Wikipedia:Review/Kunst und Kultur

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Auf dieser Seite sollen Artikel, die sich im weiten Sinne auf Kunst und Kultur beziehen, eingestellt werden. Bitte beachte auch die Hinweise auf Wikipedia:Review sowie den Kritik-Knigge.

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Artikel werden aus dem Review entfernt, wenn sie entweder für die lesenswerten oder exzellenten Artikel kandidieren, wenn offensichtlich nicht mehr an ihnen gearbeitet wird (ungefähre Richtlinie: 14 Tage seit dem letzten Diskussionsbeitrag) oder wenn der Einsteller/Autor dies wünscht. Die Reviews mittels Ausschneiden und Einfügen bitte auf den Diskussionsseiten der Artikel archivieren.

Mein Bruder war ein Flieger[Quelltext bearbeiten]

Dieser relativ kurze Artikel ist entstanden aus einer Schüler-Neuanlage im Zuge eines Schulprojekts. Er hat damit allerdings kaum mehr etwas gemein, weil ich ihn komplett überarbeitet habe. Ich habe einiges an Literatur aufgetan und ausgewertet, aktuell einen bemerkenswerten Text von Filippomaria Pontani. "Fertig" ist er nicht, mir scheint aber, dass er als Wikipedia-Artikel ganz gut funktioniert. Immerhin handelt es sich bei diesem Brechtgedicht um klassische Schullektüre; der Artikel soll nicht eine gründliche Textanalyse vorwegnehmen, sondern Leuten (und eben auch Schülern) einen Überblick darüber geben, was zur Entstehung, Veröffentlichung, Analyse und Rezeption bekannt ist, samt Angaben, wo das zu finden ist. Bekanntlich sind Artikel über Gedichte und Lieder, überhaupt über künstlerische Produkte in der Wikipedia nicht ganz einfach zu schreiben. Mich interessiert, ob ihr mit dieser Form was anzufangen wisst und was Euch dazu noch einfällt. Geplant ist eine Lesenswert-, evt. auch Exzellenzkandidatur.--Mautpreller (Diskussion) 12:31, 5. Jul. 2019 (CEST)

Kleine Ergänzung: Es fehlen noch die (allerdings nicht sehr weiterführenden) Hinweise auf das Brecht-Handbuch, Bände 2 und 3. Die geben am ehesten noch etwas her für die Veröffentlichungen in den Svendborger Gedichten und den Kalendergeschichten. Das gehört schon noch zu den wesentlichen Punkten (dh dass Brecht das Gedicht in zwei Sammlungen aufnahm, in recht unterschiedlichem Kontext). Zur Entstehungsgeschichte gäbe es noch Geringfügiges nachzutragen, was jedoch leider auf OR beruht und auch nicht ungeheuer wichtig ist, ich würde es weglassen.--Mautpreller (Diskussion) 14:16, 8. Jul. 2019 (CEST)
Ich bin ein Banause.
Wer war Heinz Graefe? Wo hat er das gesagt? Ich erwarte bei solchen Aussagen die Quellen. Woran sollte ich sonst erkennen, dass es sich hierbei nicht um deine Interpretation des Gedichts handelt? (vulgus: Primärforschung) Yotwen (Diskussion) 15:44, 9. Jul. 2019 (CEST)
Die Quelle steht doch im folgenden Einzelnachweis. Oder was meinst Du? --Magiers (Diskussion) 16:14, 9. Jul. 2019 (CEST)
Autsch! Ich bin diesem Link gefolgt... Yotwen (Diskussion) 17:26, 9. Jul. 2019 (CEST)

Hallo Mautptreller, als erster Eindruck: die Einbettung in die Entstehungs- und Zeitgeschichte finde ich sehr gelungen, auch die Abschnitte zum formalen Bau und den Vertonungen. Etwas dünn ist m.E. neben der Einleitung noch die inhaltliche Interpretation (nur zwei Abschnitte unter Handlung) und Rezeption mit der einzigen Erwähnung von Pichler. Hier würde ich gerne mehr lesen, ohne dass ich allerdings weiß, ob die Literaturlage mehr hergibt. Mich erinnert das Gedicht in seiner einfachen Machart ja an manches von Jandl, etwa vater komm erzähl vom krieg, allerdings finde ich dazu keinen Sekundärbeleg. Der erste Treffer in Google books verweist auf das Traktoristenliedchen von Heiner Müller: [1], vielleicht etwas, was sich aufnehmen ließe. Insgesamt aber sicher schon ein lesenswerter Artikel. Gruß --Magiers (Diskussion) 16:28, 9. Jul. 2019 (CEST)

Hallo Magiers, danke für das Kurzreview. Ich höre heraus, dass die Gliederung nicht so recht gelungen ist, das leuchtet mir ein. Subsumtion unter "Handlung" ist eigentlich nicht ganz passend.
Zur "inhaltlichen Interpretation", ja das ist vielleicht der entscheidende Punkt. Zunächst mal: Es gibt nicht viel literaturwissenschaftliche Analyse zu diesem speziellen Gedicht, eher zum Gedichtband ("Svendborger Gedichte") oder auch den "Kinderliedern" allgemein. Bisschen mehr ließe sich schon rausholen, wenn auch nicht viel mehr. Aber soll man das? Ich hab den Text geschrieben als eine Art kurzen Hinweis, was man zu dem Gedicht fragen/sagen/finden kann, sozusagen exemplarisch, mit der Situation der Schullektüre vor Augen. Deswegen spielen die Realien (worauf spielt was an, in welcher Situation wurde das Gedicht geschrieben?) eine so große Rolle, denn das muss man wissen, das Gedicht selbst sagt es einem nicht. Ich hab auch versucht, ein paar "Fragerichtungen" (Form, "Erzählgedicht", Erzählhaltung) ein bisschen auszuführen. Man könnte sicher ein paar Fragen ergänzen, insbesondere die nach dem lyrischen Ich (wer spricht da? wie ist "mein Bruder" zu verstehen? Es gibt noch heute Leute, die auf die Idee kommen, es sei tatsächlich Brechts Bruder gemeint und dies sei ein Ausdruck persönlicher Bitterkeit). So ist der Text eigentlich konzipiert und gedacht.
Man kann das anders machen, meine Idee war halt hier diese. Du weißt vielleicht von früher, dass der Begriff "Interpretation" mir ein bisschen verdächtig ist. Das Gedicht spricht doch, muss man es denn "interpretieren"? Es sagt einem doch alles. Andererseits versteht man mehr, wenn man versteht, wie es gebaut und gemacht ist. Ich habs da (vielleicht allzu knapp) bei Andeutungen belassen.
Würde ich einen Vortrag halten, würde ich den Gedanken von Sylvia Schlenstedt ausführen. Man wird das Gedicht wohl, wie es oft geschieht, als "Agitationsgedicht" bezeichnen können. Das Bemerkenswerte daran ist aber, was in ihm alles fehlt. Es fehlt der Krieg, es fehlen seine Schrecken, es fehlen die Opfer, es fehlt sogar das "rote Spanien". Dennoch versteht man die Pointe (wie bei Jandl). Schlenstedt drückt das sehr marxologisch aus, sie trifft aber m.E. den Punkt: Angesprochen ist hier nicht der moralische Kritiker des Kriegs, angesprochen ist der materialistisch kalkulierende junge Deutsche. Klingt gut, Flieger zu sein, auf große Fahrt zu gehen, Eroberer zu sein, dem "Volke" Raum zu verschaffen - aber wie sieht die Bilanz aus? Schaus Dir an. Das kann ich nicht in den Text schreiben, so sagt es Schlenstedt nicht. Ebenso wenig meine These, dass dies eher ein Modell der Agitation ist als ein direkt zur Agitation gedachter Text, denn die, an die er gerichtet scheint, konnten ihn wohl gar nicht lesen (oder hören).
Zur Rezeption: Heiner Müllers Traktoristenliedchen ist offensichtlich eine trickreiche Adaption und damit produktive Rezeption, könnte man aufnehmen. Ansonsten würde ich, wenn schon, vor allem in der pädagogischen Literatur suchen, denn die bei weitem bedeutendste Rezeption ist m.E. dort zu finden.--Mautpreller (Diskussion) 20:39, 9. Jul. 2019 (CEST)
Hallo Mautpreller, ich sage nicht, dass die Gliederung so nicht funktioniert. Wenn die Interpretation nicht ausführlicher und vielfältiger wird, so dass sie etwa eine Themenuntergliederung braucht, kann man das auch mit der Inhaltsangabe zusammenfassen. Ich persönlich bin immer jemand, den gerade die Vielfalt der Interpretationen interessiert, auch ganz gegensätzliche oder solche, die man selbst für völlig absurd hält. Ich verstehe aber auch Deinen Ansatz, das kürzer zu halten. Genau auf die von Dir angesprochenen Fragen, wer erzählt, ist es gar autobiografisch, bin ich bei meiner oberflächlichen Internetsuche in einigen (Fehl-)Interpretationen auch gestoßen, deswegen wäre es didaktisch für Schüler sich eine Hilfe, darauf noch genauer einzugehen. Ebenso fände ich jetzt auch das Thema Brechts "Kindergedichte" insgesamt interessant, wenn es nicht redundant zur Abhandlung in einem anderen Artikel ist. Aber letztlich kenne ich Deinen Kritik-Knigge natürlich gut genug, insbesondere den Punkt "Versuche den Artikel in seiner Logik, seinem Geist, ja seinem „Klima“ zu verstehen. Es gibt gewöhnlich nicht nur eine Art und Weise, wie man einen Gegenstand in einer Enzyklopädie behandeln kann." Insofern funktioniert der Artikel natürlich für das, was Du mit ihm beabsichtigt. Ich wollte Dir nur Anregungen geben, in welche Richtung man noch weitergehen könnte, wenn man ihn denn noch umfangreicher haben möchte. Ein Muss ist das aber natürlich nicht und ein weit überdurchschnittlicher Gedichtartikel ist es auch so. Gruß --Magiers (Diskussion) 21:12, 9. Jul. 2019 (CEST)
Ja, und mir ist das auch wichtig und ich lass mir das auch durch den Kopf gehen. Das lyrische bzw. erzählende Ich wär auf jeden Fall ein guter Punkt. Wie weit man gehen soll, ist mir selbst noch nicht klar, aber das kann ich ja ausprobieren und dann nochmal ein, zwei Augenpaare drübergucken lassen. Im Übrigen hab ich die Geschichte dieses Artikels ein bisschen idealisiert. Ich hatte nämlich vor, einen Aufsatz im Dreigroschenheft darüber zu schreiben, und wollte nicht zu viel vorwegnehmen. Hab das dann aber nicht gemacht und die Dateien sind bei einem Computerabsturz verschüttgegangen. Als ich neulich Pontanis Aufsatz fand und ihn eingebaut habe, dachte ich mir, na das ist doch eigentlich eine ganz nette Miniatur, schaumer mal, was andere davon halten.--Mautpreller (Diskussion) 21:23, 9. Jul. 2019 (CEST)
PS: Pontani nimmt auch direkt darauf Bezug. Walter Brecht, Brechts einziger Bruder, war Professor für Papiertechnologie in Darmstadt und mitnichten "Flieger" in der Legion Condor.--Mautpreller (Diskussion) 21:33, 9. Jul. 2019 (CEST)

Die Entstehungsgeschichte ist arg unrund. Zuerst stolperte ich in der Einleitung über das "sowie" in Den Anlass lieferten die deutsche Luftunterstützung der spanischen Faschisten ab dem Juni 1936 sowie der Luftangriff auf die Stadt Guernica am 26. April 1937, alldieweil der Angriff auf Guernica ja nicht verschieden von, sondern Teil der deutschen Luftunterstützung ist ("Mautpreller mag italienisches Essen sowie Spaghetti carbonara"?). Also dachte ich mir, ich ersetze "sowie" mal durch ein "insbesondere", dann käme folgender Satz dabei heraus: Den Anlass lieferten die deutsche Luftunterstützung der spanischen Faschisten ab dem Juni 1936, insbesondere der Luftangriff auf die Stadt Guernica am 26. April 1937. Dann frug ich mich: Den Anlass zu was? Offenbar nicht den Anlass zum Gedicht, denn Es entstand Anfang des Jahres 1937, und Ende April ist beim besten Willen nicht mehr "Anfang des Jahres". Also wird der Brecht das Gedicht wohl im Jänner oder Feber oder vielleicht auch erst im März 1937 verfasst haben, und dann wurde Guernica bombardiert und gab Eisler Anlass zur Vertonung? Dann wollte mir dieses merkwürdige "sowie" womöglich sagen, dass es in der Tat der Anlässe zwei gab: erst gibt die deutsche Intervention in Spanien Brecht Anlass zum Dichten, also "Anfang des Jahres" 1937, und im April/Mai 1937 gibt die Bombardierung von Guernica Eisler Anlass, das Gedicht zu vertonen. oder nicht? Erleuchtung erhoffend erklomm ich alsdann das Kapitel zur "Entstehungs- und Veröffentlichungsgeschichte" und erfuhr dorten: Während seines Svendborger Aufenthalts von Ende Januar bis September 1937 ist wahrscheinlich Mein Bruder war ein Flieger entstanden; Eislers Vertonung des Werks dürfte in dieselbe Zeit fallen, vermutet wird der Mai 1937 als Entstehungszeit. Hm! Warum werden Brechts Niederschrift und Eislers Notensatz gleichermaßen nu auf "Ende Januar bis September 1937" datiert? Eben gerade hieß es doch noch, Brecht habe das Gedicht gegen "Anfang des Jahres 1937" verfasst, und als terminus post quem für Eisler haben wir doch schon den 26. April 1937 eruiert, also den Tag, an dem Guernica bombardiert wurde, denn das gab ihm ja "Anlass" zur Komposition? Und umgekehrt ist das Brechts terminus ante quem, denn hätte der Brecht bis dahin nix geschrieben, hätte der Eisler auch nix zum Vertonen gehabt? Ich vermute, dass das alles ganz anders gemeint ist. Es winkt freundlich eure unvergängliche --77.191.131.149 18:55, 11. Nov. 2019 (CET)

Paul Léautaud[Quelltext bearbeiten]

Paul Léautaud (* 18. Januar 1872 in Paris; † 22. Februar 1956 in Le Plessis-Robinson, Département Hauts-de-Seine) war ein französischer Schriftsteller und Theaterkritiker.

Paul Léautaud auf einem Gemälde von Michele Catti aus dem Jahre 1915

Léautaud wuchs als einziges Kind eines gleichgültigen Vaters und einer ab seinem zweiten Lebensjahr abwesenden Mutter auf. Im Alter von 15 Jahren verließ er die Schule, übte alle möglichen kleineren Berufe aus, um zu überleben. Er sorgte für seine Ausbildung, indem er spät abends die großen Autoren der Zeit liest. Bekannt wurde er in literarischen Kreisen schließllich 1903 mit Le Petit Ami, der breiteren Öffentlichkeit erst 1950 nach seinen Radiointerviews mit Robert Mallet, die ihn berühmt machten. Ansonsten veröffentlichte er wenig, mit einem Horror vor Literatur, die man scheibt, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten (Littérature alimentaire). Um die Freiheit zu haben, zu schreiben, was ihn glücklich macht, akzeptierte er 1907 eine schlecht bezahlte Arbeit als Angestellter im Mercure de France. Kurze Zeit war er als Urheber der Chronique dramatique berüchtigt, die unter dem Pseudonym Maurice Boissard erschienen, und machte sich durch seine Offenheit, seinen spöttischen und subversiven Geist bemerkbar.

Nach der Lektüre von Léautauds Werk In Memoriam entdeckte ich den deutschsprchigen WP-Artikel über den Schriftsteller Paul Léautaud, der mE seiner Bedeutung in keiner Weise gerecht wurde. Nach Sichtung des frz. Artikels machte ich mich in den vergangenen Wochen daran, ihn komplett zu übersetzen und als Basis für eine Neuanlage der Léautaud-Biographie zu verwenden. Es würde mich freuen, wenn er durch dieses Review noch an Qualität gewinnen würde. Zu überprüfen wären vor allem formale Aspekte (etwa die Form der Zitate und die Gliederung, die jetzt der des frz. Artikels entspricht) und evtl. Fehler bei der Übertragung ins Deutsche. Nun bekäme ich gerne Vorschläge von der WP-Community, was noch verbesserungswürdig ist bzw. ob darin eventuell noch Inhalte fehlen.--Freimut Bahlo (Diskussion) 22:14, 25. Sep. 2019 (CEST)

Hallo, ich habe ihn für morgen als RdT eingesetzt und dabei sind mir einige Sachen aufgefallen: Zunächst schreibst Du ja selbst, dass Du den Artikel übersetzt hast. Zur Einhaltung des Urheberrechts müssen wir dazu immer einen Versionsimport beantragen, das habe ich jetzt für den Artikel gemacht - der Hinweis erfolgt also nur als Info für die Zukunft.
Die Übersetzung solltest Du allerdings noch einmal prüfen, denn sie passt imho an einigen Stellen noch nicht und sollte sprachlich ein wenig geglättet werden (ich habe allerdings auch noch nicht den ganzen Artikel gelesen). Aufgefallen ist mir das insbesondere bei dem Satz: "Ansonsten veröffentlichte er wenig, mit einem Horror vor Essensliteratur." "Essensliteratur" steht für « littérature alimentaire », das im französischen Artikel schon in Anführungszeichen gesetzt ist. Gemeint ist damit - zumindest nach meinem Verständnis - Literatur, die man schreibt, damit man seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, "alimentaire", also etwas, was man schreiben muss, auch wenn es einem nicht unbedingt gefällt. Den Begriff Essensliteratur verstehe ich zumindest ganz anders.
Bei den Einzelnachweisen übernimmst du die französischen Begriffe z.B bei den Interviews; ich weiß nicht, ob das wirklich so zu den Titeln gehört, wenn du beispielsweise schreibst: "Entretiens radiophoniques avec Robert Mallet, septième entretien." - ich meine den Zusatz "septième entretien". Hier würde ich eventuell für die deutschen Leser "siebtes Interview" schreiben, bin mir aber unsicher, ob das wirklich richtig ist - in der Literaturliste stehen die Interviews nur als "Entretiens avec Robert Mallet". Einige Einzelnachweise sind nicht vollständig übersetzt. Insgesamt kommt mMn (aber das kann man ja hier diskutieren) der französische Sprachstil sehr durch. Gruß --AnnaS. (DISK) 12:54, 26. Sep. 2019 (CEST)
Danke für die ausführlichen Hinweise. Den Passus Essensliteratur habe ich durch deinen Vorschlag ersetzt (unter Ergänzung des frz. Original-Zitats). Bei den Einzelnachweisen, bei denen ich die französischen Begriffe verwende, glaube ich richtig zu vorzugehen, da die betreffenden Werke nicht in dt. Übersetzung vorliegen (ich könnte jeweils beim ersten Nachweis die Übersetzung ergänzen). Was den frz. Sprachstil angeht, hoffe ich nun auf die Schwarmintelligenz, da mir inzwischen der kritische Abstand zum Text fehlt. Viele Grüße--Freimut Bahlo (Diskussion) 13:54, 26. Sep. 2019 (CEST)
Danke für die Rückmeldung! Mein Hinweis zu den Einzelnachweisen sollte auch wirklich nur als Hinweis gemeint sein, sicher war ich mir ja nicht. Es kommen bestimmt noch weitere Rückmeldungen zum Review, vielleicht auch Meinungen dazu, ob die Übersetzung der EN dazu gehört. Das kann man ja erst mal abwarten. Viele Grüße, --AnnaS. (DISK) 23:35, 26. Sep. 2019 (CEST)
Hallo, ich habe gerade nur kurz noch einmal in den Artikel geschaut. Die Übersetzung sollte noch einmal an einigen Stellen überprüft werden. Ich habe diesen Satz korrigiert, er ergab sonst keinen Sinn. Weiter davor steht, "bei F. L. folgten die Frauen aufeinander". Falls das wirklich so relevant sein sollte (es wird ja weiter unten z.B. in dem von mir korrigierten Satz auch erwähnt), sollte es geändert werden. Ich kann auch noch einmal durch den Artikel gehen, allerdings kann ich das nicht kurzfristig zusagen und mein Französisch ist nicht mehr wirklich perfekt - ein bissi eingerostet. Viele Grüße --AnnaS. (DISK) 03:01, 26. Dez. 2019 (CET)

Die fünf Sinne[Quelltext bearbeiten]

Die fünf Sinne, Rembrandt van Rijn, 1624/25, die vier erhaltenen Gemälde

Die fünf Sinne ist ein fünfteiliger Zyklus von Ölgemälden des niederländischen Malers Rembrandt van Rijn. Sie sind als Hochformate auf Eichenholz ausgeführt und hatten ursprünglich Maße von etwa 21,5 × 17,5 Zentimeter. Die Bilder entstanden 1624 oder 1625 und sind die frühesten bekannten Werke des jungen Rembrandt. Vier von ihnen wurden erst im 20. und 21. Jahrhundert wiederentdeckt, davon befinden sich drei in der Leiden Collection in New York City und eines im Museum De Lakenhal in Leiden. Das fünfte Bild ist verschollen, und obwohl über sein Aussehen fast nichts bekannt ist, steht seine frühere Existenz als Teil des Zyklus außer Zweifel.

Den Artikel habe ich vor etwa drei Monaten verfasst, unter Verwendung überwiegend englischsprachiger Fachliteratur. Nachdem einer meiner jüngsten Vorschläge für "Schon gewusst" mit dem Hinweis kommentiert wurde, warum ich nicht den Weg auf die Titelseite über eine Kandidatur gehe, nun erstmal hier. Mit dem Ziel, mittelfristig eine Auszeichnung als "lesenswert" oder "exzellent" zu erhalten. Einen möglicher Kritikpunkt möchte ich gleich vorwegnehmen, die Zusammenfassung der fünf Geemälde in einem Artikel. Da die vier erhaltenen Gemälde jeweils ein eigenes Bildmotiv und eine eigene Provenienz aufweisen ist es naheliegend, sie auch in verschiedenen Artikeln darzustellen. Ich habe mich dennoch für einen einzigen Artikel entschieden, da die Bilder unverkennbar einen Zyklus bilden. Und nur eine kleine Minderheit der potentiellen Leser wird sich für ein einzelnes der Bilder interessieren. --Alter Meister (Diskussion) 11:53, 21. Okt. 2019 (CEST)

Vielen Dank für den Artikel! Ich habe ihn leider noch nicht ganz durch - ich habe ihn gestern nur überfliegen können, als ich das Review des Tages für heute zusammengestellt habe. Insofern nur zwei kurze Anmerkungen: du schreibst durchgehend "Gesicht" für die Sehkraft, das Sehen... das würde ich ändern. Ich persönlich würde auch in den Überschriften nicht "Geruch, Gefühl..." usw. schreiben, sondern die substantivierten Verben Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, Sehen. Meine zweite Anmerkung: die Einleitung könnte man vielleicht etwas erweitern - zu diesem Gemäldezyklus gibt es so viele interessante Punkte und es würde auch der Länge des Artikels eher gerecht. Ich würde auf jeden Fall das jugendliche Alter Rembrandts mehr herausstellen (entweder durch die Lebensdaten hinter seinem Namen oder durch eine Erwähnung an der entsprechenden Stelle in der Einleitung), denn das steht ja irgendwie in einem Zusammenhang damit, dass Rembrandt in diesem Zyklus auch "überspitzte" - z.B., dass ausgerechnet alte Menschen im Vordergrund der Allegorie auf das Hören stehen und der Jüngling im Hintergrund bleibt. Und in die Einleitung gehört imho auch, dass die Allegorie auf das Riechen das erste signierte Werk Rembrandts sein soll[2]. Ich freue mich jedenfalls schon auf das Weiterlesen. Viele Grüße, --AnnaS. (DISK) 10:36, 22. Okt. 2019 (CEST)
Danke für die Hinweise, und ich habe gesehen dass Du den Gesichtssinn schon an einer Stelle ersetzt hast. Den Gesichtssinn gibt es allerdings wirklich, insbesondere in naturwissenschaftlichem Kontext ist er die Entsprechung zum Tastsinn oder zum Geruchssinn, bezogen auf das Sehen. Ich habe mich, da es sich um Werktitel handelt, an den in der englischsprachigen Fachliteratur verwendeten Titeln orientiert. Und dabei "Sight" mit dem altertümelnden "Gesicht" übersetzt. Es gibt auf Deutsch nur wenig zu diesen Bildern, daher habe die englischen Titel übersetzt, aber die substantivierten Verben wären in der Tat besser. Gerade bin ich auf einer anderen Baustelle, aber ich kümmere mich zeitnah drum. --Alter Meister (Diskussion) 12:18, 22. Okt. 2019 (CEST)
Ja, ich hatte es an der Stelle geändert, weil ich eh den Quelltext gerade offen hatte - aber wie schon in der Zusammenfassung geschrieben: du kannst es gerne wieder ändern! Meine Anmerkungen hier sollten wirklich nur als Vorschläge verstanden werden. Du kannst ja auch erst weitere Meinungen abwarten. Ich denke aber, die Verben zu nehmen wäre auch für die Leser etwas verständlicher. Gruß --AnnaS. (DISK) 12:48, 22. Okt. 2019 (CEST)
So, ich habe ein bisschen am Artikel gearbeitet. Einleitung: immerhin, deutlich mehr als letzte Woche,  Erledigt? Gesicht Sehen etc.: erledigt Erledigt. Erstes signiertes Werk: erledigt Erledigt. Jugendliches Alter: da muss ich nochmal drüber nachdenken. Hat sein Alter wirklich etwas mit dem Bildinhalt zu tun? Würde das nicht bedeuten, eine eigene Interpretation in den Vordergrund zu rücken?  noch offen. Danke für die Hinweise, --Alter Meister (Diskussion) 13:02, 29. Okt. 2019 (CET)

Hallo Benutzer:Alter Meister,

ich freue mich, dass Du einige Artikel zu Werken von Rembrandt erstellt bzw. ausgebaut hast. Soweit ich das überblicken kann, sind dabei sehr gute Ergebnisse herausgekommen. Vielleicht helfen Dir meine Anmerkungen hier beim Feinschliff weiter. Insgesamt gefällt mir die Darstellung des Themas, die folgenden Kritikpunkte beschäftigen sich weniger mit dem Inhalt, sondern mehr mit Formalien.

  • Die Einleitung erscheint mir bezogen auf die Artikellänge zu kurz. Die Einleitung sollte alle wichtigen Punkte des Artikels zusammenfassen und so eine komprimierte Zusammenfassung geben.
Ich quetsch mich mal hier rein, so ist es besser nachvollziehbar. Die Einleitung hat jetzt deutlich mehr als letzte Woche,  Erledigt?
  • Deine Entscheidung, die fünf Bilder des Zyklus in einem Artikel darzustellen, halte ich für richtig. Sehr unglücklich empfinde ich hingegen das (von einem Wiki-Benutzer ?) erstellte Eingangsbild. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Collage von im Uhrzeigersinn aneinandergefügten Bildschnipseln zu Rembrandts Zeit üblich war, noch dass die Bilder so in der Fachliteratur dargestellt werden. Jedes der vier Bilder ist mit eigener Infobox dargestellt, dass Vier-in-eins-Bild braucht es daher gar nicht. Die Bildunterschrift „Die fünf Sinne“ unter vier Bildmotiven wirkt dabei ebenso unglücklich. Falls überhaupt, müsste man wohl eine Minigalerie basteln (lasssen), mit den Bildern nebeneinander und einem freien Platz für das fehlende Bild.
Ja. Schon bei der Bildauswahl fand ich selbst diese Collage gruselig, die wird verschwinden. Allerdings will ich auf ein Bild in der Ecke nicht verzichten, da muss irgendwas hin. Und zwar keine historischen Zustände (also die Bilder im Zustand vor der Restaurierung) sondern aktuelle Bilder. Andererseits sollen die Infoboxen zu den einzelnen Gemälden bei den jeweiligen Beschreibungen im Artikel bleiben. Wo sie allerdings bei meiner Bildschirmauflösung schon unschön an den Folgeabschnitten kratzen. Wahrscheinlich werde ich den Abschnitt "Provenienzen" auf die Einzelbeschreibungen verteilen (jedes Bild hat eine eigene Provenienz, und die reicht in keinem Fall über ein Jahrhundert zurück, mit nur minimalen Berührungspunkten). Dasselbe gilt für den Abschnitt der Deutung, soweit es die einzelnen Bilder angeht, denn auch hier gibt es keine Bezüge von einem zum anderen Bild. Ich teile allerdings den Wunsch nach einer Galerie mit füntem "Platzhalter" nicht. Es gibt nun einmal kein fünftes Bild, das man zeigen kann, und die Frage nach dem "fehlenden" Bild wird ohne suchen zu müssen schon in der Bildlegende beantwortet.  noch offen
  • Nochmal Bilder: Bei den Bildbeschreibungen ist jeweils das Motiv mit Ergänzungen links und das eigentliche Rembrandt-Bild rechts. Ich verstehe den Wunsch die Bilder gegenüberzustellen, aber linksbündige Bilder haben immer das Problem, dass sie bei den Benutzern unterschiedlich dargestellt werden (Bildschirmgröße und Einstellungen). Nur rechtsbündige Bilder und Galerien funktionieren immer einwandfrei. Bei der aktuellen Darstellung werden bei mir beispielsweise jeweils die Abschnittsüberschriften statt linksbündig irgendwo in der Bildmitte dargestellt. Hinzu kommt, dass es später den Abschnitt "Spätere Vergrößerungen" gibt. Dort würden die Bilder eigentlich hingehören. In der jetzigen Darstellung werden Rembrandts Bilder und die Ergänzungen von fremder Hand in einem Abschnitt dargestellt, was vielleicht nicht sinnvoll ist.
Uppps, das hatte ich befürchtet. Ich habe nunmehr die linksbündigen Bilder sämtlich nach rechts oder in eine Galerie verschoben. Wobei ich die Darstellung von Galerien manchmal sonderbar finde. Auch die Bilder mit den unrestaurierten Gemälden habe ich entsprechen verschoben erledigt Erledigt
  • Im Abschnitt "Deutung" wird von einem „heutigen Betrachter“ gesprochen. Auf was sich „heutig“ bezieht fehlt jedoch. Der Satz bleibt insgesamt eher ungenau – worin besteht der Unterschied in der Sichtweise? Durch die übergroßen Bildgalerien wird die Lesbarkeit des auseinandergerissenen Fließtextes hier erschwert.
Die unglückliche Formulierung ist geändert. Eine Galerie habe ich entfernt, die Bilder waren mir zu klobig, zumal die Eingriffsmöglichkeiten (zumindest laut Hilfetexten) fehlen. Anscheinend kann man nur für die gesamte Galerie fixe Breiten und Höhen angeben. Und die Ribera-Galerie war im Kontext des hier behandelten Bilderzyklus ohnehin überflüssig. erledigt Erledigt
  • Teilweise sind die Bildangaben sehr kleinteilig. In der Galerie zu den Ribera-Werken ist der Besitzer angegeben – ok, dann noch die Stadt – müsste nicht, dann noch der Bundesstaat und dann noch das Land (in der englischen Variante – muss man wirklich erklären, dass Kalifornien in den Vereinigten Staaten liegt? Alle drei Museen sind verlinkt, da bräuchte es keine weiteren Angaben, zumal es ja nur Vergleichsbilder sind.
Die in Rede stehende Galerie ist entfernt. Bei den übrigen Bildern hat anscheinend schon jemand Hand angelegt. Danke dafür. erledigt Erledigt
  • Dann gibt es die hübsche Zeichnung Der Brillenverkäufer von Adriaen van Ostade. Diese Zeichnung wird im Text nicht erwähnt. Abbildungen sollten jedoch den Text ergänzen und auf ihn Bezug nehmen. Bei dem Werk von Jan Stehen ist das besser gelöst.
Ja, wird geändert. Ich war auf der Spur einer ähnlichen Darstellung, bei der das betrügerische Wesen des Brillenverkäufers in der Bildunterschrift bezeichnet wird. Da schaue ich nochmal nach, und schreibe was zu dem geänderten oder nicht geänderten Bild.  noch offen
  • Beim Thema Vergrößerungen gibt es die beiden Bilder von Gerrit Dou, die beide erstmals nichts mit dem Werk von Rembrandt zu tun haben – also sehr verzichtbar wären. Sie übernehmen hier quasi als Platzhalter die fehlenden Rembrandt-Ergäzungen. Auch hier gibt es ausführliche Bildunterschriften zu Material, Maßen Aufbewahrungsort – obwohl die Bilder eigentlich gar nicht zum Thema gehören.
Im Zuge der Verschiebung linksbündiger Bilder nach rechts habe ich das Gemälde und den Ausschnitt ohne Rahmen zusammengefasst. Hier machen die Maße aber Sinn, und auf den Sachverhalt der durch Rahmen erweiterten oder in eine größere Unterlage eingebetteten Gemälde will ich nicht verzichten, weil es ein spannendes Forschungsthema ist, das mit den fünf Sinnen in engem Zusammenhang steht (immer noch mit der Möglichkeit, dass Rembrandt selbst später ersetzte Erweiterungen angefügt hat. / Warum nur? / Und wann? Was bedeutet das für die frühe Provenienz?  Erledigt?
  • Nochmal Bild: Beim Thema Provenienzen gibt es das Bild von Jan van de Capelle. Die Anekdote aus dem Jahr 2001, warum Dedem angeblich den Rembrandt verkauft hat, ist ja ganz nett, aber vielleicht auch etwas lang. Die Abbildung des Bildes halte ich hier für überflüssig, da es keinen direkten Bezug zum Rembrandt-Zyklus gibt.
Ja. Fliegt raus, spätestens wenn ich die Provenienzen zu den Einzelbeschreibungen verschiebe.  noch offen
  • Bei den Provenienzen fehlt mir eine zusammenfassende Einleitung. Hieraus sollte hervorgehen, dass es große Lücken bei den Provenienzen gibt und beispielsweise über einem möglichen gemeinsamen Vorbesitzer keine Kenntnisse bestehen? Und die Bilder teilweise erst im 21. Jahrhundert entdeckt wurden.
Ja. Auch hier: bei der beabsichtigten Auflösung dieses Abschnitts werde ich die vermissten Angaben a) in die Einleitung und b) in zwei, drei Sätze im Abschnitt "Hintergrund" verlegen.  noch offen
  • Der Abschnitt Ausstellungen ist sehr ausführlich. Die Kernausssage ist, die Bilder wurden häufig ausgestellt und dabei unterschiedlich viele Exemplare gezeigt. Ob es das in dieser Form braucht, bezweifle ich. Zumindest die ausführliche Angabe der Daten (24. Juni 2012 bis 16. September 2012) könnte auf die Beschränkung auf die Jahreszahl gekürzt werden. Vielleicht böte sich hier auch ein Ein-/Ausklapp-Mechanismus an.
Stimmt. Das ist überladen, andererseits ist die Angabe der Ausstellungsgeschichte mittlerweile in Monografien einzelner Kunstwerke unverzichtbar. Die exakten Datumsangaben habe ich zugunsten Jahreszahlen entfernt, die Länderbezeichnungen mehrheitlich entfernt, und reisende Ausstellungen in jeweils einem Unterpunkt zusammengefasst. Mittelfristig will ich ohnehin für jede Rembrandt-Ausstellung mit Katalog einen Artikel haben, wie bei Der junge Rembrandt – Rising Star. Mit dem Ausklapp-Mechanismus werde ich mich noch befassen, die fruchtlose Beschäftigung mit Galerien hat mich ein wenig frustriert.  noch offen
  • Merkwürdig finde ich den Abschnitt Literatur, in dem nur die Werkverzeichnisse genannt werden. Gleichzeitig findet sich bei den Einzelnachweisen reichlich Literatur, die ja scheinbar auch genutzt wurde. Bitte die gesamte genutzte Literatur unter Literatur aufführen und unter Einzelnachweisen den genauen Fundort benennen. Beispielsweise gibt es den aktuellen Einzelnachweise 17 für den Satz „Der komplett erhaltene Zyklus befindet sich im Museo del Prado in Madrid.“ Für diese Aussage braucht es aber vermutlich nicht die im Einzelnachweis angegebenen 22 Seiten - S. 133–157.
Hmmm. Ich habe die gedruckte Literatur, ich denke dass es Dir darum geht, zur "Literatur" verschoben, und bei den Einzelnachweisen nur noch mit Autor und Titel referenziert. Was die Seitenzahlen angeht schaue ich mal, auf die meisten Titel sollte ich noch zugreifen können. Aber ganz bestimmt werde ich keine Bibelexegese oder Doktorarbeit mit einem separaten Verweis für jeden Halbsatz anfangen. Einige der Artikel im letzten Schreibwettbewerb sind abschreckende Beispiele. Die vollständigen Seitenangaben braucht es für die Bestellung im Leihverkehr, die sind im Literaturverzeichnis unverzichtbar, und Detailangaben werde ich nachschlagen, soweit ich sie noch habe. In Arbeit

Soweit erstmal. Ich hoffe, die Anmerkungen kommen nicht zu mäkelig rüber. Insgesamt ist der Artikel schon sehr gut ausgearbeitet. Viele Grüße --RLbBerlin (Diskussion) 10:55, 23. Okt. 2019 (CEST)

Hallo RLbBerlin. Nö, von zu mäkelig kann keine Rede sein. Offensichtlich geht es um die Verbesserung des Artikel. Wenn es mir nicht ebenfalls darum ginge, hätte ich den Artikel nicht ins Review gestellt. Sondern würde im Minutentakt meine Beobachtungsliste überprüfen und Änderungen an meinen Artikeln verhindern. An ein paar Stellen bin ich mir noch unschlüssig, zum Beispiel das Eingangsbild, aber das wird schon. Danke für die Unterstützung, auch an AnnaS., --Alter Meister (Diskussion) 13:02, 29. Okt. 2019 (CET)

Hallo, die Bügelbrille war damals noch kaum verbreitet. Es handelt sich bei der Ware im Bauchladen um Lorgnons, die es seit dem 13. Jh. gab, oder Lorgnetten und Zwicker. Der Kunde möchte einen Zwicker, fragt sich aber, ob der auf seine Knollennase passt. Der Zwicker der Frau im Hintegrund seitzt einfach falsch. Ich habe mir erlaubt, den Text dahingehend zu präzisieren.--Hnsjrgnweis (Diskussion) 12:06, 19. Dez. 2019 (CET)

Homeland (Fernsehserie)[Quelltext bearbeiten]

Homeland ist eine US-amerikanische Psychothriller- und Agententhriller-Fernsehserie, die seit 2011 produziert wird und auf der israelischen Serie Hatufim – In der Hand des Feindes beruht. Bisher sind sieben zwölfteilige Staffeln erschienen, die achte Staffel ist für 2020 als Serienabschluss angekündigt. Die Schöpfer der Serie sind Howard Gordon und Alex Gansa, die zuvor auch schon die thematisch ähnlich gelagerte Thrillerserie 24 maßgeblich kreativ mitverantwortet haben.

Diesen Artikel habe ich in den vergangenen Monaten ausgebaut. Geplant ist eine Lesenswert-Kandidatur, die spätestens Ende Januar beginnen soll. Kritik und Verbesserungsvorschläge sind gern gesehen!--Stegosaurus (Diskussion) 09:31, 4. Jan. 2020 (CET)

Review von Stilfehler[Quelltext bearbeiten]

Ich habe die Show nicht gesehen und habe für einen vollen Review im Moment nicht die Zeit, finde Thema und Artikel aber spannend und will wenigstens ein paar Anmerkungen dazu geben. Wenn ich mich recht entsinne, hatte ich das letzte Mal vor allem über ungenaue Formulierungen und stilistische Probleme gemeckert, das werde ich hier auch tun.
  • Homeland ist eine US-amerikanische Psychothriller- und Agententhriller-Fernsehserie, die seit 2011 produziert wird und auf der israelischen Serie Hatufim – In der Hand des Feindes beruht. „Beruhen“ kann alles Mögliche sein, schreib doch besser, was du genau meinst. Ist die Serie ein Remake? Pictogram voting comment.svg Kommentar Ich habe das präzisiert, aber ein Remake ist die Serie nicht.
  • die thematisch ähnlich gelagerte Thrillerserie 24 - warum „gelagert“ und nicht einfach „thematisch ähnliche...“? erledigt Erledigt
  • handelt von der bipolar gestörten Geheimagentin Carrie Mathison - sie mag an einer bipolaren Störung leiden, ist aber nicht „gestört“; vielleicht besser: Hauptfigur der Serie ist Geheimagentin Carrie Mathison, die... erledigt Erledigt
  • Sie wurde unter anderem als Reflexion des Zustands der US-Gesellschaft während der Nachwirkungen der Terroranschläge vom 11. September 2001 rezipiert und ihre Hauptfigur in diesem Zusammenhang als Sinnbild für die Vereinigten Staaten und deren Maßnahmen zur Terrorabwehr verstanden. Das ließe sich sicher eleganter sagen. Hier mit Bleistift mal mein Versuch: Kritiker XY hat die Auseinandersetzung der Hauptfigur mit dem internationalen Terror als eine Allegorie gedeutet, mit der eigentlich die US-Gesellschaft nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 beschrieben wird. erledigt Erledigt
  • Der sechsten Staffel wurde zugeschrieben, auf Negativkritik reagiert zu haben, der zufolge vorherige Staffeln von Islamophobie und Rassismus geprägt seien. Hui, das ist holperig. Die Serie ist keine Person, die reagieren kann. Personen können reagieren. Mein Versuch: Nachdem den Staffeln 1-5 stellenweise Islamophobie und Rassismus vorgeworfen worden war, gaben die späteren Staffeln zu solcher Kritik keinen Anlass mehr. ⚠Achtung! Dein Versuch wäre sinnentstellend. Ich habe das anders formuliert und dabei berücksichtigt, dass es eine Person war, die reagiert hat.
  • Während die Serie in ihrem Ursprungsland seit Beginn zu den erfolgreichsten des Bezahlfernsehsenders Showtime gehört, wurde sie in Deutschland – abgesehen von der ersten Staffel – gemessen an den Einschaltquoten mehr und mehr zu einem Misserfolg für die Sendergruppe ProSiebenSat.1 Media. Ungeschickte Syntax. Besser vielleicht so: Während die Serie in den USA zu den erfolgreichsten ihres Senders, dem Bezahlfernsehsender Showtime, gehört, wurde sie bei der deutschen Sendergruppe ProSiebenSat.1 Media zunehmend zu einem Misserfolg. erledigt Erledigt
  • Zu den zahlreichen Auszeichnungen... Auszeichnungen von was? Vielleicht besser so: Die Serie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter Primetime Emmy Awards und Golden Globe Awards, unter anderem in der Kategorie Beste Dramaserie. erledigt Erledigt
  • Mit der in Berlin und Umgebung produzierten fünften Staffel wurde Homeland zur ersten US-Fernsehserie, von der eine ganze Staffel in Deutschland entstand. Hölzern formuliert. Gegenvorschlag: Alle Folgen der fünften Staffel wurden in Berlin und Umgebung gedreht. (ich hoffe, das ist gemeint; drehen und produzieren ist nicht dasselbe) Homeland ist damit die erste Serie in der Geschichte des US-Fernsehens, für die eine ganze Staffel in Deutschland gedreht wurde. erledigt Erledigt

Inhaltlich erscheint das Intro mir übrigens tadellos. Falls meine kleinteilige Kritik an Formulierungen dich nicht abschreckt, sondern im Gegenteil hilfreich ist, gib Bescheid, dann gibt es demnächst mehr. Eine brauchbares Hilfsmittel für Vielschreiber scheint mir übrigens Deutsch für Kenner: Die neue Stilkunde von Wolf Schneider zu sein. Gruß, --Stilfehler (Diskussion) 01:04, 8. Jan. 2020 (CET)

Danke für deine Beiträge. Du darfst gern weitere Verbesserungsvorschläge machen. Die obigen Vorschläge werde ich in Kürze in den Artikel einbauen. Das von dir genannte Buch hab ich noch nicht, aber dafür Deutsch für Profis vom selben Autor. Ich versuche, meinen Deutschstil zu verbessern...--Stegosaurus (Diskussion) 17:47, 8. Jan. 2020 (CET)
Klasse! Deutsch für Profis erfüllt sicher denselben Zweck. Ich werde deine Arbeit, wenn du möchtest, gern verfolgen und liefere bald die nächste Review-Portion. Außerdem drücke ich dir die Daumen, dass du noch einen Reviewer findest, der die Show kennt und auch zum Inhalt etwas mehr sagen kann. Gruß, --Stilfehler (Diskussion) 22:11, 8. Jan. 2020 (CET)
Danke, ich habe oben nun direkt je Punkt geantwortet und das meiste so übernommen.--Stegosaurus (Diskussion) 19:41, 9. Jan. 2020 (CET)
Also weiter. Das Intro ist die Visitenkarte, darum war ich pingeliger, als ich von hier an sein werde. Tatsächlich sind die folgenden Abschnitte, wenn nicht anders vermerkt, auch deutlich besser formuliert.
Abschnitt Vorspann
  • Der Vorspann erzählt die Hintergrundgeschichte und Motivation - eine Geschichte wird erzählt; eine Motivation ist aber keine Geschichte und kann darum nicht erzählt, sondern höchstens dargelegt oder ähnlich werden. erledigt Erledigt
  • Ein staffelübergreifend im Vorspann enthaltenes Thema und unterschiedliche Interpretationen zur Bedeutung dieses Themas - wirklich ein Thema (Literatur) oder nicht doch eher ein Motiv (Literatur)? Ich bin mir da nicht sicher, bitte prüfen.
    Ich würde sagen, es ist ein Thema, aber ob Thema (Literatur), da bin ich mir nicht ganz sicher. In der englischen Quelle heißt es: The title's main theme is the classical Greek myth of...
Das ist auch auf Englisch falsch. In der Literaturwissenschaft der englischsprachigen Welt spielt der Begriff des Themas (=literarisches Thema, Sujet) eine viel größere Rolle als in der Germanistik, wo man sich aus historischen Gründen eher für Motive interessiert. Hier, beim Bezug auf die Minotaurus-Sage, handelt es sich aber vermutlich weder um das eine (die Minotaurus-Sage ist kein Thema; bipolar disorder ist ein Thema, Terrorismus ist ein Thema) noch das andere, sondern eher um einen intertextuellen Bezug, das Zitat eines allbekannten Textkunstwerkes. Auf der sicheren Seite bist du, wenn du weder Thema noch Motiv sagst, sondern einfach schreibst, was gemeint ist. --Stilfehler (Diskussion) 19:44, 11. Jan. 2020 (CET) erledigt Erledigt
  • Die Maske (...) erwecke den Anschein von Carrie als furchtloser Erwachsener und verberge dabei das verletzliche Kind, das von seiner Mutter verlassen und von einem bipolar gestörten Vater aufgezogen wurde - missverständlich. Gemeint ist sicher, dass der Symbolwert der Maske in der Dichotomie Anschein (furchtlos)/Wirklichkeit (verletzlich) liegt. Formuliert ist das aber, als zeige die Maske nur die Furchtlosigkeit an.
    Ist nun verbessert, bitte nochmal prüfen.
Schon deutlich klarer jetzt. Ich versuche es hier aber auch mal: „Von einem anderen Rezensenten wurde die Maske als Symbol für Carries Doppelgesichtkeit gedeutet, die vordergründig eine furchtlose Erwachsene ist, in der sich offensichtlich aber ein verletzliches Kind verbirgt. Carrie wurde ja von der Mutter verlassen und von einem Vater aufgezogen, der wie sie an einer bipolaren Störung litt.“ erledigt Erledigt
Abschnitt Inhalt: Überblick
  • ausländischer, politischer Einflussnahme - unklar. Ist gemeint „politischer Einflussnahme ausländischer Mächte“? erledigt Erledigt
  • Zentrale, wiederkehrende Elemente - noch ein verwirrendes Komma. Komma wird zwischen Adjektiven bei gleichrangiger Aufzählung gesetzt [3]. Bitte prüfen, was hier genau ausgesagt werden soll. erledigt Erledigt
  • Zentrale, wiederkehrende Elemente der Handlung sind in diesem Zusammenhang die Ermittlungen zum Aufdecken von Verschwörungen gegen die USA und zum Enttarnen und Stoppen von feindlichen Agenten sowie das eigene Einschleusen von Agenten in feindliche Organisationen, verbunden mit entsprechenden verdeckten Ermittlungen und Überwachungsaktionen auch in privaten Lebensbereichen. Bandwurmsätze wie dieser bergen eine gewisse Gefahr für gestelzte, unelegante Formulierungen. Ich persönlich würde den in zwei, drei Teilsätze auflösen. Kainszeichen schlechten Stils sind für mich z.B. Ausdrücke wie „in diesem Zusammenhang“, „entsprechend“, „verbunden mit“. Auch bei nominalisierten Verben sollten die Alarmglocken schrillen. erledigt Erledigt
Abschnitt Inhalt: Figuren
  • Die Namen der Figuren dürfen hier vermutlich durch Fettdruck hervorgehoben werden. ✘ Nein Die Gefahr, dass das rückgängig gemacht würde, ist größer als die Chance, dass es drin bliebe. Das hatte ich schon in anderen Artikeln.
  • Ende der vierten Staffel - hier fehlt eine Präposition (am/gegen Ende) erledigt Erledigt
  • Offiziell verheimlicht sie ihre Krankheit in ihrem Beruf - „offizielles Verheimlichen“ ist putzig. Gemeint ist sicher so etwas wie „an ihrem Arbeitsplatz verheimlicht sie ihre Krankheit“, „sie verbirgt ihre Krankheit vor ihren Vorgesezten“ oder ähnlich. erledigt Erledigt
  • Wiederholt kommt es vor, dass berufliche Gegenspieler ihr wichtige Medikamente vorenthalten - verwirrend. Wieso vertraut sie ihren beruflichen Gegenspieler ihre Pillendöschen oder Verschreibungen an? erledigt Erledigt
  • Auch sein Privatleben leidet unter seiner Arbeit, wodurch seine Ehe zerbricht. - falscher Gebrauch der Konjunktion „wodurch“. Die Ehe zerbricht ja nicht, weil sein Privatleben unter der Arbeit leidet. Gemeint ist sicher, dass durch die Arbeit sein Privatleben leidet und insbesondere seine Ehe belastet wird und am Ende zerbricht. erledigt Erledigt
  • US-Marine-Sergeant - „Marine“ würde ich verlinken, um klarzustellen, ob Marine (=Seestreitkräfte) oder die US-Marines gemeint sind. erledigt Erledigt
  • Ein Trauma erlitt er durch... - ich würde den Satz umstellen, d.h. Trauma nicht an den Satzanfang, sondern hinter die Ursache. An den Satzanfang kann man das nur stellen, wenn das Trauma schon früher im Text erwähnt wurde. erledigt Erledigt
  • der sich in den USA mit einem Anschlag für die erlittenen Schmerzen rächen möchte - warum will er sich in den USA und nicht an den USA rächen? erledigt Erledigt
  • Posttraumatisch belastungsgestört kehrt er dorthin und zu seiner Familie zurück - nochmal: Personen mögen an einer psychischen Störung leiden, man sagt aber nicht, dass sie gestört sind. erledigt Erledigt
  • Er stirbt in der dritten Staffel. Besser: In der dritten Staffel stirbt er. Wenn man es umgekehrt schreibt, liest es sich, als sei sein Tod erwartet worden. erledigt Erledigt
  • In der fünften Staffel durch Giftgas schwer verletzt, fällt er in ein Koma und ist in der sechsten Staffel physisch und psychisch angeschlagen, wird drogensüchtig. Schlimm formuliert. Schlimm deshalb, weil hier ein Kausalzusammenhang (Giftgas → Drogensucht) suggeriert wird, der eventuell gar nicht gemeint ist. Besser in mehrere Einzelsätze auflösen. erledigt Erledigt
Insgesamt: deutlich weniger Probleme in diesen beiden Abschnitten als im Intro! Lass mich wissen, wenn du für mehr Anmerkungen bereit bist. Gruß, --Stilfehler (Diskussion) 16:49, 11. Jan. 2020 (CET)
Danke, du darfst gern weitere Anmerkungen geben.--Stegosaurus (Diskussion) 18:58, 11. Jan. 2020 (CET)

Also weiter mit dem Abschnitt Handlung: – Alles erledigt Erledigt mit einer Ausnahme

  • Carrie erhält einen Hinweis eines Informanten - Genitiv mit doppeltem unbestimmten Artikel. Besser: erhält den Hinweis eines Informanten.
  • auch privat elektronisch überwacht - unscharf. Überwacht sie ihn auch, wenn sie – Carrie – Privatperson ist, oder überwacht sie auch sein Privatleben?
  • So etwa erfährt der Zuschauer - Syntax. Gemeint ist wohl: So erfährt der Zuschauer etwa.
  • Der Tod von Nazirs Sohn und anderer Kinder - Grammatik. Vermischung von Dativ und Genitiv.
  • Insgeheim in Diensten von Nazir und al-Qaida stehend - Partizipialgruppen am Satzanfang sind im Deutschen stilistisch eher problematisch. Ich würde einen Relativsatz daraus machen.
  • als welcher er beim Ausspionieren Nazirs und dem Verhindern eines geplanten Terroranschlags hilft. - klingt gestelzt. Vielleicht besser in zwei Sätze herunterbrechen.
  • Jessica ringt darum, ihr Familienleben intakt zu halten, trotz zunehmender Schwierigkeiten im Zusammenleben mit ihrem Ehemann. - das nachklappernde „trotz zunehmender Schwierigkeiten...“ ist ungeschickt. Die zunehmenden Schwierigkeiten sind ja kein Gegenargument für Jessicas Ringen, sondern der Grund. Gegenvorschlag: „Das Zusammenleben mit ihrem Ehemann wird für Jessica zunehmend schwierig; sie ringt aber darum, ihr Familienleben intakt zu halten.“
  • an ihn meldet - an wen?
  • Nazir zwingt Nicholas durch Bedrohung von Carries Leben dazu, Walden zu ermorden. - die Konstruktion mit durch klingt hier geschoben. Besser vielleicht: „Nazir droht Carrie umzubringen und zwingt Nicholas mit diesem Druckmittel, Walden zu töten.“ (oder ähnlich).
  • bei der sie vor dem Senatsausschuss bloßgestellt und daraufhin in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird, um den hochdekorierten iranischen Geheimdienstoffizier Majid Javadi zu ködern. Inhaltlich unklar. Wer stellt sie bloß und wozu? Wird sie absichtlich bloßgestellt, damit sie in der Psychiatrie undercover arbeiten kann?
  • erholt er sich von einer Schusswunde, wird von bewaffneten Männern festgehalten und dabei drogenabhängig. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wenn diese Ereignisse wichtig sind, sollten sie präziser beschrieben werden. So klingt das ziemlich wirr.
  • Damit einhergehend - Wischiwaschi-Anschluss an den vorausgehenden Satz. Das geht sicher eleganter.
  • beobachtet vor Ort - wo sonst? – ✘ Nein Zum Beispiel in einer Live-Videoübertragung
  • handelt von dem Ziel der CIA, den Terroristen, Taliban-Führer und USA-Feind Haissam Haqqani zu ergreifen, und von Carries Absicht, den Grund für die Ermordung des bisherigen CIA-Stationsleiters herauszufinden – die Staffel handelt bestimmt nicht von einem Ziel bzw. von einer Absicht. Gegenvorschlag: „In der vierten Staffel, deren Schauplatz Islamabad ist, versucht die CIA, ..., während Carrie versucht, ...“
  • erpresst für seine Freigabe - vielleicht besser: „erpresst als Gegenleistung für seine Freigabe...“
  • mit denen allein Carrie die Möglichkeit hätte - unklar. Ist gemeint „nur Carrie“, „die Geheimdokumente allein würden es Carrie erlauben“?
  • durch ihre Agentin - wessen Agentin?
  • lernt Quinn zufällig einige Dschihadisten kennen, in die er sich einschleust - falsche Präposition. Man schleust jemanden in eine Organisation (!) ein; bei der Verwendung von „einschleusen“ mit Personen heißt es vermutlich richtig bei oder unter (bitte nachschlagen).
  • Die Drohung mit dem Anschlag dient ihnen für ihre Forderung - das geht zweifellos auch eleganter.
  • Quinn fällt schwer verletzt in ein Koma. - unfreiwillig komisch. Bei welcher Gelegenheit wird Quinn schwer verletzt?
  • als Verantwortlicher für einen Bombenanschlag in Manhattan missbraucht wird - unklar. Ist gemeint, dass dem Mandanten die Schuld zugeschoben wird?
  • Außerdem gehört dazu - wozu?
  • ggü. - warum Aküspra?
  • leugnet, dass der Iran nicht gegen das internationale Nuklearabkommen verstößt. unklar. Verstößt der Iran gegen das Abkommen? Ist gemeint: „leugnet, dass der Iran das ...abkommen einhält“? Das „nicht“ ist hier verwirrend.
  • Trotz psychischer und körperlicher Labilität - seltsam. Vielleicht besser: „Quinn ist mittlerweile aus dem Koma wieder erwacht. Obwohl er körperlich und seelisch noch nicht wieder ganz hergestellt ist...“
  • beim Aufdecken der Verbindung zwischen Dar und dem Bombenanschlag. Besser vielleicht: „von Dars Verstrickung in den Bombenanschlag“.
  • Zu spät erkennt Dar, dass ihm die Verschwörung aus dem Ruder läuft, als ein daran beteiligter US-General eigenmächtig einen Mordanschlag auf Keane plant. Zusammenhang der beiden Halbsätz ist unklar, und schuld ist die Konjunktion „als“. Ist hier eine Aufeinanderfolge zweier unabhängiger Ereignisse gemeint, oder ist gemeint, dass der Mordanschlag Dar zur Erkenntnis führt (also ein Zusammenhang von Ursache und Folge)?
  • Ins Gefängnis kommen neben Dar aus Sicht von Carrie jedoch auch Unschuldige - ist gemeint: „Neben Dar kommen auch Parsonen ins Gefängnis, die aus Carries Sicht unschuldig sind“?
  • Ein anderer Teil des Plans ist die mehrfach versuchte Einflussnahme - war es Teil des Planes, die Einflussname mehrfach (!) zu versuchen?
  • durch die es etwa ... in Virginia mehrere Tote unter FBI-Agenten und Zivilisten gibt - was ist die Ursache der Todesfälle? der Plan? die Einflussnahme? die Publikation? die Fake News?
  • kann mit Saul und gemeinsamen Helfern den russischen Plan aufdecken und beweisen, um die dauerhafte Amtsenthebung Keanes zu vereiteln - was genau ist hier der Ursache-Folge-Zusammenhang? Vielleicht besser in zwei Sätze herunterbrechen.
  • In einem weiteren Handlungsstrang geht es um die mangelnde Vereinbarkeit von Carries Arbeit mit der Fürsorge für ihre Tochter, für die sie das Sorgerecht schließlich gezwungenermaßen an ihre Schwester abgibt. Vielleicht besser: „In einem weiteren Handlungsstrang geht es um Carries private Situation. Da ihre Arbeit sie so in Anspruch nimmt, dass sie sich nicht mehr ausreichend um ihre Tochter kümmern kann, gibt sie das Sorgerecht widerstrebend schließlich an ihre Schwester ab.“
  • Die achte Staffel dient als Abschluss der Serie. Falsche Verwendung des Verbs dienen. Gemeint sich sicher, dass die Staffel die Serie beschließt, abschließt, beendet oder ähnlich, oder dass es die letzte Staffel der Serie ist.

Generell zu dem Abschnitt: da es ja auch Unterseiten zu den einzelnen Staffeln gibt, erscheint mir der Abschnitt ein bisschen zu ausführlich. Die Handlung ist ja kompliziert, und statt einen schnellen Überblick zu bieten, führt die Beschreibung hier an vielen Stellen bereits tief in die Komplexität ein. Wenn es mein Artikel wäre, würde ich den Abschnitt auf 50% kondensieren. Aber das mag Geschmackssache sein. Lass mich wissen, wenn du mehr möchtest. Gruß, --Stilfehler (Diskussion) 18:00, 12. Jan. 2020 (CET)

Eine Möglichkeit, die ich selbst oft genutzt habe, um einen Abschnitt „Handlung“, der durch eine komplexe Handlung schwer lesbar ist, zu entlasten, ist das Auslagern von Informationen in den Abschnitt „Figuren“. Hier z.B. kämen dafür alles in Betracht, was Carries Privatleben betrifft, etwa ihre psychischen Krisen, ihre Liebesgeschichten und das Kind. --Stilfehler (Diskussion) 15:01, 13. Jan. 2020 (CET)

Danke für den Tipp zur Länge des Abschnitts Handlung. Ich behalte ihn für die Zukunft im Hinterkopf. Aktuell hat es keine Priorität, den Abschnitt zu kürzen. Ohnehin strebe ich ja derzeit nur eine Lesenswert-Kandidatur an, noch nicht Exzellent. Der Artikel muss also noch nicht völlig perfekt sein. Die obigen Verbesserungsvorschläge werde ich in den kommenden Tagen abarbeiten.--Stegosaurus (Diskussion) 15:32, 13. Jan. 2020 (CET)

@Stilfehler: Kann weitergehen! :-) --Stegosaurus (Diskussion) 19:34, 15. Jan. 2020 (CET)

Abschnitt Idee und Stab: – Alle erledigt Erledigt

  • von denen zwei posttraumatisch belastungsgestört nach Hause zurückkehren - brauche ich nicht zu kommentieren
  • Die Aufmerksamkeit, die die Serie bei ihrem Erscheinen im März 2010 erregte, war der Auslöser für den Executive Producer und Showrunner der US-Fernsehserie 24, Howard Gordon, seinen Arbeitgeber 20th Century Fox Television zum Kauf der Rechte an Hatufim noch im selben Monat zu veranlassen - unnötiger Nominalstil. Besser z.B.: „Nachdem die Serie... so viel Aufmerksamkeit erregte, brachte Executive Producer... Gordon seinen Arbeitgeber ... noch im selben Monat dazu, die Rechte an Hatufilm zu erwerben usw.“
  • wofür man die Rolle der Jessica Brody - gemeint ist wohl: „in der die Rolle der Jessica Brody mit einer anderen Darstellerin besetzt wurde usw.“
  • In Interviews anlässlich der für den Oktober 2011 anstehenden Erstausstrahlung - unnötig kompliziert. Besser z.B.: „Die Erstausstrahlung sollte im Oktober 2011 erfolgen. Im einem vorausgehenden Presseinterview...“
  • charakterisierten Gordon und Gansa die neue Serie in Abgrenzung zu 24 – unverständlich.
  • sagte Gansa etwa ggü. Newsweek - 1. Warum die Abkürzung? 2. Worauf bezieht sich das „etwa“? Auf Newsweek oder auf das, was Gansa sagte?
  • die fallenden Türme des World Trade Centers - ist das ein Übersetzungslapsus? Würde ich weniger flapsig formulieren.
  • als eine „psychologische“ Antwort darauf zu verstehen sei, wo sich das Land nach dem Tod bin Ladens befinde - worauf bezieht sich das Adverb „darauf“? Ist gemeint: „Antwort auf die Frage (!), wo...“?
  • Vorwissens mit spannungsgeladenen Actionthriller-Plots - „mit“ ist hier die falsche Präposition. Man hat nicht Wissen mit etwas.
  • mit ihrer ebenfalls bipolar gestörten Schwester - wie vor.

Abschnitt Konzeption: – Alle erledigt Erledigt

  • Grundlagen für die Entstehung der Serie - warum nicht einfach „Grundlagen für die Serie“, „Anregungen für die Serie“ oder ähnlich?
  • der zugleich der Name der darin vorkommenden Hauptfigur ist - etwas umständlich. Vorschlag: „...Little Chicken, dessen Titelfigur ein Hühnchen ist...“
  • beschrieb Gordon als Kombination aus den le-Carré-Figuren George Smiley und – aus dem Roman Marionetten – Günther Bachmann sowie von Figuren aus Graham Greenes Werken - unübersichtlicher Satzbau.
  • gaben aber dem Wunsch des Senders Showtime nach, davon abzusehen - unnötig kompliziert. Vorschlag: „sahen auf Wunsch des Senders Showtime aber davon ab.“
  • wegen der Intervention Showtimes - „wegen“ ist hier die falsche Präposition. Besser vielleicht: „...planten sie erneut den Tod der Figur, scheiterten jedoch ein zweites Mal am Widerstand von Showtime.“
  • Zuvor hatte sie den Stab nach der zweiten Staffel zunächst verlassen - zu viele adverbiale Bestimmungen der Zeit: entweder „zuvor“ oder „nach der zweiten Staffel“, aber nicht beides.
  • nannte eine Pressemeldung - eine Pressemeldung kann nicht etwas mitteilen. Die Presse (!) kann etwas mitteilen. Oder einer Pressemeldung kann eine Information entnommen werden.
  • Die sechste Staffel, die von der Zeit zwischen der US-Präsidentschaftswahl und der Amtseinführung der neuen US-Präsidentin erzählt, begann erst über drei Monate später als es bei den vorherigen Staffeln üblich war - unverständlich.

So viel für heute. Generell zum Abschnitt Konzeption: offenbar gab es einiges Hin und Her der Autoren und Produzenten. Könntest du das nicht, um es übersichtlich zu machen (und den Fließtext zu entlasten), in einer Tabelle oder Grafik darstellen? --Stilfehler (Diskussion) 00:56, 16. Jan. 2020 (CET)

Zu deinem letzten Vorschlag: Wenn es eine überschaubare Anzahl an Personen wäre, dann wäre das womöglich ein gangbarer Weg. Aber es sind zu viele Personen, die dann aufzulisten wären. Deshalb sollen sie üblicherweise auch nicht in der Infobox aufgeführt werden. Ich denke, es ist besser, nur die wichtigsten zu nennen.--Stegosaurus (Diskussion) 18:22, 16. Jan. 2020 (CET)
Drehbuchautoren und Zahl der Episoden, an denen sie mitgeschrieben haben
Autor Staffel
1 2 3 4 5 6 7
Alex Gansa 4 2 4 2 5 4 2
Howard Gordon 3 2 - 1 1 1 1
Ich meinte gar nicht die Infobox, sondern eine Extra-Tabelle (rechts ein angedeutetes Beispiel) oder -Grafik (letzteres nur, falls du mit Inkscape o. ä. umgehen kannst) speziell zum Kreativteam. Die würde auch die visuelle Gesamterscheinung des Artikels etwas auflockern. --Stilfehler (Diskussion) 18:36, 16. Jan. 2020 (CET)
Ich meinte auch nicht die Infobox, sondern durchaus auch eine Extra-Tabelle. Die Infobox habe ich nur vergleichsweise genannt, weil es darin auch Felder für Drehbuchautor, Regisseur und Produzent gibt. Aber wie gesagt, ich denke, so eine Tabelle (mit Produzenten, Autoren, Regisseuren) wäre zuviel des Guten, es wären zuviele Personen. Die Anzahl der Einsätze der Regisseure und Autoren könnte man zudem ohnehin schon jetzt durch Sortierung aus der Episodenliste ablesen.--Stegosaurus (Diskussion) 19:33, 16. Jan. 2020 (CET)
Kein Problem, war auch nur eine Idee. --Stilfehler (Diskussion) 00:21, 17. Jan. 2020 (CET)

@Stilfehler: Spätestens nächsten Sonntag würde ich gern das Review beenden. Alle bis dahin noch kommenden Verbesserungsvorschläge werde ich gern umsetzen.--Stegosaurus (Diskussion) 09:58, 19. Jan. 2020 (CET)

Zuvor[Quelltext bearbeiten]

Das zum Modewort gewordene „zuvor“ habe ich einmal entfernt; es kommt aber immer noch zu oft im Artikel vor. Statt „am Tag zuvor“ könnte es zum Beispiel auch „am Vortag“ heißen oder an anderer Stelle das fast vergessene „vorher“ eingesetzt werden. -- Lothar Spurzem 00:00, 16. Jan. 2020 (CET)

Ok, ich hab ein paar Vorkommen ersetzt.--Stegosaurus (Diskussion) 18:24, 16. Jan. 2020 (CET)