Wikipedia:Urheberrechtsfragen

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Public Domain ohne Copyrightzeichen bis 1978 und nicht gemeinfrei[Quelltext bearbeiten]

Wie gehen wir mit Public-Domain-Inhalten der Wikimedia Commons um, die in Deutschland nicht gemeinfrei sind? Ich wollte ein Foto von Perry Mason bei Barbara Hale einfügen, aber habe mich dann revertiert, weil es in Deutschland nach dem Urheberrecht noch geschützt wäre (1958 gemacht, also auf jeden Fall mindestens noch durch p.m.a. 70 geschützt). Kann ich das Foto einfügen, oder müsste das bei Perry Mason (Fernsehserie), das sich auch auf das US-Gesetz mit dem weggelassenen Copyrightzeichen vor 1978 beruft, entfernt werden? Nach meinem Verständnis (auch nach Durchsicht der FAQ-Texte) wäre Letzteres der Fall, aber ich frage lieber hier nach, bevor ich versehentlich vandaliere. --Constructor 10:18, 29. Jan. 2017 (CET)

Vorlage:Bild-PD-alt-100 deutschlandbezogen[Quelltext bearbeiten]

Im Text der Vorlage:Bild-PD-alt-100 wird nur das deutsche Urheberrecht erwähnt, während in Vorlage:Bild-PD-alt auf D-A-CH Bezug genommen wird.

Die Schutzdauer für das von dieser Datei gezeigte Werk ist vermutlich nach den Maßstäben des deutschen Urheberrechts abgelaufen. Es ist daher vermutlich gemeinfrei.

Ist jemand kompetent, dies zu ändern? --Leyo 11:14, 30. Jan. 2017

Logo eines fiktiven Unternehmens[Quelltext bearbeiten]

Liebe Wikipedia-Gemeinde,

in den Wikipedia-Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/BiFi habe ich kürzlich den Bereich des fiktiven Unternehmens "ZOMTEC" eingefügt, welches von BiFi über einen längeren Zeitraum in einer Marketingkampagne genutzt wurde. In den Artikel würde ich nun gerne neben den o.g. Abschnitt das dazugehörige Logo einbinden, welches ich hier gefunden habe: http://www.beetlebrains.de/Home/Zomtec/zomtec_big.gif Gruß, --Brork 20:29, 5. Feb. 2017 (CET)

Meine Frage: Darf ich das Logo einfügen? Wer ist der Urheber? Welche Liznenz ist anzuwenden? Ich bin mir da nicht ganz sicher. Vielleicht kann hier jmd. die Fragen beantworten oder ein "Bilder"-Profi es direkt selber einfügen? Danke im Voraus :-)

Das Logo wird man als unterhalb der Schöpfungshöhe ansehen dürfen, sogar nach US-Recht ist es ineligible. Aber was soll es denn über die Marke BiFi aussagen? Dass in der Werbung ein fiktives Unternehmen verwendet wurde, mag ja noch eine Bedeutung für das Markenimage haben. Aber wie das Logo dieses fiktiven Unternehmens aussah ist doch völlig irrelevant. Grüße --h-stt !? 14:58, 6. Feb. 2017 (CET)
Ping an Brork. Gruß, --Gnom (Diskussion) 11:08, 8. Feb. 2017 (CET)
Hallo, ich dachte es wäre ggf. ganz nützlich das fiktive Unternehmen auch mit dem Logo zu zeigen, damit sich die Nutzer selbst ein Bild machen können. Immerhin gab es zu ZOMTEC ja auch diverses Merchandising wie T-Shirts, Handschuhe, etc. Gruß, --Brork 20:29, 9. Feb. 2017 (CET)
Hallo @Brork:, ich sehe dass genauso wie Du, augenscheinlich war dieses fiktive Schwesterunternehmen von BiFi damals durchaus populär. Und bis dato haben ALLE Firmen, egal ob aktuell existierend oder nicht mehr, in WP ihr Logo (sofern vorhanden oder auffindbar) beigefügt bekommen. Es spricht überhaupt nix gegen das Einfügen des Logos--Ciao--Bestoernesto (Diskussion) 06:41, 15. Feb. 2017 (CET)
PS: Was Lizenz usw betrifft, würde ich mich zu 100% am BiFi-Logo orientieren. Habe mich mit dem Thema "Dateien hochladen" in der Praxis noch nie beschäftigt, sonst würde ich dich gerne unterstützen--Ciao--Bestoernesto (Diskussion) 06:50, 15. Feb. 2017 (CET)
Hallo @Bestoernesto:, vielen Dank für deine Meinung. Werden solche Unternehmen allgemein auch unter ACME (fiktiver Name für ein Unternehmen) eingeordnet? Ich würde es gerne selbst einfügen, habe aber mit dem Einfügen von Bildern auf Wikipedia bisher nur wenig Erfahrung. Ggf. übernimmt das ja einer von den Nutzern, die sich damit besser auskennen :-) Ein Link zum Logo habe ich ja oben beigefügt. Gruß, --Brork 15:15, 16. Feb. 2017 (CET)

Bild mit Künstler-Logo - Einverständniserklärung zwingend?[Quelltext bearbeiten]

Es geht um ein Bild eines Künstlers, mit dem ich persönlichen Kontakt habe (der Wiki-Eintrag des Künstlers existiert bereits). Er möchte mir ein (professionell geschossenes) Bild seines Fotografen zur Verfügung stellen, welches ich nach Klärung der Rechtslage hier hochladen möchte. Auf dem Foto ist das Logo des Fotografen sichtbar (unten links am Rand). Benötige ich dafür eine schriftliche Einverständniserklärung des Urhebers (= Fotografen)? Oder genügt es, wenn der Künstler selbst eine Erklärung abgibt? Sind Fotos mit einem eigens-versehenen Logo überhaupt auf der Wiki-Plattform erlaubt? Grüße, --Sarduzo (Diskussion) 14:50, 8. Feb. 2017 (CET)

Erlaubt ja, erwünscht nicht so sehr. Sofern es sich bei dem Objekt um ein dreidimensionales Kunstwerk handelt, wird hier von einer schöpferischen Tätigkeit des Fotografen ausgegangen und es sind somit Freigaben von Objektkünstler und Fotograf erforderlich. --Magnus (Diskussion) 14:56, 8. Feb. 2017 (CET)
Freigabe heißt Einverständniserklärung, oder kann man das auch anders/einfacher lösen? --Sarduzo (Diskussion) 15:06, 8. Feb. 2017 (CET)
(Nach BK)@Sarduzo: Du brauchst in jedem Fall die Freigabe des Photographen, weil dieser ja die Urheberrechte an dem Photo hält und nicht der Abgebildete.
Allerdings kannst Du ihm dann auch gleich um Ein Bild ohne Wasserzeichen bitten. Solche Wasserzeichen Wasserzeichen sind hier nämlich nicht erwüscht sind und werden entweder im Rahmen der Lizenz rausgeschnitten oder das Bild wird ersetzt, so bald es etwas ohne Copyright-Vermerk im Bild gibt. // Martin K. (Diskussion) 15:08, 8. Feb. 2017 (CET)

Installation „Monument“ (Dresden)[Quelltext bearbeiten]

Fallen Abbildungen der Installation „Monument“ (Dresden) tatsächlich unter die Panoramafreiheit? In der Versionsgeschichte des Artikels ist die Frage nach der Panoramafreiheit von verschiedenen Benutzern schnell als „Scheinargument“ kleingeredet worden. Zurecht? --Miebner (Diskussion) 19:53, 9. Feb. 2017 (CET)

Leider nicht. Löschantrag auf Commons läuft. Grüße --h-stt !? 23:36, 9. Feb. 2017 (CET)
Hm. Ich neige zur Löschung (keine Panoramafreiheit, in der Tat), stelle mir aber die Frage, ob drei hochkant aufgestellte Busse in Deutschland überhaupt ein schutzfähiges Werk darstellen? Habe mich in der Commons-Diskussion auch gerade dahingehend geäussert. Gestumblindi 00:51, 10. Feb. 2017 (CET)
Schwierig. Ich würde aber sagen: Kunst, schutzfähig. Gruß, --Gnom (Diskussion) 01:17, 11. Feb. 2017 (CET)
Ausgemusterte Fahrzeuge des ÖPNV, abgestellt (wenn auch auf etwas ungewöhnliche Art und Weise) im öffentlichen Raum - schutzfähig? --Dk0704 (Diskussion) 08:24, 15. Feb. 2017 (CET)
In Anbetracht des Casus Fettecke: sehr sicher Kunst, finde ich. Grüße, Grand-Duc (Diskussion) 18:49, 16. Feb. 2017 (CET)

File:Lucas gusher.jpg[Quelltext bearbeiten]

Warum ist die Datei in der Kategorie:Datei:Geschützt? Der Urheber ist 1944 gestorben. 129.13.72.198 10:09, 10. Feb. 2017 (CET)

Zur damaligen Zeit war es noch geschützt. Die Lebensdaten wurden erst nachträglich eingefügt. Nachdem die alte Quelle nicht mehr verfügbar ist, könnte [1] die Lebensdaten bestätigen (habs auf Commons bereits nachgetragen). Damit könnte es PD-Old-70 m.M.n. bekommen und der geschützt-Status weg. andere Meinungen? @IP: Beachte, dass solche Bausteine immer per Hand gesetzt werden und nicht automatisch nach x-Jahren entfernt werden. Daher stehen solche Dateien u.U. länger so markiert. --Quedel Disk 11:33, 10. Feb. 2017 (CET)

Werbeplakate[Quelltext bearbeiten]

Vermutlich wurde das schon früher gefragt und geklärt, aber ich finde nichts dazu: Dürfen (naturgemäß öffentlich, aber vorübergehend zur Schau gestellte) Werbeplakate grundsätzlich nicht abgebildet werden? Es sieht danach aus, da man in der WP praktisch keine Abbildung von Plakaten (ausgenommen uralte aus der Vorkriegszeit) sieht. Dafür sieht man aber vereinzelt Riesenposter, Litfaßsäulen, Leuchtreklame und Anhänger und Straßenbahnen mit Werbeaufdruck. Wo ist denn da der Unterschied - das Urheberrecht muss doch in allen Fällen genauso betroffen sein, oder übersehe ich da etwas? Raute74 (Diskussion) 10:19, 10. Feb. 2017 (CET)

Plakate sind nicht "bleibend" im öffentlichen Raum, weshalb die Panoramafreiheit nicht greift. Temporäre Werbung, die halt so auf einem Bild zu sehen ist, fällt unter Beiwerk und ist daher OK. Wenn und soweit der Rahmen des Beiwerks überschritten ist, muss man sich den Einzelfall ansehen. Vielleicht muss man auch das eine oder andere Bild löschen. Grüße --h-stt !? 13:09, 10. Feb. 2017 (CET)

Licht-Installationen mit einfachen Formen oder (freien) Fotos schutzfähig?[Quelltext bearbeiten]

Unter File:Festival of Lights 2012 - Berliner Dom - 2.jpg gibt's ein Bild eines Gebäudes, welches mit einfachen Sternchen als kurzfristige Lichtinstallation verziert wird. Erreicht solch eine Installation bereits Schützstatus? Panoramafreiheit würde ich hier verneinen, da es sich um keine dauerhafte Installation handelt, sondern um ein zeitlich kurzzeitiges Event. Ich frage zusätzlich mit dem Hintergrund, das es in der Nähe bei uns einmal eine Lichtinstallation gab, wo ebenfalls diverse Grafiken und Fotos per Beamer draufgeleuchtet wurden. Könnte man dort ein Foto aus der Installation nehmen, die ein historisches und gemeinfreies Foto drauf projiziert? Was ist mit dem Beispielbild? --Quedel Disk 22:59, 10. Feb. 2017 (CET)

Hatten wir das nicht schon einmal? Ich würde sagen, dass das eine Urheberrechtsverletzung ist. Gruß, --Gnom (Diskussion) 01:16, 11. Feb. 2017 (CET)
Ich fand bisher nur diese Diskussion und wollte es hinsichtlich neuer Sichtweisen (und weil mir die Installation aus Halle im Hinterkopf blieb) nachfragen. --Quedel Disk 23:34, 12. Feb. 2017 (CET)
Mhm, da eine IP nun einen Löschantrag gestellt hatte (nein, ich wars nicht), schauen wir mal. Zum Mitlesen/Diskutieren: commons:Commons:Deletion requests/File:Festival of Lights 2012 - Berliner Dom - 1.jpg. --Quedel Disk 00:16, 13. Feb. 2017 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Gnom (Diskussion) 14:42, 20. Feb. 2017 (CET)

Korrekte Lizenzisierung bei >600 kleinformatigen Commons-Bildern in einem Druckwerk[Quelltext bearbeiten]

Im beruflichen Umfeld würde ich gerne ca. 500 bis 650 Bilder aus Commons in einem Druckwerk von etwa 70 Seiten Umfang verwenden. Die Bilder sind maximal 4 mal 7 cm groß und in Listenform angeordnet. Ich habe ca 60-70% CC-BY-SA 3.0 bzw. 4.0 Lizenzen, der Rest PD und ältere BY-SA-Lizenzen. Aufgrund der aktuellen Diskusssion habe ich noch einmal ganz genau gelesen, wie man unangreifbar lizenziert (ich wollte meinen Arbeitgeber von den Vorteilen von Commons überzeugen und kann mir logischerweise keinen juristischen Fehler erlauben). Nun habe ich das Problem, das die langen Lizenzangaben ((//commons.wikimedia.org/wiki/File:XYZ.JPG), „Titel“, //creativecommons.org/licenses/by-sa/xyz.0/legalcode )) größer sind (sie laufen z.T. über 5-10 Zeilen!), als die eigentlichen Bilder. Gibt es irgendeine Möglichkeit, wenn man über 300mal in einem Werk die CC-BY-SA 3.0 Lizenz verwendet, den Lizenztext nur einmal pro verwendeter Lizenz 2.5, 3.0, 4.0, PD...anzugeben? Ich benötige einen praktikablen Weg, damit das Impressum nicht länger wird als der Text der Broschüre / bzw. eine Attribution unterhalb des Bildes, die grafisch nicht die Aussage des Bildes zerstört (siehe Beispiel). Ich nehme an "Autor, CC-BY-SA 3.0, Wikimedia Commons unter dem Bild und anschließend der Link im Abbildungsverzeichnis / Impressum" reicht juristisch nicht.. Geplant ist das Werk erst einmal als Druckwerk, ob man es später auch als pdf anbietet, ist mir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekannt. --Geolina mente et malleo 13:53, 13. Feb. 2017 (CET)

Erstmal Hut ab vor deinem Ansinnen, was ich positiv finde. Nun, es ist tatsächlich ein Problem, und selbst unsere interne Bücher-Funktion arbeitet da anscheinend auch nicht korrekt (gibt Deeplink anstelle Dateibeschreibungsseite aus, Lizenz nur als Abkürzung oder Name, kein Link zum Lizenztext). Wenn ich mir die CC-by-sa/3.0/de durchlesen (wenigstens noch eine dt. Fassung), dann muss man ja „in einer der Nutzung entsprechenden, angemessenen Form“ die Angaben machen. Gerade bei Druckwerken ist es eher üblich, Urheberinformationen nach hinten zu verlagern. Name, Titel und Link zum Bild sind dort gefordert. Aus meiner persönlichen (laienhaften) Sicht spricht nichts dagegen, die Lizenz nur in der Kurzform zu erwähnen und am Schluss eine Lizenzübersicht mit allen Links zu den verwendeten Lizenzen zu erstellen. Für eine kleine Verkürzung könnte noch die Funktion ShortLink sorgen, die für das Bild als Quell-URL https://commons.wikimedia.org/?curid=19959708 ausgibt, kürzer als https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Renaturiertes_Totes_Moor_am_Steinhuder_Meer_(Neustadt_am_Rübenberge)_IMG_7614.jpg . Auch würde aus meiner Sicht bei der Angabe des Werktitels solche Angaben wie die Bildnummer entfallen können, da sie i.d.R. nicht zum Titel gehört. Aber das wäre Handarbeit das einzeln entscheiden zu müssen. Mein Vorschlag siehe rechts, spart 1/4 der Zeilen ein. Vielleicht haben andere ja noch andere Meinungen. --Quedel Disk 18:28, 13. Feb. 2017 (CET)
„Renaturiertes Totes Moor am Steinhuder Meer (Neustadt am Rübenberge)“, https://commons.wikimedia.org/?curid=19959708 , Urheber: losch, Lizenz: CC-by-sa/3.0
Danke für Deine Antwort, aber glücklich bin ich natürlich nicht damit. Zumal manche Bildtitel in keinster Weise geeignet sind, in einem seriösen Werk genannt zu werden ;). Es steht außer Frage, dass ich korrekt lizensieren will (in einem Abbildungsverzeichnis ist das bei uns normalerweise üblich). Aber ich bräuchte halt ein ähnliches Aussehen, wie in der Wikipedia mit frei wählbarer Bildunterschrift. Denn im vorliegenden Fall müsste für mich die Bildunterschrift "Thermokarstmulde Steinhuder Meer" lauten (damit zum Inhalt passt), so wie es von der Wikipedia halt gewohnt bin. Eine interessante Frage kam heute von meiner Kollegin, warum in den Wikipedia-Artikeln die Autoren und Lizenzen nicht genannt werden müssen ;). Geolina mente et malleo 19:13, 13. Feb. 2017 (CET)
@Geolina163: Ich bin der Ansicht, dass zumindest in Druckwerken Urheber und Lizenz nicht direkt am Bild genannt werden müssen, sondern dass dies auch in einem separaten (kleingedruckten) Quellenverzeichnis am Ende erfolgen kann, solange die Zuordnung von Urheber- und Lizenzangabe zum jeweiligen Bild gewahrt bleibt, z.B. durch Nummerierung. Also Bildunterschrift "[123] Thermokarstmulde Steinhuder Meer" und im Verzeichnis stehen dann die Infos zu Bild Nr. 123. Denn im Gegensatz zu einer Online-Nutzung ist ein Buch bzw. eine Broschüre ja eine feste Einheit, deren Bestandteile untrennbar (wenn man vom Herausreissen von Seiten absieht...) miteinander verbunden sind. Eine solche Vorgehensweise würde dir die Einhaltung der Lizenz wohl erleichtern und ich habe sie auch schon in diversen Büchern angetroffen. Dazu kommt noch, dass die häufig kolportierte Forderung einer "Lizenz direkt am Bild" so ja in keiner CC-Lizenz zu finden ist; vielmehr heisst es z.B. in der CC-BY-SA 3.0 Deutschland "Die nach diesem Abschnitt 4.c) erforderlichen Angaben können in jeder angemessenen Form gemacht werden" - ein Verzeichnis am Ende würde ich bei einem Buch durchaus für eine "angemessene" und diesem Medium entsprechende Form halten (in der englischen Lizenz heisst es "keep intact all copyright notices for the Work and provide, reasonable to the medium or means You are utilizing: (...)" (Hervorhebung von mir). - Nun hat es ja in der Vergangenheit tatsächlich Leute gegeben, die gar vor Gericht und erfolgreich (glaube ich?) auf "Nennung am Bild" bestanden haben, wobei es meiner Erinnerung nach allerdings nie um die Nutzung in Büchern ging. Ausserdem ist die Basis, auf der sie das getan haben, ebenfalls meiner Erinnerung nach, dass sie "direkt am Bild" ausdrücklich als Bestandteil der von ihnen gewünschten Urhebernennung festgelegt haben. Wo ein solcher Wunsch nicht ausdrücklich festgelegt ist, sehe ich die Notwendigkeit nicht, da - wie gesagt - in den CC-Lizenzen nichts dergleichen steht. Du müsstest also m.E. höchstens die Bilder, die du verwenden möchtest, noch darauf überprüfen, ob solche Direkt-am-Bild-Wünsche vorkommen. Gestumblindi 21:55, 13. Feb. 2017 (CET)
Sehe das auch so wie Gestumblindi, das es eigentlich mit einem separaten Verzeichnisse gehen sollte, solange das physisch mit dem Druckwerk verbunden ist. Also fester Bestandteil des Druckwerkes ist Pflicht. Dann sehe ich -wenn es ordentliche gemacht wurde- kein Problem, dass man Urheber und Lizenz jedem Bild zuordnen kann (und der Punkt ist wichtig). Denn ein Bildvezeichnis als ein eigens Kapitel ist bei Büchern normal. Wenn halt so Problemfälle darunter sind, die auf Nennung beim Bild bestehen, Bild draussen lassen und ersetzen. Es ist natürlich immer sinnvoll am Anfang (d.h. möglichst früh = Seite 2 oder 3) einen Hinweis zu hinterlassen, dass sich die Urheber und Lizenzangaben zu den Bildern sich im Kapitel X befinden.--Bobo11 (Diskussion) 22:10, 13. Feb. 2017 (CET)
Die Regelung von Gestumbli hätte ich persönlich auch so gemacht, hatte sie aber nicht vorgeschlagen, da es eine "ganz sichere" Darstellungsweise sein sollte. Nach meiner Ansicht ist die Darstellung hinten völlig okay, aber ob das alle Gerichte auch so sehen mögen im Zweifelsfall? Ansonsten @Geolina163: falls man mehrere Bilder vom gleichen Urheber findet, kann man auch anfragen, ob er für diese oder jene Publikation auch auf bestimmte Attributierungen verzichten würde. Eine Zeitschrift hatte auch mal nach einem Bild von mir angefragt wie es korrekt zu verwenden wäre. Als Dank verzichtete ich auf Quellennennung, Lizenz und Titel (es blieb bei der Urhebernennung; und bekam stattdessen diese Ausgabe mit meinem Bild). Viele Wikipedianer sind - wenn sie wissen wofür es verwendet wird - kompromissbereit. --Quedel Disk 22:34, 13. Feb. 2017 (CET)
Ist mit „Titel“ wirklich der Dateiname gemeint? Tragen die Fotos auf Commons überhaupt Werktitel? Wurde das mal irgendwo klargestellt? Yellowcard (D.) 23:13, 13. Feb. 2017 (CET)
Das frage ich mich auch schon länger. Meiner Meinung nach eher nicht. — Raymond Disk. 23:23, 13. Feb. 2017 (CET)
Nach BK: Danke für Eure Einschätzung. Ich habe die Lizenzangaben der Bilder, wo es klappt (!) aus dem Lizenzhinweisgenerator extrahiert. Und die sind so elend lang. Ich bin wirklich durch die in letzter Zeit verlinkten Juristenblogs zunehmend verunsichert, zumal das angedachte Buch erst gedruckt und später als pdf im Internet online zu lesen sein soll. Also Lizenzierung nach dem Schema Buch oder Online? Ich habe mir jetzt erst einmal die Wikimedia-Monsters of Law-Sendung über den Lizenzhinweisgenerator nochmals angeschaut. Die Nachnutzung im wissenschaftlichen Kontext ist ohnehin kritisch, wenn zu einem merkwürdigen Nick des Autors noch ein Bild-Titel à la "Auf dem Pfad in eine bessere Welt.jpg" dazukommt. Direkt mit einem Bild verbunden, kann man das Bild fast nicht verwenden - egal ob das Bild toll ist oder total gut geeignet ist. Vielleicht klappt es ja mit einer sauberen Nummerierung in einem klassischen Abbildungsnachweis. Aber es reicht ja ein Flüchtigkeitfehler (z.B. bei der Art der Bearbeitung) bei einem von 600 Bildern und man kassiert ggf. eine Abmahnung. Privat wäre das schon übel, aber im beruflichen Umfeld einfach fatal. Fast bereue ich meine Idee mit den Commonsbilder...Geolina mente et malleo 23:32, 13. Feb. 2017 (CET)

Ich danke auch für die Antworten, aber wie soll nun ein Nachnutzer damit umgehen? Anwalt beauftragen um auf der sicheren Seite zu sein? Dolmetscher beauftragen um Kontakt zum Urheber aufzunehmen? Oder auf die Abmahnung des Urhebers warten? Jedenfalls wird es dem Nachnutzer nicht mehr möglich sein Commons-Werke kostenfrei zu nutzen... soviel zum Projektziel "Die freie Enzyklopädie"! --1971markus ⇒ Laberkasten ... 23:48, 13. Feb. 2017 (CET)

Die Verunsicherung war ja auch bei durchaus geübten Wikipedianer/innen schon da und oft hat man in Ausstellungen, in Kalender und Büchern die unbeholfenene Quellenangabe "XYZ, aus Wikpedia" gesehen. Ich war schon immer hoch erfreut, wenn neben dem Fotograf, die korrekte Lizenz, + aus Wikimedia Commons vermerkt wurde. Aber selbst das reicht ja noch lange nicht aus. Mir fehlt einfach die Möglichkeit, neben den ganzen Lizenz-Texten den Bilder - ähnlich wie in der WP eine aussagekräftige Bildunterschrift zu geben, die sich meist nicht mit dem Titel des Fotografen deckt, weil mein Augenmerk ganz wo anders liegt.Geolina mente et malleo 00:01, 14. Feb. 2017 (CET)

Lassen wir doch mal die Kirche im Dorf und bleiben realistisch. Die Namens-/Lizenznennung im Rahmen eines Bilderverzeichnisses in einem Buch ist eine seit Jahrzehnten geübte Praxis, die auch von der CC-Lizenz gedeckt ist. Mein Vorschlag:

Auf die Art und Weise erhältst du eine Liste von 600 Urhebern und vielleicht maximal 10 Lizenzlinks. Und wenn ein Bild mehrere Lizenzen hat, wählst du die mit der höchsten Nummer. Eine reicht :-)
So ist eine eindeutige Zuordnung Bild <-> Urheber gegebene, die Lizenz wird genannt, den Titel halte ich für entbehrlich, da 99,99999 % aller Fotos keinen Titel sondern nur einen Dateinamen haben. Bei Kunstwerken kann das anders sein. Bilder mit der GFDL 1.2 (only)-Lizenz, kombiniert mit der NC-Variante, solltest du vorsichtshalber ganz draussen lassen, sofern das fertige Buch zum Verkauf steht.

Ein Buch ist ein Buch, ob als Printprodukt oder später mal als PDF, da würde ich keinen Unterschied machen. Und zum Thema Flüchtigkeitsfehler: Die können auch bei konventioneller Lizenzsierung passieren mit den entsprechenden Folgen.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die von mir aufgezeigte Lösung Angriffsmöglichkeiten für böswillige Abmahner bietet. — Raymond Disk. 09:02, 14. Feb. 2017 (CET)

Da kann ich wirklich nur den Mut von Geolina bewundern, so ein Unterfangen in der derzeitigen Situation zu beginnen. Denn eines muss klar sein. Mit 500 Fotos habe ich es mit 500 Leuten zu tun, wo nur einer ein Haar in der Suppe finden kann und der Hut brennt. Und dass es keine allgemein gültige Lösung zu geben scheint, merkt man an der und vielen anderen Diskussionen. --K@rl 09:49, 14. Feb. 2017 (CET)
Ach bitte, mal den Paniklevel etwas herunterschrauben. Das was Geolina hier macht, ist vorbildlich. Ich kenne recht aktuelle (Verlags)Publikationen, da steht ganz frech drin Der Verlag hat sich um die Rechteeinholung bemüht. Nicht in allen Fällen ist uns dies gelungen. Sollten Rechte geltend gemacht werden, bitten wir den Rechteinhaber sich mit dem Nachweis direkt an den Verlag zu wenden. Dann brennt der Hut, aber richtig! Sollte jemand ein Haar in der Suppe finden und meinen, das ausschlachten zu müssen, hat im konkreten Fall, so ärgerlich das auch sein mag, der Herausgeber ausreichend Mittel, um sich rechtlich gegen überhöhte Abmahnungen zu wehren. — Raymond Disk. 10:08, 14. Feb. 2017 (CET)
Danke an Raymond, so hatte ich mir das eigentlich ganz genau sovorgestellt, aber dann habe ich wie gesagt den 50minütigen Monsters of Lawangeschaut und die Aussagen von John Weitzmann (7:28 bis 8.42') und seine "Bestenliste", insb. Fall 5 & 4 und die Ausführungen von Tim Jäger (27:00 - 27:30'); insbesondere (32:45 - 33:50') und die Nachfragen lassen mich zweifeln, ob ich mit der vorgeschlagenen Lösung wirklich auf der sicheren Seite bin, da in Druckerzeugnissen definitiv Autor + Link + Bildtitel + Linzenz (s.o.) gefordert wird und wenn ich das richtig verstanden habe, schon bei kleinsten Abweichungen, z.B. Weglassung eines der Links die Lizenz verfällt und man abmahnfähig wird. Die nächste Frage, die sich mir stellt, ist: Kann sich - wenn man keinen Hyperlink zur Verfügung hat (Buch) - der Gesetzestext ändern, so dass man das Datum des Abrufs (Version) angeben muss? Ich muss sagen, ich habe die Komplexität weit unterschätzt.. Nun arbeite ich seit 18 Monaten an dem Buch, habe Endlosdiskussionen mit meiner Redaktion hinter mir, weil ich eigentlich alle ermutigen wollte, die Commons-Bilder auch verstärkt zu nutzen. Anderseits habe ich mir die von WMDE herausgegebenen Kalender; Flyer u.ä. angeschaut und habe dort auch häufig nur die von Raymond vorgeschlagene Kurzlizenz (Frau Musterfrau, CC-BY-SA 3.0) gefunden, z.B. beim WLM-Flyer. Das ist alles sehr verwirrend. Vielleicht können wir das Thema ja mal in einer Veranstaltung (Lokal K ?) auf die Agenda setzen. --Geolina mente et malleo 10:31, 14. Feb. 2017 (CET)
So ähnlich wie Raymond es hier vorschlägt, würde ich auch vorgehen. Wobei im konkreten Fall "oben rechts", "unten links" usw. wohl nicht gehen wird, da die Publikation, wenn ich es recht verstehe, ein listenartiges Verzeichnis mit vielen kleinen Bildern pro Seite werden soll. Also eher, wie ich oben schrieb, durchnummerieren. - Für Bilder, die PD sind oder unter CC0 stehen, muss man rein urheberrechtlich gesehen ja überhaupt keine Angaben machen. Insofern ist es eigentlich auch nicht nötig, die CC0 zu verlinken, da kennzeichnend für diese Lizenz ja ist, dass man bedingungslos, d.h. eben auch ohne irgendwelche Urheber- oder Lizenzangaben, weiternutzen darf. Aber schaden kann es nicht. Gestumblindi 12:38, 14. Feb. 2017 (CET)
Hallo Geolina, ich hätte ehrlich gesagt nicht den Mut, diese möglichen Abmahnrisiken einzugehen. Nachdem Du ja schon 18Monate Zeit und Arbeit in das Projekt gesteckt hast, dürfte ein Rückzieher deinerseits aber wohl auch mit sehr viel Ärger verbunden sein. Die Zwickmühle in der Du steckst, kannst Du vlt. dadurch etwas entspannen, indem Du dich erst mal an, soweit vorhanden, euren Betriebs- oder Personalrat oder Vertrauensmenschen wendest, und dann mit derer Unterstützung an den maßgeblichen Chef. Lass alle zuerst mal diese Disk hier durchlesen und stelle letztendlich die Frage, ob Du mehr Ärger bekommst, wenn das Projekt gecancelt wird oder wenn eine (oder gar mehrere) Abmahnungen eintrudeln. Vielleicht hast Du ja Glück und dein Chef erklärt dir (schriftlich oder vor Zeugen) dass er ein mögliches Abmahnrisiko auf seine Kappe nehmen wird.
Zum Lizenzthema selbst: Ein wahrscheinlich sehr große Teil der Fotografen dürfte da eher großzügig und flexibel sein, und auch kulant, wenn das mal mit der Lizenz-Geschichte nicht 100%ig klappt. Aber leider gibt es auch solche, bei denen scheint das massenhafte Hochladen von Bildern bei WP als Abmahnfalle und das sofortige Zuschlagen sobald jemand hinein gestolpert ist, ein Geschäftsmodell zu sein. Nicht umsonst läuft ja wohl gerade die Meinungsbild-Abstimmung: "Keine Bilder in Artikelnamensraum von direkt abmahnenden Fotografen" Auch die Diskseite dazu ist letztendlich sehr aufschlussreich. Drück dir jedenfalls die Daumen.--Ciao--Bestoernesto (Diskussion) 08:07, 15. Feb. 2017 (CET)

Geolina, am Besten ist es, du lässt Commons links liegen (außer CC00-Fotos) und suchst dir die Fotos bei Plattformen wie https://pixabay.com/ zusammen. Bei 600 Fotos ist die Gefahr viel zu groß, dass du nicht alle „Abmahnfreudige“ ausbremst. Der gute Wille kann ja da sein, aber die Gefahr liegt oftmals im Detail, wo dann die „Abmahnfreudigen“ gerne zuschlagen: [2]. – Ein Frustrierter der Abzockerei 08:26, 15. Feb. 2017 (CET)

Geolina, lass dich nicht verunsichern. Ein Restrisiko bleibt bei jeder Bilderquelle. Und lass uns gemeinsam mal die Bilder bzw. Fotografen durchgehen und Bilder bekannter Massenabnahmer aus der Publikation herausnehmen. — Raymond Disk. 08:46, 15. Feb. 2017 (CET)

<offtopic>Danke für Einblick in eine komplizierte Welt und Ermutigung einer mutigen Frau! Herzlichst --Andrea014 (Diskussion) 09:04, 15. Feb. 2017 (CET)
Ich habe nach sehr inhaltsreichen Telefonaten in den letzten zwei Tagen eine Menge dazugelernt - auch das es einen (großen) Unterschied in der Zitierweise von CC-BY-SA 4.0 und den restlichen BY-SA-Lizenzen gibt. Bei der 4.0-Lizenz braucht man den Bildertitel (?) nicht mehr expliziert nennen. Die Forderung, den Link auf das Bild und den Link auf den Lizenztext bleibt. Ich habe jetzt alle - auch sehr schönen und geeigneten - Bilder rausgeschmissen, die nicht unter einer CC-Lizenz stehen, das ist mir zu heikel. GFDL ist in diesem Rahmen nicht realisierbar Ich habe gelernt, dass "an üblicher Stelle" nicht unbedingt zwingend unterhalb des Bildes sein muss, sondern auch in einem Abbildungsverzeichnis z.B. nummeriert am Ende des Textes erfolgen kann. Die Angabe der Links zum Bild auf Commons und der Links zum Lizenztext ist entsprechend der Lizenz-Vereinbarung aber in jedem Fall zwingend erforderlich. Ggf. kann man alle verwendeten Lizenzen einmalig am Ende des Textes aufführen, wenn man es vorher so beschreibt. Ja, die korrekte Nachnutzung ist komplex und mein Abbildungsverzeichnis ist eine 16seite A4-Querseite in Arial 7 geschrieben. Auf die Redaktionskonferenz freue ich mich schon ;). Danke an alle, die mir weitergeholfen haben. Geolina mente et malleo 20:22, 15. Feb. 2017 (CET) Nachtrag: ggf. kann man vereinbaren, wie man aus den Bildern (außer 4.0) den Titel aus dem Link zum Bild herauslesen kann, aber wenn man sicher gehen will, muss man tatsächlich den "Titel", den der Fotograf verwendet hat, aufführen.
Wenn du Titel und Link nimmst, dann nutze ShortLink, so wird der erste Bildlink zu https://commons.wikimedia.org/?curid=31872992 . Ansonsten viel Erfolg! --Quedel Disk 21:20, 15. Feb. 2017 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Gnom (Diskussion) 14:42, 20. Feb. 2017 (CET)

USAAF Luftbilder auf Geoportal Thüringen[Quelltext bearbeiten]

Der Freistaat Thüringen stellt seit kurzem unter [3] unter anderem umfangreiche Luftbildaufnahmen der US-Streitkräfte von 1945 zur Verfügung. Sind diese gemeinfrei im Sinne der Vorlage:Bild-PD-US als Werk der Regierung der Vereinigten Staaten? --Dk0704 (Diskussion) 08:32, 15. Feb. 2017 (CET)

Ja. Nutze bitte den Baustein {{PD-USGov-Military-Army}}. Grüße --h-stt !? 20:54, 16. Feb. 2017 (CET)

Creative-Commons-Lizenzen und ein Werkstitel[Quelltext bearbeiten]

Im Dunstkreis des Abmahn-MBs und auch hier drüber, von Geolina aufgeworfen, steht ja die Frage im Raum, ob CC-By-SA-lizenzierte Werke einen Titel im Sinn der Lizenz haben. ich möchte für die Überlegungen jetzt von der CC-By-Sa-3.0-DE und einer Fotografie auf Commons ausgehen. Welche Stimmen sind denn dafür, dass der Dateiname (von Commons, von Flickr...) der Werkstitel sein soll? Gibt es belastbare juristische Kommentare dazu?

Meiner Meinung nach ist es nämlich ziemlich ausgeschlossen, dass der Dateiname der "Titel des Inhaltes" im Sinne des Lizenztextes ist. Erstens werden viele digitale Medien ersteinmal automatisch vom genutzten Gerät benannt (im Muster IMGxxxx.jpg oder DSC_xxxx.jpg), was wegen dem Automatismus durch eine Maschine eher keine als "Titel" brauchbare und verwechslungsträchtige Zeichenfolgen erzeugt. Außerdem können mehrere Hundert Nutzer, die Filemover, auf Commons die Dateien umbenennen (und hier in der DE-WP alle Admins, soweit ich weiß). Soll das jetzt heißen, dass diese Leute sich allesamt lizenzwidrig verhalten? Das dürfte doch sehr zu bezweifeln sein. Unter anderem @Gnom, Code, Pajz: habt ihr Kenntnisse dazu? Grüße, Grand-Duc (Diskussion) 15:05, 17. Feb. 2017 (CET)

Aus meiner laienhaften Sicht müsste zwischen einem echten Werkstitel und einer simplen Bildbeschreibung unterschieden werden. Der aller größte Teil wird wohl nur eine Bildbeschreibung abgeben (sei es nun im Dateinamen und/oder Beschreibung) und nicht einen (meist sprachlich-schöpferischen) Werkstitel. --Quedel Disk 15:11, 17. Feb. 2017 (CET)
Die Creative-Commons-Lizenzen sind, was das angeht, erstaunlich schweigsam, was ein Werktitel denn ist. Nur Absatz 4 Abschnitt c (CC-BY-SA 3.0 unported) sagt dazu irgendetwas: In dem wirklich unglaublichen Satzmonster: If You Distribute, or Publicly Perform the Work or any Adaptations or Collections, You must, unless a request has been made pursuant to Section 4(a), keep intact all copyright notices for the Work and provide, reasonable to the medium or means You are utilizing: (i) the name of the Original Author (or pseudonym, if applicable) if supplied, and/or if the Original Author and/or Licensor designate another party or parties (e.g., a sponsor institute, publishing entity, journal) for attribution ("Attribution Parties") in Licensor's copyright notice, terms of service or by other reasonable means, the name of such party or parties; (ii) the title of the Work if supplied; (iii) to the extent reasonably practicable, the URI, if any, that Licensor specifies to be associated with the Work, unless such URI does not refer to the copyright notice or licensing information for the Work; and (iv) , consistent with Ssection 3(b), in the case of an Adaptation, a credit identifying the use of the Work in the Adaptation (e.g., "French translation of the Work by Original Author," or "Screenplay based on original Work by Original Author"). lediglich mit dem Text (ii) the title of the Work if supplied;

PS: Warum hat eigentlich niemand die Tippfehler aus dem originalen Lizenztext entfernt? Ich stolpere jedes Mal über Ssection - Ist das ein Kofferwort aus SS und Sektion??

Die Deutsche Fassung CC-BY-SA 3.0-DE hat einen etwas lesbaren Text: Sie sind verpflichtet, die Rechteinhaberschaft in einer der Nutzung entsprechenden, angemessenen Form anzuerkennen, indem Sie - soweit bekannt - Folgendes angeben:
* Den Namen (oder das Pseudonym, falls ein solches verwendet wird) des Rechteinhabers und / oder, falls der Lizenzgeber im Rechtevermerk, in den Nutzungsbedingungen oder auf andere angemessene Weise eine Zuschreibung an Dritte vorgenommen hat (z.B. an eine Stiftung, ein Verlagshaus oder eine Zeitung) ("Zuschreibungsempfänger"), Namen bzw. Bezeichnung dieses oder dieser Dritten;
*den Titel des Inhaltes;
* in einer praktikablen Form den Uniform-Resource-Identifier (URI, z.B. Internetadresse), den der Lizenzgeber zum Schutzgegenstand angegeben hat, es sei denn, dieser URI verweist nicht auf den Rechtevermerk oder die Lizenzinformationen zum Schutzgegenstand;
*und im Falle einer Abwandlung des Schutzgegenstandes in Übereinstimmung mit Abschnitt 3.b) einen Hinweis darauf, dass es sich um eine Abwandlung handelt.
Jedoch ist die juristische Bedeutung von Titel des Inhaltes noch schwammiger als Title of Work. Einen Werktitelschutz kennt der gewerbliche Rechtschutz (etwa in D: § 39 UrhG; § 5 Abs. 3 MarkenG); was die Bedeutung von Titel des Inhalts bedeuten soll, weiß vielleicht der Autor des Lizenztextes. Der markenrechtliche Titelschutz scheidet wohl aus, weil dieser recht besonders gestaltet ist und vor Verwechslungen schützt, nicht vor der Missachtung des Titels. Ich gehe davon aus, dass mit Titel des Inhalts, der Titel des Werkes i.S.d. § 39 UrhG gemeint ist. Der Werktitelschutz ist zwar ein weit beackertes Feld (im Verlagsrecht insbesondere), aber ein Waise, was das Veränderungsverbot angeht und insbesondere, was denn ein Werktitel so genau ist. Benedictus Levita (Diskussion) 15:32, 17. Feb. 2017 (CET)
Ich schliesse mich dir, Grand-Duc, darin an, dass ich einen Dateinamen nicht automatisch als Werktitel bzw. als diesen enthaltend betrachten mag. Auch wenn Commons nicht aussagekräftige Standard-Dateinamen wie IMGxxxx.jpg beim Upload ohne weitere Zusätze gar nicht akzeptiert, so haben doch sehr, sehr viele Bilder auf Commons einen eindeutig technisch-zweckmässigen Dateinamen, als Beispiele genannt seien nur (durch die Funktion "Zufällige Datei" gefunden) Datei:Fotothek df pk 0000281 017.jpg, Datei:Boats at low tide - geograph.org.uk - 1234664.jpg oder Datei:View of south boundary of Easter Hill project site for right of way for Hoffman Boulevard. Buildings No. 11 and 14 at right in trees. Looking west - Easter Hill Village, Bordered by HABS CA-2783-23.tif (da besteht der Dateiname schon aus einer recht detaillierten Beschreibung). Letzteres Beispiel verwendet allerdings ein interessantes Template zur Beschreibung, nämlich {{Photograph}}, das im Gegensatz zum Standard-Template {{Information}} (das auch vom Upload Wizard verwendet wird) tatsächlich einen Parameter "title" enthält. Im konkreten Fall ist dieser mit dem gleichen länglichen Text ausgefüllt, der sich im Dateinamen findet. Lizenzmässig in diesem Fall irrelevant, da das Bild sowieso als PD deklariert ist, aber ich würde nicht ausschliessen, dass bei Verwendung von {{Photograph}} mit dem Parameter "title" tatsächlich ein zu nennender Titel im Sinne der Lizenz deklariert sein könnte. Gestumblindi 21:54, 17. Feb. 2017 (CET)
Der Dateiname ist kein Werktitel. Der Werktitel muß explizit angegeben werden, deshalb steht da "if provided", was bei der Artlibre ganz ähnlich formuliert ist. Auch bei Malern gibt es Werke ohne Titel, die heißen in Ausstellungen dann folgerichtig auch immer "ohne Titel". Der Dateiname ist nicht mehr als ein Sortierkriterium, wäre das anders, dürften Dateien auf commons niemals umbenannt werden, denn der Titel eines Werks gehört zum Werk und fällt mithin unter das Urheberrecht des Autoren. Es ist auf commons und ganz allgemein bei Gebrauchsfotografie halt extrem selten und unüblich, einen Titel zu vergeben, daher wird die Unsicherheit in der Interpretation herrühren. --Smial (Diskussion) 22:42, 17. Feb. 2017 (CET)
Mir kommt gerade ein Gedanke, wie man über die Forderung des zu nennenden Werktitels eine Weiternutzung auf recht perfide Art verhindern könnte... man müsste bloss Fotos z.B. unter CC-BY-SA 3.0 hochladen und mit völlig unmöglichen Titeln versehen, z.B. ein wunderschönes Landschaftsfoto mit dem explizit festgelegten Titel Superheld Trump wird uns in eine glorreiche Zukunft führen!, der somit bei jeder Weiternutzung zu nennen wäre? ;-) Gestumblindi 23:01, 17. Feb. 2017 (CET)
Ja, warum nicht? Das geht übrigens wohl auch über die "Attribution Party" / den "Zuschreibungsempfänger" - was IIRC ich damals zur Zeit des Bildfilterdramas mal mit Niabot überlegt hatte und zumindest er bei manchen Uploads auch als politischen Protest gegen diese Software nutzte... Grüße, Grand-Duc (Diskussion) 23:46, 17. Feb. 2017 (CET)
Grand-Duc, mir ist dazu kein Schrifttum bekannt. Die Argumentationsführung im Ausgangsbeitrag scheint mir aber jedenfalls nicht ganz stimmig zu sein: Dass es Fälle gibt, in denen der Dateiname möglicherweise nicht der „Titel des Inhalts“ ist, zeigt nicht, dass es „ziemlich ausgeschlossen“ ist, dass er es sein kann. In dem Beitrag schwingt die Prämisse mit, dass es erforderlich ist, die Frage, ob der Dateiname nun Titel des Inhalts ist oder nicht, einheitlich zu bewerten – diese Notwendigkeit sehe ich nicht. M.E. sprechen gute Gründe dafür, regelmäßig von der Titeleigenschaft des Dateinamens auszugehen. Fakt ist, dass die Lizenzgeber ihr Werk unter dieser Bezeichnung als CC-lizenziert in die Öffentlichkeit entlassen haben. Im Streitfall zu erklären, dass, obwohl du deinem Bild explizit den Namen „x“ gegeben hast und „x“ im wahrsten Sinne des Wortes dick und fett über deinem Bild steht, kein „Titel des Inhalts“ vorhanden sein soll, dürfte m.E. eine sportliche Aufgabe sein. (Ein Gegenargument könnte, wie oben angedeutet, an den Titelbegriff im Rahmen des urheberrechtlichen Werktitelschutzes anknüpfen, der etwa in Österreich in § 80 öUrhG seinen Niederschlag findet und dort, obwohl in der Norm sehr generisch vom „Titel […] eines Werkes der Literatur oder Kunst“ als Schutzobjekt die Rede ist, Unterscheidungskraft des Titels vorausgesetzt wird – die Bezeichnung muss nach der obergerichtlichen Rechtsprechung insbesondere etwas Besonderes, Individuelles an sich haben und darf sich nicht auf die bloße Angabe des Inhalts oder des Gebiets, auf das sich das Werk bezieht, beschränken [Nachweise bei Dittrich, Österreichisches und internationales Urheberrecht, 6. Aufl. 2012, § 80 E 21 f.]. Hier geht es jedoch m.E. um etwas anderes: Die CC-Lizenzen wollen nicht den Werktitel besonders schützen, sondern sicherstellen, dass das Werk „als Einheit“, mithin so wie es „in die Welt entlassen“ wurde, fortbesteht und identifizierbar bleibt. Interessanterweise fordert die Lizenz ja auch die Angabe des zum Schutzgegenstand angegebenen URI [s. 4(c)(iii)]. Den Lizenzbedingungen kommt also offenbar auch eine zuordnende Funktion zu; hierzu ist es – den Gedanken auf die Pflicht zur Angabe des Inhaltstitels übertragend – aber nicht erforderlich, dass der Titel irgendetwas Bestimmtes aussagt, sondern dass das Werk unter diesem Titel gefunden werden kann.) — Pajz (Kontakt) 21:31, 18. Feb. 2017 (CET)
Allerdings werden, wie Grand-Duc angesprochen hat, Dateien auf Commons durchaus häufig verschoben/umbenannt, z.B. wegen nicht aussagekräftiger Dateinamen sowie wegen inhaltlicher oder orthographischer Fehler im Namen. Der Dateiname ist nichts Fixes und nach Commons-Praxis hat der Urheber nicht unbedingt zu bestimmen, wie er lauten soll. Gestumblindi 03:16, 19. Feb. 2017 (CET)
Es gibt Schrifttum zum Thema. Till Kreutzer hat für die Unesco, das hbz und WMDE einen Praxisleitfaden mit 88 Seiten verfasst. Er schreibt auf S. 42 f., dass die Namensnennung primär sei. Die Namensnennung kann nur ihren Zweck erfüllen, wenn klargestellt wird, auf welches Werk sich der Name bezieht. Werden also die Lizenzangaben zu vielen verwendeten Bildern oder Texten an einer zentralen Stelle zusammengefasst, muss erkennbar sein, welchem Werk welcher Name zugehört. Das kann auch durch einen Hyperlink auf das jeweilige Werk geschehen. Er weist ausdrücklich darauf hin, dass die Verpflichtung zur Nennung des Werktitels in CC-4.0 entfallen ist, die Nennung wird jedoch weiter empfohlen. Grüße --h-stt !? 12:19, 19. Feb. 2017 (CET)

Attribution[Quelltext bearbeiten]

Mir ist eigentlich die Lizenz auf Commons mit der Vorlage:Attribution, nicht ganz klar. Sie klingt sehr einfach, aber ist sie wirklich frei? Ich versteh nämlich das Foto bei einer Weiterverwendung freibleibt, wenn nur der Fotograf angegeben werden soll. --danke K@rl 23:03, 18. Feb. 2017 (CET)

Diese Datei ist urheberrechtlich geschützt. Der Urheberrechtsinhaber gestattet jedermann (auch außerhalb und völlig unabhängig von der Wikipedia) jegliche Nutzung, so weitreichend, wie dies gesetzlich möglich ist (u. a. Verwendung für jeden Zweck, Aufführung, Weiterverbreitung, kommerzielle Nutzung, Bearbeitung) weltweit und zeitlich unbeschränkt unter der Bedingung der angemessenen Nennung seiner Urheberschaft (z. B. in der Bildunterschrift).

@Karl Gruber: Ich vermute, Du meinst diese Vorlage?!
Im Endeffekt ist das ein Relikt aus den Anfängen der Wikipedia (von 2004, noch bevor es die CC-Lizenzen hier-zu-wiki Einzug hielten). Sie entspricht grob CC-by, ist juristisch aber bei weitem nicht so ausgefeilt. Ich persönlich würde daher davon abraten, diese "Lizenz" zu nutzen.
{{Bild-by}} ist (genau, wie CC-by) keine Copyleft-Lizenz und sichert daher auch nicht die Freiheit von Bearbeitungen. Was mMn noch ein Grund ist stattdessen CC-BY-SA einzusetzen . // Martin K. (Diskussion) 14:03, 19. Feb. 2017 (CET)
@Martin Kraft: Danke, genau das meine ich. Nur wenn ich die Diskussionen über CC verfolge, bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass ich mit der Forderung der korrekten Anwendung von CC Leute abhalte überhaupt Fotos zu nehmen um ja nicht in irgend welche gewollte und ungewollte Falle zu tappen. Was ich als Fotograf eigentlich nicht will, denn ich schenke sie gerne her und habe ja im Sinn, dass meine Fotos Verwendung finden. Aus diesem Grund versuche ich Möglichkeiten zu finden - Fotos anzubieten, ohne den Eindruck von Leut seckieren zu wollen. --K@rl 14:23, 19. Feb. 2017 (CET)
Du solltest Dir bewusst sein, dass es so etwas wir einen Copyleft-Lizenz, die gleichzeitig Schadensersatzansprüche und Abmahnungen kategorisch ausschließt, nicht geben kann. Wenn bestimmte Rechte zum Schutze des Urhebers und der Lizenz vorbehalten werden, dann müssen diese im schlimmsten Fall auch juristisch durchsetzbar sein. Alles andere wäre der Versuch zu schwimmen, ohne nass zu werden.
Meiner persönlichen Meinung nach geht die gesamte Diskussion über die Vor- und Nachteile verschiedenen Lizenzen oder irgendwelche Selbstverpflichtungserklärungen auch am eigentlichen Thema vorbei. Beim Löwenanteil der Lizenz- und Urheberrechtsverletzungen dürfte sich der jeweilige Nachnutzer nämlich überhaupt nicht mit solchen Details beschäftigt haben - auch wenn er im Falle einer Abmahnung natürlich etwas anderes behauptet.
Wer sich mit der Bilddetailseite beschäftigt und damit nicht zurecht kommt, der nutzt das Bild nicht einfach so, sondern meldet sich beim jeweiligen Urheber oder dem Support-Team und fragt nach. Ich habe privat wie im Support schon etliche solche Anfragen beantwortet.
Ich würde Dir daher empfehlen CC-BY-SA 4.0 zu verwenden und einen Erläuterungsbaustein mit einem Anwendungsbeispiel und Deinen Konktaktdaten für Fragen hinzuzufügen. Mehr kannst Du als Urheber nicht tun. // Martin K. (Diskussion) 14:41, 19. Feb. 2017 (CET)
Ich gebe dir recht, dass sich der Großteil, der ja üblicherweise zu den Nicht-Juristen zählt (übrigens wie hier ja auch ;-) nicht damit beschäftigt. Das sieht man daran dass die Fotos verwendet werden. Denn wenn ich mich heute mit dem Recht auseinandersetze, das hier aus der CC Lizenz enztsteht bzw. sich aus den Diskussionen ergibt - ist es tatsächlich nicht mehr durchblickbar bzw. praktisch nihct anwendbar und ich persönlich würde heute aus den angeführten Gründen nie wieder ein Commons Bild verwenden. Denn jedes bezahlte Bild ist einfacher und problemloser zu handeln. --K@rl 14:59, 19. Feb. 2017 (CET)
So schlimm ist es eigentlich nicht. Und was meinst du mit "Commons Bild"? Bilder unter einer Creative-Commons-Lizenz oder Bilder von Wikimedia Commons? Zu den CC-Lizenzen gehört u.a. auch die CC0, die eine völlig bedingungslose Weiternutzung erlaubt, die wirst du wohl nicht kompliziert finden. Und auf Wikimedia Commons liegen auch zahllose gemeinfreie Bilder. Gestumblindi 15:02, 19. Feb. 2017 (CET)
Cu den CC0: Die Lizenz ist mir in der Weiterverwendung sowieso nichct klar - denn im Prinzip, gebe ich die Lizenz frei, nach dem Motto - macht was ihr wollt. Aber wie beschreibt ein Benutzer dieses Foto? Gibt er nichts er an - ist es ja nicht mehr frei oder muss der nur CC0 hinschreiben, oder was?
Bei CC0 muß der Nachnutzer nichts angeben. Um sich selbst gegen Angriffe von anderen Nachnutzern abzusichern, die dasselbe Bild evtl. als eigenes ausgeben, sollte er sich jedoch die Quelle merken, wo er das CC0-Bild bezogen hat. CC0 ist mithin ebenfalls keine Rundum-Sorglos-Versicherung, man muß im Falle des Falles nachweisen können, woher das Bild stammt. --Smial (Diskussion) 16:34, 19. Feb. 2017 (CET)
Das gilt dann aber für überhaupt jedes Bild aus jeder Quelle, natürlich auch für kostenpflichtig lizenzierte Fotos. Auch von diesen könnte natürlich jederzeit jemand behaupten, es handle sich in Wirklichkeit um sein Foto. Gestumblindi 16:46, 19. Feb. 2017 (CET)
Dass es sich hier um ein reines CC-Problem handeln würde und die rechtlichen Rahmenbedingen bei kommerziellen Bildern einfacher wären, halte ich für ein Gerücht: Les' Dir doch mal die Lizenzbedingungen von Getty, Fotolia, iStock und Co. durch. Die sind auch nicht einfacher und zudem mit z.T. erheblichen Lizenzkosten verbunden. Und natürlich ist man auch bei Getty oder Fotolia nicht vor Abmahnungen und Rechtsstreitigkeiten gefeit. Es zeugt leider von einer ziemlich verzerrten Wahrnehmung, wenn manche hier-zu-wiki so tun, als seien nur die CC-Photographen die bösen Abmahner und rundherum sei alles eine arglose Blümchenwiese - das Gegenteil ist der Fall.
Zu den Bezahlen - ich kann mich mit Money von den möglichen Problem loskaufen und that it's. --K@rl 16:22, 19. Feb. 2017 (CET)
@Karl Gruber: Kannst du nicht. Z.B. haben Getty und ein weiterer Stock-Photo-Anbieter anscheinend fälschlich das Copyright für Fotos von Carol M. Highsmith in Anspruch genommen und unberechtigt Lizenzen für diese verkauft. Wenn Highsmith ihre Fotos nicht sowieso kostenlos der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen würde (was sie erfreulicherweise getan hat!), hätte sie einen Nutzer eines solchen falsch lizenzierten Fotos ohne weiteres abmahnen können. Probleme kannst du immer bekommen, wenn du Pech hast. Ob du ein Bild nun kostenpflichtig lizenzierst oder unter einer CC-Lizenz nutzt. Gestumblindi 16:53, 19. Feb. 2017 (CET)
Es gibt eine ganz einfach Methode, mit der man sich als Nachnutzer Ärger vom Hals halten kann: Einfach nachfragen, wenn irgendetwas unklar ist! Im Zweifel schickt man dem Urheber einfach eine Korrekturversion der Veröffentlichung, in die das Bild rein soll und fragt ob dass alles so in Ordnung ist. Tut man das nicht tut und geht stattdessen ein Risiko ein, dann handelt man zumindest fahrlässig. // Martin K. (Diskussion) 16:04, 19. Feb. 2017 (CET)
Du hast sicher recht mit fragen - aber schon allein auf dieser Seite gibt von zehn Benutzern zwölf Meinungen. Und ich habe auch von ORF schon Meldungen vernommen, die meinen, Angaben, die mit unserem Liznezgenerator generiert werden, sind für sie uninteressant, denn sie wollen ein Bild zeigen und nict das ganze rundherum - also einfacher oder gar nicht - das ist so die Tendenz bei CC Verwendungen. --K@rl 16:22, 19. Feb. 2017 (CET)
Tjo, das ist so. Entweder Lizenzbedingungen einhalten oder eben nicht nutzen. Wenn man maximale Verbreitung wünscht und damit leben kann, daß man als Autor nicht genannt wird, sowie akzeptiert, daß u.U. andere das Werk als ihr eigenes ausgeben oder irgendwo in der Kette der Nachnutzungen die völlige Freigabe des ursprünglichen Werks nicht mehr erkennbar ist, dann muß man halt CC0 nehmen. --Smial (Diskussion) 16:41, 19. Feb. 2017 (CET)
Weißt Du, die Grundidee der freien Lizenzen ist nicht, dass irgendwelchen professionellen Medieninstitutionen Geld beim Einkauf von Fremdinhalten sparen. Die Grundidee ist, dass die hiesigen Inhalte von jedem verwendet werden dürfen, um weitere freie Inhalte zu schaffen. Und dafür ist die Namens- und Lizenznennung essentiell. Ich wüsste daher nicht, warum wir Nachnutzern, die selbst keinerlei Interesse daran haben, freie Inhalte zu schaffen, noch eine Extra-Wurst braten sollten. Wer das für seine Werke tun will, kann diese gerne unter CC0 veröffentlichen. Für alle CC-BY-X lizenzierten Werke gilt aber:
  • Entweder die Lizenz einhalten (so schwer ist das nun wirklich nicht)
  • Oder auf die jeweiligen Inhalte verzichten
  • Oder den Urheber um eine ganz normalen proprietären Lizenz bitten und ihn dafür entsprechend vergüten.
// Martin K. (Diskussion) 14:58, 20. Feb. 2017 (CET)
Okay, jetzt kommt man ins Philosophieren, denn viele wissen um Freie Inhalte nicht - nicht einmal wenn sie hier mitschreiben - und nicht jeder der unsere Fotos verwendet, will unbedingt Money machen - aber das war nicht die Frage, deshalb danke für eure Antwort - schließen wir das Kapitel --gruß K@rl 20:32, 20. Feb. 2017 (CET)

Private Fotos aus dem 2. Weltkrieg[Quelltext bearbeiten]

Guten Tag. Mir sind über Umweg einige Bilder zugegangen, die von einem deutschen Soldaten während des Zweiten Weltkriegs aufgenommen wurden, viele davon aus Frankreich. Der war kein Fotograf, d.h. die Bilder sind nicht allzu gut, aber doch teilweise vielleicht interessant. Der Urheber ist 1942 gefallen, d.h. über 70 Jahre tot. Natürlich konnte er nicht während der Kampfhandlungen fotografieren, und man muss auch davon ausgehen, dass er insgesamt nur bestimmte Dinge fotografieren durfte und konnte (wobei mir das Gerücht zugetragen wurde, er habe auch einige andere Bilder heimgeschmuggelt) und manches vielleicht fotografieren musste. Die Bilder geben also an sich ein verzerrtes Bild, wie immer bei so etwas. Die Bilder sind mit sehr hoher Sicherheit noch nie irgendwo veröffentlicht worden.

  1. Kann das urheberrechtlich Probleme geben (oder nur persönlich-emotionale mit den Nachkommen)?
  2. Viele der Bilder zeigen Personen, die gut erkennbar sind (im Allgemeinen wahrscheinlich Kameraden aus derselben Einheit). Wie sind da die Persönlichkeitsrechte zu sehen? Die Personen sind fast nie namentlich bezeichnet, deshalb kann auch nicht so einfach festgestellt werden, ob sie noch leben.

Über Antworten würde ich mich freuen. Ich werde zwar wegen Zeitmangel nicht so schnell dazu kommen, viele der Bilder zu scannen und hochzuladen, aber vielleicht ab und zu mal. --HIGscans (Diskussion) 20:28, 19. Feb. 2017 (CET)

Es gibt meiner Meinung nach weder urheberrechtliche Probleme (jedes Werk eines Menschen, der, Stand heute, bis zum 31.12.1946 gestorben ist, ist durch Schutzfriste4nablauf gemeinfrei) noch Probleme mit den Persönlichkeitsrechten. Es gibt den Artikel hier: Postmortales Persönlichkeitsrecht, bei einem toten Soldaten sollte nach über 7 Jahrzehnten keine Schutzwürdigkeit mehr bestehen. ´Was interessant erscheint, hochladen! :-) Grüße, Grand-Duc (Diskussion) 20:43, 19. Feb. 2017 (CET)
@Grand-Duc: HIGscans hat nach dem Persönlichkeitsrecht abgebildeter Personen, nicht des 1942 verstorbenen Fotografen gefragt. Diese könnten unter Umständen (damals junge Soldaten) als hochbetagte Menschen noch leben oder erst vor kurzem verstorben sein. Daher ist das schon ein Aspekt, über den man sich Gedanken machen sollte. Gestumblindi 20:47, 19. Feb. 2017 (CET)
(BK) Ich gehe hier nur mal auf den urheberrechtlichen Aspekt ein: Wenn die Bilder noch nie zuvor veröffentlicht wurden und du sie als erster veröffentlichst, kannst du (in Deutschland und vielen anderen Ländern, allerdings nicht in der Schweiz), obwohl sie gemeinfrei sind, das Recht der editio princeps für dich in Anspruch nehmen. D.h. dadurch, dass du sie veröffentlichst, hast du dann ein 25-jähriges Leistungsschutzrecht. Du kannst sie unter Berufung auf dieses Recht dann natürlich unter eine hier übliche freie Lizenz wie die CC-BY-SA stellen; vermutlich könntest du auf dein Leistungsschutzrecht auch verzichten und sie einfach als gemeinfrei hochladen, aber da bin ich mir nicht ganz sicher. Gestumblindi 20:44, 19. Feb. 2017 (CET)
(einschib) Auf editio princeps kann (und sollte) er verzichten, das geht. Auf die Nutzungsrechte kann man in DACH tatsächlich verzichten. Wenn man sie als Hochlader/Veröffentlicher als gemeinfrei erklärt, wird man vermutlich einigen möglichen Angriffspunkten (vor allem die der moralischer Natur) aus dem Weg gehen können.--Bobo11 (Diskussion) 20:51, 19. Feb. 2017 (CET)
(BK)1. Urheberrechtliche Sicht. Wenn du sicher bist das sie vom 1942 gefallen Soldaten stammen, dann sind sie gemeinfrei. Weil Urheber genügend lange Tod, bzw das Kriterium 70 PmA. Die Erben können dir also schon mal nichts.
2. Persönlichkeitrechtliche Sicht. A. Wenn erkennbar ist, dass die Abgebildeten wussten, das sie fotografiert werden, ist es prinzipiell schon mal weniger problematisch. Weil man dann von stillschweigender Zustimmung ausgehen darf. B. Klar bisschen gesunden Menschenverstand ist angebracht, peinliche Fotos sind selbst dann nicht wirklich gut, wenn der fotografiert werden wollte. C: Die postmordalen Persönlichkeit erlöschen nach 10 Jahren. Die Wahrscheinlichkeit das die abgebildeten Personen 2006 noch am Leben waren, nun ja hoch ist die nicht. Wobei C allerdings erst zum tragen käme wenn von keiner stillschweigen Zustimmung ausgegangen werden kann, und es auch noch vom Inhalt her problematische Fotos sind.
Grundsätzlich ist hier eher eine Abwägung zwischen öffentlichem Interesse und Privatsphäre der abgebildeten Personen angesagt. Mein persönliches Fazit; Juristisch wirst du kaum angreifbar sein, moralisch hingegen schon. --Bobo11 (Diskussion)

Vielen Dank für die Antworten! Sind die Bilder auf Commons dann pd-old-70? Ich gehe davon aus, dass Fotos, die nicht speziell einzelne oder mehrere Personen zeigen, ohnehin für die Wiki-Projekte interessanter sind. Außerdem habe ich festgestellt, dass er offenbar ein paar mal die Kamera einem Kameraden gegeben hat, damit der ihn fotografiert - da weiß ich natürlich nicht, ob der Fotograf dann auch im Krieg gefallen ist und werde diese Bilder weglassen. --HIGscans (Diskussion) 21:16, 19. Feb. 2017 (CET)

@HIGscans: Die beste Commons-Vorlage für deinen konkreten Fall (Urheber vor mehr als 70 Jahren verstorben, nie zuvor veröffentlicht, du nimmst das Leistungsschutzrecht der editio princeps nicht für dich in Anspruch) ist wohl {{PD-old-auto-unpublished}} mit dem Parameter deathyear=1942. Damit kennzeichnest du die Fotos als gemeinfrei in Europa (da der Urheber vor mehr als 70 Jahren gestorben ist) und gleichzeitig als public domain in den USA, da nie zuvor veröffentlicht (das ist wichtig, da auf Commons auch die US-Rechtslage zu beachten ist, und in den USA können ab 1923 erstveröffentlichte Bilder noch geschützt sein, selbst wenn der Urheber vor mehr als 70 Jahren gestorben ist). Gestumblindi 03:29, 20. Feb. 2017 (CET)
Wenn erkennbar ist, dass die Abgebildeten wussten, dass sie fotografiert werden, ist das nur ganz evtl. eine stillschweigende Zustimmung dazu, fotografiert zu werden. Daraus zusätzlich eine Zustimmung dazu abzuleiten, dass das resultierende Foto auch veröffentlicht wird, ist absurd. Das ergibt sich ganz zwanglos aus der Einleitung zu Recht am eigenen Bild (Deutschland). -- Ian Dury Hit me  08:36, 20. Feb. 2017 (CET)
Dem letzten Beitrag von HIGscans habe ich entnommen, dass er nun eh vorhat, eher "Fotos, die nicht speziell einzelne oder mehrere Personen zeigen" hochzuladen. Gestumblindi 12:50, 20. Feb. 2017 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Gnom (Diskussion) 14:44, 20. Feb. 2017 (CET)

Torquato Tasso (Goethe)#Rezeption[Quelltext bearbeiten]

enthält ein komplettes Sonett von Yaak Karsunke. Ist das in diesem Umfang noch zulässig? --Nirgendwann (Diskussion) 21:50, 19. Feb. 2017 (CET)

Hallo Nirgendwann, das ist in der Tat eine Urheberrechtsverletzung. Gruß, --Gnom (Diskussion) 22:02, 19. Feb. 2017 (CET)
Ich habe die zwei Hauptautoren angepingt und hierher verwiesen. --Nirgendwann (Diskussion) 00:24, 20. Feb. 2017 (CET)
Total-OP--> Passus entfernt. Fall erledigt. Gruß --Hedwig Storch (Diskussion) 07:12, 20. Feb. 2017 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Gnom (Diskussion) 14:40, 20. Feb. 2017 (CET)

Interview Rohde-Dachser[Quelltext bearbeiten]

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Darf ich dieses Interview im Artikel über Christa Rohde-Dachser verlinken, weil wir davon ausgehen dürfen, dass sie eine Lizenz hat, es auf ihre Website zu legen? Freundlichen Gruß --Andrea014 (Diskussion) 14:36, 20. Feb. 2017 (CET)

Hallo Andrea014, verlinken darfst du aus urheberrechtlicher Sicht sowieso alles, was keine offensichtliche Urheberrechtsverletzung ist. Gruß, --Gnom (Diskussion) 14:41, 20. Feb. 2017 (CET)
Möönsch, Du bist ja schneller als der Wind! Dankeschön, Gnom! Nuvola apps kuickshow.png Herzlichen Gruß --Andrea014 (Diskussion) 14:44, 20. Feb. 2017 (CET)
Gern doch!
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Gnom (Diskussion) 14:47, 20. Feb. 2017 (CET)