Wilhelm von Hahnke

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Wilhelm Gustav Karl Bernhard von Hahnke (* 1. Oktober 1833 in Berlin; † 8. Februar 1912) war ein preußischer Generalfeldmarschall.

Wilhelm von Hahnke

Leben[Bearbeiten]

Hahnke wurde im Kadettenkorps erzogen und kam 1851 als Sekondeleutnant zum Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1. 1853 wurde er zum Premierleutnant befördert und 1863 zum Hauptmann im Königin Elisabeth Garde-Grenadier-Regiment Nr. 3.

Von Hahnke kämpfte in der Kriegen 1864 (→ Deutsch-Dänischer Krieg) als Kompaniechef, 1866 (→ Deutscher Krieg) als Mitglied des Generalstabs (in Böhmen beim Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen in der 2. Armee). Bis zum Deutsch-Französischen Krieg war Hahnke Flügeladjutant des Herzogs Ernst II. von Sachsen-Coburg-Gotha.

Im Deutsch-Französischen Krieg nahm er als Major im Generalstab wiederum im Hauptquartier des Kronprinzen von Preußen teil. 1872 wurde er zum Chef des Generalstabs des III. Armee-Korps ernannt, 1875 Oberstleutnant, 1878 Oberst und 1881 schließlich Generalmajor und Kommandeur der 1. Gardeinfanteriebrigade und gleichzeitig Stadtkommandant von Potsdam.

1886 wurde er zum Generalleutnant und Kommandeur der 1. Garde-Division befördert und 1888 zum Chef des Militärkabinetts ernannt, diese Position hatte er bis 1901 inne. Danach fungierte er bis 1909 als Oberbefehlshaber in den Marken und in Berlin. 1890 wurde Hahnke zum General der Infanterie befördert.

Am 1. Januar 1905 wurde er zum Generalfeldmarschall befördert und war dann Generaladjutant Kaiser Wilhelms II.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1907, Seite 48