Willi Gerns

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Willi Gerns (* 13. Dezember 1930) ist ein deutscher kommunistischer Politiker. Er gilt als ein Chef-Ideologe der DKP.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Willi Gerns ist Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) und war dort von 1968 bis 1990 Mitglied des Parteipräsidiums sowie Sekretär des Parteivorstandes. Seit 1949 ist er politisch tätig, als Funktionär der dann bald verbotenen FDJ und der KPD; wegen Verstoßes gegen das FDJ-Verbot und das 1956 vom Bundesverfassungsgericht ausgesprochene KPD-Verbot erhielt er eine Haftstrafe von 30 Monaten. Als Autor zahlreicher Bücher und Zeitschriftenartikel zu verschiedenen philosophischen und gesellschaftlichen Themen hatte er großen Einfluss auf die innerparteilichen Diskussionen und die Strategiedebatten der deutschen Linken. Seine 1972 zusammen mit Robert Steigerwald geschriebene Schrift Probleme der Strategie des antimonopolitischen Kampfes war die erste umfassende Darstellung der DKP-Strategie nach ihrer Gründung 1968. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Marxistische Blätter.

Willi Gerns ist verheiratet und hat eine Tochter.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Solidarität für ErichDer Spiegel, 15/1991.