Willi Wülbeck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Willi Wülbeck (* 18. Dezember 1954 in Oberhausen) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der in den 1970er und 1980er Jahren zu den weltbesten 800-Meter-Läufern gehörte.

Sein größter Erfolg war der Sieg bei den Weltmeisterschaften 1983 (1:43,65 min, Deutscher Rekord). Bei den Olympischen Spielen 1976 wurde er Vierter (1:45,26 min).

Willi Wülbeck war außerdem von 1974 bis 1983 zehn Mal in Folge deutscher Meister, 1973 Dritter der Junioren-Europameisterschaften (1:47,57 min), 1974 und 1982 Achter der Europameisterschaften und 1977 und 1983 Sieger beim Europacup. Seine deutschen Rekorde über 800 m (1:43,65 min) und 1000 m (2:14,53 min am 1. Juli 1980 in Oslo) sind bis dato ungebrochen.

Er startete bis 1974 für Rot-Weiß Oberhausen, 1975 bis 1977 für die SG Osterfeld und ab 1978 für den TV Wattenscheid. In seiner aktiven Zeit war er 1,86 m groß und wog 71 kg. Wülbeck studierte von 1977 bis 1984 Sport und Biologie. 1986 beendete er seine Sportlerkarriere und arbeitete danach in der PR-Abteilung eines Sportartikelherstellers sowie als freier Journalist für RTL. Später gründete er eine Sportmarketing-Agentur. Er lebt in Oberhausen.

Von 1992 bis 2006 war er Vorsitzender des Leichtathletikvereins ASV Duisburg.

2010 eröffnete er seine eigene Sportschule.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Wülbeck, Willi: Lauftraining mit Willi Wülbeck. Die 10 erfolgreichen Schritte, 1988, ISBN 3892840342

Weblinks[Bearbeiten]