Wilhelm Bähr

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Wilhelm Bähr (* 19. Mai 1863 in Rohrbach (Büdingen); † 4. Oktober 1938 in Gießen) war ein hessischer Politiker (Antisemiten, HBB) und ehemaliger Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm Bähr war der Sohn des isenburgischen Pächters Johannes Bähr und dessen Frau Elisa Margaretha geborene Immel. Wilhelm Bähr, der evangelischen Glaubens war, heiratete am 19. Februar 1889 Philippine geborene Heyn. Er arbeitete als Gutspächter auf dem Herrnhaag, später in Rohrbach.

Von 1894 bis 1918 war er als Abgeordneter der Antisemiten bzw. des Hessischen Bauernbundes Mitglied der 2. Kammer der Landstände. Er wurde für die 29. und 30. Wahlperiode im Wahlbezirk Oberhessen 5/Gießen-Land und danach im Wahlbezirk Oberhessen 13/Büdingen gewählt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Georg Ruppel, Birgit Groß: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biographische Nachweise für die Landstände des Großherzogtums Hessen (2. Kammer) und den Landtag des Volksstaates Hessen (= Darmstädter Archivschriften. Bd. 5). Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1980, ISBN 3-922316-14-X, S. 58.
  • Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933 (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 19 = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission. NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, S. 135.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]