Wilhelm Treue
Friedrich Wilhelm Karl Franz Treue (* 18. Juli 1909 in Berlin; † 18. Oktober 1992 in Göttingen) war ein deutscher Wirtschafts- und Sozialhistoriker sowie Professor für Geschichte und Lehrstuhlinhaber an der Technischen Universität Hannover.
Leben und Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weimarer Republik und Zeit des Nationalsozialismus
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Friedrich Wilhelm Treue war Sohn des Unteroffiziers und Beamten Wilhelm Treue und seiner Frau Margarete Treue, geborene Schuppe.[1] Nach dem Abitur am Paulsen-Realgymnasium in Berlin-Steglitz im März 1928 studierte er an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin Geschichte und Biologie. Wichtige akademische Lehrer waren Albert Brackmann, Friedrich Meinecke, Hermann Oncken, Ernst Perels und vor allem Fritz Hartung. Im Mai 1933 wurde er mit der von Hartung und Oncken betreuten Studie Die deutsche Landwirtschaft zur Zeit Caprivis und ihr Kampf gegen die Handelsverträge zum Dr. phil. promoviert. 1935 habilitierte sich Wilhelm Treue an der Philosophischen Fakultät der Berliner Universität zum Thema Wirtschaftspolitik und Wirtschaftszustände in Preußen 1815–1825. Er erhielt aber nicht die Lehrbefugnis, weil in der mündlichen Prüfung „die volle Eignung unter dem Gesichtspunkt der politischen Einsatzbereitschaft“ nicht festgestellt werden konnte.[2] 1937 war er zwar Mitglied der SA, hatte aber laut einer bei dieser eingeholten Auskunft „so gut wie keinen Dienst“ geleistet.[3] Trotz eines Antrages auf Aufnahme in die NSDAP lehnte der Dekan im Frühjahr 1940 einen Antrag auf Verleihung der Lehrbefugnis ab. Im Juli 1940 wurde er dann Parteimitglied (Mitgliedsnummer 8.159.831).[4] In den 1930er Jahren arbeitete Treue zeitweilig als Redakteur für die Verlage Ullstein und Propyläen, später war er bei der kriegsgeschichtlichen Abteilung der Kriegsmarine unter Walter Scherff tätig. Unterbrochen durch aktiven Militärdienst 1939 lehrte er seit 1943 an der Marineschule in Mürwik in Flensburg-Mürwik Seekriegsgeschichte.
Nachkriegszeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg war Wilhelm Treue in gewissem Umfang Vertreter einer betont unpolitischen Wissenschaft, der für eine rasche Integration von nationalsozialistischen Mitläufern eintrat. Er gehörte in Göttingen, wo er seine eigentliche Lehrtätigkeit begann, allerdings neben anderen jüngeren Historikern wie Werner Conze und älteren Kollegen wie Hermann Heimpel oder Percy Ernst Schramm zu einem Kreis, der wichtige Überlegungen zu einem methodischen Neuanfang des Faches nach dem Nationalsozialismus anstellte. Dass er sehr wohl auch politisch war, zeigen seine Äußerungen zum ersten deutschen Historikertag nach 1945. Er kritisierte das Fehlen einer grundsätzlichen Stellungnahme zu den „Umwälzungen“ der letzten Jahre.[5] Auch in seinen Büchern setzte er sich mit dem Nationalsozialismus auseinander. 1952 gab er zusammen mit Günther Frede den Band Wirtschaft und Politik 1933–1945 heraus, der auch in einer Ausgabe für Lehrer erschien. In seinem 1957 erschienenen Buch Kunstraub beschäftigte er sich in dem Kapitel Kunstraub am eigenen Volk und an fremden Nationen als einer der ersten Historiker mit dem Thema des nationalsozialistischen Kunstraubes. Die wissenschaftlichen Interessen Treues waren vielfältig. Sie umfassten Technik-, Wirtschafts-, Politik- und Kulturgeschichte. Besondere Bedeutung maß er der Förderung der Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte bei. So gründete er 1955 die Zeitschrift Tradition. Zeitschrift für Firmengeschichte und Unternehmerbiographie. Diese ging auf Treues Bestreben hin 1974 in der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte auf, welche die Zeitschrift für Unternehmensgeschichte herausgibt. Er war zudem Herausgeber der Reihe Quellensammlung zur Kulturgeschichte (Verlag Musterschmidt, Göttingen) und der Zeitschrift Technikgeschichte. Auch an der Gründung des Arbeitskreises für moderne Sozialgeschichte war Treue beteiligt. 1968 wurde auf seine Anregung von Vertretern der Wissenschaft und der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Studienkreis Rundfunk und Geschichte gegründet, dessen Vorsitzender er lange Jahre war. Treue verfasste Firmengeschichten unter anderem für die MTU Friedrichshafen, für Sal. Oppenheim und für Esche Schümann Commichau.
Als Dozent lehrte Treue in Göttingen, Würzburg, Oxford, an einer Universität in Südafrika, in Paris und an der TU Hannover. Dort erhielt er 1948 zunächst eine außerordentliche Professur. Seit 1954 hatte er den Lehrstuhl für Geschichte inne und war gleichzeitig Direktor des Historischen Seminars. Beide Funktionen übte er bis zu seiner Emeritierung 1975 aus. An 1965 war er Vorstand der Historischen Kommission Berlin. Seit 1978 lehrte Treue noch einmal zehn Jahre als Honorarprofessor in Salzburg. Er wirkte auch als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Marinegeschichte und des Kuratoriums der Georg-Agricola-Gesellschaft. Er war zudem Mitglied der Niedersächsischen Historischen Kommission und Gründer des Göttinger Kunstvereins. Zwischen 1958 und 1985 war Treue nebenberuflich Leiter des Hausarchivs der Privatbank Sal. Oppenheim.[6] 1983 veröffentlichte er in der Zeitschrift für Unternehmensgeschichte das Buch Das Schicksal des Bankhauses Sal. Oppenheim junior & Cie. und seiner Inhaber im Dritten Reich. Seine Mitarbeiterin Gabriele Teichmann wurde um 1989 seine Nachfolgerin.
Wilhelm Treue war evangelisch, seit 1935 mit Hildegard Treue, geborener Dartsch, verheiratet, lebte und starb in Göttingen und hatte eine Tochter namens Vilma.
Ehrungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wilhelm Treue war Vizepräsident der Deutschen Marine-Akademie sowie Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte und des Studienkreises Rundfunk und Geschichte. Die ihm gewidmete Festschrift Wissenschaft, Wirtschaft und Technik. Studien zur Geschichte. Wilhelm Treue zum 60. Geburtstag wurde von Karl-Heinz Manegold herausgegeben und erschien 1969 im Bruckmann-Verlag in München. 1979 erhielt er das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.[7] Am 11. Dezember 1984 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Salzburg verliehen. Er hatte zudem die Karl-Sudhoff-Medaille und das VDI-Ehrenzeichen erhalten.
Veröffentlichungen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Wirtschaft, Gesellschaft und Technik in Deutschland vom 16. bis zum 18. Jahrhundert (= Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte. 9. Auflage. Hrsg.: Herbert Grundmann, Taschenbuchausgabe, Band 12). Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1999 (7. Auflage).
- Gesellschaft, Wirtschaft und Technik Deutschlands im 19. Jahrhundert (= Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte. 9. Auflage. Hrsg.: Herbert Grundmann. Taschenbuchausgabe, Band 17). Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1999 (11. Auflage).
- als Hrsg. mit Rolf Winau: Berlinische Lebensbilder II. Mediziner. Colloquium-Verlag, Berlin 1987.
- als Hrsg.: Preußens großer König. Leben und Werk Friedrichs des Großen. Ploetz, Freiburg 1986, ISBN 3-87640-190-9.
- Das Schicksal des Bankhauses Sal. Oppenheim junior & Cie. und seiner Inhaber im Dritten Reich. Steiner, Wiesbaden 1983 (= Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, Beiheft 27).
- Wirtschafts- und Technikgeschichte Preußens (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin. Band 56).De Gruyter, 1984.
- Entwurf zu einem Nekrolog oder Materialien für eine gute wissenschaftliche Nachrede. In: Kurt Mauel (Hrsg.): Wege zur Wissenschaftsgeschichte II. Wiesbaden 1982, S. 111–139.
- als Hrsg. mit Hanswilly Bernartz: Geschichte der französischen Marine. Mittler, Herford 1982 (= Schriftenreihe der Marine-Akademie, Band 3), ISBN 978-3-8132-0151-2.
- Herbert Quandt, ein Unternehmer der dritten Generation. Bad Homburg 1980.
- Wirtschaftsgeschichte der Neuzeit: 1700–1972. Kröner, Stuttgart 1973 (2 Bände; 3. stark erweiterte Auflage).
- Die Feuer verlöschen nie – August Thyssen-Hütte. Band 1: 1890–1926. Econ, Düsseldorf 1969.
- mit Helmut Uebbing: Die Feuer verlöschen nie – August Thyssen-Hütte. Band 2: 1926–1966. Econ, Düsseldorf 1969.
- Das Interesse des Wirtschafts- und Sozialhistorikers der Neuzeit an der Medizingeschichte. In: Medizinhistorisches Journal. Band 2, Heft 3/4, 1967, S. 197–207.
- als Hrsg. mit Karl-Heinz Manegold: Quellen zur Geschichte der industriellen Revolution. Musterschmidt, Göttingen 1966.
- Achse, Rad und Wagen. 5000 Jahre Kultur- und Technikgeschichte. Hrsg. im Auftrag der Bergischen Achsenfabrik Fr. Kotz & Söhne in Wiehl, Bruckmann, München 1965.
- Deutsche Geschichte von 1713 bis 1806 […]. Berlin 1957 (= Sammlung Göschen. Band 39).
- Deutsche Geschichte. Von den Anfängen bis zum Ende des 2. Weltkrieges. Kröner, Stuttgart 1958. Weitere, bearbeitete Auflagen z. B. die 5. Auflage 1978 mit dem Untertitel Von den Anfängen bis zum Ende der Ära Adenauer.
- Kunstraub. Über die Schicksale von Kunstwerken in Krieg, Revolution und Frieden. Droste-Verlag, Düsseldorf 1957.
- mit Rudolf Kellermann: Kulturgeschichte der Schraube – Von der Antike bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. im Auftrag der Kamax-Werke Rudolf Kellermann in Osterode am Harz, Bruckmann, München 1955; 2. erweiterte und bis zum 20. Jahrhundert fortgeführte Auflage 1962.
- Die Geschichte der Ilseder Hütte. Ilseder Hütte, Peine/München 1960.
- Ilseder Hütte 1858–1958. Ein Unternehmen der eisenschaffenden Industrie. Ilseder Hütte, Peine 1958.
- Mit den Augen ihrer Leibärzte. Von bedeutenden Medizinern und ihren großen Patienten. Mit einem Geleitwort von Heinrich Martius, Droste-Verlag, Düsseldorf 1955.
- Invasionen 1066–1944. Eine Studie zur Geschichte des amphibischen Krieges. Mittler, Darmstadt 1955.
- Gummi in Deutschland. Die deutsche Kautschukversorgung und die Gummi-Industrie im Rahmen weltwirtschaftlicher Entwicklungen. Herausgegeben im Auftrage der Continental Gummi-Werke AG Hannover. Bruckman, München 1955.
- Der Krim-Krieg und seine Bedeutung für die Entstehung der modernen Flotten. Muster-Schmidt, Göttingen 1954 (= Göttinger Bausteine zur Geschichtswissenschaft, Band 18), 2. überarbeitete Auflage, Mittler, Herford 1980.
- Wirtschaft und Politik 1933–1945. Dokumente mit verbindendem Text. Unter Mitarbeit von Günther Frede, Hahn, Hannover 1952 (= Beiträge zur Geschichte der jüngsten Vergangenheit, Heft 4; Schulverwaltungsblatt für Niedersachsen, 1952, Heft 11; Beiträge zum Geschichtsunterricht, Band 30), Albert Limbach, Braunschweig 1953.
- Illustrierte Kulturgeschichte des Alltags. Oldenbourg, München 1952.
- Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert. Politik, Wirtschaft, Kultur. Schöningh, Würzburg 1946.
- mit Hildegard Treue: Maria Sibylla – Der Lebensroman der deutschen Künstlerin und Forscherin Maria Sibylla Merian. Biographischer Roman, Volksverband der Bücherfreunde, Weigweiser-Verlag, Berlin 1942.
- Kleine Kulturgeschichte des deutschen Alltags. Rütten & Loening, Potsdam 1942.
- Wer war der ewige Angreifer, Deutschland oder Frankreich? Mit einem Vorwort von Heinrich Sohnrey. Deutsche Landbuchhandlung, Berlin 1940 (enthält als Schlussabschnitt das Kapitel Adolf Hitlers Verständigungswille).
- Die Eroberung der Erde. Auf den Spuren der großen Entdecker. Deutscher Verlag, Berlin 1939.
- Der Wandel der Lebenshaltung. Ein Spiegel der Zeiten und Völker. Volksverband der Bücherfreunde, Wegweiser-Verlag, Berlin 1939 (= Volksverband der Bücherfreunde. Wissenschaftliche Jahresreihe, Reihe 20, Band 3).
- Wirtschaftszustände und Wirtschaftspolitik in Preußen 1815–1825. Kohlhammer, Stuttgart 1937 (Zugl.: Berlin, Univ., Habil.-Schr., 1937).
- Die deutsche Landwirtschaft zur Zeit Caprivis und ihr Kampf gegen die Handelsverträge. Jürgens, Hannover 1933 (Zugl.: Berlin, Univ., Diss., 1933).
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Eva-Maria Roelevink: Wilhelm Treue und der Weg zur ‚Geschichtlichen Darstellung der gewerblichen Wirtschaft‘. Eine Dokumentation. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 75 (2024), S. 799–841.
- Michael Jung: Eine neue Zeit. Ein neuer Geist? Eine Untersuchung über die NS-Belastung der nach 1945 an der Technischen Hochschule Hannover tätigen Professoren unter besonderer Berücksichtigung der Rektoren und Senatsmitglieder. Hrsg. v. Präsidium der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2020, ISBN 978-3-7319-1082-4, S. 176–178; uni-hannover.de (PDF).
- Wilhelm Treue Internationales Biographisches Archiv, 51/1992, 7. Dezember 1992, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar).
- Winfried Schulze: Deutsche Geschichtswissenschaft nach 1945. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1993, ISBN 3-423-04597-3.
- Karl Heinrich Kaufhold: Nekrolog Wilhelm Treue 1909–1992. In: Historische Zeitschrift 257, 1993, S. 553–556.
- Wolfgang König, Karl-Heinz Ludwig, Kurt Mauel, Reinhold Reith und Ulrich Troitzsch: Wilhelm Treue – ein Nachruf. In: Technikgeschichte 59, 1992, Heft 4, S. 295–297.
- Hans-Jürgen Teuteberg, Maria Schimke: Treue, Wilhelm. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 26. Duncker & Humblot, Berlin 2016, ISBN 978-3-428-11207-4, S. 405 (deutsche-biographie.de).
- Treue, Wilhelm. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1259–1260.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur von und über Wilhelm Treue im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Werke von und über Wilhelm Treue in der Deutschen Digitalen Bibliothek
- Konrad Fuchs: Wilhelm Treue. Kulturportal West-Ost.
- Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen: Biographie
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Hans-Jürgen Teuteberg, Maria Schimke: Treue, Wilhelm. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 26. Duncker & Humblot, Berlin 2016, ISBN 978-3-428-11207-4, S. 405 (deutsche-biographie.de).
- ↑ So das Prüfungsprotokoll, zitiert nach Eva-Maria Roelevink: Wilhelm Treue und der Weg zur „Geschichtlichen Darstellung der gewerblichen Wirtschaft.“ In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. 72, 2024, S. 799–841.
- ↑ Roelevink: Wilhelm Treue, S. 816.
- ↑ Roelevink: Wilhelm Treue, S. 819 f.
- ↑ Winfried Schulze: Deutsche Geschichtswissenschaft nach 1945. München 1993, S. 84–85, 159 und 173–174.
- ↑ Eckhard Wandel: Banken und Versicherungen im 19. und 20. Jahrhundert. München 1998, S. 87.
- ↑ Mitteilungen des Studienkreises Rundfunk und Geschichte. 6. Jahrgang, Vr. 2, 1980, S. 91
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Treue, Wilhelm |
| ALTERNATIVNAMEN | Treue, Wilhelm Karl Franz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Wirtschafts- und Sozialhistoriker |
| GEBURTSDATUM | 18. Juli 1909 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 18. Oktober 1992 |
| STERBEORT | Göttingen |
- Neuzeithistoriker
- Wirtschaftshistoriker
- Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)
- Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
- Hochschullehrer (TH Hannover)
- Hochschullehrer (Universität Salzburg)
- Ehrendoktor der Universität Salzburg
- NSDAP-Mitglied
- SA-Mitglied
- Maritimer Sachbuchautor
- Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
- Deutscher
- Geboren 1909
- Gestorben 1992
- Mann