Wilfried F. Schoeller

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Wilfried F. Schoeller auf der Leipziger Buchmesse 2016
Frankfurt am Main (2011)

Wilfried F. Schoeller (* 3. Juli 1941 in Illertissen/Schwaben) ist ein deutscher Autor, Literaturkritiker sowie Honorarprofessor für die Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturkritik und Medien an der Universität Bremen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schoeller studierte Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in München. Von 1965 bis 1970 war er als Verlagslektor beschäftigt. Eine Tätigkeit als freier Autor schloss sich an.

Im Jahr 1968[1] wurde er mit einer Arbeit über Heinrich Mann promoviert.

Ab 1972 war Schoeller Literaturredakteur beim Hessischen Rundfunk und von 1993 bis 2002 Leiter der Abteilung „Aktuelle Kultur und Musik“. Im Hessischen Fernsehen moderierte er zehn Jahre lang die von ihm begründete Sendung „Bücher, Bücher“.

Für die Dokumentation Treffpunkt 72: Die Kippe – Zur Bewährung ausgesetzt erhielt Schoeller 1973 eine ehrende Anerkennung beim Adolf-Grimme-Preis.

2000 erfolgte die Berufung auf eine Honorarprofessur an der Universität Bremen.

Von 2002 bis 2009 war Schoeller Generalsekretär des PEN-Zentrums Deutschland.

Er schrieb Bücher u. a. über Theodor W. Adorno und Michail Bulgakow und ist der Herausgeber des Gesamtwerkes von Oskar Maria Graf. Schoeller verfasste zahlreiche Literaturfilm-Drehbücher und Hörspiele.

Autograph

1990 erhielt er den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Seit 1995 ist er Moderator und Berater beim Erlanger Poetenfest.[2]

Wilfried F. Schoeller lebt in Berlin und Frankfurt am Main. Er ist Vater des Fotografen Martin Schoeller und der Regisseurin Bettina Schoeller.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilfried F. Schoeller. Biographie. In: Internationales Literaturfestival Berlin. Ohne Datum. Abgerufen am 15. Dezember 2011. – Wilfried F. Schoeller. Kurzvita. In: radio-luma.net. 7. April 2006. Abgerufen am 15. Dezember 2011. – Abweichend die Angabe zur Dissertation im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.
  2. Wilfried F. Schoeller. In: Website des Erlanger Poetenfests. Abgerufen am 16. Dezember 2011.
  3. Michael Fischer: Die Metamorphosen eines schillernden Schriftstellers. In: Tages-Anzeiger vom 13. Dezember 2011