Willmering

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Willmering
Willmering
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Willmering hervorgehoben
Koordinaten: 49° 15′ N, 12° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Cham
Höhe: 375 m ü. NHN
Fläche: 10,3 km²
Einwohner: 1991 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 193 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93497
Vorwahl: 09971
Kfz-Kennzeichen: CHA, KÖZ, ROD, WÜM
Gemeindeschlüssel: 09 3 72 175
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
93497 Willmering
Webpräsenz: www.willmering.de
Bürgermeister: Hans Eichstetter (CSU / Freie Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Willmering im Landkreis Cham
Lohberg (Bayern) Lam Arrach Hohenwarth (Landkreis Cham) Grafenwiesen Neukirchen beim Heiligen Blut Eschlkam Furth im Wald Gleißenberg Arnschwang Bad Kötzting Rimbach (Oberpfalz) Blaibach Waldmünchen Treffelstein Tiefenbach (Oberpfalz) Rötz Schönthal (Oberpfalz) Weiding (Landkreis Cham) Chamerau Miltach Willmering Stamsried Pösing Zandt Traitsching Chamerau Runding Cham (Oberpfalz) Pemfling Waffenbrunn Schorndorf (Oberpfalz) Michelsneukirchen Roding Walderbach Reichenbach (Landkreis Cham) Rettenbach (Oberpfalz) Falkenstein (Oberpfalz) Zell (Oberpfalz) Wald (Oberpfalz) Tschechien Landkreis Schwandorf Landkreis Regen Landkreis Straubing-Bogen Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild

Willmering ist eine Oberpfälzer Gemeinde im bayerischen Landkreis Cham in Deutschland.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Willmering liegt rund drei Kilometer nördlich der Kreisstadt Cham. Der Katzbach, der durch die Gemeinde fließt, bildete die frühe Siedlungsachse.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Willmering hat sieben Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Willmering.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Willmerings Erstnennung erfolgte im Jahr 1135, als Markgraf Diepold „Wiltmaring“ an das Kloster Reichenbach am Regen schenkte. Der Ort gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Cham des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
siehe auch Burgruine Buchberg

Ausgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 trat die Gemeinde Willmering Gebietsteile mit etwa 50 Einwohnern an die Kreisstadt Cham ab.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 0854 Einwohner
  • 1970: 1.193 Einwohner
  • 1987: 1.516 Einwohner
  • 2000: 2.145 Einwohner
  • 2011: 2.088 Einwohner
  • 2014: 2.010 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Hans Eichstetter (CSU/Freie Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 642.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 42.000 Euro.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 267 und im Bereich Handel und Verkehr 39 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 677. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 27 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 516 Hektar (ha), davon waren 289 ha Ackerfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort verläuft die B 22. Diese Bundesstraße sorgte für Furore, weil es dort angeblich durch übersinnliche Wirkungen zu vermehrten Unfällen kam. Lange Zeit hatte es viele Unfälle gegeben, gegen die sämtliche klassischen verkehrlichen Maßnahmen zur Vermeidung (z. B. Tempolimit, Überholverbot) nicht halfen. Daraufhin beauftragte Bürgermeister Eichstätter einen Wunderheiler, der behauptete, dass sich im Gemeindegebiet an der Gefahrenstelle mehrere Wasseradern und Kraftstrahlen befänden, welche das Fahrverhalten negativ beeinflussen würden. Daraufhin wurden in den Bäumen an der Straße merkwürdige Kugel-Antennen montiert, die laut dem Wunderheiler helfen sollen.[4][5]

Zudem liegt Willmering an der Bahnstrecke Cham–Waldmünchen. Die Strecke wird im Zweistundentakt durch die Regentalbahn betrieben.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 72 Kindern

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernie Stautner (1925–2006), amerikanischer Footballspieler (geb. 1925 in Prienzing)


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111204/204823&attr=OBJ&val=942
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 644.
  4. Realer Irrsinn: Wunderheiler gegen Unfälle auf YouTube, vom 3. Februar 2016
  5. Christoph Klöckner: Unfälle: Stören Strahlen die Autofahrer? In: mittelbayerische.de. 24. August 2015, abgerufen am 19. März 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Willmering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien