Willi Repke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Willi Repke (* 7. Mai 1911; † 15. Mai 2009 in Rheda-Wiedenbrück) war ein Kunstmaler aus Wiedenbrück.

Willi Repke galt als der letzte Vertreter der Wiedenbrücker Schule. Er war der Sohn des Künstlers Heinrich Repke (* 1877 in Werne; † 1962 in Wiedenbrück), der in Wiedenbrück ein Atelier für christliche Kunst besaß. Repke ging bei seinem Vater in die Lehre. Später studierte er an Kunstakademien in Kassel, Florenz und München. Durch seine Blumenstilleben wurde er überregional bekannt. Weitere künstlerische Schwerpunkte fanden sich in der Landschafts-, Tier- und Porträtmalerei sowie der christlichen Motivik, wobei er sich unterschiedlicher Maltechniken bediente. Zahlreiche Porträts regionaler Bekanntheiten entstanden durch seine Hand.[1] Im Nationalsozialismus wurden zwischen 1940 und 1944 insgesamt zwölf seiner Werke auf der Großen Deutschen Kunstausstellung ausgestellt. Hierbei handelt es sich um Landschafts- und Bauerngemälde sowie Stillleben.[2]

Der bis ins hohe Alter aktive Künstler verstarb kurz nach seinem 98. Geburtstag in Rheda-Wiedenbrück. Sein Sohn ist heute in Rheda-Wiedenbrück als Glaskünstler tätig.

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Willi Repke: Ein Leben für die Kunst. Die Glocke, 7. Mai 2011.
  2. GDK-Research: Große Deutsche Kunstausstellung. Trefferliste Willi Repke.