Wilsberg: Tod einer Hostess

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Folge der Reihe Wilsberg
Originaltitel Tod einer Hostess
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Produktions-
unternehmen
Cologne Filmproduktion
im Auftrag des ZDF
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Einordnung Folge 11 (Liste)
Erstausstrahlung 1. Mai 2004 auf ZDF
Stab
Regie Manfred Stelzer
Drehbuch Ulli Stephan
Produktion Micha Terjung
Musik Nikolaus Glowna
Siggi Mueller
Kamera Tomas Erhart
Schnitt Bernd Schriever
Besetzung

Tod einer Hostess ist die elfte Folge der Fernsehfilmreihe Wilsberg. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jürgen Kehrer. Die Erstausstrahlung erfolgte am 1. Mai 2004 im ZDF. Regie führte Manfred Stelzer, das Drehbuch wurde von Ulli Stephan geschrieben.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Privatdetektiv Georg Wilsberg erhält einen lukrativen Auftrag. Er soll für Geschäftsfrau Juliane Kuhn herausfinden, warum sich ihr Vater, der Textilfabrikanten Kuhn, in letzter Zeit so merkwürdig verhält und sich der gemeinsamen Zusammenarbeit im Familienbetrieb entzieht.

Bei der Observierung des alten Herrn wird Wilsbergs von seinem Freund Manni unterstützt. Am späten Abend gehen sie beide noch ein Bier trinken, doch als sie nach Hause fahren wollen, liegt in Mannis Auto eine Frauenleiche. Lea Danninger, eine junge Frau, die bei einem Hostessenservice arbeitet, wo auch Alex vor kurzem einen Job angenommen hat. Hilfesuchend wendet sich Leas Freund Rudi an Alex, weil er nicht weiß, was er ohne seine Freundin machen soll. Alex kommt auf die Idee Wilsberg einzuspannen, um herauszufinden mit wem Lea sich in der letzten Zeit getroffen hatte. Bei der Durchforstung ihres Terminkalenders findet Alex regelmäßige Einträge für.....Erwin Kuhn, was Wilsberg neugierig werden lässt. Da Alex herausfinden will, was Lea für den alten Herrn im Rahmen ihrer Hostessentätigkeit übernommen hatte, springt sie kurzerhand für ihre Kollegin ein. Zu ihrer Überraschung muss sie Kuhn nur aus einem Buch vorlesen. Als ihn sein Sohn Jost überraschend besuchen kommt, versteht er die Situation völlig falsch und passt Alex nach ihrem Besuch ab. Zum Glück ist Wilsberg in der Nähe und kann eingreifen.

Am nächsten Tag erscheint Juliane Kuhn und erklärt Wilsberg, dass er seinen Auftrag erfüllt hat und dieser nun beendet sei. Wilsberg vermutet, dass er vielleicht schon zu viel heraus bekommen hat, denn das kleine Imperium der Kuhns ist über die Enteignung jüdischer Firmeninhaber im Dritten Reich zustande gekommen. Außerdem ist der Mord an der Hostess noch nicht gelöst. Somit observiert Wilsberg weiter und folgt Erwin Kuhn. Dabei entdeckt er ihn in einem Altenheim, wo er aber nicht direkt jemanden besucht, sondern getarnt als Gärtner Julika Roth, eine der Bewohnerinnen, anspricht. Nach Wilsbergs Recherche handelt es sich dabei um die Tochter einer jeder jüdischen Familien, die zu Kuhns Gunsten ihr Vermögen verloren hatten und deportiert wurden. Dass Erwin Kuhn in seinen jungen Jahren unsterblich in Julika verliebt war, hatte ihr nichts genützt.

Wilsberg findet heraus, dass der Mord letztendlich nichts mit dieser alten Familiengeschichte zu tun hat, sondern nur mit der jüngeren. Jost Kuhn hatte Lea kennengelernt als sie von seinem Vater kam. Er freundete sich mit ihr an, aber als sie eines Tages nur von seinem Vater geschwärmt hatte und ihn nur auslachte, hatte er die Nerven verloren und so lange gewürgt, bis sie endlich still war.

Nachdem sein Sohn verhaftet wurde und Julika Roth Erwin Kuhn abgewiesen hatte, als er ihr nach 50 Jahren einen Heiratsantrag gemacht hatte, erschießt sich der alte Mann.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tod einer Hostess erschien zusammen mit der Folge Tödliche Freundschaft von Polarfilm auf DVD.

Der Running Gag „Bielefeld“ verweist in dieser Folge in Minute 25 auf eine Filiale, die Wilsberg Klient neben weiteren Geschäften besitzt.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Redaktion von TV Spielfilm beurteilt den Krimi mit dem „Daumen nach oben“ und meint lobend: „Recht stimmig.“[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. TV Spielfilm: Filmkritik bei TV-Spielfilm.de abgerufen am 13. Dezember 2016.