Willersdorf (Frankenberg)

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Willersdorf
Koordinaten: 51° 1′ 36″ N, 8° 51′ 9″ O
Höhe: 362 (357–390) m ü. NHN
Fläche: 5,36 km² [LAGIS]
Einwohner: 611 (2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 114 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 35066
Vorwahl: 06451

Willersdorf ist ein Stadtteil von Frankenberg (Eder) im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Willersdorf liegt südwestlich des Knebelsrod, der höchsten Erhebung des Burgwaldes, etwa 5 km südöstlich der Frankenberger Kernstadt und wird vom Nemphe-Zufluss Kaltes Wasser durchflossen. Durch die Ortschaft verläuft die Kreisstraße 99 (OberholzhausenBottendorf), die zur etwas westlich des Dorfs verlaufenden Landesstraße 3076 (Frankenberg−Rosenthal) führt.

Es gibt keine Verbindung nach Frankenberg über das Stadtgebiet. Die Stadtmitte ist auf dem kürzesten Weg über das zur Gemeinde Burgwald gehörende Bottendorf zu erreichen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Willersdorf wurde 1294 erstmals als Wilhartisdorf urkundlich erwähnt. Nach 1616 siedelten sich Bergleute vom Frankenberger Revier im Ort an.

Am 1. Juli 1971 wurde Willersdorf in die Stadt Frankenberg (Eder) (damalige Schreibweise Frankenberg-Eder) eingegliedert.[2]

Der Ort hatte 1939 insgesamt 375 Einwohner. Im Jahr 1961 waren es 398, im Jahr 2004 insgesamt 658 und im Jahr 2014 noch 619 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher ist nach der Kommunalwahl 2016 Willi Hildebrandt.[3]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der größte Verein in Willersdorf ist der SV Blau-Weiß 1920 Willersdorf mit 265 Mitglieder (Stand Jan. 2014).

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den öffentlichen Personennahverkehr stellt ein Anrufsammeltaxi sicher.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Zahlen, Daten, Fakten“ im Internetauftritt der Stadt Frankenberg, abgerufen im Juli 2016.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 390.
  3. Ortsvorsteher der Stadtteile im Internetauftritt der stadt Frankenberg. abgerufen im Dezember 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]