Wikipedia Diskussion:Kurier

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Die Titanic-Phase der Wikipedia[Bearbeiten]

Betrifft: rechte Spalte, WP:Kurier#Leaving Wikipedia. Hallo Jocian, hast du schon das in den 1970er Jahren ausgesprochen hoch beachtete Buch Die Grenzen des Wachstums gelesen? Oder von gehört? Oder - nur ein par Jahre später - Global 2000? Dein Beitrag, so sehr man sich tatsächlich Gedanken über die Behandlung der Neulinge, Autoren, Gewinnung derselben usw. machen muss, vermittelt den Eindruck, alles, auch die WP-Zahlen, können oder gar müssen ununterbrochen wachsen. Das müssen sie nämlich nicht. Dennoch danke für den Beitrag! Gruß -jkb- 01:01, 25. Jan. 2016 (CET)

Dezember ist natürlich aber auch ein Monat, in dem ein nicht unerheblicher Teil der Menschen (Wikipedianer inkl.) mit Geschenkekaufen, Weihnachtsstress, Weihnachtsfeiern, Weihnachtsstreit, Weihnachtsstreitversöhnen, Geschenkeumtauschen, Weihnachtsbacken, Weihnachtsfressen, Weihnachtsfilmgucken und ähnlichem Kram beschäftigt sind … Gruß --Schniggendiller Diskussion 01:14, 25. Jan. 2016 (CET)

Oh, die Wintermonate von Dezember bis Februar waren stets diejenigen mit den meisten Beiträgen. Im übrigen stimme ich aber jkb zu: Wachstum ist nicht nötig. Es wird höchste Zeit, Wikipedia ganz neu zu denken. Deshalb ist ja auch die Ausrichtung auf Autorengewinnung im Sinne von es soll wieder so schön wie gestern sein kein Ansatz, der nach vorn gerichtet ist, der Wikipedia weiterbrächte.--Aschmidt (Diskussion) 11:38, 25. Jan. 2016 (CET)

Die Wikipedia muss sich gesundschrumpfen, damit Trolle und Admins unter sich bleiben können. ;-) --87.155.249.170 02:54, 25. Jan. 2016 (CET)

Mir ist das auch aufgefallen, als ich mir die Statistik anschaute. Es gehört aber auch dazu: Die Zahl der Autoren ist in den letzten zwei Jahren nicht mehr gesunken, eher leicht, fast unmerklich gestiegen. Die Dezemberzahlen sind dann mit einem mal eingebrochen wie es das ewig nie gab. Das sieht fast aus wie ein Fehler oder eine Änderung in der Erhebung oder es gab ein Ereignis, das dies auslöste. Nur welches Ereignis sollte das sein? Die Spendenkampagne hat sonst eher etwas positive Effekte. Um das bewerten zu können, muss man die Zahlen für Januar und Februar abwarten. Jetzt die Zahlen für Dezember deuten zu wollen halte ich für Glaskugelei. --Don-kunDiskussion 07:05, 25. Jan. 2016 (CET)
Zahl der Autoren ≠ Zahl der Sockenpuppen, Zweitaccounts… Die Pause eines Autors wirkt sich dann gleich auf mehrere Accounts aus…--Aschmidt (Diskussion) 11:57, 25. Jan. 2016 (CET)
Und welchen Autoren meinst du konkret? ;) Marcus Cyron Reden 04:13, 26. Jan. 2016 (CET)

Eine vor allem produktive Unruhe erscheint als Reaktion angebracht; dazu statt des Titanic-Motivs eher das Arche-Modell in der nach außen gerichteten Kommunikation; und beim Schürfen nach neuen Ressourcen das passende Gelände. Nehmen wir die Zeichen der Zeit als wegweisende Entwicklungsimpulse!
-- Barnos (Post) 08:34, 25. Jan. 2016 (CET)

Laut Wikipedia:Meilensteine sind im Dezember ziemlich genau 10.000 neue Artikel entstanden, das sind 323 pro Tag. Wenn die Statistik behauptet, es wären nur 253, dann ist es ziemlich wahrscheinlich, dass die Statistik falsch ist. Und wenn die Zahl falsch ist, dann kann man auch den anderen Zahlen, etwa der der aktiven Wikipedianer, nicht trauen. Untergangsszenarien sollte man nur auf Statistiken aufbauen lassen, die man selbst gefälscht hat. --Schnark 11:43, 25. Jan. 2016 (CET)
Und tatsächlich, scrollt man auf der Statistikseite runter, dann liest man: Dump file dewiki-20151226-stub-meta-history.xml.gz. Wenn man nur die Daten bis zum 26. Dezember erfasst und so tut, als sei danach gar nichts mehr passiert, dann sollte man sich nicht wundern, wenn man so niedrige Zahlen bekommt. Wenn wir in einem Monat dann die korrekten Zahlen haben, kann man ja nochmal darüber diskutieren, aber ich vermute, dass die Zahlen dann so durchschnittlich unauffällig sein werden, dass es überhaupt keinen Grund zur Diskussion gibt. --Schnark 11:54, 25. Jan. 2016 (CET)

Anscheinend hat Wikipedia in den letzten 15 Jahren nicht richtig funktioniert. Würde Wikipedia richtig funktionieren, hätten wir jetzt Millionen deutsche Autoren und mehrere Millionen Artikel. Es ist deshalb wirklich notwendig, das bisherige Konzept ad acta zu legen. Es hat nicht funktioniert und wird auch niemals funktionieren. Liesel 12:03, 25. Jan. 2016 (CET)

@Jocian: Danke dass du den Artikel zurückgezogen hast. Als ich ihn und die Statistik noch einmal las, wollte ich dich schon drum bitten. Nach Vorliegen der Dezember-Zahlen hatte ich eigentlich vor, einen etwas ausführlicheren Artikel zur Statistik zu schreiben. Wegen der dubiosen Zahlen hab ich das dann erstmal gelassen. Wollen wir im Februar, wenn die Zahlen besser sind oder gegebenenfalls den Unstimmigkeiten nachrecherchiert wurde, zusammen mit einem neuen Artikel zu Benutzerstatistik und Aktivität in den letzten Jahren versuchen? --Don-kunDiskussion 12:46, 25. Jan. 2016 (CET)

(BK) Nach dem Hinweis von @Schnark habe ich meinen Statistik-Kurzreport herausgenommen und bis zum nächsten Update (sic) zurückgestellt. Im Übrigen geht’s hier nicht etwa um grenzenloses Wachstum oder wohlfeile Untergangsszenarien – letztlich dürfte »uns allen« klar sein, dass »wir ein Problem haben«. »Wir« wissen alle, wie mühevoll es war und ist, ein respektables oder gar hohes Niveau zu erreichen und Ansehen als Enzyklopädie zu erwerben. Genauso schwer ist es aber, die Mühen der Ebene zu bewältigen und das Niveau zu halten oder gar zu verbessern. --Jocian 13:01, 25. Jan. 2016 (CET)

Ich sehe das in letzter Zeit als wiederkehrendes Problem, das hier anhand sklavischer Zahlengläubigkeit Szenarien herbeigeredet werden, die den Weltuntergang nicht mehr fern scheinen lassen. Ich habe weiter oben dazu schon mal was geschrieben, Stichwort Sorgenkind. Weniger verrückt machen lassen und hier spekulieren sondern mal ein inneres Meta-Review wäre eher angebracht. Sicher ist das eine mir gerade jetzt aufgefallene Momentaufnahme, aber sie beschreibt vielleicht den Zustand der einmal vor Jahren eingerichteten WP ganz gut: Wir haben WP:Botschaft, sicher eine der meist frequentiertesten Seiten ever (grins), wo ich nach meiner Überlegung Leute finde, die mir bei Artikeln aus fremdsprachigen WP helfen. WP: Übersetzungswünsche funktioniert nicht anders. Im aktuellen Fall geht es dann um Polnisch. Da sehe ich dann in der Beitragsliste bei den sich eingetragenen Autoren letzte Beiträge im Jahre 2009 bzw. 2013, d.h. es sind Karteileichen verlinkt. Was will der Dichter uns damit sagen: vielleicht wäre es zielführender und auch motivierender, intern mal einen groben Besen anzusetzen und Diverses zu entrümpeln anstatt uns, je nach Gemüt, an irgendwelchen obskuren Statistiken aufzugeilen oder in Depressionen zu verfallen.scif (Diskussion) 13:11, 25. Jan. 2016 (CET)

Irgendwann wird das Beschreien des Unterganges noch zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung. Marcus Cyron Reden 04:11, 26. Jan. 2016 (CET)

Ich möchte hier mal einen Punkt ansprechen, der zumindest ein Teil der Lösung des statistischen Problems sein kann. Ist es vielleicht möglich, daß das alles mit dem Aufkommen von Wikidata zu tun hat? Einerseits hat dieses neue Projekt sicher den ein oder anderen Ex-Autoren abgezogen. Für manche ist das einfach das bessere Projekt (völlig wertfrei - im Gegenteil). Zum anderen hat Wikidata etwas abgeschafft, was zuvor 12 Jahre gängige Praxis war: das Verteilen von Interwiki-Links. Einigermaßen aktive Autoren in anderen Sprachen, die 5, 10 Artikel im Monat geschrieben haben, konnten durch die Verlinkung hier durchaus den Status eines regelmäßigen Autoren erlangen, ohne wirklich Autor zu sein. Ich habe das etwa in en:WP sicher fast jeden Monat erreicht. Allein durch das setzen von Interwikis. Einen glatten Bruch wird man nicht sehen können, weil es noch einige Zeit dauerte, bis die ganzen Links nach WD übertragen waren. Aber es ist gut möglich, daß 100 Autoren aus der en:WP jetzt weniger sind. 10 je aus fr:WP, it:WP, ru:WP, nl:WP und es:WP. Und schon sind wir bei 200 Leuten. Sind am Ende vielleicht 1000 über alle Projekte. Weniger Edits, weniger Autoren, schon allein deshalb, weil man nicht mehr die ganzen Interwiki-Links setzt. Marcus Cyron Reden 04:21, 26. Jan. 2016 (CET)

Ja Marcus, das seh ich auch so. Das Interwikilink setzen konnte einem in fremden Sprachversionen ordetlich in der Wertung als Autor nach vorne bringen. Wenn man das in einem oder zwei Fachgebieten mit ordentlichen Zuwachs faktisch alleine gemacht hat (also auch für fremde neue Artikel), konnten da problemlos eien Anzahl an Edis heraus kommen, die bei der Devinition regelmässiger Autor zu Anwendung kommen. Oder es reichte in der Regel um in dem Projekt Stimmberechtigung zu erhalten. Jetzt schafft man es eigentlich nur noch als Bilderverteiler, udn das ist bekanntlich nicht ganz so unumstreitten wie die Interwikilinks, und mit der Bildbeschreibung auch nicht ganz Stolperfallen frei.--Bobo11 (Diskussion) 10:31, 26. Jan. 2016 (CET)
Ein Blick auf die Langzeitstatistiken zu den aktiven (>= 5 Edits/Monat) und sehr aktiven (>= 100 Edits/Monat) Benutzern zeigt: Die monatlichen Zahlen unterliegen relativ starken Schwankungen. Besonders auffällig: Im Januar gehen die Zahlen immer deutlich nach oben, im Februar entsprechend deutlich wieder runter. Der Effekt ist auch in anderen Sprachen zu beobachten. Die einzige Interpretation, die mir einfällt: Das sind gute Vorsätze zum neuen Jahr, die halt nur einen Monat lang halten. Abgesehen davon sind die Zahlen der sehr aktiven Benutzer relativ stabil, tatsächlich lagen die Zahlen für Mai bis November 2015 jeweils über denen der entsprechenden Monate 2014. Gegenüber 2012 ist ein deutlicher Rückgang zu sehen, hier stimme ich der Interpretation von Marcus zu, dass dies eine Folge von Wikidata ist. Bei den aktiven Autoren ist dagegen ein unaufhaltsamer Rückgang seit 2006 zu beobachten, vergleichbar auch in anderen Sprachen, bei kleineren Sprachen aber später. Das ist also offenbar ein Sättigungseffekt, je mehr Artikel es gibt, desto weniger attraktiv ist es, einfach so ein bisschen aktiv zu sein. Dieser Rückgang ist nicht schön, aber ich halte ihn für so systemimmanent, dass man nichts dagegen tun kann (und daher auch nicht muss).
TL;DR: Es gibt in begrenztem Maße einen Rückgang an Autoren, aber nichts so Dramatisches, dass man etwas dagegen tun muss oder auch nur kann. --Schnark 10:27, 26. Jan. 2016 (CET)
Auch zu Marcus Cyron: Die Zahlen, über die wir hier sprechen, sind keine bloßen Zählungen, sondern Berechnungen. In den Januar-Werten sind stets die Bearbeitungen zwischen den Jahren enthalten. Die früheren Interwiki-Links machen dagegen kaum etwas aus, das hatten wir doch früher schon berücksichtigt. Nein, wir werden einfach immer weniger, und es ist aufgrund der allgemeinen Gruppen-Trägheit nicht möglich, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.--Aschmidt (Diskussion) 11:11, 26. Jan. 2016 (CET)
Ich wollte dir eigentlich anhand der Beitragszahlen innerhalb von 30 Tagen heute und vor 4 Jahren nachweisen, dass du falsch liegst, musste aber überrascht feststellen, dass Wikidata tatsächlich keinen großen Unterschied zu machen scheint. Der Vergleich zeigt aber trotzdem, dass du in deiner Schlussfolgerung falsch liegst: Benutzer, geordnet nach Zahl der Edits innerhalb von 30 Tagen: Januar 2012 und Januar 2016. Die Verteilung ist praktisch gleich geblieben: Platz 10 hat heute 3140 Edits, damals 3363. Platz 50 heute 1554, damals 1527. Platz 100 heute 1094, damals ≥1063. Platz 499 heute 314, damals ≥341. Platz 1000 heute 119, damals 132. Platz 1500 heute 52, damals 50/51. Platz 2500 heute 6/7, damals 4. Heute gibt es zwischen 3273 und 3283 Benutzern mit mindestens einem Edit innerhalb der letzten 30 Tage, damals zwischen 2937 und 2942. Die Zahlen weichen von der offiziellen Statistik ab, da dort nur Artikelbearbeitungen gezählt werden. Gefühlt gibt es heute auch mehr Meta-Laberer als vor 4 Jahren. Aber einen Autorenschwund kann man beim besten Willen nicht aus diesen Statistiken ablesen. --Schnark 12:02, 26. Jan. 2016 (CET)
So dankenswert, plausibel und beruhigend Deine Hinweise im Wesentlichen auch sein mögen, Schnark: Die Notwendigkeit, für Beteiligungsmotivation und entsprechend förderliche Bedingungen zu sorgen, damit unvermeidliche Abgänge durch qualifizierte Zugänge langfristig kompensiert werden können, steht damit nicht in Frage. Nur geht es eben nicht um eine akute Notlage und um eine womöglich einmalige Anstrengung, sondern um eine nachhaltig anzugehende und auf Dauer bleibende Herausforderung und Aufgabe...
-- Barnos (Post) 14:32, 26. Jan. 2016 (CET)
@Marcus Cyron: Zum Thema Wikidata: "Einerseits hat dieses neue Projekt sicher den ein oder anderen Ex-Autoren abgezogen" glaube ich nicht. D.h. "den ein oder anderen" vielleicht schon, aber die Wikidata-Community ist grundsätzlich recht klein, und wenn ich gelegentlich die dortige "Haupt-Diskussionsseite" Wikidata:Project chat besuche, sehe ich nur wenige Namen, die mir aus der der deutschen Wikipedia vertraut sind - und von diesen haben längst nicht alle zu Wikidata "gewechselt" (so beteilige auch ich mich gelegentlich an dortigen Diskussionen, ohne hier deswegen weniger aktiv zu sein). Diese Theorie können wir m.E. ad acta legen. Der andere Punkt (es müssen keine Interwiki-Links mehr gesetzt werden) trifft hingegen natürlich zu. Dass es gleichwohl auch einen darüber hinausgehenden Autorenschwund gibt, allerdings auch. Bei diesem sehe ich allerdings als offensichtlichen Hauptgrund, gegen den man nicht so viel tun kann, dass es für die attraktiven Alltagsthemen, für den klassischen Inhalt eines Konversationslexikons, meist schon einen mehr oder weniger brauchbaren Artikel gibt und daher die Motivation für Neueinsteiger geringer geworden ist. Und wie immer betone ich dabei, dass ich nicht behaupten möchte, die Wikipedia sei "geschrieben" und es gebe keine wichtigen Lücken mehr, im Gegenteil - nur handelt es sich nicht mehr um Lücken wie "Nordsee", "Brot" oder "Beatles". Gestumblindi 22:59, 5. Feb. 2016 (CET)
@Gestumblindi: Kann man durchaus sehen. Die "einfachen" Lemmas sind mehr oder weniger weg, die noch fehlenden brauchen Sitzfleisch und/oder Spezialwissen. Was eben die Anzahl der Autoren für diese felhenden Artikel automatisch einschränkt. Was ganz klar auch auf Neuautoren Auswirkungen hat, die so ein Rotlink anziehen könnte. Über die Nordsee zu schreiben werden sich sicher mehr Leute zutrauen als über Schwarzfigurige Vasenmalerei. Ich bezweifle, dass wenn wir den Benutzer Marcus Cyron nicht hätten, dass es dann überhaupt einen Artikel über die Schwarzfigurige Vasenmalerei hätten (Einen exzellenten sowieso nicht). Es müssen eben midestens drei Sachen stimmen, ein sichtbare Lücke (z.B. fehlender Artikel), das Interresse (und Wissen bzw. denn Willen dieses Wissen sich anzueigenen) diese zu schleissen, und die Geduld eine Artikel zu schreiben/auszubauen.
Dazu sind die Anforderungen an Artikel ganz im allegemeinen, doch steig gewachsen. Das mach der Einsteig für Neuautoren auch nicht einfacher. --Bobo11 (Diskussion) 23:36, 5. Feb. 2016 (CET)
@Bobo11: Es wäre ein Irrtum zu glauben, wir hätten nur da Lücken, wo Rotlinks sind. Gerade in der Anfangsphase war das doch noch ein wildes Hauen und Stechen: jeder wollte bei großen Themen der erste sein, es wurde kaum recheriert, sondern erstmal irgendwas in den Artikelraum geworfen. Mit etwas Glück hatte sich später jemand der Sache genauer angenommen und etwas halbwegs Brauchbares draus gemacht, in anderen Fällen ist dort etwas – man würde wohl heute dazu sagen – „historisch gewachsen“. Doch trotz der scheinbaren Fülle und einigen Lichtblicken lauert noch jede Menge Unfertiges, Veraltetes und sogar Falsches herum. Ja, es gibt noch viele Lücken, die aber manchmal nur ein geschulter Blick erkennt. Und gerade da, wo kein Spezialwissen erforderlich ist, ist es so, dass viele Köche einen merkwürdigen Artikelbrei fabriziert haben, den zu entwirren manchmal schwieriger ist, als diesen komplett neu zu verfassen. Wir sollten unsere Autoren mehr dazu ermutigen, einen Artikel von Grund auf neu zu schreiben, viele schrecken davor immer noch zurück. --Sinuhe20 (Diskussion) 11:41, 7. Feb. 2016 (CET)
@Sinuhe20: Da will ich dir auch nicht wiedersprechen. Nur einen bestehenden Artikel komplet neu zu schrieben, ist noch mal eien Stuffe anspruchsvoller, als bei eien Rotlink. Denn dafür in der Regel auch noch eine innere Stimme („Aber das darfste/kanste usw. doch nicht“) zu überwinden um das zu tun. Obwohl es duchaus der beste Ansatz ist, wenn der Arikel zu fest zerkocht ist. --Bobo11 (Diskussion) 12:03, 7. Feb. 2016 (CET)

Nicht daß das falsch ankam - mein Beitrag war nicht auf eine monokausale Erklärung hin ausgerichtet. Es ging mir eher darum, einen von zig Elementen zu benennen, aus denen sich bestimmte Schwankungen erklären lassen können. Marcus Cyron Reden 19:30, 26. Jan. 2016 (CET)

Im November 2006 waren es in der deutschsprachigen Wikipedia noch 8453 aktive Wikipedianer, im November 2015 waren es nur noch 5862 aktive Wikipedianer mit mindestens 5 Beiträgen innerhalb des letzten Monats. Das ist ein Rückgang von über 30 % der aktiven Wikipedianer, siehe hier. Die Bereitschaft in der Bevölkerung, sich in der deutschsprachigen Wikipedia durch aktive Mitwirkung einzubringen, ist also trotz des stetig zunehmenden Bekanntheitsgrades stark gesunken.--87.179.13.59 20:23, 26. Jan. 2016 (CET)
Ich wende die Argumentationsfigur mal auf ein anderes Großprojekt an: 2013 waren auf der Baustelle der Elbphilharmonie noch 321 Bauarbeiter aktiv. Heute sind es nur noch 213 (Zahlen pure Fantasie). Das ist ein Rückgang von über 30 %. Die Bereitschaft der Stadt Hamburg, das Bauwerk in einen nutzbaren Zustand zu bringen ist also trotz der stetigen Drängelei durch Politik und Medien stetig gesunken.
Klingt ein wenig absurd, nicht? Bei der Wikipedia ist die Lage aber nicht so viel anders. Die deutschsprachige Wikipedia ist heute gerade durch die beständige Arbeit der vielen Autoren als Ganzes deutlich vollständiger als 2006. Nicht nur hat sie heute gut sechs Mal so viele Artikel. Die Artikel zu den besonders relevanten Artikeln sind auch in sich erheblich gereift. Sprich, es gibt bei weitem weniger klaffende Lücken, die man mit guter Allgemeinbildung und ein wenig Recherche füllen kann.---<)kmk(>- (Diskussion) 01:55, 27. Jan. 2016 (CET)
Ja Kai, oder schauen wir mal bisschen anders an. Wenn jemand seine 1000 Artikel angelegt hat, damit die Pflichtartikel aus seine Betätigungsfeld (sagen wir alles aus dem Umfeld der der Gemeinde X) abgegerast hat. Diese aber noch immer auf der Beo hat, mindestens einmal wöchentlich reinschaut, dann aber keine Ergänzungen notwendig sind (Weil alles (wie z.b. sichten) schon erledigt ist). Ist dieser Autor wirklich verloren, auch wenn er für die Statistik zuwenig Edits erbringt? Heute sind in der de: Wikipedia die leichten Artikel meist schon weg, das heist zumindest als guten Stub geschrieben. Eine passende Nische zu finden ist heute um einges schweiriger, von den gestigenen qualitativen Anforderungen sprechen wir besser nicht. Du versucht als Wikipedianer heute nicht mehr alle Leute anzuwerben, sondern wirklich nur noch solche denen du Qualitästarbeit zutraust. In dem Punkt ist es doch bisschen anderes als noch vor 10 Jahren. Mir geht es jedefals so, anfänglich versuchte ich noch jeden zum Mitmahen zu bewegen, heute bin ich dem Punkt bisschen heikler geworden. --Bobo11 (Diskussion) 07:49, 27. Jan. 2016 (CET)
Dazu muss man zwei Dinge beachten: 2006 war ein außerordentlicher Ausreißer, wie es ihn in jeder Statistik gibt. Wenn man diesen als Vergleich heranzieht steht man immer schlecht dar. Zweitens ist das gut 10 Jahre her, es gab noch viele Lücken, viele Fehler, also ausreichend Gründe um hier und da mal eine Bearbeitung vorzunehmen (auch so Sachen wie Interwikilinks setzen). Heute ist es schon etwas schwieriger einen Fehler zu finden, da das meiste bereits beseitigt wurde und auch viele Autoren aus ihren anfänglichen Fehlern gelernt haben. Ich vertraue da lieber auf Statistiken wie dem Artikelwachstum: in letzter Zeit gab es zwar mal einen kleinen Knick, eine Abflachung ist aber erstmal nicht zu erkennen.--Sinuhe20 (Diskussion) 17:45, 27. Jan. 2016 (CET)
Seit 2010 stagniert der Zuwachs lesenswerter Artikel signifikant

Jeder einzelne Artikel ist eine Baustelle. Wir haben nun 1,9 Millionen Baustellen. Das sind ganz grob 1,3 Millionen Baustellen mehr als im Jahr 2006. In der gleichen Zeit, nämlich seit 2006, haben wir 30 % der aktiven „Bauarbeiter“ verloren. Aktuell sind nur 0,13 Prozent der Artikel nach eigener Bewertung exzellent, und nur 0,21 Prozent der Artikel sind nach eigener Bewertung lesenswert. Seit 2010 stagniert der Zuwachs lesenswerter Artikel signifikant.--2003:75:8F2C:C4B5:60DA:F0F9:F84B:D1D5 09:48, 27. Jan. 2016 (CET)

Das könnte auch davon kommen, dass die Zahl der Autoren, die hier klägliche Zweizeilenstubs produzieren, gestiegen ist, und die Zahl derjenigen, welche dies tolerieren und unbedingt als enzyklopädischen Schatz behalten wollen, ebenfalls höher liegt. Diesen Autorenschwund sehe ich nun mal nicht. Denk darüber nach. -jkb- 10:21, 27. Jan. 2016 (CET)
Ich hab es weiter oben schon geschrieben: mit Verlaub, diese Exzellenzhascherei kotzt mich an. Wer sich an solchen Zahlen aufhängt, begeht schon den ersten Fehler. Was sagt denn diese Prozentzahl aus? Sagt die was über die exzellenten, aber nicht beantragten Artikel aus? Zu einer Kandidatur gehören immer noch zwei, der Antragsteller und die Bewerter. Es wäre mal die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, das nach Lesen diverser Kandidaturen mancher Autor sich diesen Streß gar nicht geben mag. Von daher sind diese 0,13 oder 0,21% ein statistisches Vehikel, welches aber kaum was aussagt. Und Nischen gibt es auch noch genügend, das Recherchieren dieser Nischen gestaltet sich aufwändiger.scif (Diskussion) 10:48, 27. Jan. 2016 (CET)
(BK) Etwas, das in diesen Diskussionen auch gerne übersehen wird: Gezählt werden immer nur angemeldete Benutzer. Aber auch die unangemeldeten leisten einen Beitrag, der wesentlich zu Wikipedia beiträgt. Wenn jemand, genervt durch Streitereien zwischen angemeldeten Benutzern, sein Konto aufgibt, aber als IP weiterhin mitarbeitet, dann sinkt zwar nominell die Zahl der aktiven Autoren, für die Praxis ist das aber ohne Bedeutung.
Tatsächlich zeigt die Zahl der monatlichen Bearbeitungen keine Tendenz, sie war vor der Einführung von Wikidata natürlich deutlich höher, aber seither schwankt sie um 600K Artikeledits/Monat. Falls mein Vergleich von oben repräsentativ war, dann ist es auch nicht so, dass immer weniger Autoren immer mehr Edits abliefern, die Verteilung der Beitragszahlen war ja beinahe gleich. Es kann natürlich sein, dass es weniger angemeldete Benutzer gibt und dafür Bots und IPs mehr leisten. Dafür finde ich keine Statistik, um zumindest mal aktuelle Zahlen zu haben, habe ich die Datenbank befragt: Im letzten Monat hatten wir 562.379 Artikeledits durch angemeldete Benutzer, 87.095 durch IPs und 17.843 durch Bots. Falls jemand Vergleichszahlen von früher findet, wäre das natürlich schön. --Schnark 11:16, 27. Jan. 2016 (CET)
An das Märchen von knapp tausend exzellenten Artikeln, die aus Angst vor einer Kandidatur kein Bapperl erhalten hatten, glaube ich nicht. Wäre es kein Märchen, dann hätten wir eben nicht 0,13 Prozent exzellente Artikel, sondern meinetwegen etwa 0,19 Prozent. Abzuziehen wären die Artikel, die das Bapperl aus heutiger Sicht zu Unrecht tragen, ohne abgewählt worden zu sein, dann liegt man wieder bei 0,13 Prozent. Diese extrem niedrige Zahl dürfte die Wahrheit also ganz gut treffen, im Ergebnis macht es keinen Sinn, die Statistik schön zu reden. Bei den sehr aktiven Wikipedianern, Benutzer mit mindestens 100 Beiträgen innerhalb des letzten Monats, lag die Zahl im November 2006 noch bei 1019, im November 2015 lag sie bei 945. Das ist ein Rückgang von weniger als 10 % der sehr aktiven Mitarbeiter bei einer Verdreifachung des Artikelbestands. Das bedeutet so oder so: immer weniger Wikipedianer haben immer mehr Baustellen zu betreuen. Das gilt sogar dann, wenn man den Gesamtrückgang aller aktiven Mitarbeiter seit 2006 mit über 30 % nicht mit einrechnet. Wie lässt sich der krasse Mitarbeiterschwund stoppen?--2003:75:8F2C:C4B5:60DA:F0F9:F84B:D1D5 11:44, 27. Jan. 2016 (CET)
Nun, du kannst gerne deinen Glauben haben, ich denke trotzdem, das es bei über 1.9 Mio wesentlich mehr als 1000 unentdeckte exzellente Artikel gibt. Deine letzte Frage provoziert die klassischen Gegenfragen: Will man das überhaupt? Wofür will man das? Warum will man das? Ich glaube kaum, das eine Printredaktion je 945 Mitarbeiter hatte, nur mal so.... 16:01, 27. Jan. 2016 (CET)
Hier liegt der Irrtum vor, dass ein Artikel erst dann fertig ist, wenn er Exzellenzstatus hat und das ein Bapperl zu bekommen ein vorrangiges Ziel sein muss. Exzellente Artikel zu schreiben ist schwer, um ein Thema hinreichend zu erschöpfen benötigt man ausreichend Quellenmaterial, das nicht für alle Themen im nötigen Umfang vorhanden ist. Für den Anspruch, keine Baustelle mehr zu sein, genügt es aber schon, das inhaltlich alles Relevante abgedeckt wird, ausreichend Belege vorhanden sind und alle formalen Kriterien erfüllt werden. Wir haben viele Artikel, auf die das bereits zutrifft, die zwar nicht alles bis ins kleinste Detail beleuchten, die aber dennoch (oder gerade deshalb?) einen zufriedenen Eindruck bei den Lesern hinterlassen. Vergessen wir nicht, dass Wikipedia für viele nur zum "kurz mal Nachschlagen" da ist und nur wenige Zeit haben, sich sagen wir mal bei einem Randthema einen Aufsatz in Buchlänge durchzulesen.--Sinuhe20 (Diskussion) 18:17, 27. Jan. 2016 (CET)
Exzellenz ist eh kein objektives Maß. Was gestern als exzellent galt, muss es morgen nicht mehr sein oder umgekehrt. Vielleicht ist ein Artikel wie Assoziativgesetz tatsächlich komplett (und damit exzellent), weil es nichts mehr dazu zu schreiben gibt und es sich auch nicht ändern wird. Und alles auf einer DIN-A4-Seite. NNW 18:28, 27. Jan. 2016 (CET)
Richtig, das ist kein objektives Maß, zumal fachfremde Laien ohne wissenschaftliche Expertise die Bapperl vergeben. Aber das Ziel sollten doch langfristig 200.000 exzellente Artikel sein, also etwa 10 Prozent. Das entspräche dann in etwa den 200.000 Basis-Lexikonartikeln früherer gedruckter allgemeiner Konversationslexika. Mit 0,13 Prozent exzellenter Artikel sind wir unter jedem denkbaren Gesichtspunkt weit unter unseren Möglichkeiten. Aus der Perspektive unserer Leser wäre es zudem wünschenswert, wenn zumindest weitere 20 Prozent unserer Artikel wenigstens nach eigener Einschätzung lesenswert wären. Auch hier bleiben wir mit 0,21 Prozent weit unter unseren Möglichkeiten. Derart vernünftige Ziele lassen sich aber mit einem Mitarbeiterschwund von 30 Prozent seit 2006 nicht erreichen. Die Bearbeitungen „im letzten Monat“ (mit Redirects und Beiträgen von unregistrierten Benutzern) gingen von November 2006 bis November 2015 von 878 K auf 614 K zurück, das ist ebenfalls ein Rückgang von über 30 %, siehe hier. Ganz bewusst habe ich übrigens den extremen Rückgang im Dezember 2015 in meine Betrachtung nicht mit einbezogen. Deshalb nochmals meine Frage: Wie lässt sich der krasse Mitarbeiterschwund stoppen?--2003:75:8F2C:C4B5:25F4:677:E01A:EF51 09:49, 28. Jan. 2016 (CET)
Die Bearbeitungen pro Monat von 2006 und heute zu vergleichen ist ein Vergleich von Äpfeln und Birnen, da seitdem durch die Einführung von Wikidata die große Zahl an Interwiki-Edits weggefallen ist, ohne dass uns deswegen etwas fehlen würde. Von November 2013 bis November 2015 stieg die Zahl von 609K auf 614K. Das ist kein großer Zuwachs, aber es ist ein Zuwachs. Zu den Zahlen vom Dezember 2015 und ihrer Erklärung sage ich nichts mehr, das habe ich schon zur Genüge getan. Deshalb nochmals meine Frage: Wo macht sich denn dieser angeblich so krasse Mitarbeiterschwund bemerkbar? --Schnark 10:17, 28. Jan. 2016 (CET)
Ich halte die Angaben zur Wikipedianerausblutung für weit untertrieben, wenn nicht gar für künstlich geschönt. Tatsächlich hatten wir die meisten aktiven User mit mindestens 5 Beiträgen innerhalb des letzten Monats im Januar 2008 mit 9266 Mitarbeitern. Sogar im Januar 2011 hatten wir noch 8564 aktive Mitarbeiter. Seit Dezember 2015 haben wir gerade noch 5098 aktive Mitarbeiter. Damit haben wir von Januar 2008 bis Dezember 2015 ziemlich genau 45 Prozent der aktiven Wikipedianer verloren. Das ist wirklich schlimm. Die fehlenden Menschen kann man nicht durch hirnlose Bot-Edits ersetzen, die in den letzten Jahren zahlenmäßig explodiert sind.--87.179.3.116 14:44, 28. Jan. 2016 (CET)
Kann natürlich auch sein, daß sich Viele nur nicht einloggen. Marcus Cyron Reden 15:21, 28. Jan. 2016 (CET)
(BK)Sorri aber wer das als IP schreiben muss, zeigt ja was er für eine Einstellung dazu hat. Solche Leute gehen besser als hier Unruhe zu verbreiten, denn inerlich hat man sich schon getrennt (Ansosnte wagt man es unbequeme sachen offen anzusprechen). So leid es mir tut, aber einigen der aktiven "Mitarbeitern" von 2008 weine ich nicht nach. Die mit ihren Edits eigentlich nur POV und/oder Unruhe rein gebracht haben, dies unteranderem weil ihr persönlichen Ziele mit dem Ziel „erstellen einer Enzyklopädie“ nicht vereinbar waren. Weil beispielsweise eigene Meinungen/Wissen als wichtiger erachtet wurden, als belegtes Wissen. Da sind mir weniger, dafür mit den Zielen vertrauten Mitarbeiter lieber, die die Wikipedia als Enzyklopädie (sammeln von belegbarem Wissen) voranbrigen wollen. Ich streitte nicht ab das wir udn um den nachwuchs kümmern müssen, aber von „uns laufen alle Leute davon“ sind wir noch weit entfernt. aber auch anderes rum, wer erwartet das alle Leute ewig mitmachen, hat auch was nicht begriffen. Einige Abgänge sind schlicht weg unvermeidbar, andere nicht. Da muss man diverenzieren, um die unvermeidebaren lohnt es sich gar nicht zu kämpfe. Als Beispiel; Wer nicht mehr Singel ist, sonder geheiratet hat und nun Kinder hat, wird nicht mehr die selbe Zeit udn Interessen wie früher haben. Wichtiger wäre dafür zu sorgen, dass die die gehen ohen Gesichtverlust in X Jahren zurückkommen können. Ein Teil würde dann devinitiv nicht für immer gehen, sondern sich nur ein Auszeit nehmen. Was oft gar nicht die schlechteste Idee ist, wenn man Zweifel hat , ausgebrannt ist oder was auch immer gerade für ein Problem hat. --Bobo11 (Diskussion) 15:26, 28. Jan. 2016 (CET)
Das sind aber sehr hohe Ansprüche, zumal nur sehr wenige Artikel dieser Lexika diese Kriterien erfüllen würden (siehe etwa die vielen Einzeiler bei Meyer). Man kann bestimmt noch sehr viel mehr Artikel als jetzt auf exzellentes Niveau bringen, bei dem jetzigen Tempo (2400 exzellente in 15 Jahren), machen 30 Prozent mehr oder weniger aber auch nicht viel aus, wir bräuchten schon das hundertfache, um in den nächsten 15 Jahren solch ein Ziel zu erreichen.--Sinuhe20 (Diskussion) 17:43, 28. Jan. 2016 (CET)

Ich denke, wir können das hier erlen. Die Meinungen sind ausgetauscht, Partei 1 meint, der Untergang steht kurz bevor und redet einem krassen Mitgliederschwund das Wort, Partei 2 bleibt ruhig und läßt sich nicht verrückt machen. Also alles wie gehabt. Wenn ich dieses Zahlengeschwurbel von 9.49 Uhr lese und was wir da alles müßten, dann wird mir schlecht. Werte IP, meld dich doch bei Jimbo direkt, denn deine Pläne verlangen nach großem Werkzeug, wird sind da ne Nummer zu klein. Wer sich mal bissl auf privaten Homepages tummelt, die kollaborative Dinge präsentieren, wie z.B. Vereinsseiten, wird feststellen , das Autorenschwund ein allgemeines gesellschaftliches Problem ist. Der Internethype ist abgeklungen, auch der letzte Vereinsfunktionär hat begriffen, das Internetpflege auch Arbeit ist. Und wir sind letztlich auch nur ein Haufen oder Verein oder wie auch immer. Da bleiben die Ausdauernden, Verantwortungsvollen, Interessierten am Ende übrig, das ist wie im realen Leben. Deswegen stimme ich meinem Vorredner zu: weniger kann mehr sein, allein die Arbeitsschwerpunkte werden sich ändern müssen, mehr zur Datenpflege hin. Aber auch das ist schon hundertmal erzählt worden. scif (Diskussion) 15:42, 28. Jan. 2016 (CET)

Ich stimme dir zwar bzgl. der allgemeinen Einschätzung bzw. Erklärungs- bzgl. des Schwundphänomens zu, aber da nach greift mMn. dich etwas zu kurz. Man kann zwar WP letztlich auch nur als einigen Freilwilligenverein sehen, aber man muss auch dessen besonderen Kontext, inbesondere seine sehr offene Struktur, berücksichtigen. Genau diese benötigt aber nach den gängigen Theorien durchaus "mehr" um unerwünschte Inhalte und problematische Autoren zu kompensieren und herauszmitteln, da untersheidet es grundsätzlich vom "normalen" Verein der aufgrund weniger offener Strukturen diese Anforderung nicht hat. Und auch das mit den veränderten Arbeitsschwerpunkten zu mehr Datenpflege funktioniert in einem "bottom up"-Projekt, das auf meist interessengesteuerten und oft auch volatilen Freiwilligenarbeit nicht so einfach. Viele Mitarbeiter machen eben meist das, was sie persönlich interessiert und woran sie Spaß haben unf falls das nicht möglich dann im Zweifelsfall eben nichts oder deutlich weniger. Soll heißen Leute die primär als Autoren arbeiten werden nicht unbedingt zu primären Datenpflegern werden. Zumal gerade beim Datenpflegen bzw. im Bereich der Bestandpflege ein Großteil der klassischen Frustrationverursacher liegen: sich auf die Füße treten, Platzhirsche, Streitereien um Formate und Einzelformulierungen, KOnfrontation mit Problemautoren und POVern, usw. . Die "Verwalterpedia" ist eben nicht unbedingt was, was Autoren interessiert.--Kmhkmh (Diskussion) 05:05, 29. Jan. 2016 (CET)
Leider ist das nicht so einfach, die Einsicht hat unsere eigenen, höchst prominenten Reihen und die Massenmedien bereits erreicht. So schreibt zum Beispiel ZEIT ONLINE am 12. Januar 2016 unter Berufung auf Martin Rulsch : „Die ehrenamtlichen Autoren steigen aus. Zwar sind diese Klagen fast so alt wie die Wikipedia selbst, ebenso wie das Jammern über den niedrige Frauenanteil und dem rüden Umgangston. Aber der Schwund in der deutschsprachigen Community schreitet mittlerweile schneller voran. "Der harte Kern, der seit 2007 aus rund 1.000 Autoren bestand und lange stabil war, schrumpft seit knapp zwei Jahren", sagt Martin Rulsch, Intensiv-Wikipedianer seit zehn Jahren und einer von weltweit 35 sogenannten Stewards, die mit weitreichenden Administratorenrechten ausgestattet sind. Im vergangenen Jahr waren es zeitweise nur noch circa 850 engagierte Autoren, die sich täglich um Korrekturen, Aktualisierungen, Vandalismusabwehr und den Kampf gegen PR- und Lobbyeinfluss kümmerten. Außerdem hat sich die Zahl der Gelegenheitswikipedianer drastisch reduziert… Es gibt Insider, die sagen, die deutsche Wikipedia-Community sei gescheitert und die Akquise neuer Autoren deshalb nicht mehr sinnvoll. Das könnte einerseits an der destruktiven Gruppendynamik liegen, andererseits aber auch formale Gründe haben.“ Ich meine, man sollte dem etwas Positives entgegensetzen: eine Initiative, um wieder in besserem Licht zu erscheinen.--87.179.3.116 20:18, 28. Jan. 2016 (CET)
Es ist weder das eine noch das andere. Alexpl (Diskussion) 20:41, 28. Jan. 2016 (CET)
Also wenn ein Insider erklärt, dass die Akquise von Neuautoren nicht sinnvoll ist, weil das Projekt gescheitert sei, dann zeigt sich mMn. dass auch Insider beliebigen Unsinn von sich geben können der selbst unter Externen seinesgleichen sucht. In welchem Szenario sollten denn Neuautoren nicht sinnvoll sein? Man mag ja drüber streiten wie und mit welchen Aufwand Neuautoren gewinnen kann und welche Neuautoren man möchte, aber mehr oder weniger zu erklären Neuautoren sind prinzipiell nicht sinnvoll und am Ende gar unerwünscht, ist so ziemlich das Dämlichste, was ich seit langem gelesen habe.
Auch die Schlussfolgerung, dass aus dem vermeintlichen Scheitern der Community folgt, dass man keine Neuautoren braucht, halte ich für abenteuerlich. Wer soll dem Projekt denn dann zu Erfolg verhelfen, wenn nicht (auch) Neuautoren? Die gescheiterte Community aus Altautoren? Wundersame KI aus Kalifornien? Oder soll man das Projekt einfach abschalten?--Kmhkmh (Diskussion) 05:23, 29. Jan. 2016 (CET)
@Kmhkmh: Das nennt man Selbsterfüllende Prophezeiung.
Wer wissen will, warum es so wenig exzellente Artikel gibt, sollte sich einmal Wikipedia:Kandidaturen_von_Artikeln,_Listen_und_Portalen#Cheops-Pyramide, wo sich der Benutzer:Dr.Lantis zum großen Belegkritiker aufschwingt, aber selbst seine Artikeln Five Nights at Freddy's 3 und Five Nights at Freddy's 4 nur unzureichend mit Belegen versieht. --08:37, 29. Jan. 2016 (CET)
Das ist in gewisser Hinsicht ein lustiger Hinweis, ich interessiere mich zwar nicht für Videospiele, aber da lese ich gerade: „Five Nights at Freddy’s 4 ist ein Point-and-Click-Survival-Horror-Videospiel.“ So oder so ähnlich sehen das die 45 Prozent ausgeschiedenen Wikipedianer vielleicht auch, Wikipedia als Point-and-Click-Survival-Horror-Spiel? Haben halbwegs vernünftige Menschen auf so etwas Lust? Wohl kaum. Wir brauchen ein Programm gegen Aggressivität, Politisierung, Herrschsucht und für Freundlichkeit, Offenheit, Qualitätswachstum. Dazu müssen wir die schlafenden Administratoren aufwecken. AdminStats zeigt deutlich, dass drei Viertel der Administratoren weitgehend untätig sind. Wenn ZEIT ONLINE von einer destruktiven Gruppendynamik schreibt, dann wird diese durch das Unterlassen der Administratoren begünstigt.--2003:75:8F2C:C4B5:BC0B:D49F:5544:A31C 09:40, 29. Jan. 2016 (CET)
Darf ich das so lesen: Es braucht mehr starke Admins, die Freundlichkeit, Offenheit und Qualitätswachstum durchsetzen? Alle unfreundlichen, unoffenen und unqualitativen User werden stante pede gesperrt und rausgeschmissen (natürlich auf freundliche, offene und qualitätsvolle Art)? Dann wird das Autorenwachstum wieder in breiter Fülle einsetzen und herrliche Zeiten werden anbrechen? Kommt mir ein ganz klein bisschen unterkomplex vor, dieser Lösungsvorschlag.--Mautpreller (Diskussion) 09:47, 29. Jan. 2016 (CET)
Die Duldung von Aggressivität, Politisierung und Herrschsucht war der falsche Weg, das zeigt sich doch sehr deutlich.--2003:75:8F2C:C4B5:BC0B:D49F:5544:A31C 10:26, 29. Jan. 2016 (CET)
Ja, ganz bestimmt. Wobei ja immer die Admins der Herrschsucht beschuldigt werden, und Dein Posting war ja ganz frei von Aggressivität und Politisierung, oder?--Mautpreller (Diskussion) 10:42, 29. Jan. 2016 (CET)
Die Ursünde ist das im Wiki angelegte Konkurrenz- und Profilierungsprinzip. Was etwa würde der durchschnittliche Meta-Aktive mit oder ohne (A) denken (also diejenigen, die sich vorzugsweise auf Seiten wie diesen artikulieren), wenn ich beispielsweise die Segel striche? Ich denke, trotz des nicht unbeträchtlichen Artikel-Oeuvres würde meinem Abgang vermutlich ein Orkan von Häme und unverhohlener Freude hinterherrauschen. Jetzt kann man sagen: Das ist ein Problem von Zietz. Ja, stimmt. Andererseits würde dieser Orkan jede(n) treffen, der oder die in der Nahrungskette der de:WP-Community einigermaßen oben positioniert ist. Unausgesprochen herrscht hier einfach die Haltung vor: Wenn andere gehen, bedeutet das, dass ich besser / kampfgerüsteter bin als die bzw. mich besser durchsetzen kann. Umgangstechnisch hat sich so eine Kultur des Der Letzte macht das Licht aus etabliert. Wobei man natürlich möglichst selbst der Letzte sein will – denn nur der Letzte erhält den Siegerpokal.
Selbstverständlich liegt die beschriebene (und durch das Wiki-Prinzip beförderte) Powerplay-Mentalität in Konflikt mit den (vor allem) seitens der Foundation etablierten Versuchen, neue Autor(inn)en zu gewinnen – also neues Kanonenfutter. Als Skeptiker kann man natürlich sagen: Ist sowieso nur alles Show. Ich persönlich denke, dass das Problem tiefer liegt. Der Wunsch, neue Autor(inn)en zu gewinnen, ist durchaus ehrlich. Allerdings würde eine konsequente Umsetzung bedeuten, dass man von einigen heiligen Prinzipien – also dem ideologischen Tafelsilber – Abstand nehmen müßte. Da das nicht sein darf, versucht man, in unterschiedliche Richtungen zu gehen: einerseits datensatzbasierten Content, wo das Moment der verstehenstechnischen Durchdringung eines Themas sowieso ausfällt, andererseits rührend-hilflose Kampagnen zur Gewinnung neuer Autoren. Beide Wege werden nicht funktionieren: der letzte nicht, weil sich mittlerweile rumgesprochen hat, wie Wikipedia „tickt“, der erste, weil man auf diese Weise zwar unaufwändig Content generieren kann, allerdings sowohl den Impetus der Autorengewinnung als auch den enzyklopädischen Anspruch damit zum Mond schießt.
Fazit: Wikipedia steht ein langes Siechtum bevor. Aussicht auf Besserung gibt es nicht. --Richard Zietz 11:16, 29. Jan. 2016 (CET)
Ich denke, trotz des nicht unbeträchtlichen Artikel-Oeuvres würde meinem Abgang vermutlich ein Orkan von Häme und unverhohlener Freude hinterherrauschen. Solche Selbstbeweihräucherung und, kann man dazu schon Narzismus sagen?, ist eher ein Sargnagel. Ich hab dich bisher nur auf Meta wahrgenommen, Artikel oder Fachgebiete könnte ich dir gar nicht zuordnen. Mir geht diese ganze Weltuntergangsstimmung tierisch auf den Sack. Es gibt abseits der großen Metropolen durchaus noch den Autor, den der ganze Sermon hier kaum interessiert, solange er Artikel schreiben kann. Diese Selbstüberhöhung mancher ist sicher eine Ursache manch negativer Entwicklung. Getreu meinem Motto: Wir sind alle nur Menschen. Denkt mal über den Satz nach.scif (Diskussion) 12:16, 29. Jan. 2016 (CET)
+1 Das Abendland geht angeblich ständig unter und mit ihm halt auch eines seiner Produkte die Wikipedia. In diesem Sinne auf die nächsten 15 Jahre Untergang.--Kmhkmh (Diskussion) 12:42, 29. Jan. 2016 (CET)

Wir werden nicht verschwinden, aber nicht mehr erkennbar sein, wenn man die Maßstäbe von heute heranzieht. Im Kleingedruckten wird man unsere CC-Lizenzen noch finden, aber die beachten die Leute genausowenig wie Copyrightzeichen. Die Diskussion zum Abschnitt über botgenerierte Standardartikel zeigt doch die Eitelkeit, welche hier bei vielen vorherscht. Es zählt eben doch nicht die Information für den Leser, sondern es soll noch der persönliche Anstrich mind. durch die Wartung durch einen Benutzer erfolgen. Mit solcher Einstellung schädigt man die Wikipedia insgesamt aber genauso, wie die Verbissenheit der Redaktionen unserer Vorgänger bei den Printexemplaren. Es ist eben nicht der Speicherplatz beschränkt, sondern unser Handeln. Wir feiern uns für 1,9 Mil. Artikel in 10 Jahren, aber jeder hier weiß, es müßten selbst nach den Relevanzkriterien 4 Mil. sein. Unsere Stärke war die Geschlossenheit der Wissensgebiete, da hier aber seit 10 Jahren eine Kleinstaaterei kultiviert wurde, sind die Sollbruchstellen bereits erkennbar, unabhängig was der Einzelne dafür oder dagegen tut. Und wie bei allen pseudodemokratischen Projekten haben wir schon vor Jahren die Legitimation verloren, als die Admins als Elitekaste herausgebildet wurde, welche seit anbeginn nicht nur die "Knöpfcheninhaber" waren, sondern als Machtfaktor angesehen wurden, und sich ansehen. Anders sind die 100 Karteileichen in der Adminliste nicht erklärbar, welche Adelsgleich dies bis ans Ende des Projekts halten werden. Wenn man dann als Newbie sieht, wie weit der Weg zu diesem "Endgame" ist, sucht man sich lieber andere Wege. Das trifft aber nicht nur auf uns zu, sondern auch andere Projekte der frühen 2000er gehen den Weg des Irdischen, auch Flashplayer und Javaplugin waren mal wichtig, nun werden sie abgestellt. Wir werden nur weiter kopiert, wahrscheinlich ohne Versionsgeschichte, vieleicht mit einem Autorenhinweis. So ist das Leben.Oliver S.Y. (Diskussion) 11:32, 29. Jan. 2016 (CET)

Nach den RK dürften es noch weit mehr als 4 Mio. sein. Wieviel Sterne gibt es im Universum, wieviel benannte geographischen Objekte auf der Erde?
Aber es ist m.E. überhaupt nicht schlimm, wenn es über einen Hügel bei meinem Dorf keinen Artikel gibt, und auch nicht, wenn ein Stern 18. Größenordnung im Haar der Berenike nicht genannt ist.
Das Problem liegt daran, dass die *Wartung* eines ständig wachsenden Artikelbestands (vielleicht weniger bei Sternen und Hügeln aber bei vielen anderen Themen) nur funktioniert, wenn auch die Mitarbeiterzahl wächst.
Ich bin vor knapp 9 Jahren eingestiegen, weil ich das Gros der Artikel zu Bahnhöfen und Bahnstrecken in meiner Region qualitativ nicht gut fand. Nun sind ein paar vielleicht besser geworden, dafür haben wir weit mehr qualitativ unzureichende Artikel als damals. Und selbst damit, die aktuell zu halten, kommt keiner hinterher (allenfalls werden die Linien aktualisiert), ich nicht einmal bei "meinen" Artikeln. Und wirkliche inhaltliche Verbesserungen (obwohl die meisten Artikel viel, viel mehr Luft nach oben als nach unten haben) sind völlig rar. --Global Fish (Diskussion) 12:59, 29. Jan. 2016 (CET)
Siehe auch: Benutzer:Karsten11/Die Grenzen der Wartung. Die wirkliche Aufgabe der nächsten Jahre wird darin bestehen, auch Einschnitte in den Artikelbestand vorzunehmen, um auf ein wartbares Maß zurückzukommen, damit Wikipedia im ganzen erhalten und nutzbar bleibt. – Ich wünsche allen schon einmal ein schönes Wochenende! :) --Aschmidt (Diskussion) 13:21, 29. Jan. 2016 (CET)
Genau wie operieren den Patienten zu Tode und erklären die Therapie als erfolgreich. Eine Verwalterpedia oder Wartungspedia ist für sich genommen zwar durchaus ein erwägenswertes Projekt haben aber eben wenig mit der Wikipedia gemein. Im übrigen gab und gibt diese Varianten und Versuche bereits (Scholarpedia, Citizendium, ...) und bisher haben sich eher Alles andere as besonders zukunftsträchtig oder nutzbar für die Masse erwiesen. Man kann WP natürlich in die Richtung solcher Projekte umgestalten, aber dann wird sich vermutlich genau das einstellen, was man bei den vorausgegangen Versuchen bereits beobachten konnte, ein extrem langsame Entwicklungen und zum Teil auch fast völlige Stagnation. Das bezieht dabei übrigens nicht nur auf den Artikelzuwachs (auf den ja mancher offenbar gerne verzichten würden) sondern auch auf Wartung, Aktualisierung und Verbesserung bereits existierender Einträge. Das liegt natürlich auch daran, dass die Anzahl der regelmäßigen Autoren und der Gelegenheitsautoren deutlich geringer ist. In diesem Sinne ist die "gesund" operierte Verwalterpedia wohl das perfekte Mittel um den Autorenstand noch einmal drastisch zu reduzieren.--Kmhkmh (Diskussion) 13:48, 29. Jan. 2016 (CET)
Der Trend geht doch zur Botpedia und ihren Betreibern. Was zurzeit noch in irgendwelchen Kleinwikipedias erprobt wird, kommt garantiert demnächst zu uns. Autoren alter Schule werden dann nicht mehr gebraucht. --Schlesinger schreib! 13:55, 29. Jan. 2016 (CET)
Mal abgesehen davon dass dies sachlich völliger Unsinn ist (Bots schreiben keine Artikel jenseits der Stubs und können auch nur eingeschränkt ktualisieren), ist natürlich eine Botpedia letztlich auch nur eine Variante der Verwalterpedia---Kmhkmh (Diskussion) 14:02, 29. Jan. 2016 (CET)
Dass Bots (noch) keine Artikel schreiben können, ist deine und sogar auch meine Sichtweise, die dich/uns natürlich ehrt. Andere, maßgeblichere Leute sind da wohl eher anderer Ansicht, nehme ich an. --Schlesinger schreib! 14:13, 29. Jan. 2016 (CET) :-)
So ist das noch nur diffuses blabla, also mal jetzt Mal Butter bei die Fische. Welche maßgebliche Person glaubt das welcher Bot genau was kann? Oder geht es doch nur um Spekulationen, was für WP verfügbare Software in 10, 20 oder zig Jahren leisten wird oder kann?--Kmhkmh (Diskussion) 17:41, 29. Jan. 2016 (CET)
@Kmhkmh, es muss nicht auf eine Verwalterpedia, Scholarpedia o.ä. hinauslaufen. Ich denke ähnlich wie Du, das so etwas nicht funktionieren wird.
Auf der anderen Seite ist es Elementarmathematik (und das weißt Du mindestens genauso gut wie ich), dass weder die nötige Verbesserung eines bestimmten Anteils von Artikeln noch die Wartung des Artikelbestands adäquat funktionieren kann, wenn einerseits das Wachstum der Artikelbestandes forciert wird, andererseits die Mitarbeiterzahl nicht entsprechend wächst (und selbst, wenn man für eine Zeitlang mehr Mitarbeiter motivieren könnte, kann das nicht ad infitum gehen). Wikipedia kann nicht wie ein Schneeballsystem funktionieren.
Aber was es geben müsste (wozu m.E. "Bordmittel") ausreichen, wäre ein Umdenken, dass Artikel verbessern und ausbauen mehr zählt, als Artikel anlegen.
Wikipedia muss sich entscheiden, ob es belegtes Wissen vermitteln oder ob es weiterhin Märchen erzählen will. Dazu gehört diese wunderbar anrührende (und deswegen so gern erzählte) Nordseeweihnachtsgeschichte von den häßlichen grauen "gültigen Stubs", die allesamt ständig von einer Armada von guten Feen und Heinzelmännchen ausgebaut und dann zu richtigen stolzen Artikeln werden würden. Ein paar werden es vielleicht sogar wirklich; währenddessen kommen aber umso mehr neue nur begrenzt taugliche Textanfänge hinzu. --Global Fish (Diskussion) 14:10, 29. Jan. 2016 (CET)
Linkservice für (lesenswerte) "Nordseeweihnachtsgeschichte": Wikipedia:Kurier/Ausgabe 9 2015#Die Nordsee ist ein Mehr --Atlasowa (Diskussion) 17:41, 29. Jan. 2016 (CET)
Diese Einschätzung beruht beruht mMn. auf enigen Annahmen, die ich so nicht für richtig halte.
  • a) Die Community kann zwar andere Anreize und Wettbewerbe setzen, die stärker auf QS und Verbesserung abzielen als auf Neuanlagen, aber sie kann nicht für Autoren entscheiden, was diesen am meisten Spaß macht. D.h. ein Großteil der Leute die gerne (neue) Artikel schreibt wird auch in Zukunft genau das tun, egal welche Anreize die Community setzt. Es sei denn die Community unterbindet explizit Neuanlagen oder schränkt diese stark ein, dann marschiert sie allerdings schon wieder in Richtung Sackgasse der Verwalterpedia.
  • b) Ich halte die Vorstellung, dass möglichst jeder Stub oder Kurzartikel unbedingt ausgebaut werden und top aktuell sein muss nicht für zielführend. Für mich jedenfalls war dieser Art von Qualitätsanspruch schon unrealistisch um nicht zu sagen unsinning. Alle Enzyklopädien vor WP hatten das Phänomen "ewiger" Stubs und nicht hinreichend aktualisierter Inhalte, was sich damals allein schon aus Printtechnik und Produktionskosten zwangsweise ergab. Die WP hat natürlich aufgrund des Internet und des ihrer offenenen Kollaborationstrukturen wesentlich bessere Möglichkeiten Artikel zu aktualisieren, aber sie hat Problem für ihren Gesamtbestand ebe genauso wenig gelöst wie die gedruckten Vorgänger. In diesem Sinne sehe da weniger ein gravierendes Qualitätsproblem, sondern sehe das eher als eine grundsätzliche Eigenschaft von WP mit der man halt leben muss.
  • c) Das Problem des (langsam) stetig wachsenden Artikelbestandes ergebt sich automatisch aus der offenen Kollaborationstruktur, die könnte man natürlich massiv beschneiden, aber dann bleiben eben auch viele Autoren weg und das ganze marschiert auch schon wieder Verwalterpedia.
Stattdessen lege ich den Augenmerk auf die beiden folgenden Punkte:
  • d) Wichtig sind aus meiner Sicht daher eher Mindestkriterien, die man von jeder Neuanlage oder auch jedem Stub einforden sollte. Er muss ein Mindestmaß an relevanten Informationen halten und diese müssen korrekt und belegt sein. Wenn man nun den möglichen Ausbau lediglich als Option und nicht als Muss auffasst, dann ist er bis auf inhaltliche Aktualisierungen und Vandalismusschutz schon wartungsfrei. Akzeptiert man dass nicht der ganze Artikelbestand immer aktuell sein kann oder muss bleibt nur der Vandalismusschutz, bei dem inzwischen ja Bots und gesichtete Versionen aushelfen.
  • e) Ebenfalls wichtig ist die Autorenzahl, aber weniger ihr absoluter Wert nicht einmal unbedingt ihrer relativer Wert im Vergleich zur Artikelanzahl, sondern dass sie hroß genug, um POV-Puscher,Trolle und völlig unreflektierte unqualifizierte Editoren für die Masse der Artikel einigermaßen im Schach zu halten.
Apropos Stubs, ich habe gerade auf en.wp einen Einsatzstub ausgebaut, der schon vor 10 Jahren angelegt worden war.:-)--Kmhkmh (Diskussion) 15:49, 29. Jan. 2016 (CET)
Diese Einschätzung beruht beruht mMn. auf enigen Annahmen, die ich so nicht für richtig halte. Meinst Du? Meine Einschätzung beruht auf zwei Annahmen:
  1. Die Zahl der Autoren wächst nicht, die Zahl der Artikel wächst (das ist ja wohl unstrittig). Das bedeutet: angenommen, es gäbe eine konstanten Zeitanteil, den der Durchschnittswikipedianer in die Wartung der Artikel vs. für neur Artikel investiert, dass der Anteil der Wartungszeit pro Artikel ständig zurückgeht. Das ist Elementarmathematik, und da Du und ich beide auf diesem Gebiet hinreichend fit sind, sollte das kein Streitpunkt sein.
  2. Die Mehrheit der Artikel ist akut wartungsbedürftig. Das ist eine Beobachtung von mir. Vielleicht mag Dir das in Deinem Gebiet nicht auffallen, denkbar. Aber wenn ich mal quer durch den Artikelbestand scrolle und weg von meinem Kerngebiet gerate (teste ich immer wieder mal, etwa wenn ich ein Linkziel ändere, der in Dutzenden Artikeln zu ändern ist): mir fällt fast immer in wenigen Sekunden etwas dringend zu änderndes auf.
Der Rest ist nur ein mehr oder weniger logischer Schluss von mir. Meine Folgerung ist: lässt man die Dinge, so laufen, wie sie sind, steht immer weniger Mannzeit (wie sagt man das genderpolitisch korrekt?) für die (nötige!) Wartung der Artikel zur Verfügung. Damit wächst und wächst der Anteil unzureichender Artikel. (Und die Frustration guter Autoren über die Vermüllung wächst auch. M.E ist das schon längst geschehen). Meine folgende Idee, die Du in Deinem Punkt a) zerrupfst, ist keine Annahme, sondern ein (von mir so gesehener) möglicher Ausweg.
Bleiben wir bei Deinem Punkt a): dem ersten Satz stimme ich hundertprozentig zu. Der Rest des Absatzes setzt aber voraus, dass die Anreize keine Änderung des Editierverhaltens bewirken. Ein zugegebenermaßen denkbares, aber pessimistisches Szenario. Ich bin da optimistischer: man kann m.E. durch Anreize das Editierverhalten vieler ändern. Und die Community schafft, auch jetzt, Anreize und hat Regeln. Andere Anreize und Regeln als jetzt müssen keine Verwaltopedia sein.
Für mich wäre eine Verlagerung der Autorenzeit von Neuanlagen zu Artikelverbesserung ein Weg, den oben genannten logischen Schluss auszutricksen. Es mag andere Wege geben, aber mir sind keine anderen eingefallen. Du schlägst in d) letztlich einen vor.
b) finde ich interessant. Und ja: up to a point stimme ich zu. Wenn man Begriffe erklärt oder wenn man erklärt, das Georg Soplinski ein schlesisches Dichter (1655–1718) war, dann helfen Stubs. Aber das gilt nicht quer durch den Artikelbestand. Texte, wo nicht mehr drinsteht, als dass die Dorfkirche Dingenskirchen die Dorfkirche von Dingenskirchen ist und an der Ecke Dorfstraße/Kirchenstraße und unter Denkmalschutz steht, halte ich für Veralberung. Solche "Stubs" halte ich für zutiefst schädlich. Sie schrecken Schreiber und Leser ab.
Der Vergleich mit den anderen Enzyklopädien trifft es da nicht so ganz, weil die vielleicht nicht quantitiv mehr als wir, aber doch feste Standards haben, was drin sein muss. Damit sind wir auch schon wieder bei Deinem d)
c) ist klar; d) ist Dein Ausweg aus dem von mir oben beschriebenen Dilemma. Mein Ansatz ist der, größeren Wert auf Artikelverbesserung statt auf Neuanlagen zu legen; Deiner ist der, a priori eine Mindestqualität zu fordern. Ich halte ihn für theoretisch genauso denkbar wie meinen; er senkt den Wartungsaufwand von vornherein. Allerdings kann man ihn genauso wie meinen als Verwalterpedia abtun.
Warum ich meinen Ansatz bevorzuge: es gibt Leute, die schreiben irgendwelches unbelegtes Zeug. Das ist nicht gut, aber in vielleicht (da bin ich Optimist) zu 80% oder so richtig. Das muss nicht abgetan, sondern ausgebaut werden; ich halte es für nutzbar. (Nur: leider meistens bleibt es so stehen wie es ist, und auch die 20% Quatsch bleiben).
Fazit, für mich, und dabei bleibe ich: man muss einige Prämissen der Arbeit hier ändern, damit wir auf Dauer in Richtung Enzyklopädie und nicht in Richtung Müllhalde gehen. Was und wie nun genau, können wir noch herausfinden. --Global Fish (Diskussion) 00:24, 30. Jan. 2016 (CET)
ack: "Die Mehrheit der Artikel ist akut wartungsbedürftig. Das ist eine Beobachtung von mir" - ja. Das Problem ist dann in der Tat wie du schreibst, dass einer selten dazu kommt, nach diesen Artikel zu suchen und sie zu verbessern (von dem Problem abzusehen, dass da noch die "Eigentumsvorbehalte" der Stubautoren zum Tragen kommen). In meinem Gebiet gibt es einen penetranten Stubersteller, der trotz vorhandener Literatur, die ich auch schon nannte, wirklich traurige Kurzartikel schreibt. Wenn ich etwas Verbesserungsfähiges finde, dann setze ich mich schon daran (da gibt er aus der letzten Zeit aber exzellente Beispiele), aber bei dieser Sturheit lehne ich es einfach ab und arbeite an meinen Entwürfen. Um den Müll, wie du oben sagst, zu verkleinern (entsorgen kann man das nicht), müsste man die "Stub-serei" einschränken. Auch dann gäbe es noch Arbiet für zig Jahre, um das was da ist, zu einigermaßen verträglichen Artikeln auszubauen. -jkb- 00:38, 30. Jan. 2016 (CET)
Nochmal zu Punkt a). Das Setzen anderer Anreize sehe ich nicht das Verwalterpedia, sondern nur (wesentlich) engere Vorschriften über was und wo man beitragen/mitarbeiten kann. Ich schätze allerdings das Potenzial für veränderte freiwillige Anreize als eher gering ein. Jkb hat ja ein Problem angesprochen und ich zitiere dazu noch einmal was ich schon weiter oben einmal gespostet hatte:
"Zumal gerade beim Datenpflegen bzw. im Bereich der Bestandpflege ein Großteil der klassischen Frustrationverursacher liegen: sich auf die Füße treten, Platzhirsche, Streitereien um Formate und Einzelformulierungen, Konfrontation mit Problemautoren und POVern, usw."
Mal abgesehen, das viele der bisherigen Anreize bezogen auf die sich beteiligenden Autoren (Schreibwettbewerb, Auszeichnungskandidaturen, Artikelmarathon, ..) ohnehin schon eine eher geringe Reichweite haben, werden sie und weitere Anreize nichts an dem oben zitierten ändern.
Zur etwas strengeren Eingangskontrolle, das würde ich nicht unbedingt als einen Schritt in die Verwalterpedia. Die Eingangskontrolle und RK/QK hatten wir schon immer, das geht es eher um Feinjustierung bereits vorhandener Kriterien und Verfahren und eventuell eine etwas konsequentere Umsetzung.
Dann noch einmal etwas Stubs, Wartung und vermeintlicher Vermüllung. Da haben wir offenbar völlig unterschiedliche Ansichten. Allgemein gesprochen gibt es da einige Dinge, die du als behebbare schwerwiegende (Qualitäts-)Probleme siehst, während ich sie eigentlich von Anfang als grundsätzliche (immanente) Projekteigenschaften betrachtet habe. Dementsprechend "stören" mich weder viele Stubs noch nicht aktualisierte Artikel, die gehören eben einfach dazu. Wichtig ist für eher die Korrekheit (als die Vollständigkeit) und Belegtheit der vorhandenen Inhalte und das möglicher POV im Rahmen gehalten wird. Oder um es einmal so zu sagen, seitdem ich Lexika benutze bin ich immer auf Stubs und nicht aktualisierte Artikel gestoßen und ich sehe das in diesem Sinne als normal und nicht als Problem und erwarte von der WP auch nicht, dass es in ihr anders ist.--Kmhkmh (Diskussion) 03:38, 30. Jan. 2016 (CET)

Um mal bei der Überschrift zu bleiben. Kann es sein, das hier manche sich noch auf einer Hanse-Kogge wähnen, während wir längst ein Ozeanriese sind? Es ist ja fantastisch, wie sich die Schiffsleitung samt der diversen Admin-räle samt schnieker WMDE-Kadetten um neue Mannschaft und Passagiere kümmert, aber wo sind bei den Überlegungen die Bootsmänner und Maate? Es gibt sie ja, wenn wir ehrlich sind, und "wir" werden auch als solche begriffen oder ernennen uns selbst dazu, aber wirklich tragfähig ist diese Konstruktion nicht, wie man merkt, wenn einzelne Stützen wegbrechen. Genauso verträgt jedes Schiff ein gewisses Maß an Ballast, aber das muß gut verteilt werden, und ist nicht unendlich aufstockbar. Wie bei einer bestimmten Gruppe deutlich wurde, muss man auch eine Entscheidung treffen, ob wir auch jenseits der Relevanzhürde jeden Artikel willkommen heißen, oder nicht wie andere blinde Passagiere auf grünen Inseln absetzen. Ich wage auch hier die Vorhersage, früher oder später splitten wir die Artikeln in unterschiedliche Klassen, jenseits der Exelent und Lesenswertspielereien, welche gut gemeint, aber schlecht gemacht waren. Das Schiff ist nich voll, aber die "Stammcrew" sollte sich bewußt werden, das wir nur gemeinsam das Schiff an den Klippen und Eisbären vorbei lenken können. Nicht immer unter Volldampf, aber mit genug Kraft im Kessel. Wer Ankern will, kann gleich bei der nächsten Insel auschecken.Oliver S.Y. (Diskussion) 14:24, 29. Jan. 2016 (CET)

@ Richard Zietz, deine Auffassung („Unausgesprochen herrscht hier einfach die Haltung vor: Wenn andere gehen, bedeutet das, dass ich besser / kampfgerüsteter bin als die bzw. mich besser durchsetzen kann.“) beschreibt doch genau das Problem: real existierender Sozialdarwinismus statt Solidarität in der „Mannschaft“ kann nicht das Ziel sein. Dann sprichst du von einem „Orkan von Häme“. Ist das wirklich der Rahmen, in dem gebildete Menschen namenlos und unbezahlt mitarbeiten möchten? Das ist doch genau der springende Punkt, so werden wir mittlerweile wahrgenommen. Das von dir beschworene „lange Siechtum“ ist aber keine naturgegebene Notwendigkeit. Und wenn Benutzer scif von Weltuntergangsstimmung schreibt, dann ist das eine völlig falsche emotionale Reaktion, denn sie bedeutet: Wir hätten uns mit dem real existierenden Sozialdarwinismus, den Zietz beschreibt, längst abgefunden. Das erklärt dann auch bestens den Mitarbeiterschwund von 45 Prozent von Januar 2008 bis Dezember 2015, da müssen wir gegensteuern: Freundschaftliches Zusammenwirken ist gefragt, damit wir uns nicht länger von den Medien als „Sorgenkind“ mit „destruktiver Gruppendynamik“ schelten lassen müssen. Wir sind doch Wikipedianer und keine aggressiven Internethunnen, die eine solche Schelte durch ZEIT ONLINE verdient hätten.--87.179.10.208 18:17, 29. Jan. 2016 (CET)

Einschub: Ich weiß ja nicht, wie du es mit verstehenden Lesen hast, aber ich kritisiere das Weltuntergangsgejammere, rede ihm keineswegs das Wort. Und ich kann es nur gebetsmühlenartig wiederholen: solange ihr euch sklavisch von irgendwelchen Prozentzahlen, von denen am Ende keine Sau weiß, wie die zustande kommen, wie die Betrachtungsebene ist usw. und irgendwelchen Zeitungsartikeln beeindrucken laßt, also unter anderem wichtiger ist, was andere so meinen, solange werden viele kB für sinnlose Diskussionen verlabert. Speziell der Zeit-Artikel ist ja nun ein Ausbund an Objektivität, der die breite Meinung der Masse trifft. Man kann sich fast des Eindrucks nicht erwehren, das uns mittlerweile auch die kyrillischen Trollfabriken beeinflussen.--scif (Diskussion) 18:50, 31. Jan. 2016 (CET)
In dem Maße jedenfalls, wie wir als Wikipedianer weiterhin ein enzyklopädisches Angebot diesseits von Wikidata und Botaktivitäten für wichtig halten und absichern wollen, ist die Sorge für qualifizierten Wikipedianer-Nachwuchs von elementarer Bedeutung. Vor allem dafür sollten sich erfahrene und dazu fähige Kolleginnen und Kollegen neben ihrer Artikelarbeit mit gezielter persönlicher Zuwendung Zeit nehmen.
-- Barnos (Post) 08:34, 31. Jan. 2016 (CET)
Klug gesprochen. Solche Projekte sehe ich aber massiv auch als Auftrag an WMDE, die das mit Geld und Equipment unterstützen. Hast du dazu schon mal ein Konzept aus Berlin gelesen? ( warum erinnert mich das an frühere Zeiten, wo in Berlin auch alles entschieden wurde?)--scif (Diskussion) 18:50, 31. Jan. 2016 (CET)
WMDE-Konzepte ohne Rückkoppelung mit sachkundigen Wikipedianern dürften so wenig funktionieren wie die Planzahlen des demokratischen Zentralismus, um auf Deiner Betrachtungsebene zu bleiben. Der Ansatz muss also eher dahin gehen, sinnvolle Wikipedianer-Initiativen aufzugreifen, auf Chancen und Machbarkeit abzuklopfen und mit den eigenen Mitteln und Mitarbeitern durch den Rückhalt der Organisation nachhaltig zu fördern. Das ist in Kurzform, was ich von dem bevorstehenden WMDE-Workshop zur Ideenförderung erhoffe und erwarte.
-- Barnos (Post) 22:43, 31. Jan. 2016 (CET)
Die „Planzahlen des demokratischen Zentralismus“ erinnern mich etwas an das nette Honecker-Zitat: Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf (Youtube). Nur nicht darüber nachdenken, ob wir etwas ändern sollten? Alles nur Propaganda einer „kyrillischen Trollfabrik“, was ist denn das für eine lustige Selbstimmunisierung gegen Kritik? ZEIT ONLINE als Trollzentrale, nur wegen deren Kritik an „destruktiver Gruppendynamik“? Alles, was meinem Wunschdenken nicht entspricht, ist Getrolle und feindliche Propaganda? Das ist doch Banane. Wir müssen gegensteuern und eine ganz klar schädliche Entwicklung stoppen: Die 45 Prozent Mitarbeiterschwund stammen nicht aus einer Trollzentrale, das sind unsere eigenen Wikimedia-Zahlen. Wenn wir nicht irgendwann umsteuern, wird die Titanic vielleicht tatsächlich sinken...--87.179.21.144 17:01, 1. Feb. 2016 (CET)
Verrätst du uns auch noch, welche Rechenfehler man machen muss, um von den verlinkten Zahlen auf 45 % Schwund zu kommen? --Schnark 09:31, 2. Feb. 2016 (CET)
Nachtrag: Rechenfehler, mutwillig konservierte Missverständnisse und Kontextfehler - es kommt einiges an Unbrauchbarem zusammen bei dieser kalkuliert unangemeldeten, diffusen Stimmungsmache: in der Hauptsache Problemvernebelung. -- Barnos (Post) 07:46, 3. Feb. 2016 (CET)
Tatsächlich hatten wir die meisten aktiven User mit mindestens 5 Beiträgen innerhalb des letzten Monats im Januar 2008 mit 9266 Mitarbeitern. Seit Dezember 2015 haben wir gerade noch 5098 aktive Mitarbeiter. Damit haben wir von Januar 2008 bis Dezember 2015 ziemlich genau 45 Prozent der aktiven Wikipedianer verloren, das ist ein Schwund von 4168 Mitarbeitern.--87.179.0.230 11:22, 2. Feb. 2016 (CET)
Wenn du die ganze Diskussion gelesen hättest (oder zumindest mal den Anfang), dann wüsstest du, dass die Zahlen für Dezember 2015 ganz einfach falsch sind, und dass die Januar-Zahlen immer deutlich höher als andere Monate sind, ein Vergleich also nur mit dem jeweils gleichen Monat sinnvoll ist. --Schnark 11:28, 2. Feb. 2016 (CET)
Bei einem halbwegs gesunden Wachstum von jährlich etwa 3 Prozent hätten wir von Januar 2008 bis Dezember 2015 von 9266 Mitarbeitern auf 12.500 Mitarbeiter wachsen müssen, stattdessen haben wir 4168 Mitarbeiter verloren und sind auf 5098 Mitarbeiter geschrumpft. Die Zahlen kannst du drehen und wenden wie du willst, ohne rosarote Brille ist das alles einfach nur tragisch...--87.179.0.230 15:35, 2. Feb. 2016 (CET)
Wie kommst Du zu der Erkenntnis, dass „ jährlich etwa 3 Prozent“ ein Halbwegs „halbwegs gesundes Wachstum“ wären? Wir sprechen hier doch nicht von der Inflation oder irgendwelchen Umsatzzahlen, sondern von Menschen. Und bei Menschen ist eine Stagnation (insbesondere bei einer schrumpfenden Bevölkerung, wie in Deutschland) irgendwann unvermeidlich. Ich halte es daher für Blöädsinn so zu tun, als sei im Bereich der Autoren ein unendlicher Wachstum quasi der Normalzustand.
Gleichzeitig sind wir natürlich zu wenige, und natürlich brauchen wir mehr Mitarbeiter um den (immer noch) stetig wachsenden Artikelbestand zu pflegen. Aber mMn könnten wir uns Glücklich schätzen, wenn es irgendwann mal wieder Richtung 8-9Tsd. aktiven Autoren gehen würde. // Martin K. (Diskussion) 15:46, 2. Feb. 2016 (CET)
Die Bevölkerung liegt in Deutschland seit 2008 fast unverändert bei etwa 82 Millionen, siehe Statistisches Bundesamt. Die Schrumpfung der Wikipedianer um 45 Prozent seit 2008 mit einer Schrumpfung der Bevölkerung erklären zu wollen, ist Banane, denn die Bevölkerungszahl ist konstant. Aber wahrscheinlich sind auch die Bevölkerungszahlen des Statistischen Bundesamtes gefälscht, falsch, trollmäßig, weil sie nicht ins eigene Bild passen. Und ZEIT ONLINE vom 12. Januar 2016 ist alles nur Trollpropaganda, Lügenpresse, Geheimagenten-Desinformation...--87.179.0.230 16:13, 2. Feb. 2016 (CET)
Die Bevölkerungs-Zahlen des destatis für die Jahre bis 2010 und seit 2011 sind keine durchgängige Reihe, sondern basieren auf vollständig unterschiedlichen Schätzungsgrundlagen, seit 2011 auf dem Zensus 2011 die davor aus einer Mischung der alten DDR-Register und des Zensus 1987 für die Alt-BRD. Da kam ein Fehler der alten Zahlen je nach Bundesland bis zu 3,4 % und insgesamt fast 2% raus Vorläufige Ergebnisse des Zensus' 2011, S. 13. Interessanter Weise hat der Zensus 2011 zu Traum aller neurechten Ost-Pegida-Klappspaten geführt: die Anzahl der Ausländer im Osten [ohne Berlin] sank durch bloße Korrektur der Register um fast genau 1/3. Benedictus Levita (Diskussion) 08:32, 3. Feb. 2016 (CET)
Man könnte also sagen, die braunen Socken ärgern sich über Ausländer im Osten, die noch nie da waren, und der Kollege Herr Barnos freut sich über 9266 Mitarbeiter, die längst nicht mehr da sind. Das ist jedenfalls eine extrem gegenläufige Denkart, und der Kollege Barnos ist mir auch viel lieber als die „Ost-Pegida-Klappspaten“. Mein Herz gehört den Optimisten! Wann kommen eigentlich die Zahlen zum Januar 2016 raus? Dann könnten wir mal der Anregung Schnarks folgend den Vergleich von Januar 2008 bis Januar 2016 ziehen, was bei einem starken Januar 2016 vielleicht tatsächlich zu einem Mitarbeiterschwund von nur 35 Prozent in diesem Zeitraum führen könnte... Rechne ich nämlich von Dez. 2007 (8161 Mitarbeiter) bis Dez. 2015 (5098 Mitarbeiter), dann komme ich für diesen Zeitraum auf einen Schwund von nur 3063 Mitarbeitern, mithin nur 37,53 Prozent Mitarbeiterschwund in acht Jahren. Zahlen wie immer direkt hier von Wikimedia. So gesehen hat Schnark wohl recht, dass man bei einer Betrachtung des jeweils gleichen Monats zu etwas weniger schockierenden Zahlen kommt, wobei ich einen Mitarbeiterverlust von 37,53 Prozent immer noch für absolut katastrophal halte.--87.179.15.100 11:50, 4. Feb. 2016 (CET)
Hehe, ein Punkt Godwin für unsere IP hier. Und übrigens: richtige™ Mitarbeiter sind eh' nur die über 100 Edits/Monat, und deren Anzahl ist bspw. von Dezember 2007 bis Januar 2015 um ca. 6 % gestiegen ;-) Aber egal. Kommen noch sinnvolle/konstruktive Vorschläge, was nun zu tun ist (und ob überhaupt)? --AMGA (d) 12:51, 4. Feb. 2016 (CET)
Moment, die Ehrung mit einem Godwin kann ich nicht annehmen, das wäre anmaßend. Erstens ist die Betonung der Gegenläufigkeit von Denkrichtungen kein Vergleich, sondern die Konstatierung der Ungleichheit. Zweitens ist die politische Radikalisierung der „neurechten Ost-Pegida-Klappspaten“ noch nicht ausreichend fortgeschritten, um als Nazi-Referenzgröße im Sinne von Godwin's law dienen zu können. Bislang empfehlen die Klappspaten bekanntlich „nur“ den Schusswaffengebrauch gegen Asylsuchende... Soll das tatsächlich schon ausreichen für einen echten™ Godwin? Zudem: Die Zahl der Benutzer mit mindestens 100 Beiträgen innerhalb des letzten Monats ist von Dez. 2008 (1060 Mitarbeiter) bis Dez. 2015 (818 Mitarbeiter) um 242 Mitarbeiter zurückgegangen, das ist ein Schwund der „sehr aktiven Mitarbeiter“ um immerhin 22,83 Prozent. Das interpretiere ich so: Die sehr aktiven Mitarbeiter haben Resilienz entwickelt, sie reagieren nicht so vulnerabel wie die „nur“ aktiven Mitarbeiter mit mindestens 5 Beiträgen innerhalb des letzten Monats, bei denen der Mitarbeiterschwund viel höher liegt. Platt formuliert bedeutet dies: Wer abgestumpft ist, macht weiter. Die Sensiblen steigen aus.--87.179.15.100 14:03, 4. Feb. 2016 (CET)
@IP: Nachdem du jetzt die eine Hälfte meines Beitrags gelesen, verstanden und akzeptiert hast, kannst du das auch noch für die andere Hälfte versuchen: Die Zahl der aktiven Mitarbeiter für Dezember 2015 ist falsch, und mit dem nächsten Update der Statistik ist damit zu rechnen, dass sie deutlich nach oben korrigiert wird. Denn im Augenblick basiert die Statistik auf den Zahlen vom 26. Dezember, alles was in der knappen Woche danach passiert ist, wurde noch nicht gezählt. --Schnark 10:16, 5. Feb. 2016 (CET)
Ganz am Ende der Statistik kann ich lesen: „Erzeugt am Freitag 22 Januar 2016 00:11 aus dem SQL-Dump vom Donnerstag 31 Dezember 2015.“ Weshalb meinst du, dass sich an den 5098 Mitarbeitern für Dezember 2015 noch etwas ändern könnte? Die aktuelle Statistik basiert nach Angaben von Wikimedia bereits auf den Zahlen vom 31. Dezember, nicht mehr auf den Zahlen vom 26. Dezember. Woher nimmst du denn das Datum 26. Dezember, kannst du dafür mal einen aktuellen Link setzen? Deine Behauptung, die Statistik sei auch heute am 5. Februar noch falsch, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.--87.179.4.137 11:47, 5. Feb. 2016 (CET)
Weil die Daten von https://stats.wikimedia.org/DE/TablesWikipediaDE.htm kommen, und da am Ende zusätzlich noch steht: Dump file dewiki-20151226-stub-meta-history.xml.gz. --Schnark 09:48, 6. Feb. 2016 (CET)
Es stellt sich die Frage: Warum berichtigt Wikimedia eine angeblich falsche Zahl aus dem Monat Dezember 2015 nicht, dazu wäre bis zum 7. Februar 2016 genug Zeit gewesen. Letztlich ist der Dezemberwert aber nicht ausschlaggebend für die Analyse, denn wie immer man rechnet, kommt man zu einem sehr starken Mitarbeiterschwund. Tatsächlich hatten wir die meisten aktiven User mit mindestens 5 Beiträgen innerhalb des letzten Monats im Januar 2008 mit 9266 Mitarbeitern. Sogar im Januar 2011 hatten wir noch 8564 aktive Mitarbeiter. Im November 2006 waren es in der deutschsprachigen Wikipedia noch 8453 aktive Wikipedianer, im November 2015 waren es dagegen nur noch 5862 aktive Wikipedianer mit mindestens 5 Beiträgen innerhalb des letzten Monats. Diesem Mitarbeiterschwund, den man einfach nicht ignorieren kann, steht die Explosion der Lemmata gegenüber. Wir haben nun 1,9 Millionen Lemmata. Das sind ganz grob 1,3 Millionen mehr als im Jahr 2006. Trotzdem bin ich der Überzeugung, dass der Wikipedia die Zukunft gehört. Darin bestärkt mich auch ganz aktuell ein Interview mit dem Chef der ETH-Bibliothek Rafael Ball. Siehe dazu Michael Furger: Weg mit den Büchern!, in: NZZ vom 7.Februar 2016: „Man fürchtet, dass die Leute dümmer werden und nicht mehr lesen, wenn die Bibliothek nicht mehr da ist. Das ist kompletter Unfug. Erstens lesen die Leute heute mehr, gerade wegen des Internets. Wer das Netz nutzen will, muss lesen. Die Bibliothek ist heute also nicht der Träger der Lesekultur. Zweitens ist die Bibliothek auch nicht der Hort des Wissens. Die Bibliothek ist nur ein Hort von Büchern. […] Wissen schafft man nicht, indem man eine Million Bücher in eine Bibliothek stellt und sagt: Das ist der Wissensspeicher der Menschheit.“ Entscheidend für die Zukunft der Wikipedia wird es sein, dass möglichst viele kompetente Mitarbeiter Qualitätscontent einstellen und Wikipedia zu einem hochwertigen Wissensspeicher machen mit vielen exzellenten und lesenswerten Artikeln. Mit Aggressivität, Politisierung, Herrschsucht und Sockenpuppentheater gewinnen wir keine Qualitätsautoren.--87.179.7.201 11:51, 7. Feb. 2016 (CET)


Kerniges Statement, das die Weichen für Gegenwart und Zukunft der Wikipedia richtig stellt, Sinuhe. Die formulierten Aufgaben werden aber vom Stammpersonal nicht allein gelöst werden können. Sehr viel wird darauf ankommen, den „geschulten Blick“, der von außen auf die Wikipedia fällt, für ihre Weiterentwicklung heranzuziehen und einzubeziehen. Dafür müssen wir als Wikipedianer neben der eigenen Artikelarbeit Ressourcen schaffen bzw. freisetzen.

Schon klar, dass die klassische öffentliche Bibliothek sich auf ein durch Online-Gewohnheiten verändertes Publikum wird einstellen müssen. Dass sie mit ihrem Angebot aber bereits am Ende wäre, beobachte ich bei meinen Besuchen nicht. Als Wikipedianer habe ich in Bibliotheken und ihren Beständen immer noch den Eindruck, aus dem Vollen zu schöpfen. (Andererseits weiß ich nicht, wie weit die ETH Zürich mit der Digitalisierung ihrer Bestände bereits fortgeschritten ist, sodass der Chefbibliothekar in seinem Job möglicherweise akut vereinsamt, weil er keinerlei Exklusivangebote mehr auf Lager hat.) Gerade für uns Wikipedianer, die wir auf qualifizierten Zuwachs angewiesen sind und uns darum bemühen müssen, sind Bibliotheken die Orte schlechthin, wo wir im öffentlichen Raum auf sprachlich versierte und kultivierte Zuwanderer treffen können.
-- Barnos (Post) 13:03, 7. Feb. 2016 (CET)

Wissen schafft man nicht, indem man eine Million Bücher in eine Bibliothek stellt und sagt: Das ist der Wissensspeicher der Menschheit oder Wissen schafft man nicht, indem man zwei Million Artikel in die Wikipedia stellt und sagt: Das ist der Wissensspeicher der Menschheit. Wissen sammelt man nur und trägt es zusammen, daraus leitet sich keinerlei Anwendung ab. --Mike.Edelstein (Diskussion) 13:27, 7. Feb. 2016 (CET)
Ganz genau, und Vielwisserei führt nicht automatisch zu Bildung.--87.179.7.201 14:33, 7. Feb. 2016 (CET)
Wir haben nicht nur die Möglichkeit Wissen zu sammeln, sondern auch noch verständlich aufzubereiten. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen Wikipedia und einer Bibliothek.--Sinuhe20 (Diskussion) 17:06, 8. Feb. 2016 (CET)
Naja, das Bemühen um Verständlichkeit nehmen auch viele Buchautoren für sich in Anspruch - nicht wirklich ein Alleinstellungsmerkmal. Eher dürfte uns neben der bequemen Zugänglichkeit die Vermeidung von Redundanz auszeichnen: dass wir eben nicht 20 Werke zu einem Lemma in den Regalen haben, sondern nur einen Artikel zu einem Lemma.--87.179.18.134 17:24, 8. Feb. 2016 (CET)

Ziemlich gut zu der von ZEIT ONLINE konstatierten „destruktiven Gruppendynamik“ in der deutschsprachigen Wikipedia passt eine neue Analyse von Matthias Horx, einem der bekanntesten Zukunftsforscher Deutschlands. Horx hat sich aktuell in einem Interview mit Euro am Sonntag zur digitalen Aggressivität geäußert und vermutet eine Sehnsucht der Menschen nach digital-seelischer Balance: „Die dahinterstehende These ist, dass wir einen Zenit der digitalen Entwicklung erreicht haben. 20  Jahre nach dem Beginn des Onlinebooms entwickeln die Menschen eine massive Aversion gegen die Exzesse des digitalen Lebensstils. Cyber-Mobbing, Shitstorms, Facebook-Narzissmus - wir haben die Nase voll.“ Horx spricht von einem Trend zu einer „achtsamen und souveränen Nutzung digitaler Medien“. Es beseht also Grund zu der Hoffnung, dass auch in der deutschsprachigen Wikipedia irgendwann einmal störende Einflüsse auf den Diskurs wie zum Beispiel Aggressivität und Fäkalrhetorik neutralisiert werden.--2003:75:8F2C:C4B5:35BF:E4F2:1B64:4F1B 09:06, 9. Feb. 2016 (CET)

Oje. Herr Horx erzählt immer dasselbe. Meinethalben soll er sich Zukunftsforscher nennen, ich halte ihn eher für einen Sprechblasenproduzenten. Das ist einer von denen, die schon immer gesagt haben, dass sie damals zu denen gehört haben, die es schon immer gesagt haben. Om-Line-Trend, was für eine Wortschöpfung. Auf Herrn Horx würde ich mich lieber nicht verlassen, weder wenn es um die Vergangenheit noch wenn es um die Zukunft geht.--Mautpreller (Diskussion) 13:40, 9. Feb. 2016 (CET)
Der berühmt berüchtigte und allgegenwärtige "Pundit"!--Kmhkmh (Diskussion) 14:05, 9. Feb. 2016 (CET)
Matthias Horx als Zukunftsforscher zu bezeichnen ist mutig;-) Aber er ist nicht dumm, ich kenne ihn ein wenig, und wir könnten ihn ja mal befragen, wie er die Entwicklung von WP sieht, jenseits von Sprechblasen. Vielleicht liest er ja mit;-) Gruß, --Sti (Diskussion) 23:13, 9. Feb. 2016 (CET)
Studienabbrecher hin, Studienabbrecher her, der Mann sagt immer wieder vernünftige Dinge. Leute, lest Habermas.--87.179.26.43 10:29, 10. Feb. 2016 (CET)
Habermas – find ich gut.--Aschmidt (Diskussion) 15:32, 10. Feb. 2016 (CET)

Ich bin nicht sehr überzeugt von Horx' "Trends". Ich hab ihn mal in den 80ern erlebt, wo er auch schon mit derselben Masche gereist ist. Es ist so eine Art Provokationsmasche: Heute sagen viele ... Ich hab aber die Nase im Wind und darum sage ich Euch ... Das macht er nicht ungeschickt, aber er hat nicht mehr anzubieten als seine Behauptung, dass er die Nase im Wind hat. Und vor allem macht mir, in diesem Interview wie damals, sein Vergangenheitsbezug einen unangenehmen Eindruck. "Wir" habens doch schon vor 15 Jahren gesagt (wo eigentlich?), dass Apple mal ein "Riesending wird", mhm.--Mautpreller (Diskussion) 16:29, 10. Feb. 2016 (CET)

@Aschmidt, danke für den Link zur Habermas-Rede. Wesentlicher für die deutschsprachige Wikipedia, die mit ihren anonymen Usern ohnehin nicht über öffentliche Intellektuelle verfügt, und das vermeidbare Sinken der Titanic scheint mir die grundlegende Intuition von Habermas zu sein: „Die Intuition stammt aus dem Bereich des Umgangs mit anderen; sie zielt auf Erfahrungen einer unversehrten Intersubjektivität, fragiler als alles, was bisher die Geschichte an Kommunikationsstrukturen aus sich hervorgetrieben hat - ein Netz von intersubjektiven Beziehungen, das gleichwohl ein Verhältnis zwischen Freiheit und Abhängigkeit ermöglicht, wie man es sich immer nur unter interaktiven Modellen vorstellen kann. Es sind Vorstellungen von geglückter Interaktion, Gegenseitigkeiten und Distanz, Entfernungen und gelingender, nicht verfehlter Nähe, Verletzbarkeiten und komplementäre Behutsamkeiten - all diese Bilder von Schutz, Exponiertheit und Mitleid, von Hingabe und Widerstand steigen aus einem Erfahrungshorizont des, um es mit Brecht zu sagen, freundlichen Zusammenlebens auf. Diese Freundlichkeit schließt nicht etwa den Konflikt aus, sondern was sie meint, sind die humanen Formen, in denen man Konflikte überleben kann (Interview mit Habermas, in: Ästhetik und Kommunikation 45/46, 1981).--87.179.26.43 16:58, 10. Feb. 2016 (CET)

Durchaus richtig, aber es stimmt auch, um wieder auf Horx zurückzukommen, daß 20 Prozent in DE die Fastenzeit offline verbringen möchte. Das „Online-Fasten“ ist in der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen mit 25 Prozent besonders beliebt. Ich gehöre zur Zielgruppe und fange jetzt damit an. – Ich wünsche Euch allen eine schöne Fastenzeit. ;) --Aschmidt (Diskussion) 22:30, 10. Feb. 2016 (CET)
Die dort angesprochene bewusste Reduktion der Online-Zeiten zu Fastenzwecken sei Dir unbedingt gegönnt, Aschmidt. Unsereins ist aus der besagten Alterszielgruppe bereits herausgewachsen und sieht auch sonst keinen Grund, von der gewohnten Praxis abzuweichen: kontrollierter Einsatz je nach Bedarf und anderweitigen zeitlichen Umständen, Gelegenheiten und Notwendigkeiten.
Mit heiteren Morgengrüßen in die Runde -- Barnos (Post) 07:34, 11. Feb. 2016 (CET)

Abrufzahlen[Bearbeiten]

Hallo °, ist die Einbindung wie im Kurier beschrieben jetzt so richtig? Und wenn ja, wo finde ich jetzt die Abrufzahlen (wo ist das "Mehr"-Menü?) Danke und Gruß, -- Toni (Diskussion) 14:00, 7. Feb. 2016 (CET)

Ja, ist so richtig. Damit die Einstellung von "30 Tage" wirksam wird, müsstest Du noch die Kommentarzeichen // entfernen, sonst wird die Voreinstellung "90 Tage" verwendet. Das "Mehr"-Menü befindet sich im Vector-Skin rechts neben dem blauen Stern, mit dem Du Seiten zur Beobachtungsliste hinzufügst. --° (Gradzeichen) 14:08, 7. Feb. 2016 (CET)
Ich habe das Tool unter http://stats.grok.se/de schon lange im Verdacht, mindestens öfter mal recht seltsame Zahlen zu liefern. Wenn ich das neue Tool unter https://tools.wmflabs.org/musikanimal/pageviews nehme,habe ich zwar ne andere Oberfläche, aber ähnliche Zahlen. Wenn ich aber https://analytics.wmflabs.org/demo/pageview-api/ nehme, habe ich ganz andere, mir viel plausibler erscheinende Zahlen Zahlen. Sehr deutlich wird das, wenn man die Abrufe meiner eigenen Userseite Benutzer:Frank C. Müller betrachtet. Dass die Tools verschiedene Oberflächen bieten, verstehe ich, dass sie, wenn sie auf verschiedenen Servern laufen, auch unterschiedlich verfügbar sind, versteh ich auch, aber dass sie gänzlich verschiedene Zahlen liefern, verstehe ich nicht! Kann mir das jemand erklären? gruß, fcm. --Frank C. Müller (Diskussion) 14:36, 7. Feb. 2016 (CET)
(Quetsch) Ich glaub, ich hab das Rätsel mit den verschiedenen Zahlen zumindest teilweise gelöst! stats.grok stellt anscheinend die Abrufe aller Arten von Abrufern zusammen da, und bei pageviews kann man wählen zwischen All, User, Spider und Bot. Einzelne Tageswerte variieren dennoch. gruß, fcm. --Frank C. Müller (Diskussion) 14:18, 10. Feb. 2016 (CET)
Aha, das Tool https://analytics.wmflabs.org/demo/pageview-api/ gibts also auch noch. Nur warum sind da auch zwei Artikel ("cat" und "dog") und warum tut sich da gar nichts (auch kein Enter-Button zu sehen)? -- Toni (Diskussion) 15:39, 7. Feb. 2016 (CET)
Danke, °, für die Erklärung! Ich habe das Ganze gleich mal für diese Seite ausprobiert. Dann öffnet sich also diese Seite und lädt und lädt und es tut sich nix. Was nun? Und warum ist unter "pages" die Kurierdisk. und der Kurier, wo ich doch nur die Abrufzahlen dieser Disk. haben möchte? Bin noch etwas verwirrt :-)  Viele Grüße, -- Toni (Diskussion) 15:37, 7. Feb. 2016 (CET)
<quetsch>Ich musste bei mir den uBlock anpassen, was ich eher seltsam finde, da andere ToolsLab-Sachen bislang gefunzt hatten. Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 16:08, 7. Feb. 2016 (CET)
@Sänger: Verrätst du mir, welchen Filter man wie umstellen muss?--kopiersperre (Diskussion) 20:04, 7. Feb. 2016 (CET)
Ich habe bei mir einfach das ToolsLab (wmflabs.org) der Whitelist zugefügt. Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 20:08, 7. Feb. 2016 (CET)
Vorführeffekt: Bei mir ist die Statistik ohne Verzug angezeigt worden. Ansonsten: Ich habe das Skript so geschrieben, dass bei Diskussionsseiten die Vorderseite mit berücksichtigt wird (jedoch nicht umgekehrt; bei Vorderseiten wird die Diskussionseite nicht berücksichtigt). Du kannst aber im Tool durch Klicken auf das unscheinbare X vor dem Seitennamen die Seite aus der Anzeige herausnehmen. --° (Gradzeichen) 15:49, 7. Feb. 2016 (CET)
Ich hatte zunächst auch keine Daten, musste bei AdBlock Plus den in vielen Blockierlisten enthaltenen Filter /pageviews/* deaktivieren. Sonst kommen die Daten nicht ins Tool rein … —MisterSynergy (Diskussion) 16:15, 7. Feb. 2016 (CET)
Vielen Dank für die Info! Jetzt gehts auch bei mir. Gruß, -- Toni (Diskussion) 16:31, 7. Feb. 2016 (CET)
Wobei mir scheint, dass die Pageview Comparison auf labs die Zahlen zu dem Graf falsch angibt - immer zwei (vertikale) Striche rechts daneben. -jkb- 17:03, 7. Feb. 2016 (CET)

Super! Sehr schönes Tool. Vielen Dank dafür --Thomas W. (Diskussion) 17:08, 7. Feb. 2016 (CET)

+ 1 --Holder (Diskussion) 07:15, 8. Feb. 2016 (CET)

Schade, dass die x-Leiste nicht skaliert wird. Bei 90 Tagen wirds schon sehr unübersichtlich, bei größeren Spannen erkennt man dann gar nichts mehr. –Queryzo ?! Red-WikiPill.png Blue-WikiPill.png 11:17, 8. Feb. 2016 (CET)

"Mehr" Tab in Vektor: "Verschieben" oder Tools

Schöne Sache! --Atlasowa (Diskussion) 18:44, 8. Feb. 2016 (CET)

Hello all, sorry for the English! A few things... the tool has been moved to toollabs:pageviews. Please update your links accordingly. All you need to do is remove the /musikanimal part from the URL. For issues and feature requests, please refer to GitHub (preferred), but you can also write me at en:User talk:MusikAnimal. Rest assured i18n is coming, or at the very least we'll have better date formats soon. Thanks everyone for the feedback! MusikAnimal talk 18:28, 9. Feb. 2016 (CET)
Ich habe mein Skript entsprechend angepasst. Weitere Ergänzungen sind geplant, das dateformat die unwichtigste davon. Siehe zu den Anmerkungen von Benutzer:Queryzo und Benutzer:-jkb- auch m:special:diff/15325770. --° (Gradzeichen) 22:15, 9. Feb. 2016 (CET)
@°: Derzeit funktionierts bei mir nicht!? –Queryzo ?! Red-WikiPill.png Blue-WikiPill.png 10:46, 11. Feb. 2016 (CET)
@Queryzo: kann ich leider nicht reproduzieren, bei mir gehts. Kannst Du mir bitte weitere Infos geben? Auf welcher Seite, welche Fehlermeldung oder was passiert (nicht)? Ggf Angaben aus der Webkonsole? --° (Gradzeichen) 11:18, 11. Feb. 2016 (CET)
Hm, bei funktionierts grad gar nichts, hat also nichts mit dir zu tun. Wahrscheinlich nur ein vorübergehender Bug. –Queryzo ?! Red-WikiPill.png Blue-WikiPill.png 11:21, 11. Feb. 2016 (CET)
Ok, dann mache ich erstmal nichts weiter. Falls doch was ist, bitte pingen, ich schaue derzeit nur sporadisch auf meine Beobachtungsliste. --° (Gradzeichen) 11:31, 11. Feb. 2016 (CET)

Defekte Weblinks[Bearbeiten]

@Lantus: Kein Problem damit, dass Du den Diskuseiten-Baustein „häßlich“ nennst, die Gestaltung des Bausteins hat aber nicht die Botbetreiberin gemacht, sondern meine Wenigkeit. Faule Tomaten also bitte in meine Richtung, Benutzer:GiftBot/Benutzerin:Giftpflanze ist unschuldig.--Mabschaaf 22:02, 8. Feb. 2016 (CET)

Keine faulen Tomaten, höchstens reife Tomaten. Aber: Du verstehst mich falsch. Ich kritisiere doch garnicht die Gestaltung, im Gegenteil, ich finde die Hässlichkeit gut, weil sie unwillkürlich dazu anregt, dieses unschöne Element zu beseitigen! Also Giftpflanze: Du hast alles richtig gemacht! ※Lantus 22:08, 8. Feb. 2016 (CET)
Ja, natürlich habe ich alles richtig gemacht, mache ich doch immer. Ich hab noch nie was falsch gemacht. Zum Problem: Der Ablauf ist doch recht einfach und da kommt man doch auch selbst drauf?? (Ich muss aber sagen, dass ich aus den Hilfeseiten auch nicht schlau werden würde … Habe selten sowas benutzerunfreundliches gesehen.) – Giftpflanze 22:16, 8. Feb. 2016 (CET)
Hilfeseiten liest sowieso niemand. Wenn du dort Leichen versteckst bleiben sie ungefunden. Zur Vorlage: Vielleicht muss diese hässlich sein, damit man einen Anreiz hat, die Vorlage durch das Beseitigen des auslösenden Problems, also durch Fixen der URLs zu entfernen. Am Ende würden bei einer zu schönen Vorlage die defekten URLs nicht gefixt, nur weil sich die Benutzer am Anblick der schönen Vorlage so erfreuen... *<:oP  Frohes Schaffen — Boshomi ☕⌨☺ Defekte URLs - Hilfe gesucht  22:23, 8. Feb. 2016 (CET)
ää, mal ’ne blöde Frage: Man soll die Vorlage entfernen wenn man fertig ist? Warum sagt einem das keiner? --DaB. (Diskussion) 21:21, 9. Feb. 2016 (CET)
Hilfeseiten sprechen nicht, und lesen tut das niemand. Irgendwo ist das schon beschrieben, dass wenn alle URL im Artikel gefixt sind, dann die Vorlage auf der Diskussionsseite weg sollte. Wenn dort nur Bots editiert haben, gleich per sla. Das Aufräumen der Diskussionsseiten wird aber wahrscheinlich eine Aufgabe für Bots. Frohes Schaffen — Boshomi ☕⌨☺ Defekte URLs - Hilfe gesucht  22:07, 9. Feb. 2016 (CET)
(BK) Danke für die erste Tomate, auch die Hilfeseite stammt ja ganz wesentlich von mir ;-) Aber ernsthaft: Natürlich kann die verbessert werden. Es hat mich tatsächlich sehr erstaunt, dass Wikipedia:Defekte Weblinks und Wikipedia:Defekte Weblinks/Botmeldung seit der vieltausendfachen Verlinkung aus der Diskubox nur so wenige Änderungen erfahren haben.--Mabschaaf 22:28, 8. Feb. 2016 (CET)
Noch etwas ist unschön: Wie bei der Infobox in Jerusalem Boxing Club zu sehen, wird diese unnötig verbreitert. Gibt es dafür eine Abhilfe? ※Lantus 10:02, 10. Feb. 2016 (CET)
Ja, Auslagerung zu den Einzelnachweisen, Sieht dann etwa so aus www.example.org[#] wenn man will kann man den text auch noch durchgestrichen darstellen also etwa so www.example.org[#] oder ehemals vorne anfügen.  Frohes Schaffen — Boshomi ☕⌨☺ Defekte URLs - Hilfe gesucht  15:49, 10. Feb. 2016 (CET)

Ab 2018 voraussichtlich alle zwei Jahre keine Wikimania, sondern regionale/thematische Konferenzen[Bearbeiten]

So zumindest das Ergebnis einer Umfrage der Wikimedia Foundation:

  • Hold a Global Wikimania every two years
  • In years without Global Wikimania, increased funding and logistical support for regional/thematic conferences instead
  • Build more connections between these regional/thematic events

  • 2018 Year of no Wikimania; Increase support and connections for regional and thematic conferences
  • 2019 Wikimania under experimental rotational model, including any suggestions/revisions from Wikimanias 2016 & 2017

Grüße, —DerHexer (Disk.Bew.) 23:58, 8. Feb. 2016 (CET)

Wenn wir nicht aufpassen, kriegen wir dann aus Kostengründen nur noch alle zwei Jahre eine WikiCon genehmigt. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 21:20, 9. Feb. 2016 (CET)
Nun, die WikiCon wird vom Verein bezahlt – und der ist im Gegensatz zur WMF demokratisch organisiert. Also wenn genug Wikipedianer da Mitglied sind (*mit dem Zaunpfahl wink*) dann gibt es auch soviele WikiCons wie die Wikipedianer wünschen. --DaB. (Diskussion) 21:24, 9. Feb. 2016 (CET)
Aber auch der muß seinen Finanzbedarf der WMF gegenüber erklären und um Grants betteln. Und wenn die sagen, nur noch ein großes Regiotreffen alle zwei Jahre ist vorgesehen, dann kürzen die womöglich diese Posten in Zukunft in Wikimania-Jahren. WMDE ist alles andere als finanziell von der WMF unabhängig. Marcus Cyron Reden 21:58, 9. Feb. 2016 (CET)
(BK) Ja und nein. Für 2016 hat der Verein z.B. nur noch für Wikidata und andere Software-Sachen bei der WMF um Geld „gebettelt“; alle anderen Dinge werden Eigenfinanziert und da hat die WMF kein Mitsprache-Recht (sogar das WMF-Board hat dem FDC nochmal ganz klar mitgeteilt, dass es nur Einfluss auf die FDC-Mittel hat – und nicht auf Alle, wie das FDC behauptete).
Was allerdings richtig ist: Das FDC kann die FDC-Mittel kürzen (was es auch für 2016 wieder getan hat) – die fehlenden Mittel müssen dann kompensiert werden. WIE das passiert, können aber die Mitglieder festlegen (was ich auf der letzten MV versucht habe, aber Vorstand&Präsidium haben der MV erfolgreich weis gemacht, das WMF-Board würde den FDC-Beschluss nochmals ändern – was natürlich nicht geschah). --DaB. (Diskussion) 23:05, 9. Feb. 2016 (CET)
Da warst Du auf einer anderen MV als ich, DaB. Mir als Mitglied wurde gar nichts weis gemacht, ich habe mir die Argumente des Vorstands angehört (der übrigens auch nicht gesagt hat, das Board werde die FDC-Entscheidung noch ändern), und ich habe mir Deine Argumente angehört. Und dann habe ich mich (wie die überwiegende Mehrheit der Anwesenden) gegen Deinen Antrag entschieden. Das nur zur Klarstellung.--schreibvieh muuuhhhh 09:55, 10. Feb. 2016 (CET)
Und, nur so am Rande: Bisher wurden, soweit ich weiss, alle Wikicons vom Verein unterstützt, die die Community haben wollte. --schreibvieh muuuhhhh 09:56, 10. Feb. 2016 (CET)
ää, natürlich hat der Vorstand gesagt, dass er davon ausgeht, dass das Board die Entscheidung noch ändert und das deshalb mein Antrag voreilig sei; zwar wußte jeder, der nicht gerade erst seit gestern dabei ist, dass das sehr unwahrscheinlich sei (ich brachte den Vergleich mit dem Bundespräsidenten der ein Gesetz nicht unterschreibt), aber trotzdem wurde auf der MV steif und fest behauptet, dass da noch gar nichts in Stein gemeißelt sei. Der Vorstand ging sogar soweit zu behaupten, dass wenn mein Antrag angenommen würde, dies die FDC-Entscheidung bestätigen würde(!).
Das der Verein bis jetzt alle WikiCons bezahlt hat, bestreite ich nicht (wobei Präsidium&Vorstand AFAIK noch nicht gesagt haben, wo sie die 300.000€ einsparen wollen…). Matthiasb hatte nur die Befürchtung geäußert, dass dies sich ändern könnte, woraufhin ich darauf hinwies, dass dies die Wikipedianer selbst in der Hand haben. --DaB. (Diskussion) 00:27, 11. Feb. 2016 (CET)
Meine Gebete an den hl. Hubert wurden erhört. Warum aber erst ab 2018? Und warum nicht alle vier Jahre? --Hubertl (Diskussion) 22:58, 9. Feb. 2016 (CET)
weil das keine weltmeisterschaft ist? sondern die wikimania derzeit eher noch regionalliga, bestenfalls? --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 23:02, 9. Feb. 2016 (CET)
Seit wann betest du, Hubertl zum Heiligen der Jäger? Um was zu ändern, muss man nicht zur Foundation schauen, sondern im Chapter WMDE - im Verein - etwas ändern. Das geht durch Mitglied werden, Anträge stellen, die richtigen Leute wählen, selbst Posten übernehmen, die Gelder für die Dinge ausgeben, die die Mitglieder und die Community mehrheitlich wollen, usw. Man muss doch nicht Wikidata in Deutschland entwickeln, das könnten sie doch in Kalifornien auch und vielleicht besser tun. Es wäre ihre ureigenste Aufgabe. In my humble opinion! Für unsere Aufgaben in Deutschland könnten wir die Mittel selbst aufbringen! --Didi43 (Diskussion) 23:20, 9. Feb. 2016 (CET)
Man muss doch nicht Wikidata in Deutschland entwickeln, das könnten sie doch in Kalifornien auch und vielleicht besser tun. - der war gut. Marcus Cyron Reden 08:43, 11. Feb. 2016 (CET)

Schweizer Bundesbehörden und Wikipedia[Bearbeiten]

Bei meiner Morgenlektüre bin ich auf diese Artikelserie der Nordwestschweiz gestossen: Wikipedia: Umschreiben, löschen, manipulieren – die Schönfärberei der Bundesbeamten. Auf dem ersten Blick scheinen die Artikel gut recherchiert zu sein. Leider habe ich jetzt keine Zeit, die Infos in einen Kurier-Artikel zusammenzufassen, aber vielleicht hat ja jemand anders Lust, sich mit dem Manipulationsversuchen auseinanderzusetzen. --Andibrunt 08:07, 9. Feb. 2016 (CET)

Wollte grad dasselbe anregen, der Tages-Anzeiger hat auch was dazu geschrieben: Bundesbeamte änderten 5500 Wikipedia-Artikel. 81.7.255.47 09:29, 9. Feb. 2016 (CET)

Vielleicht sollte man das nicht ohne diesen Beitrag zu lesen angehen. Marcus Cyron Reden 22:22, 9. Feb. 2016 (CET)

Das Beispiel Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen ist auch Nonsense. Die entsprechende Textstelle stammt von einem angemeldeten Benutzer und nicht von einer IP. --Leyo 23:17, 9. Feb. 2016 (CET)
Gilt Die Gegendarstellung auch für diesen Beitrag der Aargauer Zeitung? [1] Vielleicht wurde Herr Rieser einfach nicht stark genug gefeiert? --178.39.157.220 08:03, 10. Feb. 2016 (CET)
Das Beispiel Bertrand Meyer ist nicht wirklich gut gewählt: Ende 2005 gab es noch keine gesichteten Versionen. Heute wäre solcher Vandalismus für Leser wohl gar nie sichtbar geworden.
Zum obigen Artikel ist noch anzumerken, dass die Sperren nicht wegen „Schönfärberei“ verhängt wurden. Für die letzte Sperre war dieser Vandalismus verantwortlich. --Leyo 10:06, 10. Feb. 2016 (CET)
Heise ist auch darauf gesprungen. Dort ist im Titel gar von Manipulation die Rede. --Gestrandete 55-cm-Geschirrspülmaschine (Diskussion) 11:24, 10. Feb. 2016 (CET)
"Vielleicht wurde Herr Rieser einfach nicht stark genug gefeiert?" - Was ist denn das für eine seltsame Frage? --Micha 11:56, 10. Feb. 2016 (CET)

Wäre das nicht eine Aufgabe für die WMCH unsere Sicht auf die Dinge darzulegen? Immerhin haben wir ein Interesse daran, dass gute edits auch in Zukunft von dieser Sammel-IP kommen? --Goldzahn (Diskussion) 11:28, 10. Feb. 2016 (CET)

Hallo Micha! Schöner Artikel! Interessantes und übersichtliches Thema, anscheinend gut recherchiert und vor allem verständlich dargestellt! gruß, fcm. --Frank C. Müller (Diskussion) 12:52, 10. Feb. 2016 (CET)
+1. Erschreckend ist auch, dass etliche andere Medien den von Fehler strotzenden Artikel übernehmen. Die Leser springen natürlich unkritisch auf und betreiben «Beamtenbashing». Meine Richtigstellung wurde in den Kommentaren zum 20min-Artikel scheinbar zensiert. Im zweiten Versuch klappte es nun (als «Wikipedianer»). --Leyo 15:01, 10. Feb. 2016 (CET)
Die Vorwürfe haben keine Substanz. Es wird zwar nun medial wiederholt, wie irgendwelche Nachbeben, aber dann geht die Sache im Fluss der Meldungen unter. Weil es substanzlos ist, hat es außer der Verunsicherung einiger zusätzlicher Leser, die selbst nicht fähig sind, sich ein einigermaßen objektives Urteil zu bilden, nichts Bleibendes. Für WMCH und andere kann es insofern ein Lehrstück sein, dass man von den Vertretern von einigen Medien keine Interviewanfragen mehr beantwortet. Es ist höchst müssig wenn Vertreter von WMCH oder irgendwelche zitierte Administratoren dann wie Feigenblättchen für eine doch von vorneherein tendenziös negative Berichterstattung verwendet werden, die durch ihre Skandalisierung nur die Besucherzahlen auf ihre Webseiten erhöhen soll. --Micha 15:30, 10. Feb. 2016 (CET)
Man müsste darauf bestehen, den ganzen Artikel zum Gegenlesen zu erhalten. --Leyo 15:49, 10. Feb. 2016 (CET)
Da müsste sonst Pakeha Auskunft geben, wie das bei ihm abgelaufen ist. Mich hat der Redaktor vorgestern angerufen und um ein Interview gefragt, da ich ja "Wikipedia-Administrator" und "Aargauer" sei. Dass da vorher ein Bundesangestellten-Bashing und eine Aufblähung für eine "grosse Sache" kommt, war mir nicht bewusst. Der Redaktor hat dann ja auch gewisse Dinge meiner gestrigen spontanen Gegendarstellung aufgegriffen und hat mir meine Zitate gestern Abend auch zum Gegenlesen gegeben. Das Problem liegt aber bei diesem "Journalisten"-Praktikanten vom Vortag, der nun gedacht hat, er könne nun eine grosse Sache rausbringen und eine "Bombe" platzen lassen. Er war meines Wissens mit Pakeha in Kontakt und hat dort nur Allgemeinplätze eingeholt. Pakeha vermutete ebenso, dass da was aufgebauscht werden soll. - Ich habe übrigens mal einen Bericht eines Journalisten versenkt, der mich damals als "Wikipedian in Residence" in der UB Basel interviewt hat, seinen Bericht aber nur über die Unzulänglichkeiten der Wikipedia handeln sollte und nicht etwa von der Zusammenarbeit UB Basel und Wikipedia. Ich merkte das auch schon während des Interviews und habe aber dann seinen Entwurf mit vielen Kommentaren und Korrekturen versehen. Der Bericht ist dann nie erschienen. - Man merkt eigentlich vorher, ob ein Journalist gerne recherchieren will und seine Fragen wirklich dazu dienen, etwas zu verstehen oder ob es nur darum geht, eine vorgefasste "Story" noch irgendwie mit "Fakten" anzureichern. Auf alle Fälle: Guter Journalismus sieht anders aus und er ist eben im Internetzeitalter, wo Meldungen einen gewissen Entertainmentcharakter für viele Likes haben müssen, damit die Online-Zeitungen im Markt überleben, leider selten geworden. --Micha 16:12, 10. Feb. 2016 (CET)
+1 Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast da rein zu knien und die Fakten aus dem Mist zu graben! --Horgner (Diskussion) 16:25, 10. Feb. 2016 (CET)
+1. Die beiden AZ-Journalisten, von denen hier offenbar die Rede ist, sind beide Stagiaires: der eine im Bundeshaus, der andere in Aarau - also nicht Redaktoren. --Pakeha (Diskussion) 16:39, 10. Feb. 2016 (CET)
+1 Danke Micha nur mit solchen gut recherschierent und ausführlichen Antworten sind solchen Sensationsjurnalsiten das Wasser abzugraben. Leider krigen die fundirte Gendastellung in der Regl nie die Aufmerksamkeit die sie benötigen. PS: Die statischen IP's meines Abeitgeber ist auch sehr oft gesperrt. Haben wir (alle die jemals mit einer iP was in der Wikipeda begetragen haben) jetzt auch alle je bearbeitenen Artikel geschöhnt? Dabei sind auch da die Sperren eher wegen dem ausgesprochen, was man sich auch von Schul-IP's gewöhnt ist. Kurzm wegen Sachen die unter Kategorie Vandalismus fallen, und nicht wegen POV usw.. --Bobo11 (Diskussion) 17:20, 10. Feb. 2016 (CET)

Ach, was die Journalisten mal wieder für einen Blödsinn zusammenschreiben - schulterzuck ... --Holder (Diskussion) 19:28, 10. Feb. 2016 (CET)

Interessant daran ist ja auch, dass die Wikipedia in der Aussenwahrnehmung mittlerweile offenbar sowas wie eine "Autorität" geworden ist, so dass es die reinste Sensation zu sein scheint, wenn man zur erstaunlichen Erkenntnis kommt, sie sei nicht "für bare Münze" zu nehmen. Dabei ist das doch eigentlich nur, was wir hier schon immer gesagt haben - die Wikipedia will gar keine Autorität sein, sie will nur bekanntes Wissen darstellen, über die Belege nachprüfbar. Was nicht nachprüfbar ist, kann rausgeworfen werden. Gestumblindi 20:41, 10. Feb. 2016 (CET)

Ganz recht, Gestumblindi: Nicht letzte Wahrheiten werden in der Wikipedia präsentiert, sondern vorläufige Informationsangebote nach Qualitätsstandards, die von den jeweiligen Artikelbearbeitern und vom Zeitpunkt der letzten gründlichen Durchsicht und Überarbeitung abhängen. Die Verbesserung der Wikipedia im Einzelnen und im Ganzen ist eine andauernde gemeinnützige Aufgabe für alle, die dazu Förderliches beitragen können...
-- Barnos (Post) 07:53, 11. Feb. 2016 (CET)
Natürlich ist Wikipedia eine Autorität geworden und zwar nur alleine durch ihre Aufrufzahl und dass der Wikipedia-Eintrag bei einer Google-Suche zu oberst kommt. Viele Personen orientieren sich bei einem Thema heute in der Wikipedia, was denn da steht. Das tue ich doch auch. Wenn ich bsp. eine beliebige Person (Schauspieler, Autor, Politiker, etc.) oder Unternehmen recherchiere, gucke ich doch immer auch, was in der Wikipedia steht. Mal steht viel, mal wenig, mal besser, mal schlechter. Trotzdem guck ich da sicher rein. Das tun viele andere ebenso und deshalb ist auch auf einmal für Dargestellte wichtig, was denn da überhaupt drin steht. Das gibt völlig unabhängig, ob man selbst Wikipedia gut oder schlecht findet, häufig den ersten Eindruck über die eigene Person oder Unternehmung in einem weiter Nutzerkreis. - Aber im Gegensatz zu diesem aargauischen Revolverblatt und anderen jornalistischen Medien ist die Wikipedia als spendenfinanziertes Freiwiligenprojekt so unangenehm unabhängig weil sie für ihre Existenz nicht direkt auf Leserschaft angewiesen ist. Ich schreib ja persönlich nicht über Themen, die möglichst eine hohe Leserschaft bringen sondern solche die mich persönlich interessieren. Ebenso hab ich ja keinen Lohn dafür, sondern es ist bloss Hobby. Also bsp. wieviele Personen tatsächlich meine Artikel über Stabkirchen lesen, ist mir doch wirklich schnuppe. Ist ja ohnehin kein Thema, für das sich viele interessieren. Wir als Plattform sind da zu einem guten Teil unempfindlich gegenüber der Sicht von aussen und das ist evtl. aus Journalistensicht unfair, dass wir vielleicht gerade deshalb so gross und für den ersten Eindruck über eine Sache relevant geworden sind. - Deshalb: Die Medien können Wikipedia so lange schlecht schreiben, wie sie wollen, das ist nämlich solange egal, solange es den Autoren hier egal ist. Und mir ist es egal, denn ich schreib nicht mehr oder weniger Artikel nur wegen solcher Berichterstattung. --Micha 08:03, 11. Feb. 2016 (CET)
Meine Eindrücke von der Medienberichterstattung über die Wikipedia sind stark variierend – gleichgültig sind sie mir nicht. Denn selbstverständlich beeinflussen die Medien auch das Image und die Attraktivität der Wikipedia sowohl hinsichtlich der Publikumsnutzung als auch im Hinblick auf die Bereitschaft zur Mitarbeit. Wikipedianer, die zu Berichtszwecken interviewt werden, sollten in der Tat darauf bestehen, ihre Aussagen vor der Publikation im jeweiligen Medium noch einmal vorgelegt zu bekommen, um sie ggf. richtigzustellen bzw. zu autorisieren. Damit lassen sich die gröbsten Klopse vermutlich vermeiden – ganz normaler journalistischer Alltag und die beste Grundlage für Gegendarstellungsansprüche.
-- Barnos (Post) 08:47, 11. Feb. 2016 (CET)
"Denn selbstverständlich beeinflussen die Medien auch das Image und die Attraktivität der Wikipedia sowohl hinsichtlich der Publikumsnutzung als auch im Hinblick auf die Bereitschaft zur Mitarbeit." - Ja, natürlich tun sie das. Sicher kurzfristig. Allerdings glaube ich, dass die konkreten Inhalte langfristig immer noch viel entscheidender sind, als was darüber journalistisch geschrieben wird. "Wikipedianer, (...) sollten in der Tat darauf bestehen, ihre Aussagen vor der Publikation im jeweiligen Medium noch einmal vorgelegt zu bekommen". Auch das wäre eigentlich selbstverständlich. Vor allem wenn man namentlich auftaucht, sollte mal geschaut werden, was denn da überhaupt geschrieben wird. Immerhin wird man da als Experte oder Insider zitiert und dann sollte die Aussage eines Berichts insgesamt nicht verfälschend sein. Aber jeder, der sich als Wikipedianer fühlt, auch wenn er zweimal ein Komma geändert hat, kann natürlich Auskunft geben. Und Journalisten finden immer einen Weg, eine Story zu pushen, wenn sie das wollen. Man sollte sich da nicht zuviel vormachen, dazu sind Medien schlicht zu mächtig. Und wenn es ein Medium mit dem Pressecodex insbesondere Punkt 2 und 3 nun insgesamt nicht so ernst nimmt, kann man auch wenig gegensteuern und sollte schlicht in Zukunft die Auskunft verweigern. --Micha 09:43, 11. Feb. 2016 (CET)

Achtung Sarkasmus. Was Putin kann, können die Schweizer auch: Dreiste Staatspropaganda im Internet... ABER: Auch ETH-Mitarbeiter sind vom Bund angestellt, sollen die nichts mehr in der Wikipedia beitragen? Ok, die meisten werden eine andere IP haben, aber trotzdem. UND: An einigen Militärstandorten können die wehrpflichtigen Reservisten in ihrer Freizeit einen vom Bund betriebenen Internetzugang nutzen. Das sind dann nicht Bundesangestellte, haben aber auch diese IP-Adresse. Die meisten Fehler, die die Bundesverwaltung in ihren Texten macht, sind ohnehin auf admin.ch und nicht auf wikipedia.org zu bewundern. Bitte weitergehen, es gibt hier nichts zu sehen. --62.202.182.200 11:48, 13. Feb. 2016 (CET)

Knowledge Engine, Knight Foundation, Doc James Board-Rauswurf update[Bearbeiten]

Interessante Neuigkeiten:


Toller Fund! In der zweiten Datei ist zu lesen, dass das ganze mindestens 2,5 mio Dollar kostet. Schlimm finde ich, dass überhaupt nicht klar ist um welche Daten es da gehen soll. Open data ist ja schön und gut, aber das funktioniert doch nicht im Stil einer Suchmaschine. Will irgendwer z.B. Informationen wann die nächste Bahn kommt per Wikipedia Suchbox erfahren? Welche Art Daten würden so nachgefragt werden? Und wie passt das zusammen mit der Suche nach unseren Artikeln / Daten / Bildern / etc. ? Imho hätte man das bevor so etwas angegangen wird öffentlich diskutieren müssen. --Goldzahn (Diskussion) 07:40, 12. Feb. 2016 (CET)

Ich erlaube mir dann mal eine Bemerkung zum ersten Teil der „Interessanten Neuigkeiten“: Tja, ganz ehrlich – diese Doc-James-Geschichte muss man auch erst mal glauben. Ich finde es bemerkenswert, dass sich hinter James’ Version gefühlt beinahe die ganze Community versammelt zu haben scheint, wo sonst doch von den eifrigen Wikimedia-Kritikern wirklich kein Stein auf dem anderen gelassen wird, wenn es wieder irgendwo einen „Vorfall“ zu untersuchen gibt. Also, hier mal eben ein kleiner Ausschnitt aus der Chronologie der Ereignisse:
  • Am 18. Dezember 2015 schreibt James, wie sich dann Wochen später herausstellen sollte, an seine Board-Kollegen eine Entschuldigungs-Mail. In dieser entschuldigt er sich für irgendetwas Ungenanntes; jedenfalls übernimmt er dafür „einen großen Teil der Verantwortung“, gibt zu, seine Handlungen hätten „fehlende Erfahrung“ gezeigt, er habe etwas außerhalb der etablierten Prozesse („out of process“) getan, er habe „nicht in ausreichendem Maße kommuniziert“ und Ratschläge anderer „zum Teil ignoriert“. Er entschuldigt sich sodann für seinen „arroganten Einstieg als Board-Mitglied und die daraus resultierenden Unannehmlichkeiten (‚disruption‘)“; zudem habe er „ernsthaft erwogen“, von seinem Amt zurückzutreten, bittet das Board aber nun stattdessen um eine „zweite Chance“.
  • Am 29. Dezember 2015 wird James aus dem Board entlassen.
Daran schließt sich eine, wie ich finde, reichlich groteske Diskussion an. James suggeriert in seiner Mail vom 29. Dezember an wikimedia-l erst mal, das sei völlig grundlos erfolgt („Meine Board-Kollegen benötigen keinen weiteren Grund als einen Mangel an Vertrauen in mich, um meine Entlassung zu rechtfertigen. Unsere Satzung erfordert keine darüber hinausgehende Begründung“). Nun gehen, natürlich, die Spekulationen über das böse Board los. James lässt das ein paar Tage laufen, am 2. Januar berichtet er, er sei beschuldigt worden, bei Mitarbeitern unrealistische Erwartungen über Entscheidungen des Boards geweckt zu haben; interne Informationen des Boards nach außen getragen zu haben; und die Information über seine Entlassung aus dem Board frühzeitig öffentlich gemacht zu haben – alle drei angeblichen Anschuldigungen weist er selbstverständlich zurück.
Am 6. Januar beginnt die wikimedia-l-Community, über die projektspezifische Spende der Knights Foundation zu spekulieren und die mangelnde Transparenz zu beklagen. Schwupps ist auch James mit neuen Informationen da: Am 6. Januar setzt er eine eigene „FAQ“-Seite auf, auf der er zunächst wiederholt, das Board habe ihm neben mangelndem Vertrauen keinen bestimmten Grund für die Entlassung genannt. Passenderweise weist er nun aber zusätzlich darauf hin, dass sich „die Mehrheit im Board“ mit ihm „uneins war über den Grad des Einbezugs der Community und der Transparenz, die die Communitys bei der Planung der langfristigen Strategie der Wikimedia Foundation verdient haben“; er selbst sei dabei „der Meinung gewesen, dass unsere Communitys größere Transparenz und Einbezug verdienen“. Auf der Diskussionsseite von Jimmy Wales weiß er nun urplötzlich sogar, dass seine Entlassung „zum Teil damit zu tun hatte“, dass er „eine öffentliche Diskussion über unsere langfristige Strategie führen wollte“ ([2]). Das hat den zu erwartenden Effekt – gleich mehrere Kommentatoren freuen sich in den Folgetagen, jetzt setze sich das Puzzle endlich weiter zusammen (und, man möchte ergänzen: ziehe sich die Schlinge um das Board zusammen).
Board-Mitglied Denny Vrandecic schreibt am 7. Januar erstmals davon, er habe für die Entlassung von James gestimmt, weil dieser „außerhalb der etablierten Prozesse (‚out of process‘) gehandelt“ habe, Ratschläge anderer „igoriert“ und „Unannehmlichkeiten (‚disruption‘) verursacht“ habe. Dies weist James mit Mail vom 8. Januar alles stante pede zurück. (Erstaunlicherweise, möchte man meinen, hat er sich doch, wie sich noch herausstellen sollte, wortgleich für genau diese Vorgänge am 18. Dezember entschuldigt.) Denny erinnert ihn mit Investigativrhetorik („… und nun verteidigst du diese Vorgänge wieder? […] Bitte sag mir, dass du [erg.: die Entschuldigung] damals ernst gemeint hast“) an seine Entschuldigung vom 18. Dezember, was dazu führt, dass uns James nun, am 9. Januar, fast zwei Wochen nach seiner Entlassung aus dem Board, kommentarlos den Inhalt seiner Entschuldigungsmail an das Board mitteilt.
Ich weiß nicht, ob James zu Recht aus dem Board entlassen wurde oder nicht. Ich werde es vermutlich auch nie herausfinden. Aber ich fühle mich als Community-Mitglied von James ziemlich veräppelt. Wie kann man denn noch am 18. Dezember selbst schreiben, dass man alle möglichen Fehler gemacht hat und sogar selbst einen Rücktritt erwogen hat, und dann, wenn das Board einen eineinhalb Wochen später herauswirft, plötzlich keine Ahnung mehr haben, was eigentlich vorgefallen ist? Wenn ich mich bei jemandem entschuldige und um eine zweite Chance bitte, dann weiß ich, dass ich etwas verbockt habe, und natürlich weiß ich auch, was. Und wenn man mich eineinhalb Wochen später rauswirft, dann kann ich mir schon ganz gut denken, was dazu geführt haben wird. Der Community zwei Wochen lang vorzugaukeln, dass man quasi aus heiterem Himmel aus fadenscheinigen Gründen aus dem Board geworfen wurde, ist das Gegenteil von der tollen Transparenz, für die James so sehr eingestanden haben will.
Die Diskussion um die Board-Minutes zur Knights-Spende ist ja auch so eine Ungereimtheit für sich. Zuerst soll ein Transparenz-Zerwürfnis über diesen Beschluss konstruiert werden, aber der Vorstoß für den Board-Beschluss kam von James selbst. Gefragt danach, bleibt er ganz im Vagen und deutet auf entsprechenden Zuruf an, er sei unter Druck gesetzt worden, woraufhin er sogar vorschlägt, in Zukunft Videoaufzeichnungen(!) der Sitzungen anzufertigen. Ich finde das abenteuerlich. Wie soll der Druck, der dazu geführt haben soll, eigentlich ausgesehen haben? Wie soll man sich denn in einem Non-Profit-Board ohne Bezahlung soweit unter Druck setzen lassen, dass man nicht nur für etwas stimmt, das einem so sehr widerstrebt, sondern gleich auch noch den Vorstoß zur Verabschiedung vorbringt? Dass man sich für etwas entschuldigt, hinter dem man steht? Dass man um Entschuldigung und eine zweite Chance zur Weiterarbeit bittet, obwohl man bei der Sitzung zur Knights-Spende doch so gegängelt worden sein soll? Ich bleibe dabei: Das muss man alles erst mal glauben. (Bonusfrage, wenn es stimmen würde: Will ich jemanden im Board sitzen haben, der das mit sich machen lässt?) — Pajz (Kontakt) 13:22, 12. Feb. 2016 (CET) (N.B.: Ich hätte das auf sich beruhen lassen, aber James lässt es ja nicht auf sich beruhen, sondern füttert, so mein Eindruck, die Welt in den letzten Wochen mit immer neuen Häppchen, die ihn ganz transparent und das Board ganz böse erscheinen lassen, zuletzt mal wieder ganz prominent in der Signpost unter dem Deckmäntelchen einer Transparenz-Diskussion über die Knights-Spende; davor wurde die Veröffentlichung der dort enthaltenen E-Mail bereits auf wikimedia-l (in einem neuen Thread, nicht dass es noch übersehen wird …) groß angekündigt. Das Ganze finde ich allmählich aus den genannten Gründen recht anstrengend. Das selektive Veröffentlichen von vermeintlich einen selbst entlastenden Fakten und Dokumenten hat jedenfalls denkbar wenig mit Transparenz zu tun.)
Ich denke, da sind zwei unterschiedliche Dinge zu beurteilen. Das Eine ist eine Frage der Etikette das Andere ist die Sache um die es geht. In der Entschuldigung ging es um die Frage der Etikette, in der Sache selbst machte Doc James bisher keinen Rückzieher.  Frohes Schaffen — Boshomi ☕⌨☺ Defekte URLs - Hilfe gesucht  19:29, 13. Feb. 2016 (CET)
Das kann man so sehen, aber ohne diese Ereignisse wäre wmf:File:Knowledge engine grant agreement.pdf auch heute noch unter Verschluss. Es hieß zunächst nämlich, dass dieses Dokument aus Rücksicht auf den Geldgeber (Knight Foundation) nicht veröffentlicht werden könnte. Erst, als der klar gemacht hat, dass er keinerlei Probleme mit Transparenz hat und es voll und ganz dem Geldempfänger überlässt, welche Korrespondenz veröffentlicht wird, erschien das Dokument dann. Andreas JN466 16:05, 12. Feb. 2016 (CET)
  • Die 2,5 Mio. sind nur die Kosten für das erste Jahr. Das in dem Grant Agreement skizzierte Projekt hat ja vier Etappen zu je 1,5 Jahren, mit dem Ziel, die „erste transparente Suchmaschine des Internets“ zu bauen. Das ist für die meisten Ehrenamtlichen wohl etwas überraschend. Auch bei WMF selbst hängt der Haussegen schief: nach Luis Villa haben in den letzten zwei Tagen Anna Koval und Siko Bouterse gekündigt. Es gibt zu diesem Thema lesenswerte Diskussionen in der „Wikipedia Weekly“-Gruppe auf Facebook (auch mit Beteiligung einiger Board-Mitglieder und WMF-Angestellter): [3] Das klingt zwar jetzt irgendwie doof, Leute nach Facebook zu schicken, aber die Diskussionen dort sind momentan faktisch aufschlussreicher als das, was anderswo zu lesen ist. -Andreas JN466 15:57, 12. Feb. 2016 (CET)
    • Ich habe mit Interesse beobachtet, dass sehr viele WMF-Mitarbeiter bei der Strategiebefragung mitgemacht haben. Anfangs dachte ich, dass so nur eine müde Beteiligung aufgehübscht werden sollte. Vielleicht war das auch der ursprüngliche Plan der WMF-Führung, aber ich glaube das ging dann darüber hinaus und hat sich verselbständigt. Es kommt überall zu Diskussionen darüber wie es mit WMF weiter gehen soll, die Frage ist nur ob die Chefs bei WMF das "abtropfen" lassen oder aufgreifen. Ich meine letztlich sind auch zehn Mio für WMF keine Peanuts, die man einfach mal so raus haut. Ansonsten scheint mir diese Befragung keine echte Befragung über eine Strategie zu sein. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob es überhaupt Erfahrungen gibt, wie so etwas bei einer Community / WMF aussehen könnte. Schließlich kaufen wir keine Unternehmen auf, es gibt keine Wettbewerber und die Mehrzahl der Mitarbeiter sind unbezahlte Freiwillige. Ich selber hatte dort die Kommunikation als zentrales Element einer Strategie hervorgehoben und die drei abgefragten Themenschwerpunkte als darunter liegend eingeordnet, wobei die jeweiligen Vorschläge meiner Meinung nach eher unbestimmt waren. Vielleicht geht es aber nicht anders wenn Leute, die keine Ahnung von Meta-WMThemen haben befragt werden. --Goldzahn (Diskussion) 19:06, 12. Feb. 2016 (CET)
Facebook? Das ist für mich irgendwie bezeichnend. Eigentlich ist die Wikipedia, sind die Wikimedia-Projekte doch ein Gegenentwurf zur Welt von Facebook und Co., deren Geschäftsmodell darauf beruht, Geld mit den Daten ihrer Nutzer zu machen. Uns hingegen könnten die Nutzerdaten egaler nicht sein - oder so sollte es jedenfalls sein. Wikimedia lebt von Spenden, nicht vom Auswerten/Kommerzialisieren von Nutzerdaten. Dass mit der Wikipedia eine der beliebtesten Websites werbefrei ist und von Spendeneinnahmen lebt, ist grossartig und ein Hoffnungsschimmer in einer ansonsten durchkommerzialisierten Welt der Top-Websites. Nicht nur jeder engagierte Wikipedianer, sondern auch Vertreter der dahinterstehenden Organisation, sollten sich dabei aber auch ganz klar von der Facebook-Welt fernhalten. Ein Wikipedianer sollte niemals ein Konto bei Facebook haben, und wer als WMF-Vertreter meint, es sei akzeptabel, dort Diskussionen zu führen, hat offenbar keine Vorstellung von den Idealen hinter den WMF-Projekten. Jede Form von Kontakt mit Facebook oder der Nutzung von Facebook-Angeboten ist energisch abzulehnen. Gestumblindi 19:04, 13. Feb. 2016 (CET)

Danke[Bearbeiten]

Sind den auch ORTS-Zuschriften unter freier Lizenz oder wurde der Schreiber vorher um Erlaubnis gefragt (wozu es dann ja auch ein ORTS-Ticket geben müsste)?--JTCEPB (Diskussion) 15:17, 13. Feb. 2016 (CET)

Ich habe mich beim Lesen des Postings gerade gefragt, wie lange es dauern wird, bis hier jemand etwas schreibt, was ihm daran nicht passt. Ging aber schnell. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 15:22, 13. Feb. 2016 (CET)
Ich setze auf konkludente Zustimmung wegen der Adressierung an die Wikipedia-Autorenschaft (Prinzip Leserbrief). Wenn das zu leichtfertig ist, muss es jemand löschen. Superbass (Diskussion) 15:30, 13. Feb. 2016 (CET)
Ließt sich nicht so, als sei es dem freundlichen Dankenden bewusst, dass die allermeisten der hier Inhalte Beitragenden von den Spenden kaum etwas haben... Seine Schuld ist das eher nicht. Bedauerlich. Trotzdem ganz nett. - Okin (Diskussion) 16:52, 13. Feb. 2016 (CET)
*fassunglos* --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 16:57, 13. Feb. 2016 (CET)
Worüber? - Okin (Diskussion) 17:16, 13. Feb. 2016 (CET)
Wie Leute in der WP es immer wieder schaffen, bei einer erfreulichen Sache die vermeintlichen Haare in der Suppe zu finden. DAS macht mich fassungslos. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 17:37, 13. Feb. 2016 (CET)
Das ist der Volkssport der Deutschen. ;-) --Sinuhe20 (Diskussion) 18:02, 13. Feb. 2016 (CET)
Die Art und Weise, wie WMDE einerseits um Spenden wirbt und was dann andererseits damit gemacht wird, nämlich zuerst ein Apparat [4], dessen nicht gerade allerletzte Aufgabe das Akquirieren neuer Spenden ist [5], finanziert, ist für mich mehr als ein Haar in der Suppe. Und wenn dann ein auf eine sicher nicht üppige Rente angewiesener Leser etwas Geld spendet und dabei wohl (auf Grund der Suggestionen in den Spendenaufrufen der letzten Jahre) glaubt (glauben muß?), es käme dem Gros der Beitragenden zugute, dann macht mich das sogar etwas traurig. Dennoch freue ich mich über den an alle hier Mitwirkenden gerichteten Dank dieses Lesers. - Okin (Diskussion) 18:12, 13. Feb. 2016 (CET)
(nach BK)
@Okin: Ich finde, Deine Einlassungen gehen am eigentlichen Thema vorbei. Und es hindert Dich niemand daran, die Idee zu einem Projekt zu entwickeln und dafür bei WMDE Gelder zu beantragen. Aber das hat alles nicht damit zu tun, dass wir den Dank von jemandem erhalten haben, für den genau für das hier veranstalten. Darüber sollte man sich freuen und das nicht zum Anlass nehmen, schlechte Laune zu verbreiten. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 19:01, 13. Feb. 2016 (CET)
Ist ja gut, Nicola, ich geb Dir sogar recht, dass das etwas am Thema vorbei ist... Vielleicht sollte das lieber anderswo besprochen werden. Inhaltlich stehe ich nichtsdestotrotz zu meinem oben gesagten. Übrigens habe ich keine Ahnung, wovon Du oder andere mir nur virtuell bekannte Personen schlechte Laune bekommen und was das mit meinen beiden bisherigen Beiträgen hier zu tun haben könnte. Dass ich das Danke des Lesers ebenfalls erfreulich finde, schrieb ich ja bereits. - Okin (Diskussion) 19:40, 13. Feb. 2016 (CET)

i Info: Ich habe zwecks Übersicht und Nachvollziehbarkeit die beiden vorstehenden Beiträge umsortiert und für das andere Thema den Unterabschntt "Rückantwort" erstellt. Hoffe, das geht in Ordnung. --Martina Disk. 19:43, 13. Feb. 2016 (CET)

Rückantwort?[Bearbeiten]

Vielen Dank fürs Übermitteln, Superbass! Wir sollten ihm antworten, dass wir uns über den Dank sehr freuen. Für Menschen wie diesen Leser schreben wir hier. Von wegen "kostenloser Zugang zu Wissen", erinnert ihr euch? Ich würde egrne auch antworten, dass diese Worte für uns - für mich jedenfalls - so viel wertvoller sind als eine Spende an Wikimedia. --Martina Disk. 18:56, 13. Feb. 2016 (CET)

  • +1, ack zu Martina. -jkb- 18:59, 13. Feb. 2016 (CET)
    • Wenn -jkb- Martina zustimmt, muß ich das auch tun! Vielen Dank auch an Supi! Das war mal ein Kurier-Artikel, den zu lesen Freude gemacht hat. --Elop 21:29, 13. Feb. 2016 (CET)
+1. Marcus Cyron Reden 22:33, 13. Feb. 2016 (CET)

@Martina, auf die Idee mit dem Rück-Kanal bin ich gar nicht gekommen, habe mich zwar im Namen der Autor(in)nen bedankt, kann das aber gern noch nachschieben. --Superbass (Diskussion) 19:13, 13. Feb. 2016 (CET)

Mal sehen, was andere sagen. Ich bin aber sicher, du findest eine Formulierung, die nicht im Namen aller Wikipedianer spricht und trotzdem eine nette Reaktion zurück übermittelt. --Martina Disk. 19:51, 13. Feb. 2016 (CET)
"Danke!" Da sag ich doch: "Bitteschön! Machen wir doch gerne." --DWI (Diskussion) 20:02, 13. Feb. 2016 (CET)

Niedergang der fachspezifischen Qualitätssicherung?[Bearbeiten]

Ist das etwa Werbung für den Wartungsbausteinwettbewerb der morgen anfängt? Vielleicht hilfts ja. "Ist der Ansatz „fachspezifische QS“ [...] gescheitert? Könnte man ihn wiederbeleben? Oder verlassen wir uns lieber verstärkt auf Bots, die automatisch Seiten wie Portal:Island/Überarbeitungswürdige Artikel generieren?" Nun, in den Bereichen in denen ich aktiv bin fehlt es an Mitarbeitern. Die Fach-QS ist da mehr oder weniger nur eine Sammlung von überarbeitungsbedürftigen Artikeln. Letztendlich macht es also keinen Unterschied wie man das verwaltet. --DWI (Diskussion) 22:09, 13. Feb. 2016 (CET)

Danke für Deine stichprobenartige-aufschlussreiche Bestandsaufnahme, Gestumblindi. Vermutlich alle, die wir irgendwo in der Qualitätssicherung mitwirken, wissen, dass es viele nicht zu stopfende Löcher und ungezählte Artikellangzeitinvaliden gibt. Es gehört aber zur Selbstehrlichkeit im Projekt, sich das neben den positiven Entwicklungen auch immer wieder einmal vor Augen zu halten.
Deine diesbezügliche Initiative knüpft an die eben gelaufene Diskussion über Bot-Mängelmarker im Artikelnamensraum an und regt zu weiteren diesbezüglichen Überlegungen an. Gegen eine behutsam automatisierte Artikelwartung ist unter den gezeigten Umständen aus meiner Sicht nicht grundsätzlich etwas einzuwenden – und der Trend dürfte tatsächlich dahin gehen, dass Wikipedianer in solchen Bereichen entlastet werden, in denen sie Entlastung brauchen können. Dabei werden auf lange Sicht zusätzlich zu (und anstelle von) Mängelmarkern auch Mängelbeseitiger-Bots zum Einsatz kommen. Da es aber in der Tat hauptsächlich darum geht, dem Projekt langfristig zu Qualitätsverbesserungen zu verhelfen, sollte man Artikelneuanlagen und ihren Einstellern durch entsprechende Bot-Programmierung vielleicht ein halbes oder ein Jahr Zeit geben, das Eigengewächs weiter auszuformen, bevor die Automatik greift. Dadurch entfiele frühes Frustrationspotential, und es würde der Eindruck vermieden, dass schon in der Nachgeburtsphase das System schonungslos übernimmt. Denn das Hauptproblem mancher Bot-Einsätze sehe ich in fehlenden Interaktionsmöglichkeiten: Da kommt etwas quer, dem du nicht sinnvoll die Meinung sagen, mit dem du zu keinem Meinungsaustausch kommen kannst. Das ist speziell im Bereich von Artikelanlagen durch Wikipedia-Neulinge nicht wünschenswert. Die können vor allem menschliche Zuwendung brauchen, auch beim Sich-Hineinfinden in die Wikipedia...
-- Barnos (Post) 07:34, 14. Feb. 2016 (CET)