Wiktor Wiktorowitsch Manakow (Radsportler, 1960)

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Wiktor Wiktorowitsch Manakow Straßenradsport
Zur Person
Geburtsdatum 28. Juli 1960
Nation SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Disziplin Bahnradsport
Funktion Fahrer
Verein(e)
Lokomotiv St. Petersburg
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
1980 Gold medal.svg - Mannschaftsverfolgung (mit Waleri Mowtschan, Wladimir Ossokin und Witali Petrakow)
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
1979 Silber - Mannschaftsverfolgung (mit Wjatscheslaw Jekimow, Alexander Krasnow und Sergei Chmelinin)
1980 Silber - Punktefahren
1981 Silber - Mannschaftsverfolgung (mit Alexander Krasnow, Nikolai Kusnezow und Alexander Kulikow)[1]
1986 Bronze - Mannschaftsverfolgung (Tinatautas Umaras, Alexander Krasnow und Wjatscheslaw Jekimow)
1987 Gold - Mannschaftsverfolgung (mit Wjatscheslaw Jekimow, Alexander Krasnow und Sergei Chmelinin)
Infobox zuletzt aktualisiert: 21. April 2014

Wiktor Wiktorowitsch Manakow (russisch Виктор Викторович Манаков; * 28. Juli 1960 in Budogoschtsch) ist ein ehemaliger sowjetischer Radrennfahrer und Radsporttrainer.

1978 wurde Wiktor Manakow Vize-Weltmeister der Junioren in der Einerverfolgung. Im Jahr darauf errang er gemeinsam mit dem Vierer aus Vassili Ehrlich, Wladimir Ossokin und Witali Petrakow die WM-Silbermedaille in der Mannschaftsverfolgung. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1980 wurde er Vize-Weltmeister im Punktefahren.

1980 wurde Wiktor Manakow (mit Waleri Mowtschan, Ossokin und Petrakow) Olympiasieger in der Mannschaftsverfolgung. Im Jahr darauf errang er eine weitere Silbermedaille in der Mannschaftsverfolgung.[1] 1982 startete er bei der niederländischen Olympia’s Tour und wurde Dritter der Gesamtwertung. 1985 gewann er eine Etappe der Österreich-Rundfahrt. 1986 gewann er mit dem russischen Bahn-Vierer bei den Bahn-Weltmeisterschaften Bronze, und 1987 wurde die sowjetische Mannschaft aus Manakow, Wjatscheslaw Jekimow, Alexander Krasnow und Sergei Chmelinin Weltmeister.

1980 wurde Manakow als Verdienter Meister des Sports ausgezeichnet, und nach dem Ende seiner aktiven Karriere arbeitete er als Trainer. Er ist verheiratet mit der ehemaligen Radrennfahrerin Jolanta Polikevičiūtė, deren Zwillingsschwester Rasa Polikevičiūtė 2001 Weltmeisterin im Straßenrennen wurde. Das Ehepaar hat einen Sohn, Wiktor Manakow, der seinerseits inzwischen als Radrennfahrer erfolgreich ist.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Die Zusammensetzung dieser Mannschaft ist in den Quellen nicht übereinstimmend.
  2. oT. Sport Stories, abgerufen am 21. April 2014.