Wikipedia:WikiProjekt Gesprochene Wikipedia/Berlin Bus 100

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Hier soll ein kurze gesprochene Stadtrundfahrt für Berlin entstehen, angepasst für eine Busfahrt mit dem "Hunderter".

In Berlin gibt es schon lange den Linienbus 100, der vom Ost-Zentrum Alexanderplatz bis zum West-Zentrum Zoologischen Garten fährt und dabei viele wichtige Sehenswürdigkeiten (Fernsehturm, Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude) mitnimmt. Dadurch gilt er als guter Tipp für Berlin-Touristen, die eine Stadtrundfahrt für nur 2.70 EUR machen wollen.

Im Linienbus 100 fehlt natürlich ein Stadtführer, der etwas zu den Sehenswürdigkeiten erzählt. Deshalb wollen wir hier Audiodateien einsprechen, die auf Wikipedia-Artikeln basieren. Ein Berlin-Tourist kann sich dann alle Dateien auf seinen MP3-Player kopieren, in den Bus steigen und auf Start drücken.

Artikel[Quelltext bearbeiten]

Zunächst sammeln wir zu jeder Station bzw. jedem dazwischenliegendem Abschnitt in Frage kommende Artikel. Als nächsten Schritt sollten aus den Artikeln die wichtigsten Sätze gefunden und herkopiert werden. Bei sehr umfangreichen Artikeln kann es helfen, eine alte, kürzere Version herauszusuchen, um die Kernsätze zu finden.

Eine Aufnahme sollte im Groben nur so lang sein, wie eine Fahrt zwischen den zwei entsprechenden Stationen dauert. Je nach Verkehr ist das natürlich unterschiedlich, deshalb soll für uns vor allem die Gesamtfahrtzeit von 26 Minuten wichtig sein. So lang sollten alle Aufnahmen zusammen sein. Manche wichtige Artikel können auch über 2 Stationen gehen, wenn nur an einer von beiden etwas Interessantes steht.

Links stehen die jeweiligen Minuten, daneben der offizielle Haltestellenname.

0.00
S+U Alexanderplatz Bhf

Der Alexanderplatz ist Verkehrsknotenpunkt der östlichen Stadthälfte Berlins. Er wurde nach Zar Alexander I. benannt und heißt im Volksmund "Alex". Seine jetzige Gestalt erhielt der Alexanderlatz in den Jahren 1967 bis 1970. Auf dem Platz befindet sich der Brunnen der Völkerfreundschaft und die Weltzeituhr, ein beliebter Treffpunkt für Verabredungen.

Rund um den Alex befinden sich das ehemalige Hotel Stadt Berlin, das ehemalige Centrum-Warenhaus (heute: Kaufhof Galeria), das Haus des Reisens und das Haus des Lehrers mit der Kongresshalle.

Neben dem Platz steht der Fernsehturm, er ist das höchste begehbare Bauwerk Westeuropas. ...

0.01
Spandauer Str./Marienkirche (Berlin)
Fortsetzung
0.03
Lustgarten (Berlin)


Die Museumsinsel ist die nördliche Spitze der Spreeinsel und mit ihren Museen heute ein vielbesuchter touristischer Anlaufpunkt und einer der wichtigsten Museumskomplexe der Welt. Seit 1999 gehört die Museumsinsel als weltweit einzigartiges kulturelles und bauliches Ensemble zum UNESCO-Welterbe.

Der Schloßplatz (bzw. 1951–1994 Marx-Engels-Platz) ist ein Platz auf der Spreeinsel südlich der Museumsinsel und befand sich südlich des namensgebenden Berliner Stadtschlosses, ist aber in der Gegenwart zum Teil überbaut. Der heutige Platz entstand nach Abtragung des im Zweiten Weltkrieg beschädigten und 1950 gesprengten Schlosses.

Das Berliner Schloss war ein Residenzschloss und wurde 1442 im Auftrag der Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg auf der Spreeinsel in Alt-Cölln, im heutigen Ortsteil Mitte erbaut. Das Schloss wurde nach barocken Erweiterungen ab 1702 zur königlich-preußischen und ab 1871 kaiserlichen Residenz im Deutschen Kaiserreich. Zur Zeit der Weimarer Republik wurde ab 1921 das Schlossmuseum mit den bedeutendsten kunstgewerblichen Sammlungen Berlins eingerichtet. Das Berliner Stadtschloss gilt Kunsthistorikern mit seinen Fassaden und Räumen als einer der bedeutendsten Barockbauten der Welt. Im Jahr 1950 beschloss der III. Parteitag der SED das im Zweiten Weltkrieg großteils ausgebrannte aber standfeste Gebäude zu beseitigen, um den Marx-Engels-Platz anzulegen. Nur Teile eines Portals wurden 1963 beim Bau des Staatsratsgebäudes der DDR verwendet. Erst 1973 begann eine Umgestaltung des Marx-Engels-Platzes mit der Errichtung des Palastes der Republik, der wiederum zwischen 2006 und 2009 abgerissen wurde. Unter Verwendung rekonstruierter wesentlicher Fassaden- und Gebäudeteile des ehemaligen Berliner Stadtschlosses, einschließlich seiner Kubatur wird seit der Grundsteinlegung 2013 an ursprünglicher Stelle ein Neubau errichtet.

Der Palast der Republik war ein Gebäude am Marx-Engels-Platz (ab 1994 Lustgarten und Schloßplatz) auf der Spreeinsel. Er wurde zwischen 1973 und 1976 auf dem Geländes des ehemaligen Berliner Stadtschlosses gegenüber dem Außenministerium der DDR in Nachbarschaft zum Berliner Dom und zum Staatsratsgebäude errichtet. Er war Sitz der Volkskammer und beherbergte eine große Zahl von Veranstaltungsräumen eines öffentlichen Kulturhauses. Ab 1990 war das Gebäude wegen der Emission krebserregender Asbestfasern geschlossen. Von 1998 bis 2003 wurden die Asbesteinbauten entfernt. Nach einem entsprechenden Beschluss des Deutschen Bundestags wurde es bis 2008 abgerissen.


Der Berliner Dom (eigentlich Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin) im Kirchenkreis Berlin Stadtmitte ist eine evangelische Kirche auf der Spreeinsel. Der ab 1894 in Anlehnung an die italienische Hochrenaissance und den Barock errichtete Dom gehört zu den bedeutendsten evangelischen Kirchenbauten in Deutschland. Das denkmalgeschützte Gebäude besteht aus der zentralen Predigtkirche unter der Kuppel sowie der Tauf- und Traukirche. In der Gruft des Doms ruhen zahlreiche Mitglieder des Hauses Hohenzollern. Der Dom bietet etwa 1650 Sitzplätze.[3] Im Berliner Dom finden neben den regelmäßigen Gemeindegottesdiensten auch Gottesdienste anlässlich von Staatsakten oder wichtigen politischen Ereignissen der Bundesrepublik Deutschland statt.

0.05
Staatsoper Unter den Linden

Die Staatsoper Unter den Linden (auch Deutsche Staatsoper Berlin) ist eines der traditionsreichsten und renommiertesten Opernhäuser der Welt und der kulturhistorisch bedeutendste Theaterbau in Berlin. Das Gebäude wurde von 1741 bis 1743 im Stil des Palladianismus errichtet. Das Bauwerk war das erste freistehende Opernhaus Deutschlands und seinerzeit das Größte in Europa. Seit Juni 2010 ist das Opernhaus Unter den Linden wegen dringend notwendiger Sanierungsarbeiten geschlossen. Das Ensemble der Staatsoper bespielt ausweichend bis zur Wiedereröffnung das Schillertheater in der Bismarckstraße.

Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin) wurde 1809 als Universität zu Berlin gegründet. Sie ist die älteste und nach der Studentenzahl zweitgrößte der Berliner Hochschulen. Die HU Berlin gilt als eine weltweit renommierte Universität und bildete unter anderem 29 Nobelpreisträger aus. Die Humboldt-Universität zählt zu den sogenannten Eliteuniversitäten in Deutschland. Nach der „Machtergreifung der Nationalsozialisten“ wurden 280 Angehörige des Lehrkörpers vertrieben. Das entsprach einer Entlassungsquote von 35 %. Mehr als 90 % der Entlassungen erfolgten aus antisemitischen Gründen. Andere Wissenschaftler zogen es vor, die Berliner Universität freiwillig zu verlassen. Auch viele Studierende, darunter auch einige nichtjüdische, kehrten der Uni für immer den Rücken, die einst als Heimstätte des humanistischen Denkens gegolten hatte. Zahlreiche Doktortitel wurden ebenfalls aberkannt. Die Vertreibung und Ermordung jüdischer Gelehrter und Studierender sowie politischer Gegner des Nationalsozialismus haben der Universität und dem geistigen Leben in Deutschland schweren Schaden zugefügt. Widerstand aus der Universität heraus blieb eher selten.

0.07
Unter den Linden/Friedrichstraße

Unter den Linden ist die zentrale Prachtstraße Berlins und verläuft durch die Dorotheenstadt und den Friedrichswerder (Ortsteile). Sie führt vom Pariser Platz an der Ostseite des Brandenburger Tors, über rund anderthalb Kilometer in östlicher Richtung bis zur Schloßbrücke, die die Verbindung zur Museumsinsel und dem östlichen Zentrum mit dem Fernsehturm herstellt.

0.09
S Unter den Linden (Nord-Süd-Tunnel)

Das Brandenburger Tor steht am Pariser Platz. Es wurde in den Jahren von 1788 bis 1791 auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. errichtet. Der Bau ist dem frühklassizistischen Stil zuzuordnen. Das Brandenburger Tor bildet mit dem Pariser Platz den Abschluss des Boulevards Unter den Linden. Auf der Westseite des Tores liegt der Platz des 18. März, an dem die Straße des 17. Juni. Das Brandenburger Tor markierte die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin und damit die Grenze zwischen den Staaten des Warschauer Paktes und der NATO. Und wurde nach 1990 zum Symbol der Wiedervereinigung Deutschlands und Europas.

Der Pariser Platz ist ein rund 1,5 Hektar großer quadratischer Platz. An der Ostseite des Brandenburger Tors gelegen, bildet er das Pendant zum Platz des 18. März auf der anderen Seite des Tores. 
Von 1945 bis zur deutschen Wiedervereinigung lag der Pariser Platz in unmittelbarer Nähe der Sektorengrenze zwischen Ost- und West-Berlin und war seit dem Mauerbau im Jahr 1961 Teil des Todesstreifens.

Das Hotel Adlon ist eines der luxuriösesten und bekanntesten Hotels in Deutschland. Es liegt, direkt am Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Es wurde 1997 eröffnet. Es folgt der Tradition des im Oktober 1907 eröffneten ursprünglichen Hotels Adlon, das 1945 ausbrannte und später bis auf einen Seitenflügel abgerissen wurde.

0.12
Reichstag/Deutscher Bundestag

Das Reichstagsgebäude ist seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages. Der Bau wurde von dem Architekten Paul Wallot 1884 bis 1894 im Stil der Neorenaissance. Er beherbergte sowohl den Reichstag des Deutschen Kaiserreiches als auch den Reichstag der Weimarer Republik. Durch den Reichstagsbrand von 1933 und durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt, wurde das Gebäude in den 1960er Jahren in modernisierter Form wiederhergestellt und von 1991 bis 1999 noch einmal grundlegend umgestaltet.

Die Türme stehen für: die entsprechenden Innenräume( z.B.Bibliothek) die vier Königreiche innerhalb des Kaiserreiches.


 Mit einem Text, den Wallot bestimmt hatte, sollte das Gebäude „Dem deutschen Volke“ gewidmet werden. Allgemein wurde erwartet, dass die Inschrift bis zur Einweihung über dem Westportal angebracht sein werde. Die vorgesehene Stelle blieb allerdings mehr als 20 Jahre lang leer. Ein Architekt und wurde 1915 mit der Gestaltung des Schriftzuges beauftragt. Zwei erbeutete Geschützrohre aus den Befreiungskriegen 1813–1815 wurden für die Herstellung der 60 cm hohen Buchstaben eingeschmolzen.

Wissenswertes(was war hier los?)

Ausrufung der Republik

Philipp Scheidemann (SPD) ruft am 9. November 1918 die Republik aus Zitat:(…)Es lebe das Neue! Es lebe die Deutsche Republik!“ {Einige Stunden später proklamierte Karl Liebknecht vom Berliner Stadtschloss aus die „Freie Sozialistische Republik“ (Räterepublik).}

Hitler und das Reichstagsgebäude Entgegen einer weitverbreiteten Meinung hielt Adolf Hitler niemals eine Rede im Reichstagsgebäude. Zwei tage nachdem er zum Reichskanzler bestimmt war, wurde der Reichstag aufgelöst. Weitere Sitzungen fand bereits nach dem Reichstagsbrand statt. Er hielt seine Reichstagsreden in der zum Parlamentsgebäude umfunktionierten Krolloper in der Nähe.

Unterirdischer Gang Bei den Umbaumaßnahmen nach der Wiedervereinigung wurde ein Gang mit Heizungsrohren entdeckt. Er verband einst das Reichstagsgebäude mit dem Reichstagspräsidentenpalais.

Bundesadler In zahlreichen Entwürfen wurde ein schlanker Bundesadler vorgeschlagen. Die Abgeordneten entschieden sich jedoch für eine vergrößerte Kopie der rundlichen Form. Aber die Rückseite des Adlers ist der „dünne Adler“

Der Deutsche Bundestag ist das Parlament der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz im Reichstagsgebäude. Er wird im politischen System als einziges Verfassungsorgan des Bundes direkt vom Staatsvolk (Staatsbürger) gewählt. Die gesetzliche Anzahl seiner Mitglieder beträgt 598. Die tatsächliche Anzahl ist aufgrund von Überhangmandaten und Ausgleichsmandaten meist höher. Eine Legislaturperiode des Bundestags dauert grundsätzlich vier Jahre.
Dem Bundestag steht der Bundestagspräsident vor. Im aktuellen 18. Deutschen Bundestag gibt es 4 Überhangmandate und 29 Ausgleichsmandate, insgesamt also 631 Abgeordnete. Bundestagspräsident ist der CDU-Politiker Norbert Lammert. Der Bundestag hat eine Vielzahl von Aufgaben: Er hat die Gesetzgebungsfunktion, das heißt, er schafft das Bundesrecht und ändert das Grundgesetz, die Verfassung. Der Bundestag genehmigt Verträge mit anderen Staaten und Organisationen (internationale Verträge) und beschließt den Bundeshaushaltsplan. Im Rahmen seiner Kreationsfunktion wählt er unter anderem mit absoluter Mehrheit den Regierungschef (Bundeskanzler) und wirkt mit bei der Wahl des Staatsoberhauptes (Bundespräsident), der Bundesrichter und anderer wichtiger Bundesorgane. Der Bundestag übt die parlamentarische Kontrolle gegenüber der Regierung und der Exekutive des Bundes aus, er kontrolliert auch den Einsatz der Bundeswehr. Politisch bedeutsam ist die Öffentlichkeitsfunktion, wonach der Bundestag die Aufgabe hat, die Wünsche der Bevölkerung auszudrücken und umgekehrt die Bevölkerung zu informieren. Der Deutsche Bundestag hat als sogenannter Großempfänger eine eigene Postleitzahl, die 11011.

0.13
Platz der Republik

Der Platz der Republik liegt hier mitten im Regierungsviertel direkt vor dem Reichstag. Der Platz am Rande des Großen Tiergartens diente bereits unter König Friedrich Wilhelm I. als Exerzierplatz für die preußischen Soldaten; man nannte ihn Exerzierplatz vor dem Brandenburger Tor. Er wurde nach 1860 als Stadtplatz gestaltet und danach in Königsplatz umbenannt. Während der Weimarer Republik – von 1926 bis 1933 – trug der Platz schon einmal seinen heutigen Namen, um die Abschaffung der Monarchie auch an diesem prominenten Ort zu dokumentieren. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er in Königsplatz zurückbenannt. Nachdem die Zeit des Nationalsozialismus beendet war, bekam er 1948 wieder den republikanischen Namen. Die Berliner Mauer verlief wenige Meter hinter der Rückseite des Reichstagsgebäudes (Ostausgang des Gebäudes). Da die Mauer hinter dem Reichstag in einen Schiffsgrenzübergang der Spree mündete, befand sich früher auf westlicher Seite am Ufer der Spree eine Tafel zum Andenken an Personen, die beim Versuch, in den Westen zu flüchten, erschossen worden waren. Die große Wiese war wie der Tiergarten an Wochenenden als Naherholungsgebiet und vor allem bei türkischstämmigen Berlinern als Grillplatz beliebt. Nach dem Mauerfall verlor der Platz seine Randlage im geteilten Berlin. Wesentlich für eine Wiederbelebung war die Entscheidung, das Reichstagsgebäude zu sanieren und als Sitz des Deutschen Bundestages nach dem Regierungsumzug von Bonn nach Berlin wieder zu nutzen. In der Nacht vom 2. zum 3. Oktober 1990 um Mitternacht wurde anlässlich der Deutschen Wiedervereinigung auf dem Platz der Republik die Fahne der Einheit gehisst, die bis heute Tag und Nacht weht (nachts wird sie angestrahlt) und mit sechs mal zehn Metern wahrscheinlich die größte Bundesflagge ist. In den Jahren 1996 und 1997 wurde zur kompletten Gestaltung des Regierungsviertels ein international ausgeschriebener Wettbewerb zur Neugestaltung der Freiflächen im Regierungsviertel durchgeführt. {Nach dem Siegerentwurf der Berliner Landschaftsarchitekten erfolgten die Neuanlage des Ebertplatzes mit Spreetreppe, das Bürgerforum zwischen Kanzleramt und Haus der Parlamentarier, die Skulpturenwiese sowie der Hafenplatz in der Umgebung des Hauses der Kulturen der Welt.}

Ereignisse Hier fand im Herbst 1948 eine Protestkundgebung gegen die Berlin-Blockade statt. Michael Jackson gab 1988 ein Freiluftkonzert Am 22. Juli 2005 stürzte hier ein Ultraleichtflugzeug nur wenige Meter vom Reichstagsgebäude entfernt ab. Dabei kam der Pilot ums Leben. Die Polizei geht von einem Suizid aus.

Das Bundeskanzleramt (Peter Altmaier, seit 2013 Chef des Bundeskanzleramtes) ist eine Oberste Bundesbehörde, die den deutschen Bundeskanzler in seinen Aufgaben unterstützt. Das Bundeskanzleramt hat die Aufgabe, die für die Arbeit des Bundeskanzlers erforderlichen Informationen zu beschaffen und bereitzuhalten. Dies geschieht vor allem durch engen Kontakt zu den Bundesministerien, die ihrerseits über die ressortspezifischen Informationen verfügen. Da das Bundeskanzleramt die Bundesministerien koordiniert, entspricht die innere Struktur des Bundeskanzleramts den jeweiligen Ministerien – man spricht hier auch von „Spiegelreferaten“.

0.15
Kongresshalle (Berlin)

Die Kongresshalle, bzw. das Haus der Kulturen der Welt ist ein Ausstellungsort in Berlin für die internationalen zeitgenössischen Künste und ein Forum für aktuelle Entwicklungen und Diskurse. Es präsentiert künstlerische Produktionen aus aller Welt unter besonderer Berücksichtigung nichteuropäischer Kulturen und Gesellschaften.

0.17
Schloss Bellevue

Das Schloss Bellevue ist der erste Amtssitz des deutschen Bundespräsidenten. Es liegt direkt am Spreeufer.

Beflaggung Meist weht die Standarte (der Bundesadler) des Bundespräsidenten auf dem Dach des Schlosses, sie wird nur in zwei Fällen eingeholt: 1 Wenn der Bundespräsident in einem anderen Land eine offizielle Residenz errichtet und 2 wenn der Präsident in seinem Bonner Amtssitz, der Villa Hammerschmidt, Termine wahrnimmt.

0.18
Großer Stern

Die Straße des 17. Juni ist Teil der großen Ost-West-Achse, sie ist dem Gedenken an den Volksaufstand in der DDR im Jahr 1953 gewidmet. Die Straße beginnt vor dem Brandenburger Tor, verläuft durch den Großen Tiergarten, überquert sie den Landwehrkanal und erreicht das Charlottenburger Tor welches das Gegenstück zum Brandenburger Tor darstellt.

Die Siegessäule auf dem Großen Stern inmitten des Großen Tiergartens wurde als Nationaldenkmal der deutschen Einigungskriege erbaut. (Als deutsche Einigungskriege bezeichnet man die Kriege, die zur Entstehung des „kleindeutschen Nationalstaates“ unter der Führung Preußens geführt haben. kurz der Deutsch-Dänischen Krieg 1864, den Preußisch-Österreichischen Krieg 1866 und der Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871.)

Anlass zur Erbauung einer Siegessäule war der Sieg Preußens gegen Dänemark. An die drei Siege wurde durch ihre ursprünglich drei Segmente und die krönende Bronzeskulptur der Viktoria erinnert. Eingeweiht wurde die Siegessäule zur Feier des dritten Sedantages Jahrestag der siegreichen Schlacht bei Sedan. Die Säule wurde 1938/1939 vom Königsplatz – dem heutigen Platz der Republik- auf ihren heutigen Standort, versetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wünschte Frankreich ihre Sprengung, allerdings stimmten die anderen Alliierten nicht zu.

Reliefs des Sockels[Bearbeiten] Der Sockel ist verziert mit vier bronzenen Reliefdarstellungen, die die drei Einigungskriege und den siegreichen Einzug der Truppen zeigen.

Seit 2008 gehört die Siegessäule zur Straße der Monumente. Ziel des Netzwerks aus Gedenkstädten ist es „die Erinnerungsorte als einstige Brennpunkte der Vergangenheit zu vernetzen.

Im Zuge der geplanten Umgestaltung von Berlin zur „Welthauptstadt Germania“ wurde die Säule versetzt und durch eine vierte Trommel um 7,5 Meter aufgestockt. Den Krieg überstand sie weitgehend ohne Schaden.

1991 wurde von den Revolutionären Zellen ein Sprengstoffanschlag auf die Siegessäule verübt. Niemand wurde verletzt und die Explosion führte nur zu einer leichten Beschädigung eines Pfeilers. In den Folgejahren war die Siegessäule Mittelpunkt von Großveranstaltungen wie der Loveparade, Demonstrationen sowie Auftrittsort von Politikern.

0.20
Nordische Botschaften/Adenauer-Stiftung


Die Nordischen Botschaften. Es handelt sich um fünf nationale Botschaften mit einem gemeinsamen, öffentlichen Gebäude, (das Felleshus ), verbunden durch ein umlaufendes Kupferband. Der Bau steht symbolisch für die enge Kooperation zwischen den nordischen Staaten und konnte durch den Umzug der Regierung der Bundesrepublik Deutschland möglich werden.

Für die Bauten der einzelnen Länder fanden bevorzugt Materialien Verwendung, die im jeweiligen Heimatland typisch sind. Die dänische Botschaft hat eine offene Glasfassade. Finnland verwendet Lamellen aus Lärchenholz. Schweden große Glasflächen und Kalkstein. Die Fassade der isländischen Vertretung besteht aus rotem Rhyolit. An der norwegischen Botschaft ist eine 15 Meter hohe, 120 Tonnen schwere und 900 Millionen Jahre alte Granitplatte montiert. Die Materialien des Gemeinschaftshauses sind Ahornholz, Beton, Glas und schwedischer Marmor. (Die unweit von den Nordischen Botschaften in Stauffenbergstraße gelegene Österreichische Botschaft hat ebenfalls eine Kupferfassade.)

Die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. ist die parteinahe Stiftung der CDU. Bei der Stiftung handelt es sich viel mehr um einen eingetragenen Verein mit Sitz in NRW welcher überwiegend durch Mittel des Bundes und der Länder finanziert wird. Die Stiftung unterstützt Bildungsprojekte, Studenten usw.

0.21
Lützowplatz


Die Stiftung Warentest hat einen staatlichen Auftrag und wird durch Steuermitteln gefördert. Aufgabe ist das vergleichen von Waren und Dienstleistungen verschiedener Anbieter.

Die Gründung einer Organisation für Warentests wurde unter anderem durch eineRegierungserklärung von Bundeskanzler Konrad Adenauer, im Jahr 1964 durch die Bundesregierung beschlossen. Die Stiftung Warentest wurde als selbständige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts errichtet und ist hauptsächlich operativ tätig.

Das erste Heft erschien mit einer Auflage von 210.000 Exemplaren.Nach massiven Einbrüchen im Verkauf erfolgte die Belieferung nur noch an Abonnenten und Direktbesteller. Erstmals wurden ab 1968 auch die Untersuchungsergebnisse mit einem Qualitätsurteil („gut“ bis „nicht zufriedenstellend“) bewertet.

Seit Juli 2013 ist die Werbung mit Testergebnissen kostenpflichtig. Die Preisspanne reicht von netto 7000 Euro für ein Jahr, bis zu 25.000 Euro für zwei Jahre. Vor Juli 2013 wurden lediglich 500 Euro Bearbeitungsgebühr fällig.

0.22
Schillstraße

s.o.

0.23
Bayreuther Straße

Das Aquarium Berlin besteht seit 1913. Nach fast völliger Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, problematischem Wiederaufbau und späterer umfassender Sanierung und Erweiterung ist es heute eine der artenreichsten Einrichtungen dieser Art weltweit. Im Rahmen der Zooschule bietet das Aquarium kostenfreie Führungen für Berliner Schulklassen an. Sie sind wahlweise als Unterrichtseinheiten konzipiert. Zusammen mit dem Zoologischen Garten steht das Aquarium Berlin unter Denkmalschutz. Beide Einrichtungen werden gemeinsam als börsennotierte und gemeinnützige Aktiengesellschaft geführt.

0.24
Breitscheidplatz

Der Platz bekam 1947 nach dem von den Nationalsozialisten verfolgten Rudolf Breitscheid seinen Namen (zuvor hieß er Gutenbergplatz, bzw. ab 1892 Auguste-Viktoria-Platz).
Hier sieht man das Europa-Center (Mercedes-Stern), die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (alter und neuer Turm) und den Weltkugelbrunnen.

Im Zweiten Weltkrieg wurden viele der Alten Bebauungen zerstört. Die neue Kirche wird von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde für Gottesdienste etc. genutzt. Der nicht zerstörte alte Teil der Kirche ist heute ein Museum und Mahnmahl. Das Ensemble gilt als ein Wahrzeichen des Berliner Westens.

Das Bikini-Haus ist ein denkmalgeschütztes ehemaliges Industrie-, Geschäfts- und Bürogebäude. Es ist Teil eines Bauensembles, das den Namen Zentrum am Zoo trägt

0.26
S+U Zoologischer Garten Bhf

Der 1882 eröffnete Bahnhof Zoo liegt im Ortsteil Charlottenburg am Hardenbergplatz direkt am Zoo. Während der Zeit der Teilung Berlins war der Bahnhof der wichtigste Verkehrsknotenpunkt des Personenfernverkehrs im Westteil der Stadt; diese Rolle hat für die gesamte Stadt der 2006 eröffnete Berliner Hauptbahnhof übernommen. In den 1970er und 1980er Jahren war die Rückseite des Bahnhofs an der Jebensstraße ein Treffpunkt der Drogen- und Stricherszene. Das Buch Wir Kinder vom Bahnhof Zoo spielt hier. Rigorose Polizeieinsätze haben die Szene dort jedoch vertrieben. Trotzdem ist der Bahnhof Zoologischer Garten weiterhin ein Treffpunkt für viele Obdachlose, Stricher und Junkies.

Geschichte des Zoos Der berühmte Naturwissenschaftler Alexander von Humboldt (und Afrikaforscher Martin Hinrich Lichtenstein und Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné) hatten sich im 19. Jahrhunderts für die Eröffnung des Zool eingesetzt. Die ersten Tiere waren die von König Friedrich Wilhelm IV. gestifteten Tiere. Seit dem lebten hier einige Tierberühmtheiten wie z.B. der Eisbär Knut. Während dem Zweiten Weltkrieg überlebten von 3.700 Tieren lediglich 91.

Vertrieb[Quelltext bearbeiten]

Neben der Wikipedia könnte auch die Homepage der BVG die Dateien zum Download anbieten und in ihren Publikationen darauf hinweisen. Vielleicht gewinnt man sie sogar dazu, CDs zu pressen?