Wilhelm Bartsch (Schriftsteller)

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Wilhelm Bartsch auf dem Erlanger Poetenfest 2011

Wilhelm Bartsch (* 2. August 1950 in Eberswalde) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm Bartsch absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Rinderzüchter. Anschließend studierte er Philosophie an der Universität Leipzig. Er übte diverse Tätigkeiten aus, u.a. war er Korrektor in Karl-Marx-Stadt sowie Dramaturg, Heimerzieher und Postarbeiter in Halle (Saale), wo er seit 1976 lebt. Seit 1986 ist Bartsch freier Schriftsteller. 1987/88 und 1989/90 nahm er an Kursen des Literaturinstituts "Johannes R. Becher" in Leipzig teil.

Wilhelm Bartschs Werk umfasst Lyrik, Prosa, Essays sowie Kinder- und Jugendbücher. Daneben ist er als Herausgeber und Übersetzer aus dem Serbokroatischen tätig.

Wilhelm Bartsch ist Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller, des Deutschen PEN-Zentrums, des Förderkreises der Schriftsteller in Sachsen-Anhalt[1] und des Friedrich-Bödecker-Kreises. Seit 2010 ist Bartsch zudem Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Bartsch, Berlin 1985
  • Übungen im Joch, Berlin [u.a.] 1986
  • Erdmute Warzenau, Berlin 1989
  • Gohei und der Dämon Tsunami, Berlin 1989
  • Urnansche, das verschollene Lied seiner verschollenen Lieder, Leipzig 1989 (zusammen mit Frieder Heinze)
  • Am nackten Arsch des Lichts - im wilden Dunkel, Berlin 1991 (zusammen mit Burghard Aust)
  • Halleführer für Kinder, Halle (Saale) 1991 (zusammen mit Susanne Berner)
  • Halle, Rudolstadt 1992 (zusammen mit Gerald Grosse)
  • Rachab, Erfurt 1992
  • Baron Hackentrick und gantz Edler Flick von Fasan geistern durch den Saalkreis, Halle an der Saale 1993
  • Der Katzenkönig, Halle (Saale) 1993 (zusammen mit Susanne Berner)
  • Gen Ginnungagap, Halle (Saale) 1994
  • Wilhelm Bartsch, Halle (Saale) 1996
  • Heldenlärm, Halle (Saale) 1998
  • Ganz am Rande, Rheinbach 2000 (zusammen mit Thomas Rug)
  • Hallorenkugelrund und federleicht, Halle (Saale) 2001 (zusammen mit Dieter Gilfert)
  • Tanz mit siebzehn auf dem Fünfmarkschein, Bergen (Holland) 2001
  • Unter Null, Berburg 2001
  • Gnadenorte Eiszeitwerften, Gedichte, Lyrikedition 2000, München 2003, ISBN 3-86520-012-5
  • Schwankende Gründe, Erzählungen, Wartburg Verlag, Weimar 2004, ISBN 978-3-86160-315-3
  • Geisterbahn. Gedichte 1978–2005, Verlag Janos Stekovics, Dößel 2005, ISBN 978-3-89923-109-0
  • Spanschachtel mit 157 Haikus, Verlag Janos Stekovics, Dößel 2008, ISBN 978-3-89923-176-2
  • Strich und Faden, Halle (Saale) 2008 (zusammen mit Dieter Gilfert)
  • Mitteldeutsche Gedichte, Mitteldeutscher Verlag, Halle 2010, ISBN 978-3-89812-762-2
  • Meckels Messerzüge, Roman, Osburg Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-940731-59-3
  • Das bisschen Zeug zur Ewigkeit, Roman, Osburg Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-95510-003-2

Anthologien und Literaturzeitschriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeberschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zwischen Staatsmacht und Selbstverwirklichung, Halle 1998 (hrsg. zusammen mit Thomas Kupfer)
  • Die dünne dunkle Frau, Oschersleben 2000 (hrsg. zusammen mit Elisabeth Graul, Erich-Günther Sasse und Adelbert Schwarz)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Seite des Förderkreises der Schriftsteller in Sachsen−Anhalt
  2. Meldung der Mitteldeutschen Zeitung (vom 4. Juni 2007)
  3. Website des Kunstvereins Röderhof