Wilhelm Holle (Politiker)

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Albert Heinrich Friedrich Wilhelm Holle (* 25. Juli 1866 in Dortmund; † 26. November 1945 in Bückeburg) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Kommunalpolitiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrengrab auf dem Südwestfriedhof Essen

Holle war vom 18. Juli 1906 bis in das Jahr 1918 Oberbürgermeister der Stadt Essen und Vertreter der Stadt im Preußischen Herrenhaus. Zuvor war er seit dem 18. Juli 1900 in der Stadtverwaltung tätig. Im Jahr 1920 wurde Holle für gut zwei Monate als Reichskommissar im Freistaat Sachsen-Gotha eingesetzt. Von 1921 bis 1932 war er als Oberverwaltungsgerichtsrat tätig.

Wilhelm Holle war mit Ella geborene Meininghaus (* 15. August 1872; † 20. Oktober 1942) verheiratet. Seit 1887 war er Mitglied des Corps Bremensia Göttingen.[1]

Nach ihm ist die Hollestraße in Essen benannt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erwin Dickhoff: Essener Straßen. Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Verlag Richard Bracht, Essen 1979, ISBN 3-87034-030-4.
  • Ernst Schröder: Essener Persönlichkeiten. Biographische Aufsätze zur Essener Verwaltungs- und Kulturgeschichte. Schmidt-Verlag, Neustadt/Aisch 1986, ISBN 3-87707-060-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1910, 63, 941