Wikipedia:WikiProjekt NVA/Liste der Generale und Admirale der NVA

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Kragenspiegel der Admirale der NVA ab 1979 als Metallauflage. Zuvor trug man eine gestickte Variante.
Anzahl der Generale der NVA von 1957 bis 1989.

Die Liste der Generale und Admirale der NVA beinhaltet alle 377 Personen, die innerhalb der NVA die jeweils höchsten Dienstgradverhältnisse in den Landstreitkräften (LaSK), Luftstreitkräften (LSK) und der Volksmarine erreicht hatten. Am 27. August 1952 befahl Innenminister Willi Stoph (Befehlsnummer 9/1952) die Einführung von militärischen Dienstgraden und Rangabzeichen für die Kasernierte Volkspolizei (KVP). Grundsätzlich wurden in den bewaffneten Organen der DDR Generale und Admirale zum Generalmajor/Konteradmiral ernannt und später zum Generalleutnant/Vizeadmiral befördert. Nach der Wende war es den ehemaligen Militäreliten behördlich untersagt, ihre Dienstbezeichnung mit dem Zusatz a.D. weiterhin führen zu dürfen.

Eintrittswelle[Quelltext bearbeiten]

Bereits vor der Gründung der DDR am 7. Oktober 1949 dienten in den bewaffneten Organen von 1945 bis 1948 85 spätere Generale und Admirale der NVA. Der höchste Diensteintritt der späteren DDR-Militärelite erfolgte 1949 mit 107 Personen. Danach nahm sie sukzessive ab. Zwischen 1950 bis 1952 traten zwar noch einmal 93 spätere Generale und Admirale den bewaffneten Organen bei, danach erfolgte jedoch mit den Jahren 1953/1954 mit 38 Personen bzw. 1955 mit nur noch 23 Personen ein spürbarer Schwund. Zwischen 1956 und 1960 sank deren Zahl auf nur noch 19 Personen und erreichte nach 1960 seinen Tiefstand mit 12 Personen. In der Praxis waren somit bis 1990 praktisch alle Generale und Admirale hinsichtlich ihres Altersstruktur vergreist.

Umgang mit Offizieren und Generalen der Wehrmacht[Quelltext bearbeiten]

Es lag im Interesse der SED-Führung, die militärischen Führungskader mit linientreuen Genossen zu besetzen, die gleichzeitig militärische Führungserfahrung vorzuweisen hatten. Solche Genossen wären idealerweise KPD-Funktionäre oder doch zumindest erfahrene Mitglieder aus der Weimarer Zeit gewesen, die als Angehörigen des paramilitärischen Rotfrontkämpferbundes, als Kämpfer der Internationalen Brigaden im spanischen Bürgerkrieg oder direkt in den Reihen der Roten Armee, sei es als Überläufer oder als in den 1930ern exilierter Genosse, gedient hatten. Auch ehemalige Mitglieder des Nationalkomitees Freies Deutschland und des Bundes der Offiziere waren gefragt. Nur waren solche biographischen Konstellationen selten, viele der KPD-Genossen mit Kampferfahrung hatten die Konzentrationslager und den Kampf an der Front auch nicht überlebt. 1948 dienten zwar noch etwa 40 Spanienkämpfer in Polizeibehörden oder im Innenministerium, aber nur wenige nahmen Führungsaufgaben wahr. Somit konnten nicht allen offenen Führungsstellen mit qualifizierten Kadern besetzt werden, auch wenn in den Aufbaujahren die militärischen und fachlichen Qualifikationen teils hintenan gestellt wurden.

Dies konnte jedoch nicht von Dauer sein. Gerade in den Stäben, an den Offiziersschulen und bei theoretischen Aufgaben wie der Ausarbeitung von Dienstvorschriften und Ausbildungsanleitungen war eine militärische Ausbildung und Führungserfahrung notwendig. Daher griff die SED-Führung beim Aufbau der Kasernierten Volkspolizei und Volksarmee auf altgediente Generale und Offiziere der Reichswehr und späteren Wehrmacht zurück. So wurden die ehemaligen Wehrmachts-Generale Rudolf Bamler, Arthur Brandt, Walter Freytag, Vincenz Müller, Hans von Weech sowie Hans Wulz bereits frühzeitig in den aktiven Dienst der bewaffneten Organe übernommen.

Beim Übergang von der KVP zur NVA 1956 dienten noch vier ehemalige Generale der Wehrmacht. Insgesamt dienten in der NVA in dieser Gründungsphase noch 500 ehemalige Offiziere der Wehrmacht aller Dienstgrade. Von diesen erreichten mehr als zwölf einen Generals- oder Admiralsrang innerhalb der bewaffneten Organe. Am 15. Februar 1957 beschloss das Politbüro des ZK die Entfernung ehemaliger Wehrmachts- und Reichwehroffiziere bis Jahresende durch vorzeitigen Ruhestandseintritt oder Versetzung in die Reserve. Im März 1964 dienten noch 67 ehemalige Wehrmachtsoffiziere in allen Teilstreitkräften der DDR. Im Herbst 1958 wurde Generalmajor Hans Wulz als letzter Wehrmachtsgeneral entlassen, mit Generalmajor Reinhard Brühl, Leutnant der Wehrmacht, verließ im Sommer 1989 der letzte ehemalige Wehrmachtsoffizier den Dienst in der NVA.

Dienstbezeichnung und Uniformierung[Quelltext bearbeiten]

Die Uniformierung der „Sicherheitskräfte“ in der sowjetischen Besatzungszone war bis 1946 nicht geregelt. Man orientierte sich, zwecks Einfachheit, an den Kleiderbeständen der ehemaligen Wehrmacht und übernahm deren Schnittmuster. Die zu dieser Zeit höchsten Dienstgrade waren der Generalinspekteur und der Chefinspekteur. Am 24. Dezember 1948 wurde für alle Polizeikräfte in der sowj. Besatzungszone einheitliche Dienstgradbezeichnungen und Dienstgradabzeichen eingeführt. Darunter fielen auch erstmals der Begriff des Generalinspekteurs. Am 27. August 1952 wurden neue Rangabzeichen und Rangbezeichnungen nach sowjetischen Vorbild eingeführt. Seinerzeit für die Teilstreitkräfte KVP (Land), VP-See und VP-Luft. Hierbei entfielen die bisher verwendeten Generalinspekteur- und Chefinspekteurdienstgrade und wurden durch die neuen Militärränge ersetzt.

Überblick über die Generals- und Admiralsränge deutscher Heere ab 1920
Reichswehr Wehrmacht Hauptverwaltung für Ausbildung KVP-NVA-GT-ZV NVA-Entwurf
vom März 1990 (nicht umgesetzt)
Bundeswehr
  • Generalmajor / Konteradmiral
  • Generalleutnant / Vizeadmiral
  • General der ... (Waffenbezeichnung) / Admiral
  • Generaloberst
  • Generalmajor / Konteradmiral
  • Generalleutnant / Vizeadmiral
  • General der ... (Waffenbezeichnung) / Admiral
  • Generaloberst / Generaladmiral
  • Generalfeldmarschall / Großadmiral
  • Reichsmarschall
  • Chefinspekteur der ...
  • Generalinspekteur der ...
  • Generalmajor / Konteradmiral
  • Generalleutnant / Vizeadmiral
  • Generaloberst / Admiral
  • Armeegeneral / Flottenadmiral
  • Marschall der DDR
  • Brigadegeneral / Flottillenadmiral
  • Generalmajor / Konteradmiral
  • Generalleutnant / Vizeadmiral
  • General / Admiral
  • Brigadegeneral / Flottillenadmiral
  • Generalmajor / Konteradmiral
  • Generalleutnant / Vizeadmiral
  • General / Admiral

Die ersten Dienstlaufbahnbestimmungen folgten im Herbst 1954. Bereits am 1. Oktober 1952 zuvor ernannte Ministerpräsident Heinrich Rau die ersten 24 Generale und 4 Admirale der jungen KVP. In ihren Reihen dienten sowohl Altkommunisten, Veteranen der Internationalen Brigade sowie Wehrmachtsoffiziere. Ein geplanter Generalszusatz mit der entsprechenden Waffengattung (z. B. General der Artillerie) wurde zunächst angestrebt, war jedoch nicht durchsetzbar. Bemerkenswert ist dabei, dass die NVA bis zum Ende ihrer Existenz über keinen Generalstab, sondern stattdessen über einen Hauptstab verfügte. Diesen Hauptstab in einen Generalstab umzubenennen, wie es in den Bruderarmeen des Warschauer Paktes allgemein üblich war, wurde von der Führung der UdSSR untersagt. Dementsprechend gab es in der DDR auch keine einheitliche Generalstabsausbildung. Nach der Gründung der NVA 1956 waren die Generals- und Admiralsränge nur für Berufssoldaten vorgesehen. Die Effekten der Uniform der Generalsränge waren golden gehalten sowie nach der Zugehörigkeit ihrer Teilstreitkräfte:

  • Hochrot: Für Angehörige der Landstreitkräfte, der Luftverteidigung bis 1972 sowie ab 1975 der Zivilverteidigung
  • Hellblau: Für Angehörige der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung ab 1972
  • Dunkelblau: Für Angehörige der Seestreitkräfte und Volksmarine
  • Hellgrün: Für Angehörige der 6. Grenzbrigade Küste

Die Schulterstücke bestanden aus goldumkordelten Rundschnüren in Gespingsform mit dazwischen laufender doppelter Silberplattschnur. Die Tuchunterlage war dagegen dunkelgrün, bei der Marine dunkelblau und zeigte, je nach Dienstgrad einen bis vier silbrige vierzackige Sterne. Schulterstücke für den Feldeinsatz waren mit graubräunlichen Rundschnüren und hellgrauer Mittelschnur ausgeführt. Die Militärränge Marschall der DDR bzw. Flottenadmiral waren die höchsten zu erreichenden Dienstgrade der NVA, die jedoch nur im Verteidigungsfall oder für außergewöhnliche militärische Leistungen durch Beschluss des Staatsrates der DDR hätten verliehen werden sollen. Keiner von beiden Rängen wurden aber jemals verliehen.

Militäreliten und ihr Wirken in und mit der Staatssicherheit[Quelltext bearbeiten]

Die gesamte Generalität der KVP, der späteren NVA sowie die der Grenztruppen lag bereits Anfang 1950 unter der Observierung des Vorläufers des Ministerium für Staatssicherheit (MfS), der im Dezember 1951 entstandenen Hauptabteilung I.[1] In diesen frühen Jahren standen zunächst alle ehemaligen Wehrmachtsgenerale und Wehrmachtsoffiziere im Visier der HA I. So Heinrich Heitsch, Arno von Lenski, Vincenz Müller, Hermann Rentzsch sowie Hans Wulz, über die umfangreiche Dossiers angelegt worden waren. Ab Oktober 1956 weitete sich der Focus des MfS auch auf andere NVA-Generale. So etwa auf Bernhard Bechler und Helmut Borufka, die allein deshalb observiert wurden, weil sie aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammten. Selbst altgediente Kämpfer der KPD der frühen 1930er Jahre wie Wilhelm Mayer waren vor Verfolgung und Bespitzelung nicht gefeit.[2] Ab den 1970er Jahren nahm dann das MfS in Abstand von mehreren Jahren sogenannte „Leistungseinschätzungen“ der Generale und Admirale vor. Darin bewertete sie nicht nur die berufliche Entwicklung, sondern auch deren politisch-moralische Verhaltensweisen und Führungseigenschaften. Obwohl der Großteil der NVA-Führungsriege ihren Dienst pflichtgemäß nach Dienstvorschrift verrichtete, waren einige wenige Generale für das MfS als Informanten und Zuträger tätig, so

Dienstgrad Name Datum Bemerkungen
Inspekteur Heinz Gronau 1. November 1950 bis 28. Februar 1953 Gronau war kein General/Admiral der NVA und bekleidete ab 1951 den Dienstgrad eines Chefinspekteurs (damaliger zweihöchster Dienstgrad) des MfS
Generalmajor Ottomar Pech 1. März 1953 bis 2. April 1955
Generalmajor Martin Weikert 2. April 1955 bis 15. Juni 1955
Oberst Karl Kleinjung 1. Juli 1955 bis 23. Juni 1981 1959 Generalmajor und ab 1974 Generalleutnant
Generalmajor Manfred Dietze 24. Juni 1981 bis 31. Dezember 1989 1989 Generalleutnant

die allesamt als Leiter der HA I tätig waren.[3] Darüber hinaus waren etliche andere Generale vom MfS „positiv“ erfasst, die als Informanten tätig waren. Nicht selten kam es dabei vor, dass so mancher General die ihm übertragenen Aufgaben des MfS zur eigenen Profilierung und als Karrieresteigleiter benutzte. Das Verhältnis zwischen einzelnen Generalen der NVA und Mitarbeitern der Staatssicherheit war jedoch auch von Feindschaft und Ablehnung geprägt. So soll Generalmajor Ewald Munschke seine Mitarbeiter angewiesen haben, Angestellten der Stasi keine Personalakten mehr auszuhändigen. Munschke wurde dafür später, durch Einwirkung des MfS, von seinem Posten enthoben und durch den linientreuen Genossen Ottomar Pech ersetzt. Auch der stellvertretende Innenminister der DDR Generalmajor Wilhelm Mayer, dem das MfS fachliche Inkompetenz unterstellte, zeigte bei mehreren Gelegenheiten offen seinen Unmut gegenüber Zuträgern der Staatssicherheit.

Ahndungen von Dienstvergehen[Quelltext bearbeiten]

Etwa ab Mitte 1955 bis zur Auflösung der NVA im Oktober 1990 gab es innerhalb der Generalität mehr als 40 Fälle von Verstößen, für die sich Generale und Admirale vor ihrem Dienstvorgesetzten, dem Minister für Verteidigung, zu verantworten hatten. Die registrierten Verstöße reichten dabei vom Amtsmissbrauch, Korruption und Diebstahl über Liebesbeziehungen mit Sekretärinnen bis hin zum exzessiven Alkoholmissbrauch, ausschweifenden und übertriebenen Lebensstil sowie anderen persönlichen Auffälligkeiten. Die Form der Ahndung derartiger Verstöße war mannigfaltig und erfolgte auf Grundlage der Dienstvorschrift über Disziplinarbefugnisse und disziplinarische Verantwortlichkeit.

Der „Strafkatalog“ war breit gefächert und umfasste neben einfachen Aussprachen vor dem Minister für Verteidigung auch Verweise und Versetzungen innerhalb der NVA ohne weitere Konsequenzen sowie Rügen oder strenge Rügen als Parteistrafe. Disziplinarstrafen hingegen waren Dienstgradherabstufungen sowie in der härtesten Form die vorzeitige Entlassung aus dem Dienstverhältnis. Bekannt geworden sind zehn vorzeitige Entlassungen aus dem aktiven Dienst sowie fünf Dienstgradherabstufungen.

  • Heinz Gerloff: Wurde aufgrund systemkritischer Äußerungen in der Öffentlichkeit im August 1989 aus der SED ausgeschlossen und am 15. September 1989 unter gleichzeitiger Herabstufung zum Oberst d. R. aus der NVA entlassen.
  • Karl Linke: Dienstgradherabstufung zum Oberst d. R. und Entlassung aus dem Dienst aus unbekannten Gründen.
  • Kurt Rappmann: Dienstgradherabstufung zum Oberstleutnant d. R. am 28. November 1973, nachdem Rappmann bereits am 30. September 1973 aus dem aktiven Dienst entlassen worden war.
  • Hans Sieg: Dienstgradherabsetzung zum Oberstleutnant d. R. am 24. September 1985, nachdem Sieg bereits am 31. Oktober 1981 als Generalmajor aus dem Dienst ausgeschieden war.
  • Harry Strobel: Dienstgradherabstufung zum Generalmajor am 28. April 1982. Strobel schied am 31. Dezember 1982 aus der NVA aus.

Generell wurden jedoch die meisten Verstöße nicht geahndet und "unter den Teppich gekehrt", oder die entsprechenden eingeleiteten Disziplinarverfahren wurden ohne großes Aufsehen vollzogen. Armeegeneral Heinz Hoffmann hat in einem nachweislichen Fall von Straftaten (schwerer Diebstahl und Betrug) dem betroffenen Generalleutnant nahegelegt, aufgrund seines Gesundheitszustandes aus dem Dienst auszuscheiden, ohne strafrechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Gleichwohl wurden neben der Ahndung von Disziplinarverstößen innerhalb der NVA auch Parteiverfahren der SED eingeleitet.[4]

Privilegien der Generalität[Quelltext bearbeiten]

Unbemerkt von der Zivilbevölkerung der DDR genossen die Generale und Admirale der NVA entgegen der proklamierten SED-Politik Sonderprivilegien. Dazu zählten bevorzugte Einkaufsmöglichkeiten in MHO-Verkaufseinrichtungen (Militär-Handelsorganisation), Intershops und Delikatessläden, verkürzte Wartezeiten auf einen PKW, bevorzugte Vergaben von Ferienplätzen und Ferienheimen der NVA und Studienplatzvergaben für die eigenen Kinder. Ab dem Dienstgrad Generalleutnant kamen hinzu: Bereitstellung und Bau von Eigenheimen, kostenfreie Anforderung von Grundwehrdienstleistenden für Handwerker- und Dienstleistungen im Privatbereich sowie die Inanspruchnahme von Dienstfahrzeugen, NVA-Transportflugzeugen und Hubschraubern für private Zwecke und Urlaubsflüge, ja sogar die Einrichtung und Nutzung von Sonderjagdgebieten.[5] Diese Aussagen sind allgemein nicht zutreffend. Zum Beispiel konnte jeder Militärangehörige, also auch jeder Soldat im Grundwehrdienst, in der MHO jeden verfügbaren Artikel erwerben. Hilfeleistungen und Arbeitseinsätze durch Militärangehörige auf privaten Baustellen von Militärangehörigen lagen in der Befehlsgewalt des Kommandeurs der Einheit und erfolgten auf der Basis der Freiwilligkeit. Eine bevorzugte Zuteilung von PKW für Berufssoldaten gab es nicht. Einzig der Minister für Nationale Verteidigung als Politbüromitglied verfügte über ein Kontingent von zehn Fahrzeugen pro Jahr, die er Militärangehörigen zuteilen konnte. Eine Bevorzugung von Kindern von ranghohen Militärangehörigen gab es nicht. Hier galt das Leistungsprinzip. Ferner ist nicht zu vergessen: Die NVA war eine Arbeiter- und Bauernarmee. Also hatte auch jeder Bürger der DDR die Möglichkeit, sich die "Privilegien der Generalität" zu erarbeiten.

Legendenerklärung[Quelltext bearbeiten]

Offizier oder General in der Wehrmacht
Veteran der Internationalen Brigaden
Zuchthaus/KZ-Insasse aus politischen Gründen während der NS-Zeit
Übernahme in die Bundeswehr mit befristeten Arbeitsverträgen oder nur mit ziviler Beraterfunktion

Inhaltsverzeichnis[Quelltext bearbeiten]

Name VghhTSK Ernennung Letzter
Dienstgrad
Letzte
Verwendung
im Generalsrang
Dienstaustritt Bemerkungen
Wilhelm Adam LaSk 7. Oktober 1977 Generalmajor a.D. keine 1. April 1958 Adam bekleidete innerhalb der Wehrmacht den Rang eines Oberst. Zuletzt war er Adjutant (entspricht G1 in der NATO) der 6. Armee. Im Zuge der Kapitulation der 6. Armee in Stalingrad geriet er mit dieser in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Seine Beförderung in den Generalsrang der NVA erfolgte erst nach Dienstaustritt.

† 24. November 1978

Joachim Albrecht MfNV 7. Oktober 1989 Generalmajor Chef der Verwaltung Automatisierung der Truppenführung im MfNV 30. September 1990 † 27. Januar 2015
Walter Allenstein MfNV 7. Oktober 1963 Generalleutnant Stellvertretender Minister für Nationale Verteidigung sowie Chef der Rückwärtigen Dienste 30. September 1972 † 26. März 1992
Oliver Anders LaSk 7. Oktober 1988 Generalmajor Kommandeur der 11. Mot-Schützen-Division 2. Oktober 1990
Hellmut Arnold MfNV 4. Oktober 1966 Generalleutnant Stellvertretender Chef des Hauptstabes für Organisation 31. Januar 1982
Klaus-Jürgen Baarß LSK/LV 7. Oktober 1978 Generalleutnant Hauptinspekteur der NVA 30. September 1990 Baarß wurde am 3. Oktober 1990 in die Bundeswehr übernommen und war dort im Bereich der Ausbildung beim Bundeswehrkommando Ost (BwKdoOst) beschäftigt. Mit der Auflösung der Behörde am 1. Juli 1991 wurde Baarß entlassen.
Rudolf Bamler LaSK 1. Januar 1953 Generalmajor Leiter der SFL-Schule Erfurt 31. Dezember 1953 Bamler wurde 1943 zum Generalleutnant der Wehrmacht ernannt und war ab 1944 Kommandeur der 12. Infanterie-Division, mit der er im selben Jahr in sowjetische Kriegsgefangenschaft geriet.
Harald Bär GP/GT 1. März 1971 Generalmajor Kommandeur OHS der Grenztruppen in Suhl. 31. August 1987
Manfred Barthel LSK 1. März 1973 Generalleutnant Dienst beim Chef des Hauptstabes der NVA 27. Dezember 1989 (verstorben)
Karl-Heinz Bartsch
Klaus-Dieter Baumgarten GT 1974 Generaloberst Stv. Minister und Chef Grenztruppen der DDR
Gerhard Baustian LSK/LV 1. März 1973 Generalmajor Stv. Flug- und Fallschirmsprungausbildung beim Zentralvorstand der GST 30. November 1984 † 9. Dezember 1988
Kurt Beaujean MfNV 7. Oktober 1974 Generalmajor Leiter des Militärtopographischen Dienstes der NVA 31. Dezember 1988 † 8. Dezember 1999
Bernhard Bechler MfNV 1. Oktober 1952 Generalmajor Direktor des Instituts für Mechanisierung und Automatisierung der Truppenführung 28. Februar 1971 Bechler wurde 1943 zum Major der Wehrmacht befördert und war zuletzt Bataillonskommandeur im Grenadier-Regiment 29, mit dem er 1943 in sowjetische Kriegsgefangenschaft geriet.
Rolf Berger LSK/LV 7. Oktober 1988 Generalleutnant Chef des Kommandos LSK/LV 2. Oktober 1990 Berger wurde am 3. Oktober 1990 in die Bundeswehr übernommen, nahm jedoch innerhalb dieser nur eine zivile Beraterfunktion für die Luftstreitkräfte wahr.
Kurt Bernhagen
Herbert Bernig VM 7. Oktober 1988 Konteradmiral Chef Seehydrographischer Dienst der DDR 30. September 1990 † 22. Januar 2020
Ulrich Bethmann
Bernhard Beyer
Eberhard Beyer MfNV Beyer wurde als einziger General der NVA am 3. Oktober 1990 in den aktiven Dienst der Bundeswehr übernommen, jedoch zugleich in den Dienstgrad eines Oberstarztes herabgestuft.
Heinz Bilan 1. März 1973 Generalmajor zuletzt stellvertretender Chef der Militärakademie „Friedrich Engels“ der NVA in Dresden
Paul Blechschmidt VP-See/MAFE 1. Oktober 1952 Generalmajor Stellvertretender Kommandeur für Politarbeit an der Militärakademie Dresden 23. Dezember 1961 Blechschmidt saß zwischen 1934 und 1936 im Zuchthaus und gilt daher während der NS-Zeit als Häftling aus politischen Gründen.

† 23. Dezember 1961

Martin Bleck
Heinz Böhme
Herbert Bohne LSK/LV 7. Oktober 1978 Generalmajor Kommandeur der 1. Luftverteidigungsdivision (NVA) 31. Dezember 1982
Hendrik Born VM 11. Dezember 1989 Vizeadmiral Chef der Volksmarine 2. Oktober 1990 Born wurde am 3. Oktober 1990 in die Bundeswehr übernommen, nahm jedoch innerhalb dieser nur eine zivile Beraterfunktion für die Marinestreitkräfte wahr.

† 2. August 2021

Günther Bormann
Walter Borning ZK 1. März 1963 Generalleutnant Leiter der Abteilung Sicherheit des ZK der SED 31. März 1972 Er war Unteroffizier der Wehrmacht.

† 25. August 1983

Helmut Borufka Grenztruppen/MfNV 1. Oktober 1952 Generalleutnant Hauptinspekteur der NVA 31. Dezember 1982 Borufka bekleidete innerhalb der Wehrmacht den Rang eines Leutnant als Panzergrenadier. 1943 geriet er in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

† 2003

Werner Bousseljot NVA 7. Oktober 1984 Generalmajor Stellvertretender Chef für Medizinische Fragen der Militärmedizinischen Akademie in Bad Saarow 30. September 1990
Walter Breitfeld ZK/VP 7. Oktober 1959 Generalmajor Stellvertretender Chef und Leiter der Politischen Verwaltung im Kommando der Deutschen Grenzpolizei (DGP), später Grenztruppen der DDR 28. Februar 1962 † 21. Juni 1981
Günther Bretschneider
Günther Brodowsky NVA 7. Oktober 1988 Generalmajor Chef des Wehrbezirkskommandos Erfurt der NVA 30. September 1990
Reinhard Brühl KVP/VP 7. Oktober 1979 Generalmajor Direktor des Militärgeschichtlichen Instituts Potsdam 31. August 1989 Brühl bekleidete innerhalb der Wehrmacht den Rang eines Leutnants in einer Panzeraufklärungs-Abteilung, mit der er 1944 in sowjetische Kriegsgefangenschaft geriet.
Kurt Brunner 7. Oktober 1989 Generalmajor
Horst Brünner MfNV 1. März 1971 Generaloberst Chef der Politischen Hauptverwaltung der NVA 31. Dezember 1989 † 19. Juni 2008
Wolfgang Büttner LSK/LV/LaSK 1. März 1984 Generalmajor Chef Fliegerkräfte des Kommandos LaSK 30. September 1990
Max Butzlaff Generalleutnant † 8. Oktober 2021
Heinz Calvelage LaSK 7. Oktober 1979 Generalmajor Stellvertretender Chef Kader bzw. Leiter Personalamt im MfNV/MfAuV 30. September 1990
Herbert Christians KVP/MfNV 7. Oktober 1979 Generalmajor Chef der Verwaltung Territorialverteidigung im MfNV/MfAuV 30. September 1990
Fritz Clement ZK 1. März 1961 Generalmajor Instrukteur/Sektorenleiter der Nationalen Verteidigung in der Abteilung Sicherheit des ZK 30. November 1988
Wolgang Conrad LaSK/MfNV 7. Oktober 1978 Generalmajor Stellvertretender Chef Kader für Partei- und Politkader im MfNV 28. Februar 1989
Sebald Daum 1. März 1986 Generalmajor Stellvertretender Chef des Militärbezirk III und Chef Technik und Bewaffnung 1989
Hans-Werner Deim MfNV/MfAuV 7. Oktober 1977 Generalmajor Leiter des Planungsstabes des MfAuV 30. September 1990 † 20. Januar 2015
Rudolf Deutsch
Friedrich Dickel MDI 1. Oktober 1952 Armeegeneral Minister des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei 10. November 1989 (Rücktritt als Minister des Innern)
Günther Diederich
Rolf Dietzsch
Erich Dirwelis LaSk 1. März 1972 Generalmajor Kommandeur MTS Prora 30. November 1984
Rudolf Dölling
Heinrich Dollwetzel KVP/MfNV 1. November 1954 Generalmajor Stellvertretender Chef der Verwaltung Ausbildung im MfNV 30. Juni 1961
Wolfgang Dombrowski
Hans-Joachim Dönitz
Willi Dörnbrack Generalmajor
Gustav Dreiseidler
Karl-Heinz Drews
Rainer Dürichen 1988 Leiter der Unteroffiziersschule Delitzsch "Kurt Bennewitz", AZ17
Alfred Dziewulski Generalmajor † 12. November 2020
Werner Ebertz VP/GVP/GT 1. März 1974 Generalmajor Kommandeur der Offiziersschule der Grenztruppen der DDR 1. Februar 1982
Wilhelm Ehm VM 7. Oktober 1977 Admiral Stellvertretender Ministers für Nationale Verteidigung und Chef der Volksmarine 30. November 1987 † 9. August 2009
Friedrich Elchlepp VM 30. November 1984 Konteradmiral a.D. Seekommissar der DDR im Kommando der Volksmarine 30. November 1984 Elchlepp bekleidete innerhalb der Wehrmacht zuletzt den Dienstrang eines Oberleutnants zur See. Seine Beförderung in den Generalsrang erfolgte zum Zeitpunkt seines Ruhestandseintritts.

† 2. März 2002

Werner Eltze
Lothar Engelhardt LaSK/MfAuV 1. März 1988 Generalmajor Chef der Nationalen Volksarmee der DDR 2. Oktober 1990 Engelhardt fungierte innerhalb der Bundeswehr befristet ab 3. Oktober 1990 als Berater in der Verbindungsgruppe zur Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland.
Franz Erdmann
Hans-Georg Ernst LaSK 1. März 1961 Generalleutnant Kommandeur der OHS der LaSK in Löbau 15. Februar 1977 1938 bis 1945 in der Wehrmacht, letzter Dienstgrad Oberwachtmeister
Siegfried Eschke LSK/LV/ MfNV 7. Oktober 1984 Generalmajor Generaldirektor des VEB Kombinat Spezialtechnik Dresden 30. September 1990
Heinz Exner
Richard Fischer VM/MfNV 1. Februar 1960 Konteradmiral/Generalmajor Direktor der Militärbibliothek in Strausberg 31. Januar 1971 Fischer saß zwischen 1934 und 1936 in Haft in Berlin. Von 1937 bis 1945 im Zuchthaus Brandenburg, später KZ Sachsenhausen und gilt daher während der NS-Zeit als Häftling aus politischen Gründen.

† 15. Dezember 1991

Rolf Fischer ZV 10. Februar 1978 Generalmajor Stellv. Leiter der Zivilverteidigung der DDR 31. Mai 1990
Wolfgang Fischer NVA 1. März 1986 Generalmajor Chef des Wehrbezirkskommandos Halle
Werner Fleißner KVP/MfNV 7. Oktober 1963 Generaloberst Stellvertretender Minister für Nationale Verteidigung und Chef Technik/Bewaffnung 27. Dezember 1985 (verstorben)
Martin Förster
Arthur Franke LSK/MfNV 1. März 1966 Generalleutnant Chef der Verwaltung Aufklärung im MfNV 31. Januar 1974 Franke saß zwischen 1939 und 1945 im KZ Sachsenhausen und gilt daher, neben dem Veteran der internationalen Brigaden, auch als Häftling während der NS-Zeit aus politischen Gründen.
Werner Freitag
Erwin Freyer MfNV 1. September 1956 Generalmajor Leiter der Hauptabteilung I der Staatlichen Plankommission der DDR. 1962 bis 1963 Nachweis für kranke Offiziere in der Verwaltung Kader des MfNV. 31. Juli 1963 Freyer wurde 1944 durch den Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde jedoch in Zuchthausstrafe, die er im Zuchthaus Brandenburg-Görden bis Kriegsende absaß, umgewandelt. Freyer gilt daher als Häftling während der NS-Zeit aus politischen Gründen.
Walter Freytag KVP/VP 1. Oktober 1952 Generalmajor Leiter der KVP-Hochschule 31. Dezember 1953 Freytag bekleidete innerhalb der Wehrmacht zuletzt den Dienstrang eines Generalmajors, wo er von 1943 bis 1945 Kommandant von Danzig war.
Johannes Fritzsche
Ingolf Fuhrmann
Günter Gabriel
Ulrich Gall KVP/VP/MfNV 1. März 1975 Generalmajor Stellvertretender Chef Technik und Bewaffnung für Bewaffnung und Instandsetzung im MfNV 30. Juni 1988 Gall bekleidete innerhalb der Wehrmacht zuletzt den Rang eines Leutnants (Pioniere).
Hermann Gartmann MfS/GT 12. Februar 1953 Generalmajor Kommandeur der OHS der GT 31. Januar 1964 Gartmann saß zwischen 1939 und 1945 im KZ Dachau und gilt daher, neben dem Veteran der internationalen Brigaden, auch als Häftling während der NS-Zeit aus politischen Gründen.
Manfred Gehmert
Bernhard Geier GT 1. März 1972 Generalmajor Planstelle für nicht eingesetzte Offiziere im MfNV 31. Dezember 1986
Kurt Geiger KVP/VP 1. Oktober 1959 Generalmajor Chef der Medizinischen Verwaltung/Medizinischen Dienste im MfNV 31. März 1966 Geiger bekleidete innerhalb der Wehrmacht zuletzt den Rang eines Unterarztes.
Helmut Geisler KVP/VP/LaSK 20. Februar 1976 Generalmajor Kommandeur der Offiziershochschule in Prora 31. Dezember 1986 Geisler bekleidete innerhalb der Wehrmacht zuletzt den Rang eines Leutnants. Ferner war er ab 1943 Parteimitglied der NSDAP.
Otto Gereit GT Generalmajor Offiziershochschule der Grenztruppen in Suhl
Heinz Gerloff
Hans Rudolf Gestewitz NVA (allgemein) 1. März 1966 Generalleutnant Chef des Zentrallazaretts der NVA in Bad Saarow 30. November 1988 Gestewitz bekleidete innerhalb der Wehrmacht zuletzt den Rang eines Feldunterarztes.
Ernst Girke
Egon Gleau MAFE 7. Oktober 1982 Generalmajor 1.Stellvertreter des Chefs der Militärakademie 30. September 1990
Horst Glomba
Joachim Goldbach MfNV/MfAuV 1. März 1986 Generaloberst Stellvertreter des Ministers und Chef Technik/Bewaffnung 30. September 1990
Leopold Gotthilf
Kurt Gottwald Generalleutnant
Joachim Grabowsky
Siegfried Gräfe
Dieter Grapentin
Manfred Grätz MfNV Generalleutnant Stellv. Minister Rückwärtige Dienste
Theo Gregori
Eberhard Grießbach
Roland Großer LaSK 7. Oktober 1983 Generalmajor Stellvertretender Chef der Landstreitkräfte und Chef des Stabes im Kommando der LaSK 2. Oktober 1990
Wolfgang Gruschke
Wolfgang Hammer
Heinz Hampel
Ernst Hampf
Heinz Handke
Hugo Harwardt
Gustav Hesse VM 7. Oktober 1979 Vizeadmiral Stellvertretender Chef der Volksmarine und Chef für Ausbildung 30. November 1988 † 24. Oktober 2001
Lothar Heinecke VM 1. März 1974 Konteradmiral Stellvertretender Chef der Volksmarine und Chef für Ausbildung 21. Februar 1985 † 21. Februar 1985
Achim Heiland
Werner Heinig
Otto Heinz
Heinrich Heitsch HVA/KVP 1. Oktober 1952 Generalleutnant 1. Stellvertretender Chef der Militärakademie Dresden 30. November 1977 Heitsch bekleidete innerhalb der Wehrmacht zuletzt den Rang eines Majors i.G.
Alfred Henkel
Klaus Henkes
Werner Henninger VM 7. Oktober 1979 Konteradmiral Stellvertreter des Kommandeurs und Leiter der Politabteilung der Offiziershochschule der Voksmarine in Stralsund 30. September 1990
Joachim Herbst
Walter Herkner ZK der SED/GT/ASV 7. Oktober 1969 Generalmajor Chef des Komitees der Armeesportvereinigung Vorwärts 16. Januar 1989 Im Dienst verstorben
Peter Herrich
Karl-Heinz Heß
Hans Heß VM 7. Oktober 1982 Konteradmiral Stellvertreter Chef VM und Chef Politische Verwaltung im Kdo. VM 31. Dezember 1989 Entlassen in Ruhestand
Günter Hiemann
Heinz Hoffmann MfNV 1. Oktober 1952 Armeegeneral Minister für Nationale Verteidigung 2. Dezember 1985 (verstorben)
Theodor Hoffmann MfNV/MfAuV 18. November 1989 Admiral Minister für Nationale Verteidigung, ab 24. April 1990 Chef der NVA beim MfAuV 24. September 1990 † 1. November 2018
Hans Hofmann VP-See/MfNV 1. März 1975 Vizeadmiral Chef Sicherstellung im Ministerium für Abrüstung und Verteidigung (MfAV) 30. September 1990
Heinz Hofmann NVA 7. Oktober 1979 Generalmajor Stellvertretender Chef des Bereichs Aufklärung und Chef der 1. Verwaltung 31. Dezember 1988
Karl-Heinz Hollstein NVA 7. Oktober 1974 Generalmajor Chef des Wehrbezirkskommandos Schwerin 30. Juni 1979
Anton Hotzky
Lothar Hübner GT 7. Oktober 1986 Generalmajor Stellvertreter des Chefs des Grenzschutzes für operative Arbeit 30. September 1990
Werner Hübner ZK der SED 1. März 1987 Generalmajor Sektorenleiter im ZK der SED 31. Juli 1990

I/J[Quelltext bearbeiten]

  • Name: nach Nachname sortiert und aufgeführt
  • Lebensdaten: nach Geburtsjahr sortierbar
  • Teilstreitkraft: Nur die offiziellen Abkürzugen, also LaSK, LSK/LV, VM, GT
  • Eintritt: Jahr des Eintritts in die NVA, KVP, Grenzpolizei. Egal ob als Offiziersanwärter oder Wehrdienstleistender
  • Ernennung: Jahr der Ernennung zum General/Admiral. Genaues Datum (Tag der NVA / 7. Oktober) ist egal
  • Letzter Dienstgrad bei Ausscheiden aus der NVA oder (falls übernommen) aus der Bundeswehr
  • Letzte ausgeübte Tätigkeit im Generalsrang: Klar
  • Austritt: jahr des Austritts aus der NVA
  • Bemerkungen: Sonstiges. Statt der aufdringlichen Farbhinterlegung für Wehrmachtsoffiziere und Interbrigadisten würde ich einen unsichtbaren Sortiercode einführen:
    • Wer gar nicht im entsprechenden Alter war (Jahrgang 1930 aufwärts), kriegt gar keinen Sortiercode
    • SortKey W0: Dienst als Wehrmachtssoldat oder Volkssturmangehöriger, keine NSDAP
    • SortKey W1: Dienst als Wehrmachtsunteroffizier oder einfache NSDAP-Mitgliedschaft
    • SortKey W2: Dienst als Wehrmachtsoffizier
    • SortKey W3: Dienst als Wehrmachtsgeneral
    • SortKey K0: KPD-Mitglied vor 1945
    • SortKey K1: Überläufer zur Roten Armee vor 1944
    • SortKey K2: Politischer Häftling in KZ oder Zuchthaus
    • SortKey K3: Interbrigadist oder Gruppe Ulbricht
Name Leben TSK Eintritt Ernannt Letzter Dgr. Letzte ausgeübte Tätigkeit im Generalsrang Austritt Bemerkungen
Heinz Irmscher 1920–2004 VM 1950 1971 Konteradmiral Kommandeur der Offizierschule der Volksmarine in Stralsund 1976 War im Zweiten Weltkrieg nautischer Offizier der deutschen Handelsmarine, NSDAP-Anwärter
Sigmund Jähn 1937–2019 LSK/LV 1955 1986 Generalmajor Chef der Kosmischen Ausbildung der DDR 1990 1978 erster Deutscher im Weltall, Generalstitel „ehrenhalber“
Günter Jahr * 1931 MfNV 1949 1984 Generalmajor Stellvertreter des Stellvertreters des Chefs des Hauptstabes für operative Fragen sowie Chef der Verwaltung Operativ im MfNV 1990
Heinz Janshen * 1934 GT 1951 1984 Generalmajor 1982-1987 Kdr. GrenzKdo. Süd, 1987-1990 Kdr. OHS der GT in Suhl 1990 Wurde in einem Grenzprozess 1999 zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt
Fritz Johne 1911–1989 LaSK 1948 1952 Generalmajor Kommandeur der Militärakademie Dresden 1963 Johne war Veteran der internationalen Brigaden und Häftling im KZ Sachsenhausen
Manfred Jonischkies * 1942 LaSK 1961 1988 Generalmajor 1986-1990 Kdr. 8. MSD, für zwei Wochen im September 1990 Chef MB-V 1990
Heinrich Jordt 1917–1987 GT 1945 1974 Konteradmiral 1964-1979 Chef der 6. Grenzbrigade Küste 1979 1937 bis 1945 in der Kriegsmarine, letzter Dienstgrad Obermaat

K[Quelltext bearbeiten]

Name Teilstreitkraft Generalsernennung Letzter Dienstgrad Letzte ausgeübte Tätigkeit im Generalsrang Dienstaustritt Bemerkungen
Johannes Kaden
Günter Kaekow
Klaus Kahnt VM 7. Oktober 1979 Konteradmiral Kommandeur der Offiziershochschule der Volksmarine in Stralsund 30. September 1990 † 30. Dezember 2015
Wolfgang Kaiser
Horst Kalkbrenner
Günter Kalwert NVA 1. März 1976 Generalmajor Stellvertreter des Ministers der Justiz 30. September 1990
Felix Kämmerer
Alexander Karin MfNV 7. Oktober 1980 Generalmajor Stellvertretender Chef der Aufklärung im MfNV 30. April 1988 Karin bekleidete innerhalb der Wehrmacht den Rang eines Oberfähnrichs der Marine-Flak
Werner Käseberg
Heinz Keßler MfNV 3. Dezember 1985 Armeegeneral Minister für Nationale Verteidigung der DDR 17. November 1989 † 2. Mai 2017
Waldemar Kiesewalter
Helmut Klabunde
Harry Kleffel
Nikolaus Klenner
Horst Klimpel
Paul Kneiphoff
Erwin Kohlmay
Fritz Köhn KVP/MfNV 1. Oktober 1952 Generalmajor Stellvertretender Chef der Verwaltung Kader im MfNV 31. Dezember 1961 Köhn saß zwischen 1939 und 1945 in einem Konzentrationslager in Haft und gilt daher, neben dem Veteran der internationalen Brigaden, auch als Häftling während der NS-Zeit aus politischen Gründen.
Raimund Kokott
Günther Kopetz
Otto Korfes KVP/MdI 1. Oktober 1952 Generalmajor Leiter der historischen Abteilung in der Hauptverwaltung Organisation im Ministerium des Innern 31. März 1956 Korfes hatte innerhalb der Wehrmacht zuletzt den Rang eines Generalmajors inne und war Kommandeur der 295. Infanterie-Division. Mit dieser geriet er 1943 in Stalingrad in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Er war ferner Träger des Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes sowie des Deutschen Kreuzes in Gold.
Eberhard Korndörfer MfNV 7. Oktober 1984 Generalmajor Kommandeur der Sektion Militärisches Transport- und Nachrichtenwesen an der Hochschule für Verkehrswesen in Dresden. 31. August 1989
Werner Kotte
Kurt Krämer
Alfred Krause
Kurt Kronig
Walter Krysmann
Walter Kühn
Artur Kunath
Erwin Kunow
Gerhard Kunze
Ernst Kusch MfNV 27. Februar 1984 Generalmajor Stellvertreter des Chefs des Hauptstabes der NVA 28. Februar 1990
Günter Kutzschebauch GST 7. Oktober 1974 Vizeadmiral Vorsitzender der Gesellschaft für Sport und Technik 30. April 1990 † 16. Februar 1996
Kurt Lange
Manfred Lange
Wolfgang Laue VM/MfNV 7. Oktober 1982 Konteradmiral Chef der Verwaltung Schiffbau im MfNV 31. August 1989 Laue war Soldat der Wehrmacht.

† 1996

Rolf Lehmann
Alfred Leibner
Bernd Leistner
Günter Leistner
Arno von Lenski LaSK/MfNV 1. Oktober 1952 Generalmajor Chef der Panzertruppen im MfNV 1. August 1958 Lenski hatte innerhalb der Wehrmacht zuletzt den Dienstgrad eines Generalmajors sowie eines Vorpatents zum Generalleutnant inne. Er kommandierte bis zu seiner sowjetischen Gefangennahme in Stalingrad die 24. Panzer-Division. Lenski war ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold.

† 4. Oktober 1986

Karl Leonhardt
Hans-Joachim Leopold
Rudi Lindner
Gerhard Link
Karl Linke
Heinz Lipski
Klaus Listemann
Walter Lobner
Gerhard Lochmann
Hans-Georg Löffler
Kurt Lohberger GST/MfNV 1. März 1966 Generalmajor d. R. Gruppe z. b. V., Militärgeschichtliches Institut Potsdam 31. Dezember 1974 Lohberger saß zwischen 1939 und 1943 im Zuchthaus Waldheim und war anschließend von 1943 bis 1944 im Strafbataillon 999 eingesetzt. Er gilt daher, neben dem Veteran der internationalen Brigaden, auch als Häftling während der NS-Zeit aus politischen Gründen.
Gerhard Lorenz Grenztruppen 1. März 1971 Generalleutnant Stellvertretender Chef der Grenztruppen der DDR und Chef der politischen Verwaltung im Kommando der Grenztruppen 31. Mai 1990
Günter Lorenz
Fritz Ludwig
Harald Ludwig
Rudi Mädler
Rudolf Magnitzke
Günther Malewsky MfNV Generalmajor Chef der Verwaltung Inspektion
Rolf Martin MfNV 28. Februar 1986 Generalmajor a. D. Leiter der Kontrollgruppe des NVR 28. Februar 1986
Edwin Maseberg
Ernst Mattler
Wilhelm Mayer KVP 1. November 1953 Generalmajor Stellvertretender Chef der KVP für Bauwesen und Unterbringung 31. Oktober 1955 Mayer saß zwischen 1935 und 1939 im Zuchthaus Luckau und gilt daher als Häftling während der NS-Zeit aus politischen Gründen.
Gerd Meinhold
Günter Menger NVA 7. Oktober 1984 Generalmajor Stellvertretender Chef des Technischen Komitees der Vereinten Streitkräfte des Warschauer Vertrages in Moskau 30. September 1990
Rudolf Menzel MfNV 1. November 1953 Generalleutnant Militärattaché in der UdSSR 30. April 1973 Menzel saß 1933 sowie von 1939 und 1945 im KZ Hohenstein später im Zuchthaus Waldheim und gilt daher, neben dem Veteran der internationalen Brigaden, auch als Häftling während der NS-Zeit aus politischen Gründen.
Manfred Merkel
Peter Miethe
Helmut Milzow VM 7. Oktober 1984 Konteradmiral Stellvertretender Chef der VM und Chef Politische Verwaltung im Kdo. VM 31. August 1990
Günter Möckel
Georg Möwes
Dieter Mühlmann
Joachim Münch VM 7. Oktober 1982 Konteradmiral Stellvertreter des Chefs der Rückwärtigen Dienste und Chef Technik und Bewaffnung der Volksmarine 30. November 1989
Gerhard Müller VM 21. Februar 1989 Konteradmiral Stellvertreter und Chef Rückwärtige Dienste der Volksmarine 2. Oktober 1990
Karl-Heinz Müller
Vincenz Müller GP/KVP/MdI/MfNV 1. Oktober 1952 Generalleutnant Stellvertretender Minister für Nationale Verteidigung und Chef des Hauptstabes im MfNV 28. Februar 1958 Müller bekleidete innerhalb der Wehrmacht den Rang eines Generalleutnants. Aus diesem Grunde wurde er im Zuge der „NS-Bereinigung“ aus der NVA in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.
Walter Müller LaSK 7. Oktober 1978 Generalmajor Kommandeur Sektion LaSK an der MA Dresden 30. Juni 1984
Ewald Munschke MdI/MFNV 1. Oktober 1952 Generalmajor Vorsitzender der Parteikontrollkommission der Politischen Hauptverwaltung im MfNV 31. Januar 1969
Dieter Nagler
Karlheinz Nagler
Manfred Nawrot
Joachim Nebrig
Wolfgang Neidhardt MfNV 1. März 1974 Generalleutnant Stellvertreter des Vorsitzenden der Staatlichen Plankommission und Chef des Militärbereichs 31. März 1990
Heinz Neukirchen VM 1. Oktober 1952 Vizeadmiral Stellvertreter des Chefs der Volksmarine und Chef des Stabes im Kommando der Volksmarine 30. November 1965 Neukirchen bekleidete innerhalb der Wehrmacht zuletzt den Dienstrang eines Oberleutnants zur See der Kriegsmarine.
Günther Neumann
Egon Nitz VM 1. März 1987 Konteradmiral Kommandeur der Flottenschule in Parow 30. September 1990 † 19. Mai 2011
Horst Noack
Wilhelm Nordin VM 7. Oktober 1978 Vizeadmiral Kommandeur der Offiziershochschule der Volksmarine in Stralsund 1984 † 7. Mai 1993
Günter Oldenburg LSK 7. Oktober 1974 Generalmajor Stellvertretender Chef für Aufklärung und Chef des 2. Verwaltungsbereichs 30. April 1990
Klaus-Dieter Ölschläger LaSK 1. März 1986 Generalmajor Stellvertretender Chef Rückwärtige Dienste für materielle Sicherstellung und territoriale Zusammenarbeit sowie Chef der materiellen Sicherstellung im MfNV und MfAV 30. September 1990
Johannes Oreschko MfNV 7. Oktober 1977 Generalmajor Chef der Verwaltung Materielle Planung im MfNV 15. August 1990
Günter Otto MfNV 7. Oktober 1980 Generalmajor Chef der Verwaltung Beschaffung im MfNV 30. November 1986 Otto bekleidete innerhalb der Wehrmacht zuletzt den Rang eines Fähnrichs d. R. Otto war ferner NSDAP- Anwärter.
Siegfried Otto ZK 1. März 1974 Generalmajor Persönlicher Mitarbeiter von Erich Honecker 30. November 1989
Werner Otto MfNV 7. Oktober 1974 Generalmajor Chef der Verwaltung Schulen und Weiterbildung im MfNV 15. August 1990
Walter Paduch MfNV 1. März 1976 Generalleutnant Chef Nachrichten/Flugsicherung/Automatisierte Truppenführung im MfNV 30. September 1990
Martin Pahnke
Albert Pankau
Werner Patzer
Hans Partzsch
Ottomar Pech KVP/MfS/MfNV 12. Februar 1953 Generalleutnant Chef der Verwaltung Kader im MfNV 1. August 1979
Lothar Penndorf NVA 7. Oktober 1982 Generalmajor Vizepräsident des Obersten Gerichts der DDR und Vorsitzender des Militärkollegiums 31. März 1990
Erich Peter
Fritz Peter
Bruno Petroschka
Rolf Pitschel
Helmut Poppe
Günther Pöschel VM 7. Oktober 1984 Konteradmiral Dekan der Militärwissenschaftlichen Fakultät der Militärakademie Dresden 30. September 1990
Arnold Priem
Kurt Rappmann
Harry Rathmann
Rudolf Raubach
Manfred Raupach
Gerhard Rehwald
Hans-Christian Reiche LaSK 7. Oktober 1989 Generalmajor Chef der Landstreitkräfte der NVA 2. Oktober 1990
Wolfgang Reinhold
Jürgen Reinholz
Hermann Rentzsch KVP/VP/MfNV 1. Oktober 1952 Generalmajor Chef der Ausbildung im MfNV 31. Oktober 1959 Rentzsch bekleidete innerhalb der Wehrmacht zuletzt den Rang eines Hauptmannes.
Rolf Resenhöft
Gerhard Reuschel LSK/LV 7. Oktober 1989 Generalmajor Kommandeur der 1. Luftverteidigungsdivision 2. Oktober 1990
Georg Reymann VP/MfNV 7. Oktober 1961 Generalmajor Chef der Nachrichtentruppen im MfNV 1. März 1975 Reymann bekleidete innerhalb der Wehrmacht zuletzt den Rang eines Hauptmannes.
Joachim Richter
Richard Richter
Fritz Riebisch
Sigfrid Riedel KVP/MfNV 7. Oktober 1959 Generalleutnant Staatssekretär und Leiter der Hauptverwaltung für Planung beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR 1. Januar 1983 In der Wehrmacht bekleidete Riedel den Rang eines Feldwebels der Nachrichtentruppe der Wehrmacht.
Rolf Rödel VM 7. Oktober 1983 Konteradmiral Chef des Stabes der Volksmarine 2. Oktober 1990
Kurt Röhr KVP/VP/LaSK 1. Dezember 1977 Generalmajor a. D. Leiter des Lehrstuhles für operative Kunst der LaSK an der Militärakademie der NVA in Dresden 30. November 1977 Röhr bekleidete innerhalb der Wehrmacht den Rang eines Oberleutnants d. R. bei der Infanterie. Seine Ernennung zum Generalmajor a. D. erfolgte einen Tag nach seinem Ausscheiden aus der NVA.
Franz Rös LaSK 7. Oktober 1982 Generalmajor Chef des Wehrbezirkskommandos Halle 31. Januar 1982 Rös war Unteroffizier der Wehrmacht
Kurt Rossow
Fritz Rothe
Werner Rothe
Gerhard Rother Generalmajor Militärische Aufklärung der Nationalen Volksarmee,

Leiter Operativ-Taktische Aufklärung

Klaus Rude
Manfred Rühl
Günter Sarge
Wilfried Schäfer
Felix Scheffler VP See/VM 1952 Konteradmiral Chef der Volkspolizei See (1955)/ Chef der Volksmarine (1956 mit Bildung der NVA) 1957
Herbert Scheibe LSK 7. Oktober 1961 Generaloberst Chef der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung 15. März 1985 Scheibe saß zunächst 1934 bis 1935 im Haftanstalt Bautzen, danach von 1935 bis 8. Mai 1945 im Zuchthaus Zwickau und im KZ Buchenwald und gilt daher auch als Häftling während der NS-Zeit aus politischen Gründen.
Heinz Schieck NVA 1. März 1976 Generalmajor Chef des WBK Magdeburg 30. November 1983
Franz Schindhelm LaSK 7. Oktober 1980 Generalmajor Chef des WBK Neubrandenburg 16. Januar 1983 (verstorben)
Michael Schlothauer Schlothauer wurde am 3. Oktober 1990 in die Bundeswehr übernommen, nahm jedoch innerhalb dieser nur eine zivile Beraterfunktion für die Landstreitkräfte wahr.
Herbert Schmerler
Dieter Schmidt LaSK 1. März 1986 Generalmajor Chef Panzerdienst im MfNV/MfAV 30. September 1990
Günther Schmidt
Horst Schmieder
Heinz Schollbach
Gerhard Schönherr MfNV 7. Oktober 1980 Generalmajor Stellvertreter des Ministers für Außenhandel und Chef des Bereiches Spezieller Außenhandel 30. Juni 1988
Wolfgang Schubert
Werner Schulze
Josef Schütz
Rudi Schütz
Bernd Schwipper
Artur Seefeldt
Gerhard Seifert
Waldemar Seifert
Klaus Senf
Hans Sieg
Werner Siegmund
Eberhard Siewert MfNV 7. Oktober 1989 Generalmajor Kommandeur des Militärwissenschaftlichen Instituts in Klietz 30. September 1990
Horst Skerra
Kurt Sommer
Erich Stach
Gerhard Stahr LaSK 1. März 1987 Generalmajor Chef Nachrichten des Kommandos Landstreitkräfte 30. September 1990
Richard Staimer VP/GST 15. Februar 1960 Generalmajor Leiter der Militärischen Hauptabteilung beim Staatssekretär für Hoch- und Fachschulwesen 1. Oktober 1969 Staimer saß 1939 bis 1941 im Zuchthaus St. Gallen und gilt daher, neben dem Veteran der internationalen Brigaden, auch als Häftling während der NS-Zeit aus politischen Gründen.
Herbert Städtke VM/GT/MdI 1. März 1984 Konteradmiral Kommandeur der Grenzbrigade Küste 30. September 1990 † 11. Januar 2008
Horst Stechbarth Generaloberst Chef der Landstreitkräfte der NVA
Wolfgang Steger
Georg Steiger MfNV 2. November 1970 Generalleutnant Stellvertretender Chef des Technischen Komitees der Vereinten Streitkräfte des Warschauer Vertrages in Moskau 30. April 1988
Edgar Steiner LaSK, Min. für Gesundheitswesen 7. Oktober 1982 Generalmajor Kommandeur der Militärmedizinischen Sektion Greifswald 31. März 1988
Peter Steurich
Willi Stoph
Gerhard Storbeck
Fritz Streletz
Johannes Streubel Marine 1. Mai 1964 Konteradmiral Direktor des Armeemuseums in Dresden 1. Dezember 1981 Streubel bekleidete in der Kriegsmarine während des Zweiten Weltkrieges den Rang eines Fähnrichs zur See.
Harry Strobel LaSK 2. November 1970 Generalleutnant Stellvertretender Minister für Bauwesen und Chef Spezialbauwesen im Ministerium für Bauwesen 31. Dezember 1982 Am 28. April 1982 wurde Strobel wegen Disziplinarvergehen zum Generalmajor herabgestuft.
Hans Süß
Horst Sylla
Horst Syrbe
Walter Tanner
Heinz Tappert KVP/MfNV 1. März 1967 Generalleutnant Chef der Finanzökonomie im MfNV 28. Februar 1990
Dieter Teichmann
Erhard Telle
Günther Teller
Heinz-Ottomar Thieme
Manfred Thieme
Wolfgang Thonke
Henri Thunemann
Heinz Thurow
Heinz Trautsch
Manfred Tröger
Werner Tschesche
Rudolf Tschoep
Walter Tzschoppe
Ehrenfried Ullmann LsK 7. Oktober 1989 Generalmajor Chef des Militärbauwesens und Unterbringung, Abteilung Ökologie im Ministerium für Abrüstung und Verteidigung 30. September 1990
Hans Unterdörfel LaSK 1. März 1984 Generalmajor Militärattaché in der UdSSR 30. September 1990
Waldemar Verner VP See/VM/MfNV 1. Oktober 1952 Admiral Stellvertretender Minister für Nationale Verteidigung und Chef der Politischen Hauptverwaltung im MfNV 31. Dezember 1978 † 15. Februar 1982
Alfred Vogel LSK 2. November 1970 Generalleutnant Stellvertretender Chef der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung und Chef der Politischen Hauptverwaltung im Kommando der LSK/LV 28. Februar 1990
Kurt Vogel KVP 1. Oktober 1952 Generalmajor Kommandeur der Territorialverwaltung Süd (Leipzig) KVP 1. November 1954 Vogel saß von 1932 bis 1935 im Zuchthaus Lichtenburg, anschließend von 1941 bis 8. Mai 1945 im KZ Buchenwald. Vogel gilt daher, neben dem Veteran der internationalen Brigaden, auch als Häftling während der NS-Zeit aus politischen Gründen.
Hermann Vogt LaSK 1. März 1966 Generalmajor Militärataché in der UdSSR 31. August 1976
Günter Voigt LSK 7. Oktober 1977 Generalmajor Stellvertretender Chef der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung und Chef des Stabes im Kommando der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung 30. September 1990
Manfred Volland LaSK 7. Oktober 1982 Generalleutnant Stellvertretender Chef der Politischen Hauptverwaltung für organisatorische/politische Arbeit im MfNV 28. Februar 1990
Kurt Wagner KVP 1. Oktober 1952 Generaloberst Chef des Militärbezirks III 15. August 1967 Wagner saß zwischen 1935 und 1945 im Zuchthaus Waldheim und gilt daher als Häftling während der NS-Zeit aus politischen Gründen.
Kurt Wagner LaSK 7. Oktober 1977 Generalmajor Stellvertretender Kommandeur und Leiter der Politabteilung in der Militärmedizinischen Sektion in Greifswald 1. Dezember 1987
Alfred Walter LaSK 7. Oktober 1984 Generalmajor Chef des Wehrbezirkskommando Schwerin 31. August 1990
Karl Hans Walther MdI/KVP 1. Oktober 1952 Generalmajor Leiter der Militärmedizinischen Sektion in Greifswald 31. Dezember 1956 Walther bekleidete innerhalb der Wehrmacht den Rang eines Generalarztes.
Bruno Wansierski ZK 1. März 1963 Vizeadmiral Stellvertreter des Leiters der Abteilung Sicherheit des ZK der SED 31. Januar 1976 Er war Soldat der Wehrmacht.
Gerd Weber
Wolfgang Weber
Günther Wegehaupt
Rudi Wegner
Bernd Weinberger
Karl Weiß Marine 7. Oktober 1987 Konteradmiral Stellvertretender Chef der Volksmarine und Chef der Rückwärtigen Dienste im Kommando der Volksmarine 30. September 1990
Siegfried Weiß KVP/MfNV 1. November 1954 Generalleutnant Ehemaliger Oberwachtmeister der Wehrmacht, 1967-1972 Stellvertreter des Ministers für Ausbildung, 1972 bis 1974 Hauptinspekteur der NVA[6] 30. April 1974
beim Truppenbesuch
Josef Wejda
Dieter Wendt
Günther Wendt LaSK 7. Oktober 1979 Generalmajor Stellvertreter des Chefs des Stabes des Kommandos Landstreitkräfte für Organisation 30. September 1990
Günter Werner NVA 7. Oktober 1978 Generalmajor Chef der Militärmedizinischen Akademie Bad Saarow 30. September 1990
Günter Werner MfNV 7. Oktober 1979 Generalmajor Leiter der Abteilung materielle Plan- und Sicherstellung der Gefechtsausbildung im MfNV 31. Mai 1990
Klaus Wiegand
Hans Wiesner MfNV 1. Mai 1964 Generalleutnant Chef der Militärakademie Friedrich Engels in Dresden 31. Dezember 1986
Karl Wilhelm
Heinrich Winkler
Klaus Winter
Werner Winter LaSK 1. März 1966 Generalleutnant Kommandeur der Offiziershochschule der Landstreitkräfte „Ernst Thälmann“ in Löbau 30. April 1983
Hans Wirsching
Heinz Wittek
Norbert Wolff MfNV 1. März 1986 Generalmajor Amtierender Leiter der Hauptabteilung technische Abrüstung im MfAuV 30. September 1990
Erich Wöllner GT 1. März 1976 Generalmajor Kommandeur des Grenzkommandos Mitte 30. April 1990
Hans Wulz KVP/MfNV 1. Oktober 1952 Generalmajor Leiter Standortkommandantur Berlin (Ost) 30. September 1958 Wulz bekleidete innerhalb der Wehrmacht den Rang eines Generalmajors und war zuletzt Artilleriekommandeur des IV. Korps in Stalingrad.
Werner Wunderlich MfNV 1. März 1974 Generalmajor Chef der Verwaltung Propaganda in der Politischen Hauptverwaltung des MfNV 31. Juli 1983
Siegfried Zabelt LaSK 7. Oktober 1980 Generalmajor Dienstausübung beim Chef der Ausbildung im MfAV 30. September 1990
Horst Zander LaSK 7. Oktober 1977 Generalleutnant Stellvertretender Chef der LaSK und Chef Technik/Bewaffnung 28. Februar 1990
Werner Zaroba KVP/LSK/ZV 7. Oktober 1980 Generalmajor Stellv. Leiter der Zivilverteidigung und Chef des Stabes der Zivilverteidigung 30. September 1990
Manfred Zeh LaSK 7. Oktober 1980 Generalmajor Kommandeur der Sektion Landstreitkräfte an der Militärakademie Dresden 30. September 1990
Friedrich Zeiler ZK/MfNV 7. Oktober 1969 Generalleutnant Stellvertreter des Vorsitzenden der Staatlichen Plankommission und Chef des Militärbereichs 31. Januar 1982
Werner Zickmann
Hans Ziems
Alois Zieris
Klaus Zimmermann
Heinz Zorn LSK 1. Oktober 1952 Generalmajor Gruppe z.b.V., Deutsches Institut für Militärgeschichte in Potsdam 31. Dezember 1974 Zorn war innerhalb der Wehrmacht Major i. G. und ab 1944 Befehlshaber der Luftwaffe in Rumänien.
Hans Zukunft MfNV 7. Oktober 1974 Generalmajor Chef der 10. Verwaltung, Politische Hauptverwaltung im MfNV 30. April 1990

Literatur[Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Froh und Rüdiger Wenzke: Die Generale und Admirale der NVA, Christoph-Links Verlag 2000, ISBN 3828905420
  • Hans Ehlert und Armin Wagner: Genosse General! Die Militärelite der DDR in biografischen Skizzen, Christoph-Links Verlag 2003, ISBN 9783861533122

Weblinks[Quelltext bearbeiten]


Einzelnachweise[Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Froh und Rüdiger Wenzke: Die Generale und Admirale der NVA, Christoph-Links Verlag 2000, ISBN 3828905420, S. 30
  2. Klaus Froh, Rüdiger Wenzke: Die Generale und Admirale der NVA. Links, Berlin 2000, ISBN 3828905420, S. 31.
  3. Klaus Froh und Rüdiger Wenzke: Die Generale und Admirale der NVA, Christoph-Links Verlag 2000, ISBN 3828905420, S. 31-33
  4. Klaus Froh und Rüdiger Wenzke: Die Generale und Admirale der NVA, Christoph-Links Verlag 2000, ISBN 3828905420, S. 34/35
  5. Klaus Froh und Rüdiger Wenzke: Die Generale und Admirale der NVA, Christoph-Links Verlag 2000, ISBN 3828905420, S. 35
  6. Volltext/Vorschau in der Google-Buchsuche

[[Kategorie:Nationale Volksarmee]] [[Kategorie:Verteidigungspolitik]]