Wikipedia:Kurier/Edit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Termine

Neue Projekte und Portale

Portallogo

WikiProjekte: Telefonberatung | SG-Development | Podcast WikiStammtisch | Tools ’n’ Bots
Portale: UNESCO-Kultur- und Naturerbe | Karibik | Magdeburg | Interkultureller Dialog und Integration | Linz


Weitere Nachrichten

Wikimedia:Woche 29/2017 (27.07.) | Wikimedia:Archiv
Pressespiegel | Außenspiegel | Wikimedia Deutschland Blog | Wikibooks-Rundschau | Wikiversity:News | Newsletter-Übersicht


Linke Spalte[Quelltext bearbeiten]

Bilder vom Metropolitan Museum of Art[Quelltext bearbeiten]

Wie am 7. Februar hier im Kurier schon verkündet, stellte das Metropolitan Museum of Art über 370.000 Bilder unter eine freie Lizenz (CC-Zero). Nun sind diese Bilder alle bei Commons hochgeladen, und auch für die deutschsprachige Wikipedia sind da ein ganze Reihe von Bildschätzen dabei. Jetzt müssen sich die Wikipedianer nur noch um die Kategorisierung kümmern. Aber man findet die Bilder sehr einfach über die interne Suche innerhalb der Kategorie. Da sind zum Beispiel 16582 x Germany, 259 x Saxony, 1199 x Meißen (vor allem Porzellan) zu finden. Probiert also mal mit verschiedenen Suchwörtern herum, mal schauen was ihr so für schöne Schätze hebt. sk, 27. Juli

GLAM-on-tour im Doppelpack![Quelltext bearbeiten]

Uhrengehäuse aus Fürstenberger Porzellan, um 1760

Wie bereits im Mai angekündigt, wird am Wochenende 6. bis 8. Oktober GLAM-on-tour im weserbergländischen Fürstenberg Station machen, um aus erster Hand von den dortigen Experten der 1747 gegründeten Porzellanmanufaktur Fürstenberg und des Museums Schloss Fürstenberg einen tieferen Einblick in „alles was Porzellan(herstellung) ausmacht“ zu erhalten. Darüber hinaus ist ein Abstecher in das nahe gelegene Kragstuhlmuseum nach Lauenförde geplant, wo wir uns über Bauhaus-Design und Künstler wie zum Beispiel Alvar Aalto, Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe informieren werden.

Das Programm ist zu 90% fertiggestellt, einige wenige Plätze sind auch noch frei. Also: JETZT anmelden! Für unser kombiniertes Wikipedia-MSF-Wochenendereignis im Oktober suchen wir wie immer: Autoren, Fotografen, Historiker, Literatur- und Kunst-Interessierte, Engagierte, Begeisterte, Helfer und natürlich … Wikipedianer aus nah und fern …! So, stay tuned and save the date! BS, 22. Juli

Quora – Konkurrenz, brauchbare Quelle und Antworten auf Alles?[Quelltext bearbeiten]

… oder fragen Sie bei der Auskunft nach

Seit diesem Monat ist Quora mit einer deutschsprachigen Ausgabe online. Quora ist eine Plattform, die im Internet Antworten auf konkrete Fragen geben will. Bei uns steht dazu: „Ziel von Quora ist es, den Nutzern Antworten auf jedmögliche Fragestellung zu geben. Dabei will Quora eine Wissensdatenbank aufbauen, die eine Suche bei Wikipedia oder Google überflüssig machen soll.“ Rund 200 Millionen Menschen weltweit sollen Quora derzeit benutzen. Also eine ernstzunehmende Konkurrenz zu dem, was wir hier machen, auch wenn das Prinzip mehr dem unserer WP:Auskunft entspricht. Allerdings schicker aufgemacht und mit viel mehr Funktionen, die man aus dem Bereich Social Media kennt, z.B. „Liken“ der Antworten. Als ich diesen Artikel über Quora las, stolperte ich über den Satz: „Anders als Wikipedia wollte er keine Sammlung von Fakten aus anderen Quellen, sondern selbst eine Quellen sein, erklärt er: ‚Quora ist eine Primärquelle. In den USA gibt es schon Artikel auf Wikipedia, die Beiträge von uns zitieren.‘“ Also eine Primärquelle, die – zumindest schon in der en:WP – referenziert wird. Was ist das für eine Primärquelle? In dem Artikel, aus dem das Zitat stammt, steht: „Wer angemeldet ist, kann auch selbst nach Fragen suchen und Antworten unter die Menschen bringen.“ So etwas ist nicht mit Wikipedia:Belege#Was sind zuverlässige Informationsquellen? vereinbar. Also stellte ich mir die Frage: Wie oft dient Quora jetzt schon als Quelle in dieser Wikipedia? Elf Treffer gab es. Nun könnte es natürlich sein, dass dort reputable Experten am Werk sind, die die Fragen beantworten. So verspricht es jedenfalls unser Artikel über Quora: „Die Gründer versuchten von Anfang an, einen elitären Nutzerkreis aufzubauen, indem sie bekannte Größen der Technikwelt als Experten zum Beantworten von Fragen gewannen.“ In solchen Fällen könnte man Quora als Quelle durchwinken, wenn keine bessere Quelle vorhanden ist. Also schauen wir uns die elf Fälle mal an:

  1. Cortana (Software): hier wird die Programmiersprache dieser Software (C# und C++) mit der Antwort auf die Quora-Frage What programming language(s) was/were used to program Microsoft's personal assistant Cortana? belegt. Auf die Frage gibt es eine Antwort und die kommt von jemandem, der angibt bei Microsoft zu arbeiten (works at Microsoft) und PS: I managed the relevance engine for cortana.. Klingt ja ganz gut. Schaut man sich allerdings das Profil des Auskunftgebers an, so stellt man fest, dass er bei seinen bisher 95 Antworten sich auch mal als Real estate agent, worked at Amazon, Investor und Landlord ausgibt.
  2. Strict liability offence (England und Wales): In diesem Artikel über Strafrecht wird der Satz „Eine Verteidigung ist aber möglich, indem er einen Tatbestandsirrtum (mistake of fact) nachweist“ mit der Antwort auf die Quora-Frage What is the difference between strict liability and absolute liability in criminal law? belegt. Das Problem ist aber, dass es hier fünf Antworten auf diese Frage gibt. In Zweien taucht der mistake of fact auf. In der zeitlich neueren Antwort geht der Autor auf die Antwort seines Vorgängers ein und relativiert sie. Quora ist da vom Prinzip her wie ein Forum aufgebaut und Foren sind keine geeigneten Quellen für die Wikipedia. Welche Antwort ist denn nun der Beleg für den Satz in unserem Artikel? Das ließe sich technisch noch durch Nennung des Autors und des Antwortdatums beim Referenzieren lösen. Das wurde aber in keinem der elf hier gelisteten Fälle gemacht.
  3. Sabr: Der entsprechende Satz im Artikel über eine nach Roger Federer benannte Schlagtechnik beim Tennis ist fünffach referenziert. Die Qualität reicht von gut bis Quora. Dort gibt es sechs Antworten auf die Frage What is Federer’s new SABR sneak attack? und die kommen von Been following since 2000, huge Federer fan, watched USO 2015 live :D, Tennis fan,Manga fanatic,Thirsty 4 Knowledge, A two-time high school state champion, Have been following Federer through the ATP tourneys, Tennis fan. ESPN, Tennis TV, live scores, stats, social feeds, I eat it all. und Terry Uy.
  4. Roger Federer: Hier dient dieselbe Quelle als einer von drei Belegen für Sabr.
  5. Arash Ferdowsi: Einer der Gründer von Dropbox. Im Artikel ist die Aussage „Der als öffentlichkeitsscheu geltende Ferdowsi steht als CTO [..]“ mit der Antwort auf die Frage What is Arash Ferdowsi's role at Dropbox? What does he do every day as CTO? belegt. Es gibt nur eine Antwort und die kommt von einem „Anonymous“. Der schreibt drei Sätze über Ferdowsi und in keinem steht irgendetwas von „öffentlichkeitsscheu“ oder von CTO, was nur in der Frage steht. CTO ist er übrigens seit Oktober 2016 nicht mehr. Diese völlig ungeeignete Quelle wurde im Übrigen nicht durch Übersetzung aus der en:WP übernommen, wie man vielleicht vermuten könnte.
  6. Eva Mozes Kor: Hier wird die Versöhnungsbereitschaft der Holocaust-Überlebenden im Auschwitz-Prozess gegen Oskar Gröning referenziert. Auf die Frage What is Eva Kor's opinion of the trial of Oskar Gröning? gibt es eine Antwort und die stammt von Eva Kor, ja der Eva Kor. Eine beeindruckende und absolut lesenswerte Stellungnahme, wie auch zu Why did Eva Kor shake hands with a former Auschwitz guard? und What is, and was, it like to testify at Nazi war crimes trials?. Da kann man richtig neidisch werden, das ist hier bei uns nicht möglich. Die Verlinkung bietet dem Leser einen echten Mehrwert, sollte aber besser unter Weblinks aufgeführt werden. Statt der Primärquelle im Artikel wäre beispielsweise diese Quelle besser geeignet.
  7. Ausnahmezustand in Indien 1975–1977: Gleich an zwei Stellen im Artikel dienen die derzeit 30 Antworten auf die Quora-Frage Why is the National Emergency of 1975 seen as one of the most controversial times in the History of India? als Quelle, zusammen mit zwei bzw. drei anderen „klassischen“" Quellen. Die 30 Antworten sind zum Teil sehr umfangreich und gut bebildert. Urheberrechte scheinen bei Quora kein Thema zu sein. Aber welche Antwort belegt denn nun die beiden Aussagen im Artikel?
  8. Reid Hoffman: Bei dem US-amerikanischen Unternehmer und Autor ist sein Name mit Quora referenziert. Vermutlich ist der middle name Garrett gemeint. Der Link führt aber nicht zu einer Frage über Hoffman, sondern zu seiner Autorenseite bei Quora. Den Garrett könnte man auch mit der Sekundärquelle New York Times referenzieren.
  9. V. K. Krishna Menon: Der indische Politiker hielt im Januar 1957 eine sehr lange Rede. Der Vorgang ist mit sechs Quellen belegt. Neben dem Guiness-Buch der Rekorde, BBC und dem Time Magazine auch ein Quora-Link. Dort gibt es drei Antworten auf die Frage Was V K Krishna Menon’s epic eight-hour speech defending India’s stand on Kashmir to the United Nations Security Council in 1957 a Filibuster or merely just a long speech?. Als Quelle braucht man davon keine. BBC und Time Magazine sind reputabler als beispielsweise My Pride My country und Sceptical Indian.
  10. Koreanische Hochzeit: Hier wird ein ganzer Absatz über den Ablauf der Hochzeit mit Quora referenziert. Dort lautet die Frage What is the typical modern wedding like in South Korea?. Drei Antworten gibt es, von denen vermutlich die erste – von einem American born Korean trying not to get lost – das Geschriebene belegen soll.
  11. Palantir Technologies: Quora dient hier als alleiniger Beleg für den Halbsatz Palantir betrieb in der Vergangenheit die Seite "AnalyzeThe.US". Nun gut, schon aus der Frage Why is the AnalyzeThe.US - Home Palantir instance no longer available? lässt sich schließen, dass das Unternehmen diese Website betrieb. Auch dieser Link stammt nicht aus dem englischsprachigen Original, was die vielen Rotlinks im Artikel vermuten lassen. Bessere Quellen dafür gibt es sogar in Buchform.

Was lässt sich zusammenfassend über Quora sagen? Es wird sicherlich auch unserer Wikipedia einiges an Serverlast nehmen, wie es auch Google mit seiner Box in den Suchergebnissen getan hat. Es ist qualitativ besser als gutefrage.net, aber als Quelle ungeeignet. In Einzelfällen kann es als Weblink einen Mehrwert bringen. Erstaunlich, dass sich bei diesem kommerziellen Geschäftsmodell genügend freiwillige Autoren rekrutieren lassen. Die machen zwar andere zu Millionären, können sich aber gut selbstdarstellen. Vielleicht ist das ein Beweggrund. Wie wird sich Quora auf die bei vielen Lesern unbekannte Wikipedia-Auskunft auswirken? Wird die deutschsprachige Quora sich etablieren können? Es wird spannend. -- ARK
P.S.: Interessant ist im Übrigen die Seite Wikipedia bei Quora. Wer dort wohl so schreibt? Eigentlich könnte er dort auch diese weltbewegende Frage beantworten, so wie diese.

Ich habe gespielt[Quelltext bearbeiten]

Der Ort am gleichnamigen Fluss

Ok, ich gebe es reumütig zu. Vor genau fünf Jahren am 18. Juli 2012 habe ich „gespielt“. Ich habe bewusst einen Stub angelegt und ihn gerade so klein gehalten, dass er als relevanter Artikel durchgeht. Hintergrund war damals, dass ich eine Ansichtskarte von einem Freund aus dem Südosten Cornwalls erhalten hatte. Er war mit seiner Frau dort im Urlaub. Unter diesem Ort schaute ich in der Wikipedia nach – was es dazu noch geschrieben gibt. Ich musste mich schon damals 2012 wundern, dass es von dem Küstenort Ansichtskarten gab, aber keinen deutschsprachigen Artikel.

Die nächsten beiden Änderungen des Artikels betrafen nur die Interwiki-Links, die erst nach der alten Technik hinzugefügt und später nach WikiData ausgelagert wurden. Fast ein Jahr später wurde ein Parameter in den Geokoordinaten korrigiert, der von mir versehentlich falsch angegeben worden war. Vier Jahre nach der Anlage des Artikels wurde eine „echte“ Ergänzung gemacht. Aber mit dem Hinzufügen der Webadresse der Gemeinde wurde weiterhin keine echte Textspende abgegeben.

Die sogenannte „Pageview Analysis“ zeigt in den letzten 90 Tagen rund sechs bis acht Leser pro Tag, während die englische Version rund 100 Leser pro Tag erhalten hat. Damit sind die 17 anderen Sprachversionen außer der englischen und deutschen in der Besucherzahl noch deutlich schlechter, aber die Artikel sind dort auch nicht umfangreicher. Die Artikellänge in der deutschen Version, die inklusive meiner Person drei Beobachter hat, beträgt heute, am 18. Juli 2017, gerade mal 518 Bytes. Zur gleichen Zeit hat der englischsprachige Artikel knapp 20.000 Bytes.

Fazit: Dass man einen Stub anlegen und sich zurücklehnen kann, woraufhin die anderen ihn dann schön Stück für Stück ausbauen … klappt so nicht. So eine Arbeitsweise habe ich in den Jahren bisweilen beobachtet: Stub anlegen und zum nächsten Artikel übergehen. Für dieses (schlechte) Verhalten gibt es auch eine nette „Erklärung“ oder „Übersetzung“: Team(arbeit) „Toll, ein anderer macht’s“. Dabei ist es doch attraktiver, wenn man als Autor einen Artikel anfangen und ihn dann so weit ausbauen kann, dass man sagen kann … der Artikel ist erstmal fertig. In den allermeisten Fällen mache ich das auch so. Ich recherchiere meistens so weit, bis ich aktuell nichts mehr finde, was noch irgendwie in den Artikel passt. Nicht dass ich falsch verstanden werde, ich bin für die Stubs und gegen das vorzeitige Löschen.

Die einen dürfen jetzt auf der umseitigen Diskussionsseite mal fleißig philosophieren und Sozialstudien betreiben, die anderen arbeiten mittelfristig an dem Ausbau des Artikels „Looe“. 18.07. ata

Spiel des Jahres 2017[Quelltext bearbeiten]

Am heutigen Montag Vormittag wurden in einer Pressekonferenz die Preisträger des diesjährigen Spiel des Jahres und des Kennerspiel des Jahres verkündet, bereits vor einem Monat wurde das Kinderspiel des Jahres bekannt gegeben. Den Hauptpreis erhielt das Spiel Kingdomino, inspiriert durch den Klassiker Domino, den Kennerpreis erhielt die Escape-Spielereihe Exit – Das Spiel, und das ausgezeichnete Kinderspiel wurde das Schnippsspiel Icecool. Verliehen werden diese Preise alljährlich vom Spiel des Jahres e.V., einem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Kerpen, wobei der Hauptpreis auf eine Geschichte zurückblickt, die 1979 begann.

Dies geschieht jedes Jahr, und in der Regel wird kurz nach der Verkündung in der Presse zumindest für den Preisträger des Spiel des Jahres ein Wikipedia-Artikel angelegt. In der Regel, doch diesmal war es anders: Zum ersten Mal in der Wikipedia-Geschichte waren alle Artikel zu den Preisträgern aller drei Preise zur Verkündung bereits vorhanden, und zumindest beim Spiel des Jahres fand der Leser auch direkt Informationen zu den beiden weiteren Nominierten, dem Schweige-Koop-Spiel Magic Maze und dem Rennspiel mit Deckbuilding-Strategie Wettlauf nach El Dorado, sowie einigen weiteren auf den jeweiligen Empfehlungslisten stehenden Spielen. Alle diese Artikel wurden in den letzten Monaten vom Autor dieser Zeilen angelegt im Rahmen des Projektes Wikipedia spielt ..., gemeinsam mit mehr als 70 weiteren Artikeln aus der bunten Spielewelt, und dank des mittlerweile mit jeweils etwa 30 Spielern stattfindenden wöchentlichen und offenen Spielertreffens im Lokal K und der Unterstützung von Wikimedia Deutschland wurden auch alle beschriebenen Spiele bereits real ausgiebig gespielt und getestet. Für alle, die nun Lust haben, auch mal wieder ein Spiel zu spielen und vielleicht darüber zu schreiben: Nominiert zum Kennerpreis waren noch Terraforming Mars und Räuber der Nordsee, und beide haben eine gute Chance, beim Deutschen Spielepreis im Oktober ausgezeichnet zu werden - also ran an die Pöppel. ar, 17. Juli 2017

Die Unabwählbaren abwählbar machen?[Quelltext bearbeiten]

Folklore? Oder unverzichtbarer Stab der Macht?

Aktuell sind in de:wiki 14 User(innen) mit Rechten oberhalb der Funktion Admin ausgestattet – also Bürokrat (B), Oversight (OS) und Checkuser (CU). 12 davon sind Admins (A). Hinzu kommen 3 Ombudsleute (von denen derzeit einer Admin ist) und das Schiedsgericht (SG). Dessen Mitglieder (derzeit: 11, davon eines ein „echter“ Admin) üben zwar Admin-Rechte aus – allerdings nur in temporärer Form. Anders die B-, OS- und CU-Admins. Zwar ist die B-/OS- oder CU-Rolle nicht zwingend mit der Administratorenfunktion verknüpft. Allerdings sind 12 dieser 14 „Superuser“ dann doch Admins.

Von Seiten der Befürworter wird diese Form „Ämterhäufung“ mit einer etwas schiefen Argumentation begründet. In dieser OS-Kandidaturdiskussion etwa wird das Argument gefahren, die Adminfunktion erleichtere Bürokraten, Oversightern und Checkusern ihren jeweiligen Job. Das mag so sein (obwohl es umgekehrt auch nicht so richtig einsichtig ist und man sich fragen kann, ob die Admin-Zusatzfunktionen da wirklich unabdingbar sind). In der Praxis hat sich allerdings eine sehr bedenkliche (und zum aufgeführten Argument in diametralem Gegensatz stehende) Praxis etabliert: Nicht die B-/OS- oder CU-Rolle wird von der zusätzlichen Admin-Rolle erleichtert. In der derzeitigen Praxis dient vielmehr die B-/OS- oder CU-Rolle als Absicherung gegen zu befürchtende Wiederwahlen (WW). Lapidarer Vermerk auf der entsprechenden Projektseite: „Inhaber einer höheren Servicefunktion (Angabe Funktion), damit turnusmäßige Wiederwahl“. Faktencheck: Bei 9 dieser „Super-Admins“ wäre unter normalen Umständen die WW-Seite offen, ist es aber nicht. Lediglich zwei halten sie freiwillig offen und trennen damit ihren jeweiligen Zusatzfunktions-Job von der Adminrolle.

Bleiben somit 9 User mit einer immensen, teilweise mittels einer Regel-Grauzone legitimierten Machtfülle. Sicher kann man, wie oben, argumentieren, diese Machtfülle erleichtere den (B-/OS-/CU-)Job. Nicht alle dieser neun, aber doch eine deutliche Mehrheit tritt allerdings vorwiegend als Admin in Erscheinung – ohne Möglichkeit der Abwahl. Knapp die Hälfte steht zudem regelmäßig wegen umstrittener Admin-Aktionen in der Kritik. Gerade derzeit akkumuliert sich eine ganze Staffel umstrittener bis im Regel-Graubereich befindlicher Entscheidungen.

Hinzukommend mehren sich Vorwürfe wegen Gutsherrenton, Eigenmächtigkeit und so weiter. Ein schlechtes Gefühl (nämlich das von Machtlosigkeit und einseitig zugunsten von Funktionsträgern interpretierter Regeln) hinterlässt auch die robuste Interessenvertretung in Konfliktfällen – wo der vorhandene (oft unübersichtliche) Regelkanon oft so interpretiert wird, dass involvierte Normaluser das Nachsehen haben und mit ihrem jeweiligen Anliegen gegen die Wand fahren. Lange Rede kurzer Sinn: Sicher kann man zur dargestellten Problematik unterschiedliche Meinungen haben. Allerdings: Wäre es nicht die sauberste Lösung, die schwer vermittelbare No-Abwahl-Ausnahmeregelung für Bürokraten, Oversighter und Checkuser abzuschaffen? So wären beide Rollen sauber voneinander abgetrennt. Und auf Bürokraten, Oversighter und Checkuser würde nicht der Verdacht fallen, dass diese Funktionen hauptsächlich dem Zweck dienen, die Admin-Rolle gegen Wiederwahlstimmen abzuschirmen. rz, 17. Juli 2017

Politischer Vandalismus[Quelltext bearbeiten]

Seine Anhänger haben die Wikipedia bereits entdeckt und verwehren sich gegen die Darstellung seiner Nähe zur Inquisition.Bild: Tsui, 21.01.2007

Als Vandale wird gemeinhin ein Benutzer bezeichnet, der Inhalte entfernt und sie durch bedeutungslose Inhalte ersetzt. Die Vandalismusbekämpfung orientiert sich am Bild von dumpfen Störenfrieden und übersieht dabei, dass das „absichtliche Schädigen von Seiten“ (WP:Vandalismus) in zahlreichen Formen auftritt. Der Administrationsapparat verfolgt die Strategie, nicht die Gemeinde und ihre sozialen Konventionen integrierte Störaccounts zu sperren, wenn diese ihr Handeln nicht begründen können. Der Apparat ist nicht in der Lage, die Schädigung eines Artikels zu verfolgen, wenn der Vandale sich nicht als primitiver, sondern als zielgerichteter Vandale entpuppt. Der zielgerichtete Vandale kann im Gegensatz z.B. zum 1. Dieselvandalen ein Ziel identifizieren und verfolgen, auf eine VM mit nicht notwendigerweise sachlich korrekten Rechtfertigungen reagieren und sich zumindest plump verstellen - „dieser Artikel wird weißgewaschen? Das ist entsetzlich, von mir sicher nicht“. Obwohl die administrative Handhabung dieser Fälle mäßig verläuft, liegt das Problem nicht allein auf der Ebene der individuellen Kompetenz von Administratoren.

Vor Jahren begann das Diskriminierungskonglomerat Artikel aus dem Bereich religiöser Organisationen in PR-zuträgliche Texte umzuformulieren. Beschwerden und Vandalismusmeldungen blieben ohne Konsequenz. Nachdem er zuvor noch einen Checkuserbauftragten zum Verschwinden gebracht hatte (EgdUv), wurde das Konglomerat wegen unter anderem PR-Tätigkeiten für ein Pharmaunternehmen gesperrt. Hatte zuvor jemand einem der Accounts dieses Konglomerats verständlich zu machen versucht, dass es nicht zulässig ist, Artikel so abzuändern, dass sie die eigene ideologische Botschaft tragen?

Der Diskriminierungskomplex füllte eine wikiverfahrensmäßige Lücke, die mit dem Übergang von einer überschaubaren, durch zahlreiche Kontakte geprägten Personalstruktur zu einem Projekt mit zahlreichen, wechselnden Akteuren entstand. Die Administratoren reagierten auf das entstehende Informationsdefizit mit der Reduktion der Arbeitslast. Jeder zielgerichtete Vandale wurde den Autoren zur Bändigung zugewiesen ohne dabei zu berücksichtigen, dass reguläre Benutzer nicht über Werkzeuge zur Vandalenbekämpfung verfügen. Die Personen hinter dem Diskriminierungskomplex erkannten diese Lücke und hielten Vorträge unter anderem vor Studentenverbindungen, wie leicht und wichtig die PR-Tätigkeit in der Wikipedia nicht sei. Auf das Erstaunen über die Selbstverständlichkeit, mit der der Diskriminierungskomplex unter dem Namen „Wiki-Watch“ sein Werken vermarktete und wenig später ein Marketingdienstleister seine Projektschädigung im Fernsehen anpries, wurde mit der Einrichtung von WP:Paid Editing reagiert. Wer einen Artikel vandaliert, indem er z.B. ungünstige Informationen entfernt, kann diesem Projekt zur weiteren Handhabung zugeführt werden.

Enzyklopädische Mitarbeit ist nicht das Ziel des schwarzen Blocks. Bild: Bwag, 21. Januar 2012

Nicht in den Zuständigkeitsbereich von WP:PE fallen zielgerichtete Vandalen mit politischen Motiven. Während seit der Einrichtung dieses Projekts kein Anbieter mehr in den Medien seine Tätigkeit feilbot, breiteten sich die zielgerichteten Vandalen mit politischen Motiven aus. In die Artikel zu rechten Politikern und Parteien fielen Leute ein, die ansonsten auf Youtube Videos kommentieren. Diese Erscheinungen, die ihre Gesinnung nicht verheimlichen, haben an der enzyklopädischen Mitarbeit nie Interesse gezeigt. Wo diese Accounts auftauchten, verschwanden bald ganze Abschnitte aus Artikeln; mit der Weißwaschung gingen Houndingkampagnen gegen die Benutzer, die sich gegen diesen politischen Vandalismus zur Wehr setzten, einher. Die Administratoren gingen zum Ignorieren des Problems über und verweigerten mit der Devise „Keine Entscheidung über inhaltliche Probleme“ jedes Eingreifen bei politischen Vandalen. Man hat den regulären Benutzern ein Problem überlassen, zu dessen Lösung sie nicht über die benötigten Werkzeuge und Knöpfe verfügen. Die Administratoren haben sich mit dieser Maßnahme entlastet, ohne dabei zu bedenken, dass sie ein Problem nur weitergeben. Man würde nicht auf die Idee kommen, mit einem Vandalen darüber zu diskutieren, ob in einem Artikel die Einwohnerzahl eines Orts aufgeführt werden soll. Bei politischen Vandalen stellen die Administratoren an die Benutzerschaft die Forderung, mit diesen Vandalen auszudiskutieren, wie vollständig der Artikel denn belassen werden soll. Der Artikel zu Norbert Hofer wurde nach diesem Muster in einen Text frei von den meisten Kontroversen zusammengewaschen. Kaum war jene Wahl abgeschlossen, zogen diese Vandalen weiter und entfernen nach demselben Muster jeden Hinweis auf Kontroversen.

Die Bereinigung von Inhalten, die von Parteisoldaten für ihren Kampf unzuträglich gehalten werden, liegt weder im Sinn der Enzyklopädie noch der Leser. Es bedarf nicht des Gedankens an russische Trollfabriken, um ein Schadpotential zu erkennen. Würde morgen jemand in den Social-Media-Kanälen von AfD, CDU, Donaldisten oder Scientology einen Aufruf zum Befallen des Wikipedia-Artikels posten und damit zumindest fünf Parteigänger mobilisieren, könnte damit jeder WP-Artikel in ein Propagandapamphlet umgeschrieben werden. Das Regelwerk der WP böte keinen Schutz gegen eine solche Vandaleninvasion: Die Administratoren greifen in von zumindest einer Seite für inhaltlich erklärte Konflikte nicht ein, Sperren von Benutzern erfolgen nach dem Zufallsprinzip und nach spätestens dem vierten Editwar erfolgt stochastisch gesehen eine Sperre des Artikels in der Version des Vandalen. Es ist unwahrscheinlich, dass die Problemintensität in zukünftigen Wahlkämpfen abnimmt. Das Paid-Editing-Projekt hat einen Lösungsansatz für einen Teil der zielgerichteten Vandalen aufgezeigt. Für das Problem der politischen Vandalen muss eine ähnliche Lösung eingerichtet werden. Sollten sich Parteiagenturen, Lobbygruppen und Thinktanks samt ihrer Kampfaccounts in den Strukturen des Projekts festgesetzt haben und Funktionen übernehmen, wird die Wikipedia nach der Broken-Windows-Theorie gleich einem mit politischen Slogans verunzierten Hausdurchgang zervandaliert. LH, 16.07.17

Points of View[Quelltext bearbeiten]

Während Wikipedianerinnen und Wikipedianer normalerweise den NPOV (Neutral Point of View) suchen, kam es am vergangenen Wochenende auf einer Waldlichtung in Wuppertal zur (un-)erwarteten Begegnung mit den Points of View. Eine Gruppe GLAM-Interessierter konnte diese drei 5,5 Meter hohen wirbelartigen Säulenkörper aus Bronze im Rahmen einer GLAM-on-Tour-Veranstaltung in Augenschein nehmen. Die Points of View sind Teil der Dauerausstellung im Skulpturenpark Waldfrieden, der sich als perfekter Gastgeber zeigte. Bei einer ausgedehnten Führung durch den weitläufigen Park konnten nicht nur Arbeiten des Hausherrn Tony Cragg aus den Werkgruppen Early Forms, Rational Beings, Columns und Relatives betrachtet werden, sondern auch zahlreiche Werke von weiteren Künstlern wie beispielsweise Erwin Wurm, Thomas Schütte, Markus Lüpertz, Henry Moore oder Bogomir Ecker, die alle ihren Platz an verschlungenen Waldwegen oder auf Lichtungen gefunden haben. Die Mitarbeiter des Skulpturenparks trugen nicht nur Erhellendes zu den Werken und ihren Künstlern bei, sondern gewährten auch großzügig Einblicke hinter die Kulissen. Da gab es eine neue Ausstellungshalle zu sehen, bei der noch die Handwerker aktiv waren, und es wurde ein Blick in die neue Sonderausstellung zu Imi Knoebel noch vor der offiziellen Eröffnung ermöglicht. Dass Gastfreundschaft auch durch den Magen gehen kann, zeigte sich bei einem Programmpunkt, der sich als „Imbiss“ tarnte und auf dem Teller als mediterrane Leckerei entpuppte. Der Nachmittag war dann ganz der Schreibwerkstatt in der denkmalgeschützten Villa Herberts gewidmet. Hierfür stand nicht nur wie üblich ein Raum, sondern gleich die ganze Villa zur Verfügung. Schnell wurde deutlich, dass der Besuch von Wikipedia für die Gastgeber kein Pflichttermin war, sondern diese zeigten sich sehr interessiert an der Arbeitsweise und dem Zusammenspiel der Freiwilligen. Es wurde nicht nur hilfreiche Literatur zur Verfügung gestellt, sondern es konnten vor Ort bereits die ersten Fragen geklärt werden und – vielleicht noch wichtiger – es sind Kontakte für eine zukünftige Zusammenarbeit entstanden. Natürlich sind in den wenigen Stunden vor Ort zunächst eher kleinere Überarbeitungen entstanden, aber die Points of View haben jetzt bereits einen Artikel. Anregungen und Material für den weiteren Ausbau und die Neuanlage von Artikeln sind nun bei den Teilnehmenden reichlich vorhanden, und dies lässt auf weitere Umsetzung hoffen. An dieser Stelle aber erstmal Danke an Wikimedia Deutschland für die tatkräftige Unterstützung, an Benutzer:Atamari für die Organisation vor Ort und an den Skulpturenpark Waldfrieden, dessen Mitarbeiter uns mit Kompetenz und Herzlichkeit stets das Gefühl gaben, willkommen zu sein. Der Schreiber dieser Zeilen kommt bestimmt gern wieder. R. 9.7.

KPA – Es wäre so einfach[Quelltext bearbeiten]

„Es gibt keine Rechtfertigung für Angriffe auf andere Benutzer.“

Die Vorgänge auf der CON-Orga-Seite, bei der anschliessenden Vandalismus-Meldung und bei der Sperrprüfung bewegen mich, hier zu schreiben.

Kurz der Vorgang – rein sachlich dargestellt:

Es gibt eine Frage des Nutzers 1.
Es gibt eine Antwort von einem anderen Nutzer 2.
Die Antwort wird von Nutzer 1 als persönlicher Angriff aufgefasst.
Nutzer 1 schreibt, Nutzer 2 sei unfähig.
Dies wird als persönlicher Angriff gewertet und administrativ sanktioniert.
Es wird eine Sperrprüfung beantragt, viel diskutiert, es werden gegenseitige Anwürfe gemacht. …

Weitere Details sind nicht wichtig, ob es freie Meinungsäusserung ist, oder Angepampe, oder was auch immer. Das spielt auch keine Rolle, wenn man sich mal die Frage stellt, wie es denn künftig zu vermeiden wäre!

Betrachtet man beide Äusserungen, so gibt es eine große Übereinstimmung in der Art der Formulierung:

  • „So lange es Wikipedianer gibt, die derart verhaltensauffällig sind, dass ihr Sperrlog nur so von Einträgen wegen Verstoßes gegen ‚keine persönlichen Angriffe‘ strotzt, wird eine solche Regelung wohl leider notwendig bleiben. …“
  • „Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Nutzer 2 (Name von der Red. geändert) unfähig ist und ungeeignet, diesen Job zu machen.“

Zunächst kann man beides als persönlichen Angriff auffassen, muss man aber nicht. Eine Bewertung soll hier aber nicht vorgenommen werden und ist auch nicht Teil der hier gemachten Betrachtung, weil es hier um Vermeidung geht!

Viel wichtiger ist, es gibt eine Art der Kommunikation, welche die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen minimiert – egal, ob ein persönlicher Angriff intendiert ist, oder nicht.

Beiden Äusserungen gemein ist die klare Attributierung eines Nutzers, oder einer Gruppe. Dem jeweils anderen wird eine Eigenschaft angehängt, ein Etikett verpasst und das ist im besten Falle, wenn es negative Eigenschaften sind, zumindest sehr verwechslungsträchtig mit einem persönlichen Angriff.

Es wurde der Fall von Adminstrator-Wiederwahlen vorgebracht, wo dieses gang und gäbe sei und somit akzeptiert sei. Mir erscheint es gleich einer Art der Kapitulation, wenn ein Adminstrator schreibt, dass das ja so üblich sei. Daher ist es mir wichtig zu zeigen, dass so etwas vermeidbar ist. Würde man bei Admin-Wiederwahlen schreiben, „Der Administrator hat da […] und dort […] meiner Meinung nach Fehler begangen und daher wähle ich ihn nicht“, dann ist zum einen klar, warum man so entscheidet und zweitens kein Angriff interpretierbar (ausser natürlich Animositäten).

Die simple Vermeidung von Satzkonstruktionen, die in Bezug auf einen Nutzer „ist“ oder „sind“ enthalten, stellen einen einfachen Weg dar, Angriffe zu vermeiden.

Ich würde sogar weiter gehen und sagen, eine Äusserung nach diesem Schema kann generell als Indiz gewertet werden, ein Angriff zu sein. Da klar alternative Kommunikationsformen vorliegen, ist der Gebrauch solcher Formen nicht notwendig, sogar hinderlich, da man im anderen Fall stärker an die Sachebene gebunden ist.

Ach ja, loben dürft ihr natürlich direkt, schliesslich hört jeder gerne Mal ein „Du bist toll!“ 79.211.139.51 01:13, 7. Jul. 2017 (CEST)

Alte Häuser braucht das Land …[Quelltext bearbeiten]

Die denkmalgeschützten Oldenburger Hundehütten

… hätte das Motto für den „85. Tag für Denkmalpflege“ am 18. Juni 2017 im niedersächsischen Oldenburg lauten können. Die öffentliche Veranstaltung mit dem Titel „Altes Haus, was nun? Zwischen Wollen und Können“ diente als Auftakt für die dreitätige interne Jahrestagung der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger mit 350 Teilnehmern. An der Veranstaltung am 18. Juni waren rund 20 Institutionen, Vereine und Verbände vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege und der Stadt Oldenburg eingeladen worden, um auf einem „Markt der Möglichkeiten“ über Denkmalpflege zu informieren. Mit dabei war Wikipedia mit einem Stand, den vier Wikipedia-Autoren aus Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein sowie Barbara Fischer als Kuratorin für Kulturpartnerschaften von Wikimedia Deutschland (WMDE) betreuten.

Wikipedia-Stand mit Gewinnerbildern von Wiki Loves Monuments 2016

Die Veranstaltung fand in der alten Exerzierhalle und der ebenso historischen bau_werk Halle sowie einer Zeltstadt auf einer Freifläche zwischen den Hallen statt. Subjektiv empfunden war die Besucherzahl nicht überragend, da der Sonntag bei 28 Grad und Sonne pur eher ein Tag zum Baden gehen war. Die Besuchermenge am Wikipediastand in der kühlen bau_werk Halle war übersichtlich, auch bedingt durch den versteckten Zugang über einen Zick-Zack-Kurs hinter den Ausstellungszelten entlang. Wikipedia zeigte den Fotowettbewerb Wiki Loves Monuments 2016 mit 10 Gewinnerfotos und eine Bildschirm-Diashow mit den 100 besten Wettbewerbsbildern aus 2016. Hingucker für die Besucher waren die großformatigen Fotos auf den Stellwänden. Zum Schauen blieben die Leute stehen, was eine Möglichkeit zur Ansprache bot: „Nutzen Sie die Wikipedia ...?“ Immer wieder war ein großes Erstaunen der Besucher vorhanden, dass jeder bei Wikipedia mitmachen kann.

Moderator Ludger Abeln interviewt Barbara Fischer (WMDE)

Im Bühneninterview mit dem früheren NDR-Moderator Ludger Abeln mahnte Barbara Fischer (WMDE) die Liste der Baudenkmale in Oldenburg an, damit „wir auch Fotos dazu einstellen“ können. Kurz darauf kam die Zusage eines Vertreters der Oldenburger Denkmalpflege, dass es bis zu Wiki Loves Monuments 2017 und den Tag des Denkmals im September wohl klappen wird. So erfreulich der Umgang mit den Standbesuchern war, intern hakte es mit dem von WMDE zur Verfügung gestellten IT-Equipment. Nightflyer machte nicht das erste Mal die Erfahrung, dass die WMDE-Laptops unter Linux schwerlich mit Monitoren und Internetzugang unter Windows zusammenarbeiten. AH 5.7.

Eure Meinungen und Ideen sind gefragt[Quelltext bearbeiten]

In den letzten drei Monaten haben Wikipedianer in der Strategiediskussion ihre Meinung darüber gesagt, was sie gemeinsam aufbauen und erreichen möchten. Gleichzeitig wurden von der Wikimedia Foundation Untersuchungen darüber angestellt (siehe m:Strategy/Wikimedia movement/2017/Cycle 2/Learn/de), mit denen die Wissenslandschaft besser verstanden werden kann sowie die Herausforderungen und Chancen, die auf die Wikimedia-Projekte und die Bearbeiter zukommen. Der globale Forschungsaufwand beinhaltet:

  • Interviews von mehr als 150 Experten und Partner aus Technologie, Wissen, Bildung, Medien, Entrepeneurs und anderen Sektoren, die von der Wikimedia Foundation und von Partnerorganisationen durchgeführt wurden
  • Forschung über potenzielle Leser und Experten in Regionen, in denen Wikimedia-Projekte wenig bekannt sind und genutzt werden: Brasilien, Indien, Indonesien, Mexiko und Nigeria
  • Forschung nach Altersgruppen getrennt in Regionen, in denen Wikimedia-Projekte gut bekannt sind und genutzt werden: Deutschland, Frankreich, Japan, Russland, Spanien, Vereinigtes Königreich und Vereinigte Staaten

Der aktuelle dritte Zyklus ist den Herausforderungen gewidmet, die durch die Untersuchung darüber identifiziert wurden, wie wir uns entwickeln und auf Veränderungen in der Welt reagieren möchten. Um die Herausforderungen besser kennenzulernen, kannst du dich gerne mit den Dokumenten und Quellen beschäftigen und darüber nachdenken, wie wir uns ihnen stellen könnten. In jeder Woche wird eine neue Herausforderung und neue Erkenntnisse veröffentlicht. Wir möchten von dir wissen, wie diese Herausforderung und Erkenntnis deine Meinung über unsere künftige Ausrichtung verändert oder bestätigt.

Näheres zum Zyklus 3 findet ihr im Portal Wiki 2030. Bitte beteiligt euch an der Diskussion zum Thema dieser Woche: „Wie können unsere Communitys und unsere Inhalte in einer sich verändernden Welt bedeutsam bleiben?“ G. K. 4.7.

Die Frauen in Rot[Quelltext bearbeiten]

Frauen in Rot (Logo)
Die Eine oder der Andere hat es wahrscheinlich schon mitbekommen – es gibt ein neues Frauenprojekt. Also genauer: ein Projekt, das die Anzahl der blauen Frauen zwinker  erhöhen will. Noch genauer: eine Seite, die auflistet, wie viele Biografien über Frauen in anderen Wikipedia-Versionen schon vorhanden sind, die in der deutschsprachigen Wikipedia noch fehlen.

Rückblende: Angefangen hat alles mit der Wikimania 2016. Da begegnete ich den Women in Red und Doc Taxon zum ersten Mal. Der Titel des englischsprachigen Projekts leitet sich von der in der Vergangenheit schon häufiger im Kurier thematisierten Beseitigung von Rotlinks ab, allerdings nicht durch Entfernen der Rotlinks, sondern durch Erstellen der entsprechenden Artikel. Das englischsprachige Projekt ist längst ein internationales geworden und bezieht auch andere Länder und Sprachen mit ein. Deutsche Frauen ohne englischsprachigen Artikel stehen übrigens in dieser Liste, letztere entstand via Wikidata-Nutzung.

Aus der Begegnung mit diesen Listen entstand die Idee, etwas Ähnliches auch auf Deutsch zu realisieren. Emeritus erstellte eine Seite für zu erstellende Anthropologinnen-Artikel. Im Februar lief dann ein Schreibwettbewerb zu diesem Bereich mit beachtlichem Erfolg. Die Idee zu den Frauen in Rot nahm während dieser Zeit auf der AdminCon 2017 wieder an Fahrt auf: Nicht ganz plötzlich und nicht ganz unerwartet entstanden erste botgenerierte Listen. Diese Listen waren zwar „schon mal ganz nett“, aber lediglich ein erster Schritt. Es fehlte eine Information über die Berufe der jeweiligen Frau. Und es fehlte an Übersichtlichkeit. Beides zu kombinieren, gelang schließlich in einem weiteren Schritt. Und voilà: Hier ist sie – die Listenliste. Mit diversen Unterlisten.

Ja, es ist offensichtlich, dass dies noch (lange) nicht der letzte Schritt war und ist. Natürlich sind die Relevanzkriterien in den unterschiedlichen Sprachversionen unterschiedlich. Und die Daten-Grundlage lässt auch noch einiges zu wünschen übrig. Mit diesen Listen zeigt sich allerdings bereits jetzt: Die Wikipedia ist ganz sicher noch nicht vollständig. Allein im Bereich der Biografien über Frauen mit Artikeln in mindestens einer anderen Sprachversion fehlen offenbar noch einmal mindestens so viele Biografien, wie es sie bereits gibt.

Am Samstag, 8. Juli, wird es daher einen Edith-a-thon geben. An diesem Tag sollen möglichst viele Wikipedia-Artikel rund um die „Frauen in Rot“ entstehen. Alle interessierten Wikipedianer/-innen und Noch-Nicht-Wikipedianer/-innen sind dafür sowohl im WikiMUC als auch online herzlich willkommen. Helft Ihr mit? Iva 4.7.

Ein Jahr Podcast WikiStammtisch[Quelltext bearbeiten]

WikiStammtisch.svg

Am 3. Juli 2016 ging die erste Episode des Podcasts WikiStammtisch online. Ich hatte ein Jahr zuvor angefangen Podcasts zu hören, nachdem bei mir endlich der Groschen gefallen war, dass man Podcasts üblicherweise nicht am PC hört, sondern mit dem Smartphone. Während der 100 min Arbeitsweg höre ich seither Methodisch Inkorrekt, Lage der Nation oder Zeitsprung. Als ich einen Podcast über mein Lieblingshobby Wikipedia suchte, fand ich „nur“ vorgelesene Artikel aus dem Projekt Gesprochene Wikipedia. Getreu dem Wikipedia-Motto „Sei mutig“ startete ich selbst einen Podcast. Meine Idee war, die interessanten Gespräche, die ich bisher bei jedem Wikipedia-Treffen gehabt habe aufzuzeichnen und zu einem Podcast zusammen zu stellen. Das erwies sich als gutes Konzept. Podcasts, in denen sich Leute unterhalten, kommen besser an als monologische. Außerdem halten sich Vorbereitung (10 min) und Nachbereitung (2 h) in Grenzen. Der Podcast läuft mit Wordpress mit der Erweiterung Podlove auf einem privaten Server und wird in der Wikipedia gespiegelt.

WikiStammtisch mit Manfred Höfert (Aufnahmegerät klein und silbern auf dem Tisch)

In einem Jahr sind 62 Episoden entstanden. Im Gespräch waren Manuel Schneider, Richard Heigl, Caronna, Kritzolina, Jens Best, Gereon Kalkuhl, Thomas Planinger (Österreich), Nikola Kalchev (Bulgarien), Markus Franz, Thomas Schallhart, Alice Wiegand, Ziko van Dijk (Niederlande), Fabio Descalzi (Uruguay), Jens Kubiziel, Deborah Weber-Wulff, Ting Chen, Emmanuel Engelhart (Schweiz), Manfred Höfert, Lydia Pintscher, Roland Unger, Patrick Kenel (Schweiz), Silvia Stieneker, Petra Thore (Schweden), Sandra Becker, J. Patrick Fischer, DCB, Kiril Simeonovski (Mazedonien), Queryzo, Charlie, Kurt Jansson, Martin Zeise, Erik Möller, Nicole Ebber und Cornelius Kibelka, Poupou, Southpark, Eva Gredel, Magnus Manske, Beat Rüst (Schweiz), Kriddl, Franco Rau, Martin Rulsch, Karsten Hoffmeyer, SteveK, Toter Alter Mann, Holder, Jakob Voß, Stefan Kaufmann, Carbidfischer, Dmitry Lytov (Kanada), XanonymusX (Italien), Szczebrzeszynski (Polen), Robert Radke, Abraham Taherivand und Micha (Schweiz).

Man kann den Podcast auf dem Smartphone bei iTunes oder im vorinstallierten Podcast-Programm mit „WikiStammtisch“ suchen, oder direkt die WikiStammtisch-RSS-Feed-URL eingeben. Ich stelle den Podcast auf der WikiCON in Leipzig und bei der Wikimania in Montreal vor. Im nächsten Jahr mache ich bestimmt weiter. Ich würde mich freuen, wenn andere mitmachten – indem sie eigene WikiStammtisch-Episoden produzieren oder indem sie eigene Podcasts anlegen. S. W. 4.7.

WikiCon 2017: Anmeldung gestartet[Quelltext bearbeiten]

WikiCon 2017

Hiermit laden wir, das Orga-Team der WikiCon 2017, alle Interessierten, ob in Wikipedia oder einem der zahlreichen Schwesterprojekte und Schwestercommunitys engagiert, zur WikiCon 2017 (8.–10. September) nach Leipzig ein.

Warum lohnt es sich, nach Leipzig zu kommen?

Die WikiCon ist das Treffen der deutschsprachigen Wikipedia-Community, der Communitys ihrer Schwesterprojekte sowie vieler Engagierter anderer Projekte des Freien Wissens und bietet die Möglichkeit zum Austausch über aktuelle oder interessante Themen, Präsentieren von Projekten und alles, was das Herz begehrt.

Das im Vorjahr gut angenommene Forum des Freien Wissens wird es auch in diesem Jahr wieder geben, das allen Interessierten offen steht. Dort werden Wikipedia-Einführungskurse angeboten und ihr habt dort die Gelegenheit, eure Projekte in den Portalen und Redaktionen etc. vorzustellen. Alle Informationen dazu gibt es auf der verlinkten Projektseite, die dortige Diskussionsseite ist der richtige Ort für Fragen und Interessensbekundungen aller Art. Ebenfalls wieder auf der WikiCon in Leipzig vertreten sein wird die beliebte Wiki-Loves-Cocktails-EditierBAR. – Es lohnt sich also, in Leipzig vorbeizuschauen, denn auch abseits der WikiCon 2017 gibt es in der größten Stadt Sachsens viel zu entdecken und erleben.

Wie melde ich mich zur WikiCon an?

Die Informationen zur Anmeldung findest du auf der entsprechenden Projektseite. Frühzeitige Anmeldungen helfen bei der Planung.

Wo finde ich weitere Informationen zum Veranstaltungsort, der Anreise und den Übernachtungen?

Wir haben alle Informationen zentral auf der FAQ-Seite zusammengefasst. Zu den Hotels und anderen Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auf der Projektseite Wikipedia:WikiCon 2017/Übernachtung weitere Informationen. Zur Anreise und dem Veranstaltungsort sind die Informationen hier zu finden. Die Förderbedingungen von Wikimedia Deutschland, Wikimedia Österreich und Wikimedia CH sind unter Wikipedia:WikiCon 2017/Förderung zu finden. (d-k für das WikiCon-Orga-Team, 01.07.)

Kleine Freuden #19: Ein Schild für den römischen Sarkophag[Quelltext bearbeiten]

Zur Mitmach-Reihe Kleine Freuden siehe den Kurzartikel in Ausgabe 11/2015. Auch Dein Beitrag ist willkommen!
Sarkophag in Köln-Müngersdorf

Durch die Rubrik Schon gewusst stieß ich auf den Artikel zur Villa rustica in Köln-Müngersdorf, der im Februar 2017 von Colus neu angelegt worden war. Die Ausgrabungen dieses römischen Gutshofes fanden im Vorfeld der Austragung des Deutschen Turnfests 1928 statt. Die Reste der Villa liegen auf dem heutigen Gelände des Sportparks Müngersdorf. Hier befindet sich auch die Bibliothek der Sporthochschule, wo ich praktisch ein Feldbett habe, also ergänzte ich einige Fakten aus diesem Themenkreis sowie ein bißchen Lokalkolorit.

Im Artikel las ich, dass seit Jahrzehnten in der Nähe ein Sarkophag aus der Ausgrabung aufgestellt sei, also spazierte ich dorthin. Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass es x Plakate und Schilder über die Umgebung und die Sportmöglichkeiten gibt, aber kein einziges, das erklärt, weswegen dort ein Sarg aus Stein steht. Ich machte eine privat-empirische Spaziergänger-Befragung: Keiner der Vorbeikommenden, ob jung oder alt, wusste, was es mit diesem Steinblock auf sich hat. Das musste sich ändern! Zurück zu Hause schrieb ich einen Bürgerantrag an den Rat der Stadt Köln, der an die zuständige Bezirksvertretung weitergeleitet wurde. Dort rannte ich offenbar offene Türen ein, denn die Reaktion auf meinen Antrag war durchweg positiv. Im Juni 2017 erhielt ich die Zusage der Stadt, dass der Sarkophag in den kommenden Monaten eine Beschilderung erhält, und zu der Beratung über die Gestaltung des Schildes bin ich eingeladen. Nicola, 30.6.

Bericht vom Wikidata-Wahldaten-Workshop[Quelltext bearbeiten]

Das Ideenboard ist noch recht leer, …

Am vergangenen Wochenende fand in Ulm bereits der zweite Wikidata-Wahldaten-Workshop statt. Im Verschwörhaus in der historischen Altstadt zusammengekommen war dazu eine bunte Mischung aus Wikipedianern, Open-Data-Aktivisten (u. a. von FragDenStaat.de, OParl und Offene Wahlen Österreich) und Entwicklern (Wikidata und Code for Germany). Zentrale Frage war, wie Wikidata helfen kann, Daten aus Politik und Verwaltung besser zugänglich zu machen. Veranstaltet wurde das ganze gemeinsam von der Open Knowledge Foundation und Wikimedia Deutschland.

Nach einführenden Vorträgen wurden zunächst kurze Einführungen in Wikidata und SPARQL angeboten. Parallel wurden bereits erste Ideen entwickelt und ausgetauscht. Während sich einige Teilnehmer auf die Auswertung vorhandener Daten konzentrierten, kümmerten sich mehrere andere Gruppen um das Hochladen neuer Daten in Wikidata. Dabei stellte sich schnell heraus, dass manche der zunächst formulierten Ziele deutlich zu groß für ein Wochenende waren. Zunächst mussten erstmal die vorhandenen Strukturen und Eigenschaften erforscht und ggf. neue Strukturen erdacht werden. Als zweite Herausforderung kam dann das Zusammensuchen und Aufbereiten der Daten. Wahlergebnisse und Abgeordnetenlisten werden zwar inzwischen automatisch und selbstverständlich von offizieller Seite im Internet veröffentlicht, jedoch bei vielen verschiedenen Stellen (Bundeswahlleiter, Landeswahlleiter, etc.) in jeweils eigenen Formaten und beinahe nie in maschinenlesbaren Formaten. Das Zusammenstellen und Vorbereiten einer Liste von „nur“ 598 Wahlkandidaten kann so schon mal einen halben Tag in Anspruch nehmen.

Dank großer Beharrlichkeit wurden schließlich doch erste zählbare Ergebnisse erzielt: so wurden z.B. die Daten aller Mitglieder des Thüringischen Landtags seit 1990, vieler österreichischen Nationalratsabgeordneten sowie die Wahlergebnisse aller erfolgreichen Direktkandidaten bei der Bundestagswahl 2013 (und inzwischen auch der meisten Zweitplatzierten) in Wikidata eingetragen.

Darum, dass auch der Spaß nicht zu kurz kommt, wurde sich natürlich auch gekümmert: Auf http://guessr.morr.cc/?Q7138926 kann man nun sein Geografiewissen testen und versuchen zu erraten, wo auf der Welt welches Parlamentsgebäude steht; natürlich powered by Wikidata.

Ein besonderer Dank gebührt dem Verschwörhaus als perfekter Gastgeber für dieses Wochenende. Wir kommen gerne wieder. MB 26.06.

Zum Schluss möchte sich der Autor noch eine persönliche Betrachtung erlauben: Interessanterweise sind die Wahlergebnisse der letzten drei Bundestagswahlen in bewundernswerter Vollständigkeit und Präzision in den Wikipedia-Artikeln der jeweiligen Wahlkreise eingetragen, während eine Wikidata-Abfrage zu den Kandidaten der letzten Bundestagswahl bis vor wenigen Tagen genau ein Ergebnis lieferte (Q567). Wenn man nun überlegt, um wieviel größer der positive Effekt ist, wenn die Ergebnisse der anstehenden Wahl direkt in Wikidata eingetragen werden, wäre es fast schade, wenn diese Kleinarbeit erneut nur einer einzigen Sprachversion der Wikipedia zugute kommt. MB 26.06.

[Quelltext bearbeiten]

Elizabeth Blackburn,
Pasarow Award 2005,
Nobelpreis 2009

Wer sich enzyklopädisch im Bereich von herausragenden biomedizinischen Forschern bewegt, wird bald auf eine besondere Auszeichnung stoßen, deren Preisträgerliste sich vermutlich wie ein Who-is-who der Biomedizin liest: den Pasarow Award. Die englischsprachige Wikipedia hat auch einen Artikel dazu, siehe en:Robert J. and Claire Pasarow Foundation Medical Research Award, wobei die Lemma-Frage erstmal zweitrangig ist. Schaut man sich den dortigen Artikel an, wird man aber bald (mindestens) zwei wesentliche Probleme feststellen: der Artikel ist zu 99 % unbelegt; die Liste der Preisträger ist unvollständig und in sich widersprüchlich. Ich selber habe mir auch vor Jahren schon mal daran die Zähne ausgebissen. Die Beleglage ist – zumindest online – mehr als schlecht.

Nun mein Angebot: Wer einen belegten und bezüglich der Preisträger (annähernd) vollständigen Wikipedia-Artikel zu dieser Auszeichnung schreibt, erhält von mir:

  • eine besondere und persönliche Auszeichnung,
  • drei freie Wünsche bei Wikipedia:Spiele/Drei Wünsche frei, wobei ich einen Wunsch selbst erfüllen will,
  • die Summe von 2.084.810 Wikipedianischen Plonks (das sind nach heutigem Wechselkurs etwa 120 Euro). Wenn der Träger des Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2017 (Bekanntgabe am 2. Oktober) auf der Liste der Träger des Pasarow Award steht und Stand jetzt (18:24, 24. Jun. 2017 (CEST)) noch keinen Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia hat (oder gehabt haben wird), verdoppelt sich das Preisgeld.

Der Wettbewerb endet am 30. September 2017, 24:00 Uhr. Wenn es mehrere Autoren gibt, die wesentliche enzyklopädische Beiträge geleistet haben werden, teile ich den Preis nach Art der typischen Admin-Willkür unter den beteiligten Autoren auf. Entscheidendes Kriterium sollte aber die Qualität der verwendeten Belege sein; sprachliche Perlen erwarte ich nicht. Werden offline-Belege verwendet, wozu ich ausdrücklich ermuntern möchte, bitte ich höflich um Zusendung eines Scans, z. B. per E-Mail. D01, 24.06.

Kooperation mit der Deutschen Nationalbibliothek 4.0[Quelltext bearbeiten]

Auf Einladung der Deutschen Nationalbibliothek waren Barbara, Lydia und ich am 19. Juni 2017 zu einem ganztägigen Workshop in Frankfurt am Main. Die Generaldirektorin Elisabeth Niggemann nahm sich den ganzen (!) Tag Zeit, um mit uns und 6 weiteren Mitarbeitern/innen der DNB und der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB, im Haus der DNB ansässig) über Möglichkeiten einer erweiterten Zusammenarbeit mit Schwerpunkt Wikidata zu sprechen.

Hintergrund der Einladung ist die bald zehnjährige Kooperation der deutschsprachigen Wikipedia mit der DNB im Bereich der Normdaten bzw. Wikipedia:GND/Fehlermeldung.

Gemeinsam haben wir überlegt, wie wir die Kooperation auf das nächste Level heben können. Ich werfe hier nur einige Stichworte in den Raum: Zusammenarbeit auf operativer Ebene (auch mit der DDB), Welten zusammenbringen, gemeinsame Community bilden trotz oder gerade wegen der Kulturunterschiede: ehrenamtlich, unverbindliche Arbeit vs. verbindliche Arbeit von bezahlten Angestellten, Qualität von Wikipedia, Wikidata und der Normdatei der DNB verbessern, Schnittflächen und -stellen definieren, Datenmanagment, automatisierte Suchschnittstellen über beide Welten, Ansprechpartner auf beiden Seiten festlegen, evtl. Mentoren/Buddyprogramm.

Inhaltliche Beschlüsse die Wikimedia-Projekte betreffend haben wir natürlich nicht getroffen, können wir ja auch gar nicht treffen. Für 2018 wird die DNB Ressourcen für gemeinsame Workshops von Wikipedianern, Wikimedianern, Wikidatajongleuren und DNB/DDB-Fachleuten bereitstellen. Einladungen zu den Workshops in den Projekten erfolgen zu gegebener Zeit.

Außerdem baten wir die DNB zu prüfen (auf Anregung von Benutzer:Atamari), ob die DNB sich auf der WikiCon in Leipzig, dem 2. Standort der DNB, einbringen kann. Wie genau (Workshop, Stand, Poster) ist noch nicht klar, da die Anfrage ja doch - für eine deutsche Behörde - recht kurzfristig kommt. Ziemlich sicher dürfen wir uns aber über eine Führung durch den DNB-Standort Deutsche Bücherei in Leipzig freuen.

Werbung: Schon länger geplant wird ein Normdaten-Bearbeitungs-Workshop im November in Leipzig. Wer sich für die Bearbeitung von Normdaten im System der DNB interessiert, kann sich gerne noch eintragen. ray, 21.6.

Kismet, Außenwirkung oder die Sache mit Otto Warmbier[Quelltext bearbeiten]

Topmeldung in der Tagesschau. Auf der Hauptseite unserer Wikipedia. Auch darüber hinaus eine der Topmeldungen deutscher und internationaler Medien. Otto Warmbier, Opfer einer Auseinandersetzung zweier seit über 60 Jahren streitender Staaten. Aber um die Causa Warmbier soll es hier gar nicht gehen. Otto Warmbier steht aber in der Wikipedia beispielhaft. Angelegt wurde der Artikel am 17. März 2016, nachdem der Fall international am Tag zuvor durch die Presse ging. In der Form durchaus akzeptabel. Was folgte, war die typische Wikipedia-Folklore. Löschantrag. Einmal mehr stellte Jemand seine persönliche Sicht der Welt über alles andere. Schon vor mehr als einem Jahr war klar, daß dieser Fall so bedeutend ist, daß auch in 20, 50 oder 100 Jahren, wenn der Name irgendwo auftaucht, Leser Interesse daran haben werden zu erfahren, wer denn nun Otto Warmbier war. Auch heute interessiert es noch Leser zu erfahren, wer etwa die US-amerikanischen Geiseln 1979 in Teheran waren.

Selbst wenn man zugesteht, daß eine Überprüfung der enzyklopädischen Bedeutung Otto Warmbiers möglich ist, bleibt am Ende doch Eines: würden Warmbiers Familienmitglieder und Freunde genug Deutsch verstehen und auf die Löschdiskussion aufmerksam werden, könnten sie dort erfahren, daß ihr Sohn, Bruder, Enkel, Cousin, Neffe oder Freund nicht etwa Opfer internationaler Verstrickungen war, von denen er gar nichts ahnte, sondern Dinge wie: Wenn exorbitante Dummheit zum Wikipediaartikel reicht, will ich auch einen. Ansonsten: Relevanz nicht gegeben., Löschen. Wenn überhaupt könnte der Vorfall relevant sein, keinesfalls aber die Person. Die Person ist hier völlig unerheblich. Für Wikipedia sehe ich aber auch den Vorfall als nicht relevant genug an., Ach was, allein schon für den Nachnamen gehört er gelöscht: welcher Mensch heißt schon so? Und wer säuft sowas? Warmbier? Kaltkaffee? oder Weltweites Medienecho, was schnell abklingen wird und bald niemanden mehr interessiert. Wenn es um Medienecho ginge wäre en:Tzuyu viel relevanter für die deutschsprachige Wikipedia als warmes Bier. Und ja – ich weiß, daß Warmbier zu dieser Zeit noch lebte. Besser macht es das nicht, im Gegenteil. Die das geschrieben haben, sollten vielleicht gerade jetzt überlegen, was aus ihren Beiträgen werden kann.

Ich weiß gar nicht, wie oft ich es schon angesprochen habe, sicher allein im Kurier schon ein- oder zweimal. Das sind Menschen. Die sind nicht „löschen, irrelevant“. Kein Mensch, kein Menschenleben, ist irrelevant! Die Löschdiskussion war nie ein zivilisierter, friedlicher Ort. Aber die fast täglich dort ausgelebte Menschenfeindlichkeit, die schon niemanden mehr zu interessieren scheint, ungestraft, von allen ignoriert, halte ich manchmal für nicht mehr erträglich. An Tagen wie heute hat das schon etwas Surreales. Bei uns wird noch lange stehen, daß ein junger Mann, der im Alter von 22 Jahren wegen der Feindschaft zweier Länder starb, die aber keinen offenen Krieg führen, zu dumm war. Man fragt sich, was als Nächstes kommt? Syrern werfen wir vor, daß sie so dumm waren und in Syrien auf die Welt kamen?

Ich gehöre sicher nicht zu denen, die sich auch hart geführten Diskussionen verweigern würden. Aber wenn es gegen die Menschenwürde geht, hört es für mich auf. Es muß endlich wieder Respekt für das Leben von Menschen auch auf der Löschdiskussion, aber auch anderenorts in der Wikipedia einkehren. Wenn man schon nicht ihre Leistungen respektieren kann, dann doch bitte ihr Leben! Und auch als eine „Zivilgesellschaft“ müssen wir gegen so etwas stehen. Wir brauchen Administratoren, die so etwas endlich bekämpfen und nicht mehr durchlaufen lassen. Ich will nie wieder erleben, daß Eltern auch nur in die Gefahr kommen, bei uns lesen zu müssen, daß ihr Kind zu dumm zum Leben war. MC, 20.6.

Die Sache mit den Rotlinks[Quelltext bearbeiten]

Auf der rechten Seite bei WP:Artikelwünsche steht eine kleine unscheinbare, siebenstellige Zahl. Diese Zahl hatte einmal mein Interesse geweckt, denn sie zeigt uns an, wie viele Artikel wir mindestens noch schreiben sollten. Sie ist die Zahl der Rotlinks. Aktuell sind es 3632006 Stück. Nach mehrminütiger Suche im letzten Jahr hatte ich herausgefunden, dass diese Zahl von der Seite Benutzer:Krdbot/Rotlinks kommt, wo seit April 2015 jeden Tag die Zahl der Artikel und die der Rotlinks festgehalten wird und nun freue ich mich seit nunmehr fast einem Jahr über mein (fast) tägliches Rotlinkupdate um 9:50 auf meiner Beobachtungsliste. Ich führe eine komplizierte und umfangreiche Statistik über diese Zahl, aber eine Sache ist relativ offensichtlich: Diese Zahl steigt und zwar stark. Ich finde das merkwürdig, weil wir mit jedem Artikel, den wir schreiben, uns doch eigentlich verpflichten ein bis zwei weitere zu schreiben, denn diesen Monat beispielsweise wurden täglich durchschnittlich 305 neue Artikel geschrieben, aber zeitgleich kommen 372 neue Rotlinks dazu, wobei das noch wenig ist (siehe unten); im letzten Jahr waren es noch meist 500 bis 600 täglich. Man könnte fast sagen, dass die Wikipedia mit jedem einzelnen Artikel unvollständiger wird. Auf eine mir völlig unerdenkliche Art und Weise wurden auf den 2. Oktober 2015 bei 364 neuen Artikeln 6769 neue Rotlinks geschaffen. Mich stört dieses Verhältnis enorm und daher habe ich begonnen zu entlinken, denn Unmengen an Links strotzen nur vor Irrelevanz, Zehntausende sind sicher nur Rechtschreibfehler. Ich habe mir Jugendsportwettbewerbe herausgesucht, denn dort wird jeder Name verlinkt, obwohl doch Juniorensportler gar nicht relevant sind. Dadurch konnte ich gestern etwa 300 Links entfernen, was die Monatszahl (siehe oben) sichtlich verringert hat. Diese Arbeit ist aber sehr aufwendig, denn ich prüfe jeden Namen einzeln auf Relevanz in den Links auf diese Seite, aber Leute danken mir dafür. Auch heute habe ich wieder damit weitergemacht, aber irgendwann musste ich ohne Speichern aufgeben, denn es sind zu viele. Zeitgleich war heute bei den neuen Seiten ein weiterer Juniorenmeisterschaftsartikel dabei, und wieder alles verlinkt, sodass mich morgen um zehn vor Zehn wieder ein Schock erwarten dürfte. Bei WP:Verlinken heißt es Personennamen, die im Artikel vorkommen, werden verlinkt, sofern es sich um Personen handelt, für die ein eigener Artikel angebracht ist (siehe Was Wikipedia nicht ist und die Relevanzkriterien für Personen). Beachte die Regeln für Personennamen Ich würde mich freuen, wenn ich mal um 9:50 erfreut sehen könnte, dass wir weniger zu tun haben werden. Kenny, 18.6.

Was zum Nachdenken[Quelltext bearbeiten]

Nun ja. Einige Monate erlebnisoffener Tage liegen hinter uns, das Schiedsgericht in seiner Form existiert nach wie vor. Ich selbst, ich sage es ehrlich, mochte nie im Mittelpunkt der Ereignisse stehen. Nun gut, ich musste es tun, warum? Ein Mandat unserer User wiegt für mich schwerer als die Vorbehalte ebenfalls Gewählter, welche sich in der Folge zur keiner Konfliktbewältigung in der Lage sahen, außer demonstrativ zurückzutreten … Um es einmal lapidar zu sagen: Mich selbst kümmert das Gejammer anderer außer dem Votum der Community nix. Ihr habt damals einen Autor gewählt, der seinen Qualifikationsnachweis gewiss erbrachte.

Wenn allerdings jetzt erneut Konflikte, geschürt aus einer Ecke, die keiner möchte, aufbrechen, ich sag’s mal so, dann schreite ich demonstrativ voran. Klingt albern, ich weiß … Ich glaube, die Wikipedia-Community muss diesen Prozess bestehen, und erhoffe dabei zumindest ein bissl euren Rückhalt. Selbst erwarte ich, dass solch schräge Fürsten, wie jener Unsägliche, dessen Aktivitäten meine jüngste Sperre implizierten, nicht die Meinungshoheit dieses Projektes innehaben werden. Lasst diese großartige Sache net unter dem administrativen Verwalten sogenannter/selbsternannter Guter zum Teufel gehen! Macht einfach mal die Augen auf! Ihr werdet sehen, wer hier dem Projekt wirklich schadet … Das sind net die vielbeschworenen bösen Rechten, sondern jene, denen angeblich die Menschenwürde über alles geht und die dafür gewissermaßen WP:Anon und weitere Grundwerte dieser Gemeinschaft den Bach runtergehen lassen. Denkt vielleicht mal drüber nach, welch eigentlich prinzipienlose und nichtssagende Zeitgenossen hier vollmundig agieren, und wie rigoros mit Kritik am Mainstream verfahren wird. Ich weiß mich zu wehren; ihr auch? VG Magister, 16.06.

Die Schwierigkeit des Loslassens[Quelltext bearbeiten]

Am 30. September 2010 wurde von Benutzer:La quercia1 der Artikel "Gut Victoria Hummelsheim" erstellt. Der Artikel wurde mit 2 Quellen (die vermutlich den wenigsten vorliegen werden) und mit relevanzstiftenden Aussagen wie "Ein prächtiger Renaissancegarten mit außergewöhnlich gut erhaltenen römischen Statuen, vermutlich aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., stellt die größte private Sammlung antiker Skulpturen nördlich der Alpen dar." versehen.

Und dann nahm das Ganze seinen Lauf: Diverse Mitarbeiter verbesserten einzelne Informationen im Artikel ohne den wirklichen Sachstand zu hinterfragen. Aber wer will seine Hand dafür ins Feuer legen, dass ihm das Gleiche nicht auch schon einmal passiert ist? Als Höhepunkt wurde allerdings dann 2017 auch noch ein Bild des angeblichen Gebäudes eingefügt. Am 8. Juni 2017 nahm die Geschichte dann Fahrt auf. Ein kleiner Editwar um die ausreichende Bequellung des Inhalts gipfelte in einen Löschantrag und der Artikel wurde somit einer größeren Schar von Mitarbeitern auf den Präsentierteller gelegt.

Anstatt einfach zu akzeptieren, dass ein Fake fast 7 Jahre überstanden hat (ist das eventuell ein neuer Rekord?), wurde alles mögliche unternommen, um den Artikel zu retten. Es wurden Bilder ausgetauscht, alte Informationen gelöscht und neue hinzugefügt, der Artikel auf das neue Lemma Hummelsheimer Hof verschoben und mit aller Leidenschaft um den Erhalt des Artikels gekämpft. Im Moment wird allerdings nur noch der Erhalt von Hummelsheimer Hof als Weiterleitung gewünscht. Da ich aber auch diesen letzten Festhalteversuch für wenig erfolgreich halte, wollte ich doch noch diese nette Geschichte erzählen, bevor die Artikelentstehung und die Löschdiskussion in den Archiven verschwindet. Of 14.6.

Nachtrag: Bei weitem kein neuer Rekord. Johann Heinrich Trefzer hat mehr als 10 Jahre überstanden. Der Artikel wurde am 27. März 2004‎ von einer IP angelegt und wurde (nach kurzer Löschdiskussion) erst am 25. August 2014 per SLA gelöscht. RR, 14.6.

Was ist denn nun eigentlich richtig?[Quelltext bearbeiten]

Da habe ich zwei Artikel erstellt in den letzten Tagen. Besten Wissen und Gewissen nach, habe ich beim ersten Artikel als Lemma den Namen gewählt, der durchgängig in allen Quellen genannt wurde: Boris Kusnezow mit der Erweiterung (Rechtsanwalt), also: Boris Kusnezow (Rechtsanwalt). Nun, das hat nicht einen Tag gehalten, da meinte jemand, es müsse das Lemma auf: Boris Abramowitsch Kusnezow umgestellt werden – flugs getan und auch gleich die automatisch erstellte Weiterleitung gelöscht. Jetzt haben wir in WP also drei Lemma zur selben Person:

  • de Boris Abramowitsch Kusnezow
  • en Boris Kuznetsov (lawyer)
  • ru Кузнецов, Борис Аврамович

Beim nächsten Mal bist du schlauer, dachte ich (weil mit mir geredet oder mich in den Prozess eingebunden hat niemand der Handelnden). Nahm daher als Lemma den Namen in der Form, der von GND und VIAF verwendet wurde: Igor' Vital'evič Savickij. Nun, auch dies hat nicht einen Tag gehalten und es wurde in Igor Witaljewitsch Sawizki umgeändert. Diesmal (bis dato) wurde zumindest eine Weiterleitung beibehalten. Wir haben also jetzt in WP noch eine zusätzliche Form,

  • de Igor Witaljewitsch Sawizki
  • en/es/fr Igor Savitsky
  • it Igor' Vital'evič Savickij
  • pl Igor Sawicki
  • ru Савицкий, Игорь Витальевич
  • zu Savitskiy Igor Vitalyevich,

wobei die im englischen verwendete Form nach den Quellen die am meisten verwendete ist und eigentlich mE daher die bevorzugte sein sollte (habe ich mich aber nicht getraut, weil wir ja eine deutsche WP hier haben und was die im englischsprachigen Teil machen, für uns ja – wie ich mehrfach belehrt wurde – so gut wie gar nichts zu sagen hat). That’s Life!. --Asurnipal (Diskussion) 08:47, 14. Jun. 2017 (CEST)

Sind wir nicht alle ein bißchen WM und Photographen?[Quelltext bearbeiten]

Wikimedia ist so selbstlos, so ungemein nützlich, so gemein frei, daß wir alle wenigstens ein bißchen Wikimedia sein sollten. Aber da gibt es leider auch diese Spielverderber, welche uns so Wikipedia-Bewegte auszubremsen versuchen. Siehe die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen! Die wollen doch thatsächlich einen unermüdlich im Sinne der Öffentlichkeit thätigen Photographen gerichtlich ausbremsen! Nicht zu glauben und nicht zu fassen – guckst Du einfach mal hier: Gericht bestätigt: Wikipedia-Nutzer muss Fotos gemeinfreier Werke löschen (auf der Webseite iRIGHTSinfo. URHEBERRECHT UND KREATIVES SCHAFFE IN DER DIGITALEN WELT: „Ein Mannheimer Museum will erreichen, dass ein Wikipedia-Nutzer Fotos gemeinfreier Werke aus der freien Enzyklopädie löscht.“) Eine Spaßbremse sondergleichen für uns Wikipedia-Bewegte. Und nach dem Unverständnis der Justiz behuf unserer WP-internen Pragmatischen Regelung bei Bildern, die älter als 100 Jahre sind versteht die Justiz wieder mal keinen Spaß und folgte in der dritten Instanz dem Antrag der Museen: „Das Oberlandesgericht Stuttgart hat die Berufung eines Wikipedia-Nutzers im Streit um Fotos gemeinfreier Kunst zurückgewiesen.“ Immer wieder müssen wir mit alten Zöpfen und Köpfen kämpfen. Aber noch besteht Hoffnung für unsere gerechte Sache und die freie Wikimedia: „Der Verein Wikimedia Deutschland hat angekündigt, den Wikipedia-Nutzer bei einer Revision zum BGH zu unterstützen.“ Der Freiheit der Information muß zum Siege verholfen werden. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit! Für die kostenlose Information ist uns nichts zu theuer. Methodios, 11.06.

Ein Abgesang auf den Artikel Wien-Detektiv[Quelltext bearbeiten]

Er wurde gelöscht, der Artikel Wien-Detektiv. Es gab einiges, das für die Relevanz sprach und schlussendlich ein Argument dagegen: nicht „zeitüberdauernd von Bedeutung“. Was bedeutet denn nun „zeitüberdauernd von Bedeutung“? Wer betrachtet dies von welcher Warte aus? Ab ovo, Ex ante, Ex post?

Aus Dualsystem: Leibniz empfand schon Ende des 17. Jahrhunderts die Dyadik (dyo, griech. = Zwei), also die Darstellung von Zahlen im Dualsystem, die er entwickelte, als sehr wichtig. Er sah darin ein so überzeugendes Sinnbild des christlichen Glaubens, dass er damit den chinesischen Kaiser Kangxi überzeugen wollte. Jahrhundertelang interessierte es aber keinen, außer einigen Wissenschaftler in ihrem Elfenbeinturm. Es war also das Dualsystem in der Lesart zur Löschung des Artikels Wien-Detektiv nicht „zeitüberdauernd von Bedeutung“. Der Artikel wäre also in der deutschsprachigen WP gelöscht worden, wenn es WP damals schon gegeben hätte. Jahrhunderte später, als nun alle Computer auf diesem Dualsystem aufbauen, da wäre die Relevanz aber plötzlich wieder da gewesen. Jetzt stellt sich mir die Frage: wer entscheidet ab ovo, ex ante, ex post darüber, was „zeitüberdauernd von Bedeutung“ ist?

Der Artikel Wien-Detektiv ist hier nur ein Symptom. „Es ist etwas faul im Staate Dänemark“, wie William Shakespeare dies in Hamlet ausgedrückt hat. Denn das eigentliche Problem ist: Relevanzkriterien mit der Lizenz zur Löschung. Denn, liebe Leserin, lieber Leser, versucht einmal dieses Argument zu widerlegen. Es hätte beim obigen Beispiel bei einer fiktiven Löschprüfung eines Artikels „Dualsystem“ sicher nicht funktioniert, weil dieses System jahrhundertelang keine wesentliche „Relevanz“ hatte, bis es eben Computer gab. Sollen also Artikel in WP erst dann aufgenommen werden, wenn eine „zeitüberdauernde Bedeutung“ ex post betrachtet vorliegt oder nicht. Eine grundsätzliche Frage, denn in der WP gibt es tausende Artikel, die ein Ereignis beschreiben, das einmal stattgefunden hat oder Personen, die einmal etwas Außergewöhnliches geleistet haben, über das/die dann einmal kurzzeitig berichtet wurde und sodann nicht mehr weiter. Dennoch werden diese nicht durchgängig gelöscht. Dies war auch beim Artikel Wien-Detektiv der Fall, eine Veranstaltung zur Förderung der Leselust von Kindern und zum Kennenlernen der Stadt Wien, die zwei Jahre in Wien stattgefunden hat und über die in österreichischen Medien (ORF, Standard, Kurier) berichtet wurde. Seither eben nicht mehr, weswegen der Artikel nicht „zeitüberdauernd von Bedeutung“ sei. (Der Artikel kommt übrigens nicht von mir.) Asurnipal, 10.6.

Hinweis: Der gelöschte Artikel befindet sich im Marjorie-Wiki. RR, 10.6., sowie im RAT K@rl 10:12, 14. Jun. 2017 (CEST)

Wie lange dauert es, Deutschland zu ändern?[Quelltext bearbeiten]

Bis sich ein Land in irgendeinem grundsätzlichen Aspekt ändert, dauert es oft Generationen. Manchen erscheint das als sehr lange, dafür ist es immerhin nicht sehr oft nötig. Wenn etwas immer wieder, häufig oder andauernd gemacht werden muss, wird die Einschätzung, was ein akzeptabler Zeitaufwand ist, sich drastisch ändern. Dann sind zum Beispiel 58 Sekunden sehr lange. So lange dauert es beim Artikel Deutschland vom Klick auf „Bearbeiten“ (im Visual Editor, in der Folge mit VE abgekürzt) bis zu dem Augenblick, an dem mit dem Editieren begonnen werden kann. Und zwar auf einem recht aktuellen Laptop mit 8 GB Speicher und 4 Kernen. Das ist entschieden zu lange. Die von mir angegebene Messung ist leider nicht ganz exakt, da zwischen Klick auf „Bearbeiten“ und Editierbarkeit mein Firefox 210 MB zulegte, sich zwischendurch trauervoll verdunkelte und darauf hinwies, dass irgendein Skript Amok laufe und fragte, ob dieses Skript gestoppt werden solle.[1]

Es soll Leute geben, die ältere oder ganz alte Rechner verwenden und trotzdem in Wikipedia mitarbeiten. Bei denen dauert es dann entsprechend länger. Oder der Browser geht gleich in die Knie. Naja, solche Leute mit mickrigen alten Krücken sollen halt dann nur kleine Artikel editieren … oder einen anderen Editor verwenden. Tun sie ja auch … und nicht nur die Autoren mit etwas älteren Rechnern. Vorhin ein prüfender Blick auf die Letzten Änderungen ergab, dass von 500 Edits eben mal 16 mit dem VE erfolgten, das entspricht 3,2 %. Die restlichen 96,8 % der Bearbeitungen erfolgten mit einer der Varianten des Wikitext-Editors (in der Folge mit WTE abgekürzt). Der WTE ist also das zentrale Werkzeug bei der Erstellung unserer wunderbaren freien Enzyklopädie. Man kann also davon ausgehen, dass dieses zentrale Werkzeug von Anfang an im Zentrum aller Bemühungen der Mediawiki-Entwickler stand und Gegenstand kontinuierlicher, wohl überlegter Verbesserungen war.

Oder nicht? Ein Blick auf die historischen Varianten zeigt ein anderes Bild. Am Anfang war der WTE von 2003, in seiner Schlichtheit kaum überbietbar, insofern es eine einfache HTML-Textarea war, also ein Kasten, in den man Text einfügen kann und den man erhält, wenn man auf einer HTML-Seite <textarea> einfügt. Schon 3 (!) Jahre später erfolgte ein Riesensprung, indem ein paar Buttons hinzukamen, mit deren Hilfe man Wikilinks oder die Unterschrift einfügen kann. Diese core 2006 Javascript editor genannte Luxussoftware ist primitiv, aber sie funktioniert und soll deshalb wohl dieses Jahr noch entfernt werden.

VectorEditorBasic-en.png

Kaum 4 Jahre später erfolgte ein weiterer großer Schritt zu der WTE-Version, welche die meisten von uns verwenden und (nicht alle von uns) lieben. Diese Version erhält man, wenn man in den Einstellungen bei „Erweiterte Bearbeiten-Werkzeugleiste aktivieren“ ein Häkchen gemacht hat. Im Grunde ist es weiterhin ein Textfeld mit ein paar Knöpfen. Fortgeschrittene Benutzer, die fortgeschrittene Dinge wie „Überschriften einfügen“ zu tun vorhaben, können eine Extra-Knopfleiste für Fortgeschrittene aufklappen. Inzwischen gibt es ein paar nützliche Tools, zum Beispiel den Wikieditor, mit dem man sich eigene Knöpfe definieren kann und der von Benutzer:Schnark bedauerlicherweise nicht mehr weiterentwickelt wird, es gibt inzwischen auch ganz unerhörte optionale Features wie zum Beispiel Syntaxhervorhebung. Man kann sich als wikipedianischer Intensivtäter mit etwas Mühe ganz gut einrichten. Es ist nicht luxuriös, aber man kann damit leben. Überflüssiger Schnickschnack wie eine Rechtschreibprüfung im Editor fehlt selbstverständlich, dafür gibt es ja Benutzer:Aka, zumindest auf de-WP.

Wie gesagt, man kann damit leben. Dieser Zustand ließ die Mediawiki-Entwickler und die Visionäre von der Wikimedia Foundation (WMF) nicht ruhen und 2012 wurde die Community mit dem oben erwähnten Visual Editor im Top-Down-Beglückungsverfahren auf neue Wege zu bringen gesucht. Das misslang wie bekannt gründlich, auch aus den oben genannten Gründen. Was tun? Etwa die Richtung der Entwicklung umkehren und fortan sich darauf konzentrieren, einen den Benutzerwünschen und -bedürfnissen entsprechenden Quelltexteditor anzubieten? Niemals! Umkehr ist etwas für Büßer und Büßer sind Loser … und Loser überleben nicht lange im Dschungel, der an der WMF-Spitze wuchert. Was also tun? Man könnte doch den VE so umstricken, dass er wie ein Quelltexteditor aussieht, natürlich nur oberflächlich, denn unter der Oberfläche ist die gesamte Macht und Masse des VE verborgen, die sich aber sehr schnell in zahlreichen aufpoppenden und -ploppenden Kästchen mit Knöpfchen und Häkchen kundtut. 2006 konnte man die Unterschrift mit einem Klick leisten. Bei dem Neuen Wikitext-Editor von 2017 (fortan NWTE), so nennt sich diese neue Version eines VE im WTE-Pelz nämlich, braucht es dazu nur 3 Klicks: über Einfügen/Mehr erscheint eine Auswahlliste, in der „Deine Unterschrift“ unterhalb von „Hieroglyphen“ und „Notenschrift“ erscheint. Manche Leute haben einfach ein intuitives Verständnis für Prioritäten, da fällt mir weiter gar nichts zu ein …

Wenn man Pech hat und nicht auf einer Diskussionsseite editiert, dann ist „Deine Unterschrift“ grau. Unterschrieben werden soll nämlich nur auf Diskussionsseiten und was nicht ausdrücklich erlaubt ist, gehört softwaretechnisch verboten. Du willst einen Wartungsbaustein oder gar einen SLA signieren? Lass es einfach. Und wenn du es nicht lassen kannst, tu, was man tut nach über 10 Jahren Softwareentwicklung: mach es von Hand. Also „--~~~~“ von Hand einfügen.

Wie ich den Vorschau-Knopf fand …

Das sind alles Petitessen. Petitessen im Rudel können aber auch die Lust an der Arbeit gefährden. Und dann gibt es noch ein paar Dinge, die keine Kleinigkeiten sind. Zum Beispiel die Vorschau. Zunächst einmal sucht man vergeblich einen Knopf für die Vorschau. Hmm … grübel … such … … Was soll’s? Wie heißt es doch: „Sei mutig!“ Wir drücken also einfach ohne Vorschau auf „Änderungen speichern“ … und? Dein Mut wird belohnt: Da ist der Vorschau-Knopf (siehe Bild). Das ist ein schönes Beispiel, wie man ängstliche Autoren, die es nicht wagen würden, blind auf „Speichern“ zu drücken, in Abgründe des Zweifels und der Unsicherheit stürzen kann – und zwar mit minimalen Mitteln.

Aber auch das ist eine Kleinigkeit. Keine Kleinigkeit ist, was man als Vorschau sieht, nämlich nicht die gewohnte Vorschau, die in der Darstellung identisch mit der gespeicherten Seite ist, sondern die VE-Version einer Vorschau, behaftet mit den bekannten Fehlern und Unzulänglichkeiten. Und die Vorschau wird natürlich auch nicht zusammen mit dem Quelltext auf einer Seite angezeigt. Man startet also die Vorschau (2 Klicks), beginnt Korrektur zu lesen, findet einen Fehler, zurück zum Quelltext (1 Klick), Position im Quelltext suchen, Fehler korrigieren, wieder Vorschau, Position suchen, bis zu der man gelesen hat, weiter Korrekturlesen, nächster Fehler … Usw. Und bei jeder Iteration ein kleiner Fortschrittsbalken. Macht Spaß, vor allem bei längeren Texten.

Ach ja, bevor ich es vergesse: NWTE ist nicht nur VE im WTE-Pelz, er hat auch ähnlichen Appetit was Zeit und Ressourcen betrifft wie der VE. Also ebenso wie VE allein aus diesem Grund für aktive Wikipedia-Autoren inakzeptabel und unbrauchbar. So sah es jedenfalls im März 2017 die überwiegende Mehrheit auf en-WP. WR, 05.06.

Nachtrag: In einer ersten Version des Artikels habe ich fälschlich eine Autokorrektur-Funktion dem NWTE zugeschrieben. Tatsächlich handelt es sich um ein Tool, das standardmäßig in der FliegelFlagel-Toolsammlung von Schnark aktiviert ist. Ähnliches gilt für die verdeckten Kästchen für "Kleinigkeiten" und "Seite beobachten". Das war ein Nebeneffekt eines anderen Schnark-Tools. Ich habe die entsprechenden Sätze aus dem Artikel gelöscht. Die extrem langen Ladezeiten des VE scheinen insbesondere bei Firefox aufzutreten (siehe Diskussion). -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 13:22, 6. Jun. 2017 (CEST)


  1. Was macht wohl ein nicht angemeldeter (für solche ist VE der Default-Editor), technisch nicht affiner Benutzer, dem solches widerfährt? Einen Virus vermuten und sicherheitshalber mal die Festplatte formatieren? Den Rechner in Sagrotan ersäufen? Oder lieber einen Asbach Uralt trinken?

Wikipedia zwischen Gerechtigkeit und Lobbymeierei[Quelltext bearbeiten]

Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien Inhalten, zu dem du mit deinem Wissen beitragen kannst. – So steht es zu lesen gleich am Anfang der Hauptseite. Der perfektionistische Deutsche liest Enzyklopädie und weiß sofort, in einer solchen darf nicht alles stehen und Wissen von jedermann schon allemal nicht. Darin unterscheidet sich selbiger allem Anschein nach vom Rest der Welt. Qualität ist uns Deutschen halt wichtig. So weit, so gut. Lassen wir die unterschiedlichen Qualitätsmerkmale eines Projektes zum Aufbau einer Enzyklopädie wie beispielsweise Anzahl der Mitarbeiter, Umgangsformen, Anzahl der Artikel sowie inhaltliche Qualität selbiger einfach mal unbetrachtet und widmen uns einzig dem heiligen Gral der deutschen Wikipedia, der Relevanz. Nicht alles und auch nicht jeder ist aus Qualitätsgründen bei uns wirklich willkommen. Um uns zu schützen, haben wir daher neben den Wikipedia-Prinzipien noch ein ausgeklügeltes Regelwerk, welches zum einen die Qualität unserer Wikipedia sichern soll und zum anderen geeignet ist, Neulinge verzweifeln zu lassen. Wir erinnern uns: … zu dem du mit deinem Wissen beitragen kannst. Geschenkt, wer braucht schon neue User, machen nur Arbeit.

Kommen wir also zum Kern, den Kriterien zur Relevanz, die in ihrer logischen Konsequenz für die Qualität eine Enzyklopädie unabdingbar scheinen. Sofern man also über die grundsätzliche Notwendigkeit sicher noch geteilter Meinung sein kann, sollte aber doch Einigkeit darüber bestehen, dass Wikipedia-Relevanz für alles und jeden nach den gleichen Prämissen entsteht: Einer ausreichenden Anzahl von Menschen bekannt oder für eine ausreichenden Anzahl von Menschen bedeutend im Wirken. Bei dieser Betrachtung muss der angelegte Maßstab, die Frage: Was ist ausreichend? aber für alle Themen gleich sein. Alles andere ist unneutral, Zensur und Chauvinismus. Wir müssen weder den Geschmack noch die Interessen aller Menschen teilen, wir sollten sie aber wenigstens respektieren. Kommen wir also zur zentralen Frage: Tun wir das? Sind unsere Maßstäbe für Relevanz über alle Themen gleich? Rein formal vielleicht, denn es gelten für alles die allgemeinen Kriterien zur Relevanz. In der Praxis ergeben sich aber Dinge wie folgendes: Ein Fußballspieler wird durch einen einzigen Einsatz in der ersten Bundesliga automatisch relevant. Die Argumentation dabei, er würde durch den Einsatz einer breiten Öffentlichkeit bekannt und durch seinen Einsatz zeitüberdauernd wirken, ist nachvollziehbar und richtig. Es stellt sich aber die Frage, warum gilt gleiches nicht auch für den Trikotsponsor des Vereins? Auch er wird der gleichen Öffentlichkeit bekannt und in mindestens gleicher Weise ist sein Wirken zeitüberdauernd. Ist nur ein Beispiel von vielen und wir wissen alle, dass dies in dieser Wikipedia niemals als relevanzbegründend anerkannt wird. Stellt sich die Frage, warum ist das so? Ist Wikipedia nicht für alle gleich und gibt es für manche Themen aufgrund Lobbymeierer geringere Maßstäbe als für andere oder sind es die Entscheider, die aus Wikipedia etwas machen wollen, was es nie sein wollte? Die wahren Gründe mögen im Dunkeln liegen, aber Fakt ist: Wikipedia ist weder neutral noch gerecht und das ist sicher nicht gut so.

Hinweis: Ich habe das konkrete Beispiel gewählt, weil die Diskrepanz zwischen Themen zu Fußball-Unternehmen und allgemeinen Unternehmen aus meiner Sicht am deutlichsten ist. Allen Lesern wünsche ich an dieser Stelle sonnige Pfingsttage. GU 3. 6.

Kleine Freuden #18: „Coole“ Dias gefunden[Quelltext bearbeiten]

Zur Mitmach-Reihe Kleine Freuden siehe den Kurzartikel in Ausgabe 11/2015. Auch Dein Beitrag ist willkommen!
Der Bahnhof Hohenlockstedt im Winter 1978: die Strecke war zwar stillgelegt, aber ein Zug wäre nie durch den Schnee gekommen
Ein Hubschrauber vor dem damaligen Getreidesilo, im Hintergrund der Bahnhof

Auf der Suche nach etwas völlig anderem fand ich durch Zufall eine uralte Diaserie aus dem Winter 1978/79. Damals landeten bei mir vor dem Fenster dauernd Hubschrauber, um von der Getreidemühle Futter für die Tiere der Bauern aufzunehmen. Die Straßen hatten die Landwirte mit ihren Frontladern noch selbst geräumt, aber aufgrund der Schneeverwehungen kamen sie nicht mehr an ihre Mieten. Einkaufen war nur mit dem Schlitten möglich, Autos kamen meist nicht durch. Wikipedianer sind neugierig, deshalb schaute ich gleich in den zugehörigen Artikel Schneekatastrophe in Norddeutschland 1978. Merkwürdig: Für eine der schlimmsten Katastrophen im Norden von Deutschland gab es fast nur Schwarz-Weiss-Aufnahmen aus dem Bundesarchiv – die wenigen vorhandenen Fotos findet man in dieser Commons-Kategorie.

Dieses Wiederfinden meiner Dias hat mich wirklich erfreut; in Form der gescannten Bilder wollte ich diese Freude mit den Wikipedianern teilen und habe sie in die Kategorie Winter 1978-1979 in Hohenlockstedt auf die Commons hochgeladen. Mit meinen Scans war ich aber nicht allzu glücklich, also suchte ich im Internet nach einer Firma, die auch Kleinstaufträge bearbeitet. Treffer und gefunden! Meine alten Dias wurden für Wikipedia kostenlos neu gescannt und bearbeitet durch Schack-Medien, 91207 Lauf. Das hat mich nur das Porto gekostet, Wikipedia und alle Nachnutzer können sich jetzt mitfreuen. Bestimmt gibt es auch bei Euch noch viele Dias oder Fotos, die auf Veröffentlichung warten. Grabt in euren Kellern! Nightflyer, 2.6. PS: Meine Originale sind in der Bildhistorie natürlich enthalten, bitte darüber nicht lachen…

Tech on Tour – es geht voran![Quelltext bearbeiten]

Der Unterstützerverein tut neuerdings so einiges, um den Wikipedia-Aktiven ihr kooperatives Wirken zu erleichtern und das Projekt zu stabilisieren. Die Remotivierung von Altautoren ist dabei ebenso Ziel wie die Heranführung von Nachwuchs diverser Altersklassen. Für beides wie auch für einen angemessen respektvollen Umgang der Wikipedianer untereinander gibt es ein noch zu wenig bekanntes und geschätztes Schlüsselwerkzeug: die Identifizierung der Arbeitsanteile von Wikipedia-Autoren an den Artikeln im Wikipedia-Namensraum.

Was daran höchst schätzenswert ist, liegt auf der Hand: Wenn ich als alter Hase oder Neuling leicht ermitteln kann, welche Autoren größere Anteile zu einem Artikel beigetragen haben, gibt es im Falle eigener Änderungsvorhaben für mich vorzügliche Möglichkeiten einer Kontaktaufnahme im Vorfeld, was den Wikistress allerseits deutlich mindern und ein produktives Miteinander fördern kann. Darüber hinaus handelt es sich um ein wichtiges Medium der Anerkennungskultur im Projekt, die objektiviert sonst allein auf Artikelauszeichnungen oder ein hohes Editaufkommen einzelner Kolleginnen und Kollegen beschränkt wäre.

Das WikiHistory-Tool, das zu solchen Informationen bislang den schnellsten Zugriff erlaubte und unter dem Link „Hauptautoren“ in die Seiteninformationen eingebunden war, ist leider seit längerem nicht mehr funktionstüchtig, weil neue Artikel und neuere Änderungen davon nicht mehr erfasst wurden. Bei der gestrigen Tech on Tour im WikiBär Berlin konnte nach diesbezüglichem Plädoyer und mehrseitiger Unterstützung noch in der Pausenkonferenz eine zumindest vorläufige Lösung dergestalt gefunden werden, dass eines der xtools nun ersatzweise neu in die Seiteninformationen eingebunden wurde. Durch das Zusammenwirken von Wikipedianern und WMDE-Verantwortlichen konnte so gleichsam im Sprint eine fatale Lücke auf dem Weg zu einem aufgeklärten Miteinander geschlossen werden. Der Berichterstatter dankt den Beteiligten auf diesem Wege ausdrücklich und wünscht dem Technik-Team bei der Umsetzung weiterer Wünsche ein anhaltend glückliches Händchen. Barnos, 1. 6.

Rechte Spalte[Quelltext bearbeiten]

Video der Podiumsdiskussion „Wikipedia und Wissenschaft?!“[Quelltext bearbeiten]

Video-Ausschnitt

Am Schweizer Archivtag vom 9. Juni 2017 diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wikipedia, Archiven und Forschung über die Ambivalenz von Wissenschaft und Wikipedia und welche Beiträge Archive in diesem Spannungsfeld leisten können.

Folgende Themen wurden besonders intensiv diskutiert und daher für den Zusammenschnitt auf YouTube ausgewählt:

  • Zweck, Strategie und Ziele von Wikimedia CH sowie die Bedeutung von Relevanzkriterien für Wikipedia-Artikel
  • Wert von Wikipedia aus Sicht der Wissenschaft
  • Arten der Vermittlung und Grenzen von gesichertem Wissen
  • Kritische Fragen zur Transparenz der Autoren
  • Chancen und Möglichkeiten der Vernetzung von Institutionen, im Besonderen Archiven, auf Wikipedia
  • Möglichkeiten zur Verbesserung des Zusammenspiels zwischen Wissenschaft und Wikipedia

Sehen Sie sich die Highlights der Podiumsdiskussion auf dem YouTube-Kanal der ETH-Bibliothek an. ETH-Bibliothek 27.07.

Anlaufstelle für Länder-Nerds[Quelltext bearbeiten]

Blau: Länder mit mehr als 10.000 Artikeln, Grün: Länder mit Betreuern in der Redaktion

Ich hatte es ja schon im Bericht zum 2000. Artikel zu Osttimor angesprochen, es gibt eine Reihe von Länder-Nerds in der Wikipedia, die sich mit einzelnen Ländern beschäftigen und versuchen die Darstellung dieser in der Wikipedia auszubreiten. Doch Einzelkämpfer haben ein Problem: sie sind allein. Wen fragen sie um Rat? Wo finden sie Tipps zum Weiterkommen? Wer hilft ihnen, wenn eine Review wiedermal einsackt, weil keiner sich für ihr Land interessiert? Benutzer:Grueslayer hatte die Idee diesen Einzelkämpfern mit einer Redaktion eine Anlaufstelle zu geben. Bei Emeritus wurde die Idee diskutiert und heraus kam nun die Wikipedia:Redaktion Kleine Länder. Die derzeitige Mitgliederliste ist eine Sammlung der bekannten Länder-Nerds. Wer möchte, mag sich gerne eintragen, wer nicht will, nimmt sich raus und Fragen sind jederzeit willkommen. JPF 24.07.

Einfach nur L[Quelltext bearbeiten]

Seit vielen Jahren gibt es eine Vorlage für Literaturangaben. Sie wurde allerdings bislang von vielen nicht akzeptiert, es gab mehrere Löschanträge und um die Verwendung entbrannten immer wieder Editwars. Inzwischen hat sich die Auseinandersetzung beruhigt, einige verwenden die Vorlage, meist aber wird mehr oder minder korrekt den Zitierregeln entsprechend formatiert. Ein immer wieder gegen die konkrete Gestaltung der Vorlage erhobener Einwand war, dass – insbesondere durch die ausgeschriebenen, langen Parameternamen – der Quelltext unübersichtlicher wird, zum Beispiel dann, wenn statt einer Literaturangabe in einer Zeile der entsprechende Vorlagentext 10 und mehr Zeilen einnimmt, was die Übersichtlichkeit des Quelltextes erheblich beeinträchtigen kann. Ich habe daher einen Vorschlag aus einer Löschdiskussion von 2011 aufgegriffen und eine Vorlage für eine Kurzversion mit den wichtigsten Parametern erstellt. Man kann nun bei den einfachen Fällen beispielsweise statt

Max Müller: ''Angewandte Holistik.'' Beck, München 1992, ISBN 3-9801412-1-7.

die Vorlage:L verwenden:

{{L|Max Müller|Angewandte Holistik |Beck|München|1992|3-9801412-1-7}}

Das ist mit Positionsparametern sogar ein wenig kürzer und mit Namensparametern kaum länger:

{{L|A=Max Müller|T=Angewandte Holistik |V=Beck|O=München|J=1992|I=3-9801412-1-7}}

Vielleicht können sich ein paar Autoren in Zukunft entschließen, die Kurzvorlage zu verwenden. Denn es gibt ja für die Verwendung einer Vorlage gerade in diesem Fall gute Argumente. Nicht nur braucht man sich um die Details der Formatierung nicht zu kümmern, eine Vorlage erlaubt anders als bei einer handformatierten Literaturangabe zahlreiche Möglichkeiten automatisierter Überprüfung, Ergänzung und nicht zuletzt bei der Übernahme in Zitationssysteme wie etwa Zotero. Es wäre also wünschenswert. Aber man wird sehen … (WR, 23.07.)

Dank![Quelltext bearbeiten]

Das Support-Team erreichte heute das folgende Dankeschön, das ich – mit Zustimmung des Senders – gerne hierher kopiere:

„Seit vielen Jahren nutze ich die wikipedia, um Dinge nachzuschauen und mir Wissen anzueignen.
Sie ist eine große Hilfe und Stütze für mein Leben, und dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken.“

Das Zitat ist ausschließlich um zwei Sätze, die private Informationen enthalten, gekürzt und ansonsten unverändert. Der E-Mailbetreff ist die Überschrift dieses Abschnitts. (DCB, 17.07.)

Jurybesetzung gesucht[Quelltext bearbeiten]

Wiki Loves Monuments, unser großer Fotowettbewerb rund um den Denkmalschutz, wirft seinen Schatten voraus. Für die Jurysitzung vom 20. bis 22. Oktober in Fulda werden Jurorinnen und Juroren sowie ein technischer Helfer männlichen oder weiblichen Geschlechts gesucht. Interessierte können hier ab dem 16. Juli ihre Bewerbung einstellen. Weitere Informationen rund um die Jurysitzung finden sich auf dieser Seite. H. 13.07.

Der 2000. Artikel über Osttimor …[Quelltext bearbeiten]

Also, wenn das kein Grund zum Feiern ist? Mahlzeit!

… in der deutschsprachigen Wikipedia ist da. Um den Meilenstein zu feiern, habe ich mir extra ein größeres Thema ausgesucht und über die Küche Osttimors geschrieben. Guten Appetit, also!

Nicht ganz ein Promille aller Artikel der de-Wikipedia befasst sich mit Osttimor. Zum vollen Promille fehlen knapp 80 Artikel. Das ist doch nicht schlecht für das kleine Land in Südostasien, oder? Und man muss immer wieder feststellen, dass noch lange noch nicht Schluss ist. Ende des Monats sind zum Beispiel wieder Wahlen, was bedeutet: neue Minister, neue Staatssekretäre, neue Abgeordnete. Es gibt noch zahlreiche Flüsse und sogar so manchen 2000er, der noch unbestiegen unbeschrieben ist. So manches Vogerl, das dort herumhüpft, hat noch einen roten Link (okay, die fallen nicht in die Statistik der Länderartikel, aber auch sie wollen blau werden) und dem Autor dieser Zeilen haben es derzeit die bilateralen Beziehungen angetan (Und soll mal jemand sagen, dass es da nichts zu schreiben gibt! Da gibt es so manche überraschende Verbindung …).

Es sei an dieser Stelle aber auch an die vielen Einzelkämpfer gedacht, die in der Wikipedia sich entlegener Regionen des Planeten annehmen und sie uns so näher bringen. Emeritus hat sich der Pazifikstaaten angenommen, in den Versionsgeschichten der Artikel über Mosambik finden sich oft die Edits von Joehawkins, Chtrede arbeitet an Namibia und Brokopondo beschäftigt sich mit Suriname. Ulanwp beweist, dass es mehr als Hobbits in Neuseeland gibt, Losdedos lässt die Sonne Uruguays in der Wikipedia aufleuchten und Grueslayer widmet sich Trinidad und Tobago. Ein Hoch für Euch Länder-Nerds und auf die nächsten 2000 Osttimorartikel! Wenn ich das derzeitige Tempo durchhalte, wird es diesmal nicht ganz 12 Jahre dauern. JPF, 13.7.

Spezialisierte Suche: Bitte um Feedback zur Bezeichnung der Suchfelder[Quelltext bearbeiten]

Technical Wishes Project logo (for light background).svg
Mit der Suche kann man bereits vieles finden – wenn man weiß, wie! Damit man auch ohne Kenntnis von besonderen Parametern gute Suchergebnisse bekommen kann, wird zzt. ein Formular entwickelt, das einige der bereits vorhandenen Möglichkeiten der Suche einfach zugänglich macht, aufbauend auf der Workshopreihe zur spezialisierten Suche im Herbst 2016.

Damit das Formular gut nutzbar ist, muss klar sein, was die einzelnen Suchfelder machen. Dafür wird Unterstützung benötigt: Alle sind herzlich eingeladen, bis zum 20. Juli Feedback zu geben, ob die Bezeichnungen der Suchfelder verständlich sind und den Erwartungen entsprechen. Wer generell über Neuigkeiten bei den technischen Wünschen informiert werden möchte, kann sich auf Wikipedia:Technische_Wünsche/Newsletter eintragen. Vielen Dank! -- js (wmde), 13.7.

Zensur der trwiki[Quelltext bearbeiten]

Die Blockierung der türkischsprachigen Wikipedia in der Türkei zeigt Wirkung: Im Mai ist die Zahl der aktiven User massiv eingebrochen:

  • Aktive > 5 Edits im ANR im Mai: 203 (im April: 568; -64%)
  • Aktive > 100 Edits im ANR im Mai: 48 (im April: 76; -37%).

Die Zahl der Klicks ist sogar noch drastischer zurückgegangen:

  • Klicks im Mai: 30,6 Mio. (im April: 158 Mio.; -81%). H., 12.7.

Auf geht’s nach Tirol[Quelltext bearbeiten]

Das WikiAlpenforum lädt zu seiner Fach-Exkursion in das schöne und unberührte Naturschutzgebiet Kaisertal ein. Es geht von Kufstein hinauf zur über 100 Jahre alten Vorderkaiserfeldenhütte, wo wir vom 25. auf den 26. Juli übernachten. Unser Ziel ist der Alpenpflanzengarten Vorderkaiserfelden. Die Biologin Sabine Rösler führt durch den Garten. Hans Smettan, einer der exzellentesten Kenner der Flora und Fauna des Kaisergebirges ist einer der Referenten des Hütten-Workshops. Schließlich steigen wir hinab ins Tal (Mittwoch, 26. Juli nachmittags) und fahren gemeinsam nach Innsbruck zum Tiroler Stammtisch. Es sind noch Plätze frei. WMDE fördert die Exkursion. Wer Lust und Zeit hat, bitte hier anmelden! P&C, i. A. X, 11.07.

Gewinnung neuer Freiwilliger: Sommeraktion gestartet[Quelltext bearbeiten]

Die Sommeraktion zur “Gewinnung neuer Freiwilliger” startete heute (11. Juli) um 11:00 Uhr. Den nicht eingeloggten Lesenden wird einer von zwei Bannern angezeigt, der auf eine jeweils andere Aktionsseite führt und zur Mitarbeit in der Wikipedia einlädt. Nähere Informationen dazu gibt es auf unserer Projektseite. sts (wmde), 11.7.

Zwischenstand zur Umfrage „Technische Wünsche 2017“[Quelltext bearbeiten]

Seit dem 3. Juli ist die Umfrage zu Ende: 110 Personen haben Wünsche eingereicht, 450 haben abgestimmt und viele haben Tipps gegeben, wie sich die beschriebenen Probleme schon lösen lassen. Danke an alle, die mitgemacht haben!
Im Juli nimmt das Team „Technische Wünsche“ eine erste Sichtung der Top-Wünsche vor, um deren Machbarkeit einzuschätzen. Sobald feststeht, mit welchen Wünschen es weitergehen kann, gibt es hier eine Info dazu. Sicher ist bereits, dass das Projekt „Release von sec.Watch“ umgesetzt wird, da ein Platz auf der Wunschliste für Projekte ehrenamtlicher Entwickler reserviert wurde. Wer nicht verpassen möchte, wenn Wünsche umgesetzt wurden oder neue Umfragen, Workshops oder Feedbackrunden stattfinden, kann sich auf Wikipedia:Technische_Wünsche/Newsletter eintragen. js (wmde), 6.7.

Politikergeschubse – ein Ärgernis[Quelltext bearbeiten]

Keine Frage, es ist dann und wann notwendig, durch neu relevant gewordene oder aufgefundene Personen Begriffsklärungen zu ergänzen und zu ändern, in einigen Fällen sogar die ganze Struktur zu überarbeiten. Eigentlich gebietet es der gesunde Menschenverstand, solche Änderungen auf wirklich notwendige Anpassungen zu reduzieren. Doch inzwischen ist dies zum Selbstzweck für einige Benutzer geworden, die gerne damit ihren Editcount hochtreiben, gilt es doch viele Weiterleitungen auszumerzen, die der Wikipedia sonst ach so massiven Schaden zufügen würden. Daß sie damit Ressourcen vergeuden, nicht nur die eigene Arbeitszeit und beileibe nicht nur die dadurch entstehende Serverlast, sondern auch die derjenigen, die die betroffenen Artikel beobachten und deren Beobachtungsliste zugemüllt wird. Die müssen nämlich im Zweifelsfall die durchgeführte Änderung prüfen und über die Versionsgeschichte auch solche vorherigen, deren Auswirkungen eben nicht mehr auf der Beobachtungsliste erscheinen, weil die banalen Linkkorrekturen Vandalismus und einseitige Bearbeitungen maskieren. Das ist schon nervig genug.

Wirklich ärgerlich ist dieses Artikelgeschubse mit nachfolgender Weiterleitungsvernichtung für Drittnutzer, etwa Blogs, die auf solche Artikel verlinken. Tatsächlich betreiben wir einen Wahnsinnsaufwand, um tote Links zu finden und zu korrigieren, scheren uns aber einen Scheiß darum, wo und wem wir durch solches Verhalten Links auf die betreffenden Artikel zerstören. Betroffen davon sind auch Schwesterprojekte. So ist zum Beispiel Joachim Herrmann (CSU) verlinkt aus mehreren Wikinews-Artikeln. Welche das sind, läßt sich nicht feststellen, weil diese Links auf Spezial:Linkliste/Joachim Herrmann (CSU) fehlen, weil sie ja nicht von Wikipedia kommen. Es gibt aber auch kein Werkzeug auf Wikinews, solche Artikel zu finden, weil diese ja in der Form [[:w:Joachim Herrmann (CSU)|Joachim Herrmann]] gesetzt werden, also als Interwikilink und somit nicht von n:Weblinksuche/Joachim Herrmann (CSU) gefunden werden können. Wenn Irgendwann auch Joachim Herrmann (CSU) lemmadeportiert wird, dann bleibt nichts anderes als die Volltextsuche – jeder dieser Artikel muß dann in Augenschein genommen werden. Vorausgesetzt, die aktiven Wikinewsianer bekommen das mit. Den Artikelschubsern ist das aber egal. Und so richten die Artikelschubser auch weiterhin Schaden in unseren Schwesterprojekten an. MaB 4.7.

PS: Gerade standen dies und viele andere kleinere oder größere Ärgernisse bei der Umfrage Technische Wünsche 2017 zur Abstimmung. Zum konkreten Fall gab es im Bereich Suchen gleich mehrere Verbesserungsvorschläge. Einer dieser Vorschläge wurde auch recht hoch bewertet. DH

Gewinnung neuer Freiwilliger: Auswertung der letzten Aktion, Vorschau auf die nächste[Quelltext bearbeiten]

Die nächste Aktion „Gewinnung neuer Freiwilliger“ in Wikipedia startet am 11. Juli. Eine Vorschau auf die Banner und weitere Informationen dazu gibt es auf der Projektseite. Außerdem wurde die Gesamtauswertung der letzten Aktion veröffentlicht. vl (wmde), 30.06.

WikiCon 2017: Call for Papers endet[Quelltext bearbeiten]

WikiCon 2017

Von 8. bis 10. September 2017 findet in Leipzig die diesjährige WikiCon statt. Dafür werden aktuell noch weitere Programmvorschläge gesucht. Wer ein interessantes Thema hat und dazu gerne einen Vortrag halten, einen Workshop anbieten, eine Diskussion organisieren, einen Lighting Talk oder dies in einem ganz anderen Format anbieten möchte, ist herzlich eingeladen, dies zu tun. Noch bis zum Abend des 30. Juni 2017 läuft der Call for Papers. Bitte beachtet, dass der offizielle Call for Papers über das Portal einreichungen.wikicon.org erfolgt. Fernab der festen Programmeinreichung werden wir auf der WikiCon auch Raum und Zeit bieten, Inhalte spontan zu präsentieren oder zu diskutieren. (DCB für das WikiCon-Orga-Team, 29.06.)

Noch 5 Tage für die Abstimmung in der Umfrage „Technische Wünsche“[Quelltext bearbeiten]

Welche Vorschläge für verbesserte oder neue Funktionen soll das Team der Software-Entwicklung von Wikimedia Deutschland angehen? Noch bis zum kommenden Sonntag, 2. Juli um 23.59 Uhr, können alle angemeldeten Benutzerinnen und Benutzer abstimmen. js (wmde), 27.06.

Internationale Presseschau[Quelltext bearbeiten]

Regards sur l'actualité de la Wikimedia (Französische Wikipedia)[Quelltext bearbeiten]

Retrato de Diego Delso, Calatayud, España, 2015-01-09, DD 01.jpg

Poco a poco ist verbittert — Diego Delso, auch bekannt als Poco a poco, seit über 10 Jahren einer der talentiertesten Fotografen auf Wikimedia Commons mit ca. 400 Featured Pictures und ca. 10.000 Qualitätsbildern und mehrfacher Preisträger von Wiki Loves Monuments, lädt seit März 2017 keine Bilder mehr auf Commons hoch, sondern nur noch auf Flickr. Die Gründe nennt er auf seiner Commons-Benutzerseite: 1. Wenn er Bilder hochlädt, verwendet sie niemand in den Wikipedien.→ Wenn man seine Bilder in den Wikipedien einbindet, wird das zurückgesetzt, weil es Eigenpromotion sein soll. → Wenn die Bilder nicht eingebunden werden, hagelt es Kritik, weil Bilder doch in den Projekten genutzt werden sollen. 2. Niemand achtet die Zeit und das Geld, die Freiwillige einbringen. Egal wie viel man eingebracht hat, man wird in Diskussionen wie ein Störenfried behandelt. 3. Wenn man anderen Fotografen freundliches Feedback gibt, führt das immer zu sinnlosen, zeitfressenden Diskussionen, Rache- und Diskreditierungsversuchen. 4. Egal ob man Werke unter Public Domain oder CC hochlädt, außerhalb der Projekte wird alles wie Public Domain behandelt und niemanden in der Bewegung schert das. Poco a poco will auf der Wikimania 2017 im Vortrag „The Odyssey of photographers in the Wikimedia movement“ über seine Probleme sprechen. Der Vortrag wurde jedoch in der ersten Runde abgelehnt.

Super Lachaise — Super Lachaise ist eine iPhone-App, mit der man Gräber auf dem Pariser Friedhof Père-Lachaise finden und Wikipedia-Artikel zu den Bestatteten lesen kann.

Wikipediajournalen (Dänische Wikipedia)[Quelltext bearbeiten]

Wiki Labs Kunst — Wiki Labs Kunst ist eine monatliche Veranstaltung im Statens Museum for Kunst, die von Den Hirschsprungske Samling und Wikimedia Danmark gestartet wurde. Es stoßen immer neue kulturelle Einrichtungen hinzu; neuester Zugang ist Det Danske Filminstitut. Es gibt eine Facebookgruppe für die Veranstaltungen.

Викивестник (Russische Wikipedia)[Quelltext bearbeiten]

WikiUral Logo En.svg

Вики-Урал — Die zweite Runde des Schreibwettbewerbs WikiUral läuft noch bis zum 1. Juli 2017. Es gibt hübsche Steine zu gewinnen.

Wikipedia Signpost (Englische Wikipedia)[Quelltext bearbeiten]

Neueste Forschung — Im Abschnitt Neueste Forschung bespricht Dorothy Howard das Buch „Wikipedia, work, and capitalism. A realm of freedom?“ (deutsch „Wikipedia, Arbeit und Kapitalismus. Ein Reich der Freiheit?“) des Schweden Arwind Lund. Er legt überzeugend dar, dass der Kapitalismus die frei produzierten Inhalte zu Gewinnzwecken nutzt und dass das Design und die starke ideologische Ausrichtung Wikipedias es der Community schwer machen, das Problem zu lösen. Tilman Bayer bespricht den wissenschaftlichen Aufsatz „Economic Downturn and Volunteering: Do Economic Crises Affect Content Generation on Wikipedia?“ (deutsch „Ökonomischer Niedergang und Freiwilligenarbeit: Beeinflussen ökonomische Krisen die Erstellung von Inhalten in der Wikipedia?“; Link). Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass ökonomische Krisen mehr gebildete Leute dazu bringen, in der Wikipedia zu arbeiten. Es entstehen jedoch kaum neue Artikel. Vielmehr werden bestehende Artikel überarbeitet und erweitert.

zusammengelesen von S.W. 26.06.

Rot-blaue Linkarithmetik[Quelltext bearbeiten]

Als ich vor fünf Jahren den Artikel Rondout Creek anlegte, enthielt dieser in seiner Erstfassung 56 neue rote Links, die zuvor in der Wikipedia noch nicht verlinkt waren. Ich verlor dann diese Ecke des Bundesstaates New York etwas aus dem Fokus, und dennoch entstand in den Folgejahren der eine oder andere Artikel, der in Rondout Creek verlinkt war. Mit der heutigen Bläuung von Shawangunk Mountains reduzierte sich die Zahl dieser roten Links auf 48 oder so. Gleichzeitig wurde in 18 weiteren Artikeln der entsprechende Link gebläut. Die Gesamtzahl roter Links in der DE-Wikipedia hat sich indes nicht verringert, da der neue Artikel selbst über 25 neue rote Links enthält, die bisher in keinem Artikel verlinkt waren. Daran wird sich tendenziell in den nächsten Jahren nicht viel ändern. So ist einer der ersten Rotlinks in dem heute neu angelegten Artikel das Great Appalachian Valley. Alleine anhand des gerade so über den Stubzustand hinaus ausgebauten Artikel in der EN-Wikipedia kann man für diese sich über fast 2000 Kilometer erstreckende Region von einer dreistelligen Zahl von hierzupedia fehlenden Artikeln ausgehen, zumindest solange Artikel zu Orten, Straßen und Flüssen auch in den US-Oststaaten alleine noch zu tausenden fehlen. MaB 23.6.

WMAT: Nachnutzung und Community-Veranstaltungen[Quelltext bearbeiten]

Wikimedia Österreich (WMAT) ändert seine Unterstützungsrichtlinien in zwei zentralen Punkten.

1. Besteht der Verdacht, dass eine WMAT unterstützte Mediendatei fehlerhaft nachgenutzt wird, gelten ab 1. Juli 2017 detaillierte Vorgaben, wie die Erstkommunikation mit dem Nachnutzer auszusehen hat. Ziel ist es, den Nachnutzer „zur korrekten Nutzung von freien Inhalten zu befähigen und zu ermutigen“. Für diesen Zweck gibt es auch neue E-Mail-Vorlagen, die möglichst flexibel verschiedene Fälle berücksichtigen sollen und die so formuliert sind, dass sie auch bei nicht von WMAT unterstützten Fotos genutzt werden können.

2. Ab sofort gelten auf allen von WMAT unterstützten Community-Veranstaltungen in Österreich Veranstaltungsrichtlinien. Diese sollen sicherstellen, dass die Rechte von Wikipedianerinnen und Wikipedianern auch im Offline-Umgang miteinander gewahrt bleiben. Auch diese sind bewusst so gestaltet, dass sie auch außerhalb eines WMAT-Zusammenhangs genutzt werden können. Hier gibt es Hintergrundinformationen, außerdem sind die neuen Veranstaltungsrichtlinien Thema beim nächsten WikiDienstag. RL (WMAT), 23.6.

100.000 Frauen sind voll[Quelltext bearbeiten]

Gestern beim Offenen Editieren im Berliner WikiBär redeten wir unter anderem darüber, dass es einen erheblichen Sichtungsrückstand bei den Artikeln über Frauen zu geben scheint. Daraufhin teilte ein anwesender Wikipedianer mit, dass es aktuell immer noch unter 100 000 Artikel über Frauen gäbe. Heute wurde nun mit Simone Warzel die 100 000. Frauenbiografie fertig gestellt. An dieser Stelle einfach mal DANKE Blumen an alle (Männer und Frauen), die dazu beitragen, dass mehr Wissen über Frauen in die Wikipedia gelangt! Iva, 22.6.

Ergebnisse aus der Förderbarometer-Befragung veröffentlicht[Quelltext bearbeiten]

Die Ergebnisse aus der ersten Auswertung der Förderbarometer-Befragung wurden veröffentlicht. Insgesamt sind 140 Rückmeldungen zu einzelnen Projektunterstützungen und Serviceleistungen eingegangen. Das Förderbarometer ist eine seit Februar 2017 laufende kontinuierliche Befragung zur Förderung. Ein besonderer Dank geht an alle die sich an der Befragung beteiligt haben. Auch Antworten auf zukünftige Befragungen sind hilfreich um die verschiedenen Förderprogramme im Sinne der Geförderten aus den Communitys weiter zu verbessern. NR (WMDE), 22.6.

Online-Umfrage unter Lesern startet heute[Quelltext bearbeiten]

Warum suchen Leser und Leserinnen die Wikipedia auf, wie kommen sie hierin und was erwarten sie zu finden? Das sind Fragen, die das Research-Team der Wikimedia Foundation bereits in der englischsprachigen Wikipedia gestellt und die Ergebnisse veröffentlicht hat. Um Vergleiche zwischen den Sprachversionen ziehen zu können, wird die Umfrage auf weitere 13 Sprachversionen ausgeweitet. Für die deutschsprachige Wikipedia startet sie heute mittag. lz, 22. Juni 2017

Rotlinks sind wichtig, ein Kommentar[Quelltext bearbeiten]

„Zwischen März 2004 und Anfang 2014 wuchs die deutschsprachige Wikipedia einigermaßen linear mit durchschnittlich etwa 460 neuen Artikeln pro Tag (Wikipedia:Meilensteine). Etwa alle 7,4 Monate werden 100.000 Artikel ergänzt. Seitdem ist das Wachstum langsamer geworden und lag Ende 2016 nur noch bei ca. 350 neuen Artikeln pro Tag.“ Diese Sätze auf der Seite Wikipedia:Wikipedistik/Wachstumsprognose sollten zu denken geben. Nicht nur wegen der sinkenden Zahl schreibend inhaltlich Beitragender in dieser Wikipedia fehlen unzählige Artikel, sondern auch wegen mangelndem Interesse an Neuem und dem Hang sich auf das Bestehende bequem zurückzuziehen. Die beliebten Wartungsarbeiten sind nun mal leichter und stressfreier zu erledigen, als das Schreiben neuer Artikel, die sich womöglich einen Löschantrag einfangen. Wen wundert es da, dass die nervenden "Rotlinks" (Das ist doch nichts Politisches!:-)) bei nicht wenigen dieser Enzyklopädieverwalter, die kaum noch etwas neues schreiben können oder wollen, störend, wenn nicht gar verhasst sind? Immer wieder werden naturwissenschaftliche Themen (Biologie, Geografie und Astronomie) als Beispiel für Fehlendes angeführt. Klar, die DE-Wikipedia ist aufgrund ihrer Geschichte immer noch "technik-" und "nawifixiert", daher soll darauf hingewiesen werden, dass vor allem auch im Kulturbereich riesige Lücken klaffen, von denen hier offenbar viele nichts wissen oder wissen wollen, weil sie es nicht interessiert. In diesem Themenbereichen, ebenso wie in den zurzeit gering geschätzten Geisteswissenschaften, sind Rotlinks absolut nötig, um auf diese Lücken hinzuweisen. Nicht zuletzt sind die meisten Wikipedia:GLAM-Aktivitäten der Wikimediavereine in Deutschland, Österreich und der Schweiz, übrigens der größte Erfolg den diese Vereine im Artikelbereich der Wikipedia vorweisen können, abhängig von den mit Rotlinks generierten Artikelwunschlisten. Die Rotlinks sollten also unbedingt beibehalten und wenn nötig auch ergänzt werden. Alles andere ist, sorry, Vandalismus. Sc, 19. Juni 2017

Umfrage Technische Wünsche: Abstimmung läuft[Quelltext bearbeiten]

Bei der Umfrage Technische Wünsche 2017 hat heute die Abstimmung begonnen. Es stehen ca. 190 Vorschläge zur Auswahl. Ein herzliches Dankeschön an alle Einreichenden und alle, die Andere mit fachkundigem Rat und Tipps unterstützt haben!

Neu in diesem Jahr: Ein Platz in der "Topliste" wird für das Projekt eines ehrenamtlichen Entwicklers reserviert, um die Arbeit von freiwilligen Entwicklern besser zu unterstützen. Einreichungen hierzu finden sich in der Rubrik "Projekte ehrenamtlicher Entwickler".

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich die Vorschläge durchzulesen und bis zum 2. Juli 2017 darüber abzustimmen. bm (wmde), 19.6.

Tippspiel zur Tour de France 2017[Quelltext bearbeiten]

Auch in diesem Jahr gibt es das Tippspiel rund um die Tour de France. Für die besten Tipper sind erneut drei Buchpreise ausgelobt. Über rege Beteiligung würde ich mich freuen. Akkreditierungen für den Tourstart in Düssledorf hat die Wikipedia trotz intensiver Bemühungen allerdings nicht bekommen - die bekamen nur Profis von der "Fachpresse". Dass die Wikipedia weltweit eine höhere "Auflage" als alle diese Medien zusammen hat, war da leider nicht von Interesse. Es wird also wohl im Hauen und Stechen vor Ort enden ... Natürlich sind aber auch Fotos von der Strecke willkommen. :(  Ni. 19.6.

WikiCon 2017: Call for Papers verlängert[Quelltext bearbeiten]

WikiCon 2017

Das Organisationsteam der WikiCon bedankt sich für die – bereits jetzt – zahlreichen Einreichungen von Programmpunkten für die WikiCon 2017. Wir möchten hiermit noch einmal an die Möglichkeit der Einreichung erinnern und die Frist, auf vielfachen Wunsch hin, bis zum 30. Juni 2017 verlängern. Konkrete Informationen zu den Details des Call for Papers und der diesjährigen Programmgestaltung gibt es auf der Projektseite Wikipedia:WikiCon 2017/Programmvorschläge.

Du möchtest ein interessantes Thema präsentieren, einen bestimmten Sachverhalt diskutieren oder anderen Wikipedianer*innen eine bestimmte Software näherbringen? Dann freuen wir uns über Deine Einreichung für die WikiCon!

Achtung: Die Einreichung von Programmpunkten erfolgt in diesem Jahr über einreichungen.wikicon.org, die Eintragung auf der verlinkten Wikipedia-Projektseite dient lediglich der Information der Community und ersetzt keineswegs die offizielle Einreichung. Programmpunkte, die nicht bis zum 30. Juni 2017 über einreichungen.wikicon.org eingereicht worden sind, werden leider nicht berücksichtigt werden können. DCB für das Orga-Team, 15.06.

Workshop zum digitalen Engagement am 23. Juni[Quelltext bearbeiten]

Zielsetzung des Workshops von Wikimedia Deutschland und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ist es, offene Fragen zum digitalen Engagement zu identifizieren sowie die Relevanz und wissenschaftliche Umsetzbarkeit der Beantwortung der Fragen gemeinsam mit anderen Akteuren aus dem Engagementbereich zu bewerten. Zugesagt haben unter anderem bereits Fraunhofer FOKUS, betterplace lab, Vodafone Stiftung, Bertelsmann Stiftung, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Stiftung Bürgermut und Phineo. Aktive aus den Wikimedia-Projekten sind herzlich zum Workshop eingeladen. JF (WMDE), 14.6.

Halbzeit und ein zusätzliches Fotoziel[Quelltext bearbeiten]

Der Schwarzwald hat es gerade noch geschafft: Er ist jetzt ein von der UNESCO anerkanntes Biosphärenreservat. Damit gibt es ein zusätzliches Ziel für den Fotowettbewerb Biosphärenreservate der UNESCO.

Obwohl weltweit dazu aufgerufen, ist die Beteiligung bisher kaum wahrzunehmen. Es gibt erst 77 Bilder. Aber die Wettbewerbszeit ist erst zur Hälfte vorbei. Vielleicht kommen ja noch einige Fotos aus dem Schwarzwald dazu, wünscht sich nf, 14.6.

WikiCon 2017: CfP[Quelltext bearbeiten]

Eilmeldung: Nur noch bis morgen können Beiträge für das Programm der WikiCon 2017 eingereicht werden. Weiteres unter Wikipedia:WikiCon 2017/Programmvorschläge. H., 14.06.

Tippspiel WWE Money in the Bank[Quelltext bearbeiten]

Das Tippspiel WWE geht in die nächste Runde, die neueste Ausgabe lässt sich hier finden. In der Verteilerliste, durch die man, wenn man sich eingetragen hat, durch den TaxonBot über neue Tippspiele informiert wird, lassen sich mittlerweile zehn Teilnehmer finden. Über noch mehr, freue ich mich, und natürlich lade ich auch zur Diskussion ein. Mupa, 12.06.

Die WikiEulenAcademy bittet um Nominierungen für die WikiEulen 2017[Quelltext bearbeiten]

Für die Verleihung der WikiEule 2017 bittet die WikiEulenAcademy um eure Nominierungen. Die WikiEulen werden an Wikipedianerinnen und Wikipedianer in Würdigung ihrer vielfältigen Aktivitäten vergeben. Wer kennt sie besser als Ihr? Die Academy freut sich auf eure Unterstützung: welche Wikipedianer/in, welcher Fotograf/in oder Supportmitarbeiter/in, welcher Artikel oder welches Projekt aus den verschiedensten Tätigkeitsbereichen der Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte sollte in deinen Augen die WikiEule 2017 erhalten und stellvertretend für das große Engagement und die vielen guten Ideen mit einer Eule geehrt werden? Bitte sende deine Vorschläge mit einer kurzen Begründung bis zum 8. Juli per WikiMail an die WikiEulenAcademy. Wir freuen uns auf eure Nominierungen. WikiEulenAcademy Bagoly 2 vonallal.png, 10.06.

Der Countdown läuft: „Technische Wünsche“ einreichen[Quelltext bearbeiten]

Noch heute und morgen können alle, ob Technik-Experten oder nicht, Vorschläge einreichen, wie die Wikipedia in technischer Hinsicht verbessert werden kann. Die Abstimmung beginnt dann am 19. Juni. Hier entlang zur Umfrage „Technische Wünsche 2017“. js (wmde), 10.06.

Schweizer Archivtag 2017 in Bern[Quelltext bearbeiten]

In Basel, Bern, Schaffhausen, Zürich und Zug fand am Freitag, 9. Juni 2017 der Schweizer Archivtag in Zusammenarbeit mit Wikipedianern statt. So konnten ausgewählte Archive in der breiten Öffentlichkeit, der Wissenschaft, verwandten Institutionen und Verbänden, aber auch bei den Geldgebern und Archivträgern bekannter gemacht werden.

Lesesaal PTT-Archiv

In Bern war das Archiv der ehemaligen PTT beim Bahnhof Köniz am 9. Juni an offen für Besucher. Die PTT (Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe) war zwischen 1928 und dem 1. Januar 1998 die staatliche Behörde für den Post-, Telefon- und Telefaxbetrieb in der Schweiz und in Liechtenstein. Die Nachfolge-Organisation ist einerseits die Swisscom und andererseits die Post. Das PTT-Archiv bewahrt auf 5000 Laufmetern Dokumente von 1849 bis 1997 und 2000 Laufmeter Bücher, Periodika und Zeitschriften auf. Der Vormittag war unter dem Titel «Oral-History Generationenworkshops: Wir die PTT» für Schulklassen buchbar. Ab Mittag war eine öffentliche Schreibwerkstatt an der Arbeit. Studierende des Seminars «Kommunikation im zweiten Weltkrieg» an der Uni Bern bearbeiteten und ergänzten Artikel in Wikipedia mit Unterstützung von erfahrenen Wikipedianern. Hadi gab für Interessierte eine Einführung in die Welt von Wikipedia und bei den Führungen wurden von den Archiv-Mitarbeitenden die Bestände präsentiert. Mit dem PTT-Archiv besteht eine gute Gelegenheit um sich über die Entwicklung der Postbetriebe in der Schweiz zu informieren und Wikipedia hat mit diesem Anlass neue Autoren gewonnen.ew, 6.6.

Wir brauchen mehr Banner![Quelltext bearbeiten]

Watt an der Nordseeküste

Von der Welt bisher völlig unbemerkt startete vor sechs Tagen der Fotowettbewerb Biosphärenreservate der UNESCO im Rahmen von Wiki Loves Earth. In der entsprechenden Fotokategorie sind genau achtzehn Bilder - und die sind alle von mir. Vielleicht gewinn ich auch mal etwas :-) .

Woran liegt es? Die Wettbewerbsseite gibt es in nur zehn Sprachen. Ist das das Problem? Oder doch das fehlende Banner als Hinweis?

Der Link zum Hochladen ist etwas versteckt (aber beschrieben): Auf der Weltkarte sein Schutzgebiet suchen. Die Positionen sind nicht sehr genau eingetragen, das Wattenmeer aus Schleswig-Holstein findet man im Jadebusen wieder... Nach Anklicken einer Markierung und Auswahl von Enter competition landet man im bekannten Upload Wizard.

Also auf, und hoch mit den Bildern nach commons! Bis zum 30. Juni ist noch Zeit. nf, 6.6.

WikiCon 2017: Forum des Freien Wissens[Quelltext bearbeiten]

WikiCon 2017

Die WikiCon soll nicht nur aus Vorträgen, Diskussionen und Workshops für die Community bestehen – sie soll auch nach außen wirken, Interessierten einen Einblick in die vielfältigen Projekte geben und zum Mitmachen einladen. Daher soll dieses Jahr das Konzept eines offenen Forums im Foyer der WikiCon vom letzten Jahr wieder aufgegriffen werden. In diesem werden Anfängerkurse angeboten und es gibt Raum, Projekte zu präsentieren. Da nicht jeder die Zeit hat, einen Stand dauerhaft zu betreuen, möchten wir dieses Jahr anbieten, Themenecken mit der Vorstellung von Projekten, Stammtischen, Redaktionen und vielem mehr auf Plakaten einzurichten. Weitere Informationen gibt es auf der Projektseite Wikipedia:WikiCon 2017/Forum des Freien Wissens.

Außerdem soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass der Call for Papers noch läuft und Einreichungen zum Programm noch bis zum 15. Juni angenommen werden. Weiteres unter Wikipedia:WikiCon 2017/Programmvorschläge. d-k für das Orga-Team, 04.06.

Bannerbann?[Quelltext bearbeiten]

Eben habe ich eine Bannermeldung weggeklickt. Welche, das weiß ich nicht. Eine Sekunde später fiel mir auf, dass ich sie noch nicht mal flüchtig gelesen, sondern mechanisch weggeklickt habe. Genau so, wie ich Einverständniserklärungen für Cookies mechanisch wegklicke oder Hinweise von Google, man könne sich doch bitte noch enger einwickeln lassen. Das könnte ein Indiz darauf sein, dass inzwischen etwas zu häufig Banner aktiviert werden. Für alle möglichen Sachen, die im Einzelnen sicher sehr ehrenwert sind und unsere Aufmerksamkeit verdienen … oder muss es heißen: unsere Aufmerksamkeit verdienen können sollten? Insgesamt und in der Masse erscheinen sie aber inzwischen entschieden zu häufig. Gefühlt. Aber um Gefühle geht es ja bzw. um das Resultat solchen Fühlens, nämlich die Reduktion von eigentlich erwünschter Aufmerksamkeit. Was tun? Vielleicht baut jemand ein Helferlein, das alles bis auf echte Brand- und Eilmeldungen wegfiltern kann? Aber muss dergleichen sein? Vielleicht hilft ein wenig mehr weise Selbstbeschränkung bei den zuständigen Personen. Wäre schön. WR, 4.6.

Mühlentag![Quelltext bearbeiten]

Britzer Mühle in Berlin

Am Pfingstmontag findet der Deutsche Mühlentag 2017 statt – traditionell eine gute Gelegenheit, um eine oder mehrere der geöffneten Mühlen zu besuchen: Gerne zusammen mit Familie und/oder Freunden sowie im Rahmen einer Radtour! Dabei könnten natürlich auch Fotos für Commons und vielleicht sogar der eine oder andere Wikipedia-Artikel zu einem Baudenkmal abfallen. Eine Liste der deutschlandweit mehr als 1000 teilnehmenden Wind- und Wassermühlen findet sich hier. O2, 3.6.

Letzte Konferenz in den Niederlanden![Quelltext bearbeiten]

Die Wikimedia Conferentie Nederland (WCN) findet auch im Jahr 2017 statt, und zwar am 4. November. Wer Interesse hat nach Utrecht zu kommen - Fragen gerne an mich (Ziko). Wir werden wieder mehrere englischsprachige Beiträge haben.

Bereits jetzt ist bekannt, dass es die letzte WCN sein wird, zumindest an diesem Ort. Das Gebäude wird umgebaut, und damit verschwindet auch unser altbekannter Konferenzort. Wir werden auf der Konferenz diskutieren, ob und wie wir die wichtigste Veranstaltung von Wikimedia Nederland weiterführen wollen. Z., 2.6.