Wikipedia Diskussion:Schiedsgericht

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Wiki[Quelltext bearbeiten]

Wenn ich mich recht erinnere gab es früher schon einmal den Fall, dass für einen Fall, in dem einer der Schiedsrichter befangen oder gar beteiligt war, ein eigenes Schiedsgerichts-Wiki aufgesetzt wurde, zu dem der betreffende Schiedsrichter keinen Zugang hatte. Ich möchte dem aktuelle Schiedsgericht vorschlagen, dies ebenso zu handhaben und entsprechendes auch zu kommunizieren. Dies scheint mir ein wichtiger Schritt zu sein, um das Vertrauen in das Schiedsgericht zu stärken.

Mir ist bewusst, dass dies einen erhöhten Aufwand darstellt, sowohl für den Träger (hier also wohl die Foundation), die das Wiki einzurichten hätte, als auch für das Schiedsgericht selbst, da es doppelte Logins geben müsste. Ich halte diesen Aufwand aber für angemessen. Nach Fallabschluss / Ablauf der Wahlperiode können die Diskussionen ggf. übertragen werden und das Wiki wieder gelöscht werden.

Hund96 (Diskussion) 10:42, 24. Jun. 2017 (CEST)

Deine Idee ist begrüßenswert. Nur wünscht das SG diese technische Möglichkeit nicht. Das befangene Mitglied soll vielmehr weiterhin alle Zugangs- und Eingriffsmöglichkeiten haben. Die Mitglieder fragen das befangene Mitglied sicherlich auch noch, was sie entscheiden dürfen. MfG, --Brodkey65|...Am Ende muß Glück sein. 10:45, 24. Jun. 2017 (CEST)
Hallo Hund96, der von Dir erwähnte Fall ist mir unbekannt, ein Difflink wäre hilfreich. Wir werden nochmal darüber diskutieren (es ist nicht der erste Fall von Befangenheit und Konfliktbeteiligung bei einem SG-Mitglied). An Brodkey65, hast Du einen Difflink zum Belegen - oder sind das nur Unkenrufe? Grüße, --Ghilt (Diskussion) 10:56, 24. Jun. 2017 (CEST)
@Ghilt: Ihre Kollegen haben die Notwendigkeit technischer Einschränkungen für das ehrenwerte, befangene SG-Mitglied doch vermeint. Wie soll da Vertrauen entstehen? MfG, Brodkey65|...Am Ende muß Glück sein. 11:03, 24. Jun. 2017 (CEST)
@Ghilt: Das Thema wurde im Jahr 2009 besprochen, das damalige SG hatte sich dazu auch allgemeine Verfahrensregeln überlegt, vgl. Wikipedia:Schiedsgericht/Protokolle/Archiv_2009#Besprechung_vom_2._Dezember_2009, sowie die davorige Diskussion.
Das Wiki wurde damals ausweislich der Protokolle auch eingerichtet Wikipedia:Schiedsgericht/Protokolle/Archiv_2010#Besprechung_vom_13._Januar_2010.
@Brodkey: Ich habe die Aussage, dass das SG technische Einschränkungen generell ablehne, so explizit dem Diskussionsverlauf nicht entnehmen können (dazu wäre m. E. auch ein SG-Beschluss erforderlich). Da aber zum externen Wiki auch nichts gesagt wurde habe ich hier die obenstehende Anregung gemacht. Diese ermöglicht es jedem einzelnen Kollegen im SG, darüber explizit zu beraten und zu beschließen. M. E. sollte erst danach das Verhalten des SG oder einzelner Schiedsrichter in Bezug auf Befangenheit bewertet werden.
Über die technischen Voraussetzungen wird man sicher mit den technischen Administratoren auf WMF-Seite sprechen müssen, aber wie gesagt, den Aufwand halte ich für sehr gerechtfertigt, um das Vertrauen in die SG-Prozesse zu stärken. Hund96 (Diskussion) 12:07, 24. Jun. 2017 (CEST)
Hallo Hund96, ich habe mir deine Links angesehen, verstehe aber nicht, was du damit sagen willst. In den Links ist immer die Rede vom SG-Wiki, welches ja auch existiert. Zu einem zweiten Wiki neben dem bestehenden SG-Wiki finde ich keine Hinweise. Oder habe ich dich da falsch verstanden? Gruß vom Helfmann -PTT- 12:51, 24. Jun. 2017 (CEST)
Findet man doch:
>>Wir sind übereingekommen, dass solche Anfragen aus Gründen der Fairness nicht im Schiedsgerichtswiki abgearbeitet werden sollen, sondern in einem eigenen Bereich, zu dem nur jene Schiedsrichter Zugang haben, die die Anfrage annehmen. Dafür soll eine entsprechende technische Lösung geschaffen werden (ev. ein eigenes Wiki). <<
und
>>Anfrage 9002redrum: Das externe Wiki wurde realisiert und das Anlaufen der dortigen Bearbeitung besprochen.<<
--Elop 13:21, 24. Jun. 2017 (CEST)
Danke Elop habe ich nicht gesehen. Ob es eine technische Möglichkeit gibt das SG-Wiki bzw. den Bereich mit der entsprechenden Anfrage auf die fallbeteiligten SGler einzuschränken kann ich nicht sagen, praktiziert wurde es meines Wissens nach noch nie. Ist allerdings eine interessante Fragestellung. Nur für jeden Fall, wenn ein SGler fallbeteiligt ist ein neues Wiki aufzusetzen, naja, das ist keine praktikable Lösung. Gruß vom Helfmann -PTT- 13:36, 24. Jun. 2017 (CEST)
Das währe ja mal eine Frage an die technisch versierten Mitleser hier. Das SG Wiki ist technisch nahezu baugleich mit diesem Wiki. Kann man eine Seite anlegen auf die nur namentlich vorher benannte Benutzer Lese- und Schreibzugriff haben? --Helfmann -PTT- 13:42, 24. Jun. 2017 (CEST)
Sehe ich nicht so. Fälle, bei denen SR Beteiligte und nicht nur Befangene sind, gibt es nicht oft. Wenn sich ein Extra-Wiki mit halbwegs tragbarem Aufwand einrichten lässt, würde ich das begrüßen. Wäre die beste Lösung.--Mautpreller (Diskussion) 13:45, 24. Jun. 2017 (CEST)
(Multi-BKs) Ich bin gerade die alten internen Protokolle durch gegangen und finde dort aber keinen konkreten Hinweis welche Lösung dort tatsächlich gewählt wurde. @Anka Friedrich, Hans Koberger, Hubertl, Ralf Roletschek:, ich pinge einfach mal die Alt-Schiris die noch aktiv sind an, wie habt ihr das damals gelöst? --codc Disk 13:47, 24. Jun. 2017 (CEST)
@Mautpreller Du meinst, für jeden Fall ein eigenes Wiki anlegen? --Helfmann -PTT- 13:51, 24. Jun. 2017 (CEST)
Nein, nicht für jeden Fall. Nur jeweils für den seltenen Fall, dass ein Schiedsrichter Beteiligter ist.--Mautpreller (Diskussion) 14:38, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ja, hätte die Texte gleich mit zitieren sollen, danke Elop. M. E. spielt es keine große Rolle, wie das technisch umgesetzt wird. Vermutlich ist das einfachste, ein zweites SG-Wiki aufzusetzen, in dem die Befangenen keinen Zugang haben. Nach Abschluss des Falles wird der Inhalt in das interne Wiki übertragen (Versionsgeschichten spielen ja keine große Rolle wenn jeder signiert). Denkbar wäre auch, nur die Ergebnisse zu übertragen und den Rest dem Vergessen anheim fallen zu lassen. Das zweite Wiki kann dann jedenfalls wieder komplett gelöscht werden.
Ein eigenes Wiki für jeden Fall ist m. E. übertrieben, diskutieren kann man natürlich, inwieweit beteiligte SR später überhaupt Zugang zu sie betreffenden Fällen haben sollten. Wenn man meint, dass sie es nicht sollten (was ich für sinnvoll halten würde), so kann man das Wiki nach Abschluss löschen oder erst nach Ausscheiden des Mitglieds übertragen.
Für die Prozessklarheit scheint mir aber vor allem wichtig, dass in einem Fall, in dem über ein SG-Mitglied verhandelt wird, dieses zumindest während der Fallbearbeitung keinen Zugang zu internen Diskussionen hat. Hund96 (Diskussion) 14:11, 24. Jun. 2017 (CEST)
Wenn einer der Schiedsrichter direkt einer der Beteiligten eines Falles ist, ist so ein eigenes Wiki sinnvoll. Wenn der Schiedsrichter aber nur – aus welchen Gründen auch immer – befangen ist oder sich befangen fühlt … die sind doch alle schon volljährig, oder sind Kinderchen unter den Schiedsrichtern? Man sollte sich schon mindestens zweimal fragen ob so ein Aussperren einer sich im Vollbesitz ihrer geistigen Fähigkeiten befindlichen Person wirklich notwendig ist? --Wurgl (Diskussion) 14:39, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ja, genauso meinte ich das auch. Wer Beteiligter ist, sollte keine Vorteile gegenüber den anderen Beteiligten haben. Bei bloßer Befangenheit ist das nicht nötig.--Mautpreller (Diskussion) 14:50, 24. Jun. 2017 (CEST)
Das sich damals darum kümmernde SG-Mitglied wurde angepingt. Die damalige Lösung sieht nach dem internen Protokoll m.E. nach einem externen SG-Wiki aus. Hier würde sich anbieten bei der WMF nachzufragen, ob es eine hausinterne Möglichkeit gibt. Grüße, --Ghilt (Diskussion) 14:42, 24. Jun. 2017 (CEST)
Erstens, vielleicht sollte man @Hubertl: anpingen und fragen, was genau er in dem Protokoll formulieren wollte. Denn meines Wissens gab es ein weiteres SG-Wiki nie. Zweitens: vor etwa zwei oder drei Jahren habe ich den Arbcom-Leuten in cs.wiki die Idee einer SG-Wiki beigebracht, und dann die Entstehung mitverfolgt, teils da ich in der Fabrikator-Mailingliste stand. Das Wiki, technisch gesehen, kann man natürlich einrichten (abgesehen von Frage, wieviele Kindergärten wir hier brauchen, siehe oben Wurgl), dann muss man aber damit rechnen, dass so eine SG-Anfrage irgendwann in einem Jahr abgeschlossen wird. Ja ich weiß, das Wetter ist nicht so gut, also muss man online hierzuwiki bleiben :-) -jkb- 14:56, 24. Jun. 2017 (CEST)
//BK// + @DerHexer:, der kann es wissen, war bei SG-WikiEinrichtung so weeit ich weiß mit dabei. -jkb- 15:11, 24. Jun. 2017 (CEST)

Nach BK, also alles noch mal neu schreiben. Ich möchte mal eine Variante ins Rennen werfen. Eines, maximal zwei zusätzliche kleine Arbeitswikis würden ausreichen. Im Falle von Befangenheit wird diese Anfrage in dem Sonderwiki von den nicht befangenen SGlern bearbeitet, nach Abschluss im Haupt-SG-Wiki archiviert. Danach kann das Arbeitswiki für den nächsten Fall mit Befangenheit genutzt werden. Zugriffsberechtigung zum Wiki währe kein Problem, der befangene SGler würde darin dann gesperrt sein. --Helfmann -PTT- 15:09, 24. Jun. 2017 (CEST)

Die email an DerHexer war schon vor dem Ping versendet worden, ebenso war Hubertl bereits angepingt, also: bitte entschuldigt den mehrfachen Ruf. Die email enthielt ungefähr Helfmanns Vorschlag. Grüße, --Ghilt (Diskussion) 15:19, 24. Jun. 2017 (CEST)

@Hoo man: Kannst du abschätzen, wie viel Aufwand es darstellt, ein Wiki zu duplizieren bzw. neu aufzusetzen? (PS: Ich war bei der SG-Wiki-Gründung nicht involviert.) Grüße, —DerHexer (Disk.Bew.) 15:25, 24. Jun. 2017 (CEST)

Kann sicherlich auch Raymond gut abschätzen. —DerHexer (Disk.Bew.) 15:27, 24. Jun. 2017 (CEST)
@DerHexer: Je nach Systemumgebung und Größe des Wikis zwischen 1/2 und 1 Tag Arbeit. — Raymond Disk. 10:08, 25. Jun. 2017 (CEST)

Ich weiß nicht mehr genau, wie wir das eingerichtet haben. Im Nachhinein war es ja sowieso alles ein Witz, weil ja Sebmol jederzeit Vollzugriff hatte und dies auch nutzte, was uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt war. Mir ist so als hätten wir einen extra Namensraun für ausgewählte Schiris gehabt denn es ergab sich auch das Problem, daß bei überlappenden SG-Zeiten Inhalte sichtbar wurden, die einen eigentlich nichts angingen. --M@rcela Miniauge2.gif 17:51, 24. Jun. 2017 (CEST)

Weil ich angepingt wurde: Meiner Erinnerung nach (ich kann hier nur die Eckpunkte wiedergeben), gab es mehrere Fälle, welches dann dazu führte, dass ein eigenes Wiki (nicht im WP-Raum) aufgesetzt wurde. Die Gründe waren ziemlich banal, aber es hatte niemand Zugriff von denen, denen man den unberechtigten Zugriff (sic!) vorgeworfen hatte (Sebmol). Von dem Wiki, von dem ich spreche, das kennt der oben antwortende User gar nicht. Er kennt nur das offizielle Wiki.

  1. Mein Eintritt in die Schiedsrichtergruppe kam zu einem Zeitpunkt, als wegen einer verfahrensrechtlichen Unklarheit gleich die Mehrheit des SGs zurückgetreten ist. Die Nachfolger - zu denen ich gehörte - mussten mit dieser Situation umgehen.
    Kurz gesagt: Ein Schiedsrichter war oder wurde als der Buddy eines "Angeklagten" gesehen. Ein Naheverhältnis war unzweifelhaft vorhanden. Ob allerdings dieser Schiedrichter tatsächlich Internas weitergeleitet hat, war nie wirklich sicher. Aber es führte zur Diskussion darüber, wie man das Problem löst, denn genau dieser Schiedsrichter ist nämlich nicht zurückgetreten (Welche Gemeinsamkeiten sich doch oftmals eröffnen!?!) Somit hätte, unabhängig davon, wie und ob der Fall weitergeführt wird (durch einen neuen Senat) dieser Schiedsrichter in jedem Fall weiterhin die Möglichkeit, im internen SG-Wiki, trotzdem er dann in Folge für befangen erklärt wurde, die Besprechungen und Einschätzungen der beteiligten Schiedsrichter mitzuverfolgen. Eine Weitergabe hätte nicht unterbunden werden können.
    Das war die erste Diskussion um ein geschlossenes Wiki nur für den Fall betraute Schiedsrichter einzurichten. Die Notwendigkeit lag auf der Hand, noch dazu, da der Schiedsricher, dem man diese Weitergabe von Informationen vorwarf, nicht bereit war, kooperativ zu sein, die Wogen der Empörung gingen ja ziemlich hoch damals. Ich muss aber hier anmerken, dass der Großteil der damaligen Schiedsrichter (alt/neu) mit der Situation schlichtweg überfordert waren.
  2. Es gab einen weiteren Fall, als ein Schiedsgerichtsmitglied selbst Gegenstand eines Verfahrens war, dieser "Richter" war sofort bereit, für seinen Fall ein externes zusätzliches Wiki zu akzeptieren, in dem sein Fall dann in Folge abgehandelt wurde, ohne dass er im Mindesten Einblick gehabt hätte. Das wurde auch gemacht, das Ergebnis war zufriedenstellend (Erinnerlich für alle Beteiligten). Es endete im Übrigen erinnerlich mit einer Entscheidung gegen den Schiedsrichter. Aber alle Beteiligten waren sich sicher, dass sie korrekt gehandelt haben bzw. korrekt behandelt wurden.

Man sieht, wenn man die Zivilprozessordnung bemüht (sehr empfehlenswert), dann kann man an diesen beiden Beispielen sehr genau sehen, dass entscheidende Senate dieses Problem, dass zb ein für Befangen erklärter Richter (oder gar ein selbst in einem Verfahren verwickelter Richter) niemals auch nur ansatzweise die Möglichkeit hat (außer private Kontakte, die man jetzt einmal ausschließen wollen), Einblick in die Entscheidungsentwicklung zu bekommen. Undenkbar. Weil wir aber diesen Fall wohl in der Frage der Unvereinbarkeit durch Befangenheit in unser System übernommen haben, aber nicht die in diesem Fall technische Unmöglichkeit des Einblicks zu gewährleisten, besteht bis heute ein Handlungsbedarf.

Fazit: Wenn man das Instrument: Befangenheit in die Verfahrensordnung einbindet, muss man in Folge dann auch die möglichen dahinterliegenden Probleme (Weitergabe von Informationen, Vorteil für Verfahrensbeteiligte, wenn sie über den Verlauf bescheid wissen) lösen. Das ist meiner Meinung nach (auch heute noch) dadurch möglich, dass man diesen Schiedsrichter für den Bereich des gegebenen Falles vollständig von der Teilnahme ausschließt und ihn damit in denselben Stand eines jeden Nichtschiedsrichter versetzt. Für den Fall natürlich. Dass es möglich ist - und zwar ohne Gwirks - hat sich im Fall .blunt ehemals gezeigt.

Wenn man A sagt, muss man auch B sagen. Wie gesagt, es hat funktioniert und niemand fand es herabwürdigend. Warum das aktuelle Schiedsgericht so eine Lösung andenkt, ist mir leider nicht bekannt. Aber um einen gewählten Schiedsrichter nur durch seine politische Anschauung von der Teilnahme an der Schiedsrichtertätigkeit zu beschneiden, ist sicher nicht annehmbar. Dafür ist die Schiedsgerichtswahl - und nur die - zuständig. Nicht die gleichrangigen Kollegen! Ansonsten, wer will das nach welchen Kriterien entscheiden, wer Sympatisantensympatisanten sind? Mich würgts ganz heftig, ich habe im "Deutschen Herbst" in Bremen gelebt und hab das alles hautnah mitbekommen. Bei allem Verständnis gegenüber Jens` Ambitionen, aber so geht das nicht. Aber die inhaltliche Erörterung geht über die Anfrage an dieser Stelle hinaus. Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass auch ein Schiedsrichtergremium wie auch die teilnehmenden Freiwilligen einen - wenn auch nicht unbedingt repräsentativen - Querschnitt unserer Gesellschaft zeigen. Wenn auch die Hälfte der Bildungsfernen bzw. die der wahrlich Gebildeten am Projekt aus guten Gründen sowieso nur als Leser teilnehmen - wenn überhaupt.

Ich habe zwei Fälle aufgezeigt, bei denen ich auch heute noch der Meinung bin, dass ein internes Wiki mit Ausschluß von beteiligten Schiedsrichtern (weil sie Beteiligte sind/waren) in Ordnung geht. Aber nur für solche Fälle. --Hubertl (Diskussion) 18:55, 24. Jun. 2017 (CEST)

Bitte mal konkret werden. Wie stellst du sicher, dass ein SG-Mitglied im SG-Wiki einen Fall einsehen und ausarbeiten kann und einen anderen Fall, in den es beteiligt ist, nicht? Wie hast du es geschafft diese Vorgänge, die zeitgleich laufen, im Wiki abzugrenzen? --Helfmann -PTT- 19:05, 24. Jun. 2017 (CEST)
Danke. Hubertl. Es geht um die aktuelle SG-Anfrage. Die Frage ist m.E. hier eher wie als ob, insofern: wie habt ihr das damals technisch gelöst? Und zu "nur durch seine politische Anschauung", das war damals nicht mein Rücktrittsgrund. Grüße, --Ghilt (Diskussion) 19:12, 24. Jun. 2017 (CEST)

@Helfmann, Ghilt:. Was die Einsichtsmöglichkeit betrifft: Weil wir eben neben dem "Normalen" SG-Wiki ein weiteres (auf einem eigenen Server) eingerichtet haben (das war die Entscheidung des SGs) konnten wir eigene Zugangsmöglichkeiten definieren, welche über die hinausgingen (eigentlich einschränkend) welche für das offizielle SG-Wiki gegolten haben. Damit war sichergestellt, dass ein Schiedsrichter nichts über seinen Fall mitbekommen hat, was nicht auch alle anderen mitbekommen haben, andererseits konnte auch sichergestellt werden, dass keine Inhalte durch einen Schiedsrichter an einen Verfahrensbeteiligten ergehen (ich halte das überhaupt für einen Einzelfall der nicht einmal bewiesen ist, aber auch leider nicht aus der Welt geschafft wurde). Und was die Rücktrittsgründe betreffen, bitte legt meine Worte jetzt nicht auf die Goldwaage, ich versuchte nur das Große Ganz in Kurzform zu erfassen. Ich selbst habe mich übrigens kaum zu den Entscheidungen im vergangenen Herbst geäußert, außer dass meiner Meinung nach das Problem lieber am Köcheln gehalten wird als dass man es löst. Dann entstehen halt Diskussionsthreads wie die obigen. Auf ewig. Aber wir lieben sowas ja, nicht? --Hubertl (Diskussion) 19:35, 24. Jun. 2017 (CEST)

Danke Hubertl. Gruß vom Helfmann -PTT- 19:39, 24. Jun. 2017 (CEST)
Ich halte übrigens in diesem Fall nicht für notwendig, dass -jkb- ausgeschlossen werden sollte. Auch wenn ich nicht sein Freund (mehr) bin, aber hier muss ich schon von meiner Seite (ich wurde ja gefragt) sagen, dass keiner der kritischen Fälle für ein zusätzliches Wiki platz greift. So weit ich gesehen habe, sind ja 9 Schiedsrichter mit dem Fall betraut. Was soll da noch passieren, außer dass ich den Fall grundsätzlich für problematisch halte, im Sinne von: Wer bestimmt, was Inhalt sein darf in Wikipedia. Aber genau das hat mich ja keiner gefragt. --Hubertl (Diskussion) 19:44, 24. Jun. 2017 (CEST)
danke. -jkb- 19:49, 24. Jun. 2017 (CEST)

Weil ich angepingt wurde: Die hauptsächlichen Fallbesprechungen fanden in den wöchentlichen Telefonkonferenzen statt. Während der Besprechung eines Falls, in dem ein Schiedsrichter befangen war, wurde dieser SR von der Telko ausgeschlossen. Ein Auschluss aus dem SG-Wiki war kein Thema, weil dort die mögliche Einflussnahme als sehr gering erachtet wurde. Ich kann mir auch nicht recht vorstellen, dass ein befangener Schiedsrichter so dreist wäre zu versuchen, andere SR beeinflussen zu wollen. Das würde wohl zu einem größeren Prodest führen.
Daher mein Rat: Das SG-Wiki belassen wie es ist und kein weiteres Wiki installieren. Den befangenen SR aus der Teko ausschließen (im Normalfall wird er das wird das ohnehin von sich aus verlangen). Bei versuchter Beeinflussung des SG durch den befangenen SR, dies öffentlich der Community mitteilen. Ob das in der Folge Konsequenzen für den befangenen SR haben soll (wohl bis hin zum Ausschluss aus dem SG), müsste im Falle des Falles dann diskutiert werden. Schöne Grüße, -- Hans Koberger 11:53, 25. Jun. 2017 (CEST)

Hallo Hans, das wäre schlüssig, wenn auch künftig der Großteil der Arbeit in den wöchentlichen Telefonkonferenzen stattfände. Wenn aber ein größerer Teil der Arbeit im SG-Wiki stattfindet, ist es nicht mehr ganz so schlüssig.--Mautpreller (Diskussion) 12:14, 25. Jun. 2017 (CEST)
... und es spricht ja einiges dafür, mehr im Wiki zu machen. Dort ist es transparent, kann auch später noch nachvollzogen werden und es kann keiner hinterher irgendwelche angeblichen "Mitschnitte" ins Spiel bringen. --Elop 13:00, 25. Jun. 2017 (CEST)
Hallo ihr beiden! Alles was sich im SG-Wiki abspielt, ist jederzeit für jeden (amtierenden) SR auf den Punkt genau nachzuverfolgen. Dass ein befangener SR so dumm wäre, hier, quasi auf dem Präsentierteller, Einfluss zu nehmen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Vorstellbar wäre, dass sich einige SR (also der befangene und andere unbefangene SR) ausserhalb von Telko und Wiki geheim be-/absprechen. Das wäre wohl der Worst Case, den man schwer nachweisen und auch nicht, auch nicht mit einem weiteren Wiki, unterbinden kann. -- Hans Koberger 14:22, 25. Jun. 2017 (CEST)
Hallo Hans, das Problem ist nicht in erster Linie, dass ein beteiligter SR die anderen SR beeinflussen könnte (diese Gefahr ist wohl sehr klein). Das Problem ist eher, dass er mehr wissen kann als die anderen Beteiligten. Er ist in der Lage, die internen Beratungen des SG zum Fall auf dem SG-Wiki mitzuverfolgen. Das können die anderen Beteiligten nicht. Wenn man das mit geringem Aufwand ausschließen könnte, wäre das gut.--Mautpreller (Diskussion) 14:38, 25. Jun. 2017 (CEST)
Also, wir haben damals eigentlich alles im Chat geklärt - ein Wiki ist bei zehn Teilnehmern eigentlich imho nie ein flexibles Mittel der Wahl, da braucht es eine grössere kritische Masse, um bei der asymmetrischen Kommunikation genug Beteiligung hinzubekommen. Das SG-Wiki haben wir afair nur genutzt, um unsere mitgetippten Protokolle später einfügen zu können – das war also eigentlich eine Lösung, um unsere Fälle für spätere SR-Generationen zu dokumentieren. Ich würde das SG-Wiki da auch nicht überbewerten, zusätzlich zur Dokumentation war es für uns mehr oder weniger als Terminkalender, To-Do-Liste und Agenda notwendig. Insofern könnte man meines Erachtens nach die Protokolle auf irgendeiner Plattform zwischenlagern, bis der Fall abgeschlossen ist: Dann wird ja ohnehin aus den Diskussionsergebnissen der einzelnen Skype-Konferenzen ein Massnahmenkatalog geformt, über den die einzelnen fallbefassten SG-Mitglieder abstimmen - jedenfalls haben wir das so gemacht. Port(u*o)s 16:23, 25. Jun. 2017 (CEST)
Ich könnte mir vorstellen, dass das in diesem Fall anders läuft.--Mautpreller (Diskussion) 17:12, 25. Jun. 2017 (CEST)
Das ist mir schon klar, dass es offenbar diesmal anders läuft – und auch anders laufen muss, um den Einwänden von Verfahrensbeteiligten Rechnung zu tragen. Ich halte es auch für sinnvoll, solche Einwände ernstzunehmen, und zwar ganz unabhängig davon, ob man ihnen persönlich beipflichtet. Was ich nur mitteilen wollte: Meiner Meinung nach ist es relativ einfach, einzelne Schiedsrichter zuverlässig aus einem bestimmten Verfahren herauszuhalten, während dieses läuft. Dafür kann man ein extra Wiki aufsetzen, muss es aber nicht, sondern kann das auch gesondert dokumentieren - dafür gibt es ja verschiedene hinlänglich bekannte Plattformen, die geschlossene Gruppen ermöglichen. Lediglich nach Abschluss würde ich die Protokolle ins allgemeine SR-Wiki überführen, um hier eine entsprechende Dokumentation zu gewährleisten (wenn z.B. später einmal eine folgende Generation SR darauf zurückgreifen muss, im Gefolge eines anderen, damit verbundenen Falls). Gruss Port(u*o)s 00:39, 26. Jun. 2017 (CEST)

Weil ich angepingt wurde: Ich weiß nicht mehr, wie wir das im Wiki gelöst haben. Aber das lässt sich doch sicher noch nachvollziehen für die, die dort reingucken können. Wir haben so wie so vieles im Chat geklärt seinerzeit. Und da durften dann nur dabeisein, die einen jeweiligen Fall auch bearbeiteten. Zumindest soweit ich mich erinnere. Ist ja schon ne ganze Weile her. Anka ☺☻Wau! 13:47, 25. Jun. 2017 (CEST)

Kats korrigieren?[Quelltext bearbeiten]

Nur als Hinweis: Seit 2015 werden alle SG-Fälle in Kategorie:Wikipedia:Schiedsgericht/Fall 2015 eingeordnet, so auch die heutige Anfrage. Evtl. solltet ihr das nachträglich korrigieren bzw. im Preload ändern. Nicht, dass jemand meint, ihr lebt in der Vergangenheit ;-) SCNR Viele Grüße --Mabschaaf 20:35, 25. Jun. 2017 (CEST)

Sorry, nicht genau genug hingeschaut: Es war nur ein Fall, also vermutlich ein c&p-Fehler.--Mabschaaf 20:40, 25. Jun. 2017 (CEST)