Wilhelm Voigt (Architekt)

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Wilhelm Voigt (* 6. Dezember 1857; † 14. September 1916 in Kiel) war ein deutscher Architekt, der als Kirchenbaumeister des Kieler Kirchengemeindeverbandes zahlreiche Kirchen in Hamburg und Schleswig-Holstein entwarf.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Voigt kam vom Historismus, löste sich aber nach 1900 von der korrekten Stilnachahmung und wandte sich der damals aufkommenden schleswig-holsteinischen Heimatschutzarchitektur zu. Hierbei bediente er sich spätromanischer Details wie Zierfriese sowie rundbogiger Öffnungen und Blendengliederungen.

Werk(Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltliche Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1895: Villa für Konsul Sophus Schmidt, Apenrader Straße 10 in Flensburg[1]
  • 1895–1899: Kreishaus in Meldorf
  • 1896: Museum Dithmarscher Altertümer in Meldorf
  • 1900: „Goos-Ei“, Denkmal der Dusenddüwelswarf in Hemmingstedt
  • 1901–1902: Feierabendheim Priel, Diakonissen-Altersheim, Duburger Straße 81 in Flensburg[2]
  • 1903: neuromanische Sandsteintaufe in der Jakobikirche in Kiel
  • 1904–1905: Vereinshaus des evangelisch-lutherischen Jünglings- und Männervereins Matthias Claudius, Nordergraben 70 in Flensburg[3]
  • 1908–1910: „Kieler Kaufmann“ in Kiel

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 312
  2. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 372
  3. Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 438

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Claus Rauterberg: Kirchen in Angeln und ihre Kunstschätze. Friedrich Wittig Verlag, Kiel 2001, ISBN 3-8048-4468-5.