Wikipedia:Review/Naturwissenschaft und Technik

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Werkzeugmaschine[Bearbeiten]

Eine moderne Werkzeugmaschine im Arbeitseinsatz mit Spritzdüsen für das Kühlschmiermittel

Unter einer Werkzeugmaschine versteht man alle Maschinen, die zur Fertigung von Werkstücken mit Werkzeugen dienen, deren Bewegung zueinander durch die Maschine vorgegeben wird.

Hallo, ich habe diesen schon recht umfangreichen Artikel gefunden und möchte ihn auf lesenswert ausbauen. Einige Korrekturen und Ergänzungen habe ich bereits vorgenommen. Was fehlt noch? -- Der-Wir-Ing (Diskussion) 21:04, 19. Mai 2015 (CEST)

Hallo Der-Wir-Ing, Du solltest noch zahlreiche wikilinks anbringen, z. B. Bodenform, Mineralguss, Gusseisen u.v.a. Dann sind die Einzelnachweise etwas einseitig, da nur auf "Weck, Brecher: Werkzeugmaschinen" verwiesen wird. --Partynia RM 17:42, 29. Mai 2015 (CEST)
Danke. Kleiner Hinweis noch. Ich bin gerade dabei einen Abschnitt zur Geschichte zu vorzubereiten. --Der-Wir-Ing (Diskussion) 21:53, 29. Mai 2015 (CEST)

Was mir auffällt:

  • "Sie ist folglich die einzige Maschinenart die sich selbst herstellen kann (...)" → In dieser Disziplin sind 3D-Drucker mindestens gleichauf. Soweit ich informiert bin, werden solche Rapid-Prototyping-Stationen üblicherweise nicht den Werkzeugmaschinen zugerechnet. Das sich selbst herstellen ist ohnehin nur recht eingeschränkt zu verstehen. Welche Werkzeugmaschine kann schon einen Mikroprozessor, oder einen Glasmaßstab herstellen? Ich würde es in der Einleitung schlicht weglassen.erledigt Erledigt
  • "Nicht zu den Werkzeugmaschinen zählen (...)" → Es ist selten gut, in einem Wikipedia-Artikel zu sagen, was das Lemma nicht ist. Besser ist eine rein positive Beschreibung, welche Maschinentypen allgemein als Werkzeugmaschine angesehen werden.erledigt Erledigt
  • "Die Bearbeitungsgenauigkeit (Präzision) spanender Werkzeugmaschinen liegt (...)" → Genauigkeit ist nicht dasselbe wie Präzision.
  • "Ultrapräzisionsmaschinen erreichen Genauigkeiten von weniger als 1/1.000.000 mm (1 nm) (z. B. für die Bearbeitung von Laseroptiken)." → Nullenbandwürmer machen eine Zahlenangabe nicht verständlicher. Laserspiegel können mit einer Abweichung von weniger als 1 nm Oberflächenrauigkeit hergestellt werden. Das heißt allerdings nicht, dass die Abmessungen des Spiegels auf 1 nm genau bekannt sind. Insbesondere ist es nicht möglich, beliebige Formen mit dieser Genauigkeit herzustellen. Außerdem werden solche Schleifmascheinen typischerweise nicht als "Werkzeugmaschine" bezeichnet.
  • Ich vermisse in der Einleitung an prominenter Steller einen Verweis auf die wichtigen Grundtypen spanender Mascheinen Drehmaschine, Fräsmaschine und Bearbeitungszentrum. Außerdem könnte kurz auf Walzmaschinen und Erodiermascheinen eingegangen werden.erledigt Erledigt
  • "Für die umformende und spanende Bearbeitung werden überwiegend Hochleistungs-Bearbeitungswerkzeuge benötigt." → Werbesprache erledigt Erledigt
  • Die Einleitung sagt nichts zur Geschichte.
  • "In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts waren Deutschland und Japan, sowie mit etwas Abstand die USA führend auf dem Weltmarkt. (...)" → solche Ranglisten-Aussagen brauchen zwingend einen nachvollziehbaren Beleg aus nachvollziehbarer, zuverlässiger Quelle.
  • Der Hauptteil des Artikels macht recht spezifische Aussagen über eine Art kleinsten gemeinsamen Nenner von Werkzeugmaschinen. Etwa den Antrieb, das Gestell, Werkzeugaufnahmen oder die Steuerung. Bis dahin weiß ich als Leser aber noch nicht, was denn alles zu den Werkzeugmaschinen gehört. Erst ganz am Ende des Artikels findet sich ein Abschnitt dazu. Diese Reihenfolge sollte umgekehrt werden.erledigt Erledigt
  • Der Abschnitt Arten von Werkzeugmaschinen besteht im Moment nur aus einer thematisch sortierten Liste mit Links zu diversen Artikeln über Maschinentypen. In einem lesenswerten würde ich an dieser Stelle einen ausformulierten Fließtext erwarten.erledigt Erledigt
  • Der Artikel könnte deutlich mehr Illustration vertragen. Wenn es auf Commons nichts passendes gibt, könnte ich eventuell eine Fotosession einlegen. Ich habe losen Kontakt zu mechanischen Werkstätten von Uni-Instituten (Physik, Maschinenbau)...

Soviel erstmal. ---<)kmk(>- (Diskussion) 19:48, 7. Jun. 2015 (CEST)

Danke für die Hinweise; das meiste hab ich schon umgesetzt. Einteilung ist nun ausformuliert und kommt gleich nach Geschichte. @KaiMartin: Magst du nochmal drüberlesen? Auf commons hab ich mal gesucht. Vor allem zu den unterschiedlichen Gestellen sollte es Bilder geben damit man sich die richtig vorstellen kann. Ich war da aber mit keinem wirklich zufrieden. Willst du vielleicht mal auf commons schauen oder deine Kontakte fragen? --Der-Wir-Ing (Diskussion) 17:38, 11. Jun. 2015 (CEST)

Einige Anmerkungen:

  • In der Geschichte fehlt die Lochkarten Steuerung.erledigt Erledigt
  • Die Einteilung von Werkezugmaschinen ist je nach Eigenschaft unterschiedlic. Es gibt auch die Grobeinteilung in manuell bediente halb- und automatische, wenn ich mich recht entsinne.
    • Ist mir bisher noch nie untergekommen. Aber die Einteilungsmöglichkeiten sind tatsächlich sehr vielfältig.--Der-Wir-Ing (Diskussion) 16:21, 13. Jun. 2015 (CEST)
  • Was mir ein wenig kurz kommt ist der Bezug zum Sondermaschinenbau bzw zum Serienmaschinenbau (wie etwa bei CNC Maschinenen) das spielt dann auch in den Einsatz von Werkzeugmaschinen hinein für die Kleinserien, Großserien und Massenproduktion
    • Meinst du die Branche? Ich überlege ob ich noch einen kleinen Artikel Werkzeugmaschinenbau schreiben soll. Aber über Sonder- und Serienmaschinenbau hab ich bisher nichts gefunden an Literatur. Ich überlege auch noch ob ich die Massenproduktion im Geschichtsabschnitt erwähnen sollte. Die wurde von Taylor entscheidend geprägt und der ist auch ein Erfinder des HSS-Stahls --Der-Wir-Ing (Diskussion) 16:28, 13. Jun. 2015 (CEST)
  • Beim Gestell solltest du ggf erst auf die Bauweise eingehen, die dann die WZMs klassifiziert und je nach Einsatzzeweck ausgelegt sein müssen. Die C-Form Bauweise fehlt, wenn ich es richtig sehe.erledigt Erledigt
  • Bei CAD solltest du noch die Stufe weiter gehen zu CIM.
    • Wo kommt denn bisher CAD vor? Oder meinst du CNC? Aber irgendwo sollte man das ganze CAx-Thema erwähnen. Vorschläge? --Der-Wir-Ing (Diskussion) 16:37, 13. Jun. 2015 (CEST)
  • Werkstückwechsler seh ich kritisch. Das Beladungskonzept ist von Maschine zu Maschiene unterschiedlich - Eine Spannvorrichtung ist an sich was es braucht. Das auf modernen Bearbeitungszentren (hier kommt etwas die Einteilung nach Automatisierungsgrad zum trag) ein Werkstückwechsler eigenbaut sein kann ist halt Bonus. Du schreibst auch Palettenwechsler. Es geht auch die Zuführung und Entnahme über Roboter in den Arbeitsraum, ebenso aufgefürht, aber hier ist im Arbeitsraum halt die Spannvorrichtung.
    • Was schlägst du vor? Rausnehmen, erweitern, ersetzen? --Der-Wir-Ing (Diskussion) 16:21, 13. Jun. 2015 (CEST)

Zur Geschichte rege ich mal noch [1] und [2] an. --Airwave2k2 (Diskussion) 20:11, 11. Jun. 2015 (CEST)

Danke. Die Geschichtsabschnitte in den Büchern beziehen sich anscheinend alle auf das umfangreiche (600 Seiten) Werk von Spur "Vom Wandel der Industriellen Welt durch Werkzeugmaschinen". Das Buch geht aber Schwerpunktmäßig auf die Herstellerbranche ein, sowie die Umstände der WZM-Nutzung (Manufakturen, Massenproduktion, Fabrikorganisation, etc.) Hast du noch irgendwelche konkreten Wünsche zur Geschichte? Ich hab eigentlich genug Material für einen eigenen Artikel. --Der-Wir-Ing (Diskussion) 16:37, 13. Jun. 2015 (CEST)
Ich denke ein eigener Artikel ist dann die bessere Alternative. Diesen dann als Hauptartikel verlinken sollte, soweit jetzt alle Aspekte aufgeführt sind es wohl tun. Ich bin ein großer Freund der Vieweg Verlags Bücher weil sie etwas abgesondert für den Hochschulgebrauch gemacht sind, und nicht für den gestandenen Ingenieur. Der Artikel darf halt nicht in eine Fachwissenschaftliche Arbeit abgleiten, sondern hat halt der Allgemeinverständlichkeit wegen Kompromiße zu machen. Das würde ich dem ganzen noch auf den Weg geben wollen. Ansonsten sieht das schon recht gut aus. --Airwave2k2 (Diskussion) 16:13, 24. Jun. 2015 (CEST)

Erst mal zu der Definition. Ich gehe davon aus dass Handmaschinen keine Werkzeugmaschinen sind, oder? Indirekt lese ich das aus der Einleitung durch die Vorschubbewewegung. In der DIN 69 651 Mechanisierte und mehr oder weniger automatisierte Fertigungseinrichtung, die durch relative Bewegung zwischen Werkstück und Werkzeug eine vorgegebene Form am Werkstück oder eine Veränderung einer vorgegebenen Form an einem Werkstück erzeugt. ist das auch schwammig definiert, wobei ich davon ausgehe dass mit Mechanisierte und mehr oder weniger automatisierte Fertigungseinrichtung eben keine Handmaschine gemeint ist. Die Liste der Werkzeugmaschinen zeigt aber ein anderes Bild, dort findet man z. B. Abbruchhammer, Bohrschrauber, Schwingschleifer oder Stichsäge welche es anscheinend nur als Handgerät gibt. Also, sind Handmaschinen keine Werkzeugmaschinen?--Avron (Diskussion) 12:38, 15. Jun. 2015 (CEST)

Handmaschinen sind keine WZMs da sie vom Bediener gegenüber dem Werkstück geführt werden. In einer früheren Version stand das mal ausdrücklich so drin, das wurde aber kritisiert weil man ja in einem Artikel nicht reinschreibt worum es nicht geht. Ich wollte aber sowieso noch einen kleinen Absatz "Definiton" schreiben und die auch erläutern. Die Liste ist natürlich Blödsinn, da müsste mal jemand drüberschauen. --Der-Wir-Ing (Diskussion) 18:16, 15. Jun. 2015 (CEST)
Der neue Abschnitt "Definitionen" gefällt mir gut.--Avron (Diskussion) 11:04, 23. Jun. 2015 (CEST)

zu Geschichte. Es gab sicherlich Fiedelbohrer, ob es tatsächlich Steinbohrapparate gab, ist anscheinend umstritten. Sie wurde zwar von Hand betrieben, erfüllte aber sonst bereits alle Merkmale einer Werkzeugmaschine. Na ja. Einen einfacher Fidelbohrer kann man nicht wirklich als Werkzeugmaschine bezeichnen. Er wurde manuell stabilisiert, der Druck kam auch vom Menschen, also analog einer modernen elektrischen Handbohrmaschine. Anders sah es bei einem Steinbohrapparat aus, sollte es diesen wirklich gegeben haben. In der Antike kamen erste Drehbänke auf, sowie Schleif- und Bohrmaschinen, die schon durch Wasserkraft oder durch Tiere im Göpel angetrieben wurden. So weit richtig, nur waren diese Drehbänke eben noch keine Werkzeugmaschinen sondern Vorläufer was aus dem Text nicht deutlich wird.--Avron (Diskussion) 13:15, 23. Jun. 2015 (CEST)

Die Steibohrapparaturen muss es gegeben haben, allein schon weil ungewöhnlich Löcher in Steinen zu finden sind, die eben nicht durch Bohrkernbohrer aus unserer Zeit dort hinein gelangten, aber das ist ein Thema was weg führt. Fidelbohrer haben eine Führung, damit ist das Thema auch klar einer WZM zuzuorden. Die Anmerkung zu Vorläufern finde ich gut.
Nach den Überarbeitungen "Bohrschraubern, Stichsägen oder Winkelschleifern („Flex“)" - ich würden meinen das man da etwa eine gegenüberstellung machen könnte in der Art Stichsäge zu Bandsäge; Hobel zu Hobel Maschine und so weiter.
Mit "Werkstückwechsler" bin ich immer noch unzufrieden. Spannvorrichtung oder Werstückaufnahme halte ich für korrekter.
Als ich über Betriebs- und Hilfsstoffe nachgegrübelt hab vielen mir Schweißmaschienen ein, die ja auch die Drahzuführung haben und ggf noch eine unter Pulver Schweißung machen ja nach Fertigungsverfahren. Evtl. sollte man auf den Bereich der Hilfsstoffe sofern literarisch Beschrieben noch getrennt eingehen. --Airwave2k2 (Diskussion) 16:39, 24. Jun. 2015 (CEST)
Fiedelbohrer haben keine Führung, das ist der Unterschied zum Steinbohrapparat (siehe auch en:Bow drill)--Avron (Diskussion) 13:02, 25. Jun. 2015 (CEST)
Ich bezog mich auf die Nachbildung des Fidelbohrers die auch im WZM Artikel zu sehen ist. Die Fiedel ist nur die Antriebsbezeichnung für die Rotationsbewegung (Wen du einen Fidelbohrer nur als das ansiehst was die Abbildung aus Ägypten zeigt geb ich dir natürlich recht). Das ein Fiedelbohrer ohne Führung keine WZM ist ist halt das selbe wie eine Hand-Kreissäge keine WZM ist, erst wenn man sie in einen Tisch spannnt und der Tisch dem WS vorgibt wie der Schnitt verläuft. Aber ich versteh glaub worauf du hinaus willst. Eigentlich müsste man korrekterweise das Bild beschreiben mit Bohrmaschiene mit Führung und Fidelantrieb ohne wechselbares Werkzeug. oder so ähnlich ;) --Airwave2k2 (Diskussion) 13:44, 25. Jun. 2015 (CEST)


Beim Bau der benötigten Zylinder von etwa einem Meter Durchmesser und zwei Metern Länge stieß man an die Grenzen der damaligen Technik: Eine Maßabweichung von zwei Zentimetern galt als gutes Ergebnis. 1775 gelang John Wilkinson der Bau einer Bohrmaschine die zuverlässig eine Abweichung von wenigen Millimetern einhalten konnte. Dadurch wurde der Bau von Dampfmaschinen nach der von James Watt erdachten Konstruktion möglich die einen wesentlich höheren Wirkungsgrad aufwies, nachdem Watt zehn Jahre lang nach einem geeigneten Verfahren zur Herstellung der Zylinder gesucht hatte Diese Details stehen nicht mal im Artikel Dampfmaschine (aber in James Watt) ich musste den Abschnitt mehrfach lesen, um zu verstehen dass dieser eigentlich nichts mit Werkzeugmaschinen zu tun hat. Besser die verwirrenden Detail um die Bohrmaschine weglassen.--Avron (Diskussion) 13:18, 26. Jun. 2015 (CEST)

Stilistisch bin ich auch unzufrieden mit dem Satz. Die Bohrmaschine von Wilkinson ist die Werkzeugmaschine um die es hier geht, und die hat eben erst den Baud der Dampfmaschine nach Watt ermöglicht. Ein Bild wäre natürlich echt schön von der Masichne, das Ding hatte einen Bohrdurchmesser von 2 Metern und wurde durch ein Wasserrad angetrieben. --Der-Wir-Ing (Diskussion) 14:09, 27. Jun. 2015 (CEST)
Habe versucht, das etwas verständlicher zu formulieren. --Summ (Diskussion) 14:58, 1. Jul. 2015 (CEST)
Danke. hier sieht man übrigens die Bohrmaschine von Wilkinson. --DWI (Diskussion) 20:14, 1. Jul. 2015 (CEST)
Und was hat jetzt die Bohrmaschine von Wilkinson mit Werkzeugmaschinen zu tun? Erfüllte diese Bohrmaschine bereits die Definition einer Werkzeugmaschine?--Avron (Diskussion) 11:11, 2. Jul. 2015 (CEST)
Ja WZ und WS werden zueinander durch die WZM vorgegeben geführt beim Arbeitseingriff des WZ. --Airwave2k2 (Diskussion) 13:40, 2. Jul. 2015 (CEST)
Auf diese Bohrmaschine wird in der Literatur ausführlich eingegangen. Sowohl in den beiden Büchern von Spur (im Artikel) als auch bei Proyläen Technikgeschichte. Deshalb ist sie auch im Artikel. --DWI (Diskussion) 18:21, 2. Jul. 2015 (CEST)
  • Auf der Pariser Weltausstellung 1867 wurde erstmals der Spiralbohrer gezeigt. Es dauerte allerdings wegen des hohen Preises trotz großer Vorteile bis 1890, bis er sich gegen den Spitzbohrer durchsetzen konnte. Der Spiralbohrer war ein großer Entwicklungsschritt für die Werkzeugtechnik, nicht nur für die Wekrzeugmaschinen. Ich vermute stark, dass man die Spriralbohrer nur mit Drehmaschinen in größeren Stückzahlen herstellen konnte, also so würde sich der Kreis wieder schliessen.
  • 1842 konstruierte der Engländer James Nasmyth einen dampfgetriebenen Schmiedehammer. Der Link auf den Schmiedehammer ist verwirrend, lieber Dampfhammer. Aber auch hier wie: Nicht jeder Maschinenhammer entspricht der Definition der Werkzeugmaschine, wenn der Vorschub des Werkstücks fehlt.
  • ... aber auch auf die Bedienung und die Bedeutung der Haupt- und Nebenzeiten einging. Haupt- und Nebenzeiten werden erst weiter unten mit dem link auf den nicht passenden Artikel Hauptzeit gewählt; Betriebsmittelzeit ist wohl passender.erledigt Erledigt --Avron (Diskussion) 11:27, 3. Jul. 2015 (CEST)

Handtransplantation[Bearbeiten]

Eine Handtransplantation ist die Verpflanzung einer Hand von einem toten Spender auf einen lebenden Empfänger, der seine eigene Hand durch ein traumatisches Ereignis verloren hat. Für mache Patienten stellt die Handtransplantation eine wichtige Option beim Wiedererlangen ihrer Funktionalität dar. Die Handtransplantation hat die Besonderheit gegenüber anderen Transplantationsformen, wie einer Nierentransplantation, dass sie nicht lebensnotwendig ist, aber dafür die Lebensqualität verbessert.

Ziel soll es sein, den Artikel mindestens auf lesenswert zu bekommen. Meine Fragen sind: Was fehlt noch? Was ist zu viel? Was ist unverständlich? Oder auch: Was ist zu sehr vereinfacht? --Sonabi (Diskussion) 12:51, 5. Jun. 2015 (CEST)

Ganz gut, aber doch fehlt mir etwas: Wie sieht das ganze wirtschaftlich aus? Wie hoch sind die kosten? Zahl die Krankenkasse? Wie soll es weitergehen?--JTCEPB (Diskussion) 01:01, 6. Jun. 2015 (CEST)
Bezüglich dessen habe ich ein paar Abschnitte darüber ergänzt, wie die Handtransplantation in den Verschiedenen Länder umgesetzt wird. In Österreich scheinen die Kassen die Kosten von ca. 250.000 € pro Operation zu zahlen. In Deutschland scheint die Transplantation von Händen verboten zu sein (indirekt, weil das Gewebe zu lange untersucht werden müsste, um noch brauchbar zu sein). Deswegen gab es auch erst eine Transplantation. Die Abschnitte könnten auch noch ausgebaut werden.

Danke für die Vorschläge --Sonabi (Diskussion) 13:08, 6. Jun. 2015 (CEST)

Ich habe den Artikel sprachlich überarbeitet.
In der Artikelmitte wird beschrieben, dass Nerven verbunden werden, weiter unten wird beschrieben, dass Nerven in die Hand hineinwachsen müssen. Was nun? Ich vermute das eine sind Nerven für Muskeln, das andere für Tastsinn/Hitze/... aber das sollte ggf. beschrieben werden.
Es werden eigentlich nur die Nervenhüllen verbunden. Die Axone der Nerven sterben spätens nach der Operation ab, deshalb müssen sie erst wieder in den neuen Arm einwachsen. Du hast Recht, dass ist im Artikel nicht ausreichend (eigentlich gar nicht) dargestellt. Ich werde es ergänzen. --Sonabi (Diskussion) 13:08, 6. Jun. 2015 (CEST)
Kosten würden mich auch interessieren.
Ich habe deshalb noch einen Abschnitt Kosten einer Handtransplantation ergänzt.--Sonabi (Diskussion) 13:58, 6. Jun. 2015 (CEST)
An welcher Stelle des Arms finden Handtransplantationen üblicherweise statt (und was passiert, wenn dem Empfänger mehr oder weniger als das amputiert wurde)? Wie ist die Verbindung mit Armtransplantationen, von denen auch eine erwähnt wird? --mfb (Diskussion) 01:32, 6. Jun. 2015 (CEST)
Als Handtransplantation würde streng genommen man eine Transplantation einer Hand (also bis zum Ellenbogen) bezeichnen. Liegt der Stumpf (vor der OP) höher, z.B. in T-Shirt-Höhe, würde man von einer Armtransplantation sprechen. Meistens wird aber nicht zu streng differenziert. Zumindest, was ich an Literatur und Quellen bis jetzt gesehen habe. Ich werde aber diese theoretische strenge Differenzierung noch irgendwo einbauen. Danke für die Vorschläge --Sonabi (Diskussion) 13:08, 6. Jun. 2015 (CEST)
In meinen Augen ein gelungener Artikel, der auch medizinethische Aspekte erörtert. Ein paar Formulierungen habe ich gleich selbst verbessert. Das mit dem Einwachsen der Nerven sollte vielleicht noch etwas näher erläutert werden, und die Wachstumsgeschwindigkeitsangabe mit einer Quelle versehen. Zu den Anbietern in GB: Der National Health Service ist das nationale Gesundheitssystem, aber keine spezielle Einrichtung an der solche OPs duchgeführt werden. Uwe G. ¿⇔? RM 18:22, 6. Jun. 2015 (CEST)
Vielen Dank. Das mit den Nerven habe ich noch einmal ergänzt und mit imho ausreichenden Quellen versehen. Ich hoffe es ist jetzt kar und verständlich genug. Wegen National Health Service: Ich bin da auf diese schöne Seite gestoßen und auf der stand das mit dem NHS. Eine Liste mit Krankenhäusern, an denen eine solche OP durchgeführt wird, habe bislang leider vergeblich gesucht – wäre schön, wenn die jemand finden würde. Ich dachte nicht an NHS als Zentrum oder Klinik, sondern allgemein daran dass sie es quasi unterstützen. Würde eine Änderung der Formulierung reichen? Wenn jemand ein Krankenhaus in GB findet, das das eine Handtransplantation durchführt kann er es auch gerne ersetzten (wäre mir lieber). --Sonabi (Diskussion) 19:39, 6. Jun. 2015 (CEST)

Mal eine andere Frage: Was würde denn noch zu exzellent fehlen? --Sonabi (Diskussion) 16:53, 9. Jun. 2015 (CEST)

Dinge, die mir einfallen: Wie viele Operationen werden/wurden weltweit durchgeführt? Wie leistungsfähig sind Prothesen, und woran wird die Entscheidung festgemacht, was geeigneter ist? Ist der Tastsinn bei den genannten 90% vergleichbar mit dem einer eigenen Hand oder nur sehr rudimentär ("ich fasse etwas an")? Wie sieht es mit Temperatur und Schmerz aus? Treten Phantomschmerzen auf? Die amerikanische Studie gibt Kosten für eine lebenslange Behandlung an. Zum einen ist die angegebene Genauigkeit Unfug (auf den Dollar genau?), zum anderen hängen diese Kosten ganz offensichtlich vom Alter des Empfängers ab - jüngere Empfänger leben im Schnitt länger mit der Hand. Die Zahl sollte zunächst sinnvoll gerundet werden, und dann mit mehr Information ausgestattet werden worauf sie sich bezieht. --mfb (Diskussion) 18:00, 9. Jun. 2015 (CEST)
Ah, sehr schön.
Die amerikanische Studie gibt schon die Kosten an (Vgl. [3]); ich hatte nur versehentlich das Abstract verlinkt und etwas mit einer anderen Studie vertauscht, aber das habe ich verbessert. Es geht um geschätzte, durchschnittliche Kosten – Was wäre denn deiner Meinung nach eine sinnvolle Rundung? Ich hab es jetzt mal auf 1000 gerundet. Als Richtwert an Jahre, die der Empfänger nach der OP noch lebt, wurden 40 Jahre angenommen. Ich habe jetzt auch noch einige Informationen hinzugefügt; vielleicht kann bezüglich dessen, mal jemand schauen, was der korrekte deutsche Begriff für „incremental cost-utility ratio“ ist.
Weitere Ergänzungen werde ich dann morgen vornehmen. --Sonabi (Diskussion) 23:04, 9. Jun. 2015 (CEST)
Quelle 58 hat als Link den Seite-Bearbeiten-Link statt einem Weblink. Die beiden Studien unterscheiden sich um einen Faktor von 1.5, es wäre sehr verwunderlich, wenn eine davon genauer als 10% wäre (beide sind es sicher nicht). Mehr als zwei Dezimalstellen sind also nicht sinnvoll. Das bedeutet auch, dass die Kosten für eine und zwei Hände nahezu identisch sind, was ich auch so beschreiben würde (recht interessanter Punkt, man würde zumindest bei der Operation fast die doppelte Arbeit erwarten, und die ist ein wesentlicher Teil der Kosten). --mfb (Diskussion) 16:59, 10. Jun. 2015 (CEST)
Ich habe jetzt ein paar Infos zum Sensibilität (Tastsinn, etc.) erg. Phantomschmerzen können nach einer Handtransplantation sogar verschwinden.--Sonabi (Diskussion) 23:37, 29. Jun. 2015 (CEST)

Du hast den Artikel schön recherchiert und gut geschrieben - gerade auch den historischen Teil. Was mit fehlt ist eine - wenn auch spärliche Bebilderung und etwas mehr zur OP als solcher. Da hast Du beispielsweise die Überlebensdauer des Gewebes, die Regeneration der neuronalen Strukturen etc. nur angerissen. Zudem wären auch Daten zur späteren Leistungsfähigkeit der Patienten sinnvoll - in welchem Maße konnte sie die neue Hand einsetzten (evtl. einen handwerklichen Beruf wieder ausführen, wieder beidhändig Manuskripte tippen/schreiben etc.) Viele Grüße Redlinux···RM 14:16, 14. Jun. 2015 (CEST)

Danke. Die Bebilderung stellt wohl ein Problem dar. Ich kenne mich mit Bildern auf Wikipedia nicht sonderlich aus, aber zumindest auf Commons habe ich nichts gesehen (zumindest nichts, was die Handtransplantation direkt darstellen würde). Daten zur späteren Leistungsfähigkeit werde ich noch ergänzen. --Sonabi (Diskussion) 23:37, 29. Jun. 2015 (CEST)

Ein schöner Beitrag, jedoch sollte imho noch etwas an Formulierung und Ausdruck gefeilt werden. Habe die Einleitung etwas entschwurbelt und schaue mir den Rest auch nochmal genauer an, wenn's genehm ist. Grüsse --CV RM 09:24, 3. Jul. 2015 (CEST)

Dankeschön. Ja an die Formulierung wird wohl teils etwas zu umständlich sein – ich habe irgendwie einen Hand zu Schachtel-Sätzen ;) Natürlich ist es also genehm, danke dafür. Besonders dankbar wäre ich, wenn sich noch einer von den Medizinern den Abschnitt der Operation ansieht (Hauptquelle ist das Buch Handtransplantation von Dubernard, unter Literatur zu finden, und ich würde gern ausschließen, dass ein Übersetzungsfehler passiert ist.) Punkt 3.3 unter Operation wird noch ausgebaut – vielleicht da noch keine Verbesserungen vornehmen. Danke --Sonabi (Diskussion) 12:11, 3. Jul. 2015 (CEST)

Ich bin vorraussichtlich bis zum 12. Juli im Urlaub und daher inaktiv. Daher bitte ich um Verständnis, wenn ich auf Vorschläge hier im Review nicht eingehen kann. Unten findet sich eine Liste mit Punkten, die noch (von mir) zu erledigen sind. Sollte ich etwas vergessen haben, oder sollte jemandem noch etwas einfallen, bitte eintragen. Bitte das Review nicht beenden. Danke --Sonabi (Diskussion) 16:02, 4. Jul. 2015 (CEST)

Punkte die noch zu erledigen sind:

  • aktuelle Zahl weltweit durchgeführter Handtransplantationen finden --Sonabi (Diskussion) 16:02, 4. Jul. 2015 (CEST)
  • alltagsbezogene Daten zur späteren Leistungsfähigkeit des Patienten (in welchem Maße ist Tippen/Schreiben/Hemd zuknöpfen möglich?) ergänzen --Sonabi (Diskussion) 16:02, 4. Jul. 2015 (CEST)
  • evtl. sprachliche Überarbeitung --Sonabi (Diskussion) 16:02, 4. Jul. 2015 (CEST)
  • an die Mediziner: Bitte noch mal den Abschnitt Handtransplantation#Operation anschauen; dieser wurde umfassend ergänzt. --Sonabi (Diskussion) 16:02, 4. Jul. 2015 (CEST)

Hochleistungskunststoffe[Bearbeiten]

Hochleistungskunststoffe sind Kunststoffe, die höheren Ansprüchen genügen, als Standard- oder technische Kunststoffe. Gleichzeitig sind sie aber auch teurer und werden in geringeren Mengen verwendet. Sie grenzen sich gegenüber Standard- und technischen Kunststoffen in erster Linie durch ihre Temperaturbeständigkeit, aber auch ihre Chemikalienbeständigkeit und ihre mechanischen Eigenschaften, ihre Produktionsmenge und ihren Preis ab.

Nachdem ich noch einige Details des Artikels geändert habe, bin ich recht zufrieden und bitte um ein Review. Viele Grüße und herzlichen Dank --Minihaa (Diskussion) 16:32, 10. Jun. 2015 (CEST)

Hallo ich bin jetzt endlich dazugekommen den Artikel mal richtig durchzulesen:

  • Synonyme sollte man in der Einleitung erwähnen und am besten Weiterleitungen anlegen.
    • Hightech-kunststoffe 3.590 Ergebnisse bei Google Books, 1.090 Ergebnisse für Hochleistungskunststoffe, Hochtemperatur-Kunststoffe 2.950, Hochleistungspolymere 458. Alle Synonyme in der Einleitung zu erwähnen wäre mir zu viel, aber Hochtemperatur-Kunststoffe macht vermutlich noch Sinn. Weiterleitungen sind ein guter Hinweis, sind jetzt alle angelegt. --Minihaa (Diskussion) 20:18, 11. Jun. 2015 (CEST)
      • Bloß nicht die Hochtemperatur Kunststoffe sind eine Unterart von Hochleistungskunststoffen, so wie es Hochleistungskunststoffe sind die etwa extrem Säurebeständig sind usw. Hochleistungspolymere und Hightec ist ggf relevant für den englischen Sprachraum, bringt aber das Thema in der deutschen WP so nicht weiter. --Airwave2k2 (Diskussion) 16:43, 24. Jun. 2015 (CEST)
  • Die Einteilung wirkt etwas unstrukturiert. Standart-, technische- und Hochleistungskuststoffe sind allesamt Thermoplasten? Dann sollte man das auch gleich in der Einleitung so sagen.
    • Guter Hinweis. Ist jetzt noch etwas unstrukturiert? Was dann genau? --Minihaa (Diskussion) 20:18, 11. Jun. 2015 (CEST)
      • Mir war bisher nicht bekannt das die Thermoplasten in diese drei Gruppen eingeteilt werden und das geht momentan auch nicht direkt aus dem Artikel hervor. Bei Einteilungen kann man grundsätzlich dreiteilig vorgehen: Obergruppe (x ist ein Teil von A) Nebenordnung (y und z sind auch Teile von A) und dann die eigentliche Einteilung (x besteht aus b, c, d...) --Der-Wir-Ing (Diskussion) 17:31, 12. Jun. 2015 (CEST)
@Der-Wir-Ing: Die eigentliche Einteilung steht jetzt implizit in der Einleitung und ist explizit im Artikel Thermoplaste aufgeführt (direkt in der Einleitung verlinkt), Obergruppe ist ebenfalls in Einleitung aufgeführt. Die Nebengruppe ist in Begriffsdefinition aufgeführt, über zwei klicks könnte man alternativ zu Kunststoff#Einteilung_nach_mechanisch-thermischem_Verhalten gelangen. Passt es dir so? Ich möchte die Einleitung möglichst kompakt halten. --Minihaa (Diskussion) 19:06, 18. Jun. 2015 (CEST)
  • Zum Bild: "opak" war mir bisher unbekannt. Leider kann man das so nicht verlinken. Statt "flexibel" und "spröde" kenne ich (im Maschinenbau) das Begriffspaar duktil/zäh und hart.
  • Mir fehlen auch ein paar konkrete mechanisch/technische Werte. Es kommt vor allem die maximale Einsatztemperatur vor. Was ist mit Festigkeit, Dichte, Härte, etc.?
Habe ich in Tabelle eingefügt. Sehr guter Hinweis! erledigt Erledigt – --Minihaa (Diskussion) 19:06, 18. Jun. 2015 (CEST)
  • Die Geschichte geht von 1960-1972. Was gabs denn so in den letzten 40 Jahren?

--Der-Wir-Ing (Diskussion) 16:31, 11. Jun. 2015 (CEST)

Das sind gute Ergänzunen. Ich kümmere mich in der nächsten Woche darum. Viele Grüße und schonmal Danke --Minihaa (Diskussion) 20:18, 11. Jun. 2015 (CEST)
Ist in Ordnung so. --Der-Wir-Ing (Diskussion) 19:12, 18. Jun. 2015 (CEST)
Klasse. Um Geschichte und Verlinkung kümmere ich mich demnächst noch. Viele Grüße --Minihaa (Diskussion) 21:53, 18. Jun. 2015 (CEST)

Bakelit ist als Duroplast durchaus ein hitzebeständiger Kunststoff. In wie weit erfüllt Bakelit die Anforderung ohne Zusatzstoffe über die 150°C Marke Temperaturbeständig zu sein? Ist das eigentlich aufgeführt. Was mir auffällt ist die frage nach elektrischer Isolierung. Kunststoffe für die Spulenpackungen in Generatoren sind da sehr empfindlich und könnten auch in die Hochleistungs-kunststoffe hineinzählen schätze ich. Da sollte nochmal ein Blick in die Richtung gehen. --Airwave2k2 (Diskussion) 17:01, 24. Jun. 2015 (CEST)

Der Begriff "Hochleistungskunststoffe" bezieht sich nur auf Thermoplasten (siehe Einleitung des Artikels) - also nicht auf Bakelit, das, (wie du schreibst), ein Duroplast ist. Bezüglich elektrischer Isolierfähigkeit habe ich in der Literatur nicht mehr gefunden, als das, was bereits im Artikel zu lesen ist (spielt insgesamt wohl keine besonders große Rolle). Viele Grüße --Minihaa (Diskussion) 16:38, 5. Jul. 2015 (CEST)

M8 (Rakete)[Bearbeiten]

Die M8, die Übungsvariante M9 und gleichzeitig entwickelten Bazooka-Rakten

Die M8, offizielle Bezeichnung Rocket, HE, 4.5-inch, M8, war eine militärische Rakete, entwickelt durch die United States Army während des zweiten Weltkriegs. Die Rakete wurde durch ein Klappleitwerk stabilisiert und verfügte über elektrische Zündung. Ursprünglich als Luft-Luft-Rakete geplant, wurde sie als Luft-Boden- und Boden-Boden-Rakete eingesetzt. Über 2.500.000 Raketen wurden bis zum Kriegsende 1945 produziert, danach wurde die M8 durch verbesserte Nachfolger ersetzt. Die M8 wurde nur kurz eingesetzt, aber bei der Entwicklung, Produktion und Einsatz wurden wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Eigentlich wollte ich den recht kurzen englishen Artikel schnell mal übersetzen. Beim Überprüfen der Quellen habe ich aber festgestellt, dass zum einen in dem englischen Artikel einiges falsch ist und zum anderen gab es da noch einiges Interessantes zu schreiben. -- Avron (Diskussion) 14:52, 20. Jun. 2015 (CEST)

Ich finde den Artikel schon recht gut. Die technischen Daten könnte man am Anfang des Artikels in einer Box übersichtlich darstellen. Zudem wurde der Zünder bei einer relativ geringen Beschleunigung von 100 g scharfgestellt, was vergleichbar wenig gegenüber einem Artilleriegeschoss (etwa 20.000 g) oder Mörsergranate (etwa 4.000 g) ist In wie weit ist es sinnvoll Raketen mit Artilleriegeschossen und Mörsergranaten zu vergleichen? Sobald der Sicherungsstift des Zünders gezogen wurde, durften deshalb beim Beladen des Startrohres keine großen Erschütterungen stattfinden Ich vermute mal das das genau so in der Quelle steht, aber 100g ist für erschütterungen doch recht hoch, oder nicht? Die Produktion wurde im Juni 1943 gestoppt, um die M8 nachzubessern. Alte Lieferverträge wurden gekündigt, neue wurden mit Revere Copper and Brass aus Rome (New York) abgeschlossen. Wer produzierte denn zunächst? Den Hersteller nennt man doch normlerweise auch bei den technischen Daten. --Der-Wir-Ing (Diskussion) 18:16, 23. Jun. 2015 (CEST)
  • Ich denke auch dass eine Infobox nicht schlecht wäre, aber leider gibt es keine wirklich passende: Kategorie:Vorlage:Infobox_Militär_und_Waffen
  • Im Prinzip ist es ein Aufschlagzünder wie er in Artilleriegranaten verwendet wird. Er unterscheidet sich aber durch die Scharfstellung.
  • 100 g sind nicht viel. Ein Gegenstand, der aus 1 m Höhe auf harten Boden fällt, erreicht 1000 g. (g-Kraft)
  • Ich schaue mal ob ich noch etwas zu anderen Herstellern bzw. Zulieferern finde, aber es wird schwer.
  • Ich hatte zunächst den Hersteller in den technischen Daten, aber die Infoboxen führen diesen in der Regel unter "Allgemeine Information" (z. B. HK MP5). Wenn es eine passende Infobox gäbe...

--Avron (Diskussion) 20:59, 24. Jun. 2015 (CEST)

Einleitung: " wurden wertvolle Erfahrungen" halte ich im Zusammenhang mit Militärtechnik für euphemistisch. Es wäre daher mMn umzuformulieren das die Erkenntisse in Folgeprojket (ggf. Welche) einfloßen.

Umformuliert: [4]--Avron (Diskussion) 11:53, 24. Jun. 2015 (CEST) ✔ Ok --Airwave2k2 (Diskussion) 04:11, 25. Jun. 2015 (CEST)

Entwicklung: "Im Ersten Weltkrieg führte der amerikanische Wissenschaftler und Raketenpionier Robert Goddard in Aberdeen Proving Ground Versuche, wie die Raketentechnik militärisch genutzt werden kann." hier fehlt ein durch - es wäre aber sinnvoller zusagen, dass er sich damit theoretisch oder praktisch beschäftigte. "Diese Raketen sollten aus unter den Tragflächen befestigen Röhren gestartet werden." ,da wäre ein aus Röhren, die .... evtl. besser.

Umformuliert: [5]--Avron (Diskussion) 13:16, 24. Jun. 2015 (CEST) ✔ Ok --Airwave2k2 (Diskussion) 04:11, 25. Jun. 2015 (CEST)

Im Folgeabsatz sollte dann direkt im ersten Satzteil das wider aufgreifen formuliert sein.

Ich hoffe, so ist es besser: [6]. --Avron (Diskussion) 17:57, 24. Jun. 2015 (CEST) ✔ Ok --Airwave2k2 (Diskussion) 04:11, 25. Jun. 2015 (CEST)

" Indian Head Powder Factory versetzt wurde, um dort für die US Army die Arbeit an den Raketen fortzusetzen." Forschungsarbeit - oder tatsächliche Prototypen?

Konkretisiert: [7]--Avron (Diskussion) 22:01, 24. Jun. 2015 (CEST) ✔ Ok --Airwave2k2 (Diskussion) 04:12, 25. Jun. 2015 (CEST)

"Die Intention des NDRC war es, eine Luft-Luft-Rakete mit Annäherungszünder zu schaffen, um gegen die deutschen Bomberverbände, die 1940–1941 die Alliierten bedrohten, vorzugehen." Da zu diesem Zeitpukt die USA neutral war und erst als Allierter später in den Krieg eintratt, ist die Formulierung fragwürdig.

Umgeschrieben: [8]. Zwar sahen die USA das Deutsche Reich schon vor dem offiziellen Kriegseintritt als Fein an, doch für mich sieht es so aus, dass das NDRC erst mal innovative Waffen entwickelte, ohne ein konkretes Feindbild. --Avron (Diskussion) 22:01, 24. Jun. 2015 (CEST) Schon klar was gemeint ist. Nunja jeder andere Staat ist ein potenzieller Feind. Insofern ist das schon klar, nur war die öffentliche Meinung in dieser Zeit deutsch freundlich und wurde erst bei darauf folgenden Ereignisen umgestimmt. ✔ Ok --Airwave2k2 (Diskussion) 04:11, 25. Jun. 2015 (CEST)

"Die Forschungseinrichtung am Wright Field übernahm den Konzeption eines flugzeugtauglichen Raketenwerfers." - die Konzeption "... der die Rakete unter einem Flügel montiert war." - der Raketenwerfer war daran montiert/der Raketenwerfer als Startvorrichtung der Rakete wurde erstmals einer P40 im Lufteinsatz getestet...

korrigiert und umgeschrieben: [9]--Avron (Diskussion) 10:32, 25. Jun. 2015 (CEST) ✔ Ok --Airwave2k2 (Diskussion) 04:11, 25. Jun. 2015 (CEST)

" M8A1" muss erklärt werden als nicht nur Verbesserung sondern als neue Version. In Weiterentwicklung entstand die M8A1 als Nachfolgeversion mit ....

Ergänzt: [10]--Avron (Diskussion) 13:27, 25. Jun. 2015 (CEST) ✔ Ok --Airwave2k2 (Diskussion) 04:11, 25. Jun. 2015 (CEST)

Technik: "Um den Sprengstoff in der Sprengröhre vor der Hitze der gezündeten Treibladung zu schützen, war die Röhre mit Ton isoliert" Doppel Röhre in einem Satz ist unschön - einfach nur die Ummantelung mit Ton beschreiben oder Innenauskleidung - kommt nicht raus, wodie Tonschicht liegt als außerhalb oder innerhalb der Sprengrühre.

umgeschrieben und ergänzt [11]--Avron (Diskussion) 17:01, 25. Jun. 2015 (CEST) ✔ Ok --Airwave2k2 (Diskussion) 04:11, 25. Jun. 2015 (CEST)

"Durch die in den Motor ragende Sprengröhre wurden dessen Bestandteile sowie die Ummantelung zur Erzeugung zusätzlicher Splitter genutzt." - man kann es nicht zu rErzeugung nutzen xD - Es ist eine Wirkung die von sich aus entsteht aus dem Wirkprinzip. - Umformuliert könnte es so aussehen. Die in den Motor ragende Sprengröhre, erzeugt eine verbesserte Zerstörungskraft durch Spitterwirkung.

Habe mich an einer Umformulierung versucht: [12] Bei dem Vorschlag, fehlt mir der Schritt, dass auch der Motor zur Splittern wurde.--Avron (Diskussion) 17:34, 25. Jun. 2015 (CEST) Das klingt unrund. --Airwave2k2 (Diskussion) 07:06, 27. Jun. 2015 (CEST)

"Das Scharfstellen erfolgt in zwei Schritten; erstens musste der Zünder beim Raketenstart eine Vorwärtsbeschleunigung erfahren, dann muss diese Beschleunigung nach dem Ausbrennen des Triebwerks enden, was ungefähr 26 Meter nach dem Start erfolgte" Der Satz ist etwas klobig. Es emfiehlt sich etwa auszulagern.

Satz geteilt: [13]--Avron (Diskussion) 17:34, 25. Jun. 2015 (CEST) - hier sollte das doppel musste noch abgebaut werden, sonst ließt es sich für mein Verständnis gut. --Airwave2k2 (Diskussion) 07:06, 27. Jun. 2015 (CEST)

"Diese Beutel sollen sicherstellen, dass auch die obere Sektion der Treibladung sicher angezündet wurde." - Zeitform

korrigiert [14]--Avron (Diskussion) 17:34, 25. Jun. 2015 (CEST) ✔ Ok --Airwave2k2 (Diskussion) 07:06, 27. Jun. 2015 (CEST)

Boden-Boden-Rakete: "Als Gegenmaßnahme wurde die "Shoot-and-Scoot"-Taktik eingeführt, um die Feuerstellung schnell zu verlassen, bevor das feindliche Gegenfeuer einschlug." - Die „Shoot-and-Scoot“ Taktik, gab ein Feuerstellungswechsel nach Abschuß vor, um dem Gegenfeuer zu entgehen.

umformuliert: [15]--Avron (Diskussion) 10:29, 26. Jun. 2015 (CEST) ✔ Ok --Airwave2k2 (Diskussion) 07:06, 27. Jun. 2015 (CEST)

"Der T34 Calliope war ein 60-fach-Werfer, der auf einem M4 Sherman installiert worden war." - Hier sollte mit dem Sherman begonnen werden und der T34 Werfer als Nachrüstsatz bezeichnet eingang finden.

Kann man auch so machen, aber mir geht es primär um den Werfer zu dem es ja einen eigenen Artikel gibt.--Avron (Diskussion) 10:49, 26. Jun. 2015 (CEST) ✔ Ok Du bist der Autor --Airwave2k2 (Diskussion) 07:06, 27. Jun. 2015 (CEST)

"Zu Fuß konnten so unzugänglichere Orte als mit Geschützen erreicht werden." also?

Da hat eine IP eine gute Formulierung gefunden [16]--Avron (Diskussion) 10:24, 26. Jun. 2015 (CEST) - ich finde die Formulierung der IP besser, aber sie hat immer noch nen Fehler. Das japanisch habe ich rausgenommen im Pazifikkrieg war auch Thailand auf Seiten der Axenmächte. Das der Werfer gegen Japaner zum Einsatz kam ("also nur gegen diese" in Übersptzung) ist ja nicht zweckbestimmend, sondern eben dass er gegen befestigte Stellungen eingesetzt werden sollte. Änderung --Airwave2k2 (Diskussion) 07:06, 27. Jun. 2015 (CEST)

"Um die schlechte Zielgenauigkeit zu verbessern, wurde ein drallstabilisierter Nachfolger, die M16-Rakete, kurz vor dem Kriegsende eingeführt." - dr Satz erscheint mir noch holprig.

überarbeitet: [17]--Avron (Diskussion) 18:59, 26. Jun. 2015 (CEST) ✔ Ok --Airwave2k2 (Diskussion) 07:06, 27. Jun. 2015 (CEST)

Allgemein sieht der Artikel gut aus. Dauemn hoch. Nett bebildert. Auch wenn ich kein Infoboxbefürworter bin so erachte ich es als ratsam die technischen Daten in eine solche an den Anfang zu stellen. Ggf noch ergänzt um die Mindestreichweite von 26 Metern. Beim Closecombat im Dschungel mag dies eine Rolle gespielt haben im Einzelrohrwerfer. --Airwave2k2 (Diskussion) 19:22, 23. Jun. 2015 (CEST)

Hallo, ich werde nach und nach versuchen die Anmerkungen zu berücksichtigen.--Avron (Diskussion) 11:53, 24. Jun. 2015 (CEST)

+1 sprachlich hoprig (schauderhaft hätte Marcel Reich-Ranicki gesagt). besser den ganzen text neu formulieren statt die satzweise übersetzung dem leser zumuten. bitte sprachlich komplett überarbeiten. 80.187.100.62 00:45, 24. Jun. 2015 (CEST)

Mir gefällt der Artikel schon sehr gut. Die Sprache finde ich okay und kann die IP von oben nicht ganz nachvollziehen. Das ein primär technischer Text nicht sonderlich aufregend zu lesen ist sollte IMHO verständlich sein. Macht ein Vergleich zum (deutlich später) konzipierten Konkurrenzsystem R4M Sinn? Gruß -- Nasir do gehst hea RM 00:21, 27. Jun. 2015 (CEST)

Ein Vergleich mit der R4M ist schwer. Hängt hauptsächlich damit zusammen, dass die M8 schliesslich nie als Luft-Luft-Rakete verwendet wurde. Einen direkten Vergleich habe ich in der Literatur nicht gefunden, deshalb möchte ich ihn nicht im Artikel machen. Ein paar Worte von mir. Die Konzepte haben sich unterschieden: die schwere M8 mit komplexem Annhäherungszünder, gegenüber der deutlich leichten R4M mit einfachem Aufschlagszünder. Deswegen konnten deutsche Jagdflugzeuge deutlich mehr R4Ms tragen als die amerikanischen es mit der M8 hätten tun können. Auf der anderen Seite musste die R4M ihr Ziel direkt treffen, bei der M8 hätte ein naher Vorbeiflug genügt. Die Amerikaner griffen das Konzept der R4M mit der Folding-Fin Aerial Rocket auf. --Avron (Diskussion) 21:16, 27. Jun. 2015 (CEST)

Soldano/Cornish Guitar Routing System[Bearbeiten]

Das Soldano/Cornish Guitar Routing System (englisch für „Soldano/Cornish Gitarren-Lenk-System“) ist ein Gitarrenverstärker- und Effektgerätesystem des britischen Rockmusikers Eric Clapton. Es wurde von Michael J. Soldano, Jr und Pete Cornish entwickelt und im Juni 1989 gebaut. Es erhielt mediale Aufmerksamkeit, da das Mehrkanal-Tonsystem eines der weltweit komplexesten ist und bei drei Welttourneen von Clapton zum Einsatz kam. Im Jahr 2011 versteigerte Clapton das Rig für sein Drogen- und Rehabilitationscenter – das Crossroads Centre.

Hallo Liebe Wiki-Kollegen. Ich habe diesen Artikel eingestellt, da mich die Komplexität und Geschichte des Systems fasziniert. Der Artikel ist meiner Meinung nach originell und verdient, so hoffe ich, die Auszeichnung „Lesenswert“. Bitte bedenkt, dass alle Informationsquellen für den Artikel schon ausgeschöpft wurden und schreibt eure Vorschläge für den Artikel in das Review hier. Vielen Dank. -- Matthiasberoli (Diskussion) 08:18, 4. Jul. 2015 (CEST)