es kann einen nicht ruhen lassen, denn wir alle, egal wie zerstritten die Community manchmal ist, sind für das gegenteilige Ziel angetreten. Und so war mein erster Gedanke: Wie kann man helfen? Nun, Benutzer Emeritus schrieb auf der Diskussionsseite, dass es noch zu früh für eine Bewertung und dementsprechend für zielgerichtetes Handeln sei, womit er sicher nicht unrecht hat. Trotzdem gibt es erste Reaktionen aus der Wikipedia-Community. Da wäre zunächst einmal die Dokumentation des Geschehenen. Der englischsprachige Artikel National Museum of Brazil fire fasst die Dinge gut zusammen. Auch Benutzer Gereon K. konnte schon von ersten Aktivitäten berichten, so wird auf einem Telegram-Kanal schon darüber diskutiert, was man eventuell machen könnte. Gereon weiter: Es laufen schon einige Aktionen, alles bisher von Commons und unseren Projekten zu sammeln und aufzubereiten, um zu sehen, ob man damit helfen kann. Mit Sicherheit werden auch Commons und wohl auch Wikidata eine wichtige Rolle spielen. Ich denke, dass ein erster Schritt eine Linksammlung wäre, wo es Aktivitäten gibt und wo man sich dann gemäß seiner Zeit und seinen Fähigkeiten einbringen könnte. Vielleicht kann der Kurier ein Ort dafür sein, oder möglicherweise kann unser Chapter eine Anlaufplattform aufsetzen, wie auch immer: Eure Ideen und Informationsinput sind gefragt. Ich für meinen Teil wollte erst einmal darauf aufmerksam machen und werde mich dann dort einklinken, wo ich helfen kann. Mir persönlich schwebt ein weltweiter Aufruf aller Chapter vor, dabei mitzuhelfen, das verlorengegangene Wissen wieder zusammenzutragen. Es werden wohl unzählige Fotos von Artefakten auf den heimischen Festplatten liegen, die es einzusammeln gilt. Wir haben die Instrumente, also nutzen wir sie, und wir wissen, wie es gehen könnte. (nob), 4.9.

Update 5.9.: Benutzer Emeritus teilte auf der dem Kurier zugehörigen Diskussionsseite mit, dass in der Zwischenzeit in der portugiesisch-sprachigen Wikipedia ein Projekt gestartet wurde, dessen Zielrichtung wie folgt beschrieben wird: Eine der unmittelbarsten Herausforderungen besteht darin, Bilder des Gebäudes und der Sammlung wiederherzustellen und zu bewahren, deren visuelles Gedächtnis unser wichtigstes Kapital ist. Es wird im Folgenden aufgerufen, diese Bilder dann auf Wikimedia Commons hochzuladen. Zudem wird nochmals betont, dass man in Kontakt zu Mitgliedern des Kuratoriums steht.(nob), 5.9.

Wieder on Tour: GLAM in Xanten[Quelltext bearbeiten]

Mittlerweile ist das Format der GLAM on Tour ein echtes Erfolgsrezept. Seit der ersten Durchführung im Jahr 2013 gab es mehr als zwei Dutzend dieser Veranstaltungen, bis zum Jahresende sind weitere geplant, womit wir die Marke von 30 Veranstaltungen knacken werden. Daneben hat sich seit 2015 auch eine kleine Schwester, die Wikipedianische KulTour etabliert. Auch hier gibt es mehr als ein Dutzend durchgeführte Veranstaltungen, Tendenz stark steigend. Beiden Formaten ist eines gemeinsam: Wikip/medianer und Kultureinrichtungen und deren Mitarbeiter treffen aufeinander, und das im beiderseitigen Willen zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit.

Letztes Wochenende war es einmal mehr soweit. Geolina163 und 1971markus haben mit einmal mehr großer Unterstützung von Holger Plickert von WMDE gemeinsam mit Mitarbeitern des Archäologischen Parks und des LVR RömerMuseums in Xanten eine G-o-T-Station organisiert. Wie bei der allerersten Durchführung 2013 im Braunschweigischen Landesmuseum war das Thema also ein provinzialrömisches (wobei sich Wikipedianer natürlich weder thematisch noch örtlich grundsätzlich eingrenzen lassen).

Nachtführung mit rekonstruierten römischen Laternen
Wikipedianer lauschen dem Einführungsvortrag

Alles begann am Freitag mit einer Nachtführung durch zumindest einen Teil des Parks. Geführt von zwei Frauen der Museumspädagogik und nur ausgestattet mit Nachbauten antiker Laternen erkundeten wir das Gasthaus, die Thermen wie auch das Amphitheater, um doch zu hören, dass man so etwas Dummes in der Antike eigentlich nicht tat. Es war viel zu gefährlich in einer Zeit, in der man Straßen kaum beleuchten konnte. Am nächsten Morgen begann dann das eigentliche Programm mit einer Einführung in die Geschichte und Projekte des Archäologischen Parks. Am Nachmittag gab es zunächst eine allgemeine Museumsführung, später auch noch Spezialführungen, etwa in die Verwaltung, in der auch das Magazin, die Fundbearbeitung, die Restaurierungswerkstätten und andere wichtige Funktionen angesiedelt waren, oder durch die aktuelle Sonderausstellung „Warenwege – Warenflüsse“. Am Sonntag standen eine allgemeine Führung durch den Park sowie Spezialführungen etwa zum Hafenbereich an. Allein schon am Umfang der Führungen kann man sehen, wie viel Zeit man sich für die Wikipedianer von Seiten des Parks genommen hat. Eine Mitarbeiterin kam sogar am Sonntag, dem Tag nach ihrem Urlaubsende extra für eine Führung dazu. Somit konnte man seine Zeit verbringen, indem man eine Tour nach der nächsten mitmachte, und auf diese Weise sicher vieles Neues lernte. Wer wollte, konnte sich andererseits auch die ganze Zeit in der Schreibwerkstatt verkriechen und an Artikeln (oder Bildern) arbeiten. Ich denke, der Großteil der Teilnehmenden hat ein vernünftiges Mittelmaß gefunden.

Die Drohne im Amphitheater
Blick in die Fundbearbeitung

Überhaupt war das Entgegenkommen, das üblicherweise recht groß bei den GLAM-on-Touren ist, noch einmal besonders groß. Ob es das Möglichmachen von Drohnenflügen für Luftaufnahmen durch Raymond und Elya war, das Golfcart, mit dem nicht ganz so gesunde Wikipedianer gefahren wurden oder ob für den Verfasser dieser Zeilen in recht großem Stil Spezialliteratur heran geschafft wurde, damit er an seiner Typologie der antiken Lampen arbeiten konnte – die Unterstützung war immens. Krönung war am Ende sicher auch das zumindest antik angehauchte Essen in der rustikalen Taberna.

Etwa 30 Wikipedianer nahmen an der Veranstaltung teil, was für die große Akzeptanz dieser Veranstaltungsreihe spricht. Viele davon waren auch nicht das erste Mal dabei, dennoch freuen wir uns auch immer über Neulinge. Im Namen der Teilnehmer bedanke ich mich ganz herzlich bei den Organisatoren von Wikipedia- und WMDE-Seite und natürlich insbesondere bei den Mitarbeitern, namentlich sei hier Sebastian Held genannt, der uns drei Tage lang fast rund um die Uhr zur Verfügung stand und versuchte all unsere Probleme zu lösen. Es ist schon immer wieder Wahnsinn, wie sich die Zeiten ändern. Wenn ich daran denke, gegen was für Vorbehalte und Vorurteile wir früher noch ankämpfen mussten. Mittlerweile redet man mit uns auf Augenhöhe. Eine positive Entwicklung sicher nicht nur für die Wikimedianer, sondern auch für die Institutionen. Ziko hat ja einen kurzen, schönen Film dazu gemacht, dieser ist in der Nachbarspalte verlinkt. Praktische Ergebnisse in Form von Artikeln, Bildern usw. kann man über diese Seite finden.MC, 30. 8.

Ein Pferdekopf für die Wikipedia (Kleine Freuden Teil 28)[Quelltext bearbeiten]

Zur Mitmach-Reihe Kleine Freuden im Kurier siehe den Kurzartikel in Ausgabe 11/2015. Auch Dein Beitrag ist willkommen!
Der Pferdekopf von Waldgirmes am Pressetermin

Schon 2009, bei seiner Entdeckung bei archäologischen Grabungen im Ortsteil Waldgirmes der mittelhessischen Gemeinde Lahnau war er eine Sensation. Zwischenzeitlich wurde er restauriert und war Gegenstand eines langwierigen Rechtsstreits um seinen Wert sowie vieler Medienberichte. Die Rede ist vom Pferdekopf von Waldgirmes, der von seiner Bedeutung her mit der Himmelsscheibe von Nebra gleichzusetzten sei, so die Presse. Natürlich hat die fachgerechte Restaurierung nicht so lange gedauert; der bronzene Pferdekopf wurde deswegen nicht ausgestellt, weil sonst sein Wert weiter gestiegen wäre. Damit hätte sich die Summe erhöht, die dem Landwirt zustand, auf dessen Acker die ArchäologInnen fündig geworden sind.

Rund 1,6 Millionen Euro ist er laut Gerichtsgutachten wert und seit Sonntag ist der Kopf nun endlich dauerhaft im Saalburgmuseum auf der Saalburg ausgestellt. Am Freitag zuvor gab es einen Pressetermin, bei dem der zuständige hessische Minister, Boris Rhein, den 59 Zentimeter langen und 15 Kilogramm schweren Kopf präsentierte. Mir war gleich klar: Wir brauchen davon Bilder! Also trug ich diesen Termin bei Wikipedia:Foto-, Film- und Pressetermine ein und suchte über Wikipedia:Bilderangebote nach möglichen Fotografen. Und siehe da: Benutzer:Kreuzschnabel erklärte sich bereit hinzugehen! Der Pferdekopf, der Teil einer Reiterstatue war, auf der vermutlich Kaiser Augustus saß, bildet den inhaltlichen und gestalterischen Höhepunkt der neuen Dauerausstellung über das römische Waldgirmes. Der Raum mit der Vitrine ist etwa 12 m² groß und auf der Hälfte davon drängten sich rund 30 Fotografen, aber das Ergebnis (alle Bilder in der Kategorie auf Commons) kann sich mehr als sehen lassen, finde ich!

Dank Benutzer:Kreuzschnabel haben wir nun hochwertige Bilder des vergoldeten Kopfes, nur der zugehörige Artikel fehlt noch. Hat jemand Lust? und dank Benutzer:Ziko hat der Kopf nun auch einen eigenen Artikel! Noch mehr Freude und hohe Abrufzahlen sind garantiert… mh, 20.8.

Immer Ärger mit den Policies[Quelltext bearbeiten]

Nicht mehr ohne meine Policy? Wikimania 2018

Eine Zeitlang sah es so aus, als würde die im schweizerischen St. Gallen stattfindende WikiCon 2018 eine Ausnahme bilden. Zwischenzeitlich offerieren jedoch auch die Schweizer Ausrichter die – mittlerweile als obligatorisch anzusehende – Friendly Space-Hausordnung. Als unverzichtbarer Bestandteil forciert wird dieser Typ Hausordnung vor allem von Seiten der ausrichtenden Charter sowie dem zentralen Träger der Wikipedia-Projekte, der Wikimedia Foundation. Alleinstellungsmerkmal dieses US-Imports: Zusätzlich zu Old-School-Allgemeinplätzen wie „wer Gewalt ausübt oder sich übergriffig verhält, fliegt raus“ sowie die dem ANON-Prinzip geschuldeten Fotografier-Reglements beinhalten die derzeit kursierenden Friendly-Space-Policies sehr dehnbare Regeln bezüglich angemessener Sprache, Themenbehandlung sowie Intimsphäre von Teilnehmenden. Salopp gesprochen richtet sich alles an der größten anzunehmenden Empfindlichkeit aus. Verschärfte Varianten dieser Art Policies ordnen darüber hinaus Rauchverbote an über die Innenräume des jeweiligen Veranstaltungsorts hinaus, Händewasch-Regeln sowie Reglements bezüglich Parfum und Deodorants (Achtung: Duftstoffe). Darüber hinaus sind die örtlichen Veranstalter (korrekt wäre in dem Zusammenhang eigentlich der Begriff: Franchise-Nehmer) dazu angehalten, die Einhaltung dieser – an den Campus-Regeln einiger US-Universitäten orientierten – Verhaltensreglements mittels der Verfügung geeigneter Menpower sicherzustellen.

Die Haltung der deutschsprachigen Wikipedia-Community zu dieser Art Hausordnung(en) ist heterogen. Eine Minderheit – mit Abstufungen im Detail – sieht, obwohl reelle Übergriffe auf Wiki-Veranstaltungen bislang eher eine Seltenheit waren, hier einen erfolgversprechenden Weg hinsichtlich der gefühlten Sicherheit und befürwortet sie mehr oder weniger offensiv. Der Mainstream tendiert zu der pragmatischen Haltung, sich mit dem, was man eh nicht ändern kann, abzufinden. Dass diese von kulturalistischen Identitätstheorien abgeleiteten Benimm-Codes nicht ausschließlich Friede, Freude und Sonnenschein produzieren, zeigten zwei Vorkommnisse der letzten Monate. Ein Programmierer wurde aufgrund der Wortwahl „What the Fuck“ für eine Woche gesperrt, ein Wikimania-Projektorganisator von Trust-and-Savety-Team der WMF vor die Tür gesetzt (Kurier-Bericht hier; Diskussion dazu: hier).

Sicher kann man zum Sinn oder Unsinn derartiger Reglements unterschiedlicher Meinung sein. Frappierend allerdings ist, dass weder eine projektöffentliche Evaluierung stattfand noch eine konsensorientierte Entscheidungsfindung darüber. Unverblümt formuliert: Die neue(n) Hausordnung(en) sind von „ganz oben“ dekretiert. Doch wer genau dekretiert? Dass hier keinesfalls Wikipedianer(innen) „wie du und ich“ hier über Köpfe hinweg Entscheidungen treffen, verrät spätestens der Blick auf den zwischenzeitlich aus 326 Foundation-Angestellten bestehenden Mitarbeiter-Staff. Hier sind gut-, in den Managerrängen toppbezahlte Leute am Werk – Leute, zwischen deren Lebensrealität (Wikimedia als Arbeitgeber beziehungsweise, in den oberen Rängen, als Karrierestation) und derjenigen der Projektfreiwilligen-Mehrheit mittlerweile Welten liegen dürften. Einerseits ist dieser Zustand „business als usual“ – also gängig bei sämtlichen NGOs, die finanziell gutausgestattet dastehen. Problematisch allerdings ist der Erziehungsmodus, den die Foundation beziehungsweise ihre operierenden Manager(innen) zwischenzeitlich meinen aufgleisen zu müssen – vor allem dann, wenn dies mit der offen zutage tretenden Bestreben kombiniert ist, Umgangsformen und Lifestyle innerhalb der eigenen exklusiven Cloud der allgemeineren, freiwilligen Mitarbeitschaft aufzunötigen. Dass hierbei am akademischen Reißbrett entworfene Identitätstheorien in die Praxis umgesetzt werden sollen, mag zwar im Rahmen einer Netflix-Sitcom lustig anzusehen sein. Im Rahmen eines Projektes mit sehr heterogen eingestellten Freiwilligen können derartige Versuche – siehe den Fall Romaine – übel nach hinten losgehen.

Wer bezüglich Entscheidungen von oben dickhäutig ist, könnte das Fazit ungefähr folgendermaßen auf den Punkt bringen: Die Foundation hat für ein nicht existierendes Problem eine Lösung gefunden. Eine Lösung wird sie folgerichtig auch für die Probleme finden, welche infolge der Lösung aufgetreten sind. rz, 14. August 2018

Wetter, Weltraum, Südafrika, Fiktion: Wer will warten?[Quelltext bearbeiten]

Das rote Meer aus dem Weltraum

Was haben Wetter, Weltraum, Südafrika und Fiktion gemeinsam? Das sind die Bonusthemen für den Wartungsbausteinwettbewerb im Sommer 2018! Wer sich trotz Hitze für die Qualität unserer Wikipedia engagieren möchte, hat vom 12. bis 26. August die Gelegenheit dazu: Es geht darum, innerhalb der 15 Wettbewerbstage möglichst viele Artikel zu verbessern - schlechte Artikel überarbeiten, Einzelnachweise ergänzen, defekte Weblinks reparieren, lückenhafte Artikel ausbauen, und und und... Natürlich kann man das jederzeit tun, aber beim Wartungsbausteinwettbewett gibt's noch einen zusätzlichen Spaßfaktor, das Gruppenerlebnis und einen (virtuellen) Preis auf der Benutzerseite dazu. Jeder Artikel mit einem Wartungsbaustein zählt für den Wettbewerb, egal welches Thema. Für die Bonusthemen gibt es noch Extrapunkte.

Liebe Weltraum-Experten, Südafrika-Kenner und Meteorologen, wo seid Ihr? Liebe Fans von Science-Fiction und Fantasy, wollt Ihr mitmachen? Wer hat sonst noch Lust auf einen kleinen Wettbewerb? Jede Hilfe wird gebraucht; auch wer nur wenige Tage Zeit und Lust hat, ist herzlich willkommen. Wenn möglichst viele mithelfen, kann sich das Endergebnis umso mehr sehen lassen. Die ersten drei Teams sowie die ersten drei Einzelkämpfer erhalten eine Auszeichnung.

Zum Wettbewerb geht es hier. E.S., 5.8.2018

Rechte Spalte[Quelltext bearbeiten]

Herbstmarathon 2018[Quelltext bearbeiten]

Vom 1. bis 3. (1. Runde) sowie vom 5. bis 7. Oktober 2018 (2. Runde) findet erste Herbstmarathon 2018 im Rahmen des Artikelmarathons statt. Wer Lust kann am diesem Wettbewerb teilnehmen. Ich wünsche allen Teilnehmer/in viel Spaß!!! Au, 20.09.

WikiDACH 2018 in Heidelberg[Quelltext bearbeiten]

2018 05 16 barcamp meets Logo Kopie querformat.svg

An diesem Wochenende findet in der alten Feuerwache am Hauptbahnhof in Heidelberg das Wikipedia-BarCamp WikiDACH 2018 zusammen mit dem BarCamp Rhein-Neckar statt. Es sind noch ein paar Plätze frei. Am Freitagabend gibt es ab 19:30 Uhr ein Vortreffen im Metropolis im Heidelberger Hauptbahnhof. Am Samstag und Sonntag geht es jeweils 9:00 Uhr los. Kommt alle! S.W., 20.09.

Alemannische Wikipedia[Quelltext bearbeiten]

Kurz vor der Schweizer WikiCon hat die Wikipedia auf Schweizerdeutsch einen weiteren Meilenstein geschafft: Mit einem Artikel über das 1938 im Zürcher Spiegel-Verlag erschienene Buch Schwyzer Meie hat sie ihren 25'000. Artikel erreicht. Die deutsch(sprachig)e Wikipedia kennt dieses Buch bisher nicht. H., 14.9.

Update: Mittlerweile hat sich auch die dewiki dieses Werkes angenommen. H., 17.9.

Neue Freiwillige gewinnen: Entwürfe für Banner und Aktionsseite der Herbstaktion[Quelltext bearbeiten]

Wikimedia Deutschland freut sich, euch die Herbstaktion auf unserem Portal zu zeigen, und freut sich vor allem auf euer Feedback, denn die Entwürfe der Aktionsseite und des Banners sind nun ebenfalls auf folgender Seite zu sehen. Viel Spaß beim Diskutieren. Stefan (WMDE), 13.9.

WikiCon: Endspurt[Quelltext bearbeiten]

In drei Wochen startet die WikiCon. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Und jetzt wissen wir auch, wo überall fleißige Helferinnen und Helfer benötigt werden. Die Teilnahme an der WikiCon ist dieses Jahr kostenlos – umso mehr würden wir uns freuen, wenn die Teilnehmer das Organisationsteam in der einen oder anderen Art unterstützen würden. Es stehen eine Vielzahl kleinerer und größerer Aufgaben für jeden Geschmack zur Auswahl: Wikipedia:WikiCon 2018/Helferkoordination. Natürlich sollen die Einsätze nicht die Teilnahme am Programm der WikiCon verhindern, aber jeder Beitrag ist willkommen. Danke!

Als kleine Erinnerung: Endspurt bedeutet auch, dass Fristen näherkommen. Förderungen für die WikiCon müssen bis Montag, 17. September beantragt sein. Anmeldungen von Personen, die ihre Reise und Unterkunft selber bezahlen, sind weiterhin möglich. (AL i, 13.9.)

Wörterzahl[Quelltext bearbeiten]

Seit einiger Zeit gibt es in der klassischen Wikipedia-Statistikseite auch die Rubrik Wörter in allen Inhaltsseiten, in den Zeiten bot-generierter Massenartikel im Vergleich zur reinen Artikelzahl ein möglicherweise geeigneteres Maß, um Sprachversionen zu vergleichen. In den letzten Monaten ließ sich nun beobachten, wie sich die französischsprachige Wikipedia in Bezug auf die Wörterzahl langsam an der deutschsprachigen vorbei schob. Hatte die dewiki Anfang des Jahres noch einen knappen Vorsprung, liegt sie mittlerweile mit 1.098.206.317 Wörtern im Artikel-Namensraum deutlich hinter der frwiki (1.117.886.502). Der Kurier zählt weiter. (H., 12.9)

Ein stürmischer Ausdruck von Dank[Quelltext bearbeiten]

Am Wochenende stand ich mal wieder mit am Wikipedia-Infostand auf Münchens größten Straßenfesten. Ich diskutierte gerade intensiv mit einem frustrierten Ex-Wikipedianer, der meinte, es gäbe keine positive Anerkennung für die Arbeit in Wikipedia – da stürzte ein Mädchen aus der Menschenmenge auf mich zu, als stünde ich vor ihrem Liebsten. Ehe ich mich versah, schüttelte sie mir kräftig die Hand und meinte „Danke, dass ihr mich durchs Abitur gebracht habt!“ – und bevor ich auch nur antworten konnte, war sie auch schon wieder in der Menschenmenge verschwunden. Da meinte mein Gesprächspartner „… Ja, also das ist eine positive Anerkennung … und eine schöne noch dazu.“

Hiermit möchte ich den Dank der jungen Frau einerseits an euch weitergeben und andererseits euch den Tipp geben: Wenn auch ihr manchmal frustriert seid und das Gefühl habt, eure Arbeit wird zu wenig anerkannt, geht raus in die Welt und redet mit den Leuten, für die wir diese Enzyklopädie schreiben. Es lohnt sich – es war zwar die schönste, aber nicht die einzige derartige Begegnung dieses Wochenendes. (M, 12.9)

Neulingsgewinnung: Planung der nächsten Kampagne[Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Neulingsgewinnung trauen wir uns bei der nächsten Kampagne auch in die Offline-Welt und wollen an einem Aktionstag im Oktober Menschen dazu aufrufen, die lokale Wikipedia-Community in ihrer Nähe kennenzulernen. Lokale Stützpunkte und lokale Gruppen sind eingeladen, daran teilzunehmen. Mehr Informationen findet ihr auf der Planungsseite. Wir freuen uns, wenn ihr mal reinschaut und eure Fragen, Anregungen und auch noch unausgegorenen Ideen dort hinterlasst! Liebe Grüße, mh (wmde), 10.9.

Serverumstellung: Bis zu einer Stunde kein Editieren am 12.09. und 10.10.[Quelltext bearbeiten]

Die Wikimedia Foundation testet ein neues Datenzentrum, um sicherzustellen, dass die Wikipedia und andere Wikimedia-Wikis auch nach einem Desaster online bleiben. Aufgrund des Tests kann am 12.09. und am 10.10. je bis zu einer Stunde lang nicht editiert werden. Mehr Informationen (auf Meta). Mehr Informationen (auf Meta). js (wmde), 7.9.

Vorjury zu Wiki Loves Monuments 2018 in Deutschland gestartet[Quelltext bearbeiten]

Die erste Woche des diesjährigen Wettbewerbs Wiki Loves Monuments (WLM) geht zu Ende. Bisher haben beim deutschen Wettbewerb über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwa 7.500 Bilder hochgeladen.

Wie in den vergangenen Jahren auch und wie auch im Schwesterwettbewerb Wiki Loves Earth bewährt, gibt es auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit für alle angemeldeten Wikipedianutzenden, sich an der Vorauswahl der Gewinnerbilder zu beteiligen. Durch das Mehraugenprinzip werden die einzelnen Bilder fairer bewertet. In den Anfangszeiten von WLM wurde die Vielzahl der Bilder unter den Teilnehmern der Hauptjury aufgeteilt; diese kondensierten ihren Anteil (ein/zwei Wochen vor der Jurysitzung) auf eine überschaubare Menge von Bildern und nur diese Bilder wurden dann von allen Jurymitgliedern gemeinsam bewertet. Heute ist sichergestellt, dass jedes Bild, das der Hauptjury vorgelegt wird, von mehreren unabhängigen Vorjuroren betrachtet und bewertet wurde. Die Hauptjury kann sich so besser auf die qualitative Auswahl der Topbilder konzentrieren.

Die Hochlader können die Arbeit, sowohl von Vor-, als auch Hauptjury, dadurch entlasten, dass sie Bilder, die zwar einen dokumentarischen Charakter haben, die aber, selbst in den eigenen Augen, nicht die Qualitäten eines potentiellen Siegerbildes haben, in die Kategorie Images from Wiki Loves Monuments 2018 in Germany not for prejury einordnen.

In diesem Jahr tauchen, aufgrund eines Sonderpreises, im Vorjury-Tool vermehrt 360°-Aufnahmen auf. Die Vorjurymitglieder mögen diese bitte auch mit dem entsprechenden Tool aufrufen.

Auch für die Hauptjury werden noch Interessierte gesucht: Bewerbungen können noch bis zum 9. September eingereicht werden. (W, 7.9.)

Hinweis an Alte Füchse: Die Verwaltung der Passwörter wurde geändert. Es ist eine Neuanmeldung unter oben aufgeführtem Link notwendig. Einfach das alte Jurytool öffnen funktioniert nicht. (W, 11.9.)

GLAM on Tour in Görlitz[Quelltext bearbeiten]

Im September erwartet uns noch eine weitere GLAM-on-Tour-Station, nach 2013 und 2014 geht es erneut in die Oberlausitz! Vom 28. bis 30. September lädt das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz in Kooperation mit Wikimedia Deutschland e.V. zu Vorträgen und Schreibwerkstätten ein. Anmeldungen über die Projektseite, das Programm wird noch aktualisiert. (CB, 4.9.)

GLAM on Tour im Jagdschloss Grunewald in Berlin[Quelltext bearbeiten]

Vom 21. bis 23. September findet in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg eine GLAM-on-Tour-Station im Jagdschloss Grunewald statt. Informationen und Anmeldung über die Projektseite. (CB, 4.9.)

Frankfurter Buchmesse[Quelltext bearbeiten]

Auf der Frankfurter Buchmesse dürfen Wikipedia und Wikimedia nicht fehlen. Wer Lust hat, mit vor Ort zu sein, kann sich noch bis zum 5.9. anmelden. Alle Infos und die Anmeldung über die Seite Community auf der Frankfurter Buchmesse 2018 (JA, 3.9.)

200 mal RAW[Quelltext bearbeiten]

Logo der RAW

Das französische Schwesterblatt des Kuriers, die Regards sur l’actualité de la Wikimedia („Blick auf Wikimedia-Neuigkeiten“, abgekürzt: RAW) sind gestern am 1. September 2018 zum 200. mal erschienen.

Die beiden Autoren Simon Villeneuve und Cantons-de-l’Est, die das Projekt seit 2011 betreiben, verstehen sich gleichsam als Glossatoren des Wikimedia-Ökosystems, die die Ereignisse der jüngsten Zeit zusammenfassen und mehr oder weniger knapp aus der frankophonen Perspektive einordnen, um sie auch für den weniger zeitreichen Wikipedianer verständlich und nachvollziehbar zu machen. Die knappe Form des Aperçus dominiert, zunehmend werden in den letzten Jahren aber auch Entwicklungen bei den Multimedia-Inhalten hervorgehoben, etwa Auszeichnungen von Fotografien oder Musik auf Wikimedia Commons. So stehen die unregelmäßig erscheinenden RAW behelfsweise zwischen dem Kurier und dem eher journalistisch geprägten angelsächsischen Wikipedia Signpost. Sie zählen zu den wenigen aktiven und wichtigen Stimmen, die noch ganz von der Community betrieben werden und die den Wikimedia-Betrieb zwar affirmativ, aber doch aus einer unabhängigen Perspektive beschreiben, einschließlich vieler umfangreicher Übersetzungen von wichtigen Texten ins Französische.

Der Kurier bedankt sich bei den Kollegen für das große und langanhaltende Engagement und freut sich mindestens auf weitere 200 Ausgaben der Regards! (A, 2.9.).

Schreibwettbewerb[Quelltext bearbeiten]

29. Schreibwettbewerb

Die Nominierungs­phase des 29. Schreib­wettbe­werbs findet vom 1. bis 30. September 2018 für Artikel in den Sektionen Exakte Wissenschaften, Kultur, Gesellschaftswissenschaften und Geschichte statt. Danach werden die von den Autoren eingereichten Artikel von einer im August gewählten, achtköpfigen Jury auf eine spielerische Weise gekürt. Der Schreibwettbewerb dient einzig und allein der Befriedigung des Spaßfaktors, der in der Wikipedia leider ab und zu verlorenzugehen scheint. nE, 31.8.

Miniaturenwettbewerb[Quelltext bearbeiten]

Hier kommen Klei­ne ganz groß raus!

Vom 1. bis 30. September 2018 können beim Miniaturen­wett­be­werb neu geschriebene Miniaturen (d.h. kleine Artikel mit max. 15.000 Byte) für den Wettbewerb nominiert werden. Die Artikel werden ab dem 1. Oktober 2018 von den Lesern bewertet. Dabei kann jeder stimm­berech­tigte Benutzer bis zu fünf Stimmen auf die Miniaturen verteilen, die ihm am besten gefallen. nE, 31.8.

Wiki Loves Monuments 2018[Quelltext bearbeiten]

Bereits zum 8. Mal startet am 1. September der Wettbewerb Wiki Loves Monuments auch in Deutschland – im diesjährigen Europäischen Kulturerbejahr ergänzt um einen weiteren Sonderpreis zum Europäischen Kulturerbe und einen Sonderpreis für 360°-Panoramen.

Dafür wird mit Postkarten (Motiv 1, 2, 3) und einem Motivationsvideo auf die Teilnahme aufmerksam gemacht. Ein neuer Informationsflyer soll den Zugang zu Kulturerbestätten vereinfachen. Es konnten die Deutsche UNESCO-Kommission und das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz zum Mitunterzeichnen des Aufrufes gewonnen werden.

Daneben fanden und finden einige Workshops statt, zu den 360°-Panoramen, zur Zusammenarbeit mit Kultur- und Gedächtnisinstitutionen (GLAM) und für junge Menschen zum Thema Denkmalfotografie. Im Juli fand zudem ein UNESCO-Erbe-Marathon statt.

Die Bilder werden, wie in jedem Jahr, durch eine Jury, bestehend aus Communitymitgliedern und externen Fachleuten bewertet. Zur Jury kann man sich noch bis zum 9. September, 24:00 Uhr bewerben. W., 31.8.

Wikidata – 50 Millionen[Quelltext bearbeiten]

Die Datenbank Wikidata hat gestern die Grenze von 50 Millionen Datensätzen überschritten. H., 30.8.

WikiBär – jetzt auch mit Bildungsauftrag[Quelltext bearbeiten]

Es war eher ein Zufall, als ein paar Interessenten für das Support-Team vom OTRS-Admin DCB vor gut zwei Wochen eine Einführung in die Funktionsweise des OTRS bekommen haben. Das kam so gut an, dass kurz entschlossen auf Anregung von Sebastian Wallroth eine Reihe daraus gemacht wurde. Jetzt kann also bei jedem Offenen Editieren wer möchte ein Angebot für einen Vortrag machen und diesen dann halten. Es geht alles – Themen aus dem Wikiversum ebenso, wie dein Wikipedia-Thema. Der Aufbau des WikiBär bringt mit sich, dass jeder zuhören kann, aber niemand muss. → Wikipedia:WikiBär/Vorträge MC, 29. 8.

Neues Förderangebot für Projekte um OpenStreetMap[Quelltext bearbeiten]

Wikimedia Deutschland richtet sich mit einem neuen Förderangebot an Projekte um OpenStreetMap, die Datenbank für freie Geodaten, um die Mapping-Community und den Austausch und gemeinsame Aktivitäten mit Aktiven aus den Wikimedia-Projekten zu unterstützen. Nico (WMDE), 29. 8.

GLAM on Tour in Xanten[Quelltext bearbeiten]

Die Veranstaltung in Xanten ist schon fast vorüber, die Drohne aus dem Lokal K ist geflogen, und ein kleiner Film ist fertig geworden. Schöne Grüße vom Niederrhein! Z., 26. 8.

Kölner Ehrenamtspreis: Alle sind herzlich eingeladen![Quelltext bearbeiten]

Wir, die Kölner Community der deutschsprachigen Wikipedia, werden am kommenden Sonntag, den 2. September 2018, mit einem Ehrenamtspreis der Stadt Köln ausgezeichnet. Wer aber sind „wir“? – gibt es doch in einer Online-Community wie unserer keine abgeschlossenen althergebrachten Gruppen. Deshalb sind „wir Kölner“, die den harten Kern im Lokal K bilden und den Preis persönlich entgegennehmen, nur die sichtbare „Spitze eines Eisberges“, und wir nehmen diese Auszeichnung natürlich nur stellvertretend für alle Wikipedianerinnen und Wikipedianer entgegen, die sich dem Thema „Köln“ verbunden fühlen, Köln-Artikel erstellt haben und/oder in Köln leben. Letztlich gilt die Auszeichnung aber auch all jenen, die noch nie einen Köln-Artikel erstellt und keinen Bezug zu Köln haben, aber über andere Themen schreiben, die wiederum von vielen Kölnern gelesen und genutzt werden – also eigentlich der gesamten Community.

Deshalb möchten wir all jene, die Zeit und Lust haben, herzlich einladen, bei der an die offizielle Ehrung anschließende Veranstaltung auf dem Kölner Heumarkt (ab 13 Uhr) zu uns zu stoßen. Dort werden die Preisträger nochmals öffentlich vorgestellt, und es gibt eine „Ehrenamtsbörse“ mit vielen Ständen und einem Unterhaltungsprogramm (auch für Kinder) bis 17 Uhr. Wir sind auch mit einem Stand vertreten (gut zu finden: am Eingang zur Tiefgarage mitten auf den Heumarkt). Hinweis: Vom Hauptbahnhof aus ist der Heumarkt fußläufig erreichbar, es befinden sich mehrere Parkhäuser in der Nähe. Ni., 25. 8.

WikiCon 2018: Das Programm steht[Quelltext bearbeiten]

Das Organisationsteam der WikiCon 2018 in St. Gallen freut sich, ein vielfältiges Programm vorstellen zu können. Noch ist nicht alles in Stein gemeisselt: In den nächsten Tagen wird es noch die eine oder andere Ergänzung geben, kleinere Änderungen sind zu erwarten. So werdet ihr euch auch auf interessante Exkursionen freuen dürfen - und natürlich informative Stände und lebhaften Austausch im «Forum des Freien Wissens». Wer sich nicht anmeldet, ist selber schuld! ;-) Gestumblindi, 24.8.

EU-Urheberrechtsreform: Wie geht es weiter?[Quelltext bearbeiten]

Wikimedia Deutschland und viele andere Organisationen engagieren sich dafür, dass die derzeit laufende EU-Urheberrechtsreform zu einem guten Rechtsrahmen für Freies Wissen führt. So konnte im Juli eine Version des Reformvorschlags abgewehrt werden, der unter anderem Upload-Filter vorsah. Nun geht es weiter: Am 12.9. stimmt das EU-Parlament über neue Änderungsanträge zum ursprünglichen Vorschlag der EU-Kommission ab. Die europäischen Wikimedia-Organisationen, die Free Knowledge Advocacy Group EU und die Wikimedia Foundation arbeiten daran, dass bis dahin Änderungen auf dem Tisch liegen, die Freies Wissen und gemeinschaftliches Arbeiten im Netz schützen. Wer uns dabei unterstützen will oder weitere Infos sucht: Auf der Seite EU-Urheberrechtsreform Mitmachen des WMDE-Politik-Teams halten wir euch auf dem Laufenden. li (wmde)

Wikipedia lässt NS-Biografieteil unter den Tisch fallen[Quelltext bearbeiten]

Benjamin Ortmeyer, ehemaliger Leiter der Forschungsstelle NS-Padägogik an der Uni Frankfurt, beschwert sich am Rande eines Interviews über eine Biografie, die die Frankfurter Uni für Adolf Messer nutzte: „Das war ja quasi die von Wikipedia übernommene Biografie, die die NS-Zeit letztlich ausgeklammert hat. Und das an einem Ort wie der Universität! Das spottet jeder Beschreibung.“ [1] Und das ist schon herb. IP, 20.08.

Viertausend lesenswerte Artikel[Quelltext bearbeiten]

Gestern Nachmittag haben wir bei den lesenswerten Artikeln den Stand von Viertausend überschritten. Tönjes hat gleichzeitig [2][3] den beiden Artikeln Ludwig und Jakob Götz von Hiquwus und Schmelzle [4] sowie Bares für Rares von Dr-Victor-von-Doom den Lesenswert-Status verliehen. Letzterer wurde übrigens von einer IP vorgeschlagen, während beim ersten ein infinit gesperrter Benutzer einer der Hauptautoren ist. D, 15.8.

Dein Schreibwettbewerb braucht dich![Quelltext bearbeiten]

I want you.jpg

Auch wenn es in den meisten der vier Sektionen immerhin schon mindestens zwei Kandidaten für die Jury des Schreibwettbewerbs bereit stehen, fehlen nach wie vor noch welche. Vor allem in der Sektion II, Kultur, gibt es nicht nur keine Auswahl, sondern noch nicht einmal genug Kandidaten/Kandidatinnen, um überhaupt die Plätze zu füllen. Die Arbeit ist ehrenvoll, der Zeitaufwand vorhanden aber überschaubar. Nachdem zuletzt Qualität und Quantität der Beiträge wieder angestiegen sind, wäre es schade, wenn diese wunderbare Tradition an den nicht vorhandenen Juroren scheitern würde. Also, nicht schüchtern! Tragt euch ein! Oder fragt Benutzer, die in euren Augen prädestiniert dafür wären. Und wenn wir überall fünf Kandidaten hätten, wäre das nur gut. Traut euch! Ihr habt nichts zu verlieren, außer ein paar Stunden Zeit, die ihr immerhin ins Lesen zumeist wirklich besserer Wikipedia-Artikel investieren müsstet. Wikipedia:Schreibwettbewerb#Die Jury. MC, 13.8.

Wikipedia-Community auf der Buchmesse Frankfurt 2018[Quelltext bearbeiten]

Wie 2017 wird es auch in diesem Jahr einen kombinierten Wikipedia-/Wikimedia-Stand auf der Frankfurter Buchmesse geben. Dort gibt es Platz für die Ideen ehrenamtlicher Wikipedianer_innen: Edit-a-thons, Workshops für das Messepublikum, Vorstellung der eigenen Arbeit in den Wikimedia-Projekten, Gesprächsrunden, Vorträge und noch viel mehr – alles ist denkbar. Hauptamtliche Mitarbeitende von Wikimedia Deutschland werden zudem die Arbeit des Vereins vorstellen. Wenn du Ideen für ein Projekt und Lust an der Umsetzung hast, oder auch einfach mit unterstützen möchtest, dann trage dich auf der Seite für die Ideensammlung ein oder melde dich beim Team Ideenförderung unter communityatwikimedia.de. Wir würden euch sehr gern bei euren Vorhaben unterstützen. J.S. (WMDE), 10.8.

WMF-Verhaltensregeln[Quelltext bearbeiten]

Ach wie schön sind doch festgeschriebene Verhaltensregeln, vor allem, wenn sie von der Wikimedia Foundation (bzw. einem Subgremium) kommen. Nachdem es zuerst Romaine auf der Wikimania erwischt hatte (Straftat u.a.: zu lautes Sprechen), hat es nun MZMcBride erwischt, der im Phabricator what the fuck schrieb. MZMcBride ist „temporarly banned“ (vermutlich nur bis zum Wärmetod des Universums), während Romaine gezwungen wurde, seine Position als volunteer organiser aufzugeben. Dass beide verdiente Freiwillige sind, brauche ich vermutlich nicht zu erwähnen.
Die beiden Geschichten zeigen mal wieder, dass solche Dinge wie Friendly Space Policies absoluter Mumpitz sind. Irgendwelche Gremien legen fest (natürlich maximal intransparent und nach eigenem Gusto/kultureller Prägung), wie alle Anderen sich zu benehmen haben, und bestrafen dann auch gleich; auf Rückfragen reagiert man dann zugeknöpft. Leider ist das bei der WikiCon auch schon eingerissen (bis jetzt wurde AFAIK noch niemand bestraft). —D, 8.8.

Es ist doch schon alles geschrieben …[Quelltext bearbeiten]

Die Aussage „Es ist doch schon alles geschrieben …“ hört man so oder ähnlich formuliert des Öfteren. Ja, sicherlich ist es 2018 nicht mehr leicht, auf Anhieb die Lücken in der deutschsprachigen Wikipedia zu erkennen. Da ich mich intensiver mit der Seite Artikelwünsche beschäftige, kann ich in lockerer Folge auf einige Themenbereiche aufmerksam machen, in denen noch einige Lemmata fehlen.

Folge (1): Die Liste der Staatsoberhäupter 2018 und andere Jahrgänge bietet uns eine Positivliste an (hier: die Staatsoberhäupter und Regierungschefs der einzelnen Länder), also eine Liste, bei denen die Lemmata relevant sind. Man kann annehmen, dass dies die wichtigsten Politiker in der weltweiten Politik oder zumindest in der regionalen Politik sind. Sind in der aktuellen Liste von 2018 mit dem heutigen Stand 28 Lemmata noch ohne deutsche Version, sieht es in den vorherigen Jahrgängen ähnlich lückenhaft aus. Bei einer Zusammenstellung der Jahrgänge bis rückwirkend auf das Jahr 1995 sind nur zwei Jahrgänge komplett. Relativiert muss die Zusammenstellung noch, dass hier auch nicht allgemein international anerkannte Länder wie beispielsweise Südossetien in die Liste Eingang gefunden haben.

Aber wäre es nicht schön, wenn die Liste in die Vergangenheit rückwirkend Stück für Stück abgearbeitet würde, so dass wir alle Staatsoberhäupter und Regierungschefs der modernen Staaten als Artikel haben? Wer ist beispielsweise der äthiopische Ministerpräsident seit dem 2. April 2018, Abiy Ahmed Ali? Oder wer ist der guineische Ministerpräsident seit 24. Mai 2018, Ibrahima Kassory Fofana?

Hier die Liste der roten Lemmata: Wikipedia:Artikelwünsche/Biografien#Politiker. ata 3.8.

„Ich bin das Gegenteil von Donald Trump“[Quelltext bearbeiten]

Auf Zeit Online ist ein Interview mit Jimmy Wales zu lesen. Jimmy „Jimbo“ Wales, der Mitbegründer der Wikipedia, spricht über Fake News, den Neutralen Standpunkt und mehr. Wen’s interessiert: Viel Spaß beim Lesen und Diskutieren. MaB 2.8.

Neue Freiwillige gewinnen: Sommeraktion ist gestartet[Quelltext bearbeiten]

Wie angekündigt ist gerade die Banneraktion gestartet! Im Rahmen der Aktionen zur Gewinnung neuer Freiwilliger wird sie ab heute, den 01.08. bis zum 08.08.2018 für nichteingeloggte Lesende zu sehen sein. Eine Übersicht der Banner und weitere Informationen zu dieser Aktion findet ihr auf der zugehörigen Projektseite.Stefan (WMDE), 1.8.

Der Schreibwettbewerb sucht seine Jury[Quelltext bearbeiten]

Artikel lesen und schreiben gehört zu den schönsten Dingen auf Wikipedia. Artikel zu bewerten, macht ebenfalls Spaß. Das geht auch im Team. Möglich ist das zum Beispiel beim Schreibwettbewerb. Ab September werden wieder Artikelvorschläge eingereicht, Jurorinnen und Juroren bewerten sie. Diese werden jetzt gesucht. Werft euren Hut in den Ring, auf der Arbeitsseite des Schreibwettbewerbs. Solltet ihr gewählt werden, steht ihr vor interessanten, tiefgehenden, sachorientierten und fröhlichen Debatten über Artikelqualitäten und -potenziale. Nur Mut! AC 1.8.