Willy Ketzer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Willy Ketzer (* 3. Februar 1951 in Bad Kreuznach) ist ein deutscher Jazz-Schlagzeuger und Bandleader.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ketzer studierte zunächst Volkswirtschaftslehre in Mainz, dann Musik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit dem Hauptfach Schlagzeug.

Von 1977 bis 1980 war er auf USA- und Europatourneen mit Klaus Doldingers Passport, mit dem er mehrere Alben einspielte, unter anderem auch die (heutige Version der) Titelmelodie zur Fernsehserie Tatort. Von 1980 bis 2004 gehörte er als Schlagzeuger zum Orchester Paul Kuhn, bis 2009 zum Paul Kuhn Trio. Darüber hinaus leitet er eigene Combos, Show-Orchester und eine nach ihm benannte Bigband, mit der er bei Deutschland sucht den Superstar auftrat und jedes Jahr die Veranstaltung „Immer wieder kölsche Lieder“ in der Lanxess Arena begleitet.

Weiterhin spielte er in den Orchestern von Kurt Edelhagen, Max Greger, Hugo Strasser sowie Günter Noris und nahm mit Harald Banter und mit Manfred Schoof (Power Station) auf.[1]

Mehrfach tourte er mit Helge Schneider. In dessen Film 00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse (2013) war er in einer Nebenrolle zu sehen.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tom Lord: The Jazz Discography (online, 24. September 2013)
  2. Offizielle UNICEF-Hymne 2010