Wilhelm-Raabe-Literaturpreis

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Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis wurde im Jahr 2000 von der Stadt Braunschweig und DeutschlandRadio gestiftet. Er zählt zu den „angesehensten literarischen Auszeichnungen in Deutschland“.[1] Beide Partner wollen mit dem Preis „das Lebenswerk Wilhelm Raabes und seine herausragende Geistesleistung seiner Zeit“[2] würdigen. Seit 2008 ist das Deutschlandradio-Programm Deutschlandfunk Sponsor des Preises. Der Literaturredakteur des Deutschlandradios, Hubert Winkels, ist Vorsitzender der Jury.[3]

„Mit der Verleihung dieses Preises zeichnen die Stadt Braunschweig und Deutschlandradio/Deutschlandfunk jährlich ein in deutscher Sprache verfasstes erzählerisches Werk aus. Mit der Auszeichnung soll exemplarisch das bis zum Zeitpunkt der Preisverleihung publizierte literarische Schaffen [des Preisträgers] gewürdigt werden.“[2] Der Preis wurde zunächst alle zwei Jahre verliehen und war mit 25.000 Euro dotiert. Seit 2010 wird er jährlich vergeben und ist seither mit 30.000 Euro dotiert.

Mit dieser Auszeichnung knüpfen die Stifter an den von 1944 bis 1990 vergebenen Wilhelm-Raabe-Preis der Stadt an.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Raabe-Preis für Heinz Strunk, Spiegel Online, 21. September 2016
  2. a b Vergaberichtlinien auf der Website des Literaturzentrums Braunschweig
  3. Wilhelm-Raabe-Preis für Christian Krachts "Imperium" DLF-Literaturredakteur Hubert Winkels im Gespräch, Deutschlandfunk 4. Oktober 2012