Wikipedia:Review/Naturwissenschaft und Technik

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Stahl[Quelltext bearbeiten]

Als Stahl werden Legierungen bezeichnet, deren Hauptbestandteil Eisen ist und die (im Unterschied zum Gusseisen) durch Schmieden bearbeitet werden können. Genauere Definitionen sind nicht einheitlich, einige sind durch die heutige Vielfalt an technischen Legierungen ungenau geworden. Häufig anzutreffen ist die Definition nach DIN EN 10020:2000–07, nach der der Kohlenstoffgehalt der Eisenlegierung im Allgemeinen kleiner als 2 % sein muss, mit Ausnahme einer begrenzten Anzahl an Chromstählen. Zusammen mit Gusseisen zählt Stahl zu den Eisenwerkstoffen (Eisen-Kohlenstoff-Legierungen).

Stahl ist der mit Abstand meistverwendete metallische Werkstoff; seine Herstellungsmenge übertrifft die Menge aller übrigen metallischen Werkstoffe zusammen um mehr als das zehnfache. Die weite Verbreitung liegt einerseits daran, dass er in großen Mengen und zu geringen Kosten verfügbar ist, was auch mit der sehr guten Recyclingfähigkeit zu tun hat, und andererseits an seinen guten technologischen Eigenschaften und Gebrauchseigenschaften: Stahl lässt sich sehr gut Walzen, Schmieden, Fräsen und Schweißen und verfügt über hohe Festigkeit, Härtbarkeit, Steifheit (E-Modul) und Bruchdehnung.

Mit 1000 Aufrufen pro Tag, sicher ein wichtiger Artikel. Wo gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten? -- DWI (Diskussion) 17:05, 9. Aug. 2017 (CEST)

Der Artikel ist gut ausgebaut, für ein so großes Thema aber eigentlich noch zu mager. Mir gefällt die momentane Struktur nicht besonders gut. Nach der Definition würde ich einen Geschichtsteil erwarten, der normalerweise einen leichteren Einstieg ermöglicht. Die Produktionsmengen sollten nach der Herstellung kommen, als Teil eines Kapitels "Wirtschaftliche Bedeutung". Der Geschichtsteil ist mir zu kurz. Auch die Auswahl der Bilder überzeugt mich nicht wirklich (warum zweimal das Fe/C-Diagramm? Stahlplatten im Schützengrabenkrieg?). Vielleicht wäre es auch besser, das Kapitel "Struktureller Aufbau" vor das Kapitel "Veränderung von Stahleigenschaften" zu legen und bei der Erklärung der Veränderung der Eigenschaften mit dem strukturellen Aufbau erklären. --ZdBdLaLaLa (Diskussion) 18:32, 9. Aug. 2017 (CEST)
Danke für die Rückmeldung. Die Geschichte gehört tatsächlich weiter nach vorne. Der alte Artikel war recht chaotisch, das ist wohl noch ein Überbleibsel. Fehlt dir sonst etwas bestimmtes? Du findest ihn ja "zu mager". Die Bilder hab ich noch nicht näher angesehen. Hier ist das Eingangsbild ein Ofen bei dem gar kein Stahl zu sehen ist. Den en-Artikel hat das Stahlseile, die mir besser gefallen. Meinungen? Das EKD ist jedenfalls an den Stellen enthalten wo es hilfreich ist: bei den physikalischen Eigenschaften (für die Schmelztemperatur) und bei der Mikrostruktur (für die Gefügebestandteile). Den strukturellen Aufbau hab ich bewusst nach hinten geschoben, weil ich den für Laien am schwersten zu verstehen halte, während er Rest einigermaßen allgemeinverständlich ist. In der Fachliteratur wird meist mit dem Aufbau angefangen, was ich hier nicht für angebracht halte. Aber vor "Veränderung von Stahleigenschaften" sieht er tatsächlich besser aus. --DWI (Diskussion) 19:01, 9. Aug. 2017 (CEST)
Hallo DWI, versteh mich nicht falsch, 50k ist nicht wenig, aber wo ist zB das Thema Wärmebehandlung? Im Abschnitt "Veränderung durch Prozesse" erfährt man mehr über die Pulvermetallurgie als über die Wärmebehandlung (der Blaulink auf den Hauptartikel in einer Aufzählung reicht mE nicht). --ZdBdLaLaLa (Diskussion) 21:37, 9. Aug. 2017 (CEST)
In der Tat, das fehlt noch. Die Wärmebehandlung von Stählen wäre wahrscheinlich sogar einen eigenen Artikel wert. Ich hab den vagen Eindruck dass noch weitere Aspekte fehlen, ich weiß bloß nicht welche.
Da gibt es mE (sehr) viele Punkte: in der Einleitung der Abschnitt nach Genauere Definitionen sind nicht einheitlich... bis nicht identisch mit modernem Stahl. ist nicht OMA-tauglich; die EN sind teilweise ohne Seiten, ohne ISBN, warum drei EN in der Einleitung etc.. Kaum ein Wort zum Edelstahl etc. Eigentlich eine Mammutaufgabe. --ZdBdLaLaLa (Diskussion) 21:12, 10. Aug. 2017 (CEST)

Schwobator, liest du hier eigentlich mit? --DWI (Diskussion) 13:36, 11. Aug. 2017 (CEST)

Nicht wirklich. Dafür wird die Seite Diskussion:Stahl mehr oder weniger regelmäßig von mir gelesen. --Schwobator (Diskussion) 15:58, 11. Aug. 2017 (CEST)

Bilder die man vielleicht verwenden könnte. --DWI (Diskussion) 14:46, 10. Aug. 2017 (CEST)

Hier ein paar Punkte, die mir als Laien beim überfliegen aufgefallen sind:

  • In der Einleitung steht: "Einfache schmiedbare Eisenwerkstoffe wurden bereits bei den Hethitern vor ca. 3500 Jahren z. B. für Waffen hergestellt. Der Begriff Stahl wird jedoch erst seit dem frühen 20. Jahrhundert verwendet." Müsste das nicht heißen "... Der Begriff Stahl wird dafür erst seit dem frühen 20. Jahrhundert verwendet"? Oder "erst seit dem frühen 20. Jahrhundert gibt es eine technische Definition des Begriffs Stahl"?
  • Im der Einleitung des Geschichtsteils steht: "Eisen verdrängte allmählich die zuvor genutzten Kupferwerkstoffe (Bronze), da es härter und fester ist. Genutzt wurde es vor allem für Waffen und Rüstungen, sowie Werkzeuge, weniger in der Landwirtschaft. Eisenerze waren nahezu überall zu finden, während Kupfer und das zu seiner Herstellung nötige Zinn selten waren und nicht an denselben Orten vorkamen." Das "seiner" bezieht sich auf grammatisch auf Kupfer. Dass man zur Herstellung von Kupfer Zinn braucht, steht nicht in Wikipedia. Gemeint ist wohl Bronze und die ist feminin es müsste also "zu ihrer Herstellung" oder besser "zur Herstellung von Bronze" oder von mir aus "Zinnbronze" heißen. Gerade fällt mir noch auf: "... für Waffen und Rüstungen sowie für Werkzeuge" ist sprachlich besser.
  • Insgesamt erscheint mir der Geschichtsteil besonders vor der Industrialisierung ziemlich eurozentrisch. Ich empfehle die Lektüre des exzellenten Artikels Katana (zu dem ich NB nicht beigetragen habe). Viel Spaß beim Weiterarbeiten wünscht --Katakana-Peter (Diskussion) 13:39, 3. Sep. 2017 (CEST).

Avrons kurzes Review:

  • Wortherkuft: Was bedutete stahel, stāl und ähliches? Was ist "j-Bildung"?
  • Technisch-historische Begriffsverwendung: Die Abregenzug zu Schmiedeeisen ist seltsam. auch das damals kaum mehr produzierte Schmiedeeisen verstehe ich nicht. ist aber aufgrund verschiedener Verunreinigungen nicht identisch mit modernem Stahl Nur wengen Verunreinigungen? Der Artikel Schmiedeeisen erklärt es anders, demnach ist Schmiedeeisen gegenüber Stahl nicht härtbar.
  • Geschichte (allgemein): Eisen und Stahl wird zu oft gewechselt, es ist oft unklar ob es um Stahl, Eisen oder Schmiedeeisen geht. z.B. erstmals ein einfacher härtbarer Stahl hergestellt Ich habe es bisher verstanden dass härtbares Eisen = Stahl. Es gäbe also kein nicht härtbares Eisen.
  • Antike: Das Siehe auch zu der Eisenverhüttung bei den Germanen wirkt deplaziert.
  • Hochindustrialisierung und Massenstahlverfahren und 20. Jahrhundert: ist mir zu ausführlich. Da gibt es vor allem den Artikel Stahlerzeugung.
  • Ökologie und Recycling: Thematische überschneidung, aber Recycling sollte einen eigenen Abschnitt bekommen. dann führt der Link von Stahlrecycling auf Elektrostahlwerk, was etwas überrascht.--Avron (Diskussion) 21:23, 11. Dez. 2017 (CET)

Schon allein die Einleitung ist viel zu konfus und kompliziert geschrieben. Der Text schafft es einfach nicht, die Sache auf den Punkt zu bringen. Statdessen kommt er vom Hundertsten in Tausendste, garniert mit völlig überflüssigen Klammeraussagen. Man könnte beispielsweise die Einleitung wesentlich kompakter formulieren. Zum Beispiel so:

Stahl ist ein warm und kalt umformbarer Werkstoff, der größtenteils aus Eisen und zu höchstens 2,06 Prozent aus Kohlenstoff besteht. Zur gezielten Beeinflussung physikalischer und chemischer Eigenschaften können noch weitere Legierungselemente zugesetzt sein. Die jährlich hergestellte Menge der insgesamt über 2400 Stahlsorten übertrifft die aller anderen metallischen Werkstoffe zusammen um mehr als das zehnfache.

Viele Grüße, Schnurrikowski (Diskussion) 13:20, 18. Dez. 2017 (CET)

Polymeranaloge Reaktion[Quelltext bearbeiten]

Eine polymeranaloge Reaktion ist eine Reaktionen, bei der an Polymeren eine funktionelle Gruppe FG1 durch eine chemische Reaktion in eine andere funktionelle Gruppe FG2 überführt wird:

Polymeranaloge Reaktion (schematische Präsentation)

Polymeranaloge Reaktion (schematische Präsentation)

Dabei werden grundsätzlich zwei Arten von polymeranalogen Reaktionen unterschieden:

  • Polymeranaloge Reaktionen im klassischen Sinn (Polymertransformationen), bei denen das Reaktionsprodukt das gewünschte Polymer ist
  • Reaktionen an Reaktivpolymeren. Dies sind meist vernetzte Polymere mit funktionellen Gruppen, mit denen andere, meist niedermolekulare Verbindungen hergestellt werden können. Das Reaktivpolymer kann anschließend meist wieder regeneriert werden. Das bekannteste Beispiel sind Ionenaustauscher, bei denen meist niedermolekulare Ionen ausgetauscht werden.

Diesen Artikel habe ich im Rahmen des 2016er Schreibwettbewerbs deutlich ausgebaut und frickel seitdem immer wieder daran herum. Gibt es noch Aspekte, die ich bislang noch nicht berücksichtigt habe, andere Anregungen oder Verbesserungsvorschläge zum Inhalt und der Form? --Elrond (Diskussion) 14:32, 25. Nov. 2017 (CET)

Ganz auf die Schnelle fehlen mir eine Reihe von Einzelnachweisen. Z.B. für die Gleichgewichtslagen der Tautomerien, ein historischer Teil, Merrifield und Ionentauscher kommen mir zu kurz vor und ich habe damals zum Diplom gelernt, dass Polyvinylacetat sauer verseift wird und nicht umgeestert wird. Da ich balde weg muss nur ein kurzer Überblick - später vielleicht mehr. --codc Disk 15:40, 25. Nov. 2017 (CET)
Danke für die Anmerkungen. Die Angabe zum Gleichgewicht stammt aus meinem Vorlesungsskript und ist memoriert, werde bei Gelegenheit belegte Zahlen rauskramen. Einen Abschnitt 'Geschichte' werde ich auch noch hinzufügen. Zu Merrifield und einigen anderen Kapiteln habe ich Verweise auf die Hauptartikel gesetzt, detailierter sollte es m.E. hier nicht sein. PVA kann man sicher durch Umesterung wie auch Verseifung herstellen, aber kommerziell wird gegenwärtig überwiegend die Umesterung verwendet, weil sie atomökonomischer ist, da keine Abfallstoffe anfallen. --Elrond (Diskussion) 13:48, 27. Nov. 2017 (CET)
Für die Tautomerie des Acetaldehyd/Vinylalkohols habe ich ein Lehrbuch zitiert. Da bei Vinylamin/Ethylidenimin beide Substanzen instabil sind (Quelle hinzugefügt) habe ich die %-Angabe im Formelbild entfernt. --Elrond (Diskussion) 14:34, 27. Nov. 2017 (CET)
Zur Geschichte habe ich jetzt auch was geschrieben. --Elrond (Diskussion) 16:50, 27. Nov. 2017 (CET)
Wie verhält es sich mit anderen Biopolymeren insbesondere Proteine, Peptide und Polynucleinbasen-Ketten? Bei Proteinen fällt mir die Fluorescensmarkierung mit Carboxyfluorescin oder die Endgruppenmarkierung nach Sanger ein. --codc Disk 18:57, 27. Nov. 2017 (CET)
Für Peptide/Proteine gibt es den Abschnitt Posttranslationale Modifikationen. Bei Nukleinbasen bin ich nun so gar nicht Spezialist, da müsste jemand ran, der da besser Bescheid weiß. --Elrond (Diskussion) 19:29, 27. Nov. 2017 (CET)

Der Artikel ist hauptsächlich eine Auflistung von Beispielen für den beschriebenen Reaktionstyp. Die Abschnitte Stärkeester und Stärkeether könnte man noch als Fließtext verfassen, anstatt als Liste. Irgendwie gibt es für meinen Geschmack zu viele, recht groß dargestellte Reaktionsgleichungen im Vergleich zum Umfang des Textes. Diese Sachen würde ich zumindest vor einer Kandidatur als lesenswert mockieren, für einen Artikel der tendenziell eher "für Fachpublkikum" ist, könnte man darüber hinweg sehen. Was ich unabhängig davon gut fände ist ein umfangreicherer Abschnitt zur Geschichte, da kann man sicher noch einiges interessantes unterbringen. Gibt es vielleicht eine viel rezipierte Arbeit zur ersten gezielten polymeranalogen Reaktion, oder sowas? Was war die erste großtechnische Umsetzung? --Nothingserious (Diskussion) 15:42, 2. Dez. 2017 (CET)

Ob Fließtext oder Liste ist sicher Geschmacksache, ich habe Listen gewählt, weil ich sie übersichtlicher finde, auch weil der Artikel eher an Fachmenschen gerichtet ist. Daher auch der eher knappe Text, mir liegt (ausschweifende) Prosa nicht und ich beherrsche sie auch nicht. Kleiner würde ich die Formelbilder ungern machen, weil sie sonst eher schlecht lesbar werden. Zur Geschichte muss ich noch mal in die Fachbücher schauen, ob die in dieser Hinsicht was hergeben. --Elrond (Diskussion) 17:54, 2. Dez. 2017 (CET)
Die Formeln sind tatsächlich viel zu groß und dies hier ist kein Fachlexikon d.h. wir schreiben hier genau nicht nur für Fachleute. --codc Disk 22:54, 2. Dez. 2017 (CET)
@Codc: hab die Formelbilder verkleinert. kleiner sollten sie m.E. aber nicht werden, denn auf meinem Bildschirm (Laptop) sind sie grenzwertig klein. --Elrond (Diskussion) 12:36, 17. Dez. 2017 (CET)
Ich finde die jetzt von der Größe her OK. Ich bevorzuge da noch ein zentriert aber das ist Geschmacksache. Ich habe Formelschemata gerne in der Mitte vom Text. Korrekt sollte man px-Angaben sowieso vermeiden aber ich verwende das bei Formelschemata auch da ich keine bessere Lösung dafür weiss. --codc Disk 12:44, 17. Dez. 2017 (CET)