Wilhelm Hammer (Geologe)

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Wilhelm Hammer (* 13. November 1875 in Feldkirch, Vorarlberg; † 26. Dezember 1942 in Innsbruck, Tirol) war ein österreichischer Geologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm Hammer studierte an der Universität Innsbruck, machte 1899 die Lehramtsprüfung und promovierte zum Dr. phil. Im Jahr 1901 trat er in die k.k. Geologische Reichsanstalt, der späteren Geologischen Bundesanstalt, deren Leiter er in den Jahren 1932 bis 1935 war.

Sein zentrales Wirken war die geologische Erforschung und Neuaufnahme der Tiroler Zentralalpen. Auch das obere Ennstal und die Kitzbüheler Alpen waren sein Forschungsziel.

In den Jahren 1920 und 1921 war er auch Vorsitzender der Geologischen Gesellschaft.[1]

Er war ein ausgezeichneter Bergsteiger. So bestieg er mit Ampferer als erster die Dremelspitze.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Federzeichnung der Riffel (1935)

Geolog. Karten:

Bücher:

  • Geologischer Führer durch die Westtiroler Zentralalpen. Borntraeger, Berlin 1922 (online).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tillfried Cernajsek, Johannes Seidl: Zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis – 100 Jahre Österreichische Geologische Gesellschaft. (PDF; 4,33 MB) In: univie.ac.at. 2010, abgerufen am 27. August 2020.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wikisource: Wilhelm Hammer – Quellen und Volltexte