Wikipedia Diskussion:Kurier/Archiv/2016/04

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Gesellschaft Deutscher Chemiker zeichnet Redaktion Chemie aus

Hier im Wikimedia-Blog vom 30. März 2016. --Goldzahn (Diskussion) 01:36, 1. Apr. 2016 (CEST)

Hallo Goldzahn, das war nicht im Kurier, glaube ich, aber dafür auf der Hauptseite. Grüße −Sargoth 09:26, 1. Apr. 2016 (CEST)
Ich guck mir die Hauptseite fast nie an, sorry. --Goldzahn (Diskussion) 01:31, 2. Apr. 2016 (CEST)
Na also! Geht doch! Freu! :-)  Allerherzlichsten Glückwunsch an alle Beteiligten! --Andrea014 (Diskussion) 10:08, 1. Apr. 2016 (CEST)
Herzlichen Glückwunsch, wo Menschen freundschaftlich zusammenwirken funktioniert Wikipedia noch.--87.179.19.138 12:26, 1. Apr. 2016 (CEST)
Ebenfalls Glückwunsch an due Redaktion.--Kmhkmh (Diskussion) 19:24, 1. Apr. 2016 (CEST)
Oh schön. Guter Preis. Alle Achtung... --XPosition (Diskussion) 01:41, 2. Apr. 2016 (CEST)

Wenn das kein passendes Geburtstagsgeschenk für Dr.Cueppers ist :) Marcus Cyron Reden 02:50, 2. Apr. 2016 (CEST)

Mitmachen bei der Brüssel Schreibwoche

Love Belgium
Flagge der Capital Region

Hello alle! Nach einigen Hassakten in Brüssel, ist es nun wider Zeit für Liebe. In dieser sowie nächster Woche organisieren wir eine doppelte Schreibwoche über Brüssel! Wir möchten euch einladen beim Projekt mitzumachen indem ihr Artikel bezüglich der Region Brüssel-Hauptstadt in einem Wiki eurer Wahl schreibt.

Weitere Informationen, die Teilnehmerliste, und die Liste von Artikel welche angelegt wurden, kann auf der Metaseite Writing week/Brussels gefunden werden.

Mitmachen ist einfach:

  1. Füge deinen Nutzernamen und das Wiki in dem du aktiv bist der Teilnehmerliste hinzu.
  2. Füge den oder die Artikel welche du verfasst hast der Artikelliste hinzu.

Bei Fragen zögert nicht den Organisator zu kontaktieren.


Ist dieses Tema interessant/relevant für den Kurier? Romaine (Diskussion) 11:19, 4. Apr. 2016 (CEST)

Hallo, den Kurier darf jeder bearbeiten. Sei mutig! :-) Ich hab's mal nach WP:K#Mitmachen bei der Brüssel-Schreibwoche übertragen und etwas angepasst. Beste Grüße -- kh80 ?! 20:04, 4. Apr. 2016 (CEST)
Wer gerne etwas übersetzen möchte, als Einstiegspunkt: fr:Catégorie:Bruxelles. :) --Sinuhe20 (Diskussion) 22:25, 4. Apr. 2016 (CEST)

Börsenga(n)g

Danke für den netten Aprilscherz @DWI, musste schmunzeln… --Prüm 19:35, 1. Apr. 2016 (CEST)

Der Scherz war ganz schön lame, aber besser als gar nichts.--87.149.128.173 20:53, 1. Apr. 2016 (CEST)
Etwas weit hergeholt, aber nicht schlecht. -- Clemens Franz (Diskussion) 21:37, 1. Apr. 2016 (CEST)
So weit hergeholt finde ich den gar nicht. Würde zur Geldscheffelei der Foundation passen. —‏הגות‎414 21:42, 1. Apr. 2016 (CEST)
Gut geschrieben. Wer's lame findet soll's besser machen. --Sedebs (Diskussion) 22:09, 1. Apr. 2016 (CEST)

Das beste an diesem Aprilscherz: Alles entspricht der Wahrheit! --tsor (Diskussion) 22:52, 1. Apr. 2016 (CEST)

Fast so genial wie Böhmermann. Ob die FAZ auch darauf reinfällt? ;-) --93.211.7.193 23:39, 1. Apr. 2016 (CEST)

Ich HASSE den 1. April :P Marcus Cyron Reden 02:49, 2. Apr. 2016 (CEST)

Ich vermisse übrigens einen Artikel zum Windows-10 Downgrade-Blocker. -- Andreas Werle (Diskussion) 11:00, 2. Apr. 2016 (CEST)
(einfüg und wegduck) Humor und Lachen ist halt nicht JedermannIn's Sache..... schmunzelnd -- Astronaut.svgcommander-pirx (disk beiträge) 15:19, 4. Apr. 2016 (CEST)

Danke für das Lob. Ende letzten Jahres schrieb jemand "Warum habt ihr es hier so eilig? Muss das Projekt bis Ende des Jahres fertig sein?" Da hatte ich die Idee zum dem Beitrag. Die erwarteten 8 Mrd Dollar Einnahmen lassen sich übrigens belegen [1] --DWI (Diskussion) 15:34, 2. Apr. 2016 (CEST)

Wer Langeweile hat, kann ja mal ins Cafe. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 15:48, 2. Apr. 2016 (CEST)
Der gestrige Beitrag war zwar nicht sonderlich lustig aber o.k. (wie es richtig geht, zeigte die signpost) - die heutige Ergänzung erscheint mir überflüssig bis ärgerlich; Exzellenz- (EX) und Lesenswert-Erfolge (LW) sollen dabei genauso berücksichtigt werden wie ein prallgefülltes Löschlogbuch. - vielen Dank für die zynische "Wertschätzung" der Autorenbeiträge für diese Enzyklopädie ... -- Achim Raschka (Diskussion) 21:47, 2. Apr. 2016 (CEST)

Ps. Was brachte eigentlich der Postillon [2] am 1. April? Eine echte Meldung? --Micha 22:00, 2. Apr. 2016 (CEST)

Nein, der 1. April wird einfach boykottiert. ;-) --Sinuhe20 (Diskussion) 22:10, 2. Apr. 2016 (CEST)

Passt doch bestens dazu

Die Rohfassung des Jahresplans 2016/2017 ist schon im ersten Absatz sehr erhellend.

Es soll einen verbesserten Support für die Community geben. In Absprache mit der Community.

Mit anderen Worten: Sie unterstützen die Community, speziell im Hinblick auf wechselnde User-Bedürfnisse. Und die Herausforderungen, welche dem Movement (kann man die Verwendung dieses Begriffs eigentlich nicht gerichtlich verbieten lassen??) gegenüberstehen.

Dann fallen Begriffe wie: Sie ist verantwortlich für Leserschaft (wer´s nicht weiß, es geht um Wikipedia-Zero), Freiwilligenbindung (Hm, da bin ich aber gespannt, wie das Leute machen sollen, die keine Ahnung von Freiwilligenarbeit haben).

Support für Knowledge-Creation klingt auch gut. Wird es im nächsten Jahr wieder 10 Edit-a-thons geben?

Aber wenn ich mir die Zahlen ansehe, dann fallen mir sofort - zusammengerechnet — 40 Millionen $ Personalkosten ins Auge. Wenn ich zurückschaue, sagen wir mal 8 Jahre, dann hatten wir zu diesem Zeitpunkt die meisten Autoren. Bei Personalkosten von weniger als 2 Mio $

Nun, jetzt haben wir das 20-fache an Personalausgaben (dafür ist ja vorgesehen, dass sie uns besser beraten werden!) leider ist der Erfolg nicht eingetreten, eher im Gegenteil. Die Autorenschaft sinkt beständig - dafür gibt es zum Ausgleich halt mehr bezahltes Personal.

Irgendwas stimmt bei dem Ganzen nicht. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, werden über 60 Mio $ veranschlagt. Und wenn wir dann immer noch nicht mehr Autoren haben, die Zugriffszahlen (Google und Googlennahes Personal samt WikiData sei Dank) weiterhin beständig sinken, dann wird mich die Wikipediaseite irgendwann einmal an ein der üblichen NGO-Seiten erinnern, in der mehr als nur penetrant für Spenden geworben wird.

Aber wir werden ja immer Werbefrei sein, ein Spendenaufruf für uns selbst ist ja keine Werbung.

Mein Ausblick für 2020: Laufende Kosten von 200 Mio $, davon 160 Mio $ für Personal (In Berlin sitzen dann wahrscheinlich 100 bezahlte Supporter, welche die Wikipedianer freundlich beraten werden), dazu kommen noch 20 Mio für Legal fees. Der Aufwand für den laufenden technischen Betrieb wird, wie jetzt auch schon, ca 5 Mio betragen, da wird sich kaum was ändern. Google übernimmt ja für uns die Inhaltsweitergabe.

Wenn ich jahrelang in ein Projekt Millionen investiere, um irgendwelche Erfolge zu erreichen, es aber immer schlechter wird, und deswegen noch weitere Millionen nachgeschossen werden - mit keinem Erfolg-, wie bezeichnet man das im Volksmund? Und welcher Körperteil wäre das Ziel eines anderen tiefliegenden Körperteils, den es ganz dringend zu treffen gilt, wenn einmal nicht reicht, mehrfach?

Schönen Tag noch! --Hubertl (Diskussion) 14:14, 5. Apr. 2016 (CEST)

Und noch einmal … die Panoramafreiheit

Ist das Foto eine passende Illustration? Die "herausgeschnittene" Skulptur ist von 1854 - damit müsste der Urheber doch seit mehr als 70 Jahren tot sein und die Panoramafreiheit für diese Skulptur auch in Schweden keine Rolle spielen, oder habe ich da etwas falsch verstanden? Gestumblindi 03:01, 6. Apr. 2016 (CEST)

Habe ich von hier übernommen. Die Bildunterschrift passt jedenfalls. Und wenn die Schutzfristen noch ein paar mal verlängert werden … -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 09:52, 6. Apr. 2016 (CEST)

„Die Klage, bei der BUS argumentierte, dass man zweidimensionale Abbildungen öffentlicher Kunst zwar laut Gesetz ohne Zustimmung der Rechteinhaber auch für kommerzielle Zwecke zulässig ist, das Anbieten solcher Reproduktionen online aber etwas ganz anderes sei und daher der Zustimmung und entsprechender Lizenzierung durch die Rechteinhaber bedürfe.“ – Im entscheidenden erklärenden Satz fehlt ein Verb. Aus dem Folgenden kann man es sich ungefähr vorstellen, aber nicht präzise. --Chricho ¹ ² ³ 03:50, 6. Apr. 2016 (CEST)

Danke für den Hinweis. Jetzt besser? -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 09:52, 6. Apr. 2016 (CEST)
Holger, der Kampf geht weiter - das sagte Rudi Dutschke am Grab von Holger Meins. Ob Marx so etwas auch mal gesagt hat, weiß ich nicht, aber das geflügelte Wort darf man wohl Dutschke zuschreiben.--Mautpreller (Diskussion) 09:47, 6. Apr. 2016 (CEST) Älter als Dutschke: Ernst Busch, Spanischer Bürgerkrieg --Ute Erb (Diskussion) 10:32, 6. Apr. 2016 (CEST)
Ute Erb, nö, noch älter: stand schon in der sogenannten "Ständigen Anweisung der en:Alta Vendita" aus dem 19. Jh.: [...] ma nelle nostre file il soldato muore e la guerra continua [...] --Holder (Diskussion) 12:34, 6. Apr. 2016 (CEST)
In Persepolis sagt es Karl Marx und Gott meint dazu "Jaja …". Es geht hier eigentlich eben nicht um eine präzise Zuschreibung. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 09:52, 6. Apr. 2016 (CEST)
Tscha, Letzteres war mir wohl klar, sonst hätt' ich im Text rumgeschmiert. Ich wollte nur einerseits meine Bildung raushängen lassen und andererseits eines meiner Lieblingsthemen ins Spiel bringen, die wundersame und völlig copyrightbefreite Wanderung und Wandlung von autoritativen Zitaten. Wozu Deine Erklärung mir ein neues Kapitel bietet, denn ob in Frankreich dieses geflüglte Wort wohl bekannt ist ... vielleicht eine kleine Zutat der Synchronisierung?--Mautpreller (Diskussion) 09:59, 6. Apr. 2016 (CEST)
Das der Widerstand gegen Einschränkungen der Panoramafreiheit mit dem Scheißspruch des Dutschke am Grab des Terroristen Meins in Verbindung gebracht wird - das finde ich bekloppt. Alles wissen um "linke" Gesschicht zum Trotz. Atomiccocktail (Diskussion) 10:31, 6. Apr. 2016 (CEST)
Ist vielleicht auch gar nicht so. "Der Kampf geht weiter", sagt mir eine kleine Googlerecherche, ist eine ausgesprochen häufige Formulierung in der politischen Auseinandersetzung. Ich hätte da zum Beispiel einen Beleg von Trotzki (1929). Was mich beschäftigte, ist der klassische Klang dieses Zitats. Dazu hat Dutschke sicher beigetragen, aber er war nicht der erste und Einzige.--Mautpreller (Diskussion) 10:40, 6. Apr. 2016 (CEST)

steht hier: die Publikation auf einer nichtkommerziellen, dem Gemeinnutzen dienenden Portal jedoch BUS und dem Obersten Gericht zufolge nicht zulässig ist.
Da habe ich wohl mal wieder nicht aufgepasst, nach meinem Verständnis sollen die von mir gemachten oder die urheberrechtsfreien gescannten Bilder, die ich nach Commons gestellt habe, von jedermann zu seinem persönlichen oder kommerziellen Zweck verwendet werden können, und das auch ganz ohne Gemeinnutz.
Welche persönlichen Zwecke (Kampf oder Krampf) ich mit diesem Tun noch verbinde, das scheint mir für diese Frage völlig unerheblich zu sein.
--Goesseln (Diskussion) 10:03, 6. Apr. 2016 (CEST)

Das _Portal_ ist nichtkommerziell und dient dem Gemeinnutz. Alles klar? -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 13:51, 6. Apr. 2016 (CEST)
Das ist die Frage, was Gemeinnutz ist. Meiner Definition ist Gemeinnutz, wenn ich was tue, das auch anderen zu Gute kommen. Also wenn ich ein Foto zur Verfügung stelle, das andere benutzen können, dann ist das Gemeinnutz, auch wenn der Weiternutzer das nur in seinen persönlichen vier Wänden verwendet. Also ist Commons gemeinnützig aber nicht zwingend die Weiternutzer. - Es ist aber paradox die Gemeinnützigkeit zu verbieten, den bloßen Eigennutz auch mit damit verbundenen klaren kommerziellen Interessen aber zu erlauben. Das ist so im Sinn: Du darfst das Foto zwar ungefragt kommerziell in deinem eigenen Sinne benutzen (bsp. Postkarten) aber du kriegst es nicht! Ätsch! --Micha 14:43, 6. Apr. 2016 (CEST)
Niemand sagt, daß das Urteil irgend einen Sinn machen würde... Marcus Cyron Reden 21:07, 6. Apr. 2016 (CEST)
Das ganze hat nichts mit Gemeinnutz zu tun. Im Kern ist das HD-Argument, dass im Internet das Kunstwerk einem wesentlich grösseren Kreis zugänglich ist als eine (verkaufte) Postkarte. Dadurch, dass es ausserdem systematisch und mehr oder weniger vollständig alle Werke leicht zugänglich macht ist das wirtschaftliche Potential wesentlich grösser als das, was der Gesetzgeber mit der Panoramafreiheit eigenglich wollte (leicht zugänglich bei einem vernachlässigbaren Wirtschaftlichen Schaden für die Urheber). Und da ist es egal ob kommerziell oder nicht. Das erstaunliche an der Interpretation ist, dass man nicht den Gesetzestext strikt technikneutral interpretiert, sondern sich vor allem auf die Vorarbeiten und Diskussion zum Gesetz bezieht, und damit weitgehend der Argumentation des Gutachters der Gegenseite (der Massgeblich an diesen Vorarbeiten beteiligt war), folgt. --Prolineserver (Diskussion) 08:02, 7. Apr. 2016 (CEST)

Hat von denen, die sich hier äußern zum Artikel, mal jemand das so wortreich beschriebene Urteil des Gerichts gelesen? Ich sehe hier keinerlei Belege, keinerlei Links wenigstens zum Urteil. Nur eine aufgeregte Darstellung einer der Konfliktparteien, abgeschrieben von der ebenso parteiischen Darstellung auf Englisch, die wiederum auf Angaben von ein paar Vertretern der schwedischen Wikimedia beruht. Korrekt? - Wenn das alles so klar ist, wie Wikimedia es darstellt, ist der Weg zur Berufung doch schon klar und das Urteil dann doch auch. Oder ist es nicht so klar? In der Sache „Panoramafreiheit“ bin ich ja beim Autor des Artikels hier im Kurier, bei der Abbildung von Kunstwerken auch im öffentlichen Raum gibt es aber eben andere, durchaus begründete Ansichten, die auch wir eben nicht einfach so aushebeln können, nur weil wir der weltweit größte Anbieter sind von freiem Wissen, freien Dateien etc. Etwas weniger Aufregung täte gut. Etwas mehr Nachlesen der Beweggründe. Der Beweggründe der Klagenden, der Beweggründe des Gerichts, der Beweggründe von Künstlern, die im öffentlichen Raum ihre Kunst präsentieren. Es gibt Leute, die wollen, dass ihr Autokennzeichen auf Fotos verpixelt wird, auf denen es am Rande des abgebildeten Kunstwerks steht. Das Kunstwerk selbst sollte dabei natürlich öffentlich bleiben, darstellbar sein. Das aber „nur am Rande“ - ich hoffe weiter, dass der Autor des Artikels Belege nachreicht. Sonst LA! ;-)

Tolle Rede, liebe IP. Und wohin dürfen wir dir die Unterlagen senden? Es geht ja in Schweden - und interessanter Weise nur in Schweden - schon mehrere Jahre so dahin mit Prozessen, die sich gegen Wikimedia - und nur gegen Wikimedia, nicht etwa gegen Facebook & Co. - richten, da kommt schon einiges zusammen, auch an Anwalts- und Gutachterkosten, die dann aus Spendengeldern finanziert werden müssen. --Regiomontanus (Diskussion) 14:06, 7. Apr. 2016 (CEST)
Ich halte das für eine sinnvolle Verwendung der Spendengelder; weit sinnvoller als so manch Gehalt, das sonst davon bezahlt wird. Aber das nur nebenbei. Leider hast Du mich falsch verstanden; ich wollte nichts zugesandt haben, sondern Links sehen im Beitrag. Ist das zu viel verlangt? Interessant wären auch Links, die Deine These unterstützen, dass es in Schweden oft gegen Wikimedia geht, und nie gegen Facebook und Co. So kann ich es nur glauben - oder nicht, es bleibt für mich als Nicht-Schweden nicht nachvollziehbar, ob es diesen von Dir aufgezeigten Trend tatsächlich gibt oder ob das nur gefühlt ist.(nicht signierter Beitrag von 217.9.49.1 (Diskussion) 15:07, 7. Apr. 2016‎ bitte liebe IP unterschreib deine Absätze sonst kann man dir kaum folgen. --K@rl 15:44, 7. Apr. 2016 (CEST))
Wir arbeiten dafür, Wissen für alle frei zugänglich zu machen. Wenn da in Schweden gegen Wikimedia geklagt wird, richtet sich diese Klage indirekt gegen uns alle. Und du verlangst, dass wir hier (im Kurier, nicht etwa im ANR!) ganz neutral und strikt unparteiisch die Position der Gegenseite ebenso würdigen wie unsere eigene? Nein, ich bin hier Partei. --Jossi (Diskussion) 16:52, 7. Apr. 2016 (CEST)
Jau. Genau. "Nicht unbedingt neutral, nicht enzyklopädisch." Steht oben drüber. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 17:42, 7. Apr. 2016 (CEST)
Nein, ich verlange gar nichts bezüglich der Darstellung. Ich fragte, ob jemand das Urteil gelesen habe und die Begründung dazu. Ich fragte, wo der Beleg sei. Bei der Abwehr von "Gegnern" hilft es nicht, seine Meinung von vielen bestätigen zu lassen; viel wichtiger ist es, die Ansicht dieses "Gegners" besser zu kennen. Alles andere ist toll, Solidarität und so, aber letztlich auch viel Selbstbemitleidung, und das ist unproduktiv. 217.9.49.1 08:12, 8. Apr. 2016 (CEST) Danke für den Hinweis mitr der Signatur; ich dachte, das machtz der Bot, sorry. 217.9.49.1 08:12, 8. Apr. 2016 (CEST)

Hinweis: Der Wikipedia-Artikel Panoramafreiheit#Weitere Länder stellt im Abschnitt Schweden die neuen Erkenntnisse des Högsta Domstolen dar (siehe auch: Einzelnachweise 261–265). Weblink zum Beschluss (PDF, schwedisch). --Regiomontanus (Diskussion) 01:19, 8. Apr. 2016 (CEST)

Gut, aber das Bild (PNG) ist noch alt mit grünem Schweden, zwei SVGs waren einfach genug, um das bewaffnet mit Texteditor in rot zu ändern. Be..anyone (Diskussion) 02:27, 8. Apr. 2016 (CEST)

@Regiomontanus: Danke Dir. Aber: Das schwedische Gericht stellt sich doch auf den Standpunkt, dass heutige Verbreitungsmöglichkeiten (lies: Internet) vom historischen Gesetzgeber nicht in Betracht gezogen wurden. Und was nicht erlaubt ist, ist dann verboten. Oder jedenfalls nicht erlaubt. Handhabe genug für einen Angriff auf die Panoramafreiheit. Nicht mehr und nicht weniger. Damit haben wir es zu tun. Und das ist ein Angriff auf alles, was wir hier zu erreichen suchen. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 03:20, 8. Apr. 2016 (CEST)

Das ist das Wichtige daran, deshalb finde ich auch deine Darstellung im Kurier ausreichend. Es geht nicht um rechtliche Details, sondern darum, dass Projekte wie Wiki Loves Monuments oder WP:Wiki Loves Public Art mit diesem Urteil nur noch sehr eingeschränkt möglich sind. Damit koppelt sich Schweden vom europäischen Kulturgeschehen deutlich ab. Hoffentlich werden dort jetzt wenigstens wieder mehr Postkarten verkauft. --Regiomontanus (Diskussion) 15:29, 8. Apr. 2016 (CEST)

Für alles Mögliche werden Banner geschaltet, wie wäre es mit einem Banner zur EU-Konsultation? Betrifft ja WP direkt. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 03:29, 8. Apr. 2016 (CEST)

Gab's doch gerade erst letztes Jahr, die meisten Interessierten von damals wissen vermutlich schon bescheid, Neue finden es hier. Ist ja nicht wie POTY, Weihnachten oder WMF-Server/Gehälter-Sammlung alle Jahre wieder. Ich habe die Banner im AdBlock. Be..anyone (Diskussion) 03:45, 8. Apr. 2016 (CEST)

Größenordnung

Wow. Über 8.600 Unterschriften unter Wikipedias offenem Brief. Die Petition "Rettet die Panoramafreiheit" kam nur auf schlappe 555.224 Unterschriften. Glasklar also, dass die HIESIGE "Aktion und ihr Presseecho" die EU-Parlamentarier zum richtigen Abstimmverhalten brachte... --Martina Disk. 06:46, 8. Apr. 2016 (CEST)

Vom Presseecho her stand die Wikipedia-Aktion soweit ich mich entsinne tatsächlich eher im Vordergrund. Und in seiner Stellungnahme vor dem EU-Parlament erwähnte Oettinger Wikipedia und nicht die change.org-Aktion. Zahlen sind eben nicht alles ;-) -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 11:49, 8. Apr. 2016 (CEST)
Der Superprotect-Brief hat nur 975 Unterschriften, manchmal reicht auch wenig, aber nur mit Bild. –Be..anyone (talk) 13:25, 8. Apr. 2016 (CEST)

Erneuter Rücktritt im WMF-Kuratorium

Ehe es zu Edit-Wars um den Satz kommt, habe ich ihn noch mal mit meiner Signatur umformuliert. Es war eine Wahl, ganz egal, wie verbindlich das Board den Ausgang dieser Wahl für die tatsächliche Ernennung ansieht, und es wurden drei Personen gewählt, von denen nun nur noch eine im Gremium ist. Eine Nachrückerin wurde nicht gewählt, und eine solche Funktion war meines Wissens auch nicht vorab im Gespräch. Erst das Board hat einen gewählten Vertreter (James Heilmann) durch eine nicht-gewählte "Nachrückerin" (María Sefidari) ersetzt, ohne dass es dafür eine Legitimation durch eine Abstimmung gab. --Magiers (Diskussion) 15:12, 9. Apr. 2016 (CEST)

WP:WWNI (inoffiziell): Wikipedia ist keine Demokratie. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 15:15, 9. Apr. 2016 (CEST)
Was möchtest du uns sagen? Das Board ist das Leitungsgremium der Wikimedia Foundation, die unter anderem ein Projekt namens Wikipedia betreibt. Regeln, die in diesem Projekt Wikipedia gelten, haben keinen Einfluß auf dieses Gremium oder die Wahl dazu. Wikipedia ist aus gutem Grund keine Demokratie bei der Inhaltserstellung, hat aber sehr wohl streng demokratische Elemente in der Projektverwaltung. Aber das betrifft alles überhaupt nicht die WMF und deren Wahlen und Gremien. Marcus Cyron Reden 01:26, 10. Apr. 2016 (CEST)

John Weitzmann neuer Referent Politik und Recht bei WMDE

Na dann Willkommen. Ich habe ja ab und an Probleme mit den Stellenbesetzungen, aber hier scheint es mir mal so, daß das eine ausgezeichnete Wahl ist. Marcus Cyron Reden 20:14, 7. Apr. 2016 (CEST)

Das passt ja gut zur oben stehenden Diskussion über die Panoramafreiheit :). --Regiomontanus (Diskussion) 01:22, 8. Apr. 2016 (CEST)

@John Weitzmann (WMDE): Auch von meiner Seite: Willkommen im Club!
Schön jemanden bei WMDE zu wissen, der scheinbar wirklich fit in urheberrechtlichen Fragen ist. // Martin K. (Diskussion) 20:01, 8. Apr. 2016 (CEST)

Ein herzliches Willkommen auch von mir – du musst große Schuhe ausfüllen. --DaB. (Diskussion) 23:14, 8. Apr. 2016 (CEST)

vielen Dank für die freundlichen Worte, Marcus, und danke auch an Martin und DaB für den vorsichtigen Vertrauensbonus (der mir aber aber auch etwas mulmig zumute werden lässt ;). Ich hoffe, dass ich möglichst viele Fettnäpfchen werde auslassen können. --John Weitzmann (WMDE) (Diskussion) 11:26, 11. Apr. 2016 (CEST)

Heute im Review

@Edith Wahr: Hast du einen besseren Vorschlag für eine solche Mitteilung, wenn sich nur sehr wenige Artikel im Review befinden?--Stegosaurus (Diskussion) 08:50, 8. Apr. 2016 (CEST)

nein, mein Geunke richtet sich auch gar nicht in die Richtung derjenigen, die den Kasten pflegen, ich wollte nur ebent mal zwischendurch darauf hinweisen, dass das Review - also eines dieser Qualitätsmanagementsysteme, die Wikipedia vor allem nach außen stolz präsentiert, bei Licht besehen wenn auch noch nicht ganz ganz mausetot, so doch ziemlich malad und marod ist. --Edith Wahr (Diskussion) 11:50, 8. Apr. 2016 (CEST)

Nachdem ich bei meinen letzten Artikeln meist nie eine Antwort erhalten habe, sondern erst bei der folgenden Kandidatur, bin ich von dem Erfolg des Review-Systems nicht mehr sehr überzeugt. Aber ich gebe zu, ich reviewe ja auch nicht. --JPF just another user 08:54, 8. Apr. 2016 (CEST)

geht mir ja nicht anders, KLA nutze ich auch eher als Review als das Review. Aber vielleicht liegt ja da der Hund begraben: Im Kasten von Wikipedia:Review heißt es: Das Wikipedia-Review (engl. review, ‚Begutachtung‘) dient der Verbesserung von Artikeln, in die die Autoren bereits erhebliche Arbeit und Mühe gesteckt haben, in der Praxis bedeutet das, dass sich dort nur Artikel in Buchlänge finden, bei denen schon das Lesen Stunden einnimmt, das Reviewen also noch einige mehr, und/oder solche, bei denen letztlich eine Kandidatur angestrebt wird. Und das muss ja nicht so sein, vielleicht wäre der Netto-Ertrag beim kollaborativen Begutachten überschaubarerer und/oder unverhohlen unfertiger Artikel höher. Ein Gedanke von --Edith Wahr (Diskussion) 11:50, 8. Apr. 2016 (CEST)
Ich bin überzeugt, dass es statt des Reviews des Tages jedenfalls die Burschenschaftdiskussion und die Kreuzchendiskussion des Tages gibt… :/ --93.211.19.123 12:04, 8. Apr. 2016 (CEST)
Es ist jedenfalls allgemein der Trend zu beobachten, dass der nicht-inhaltliche QS-Bereich boomt (Abarbeiten von Bot-generierten Listen, Artikelverschiebungen, Linkfixe, BKLs etc.), während der inhaltliche QS- oder Review-Bereich, von wenigen Portalen/Redaktionen abgesehen, darniederliegt. Da ist ein Autor meistens auf sich allein gestellt, wenn er die Inhalte eines Artikels generalüberholen will. Scheinbare Gemeinschaftsaktivitäten wie der Schreibwettbewerb oder die Artikelkandidaturen kleben auf diesen Zustand nur ein Pflaster drauf. --Magiers (Diskussion) 12:15, 8. Apr. 2016 (CEST)
Da hast du sicher recht. Wenn es allerdings um die Ausarbeitung eines Artikels geht, den ich mal für eine Auszeichnung kandidieren lassen will, dann ist es mir tendenziell schon lieber, ihn alleine auszuarbeiten, da es sonst chaotisch werden kann und zu zuviel Diskussionen oder gar Streit führen kann.--Stegosaurus (Diskussion) 21:15, 8. Apr. 2016 (CEST)
{{QS-Studentenverbindung}} scheint manchmal zu klappen, wenn sich Anpissende(r) und Angepisste(r) zusammen raufen. –Be..anyone (talk) 13:38, 8. Apr. 2016 (CEST)

Das Hauptproblem sowohl bei den Reviews als auch bei den Kandidaturen sehe ich in der Haltung vor allem der Reviewer und zum Teil auch der Autoren. Der Kern eines Reviews sollte immer sein: Kann ich was mit dem Artikel anfangen, sagt er mir was? Was reizt mich, was versteh ich nicht, wo seh ich Potenzial und wo Probleme? Man soll den Artikel nicht in erster Linie daraufhin angucken, ob er irgendwelche wirklichen oder eingebildeten Vorschriften erfüllt oder verletzt, und erst recht nicht daraufhin, wie man selbst sowas machen würde. Sondern daraufhin, wie das, was an Interessantem in diesem speziellen Artikel steckt oder wenigstens stecken könnte, am besten zur Geltung kommen könnte. Ein Review für einen Artikel, der einen nicht interessiert und reizt, ist sinnlos.

Bei den Autoren sehe ich das Problem, dass Einwände oft als Anforderungen empfunden werden: Das, das und das musst Du noch machen (damit ich Dir meine Stimme gebe). Das ist zT verständlich, denn so kommt es von den Reviewern auch öfter rüber. Es ist aber nicht gut, denn ein Review kann nur subjektiv sein und hat genau darin seine Stärke. Es sollte eher als "fremder Blick" empfunden werden: als Rückmeldung, wie etwas, woran man in einsamer Arbeit gebosselt hat, bei anderen, die sich dafür interessieren, ankommt. Ob daraus etwas folgt, muss beim Autor liegen.

Im Grunde seh ich als das zentrale Problem die mangelnde Klarheit der Rollen. Wer ein Review schreibt, tut das idealerweise nicht als Autor, sondern als Rezipient, und er sollte sich dessen bewusst sein. Wer einen Artikel ins Review stellt, tut das idealerweise als Autor, der wissen will, was andere mit dem Elaborat anfangen können (und was nicht, und wieso etc.). Diese Rollen verschwimmen in der Wikipedia geradezu programmatisch, aber das ist schlecht. Es verhindert, dass man eine angemessene Haltung zu dem (fremden) Gegenstand entwickelt, und das ist die Grundvoraussetzung eines produktiven Review-Prozesses.--Mautpreller (Diskussion) 12:28, 8. Apr. 2016 (CEST)

PS: Zum Pragmatischen: Oft erweist es sich als hilfreich, sich Reviews zu 'bestellen'. Solange man nicht bloß hören will, dass man alles richtig gemacht hat, hilft das oft weiter. Damit ist ja niemand ausgeschlossen, aber man hat wenigstens einen brauchbaren Kern. Auch die Idee, öfter Unfertiges ins Review zu stellen, leuchtet mir ein. Aber das Wichtigste ist meines Erachtens, aus dem Reviewen eine Kunst zu machen.--Mautpreller (Diskussion) 12:34, 8. Apr. 2016 (CEST)
Den von Mautpreller skizzierten Umgang mit dem Review praktiziere ich als Autor und Reviewer in etwa und habe mit der Seite eigentlich gute Erfahrungen gemacht - auch wenn nicht jedes Review viel brachte. Reviews bestellen ist auch eine gute Idee. Eine weitere: bei noch recht neuen Autoren, die vielleicht nicht so super im Artikel schreiben sind (oder dafür keine Zeit haben) auch darauf hinweisen, dass es Review und Kandidaturen gibt und dort nicht nur Artikelautoren, sondern Reviewer gefragt sind. Sicher fehlt einem solchen Reviewer dann ein bisschen der Autoren-Blick, aber das kann auch positiv sein. Auch bei Ansprache möglicher neuer Autoren kann das eine der genannten Alternativen sein, wie man sich für Wikipedia jenseits des Artikelschreibens engagieren kann.
@J. Patrick Fischer: Ich selbst halte es so, dass ich bei Review und Kandidaturen auch selbst einen anderen Artikel bewerte, wenn ich selbst einen eingestellt habe. Vielleicht sollten es mehr so machen ;) --Don-kunDiskussion 12:43, 8. Apr. 2016 (CEST)
Mache ich auch so, zumal man ja ín dieser Zeit "automatisch" die Seiten auf die Beobachtungsliste nimmt. --JPF just another user 12:58, 8. Apr. 2016 (CEST)

Ein Review, das sich ausschließlich auf formale Dinge beschränkt, ist nutzlos. Ein brauchbares Review kann aber nur von Leuten kommen, die vom Thema etwas verstehen und darüber hinaus auch zu einem Blick über den Tellerrand des speziellen Themenbereiches in der Lage sind. Das Gleiche gilt für Kandidaturen. Wenn dort vorwiegend formale Mängel, oder die Anzahl (nicht etwa die Qualität) der Einzelnachweise eines Artikels besprochen werden, ist die Abstimmung eher unsinnig. Das Inhaltliche in allen seinen enzyklopädischen Normen sollte immer das Wichtigste sein. --Schlesinger schreib! 13:16, 8. Apr. 2016 (CEST)

Das kommt ein wenig auf den Artikel und den Autor an. Wenn ein Neuling einen Artikel reviewen lässt, dann fallen dort oft fehlende ENs auf. Oder Links auf BKLs, etc. Als Laie kann man auch die Allgemeinverständlichkeit beurteilen (eigentlich nur als Laie). Aber nur als Experte kann man die inhaltliche Korrektheit und Vollständigkeit beurteilen. Solche Experten sind aber natürlich recht selten: Denn wenn jemand sich so gut mit einem Thema auskennt, warum hat er den Artikel dann nicht selbst geschrieben? --DWI (Diskussion) 13:25, 8. Apr. 2016 (CEST)
Ich glaube, dass der einsam vor sich hinschreibende Autor ein Auslaufmodell ist. Viel mehr Spaß macht die Arbeit, wenn Artikel von vornherein gemeinsam geplant, geschrieben und gewartet werden. Ich arbeite beispielsweise, und wie ich finde erfolgreich, mit der sehr geschätzten Kollegin Lómelinde zusammen. Wir haben eine Reihe ganz guter Artikel zusammen verfasst, manchmal beteiligen sich auch noch andere Kollegen und Kolleginnen. Voraussetzung dabei ist, dass auf gleicher Augenhöhe gearbeitet wird, und man sich gegenseitig mag. --Schlesinger schreib! 14:03, 8. Apr. 2016 (CEST)
@Schlesinger:: Tja, wenn ich einen Partner für meine Osttimor-Artikel finden würde. :-P Aber selbst für die einzelnen Teilbereiche findet sich niemand. ^^° --JPF just another user 14:18, 8. Apr. 2016 (CEST)
@DWI: Entschuldige, aber das halte ich für widersinnig. Es geht um ein Feedback für einen Artikel, den jemand geschrieben hat, der also vorliegt. Warum sollte irgendjemand alle Artikel zu einem Themenbereich schreiben? Es kommt öfter vor, dass jemand den Artikel selbst ganz gern geschrieben hätte, aber nicht dazukam oder lieber was anderes gemacht hat. Und es ist gut und nicht schlecht, dass man solche Artikel eben verschieden anpacken kann und es dadurch eine Vielfalt von Zugängen gibt. Wenn man als jemand, der selbst ganz gern den Artikel geschrieben hätte, ein Review verfasst, sollte man ganz schnell den Gedanken vergessen: Ich hätte das ganz anders gemacht. Das kann kein gutes Review ergeben. - Man muss eben kein Experte sein, um ein Review zu schreiben. Man muss bloß interessiert genug sein, um dem Artikel folgen zu wollen. Was man nicht versteht, kann man sich ja erklären lassen. Im Übrigen kann man die Frage, ob zum Beispiel ein Einzelnachweis erforderlich ist, auch überhaupt nicht kompetent beantworten, wenn man nicht die Aussage versteht, die (angeblich) belegt werden muss.--Mautpreller (Diskussion) 14:10, 8. Apr. 2016 (CEST)
Ja, den Fall "hätte ich selber gerne geschrieben, bin aber nicht dazu gekommen" hab ich vergessen. (Von mir auf andere geschlossen? Mir ist das jedenfalls noch nicht untergekommen). Man sollte sich als Reviewer natürlich bewusst sein was nur persönliche Geschmacksfragen sind und was echte Mängel/Verbesserungsmöglichkeiten sind. Ich persönlich finde bspw. dass ein Abschnitt zur Geschichte an den Anfang eines Artikels gehört, aber wenn das jemand ans Ende schiebt ist das durchaus in Ordnung.
Was die ENs angeht: Ich hatte da den Fall im Kopf, dass unter "Literatur" zahlreiche Bücher angegeben sind, aber im recht langen Arikel kaum ENs. Da kann man durchaus auch als Laie anregen die Überprüfbarkeit der Infos zu verbessern, indem man wenigstens an die Enden der Abschnitte ENs anfügt. In deinem Beispiel hast du natürlich recht: Wenn es um einzelne Aussagen geht kann ma da als Laie kaum mitreden. Volle Zustimmung hast du übrigens zu "Man muss eben kein Experte sein, um ein Review zu schreiben. Man muss bloß interessiert genug sein, um dem Artikel folgen zu wollen." --DWI (Diskussion) 14:56, 8. Apr. 2016 (CEST)

Mal eine erfreulich entspannte Diskussion unter den wichtigeren, die mit Magiers auch als treffliches Signal für Außenstehende dienen kann: Wikipedia ist und wird nicht fertig, sondern lädt ein zu eigenem inhaltlichen Engagement: Dockt alle an, die ihr nutzbringende freie Kapazitäten habt - auf lange Sicht lohnt es die Mühe der Einarbeitung, und zwar vor allem, weil nicht nur wir es euch danken werden! -- Barnos (Post) 06:53, 9. Apr. 2016 (CEST)

Auch wenn es den Anschein hat, aber die Reviews sind nicht tot, sie finden nur immer häufiger bei den Fachportalen und -redaktionen oder direkt bei anderen Benutzern statt. Die Autoren sind meist so gut vernetzt, dass sie nicht mehr auf die zentrale Reviewseite angewiesen sind. Außerdem wurden gerade sehr viele Artikel im Schreibwettbewerb unter die Lupe genommen.--Sinuhe20 (Diskussion) 10:24, 9. Apr. 2016 (CEST)

Die Review-Seiten sind in der Tat weitgehend wertlos. Da gute Artikel in aller Regel Einzelarbeiten sind, ist kaum jemand in der Lage, sie fachlich zu beurteilen. Man muss sich an Leute wenden, die man in WP als Beiträger kennt, die in ähnlichen, ggf. inhaltlich naheliegenden Themen unterwegs sind. Das Review als Institution ist tod, als gezielte Bitte um Feedback, organisiert im eigenen Netzwerk, lebt es. Atomiccocktail (Diskussion) 14:45, 9. Apr. 2016 (CEST)

Hmmm, irgendwie kommt hier (mal wieder?) niemand auf den wichtigsten und zutreffendsten Punkt. Na gut, dann klugscheißer ich mal: Das Review ist deshalb überflüssig (und deshalb tot), weil dort fast ausschließlich Super-duper-Spezial-Artikel zu prüfen sind, die ein Thema behandeln, von dem meist nur der Hauptautor wirkliche Ahnung hat. Mit etwas Glück finden sich noch ein, zwei Wissende, die mitmischen könnten. Naja, KÖNNTEN. Aber meistens haben besagte Co-Autoren keine Zeit/Lust/Energie/Wasweißich, um dann beim Review wirklich hilfreich zu sein.
Als Schau- und Fantasiebeispiel nehme ich den Artikel Nürnberger Himmelsspektakel von 1561. Nehmen wir an, ich stellte ihn ins Review. Und nun? Habt Ihr Ahnung vom Thema? Wie! Habt Ihr nicht? Tja, dann kann ich Euch auch net im Review gebrauchen. Und wenn dann gar keiner helfen kann, dann kann ich -auf Vulgärdeutsch- auf's Review scheißen und gleich in die KALP tingeln. Sorry, wenn das jetzt heftig klingt, aber so würde ich als Reviewführender denken. Und, um ganz ehrlich zu sein: Weder ich, noch irgendein Fleißautor in WP hat es nötig/verdient, mit ansehen zu müssen, wie (m)ein Artikel monatelang im Review gammelt. Gruß;--Dr.Lantis (Diskussion) 15:04, 9. Apr. 2016 (CEST)
Zur Ergänzung (weil ich irgendwie schon ahne, dass derlei Einwürfe aufm ich einprasseln werden): joah, die Teilnehmer und Kommentatoren einer KALP haben auch nicht zwangsläufig "mehr Ahnung" vom Artikelthema. Schon klar. ;o) ABER! Der bedeutende Unterschied zwischen Review und KALP ist -mMn- der, dass ich im Review Leute BRAUCHE, die Ahnung haben, DAMIT mein Artikel ggf. wirklich besser wird. In der KALP brauche ich wiederum die Leute, die eben KEINE Ahnung haben, denn für die sind unsere Artikel ja geschrieben worden. Auf die "Ahnungslosen" kommt es dann in der KALP an. Gruß;--Dr.Lantis (Diskussion) 15:14, 9. Apr. 2016 (CEST)
KALP läuft nicht wirklich besser als das Review. Vor x Jahren, als ich noch beim Review und bei den Kandidaturen mitmachte, war meine Motivation zum Mitmachen, auf diese Weise zu lernen wie gute Artikel in der Wikipedia aussehen sollen. Ich fing als Juror und Reviewer an und versuchte mich später dann als Autor. Sollten andere Wikipedianer das ähnlich gemacht haben, dann würde das erklären warum damals viele Leute bereit waren viel Zeit für das Begutachten von Artikeln zu investieren. Keine Ahnung ob diese Funktion des Review und des KALP heute an anderer Stelle möglich ist. --Goldzahn (Diskussion) 09:32, 10. Apr. 2016 (CEST)
Meiner Erfahrung nach kann man im Review schon froh sein, wenn man im Verlauf von Wochen bis Monaten wenigstens von irgendjemandem Feedback erhält, während sich in KALP/KLA doch meist mehrere äussern; nicht selten wird bei umfangreicheren Äusserungen erst KALP/KLA zu sowas wie einem Review. Gestumblindi 01:08, 11. Apr. 2016 (CEST)
Es könnte helfen, wenn sich jeder, der einen Artikel kandidieren lässt, sich freiwillig dazu verpflichtet, einen anderen zu reviewen. Verbesserungen können im Review viel entspannter vorgenommen werden als unter Zeitdruck während der Kandidatur. Von daher wäre es schade, wenn das Review langsam komplett zugrunde geht. --RobNbaby (Diskussion) 20:52, 12. Apr. 2016 (CEST)

Charivari

Diesen Effekt beobachtete ich neulich auch bei dem Artikel Franz Meurer, der vom wahren Jakob und mir erstellt wurde. Meurer war in der Sendung von Maybritt Illner, und die Abfragekurve schnellte in die Höhe. Das ist schon faszinierend. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 14:01, 14. Apr. 2016 (CEST)

Anderes (internes) Beispiel: ich hatte für "Was geschah am...?" -> 20. März die Unabhängigkeit Tunesiens von Frankreich vorgeschlagen und dabei auch den - weithin unbekannten - Bey/ersten König Lamine Bey genannt. Effekt: 4037 Aufrufe am 20.3. Ansonsten fast immer einstellig.--87.178.6.202 19:31, 14. Apr. 2016 (CEST)
Die Abfragekurven sind manchmal schon lustig. Die Ausschläge kurz nach Artikelanlage oder Einstellen ins Review bzw. Kandidaturen sollten ja bekannt sein und wenig überraschen. Beim Artikel Zerspanen (Abrufstatistik) geht das Interesse immer an den Wochendenden drastisch zurück. Anscheinend lesen während der Woche dort vor allem Personen die sich beruflich damit befassen (müssen). Über Weihnachten gab es fast keine Aufrufe. (leider nicht mehr sichtbar). --DWI (Diskussion) 14:59, 14. Apr. 2016 (CEST)
Man kann auf das Feld mit den Daten klicken dann kann man einen Beliebigen Zeitraum einstellen d.h. auch Weihnachten sehen.--Saehrimnir (Diskussion) 15:31, 14. Apr. 2016 (CEST)
Wo genau ist das zu finden? --DWI (Diskussion) 15:37, 14. Apr. 2016 (CEST)
Screenshot of Pageviews tool
@DWI : Bspw. Artikel Franz_Meurer -> klick in der linken Spalte unter "Werkzeuge" auf "Seiten­informationen" -> scrolle dort ganz runter und klick unter "Tools" auf "Abrufstatistik" -> Pageviews Analysis tool. --Atlasowa (Diskussion) 22:30, 14. Apr. 2016 (CEST)
@Der-Wir-Ing, Atlasowa: Oder einfach bis ans Ende der Seite scrollen und dann auf den Link „Abrufstatistik“ im Footer klicken. – ireas (Diskussion) 22:36, 14. Apr. 2016 (CEST)
Exzellent... Noch besser finde ich es auf commons gelöst: Pageviews link und direkte Grafik! commons:MediaWiki:Pageinfo-footer AUCH-HABEN-WOLLEN! --Atlasowa (Diskussion) 22:52, 14. Apr. 2016 (CEST)
Ich habe eine Übernahme unter Template:Graph:PageViews versucht, die Vorlage funktioniert hier aber leider nicht ohne Weiteres. Vielleicht sieht ja jemand den Fehler, sonst lösche ich den Versuch wieder. – ireas (Diskussion) 23:15, 14. Apr. 2016 (CEST)
@Atlasowa: Dank MaxSem funktioniert es jetzt. – ireas (Diskussion) 00:07, 15. Apr. 2016 (CEST)
Wieso funktioniert das auf Commons eigentlich nur bei bestimmten Spracheinstellungen? Wenn ich Deutsch einstelle, ist die Grafik da, bei Französisch nicht. --Holder (Diskussion) 06:31, 15. Apr. 2016 (CEST)
@Holder: Vergleiche c:MediaWiki:Pageinfo-footer/fr und c:MediaWiki:Pageinfo-footer/de. Das ist das Problem, wenn so eine Funktion nachträglich hinzugefügt wird und nicht von MediaWiki selbst kommt. – ireas (Diskussion) 09:55, 15. Apr. 2016 (CEST)
Was soll ich da erst bei 'meinem' Bergkarabachkonflikt sagen? [3] :o Aber das ist nicht gerade die Art von Artikel, die man sich auf die Hauptseite unter 'in den Nachrichten' wünscht ... --Don-kunDiskussion 22:42, 14. Apr. 2016 (CEST)

Bevormundung bzgl. „a.a.O.“

@ IP: Zu den Fakten: „a.a.O.“ soll schon seit 2007 vermieden werden, so steht es seit nunmehr fast auf den Tag genau neun Jahren auf der entsprechenden Hilfe-Seite, die damals noch Wikipedia:Quellenangaben hieß. Die Diskussion dazu fand hier statt. Das hingeraunte „nach gewissen Vorarbeiten“ geht also völlig fehl.

Und ein (schon vor ein paar Tagen auf WP:FzW gepostetes) Beispiel, das zeigt, wie beliebig unsinnig diese Kurzzitierweise ist, fand sich im Artikel Bürokratie seit November 2014 bis zu dieser Version, die nun seit drei Tagen korrigiert ist: Die Einzelnachweise Nr. 5 bis 9 zitieren unterschiedliche Werke von "Zippelius" und bei den EN 11 und 12 darf man dann raten, auf welches Buch diese sich beziehen. Das ist wirklich Murks vom Feinsten. --Mabschaaf 22:24, 12. Apr. 2016 (CEST)

In einer lebendigen Enzyklopädie, in der jederzeit Einzelnachweise entfernt, hinzugefügt, vertauscht oder verändert werden können, ist die Verwendung von a.a.O., ebda. oder Ähnlichem gar nicht gut.--Sinuhe20 (Diskussion) 22:49, 12. Apr. 2016 (CEST)

Wobei man aber sagen muss: Jeder, der einen Artikel ändert, ist dafür verantwortlich, dass er hinterher keinen Mist hinterlässt. Es ist halt auch kein verantwortungsvolles Editieren, mal eben was in einen Artikel einzufügen oder herauszulöschen, ohne im Blick zu haben, wie sich die Änderung in den gesamten Artikel einfügt. Und ich hoffe, wer jetzt die "a.a.O."-Liste abarbeitet, weiß genau, was er tut, prüft also nach, ob seine zusätzlichen Angaben zum Nachweis wirklich in Ordnung sind. Schlimmer als ein möglicherweise mehrdeutiges "a.a.O." wäre es nämlich, durch oberflächliche Abarbeitung so einer Fehlerliste Fake-Belege zu erzeugen, die niemand mehr überprüfen wird, weil sie formal korrekt aussehen. --Magiers (Diskussion) 23:21, 12. Apr. 2016 (CEST)
Ich kann die Verwendung verstehen. Unter Hilfe:Einzelnachweise steht nach wie vor (mangels Alternativen) "Soll dasselbe Werk mehrfach, jedoch mit unterschiedlichen Seitenzahlen zitiert werden, werden neue Fußnoten mit voller wiederholter Literaturangabe und genauer Seitenzahl verwendet." Wer Autoren solche Fleißarbeiten aufnötigt, muss sich nicht wundern, wenn sie, auch fragwürdige, Abkürzungen suchen. Solange es das keine Lösung per Hyperlink gibt, wird das wohl auch so bleiben.--Meloe (Diskussion) 09:58, 13. Apr. 2016 (CEST)
Eine Lösung mit einem Anker für das Werk wäre tatsächlich das Beste. Die Fleißarbeit finde ich persönlich aber erträglich, Kopieren – Einfügen und dann die Seitenzahl ändern bringt einen nicht um. Das Ergebnis mit der Wiederholung immer derselben Litanei ist etwas unschön. Ich persönlich mache es so, dass ich den vollen Sermon, inklusive Verlag, Ort, Erscheinungsjahr und ISBN, nur einmal zitiere, und bei den Folgezitaten nur Autor, Titel und Seitennummer. --Mussklprozz (Diskussion) 10:05, 13. Apr. 2016 (CEST)
Reicht nicht. Es braucht noch mindestens Ort und Jahr. Sonst geschieht nämlich leicht folgendes: Ein anderer Autor ersetzt in der Literaturliste die ursprüngliche Angabe durch eine erweiterte, verbesserte oder sonstwie veränderte Auflage, ohne mitzubekommen, dass dadurch ENs verfälscht werden. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 10:40, 13. Apr. 2016 (CEST)
@Meloe: Das ist kein „Aufnötigen von Fleißarbeiten“, sondern nötige Artikelarbeit - aus eben all den genau gegen "a.a.O." sprechenden Gründen. :-) @Magiers: (a) Natürlich ist jeder für sein Edit verantwortlich, aber bereits vorhandene "a.a.O."s erschweren die Übernahme einer solchen Verantwortung erheblich. Man sollte und kann (m.M.n.) nicht verlangen, dass ein Autor die vorhandenen Beleglinks vor und hinter seiner eigenen (Beleg-)Einfügung zu analysieren, zu prüfen und ggf. sogar zu verändern hat, wenn es durch Einhaltung der eindeutigen Regel (sic!) (also der Vermeidung von "a.a.O.") so leicht zu vermeiden ist. (b) Zu den Schwierigkeiten und Gefahren der "a.a.O."-Beseitigung gibt es auch schon auf der Disk von Aka Stellungnahmen. Aber am Ende des Tages sind diese Gefahren dem Vorhandensein der "a.a.O."s geschuldet und nicht dem Bestreben, sie wieder loszuwerden. ;-) VG --Apraphul Disk 10:41, 13. Apr. 2016 (CEST)
Sicher ist´s jetzt "nötig". Schlimm genug. Nur, das es nicht besser gehen soll, vermag ich immer noch nicht einzusehen. Wenn korrektes Zitieren so unattraktiv gemacht wird, ist es einfach kein Wunder, dass viele Fehler gemacht werden.--Meloe (Diskussion) 10:48, 13. Apr. 2016 (CEST)
Einen noch schnell: Korrektes Zitieren ist da an der Stelle doch dann lediglich Copy&Paste der vollständigen Angabe. :-) Auch wenn das als „unattraktiv“ angesehen werden kann (sehe ich z.B. aber nicht so), so kann man das im Sinne der Sache verlangen, denn es geht letztlich nicht darum, dass ein Autor möglichst wenig tippen muss, sondern darum, dass die notwendigen Belege nachvollziehbar sind. Und um die Kurve zum Kurierartikel zu kriegen: Deswegen ist all das auch keine „Bevormundung“. Unbenommen davon ist natürlich immer, dass man möglicherweise auch irgendwann andere/bessere Lösungen haben wird - wie immer die dann ausschauen. Doch unter den heutigen Voraussetzungen und Umständen ist der Verzicht auf "a.a.O." - um es mit der Kanzlerin zu halten - alternativlos. ;-) VG --Apraphul Disk 11:11, 13. Apr. 2016 (CEST)
@Meloe: Fleißaufgabe für Autoren? Nein, denn: Schon mal probiert, wie es mit dem unseligen a.a.O. beim Mouseover über den EN im Artikeltext aussieht? Wenn man dann erst recht wieder nach unten muss in den Abschnitt Einzelnachweise, wird die Funktion Mouseover konterkariert.
Das von langen, gut bequellten Artikeln (sprich: mit vielen ENs im guten zweistelligen Bereich aufwärts) mal abgesehen, wo innerhalb des Abschnitts Einzelnachweise dann noch obendrein hin- und hergescrollt werden muss, um die eigentliche Literaturangabe zu finden.
  • Willkürlich herausgegriffenes Beispiel: Römer in Frankfurt am Main, Abschnitt 1885 bis 1933 → Drüberfahren über EN 68: "Siehe Wolff, Jung (a. a. O.), S. 181." → Angeklickt um in den EN-Abschnitt zu kommen: und nun viel Spaß beim weit nach oben Srollen um dann endlich den EN 2 mit der Langform der Literatur zu finden.
Mit anderen Worten: Du brummst lieber unserem p.t. Lesepublikum die Fleißaufgabe auf? --Elisabeth 11:44, 13. Apr. 2016 (CEST)
"Alternativlos" ist das solange, wie es in dewiki nicht für nötig gefunden wird, eine Alternative anzubieten. Und: nein, die Alternative, sich das Leben mit a.a.O. leicht zu machen, wird von mir nicht propagiert. Aber: Das scrollen bis zum passenden Einzelnachweis, so unattraktiv es sein mag, ist jedenfalls auch nicht schlimmer als die lustige Ostereiersuche nach zusammenpassenden Belegen in umfangreichen Werken, wo verschiedene Passagen desselben Werks in verschiedenen Abschnitten zitiert sind (willkürklich herausgegriffen: Georg Wilhelm Friedrich Hegel Preisaufgabe: Aus wie vielen Werken Hegels, in wie vielen Ausgaben, wird hier zitiert?). Das solche Fleißaufgaben überhaupt nötig sind, sei´s beim Schreiber oder beim Leser, ist doch der Murks.--Meloe (Diskussion) 13:00, 13. Apr. 2016 (CEST)
Das "a.a.O." vermieden werden sollte, hat nichts mit "Bevormundung" zu tun, sondern allein praktische Gründe. Sobald weitere EN eingefügt werden, ist unklar, welcher dieser "angegebene Ort" sein soll.
Ähnlich verhält es sich übrigens mit den Tempi: Artikel sollten möglichst in Bezug auf Zeitangaben so geschrieben sein, dass sie zwar veraltet sein können, aber nicht falsch ("Heute lebt sie..." - wann bitte ist "heute"?). --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 13:10, 13. Apr. 2016 (CEST)
Noch lustiger sind Ankündigungen für Zeitpunkte die in der Vergangenheit liegen z. B. "soll 2005 fertigestellt werden" --DWI (Diskussion) 14:27, 13. Apr. 2016 (CEST) P.S.: Die Unsitte mit "heute" gibt es auch in der Fachliteratur. Wenn man ein aktuelles Buch nimmt in dem es heißt "heute läuft das so und so..." und dann feststellt, dass das auch 10 Auflagen vorher da stand, fragt man sich ob das immer noch gilt oder nicht anktualisiert wurde.
Mein Höhepunkt: auf en:WP stand nach den Winterspielen 2014 als quasi einzige Information über einen Biathleten, daß er an den Spielen 2010 teilnehmen wird... Marcus Cyron Reden 15:35, 13. Apr. 2016 (CEST)

Ich habe mir gerade mal ein paar Artikel aus der Liste vorgenommen und geändert. Manches ist einfach als gedruckter Stil übernommen (da mag man Stilkritik üben können), doch fällt auf, dass bei so einigen Angaben auch einfach die Syntaxfunktion des ref name"" dem Verfasser unbekannt zu sein scheint und Nachweise hätten vermieden werden können.--Drgkl (Diskussion) 14:18, 13. Apr. 2016 (CEST)

Liebe nörgelnde IP, Wikipedia-Artikel sind keine Hausarbeit für die Uni. Das sind Artikel, die möglichst viele Menschen lesen und verstehen können. Auch ohne Studium. Der Zugang dazu sollte so einfach wie möglich sein. Abkürzungen wie „a.a.O.“ sind ein Graus aus Sicht der Barrierefreiheit. Nahezu alle Abkürzungen sind das. Oder nicht aufgelöste Siglen von Zeitschriften. Und so weiter. Und manchmal treibt der Wahn zur Abkürzung die eigentümlichsten Blüten. Wikipedia hat ja nunmal kein Platzproblem. Man kann Dinge ausschreiben. Was nutzt es aber, wenn man statt "unter anderem" auszuschreiben man das mit "u. a." abkürzt, im Quelltext aber dennoch geschützte Lehrzeichen einträgt. Macht den Quelltext nicht kleiner. Ebenfalls ganz übel ist "z. B." mit geschützen Lehrzeichen. Zumal man das nicht einmal ausschreiben muß, da in den meisten Fällen "beispielsweise" ohnehin eleganter klingt und passt. Oder eine andere schreckliche Abkürzung, "sog.". Ich weiß, was die bedeutet. Sehr viele Leser wohl eher nicht. Warum machen wir es denen schwerer, als es sein muß? Marcus Cyron Reden 14:41, 13. Apr. 2016 (CEST)

Wie jetzt? Wikipedia ist für die Leser?!??? -- Smial (Diskussion) 14:57, 13. Apr. 2016 (CEST)
Pssssssst! Nicht so laut! Marcus Cyron Reden 15:33, 13. Apr. 2016 (CEST)
(BK) Absolute Zustimmung. Diese Kurzschreibweisen sind schon in gedruckten Werken schlimm genug (am liebsten noch in Kombination mit kapitelweisen Fußnoten, dann muss man nämlich zwischen dem gerade gelesenen, den Fußnoten und dem Literaturverzeichnis hin und her blättern). Ich finde übrigens schon, dass man dem Autoren das Drücken von ganzen vier Tasten an seiner Tastatur durchaus zumuten kann. Grüße  TRN 3.svg hugarheimur 15:35, 13. Apr. 2016 (CEST)

@Mussklprozz: Eine Lösung mit einem Anker für das Werk wäre tatsächlich das Beste. Genau. Und deswegen hat man ja Vorlage:Harvnb gelöscht, bevor sich herumgesprochen hat, wie sinnvoll diese Lösung ist. --93.211.19.28 16:06, 13. Apr. 2016 (CEST)

<quetsch>Löschdiskussion vor fast genau einem Jahr mit Erwähnung a.a.O. und Gruß an Vandale am Werk™.</quetsch>Be..anyone 💩 16:20, 14. Apr. 2016 (CEST)

das es jetzt schon eine kuriermeldung wert ist, dass es eine neue liste mit irgendwelchen mini-fehlern gibt heißt entweder, dass der kurier neben dem "ich-kotz-mich-mal-aus" zum schauplatz für belanglosigkeiten wird oder, dass die Wikipedia kurz vor der vollendung steht .oO ...Sicherlich Post 17:26, 13. Apr. 2016 (CEST)

Ich sehe es eher als eine Anfrage nach Hilfe – und dazu ist der Kurier sicher nicht der schlechteste Ort. --DaB. (Diskussion) 17:44, 13. Apr. 2016 (CEST)
*reinquetsch* Da Benutzer:Lyzzy, den ich hier in der Diskussion sonst gar nicht finden kann, meinte, hier einen vorherigen Beitrag von mir kommentarlos und unberechtigt löschen zu müssen (was ich mir genau einmal (fast ebenso kommentarlos ;-)) ansehe), formuliere ich das um: @DaB, Du meintest den Kurierartikel einen Tag vorher mit dem Titel „Neue Fehlerliste: Um Unterstützung wird gebeten“, richtig? In meinem (gelöschten) Beitrag vorher war ich anfangs etwas verwundert, denn bisher ging es um den Artikel mit der "Bevormundung", von dem ich auch denke, dass Sicherlich ihn meinte. VG --Apraphul Disk 06:48, 14. Apr. 2016 (CEST)
Sorry, die Löschung kann ich mir nicht erklären. War auf jeden Fall unbeabsichtigt und auch vom Verursacher unbemerkt. lyzzy (Diskussion) 13:46, 14. Apr. 2016 (CEST)
Ah, okay, das kann vorkommen, @lyzzy. Alles gut ... :-) VG --Apraphul Disk 15:12, 14. Apr. 2016 (CEST)
Die gedruckten, platzsparenden Verweisformen "a.a.O." (an anderem Ort) und "ebd." (ebenda) tauchten nach Einführung der Referenz-Funktion (Winter/Frühjahr 2006) zunächst verstärkt auf - die Schreiber machten das so, wie sie's in ihrem akademischen Bereich gelernt hatten. Die Unzuverlässigkeit dieser Verweisform im auf Änderung angelegten Wiki war schnell klar, angesichts einer seinerzeit noch durch begrenzten Speicherplatz gekennzeichneten WP auch kein triviales Problem. Die nachträgliche Änderung solcher "Altformen" ist mMn zwar keine "Bevormundung", da sie einen wikigemäßen Sinn hat; allerdings ist diese Änderung heute - woran @Magiers: richtig gemahnt - nicht ohne genaue Prüfung der Ref-Kontexte botartig zu bewerkstelligen, damit nicht eventuell "Fake-Refs" entstehen, weil das "a.a.O." zum Beispiel unterdessen längst überrollt wurde oder zahlreiche Ref-Zufügungen die eindeutige Zuordnung nicht mehr erlauben. Gleichwohl sind Arbeitslisten wie die von Aka durchaus ein Gewinn; sie richtig zu benutzen steht indes auf einem anderen Blatt. --Felistoria (Diskussion) 23:48, 13. Apr. 2016 (CEST)
ehm Pardon, an anderem Ort wäre allerdings eine Katastrophe, Gott sei Dank heißt aaO aber am angegebenen Ort.--87.178.29.45 15:32, 14. Apr. 2016 (CEST)

Ist die Vorlage:BibISBN nicht genau das was wir Autoren suchen? Einmal die Quelle (vorausgesetzt sie hat eine isbn) an einer zentralen Stelle hinterlegt und dann nur noch z.B. über {{BibISBN|0123456789|Seiten=123–456}} referenzieren. Leider kann man sich diese ISBN-Nummern nur schwer einprägen. :( --Sinuhe20 (Diskussion) 09:11, 14. Apr. 2016 (CEST)

Ja, für Autoren die im Quelltext arbeiten ist die Vorlage ein Ärgernis. Ich will schon im Quelltext erkennen um welches Werk es sich handelt. --Otberg (Diskussion) 10:18, 14. Apr. 2016 (CEST)
Dasselbe Problem hast du ja auch mit Datenbanklinks und anderen Vorlagen z.B. für Lexika, dafür aber wenigstens mit einem einprägsamen Kürzel.--Sinuhe20 (Diskussion) 10:49, 14. Apr. 2016 (CEST)
Ist 'ne gute Erfindung für häufig gebrauchte Quellen, sowohl für Bücher im eigenem Bücherschrank, als auch allgemein "populär" wie die (bl)öde Fuxenstunde für doppelt-(bl)öde Studentenverbindungen. Bräuchte mehr Werbung (WikiLinks) an anderen Orten, ich kannte es nicht, bis ich jüngst mal auf der Suche nach {{edit request}} aus Verzweiflung den halben Vorlagen-Namensraum alphabetisch durchsucht habe. –Be..anyone 💩 12:04, 14. Apr. 2016 (CEST)
Nehmen wir mal ein konkretes Beispiel. Der Artikel Konservative Volkspartei hat eine überschaubare Zahl von 16 EN, davon ca. 3/4 aus demselben Werk, und genau zwei Literaturangaben. Wenn dort nun statt jedes Mal "Erasmus, Jonas, Die Volkskonservativen 1928-1933. Entwicklung (etc.). Düsseldorf 1965" nach der ersten Nennung nur "Jonas, a.a.O., S. XY" stände, wäre an Verständlichkeit überhaupt nichts verloren. Ein Problem besteht nur dann, wenn dieser Jonas mit mehr als einem Werk in diesem Artikel auftaucht. Wenn es sich aber wie im vorliegenden Fall verhält, wäre es absolut unnötig, jetzt "a.a.O." immer durch die komplette Angabe zu ersetzen. Im gewählten Artikel ist die Q immer voll zitiert, aber angenommen, sie wäre es nicht, läge nicht das geringste Problem vor. Wenn es sich bei den 3000 a.a.O.-Fällen zum größten Teil um solche Fälle handelt, ist es echte Zeitverschwendung, das zu ersetzen. Man kann alles auch zu Tode perfektionieren.--87.178.29.45 15:26, 14. Apr. 2016 (CEST)
Und kaum entfernt jemand genau den Einzelnachweis, in dem die volle Literaturangabe steht, weiß keiner mehr worauf sich a.a.O. bezieht. Oder jemand ändert die Gliederung, die volle Literaturangabe steht dann nicht mehr ganz oben, sondern irgendwo mittendrin. Das führt doch nur zu Chaos...--Sinuhe20 (Diskussion) 16:06, 14. Apr. 2016 (CEST)
Da stimme ich nicht ganz zu. Wir haben vor der Speicherung eine Vorschau-Funktion. Und selbst wenn jemand so schludrig ist, es nicht anzupassen, steht die volle Angabe immer noch unter "Literatur". Ich will natürlich kein Rollback zum a.a.O., ich frage mich aber, wie sinnvoll es ist, die 3000 Fälle in der sog. "Fehlerliste" abzuarbeiten, wenn die Angabe keinerlei Probleme bereitet. Adam Stegerwald erscheint in dieser Liste. Da steht genau zweimal a.a.O. Das eine Mal liegt das Problem der Schludrigkeit darin, dass Schnoor plötzlich Schnorr heißt und die Seitenzahl fehlt, das finde ich sehr viel ärgerlicher als das a.a.O. Beim zweiten Fall steht "Morsey, a.a.O., S 216" ohne jedes Problem, denn Morsey erscheint in der Literatur nur einmal. Letzteres nun zu "beheben", halte ich für Aktionismus und Bindung von Kapazitäten, die anderswo sinnvoller einzusetzen wären.--87.178.29.45 16:18, 14. Apr. 2016 (CEST)
Und wie lange soll es dauern bis jemandem auffällt, dass die Abkürzung zu einem Problem geworden ist? Dann doch lieber im vorherin dafür sorgen, dass solche Probleme garnicht erst entstehen! Es ist auch angenehmer für all diejenigen, die nur einzelne Abschnitte bearbeiten (besonders in sehr langen Artikeln) und nicht jedesmal bei 200 Einzelnachweisen und 30 Literaturangaben die vollständigen Quellenangaben raussuchen wollen.--Sinuhe20 (Diskussion) 00:01, 16. Apr. 2016 (CEST)
^.^b, interessant sind auch Fälle, wo zwei Bearbeiter lobenswert Seiten angeben, aber aus deutlich verschiedenen Auflagen desselben Buchs. Also wenn möglich besser Kapitel statt Seiten. –Be..anyone 💩 04:46, 16. Apr. 2016 (CEST)
Ich rede ja nicht darüber, a.a.O. als Q-Angabe zuzulassen. Als ich vor 5 oder 6 Jahren hier anfing, habe ich genau diese Frage irgendwo gestellt und mir von einem freundlichen und geduldigen User (ich glaube es war Ziko) erklären lassen, warum es nicht optimal ist, und habe danach nie so editiert. Ich frage mich jedoch, ob es sinnvoll ist, in einem Riesenaufwand 3000 Seiten von den a.a.O.-Angaben zu "befreien" oder ob man die Kapazitäten nicht anderswo einsetzen sollte. Ich stoße im Segment der Parteien- und Wahlgeschichte täglich auf Artikel, die dringend der Aktualisierung bedürfen.--87.178.11.51 15:45, 16. Apr. 2016 (CEST)
Ja, und die Steuergelder sollte man auch für Kindergärten und Autobahnen statt für Opernhäuser und Resozialisierungsmassnahmen für Straftäter ausgeben! Im Ernst: Unsere Ressourcen von einer sinnvollen Sache abzuhalten, um damit Wasser auf die Mühlen sinnvollerer Sachen zu leiten, halte ich für vergebene Liebesmüh. Dazu sind die Kompetenzen zu unterschiedlich: Wer solche Literatur sorgfältig prüfen kann (und dies tun mag!), hat möglicherweise keine Lust (oder Fähigkeit), sich mit abgeschlossenen Wahlen herumzuschlagen (oder er tut ohnehin beides nur halt regional nicht gerade die Wahlen, für die Du Dich interessierst). Mit anderen Worten: Ich halte viel davon, sich zu überlegen, was sinnvoll sei für Wikipedia, aber die Priorisierung der Aufgaben den Benutzern selbst zu überlassen. Gruss --Port(u*o)s 16:09, 16. Apr. 2016 (CEST)
Unsere Ressourcen von einer sinnvollen Sache abzuhalten, um damit Wasser auf die Mühlen sinnvollerer Sachen zu leiten, halte ich für vergebene Liebesmüh. Ist wohl eine zutreffende Zustandsbeschreibung. Und natürlich hat jede/r seine/ihre Präferenzen. Ich stelle mir halt vor, wie viele Stunden damit zugebracht werden, diese sog. "Fehlerliste", die mE keine wirklichen "Fehler" enthält, abzuarbeiten, was die inhaltliche Qualität der 3000 Artikel nicht verbessert, während man Artikel in jedem Bereich, nicht nur in dem von mir präferierten, aktualisieren oder meinetwegen nur sprachlich korrigieren könnte. Aber natürlich macht jeder das, was er am besten kann bzw. am liebsten will.--87.178.11.51 16:57, 16. Apr. 2016 (CEST)
Meine Präferenz zum Beispiel, oder der Grund, warum ich überhaupt hier bin, ist meine Beschäftigung mit Schweizer Architektur - den Biografien (derzeit) und den zugehörigen Bauwerken und Übersichtsartikeln (irgendwann einmal). Ich möchte da _überhaupt_ nicht gepiekst werden, ich könnte mich doch mit Wichtigerem beschäftigen. Andererseits arbeite ich bisweilen irgendwelche Fleissarbeitsbereiche ab, wenn ich mal frei haben will, oder keine Literatur zur Hand, um eine Biografie zu verifizieren, von der ich nur den Lexikontext kenne - genau solche Fehlerlisten nehme ich dann zum Beispiel, oder die Auflösung von nahezu beliebigen BKL-Links. Auch da hätte ich ungern einen Feldwebel, der mir die Abarbeitung von Personendaten oder von Akas Klammerfehlern befiehlt. Jeder, wie er mag, solange es in die richtige Richtung geht, scheint mir ein angemessenes Motto für ein Freiwilligenprojekt zu sein. Gruss --Port(u*o)s 18:03, 16. Apr. 2016 (CEST)

Zerrissen und gestückelt

Die lange Diskussion über ein Randthema wie a.a.O. und ebda. zeigt in Wirklichkeit eine ganz andere Schwäche der Wikipedia auf: Sie wirkt wie ein Lexikon, bei dem einzelne Seiten herausgerissen oder Abschnitte herausgeschnitten wurden. Gerade zu einer Zeit, als die Einzelnachweise eingeführt wurden, kam es auch in Mode, missliebige, aber auch andere Artikel zu "entrümpeln". Ganze Absätze wurden ersatzlos entfernt, durchschnittlich bei den von mir angesehenen Artikeln im Ausmaß von 40%, manchmal auch mehr als die Hälfte. Sinuhe20 nahm zum Beispiel die Reduktion seines Artikels über den Norhonha-Skink Trachylepis atlantica von 7k auf 5k klaglos zur Kenntnis. Empfehlenswert ist die Liste der Löschbegründungen in der Versionsgeschichte, da kann man etwas lernen.
Mit "redundant", "zu allgemein" oder "zu spezifisch" kann man wohl jede Löschung begründen. Der Norhonha-Skink hat in drei Sprachversionen einen "featured article", bei uns ist er mittlerweile völlig nichtssagend.
Selbstredend machen sich die Abschnittslöscher nicht die Mühe, die Einzelnachweise auch zu lesen. Besonders, wenn sie in den Text integriert sind, werden sie gleich mitgelöscht, egal, was sie belegen sollen. Manche a.a.O.s bleiben unvollständig und verwaist zurück. Um das Originalwerk zu finden müsste man die History durchforsten. Sorgfalt scheint nur für Artikelersteller verpflichtend. --Megalix (Diskussion) 20:11, 16. Apr. 2016 (CEST)

Fehlerliste

Zu der Fehlerliste möchte ich noch kurz sagen, dass natürlich nicht alle "a.a.O."-Angaben durch komplette Literatur ersetzt werden müssen, z.B. wenn durchgängig dasselbe Werk zitiert wird. Dann soll aber immer noch "a.a.O." entfernt werden, es hat im keinen Fall im Artikel zu bleiben, und zumindest durch Abgaben wie "vgl. Autor Jahr, Seitenzahl" ersetzt werden. Die genaue Vorgehensweise habe ich aber auch versucht, im Intro der Fehlerliste zu beschreiben. Viele Grüße, -- Toni (Diskussion) 08:52, 18. Apr. 2016 (CEST)

Einspruch. Das ist nicht nur durch H:ENW#Mehrfache Referenzierung desselben Werks mit verschiedenen Seitenangaben nicht gedeckt und widerspricht dem sogar (siehe: »Soll dasselbe Werk mehrfach, jedoch mit unterschiedlichen Seitenzahlen zitiert werden, werden neue Fußnoten mit voller wiederholter Literaturangabe und genauer Seitenzahl verwendet.«), sondern - und jetzt wiederhole ich mich zu andernorts schon geäußert - ist auch unfreundlich zu unserem p.t. Lesepublikum: Analog wie mit den unrühmlichen "a.a.O." und dergleichen, fehlt beim Mouseover (meiner Erinnerung nach zwischenzeitlich für alle als Standard eingeschalten, nicht nur für angemeldete Benutzer) über den Einzelnachweis im Textteil auch bei den Verkürzungen der Zusammenhang. Damit muss erst recht in den EN-Abschnitt geklickt oder gescrollt werden, was die Mouseover-Funktion konterkariert. Im Weiteren sind alle diese Verkürzungen meines Erachtens auch nicht barrierefrei - was fängt z.B. ein nicht Sehender mit Vorlesefunktion mit einer derartigen Literaturverkürzung an?, senft und fragt --Elisabeth 17:16, 18. Apr. 2016 (CEST)

Editiereneinschränkung

Die Wikmedia Foundation wird demnächst in Dallas ihr neuestes Datenzentrum testen. Hiermit werden wir sicherstellen, dass die Wikipedia und andere Wikimediawikis selbst nach einem Disaster noch online bleiben. Um zu prüfen, ob alles noch funktioniert, muss die Wikimediaentwicklungsabteilung einen geplanten Test ausführen. Dieser Test wird zeigen, ob sicher von einem auf das andere Datencenter umgeschaltet werden kann. Dafür benötigt es viele Teams, die sich auf den Test vorbereiten und verfügbar sind, um unerwartet auftretende Probleme zu beheben.

Der gesamte Datenverkehr wird am Dienstag, dem 19. April auf das neue Datencenter umgeschaltet werden.
Am Donnerstag, dem 21. April wird auf das Hauptdatencenter zurückgeschaltet werden.

Bedauerlicherweise muss das Editieren in der Wikipedia und anderen Wikis aufgrund von Beschränkungen in der MediaWiki-Software während dieser beiden Umstellungen kurzzeitig eingestellt werden. Wir entschuldigen uns für diese Störung, wir arbeiten daran, derartige Einschränkungen in der Zukunft auf ein Minimum zu reduzieren.

Es wird weiterhin möglich sein, alle Wikis zu lesen. Der Schreibzugriff wird für kurze Zeit abgestellt sein.

  • Es wird sowohl am 19. als auch am 21. April ab ca. 14:00 Uhr UTC (16:00 Uhr MESZ) für voraussichtlich 15 bis 30 Minuten nicht möglich sein, Bearbeitungen in Wikiprojekten vorzunehmen.
  • Falls zu dieser Zeit eine Bearbeitung durchgeführt bzw. gespeichert wird, erscheint eine Fehlermeldung. Wir hoffen, dass während dieser Zeit keine Bearbeitungen verloren gehen, allerdings kann dies nicht garantiert werden. Falls eine Fehlermeldung erscheint, bitte warten, bis alles wieder normal ist. Dann sollte es möglich sein, die Bearbeitungen zu speichern. Aber, nur um sicherzugehen, wird empfohlen, eine Sicherheitskopie der Bearbeitungen zu erstellen, bevor diese in einem Wikimediaprojekt gespeichert werden.

Weitere Folgen:

  • Hintergrundarbeiten der Server werden deutlich langsamer sein, sie können eventuell abgebrochen werden. Rotlinks könnten nicht so schnell wie üblich aktualisiert werden. Falls ein Artikel erstellt wird, der bereits an einer anderen Stelle als Wikilink verlinkt ist, dann wird an dieser Stelle der Rotlink länger rot bleiben als üblich. Einige Scripte werden gestoppt sein.
  • In der Woche die am 18. April startet, wird der Code eingefroren und unveränderlich sein. Nichtessenzielle Codeeinsetzungen werden stattfinden.

Dieser Test war ursprünglich für den 22. März geplant. Der 19. und der 21. April sind die neuen Daten. Es ist möglich, den Ablaufplan bei wikitech.wikimedia.org einzusehen. Etwaige Änderungen werden in dem Ablaufplan bekanntgegeben. Es wird weitere Benachrichtigungen über diesen Test geben. Diese Informationen bitte mit der Benutzergemeinschaft teilen! /Johan (WMF) (Diskussion) 00:00, 18. Apr. 2016 (CEST)

KEINE PANIK!!!! ;-) --DaB. (Diskussion) 01:45, 18. Apr. 2016 (CEST)
doch panik, die wmf wirds sicher versauen. :( --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 01:51, 18. Apr. 2016 (CEST)
Blah. Marcus Cyron Reden 01:59, 18. Apr. 2016 (CEST)
Seit 3 Jahren fallen gefühlt/real täglich die Server aus, und sei es nur bei CatScan. Die WMF war bisher nicht in der Lage das zu stabilisieren, also warum sollte ich glauben, dass das jetzt plötzlich nach dem Umzug funktioniert? --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 02:04, 18. Apr. 2016 (CEST)
AFAIS zieht der Tool-Labs-Krempel nicht mit um – also sollten da genauso viele Ausfälle stattfinden wie sonst auch ;-) (Außerdem hatte die WMF doch gesagt, dass bei ihnen Alles viel besser sein wird als auf dem Toolserver – stimmt das etwa nicht? *gasp*). --DaB. (Diskussion) 02:19, 18. Apr. 2016 (CEST)
Alles wird besser, nur nichts gut? AFAIKILTV. :( --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 02:28, 18. Apr. 2016 (CEST)
WMF: Wir machens falsch! Aber das richtig! scnr --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 02:31, 18. Apr. 2016 (CEST)
42! --Duschgeldrache2 (Diskussion) 18:32, 18. Apr. 2016 (CEST)

Änderung beim AutoWikiBrowser

Eigentlich ist das Thema keine Rede wert, da selbstverständlich. Anscheinend denkt der Mensch immer nur bis zum nächsten in den Brunnen gefallen Kind, da leider in den Nachbardörfern die Brunnen schon lange abgedeckt, konnte man es ja nicht wissen. -- 178.24.130.245 11:11, 17. Apr. 2016 (CEST)

Da sagst du. :o) Bis dahin gab es eine ellenlange Diskussion, viel AGF für alle Autoren, die dauernd und nur gegängelt werden, viel ABF für Administratoren, die durch die Bank nur machtbesoffen sind, und einige verdiente Admin-Wiederwahlstimmen für genau dieses widerliche Machtgehabe. NNW 11:19, 17. Apr. 2016 (CEST)
Um im Bild der IP zu bleiben: Das Gute an einem Wiki ist, dass man das Kind mit einem Klick trocken wieder aus dem Brunnen holen kann, so dass die Beschränkung des Zugangs zum Brunnen gut überlegt sein muss. Was hier der Fall ist. Ich will aber nicht ausschließen, dass man die Beschränkung des Brunnen-Zugangs irgendwann wieder aufheben kann (und soll). --Drahreg01 (Diskussion) Hilf mit! 11:24, 17. Apr. 2016 (CEST)
Ich bin mir da nicht sicher, ob da nicht über das Ziel hinausgeschossen wird. Ich wäre eher dafür die Methoden des schnellen massenhaften Zurückseztens als Gegenmaßnahme gegen Missbrauch anzuwenden:
  1. Tools wie Linkclumb(chrome) oder Snap Links Plus(FF) im Browser aktiveren.
  2. Benutzerbeiträge des Delinquenten öffnen und alle "rückgängig"-Links in neuen tabs öffenen. Die Tabs offenen mit "Alt+S" speichern.
Mit dieser Methode lassen sich bis zu 3 Seiten pro Sekunde zurücksetzen, da ist kein AWB-ler schneller.
Conclusio: Solange wir ausreichend Boardmittel zur Verfügung haben um massenhaften Missbrauch mit Massenedits in kürzester Zeit zu revertieren, ist eine Einschränkung der Werkzeuge wenig sinnvoll, da das natürlich auch tatsächlich helfende Benutzer ausschließt.
Vorschlag: runter auf Halbschutz (soviel Erfahrung ist jedenfalls nötig), und dafür die Methode des schnellen Zurücksetzens an geeigneter Stelle erwähnen. Frohes Schaffen — Boshomi Defekte URLs - Hilfe mit!  12:30, 17. Apr. 2016 (CEST)
Einspruch, ich wäre eher dafür, dass AWB-Nutzer ein Bot-Flag beantragen sollen (ausgenommen Bearbeiter, die Bot-Flags ohnehin vergeben dürfen, natürlich). –Be..anyone 💩 13:02, 17. Apr. 2016 (CEST)
Ganz sicher nicht. Bot-Bearbeitungen sind von den meisten Leuten unbeobachtet, das ist bei AWB nicht sinnvoll, da dort oft auch sehr komplexe Bearbeitungen durchgeführt werden. Das ist ein komplett anderes Beschäftigungsfeld als jenes das Botbetreiber beackern. Damit Bot-Bearbeitungen ungeprüft übernehmbar sind, ist zuvor ein Antrag auf ein Botflag notwendig, der mindestens eine Woche lang von unseren Bürokraten geprüft wird.  Frohes Schaffen — Boshomi Defekte URLs - Hilfe mit!  13:26, 17. Apr. 2016 (CEST)
Es geht mir um die Prozedur zur Vergabe des AWB-Benutzungsrecht, nicht darum, allen AWB-Benutzern ein wie von Dir erklärt kontra-produktives Bot-Flag anzuhängen, das normalerweise nur für separate Bot-Konten benutzt wird (die ich trotzdem beobachte, es passiert oft genug, so etwa einmal jährlich global, Mist). –Be..anyone 💩 14:28, 17. Apr. 2016 (CEST)
@Boshomi: Welcher Benutzerkreis hat denn aus Deiner Sicht ein ernstes Problem mit der Einschränkung? Wer ein erfahrener Benutzer ist, kann ja sogar seine Nicht-Sichter-Socken für die Benutzung freischalten. Wer aber wirklich so neu ist, dass wir ihm noch keinen nicht-gesichteten manuellen Edit zutrauen, der wird doch wohl noch ein wenig abwarten können, ehe er ein komplexes Tools für Massenänderungen verwendet. Generell Massenänderungen mit Massenänderungen zu kontern, ist jedenfalls keine Lösung, da ja alle negativen Effekte von Massenänderungen (Zumüllen von Versionsgeschichten und Beobachtungslisten, unnötiger Speicherverbrauch) gleich doppelt auftreten. --Magiers (Diskussion) 14:57, 17. Apr. 2016 (CEST)
@Magiers: Ich bin normalerweise etwas vorsichtig mit vorauseilendem Misstrauen, da das dem Wikiprinzip widerspricht. Man könnte als Kompromiss auch eine umgekehrte Variante verwenden: eine 3/4 Seite, auf der die Benutzer angeführt werden, die mit AWB offensichtliche Probleme verursachen. Damit könnte jeder unproblematische Benutzer AWB ausprobieren und wenn es zusagt auch weiter verwenden. Frohes Schaffen — Boshomi Defekte URLs - Hilfe mit!  19:40, 18. Apr. 2016 (CEST)
Mit dem Wiki-Prinzip hat so ein Tool doch nichts zu tun. Jeder darf hier manuell seine Edits machen, aber die Benutzung halbautomatischer Tools hat größere Auswirkungen, sowohl im Positiven wie im Negativen, so dass es nicht unüblich ist, sie an Voraussetzungen zu knüpfen, zumindest etwa einen angemeldeten Account. Für Huggle braucht man 1000 Edits und den aktiven Sichterstatus. Demgegenüber sind die jetzigen Einschränkungen des AWB (die auch ermöglichen, dass jeder andere Sichter einen Nicht-Sichter auf die Liste schreibt, wenn er ihm die Benutzung zutraut), doch wirklich harmlos. Listen von Benutzern, denen irgendwas konkret verboten wird, finde ich viel problematischer, und sie nützen gegen Wegwerfsocken gar nichts, weil dann einfach die nächste Socke weitermacht. --Magiers (Diskussion) 20:49, 18. Apr. 2016 (CEST)

Und es dauerte fast 14 Stunden bis eine entsprechende Meldung über die Einschränkung der AWB-Nutzung im Kurier erschien. Aber warum auch proaktiv informieren, wenn man erst Tatsachen schaffen will. Es zeigt wieder mal deutlich, dass hier die Autoren nur noch Benutzer zweiter Klasse sind. Liesel 08:05, 19. Apr. 2016 (CEST)

Und seit wann ist der Kurier da in irgend einer Form als relevante Informationsquelle sinnvoll? Nicht jeder liest den. Auf FzW stands auch lange genug, das hätte man dort auch gelesen haben können. Beim AWB auf der Diskussionsseite stand auch ein verweis (AWB-Nutzer sollten das dann eigentlich mitbekommen). Am besten jetzt noch den Ausrufer und eine Site-Notice, oder wie, Liesel? Halt mal den Ball flach. Das Tool ist eh nur bei wenigen Nutzern "notwendig", und die haben's mit Sicherheit längst mitbekommen. Spätestens durch die aussagekräftige Meldung beim nächsten Nutzungsversuch. --Anton Sevarius (Diskussion) 13:58, 19. Apr. 2016 (CEST)

Auf zum Mond, Wikipedia!

Es gibt genug kleinere Wikipedias mit Werbebedarf (nls, als, boarisch, friesisch, sorbisch, …). Danke für den Meta-Link. –Be..anyone 💩 01:13, 22. Apr. 2016 (CEST)

Die Spam- und Sinnfragen werden auch auf der Fragenseite erörtert. –Be..anyone 💩 01:57, 22. Apr. 2016 (CEST)

Helena Fürst

Wer ist das? Wieso ist sie relefant? Was macht sie? Wieso ist sie da? Wieso dieser fürchterliche Haarschnitt? hilarmont 18:42, 18. Apr. 2016 (CEST)

Bildzeitung und TF – das passt irgendwie wie Faust auf Auge ;-). --DaB. (Diskussion) 21:12, 18. Apr. 2016 (CEST)

Hm, ich würde ja gerne wissen, was die Gute so sagt ... aber Bild.de will mich einfach nicht haben. *wein* ätsch  -- Allan D. Mercant Diskussion 21:19, 18. Apr. 2016 (CEST)
"Faust aufs Auge" ist nach meinem Gebrauch dieser Redewendung etwas, was *nicht* passt. Eine Faust aufs Auge tut nämlich weh. Warum vor allem Deutsche das ironisierend als "gut passend" verwenden, ist mir nicht klar. --Micha 09:24, 19. Apr. 2016 (CEST) Wiktionary:de:passen wie die Faust aufs Auge

Diese Frau ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Relevanzkriterien im Bereich der Doku-Soap-Darstellern dringend verschärft gehören. Solange da jedes Möchtegern-Sternchen einen Artikel bekommen kann, ist das eine Entwertung für Menschen, die tatsächlich mit schauspielerischen Leistungen bekannt wurden. --Jens Best (Diskussion) 22:14, 18. Apr. 2016 (CEST)

Wie viel mehr als zwei „eigene“ Sendungen (!) soll man denn bitte noch brauchen? Und ich bleibe dabei, dass RK nicht geöffnet werden sollten für Ausschlüsse, die klare formale Kriterien durch Einschätzungen der persönlichen Leistung ersetzen (die Wirkung ist entscheidend, die kann in unterschiedlichem Grade als persönliche Leistung gesehen werden, nötig ist die aber nicht). Gerne besondere künstlerische Leistungen, sofern sie einschlägig als solche wahrgenommen werden, gerne auch als Positivkriterium für die Relevanz bei fehlender Massenwirkung – aber ein entsprechendes Ausschlusskriterium, nein. Ich will nichts schönreden, aber auch solche Aspekte der Massenkultur wie Fürst gehören entsprechend dargestellt. Was nicht geht, ist, dass die Relevanzentscheidungen am Ende nach dem ideologischen Dünkel derer wiederspiegeln, die etwa über Dokusoaps die Nase rümpfen, aber ihren Tatort toll finden (das sei allen unbenommen, das zu sehen, auch die Dokusoaps, mach ich auch, auch irgendetwas daran gut zu finden, sei es noch so klein, aber eine besondere künstlerische Leistung soll sich da niemand einreden, bloß wegen besserer, immer noch mittelmäßiger Technik, an Ideologietreue von Form und Inhalt unterscheidet sich auch nicht so stark). --Chricho ¹ ² ³ 03:59, 19. Apr. 2016 (CEST)
Nicht alles, was gedruckt wird, ist relevant. Nicht alles, was in der Glotze läuft, ist relevant. Es bleibt dabei, dass eine RK-Diskussion über solche Formate und Personen, die darin auftreten, überfälllig ist. --Jens Best (Diskussion) 14:35, 19. Apr. 2016 (CEST)
Und wer bestimmt das dann? Die Geschmackspolizei? Marcus Cyron Reden 23:52, 20. Apr. 2016 (CEST)
Dieser Beitrag in der Bild wäre ja gar nicht erwähnenswert, wenn es nicht so lustig wäre, wer sich hier beschwert, falsch dargestellt zu werden und im Bild-Artikel mit einem Bild aus dem „Promi“-Dinner (tut mir leid, ich kenne keinen von den Vieren) geschmückt wird. Der einzige Kritikpunkt an der Wikipedia ist hier, dass wir uns vielleicht angewöhnen sollten, auf Diskussionsseiten diese ganzen Abkürzungen auszuschreiben, Damit auch Frau Fürst versteht, was wir sagen wollen. zwinker  Viele Grüße – Filterkaffee ᴅɪsᴋ 09:47, 19. Apr. 2016 (CEST)
Mal kurz zurück zu den Eingangsfragen, auf die man eingehen kann: Warum sie (wiki-)relevant ist? Weil sie die Wiki-RKn erfüllt. Was sie macht? Lies ihren Artikel hier in Wiki. @All: Es wird der de-Wiki kein Gefallen damit getan, hier jetzt Häme über Frau Fürst auszuschütten. Es ist dabei völlig egal, was der Einzelne von ihr denken mag, denn das ist für eine Enzyklopädie irrelevant. Danke und nichts für ungut. VG --Apraphul Disk 10:52, 19. Apr. 2016 (CEST)
Das sehe ich grundsätzlich anders. Die gute Frau wollte ihren Artikel hier selbst überarbeiten, was allerdings von anderen Nutzern zurückgesetzt worden ist. Damit findet sie sich nicht ab und wendet sich mal eben an die größte Tageszeitung in Deutschland, die zwar kein Mensch liest, die aber trotzdem täglich mehr als 10 Millionen Mal gedruckt und verkauft wird. Da muss man dann auch ein wenig Häme abkönnen, wenn man schon solche Geschütze auffährt. Aus gutem Grund ist es hier nicht erlaubt, selbst seine Artikel zu schreiben, vielleicht ist Frau Fürst ehrlich und schreibt in ihrem Artikel nur Wahrheiten rein, aber das können wir nunmal nicht kontrollieren und deswegen tolerieren wir das auch nicht. Wenn das so wäre, hätte Karl Theodor zu Guttenberg nämlich auch noch einen Doktortitel. zwinker Filterkaffee ᴅɪsᴋ 10:55, 19. Apr. 2016 (CEST)
Es gibt kein Verbot, über sich selbst zu schreiben. NNW 10:58, 19. Apr. 2016 (CEST)
Mein Fehler, Es müsste heißen, das ist nicht erlaubt ist, über sich selbst zu schreiben, ohne Quellen anzugeben. Natürlich weiß die Frau am besten, wie ihr leben bisher verlaufen ist, aber ohne Quellen akzeptieren wir das nun mal nicht. – Filterkaffee ᴅɪsᴋ 11:01, 19. Apr. 2016 (CEST)
Wichtig ist, das nicht Wikipedianern zu erzählen, sondern Leuten von außen, die das nicht wissen. Das ist geschehen, mit Abkürzungen verklausuliert, aber immerhin verlinkt. Also business as usual. NNW 11:04, 19. Apr. 2016 (CEST)

Sehr nützlicher Kurier-Artikel: Ich habe erfahren, was ich im Fernsehen nicht verpasst habe und auch in Zukunft nicht anschauen werde. Vielen Dank dafür! --Voyager (Diskussion) 11:29, 19. Apr. 2016 (CEST)

Der Witz an der Sache ist doch ein anderer. Die beschriebenen Diskussionen fanden im Dezember 2015 statt, Bild entblödet sich aber nicht, das als Schlagzeile im April zu bringen. Frau Fürst hat scheinbar im Vertrag stehen, das Bild ab und an ein Lebenszeichen von ihr senden muß. Man meint ja, das es auch bei der Bild noch ein gewisses Mindestniveau gibt, ich wurde aber eines besseren belehrt. oder das ist schon große Diekmann´sche Satire, hinter die wir bloß noch nicht steigen.--scif (Diskussion) 15:19, 19. Apr. 2016 (CEST)
Der Witz ist in Wirklichkeit noch ein ganz anderer: WP würde jederzeit von der Bild abschreiben, wenn diese behauptet, Frau Fürst sei am xx.yy.zzzz geboren. Sie würde aber eine Kopie der Geburtsurkunde als "Primärquelle" weit von sich weisen. Solche Fälle gibt es haufenweise, nicht nur mit C-Promis. Es wurden schon oft Probleme und Grotesken rund um das Primärquellentabu aufgezeigt, gebracht hat es nichts. DIE BILD HAT VÖLLIG RECHT! --MacCormack (Diskussion) 17:15, 19. Apr. 2016 (CEST)
Na gottseidank stand das in BILD und nicht bei Heise. Sonst wären die Kommentare sicher wiki-kritischer... --Ailura (Diskussion) 17:36, 19. Apr. 2016 (CEST)


Irgendwie versteh ich das Problem nicht. Also das sind ihre Änderungen, korrekt? Im Bild-Interview wird sie zitiert: "Aktuell stehen wieder falsche Infos drin: Ich habe vor meiner Anstellung beim Kreis Offenbach den Betriebswirt gemacht und gleichzeitig auch die Fachhochschulreife nachgeholt." Im Artikel vor ihrer Änderung stand: "Nach Ausbildung zur Betriebswirtin war sie ab 2005 in Offenbach als Sozialleistungsexpertin bei der Kreisverwaltung tätig." Also sowohl laut Artikel als auch laut ihrer Aussage kam zuerst Betriebswirtin und dann Offenbach. Das einzig abweichende nach ihrem Edit ist, dass sie ihre Sendung auf 2009 vorverlegt hat statt 2010, was aber wohl einfach daran liegt, dass wir das Jahr der Erstausstrahlung als Referenz nehmen und sie den Produktions- oder Konzeptionsbeginn. Ist sie einfach sauer, weil sie ihr Geburtsdatum vertuschen wollte, oder überseh ich da was? DestinyFound (Diskussion) 10:32, 22. Apr. 2016 (CEST)

EEXCESS und Wikipedia

@Micha: Danke für den Hinweis und den Artikel, das probiere ich doch mal direkt aus! Viele Grüße – Filterkaffee ᴅɪsᴋ 13:47, 19. Apr. 2016 (CEST)

Danke. Und gerne alles zurückmelden! Keine falsche Zurückhaltung bei Ansprüchen an das Tool. Das ist bloß ein Prototyp und der darf und soll durchaus noch intelligenter werden. --Micha 13:54, 19. Apr. 2016 (CEST)
Klar, wird gemacht! Viele Grüße – Filterkaffee ᴅɪsᴋ 13:58, 19. Apr. 2016 (CEST)
Ich hielte es übrigens für sinnvoll, eine entsprechende Feedback-Seite hier in der Wikipedia einzurichten, analog zu der entsprechenden Seite für den Visual Editor. Eine Anmerkung von mir jetzt schon: Wenn ich einen Einzelnachweis einfüge, dann schreibt er quasi nur, <ref>[www.link.de Link]</ref>, das sollte natürlich noch ausgebaut werden, dass er den Autor, das Werk und das Zugriffsdatum, wie auch in der Vorlage {{Internetquelle}} einfügt. – Filterkaffee ᴅɪsᴋ 14:12, 19. Apr. 2016 (CEST)
Yes. Die Referenzierung und Zitierung (Format) muss genau nach den Wikipedia-Regeln erfolgen. Sonst nutzt die niemand. --Micha 18:14, 19. Apr. 2016 (CEST)
Tja, und weil wir Google 2.0 sind, mußte das natürlich für die Chrome, den Kommerzbrowser, konzipiert werden? Tja, dann werde ich das wohl nie verwenden können, denn deswegen steige ich nicht vom Firefox, den freien Browser, um auf Chrome. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 14:40, 19. Apr. 2016 (CEST)
Das ist auch ein Kriterium, das ich zurückmelden werde. Aber am besten platzierst du das gleich auf seiner Diskussionsseite. --Micha 18:16, 19. Apr. 2016 (CEST)

Überflüssig. Man baut um eine spezialisierte Suchmaschine eine Schnickschnack-Browsererweiterung für einen spezifischen Browser, den auch nicht jeder mag oder verwendet. Wenn die Suchmaschine etwas taugt, kann man sie ja verwenden. Das Kopieren der URLs schaff ich gerade noch selbst. Und was das "taugen" betrifft: Die Resultate einer völlig naiven Google-Suche taugen mehr. Mit viel Aufwand am Bedarf vorbeientwickelt. In diesem Sinne sollte das natürlich unbedingt auch für den Visual Editor verfügbar gemacht werden. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 14:48, 19. Apr. 2016 (CEST)

Die Qualität der Datenbanken ist noch nicht dort, wo sie sein sollen. Wir haben schon gesprochen darüber, dass man mit Login so auch an die Volltexte von Journals herankommt, die sonst hinter kostenpflichtigen Angeboten versteckt sind. --Micha 18:14, 19. Apr. 2016 (CEST)
Klingt mir, als hätte man sich an Google verkauft. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 19:21, 19. Apr. 2016 (CEST)
Momentan geht es ja nur um das Software-Prinzip. Wäre das eine Erleichterung für Wikipedia-Autoren und würde man das nutzen und wenn ja, was muss noch verbessert werden? Das wollen sie wissen. Und darum ich vorgeschlagen, doch gleich mal alle potentiellen Nutzer via Kurier zu fragen. --Micha 20:00, 19. Apr. 2016 (CEST)

@Micha: Mal unabhängig vom grundsätzlichen Google-Gemecker:

  • Was ist denn genau der Grund dafür, dass Ihr das als Chrome-Add-On und nicht als JS-Helferlein, Bookmarklet oder Tool-Server-Anwendung konzipiert habt? Gibt es dafür technische Gründe oder war das eine reine Geschmacksentscheidung?
  • Plant ihr die Anwendung (wenn sie mal final ist) auch für andere Browser (insbesondere) Firefox zu portieren? // Martin K. (Diskussion) 19:29, 19. Apr. 2016 (CEST)
Das weiss ich nicht, was da so geplant ist. Ich bin bei diesem Projekt ja nicht dabei. Muss ich fragen. Aber ich denke, wenn das hier positives Feedback gibt und es von vielen für nützlich erachtet wird, werden die das sicher ausbauen und auch portieren. Wenn allerdings das Feedback negativ ist, werden die es wieder sang- und klanglos einstampfen. Ich nehme an, Chrome-Adons waren für die Progammierer am einfachsten. Ein Evaluations-Prototyp gleich für alle Plattfomen zu entwickeln, wenn man nicht weiss, ob die Idee überhaupt ankommt, ergibt ja keinen Sinn. Das Ganze dahinter ist übrigens bereits ein Tool, das sie ohnehin entwickeln. Wikipedia-Autoren zu unterstützen wäre da noch ein interessanter Anwendungszweck. --Micha 19:54, 19. Apr. 2016 (CEST)
Micha, wenn du glaubst, dass Google irgend etwas aus philantrophischen Gründen macht, dann hätte ich da eine gute Geschäftsidee für dich: ich tausche jeden 500 Euro-Schein von dir (echt) in 1 US-Dollar (auch echt) um. Weil ich so lieb bin. Deal? :) --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 20:13, 19. Apr. 2016 (CEST)
Eine (funktionierende) Kontext-Suche in die WP-Ediitierfunktionen zu integrieren ist grundsätzlich sicher eine gute Idee.
Angesichts der hiesigen Kommentaren kann man jedoch schon mal festhalten, dass es politisch gesehen nicht ganz so schlau war, einen Suchzugang der sich ja irgendwie gegen Googles Gatekeeper-Monopol richtet ausgerechnet für deren Browser zu entwickeln. Da Leute, die sich für so etwas interessieren, eher Firefox-Nutzer sein dürften, wäre es sicher auf ein positiveres Echo gestoßen, wenn man den Prototypen als Firefox-Addon oder gleich als rein webbasierende Lösung angelegt hätte. // Martin K. (Diskussion) 20:05, 19. Apr. 2016 (CEST)
Das ist auch ein Feedback, dass eine mögliche Nutzung abhängig vom Browsertyp ist. - Also ich bin der Meinung, wenn es nicht genau stimmt, d.h. nicht genau referenziert, wie man das sonst tut, also auch inkl. Mehhfachverwendung desselben Refs und die Zitierung nicht korrekt formatiert wird, dann wird das nicht gebraucht. Man hat kaum einen Mehrwert, wenn man das nachträglich im Quelltext per Hand korrigieren muss. Ebenso ist das wohl auch mit dem Browser. Die Wikipedianer wechseln nicht einfach den Browser, um das nutzen zu können. Eher verzichten sie auf dieses Tool. --Micha 20:19, 19. Apr. 2016 (CEST)
Würde ich mich anschliessen. Ich dachte auch die ganze Zeit beim lesen "klingt superspannend" bis ich dann an den Absatz kam, dass ich den Browser wechseln müsste. Und wer soll denn Firefox benutzen, wenn nicht Wikipedianer? -- southpark 20:28, 19. Apr. 2016 (CEST)

Für Interessierte, so sieht das aus:
Neues von Berliner Goldhut: Materialanalysen mit Synchrotronstrahlung TT - New information on the Late Bronze Age gold hat in Berlin: material analysis by synchrotron radiation [1]

  1. Neues von Berliner Goldhut: Materialanalysen mit Synchrotronstrahlung TT - New information on the Late Bronze Age gold hat in Berlin: material analysis by synchrotron radiation


Wenig brauchbar derzeit. Grüße −Sargoth 19:44, 19. Apr. 2016 (CEST)

Danke, UK privacy policy, muss ich als Chrome-Benutzer nicht testen, ich habe ShareMeNot, Analytics als 127.0.0.1, etc. –Be..anyone 💩 22:18, 19. Apr. 2016 (CEST)

unterhaltet euch doch mal mit @PerfektesChaos: über citoid und so. --82.113.99.237 20:06, 19. Apr. 2016 (CEST)

Geht mir wie anderen hier: Ich werde diesen Butler nicht testen, weil ich Chrome weder nutze noch nutzen möchte. Einzig vernünftig wäre ein ganz browserunabhängiges Tool, das man nutzen kann, ob man nun Chrome, Firefox, SeaMonkey, Opera oder was auch immer hat; ich dachte, derartiger "nur nutzbar mit Internet Explorer / Netscape"-Kram sei seit den späten 90er Jahren verpönt ;-) Gestumblindi 21:01, 19. Apr. 2016 (CEST)

Es geht doch nur mal darum auszuprobieren, ob überhaupt die Funktion was wäre. Programmierer arbeiten nicht gerne nur um später wegzuwerfen. Darum gibt es den Prototyp halt nur für einen Browser. Um einen Eindruck über die Funtkion zu gewinnen, reicht es. --Micha 21:09, 19. Apr. 2016 (CEST)

Ich habs versucht. "That the extension is running is indicated by a 'on'-flag on the EEXCESS icon and its sidebar displayed to the right of the article editor." Ich krieg aber keine "Sidebar rechts vom Artikeleditor" angezeigt. Bin ich zu doof?--Mautpreller (Diskussion) 21:48, 19. Apr. 2016 (CEST)

Übrigens, wenn ich mir das Prinzip betrachte (zum Laufen kriege ichs ja nicht), scheint mir das sogar kontraproduktiv. Ein reines Recherchetool für Datenbanken könnte sinnvoll sein. Aber was hinschreiben und dann dafür "Quellen suchen" und fertig formatiert eingefügt kriegen, das fördert eher eine Arbeitsweise, die hier schon viel zu weit verbreitet ist.--Mautpreller (Diskussion) 21:59, 19. Apr. 2016 (CEST)
@Micha: Dann hätten die Damen und Herren Programmierer/Entscheider halt mal schauen sollen, welcher Browser von Wikipedianern am meisten verwendet wird. Ich wette einen Euro druff: es ist nicht Chrome. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 22:23, 19. Apr. 2016 (CEST)
Doch, mit großem Abstand. --Mps、かみまみたDisk. 22:52, 20. Apr. 2016 (CEST)
@Mps: Was sind das für Zahlen? Nutzung durch Wikipedianer (=angemeldete Nutzer) oder Nutzung allgemein? Gestumblindi 23:20, 20. Apr. 2016 (CEST)
Allgemein. Ich denke aber nicht dass es wahrscheinlich ist das bei einem Vorsprungsfaktor von 2–3x (je nachdem ob man Mobilebrowser zählt) zum nächsten Browser, für angemeldete Nutzer Chrome weit darunter liegen oder gar auf einen Platz 2+ rutschen würde. --Mps、かみまみたDisk. 23:31, 20. Apr. 2016 (CEST)
Darauf würde ich nicht wetten. Besonders die aktiven Wikipedianer sind doch ein etwas eigenes Völkchen mit Ansichten und (Browser-)Vorlieben, die nicht unbedingt jenen der (lesenden) Durchschnittsnutzer entsprechen :-) Gestumblindi 23:42, 20. Apr. 2016 (CEST)
Hallo Mautpreller. Das nehme ich zur Kenntnis. Das ist durchaus was, das auch bei mir im Hinterkopf herumspukte. Die Hauptarbeit ist ja die passende Auswahl und das Wiedergeben von Quellen. Das Verlinken ist nicht die Hauptarbeit. Eigentlich würde es eher etwas brauchen, bei dem man die recherchierte und ausgewählte Literatur verwalten kann und gegebenenfalls dann in einem Artikel verlinken kann. Das ist aber wohl nicht Sinn dieses Projektes, sondern will ja neue Quellen verfügbar machen. Fördert dann aber vielleicht, dass Sachen verlinkt werden, die nicht gelesen wurden und dann auch der erst beste Treffer verlinkt wird, was das Tool ausspuckt. Hmm ... --Micha 23:44, 19. Apr. 2016 (CEST)
Was ich nicht verstehe, warum solche Projekte nicht von vorneherein "browserneutral" entwickelt werden. Ich kann zwar verstehen, dass man den Prototyp zunächst auf einwm Browser testet, aber man sollte die Entwicklung doch planen können, dass prinzipiell auch auf anderen Browsern laufen sollte oder zumindest einfach portierbar ist.--Kmhkmh (Diskussion) 00:14, 20. Apr. 2016 (CEST)
Ich möchte den Entwicklern ja nichts unterstellen, aber der Gang der Dinge ist der (wobei ich aus eigener Erfahrung als Entwickler spreche): Ziel 1 ist bezahlt zu werden und Ziel 2 dafür bezahlt zu werden, dass man mit interessanten Sachen spielen darf und/oder etwas Nützliches lernt. "Chrome-Plugin-Entwicklung" macht sich ganz gut auf der Skill-List. Wenn dann die Auftraggeber völlig ahnungslos sind (häufig) ist es recht leicht, sie dahin zu manövrieren, wohin man will. So kommt es dann zum Beispiel, dass jedes ranzige Institut mit genügend Geld sich einen eigenen Viewer für Digitalisate basteln lässt, weil alle anderen ja nichts taugen … jedenfalls nach Auskunft der dann demnächst Beauftragten. Und stimmt ja auch, taugen alle nicht wirklich. Der neuentwickelte Viewer taugt dann natürlich auch nichts, weil die Finanzierung bei weitem nicht reicht, um den Job richtig zu machen. So hat man in sehr vielen Fällen schrottige Implementierungen (so in der Gegend Proof-of Concept / early alpha / gut gemeint) von Software, die man eigentlich nicht braucht (ersetze "Viewer" durch "Editor" und "Institut" durch "Foundation"), während nötige und nützliche Dinge, die allerdings mit wohlbekannter und langweiliger alter Technik zu implementieren wären, niemals beauftragt werden. So ist das halt. Außer es kommt einmal (Riesenausnahme) jemand mit Ahnung in Entscheidungsposition … aber die ist ja schon wieder weg. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 00:18, 20. Apr. 2016 (CEST)
Der Wikipedia Butler ist eine Anpassung einer Chrome-Extension, die bereits entwickelt wird. Da Wikipedia-Artikel eben sehr gut als Showcases dienen, ist Louis Gantner auf mich zugekommen, ob man das nicht gleich für Wikipedia-Autoren nutzbar machen könnte und ob wir das überhaupt gut und nützlich finden würden. Hier das Erklärungsfilmchen zur Extension [4]. Daraus entstand dieser Prototyp, der rudimentär die Möglichkeit zeigt, wie das mit unserem Quellcode zusammenarbeiten kann. Und dann wird er evaluieren, ob er das weiter entwickeln lassen soll und wie oder ob sich das nicht lohnt. Hängt also komplett von eurem Feedback ab. --Micha 08:20, 20. Apr. 2016 (CEST)

Entschuldige nochmal, ich kriege diese Sidebar nicht angezeigt und kann daher gar keine Versuche unternehmen. Was ist das Problem?--Mautpreller (Diskussion) 09:43, 20. Apr. 2016 (CEST)

Keine Ahnung. Frag ihn mal hier: Benutzer Diskussion:Ed Louis. --Micha 09:50, 20. Apr. 2016 (CEST)
Mautpreller, RTFM oder auch: erst im geöffneten WP-Artikel kommt die Sidebar. −Sargoth 14:08, 20. Apr. 2016 (CEST)
Ja, das hab ich gelesen und auch so gemacht, die Sidebar erscheint aber nicht. Auch nicht im Editmodus und auch nicht, wenn ich Text markiere.--Mautpreller (Diskussion) 17:29, 20. Apr. 2016 (CEST)
Mautpreller mit Sidebar, zum Gucken, wie das aussehen sollteSargoth 17:36, 20. Apr. 2016 (CEST)
Ja, Sargoth, so siehts auch in dem How-to aus, aber nicht, wenn ich in Chrome mit der Erweiterung einen Wikipedia-Artikel öffne und bearbeite. Da fehlt der rechte Bereich. Hab Ed Louis schon danach gefragt.--Mautpreller (Diskussion) 17:39, 20. Apr. 2016 (CEST)
Auf die Himbeere hast du aber geklickt? Grüße −Sargoth 17:41, 20. Apr. 2016 (CEST)
Ja, und sie sagt mir auch, dass sie "on" ist.--Mautpreller (Diskussion) 17:43, 20. Apr. 2016 (CEST)
Mautpreller: bitte prüfe, ob unter Einstellungen/Erweiterungen in der Extension "Zugriff auf Datei-URLs" erlaubt ist. Ev. könnte es damit zusammenhängen. --Ed Louis (Diskussion) 10:45, 22. Apr. 2016 (CEST)
Das war deaktiviert, ich hab es aktiviert, aber es ändert nichts.--Mautpreller (Diskussion) 11:15, 22. Apr. 2016 (CEST)

Gerne möchte ich noch zu einem oben erwähnten Punkt (Mautpreller @ Einwand gg dem "Prinzip der Vorgehensweise: Schreiben > Quellen suchen) Stellung nehmen: Es ist keineswegs so, dass es die Idee dieser "Wikipedia Butler Extension" ist, dass grundsätzliche wissenschaftliche, hermeneutische Vorgehen auf den Kopf zu stellen. Selbstverständlich soll nicht gefördert werden, einen Text freihändig zu verfassen, um diesen dann rückwirkend mit "irgendwie" passenden Quellen zu untermauern. Vielmehr soll es das Werkzeug ermöglichen, bekannte Literatur einfach aufzufinden und zu nennen. In einem weiteren Schritt jedoch kann der Butler durchaus Hinweise auf weitere Literatur vermitteln, die dann allerdings geprüft werden muss. Im Hintergrund steht ein Szenario, in welchem ein Nutzer beschrieben ist, der sich mit einer Thematik beschäftigt und dazu u.a. Wikipedia konsultiert. Gleichzeitig aber trägt er Wissensinhalte mit sich, aus anderen Quellen, die ev. im Artikel noch nicht abgebildet sind. Um diese nun niederschwellig anbringen zu können, kann der Butler helfen, die entsprechende, bekannte Literatur anzuzeigen und zu nennen (auch durch explizite Sucheingabe im Butler). Eine vollständige, umfassende "Literatur-Mgmt" Software wie Citavi, Zotero etc. browserbasiert für Wikipedia wäre sicherlich ein spannender Ansatz. Der Butler hier macht einen Start und möchte ausloten, in wieweit die durch die Projektarbeit erstellten Module bereits für diesen, vorerst rudimentären, Zweck einsetzbar ist. Immerhin schafft der Butler als schlanke Extension ein Tor zu verstreuten Ressourcen. Und: ob ein vergleichbarer Zugriff auf die diversen, eingebundenen Kataloge via google möglich ist bezweifle ich. Vielmehr besteht da wiederum die Gefahr, dass man sich in der Menge des Präsentierten verliert. Das ganze ist OpenSource und weitere Entwicklungen sind willkommen. Auch die Einwände betr. Chrome und Google: es ist tatsächlich geplant, diese auch für FF anzubieten. Tatsächlich stellt ja die Grundidee in gewisser Weise einen Gegenentwurf zu Google dar. Eben, indem wir versuchen, Quellen direkt anzuzeigen, die ansonsten im "LongTail" des "Google-Webs" verschollen blieben. Es ist sicherlich nicht so, dass hier der "lange Arm von Google" mit im Spiel war ... --Ed Louis (Diskussion) 11:09, 22. Apr. 2016 (CEST)

Rubrik: Interessantes aus Wikidata

Wie wäre es mit einer monatlichen Rubrik „Interessantes aus Wikidata“ für die rechte Spalte des Kuriers? Ich möchte mal anfangen mit Gwefan Llên Natur (Q23002367), einer walisischen Gewürz-Webseite.--79.242.198.97 09:53, 22. Apr. 2016 (CEST)

Ein leerer Datenbankeintrag? Kapier ich nicht, was daran interessant ist. Gruß −Sargoth 10:01, 22. Apr. 2016 (CEST)
Tscha, mit so Standardscheiß wie dem eben von mir angelegten Perote-Ziesel können wir gegen solch spannende WD-Einträge halt nicht mehr mithalten ... -- Achim Raschka (Diskussion) 10:56, 22. Apr. 2016 (CEST)
Die haben interessante Gewürze. Gemahlene Heuschrecken, Hasenpfeffer ... -- Harro (Diskussion) 10:57, 22. Apr. 2016 (CEST)
Hörnchen find' ich gut. Ehret die Hörchen!--Aschmidt (Diskussion) 11:41, 22. Apr. 2016 (CEST)
Butterhörnchen! Njam, njam, njam. -- Harro (Diskussion) 12:02, 22. Apr. 2016 (CEST)
Schoko- und Marzipanhörnchen... ;) --Aschmidt (Diskussion) 13:35, 22. Apr. 2016 (CEST)

Wikidata wird von dieser Community zurzeit noch etwas spöttisch-distanziert betrachtet, weil es noch zu viele offensichtliche Mängel gibt, aber das kann sich ja ändern. --Schlesinger schreib! 10:58, 22. Apr. 2016 (CEST)

Die "Mängel" kommen daher weil Lua-code für Wikidata zu schreiben, gar nicht einfach ist. Möglicherweise ist das mit der Extension:Capiunto anders. Die soll schon im Testwiki laufen, ob auch schon in der de:WP weiß ich nicht. Nach meinem Wissen gibt es wikipediaweit etwa fünf große Lua-Modulfamilien für Wikidata. Im Gegensatz zu Capiunto ist der selbstgeschriebene Code jeweils nur für ein Thema machbar und für jedes neue Thema muss zusätzlich viel programmiert werden. Das Ergebnis geht dann aber auch weit über das hinaus was man mit dem Lua-Modul Wikidata machen kann. Meiner Erfahrung nach werden 50 Kb Lua-code in etwa 1 Sekunde von den WD-Rechnern berechnet, was die Möglichkeiten nach oben leider begrenzt. 50 KB reicht gerade aus für eine komplexe Infobox (ohne Code für die Einzelnachweise). Mein Wunsch wäre, Lua wird 3 bis 4 mal schneller und ich hätte gerne die Möglichkeit Eingaben der User im Modul zu verarbeiten, etwa Mausklicks oder Texteingaben. --Goldzahn (Diskussion) 19:51, 22. Apr. 2016 (CEST)
Äh, sorry, wovon redest du? Ich versteh kein Wort. --Schlesinger schreib! 19:54, 22. Apr. 2016 (CEST) :-)
Dann muss ich mich entschuldigen, sorry. --Goldzahn (Diskussion) 20:35, 22. Apr. 2016 (CEST)
@Uwe Gille: Sind bei dem Wikidata-Item nicht eher species statt spices gemeint?--kopiersperre (Diskussion) 21:39, 22. Apr. 2016 (CEST)
Zumindest kommen auch Tiere auf ihrer Website vor, auch das Wort species, nicht aber Gewürze (spices).[5] Grüße, --Ghilt (Diskussion) 22:42, 22. Apr. 2016 (CEST)

E-Periodica

@ETH-Bibliothek: Dann nutze ich doch gleich mal diesen Kanal für ein ein kurzes öffentliches Feedback :-) - Grundsätzlich gefällt mir die neue Oberfläche nicht schlecht. Das responsive Design ist allerdings offenbar zugleich auch ziemlich träge. Auch auf einem recht schnellen PC fühlt sich die Bedienung "hakelig" an, es dauert immer ein bisschen länger als angenehm, bis etwas passiert. Wenn ich Suchbegriffe in die Box oben eingebe, stockt das Interface immer wieder, es kommt mit meiner Tippgeschwindigkeit offenbar nicht mit. Da sehe ich also noch Verbesserungsbedarf. Gestumblindi 01:29, 23. Apr. 2016 (CEST)

Mir gefällt die neue Struktur und Oberfläche auch ganz gut. Es sind für meinen Geschmack zwar etwas viel Mouseover-Effekte und schneller könnte das Ganze in der Tat noch werden. Aber dennoch: wesentlich besser als die frühere Seite! --Holder (Diskussion) 08:36, 23. Apr. 2016 (CEST)

Vielen Dank für euer Feedback. Wir leiten sie gerne an die zuständige Stelle weiter. ETH-Bibliothek11:32, 25. Apr. 2016 (CEST)

Leichenfledderei?

Hier kann man es noch bis Donnterstag nachhören.--JTCEPB (Diskussion) 17:44, 22. Apr. 2016 (CEST)

Hach, Marcus! Das ist doch kein Mitfüßentreten, sondern ein verschämtes Kompliment! Natürlich wissen die meisten Journalisten längst, dass sie ohne uns gar nicht mehr arbeiten könnten. Und manche beneiden uns sogar darum, nur können sie das natürlich nicht offen sagen, ohne ihren jeweiligen Brötchengeber zu desavoieren, und deshalb müssen sie es eben durch die Blume sagen, mal mehr und mal eben weniger gekonnt. Nimms nicht krumm, nimms locker und sei stolz ein Wikipedianer zu sein! :-)  --Uwe Rohwedder (Diskussion) 17:56, 22. Apr. 2016 (CEST)
Uwe da hast sicher recht. Mal in der Wikipedia nachschauen „Haben die den schon eine Quelle gefunden?“ ist ja ansich auch nichts schlechtes. Nur seinem Arbeitgeber auf Nase binden, dass man es so macht, würde ich mir als Journalist auch zweimal überlegen. Sowas fällt doch unter Berufsgeheimniss =). Und das jemand schneller war und schon bessere Recherearbeit geleistet hat, kränkt den einzelnen Journalisten durchaus auch mal persönlich, und entsprechend hässig kann der Komentar dann dazu ausfallen. Journalisten sind auch nur Menschen, und trifft auch nicht immer denn richtigen Tonfall. Wie auch ein wirklich ernst gemeintes Kompliment falsch aufgefasst werden kann, weil es sich für den Zuhöher/Empfänger sich nicht als solchen anhört, weil er es nicht erwartet hat. Es ist oft das klassische Komunikationasproblem, wenn das Gegenüber nicht das selbe versteht, was du im mit diesen Worten sagen möchtest. Denn dann haste eines der klassischen Grundprobleme in der Komunikation, denn richtig ist immer nur der Inhalt der der Empfänger auch versteht, nicht das was du effektiv gesagt/geschieben hast.--Bobo11 (Diskussion) 18:14, 22. Apr. 2016 (CEST)

Vielleicht sollte man sich auch mal der Kritik von außen annehmen. Was da gestern in der Versionsgeschichte des Prince-Artikels abging, war ja nun nicht sehr rühmlich. Bis das Todesdatum in korrekter Form untergebracht war, gab es ein Hauen und Stechen, einen Kampf um bequellte Angaben, es gab sogar eine Artikel-Sperrung, die dann 10 Minuten später wieder aufgehoben wurde. Das erinnert doch mehr an einen Schwarm Piranhas, der über ein Beutetier herfällt, als an gewissenhafte Artikelarbeit.--Sinuhe20 (Diskussion) 20:40, 22. Apr. 2016 (CEST)

Allgemeines eifriges Bemühen um Aktualität bei einer sehr prominenten Persönlichkeit; ich finde das nicht schlimm und es ist mir immer noch lieber als es eine Wikinews-ähnliche Grabesruhe (sorry für den Seitenhieb) wäre. Gestumblindi 01:12, 23. Apr. 2016 (CEST)

Ich wollte in die Sendung reinhören (Dank an JTCEPB für den Link), um mir selbst ein Urteil zu bilden, hatte dann aber doch keine Lust, da man sich die Sendung da offenbar nur von Anfang an durchören kann und abwarten müsste, bis die Wikipedia-Stelle kommt. Das "Vor- und Zurückspulen" ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich! - einen solchen Hinweis habe ich noch nirgends gesehen, was sollen das denn für "rechtliche Gründe" sein? Ich würde mich jedenfalls nicht aufregen. In solchen Sendungen wird viel dahergeredet; und selbst wenn es da einen ernst gemeinten Vorwurf der "Leichenfledderei" gegeben haben sollte, wäre das doch nur einfach albern - wahrscheinlich hätte sich die Moderatorin auch beschwert, wenn die Todesmeldung gefehlt hätte... ("die Wikipedia ist ja doch nicht so aktuell!") Gestumblindi 01:09, 23. Apr. 2016 (CEST)

Die Musik wird nicht rausgeschnitten. An einem Stück anhören ist daher wie Radio, für Vor- und Zurückspulen (des analogen Bandes mit der Audiodatei) würde hingegen das mehr oder weniger gezielte (wiederholte) Abspielen eines Liedes ermöglichen, was in einer anderen Vergütungsklasse liegt. Aber auch beim zweiten Anhören wurde die Wikipedia im verlinkten Beitrag nicht erewähnt oder ich habe es beide Male gekonnt überhört. Ähnliches ist aber auch schon bei Frank Schirrmachers Tod passiert, als sich die „Kriegsreporterin“ Burmester 2014 vor der Wikipedia gruselte. -- 32X 16:00, 26. Apr. 2016 (CEST)

Und wenn wir schon beim Leichen fleddern sind: auch im Tod lag der King of Pop (5.875.404 Klicks) vor dem Prinzen (5.808.147 Klicks), wenn auch nur knapp. --Holder (Diskussion) 12:58, 23. Apr. 2016 (CEST)

Ich denke solche Ereignisse können besonders viele Menschen ansprechen. Ich finde das nicht weiter schlimm, solange das nur eine kurze Zeitspanne umfasst. Ich denke die Zugriffszahlen verzeichnen einen enormen Peak zum Zeitpunkt des Todes. Es wäre aber manchmal sinnvoll einen solchen Artikel frühzeitig mit einem Baustein zu versehen, dass der Artikel nicht aktuell ist und dann für 1-2 Tage zu sperren bis sich der Blätterwald und Mediendschungel gelichtet hat, bis wir wissen was Tatsachen sind und was ins Kraut schießende Vermutungen oder Sensationsgier, die von den Medien auch befriedigt werden muss. Die Autoren der Wikipedia sollten beherzigen, dass wir nicht zur größtmöglichen Aktualität verpflichtet sind, sondern noch mehr zur Darstellung von relevantem, gesichertem und anständig bequelltem Wissen. Ein durch Newsticker aufgeblähter Artikel ist hinterher nur schwer wieder auf das Wesentliche zurechtzustutzen, weil dabei eine Menge zwar anständig bequellter aber eher irrelevante oder redundante Informationen gelöscht werden müssen. Da sind dann Konflikte und Editwars vorprogrammiert und oft genug geschieht es gar nicht, so dass manche Artikel-Teile sehr disproportional werden können und die neutrale Darstellung nicht mehr gegeben ist.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 14:55, 23. Apr. 2016 (CEST)
Bausteine werden von Lesern ignoriert, da sie Bannern ähnich sehen, so erlebt beim Begriffsklärungshinweis am Seitenkopf. Aber was sind denn solche Artikel und wer entscheidet, ob der Artikel aktualisiert oder gesperrt wird? Auf welcher Grundlage soll diese Entscheidung gefällt werden?
Beispiel: Als der Fall Josef Fritzl Ende April 2008 bekannt gemacht wurde, gab es noch am gleichen Abend einen Artikel, obwohl die Nachrichtenlage unklar war. (So beschrieb Spiegel Online beispielsweise das Kellerverließ in einem Aritkel als 60 m² groß, im nächsten Artikel war es mit 80 m² beziffert.) Ein paar Seitensperren, moderierende Bearbeitungen, eine (aus heutiger Sicht überzogene) Benutzersperre und viele Diskusisonen später weiß ich, dass Sperren in dem Fall nichts bringen. Damals hat man mitunter noch auf Wikinews verwiesen, aber da das Projekt unfähig zu einem Kurswechsel ist, macht das heute niemand mehr. Ja, der Artikel kann in den ersten Tagen schlecht sein, aber durch das gemeinsame Ringen wird er tatsächlich verbeesert, wie uns der Artikel zum Eisenbahnunfall von Bad Aibling lehrte. Es gab auch gescheiterte Moderationsversuche, wo der Artikel gesperrt und die Diskussionsseite nicht beachtet wurde, sodass nach Ablauf der Ereignisaufmerksamkeit ein schlechter und schnell veralteter Artikel zurückblieb.
Fazit: Wir haben gesichtete Versionen, die den gröbsten Unfug abhalten, zugleich aber auch hilfreiche Verbesserungen zulassen, und neuerdings haben wir auch die Dreiviertelsperre, die den Nutzerkreis etwas aber nicht vollständig einschränkt. Man sollte lieber erst diese Mechanismen nutzen als gleich nach dem Äußersten zu greifen. Denn das, was nach zwei Tagen vorhanden ist, ist im letzteren Fall nicht das bessere Ergebnis. -- 32X 16:00, 26. Apr. 2016 (CEST)

MC ist es leid, "so etwas" im Radio zu hören; in der Folge werden dann gleich noch den Journalisten ihre beruflichen Qualifikationen abgesprochen. Ich mag es nicht, hier solche Dinge wie "Leichenfledderei" zu lesen, die MC, wie er schreibt, selbst als Interpretation der Worte einer Moderatorin darstellt. Aber als Überschrift ist es natürlich gut, mit Fragezeichen, na klar, um auf der sicheren Seite zu bleiben. - Erinnert mich an ähnliche Postings bei Facebook, da von Leuten, die bewusst (meine Interpretation) oder unbvewusst ihre Leser, die oft eben nicht die gesamte Info (hier: die Sendung) abrufen, sich mit der Überschrift und aus dem Info-Fetzen zufrieden geben und über das hingehaltene Stöckchen springen. Ich werde mir die Sendung auch nicht mehr anhören, bezüglich der Skepsis einiger Journalisten bezüglich Wikipedia verweise ich aber einzig auf Karl Theodor zu Guttenberg und dessen Vornamen. Der Moderatorin zu unterstellen, dass sie darüber informiert war, ihr gar zu unterstellen, dass sie über WP informiert ist, geht aber über MCs Sichtweise hinaus. Schade, mehr Weitblick, mehr Rundumblick, und weniger Beißrefelexe täten der WP (und ihren Autoren) sehr gut. --217.9.49.1 06:39, 26. Apr. 2016 (CEST)

Gerade Guttenberg ist ein Paradebeispiel für die Inkompetenz vieler "Journalisten" in Bezug auf die Wikipedia. Und das hat sich nur bedingt in den letzten Jahren gebessert. Man hat das Gefühl, dass da noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist. --JPF just another user 07:28, 26. Apr. 2016 (CEST)
Solange aus MCs Artikel nicht hervorgeht, was sie überhaupt gesagt hat, und man sich das irgendwoher zusammensuchen muss, um den Text überhaupt zu verstehen, ist sein Artikel ein Paradebeispiel für die Inkompetenz vieler "Wikipedianer" in Bezug aufs Artikelschreiben. Und das hat sich nur bedingt in den letzten Jahren gebessert. Man hat das Gefühl, dass da noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist. --Aalfons (Diskussion) 09:52, 26. Apr. 2016 (CEST)
Aha. Ich bin also inkompetent was das schreiben von Artikel angeht. Interessant. Was soll ich dazu noch sagen? Marcus Cyron Reden 20:49, 26. Apr. 2016 (CEST)
„Was soll ich dazu noch sagen?“ fragst Du, lieber Benutzer:Marcus Cyron - nun, gar nichts, aber das hast Du mit Deinem Posting ja schon unmöglich gemacht. Du hättest Benutzer:Aalfons fragen können, ob er Artikel im ANR meint oder vielleicht doch eher Artikel im Kurier. Du hättest auch auf das Geschriebene eingehen können, dazu sind ja Diskussionen da. Gruß --217.9.49.1 06:33, 27. Apr. 2016 (CEST)
Mit Sicherheit hat Markus verstanden, was ich meine. Höflich, wie er ist, hat er nur seinen inneren Kurier noch einmal externalisiert, um die Kritik an seinem Artikel zu bestätigen. --Aalfons (Diskussion) 12:34, 27. Apr. 2016 (CEST)
...sagte er und war nicht einmal in der Lage, den Namen richtig abzuschreiben... Marcus Cyron Reden 13:23, 27. Apr. 2016 (CEST)
Und das letzte Wort muss er auch immer haben, unser MarCus :D  --Uwe Rohwedder (Diskussion) 14:37, 27. Apr. 2016 (CEST)

Kleine Freuden #8

Daniel Hisgen - ein wunderschöner Artikel mit Dank dafür - aber bin ich der Einzige, der neidisch ist und ihn uns nicht gönnt? Denn, jedes einzelne Partikel wird uns anderen WP-Autoren sofort gelöscht und uns um die Ohren gehauen: als "eigene Forschung. O-M-G.: Es ist ein Schlag ins Gesicht all unserer WP-Autoren! Wir dürfen solche Artikel nicht schreiben! So, genug der Ausrufezeichen. Was war passiert? Ein WP-Autor wurde aufmerksam auf eine Signatur, er frug und fand mit Kombattanten, einem Emporemaler nachzufolgen. Der war bisher nicht bekannt. Es ist bisher nicht Wikipedia-Strategie, Unbekanntes bekannt zu machen, irgendwie muss ein Kirchenmaler bereits vorher bekannt und dokumentiert sein, damit wir über ihn überhaupt berichten dürfen.

Sämtliche angegebenen Quellen sind nicht wp-tauglich als relevanzstiftend oder quellengeeignet, sie sind nur zitierbar. Die Aufnahmetauglichkeit von Daniel Hisgen wird von mir überhaupt nicht und niemals bestritten, damit da keine Missinterpretation entsteht. Nur, dem stehen die Grundsätze der WP entgegen. Allen Kriterien? Falsche Frage. Wurde Wissen berichtet und können wir dies Wissen weitergeben? Nein. Wurde weiteres Wissen durch unsere Fragen bewirkt? Ja. In kunstwissenschaftlicher Literatur anerkannt? Nicht bisher.

Ich meine, wir müssen einen Weg finden, diese wertvollen Artikel abzusichern. --Emeritus (Diskussion) 21:25, 22. Apr. 2016 (CEST)

Eigentlich steht das unter Wikipedia:Gebrauche den gesunden Menschenverstand, aber ich habe da allmählich meine Zweifel, weil Korinthenkacker und Erbsenzähler hier mehr und mehr die Oberhand gewinnen. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) Wiederwahlstimmen für Doc Taxon: hier entlang! 22:43, 22. Apr. 2016 (CEST)
Ja, und einige davon werden Kategorienhelden... --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 22:53, 22. Apr. 2016 (CEST)

Achso ist das, die Tochter des Pharaos als hellhäutige, europäische Prinzessin, gekleidet in der Mode des 18. Jahrhunderts. Dieses Bild ist so wahrheitsgetreu wie der Bibelstoff selbst. ;-) --Sinuhe20 (Diskussion) 08:01, 23. Apr. 2016 (CEST)

Ich erinnere mich an eine figürliche zeitgenössische ägyptische Darstellung: Pharao mit Frau jeweils auf dem Throne sitzend, die Gesichter nach der lebenden Person modelliert. Die Frau ist deutlich um zwei bis drei Schattierungen heller, wohl im Rahmen der Bündnispolitik irgendwo als Prinzessin bei einer griechischen Polis eingekauft. Warum sollte die Frau nicht ein Kind haben können, das heller ist als der Vater, der vielleicht auch ein Viertel oder ein Achtel griechische Gene von der Großmutter hat? Die beiden Dargestellten sind aber anständig nach Sitte der ägyptischen Pharaonen angezogen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 14:32, 23. Apr. 2016 (CEST)

@Emeritus: Zunächst Danke für die Blumen. Mittlerweile bin ich mit den Grundsätzen von WP einigermaßen vertraut, denke ich, und hätte keinen Artikel erstellt, der allein auf TF beruht. Daniel Hisgen wird in anerkannten Werken wie Dehio, Diehl, Bösken und Weyrauch mehrfach genannt. Freilich handelt es sich um keinen Michelangelo und ist Hisgen wohl nur von regionaler Bedeutung.
@Sinuhe20: Ist das Bild der europäischen Prinzessin nicht herrlich? Es ist bei vielen Kennern wie Liebhabern das Lieblingsbild. Gruß, --Wikiwal (Diskussion) 20:17, 27. Apr. 2016 (CEST)

@Wikiwal: Ja, das ist es. Wobei natürlich genau genommen nicht die Prinzessin das Kind rettet, sondern sie lässt es retten, von ihrer Dienstmagd... --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 20:28, 27. Apr. 2016 (CEST)

Das „neue Regime“

Everybody Draw Mohammed Day - Mohammed by christianne in leather.jpg

MaB jammert umseitig [6] und bietet an: "... man schließt sich denjenigen an, die das Kategoriensystem für völlig unbrauchbar halten." Bingo ;-) Das isses. Danke 80.187.108.158 12:09, 27. Apr. 2016 (CEST)

Also, ich weiss jetzt nicht, worüber sich Matthiasb genau aufregt - ich reg mich z.B. in letzter Zeit über seinen Kommunikationsstil auf und sein in meinen Augen mangelndes Differenzierungsvermögen –, aber die Zuordnung des Everybody Draw Mohammed Day zur Kategorie:Veranstaltung (Islam) stösst mir schon auch übel auf, leider ist die zugehörige Kategorienbeschriebung erst zwei Ebenen höher notiert und auf den Ebenen dazwischen imho falsch ausdifferenziert. Gruss --Port(u*o)s 12:57, 27. Apr. 2016 (CEST)
Ist das Bild rechts wirklich sinnvoll in diesem Zusammenhang? --Schlesinger schreib! 13:01, 27. Apr. 2016 (CEST)
Warum nicht, siehe Dateiname & Beschreibung. --AMGA (d) 13:30, 27. Apr. 2016 (CEST)
+1 (zu Port(u*o)s) Das sehe ich genauso und hab es Matthiasb auf seiner Disk näher erläutert[7]. Man wird sehen ob er es bereinigt oder nicht bereit ist darauf zu reagieren. Das sich sein Kommunikationsstil bessert halte ich allerdings für eher unwahrscheinlich - vielleicht dringt meine etwas rüdere Ansprache besser zu ihm durch. @ Schlesinger: das Bild rechts stammt aus dem vorgenannten Artikel und stellvertretend für das neue von Mb angeprangerte Regime (s. umseitiger Kurierbeitrag) MfG 80.187.108.158 13:06, 27. Apr. 2016 (CEST)

Ich bewundere ja das bestreben ein komplexes straffes hierarchiches System wie Kategorien in einem chaotisch-entscheidungsunfähigen Umfeld wie der Wikipedia umsetzen zu wollen. Etwas irritiert bin ich, weil Menschen Kategorien anscheinend nicht nur so irgendwie-passt-es-schon-mit-Augen-zu-und-durch für möglich halten, sondern sogar richtig gut. In Wikipedia. Die zwei Auswegen (1) Schlagworte statt Kategorien oder (b) ein für alle bindendes klares Entscheidungsverfahren für Kategorien scheinen ja beide in weiter Ferne. -- southpark 13:09, 27. Apr. 2016 (CEST) Nebenbei: die einzig relativ bindende Entscheidungsgrundlage mit Komplexität in Wikipedia sind tatsächlich die Relevanzkriterien. Vielleicht sollte man Kategorien mal in die Richtung denken. Also als lange liste in der jede und jeder nachsehen kann und weiß was Sache ist.

@Port(u*o)s und Southpark: Man kann sich jetzt durchaus streiten, ob es Sinn ergibt, eine Veranstaltung "islamisch" zu nennen; der Punkt ist ein anderer: Aus jahrelanger Übung und den speziellen Namenskonventionen für Kategorien geht ziemlich genau hervor was warum mit adjektivischer Lemmaform versehen wird und was geklammert wird. Nach dieser langjährigen Übung ist das Freitagsgebet oder der Haddsch eine islamische Veranstaltung, also wäre das unter Kategorie:Islamische Veranstaltung zu kategorisieren, während die Deutsche Islamkonferenz eine Veranstaltung zum Islam (konkret zum Islam in Deutschland) ist und somit der Bezug indirekt ist, was zu einer Klammerung führt, als Kategorie:Veranstaltung (Islam). Auf der Ebene Kategorie:Religiöse Veranstaltung vs. Kategorie:Veranstaltung (Religion) wurde das nun zusammengeworfen, analog Kategorie:Politische Veranstaltung vs. Kategorie:Veranstaltung (Politik) und einiger weiterer, alles im Zuge der Hexenjagd gegen die sogenannten Kontextkategorien, um die es sich hier aber gar nicht handelt. Es ist offensichtlich, daß ich mich gegen die neuen Herrschenden im Kategorienprojekt nicht mehr argumentativ behaupten kann. Daß ich dazu völlig schweige, kann keiner von mir erwarten.
Viele sind seit Jahren der Meinung, unser Kategoriensystem sei schlecht, unverständlich und wer weiß was und doch war es das beste Kategoriensystem aller Sprachversionen. Im Laufe des letzten Jahres hat sich das geändert, und interessanterweise wurde und wird das mir in die Schuhe geschoben, was nachweislich nicht stimmt, wie man an den diversen Lösch- und Umbenennungsdiskussionen sehen kann. Auch übrigens zu den o.g. Veranstaltungskategorien. Inzwischen sind Teile des Kategoriensystems tatsächlich schlecht, und wenn ich mir die sogenannten "administrativen" Abarbeitungen der LK-Seite anschaue, breitet sich dieser Mangel aus wie eine Seuche. Daß der Überbringer der schlechten Nachricht gehenkt wird, ist nix neues, aber hört bitte auf, mich dafür verantwortlich zu machen. Und hört auf, mich der Sabotage zu beschuldigen. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 15:17, 27. Apr. 2016 (CEST)
PS @ Soutpark wg. "langer Liste": Da sprichst du tatsächllich ein Problem an, über das ich schon seit einiger Zeit grüble, aber noch keine Antwort habe. Wenn wir von einem Konsens sprechen, dann wurde der nie systematisch dokumentiert, sondern der ergibt sich aus über 3500 Tagesdiskussionsseiten, Zig Archiven von WD:Kategorien und WD:WikiProjekt Kategorien, unzählige Portal- und Redaktionsdiskussionen sowie einem völlig unsystematischen Konvolut von verirrten Diskussionen, angefangen auf dieser Seite über WP:FzW bis hin zu WP:AN. Diskussionsseiten einzelner Kategorien (bspw. Kategorie Diskussion:Deutscher) und bi- und trilaterale Benutzerdiskussionen zur Konsenssuche kommen noch dazu. Die langjährigen Teilnehmer am Kategorienprojekt kennen dieses Konsens (obwohl sie ihn im Detail vielleicht anders auslegen), aber sind maximal genervt, wenn irgendwer danach fragt, wo man das nachlesen kann. Man hat es versäumt, von Anfang zu dokumentieren, was Sache ist, und die langjährige Praxis, daß Kategorien per Copy und Paste übertragen wurden, weil die Verschiebung technisch nicht möglich war, macht die Suche nicht einfacher. Ich bin überzeugt, daß zwei Leute zwei Jahre damit beschäftigt wären, eine solche Dokumentation zu erstellen, und so sind Seiten wie Wikipedia:Namenskonventionen/Kategorien und Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Einordnung von Kategorien so ziemlich das Maximum, was da zur Vefügung steht, ergänzt natürlich von den fachbereichsbezogenen Kategorienkonzeptseiten, bspw. für die Geographie unter Wikipedia:WikiProjekt Geographie/Kategorien (ähnliche Seiten gibt es in etlichen anderen Fachbereichen, vgl.Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Fachbereiche. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 15:37, 27. Apr. 2016 (CEST)
Hmm, am konkreten Beispiel: warum werden solche Kategorien nicht einfach Kategorie:Veranstaltung des Islam und Kategorie:Veranstaltung zum Islam genannt? Klingt für mich wesentlich deutlicher. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 15:22, 27. Apr. 2016 (CEST)
Ersteres klingt komisch, der Islam ist kein Veranstalter. Besser Kategorie:Veranstaltung im Islam? Prinzipiell aber dafür, diese Beschreibung ist für Leute, die das Kategoriensystem nicht in der Tiefe wie MaB kennen, weniger missverständlich. —‏הגות‎414 15:28, 27. Apr. 2016 (CEST)
Wir lehnen possessive Lemmaformen aus prinzipiellen Gründen ab, insbesondere im Zuammenhang mit Personenkategorien in Relation zu Weltanschauungen, Ideologien und dergleichen; diese sollen nicht durch diese Weltanschauungen, Ideologien und dergleichen "vereinnahmt" werden. (Etwa auch deswegen weil unter Kategorie:Person (Holocaust) nicht nur Opfer stehen dürfen, die gehören nach der Unter-Kategorie:Opfer des Holocaust sondern auch die Kategorie:Judenretter, Kategorie:Holocaustleugner und allfällige Täterkategorien gehören zum Thema Holocaust.) Der einzige Zusammenhang, wo wir "XY des Irgendwas" wiederum aus methodischen Gründen (die zu erläutern hier jetzt zu weit führt) verwenden, das sind geschichtliche Epochen (etwa Kategorie:Person der Antike) oder bestimmte historische Ereignisse. Kategorie:Person der Arbeiterbewegung sollte also eigentlich Kategorie:Person (Arbeiterbewegung) heißen; da ist aber nicht mehr meine Baustelle. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 15:49, 27. Apr. 2016 (CEST)
Die Benennung ist ja nicht das Problem, sondern der mangelnde Wille überhaupt eine Unterscheidung darstellen zu wollen. Oder mit den Worten aus einer der LA-Begründungen: „Alle Unterkategorien der Kategorie:Veranstaltung (Christentum) passen auch in einem engeren Verständnis in die Kategorie:Christliche Veranstaltung, so dass es für eine Doppelkategorie offensichtlich keinen Bedarf gibt.“ Klasse, oder? Der offensichtliche Unterschied als Nichtigkeit abtun, ihn aber dadurch akzeptieren und im selben Satz dann gemäß eigener Aussage fälschlicherweise von einer "Doppelkategorie" sprechen. Und das Traurige ist, die Löschbegründung des Admins ist dann allein betrachtet nicht mal falsch, sie basiert einfach auf falschen Tatsachen. DestinyFound (Diskussion) 15:34, 27. Apr. 2016 (CEST)
Southpark, mon semblable, mon frère ;) und diesen geradezu revolutionären Vorschlag machst Du in einem chaotisch-entscheidungsunfähigen Umfeld wie der Wikipedia?! ;) Wo sich nie etwas geändert hat, seit ich dabei bin, also seit ungefähr elf Jahren? – Chapeau! ;) --Aschmidt (Diskussion) 19:02, 27. Apr. 2016 (CEST)
Ich sage jetzt mal net, daß man vor Jahren Wst und seine Socken hundertfach gesperrt hat, weil er diesen revolutionären Vorschlag jahrelang umsetzen wollte… Assoziationsblaster ist jedenfals immer noch eine fast todsichere LA-Begründung. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 19:48, 27. Apr. 2016 (CEST)

Bitte den endgültigen Nachweis meiner missionarischen Untergrundarbeiten im Kategorienbaum laut Löschprüfung EK I klarer belegen, das hier war's nicht. –Be..anyone 💩 23:40, 27. Apr. 2016 (CEST)

Guinness is good for you

Ich habe die vermutlich zweithäufigste Variante des Fehlers in die Wikipedia:Liste von Tippfehlern eingetragen, da finden sich noch tausend andere häufige Fehler (u.a. war die andere naheliegende Variante dort schon seit 2012 eingetragen), inkl. Wikipedia- und Google-Suchlinks. Ebenso alle drei Varianten in die Wikipedia:Helferlein/Rechtschreibprüfung/Wortliste, so dass die Falschschreibung künftig vom Rechtschreib-Helferlein erkannt wird (allerdings evt. nicht im Kompositum "Guines-Buch"). Andere Rechtschreibprüfungen sollten die Fehler in der Regel, anders als im Artikel dargestellt, durchaus erkennen. --YMS (Diskussion) 11:25, 27. Apr. 2016 (CEST)

Also gleich beim ersten Lemma der zu überprüfenden Behauptung ist mir das aufgefallen, das jemand schon eifrig "korrigiert": Spezial:Diff/150553776/153871243 "Eigenname" User: Perhelion 14:08, 27. Apr. 2016 (CEST)
... und dass ein <!--sic!--> in eine URL gesetzt werden soll, davon war ich auch überrascht: [8]. --Gereon K. (Diskussion) 13:30, 28. Apr. 2016 (CEST)

Hörnchen

Toi, Toi, Toi für die letzten 55! :-) --DaB. (Diskussion) 16:52, 27. Apr. 2016 (CEST)

Kategorie:Hörnchen in der Kultur: Ahörnchen und Behörnchen, Peri und Poro (Disney) … --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 17:09, 27. Apr. 2016 (CEST) <SCNR>
Ganz blöde gefragt: Wer sind Peri und Poro? --DaB. (Diskussion) 17:49, 27. Apr. 2016 (CEST)
Die "Perri" schreibt sich mit zwei "r", und der "Porro" auch. Nicht nur bei "Guinness" liegt was im Argen :) --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 17:53, 27. Apr. 2016 (CEST)
Also, im Argen liegt es hoffentlich net, noch so ein Beispiel, wo Neuschreibblödsinn mißverständlich ist. Ansonsten hast du recht, ich wollte mal sehen, wer seinen Disney kennt.
@DaB.: Perri und Porro sind zwei Eichhörnchen, vgl.Perris Abenteuer. Später gab's bei Ehapa auch ein Bilderbuch mit Text, das war das erste Buch, das ich in meiner Kindheit bewußt wahrgenommen habe. --19:45, 27. Apr. 2016 (CEST)
Ok, wieder was gelernt :-). --DaB. (Diskussion) 20:37, 27. Apr. 2016 (CEST)
Achim, als Fachmann erfreue ich mich an jedem neuen Hörnchenartikel. Ich hoffe, dass da noch viele neue Arten entdeckt werden. --Holder (Diskussion) 21:28, 27. Apr. 2016 (CEST)
Die Nischenthemen. Ich bediene sie auch. Warum soll man sich, wenn man sich hier nicht gerade hauptamtlich bzw. lebenssinnstiftend einbringt, auch das Leben mit konfliktpotentiellen Artikeln schwer machen; sich mit Missionseiferern oder -zweiflern herumstreiten? Nö, man hat hier seine Ruhe, kann das Hobby nach Lust und Laune ausleben ohne blutdruckmäßig in Wallung geraten zu müssen. In dieser Hinsicht wünsche ich Dir noch 20 entspannende neu entdeckte Hörnchenarten. Benutzerkennung: 43067 07:42, 28. Apr. 2016 (CEST)
Gut erkannt.In diesem Sinne: Viva Timor-Leste! --JPF just another user 08:00, 28. Apr. 2016 (CEST)

I'm Hörnchen, Hörnchen, Hörnchen, Hörnchen! Marcus Cyron Reden 00:44, 28. Apr. 2016 (CEST)

Visuelle Umsetzung: Hörnchenpapst Play It Again, SPAM (Diskussion) 13:11, 28. Apr. 2016 (CEST)

Das im Beitrag beschriebene Phänomen - Spott über eine Vielzahl von Artikeln in einer bestimmten Nische - ist eigentlich sehr bedenklich und ernst zu nehmen. Wie sollen die Abwärtstrends von Wikipedia gestoppt werden, wenn sogar schon gute Arbeit verhöhnt wird? --KnightMove (Diskussion) 07:13, 29. Apr. 2016 (CEST)

Meiner Erfahrung nach ist es weniger das Thema oder die Arbeit selbst, die getroffen werden soll, sondern billige Munition um in irgendeinen Konflikt den Artikelschreiber treffen zu wollen. Man will seine Arbeit und damit ihn selbst abwerten. Wenn man weiß aus welcher Ecke das kommt, kann man aber ganz entspannt damit umgehen. Benutzerkennung: 43067 07:33, 29. Apr. 2016 (CEST)

Funkloch

@Morty: Das Funkloch-Video auf Youtube wird Schweizern vorenthalten, "Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar"... was mich wundert, in der Schweiz sieht man diese Meldung (anders als in Deutschland) sonst praktisch nie, da die in DE dafür typischerweise verantwortlichen GEMA-Probleme hierzulande offenbar nicht existieren (bzw. eine Kooperation mit der SUISA gefunden wurde, glaube ich). Gestumblindi 23:35, 28. Apr. 2016 (CEST)

Das ist aber lustig. Was jetzt Anlass dazu sein sollte, ist mir aber vollkommen unklar. Benutzerkennung: 43067 07:40, 29. Apr. 2016 (CEST)
PS: Erst kürzlich ist mir zufälligerweise beim Betrachten einer Karte von Skye der hübsche Name "Peinlich" aufgefallen, aber leider ist mir Superbass, wie ich sehe, bereits im Januar mit Peinlich (Skye) zuvorgekommen ;-) Gestumblindi 23:38, 28. Apr. 2016 (CEST)
Ich erinnere mich :-) Im englischsprachigen Artikel heißt es zu dem Weiler: " Its main claim to fame is that its name is German for "embarrassing"." Superbass (Diskussion) 23:47, 28. Apr. 2016 (CEST)
Die Liste merkwürdiger Ortsnamen in Deutschland (analog Schweiz, Österreich) ist auch immer ganz spaßig, wenn auch weit von Vollständigkeit entfernt. Benutzerkennung: 43067 07:40, 29. Apr. 2016 (CEST)
Wobei in diesen Listen auch Ortsnamen stehen, die ich gar nicht sonderlich merkwürdig finde - natürlich eine Frage des individuellen Empfindens... Gestumblindi 12:55, 29. Apr. 2016 (CEST)

1 Jahr Wikiläum

Eine Interessante Analyse von Wolfgang Rieger. Dazu fallen mir zwei Punkte ein:

  1. Es gibt durchaus Bereiche, die noch erheblich ausgebaut werden müssten und auch könnten. Wirtschaft, Unternehmen und Unternehmenskommunikation zum Beispiel. Hier sind einige Felder hoffnungslos veraltet und bis zur Lächerlichkeit verstümmelt, weil sich fachkundige Autoren frustriert abgewendet haben und neue vergrault werden. Hindernis ist die hohe Sensibilität vieler, oft erfahrenen Mitwirkender gegenüber Unternehmen (war das nun vorsichtig genug ausgedrückt?).
  2. Es gibt ein erhebliches Defizit bei der Adminschaft in Sachen Schutz erfahrener Autoren gegen Quertreiber und Störer. Autoren wird zu wenig der Rücken freigehalten. Störer, selbst störende IPs, werden im Konflikt nicht selten gleich behandelt wie Autoren, die schon Dutzende Artikel eingestellt haben. Beispiele kennt jeder hier, ein besonders krasses Beispiel ist derzeit hier bei dieser CU-Anfrage zu besichtigen.

Mein Fazit: Mehr Schutz für Autoren und mehr Offenheit für als sensibel betrachtete Themenbereiche wäre notwendig. Mehr Schutz ist mit gutem Willen der Admins leicht zu erreichen. Themen-Offenheit dagegen scheint mir noch in sehr weiter Ferne. --Zweimot (Diskussion) 12:14, 22. Apr. 2016 (CEST)

Wie so oft, Zweimot, Beiträge wie deiner einer ist, werden ignoriert. Könnte ja sein, dass man Stellung beziehen müsste gegen Denunzianten und unterstützenswürdige Minderleister die nicht Eier genug haben, ihre Wichtigmacherei offen auszuleben. --Hubertl (Diskussion) 16:19, 22. Apr. 2016 (CEST)

Das angesprochene Suchen-und-ersetzen gibt es aber. JTCEPB (Diskussion) 12:53, 22. Apr. 2016 (CEST)

Nein. Gibt es nicht standardmäßig, vergleiche Wikipedia:Technik/Text/Edit. Dergleichen sollte stets in jedem Mediawiki zur Verfügung stehen und nicht jedesmal extra zu konfigurieren (was ich hier habe, habe ich derzeit nicht auf Commons oder Meta usw. usf.) per von einzelnen verdienten Benutzern erstellten Tools (ich denke hier z.B. an Benutzer:Schnark). Die Tools schließen sich dann teilweise auch aus. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 13:19, 22. Apr. 2016 (CEST)
Doch, normales Suchen und Ersetzen bietet der Wikitext-Editor standardmäßig an. Die von dir verlinkte Seite wünscht sich, dort reguläre Ausdrücke verwenden zu können. Durcgaus ein sinnvolles Feature bei einer solchen Funktion, grundsätzlich funktioniert sie für die meisten Aufgaben aber auch ohne RegExe. --YMS (Diskussion) 13:53, 22. Apr. 2016 (CEST)
So? Wo denn?? Wie denn? -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 14:01, 22. Apr. 2016 (CEST)
Hilfe:Symbolleisten#Suchen_und_Ersetzen --YMS (Diskussion) 14:04, 22. Apr. 2016 (CEST)
Ich arbeite damit recht oft beim Schreiben von Lua-code. Beim Texteditor habe ich es eben auch gefunden. Man muss auf "Erweitert" (im edit-Modus) klicken, dann taucht die Leiste auf mit "Überschrift" ganz links. "Suchen und Ersetzen" ist dann am rechten Rand. Es sieht etwas anders aus als das was ich vom Programmieren her kenne. --Goldzahn (Diskussion) 19:07, 22. Apr. 2016 (CEST)
Ah ja, wenn ich mich abmelde, sehe ich es (kollidiert anscheinend mit Fliegelflagel/Wikieditor). Aber ich werde auf dieses Suchen/Ersetzen verzichten. Implementation/Oberfläche ist derart schlampig und idiotisch, dass es eigentlich eine Beleidung der Benutzer und ein weiterer Beleg für die völlige Gleichgültigkeit gegenüber den Bedürfnissen nicht nur gelegentlicher Autoren ist. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 19:11, 22. Apr. 2016 (CEST)

@Zweimot: "mit gutem Willen der Admins leicht zu erreichen". So einfach ist es nicht. Ich war selbst Admin und habe mich in dieser Zeit möglichst genau an die Richtlinien zu halten versucht. Die Richtlinien sehen aber eine Bevorzugung aktiver Autoren nicht vor. Ich würde heute eine etwas stärkere Bias walten lassen, die Gefahr der Willkür ist hier aber groß. Ohne eine Willensbekundung der Community sehe ich da Probleme. Und wie wäre die Grundlage für ein solches Vorgehen zu formulieren? Gar nicht leicht. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 13:19, 22. Apr. 2016 (CEST)

Alles viel zu kompliziert. Ein Editor, mit dem man zwischen plain text und visual markup über Tabs einfach hin und her schalten könnte wie bei WordPress, wäre zeitgemäß.--Aschmidt (Diskussion) 13:37, 22. Apr. 2016 (CEST)

Coole Idee. Aber warte..hey, das haben wir seit einigen Wochen :-) — Raymond Disk. 13:45, 22. Apr. 2016 (CEST)
Nicht ganz: Man kann zwar problemlos und verlustfrei vom VE in den Quelltextmodus wechseln, umgekehrt (vom Quelltext zum VE) kommt es aber immer wieder vor, dass ich nur die Wahl zwischen "Abbrechen" (also im Quelltext bleiben) und "Änderungen verwerfen und (im VE) fortfahren" habe. Das geht bestimmt noch besser ;-) --Uwe Rohwedder (Diskussion) 13:54, 22. Apr. 2016 (CEST)
Ist mir noch nicht aufgefallen, aber sooft habe ich diese Richtung auch noch nicht benutzt. Wird aber sicherlich noch besser werden. — Raymond Disk. 14:01, 22. Apr. 2016 (CEST)
Ja, auch ich hatte schon Datenverlust beim Wechseln. Meine beiden letzten Artikel hatte ich im VE angelegt; das ging aber auch nur, weil ich mehrfach hin und her wechselte, denn der VE kann immer noch nicht alles. Ich glaube auch nicht, daß das überhaupt gewollt ist. Plain text wird nicht mehr voll unterstützt. WordPress.com hat ja auch eine proprietäre GUI eingeführt, die das Dashboard zwar nicht ersetzt, aber doch sehr weitgehend für Neulinge versteckt. Auch dort vorwiegend visual markup und Datenverlust, weil das Zwischenspeichern des Original-WordPress-Editors nicht funktioniert. Man empfiehlt stattdessen die Desktop-App, die die eigene GUI in einer definierten JS-Umgebung nicht mehr über HTTP, sondern über eine eigene proprietäre API laufen läßt. Brave new world. – Schönes WE! ;) --Aschmidt (Diskussion) 14:44, 22. Apr. 2016 (CEST)

Ich halte die Grundannahme des Artikels für wackelig. Wenn die Statistikauswertung auf einer Opt-in-Liste basiert, dann kann man daraus eben keine Entwicklung für das gesamte Projekt herleiten. Vielleicht war die Beitragsliste früher populärer, vielleicht reicht es heute den Interessierten eher, ihre eigene, ihnen bekannte Beitragszahl mit den vorhandenen Einträgen der Liste zu vergleichen, vielleicht tragen sich da grundsätzlich eher die alten Hasen ein. Daraus dann zu schließen, dass kaum mehr neue Benutzer dazukommen, die lange bleiben, halte ich für methodisch falsch. --YMS (Diskussion) 14:00, 22. Apr. 2016 (CEST)

Ich habe – meine ich – ausdrücklich geschrieben, dass das eben nicht auf einer statistischen Untersuchung basiert. Ich sehe allerdings auch keine plausible Grundlage für eine so ausgeprägte Bias. Und selbst wenn eine Bias da ist: dass sie das Missverhältnis ausgleichen könnte, erscheint mir wenig wahrscheinlich. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 14:09, 22. Apr. 2016 (CEST)

Eine Gerontokratie wird in diesem Kurierartikel im Grunde vorgeschlagen, und eigentlich ist dieser Laden heute schon so etwas ähnliches. Wenn in Zukunft effektiv die Dauer der Mitarbeit im Falle von Konflikten ausschlaggebend wäre – irgendwie müsste man ja die Bevorzugung alter „verdienter Autoren“ ggü. „irgendwelchen Trollen und Meta-Schwätzern“ verlässlich reglementieren/quantifizieren, um Administratoren bei der Abarbeitung von Konfliktfällen eine verlässliche Entscheidungsbasis zu geben – dann brächen zunächst die jüngeren Mitarbeiter weg, es blieben gleichzeitig neue Mitarbeiter aus, und mangels Innovation gingen ganz schnell alle Lichter aus. Das mag von WR sicher nicht beabsichtigt sein, ist aber letztlich der absehbare massive Kollateralschaden seines Vorschlages. Ohne ständigen Input von neuen Mitarbeitern, auch wenns häufig noch so unbequem ist, wird das hier nix werden. Davon unberüht darf selbstverständlich darüber nachgedacht werden, ob und wie den tatsächlichen Trollen beizukommen ist. —MisterSynergy (Diskussion) 14:29, 22. Apr. 2016 (CEST)

Kurze Frage: Warum wird nur Benutzern gratuliert, die 5 oder 10 Jahre dabei sind und nicht denen, die sich hier noch länger herumtreiben? (Bin seit 12 Jahren in der WP aktiv … lohnt es sich noch 3 Jahre zu warten bis eine „runde" Zahl erreicht ist oder sollte ich lieber in Rente gehen, damit das Jungvolk nicht von Benutzer-Mumien verschreckt werden kann? :)) --Henriette (Diskussion) 15:55, 22. Apr. 2016 (CEST) 

@Henriette Fiebig: Wenn jemand so lieb drum bittet, kann ich einfach nicht widerstehen... Teufel  --Uwe Rohwedder (Diskussion) 17:13, 22. Apr. 2016 (CEST)
Unsere Generation bekommt höchstens noch eine Zwangseinweisung ins Wikipedia-Altenheim, aber keine Preise mehr ;-). --DaB. (Diskussion) 16:14, 22. Apr. 2016 (CEST)
Henriette, schau mal in den Quelltext von Wikipedia:Wikiläum, da findest Du Deinen und DaB.s genauso wie meinen Namen, nur halt auskommntiert. Es hat uns keiner gratuliert °o° --emha db 16:22, 22. Apr. 2016 (CEST)
Die nächste Stufe (Rubin = 15 Jahre) ist schon vorbereitet und wird dieses Jahr im Juli erstmals verliehen. Die Aktion mit den Wikiläen begann erst vor einem Jahr. Nachträgliche Gratulationen zu länger zurückliegenden Wikiläen kann jeder machen, der Lust dazu hat. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 16:26, 22. Apr. 2016 (CEST)
Vielleicht befürchtet man auch, dass wir in dem Alter bei einer Auszeichnung vor lauter Freude vom Stängel kippen könnten :-) Da war ja wirklich einer gründlich. Ich hatte gehofft, durch meinen Namenswechsel würde ich davonkommen, aber ich stehe auch drin. Die Platinauszeichnungen gehören dann aber in Keulenform gegossen. Wer das hier 30 Jahre lang aushält, der gehört gnädigerweise erschlagen :-) -- Harro (Diskussion) 16:31, 22. Apr. 2016 (CEST)
Da muß man sich wohl selbst eintragen, das ist wie mitm Kerzchen vorm Spiegel stehen und sich zu weinen zur eigenen Gebrechlichkeit. PG 16:33, 22. Apr. 2016 (CEST)
Naja, @Wolfgang Rieger: Bei solchen alten Säcken wie mir ist man froh um jedes einzelne Jahr das die noch schaffen – da sind 5er-Schritte schon ganz schön gewagt ;)) Aber lasst mal: Meine Begrüßung als neuer Benutzer bekam ich erst nach 2 oder 3 Jahren; da kann ich auch ruhig bis 2023 auf den Orden zum 15. Jubiläum warten :) --Henriette (Diskussion) 17:30, 22. Apr. 2016 (CEST)
Dein 15. ist am 15. April 2019, wenn ich richtig rechne. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 17:34, 22. Apr. 2016 (CEST)
Das erinnert mich irgendwie an den Schulsport. Die unbeliebten Kinder wurden auch immer als letzte ausgewählt ;-) Benutzerkennung: 43067 08:50, 24. Apr. 2016 (CEST)

Komplett +1 zum Kurierartikel; natürlich sollen keine Neulinge vergrault werden, inzwischen sind wir mMn in einer Phase, in der es mindestens genauso wichtig ist, die Altautoren zu halten. Ich will auch niemandem die Nutzung des VE verbieten, wenn diese denn auch richtig funktioniert, der QTE sollte aber weiterhin unser Haupteditor bleiben. Und dieser gehört eben modernisiert. --Morten Haan 🗞 Wikipedia ist für Leser daSkin-Entwurf 18:08, 22. Apr. 2016 (CEST)

Morten da geb ich dir vollkomen recht. Es muss nicht imemr dwas Neues sein, das alte kann auch geupdatet werden. Es sind oft Kleinikeiten, die da verbessert werden müssten, udn nicht grosse Sachen. Aber es kann doch nicht sein, dass das Rechtschreibehelferlein immer noch nicht überall und jederzeit funktioniert. Ich kann einfach nich nachvollziehen warum man darauf kommt, dass man so ein Tool nur im ANR braucht. Auf Disskusionsieten die Funktion aber nicht zur Verfügung stehet. Sorri, wer wie ich ein Rechtschreibeproblem hat, der braucht das Tool doch überall. --Bobo11 (Diskussion) 18:19, 22. Apr. 2016 (CEST)
Solch ein Rechtschreibhelferlein brauch ich nicht, Safari bringt sein eigenes mit. Das funzt natürlich in allen Namensräumen. --Morten Haan 🗞 Wikipedia ist für Leser daSkin-Entwurf 18:28, 22. Apr. 2016 (CEST)
Suchen und Ersetzen ("Find and Replace") und Rechtschreibkorrektur gibt es als Add-on für Firefox, Grüße, --Ghilt (Diskussion) 18:46, 22. Apr. 2016 (CEST)
Ich will nichts aus einem halben Dutzend Tools und Add-Ons Zusammengstopseltes, ich will, dass Selbstverständliches selbstverständlich und von vorne herein zur Verfügung steht. Und ich will selbstverständlich auch eine Rechtschreibhilfe, die Wikisyntax versteht. Aber vielleicht ist genau das unser Fehler: Wir behelfen uns, irgendwie, statt den Verantwortlichen für diese nicht endende Misere die Probleme krachend um die Ohren zu hauen. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 19:22, 22. Apr. 2016 (CEST)
Was ist das? Man sucht erst mal eine Liste ganz hinten im Meta-Bereich. Dort trägt man (sich) dann ein mit dem Wunsch, dass man zum Jubliläum gratuliert werden möchte. Dann wird man, wenn’s so weit ist, (via Bot?) gratuliert. Mir ist nicht klar, was daran die gute Laune machen sollte oder worin da eine Anerkennung begründet liegt. Irgendwie ist das doch so, als ob ich mir selber einen von der Palme schüttele. --Richard Zietz 19:10, 22. Apr. 2016 (CEST)
Man trägt sich ein, wenn man jemand anderem gratulieren will. Schau es Dir einfach mal an, dann verstehst Du es schon. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 19:15, 22. Apr. 2016 (CEST)

Danke Wolfgang, solchen Beitrag vermisse ich hier schon seit längerem! Nun ist es ja meist so, daß sich bei einer Entwicklung eine Gruppe bildet, die der Vergangenheit, dem Hergebrachten zugetan ist, solche werden oft dem Konservativen, Fundamentalisten, Orthodoxen, Traditionalisten oder noch Schlimmeren zugerechnet, ohne sich eigentlich in ihrer Haltung verändert zu haben. Ich glaube damit hat viel der Aktionismus der WMDE und Foundation zu tun, wo irgendwie das Verständnis aufgetaucht ist, daß die Wikipedia als Selbstverständlichkeit zu begreifen ist, an der man sich nun trefflich mit nem Arbeitsvertrag abwetzen kann. Und um den zu Rechtfertigen, muß man natürlich ständig Aktivität zeigen, und darf keinesfalls mit dem Bestehenden zufrieden sein, vor allem wenn man dafür NULL Beitrag geleistet hat. Die Auszeichnungen sind da eigentlich vor allem eine Form des gegenseitigen Respekts hier untereinander. Ich habe es schon mehrfach angemahnt, und bleibe dabei, wir können unsere 2 Millionen Artikel nicht mehr wie 200.000 betreuen und bearbeiten, genauso müssen sich auch andere Punkte wie die Rechte weiterentwickeln. Von den Zehnjährigen hat hier niemand das Jubiläum abgewartet, sondern alle auf der ein oder anderen Weise zur Entwicklung und Erhalt der Wikipedia beigetragen. Wäre also ein Leichtes, diesem doch relativ überschaubarem Kreis solche Gimmnicks wie Versionsansicht oder die Erleichtung beim Verschieben zu ermöglichen. Also Dank ist schön, ein wenig mehr Service als Unterstützung der zukünfigten Arbeit wäre noch schöner :) Oliver S.Y. (Diskussion) 13:11, 23. Apr. 2016 (CEST)

Hallo Wolfgang, auch von mir ein Dankeschön, du sprichst mir da ebenfalls aus der Seele. Insbesondere einen Satz von dir möchte ich hier mal aufgreifen: „Anerkennung und Wertschätzung gehört dazu, vielleicht auch eine deutlicher als bislang ausgeprägte Bevorzugung verdienter Autoren, die von irgendwelchen Trollen und Meta-Schwätzern belästigt werden.“ Ich denke, ich spreche nicht nur für mich, wenn ich sage, dass wir hier alle arbeiten, weil es uns doch auf die eine oder andere Weise Spaß macht (abgesehen von den Leuten, die das hier der Schmerzen wegen machen, weil sie sadistisch veranlagt sind). Es fehlt meiner Meinung nach völlig an einer entsprechenden Würdigung der Leistungen einzelner Autoren durch Wikimedia selber, zum Beispiel beim Erreichen von gewissen Meilensteinen.
Es gibt hier Autoren, die schon unzählige exzellente oder lesenswerte Artikel erstellt haben, die einzigen Auszeichnungen erhalten diese Autoren allerdings von anderen Autoren. Das ist meiner Meinung nach zu wenig, wenn man sich mal überlegt, das genau diese Benutzer hier zu fast 2 Millionen Artikeln beigetragen haben, dass sie tagein tagaus Fehler beheben, dass sie tagein tagaus irgendwelche Skripte programmieren, um die Arbeit hier zu vereinfachen usw. Ansonsten sagt nämlich auch der zäheste Autor irgendwann Lebewohl, wenn ihm selbst dieses Mindestmaß an Anerkennung verwehrt bleibt. Viele Grüße – Filterkaffee ᴅɪsᴋ 22:19, 25. Apr. 2016 (CEST)
...ähm, und jetzt das?! Was ist los? --AMGA (d) 10:49, 26. Apr. 2016 (CEST)
Ich bin auch gerade ein bisschen geschockt, das scheint irgendwie aus dem Nichts zu kommen... --Kurator71 (D) 11:33, 26. Apr. 2016 (CEST)
@Filterkaffee: Ich will trotz der auch mir unverständlichen und bedauerlichen Aktion Deinen Beitrag nicht unbeantwortet lassen. Ich sehe das anders als Du. Dass Wikimedia sich in diesem Bereich ganz heraus hält, finde ich eigentlich sehr richtig. Sonst könnte leicht der Eindruck entstehen, es stünde Wikimedia zu, Mitglieder der Community zu bewerten. Das gehört nicht zur Rolle von Wikimedia, wie ich sie sehe. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 15:55, 27. Apr. 2016 (CEST)

Vielleicht war es vom Filterkaffee eben eine Andeutung der Gründe (bzw, danke an Wolfgang für seinen Beitrag). Während man sich hier auf die Besprechung der Pros und Kontras bzgl. des Visualeditors konzentriert, finde ich in Wolfgangs Beitrag zwei andere, sehr wichtige Punkte. Anders als die immer wieder unkenden Neulingsaqnschaffer- und Beschützer meint er, meiner Meinung wohl zu recht, dass die Entwicklung der Neuanmeldungen (mit anschließender ANR-Arbeit) irgendwann zu Ende gehen muss (siehe Global 2000 :-) ). Und die Unterstützung für erfahrene Autoren ist in der deWP traditionell nicht nur denkbar gering, sondern sie verkommt teils in den Gegenteil. Richtig, da ist der ruppige Umgang mit Neulingen, aber dito mit langjährigen Autoren. Dies dann in Form von vielen Besserwissern, sogenannten Kottektoren und LA-Stellern. Bei Admins kommen dann die notorisachen Bascher, die in der Lage sind, innerhalb eines Tages fünfzit WW-Stimmen zu verteilen, und wenn die Zahl 25 erreicht ist, sofort en mass und höhnisch bei dem betreffenden vorbeikommen. Wir wissen dies schon lange, bei der letzten AdminCon war es auch an der Tagesordnung, aber... Kein Wunder, dass hier mehr Admin-Leute weggehen als hinzukommen. Es ist eben ein Frust, und gerade heute hat es jemand auch gesagt: die Erledigung der VM oder SP ist derzeit ein Zufall. -jkb- 21:16, 26. Apr. 2016 (CEST)

Eigentlich ist es in der WP wie überall in der Welt: Eine Mehrheit vernünftiger Menschen werden von einer Minderheit dominiert, die in der WP den (rüden) Ton angeben. Wer rüde ist, ist laut - und wer laut ist, verschafft sich eben mehr Gehör als die ruhige Mehrheit. Wer versucht, an diesem Klima etwas zu ändern, kann sich auf etwas gefasst machen, wohl wahr. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 21:28, 26. Apr. 2016 (CEST)
Die Wiederwahlregelung ist ein Teil des Problems. Wahlen gibt's, sobald genug schlechte Stimmung verbreitet ist. Machen wir bei keinem Politiker so, dass es eine neue Wahl gibt, sobald genügend Basher zusammengekommen sind. Wir sollten vielleicht auf turnusgemäße Wahl umsteigen und eine vorzeitige Abwahl von Admins auf ziemlich extreme Fälle einschränken und dafür die Latte hoch legen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 09:19, 27. Apr. 2016 (CEST)
Nö, AWW sollte ersatzlos wieder abgeschafft werden. "Admin is no big deal", nicht zu vergleichen mit (Bundes-)Politikern im real life. Wenn ein Admin etwas *ganz Schlimmes* anstellt, gibt es ja immer noch das De-Admin-Verfahren; wenn ein solches misslingt, kann es ja nicht so schlimm gewesen sein. (Und ja, ich weiß, dass es für diese Idee wohl keine Mehrheit gibt ;-) --AMGA (d) 09:41, 27. Apr. 2016 (CEST)
Sind wir jetzt weit vom Thema abgekommen, oder kommt es mir nur so vor? - Zunächst mal danke schön für die beiden Bälle auf meiner Seite!
Die Wiederwahlregelung ist eins der wenigen funktionierenden Korrektive in dieser Community, die beispielsweise in der Lage sind, administrativen Machtmissbrauch zu behindern. Sie dienen darüber hinaus praktischerweise auch als wirksames Instrument zur Durchsetzung eigener Interessen und der Verhinderung anderer Lobbygruppeninteressen. Es ist wie in der politischen Welt dort draußen, diese Community ist nur ein Mikrokosmos der Balance von Macht, Interesse und Überzeugungskraft. Das ist eins der wenigen demokratischen Elemente in diesem System und wir sollten es sorgsam hüten. Also wo liegt euer Problem? --Schlesinger schreib! 09:48, 27. Apr. 2016 (CEST)
Ich votiere auch für eine turnusmäßige Wiederwahl inkl. "Mißtrauensvotum" mit hohen Hürden. Zwar ist es auf der einen Seite so, dass 25 WW-Stimmen eben nur 25 Benutzer sind, die mit einem Admin unzufrieden sind (wobei es in auffällig ist, das diese Unzufriedenen in der Regel oftmals immer dieselben sind bei jedem Admin - was schließt man daraus?), und das sollte man sich als Admin immer vergegenwärtigen. Man kann also theoretisch einer erneuten Wahl zunächst gelassen entgegen sehen. Andererseits ist jedoch eine AK, und das darf man nicht übersehen, mit psychischer Belastung verbunden, da der Kandidat nicht selten genug in alle Einzelteile auseinandergenommen wird - da muss man sich als Kandidat mitunter ohne mit der Wimper zu zucken Dinge anhören, die unter anderen Umständen als PA sanktioniert würden. Und es gibt ausreichend Benutzer, die diese Gelegenheit voller Genuß nutzen - da ja ein Admin in ihren Augen offenbar eine Art Boxsack ist, an dem sich jedermann mal austoben darf. Und der Sack möge das bitte gelassen und voller Würde hinnehmen. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 09:56, 27. Apr. 2016 (CEST)
Klar ist das anstrengend, aber das ist doch kein Grund, der gegen einen demokratischen Prozeß spräche. Dann müßte man sich vielmehr Gedanken darüber machen, wie man das Prozedere weniger belastend gestalten könnte. Zum Beispiel könnte man Kommentare oder Aussprachen bei der Abstimmung untersagen.--Aschmidt (Diskussion) 10:14, 27. Apr. 2016 (CEST)
Ach, Schlesinger, wir wissen doch alle, daß die Abwahl durch Wiederwahlen in den meisten Fällen am Corpsgeist der Adminkollegen gescheitert sind, was es in keiner Demokratie sonst geben kann. Es wären nur wirkliche Wahlen, wenn die anderen Admins daran nicht teilnehmen dürften. Und natürlich sollten Adminrechte nach einer gewissen Zeit automatisch enden, wie es ja auch beim SG der Fall ist. Wer weitermachen will, möge sich erneut bewerben. Wie es derzeit ist, sind es Besitzstandstümer geworden. Die werden bald zu Lehen, und dann werden sie erblich, warts nur ab.--Aschmidt (Diskussion) 10:01, 27. Apr. 2016 (CEST)
Ach, sind Administratoren auf einmal keine wahlberechtigten Benutzer? Dürfen Politiker bei Wahlen etwa ihre Stimme nicht abgeben? Seltsames Verständnis von Demokratie, Aschmidt. --Anton Sevarius (Diskussion) 10:14, 27. Apr. 2016 (CEST)
Auf den Einwand habe ich jetzt ein paar Minuten gewartet, und er kam. Wie ist das Zahlenverhältnis von Politikern zu den übrigen Wählern? Und wie ist es hier? – Weiterhin fröhliches Nachdenken! ;)--Aschmidt (Diskussion) 10:20, 27. Apr. 2016 (CEST)
Gut gekontert, Kollege, aber: Sei nicht so pessimistisch, Wikipedia ist nichts weiter als ein komplexes Social-Media-Strategiespiel, das von zu vielen ernst genommen wird. Was die Wiederwahlquote für Admins betrifft, ist sie in meinen Augen befriedigend. Es werden immer mehr Wiederwahlforderungen als nötig erhoben, um die die wirklich wichtigen Fälle durchzusetzen, was meiner Meinung nach ja auch ganz gut funktioniert. Das ist nichts weiter, als die überall gültige Taktik, wenn es um Durchsetzung von Forderungen geht. Maximalforderungen stellen, den Kompromiss effektiv aushandeln und zufrieden sein. --Schlesinger schreib! 10:21, 27. Apr. 2016 (CEST) :-)
(nach BK) Die Wahl eines Admins ist ein demokratischer Prozess, der in der Folge von 25 Benutzern permanent in Frage gestellt werden kann, was nicht selten genug den Charakter von Erpressung bekommt (wenn Du nicht willst wie ich, verpasse ich Dir was) - das finde ich undemokratisch. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 10:24, 27. Apr. 2016 (CEST)
(nach BK) ASchmidt, willst du also die Administratoren "bestrafen" (durch Wahlrecht-Entzug), weil sich nicht genug der stimmberechtigten Benutzer an der Wahl beteiligen? Dass grade die Administratoren (und von denen auch bei weitem nicht alle) bei Abstimmungen/Kandidaturen teilnehmen, liegt in der Natur der Sache - die aktiven Admins bekommen die Kandidatur halt mit. Die meisten Benutzern tangiert die ganze Meta-Ebene eher extrem periphär, daher sind die Abstimmungszahlen (gemessen an den möglichen Abstimmungen) auch nicht so hoch. Auch das ist Demokratie pur - Nicht-Wähler sind halt immer ein Faktor. Deshalb aber Wähler zu diskreditieren, nur weil sie andererseits auch Gewählte sind? Geht gar nicht. --Anton Sevarius (Diskussion) 10:29, 27. Apr. 2016 (CEST)
@Aschmidt: Die Behauptung, "daß die Abwahl durch Wiederwahlen in den meisten Fällen am Corpsgeist der Adminkollegen gescheitert sind" hätte ich gern mit Zahlen belegt. Mathematisch muss man das wohl so interpretieren, dass > 50 % (= "die meisten") der seit AWW-Einführung(?) "misslungenen" Abwahlen bei Nichtberücksichtigung der Adminstimmen anders ausgegangen wären. Bin mir relativ sicher, dass das nicht so ist. --AMGA (d) 11:07, 27. Apr. 2016 (CEST)
Dass das "Admincorps" als solches Wiederwahlen auffällig verhindert, sehe ich auch nicht. Denn dann müssten die sich ja einig sein. Nette Vorstellung. Aber was ganz deutlich auch zahlenmäßig zu belegen ist, sind V-Meldungen gegen Admins, die grundsätzlich nie zu einer Sanktion führen. Das Gleiche gilt auch für WP:Adminprobleme. Wer sich dort umschaut und auch das reichhaltige Archiv durchstöbert, wird bemerken, dass es Adminprobleme offenbar gar nicht gibt! Welch Überraschung! Ist man ja dort in der äußerst komfortablen Situation, über sich selbst befinden zu dürfen. Welch paradiesischer Zustand. --Schlesinger schreib! 11:29, 27. Apr. 2016 (CEST)
Also wenn der Abgeordnete in meinem Wahlkreis meiner Ansicht nach Scheiße baut, werde ich ihn beim nächsten Mal natürlich nicht wählen. --Schlesinger schreib! 10:29, 27. Apr. 2016 (CEST) Daher sind turnusmäßige neuwahlen nicht zu verachten
Hat das übliche admin-bashing noch irgendwas mit dem Ausgangsthema zu tun? Gruß Martin Bahmann (Diskussion) 10:27, 27. Apr. 2016 (CEST)
Nein, aber man kann es leider nicht unkommentiert stehen lassen. --Anton Sevarius (Diskussion) 10:29, 27. Apr. 2016 (CEST)
Doch, kann und soll man schon. Ist zwar manchmal schwierig aber die einzig wirkungsvolle Methode. Gruß Martin Bahmann (Diskussion) 10:41, 27. Apr. 2016 (CEST)

Bedenkliche Schlagseite

Bin einigermaßen merkwürdig berührt von der teilweise aufkommenden Tendenz, den in der Tat nötigen pfleglichen Umgang unter und mit Langzeit-Wikipedianern gegen die selbstverständlich unaufgebbaren Bemühungen um Wikipedianer-Nachwuchsförderung auszuspielen. Wer nur ein wenig über die eigenen hier schon verbrachten Jahre hinausdenkt, kommt da irgendwie nicht mit. Da und dort, so scheint es, möchte man bereits in Kauf nehmen, dass hier in Bälde die Lichter ausgehen – denkmalswürdig, versteht sich...

Gegen solche Anflüge von Morbidität dürfen aber gern auch Zeichen anhaltender Vitalität gesetzt werden.
-- Barnos (Post) 09:00, 27. Apr. 2016 (CEST)

Einstiegshilfen für Neulinge

Um mal zum Ausgangsthema zurückzukommen: Bereiche, zu denen jedermann, der guten Willens ist, beitragen kann, werden weniger. Sie existieren, sind jedoch für Neueinsteiger nicht ohne Weiteres auffindbar. Meine Ansicht mag vielleicht etwas idealistisch sein, aber wenn wir den Arbeitsbedarf, die weißen Flecken auf der Hauptseite gleich prominent verlinken, würde sich vielleicht manches entzerren und Neulinge könnten sich zielgerichteter eine Nische suchen. Dabei rede ich bei Nische nicht von den letzten 3 fertigzustellenden Erstligafußballern oder schon überlaufenen Honeypots, sondern von verwaisten Portalen, Projekten und Bereichen, die bisher immer noch unterrepräsentiert sind. Ich bin mir sicher, das jeder der Kurier-Abonnenten mindestens einen weißen Fleck kennt. Laßt uns da vielleicht mal was zusammenstellen. Vorsorglich: ich würde mir wünschen, nicht mit Allgemeinplätzen und Wikilinks wie verwaiste Seiten o.ä. zu antworten, sondern mal inhaltlich an die Sache ranzugehen. Vielleicht wird es auch eine der zukünftigen Herausforderungen von WP, den Wissenszuwachs bissl strukturiert zu begleiten.--scif (Diskussion) 13:37, 27. Apr. 2016 (CEST)

Gute Idee. Ich hatte mal an etwas anderes gedacht, nämlich an eine Seite, auf der Autoren nach Helfern für bestimmte Projekte suchen können (etwa Wikipedia:Hilfe gesucht). Also nicht gerade weiße Flecken oder verwaiste Flecken, sondern Bereiche, in denen schon jemand arbeitet, für den aber die Arbeit vom Umfang her etwas viel ist. Das sollten dann aber Sachen sein, bei denen man die Voraussetzungen (e.g. Sprachkenntnisse etc.) relativ präzise umreißen kann und die für eine systematische Abarbeitung geeignet sind, wo also der Hilfesuchende Rahemen und Umfang benennen kann und auch einen Workflow beschreiben kann. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 13:59, 27. Apr. 2016 (CEST)
Das halte ich für eine gute Idee. Ich habe schon div. Male einen "Hilferuf" im Kurier gestartet, aber leider ohne Reaktion. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 14:02, 27. Apr. 2016 (CEST)
Naja, die Leute, die den Kurier lesen, haben vielleicht mit ihren eigenen Projekten meist genug zu tun und sind seltener Neulinge auf der Suche nach einem sinnvollen Betätigungsfeld. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 14:19, 27. Apr. 2016 (CEST)
@Wolfgang: Man kann das in zwei Richtungen ziehen. Zum einen kann man klar umrissene Projekte vorstellen, wo man sich Hilfe wünscht. Hier sehe ich die Gefahr, das die Kreativität des Neulings vielleicht nicht so gewollt ist, wie gewünscht. Es muss halt passen. Es ist quasi ein Platzhirsch da, und der Neuling stösst hinzu. Da muss sich auch der Platzhirsch bewegen. Kann funktionieren, die Realität, nun ja... Zum anderen, und das halte ich für die deutlich kreativere und stressfreiere Variante, sucht man gezielt weisse Flecken und listet die auf. Wobei nichts dagegen spricht, wenn da im Vorfeld bissl kommentiert wird, was man sich z.B. dabei wünscht. Bei der Variante hat aber der Neuling nicht von Anfang an jemandem im Nacken, der auf Ergebnisse wartet. Was die Altautoren nicht davon ausnimmt, auch mal Hilfe anzubieten. Über allem steht aber eines: wir können drölfzig Varianten entwickeln, es muss prominent auf die Hauptseite. Wenn man die sich momentan ansieht, springt mir nicht sofort eine Einladung ins Auge, hier auch mitzutun. Dass kann so gewollt sein, man kanns ja aber vielleicht auch ändern. Und unter einem Button oder irgendwas tu sich dann eine Oberfläche auf, wo der Neuling einen Überblick bekommt, wo es sich lohnt und wie er einsteigen kann. Es geht letztendlich auch um eine optische Einladung, und die sehe ich momentan nicht. Ein Design muss sich nicht aller furzlang und radikal ändern, aber mit knöchernem Konservatismus stemmt man bestimmte Probleme nicht.--scif (Diskussion) 14:29, 27. Apr. 2016 (CEST)
Betreffend einer deutlicheren Hinweisung auf der Hauptseite habe ich mal unter Wikipedia Diskussion:Hauptseite#Neue Rubrik "Mitmachen" einen Thread aufgemacht. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 18:37, 27. Apr. 2016 (CEST)

Abgesehen vom Aussehen so eines Hinweises nochmal zum Inhaltlichen: man kann das Verlachen, aber wäre es nach über 10 Jahren nicht mal Zeit, ne Art Inventur zu machen? Da ergäben sich im Nachgang sicher genügend Ansatzpunkte auch für Neulinge. Was mir halt bei solchen Diskussionen immer mehr auffällt: abseits von WMDE, die ja mehr das Artikelerstellen mit allerlei Geld unterstützt, sehe ich nicht wirklich eine leitende Crew, die das Leitmedium, die Hauptseite, offensiv pflegt. Damit meine ich nicht das Einstellen von Nachrichten, den Nekrolog usw. Sondern das Nutzen der Haupseite für das Vorankommen der WP. Oder irre ich da?--scif (Diskussion) 19:30, 28. Apr. 2016 (CEST)

Wie ich sehe, interessiert das keine Sau.--scif (Diskussion) 12:48, 1. Mai 2016 (CEST)
Natürlich interessiert das.
Natürlich sollte eine Inventur gemacht werden.
Natürlich sollte man Aussenstehende mit Erfahrung darum bitten, sich mal die WP-HS unter dem Aspekt "Was und wo wollen wir Aufmerksamkeit erzeugen - und was machen wir statt dessen tatsächlich?" anzusehen und ohne den Fluch der Gewohnheit zu beurteilen.
Natürlich sollte man der Community alle möglichen Besuchs und Userstatistik-Tools an die Hand geben, um hinterher nachzusehen, ob Änderungen auch den gewünschten Effekt hatten.
Aus dem Innern heraus, wird sich nicht viel ändern (sieh' mal in die HS-Disk über die letzten 3 Jahre). So ein Impuls sollte von Medienfachleuten von ausserhalb kommen. Aber das würde die Ruhe und Gewohnheit stören.
Finde genug Leute, die aus sich heraustreten können und eine WP 2018 entwickeln. Ideen sind genug da. Gruss GEEZER … nil nisi bene 11:48, 4. Mai 2016 (CEST)
Hm. "Medienfachleute von ausserhalb": Die nehmen ein paar zigtausend Euro und sagen Dir dann, dass bunte Kächelchen der letzte Schrei sind, die Usability bei der Netcitizen-Generation unglaublich pushen und den Market-Impact auf's Wünschenswerteste erhöhen würden. Nö danke. Das heißt, einen "Vorteil" hätte es: Man hätte mit der HS nur noch ganz wenig Arbeit, da ganz wenig Text mit ganz viel Farbflächen es erübrigt, sich über Textinhalte große Gedanken machen zu müssen. Und damit es nicht so langweilig ist, wird das Ganze noch ultracool animiert: die bunten Blöckchen rutschen auf der Seite herum und fesseln derart sogar die Aufmerksamkeit unserer Leser auf anderen Ästen des Primatenstamms. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 12:44, 4. Mai 2016 (CEST)
Das ist jetzt kein Vorurteil, oder?
Nehmen wir an, es gäbe einen (jüngeren) Medien-Prof. an einer deutschen Universität, der etwas - sagen wir mal - Aufmerksamkeit sucht. Man gibt ihm vor, was man mit der HS bezwecken will (Hehehe, das verlangt Nachdenken!), schlägt ihm vor, Studenten eines bestimmten Niveaus in Gruppen darauf anzusetzen, die WP-HS (a) zu analysieren, (b) konstruktiv zu kritisieren ("haben wir immer so gemacht" ist kein Argument!) und neu zu strukturieren. Diese Strukturvorschläge werden (nach deren fachbereichinternen Disk.) der WP-Community vorgelegt und es wird eine Auswahl getroffen. Das ganze geht als Projekt durch die Medien.
Win-Win ohne einen Pfennig - darf ich Pfennig sagen? - zu zahlen. GEEZER … nil nisi bene 13:20, 4. Mai 2016 (CEST)
Was die "Inventur" betrifft: Nehmen wir an, ein Neuling kommt mit einem bestimmten Interessensfeld zur WP.
Wir können ihm beispielsweise nicht sagen, welches Bundesland von geografischen Themen her unter- oder überrepräsentiert ist (Die Idee wäre, sie dort Arbeitsfelder finden zu lassen, wo noch keine Platzhirsche stehen). Wir können nicht sagen, welche drei Filmsparten schwach bearbeitet sind. Wir können ihm nicht sagen, welche Begriffe im Bereich Neurophysiologie in Artikeln erwähnt werden, aber Rotlinks sind.
Ich stelle mir jetzt - natürlich - einen Informationswissenschaftler vor, der aus diesem Thema ("Werkzeuge zu strukturellen Analyse der Wikipedia") eine Doktorarbeit machen könnte - aber dann hätten wir wenigstens in 2-3 Jahren etwas, dessen man sich bedienen könnte.
Derzeit haben wir ein "Wahrenhaus" mit löchriger Inventar- und ohne Soll-Listen. Da könnte im schlimmsten Falle eines Tages die ganze Wikipedia zur Seite kippen. GEEZER … nil nisi bene 14:52, 4. Mai 2016 (CEST)

Geezer---->guter Mann/Frau. Wir können ihm beispielsweise nicht sagen, welches Bundesland von geografischen Themen her unter- oder überrepräsentiert ist (Die Idee wäre, sie dort Arbeitsfelder finden zu lassen, wo noch keine Platzhirsche stehen). Wir können nicht sagen, welche drei Filmsparten schwach bearbeitet sind. Wir können ihm nicht sagen, welche Begriffe im Bereich Neurophysiologie in Artikeln erwähnt werden, aber Rotlinks sind. w.z.b.w Das sehe ich nicht ganz so. Wenn man z.B. die Kurier-Abonnenten bittet oder, ich nenn sie mal Multiplikatoren, Autoren, die sich stark in den Portalen engagieren, da käme sicher einiges zusammen. Mir erschließt sich halt folgendes nicht: Wp steht regelmäßig am Abgrund, jedesmal an anderen Indikatoren festgemacht. Es folgt dann eine ellenlange Diskussion, oft akademisch überborden, mit der Klammer--- man müßte mal Passieren tut selten was. Momentan ist nun wieder Adminbashing das große Thema , der Weggang diverser Admisn usw. Mancher gefällt sich da auch in persönlichen Eitelkeiten. Die Karawane zieht weiter, die nächste Sau im Dorf kommt bestimmt. Nachwuchsgewinnung, war da was? Mir fehlt abseits dieser Sprunghaftigkeit ein kontinuierliches Gremium, was sich unbeeindruckt von diesen mehr oder weniger relevanten Diskussionen auf dieses Thema focussiert, Ansätze erarbeitet und diese auch durchzieht. Und damit meine ich nicht irgendwelche WMDE gebundene Vereinsmeierei, sondern virtuelle Fachgruppen ähnlich der Projekt-Redaktionen. Aber wahrscheinlich ist das nur ein frommer Wunsch, wie es das lebhafte Interesse hier zeigt.--scif (Diskussion) 19:52, 4. Mai 2016 (CEST)

Qualitätsjournalismus

Ich bin ja fast versucht zu sagen, der Artikel ist ein schönes Beispiel dafür was passiert, wenn man sich (unkritisch) nur auf "Sekundärliteratur" verlässt anstatt die Sache auch aus erster Hand zu untersuchen. Vielleicht steckt da auch eine Moral für WP drin?:-)

Unabhängig von den inhaltlichen Schwächen ist der Vorwurf des ungenauen Zitierens sowohl in Grafs Blog als auch im Kurierartikel etwas unfair bzw. scheint auch ein Fall ungenauen Lesens zu sein, denn der Artikel enthält neben der falschen Schreibweise "Jinyhun Yun" an anderer Stelle auch die korrekte Schreibweise "Jinyhuk Yun" (jedenfalls in der aktuellen Online-Version). Beachten man noch, dass auf der deutschen Standard-Tastatur k und n praktisch nebeneinander liegen, handelt es sich wohl nur um einen banalen Tippfehler. Im Übrigen ist die Originalarbeit aufgrund der Taz-Angaben auch keinesfalls schwer zu finden. Eine Google-Suche mit den im Taz-Artikel korrekt geschrieben Nachnamen der beiden genannten koreanischen Forscher liefert die entsprechende Publikation sofort ([9], 7-ter Link von oben gleich unter dem Taz-Artikel). --Kmhkmh (Diskussion) 06:48, 29. Apr. 2016 (CEST)

Ein ellenlanger Beitrag im Kurier, der zumindest wieder die Forderung nach Unterseiten für die Beiträge aufkommen lässt. Ich bin jedenfalls nicht bereit, derart weitschweifige Auslassungen zu lesen, das Überfliegen der Zeilen legt nahe, dass sich da jemand „angepisst“ fühlt. Nur: Wieso eigentlich? Sobald irgendwo etwas geschrieben wird, was nicht der Sicht eines unserer Autoren entspricht, muss es falsch sein. Schwarz - Weiß, nichts dazwischen möglich. Bist Du für uns oder gegen uns!? Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema wird gar nicht erst erwogen. Und ob der Kurier der richtige Ort ist, um die bösen Journalisten, die immer alles so falsch sehen (und dafür noch bezahlt werden!), auf (eventuelle) Fehler hinzuweisen, sei mal deutlich angezweifelt. Hier ist ja mehr der Ort des Umsichselbstkreisens. Schönes Wochenende allen, ich lese weiter gern auch Zeitungsbeiträge über die WP, die nicht die Welt aus WP-Sicht darstellen. --217.9.49.1 07:01, 29. Apr. 2016 (CEST)

Journalisten-Bashing ist wohlfeil, das haben schon andere als Wikipedianer entdeckt („Lügenpresse“). Die taz wurde von Anfang an totgesagt, es gibt sie noch. Damit es so bleibt, bin ich taz-Genossenschafter, spende hier aber nix. Wie bei anderen Medien sehe ich auch beim Kurier zuerst, von wem der Beitrag stammt. Artikel mancher Hobbyschreiber überfliege ich höchstens. --80.187.101.183 07:15, 29. Apr. 2016 (CEST)
Jenseits der möglichen Freude am Bashing enthält der Taz-Artikel sachliche Fehler und Fragwürdigkeiten, die eben nicht einfach in die Kategorie "eine andere Meinung haben" fallen. Auf so etwas sollte man schon hinweisen, denn solche Fehler multiplizieren sich. Der nächste Journalist (oder auch nur Leser) der zu WP recherchiert übernimmt dann nämlich wohlmöglich die falschen angaben aus dem Taz-Artikel. Ansonsten sei angemerkt, dass es auch in guten Zeitungen immer wieder mal schlechte Artikel gibt.--Kmhkmh (Diskussion) 07:36, 29. Apr. 2016 (CEST)

Mir gefällt der Kurierbeitrag gut, danke dafür! Port(u*o)s 07:28, 29. Apr. 2016 (CEST)

Intellectual interchanges in the history of the massive online open-editing encyclopedia, Wikipedia. Gruß -- Andreas Werle (Diskussion) 07:29, 29. Apr. 2016 (CEST)
Ist doch schon im Kurierbeitrag verlinkt. Aber da du ihn hier noch mal erwähnst, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass leider auch im Abstrakt der Publikation bereits eine offenbar falsche Angabe steht. Dort ist von 34.534.110 englischen Artikeln die Rede, die es natürlich nicht gibt. Offenbar wurde nicht nur in den Versionsgeschichten der englischen Wikipedia nach Mustern, Strukturen und Trends gesucht, sondern im Gesamtbestand aller Sprachen.--Kmhkmh (Diskussion) 07:43, 29. Apr. 2016 (CEST)
Ich habe den taz-Bericht (27. April, S. 18) noch einmal gelesen und weiß nun, was ich vom Kurier-Autor zu halten habe. Billige Polemik. --80.187.104.14 07:33, 29. Apr. 2016 (CEST)

Nun gut, der taz-Artikel mag ein paar journalistische Schwächen aufweisen, aber das ändert ja nun nichts an den koreanischen Forschungsergebnissen. Die Kernfrage ist, ob Wikipedia wirklich von ein paar wenigen "Super Editoren" dominiert wird und ob das langfristig zu einem Problem führen kann.--Sinuhe20 (Diskussion) 07:36, 29. Apr. 2016 (CEST)

Wie stellte O. F. Weidling so schön fest: "Wissenschaftler stellen ja schnell mal was fest; wenn Eier knapp sind, stellen sie fest, daß der Genuß von Eiern ungesund ist." Ich habe den Artikel mit viel Genuß gelesen. Der Untergang der Wikipedia wird ja schon lange herbei geschrieben, es ist ein Wunder, daß es noch mehr als zwei Leute gibt, die hier etwas tun (undzwar etwas Anderes, als sich gegenseitig zu streiten). Man kann den Blödsinn mittlerweile wirklich nicht mehr lesen. Und wenn das noch von den Aussagen von Leuten wie Wikipedia-Zero-Apostel Lee garniert werden... *schauder*. Was ist nur aus der ehemals egalitären TAZ geworden? Marcus Cyron Reden 08:04, 29. Apr. 2016 (CEST)

Aus dem taz-Artikel: "Gleichzeitig zeigen sich viele langjährige Wikipedia-Autoren als wenig kooperativ. In Grabenkämpfen versuchen sie, ihre Deutung des Zeitgeschehens zu behaupten." :-) --217.9.49.1 08:47, 29. Apr. 2016 (CEST)
+1 für den Unterhaltungswert :-)--Kmhkmh (Diskussion) 08:59, 29. Apr. 2016 (CEST)
Und wie sieht es mit Egalität bei Wikipedia aus? Haben sich hier nicht auch schon längst hierarchische Herrschaftsstrukturen herausgebildet, die neuen Autoren eine Mitarbeit erschweren oder unattraktiv machen? --Sinuhe20 (Diskussion) 09:10, 29. Apr. 2016 (CEST)
Es gibt Hierarchichen des Wissens, aber sie sind nicht festzementiert, weil sie immer wieder in Frage gestellt werden können und werden. --Superikonoskop (Diskussion) 09:48, 29. Apr. 2016 (CEST)

Der Artikel hier hat zumindest die gleiche Daseinsberechtigung wie jener in der taz. Die zunehmenden Wikipediadämmerungs-Abgesänge der Journalisten rühren wohl daher, dass sie angesichts sinkender Auflagenzahlen und unbefriedigender Zugriffszahlen ihre gut bezahlten Felle wegschwimmen sehen - ein generelles Problem der Konkurenz durch Internet-Umsonstkultur. Da können die Zeitungen aber nur mit wirklichem Qualitätsjournalismus entgegensteuern.--Superikonoskop (Diskussion) 09:07, 29. Apr. 2016 (CEST)

Vorweg: Jede Kritik von außen ist erstmal gut und sollte von uns zur Kenntnis genommen werden. Bei der Auseinandersetzung mit ihr sind m.E. zwei Dinge zu unterscheiden: Die journalistische Qualität des taz-Artikels einerseits und die Aussagekraft der zitierten Studie andererseits. Zum ersten: Natürlich ist es aus unserer Binnensicht ärgerlich, wenn Details wie die "Ernennung" von Admins falsch wiedergegeben werden, aber da geht es uns nicht anders als Politikern, die über "Vermittlungsprobleme" klagen, und "besorgten Bürgern", die sich von der "Lügenpresse" falsch dargestellt sehen. (Umso erstaunlicher finde ich allenfalls, dass dieselben Wikipedianer, Politiker und Pegidisten andere Berichte derselben "Lügenpresse" fleißig bei facebook liken, sofern sie nur ins eigene Weltbild passen, aber das nur nebenbei.) Auf der anderen Seite nutzen dieselben Journalisten natürlich selbst fleißig Wikipedia für die eigene Recherche, und von denen die ich bisher getroffen habe, hatten die wenigsten schonmal eine Diskussionsseite oder gar eine Versionsgeschichte gesehen. M.a.W.: Sie sind auch nur Menschen, die das was sie irgendwo abschreiben, in das einpassen, was sie über den Gegenstand der Recherche schon wissen oder zu wissen glauben. So weit so normal.
Nun zur Studie: Hinter all den Blähworten von den "massive data sets" die sie ausgewertet haben wollen, steht nach meinem Eindruck letztlich reine Editzählerei - und ein großes Missverständnis: Dass nämlich die Zahl der Edits gleichbedeutend sei mit dem beigetragenen Text. Wenn ich in aber einem beliebigen Artikel 1000mal Ficken-Ficken-Vandalismus zurücksetze, habe ich u.U. die meisten Edits (und bin "Super-editor"), aber noch nicht ein Jota zum Text beigetragen. Gleichwohl hat auch der 1000mal-Reverter eine wichtige Funktion für das Gesamtsystem Wikipedia. Denn auch jenseits des Alltagsvandalismus gibt es einen unauflösbaren Zielkonflikt zwischen der "egalitären Utopie" (jeder kann mitmachen) und dem Anspruch an die Qualität der Inhalte, den alle unsere Leser inkl. Wissenschaftler und Journalisten stillschweigend voraussetzen: Wer wissen will, wie Wikipedia ohne die vielgeschmähten "Supereditoren" aussähe, schaue einfach nur zu den selbsternannten Alternativen wie Pluspedia, Metapedia oder Conservapedia. D.h. nicht dass bei uns alles in Butter wäre, aber für substantielle Kritik, die uns auch voranbringt, braucht es mehr als Editzählerei, egal in welchem Maßstab. --Uwe Rohwedder (Diskussion) 10:28, 29. Apr. 2016 (CEST)

Für diejenigen, denen es entgangen ist: Es handelt sich um eine sprachkritische Satire, in der ich mich über das wichtigtuerische Geschwalle und Gelalle des taz-Artikels lustig mache. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 10:55, 29. Apr. 2016 (CEST)

Wie oben geschrieben - ich habe deinen Artikel mit Genuß gelesen :). Marcus Cyron Reden 19:08, 29. Apr. 2016 (CEST)
Ja, so hatte ich es auch verstanden und mich eigentlich ganz gut amüsiert. Büschen rechthaberisch manchmal, aber der Metaphernsalat und die ungewöhnlich wirren syntaktischen und semantischen Beziehungen im taz-Artikel werden doch ganz gut getroffen.--Mautpreller (Diskussion) 11:22, 29. Apr. 2016 (CEST)
Mag sein, aber es sind die in Summe wirkenden kleinen Ungenauigkeiten, schiefen Ausdrücke, sprachlichen Schnitzer und wildgewordenen Metaphern, die den ganzen Brei derart ungenießbar machen. Und der ist symptomatisch für eine Journalistengeneration, die offenbar meint, dass es genügt, wenn man im Prinzip das Richtige gemeint hat. Denn merke: Früher war alles besser. Es gab noch Fabelwesen namens Lektoren in den Zeitungsredaktionen und in die Schule hat LehrerIn die Kinder das Schreipsen gelernt. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 11:32, 29. Apr. 2016 (CEST)
Lektoren? Nö, da gab es Korrektoren, hab sowas selber mal gemacht. Für schiefe Metaphern, verloren dastehende Pronomina und semantische Fehlleistungen waren die eher nicht zuständig. Mit etwas Glück wäre ihnen aber vielleicht aufgefallen, dass mit der Schreibung des Namens was nicht stimmt.--Mautpreller (Diskussion) 11:38, 29. Apr. 2016 (CEST)
Hmm...vielleicht bin ich der einzige, der findet, dass der taz-Artikel einige grundlegende (und bekannte) Wikipedia-Probleme ganz gut auf den Punkt gebracht hat und der Kurier-Artikel eher etwas überzogen wirkt. Nun scheint Fabian Kretschmer offensichtlich kein Experte für Online-Lexika zu sein, sondern eher für Nachrichten aus dem koreanischen Raum, von daher sollte man auch nicht ganz so streng sein. Vielleicht werden in anderen Sprachversionen (z.B. einer koreanischen) ja wirklich sehr aktive Nutzer zu Administratoren ernannt, wer weiß das schon genau...--Sinuhe20 (Diskussion) 19:15, 29. Apr. 2016 (CEST)
Na das will ich doch hoffen, dass der Artikel etwas überzogen wirkt. Das darf man bei einer Satire ja wohl erwarten. -- Wolfgang Rieger (Diskussion) 22:51, 29. Apr. 2016 (CEST)

Wunderschöner Artikel, herzlichen Dank! Ich habe sehr gelacht... --Minihaa (Diskussion) 16:22, 29. Apr. 2016 (CEST)

Einen Computer fragen, wie die Wikipedia tickt? Als Antwort würde ich 42 erwarten... ;-) --JPF just another user 19:26, 29. Apr. 2016 (CEST)
...wie Wikipedia tickt, und dann gleich die richtige Antwort? Das wage ich zu bezweifeln, der Rechner würde vielmehr zunächst ein Schild hochklappen: Sind Sie sicher, dass Sie das wissen wollen? Wenn mit du bangem Herzkopfen das Ja anklicken solltest, könnte es sein, dass der Rechner entweder sofort abraucht, oder nach drei Stunden Schwerstarbeit dir das Wort Weltherrschaft in Frakturschrift präsentiert und dann mit verschmortem Geruch den Geist aufgibt. --Schlesinger schreib! 19:51, 29. Apr. 2016 (CEST) :-)
Die eigentlichen Supereditoren bei uns dürften bots sein. Gibt es nicht schon welche die 1 Mio edits erreicht haben? Und dann gibt es Wikis, wo bots ganze Themen mit bot-Artikeln abdecken. Wenn nun ein Computer die WP analysiert und Computer Supereditoren sind, ja dann haben die Computer doch die Macht schon übernommen, oder? Die Singularität (WP: Technologische Singularität) ist schon da. --Goldzahn (Diskussion) 20:09, 29. Apr. 2016 (CEST)
Hab mich auch gut amüsiert. --Gretarsson (Diskussion) 19:30, 29. Apr. 2016 (CEST)

Die Kritik ist vollkommen berechtigt. Das war ein schlecht geschriebener, schlecht recherchierter Artikel, bei dem der Leser hinterher nicht mehr verstanden hat als vorher. Ich hatte nach der Lektüre kurz erwogen, einen Leserbrief an die taz zu schicken, aber das war es mir dann doch nicht wert. Wie man's besser macht, kann man hier nachlesen (leider nur auf Englisch). --Jossi (Diskussion) 22:20, 29. Apr. 2016 (CEST)

auch dort ist übrigens schon gleich der erste Satz falsch ..... --Kmhkmh (Diskussion) 01:15, 30. Apr. 2016 (CEST)
Meinst du doesn't exert any central control? --Jossi (Diskussion) 15:22, 30. Apr. 2016 (CEST)
Nein, sondern "A study of the entire editing history of English Wikipedia shows", allerdings ist das nicht eineinmal im Originalpaper wirklich richtig, dort steht "entire history of 34.534.110 English Wikipedia articles". Entweder haben sie die gesamte Wikipedia untersucht, dann stimmt wohl 34.534.110 oder die Zahl ist falsch und dann ist es tatsächlich nur die englische Wikipedia.--Kmhkmh (Diskussion) 20:18, 30. Apr. 2016 (CEST)
Soweit ich das sehe, haben sie nicht nur den ANR gescannt, sondern auch sämtliche Diskussions- und Metaseiten in en:WP. Ob das allerdings für 34 Millionen ausreicht – keine Ahnung. --Jossi (Diskussion) 20:31, 30. Apr. 2016 (CEST)
In der mathematischen Detailliertheit vielleicht besser zu verstehen für einen Naturwissenschaftler, aber nicht unbedingt für einen taz-Leser, auch wenn dieser ein überdurchschnittliches Bildungsniveau hat.--Sinuhe20 (Diskussion) 23:05, 29. Apr. 2016 (CEST)
Im en Text steht "small number of super-editors controlling the form of many articles". Meint das Wikifizieren? Wikifizierer sind doch keine Supereditoren, das wäre ein Missverständnis imho, weil damit keine "dominant role" verbunden ist. --Goldzahn (Diskussion) 23:33, 29. Apr. 2016 (CEST)
Die Wikifizierer dominieren schon zwar nicht den Inhalt aber die Form und bis zu einem gewissen Grad die Struktur und diese Dominanz führt auch zu genug Reibereien - aucht mit Neuautoren, man denke an die Dauerkonflikte um Rechtschreibung, Formate von Werkverzeichnissen, und Lebensdaten.--Kmhkmh (Diskussion) 01:13, 30. Apr. 2016 (CEST)
Mich stört, dass folgender Satz von allen Diskutierenden anscheinend überlesen wurde:
Taha Yasseri vom Oxford Internet Institute prägte erstmals den Begriff der „super editors“, die sich vor allem durch ihre exzessive Autorenschaft bei Wikipedia-Artikeln auszeichnen,
--80.187.113.93 01:24, 30. Apr. 2016 (CEST)
Und was ist nun eine exzessive Autorenschaft bei einem Artikel? Anzahl der Edits? Umfang der (erhaltenen?) Textbeiträge? Hauptautorenschaft?--Kmhkmh (Diskussion) 01:51, 30. Apr. 2016 (CEST)
@Goldzahn Damit sind wohl eher Editoren gemeint, die Artikel inhaltlich dominieren. Es wurden nicht nur die Anzahl der Edits sondern auch Wortbeiträge berücksichtigt. Weiter unten heißt es ja auch ...and to avoid the monopolization of content by a few people.--Sinuhe20 (Diskussion) 09:25, 30. Apr. 2016 (CEST)
Aber das ist doch alles kalter Kaffee. Im de.WP-Jargon heißt „super editors“ „Poweruser“ und die Koreaner haben nur mit ihren „Servern“ nochmal extern belegt, was basierend auf WP-Statistiken längst bekannt war oder zumindest heftigst vermutet wurde: WP wird von eingen wenigen „Powerusern“ geschrieben. Das macht auch für die Mehrheit der Artikel rein garnichts oder nicht viel. Die wirklich brisanten Themen werden aber eher nicht von den Powerusern dominiert. Die entsprechenden Artikel sind allgemein als Honeypots bekannt. An denen schreiben sehr viele User, nicht nur die Poweruser. Das führt wiederum zu einer gewissen Ausgewogenheit in diesen Artikeln (wenngleich oft zulasten der Lesbarkeit wg. umständlicher Formulierungen). Letztlich gibt es ja sowas wie WP:BLG, WP:Q und WP:NPOV. Wenn man nicht wirklich in der Materie drinsteckt, sondern einfach nur ein Computerprogramm drauf ansetzt, weiß man das natürlich nicht. Schade eigentlich. --Gretarsson (Diskussion) 21:23, 30. Apr. 2016 (CEST)
Kann deine These verifiziert werden? Mal sehen: Beim aktuellen Thema Terroranschläge in Brüssel am 22. März 2016 hat der engagierteste Autor gerade mal 12.8 % Text hinzugefügt, hier kann man nicht unbedingt von Dominanz sprechen. Bei Alexander der Große ist hingegen ein Autor mit 28 % dabei, bei FC Bayern München mit 34.4 %, bei Donald Trump mit 41.8 % und bei Jesus Christus sind es gar 73.9 %. Ist die Frage, ob das nun gut oder schlecht ist. Andere Lexika und selbst Zeitungen werden von einem festen Autorenstamm geschrieben und bei unseren prämierten Artikeln ist das meist auch nicht anders. Gerade dort, wo nur einige wenige (und erfahrene) Autoren das Meiste zum Artikel beisteuern, ist die Qualität möglicherweise mit am höchsten.--Sinuhe20 (Diskussion) 22:37, 30. Apr. 2016 (CEST)
Ich halte den Begriff "dominieren" für falsch, was bei 2 Mio Artikeln und 1000 sehr aktiven Wikipedianern in der deWP gar nicht machbar ist. Warum nicht einfach davon sprechen, dass es mehrere Autorengruppen gibt und die Poweruser sind eine Gruppe davon. Kennzeichnend für sie ist allerdings, dass sie ganze Artikel und Themengruppen schreiben und damit dominioeren, während das bei IPs eher nur Worte, Sätze oder Kapitel sind. Die Wikifizierer sind eine weitere Gruppe im Artikelnamensraum. Bei bots gibt es auch einige zu unterscheidende Gruppen. Vielleicht etwas ungewohnt, auch die von Wikidata befüllten Tabellen und Infoboxen nehmen Raum in einigen Artikeln ein und damit ist hier eine weitere Gruppe entstanden, die Wikipedia Artikel mit beeinflussen. Interessant scheint mir die Frage zu sein, wie der Trend zum Smartphone das alles beeinflussen wird. Ich glaube der Anteil der smartphone-Leser liegt schon bei etwa 50 Prozent. Irgendwie scheinen die nicht den Weg zum Poweruser-Dasein zu finden. In Richtung Wikidata könnten gewisse gamification-Apps möglicherweise führen. --Goldzahn (Diskussion) 23:56, 30. Apr. 2016 (CEST)
Ist Alexander der Große ein Honeypot? Bei den übrigen könnte man es vielleicht noch vermuten. Auch kommt es darauf an, wie groß der Anteil umstrittener Inhalte in einem Artikel ist. Ist er relativ klein, besteht natürlich die Möglichkeit, dass ein Hauptautor große Teile eines Artikels allein verfasst hat. Der potenzielle Anteil eines einzelnen Autors an einem einzelnen Artikel wächst also mit dem Anteil unumstrittener Inhalte. Auch ist wohl Jesus Christus eher kein Honeypot, weil er sich mit dem biblischen Jesus auseinandersetzt. Anders sieht es mglw. bei Jesus von Nazareth aus und siehe da, dort liegt der Anteil des Hauptautors, nur bei 30 %, also weniger als der Hälfte.
Ob es gut oder schlecht ist, wenn ein Artikel von nur einem Autor geschrieben wird? Auf die Lesbarkeit und die inhaltliche Kohärenz wirkt sich das sicherlich positiv aus, zumindest wenn der Hauptautor Talent zum Schreiben hat. Die Frage ist vielmehr: Wird WP seinem Anspruch neutral zu sein gerecht, wenn wenige Benutzer (denen man jeweils schlicht naturgemäß einen Bias unterstellen muss, den sie selbst aber u.U. garnicht wahrnehmen) die Mehrheit der Inhalte verfasst? Hierbei ist zu bedenken, dass überparteilich bei Zeitungen in der Regel weder unparteiisch noch neutral bedeutet. Die taz gilt bekanntlich als den Grünen nahestehend, die FAZ eher als CDU-nah. Und gerade der Umstand, dass WP von sehr vielen Menschen, mit vielfältigsten kulturellen und politischen Hintergründen und Sozialisationen geschrieben wird, gilt ja hinsichtlich der Neutralität der Inhalte als einer der Vorteile gegenüber Druckwerken, wobei dieser Vorteil umso kleiner werden wird, umso kleiner und weniger weit verteilt die Grupe der Sprecher der Sprache einer bestimmten Sprachversion ist (in dieser Hinsicht müsste die en.WP eigentlich die mit Abstand neutralste sein). --Gretarsson (Diskussion) 21:50, 1. Mai 2016 (CEST)
"Je mehr Köche, desto besser die Suppe"? Komische Theorie. Gegenvorschlag: "Je besser die Köche, desto besser die Suppe." --Atlasowa (Diskussion) 23:49, 2. Mai 2016 (CEST)
In Bezug auf Neutralität glaube ich auch mehr Köche sind besser als nur wenige Köche. Jedenfalls wenn man sich einigen kann, was erfahrungsgemäß nicht immer so ist. --Goldzahn (Diskussion) 10:09, 3. Mai 2016 (CEST)
Richtig. Von „je mehr Köche desto besser die Suppe“ habe ich so pauschal nie etwas gesagt. Ich bezog mich bei den Vorteilen einer breiten Autorenschaft ausschließlich auf die Neutralität eines Artikels. Auch muss man bei dem Problem „Dominanz“ differenzieren. Wenn viele Artikel von hauptsächlich nur einer Person verfasst sind, ist das noch etwas anderes als wenn viele Artikel hauptsächlich von immer der gleichen Person verfasst wurden. Aber wie schon gasagt, wie problematisch das ist und ob überhaupt, hängt nicht zuletzt vom Artikelthema ab. --Gretarsson (Diskussion) 11:02, 4. Mai 2016 (CEST)

Fast durchgehend sehr schön geschriebener Kurierartikel. "Dunkle Verzweiflung befällt den, der herauszufinden versucht, worauf sich das "ihnen" bezieht." - Zwei Daumen hoch vom grammar nazi Grueslayer 09:53, 30. Apr. 2016 (CEST)

@Goldzahn: Es ist die Frage, wie du Dominanz definierst. Die 1000 aktivsten Benutzer dürften gemeinsam mehrere hunderttausend Artikel angelegt haben, vielleicht sogar mehr als die Hälfte aller bestehenden Artikel. Oder: Viele der von mir aus EN übersetzten Artikel zu geographischen Objekten oder US-Baudenkmälern haben noch nach Jahren denselben Wortlaut, und die späteren Bearbeitungen sind eigentlich nur Massenlappalienbearbeitungen zur Form von Einzelnachweisen oder von verschiedenen Varianten der Rechtschreibung. Mein Anteil am Text beträgt nach dem Import zwischen 35 und 45 Prozent, was relativ niedrig ist, weil geographische und andere Eigennamen ja nicht übersetzt werden. Oder bedeutet Dominanz, wenn ein Benutzer einen besonders hohen Anteil der Artikel in einem bestimmten Themengebiet schreibt? Dann habe ich wohl jahrelang die Themengebiete "UN-Resolution" und "Tropische Wirbelstürme" dominiert. Hingegen wurde mir vor einigen Tagen vorgeworfen, jahrelang das Kategoriensystem dominiert zu haben. Tatsächlich habe ich im Kategoriennamensraum "nur" 3500 Edits gemacht, also etwa 350 pro Jahr, ganze 2,26 % meines Schaffens. Zum Vergleich der Kollege Radschläger: 22.240 = 28,16 % all seiner Edits. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 10:11, 1. Mai 2016 (CEST)
Es gibt individuelle Dominanz auf Artikel- und Themenebene und Gruppendominanz, wobei ich letztere interessanter finde, weil hierbei Normen für das Aussehen der Artikel entstehen. Bei US-Orten in der enWP ist mir z.B. der hohe Anteil der Zensus-Daten an den Artikeln aufgefallen. Wahrscheinlich ist der durch bots in die Artikel gekommen. Vergleicht man nun solche Artikel mit Ortsartikeln auch DACH gibt es einen erkennbaren Unterschied, der wohl daran liegt, dass die DACH-Artikel von Leuten von vor Ort geschrieben wurden, die einen ganz anderen Faktenhintergrund haben. Möglicherweise beeinflusst auch das Thema weibliche Autoren / männliche Autoren die Artikel, aber mangels Erfahrung kann ich dazu nichts beitragen. Ich halte es für möglich, dass eher der Anteil bestimmter Themen dadurch beeinflusst wird. Z.B. bezweifele ich dass Frauen sich für Militärthemen oder Bahnthemen interessieren, ich denke eher für geisteswissenschaftliche Themen. Zum Thema Wikidata: Denkbar dass durch Wikidata Listen und Tabellen eine größere Bedeutung bekommen. Die höhere Bedeutung von Infoboxen in der enWP gegenüber der deWP ist ja offensichtig, das mag weiter zunehmen. Möglicherweise aber nur themenabhängig, weil ich z.B. bei Geschichtsthemen kaum einen Nutzen durch Wikidata sehe, aber bei Sportthemen schon. --Goldzahn (Diskussion) 20:57, 1. Mai 2016 (CEST)
Ich glaub nicht, dass die Koreaner und andere darin ein Problem sehen, wenn ein einzelner Benutzer tausende kurze Artikel zu geographischen Objekten irgendwo in der Pampa anlegt, weil ein solcher Artikel tendenziell relativ wenig Inhalte haben wird, die über unbestreitbare Fakten hinausgehen (und je kürzer der Artikel desto weniger). Es sei denn, man legt z.B. nur Artikel zu ganz bestimmten geographischen o.ä. Objekten an, und dies nur deshalb, da sie mit einem Thema im Zusammenhang stehen, dass sehr wohl unter verschiedenen ideologischen Aspekten sehr unterschiedlich dargestellt werden kann (bpw. wenn jemand Artikel über geologische Formationen anlegt, in denen mittels Fracking – exakt so ein Reitzthema – Erdöl und/oder Erdgas gewonnen wird, und der Artikel dann zu 95 % aus allgemeinem Umweltschützer-POV besteht, der mit dem Artikelgegenstand relativ wenig zu tun hat. --Gretarsson (Diskussion) 22:10, 1. Mai 2016 (CEST)
@Goldzahn: Es sind nicht nur die US-Orte. Man hat in der englischen Wikipedia anscheinend grundsätzlich kein Problem damit, Ortsartikel, die ansonsten eigentlich Stubs wären, mit endlos ausformulierten statistischen Daten (die in Tabellen viel besser aufgehoben wären als in unübersichtlichem Fliesstext und in dieser Form m.E. gar nicht in die Wikipedia gehören) zu Pseudo-Grossartikeln aufzublähen, sobald solche Daten zur Verfügung stehen. Aufgefallen ist mir das insbesondere auch in den englischen Artikeln zu Schweizer Gemeinden. Besonders bei kleinen Gemeinden bewegt sich das Statistiken-Auswalzen am Rande des Nonsens. Ich habe bereits 2011 mal unter der Überschrift "Statistical amassments" im englischen WikiProject Geography meine diesbezügliche Skepsis zum Ausdruck gebracht; ohne grosse Resonanz und es hat sich nichts geändert. Als besonders absurdes Beispiel habe ich en:Kammersrohr angeführt. Der Artikel über diese 33-Seelen-Gemeinde in der Schweiz besteht fast nur aus ausformulierten statistischen Daten im Stile von "There were 2 households that consist of only one person and 3 households with five or more people. Out of a total of 11 households that answered this question, 18.2% were households made up of just one person and there was one adults who lived with their parents. Of the rest of the households, there are 3 married couples without children, 5 married couples with children" usw. (während ich mir hier in Kammersrohr ja einige Mühe gegeben habe, wirklich etwas zum Ort zu schreiben, ohne mich selbst loben zu wollen). Soviel ich weiss, sind es dabei nicht einmal Bots (ausser früher mal), sondern Menschen, die semi-automatisch durch das Ausfüllen von Vorlagen Ortsartikel statistisch aufblähen und offenbar glauben, dass sowas von irgendjemandem mit Gewinn gelesen wird. Persönlich ist mir ein kurzer, ausbaufähiger Stub viel lieber - ich nenne als Beispiel gerne den Artikel über Birsfelden im Volks-Brockhaus von 1970, der im Volltext so lautet: Gem. im Kt. Basel-Landschaft, Schweiz, 11 9000 Ew.; Rheinhafen. Sowas regt doch eher an, echte Inhalte zu ergänzen, als ein abschreckender Zahlenwust. Gestumblindi 21:00, 5. Mai 2016 (CEST)
Kürzlich lass ich zum Thema Roboterjournalismus, dass die Leser solche Zahlenartikel für besonders vertrauenswürdig halten würden. Herausgehoben wurde dort, dass dort sogar Zahlen mit zwei Nachkommastellen !! verwendet worden waren. Ergo, derartige Ortsartikel würden wohl als echte Qualitätsartikel angesehen werden, weil besonders genau oder so. In dem verlinkten Artikel beschränkt man sich übrigens nur auf eine Kommastelle, gibt also noch Potential zum Verbessern. PS: Ich sollte noch erwähnen, dass ich mit meinen Aktivitäten auf Wikidata diese Entwicklung weiter befördere. Leider. --Goldzahn (Diskussion) 01:31, 7. Mai 2016 (CEST)