Wikipedia Diskussion:Kurier/Archiv/2016/12

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Help test offline Wikipedia

Hello! The Reading team at the Foundation is looking to support readers who want to take articles offline to read and share later on their phones - a use case we learned about from deep research earlier this year. We’ve built a few prototypes and are looking for people who would be interested in testing them. If you’d like to learn more and give us feedback, check out the page on Meta! (I apologise that this message is only available in English.) Joe Sutherland (WMF) (talk) 01:32, 3. Dez. 2016 (CET)

Open Data für historische Dokumente

Ich finde es lustig, dass man in einen Artikel, wo Zeichnungen etc als Open Data angekündigt werden, eine Zeichnung von 1804, die mit einer CC.. Lizenz versehen ist, in den Artikel einbaut. Da merkt man wie unsicher die WIkipedianer selbst in Fragen der Lizenzierung sind, einzelne dann aber bei der Verwendung durch Fremde kleinlich werden. --K@rl 15:52, 3. Dez. 2016 (CET)

BarCamp in der SLUB – Hilfe gesucht!

Hallo ihr Lieben, ;-)

ich freue mich euch mitzuteilen zu dürfen, dass das gestrige BarCamp in der SLUB in Dresden (zu dem es hoffentlich noch einen Kurierartikel oder BlogBeitrag gibt) aus meiner Sicht ein großer Erfolg war. Vielen Dank an dieser an dieser Stellen auch an Barbara Fischer, Sina Wohlgemuth, die SLUB und die vielen hier ungenannten Unterstützer! -<-@ Ich hatte dort sehr tolle und konstruktive Gespräche. Jetzt brauch ich "mal fix" eure Unterstützung! --Anika (Diskussion) 08:26, 4. Dez. 2016 (CET)

der Beurteilung der SLUB als eine sehr interessante und gut vorbereitete Veranstaltung aber auch dem Dank an das Orga-Team möchte ich mich anschließen. -jkb- 17:19, 4. Dez. 2016 (CET)

Schnittstellen

Wer kennt diese zwei- oder drei-Buchstaben-Schnittstellen (man merkt, ich bin kein Techi, ich kann mir nicht einmal eine Reihe von drei Buchstaben merken!), die Bibliotheken für Metadaten u.a. zur Verfügung stellen? Wer wäre an einem Workshop der Deutschen Digitalen Bibliothek(?), hoffentlich auch in Kooperation mit anderen, vermutlich in Frankfurt/Main, interessiert? Sollte das auch in einer anderen Stadt/Bibliothek angeboten werden? --Anika (Diskussion) 08:26, 4. Dez. 2016 (CET)

@WikiAnika: Ist leider nichts draus geworden, aber es gab 2015 schonmal eine erste Idee zu einem Workshop mit der DDB.--Cirdan ± 23:28, 4. Dez. 2016 (CET)
Interesse
  1. Anika (Diskussion)
  2. --Cirdan ± 23:28, 4. Dez. 2016 (CET)
Anmerkung/Anregung
GND? --Miebner (Diskussion) 09:54, 4. Dez. 2016 (CET)
was möchtest du mir sagen? das hier kennst du ja. oder soll das die Frage nach den fehlenden drei Buchstaben sein? nein, die sind so was wie "ui" oder ähnlich. --Anika (Diskussion) 15:03, 4. Dez. 2016 (CET)
API? --kv 15:31, 4. Dez. 2016 (CET)
Im etherpad steht "OAI", aber da sind -meiner Erinnerung nach- noch andere Kürzel durch den Raum geflogen... Ich bekomm das aber noch raus... --Anika (Diskussion) 15:54, 4. Dez. 2016 (CET)
Siehe Open Archives Initiative + OAI im Überblick, ggf. auch hier.--Aschmidt (Diskussion) 21:43, 4. Dez. 2016 (CET)

Digitalisierungslizenzen für vergriffene Werke

Wer hat schon mal etwas davon gehört, dass Bibliotheken Digitalisietungslizenzen für vergriffene Werke (die von Verlagen nicht mehr aufgelegt werden) erwerben können, die vor (oder bis) 1965 erschienen sind? Mir war das neu. Ich sehe darin auch eine Chance, die noch genutzt werden sollte. Leider schließt sich dieses Türchen aber wieder, da einige Verlage darauf bereits reagieren bzw. reagiert haben und BoD-Dienste für eben diese Werke aufsetzen...

Fragen: kennt Ihr solche Werke, deren Lizenzen noch erworben (und dann natürlich auch digital der Öffentlichkeit bereit gestellt) werden sollten? Welche sind das? Mein Eindruck ist, dass in Dresden schon ein Interesse (+Mittel) besteht diese (v.a. mit sächsischem Bezug aber auch darüber hinaus; v.a. Pakete) zu erwerben. Welche anderen Bibliotheken betrifft das auch noch? Kann und will sich WMDE daran beteiligen? (Frage auch an: Christian Rickerts, Julian Fischer, Bücherwürmlein)

Hallo Anika, auf den ersten Blick steht in der Gebührenordnung 5,- bis 15,- Euro pro Werk, sofern dies auch für WMDE zutrifft - das Team Ideenförderung ist dir sicherlich bei der Erstellung eines Förderplanes behilflich. --Julian Fischer (WMDE) (Diskussion) 13:25, 5. Dez. 2016 (CET)

Zur Sammlung interessanter Titel nutzt bitte (vorläufig?) meine Unterseite Benutzer:WikiAnika/Werke 1965 (interessierende Angaben: Werk-Titel, Jahr der Publikation (letzte Auflage), Verlag(?) in welchen Bibliotheken stehen Ausgaben in den Regalen, Link zum Opac, Nummer unter der der Titel dort geführt wird)... (der erste legt die Seite an, mit weiteren Einträgen kann die Tabelle oder (nur)-Liste dann auch angepasst werden.(seit mutig!) Danke, --Anika (Diskussion) 08:26, 4. Dez. 2016 (CET)

Anika, ich habe darüber übrigens vor ein paar Monaten einen Artikel geschrieben, Register vergriffener Werke. — Pajz (Kontakt) 12:17, 4. Dez. 2016 (CET)
Pajz, danke dir für den Hinweis! --Anika (Diskussion) 15:05, 4. Dez. 2016 (CET)
dank für die Blumen. Zu den Fragen kann ich leider spontan nicht mehr als die Beitragenden es bereits getan haben, beitragen.--Barbara Fischer (WMDE) (Diskussion) 22:47, 4. Dez. 2016 (CET)

WikiCon 2017 findet im Großraum Leipzig statt!

Schön, dass sich bereits jetzt ein Team gefunden hat und der Ort feststeht. Danke an das Team und viel Erfolg bei der Organisation. --Holder (Diskussion) 07:45, 2. Dez. 2016 (CET)

+1. Auch wenn ich die Findung irritierend finde, wo es doch auch mit Frankfurt/oder mindestens einen zweiten Kandidaten gab. Offen und transparent ist wirklich etwas anderes. Ich dachte mal, die WikiCon wäre ein Projekt der Community gewesen. Offenbar wird die in die Entscheidung leider nicht mehr mit einbezogen. Marcus Cyron Reden 14:39, 2. Dez. 2016 (CET)
Hallo Marcus Cyron, ich habe vor der WikiCon 2016 einen Aufruf für die Con 2017 gestartet. Und Frankfurt war leider kein Vorschlag zu dem Zeitpunkt aus der Community. --Merle von Wittich (WMDE) (Diskussion) 21:46, 2. Dez. 2016 (CET)
Das war es aber sehr kurz nach der WikiCon. Und das wusste man auch bei WMDE. Wobei das auch gar nicht von belang ist. Ich wüßte nicht, warum WMDE das zu entscheiden hätte. Das sind immer die Sachen, die mich ärgern. Marcus Cyron Reden 23:00, 2. Dez. 2016 (CET)
@Marcus Cyron: Manchmal muss WMDE entscheiden: Wie hier. Soll man die verschiedenen Vorschläge (sofern es welche gibt) per Meinungsbild abstimmen lassen? Damit würde IMHO jede Aktivität abgewürgt. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 00:00, 3. Dez. 2016 (CET)
Die WikiCon entstand aus einer Community-Initiative heraus. Ja - das hat auf keinen Fall WMDE zu entscheiden. Wie es entschieden wird, darüber könnte man gerne reden. Und damit das nicht falsch ankommt, ich halte LE unter den gegebenen Umständen für eine absolut gute und legitime Wahl. Das wäre es bei FFO unter der Cheforga von Sebastian Wallroth aber auch gewesen. Ob das ein MB, eine Komission oder wer auch immer entscheidet wäre mir egal - aber es wäre vielleicht sinnvoll, ein Procedure dafür zu überlegen. Aber es gab ja gar keine Diskussion dazu. Nichts. Nada. Nicht einmal etwas, worauf WMDE eine Entscheidung sinnvoll hätte stützen können. Bislang war es ja auch nicht unbedingt häufig nötig. Aber nochmal: es liegt nun sowas von gar nicht in der Wassersuppe von WMDE, wo die Community im DACH-Raum (!) ihr Jahrestreffen abhält. Eine Beteiligung, sowohl in der Orga als auch vor Ort ist natürlich erwünscht. Nur müssen alle Teile des Gefüges innerhalb des Gefüges agieren und funktionieren. Marcus Cyron Reden 01:03, 3. Dez. 2016 (CET)
@Marcus Cyron und alle anderen interessierten Entitäten: Der Satz: „Die WikiCon entstand aus einer Community-Initiative heraus.” ist sehr richtig, sehr wahr und sehr wichtig. Nur: „Die Community" entwickelt eher wenig wahrnehmbare Initiative diese Veranstaltung in die Hand nehmen zu wollen oder zu steuern :( Nach 3mal WikiCon-Orga hatte ich(!) den Eindruck – der kann selbsterständlich komplett falsch sein!!! –, daß dieTeilnehmer nicht eine Veranstaltung wollen, die zu mind. 80% aus und mit ihrer Beteiligung geformt wird, sondern lieber ein fertiges Veranstaltungs-Wohlfühlpaket haben wollen. Das ist eine Konsumentenmentalität, die ich aus anderen Kontexten kenne. Diese Entwicklung kann man m. E. nicht der WM-DE ankreiden: Die haben bei allen Veranstaltungen, die ich begleitet habe, alles und noch mehr gegeben. (seriously Ohne einige wahnsinnig engangierte Frauen bei WMDE, deren endlose Geduld, Leidensfähigkeit und großartiges Engagement hätte mehr als eine WikiCon niemals stattgefunden!). --Henriette (Diskussion) 03:02, 4. Dez. 2016 (CET)
Henriette, diese Rundum-Wohlfühl-Teilnehmer gibt es natürlich auch und immer und sicher zum einem größeren Teil als die anderen. Aber es gibt halt auch immer wieder die, die das durchaus übernehmen würden. Und auch nicht Jeder immer. Ich hätte es mir nächstes Jahr erstmals vorstellen können. Aber nun sie es drum. Ich finde LE als Wahl ja gut. Für 2018 wäre mir etwas mehr Offenheit nur lieber in der Findung. Ansonsten passt das schon und ich will gar nicht groß meckern. Marcus Cyron Reden 01:00, 6. Dez. 2016 (CET)
Wikipedia:WikiCon_2017: 5 Metaseiten, die nach einem Tag noch keine Diskussionseite haben. Ist was kaputt? (scnr) - im ernst, schön dass sich wieder dummutige gefunden haben! --Ordercrazy (Diskussion) 14:45, 2. Dez. 2016 (CET)

Ich schließe mich Holder an und frage mich, wo der Frankfurter Vorschlag ist (an sich ist FadO ja eine schöne Stadt). Allgemein ist es schon wünschenswert, wenn man frühzeitig weiß, woran man ist. Ziko (Diskussion) 00:19, 3. Dez. 2016 (CET)

Der konnte gar nicht weiter ausgearbeitet werden, weil die Organisatoren letztlich vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Offenbar hatte WMDE den Vorschlag überhaupt nicht für voll genommen. Das ist eben auch eine Art, mit den Freiwilligen umzugehen. Mich macht das gerade traurig und ärgerlich. Denn es waren schon mehrere Personen - einschließlich meiner Wenigkeit - bereit hier organisatorisch einzuspringen. Für mich ist das damit aber auch gegessen. Ich habe nur noch wenig Vertrauen in diese Vorgänge. Und leider kommt das mal wieder mit einigen anderen unglücklichen Aktionen bei WMDE zusammen. Ob Denkmalmesse, Israel-Editathon oder WikiCon. Je mehr Engagement man zeigt, desto mehr bekommt man gezeigt, wo der Platz ist. Am Katzentisch. Marcus Cyron Reden 01:03, 3. Dez. 2016 (CET)
Der Flurfunk flüsterte schon seit Wochen von Leipzig. Frankfurt hör ich hier zum ersten Mal. Vielleicht wären einige Indiskretionen nützlich gewesen... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 11:20, 3. Dez. 2016 (CET)
Ich habe das natürlich auch gehört. Es waren halt die falschen Leute hinter der Idee nach FFO zu gehen. Bis zu konzepten kam es ja leider gar nicht. Marcus Cyron Reden 16:29, 3. Dez. 2016 (CET)
Hätte es vielleicht geholfen, die Community von frankfurt zu informieren? Beschweren, dass WMDE die Community jintergeht, wenn die Community selbst nichts weiß, ist seltsam. Bisher kliengen die Frankfurter Planungen eher nach versuchtem und gescheitertem Hinterzimmerdeal. -- southpark 11:27, 3. Dez. 2016 (CET)
Wissen sie - bei solchen Kommentaren vergeht mir jeder weitere Wille zur Diskussion. Ihr Kommentar ist nicht mehr als vollkommen beleidigend. Marcus Cyron Reden 16:28, 3. Dez. 2016 (CET)
HM. Also wo - abseits der Hinterzimmer - hatte denn die Community eine Chance etwas von Frankfurt zu erfahren? In der Wikipedia ja anscheinend nicht. -- southpark 23:05, 3. Dez. 2016 (CET)
Nachtrag @ Marcus Cyron Ich hab gestern bei Frankfurt nicht ganz so schnell geschaltet - leider leicht gesundheitlich angeschlagen: Wenn du den Vorschlag Frankfurt Oder meinst, dann hast du Recht. Den gab es in der Tat und auch als Antwort auf den Aufruf. Für eine WikiCon mit Unterstützung von WMAT/CH und DE sehen wir es in der Tat schwieriger - weil es dort auch nicht mehr nur um die deutschsprachige Community ging. An sich aber sehr spannend für eine Konferenz und hier habe u.a. ich auf der WikiCon2016 auch mehrere Gespräche zu geführt. WMDE hat sehr klar gesagt, dass wir uns insbesondere über ein bilaterales Projekt mit Polen freuen und es unterstützen würden :) - gerne auch 2017. Also zusätzlich zur WikiCon! --Merle von Wittich (WMDE) (Diskussion) 13:06, 3. Dez. 2016 (CET)
Hallo Marcus! Hallo Merle!
Ich glaube "soetwas wie die WikiCon" mit den Polen 2017 organisieren zu wollen, ist nicht wirklich durchdacht. Die Polen haben ausgerechnet 2017 auch das CEE "an der Backe" und werden da alle Kräfte drauf konzentrieren, weil sie das selber auch unbedingt wollen (O-Ton: "the coolest Wikimedia-Meeting, better than Wikimania, better than WikimediaConference"). Außerdem ist diese strikte Trennung Wikipedianer/Vereinsmitglied/Mitarbeiter WMDE so ein typisch deutsche Ding, das gerade auch die Polen kaum nachvollziehen können. Bei denen sind gefühlt Volunteers/Vereinsmitglieder/Vereinsmitarbeiter das gleiche, der eine halt mehr, der andere etwas weniger. Deren Jahreshauptversammlung ist Vereinstreffen und polnische WikiCon in einem (dem Hörensagen nach, da ich kein Polnisch kann, war ich naturgemäß natürlich noch auf keiner, habe mir aber berichten lassen.)
Es werden mit Sicherheit einige auch wieder in Berlin beim ChaptersMeeting sein, lasst uns doch da mal mit dem ein oder anderen im Vorfeld oder nachher zum Kaffee treffen. Zum Teil können sie auch ganz trefflich Deutsch, die anderen English. (btw. den Polen jedes Jahr auf neue zu erklären, das und warum ich bei dieser Gelegenheit eben nicht in Berlin bin, ist mir immerwieder eine Freude.</sarcasm> Aber das ist eine andere Sache.) Eine weitere Gelegenheit wäre dann in Warschau (irgendwann hieß es auch mal Breslau) oder eben in Kanada zur Wikimania.
Die andere Frage ist, ob beide Communities überhaupt ein Interesse an einem solchen gemeinsamen Austausch haben. Als die Fanzosen unbedingt wollten und Holder auch gerne wollte (und die entsprechende Orga-Unterstützung hatte), hat sich die hiesige Community mit Händen und Füßen dagegen geweht...
Weder die Wiederholung dieser Situation, noch eine Wiederholung der "Kampfkandidaturen" von 2013 (war dann Karlsruhe) ist meinen Augen wünschenswert. (für alle Seiten)
Liebe Grüße, Anika (Diskussion) 18:59, 4. Dez. 2016 (CET)
Meiner Einschätzung nach - und somit ack Anika - sollte man solche Projekte realistisch angehen: internationaler Enthusiasmus klingt zwar sehr nett, könnte aber täuschend sein. -jkb- 19:47, 4. Dez. 2016 (CET)
Das war nur eine Idee. Es war noch nichts ausgearbeitet. Nochmal: dazu kam es nicht. Und das ist das, was ich hier beklagt habe. Nicht daß es LE wurde (ist eine gute Wahl!) und nicht daß es FFO nicht wurde. Sondern daß wir nicht einmal die Chance hatten, ein Konzept zu erarbeiten und vorzuschlagen. Und ich beklage, daß die Art und Weise der Vergabe vollkommen undurchsichtig passierte. Offenbar bei WMDE. Und ich sehe keine Mandat zur Vergabe durch WMDE. Marcus Cyron Reden 13:28, 6. Dez. 2016 (CET)
Marcus, wenn die Frankfurter angeblich ach so unmenschlich behandelt worden sind - da würde ich gerne einen Frankfurter dazu hören... Es ist auch nicht übertrieben, wenn wenigstens ein, zwei Seiten Gesamt-Idee vorlägen. Da hätte man eine gewisse Vorstellung. Und es muss ja nicht immer in eine WikiCon münden. Ziko (Diskussion) 13:13, 3. Dez. 2016 (CET)

"Der Flurfunk flüsterte..." ... "Ich habe das natürlich auch gehört." ...
Das hat tatsächlich mit Community-Beteiligung wenig zu tun. Ich bin ganz bei southpark: Hinterzimmerdeals. Lustig aber, dass der Beschwerdeführer in Sachen mangelder Communitybeteiligung es "natürlich" auch schon gehört hatte. --Martina Disk. 20:21, 3. Dez. 2016 (CET)

Man zeige mir das entrüstete Frankfurter Orgateam, das da angeblich hintergangen wurde. Die Community wurde wahrscheinlich hauptsächlich deswegen übergangen, weil keiner da war, der "hier" geschrieen hätte, als es um die nächste WikiCon ging. Für gewöhnlich reißen sich die Leute nicht drum sowas selber zu organisieren und man muss recht frühzeitig Entscheidungen treffen, wenn man sowas plant z. B. um die Locations anzuschauen und zu buchen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 03:11, 4. Dez. 2016 (CET)
Klar, das geht aber auch deutlich transparenter und andere Bewerber stehen nicht vor der Situation, nicht mal ansatzweise eine Ahnung davon zu haben, wieso sie nicht ausgewählt wurden. Das sollte hinsichtlich 2018 verbessert werden. --Braveheart Welcome to Project Mayhem 02:57, 5. Dez. 2016 (CET)
Lieber Giftzwerg 88, wenn es keine planvolle Bewerbungsstruktur gibt, und mehrere Personen eindeutig WMDE gegenüber erklärt haben, sie würden das gerne ein FFO organsieren - ja was willst du eigentlich noch? Es gab logischerweise noch kein konstituiertes Team. Aber danke, daß auch du hier mal wieder mehreren Ehrenamtlichen Mitarbeitern dieses Projektes zeigst, wie unbedeutend sie doch sind. Marcus Cyron Reden 01:00, 6. Dez. 2016 (CET)
Ich habs mitgekriegt, wieviel Arbeit die Wikicon in Stuttgart war, obwohl ich nicht im Orga-Team war. Nur mit Absichtserklärungen alleine funktioniert das nicht. Und ja, auch in Stuttgart, wo man versucht hat, so viel wie möglich selbst zu organisieren, war man froh, dass man die Unterstützung der WMDE gehabt hat und das nicht nur wegen der Kohle und dem Equipment. Wenn du also sowas in Zukunft veranstalten willst, was und wo auch immer das sein mag, tut man sich leichter, wenn man es nicht gegen, sondern mit der Unterstützung von WMDE, WMAT und WMCH tut. Die sind einfach Profis beim Organisieren von Veranstaltungen, was die meisten aus der Community eben nicht sind und wir wären ausgesprochen dumm, diese Erfahrung und Unterstützung nicht zu nutzen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 01:26, 6. Dez. 2016 (CET)

Eine kleine Geschichte

Schöne Idee! Danke! --Martina Disk. 08:11, 5. Dez. 2016 (CET)

Die Welt ist klein: Über die genaue Lage von Kerzenhöhnchen habe ich vor ein paar Tagen noch mit Benutzer:Graphikus diskutiert - und jetzt ist vollkommen unabhängig davon ein Artikel da. Benutzerkennung: 43067 10:20, 5. Dez. 2016 (CET)
+1 Bitte mehr davon! Daraus könnte man glatt eine regelmäßige twitterstory machen :) --Uwe Rohwedder (Diskussion) 10:52, 5. Dez. 2016 (CET)

Well done! Danke Gestumblindi! --Atlasowa (Diskussion) 11:04, 5. Dez. 2016 (CET)

+1 :-) --Smial (Diskussion) 11:30, 5. Dez. 2016 (CET)
+1 --Graphikus (Diskussion) 16:38, 5. Dez. 2016 (CET) :-) 
Der lesenswerteste Kurierartikel seit langem. Danke! --Ordercrazy (Diskussion) 19:45, 5. Dez. 2016 (CET)
+1 LG -- Andreas Werle (Diskussion) 07:52, 6. Dez. 2016 (CET)
Kleine Anregung zu einem (eventuell sogar feiertagsgeeigneten) Spiel: Der Spieler, der aktuell abgeschlossen hat, gibt der nachfolgenden Spielerin ein Stichwort, zu dem diese – auf dem zum Spiel unabkömmlichen Mobilcomputer nebst WP-Verbindung – vom aktuellen Lemma-Eintrag ausgehend hinzunavigieren hat. Zeitliche Befristungen für das Nachdenk-Intervall bis zum nächsten Wikilink-Klick (beispielsweise 30 Sekunden) sind sinnvoll. Punktsysteme ebenso (Beispiel: für Ziel-Lemma erreicht mit nur einen Klick gibt es 100 Punkte, für jeden Zwischenstopp werden 10 abgezogen); wer’s ambitionierter mag, kann auch den Zeitfaktor mit einbeziehen (Beispiel: alle fünf Sekunden steigert sich die Punktzahl, die vom Anfangs-Maximum abgezogen wird). Spiel-Fortsetzung: Spielerin B gibt Spieler C ein neues Ziel.
Um das Ganze zuveranschaulichen, hier ein Beispiel von Goethe zu Löwe: (Goethe) – Reineke Fuchs (Goethe)Fuchs (Säugetier)HundeRaubtiereKategorie:KatzenLöwe. Im Beispiel 5 Klicks – was dem oben aufgestellten Punkteschema gemäß 50 Punkte ergäbe.
Was man braucht: 1 Laptop, 1 Block zum Punkte-Aufschreiben, Getränke, gute Laune. – Bienvenu --Richard Zietz 12:21, 6. Dez. 2016 (CET)
Ein Spiel auch bekannt als Kleine Wikipedia-Welt :) --Neitram  14:58, 6. Dez. 2016 (CET) P.S. GoetheFabelLöwe 2 Klicks :)) --Neitram  15:02, 6. Dez. 2016 (CET)

Abstimmungsphase: Internationale Umfrage "Community Wishlist"

Auf https://meta.wikimedia.org/wiki/2016_Community_Wishlist_Survey kann man über insgesamt 265 Vorschläge abstimmen. Da ich nicht die Zeit habe, alle diese Vorschläge zu lesen, habe ich nur die Überschriften überflogen, ein paar interessant klingende genauer gelesen und dabei 5 Vorschläge gefunden, denen ich zugestimmt habe.
Vielen anderen geht es offenbar ähnlich, die Stimmenzahl pro Vorschlag ist bisher recht gering (bisher verteilen sich 2431 pro-Stimmen auf 265 Vorschläge = durchschnittlich 9,2 pro-Stimmen pro Vorschlag), und vieles davon sieht recht zufällig aus, offenbar wird für den einen oder anderen ziemlich nerdigen Vorschlag irgendwo effektiv Wahlkampf gemacht, während wichtige Vorschläge wenig Beachtung finden.
Wer von Euch dort sinnvolle Vorschläge findet, kann die hier kurz vorstellen, um denen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Ich werde das gleich auch mit einigen Vorschlägen tun. Gruß, Aspiriniks (Diskussion) 11:09, 4. Dez. 2016 (CET)

Vielen Dank für die Auswahl, Aspiriniks! --Hubertl (Diskussion) 14:20, 5. Dez. 2016 (CET)

Watchlist priorities or Multiple watchlists

Die Beobachtungsliste soll organisierbar werden, in dem man die beobachteten Artikel in verschiedene Prioritätsstufen einteilen, farblich markieren oder mehreren getrennten Beobachtungslisten zuordnen kann.
Das wäre für alle diejenigen nützlich, die mehr als wenige hundert Artikel auf der Beobachtungsliste haben. -- Aspiriniks (Diskussion) 11:14, 4. Dez. 2016 (CET)

Built-in CatScan

Catscan (die Möglichkeit, nach Artikeln zu suchen, die die Schnittmenge von mehreren Kategorien bilden) soll so in Wikimedia integriert werden, dass es für die Leser besser auffindbar und zugänglich ist. -- Aspiriniks (Diskussion) 11:24, 4. Dez. 2016 (CET)

Making Wikidata editable for human beings

Ein Vorschlag von mir: Wikidata ist bisher in einem kryptischen Datenformat, das nur über die lästige Benutzeroberfläche zugänglich ist. Die Daten sollen in ein Wikitext-Format konvertiert werden, so dass alternativ auch eine Bearbeitung im Wikitext möglich ist, was für diejenigen, die seit Jahren in Wikipedia-Artikeln editieren, benutzerfreundlicher ist und größere Bearbeitungen in einem Schritt ermöglicht. So könnte man auch auf einen Blick einen Überblick über den gesamten Datensatz haben, während die Benutzeroberfläche die immer nur gefiltert anzeigt. -- Aspiriniks (Diskussion) 11:32, 4. Dez. 2016 (CET)

Wikitext editor syntax highlighter

Um Syntaxfehler (z. B. in Tabellen oder Vorlagen) zu vermeiden, sollen im Eingabefenster bestimmte Tags farblich hervorgehoben werden (ähnlich wie das z. B. Emacs macht). -- Aspiriniks (Diskussion) 11:35, 4. Dez. 2016 (CET)

Pick a thumbnail for an article's associated page image

HoverCard mit automatischer Bildauswahl, onwiki wählbar machen

Bisher werden automatisiert Bilder aus dem Artikel ausgewählt, sehr undurchsichtig und kryptisch und nicht von Benutzern korrigierbar. Die erscheinen dann in Hovercards, in Suchergebnissen, und bald überall wo WMF sonst noch Klickibunti haben will. Oft sind es völlig unpassende Bilder, da sollten Wikipedianer onwiki ein besseres aussuchen dürfen (innerhalb der Artikelbilder).

--Atlasowa (Diskussion) 22:33, 4. Dez. 2016 (CET)

Rewriting X!'s Tools

Die Toolsammlung "Xtools", die von User:X! entwickelt wurde, ist ziemlich instabil und stottert. Zu Xtools gehören u.a.:

Vor allem die Seitenhistorie ist von Interesse, da WikiHistory seit mehr als einem Jahr nicht mehr gewartet wird und User:APPER weiterhin inaktiv ist. --Stobaios 01:06, 5. Dez. 2016 (CET)

Danke für die Hinweise; ich finde WikiHistory auch sehr nützlich. Interessanterweise trifft ein Vorschlag, etwas sehr Ähnliches als Standardeinstellung anzubieten, auf großen Widerstand: m:2016 Community Wishlist Survey/Categories/Reading#Display the authorship of a Wikipedia page. --Andropov (Diskussion) 20:15, 5. Dez. 2016 (CET)
Zu Wikihistory gab es eine ähnliche Diskussion hierzupedia, Benutzer_Diskussion:Grillenwaage/Archiv/2015#WikiHistory: Siehe dort am Beispiel, "wieviel Unterschied die Berechnungsmethoden machen können" / wie unterschiedlich die Tools "Autoren-Eigentum" berechnen, daher die Bedenken bzgl. Standardeinstellungen. --Atlasowa (Diskussion) 21:44, 5. Dez. 2016 (CET)
Als technisch unversierter reiner Praktiker der enzyklopädischen Entwicklungsarbeit bin ich dafür dankbar, dass die Bedeutung des WikiHistory-Tools und seiner anhaltenden bzw. wiederherzustellenden Nutzbarkeit in diesem zentralen Projektdiskussionsforum hervorgehoben wird, Stobaios. Zudem ist auch Atlasowas Hinweis auf die frühere Diskussion dankenswert, in der Elop die potentielle alltägliche Praxisrelevanz bereits dargelegt hat. Neben WikiHistory, das es ermöglicht, sich ein Bild von den Hauptartikelgestaltern zu machen und für Nachbesserungsinitiativen (oder auch Dankesgrüße) die passenden Ansprechpartner zu finden, gibt es mit zusätzlicher konkreter Zuordnung einzelner Textpassagen ja auch noch Benutzer:Schnark/js/artikel-statistik als höchst nützliches Werkzeug. (Bei längeren Versionsgeschichten sind die Ladezeiten bis zur Ergebnisanzeige hier allerdings manchmal unersprießlich.) Beide Tools stellen jedoch insgesamt ein hervorragendes, transparenzförderndes Informations- und Kommunikationspotential für die alltägliche Weiterentwicklung der Wikipedia dar. Sie sollten mit höchster Priorität nachhaltig auf solide Füße gestellt werden!
Da und dort geäußerte Bedenken hinsichtlich der Aussagenzuverlässigkeit der Tools sind nach meinen Eindrücken kaum relevant. Als Beispiele gebe ich drei vor längerem bearbeitete Artikel (bei denen WikiHistory also noch hinreichend aktuell sein sollte sowie ohne allzu ausladende Versionsgeschichten) aus dem eigenen Beritt, bei denen der Prozentzahlenvergleich zu eher unerheblichen Abweichungen führt: Plinius-Briefe (das Artikel-Statistik-Tool gibt die Textanteile unter den 5 Erstgenannten analog mit 90%, 3%, 2% und 2% an, wobei die Rangfolge unter den Autoren drei bis fünf verschoben ist); Literatur der Weimarer Republik (hier hat sich bei ansonsten identischer Rangfolge im Artikel-Statistik-Tool die gemäß Versionshistorie fehlerhafte Berücksichtigung einer IP eingeschlichen); Bologna-Prozess (wiederum gewisse Abweichungen der Rangfolge im Bereich der Textanteile unter 3% beim Artikel-Statistik-Tool).
Fazit: Auf nicht näher bestimmbare Fehlertoleranzen soll man Nutzer dieser Werkzeuge sehr wohl hinweisen; die Tools aber wegen solcher marginalen Ungenauigkeiten vor sich hindümpeln zu lassen und nicht energisch die Aktualisierung speziell des WikiHistory-Werkzeugs zu betreiben, hielte ich für einen kapitalen Fehler im Technikapparat der Wikipedia.
Mit Morgengrüßen in die Runde -- Barnos (Post) 08:09, 7. Dez. 2016 (CET)

Better interface and visualisation for coordinates and map

Verbesserte Darstellung von Geokoordinaten und Karten. Ersatz von Geohack durch Kartographer .--kogo (Diskussion) 14:56, 6. Dez. 2016 (CET)

Polemik: Liste von Kram

Für die "von"-Lemmata wird man sicherlich keinen Stil-Preis bekommen, aber falsch und Müll sind sie nun wirklich nicht. Der Duden nennt die Bedeutung von "von" als Ersatz des Genitivs unter Nr. 5 sogar noch vor der von MaB anscheinend einzig vestandenen von "von" als Urheberangabe, die unter Nr. 6 erscheint: http://www.duden.de/suchen/dudenonline/von --178.12.97.131 11:31, 5. Dez. 2016 (CET)

Man könnte ja "Liste von..." durch "Liste ganz schrecklich vieler..." ersetzen :-) -- Smial (Diskussion) 14:40, 5. Dez. 2016 (CET)
„Liste von einigen …“, „Liste mit …“, „Liste, auf der ein paar … stehen“, „Willkürliche Auflistung von …“. —viciarg414 21:09, 5. Dez. 2016 (CET)
Vielleicht noch besser: „Liste die was von einigen … [sich] handelt“. Im Sinne der Inklusion Bildungsferner mit oder mit ohne Integration könnte man auch noch „... oder so“ anhängen. Das wäre dann akzentfrei geradebrecht. --bakunin (Diskussion) 03:43, 6. Dez. 2016 (CET)
Vielleicht können wir wenigstens einmal modern sein? "Liste vong <Lemma> her". --Aalfons (Diskussion) 12:10, 6. Dez. 2016 (CET)
Oder durchkoppeln. Aus der Liste von Persönlichkeiten der Stadt Augsburg wird dann die Persönlichkeiten-der-Stadt-Augsburg-Liste. --Neitram  15:37, 6. Dez. 2016 (CET)

Mal eine andere Frage: Alle Listen, die ich kenne, haben die Wikidata-Kurzbeschreibung "Wikimedia-Liste", die ja demnächst in der Mobilversion immer eingeblendet werden soll. Weiß eigentlich jemand, wie es zu dieser gleichzeitig völlig nichtssagenden wie irreführenden (warum Wikimedia und nicht Wikipedia?) Bezeichnung kommt (bzw. wie ich das auf Wikidata herausfinden könnte)? Da wäre eine Kurzbeschreibung "Liste von Kram" ja schon ein echter Fortschritt... --Magiers (Diskussion) 20:42, 6. Dez. 2016 (CET)

Das kann ich erstmal nur technisch beantworten: Zur besagten Augsburg-Liste findest du das "Wikidata-Datenobjekt" hier. Ganz oben der "Bearbeiten"-Link lässt dich die Kurzbeschreibung editieren. Du kannst diese beliebig abändern. Warum man - das ist jetzt die inhatlliche Frage - mal angefangan hat, hier von "Wikimedia-Listen" zu sprechen, erschließt sich mir ad hoc aber auch nicht. "Liste" an sich würde auch reichen, denke ich. --muns (Diskussion) 09:24, 7. Dez. 2016 (CET)
Oder wenn es so unbestimmt ist, vielleicht eher gar nichts (Liste der/Liste von steckt ja meistens schon im Namen). Danke für den Hinweis. Ich habe diese Kurzbeschreibungen per Skript eingeblendet und auch schon bei ein paar Listen geändert, mir ist nur immer unklar, ob das jetzt so gewollt ist oder was für Logiken hinter manchen Wikidata-Einträgen stecken. Ich versuche es mal, direkt dort zu erfragen. Gruß --Magiers (Diskussion) 09:50, 7. Dez. 2016 (CET)
Ich glaube die Antwort ist bei wikidata mal wieder: Bots. Und der schreibt halt immerwieder das selbe, anderes zu programmieren ist schwieriger. --Atlasowa (Diskussion) 10:43, 7. Dez. 2016 (CET)
d:Wikidata:Forum#Wikimedia-Liste --Atlasowa (Diskussion) 08:46, 8. Dez. 2016 (CET)

Ermüdung durch Präzision?

Eher durch epische Länge. Es ist ein altes systemimmanentes Problem der Wikipedia, das seit ihrem Bestehen immer weiter wächst. Ausufernde Artikel, die immer mehr zu Essays werden, endloses Verlieren in kleinste Details, oft in angeblich exzellenter Verpackung, im Grunde aber nur irrelevant. Und natürlich der damit verbundene Stolz der Autoren, die immer mehr draufpacken und nicht merken, dass sie sich damit von ihren Lesern verabschieden. In diesem Fall jedoch wird geargwöhnt, dass der Abhörskandal durch Zusülzen, gern auch mit dem unsäglichen Technikerfachjargon, gezielt verschleiert werden soll. Ob das stimmt ist fraglich, aber wir wissen ja, wie Journalisten die Wikipedia nutzen. Doch zurück zu unseren Monsterartikeln. Was hilft? Auslagern? Rigores Entschlacken? Auf geht's! --Schlesinger schreib! 10:37, 5. Dez. 2016 (CET)

Sehr guter Punkt! Ein weiteres Beispiel findet sich hier. In der Druckvorschau sind es derzeit 95 Seiten, es geht jetzt tief in die Quellenarbeit zu kleinsten Details, parallel laufen VMs... Der ganz normale Wiki-Wahnsinn?? --muns (Diskussion) 10:49, 5. Dez. 2016 (CET)
Wie wär's mit Abstracts? --Andrea014 (Diskussion) 11:17, 5. Dez. 2016 (CET)
Die NSA-Affäre ist halt ein äußerst komplexes Thema, das man nicht einfach so in drei Sätzen abhandeln kann. Wer will, kann ja einen Artikel bei WissenA5 anlegen. ;-) --Sinuhe20 (Diskussion) 11:20, 5. Dez. 2016 (CET)
Na wie schon? Wie bei allen anderen Newsseiten und Socialmedia auch: Personalisierte Wikipedia. Jeder kriegt den Artikeltext zu sehen, der anhand des zuvor ermittelten Profils (oder der benutzten IP) zu passen scheint. Der eine Besucher dann eben nur eine Liste mit Rohdaten, die nächste Leserin erhält zum selben Lemma nur eine Auswahl an zugeschnittenen philosophischen Ansichten dazu, wie der Artikelgegenstand zu bewerten sei. Alexpl (Diskussion) 11:25, 5. Dez. 2016 (CET)
//BK// Der Hinweis auf Wissen A5 war nicht die beste Idee. Es ist richtig, dass der Olympiastadion München gutes Buch oder Broschüre ist (95 Seiten), es ist aber kaum ein brauchbarer enzyklopädischer Artikel, einfach deshalb, dass die meisten abschrecken es zu lesen. Hier müsste man an der Einstellung vieler Benutzer arbeiten, die es anstreben. Ich würde 95 Seiten nie in ein Review schieben, wo dann auch noch mehr verlangt wird. Man sollte stattdessen lernen, sinnvolle Ausgliederungen durchzuführen, anstatt von einem exzellenten Artikel ein Monstrum zu erwarten, wir schaden uns damit selber. Abstracts helfen nicht genügend. -jkb- 11:30, 5. Dez. 2016 (CET)
Kleine Klarstellung: 95 S. ist der Umfang der Diskussionsseite, der Artikel zum Olympiastadion München hat "nur" 33 S. Der Kritikpunkt, dass Kürzungen und Straffungen dem Artikel guttun würden, hat leider keine Resonanz erfahren und auch das Exzellenz-Label nicht verhindert. --muns (Diskussion) 11:47, 5. Dez. 2016 (CET)
Ich kenne aber auch nur wenig Leser, die sich Artikel von vorne bis hinten durchlesen. Meistens interessiert man sich nur für gewisse Einzelaspekte und will bestimmte Sachen dann schon ganz genau wissen. Das könnten in dem Fall z.B. Fußballfans, Architekten oder Stadionhistoriker sein. Wer sich für die Architektur nicht besonders interessiert, überspringt diesen Abschnitt dann halt einfach.--Sinuhe20 (Diskussion) 12:31, 5. Dez. 2016 (CET)

Mit auf der Vorderseite kritisiertem "informationstechnischem Spezialvokabular" oder wie Schlesinger es ausdrückt "unsäglichen Technikerfachjargon" haben viele Artikel ihre Probleme. Das mag aber auch mit der Vorbildung des Lesers zutun haben. Mir persönlich fällt in medizinischen Artikeln das Fachchinesisch auf. --DWI (Diskussion) 14:59, 5. Dez. 2016 (CET)

Ich finde lange, informative Artikel gut. Sie sollten nur so aufgebaut werden, dass die Einleitung und gerne noch die 1-2 wichtigsten Abschnitte vorne auch ein in sich geschlossenes "Kurzlesen" ermöglichen. Eine Enzyklopädie sollte nicht nur eine Frage/Antwort-Seite sein, sondern auch zum (mehr) Wissen(wollen) "verführen". Kontext und Zusammenhänge kommen heutzutage schon an zu vielen Stellen online zu kurz. Eine didaktische Überarbeitung (nicht Kürzung) ist allerdings bei vielen ausführlichen Artikeln sicher eine lohnenswerte Aufgabe, für die mehr Benutzer begeistert werden könnten. --Jens Best (Diskussion) 15:11, 5. Dez. 2016 (CET)

Schreib Einleitung und (!) Gliederung genauso sorgfältig wie den Artikel, dann sind Basisinformation und Navigation im Angebot, und das Problem ist gelöst. --Aalfons (Diskussion) 15:37, 5. Dez. 2016 (CET)

Wenn ich dann Einleitungen sehe, die selbst schon drei Abschnitte oder mehr umfassen, dann geben die den Artikeln den Rest und machen sie weitgehend unbrauchbar. Und wenn ich lesen muss „didaktische Überarbeitung“, dann wird mir schwummrig. Da liegt wohl ein eindeutiges Missverständnis vor, was die Bedeutung einer „Enzyklopädie“ angeht. Es ist aber auch typisch: für viele ist die WP „Webspaceprovider“, um das eigene Hobby in der Tiefe darzustellen, in der man selbst in ein Thema eingetaucht ist. Für andere geht es nicht so sehr um die Information, sondern darum, dass „das Richtige“ im Artikel steht. Und davon darf dann natürlich nichts weggelassen werden, damit auch ja der vollständige – positive oder negative – Eindruck vermittelt wird. -- Harro (Diskussion) 20:23, 5. Dez. 2016 (CET)
Ein wenig grundlegendes Anwenden von didaktischen Grundsätzen bei der Artikelgestaltung wird auch der Wikipedia gut tun. Es geht schliesslich darum, einen nicht so gut (oder überhaupt nicht) informierten Menschen mit kontextualisiertem Wissen um sein gesuchtes Thema im Artikel auf einen besseren Informationsstand zu bringen. Didaktik ist da durchaus sinnvoll. --Jens Best (Diskussion) 20:31, 5. Dez. 2016 (CET)
Was genau stört Dich an einer drei Absätze langen Einleitung, wenn Dir nicht schon drei Absätze lange Artikel zu lang sind? Ich würde immer die "Drei-Absatz-Einleitung" einem bloßen "Drei-Absatz-Artikel" vorziehen, weil erstere nämlich aus der Zusammenfassung eines langen Artikels entstanden ist, zu dem eine Bandbreite von Literatur zu sichten war, und sich gut überprüfen lässt, ob sie den gesamten Artikel angemessen zusammenfasst. Das kann man bei einem Drei-Absatz-Artikel nicht sagen, der möglicherweise nur sehr einfach anhand einer zufällig verfügbaren Quelle gearbeitet ist. --Magiers (Diskussion) 20:39, 5. Dez. 2016 (CET)
Na ja, man kann es schon so hindrehen, dass eine Enzyklopädie ein „didaktisches“ Werk ist. Nur weist die Wortwahl eher darauf hin, dass man den Leser „belehren“ will. Ich bevorzuge „informieren“.
Und was die drei Absätze angeht: pauschal für alle Themen kann man das eh nicht sagen, aber gelungene lange Einleitungen sind mir ganz selten untergekommen. Da steht dann fast unweigerlich belangloses Zeug, das man sofort wieder aus seinem Gedächtnis streichen kann. Die wenigsten Menschen haben so viele Höhepunkte in ihrem Leben für mehrere Absätze. Und wenn ich die Bedeutung eines Ereignisses oder Sachverhalts nicht kurz darstellen kann und in umständliche Erklärungen verfalle, dann bin ich schlicht kein guter Autor. Etwas auf den Punkt zu bringen, ist nämlich auch eine Kunst. Und wer das nicht für erstrebenswert hält, der sollte sich fragen, ob er in diesem „literarischen Genre“ richtig ist. -- Harro (Diskussion) 02:52, 6. Dez. 2016 (CET)
Das sehen wir dann eben unterschiedlich. Die gesamte Literatur zu einem Thema in einer Einleitung von drei Absätzen zusammenzufassen ist kurz und prägnant und außerdem ein Umfang, der schon in vielen gedruckten Enzyklopädien üblich ist. Nicht lange Einleitungen sind das Problem, sondern zu kurze Einleitungen, die mich zwingen, den kompletten Artikel zu lesen, weil ich das Wesentliche nicht aus der Einleitung erfahren habe. --Magiers (Diskussion) 12:46, 6. Dez. 2016 (CET)
An der Länge alleine kann man das nur bedingt festmachen: Manch lange Einleitung hat außer viel Blabla, nicht viel zu bieten (Neoliberalismus)und andere beschränken sich auf eine Ein-Satz-Einleitung die dazu zwingt den gesamten Artikel zu lesen, obwohl man nur einen Überblick wollte. Empfehlenswert ist grundsätzlich Wikipedia:Wie schreibe ich gute Artikel#Begriffsdefinition und Einleitung. --DWI (Diskussion) 15:11, 6. Dez. 2016 (CET)

Ich kann Aalfons nur zustimmen. Bei sehr langen Artikeln schreibt man eben eine etwas längere Einleitungen, die dann selbst einen Miniartikel bzw. den oben geforderten Abstract darstellen und diejenigen Leser bedienen, die nur einen schnellen Überblick bzw. eine möglichst knappe Zusammenfassung suchen. Des Weiteren lässt sich Überlänge auch durch Auslagerungen begrenzen. Beides ist nichts neues und längst im Regelwerk und/oder Empfehlungen kodiert.

Ansonsten sollte man sich immer Augen halten, das WP-Artikel auch völlig unterschiedliche Leserinteressen bedienen und es daher auch aus deren Sicht nicht nur den einen Stil und Inhalt für einen guten Artikel gibt. Es ist zwar auch (oder eigentlich) ein Kennzeichen eines guten Artikels (scheinbar) Nebensächliches wegzulassen, aber es gibt eben auch genug Leser, die WP aufsuchen um Details nachzuschlagen oder zu erfahren, die anderen Referenzwerken (oft aus Platzmangel) meist weggelassen werden und die sonst oft nur durch aufwendige Lektüre eines großen Teils der Originalliteratur zum Thema in Erfahrung gebracht werden können. Das führt zwar letztlich dazu, dass Artikel immer länger werden und immer mehr Details bereitstellen, aber die haben eben auch ihre Leser.

Worauf man als Autor dabei achten sollte, ist, dass man eine Form wählt die möglichst vielen Lesergruppen entgegenkommt. Bei langen Artikeln gehört eben auch eine längere Einleitung, bei vielen Details oder unterschiedlichen Abstraktions- und Wissensebenen eine entsprechende Kapitel- und Auslagerungsstruktur, die es Lesern ermöglicht für sie uninteressante oder unzugängliche Inhalte zu überspringen.--Kmhkmh (Diskussion) 21:26, 5. Dez. 2016 (CET)

+1. Meiner Erfahrung nach mangelt es aber gerade an der Struktur der Auslagerungen bei breiten Themen. Da gibt es oft gute und schöne Artikel zu Spezialthemen, aber der Überblicksartikel ist mangelhaft und die Spezialartikel nehmen kaum Bezug aufeinander oder auf den Überblicksartikel. Wir haben beispielsweise Freier Fall, Schräger Wurf, Drehbewegung, gleichförmige Bewegung aber einen Überblicksartikel der Ordnung in das Themengebiet bringen würde fehlt noch. Und jeder dieser Artikel verweist auf einen anderen übergeordneten Artikel. Dabei gibt es mit der Kinematik ein Teilgebiet der Mechanik die sich genau darum kümmert. Aber dort werden diese Artikel mit keinem Wort erwähnt. Es gibt sogar eine gleichnamige Kategorie zum Sammeln der Artikel, aber eben nicht zum Ordnen. --DWI (Diskussion) 15:23, 6. Dez. 2016 (CET)

Mal ein paar aktuelle Zahlen/Studien dazu... --Atlasowa (Diskussion) 00:04, 6. Dez. 2016 (CET)

Die oben angeführte Foliensammlung "Wikipedia reader motivations and behavior" ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass man niemals ein Thema unter Verwendung von 103 Folien irgendwelchen Zuhörern nahebringen möchte. Ganz offensichtlich war der Autor so verzweifelt, dass er auch nach längerem Studium zu diesem Thema nichts verstanden hat (wahrscheinlich, weil er niemals versucht hat, einen betroffenen zu fragen), und diese Verzweiflung dann auf irgendwelche Zuörer losgelassen hat, welche mit Sicherheit nach 20 Folien kopfschüttelnd den Saal verlassen haben. --Hubertl (Diskussion) 16:17, 6. Dez. 2016 (CET) PS: Manchesmal frage ich mich halt wirklich, wieviel Geld und Zeit in solche sog. Untersuchungen fließen, ohne dass es danach einen Output gibt, der in irgendeiner Form, außer eines kurzen Hinweises bei einer Präsentation, nachhaltig verwertbar ist bzw. verwertet wird. Die Abrufzahlen des PDFs jedenfalls ist Null in den letzten 60 Tagen.

Ich widerspreche dem Zeit-Autoren hiermit mal. Er sollte den Artikel nicht an einem Zeitungsartikel messen, sondern an einem Fachbuch. Und da passt es. Mir sind solche Faktenbeladenen Artikel viel lieber als das Gegenteil. Man sollte endlich aufhören Wikipedia vom Brockhaus her zu beurteilen. Marcus Cyron Reden 00:47, 6. Dez. 2016 (CET)

„Kein Platzmangel“ und „wir sind doch nicht der Brockhaus“, wie vorhersehbar. Natürlich kann man sich für alles seine Rechtfertigung heraussuchen, wie man es braucht. Nur ist eine Enzyklopädie nun einmal kein Fachbuch (dafür wäre Wikibooks da) und der ominöse Leser, den das schon interessieren wird (und der für alles in der WP herhalten muss), taugt nicht als Textzielgruppe. Das nächste Mal jammern wir wieder, dass Google uns die Leserzahlen runterzieht, weil so viele mit den Google-Kurzdefinitionen schon bedient werden. Und beim Anblick eines ellenlangen WP-Artikels bedient sind. Dass die Aufmerksamkeitsspanne beim Durchschnittsleser wie -hörer eher gering ist, ist eine lange bekannte Tatsache. Wenn man nicht in völliger Beliebigkeit vor sich hinwursteln und alles zulassen will, das irgendjemand brauchen könnte, sondern das Format „Enzyklopädie“ ernst nimmt, dann wird man Informationen knapp, prägnant, sehr strukturiert und auf den Punkt anbieten.
Im Übrigen spricht schon das Wikiprinzip gegen lange Artikel. „Viele Autoren verderben den Brei“, ab einer gewissen Länge funktionieren Artikel nur noch als Werk Einzelner, sonst geht es dahin mit der Qualität und Verständlichkeit.
Natürlich muss man aufpassen, dass man bei der Diskussion nicht über „die Artikel“ spricht, jeder aber nur an ganz bestimmte denkt. Unterschiedliche Themen und Darstellungen lassen durchaus unterschiedliche Umfänge zu. Die meisten Artikel sind ohnehin kurz und werden es auch bleiben. Und wenn Artikel mal sehr lang werden und die Themen aber auch wichtig sind, dann finden sich doch meist genug Leute, die das noch erträglich halten. Und den Rest ignoriert man einfach, wie so vieles andere. Zu lange Artikel sind sicherlich nicht das größte Problem der WP. -- Harro (Diskussion) 02:52, 6. Dez. 2016 (CET)
"Natürlich kann man sich für alles seine Rechtfertigung heraussuchen, wie man es braucht." - Danke, Herr von Wuff, daß sie mir so deutlich zeigen, daß meine Meinung die eines irrelevanten kleinen Insekts ist, während ihre offenbar Gesetz ist. Und sie haben das ja auch so wunderbar begründet... Marcus Cyron Reden 13:23, 6. Dez. 2016 (CET)
Musste das sein? -- Harro (Diskussion) 17:58, 6. Dez. 2016 (CET)
Man kann kein Anspruchsniveau verfehlen, wenn keins definiert ist. Ist die Wikipedia ein Konversationslexikon, in dem fachfremde Nutzer sich eben schnell mal nebenbei informieren, ohne mit Fachslang behelligt zu werden? Oder nicht eher ein Fachlexikon, das Informationen liefert, die in die Tiefe gehen, ggf. in Fachsprache (bei der es Fachfremden auch nicht immer weiterhilft, wenn da ein blauer link hinterliegt). Oder schreiben wir Artikel (ein wenig böswillig überzeichnet) gar für die lieben Kollegen, d.h. ggf. die Fachredaktion (die meine Artikel gegenliest und Fehler, im günstigen Fall, verbessert, im ungünstigen Fall einen Baustein drübersetzt). Ein brillanter Fachartikel ist für jemand, der die Hausaufgabenhilfe sucht, eine Zumutung (und etliche Kommentare beweisen das täglich). Aber: Tatsächlich ist die Wikipedia in einigen Bereichen inzwischen das beste Fachlexikon, das online erreichbar ist, und im deutschen Sprachraum oft das einzige. Man kann es nicht allen zugleich rechtmachen. Für mich sollen Artikel auch von Fachleuten und Profis gelesen werden können, ohne dass die den Kopf schütteln müssen. Sie dann noch halbwegs allgemeinverständlich zu kriegen, ist die Kunst, aber ggf., hart gesprochen, eher ein Extra. Lieber richtig und schwierigg als leicht und seicht. In den meisten Mathematik-Artikeln verstehe ich Bahnhof, und ich muss damit rechnen, dass viele andere vermutlich meine Artikel nicht verstehen werden. Was wäre denn die Alternative?--Meloe (Diskussion) 08:47, 6. Dez. 2016 (CET)
ICh denke Meloe hat den Puinkt getroffen. Wenn man nur die Wahl zwischen „fachlich korrekt aber schwer verständlich“ oder „für alle verständlich aber ungenau“ hat, fällt einem die Wahl leicht, wenn man das Ziel der Wikipedia vor Augen behält. Denn lexikalisches Wissen setzt eigentlich fachliche korrekt voraus. Das hat mehr oder wenige auch Auswirkungen auf die Länge, fachlich Korrektheit ist unter Umständen nicht in 20 Sätzen erledigt. Oder eben auch andersherum um fachliche Korrektheit und Lesbarkeit für Laien unter einen Hut zu bringen muss der Artikel länger sein als wenn er nur für den Fachmann geschrieben wird. Klar das alles trifft nicht den Punkt der -so wie ich den Kurierbeitrag verstanden habe- bemängelt wurde, dass ein Artikel eben auch mit Nebensächlichkeiten aufgebläht werden kann, deren komplettes fehlen kein echter Verlust für den Artikel wäre. Oder mit Sachen voll-gestopft wird, nach denen in 20 Jahren eh kein Hahn mehr danach kräht oder eh schon einen eigen Artikel hat. Im letzten Fall „hat schon Artikel“ würde ein schlichtes Sätzchen „2010 gab löste der/die/das >Lemma< mit seinem Kommentar/Verhalten usw. die Kontroverse X aus“ ausreichen. Man muss die Kontroverse X nicht auch noch in den Personenartikel/Partieartikel usw. breit walzen. Und für den ersten Fall ganz gemeine Frage. „Wenn die Kontroverse X aber nicht mal Artikel würdig ist, warum bitte muss sie dann in den Personenartikel?“. Der POV des Schreibers (Ja, den hat JEDER), kann dazu führen das man ein Problem nicht sieht. Und sei es jetzt der Punkt, dass man das Missverhältnis zwischen Gesamtlänge des Artikel und der Detailinformationsfülle zu einem ganz bestimmten Thema im Artikel nicht sieht. --Bobo11 (Diskussion) 10:24, 6. Dez. 2016 (CET)
Ich habe eben den Artikel "Olympiastadion München" überflogen und ich würde ihn tatsächlich als unseren Vorstellungen entsprechen sehr gut bezeichnen. Komplett gelesen habe ich ihn natürlich nicht, dafür fehlt mir die Zeit. Sollte ich etwas über das Gebäude wissen wollen, ich bin sicher das es im Artikel zu finden ist. Wahrscheinlich ist das Problem, dass manche Leute glauben, man müsse den Artikel komplett lesen. Für uns sind Artikel dagegen eher Datenspeicher aus denen man nehmen kann was man gerade braucht und die Gliederung ist eine Art Navi für den Leser. Keine Ahnung ob so ein Ansatz auch außerhalb der WP akzeptabel ist, also ob Leser den Artikel auch so nutzen. Beim Artikel "Globale Überwachungs- und Spionageaffäre" scheint mir das Problem etwas anders zu liegen, da es sich hierbei eher um ein Themenfeld, als um einen Artikel handelt. Der Artikel müsste als Überbliksartikel strukturiert sein, ist es aber nicht. Ein Grund dafür ist wohl, weil es keinen Konsens gibt, wie so ein Überblicksartikel aussehen sollte. Ich selber habe einige geschrieben, aber die wurden für schlecht befunden. Die Alternative ist dann, eben keinen zu haben oder so ein "Monster". Mein Ansatz ist den Inhalt in eigene Artikel auszulagern und im Überblicksartikel nur diese Einzelartikel in Satzform zu verlinken. Ergebnis: Kurzer Überblicksartikel und viele Einzelartikel, die von vielen anderen Artikeln verlinkt werden können. Mag nicht auszeichnungswürdig sein, funktioniert aber. --Goldzahn (Diskussion) 10:28, 6. Dez. 2016 (CET)
Das hast du sehr gut auf den Punkt gebracht, danke! Marcus Cyron Reden 13:25, 6. Dez. 2016 (CET)
Zitat von Goldzahn: Mein Ansatz ist den Inhalt in eigene Artikel auszulagern und im Überblicksartikel nur diese Einzelartikel in Satzform zu verlinken. Ergebnis: Kurzer Überblicksartikel und viele Einzelartikel, die von vielen anderen Artikeln verlinkt werden können. Was passiert wenn man das nicht mit Sätzen sondern nur mit Links macht sieht man bei Elektromotor#Elektromotorarten. Was ist nun das gemeinsame Merkmal der "Drehfeld- und Wanderfeld-Maschinen"? Man erfährt es nicht. Noch lustiger wird es wenn die Einzelartikel gar nicht verlinkt werden. Vor drei Jahren hieß es in einigen Artikeln bspw. noch "ist ein Teilgebiet der Produktionswirtschaft" Dort wurde das Thema aber nicht erwähnt. --DWI (Diskussion) 15:41, 6. Dez. 2016 (CET)
Will man etwas lächerlich machen, muss man es nur ins extrem steigern. Übrigens, dass der Artikel Elektromotor nach 15 Jahren noch so unfertig ist, zeigt doch das niemand sich an Überblicksartikel heran traut, wobei das die Artikel sind, die gerade gelesen werden und die auf die Fachartikel verlinken. Ist so ein Überblicksartikel umfangreich, dann schaut niemand mehr in die Fachartikel. Ergo, mehr als ein Teaser darf nicht im Überblicksartikel stehen. --Goldzahn (Diskussion) 21:21, 6. Dez. 2016 (CET)
Beim Artikelschreiben, vor allem wenn viel Material vorhanden ist, stellt sich immer die Frage, welche Informationen in den Artikel aufgenommen und welche nicht. Der eine legt Wert auf das kleinste Detail, während der andere Autor das große Ganze im Blick hat. Es wird auch auf Grund der Arbeitsweise der Wikipedia niemals eine Einheitlichkeit geben. Manche Themen werden vielleicht sogar in solcher Ausführlichkeit behandelt, dass daraus gleich mehrere Artikel werden.
Interessant ist jedoch, dass vor allem die "Special Interest"-Themen meist gut ausgebaut werden, während die allgemeinen Themen meist an der Fülle des Materials und dem zeitlichen Aufwand der Autoren scheitern.
Das Problem Fachsprache-Allgemeinverständlichkeit hat in den meisten Fällen weniger mit einem Fachgebiet zu tun, sondern mit der Fähigkeit der Autoren zu einem entsprechenden Schreibstil. Nur weil es sich z. B. bei einem bestimmten Artikel um ein mathematisches Thema handelt, muss der nicht zwangsläufig unlesbar sein. Aber das Problem ist eher, dass der Fachautor in der Regel im "Stoff" steht und mit den Fachbegriffen nur so um sich wirft und manchmal eben den Blick fürs Alltägliche verliert. Aber das kann man alles lernen. Liesel 10:42, 6. Dez. 2016 (CET)
Längen sind teilweise ein Problem. Allerdings weniger wegen dem Volumen an sich. Manche Themen – Beispiel: Erster Weltkrieglassen sich kaum in zwei, drei Abschnitten unterbringen. Für problematisch halte ich vor allem zwei Konstellationen: a) wenn das Thema als solches die Länge nicht hergibt, b) das Thema eigentlich zwar schon Längen hergibt, Lemma A in dem Bereich jedoch Stub ist und Lemma B im Prinzip ein Buch. a) ist ein allgemeines Problem, weil es über Längen beziehungsweise Detailhaltigkeit keinen Konsens gibt, b) ist bereits vom Wikipedia-Schema so angelegt. Ärgerlich – ich denke, darauf will der Zeit-Artikel möglicherweise hinaus – sind vor allem die großflächigen Artikel, die sich mit der Zeit zu einer bearbeitungsrenitenten Textflora entwickelt haben. Im Grunde ist das bei den „Kleinen“ jedoch oft ebenfalls der Fall – nur fällt’s hier entsprechend weniger auf. – Fazit: Das Problem ist richtig erkannt. Nur eben innerhalb des Wikipedia-Schemas nicht lösbar. --Richard Zietz 12:33, 6. Dez. 2016 (CET)

Wir sollten über bezahlende Autoren nachdenken. Jeder der sein freies Kontingent überzieht, wird zur Kasse gebeten. Und da ein Kontingent personengebunden ist, wäre eine „Sockensteuer“ nur Konsequent. Dann könnten wir auch auf das jährliche Anbetteln unserer Leser verzichten. -- Gerold (Diskussion) 14:26, 6. Dez. 2016 (CET)

Ich erinnere mich, einmal dieses Thema bereits als MB vorbereitet gehabt zu haben, aber offenbar bin ich/war ich der einsame Rufer in der Wüste. Bedenkt man, was sich seitdem verändert hat, was die Benutzung durch Smartphones, sprich kleinen Displays betrifft. Mir erschien und erscheint noch immer, dass alle Autoren, welche selbst an längeren Artikeln gearbeitet haben, eifersüchtig darauf wachen, dass ja alles immer und jedem, der sich dafür interessiert, angezeigt werden muss. Auf die Gefahr hin, dass das keiner liest, weil unlesbar. Und ob der Länge unverständlich.
Wir lassen uns auf lange Sicht - mit Hilfe von WikiData und Google - unsere Leser selbst wegnehmen, bei gleichzeitiger dramatischer Verringerung der Qualität, denn ein langer Artikel wird nicht der Wissensaneignung nutzen, wenn er nicht gelesen wird.
Ich habe in meiner letzten Vorlesung einmal die dreißig (von 35) anwesenden Studenten gefragt, was sie sich erwarten, würden sie "Johann Sebastian Bach" suchen, und was sie sich als Fragestellung und als Motiv vorstellen können, dieses Lemma aufzurufen:
Das Ergebnis war ernüchternd: Alles was über eine Seite hinausgeht - und zwar über die Einleitung - wird nicht gelesen. Denn genau diese Studenten richten weit mehr als die Hälfte ihrer Anfragen an Wikipedia über das Smartphone. Und genau dieser Artikel hat eine Einleitung mit nahezu Null Inhalt. Bei Hanns Eisler, der Ursache meines Bemühens, etwas zu ändern, wurde großer Wert darauf gelegt, im Grunde genommen einen Kurzartikel als Einleitung zu haben, der Langartikel auf Wunsch. Mobil ist aber trotzdem alles geöffnet.
Wir haben dann das Ergebnis mit dem verglichen, was gleichzeitig Google (in der Infobox) bietet, es war ihnen noch etwas zuwenig aber wirklich nur knapp daran, was sie im ersten Moment brauchen und in Folge Wikipedia gar nicht mehr benötigen, obschon es ein Snippet von WP ist. Als wir dann den Artikel aufgerufen haben, haben alle gestöhnt.
Es waren Studenten im 4. Semester, Studenten der Publizistik, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften der Uni Wien.
Lernen wir was daraus oder müssen wir noch weitere sieben Jahre warten, bis wir etwas ändern und bis dahin weiter an den von uns fabrizierten Artikelungetümen hängen, je länger, desto klebriger, desto unlesbarer.
Desto ungelesener? [File:New readership data (Wikimedia Foundation Tech Talk).pdf Dieses Folienset (PDF)] gibt vielleicht eine Antwort darauf, wie tief das "in den Artikel hineinsteigen" tatsächlich stattfindet. --Hubertl (Diskussion) 16:07, 6. Dez. 2016 (CET)

Siehe das Schaubild Q1 oben. --Aalfons (Diskussion) 16:32, 6. Dez. 2016 (CET)
Obwohl man ja sagen muss, dass die Mobilversion bzw. die App auch die Lesbarkeit von langen Artikeln erhöht. So hat man jederzeit den Zugriff auf das Artikelinhaltsverzeichnis und kann dann zu den entsprechenden interessierten Abschnitten springen. Warum soll ich auch z. B. den ganzen Eisler-Artikel lesen, wenn mich aktuell vielleicht nur die Sache mit der DDR-Hymne interessiert.
Man kann den Eisler-Artikel natürlich auch zusammenstampfen auf "Hanns Eisler ist ein österreichischer Komponist, der die Nationalhymne der DDR komponierte." Reicht doch. Oder?
Es ist doch ein Unterschied zu sagen, ich lese jetzt wahllos einen Artikel, der mich jetzt vielleicht nicht interessiert, aber ich habe mir vorgenommen (mir wurde aufgetragen) einen solchen zu lesen. Da ist natürlich kein positives Feedback bei langen Artikeln zu erwarten. Andererseits, wenn ich aus Eigeninteresse nach Informationen zu einem bestimmten Thema suche, werde ich mich weniger von der Länge des Artikel abschrecken lassen. Insofern kann die Versuchsanordnung von Hubertl nachvollzogen werden. Daraus lassen sich jedoch keine Schlüsse bezüglich der Artikellänge ziehen. Liesel 16:54, 6. Dez. 2016 (CET)
Was den Hinweis des Bernhard Pörksen betrifft: Die Kommunikationswissenschaftler sind bereits instruiert, die Spuren des Skandals zu verwischen (mit den unterschiedlichsten Mitteln), der Artikel in der Zeit und der Verweis auf Wikipedia als ein "Zuviel des Guten" ist ein Versuch darin, ein "Zuviel des Schlechten" daraus zu produzieren. Vielleicht sollte man dem Börksen sagen, dass es zwei Möglichkeiten gibt, Wikipedia zu verwenden: 1) zu lesen und 2) nicht zu lesen. Aber in einen Artikel etwas hineinzuintepretieren, was so gar nicht gefragt ist, das ist schlichtweg Unfug (und sollte nicht bezahlt werden, von einer Transatlantikerbagage!) Warum äußert sich Pörgsen nicht über den Fukoshima-Artikel oder Breivik? Nein, es muss die Transatlantische Schande sein und seine Hinwendung (Afterwanderung) zu denen, deren Geld er doch gerne verbrauchen möchte. Widerliches Pack, diese Leute. --Hubertl (Diskussion) 16:57, 6. Dez. 2016 (CET)
Bisher war das hier eine angeregte Fachdiskussion unter EnzyklopädistInnen. Warum schimpfst du plötzlich so rum? --Aalfons (Diskussion) 17:17, 6. Dez. 2016 (CET)
Bis jetzt lebte Wikipedia in einer wohlgelittenen, für seine Größe relativ gut gewarteten Version, es hat enorm viele Mitarbeiter, noch viel mehr Leser, es ist für die ganze Welt praktisch unersetzlich geworden. Nun kommt ein schreibender Wichtigtuer daher, der zwar keine Alternative, aber eine Meinung anzubieten hat (ungefragt). Das war meine Antwort. Das, was dieser Herr in der Zeit schreibt, wird offensichtlich sogar in Folge gelöscht. Scheint doch nicht sooo toll zu sein, dieser Herr Börgsen. Na ja. --Hubertl (Diskussion) 21:26, 6. Dez. 2016 (CET) PS: Falls das jetzt überheblich rüberkommt, angesichts dessen, dass sich mangels eigener Ideen irgendwelchen Schreiberlingen immer wieder das Reiben an einer anderen Idee anbietet, kann ich nur entgegnen: Laaaaangweilig. Gähn. Was haben wir (als Wissensdienstleister) daraus gelernt? Nichts, aber dieser Herr vielleicht etwas von uns wenn er mitliest. Ist aber sicher viel zu selbstverliebt dafür.
Hubertl, in dem besagten Artikel in der Zeit ging es nicht um eine vertiefte Analyse von Wikipedia oder deren Artikeln, sondern darum dass die Öffentlichkeit den NSA-Skandal nur mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen und anschließend vergessen bzw. verdrängt hat. --Holder (Diskussion) 21:12, 6. Dez. 2016 (CET)
Und gelöscht wurde der Artikel auch nicht, der war nie online. Das machen viele Zeitungen, damit überhaupt noch jemand die Printausgaben kauft, nicht deshalb, weil der Artikel schlecht wäre. --Holder (Diskussion) 21:35, 6. Dez. 2016 (CET)
Ich weiß gar nicht, was an der Passage falsch ist. Vulgo: Stimmt doch, was Pörksen schreibt. Als professioneller Intensivst-Nutzer habe ich auch schon manchen Ermüdungsbruch beim Wikipedia-Lesen bekommen. --Aalfons (Diskussion) 21:42, 6. Dez. 2016 (CET)
Die „Versuchsanordnung“ ist insofern gut, weil diese Art des Kurz-mal-Nachschlagens ohne tiefer gehendes Interesse der häufigste Nutzungsfall ist. Darum ist eine gute Einleitung schon mal das Wichtigste. Dass man dann noch einmal eine ausführlichere Darstellung bietet, ist nicht zwingend notwendig (viele Stubs bleiben Stubs), aber selbstverständlich sinnvoll. Wenn es dann aber um umfassende Themenabrisse geht, sind wir nur noch bei einer sehr kleinen potenziellen Leserschaft und stehen dann schon wieder in Konkurrenz zu anderen Werken. Bei größeren Darstellungen vertraue ich jedenfalls lieber professionellen Autoren und Journalisten, das ist oft konsistenter, zuverlässiger und besser geschrieben. Das Problem ist: sind die Artikel zu lang und nicht wirklich gut geschrieben, dann enttäuschen wir viele "Normalnutzer", ohne die "Intensivnutzer" überzeugen zu können. Gruß -- Harro (Diskussion) 17:58, 6. Dez. 2016 (CET)
Einige Anmerkungen nur: Wenn Artikel schlecht geschrieben sind, überzeugen kurze und lange nicht, und zwar weder Kurz- noch Intensivleser. Allerdings ist das Qualitätsversprechen bei langen Texten größer. Zu den professionellen Autoren und Journalisten sei angemerkt, dass sie in der Regel nicht enzyklopädisch schreiben. Wir fabrizieren hier eine Textsorte ("Lexikonartikel"), die wegen Kondensation, Systematik, Navigation usw. zu den eher anspruchsvollen gehört. Ein einziger Blick auf das Inhaltsverzeichnis des von Pörksen (übrigens wohlwollend) kritisierten Spionageartikels zeigt, dass er ein Kuddelmuddel enthält. Dennoch werden bestimmte Sachverhalte hier schneller aufzufinden sein als in einem 200- oder 400-Seiten-Fachbuch, weil unsere Artikel auf "Auffindbarkeit von etwas Gesuchtem" geschrieben sind, selbst wenn sie schlecht sind. Fachbücher hingegen folgen in der Darstellung ihrer eigenen Logik, wenn sie nicht als Nachschlagewerke angelegt sind. (Anekdote: Ich habe 2013, im Vorgriff auf den 1914-Hundertsten, vier oder fünf allgemeine Darstellungen über den Ersten Weltkrieg komplett gelesen und suchte mir eine benötigte Info dann doch immer aus unserem Artikelmonstrum heraus, der übrigens durch Ikonoskops Überarbeitungen dann noch einmal gewonnen hat.) --Aalfons (Diskussion) 18:22, 6. Dez. 2016 (CET)
(BK) Ich glaube nicht, Hubertl, dass das was mit der „Transatlantiker-Bagage“ zu tun hat. Die großen, auflagekräftigen Medien sind über Jahre mit Wikipedia bestens gefahren: spart Recherche (teils unter direkter Verwendung von C&P) und man hat die Möglichkeit, den WP-Content – als zusätzlichen Leserservice – zusätzlich in seine eigenen Sites einzubauen. Darum waren insgesamt alle immer recht nett zu Wikipedia. Kritische Berichterstattung im Detail gehört zum Geschäftsmodell dazu; ab und an muß man die unabhängige Presse ja hervorkehren, wenn man es schon bei den gesellschaftlichen Eliten, großen Unternehmen und so weiter nicht schafft. Zu den Vorschlägen: Ich glaube eh nicht, dass irgendjemand von uns (oder wir alle zusammen) das Problem mit den zu langen Texten lösen wird. Sicher wird die Foundation da verstärkt gegensteuern via Data und anderen Tools. Das Problem ist aber insgesamt ein gesamtgesellschaftliches. Wenn die gloriose neoliberale Entwicklung eben dazu führt, dass immer weniger Leute sich für Bildung interessieren, dann ist das so – Bumm. Möglich, dass Wikipedia in 30 oder 50 Jahren eingetütet oder auf einem Nostalgie-Server gehostet wird, während die Daten daraus in x-Millionen Schnipselchen atomisiert sind – können wir es ändern? Unser Job ist es hier, die Fahne hochzuhalten – und echtes Wissen so lange zu liefern, wie das noch möglich ist. Wer das nicht checkt, hat nicht verstanden, um was es geht und was die allgemeingesellschaftliche Uhr derzeit anzeigt. --Richard Zietz 18:11, 6. Dez. 2016 (CET)
@Hubertl: Im Englischen hat man das Problem ganz simpel mit zwei Versionen gelöst. Wenn möglich gibt doch den Studenten mal diese einfache Version und diese nicht so einfache Version zu Vergleich. -- Gerold (Diskussion) 18:17, 6. Dez. 2016 (CET)
Ob das eine Lösung ist, mag ich bezweifeln - weil es sich um zwei verschiedene Sprachprojekte handelt. Ich kann auch über Simple english einen ausführlichen, kompakten Sachverhalt darstellen. Muss halt dann um den Brei herumreden. --Hubertl (Diskussion) 22:03, 6. Dez. 2016 (CET)
@Holder:, @Aalfons:, @Richard Zietz: et al, ihr habt sicher recht, ich hab halt wahrscheinlich grad Gammeliges in den Ganglien. --Hubertl (Diskussion) 22:03, 6. Dez. 2016 (CET)
@Hubertl: du hast meiner Meinung nach nichts „Gammeliges in den Ganglien“. Dein Bach-Beispiel zumindest beschreibt ein Problem sehr gut. Wir (will meinen du bist nicht allein) gehen meist davon aus, dass es für Probleme eine Lösung gäbe. Gibt es aber oft nicht! Jedenfalls nicht in dem Sinne, das die Lösungsansätze keine neuen Problem aufwerfen. Der Mediziner würde von Nebenwirkungen sprechen. In dem Sinne ist mein Vorschlag des „bezahlenden Autoren“ (s.o.) auch ein Lösung - nur die Nebenwirkung schmeckt etwas bitter :-)
Die zwei englischen Wikipedien (en und simple) sollte man im Hinterkopf behalten. Nur in einer etwas anderen Variante: wenn in der über alles geliebten Wikipedia mehr und mehr Artikelmolloche auftauchen, dann muss man irgendwie damit umgehen ... ein Möglichkeit ist, sie in einer Art ExzellenzWiki auszulagern. In deWP kann man Namensräume noch und nöcher anlegen - und ein Namenesraum für „Expertenartikel“ (ein nicht diskriminierender Name ist das A und O) wäre eine Möglichkeit, die Bedürfnisse nach sehr ausführlichen und lesbaren Artikel parallel abzudecken. Das saubere Differenzieren in thematisch abgeschlossene Einleitung und ausführlichen Body ist ein anderer Weg. -- Gerold (Diskussion) 01:49, 7. Dez. 2016 (CET)
WP:Wikibooks mag technisch etwas anderes als ein Unternamensraum von Wikipedia sein. Inhaltlich bietet Wikibooks genau die möglichkeiten, die Du beschreibst.---<)kmk(>- (Diskussion) 02:01, 7. Dez. 2016 (CET)
Im Prinzip derselbe Gedanke ... also - weg vom Artikel- und hin zu Bücherschreiben. --Gerold (Diskussion) 11:56, 7. Dez. 2016 (CET)
Das Problem mit diesem Versuch ist: Offensichtlich hat sich keiner der 35 Studenten für Johann Sebastian Bach interessiert. Er wird gezwungen, etwas zu lesen, was er gar nicht lesen will. Logischerweise will er dann so wenig wie möglich lesen und hofft, dass ihm die benötigten Informationen so mundgerecht wie möglich präsentiert werden. So denken auch Schüler (bei Hausaufgaben), Lehrer (bei der Unterrichtsvorbereitung), Journalisten (beim Verfassen eines aufgetragenen Zeitungsartikels) und manche Wikipedianer (bei der Wartung von Artikeln aus ihnen fremden Interessengebieten). Aber: Sind das unsere einzigen Zielgruppen? Es soll auch Leute geben, die den Artikel Johann Sebastian Bach lesen, weil sie ihn lesen wollen, und die sind dankbar, wenn sie hier mehr lesen können, als ihnen auf Google oder sonstwo im Internet präsentiert wird, und das kostenlos und ohne Werbung. --Magiers (Diskussion) 23:22, 6. Dez. 2016 (CET)
Aber genau davon rede ich doch die ganze Zeit. Selbstverständlich gibt es diese Leute. Aber wenn 75 % der Nutzer die Einleitung genügt, 20 % eine Komprimierung interessiert und 5 % einen ausführlichen Lebenslauf wollen, schreibt man dann epische Werke, die 95 % gar nicht lesen?
Richard Zietz hat etwas ganz Interessantes eingeflochten: „immer weniger Leute interessieren sich für Bildung“. Teile ich so gar nicht, ich kann mir aber erklären, wie es zustandekommt: Das ist die Perspektive eines „Bildungsbürgers“, der deshalb hier als Autor tätig ist, weil er ein bestimmtes „Bildungsideal“ hat. Würde zumindest bei mir zutreffen. Anders gesagt: solche Ansprüche und solche „Monsterartikel“ – vielleicht schreiben wir die nur für uns selbst und Unsergleichen? Vielleicht schreiben wir ja am eigentlichen Zielpublikum vorbei, weil wir selbst nicht so richtig dazugehören? Und vielleicht findet sich auch deshalb nicht die große Beteiligung von „da draußen“, weil wir in Vielem in den Ansprüchen von der Masse der Nutzer sehr weit entfernt sind. Und damit kreisen wir nicht um die Enzyklopädie und ihre Leser, sondern um uns selbst. -- Harro (Diskussion) 01:28, 7. Dez. 2016 (CET)
@HvW: Das ist eben kein entweder oder, sondern man kann Artikel (bis zu einem gewissen Grad) so schreiben, dass er die 75%, die 20% und die 5% bedient. Indem man die Länge der Einleitung and die Länge des Artikels anpasst und eine vernünftige Kapitel- und Auslagerungsstruktur wählt. Ansonsten muss doch keine Autor für die 5% schreiben wenn er nicht will, es gibt genug Autoren die prmär kurze oder bestenfalls mittellange Artikel anlegen. Aber ich sehe eben auch keine Grund, warum wie Autoren daran hindern sollte auch für die 5% zu schreiben.
Und was Zietz Bemerkung und dass Interesse an Bildung betrifft. WP ist kein kommezielles Produkt, dass die Welt bespaßen bzw. bieliebige aktuellen Interessen ihrer Bevölkerung befriedigen soll. Es stattdessen eine freie (idealerweise qualitativ möglichst hochwertige) Resource für diejenigen die sich informieren wollen, egal ob nun öberflächlich, tiefgründig, zusammenfassend oder im Detail.--Kmhkmh (Diskussion) 10:48, 7. Dez. 2016 (CET)
Was ist denn unser Zielpublikum? Dieses welches sich sonst einen Brockhaus gekauft hätte oder sogar noch einen in der Wohnung stehen hat? Oder diejenigen die ihre Nachrichten aus den Boulevardmagazinen und von Facebook beziehen? Wir können es nicht jedem recht machen. Oder ist unsere Zielgruppe die Schüler, die ihre Hausaufgaben machen müssen? Im Grunde sind es alle, irgendwie? Aber jeder dieser Gruppen hat andere Ansprüche und man kann es nicht allen Recht machen. Was der eine vielleicht als "trivialen Rotz" ablehnt, ist für den anderen wichtig? Der eine will etwas zu den neuesten Liebschaften von Yvonne Catterfeld wissen, der andere findet solche Informationen unsinnig.
Ich glaube nicht, dass wir von der Ansprüchen der Masse entfernt sind. Wir haben schon den Mix der unterschiedlichen Themen ganz gut hinbekommen. Ich halte das auch nicht für den Grund der Abwanderung der Autoren., diese liegen vor allem im gemeinschaftsfeindlichen Klima der Wikipedia. Liesel 07:12, 7. Dez. 2016 (CET)
So sieht's aus. Tiefe bedeutet eben oft auch Länge
Ich verstehe nicht, warum über die Motivation der WP-Leser hier so rumspekuliert wird und alle mit Individualeindrücken kommen. Jedenfalls hat bisher niemand die von Atlasowa herausgesuchte Grafik "widerlegt". Wenn drei Viertel verschiedene Formen der schnellen Lektüre wollen und ein Viertel in die Tiefe will, legitimiert auch das die langen Artikel. Wir könnten ja unter den Annahme diskutieren, dass die Anteile realistisch sind, und welche Schlüsse das erlaubt. Ob also das "Tiefe Viertel" die gesuchten Informationen findet. Möglicherweise sind ja auch viele Artikel deutlich zu kurz. --Aalfons (Diskussion) 07:29, 7. Dez. 2016 (CET)
Was ist der Unterschied von overview und lookup? --Andrea014 (Diskussion) 07:55, 7. Dez. 2016 (CET) " I am reading this article to: ... look up a specific fact"--Meloe (Diskussion) 08:46, 7. Dez. 2016 (CET) Dankeee! --Andrea014 (Diskussion) 09:05, 7. Dez. 2016 (CET)
Bei Statistiken darf man nicht nur das Ergebnis betrachten, sondern muss auch die Datenbasis sehen. Einfache Frage: wie bringt man jemanden, der nur schnell mal googlen will (lookup) überhaupt dazu, an einer solchen Befragung teilzunehmen? Andere Frage: wo endet für die Befragten der „overview“ und was ist „in depth“ für sie? Ein, zwei, drei Bildschirmseiten, fünf oder gar zehn? Grafiken sind ja immer recht anschaulich, aber diese lässt mir dann doch zu viel Interpretationsspielraum. -- Harro (Diskussion) 00:05, 8. Dez. 2016 (CET)
Ich verstehe diese latente Entweder-Oder-Haltung nicht. Selbst wenn nur 5% oder gar nur 1% der WP-Leser ein "in-depth" Verhalten zeigen, würde auch das lange Artikel "rechtfertigen". Alle Arbeit hier ist freiwillig und warum sollte man Autoren daran hindern auch für 5% oder 1% der Leser zusätzlich etwas anzubieten, das machen wir doch ohnehin inhaltlich allein durch unsere Themenauswahl. Ein wirkliches Problem besteht hier nur, wenn der Langartikel für 5% so geschrieben wird, dass er für die anderen 95% unbrauchbar wird. Genau das aber ist primär nicht einer Frage der Länge sondern der Strukturierung und Navigation, in diesem Sinne gut geschriebene Artikel stellen da eben kein Problem dar.--Kmhkmh (Diskussion) 11:03, 7. Dez. 2016 (CET)
Harro, Du hast völlig recht, dass ich meine Artikel häufig (ich schreibe u.a. über Schullektüre wie Borchert, Frisch usw.) bewusst am überwiegenden Zielpublikum vobeischreibe und an einem gewissen "Bildungsideal" ausrichte. Und das mache ich mit Absicht, und wenn das die Wikipedia schädigt, dann muss man mich hier halt ausschließen. Die Schüler, die meine Artikel zur Schullektüre aufrufen, wollen einfach nur ihre Hausaufgaben möglichst mühelos per Copy&Paste erledigen. Ich schreibe meine Artikel aber bewusst stilistisch und inhaltlich zwar hoffentlich allgemeinverständlich, aber so, dass sie offensichtlich nicht vom durchschnittlichen 15-jährigen Schüler stammen. Wenn dieser meine Artikel also nur kopiert, wird er damit auffliegen. Ich will den Schülern einen Steinbruch an Wissen zur Verfügung stellen, aus dem sie mit etwas Mühe und eigener Übersetzungsarbeit ihre Hausaufgaben bestreiten können. Das werden nicht alle Schüler können und viele auch nicht wollen. Aber ich will ihnen nicht nur einfach abgeschriebene Hausaufgaben ermöglichen. Wissenserwerb ist nichts, was vom Himmel fällt. Wer die Mühe scheut, einen Artikel zu lesen und sich darüber eigene Gedanken zu machen, an dem wird halt auch kein Wissen hängenbleiben. Ich halte es für völlig normal, dass viele Leser einen Artikel aufrufen, aber dann die Mühen des Wissenserwerbs doch scheuen, weil sie nicht genug Zeit haben oder merken, dass sie doch nicht genug Interesse aufbringen. So rufe ich selbst auch WP-Artikel auf und breche sie dann nach 1-2 Sätzen ab. Das heißt aber nicht, dass diese Artikelabbrecher unsere alleinige Zielgruppe sind. Wenn ich mich wirklich für ein Thema interessiere, war mir persönlich noch nie ein Artikel zu lang, sondern es haben höchstens Informationen gefehlt oder er war so schlecht strukturiert, dass ich die mich interessierenden Informationen mühsam suchen musste. --Magiers (Diskussion) 09:33, 7. Dez. 2016 (CET)
Ich habe auch schon Artikel geschrieben, die vermutlich am Interesse von 99% der Leser vorbei gingen. Ich denke, dass wir hier die Artikel schreiben, die wir gerne selber lesen. Dazu gehört auch, wenn man sich in ein Thema einarbeitet, dass man eine Vielzahl an interessanten Details entdeckt und die in den Artikel einfließen. Bei vielen Artikeln ist das kein Problem, weil die nur von solchen Lesern gefunden werden, die das auch wissen wollen. Ich glaube sogar, dass diese Details das eigentliche Salz in der Suppe sind. Jedenfalls sind für mich Artikel die diese Details haben, gute Artikel. Für "Die Nordsee ist ein Teil des Atlantischen Ozeans" bin ich jedenfalls nicht zu haben, wenn das auch vielen Lesern genügen mag. Dafür ist Google die bessere Wahl. Im übrigen kann uns Autoren das auch egal sein. Vielleicht auch interessant. In Wikidata gibt es ein Skript, dass aus Wikidata Daten die Kurzbeschreibung des Lemma erzeugen kann. Das ist das was jetzt in der Mobilversion gezeigt werden soll (siehe Kurier vom 4.12). Also so Dinge wie "XYZ ist ein amerikanischer Eishockeyspieler". Wenn es Übersetzungen dieser Daten gibt, kann so eine Kurzbeschreibung für viele Sprachen erzeugt werden. Bei jetzt 24 Mio Items, kann niemand per Hand Kurzbeschreibungen erzeugen und das bei Sprachen, wo es vielleicht gerade 100 Autoren gibt, schon gar nicht. Fehlt nur noch das Übersetzungs-Skript. Wiktionary soll auch datafiziert werden, vielleicht wird es das dann gegeben. --Goldzahn (Diskussion) 10:32, 7. Dez. 2016 (CET)
(BK)Magiers da triffst du den Nagel schon auf den Kopf. Wir sollten nicht für die schrieben, die ein Thema eigentlich nicht interessiert (aber es müssen) schreiben, sondern für die die ein Thema interessiert. Ich sehe durchaus auch noch einen anderen Punkt. Wer eh nur mit der Einleitung zufrieden ist, dem ist die Artikellänge und Strukturierung in der Regel eh egal (der Typ Leser ist am einfachsten zufrieden zu stellen). Der der ein tiefere umfassende Lektüre will sicher nicht, der will das das Thema "umfassend" abgehandelt ist. Der Leser der ein bestimmtes Detail sucht, der will einen sauber „strukturierten“ Artikel. „Umfassend“ und „Strukturiert“ widerspricht sich nicht unbedingt, ist aber um einiges schwieriger Umzusetzen. Sind die beiden Leser-Typen (Umfassend bzw. Detailinteresse) zufrieden, wird es mit grosser Wahrscheinlichkeit auch der Einleitungsleser sein. Der wird aber -je nach dem wie man ihn fragt- aber zur Antwort geben „lange Artikel? brauch ich nicht“, ob wohl er gar nicht bewusst hin geschaut hat wie lang der Artikel war, weil er gar nie gescrollt hat. Und in einem bestimmten Team durchaus will, dass der Artikel zu seinem Lieblingssportclup lang ist. Nur auf die Länge sollte man eh einen Artikel bei der Bewertung gut/schlecht abstützen, wie du (Magiers) es richtig gesagt hat die richtige Strukturierung ist viel wichtiger. Oder eben auch das ein Kapitel nicht langweilig geschrieben ist, und vor lauter Füllwörter man die Information nicht findet. Wo ich eines der Hauptproblem für den Detailinfomations-Leser sehe, ist eben das jeder Artikel in ein und dem selben Fachgebiet anderes aufgebaut sein kann. Das mit dem einheitlicher Aufbau wäre eigentlich Aufgabe einer Fachredaktion, ABER auch die kämpft mit den selben Probleme wie jeder einzelner Autor (Vereinfacht gesagt „Scheukappenblick“). Übrigens ist nicht jede Kritik von jedem Journalist auch gerechtfertigt. Je nach Vorgeschichte ist es durchaus eine „der hat aber auch“-Ausrede, für eigene Fehler. Denn wer Fehler finden will, der findet auch Fehler. Also ist die Frage „warum will der Journalist XY Fehler in der Wikipedia finden“ durchaus berechtigt. Zum Teil stehen da ganz persönliche Gründe dahinter, und nicht höhere Ziele wie Aufklärung usw.. Obwohl gerade Aufklärung wäre sinnvoll, dass wenn es in der Wikipedia steht nicht zwingend richtig sein muss. --Bobo11 (Diskussion) 10:47, 7. Dez. 2016 (CET)
Goldzahn ich behaupte jetzt mal das „die vermutlich am Interesse von 99% der Leser vorbei gingen.“ hat jeder aktive Autor. Und sei es jetzt auch nur deswegen, weil es ein Thema ist das eh so gut wie niemand interessiert. Der „wo liegt Hintertupfelfingen-Leser“, weil er in der Biografie von A auf den Geburtsort „Hintertupfelfingen“ gestossen ist, denn wird die Geschichte des Ortes Hintertupfelfingen mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit NICHT interessieren.--Bobo11 (Diskussion) 10:47, 7. Dez. 2016 (CET)
Also es geht hier nicht um Ausschließen oder Verbieten, es geht darum, Einstellungen zu hinterfragen und Probleme bewusst zu machen. Es gibt nicht „den einen Zweck“ der Wikipedia und so gibt es nicht „die perfekte Artikellänge“. Wir sind keine professionellen Autoren, die einen ganz bestimmten Auftrag zu erfüllen haben, jeder bestimmt selbst, wieviel er wie beitragen will. Trotzdem haben wir uns ja über Vieles geeinigt, beim Formalen ist das auch leicht möglich. Hier stellt sich aber die Frage nach Textsorte und Zielpublikum und darüber gehen die Meinungen sehr auseinander. Dabei ist diese Frage nicht ohne. Der Glaube, man könne einen Text für alle Zwecke und alle Leser schreiben, ist falsch. Bezogen auf die Einleitung: wenn jemand die grundlegende Bedeutung eines Artikelgegenstands erfassen will, dann sind drei oder mehr Absätze mit einem halben Dutzend Aspekten nicht hilfreich. Und einen ellenlangen Artikel kann man noch so gut strukturieren, wenn man bei einer Person einen komprimierten Lebenslauf sucht, dann will man sich den nicht aus 25 großen Absätzen zusammensuchen. „Too much information“ ist so ein Schlagwort für die negative Seite des Informationszeitalters.
Im Endeffekt wäre es einfach gut, wenn wir keine „Ein-Satz-Stubs“ hätten, wo wesentliche Informationen fehlen, aber auch keine großen Abhandlungen, in denen die wesentlichen Informationen untergehen. Dann kann eine möglichst große Leserschaft zumindest noch etwas damit anfangen, auch wenn es nicht die Idealvorstellung des Einzelnen trifft (jedem kann man es eh nicht bla bla). Es müssten sich manchmal nur die Autoren mehr fragen, ob wirklich jedes Detail noch für eine große Zahl von Lesern interessant ist, und es müsste mehr Mut vorhanden sein, uninteressante Infos auch wieder zu entfernen und zu straffen oder auch mal etwas auszulagern. Teilweise passiert das auch, einige sehen solche Eingriffe aber schon fast als Sakrileg. Aber auch solche Eingriffe gehören zur Artikelverbesserung. -- Harro (Diskussion) 00:05, 8. Dez. 2016 (CET)
Bei de Aussage „es müsste mehr Mut vorhanden sein, uninteressante Infos auch wieder zu entfernen und zu straffen oder auch mal etwas auszulagern.“ unterstütze ich dich. Die Frage „muss das überhaupt in den Artikel“ muss man nun mal bei allen Infos stellen, und die Antwort wird nicht immer ein klares Ja sein. Es wird eher oft nur die mit klarem Ja beantwortet werden, wenn die Frage mit „kann“ gestellt wird. Gerade das Auslagern ist auch so eine gute Frage was ausgelagert werden könnte, ist bekanntlich selber relevant. Aber wie gerade auch an-getönt, ein „Ein-Satz-Stubs“ bringt es auch nicht wirklich. Aber in einem anderen Artikel kann der Satz mit der Erklärung -statt Link- eben sinnvoll gewesen sein. Wenn aus dem Sätzchen ein Absatz geworden ist, kann eben die Anlage des nun längeren Artikels sinnvoll sein. Einfache und immer gleich anwendbare Lösungen gibt es in der Qualitätssicherung so gut wie nie. Denn Qualitätssicherung setzt erstens ein auseinander setzen mit dem Thema voraus, zweitens ist auch eine gewisses Detailwissen notwendig. Und in dem Punkt muss, bei eignen definitiv ein Umdenken stattfinden, Qualitätssicherung wird je länger es die WP gibt um so wichtiger. Gerade das abschieben der Qualitätssicherung auf andere, wird immer wie mehr eine problemtische Einstellung. Wir müssen vom „Ich stelle mal was ein, die anderen verbessere es schon“-Eistellung wegkommen, das funktioniert in den allerwenigsten Fällen. Das funktioniert bei allgemeinen Begriffen wie Nordsee (Wo es gute -sich nicht wieder sprechende!- Literatur zum abwinken gibt), oder wenn das Fundament stabil genug ist. In allen anderen "Nischen"-Themen funktioniert es nicht. Aus Erfahrung wag ich es zu sagen, wenn der Artikel-Stub nicht innerhalb einer Woche bis maximal einem Monates angerührt wird (zum Ausbau versteht sich, nicht Verlinken, Kategorisiere Rechtschreibung usw.), wird er auch in einem (zwei, drei ...) Jahr(en) nicht angerührt worden sein. Weil dann ist er durch den "Radar" der „ich verbessere neue Artikel“-Mitarbeiter gerutscht. ---Bobo11 (Diskussion) 08:30, 8. Dez. 2016 (CET)
Euch ist im Grunde zuzustimmen. Aber wie will ein Benutzer die "grundlegende Bedeutung eines Artikelgegenstandes" erfassen, wenn er sich dafür gar nicht interessiert. Wenn hier Artikel von manchem nur als Massenware angelegt werden und ein eigentliches Interesse am Artikelgegenstand gar nicht vorhanden ist, dann muss man sich nicht wundern, wenn es schon bei der Einleitung daneben geht. Und das setzt sich dann auch im Artikel fort. Aber solange Masse statt Klasse in der Wikipedia zählt, wird sich nichts ändern.
Es ist auch nicht das Problem des Ein-Satz-Stubs. Wer es schafft, die grundlegende Bedeutung eines Artikelgegenstandes in einem verständlichen Satz unterzubringen. Nur zu.
Und gerade bei der Auswahl der Informationen, die in einem Artikel kommen, gehört eben auch der Gesamtüberblick über den Artikelgegenstand dazu, um erkennen zu können, welche Fakten jetzt wesentlich sind und welche nicht. Liesel 11:36, 8. Dez. 2016 (CET)
Ich meine, man sollte die Wikipedia als pluralistisches Projekt verstehen, das Platz hat für lange und kurze Artikel. Ob ein Artikel geglückt ist, hat oft eher wenig mit Länge und Kürze zu tun. Es gibt relativ kurze Artikel, die praktisch keinen Inhalt haben und deshalb "zu lang" sind, und es gibt relativ lange Artikel, die wichtige Aspekte nicht berühren und deshalb "zu kurz" sind. Allerdings fallen mir schon ein paar wikipedianische Krankheiten auf. Zunächst mal beißen sich die Artikelbeteiligten oft typischerweise an merkwürdigen Details fest (Schreibweisen, Geburtsdaten, Zahlen), die für das Lemma oft nicht sehr wichtig sind. Teilweise ist das bedingt durch einen übersteigerten Standardisierungswunsch und eine fast religiöse Verehrung von "Fakten" und "Belegen". Dann gibt es eine gewisse Scheu vor zusammenfassenden und vor allem bewertenden Aussagen, die für einen gut lesbaren Artikel absolut unabdingbar sind. Das fällt mir besonders bei Schriftstellern, Musikern, Künstlern auf, deren Werk meist völlig unzureichend gewürdigt wird - eben deshalb, weil Aussagen über das Werk Werkkenntnis und eine gewisse Sicherheit im Umgang mit der Literatur verlangen (nicht aber ein wahlloses Einfügen irgendwelcher Aussagen aus "der Literatur"). Und schließlich werden Artikel durch die Diskussion oft länger und fast nie kürzer, die Review- und Diskussionsprozesse sind sozusagen kürzungsfeindlich. Da kann man aber wenig machen und es ist auch nicht schlimm.--Mautpreller (Diskussion) 11:58, 8. Dez. 2016 (CET)

Dass es bei vielen Artikeln nur einen Autor gibt, der Inhalte beisteuern kann, aber dafür viele Korrektoren, die Kategorien und Bausteine schubsen, Formal-, Beleg- und Vorlagenkult betreiben, ist in diesem Projekt Realität. Was auch verständlich ist. Je spezieller ein Thema ist, desto weniger fachkompetente Autoren, die Inhalte liefern können, weil sie mit der Literatur umgehen können, sind in der Wikipedia vorhanden. Perfekt formatierte Texte, die aber inhaltlich unbrauchbar sind, haben wir zuhauf, wir brauchen keine Leute die mit dem Einsetzen von solchem Scheiß wie & nbsp ; ihre Editzahl hochtreiben, sondern Lektoren, die den fachkompetenten Schreibern auf die Finger schauen. Das wäre beispielsweise bei unseren Medizinartikeln nötig. Die immer so hochgelobte Redaktion Medizin ist nicht in der Lage, ihre Texte allgemeinverständlich zu fassen. Klar, ein Fachjargon macht auf die verachteten Laien immer Eindruck, schützt vor Angriffen und täuscht absolute Kompetenz vor. Aber er ist nichts weiter als schnödes arrogantes Gehabe und Angeberei. --Schlesinger schreib! 18:05, 8. Dez. 2016 (CET)

Wie immer bei dieser Schwarzweißmalerei, für die Akten: *Ich* jedenfalls freue mich, wenn sich Korrektoren, Kat-Experten und Georeferenten über einen neuen Artikel hermachen. Wer korrigieren will, möge korrigieren, und wer lektorieren kann, möge lektorieren. --Aalfons (Diskussion) 18:19, 8. Dez. 2016 (CET)
Ja, die Betonung sollte aber auf kann liegen. Wer lektorieren kann, möge lektorieren. Viele könnens nicht, machens aber trotzdem. Natürlich kann man das lernen, am besten by doing. Da kommt natürlich auch viel Mist vor, das ist nicht schlimm. Schlimm ist es aber, wenn man gar nicht versteht, dass es da unter Umständen noch was zu lernen gibt, und dann mit Stahlkappenschuhen um sich tritt, wenn man glaubt, dass eine halbverstandene Regel verletzt wurde.--Mautpreller (Diskussion) 18:25, 8. Dez. 2016 (CET)
Aalfons, merk dir mal, nicht alles, was pointiert formuliert ist, ist Schwarzweißmalerei. Du solltest den Begriff, übrigens eins dieser hier so beliebten Totschlagargumente, etwas sparsamer verwenden. --Schlesinger schreib! 18:37, 8. Dez. 2016 (CET)
Mautpreller, "kann" war tatsächlich mit Bedacht gewählt. Schlesinger, dieses "merk dir mal" beeindruckt mich nicht, aber da es sinnlos ist, sich über Putzerverachtung zu streiten, schrieb ich gleich "für die Akten". Falls nämlich jemand von denen hier mitliest. Um mehr ging es mir gar nicht. Und für den Fall, dass mal jemand kommt und sagt: "Was – du kannst nur Rechtschreibung? Verpiss dich!" *kopfschüttel* --Aalfons (Diskussion) 19:22, 8. Dez. 2016 (CET)
Was du für deine Akten schreibst, ist mir wurscht. Ebenso, ob du mit dem Kopf schüttelst oder in der Nase bohrst. Aber hör auf, mir irgendwas zu unterstellen. --Schlesinger schreib! 19:32, 8. Dez. 2016 (CET)
Rechtschreibkorrekturen (wenns wirklich welche sind) schaden den Artikeln sicher nicht. Aber die Hausmeisterei ist nicht selten für schlechte (auch schlechte lange) Artikel verantwortlich. Wenn man keinen Satz schreiben kann, ohne auf "Wörter, die es in WP nicht geben darf", Neutralität, Belegpflicht, KTF und "enzyklopädischen Stil" festgenagelt zu werden, kommt eben nichts Vernünftiges raus. Um sich davon zu befreien, braucht man Standing, starke Nerven und/oder Glück.--Mautpreller (Diskussion) 21:33, 8. Dez. 2016 (CET)

Ich erinnere mich an einen Abend im Restaurant. Wir googelten ein Gericht. Ich landete natürlich zuerst in Wikipedia. Einleitung, Geschichte, Rezept, Rezeption... Ich hab ewig gescrollt in dem Mäusekino in meiner Hand. Runter. Hoch. Wieder runter. Bandwurmsätze. Zwanzig Fußnoten. Fünf feine Weblinks von vorvorgestern. Was wir gesucht hatten, stand dann am Ende – bei chefkoch.de. SCNR.--Aschmidt (Diskussion) 23:35, 8. Dez. 2016 (CET)

Ändert aber bis auf Weiteres daran nichts: Schlag nach bei Wikipedia – und wenn nötig noch anderweitig! Mir fällt in Diskussionen wie diesen auf: Was es in diverser Hinsicht zu bejammern oder zu kritisieren gibt (und da habe ich auch ein paar Dauerbenner auf Lager) bezieht sich auf ein im Schnitt über die Jahre erfreulich gestiegenes Artikel-Angebotsniveau. Qualitätssicherung in den wichtigeren Feldern wird die zentrale Zukunftsaufgabe. Auch dafür sollte sich niemand zu schade sein, dem an der Zukunft dieser Wissenallmende liegt. -- Barnos (Post) 15:09, 9. Dez. 2016 (CET)
Postscriptum mit Blick aufs Ganze: Als Überblick gestaltete, allgemeinverständliche Artikel-Einleitung + solide konzipiertes Inhaltsverzeichnis – schon haben Wikipedia-Leser, was sie zu ihrer Orientierung brauchen. Für Längennormierungen sind sowohl die enzyklopädische Materie als auch ihre hiesigen Erzeuger zu unterschiedlich beschaffen.
Ja, da fällt mit ein "kurzer" Artikel ein wo in der lesenswert Diskussion tatsächlich die Kürze bemängelt wurde, Kammersrohr. Wenn es über eine Ortschaft nicht mehr zu schrieben gibt, gibt es nicht mehr zu schrieben. Bei einigen Artikel oder besser Themen ist der Punkt, dass alle Fakten im Artikel sind, nun mal früher erreicht als bei anderen. Wenn eien Artikel weniger Fakten verbreiten muss kann er kürzer sein, und erreicht eben Längen mässig eher den Punkt erreicht ist, dass die Fakten nur noch platt gewalzt werden. Wenn man dann der Artikel weiter ausbaut (und länger macht), ist man eben im Bereich angelangt, wo man mit weniger Worten das selbe ausdrücken könnte. Das gilt logischerweise nicht nur für den gesamten Artikel, sondern für jedes Kapitel und so gesehen für jedes Faktum, dass in ein Artikel eingebaut wird. Und die daraus folgende Kritik "das darzustellen geht kürzer", ist meiner Meinung nach durchaus eine berechtigte Kritik. Diesen Kritikpunkt zu beheben, ist nicht ohne Konflikt-Potenzial, und setzt eben Einsicht voraus das Länge nicht alles ist, sondern das es in erster Linie um den Inhalt geht. Es dann geht schlichtweg darum, den Mittelweg zwischen Aufführ-Punkten (Liste der Fakten) und epischer mit Füllwörter voll gespickten Monolog zu finden. Der Hauptknackpunkt denn ich hier vor allem sehe ist folgender; Je nach Thema muss die Beschreibung länger sein, weil der Laie den Artikel sonst nicht versteht, weil auf die Fakten zusammen streichen nur mit "unbekannten" Fachwörtern gehen würde. Aber eben vor der richtigen Länge des Inhalte kommen die beiden von Barnos genannten Punkt; „Als Überblick gestaltete, allgemeinverständliche Artikel-Einleitung + solide konzipiertes Inhaltsverzeichnis“. Es wäre schon viel gewonnen, wenn das in jedem (Fach-)Bereich stimmen würde. Das man zumindest in den beiden Bereichen eine gewisse einheitliche Struktur rein zubringen. Das würde damit anfangen, das in eienm Fachbereich nach Möglichkeit die Hauptkapitel immer gleich benannt werden. Wichtig, sei müssen nicht zwingend in der gleichen Reihenfolge sein. Denn für die Lese-Freundlichkeit ist der gleiche Kapitel-Titel viel wichtiger als deren Reihenfolge, dass ich eben geschichtliche Fakten unter „Geschichte“ finde.--Bobo11 (Diskussion) 09:29, 10. Dez. 2016 (CET)

Kleinblättrige Bergminze

Gegenfrage:
Gibt es die Kleinblättrige Bergminze überhaupt? Oder handelte es sich nicht vielmehr um die Kleinblütige Bergminze, die von den Tatort-Schreiberlingen kraetiv umbenannt wurde? Traue ich google gibt es den Namen vor allem für Gartenvarianten der Calamintha nepeta, für die es schwerlich einen Artikel geben wird. Wenn überhaupt, fehlt also lediglich eine Weiterleitung (so sich der Name auch botanisch als Trivialname verifizieren lässt). Darüber hinaus haben an dem Abend dann wohl etliche Leute erfahren, dass WP nicht fertig ist - so what? -- Achim Raschka (Diskussion) 12:06, 11. Dez. 2016 (CET)

Der Fehler geht auf meine Kappe; ich hab's beim Schreiben schlicht versemmelt. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 14:08, 11. Dez. 2016 (CET)
Umd was ist jetzt die message? Reicht dir der Artikel als Basisinformation nicht? -- Achim Raschka (Diskussion) 14:12, 11. Dez. 2016 (CET)
  1. Mal wieder zu erinnern, daß selbst profanste Dinge, wie die Ausstrahlung eines Tatorts zu starken Ausschlägen am Interesse zu einem speziellen Thema führen können.
  2. Daß solches eventspezifisches Interesse hier nicht vorausgesehen werden kann: nicht wir bestimmen, was den Leser interessiert (und das ist durch Portale, Hauptseitenlinks und dergleichen auch nur bedingt) leitbar, sondern es sind meist (im hohen 90er-Prozentbereich, IMHO) externe Anstöße, die den Ausschlage geben, was in den Fokus des Interesses gerät; ich finde hier interessant das Verhältnis zwischen diesem Artikel und dem durchschnittlichen Schon-Gewußt-Artikel, der sich je nach Thema in der Bandbreite von sagen wir acht- bis zwanzigtausend Seitenaufrufen am ersten Tag bewegt.
  3. Fände ich es spannend, den Inhalt der in die Handlung eingeworfenen Informationen mit dem Inhalt des Artikels zu vergleichen: enthielte der Tatort mehr Infos als der Artikel, hat der Autor des Drehbuchs wohl eine andere Quelle verwendet, beschränkt sich die dortigen Infofetzen auf den Scope des nichtfertigen Artikels, läge die Wahrscheinlichkeit nahe, daß der Drehbuchschreiber den WP-Artikel als Quelle nutzte. Das würde ich gerne einem Fachundigen überlassen, ich kann ja nicht einmal den Namen richtig abschreiben. ;-) --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 14:12, 12. Dez. 2016 (CET)
Ich gucke den Tatort nicht, kann also nicht helfen ... -- Achim Raschka (Diskussion) 14:30, 12. Dez. 2016 (CET)

Abraham Taherivand Interimsvorstand bei WMDE

Zunächst herzliche Glückwünsche, dann das obligatorische "aber". Ist es klug, ausgerechnet den Abteilungsleiter Softwareentwicklung zum Vorstandschef zu machen? Bringt das eine weitere Vergrößerung genau diesen Bereiches? Noch mehr Wikidata? Genau das ist doch die seit Jahren bemängelte Fehlentwicklung bei WMDE. Alles für die Programmierung, Community stört da eher. --Itti 15:54, 8. Dez. 2016 (CET)

Hallo Itti. Nein, keine Sorge. Es gibt eine gerade vorletztes Wochenende beschlossenen Jahresplan. Der gibt auch diese Dinge vor. Zudem wird zumindest Wikidata anders finanziert als der Rest. Hizu kommt, daß Abraham durchaus Jemand ist, der nach meiner Erfahrung sehr Communityfreundlich ist. Ein Interim wird hier auch schwerlich große Akzente setzen, sondern eher nur verwalten. Ansonsten aus meiner Sicht: Abraham dürfte die bestmögliche Wahl sein. Dennoch hoffe ich, daß es alles schnell vorbei geht und er sich schnell wieder auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren kann. Der Buschfunk spricht vom Sommer als Ziel für einen neuen Vorstand. Halte ich persönlich für ein viel zu spätes Ziel. Marcus Cyron Reden 17:21, 8. Dez. 2016 (CET)
Also ich halte ja ein halbes Jahr für ein sportliches Ziel. Bis Anfang Januar wird nichts entscheidendes mehr passieren. Dann wird das Präsidium sich Gedanken bezüglich der Stellenausschreibung etc. machen. Das Anforderungsprofil wird sich gegenüber der letzten Ausschreibung wenig geändert haben, aber trotzdem muss man halt nochmal nachschauen. So dass man auch da frühestens mit einem Start der Bekanntgabe Anfang/Mitte Februar rechnen kann. Dann sagen wir mal eine Bewerbungsfrist bis Ende März (6-8 Wochen). Dann beginnt die Auswertungsphase, ggf. mit Bewerbungsgesprächen, da werden der April und der Mai ins Land gehen. So dass wenn alles klappt im Juni ein neuer Vorstand feststehen kann. Liesel 07:36, 9. Dez. 2016 (CET)
Da hat Liesel recht, so etwas dauert. Wenn man eine Stellenbesetzung ordentlich machen will, dann dauert das mindestens ein halbes Jahr. Vor allem wenn man dann noch jemand haben möchte, der nicht arbeitslos ist, und seine jetzige Stelle zuerst noch kündigen können muss. Das eigentlich immer der Knackpunkt, wenn der Arbeitnehmer kündigt. Du hast so gut wie keine Chance einen Ersatz zu finden, bis sein Arbeitsverhältnis zu Ende ist (Die Kündigungsfrist abgelaufen ist), und bist gezwungen eine Übergangslösung einzurichten. --Bobo11 (Diskussion) 09:38, 9. Dez. 2016 (CET)
Sei mal nicht so piefkig. Am 1. Juni wurden zufällige Personen aus dem Movement (darunter auch ich) um Hilfe bei der Geschäftsführersuche der Wikimedia Foundation gebeten. Zur Wikimania (24.–26. Juni 2016) wurde die neue Geschäftsführerin verkündet. Am Ende wird Bücherwürmlein einen Moleski pullen und das Amt des Vereinspräsidenten und des Vereinskanzlers in Personalunion vereinigen. -- 32X 13:01, 9. Dez. 2016 (CET)
Das würde nicht gehen: Ein Präsidiumsmitglied kann nicht Vorstand sein (§12.1 der Satzung). Bücherwürmlein müsste also zuerst zurücktreten, bevor er Vorstand werden könnte. --DaB. (Diskussion) 14:44, 9. Dez. 2016 (CET)
Liebe alle, um da gleich jeden weiteren Spekulationen vorzubeugen: Weder ich noch meine Präsidiumskolleginnen und -kollegen beabsichtigen, dieses Amt anzutreten. Wir haben mit Abraham, der weit über die Grenzen der Software-Entwicklung hinaus bewiesen hat, dass er im Sinne der Organisation denkt und handelt, eine sehr gute Lösung gefunden. Im Januar werden wir dann beraten, wie wir weiter vorgehen und euch natürlich informieren. Auch hier steht nicht zur Diskussion, dass ein Präsidiumsmitglied in die Rolle des Vorstands tritt. Eine überraschende Verschiebung von Mitteln oder Schwerpunkten ist ebenfalls nicht geplant. Der Jahresplan ist von der Mitgliederversammlung beschlossen und wird selbstverständlich weiter gelten. Über weitere Entwicklungen halte ich euch auch weiterhin auf dem Laufenden. Beste Grüße, --buecherwuermlein 14:49, 9. Dez. 2016 (CET)
Zwar gibt es extra Einnahmen für WikiData (von der WMF), aber einen extra Ausgabe-Posten gibt es nicht – WikiData wird aus dem Posten Software-Entwicklung mit 1,69 Millionen Euro finanziert. Von den 1,69M€ müssen mindestens 1,2M€ für WikiData ausgegeben werden, aber praktisch könnten auch 1,69M€ dafür verwendet werden. Zusätzlich kann der Vorstand nochmal 0,25M€ frei durch den Haushalt schieben (muss nur das Präsidium abnicken). Die Spannweite für WikiData liegt also zwischen 1,2M€ und 1,94M€.
Es ist korrekt, dass ein Interims-Vorstand wenig Akzente setzt, aber die Einteilung der Gelder für 2017 muss er schon machen (AFAIR bis Ende diesen Jahres). Christian PLANTE nur 1,2M€ für WikiData auszugeben, aber wie es jetzt laufen wird ist offen. --DaB. (Diskussion) 18:45, 8. Dez. 2016 (CET)
Wobei Christian auf der MV nach mehrmaliger Nachfrage und Rücksprache mit Abraham öffentlich gesagt hat, dass für WikiData ausschließlich die extern finanzierten 1.2 Mio € eingesetzt werden. Meines Erachtens ist das schon eine deutliche Festlegung. Als Kassenprüfer kannst Du ja dann nächstes Jahr überprüfen, ob dass dann auch der realen Mittelverwendung entspricht. // Martin K. (Diskussion) 18:51, 8. Dez. 2016 (CET)
Wie gesagt. Christian PLANTE es so – ob Abraham es dann auch so plant: Schauen wir mal. --DaB. (Diskussion) 18:55, 8. Dez. 2016 (CET)
Es gibt meines Wissens dazu einen Vertrag zwischen WMDE und WMF. Marcus Cyron Reden 19:58, 8. Dez. 2016 (CET)
@Marcus Cyron: Es gibt einen Vertrag zwischen der WMF und dem Verein über die 1,2M€ – nämlich das die nur für WikiData verwendet werden dürfen (also z.B. nicht für Software-Wünsche). Aber es gibt keine vertragliche Festlegung, wie viel Geld WMDE selbst zusätzlich für WikiData aufwendet (das ginge die WMF auch nix an). --DaB. (Diskussion) 20:26, 8. Dez. 2016 (CET)
Was ist eigentlich das Gegenteil von "Vorschusslorbeeren"? --194.209.127.233 19:03, 8. Dez. 2016 (CET)
Vor-Urteil? --Drahreg01 (Diskussion) 19:43, 8. Dez. 2016 (CET)
Lieber Schweizer Freund - komm wieder wenn du angemeldet bist - dann reden wir darüber. Marcus Cyron Reden 20:00, 8. Dez. 2016 (CET)
A propos interim: Es ist noch nicht so lange her. Ich kann mich noch an einen Interim erinnern, der den Titel ewig führen mußte. Und zwar ganz offiziell. Stand überall dabei.--Aschmidt (Diskussion) 23:27, 8. Dez. 2016 (CET)

@Abraham Taherivand (WMDE): Auch von mir noch mal alles gute für Deine neue Aufgabe. Hoffe auf gute Zusammenarbeit! // Martin K. (Diskussion) 19:05, 8. Dez. 2016 (CET)

Also, einen neuen Geschäftsführer wird man doch leicht finden!

Man muss doch nur hier, hier oder hier anrufen, die schicken ihre Praktikanten für einen Sonderpreis. Bis halt ein anderer Job frei wird. Es gäbe ausreichend Leute im Präsidium, die sich gebauchpinselt fühlen, würden sie eingeladen werden! Hat doch mit Bertelsmann auch funktioniert.

Was damit auch gesichert ist, sind visionsfreie kommende Jahre, geleitet von Leuten ohne auch nur die geringste Ahnung zum Thema. Aber das ist ja gewollt. Wo kämen wir hin, wenn wir noch Vorstellungen für die Zukunft entwickeln würden - falls das überhaupt jemand könnte. Hat sich das Präsidium Planlosigkeit und Stillstand als Zielvorgabe gegeben oder ist die seit ziemlich langer Zeit herschende Impulsfreiheit eher ein Unfall? Oder wird der Weg zurück - so in Richtung des Jahres 2010 - intern gerade als Fortschritt verkauft? --Hubertl (Diskussion) 10:37, 9. Dez. 2016 (CET)

Ich würde sagen, wir nehmen einen Österreicher. So ein gewisser Hofer wurde gerade nicht gewählt. Ich glaube, das ist genau die richtige Besetzung für den Job. Mit Österreichern ist Deutschland doch schon immer gut gefahren, wenn es um gewaltige Pläne und Fortschritte ging. Früher Autobahnen, heute Info-Highways. Liesel 11:07, 9. Dez. 2016 (CET)
Besser eine Österreicherin, es ist Zeit für eine Frau (egal welcher Nationalität) und mir fallen da auch gleich ein paar Namen ein. :) Tschüß --Ra Boe --watt?? -- 11:43, 9. Dez. 2016 (CET)
Oh Herr! Wirf Hirn vom Himmel! Oder Steine! Aber ziele gut! Und treffe! Yotwen (Diskussion) 12:04, 9. Dez. 2016 (CET)

Und jetzt können sich wieder alle ganz doll liebhaben und weiterkuscheln... Als Wikifant kann man ja auch nichts gegen diese Berufung haben, denn man kennt ihn hier ja trotz 4 Jahren Mitarbeit nicht [1], oder es wird wieder mal wegen WP:ANON nicht offengelegt, welcher Admin er ist... Im Ernst, jede Gruppe oder Unternehmen braucht doch eigentlich einen Plan B, falls der Erste ausfällt. War Taherivand das wirklich? Scheinbar ja, denn dort gibt es nur 4 Referenten/innen, eine Assistentin und einen Koordinator. Das es keiner davon wurde zeigt, wie wenig man solchen Funktionen offenbar vertraut. Da ist der Stubenälteste der größten Abteilung natürlich die naheliegenste Lösung gewesen. Was mir nur als Nichtvereinsmitglied komisch vorkommt ist der starke Personenbezug bei etlichen Beiträgen. Es geht gar nicht mehr um die Satzung oder Ziele, sondern es wird eher über den aktuellen Jahresplan und die Verwendung von Mitteln nachgedacht. Das ein Großteil der Wikifanten auf beiden Hochzeiten maßgeblich mitspielt, klar, nur dann sollte an passenderer Stelle debattiert werden. Bei anderen Vereinen wird in solcher Situation eiligst eine Mitgliederversammlung einberufen, hier weiß man um die Schnarchmusik des Präsidiums, und findet sich bereits damit ab. Da kann ich Yotwen nur zustimmen.Oliver S.Y. (Diskussion) 13:30, 9. Dez. 2016 (CET)

Die Personalfluktuation beim Verein ist von je her recht hoch. Daher kannst Du eigentlich nur einen Abteilungsleiter zum Stellvertreter ernennen, weil da zumindest die Chance besteht, dass der übermorgen nicht schon wieder weg ist. --DaB. (Diskussion) 14:51, 9. Dez. 2016 (CET)
Als Organisationstheoretiker bin ich ziemlich enttäuscht. Die Natur macht es doch vor: Wenn die Fluktuation hoch ist, dann kann die Lösung nur in einer sehr hohen Redundanz von Know-How und Funktion liegen. Hier wird genau das Gegenteil praktiziert. Ihr dürft nicht die grössten Egomanen in den Vorstand hieven, sondern müsst euch nach den besten Teamplayern umsehen. Die Dschungel-Metapher mit dem grössten Raubtier führt nur in eine ökologische Sackgasse: Die werden so gross, dass sie aussterben, sobald sie ihre Beute ausgerottet haben. Yotwen (Diskussion) 15:16, 9. Dez. 2016 (CET)
Erstmal ist „ihr“ falsch – ich als Mitglied habe nämlich gar keinen direkten Einfluss darauf wer Vorstand wird – das ist Sache des Präsidiums; und da das gerade frisch gewählt wurde, habe ich daher auch keinen indirekten Einfluss auf die Vorstandssuche mehr (ob das Zufall ist mag jeder selbst überlegen).
Zweitens: Redundanz kostet Geld; und da über die Personalkosten beim Verein sowieso schon immer gemeckert wird (nicht, dass es falsch wäre…) wirdst Du es nicht durchbekommen für jede Position einen direkten Ersatz zu haben. Beim Vorstand liegt der glückliche Fall vor, dass er tatsächlich einen Stellvertreter haben muss: Und das war Abraham. In wie weit nun Christian seinen Stellvertreter hat teilhaben lassen und ihn so geschult hat, weiß ich nicht – hier ist im Zweifelsfall das Präsidium (als Vorgesetzten des Vorstandes) als Schuldigen zu benennen.
Drittens: Leute, die so weit oben in einer Hierachie kommen, befällt das, was ein Kollege einmal die „Vorstandskrankheit“ nannte: Die Unfähigkeit oder zumindest der Widerwille Macht zu teilen oder sich einer Kontrolle unterwerfen zu wollen.
Viertens: Der Bio-Vergleich ist falsch: Aussterben tun immer die Spezialisten – das hat mit der Größe wenig zu tun. --DaB. (Diskussion) 15:52, 9. Dez. 2016 (CET)
Letzteres ist Blödsinn ... und vieles vom Rest dann wahrscheinlich nciht minder. -- Achim Raschka (Diskussion) 20:08, 12. Dez. 2016 (CET)

@Yotwen:: ich weiss nicht, ob Du Abraham kennst, aber ich tue es, habe lange mit ihm zusammengearbeitet. Abraham ist alles andere als ein Egomane. Er ist zudem einer der besten Team-Player die ich kenne. Ich weiss nicht wie Du diese Charakterisierungen begründest, sie sind aber - aus meiner Erfahrung heraus - grundfalsch. -- Denny Vrandečić | Diskussion 20:04, 12. Dez. 2016 (CET)

@Oliver S.Y.: Was sollte so eine eiligst zusammengerufene Mitgliederversammlung denn dann tun? --Don-kunDiskussion 20:37, 12. Dez. 2016 (CET)

Zum Beispiel Entscheidungen über die zukünftige Leitungsstruktur fassen, wie die Anstellung eines Stellvertreters. Und dann scheint mir soviel Unruhe im Verein zu bestehen, daß auch die Festlegung der zukünfigten Arbeitsschwerpunkte ein Ziel sein könnte. So bleibt das den 9 Präsidiumsmitgliedern überlassen. Grundlage dessen könnte der Bericht des Präsidiums über die bisherige Kontrolle und Beaufsichtigung der Geschäftsführung des Vorstands des Vorstands sein, ohne auf persönliche Befindlichkeiten des Gegangenen Rücksicht nehmen zu müssen. Wann hat ein Präsidum schon mal solche Chance. Ich bin mir auch nicht so sicher, von wann ist die letzte Fortschreibung der Ausrichtung des Vereins? Auf dieser müssten ja die Zielvorgaben für den zukünfigten Vorstand beruhen. Man kann viel über Vorstände streiten, bei der WMDE ist schließt die Satzung sowas für diese aus. Also alles weiter wie bisher? Oder plant Ihr als WMDE-Mitglieder tatsächlich, erst in 20 Monaten dem neuen Vorstand geänderte Zielvorgaben zu übermitteln? Wie gesagt, andere Vereine nutzen solche Notsituation, um über Grundsätzliches nachzudenken.Oliver S.Y. (Diskussion) 20:51, 12. Dez. 2016 (CET)
PS - §8 (7) der Satzung: "Das Präsidium hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich und unter genauer Angabe von Gründen einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert", was ist mehr Vereinsinteresse als die Vorstandsnachfolge, wenn dieser innerhalb von Tagen den Verein ungeplant verlässt?Oliver S.Y. (Diskussion) 20:56, 12. Dez. 2016 (CET)
Wie hier schon mitgeteilt wurde gab es einen Stellvertreter, der eben nun vertritt. Und die Ziele sind unabhängig von der Person des Vorstands im Kompass 2020 und dem Jahresplan niedergelegt - beide von der Mitgliederversammlung beschlossen. Was wäre WMDE auch für ein Kaninchenzücherverein (für den man ihn manchmal halten könnte), wenn der Weggang des Vorstands die Infragestellung von Strategiepapieren erzwingt oder erst nur ermöglicht? Also bleibt die Frage offen: Was sollte die Mitgliederversammlung beschließen? Und wo ist die "Notsituation"? Wieso erfordert das Interesse des Vereins eine MV? Alles nur, damit wir uns dann persönlich versichern können, dass nichts schlimmes passiert ist, der Interimsvorstand den Laden verwaltet und wir jetzt einen neuen Vorstand suchen müssen? --Don-kunDiskussion 19:37, 13. Dez. 2016 (CET)
Doch Donkun, das ist mein Ernst. Dafür arbeite ich seit 40 Jahren in Vereinen mit. Diese Grundstimmung hier "Weiter so", ist ja nicht so schlimm mag zwar kurzfristig umsetzbar sein, wird aber langfristig dem Verein nur schaden. Und warum immer so abfällig gegenüber den Kaninchenzüchter? Das sind mehr als hier mancher denkt, mit den selben profanen wie komplexen Problemen, und sei es Groll wegen des Anstrichs vom Vereinsheim. Ich sehe da nur jede Menge Mitglieder die als reine "Fördermitglieder" zum Geld abdrücken gehalten werden. Entscheidungen trifft man aber weiterhin lieber im kleinen Kreis. Und Du hast mich offenbar bewußt mißverstanden, es ging mir schon um die Aufgaben des bisherigen Präsidiums, und wie es weiter gehen soll. Ich kenne derartige Situationen leider nur zu gut. Nur wenn ein Organ unbesetzt ist, kann man über Grundsätze frei diskutieren, ansonsten laufen solche Versammlungen als reine Abstimmungen über vorgefertigte Konzepte weniger ab. Wie gesagt, die WMDE Seite ist riesig, aber ich finde diverse satzungsrechtlich vorgesehene Papiere einfach nicht, welche bei der Bilanzsumme nicht ganz unbedeutend sind.Oliver S.Y. (Diskussion) 19:50, 13. Dez. 2016 (CET)
So?! Wo warst Du eigentlich auf der letzten MV? Hast Du überhaupt mal versucht, die Partizipation mit Leben zu erfüllen, die Du hier so vehement forderst? Hast Du WMDE mal wegen der vermeintlich fehlenden Papiere kontaktiert?
Ich war vor drei Wochen in Berlin - genauso wie viele andere aktive und Förder-Mitglieder und Gäste - darunter auch einige, die hier mitdiskutieren. Wir haben die MV genutzt, um unbequeme Dinge anzusprechen und entsprechende Verbesserungen anzustoßen. Wer Demokratie fordert sollte auch Wählen gehen! // Martin K. (Diskussion) 20:16, 13. Dez. 2016 (CET)
Mensch Oliver S.Y., wenn Dir der Verein Wikimedia Deutschland neuerdings so am Herzen liegt, dann lies Dich bitte mal in die Vereinsinterna ein, sprich mit Leute, die sich darum nicht erst seit gestern kümmern und besuch mal die ein oder andere WMDE-VEranstaltung. Das, was Du Dir hier auch Basis von gefährlichem Nicht-mal-Halbwissens zusammenreimst, ist einfach nur albern und bringt die Diskussion in keinster Weise weiter.
Natürlich ist es nicht unbedingt doll, wenn einem Verein sein Vorstand nach so kurzer Zeit wieder abhanden kommt. Aber zum Einen kann ich aus Sicht Christians durchaus nachvollziehen, dass man solch eine sich kurzfristig auftuende Chance auch ergreift, und zum Anderen ist das zwar ein Verlust aber ganz sicher nicht die Katastrophe, die hier manche herbei reden. Ein Vorstand ist in der Vereinsstruktur von Wikimedia-Deutschland nichts anderes als ein Geschäftsführer. Und dass ein Geschäftsführer mal kurzfristig wechselt kommt auch sonst in vielen Firmen und Vereinen vor. Und da ist es die Aufgabe des Aufsichtsrats (bei WMDE das Präsidium), kurzfristig einen kommissarischen Geschäftsleitung zu bestellen (das ist geschehen) und mittelfristig einen geeigneten Nachfolger zu finden. Und da bei WMDE die strategische Kompetenz eh beim Präsidium liegt, während der Vorstand sich "nur" um das operative Geschäft kümmer, und unser Präsidium gerade frisch gewählt wurde (also ein niegelnagelneues Mandat für diese Arbeit hat), wüsste ich nicht, wo es hier irgendein organisatorisches Defizit oder eine Krise geben sollte. IMHO gibt es wirklich keinen Grund zu hyperventilieren oder gar eine MV einzuberufen (die an der Neubesetzung dieses Postens laut Satzung eh nicht beteiligt ist)!
Also: Wer Interesse hat, kann sich sicher gerne (z.B. im Dialog mit einem Präsidiumsmitglied seiner Wahl) an der Vorstandssuche beteiligen oder sich sogar selbst bewerben. Und wer WMDE eh doof findet, wird ohnehin jeden Anlass nutzen seinen Frust hier ab zu laden. Soweit also nichts dramatisch neues. // Martin K. (Diskussion) 20:09, 13. Dez. 2016 (CET)
Ach weißt Du Martin, solange mich jemand wie Du hier in der Wikipedia gängeln will, während man anderswo die WMDE abfeiert gefällt mir meine Rolle. Denn diese Brocken, welche immer mal wieder in der Wikipedia platziert werden stinken einfach nur. Nach was überlasse ich jedem selbst. Es ist ja alles toll, die nächsten Milionen Spendengelder sind eingesackt, die neue Kungelrunde hat die bewährten Veteranen noch nicht alle mit Angestelltenverhältnissen versehen, da stört Offenheit nur. Warum auch, ist ja nur der Kapität einfach mal sang und klanglos abgetreten. Oder übersehe ich was? Finde irgendwie keinerlei Kommentar oder Erklärung. Aber naja, WMDE ist noch neu, das sind Anlaufschwierigkeiten. Macht mal nur, alles wird gut, außer der Winter kommt.Oliver S.Y. (Diskussion) 20:21, 13. Dez. 2016 (CET)
  • Wo bitte wurde denn in den letzten zwei Jahren irgend ein "bewährter Veteran" durch eine "Kungelrunde" mit einem "Angestelltenverhältnissen versehen"? Wenn Du hier solche Gehässigkeiten in den Raum stellst, solltest Du wenigstens einen Beleg liefern können!
  • Von was für "Brocken" sprichst Du? Falls Du damit die Nachrichten zur Entwicklung von WMDE meinst: Wieso ignorierst Du sie nicht einfach, wenn Du Dich eh nicht wirklich einbringen willst?
  • Hast Du jemals die "Offenheit" getestet, die Du hier jammernd einforderst? Hast Du jemals bei WMDE angerufen und wurdest abgewiesen? Wurde Dir jemals bei einem Besuch der Geschäfsstelle die Tür vor der Nase zu geschlagen? Hat man Dich jemals als Mitglied abgelehnt oder Dir den Login zum Mitgiederforum verweigert?
  • Was für eine Erklärung fehlt Dir denn? Was ist daran so schwer zu verstehen/mysteriös, dass jemand kurzfristig seinen Job aufgibt, weil man ihm ein hohes politisches Amt angeboten hat?
// Martin K. (Diskussion) 20:38, 13. Dez. 2016 (CET)
Lieber Oliver, wenn Du der Meinung bist, es bräuchte eine außerordentliche Mitgliederversammlung, dann werde doch bitte Mitglied und diskutiere das im entsprechenden WMDE-Mitglieder-Forum (forum.wikimedia.de). Ich denke, dort ist die Diskussion besser aufgehoben als hier. Viele Grüße, --188.100.69.47 20:13, 13. Dez. 2016 (CET)
Warum, die Posten sind doch eh schon verteilt. Externer Sachverstand stört da nur. Ansonsten hab nicht ich die Diskussion hier abermals begonnen, irgendwie gibt es ein ungebrochenes Mitteilungsbedürfnis mancher hier, nicht nur bei meiner Person. Und solange sich die WMDE mit dem Erfolg von Wikipedia schmückt, kratzt mich irgendwas in der Speiseröhre. Oliver S.Y. (Diskussion) 20:21, 13. Dez. 2016 (CET)

Rechte Umwertung von Wikipedia?

http://www.semiosis.at/2016/12/14/rechte-umwertung-von-wikipedia/ --Elektrofisch (Diskussion) 11:59, 14. Dez. 2016 (CET)

Ich täte das nicht ernst nehmen! Ist nur der „Senf“ eines Mitbegründers einer „Schmalspur-kommunistischen“ Partei: Sebastian Reinfeldt > Wien anders. – Bwag 12:08, 14. Dez. 2016 (CET)
Von my special friend Marvin Oppong bereits heute morgen vor 9:00 Uhr online: Streit in Wikipedia-Community: AfD-Funktionär „Magister“ ins höchste Schiedsgericht gewählt -- Achim Raschka (Diskussion) 12:15, 14. Dez. 2016 (CET)
Irdendwie dürfte dem Mann aber der Durchblick fehlen. Schreibt er doch: „ins höchste Schiedsgericht gewählt.“ Gibt es ein niedriges Schiedsgericht auch, oder wurde das Wort „höchste“ in der Headline nur hinzugefügt, um alles etwas theatralischer darstellen zu können? – Bwag 12:26, 14. Dez. 2016 (CET)
PS: Oh, er dürfte hier mitlesen, denn mittlerweile hat er die Headline geändert. – Bwag 13:43, 14. Dez. 2016 (CET)
Warten wir doch mal ab. Es ist ja nicht wichtig ob ein ausgewiesener Experte für Rechtspopulismus eine 100% wikikorrekte Analyse liefert, sondern ob die aufgeworfenen Fragen nun aus dem WP Hinterzimmer in den Interdiskurs dringen. Wie ich eben sehe hat Volker Beck das gerade retwetet.--Elektrofisch (Diskussion) 12:36, 14. Dez. 2016 (CET)
Ich habe schon vor Jahren davor gewarnt, dass uns dieser ganze Pimboli-Dreck eines Tages vor die Füße fällt. Die WP für solche Consorten öffnen (Nichtskönner) oder aber sie für Literatur zu öffnen ("freie Enzyklopädie") aus dem Schindluder-Militaria-Bereich, das öffnet Schleusen. Atomiccocktail (Diskussion) 12:40, 14. Dez. 2016 (CET)

Oppongs Schlampigkeit kenn ich ja schon. "Magister wiederum erklärt an Ort und Stelle, die AfD werde „rechtskräftig als nicht grundgesetzkonform erachtet", schreibt er. Ein offensichtliches Missverständnis. Er schrieb: "Ich wurde aufgrund meiner Vita und meines Handelns in der de:WP gewählt und werde dieses Mandat bis zum Ende der Legislatur behalten; mit einem selbst gesetzten Vorbehalt: Die AfD wird rechtskräftig als nicht grundgesetzkonform erachtet." Also er würde zurücktreten, wenn die AfD rechtskräftig als nicht grundgesetzkonform erachtet wird (vermutlich nach einem Parteiverbot seitens des Bundesverfassungsgerichts). Ich halte von diesem Statement wenig, aber man sollte schon in der Lage sein, es richtig wiederzugeben.--Mautpreller (Diskussion) 12:45, 14. Dez. 2016 (CET)

Schlampigkeit und Missverständnis sollen das gewesen sein? Ist das Dein Ernst? --Anti Esoteric Taijitu.svg ad utrumque paratus 17:40, 14. Dez. 2016 (CET)
Eigentlich schon. Ich hatte mit Herrn Oppong schon zu tun (im Fall von Benutzer:7Pinguine, wo er in seinem "investigativen" Eifer auch eine grässliche Bescherung angerichtet hat), der schlampt auch bei leicht Überprüfbarem regelmäßig furchtbar. Wahrscheinlich hat er in der Eile das gelesen, was ihm in den Kram passte, und nicht das, was dastand, damit er bloß seinen unverdienten Ruf als Wikipedia-Experte wahren und der Erste sein kann. Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass es sich um eine bewusste (und dann ausgesprochen miese) Manipulation handelte, aber wahrscheinlich finde ich es nicht.--Mautpreller (Diskussion) 18:02, 14. Dez. 2016 (CET)
In der Eile .. was ihm in den Kram passte - also etwas zwischen Schlampigkeit und Neigung. Danke für die ausführliche Einschätzung. Tatsächlich musste ich die Stelle im Original auch zweimal lesen. Darf man von einem seriösen Journalisten bei so kritischen Stellen allerdings auch erwarten. --Anti Esoteric Taijitu.svg ad utrumque paratus 18:17, 14. Dez. 2016 (CET)
Inzwischen hat ihm ja ein gewisser Stefan Baumann über die Kommentarfunktion mitgeteilt, dass das ziemlich genau das Gegeneteil dessen ist, was Magister gesagt hat. Das scheint aber nichts zu nützen. da kann man schon ins Grübeln kommen.--Mautpreller (Diskussion) 18:19, 15. Dez. 2016 (CET)

Über Reinfeldts Text kann man schon eher reden. Aber er überzeugt mich auch nicht recht. Die Bemerkung über die "Geschichtsbücher, die die nationale Gesinnung widerspiegeln", die er aus dem Litauerkriege-Artikel aufspießt, erscheint mir im Kontext nicht anstößig. Sie besagt ja, dass in deutschnationalen Geschichtsbüchern (wie es deren sehr viele gab) interessanterweise diese Kriege keine nennenswerte Rolle spielten, was eigentlich erstaunlich ist. Dass militärhistorische Artikel oft "wie von einem Feldherrenhügel aus" geschrieben sind, ist sicher eine valide Kritik, aber sie betrifft ganz gewiss nicht nur Magister und auch nicht nur die Wikipedia. Interessant sind die Anmerkungen zum Pimboli-Konflikt. Der Artikel scheint mir zumindest diskutabel, wenn auch nicht überzeugend.--Mautpreller (Diskussion) 12:56, 14. Dez. 2016 (CET)

Noch eine Ergänzung: Ich lese aus Magisters Stellungnahme im Pimboli-Konflikt nicht ganz das heraus, was Reinfeldt da rausliest. Man kann sicherlich von einer "impliziten" Kritik an den Quellenanforderungen sprechen. Dass er aber der Wikipedia-Politik bzgl. Quellenanforderungen "eindeutig widersprochen" hätte, kann ich dem Zitat nicht entnehmen. Vielleicht findet sich solch ein "eindeutiger Widerspruch" anderswo, das ist möglich, in dem herangezogenen Zitat finde ich das nicht. Natürlich liest man das nun in neuem Licht, das kann ja auch gar nicht anders sein.--Mautpreller (Diskussion) 13:18, 14. Dez. 2016 (CET)
Man achte auf die Kommentare zu Oppongs Artikel ... --Oltau 13:01, 14. Dez. 2016 (CET)

Noch zwei externe:

--Elektrofisch (Diskussion) 19:01, 14. Dez. 2016 (CET)

"Jetzt ist der Wikipedia-Autor "Magister" in das Schiedsgericht der Online-Enzyklopädie gewählt worden." Man will ja gar nicht weiterlesen, wenn es schon so falsch anfängt. --212.197.159.15 19:33, 14. Dez. 2016 (CET)

Ein bisschen näher an der Realität der Wikipedia scheint dies zu sein, obwohl auch dort die Wehrmachstspanzer als ein Themenschwerpunkt bei MAGISTER in leicht süffisanter Weise genannt werden. --Schlesinger schreib! 20:49, 14. Dez. 2016 (CET)

Nö. Der dort vertretene Glaube, dass es reine Fakten gäbe ist ein wenig naiv.--Elektrofisch (Diskussion) 21:24, 14. Dez. 2016 (CET)
Naja, so falsch ist das als praktische Arbeitsgrundlage für Wikipedia nicht. Eine philophische Diskussion über Natur und Wesen der Fakten ist zwar durchaus berechtigt und sollte man zum Verständnis im Hinterkopf haben, aber die damit oft einhergehende Relativierung ist im WP-Alltag meist unbrauchbar bzw. schädlich.--Kmhkmh (Diskussion) 21:43, 14. Dez. 2016 (CET)
Die Perspektive und der Standpunkt von dem etwas zu einem Artikelgegenstand wird oder eben nicht ist da extrem wichtig. Gerade in diesem Fall, wenn Artikel aus der Perspektive der tradierten Helden/Materialverehrung geschrieben werden, ist Faktisches: Anzahl und Daten der Orden/Bolzen ein ungeeigneter Maßstab für eine Beurteilung der Artikelqualität. Wenn man sich die Geschichtspolitik der AfD ansieht (bzw. sowas wie das Gemeinsame in den Geschichtspolitiken der wichtigen AfD Akteure) dann ist hier ein Doppelpassspiel zwischen Meister und Novize zu bemerken, das wunderbar durch die nun bekannt gewordene AfD-Funktionärsrolle in seiner politischen Funktion bestätigt wird. Der Weg da raus ist nicht eine Reduktion auf das Faktische, sondern ein benennen der politischen Funktion von Orden aber auch militärischem Gerät. Und den Orden des Novizen für den Meister - dessen Sperre das Problem nicht gelöst, sondern nur qua armer Sündenbock scheinlöste - und der sich immer noch oben auf der Disk befindet muss man andersrum als Bekenntnis eben zu dieser vordemokratischen Sichtweise auf deutsche Helden sehen.--Elektrofisch (Diskussion) 08:23, 15. Dez. 2016 (CET)

Danke für den Standard-Link, Elektofisch! Ehrlich gesagt, es hätte mich auch gewundert, wenn dieses „Qualitätsmedium“ nicht in "Jens-Best-Manier" (nur etwas dezenter) einen Artikel geschrieben hätte. Beispielsweise schreibt er mal gleich am Anfang des Artikels zur Einstimmung des Lesers: „Er editierte Artikel wie "Berchtesgarden", wo er Informationen zu Hitlers Leben am Obersalzberg ergänzte, schrieb über Nazi-Kampfpanzer und den "Deutschen Orden"“ [2]. Das andere unterschlägt das „Qualitätsmedium“ wohlweislich: [3]. – Bwag 22:19, 14. Dez. 2016 (CET)

Was willste uns hier auftischen, Bwag? Dass du das Wort Lügenpresse nicht schreiben kannst? Atomiccocktail (Diskussion) 22:24, 14. Dez. 2016 (CET)
Also ich habe Schwierigkeiten bei deinen Link viel zu entdecken, was das "Qualitätsmedium" da unterschlagen haben soll. Mal abgesehen davon, dass es natürlich legitim ist einen Blick auf denjenigen Teil der WP-Arbeit zu werfen, bei dem ideologische Interessenskonflikte vorliegen mögen. Natürlich muss man es als Journalist dann auch im Verhältnis zur Gesamtarbeit des Betroffenen in der WP betrachten. Wenn sich dabei herausstellen würde, das der betrachtete Bereich nur einen winzigen Bruchteil seiner WP-Arbeit, dann wäre die journalistische Darstellung in der Tat recht schief, genau das aber lässt sich deinem Link aber kaum entnehmen. Ich entnehme dem höchstens, dass es bei der Community offenbar ein Riesenmangel an Personal für administrative Ämter herrscht.--Kmhkmh (Diskussion) 22:45, 14. Dez. 2016 (CET)
Der Artikel ist in der Tat mies recherchiert (halt einfach von Oppong@Meedia abgeschrieben). Das hat nichts mit Lügenpresse zu tun, sondern mit schlechtem Journalismus. Wenn das in den nächsten Tagen alle so machen, dann Heidewitzka. --Prüm 22:29, 14. Dez. 2016 (CET)
Ist das jetzt dein Ernst? Der Nachrichtenbetrieb arbeitet in Teilen seit Jahrzehnten so und erst recht die meisten Nachrichtenportale im Internet.--Kmhkmh (Diskussion) 22:33, 14. Dez. 2016 (CET)
Der Standard ist nicht irgendein Nachrichtenportal und Herr Oppong kein Unbekannter, wenn es um WP geht. Da erwarte ich schon eine Faktenprüfung. Auch wenn du das lächerlich findest. --Prüm 22:40, 14. Dez. 2016 (CET)
Ich habe den Eindruck du verwechselst hier die interne Rezeption von Oppong mit der externen. Sprich aus Sicht des Standards ist Oppong vermutlich ein angesehener WP-Experte, der weiß wovon er redet. Es stimmt natürlich schon das bei vielen WP-Themen eine kleine unabhängige Hintergrundrecherche relativ einfach ist (man benötigt keine Reporter vorort), nur ist der Artikel auf der Standardwebseite ziemlich offensichtlich als reiner Newstickerartikel konzipiert und nicht als ein eigener investigativer Artikel. So etwas haben Zeitungen (inklusive der "Qualitätsmedien") auch schon lange vor dem Internet immer schon von Presseagenturen bzw. anderen größeren Zeitungen ohne eigene Hintergrundrecherche abgeschrieben. Insofern stellst du an den Artikel eine Anforderung, die er gar nicht erfüllen soll und auch nicht zu erfüllen vorgibt und auch eine, die man als kritischer Leser vermutlich ohnehin nicht erwarten würde.--Kmhkmh (Diskussion) 22:58, 14. Dez. 2016 (CET)
„Der Artikel „Deutscher Orden“ ist vor allem sein Werk. Daneben hat er eine Reihe von Nazi-Kampfpanzern in der Enzyklopädie verewigt. Im Artikel „Berchtesgaden“ redigierte er Dinge zu Hitlers Leben am Obersalzberg.“
„Er editierte Artikel wie "Berchtesgarden", wo er Informationen zu Hitlers Leben am Obersalzberg ergänzte, schrieb über Nazi-Kampfpanzer und den "Deutschen Orden".“
Als einzige Bearbeitung Magisters im Artikel Berchtesgaden habe ich diesen hier gefunden. Bei Kampfpanzern hat er etwas mehr Bearbeitungen in genau drei Artikeln (2016 2015 2015 2014 2013 2013 2013 2012 2012), wobei ich mir vor 2012 nicht mehr angetan habe. Bis auf eine Bearbeitung beim exzellenten Artikel zum Panzerkampfwagen IV sind alles andere Kleinedits oder Rücksetzungen, angelegt hat Magister keinen dieser Panzerartikel. Den Artikel Deutscher Orden führte er zur Exzellenz-Auszeichnung. Was soll man also von solchen Pressemitteilungen wie im Standard halten? --Oltau 23:01, 14. Dez. 2016 (CET)
Z.B. könnte man vom Standard deshalb nix halten, weil er - wie andere Medien auch - treu und brav den originären Tippfehler "Berchtesgarden" übernommen hat :) Das ist doch mal ordentliche journalistische Arbeit. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 23:16, 14. Dez. 2016 (CET)
Inhaltlich ist nicht viel davon zu halten, aber so ist das (leider) oft mit Newstickerartikeln, denen man von vorneherein nicht allzu viel Gewicht beimessen sollte. Ansonsten beruht diese Verzerrung von MAGISTERS Arbeit in der WP unter Umständen auch auf einer oberflächlichen Deutung seiner Selbstdarstellung auf seiner Benutzerseite (Benutzer:MAGISTER), da sind die Panzer halt prominent platziert und suggerieren optisch einen großen Anteil an seiner Arbeit, was aber eben wohl täuscht. Denn zum einen steht da halt auch Lektor und nicht Autor dabei und zum anderen sieht man ja bei Oltau, dass die inhaltlichen Edits hier eher minimal sind.--Kmhkmh (Diskussion) 23:47, 14. Dez. 2016 (CET)
Kollege, was auf meiner Site steht, ist inhaltlich verbürgt, die Hauptautoren bekamen mitunter nachhaltige Beratung und ich habe sie (Gott sei dank) befragt, ob sie einer solchen Nennung zustimmen. Mach mich net schlecht, sonst kommt der Geist einer der Hochmeister DO über Dich ;-) VG--Magister 00:25, 15. Dez. 2016 (CET)
Ich bezweifele deinen Angaben dort nicht, noch habe ich etwas an ihnen auszusetzen. Ich weise lediglich darauf hin, dass sie die Auffassung einiger Reporter bzgl. deiner WP-Arbeit beeinflusst haben mögen bzw. warum dort in einigen Artikeln die "Nazi-Kampfpanzer" erwähnt werden.--Kmhkmh (Diskussion) 02:40, 15. Dez. 2016 (CET)

Es ist eine Crux von Wikipedia, Kritik von außen reflexartig abzuwerten. Wenn sie von nicht Mainstream-Medien kommen, weil diese keine Qualitätsmedien seien. Wenn sie von einem gemeinhin als Qualitätsmedium anerkannten Publikationsorgan kommt, weil dieses hier halt auch nichts tauge usw. Es ist ja richtig, dass MAGISTER keinen Schwerpunkt auf diesen inkriminierten Artikel hat, sondern sie bei seiner eigenen Artikelarbeit eher ein Randphänonem darstellen. Aber sie sind vorhanden; ebenso wie seine Selbstpräsentation auf seiner Benutzerseite. Und: Seine Selbstdarstellung ist nicht losgelöst von seinem sonstigen Tun. Bis heute prangt auf seiner Benutzerseite, wie soll man es nennen: die Lobeshymne/der Orden, den ihm PimboliDD verliehen hat. MAGISTERS mehrjährige Unterstützung des Benutzer:PimboliDD, der schließlich nach zahllosen Verletzungen von WP:Belege, Nutzung dubioser Websites und anderem mehr für seine wehrmachtsapologetischen Artikel, die immer wieder auch der Heldenverehrung von „Ritterkreuzträgern“ dienten, wegen Nichteinhaltung entsprechender Auflagen des SG infinit gesperrt wurde: Wikipedia:Schiedsgericht/Anfragen/PimboliDD II. Selbst als andere Kollegen PimboliDDs Arbeit, der uns bis heute Hunderte äußerst problematischer Artikel hinterlassen hat, auf das Schärfste kritisierten und den Schaden für Wikipedia skizzierte, fand Magister bei der SG-Anfrage Pimbolis, die zu dessen infiniter Sperre führte, als Benutzer warme Worte für seinen Ex-Mentee und gab den Literaturanforderungen der Wikipedia eine Teilschuld an dessen desaströser Artikelarbeit:

„Extrem erschwerend kommt hinzu, dass sich im Fachbereich schon seit Jahren ein Konflikt um die Verwendbarkeit von Literatur/wissenschaftlichen Quellen abspielt. Gerade dadurch wirkt sich Pimbolis bevorzugte Tätigkeit in diesen sensiblen Bereichen gewissermaßen als Katalysator zum öffentlichen Austragen solch grundsätzlicher Meinungsverschiedenheiten aus, was sich auf seine hiesige Tätigkeit nachhaltig auswirkt. Kurz, der Casus stellt eine brisante Mischung aus extremer Fleißarbeit, Flüchtigkeit, gewissem Unvermögen zu wissenschaftlicher Arbeit und der grundsätzlichen Ausrichtung der deutschsprachigen WP in Bezug auf Verwendbarkeit von Quellen und ihrem Wesen als freie Enzyklopädie dar.“ Nach meinem Dafürhalten hat Magister damit einen Teil der Schuld an PimboliDDs Artikelpraxis dem Fachbereich und dessen angeblichem „ungeklärten Konflikt zur Verwendbarkeit von Literatur/wissenschaftlichen Quellen“ (im Falle PimboliDDs nicht WP:Belege entsprechender Literatur) zugewiesen. Zudem stellt er implizit die „grundsätzliche Ausrichtung der deutschsprachigen WP in Bezug auf Verwendbarkeit von Quellen und ihrem Wesen als freie Enzyklopädie“ in Frage. Grüße -- Miraki (Diskussion) 07:46, 15. Dez. 2016 (CET)
@Miraki: Ich frage mich jetzt allerdings ob bzw. warum der ganze PimboliDD-Kram sowie problematische Einstellungen zu Beleganforderungen bei der Wahl zum SG keine Rolle gespielt hat. Das sind schließlich Eigenschaften der WP-Persona.--Kmhkmh (Diskussion) 10:28, 15. Dez. 2016 (CET)
Korrekt. Soll hier die Basis nach rechts verschoben werden? Ins Metier Militaria und "Helden"verehrung? Das Ganze getarnt als Ausdruck von anything goes? Atomiccocktail (Diskussion) 08:03, 15. Dez. 2016 (CET)
@Miraki: Hier wird nicht reflexartig abgewertet, sondern den Vorwürfen von außen nachgegangen. Und wenn dann nichts als heiße Luft übrig bleibt, liegt das doch wohl an der entsprechenden journalistischen Recherche, die man in diesem Fall nur als „unter aller Sau“ bewerten kann. Wir reden hier auch nicht über einen Benutzer:PimboliDD, den selbst Magister schon zurücksetzte. Wenn er im (freiwilligen) Mentorenprogamm einem Benutzer hilft, wird er ihn doch sehr wohl erst einmal unterstützen, was ist daran verwerflich? Und trotz deiner abschätzigen Beurteilung im Fall PimboliDD wurde Magister mehrfach erneut ins Schiedsgericht gewählt. Läuft da deine Argumentationslinie nicht irgendwie ins Leere? --Oltau 08:08, 15. Dez. 2016 (CET)
(nach BK)
@Miraki: Danke für Deine Aufarbeitung, das ist für jemanden, der sich mit diesen Themen nicht beschäftigt, nicht ohne weiteres durchsichtig. Nicht jeder Autor kennt sich in jedem Bereich aus und mit jedem dortigen Mitarbeiter aus.
Diese Punkte hätten natürlich bei einer Wahl von Magister ins SG eine Rolle spielen sollen. Jetzt ist er gewählt. Im nachhinein halte ich sie für wenig relevant, aber im Falle einer WW für wichtig. Dass nun diese Parteizugehörigkeit öffentlcih wurde, scheint ein zusätzliches Indiz für nicht-neutrale Arbeitsweise zu sein, kann und darf aber nicht ausschlaggebend sein - wichtig ist auffem Platz.
Magister hat im Mai 2016 übrigens von allen Kandidaten die meisten Stimmen erhalten (auch meine). Ich lese da auf der Disk. keine Beiträge, die sein Verhalten hier in der WP kritisch beleuchten. Da wäre doch der richtige Moment gewesen, oder? Jetzt isser gewählt, und jetzt kommt die nächste Hexenjagd (wenn mich auch die leicht arrogante Art von M. nun zusätzlich irritiert).
Offenbar muss man künftig genauer hinsehen, und solche kritischen Anmerkungen sollten während einer Wahl zur Sprache kommen. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 08:12, 15. Dez. 2016 (CET)
@Miraki: Du behauptest, dass Magister implizit die „grundsätzliche Ausrichtung der deutschsprachigen WP in Bezug auf Verwendbarkeit von Quellen und ihrem Wesen als freie Enzyklopädie“ in Frage stelle. Das stimmt nicht. Er schrieb anno dazumal: Kurz, der Casus stellt eine brisante Mischung aus extremer Fleißarbeit, Flüchtigkeit, gewissem Unvermögen zu wissenschaftlicher Arbeit und der grundsätzlichen Ausrichtung der deutschsprachigen WP in Bezug auf Verwendbarkeit von Quellen und ihrem Wesen als freie Enzyklopädie dar. Der Satz ist nicht sauber formuliert und damit nicht ganz klar. Die ersten drei genannten Positionen beziehen sich eindeutig auf Pimbolis Arbeitsweise, der zweifelhafte (vierte) Passus mag sich dshalb auch auf Pimbolis Sichtweise beziehen. Wenn dieser Satzbestandteil aber auf die dbzgl damalige Diskussion zwischen vielen Beteiligten abzielt, handelt es sich um eine Bestandsaufnahme (des Diskussionsstandes) und keine pers Bewertung. Abgesehen davon verstehe ich den dort geäusserten Zusammenhang zwischen Quellen und der freien Enzyklopädie nicht richtig; mit der freien Enzyklopädie mag auch die Möglichkeit der Mitarbeit eines Pimbolis gemeint sein. Jedenfalls ist aus dem Gesagten keinesfalls Deine Deutung abzuleiten. Meiner Meinung nach unterstellst Du dem solchermassen Beklagten nun erneut eine Haltung, die er so nicht geäussert hat. Und das äusserst aussenwirksam, in den hier genannten Medien wurde Dein Vorwurf ja bereits aufgegriffen. Ich halte das für rufschädigend nicht nur innerhalb der WP-Gemeinschaft; es ist ja absehbar, dass bald auch der Name des Benutzers allenthalben gestreut und bekannt sein wird. Deshalb meine Aufforderung: unterlasse diese Behauptungen und sei auch sonst zurückhaltender bei Deinen Angriffen, die reale Auswirkungen haben können. --Amanog (Diskussion) 12:29, 15. Dez. 2016 (CET)
Amanog, meine begründete Bewertung der Stellungnahme Magisters, die ich zudem in meinem letzten Posting hier ausführlich zitiert und zur Gänze verlinkt habe, so dass jeder Leser prüfen kann, ob er meine Kommentierung für stichhaltig hält oder nicht, als versuchten Rufmord qualifizieren zu wollen, geht gar nicht. Ebensowenig eine Art Unterlassungserklärung von mir zu fordern. Beides ist starker Tobak. Das weißt du und praktizierst diese Grenzverletzung folglich ganz bewusst.
Deine Meinungsäußerung, MAGISTER könnte es doch aber auch anders gemeint haben, nix genaues wüsste man nicht, weil er halt „nicht sauber formuliert“ habe, verkennt meines Erachtens den Sachverhalt. Ich denke aus zwei Gründen. Zum einen weil du nur isoliert eine Er-Könnte-Es-Aber-Auch-So-Gemeint-Haben-Deutung eines Satzes betreibst und den Rest außen vor lässt. Zum anderen, weil du den Kontext der von mir oben zitierten und verlinkten Äußerung MAGISTERS unbeachtet lässt: eine SG-Anfrage von PimboliDD, bei der dieser seine Verstöße gegen WP:Belege und seine Nichtakzeptanz der ihm vorher vom Schiedsgericht erteilten Auflagen derart zur Schau stellte, dass jedem halbwegs kundigen WP-Autor nach Lektüre klar war, das Schiedsgericht wird diesen Benutzer infinit sperren. Magister, der schon desöfteren bewiesen hat, dass er wie ein professioneller Autor schreiben kann, war das klar. In dieser Situation dann nicht nur warme Worte für seinen Ex-Mentee zu finden, sondern bye the way a) einen Teil der Schuld an PimboliDDs Artikelpraxis dem Fachbereich und dessen angeblichem, ich zitiere MAGISTER „ungeklärten Konflikt zur Verwendbarkeit von Literatur/wissenschaftlichen Quellen“ (im Falle PimboliDDs nicht WP:Belege entsprechender Literatur) zuzuweisen und b) über die „grundsätzliche Ausrichtung der deutschsprachigen WP in Bezug auf Verwendbarkeit von Quellen und ihrem Wesen als freie Enzyklopädie“ zu schwadronieren, sorry, „nicht sauber“ zu formulieren, scheint mir erhellend. Es steht jedem Betrachter, natürlich auch den Medien, frei, deine von meiner abweichende Deutung aufzugreifen oder sich an ABC ... XYZ zu halten. -- Miraki (Diskussion) 13:52, 15. Dez. 2016 (CET)
Wenn wir nun die Meta-Arbeit eines Benutzers nicht mehr öffentlich kritisieren sollen, dann läuft was falsch, Amanog. Es ist genau diese Kritik, die wir brauchen, wenn wir hier als Enzyklopädie was taugen sollen. Miraki hat auch in anderer Beziehung recht, man kann daraus schon deutlich eine implizite Kritik an hohen Quellenstandards rauslesen. Sicher nicht in dem Sinn: Die Quellenstandards sind zu hoch (das wäre auch explizit). Eher in dem Sinn: Wir sollten die Wikipedia nicht für User schließen, die mit diesen Standards nicht klarkommen. Das finde ich durchaus problematisch. Es ist ja nicht so, dass Pimboli sich auf Rechtschreibkorrekturen beschränkt hat, er hat eine Riesenmenge Artikel im nicht gerade unkitzligen Bereich Militär(-Geschichte) produziert. Eine Einschränkung möchte ich allerdings machen: Die Kritik an falschen Seitenzahlen und dgl. kann auch zum Dogma werden, wir erleben das öfter in kitzligen Bereichen.--Mautpreller (Diskussion) 18:00, 15. Dez. 2016 (CET)
Aber genau diese Kritik an den hohen Quellenstandards wird pausenlos betrieben. Solange in der Wikipedia das Motto "Masse statt Klasse" zählt, wird regelmäßig argumentiert, dass irgendwelche vielleicht falschen Quellen etc. nicht so wichtig sind. Für die Apologeten dieses Mottos ist wichtig, dass der Artikel existiert. Irgendwelche Qualitätsprobleme könnten ja später behoben werden, am besten von denen die die mangelnde Qualität kritisieren. Solange hier kein globales Umdenken in der Wikipedia anfängt, brauchen wir gar nicht erst anzufangen in einzelnen Teilbereich irgendwelche Qualitätsanforderungen aufzustellen, da das sowieso wieder hintertrieben wird. Liesel 10:09, 16. Dez. 2016 (CET)

Der Mentor Magister und sein Mentee PimboliDD.. Mehrfach ist diese Kandidatur krachend gescheitert. Es handelte sich um einen Artikel über den NS-Admiral Günther Lütjens, dem Selbst-Versenker eines mytischen Schlachtschiffs. Bis in den Tod treu dem Vaterland. Bla bla. Atomiccocktail (Diskussion) 08:49, 15. Dez. 2016 (CET)

Und was willst du uns damit sagen? Magister (um den geht es hier) hat einen Anteil am Artikel von 3,5 %. Wenn der Artikel „bla bla“ ist, stell einen Löschantrag. --Oltau 09:04, 15. Dez. 2016 (CET)
Lies nach, was ein Narrativ ist. Hier geht es nicht um Löschung. Hier geht es darum, wie hier Geschichte erzählt wird: "Große Männer, taper, treu, hart, bis in den Untergang" und dieser ganze bla bla. Und das in handwerklich-methodisch mieser Qualität. Pimboli wurde wenig später rausgeworfen. Gut so. Atomiccocktail (Diskussion) 09:19, 15. Dez. 2016 (CET)
In der Wirkung: man opferte den Schwanz um den Kopf zu schonen. Auch unlängst wurde diese Artikelbasis wieder durch Heldengesumse aus dem Militariahandel verschönert [4]--Elektrofisch (Diskussion) 09:31, 15. Dez. 2016 (CET)
Und was hat das jetzt mit MAGISTER zu tun? Aber Hauptsache unsere Krieger für Frieden und Fortschritt haben wieder mal einen Feind gefunden. Nur immer druff, bis das Blut zum Vorschein kommt. Nur weil ihr die "Guten" seid, handelt ihr nicht dementsprechend. Ihr genügt euren eigenen moralischen Ansprüchen nicht, die ihr an andere stellt. Liesel 09:40, 15. Dez. 2016 (CET)
Folge den Links von AC.--Elektrofisch (Diskussion) 09:47, 15. Dez. 2016 (CET)

Beim Blick in die hier verlinkten Medien komme ich zum Schluß, dass der Glaubwürdigkeit der Wikipedia eher der Rücktritt der drei Schiedsrichter geschadet hat, als die AfD-Mitgliedschaft von Magister. Sie haben überreagiert und dabei demokratische Grundregeln übersehen. Ich verurteile die AfD für alles für die sie steht und POLITISCH ist sie zu ächten und auszugrenzen. Aber die Wikipedia darf eben nicht politisch Partei ergreifen. Solange die AfD nicht verboten ist, muss man darüber hinweg sehen, wenn ein gewählter Schiedsichter hier dieser Partei angehört. Natürlich nur solange, bis seine politische Einstellung Auswirkungen auf seine Artikelarbeit hat. Das gilt genauso für Mitglieder der Linken, der FPÖ, der Violetten, usw. Im Zweifelsfall zieht das Bundesverfassungsgericht die Grenzen, nicht wir. --JPF just another user 10:26, 15. Dez. 2016 (CET)

Du sagst es! Die Aufregung im „Hühnerstall“ ist ja nicht, dass man Magister vorwirft, er hätte in der Wikipedia Propaganda oder Ähnliches betrieben, sondern schlicht, weil bekannt wurde, dass er ein AfD-Mitglied/Funktionär ist. Zu dieser Partei kann man stehen wie mal will, aber aktuell ist sie innerhalb des Verfassungsbogen und daher ist es sein demokratisches/staatsbürgerliches Recht, sich dieser Partei anzuschließen. – Bwag 10:33, 15. Dez. 2016 (CET)
PS: Der Fall zeigt aber, welche „Hardcore-Ideologen“ da bei der DE-WP mitmachen. Alleine wegen der Magistes AfD-Mitgliedschaft traten rd. 3 bis 5 Schiedsgerichtler zurück. – Bwag 10:38, 15. Dez. 2016 (CET)
Natürlich muss WP hier Partei ergreifen, auch weil die WP-Arbeit, sollte die AfD dauerhaft jene Macht haben die sie sich wünscht, in DACH an Freiheit verlieren würde.--Elektrofisch (Diskussion) 10:43, 15. Dez. 2016 (CET)
Ich frage mich gerade wie es denn um die WP-Eignung und Objektivität des Benutzers Atomiccocktail steht, vor allem was militärgeschichtliche Artikel aus der NS-Zeit angeht. 193.124.142.102 10:46, 15. Dez. 2016 (CET)
Dumme Fragen stellen als IP, ggf. sogar ausloggen dafür? Lies das hier über das Massaker von Kamenez-Podolsk. Das ist ein Beispiel dafür, wie es gemacht wird, wenn es um das Gebahren von Militärs und um den NS geht. Von mir angelegter Artikel, Artikelanteil = 82 Prozent, exzellent. Atomiccocktail (Diskussion) 11:21, 15. Dez. 2016 (CET)
Spannend wird es ja, wenn die AfD demnächst in Landesparlamenten oder Bundesparlamenten mit an der Regierung beteiligt ist. Erfolgt dann immer noch eine Ausgrenzung einer regierenden deutschen Partei? Warum nur bei der AfD? Sollten nicht jetzt schon andere Parteien ebenfalls geächtet werden. Liesel 10:49, 15. Dez. 2016 (CET)
Gähn, Liesel. Keine Partei wird mit der völkisch-rechtsextremen Partei, zu der die AfD nach dem Rückzug und Austritt ihres Gründers Bernd Lucke geworden ist, eine Regierung bilden. Auch die NPD sass ohne "Regierungsbeteiligung" in Parlamenten. -- 2003:86:2F02:600:D4AF:CF3E:D345:18B6 10:55, 15. Dez. 2016 (CET)

(BK)@JPF. Es sind seit September nicht drei, sondern acht SG-Mitglieder zurückgetreten (im September 3 + jetzt 5). @Benutzer:Kmhkmh, weil du oben fragst: Für mich hat die PimboliDD-Chose sowie problematische Einstellungen zu Beleganforderungen bei der Wahl zum SG sehr wohl eine Rolle gespielt; ich habe bei dem Betreffenden jeweils mit Kontra gestimmt, das erste Mal mit dem Vermerk Kein Vertrauen. Ich dachte ebenso blauäugig wie irrtümlich, diese Sache habe damals solche Wellen geschlagen, dass sie allgemein bekannt sei. -- Miraki (Diskussion) 10:48, 15. Dez. 2016 (CET)

Ich fürchte bei diversen Wahlen für WP-Ämter stimmen viele Benutzer mit, die die Kandidaten oft nicht weiter von ihrer WP_Arbeit kennen, weil sie keine bzw. kaum Berührungspunkte hatten. Sie haben aber meist weder Zeit noch Lust die Kandidaten selber zu recherchieren und bilden sich ihre vorläufige Meinung basierend auf dem was bei der Wahl (prominent) angesprochen wird. Wenn da keine "red flags" auftauchen wird der Betroffene im Sinne von AGF im Zweifelsfall gewählt, sofern man sich nicht enthält.--Kmhkmh (Diskussion) 11:11, 15. Dez. 2016 (CET)

Noch faszinierender finde ich, wie Magister hier ein Strick daraus gedreht werden soll, dass er sich gegenüber PimboliDD trotz aller Probleme human verhalten hat. Und das kritisieren nun ausgerechnet Benutzer, die sich selbst die Humanität auf die Fahnen geschrieben haben. Doppelmoral ist schon was feines. 193.124.142.102 10:57, 15. Dez. 2016 (CET)

Na du IP? Human wird hier nicht gebraucht, denn dieser Typ war zur enzyklopädischen Mitarbeit unfähig. Genau das führte schlussendlich zu seinem Rauswurf hier. Militaria-Spamer werden hier nicht gebraucht. Das ist hier kein Raum für Söldnerheftchen. Die Mitarbeit dieses Helden war teuer. Aus dem Literaturstipendium (Spendengelder) wurden dem Mittel in beachtlicher Höhe nachgeworfen. Atomiccocktail (Diskussion) 11:28, 15. Dez. 2016 (CET)
Ich kann nichts von "humanem Verhalten" entdecken, sondern da geht um die (fragwürdige) Unterstützung eines "Problem-Benutzers". Gegenüber einem schwierigen Benutzer die Netiquette zu bewahren ist nicht dasselbe, wie ihn bei unerwünschten Tätigkeiten direkt oder indirekt zu unterstützen oder ihn dazu zu ermuntern.--Kmhkmh (Diskussion) 11:17, 15. Dez. 2016 (CET)
Zwischen human und inhaltlich fördernd besteht ein Unterschied. Kleine Einführung in die Geschichtspolitik der AfD.--Elektrofisch (Diskussion) 11:16, 15. Dez. 2016 (CET)
Zunächst: ich sehe nicht, warum jetzt plötzlich die Kotzüberheblichkeit von AC salonfähig wird. Vielleicht mal nen Gang zurückschrauben, du bist nicht der Nabel der Welt und andere essen auch mit Messer und Gabel. Desweiteren halte ich solche Aussagen, das keine Partei mit der AfD koalieren wird, für sehr gewagt. Vor solchen Absolutismen sollte man sich hüten, vor allem wenn es um Machterhalt geht. Zur Sache MAGISTER selbst: wenn sich hier darüber ereifert wird, das der phöse PUPE MAGISTER einen ach so erschröcklichen Orden von Pimboli bis heute auf seinem BNR stehen hat, dann kann ich nur sagen: wenn ihr keine anderen Probleme habt. Solange immer wieder Autoren, die an sich wachen Geistes sind, virtuelle Erscheinungen wie reale Dinge würdigen und argumentieren, als ob davon der Fortbestand der Erde abhängt, solange kann man das alles nicht ernst nehmen. In der Causa Pimboli gibt es nicht einen Schuldigen , sondern viele. Es ist natürlich recht und billig, das jetzt auf einen Autor alles abladen zu können. Glaubwürdiger wird es dadurch nicht. Und das Gejammere über das Erbe kann ich nicht mehr hören. Zeigt es doch eher, das das Militärportal nicht in der Lage oder willens ist, in einer konzertierten Aktion das Erbe zu bearbeiten. Aber das paßt ja ins Bild, wir kümmern uns mittlerweile mehr um Meta als um Artikel, das ist nur noch lästiges Beiwerk....--scif (Diskussion) 14:50, 15. Dez. 2016 (CET)

„Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als derjenige, der alle Antworten weiß.“

Zhuāng Zhōu: (um 365 bis 290 vor Chr.)

Nichts Neues unter der Sonne, sie scheint auf Rechte wie auf Linke – und der Rest steht im Regen ... --Jocian 15:17, 15. Dez. 2016 (CET)

Zum Eingangsstatement: Als ob der mir bislang unbekannte Politikwissenschaftler ausgewiesener Experte für mittelalterliche Geschichte sei. Und er „stellt sich die Frage, ob Wikipedia bereits seit längerem das Ziel einer neu-rechten Umwertungs-Strategie geworden ist?“ Wohl gemerkt, er nennt einen Benutzer: MAGISTER. Und der wohl nicht mehr aktive Pimboli wird zum „rechtsradikalen Internet-Aktivist“. Bislang war dieser mir nur als drittklassiger Artikelautor im Bereich Wehrmachtsgerale bekannt, dem es um Quantität statt Qualität ging. Ein Militariafan, aber nun weiß ich es besser: „rechtsradikaler Internet-Aktivist“. Klar ist es gibt sicher Unterwanderungsversuche von Rechtsradikalen in der WP, aber die Frage ob nicht auch z.B. Antifaspinner alles andere als NPOV im Sinn haben könnten stellt sich Reinfeldt nicht. Seine Aussagen gehen in eine Richtung, orientiert an einem Beispiel. Einseitig und nicht vom Feinsten um es mal WP-typisch auszudrücken. --Schreiben Seltsam? 17:07, 15. Dez. 2016 (CET)

Du bringst es auf den Punkt! – Bwag 18:01, 15. Dez. 2016 (CET)

So ganz verstehe ich das nicht: was hat sich der Benutzer zu Schulden kommen lassen außer wohl ein AfD-Funktionär zu sein? --80.187.118.95 17:51, 15. Dez. 2016 (CET)

An sich nichts. Seite 2011 mehrfach ins SG gewählt, die Zusammenarbeit dürfte auch funktioniert haben, denn es gab an sich keine Beschwerden. Aber als bekannt wurde, dass er ein AfD-Funktionär ist, da war er plötzlich sozusagen der leibhafte Teufel und es hagelte Rücktritte, weil sie dem „leibhaften Teufel“ aus dem Weg gehen wollen. – Bwag 18:01, 15. Dez. 2016 (CET)
(BK) Er hat sich ausdrücklich nicht zu Schulden lassen kommen, ein AfD-Funktionär zu sein. Kritisch ist alleinig sein Umgang mit den zahlreichen Rücktritten wegen seiner Person aus dem Schiedsgericht. Ich sags mal so: sobald wegen mir jemand aus einem solchen Wahlgremium zurückträte, würde ich mich dafür moralisch in der Verantwortung sehen und ohne Umschweife selbst zurücktreten, auch um die Funktionsfähigkeit des Gremiums zu wahren. Das täte ich auch, wenn ich die Situation komplett anders bewerten würde als der oder die wegen mir Zurückgetretenen, denn die eigene persönliche Sicht auf die Dinge kann bisweilen sehr … unorthodox sein. Im September wäre die erste Gelegenheit zum Rückzug für MAGISTER gewesen. Dass er das nicht sofort gemacht hat – geschenkt, und angesichts der bekannten Umstände meines Erachtens auch zu verzeihen. Spätestens zur Wiederwahl hätte er sich geräuschlos zurückziehen können, meinethalben auch ohne nähere Begründung. Nach der Wahl krachte es schiedsgerichtsintern wegen seiner Person erneut, und er klebt noch immer an seinem Stuhl. Mittlerweile ist unklar, ob er den Umgang mit der Verantwortung einfach nicht drauf hat und den fälligen Rücktritt deshalb nicht auf die Reihe bekommt, oder ob er tatsächlich als AfD-Uboot das Schiedsgericht blockieren oder einen Rausschmiss provozieren möchte, wie punktuell geraunt wird. Fakt ist: es sind nur noch fünf Mitglieder im Schiedsgericht; ein jeder Antragsteller wird ihn aufgrund der Unklarheit seiner Motivation für befangen erklären, und das Schiedsgericht ist dann sofort arbeitsunfähig. Es fehlt der Community zurzeit an Regelwerk, die Sache unkonfrontativ zeitnah zu lösen – das könnte nur MAGISTER per Rückzug. Einzig: er tut es einfach nicht. Und so sitzen wir jetzt hier, haben bis Juni im Grunde kein funktionstüchtiges Schiedsgericht mehr, und hoffen dass sich die Community zu keinen dummen Fehlern bei eventuellen Meinungsbildern etc. zur vermeintlichen „Lösung“ der Situation hinreißen lässt. —MisterSynergy (Diskussion) 18:22, 15. Dez. 2016 (CET)
Dieses Am-Sessel-Kleben ist natürlich ein Kalkül, aber kein wikipolitisches. Es kann nämlich ebenso ein lustvolles schelmisches Auskosten unserer Ratlosigkeit sein, gepaart mit einer humorigen Bockigkeit, die Reibungen mit uns moralisierenden Besserwissern gern in Kauf nimmt. Ich schätze, wenn der Unterhaltungswert langsam nachlässt, wird ein Rücktritt erfolgen. Sechs Wochen müssen wir uns aber noch gedulden. Gruß an Alice! --Schlesinger schreib! 18:38, 15. Dez. 2016 (CET) :-) 
Er hat clever agiert. Sich vor den Wählern als politisches Neutrum dargestellt, im Kollegium den AfD-Funktionär ausgepackt. Hätten die Schiedsrichter das geschluckt, wäre es ein schöner Meilenstein für das Ankommen der AfD in der Mitte der Gesellschaft geworden. Jetzt hat es nicht geklappt, woran das linksversiffte, intolerante Wikipedia-Establishment die Schuld trägt, so ist wenigstens das ein weiteres Mal bewiesen. --Superbass (Diskussion) 18:54, 15. Dez. 2016 (CET)
Und deshalb muss er zurücktreten, weil er in seinem Privatleben Meinungen vertritt, die mit deiner oder der von anderen SG-Mitgliedern nicht identisch sind und diese dann die Arbeit im SG einstellen. Ich glaube eine bessere Aufwertung der AfD als durch solche bescheuerten Aktionen ist gar nicht möglich. So wie es auch in der Zeit stand, wo gewählte Stadtratsmitglieder von öffentlichen Veranstaltungen ausgeladen werden. Genau solche Aktionen zeigen doch nur, dass hier mit zwei Maßen gemessen wird und Rechte die man für sich selber in Anspruch nimmt, Andersdenkenden unter keinen Umständen zubilligen will. Da muss man sich dann nicht wundern, wenn die Wähler dies nicht mehr verstehen und lieber den Underdog wählen, oder den den sie dafür halten. Genau mit solchen Maßnahmen spielt man der AfD in die Karten. Und nach derzeitigen Umfragen ist die Partei die drittstärkste in Deutschland, knapp vor Grün und Linke. In manchen östlichen Bundesländern sogar zweitstärkste Partei. Natürlich kann man jetzt die Ossis wieder als dämliche Deppen, die nichts gelernt haben abkanzeln und rechts liegen lassen. Aber genau solche Aktionen führen eben dann dazu, dass die AfD gewählt wird und wenn es auch nur ist, um den besserwisserischen arroganten Wessis mal eins auszuwischen.
Von daher macht ruhig weiter Menschen in der Wikipedia nicht mehr nach ihrem Verhalten in der Wikipedia zu beurteilen sondern nach ihrer parteipolitischen Einstellung, ihren sexuellen Präferenzen und sonstigen Eigenschaften. Am Ende ist es nur weiterer Schritt im Wikipedia-Krieg. Wenn ich meinen Feind schon nicht mit dem Verhalten in der Wikipedia aus dem Projekt vertreiben kann, dann eben mit Dingen die mit der Wikipedia nichts zu tun haben. Demnächst sind dann vielleicht die Ossis dran, die von den Wessis aus der Wikipedia gejagt werden. Liesel 08:12, 16. Dez. 2016 (CET)
@Schreiben Schau dir die Rezensionen seiner Veröffentlichung über Rechtspopulismus an. Die sind durchaus gut, offensichtlich ist seine Position unter Rechtspopulisten und einschlägigen Wikipediaautoren weniger beliebt. Vielleicht ist dann auch klarer warum ich ihn Experten nannte. Man muss auch kein intimer Kenner mittelalterlicher Geschichte, nationalsozialistischer Helden oder ebensolchen Militärgeräts sein um die rechtspopulistischen u.ä. Umwertungen zu erkennen, wenn man hinreichtend rechtspopulistisches Material kennt.
Die Anforderung man müsse Mittelalterfreak sein um das zu erkennen führt als Argument in die Irre.--Elektrofisch (Diskussion) 18:37, 15. Dez. 2016 (CET)
Es gibt keine Anforderung ein Mittelalterfreak zu sein, aber eine entsprechende inhaltliche Bewertung traue ich nur einem Fachmann zu und Reinfeldt ist mir nicht als solcher bekannt. Aber das ist ja nur ein Kritikpunkt an dem Artikel. --Schreiben Seltsam? 19:23, 15. Dez. 2016 (CET)
@MS Beurteilt denn nicht derjenige die Bedeutung des SGs weitaus höher, der auch in einer schwierigen Situation als gewählter Vertreter des SGs dort seine Aufgaben bis zur nächsten Wahl wahrnehmen möchte (so schwer dies in der jetzigen Situation auch fallen mag), als derjenige, der wegen vergleichsweiser simpler persönlicher Gründe aus einem Gremium austritt und genau damit die grundsätzliche Arbeitsfähigkeit des SGs in Frage stellt? --Niedergrund (Diskussion) 18:48, 15. Dez. 2016 (CET)
Ich nehme an, Du meinst mich. Für die Ablehnung einer Zusammenarbeit mit einem AfD-Funktionär in einem kleinen Wahlgremium, in dem gegenseitiges Vertrauen eine wichtige Rolle spielt, kann man verschiedenste Gründe haben. Im Kontext der AfD fallen mir ganz spontan als Beispiele ein:
  • Du gehörst selbst zu einer der zahlreichen Minderheiten, die die AfD so gerne marginalisieren möchte.
  • Du bist auf der Straße von AfD-Funktionären/Mitgliedern oder anderen rechten Gruppierungen bedrängt worden, und traust Dich nun nicht mehr uneingeschränkt raus.
  • Du hast Probleme mit der postfaktischen Verhaltensstrategien der AfD und bist nicht sicher, ob der AfD-Funktionär in Deinem Gremium evtl. auch derart handelt.
  • Du arbeitest in der Flüchtlingshilfe und siehst, wie die AfD-Agitation alles nur schlimmer macht; Du findest das Konzept vom Nationalismus und diese ganzen völkischen Umtriebe daneben; Du hälst die ultraneoliberale Wirtschaftspolitik der Partei für brandgefährlich; … usw. usf.
Diese Partei macht es einem wirklich einfach, sie nicht zu mögen und stößt daher bei ~15 % Zustimmung auch schon in äußerst dünne Luft vor: sie polarisiert einfach heftigst und das mit Absicht. Ob einer oder mehrere dieser Gründe bei den zurückgetretenen Schiedsrichtern eine Rolle spielte oder etwas ganz anderes vorfiel – ich weiß es nicht und will es auch nicht wissen. Es ist deren gutes Recht, das nicht näher ausführen oder rechtfertigen zu müssen. Auch müssen wir nicht bewerten, ob wir beim Vorliegen eines konkreten Grundes ebenso gehandelt hätten, oder ob das Vorliegen eines Grundes, welches mit MAGISTERs Wikipediaarbeit augenscheinlich nichts zu tun hat, für einen Rücktritt ausreicht. Das Spektrum der möglichen Erfahrungen mit der polarisierenden AfD ist einfach viel zu weit, als dass das jemand von uns bewerten kann.
Wie auch immer: ich hätte mutmaßlich ebenso wie die zurückgetretenen Schiedsrichter gehandelt, und die Zusammenarbeit mit MAGISTER abgelehnt. —MisterSynergy (Diskussion) 19:21, 15. Dez. 2016 (CET)

Es wäre wünschenswert, dass es allgemeine Regeln und Richtlinien gäbe. WP:ANON ist natürlich wichtig, kann aber keine absolute Richtschnur sein, weil sie anderen Normen und Zielen widerspricht. Wo ist da die sinnvolle Abwägung? Und welche selbstgewählte Gruppenzugehörigkeit sollte ein Ausschlussgrund sein für Wahlämter? Man könnte als rote Linie die Parteimitgliedschaft in einer verbotenen Partei nehmen, allerdings werden in DE so gut wie nie Parteien verboten. Man denke nur an die NPD. Eine andere rote Linie könnte die Beobachtung durch den Verfassungsschutz sein. Jedenfalls müsste es schon eine allgemeine Regel sein, und keine nur für die AfD.

Davon unbeschadet kann ich es gut nachvollziehen, dass jemand nicht im selben Gremium arbeiten will wie das Mitglied einer stark umstrittenen Partei. Es ist psychisch wohl kaum möglich, bei der Zusammenarbeit nicht an die Gründe zu denken, warum so eine Partei derart umstritten ist. Außerdem ist die Zugehörigkeit zum selben Gremium nicht nur für das Gewissen, sondern auch für die Reputation problematisch.

Was aber nun mit dem Schiedsgericht? Ist es noch arbeitsfähig? Und sollte man die Nichtabwählbarkeit von Mitgliedern in Zukunft überdenken, oder aber sich trösten, dass die Mitgliedschaft zeitlich sowieso stark begrenzt ist? Ziko (Diskussion) 22:57, 15. Dez. 2016 (CET)

„WP:ANON ist natürlich wichtig, kann aber keine absolute Richtschnur sein, weil sie anderen Normen und Zielen widerspricht.“ @Ziko: Welchen anderen Normen und Zielen der WP widerspricht WP:ANON deiner Meinung nach? --Succu (Diskussion) 23:26, 15. Dez. 2016 (CET)
Erst einmal gibt es in einem kollegialen keinen nach irgendwelche Prinzipien nachvollziehbaren Grund, dort gegen sein gewissen über gemeinsam beschlossene Entscheidungen zustellen wenn das gleichzeitig bedeutet grundsätzlichste Regeln zu verletzen. Oder glaubt irgend jemand ernsthaft, das unser neun Mitglieder im Zweifelsfall ein Mitglied nicht überstimmen könnten bzw. dessen Befangenheit festlegen könnten?
Und der Vorschlag von Ziko, die Bewertung von externen Instanzen (hier vom Verfassungsschutz) zu übernehmen mag auf den ersten Blick einen gewissen Charme haben. Auf den zweiten Blick schafft er aber mehr Probleme als er löst. Sollte jetzt bei jedem SG-Kandidat Gesinnungsschnüffelei betrieben werden, ob es vielleicht Mitglied der Partei Die Linke ist? Das kann doch niemand wirklich wollen. In einer virtuellen Gemeinschaft, in der die meisten anonym unter pseudonym mitarbeiten, sollten wir beim bisher bewährten Verfahren bleiben, das wir bei Wahlen die Eigenschaft der Kandidaten einzig nach ihren bisherigen, fast lückenlos nachvollziehbaren, edits in diesem Projekt beurteilen. Beste Grüße --V ¿ 11:42, 16. Dez. 2016 (CET)

New way to edit wikitext

Betafeatures-icon-WikitextEditor-ltr
2017 wikitext editor

James Forrester (Product Manager, Editing department, Wikimedia Foundation) --20:32, 14. Dez. 2016 (CET)

"Wir planen nicht in der absehbaren Zukunft den momentanen Wikitext-Editor auf Desktop-Geräten abzuschaffen." Aha, James Forrester: Darf man aus dieser Formulierung entnehmen, dass WMF in der absehbaren Zukunft den momentanen Wikitext-Editor auf mobilen Geräten abschaffen will? --Atlasowa (Diskussion) 22:34, 15. Dez. 2016 (CET)
@Atlasowa [en] Apologies for writing in English.
If I understand your question, you're asking about our plans for the mobile wikitext editing software? My current plan is to wait for feedback on how well it works for people. Once we are happy, we will then replace the very basic code for the wikitext editor on mobile Web. That might happen around March–May 2017, though we might change that. We're not planning to try to provide the exact same experience in the Android and iOS native apps, however. The apps are designed to give users an experience that is very close to how everything else on that platform looks and feels, so they use slightly different icons and designs. I hope that answers your question! If you have anything else, please do ask. :-) Jdforrester (WMF) (Diskussion) 22:50, 15. Dez. 2016 (CET)
Also wenn dadurch ein schlanker schnell ladender Editor nicht mehr zur Verfügung steht, fände ich das sehr ärgerlich.--Kmhkmh (Diskussion) 22:44, 15. Dez. 2016 (CET)
Die Ladezeiten werden dort schon diskutiert, dass das ein Problem und höchst ärgerlich ist, wird aber (erwartungsgemäß) abgebügelt.--Mabschaaf 22:50, 15. Dez. 2016 (CET)
@Kmhkmh [en] Apologies for writing in English.
Yes, we need to make sure it's fast and convenient for users before making any changes. Jdforrester (WMF) (Diskussion) 22:50, 15. Dez. 2016 (CET)
I must say I'd strictly oppose replacing the current wikitext editor by wikitext modus in the visual editor unless the loading time issues is fixed, that is it essentially matches the loading time of current wikitext editor. The loading times of the visual editor are often somewhat atrocious even with a fast internet connection never mind with still widespread slow connections. From the user perspective it is simply an unavoidable trade-off, if you want more functionality you gotta bear with longer loading times. As long as user the user can choose based in his specific use case, whether he prefers longer loading times or more functionality, that is fine. Also note that the same user might choose differently at different occasions, i.e. even if he normally uses the visual editor he might choose wikitext editor in cases where he has to deal with low bandwidth (on a low end machine) and only wants to make a few small alterations. Now if a wikitext modus of visual editor with comparatively long loading becomes the only option, then the choice from before has been removed, that is you get long loading times no matter whether you need extended functionality or not. From perspective of wikitext editor and wikitext editor use cases that would be an unjustifiable deterioration.--Kmhkmh (Diskussion) 23:36, 15. Dez. 2016 (CET)
Switching edit modes on Mobile Web 2014-11-04
WMF VE team decided to create 3 editing modes (OldWikitextEditing, VisualEditor, NewWikitextEditing) but to give editors only switching between 2 options: Either old editor or new one. --Atlasowa (Diskussion) 00:09, 16. Dez. 2016 (CET)
"Wir planen nicht in der absehbaren Zukunft den momentanen Wikitext-Editor auf Desktop-Geräten abzuschaffen." Aha, James Forrester: Darf man aus dieser Formulierung entnehmen, dass WMF in der entfernteren Zukunft den momentanen Wikitext-Editor auf Desktop-Geräten abschaffen will? Siehe Phabricator T104479: Provide a modern wikitext editor: "The long-term plan is for this to replace the WikiEditor, but given the large switching cost we're not expecting that to be soon." Irgendwie fühlt man sich bei solchen WMF "Informationsformulierungen" ziemlich verarscht. --Atlasowa (Diskussion) 09:54, 16. Dez. 2016 (CET)
Mit Benutzer:Schnark/js/section-links kann man zwischen allen drei Editoren auswählen (wenn man das Skript entsprechend konfiguriert). Und auch die alte Werkzeugleiste wurde damals vom WikiEditor ersetzt, trotzdem kannst du sie noch immer in den Einstellungen auswählen. Ich glaube nicht, dass das mit dem NWE anders sein wird. Der WikiEditor wird halt dann (so wie die alte Werkzeugleiste) nicht mehr weiterentwickelt und auch nicht mehr wirklich gepflegt, aber das ist seit ein paar Jahren ohnehin schon mehr oder weniger der Fall. --Schnark 12:10, 16. Dez. 2016 (CET)

Urheberrechtsverletzung auf afd-mv.de

Original von Furfur, CC-by-SA 4.0 / GFDL

Hallo Leute, habe gerade eine URV auf "www. afd-mv .de/landtagswahl-2016/unsere-direktkandidaten/" entdeckt: die nebenstehende Grafik wird dort verwendet, aber mit „Quelle Karte: Wikipedia“ eindeutig falsch attribuiert, zum Nachteil des Urhebers Furfur und der von ihm gewählten Lizenz. Wo gibt es hier geeignete Stellen oder Leute, die sich um sowas kümmern können? Danke schonmal im Voraus. --.js 20:09, 13. Dez. 2016 (CET)

Bei einervBild-Einzelnutzung wird einfach nur der jeweilige Urheber informiert. Bei Texten oder umfangreicheren Bildmengen kannst du einen Eintrag via WP:WN/M absetzen. Da gibt es aber nur noch wenige Aktive. Du kannst auch selbst einen der passenden Texte von WP:TV verschicken. --Martina Disk. 20:15, 13. Dez. 2016 (CET)
Wobei die doch eigentlich entsprechende Expertise im Landesverband haben müssten... --j.budissin+/- 20:57, 13. Dez. 2016 (CET)
Die Karte hat eh keine Schöpfungshöhe, man wird den Landesverband nur ärgern können, wenn die das nicht wissen sollten. Find ich davon abgesehen aber auch sonst recht unsouverän. Furfur ist ja sicher gefragt, der müsste, wenn er wollte, ja die Abmahnung herausschicken. 77.56.210.41 21:09, 13. Dez. 2016 (CET)
Das ist leider eine weitverbreitete Fehleinschätzung, selbstverständlich hat so eine Karte die notwendige Schöpfungshöhe, lies Dir bitte dazu die aktuelle Rechtsprechung durch, bevor Du so falsche Behauptungen verbreitest. --.js 22:47, 13. Dez. 2016 (CET)
Musst du nicht wieder schnell zurück ans Fenster ? Da könnte ein Falschparker stehen! --84.136.147.145 07:53, 14. Dez. 2016 (CET)
Solche Links zu setzen kann strafbar sein. Auf Heise.de heißt es: "Für diese Rechtsverletzung haftet nach Ansicht des LG Hamburg neben dem Website-Betreiber auch derjenige, der darauf verlinkt." Das unterhalb eines threads, in dem das diskutiert wird ("Mögliche Ausweitung von Abmahnungen"). Nach "Eine solche Haftung sei allerdings nur dann anzunehmen, wenn "die Linksetzung schuldhaft in dem Sinne erfolgt, dass der Linksetzer um die Rechtswidrigkeit der verlinkten Zugänglichmachung wusste oder hätte wissen müssen"." Ich würde mal sagen "hätte wissen müssen". Der Link kann teuer werden! --92.204.6.60 02:37, 14. Dez. 2016 (CET)
Tsss. Wenn man sonst keine Probleme hat, backt man sich selbst welche? --Martina Disk. 03:47, 14. Dez. 2016 (CET)
@Martina: *kicher* ... Wenn wir hier jede fehlerhafte Nachnutzung unserer Bilder reinsetzen würden, gäbe es keinen Platz mehr für andere Beiträge. Alleine schon deine Bilder vom Kurzzeit-Bundes-Präsi :-) --Smial (Diskussion) 13:53, 14. Dez. 2016 (CET) (der seine Fotos auch schon mal auf Seiten obskurer Parteien usw. fand)

Übrigens, unabhängig von der Politik hier: Die Karte selber gibt keine Quelle an, aufgrund welcher Basis der aufwändigste Teil der Karte, die Landkreisgrenzen, gesetzt wurden. Einige der Karten Furfurs scheinen auch direkt aus dem Netz kopiert worden zu sein. z.B. : [5] aus [6]. --91.17.255.141 19:19, 14. Dez. 2016 (CET)

Wieso sollen Ländergrenzen SH aufweisen und geschützt sein? Urheberrechtsparanoia. --M@rcela Miniauge2.gif 17:56, 17. Dez. 2016 (CET)

Yo, Paranoia. Ländergrenzen sind in allen Karten immer gleich, z.B. in Datei:MV Übersichtskarte 750000 (2011).png oder Datei:Kreisreform Mecklenburg-Vorpommern 2011 (Karte).png oder Datei:Mecklenburg-Vorpommern districts 2011 colored labeled Meck-Pomm-border.svg oder Datei:Landkreise Mecklenburg-Vorpommern.svg oder in der TK25. Wenn man die übereinanderlegt, ergibt das eine Linie, denn Grenzen sind fest definiert und die sehen auch immer gleich aus, sonst würde man sie ja gar nicht erkennen.

„Das sind sie, die deutschen Helden, standhaft, aufrecht und immer unbesiegt im Felde - aber in Endeffekt, Gott sei Dank, sind sie immer Verlierer.“

.. schreibt ein nicht unbekannter WP-Autor umseitig, offenbar mit wenig Spürsinn für Realsatire. Und ohne zu merken, wie er und eine kleine Handvoll Gleichgesinnter sich selbst seit Tagen als Verlierer vorführen. Jede ihrer Forderungen wird mit Widerspruch, Spott und Verachtung überzogen, angezettelte Shitstorms im Keim erstickt, Rücktrittsforderungen und versuchte „Abstimmungen“ sogleich von einer Mehrheit ins Gegenteil gedreht. Admins ahnden ihre Verstöße ohne Rücksicht auf die „gute Sache“, selbst ihnen sonst wohlgesonnene, z.T. politisch nahestehende Benutzer wenden sich mit Grausen.

Historische Kontinuität zu (an-)standhaften, aufrechten (oder -linken) und im Felde (des vorherrschenden „herrschaftsfreien Diskurses“) unbesiegten Weltverbesseren und Gralshütern der absoluten Wahrheit, an deren Wesen die Welt verdammt nochmal endlich genesen soll, ist tatsächlich mehr als treffend. „Deutsche“ Helden? Wohl auch das, ich zumindest kann mir vergleichbar lächerliche Feldzüge in keinem unserer Nachbarländer vorstellen.

Schade, dass ich dieses Wochenende kaum Zeit habe: Das wäre einen Artikel wert! --Anti Esoteric Taijitu.svg ad utrumque paratus 17:15, 16. Dez. 2016 (CET)

Ich hatte dir mehr zugetraut.--Elektrofisch (Diskussion) 17:18, 16. Dez. 2016 (CET)
Zu Recht ;-) Wie gesagt: Kaum Zeit. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben .. --Anti Esoteric Taijitu.svg ad utrumque paratus 17:23, 16. Dez. 2016 (CET)
Also ich finde es gut, dass du an diesem Wochenende wenig Zeit hast. Oder ist das auch nur 'ne Ausrede dafür, selbst nichts schreiben zu können? --Schlesinger schreib! 17:24, 16. Dez. 2016 (CET) :-)
Nutze doch die Zeit und arbeite an Deinem Aufschlag. Das wird schon noch ;-) --Anti Esoteric Taijitu.svg ad utrumque paratus 17:38, 16. Dez. 2016 (CET)
Ich würde ja sagen, Schlesinger hat gerade einen Doppelfehler gemacht Mx10.gif . --Oltau 17:48, 16. Dez. 2016 (CET)
Kommt in den besten Familien vor. Ihr habt ja immer noch keinen Gegentext zu meinem Kommentar hingekriegt. Oltau, schreib du, wenn Anti nüscht auf die Reihe kriegt, etwas zu den doitschen Helden, die standhaft, aufrecht und immer unbesiegt im Felde - aber in Endeffekt, Gott sei Dank, immer verlieren. Gruß in diese erlesene Runde, --Schlesinger schreib! 17:54, 16. Dez. 2016 (CET) :-)
Nö, derartige Polemik ist mir zu dumm. --Oltau 18:02, 16. Dez. 2016 (CET)
Das war schwach, fällt dir keine bessere Ausrede für das Nichtschreiben ein ? Tja, dann gilt eben Advantage Schlesinger. --Schlesinger schreib! 18:08, 16. Dez. 2016 (CET) pfeif 
Ach, wenn jemand den Ball voll ins Aus haut, ist das advantage? Man lernt doch nie aus. --Jossi (Diskussion) 19:38, 16. Dez. 2016 (CET)
Ich versteh das Problem des TO nicht. Hätten die Deutschen den 2. WK nicht verloren, lebten wir heute vielleicht immer noch in einem Nazireich. Keine schöne Vorstellung. Außerdem hieß es eins drüber noch, man will nicht über jedes Stöckchen springen und tut es jetzt irgendwie aber doch... --Gretarsson (Diskussion) 18:27, 16. Dez. 2016 (CET)
Weißt du Gretasson (diesmal ohne zusätzliches A, denn du bist etwas geschrumpft), die wollen alle nur spielen, und Stöckchen im Sinne von Tsor sind nun mal unwiderstehlich für alle ehrlichen Labertaschen. Wir sind aber mittlerweile aus der Stöckchenphase raus und schon beim Tennis. Morgen geht es vielleicht mit Golf weiter. Sie genießen nun mal diese Show und wollen nur dabei sein, denn sie wissen, dass sie nicht ernsthaft mitspielen können. Achso, warum bist du hier aufgetaucht? Stöckchen oder Tennis? --Schlesinger schreib! 18:37, 16. Dez. 2016 (CET) :-)
Fußball (geht erst in ca. 1 h 30 min los). Und das nächste mal schaffst du es sicher, meinen Nick komplett richtig zu schreiben... --Gretarsson (Diskussion) 18:53, 16. Dez. 2016 (CET)

Ach Schlesinger; das Publikum spornt Dir doch an - wobei Du scheinbar selbst nicht weißt, ob Du lieber den bösen Clown oder den dummen August spielen willst:-) --V ¿ 18:46, 16. Dez. 2016 (CET)

@Schlesinger: Auch schon aufgefallen? Die Inschtitution SG ist doch längst tot, sie ist bloß zu dumm um umzufallen und sich beerdigen lassen. Immerhin liefert sie einen nicht zu unterschätzenden Bespaßungswert... Helau! --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 19:00, 16. Dez. 2016 (CET)
Da ist ja Verum, der fehlte noch in der Sammlung. Wolltest du nicht täglich zehn Kniebeugen machen, damit du fitter wirst? Denn bis jetzt kommst du für diese Zirkusvorstellung noch etwas zu schnell aus der Puste. So, Leute gleich beginnt mein Konzert. Beethoven und Bruckner, ich muss meinen Platz aufsuchen. Tschüssikowski! --Schlesinger schreib! 19:06, 16. Dez. 2016 (CET)
@Schlesinger: Tschai, not Tschüssi. Tschaikowski! --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 19:08, 16. Dez. 2016 (CET)

Da [[7]] war der Empörungslevel noch hoch. Eine derartige Empörung birgt immer gewisse gesundheitliche Risiken. Sowohl in diesem Sinne, als auch für den eigenen Seelenfrieden sind der Kurier-Artikel und insbesondere dessen Schlussfolgerungen besser, da hat Schlesinger mein volles Verständnis. --Niedergrund (Diskussion) 19:34, 16. Dez. 2016 (CET)

Tja, während sich Schlesinger also Beethoven und Bruckner reinzieht, werde ich mir wohl Tschaikowsky zu Gemüte führen, den ich früher selbst mal gespielt habe. Machen wir heute Abend auf Kultur, statt Streitkultur. --Oltau 20:00, 16. Dez. 2016 (CET)
Nicht mal zum Dummen August taugst Du Schlesinger. Dir fehlt jedes Gespür dafür ein paar Sympathien der Zuschauer zu erhalten. Dann bleib halt in Deiner Rolle als Böser Clown. Und ich verlass eher enttäuscht Deine miese Vorstellung. --V ¿ 20:11, 16. Dez. 2016 (CET)
Die Siebte von Bruckner! Ich find ja besonders den langsamen Satz schön, mit dem Te-Deum-Thema und diesem fantastischen Schlussteil, der immer als Trauermusik für Richard Wagner gedeutet wird. Tolles Stück, ich liebe es sehr. Hitler soll es übrigens immer so gern gehört haben und überhaupt für Bruckner (auch als Ko-Österreicher vom Land) eine Schwäche gehabt haben, der durfte auch in die Walhalla (um mal dem politischen Thema Genüge zu tun). Allerdings ist es nicht das, was mir bei Bruckner durch den Kopf geht. Muss gleich mal Bruckners Neunte auflegen, die gefällt mir noch besser.--Mautpreller (Diskussion) 20:45, 16. Dez. 2016 (CET)
Ha, Mautpreller ist ein Bruckner-Fan. Wusste ich gar nicht. Was für eine Einspielung von der Neunten hast Du? Ich tue mir jetzt mal die sechste an, von Mahler. :-) -- Andreas Werle (Diskussion) 21:20, 16. Dez. 2016 (CET)
Ich hab die von Günther Wand. Mahler, wunderbar. Was hältst Du von Mahlers Achter? Ich hab da mal im Monsterchor mitgesungen. Seit Adornos Zeiten darf man ja Mahlers Achte nicht mehr mögen, aber ich muss sagen, dass mir das "Veni creator spiritus" heute noch im Ohr dröhnt. Geschmackvoll ist sie bestimmt nicht, aber trotzdem hör ich sie mir gern an, wie Beethovens Neunte.--Mautpreller (Diskussion) 21:37, 16. Dez. 2016 (CET)
"Auf Anordnung Hitlers erklang das Adagio aus der siebenten Sinfonie am 1. Mai 1945 im Reichsrundfunk, nachdem Admiral Karl Dönitz die Nachricht von Hitlers Tod bekannt gegeben hatte", weiß die Wikipedia. Tja. Non confundar in aeternum? Hat er sich so gedacht ... --Mautpreller (Diskussion) 21:51, 16. Dez. 2016 (CET)
Die Achte, mein Gott, da hab ich eine Einspielung von Michael Gielen rumliegen. Ich glaub, ich hab die noch gar nicht angehört. Mach Dir wegen Adorno keine Sorgen, kannst ihm beim nächsten mal sagen, ich hätt dir den Mahler erlaubt. -- Andreas Werle (Diskussion) 22:08, 16. Dez. 2016 (CET)

Nur zur Info: Ich habe die Welt zweimal angemailt, das sie bitte den Namen des Afd-Midglieds MAGISTER auch in Versalien drucken sollten. Das unbeteiligte Mitglied (User:Magister) aus Israel könnte mit dümmlichen!! Emails belästigt werden. Reaktion der Redaktion: Wir haben den richtigen Link auf MAGISTER gesetzt, aber im Text für die Lesbarkeit auf Versalien verzichtet. Lesbarkeit gegen Wahrheit?... Kieler-Socke (Diskussion) 00:02, 17. Dez. 2016 (CET)

Lügenpresse eben :-)  --2003:86:2F01:9900:E41A:AE78:A591:D480 00:14, 17. Dez. 2016 (CET)
MAGISTER signiert allerdings selbst als Magister [8] ohne Versalien. --87.153.115.253 06:36, 17. Dez. 2016 (CET)
Die Erklärung steht hier und auf seiner Benutzerseite. --Oltau 07:21, 17. Dez. 2016 (CET)
mensch, "Versalien" mal verlinkt Versal. Wer weiß denn schon was das ist!. MfG --Arieswings (Diskussion) 14:35, 17. Dez. 2016 (CET)

Mögliche Ausweitung von Abmahnungen

Da ich in dem Thema nicht versiert bin, werde ich keinen Kurierartikel verfassen, aber es könnte von größerer Bedeutung in Zukunft sein, auch wenn die Wikipedia wohl selbst bislang als nichtkommerzielle Seite nicht direkt betroffen ist: "Mit Beschluss vom 18. November (Az. 310 O 402/16) entschied das Landgericht (LG) Hamburg gegen einen Website-Betreiber, der einen Link zu einer fremden Seite mit einer Urheberrechtsverletzung gesetzt hatte.". Jemand haftet also sogar potentiell, wenn er nur eine Verlinkung zu einer Seite setzt wo irgendwie ein Bild nicht richtig lizenziert wurde. Das könnte die Gefahr fragwürdiger Abmahnungen selbst für sorgfältige Homepagebetreiber deutlich erhöhen. Und es soll wiedermal um ein Bild gegangen sein, dass in Wikimedia Commons hochgeladen wurde. Hier müsste dann auch von Seiten der Wikipedia Verantwortung übernommen werden um naive Nutzer besser zu schützen, der beschreibende Lizenzhinweis wird im Media-Viewer nicht direkt beim Klicken auf das Bild angezeigt (erst bei "Weitere Einzelheiten"). Wäre natürlich auch ein Thema für Commons (ich nehme an es wurde dort bereits diskutiert), wie man mit solche Geschäften umgehen will. --Casra (Diskussion) 10:26, 9. Dez. 2016 (CET)

Was hältst du davon, Casra, wenn du, bevor du hier Panik verbreitest, das Urteil liest? Und zwar genau? Oder jemanden, der davon Ahnung hat, vorher fragst? Das Ganze war eine Einstweilige Verfügung, welche in Folge dann auf kurzem Wege vom Beklagten (um Geld zu sparen) beendet wurde. Aus meiner Sicht kein Grund um Panik zu erzeugen, auch wenn sich die Gründe im ersten Moment ziemlich kritisch ansehen. Aber ob diese Entscheidung Bestand hat, das möchte ich bezweifeln. Dir sollte auch der Gerichtsort zu denken geben.--Hubertl (Diskussion) 10:42, 9. Dez. 2016 (CET)
Was den zweiten Teil deines Beitrags betrifft, Casra, ist dir natürlich recht zu geben, denn - wie es in einem österreichischen Fernsehbeitrag im November zu hören war, und darauf beziehe ich mich erinnerlich - ist die dort genannte "Abmahnmafia" von Wikipedia aktiv unterwegs um scheinbar ihr Recht auf Kosten all derjenigen einzufordern, für die Wikipedia noch keine mögliche Geldeintreibungsquelle geworden ist. Hier wird immer noch rücksichtslos die Rechtskeule ausgepackt, man kann durchaus von Anfütterung sprechen. Die Namen sind bekannt. Wir werden wahrscheinlich dem solange nicht Herr, bis es auch in Wikpedia eine Meldestelle von Abmahngeschädigten durch Wikipedianer und Schädigern durch Abmahnungen gibt (es ist nur eine kleine Gruppe von weniger als 10 aktiven Leuten, welche aber durchaus in der Lage ist, einen riesen Schaden auszulösen, in Geldwert kann das schon in die zigtausende Euro gehen, die aber die anderen dann zu tragen haben) und man das Treiben dieser Leute in Folge öffentlich macht. Noch dazu, da dieselben Leute ständig Förderungen von WMDE und WMAT bekommen! Der erste Punkt wird es wohl sein, dass diese Leute von allen Förderungen ausgeschlossen werden. Zumindest ist das meine ganz bescheidene Meinung. Mögen sie doch nach Flickr oder sonstwohin abwandern. --Hubertl (Diskussion) 10:55, 9. Dez. 2016 (CET)
Da es von WMAT zum Abmahnanwalt, nach allem, was man so hört, nur ein sehr kurzer Weg ist, scheint mir die Aufforderung, dass von Seiten der Wikipedia Verantwortung für den Schutz von Nachnutzern übernommen werden möge, reichlich an der Realität vorbei. NNW 11:11, 9. Dez. 2016 (CET)
@NNW: Da hast Du offenbar entweder keinen profunden Quellen gelauscht oder nicht richtig hingehört. Jene in Medien publizierten Fälle waren gerade durch einzelne besonders Dreiste initiiert, die die Bilder nicht nur als getarnte Landing-Page für kommerzielle Angebote einsetzten und teilweise so verliebt in das Gefühl "Ärger zu haben" waren, dass sie sogar übersahen, dass es sich um Bilder unter der 4.0.-Lizen handelten. Somit hätten sie ohnedies Zeit gehabt, den Verstoß zu heilen. Sie waren aber wie gesagt darauf versessen, den Ärger zu nutzen, um sich in das mediale Rampenlicht zu stellen ...
Bei der WMAT existiert auch kein Berufsverbot für Anwälte udgl., Community-Mitglieder dürfen diesen somit auch bemühen, wenn sie bei ihren Bildern einen Lizenzverstoß erkennen. Wichtig für WMAT ist aber, dass die Aufklärung im Sinne des Freien Wissens immer über dem kommerziellen Interesse steht.
Die Thematik Wikipedianisches Abmahnwesen muss in Wirklichkeit durch die Community in der Wikipedia bzw. durch die Mitglieder von WMAT basisdemokratisch geklärt werden. Mittels Umstieg auf die 4.0-Lizenz wäre die Problematik schnell vom Tisch, ich weiß aber eben, dass es sehr viele Wikipedianer und Fotografen gibt, die bei der 3.0-Lizenz bleiben wollen. Damit würde die Lösung des Problems nicht unmöglich aber deutlich aufwändiger und schwieriger.
lG --Agruwie  Disk   18:14, 9. Dez. 2016 (CET)
Zumindest von einer Quelle kann ich guten Gewissens behaupten, dass sie profund ist. Ich bin mir übrigens dessen bewusst, dass jeder Fotograf hier die rechtliche Möglichkeit des Abmahnens hat und dass wir das auch nicht ausgeschlossen bekommen (wäre auch gar nicht mein Anliegen, es gibt genügend potenzielle Nachnutzer, denen ich persönlich auch nicht die Kulanz entgegenbrächte, über Verstöße gnädig hinwegzusehen). Ich bin mir weiterhin dessen bewusst, dass auch Wikipedianer, die Anwälte sind, ihrem Beruf nachgehen können und sollen. Aber meiner Meinung nach hat es schon ein ziemliches Geschmäckle, wenn sich ein Vorstandsmitglied eines Wikimedia-Chapters als Abmahnanwalt betätigt. Da vermischen sich zwei Aspekte sehr unschön. Was rechtens ist, muss nicht gelungen sein. NNW 18:30, 9. Dez. 2016 (CET)
Welche Quelle? Solange man diffus bleibt, entsteht schon allein aus der Diffusität heraus ein Geschmäckle. Entweder es existiert ein Berufsverbot oder eben nicht. Und das Geschmäckle läßt sich schlußendlich nur durch eine 4.0.-Lizenz oder eine adäquate, vorgeschriebene Vorgensweise bei Lizenzverstößen für Commons-Fotos wegbekommen, --Agruwie  Disk   18:52, 9. Dez. 2016 (CET)
Nice try, aber den Namen nenne ich nicht. Das kannst du mir nun glauben oder nicht, deine Entscheidung. Das Problem ließe sich sicherlich mit CC 4.0 wegbekommen, aber selbst ohne CC 4.0 ist niemand gezwungen abzumahnen. Es gibt keine Automatik, irgendwie tätig zu werden. Eigentlich ganz einfach. NNW 18:57, 9. Dez. 2016 (CET)
Was heißt "nice try"? Unkonkreten Vorwürfen kann man ja wohl nur beikommen, wenn man sich den tatsächlichen Vorfall ansieht. Das eröffnet einem die Chance, tatsächliche Missstände zu bekämpfen bzw. gegen unberechtigte Gerüchte vorzugehen. Bei nebulösen Aussagen zu bleiben fällt dann wohl eher unter "bad try"... --Agruwie  Disk   19:29, 9. Dez. 2016 (CET)
Der Vorwurf war meiner Meinung nach ziemlich konkret: ein führendes Mitglied von WMAT betätigt sich offensichtlich als Abmahnanwalt. Was du möchtest, ist ein Nachweis. Meine als auf jeden Fall glaubwürdig einzustufende Quelle werde ich dir nicht nennen, aber du kannst dir gerne das letzte halbe Dutzend Bearbeitungen von Quermania anschauen, die genau diesen Vorwurf belegen. Ich kenne Quermania nicht, halte das Beschriebene aber für glaubwürdig. Wir können die Person auch gerne direkt befragen (ist eh besser, mit Leuten als über sie zu reden). NNW 11:50, 10. Dez. 2016 (CET)
@NordNordWest: auch wenn dein eingangsstatement richtig ist, ist dein beispiel schlecht. er hat nicht einen einzigen cent bezahlen müssen und das thema war nach einem konstruktiven telefonat aus der welt. es gibt solche und solche...auf beiden seiten. lg, --kulacFragen? 21:26, 11. Dez. 2016 (CET)
Es ist mir dabei völlig egal, ob er einen Cent bezahlen musste oder nicht, zumal deine Wortwahl darauf schließen lässt, dass es eben wohl auch andere Beispiele gibt. Ich finde die Personalunion von WMAT-Vorstand und Abmahnanwalt sehr ungelungen, um mehr geht es nicht. NNW 10:50, 12. Dez. 2016 (CET)
NNW: Bitte schau dir die Förderbedingungen von WMAT an, Unterstützung bei Verdacht auf fehlerhafte Nachnutzung: Ich denke, dass es eine gute Möglichkeit ist, Autoren und Fotografen bei fehlerhafter Nachnutzung zu unterstützen, wenn der vorrangige Hauptpunkt darin besteht, eine Nachbesserung zu erreichen. Das wird auch in 90% aller Fälle funktionieren. Vielleicht hast du noch Verbesserungsvorschläge! Ich jedenfalls habe es noch nicht erlebt, dass nach einem Mail sich jemand nicht bedankt und es nicht geändert hat. Und ich glaube auch, dass es gute, notwendige Werbung für uns ist wenn wir uns so kooperativ verhalten. Ich betone allerdings, dass ein Abmahnen ohne vorhergehende Information an den Nachnutzer auf deutliche Widerstand stoßen sollte innerhalb der Community, erst recht wenn man den Eindruck hat, dass diese Abmahner es darauf abgesehen haben und es mit Anfütterungstaktik versuchen. Und dass es bei geförderten Projekten keinesfalls eine Abmahnung geben soll ohne vorhergehende Information und Angebot der Nachbesserung. Wer aber Mails ignoriert und meint, dass man URV locker aussitzen kann, dem ist nicht zu helfen. --Hubertl (Diskussion) 20:03, 9. Dez. 2016 (CET)
Hast Du oder jemand anders einen Einblick, wie diese Unterstützung von WMAT in der Praxis aussieht? Geht der Verein ebenso häufig Verstößen bei der Weiternutzung von Artikeln nach (da gäbe es unter Wikipedia Diskussion:Weiternutzung/Mängel ja genug zu tun) oder ist es in der Praxis doch wieder nur eine Dienstleistung für Fotografen (die bezüglich WP:MEIN irgendwie Sonderrechte zu genießen scheinen)? --Magiers (Diskussion) 11:28, 10. Dez. 2016 (CET)
Ich finde es völlig in Ordnung, wenn der Verein anbietet, Autoren und Fotografen bei fehlerhafter Nachnutzung zu unterstützen, aber muss ein dann tätig werdender Anwalt tatsächlich Teil des Vorstands sein? Ich denke nicht, denn ich ahne, dass diese Tätigkeit dann nicht mehr in der Freizeit stattfindet.
Ein Punkt, der in der Tat verbessert werden könnte, aber hier nicht wirklich hingehört: Wikimedia Österreich unterstützt grundsätzlich Aktivitäten von Freiwilligen mit Wohnsitz in Österreich, die auf das Erstellen, Sammeln und Verbreiten von freien Inhalten zielen. Es wäre zu begrüßen, wenn das dahingehend präzisiert würde, dass diese freien Inhalte, soweit möglich, auch hier in der Wikipedia nutzbar zu sein haben. Erst kürzlich wurden eine Reihe Fotos, u.a. mit dem Baustein Supported by Wikimedia Österreich, auf Commons wegen fehlender Panoramafreiheit gelöscht, und sie konnten wegen der verwendeten GFDL-1.2-only-Lizenz nicht hierhin gerettet werden, siehe MB von 2008. Das ist dann Förderung für die Tonne. Soweit ich weiß (ich kann mich irren), ist sowas bei WMDE nicht mehr möglich. NNW 11:50, 10. Dez. 2016 (CET)
NNW, Magiers: Ich kann eure Befürchtungen bis zu einem bestimmten Grad bestätigen und auch nachvollziehen. Die notwendige scharfe Trennung zwischen einem Mitglied des Vorstands einerseits und seiner anwaltlichen Tätigkeit (bzw. andere Interessenskonflikte) andererseits ist leider etwas, was wir auch schon in der Vergangenheit klären mussten. Weil jedoch die österreichische Community recht übersichtlich ist und wir auch in weiterer Folge von der Einrichtung einer Geschäftsstelle profitierten, war das relativ überschaubar. Es stimmt aber auch, dass es - um es salopp zu sagen - zu einem Abmahntourismus gekommen ist, es ist auffallend, dass deutsche Wikipedianer, welche sich vorrangig um Fotoangelegenheiten bemühen, Mitglieder in Ö geworden sind. Vielleicht auch, weil es Fördergelder gibt, die (für diese Gruppe vielleicht) nicht mehr oder nur sehr spärlich fließt. Es ist ein Unding der absurdesten Art, dem allerdings in der letzten Woche zumindest ein Ende in Aussicht gestellt wurde. Man kann das mit Krieg machen, man kann das auch mit Argumenten regeln.
Es wird allerdings auch nichts an der Abmahnerei ändern, wenn wir nicht klarere und deutlichere Zeichen setzen, sodass sich die österreichische Community nicht durch ein paar sattsam bekannte Fotografen in Geiselhaft nehmen lässt. Und dass es leider auch so ist, dass Wikimediafotografen aktiv geworben wurden, dass ja um einen Rechtsbeistand für Abmahnungen angefragt werden kann. Und dass es einen Grazer Fotografen gibt - der ebenso Rechtshilfe für Abmahnung in Anspruch genommen hat - , der gerade einmal nach 400 Bildern erkannt hat, Wikimedia Commons eignet sich hervorragend für ein Nebeneinkommen. Nur deswegen, weil man die Bedingungen etwas locker interpretiert.
Ich halte das wie beim Gastrecht: Wer das Gastrecht missbraucht, weil er nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist, der wird mich (wenn notwendig) kennenlernen. Einige wissen es sehr gut, wie so eine Auseinandersetzung mit mir in Folge ausgeht. Nein, ich habe absolut keine Skrupel, die Dinge und die Personen beim Namen zu nennen. Auch wenn einige meinen - so der Fotograf und Großabmahner Steschke - der ein Klient des Vorsitzenden von WMAT ist (und nicht nur, er beschäftigt auch einen anderen deutschen Wikipedianer Anwalt, der als aus meiner Sicht ebenso als Wikimedia-Abmahnanwalt bezeichnet werden muss, denn damit - und soweit ich erkannt habe, nur damit - ist dieser im Internet überhaupt wahrnehmbar). Man muss nur googeln, dann findet man alles was man eigentlich eh nicht wissen will. Die Abmahnung aus Österreich, nämlich die von/für Steschke, war der Grund für einen fast 5-minütigen Beitrag im ORF-Vorabendprogramm (geschätzte 300.000 Zuseher) und hat - eben wegen der personellen Verflechtung - die Diskussion in Österreich überhaupt ausgelöst. Der Schaden der damit enstand, nämlich, dass Wikipedia als Abmahnmafia (sic!) dargestellt wurde, ich kaum vorstellbar. Die Reaktion von Steschke darauf war, dass er - im übertragenen Sinn - meinte, dass ich krank im Hirn wäre. --Hubertl (Diskussion) 10:55, 19. Dez. 2016 (CET)
Damit ichs nicht vergesse: Falls jemand aus diesem Personenkreis meint, dass das, was hier gerade an Schaden angerichtet wurde, von den Schädigern einfach ausgesessen werden kann, dass sich die Schwaden so einfach verziehen werden und dann haben sich alle wieder lieb wie vorher, der befindet sich gewaltig im Irrtum. Genau das kann ich an dieser Stelle garantieren. Denn wenn Fotografen - wie eben Steschke - ungeniert, wenn auch indirekt, Förderungen von Wikimedia Österreich in Anspruch nehmen, und in Folge meinen, man kann sich dann die Dinge so herrichten, dass nur sie selbst vorrangig davon profitieren, alle anderen aber den Schaden auszusitzen haben, der wird eines Besseren belehrt werden. Dann wird es eben keine Förderungen mehr für diesen Personenkreis geben. Wie es teilweise bereits bei WMDE praktiziert wird.
Und die Community wird sich nicht davon beeindrucken lassen, dass voraussichtlich der Hinweis kommen wird, dass es eben manche Sachen nicht mehr geben wird, weil eben diese Fotografen aus diesen Gründen und unter diesen Voraussetzungen eben nicht mehr für Wikimedia Commons fotografieren werden. Wir werden es alle überleben! Dann eben Tschüss! --Hubertl (Diskussion) 11:19, 19. Dez. 2016 (CET)
@Hubertl: Der Artikel beschreibt die Angelegenheit eher schärfer als ich und die klagende Sozietät sieht das Urteil als banhbrechend an, wobei ich natürlich Irrtümer und Übertreibungen der Beteiligten und Berichtenden nicht ausschließen kann. Deswegen auch nur ein gestarteter Diskussionsthread und kein Artikel (ich denke in jedem Fall ist es aber bedeutend diese Entscheidung zu kennen, den Vorwurf der Panikmache finde ich unpassend). Ich würde mich freuen, wenn es keinen Bestand hat, aber es sieht mir bislang nicht sehr nach Übertreibungen aus. Auch wenn der Standort Hamburg etwas "berüchtigt" bei diesen Entscheidungen ist, ist er relevant für die Beklagten. Zu Bedenken ist auch das im Artikel erwähnte Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). --Casra (Diskussion) 11:42, 9. Dez. 2016 (CET)

Im verlinkten Artikel lese ich: Dies gilt zumindest dann, wenn der Verlinkende im weiteren Sinne "mit Gewinnerzielungsabsicht" handelt. Hat den die Wikipedia eine Gewinnerzielungsabsicht? Wenn nein, dann tangiert uns das doch gar nicht. --tsor (Diskussion) 13:51, 9. Dez. 2016 (CET)

lb tsor, um das mögliche Problem darzustellen, hier ein Zitat von Leonhard Dobusch, Uni Innsbruck (MedienJurist), Autor bei Netzpolitik:
Eine Urheberrechtsverletzung durch Verlinkung auf rechtswidrige Inhalte liegt dem EuGH zu Folge dann jedenfalls nicht vor, wenn der Nutzer „die Rechtswidrigkeit der Veröffentlichung der Werke auf der anderen Website nicht kannte oder vernünftigerweise nicht kennen konnte“. Im Umkehrschluss bedeutet das aber, dass sehr wohl auch private oder andere nicht-kommerzielle Nutzer durch Verlinkung eine Urheberrechtsverletzung begehen können, wenn sie die Rechtswidrigkeit der Veröffentlichung der Werke kannten oder vernünftigerweise kennen mussten.
Wikipedianer werden ab dem ersten Edit darauf gedrillt, sich mit dem Thema Urheberrechtsverletzung sehr unmittelbar auseinanderzusetzen. Das unterscheidet sie von den allermeisten sonstigen Usern des Netzes. Deshalb wird sich die Frage stellen, ob wir zB in Artikeln nur dann einen externen Link setzen können, wenn sichergestellt ist, dass die verlinkte Seite nichts beinhaltet, was eine URV sein könnte. Und das in ständigem Update. Es kann durchaus sein, dass ein Gericht einmal feststellt, dass der gemeine Wikipedianer nicht zu der Sorte Personen gehört, dem eine Prüfung nicht zumutbar ist. Und dann? Das gilt im Übrigen für die Gattung Netzaktivisten generell. In diesem Sinne ist dieses heutige Urteil (ich bleibe dabei, es ist nicht belastbar) aber doch ein Hinweis darauf , was uns blühen könnte. Und zwar durchgängig mit allen externen Links. Wer ein kluger Abmahnanwalt ist, wird den klagen, der verlinkt und dann in Folge den klagen, der die URV begangen hat.
Im Grunde genommen sind mir Urheberrechtsverletzungen und das einmahnen ziemlich wurscht, allerdings dann nicht, wenn wir durch genau diese Sache Schaden erleiden, wenn wir zB alle als Abmahner öffentlich gebranntmarkt werden - obwohl das vielleicht ein paar wenige Leute sind und einfach unsere Geduld in unserem System ausnützen. --Hubertl (Diskussion) 19:51, 9. Dez. 2016 (CET)

Hallo! Ich sehe schon ein Problem für uns, und unsere Nutzer wie Wikidata. Wenn ich es richtig verstehe, sind wir als Autoren, welche Links setzen davon nicht betroffen. Aber eine Seite wie SPON, die auf einen Wikipediaartikel samt lizenzwidrigen Bildern verlinkt, kann dafür in Zukunft abgemahnt werden. Und ich will zwar nicht nörgeln, aber es gab auch in der Wikipedia schon mehrfach Diskussionen darüber, ob wir Commonsdateien korrekt einbinden und beschriften. Das Urteil hat mehr als einen Haken, der das Web, wie wir es heute kennen verändern würde. Und ich sehe damit eigentlich nur die logische Folge auf den unzähligen Mißbrauch, der im Web mit fremden Eigentum betrieben wird. Es gibt ja auch keinen Tatbestand des Mundraubs, nur weil man mal sein Frühstück vergessen hat. So naiv sind aber manche Begründungen für die Nutzung fremder Daten. Lustig wird es, wenn selbst die ARD lizenzwidrige Dateien verwendet, und auf wie oft diese Seiten verlinkt werden. Und das betrifft bei uns nicht nur Bilder, sondern vor allem Weblinks als Belege.Oliver S.Y. (Diskussion) 16:35, 9. Dez. 2016 (CET)

Wer immer es schafft, Google ein Schreiben herauszulocken, in dem Google als ein gewinnbeabsichtigendes Unternehmen zusagt, dass sie jeden Link, den sie auf ihren Suchergebnisseiten darstellen einer "zumutbaren Nachforschung zur Frage der Rechtmäßigkeit der Zugänglichmachung" geprüft haben, der wird berühmt. Falls dieses Schreiben nicht kommt (stellt sich die Frage, ob das überhaupt erzwingbar ist), sollte man eigentlich gemeinsam, genährt aus einem Fonds betroffener Unternehmen (und das sind zB alle, aber auch wirklich alle News-Seiten), klagen. Und das dann rauf bis zum EuGH, so selbstreferenzierende Urteile mit unterschiedlichem Ausgang sind echt historisch - und das innerhalb kürzester Zeiträume. Wird das Urteil bestätigt, dann sollte man das Internet außerhalb der üblichen Dienstzeiten zusperren. --Hubertl (Diskussion) 16:43, 9. Dez. 2016 (CET)
Soweit würde ich gar nicht gehen. Es ist doch für uns ziemlich einfach. Keine Bilder mehr, und wir gehen wieder dazu über, recherchierte Printquellen im Original zu lesen. Auch ist es relativ einfach, in Wikiartikeln die Verlinkungen herauszunehmen. Das ist nur für die Bequemlichkeit von Nutzern. Für die Überprüfbarkeit genügt bei Weblinks genauso wie bei Printmedien die Angabe woher etwas stammt. Auch sehe ich es eigentlich als leicht an, in die Commonsdateien entsprechend Lizenzangaben zu integrieren. Wenn die dann jemand so manipuliert, daß die Bilder ohne diese verbreitet werden, egal. Wir wollen immer noch freies Wissen verbreiten, und nicht Zeitungsredaktionen die Lizenzgebühren für Fotojournalisten sparen. Und wenn der Kirchenvorstand von uns ein Bild von einem Altar übernimmt, steht halt der Fotograf am Rande samt Webadresse, daß schränkt den Nutzwert nur gering ein. Anders ja, aber nicht unbedingt schlechter.Oliver S.Y. (Diskussion) 16:58, 9. Dez. 2016 (CET)

Hier das maßgebliche Urteil des EuGH im Original, auf welches sich das LG Hamburg in seinem Beschluss vom 18. November 2016, Az. 310 O 402/16, stützt: EuGH, Urteil vom 8. September 2016, Rechtssache C‑160/15. Mangels Gewinnerzielungsabsicht sind in der Wikipedia gutgläubig gesetzte Hyperlinks auf urheberrechtswidrigen Content keine eigenständige öffentliche Wiedergabe und damit grundsätzlich unproblematisch. „Ist dagegen erwiesen, dass der Betreffende wusste oder hätte wissen müssen, dass der von ihm gesetzte Hyperlink Zugang zu einem unbefugt im Internet veröffentlichten Werk verschafft – weil er beispielsweise von dem Urheberrechtsinhaber darauf hingewiesen wurde –, so ist die Bereitstellung dieses Links als eine „öffentliche Wiedergabe“ im Sinne von Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 2001/29 zu betrachten“ (a.a.O. Rdnr. 49). Meines Erachtens ist diese Rechtsprechung dogmatisch verfehlt, weil das Tatbestandsmerkmal der „öffentliche[n] Wiedergabe“ mit rechtlichen Wertungen („unbefugt“, „hätte wissen müssen“) überfrachtet wird, die dort nichts zu suchen haben. In der Folge werden diese Wertungsspielräume zu einer uneinheitlichen Rechtsprechung der Instanzgerichte führen. Die Praxisrelevanz dieser Rechtsprechung für die deutschsprachige Wikipedia dürfte wegen fehlender Gewinnerzielungsabsicht und fehlender Bösgläubigkeit der linksetzenden WP-Autoren gegen Null tendieren. Zudem: Die Foundation ist als Plattformbetreiber durch § 10 TMG privilegiert. Also cool bleiben...--87.179.24.175 17:09, 11. Dez. 2016 (CET)

Die Weiterverwendung von Commonsmedien dürfte in der EU bei einer solchen Rechtsauslegung zu Ende kommen, weil niemand ein solches Risiko eingehen wird. Ob das Bilderspenden erschwert oder vielleicht erleichtert, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls neues Futter für die Abmahnanwälte. --Goldzahn (Diskussion) 19:19, 11. Dez. 2016 (CET)

Ich halte den Abschnitt für unötige Schwarzmalerei und Panikmache. Ich wette, dass uns das in der Praxis nicht betreffen wird. WP:WEB untersagt Links zu rechtswidrigen Websites. Und die Störerhaftung - das ist ja praktisch die Kernbotschaft des Urteils - kommt erst zum Tragen, wenn die verlinkende Partei sich der Unrechtmäßigkeit der verlinkten Quelle bewusst ist.
Alle Jahre wieder: Gefasel von Wikipediaabmahmafia und dergleichen halte ich für Wichtigtuerei. Beweis und Gegenbeweis sind hier in Wikipedia quasi unmöglich, und mit halbwahrem Gequassel kann man sich schnell mal eben als moralischer Saubermann und Maßstab aufführen. Billig. --Martina Disk. 22:46, 11. Dez. 2016 (CET)

Das Gegenteil ist richtig: Die Commons-Fotografen haben die moralische Verpflichtung, sich gegen gewerbliche Urheberrechtsverletzungen zu wehren, denn durch Untätigkeit würden sie den Bilderdiebstahl mittelbar fördern. Die Rechtsabteilungen der Medienkonzerne lachen mittlerweile über die gutmütigen und kostenlos arbeitenden Commons-Fotografen. Es ist billig und folgenlos, den Bildbestand von Commons ohne Quellenangabe gewerblich zu plündern. Ich habe sechsmal hintereinander ein und denselben Medienkonzern erfolgreich verklagt, die haben bis heute ihre Praxis nicht geändert. Warum? Weil sich kaum jemand wehrt und sich die Internetaktivisten gegenseitig in den Rücken fallen und diskreditieren. Wenn dann mal ausnahmsweise einer klagt und einen Prozess gewinnt, bezahlen die das aus der Portokasse. Im Jahr 2016 rutscht kein Lichtbild ohne Quellenangabe versehentlich auf eine gewerbliche Website. Dieser Schutzbehauptung glauben nicht einmal mehr die realitätsfernsten Amtsrichter, denn sie wird in fast jedem Prozess erhoben. „Freundliche E-Mails“ an gewerbliche Rechtsverletzer führen nur dazu, dass die Rechtsverletzung nichts kostet und der Bildbestand von Commons ungeniert ohne Quellenangabe geplündert werden kann. Die Commonsbilder werden dann auf den gewerbliche Websites als eigene kostenfrei von den Unternehmen verwendet.--87.179.24.20 12:46, 12. Dez. 2016 (CET)
Noch mal man muss hier differenziere. Zwischen Lizenz ungenügend/falsch genannt, und als eigenes-Bild-gekennzeichnete ist ein gewaltiger Unterschied. Egal wie man es dreht, dass nennen des Fotografen ist normal! Das nicht nennen müssen, kostet schon seit Jahrzehnten zusätzlich. Deswegen in letzterem Fall (als eigenes-Bild-gekennzeichnete) bei einem kommerziellen Anbieter, hab ich auch keine Hemmungen gleich eine Rechnung zu schicken (und die darf durchaus gesalzen sein). Bei genanntem Fotografen aber ungenügend/falsch genannter Lizenz, ist meiner Meinung nach zuerst ein Mail angebracht (durchaus mit dem Hinweis Lizenz nennen oder zahlen). ---Bobo11 (Diskussion) 13:16, 12. Dez. 2016 (CET)
Ich finde auch, dass man auf jeden Fall eine Unterscheidung zwischen frechen "Bilderdieben" und Weiternutzern, die sich offensichtlich bemühen, die Lizenz einzuhalten, das aber nicht so richtig geschafft haben, machen sollte. Ich habe keinerlei Verständnis für Leute, welche an nichtkommerzielle Weiternutzer Abmahnungen wegen formaler Probleme verschicken, hingegen durchaus vollstes, wenn man dagegen vorgeht, wenn beispielsweise eine Zeitung ein frei lizenziertes Commons-Bild abdruckt, ohne die Quelle zu nennen. Wenn Bilder gar als eigene ausgegeben werden, schlägt das dem Fass die Krone ins Gesicht, wie man so schön sagt, und dagegen sollte man wirklich ankämpfen. Gestumblindi 20:31, 12. Dez. 2016 (CET)
„Leute, welche an nichtkommerzielle Weiternutzer Abmahnungen wegen formaler Probleme verschicken“ - Es stellt sich für mich die Frage, ob es solche Leute überhaupt gibt. Ich kenne jedenfalls solche Leute nicht. Als sich im Jahr 2011 einige Commons-Fotografen hilfesuchend an mich wandten, nannte ich zwei Bedingungen für die Übernahme urheberrechtlicher Mandate: „Erstens: Es werden keine Verbraucher abgemahnt. Zweitens: Bilderdiebe werden nur abgemahnt, wenn sie den Namen des Fotografen überhaupt nicht nennen. Eine Abmahnung wegen Schwierigkeiten bei der Lizenzierung mache ich nicht. Es muss eine glasklare Verletzung des Namensnennungsrechts vorliegen, das Foto muss ohne Nennung des Fotografen auf der Website verwendet werden.“ Die von mir vertretenen Commons-Fotografen waren damit einverstanden. Es scheint mir deshalb nicht angemessen zu sein, diese Fotografen als „Mafia“ zu diskreditieren und damit auf eine Stufe mit Mördern und Drogendealern zu stellen.--87.179.11.9 12:51, 13. Dez. 2016 (CET)
Wen interessieren denn schon bei diesem Thema Fakten und Einzelheiten. Dazu eignet es sich viel zu gut fuer eine Positionierung in der moralisch ueberlegenen Meinungsmehrheit. Selten fuehlen sich in Wikipedia so viele Benutzer zugehoerig und in Harmonie miteinander. Sozusagen das Garantthema fuer einen Moment wikipedianischen Burgfriedens. Dafuer darf man dann ruhig mal von organisierter Kriminalitaet faseln. Gerne auch mit rufmordender Nennung von Klarnamen. .Halalli. --Martina Disk. 20:41, 13. Dez. 2016 (CET)
Wir leben im postfaktischen Zeitalter. Aggressivität, Gehässigkeit und Fake News haben die amerikanische Demokratie verdorben. Das Internet hat sich zu einer Müllkippe absurder Vorstellungen entwickelt. Die deutschsprachige Wikipedia ist eine Plattform, die im zeitlichen Strom gesellschaftlicher Entwicklungen steht. Sie ist keine Insel der Seligkeit. Trotzdem hatten wir im Oktober etwa 5800 User mit mehr als fünf Edits. Die Mehrheit will den Rechtsstaat. Die Mehrheit will das Urheberrecht. Die Mehrheit will freundschaftliche Umgangsformen in der deutschsprachigen Wikipedia. Die Mehrheit liest die Diskussionsseite des Kuriers nicht.--2003:75:8F26:529F:551C:A571:8CC:2E21 10:00, 14. Dez. 2016 (CET)
Der rote Pirat Captain Hook - kurz vor dem Rufmord an der schönen Fotografin Commonsina, à la mode in einem luxuriösen CC-Pelz
Sorry, aber das ist nicht ganz richtig. Im Oktober 2016 hatten wir noch genau 5490 Benutzer mit mindestens 5 Beiträgen innerhalb des letzten Monats. Im Oktober 2007 waren es mal 8204 Benutzer mit mindestens 5 Beiträgen innerhalb des letzten Monats. Wir haben in diesem Zeitraum also etwa ein Drittel unserer Mitarbeiter verloren. Im gleichen Zeitraum hat sich der Artikelbestand von 713.000 Artikeln auf über 2.000.000 Artikel knapp verdreifacht. Davon werden die allerwenigsten Artikel mit aktueller und zitierfähiger Fachliteratur regelmäßig gewartet. Um dies leisten zu können, hätte sich der Mitarbeiterbestand auf 24.000 Benutzer ebenfalls verdreifachen müssen. Die abschreckende Selbstzerfleischungsmentalität der Internetaktivisten hat also durchaus Spuren hinterlassen. Mittlerweile hat sich auch die deutsche Piratenpartei ins politische Abseits zerfleischt, die das Urheberrecht samt Abmahnungen grundlegend ändern wollte. Die Lösung kann deshalb nur lauten: Zurück zum Respekt vor dem Urheberrecht und zurück zu dem Respekt für unsere Fotografen, die das Urheberrecht gegen gewerbliche Bilderdiebe verteidigen.--87.179.29.60 16:23, 14. Dez. 2016 (CET)
Ich kann zwar dem Posting über dem deinen auch nicht ganz folgen insbesondere über vermeintliche Mehrheiten in der WP, dass scheint sich eher um "informiertes" Raten bzw. um die unüberprüfte Übertragung von externen Umfragen in der Bevölkerung auf diw WP-Community zu handeln.
Aber auch deinem muss ich mal widersprechen, das aktuelle deutsche Urheberrecht ist mMn. keine Lösung für irgendetwas, da müssen wir nicht hin sondern eher weg davon. Der Respekt für die Fotografen wiederum hängt auch davon ab, was diese das Urheberrecht in bzw. mit Wikipedia nutzen, da gibt es völlig unterschiedliche Fälle und mit völlig unterschiedlichen Meinungenn dazu.
Das die WP ein Wartungsproblem hat ist richtig, nicht richtig ist allerdings die Vorstellung bzw. die Erwartungshaltung, dass alle Artikel (zeitnah) mit "aktueller und zitierfähiger Fachliteratur regelmäßig gewartet" werden müssten. Einen entsprechende (zeitnahe) Aktualisierung leisten nicht einmal größere wissenschaftliche Enzyklopädien. Man sollte von WP nicht erwarten, dass sie alle ungelösten enzyklopädischen Fragestellungen und Probleme der Menschheit behebt.--Kmhkmh (Diskussion) 22:25, 14. Dez. 2016 (CET)
Zwei große Kräfte wirken auf das Urheberrecht ein: die Globalisierung und der technologische Fortschritt. Deshalb muss das Urheberrecht als Ganzes ständig reformiert, angepasst und verbessert werden. Das Namensnennungsrecht des Urhebers ist aber weltweit in fast allen Rechtsordnungen anerkannt. „vermeintliche Mehrheiten in der WP“ - Wenn die Feinde des Namensnennungsrechts eine Änderung der gültigen Lizenzsysteme ernsthaft anstreben würden, könnten sie sich zunächst einmal um entsprechende Meinungsbilder bemühen. Dann wären die Mehrheitsverhältnisse rasch abgeklärt. Bei der deutschen Bundestagswahl 2013 hatten die Piraten 2,2 Prozent. Das wird bei der Bundestagswahl 2017 nicht besser werden. Der bösartige Captain Hook steht allein auf der Brücke, die meisten anderen Piraten haben gemeinsam mit den Ratten das sinkende Schiff bereits verlassen. Und Peter Pan fand ich schon immer viel sympathischer... „Wartungsproblem“ - Je mehr Wikipedianer der böse Captain Hook mit persönlichen Angriffen vergreult, desto größer wird das Wartungsproblem. Deshalb sollten wir damit anfangen, die Wikipedia:Wikiquette zu verteidigen. Wikiquette bedeutet aber auch: Keine persönlichen Angriffe auf die Commons-Fotografen, keine Diskreditierung der Opfer von Urheberrechtsverletzungen als kriminelle Mafia.--87.179.13.52 12:35, 15. Dez. 2016 (CET)

Die Unterwanderung - ein Kommentar? oder neues Feuerchen?

Lieber Wikipediauser (verbessert in WP-User!) Schlesinger,

Dein Kommentar gefällt mir nur zum Teil, denn er hat nicht immer den Tonfall eines neutralen Kommentators, der die Community überwiegend informieren und nur wenig eigenen Senf dazugeben will. Wenn du die Sätze schreibst, Schlagartig erschien der Rücktritt der drei Schiedsrichter auf einmal in einem neuen Licht. Warum sind nur drei und nicht auch die anderen sechs von zehn Schiedsrichtern zurückgetreten?, dann willst Du schon wieder einen neuen Verdacht schüren, ein neues Diskussionsthema lostreten. Das muss doch nicht sein, außer man will das SG gänzlich demontieren!?

Ich hätte mir eher eine Art Leitartikel gewünscht, der schon einen Ausblick auf eine Lösung der SG-Affäre angedeutet hätte. Aber Du stichelst lieber, statt Dich für eine sinnvolle Lösung einzusetzen oder zumindest ein paar Andeutungen in dieser Hinsicht zu machen, Mit freundlichem Gruß aus Bayern, --Didi43 (Diskussion) 19:52, 15. Dez. 2016 (CET)

Wäre das erste mal, daß Herr Schlesinger etwas neutrales geschrieben hätte, ohne zu versuchen Öl in Feuer zu gießen. Marcus Cyron Reden 15:24, 20. Dez. 2016 (CET)
Ja, der Beitrag ist nicht neutral. Aber ganz oben steht auch "wp:kurier - Nicht unbedingt neutral, nicht enzyklopädisch." --DWI (Diskussion) 20:11, 15. Dez. 2016 (CET)
(BK) Nunja, acht Stunden wollte das Feuer überhaupt nicht angehen, auch wenn Schlesinger sich nach Kräften bemüht hat. Belassen wir es also dabei. Ein Kommentar hat im übrigen nicht den Anspruch, neutral Informationen zu transportieren. Immerhin ist dieser Kommentar auch als solcher gekennzeichent. —MisterSynergy (Diskussion) 20:13, 15. Dez. 2016 (CET)
Dass das Feuer nicht so richtig in Gang kommen will, liegt wohl daran, dass das Thema von denen, die es wirklich interessiert (hat), bereits auf der Grillenwaage und auf der Disk des SG erschöpfend diskutiert wurde und aktuell wohl eher die Medienresonanz dieser „Affäre“ im Mittelpunkt der Diskussion steht... --Gretarsson (Diskussion) 20:17, 15. Dez. 2016 (CET)
(BK)Liegt an was anderem - ging noch mehr wie mir. Ich lese etwas grundsätzlich nur noch bis eins der folgenden Wörter auftaucht: Hass(posting), Fassbombe, Rechtspoulist/Rechtspopulismus, Antisemit/Antisemitismus. Schlesinger war nun auch nicht so begabt, bereits nach einem Satz Aufregung zu verursachen.--Sarkana frag den ℑ Vampirbewerte mich 20:38, 15. Dez. 2016 (CET)

Lieber Didi, der bayerische Herrgott hat gar nichts gegen einen Berliner Lederhosenmephisto. Aus Goethes Faust können wir lernen, dass auch das Zündelnd-Mephistophelische ein Teil des göttlichen Plans ist: „Du darfst auch da nur frei erscheinen; Ich habe deinesgleichen nie gehaßt. Von allen Geistern, die verneinen, ist mir der Schalk am wenigsten zur Last. Des Menschen Tätigkeit kann allzu leicht erschlaffen, er liebt sich bald die unbedingte Ruh; Drum geb ich gern ihm den Gesellen zu, Der reizt und wirkt und muß als Teufel schaffen.“--87.179.24.158 20:32, 15. Dez. 2016 (CET)

Berliner Lederhosenmephisto – YMMD :-)  --Sakra (Diskussion) 20:41, 15. Dez. 2016 (CET)
Ihr seid ja nur neidisch. Wollt ihr mehr Feuer? Könnt ihr haben. --Schlesinger schreib! 20:47, 15. Dez. 2016 (CET) teufel 
Naja mit deinem plumpen Agitprop wärste vor Jahrzehnten vielleicht irgendwo mal erfolgreich gewesen, aber hier? --Sakra (Diskussion) 20:53, 15. Dez. 2016 (CET)
(BK)Mir würden sogar weniger ausgegossene Wasserkübel, kaum daß das Zündholz glimmt, reichen. Andererseits: Warum sollte dir das Überspringen einer Hürde gelingen, gegen die selbst die Profis von den Qualitätsmedien ständig gegen laufen - und das mit Schmackes? Außerdem ist das schon ersten Satz so durchschaubar von Gestern (vor ein paar Jahren^^)...--Sarkana frag den ℑ Vampirbewerte mich 20:58, 15. Dez. 2016 (CET)
Schnickschnack. Leute, was beschwert ihr euch? Ich habe meinen Senf in den Kurier gesetzt, jetzt habt ihr die einmalige Chance, mit eurem Mostrich mir anständig Kontra zu geben. Wenn ihr zu faul dazu seid, bleibt eben mein Text auf weiter Flur allein dort stehen und wird sowas von bewundert :-) Also, ihr Premiumautoren, schreibt gefälligst was aus einer anderen Perspektive, egal welcher. Bisschen mehr Einsatz, wenn ich bitten darf. Dann gibt's auch neues Feuer von mir. --Schlesinger schreib! 21:07, 15. Dez. 2016 (CET)
Glaubst du ernsthaft, daß irgendwer über dein Stöckchen springt? Das breit angelegte Mobbing wird zweifellos erfolgreich sein, mal wieder ein User weniger, wen interessiert das schon. --Sakra (Diskussion) 22:05, 15. Dez. 2016 (CET)

@Schlesinger: Worauf stützt sich deine Veröffentlichung, MAGISTER "soll sich damals gegenüber seinen Schiedsrichterkollegen damit gebrüstet haben, ein Funktionär der AfD zu sein"? Wenn das stimmt, macht das einiges der Vorgänge der letzten Monate nachvollziehbarer. Aber mir ist diese Darstellung neu (vielleicht hab ich ja was überlesen...) Denn MAGISTERs Version, wie es zum Outing kam, konnte ich hier lesen, und ich hab bisher nicht gesehen, das dieser Darstellung (nämlich dass dem Outing vorausging, dass MAGISTER im Kreis des SGs gefragt wurde, wie dämlich die Wähler der AfD denn seien) jemand widersprochen hatte. Falls ich Aktivist einer umstrittenen Gruppierung bin, und falls dann jemand - mit dem ich zwar privat viel zu tun habe, der aber nichts von meinen Aktivitäten weiß - beginnen würde, in Gegenwart anderer mir gegenüber die Sympathisanten dieser Gruppierung als dämlich zu bezeichnen: dann könnte ich mir recht gut vorstellen, dass ich meine Zugehörigkeit zur Gruppierung offenlege, und sei es nur um sich selber und anderen weitere Peinlichkeiten zu ersparen. Du meinst aber, es wäre nicht so gewesen; daher die Frage an dich: was ist die Quelle für deine Behauptung, er habe sich damit "gebrüstet"? --Niki.L (Diskussion) 21:08, 15. Dez. 2016 (CET)

Das werden dir die Kollegen hier bestimmt gleich von der SG-Diskseite verlinken. Ich muss jetzt los. Im ansagten Club ist Party. Bis morgen, man revertiert sich! --Schlesinger schreib! 21:11, 15. Dez. 2016 (CET)
Du brüstest dich also damit, deine Darstellung nicht belegen zu können? Wenn das in deinen Kreisen angesagt ist, wünsch ich dir noch einen launigen Abend. --Niki.L (Diskussion) 21:17, 15. Dez. 2016 (CET)
Hallo Mephisto! Deine Devise ist doch: Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, Ist wert, daß es zugrunde geht; Drum besser wär's, daß nichts entstünde (Faust I, Vers 1338 ff. / Mephistopheles). Oder bist Du doch eher ein Schachterlteufel mit Streichhölzern? --Didi43 (Diskussion) 21:37, 15. Dez. 2016 (CET)

Wir haben doch in WP weiß Gott keinen Mangel an Diskussionsseiten und -plattformen (und Usern, die sich darauf tummeln). Eine Aussage wie „Ich habe meinen Senf in den Kurier gesetzt, jetzt habt ihr die einmalige Chance, mit eurem Mostrich mir anständig Kontra zu geben [...] Dann gibt's auch neues Feuer von mir“ kann ich nur verstehen als den Versuch, aus dem Kurier eine weitere Diskussionsplattform zu machen. Das halte ich weder für sinnvoll noch für wünschenswert. --Jossi (Diskussion) 21:48, 15. Dez. 2016 (CET)

Bitte nicht so sachlich sehen. – Bwag 22:03, 15. Dez. 2016 (CET)
Der war gut. Vermutlich ist das mein Fehler! ;-) --Jossi (Diskussion) 23:27, 15. Dez. 2016 (CET)

Noch ein Wort zu dem Schreiberling des Antifaartikels auf der Kurierseite. Er wirft dort die Frage auf:

„Warum sind nur drei und nicht auch die anderen sechs von zehn Schiedsrichtern zurückgetreten? Sind die auch auf AfD-Linie?“

Nein, die sind nicht auf „AfD-Linie“, sondern sehen die Wikipedia in erster Linie nicht als politisch/ideologisches Medium/Redaktionsstube, wo man natürlich mit dem politischen Gegner nicht zusammenarbeit, sondern als Enzyklopädie-Redaktionsstube, wo an sich die politische Ausrichtung des Mitarbeiters eher nebensächlich ist, solange er die Enzyklopädie-Redaktionsstube nicht missbraucht. Das dürfte ja hier der Fall gewesen sein, denn immerhin war der Betreffende seit 2011 (mit Unterbrechungen) Schiedsgerichtler (ohne Beanstandungen). Erst als seine politische Ausrichtung (im Rahmen des Verfassungsbogen) im Gremium bekannt wurde, traten unmittelbar danach 3 Kollegen zurück, weil sie mit ihm nicht mehr zusammenarbeiten wollten. Offensichtlich geht es denen nicht um das Schreiben einer Enzyklopädie, sondern eher um das Schreiben einer politisch/ideologisch Schrift und stellen daher die politisch/ideologische Ausrichtung über alles. – Bwag 22:47, 15. Dez. 2016 (CET)

@Bwag: Ich bitte darum, weder über meine noch die Motivation der anderen verbliebenen Schiedsgerichtsmitglieder Behauptungen aufzustellen. --Sebastian Wallroth (Diskussion) 23:38, 15. Dez. 2016 (CET)
Also doch „auf AfD-Linie“, die der Schreiberling indirekt unterstellt? – Bwag 07:47, 16. Dez. 2016 (CET)
@Bwag: Man muss nicht jeden Senf von Schlesinger verkosten. Wen interessierts. --Oltau 07:26, 16. Dez. 2016 (CET)
Ja, irgendwie hast du Recht. – Bwag 07:47, 16. Dez. 2016 (CET) PS: Ist das nicht einer der Letzten des „Diddl-Clubs“, der noch aktiv ist? – Bwag 07:47, 16. Dez. 2016 (CET)
Ach, man darf schonmal anmerken, dass "die Linken" halt auch nur Verschwörungstheoretiker sind und sobald ihr safe space in sich zusammenfällt unkooperativ bis zum Gehtnichtmehr. (Zur Anmerkung: ich bin selbst empfindlich, aber so eine Blöße würde ich mir dann doch nicht geben.) -- Janka (Diskussion) 07:55, 16. Dez. 2016 (CET)

Wenn ein ewigneutraler Premiumautor und Leistungsträger wie Bwag hier solche ideologiefreie Kritik anbringt, könnte man die Idee entwickeln, dass in dem umseitigen soften Kommentar eine unliebsame Wahrheit liegt.--Elektrofisch (Diskussion) 08:43, 16. Dez. 2016 (CET)

Zum „ewigneutraler Premiumautor und Leistungsträger wie Bwag“. Danke, aber ehrlich gesagt kann ich mit dir nicht mithalten, insbesondere was die Neutralität betrifft: [9]. – Bwag 09:29, 16. Dez. 2016 (CET)
Ich stell ganz einfach mal die Frage: worin unterscheidet sich dieser in der Hauptsache unbewiesene Blödsinn , diese Ansammlung von Verschwörungstheorien und Unterstellungen, den Schlesinger da umseitig verzapft, von Äußerungen diverser AfD-Politiker? In meinen Augen gar nicht, es ist das gleiche Niveau. Früher gab es mal noch den einen oder anderen hochgeistigen Erguß des Herren, mittlerweile ist das nur noch peinlich. Einige Unterstellungen halte ich strenggenommen sogar für justiziabel, denn Beweise für seine Unterstellungen bleibt er schuldig. Aber gut, jeder blamiert sich so gut er kann.--scif (Diskussion) 09:41, 16. Dez. 2016 (CET)
Nicht so scharf ( ... Senf, Wortspiel), aber in dieselbe Richtung:
Mal ein Versuch: "Unterwanderung" - vielleicht Assoziation "Wandervögel"? Deshalb 8 x "recht(s)..."? Untermarschierung (Langer Marsch durch...) gibt es ja glücklicherweise nicht.
Das schon gelesen? : Frustrierte "einfache Leute", Verunsicherte, verprellte SPD-Wähler, radikalisierte Mitte]. Mit "rechts" und "links" komme ich da nicht weiter. Das ist zu simpel. Ich sehe in den AfD-Bettgenossen (Wortspiel!) eher ökonomisch-psychychologische Profile.
Bertelsmanstudie: (Globalisierungs)Angst, Verunsicherung, => => Werteverfall. Emotionen sind gut im Bett, bei Kindern und Haustieren. In der Politik - und Wikipedia - aber nicht. GEEZER … nil nisi bene 10:25, 16. Dez. 2016 (CET)
  • So Leute, wie versprochen bin ich wieder da. Ich sehe aber immer noch keinen Gegentext zu meinem ach so schlimmen Kommentar. Könnt ihr nicht schreiben? Wollt ihr Premiumautoren nicht schreiben? Die Ausrede von weiter oben ich würde euch ein Stöckchen hinhalten ist leider ein wenig mickrig. Strengt euch mal ein bisschen an. In freudiger Erwartung auf mehr Substanz, verbleibt --Schlesinger schreib! 11:12, 16. Dez. 2016 (CET)
Wen willst du eigentlich mit deinem Gesenfe hinterm Ofen vorlocken? Nimm doch einfach zur Kenntnis, das dein privater Spekulatius niemanden interessiert. Deine von dir so vermeintlich angenommene Rolle als edler Ritter, einsamer Rufer in der Wüste, Widerstandskämpfer oder was weiß ich verfängt nicht, du ermüdest nur noch.--scif (Diskussion) 11:20, 16. Dez. 2016 (CET)
+1; Trollereien sollte man einfach ignorieren. --V ¿ 11:26, 16. Dez. 2016 (CET)
Richtig, eure Trollereien sollte man einfach ignorieren. Der Nächste bitte! --Schlesinger schreib! 11:27, 16. Dez. 2016 (CET)
+1 ... schon da. Im Stimmung anzuheizen war Jonny doch besser... --Schreiben Seltsam? 11:35, 16. Dez. 2016 (CET)

@Schlesinger: Nimm hiermit zur Kenntnis, das ich mich von dir unter Ankündigung einer VM beim nächsten mal nicht als Troll bezeichnen lasse. Wenn du andere Meinungen nicht akzeptieren kannst, kannst du das ordentlich darlegen. Ich frage dich ganz klar: hast du Beweise für deine im Kommentar aufgestellten Behauptungen? Und komm mir nicht mit irgendwelchem Hörensagen und Gefühlen, Schwarz auf Weiß, fertig.--scif (Diskussion) 11:50, 16. Dez. 2016 (CET)

Nö, ein Troll biste nich. Schreibe doch einfach eine Gegendarstellung oder einen Verriss, was weiß ich. Wenn du das nicht kannst, entferne doch einfach meinen Kommentar von der Kurierseite, du könntest, wenn dir das nicht reicht, eine Versionslöschung beantragen, einen Oversighter ansprechen, mich auf der V-Seite melden und noch vieles mehr. Der Nächste bitte! --Schlesinger schreib! 12:21, 16. Dez. 2016 (CET)
Nun sitzt die Wikipedia - wie der Rest der Zivilgesellschaft - zwischen Baum und Borke. Es ist eine Gratwanderung zwischen "Wehret den Anfängen" und Demokratieverständnis und Meinungsfreiheit. Ich bin allerdings der Meinung, dass wildes Umsichschlagen da nicht hilfreich ist, und schon gar nicht, dass sich Benutzer linksfaschistoider Methoden gegen Faschos bedienen ("Geschwür"). Damit machen sich die vermeintlichen Verteidiger einer freiheitlichen Demokratie unglaubwürdig.
Unglaubwürdig macht sich auch, da schließe ich mich einem Post von Benutzer:Koenraad an anderer Stelle an, wenn man bei der geringsten vermeintlichen Abweichung nach rechts das Wort "Nazi" in den Raum wirft. Das ist wie mit dem Feueralarm: Wenn jemand ständig "Feuer" schreit, kommt die Feuerwehr irgendwann nicht mehr.
Wir müssen uns mit dem von manchen ungewünschten gesellschaftlichen Phänomen auseinandersetzen, aber bitte sachlich und mit Fakten. Nur so gehts. Das haben leider auch viele Politiker noch nicht begriffen. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 12:02, 16. Dez. 2016 (CET)
Hallo Schlesinger, das was du ansprichst (Versionslöschung, etc.) wäre in meinen Augen alles kontraproduktiv. Ich würde ungern ein schönes Beispiel verlieren, wo der Polit-Schreiberling uns das Spiel der Suggestivfrage vorführt: „Warum sind nur drei und nicht auch die anderen sechs von zehn Schiedsrichtern zurückgetreten? Sind die auch auf AfD-Linie? Man weiß es nicht, ....“Bwag 12:40, 16. Dez. 2016 (CET)
Was mich an dieser aufgeregten Diskussion so fasziniert: ich müsste erst einmal nachkucken, was das Schiedsgericht denn überhaupt so alles macht. Ich wusste gar nicht, dass das offenbar so etwas wie eine WP-Schattenregierung ist und vor allem, dass dort auch ideologische Entscheidungen getroffen werden. Ich habe höchstens ein Dutzend Mal das Schiedsgericht wahrgenommen und in der Mehrzahl der Fälle ging es um internen Streit und Mitgliederwahlen. Ihre Machtränke scheinen sie gut verheimlichen zu können. 99 % der Leser dürften die „Dark Lords“ gar nicht kennen.
Im Übrigen haben wir ca. 20 % AfD-Sympathisanten in der Bevölkerung. Wenn es im Schiedsgericht oder in der Autorenschaft gar keine gäbe, würde sich mir schon die Frage stellen, wie ideologisch die WP ist. Ich hoffe mal, als Ganzes ist die WP „normal“. Und kriegt es hin, damit normal und unideologisch umzugehen. -- Harro (Diskussion) 12:52, 16. Dez. 2016 (CET)

Ich sehe es anders als Schlesinger, habe aber kein Problem mit seiner Sichtweise. Wir leben und arbeiten in einem pluralistischen System unter der Prämisse des Paradoxons der Toleranz. Nur den Schlusssatz des Kommentars vom Schlesinger empfinde ich als Resümee ziemlich armselig. --Superikonoskop (Diskussion) 13:39, 16. Dez. 2016 (CET)

Als Alt-68er hält man eben am jahrzehntelang geübten und geliebten Schubladendenken fest. Ist eben wunderbar einfach, immer dann

die Nazikeule zu zücken, wenn einem etwas nicht ins Weltbild passt. Dass diese Praxis der so gerne vorgeschobenen Toleranz und Meinungsfreiheit diametral entgegensteht, mitunter sogar faschistoide Merkmale aufweist, wird dabei erst gar nicht wahrgenommen. --Sakra (Diskussion) 17:26, 16. Dez. 2016 (CET)

Wenn man die Schiedsgericht-Einheits-Demokratie (SED) will, sollten per MB die Richtlinien eben entsprechend geändert und AfD-Funktionäre im vorhinein von einer SG-Kandidatur ausgeschlossen werden. Ähnliches gilt für Adminkandidaturen, da diese vielmer Schaden anrichten können als ein dahinschlummerndes SG. Womöglich hätte dieses Vorgehen sogar Erfolg, zumindest ist es produktiver als Kurierartikel zu diesem Thema im Tagestakt. --2003:C4:DBC5:C28B:15FA:3F7:7C20:78E4 13:51, 16. Dez. 2016 (CET)

Währenddessen, im AfD-Forum ;-): "Einem Wikipedia-Mitglied ist es leider gelungen, die AfD zu unterwandern." --Distelfinck (Diskussion) 14:16, 16. Dez. 2016 (CET)

hm, unsere sonst doch nicht so zimperlichen Rechtsausleger scheinen den Artikel nicht zu goutieren. Brauchen sie vielleicht einen safe-space? --Edith Wahr (Diskussion) 16:11, 16. Dez. 2016 (CET)

Mönsch, hier ist ja was los. Mein Text wird hin- und hergeschoben, mal isser hier, dann isser dort. Fällt euch nicht anderes ein? Ich mach' mal einen Artikelvorschlag für unsere antilinken Jungs & Mädels zum Austoben:

==Wikipedia von der Antifa unterwandert!==

Die Wikipedia ist ein getreues Abbild der deutschen Realität. In allen Gremien, bis hoch in höchste Machtzirkel, hat sich mittlerweile die antideutsche Antifa eingenistet. Nicht nur in der Lügenpresse auch in der Wikipedia wird die Geschichte der Nation, unseres Vaterlandes und unser Heimat vorsätzlich verfälscht. Die deutsche Leitkultur treten diese linken Chaoten und Gammler aus St. Pauli und Kreuzberg mit ihren Stiefeln und überlassen sie islamistischen Terroristen, die unsere Frauen belästigen, zur freien Verfügung. Die Wikipedia dient ihnen dabei als Sprachrohr und Forum. Demokratische Schiedsrichter, die engagiert ihre nationale Verantwortung nach bestem Wissen und Gewissen wahrnehmen wollen, werden auf übelste Weise gemobbt und verfolgt, wo soll das hinführen? ... So, nun könnt ihr bei Bedarf weiterschreiben. Viel Spaß, wünscht --Schlesinger schreib! 17:01, 16. Dez. 2016 (CET) teufel 

Was soll das Geheule denn? Willst Du damit die Zeugen Jehovas, die Vereinigte Volksfront von Judeä und die Einheitsevangelikalen aus ihren Löchern hervorlocken ? --91.17.255.187 17:23, 16. Dez. 2016 (CET)

Wie schräg ist dass den?

  1. Da diskutiert eine Handvoll User, die ihren Realnamen, ihre politische Zugehörigkeit, Ziele u.a. nicht offenlegt über Unterwanderung .... ;-) Wenn ihr wissen wollt wer in der WP schreibt, euch administriert oder gar über euch richtet, dann fordert Transparenz ein statt das Versteckspiel WP:ANON und lamentiert nicht etwas von "Unterwanderung", wenn mal nach oben blubbert, was ein User im RL ist.
  2. Ihr könnt euch doch an 7 Fingern abzählen, dass das RL einigermaßen räpresentativ vertreten ist, wusstet also schon immer Bescheid. Und trotzdem hat niemand wie im SG in der WP desshalb die Biege gemach. Auch Schlesinger wird deshalb seinen Worten keine Taten folgen lassen.

--91.17.254.157 16:01, 16. Dez. 2016 (CET)

Nochmal zu der Formulierung:

  • "Warum sind nur drei und nicht auch die anderen sechs von zehn Schiedsrichtern zurückgetreten? Sind die auch auf AfD-Linie? Man weiß es nicht [...]"

Das finde ich angesichts der damaligen Bekundungen von fünf der anderen sechs Schiedsrichter (der sechste hat die Vorgänge nach eigenen Angaben wegen Abwesenheit überhaupt erst nachträglich mitbekommen) auf den Diskussionsseiten der damals zurückgetretenen SG-Mitglieder, insbesondere auf Alnilams Benutzerdiskussion, schon ziemlich mies, sorry. Wenn ich es richtig sehe, haben drei der fünf anderen sogar seinerzeit explizit geschrieben, dass sie auch an einen Rücktritt gedacht hätten, und warum sie sich letztlich dagegen entschieden haben. Die anderen beiden sind jetzt mit Begründungen zurückgetreten, die auch keinen Raum für die Spekulation lassen, sie seien "auf AfD-Linie". --Amberg (Diskussion) 18:57, 16. Dez. 2016 (CET)

Ich schrieb es vor gefühlten 100.000+ Bytes schon: Es sind inzwischen nicht drei, sondern acht(!) SG-Mitglieder zurückgetreten. Zu den im September zurückgetretenen drei kamen nun weitere fünf: AnnaS, Ghilt, Helfman, Gnom und ich. -- Miraki (Diskussion) 08:33, 17. Dez. 2016 (CET)
<quetsch>@Miraki: Sicher, aber das waren zwei getrennte Rücktrittswellen in zwei unterschiedlichen Schiedsgerichtsperioden. Die von mir zitierte Äußerung von Schlesinger bezog sich auf die ersten drei Rücktritte aus dem alten Schiedsgericht und die damals verbliebenen 6 Mitglieder (MAGISTER nicht mitgezählt) und deren Motive für ihren damaligen Verbleib. --Amberg (Diskussion) 13:15, 17. Dez. 2016 (CET)
Wie hätte man das Dilemma früher und eleganter lösen können? Vielleicht wäre es besser gewesen, es wären schon früher die restlichen neun Mitglieder konzertiert zurückgetreten und hätte nicht "persönliche" Gründe angegeben, sondern "SG-interne". Das hätte zwar auch Erschütterungen gegeben, aber evtl. hätte man andere Entwicklungen verhindern können. Und es wäre klar geworden, dass neun Schiedsrichter mit dem zehnten nicht zusammenarbeiten wollen, warum auch immer. Dann hätte man den Grund uU auch verschweigen und ANON aufrecht erhalten können. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 09:08, 17. Dez. 2016 (CET)

Die Unterwanderung der Wikipedia durch nationale völkische Elemente ist ja nicht von ungefähr gekommen. Durch ihre zunehmende Bedeutung wird sie attraktiv für alle politischen Kräfte außerhalb des demokratischen Spektrums, das ich von der CSU bis zur Partei Die Linke definiere. Nehmen wir an, dass die AfD im, pardon, Deutschen Volke eine Zustimmungsrate von 20 % hat, so dürften diese 20% in etwa auch in dieser Community anzunehmen sein. Das ist zwar immer noch eine Minderheit, die aber in der Lage ist, wenn es sich um kluge Köpfe handelt, und MAGISTER ist einer, eine zünftige Randale loszutreten. Die genaue Kenntnis der Folgen seiner Selbstauskunft, die Kenntnis des emotionalen Zustandes seiner Kollegen im Schiedsgericht, ein genaues Kalkül und seine Fähigkeit ganz cool uns beim gegenseitigen Fetzen zuzuschauen, ohne selbst emotional zu werden, oder auf ausfällige Weise einzugreifen, dabei noch unsere Grundprinzipien auf seiner Seite zu wissen, ermöglichen ihm eine komfortable Position, die er, wenn es uns nicht gelingt, ihn an entscheidender Stelle zu treffen, bis zum Mai nächsten Jahres auskosten kann. Danach dürfte sein Account zwar hin sein, aber bis dahin hat er das Schiedsgericht erfolgreich und effektiv lahmgelegt, oder sagen wir besser sabotiert, Sozusagen Mission accomplished. Sabotage war ja immer schon ein wichtiges Instrument radikaler Kräfte, um bestehende angreifbare Strukturen so zu schwächen, dass sie unbrauchbar werden, und damit das Ganze sturmreif zu schießen (sorry für meinen militärischen Jargon :-)). Dass sich bei unserer internen Randale nunmehr bekannte völkisch gesinnte Accounts (rechtsextrem darf man ja nicht sagen) teilweise blamieren, und der völkischen Gesinnung eher schaden, ist ein einkalulierter Bestandteil der Strategie, ein Kollateralscheden. Die klugen Köpfe im Hintergrund zählen, nicht ein paar pöbelnde Nazisuffköppe auf der Straße. --Schlesinger schreib! 11:26, 17. Dez. 2016 (CET)

Gott erhalte dir deine schönen Verschwörungstheorien. Die völkischen Masterminds haben die Wikipedia fest im Griff! Wir werden alle sterben!! Einseinself!!! --Jossi (Diskussion) 12:36, 17. Dez. 2016 (CET)
Weißt du Jossi2 (wer ist eigentlich Jossi1?), du musst wohl noch *seeehr* viel lernen. Lies doch mal den Wikipediaartikel Verschwörungstheorie durch, dann kommst vielleicht sogar du auf den Trichter, dass es einen kleinen Unterschied zwischen Büttenrede und Verschwörungstheorie gibt, gelle? Und du glaubst allen Ernstes, dass völkische Masterminds die Wikipedia im Griff haben? Na, wenn das mal keine Verschwörungstheorie ist. Oder ist das womöglich dein persönliches Wunschdenken? Das wäre interessant. Ok, dass auch du sterben musst, dürfte unabhängig von der AfD sein. Und dann auch noch Einself!!!? Heißt bei deiner ethnischen Herkunft nicht eher 4711? --Schlesinger schreib! 13:10, 17. Dez. 2016 (CET)
Gut, ich habe also jetzt gelernt, dass deine Kommentare und Diskussionsbeiträge grundsätzlich als Büttenreden zu werten sind. Werds mir merken. Da bis Karneval noch ein Weilchen hin ist, damit meinerseits EOD. --Jossi (Diskussion) 13:44, 17. Dez. 2016 (CET)
Ich wusste, dass du so regieren würdest :-) EOD heißt bei dir wahrscheinlich Erheblich ohne Durchblick, nehme ich an. --Schlesinger schreib! 13:55, 17. Dez. 2016 (CET)
Blamieren tun sich hier bisher nur andere, am ausgeprägtesten Jensbest und dessen Unterstützer. --Oltau 12:43, 17. Dez. 2016 (CET)
Na ja, dass die sich blamiert haben, mag ja sein, nur hatten sie damit Erfolg, nur darauf kommt es im Endeffekt an. Jens Best's Sperre wurde immerhin von infinit auf die von mir vergeschlagenen sechs Wochen verkürzt, weil ein Admin die Nerven verloren hat und die Sperrprüfung, nunja, vergeigte. Das ist doch ein Erfolg und lässt hoffen, nicht wahr? --Schlesinger schreib! 13:55, 17. Dez. 2016 (CET)
Braucht ihr ihn noch für neue Mätzchen im Wahlkampf nächstes Jahr? Das wird nicht reichen. Nach seiner Entsperrung im Februar gebe ich dem Account höchstens noch 8 Wochen bis infinit. Aber dann hat sich sicher schon der Nächste aufgebaut, der sich entsprechend exponiert. --Oltau 16:44, 17. Dez. 2016 (CET)
Das hast du wirklich schön angelegt, Schlesinger, dass du einem Kollegen die rechte Gesinnung so unterschiebst, dass er sich nicht wehren kann. Ich weiss nicht, wessen Idee das Sperrverfahren gegen JensBest war. Aber pauschal rechte Gesinnungstäter zu unterstellen, das ist vermutlich infam. Das hat Kollege DonPedro71 nicht verdient und das war natürlich überhaupt nicht deine Absicht!
Kann man auch anderer Meinung sein, ohne sich gleich Kampfstiefel und Extrem-Kurzhaarschnitt zuzulegen? Denn wenn ich mir die Sache so betrachte, dann ging das in etwa so:
Da kam so ein amerikanischer Geldsack auf die Idee, ein Lexikon zu schreiben, damit jeder, der sich keines kaufen kann darin nachschlagen kann. Und da Jimmy das Geld hatte, hat er die Software nach seinem Gutdünken und die Server mit seinem Geld finanziert und nannte das Ganze Wiki. Und als die Idee nach Europa schwappte, da waren die deutschen Spiesser so richtig heiss darauf. Unter anderen meldete sich Magister an und hatte sicher eine klare Vorstellung, wie toll so eine Enzyklopädie sein würde.
Und während sich die Welt weiterdrehte, wurde eine Partei gegründet. Und Magister stellte fest, dass die dort vertretenen Ideen besser als die alten waren. Und machte mit. Und mit der gleichen Begeisterung, wie bei Wikipedia, stieg Magister in der Hierarchie auf. Und weil die Partei wächst, ist das auch kein Wunder... Und plötzlich kommt das Ganze hier an und irgendwie weiss keiner, wie es zu so einem Debakel werden konnte.
Ich habe keine Ahnung, ob das wirklich so war. Es klingt nur viel realistischer als jedes bisher vorgetragene Szenario. Vor allem kommt es ohne Treten, Diffamieren oder Beschädigen des Anderen aus. Ich weiss nicht einmal, ob AfD wirklich in Widerspruch zu Wikipedia steht. Ich sehe, dass es vielen Kollegen Probleme bereitet.
Ich habe keine Ahnung, was die Kollegen im Schiedsgericht hätten tun sollen. Ich habe keine Ahnung, was AnnaS.aus I. hätte tun sollen. Ich habe auch keine Ahnung, was Benutzer:MAGISTER jetzt tun soll. Aber für jeden wie micht gibt es hier genügend Kollegen, die genau wissen, was andere denken, glauben, fühlen und tun müssen, so wie du, Schlesinger. Yotwen (Diskussion) 13:48, 20. Dez. 2016 (CET) Wusstest du übrigens, dass Schlesinger die Bezeichnung eines Handwerkszeugs der Metzger ist? Bäcker nennen es einen Schaber. Es dient dazu, die letzten Reste von Brät aus den Behältern zu schaben, in denen das Brät bearbeitet wurde. Verstehst du dich als Restezusammenkratzer?
sooo klug deine obigen Benutzerbeiträge Benutzer:Yotwen - hast wohl noch nie was von "Notzeiten" gehört! --Arieswings (Diskussion) 14:33, 20. Dez. 2016 (CET)
So könnte es gewesen sein. Ich würde da ein paar Akzente anders setzen, denn es gibt ja sicher Gründe dafür, warum jemand mit Begeisterung in eine neue Partei eintritt und dort aufsteigt. Und wenn man das nun weiß, stellt man sich eben Fragen, die man sich zuvor nicht gestellt hat. Aber es leuchtet mir völlig ein, dass wir derzeit leider überhaupt keinen Mangel an Leuten haben, die ganz genau zu wissen behaupten, was abgelaufen ist, wie das zu bewerten ist und was wer wann hätte tun sollen oder müssen. Jedenfalls wenn das Ganze "professionell" gehandhabt worden wäre, wahrhaftig ein Unwort. Wenn man nicht weiß, was man tun soll, ist das offenbar "unprofessionell". Während ich das bisher immer für ein unverzichtbares Stadium der Urteilsbildung gehalten hatte, auch und gerade bei Profis.--Mautpreller (Diskussion) 14:04, 20. Dez. 2016 (CET)

Braucht man eigentlich zur Kritik der Osteuropaartikel, also jener zum Umfeld deutscher Orden, die MAGISTER geschrieben hat einen fachhistorischen Abschluss wie mehrfach behauptet? Hat Magister so einen Abschluss oder reicht hier der gewöhnliche wikipedianische Sachverstand aus?--Elektrofisch (Diskussion) 21:29, 20. Dez. 2016 (CET)

Als Autor historischer Artikel solltest Du die Antwort auf deine Frage mittlerweile selber einschätzen können. Ob es wichtig ist, ob Du oder exklusiv nur andere hier ihre fachlichen Referenzen darlegen, ebenfalls. Wichtiger als solche Fragen bezüglich des Sachverstand fürs freiwillige Schreiben ohne vorige "Wahl" sind jene für gewählte Funktioen und die persönliche Integrietät der Gewählten. Kurz und knapp: Wie nennt sich die Katze im Sack persönlich und wieviele Wikipedialeben hat sie bereits hinter sich. Aktuell sperrt sich hier noch jeder gegen Tranzparenz auf dieser Ebene; es gibt sogar verquere Haltungen die wikipedianische Tranzparenz für eine rechtspopulistische Position halten. --91.17.252.21 22:11, 20. Dez. 2016 (CET)

Die Unterwanderung des Wedding

Hallo Weddinger, ich habe mich zwar, ehrlich gesagt, noch nie sonderlich für euren Stadtteil interessiert, freue mich aber sehr, immer wieder von eurem Projekt zu lesen. Weitermachen! --Holder (Diskussion) 08:10, 18. Dez. 2016 (CET)

Bemerkenswert (und durchaus mit unseren Hamburger Erfahrungen übereinstimmend) finde ich die Feststellung, dass es offenbar nicht ganz so trivial ist, aus bloßen Interessenten wirklich Neu-Autoren (oder Neu-Fotografen) zu machen. Nach den Maßstäben des FDC wäre das Projekt somit gescheitert teufel  --Uwe Rohwedder (Diskussion) 12:17, 18. Dez. 2016 (CET)
Das ist nur gerecht - nach meinen Kriterien ist das FDC gescheitert :P Marcus Cyron Reden 13:14, 18. Dez. 2016 (CET)
Jeder der behauptet, es sei einfach ein Interessierten dazu zu bringen längere Zeit (Sagen wir mal mehrere Monate) mitzumachen, der lügt. Du schafft es vielleicht das er sich einen Account zulegt und paar mal editiert. Aber das er dies, -sagen wir mal- in sechs Monaten, noch macht ist definitiv nicht ohne. Und wird bei den allermeisten Interessierten nicht zutreffen. Als Beispiel schrieb ich jetzt eher von Schreibwerkstätten und Editons, das gilt aber natürlich im gewissen Grad auch für die Stützpunkte. Da ist ja schon ein Erfolg, wenn der "Wikipedia-Neuling" es schafft, die sich selber vorgenommen Artikel auch fertig zu schrieben. Und zwar so, dass die "Artikel" als zumindest Textspende brauchbar sind. Das so jemand immer noch Unterstützung im Wikifizieren usw. braucht ist klar. Wenn da aber wer ein Essay abliefert, dann hast du den "Artikel" und mit ziemlicher Sicherheit auch dessen Autor verloren. --Bobo11 (Diskussion) 12:39, 18. Dez. 2016 (CET)
Was für ein schöner Artikel! Dankeschön Southpark! Und von wegen Heirat: Mit Geduld und Spucke fängt man eine Mucke! Gebt mal alle nicht so schnell auf, die Weddinger sind stolze Leute und die kricht man nicht so schnelle rum. Wißta doch! --Andrea014 (Diskussion) 14:04, 18. Dez. 2016 (CET)
@UweRohwedder: "Bemerkenswert [...] finde ich die Feststellung, dass es offenbar nicht ganz so trivial ist, aus bloßen Interessenten wirklich Neu-Autoren (oder Neu-Fotografen) zu machen" - Die Erfahrung ist wohl universell. Ich habe zunehmend das Gefühl, dass der Ansatz "Autorengewinnung durch Schreibwerkstätten und ähnliches" abgeschrieben werden kann. Also, man gewinnt durchaus gelegentlich mal einen Wikipedianer dazu, der aktiv bleibt, aber das sind (auch nach meinen Eindrücken in der Schweiz) wirklich seltene Einzelfälle. Die Teilnehmer von Schreibwerkstätten, die dauerhaft zur Wikipedia beitragen, sind weitgehend langjährige Wikipedianer, die bei diesen Anlässen auf interessierte Aussenstehende treffen, die durchaus dankbar für den "Blick hinter die Kulissen" sind, es meist aber bei eben diesem Blick bewenden lassen - und letztlich Aussenstehende bleiben. Das heisst nicht, dass Schreibwerkstätten sinnlos sind, als effizientes Mittel zur Autorengewinnung kann man sie wohl nicht "verkaufen" - aber sehr wohl als Möglichkeit zum Austausch untereinander. Hadi, der du ja gerade wieder ein Atelier durchgeführt hast, wie siehst du das? :-) Gestumblindi 14:44, 18. Dez. 2016 (CET)
@Gestumblindi: Tja, auch meine Erfahrungen zeigen, dass es tatsächlich schwierig ist, neue und ausdauernde Wikipedianer zu finden. Dies gilt aber nicht nur für Schreibwerkstätten, sondern auch andere Formen von Einführungen von Neulingen, wie Kurse oder Workshops. Immerhin gibt es ein paar Ausnahmen, welche diese Regel bestätigen (mir fallen jetzt gerade drei Personen ein). Und dann hoffe ich, dass der eine oder andere doch noch ab und zu etwas beiträgt. - Zudem erhalten wir via Schreibwerkstätten oft einen guten Kontakt zu GLAMs. Daraus können dann weitere Zusammenarbeitsformen entstehen. Die GLAMs haben Interesse an unserer Arbeit und wir Interesse an ihren Unterlagen und Bildern. Wichtig finde ich auch, dass die Mitarbeitenden von GLAMs Hintergrundwissen über WP erhalten, auch wenn sie nicht unbedingt aktiv editieren. Das sind positive Nebeneffekte von solchen Veranstaltungen. --Hadi (Diskussion) 18:37, 18. Dez. 2016 (CET)
Wenn man sich das Ergebnis anschaut, kann man nur zu der Leistung gratulieren. Weiter so. --Richard Zietz 01:09, 19. Dez. 2016 (CET)
+1 --Uwe Rohwedder (Diskussion) 12:42, 20. Dez. 2016 (CET)
@Gestumblindi: Bisherige Versuche zur Gewinnung neuer Beiträger haben in der Regel auf das Gießkannenprinzip gesetzt. Tatsächlich scheinen langjährige Wikipedianer aber ein bestimmtes Profil aufzuweisen (überdurchschnittlich passioniert an einem Nischenthema interessiert, eher introvertiert, hoher Bildungsstand, usw.) Ich fände es spannend, einmal auszuprobieren, auf diesem Profil aufbauend eine Vorauswahl zu treffen und die übriggebliebenen Interessenten dann gezielt an die Wikipedia heranzuführen. Nur weil jemand im Wedding lebt, entspricht er nicht gleich dem Idealtyp eines Wikipedianers. Da müssen schon noch andere Faktoren hinzukommen. Schreibwerkstätten, Workshops, usw., bei denen die breite Masse der Bevölkerung angesprochen wird, haben meiner Erfahrung nach von vorneherein keine hohe Erfolgsaussicht. Herzliche Grüße, --Frank Schulenburg (Diskussion) 01:47, 19. Dez. 2016 (CET)
Bei der Neuwikipedianergewinnung wird meines Erachtsn auch oft falsch kommuniziert. Immer ist die Rede davon, dass Wikipedianer neue Artikel schreiben. Das ist aber eine Aufgabe, die einem Neueditor heute nicht (kaum) zuzumuten ist – im Gegensatz zu der Zeit, als "wir" begonnen hatten und noch alles möglich war – fast ohne Regeln, Quellen, massenhaften LA …
Heute geht es doch viel mehr darum, (kleine) Fehler zu korrigieren, bestehende Artikel zu aktualisieren (wie im Artikel zu lesen: "weiss nichts, was da schon drin steht"). Den Neuautoren müsste kommuniziert werden, dass auch solch kleine Edits willkommen und wichtig sind, dass jeder die Wikipedia im Kleinen verbessern kann.
Aber das ist natürlich weniger sexy als das Anlegen eines Artikels über eine Millionenstadt oder zumindest das Heimatdorf, wie das vor zehn, zwölf Jahren noch möglich war. Wer heute in der Wikipedia mitwirken will, bringt doch eine komplett andere Motivation mit als jemand, der zu Beginn des Projekts einfach und schnell eine markante Lücke schliessen konnte.
Aber weder bei WMF noch bei Chapters scheint diese gewandelte Autorenrolle resp. -motivation (zumindest in den grossen Sprachen) und die daraus resultierenden Schwierigkeiten bei der Neuautorengewinnung wirklich erkannt oder thematisiert worden zu sein. --Albinfo (Diskussion) 02:04, 19. Dez. 2016‎ (CET)
Das halte ich für einen sehr wesentlichen Aspekt, da einerseits die Artikelwartung tendenziell immer mehr Raum einnimmt und andererseits die Einstiegshürde bei kleineren Änderungen viel niedriger ist als beim Anlegen eines komplett neuen Artikels (eine Aufgabe, der, machen wir uns nichts vor, angesichts der heutigen inhaltlichen und formalen Anforderungen nur noch erfahrene Wikipedianer wirklich gewachsen sind). Daher sollte man den Schwerpunkt vielleicht nicht so sehr darauf legen: „Schaut mal, über welches Thema aus eurem Interessengebiet ihr einen Artikel schreiben könnt", sondern auf: „Lest euch mal die Artikel aus eurem Interessengebiet durch und schaut, welche Fehler und Lücken es darin noch gibt“. --Jossi (Diskussion) 11:52, 19. Dez. 2016 (CET)
+1 zu Frank und Albinfo. Passend dazu ein kleines Update aus Hamburg: Wir geben Anfang Januar eine kleine Mitarbeiterschulung in der Stabi Hamburg, und zwar nicht zum "Artikelschreiben" allgemein, sondern ganz gezielt zum Punkt "Ergänzen von Literaturangaben und Einzelnachweisen", im Rahmen der internationalen Aktion #1Lib1Ref. --Uwe Rohwedder (Diskussion) 12:42, 20. Dez. 2016 (CET)

Wieviele AfD-Mitglieder waren beteiligt? Liesel 08:22, 19. Dez. 2016 (CET)

Du warst offensichtlich noch nie im Wedding. Alexpl (Diskussion) 10:10, 19. Dez. 2016 (CET)
Glückwunsch zum bislang dümmsten Beitrag in der Diskussion :) Marcus Cyron Reden 16:14, 19. Dez. 2016 (CET)
Ich möchte allen Beteiligten einmal Danke sagen. Mich hat es bei meinem letzten Berlinaufenthalt hotelmäßig nach Wedding verschlagen (Auch wenn im Hotelnamen "Mitte" stand.) Dank der vielfältigen Artikel Eures Portals konnte ich mir einen leichten Überblick und Anregungen zu Exkursionen holen. Weiter so. --Karim (Diskussion) 10:16, 20. Dez. 2016 (CET)
Überrascht bin ich über den "Randbezirk" Wedding. Das war wohl vor hundertfünfzig Jahren so, aber inzwischen ist er im "Bezirk Mitte" aufgegangen und Randbezirke sucht man anderswo. --Ekkehart Baals (Diskussion) 11:32, 20. Dez. 2016 (CET)
Naja, der größte Teil liegt halt außerhalb des Rings, knapp vorm Flughafen. Von Mitte aus (also Ortsteil) ist das schon irgendwie am Rand. --j.budissin+/- 11:36, 20. Dez. 2016 (CET)
Wie in Hamburg, da geht Mitte sogar bis ganz zum Rand... --Lövberg (Diskussion) 11:42, 20. Dez. 2016 (CET)

Über Vertrauen

Hallo Benutzer:Holder, wenn Du einen Artikel über einen Konflikt schreibst, solltest Du Dich entscheiden: Entweder er ist von allgemeinem Interesse - dann liefere bitte alle Informationen, die nötig sind, um zu verstehen, worum es geht. Oder er ist so delikat, dass nur Gemeinplätze und nebulöse Andeutungen möglich sind - aber dann spar Dir doch einfach den ganzen Artikel, er bringt dann nämlich keinen Informationsnutzen. Einen "diskreten" Kurier-Artikel zu verfassen, ist ein Widerspruch in sich. Oder findet Du, der Kurier sei nur an Insider gerichtet? --Rudolph Buch (Diskussion) 20:39, 12. Dez. 2016 (CET)

Nebulöse Andeutungen sind nur konsequent, wenn der Hintergrund anderweitig abgeräumt wird. --Oltau 20:49, 12. Dez. 2016 (CET)
Es wurde angeblich anonym ein Hinweis gegeben, dass ein Schiedrichter als AfD-Funktionär Mitglied des Schiedsgerichtes sei und deswegen 3 Schiedsgerichtsmitglieder zurückgetreten seien. Der Benutzernamen des angeblichen AfD-Funktionärs wurde versionsgelöscht. Welches Schiedsgerichtsmitglied den Benutzernamen weitergegeben hat, weiß niemand. --87.155.247.230 06:24, 13. Dez. 2016 (CET)

Jetzt fragt sich natürlich jeder Kurier-Leser, um welchen Fall es tatsächlich ging. Der Streisand-Effekt lässt grüßen. ;) --Sinuhe20 (Diskussion) 10:17, 13. Dez. 2016 (CET)

Für die, die den Fall jetzt durch den Kurier erfahren, möchte ich darauf hinweisen, dass es nicht wie behauptet um das Privatleben ging. Grüße −Sargoth 10:44, 13. Dez. 2016 (CET)
Um was bitte sonst? Auch wenn man die AfD wirklich nicht gutheißen muss, die Parteimitgliedschaften von Benutzern gehen uns nichts an, wenn der Benutzer das nicht selbst öffentlich macht. Es sei denn ANON gilt seit neustem nicht mehr. --84.138.229.69 12:25, 13. Dez. 2016 (CET)
Also ich für meinen Teil würde schon gerne wissen, wen ich in das SG wähle. Eine AfD-Mitgliedschaft ist für mich ein NoGo. Das schließt jedes Vertrauen aus, ich glaube nicht, daß AfD und Anstand miteinander vereinbar sind. Wäre ich in einer Institution wie de SG und würde merken, dort ist Jemand AfD-Mitglied, würde ich auch zurück treten. In meinen Augen kann man eine Gesinnung, die einen zur AfD treibt, nicht aus seinen SG-Entscheidungen raus halten. Und von der Seite kann, soll und darf Wikipedia nicht beeinflusst werden. Als Autor ist es noch so eine Sache. Da sind viele Andere Autoren da, die ausgleichend wirken können. Im SG geht das kaum noch bei so Wenigen. Als Wähler der Schiedsrichter würde ich wissen wollen, was für Personen ich wähle. Ich fühle mich betrogen. Und kann nur fordern, daß dieses SG-Mitglied freiwillig den Hut nimmt. Das SG braucht ganz sicher keine Ultra-Rechts-Lastigkeit! Marcus Cyron Reden 18:12, 13. Dez. 2016 (CET)
Du schreibst es bereits - eine Mitgliedschaft der AFD ist "für dich" ein NoGo. Für mich z.B. wäre es ebenfalls eine Mitgliedschaft bei Die Linke. Und wie kommen wir nun von diesem Dilemma weg ? Überprüfen wir nun alle SG-Bewerber, Adminkandidaten etc. auf mögliche Parteimitgliedschaften ? ANON gilt entweder für alle oder niemanden. Und daran lässt sich nicht rütteln. --84.136.147.145 08:12, 14. Dez. 2016 (CET)

Nur kurz zur Erinnerung, wie WP:ANON teilweise ausgelegt wurde: Anfang des Jahres wurde im Wikipedia:Kurier ein mokanter Artikel aus Sockenfeder über einen Gewerbetreibenden veröffentlicht, der davon gar nichts wußte. Samt Ausspähbildern und Beschreibungen des Ladenlokals in einer Hessischen Großstadt. Nach meiner Erinnerung war der Artikel potentiell geschäftsschädigend, wurde aufgrund kräftiger Schützenhilfe einiger Administratoren dann doch nicht gelöscht (irgendwie fand ich mich dann plötzlich 3 Tage gesperrt ...), Rosenkohl (Diskussion) 18:45, 13. Dez. 2016 (CET)

Der Vergleich ist komplett unpassend. In dem Fall, den du beschreibst, ging es nicht um WP:Anon sondern um Missbrauch der Wikipedia fuer ein dubioses Geschaeftsmodell. --Martina Disk. 20:28, 13. Dez. 2016 (CET)
1. ist "Geschäftsmodell" des erwähnten Gewerbetreibenden keineswegs "dubios", 2. mißbraucht dieser die Wikipedia nicht und steht m.W. in keiner geschäftlichen Verbindung zu Wikipedia, 3. ist WP:ANON kein Volkswagen mit Abschalteinrichtung "nach Gefühl und Wellenschlag". Rosenkohl (Diskussion) 00:49, 14. Dez. 2016 (CET)
  1. Der Verkauf von Wikipedia-Inhalten ohne Befolgung der damit verbundenen Lizenzbestimmungen ist ganz sicher kein seriöses Geschäftsmodell. In einigen Fällen gab es sogar den Versuch sich sämtliche Nutzungsrechte anzueignen. („Dieses Werk sowie alle darin enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsschutz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung des Verlages..“)
  2. Eine Nachnutzung von Wikipedia-Inhalten ohne dass die Bestimmungen der CC-Lizenz voll umfänglich befolgt werden, ist selbstverständlich ein Missbrauch des Wikipedia-Angebots. Was denn sonst? Eine erwünschte Form der Nutzung? Ich habe Schwierigkeiten nachzuvollziehen, wie man auch nur entfernt der gegenteiligen Meinung sein kann. Die ganzen Lizenzdinge sind kein rechtlicher Scherz.
  3. Du wurdest nicht spontan "plötzlich 3 Tage gesperrt". Vielmehr war diese Sperre die Folge einer Serie von deutlich untergriffigen Argumentationen zur Person. zur Erinnerung.
-<)kmk(>- (Diskussion) 15:20, 16. Dez. 2016 (CET)
Besagter Gewerbetreibender hat nirgends "Wikipedia-Inhalte" genutzt oder gar "verkauft". Daher konnte er auch keine Wikipedia-Angebote "missbrauchen". Diese Verleumdung des Gewerbetreibenden wird auch durch Wiederholung nicht wahr. Ich habe nirgends untergriffig zur Person argumentiert. Ich habe darauf hingewiesen, daß die Bezeichnung "Streisand-Effekt", mit der die Person Barbara Streisand gemobbt wird, von Leuten verwendet wird, denen sonst nichts neues mehr einfällt. "Untergriffig" ist allein die Bezeichnung "Streisand-Effekt", Rosenkohl (Diskussion) 14:51, 21. Dez. 2016 (CET)

Gesinnungsschnüffelei gibt es auch in der Politik, z.B. wird das CDU-Mitglied Sascha Ott nach der Wahl vom 4. September 2016 nicht Justizminister in Mecklenburg-Vorpommern, denn er

"hatte die Facebook-Seite des AfD-Regional-Verbandes Nordwestmecklenburg mit dem 'Gefällt mir'-Zeichen versehen. Außerdem soll er auf AfD-Seiten islamkritische Kommentare geliked haben" [10]

Es fragt sich halt, in welchen politischen Parteien grundsätzliche Kritik am Islam zur Zeit stattfinden kann, Rosenkohl (Diskussion) 18:58, 13. Dez. 2016 (CET)

Kritik überall, Volksverhetzung eben nur in der AfD und Konsorten ohne negative Konsequenzen. --Don-kunDiskussion 19:31, 13. Dez. 2016 (CET)
"Im Programm heißt es nun: 'Ein orthodoxer Islam, der unsere Rechtsordnung nicht respektiert oder sogar bekämpft und einen Herrschaftsanspruch als alleingültige Religion erhebt, ist mit unserer Rechtsordnung und Kultur unvereinbar.' Ferner fordert die Partei, die Finanzierung des Baus und des Betriebs von Moscheen durch islamische Staaten oder ausländische Geldgeber zu unterbinden. Die AfD lehnt das Minarett als 'islamisches Herrschaftssymbol' ebenso ab wie den Muezzinruf. In Schulen sollen weder Lehrerinnen noch Schülerinnen das islamische Kopftuch tragen dürfen" [11]

Das AFD-Programm reicht m.E. nicht, um den Vorwurf der Volksverhetzung zu belegen, Rosenkohl (Diskussion) 20:06, 13. Dez. 2016 (CET)

Der wurde gegen das Programm auch garnicht erhoben, du Strohpuppenschwenker. --Don-kunDiskussion 20:47, 13. Dez. 2016 (CET)
Habe keinen Vorwurf der Volksverhetzung erhoben, insofern bin nicht ich es, der Strohpuppe schwenkt. Ich brauche hier nicht ständig Belege liefern, wer "Volksverhetzung in der AFD" mit Bezug auf den Islam behauptet steht selbst in der Belegpflicht, Rosenkohl (Diskussion) 00:49, 14. Dez. 2016 (CET)

Gesinnungskontrolle fuer Wikopedia-Funktionstraeger? Ich glaube nicht, dass das hilfreich waere. --Martina Disk. 20:28, 13. Dez. 2016 (CET)

Wenn schon der Vergleich zur großen Politik gezogen wird: es ist eine Sache eine Meinung zu haben. Die kann noch so extrem sein. Wenn sie aber gelebt wird, kann, darf, muß eine Demokratie auch wehrhaft sein. Das ist keine Gesinnungsschnüffelei. Wer rechtsradikale Positionen einnimmt, vertritt oder von mir aus auch nur wissentlich gut heißt, hat weder ein Ministeramt in MVP, noch ein Schiedsgerichtsamt in der Wikipedia zu bekleiden. Punkt. Man soll mir im übrigen mal erklären, wo offen geäusserte Dinge "Gesinnungsschüffelei" sein sollen. Marcus Cyron Reden 22:18, 13. Dez. 2016 (CET)

Wer meint, kraft seiner Wassersuppe feststellen zu können, wer oder was als "rechtsradikal" zu gelten hat, ist mehr als nur Gesinnungsschnüffler. --Sakra (Diskussion) 22:34, 13. Dez. 2016 (CET)
Bisher war es immer so, wenn die meisten Leute nicht mehr feststellen können, wer oder was als "rechtsradikal" zu gelten hat, sie balddarauf Verluste an Land, Gesundheit und Leben hinnehmen mussten. --Superbass (Diskussion) 23:17, 13. Dez. 2016 (CET)
Nächstes Jahr ist Bundestagswahl, und es steht zu befürchten, dass ein paar von den Pappnasen hineingewählt werden. Was ist die Konsequenz? Alle anderen verzichten auf ihr Mandat, weil sie es nicht über sich bringen, mit diesen Typen in einem Saal zu sitzen? Wohl kaum. Grüße, Stefan64 (Diskussion) 23:24, 13. Dez. 2016 (CET)
Tröstlich daran ist aber, man weiß vorher wen man wählt und mit wem man im Saal sitzt. --Superbass (Diskussion) 23:29, 13. Dez. 2016 (CET)
Man kann versuchen, Menschen, die eine Meinung "rechts" von der eigenen haben, pauschal als "rechtsradikal" zu brandmarken um sie so unwählbar zu machen. Aber inzwischen sollte sich gezeigt haben, dass gerade das Gegenteil eintritt. Vielleicht sollte man mal versuchen mit solchen Menschen ins Gespräch zu kommen. Mit Brandfackeln durch Städte und Gemeinden zu ziehen, funktioniert nicht. Das hat 1930 nicht geklappt und wird auch 2016 nicht funktionieren.
Aber ich finde es ja immer toll, wenn die Rechtsradikalen verfolgt und die Linksradikalen die auch gerne mal Menschen für die "gute Sache" ins Gefängnis bringen gehätschelt werden. Wir brauchen viel mehr Stasi-Leute in der Regierung. Die kennen sich wenigstens mit Überwachung, Unterdrückung, Morden, Mordversuchen, politischen Kaltstellen, Rufmordkampagnen, Betrug etc. bestens aus. Wieviel ehemalige Stasi-Mitglieder sitzen eigentlich im SG oder sind Admins? Liesel 06:58, 14. Dez. 2016 (CET)

Also jetzt mal im ernst: da ist ein Benutzer Mitglied einer gewissen Partei, möchte in Wikipedia ein hohes Amt anstreben, hat aber Angst, dass wenn diese Mitgliedschaft publik wird, er Vertrauen in der Community einbüßen könnte und möchte diese Information daher lieber geheim halten. Entweder ist er von seiner Parteimitgliedschaft nicht wirklich überzeugt oder er möchte sich von einer Community wählen lassen, in die er kein Vertrauen setzt und die überhaupt nicht zu seinen Überzeugungen passt.--Sinuhe20 (Diskussion) 03:24, 14. Dez. 2016 (CET)

Das ist der Punkt. Wenn sich Person X für sein AfDsein schämt, ist das dich bezeichnend. Und da kann es schwerlich nicht wundern, daß man solchen Personen kein Vertrauen entgegen bringt. Es gibt sowohl CSUler als auch Linke in diesem Projekt, die ich ohne jedes Zögern wählen würde, weil ich an ihre Integrität glaube und sie auch zu ihrem Leben stehen. Es ist eine Sache, wenn man Jemanden mit offenem Visir wählen kann, anders ist es, wenn die Person ihre Gesinnung hinter der Anonymität versteckt, diese dann aber im kleinen Kreis dennoch öffentlich macht. Marcus Cyron Reden 07:39, 14. Dez. 2016 (CET)
Ist schon lustig, wie hier spekuliert wird, warum jemand seine Parteimitgliedschaft nicht öffentlich gemacht hat. Und wenn man damit rechnen muss, das private, außerhalb der Wikipedia liegende Tatsachen für Entscheidungen in der Wikipedia herangezogen werden, dann wird es mehr als böse. Dann ist eben nicht mehr das Verhalten in der Wikipedia entscheidend, sondern Pathien und Antipathien bezüglich privater Einstellungen.
Vielleicht wird demnächst bei Adminwahlen, SG- und anderen Posten danach entschieden ob jemand Mann oder Frau, Homo, Hetero oder Bi, AfD-, CDU- oder MLPD-Wähler, Kirchenmitglied, Moslem, Atheist, Veganer etc. und nicht mehr danach wie seine Performance in der Wikipedia ist. Schöne neue Wikipedia-Welt, nur echt mit den vorurteilsbeladenen Schubladendenken. Liesel 09:13, 14. Dez. 2016 (CET)
Ich wollte soeben das gleiche schreiben. Hunde- oder Katzenliebhaber, Raucher oder Nichtraucher und nicht ansteckende Hautkrankheiten könnten auch berücksichtigt werden.
Bitte, bitte nicht auch in der WP einer Art Hysterie verfallen. Die Vielfalt und die gemeinsame Diskussion drüber ist der Kern! Tous pareils tous différents! GEEZER … nil nisi bene 09:40, 14. Dez. 2016 (CET)
Sollte sich ein Österreicher um das Amt bewerben, sollte er unbedingt vorher mitteilen, ob er Van der Bellen oder Hofer gewählt hat. </ ironie off> --Voyager (Diskussion) 09:42, 14. Dez. 2016 (CET)
@Marcus: Dass sich Magister seiner Parteizugehörigkeit nicht schämt, hat er → hier klargestellt. Er ist über 6 Jahre länger in der Wikipedia tätig, als es die AfD überhaupt gibt. Und dabei spielte seine politische Einstellung für seine Artikelarbeit überhaupt keine Rolle, wie auch andere jetzt schon mehrfach feststellten. Schließlich wurde ihm das Vertrauen bei der Wahl ins Schiedsgericht bereits mehrfach ausgesprochen (3 × gewählt). Bislang wurde von den Kanditaten nicht verlangt, ihre politischen Präferenzen vor einer solchen Wahl offenzulegen. Aus gegebenem Anlass habe ich das auf meiner Disk. mal klargestellt, auch wenn ich ein solches Amt nicht anstrebe. Wer weiß, ob man mir sonst nicht später mal daraus einen Strick dreht, meine Wikipedia-Arbeit nicht transparent genug geführt zu haben. Gruß, --Oltau 10:05, 14. Dez. 2016 (CET)

Also wenn man nicht möchte, dass man bei WP-Ämtern von AFD-Mitgliedschaften oder sonstigen unvorteilhaften "real life"-Fakten überrascht wird, dann muss man den Wahlmodus ändern. Bisher werden SG-Mitglieder wenn ich das richtig sehe, allein für ihre virtuelle (und anonyme) WP-Persona gewählt, also dafür wie sich in WP verhalten, äußern und arbeiten. Sollte einem das nicht reichen bzw. möchte man, dass auch darüber hinaus die Realperson bestimmten Anforderungen entspricht, dann muss man für die SG-Wahl die Anonymität aufheben und eine Klarnamenpflicht mit Veröffentlichung bestimmter Angaben wie z.B. Parteizugehörigkeit einführen.--Kmhkmh (Diskussion) 11:39, 14. Dez. 2016 (CET)

Vielleicht sollten wir ein Anhörungsverfahren wie im amerikanischen Senat einführen. Einschließlich des Nachweises für welche Zwecke der Bewerber bisher gespendet hat. Liesel 11:47, 14. Dez. 2016 (CET)
Mein Eindruck ist, dass es um etwas anderes geht. Nach dem, was hier verhandelt wurde, hat der User, ohne dazu gedrängt worden zu sein, von sich aus seine Parteifunktion im SG offengelegt. (Nach wie vor würde ich gern wissen, warum eigentlich, denn diese Information hatte natürlich Folgen für die Zusammenarbeit im SG, die dem User eigentlich bewusst gewesen sein müssten, aber darauf hab ich wohl kaum Anspruch.) Zudem hat zumindest Anna ihn so verstanden, dass er keine Einwände habe, dies öffentlich zu machen. Ob sie ihn richtig verstanden hat, kann ich naturgemäß nicht sagen. Von einer Art Radikalenerlass halte ich übrigens gar nichts. Ich kann allerdings sehr gut verstehen, dass man nicht mit einem Funktionär der AfD zusammen in einem Schiedsgremium sitzen möchte. Und das nicht weil sie "rechts" oder "extrem" ist, sondern wegen der inhaltlichen Aussagen dieser Partei. Im ANR wäre das was anderes. Es ist verdammt schwer, diese ganze Geschichte zu bewerten; ich muss das erstmal sacken lassen. Ganz grob: Es kann legitime Gründe geben, Regeln zu brechen. Im Rahmen des Zivilen Ungehorsams würde das bedeuten, auch die Verantwortung für diesen Regelbruch auf sich zu nehmen, inklusive evtl. Folgen. Mein Eindruck ist, dass Anna das getan hat. Ich traue mir bislang keine Bewertung dieses Vorgehens zu und glaube auch, dass man das nicht übers Knie brechen soll. Immerhin ist so eine Diskussion über das SG möglich geworden, die es anderenfalls wohl nicht gegeben hätte.--Mautpreller (Diskussion) 11:59, 14. Dez. 2016 (CET)
  • Leute ihr verrennt euch gerade von so was. Die AdF ist ein rechts-populistische Partei, das will ich gar nicht berstreiten. ABER sie ist nicht verboten, noch es läuft ein Verbotsverfahren gegen sie. Da gibt es in Deutschland schlimmere Partie als diese Wutbürgerpartei. Ich geb der Partie übrigens nicht lange, dafür hat sie kein klares Ziel. Einfach mal gegen alles zu sein für das die anderen Partien stehen ist kein Konzept. GEnau das selbe Problem hat die Piratenpartei im linken Spektrum. Aus ganz persönlicher Erfahrung aus der Schweiz, solche Partien kommen und gehen sehr schnell. Da gibt es ein Thema, dass die Wähler gerade anspricht, das von den etablieren Partien aber stiefmütterlich behandelt wird. Und in der folge des politischer Unzufriedenheit gewinnt die Partei Mandate. Bei der nächsten Wahl werden sie abgestraft weil ihre Aushängeschilder es verbockt haben (Skandale, Wahlversprechen nicht eingehalten usw. usw.). Das Problem mit der AfD hätte es unter Franz Josef Strauß nicht gegeben. Der hat ja mal klar gesagt; „Rechts von der CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben“. Das trifft aktuelle definitiv nicht mehr zu, die legitime Anliegen der -sagen wir mal- Konservativen wird nicht mehr wirklich gut vertreten. Also es ist nicht alles was recht der etablierten Partien ist, per-se schlecht. Klar lassen mich ein paar Sprüche von AdF Mitgliedern auch aufhorchen, aber im Gegensatz zu einer andern DEUTSCHEN Partei, sehe ich da noch keine Notwendigkeit der Gesinnungshaftung. Denn die AdF ist keine Neofaschismus Partie, „noch keine“ um ganz genau zu sein. Man muss den Leuten logischerweise auf die Finger schauen. Aber eben, jeder einzelne soll nach seien Taten und Aussagen beurteilt werden. Mit „AdF = böse“ macht man es sich zu einfach, und leistet der Sache sogar noch Vorschub. Denn man müsste die AdF dazu bringen, dass sich klar von Neofaschismus abgrenzt. So das sie den NPD-Überläufer keinen Schutz bietet. Denn solchen populitischen Partien nimmt man am besten den Wind aus den Segeln, wenn sie Verantwortung übernehmen müssen. Dann kommt es in der Regel zu einer harten Landung in der Realität, an der solche Partien in der Regel zerbrechen. --Bobo11 (Diskussion) 13:01, 14. Dez. 2016 (CET)
@Bobo11: Die NSDAP war, bevor sie an die Macht kam, auch nicht verboten. Aber genauso wie diese hetzt die AfD gegen Homosexuelle, Behinderte, Ausländer und andere Minderheiten. Wer aktives Mitglied bei der AfD wird, teilt diese Ansichten mehr oder weniger. Solche Leute sollten hier in Wikipedia nicht geduldet werden, genauso wenig wie religiöse Fanatiker oder andere Extremisten. Man sollte die AfD auf keinen Fall verharmlosen. Es reicht schon, sich einmal die Aussagen einiger führender Parteipolitiker zu Gemüte führen, um ihres wahres Gesicht kennenzulernen: http://www.brigitte-zypries.de/dl/2016_02_16_zitatsammlung_afd.pdf --Sinuhe20 (Diskussion) 16:31, 14. Dez. 2016 (CET)
Genau und jetzt ziehen wir mit Fackeln durch die Wikipedias und knüpfen jedes Mitglied der AfD am nächsten Fahnemast auf. Deine Aussagen zeigen nur, dass in dir der gleiche Geist vorhanden ist, wie in den Hirnen der AfD-Mitglieder. Du bist keinen Deut besser. Auch bist ein Menschenhasser, ein Hetzer, eine Person die in der Wikipedia nicht geduldet werden darf. Liesel 07:34, 15. Dez. 2016 (CET)
@ Sinuhe20, danke dir für die Zitatensammlung. Das ist nützlich. Atomiccocktail (Diskussion) 07:02, 15. Dez. 2016 (CET)
Und das beweist nun was ? Solche und ähnliche Zitate lassen sich vom Spitzenpersonal JEDER Partei zusammenstellen wenn man nur will. --2003:67:A91E:4C07:68A3:4AC3:B3CF:8B9E 17:41, 14. Dez. 2016 (CET)
@Sinuhe20: auch wir haben in der Schweiz politische Dummschwätzer, nur weil die einer bestimmten Partie angehören heisst das nicht dass alle in dieser Partie genau gleich denken. Die schütteln vielleicht einfach noch zu wenige deutlich den Kopf. Wenn ich daran denke was für einen Stuss die Leute der Piratenpartie zum Teil herauslasen. Die stehen da nicht wirklich hinter der AfD, wenn es darum geht sich mit eigen Aussagen selber in politische Abseits zu stellen.
Nun ja wenn du so wenig Vertrauen in die deutschen Stimmbürger hast, läuft bei dir aber was arg falsch. Mit ausgrenzen hat man noch keine falsche Ideologie widerlegen könne, sondern mit der sachlichen Auseinandersetzung. Und genau die fehlt mir aktuell in Deutschland. Gewisse Sachen die die AfD anspricht, sind nicht grundfalsch und sollten eigentlich angegangen werde. Das zum Teil die vorgeschlagene Lösungen, nun ja sagen wir mal für die Mülltonne sind, dem widerspreche ich auch nicht. Die angesprochen Probleme werden dadurch aber nicht kleiner. Es zählt nicht das Parteibuch, sondern das was der Mensch erzählt. Denn wenn einem das Parteibuch wichtiger ist, als das was der Mensch macht/sagt, ist man keinen Deut besser! Und man sollte den Menschen auch dann zuhören, wenn man ihre Ansichten nicht teilt (sie derb gesagt Bull-shit erzählen). Denn die politische Diskussionsfähig ist in Deutschland definitiv mangelhaft. Oder meinst du es sei eine Rumesblatt, wenn ein Teil der Bevölkerung der amtierenden Regierung nicht über den Weg traut? Klar Querulanten gib es überall, aber das die Zahl der Politikverdrossenen Jahr für Jahr zunimmt sollte einem schon zu denken geben. Auch die ganze Sache mit dem aktuellen Schlagwort Lügenpresse, zeigt auf ein tief liegendes Problem an. Es muss möglich sein die Regierung zu kritisieren, ohne gleich als Nazi beschimpft zu werden (gut ein Teil wird ganz sicher zurecht als Nazi beschimpft). Der Grund dieser Politverdrossenheit, ist sicher nicht die AfD und die übrigen rechten Gruppierungen zu suchen, die sind höchstens die sichtbare Spitze des Eisberges. In dem man nur ein Teil der Spitze des Eisberges weg schmilzt, ist das Problem nicht gelöst. Noch mal, wenn man nicht versucht die (vernünftigen) Leute aus ihrer Ecke zu holen, wird sich da immer eine grössere Gruppe in der Rechten oder linken Ecke bilden. Das setzt aber eben voraus, dass wie unter Strauß mit der CSU es eine konservative/rechte Partei gibt die auch zur Demokratie steht. Das heisst nicht anderes, dass man auch auch in Deutschland ein konservative eher rechts stehende Partie zulassen muss (und wen diese in der Opposition ist). Immer gleich mit der Nazikeule zu kommen ist so was von Grundfalsch. Jemand der einer deutschen politischen Partie angehört aber das politische System als solchen ablehnt, ist eh mal auf seien Widerspruch seines Handels hinzuweisen. Ich hab mich so köstlich amüsiert als ein AdF-ler das Schweizer politische System als die Lösung angesehen hat (Referendum Initiative usw). Da hat ein nicht kompromissbereite Minderheit wie die AfD erst recht keine Chance, ihre politische Anliegen durch zubringen. Oder selbst wenn mal erfolgreich, dann muss sie die Suppe die sich sich eingebrockt hat selber auslöffeln. Damit hat die SVP (auch andere Partien) auch schon ihre Erfahrung damit gemacht, dass ihre initiierte und angenommene Initiative am Schluss nach hinten losgegangen ist. Weil sie schlicht weg nicht wortgetreu umsetzbar waren, und sie das sogar selber zugeben musste. Ch persönlich bin politisch definitiv nicht rechts, trotzdem muss ich ein solche politische Grundhaltung akzeptieren, solange sie zu den demokratischen Grundwerte der Schweiz steht. Diese Einstellung -das man politisch anderes Denkende zulässt-, vermisse ich Deutschland zu oft.
Ihr habt in Deutschland ein politisches Problem, die Ursache ist allerdings nicht die AfD. Die ist nur das sichtbare Zeichen der (politischen) Fehler der Vergangenheit. Mit der Bekämpfung der AfD betreibt ihr Symptom-Bekämpfung, so wird man aber in der Regel nicht gesund. Das man ganze Personengruppen und Landstiche von der wirtschaftlichen Entwicklung ausnimmt, ist beispielsweise so ein Übel. Nur so als Beispiel. Wenn es wirklich der hohe Anteil an ausländischer Wohnbevölkerung (bzw. mit Migrationshintergrund) wäre,die das Hauptproblem ist, dann müsst die AfD in andern Bundesländern stark sein File:Personen mit Migrationshintergrund 2012.svg. Nein, wo ist ist die AfD stark? Doch eher in den Struktur schwachen Regionen wo grössere Teile der Bevölkerung kein Zukunfts-Perspektive hat. Bei „wo Teile der Bevölkerung kein Zukunfts-Perspektive hat“ muss man ansetzten, und die AfD hätte automatisch weniger Zulauf. Klar Baden-Würtenberg ist in der Hinsicht bisschen ein Sonderfall. Aber so wie die etablierten Partien da denn Karren in den Dreck gefahren haben (Nein, es geht nicht nur um Stuttgart 21), verwundert mich das nicht wirklich. Fehlende Bürgernähe ist der zweite Punkt, den die deutsche Politik unbedingt angehen sollte.---Bobo11 (Diskussion) 17:28, 14. Dez. 2016 (CET)
Wie ein Richter mit AfD-Parteibuch handelt, kann man übrigens hier sehen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/richter-mit-afd-parteibuch-unterstuetzt-die-npd-a-1092927.html --Sinuhe20 (Diskussion) 12:48, 17. Dez. 2016 (CET)

Ich fürchte mein Vertrauen in das SG ist durch diesen AfD Funktionär nachhaltig geschädigt.--Elektrofisch (Diskussion) 13:10, 14. Dez. 2016 (CET)

Ja stimmt diesem von Ex-Stasi-Mitgliedern unterwandertem Gremium kann man nicht über den Weg trauen. Liesel 13:16, 14. Dez. 2016 (CET)
Sehen wir es doch positiv! Wenn Mitglieder des Schiedsgerichtes, die objektiv und neutral die wp-bezogenen "Handlungen" von Usern beurteilen sollen, selbst untereinander bei der Person eines Gruppenmitlieds nicht differenzieren möchten (seine wp-bezogenen Handlungen), ist es sinnvoll eine Neuwahl zu machen - ooooder die gewählten Mitglieder noch einmal zu bitten, ihren Rücktritt unter diesem Aspekt erneut durchzudenken. So oder so - es wird uns weiterbringen! GEEZER … nil nisi bene 14:53, 14. Dez. 2016 (CET)
Danke, Grey Geezer, das war auch mein erster Gedanke nach dem Lesen der diversen Rücktrittsbegründungen á la "Hat immer sachlich mitgearbeitet, ist aber als Mensch ihbäh". (und sch... doch auf Projektregeln) --Martina Disk. 07:37, 15. Dez. 2016 (CET)
Mir kam auch der lästige Gedanke an Vorverurteilung (unterstelle ich aber natürlich niemandem hier!).
Ich habe im RL enorme "Probleme" mit Menschen mit virtuellen, allmächtigen Freunden, habe aber in WP solche kennengelernt und von deren speziellen Wissen (Geschichte, Heraldik, Latein, etc.) profitiert. D.h. einen User komplett eindimensional einzuordnen, sollte eigentlich der WP-DNA widersprechen.
Selbst bei der Wahl der Bundesrichter (!) steht: Das Verfahren bei der Wahl der Richter an den obersten Gerichtshöfen des Bundes wird immer wieder kritisiert. Insbesondere wird die mangelnde Transparenz des Verfahrens und die Tatsache, dass bei der Wahl neben der fachlichen Qualifikation auch die parteipolitische Ausrichtung der Kandidaten eine Rolle spielt, bemängelt. Dementsprechend forderten beispielsweise die Präsidenten der Oberlandesgerichte und des Bundesgerichtshofs auf ihrer Jahrestagung 2002 unter anderem, dass die Bundesrichter in einem transparenten Verfahren ausschließlich aufgrund ihrer persönlichen und fachlichen Eignung zu berufen seien.
Männer sind für 95 % aller richtig bösen Gewaltverbrechen verantwortlich. Sollten wir sie deshalb bei Admin- etc. Wahlen der WP ausschliessen? Nein: Wir sollten lernen (obwohl das anstrengend sein kann und immer neu durchgeführt werden muss) differenziert zu beurteilen: Funktioniert der User in seiner Funktion - oder funktioniert er nicht? So einfach ist das. Und das völlig unemotional. GEEZER … nil nisi bene 09:35, 15. Dez. 2016 (CET)
@Bobo11: Du bringst es auf den Punkt: Den deutschen fehlt die Erfahrung mit wirklichem Meinungspluralismus. Die hatten immer Meinungsdiktaturen, die Abweichler bestraft und eingesperrt haben. Und die ehemalige DDR-Kultur ist jetzt einfach über ganz Deutschland geschwappt. Einige nennen das "Verostung". Dort werden Personen statt Argumenten bekämpft und den Rest besorgt die Sprachreinigungstruppe. das Gefährliche daran ist die Polarisierung - dass sich dann eben Leute auch auf der Strasse wieder die Schädel einschlagen. Die AfD muss dort genauso zur Normalität werden, wie die SVP hier. Niemand muss die lieben oder ihr folgen oder wählen. Man kann sich aber mit den Argumenten auseinandersetzen und weder Tabuisierung oder Märtyrertum führen zu mehr Zuspruch als nötig. Und wenn die zu populär werden, müssen eben auch die Linken wieder mal etwas von den Utopien abrücken und dann passts wieder. Politik ist Kompromissfindung. --Brainswiffer (Disk) 08:26, 15. Dez. 2016 (CET)
Man sollte schon die große Politik und Wikipedia nicht miteinander verwechseln. Egal wie man mit bestimmten Parteien, ihren Mitgliedern und Funktionären im Alltag politisch umgeht, innerhalb des WP-Schiedsgerichts wirkt sich das Wissen um das politische Engagement eines Mitglieds in anderer Weise aus. Wenn Mitglieder des Schiedsgerichts zu dem Schluss kommen, dass sie, warum auch immer, in dieser Konstellation ihren Aufgaben nicht nachkommen können, sich mithin als befangen einschätzen, dann ist ihr Rücktritt konsequent. Mit Meinungspluralismus, Vorverurteilung und Toleranz hat das nichts zu tun. --Assayer (Diskussion) 18:52, 15. Dez. 2016 (CET)

Umfrage

Wer möchte kann gerne hier unterschreiben: Wikipedia:Umfragen/Rücktritt des Schiedsgerichts.(linkfixed) --.js 06:19, 15. Dez. 2016 (CET)

Gut, dass man da auch deutlich sagen kann, dass die Petition selber ein Problem ist oder hat. --Brainswiffer (Disk) 08:17, 15. Dez. 2016 (CET)
Voilà, jetzt auch in der gewünschten Form als Umfrage. :) --.js 11:42, 15. Dez. 2016 (CET)

Aufforderung

Ich fordere hiermit alle Administratoren und die Inhaber weiterer Funktionsämter auf, alle ihre Mitgliedschaften in Organisationen, Vereinen und Parteien zu veröffentlichen. Weiterhin haben sie zu veröffentlichen an welche Organisationen, Vereinen und Parteien sie in den letzten fünf Jahren gespendet haben. Außerdem haben sie anzugeben, wie sie bei den letzten Bundes- und Landeswahlen abgestimmt haben. Weiterhin sind Angaben zu den religiösen und sexuellen Präferenzen zu machen. Diese Angaben sind unbedingt notwendig, damit man sich als einfacher Autor ein Bild machen kann, mit welchen Personen man es zu tun hat. Es kann doch nicht sein, dass hier möglicherweise Parteifunktionäre Propaganda betreiben oder Mitarbeiter konkurrierender Parteien und Organisationen bei ihrer Mitarbeit in der Wikipedia behindern. Liesel 07:39, 15. Dez. 2016 (CET)

Ich würde Glaube und sexuelle Präferenz (oder einfach Bekanntgabe des differenzierten Geschlechts nahc den "neuen" Kriterien) unbedingt noch dazunehmen :-) --Brainswiffer (Disk) 08:16, 15. Dez. 2016 (CET)
Steht schon drin. Liesel 08:29, 15. Dez. 2016 (CET)
Essgewohnheiten nicht vergessen (vegetarisch, vegan, glutenfrei etc.) --Voyager (Diskussion) 08:19, 15. Dez. 2016 (CET)
Ja hallo, ich bin Mitglied bei WMAT. Weil ich aber v.a. Artikel auf Wikipedia bearbeite, möchte ich mir keinen Interessenskonflikt vorwerfen lassen und veröffentliche das daher ausgeloggt, tihi ;-) --2001:4CA0:0:F245:6567:22D:2A22:D3DB 08:21, 15. Dez. 2016 (CET)
@Liesel: Mit anderen Parteien oder Personengruppen hat Wikipedia auch kein Problem, sondern nur speziell mit der AfD. Es ist noch gar nicht so lange her, als die AfD Magdeburg versuchte mit Hilfe einer offensichtlichen Falschmeldung (bei Rechtspopulisten zur Zeit anscheinend im Trend) Wikipedia-Autoren Befangenheit zu unterstellen. WikiMANNia (wie man so will Sprachrohr oder Sympathisant der AfD[1]) unterstellt uns[2] von verschiedensten Lobbygruppen unterwandert zu sein. Nun will ausgerechnet ein AfD-Mitglied einen Posten im SG besetzen. Da fragt man sich schon, welche Motivation dahinter stecken könnte.--Sinuhe20 (Diskussion) 14:00, 17. Dez. 2016 (CET)
  1. siehe Artikel http://de.wikimannia.org/Alternative_f%C3%BCr_Deutschland
  2. siehe Artikel http://de.wikimannia.org/Wikipedia

Unterwanderung?

Unabhängig von der Frage, ob hier eine Unterwanderung vorliegt oder nicht, sehe ich das Verhalten MAGISTERs in der Causa kritisch.

  1. hätte er im September eine andere Lösung finden sollen, als die anderen SG-Mitglieder mit einem solchen Wissen zu belasten. War doch klar, dass sowas nicht ohne Reibungen abgeht!
  2. weigert er sich jetzt anzuerkennen, dass eine Obstruktion des SG vorliegt. Eine Obstruktionshaltung bringt uns nicht weiter, in keiner Hinsicht, und grenzt an WP:BNS.

Man kann sich nicht hinstellen und behaupten, alles wäre nach den Wikiregeln abgelaufen und könne folglich so weitergehen. WP:ANON#Der Benutzer gibt seine Daten selbst preis gilt auch für MAGISTER, und wenn er diesen ganzen Terz nicht hätte haben wollen, hätte er einfach mal abgeklärter reagieren müssen. Jetzt ist es zu spät, und ohne Neustart des SG wird es nicht funktionieren. Wiederwahlchancen hätte er ohnehin nicht. --Prüm 10:22, 17. Dez. 2016 (CET)

Geht das in Richtung "Das Recht auf Nichtwissen" (so wie in den Schiedsgerichtsperioden davor)? Don't tell, don't ask?
Von Mitgliedern eines Schiedsgerichtes erwarte ich, das sie emotionslos, neutral und faktisch beurteilen „was ist“ und nicht „was sein könnte“. Seit zwei Tagen werde ich James Thurber nicht mehr los. GEEZER … nil nisi bene 10:45, 17. Dez. 2016 (CET)
<quetsch>Ich versuche mich nur in die Lage der Beteiligten hineinzuversetzen. MAGISTER ist offen gestanden derjenige, bei dem mir das am wenigsten gelingt. und das sage ich als selbst "nicht kluger Bevölkerungsteil". --Prüm 11:25, 17. Dez. 2016 (CET)
Nu, also wenn ich Magisters Stellungnahme dazu lese, wird es mir doch recht deutlich. Er wollte seine Kollegen ein bisschen schocken: „Im Anschluss befand ich, dass ich meine Kollegen, die ich persönlich kenne, von meiner politischen Ausrichtung in Kenntnis setzen sollte. Es erschien mir aus Gründen der Fairness einfach notwendig. Gut, das Statement fiel in Teilen ein wenig plakativ aus, mein Fehler.“ Die Frage, wie "dämlich" die Mecklenburger Wähler denn seien, empfand er offensichtlich als reichlich selbstgefällig (was ich bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen kann), und mir scheint, er ist der Versuchung erlegen, es ihnen richtig hinzureiben. Es würde mich sehr wundern, wenn diese "ein wenig plakative" Form nicht erheblich zum Knall beigetragen hätte.--Mautpreller (Diskussion) 11:17, 17. Dez. 2016 (CET)
Ja, aber da spricht Prüm die andere Seite an, wo ich mir abgeklärteres Handeln gewünscht hätte - er hätte wissen müssen, dass er Kollegen damit in einen Gewissenskonflikt bringen kann. Andererseits frage ich mich auch ob es Aufgabe des SG-Gremiums ist Landtagswahlen zu kommentieren. --Schreiben Seltsam? 11:24, 17. Dez. 2016 (CET)
Das war ja offenbar Smalltalk (übrigens recht gedankenloser), nicht Erfüllung der SG-Aufgaben. --Mautpreller (Diskussion) 11:29, 17. Dez. 2016 (CET)
Ich habe die Story gestern meiner besseren Hälfte erzählt. Die hat mit Wikipedia nichts und mit der AfD noch weniger am Hut. Reaktion: "Wieso haben die alle gleich hingeschmissen? Damit überlässt man solchen Leuten doch nur das Feld". Touché. Stefan64 (Diskussion) 11:34, 17. Dez. 2016 (CET)
Ich kann immer noch nicht folgen. Wenn bei Bundesrichtern die Parteizugehörigkeit keine Rolle spielen sollte.... Wenn es keine Rolle spielen sollte, ob jemand aus Mallorca oder aus einen JVA editiert, ob jemand 10 Kinder hat, asexuell oder spiel(WP)-süchtig ist. Wenn ein Selbstouting ebenso gepfuit wird wie ein Fremdouting?
Nehmen wir mal den Extremfall derer, die nur unter Klarnamen editieren wollen - wer setzt dann die Kriterien fest, wer was darf und wer nicht? Ist "freies Wissen", für das wir arbeiten, wirklich so ... erschreckend? Ich halte die ganze Reaktion für überzogen und eine versuchte "Schuldzuweisung", hier wie dort unnötig. Neuwahlen für die ausgetretenen Schiedsrichter - und sich die folgenden SG-Entscheidungen ansehen. GEEZER … nil nisi bene 11:41, 17. Dez. 2016 (CET)
Ist das nicht'n bisschen gar zu schematisch gedacht? Stell Dir mal 'nen Bundesrichter vor, der seinen Kollegen schriftlich mitteilt, dass er Mitglied der AfD ist und die Positionen dieser Partei, sagen wir, zur Flüchtlingspolitik in vollem Umfang teilt und vertritt. Dass das aber bei seinem total neutralen Handeln als Richter überhaupt keine Rolle spielt. Hältst Du das für ganz normal? Und, was vielleicht noch wichtiger ist: Kann es richtig sein, dass man dadrüber nicht reden darf?--Mautpreller (Diskussion) 11:51, 17. Dez. 2016 (CET)
Klar sollte man z.B. über Flüchtlingspolitik diskutieren. Ab das SG ist doch dafür nicht gewählt, zumindest finde ich unter "Aufgaben" nichts darüber. Ich erwarte von den Schiedsrichtern, dass sie gemäß ihrer Aufgabenstellung handeln. Das ist auch notwendig um das Funktionieren des Gremiums zu gewährleisten. --Schreiben Seltsam? 12:04, 17. Dez. 2016 (CET)
Ich glaube ja auch nicht, dass das zur "Aufgabenerfüllung" beitrug. Aber wenn ein kollegiales Gremium sich zusammensetzt, um eine Aufgabe zu erledigen, wird doch auch immer ein bisschen Smalltalk gemacht. Schließlich kennt man sich auch ein bisschen (was ja auch Magister anführt). Da gehts auch drum, dass die Grippe umgeht, der Tatort gestern scheiße war oder die Nachrichten heut morgen ja echt schockierend waren. Das ist Schmiermittel in jeder kollegialen Gruppe, dürfte nirgendwo anders sein.--Mautpreller (Diskussion) 12:13, 17. Dez. 2016 (CET)
Fakt ist: Wir wissen nicht genau, was da im SG im Einzelnen abgelaufen ist (und es geht uns auch nichts an). Ich teile Mautprellers Vermutung, dass die „etwas plakative“ Form einen Anteil daran hatte, aber auch das bleibt letztlich pure Spekulation. MAGISTER hat seit vielen Jahren unbestritten gute und neutrale Arbeit im Projekt und im SG geleistet (zur Erinnerung: Er saß schon im SG, da gab es die AfD noch gar nicht – so viel zur angeblichen „Unterwanderung".) Sich im RL in der AfD zu engagieren, ist sein gutes Recht (ganz gleich, wie zuwider einem diese Partei ist), und ebenso ist es das gute Recht aller anderen, mit AfD-Mitgliedern nichts zu tun haben zu wollen (bzw. sie nicht in WP-Funktionen zu wählen). Die zurückgetretenen SG-Mitglieder haben von diesem Recht Gebrauch gemacht, und zwar (im Falle der ersten drei Rücktritte) in einer völlig angemessenen, korrekten und projektdienlichen Weise. Damit hätte die Sache erledigt sein können. Zum Problem wurde das ganze erst dadurch, dass Anna S. gegenüber JosFritz getratscht und JosFritz die Sache zum politischen Skandal hochgejazzt hat. --Jossi (Diskussion) 12:19, 17. Dez. 2016 (CET)
Ja, aber ob es nur um die Offenlegung einer Parteimitgliedschaft ging sei mal dahingestellt. Skandalisierung trifft es schon ganz gut wenn ich mir die Art der Offenlegung vor Augen halte. Möglicherweise - und da spekuliere ich mal - gings vielleicht auch um die Politisierung des Projekts, die Diskreditierung des Schiedsgerichts oder auch die maximale Aufmerksamkeit für die eigene Person. --Schreiben Seltsam? 12:35, 17. Dez. 2016 (CET)
Das ist der Punkt. Wer freiwillige, nachvollziehbare "Gemeindearbeit in der Gruppe" leistet, sollte an seinen dortigen Resultaten gemessen werden (und nicht, ob er gerne auch Poker spielt).
@Mautpreller: Ich kenne gläubige Christen, die (gut) als theoretische Physiker oder Biologen arbeiten. Es gibt Personen, die zwischen der Idee und der Tat diskriminieren, die "mehrdimensional" wahrnehmen können. Gerade so jemanden finde ich für ein "Richteramt" geeignet. GEEZER … nil nisi bene 12:21, 17. Dez. 2016 (CET)
Lieber Geezer, das war eigentlich nicht der Punkt, den ich meinte. Natürlich ist es sogar Bedingung für einen Richter- oder auch Adminjob, dass man zwischen seiner Einstellung und seinem Richteramt differenzieren kann. So weit gut. Der erste Punkt, den ich meinte, ist: Magister hat, das wissen wir mittlerweile von ihm selbst, seine Kollegen schriftlich und "ein wenig plakativ" von seiner Tätigkeit in Kenntnis gesetzt. Das ist doch ein ungewöhnlicher Schritt, zumal es ja gerade keine ganz gewöhnliche Partei ist, in der er sich engagiert, sondern eben eine, die immer wieder durch völkische, ausländerfeindliche und ähnliche Sprüche auffällt. Er hat das auch nicht getan, weil ihn jemand dazu aufgefordert hat, sondern aus freien Stücken. Das bedeutet doch was. Und der zweite Punkt: Mag sein, dass das eine Zusammenarbeit nicht ausschließen muss. Aber kann es dann richtig sein, dass man nicht darüber reden darf? Ich glaube eigentlich nicht. Übrigens hat es auch Magister selbst nicht so gesehen, er schreibt: "Es gab eine Diskussion zur Thematisierung des Casus vor euch, der Community, diesen gremiumsinternen Konflikt erörtern, wo meinerseits die Bereitschaft zur Nennung des Benutzernamens bekundet wurde. Es ging dabei explizit um eine Erklärung SG als Gremium." --Mautpreller (Diskussion) 12:32, 17. Dez. 2016 (CET)
„Es ging dabei explizit um eine Erklärung SG als Gremium“, zu der es aber nicht gekommen ist. --Schreiben Seltsam? 12:38, 17. Dez. 2016 (CET)
Ja, leider nicht. Aber über so etwas informiert zu sein (durch den User selbst), was auch Folgen für die Einschätzung der Tätigkeit hat, und darüber zugleich nicht reden zu dürfen ist auf jeden Fall eine blöde Situation, die nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden kann. Das jedenfalls scheinen alle Mitglieder des SG so gesehen zu haben, inkl. Magister. Wie man darüber redet, ist offenbar noch nicht klar gewesen. --Mautpreller (Diskussion) 12:59, 17. Dez. 2016 (CET)
Das Dilemma ist doch offensichtlich. Mich ärgert nur der unprofessionelle Umgang damit... --Schreiben Seltsam? 13:04, 17. Dez. 2016 (CET)
Sehe ich das richtig: 1. M informiert seine SG Kollegen aus freien Stücken und von sich aus über seine Rolle bei der AfD. Verpflichtet diese aber zu Stillschweigen. 2. Drei SG Mitglieder treten darauf aus "persönlichen Gründen" zurück. 3. Ein SG Mitglied bekommt Gewissensprobleme (das Gewissen ist die Stimme Gottes im Menschen, hab ich mal gelernt) und muss sich mal extern ausquatschen. Danach treten weitere SG-Mitglieder zurück. Wenn das so war, ist doch schon mit der Offenbarung und der - so muss man unterstellen anschließenden Verpflichtung auf Verschwiegenheit - ein erheblicher Schaden an der Funktionstüchtigkeit des SG entstanden und mithin ist Bewertung, dass es sich in den Jahren um untadlige SG-Arbeit von M handelt nicht haltbar.--Elektrofisch (Diskussion) 13:28, 17. Dez. 2016 (CET)
Willst du damit sagen es hätte einen professionellen Umgang mit dem Dilemma gegeben? Fände ich armselig. Da gibt es eine Ursache (MAGISTERs AfD-Funktionärstätigkeit und seine Offenlegung) und was du lapidar „extern ausquatschen“ nennst ist nicht mit von den SG-Regeln gedeckt („Vertrauliche Informationen, die ein Mitglied des Schiedsgerichts durch seine Tätigkeit im Schiedsgericht erfährt, sind auch nach Ende der Amtszeit geheim zu halten.“). Wie kann es sein, dass ein Nicht-SG-Mitglied bereits vor der Unterredung mit A bereits detaillierte Kenntnisse über den Vorgang hatte. Das macht dich nicht stutzig? Unprofessionell und dämlich diese Offenlegung, da tun sich auch noch Fragen an den Trompeter auf. Sicher ist ein „erheblicher Schaden an der Funktionstüchtigkeit des SG entstanden“, das hat aber mit der SG-Arbeit von M bis dahin erstmal nichts zu tun. --Schreiben Seltsam? 14:00, 17. Dez. 2016 (CET)
Dass er sie zu Stillschweigen verpflichtet hätte, scheint mir nicht so klar. Anna hatte ihn ja wohl sogar so verstanden, dass er ausdrücklich erlaubt oder sogar dazu aufgefordert hatte, es weiterzuerzählen. Grundsätzlich gibt es eine Art Schweigeverpflichtung für SG-Mitglieder, wobei ich das bisher nur auf Dinge bezogen hatte, die innerhalb der Fallberatungen zur Sprache kommen, nicht auf den Smalltalk davor und danach, der offenbar gar nicht so small ist. Was wiederum auch nicht wundert, wenn es zwar keine Fälle gibt, aber Skypekonferenzen. --Amberg (Diskussion) 13:38, 17. Dez. 2016 (CET)
Ich wiederhole es noch einmal: Wir wissens nicht. Und damit sind auch alle Spekulationen über das Verhalten der Beteiligten und ihre Motive müßig und letztlich unproduktiv. --Jossi (Diskussion) 13:47, 17. Dez. 2016 (CET)
Also eine Verpflichtung zu Stillschweigen kann es kaum gegeben haben. Alles spricht dagegen. Wohl aber gab es Absprachen und "interne Zusagen, die nicht eingehalten wurden", sowie eine erhebliche Unzufriedenheit mit dem Umgang Magisters mit der Situation ("dagegen sehe ich bei ihm völliges Unverständnis mit geringfügigem Siegergehabe und generelle Trotzreaktionen"). Das ist auch keine Spekulation, sondern Wikipedia Diskussion:Schiedsgericht#Rücktritt Ghilt entnommen. Ohne jetzt einfach Ghilts (oder Magisters) Darstellung übernehmen zu wollen, aber sie passen bis zu einem gewissen Grade zusammen (wenn der Blickwinkel auch unterschiedlich ist) und sind beide öffentlich. Auch Annas Darlegungen passen dazu. Man kann sich mittlerweile zum Glück, auch ohne alles zu wissen, ein grobes Bild machen, sowohl vom Auslöser als auch vom Verlauf.--Mautpreller (Diskussion) 15:33, 17. Dez. 2016 (CET)

PS: "Unterwanderung" ist das nun aber wirklich nicht. Wer die "Unterwanderstiefel anzieht" (Süverkrüp), macht nicht ohne Not schriftliche Statements über seine Parteifunktionen.--Mautpreller (Diskussion) 15:53, 17. Dez. 2016 (CET)

Vielleicht empfindest Du Marsch durch die Institutionen als passender.
Als ich MAGISTER zuletzt mein Pro zum Schiedsrichter gegeben habe, da hatte er in seiner Bewerbung mit seinem politischen Engagement komplett hinter dem Berg gehalten. Von daher hat seine Wahl durchaus einen geheimbündlerischen Charakter. (Ein besseres Wort fiel mir gerade nicht ein).
Erzähle mir keiner, dass Funktionärsposten in politischen Organisationen für die Wahl zum Schiedsgericht prinzipiell keine Rolle zu spielen haben. Beim Schiedsgericht landen nach Konstruktion die ganz harten Streitnüsse. Dazu gehören erfahrungsgemäß mit erhöhter Wahrscheinlichkeit politische Honigtopfthemen. Und in diesem Zusammenhang ist ein Engagement bei einer politischen Vereinigung etwas, was mein Vertrauen darin beeinflusst, dass der Kandidat das gesteigerte Maß an Neutralität und Außenansicht aufbringt, das an dieser Stelle gebraucht wird. Ganz besonders gilt das für eine am äußeren Rand des politischen Spektrums angesiedelte Organisation wie die AFD.
Ich muss davon ausgehen, dass MAGISTER nicht völlig unsensibel für diese Zusammenhänge ist. Wäre er es, dann wäre er schon deshalb kein geeigneter Kandidat für das Schiedsgericht. Das bedeutet aber auch, dass er sich (zumindest meine) Stimme in gewisser Weise erschlichen hat.---<)kmk(>- (Diskussion) 20:40, 17. Dez. 2016 (CET)
<quetsch> Gewissensgründe sind ja ein Argument, dass auf einen erheblichen inneren Zwiespalt hindeuten. Würde jemand in der Beichte was mitteilen und einen solchen Konflikt auslösen, ich denke der Betroffene würde eine Stufe höher gehen und das besprechen. Auch Sozialarbeiter/Psychologen würden zum Supervisor dackeln. Beim SG gibt es aber kein solches Backupsystem, vielleicht sollten wir das erfinden?--Elektrofisch (Diskussion) 18:15, 17. Dez. 2016 (CET)
Gut, dann scheint sich also abzuzeichnen, dass es keine Unterwanderung ist, sondern höchstens die Abwanderung von ein paar Schiedsrichtern, die mit einem ihrer Kollegen aus politischen Gründen nicht wirklich klarkamen, sowas kommt ja vor. Prima, die Affäre ist also gar keine richtige Affäre, es gab keinen Skandal, sondern nur das Hochjazzen einer Petitesse von interessierten linken Projektstörern in Krawalllaune. Das Schiedsgericht ist völlig ok und handlungsfähig, alles befindet sich im grünen oder leicht braunen Bereich. Wir können aufatmen und uns zufrieden zurücklehnen, nehme ich an. --Schlesinger schreib! 16:17, 17. Dez. 2016 (CET)
Unsinn, es ist ganz offensichtlich überhaupt nichts in Ordnung. Bloß "Unterwanderung" passt hinten und vorne nicht.--Mautpreller (Diskussion) 16:19, 17. Dez. 2016 (CET)
just reinquetsch: „alles befindet sich im grünen oder leicht braunen Bereich“ werde ich mir merken, weil es stimmt. Alles nachfolgende erstmal TLDR; --grixlkraxl (Diskussion) 21:40, 17. Dez. 2016 (CET)

Finde ich einen exteem guten Kurierbeitrag. Danke. Magisters Artikelbeiträge werden in nächster Zeit vermutlich sehr genau angesehen. Seine Arbeit im Schiedsgericht war offenbar bisher nicht zu beanstanden und seine Wiederwahl halte ich für unwahrscheinlich. Alles gut. Allerdings möchte ich ehrlich gesagt auch keine Empörungsritter in unserem höchsten Gremium haben. Dort brauchen wir Leute, die differenziert, sach-und lösungsorientiert urteilen können. Keine Populisten egal welcher Couleur. --Martina Disk. 17:00, 17. Dez. 2016 (CET)

+1 Mir gefällt besonders die Doppelbödigkeit des letzten Satzes im Kurierartikel ;) --Uwe Rohwedder (Diskussion) 17:30, 17. Dez. 2016 (CET)
+1 Dort brauchen wir Leute, die differenziert, sach-und lösungsorientiert urteilen können. Deine Bewerbung als künftigere SGlerin gefällt mir schon jetzt. --Niedergrund (Diskussion) 17:42, 17. Dez. 2016 (CET)
@Niedergrund: Nö, ich stehe nicht zur Verfügung. Bei einer Kandidatur für welches Wikipedia-Amt auch immer würde eine (gänzliich anders gelagerte, aber ebenfalls krasse) Schlammschlacht gegen mich als Person wieder aufleben. Das braucht niemand. --Martina Disk. 19:59, 17. Dez. 2016 (CET)
+1 Was genau war nochmal passiert? Ein Wikipedia-Autor mit respektabler und bisher unbeanstandeter Artikelarbeit outet sich als AfD-Mitglied. Einige Zeit vorher war er ins Schiedsgericht gewählt worden, wo ihm ebenfalls, soweit ich der weitschweifigen Debatte folgen kann, niemand einen Vorwurf machen kann. d:h.: Hätte er die Klappe gehalten, wäre tatsächlich überhaupt nix passiert. Wenn er von jetzt an zum Politaccount mutieren würde: er dürfte eine Zeitlang der am schärfsten überwachte Nutzer in dewiki überhaupt sein. Wenn er aber weiter tadellos mitarbeitet, besteht aus meiner Sicht auch weiterhin überhaupt kein Grund irgendetwas zu tun. Schlimmstenfalls wäre das Schiedsgericht eine gewisse Zeitlang nur eingeschränkt arbeitsfähig, was der Laden hier wohl überleben würde. Wie viele andere AfDler in dewiki aktiv sind, weiß ich nicht, und es interessiert mich noch nicht einmal. Dazu ist nämlich das Anonymitätsgebot gut. Wenn ein Afdler oder ein anderer weltanschaulich Beseelter hier Murks verzapft, gehört er ausgebremst, schnell und heftig - wie ggf. jeder andere interessengeleitete Account auch. Sollte "die Bewegung" einen Märtyrer brauchen oder produzieren wollen, könnten wir ihnen den Gefallen tun - aber strikt den Regeln entsprechend. Ich sehe das so wahrscheinlich so aufgrund "anerzogener, bildungsbürgerlicher Zurückhaltung", als ein etwas trotteliger Biedermann, der den Brandstiftern nicht die Stirn bieten will, sei´s drum. Grenzverletzungen halte ich nach auch wie vor für unappetitlich, wenn sie im Namen der Tugend gerechtfertigt werden sollen. Ich lege jedenfalls keinen Wert auf eine Wikipedia, bei der die Gesinnung von Nutzern, anstelle derjenigen von Artikeln, eine Rolle spielt oder gar geprüft werden sollte.--Meloe (Diskussion) 18:07, 17. Dez. 2016 (CET)
Wenn jemand seine AfD-Mitglied ohne Grund in den Vordergrund stellt, ist es normal, dass andere Zweifel an dessen Integrität haben. Das Parteiprogramm der AfD ist nicht besser als das der Partei Die Republikaner aus den 90ern. Die Rhetorik der AfD mit Lügenpresse und Altparteinen stellt alle Medien mit abweichenden Meinungen und andere Partei als Gegner dar. Da kann man an der Komprissfähigkeit schon zweifeln. Laut früheren AfD-Mitgliedern ist die Partei anscheinend nicht so normal wie andere Parteien.
„Die AfD sei ihr zu rechts und zu populistisch geworden, sagt sie, der Umgang miteinander sei unerträglich.“ „Sie berichtet von einem Arbeitspapier in der Fraktion für den Umgang mit Flüchtlingen, einem Konzept der Kasernierung, "das an die Warschauer Ghettos erinnert". Wer in der Fraktion abweichende Meinungen vertrete, werde mundtot gemacht.“ Baden-Württemberg: Abgeordnete verlässt AfD: "Schlimmer als die Altparteien", Süddeutsche Zeitung, 17. Dezember 2016 --87.153.115.253 19:55, 17. Dez. 2016 (CET)

Oft werden Erfahrungen aus der Artikel- oder Administrationsarbeit, wo ich bei Einhaltung des Neutralen Standpunkts ebenfalls eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber privaten politischen Standpunkten meiner Gegenüber empfinde, auf die vergleichsweise enge und persönliche Zusammenarbeit in einem Gremium wie dem Schiedsgericht übertragen. Das sind aber zwei Paar Schuhe. Die Schiedsrichter stehen in regelmäßigem persönlichen Kontakt wobei Pausen, Rückzugs- und externe Austauschmöglichkeiten kaum vorgesehen sind, Dafür gibts eine anspruchsvolle Aufgabe, die eine persönliche Auseinandersetzung im vertrauensvollen Rahmen voraussetzt. Das Ganze findet im Rahmen einer Freizeitbeschäftigung statt, also nicht in einem professionellen Umfeld, in dem eine gesteigerte Nervenstärke vorausgesetzt werden kann. Wem in diesem Rahmen ebenso überraschend wie unnötig eine herausfordernde und extreme politische Haltung hingeworfen wird, noch dazu eine, die primär Lebensmodelle und -Umstände anderer Leute (vielleicht die eigenen?) marginalisieren möchte, der darf sich schon fragen, ob er dem unentgeltlich weiter standhalten möchte oder dem Wähler seinen Auftrag unter diesen Umständen dankend zurückgibt. Wer diese "Untreue" im vermeintlichen Namen der Wählerschaft kritisiert, mag sich ja vielleicht selbst zur Wahl stellen und sich neben der mäßig attraktiven Aufgabe des Gerichts auch noch überraschende Unapetittlichkeiten der Kollegen antun, die diese als spontan aus dem Hut zaubern. Was künftige Kandidaturen überaus belastbarer, diskursfreudiger oder selbst einschlägig politisierter Nutzer angeht, besteht nach der mannigfachen Rücktrittsschelte und den vielen großen Herzen für mitteilungsbedürftige AfD-Funktionäre im Schiedsgericht ja einige Hoffnung. --Superbass (Diskussion) 20:27, 17. Dez. 2016 (CET)

@Superbass: "nicht in einem professionellen Umfeld, in dem eine gesteigerte Nervenstärke vorausgesetzt werden kann" - Jein. Wir brauchen Im Schiedsgericht zwingend Leute mit Nervenstärke. Und Brückenbauer. Das heißt im Umkehrschluss aber natürlich nicht, dass alles toleriert oder schöngeredet werden muss, oder dess die eigenen Werte vollständig über Bord geworfen werden müssen. Der goldene Mittelweg liegt wie immer irgendwo dazwischen. Ich habe vollen Respekt vor den SG-Mitgliedern, die "aus persönlichen Gründen" ihr Amt niedergelegt haben. Ich habe kein Verständnis für plötzliche Protestrücktritte, nachdem öffentlich bekannt wurde, was SG-intern schon länger bekannt war. Politisches Rückgrat in der eigenen Lebensgestaltung respektiere ich sehr, aber politisch motivierte, öffentlichwirksame Rückstrittsaktionen (mit der Hoffnung auf Wiederwahl nach Rauswurf des Widersachers?) sind in unserem Enzyklopädieprojekt schädlich. Endgültig überhaupt kein Verständnis habe ich dafür, dass dieses ganze Theater unter Veletzung der Verschwiegenheitspflicht für SGler und Verletzung der Anonymitätsrichtlinie statgefudnen hat. Ausgerechnet im Schiedsgericht. Keiner von uns kann mit solchen Leuten darauf vertrauen, dass private Informationen privat bleiben oder dass ein faires, nicht von persönlichen Werten gefärbtes Verfahren gesichert ist. Helden sehen anders aus. --Martina Disk. 21:42, 17. Dez. 2016 (CET)
Wenn genug Dampf auf dem Kessel ist, bricht augenscheinlich auch eine Regelung zur Verschwiegenheit zusammen. Wie die in eigener Sache, und dann in welchem Ausmaß, besteht, halte ich auch nicht für abschließend geklärt - es ging ja nicht um einen bearbeiteten Fall sondern um SG-interne Nabelschau. Das entspannt auch in der Frage nach Professionalität, die bei einem anvertrauten Fall sicher noch mehr Gewicht bekommt. Im Grunde gut, dass der Kessel jeztzt geplatzt ist und nicht erst bei der Fallbearbeitung. Nicht mal der Grad der Verletzung von WP:ANON ist sicher einschätzbar, war doch die Offenbarung persönlicher Details zu einem nicht genau bekannten Grad freiwillig, und wird diese Regelung bei kritischen Vorgängen, wo etwa ein heimlicher Paid Editor auf Diskussionsseiten gemeinsam enttarnt wird, auch gern weit ausgelegt. Aber natürlich war der Offenbarungsweg der Info mindestens unglücklich, jedoch wäre ich zurückhaltend mit einer Veurteilung der Beteiligten, ohne selbst in der Sache drin gesteckt zu haben. --Superbass (Diskussion) 22:00, 17. Dez. 2016 (CET)
Ja, WP.ANON, WP:AGF und WP:KPA werden hier gerne im Agebotsaket des Monats mel eben in die Tonne gereten, wenn sich Wikipedianer sicher sind, dass sie auf dem moralisch höheren Ross sitzen und genügend schützede Administratoren auf ihrer Seite haben. Und weil es so schön war, treiben wir die Sau durchs gesamte Wikipediadorf und in die Presse. Das macht es in keinem einzelnen Fall besser. Verurteilung? Wie gesagt, privat vollstes Verständnis. Die Ausführung lässt mich im aktuellen Fall an der Eignung für das Schiedrichteramt zweifeln. Falls ich damit alleine stehe, ist das okay. Werden wir ja bei den Nachwahlen sehen. --Martina Disk. 22:22, 17. Dez. 2016 (CET)
Klingt ja toll, ist aber leider völlig daneben. Diese spezielle Art von Trennung zwischen privat und dienstlich, die Du hier konstruierst, erlaubt Dir zwar heftige Urteile über Moral (denn auf das hohe moralische Ross setzt Du Dich hier) und Leistung bzw. "Eignung", hilft aber nicht im mindesten dabei, auch nur halbwegs zu verstehen, was sich da abgespielt hat und abspielt.--Mautpreller (Diskussion) 22:42, 17. Dez. 2016 (CET)
Was genau willst du da verstehen oder was genau müssen wir über die Vorgänge im Einzelnen wissen? Ich argumentiere nicht moralisch, sondern formal: Regelhüter, die die Regeln verletzen, sind in meinen Augen ungeeignet. Ich kann damit leben, wenn du das anders siehst. --Martina Disk. 22:56, 17. Dez. 2016 (CET)
Verstehen zum Beispiel, ob da überhaupt WP:ANON verletzt wurde (scheint mir nämlich nicht so klar), wie die Logik und Rationalität der Beteiligten aussah, warum sie zu keiner gemeinsamen Erklärung finden konnten. Eben genau das, was auch das SG tun muss (oder sollte), wenn es einen "Fall" bearbeitet. Wenn man nicht versteht, kann man weder schlichten noch sich überhaupt ein Urteil bilden. Darum sollte es aber gehen.--Mautpreller (Diskussion) 23:05, 17. Dez. 2016 (CET)
Oh okay, da bin ich bei dir. Eine sachliche, gemeinsame Erklärung hätte ich mir auch gewünscht. Eben genau in dem SG-Stil, für die wir die Amtsinhaber wählen. Kommt vielleicht noch. --Martina Disk. 23:10, 17. Dez. 2016 (CET)
<quetsch>Das größte Problem ist hier, dass zu viele entweder nicht richtig lesen oder aber Stellungnahmen (un-)wissentlich so ergänzen, wie es ihnen in den Kram passt. An deinen Punkten stimmen nämlich grundsätzlich schon mal zwei Dinge nicht: a) dass jetzt irgend jemand ANON, AGF usw in die Tonne getreten habe: ANON wurde seit September in die Tonne getreten. Seitdem wissen nämlich einige Nicht-SGler genau, worum es bei den Rücktritten ging, du nicht? Dann hast du nicht zu den wer-weiss-wie vielen Aus erlesenen gehört. Das Argument, es könnten ja nicht so viele gewesen sein, zieht hier auch nicht. Am 3.12. stand schon auf der Disk-Seite bei Kurator71, dass gerüchtweise ein AfD-Funktionär im SG Sitze. Da ging kein Aufschrei durch die WP und da wurde auch nicht nachgehakt - warum? Gerade wegen der Regeln gab es hitzige Diskussionen. Ich z.B. wurde sehr oft in den letzten Monaten auf den Umstand, dass ein Funktionär der AfD im SG sitzt und wer das ist, angesprochen. Leider melden sich diese Leute nicht - oder ich habe es überlesen. Es herrschte bei Einigen explizit die Meinung, hier gelte anon gar nicht, weil die Community ein großes Problem damit hätte, wüsste es davon. Ich war eine von denen, die am lautesten gegen den Bruch von Anon geschrien haben und ich habe ANON auch nicht gebrochen. Zum Amt eines Schiedsrichters gehört bei der Bearbeitung komplexer Fälle im Übrigen auch, dass er genau liest, das hast auch du nicht getan. Zum Amt des Schiedsrichters gehört auch, dass die Weiterführung eines ordentlichen SG in seinem Interesse liegt und dass er dabei auch die Interessen der Community im Kopf hat. b) diese ganze Veröffentlicherei sei ein Politikum. Auch hier stricken sich das wieder viele passend: ein Politikum kann man das nennen, was danach gelaufen ist. Also bevor du mir irgend etwas unterstellst, fange zunächst bei dir selbst an. Vielleicht zunächst mit der Frage, wo du denn AGF gerne sehen möchtest - bei Magister? Wieso gilt AGF bei mir nicht dahingehend, dass jedes Wort in meiner Stellungnahme stimmt? Ich zumindest habe mich nie auf irgendeinem Ross gesehen. Und dass ich im September noch im SG geblieben bin, im Dezember aber meine SG Tätigkeit mit meiner persönlichen Meinung und meinem Anspruch an Moral nicht mehr wirklich vereinbaren konnte (aber eben _nicht_ deshalb zurück getreten bin, sondern mich deshalb mit jemandem ausgetauscht habe, der die Community auch in Bezug auf politische Themen sehr genau kennt, gleichzeitig aber schon von dem Fakt an sich wußte, so wie alle SG-Mitglieder zu diesem Zeitpunkt dazu aufgefordert wurden (bitte hier nicht anfangen, Dinge reinzulesen, die nicht stimmen), damit das SG in dieser Sache zu einer Entscheidung kommt), wird wohl irgendwie auch einen Grund gehabt haben, meinst du nicht? --AnnaS.aus I. (Diskussion) 04:38, 21. Dez. 2016 (CET) P.S.: bevor es einige wieder missverstehen: dass viele/manche schon davon wussten, erwähnte ich nicht als Ausrede dass ich dann ja "plappern", " tratschen" oder sonst was kann, sondern dafür, dass dieser Fakt hier erstens völlig außer Acht gelassen wird, aber zweitens ungerecht gegenüber denen ist, die eben nicht zum erlauchten Kreis gehören, denen es aber wichtig im Hinblick auf eine zukünftige eigene Kandidatur oder auf die eigene Betroffenheit in einem Fall sein könnte. Wie hätten die sich gefühlt, erfuhren sie an anderer Stelle, was los ist/war, aber nicht durch das SG, weil das SG zur Nicht Veröffentlichung verpflichtet war? --AnnaS.aus I. (Diskussion) 04:46, 21. Dez. 2016 (CET)
Stümperhaftes Gebaren schönreden, Tratschtante (und das andere auch getrascht haben machts nicht besser). Armselig und Punkt um es kurz zu machen. Ich hätte das mit meinen SG-Kollegen besprochen. Frohes Fest und hoffentlich bist du nie wieder Kandidatin für irgendwas hier :-). --Schreiben Seltsam? 09:32, 21. Dez. 2016 (CET)
Da hast du es ihr aber gegeben, was? Selber Tratschtante, kannst stolz auf die sein. --Schlesinger schreib! 09:36, 21. Dez. 2016 (CET)
Wo hab ich denn was ausgetrascht, bitte nen Diff. Ansonsten halt die Backen. Wenn ich Annas Statement lese frage ich mich woher bereits zu zuvor Nicht-SGler von dem Vorgang wussten? Augenscheinlich gabs nur Gerüchte... Und warum sollte WP:Anon dort nicht gelten? Dass Anna selbst aus moralischen Gründen das Amt nach Kenntnis nicht mehr wahrnehmen konnte... kein Problem. Damit kann man aber so oder so umgehen. Anna hat sich dazu entschlossen mit unbeteiligten Dritten darüber zu reden. Das wird nicht besser dadurch, das dies bereits andere bereits getan haben. Möglicherweise wurden erst da Gerüchte bestätigt... und dann erst zur Offenlegung eines unbeteiligten Dritten. --Schreiben Seltsam? 10:39, 21. Dez. 2016 (CET)
Danke Schreiben, dass du genau das bestàtigst, was ich beschrieben habe. Schreiben Note 1, Lesen Note 6. Ich schließe inzwisvhen Wetten mit mir selbst ab, wie lange es nach einem Post von mir dauert, bis du mit deiner Gebetsmühle kommst. Ach, in so einer Community mit so einem Gebaren _möchte_ ich gar kein Amt bekleiden, da brauchst du keine Angst zu haben. Und hättest du endlich - wie man es in einer Enzyklopädie erwarten könnte - mal gelesen, bevor du die Buchstaben " getratsche" eingibst, hättest du herausgefunden, dass ich genau das gemacht habe: ich habe mich mit allen SGlern darüber unterhalten. Wir beide wissen aber wohl, dass es dir um so eine Info zur Sache gar nicht geht --AnnaS.aus I. (Diskussion) 11:51, 21. Dez. 2016 (CET) (hier bitte genügend Platz für Benutzer Schreiben lassen. Den Umfang kann man anhand seiner vorherigen Beiträge abschätzen.)
Sehr gerne... Ja, du hast dich nicht nur mit den SGlern unterhalten sondern auch mit unbeteiligten Dritten. Mir geht es sehr wohl darum zu verstehen warum du nicht in der Lage warst im Gremium eine Lösung zu finden sondern Interna nach außen gibst und den Dingen dann ihren Lauf lässt. Deine Nebenkerze „Wir beide wissen aber wohl, dass es dir um so eine Info zur Sache gar nicht geht“ geht ins Leere, ebenso wie dein halbherziges Rechtfertigungsstatement. Diese Nummer hat mein Vertrauen in diese Institution schwer erschüttert, keine Einsicht ... war ja alles knorke, zur Aufklärung kommt nix. --Schreiben Seltsam? 15:10, 21. Dez. 2016 (CET)
Die Ideologie des Multikulturalismus, die importierte kulturelle Strömungen auf geschichtsblinde Weise der einheimischen Kultur gleichstellt und deren Werte damit zutiefst relativiert, betrachtet die AfD als ernste Bedrohung für den sozialen Frieden und für den Fortbestand der Nation als kulturelle Einheit. Ihr gegenüber müssen der Staat und die Zivilgesellschaft die deutsche kulturelle Identität als Leitkultur selbstbewusst verteidigen. (AfD-Wahlprogramm, 2016)
Though US-based, the organization is international in its nature. Our board of trustees, staff members, and volunteers are involved without discrimination based on their religion, political beliefs, sexual preferences, nationalities, etc... Not only do we accept diversity, but we actually look forward to it. (m:Values)
Diese beiden - jeweils zentralen - Statements sind unvereinbar. Entweder verbiegt sich da jemand, oder wir sollten unsere Werte etwas deutlicher kommunizieren. -- MBq Disk 21:20, 17. Dez. 2016 (CET)
MBq: Und wir lesen nochmal alle zusammen "without discrimination based on their ... political beliefs". Das gilt auch für dich und mich. Du und ich und viele andere Wikipedianer können privat jede beliebige Gesinnung zutiefst ablehnen. Dir und mir und allen anderen steht es frei Arbeitsbereiche und Gremien zu meiden, wo politische Widerlinge tätig sind. Damit hat es sich aber auch schon. Alles, was ein Wikipedianer wissen und einhalten können muss, sind Wikipedia:Grundprinzipien und Wikipedia:Richtlinien. Würden wir ein Gesinnungsmonopol welcher Art auch immer durchsetzen, wäre Wikipedia erledigt. --Martina Disk. 22:04, 17. Dez. 2016 (CET)
Zustimmung. Überprüfen wir aber doch bitte auch gleichzeitig die Enstellungen der anderen Funktionsträger, .B auf Antiamerikanismus. --91.96.25.148 22:12, 17. Dez. 2016 (CET)

AfD -das tut weh? Oder hat die Straße wie damals 89 nicht doch recht? MfG --Methodios (Diskussion) 21:24, 17. Dez. 2016 (CET)

Was hat die AfD mit den Leipziger Montagsdemos 1989 zu tun. Oder verwechselt du die AfD mit Pegida?
Meinst du Ausländerfreiheit und Freiheit sind das gleiche? --87.153.115.253 21:33, 17. Dez. 2016 (CET)
Die Macht der Straße gab es 1933 schon mal mit der Hilfspolizei. Manche sehnen sich wahrscheinlich danach zurück. --87.153.115.253 21:35, 17. Dez. 2016 (CET)
Erstens: War nur eine Frage. Und zweitens: Wir haben hier alle Arten von Demonstrationen: AfD, Gegendemos der Linken, NPD, Gegendemos der Linken, Pegida, Gegendemos der Linken, Bürgerbewegungen, Gegendemos der Linken... man kommt kaum noch drumherum. MfG --Methodios (Diskussion) 21:51, 17. Dez. 2016 (CET)

Zur Unterwanderung. An sich sollte man dankbar sein, dass da gegen WP:ANON verstoßen wurde. Nur dadurch erfuhr man von wie vielen „Hardcore-Ideologen“ das Schiedsgericht bereits unterwandert war, die unfähig sind bzw. nicht gewillt sind, mit einem zusammenzuarbeiten, der nicht ihre politische Ideologie teilt. – Bwag 22:34, 17. Dez. 2016 (CET)

schröcklich, schröcklich, in Wirklichkeit wird de-WP von Demokraten unterwandert?! --Ulitz (Diskussion) 22:44, 17. Dez. 2016 (CET)22:43, 17. Dez. 2016 (CET)
Oh, da meldet sich der Richtige zu Wort. Du für dich habe ich auch etwas: „Und wenn so mancher hier politisch/ideologisch so engstirnig ist, dass er mit einem der anderen Fraktion nicht zusammenarbeiten kann, dann ist es um so einen eh nicht schade, wenn er das Weite sucht. Immerhin schreiben wir hier ja eine Enzyklopädie und nicht irgendeine einseitige Ideologieschrift.“ – Bwag 22:55, 17. Dez. 2016 (CET)
PS: In diesem Sinne bin ich sogar dankbar, dass die Hardcore-Ideologen das Schiedsgericht verlassen haben. – Bwag 22:59, 17. Dez. 2016 (CET)
Du beschimpfst die zurückgetretenen Schiedsrichter als "Hardcore-Ideologen"? --Schlesinger schreib! 23:04, 17. Dez. 2016 (CET)
Ich beschimpfe nicht, sondern halte fest, was offensichtlich Sache ist: Sie sind unfähig bzw. nicht gewillt mit einem zusammenzuarbeiten, weil er einer anderen Fraktion angehört. – Bwag 23:13, 17. Dez. 2016 (CET)
Letzendlich haben die Betreffenden durch ihren Rücktritt ihre Nichtbefähigung für das neutrale Richteramt deutlich dokumentiert. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 00:21, 18. Dez. 2016 (CET)
Seit wann gehören Sitzfleisch und Postenkleberei zu den Kernkompetenzen einer Tätigkeit im Schiedsgericht?
In meinem Universum ist eine gewisse Beharrlichkeit in dieser Position zwar hilfreich. Sie wird an Wichtigkeit aber um Längen durch die Eigenschaften Integrität, Neutralität, Konsequenz und Überzeugungsfähigkeit überragt. Und nein, damit ist nicht die Verbindlichkeit eines Autoverkäufers gemeint.---<)kmk(>- (Diskussion) 03:09, 18. Dez. 2016 (CET)
Zur Kernkomepetenz eines Schiedsrichters im Schiesgericht gehört es, auf die gewählte Dauer möglichst unvoreingenommen Fälle zu entscheiden, die an das SG herangetragen werden. Dazu können auch Streitigkeiten im Themenkomplex Politik gehören; Schiedsrichter, die wegen Meinungen und Weltanschauungen von Schiedsrichterkollegen zurücktreten, haben damit klar und deutlich demonstriert, solche Fälle nicht unvoreingenommen entscheiden zu können oder zu wollen, sind ergo per definitionem nicht befähigt für dieses Amt. Und was noch absurder ist: Unter den vorliegenden Umständen versetzen sie jeden einzelnen verbliebenen Schiedsrichter in die Position, im Alleingang jedes SG-Verfaren zum Platzen zu bringen. Einen mieseren Dienst kann man mMn der Community nicht erweisen. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 15:48, 18. Dez. 2016 (CET)
Jeder kann doch frei entscheiden dem SG beizutreten und auch seine eigenen Gründe vorbringen, von diesem Amt wieder zurückzutreten. Man muss keinen Rechtspopulisten neben sich dulden und auch nicht dazu gezwungen sein, mit diesem zusammenarbeiten. Für mich sind die Rücktritte ein Zeichen von zivilem Widerstand.--Sinuhe20 (Diskussion) 16:45, 18. Dez. 2016 (CET)
Nope. Wir schreiben hier eine Enzyklopädie; ziviler Widerstand hat hier nix zu suchen. Falls du die Regel suchst: sie heißt WP:NPOV. (Martina hat übrigens die entsprechende Richtlinie der WMF bereits zitiert.) Im übrigen mußt du dich daran gewöhnen, daß statistisch gesehen ein bis zwei von zehn DE-de-Wikipedia-Benutzern AfD-Wähler sind, genauso wie statistisch einer von zwei DE-at-Wikipedia-Benutzern unlängst nicht für von der Bellen gestimmt hat. Oder glaubst du, daß die Community sich signifikant von der Allgemeinheit unterscheiden? Abgesehen vom weitaus höheren Anteil von weißen, alten Männern. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 20:35, 18. Dez. 2016 (CET)
Sie wollen letztendlich auch nur unverbindliche politische Duftmarken setzten die soe effektiv sind wie der "Ich hab fertig"-Zwei-Wochen-Baustein der sich immer wieder auf Benutzetseiten finden läßt. Aus der "Wikipedia" tritt aber dann keiner aus. Zu schön ist doch sich gegenseitige politische Reiben und Kuschel mit Links-, Rechts, Oben- oder Untenextremen. --91.17.255.171 17:30, 19. Dez. 2016 (CET)
Natürlich ist Wikipedia unterwandert, von links und von rechts. Deswegen kommt es ja zu solchen POV-Löschungen wie kategorie:Antifaschist. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 22:46, 17. Dez. 2016 (CET)

Nur mal eine Feststellung am Rande, die Partei Die Linke, bzw. Teile von ihr (KPF), deren Ziele die Partei ebenfalls offiziell vertritt, werden vom Bundesamt für Verfassungsschutz observiert, nicht die afd! Ich bin mal gespannt wann der erste Linkenpromi den Mut hat sich hier zu outen und ob es dann genauso ein großes Schmierentheater geben wird ... --77.180.115.205 22:57, 17. Dez. 2016 (CET)

Nun, ich denke schon. Mit teils anderen Akteueren und anderer Schwerpunktsetzung... Glaube aber, dass dies in nächster Zeit nicht geschehen wird, wer will sich das schon antun. --Schreiben Seltsam? 23:23, 17. Dez. 2016 (CET)
Das wäre eine spannende Frage, ob andere Funktionäre die gleiche Vorgehensweise, also zur Wahl streng gemäß WP:ANON antreten und im Gremium dann den Aktivisten aus der Kiste lassen, an den Tag legen. Und ob die gleichen Leute danach ihr großes Herz für diese Reihenfolge zeigen, wenn das andere Ende des politischen Spektrums betroffen ist. Wahrscheinlich funktioniert das nur so kurz vor Weihnachten. --Superbass (Diskussion) 00:02, 18. Dez. 2016 (CET)
@Superbass: Was die Rehenfolge angeht, wärst du an Stelle Magisters nach den „lästerlichen Sprüchen“ in der betreffenden SG-Konferenz sicher für Selbstverleugnung gewesen, richtig? --Oltau 07:45, 18. Dez. 2016 (CET)
Hmm, dachte ich auch und glaube deswegen auch nicht das dieser Aspekt was mit der Parteizugehörigkeit zu tun hat. Aber eins weiß ich: In jeder Broschüre: Neu am Arbeitsplatz wird darauf hingewiesen politische Themen aus dem Smalltalk besser herauszulassen - da wirds schon gute Gründe für geben. --Schreiben Seltsam? 09:31, 18. Dez. 2016 (CET)
@Oltau: Die Wahl in ein exponiertes Amt unter Verbergung aller persönlicher Merkmale ist ok, ist aber zugleich der Einstieg in eine gewisse Zurückhaltung (wenn man das Selbstverleugnung nennen will, gut, aber der erste selbst verantwortete Schritt dazu beginnt vor der Wahl), wenn man WP:ANON um jeden Preis für sich in Anspruch nehmen will. Pikante Geheimnisse mit unbekannten Personen zu teilen, hat sie noch nie sicherer gemacht. Davon abgesehen gibt es Zwischenlösungen, etwa, sich in der Runde solchen Polit-Talk zu verbieten. AfD ist, aller Apologie zum Trotz, nunmal keine "normale Partei" (jüngstes Beispiel), da muss ich als Aktivist mit Irritationen rechnen, wenn ich mich damit anderen aufdränge. Und, da bin ich mir inzwischen sicher, das war auch kein unglücklicher Zufall. Ansonsten ACK zu Schreiben, natürlich ist das kein gutes Thema für eine Runde in der man sich nur oberflächlich kennt. --Superbass (Diskussion) 11:46, 18. Dez. 2016 (CET)

i Info: Da meines Erachtens der zentrale Hinweis von MBq (oben 21:20, 17. Dez. 2016) allzu schnell weggewischt wurde, habe ich einen entsprechenden Thread auf der einschlägigen Diskuseite des SG eröffnet: Wikipedia Diskussion:Schiedsgericht#AfD-Grundsatzprogramm Deutsche Leitkultur statt Multikulturalismus u. Unvereinbarkeit mit Wikipedia. -- Miraki (Diskussion) 09:23, 18. Dez. 2016 (CET)

Jeder macht sich halt so lächerlich, wie er mag. Sollte diese Rücktrittsforderung aus Gesinnungsgründen von Erfolg gekrönt sein, hätte das unabsehbare Folgen für das Projekt. Viele würden sich dann hier wohl verabschieden. --Oltau 10:21, 18. Dez. 2016 (CET)
Passt schon. Ein typischer WP-Diskurs janz wiki-demokratisch im geschlossen wikileitkulturellem Kreise unter Ausschluss von IPs u.a. --2A01:598:A003:9654:1199:F67C:F197:AAEB 20:51, 18. Dez. 2016 (CET)

Haben die empörten Demokraten schon einmal über die Folgen ihrer Aktion nachgedacht, wenn sie ihr Ziel erreichen sollten und MAGISTER aus dem SG ausgeschlossen oder zum Rücktritt genötigt wird?

- Die Entscheidungen eines „sauberen“ SG werden nicht anders aussehen als bisher, weil sie von MAGISTER nicht politisch beeinflusst waren.

- Es wurde dann ein Märtyrer geschaffen, dessen Ausscheiden von der AfD genüsslich ausgeschlachtet werden kann.

- AfD-Wähler, die die hasserfüllten Angriffe gegen ein AfD-Mitglied und die Verächtlichmachung moderater User mitgelesen haben, werden bei der nächsten anstehenden Wahl ihr Stimmverhalten nicht ändern (worauf wir eigentlich hoffen sollten), sondern aus Trotz weiter AfD wählen.

Fazit: Die ganze Aktion hat letztlich zur Stärkung der AfD beigetragen. Glückwunsch!--85.178.134.126 19:22, 18. Dez. 2016 (CET)

Richtig. Und der MAGISTER wird vermutlich nächtes Jahr in irgendein Parlament einziehen und hat für sowas popliges wie das dewiki-SG sowieso keine Zeit mehr. Das nenn ich gelunge Optimierung des eigenen Wirkens. Manchmal fragt man sich schon, ob die anderen SG-Mitglieder im wesentlichen von Geltungssucht angetrieben werden und ansonsten hoffnungslos naiv sind. -- Janka (Diskussion) 23:54, 18. Dez. 2016 (CET)
Sie hat nicht nur zu einer Stärkung der AfD beigetragen, sie hat hat vor allem gezeigt, was für überforderte inkompetente Leute die Mehrheit der Wikipedia-Gemeinschaft ins Schiedsgericht gewählt hat. Zurücktreten, weil ein Kollege eine "falsche" politische Einstellung hat? Erbärmlich. Das ist nicht nur eine Schande, sondern auch eine Missachtung einer demokratisch gewonnenen Wahl. Das ist wie wenn sämtliche Parlamentarier, die nicht zur AfD gehören, aus einem Landesparlament zurücktreten würden, nur weil ein paar AfD-Leute ebenefalls dort drin sitzen. Sie meinen damit vielleicht sie hätten Courage oder so, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Feiglinge, die sich zurückziehen, sobald ihnen etwas nicht passt. DestinyFound (Diskussion) 00:00, 19. Dez. 2016 (CET)
Du wirfst hier gleich mehrere Dinge durcheinander. Das SG ist kein Parlament, sondern die höchste, zu strenger Verschwiegenheit verpflichtete Schiedsstelle der deWP. Zudem geht es nicht vordergründig um politische Einstellungen, sondern um die Unvereinbarkeit einer Funktionärstätigkeit für eine Partei mit der Mitarbeit in einem solchen sensiblen Gremium. Ich für meinen Teil würde auch einen CSU- oder Grünen-Funktionär nicht wählen, wenn ich davon wüsste. --Prüm 00:06, 19. Dez. 2016 (CET)
Wenn das nicht erwünscht ist, sollte es in den Statuten des SG drinstehen. Jetzt sieht es so aus, als sei ausschließlich die Funktionärstätigkeit in der AfD unerwünscht. -- Janka (Diskussion) 02:02, 19. Dez. 2016 (CET)
@Janka: Das wäre denke ich Overkill. Für mich wäre es ausreichend, wenn Bewerber um einen Posten im SG jegliche politische Funktionärstätigkeit bei ihrer Bewerbung offenlegen müssten. Natürlich gemäß den Statuten. --Prüm 08:08, 19. Dez. 2016 (CET)

Anscheinend sind AfD-Mitglieder so schlinm, dass wir sie alle am nächsten Laternenpfahl aufhängen müssen. Also raus auf die Straße, treibt diese Bestien mit Fackeln durchs Dorf, vernichtet das AfD-Pack. nur ein totes AfD-Mitglied ist ein gutes AfD-Mitglied. Ober habe ich da jetzt was falsch verstanden? Liesel 07:14, 19. Dez. 2016 (CET)

Liesel, du Pappdrachentöter. Haste mal einen Difflink zu der Forderung mit der Laterne? Gibt es vielleicht sogar eine Anordnung des ZOG dazu die mich nicht erreichte, ich möchte ja nicht verpassen wenn das losgeht.--Elektrofisch (Diskussion) 08:13, 19. Dez. 2016 (CET)
Im Kleinen haben wir es doch schon. Jahrelang konnten sie problemlos mit einem problemlos zusammenarbeiten. Erst als bekannt wurde, dass dieser ein AfD-Mitglied ist, haben 3 fluchtartig die Zusammenarbeit aufgekündigt. Später noch ein paar mehr. Und was war vorgefallen? Erst wurde in einem Gremium bekannt, dass da einer abseits der DE-WP ein AfD-Mitglied ist und späte wurde durch gezielte Indiskretion die breite Öffentlichkeit auch darüber informiert. – Bwag 10:02, 19. Dez. 2016 (CET)

Eigentlich habe ich nach dieser unsäglichen Diskussion nur noch Lust, mich als AfD-Mitglied zu outen und mich auf alle Zeiten im Hass der hypertoleranten Dummbatze zu suhlen. -- Janka (Diskussion) 11:33, 19. Dez. 2016 (CET)

Mach doch. Kannst dann mit Liesel wetten ob du an einer Laterne zu hängen kommst.--Elektrofisch (Diskussion) 13:45, 19. Dez. 2016 (CET)
Ein geeignetes Laternenmodell wäre der zweiarmige Kandelaber von Albert Speer. --Schlesinger schreib! 14:01, 19. Dez. 2016 (CET)
Ihr habt doch wirklich gelitten. ;-) --Schreiben Seltsam? 19:01, 19. Dez. 2016 (CET)

Dürfen Nazis Nutella essen?[12] --85.178.130.15 15:28, 19. Dez. 2016 (CET)

Irgendwie habe ich doch das Bedürfnis auch meine 2 Cent in das Sparschwein zu werfen. Keine Ahnung, ob das schon irgendwo irgendwer in den ausschweifenden Diskussionen zu dem Thema gesagt habt, aber mir geht es hauptsächlich um Folgendes: Ich bin absolut dafür, dass sich in der Wikipedia verschiedenste Sichtweisen und Lebensvorstellungen zusammenfinden. Das ist immer noch die beste Möglichkeit am Ende auf einen gemeinsamen neutralen Nenner zu kommen. Was auch immer für Probleme es in der Praxis dabei geben mag. Gleiches denke ich auch im Real Life. Jeder mag glücklich werden, wie es ihm gefällt. Das Problem sind die Menschen und Institutionen, die dies für sich in Anspruch nehmen, die Andersdenkenden aber genau dies absprechen, für dies es nur ihre eigene Sichtweise gibt. Und genau das ist die AfD. Und genau darum halte ich AfD-Mitglieder, und erst recht Funktionäre, in verantwortlicher Position in der Wikipedia für bedenklich. --93.184.128.27 09:04, 20. Dez. 2016 (CET)

Und deshalb geht die Wikipedia mit gutem Beispiel voran und handelt so wie gute AfD-Mitglieder auch handelt würden. Liesel 09:22, 20. Dez. 2016 (CET)
Ich habe nicht behauptet, eine Patentlösung zu haben. Du scheinst allerdings nicht mal das Problem zu erkennen. --93.184.128.27 09:31, 20. Dez. 2016 (CET)
Ich sehe das Problem schon. Nur bringt es wenig bis gar nichts, wenn wir genau das Verhalten an den Tag legen, was wir der AfD vorwerfen. Das kann uns schneller auf die Füße fallen, als uns lieb ist. Deshalb siehe meinen Link oben. Liesel 09:44, 20. Dez. 2016 (CET)
Ich befürchte nur (und das ist wirklich meine größte Sorge), dass AfD und Andere auf gutes Zureden und andere Maßnahmen einfach nicht reagieren werden.--93.184.128.28 09:52, 20. Dez. 2016 (CET)
Da mit muss man ggf. leben. Aber was gar nicht geht, Menschen wegen ihrer AfD-Mitgliedschaft zu diskriminieren. Demnächst dann entsprechende AfD-Mitgliedsbabberl in der Wikipedia um die Anhänger dieser Partei schon aus drei Diskussionen Entfernung erkennen zu können. Als weiterer Schritt dann ein Meinungsbild, welches die Schnellsperrung von AfD-Mitglieder oder potentiellen solchen ermöglicht, ohne BSV und Sperrprüfung? Warum nicht, wenn es der guten Sache dient.
Auch wenn es schwer fällt und es wahrscheinlich einen Haufen Unbelehrbarer gibt, gibt es dann uns trotzdem nicht das Recht die gleichen Maßnahmen anzuwenden, die wir der AfD vorwerfen. Dann sind wir nämlich nicht besser, nur weil wir meinen auf der richtigen Seite zu stehen. Man muss das eben ggf. auch aushalten und man muss versuchen zu überzeugen.
Man stelle sich vor im Real Life würden auf einmal alle AfD- oder NPD-Mitglieder gezwungen entsprechende Erkennungszeichen auf der Brust zu tragen, wenn ihnen verboten würde bestimmte Berufe auszuüben, wenn es Medienkampagnen gäbe, dass man bei entsprechenden Geschäftsleuten die diesen Parteien zugehörig sind, nicht mehr einkaufen soll, wenn schließlich entschieden werden würde, alle AfD- und NPD-Mitglieder nach Madagaskar abzuschieben. Vielleicht alles noch für die gute Sache und unter tätiger Beteiligung der ganzen Bevölkerung. Was will man da schon dagegen sagen. Man will sich ja nicht gegen die Bewegung stellen. Liesel 10:04, 20. Dez. 2016 (CET)
Das ist ein krasser Vergleich, aber ich verstehe deinen Standpunkt. Ich befürchte halt nur, dass die es genau so machen, gibt man ihnen die Gelegenheit dazu. Welche Maßnahmen sind nun vertretbar um diese Szenarien gar nicht erst aufkommen zu lassen? Wie gesagt, ich habe keine Patentlösung, aber reden und abwarten wird im Zweifel nichts bringen. --93.184.128.30 10:39, 20. Dez. 2016 (CET)
Zuerst einmal den anderen als Menschen behandeln, mit allem Respekt, eben weil er ein Mensch ist. Da muss man noch lange nicht seine Ansichten teilen. Und in einem zweiten Schritt kann man versuchen mit ihm ins Gespräch kommen und auch mal versuchen die Gründe seines Handelns zu verstehen (um sie dann auch wiederlegen zu können). Wenn ich diese Menschen nur als dumm und ewiggestrig abstempel, komme ich nicht weiter. Ja klar ist das ein langfristiger Prozeß. Aber nur weil ich jetzt „Angst“ habe, dass sie das Ruder übernehmen könnten, jetzt genauso wie diese zu handeln kann jedenfalls nicht die Lösung sein. Liesel 10:52, 20. Dez. 2016 (CET)
Um den krassen Vergleich jetzt mal weiterzuspinnen. Diejenigen, die schon einmal mit Erkennungszeichen gearbeitet haben, waren auch nicht durch gutes zureden davon abzubringen. Und ja, ich stelle die AfD durchaus in die gleiche Ecke. Aber dafür sorgt sie ja auch schon selbst. Die Wikipedia ist sicherlich weit davon entfernt, von der AfD übernommen zu werden. Wir sollten dafür sorgen, dass das auch so bleibt. Und wenn man am Ende Feuer mit Feuer bekämpfen muss, wozu es hoffentlich nicht kommt, dann muss es halt so sein. --93.184.128.30 11:04, 20. Dez. 2016 (CET)
(BK)Da muss ich Liesel recht geben. Ihr macht aktuell genau das, was ihr den AfD Leuten vorwerft. Ihr verurteilt die PErson nur wegen dem Parteinamen, nicht wegen irgend welchen Aussagen oder Tätikeiten der Person selber. Unter Toleranz versteh ich was andere. Auch >hier Schimpfwort eintragen< verdienen Toleranz und Respekt. Klar man darf es ihnen aber auch ins Gesicht sagen, wenn sie Müll verquatschen (Aber eben nur dann, wenn sie sich persönlich daneben benommen haben).
Ich persönlich sehe es zwar auch als problematisch an wenn ein aktives Führungsmitglied (das beschränkt sich nicht auf politisch, sondern kann auch wirtschaftlich sein) in einem Schiedsgericht sitzt aber aus anderen Gründen. Und zwar aus Gründen wo es egal ist welcher (politschen) Partie er/sie angehört. Die Gewaltenteilung/Gewaltentrennung heisst für mich, dass ein Richter kein anderes politisches Mandat ausführt. Jeder muss entscheiden welcher der drei Weg er wählen will, entweder Legislative ODER Exekutive ODER Judikative. Er/Sie darf zwar einer politischen Partie angehören (in der Schweiz werden die Richter in der Regel von den Partien vorgeschlagen), hat aber dafür zu sorgen das er neutral bleiben kann. Genau das spreche ich einer Person die aktiv auf Landesebene in der Parteiführung tätig ist ab. Sie wird in einigen Dossiers automatisch einen Interessenkonflikt bekommen und kann nicht neutral sein. Deswegen stellt sich für mich vor allem diese Frage; Was bringt mir ein Richter der andauernd in den Ausstand treten muss? Und wie ihr merkt, diese berechtigte Frage, geht gar nicht in die Richtung AfD oder nicht AfD. --Bobo11 (Diskussion) 11:17, 20. Dez. 2016 (CET)
Jetzt sind wir wieder einen Schritt zurück im Gedankengang. So werden's die Schlesinger und Elektrofische niemals kapieren, weil sie ja ihre Moral als Sichtschutz vor sich hertragen.
Der Kampf um die politische Deutungshoheit wird im Wesentlichen außerhalb der Wikipedia geführt. Das ist gut so und da sollten wir froh sein, denn so bekommen wir weniger Bullshit ab. Worüber wir nun aber diskutieren ist, inwieweit wir es zulassen wollen, dass irgendwer ankommt und diesen Kampf hier reinträgt. Der Benutzer:MAGISTER hat das Stöckchen hingehalten. Die anderen Mitglieder des SG sind bereitwillig drübergesprungen. So weit, so schlecht. Wollen wir nun aber tatsächlich zulassen, dass Benutzer:Schlesinger die initiale Nicht-Nachricht noch weiter aufbauscht und aus einer Dummheit eine Staatsaffäre macht? Ich frage mich ernsthaft, wem das nützen soll. Wikipedia wird beschädigt, die beklagte "Unterwanderung" wird in der Folge eher noch zunehmen, weil sich andere berufen fühlen werden, dem Beispiel des Benutzers:MAGISTER zu folgen.
Ich gehe auch beim Schlesinger und allen Mitdiskutanten, die hier gegen "Unterwanderung" wettern im Prinzip von guten Absichten aus. Das reicht aber eben nicht. Wer politische Ansichten und die Mitarbeit hier nicht zu trennen vermag macht sich persönlich angreifbar und gerade bei Benutzern mit vielen Edits wird dadurch das Projekt als solches eben auch angreifbar. Das ist die gefühlte "linke Voreingenommenheit", die Wikipedia immer wieder angehängt wird. Das ist jetzt so, können wir nichts mehr dagegen machen. Was wir aber tun können ist dieses in die Pfütze gefallene Kind nicht immer und immer wieder lustvoll reinzustoßen, wenn es sich gerade berappelt hat. Das was "von Rechts" beklatscht wird, ist genau dieses absurde Schauspiel.
Ich habe fertig. -- Janka (Diskussion) 11:19, 20. Dez. 2016 (CET)
Ich habe auch noch Ohren und ein elektrisches Feld. Aber schön dass du bestätigst, das auch innerhalb von WP um die Bedeutung von etwas gerungen wird. Das ist ein bedeutender Schritt.--Elektrofisch (Diskussion) 15:07, 20. Dez. 2016 (CET)
Der Schlesinger und du habt weiter oben meinen Köder geschluckt. Deshalb hab ich euch beispielhaft genannt. Man muss nicht jedem Wurm nachgehen. -- Janka (Diskussion) 16:51, 20. Dez. 2016 (CET)
Ich glaub deine Haptik ist vereicht.--Elektrofisch (Diskussion) 21:30, 20. Dez. 2016 (CET)
Und genau das ist dein Problem. Ein Geisterfahrer? HUNDERTE! -- Janka (Diskussion) 22:04, 20. Dez. 2016 (CET)
Ah. Zur Sache kommt nix mehr oder?--Elektrofisch (Diskussion) 22:24, 20. Dez. 2016 (CET)
Geh einfach. [13] Alexpl (Diskussion) 22:38, 20. Dez. 2016 (CET)
Zur Sache habe ich bereits alles gesagt, was ich sagen möchte. Was genau verstehst du an Ich habe fertig nicht? Du könntest natürlich noch einen neuen Aspekt einbringen über den ich dann wieder nachdenken würde aber ich glaube da kommt von dir nichts mehr. -- Janka (Diskussion) 17:15, 21. Dez. 2016 (CET)

Team Ideenförderung geht in die Weihnachtsferien

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal beim Team Ideenförderung bedanken. Auch 2016 ging die Unterstützung weit über das hinaus, was man als simple Erfüllung des Jobs ansehen konnte. Das ist vielen Derer, die ihr unterstützt habt, nicht verborgen geblieben. Und an dieser Stelle auch noch einmal danke an Konstanze, die uns zum Jahresende verlässt. Ohne Zweifel war sie lange Zeit das Rückgrat des Teams. Auf gute Zusammenarbeit 2017. Marcus Cyron Reden 01:29, 21. Dez. 2016 (CET)

Diesem Dank schließe ich mich ausdrücklich an! --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 11:13, 21. Dez. 2016 (CET)
+1 --Pankoken (Diskussion) 11:16, 21. Dez. 2016 (CET)
Diesem Dank vom Marcus möchte ich mich ausdrücklich anschließen. Die Unterstützung durch das Team Ideenförderung hat die Durchführung vieler Projekte in diesem Jahr überhaupt erst möglich gemacht. Der Einsatz ist beachtenswert und ein großes Dankeschön ist das mindeste, was angebracht ist.
Auch dem Dank an Konstanze kann ich mich nur vollumfänglich anschließen. Ohne sie hätten in den vergangenen Jahren einige meiner Projekte zumindest nicht so stattfinden können, wie sie stattgefunden haben. Daher zum Abschluss ihrer Zeit bei Wikimedia Deutschland noch einmal ein herzliches Dankeschön für den Einsatz in den letzten 3,5 Jahren. — DCB (DiskussionBewertung) 12:35, 21. Dez. 2016 (CET)
+1 --Don-kunDiskussion 12:43, 21. Dez. 2016 (CET)
+2 --Saehrimnir (Diskussion) 13:01, 21. Dez. 2016 (CET)
Ich möchte an dieser Stelle euch allen Danke sagen, Danke für eure großartige Arbeit, Danke für 3,5 Jahre, welche ich nicht mehr missen möchte. Ich werde euch und meine Arbeit mit und für euch sehr vermissen. Ich bleibe euch aber mit meinem privaten Account hier erhalten. Ganz liebe Grüße und euch allen ein wundervolles Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. --Konstanze Dobberke (WMDE) (Diskussion) 13:15, 21. Dez. 2016 (CET)

Sattelzugmaschine

  • Der verwendete Lkw war eine Sattelzugmaschine der Marke Scania (Baureihe R-450) samt Planensattelauflieger der Marke Schwarzmüller (Baureihe RH125P).
Informationen-Overkill! Baureihe!!! Die Farbe! Welche Farbe?? Die Spezifikationen haben nichts mit dem Hauptthema des Artikels zu tun. Sattelschlepper reicht.
Vermutung I: Im Bestreben, das Unverstehtbare verstehbar zu machen, wird nach jedem Informationsfitzel gegriffen ("Damit bekomen wir das Thema unter Kontrolle.").
Welche Schuhmarke trug der U-Bahn-Treppentreter? Mit welchem Basballschläger - Holz oder Aluminum? - wurde er angegriffen? Das macht die Absurdität klar.
Vermutung II: Das Erste unterbrach sein Programm und alle 15 Min. wurde auf eine hilflose Reporterin vor Ort umgeschaltet, um "weitere Informationen" zu bekommen. Hatte sie nichts zu sagen, wurden die Terrorangriffe der letzten Jahre erneut ausgebreitet. Ist den Regisseuren nicht klar, das DAS genau die Absicht der Täter und Hintermänner ist? Das stundenlange Informations-Zelebrieren der Tat? Aber wenn sie über dieses Stöckchen springen, sollte WP es nicht auch tun. (Warum ist D ein lohnendes Anschlagsziel? Weil sofort ein D-Überreaktion kommt. Wie müssen sich dabei die Verwandten fühlen, wenn die Betroffenen "Zahlen" werden und der Anschlag medial in allen Details rekonstruiert wird?)
Kurzfassung: Ich stimme dir zu - und schüttle den Kopf. GEEZER … nil nisi bene 09:56, 21. Dez. 2016 (CET)
Ich ausdrücklich nicht. Aber auch ich schüttele den Kopf über die, die offenbar ein Problem mit dem Sammeln von Informationen haben. Ich Dummerchen dachte glatt, dazu waren wir mal angetreten. Wie konnte ich nur nicht ahnen, daß bis zum Sammelbeginn immer eine Karenzzeit vergehen muß... Marcus Cyron Reden 11:03, 21. Dez. 2016 (CET)
Richtig Marcus, Informationen - nicht einer Aneinanderreihung nichtssagender Daten ;-) --Braveheart Welcome to Project Mayhem 11:30, 21. Dez. 2016 (CET)
Wobei der Laster immerhin noch was an Info bietet. Grauenhaft finde ich immer die sich wiederholende Sammlung von Politiker*innenaussagen, Reaktionen genannt: „Zeigte sich entsetzt ... äußerte tiefe Betroffenheit ... bezeichnete als Tragödie und feigen Anschlag, der uns allen gelte ... sprach den Angehörigen ihr Mitgefühl aus ... verprach brutalstmögliche Aufklärung ... forderte Konsequenzen“. −Sargoth 11:42, 21. Dez. 2016 (CET)
Also ich bin angetreten hier Wissen zu sammeln. Nur Informationen auf den Haufen kippen und dann Hoffen, dass da Wissen rauskommt, ist der falsche Weg. Die Aufgabe des enzyklopädischen Autors ist durch Werten der entsprechenden Informationen, das Ordnen und Auslesen und ggf. Wegwerfen von solchen, dafür zu sorgen, dass der Leser Wissen erwerben kann.
Ich finde ja toll das wir jetzt den genauen Typ der Sattelzugmaschine haben. Jetzt können wir diese auch als Mordwerkzeug oder Waffe kategorisieren. Und es stellt sich dann eben auch die Frage warum gerade ein Scania R-450 ausgewählt wurde. Was prädistiniert dieses Fahrzeug für seine gewählte Aufgabe besser als andere Sattelzugmaschinen? Liesel 11:52, 21. Dez. 2016 (CET)
In dem Zusammenhang ist mir wieder die Unfähigkeit der Medien von heute aufgefallen, Informationen zu sammel, sortieren und auszuwerten. Aussagen (ntv/n24) wie "das wissen wir jetzt absolut nicht aber wir können voraussetzen" sind grauenhaft genug, aber noch mehr, wenn man sie Tickeritis-Benutzern als Quelle überlässt, weil es sonst nichts gibt. -jkb- 11:54, 21. Dez. 2016 (CET)
Eine Ansammlung von Daten ist sowenig Wissen, wie ein Haufen Steine ein Gebäude. Yotwen (Diskussion) 12:14, 21. Dez. 2016 (CET)
Volle Zustimmung, auch zu Lisels erstem Absatz. --bjs Diskussionsseite 13:48, 21. Dez. 2016 (CET)
  • Also ich finde das Argument stichhaltig das das zur Nachahmung anregt die Schlussfolgerung ist aber falsch. Wenn es möglichst viele Details gibt ist es sehr schwierig eine solche Zugmaschine zu finden und damit geben die möglichen Nachahmer schon bei der Suche auf.--Saehrimnir (Diskussion) 13:14, 21. Dez. 2016 (CET)
Glaubst du ernsthaft, dass wenn ein Attentäter eine Glock verwendet, seine Nachahmer nicht den gleichen Effekt mit einer Remington, Colt, Beretta, Sig, H&K usw. erreichen würden? Yotwen (Diskussion) 14:26, 21. Dez. 2016 (CET)
Unerstaunliche Diskussion, wenn sich bei einem schrecklichen Ereignis das Interesse auch an Entferntem zeigt. GG hat mit seiner Vermutung I sicherlich recht, aber bei manchen wird auch dieser Lkw-Typ selbst Erinnerungen oder Neugier geweckt haben. Die Empörung kommt wohl zustande, weil das Interesse am Lkw wie eine Profanierung des Schreckens wirkt. Aber wie wir schon zahllose Male diskutiert haben, bedient Wikipedia hier ein Interesse der Öffentlichkeit. Die Klicks auf den Lkw-Artikel sind sicher zum größten Teil direkt von außen gekommen, lässt sich am Verlauf erkennen: die Abrufe stiegen schon am Abend des 19. an. Es ist eben wie mit dem One Hit Wonder und dem Porn Star – das Publikum geht manchmal wunderliche Wege, und es ist nicht einzusehen, warum man ihm dabei Links auf die eigenen Artikel vorenthalten sollte. Wir sind schließlich eine Online-Enzyklopädie. Und man braucht in diese Sachfrage nicht gleich zum drölfzigsten Mal das Lamento von Tickeritis, Dummkram der Medienberichterstattung usw. da reinzurühren, auch wenn es hier die Kurier-Disk ist: Marke und Baureihe des Lkw sind schließlich unstrittig. Und der Herkunftsort des polnischen Opfers? Auch von Interesse. --Aalfons (Diskussion) 20:56, 21. Dez. 2016 (CET)

Der Flammenkopf-Bartvogel kehrt wieder heim

Gerade der Teil mit der Heimkehr fehlt aber im Artikel, wir erfahren nur, dass der Piepmatz „nicht mehr da“ war. Ist er denn nu heimgekehrt, und wie, und wo ist „heim“? Haben die Tierpfleger, oder der Thomanerchor, oder beide, „Softly and Tenderly“ gesungen, bis der Flammenkopf-Bartbroiler aufgegeben hat und freiwillig nach Pongoland zurückgekehrt ist? Oder wurde er von der Beringungszentrale Ouagadougou wohlbehalten in der Sahelzone aufgegriffen? Solange das nicht aufgeklärt wird, bin ich wg. einschlägiger Erfahrungswerte geneigt zu glauben, dass besorgte sächsische Bürger dieser beispiellosen Überfremdung der herrlichen deutschen Mittelgebirgsfauna ein garstiges Ende bereitet haben. --Edith Wahr (Diskussion) 19:14, 21. Dez. 2016 (CET)

Nix da Mittelgebirge. Siehe Leipziger Tieflandsbucht. So mit die höchste Erhebung hier ist der Fockeberg, und nicht mal der ist „echt“. --Prüm 19:24, 21. Dez. 2016 (CET)
ach, ok, das mit dem Mittelgebirge nehme ich zurück. Bei uns in der amerikanischen Besatzungszone hießen eure Fockeberge immer „Monte Scherbelino“, was ich immer nur so mittelpoetisch fand, aber „Fockeberg“ ist auch nicht so der Reißer. --Edith Wahr (Diskussion) 19:40, 21. Dez. 2016 (CET)
Gut gebrüllt, Löwe. Der Rest deines unwissend-dümmlichen Beitrages ist natürlich um Klassen besser und absolut themenbezogen. Hauptsache, mal das Maul aufgerissen, newahr Edith? --Prüm 19:58, 21. Dez. 2016 (CET)
Absolute Themenbezogenheit, lernt man das wie „gefestigtes Klassenbewusstsein“ auch in Staatsbürgerkunde 101? Muss ich leider passen. --Edith Wahr (Diskussion) 20:47, 21. Dez. 2016 (CET)
Smiley vergessen. Im übrigen würde ich das Ossi- bzw. hier speziell Sachsen-Bashing anderen überlassen, die das besser können. Besser noch, auf die einschlägigen sozialen Netzwerke ausweichen, da findest du vielleicht ein Publikum. --Prüm 20:53, 21. Dez. 2016 (CET)
Sachsenbashing hin oder her: Bei der Lektüre des Kurier-Artikels habe ich mich auch gefragt, wieso die Verfasser einfach so davon ausgehen, dass der Vogel wirklich in den Zoo „heimgekehrt“ und nicht etwa heimgegangen sein muss. Erneut beim Zoo angefragt hat man ja offenbar nicht? Gestumblindi 23:34, 21. Dez. 2016 (CET)
Ja und? Da freute sich jemand, das er mit Hilfe der Wikipedia:Redaktion Biologie/Bestimmung einen ihm unbekannten Vogel und seine Herkunft identifizieren konnte. Und die „Eigentümer“ kümmerten sich danach darum. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 23:58, 21. Dez. 2016 (CET)
Eure Fragen stellt Ihr zurecht, das Ende der Geschichte ist unbekannt und deswegen bewusst offen gelassen worden. --emha db 10:18, 22. Dez. 2016 (CET)

Ein Vogel mit solch einem Gesang sollte wirklich nicht frei rumhüpfen. ;-) --Sinuhe20 (Diskussion) 10:37, 22. Dez. 2016 (CET)

Beste Wortschöpfung in dem Artikel: „Unruhestörer“. :D viciarg414 11:33, 22. Dez. 2016 (CET)

Signpost-Artikel

Bericht über das Schiedsgericht der deutschsprachigen Wikipedia in der aktuellen Ausgabe des Signpost: https://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikipedia_Signpost/2016-12-22/Special_report --Andreas JN466 16:01, 23. Dez. 2016 (CET)

In dem Signpost-Artikel ist dieser Satz interessant: "Remaining arbitrators Ali1610 and Freddy2001 did not respond to our emails." --Schlesinger schreib! 16:07, 23. Dez. 2016 (CET)
Manchmal isses halt die klügste Option, wenn man die Klappe hält, statt Dummheiten von sich zu geben ;-) --Braveheart Welcome to Project Mayhem 16:16, 23. Dez. 2016 (CET)
+1 erst denken, dann handeln. --Pro Gutes Bild (Diskussion) 20:03, 23. Dez. 2016 (CET)
Angesichts der Sprachbarriere (der Verfasser des Artikels ist jedenfalls kein Muttersprachler und scheint sich teilweise auf Google Translate zu stützen) ein erstaunlich gelungener und ausgewogener Artikel, der die Lage verständlich darstellt. Gestumblindi 21:54, 23. Dez. 2016 (CET)

Eine Bitte

Kann wer diesen Kurierartikel in altehrwürdiger deutscher Sprache schreiben? – Prosit 2017 18:56, 29. Dez. 2016 (CET)

Kann schon, will nicht, weil bewusst so gewählt. Aber die für dich möglicherweise provokante Überschrift ist ein Zitat. Beruhigt? Ich kann nämlich auch wirklich anders. --BlaueWunder (Diskussion) 19:01, 29. Dez. 2016 (CET)
"Er [Der Kurier] enthält Nachrichten, Berichte und Kommentare rund um die Wikipedia sowie deren Wikimedia-Schwesterprojekte, aber auch über Treffen der Gemeinschaft, die Betreiberorganisation der Wikipedia, die Wikimedia Foundation, oder die lokalen Wikimedia-Organisationen (Chapter) Wikimedia Deutschland, Wikimedia Österreich und Wikimedia CH sowie deren Interessenvertretung, die Wikimedia Chapters' Association."--Go Rockets JTCEPB (Diskussion) 19:23, 29. Dez. 2016 (CET)
Für solche Texte wurde eigentlich Wikipedia:Spielwiese erfunden. --Peter Gugerell 19:29, 29. Dez. 2016 (CET)

All die Themen haben die WP bewegt. Wie das aufbereitet wird, ist Sache der Autorin. Einen Grund für Zensur gibt es nicht. --Benutzer:Itti 21:57, 29. Dez. 2016 (CET)

Da hast Du wohl etwas falsch verstanden. Der Beitrag verstösst eindeutig gegen die von JTCEPB verlinkte Definition. Er ist zu entfernen. --Amanog (Diskussion) 22:01, 29. Dez. 2016 (CET)
@JTCEPB: Diese Dreistigkeit, mit der Du Dich hier als Chefredakteur des Kuriers gerierst, macht mich wirklich fassungslos. Benutzer können sich hier zum Text äußern, und jedem bleibt selbst überlassen, ob er diesen gut findet. Es wurden auch schon Artikel aus dem Kurier entfernt, wenn Regelverstösse z.B. vorlagen, aber dann waren sich mehrere Benutzer einig. Einzelne Scharfrichter sollten sich indes zurückhalten. --Radsportler.svg Nicola - Ming Klaaf 22:02, 29. Dez. 2016 (CET)
(BK) Ein ungewöhnlicher Beitrag, der erfrischend quer in der Landschaft steht und natürlich stehenbleiben kann. Ich würde auch nicht wollen, dass der Kurier aus lauter Beiträgen wie diesem besteht, aber ab und zu darf es durchaus auch mal experimenteller sein. Gestumblindi 22:04, 29. Dez. 2016 (CET)
Dann sollte man diesen Wunsch wohl am besten in der Definition zu Kurier-Inhalten festhalten. --Amanog (Diskussion) 22:17, 29. Dez. 2016 (CET)
Netterweise hat die IP 87.155.249.227 den Beitrag gerade "wikisiert" - ich nehme mal an, dass BlaueWunder nichts dagegen hat, und durch diesen kleinen Eingriff wird doch ein gewisser Wikipedia-Bezug hergestellt. Gestumblindi 22:22, 29. Dez. 2016 (CET)

Das ist mit Sicherheit ein ganz toller Artikel. Bin nur zu blöd dafür, deshalb habe ich, nachdem die Jungfrau Maria auch noch ins Spiel kam, aufgehört zu lesen. Der imperative Fuck Jungfrau Maria ging mir sodann unentfernbar durch den Kopf mit der gräßlichen Vorstellung, jemanden entjungfern zu müssen - wofür ich ja zeitlebens keine Lust hatte. Mit Sicherheit bin ich inzwischen auch zu alt für sowas. --Hubertl (Diskussion) 23:38, 29. Dez. 2016 (CET)

+1 Wahrscheinlich ist das ein Picasso und ich bin zu blöd den zu erkennen. Und ich stelle mir dabei völlig erstaunt die Frage: Was will uns die Künstlerin damit sagen? --Sinuhe20 (Diskussion) 09:07, 30. Dez. 2016 (CET)
Jetzt bin ich richtig gespannt! Gerade dazugestoßen und noch nicht auf der Projektseite geschaut. Freu!!--BlaueWunder (Diskussion) 23:46, 29. Dez. 2016 (CET)

Ich habe dann mal klammheimlich gewerkelt, während man sich hier echauffierte. --Jaroslaw Jablonski (Diskussion) 00:55, 30. Dez. 2016 (CET)

Cool, ich muss gleich mal vergleichen! Das war eine echte Fleißarbeit! @Jaroslaw Jablonski Danke für die vielen smarten Verlinkungen. Mir war nicht klar, dass ich die Cohen-Songs aus der englischen WP verlinken kann. Einiges ist allerdings nicht so, wie ich es dachte und deshalb hätte mein Name nicht drunterstehen können. Also hab ich´s "my way" gemacht. Bin anscheinend doch eine Exklusionistin, grübel, staun. Wer sich echauffiert hat, dem ist wenigstens schön warm geworden, stimmt´s? --BlaueWunder (Diskussion) 01:51, 30. Dez. 2016 (CET)
Ich war auch erstaunt, dass jeder Jazz-Musiker, der in dem Buch zum Lied genannt wurde, hier blau ist. Ich hatte da eher jede Menge relevante Rotlinks erwartet. Ein Blaues Wunder eben. --Jaroslaw Jablonski (Diskussion) 01:54, 30. Dez. 2016 (CET)
Du meinst das Lied zum Buch? - Die Musikredaktion bzw. die Autoren, die Musikthemen bearbeiten, sind RICHTIG gut! Aber bedtime, gute Nacht --BlaueWunder 02:03, 30. Dez. 2016 (CET)

Weiß jemand, was die "kranke" Königin Elisabeth mit dem DDR-Schießbefehl zu tun hat und was dieser in dem Jahresrückblick soll?? Sehr wahrscheinlich war mit Angelika eigentlich Angelique gemeint. --Pakeha (Diskussion) 13:09, 30. Dez. 2016 (CET)

Als echte Royalistin weiß ich: Die Queen konnte das erste Mal seit Jahrzehnten nicht zum Weihnachtsgottesdienst, weil sie krank war. Prinz Philipp hat sie vertreten. Sie mussten sogar ihren Urlaub (auf Balmoral?) verschieben. Das kann nur ein schlechtes Omen sein. - Mit Angelika meinte ich die Foltermagd Angelika B. aus Höxter, die für ihr letztes Opfer, das im Sterben lag, nur deshalb den Krankenwagen rief, weil sie "keinen Bock" auf die Sauerei hatte, wenn sie wieder eine Leiche hätte zersägen müssen. An den weißen Sport habe ich angesichts dieser Finsternis nicht gedacht. "Schießbefehl" ist zweite Wahl, aber einen Artikelnamen, der das gezielte Schießen auf Flüchtlinge an der Grenze behandelt, habe ich nicht gefunden. Die AFD-Frau(ke) ist ja Ostdeutsche, daher hat sie sich möglicherweise am DDR-Schießbefehl orientiert und Einreise /Ausreise verwechselt. So schrecklich abwegig ist es nicht, aber wenn du was Besseres findest, Pakeha, nur zu. Bewaffnung der Studierenden an den Unis in Texas wäre auch eine Option. --BlaueWunder (Diskussion) 01:51, 31. Dez. 2016 (CET)
Es gab schlimmere Jahre... @Geezer: eben nicht. und Man77 gibt mir Recht mit "Realität ist das, was du fühlst", auch wenn er einen Wahnsinnigen zitiert auf seiner fake-Psychologie aktueller-Seite. Schreib doch mal die tollen Geschichten und Geschehnisse auf, falls es überhaupt welche gibt, global gesehen. Ich muss los, Brille abholen, aber wieder keine rosarote - sondern, du ahnst es schon ... --BlaueWunder (Diskussion) 11:12, 31. Dez. 2016 (CET) Guten Rutsch!
quetsch: Bevor sich diese gefühlte Realität verselbstständigt: Einspruch gegen das "seiner" vor "fake-Psychologie aktueller-Seite". … «« Man77 »» (A) wie Autor 11:59, 31. Dez. 2016 (CET)
Yuval Noah Harari vertritt in Sapiens (Deutsche Wikipedia: Eine kurze Geschichte der Menschheit ... so much to do, so little time...) die These, dass ihr, Homo sapiens, durch die wissenschaftlichen Fortschritte (etwa ab 1850) die Schmerzgrenze (auch mentaaal) habt immer weiter absinken lassen, was dazu führt, dass auch die Anforderungen an glücklich sein "in der Zivilisation" immer höher werden (trotz höherer Lebenserwartung, sauberem Wasser, Nahrung im Überfluss, dass David uns seine Platten hinterlässt, und Muhammad in Filmen ewig wie ein Schmetterling tanzen wird...).
Meine Theorie ist etwas rudimentärer: Die Menschen waren schon immer blöd und rannten humorlos egoistisch irgendwelchen rettenden Illusionen (...) hinterher, nur wird es uns durch durch die Medien - ja auch WIKIPEDIA, wo nach jedem Anschlag sofort die Keyboard-Anschläge folgen - direkt und detailliert, Wort für Wort vorgeführt.
Also für 2017: Mal die Schmerzgrenze hochschrauben (oder weniger Dramatisches lesen), dafür sich mehr mehr im Frühling (je nach Überzeugung) an jungen Damen und Herren erfreuen, oder nachts lächelnd (im Bewusstsein der eigenen Bedeutungslosigkeit) den Sternenhimmel betrachten ... und den (blödsinnfreien) Moment geniessen. Prosit! P.S. Get well, Lizzy! GEEZER … nil nisi bene 10:22, 31. Dez. 2016 (CET)
Deine Genesungswünsche, … nil nisi bene haben der Queen noch nicht nachhaltig geholfen; sie hat auch den Neujahrsgottesdienst verpasst. Sternenhimmel betrachten lohnt sich, besonders heute, wirklich (die Mondsichel liegt so schön schräg). Und das "weniger Dramatische": Klingt fast wie der Ratschlag, Katzenvideos auf youtube zu schauen. Frühling ist ja noch lange nicht. Frohes Neues!

Eure Jahresrückblicke

Nachdem ich Man77 schon zu seinem genialen Coup http://psyactual.strikingly.com/Jahrestag des Entsetzens und seinem Baby, der Psychologie aktueller[14] gratuliert habe, fiel mir auf, wie interessant persönliche Rückblicke sind. Wer hat noch Lust drauf oder rechnet wie ich noch weiter mit 2016 ab? Hat jemand etwa was Positives? --BlaueWunder (Diskussion) 10:34, 30. Dez. 2016 (CET)

Danke für die Worte der Wertschätzung. Wie gesagt zitiert, ist „Realität […] das, was Du fühlst“. Mein Gefühl ist, dass du dem Falschen gratulierst, und ich hab dabei noch das Gefühl, dass das mehr als ein Gefühl sein könnte :) Insofern schließe ich mich deiner Feststellung „genial“ gerne an. … «« Man77 »» (A) wie Autor 12:44, 30. Dez. 2016 (CET)
Nun ja, persönliche Jahresrückblicke sind halt … persönlich, warum sollte man die hier im Kurier zur Schau stellen? Interessanter wäre da ein Wikipedia-Rückblick, also wie Wikipedia 2016 vorangekommen ist und was sich so alles in diesem Jahr verändert hat.--Sinuhe20 (Diskussion) 15:59, 30. Dez. 2016 (CET)
Ich bin gerade dabei, einen Jahresrückblick zu verfassen. Grundlage sind die Kurierartikel aus dem Archiv 2016. Wen das interessiert, kann sich meinen Entwurf anschauen und mitschreiben. --Schlesinger schreib! 17:38, 30. Dez. 2016 (CET)
Die üblichen Liebesgrüße aus der Lederhose *gähn* --Sakra (Diskussion) 01:38, 31. Dez. 2016 (CET)
Wer oder was gähnt da in deiner Lederhose? *staun und wunder* --BlaueWunder (Diskussion) 01:54, 31. Dez. 2016 (CET) (Meine Frage kann man nur verstehen, wenn die Vorversion mit dem "gähn" noch da stünde, das wundersamerweise verschwunden ist, sich sozusagen verkrümelt hat, zu völlig falscher Zeit) --BlaueWunder (Diskussion) 01:57, 31. Dez. 2016 (CET)
Du hast sie doch selbst entfernt.[15] Davon ab, mir hat dein Jahresrückblick gefallen. --Alraunenstern۞ 08:41, 31. Dez. 2016 (CET)
Echt? Nicht bewusst jedenfalls; war wohl viel zu spät. muss *so* gewesen sein. Danke dir. --BlaueWunder (Diskussion) 09:26, 31. Dez. 2016 (CET)

Das stand 2016 im Kurier 

Künstler wie Hitler? Sonst geht's dir aber noch, oder? --Martina Disk. 16:38, 31. Dez. 2016 (CET)

Solche Texte sind - ähnlich wie viele Texte in der SG-Affäre - nicht ganz ernst zu nehmen: Realsatire ist manchmal nicht zu vermeiden!! Prosit Neujahr!! --Didi43 (Diskussion) 18:53, 31. Dez. 2016 (CET)
„Realsatire“ bringt es ganz gut auf den Punkt (auch wenn sie manchmal durchaus vermeidbar wäre). In diesem Sinne also in der Tat: Prosit Neujahr! Möge das Neue Jahr besser beginnen, als das alte aufgehört hat. --Andreas JN466 19:25, 31. Dez. 2016 (CET)

Don't feed the Schlesinger. Marcus Cyron Reden 04:33, 1. Jan. 2017 (CET)

Hitler war Künstler, aber nicht der einzige Künstlerdepp, der Gold (Demokratie) in Scheiße (Nationalsozialismus) verwandelt hat. Umgekehrt ist allerdings deutlich besser, siehe auch Künstlerscheiße. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 04:54, 1. Jan. 2017 (CET)
Marcus Cyron hat Recht, ich habe über die Feiertage deutlich zugenommen, das hält sich aber in Grenzen. Viel ernster zu nehmen ist hingegen: Don't feed the Cyron. --Schlesinger schreib! 11:18, 2. Jan. 2017 (CET) :-)

Mau verlief der CEE Spring vielleicht aus deutscher Sicht. International sind knapp 6000 Artikel entstanden, viele davon in kleinen Sprachversionen und die österreichische Community war auch fleißig dabei. --Ailura (Diskussion) 13:54, 2. Jan. 2017 (CET)

Vielen Dank für den Hinweis, ich habe deinen Satz eingefügt, bitte überprüfen. --Schlesinger schreib! 14:46, 2. Jan. 2017 (CET)
Mau aus deutscher Sicht – Kunststück, wenn sich D am Wettbewerb als solchen gar nicht beteiligt hat... [16] --PigeonIP (Diskussion) 15:03, 2. Jan. 2017 (CET)

»Das Landgericht Berlin stellt fest, dass das vom Hoffotografen des Museums angefertigte Foto des Bildes doch Schöpfungshöhe habe und somit nicht unter die wikipediatypischen freien Lizenzen gestellt werden könne.« - Nein, das hat es gerade eben nicht. Es hat festgestellt, dass unabhängig von der Frage nach der Schöpfungshöhe für Lichtbildwerke Leistungsschutz als einfaches Lichtbild besteht. So wie es im Artikel steht ist es grundverkehrt. --Stepro (Diskussion) 19:27, 2. Jan. 2017 (CET)

Wenn das grundverkehrt ist, solltest du es schleunigst berichtigen. It's a wiki. --Schlesinger schreib! 20:28, 2. Jan. 2017 (CET)
Wenn es ein Artikel im ANR gewesen wäre, hätte ich es bereits getan. In namentlich gekennzeichneten Kurierartikeln pfusche ich allerdings nicht ohne Not herum, das solltest Du schon selbst tun. Zumal der restliche Sermon auch nicht unbedingt sehr sinnhaft auf mich wirkt. --Stepro (Diskussion) 20:38, 2. Jan. 2017 (CET)
Naja, was du hier so schreibst, wirkt auch nicht allzu sinnhaft, sondern eher wie eine faule Ausrede. Und da du deine Beiträge in Kurierartikeln offenbar selbst als Herumpfuschen auffasst, ist es ganz gut, dass du dich raushältst. Frohes neues Jahr! --Schlesinger schreib! 20:54, 2. Jan. 2017 (CET)
@Schlesinger: Inhaltlich hat Stepro hier recht; da du nichts gegen eine Korrektur hast, habe ich sie gerade mal vorgenommen. Gestumblindi 21:05, 2. Jan. 2017 (CET) PS: Ich habe noch etwas präzisiert. Um "wikipediatypische freie Lizenzen" ging es nicht, sondern um die Frage, ob die fotografische Reproduktion eines gemeinfreien Gemäldes als gemeinfrei betrachtet werden könne. Wenn ja, dann braucht es keine freie Lizenz, da eben gemeinfrei - freie Lizenzen bauen auf einem vorhandenen Schutz auf. Das heisst, wenn die Fotografie einen Lichtbildschutz hat, könnten die Rechteinhaber natürlich eine freie Lizenz dafür vergeben, wenn sie wollten. Gestumblindi 21:10, 2. Jan. 2017 (CET)
Vielen Dank. --Schlesinger schreib! 21:15, 2. Jan. 2017 (CET)

Das Ende des Long Tail

Interessante Daten, die naturgemäß in der Deutung nicht gerade allgemeinverständlich sind. Ich würde zusätzlich eine Prüfung auf Korrelation von Seitenlänge (genauer: Quelltextlänge) und Abrufzahlen vorschlagen. @Menner: kannst Du irgendwo aufschreiben, wie genau Du die Daten erhoben hast? —MisterSynergy (Diskussion) 12:20, 24. Dez. 2016 (CET)

Quetsch: Details zur Datenerhebung kommen erst Februar/März. Mit allen Datensackgassen ware es schon fünf Samstag Vormittage bis zum Ergebnis. Im Moment wollte ich erstmal die Arbeit vor den Feiertagen los werden. -- Menner (Diskussion) 13:59, 24. Dez. 2016 (CET)
Also ich versteh die Logik dahinter. Ein Winston Churchill hat auch bei uns noch immer eine höhere Aufmerksamkeit als die meisten aktiven englischen Politiker (Von den Hinterbänklern vor 80 Jahren sprechen wir besser nicht). Oder weis jemand gerade wer die Nummer 2 in Grossbritannien ist, also wer die/der Lordkanzler vom Kabinett May ist? Ich denke die meisten müssen dem Link folgen, selbst die die es zu Wissen meinen. Es wird auch einer der ersten Artikel über englische Politiker gewesen sein, und mit 7. Feb. 2003‎ ist es auch ein uralter Artikel (ich geh jetzt nicht suchen wer davor angelegt worden ist). Er ist auch in über 500 Artikel verlinkt, entsprechend wird auch der Punkt eine hohe Aufrufzahlen generieren.
Ist ein Artikel dagegen irgendwo wo in einer Nische, wo nur eine Handvoll Artikel darauf verweisen, wird die Abrufzahl klein sein. Das ist nun mal so. Nicht jeder Artikel hat in der Gesamtbewertung, die gleiche Wichtigkeit. Selbst wenn es für das Fachthema einer der wichtigsten Artikel ist. Aber wer sich nicht für Philatelie dem wird der Artikel Briefmarkentrennung so was von am Arsch vorbeigehen. Wo hingen irgend ein C-Promi weil er gerade mal wieder im Jungelcamp sitzt (oder sonst wie durch die Boulvardpresse geschleift wird), aktuell hohe Aufrufzahlen haben kann. Deswegen brauchen wir den Artikel Briefmarkentrennung, trotzdem auf einem qualitativ guten Niveau.
Da sehe ich die Kritik am Kurierbeitrag. Man sollte Artikel nicht gegeneinander ausspielen, denn Abrufzahlen alleine sagen nicht über die Wichtigkeit aus. Aber grundsätzlich hat man schon recht, dass die Qualitätssicherung immer wichtiger wird. Das wir zukünftig nicht unbedingt mehr Neuautoren für neue Artikel brauchen, sondern vor allem solche Autoren die fähig sind in einem Gebiet die bestehenden Artikel qualitativ zu verbessern. Also sie zu aktualisieren und zu warten, und logischerweise eigentlich auch auf den Stand zu bringen, dass man sie als lesenswert vorschlagen könnte. Also das Abkehren von Masse zu Klasse.--Bobo11 (Diskussion) 12:53, 24. Dez. 2016 (CET)

Naturgemäß ist es so, dass Artikel mit hohen Aufrufzahlen auch häufig von den Lesern bearbeitet und verbessert werden. Um diese muss sich ein alteingesessener Wikipedia-Autor kaum kümmern, die Arbeit nimmt ihm schon jemand anders ab. Wichtig sind doch die Artikel, für die kaum allgemeines Interesse besteht, die aber für eine bestimmte Fachrichtung von hoher Bedeutung sind. Hier müsste man viel intensiver gegenlesen und nachprüfen!--Sinuhe20 (Diskussion) 13:37, 24. Dez. 2016 (CET)

Herzlichen Dank für den Beitrag! Er bestätigt eine Beobachtung, die ich "Kollaborationsverweigerung" oder "Kollaborationsunlust" nenne. Die meisten Menschen, und wohl auch die meisten Wikipedianer, haben gar nicht so viel Lust auf wirklich gemeinschaftliches Arbeiten an Texten. Das sieht man bereits in Anfängerkursen, wo die Anfänger am liebsten einen "eigenen" (neuen) Artikel schreiben, anstatt bestehende zu verbessern. Bei den "alten Hasen" zeigt es sich eben darin, sich extensiv mit einem weniger umkämpften Themengebiet zu beschäftigen oder sich auf "Orchideenartikel" zu konzentrieren.
Ist das gut oder schlecht? Es reimt sich zumindest nicht mit dem Anspruch, durch das Mitmachprinzip ein gutes Produkt abzuliefern bzw. Partizipation zu realisieren. Ein wichtiger Gedanke anlässlich der nach wie vor beeindruckenden Zahl von zwei Millionen. Ziko (Diskussion) 13:47, 24. Dez. 2016 (CET)
Ich stimme eher Ziko zu als Sinuhe20. Dass die häufig aufgerufenen Artikel keine Betreuung durch einzelne Wikipedianer bedürfen, weil sie sich durch die vielen Leser quasi von selbst verbessern, glaube ich nicht und sehe ich auch nicht in den Artikeln auf meiner Beobachtungsliste. Eher ist es so, dass diese Artikel substantiell zu verbessern viel anstregender ist, gerade weil bei zentralen Artikel mehr Leute mitreden wollen. Bei einem Randartikel kann ich viel bequemer mit ein bisschen Literaturrecherche meine Vorstellung von einem guten enzyklopädischen Artikel umsetzen als bei einem zentralen Artikel. --Magiers (Diskussion) 14:53, 24. Dez. 2016 (CET)
Das widerspricht sich nicht. Ein Artikel kann von diversen Autoren geschrieben werden, ohne daß sie zusammen arbeiteten. Sondern meist nacheinander. Zusammenarbeiten sind die Ausnahmen, nacheinander bearbeiten passiert oft. Auch ausserhalb der Wikipedia werden Texte in den meisten Fällen von Einzelautoren geschrieben. Daß der Schwarm nicht stimmt wissen wir ja. Aber einmal mehr interessant, wie man recht unverblümt erfährt, daß das was man hier macht eigentlich nix taugt, wenn es nicht wenigstens ein paar tausend Leser im Monat hat. Wird bei mir nicht passieren und deswegen wechsele ich sicher nicht zu den aktuellen Katastrophenartikeln. Manche Autoren dachten glatt, wir halten hier Wissen für alle Eventualitäten vor. Aber ne - es geht nur darum, möglichst viele Leser zu erreichen. Habe ich Dummerchen mal wieder was gelernt. Marcus Cyron Reden 19:21, 24. Dez. 2016 (CET) PS: genau das möchte man an Weihnachten lesen. Nicht etwa ein Dankeschön, daß man sich das ganze Jahr über den Arsch aufgerissen hat, ne, daß man eigentlich überflüssig ist...
Ach Marcus, du musst doch nicht jede Äußerung zu irgendeinem Thema als persönliche Beleidigung gegen dich auffassen. Ich fand die Darstellung der Daten interessant. Und ja, auch die paar Artikelchen, die ich verbreche, liegen beim Leserinteresse jenseits von zahlenmäßig überhaupt ausdrückbaren Bruchteilen. Lieben Gruß, --Drahreg01 (Diskussion) 19:41, 24. Dez. 2016 (CET)
Die Bruchteile täuschen. Dass 600.000 Artikel (die muss man erst einmal haben) 96 % der Abrufzahlen erzielen, muss nicht überraschen. (Wir haben viel Spezielles, das nur selten nachgefragt wird. Wenn es das dann aber wird, sollte das Ergebnis gut sein.) Bei 2 Millionen Artikeln bleiben so 1,4 Mio (auch die muss man erst einmal haben) Artikel, die 4 % der Abrufzahlen erzielen. Bei der Häufigkeit, mit der die Wikipedia abgerufen wird, ist das immer noch eine beachtliche Zahl, von der manche Regionalzeitung träumen kann. -- 32X 10:22, 26. Dez. 2016 (CET)
@Ziko: Jeder Wikipedianer ist glaube ich an gemeinschaftlicher Arbeit interessiert, nur heißt das ja nicht, dass alle an denselben Texten arbeiten müssen. Man versucht halt so gut es geht bestehende Lücken zu füllen, was durchaus sinnvoll ist. Genauso sinnvoll ist es, dass zentrale Artikel, für die deutlich mehr Informationsquellen zur Verfügung stehen, in Kollaboration erarbeitet werden, da eine einzige Person gar nicht alles im Überblick behalten kann. Jeder versucht halt auf seine Weise seinen bestmöglichsten Beitrag zu leisten. Der eine entfernt ein paar 100 grobe Fehler aus weniger besuchten Artikeln, ein anderer schreibt neue Artikel über seltene Hörnchenarten, ein dritter trimmt lieber ein paar zentrale Artikel auf "exzellent". Letztendlich zählt doch, dass immer irgendwo etwas verbessert wird und dass niemand seinen Spaß an der Sache verliert.--Sinuhe20 (Diskussion) 23:19, 24. Dez. 2016 (CET)
+1 Ebenso wird der sogenannte "Schwarm" wieder mal falsch vertanden. Der Schwarm stannd noch nie dafür, dass die Massen unbedingt an einem Artikel mitarbeiten oder kollaborieren, sondern dass sie beim Aufbau einer Enzxklopädie mitarbeiten bzw. kollaborieren.--Kmhkmh (Diskussion) 03:04, 25. Dez. 2016 (CET)
(Quetsch) Das ist schön gesagt, Sinuhe20, ich schließe mich dem gern an. Es ist nur so: Wir beobachten die Anfänger und selber sind war gar nicht so anders. Ich habe auch so meine Spezialfelder... Ziko (Diskussion) 20:25, 25. Dez. 2016 (CET)

Drei Anmerkungen eines Autors von Randthemen:

  1. Die englische Wikipedia neigt zum Splitten der Artikel, während bei uns Themen kompakt in größeren Artikeln abgehandelt werden (Meine persönliche Beobachtung. Was bei uns in Osttimor steht, verteilt sich in der enWP auf en:East Timor, en:Geography of East Timor, en:Politics of East Timor, etc.)
  2. Allein wegen der größeren Zahl von Muttersprachlern und englischsprachigen Ländern gibt es zum Beispiel in Geschichte, Geographie und Politik mehr Bereiche, die eine breitere Masse interessieren können.
  3. Macht Euch keine Sorgen um Randthemen. Selbst ein Hinterbänkler kann eines Tages plötzlich Minister werden und dann ist man froh, dass man schon vorher Informationen gesammelt hat, die in der Flut der aktuellen Meldungen sich nach der Ernennung nicht mehr so schnell wiederfinden lassen. --JPF just another user 23:28, 24. Dez. 2016 (CET)
Von jemandem mit knapp über 400 Edits, von denen nicht einmal die Hälfte im ANR liegt, lasse ich mich jedenfalls nicht motivieren, anders an die Artikelarbeit heranzugehen, ob es nun um Randthemen geht oder nicht. Und daß die Foundation da irgendetwas bewirken kann, gkaube ich schon gar nicht. Die Notwendigkeit der Bestandspflege dürfte ja jedem deutlich sein, der es geschafft hat, etwas länger hier tätig zu sein, wobei zweifellos die Arbeit in den eigenen Kerngebieten dadurch beeinträchtigt wird und die Lust an der Sache bisweilen leiden kann. Die Neigung zum Splitten bei der englischsprachigen Wikipedia kann ich vielfach nicht feststellen, bei meinen Themen wird oft zusammengeworfen, was eigentlich getrennt gehört, womit dann auch Probleme mit Wikidata entstehen, dem Lusttöter im Geschichtsbereich. Allerdings will ich den Weihnachtsfrieden nicht zu sehr stören und die unterschiedliche Qualität in den verschiedenen Sprachversionen daher nicht ansprechen. --Enzian44 (Diskussion) 02:45, 25. Dez. 2016 (CET)
en.wp hat oder hatte deutlich restriktivere RL zur Artikellänge mit teilweise expliziten Vorgaben wie z.B. dass ab 32K Text ohne Fußnoten Artikel in separate Artikel aufgeteilt werden sollten. Insofern spiegelt sich oben oben gemachte Äußerung durchaus in den RL wieder. Ob das nun bei jedem Artikel bzw. in jedem bereich umgesetzt worden ist, ist eine andere Frage.--Kmhkmh (Diskussion) 03:10, 25. Dez. 2016 (CET)
Bereits beim Einmillionsten Artikel hieß es, dass die Betsandspflege wichtiger wird. In vielen Bereichen sehe ich diese Thematik jedoch derart stiefmütterlich behandelt, dass man über jeden 400-Edit-Beiträger froh sein kann, der sich im Sinne des (nie erreichbaren) Projektziels engagiert. -- 32X 10:22, 26. Dez. 2016 (CET)

Da die Grundthese ja ist, dass es besser wäre mehr Zeit in die Top-50% zu investieren der Seitenzugriffe zu investieren, wäre es gut zu wissen, wieviel Zeit tatsächlich in diese Artikel fließt. Und darüber sagen die Artikel-Neuanlagen leider kaum was aus aus. Da müsste man schon eher die kumulierten Edits dieser Artikel zählen und zu den Gesamt-Edits in Relation setzen. // Martin K. (Diskussion) 22:18, 26. Dez. 2016 (CET)

Diese "Grundthese" ist unabhängig von der aktuellen statistischen Auswertung doch ein "Uralt-Kalauer", der vor allem wie auch bisher dazu tendiert wieder mal streng an Projektwirklichkeit vorbei zu disktutieren. Da Wikipedia weitgehend in einem auf Freiwilligenarbeit basierenden "bottom up"-ansatz erstellt wird, sind entsprechende redaktionelle "top down"-Ansätze, die vorgeben welche Themen/Artikel man primär zu bearbeiten von vorneherein zum Scheitern verurteilt.--Kmhkmh (Diskussion) 04:57, 27. Dez. 2016 (CET)

Selffullfilling statistics?

Steckt hier außer x = yMax - y noch irgendeine empirische Erkenntnis drin?

@Menner: Du arbeitest ja mit zwei Eigenschaften, den Seitenabrufen (die messbar sind) und einem sog. Seitenrang (den Du aus den monatlichen Seitenabrufen ermitteltst) und setzt diese zu einander ins Verhältnis, dass Du dann als logarithmisch verzerrten Graphen darstellst. Wenn ich das richtig sehe, sind diese beiden Eigenschaften ja nicht unabhängig von einander, sondern errechnen sich direkt auseinander. Und das hat doch eigentlich zwangsläufig zur Folge, dass der Graph nur so aussehen kann wie er aussieht, weil er letztlich nur die von Dir selbst festgelegte Formel zu Errechnung des Seitenrangs aus den Seitenaufrufen visualisiert?!

Oder um mal konkret zu werden: Da wo die Kurve die X-Linien trifft (also etwa bei 1e+6,3), das ist doch einfach nur der nach Deiner Formel niedrigst mögliche Seitenrang, oder? Da da nach nichts mehr kommt muss das ja der Rang der Artikel mit nur 0-1 Abrufen im Monat sein. Und das wiederrum bedeutetet doch, dass es den von Dir erwarten "Long Tail" aus mathematischen Gründen gar nicht geben kann, weil es ja keine negativen Abrufzahlen gibt?!

Bitte korrigiere mich, falls ich da irgendwo einen Denkfehler drin hab, aber aktuell erscheint es mir so, als sie die erste Statistik schlicht eine 0-Aussage. // Martin K. (Diskussion) 10:47, 26. Dez. 2016 (CET)

Entschuldigt, wenn ich dumm frage. Null kann man ja auf einer logarithmischen Skala nicht sinnvoll darstellen. Wenn wir jetzt aber alle Seiten mit 0 Aufrufen als 0,1 Aufrufe werten würden und auf der Y-Achse bis 0,1 (statt bis 1) darstellen würden, wäre die rote Kurve doch S-förmig, oder? --Drahreg01 (Diskussion) 11:15, 26. Dez. 2016 (CET)
Die Seitenabrufe stammen aus der Wikimedia-API und der Seitenrang erfolgt durch sortieren nach Seitenabrufen von allen Artikeln. Da ist im eigentlichen Sinne nichts errechnet. Im Text habe ich beschrieben, dass der Long Tail schon bei Top50% (4977 Seitenabrufe) abbricht. Der Rest sind nur dessen "Franzen". Du gehst zuweit und beziehst dich auf die 0 Seitenabrufe im Monat. Die grüne Linie ist eine erwartbarer Zusammenhang und die Abweichung davon hinter Top50% die "gesuchte" Anomalie bei Wikipedia.
-- Menner (Diskussion) 11:22, 26. Dez. 2016 (CET)
PS: Die Rote Linie ist die abzählbare Realität. Hier tritt zwangsläufig eine Abweichung zur Mathematik/Logarithmus auf. -- Menner (Diskussion) 11:24, 26. Dez. 2016 (CET)
@Menner: Ok, das ist also einfach nur eine sortierte Ausgabe der Zugrifszahlen aller Seiten?! Ich hatte vermutet, dass sich dieser Rang (vgl. dem PageRank) irgendwie errechnen würde..
Aber auch unter diesen Voraussetzungen bleibt es dennoch dabei, dass Werte jenseits des Nulldurchgangs der roten Linie (bei 2.xMio) überhaupt nicht definiert sein können, weil es da schlicht keine Artikel mehr gibt? Und damit ist es auch nicht sinnvoll diese vermeintliche Ideallinie in diesen Bereich zu extrapolieren. Eigentlich müsste doch auch diese Ideallinie beim letzten exisiterenden Artikel nahe 0 angekommen sein? Und wenn man das im Graphen entsprechend umsetzt und die grüne Linie vom y-Achsen-Durchgang zum x-Achsen-Durchgang durchzieht, verkehrt sich die Analyse in das genaue Gegenteil: Die realen Zugriffszahlen liegen dann durchgängig über der Erwartunglinie. Der Long Tail ist also nicht abgeschnitten, sondern sehr viel dicker als man das erwarten könnte. D.h. auch die eher seltenen gelesen Artikel werden in der WP im Vergleich häufiger angeklickt als die wenig fequentierten Seiten/Artikel anderer Seiten, die eher diesem Gesetz folgen. Sie sind also keineswegs irrelevant. // Martin K. (Diskussion) 14:53, 26. Dez. 2016 (CET)
Das Diagramm musst du von links nach rechts lesen. Ein Gedankenspiel: Tausend Leser interessieren sich alle für die Top10 Artikel, womit jeder Artikel tausend Seitenabrufe hat. Die Leser teilen sich jetzt in zehn gleichgroße Untergruppen und jede Untergruppe hat nochmal ihre eigenen Spezialinteressen, für die es jeweils 10 Artikel. Das ergibt dann in Summe weitere hundert Artikel, aber mit jeweils nur hundert Seitenabrufen, da jede Untergruppe nur hundert Leser bildet. Jede Untergruppe kann jetzt wieder 10 UnterUntergruppen bilden und die Artikelzahl steigt stark an und die Leser/Seitenabrufe fallen stark ab. Daher kommt das doppeltlogarithmische Diagramm. Nun ist aber jeder Mensch in seinem Vermögen begrenzt und irgendwann hört er auf sich zu spezialisieren. Ab dort tritt eine Abweichung von der grünen Linie auf. Die grüne Linie stellt somit die theoretische Spezialisierungsgrenze dar, wie es anfangs den Eindruck macht.
Die Linie geht auch nicht durch Null, es ist keine mathematische Funktion. Die Leser hören einfach auf die Artikel zu lesen.
Durch die Abweichung zur grünen Linie lernt man als Autor: Wer sein Wissensgebiet einem breiten Publikum schmackhaft machen will, der sollte sich nicht zu sehr spezialisieren, sondern mehr auf Qualität achten. Die Autoren die sich um einen beliebten Artikel bemühen werden, werden mit einem vielfaches an Lesern belohnt. Hier spaltet sich die Community in die Gruppe derer, die sich nur intensiv mit ihrem Lieblingsthema befassen möchten und derer die interessierten Menschen ihr Fachgebiet zugänglich machen wollen. Für letzteres möchte ich neben der Präsentation der Zahlen ansich werben. -- Menner (Diskussion) 16:24, 26. Dez. 2016 (CET)
@Menner: Mal rein mathematisch und unabhängig von dem, was man da reininterpetiert:
  • Versteh ich Dich richtig, dass Du mit der grünen Linie, die Höhe der Zugriffszahlen angibt, die Du gemäß des Zipfschen Gesetzes erwarten würdest?
Falls ja:
  • Wie kann es sein, dass diese Linie für ein Projekt, das nur 2,x Mio Artikel umfasst, für den nicht existierend 2,x Mio + 100.sten Artikel immer noch über 1000 Zugriffe voraussagt?
  • Wie genau ermittelst Du Ausgangshöhe und die Steigung bzw. das Gefälle dieser log. Geraden? Basiert das auf irgendeiner Formel, oder ist das einfach nur die Extrapolation, der gemittelten anfänglichen Steigung des empirisch ermittelten Graphen?
    • Falls ersteres: Wie genau lautet diese Formel?
    • Falls letzteres: Warum wählst Du genau diese Anfangssteigung (der ja dank der Log. Darstellung verhältnismäßig wenig Artikel zu Grunde liegen) und nicht eine aus dem Mittelteil der Kurve? Oder von Ihrem Ende?
P.S.: Woher stammt eigentlich dieses Datenmaterial? Gibt es da einen Schnittstelle über die man die aktuellen Zugriffszahlen aller Artikel gezielt auslesen kann?
P.P.S.: Ich glaube schon, dass es bei gut 2 Mio. durchaus auch welche gibt, die im Testmonat nur 1 oder keinmal angesehen werden. Und auch diese sollten ja hier Berücksichtigung finden. // Martin K. (Diskussion) 18:02, 26. Dez. 2016 (CET)
@Martin Kraft: Die grüne Linie habe ich nach zweitens ermittelt. Den linken Teil der Kurve habe ich zur Extrapolation genommen, da erwartbar ist, das dort mein Gedankenspiel noch am stärksten Gültigkeit hat und beeindruckend genau über vier Größenordnungen so verläuft. Die Gerade in der doppeltlogarithmischen Darstellung kann keine Zufall sein. Beim logarithmischen Verläufen spielt die Größe einer Zahl keine so große Rolle. Wichtig sind die Größenordnungen. von Top1 bis Top10k sind es vier Größenordnungen und von Top10k bis Top1000k nur zwei Größenordnungen.
Das Datenmaterial stammt von wikimedia.org und wurde mit einem Python-Skript einzeln abgerufen für 1.904.449 Artikel. Etwa ein dutzend Werte fehlen wegen HTTP-Error.
Etwa 37k Artikel gibt es laut meinen Logs mit 0 Aufrufen und etwa 37k Artikel mit 1 Aufruf. Da eine interessante Erkenntnis finden halte ich für unwahrscheinlich, wenn es Artikel gibt die über hunderttausend Besucher aufweisen.
-- Menner (Diskussion) 18:58, 26. Dez. 2016 (CET)
Bei Ausgleichungsrechnungen versucht ja üblicherweise die Parameter einer Funktion über die Werte des gesamten Datensatzes zu mitteln und nicht nur über dessen Extrema?! Gerade bei Hyperbeln (und über eine solche sprechen wir ja hier) kann es ziemlich irreführend sein, wenn man allein aus dem starkstürzenden Anfangsteil bezieht und den Long Tail vernachlässigt. Diese vier Größenordnungen sind ja nur 1000 von über 2 Mio. Artikel. Und aus diesen gerade mal 0,5% der gesamten Testmenge die Parameter für den Gesamtverlauf zu ermitteln und dabei 99,5% der Artikel zu vernachlässigen finde ich schon sehr gewagt. Allein die Tatsache, dass die hypothetische Testkurve am Ende der Artikelanzahl weit über 3 Zehnerpotenzen über den real ermittelten Werten liegt und sich entsprechend im nicht mehr existierenden Bereich fortsetzt, zeigt doch, dass sie so überhaupt nicht zutreffen kann.
Im übrigen ließe sich die Biegung dieser Kurve über die Änderung der Basis des Logarithmus der Skala nahezu beliebig verschieben.
Könntest Du mir den Datensatz mal irgendwie (z.B. als CSV, JSON, o.ä.) zukommen lassen? Würde gerne selbst mal etwas damit rumspielen. // Martin K. (Diskussion) 19:42, 26. Dez. 2016 (CET)
Du hast Mail. Allgemein samt Skripten lade ich erst später hoch.
Die Biegung mag anderst skalieren, die Gerade bleibt gerade. Und es sind mit akzeptabler Näherung vier Zehnerpotzenzen sowie fast 50% unserer Leser ;)
-- Menner (Diskussion) 20:50, 26. Dez. 2016 (CET)
Danke sehr. Ich werde mir das mal vornehmen. // Martin K. (Diskussion) 22:07, 26. Dez. 2016 (CET)
Diese Form von Diagramm "Abrufzahlen vs. Seitenrang" ist konstruktionsbedingt ein monoton fallender Trend, mehr ist allerdings erstmal nicht festgelegt. Dass dann über drei bis vier Größenordnungen ein linearer Bereich in doppeltlogarithmischer Auftragung vorzufinden ist, das ist nicht zwingend, aber durchaus interessant. Mit dem grünen Fit messen wir dann allerdings die Aufrufzahlen aller Artikel an dem Trend der obersten 10.000. Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage. Der Schnittpunkt mit der x-Achse ist im Übrigen die Artikelzahl, die beim Ermitteln der Daten noch unter 2M lag. --MisterSynergy (Diskussion) 11:55, 26. Dez. 2016 (CET)
Die Analyse mag für die obersten 100.000 Artikel sinnvoll sein, dahinter verliert sie aber die Aussagekraft, da dann das Rauschen durch Bots und Suchmaschinencrawler in die Größenordnung der menschlichen Aufrufe kommt. 80.143.218.160 16:34, 26. Dez. 2016 (CET)
Die normalen Bots und Crawler werden gefiltert. Den Rest halte ich für marginales Rauschen, denn es gibt einige hundertausend Artikel die keine Besucher hatten. -- Menner (Diskussion) 17:13, 26. Dez. 2016 (CET)
Ich verstehe schlicht nicht, welche Aussagekraft diese grafische Darstellung haben soll. Wie kann aus einer Beziehung zwischen Abrufzahl und Seitenrang auf die "Spezialisierungsneigung" der Leser (!!) geschlossen werden? Es wurden doch überhaupt keine Daten erhoben, die irgendetwas mit "Spezialisierung" zu tun hätten (ganz abgesehen davon, dass sich der Autor auch nicht die Mühe gemacht hat, eine wenigstens grobe heuristische Bestimmung zu geben, was er damit meint). Die weitere Schlussfolgerung lautet: "Die Wikipedia ist aus Lesersicht fertig und muss nur weiter aktualisiert sowie besser aufbereitet werden." Entrschuldige, aber hier sehe ich überhaupt nichts, was einen so weitreichenden Schluss nahelegen könnte. Das halte ich schlicht für Dummenfängerei. Mit diesen Daten (eine "Untersuchung" sehe ich gar nicht) ist es ausgeschlossen, irgendeine Aussage darüber zu treffen, was "die Wikipedia aus Lesersicht ist". --Mautpreller (Diskussion) 17:23, 26. Dez. 2016 (CET)
+1; Dazu müsste man die Aufrufzahlen für Rotlink-Lemmata ebenfalls berücksichtigen.--Mabschaaf 17:52, 26. Dez. 2016 (CET)
Wie ich mich zu dieser Aussage anmaße kann man sich aus dem Gedankenspiel weiter oben erschließen. Aber Erkenntnis erwarte ich nicht von jemandem der anderen "Dummenfängerei" vorwirft. Somit EOD.
Eine Berücksichtigung von potentiellen Klicks auf Rotlinks halte ich für unwichtig. Die Kurve würde vielleicht zwei Pixel weiter rechts verlaufen.
-- Menner (Diskussion) 19:09, 26. Dez. 2016 (CET)
Nein, kann man nicht. Dort ist nichts beschrieben, was irgendetwas mit "Spezialisierung" zu tun hätte oder auch nur so beschrieben werden könnte. Die Aussage mit der "Dummenfängerei" erhalte ich aufrecht, solange weitreichende Aussagen aus Daten geschlossen werden, die dazu prinzipiell gar nichts hergeben können.--Mautpreller (Diskussion) 19:20, 26. Dez. 2016 (CET)

Die Gerade ergibt sich doch nur für das vereinfachte Zipfsche Gesetz mit α = 1. Es kann aber auch ein ganz anderer Exponent gewählt werden, so dass die Kurven übereinstimmen.--Sinuhe20 (Diskussion) 20:12, 26. Dez. 2016 (CET)

Äh!? Google sagt: "Keine Ergebnisse für "vereinfachtes Zipfsches Gesetz" gefunden". Hast du einen Lesetip? -- Menner (Diskussion) 20:57, 26. Dez. 2016 (CET)
Den Wikipedia-Artikel Zipfsches Gesetz? ;-) --Sinuhe20 (Diskussion) 21:02, 26. Dez. 2016 (CET)
I see. Im Artikel steht a statt α. Die Abweichung von 1 betrifft nur die Steilheit der Gerade. Der genaue Wert von a hat mich jetzt nicht interessiert. Würden mehrere Sprachversionen verglichen, wär das anderst. -- Menner (Diskussion) 21:40, 26. Dez. 2016 (CET)
Die logarithmische Achseneinteilung verwirrt etwas, oder wie würde sich der Faktor b bei der Funktion f(x)=b/x hier auswirken? Ich würde mir gern mal die Abhängigkeit zwischen Seitenrang und Seitenabrufen auf einer normalen Achseneinteilung ansehen. Oder man schaue sich mal das Beispiel bei Logarithmische Darstellung an. Anscheinend besteht zwischen Anzahl der Wikipedianer und Bearbeitungen eine Zipfsche- oder Paretoverteilung. Bei der doppelt logarithmischen Darstellung ist aber keine Gerade zu sehen.--Sinuhe20 (Diskussion) 22:21, 26. Dez. 2016 (CET)
Du hast Mail. Alles werde ich geputzt im Februar/März mal hochladen, außer es fragen noch mehr. --Menner (Diskussion) 22:15, 26. Dez. 2016 (CET)
f(x)=b/x doppelt logarithmisch aufgetragen wäre log f(x)= log b - logx, b sorgt also lediglich für eine Verschiebung der Kurve nach oben oder unten. Aber bezüglich Spezialisierung: Inwiefern kann man an der Kurve Spezialisierung ablesen? Wenn auf Rang 100 der Artikel "Zipfsches Gesetz" und auf Rang 1000000 der Artikel "Amerika" ist (ist nicht so, aber hypothetisch), dann würde gerade ein sehr spezieller Artikel extrem oft und ein allgemeiner Artikel sehr selten aufgerufen. Inwiefern macht deine Kurve eine Aussage über die Spezialisierung der gelesenen Artikel, die zu der Aussage berechtigt Anhand der hier gemachten Untersuchung zur Wikipedia haben deren Leser eine begrenzte Spezialisierungsneigung.? 80.143.218.160 22:17, 26. Dez. 2016 (CET)
In der Tat, man müsste in dieser Darstellung eigentlich immer eine Gerade sehen, aber was heißt das nun? Wurden weniger relevante Artikel zu selten oder höher Platzierte zu häufig aufgerufen? Oder besteht hier nur eine andere Beziehung, die sich nicht durch eine Potenzfunktion ausdrücken lässt?--Sinuhe20 (Diskussion) 23:13, 26. Dez. 2016 (CET)
a-Wert
@Sinuhe20: / @Martin Kraft: Für die Zahlenspieler habe ich noch ein paar kryptischere Diagramme gebaut. Daraus liese sich mit der Annahme dass Wikipedia dazu "skaliert" wächst eine Prognose für zukünftige Besucherzahlen entwickeln. Das ist dann aber wirklich pseudowissenschaft und reinste Zahlenspielerei.
PS: Die IP hatte ich übersehen. Zipf geht log f(x)= log(x^a) = a log x. --Menner (Diskussion) 09:49, 29. Dez. 2016 (CET)

Lautet die Aussage, dass häufig aufgerufene Artikel häufig aufgerufen werden? Einigermaßen sicher können wir aber doch sein, dass viele auch heute noch häufig aufgerufene Artikel früh geschrieben wurden. --Drahreg01 (Diskussion) 22:49, 26. Dez. 2016 (CET)

"Spezialisierung" soll hier m.E. nicht das bedeuten, was man normalerweise damit meint (Bsp. Biologie, Tagesdurchschnitt 306; Braunbär, Tagesdurchschnitt 650). Ein "spezialisierter" Artikel kann in diesem Kontext nur bedeuten: ein relativ selten aufgerufener Artikel mit einem niedrigen PageRank, ganz egal, ob er allgemein oder speziell ist. Man kann daraus also auch keine Schlüsse bezüglich "Spezialisierung" ziehen. Der Schluss, den der Autor nahelegt, ist vielmehr: Man soll Artikel bearbeiten, die viel gelesen werden, die werden mehr wahrgenommen (Überraschung). Artikel, die wenig gelesen werden, werden weniger wahrgenommen (Überraschung). In Verbindung mit dem The Long Tail-Theorem könnte noch was anderes gemeint sein: Dieses Theorem stimmt für die Wikipedia nicht, weil es zwar einen Long Tail gibt, der aber für die Nachfrage nach der Wikipedia kaum eine Rolle spielt. Das lässt sich aber so nicht belegen, da diese Nachfrage und ihre Gründe so gar nicht zugänglich sind. Was hier vorliegt, ist letztlich ein Versuch, aus dem PageRank die Aufrufzahlen vorherzusagen (wie bei der Zipf-Verteilung). Es wird erkennbar, dass eine bestimmte Zipf-Verteilung ganz gut für die häufiger abgerufenen Artikel funktioniert, nicht mehr aber für die seltener abgerufenen Artikel. Welche Schlüsse lässt das zu? Auf keinen Fall den Schluss, dass die Wikipedia "aus Lesersicht fertig ist" und dass eine geringe "Spezialisierungsneigung" der Leser (oder eine "zu große" der Autoren) vorliegt (das ist m.E. schlicht Schwindel).--Mautpreller (Diskussion) 00:25, 27. Dez. 2016 (CET) <bk> Der Punkt ist doch der, daß unser Artikelbestand gar nicht statisch ist; was dieses Jahr interessant war, interessiert nächstes Jahr nicht mehr. Der Artikel Poughkeepsie existiert seit etlichen Jahren, während Oueslatia in dieser Woche von J. Patrick Fischer angelegt wurde. Abrufzahlen sind eventabhängig. Die Abrufzahlen von Poughkeepsie waren am 11. Dezember in etwa gleich mit denen von Oueslatia am Tage seiner Anlage. Der Auslöser des Poughkeepsie-Peaks war die Ausstrahlung des Fernsehfilmes Katie Fforde: Tanz auf dem Broadway, Oueslatioa geriet als Geburtsort des Berlin-Attentäters in den Fokus. --Matthiasb – Blue ribbon.svg (CallMyCenter) 00:54, 27. Dez. 2016 (CET)

Wenig abgerufene Artikel sind keinesfalls unwichtig. Ein großer Teil der Attraktivität von Wikipedia liegt darin, dass man auch zu sehr ausgefallenen Themen Informationen bekommen kann. Man denke sich ein Telefonbuch, bei dem nur die Telefonnummern zu finden sind, die ein gewisses Maß an Nachfragen haben. Es könnte demnach sein, dass die Nummer einer Oma, die ausschließlich mit ihrer Verwandtschaft telefoniert, das aber häufig und lange, in Jahren nicht nachgefragt wird, weil alle aus der Verwandtschaft die Nummer bereits kennen. Jemand anderes könnte dann also nicht mehr die Nummer finden und bei der Frau anrufen, weil die Nummer nicht mehr im Verzeichnis vorkommt. Dumm nur, wenn die Apotheke anrufen will, weil ein Medikament verwechselt wurde. Also die Artikel zu irgeneiner ausgefallenen Substanz oder zu einer seltenen Flechte können unter Umständen binnen Minuten zu einem absoluten Burner werden und enorm wichtig sein, wenn sagen wir mal die Flechte irgenwie zu einem medizinischen Durchbruch beiträgt oder ein in den Rhein gestürzter Lastwagen mit der Substanz die Frage aufwirft, ob das Trinkwasser potenziell gefährdet ist oder nicht.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 02:27, 27. Dez. 2016 (CET)
Vor allen wollen wir doch wissen sammeln und nicht Aufrufzahlen maximieren.--Kmhkmh (Diskussion) 05:01, 27. Dez. 2016 (CET)
@Kmhkmh: Es ist kein Widerspruch einen großen Artikelbestand zu haben und trotzdem auf die maximalen Aufrufzahlen optimieren. Man muss die Menschen dort abholen wo sie uns finden und dort mit Qualität überzeugen. So erhalten wir unser Ansehen und die Leser klicken sich eher tiefer in den Bestand und sind uns treuer. So sammelt man Wissen und vermehrt es. Das Diagramm nun zeigt, dass das Leserinteresse enorm schnell abflacht. Dessen denke ich sollte man sich als Autor hier bewusst sein.
@Giftzwerg 88: Der Wert einer Information lässt sich kaum messen und muss jeder Autor selbst festlegen.
Nun stellt sich die Frage wieviel Artikelbestand braucht es für die Überraschungstreffer, wieviel Leser fängt man damit und wieviel Arbeit macht man sich für den großen Artikelbestand. Jenseits von 2mio Artikeln und 500k Artikeln mit weniger als zehn Seitenabrufen im Monat darf man sich da schon Gedanken machen. -- Menner (Diskussion) 09:44, 27. Dez. 2016 (CET)
Natürlich ist das nicht notwendigerweise ein Widerspruch, aber es sind zwei völlig verschiedene Dinge und die WPner interessiert primär das eine und nicht das andere und sie werden ihre Arbeits bzw. Editierverhalten nicht zugunsten einer Sache verändern, die sich nicht oder kaum interessiert.--Kmhkmh (Diskussion) 13:13, 27. Dez. 2016 (CET)
Ein großer Teil unserer Gesellschaft funktioniert ja inzwischen so, dass es nicht mehr um die Sache geht, sondern um die Erfüllung von (mehr oder minder willkürlich definierten) Kennzahlen. Auch die WMF funktioniert ja häufig so. In der Wikipedia kann man sich aber den Luxus leisten, dass man der Sache wegen mitarbeitet und z.B. aus Interesse an der Sache völlig randständige Themen bearbeitet, die in keiner Kennzahl auftauchen. Zu Beginn der Wikipedia lag ihre besondere Sprengkraft wohl darin, dass „freie Inhalte“ geschaffen wurden. Frei im Internet aufzufinden ist heute aber viel, vielleicht der Wert der Wikipedia inzwischen eher darin, dass „freie Inhalte“ geschaffen werden, aus Interesse an der Sache und auch dann, wenn sie vermeintlich keinen betriebswirtschaftlichen Nutzen haben. --Magiers (Diskussion) 09:47, 27. Dez. 2016 (CET)
Das Diagramm nun zeigt, dass das Leserinteresse enorm schnell abflacht. Gehts denn auch einmal seriös? Das zeigt das Diagramm mitnichten. --Mautpreller (Diskussion) 09:49, 27. Dez. 2016 (CET)
(BK)Sorry falsche Einstellung @Menner:. Der Brockhaus Enzyklopädie, 21. Auflage hatte auch 30 Bände, damit man alles nachschlagen konnte. Selbst wenn es das statisch gesehen sicher Buchseiten gab, auf denen in einem Monat nie jemand einen Artikel gelesen hat. Wer die Frage nach der Menge stellt hat was nicht begriffen, wenn wir eine Enzyklopädie schrieben wollen, gibt es keine Mengenbegrenzung! Was allerdings zulässig ist, ist die Frage ob nicht zuerst die Qualität zu stimmen hat, bevor man auf Masse produziert. Auch ein Biologieartikel über irgend einem endemischer Tierart hat seine Berechtigung, selbst wenn sie monatelang nie aktiv aufgerufen und gelesen wird. "Mein" Artikel über die Madagaskar-Fledermausblume wird auch nur 0-3 mal pro Tag aufgerufen [17], wie viele davon Bots sind und wie viele echte Leser weis ich nicht. Aber der Artikel hat trotzdem seine Berechtigung, und wenn es nur darum geht zu zeigen, dass die Pflanze nicht nur einen lateinischen sondern auch einen deutschsprachigen Namen hat. Der Artikel hat aber auch keine echten Wartungsbedarf, die Fakten ändern sich nicht so schnell. --Bobo11 (Diskussion) 09:53, 27. Dez. 2016 (CET)
@Bobo11: Da unterscheiden sich unsere Vorstellungen. Mir bedeutet ein Video, das eine Katze beim Mäusefangen zeigt, viel mehr. Das gibt es aber immer noch nicht und deswegen finde eine Diskussion über Rand und Mitte wichtig.
@Magiers:Zahlen sind nicht bindend aber geben eine Gefühl für die Größenordnung. -- Menner (Diskussion) 11:05, 27. Dez. 2016 (CET)
Aus der oberen Grafik lernen wir, dassdie WP-Aufrufzahlen, bei den häufig aufgerufenen Artikel dem Zipfschen Gesetz folgen, bei selten aufgerufenen unter der Prognose von Zipf liegen. Soweit ist das alles wenig überraschen – von dem klinen Schönheitsfehler, dass das Zipfsche Gesetz keine Verteilungne beschreiben kann, bei denen eine Häufigkeit von 0 möglich ist.
Etwas interessanter ist die untere Grafik. Die Haupaussage ist: die häufig aufgerufenen Artikel wurden relativ früh geschrieben. Wenn wir von den Arbeitshypothesen ausgehen
  • Der WP-Autor ist bezüglich seiner Interessen repräsentativ für die Leser
  • Das was die Autoren am meisten interessiert bekommt von ihnen zuuerst einen Artikel
Dann ist die unterer Grafik im wesentlichen banal. Die Schlussfolgerungen im letzten Absatz halte ich für gewagt. Spezialisierungsneigung wie wird Speuialisierung hier definiert? Speziell = selten aufgerufen? Dann ist die mangelnde Speuialisierungsneigung eine Tautologie.
Was der Leser gesucht hat, aber mangels asrtikel nicht anklicken konnte wissen wir nicht. Wie häufig der Leser etwas sucht aber nciht findet wissen wir nicht. Wenn 90% der Suchanfragen mangels Artikel von Suchmaschinen woanders hingeleitet würden, sähen diese Verteilungen genauso aus.
Es werden Artikel am Rand geschrieben. Was ist Rand, was Zentrum? Ohne Begriffsdefinition sind derartige Aussagen inhaltsleer. Was korrekt ist: zu manchen Themen können keine neuen artikel geschrieben werden. Wir haben alle deutschen Gemeinden, neue Gemeinden entstehen relativ selten.
Die Behauptung, dass mehr Motivation für die am häufigsten nachgefragten Artikel nötig ist, gibt die Meinung des Autors wieder. Dahinter steckt der Ansatz, dass die Anzahl der Leser-Klicks pro Edit maximiert werden muss. Da ist doch am besten 1 Artikel – der am häufigsten nachgefragte – dann haben wir 100% Klicks und wir alle perfektionieren diesen Artikel? --Varina (Diskussion) 14:35, 27. Dez. 2016 (CET)
Den Schönheitsfehler hast du Richtig erkannt, da es im Diagramm um eine Verteilung auf einer vordefinierten Menge geht. Soviel künstlerische Freiheit ist erlaubt.
Unterschiedliche Interessenausrichtung zwischen Autoren und Leser ist eine interessante Vermutung.
Die untere Grafik ist nicht banal, denn die Autoren könnten ja auch aufhören Artikel zu schreiben, wenn nichts interessantes, sprich vom Leser gefragtes, mehr fehlt.
Den Begriff "Spezialisierung" habe ich in einem Gedankenspiel weiter oben erläutert. (Langsam bereue ich, dass ich den Absatz aus dem Beitrag gekürzt habe.)
Die Rotlinks-Frage halte ich für einen marignalen Aspekt, denn das würde noch nicht dazu führen, dass das Zipfsche Gesetz schon bei den Top30k von 2mio. um 50% unterboten wird.
Ich habe die neuen Artikel für die Top80% und Top96% beschrieben. Da der überwiegende Teil der neuen Artikel jenseits davon liegt ist das indirekt als Rand definiert. Ein Zentrum habe ich nicht erwähnt und durch die Aufzählung "Top50%, Top80% und Top96%" offengelassen.
Also "Klicks pro Edit" maximieren habe ich nicht gesagt. Die Schlussaussage war schwierig und zugegeben mir ist nichts wirklich treffendes eingefallen. Etwas abstrakter formuliert hätte die Aussage lauten könne, das die Top-Artikel anderst behandelt werden sollten als die hinteren, da die Zugriffszahlen sehr unterschiedlich sind.
--Menner (Diskussion) 17:35, 27. Dez. 2016 (CET)

Mal von den Formelspielereien abgesehen halte ich diese Schlussfolgerungen für völlig deplatziert. Wem nützt es, wenn wir alle Hörnchenfamilien beschrieben haben, aber der Artikel zum Infraorbitalkanal fehlt, der das Hauptunterscheidungsmerkmal der Gattung der Hörnchenverwandten ist. Was übrigens kein konstruierter Einzelfall ist, auch Schneidezahnloch, Bulla mastoidea oder Zwischenscheitelbein fehlen, wie ich auf diese komme, Rotlinks im Artikel Nagetiere. Also nicht wirklich völlig exotisch. Mir liest sich das hier nicht wie Selffullfinding, sondern wie gegenseitiges Schulterklopfen, so achwietoll wir sind, und eigentlich alles Wesentliche getan. Denn natürlich erscheinen in der Grafik nicht die Aufraufe auf Seiten, die nicht vorhanden sind, oder? Wir müssen uns nicht Schämen, sollten uns aber bewußt sein, das mind. 100.000 Basisartikel quer durch die Wikipedia noch fehlen, um den erwarteten Mindeststandard als Enzyklopädie zu erfüllen. Die Portalseiten sind voll von Listen über fehlende Artikel, nur fasst die niemand an, weil wir die Ansprüche so angehoben haben, das der Freigeist wie der Spaß der Anfangsjahre nicht mehr herstellbar ist.Oliver S.Y. (Diskussion) 14:17, 27. Dez. 2016 (CET)

Für eine sinnvolle Analyse müsste man alle Rotlinks auswerten und damit gewichten, wieviele Aufrufe die Artikel, aus denen sie verlinkt sind, haben. Dann könnte man beurteilen, welche sehr relevanten Themen noch keinen Artikel haben. 92.75.213.208 16:17, 27. Dez. 2016 (CET)
Die Rotlinks halt ich wie oben schon beschrieben für marginal. Dein Eichhörnchen habe ich mir mal angekuggt und folgenden Vergleich Pageview gemacht. Überrascht? Für mein Themengebiet habe ich Uni-Lehrbücher Durchgeblätter um Lücken zu finden. Neue Artikel sind nicht entstanden, sondern nur Bestehende um Bilder und Beschreibungen ergänzt worden. Das ist kein Schulterklopfen sondern zähe Arbeit.
Mal Abseits vom Thema wo siehst du deine Basisartikel im Diagramm sprich Top50%, Top80% und Top96% verteilt?
In gewisserweiße Stimme ich deiner Aussage zu den Ansprüche zu. Die Top-Artikel anderst behandelt werden sollten als die hinteren.
-- Menner (Diskussion) 17:53, 27. Dez. 2016 (CET)
Merkst Du wirklich, nicht, daß Du Dich damit in die Reihe der Schulterklopfer einreihst? Seitdem ich hier mitarbeite, habe ich immer wieder gegen elitäres Getue angekämpft. Du zeigst mir, wie vergeblich es war. Selbstzufriedenheit ist der erste Schritt, dem folgt der Konservatismus mit immer ausgeprägterer Ablehnung gegenüber Neuem und am Ende haben wir einen Haufen Museumswärter mit Hochschuldiplom, welche Staubwischen, und die Rechtschreibfehler beheben. Ist es wirklich das, was Du mit dieser Grafik anstoßen wolltest? Ein Text wie der Start von Eichhörnchen [18] hätte heute gar keine Chance mehr. Was ein Grund ist, weshalb die Biologieartikel voller Rotlinklisten sind. Die 2 Millionen Artikel sind wild wuchernd entstanden, ohne Konzept, und decken damit vieleicht 90% des wichtigen Standardwissens ab. Aber was muß unsere Schlussfolgerung sein. Verhindern, daß die Quote durch neue Artikel unter 90 sinkt, die Lücken schließen, oder nicht das gemeinsam mit dem Elan für neue Themen, die auch nicht jeder kennt und braucht. Denn ein Großteil Deiner Abrufzahlen stammt von Schülern, die mit unserer Hilfe Hausaufgaben schreiben. Das braucht keine Basis von Uni-Lehrbüchern.Oliver S.Y. (Diskussion) 18:30, 27. Dez. 2016 (CET)
@Oliver S.Y.: Woher genau nimmst Du die Gewissheit, dass wir „viel[l]eicht 90% des wichtigen Standardwissens“ abdecken bzw. dass „mind. 100.000 Basisartikel quer durch die Wikipedia noch fehlen, um den erwarteten Mindeststandard als Enzyklopädie zu erfüllen“? Gibt es da irgendwelche empirischen Erkenntnisse (wenn ja: wo kann man die einsehen?) oder sind das bloß Bauchschätzungen im luftleeren Raum.
Versteh mich nicht falsch: Die Fragestellung ist ja durchaus interessant und berechtigt. Aber neben der Schwierigkeit sowas wie Standardwissen oder den erwarteten Mindeststandard erst mal zu definieren, stellt uns das vor das methodische Probem, diesen irgendwie zu messen. Natürlich wäre es interessant mal einen Lemma-Abgleich zwischen der WP und der letzten großen Brockhaus-Version zu machen. Aber zum Einen ist das ein Haufen Arbeit (da gleiche Begriffe ja nicht zwingend identische Lemmata haben müssen) und zu Anderen wirft das die Frage auf, mit welcher Legitimation man den Brockhaus als Definition des Standardwissens ansehen sollte. Ist die Auswahl dieser hauptamtlichen Redaktionen „an den Rändern“ nicht genauso subjektiv und letztlich willkürlich wie die unsrige? // Martin K. (Diskussion) 19:25, 27. Dez. 2016 (CET)
Hallo Martin! Ich wollte höflich sein, und hab einfach 10% als fehlend festgestellt. Auf solche Zahl kam ich mal, als wir über die bot-geprägten Wikis im Vergleich sprachen. Keine Ahnung mehr, wo das ist. Und die Hälfte dieser 10% sind 100.000, wenn man davon ausgeht, das man in vielen Artikeln solche Informationen kombiniert. Du kannst aber auch von 25% und 500.000 ausgehen, nur deprimieren mich diese Zahlen irgendwie. Zum Vergleich die Blutwurst, gibt 2 Hauptsorten, und 20+x Standardsorten. Alle in einem Artikel. Damit abgefertigt. Aber ich keine meine Lücken. Ich rede auch wirklich nicht von Dörfern mit 4 Einwohnern und irgendwelchen randständigen Tiefseefischen. Siehe Bovinae, ne Unterfamilie, was man schon als Standardwissen betrachten kann. Von 43 Arten fehlen Artikel über 20, von 11 Gattungen fehlt eine. Und nun stelle ich die These auf, daß die meisten Biologistas die Standardinformationen innerhalb eines Tages zusammentragen können, weil es dafür Standardwerke gibt. Wir haben uns die Arbeit aber so verkompliziert, daß wir meinen, dem Leser besser keine Informationen zu geben, als Artikel, wo die Fortpflanzung nicht auf 5 Zeilen beschrieben wird. Das wir keine Dreisatzstubs wollen ist eine Sache, sich mit solchen Lücken abzufinden etwas anderes. Ich könnte auch Geografie nehmen, wo man über die Botartikel schimpft. Drei der 20 größten Städte Irlands fehlen, Zwei der 20 Größten Norwegens. Sry, ich fand mich mit den 10% da wirklich noch zurückhaltend. Scheinbar habe ich die Zielsetzung von Menner schon richtig verstanden, daß alle Kraft in den Ausbau des Vorhandenen gesteckt werden sollte, wenn man Aufwand-Nutzen per Aufrufe definiert. Nur warum habe ich den Verdacht, daß damit nicht George Michel, Gronkh oder Miley Cyrus gemeint sind. Und es ist ja nicht so, daß alle Veteranen glücklich sind, wenn man sich den Altbestand mal genauer anschaut, und die Ansprüche an die Regeln anpassen möchte, wie ich gerade heute wieder erlebe.Oliver S.Y. (Diskussion) 19:40, 27. Dez. 2016 (CET)
Ich denke niemand bestreitet, dass es noch viele wichtige Artikel zu schreiben gilt. Ich finde es dennoch etwas vermessen so zu tun, als sei man keine ernsthafte Enzyklopädie so lange es diese nicht gäbe. Man schaue doch mal auf die Konkurrenz: Ich bezweifle, dass Brockhaus oder Britannica ([https://www.britannica.com/search?query=Bovinae gerade mal 8 Suchtreffer zum Begriff zu dem von Dir vermissten Antilopenarten und Blutwurstsorten substanziell mehr zu bieten haben - nur benennen die Ihre Lücken nicht so transparent wie wir. Um diese Inhalte zu finden müsste man dann schon auf Fachlexika zurückgreifen.
Natürlich sollte das kein Grund sein, sich zufrieden zurück zu lehnen und die Arbeit einzustellen. Aber wir sollten uns den aktuellen Stand der Wikipedia eben auch nicht kleiner reden als er ist. // Martin K. (Diskussion) 20:26, 27. Dez. 2016 (CET)
Oliver, deine Beispiele sind das was ich meine, worauf wir uns konzentrieren sollten. Ich hoffe du überlebst es wenn ich jetzt wieder mit Abrufzahlen komme. Deine Beispiele liegen alle im Bereich zwischen Top96% und Top80%. Dort sollte man systematisch suchen meine ich und die letzten Lücken schließen statt ohne Konzept jetzt bei den "randständigen Tiefseefischen" weitermachen. -- Menner (Diskussion) 20:52, 27. Dez. 2016 (CET)
Wenn wir uns da einig sind. Umso besser. Ist ja nicht so, daß die Experten nicht wissen, wo es bei ihnen hakt. Bei mir sind es aktuell eher die gestiegenen Ansprüche an Quellen, sowohl was deren Umfang als auch Einsatz angeht, was den Schwung nimmt. Denn die relevanzstiftenden Nachschlagewerke fertigen sowas in 20 Worten ab, die man übernehmen könnte, aber mich selbst nicht wirklich zufrieden stellen.Oliver S.Y. (Diskussion) 21:06, 27. Dez. 2016 (CET)
Sehe es ähnlich. Wenn heute noch ein "Hauptartikel" fehlt, liegt es vor allem daran, dass es ohne langwieriges einarbeiten ein vermurkster Stub wird (kurzum was ähnlich kurzes wie im Brockhaus steht), aber eben kein halbwegs brauchbarer Artikel. Auch ganz problematisch sind ganz triviale Themen zu denen es eben fast keine tiefer gehende Fachliteratur gibt, womit wir beim Quellenproblem sind. Oder als Alternative hätte ich noch irgend ein polarisierendes Thema zu bieten, dass alle nur mit der Kneifzange anrühren möchten, und ja nicht in Verbindung damit gebracht werden möchten. Aber eben, Nordsee in der ersten Version geht so heute schlicht weg nicht mehr. Für so ein Stub wird man heute geteert und gefedert. --Bobo11 (Diskussion) 21:31, 27. Dez. 2016 (CET)
Für Schulthemen habe ich die entsprechenden Schulbücher genommen. Staubwischen ist in einem Top-Artikel nichts schlechtes. Eine Erklärung die im ersten Anlauf nicht geglückt ist, wird im zweiten Anlauf vielleicht besser. Darin sehe ich für mich mehr Sinn als in zehn neuen Artikeln. Ich will damit niemanden vom neue Artikel schreiben abhalten sondern zum Abwägen anregen, wo Aufwand investiert werden soll. -- Menner (Diskussion) 19:19, 27. Dez. 2016 (CET)
Es stimmt gar nicht, dass die Rotlinks marginal sind. Du antwortest mir oben mit einem Link auf die Aufrufzahlen, aber ich bezog mich auf die Anzahl der Links. Es gibt z. B im Schachbereich mehr Rotlinks als Artikel in Kategorie:Schach (schau dir doch mal Portal:Schach/Fehlende Artikel oder eine beliebige Liste, z. B. Liste italienischer Schachspieler an). Um eine Aussage über die Vollständigkeit der Wikipedia treffen zu können, muss man auch quantifizieren, wie wichtig ungeschriebene Artikel sind, und das geht eben am ehesten mit der Anzahl der Links auf ein (vorhandenes oder nicht vorhandenes!) Lemma, gewichtet mit dem Pagerank der verlinkenden Seite! 92.75.213.208 21:28, 27. Dez. 2016 (CET)
Die meisten Edits sind nicht viel anderes als "Staubwischen". Nur wird durch zehnmal Staubwischen nicht plötzlich aus einem schlechten Artikel ein guter. Um einen Artikel wesentlich zu verbessern, muss man ihn häufig in großen Teilen neu schreiben. Das ist gerade bei zentralen Themen sehr aufwendig und nicht konfliktfrei. Schulbücher z.B. sind nach Wikipedia:Belege nicht das, worauf unsere Artikel basieren sollten. Solche Belege mögen besser sein als nichts, aber wenn irgendwann mal jemand den Artikel auf wissenschaftliche Literatur umstellen will, wird er ihn weitgehend neu erarbeiten müssen (und sich dann vielleicht noch mit Dir auseinandersetzen müssen, wenn Du auf der Schulbuchdidaktik bestehst). Worauf ich hinauswill: Es hat Gründe, dass Leute lieber den kleinen Neuartikel schreiben oder sich aufs einfache Staubwischen beschränken, statt die zentralen Artikel zu einem Themengebiet zu überarbeiten. Das wird man nicht einfach durch einen Kurieraufruf ändern. Ganz im Gegenteil: den Leuten ihre kleinen Perlen madig zu machen, wird sie eher davon abhalten, in Zukunft auch bei zentralen Artikeln tätig zu werden. Fertig jedenfalls ist in der Wikipedia gar nichts, weder die potentiellen Neuartikel, noch die notwendige Überarbeitung vieler Altartikel, die weit über Staubwischen hinausgeht. --Magiers (Diskussion) 21:31, 27. Dez. 2016 (CET)
Wo mach ich den Leuten ihre Perlen madig? Die Auswertung soll ein Kompass sein, wo die "fetteste Leserbeute" in einem Themengebiet liegt. So kann man Aufwand und Nutzen gegeneinander abwägen. Ich z.B. les den Bestand quer und besser hier und dort was aus. Nix das man aus Langeweile macht sondern um anderen den Einstieg in mein Thema zu erleichtern. Ich habe mich schon lange gefragt wie meine Arbeit im Bezug zur Leserschaft steht und war zufrieden beim Betrachten des Diagramms. Einigen fühlen sich hier scheinbar angegriffen. -- Menner (Diskussion) 22:29, 27. Dez. 2016 (CET)
Der Ansatz "fetteste Leserbeute", Menner, hat mich hier noch nie motiviert etwas beizutragen. --Succu (Diskussion) 22:39, 27. Dez. 2016 (CET)
Menner, dass Du Dich mit Deiner eigenen Statistik wohl fühlst, ist zu erwarten. Dafür macht man gewöhnlich Statistiken (um die eigene Prämisse zu belegen). Gleichzeitig möchtest Du (mit einer in Zahlen noch recht überschaubaren Mitarbeit im Projekt) anderen sagen, dass sie ihre Arbeitsweise ändern sollen, damit sie mehr Deiner entspricht. Auch verständlich, dass sich diese dann angegriffen fühlen. Es ist sicher eine sehr leigitime Form der Mitarbeit, sich zentrale Artikel herauszusuchen, um dort kleine Verbesserungen anzubringen. Ich halte es aber ebenso für eine sehr legitime Mitarbeit, wenn jemand einen kleinen Bereich in großer Tiefe abarbeitet. Das erste hat einen schnellen Impact auf viele Leser, das zweite vielleicht einen langfristigeren (einen Bereich abschließen, Maßstäbe für andere Artikel setzen). Ich bin immer der Meinung, die Wikipedia braucht ganz verschiedene Mitarbeit, um wirklich dauerhaft zu leben. Wenn alle die gleiche Ziele hätten, würde ein paar Jahre in diese Richtung gearbeitet, und dann wäre das Projekt wirklich "fertig", aber auch tot. --Magiers (Diskussion) 23:25, 27. Dez. 2016 (CET)
Wie ging der Statistik-Spruch schon wieder: „Trau keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast?“ =) Das Problem seh ich hie übrigens auch. Die Statistik soll gemäss dem der sie Angelegt hat was ganz bestimmtes Aussagen. Aber ich vermisse irgendwie die Grundskepsis dir bei solchen Statistiken vorhanden sein muss. Nämlcih die Frage an sich selbst, ob sie das überhaupt kann. Und die wurde schon von mehreren Personen verneint. Die Sache mit einem möglichen Wert 0 wirklich funktioniert. Eine andere wichtige Frage bei Statistiken ist immer, ob der Erfassungszeitraum überhaupt genügend lang war oder durch Einzelereignisse zu stark verfälscht werden konnte (Bei Umfragen muss die Anzahl der befragten Leute auch ein kritische Masse übersteigen). Ich nehme jetzt mal schwer an, dass aktuell die Aufrufzahlen vom Artikel George Michael deutlich höher sind als zum Untersuchungszeitraum.--Bobo11 (Diskussion) 00:54, 28. Dez. 2016 (CET)

Das interessanteste an der ganzen Statistik finde ich ist, dass bereits mit 35.000 Artikeln mehr als 50% der Aufrufzahlen erreicht werden. Eine Parallelenzyklopädie bräuchte nur so viel Artikel (natürlich gut geschrieben) um Wikipedia den Rang abzulaufen. Eine Enzyklopädie, die uns vielleicht nicht sagt, was wir wissen können, sondern was wir, um eine gute Allgemeinbildung zu erreichen, wissen müssen (der Brockhaus erfüllte diesen Anspruch glaube ich). Oder es könnte die Anzahl der Artikel sein, mit der man den Leser einer gedruckten Ausgabe halbwegs glücklich macht. Die Bundesstraße 15n und das Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk würden fehlen, zum Glück hätten wir aber noch den Frühlingsanfang und die Fortpflanzung dabei. Andersherum fehlt uns dann die Bundesnetzagentur und die imaginäre Zahl und wir würden uns fragen, ob wir die diabetische Retinopathie und Bruno Maccallini wirklich kennen müssen?--Sinuhe20 (Diskussion) 00:38, 28. Dez. 2016 (CET)

Skaleninvariant

Das Problem ist mir aus der Ökologie vertraut, wo sowas ein Abundanz-Rang (oder Whittaker-) Diagramm genannt würde. Es ist notorisch schwierig, Daten in mathematische Modelle dazu zu fitten, wobei reichlich Modelle zur Auswahl stehen, die Technik dazu übersteigt meine Fähigkeiten. Zipf (oder Zipf-Mandelbrodt-) Modelle ergeben sich dabei aber wohl fast automatisch, wenn ich genug multiplikativ verknüpfte unabhängige Variable habe, die die Häufigkeit bestimmen. Interessanterweise ist die Anwendung auf Netze in Datensystemen Jahrzehnte alt (vgl. etwa Bernardo A. Huberman, Peter L. T. Pirolli, James E. Pitkow, Rajan M. Lukose: Strong Regularities in World Wide Web Surfing. Science 280, 1998: 95-97). Als mathematischer Laie fällt mir dabei eine interssante Eigenschaft auf: Sie verhalten sich skaleninvariant. D.h.: Trifft ein solches Modell zu, hätte ich, wenn ich die Zahl meiner Artikel auf die "gut ausgelasteten" reduzieren würde, exakt die gleiche Verteilung der Klickraten, und das unabhängig vom gewählten Schwellenwert. Damit wäre eine Anpassung des Datenbestands unmöglich, sofern die Beziehung hält.--Meloe (Diskussion) 18:51, 27. Dez. 2016 (CET)

Na, das ist doch mal interessant. Skaleninvariant! Dh der ganze Bezug auf die zwei Millionen Artikel ist beim Teufel.--Mautpreller (Diskussion) 19:03, 27. Dez. 2016 (CET)
Damit ich dich richtig verstehe kurz in meinen Worten: Halbsoviele Artikel würde halbsoviele Klicks bedeuten.
Fürs Protokoll: Ich fordere keine Reduzierung des Artikelbestandes, sondern empfehle den Autoren nur einen Strategiewechsel.
-- Menner (Diskussion) 19:19, 27. Dez. 2016 (CET)
Ja, nur trägt das Deine Statistik nicht aus, die bietet dazu nichts Taugliches. Ich bin auch nicht der Meinung, dass ein "Strategiewechsel" angezeigt ist. Wohl aber sind speziell die Überblicksartikel (gleichgültig, ob oft angeklickt oder nicht) schwer zu schreiben und qualitativ oft schlecht. Da meine ich durchaus, dass es sich lohnt, Arbeit reinzustecken. Das wäre aber weniger "Bedienung" von angeblichen Leserwünschen, sondern Bildungsarbeit (nicht zuletzt für die Autoren, die sich selber erst mal bilden müssen).--Mautpreller (Diskussion) 19:56, 27. Dez. 2016 (CET)
OT / @Mautpreller: Du beherrschst den Wikipedia:Kritik-Knigge wirklich perfekt! -- Menner (Diskussion) 21:10, 27. Dez. 2016 (CET)
Mich ärgert es ganz persönlich, wenn jemand mit Statistiken etwas belegen will, was diese nicht austragen (bzw. schon ganz prinzipiell nicht austragen können). Leute, die Statistiker von Beruf sind, wissen im Allgemeinen, was ihre Statistiken aussagen (können), sie sind im Allgemeinen eher zu vorsichtig. Aber im Meinungskampf werden Statistiken sehr gern missbraucht dazu, ein Argument zu erhärten, das sie nicht im mindesten stützen können. "Zahlen sprechen" heißt es dann. Das ist es, was ich Dir vorwerfe.--Mautpreller (Diskussion) 21:18, 27. Dez. 2016 (CET)
Schön das du mal Klartext sprichts. Ich dachte meine Anmerkungen zur Qualität von Artikeln hätten ausgereicht um Missverständnisse auszuräumen. Natürlich muss neben der reinen Abrufzahl natürlich auch der Wert einer Information/Wissen bedacht werden.
Kritik wie: man muss Pop und Bundesliga noch rausfiltern oder dieses und jenes muss ich anderst formulieren hätte ich noch erwartet. Erhofft hatte ich mir eine Diskussion wie man den Aufwand für die weniger gefragten Artikel klein hält und Energie für Top-Artikel besser bündelt. -- Menner (Diskussion) 21:53, 27. Dez. 2016 (CET)
Für´s Protokoll zurück: Der Ansatz, dass mehr Energie in die Pflege des gut nachgefragten Artikelbestands gehen sollte als in die Anlage neuer Artikel, ist mir persönlich nicht unsympathisch. Nur: ich sehe in der Statistik keinen Beleg dafür, der über das ohne jede stochastische Übung Offensichtliche hinausgegen würde. Ich kann daraus weder ableiten, wie viele Artikel "nötig", noch welche davon es sind, die die Mühe wert wären. Damit bleiben mir die reine Klickzahl, mein Bauchgefühl oder rein sachlich-fachliche Maßstäbe - all das hätte ich auch ohne Statistik gehabt. In dem Bereich, in dem ich selbst editiere, ist (unter praktischen Gesichtspunkten betrachtet) die Anlage einer unbegrenzten Menge weiterer relevanter Artikel jederzeit möglich. Diese sind - in der Regel - sowohl fachlich einfacher als der Ausbau stark nachgefragter alter, d.h. mit weniger Fachlektüre machbar, als auch praktisch leichter, da nicht das Werk der Vorgänger gesichtet (und gewertet) werden muss, wobei oft entlegene Quellen beschafft (oder aus kryptischen Angaben rekonstruiert) werden müssen. Noch dazu ist die Wikipedia-interne Währung Reputation damit jedenfalls nicht schwerer aufzubauen. Trotzdem schreibe ich, zumindest hin und wieder, auch neue Artikel, und habe keine große Lust, mich dafür rechtfertigen zu müssen. Offensichtlich ist: Aktuelle Themen schießen in der Klickrate nach oben, um anschließend meist schnell wieder zu verglühen. Trivia schlagen fachlich vielleicht reputables, aber langweiliges Schwarzbrot alle Tage - Artikel, für die man bereits Fachmann sein muss, um die Notwendigkeit oder die Frage dahinter einzusehen, werden nie in die Charts kommen. Dienstleistungen wie Schul- und Studienlektüre, praktische Gesundheitsratgeber, Reiseratschläge, Alltagsberatung in jeder Form werden immer vorn dabeisein. Folgerung: Gute Artikel zu schreiben, die auch noch jemand lesen will, ist nicht leicht. Damit Statistik dabei hilfreich wärte, sollte sie uns vielleicht etwas zu sagen haben, was wir vorher noch nicht wissen.--Meloe (Diskussion) 22:49, 27. Dez. 2016 (CET)
Nun die Zahlen präzisieren was vorher reines Bauchgefühl war, ersetzen es aber nicht. In Anbetracht von Autorenschwund und weitgehend konstantem Zufluss an neuen Artikeln überwiegend am hinteren Ende ergibt sich die Vermutungen. Die Leser hören früher als die Autoren auf im Artikelbestand tiefer zu graben. Das bedeutet am unteren Ende kommen wohl weniger Leser auf einen Autor. Da die Kurve immer steiler wird reicht ein kleiner Schritt nach links auf der Kurve und die Leserzahlen explodieren. Ein "voller" Schritt nach meinem Gedankenspiel weiteroben ist zwar ein Sprung um eine Dekade nach oben bleibt aber aus Sicht der Untergruppe nur ein Schritt. Das führt beim Sprung vom 1miosten Artikel zum 0,5miosten Artikel zum vierfachen (und nicht nur dem doppelten) an Lesern. -- Menner (Diskussion) 09:40, 28. Dez. 2016 (CET)
Deine Begriffe sind schief. Die Zahlen präzisieren eben nichts, und was die Leser tun ("tiefer zu graben"), kann man aus ihnen nicht entnehmen. Der "kleine Schritt nach links" und die "Explosion" sind (nur) Metaphern. Ich möchte die Möglichkeit nutzen, Rainer W. Hoffmann für sein sehr erhellendes sozialwissenschaftliches Proseminar "Empirisch-methodische Todsünden" Anfang der 1980er Jahre zu danken.--Mautpreller (Diskussion) 11:40, 28. Dez. 2016 (CET)

@Menner:, die Diskussion, die du die erhoffen scheinst ("Konzentration auf wichtige Artikel", "Wartung vor Neuanlage", "Qualität vor Quantität") gibt es in leicht unterschiedlichen Varianten schon seit gut 10 Jahren und sie diskutiert zu großen Teilen immer noch an der Projektwirklichkeit, d.h. der Funktionsweise der WP, vorbei.--Kmhkmh (Diskussion) 10:03, 28. Dez. 2016 (CET)

Unabhängig von allen Kurvendeutungsfragen immerhin Anlass, einmal wieder zu betonen und dafür zu werben, dass Qualitätssicherungsmaßnahmen in jeder Hinsicht vor allem bei viel gelesenen Artikeln lohnen! -- Barnos (Post) 11:53, 28. Dez. 2016 (CET)
Für mehr Qualitätssicherung kann man gerne und immer wieder werben, man kann aber eben nicht redaktionell anordnen, wer wie lange woran arbeitet und die Masse der Autoren werden ihr Arbeitsverhalten nicht zugunsten von optimierten Aufrufzahlen ändern, sondern weiterhin an dem arbeiten, was sie persönlich interessiert (oder wegbleiben).--Kmhkmh (Diskussion) 13:21, 28. Dez. 2016 (CET)
@Barnos, der Schluss taugt aber nur für die Community als Ganzes, nicht als Handlungsrichtlinie für den einzelnen. Wenn davon ausgeht, dass ein bestimmter Prozentsatz der Leser zur Qualitätsverbesserung willens und fähig ist, so wird klar, dass es bei viel gelesenen Artikeln weniger auf einen selbst ankommt. Ich halte es für nötig, sich vor allem dem zu widmen, was ohne eigenes Zupacken nicht besser wird.--Global Fish (Diskussion) 14:20, 28. Dez. 2016 (CET)
Oder wie es schon zu Anfangszeiten der Wikipedia hieß: Spende der Wikipedia dein wertvollstes und seltenstes Wissen! --Magiers (Diskussion) 15:14, 28. Dez. 2016 (CET)
Das liegt uns zweifellos am nächsten; und es hilft auch wenig, wenn wir uns auf Dinge verlegen, von denen wir keine Ahnung haben. Aber dazwischen gibt es für den und jene unter uns noch einiges Wichtige, das die eigene Zuwendung braucht und lohnt. Schade, wenn es nur immer liegen bleibt... -- Barnos (Post) 17:30, 28. Dez. 2016 (CET)

Vergängliches Interesse

Das Modell geht ja davon aus, dass das Interesse an Artikeln eher konstant ist. Das ist ja im Allgemeinen nicht so, bei aktuellen Ereignissen und kurzfristig gefeierten Sternchen lassen die Aufrufzahlen nach einer Weile stark nach. Lässt es sich statistisch bemessen, welcher Anteil der Artikel nur ganz hinten ist, weil das Interesse der Lesenden vergangen ist, nicht weil es nie bestanden hatte? --Chricho ¹ ² ³ 12:28, 28. Dez. 2016 (CET)

Umgekehrt ist es ja auch so, wie Matthias schon oben schrieb: Wenn ein Lemma, das keiner kennt, plötzlich aktuell wird, weil es in den Nachrichten kommt, suchen es die Leute (zuerst die Journalisten, dann die anderen). Es ist halt eine Stärke, dass wir Artikel zu entlegenen Orten oder auch Pflanzen (Tatort!) haben, auch wenn die vorher keiner angeguckt hat. Auch dass die Abrufzahlen für Donald Trump durch die Decke gehen würden, konnte 2004 noch keiner wissen. Plötzlich brauchen oder wollen alle solides Wissen zu einem Thema, das vorher niemanden interessiert hat.--Mautpreller (Diskussion) 20:59, 28. Dez. 2016 (CET)
Irgendwie schwer vorstellbar, dass der Deich- und Hauptsielverband Südwesthörn-Bongsiel oder das Deckenfresko im Porzellanpavillon des Dresdner Zwingers mal eine ähnliche Bedeutung erlangen werden. ;-) --Sinuhe20 (Diskussion) 23:07, 28. Dez. 2016 (CET)
Wenn Dan Brown den richtigen Thriller schreibt? In einem Siel bei Ruttebüll findet der Deichgraf des DHSV usw. ein geheimnisvolles Objekt, das ein unvollständiges Kryptogramm enthält. Zum Verständnis wäre die andere Hälfte erforderlich, doch die befand sich in einem 1849 zerstörten Deckenfresko. Was tun?--Mautpreller (Diskussion) 23:16, 28. Dez. 2016 (CET)
Und wenn der Deich nahe Niebüll bricht, will man auch schnell nachlesen können, wie die Verantwortlichkeiten verteilt waren. ;-) Gruß --Dirts(c) (Diskussion) 09:20, 29. Dez. 2016 (CET)
Es bleibt halt die Frage wollt ihr heute schon Arbeit in 10mio Artikel investieren, wovon morgen vielleicht ein Duzend beliebt sind. Was mich an der Diskussionen immerwieder frustiert, dass keine Ideen zu den Zahlen folgen. Könnten etwa am Rand nicht andere Maßstäbe gelten als im oberen Bereich? Auf die "Das ist Enzyklopädie-Keule" folgt die "Quellen-Keule", weil in Wikipedia alle Artikel gleich behandelt werden. Mir stellt sich die Frage ob nicht bestimmte Teile, die für den Leser da sind anderst, behandelt werden, da eine Randbildung sichtbar wird. -- Menner (Diskussion) 10:43, 29. Dez. 2016 (CET)
Ich kann ja nur für mich sprechen, aber es geht dich genau gar nichts an, was ich als Hobby in der Wikipedia schreibe. Ich schreibe hier schließlich nicht alleine für die nachgewiesenen oder angenommenen Interessen irgendwelcher Leser, sondern ich habe Freude daran, mein vorhandenes oder zusammengetragenes Wissen zu meinen Interessensgebieten aufzubereiten und der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen. Schön, wenn große Nachfrage danach besteht, aber auch wenn es nur sehr wenigen weiterhilft, ist mir das recht. Schließlich arbeite ich hier völlig selbstbestimmt und nur aufgrund meiner intrisischen Motivation. Grüße --h-stt !? 10:54, 29. Dez. 2016 (CET)
(BK, @Menner) Du scheinst die Vorstellung zu haben, dass man hier Arbeit verteilen oder Benutzer auf bestimmte Artikel lenken könnte. Das halte ich für einen maximalen Irrtum. Es gibt hier keinen "Chef" der irgendeine Tätigkeit oder auch nur ein Arbeitsgebiet zuweisen könnte. Jeder hier kümmert sich nur um genau das, was ihm Spaß macht. Nicht mehr, nicht weniger. Und wenn es keinen Spaß mehr macht, nutzt er sein WP:RTL. Manche fühlen vielleicht so etwas wie eine Gesamtprojektverantwortung. Die übernehmen dann auch mal Dinge, weil sie „sonst keiner macht“ oder räumen irgendwo auf. Das bringt schnell den Hausmeisterei- oder WP:Korrektoren-Vorwurf mit sich. Für manche mag das aber auch Motivation sein, ein Funktionsamt (Admin, Schiedsrichter, etc.) zu übernehmen. Aber gezielt Kräfte auf inhaltliche Themen lenken oder bündeln - dazu sehe ich keine Chance. Selbst wenn: Im Ergebnis würde das Artikelniveau dann vermutlich im beliebigen oder im zusammengegoogelten stecken bleiben.--Mabschaaf 11:03, 29. Dez. 2016 (CET)
Es ist bei den prominenten Artikel oft nicht nur inhaltlich schwer, sinnvoll und erfolgreich zu verbessern. Man ist dort oft bei auch nur der kleinsten Anpassung gleich mit mehreren Benutzern konfrontiert, die - manchmal mit guten Gründen, manchmal nicht - sofort blockieren. Gut, dass viele Benutzer ein wachsames Auge haben, schlecht, dass Besitzstandswahrer aus Prinzip entweder sofort revertieren oder einem eine lange Diskussion über eine Nebensächlichkeit aufzwingen. Dazu habe auch ich oft keine Lust.--Berlin-Jurist (Diskussion) 11:14, 29. Dez. 2016 (CET)
Das wiederum hängt aber ganz unmittelbar mit der starken Leserorientierung vieler Wikipedianer zusammen. Der Artikel Homöopathie zB wird viel abgerufen (15.884 Abrufe in den letzten 20 Tagen) und hat ein gewaltiges Diskussionsarchiv, also bei den Autoren erst recht sehr viel Interesse gefunden. Ist das ein "zentraler" Artikel? Kaum. Ist es ein guter Artikel? Nein. Ist es ein umstrittener Artikel? Ja. Und zwar deshalb, weil das Hauptinteresse vieler Autoren gerade darin liegt, das Leserbild von Homöopathie zu prägen. Interessanterweise sind es nicht die Homöopathiefans, sondern die sog. "Skeptiker", die am stärksten daran interessiert sind. Die einzige Hoffnung für solche Artikel besteht darin, nicht mehr in erster Linie auf die Leser zu schauen, sondern den Blick statt dessen auf die Produktion des Textes zu richten. Anders ausgedrückt: Es gibt viele Gründe dafür, dass viel abgerufene Artikel schwer zu bearbeiten sind. Einer davon ist das Glotzen auf die Abrufe.--Mautpreller (Diskussion) 11:26, 29. Dez. 2016 (CET)
Ich habe nicht dazu aufgefordert zum Zahlzombie zu werden. Die Diskussion hier findet keine fruchtbare Richtung für mich und ich werde nur noch dort antworten wo es mich interessiert.-- Menner (Diskussion) 13:04, 29. Dez. 2016 (CET)
Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen. Das Diagramm ist logarithmisch in 1-10-100-1000 Schritten. Wenn ein Artikel mal in den Top1000 war und auf Top1mio zurückfällt, dann geht der dort unter. Die neuen Artikel in den Top200k sind überwiegend Zeitgeschehen und erst nach 100 Jahren Wikipedia schaut das vielleicht anderst aus. Aber da würde ich mir jetzt noch keine Gedanken machen ;) -- Menner (Diskussion) 09:58, 29. Dez. 2016 (CET)

Das Problem der zentralen Artikel ist doch schon seit Jahren bekannt. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn die Autoren alle Top-100-Artikel exzellent schreiben würden und Wikipedia würde davon sehr viel gewinnen. Trotzdem gibt es in der Praxis im Einzelfall gute Gründe, sich nicht an solche Artikel zu wagen, sondern lieber Artikel über völlig unbekannte südamerikanische Ameisenarten, österreichische Denkmale, Bäche mit 3 km Länge, Parlaments-Hinterbänkler oder sonst was ziemlich unwichtiges zu schreiben. Es ist nun mal wirklich schwierig, einen zentralen Artikel auf gutes Niveau zu heben, sei es von der Menge an relevanter Literatur, die man auswerten muss, vom Abwägen, was wichtig genug für den Artikel ist und was man besser weglässt um den Artikel nicht zu überfrachten, von den absehbaren Abstimm-Diskussionen mit anderen Autoren, von der notwendigen Zeit, die man in einen solchen Artikel investieren muss usw. Man kann keinen zwingen, sich mit einem zentralen Artikel zu beschäftigen. Es ist jeder zu begrüßen und fördern, der sich an so etwas wagt, aber man darf keinem einen Strick daraus drehen, wenn er es nicht macht. Was den "Long Tail" angeht, muss man zwischen zwei Artikeltypen unterscheiden. Es gibt viele Artikel, die schreibt man einmal und dann sind sie fertig. Vielleicht könnte man noch das eine oder andere ergänzen, aber wirklich notwendig ist das nicht. Es gibt praktisch keinen Aktualisierungsbedarf (gerade bei geographischem und historischem ist das sehr häufig der Fall). Bei denen ist es völlig egal, ob sie nun einmal pro Woche oder auch nur zwei mal im Jahr abgerufen werden, die Artikel stören nicht und wenn sie auch nur einem Leser geholfen haben, ist das ein Erfolg. Auf der anderen Seite gibt es vieles, was sowohl wenig abgerufen wird als auch hohen Aktualisierungsaufwand benötigt. Etwa Unternehmen, die schon im nächsten Jahr ganz anders aussehen können (oder gar nicht mehr existieren), Personen, die inzwischen ganz andere Dinge machen, als im Artikel steht usw. Für diese Fälle haben wir aber unsere Relevanzkriterien, die die problematischten Fälle aussondern. --Orci Disk 11:35, 29. Dez. 2016 (CET)

Ich spreche weder für die Top100 noch gegen den Rand. Es liegt der Verdacht nahe, dass wir dazwischen Substanz verlieren. Oliver S. Y. gab oben ein paar Beispiele, dass wir bestimmt 10% ungeschriebene Artikel in den Top96% haben und in 10 Jahren wird das wohl noch immer so sein. Auch die Arbeit in den bestehenden Top96%-Artikeln halte ich dann doch nicht für ganz so schwierig wie du schreibst. Sie sollen halt aktualisiert werden wenn nötig. Da ändert sich wenig aber trotzdem genügend. Doch befürchte ich, dass der Autorenschwund fast ausschließlich dort stattfindet. -- Menner (Diskussion) 13:48, 29. Dez. 2016 (CET)
Keine Ahnung, ob Olivers Beispiel-Artikel zu den Top-96% gehören oder nicht, ich würde eher nein vermuten. Ich glaube nicht, dass man Autoren danach unterteilen kann, ob sie nun zentrale, Top96% oder völlig unwichtige Artikel schreiben, die meisten machen mal dies und mal das oder verändern ihren Schewerpunkt im Lauf der Zeit. Den Autorenschwund da einem Bereich zuzuordnen zu wollen, halte ich für unmöglich. Bei der Arbeit an den Top96%-Artikeln kann man nichts pauschalisieren. Da gibt es welche, die man mit 2-3 Standard-Lehrbüchern, ein paar Zusatzquellen und der entsprechenden Erfahrung in dem Bereich problemlos auf exzellent trimmen kann, bei anderen gibt es, obwohl sie nicht ganz im Interesse stehen immer noch tonnenweise Literatur die man auswerten müsste oder es gibt z.B. politische Zwistigkeiten, was die Arbeit extrem mühsam macht. --Orci Disk 15:53, 29. Dez. 2016 (CET)
Nach BK:Ich darf dann wieder mal dran erinnern, dass wir ein Freiwilligenprojekt sind, was so ziemlich zu fast 100% aus Amateuren besteht, wenn auch sicher einige Autoren semiprofessionelles Niveau haben. Solange keine bezahlten Strukturen in der Art einer Redaktion dem Projekt einen Rahmen geben, machen die Freiwilligen, wonach ihnen Lust ist. Solche Zahlenspielereien mögen dann für Einzelne mal ganz interessant sein, aber über das Stadium Man müsste mal... wird man nie hinwegkommen. Wieviele Absichtserklärungen und Mahnungen zur Pflege habe ich schon gelesen? Passiert ist so gut wie Nichts. Enthusiastisch gestartete Portale sind der Reihe nach wieder eingeschlafen, man findet tw. kaum noch Ansprechpartner. Unter diesen Voraussetzungen ist jegliches Qualitätsbestreben fast vollständig zum Scheitern verurteilt. Es darf sich jeder selbst befragen, was er lieber macht: Pflege und Wartung oder neue Inhalte einpflegen. Konzertierte Aktionen ähnlich Arbeitseinsätzen sind im virtuellen Raum nur bedingt möglich und erfolgreich, deswegen sollte man nach solch Zahlenmaterial von dem hohen Roß der Erwartungshaltung runterkommen .--scif (Diskussion) 16:06, 29. Dez. 2016 (CET)
Es ist aber schon ganz gut, wenn dieses wichtige Thema ab und zu mal angesprochen wird. Vielleicht wäre ja schon geholfen, wenn jeder seine (nie enden wollenden) Arbeitslisten zur Abwechslung mal nicht alphabetisch sondern nach Aufrufzahlen sortiert.--Sinuhe20 (Diskussion) 19:37, 29. Dez. 2016 (CET)
Es fehlen noch einige Artikel, die hohe Abrufzahlen generieren könnten. --87.155.249.227 22:10, 29. Dez. 2016 (CET)
Analoger Graph für einige nicht-Wikimedia-Wikis, 2007 (von hier)

Interessanter Artikel und interessante Diskussion! Es klang oben schon an, aber hier noch einmal der etwas detailliertere Hinweis, dass die doppeltlogarithmische Darstellung (Aufrufzahlen vs Rang) sowie die Frage, inwiefern die Verteilung dem Zipfschen Gesetz folgt, Standard in solchen Situationen ist. Siehe zB:

Unabhängig davon, wie man diese Frage hier beanwortet, bzw. was für Schlussfolgerungen daraus für die Arbeit an Wikipedia zu ziehen sind (wenn überhaupt), ist Menner jedenfalls für das Generieren der Daten zu danken. Grüße, Tbayer (WMF) (Diskussion) 00:35, 3. Jan. 2017 (CET)

Als jemand, der hier eher liest als schreibt, finde ich die obige Diskussion, die vorgestellten Statistiken und vor allem die daraus im Kurzschlussverfahren gezogenen Schlüsse eher langweilig. Die zentralen Fragen sind schon seit Jahren diskutiert worden. Um den heißen Brei schleichen sowieso alle nur herum, die Frage, ob ein Mitmachexperiment dieser Art wirklich überwiegend zu seriösen Ergebnissen führt. Ansonsten finde ich allenfalls noch interessant, dass jemand, der hier als wissenschaftlicher teilnehmender Beobachter auftritt, subjektive Urteile wie ""Kollaborationsverweigerung" oder "Kollaborationsunlust"" fällt. In meinen Augen hat das mit Wissenschaftlichkeit nichts zu tun. Ich könnte noch mehr dazu sagen, lasse es aber.--Peewit (Diskussion) 01:33, 3. Jan. 2017 (CET)
Wodurch ich den Vorwurf "Kollaborationsunlust" kommuniziert habe, bleibt mir ein Rätsel. Zumindest erklärt das die in Teilen ruppige Diskussion hier. -- Menner (Diskussion) 12:50, 3. Jan. 2017 (CET)

Medien zur Affäre um das Wikipedia-Schiedsgericht

Zitat: Es ist davon auszugehen, dass die Affäre weiterhin für die Medien interessant bleibt, wenn die Wikipedia-Community nicht in der Lage ist, eine befriedigende Lösung für das Schiedsgericht zu finden. Ähm, eigentlich hat die Wikipedia eine befriedigende Lösung: Wahlen im Mai, und bis dahin müssen wir alle nett zueinander sein, oder wir streiten halt weiter wie bisher. Sorry, aber so wichtig ist das SG jetzt auch wieder nicht. Und das ist die Krux an allen diesen schlecht recherchierten Medienberichten: die Bedeutung des Schiedsgerichts wird maßlos überschätzt. Aber auch das kennen wir ja von den meisten Medienberichten zur Wikipedia (allen voran von den Artikeln von Herrn Oppong): sie zeigen in aller Regel nur sehr unzureichende Kenntnisse von den inneren Abläufen in diesem Projekt. Sollen sie doch schreiben, was sie wollen, hat uns sowieso noch nie interessiert. *schulter zuck* --Holder (Diskussion) 14:01, 29. Dez. 2016 (CET)

@Schlesinger: Ich denke, das 33C3-Interview mit Benutzer:Jensbest und Benutzer:Sebastian Wallroth könnte den Artikel noch bereichern: [19] - inhaltlich auf jeden Fall gehaltvoller als der Oppong-Kram, bei dem man sich zwischen den wenigen Bröckchen, die er von WP verstanden hat, die korrekten Anteile herauszupicken. -- Achim Raschka (Diskussion) 14:21, 29. Dez. 2016 (CET)
Vielen Dank für den Hinweis, ich habe das Gespräch in den Kurierartikel eingefügt. --Schlesinger schreib! 21:06, 29. Dez. 2016 (CET)
den möglichen Klarnamen des AfD-Schiedsrichters MAGISTER“ - Ich wusste gar nicht, dass der Kollege MAGISTER auch im Schiedsgericht der AfD sitzt. Oder ist das nur sprachlich etwas unglücklich formuliert?--87.179.11.30 14:29, 29. Dez. 2016 (CET)
Ohne alle Audios durchgehört zu haben, hat eigentlich Krauter den Welchering, oder Welchering den Krauter interviewt, und hat Welchering im Interview mit Jens Best seine These von der "Lufthoheit über dem Kollektivgedächtnis" oder dieser im Interview mit jenem die These von den "Afd-Nazis in der Wiki" weiter ausgeführt? Rosenkohl (Diskussion) 15:08, 29. Dez. 2016 (CET)
Es lohnt sich nicht, die Audios durchzuhören: Ach Rosenkohl, das klingt so hohl. Rechtsradikale und Linksradikale sind beide traditionell die Sargnägel der politischen Vernunft und befördern als nützliche Idioten letztlich herrschaftsgeile Populisten wie Trump und Putin an die Macht. Von den historischen Verbrechern Hitler und Stalin ganz zu schweigen... Und hier im Projekt verderben beide extremistischen Lager die politisch neutrale Arbeitsatmosphäre. Politisierung, Aggressivität, Herrschsucht und Sockenpuppentheater schädigen die deutschsprachige Wikipedia als neutrales und unabhängiges Enzyklopädieprojekt.--87.179.29.41 16:05, 29. Dez. 2016 (CET)
@Holder: Ich glaube, Du unterschätzt die Bedeutung der Wikipedia. Oppong kann mit seiner schlecht recherchierten Schreibe Aufmerksamkeit kreieren, weil er das Schlagwort Wikipedia mit dem Schlagwort AfD verknüpfen kann. Die Enzyklopädie Wikipedia ist kein privater Raum. Siehe Benutzer: agister, „der die gesamtgesellschaftliche Brisanz eines internen Postings unterschätzte“1 --Sebastian Wallroth (Diskussion) 15:38, 29. Dez. 2016 (CET)
Ob er es unter- oder überschätzte, ist noch die (nebenbei uninteressante) Frage. Zum Politikum, ich vermute mal absichtlich, ist es erst geworden, als interessierte/r Benutzer/in anfing, Andeutungen und Spekulationen zu machen. -jkb- 15:42, 29. Dez. 2016 (CET)
Eine Frage an dich, Sebastian – du hast in dem oben von Achim verlinkten Interview gesagt, dass das, was Benutzer:MAGISTER vorgeworfen wurde, nicht die AfD-Mitgliedschaft an sich war, sondern die Tatsache, dass er damit „hausieren gegangen“ sei, indem er diese Information auf seiner Benutzerseite im SG-Wiki preisgegeben hat – mit der Begründung, dass „es politische Diskussionen im SG geben wird“. Ist das so zu verstehen, dass MAGISTER diese persönliche Angabe gemacht hat, weil er seine SG-Kollegen auf mögliche Interessenkonflikte aufmerksam machen wollte, also zum Beispiel bei Schiedsgerichtsverfahren, die politische Themen betreffen, die Möglichkeit in den Raum stellen wollte, dass er sich seiner Stimme wegen Befangenheit enthalten würde, wenn seine SG-Kollegen ihm dazu raten würden? (Ein Kommentar von MAGISTER zu diesem Punkt wäre ebenfalls willkommen.) Andreas JN466 17:44, 29. Dez. 2016 (CET)
Ich finde das gut, @Jayen466: Du vermutest bei Magister gute Absichten. Vielleicht wollte er nur Schaden vom Schiedsgericht abwenden, indem er vorsorglich mitteilt, dass er Funktionär in einer umstrittenen Partei ist. Üblich ist es jedoch, sich (auch ohne Angabe von Gründen) bei einzelnen Fällen für befangen zu erklären und an Diskussion und/oder Abstimmung nicht teilzunehmen. Magister hat sich in seiner Positionierung jedoch auf politische Scherzchen anderer Schiedsrichter reagiert, die er nicht ignorieren konnte oder wollte. --Sebastian Wallroth (Diskussion) 19:47, 29. Dez. 2016 (CET)
Lieben Dank für die Auskunft. Andreas JN466 15:21, 30. Dez. 2016 (CET)
@Sebastian Wallroth: Mit seinem Hinweis, dass in der medialen Resonanz die Bedeutung des Schiedsgerichts überschätzt wird, hat Holder schon recht. Das SG ist eine Instanz mit vor allem symbolischer und in den letzten Jahren stark abnehmender Bedeutung. Es werden ihm ja immer weniger Fälle vorgelegt, 2016 so wenige wie noch nie seit seiner Einführung. Diese Entwicklung teilt es übrigens interessanterweise mit dem englischen ArbCom, wie ich im Rahmen dieser Diskussion erfahren habe; auch scheint das ArbCom verglichen mit dem SG gar nicht so mächtig zu sein, wie wir hier gerne annehmen - auch ich bin stets und bis zu dieser gewissermassen augenöffnenden Diskussion von einer grösseren Machtfülle des ArbCom ausgegangen, aber der Hauptunterschied scheint eher zu sein, dass sie sich stärker mit Admin-Problemen (und einem möglichen Entzug von Adminrechten) beschäftigen, da ein AWW-System in en-WP fehlt (es gibt nur freiwillige Wiederwahlen). Aber dies nur nebenbei. Gestumblindi 21:53, 29. Dez. 2016 (CET)

Der letzte Satz des Artikels vorne ist so typisch für Wikipedia, wie so vieles auch absurd ist: ...wenn die Wikipedia-Community nicht in der Lage ist, eine befriedigende Lösung für das Schiedsgericht zu finden.'

  • Zuallererst, Wikipedianer freuen sich über jede Sau, die man durchs Dorf treiben kann - und man wird sich hüten, eine schnelle Lösung zu finden! Im Prinzip müsste man nur eine neue Wahl ansetzen womit das Problem gelöst ist. Aber nein, da gibts noch ein paar Gassen, in denen die Sau noch nicht war. Da muss sie durch. Inzwischen wage ich eine Prognose: Wenn sich alle beruhigt haben, werden wir Neuwahlen ansetzen.
  • Der Satz, die Community wäre nicht in der Lage eine befriedigende Lösung zu finden ist so blöd wie er sich für offensichtlich Unwissende darstellt: Man muss keine Lösung neu finden, welche über das hinausgeht, was bereits an Regularien vorhanden ist.

Aber wie gesagt, die Sau ist noch nicht überall gewesen. --Hubertl (Diskussion) 15:47, 29. Dez. 2016 (CET)

... was ja schließlich der Grund gewesen ist, den Kurierartikel zu schreiben :-) -jkb- 15:50, 29. Dez. 2016 (CET)

„Es ist davon auszugehen, dass die Affäre weiterhin für die Medien interessant bleibt, wenn die Wikipedia-Community nicht in der Lage ist, eine befriedigende Lösung für das Schiedsgericht zu finden.“ Unsinn. Für die Medien ist ein Blumentopf, der umfällt, genauso interessant. Eher: Es ist davon auszugehen, dass die Affäre in der Wikipedia präsent bleibt, solange Kollege:Schlesinger Interesse hat, das Thema am köcheln zu halten. Gähn. --Drahreg01 (Diskussion) 15:58, 29. Dez. 2016 (CET)

Ich meine, dass du völlig daneben liegst, Drahreg01: Dein Beitrag impliziert, dass man eigentlich nur nix machen muss, dann wird sich die Sache schon von alleine regeln. Schlesinger hat durchaus recht, hier mit seinem Beitrag zu mahnen, dass wir fast typischerweise es verabsäumen, die Probleme von seinen Ursprüngen her zu beurteilen. Denn wer nur abwartet, wird dasselbe Problem in kurzer Zeit in derselben Form wieder abarbeiten dürfen. Das einzige, was hier wie es scheint keiner will, ist eine Lösung. --Hubertl (Diskussion) 13:51, 1. Jan. 2017 (CET)
Wünsche dir ein interessantes neues Jahr, Hubertl. Was unseren gähnenden Blumentopfexperten Drahreg01 betrifft, so sollte man nachsichtig mit dem sein, irgendwann wird selbst der munter. --Schlesinger schreib! 14:17, 1. Jan. 2017 (CET) :-)
Tja, die Enttäuschung sitzt halt noch tief, dass dann doch spätestens nach Weihnachten wieder zur Tagesordnung übergegangen wurde. Der Weltuntergang steht kurz bevor und der verblendete WP-Plebs rennt sehenden Auges in ein neues 33 hinein. Nur ein paar unentwegte Otto-Wels-Urenkel wissen es besser und wollen die Menschheit vor Unheil bewahren. Man möchte dem Artikel-Autor zurufen: Schreib lieber WP-Artikel, statt hier das Thema so zu skandalisieren, als ob es ständig in der Tagesschau kommt. Ich sehe schon Claus-Erich Boetzkes bedeutungsschwer die Top-Meldung verlesen...--scif (Diskussion) 16:15, 29. Dez. 2016 (CET)
Hätte das deutsche Volk 1933 auf Otto Wels gehört, dann wäre es nicht mitschuldig geworden an der Ermordung von sechs Millionen Juden. Diese Rede gegen das Ermächtigungsgesetz gehört zu den Sternstunden demokratischen Anstands und Muts. Aber der politische Streit gehört eben auf die Straße, in die tagespolitischen Medien und in die Volksvertretungen. Die Wikipedia zu einem politischen Kampfblatt machen zu wollen, wäre ein dummer Fehler. Kampfblatt und Enzyklopädie sind zwei paar Stiefel.--87.179.29.41 16:31, 29. Dez. 2016 (CET)
Oh, eine IP bringt es auf den Punkt! – Prosit 2017 17:04, 29. Dez. 2016 (CET)
Nein, @Bwag: - die IP liegt völlig falsch. Das ist nichts anderes als situationselastisches Argumentieren. --Hubertl (Diskussion) 23:23, 29. Dez. 2016 (CET)
@Drahreg01, Scialfa: Eure Kommentare lesen sich so, als ob alle, die auf den wachsenden Einfluss rechter Ideologien in der Wikipedia hinweisen Selbstdarsteller sind, die das Thema hochjazzen, um sich im Glanz der Medienaufmerksamkeit zu sonnen. Das ist unfair. --Sebastian Wallroth (Diskussion) 19:53, 29. Dez. 2016 (CET)
Ich möchte Dir ernsthaft darauf antworten, da ich mich auch in WP-Artikeln sehr mit Diktaturen und deren Auswirkungen beschäftige. Wenn das Thema der Einflußnahme rechter Ideologen in der WP, so der empirisch nachweisbar ist, und das ist in virtuellen Räumen nicht immer so einfach, seriös und respektvoll angegangen werden würde, so dass ich merke, das der Diskutant nicht nur aufmerksamkeitsheischend daherkommt, kann man darüber gern diskutieren. Leider wird hier aber von einigen Selbstdarstellern auf Facebookniveau diskutiert, und das schadet auf Dauer der Sache, weil sie so mit ihrer Dauerkrakeelerei irgendwann nicht mehr ernst genommen werden. Mir wird noch zuviel Realität mit dem Virtuellen vermischt und einige dieser Diskutanten meinen, das man WP 1:1 auf das RL übertragen kann. Das halte ich für einen großen Denkfehler. Es fehlt einfach die Bodenhaftung und der Wille zu einer sachlichen Diskussion. Es ist nachgerade erschreckend mit anzusehen, das ein SG-Mitglied, welches einfach nur auf seinen hier verankerten Rechten beharrt, die WP so aus der Fassung bringt und blindwütige Beißreflexe verursacht. Das ist höchst unsouverän und stößt mich ab. Wen diese Selbstdarstelelr mit ihrem Gebaren beeindrucken wollen, erschließt sich mir nicht. Mich jedenfalls nicht.--scif (Diskussion) 22:33, 29. Dez. 2016 (CET)

[Erneuten Verstoß gegen WP:ANON entfernt. —DerHexer (Disk.Bew.) 17:40, 29. Dez. 2016 (CET)] --Schlesinger schreib! 17:26, 29. Dez. 2016 (CET)

Du hast echt gelitten. --Schreiben Seltsam? 17:29, 29. Dez. 2016 (CET)
Ich leide doch nicht, ich amüsiere mich über die Versuche von Horst Gräbner und jetzt auch noch dem Hexer, durch Zensur Informationen, die sowieso schon zirkulieren, zu unterdrücken. Also, auf Dauer kann das nicht klappen, vermute ich mal, aber wir werden sehen. --Schlesinger schreib! 18:25, 29. Dez. 2016 (CET)
Jo. Liebe Admins, wie sinnvoll ist es, wenn ihr unter Berufung auf WP:ANON hier im Kurier Links zu seriösen Medienberichten zensiert, nur weil in ihnen der vermutliche Klarname eines Wikipedianers erscheint? Denkt doch mal einen Schritt weiter. Wie werden es Journalisten sehen, wenn ihre Berichte hier in Wikipedia auf die Verboten-Liste kommen? Wie wird es die Öffentlichkeit sehen, wenn Quellen, die nach allen internen Belegrichtlinien in dieser und jeder anderen Wikipedia zur Darstellung der vorliegenden Affäre selbst im Artikelnamensraum taugen, in der deutschsprachigen Wikipedia tabu werden? Andreas JN466 15:21, 30. Dez. 2016 (CET)
Obacht, der Kollege ist gerade ganz schlecht drauf... --JosFritz (Diskussion) 17:31, 29. Dez. 2016 (CET) P.S.: Siehe zu den Vorgängen auch hier: 1 Monat Sperre für Elektrofisch durch Horst Gräbner - das System dreht durch
Nee, ich denke eher ihr (keine Handvoll) dreht jetzt durch. – Prosit 2017 17:50, 29. Dez. 2016 (CET) PS: Hat bereits begonnen als Elektrofisch einen Artikel anlegte, wobei sicherlich nicht der Grund war, enzyklopädisches Wissen zu verbreiten. – Prosit 2017 17:50, 29. Dez. 2016 (CET)

Gab es eigentlich einmal den Versuch, diese Berichterstattung einem Fact Checking in der Wikipedia zu unterziehen? Es ist so, dass die Sachen von Oppong (und anderen) auch deshalb immer gerne zitiert werden, weil er halt griffig formuliert, und dabei durchaus auch schon mal inhaltliche Fehler macht. Diese Fehler aufzulisten und dann die publizierenden Medien (für die er und andere ja als Freier schreibt) darauf aufmerksam zu machen, kann durchaus hilfreich sein. Nicht zuletzt der Deutsche Pressekodex hält Medien an, Fehler in der Berichterstattung zu korrigieren und diese Korrekturen transparent zu machen. Nach vier, fünf solcher Korrekturen in einem Oppong-Artikel (oder jedem anderen) wäre das Interesse an dieserart Berichterstattung sicherlich deutlich rückläufig.--schreibvieh muuuhhhh 17:49, 29. Dez. 2016 (CET)

Ganz ehrlich, mich kotzt dieses pseudolinke und pseudoantifaschistische Widerstandsgetue und das stolze Tragen von Schreibsperren wie Orden nur noch an. Wir sind ein virtuelles Projekt. Alle haben ein Dach über den Kopf, was zu essen und ne warme Bude. Es wird aber hier phantasiert, als seien sie mit dem Tode bedroht, deswegen habe ich den Wels gebracht. Dieser würde sich im Grabe rumdrehen, wenn er sähe wie larmoyant seine Urenkel heute sind. Kommt mal wieder zu euch. Weder geistert das Thema ständig durch die Medien, noch interessiert jemand Herrn Schlesingers POV. Und da ja immer so auf Belegpflicht usw in WP geachtet wird: wenns den eigenen Interessen dient, nimmt mans dann aber mit der wahrheitsgemäßen Medienberichterstattung nicht ganz so genau, gell? Gibt es in den Qualitätsmedien überhaupt eine versachlichte Darstellung der achso erschröcklichen Affaire? Oder hängt jetzt das Wohl und Wehe der WP von Herrn Oppong ab?--scif (Diskussion) 18:32, 29. Dez. 2016 (CET)
ack zu scif. Und @ Schreibvieh: ja, ein fact checking wäre sicher interessant. Denn auch der hier so hochgelobte Gábor Paál hat da Stellen, die ich als manipulativ bezeichne, und ein Paar Lücken. Sie werden aber gebraucht, als eine Art Schutzschild, um hier herumzupreschen. -jkb- 18:37, 29. Dez. 2016 (CET)
Danke, dass Du Dir die Bezeichnung "Lügenpresse" verkneifst. :) --JosFritz (Diskussion) 18:41, 29. Dez. 2016 (CET)

Für das AfD-Niveau, nur von der anderen Seite sind andere zuständig.--scif (Diskussion) 18:44, 29. Dez. 2016 (CET)

Sie erkennen es nur nicht.... --Schreiben Seltsam? 19:42, 29. Dez. 2016 (CET)
Die Presseberichterstattung hat sich die Community durch den selbst fabrizierten Skandal selbst zuzuschreiben. Nicht nur als demokratischer Staatsbürger und Staatsbürgerin sollte man froh drum sein. Auch die Community sollte es eigentlich – oder wäre es euch lieber, die Medien würden die werte Veranstaltung hier komplett nicht mehr ernst nehmen?
Zum Skandal selbst will ich mich – obwohl ich den Hergang durchaus verfolgt habe – an der Stelle nicht tiefergehend äußern. Die generelle Intransparenz, mit der der Fall gehandhabt wurde sowie auch die Benutzersperren, die rund um diesen Komplex zwischenzeitlich erfolgt sind, sprechen ihre eigene Sprache. Ebenso, dass das Gros der Community offenbar gewillt ist, nicht nur um den Klarnamen des Kollegen eine Mauer der Zensur aufzuziehen (obwohl die „Chose“ draußen längst in klartextmäßiger Form thematisiert wird). Darüber hinaus scheint weitgehender Konsens darüber zu bestehen, die Sache bis Mai auszusitzen und den Kolateralschaden „kein funktionsfähiges Schiedsgericht bis dahin“ in Kauf zu nehmen. Hier ist das normal. Woanders greift man sich nur an den Kopf und sagt „Mannomann …!“.
Sicher – eine Reihe User(innen) – mich eingeschlossen – kommen gut ohne SG über die Runden beziehungsweise haben zu diesem Gremium nicht unbedingt eine total vorteilhafte Meinung. Richtig jedenfalls wäre es gewesen, nach (Selbst)Outing beziehungsweise Rücktritt sofort Neu- bzw. Nachwahlen in die Wege zu leiten. Aber Formalismus wurde in de:WP schon immer höher geschätzt als situationsgerechtes Reagieren auf ein Problem. Insofern: Die Community kann froh sein, dass zusätzlich zum Skandal nicht noch ihr bräsiger Umgang damit medienseits zum Thema gemacht wird. --Richard Zietz 09:49, 2. Jan. 2017 (CET)
Es gibt da ja ein startreifes Meinungsbild Wikipedia:Meinungsbilder/Neuwahl des Schiedsgerichtes, das das Problem der Neuwahl vor Mai adressiert.
Ich persönlich bin ja bei Gremien wie dem SG sehr auf formale Korrektheit bedacht. Während der Amtszeit eines Gremiums in Wahlmodalitäten einzugreifen kennt man ja im Real Life eher von Regierungen, die sich anschicken, die ihnen durch die Verfassung vorgegebenen Grenzen auszuweiten (als Beispiel: es sind 2 Amtszeiten vorgesehen – dann fragt man das Volk kurz vor Ablauf und oh Überraschung, man darf noch einmal kandidieren, oder das Handling mit der Besetzung des obersten Gerichts ein Land weiter im Osten)
Ohne jetzt Parallelen zwischen SG-Wahlen und Vorgängen im Real Life in Gegenwart oder Vergangenheit überstrapazieren zu wollen: mit formalen Unkorrektheiten im Wahlprozess schafft man das Potential, das interessierte Kreise nutzen können um die Entscheidungen des betroffenen Gremiums in der Zukunft zu delegitimieren. Verschwörungstheorien sollen ja in gewissen Kreisen angeblich im kommen zu sein. --Varina (Diskussion) 12:34, 2. Jan. 2017 (CET)