Wilh. Wilhelmsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wilh. Wilhelmsen
Logo
Rechtsform ASA
ISIN NO0010571698 (A)
NO0010576010 (B)
Gründung 1861
Sitz Lysaker, NorwegenNorwegen Norwegen
Leitung Jan Eyvin Wang[1]
Mitarbeiter 5.971[2]
Umsatz 2,592 Mrd. US-Dollar[2]
Branche Reederei
Website www.wilhelmsen.com
Stand: 2014 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2014
Morten Wilh. Wilhelmsen
Wilh. Wilhelmsens Unternehmenssitz in Lysaker

Wilh. Wilhelmsen ASA ist ein weltweit operierendes Schifffahrtsunternehmen. Morten Wilhelm Wilhelmsen gründete das Unternehmen am 1. Oktober 1861 in Tønsberg. Heute hat es seinen Unternehmenssitz in Lysaker.[3] Geführt wird das Unternehmen zur Zeit von Jan Eyvin Wang (davor von 2003–2010 von Ingar Skaug). Das Unternehmen beschäftigt etwa 6.000 Landmitarbeiter in etwa 400 Niederlassungen in 73 Ländern. Außer dem eigentlichen Reedereigeschäft werden Geschäftszweige für Auto- und RoRo-Logistik sowie für maritime Dienstleistungen betrieben. Wilh. Wilhelmsen hatte mit der Orcelle einen Entwurf für ein Frachtschiff entwickelt, das Windkraft, Sonnenenergie und Wellenenergie als Antrieb nutzen sollte.

Kerngeschäft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Das Reedereigeschäft von Wilh. Wilhelmsen ASA konzentriert sich auf den Umschlag rollender Güter wie Autos, Lkws, Landmaschinen, und anderer RoRo-Ladung mit einer der weltweit größten Flotten von Autotransportern und RoRo-Schiffen. Diese umfasst knapp 120 eigene und eingecharterte Schiffe, die unter anderem von den Unternehmen Wallenius Wilhelmsen Lines, Eukor und American Roll-on Roll-off Carrier eingesetzt werden. Das jährliche Transportvolumen umfasst etwa 5 Millionen Kraftfahrzeuge und 12 Millionen m³ an nicht containerisierter Ladung.

Zwischenfälle auf See[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2001 geriet die Reederei aufgrund eines diplomatischen Disputs zwischen den Regierungen Australiens, Norwegens und Indonesiens über den Verbleib von 433 Flüchtlingen an Bord der Tampa in die Schlagzeilen. Am 14. Dezember 2002 sank das Reedereischiff Tricolor nach einer Kollision mit dem Containerschiff Kariba im Ärmelkanal.

Flugzeugabsturz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 8. September 1989 stürzte Partnair-Flug 394 auf seinem Flug von Oslo nach Hamburg ab. Alle 55 Menschen an Bord, 50 Mitarbeiter der Reederei und 5 Besatzungsmitglieder, kamen ums Leben. Die Maschine vom Typ Convair CV-580 war von der Reederei gechartert worden und sollte Mitarbeiter zu einer Schiffstaufe nach Hamburg bringen. Die Maschine stürzte nahe der Gemeinde Hirtshals vor der dänischen Küste in den Skagerrak.[4] Durch diesen Absturz verlor die Reederei auf einen Schlag fünfzig, teils leitende Mitarbeiter.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Senior management
  2. a b Geschäftsbericht 2014
  3. Short history
  4. Gregersen, M.; Jensen, S. & Knudson, P.J. (1995): The crash of the Partnair Convair 340/580 in the Skagerrak: identification of the deceased. Aviat. Space Environ. Med. 66: 158–163

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wilh. Wilhelmsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]