Willi Nowak

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Willi Nowak (Porträtfoto von Karel Kuklík aus den 1960er Jahren)
Büste auf dem Grab in Prag

Willi Nowak (* 3. Oktober 1886 in Mníšek pod Brdy; † 20. Oktober 1977 in Prag) war ein tschechischer Maler, Lithograf und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Willi Nowak studierte in Prag bei Franz Thiele, in München und in den Niederlanden. Er ließ sich in Prag als Figuren-, Porträt- und Landschaftsmaler nieder und arbeitete auch als Lithograf. Im Frühjahr 1907 wurde von Emil Filla die expressionistische Künstlergruppe, die sich Osma (Die Acht) nannte, gegründet. Neben Filla und Nowak waren sieben junge tschechische Künstler Mitglied der Gruppe: Vincenc Beneš, Bedřich Feigl, Max Horb, Otakar Kubín, Bohumil Kubišta, Emil Artur Pittermann, Antonín Procházka. Zeitweise gehörte auch Linka Scheithauerová-Procházková dazu. Die Gruppe orientierte sich an der Expressivität Edvard Munchs und bestand bis 1911. Nowak war Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Prag und Gründungsmitglied der Prager Secession.

Er heiratete um 1924 Elena Däubler (* 11. April 1880 in Triest; † September 1935 in Prag), die Schwester des Schriftstellers Theodor Däubler, die in erster Ehe mit seinem Malerfreund Otto Th. W. Stein verheiratet war.

Nowak wurde auf dem Vyšehrader Friedhof in Prag bestattet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Willi Nowak – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien