Willy Becker (Maler)

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Willy Becker (* 1903 in Dresden; † 12. Juni 1987 ebenda) war ein deutscher Landschaftsmaler, der vor allem Motive aus dem Osterzgebirge bevorzugte.

Bereits als Jugendlicher fertigte er erste Skizzen und Aquarelle im Erzgebirge. Zwischen 1925 und 1931 studierte er Malerei in Italien und der Schweiz, bevor er nach Dresden zurückkehrte. Weitere Studienreisen führten ihn nach Norwegen, in die Karpaten und nach Spanien. Mit dem Erzgebirge fühlte sich Becker aber immer verbunden.

Am Zweiten Weltkrieg nahm er als Wehrmachtssoldat teil. Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg fand er sein durch den Bombenangriff auf Dresden am 13. Februar 1945 zerstörtes Atelier vor, in dem viele seiner Werke vernichtet worden waren.

Zu seinen typischen Werken zählen Aquarelle von spitzgiebligen Erzgebirgshäusern in Zinnwald-Georgenfeld sowie von der Witterung gekennzeichneten Straßenbäumen, von denen er eine Reihe u.a. in der Kunsthandlung B. Koestler in München verkaufte. Er selbst bezeichnete sich als Maler des Erzgebirges.

Literatur[Bearbeiten]