Wilhelm Mundt

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Trashstones in der Petrikirche in Lübeck im Juli 2012
Trashstone 547 von Wilhelm Mundt in St. Petri

Wilhelm Mundt (* 1959 in Grevenbroich) ist ein deutscher Bildhauer, der in Düsseldorf lebt und arbeitet. Zusammen mit dem nahezu gleichaltrigen Maler Michael Jäger hatte er zeitweise einen eigenen Ausstellungsraum im Kunstmuseum Bonn.[1]

Mundt studierte 1979 bis 1986 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg, Klaus Rinke und Irmin Kamp. 1986 erhielt er ein Stipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn, in den Jahren 1989 bis 1991 unterrichtete er selbst an der Kunstakademie Düsseldorf. 2009 trat er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste Dresden an.

Überregionale Bekanntheit erlangte Mundt mit seiner seit 1989 erzeugten Werkgruppe „trashstones“. Trashstones sind Produktionsabfälle, die der Künstler aufwändig mit Kunstharz ummantelt und die auf den Betrachter wie Findlinge wirken. Die Sammlung mehrerer hundert durchnummerierter Einzelobjekte beinhaltet als größtes Stück Trashstone 412 mit etwa einer Tonne Gewicht. Neben seinem plastischen Schaffen entstehen, quasi als Vorstufe, auch Zeichnungen, Fotos und Filme, die die „trashstones“ in einen anderen Kontext stellen. Die Royal Academy of Arts, London zeichnete 2007 Mundts Werk mit dem Jack Goldhill Award for Sculpture aus.[2]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ausstellungskatalog der Gemeinschaftsausstellung mit Michael Jäger, St. Petri. Lübeck (Juli/August 2012)
  2. Mundt auf artnet

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wilhelm Mundt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien