Wilhelm Abraham Teller

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wilhelm Abraham Teller
Wilhelm Abraham Teller, Gemälde von Ferdinand Collmann, 1795, Gleimhaus Halberstadt

Wilhelm Abraham Teller (* 9. Januar 1734 in Leipzig; † 9. Dezember 1804 in Berlin) war ein evangelischer Theologe, Kirchenlieddichter, Universitätsprofessor und Aufklärer.

Teller studierte ab 1749 in seiner Heimatstadt Leipzig Theologie und Philosophie. Im Jahr 1761 übernahm er einen Lehrstuhl an der Universität Helmstedt und schrieb bedeutende theologische Abhandlungen. Zu seinen Werken gehört das aufklärerische Lehrbuch des christlichen Glaubens, das 1764 in Halle erschien und heftigen Widerspruch in den mitteldeutschen Landen auslöste. Der drohenden Einengung seines Wirkungskreises begegnete er mit seiner Abwanderung nach Preußen. 1767 wurde er in Berlin zum Oberkonsistorialrat berufen. Die Preußische Akademie der Wissenschaften wählte ihn 1786 zum ordentlichen Mitglied.[1]

Er war ein Förderer des Theologen Gottfried August Ludwig Hanstein, der Teller nach dessen Tod in allen seinen Ämtern nachfolgte.

Weitere Werke[Bearbeiten]

  • Wörterbuch des Neuen Testaments zur Erklärung der christlichen Lehre Berlin, bey August Mylius, 1772
  • Predigten von der häuslichen Frömmigkeit und dem gottesdienstlichen Gesang Berlin, 1773. (Digitalisat in der Digitalen Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern)

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mitglieder der Vorgängerakademien. Wilhelm Abraham Teller. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 23. Juni 2015.