Wikipedia:Treffen der Wikipedianer/Wikipedianischer Salon/Chronik

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Andreas Paul und Michael Schlesinger 2014

Chronik des Wikipedianischen Salons[Quelltext bearbeiten]

Erster Salon[Quelltext bearbeiten]

Der erste Salon fand am 16. Januar 2014 in den neuen großzügigen Räumen des Vereins Wikimedia Deutschland in Berlin statt und bietet zum Thema Wikipedia, Wissen und Lernen - funktioniert das? Text- und Bildbeiträge der Wikipedianer Andreas Paul und Schlesinger.
Ein herzliches Dankeschön an Christina Burger, ohne deren Arbeit im Hintergrund vieles nicht so reibungslos funktionieren würde.

Et jibt nüscht Jutet, außer man tutet.

Wer etwas mehr über die Anwendung und Verwendung der die Welt der Enzyklopädien revolutionierenden allmächtigen Wikipedia in Lehre, Journalismus und allgemeiner Recherche wissen möchte, wer ihre glänzende Vorderseite zwar kennt, aber auch ihre nicht zu übersehenden Schattenseiten interessant findet, oder auch einfach nur wissen möchte, wie das Ganze überhaupt funktionieren kann, sollte den Wikipedianischen Salon von Andreas Paul und Schlesinger besuchen. Dieser Salon ist die erste Veranstaltung einer Reihe, die in lockerer Folge zu Themen der Wikipedia stattfindet. In ernsthafter, aber auch ironischer Weise soll nach einer Einführung mit Lichtbildervortrag sanft bis heftig diskutiert werden. Da sich das Chaos nie vermeiden lässt, ist es daher natürlich willkommen.

Termin: Donnerstag, 16. Januar 2014

Ort: Tempelhofer Ufer 23, 10963 Berlin, Vorderhaus erste Etage rechts

Beginn: 19.30h (dauert etwa anderthalb Stunden)

Verkehrsverbindung: U 1, U 7 (U-Bahnhof Möckernbrücke)

Pointing-right.svg Im Anschluss der Veranstaltung gibt es einen kleinen Sektempfang im Foyer. Pointing-left.svg





Intermezzo:

Beinahe Zweiter Salon in München...

Zweiter Salon[Quelltext bearbeiten]

Benutzer Southpark

Die zweite Veranstaltung fand am 13. März 2014 in Berlin statt. Thema war das interessegesteuerte Schreiben, auch Paid editing genannt. southpark hielt einen Vortrag über die Mechanismen, mit denen Wikipedia sich gegen Manipulationenen wehren kann. In der anschließenden Diskussion ging es auch um die (nicht vorhandene und unmögliche) Neutralität in Wikipediaartikeln. Auch diese Veranstaltung wurde von Christina Burger unterstützt. Vielen Dank. --Schlesinger schreib! 22:59, 17. Mär. 2014 (CET)

Dritter Salon[Quelltext bearbeiten]

Ilona Buchem während ihres Vortrages in Adlershof

Ankündigungstext: Der dritte Wikipedianische Salon wird am 10. Mai 2014 im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften am Wissenschaftsstandort Berlin-Adlershof stattfinden.
Ort: Albert-Einstein-Straße 14, 12489 Berlin-Adlershof (zwischen dem Berliner Elektronenspeicherring BESSY und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR) – Erdgeschoss links im Konferenzraum
Es gibt einen Shuttlebus, der direkt vor dem Gebäude hält.
Beginn: 17:15 Uhr

Diesmal stellt der Salon die leicht provokative Frage: "Wikipedia - Lüge oder Wahrheit?"

Wikipedias Verhältnis zu Lehre und Forschung ist nicht ungetrübt. Viele Wissenschaftler haben jahrelang das Projekt einer freien, von Amateuren erstellten Enzyklopädie belächelt, doch nun muss man sie ernst nehmen. Zwangsläufig. Wikipedia hat sich unübersehbar im Wissensbetrieb an einem zentralen Punkt festgesetzt. Sie hat den Platz der allgemeinbildenden Nachschlagewerke eingenommen; manche sagen, sie hätte sich dort breitgemacht, nachdem sie die traditionellen Lexika rücksichtslos verdrängt habe. Doch ist sie wirklich so schlecht, so unzuverlässig, so voller Fehler und inhaltlicher Schieflagen, wie oft behauptet wird?
Immerhin gibt es seit einiger Zeit Seminare an verschiedenen europäischen Universitäten, die Wikipedias Möglichkeiten, ihr Potenzial, erkannt haben und den Studierenden als Aufgabe stellen, Wikipediaartikel zu verfassen, und oft gibt es dafür einen benoteten Schein. Vor nicht langer Zeit war das noch undenkbar, doch heute haben Qualität und Fülle der Informationen, die Wikipedia bietet, ein hohes Niveau erreicht, das die alten gedruckten Lexika mangels Platz und Autoren nie haben konnten. Doch ist das ein Grund stolz zu sein? Der Wikipedianische Salon meint, ja, darauf können die Autoren stolz sein. - Die Themen des Abends:

  • Herrenclub - Wikipedia und die Frauen, eine Betrachtung zum Gender-Bias in der größten Enzyklopädie der Welt
  • Beziehungskiste - Das immer noch leicht angespannte Verhältnis zwischen Wissenschaft und Wikipedia im 13. Jahr ihres Bestehens
  • Wikipedia funktioniert? Unglaublich. Wie kann das sein? Von Schwärmen und einer gewissen Intelligenz - eine Gebrauchsanweisung

Hintergründe, Hintergründiges aber auch die dunkle Seite der Wikipedia werden kurz beleuchtet und bieten Einblicke und Erkenntnisse der besonderen Art in ein labyrinthisches Projekt am Rande des Nervenzusammenbruchs auf Weltniveau. Diesen und anderen Fragen widmet sich der dritte Wikipedianische Salon und hat dazu Gäste, darunter Frau Prof. Dr. Ilona Buchem von der Beuth-Hochschule, eingeladen, die ihre Sicht auf die Wikipedia in Form von kurzen Vorträgen darstellen werden. Daran sollen sich lebhafte Diskussionen anschließen.

Herzlich willkommen in der Welt des Freien Wissens!

Vierter Salon[Quelltext bearbeiten]

Prof. Dr. Debora Weber-Wulff

Der 4. Wikipedianischer Salon mit Dr. Wikipedia
... mit Frau Prof. Dr. Debora Weber-Wulff

Der vierte Wikipedianische Salon widmet sich einem alten Problem in der Wissenschaft: dem Plagiat. Seit sich die Wikipedia zu einer ernstzunehmenden und einfach zugänglichen Enzyklopädie entwickelt hat, nutzen viele Lernende sie unerlaubterweise als Lieferantin für Referate und Hausarbeiten. Es gibt auch immer mehr opulente wissenschaftliche Bücher über historische Ereignisse oder juristische Arbeitsmethoden, gar Dissertationen, die nicht lizenzkonform aus der Wikipedia abgeschrieben wurden.

Wie kommt es, dass seriöse Wissenschaftler/innen meinen, sich bei Wikipedia bedienen zu können?

Diese Frage zu einem Thema, das seit einiger Zeit immer wieder für Schlagzeilen in den Medien sorgt, stellt der vierte Wikipedianische Salon seinem Gast, Prof. Dr. Debora Weber-Wulff, die dazu referieren und mit dem Publikum diskutieren wird. Frau Weber-Wulff beschäftigt sich seit 2002 mit dem Plagiatsproblematik. Sie ist seit 2004 als WiseWoman in der Wikipedia unterwegs und seit 2011 ebenfalls als WiseWoman beim GuttenPlag-Wiki und im VroniPlag-Wiki aktiv. Sie hat sich mit ihrem neuen Buch False Feathers: A Perspective on Academic Plagiarism intensiv mit der akademischen Perspektive des Plagiats und den Folgen beschäftigt.

Termin und Ort:
Mittwoch 9. Juli 2014, 19 Uhr, Tempelhofer Ufer 23, Berlin - Kreuzberg, im Veranstaltungsraum des Vereins Wikimedia Deutschland, Verkehrsverbindung: U-Bahnhof Möckernbrücke Es wird einen Livestream geben.

Der Wikipedianische Salon ist eine von Andreas Paul und Michael Schlesinger initiierte Veranstaltungsreihe, die sich in der aufklärerischen Tradition der altbekannten Berliner literarischen Salons sieht. Nur geht es hier nicht so sehr um Literatur und Kunst, sondern um die größte Enzyklopädie der Welt, die Wikipedia. Ihre Stärken, Schwächen, aber auch ihre dunklen Seiten werden durch kleine Vorträge eingeladener Gäste analysiert und diskutiert. Wobei immer auch das Unterhaltsame, Tragische und Komische dieses auf rätselhafte Weise funktionierenden Projekts am Rande des Chaos zur Sprache kommen soll.


Wegen Fußball und Wetter war die Runde diesmal kleiner (zu Spitzenzeiten ca. 20 Personen) - dazu einige Zuschauer im Livestream. Aber generell war es wieder eine schöne Stimmung. --AndreasP (Diskussion) 18:42, 13. Jul. 2014 (CEST)


Hier finden sich die restlichen Bilder.
Und hier ist der Livemitschnitt des Wikipedianischen Salons.



Intermezzo:


Nach einigen Hin- und her steht jetzt (Juli 2014) das neue Layout für die Öffentlichkeitsarbeit fest. --AndreasP (Diskussion) 21:50, 22. Jul. 2014 (CEST)

Fünfter Salon[Quelltext bearbeiten]

Prof. Dr. Christian Stegbauer

Am 11.9.2014, 20 Uhr, am Tempelhofer Ufer 23 in Berlin - Kreuzberg:
Warum tun die das? Wikipediaautoren und die Lust am Leiden.
Wikipedia gehört als Online-Enzyklopädie weltweit zu den bekanntesten Internetseiten. In ihrem Schatten arbeiten tausende - meist anonyme - Autoren regelmäßig viele Stunden über Jahre hinweg. Ihr Lohn ist aber weder Anerkennung, Ruhm oder gar Ehre, weder beruflicher Vorteil noch erhöhter sozialer Status, sondern im Gegenteil: Aggression, interne Kämpfe und viel Frust gehören auch zum Wikipedia-Alltag. Eine seit Jahren kontinuierlich sinkende Autorenzahl beschreibt eine bedenkliche Tendenz. Trotzdem arbeiten immer noch tausende Autoren weiter. Warum? Sind es ausschließlich altruistische Motive oder gibt es noch andere Motivationen?
Der Frage, wie und vor allem warum das alles funktioniert und weitere Einsichten in das komplexe Innenleben der Wikipedia-Autorenschaft versucht der 5. Wikipedianische Salon nachzugehen. Er findet am Donnerstag, 11. September 2014 um 20 Uhr in den Räumen der Geschäftsstelle des Vereins Wikimedia Deutschland statt. Als Gast für dieses Thema wurde Prof. Dr. Christian Stegbauer eingeladen. Er hat diese und andere Themen ausführlich untersucht und in seinem Buch Das Rätsel der Kooperation publiziert - er hat sich sogar einige Jahre selbst als Wikipediaautor versucht. Sc

Hier befinden sich die Bilder.
Link zum Livestream am Do, 11.9. 20 Uhr: https://www.youtube.com/watch?v=ay3QsIRjQt0

Sechster Salon[Quelltext bearbeiten]

Freitag, 3. Oktober 2014 (19:40 Uhr) in Köln - am Rande der WikiCon 2014: im Haus 7 (Komed), im Mediapark 7, 50670 Köln

"Konflikte sind Probleme, die zu kompliziert werden"

... jeder Mensch empfindet ein anderes Maß für die Komplexität von Situationen – daher gibt es innerhalb der Community auch eine sehr unterschiedliche Bewertung von Wikipedia-internen Konflikten.
Wir möchten euch mehrere Sichtweisen auf die Konflikte vorstellen und anschließend mit euch diskutieren.

Link zum Livestream: http://www.youtube.com/watch?v=V7_6AO7ia7o&feature=youtu.be
... und für alle, die nicht live dabei waren, hier das Schaubild von Geolinas Beitrag.

Kurzer Bericht[Quelltext bearbeiten]

Der Salon am Rande der WikiCon 2014 in Köln

Der sechste Wikipedianische Salon, der am Rande der diesjährigen WikiCon in Köln stattfand, befasste sich mit dem Thema Konflikte in der Wikipedia-Community. Im leicht plüschig möblierten Ambiente eines ansonsten cool designten Foyers des Kölner Mediaparks, ausgestattet mit einem Sofa, Sessel, Stehlampe, Alpenveilchen und Shredder wurde gepflegt, aber auch kontrovers über eine der dunklen Seiten der Wikipedia gesprochen. Den Auftakt machte der Berliner Wikipedianer Schlesinger mit einer ironisch-satirischen Darstellung des Streits um die sogenannten genealogischen Zeichen, danach stellte der Wiener Autor Hubertl provokativ die Behauptung auf, dass die Admins Schuld seien, zwar nicht die aktiven, sondern die weitgehend inaktiven, die sich aus Konflikten heraushielten. Schließlich schilderte die Kölner Autorin Geolina aus eigener Erfahrung unangenehme Vorfälle im Umgang mit Neulingen in der Wikipedia. An der anschließenden, von Andreas Paul moderierten Diskussion beteiligte sich das Publikum rege, wobei sich zeigte, dass die Hauptsorge der Wikipedianer nicht die derzeit aktuellen Konflikte an der Oberfläche sind, sondern deren Ursache. Ein ehemaliger Admin schilderte seine Erfahrung mit den erweiterten Rechten, und die Beweggründe, sie wieder abzugeben. Schlechter Umgang miteinander, der Neulinge abschrecke und wie immer bei Diskussionen über die Wikipedia bei solchen Veranstaltungen, wurden die ausufernden Relevanzkriterien der Wikipedia, die als zu restriktiv aufgefasst werden, kritisiert. Im Grunde sind das alles zwar seit langem bestehende Erkenntnisse, die aber bis jetzt keine nachhaltigen Folgen auf das Projekt hatten. Mehrmals geäußert wurde außerdem der Wunsch, dass auch User ohne erweiterte Rechte die Möglichkeit bekommen, gelöschte Texte einsehen zu können. --Schlesinger schreib! 12:56, 6. Okt. 2014 (CEST)

Ergänzung: Um den Admins nicht länger die Schuld an allem zuschreiben zu müssen und um auch eine Lösung anzubieten, wurde von mir, die aus meiner Sicht längst fällige Lösung von vielen Problemen in Form von Einschränkung der Diskussionsmöglichkeit auf jeglichen Metaseiten für Neuangemeldete sowie auch IPs gefordert. Das vor allem aber für Meta-, Schlaf-, Diskussions-, Auslogg- und sonstigen Socken, welche vergessen haben, dass wir kein Laber- sondern eine Enzyklopädieerstellungsverein sind. Gerade an diesem Thema - und vor allem an deren Umsetzung - entbrannte dann auch die heftigste Diskussion. Erst der Hinweis darauf, dass man im Gegenzug eine bevorzugte Behandlung von neuen Mitarbeitern damit gleichzeitig ins Auge fassen muss und diese auch anzubieten vorhat, erleichterte das Publikum etwas. --Hubertl (Diskussion) 15:47, 6. Okt. 2014 (CEST)

Siebenter Salon[Quelltext bearbeiten]

Leonhard Dobusch

am 6. November 2014, 19 bis 21 Uhr, wieder im Haus Tempelhofer Ufer 23 in Berlin – befasste sich mit dem Thema:

Creative Commons: Innerhalb und außerhalb der Wikipedia

Die meisten Wikipedia-Autoren denken schon gar nicht mehr daran, aber die Inhalte, die sie täglich produzieren, stehen unter einer sogenannten Creative-Commons-Lizenz. Diese Lizenz bestimmt und legt fest, wie Wikipedia-Inhalte auch außerhalb der Wikipedia genutzt werden können. Sie sind mittlerweile so erfolgreich, dass auch andere Medien überlegen sie zu nutzen – wie zum Beispiel kürzlich die ARD. Wie wäre es mit öffentlich-rechtlichem Fernsehen unter Creative Commons?

Die Folgen wären dramatisch: Was öffentlich bezahlt ist, würde tatsächlich auch öffentlich zugänglich sein. Allerdings sind die derzeit diskutierten Lizenzen sehr restriktiv. Creative Commons ist nicht gleich Creative Commons. Das sollte eingehend diskutiert werden.

Zu Gast im siebenten Wikipedianischen Salon ist Leonhard Dobusch, bekannt von der Internetseite netzpolitik.org. Er forscht an der Freien Universität Berlin, u.a. zum Urheberrecht und hat vor kurzem das Buch Generation Remix: Zwischen Popkultur und Kunst (2014, iRights.Media) mit herausgegeben.

Update: und hier können online Fragen gestellt werden - live und unkompliziert.
Update 2: Der Livestream ist nun auf Youtube zu finden.

Achter Salon[Quelltext bearbeiten]

zum Livestream

Der Titel des achten Wikipedianischen Salons lautet Ehrenamt und Bildungsarbeit - gute Gefühle, aber einseitige Abhängigkeiten. Es laden wieder ein: Andreas Paul und Michael Schlesinger. Der Salon findet statt in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland (Berlin, Tempelhofer Ufer 23) am Donnerstag den 8.1. um 19 Uhr.

Wikipedianischer Salon am 8. Januar 2015 in Berlin

Diesmal wird die Kölner Publizistin und Autorin Claudia Pinl unser Gast sein. Ihr aktuelles Buch Freiwillig zu Diensten? Über die Ausbeutung von Ehrenamt und Gratisarbeit (ISBN 3939816183) beschreibt zwar in erster Linie die Ausbeutung des Ehrenamts und der Gratisarbeit als Bestandteile neoliberaler Sparpolitik durch den Staat (Beitrag im Freitag), aber für Wikimediaprojekte, besonders der Wikipedia, lassen sich viele überraschende Parallelen ziehen.

Wikipedia funktioniert ausschließlich mit engagierten ehrenamtlich und unentgeltlich arbeitenden Autoren und Fotografen, die Beachtliches auf professionellem Niveau leisten. So weit so gut. Doch warum tun sie das? Erhalten sie Anerkennung, erfährt ihre Arbeit Wertschätzung, gibt es Lob? Ist es ihnen womöglich eine Ehre? Ähnlich wie die Wikipedia, sind viele Dienste, nicht nur im staatlichen Bildungswesen, besonders auf kommunaler Ebene, völlig abhängig von Ehrenamtlichen, ohne sie würden einige wichtige Strukturen im reichen Deutschland zusammenbrechen.

Claudia Pinl am 8.1.2015 beim Wikipedianischen Salon in Berlin

Wie werden Ehrenamtliche behandelt? Nicht immer gut. Die an sie gestellten Ansprüche werden immer höher geschraubt. Man verlangt absolute Professionalität, Zuverlässigkeit und manchmal auch Demut vor gängelnder Bürokratie. Oft sind Ehrenamtliche nur ein billiger Ersatz für Dienste, die eigentlich gut bezahltes Personal leisten müsste. Ehrenhaftes Engagement wird ganz einfach ausgebeutet. In der Wikipedia hat das bestimmte unangenehme Formen hervorgebracht, die in dieser Veranstaltung mit erhoffter Publikumsbeteiligung näher beleuchtet werden sollen.

Konkurrenz zwischen Ehrenamtlichen und Bezahlten ist ein weiteres Thema, über das in diesem Salon gesprochen werden soll. Auf die Wikipedia bezogen heißt das, dass im wachsenden Bereich des sogenannten "Paid Editing", also das bezahlte Schreiben von Artikeln, besonders für Wirtschaftsunternehmen, im Gegensatz zum traditionellen ehrenamtlichen Schreiben durch "Liebhaber", also "Amateure" im besten Sinne, die Stimmung unter den Autoren durch diese Konkurrenzsituation verdorben werden kann. Doch Ehrenamt kann nur mit gutem Gefühl funktionieren. Es wird auch diesmal wieder etwas zu knabbern und zu trinken geben. Außerdem soll auch wieder ein Livestream installiert werden. Auf zahlreiche Beteiligung und die Darstellung unterschiedlichster Erfahrungen schöner und bitterer Art aus dem Publikum hofft --Schlesinger schreib! 18:42, 16. Dez. 2014 (CET).

Und hier noch die Thesen zum Ehrenamt die Benutzer Barnos vorgetragen hat (mangels der Möglichkeit, eine Präsentationsdatei auf Commons hochzuladen, habe ich diese auf meinen privaten Server gepackt). FG, --AndreasP (Diskussion) 18:12, 3. Feb. 2015 (CET)

wurde als pdf auf Commons hochgeladen, lG -- Agruwie  Disk   23:28, 3. Feb. 2015 (CET)

Neunter Salon[Quelltext bearbeiten]

Selbstporträt Camille Pissarro (1830–1903), 1873
Ankündigung

Am 31. Januar 2015 um 20 Uhr in Wuppertal (Kontakthof) zum Thema Zusammenarbeit zwischen der Wikipedia und Hochkultur - Perspektive für die Zukunft?. Dieser Salon findet am Rande des Wikipedia:Edit-a-thon Pissarro statt. Zu Gast sind Dr. Beate Eickhoff, Kuratorin Von der Heydt-Museum; Deutschlandfunk-Kulturredakteur Stefan Koldehoff und Benutzer:Artmax.

Thema des Wuppertaler Salons ist das Verhältnis zwischen Einrichtungen der Hochkultur und der Wikipedia. Es sollen Vorbehalte besprochen werden und natürlich auch Perspektiven für einer Zusammenarbeit. Im konkreten Fall soll die Zusammenarbeit am Beispiel des Edit-a-thons im Von der Heydt-Museum betrachtet und der Frage nachgegangen werden: Ist dies für andere bedeutende Kultureinrichtungen übertragbar und nachahmenswert? --Schlesinger schreib! 11:44, 14. Jan. 2015 (CET)


Stichpunkte zum Ablauf
  1. Stichpunktartiger Bericht von 9. Wikipedianischen Salon – basierend auf den Mitschriften von Barbara Fischer und dem Skript von Michael Schlesinger.
  2. Auf Grund eines Kameraproblems gab es keine Videoaufzeichnung.
  3. Wer weitere Ergänzungen hat – oder Änderungswünsche: der tue sich bitte keinen Zwang an ...
FG, AndreasP (Diskussion)

Podium:

Gastgeber:

  • (AP) Andreas Paul
  • (MS) Michael Schlesinger
  • Besucher: ca. 40
  • Ort: „Kontakthof“ - uriger Veranstaltungsraum in der Nähe des Museums
  • Weitere Abkürzungen:

Begrüßung und Einführung durch MS:
Guten Abend liebe Freunde, herzlich willkommen zum 9. Wikipedianischen Salon. Diese Veranstaltungsreihe möchte an die Tradition literarischer und vielleicht auch künstlerischer Salons vergangener Zeiten anknüpfen und beschäftigt sich, dem Zeitgeist entsprechend, vorwiegend mit der Wikipedia, ihrer glänzenden Vorderseite, aber auch mit ihrer ziemlich dunklen Hinterseite. Doch keine Sorge, heute Abend bleibt es hell, denn es geht um die Kunst. Die Kunst der impressionistischen Maler, die ganz besonders das Licht schätzten, und es geht speziell um das Verhältnis der Wikipedia zu Museum der Hochkultur, in diesem Fall das Von der Heydt-Museum, das sich traute uns einladen und nun wahrscheinlich überlegt, ob es überhaupt sinnvoll war, sich die Wikipedia ins Haus zu holen.
Doch dazu später. Plein air - das war die Losung der Zeit. Raus aus den Ateliers, an die frische Luft in die schöne Natur - dort lockten sie, die Farben, die Schönheit der Landschaft und natürlich die schönen Frauen. Frankreich war in jener Zeit nach seinen Revolutionen ein begehrtes Ziel der Kunst. Die stolzen Bürger auf den Boulevards von Paris, junge Frauen mit Kopftüchern bei der Landarbeit, die Vegetation, rauchende Industrieschlote als Symbol des bürgerlichen Wohlstands, aber vor allem das besondere Licht der weiten Landschaft wirkten auf die Künstler jener Epoche des Impressionismus inspirierend. Es war damals die Avantgarde der europäischen Kunst. Nicht die deutsche Romantik mit ihrer bedeutungsschwangeren gefühligen Tiefsinnigkeit, nein, das pralle sinnliche lustvolle Leben war den Impressionisten näher. Sie malten in helles Licht getauchte Alltagssituationen, Motive, die sich bis heute bewährt haben, nicht nur auf dem Kunstmarkt, sondern auch in gut besuchten Ausstellungen der Museen und für Sinne und Stimmung der Besucher. Alles das ist ein wichtiges Thema für die Wikipedia, deren kunstinteressierte Autoren sich dieser Tage hier treffen, um zu schreiben und zu lernen, zwar nicht plein air, aber doch außerhalb ihrer Arbeits- und Studierzimmer.
Wer in herkömmlichen Universallexika, wie dem Brockhaus, seligen Angedenkens, oder dem Meyers beispielsweise nach Camille Pissarro sucht, wird enttäuscht. Ein paar dürre Zeilen mit den Lebensdaten, im besten Fall eine einzige kleine Abbildung. Bei Wikipedia jedoch werden die Leser fündig. Unsere Artikel über den Impressionismus, über seine Protagonisten und teilweise auch schon über ihre Werke lassen sich sehen. Sie ersetzen zwar nicht den Museumsbesuch, oder den Kauf eines Kataloges, oder einer Monografie, aber sie präparieren die Besucher vorab. Der Besuch einer Ausstellung ist, wenn man sich bei Wikipedia vorher informiert hat, intensiver. Man sieht einfach mehr - doch noch lange nicht alles über Camille Pissarro, seine Zeit und sein Werk.
Doch daran wird zurzeit begeistert gearbeitet. Bald werden die Leser näheres über die "Redenden Frauen", den Boulevard Montmartre, die Landschaften und Stilleben, und natürlich über die aktuelle Ausstellung im Von-der-Heydt-Museum hier in Wuppertal, erfahren, und das auch noch, wenn die Ausstellung vorbei und längst Geschichte ist.
Ich wage zu behaupten, dass Wikipedia ab diesem letzten Januar-Wochenende in den Einrichtungen der Hochkultur ankommen wird, denn die Fähigkeit zur sorgfältigen Recherche, zur Beurteilung von Quellen und Belegen stellen ihre Autoren gerade in der Bibliothek des benachbarten Von der Heydt-Museums unter Beweis und nutzen die Gelegenheit, ernsthaft mit der Sekundärliteratur zu arbeiten. Ihr Ziel ist es, zum Thema Bildende Kunst, speziell in diesem Fall auch zum Impressionismus und zeitweisen Pointillismus des Camille Pissarro enzyklopädisches Wissen den Lesern frei zur Verfügung zu stellen. Dazu sollte dem Museum ein großer Dank ausgesprochen werden, denn es nimmt mit seiner großzügigen Unterstützung eine Art Vorreiterrolle ein. Andere Hochkulturstätten im deutschsprachigen Raum zögern zwar noch damit, die Wikipedia ins Haus zu lassen. Aber wir werden sehen.
Wer sich die in meinen Augen sehr schöne Ausstellung der Werke Camille Pissarros angeschaut hat, wird etwas wehmütig in den grauen Alltag des winterlichen Bergischen Lands zurückkehren und sich melancholisch an das besondere Licht in den Bildern des impressionistischen Malers erinnern. Doch die Ausstellung geht bald vorbei und bei vielen Besuchern verblasst in der Bilderflut des Alltags die Erinnerung. Die Rezensionen in den Medien sind gesammelt und abgeheftet, die Kataloge stehen in den Bücherregalen des kunstinteressierten Publikums, werden eine leichte Staubschicht ansetzen, das Event ist vorbei, und das wars?
Nein. Zumindest Wikipedia vergisst nichts. Ihre Inhalte sind immer präsent, schnell für alle nachhaltig verfügbar, auch für diejenigen, die nicht in der Ausstellung waren. Und sie ist zuverlässig. Das war zwar nicht immer so, aber in den 14 Jahren ihres Bestehens ist sie zur führenden Allgemein-Enzyklopädie der Welt geworden. Und was den Themenbereich Bildende Kunst betrifft, so kann sie sich rühmen, nicht nur sehr umfangreich zu sein, sondern auch qualitativ ein hohes Niveau erreicht zu haben, dank einiger sehr kompetenter und engagierter meist ehrenamtlicher Autoren. Natürlich gibt es immer etwas zu berichtigen, ergänzen, umzuformulieren und zu aktualisieren. Doch nicht nur das Verfassen und Bebildern von Artikeln gehört zu ihrer selbst gestellten Aufgabe, auch eine kontinuierliche Beobachtung und Wartung der Artikel und ihrer Substanz über Jahre hinweg. Das geht zwar nicht immer reibungslos, aber gerade durch das Diskutieren mit harten Bandagen ist Wikipedia groß geworden.
Der Katalog der Ausstellung "Camille Pissarro - Vater des Impressionismus" umfasst etwa 400 gut gefüllte Seiten, Wikipedias Artikel aus der Themenkategorie Camille Pissarro hingegen nur mickrige 65.000 Byte, die Wikipediaautoren und -fotografen hier in Wuppertal, werden wohl nicht nur an diesem Wochenende etwas daran arbeiten müssen.

  • Vorstellung der Gäste:

Zunächst möchte ich Ihnen Frau Dr. Beate Eickhoff vorstellen, Kuratorin des Von der Heydt-Museums. Sie hat Bücher und Schriften veröffentlicht, darunter einen historischen Rückblick auf den seinerzeit bekannten John Anthony Thwaites und die westdeutsche Kunstkritik der Nachkriegszeit, ein Standardwerk. Aber auch mit lokalen historischen Themen, wie dem Kölner Agnesviertel und seiner Kirche, hat sie sich beschäftigt. Ab 2002 hatte sie einen Lehrauftrag an der Bergischen Universität im Fach Kunstgeschichte.
Stefan Koldehoff ist Redakteur des Deutschlandfunks, Journalist und Autor, er recherchierte in den zahlreichen dunklen Ecken des Kunstmarktes. Er hat sich sich mit der Raubkunst der Nazis, den damit zusammenhängenden Geschäften befasst, er untersuchte den Fall des Kunstfälschers Beltracchi, aber auch die Eigentumsverhältnisse von Van Goghs Ohr haben ihn interessiert. Uns würde seine Haltung zur Wikipedia interessieren.
(Artmax) ist ein langjähriger Wikipediaautor, der zahlreiche enzyklopädische Artikel über Bildende Künstler, Kunsthistoriker, Museen und andere Lemmata des Kulturbetriebes verfasst hat. Er trägt ein Pseudonym, einen Künstlernamen, wie viele Wikipediaautoren, und wird gern Fragen dazu wie überhaupt speziell zur Wikipedia, beantworten. Er teilte mir allerdings vorab mit, dass er dem Treffen zwischen Museum und Wikipedia skeptisch gegenübersteht. Da würde ihn ihn bitten dies nachher weiter auszuführen.
Zwar können wir noch kein Fazit dieses Wochenendes mit Wikipedia ziehen, doch möchte ich Ihnen und natürlich auch unserem Publikum im Rahmen eines zurückhaltend moderierten Gesprächs eine zentrale Frage stellen:
Könnte eine Zusammenarbeit zwischen Kulturinstutionen und der Enzyklopädie Wikipedia, auf die sich in diesen Tagen das Von der Heydt-Museum ja dankenswerterweise eingelassen hat, für andere Kultureinrichtungen einen Modellcharakter haben?
Bitte sehr, liebe Gäste legen Sie los, teilen Sie uns Ihre hoffentlich auch kritischen Gedanken zu dieser Liaison fatale? mit. Ich schlage vor, dass Frau Dr Eickhoff beginnt.

  • BE: wir freuen uns sehr über das Interesse. Akademiker haben Berührungsängste („sind denn Wikipediaautoren Spezialisten“?). Was können denn Laien beitragen? Wir (als Fachleute) haben ganz andere Zugänge. Die Recherche liegt doch bei uns. Aber wir haben heute gelernt: WP bezieht ihr Wissen aus der Sekundärliteratur. (Durch die Artikel in Wikipedia) können Berührungsängste abgebaut werden. Sicherlich wird kein ernsthafter Wissenschaftler aus der WP abschreiben. In WP kann man auch über kleinere Themen schreiben und diese der Öffentlichkeit zugänglich machen. Museumsleute freuen sich über alle, die sich der Kunst leidenschaftlich zuwenden. Dennoch ist es kritisch (bezieht sich auf die Reproduktion visueller Kunstwerke): im Internet sieht ein Werk ganz anders aus, als in der Ausstellung/im Original … es werden einige Storys dazu eingestreut. Ein weiteres Problem ist das Urheberrecht: es gibt rechtliche Vereinbarungen, das Abbildungen im Netz nach einer bestimmten Frist wieder entfernt werden müssen (gerade bei lebenden Künstlern).
  • AP: Wir hatten vor einigen Monaten einen Podiumsgast (Link), der von einer zweistelligen Prozentzahl berichtet hat: Plagiate (Doktorarbeit abgeschrieben aus WP) im medizinischen Bereich.
  • BE: die jüngere Generation nimmt Dinge ganz anders wahr, die nicht im Netz sind.
  • SK: WP ist für jeden Journalisten ein tägliches Arbeitsmittel – zur Primärinfo. Man benötigt Belege – nach 14 Jahre WP hat sich zu einem glaubwürdigen Medium gemausert, denn die dortigen Aussagen sind belegt. – Mir ist nicht ganz klar, wie das bei Kontroversen gehandhabt wird??
  • Publikum: leichtes Gelächter
  • MS: Es ist die Hölle …
  • SK: auch wenn die Lehrer meiner Kinder diese Begeisterung (für WP) nicht teilen – aber man muss den Kids vermitteln, das alles noch mal verifizieren werden muss. Mein zweites Thema „Ich in der Wikipedia“ – das finde ich schwierig, weil ich keine Persönlichkeit des öffentlichen Interesses bin und daher prüfe, ob da nicht böses bzw. falsches drinsteht – aber stolz bin ich dann doch schon insgesamt. Ich kann die Sorgfalt der WP aber bestätigen. 3. Thema "GLAM" Arbeit : toll dass das von der Heydt - Museum hier ein Vorreiter ist, denn damit 100.000 Besucher ins Museum kommen, ist viel Vorarbeit erforderlich – Wikipedia muss aber unabhängig bleiben – und dann muss WP auch entsprechend wählerisch sein sein. Wenn es aber in Richtung Medienpartnerschaft geht, dann muss WP zurückhaltend sein. (Zwischenbemerkung) Warum gibt es hier eigentlich so viele Männer? (zustimmendes Murmeln im Publikum).
  • BE: diese GLAM-Kooperation ist nicht unsere Initiative und wird von uns nicht als Medienpartnerschaft gesehen – sondern wir haben das erstmal nur Neugierde probiert.
  • Am: ich bin WP-Autor im Bereich Kunst, und Mentor in der Wikipedia für solche Themen wie modernen Tanz, Kunst und Drucktechnik. Ich habe 100 Neulinge betreut, die einen Artikel in der WP schreiben wollten. WP ist eine heterogene Gruppe mit viele Tälern und wenigen Bergen. Es gibt viele prominente Artikel; diese stehen noch mehr erbarmungswürdigen Artikeln gegenüber. Ich liebe das Gespräch das zu zweit (aber nicht die große Bühne), daher bitte ich um eure Nachsicht. Zur Frage der GLAM-Kooperation – ich beim Museum für Moderne Kunst (Frankfurt Main), ich habe dort die Zusammenarbeit mit WP vorgeschlagen, ohne auf Gegenliebe zu stoßen
  • AP: Wie lässt sich das Eis brechen? Es gibt halt sehr viele Vorbehalte …
  • BE ich habe die ersten Artikel (die gerade geschrieben wurden) gesehen und die sind ausbaufähig und ich fühle mich motiviert, etwas mitzumachen. Das betraf aber immer Spezialsachen, die vielleicht kaum den Weg in eine normale Enzyklopädie gefunden hätten, aber doch spannend sind.
  • SK: zum Thema Kooperation GLAM: wir Journalisten haben Probleme uns mit der digitalen Welt einzulassen – Journalismus ist ein ehrenwerter Beruf: mit Quellenkritik und Schreibqualität – dann gab es plötzlich das Internet und jeder konnte plötzlich publizieren. Heute hat sich etwas die Spreu vom Weizen getrennt und gleichzeitig sollen wir selber im Internet aktiv werden … aber jetzt und heute spricht überhaupt nichts gegen eine solche Kooperation; wenn beide Seiten dabei unabhängig bleiben. Bitte achtet aber auf die Marke „wiki“ (nennt Beispiele, was alles Wiki heißt und nicht WP ist).
  • Am: ich bin der festen Überzeugung dass diese Arbeit (mit GLAM, in Wuppertal) sich nicht gelohnt hat, wenn es das Ziel ist, neue Autoren zu gewinnen, oder zumindest die zu ersetzen, die man vergrätzt hat.
  • BK: (an das Publikum) sie haben hier neue oder gar Primärquellen genutzt?
  • Publikum: nein nur Sekundärliteratur, aber fokussierter und konzentrierter
  • BE: die Auswahl dieser Quellen (hier bei uns) ist spezieller und in dieser geballten Form nur in unserer Bibliothek möglich
  • Am: Meine Kritik ist: hier durfte jeder mitmachen, obwohl es doch ein gewisses Basiswissen braucht, man muss (solche Fachspezifika) auch schreiben können. Die Kunstredakttion hat dieses Treffen (hier in Wuppertal) sehr skeptisch betrachtet.
  • BE: (an das Publikum) entstehen hier Artikel, die sonst nicht entstanden wären?
  • Publikum: Ja – denn hier werden Impulse gegeben und es wurde sensibilisiert, die Teilnehmer bekommen Themen in den Fokus, die vorher nicht bekannt waren.
  • Publikum: diese Partnerschaft ist wichtig, denn meine Arbeit ist die eines Multiplikator. Die Arbeit ist hier sehr motivierend. Die Wertschätzung dieser ehrenamtlichen Tätigkeit ist super …
  • Publikum: es sind (neue) Artikeln entstanden – denn ich bekomme Impulse und Motivation; hier habe ich einen Austausch; der Umgang mit Werkverzeichnissen, Katalogen ist prima und ich konnte mir die Bilder gleich in der Ausstellung live anschauen. Das ist ein Event, man trifft Leute, ich bin froh wenn es am Ende 3 – 4 Artikel mehr gibt.
  • Am: Ich erwarte, dass die Autoren hier auch lernen, wie gute Artikel geschrieben werden. Sie sollen durch Spezialisten gezeigt bekommen, wie man gute Kunstartikel schreibt. Aber: dazu hätte man nicht in dieses Museum kommen müssen. (einige erklärende Worte …) außerdem ist es schädlich für die Bilder sie auf Reisen zu schicken.
  • AP: also sollten wir gute Artikel schreiben und gute Abbildungen liefern, um die Originale zu schonen?
  • BE: wir begrüßen es, wenn weitere Artikel auch zu unserer Sammlung entstehen
  • Publikum: der Vorteil von WP ist die Verlinkung horizontal und vertikal
  • Publikum: wenn ich mich über die Sammlung dieses Museums informieren will, dann finde ich in der WP mehr als auf der eigentlichen Museum-Website. Ist das (Artikel in WP) (vielleicht) die Zukunft?
  • BE: Als ich im Museum anfing, war ganz viel im Internet von dem Museum. Aber wir machen (auch) nicht mit beim Google Artprojects mit. Wir plädieren eher für den Besuch im Museum.
  • AP: … nur zur Grenzziehung: auch wenn es sehr inspirierend ist, hierher zu kommen, so ist es doch die Kernaufgabe als Autor, die Fakten aus der Sekundärliteratur neutral in die WP zu übertragen (und nicht, sein eigenes Urteil in die Artikel zu schreiben)
  • Am: es braucht jedoch unbedingt den (Kunst-) Experten für gute Artikel … um das entsprechende Wissen für einen Laien verständlich zu machen.
  • AP: Einspruch: das kolloborative arbeiten ist ein grundlegendes Prinzip in der WP
  • Publikum: jeder der sich bemüht, hat doch die Chance es zu lernen. Auch wenn das vielleicht noch ausgebessert werden muss. Ich fände es toll, wenn das Museum mehr Mut aufbringt zu zeigen was sie haben.
  • Publikum: warum mache ich mich (denn) als Laie auf um zu schreiben? Weil die Fachwelt sich zurückhält.
  • Publikum: Zustimmung und Klatschen
  • BE: Vielleicht kommt es mal dazu – aber es fehlen die Ressourcen. Keine Zeit. Und kein Raum, um mehr zu zeigen. Dann noch die Sachzwänge.
  • Am: Wir hatten schon mal eine Kooperation mit Frankfurt Main (Museum Moderne Kunst) ausprobiert. Diese Idee zusammen mit dem Freundeskreis (Kunst?) … wir wollten Wikipedia-Schulungen anbieten (erklärt Details dazu). Das ganze scheiterterte, weil das Museum nicht glaubte, dass wir das kostenlos anbieten. Es hatte dadurch keinen Wert (?)
  • AP: Ja, dieses Problem hatten wir im Referentennetzwerk auch. Wir haben sehr schnell gemerkt, das eine Schulung ohne Geld keinen Wert für die Adressaten besitzt. Die Bezahlung muß angemessen sein (… wenig Geld in einer VHS, …), aber es muß eine Bezahlung geben.
  • Am: (mutmaßt über das Museum) Sie (glauben, sie) verlieren dann auch die Deutungshohheit. Das habe ich bedauert. Schöner wäre das doch, wenn so etwas nachhaltiger wäre. Daher wäre es schön, Kurse hier in Wuppertal anzubieten.
  • Zusammenfassung des Abends durch AP: dieses Treffen in Wuppertal ist sehr inspirierend und bietet eine gute Arbeitsvoraussetzung. Es sollte nur (symbolisch zu Am) eine fachliche Verbesserung stattfinden.
  • Schlußworte von verschiedenen Leuten, u.a. Dr. Cüppers.


Nachbetrachtungen

"Beginn einer Freundschaft?" Die Annäherung an den Ort ist hart herausfordernd. Wer in diesem Winter den Zug in Wuppertal Hauptbahnhof verlässt, findet sich in einer im Abriss befindlichen stadtplanerischen Wüste der schlimmsten Art wieder. Nur der klassizistische Sandsteinportikus des Empfangsgebäudes mit seinem goldenen Schriftzug Wuppertal - Elberfeld ist der einzige ästhetische Lichtblick. Die Stadt hat jahrzehntelang unter autofixierten Stadtplanern und Politikern gelitten, jetzt versucht man das Gröbste einer Fehlentwicklung zu mildern. Ganz im Gegensatz dazu wirkte die sehr gut gelungene Ausstellung mit Werken des impressionistischen Malers Camille Pissarro und einigen seiner Protagonisten im Von der Heydt-Museum, die die Besucher der Stadt wieder aufmunterte, denn die Bilder, Zeichnungen und Grafiken, aber auch die Texte der Tafeln vermittelten die optimistische, lebensbejahende Haltung der impressionistischen Kunst. Vielleicht empfanden dies auch die etwa 20 Wikipedianer, die am letzten Januarwochenende dieses Jahres die Gelegenheit hatten, im Rahmen des Wikimedia-Projektes GLAM auf Tour das Museum und seine Ausstellung ganz nah zu erleben. Und das Museum hatte die seltene Gelegenheit, Wikipediaautoren und -fotografen, ihre Arbeitsweise und ihre Wünsche aus nächster Nähe in der Museumsbibliothek kennenzulernen. Es war eine in der Nachschau sehr gute Zusammenarbeit mit beachtlichen Ergebnissen, wie die Liste der neu erstellten Artikel und Bildreproduktionen zu diesem Projekt zeigt. Doch nicht alles stieß auf Zustimmung. Im abendlichen Wikipedianischen Salon, es war der neunte, kam neben Beate Eickhoff, einer Kuratorin des Museums Von der Heydt, und Stefan Koldehoff, Kulturredakteur des Deutschlandfunks, die beide eine weitere Zusammenarbeit zwischen Wikipedia und Kulturinstitutionen sehr stark befürworteten und äußerst positiv bewerteten, auch eine ablehnende Stimme zu Wort. So kritisierte der Wikipediaautor Artmax das niedrige Niveau einiger dilettierender Autoren, deren Kompetenz er anzweifelte, und sieht eine weitere Zusammenarbeit skeptisch. Nicht jeder könne enzyklopädische Artikel zur Bildenden Kunst schreiben und eine Veranstaltung, in deren Teilnehmerliste sich jeder beliebige Wikipediabenutzer eintragen dürfe, tauge nicht zur Verbesserung des Artikelbestandes, so der Kritiker. Doch das ficht die Autoren und Fotografen der Wikipedia nicht an, es irritiert sie nur kurzzeitig. Bald steht wieder die Gewissheit im Vordergrund, dass in einem kollaborativen Projekt, wie der Wikipedia, man sich gegenseitig hilft, ergänzt und unterstützt. So freut sich ein Teil der Autoren und Fotografen bereits auf die nächste Station dieser Reise durch die abendländische Kulturwelt. Dies ist ein persönlich gefärbter Bericht von Sc, 2. Februar 2015

Zum Wikipedianischen Salon war ich von Schlesinger als sachverständiger Podiumsgast aus Frankfurt eingeladen. Zuerst einmal: Klasse Atamari: besser kann man einen solchen Edit-a-thon nicht vorbereiten. Chapeau! Allerdings war Schlesingers Blick wohl etwas getrübt an diesem Abend. Denn was er schreibt, lässt sich aus dem „offiziellen“ Protokoll oben, nicht herauslesen. Das läßt kein gutes Licht auf ihn als Gastgeber fallen. Als Gast und Podiumsdiskutant befürwortete ich selbstverständlich - zusammen mit Koldehoff und Eickhoff - die Zusammenarbeit der Wikipedia-Autoren mit den Kulturinstitutionen, nichts anderes mache ich seit Jahren. Auch ist es ist immer nützlich, eine qualifizierte Führung durch eine Museumsausstellung mitzumachen und sich anschließend in eine Kunstbibliothek zu setzen. Bei dem großen Aufwand für Vorbereitung und die Manpower (drei WMDE-Mitarbeiter) und ca. 12.000 Euro Kosten sollte aber nach einer gewissen Zeit doch einmal nachgeprüft werden, ob wirklich nachhaltig neue Kunstautoren gewonnen werden konnten. Und ob man hier nicht den 2. Schritt vor dem ersten gemacht hat (von 25 Teilnehmern haben nur sieben geschrieben). Neue, gute Autoren, die mit den Basis-Begrifflichkeiten und ein klein wenig mit den Zusammenhängen und Hintergründen des Fachgebiets vertraut sind (und keineswegs „Experten“ sein müssen!), die sind es, die Wikipedia zur Zeit auf allen Gebieten, wie Medizin, Literatur, Biologie, Geschichte, Kunst, Physik, am dringendsten fehlen. Gerade für solche - auch kontroversen - Diskussionen ist der Wikipedianische Salon da, Schlesinger mag wohl lieber Eierkuchen. Ansonsten haben er und Paul den Salon allerdings vorzüglich organisiert. Und das ist ja auch ein Wert an sich. --Artmax (Diskussion) 18:46, 16. Feb. 2015 (CET)

Ergänzung: Dummerweise war auch der Hauptfeind der Fotografen anwesend: Scheißwetter. Arschkalt, ab und zu Regen, gemischt mit Schneeschauern... Obwohl Atamari eine schöne Fototour ausgearbeitet und verteilt hatte, mir war das Wetter zu schmuddelig. Da hatten es die Schreiber in der warmen Bibliothek besser. Aber beim nächsten Treffen wird auch bestimmt für besseres Wetter gesorgt, alles andere war einfach super.Nf, 3. Februar 2015

Zehnter Salon[Quelltext bearbeiten]

Der zehnte Wikipedianische Salon steht diesmal unter dem Motto Wikipedia und die Sprache der Männer. Seit Jahren wird immer wieder kritisiert, dass der Anteil an Frauen in der Wikipedia-Autorenschaft mit etwa 15% zu gering sei. Besonders exponierte Vertreter der US-Foundation in San Francisco sehen darin ein Problem und versuchen dieses Missverhältnis mit verschiedenen Aktivitäten und Programmen zur Frauenförderung zu beseitigen. Doch nicht alle Wikipedianer halten diesen Frauenmangel auch für ein Problem. Schließlich käme es auf das biologische Geschlecht sowieso nicht mehr an, sondern nur noch darauf, wie sich die Menschen im Sinne der Gendererkenntnis selbst sehen. Wie dagegen die Realität aussieht, steht auf einem anderen Blatt. Der Salon will nun anhand einer neu erschienenen englischsprachigen wissenschaftlichen Arbeit zur männlichen Dominanz in der Wikipedia der Sache ansatzweise auf den Grund gehen und am Beispiel der männlichen Sprache eine Veranstaltungsreihe zum Themenkreis Ausgrenzung, Diskriminierung und ihre Auswirkungen auf die Wikipedia beginnen. Dazu haben wir Claudia Wagner vom Kölner Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und einige engagierte Berliner Wikipedia-Autorinnen eingeladen und gebeten, uns ihre Gedanken zum Thema mitzuteilen. Das Magazin für Innovation (Technology Review) des Heise-Verlags einen deutschsprachigen Artikel dazu verfasst, über dessen Inhalte hier diskutiert wurde. Auf einen anregenden Abend freuen sich wieder Andreas Paul und Michael Schlesinger.

Termin: 19. März 2015, um 19 Uhr in den Räumen von Wikimedia Deutschland, Berlin, Tempelhofer Ufer 23

Auf Wunsch von Claudia Wagner wird es keine Aufzeichnung des Salon geben (da ihre Arbeit noch "work-in-progress" ist).

Elfter Salon[Quelltext bearbeiten]

Anläßlich der „Langen Nacht der Wissenschaften“ am 13. Juni 2015 findet der 11. Salon in Berlin-Adlershof statt. Von 17 - 21 Uhr geht es um das Thema „Gemeinsames wissenschaftliches Arbeiten in Wikipedia“. Hier der Ankündigungstext:
Alle kennen Wikipedia und nehmen sie als erste Informationsquelle ernst. Sie hat einen guten Ruf, weil ihre Inhalte als zuverlässig gelten. Doch was steckt dahinter? Wie arbeiten die Autorinnen und Autoren? Welche Schwierigkeiten gibt es, welche Verantwortung hat Wikipedia mit ihrem Informationsmonopol? Diese und viele andere Fragen zur weltgrößten Enzyklopädie können mit realen Wikipediaautoren besprochen werden.

Ort: Haus D (WISTA-Management), im kleinen Clubraum (Volmerstrasse / Ecke Rudower Chaussee).

Kurzer Bericht

Das Programm dieses Wikipedianischen Salons war diesmal anders geplant als sonst. Es gab keinen mehr oder weniger prominenten Gast von außerhalb der Community, sondern Wikipedianer hatten selbst kleine spontane Vorträge vorbereitet, die zu Publikumsgesprächen führen sollten und bei Bedarf gehalten wurden. Das Konzept ging auf, der Gesprächsbedarf des bei solchen Veranstaltungen wir der Berliner Langen Nacht der Wissenschaften stark fluktuierenden Publikums, das durchwegs gezielt zum Salon kam, war groß. Viele Fragen wurden gestellt und offenbar zufriedenstellend beantwortet. Kritik an der Wikipedia kam den Akteuren nicht zu Ohren, eher Bewunderung und Lob. Ob allerdings neue Autoren/Autorinnen gewonnen werden konnten, ist fraglich, aber das große Interesse an der Wikipedia scheint ungebrochen zu sein. --Schlesinger schreib! 20:26, 15. Jun. 2015 (CEST)

Zwölfter Salon[Quelltext bearbeiten]

Dieser Salon fand am 30. September 2015 auf Einladung des Betriebsrats der Audi AG als nicht öffentliche Veranstaltung statt. Etwa 15 Betriebsräte aus Ingolstadt fanden sich in der Berliner c-base ein, um etwas über die Wikipedia zu erfahren. Dabei ging es neben einer allgemeinen Erklärung des Projekts auch um die aktuellen Entwicklungen der Wikipedia und ihre Berichterstattung. Angeschnitten wurden der neutrale Standpunkt, die enzyklopädische Sprache und das sogenannte Paid Editing. --Schlesinger schreib! 20:53, 30. Sep. 2015 (CEST)

13. Salon[Quelltext bearbeiten]

Der 13. Salon war eine virtueller Salon, der ab 5. Juli 2016 für mehrere Tage Gast im Benutzernamensraum der Grillenwaage war. Auf dem Programm standen Gespräche über den derzeitigen Zustand der Wikipedia und ihrer Community, diesmal aber aus der Sicht einiger langjähriger aktiver Autoren.

--Schlesinger schreib! 09:37, 15. Jul. 2016 (CEST)

Der 14. Wikipedianische Salon[Quelltext bearbeiten]

fand am dritten Advendwochenende 2016 wieder auf der Seite der Grillenwaage statt und beschäftige sich mit dem Thema Will die Wikipedia-Community AfD-Funktionäre in Entscheidungspositionen des Projekts haben? Dazu gab es mehrere Diskussiosstränge, teilweise in Frageform:

Darüber hinaus habe ich mir als "Wikipedianischer Salonier" erlaubt, eine eigene Einschätzung zum Thema zu verfassen:

15. Wikipedianischer Salon in der Grillenwaage[Quelltext bearbeiten]

Ab dem 30. März 2017 stand als Fortsetzung das Thema politisch extreme User und der Umgang mit ihnen in der DE-Wikipedia auf dem Programm. Als Ort der Unterhaltung bot sich wieder die Seite der Grillenwaage an. Unter dem Thema Rechts-Links-Schwäche begann eine lebhafte Diskussion, die alle üblichen Elemente der Wikipedia-Diskussionsskultur enthielt. Sachlichkeit, Polemik, Pöbelei und Unsinn. Zu einer befriedigenden Antwort auf die Frage, wie man mit politisch rechtsextremen oder rechtspopulistischen Accounts in der Wikipedia umgehen sollte, kam es erwartungsgemäß nicht, die Gräben zwischen den Fraktionen und ihren üblichen Protagonisten sind derzeit unüberwindbar. Das Interessanteste an diesem Gespräch war der Punkt Rechtfertigungen und Ausflüchte, bei dem es um eine Art Demokratieverständnis, Legitimität gewählter politisch extremer, aber nicht verbotenen Parteien, anhand des Beispiels der deutschen AfD und ihrem Vertreter in der hiesigen Community ging. Mit freundlichen Grüßen, --Schlesinger schreib! 10:38, 5. Apr. 2017 (CEST)

Eine Art kleinen künstlerischen Wikipedianischen Salon gibt es seit 11. April 2016[Quelltext bearbeiten]

Da fast alle wichtigen, grundlegenden, also großen Themen der Wikipedia, die in der Öffentlichkeit eine Rolle spielten und spielen, erst einmal abgehakt sind, gibt es nun eine weitere Veranstaltungsreihe mit Saloncharakter und Themenschwerpunkt, die aber in kleinem Rahmen, unabhängig vom Verein Wikimedia Deutschland, stattfindet. In der Medienwerkstatt im Kulturwerk des BBK Berlin gibt es ab 2016 etwa einmal im Monat eine Schreibwerkstatt, in der das Schreiben von Artikeln zur Bildenden Kunst, besonders aber zur Medienkunst, trainiert und besprochen wird. Texte werden kritisch begutachtet, reviewt und natürlich auch verrissen. In bequemen Sesseln, auf einem gewöhnungsbedürftigen Sofa mit stabilem WLAN und bei einer Tasse Tee sitzen AutorInnen und Schlesinger beisammen und versuchen Artikel zum Thema gemeinsam zu verfassen. Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 12. April 2017, 19 Uhr, im Keller des Kunstquartiers Bethanien statt.