Wilhelm Ruprecht Frieling


Wilhelm Ruprecht Frieling (* 29. Mai 1952 in Bielefeld) ist ein deutscher Sachbuchautor, Verleger und Produzent. Bekannt wurde er mit dem Unternehmen Frieling-Verlag Berlin als Publikationsdienstleister für sich selbstpublizierende Autoren. Er lebt in Berlin-Südende und schreibt auch unter dem Pseudonym Prinz Rupi.[1]
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ruprecht Frieling wuchs in Oelde auf. Anfang 1969 zog er nach West-Berlin, wo er nach Ausbildungen zum Fotograf und Redakteur ab 1974 festangestellt bei der Wahrheit, der Tageszeitung der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins, tätig war.[2][3] Er veröffentlichte in deutschen und US-amerikanischen Magazinen wie Börsenblatt des deutschen Buchhandels, Westermanns Monatshefte, Memo, Der Feinschmecker, The New Yorker u. a.
Am 1. Februar 1983 gründete er die Werbe- und Verlagsgesellschaft Frieling & Partner GmbH, die er bis zum 16. Dezember 2002 betrieb. Er entwickelte das Unternehmen unter dem Slogan „Verlag sucht Autoren“ zu einem der bekanntesten deutschen Selbstkostenverlage und veröffentlichte mehr als zehntausend Texte neuer Autoren in Sammelwerken und Jahrbüchern. Dreitausend weitere Werke erschienen in Einzelbüchern. Der Journalist Henryk M. Broder bewertete sein Programm im Spiegel als „das schrägste, originellste und individuellste Verlagsprogramm weit und breit“.[4]
Seit 1. Januar 2006 betreibt Frieling das offene Online-Forum Literaturzeitschrift.de[5] sowie den Internet-Buchverlag.[6]
Frieling zählt zu den Mitbegründern des Selfpublisher-Verbandes e. V. und bekleidet seit Gründung das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden.[7]
Frieling ist unter seinem Pseudonym Prinz Rupi auch Mitglied im Männerbund Schlaraffia.[8]
Werke (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Autor sucht Verleger. Der direkte Weg zum eigenen Buch. Berlin, 1987
- Wörterbuch der Verlagssprache. Der aktuelle Führer durch das Fachchinesisch der Verleger, Redakteure und Drucker. Berlin, 1989
- Der Bücherprinz. Wie ich Verleger wurde. Eine Lebensabschnittsgeschichte. Berlin 2009, ISBN 978-3-941286-50-4
- Der Roboter Archimedes und die Rasselbande. Eine Geschichte für Kinder ab sechs Jahren. Berlin 2013, ISBN 978-3-941286-83-2
- Der Roboter Archimedes und der Kanonenkönig. Eine Geschichte für Kinder ab sechs Jahren. Berlin 2013, ISBN 978-3-941286-84-9
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur von und über Wilhelm Ruprecht Frieling im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Offizielle Homepage von Wilhelm Ruprecht Frieling
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Siehe Startseite der Homepage des Autors.
- ↑ Wilhelm Ruprecht Frieling: Der Bücherprinz – Wie ich Verleger wurde. Internet-Buchverlag, Berlin, 2009, ISBN 978-3-941286-50-4, S. 182 ff.
- ↑ Rundfunk Berlin-Brandenburg: Jürgen-Henschel-Ausstellung, Filmbericht vom 18. November 2023 (abgerufen am 11. November 2025).
- ↑ Henryk M. Broder: Der Buchmacher. In: Spiegel Extra – Das Kultur-Magazin, Nr. 1/1996
- ↑ Homepage von Literaturzeitschrift.de ( des vom 8. September 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Homepage von Internet-Buchverlag.de
- ↑ Der Vorstand – gewählt am 18. Dezember 2017, online unter selfpublisher-verband.de
- ↑ Unsere Sassen, Abschnitt Unsere aktiven Sassen, online unter schlaraffia-lietzowia.de.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Frieling, Wilhelm Ruprecht |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Sachbuchautor und Verleger |
| GEBURTSDATUM | 29. Mai 1952 |
| GEBURTSORT | Bielefeld |