Wilsberg: Der Minister und das Mädchen

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Folge der Reihe Wilsberg
OriginaltitelDer Minister und das Mädchen
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Produktions-
unternehmen
Cologne Filmproduktion
im Auftrag des ZDF
Länge88 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
EinordnungFolge 10 (Liste)
Erstausstrahlung14. Februar 2004 auf ZDF
Stab
RegieDennis Satin
DrehbuchJürgen Kehrer
Dennis Satin
ProduktionMicha Terjung
MusikFabian Römer
KameraSven Kirsten
SchnittKatharina Schmidt
Besetzung

Der Minister und das Mädchen ist die zehnte Folge der Fernsehfilmreihe Wilsberg. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jürgen Kehrer. Die Erstausstrahlung erfolgte am 14. Februar 2004 im ZDF. Regie führte Dennis Satin, das Drehbuch wurde von Jürgen Kehrer und Dennis Satin geschrieben.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mechthild Kerstenbrock beauftragt Privatdetektiv Georg Wilsberg nachzuweisen, ob ein Vorwurf gegen ihren Mann, der sich gerade im kommunalen Wahlkampf befindet, der Wahrheit entspricht. Ihrer Meinung nach wäre es nur eine Intrige, um ihrem Mann zu schaden.

Während Wilsberg die Angelegenheit recherchiert, wird Wolfgang Kerstenbrock in seinem Büro erschlagen. Wilsberg findet heraus, dass Kerstenbrock eine uneheliche Tochter hat, die ihn für den Tod ihrer Mutter verantwortlich macht und die sich deshalb über einen Sexskandal an ihrem Vater rächen wollte. Die eigentliche Intrige hat jedoch Til Geskamp, ein Parteigenosse des Opfers, zu verantworten. Für den Tatzeitpunkt hat er allerdings ein Alibi. Geskamp beschuldigt Kerstenbrock in letzter Zeit nicht mehr im Sinne der Partei und der Wähler entschieden zu haben. So sollte ein neues Stadion gebaut werden, das nach den Plänen des Opfers auf einem Grundstück errichtet werden würde, das letztendlich für die „KV Immobilien GmbH“ sehr gewinnbringend gewesen wäre, die Kerstenbrocks Schwiegervater gehört. Wilsberg erfährt, dass Kerstenbrock kurz vor seinem Tod von diesem Plan Abstand genommen und seinem Parteifreund eine entsprechende E-Mail geschickt hatte.

Auch Kommissarin Springer kommt zu der Erkenntnis, dass Kurt Vosswinkel mit dem Mord zu tun haben könnte, denn nach Auswertung der Telefonverbindungen hatte Kerstenbrock mit seinem Schwiegervater noch kurz vor seinem Tod telefoniert. Nachdem Wilsberg die Tatwaffe findet, die bei einer „Umweltaktion Sauberer Aasee“ aus dem See gefischt wird, ist Vosswinkel geständig. Das dominante Familienoberhaupt konnte es nicht ertragen, dass sein ungeliebter Schwiegersohn nicht für seine Firma die politischen Entscheidungen fällte, wie Vosswinkel es von ihm gefordert hatte.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Minister und das Mädchen erschien zusammen mit der Folge Letzter Ausweg Mord von Polarfilm auf DVD.

Der Running Gag „Bielefeld“ in dieser Folge konnte noch nicht entdeckt werden.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rainer Tittelbach von tittelbach.tv bezeichnete den Film zunächst als „Provinz-Kasperle-Theater.“ Meinte dann aber „‚Wilsberg - Der Minister und das Mädchen‘ bewegt sich wie gewohnt zwischen Schmunzeln und Spannung.“ Man erlebt auch in dieser 10. Wilsberg-Episode einen „erwartungsgemaß verzwickten, nicht nach Wahrscheinlichkeit fragenden Whodunit-Plot, bei dem sich die üblichen Verdächtigen vom penetrant ermittelnden Helden in die Enge getrieben fühlen.“[2]

Die Redaktion von TV Spielfilm beurteilt den Krimi nur mittelmäßig und meint: „Leider durchsichtig.“[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Wilsberg: Der Minister und das Mädchen. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Rainer Tittelbach: 10. Schmunzelkrimi um Lansinks Privatdetektiv & Westfalen-Columbo Wilsberg Filmkritik bei tittelbach.tv, abgerufen am 8. Februar 2017.
  3. TV Spielfilm: Filmkritik bei TV-Spielfilm.de, abgerufen am 13. Dezember 2016.