Wikipedia:Review/Naturwissenschaft und Technik

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Fluordesoxyglucose[Quelltext bearbeiten]

Fluordesoxyglucose (engl.: Fluordeoxyglucose oder Fluorodeoxyglucose) ist ein Glucose-Analogon. Der vollständige Name der Verbindung lautet 2-Fluor-2-desoxy-D-glucose und wird üblicherweise mit FDG oder 2-FDG abgekürzt. Besondere Bedeutung hat das radioaktive 18F-2-FDG. Es ist das mit Abstand am häufigsten verwendete Radiopharmakon für die Erstellung einer Positronen-Emissions-Tomographie (PET) in der Onkologie und Neurologie. Es wird zur Messung des regionalen Glucoseverbrauchs mittels PET unter anderem in der Kardiologie, der Neurologie und der Onkologie verwendet.

Der Artikel wurde vom Kollegen Benutzer:Ghilt deutlich ergänzt und die Textstruktur geordnet. M.E. hat er Potenzial zu "Lesenswert". Was wäre noch zu tun? --JWBE (Diskussion) 14:58, 17. Dez. 2016 (CET)

Ist etwas des unter Glucose#Reaktionen der Glucose auch hier relevant, beispielsweise die Ringöffnung? --Leyo 09:02, 19. Dez. 2016 (CET)
Die Reaktionen der Glucose sind im Zusammenhang mit FDG mMn wenig relevant.

Habe aber noch eine Frage: Im Artikel steht der Satz: In der Praxis haben sich zwei Synthesewege bewährt: die Elektrophile Addition, das heißt die Addition von 18F-F2 an Doppelbindungen, und die Nukleophile Substitution mit 18F. 1. Was wäre der Precursor für die Elektrophile Addition? 2. Wo wird FDG so hergestellt? Es ist an allen Herstellungsstandorten, die mir bekannt sind üblich, auf dem Weg der nukleophilen Substitution zu synthetisieren. Das liegt zum einen an der Zugänglichkeit des Precursors TATM, welcher kommerziell erhältlich ist, zum anderen an der Tatsache, dass viele Zyklotrone nicht für den Betrieb mit Gas-Targets (20Ne (d,α) 18F, oder 16O (α,d) 18F; hier ist auch noch ein Fehler im Text, der von einem Alpha-Zerfall des Nuklids 20Ne redet...) ausgerüstet sind (außerdem müssten Deuteronen oder Heliumkerne beschleunigt werden, die verbreitetsten Zyklotrone arbeiten mit H...), die geträgerte Variante 18F-F2 Nebenreaktionen aufweist und zusätzlich zum [18F]FDG auch das "kalte" [19F]FDG entsteht. Das hat arzneimittelrechtliche Probleme zur Folge. Die tatsächlich durchgeführten Herstellprozesse basieren alle auf der nukleophilen Substitution und unterscheiden sich erst am Ende der Synthese darin, ob sauer oder basisch entschützt wird. Die Aufreinigung erfolgt im Allgemeinen nicht über eine HPLC sondern viel einfacher und fast genauso effizient mittels Festphasenextraktion (SPE). Soviel erstmal von mir. Bis auf diesen Abschnitt, klar lesenwert. --Heavy Metal Chemist (Diskussion) 10:00, 21. Dez. 2016 (CET)

@Ghilt: Kannst Du Dir bitte diese Anmerkung nochmal genauer ansehen? Bei der Synthese habe ich die beiden Varianten deutlicher getrennt. Die zweite Variante sollte man m.E. zumindest in zwei bis drei Sötzen kurz skizzieren. Die Zeichnung müsste erneuert werden, da sie fehlerhaft ist. --JWBE (Diskussion) 13:38, 13. Feb. 2017 (CET)
Das Bild müsstest Du ändern, der Fehler im Text wurde korrigiert, die FPE eingefügt. Ein Satz zur radikalischen Fluorierung wurde eingefügt. Grüße, --Ghilt (Diskussion) 13:51, 13. Feb. 2017 (CET)

Einige Kommentare in der Disk. Was ich extrem erstaunlich finde, ist, dass es - nach dem Artikele - nie in Tierversuchen getestet wurde .... Falls doch (...) sollte man dazu einen kleinen Paragraphen hinzufügen. Gruss GEEZER … nil nisi bene 14:46, 27. Dez. 2016 (CET)

Wurde eingefügt, Grüße, --Ghilt (Diskussion) 13:51, 13. Feb. 2017 (CET)

  • Einzelnachweise in der Einleitung sind unschön. Eigentlich sollten alle Aspekte irgendwo im Hauptteil aufgegriffen werden und können dort belegt werden.
@Ghilt: Kannst Du diese beiden EN an anderen Stellen unterbringen? --JWBE (Diskussion) 15:22, 12. Feb. 2017 (CET) Durch Ghilt geändert erledigt Erledigt --JWBE (Diskussion) 17:17, 12. Feb. 2017 (CET)
  • "Mittlerweile ist die Präparation von 2-FDG weitgehend automatisiert." Wann genau ist "Mittlerweile"? Entweder weglassen oder präzisieren. Geändert erledigt Erledigt --JWBE (Diskussion) 15:10, 12. Feb. 2017 (CET)
  • Die Bilder zur Synthese haben bei mir auf dem Laptop eine angenehme Größe, deren Pixelanzahl ist jedoch genau festgelegt. Auf anderen Bildschirmen (insb. Handys) kann das viel zu groß sein. Geändert erledigt Erledigt --JWBE (Diskussion) 15:10, 12. Feb. 2017 (CET)
  • Den kurzen Literatur-Abschnitt würde ich vor den längeren Einzelnachweise-Abschntt setzen.Geändert erledigt Erledigt --JWBE (Diskussion) 17:17, 12. Feb. 2017 (CET)

Sieht sonst schon recht gut aus, soweit ich das beurteilen kann. --DWI (Diskussion) 18:20, 11. Feb. 2017 (CET)


@Ghilt: Derzeit gibte es vier Angaben zu Literatur. Sind die die beiden Angaben zu Kopka und Zhu grundsätzlicher Art oder behandeln sie einen Teilaspekt, der dann eher als Fußnote laufen sollte? Gibt es sonst noch grundsätzliche Literaturangaben? Viele Grüße --JWBE (Diskussion) 10:37, 13. Feb. 2017 (CET)

Geändert, Grüße, --Ghilt (Diskussion) 13:51, 13. Feb. 2017 (CET)

Giovanni Battista Amici[Quelltext bearbeiten]

Giovanni Battista Amici (* 25. März 1786 in Modena; † 10. April 1863 in Florenz) war ein italienischer Hersteller von optischen Instrumenten von herausragender Qualität. Neben der Entwicklung und Verbesserung seiner Geräte, die in viele europäische Länder verbreitet wurden, stellte er mit seinen Mikroskopen und Teleskopen wichtige eigene botanische, zoologische und astronomische Untersuchungen an. Als Vornamensangabe findet sich auch Giovan beziehungsweise Batista sowie Giambattista. Nach einem Studium der Mathematik in Bologna, dass er 1807 im Alter von 21 Jahren abschloss, wirkte er in Modena, bevor er 1831 nach Florenz umzog. Amici wurde bereits in jungen Jahren als Hersteller optischer Geräte berühmt. Er führte Verbesserungen ein, die noch heute in der Lichtmikroskopie angewendet werden.

Ich habe den Artikel in den letzten Wochen stark ausgebaut. Ich denke Amicis Beiträge zur Mikroskopie sind jetzt ausreichend gewürdigt. Was noch sehr dünn ist sind seine Beiträge zum astronomischen Gerätebau und seine eigenen astronomischen Beobachtungen. Da fehlen mir leider sowohl entsprechende Literatur als auch die Kenntnisse diese zu interpretieren (letzteres zum Beispiel beim verlinkten Nachruf von von Mohl). Vielleicht hat jemand eine "Geschichte der Astronomie" oder so und Lust etwas beizutragen?

Was sich theoretisch noch anbieten würde wäre einige Abbildungen aus seinen Originalarbeiten einzubinden (einige sind im Artikel verlinkt), da komme ich aber leider mangels Italienischkenntnissen nicht weiter, ich verstehe die Legenden nicht. Auch sind die Abbildungen häufig nur mangelhaft eingescannt. Gruß d65sag's mir 22:51, 10. Jan. 2017 (CET)

Sehr schön. Aber für mich fehlt ein Hinweis auf das Mineral Amicit, welches 1979 von A. Alberti, G. Hentschel und G. Vezzalini zu Ehren von Giovanni Battista Amici benannt worden ist.
Viele Grüße, --Erongoguy (Diskussion) 14:43, 17. Feb. 2017 (CET)
Danke für den Hinweis! Das war mir noch gar nicht begegnet. Ich habe gleich einen entsprechenden Satz unter "Ehrungen" eingebaut. Leider habe ich keinen Zugang zur Originalarbeit, daher muss es ein Web-Datenbank-Beleg tun. d65sag's mir 17:55, 17. Feb. 2017 (CET)

Fluorapophyllit-(K)[Quelltext bearbeiten]

Fluorapophyllit-(K) ist ein selten vorkommendes Mineral aus der Gruppe der Apophyllite innerhalb der Mineralklasse der „Silikate und Germanate“ mit der chemischen Zusammensetzung KCa4[(F,OH)|(Si4O10)2]·8H2O und ist damit chemisch gesehen ein wasserhaltiges Kalium-Calcium-Silikat mit zusätzlichen Fluorid- bzw. Hydroxidionen. Strukturell gehört es zu den Schichtsilikaten (Phyllosilikaten). Die in den runden Klammern angegebenen Bestandteile Fluorid- und Hydroxidionen können sich in der Formel jeweils gegenseitig vertreten (Substitution, Diadochie), stehen jedoch immer im selben Mengenverhältnis zu den anderen Bestandteilen des Minerals...


Hallo Reviewer, der Artikel wurde im letzten Sommer vom Kollegen Erongoguy im Rahmen des WikiCups erstellt und bereits zu dieser Zeit war ich eigentlich schon der Meinung, dass er mindestens die Auszeichnung „Lesenswert“ verdient. Um aber ganz sicher zu gehen, habe ich Erongoguy nochmal per Mail angesprochen und die Erlaubnis bekommen, den Artikel hier zur Vorwertung einzustellen. Könnte ja sein, dass themenfremde und daher unbefangene Benutzer noch Möglichkeiten zur Verbesserung sehen, die "betriebsblinde" Mineralfreunde wie Erongoguy und ich nicht mehr wahrnehmen ;-) Liebe Grüße -- Ra'ike Disk. LKU WPMin 23:09, 17. Feb. 2017 (CET)

Also abgesehen davon, dass der Artikel hervorragend bebildert ist (mmmh, schon allein das Strukturmodell!), weitgehend verständlich geschrieben (Geht beim Chemismus noch was?), nur so von Details strotzt und mit zahlreichen Belegen glänzt, wird mir als „themenfremden und daher unbefangenen Benutzer“ doch eines nicht klar: warum gerade dieses Mineral? Und nicht z.B. das verwandte Laihunit? Worin liegt die besondere Bedeutung dieses Materials, für die es lohnt, es aus der Masse herauszuheben? Sind es die vielen Fundorte? Dann verstehe ich aber die Definition als seltenes Mineral nicht so recht.
Bei aller Liebe zum Detail sollte das m.E. schon aus der Einleitung hervorgehen und ggf. in einem Abschnitt vertieft werden. Der Einzeiler unter Verwendung überzeugt jedenfalls nicht. Ich meine, diesen Punkt kann man aber trotzdem relativ leicht einarbeiten und dann ist das für mich Top. --Schwalbe Disk. 22:35, 20. Feb. 2017 (CET)