Wilhelmsdorf (Saale)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wilhelmsdorf
Wilhelmsdorf (Saale)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wilhelmsdorf hervorgehoben
Koordinaten: 50° 38′ N, 11° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Orla-Kreis
Verwaltungs­gemeinschaft: Ranis-Ziegenrück
Höhe: 427 m ü. NHN
Fläche: 9,33 km2
Einwohner: 209 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km2
Postleitzahl: 07389
Vorwahl: 03647
Kfz-Kennzeichen: SOK, LBS, PN, SCZ
Gemeindeschlüssel: 16 0 75 125
Adresse der Verbandsverwaltung: Pößnecker Str. 2
07389 Ranis
Webpräsenz: www.vg-ranis-ziegenrueck.de
Bürgermeisterin: Anke Czieslik
Lage der Gemeinde Wilhelmsdorf im Saale-Orla-Kreis
Bad LobensteinBirkenhügelBlankenbergBlankensteinBodelwitzBuchaBurgkDittersdorfCrispendorfDittersdorfDittersdorfDöbritzDrebaDreitzschEßbachGefellGerodaKeilaGörkwitzGöschitzGössitzGrobengereuthHarraHirschberg (Saale)GertewitzKirschkauKnauKospodaKrölpaLangenorlaLausnitzLemnitzLinda bei Neustadt an der OrlaLöhmaMiesitzMittelpöllnitzMoßbachMoxaNeundorf (bei Lobenstein)Neundorf (bei Schleiz)Neustadt an der OrlaNeustadt an der OrlaNimritzOberoppurgOettersdorfOppurgPaskaPeuschenPlothenPörmitzPößneckPottigaQuaschwitzRanisRemptendorfRosendorfSaalburg-EbersdorfSchlegelSchleizSchmieritzSchmordaSchöndorfSeislaSolkwitzStanauTannaTegauTömmelsdorfTriptisVolkmannsdorfWeiraWernburgWilhelmsdorf (Saale)WurzbachZiegenrückThüringenKarte
Über dieses Bild

Wilhelmsdorf ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Ranis-Ziegenrück im thüringischen Saale-Orla-Kreis.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelmsdorf befindet sich nördlich des Hohenwarte Stausees der Saale auf einer höheren Geländebene des Südostthüringer Schiefergebirges nach den Saaleanhöhen. Nördlich liegen die Städte Pößneck und Ranis.

Kirche von Wilhelmsdorf
Fachwerkhaus in Wilhelmsdorf

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Wilhelmsdorf besteht aus den Ortsteilen Wilhelmsdorf und Kalte Schenke.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ersterwähnung der Gemeinde Wilhelmsdorf ist in einer Urkunde aus dem Jahr 1381 nachgewiesen. Im 17. Jahrhundert wurde an der Hohen Straße eine Bockwindmühle errichtet. Diese hat bis weit in das 20. Jahrhundert ihre Dienste getan.[2]

Das Wappen der Gemeinde zeigt Justitia mit der Waage, woraus man schließen kann, dass Wilhelmsdorf eine eigene Gerichtsbarkeit besaß. Nach alten Überlieferungen war der Ort bis ins 17. Jahrhundert ein Bergarbeiterdorf, wovon alte Stollen und Berglöcher noch heute zeugen. Wilhelmsdorf gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Arnshaugk und kam nach dessen auf dem Wiener Kongress beschlossenen Abtretung an den preußischen Landkreis Ziegenrück, zu dem der Ort bis 1945 gehörte.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche Wilhelmsdorf

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994: Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1933: 220[3]
  • 1939: 196[3]
  • 1994: 285
  • 1995: 287
  • 1996: 291
  • 1997: 287
  • 1998: 282
  • 1999: 279
  • 2000: 277
  • 2001: 273
  • 2002: 265
  • 2003: 248
  • 2004: 244
  • 2005: 243
  • 2006: 243
  • 2007: 234
  • 2008: 223
  • 2009: 232
  • 2010: 232
  • 2011: 218
  • 2012: 225
  • 2013: 225
  • 2014: 224
  • 2015: 220
  • 2016: 213
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[4]
Wahlbeteiligung: 71,3 %
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
73,6 %
26,4 %
sonst.
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-15
-20
-25
-22,6 %p
+22,7 %p
sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Freie Wähler

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wilhelmsdorf (Thüringen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Werner Dietzel: Mühlen zwischen oberer Saale und Thüringer Becken. Wasserräder und Turbinen in Mühlen, Hammerwerken und Schmelzhütten im Einzugsgebiet der Saale sowie Windmühlen auf den umliegenden Hochflächen. Rockstuhl, Bad Langensalza 2012, ISBN 978-3-86777-453-6, S. 154.
  3. a b Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Ziegenrück. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  4. [1]