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Helen Gibson (* 29. August 1891 in Cleveland als Rose Wenger; † 10. Oktober 1977 in Roseburg) war eine US-amerikanische Schauspielerin, Vaudeville-Künstlerin und Kunstreiterin. Sie begann zunächst eine Karriere im Rodeo und zog später nach Hollywood. Dort wurde sie in zahlreichen Filmen in kleinen Statistenrollen besetzt. Zudem war sie ein gefragtes Stuntdouble für bekannte Schauspielerinnen, vor allem in Western. Daneben war sie eine Zeit lang Hauptdarstellerin in mehreren Action-Serials, in denen sie etliche Stunts ausführte. Sie gilt daher als erste professionelle Stuntfrau der USA. Gemäß dem Geburten- und Taufverzeichnis von Cuyahoga County wurde Rose Wenger am 29. August 1891 in dessen Verwaltungssitz Cleveland geboren. Ihre Eltern stammten beide ursprünglich aus dem deutschsprachigen Raum: Der Vater Fred wanderte 1883 aus der Schweiz in die Vereinigten Staaten aus, während ihre deutsche Mutter Annie 1877 ins Land gekommen war. Wie Wenger sagte, habe Fred sie und ihre vier Schwestern offen ermutigt, sich „wie Tomboys zu benehmen“ und damals als maskulin geltenden Interessen nachzugehen. In ihrem Fall waren das Wild West Shows. 1909 besuchte sie mit einer Freundin eine solche Vorstellung. Die Darsteller der damals beliebten Vaudeville-Aufführungen waren wie Cowboys beziehungsweise amerikanische Ureinwohner verkleidet. Sie zeigten beispielsweise ihr Können im Kunstschießen, Pferderennen und Rodeo.
Palast des Itigelow als Teil des Iwolginski Dazans
Der Buddhismus spielt in Burjatien seit dem 17. Jahrhundert eine bedeutende Rolle unter dem mongolischen Volk der Burjaten in Russland, vor allem jedoch unter den Burjaten östlich des Baikalsees.
Der Artikel beschreibt den Buddhismus in den Siedlungsgebieten der Burjaten in Russland, die weitläufiger sind als die heutige Republik Burjatien und dabei auch in die Region Transbaikalien und die Oblast Irkutsk hineinreichen. Nicht beachtet wird der Buddhismus der Burjaten in der Mongolei und in der Volksrepublik China, da das Verhältnis der russischen Burjaten zur staatlichen Obrigkeit in Zarenreich, Sowjetunion und Russischer Föderation eine eigene Entwicklung gezeugt hat.
Die russischen Burjaten folgen traditionell der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus. Anders als die ebenfalls in Russland ansässigen west-mongolischen Kalmücken, die sich religiös vor allem nach Tibet bzw. zum tibetischen Buddhismus orientieren, haben die Burjaten historisch eine stärkere Verbindung zur Mongolei. Eine besondere Rolle im Buddhismus in Burjatien spielt die Verbindung des burjatischen Buddhismus mit der russischen Regierung. Die Loyalität zum russischen Staat drückt sich unter anderem in der Anerkennung russischer Herrscher als Inkarnationen der buddhistischen Gottheit der Weißen Tara aus. Diese Verknüpfung mit dem russischen Staat lässt einige Beobachter und Akteure von einem eigenständigen „Burjatischen Buddhismus“ sprechen.
Edward Daniel Alexander „Alec“ Bagot (* 25. Dezember 1893 in Adelaide; † 12. Juni 1968 in Sydney), kurz auch E. D. A. Bagot, war ein australischer Politiker, Unternehmer und Autor. Der Sohn einer anglo-irischen Familie arbeitete nach einer Kindheit in Westaustralien und England zunächst als Telegrafist auf Passagierdampfern. In dieser Zeit wurde er 1912 an Bord der Olympic indirekt Zeuge des Untergangs der Titanic. Nach dem Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg versuchte sich Bagot sowohl in Mesopotamien als auch in seiner australischen Heimat als Unternehmer im motorisierten Ferntransport. In den 1930er Jahren erlangte er auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise als populistischer Anführer der rechten Citizens’ League of South Australia Bekanntheit, als er die Berufung eines Diktators zur Überwindung der wirtschaftlichen und politischen Krise Australiens forderte. Nach dem Ende der Citizens’ League 1934 bemühte sich Bagot zunächst weiterhin um eine politische Karriere und war von 1938 bis 1941 Mitglied des South Australian Legislative Council.
Das Blanton Museum of Art ist das Kunstmuseum der University of Texas in Austin. Es geht auf die Stiftung Archer M. Huntingtons im Jahr 1927 zurück, der Mittel für den Ankauf von Kunstwerken durch die Universität zur Verfügung stellte. Der Huntington Fund trug auch zur Finanzierung für ein Gebäude bei, das die Sammlung und das Institut für Kunst der Universität beherbergte. 1963 eröffnete das Museum als Archer M. Huntington Art Gallery. Die stetig wachsende Sammlung musste in den folgenden Jahren auf verschiedene Standorte aufgeteilt werden. In den 1990er-Jahren begannen Planungen für ein neues Museumsgebäude, welches 2006 eröffnet wurde. Das Museum ist seit 1998 nach dem Stifter Jack S. Blanton benannt. Beim Blanton Museum of Art handelt es sich um die einzige größere Kunstsammlung in der texanischen Hauptstadt und die einzige Institution mit einer ständigen Sammlungspräsentation. Die Sammlung des Museums umfasst 21.000 Werke mit einem Schwerpunkt auf moderner und zeitgenössischer Kunst aus den Vereinigten Staaten von Amerika, lateinamerikanischer Kunst, Alten Meistern sowie Grafik aus den USA, Lateinamerika und Europa.