Wikipedia:Review/Erdwissenschaften

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Flussbifurkation[Quelltext bearbeiten]

Eine Flussbifurkation (von lat. furca „die Gabel“) ist eine Verzweigung (Gabelung) eines fließenden Gewässers derart, dass sein Wasser in zwei unterschiedliche Flusssysteme abfließt. Der kleinere Nebenast verlässt dabei das Flusssystem des wasserreicheren Hauptastes. Diesem Flusssystem werden auch die Wasserläufe im Einzugsgebiet oberhalb der Bifurkation zugerechnet. Die alles umgrenzende Wasserscheide wird dabei am Gabelungspunkt durch den abzweigenden Wasserlauf unterbrochen.

Mit Teilungslauf gibt es ein verwandtes Thema und da gibt es eine Diskussion, wie man die verschiedenen deutschen Begriffe am besten zusammenfasst:

Mit einer Flussbifurkation hat das fast gar nichts zu tun, aber normalerweise nennt man das doch Flussarm. Dazu haben wir den Artikel Altwasser (Fluss) (mit den Abschnitten Altwasser (Fluss) #Arm und Altwasser (Fluss) #Nebenarm), auf den die Weiterleitungen Arm (Fluss) und Seitenarm (Fluss) weiterleiten. Die hat Benutzer:Kim117 am 8. Januar angelegt, obwohl Klammer-Weiterleitungen eigentlich unerwünscht sind. -- Olaf Studt (Diskussion) 13:06, 21. Jul. 2018 (CEST)
P.S. Übrigens stört es mich schon lange, dass die verschiedenen Arten von Flussarmen unter dem Lemma Altwasser (Fluss) stehen, obwohl dieses eigentlich nur im Abschnitt Altwasser (Fluss) #Altwasser behandelt wird. -- Olaf Studt (Diskussion) 13:17, 21. Jul. 2018 (CEST)
P.P.S. Oder ist mit Teilungslauf die Gesamtheit der Flussarme zwischen Spaltung und Zusammenfluss gemeint, so wie hier in HH das Stromspaltungsgebiet mit den Hauptarmen Norder- und Süderelbe, dem Nebenarm Reiherstieg und dem Altarm Alte Süderelbe? -- Olaf Studt (Diskussion) 13:30, 21. Jul. 2018 (CEST)
Das unpassende Lemma stört mich auch. Es ergab sich sukzessive, als ich den Artikel mit weiteren Abschnitten ausbaute. --Kim117 (Diskussion) 13:40, 21. Jul. 2018 (CEST)
Das Deutsche mit seinen vielen Nominalkomposita hat oft viele Worte für dieselbe Sache, auch weil wegen der hohen Produktivität dieses sprachlichen Mechanismusses die recht frei Neologismenbildung möglich ist.
Da die Artikel hier, anders als im Wiktionary, das sprachlich orientiert ist, vordringlich Sachen und nicht ihre Namen darstellen sollen, scheint es mir wünschenswert, dass die Synonyme durch Einrichtung von Weiterleitungen bzw. im Falle von Homonymie eines der Synonyme auch durch „siehe bei A#B“-Linkverweise auf seiner BKL zusammengeführt und an einem Ort abgehandelt werden.
Der Artikel Altwasser (Fluss) scheint mir derzeit sachlich am besten den Komplex Flussarm/Teilungslauf/Nebenarm/Altwasser/usw. darzustellen, steht für meinen Geschmack aber unterm sprachlich falschen Lemma. Denn ein Altwasser ist der Sonderfall des mehr oder weniger nur historischen Flussarms (Es gibt mit dem heutigen Hauptarm an keinem Punkt mehr, noch an einem Punkt, an zwei Punkten, an drei Punkten … zusammenhängende Altwässer.) Man sollte aber das Spezielle unterm allgemeinen Begriff behandeln und nicht umgekehrt. So wie man im Fall konkreter Gewässer ja auch in aller Regel eher den Nebenfluss/Oberlauf unterm Hauptfluss/Unterlauf mit behandelt als umgekehrt.
Die Begriffe in dem Wortfeld bringen fast alle eine mehr oder weniger stark verschiedene Konnotation mit.
So ist ein Nebenarm/Nebenlauf ein irgendwie minderer Lauf, während Flussarm/Teilungslauf keine Rangordnung suggeriert. Man kann aber durchaus nicht immer sagen, selbst wenn man sich felsenfest auf ein Kriterium stützt, was der „eigentliche“ und hauptsächliche Lauf ist. Selbst Mühlbäche können mehr Wasser aus dem Ursprungsgewässer entnehmen, als gewöhnlich übers Teilungswehr im Naturlauf daneben abfließt. Was ist dann der wichtigere, der Hauptarm? Bei manchen natürlich oder renaturiert zopfigen Flüssen kann selbst bei rigidester Definition ohne Messung ohnehin keiner so recht sagen, was denn der Hauptarm ist. Siehe etwa die Altmühl zwischen Gunzenhausen und Treuchtlingen, Detailkarte BayernAtlas, Detailkarte Umweltatlas, und die ist hier sogar noch mäßig zopfig.

herzlich grüßt -- Shi Annan (Diskussion) 15:37, 21. Aug. 2018 (CEST)

Also vom Begriff her kannte ich bisher nur Bifurkation, da das aber eine Begriffsklärungsseite geworden ist hätte ich es unter Bifurkation (Hydrologie) erwartet mit dem Beschreibung aus Teilungslauf und den Beispielen aus Flussbifurkation (das ich schon vom Begriff her zu eng gewählt sehe, da z.B. auch Bäche Bifurkation aufweisen können). --Rknbg (Diskussion)

Der Artikel hat m.E. Probleme, die sich aus der, zugegeben extrem widrigen, Terminologie ergeben.

  • Konsistenz: Gletscher oder Sattelmoore mit Entwässerung in unterschiedliche Einzugsgebiete wären durch die Definition in der Einleitung gar nicht abgedeckt. Gleiches gilt ggf. für Karstgrundwasser-Systeme. Bezieht sich die Bifurkation nun auf das Gewässer, oder eben doch auf das Einzugsgebiet?
  • Bifurkationen, wie in der Einleitung definiert, wären wohl dasselbe wie engl. distributary channels. Der Artikel könnte eine etwas breitere Perspektive vertragen. Ich habe auf die Schnelle ein aktuelles (nicht frei zugängliches) review gefunden: Maarten G. Kleinhans, Robert I. Ferguson, Stuart N. Lane, Richard J. Hardy (2013): Splitting rivers at their seams: bifurcations and avulsion. Earth Surface Process and Landforms 38 (1): 47-61. doi:10.1002/esp.3268. Sicher gibt´s noch mehr dazu. Was steht etwa in Mangelsdorf/Scheuermann Flussmorphologie? (hab ich gerade nicht zur Hand). Die refs belegen bisher v.a. Beispiele.
  • Ich konnte den Ausdruck "Pseudobifurkation" nicht verifizieren. Wo kommt der her?
  • Ein verbreitetes deutschsprachiges Lehrbuch (Schöhnborn/Risse-Buhl: Lehrbuch der Limnologie, Schweizerbart, 2nd 2013, auf p.101) definiert die Bifurkation anders, nämlich allgemeiner, als jede Verzweigung des Gerinnes durch Sedimentbänke in geflochtenen Lauftypen. Sowas gehört abgeklärt.
  • Die Auflistungen kranken an einem extremen Ungleichgewicht. Der Casiquiare spielt in einer anderen Liga als der Krollbach in Hövelhof. Zumindest ich empfinde das als Stilbruch und störend. Vielleicht nach nationalen/internationalen Beispielen trennen?
  • Ist die Definition der "unterirdischen Bifurkationen" sattelfest? In jedem Fall wäre das Karstgrundwasser keinesfalls begrifflich auf Höhlen einzuengen ("Eine Höhle ist ein natürlich entstandener unterirdischer Hohlraum, der groß genug ist, um von Menschen betreten zu werden"). Wird sowas in der Lit. überhaupt als Bifurkation gefasst, oder ist das eigene Zutat? Ggf. wäre, auch hier, ein ref vonnöten.

Ich denke, dass reicht erstmal. Über Definitionsfragen können wir in einer Enzyklopädie jedenfalls nicht einfach hinweggehen. Unsere Leser können erwarten, dass die Begriffe, die wir ihnen hier auftischen, da draußen genauso verwendet werden. Dass die im Artikel behandelten Sachen thematisch zusammengehören, ist natürlich völlig fraglos richtig.--Meloe (Diskussion) 11:11, 23. Aug. 2018 (CEST)

Das Lemma passt schon. Man mus nur dabei inhaltlich bleiben, dann fallen auch einige der hier genannten Probleme weg. Konkret:
  • Der erste Satz der Einleitung ist eindeutig („fließende Gewässer“) und schließt damit Pseudobifurkationen aus. Also: Vor und hinter der Bifurkation muss es fließen. Für Pseudobifurkation kann man ja ein eigenes Lemma anlegen.
  • Die Gletscherbifurkation würde ich auch herauslassen, trotz des Fließens, denn es sollen ja „Gewässer“ fließen, worunter der normale WP-Leser flüssiges Wasser versteht.
  • Die unterirdischen Karstbifurkationen sind ein System eigener Art. Man kann sie zwar prinzipiell unter die Flussbifurkation einreihen, da die im ersten Satz genannten Kriterien erfüllt sind, aber ein schwer durchschaubares unterirdisches Fließsystem wird man gemeinhin nicht als Fluß bezeichnen.

Man könnte also drei verschiedene Artikel und eine BKL anlegen, dann hat man zumindest einen Teil der Definitionsschwierigkleiten umgangen. --Dioskorides (Diskussion) 20:24, 10. Sep. 2018 (CEST)

Was ist eine "Pseudobifurkation"? Ich finde nichts dazu. Es gibt überhaupt keine Fachquellen, und die übrigen auffindbaren Erwähnungen beziehen sich überhaupt nicht auf Gewässer (Wikipediaklone und direkt inspirierte Stellen ausgenommen). M.E. ist das Theoriefindung in Reinkultur: Ein Begriff, der in der Wikipedia selbst erfunden worden ist. Bevor es da eine BKL gibt, wäre das zu klären.--Meloe (Diskussion) 09:09, 11. Sep. 2018 (CEST)

Unkenpfuhle Marzahn[Quelltext bearbeiten]

Die Unkenpfuhle Marzahn ist ein Naturschutzgebiet im Berliner Ortsteil Marzahn des Bezirks Marzahn-Hellersdorf, liegt nördlich des Parkfriedhofes Marzahn. Es handelt sich um die Gewässer Unkenfuhl I, II und III, das ganze Gebiet wurde um die Tiere und Pflanzen nicht negativ zu beeinträchtigen eingezäunt. Kann man den Artikel noch was verbessern? --Auto1234 (Diskussion) 11:42, 14. Okt. 2018 (CEST)

Die Einleitung ist arg kurz, unklar was dort einmal ausgegraben wurde und teilweise wenig enzyklopädisch geschrieben (zum Beispiel der Abschnitt Schutzzweck). --MBurch (Diskussion) 14:01, 15. Okt. 2018 (CEST)
erledigt Erledigt Die Einleitung, den Abschnitt Schutzzweck und Pflege, was ausgegraben wurde, habe ich erweitert. --Auto1234 (Diskussion) 10:14, 16. Okt. 2018 (CEST)
Was mir auffällt: Der Satz„Das Gebiet muss als Lebensraum und Fortpflanzungsstätte geschützt werden“ ist so wohl kaum enzyklopädisch. Wäre die Formulierung „Das Gebiet wird als Lebensraum und Fortpflanzungsstätte geschützt mit der Begründung (…)“ nicht besser? Interessant fände ich darüber hinaus eine allgemeine Klassifizierung der umgebenden Landschaft; dadurch wird meist auch klarer, aus welchem Grund das konkrete Gebiet als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde. --Richard Zietz 10:56, 31. Okt. 2018 (CET)

Man sollte in der Einleitung noch erwähnen, welche Arten in diesem Naturschutzgebiet geschützt werden und wie groß das Gebiet ist.--Stegosaurus (Diskussion) 08:06, 13. Nov. 2018 (CET)