Willard Van Orman Quine

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Passbild Quine 1975

Willard Van Orman Quine (* 25. Juni 1908 in Akron, Ohio; † 25. Dezember 2000 in Boston, Massachusetts) war ein US-amerikanischer Philosoph und Logiker. Quine gilt als bedeutender Vertreter der Analytischen Philosophie und des philosophischen Naturalismus sowie des Holismus. Im Bereich der systematischen theoretischen Philosophie gehört er zu den bedeutendsten englischsprachigen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Mit ihm verschob sich das Zentrum der analytischen Bewegung von England und dem europäischen Kontinent in die USA. Sein Werk berührt alle Kerndisziplinen der theoretischen Philosophie wie Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie, Wissenschaftstheorie, Logik und Ontologie.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quine war der Sohn eines Ingenieurs und einer Lehrerin. „Quine“ war der Familienname seines Vaters, „Von Orman“ der seiner Mutter, deren Vorfahren aus den Niederlanden stammten. Bereits in seiner Jugend entwickelte er ein lebhaftes Interesse für Etymologie, Geografie und Definitionsfragen, das zeitlebens anhielt, wobei sein Interesse für Philosophie zu Schulzeiten noch schwach ausgeprägt war.

1926 begann Quine ein Studium am Oberlin College (Ohio) und belegte Kurse in Geologie, Psychologie, Französisch, Deutsch und Mathematik. Allmählich konzentrierten sich seine Interessen auf Mathematik und Logik. 1930 schloss er sein Studium mit einer mathematischen Arbeit mit summa cum laude ab und erwarb den B.A. Er heiratete im selben Jahr und wechselte an die Universität Harvard, die er zeitlebens nicht mehr verließ. Dort hörte er von 1930 bis 1932 Vorlesungen bei Clarence Irving Lewis, dem Logiker Henry Maurice Sheffer und Alfred North Whitehead. Bereits im Jahr 1930 erschien seine erste Veröffentlichung, die Rezension eines mathematischen Fachbuches. 1931 schloss er seine Studien mit dem M.A. und promovierte schon 1932 mit der Arbeit The Logic of Sequences: A Generalization of Principia Mathematica über Whiteheads und Russells Principia Mathematica, wobei Whitehead selbst als Mentor fungierte.

Nachdem Quine 1932 Herbert Feigl während dessen USA-Aufenthaltes in Harvard kennengelernt und so näheren Einblick in den Wiener Kreis erhalten hatte, reiste er als Sheldon Traveling Fellow 1932 bis 1933 nach Europa. In Wien traf er mit Vertretern des Wiener Kreis wie Kurt Gödel und Moritz Schlick zusammen. In Prag hörte er bei Rudolf Carnap, in Warschau bei den Logikern Stanisław Leśniewski, Jan Łukasiewicz und Alfred Tarski. Zu Carnap, mit dessen Philosophie des logischen Empirismus er sich später immer wieder kritisch auseinandersetzte, entwickelte sich eine lang anhaltende Freundschaft. [1]

Nach seiner Rückkehr nach Harvard war Quine von 1933 bis 1936 Mitglied der Junior Fellows in der Harvard Society of Fellows und konnte sich für drei Jahre seinen Forschungen widmen. Im Jahre 1940 wurde er in Harvard Assistenz-Professor.

Bis zum Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg arbeitete Quine vornehmlich über Logik und Mengenlehre. Es entstanden die Bücher A System of Logistic (1934), Mathematical Logic (1940) und Elementary Logic (1941). Während des Zweiten Weltkriegs musste er von 1942 bis 1945 bei der U.S. Marine als Kryptologe dienen. Seine Aufgabe bestand darin, verschlüsselte Signale deutscher U-Boote zu entschlüsseln. In dieser Zeit befasste er sich intensiv mit dem Begriff der Analytizität, also der Frage, ob Wahrheit in der Logik und der Mathematik auf Konventionen beruht.

Ab 1948 hatte Quine eine Stelle als Full Professor in Harvard inne. Im selben Jahr heiratete er zum zweiten Mal. Aus der Ehe gingen, wie aus seiner ersten, zwei Kinder hervor. Ein Jahr später wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Im Jahre 1951 erschien sein berühmter Aufsatz Two Dogmas of Empiricism, in dem er eine kritische Bilanz des logischen Empirismus zog. Mit ihm festigte er sein Ansehen in der philosophischen Welt. 1953 veröffentlichte er einen ersten Sammelband mit Aufsätzen, From a Logical Point of View[2] und nahm noch im selben Jahr eine einjährige Gastprofessur in Oxford wahr. Dort erfolgte eine intensivere Auseinandersetzung mit der Sprachphilosophie im Gespräch mit Strawson, Austin und Grice.

Während der gesamten 1950er-Jahre arbeitete Quine an einem Buch, das 1960 unter dem Titel Word and Object erschien. Es gilt als sein Hauptwerk und begründete seinen Weltruhm in der analytischen Philosophie. In den folgenden Jahrzehnten vertiefte und präzisierte er seine dort dargelegte Philosophie und verteidigte sie gegen Einwände, ohne dabei grundlegende Revisionen vorzunehmen. Er absolvierte Vortragsreisen in alle Welt und nahm an zahlreichen Konferenzen über sein Werk teil.

1956 wurde er als Nachfolger von Clarence Irving Lewis auf den Edgar-Pierce-Lehrstuhl für Philosophie der Harvard University berufen. Ein zweiter einjähriger Gastaufenthalt fand 1973/74 statt. Im Jahr 1978 erfolgte seine Emeritierung in Harvard. 1980 hielt Quine an der Stanford University die Immanuel Kant Lectures, in denen er seine Philosophie auf aktuellem Stand zusammenfasste. 1990 hielt er die Tarski Lectures in Berkeley.

Nach seiner Emeritierung 1978 wurde Quine vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1996 mit dem Kyoto-Preis. Zu seinen Schülern gehören Michael Dummett, Wolfgang Stegmüller, Donald Davidson, Jaakko Hintikka, Daniel Dennett, Burton Dreben, Dagfinn Føllesdal, Gilbert Harman und David Lewis.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quines zu Lebzeiten veröffentlichtes Werk umfasst 21 Bücher und mehr als 200 Aufsätze. Von den Büchern gehören neun in den Bereich der Logik. Zum größeren Teil handelt es sich dabei um Lehrbücher und Überblicksdarstellungen, die Quine als Grundlage für seine eigenen Lehrveranstaltungen verfasst hat. Neben seinem 1960 erschienenen Hauptwerk Word and Object fanden vor allem die Aufsatzsammlungen From a Logical Point of View (1953), Ontological Relativity and other Essays (1969) und Theories and Things (1981) große Beachtung. Hervorzuheben aus seiner letzten Lebens-Dekade sind die Bände Pursuit of Truth (1990) und From Stimulus to Science (1995).

Logik und Philosophie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als junger Wissenschaftler beschäftigte sich Quine hauptsächlich mit mathematischer Logik, wandte sich aber seit den späten 1940er Jahren immer mehr Themen der Erkenntnistheorie zu. Die Typentheorie von Bertrand Russell ersetzte Quine durch ein Verfahren der Stratifikation mengentheoretischer Formeln. Seine erste Mengenlehre aus dem Jahre 1937 orientiert sich nicht an Cantor oder Zermelo-Fraenkel, sondern an der Typentheorie. Sie findet man in New Foundations. Russells Theorie der Kennzeichnung weitete er auf Eigennamen aus, indem er auch diese als prädikative Ausdrücke analysierte. 1963 führte er in seiner Mengenlehre das Konzept der virtuellen Klassen ein. Sein bekanntester Beitrag zur formalen Logik ist ein gemeinsam mit Edward J. McCluskey entwickelter Algorithmus zur Minimierung, d. h. Vereinfachung boolescher Funktionen, der heute unter dem Namen Quine-McCluskey-Verfahren bekannt ist.

Um 1950 veröffentlichte Quine einige Aufsätze zur Frage der Universalien, in der er eine konzeptualistische Position einnahm. 1951 griff er in einem Aufsatz mit dem Titel Two Dogmas of Empiricism zwei Überzeugungen an, die innerhalb der damaligen Analytischen Philosophie breite Anerkennung fanden, nämlich

  • den erkenntnistheoretischen Reduktionismus und
  • die Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Sätzen.

Der erkenntnistheoretische Reduktionismus besagt, dass eine Theorie in Einzelaussagen zerlegt werden könne, die je für sich empirisch überprüft werden könnten. Die Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Sätzen besagt (nach der Diskussionslage in der damaligen Analytischen Philosophie), dass sich die Wahrheit mancher Sätze (der analytischen) allein durch die in ihnen verwendeten Teilausdrücke ergibt, wohingegen die Wahrheit der anderen Sätze (der synthetischen) von deren Übereinstimmung mit der Wirklichkeit herrührt.

Quine hielt diesen beiden Dogmen entgegen, dass niemals einzelne Sätze, sondern immer nur Theorien als ganze empirisch gerechtfertigt werden können (Duhem-Quine-These, Holismus) und zur Identifizierung von Synonymie innerhalb von Sätzen immer auch die empirischen Umstände maßgeblich sind, die die Äußerung solcher Sätze begleiten. Mit seinem Argumentationsgang trug Quine maßgeblich zur so genannten „pragmatischen Wende“ in der Analytischen Philosophie bei.

Gleichwohl zeigte Quine aber auch die Grenzen eines empirischen Verifikationismus auf: demnach können Aussagen niemals restlos veri- oder falsifiziert werden, selbst jene nicht, die nahe an der empirischen Peripherie einer wissenschaftlichen Theorie liegen: „Jede Aussage kann als wahr gelten, wenn nur im System genügend drastische Anpassungen vorgenommen werden“. Wesentlich für empirisch äquivalente Theorien ist daher nicht ihre Gültigkeit, sondern ihre Leistungsfähigkeit. Aufgrund dieser Auffassung wird auch Quine dem Pragmatismus zugerechnet.

Kritik des logischen Empirismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik der Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Sätzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seinem einflussreichen Aufsatz Two Dogmas of Empiricism greift Quine die von Kant getroffene Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Urteilen an, die von den logischen Empiristen übernommen wurde. Diese teilten alle sinnvollen Urteile in zwei Klassen ein: die analytischen Urteile der Mathematik, in denen das Prädikat im Begriff des Subjekts bereits enthalten ist („Alle Körper sind ausgedehnt“) und die synthetischen Urteile der Naturwissenschaften, bei denen dies nicht der Fall ist („Alle Körper sind schwer“). Die Urteile der traditionellen Philosophie gehörten nach ihrer Auffassung zu keiner dieser Klassen und seien daher als sinnlos zu verwerfen.

Dagegen argumentiert Quine, dass keine Trennlinie zwischen synthetischen und analytischen Urteilen gezogen werden kann. Nach seiner Ansicht gibt es zwei Sorten von analytischen Aussagen:

  1. Sätze, deren Wahrheit nur von ihrer logischen Form und den in ihnen verwendeten logischen Partikeln abhängt und daher Tautologien sind - wie der Satz „Kein unverheirateter Mann ist verheiratet“.
  2. Sätze, die aufgrund der Synonymität der in ihnen verwendeten Begriffe für wahr gehalten werden - wie der Satz „Kein Junggeselle ist verheiratet“.

Der problematische Fall ist für Quine der zweite, wo der Begriff „analytisch“ vom Begriff der Synonymie abhängt. Dieser könne aber durch keinen der gängigen Erklärungsversuche verständlich gemacht werden:

  • In der naiven Erklärung, zwei Ausdrücke seien synonym, wenn sie dieselbe Bedeutung besitzen, bleibe der Begriff „Bedeutung“ unklar. Dieser sei nicht mit dem der Referenz identisch, da zwei Ausdrücke sich zwar auf denselben Gegenstand beziehen können (wie etwa „Morgenstern“ und „Abendstern“), ohne jedoch bedeutungsgleich zu sein. Ebenso wenig könne der Begriff der Bedeutung mit dem der Definition erklärt werden, da die Definition die Synonymität bereits voraussetze.
  • Ernster zu nehmen ist nach Quine eine ältere Auffassung, nach der zwei Ausdrücke dann und nur dann als synonym betrachtet werden können, wenn sie in jedem Kontext „salva veritate“ (ohne Änderung des Wahrheitswerts) durch den anderen ersetzt werden können. Gegen dieses Kriterium lasse sich aber einwenden, dass nicht alle Begriffe mit derselben Extension bedeutungsgleich sind. So beziehen sich die Ausdrücke „Lebewesen mit Herz“ und „Lebewesen mit Nieren“ zwar de facto auf die gleiche Anzahl von Individuen; niemand würde aber behaupten, dass die Begriffe synonym sind.

Kritik des empiristischen Verifikationsprinzips[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Sätzen greift Quine in Two Dogmas of Empiricism die empiristische These an, dass synthetische Sätze immer einzeln empirisch verifizierbar sein müssen, da die in diesen Sätzen zur Anwendung kommenden Begriffe direkt aus der unmittelbaren Erfahrung abgeleitet wären. Quine schreibt diese Vorstellung älteren Philosophen wie Locke und Hume zu, in jüngerer Zeit war sie von Russell und Carnap vertreten worden.

Die Annahme, dass es eine Klasse von Aussagen gibt, die einzeln verifiziert werden können, lässt sich nach Quine kaum verteidigen. Die menschliche Erkenntnis dürfe nicht als Ansammlung autonomer Elemente aufgefasst werden, sondern holistisch, als ein Netz miteinander verwobener Sätze. In dieser Perspektive sei die Suche nach einem letzten Fundament der Erkenntnis sinnlos, da immer das System aller menschlichen Erkenntnisse mit der Erfahrung in Berührung komme. Sollte die Erfahrung mit einer bestimmten Hypothese nicht im Einklang stehen, würde das nur bedeuten, dass irgendetwas in unserem System zu revidieren ist; was dies genau ist, wird von der Erfahrung nicht direkt angezeigt und muss von Fall zu Fall entschieden werden. Was genau zu verändern ist, bleibt immer eine offene Frage: „Jede beliebige Aussage kann als wahr aufrechterhalten werden, was da auch kommen mag, wenn wir nur anderweitig in dem System ausreichend drastische Anpassungen vornehmen.“ [3].

Unbestimmtheit der Übersetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quine vertrat in der Sprachphilosophie die These der „Unbestimmtheit der Übersetzung“ und folgerte daraus die „Unerforschlichkeit der Referenz“. Die zentrale Stelle dazu in seinem Werk ist das zweite Kapitel von Word and Object.

Quine meinte, dass man verschiedene Übersetzungsmanuale zur Übersetzung der Quellsprache in die Zielsprache erstellen kann, die sich untereinander widersprechen, aber dennoch passende Übersetzungen sind. Man kann nicht entscheiden, welche dieser Übersetzungen richtig ist. Als Grund dafür führt er eine prinzipielle empirische Unterbestimmtheit an.

In einem Gedankenexperiment führte Quine die These aus: „Wenn ein Sprachforscher die Sprache eines Einheimischen erfassen will, so ist er nur auf Beobachtungen angewiesen, die sowohl ihm als auch dem Einheimischen zugänglich sind. Wenn nun der Einheimische immer dann, wenn beide ein Kaninchen sehen, den Begriff „Gavagai“ verwendet, so weiß der Sprachforscher nicht, ob gavagai nur „Kaninchen“ als Einzelobjekt oder die Klasse aller Kaninchen bezeichnet. Vielleicht sind aber auch nur bestimmte Teile oder Verhaltensweisen eines Kaninchens gemeint.“ Um den Begriff zu erschließen, bedarf es ergänzender Wörter, die quantifizieren oder Verweise ermöglichen. Erst dann kann durch Kombinationen der Logik die Bedeutung der Sprache anhand von Hypothesen erschlossen werden, deren Wahrheit sich erst aus einer konkreten Lebenssituation ergibt. Wahrheit ergibt sich aus Aussagen, die anhand von unmittelbarer Erfahrung der Welt überprüft werden können. Sprache kann man nur im Zusammenhang der Erfahrungen erlernen und ist dabei auch auf Versuch und Irrtum sowie sich daraus ergebende Korrekturen angewiesen.

Naturalisierte Erkenntnistheorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich der Erkenntnistheorie entwickelte Quine einen szientistischen Naturalismus. Die Außenwelt betrachtete er als real, in ihr finden permanent mikrophysikalische Umverteilungen statt. Das erkennende Subjekt war für ihn Gegenstand der empirischen Wissenschaften. Wahrnehmung ist zwar mentalistisch, hat aber physikalische Grundlagen in den Sinnesrezeptoren. Mentalistisch ist die Neigung des Menschen, sich nach dem Prinzip der Induktion zu verhalten. Lernen ist nichts anderes als die Ausbildung von Gewohnheiten. Erkenntnistheorie war entsprechend für ihn ein Teilgebiet der empirischen Psychologie, in der Reizreaktionsverhältnisse behavioristisch untersucht werden. Verifikation und empirische Adäquatheit sind die einzige Grundlage von Geltung und Bedeutung. Wissenschaftstheorie ist damit Sache der angewandten Wissenschaften und keine eigenständige Disziplin.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • A System of Logistic, 1934
  • Mathematical Logic, 1940, ISBN 0-674-55451-5
  • Elementary Logic, 1941, ISBN 0-674-24451-6
  • Methods of Logic, New York 1950, 8. erw. Aufl. 1993, ISBN 0-674-57176-2
    • deutsch: Grundzüge der Logik, übersetzt von Dirk Siefkes, Frankfurt 1969, ISBN 3-518-27665-4
  • Word and Object, 1960, Cambridge, Mass., ISBN 0-262-67001-1
    • deutsch: Wort und Gegenstand, übersetzt von Joachim Schulte und Dieter Birnbacher, Stuttgart 1980, ISBN 3-15-009987-0
  • From a Logical Point of View. Nine logico-philosophical essays, Cambridge, Mass. 1953
    • deutsch: Von einem logischen Standpunkt, übersetzt von Peter Bosch, Frankfurt/Berlin/Wien 1979, ISBN 3-548-35010-0
  • darin enthalten u. a.:
  • Set Theory and its Logic, 1963, ISBN 0-674-80207-1
    • deutsch: Mengenlehre und ihre Logik, übersetzt von Anneliese Oberschelp, Braunschweig 1973, ISBN 3-548-03532-9
  • Ontological Relativity and Other Essays, New York 1969, ISBN 0-231-03307-9
    • deutsch: Ontologische Relativität und andere Schriften, übersetzt von Wolfgang Spohn, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-465-03251-9
  • The Web of Belief, mit J.S. Ullian, Random House, New York 1970, ISBN 0-075-53609-9
  • Philosophy of Logic, 1970, ISBN 0-674-66563-5
    • deutsch: Philosophie der Logik, übersetzt von Hermann Vetter, Stuttgart 1973, ISBN 3-17-001133-2
  • The Roots of Reference, 1974, ISBN 0-8126-9101-6
    • deutsch: Die Wurzeln der Referenz,, übersetzt von Hermann Vetter, Frankfurt 1976, ISBN 3-518-28364-2
  • Theories and Things, 1981, ISBN 0-674-87926-0
    • deutsch: Theorien und Dinge, übersetzt von Joachim Schulte, Frankfurt 1985, ISBN 3-518-28560-2
  • The Time of my Life. An Autobiography, 1985, ISBN 0-262-67004-6
  • Quiddities: An Intermittently Philosophical Dictionary, Cambridge, Mass. 1989, ISBN 0-674-74352-0
  • Pursuit of Truth, 1990 (überarbeitet 1992), ISBN 0-674-73951-5
    • deutsch: Unterwegs zur Wahrheit: konzise Einleitung in die theoretische Philosophie, übersetzt von Michael Gebauer, Paderborn 1995
  • From Stimulus to Science, Cambridge, Mass. 1995, ISBN 0-674-32636-9
  • Wissenschaft und Empfindung. Die Immanuel Kant Lectures, 1980 an der Stanford University gehalten, übersetzt und eingeleitet von Howard G. Callaway, Frommann-Holzboog, Stuttgart 2003, ISBN 3-7728-2006-9

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pierfrancesco Basile: Willard van Orman Quine, in: Pierfrancesco Basile, Wolfgang Röd: Die Philosophie des ausgehenden 19. und des 20. Jahrhundert 1. Pragmatismus und analytische Philosophie. C.H.Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-31348-6, S. 310-326
  • Edward Becker: The Themes of Quine’s Philosophy: Meaning, Reference, and Knowledge. Cambridge University Press 2012. ISBN 9781107015234
  • Roger F. Gibson Jr. (Hrsg.): The Cambridge Companion to Quine. Cambridge University Press 2004, ISBN 978-0-521-63949-1
  • Hans-Johann Glock: Quine and Davidson on Language, Thought and Reality. Cambridge University Press 2003, ISBN 978-0-521-82180-3
  • L.E. Hahn und P.A. Schilpp (Hrsg.): The philosophy of W. V. Quine. 3. Aufl. La Salle (Ill.): Open Court 1988 (The library of living philosophers 18), ISBN 0-8126-9012-5 [mit selbstgeschriebenem Lebenslauf]
  • Gilbert Harman, Ernie Lepore (Hrsg.): A Companion to W.V.O. Quine. Wiley-Blackwell 2014, ISBN 978-0-470-67210-5
  • Christopher Hookway: Quine. Language, Experience and Reality, Cambridge 1988
  • Peter Hylton: Quine (Arguments of the Philosophers). Routledge 2007, ISBN 978-0-415-06398-2
  • Frederique Janssen-Lauret, Gary Kemp (Hrsg.): Quine and His Place in History. Palgrave Macmillan UK 2015, ISBN 978-1-349-57035-5
  • Geert Keil: Quine. Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-020336-1
  • Gary Kemp: Quine: A Guide for the Perplexed (Guides for the Perplexed), Continuum 2006, ISBN 978-0-826-48487-1
  • Dirk Koppelberg: Die Aufhebung der analytischen Philosophie. Quine als Synthese von Carnap und Neurath. Suhrkamp, Frankfurt a.M. 1987, ISBN 3-518-57839-1
  • Henri Lauener: Willard Van Orman Quine. Beck, München 1982
  • Murray Murphey: The Development of Quine's Philosophy. Springer Netherlands 2012, ISBN 978-9-400-72423-5
  • Alex Orenstein: W. V. Quine (Philosophy Now). Acumen 2002, ISBN 1902683307

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Korrespondenz ist dokumentiert in Rudolf Carnap, W. V. Quine: Dear Carnap, Dear Van: The Quine-Carnap Correspondence and Related Work. University of California Press 1991, ISBN 978-0520068476
  2. Den Titel entnahm Quine einem von Harry Belafonte gesungenen Calypso-Song (Vgl. Geert Keil: Quine, Stuttgart 2011, S.9)
  3. Willard van Orman Quine: Zwei Dogmen des Empirismus. In: Von einem logischen Standpunkt. Neun logisch-philosophische Essays. Frankfurt am Main–Berlin–Wien 1979, 47