Wilfried Böhringer

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Wilfried Böhringer (* 1945; † 1997) war ein deutscher Übersetzer meist spanischsprachiger Literatur, aber auch aus dem Französischen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilfried Böhringer lebte in Saarbrücken; neben seiner übersetzerischen Tätigkeit betreute er an der Universität Saarbrücken einen "Arbeitskreis literarisches Übersetzen". Böhringer kam 1997 bei einem Unfall in den Vereinigten Staaten ums Leben. Er übersetzte vorwiegend Werke lateinamerikanischer Autoren aus dem Spanischen ins Deutsche.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeberschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • "Das besetzte Erinnern", Bremerhaven 1997

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Francisco R. Adrados: Sprache und Bedeutung, München 1977
  • Guillermo Cabrera Infante: Ansicht der Tropen im Morgengrauen, Frankfurt am Main 1992
  • Guillermo Cabrera Infante: Drei traurige Tiger, Frankfurt am Main 1987
  • Guillermo Cabrera Infante: Wie im Kriege also auch im Frieden, Frankfurt am Main 1996
  • Julio Cortázar: Die Autonauten auf der Kosmobahn, Frankfurt am Main 1996
  • Jesús Díaz: Die Haut und die Maske, München [u. a.] 1997
  • Jesús Díaz: Die Initialen der Erde, München [u. a.] 1990
  • Jesús Díaz: Die verlorenen Worte, München [u. a.] 1993
  • José Lezama Lima: Spiel der Enthauptungen, Frankfurt am Main 1991
  • Julio Llamazares: Der gelbe Regen, Frankfurt am Main 1991
  • Julio Llamazares: Wolfsmond, Frankfurt am Main 1991
  • Llaqtaq Takiy, Frankfurt/M. 1988 (übersetzt zusammen mit Arthur Wagner)
  • Antonio Martínez-Menchén: Pepito und der unsichtbare Hund, Hamburg 1990
  • Mercedes Neuschäfer-Carlón: Geheimnis der verlassenen Hütte, Stuttgart 1979
  • Virgilio Piñera: Kleine Manöver, Frankfurt am Main 1990
  • Tzvetan Todorov: Die Eroberung Amerikas. Das Problem des Anderen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]