William Turner

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter William Turner (Begriffsklärung) aufgeführt.
Selbstporträt, 1798, Tate Gallery
Vier Porträts von Turner in verschiedenen Lebensabschnitten

Joseph Mallord William Turner RA (* 23. April 1775 in London; † 19. Dezember 1851 in Chelsea, London) war ein englischer Maler, Aquarellist und Zeichner. Er gilt als der bedeutendste bildende Künstler Englands in der Epoche der Romantik. Landschaften und Seestücke waren seine bevorzugten Themen, dem Licht und der Atmosphäre galt dabei sein besonderes Interesse. Weil seine Darstellungsweise bis zur Entmaterialisierung des Gegenständlichen ging und er das Licht und die Farbe von Sonnenlicht, Feuer und Wasser in ganz neuartiger Weise zum eigentlichen Thema seiner Bilder machte, beeinflusste er stark die Impressionisten. Turner war ein schnell arbeitender und enorm produktiver Künstler. Der größte Teil seiner ausgestellten Gemälde ist in den Londoner Museen und anderen angelsächsischen Sammlungen zu sehen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turners Vater war Barbier, seine Mutter Tochter eines Schlachters. Sie lebten in einer Wohnung in Maiden Lane, im Stadtteil Covent Garden, nahe der Themse in London. Vermutlich weil seine Mutter seit spätestens 1786 psychisch krank war (sie wurde 1799 ins Bethlem Royal Hospital eingeliefert, wo sie vier Jahre später starb), hielt sich der junge Turner viel bei Verwandten auf dem Lande auf. Hier lernte er, Kupferstiche zu kolorieren und er begann sie zu kopieren und bald auch seine Skizzenbücher mit Zeichnungen nach der Natur zu füllen. Der Vater schätzte das Talent des Sohnes und stellte dessen Zeichnungen in seinem Geschäftslokal aus, wodurch 1789 Förderer auf ihn aufmerksam wurden und ihm noch im gleichen Jahr ein Stipendium an der Royal Academy ermöglichten.[1]

Zugleich verdiente er zusammen mit seinem Freund Thomas Girtin sein Geld mit der dekorativen Vervollständigung von Architekturzeichnungen oder dem Kolorieren von Kupferstichen,[2] machte sich aber auch bald einen Namen mit eigenständigen topographischen Aquarellen, eines war bereits 1790 in der Jahresausstellung der Akademie zu sehen. Turner bereiste 1792 und 1795 Wales und 1797 den Lake District im Norden Englands. Er lieferte Vorzeichnungen zu Landschaftskupferstichen für das Copper-Plate Magazine (1794–1798) und den Oxford Almanach (1798–1804). Seit den 1790er Jahren folgten koloristische und zeichnerische Auftragsarbeiten für Edward Lascelles, 1st Earl of Harewood, den Architekten und Sammler John Soane, Sir Richard Colt Hoare, William Beckford und andere Sammler, Kunsthändler und Stecher. Seit 1794 waren Turner und Girtin Teilnehmer im "Monro Circle", einem Kreis junger Künstler, die in einer Art privaten Akademie des Arztes Dr. Thomas Monro im Zeichnen mit Wasserfarben gefördert und angeleitet wurden und einen eigenen Aquarellstil entwickelten. Als Student der Royal Academy erlernte er auch 1795 bei Loutherbourgh die Ölmalerei, die seitdem in seinem Werk eine wachsende Rolle spielte.

1796 stellte er sein erstes Ölgemälde (Fischer auf See) aus und wurde drei Jahre später außerordentliches Mitglied der Royal Academy of Arts. Zu der Zeit war Turner bereits finanziell unabhängig, so dass er aus seinem Elternhaus auszog und sich in der Harley Street einmietete. Durch einem Besuch bei William Beckford (1799), einem seiner Förderer, wurde Turner von den Werken Claude Lorrains und Nicolas Poussin angeregt, sich mit den großen Traditionen der europäischen Malerei auseinanderzusetzen. Um die Jahrhundertwende ging das architektonisch-topographische Interesse in den Bildthemen Turners zugunsten einer Bevorzugung von Natur und Landschaft deutlich zurück. 1801 besuchte er Schottland. Der Friede von Amiens ermöglichte es ihm 1802, also zwischen den Napoleonischen Kriegen, nach Frankreich und in die Schweiz zu reisen, um die von Napoleon geraubten und im Louvre ausgestellten Bilder anzuschauen.

Im gleichen Jahr wurde Turner als Vollmitglied in die Royal Academy aufgenommen, schon 1803 gehörte er vorübergehend zum Vorstand. Er blieb ihr zeitlebens verbunden, auch wenn seine Stellung dort nicht unangefochten blieb. Auch wenn er von der zeitgenössischen Kunstkritik angefeindet wurde, erwarb sich Turner doch schon früh die Anerkennung von Sammlern und Kollegen und blieb bis zu seinem Tode finanziell unabhängig. Schon 1804 war er so vermögend, daß er an seinem Haus eine Galerie anbauen lassen konnte, in der er seine eigenen Werke ausstellte. Dies war in der englischen Kunstwelt etwas völlig Neues.

Im Jahr 1807 wurde er Professor für Perspektive an der Royal Academy, hielt aber nur von 1811 bis 1828 Vorlesungen.[3] Inzwischen war Turner neben John Constable einer der führenden englischen Landschaftsmaler. Viele seiner Werke wurden 1819 in zwei größeren Ausstellungen gezeigt.

Im selben Jahr unternahm Turner seine erste Italienreise. Das südliche Licht bestätigte ihn in seiner Auffassung von Licht und Farbe.[4]. Innerhalb von vier Monaten schuf er mehr als 2000 Bleistiftskizzen von Stadt- und Naturlandschaften auf der Route Rom-Neapel-Venedig. Wieder in England angekommen, begann er seine Auffassung von der Kraft des Lichts auch in der Ölmalerei zu realisieren. Ein Beispiel ist das 1819 entstandene Gemälde Modern Rome – Campo Vaccino. Zwar änderte Turner seinen Stil nicht abrupt, doch zog er eine klare Trennung zwischen seinen Auftragsarbeiten und seinen Experimenten, in denen sich seine Ideen voll entfalteten. Mit seinem Vater, 1829 starb sein Vater, der seinen Haushalt organisiert, seine Geschäfte erledigt und Leinwände grundiert hatte.[5] Seitdem hielt er sich häufig länger bei einem seiner Förderer auf, dem Earl of Egremont, der in Petworth House einen freizügigen Lebensstil pflegte und Turner ein Atelier einrichtete. 1828/29 fuhr er erneut nach Rom, 1833 und 1840 nach Venedig. Sein Interesse verlagerte sich immer stärker auf elementare Erscheinungen. Andere Reisen, oft im Zusammenhang mit verlegerischen Projekten, führten bis 1845 in die Schweiz, nach Savoyen, Frankreich, Wales und Schottland. Um 1840 entwickelte sich eine freundschaftliche Beziehung mit John Ruskin, der mit seinen Modern Painters (1843) zum einflussreichsten Parteigänger Turners wurde.

Viele seiner besten Bilder entstanden in den letzten Lebensjahren. Turner zog sich nach dem Kauf eines Hauses in Chelsea über 70-jährig aus der Öffentlichkeit zurück, auch weil sich seine Gesundheit mehr und mehr verschlechterte. Das letzte Bild, das Turner an die Royal Academy schickte, war Der Besuch am Grabe.

Turner wurde in der Südkrypta der St Paul’s Cathedral, der sogenannten Painters' Corner, neben Sir Joshua Reynolds beigesetzt.

Turner war eine nicht immer angepasste, in mancher Hinsicht schrullige und exzentrische Persönlichkeit. Obwohl er viel Aufmerksamkeit genoss, blieb er verschlossen, schweigsam und zuweilen auch mürrisch, er war nachlässig in seinem Äußeren, seine Arbeitsmethoden hütete er eifersüchtig, und über sein Privatleben hüllte er sich in Schweigen. So wissen wir kaum etwas Sicheres über seine Beziehung zu Sarah Danby, der Witwe seines Freundes John Danby,[6] mit der er seit etwa 1800 wohl zwei Töchter hatte und nur wenig mehr über Sophia Booth, die ab etwa 1833 bis zu seinem Tode für ihn sorgte. Verheiratet war er nie.

Turner als Zeichner und Graphiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgen von Kupferstichen mit Landschaftsdarstellungen waren in England seit dem 18. Jahrhundert beliebt und verbreitet. Einzelblätter dienten als Wandschmuck, Mappenwerke befriedigten den Sammlermarkt. Die Bevorzugung der englischen Topographie verdeutlicht dabei, daß dieses Genre als Ausdruck patriotischer Gesinnung verstanden wurde. Turner war fast jedes Jahr auf Reisen durch Großbritannien und die Länder Mitteleuropas und füllte dabei zahlreiche Skizzenbücher. Diese teils aquarellierten Ansichten wurden für ihn zu einem nachhaltig verwerteten Motivfundus. Daneben entstanden Einzelblätter mit bildhaft ausgearbeiteten Aquarellen, für die es einen lukrativen Markt gab. Ab 1814 lieferte Turner das sorgfältig in Sepia oder Wasserfarbe ausgearbeitete Vorzeichnungsmaterial zu Folgen von Radierungen und Buchillustrationen,[7] die meist von anderen Künstlern auf Druckplatten umgesetzt wurden:

  • Southern Coast, (1814-1826)
  • History of Richmondshire (1818)
  • The Rivers of England (1824)
  • The Ports of England (1824-1828)
  • Picturesque Views on England and Wales (1826-1838)
  • The Rivers of France (1833-1835)

Der Liber Studiorum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter den topographischen Zyklen spielt der mit einem programmatischen Ansatz geplante Liber Studiorum eine besondere Rolle.[8] Mit ihm ahmt er den Liber Veritatis nach, in dem Claude Lorrains Landschaftskompositionen in England verbreitet worden waren. Auch wenn das 1807-1819 herausgegebene Werk kein geschäftlicher Erfolg war[9] vermittelte es doch dem englischen Publikum Turners Vorstellungen von Landschaftskunst, ihrer thematischen Unterteilung und ihrer idealen Darstellungsweise. Es erschien in 14 Lieferungen, jede enthielt fünf Blätter aus je einer der Kategorien Pastorale, Seestück, Berglandschaft, Architektur, historische Landschaft oder episch-ländliche Landschaft , mit dem radiertes Titel 71 Blatt. Turner lieferte nicht nur die in Sepia ausgeführten Vorlagen,[10] sondern radierte auch erhebliche Teile selbst. Sein (mit ihm nicht verwandter) Namensvetter Christian Turner, ab Folge 5 dann andere Stecher, vervollständigten die in Schabkunsttechnik (Mezzotinto)ausgeführten Druckplatten.

Turners Malweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

So revolutionär und "unzeitgemäß" Turner auch erscheint, so war sein Stil doch weder völlig voraussetzungslos, noch abseits des Zeitgeistes. Das Interesse am Unwirklichen in der romantischen Literatur, die Vorliebe der Zeitgenossen für das Aquarell und seine Eignung zu lichtheller Landschaftsdarstellung, die dramatischen Lichteffekte Rembrandts, die atmosphärischen Szenerien Lorrains, die Farbigkeit Gainsboroughs, und die Farbenlehre Goethes flossen in den Malstil Turners ein. Noch 1833 reist er über Berlin, Dresden, Prag und Wien, um in den großen Museen die Alten Meister zu studieren. Um 1800 stehen die manchmal eher dunklen Gemälde noch unter dem Einfluß Richard Wilsons, des Malers der Erhabenheit englischer Landschaften. 1802 dürfte ihn im Louvre die rauhe, pastose Malweise Tizians beeindruckt haben. Im zweiten Jahrzehnt hellte sich die Palette auf, seine erste Reise nach Italien (1819) verschaffte ihm Eindrücke, die ihn zum Maler des Lichts werden ließen. Schon in den Werken seiner Jugendzeit wird es effektvoll eingesetzt, wenn es, die Bilderzählung dramatisch steigernd, aus den Wolken hervorbricht.

Die Sonne selbst, vor Turner kaum einmal als Lichtquelle Gegenstand der Malerei (Ausnahme: Claude Lorrain), taucht schon in den frühen Landschaften auf, die meist eine morgendlich oder abendlich beleuchtete Stimmung wiedergeben. Sind hier die Einzelheiten noch eher detailliert ausgeführt und mit Staffagefiguren bevölkert, entmaterialisieren sich die Sujets im Spätwerk immer mehr und die Konturen lösen sich in diffuse Übergänge auf. Ein Minimum an Gegenständlichem ist mit einem Höchstmaß an atmosphärischen Farb- und Helligkeitsabstufungen wiedergegeben. Diese Gemälde sind es, die Turner als Vorläufer der Abstrakten Kunst erscheinen lassen, doch ging es Turner nicht um formale Experimente sondern seine Darstellungsweise war immer Ausdruck von sinnlich Erfahrenem und ebenso sinnlich Wahrzunehmendem. Seine Malweise, vor allem in den Landschaften, bei denen es nicht um topographische Treue ging, folgte keiner peniblen Vorzeichnung. Oft ging der Maler von skizzenhaft mit dem Palettmesser auf die Leinwand gebrachten Spachtelstrichen aus, die im weiteren Malprozess, die Anregungen des Zufalls einbeziehend, ausgearbeitet wurden.[11] Auch ist daran zu erinnern, daß zwar seine vielen Zeichnungen, nur wenige seiner Aquarelle, aber keinesfalls größere Ölgemälde vor der Natur entstanden, denn dies setzte Tubenfarben voraus, die erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Verfügung standen und die Freilichtmalerei der Impressionisten ermöglichten.

Seine Malweise wurde zunehmend freier und widersprach in seinem Spätwerk häufig dem Zeitgeschmack. „In seinen letzten Landschaftsbildern ist die gegenständliche Lesart immer weniger eindeutig, sie wirken unabgeschlossen und skizzenhaft.“[12]

Außerkünstlerische Einflüsse auf die Farbigkeit Turners[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von naturwissenschaftlicher Seite[13] ist darauf hingewiesen worden, daß die Steigerung der Farbigkeit in der malerischen Wiedergabe atmosphärischer Erscheinungen in der Malerei um und nach 1816 mit den tatsächlichen Veränderungen des Morgen- und Abendhimmels durch die global verbreiteten Stäube als Folge des 1815 im Pazifik ausgebrochenen Vulkans Tambora[14] zusammenhängen.

Während dieser Hinweis, sofern man ihn nicht monokausal interpretiert,[15] einiges für sich hat, bleibt die Theorie, dass eine Augentrübung zur Farbgestaltung Turners geführt habe,[16] umstritten.[17]

Bildthemen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein eindrucksvolles Selbstbildnis darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß das Bildnis im Werk Turners praktisch keine Rolle spielt. Überhaupt kommt Figürliches nur am Rande vor, zum Beispiel als Staffage in den historischen Landschaften oder als den Naturgewalten ausgesetzte, kaum erkennbare Kreatur. Nach dem Vorbild niederländischer Marinemaler, etwa Willem van de Velde, stellte er zu Anfang des Jahrhunderts gerne Schiffe in stürmischer See dar. Seit 1798 hatte die Royal Academy erlaubt, den ausgestellten Gemälden Gedichte oder Zitate hinzuzufügen. Turner machte davon intensiv Gebrauch, doch tragen seine Verse nicht immer zur Klärung der Bildintention bei. Manche scheinen nachträglich zugeordnet, es scheint sogar, daß "Turner in Worten dem nachtastete, was er an seinem Bild erlebte".[18]
In seinen mythologischen und Historienbildern (diese Gattung wurde zu seiner Zeit noch gegenüber der Landschaftsmalerei als höherrangig angesehen) spielt die figurale Aktion nur eine nebensächliche Rolle. Auch hier gilt: Licht, Wasser, Natur und Landschaft sind die eigentlichen Bildthemen. Die Elemente der Landschaft erscheinen teils idyllisch und anmutig, oft aber als bedrohlich: ein Seesturm, ein Vulkanausbruch, ein Unfall im Gebirge, die Sintflut, zerschellende Schiffe oder brennende Gebäude sind typische Motive. Hinter den malerischen Mitteln, diese Dramatik darzustellen, sind immer wieder Aussagen verborgen, die Turners Wahrnehmung seiner Zeit, Umwelt und Gesellschaft erkennen lassen: Das von einem Dampfschiff im Licht der untergehenden Sonne zum Abwracken geschleppte Segelschiff Temeraire (1838), das Sklavenschiff (1840), die dem Gewitter auf schmaler Brücke trotzende Große West-Eisenbahn (1844), sind in dieser Epoche noch seltene Zeugnisse für die künstlerische Wahrnehmung technischer Neuerungen oder sozialer Mißstände. Auch im Brand des Parlamentsgebäudes (1834) sieht man heute neben der reportagehaften Aktualität[19] im "strafenden Eingriff des Lichts"[20] die Vergänglichkeit gesellschaftlicher Verhältnisse als symbolischen Nebensinn ausgedrückt. Dreimal war Turner in Venedig, der Stadt, in der er seine wichtigsten Stadtansichten malte, immer vom Wasser her gesehen. Die frühe Rialtobrücke (1820) ist noch traditionell im Stil der überkommenen Vedutenmalerei ausgearbeitet, die zahlreichen späteren Bilder dagegen lassen die Lagunenstadt im flirrenden Licht verschwimmen.[21]

Turners Erbe und Nachruhm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turners Testament[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als er mit 76 Jahren starb, hinterließ er dem englischen Staat mehr als 20.000 Werke und ein materielles Vermögen von etwa 140 000 ₤, das einer Stiftung für notleidende Künstler zukommen sollte.[22]

Turners Haus in Chelsea

Turners einzige Verwandte waren fünf Cousins, zu denen auch Mr. Thomas Price Turner gehörte, ein Musiklehrer aus Exeter. Ein Sohn von Turners Cousin, Jabez Tepper, erhob im Namen der Verwandtschaft Klage gegen das Testament,[23] mit der Begründung, dass dieser nicht bei Sinnen gewesen sei, denn bereits Turners Mutter war in der Irrenanstalt verstorben. Besonders erbost waren die Erben über die Schenkung bezüglich einer Einrichtung für verarmte Künstler, für die Turner sein Land in Twickenham[24] vorgesehen hatte. Das Testament bot mit seinen vielen Nachträgen und Änderungen hierfür eine gute Gelegenheit, so dass sich der Rechtsstreit über fünf Jahre hinzog.

Die Turner-Goldmedaille[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Turner-Goldmedaille – Entwurf von Daniel Maclise

1856 erhielt die Royal Academy aus dem Turner-Nachlass die Summe von 20.000 £, die „in Übereinstimmung mit dem Testament des verstorbenen J. M. W. Turner“ für eine Turner-Medaille aus Gold für das beste Landschaftsgemälde alle zwei Jahre verliehen werden sollte. Entwürfe für die Gestaltung der Medaille von Edward Hodges Baily wurden abgelehnt. Nun wurden drei weitere Künstler, William Mulready (1786–1863), William Dyce und Daniel Maclise (1806–1870) um einen Entwurf gebeten. Für die Vorderseite wurde William Dyces Entwurf ausgewählt, der Turner im Profil zeigt, und für die Rückseite der Entwurf von Daniel Maclise. Im November 1859 konnte die Medaille schließlich zur Ausführung kommen.[25] Seit 1938 wird die einstige Goldmedaille aus Bronze geprägt und mit 50 £ Preisgeld bedacht.

Turners Nachlass in den Londoner Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. März 1856 hatte es vor dem Obersten Gerichtshof (The Court of Chancery) eine Einigung dahingehend gegeben, dass alle Gemälde, Zeichnungen und Entwürfe, vollendet oder unvollendet von Turners Hand, an die Nation fallen – während seine Stiche und der Grundbesitz an die Verwandten ging.

Als Testamentsvollstrecker hatte Turner seine Freunde, den Architekten Philip Hardwick R.A., den Maler und Keeper der Royal Academy George Jones R.A., seinen Reisebegleiter Hugh A. J. Munro, John Ruskin, Charles Turner, Kupferstecher und Thomas Griffiths, den Kunsthändler, benannt. Ruskin, der bei Turners Tod auf Reisen war, lehnte es ab, als Testamentsvollstrecker zu fungieren. Auf Bitten der Regierung erklärte er sich jedoch 1856 bereit, eine Sortierung der Zeichnungen, Skizzen und Skizzenbücher durchzuführen.

Von einem kleinen Komitee, bestehend aus Sir Eastlake, William Russell und Ralph Wornum von der National Gallery zusammen mit drei von Turners Testamentsvollstreckern Munro, den Künstlern Clarkson Stanfield und David Roberts, wurden 103 Bilder und 97 gerahmte Zeichnungen für eine Ausstellung 1856/57 im Marlborough House ausgewählt[26] und danach in das Museum von South Kensington überführt, bis ein Turner-Museum geschaffen war – nach Turners Testament innerhalb von 10 Jahren – in der National Gallery.

Die Eröffnung eines Anbaus am Trafalgar Square 1876, bekannt als Barry Rooms, ermöglichte es, die beiden unvollendeten Bilder, Dido building Carthage und Sun Rising through Vapour zusammen mit den Skizzen und Zeichnungen aus dem South Kensington Museum zu holen und im Gebäude der National Gallery zusammenzuführen.

Nach Ruskins Sortierung wurde Alexander J. Finberg 1905 beauftragt, die Schenkung zu katalogisieren. Darin sind in zwei Bänden 19.743 Skizzen und Zeichnungen sowie mit seinen Skizzenbüchern insgesamt 20.098 Positionen aufgeführt.[27]

Als die Sammlung der National Gallery wuchs, gab es erneut Platzprobleme mit der Turner-Schenkung. 1910 fiel die Entscheidung, die Sammlung der 1897 eröffneten Tate Gallery am Themseufer zu übergeben. Als das Hochwasser der Themse 1928 auch die Tate Gallery erreichte,[28] wurden seine Drucke in das Britische Museum ausgelagert, wo sie bis 1987 verblieben. Dann wurden sie in die neu erbaute Clore Gallery mit den Ölgemälden zusammengeführt.[29] Im Britischen Museum verblieben jedoch 80 Aquarelle, die nicht ausgeblichen waren, und eine Sammlung von fast 900 Drucken.[30]

Im Jahr 1955 wurde die Tate Gallery auch formell von der National Gallery getrennt und 1968 beschlossen, dass die Sammlungen britischer Maler in jeder Galerie klarer definiert werden sollten. Die National Gallery besitzt sieben Gemälde, um Turner auch am Trafalgar Square zu zeigen (Stand 2013).[31] Gemäß Turners Wunsch sind sie zusammen mit zwei Bildern von Claude Lorrain ausgestellt.[32]

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind in der Tate Gallery fast 30.000 Werke mit Zugangsnummern registriert.

Die künstlerische Rezeption Turners[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turner hatte, ungewöhnlich für einen Künstler seiner Zeit und Bedeutung, keine unmittelbaren Schüler. Seine Bedeutung und Originalität wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zwar anerkannt, zunächst aber eher distanziert gesehen. So beklagt eine deutsche Enzyklopädie um 1890 seine "Maßlosigkeit der Phantasie und Übertreibung im Kolorit".[33] Der Einfluß Turners auf eine junge Generation von Malern wuchs erst, seit Impressionisten wie Pissarro und Monet oder der Kunsthändler Paul Durand-Ruel vor dem Deutsch-französischen Krieg 1870/71 nach London geflohen waren und anschließend ihre dort gewonnenen Eindrücke von Turners später Malweise in die Pariser Kunstszene vermittelten. Die Fauvisten, Expressionisten, Kandinsky folgten ihnen.[34] Turner gilt als „Schlüsselfigur für den Übergang der Malerei zur historischen Moderne“.[12] Mit steigender Wertschätzung dieser Strömungen wurde auch Turners Werk neu gesehen und in den Museumshängungen[35] umfangreicher berücksichtigt.

Turners Ansehen heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein heutiger Ruhm zeigt sich nicht nur in enormen Preisen auf dem Kunstmarkt und in bedeutenden Ausstellungen seit den 1970er Jahren, sondern auch in der Benennung des angesehensten Kunstpreises auf den britischen Inseln, dem Turner Prize, der seit 1984 vergeben wird, daneben seit 2004 im Turner Watercolor Award[36] ferner der Widmung des 2011 eröffneten Turner Contemporary, eines Museums für aktuelle Kunst in Margate (Kent) oder der Würdigung mit seinem Bildnis auf der 2016 vorgestellten, ab 2020 in Umlauf kommenden 20₤-Note der Bank of England.[37]

Turner auf dem Kunstmarkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da sich ein Großteil von Turners Gemälden in öffentlichem Besitz befindet, werden heute auf dem Kunstmarkt Turner-Bilder eher selten angeboten. Sie erreichen seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts regelmäßig Spitzenpreise. Seine Bilder wurden jedoch schon zu Lebzeiten zu Preisen um 500 £ gehandelt. [38] Nach Turners Tod zogen die Preise kräftig an.

„The Grand Canal Venice“, um 1835, The Metropolitan Museum of Art, NY

Im April 1875, gut 20 Jahre nach Turners Tod, ersteigerte das New Yorker Metropolitan Museum of Art Bild „The Grand Canal Venice“ aus der Sammlung Manley Hall für 7,350 £.

1828 erhielt Turner von dem Kunstsammler James Wadmore für drei Bilder 700 £. Unter ihnen befand sich auch „Cologne, the Arrival of a Packet Boat“, [39] das 1854 für 2.100 £ (2.000 Guinees) verkauft wurde, und damit als erstes seiner Bilder die Summe von 2.000 £ übertraf. Käufer war möglicherweise der Sammler John Naylor († 1889), dessen Erben es 1914 zusammen mit zwei weiteren Bildern für 42,000 £ an die Frick Collection verkauften.[40]

Als das Bild „Rome from Mount Aventine“ 1878 von dem 5.Earl of Roseberry erworben wurde, pilgerten, so schreibt die Times vom 4. April 1878, 12–15.000 Personen zu dem öffentlich ausgestellten Bild. Gekauft wurde es für über 6.000 £. Das Bild blieb bis 2014 in der Roseberry-Collection. Am 3. Dezember 2014 wurde es an einen unbekannten Telefonbieter für 30.3 Millionen  £ versteigert, der Schätzpreis lag bei 15–20 Millionen. [41] Am 29. Mai 1980 wurde das Bild Juliet and her Nurse bei Sotheby’s für 6,4 Millionen £ versteigert, zu diesem Zeitpunkt der höchste Preis, der in einer Auktion für ein Turner-Bild erlöst werden konnte. [42]

Aquarelle und Aquarellskizzen Turners erzielen auf Auktionen ebenfalls hohe Preis. Einen absoluten Spitzenpreis für eine Arbeit auf Papier erreichte das Aquarell „The Blue Rigi: Lake of Lucerne, Sunrise“, das im Juni 2006 bei Christie's für 5,2 Millionen £ an einen anonymen Bieter versteigert wurde. [43] Den bisherigen Rekord für eine Arbeit auf Papier hielt das Aquarell „Heidelberg with a Rainbow“, das 2001 für 2 Millionen £ versteigert wurde. [44]

Auf dem Kunstmarkt nimmt Turner seit dem Ende des 20. Jahrhunderts eine führende Position ein: Sein bislang teuerstes Gemälde Modern Rome – Campo Vaccino wurde 2010 für rund 44,9 Millionen US-Dollar von Beauftragten des J. Paul Getty Museums in Los Angeles ersteigert.[45]

Ab dem Jahr 1984 verleiht die Tate Gallery erneut alljährlich den Turner-Preis an einen Künstler unter 50 Jahren, der sich durch eine Ausstellung oder andere Präsentation seiner Arbeit „in der zeitgenössischen Kunst“ im zurückliegenden Jahr hervorgetan hatte. Der mit 40.000 £ dotierte Preis ging mit 25.000 £ an den Erstplatzierten und jeweils 5.000 £ an die Nachfolgenden. Diese Auszeichnung mit der Turner Medaille war jahrelang heftig umstritten, so dass seit 2004 der Turner Watercolor Award, gestiftet vom Royal Institute of Painters in Water Colours, vergeben wird.[36]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Titel Jahr Material / Größe Ausstellung/Sammlung/Besitzer
Joseph Mallord William Turner - Fishermen at Sea - Google Art Project.jpg Fischer auf See 1796 Öl auf Leinwand, 75 cm × 55,6 cm London, Tate Gallery
Turner-Llanberis-1800.jpg Llanberris 1800 Wasserfarbe, 55,3 cm × 77,2 cm,
Joseph Mallord William Turner 017.jpg Der Vierwaldstätter See 1802 Wasserfarbe, 30,5 cm × 46,4 cm London, Tate Gallery
Turner-Gotthard-1804.jpg
Der Gotthardpass 1804 Wasserfarbe mit Auskratzungen, 98,5 cm × 68,5 cm, Kendal, Abbot Hall Art Gallery (UK)
Der Loreley-Felsen 1817 Leeds Museum and Galleries, England
Joseph Mallord William Turner 026.jpg Die Peterskirche von Süden her 1819 Wasserfarbe, 22,8 cm × 36,8 cm, London, British Museum
William Turner. Arundel Castle, with Rainbow. c. 1824. Watercolour on paper. British Museum.jpg Schloss Arundel mit Regenbogen 1824 ca. Wasserfarbe, 70 cm × 52,6 cm London, British Museum
Stonehenge Turner.JPG Stonehenge 1825–1828 Wasserfarbe, 76,5 cm × 53,2 cm, Privatsammlung
Turner-Brennendes Schiff-1830.jpg Brennendes Schiff 1830 ca. Wasserfarbe, 49 cm × 34 cm, London, Tate Gallery
Turner, J. M. W. - The Grand Canal - Venice.jpg Canal Grande 1835 ca. Öl auf Leinwand, 91 cm × 122 cm, New York, Metropolitan Museum of Art
Joseph Mallord William Turner 012.jpg Der Brand des Parlamentsgebäudes in London 1835 Öl auf Leinwand, 92,7 cm × 123 cm, Cleveland (Ohio)
Joseph Mallord William Turner, English - The Burning of the Houses of Lords and Commons, October 16, 1834 - Google Art Project.jpg Der Brand des Ober- und Unterhauses 1835 Öl auf Leinwand, 92,5 cm × 123 cm, Philadelphia Museum of Art, USA
Turner, J. M. W. - The Fighting Téméraire tugged to her last Berth to be broken.jpg Die kämpfende Temeraire 1838 Öl auf Leinwand, 90,7 cm × 121,8 cm, London, National Gallery
Slave-ship.jpg Das Sklavenschiff 1840 Öl auf Leinwand, 90 cm × 120 cm, Boston, (USA), Museum of Fine Arts
W Turner Bodensee 1842.jpg Konstanz am Bodensee 1842 Wasserfarbe, London, British Museum
William Turner, Light and Colour (Goethe's Theory).JPG Licht und Farben 1843 Öl auf Leinwand, 78,7 cm × 78,7 cm, London, Tate Gallery
Heidelberger Schloss von William Turner.jpg Heidelberg mit einem Regenbogen 1841 ca. Öl auf Leinwand Edinburgh, National Gallery of Scotland,
William Turner - Rough Sea with Wreckage.jpg Rough Sea with Wreckage 1840–1845 Öl auf Leinwand, 92,1 cm × 122,6 cm, London, Tate Gallery
JMWTurner Sunrise with Sea Monsters.jpg Sunrise with Sea Monsters 1845 Öl auf Leinwand, 91,4 cm × 121,9 cm, London, Tate Britain
Joseph Mallord William Turner 088.jpg Turner in seinem Atelier 2. Viertel des 19. Jh.s Wasserfarbe, 14 cm × 19 cm, London, British Museum

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mr. Turner. Spielfilm, Vereinigtes Königreich, 2014, 149 Min., Regie: Mike Leigh, Hauptdarsteller Timothy Spall, Inhaltsangabe von festival-cannes.com.
  • J. M. W. Turner. Dokumentarfilm, Frankreich, 2009, 54 Min., Regie: Alain Jaubert, Produzent: Les Poissons Volants, arte France, Inhaltsangabe von arte.
  • Venedig – Lichtzauber und Farbgestöber. (Alternativtitel: Venise. Symphonies de lumières et de couleurs.) Dokumentarfilm, Frankreich, Deutschland, 2002, 26 Min., Buch und Regie: Eva Maek-Gérard, Produktion: arte, Reihe: Reisen mit Turner, Inhaltsangabe von arte.
  • Die Mosel – Anmut und Ursprünglichkeit. (Alternativtitel: La Moselle – Charme et authenticité.) Dokumentarfilm, Frankreich, Deutschland, 2002, 26 Min., Buch und Regie: Manfred Schuchmann, Produktion: arte, Reihe: Reisen mit Turner, Inhaltsangabe von arte.
  • Loire? Die träge Schöne. (Alternativtitel: La Loire? Belle indolente.) Dokumentarfilm, Frankreich, Deutschland, 2002, 26 Min., Buch und Regie: Harald Zander, Produktion: arte, Reihe: Reisen mit Turner, Inhaltsangabe von arte.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: William Turner – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Paintings by Joseph Mallord William Turner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelbelege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. A. J. Finberg: The Life of J.M.A. Turner, R.A. Clarendon Press, Oxford 1961, ISBN 0-19-817136-6, S. 17. - Die Rolle Turners in der Geschichte der Akademie stellt Syamken übersichtlich dar in: Hofmann, S. 22-23.
  2. Thomas Girtin in der Encyclopedia Britannica
  3. Über Turners Lehrtätigkeit siehe Syamken, in: Hoffmann, S. 24-25.
  4. Dagegen siehe Syamken in: Hoffmann, S. 17: "Die Wirkung des ersten Italienaufenthaltes aus Turners Farbgebung hat man lange überschätzt. Ansätze zur Aufhellung der Farbe zeigen sich bereits 1817."
  5. Lawrence Gowing: Turner, in: Kindlers Malerei-Lexikon, München 1976, Bd. 12, S. 91.
  6. siehe den Artikel John Danby (musician) in der englischen Wikipedia
  7. Andrew Wilton: Gebändigte Spontaneität-Die Buchillustrationen, in: Hofmann, S. 121-127
  8. Andreas Wilton: Der Liber Studiorum, in: Hofmann, S. 110-113.
    Zeichnungen und Mezzotinto-Drucke aus dem Liber Studiorum in der Art Gallery of New South Wales
  9. Syamken, in: Hoffmann, S. 29
  10. Lt. Artikel Liber Studiorum der englischen Wikipedia in der National Gallery (London) aufbewahrt
  11. Bockemühl, S. 67
  12. a b Nicola Carola Heuwinkel: Entgrenzte Malerei. Art Informel in Deutschland. Kehrer Verlag, Heidelberg/Berlin 2010, ISBN 978-3-86828-164-4, S. 12.
  13. C. S. Zerefos u.a.: Atmospheric Effects of Volcanic Eruptions as sees by Famous Artists and depicted in Their Paintings, in: Atmospheric Chemistry and Physics 7 (2007), Nr. 15, S. 4027-4042. zitiert nach: Jelle Zeilinga de Boer: Das Jahr ohne Sommer, Essen 2004.
  14. Clive Oppenheimer: Climatic, environmental and human consequences of the largest known historic eruption: Tambora volcano (Indonesia) 1815. In: Progress in Physical Geography. 27, Nr. 2, 2003, S. 230–259. doi:10.1191/0309133303pp379ra.
  15. Schon vor 1815 malte Turner wiederholt leuchtend gelb-orange Sonnenuntergänge; die äußeren Anregungen waren also keine notwendigen Voraussetzungen.
  16. Franz Grehn: Augenheilkunde, 30. überarbeitete Auflage. Springer, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-540-75264-6, S. 150.
  17. dagegen Syamken, in: Hofmann, S. 23 (Exkurs IV)
  18. Bockemühl S. 54-58
  19. Syamken, in: Hoffmann, S. 19.
  20. Költzsch, S. 83.
  21. Költsch, S. 101-112
  22. Syamken, Biographische Dokumentation, in: Hofmann, S. 26.
  23. Kopie von Turners Testament in: Walter Thornbury: The life of J.M.W. Turner. Founded on letters and papers. Vol. II. Publisher: Hurst and Blackett, London 1862.
  24. Turner in Twickenham
  25. Die vorgelegten Entwürfe von William Dyce und Daniel Maclise befinden sich im Besitz der Royal Academy Turners Gold Medal
  26. John Ruskin: Notes on the Turner gallery at Marlborough house: 1856–57 Publisher: Smith, Elder & Co., London 1857.
  27. The National Gallery: A complete inventory of the drawings of the Turner bequest; with which are included the twenty-three drawings bequeathed by Mr. Henry Vaughan. Arranged chronologically by A. J. Findberg. By order of the Trustees. Vol. II. Printed for his Majesty’s Stationary Office by Darlington & Son, London 1909 und A complete inventory of the drawings of the Turner bequest – Volume I – 1909
  28. From the archive, 10 January 1928: Thames bursts its banks with tragic consequences
  29. London's New Clore Gallery: Turner's Art Finally At Home. Los Angeles Times July 14, 1987
  30. Turner im Britischen Museum
  31. Turner in der National Gallery
  32. Claude in der National Gallery, London
  33. Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl., 1885-1892, Bd. 15, S. 941
  34. Crepaldi, S. 148-149
  35. Herders Konversationslexikon 3. Aufl. Bd. 8, 1907, Sp. 898
  36. a b Prizes Awarded at the Royal Institute of Painters in Water Colours 2015 Exhibition. Royal Institute of Painters in Water Colours, archiviert vom Original am 28. April 2015, abgerufen am 24. November 2015 (HTML, englisch, Originalwebseite nicht mehr verfügbar).
  37. Pressemeldung zur neuen 20₤-Note
  38. Der damaligen Wert des Pfund Sterling ist schwierig abzuschätzen. Nach dem Paper Inflation: the value of the pound 1750-2005 der House of Commons Library haben sich die Preise zwischen 1750 und 2005 um das 170fache erhöht, d.h. ein Penny des Jahres 1750 hätte 2005 den Wert von 1 £. http://www.parliament.uk/commons/lib/research/rp2006/rp06-009.pdf (Memento vom 20. Juli 2007 auf WebCite)
  39. Abbildung, Daten abgerufen am 23. November 2015
  40. Provenienz
  41. Turner masterpiece sells for £30.3m, setting world auction record for artist. In: The Guardian. 3. Dezember 2013.
  42. New York Natives, 29. Mai 1980 Abgerufen am 23. November 2015
  43. [1] Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Juni 2006.
  44. Eileen Kinsella:Turner Watercolor Fetches Record $10.98M at Christie’s Artnews, 20. Juni 2006. Abgerufen am 23. November 2015.
  45. J.M.W. Turner's 'Modern Rome – Campo Vaccino' Sold To Getty For $45 Million, huffingtonpost.com, abgerufen am 9. Oktober 2012.


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